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Dieses Thema hat 291 Antworten
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 Pausierende und abgebrochene Fortsetzungen!
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Gretchen81 Offline

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25.05.2009 16:07
#251 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Der Abend für Gretchen war toll. Sie hatte in Lena tatsächlich so was wie ne Freundin gefunden. Sie verstanden sich auf einmal Prima. Als Gretchen dann auf das Thema Männer gekommen war sank jedoch die Stimmung etwas bei ihrem Gegenüber. „Sagen wirs Mal so. Ich hätte immer schon auf mein Bauchgefühl hören sollen. Aber ich war dumm und naiv.“ Die Assistenzärztin nickte zustimmend und nahm noch einen Schluck von ihrem Orangenjus. „Du warst sehr jung als du Jessica bekamst, stimmts?“ „Ja, zu jung. Ich hab dann den Mann geheiratet weil ich damals dachte es wäre für immer. Dabei war ich nur ein Zeitvertreib wie seine 1. Frau vor mir. Aber eins hat Dr. Meier nie geschafft uns unter zu buttern. Meine Vorgängerin ist jetzt erfolgreiche Autorin und ich … Das weißt du ja. Habe meinen Abschluss als Beste gemacht. Wenn ich eins für Jessica will, dann das sie weiss das sie sich auf keinen Mann verlassen kann. Sondern besser auf ihren eigenen Füssen zu stehen.“
Witzig Jessicas Vater war auch Dr. wie Marc. Schon witzig und Marcs Mutter ist Autorin. Wie das Leben manchmal so spielt. Aber eins begreife ich nicht. Warum will sie ihre Tochter unbedingt zu einer Männerhasserin erziehen
„Findest du es nicht besser, dass sie ihre eigenen Erfahrungen macht. Ich meine ja nur. Meine Mutter hat mir auch nicht den Drohfinger vor die Nase gehalten als ich mit Marc zusammen gekommen. Zumindest nicht so deutlich. Und das obwohl sie allen Grund dazu hatte. Wenn ich denke das seine Mutter mit meinem Vater… Aber lassen wir das. Anderes Thema.“ Sie wollte gerade etwas Essbares beim Kellner bestellen als die Mine von Frau Dr. von Heiden sich verdunkelte. „Was ist den passiert?“ Fragte Gretchen und sah dabei in das entsetzte Gesicht ihrer Kollegin. „Da drüben ist die 1. Frau von meinem EX und das zusammen mit deinem Vater.“ Ungläubig sah sie immer noch auf das Paar das sich an einen Tisch bringen liess. Die Assistenzärztin drehte sich um und wurde auch gleich von ihrem Vater entdeckt. „Kälbchen? Das ist vielleicht eine Überraschung. Elke komm und lass uns zu den beiden setzen. Ihr habt doch nichts dagegen oder?“ Beide schüttelten ungläubig den Kopf.
Gretchen weil ihr soeben bewusst wurde das Jessica Marcs Schwester ist und Lena weil ihr gerade ihre alte Feindin mit ihrem Chef entgegen kam.



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Gretchen81 Offline

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25.05.2009 21:15
#252 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Wieso eigentlich immer ich. Hab ich ein Schild über meinem Kopf wo drauf steht. Immer schön drauf hauen. Kann jede wette eingehen es geht keine 2 Minuten und sie hat an meiner Figur gemeckert und erwähnt das ich nicht zu ihrem Sohn passe.
Doch statt Gretchen bekam Lena eine Breitseite verpasst. „Wie ich gehört habe sind sie inzwischen auch ausgewechselt worden. Kein Wunder bei den Falten. Kindchen ich gebe ihnen mal einen Tipp. Botox wirkt wahre wunder.“ Dr. von Heiden grinste sie an. „Sie sollten ihre eigenen Tipps berücksichtigen oder den Schönheitschirurg wechseln. Wenn sie da eh schon sind würde ich mal über eine Brust Vergrösserung nachdenken.“
So schlagkräftig möchte ich auch mal sein.
Als Elke merkte dass sie gegen ihre Konkurrentin nicht ankam, griff sie Gretchen an. „Wegen ihnen meldet sich mein Sohn bei mir nicht mehr. Hören sie auf ihn zu Manipulieren.“ Franz hatte sich das spiel eine ganze weile mit angesehen und fand es nun an der Zeit wäre das die Frauen endlich Frieden herrschen sollte. „Wir sind doch alle eine Familie also legt das Kriegsbeil nieder und macht frieden.“ Wie aus einem Mund sagten die drei: „Frieden mit der? Nie!“ Lena stand auf verabschiedete sich vom Professor und verliess das Restaurant. Gretchen stand ebenfalls auf und entschuldigte sich für alles bei ihrem Vater. Und gab ihm noch einen kleinen Kuss.
Draussen hetzte sie er Oberärztin hinter her. „Lena, so warte doch bitte. Es tut mir leid, wegen dem da drin. Ich wusste ja nicht das du…“ Sie schwieg und die beiden Frauen sahen sich einfach nur schweigend an. „Ich fahr dich nach Hause.“ Sagte Dr. Von Heiden dann und sie stiegen in das Mercedes Cabrio. Zu Hause angekommen verabschiedeten sich die beiden als wären sie schon lange die dicksten Freundinnen.



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Gretchen81 Offline

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26.05.2009 08:16
#253 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen schleicht das Treppenhaus nach oben um niemanden zu wecken. Leise schliesst sie die Türe auf. Drinnen stellt sie ihre Handtasche auf die Anrichte ab und will ins Wohnzimmer um noch einwenig fern zu sehen. Als sie das Licht anschaltet erschrickt sie fürchterlich. „Marc, was tust du hier und vor allem warum sitzt du im Finsteren?“ „Wir müssen reden?“ Marc wusste nicht nur von der Schwangerschaft, sondern er hatte auch die Verabschiedung zwischen den beiden Frauen gesehen. Die für seinen Geschmack zu herzlich war. Sie schluckte schwer und setzte sich auf den Sessel ihm gegenüber. Sie kauerte regelrecht darin.
Was soll ich ihm den jetzt sagen und vor allem was weiss er alles schon? Wenn er nicht schon was wüsste, wäre er doch nicht hier?
Sie sass da und starrte Löcher in die Luft. Das machte ihn immer wütender. „Kannst du mir mal sagen was du mit der Von Heiden zu tun hast?“ Die Eifersucht war stärker als der drang zu erfahren wie sie sich das mit der Schwangerschaft vorgestellt hatte. Gretchen sah ihn ungläubig an. Sie hätte mit allem gerechnet aber nicht mit einer Eifersuchtsnummer gegenüber Lena. „Ich war mit einer Kollegin weg, oder hat der Herr etwas dagegen das ich mich auch ohne dich amüsiere?“
Obwohl amüsiert habe ich mich ja nicht. Muss ihm ja nicht immer alles auf die Nase binden.
„Du hast keine Ahnung wer sie ist?“ Schrie Marc schon fast. „Stell dir vor ich weiss das sie die Ex deines Vaters ist. Und wenn du gleich wie deine Mutter denkst dann tust du mir echt leid.“
Sie schrieen sich jetzt wirklich gegenseitig an. Da er bis jetzt nur eine Vermutung hatte über die Familienbande die ihn mit seiner Kollegin und der Tochter verbanden flog er jetzt aus allen Wolken. Und er musste sich erstmal sammeln.
Wusste der das etwa noch nicht. So blass wie der gerade geworden ist.
„Du wusstest nicht das Jessica deine Schwester ist oder?“ Fragte sie vorsichtig und ging auf ihn zu. Marc wusste nicht wie er mit all den Informationen umgehen sollte.
Das war definitiv alles zu viel für ihn und er versuchte die Gedanken in seinem Kopf zu einem Sinnvollen Satz zu formen. Was aber sich als Schwieriger gestaltete als angenommen. „Ich … ehm… Nein… ja…“ Endlich fand er die passenden Worte. „Ich hatte da eine Vermutung.“
Sie wollte ihn in den Arm nehmen weil sie dachte er bräuchte jetzt nähe und Trost. Doch er wich ihr aus. „Ich hab vor hin nicht meine beschissene Familie gemeint als ich gesagt habe wir müssen reden.“ Er musste das jetzt tun. „Ich weiss, dass ich es nicht hätte tun dürfen, aber dein Verhalten hat mich dazu gezwungen.“ Sie wich langsam von ihm zurück. „Was hast du getan?“ Sie ahnte es. „Gretchen, ich weiss nicht ob ich schon bereit bin Vater zu werden.“ In ihren Augen bildeten sich tränen. Sie hatte doch alles versucht um diesen Moment rauszuzögern aber jetzt war er unausweichlich. Und sie hörte nur noch die Worte „Ich weiss es nicht.“ in ihren Ohren hallen. „Ich wollte es dir sagen.“ Sagte sie leise und sank neben ihm heulend zusammen. „Gretchen, bitte.“ Dieses Mal war sie es die ihn weg stiess. „Geh, bitte geh.“ Sie gab ihm keine Chance zu erklären dass er es versuchen würde. Nach diesem Abend war es wohl das Beste wenn sie sich gegenseitig etwas ruhe gaben.



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Gretchen81 Offline

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26.05.2009 13:34
#254 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Das war definitiv einer der schlimmsten Abende in meinem Leben, nicht genug das ich bei einem gemütlichen Plausch mit einer Arbeitskollegin auf Elke treffen musste. Diese dann auch noch meinen Vater im Schlepptau hatte. Dachte als ich zu Hause wieder angekommen bin, dass ich jetzt endlich meine Ruhe hätte. Aber nichts da. Marc sass auf meinem Sofa wie eine Statue und meinte er müsse mit mir reden. Merke erst jetzt dass er in meinen Sachen gewühlt haben muss. Denn er wusste von meiner Schwangerschaft. Ich bekam von ihm dann meine Alptraum Mitteilung. Marc fühlt sich noch nicht bereit genug Vater zu werden.
Hat der echt das Gefühl ich fühle mich erwachsen genug für ein Kind und die damit verbundene Lebenslange Verantwortung? Ich hab genau so angst davor alles falsch zu machen und das kleine zu verkorksen wie er. Aber es gibt doch nie den richtigen Zeitpunkt Eltern zu werden. Immer wird irgendwas nicht passen.
Ich frag mich schon das ganze Leben, warum kann ich denn nicht einfach Glücklich werden.
Und ich find einfach keine Antwort darauf.
Gerade jetzt in diesem Moment, vermisse ich meine Mutter mehr als alles andere. Ich wünschte mir sie käme in mein Zimmer und würde mich einfach nur in den Arm nehmen und kein Wort sagen.


Mit Tränen in den Augen umklammerte sie ihr Tagebuch und legte sich auf ihr Bett. Zusammengekauert schlief sie dann irgendwann ein.
Marc konnte nicht schlafen er wanderte die ganze Zeit in seiner Wohnung auf und ab. Als er auch nach der 3 Zigarette auf dem Balkon keinen klaren Kopf hatte und sich nur noch mies fühlte gegenüber Gretchen. Er packte die Wohnungsschlüssel von der Nachbarwohnung und ging rüber.
Eigentlich wollte er nochmals mit ihr reden. Als er sie aber schlafend auf ihrem Bett sah und dazu noch ihre verschmierte Wimperntusche bemerkte beschloss er sie nicht zu wecken.
Er nahm die Decke und deckte sie zu. Ihr Tagebuch fiel ihr aus der Hand und er bückte sich danach. Dabei konnte er nicht anders er lass ihren letzten Eintrag.
In ihm kamen Zweifel auf. Ob es wirklich richtig war sie mit allem alleine zu lassen. Schliesslich hatte sie die gleichen Ängste wie er. Statt einfach wieder zu verschwinden und sie alleine zu lassen, legte er sich neben sie und nahm sie in die Arme. Für einen kleinen Moment schien es beinahe so als würde sie wach. Er strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht und flüsterte: „Es ist alles gut. Schlaf weiter.“



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Gretchen81 Offline

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26.05.2009 14:14
#255 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

32. Kapitel: Träume und Realität

Als Gretchen am nächsten Morgen wach wurde, hatte sie das Gefühl, das sie in der Nacht einen seltsamen Traum hatte. Sie hatte geträumt Marc wäre bei ihr gewesen und hätte sie in den Arm genommen. Doch neben ihr war niemand. Enttäuscht liess sie sich in ihr Kissen zurück fallen.
Kaum hatte sie die Augen geschlossen hörte sie von der Küche her ein Geräusche.
Einbrecher!
Schoss es ihr durch den Kopf. Sie suchte sich eine schlagkräftige Waffe. Aber sie fand nur einer ihrer Pumps. Sie ergriff kurzer Hand diesen und schlich auf Zehenspitzen durch ihre Wohnung bis zur Küche. Mit einem Schwung liess sie die Türe aufgehen und schrie: „Keine Bewegung.“
Marc der das Frühstück auf einem Tablett ins Schlafzimmer tragen wollte brach in lautes Lachen aus. „Soll ich jetzt Angst vor einem Schuh bekommen?“ Auch wenn er immer noch nicht sicher war ob er als Vater etwas taugen würde, so wollte er sie nicht alleine lassen. Aus diesem Grund war er die ganze Nacht über geblieben und hatte ihr heute Morgen Frühstück gemacht.
Gretchen war das ganze etwas peinlich und sie wurde rot. „Aber warum bist du hier?“ Er ging auf sie zu und gab ihr einen Kuss. „Halt einfach mal die Klappe. Ich wollte dir einen Vorschlag machen.“
Darauf hin sah sie ihn mit grossen Augen, sagte aber kein Wort. „Gut du hörst einmal auf mich. Gestern war ein absoluter Fehlstart. Ich möchte gerne wieder auf Null zurück stellen.“ „He?“
Er zog sie ins Wohnzimmer setzte sie auf den einen Sessel und er auf den Anderen. „Du bist schwanger, bla, bla, bla… Ich weiss nicht ob ich schon bereit bin Vater zu werden. Aber… Ich werds immerhin versuchen.“ Sie wusste nicht ob sie jetzt noch träumte und gleich aufwachen würde.
Hat Marc jetzt wirklich gesagt er will das mit mir und dem kleinen probieren?
Das ist doch nicht möglich. Das ist nicht Marc Meier der mir da gegenüber sitzt. Der würde nie mir Frühstück ans Bett bringen und so was süsses sagen. Muss dringend aufwachen.
Sonst glaub ich das noch wirklich.

Als sie auch noch ein paar Minuten nichts gesagt hatte, fragte er nach: „Gretchen, hast du mich verstanden?“ Verzweifelt kniff sie sich in den Arm um endlich aufzuwachen. Doch alles blieb beim Alten. Marc musste lachen als er sah wie sie ihren Arm malträtierte. „Was tust du da? Erde an Gretchen. Du träumst nicht.“



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Gretchen81 Offline

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26.05.2009 15:52
#256 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Im Krankenhaus wurde Jessica von ihrer Mutter genervt. „Geht’s dir gut? Brauchst du irgendetwas?“ „Ich brauche ne andere Mutter. Mehr nicht. Lass mich jetzt einfach nur in ruhe.“
Lena legte die Zeitschriften die sie ihr gekauft hatte aufs Bett und hauchte ihr noch einen Kuss auf die Stirne. „Und denk dran wenn du schmerzen hast. Klingle.“ Als sie endlich ruhe hatte von ihrer Mutter holte sie ihr Tagebuch raus.

Glaube meine Mutter spinnt jetzt komplett. Sie hat mir zu erst die Ohren voll geschwärmt wie toll ihre Arbeitskollegin sei und das sie gestern Abend noch mit ihr weg war. Und dann hat sie wieder sämtliche Männer zum Teufel gewünscht und mir den schwur abgenommen dass ich mich nicht auf einen Mann einlassen werde bevor ich 25 bin. Die hat doch nen Schuss. Es ist schon anstrengend genug, das ich keinen Jungen nach Hause nehmen darf, weil sie ihn ansonsten gleich voll labert. Aber das sie jetzt noch dieses Versprechen von mir wollte geht eindeutig zu weit. Laut diesem Doktor Meier, den ich immer noch nicht für einen Arsch halt, sondern einfach nur ehrlich, muss ich hier noch mindestens eine Woche bleiben. Will hier raus. Oder wenigstens meine Kamera.
Das nächste Mal wenn diese Kampf-Lesbe die sich meine Mutter nennt vorbei kommt und nervt, schick ich die mir meine Kamera zu holen. Dann hat sie wenigstens was zu tun.
Zurück zu diesem absolut heissen Arzt. Klingt dämlich aber ich weiss nicht wie so aber ich find den immer geiler. Seine Sprüche gehen meist derb unter die Gürtellinie und ich hab jetzt schon mindestens 2 Schwestern davon rennen sehen. Aber genau das machts aus das ich ihn geil finde.
Wenn ich an die Kommentare dieser Hühner auf der Website denke. Man oh man, wie kann man nur so naiv sein. Ich meine der kann an jeder Hand zehn haben. Also warum sollte er es dann nicht machen. Wer ich nen Kerl würd ich das auch machen. Moment Mal wir leben in einer Emanzipierten Zeit. Also wie so sollte ich das nicht auch machen können. Finde mich jetzt nicht so abstossend. Und Kerle gebe es genug auf der Schule die mich ansabbern. Nur will ich wirklich mit einem Pickeligen, unerfahren, Kotzbrocken mein erstes Mal haben. Nein! Definitiv nicht.
Dafür brauchst dann schon was anderes. Tja, kommt zeit kommt der erste Sex.
Was solls dann muss ich mir auch nicht Gedanken darüber machen ob ich jetzt meine Tage bekommen habe oder nicht. Meine Freundin ist ja so dämlich. Sie hat mit ihrem Freund gepoppt und jetzt hat sie schiss das sie schwanger sein könnte. Zu dem um ein Kondom zu benutzen aber dafür einem das Ohr abkauen. Warum genau musste die mich den Besuchen? Das hätte auch 10 Jahre warten können. Ist mir doch egal ob sie einen Schreihals an der Backe hat oder nicht.
Das gemeinste war einfach das ich nicht weglaufen konnte und näher ran zu mir wollte sie auch nicht, damit ich sie erwürgen hätte können. O Scheisse, ich glaub da kommt wieder jemand.



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Gretchen81 Offline

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27.05.2009 09:44
#257 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Gretchen wollte schnell nach der jungen Patientin sehen. Sie lächelte als sie sah das Jessi ein Buch verschwinden liess. „Hallo Jessi, meinetwegen brauchst du dein Tagebuch nicht verstecken. Glaub mir ich bin die erste die weiss wie blöd es ist, wenn einem die Privatsphäre genommen wird.“
Die beiden redeten eine weile über alles Mögliche bis Gretchen rausrutschte: „Du hast eine Menge mit deinem Bruder gemeinsam.“ „Ich bin ein Einzelkind.“
Ich muss auch immer mitten ins Fettnäpfchen treten. Die kleine wusste gar nichts davon.
Was mach ich den jetzt. Lügen? Darin war ich noch nie wirklich gut.

Sie setzte sich zu ihr aufs Bett. „Eigentlich sollte dir so was deine Mutter sagen. Aber jetzt ist es eh zu spät. Dein Vater war früher schon mal verheiratet. Von seiner ersten Frau hatte er einen Sohn.“ Jessica starrte sie mit grossen Augen an. „Anscheinend liegt der Drang zum Gott in weiss in eurer Familie. Dr. Marc Meier ist dein Halbbruder.“ Sie schüttelte den Kopf. „Der heisse, sexy Dr. Meier ist mein Bruder?“ Die Assistenzärztin musste schmunzeln und ergänzte dann: „Ja, genau der süsse Macho Oberarzt der mir jeden Tag das Leben schwer macht.“ Dabei sah sie verträumt aus was auch der kleinen nicht ganz entging. „Ich raffs nicht, der ist mein Bruder.“ Etwas blass um die Nase sah die Patienten sie geschockt an. Die Ärztin konnte nicht anders und musste herzlich lachen. „Entschuldige dass ich lache aber ich kann mir lebhaft vorstellen was in deinem Kopf gerade vorgegangen ist. Ich hab jetzt also deine Träume zerschlagen, kann ich dir dafür etwas Gutes tun. Meine nur so als kleine Entschädigung.“ JJ überlegte kurz und meinte dann das sie ihr vielleicht ihre Kamera besorgen könnte. Ihre Mutter wüsste schon wo ihr Foto Material sei. Und dann möchte sie gerne wieder alleine sein. Gretchen sagte ihr dass sie das gerne für sie erledigen würde und liess sie dann wie gewünscht alleine.
Sie fühlte sich etwas seltsam, weil sie soeben etwas verraten hatte was den beteiligten vielleicht gar nicht recht gewesen war.
Am besten ich sags Marc und Lena das sie jetzt bescheid weiss, nicht das die das hinten durch erfahren und dann die Hölle los bricht.



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Gretchen81 Offline

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27.05.2009 11:00
#258 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Da sie wollte dass Jessica möglichst rasch ihre Fotoausrüstung bekommt, war ihr erster Gang zu Dr. von Heiden. Sie klopfte an und wurde herein gebeten. „Du bist es. Setz dich doch.“ Bat diese freundlich. Die Assistenzärztin meinte das sie nicht lange bleiben würde und ihr nur schnell etwas mitteilen müsste. „Ich war vorhin bei Jessica. Ihre Naht verheilt gut das mal vorne weg. Da hab ich mich noch einwenig mit ihr unterhalten und dabei ist mir etwas rausgerutscht. Ich wusste ja nicht dass sie keine Ahnung hat von Marc. Auf jeden fall weiss sie jetzt das sie einen halb Bruder hat. Ach ja und du sollst ihr doch noch ihren Fotoapparat bei Gelegenheit vorbei bringen.“ Die letzten Wörter ratterte sie nur so runter und wollte dann auch schon wieder gehen. Bei der Türe hielt sie Lena auf. „Warte doch. Wie hat sie reagiert?“ Die Oberärztin war ruhig und gelassen. Überhaupt machte sie auf Gretchen einen sehr verständnisvollen Eindruck. Sie ging zurück zum Schreibtisch und setzte sich dann doch. „Sie hats eigentlich ganz cool aufgefasst. Aber warum hast du ihr das ganze nicht schon früher gesagt. Du musst doch gewusst haben, dass sie noch Geschwister hat? Zumindest das sie einen Bruder hat.“ Lena druckste einwenig rum und meinte nur leise. Das sie ihr das ganze lieber erspart hätte. Schliesslich sei ihr Vater schon früh abgehauen und hätte sie im Studium samt kleinem Kind alleine gelassen. So hätte sie eben nichts mehr mit dem ganzen zu tun gehabt. Die beiden kamen schon wieder ins Sprechen sogar so weit das Gretchen wirklich das Gefühl hatte in Lena eine Freundin gefunden zu haben. Und darum vertraute sie ihr ein Geheimnis an. „Kann dich ja auch irgendwie verstehen. Hatte eine riesen Angst Marc zu sagen dass er Vater wird. Aber wir werden zusammen halten.“ Die Ärztin machte grosse Augen. Sie wusste zwar dass die beiden zusammen waren aber dass es so ernst war, hatte sie nicht geahnt. „Ich kenne die Männer, ganz besonders die Meier-Männer. Vertrau ihm nicht. Er wird dich sitzen lassen wie sein Vater mich.“ Gretchen schüttelte den Kopf. „Marc hat sich geändert.“ „Das hab ich von Olivier auch geglaubt. Und was ist. kaum war ich über zwanzig wurde ich ihm lästig und er hat sich eine jüngere geholt. Die wieder naiv war und zu ihm auf sah.“ Marc der auf der Suche nach Gretchen war, kam am Büro seiner Arbeitskollegin vorbei und konnte durch die angelehnte Türe so einiges hören. Vor allem aber zeigte es ihm deutlich dass diese Oberärztin ihn allen ernstes schlecht machen wollte. Und das alles nur weil sie an Gretchen ran wollte.
Er klopfte kurz und trat gleich in den Raum, ohne auf ein herein zu warten. „Schatz, hier bist du ja. Ich hab dich gesucht. Dr. von Heiden. Sie würden meine Freundin doch entschuldigen. Wir haben noch etwas zu besprechen. Sie verstehen schon.“ Er zwinkerte ihr kurz zu und zog Gretchen vom Stuhl hoch. Diese war verblüft über Marcs auftreten.
Glaube Marc geht es nicht gut. Immer wenn er mich Schatz nennt ist etwas gewaltig faul.
Sie rief beim raus gehen noch schnell, das sie später reiten reden könnten. Das brachte den Arzt nur noch dazu sie noch schneller aus dem Raum zu ziehen.



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Gretchen81 Offline

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27.05.2009 15:06
#259 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Kaum hatte er sie aus dem Büro raus, schob er sie in die gegenüberliegende Abstellkammer rein. Gretchen wehrte sich und wollte protestieren als er sie einfach küsste. Er gab ihr keine Chance sich nur ansatzweise aus seinem Griff zu befreien. Als sie gereizt ansah und fragte was die Nummer bitte sollte, grinste er sie schelmisch an. „Dachte es wäre mal wieder Zeit für ein kleinwenig Abwechslung.“ „Aha.“ Kam von ihr nur.
Abwechslung? Das ich nicht lache. Die hätte er auch noch 5 Minuten später haben können.
Darum hätte er mich nicht so peinlich aus dem Büro von Lena ziehen müssen.
Was die jetzt wohl denkt?

Er will sie erneut küssen und sie versucht ihm auszuweichen. „Himmel, was ist den jetzt schon wieder nicht recht.“ „Wie bitte? Das könnt ich dich fragen. Ach, weißt du was vergiss es.“ Ihr Pieper ging los und sie schob ihn zur Seite und ging raus.
Marc fluchte über sich selbst. Warum hatte er ihr nicht einfach gesagt das er wusste das Lena auf sie Stand. Aber was hätte das gebracht. Sie hätte ihn ausgelacht und ihm sicher nicht geglaubt. Nach einer Gedenksekunde verliess auch er die Kammer. Draussen standen ein paar Krankenschwester die zuerst Gretchen weg gehen sahen und jetzt auch noch ihn. Sie starrten ihn richtig gehend an. „Nichts zu tun oder was.“ Er richtete seinen Kittel und ging in die andere Richtung davon. Die beiden Krankenschwestern tuschelten kaum war er um die Ecke verschwunden.
Ihm war das so was von egal, er wollte einfach nur noch mal mit Gretchen in aller ruhe reden.
Nur dazu kam er einfach nicht. Immer wenn er nur eine Minute mit ihr alleine haben wollte, kam ein Notfall oder Sabine nervte.



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Gretchen81 Offline

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28.05.2009 10:45
#260 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Nach dem er sie während dem ganzen Dienst nicht erwischt hat probierte er auf der Heimfahrt so was wie ein Gespräch anzufangen. Doch auch das schien nicht wirklich zu klappen, da Gretchen schon nach den ersten Metern im Auto eingeschlafen war. Nach der 10 Minuten Fahrt kamen sie dann zu Hause an und er weckte sie mit einem sanften. „Schlafmütze wir sind zu Hause.“ „Bin ich eingeschlafen.“ Sagte sie etwas verschlafen und er grinste sie an. „Ja, aber den Sabber an der Scheibe und auf dem Polster machst du weg.“
Ich sabbere doch nicht. Oder etwa doch?
Muss dringend wissen was ich im Schlaf so alles mache.

Da sie sich panisch den Mund abwischte und immer noch leicht desorientiert schien, beschloss er sie für heute mit dem Thema Lena in ruhe zu lassen. Er zog sie zu sich hin und küsste sie.
“Lass uns hoch gehen und ich koch uns was.“ Beide gingen nach oben in Marcs Wohnung. Wo er ein paar Zutaten zusammen suchte und anfing zu kochen. Währenddessen deckte sie den Tisch und machte es sich schliesslich auf dem Sofa bequem. Das so bequem war das sie schon wenig später wieder einschlief. Mit einem kleinen Seufzer bemerkte er das dann auch als er fertig war mit kochen. Er nahm sie auf den Arm und trug sie ins Schlafzimmer.
Als Gretchen mitten in der Nacht aufwachte glaubte sie zuerst sie hätte schon wieder alles nur geträumt. Doch der friedlich schlafende Marc neben ihr bewies ihr schnell das Gegenteil.
Sie kroch unter seine Decke und fing ihn an zu küssen. Langsam wurde er wach und war freudig überrascht über die nächtlichen Übergriffe.
Manchmal konnte sie es sich selber nicht erklären, aber lange böse sein konnte sie ihm einfach nicht.



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Gretchen81 Offline

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29.05.2009 11:50
#261 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

33. Kapitel: Küsse und andere Katastrophen

Inzwischen wich draussen der Herbst dem drohenden Winter. Der mit seiner Kälte für die ersten vereisten Strassen sorgte und somit für diverse Unfälle die in der Notfallstation landeten.
Der Stress während der Arbeit war gross und darum freuten sich die beiden Ärzte auch über ihre paar freien Tage die sie hatten. Da sie ihre Freizeitgestaltung nicht absprachen passierte es dass sie beide je etwas vorhatten. Marc hatte sich mit ein paar Forschungs-Unterlagen in seinem Wohnzimmer verbarrikadiert. Gretchen zum Beispiel wollte mit ihrer besten Freundin einkaufen gehen. Da sie inzwischen in der 15. Woche war und ihre Hosen fingen an zu klein zu werden.
Auf Grund der bis jetzt sehr unspektakulären Schwangerschaft hatte sie es bis auf ein paar vereinzelten Personen niemandem erzählt. Jetzt war aber die Zeit gekommen Monika reinen Wein einzuschenken. Als ihre beste Freundin langsam neugierig wurde, weil Gretchen recht rum druckste, warum sie den unbedingt mit ihr einkaufen wollte, sagte sie ihr die Wahrheit. Moni reagierte mit überschwänglicher Freude: „Ich wusste es. Hätte ich bloss gewettet. Dann hät ich jetzt ne Menge Kohle. Hast du schon das Kinderzimmer eingerichtet und wie sieht es mit Umstandsmode aus? Mein Gott ich dreh gleich am Rad.“ Die junge Ärztin verdrehte nur die Augen und Marc suchte kurzer Hand das weite. „Jetzt sag schon. Wollt ihr heiraten oder wenigsten zusammen ziehen. So mit 2 Wohnungen ist doch auf Dauer auch keine Lösung.“
So viele Fragen die ich mir bis jetzt alle noch nicht einmal ansatzweise überlegt habe.
Bin ja schon froh dass bis jetzt alles so glatt gelaufen ist und das Marc zu dem kleinen steht.



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Gretchen81 Offline

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02.06.2009 06:47
#262 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen zögerte eine weile und schwieg. Da sie nicht recht wusste wie sie erklären sollte, dass sie sich bis jetzt noch keine grossen Gedanken gemacht hatte.
Marc in dessen sass in seiner Wohnung und überlegte was nun alles auf ihn zukommen würde. Er nahm das Telefon und wählte kurzer Hand eine Nummer.
„Innenarchitektur und Raumplanung Silvia Kinski, was kann ich für sie tun?“
Marc: „Hey Silvia, ich bins Marc, Marc Meier.“
Silvia: „Marc? Wie komme ich den zu der Ehre?“
Marc: „Ich könnte deine Hilfe gebrauchen.“
Silvia: „Aber, Marc. Du weißt doch ich bin für dich doch immer da, in jeder Lebenslage.“ Dabei lachte sie kurz auf.
Marc: „Eh, ja, gut zu wissen. Ich brauche jedoch deine Hilfe als Innenarchitektin.“
Silvia: „Okay, Marci. Ich hab dir schon immer gesagt vor allem dein Schlafzimmer hat ne dringende Überholung nötig.“
Marc: „Bitte? Was ist den an meinem Schlafzimmer nicht in Ordnung?“
Silvia: „Dein Spiegel an der Decke zum Beispiel. Aber egal was genau willst du den machen?“
Marc: „Du sollst mir aus 2 Wohnungen eine machen. Mit einem grossen Schlafzimmer mit Wandschrank, Gästezimmer, 2 Büros und einem Kinderzimmer.“
Silvia: „Kinderzimmer, was ist den mit dir passiert? Aber egal. Klar mach ich das für dich. Gib mir die Adresse und ich seh mir dann das Ganze mal an.“
Marc gab ihr noch schnell die Adresse, bedankte sich und legte auf.

Monika hatte es satt immer nur das schweigen zu hören also packte sie Gretchen am Arm und zog sie zur Wohnung raus mit den Worten. „Wie ich dich kenne hast du noch nicht mal an die hälfte Gedacht. Also packen wir jetzt mal das im Moment wichtigste an. Klamotten!“



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Gretchen81 Offline

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02.06.2009 08:24
#263 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Während dem sich die Frauen die Füsse platt laufen beim Umstandskleider kauf, ist Marc damit beschäftig Silvia die beiden Wohnungen zu zeigen und seine Vorstellungen zu erklären. Sie findet die Idee klasse das ganze obere Stockwerk in eine Wohnung zu verwandeln und meint auch gleich dass ein Fahrstuhl Einbau noch möglich sei. Während sie Marc nahezu umgarnt meint sie dann etwas spitz: „Kannst du dich noch an unsere letzte Nummer im Aufzug erinnern. Würde das gerne wiederholen…“ „Könnten wir das Thema wechseln?“ Der Arzt ist langsam genervt und er hat sichtlich immer mehr mühe sich ihr ganz zu entziehen. „Wie du willst? Also nehme an du willst einen Begehbaren Kleiderschrank und ein grosses Badezimmer mit Dampfdusche. Hast du eine Vorstellung betreffend Kinderzimmer? Was ich ja immer noch nicht verstehe warum du so was brauchst, aber bitte.“ Er macht ihr den Vorschlag das Zimmer in einem zarten gelb Ton zu streichen, den Rest würde er ihr überlassen schliesslich sei sie der Profi. „Also dann hätten wir ja alles geschäftliche, nehme mal stark an das du dem Mieter da drüben über die Verwaltung schon eine Kündigung hast zu kommen lassen." Er schüttelte den Kopf und wollte sie gerade zur Türe raus befördern als sie sich an fing die Bluse aufzuknöpfen und einen Schritt näher auf ihn zukam. „Dann wäre ja alles geklärt und wir kommen zum angenehmen teil.“ Zu seinem eigenen Erstaunen fand er das ganze mehr als anziehend und er wehrte sich noch nicht mal als sie ihn ins Schlafzimmer zog.
Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen die beiden Frauen wieder im Haus an. Voll gepackt mit Taschen stapften sie die Treppe rauf. Dabei wurden sie beinahe von einer jungen Frau in einem roten Kleid umgerannt. „Oh, Entschuldigen sie. Ich war wohl noch etwas in Gedanken.“ Sie richtete sich noch die etwas schiefen Kleider und ging dann weiter. Monika und Gretchen sahen sich an und mussten beide miteinander loslachen. „In Gedanken. Der war gut.“ Sie gingen weiter nach oben, in die Wohnung der jungen Ärztin. Marc in dessen wurde bewusst was er gerade gemacht hatte. Und er kam sich mehr als schäbig vor. Er ging unter die Dusche und versuchte mit dem warmen Wasser das ihm den Rücken runter lief die Gedanken an die vergangen Minuten loszuwerden. Doch immer wieder sah er sich zusammen mit Silvia.



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Gretchen81 Offline

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02.06.2009 10:06
#264 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Die nächsten paar Tage verhielt sich Marc für Gretchens Verhältnisse sehr seltsam.
Ich kann mir keinen Reim daraus machen. Aber seit meinem Shopping Tag mit Monika verhält sich Marc sichtlich seltsamer als sonst. Der grosse Redner war er ja noch nie und auch kein Kuscheltyp. Jedoch ist sein verhalten komisch. Er weicht mir immer mehr aus, wenn ich mich am Abend mal an ihn lehne oder mich im Bett an ihn kuschle, rutscht er weg. Als hätte ich die Pest.
Der kann mir doch gleich sagen dass er mich fett und abstossend findet.
So sehr ich mich auch auf das Kleine freue. Aber als ich mir die Umstandskleider gekauft habe kam ich mir vor als wäre ich eine Wandelnde Tonne. Und ganz zu schweigen von den meisten Klamotten die es gibt. Wann merken die endlich das wir Frauen die Babys bekommen und nicht das wir die Kinder sind. Also wirklich. Will doch nicht in einem Rose Alptraum rum laufen.
Werde heute einen letzten Anlauf nehmen um etwas an dieser beschissenen Situation zu ändern. Ich hab mir ein paar absolut heisse Dessous gekauft. Da kann garantiert kein Marc Meier nein sagen.


Am Abend schleicht sie sich früher von der Arbeit und bereitet zu Hause einen romantischen Nachtessen mit speziellem Dessert vor. Marc der immer noch von seinem Gewissen geplagt wird, fragt sich immer mehr ob es vielleicht nicht besser wäre Gretchen die Wahrheit zu sagen. Schliesslich wars nur ein kleiner Fehltritt und er liebt sie doch über alles.



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Gretchen81 Offline

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02.06.2009 10:35
#265 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Da er sie in seiner Wohnung nicht finden konnte ging er zu ihr rüber. Er öffnete die Türe und rief nach ihr. Aus der Küche kam ein. „Geh schon mal ins Wohnzimmer. Ich komme gleich.“ Das Licht darin war gedämpft und Kerzen flackerten. Er zweifelte gerade heftigste daran ob es wirklich so eine gute Idee war ihr gerade heute zu erzählen dass er sie betrogen hatte. Als sie ins Wohnzimmer kam mit zwei Teller und einem sehr knappen Outfit hätte er sich am liebsten selbst geohrfeigt. Er hatte eine Freundin die sich so manch einer wünschte, er würde bald Vater und er versaute alles auf einmal wegen ein kleinwenig Spass. „Warte ich nehm dir die Teller ab.“ „Danke.“ Sie lächelte ihn an und setzte sich auf einen der Stühle. „Oh, ich hab den Salat vergessen.“ Sie wollte in die Küche doch Marc hielt ihre Hand beim rausgehen fest. „Ich muss mit dir Reden.“ Erwartungsvoll sah sie ihm in die Augen. „Ich, ehm…“ „Entweder du sagst jetzt was oder ich hol den Salat.“ forderte sie ihn auf und dabei sah sie ihm immer noch in die Augen. Anstatt ihr zu gestehen was er getan hatte zog er sie zu sich ran und küsste sie.
Wenn reden bei ihm so aussieht dann bitte. Da vergess ich doch gerne die Vorspeise und den Hauptgang und geh gleich zum Dessert über.



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02.06.2009 11:21
#266 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Mitten in der Nacht wurde er wach. Er hatte schon wieder dieses Bild von sich und Silvia vor den Augen. Neben sich schlief Gretchen friedlich schlafend mit einem lächeln auf den Lippen. Es war genau dieser Moment den er liebte und zu dem auch so hasste. Weil er wusste das er ihr wehgetan hatte. Und was noch schlimmer war. Er konnte nicht versprechen dass dies nicht noch mal passieren würde. In seinem ganzen Leben hatte er noch nie jemand so geliebt wie sie und das war das was ihm angst machte. Auch die Angst davor zu versagen und mit all der Verantwortung die gezwungenermassen auf ihn zu kam um zu gehen. Von den ganzem aufgewühlt stand er auf und ging auf den Balkon um sich mit der kalten Winterluft den Kopf frei zu bekommen.
Wenige Minuten später wurde Gretchen wach, sie fühlte neben sich das leere Bett. Mit einem Morgenmantel umwickelt folgte sie dem kalten Wind der durch die Wohnung zog bis zum Balkon. „Was machst du den hier draussen? Komm rein es ist kalt.“ Sein Blick war immer noch in die Ferne gerichtet und er entschied dass er ihr die Wahrheit sagen musste. „Ich muss dir was sagen.“ Sie zog ihren Mantel nochmals enger an sich. „Kannst du mir das nicht morgen früh sagen?“ „Nein, wenn ich es jetzt nicht sage dann nie. Gretchen ich…“ Er sah zu Boden und wusste dass er ihr gleich sehr wehtat aber es musste sein. „Ich hab dich betrogen.“
Wie bitte? Was war das? Das sagt er mir hier draussen und wollte er mir das vorhin schon sagen. Und hat dafür lieber mit mir geschlafen.
Ihre Gedanken überschlugen sich und ihre Augen füllten sich unweigerlich mit tränen. „Wann?“
„Vor ein paar Tagen als du mit Monika einkaufen warst. Glaub mir es hat mir nichts bedeutet.“ Er versuchte irgendetwas noch zu retten und ging einen Schritt auf sie zu. Doch sie wich zurück und zischte ihn an. „Fass mich bloss nicht an. Du bist das letzte. Wie konntest du nur.“ „Ich weiss doch auch nicht. Silvia war einfach… Ach, verdammt. Ich hasse mich selber dafür. Gretchen, bitte verzeih mir.“ Doch diese konnte nicht mehr. Die ganze Zeit über hatte sie gespürt dass etwas nicht stimmte und dann noch die Warnung von Lena die sie die ganze Zeit immer in den Wind geschlagen hatte. Blanker Hass stieg in ihr hoch und sie schrie ihn an. „Verschwinde aus meinem Leben!“ Ein letztes Mal versuchte er noch mal auf sie zu zugehen und ihr zusagen das er nur sie liebte. Doch sie drehte sich von ihm ab und ignorierte ihn.



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02.06.2009 13:38
#267 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Als sie die Türe zu schlagen hörte sank sie langsam zu Boden. Die Kälte die sie auch im Wohnzimmer immer noch um gab spürte sie gar nicht mehr. Sie fühlte sich nur noch leer und verlassen. Marc hatte das Gefühl durch zu drehen. Soeben hatte er alles verloren was ihm wichtig war und so einfach alles wieder auf Anfang drehen konnte er nicht. Wie sollte er ihr morgen bei der Arbeit den begegnen. Er nahm sein Handy und wählte eine Nummer. „Hier ist Marc Meier. Ich habe eine Frage? Gilt ihr Angebot noch? Ich nehme es an.“ Als nächstes ging er ins Schlafzimmer schmiss sein Koffer aufs Bett und packte seine Kleider zusammen. Bevor er in sein Taxi stieg warf er noch ein paar Briefe in den Postkasten vor dem Haus und machte einen letzten Blick nach oben. Er hatte alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte und jetzt zog er die Konsequenzen daraus. Gretchen hatte das Gefühl keine Tränen mehr zu haben, nach dem sie die ganze Nacht über durch geweint hatte. Eigentlich hatte ihr Dienst schon längst begonnen, doch sie fühlt sich nicht stark genug umzuarbeiten. Als ihr Handy klingelte hätte sie es am liebsten einfach gegen die Wand geschmissen. Doch ihr wurde klar das Egal was in dieser Nacht gerade passiert war, die anderen keine Schuld daran hatten. Ausser vielleicht diese Silvia. Sie kroch zu ihrer Tasche hin und nahm ihr Handy raus:
Gretchen: „Haase.“
Lena: „ Hier Lena. Gretchen wo steckst du? Dein Vater ist schon auf hundertachtzig weil er weder dich noch Meier finden kann.“
Beim Gedanken an Marc fingen wieder an die Tränen zu laufen.
Gretchen: „Kannst du Papa, sagen ich bin Krank.“
Lena: „Ja, klar. Kann ich dir irgendwie helfen? Oder ist Marc bei dir und soll ich ihn auch gleich entschuldigen.“
Als Antwortet bekam sie nur ein Schnäuzen und einen tiefen Schluchzer zu hören.
Lena: „Was hat er gemacht?“
Gretchen: „Nichts. Ausser du recht hattest und ich naiv und dumm war.“
Lena: „Ach, Kleines du bist doch nicht dumm. Du glaubst eben an das gute im Menschen. Das ist nichts Schlimmes. Soll ich vorbei kommen?“
Gretchen: „Nein, geht schon.“
Sie verabschiedete sich und hielt noch eine weile das Telefon in den Fingern. Sie überlegte ob sie ihn vielleicht einfach anrufen sollte. Den anscheinend ging es ihm genauso beschissen wie ihr, sonst wäre er doch zur Arbeit gefahren.
Nein, hör auf an diesen Mistkerl zu denken. Es bringt doch alles nichts. Ich hätte von Anfang auf meinen Verstand hören sollen.



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02.06.2009 15:31
#268 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Inzwischen hatte sich Gretchen endlich vom Boden aufgerafft und das Fenster geschlossen. Dennoch war es in der Wohnung eisig kalt. Und sie versteckte sich lieber unter ihrer Bettdecke.
Eine ganze weile lag sie einfach nur da und starrte an die Decke. Sie war zwar Müde konnte aber nicht schlafen. Sie hörte immer noch Marcs Worte. „Es hat nichts bedeutet“, „Ich hasse mich selber dafür“ und dann wie er ihr damals gesagt hat das er sie liebt.
In ihr war etwas zersprungen das sich nicht mehr einfach kitten liess. So sehr sie ihn auch liebte aber sie konnte nicht damit Leben. Die ständige Angst dass es wieder passieren könnte, wäre zuviel für sie. Marc der inzwischen im Flieger nach Michigan sass, fragte sich immer mehr ob es richtig war einfach abzuhauen. Denn wenn er ehrlich war vermisste er sie jetzt schon und er machte sich sorgen das ihr etwas passieren könnte. Er rief die Stewardess zu sich und fragte nach dem Bord-Telefon.
„Ja, Hallo?“
Marc: „Mutter bist du das?“
Elke: „Warum rufst du mit so einer seltsamen Nummer an?“
Marc: „Ich sitze im Flugzeug. Und jetzt keine lange Reden du musst mir einen gefallen machen.“
Elke: „Wie Flugzeug und was für ein Gefallen? Olivier, was ist passiert?“
Marc: „Mutter nenn mich nicht so. Ich hab den grössten Fehler gemacht den man machen kann. Sagen wirs mal so der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.“
Elke: „Du hast doch nicht etwa. Bei allem was recht ist, ich mag diese Frau nicht leiden aber das geht zu weit, sie ist Schwanger und du hast eine Verantwortung.“
Marc stöhnte kurz: „Glaub mir das weiss ich. Aber es ist besser wenn ich für ne weile nicht da bin. Aber ich mach mir sorgen um die beiden. Bitte hab ein Auge auf sie. Versprichst du mir das?“
Elke: „Wie bitte? Ich soll ihr Aufpasser spielen. Glaub mir die Frau kann sehr gut auf sich aufpassen. Hast ja gesehen was sie mit mir gemacht hat.“
Marc: „Das war ein Unfall und da war sie auch noch nicht schwanger. Also bitte, hilfst du mir.“
Elke: „Du liebst sie wirklich?“
Marc: „Ja, mehr als alles andere.“
Elke: „Also gut. Ich werde es versuchen. Aber es wäre besser wenn du das selber machen würdest.“
Marc: „Danke.“
Er legte auf und lehnte sich in seinem Sitz zurück. Wenigstens wusste er jetzt dass sich jemand um sie kümmern würde. Denn wenn er auch zurückkommen würde, dann würde sie ihn bestimmt nicht wieder in seine Nähe lassen. Zu deutlich waren ihre Worte „Verschwinde aus meinem Leben“ die er immer wieder hörte. Und er verstand nur zu gut warum sie das gesagt hatte.



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02.06.2009 22:16
#269 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
34. Kapitel: Der Tag danach

Sie wusste nicht wann aber irgendwann war sie eingeschlafen. Am nächsten Morgen wurde sie durch das knurren ihres Magens geweckt. Mühsam kraxelte sie aus dem Bett und ging in die Küche. Dabei sah sie auf ihr Handy.
Ob er sich wohl gemeldet hat?
Doch sie hatte weder eine SMS noch eine Nachricht auf der Mailbox.
Arschloch. Wenn du mich ignorieren kannst, dann kann ich das schon lange.
Nach dem sie etwas gegessen hatte ging sie unter die Dusche. Dabei hatte sie das erste Mal das Gefühl das sich etwas in ihr bewegt hätte.
Kann nicht sein. Ich hab mich sicher getäuscht.
Auf dem Weg zur Arbeit nahm sie noch schnell die Post aus dem Briefkasten und packte sie ohne nachzusehen in ihre Tasche.
Die erste die sie im Krankenhaus zu Gesicht bekam war Schwester Sabine. Die wusste nur dass Marc nicht zur Arbeit gekommen war. Was und wo er war wusste sie nicht. Darum fing auch gleich die grosse Frage runde an. „Ich habe keine Ahnung was er macht und es ist mir auch egal. Haben sie nichts zu tun.“ Schnauzte sie die Krankenschwester an. Diese getraute sich nur ein leises „Tschuldigung“ zu sagen. Franz Haase hatte die ganze Situation beobachte weil auch er gerne Gewissheit wollte.
„Kälbchen, was hat das ganze zu Bedeuten?“ Doch statt einer Antwort bekam er nur eine Murren zu hören. „Jetzt reichts in mein Büro.“



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03.06.2009 08:00
#270 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Der Professor hatte einen Brief bekommen darin hatte Marc ihm mitgeteilt dass er für ein Jahr nach Michigan gehen würde um dort sein Professorat zu machen. Kein Satz mehr und das fand der ältere Mann doch etwas seltsam und plötzlich. Darum wollte er jetzt von seiner Tochter erfahren was vorgefallen war zwischen Ihnen. „Ich weiss aus diesem lächerlichen Brief hier, dass Meier für ein Jahr in Michigan ist um sich weiterzubilden. Was ich aber nicht weiss warum er das so überstützt macht. Und da du gerade Sabine angeschrieen hast nehme ich an das hat einen Zusammenhang. Also ich höre.“
Dieser Feigling meinem Vater schreibt er einen Brief und mir gar nichts. Noch nicht einmal ein Tschüss. Und vor allem wieso haut der gleich in die Staaten ab.
Wieder stiegen Tränen in ihr hoch. Das er sich noch nicht einmal von ihr verabschiedet hatte tat ihr genauso weh, wie die Tatsache das sie ihn ein ganzes Jahr nicht sehen würde.
Ich kann doch meinem Vater nicht sagen, dass Marc mich Betrogen hat und ich ihn rausgeschmissen habe. Dann bin ich mit Sicherheit gleich Vollwaise.
„Margarethe, ich weiss ja nicht über was ihr euch gestritten habt aber eine Beziehung gibt man nicht so schnell auf. Ihr wart doch so ein schönes Paar.“ Versuchte er sie aus ihren Gedanken zu holen.
Werde ihm jetzt einfach die halb Wahrheit sagen. Dann ist er vielleicht auch nur halb so wütend.
„Papa, zwischen mir und Marc ist es vorbei. Ich werde das mit dem Kind auch alleine schaffen.“
Ups, Papa wusste ja noch nicht einmal das ich schwanger bin. Mist.
Vorsichtshalber machte sie schon mal einen Schritt zurück. Weil sie sich vorstellen konnte das er gleich explodieren würde. „Was?!? Du bist schwanger und dieser Schlappschwanz haut einfach ab. Wenn ich den in die Finger kriege. Dann…“ Er rannte aus dem Büro, obwohl er wusste dass Marc nicht da war musste er irgendwo hin gehen. Kopflos stapfte er durch die Klinik. Gretchen blieb ihm auf den Fersen und versuchte ihn zu beruhigen. Was aber unmöglich war den eigentlich hätte sie am liebsten genau gleich reagiert. Auf halbem Weg zur Gynäkologie rannte er dann schliesslich in Elke. „Du hast sicher davon gewusst. Deine Missgeburt von einem Sohn hat dich sicher informiert. Oder?“ Als die Autorin Gretchen sah wusste sie gleich was er meinte und sagte: „Franz, er bereut den Seitensprung, erinnere dich doch bitte an dich selber.“
Super, jetzt weiss er auch noch das. Herzlichen Dank Frau Fischer. Sie kennen wohl auch kein Taktgefühl.
Der Professor starrte Abwechslungsweise Elke und dann seine Tochter an. Sein Puls fing an zu rassen und er griff sich an seine Brust. Seine Freundin dachte schon, dass er jetzt umfallen würde. Doch stattdessen sank seine Tochter mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden und hielt sich ihren Bauch.



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03.06.2009 10:13
#271 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Mehdi der gerade mit Schwester Gabi einen Kaffee trinken wollte, sah Gretchen am Boden und rannte sofort zu ihr hin. „Schwester Gabi holen sie mir eine Liege und bereiten sie den Ultraschall vor.“ Auch Franz kümmerte sich schnell um seine Tochter. Vergessen waren seine Herzschmerzen. Elke stand da als wäre sie eine Salzsäule. Erst als Gabi sie beinahe mit der Liege über den Haufen gefahren hatte, mit einem doch eher grösseren grinsen, ging sie einen Schritt zur Seite.
Das klingeln ihres Handys riss sie dann endgültig aus ihrer Starre.
Elke: „Fischer“
Marc: „Ich bins. Wollte Fragen ob du inzwischen weißt wie es Gretchen geht.“
Elke machte ein paar Schritte weg damit niemand etwas mitbekommen konnte von ihrem Telefon Gespräch. Leider hörte man immer noch was im Hintergrund los war. Und so konnte Marc Mitanhören wie Gretchen über Schmerzen im Bauch klagte und Mehdi nach Wehenhemmer verlangte.
Marc: „Was ist mit Gretchen?“
Elke: „Sie hat sich wohl aufgeregt und hat vorzeitige Wehen.“
Marc: „Und das sagst du einfach so gleichgültig. Tu doch etwas.“
Elke: „Olivier, was soll ich den deiner Meinung nach machen. Mich über sie stürzen oder was. Das alles passiert nur aus einem Grund. Und den kann ich nicht wieder gut machen. Das ist deine Angelegenheit.“
Bevor ihr Sohn noch irgendetwas sagen konnte hatte sie aufgelegt und ging auf Franz zu. „Franz komm hier weg. Dr. Kaan wird ihr helfen. Du kannst jetzt hier nichts ausrichten.“
Marc der in seiner 2 Zimmer Wohnung in Michigan gerade erst eingezogen war, war kurz davor wieder seine Sachen zu packen und zurück zu fahren. Wütend über sich selber und der Momentanen Situation schmiss er ein Glas an die Gegenüberliegende Wand.
„Was ist mit meinem Baby?“ Inzwischen war Gretchen am Ultraschall und am Wehenmesser angeschlossen. Dr. Kaan sah gebannt auf den Monitor und konnte dann Entwarnung geben. „Deiner kleinen Tochter geht’s gut. Aber solche Aufregungen solltest du in Zukunft meiden. Was ist den eigentlich passiert und wo ist Marc.“ Sie hatte noch nicht einmal mitbekommen das ihr Frauenarzt gerade gesagt hatte dass sie ein Mädchen bekommen würde, stattdessen weinte sie erneut beim Gedanken an Marc. Mehdi reichte ihr ein Papiertuch und wischte ihr das Gleitgel von ihrem noch bescheidenen Bauch. „Oh je, ich kann mir vorstellen was passiert ist. Komm her.“ Er nahm sie einfach nur in den Arm und liess sie weinen. Nach einer gewissen zeit löste sie sich von ihm und fragte ganz vorsichtig. „Hast du gesagt es wird ein Mädchen?“ Mit einem Lächeln reichte er ihr das frisch gedruckte Bild. „Hier deine Kleine. Und jetzt kommst du auf ein Zimmer hier auf der Gyn. Du brauchst dringend ruhe. Ich werde Schwester Sabine sagen das sie dir deine Sachen bringen soll.“ Dann verliess er sie und zurück blieb eine aufgewühlte junge Frau, die nicht wusste wie es in Zukunft weiter gehen sollte.



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03.06.2009 13:13
#272 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

In ihrem Zimmer angekommen ist Gretchen nicht lange alleine. Kaum angekommen wird sie auch schon von Lena überrannt die sich sorgend zu ihr hinsetzt. Als ihr die Assistenzärztin sagt das alles in Ordnung sei und sie ruhig wieder gehen könnte ist sie beleidigt.
Keinen Augenblick später klopft es erneut an der Türe: „Himmel ich hab doch gesagt ich will meine Ruhe.“ Sabine steckt vorsichtig ihren Kopf durch den Spalt der Türe. „Aber der Herr Dr. Kaan hat gemeint ich soll ihnen ihre Tasche bringen.“ „Entschuldigen sie Sabine, dachte es sei jemand anderes. Kommen sie doch rein.“ Sie gab ihr die Tasche und stand dann einfach so da und wusste nicht recht wie sie jetzt fragen sollte. „Fragen sie schon. Ich seh doch das ihnen was unter den Nägeln brennt.“ Sabine nimmt sich den Stuhl rutscht näher ran. „Sind sie jetzt wirklich Schwanger?“ Die junge Frau nickt und zeigt ihr das Bild. „Oh, wie süss es sieht ja schon aus wie ein richtiger Mensch.“
Ein Atmen, Aus atmen. Nicht aufregen, sie hat einfach nicht so viel Hirn abbekommen.
„Sabine, das ist ja auch ein richtiger Mensch, ein kleines Mädchen das in etwa 5 Monaten das Licht der Welt er blicken wird.“ Die Schwester sah sie verträumt an und wiederholte immer wieder „Ein Mädchen wie schön“ Was die Schwanger nur mit einem kurzen Augen verdrehen kommentierte.
Etwas abwesend stand Sabine auf als ihr Pieper sich meldete und verliess den Raum ohne auf Wiedersehen zu sagen.
Manchmal frag ich mich echt was in deren Kopf so los ist. Sehr wahrscheinlich ist da einfach zu viel locker.
Sie griff in ihre Tasche und holte die Post raus.
Rechnungen, Werbung, Rechnungen, Werbung, Brief von Marc… Brief von Marc?
Mit zittrigen Händen öffnete sie diesen und lass ihn.



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03.06.2009 13:31
#273 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Ich weiss nicht wie ich diesen Brief beginnen soll.
Denn ich weiss, dass es mit einem „tut mir Leid“ noch lange nicht getan ist.
Versuche gerade nicht daran zu denken wie unglaublich süss du bist wenn du am morgen verschlafen hast. Oder wie blau deine Augen strahlen nach dem du geweint hast.
Würde dich im Moment am liebsten in den Arm nehmen und dich nie wieder los lassen.
Du würdest es aber nicht zu lassen und dass zu Recht.
Weil ich all das was war, mit einem Wisch zerstört habe.
Du brauchst zeit und ich wohl auch.
• Zeit um mir klar zu werden, wie ich mit der erneuten Angst dich zu verletzen oder zu versagen umgehen kann.
• Zeit um mir vielleicht wieder soweit zu vertrauen, dass wir einen neuen Versuch wagen können.

Wenn du diese Zeilen hier liest bin ich bereits in Michigan gelandet.
Das Angebot für das Professorrat habe ich schon sehr lange.
Habe es jedoch immer wieder abgelehnt, weil ich dich und natürlich auch unseren kleinen Fratz nie alleine lassen wollte.
Doch wie es scheint ist es das Beste, wenn du dein Leben ohne mich lebst, wenigstens für den Moment. Solltest du mich aber Brauchen bin ich sofort für dich da.
Ich will dir nicht wieder so schmerzen bereiten wie gestern Abend und wenn ich auch noch tausendmal sage das es nichts bedeutet hat, so hab ich es trotzdem gemacht und ich kann es mir noch nicht einmal selber erklären wie es überhaupt dazu gekommen ist.
Mehr als alles auf der Welt liebe ich dich und die nächsten Tage, Wochen und Monate werden schwer sein für uns beide.

Love
Marc

PS:
Alles was noch in meiner Wohnung ist (inkl. meinem Auto) gehört dir.



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03.06.2009 14:11
#274 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Sie legte den Brief zur Seite und nahm ihr Handy. Im Verzeichnis wählte sie Marcs Nummer an. Doch den Hörer zum Wählen konnte sie einfach nicht drücken.
Zu gross war ihr Stolz. Und ob sie ihm, auch wenn sie dank dem Brief ihn einwenig verstand, verzeihen konnte wusste sie nicht. Plötzlich war es wieder da das Gefühl das sie auch heute morgen unter der Dusche schon hatte. Als würden Seifenblasen in ihrem Bauch zerspringen.
Wenn sie ihn auch nicht anrufen konnte, so wollte sie ihm wenigstens ein kleines Zeichen schicken.
Sie schrieb ihm eine SMS.

Danke für deinen Brief.
LG Gretchen


Es war zwar nicht viel aber für sie wenigstens ein Anfang.
Marc der ohne hin die letzten Minuten wie ein Tiger in seiner Wohnung auf und gelaufen war. Er erschreckte sich als sein Telefon auf dem Tisch anfing zu Vibrieren. Erleichtert Atmete er auf als er ihre Nachricht las.

Wie von Dr. Kaan angeordnet, hielt Gretchen die nächsten Tage Bettruhe und liess sich auch nicht aus der Ruhe bringen durch ihren Ständigen Besuch. Die einzige die sie gern um sich hatte war Jessi. Die suchte nämlich ihrer Seits ruhe von ihrer Mutter und versteckte sich bei ihr.
Sie redeten nicht viel, sondern sassen einfach nur da und genossen die Stille im Raum.
Hin und wieder machte der Teeny ein paar Fotos. „Zu Dokumentationszwecken. Schliesslich wird man nicht immer gleich Tante.“ Ihre Fotos waren zwar etwas seltsam aber irgendwie auch wieder Interessant. Sie Fotografierte nur immer einzelne Details. Ausser einem einzigen. Sie schlich sich am Morgen in das Zimmer der Assistenzärztin als diese noch schlief. Knipste ein schwarzweiss Foto und verschwand dann wieder. Dieses schickte sie dann per E-Mail an ihren Halbbruder.
Sie konnte sich in ungefähr vorstellen dass er wohl Freude daran haben könnte.
Nicht das sie es verstehen konnte das er abgehauen war, aber sie wollte ihn auch nicht dafür verurteilen. In ihren Augen hatte jeder ne Zweite Chance verdient etwas richtig zu machen. Und wenn sonst niemand Marc eine geben wollte. Dann würde sie das eben übernehmen.



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Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

03.06.2009 19:49
#275 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Mail: marc_meier@surfnet.com

Hallo grosser Bruder
Dachte ich meld mich mal. Es ist verdammt schwer deine Mail-Addi raus zu kriegen. Musste mich in den Krankenhausserver einhacken um da dran zu kommen.
Sag schon wie ist Michigan den so? Würde auch gerne einfach so abhauen. Das hast du ganz schön cool gemacht. Okay, die Story mit dem Seitensprung war weniger gut. Aber egal es reicht wenn die anderen Tratschen.
Wie meine Mutter zum Beispiel. In jeder freien Minute rennt sie zu Gretchen und will ihr einreden, dass sie Recht hatte und du wie unser Paps bist. Gretchen schaltet aber immer auf Durchzug. So langsam kann ich unseren Erzeuger verstehen. Nicht nur meine Mutter hat ein Rad ab. Deine ist der Hausdrache höchst persönlich. Wie der Professor das mit der aushält frag ich mich ehrlich. Jeder normale Mann müsste doch da schreiend davon laufen.
Apropos Gretchen. Ich hab dir ein Bild von ihr angefügt. Sie weiss aber nichts davon. Also psst.
So muss dann auch mal wieder bevor noch jemand bemerkt das ich über das Netz des Krankenhauses surfe.

Gruss JJ

Ps.
es wird ein Mädchen ;-)



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