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 Pausierende und abgebrochene Fortsetzungen!
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Gretchen81 Offline

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13.03.2009 10:03
#26 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Als sie sich lösten fragte sie immer noch etwas verwirrt: „Warum bist du schon hier? Ich dachte du kommst erst heute Abend an.“ Er lächelte sie an: „Für was hab ich den einen Vater mit Privatjet. Normalerweise nehm ich den ja nicht. Aber nach deiner Nachricht musste ich dich einfach früher sehen.“ (Oh wie süss.) Sie strahlte ihn an. Marc wurde bei dem Anblick immer eifersüchtiger und er konnte nicht anders als dazwischen zu gehen.
„Gretchen, könntest du diese Unterlagen bitte durchgehen. Ach, guten Tag. Besucher gehören hier aber nicht rein.“ (Huch, was ist den jetzt. Seit wann nennt er mich Gretchen wenn ich was für ihn zu erledigen habe.) Er lächelte seine Assistenzärztin an und deutete dann mit einer Handbewegung gegenüber Felix an das er hier doch bitte rausgehen sollte.
Der Millionärssohn liess sich jedoch nicht so schnell aus der Reserve locken. „Entschuldigen sie das wusste ich nicht. Ich wollte nur meine Freundin überraschen. Was muss ich den tun damit sie mit mir mitgehen kann.“ (Hat der mich gerade Freundin genannt?) Gretchen sah ihn Fragend an. Und Marc kochte inzwischen. „Wenn sie nicht Arzt, Krankendingsbums oder ein Notfall sind sollten sie jetzt wirklich gehen. Und MEINE Assistenzärztin hat jetzt noch etwas zu tun. Gretchen kommst du bitte, wir haben eine OP.“ Das meine betonte er mit Absicht und griff danach gleich nach der Hand seiner Assistentin und wollte sie raus ziehen. Doch Felix kam ihm zu vor und zog sie noch mal zu sich. „Dann muss ich wohl verabschieden. Wann hast du den Pause?“ Gretchen entriss sich Marcs Hand und sagte: „Ich hab um 17.00 Uhr Feierabend und danach 6 Stunden frei. Wir könnten ja gemeinsam etwas zu Abendessen.“ „Gerne. Ich hol dich hier ab.“ Er wollte sie nochmals küssen als Marc wieder dazwischen ging: „Das würd ich nicht machen. Sie hatte vorhin gerade kontakt mit einem Masernpatienten. Und ich nehme an sie wissen was das zu bedeuten hat.“
Felix grinste ihn an und dann Gretchen: „Kein Problem bin gegen alle Krankheiten geimpft.“ Darauf hin küsste er sie nochmals lange. So das die junge Frau beinahe umgekippt wäre als er sie los lies.



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Gretchen81 Offline

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13.03.2009 10:31
#27 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen fühlte sich im OP neben Marc mehr als unwohl. Sie hatte schon im Stationszimmer das Gefühl das ihr Chef wohl sauer wäre. Oder besser gesagt mächtig eifersüchtig war. Aber was sollte sie den machen. Eine Zukunft mit Marc gab es definitiv nicht und ewig warten wollte sie auch nicht. Und Felix war wirklich mehr als lieb und sie fand ihn auch nett ohne Ende. Selbst die Schmetterlinge in ihrem Bauch sagten ihr dass es richtig war sich auf Felix einzulassen.
Sie musste lernen ihren Chef zu ignorieren. Sie versuchte nach der gelungen Standard OP nochmals mit ihm zu sprechen. „Marc, könnten wir kurz unter vier Augen miteinander reden. Es wäre wichtig.“ Er schmiss seine Sachen in den Wäschekorb und meinte. „Klar schiess los.“ „Nicht hier.“ Sie fühlte sich von ihren Kollegen beobachtet. Sie zog ihn in den nächst besten Raum. Die Rümpelkammer war nicht wirklich gross und so stand sie nahe bei Marc. Gespielt genervt fragte er sie, was sie den jetzt von ihm wollte. „Ich wollte nur noch mal festhalten. Das dich mein Privatleben nichts angeht.“ „Tut es auch nicht?“ Gretchen sah ihn fragend an (Das klang jetzt mehr nach einer Frage.) In ihr fielen mal wieder die Felsbrocken um her. Die nähe zu Marc machte sie wahnsinnig. Ihr Herz schlug schneller und sie hatte langsam aber sicher das Gefühl das sie sich nicht mehr länger von ihm fernhalten könnte. (Hör auf mit den Gedanken du hast einen Freund.)
Auch Marc erging es nicht viel besser. Die Kammer war mehr als klein und ob er wollte oder nicht berührte er sie unbeabsichtigt. Schnell fragte er ob dann jetzt alles geklärt sei und die Assistenzärztin nickte. Beide wollten nur noch raus und so blieben sie beinahe im Rahmen der Türe hängen.
Nach der ersten Schicht für diesen Tag, wo sich die beiden Ärzte möglichst versucht hatten aus dem Weg zu gehen, wurde Gretchen auch schon von ihrem neuen Freund erwartet.
Als dieser Marc hinter ihr sah, konnte er sich schon vorstellen, dass gleich wieder so eine Szene vom Mittag folgen würde. Doch der Oberarzt wünschte nur eine schöne Pause und das sie nachher bitte Pünktlich sein sollte. Er wurde komplett ignoriert, was ihm auch recht war.



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Gretchen81 Offline

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13.03.2009 15:36
#28 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Das Essen mit Felix verlief wie sich Gretchen das ganze vorgestellt hatte. Romantisch ohne Ende und er war der Perfekte Gentleman. Der einzige Nebengeschmack bei der ganzen Sache war das sie immer wieder an Marc denken musste. (Verflucht warum krieg ich ihn einfach nicht aus dem Kopf.) Als Felix sie anschliessend nach dem Essen fragte was sie den jetzt noch machen konnten bis zu ihrem Schichtbeginn zuckte sie nur mit den Schultern. Normalerweise würde sie noch einwenig schlafen doch das Konto sie ihm doch nicht sagen, dann wäre er sicher beleidigt. Dann viel ihr die Lösung ein, Kino. Wenn sie da einschlafen würde. Dann wäre das nicht allzu tragisch. „Wie wärs mit Kino? Ich weiss ist noch einwenig früh aber ich muss ja nachher noch arbeiten.“
Im Cinedrom angekommen wählten sie einen Film der gerade lief ohne gross darauf zu achten was es war. Als der Film anfing sah er sie an und sie durchfuhr ein Schauer. Sie kamen sich wieder näher und der Film wurde zur Nebensache. Wild knutschten sind in der hintersten Ecke des Saals. Sie kam sich beinahe vor als wäre sie wieder ein Teenager. Das Licht ging wieder an und sie lösten sich. Der Blick den er ihr zuwarf war mehr als klar. Er wollte mehr als nur küssen.
Doch Gretchen wusste nicht recht ob sie das auch wollte. Sie sah auf die Uhr und stellte fest das sie mal wieder zu spät dran war: „Mein Dienst beginnt in 5 Minuten. Wenn ich zu spät komme dann gibt’s ein riesen Hallo. Wir holen es nach. Versprochen.“
Sie gab ihm einen Kuss, er sah sie einwenig traurig an, meinte aber das er auf sie gerne warten würde.



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Gretchen81 Offline

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13.03.2009 17:40
#29 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Tatsächlich kommt Gretchen etwas zu spät. Marc tigerte die ganze zeit auf und ab. Durch das Fenster seines Büros konnte er erkennen wie seine Assistenzärztin sich verabschiedete. Der Bleistift in seiner Hand zerbrach zwischen seinen Fingern. Er beschloss ihr einen Vorsprung zugeben. So das sie sich umziehen konnte und ins Stationszimmer sich einen Kaffee nehmen konnte. Er stiefelte zu ihr hin und wollte sie gehörig runter putzen, doch sie kam ihm zuvor. „Ja, ich weiss dass ich zu spät bin. Es tut mir leid. Und ich werde zur Straffe die Mehdis ausmissten.“ Marc war sprachlos. Er hatte nicht damit gerechnet dass sie sich gleich entschuldigen würde und sich zu alle dem auch noch gleich selbst bestrafen würde. „Ehm genau. Sehr gut.“ Er verschwand so schnell wie er gekommen war wieder in seinem Büro.
Die Nachtschicht verlief relativ ruhig, ein paar kleine Sachen diese gut alleine erledigen konnte. In der Mitte ihrer Schicht wurde sie immer müder. Gretchen wollte nicht wieder im Bereitschaftszimmer einschlafen, so beschloss sie etwas an die frische Luft zu gehen. Sie nahm den Aufzug aufs Dach des Krankenhauses. Dort beobachtete sie einwenig die Sterne und genoss ein Stück Schokolade. Es war bereits Anfang November und die klare Nacht war schon recht eisig. Und so fror sie nach kurzer Zeit schon und sie ging wieder zum Aufzug.
Der Aufzug kam und sie stieg ein. Ein Stockwerk später stieg Marc hinzu. Gretchen stellte sich sofort in die hinterste Ecke. Auch er verhielt sich in Gretchens Augen seltsam. (Versucht der jetzt cool zu wirken?) Das Licht des Fahrstuhls fing an zu flackern. (Nein, nicht jetzt.)
Mit einem Ruck stand der Lift still und das Licht ging vollends aus. Instinktiv Griff Gretchen mal wieder nach der erst besten Hand in ihrer nähe. Marc musste schmunzeln und genoss die nähe zu ihr. Bis das Licht wieder anging. Die Assistenzärztin riss schnell ihre Hand wieder zurück und stellte verlegen fest dass sie das nur gemacht hat weil sie sich erschrocken hat. „Sag jetzt nicht du hast Angst im Dunkeln wie der Zwerg Lopez.“ Lachte er sie aus. Sie verschränkte empört ihre Arme und sagte: „Das hab ich sicher nicht. Vielleicht hast du auch nach meiner Hand gegriffen.“ Drohend erhob er seinen Finger ihr gegenüber. „Spinnst du etwa komplett. Wieso sollte ich den das bitte machen.“ „Du bist ja schliesslich auch eifersüchtig auf Felix.“ Marcs Augen wurden immer grösser und er ging immer näher auf sie zu. „Ich bin nicht eifersüchtig auf dieses Millionärssöhnchen. Mir doch egal ob du mit dem den ganzen Nachmittag rumgevögelt hast.“
Gretchen war so was von sauer das ihr etwas rausrutschte: „Wir haben uns nur geküsst mehr nicht.“ Leise ergänzte sie: „Und selbst da musste ich immer an jemand anderes Denken.“
Sie hoffte das er das nicht gehört hatte, doch sie standen sich so nahe das er auch ihre Gedanken hätte hören können. Nur Zentimeter von einander entfernt sahen sie sich in die Augen.



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Gretchen81 Offline

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13.03.2009 18:22
#30 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Gretchens Herz fing an zu rasen. Keine Sekunde später küssten sie sich. Marc drückte sie an die Wand des Aufzugs und ihre Küsse gingen von sanft in Leidenschaftlich über. Als er mit seiner Hand unter ihren Pullover fuhr hielt sie schnell seine Hand fest. Und stiess ihn von sich weg. „Es ist falsch. (Obwohl es fühlt sich so gut an) Wir sollten das lassen.“ Er räusperte sich kurz und machte einen Schritt zurück. „Jap.“ Der Aufzug stand immer noch still und auch sie waren still.
Sie versuchten sich nicht anzusehen. Doch immer wieder wanderten ihre Blicke zu einander. Endlich bewegte sich der Aufzug wieder und sie kamen auf ihrer Station an.
Der Oberarzt hatte das Gefühl das er irgendetwas sagen sollte, doch es fielen ihm keine passenden Worte ein. So sagte er einfach nur, dass er in seinem Büro wäre wenn etwas wäre.
Sie brachte nur ein „hmm“ über die Lippen und verschwand ins Stationszimmer.
Dort holte sie ihr Tagebuch aus der Tasche und versuchte mit dem Schreiben wieder klare Gedanken zu machen.

Felix ist endlich da und eigentlich müsst ich glücklich sein. Er bezeichnet mich als seine Freundin und das wilde herum knutschen im Kino war auch genial. Nur musste ich die ganze Zeit an Marc denken. Und wie das nicht schon genug wäre, blieb ich vorhin auch noch zusammen mit ihm im Aufzug stecken. Zuerst haben wir uns gegenseitig angeschrieen. Bis wir uns unbemerkt immer näher kamen. Es war unmöglich ihm zu widerstehen so haben wir uns geküsst.
Diese Küsse waren so falsch aber auf der anderen Seite auch wieder so schön. Was soll ich den bitte jetzt machen. Marc ist verlobt, ob er Gabi jetzt liebt oder nicht, er wird bald Vater und ich habe einen Freund. Ich muss Marc aus dem Weg gehen. So was wie vorhin darf nicht noch mal passieren. Wir dürfen einfach nicht mehr alleine in einem Raum zusammen sein. Dann kommt das auch nicht mehr vor.



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Gretchen81 Offline

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16.03.2009 07:22
#31 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

6. Kapitel: Dinner mit dem Chef

Die ganze Woche über hat es Gretchen geschafft nie alleine mit Marc zu sein. Was dem eher weniger gefiel, denn er war der Meinung das er keinen Anstandswauwau in der Form von Schwester Sabine brauchte. Aber er hatte im Moment andere Sorgen. Nach 2 Tagen Abwesenheit war Gabi wieder in seiner Wohnung aufgetaucht. Und als aller erstes Tat sie wieder das was sie die ganzen letzten Wochen schon getan hat. Sie machte ihm den Vorwurf das er sich an den Fetten Hasen ran geschmissen hätte. Er fragte sich wie sie das nur wissen konnte. Schliesslich hatte niemand ihre letzte heftige Küsserei gesehen. Doch als ihm seine Verlobte an den Kopfschmiss: „Du vergnügst dich mit ihr sogar im Bereitschaftsraum. Und jetzt komm bloss nicht auf die Idee es abzustreiten. Monika hat euch gesehen. Du bist so ein Arschloch.“ War für ihn alles klar. Sie redete von der Nachtschicht wo Gretchen auf seinem Schoss eingeschlafen war. Er musste Lachen. Das machte Gabi nur noch wütender und sie schmiss eine Vase entgegen. Er konnte sich gerade noch so ducken. „Hei, die war verdammt teuer.“ Schrie er zurück. Und sie keifte ihn an: „Ach, ja und war das hier auch teuer?“ Schon kam das nächste Teil ihm entgegen geflogen.
Jetzt reichte es ihm. Wenn Gabi nicht ging, so ging er. Er packte ein paar Sachen zusammen und schmiss die Wohnungstüre mit voller Wucht ins Schloss.
In Gretchens Beziehung lief dafür eindeutig besser. Sie hatte die letzten Tage einfach nur Spass mit Felix. Und das obwohl sie nicht übers knutschen raus waren, immer noch nicht. Sie war froh das ihr Freund sie zu nichts drängte und ihr zeit liess. Denn im Grunde ihres Herzens wusste sie nicht ob sie dafür bereit war. Denn um mit jemandem zu schlafen musste sie denjenigen Lieben. Und sie konnte einfach nicht sagen ob es nur Schwärmerei war oder ob sie ihn wirklich liebte. Oder ob sie wenigstens verliebt war. Doch an diesem Abend war alles anders. Es fühlte sich an wie an jenem Abend auf Mallorca. Er brachte sie nach Hause, wie jeden Abend in dieser Woche, doch dieses Mal nahm sie den Autoschlüssel aus dem Zündschloss. „Den brauch ich aber noch.“ „Komm mit rein.“ Flüsterte sie ihm ins Ohr und er sah sie erstaunt an. „Ich meins ernst.“ Er zog sie zu sich hin und küsste sie. Danach gingen die beide ins Haus der Familie Haase. „Psst. Ich will meinen Bruder nicht wecken.“ Er musste lachen. Er konnte sich nicht mehr daran erinnern, wann er zum letzten Mal in ein Haus schleichen musste. Was Gretchen nicht wusste war das Jochen gar nicht zu Hause war und sie eigentlich das Licht einschalten hätte können. Stattdessen stolperte sie lieber durchs ganze Haus und verstauchte sich beinahe den Fuss.
Am nächsten Morgen wacht sie in den Armen von Felix auf. Er lächelt im schlaf zu frieden.
Sie versuchte sich aus seiner Umarmung zu lösen. Sie schlängelt sich unter ihm hervor und schleicht sich auf die Toilette. Auf dem Rand der Badewanne sitzend versucht sie sich über die letzte Nacht klar zu werden.



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Gretchen81 Offline

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16.03.2009 07:57
#32 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Ich habe mit Felix von Althaus geschlafen. Keine Frage es war perfekt. Nur hat es immer noch einen kleinen Fehler. Ich war nicht wirklich bei der Sache. Was soll der Scheiss, warum kann ich nicht einfach mich gehen lassen. Nein, ich muss immer an ihn denken.
Werde in nächster Zeit den Namen eines gewissen Oberarztes nicht mehr schreiben. Vielleicht denke ich dann auch nicht mehr so oft an ihn. Und ich kann mich mit Haut und Haar auf meinen Freund einlassen. Unglaublich 4 Monate vor meinem dreissigsten Geburtstag, bin ich anscheinend wieder näher an meinem Ziel als je zuvor. Wer weiss vielleicht heirate ich, kriege Kinder und mache meinen Facharzt. Felix wäre bestimmt ein toller Vater.
Und wie süss unsere Babys aussehen würden. Genau das ist es was mir gefehlt hat. Ich hab mir nie die Zukunft für uns beide ausgemalt. Dabei wird die mit Sicherheit traumhaft.
Ich bin verliebt und das unwiderruflich. Wie konnte ich nur daran zweifeln.
Werde jetzt zu Felix zurück ins Bett schlüpfen und ihn fragen was er heute Abend vorhat.
Mit ihm an meiner Seite kann mir bei der Kochaktion heute Abend gar nichts passieren.
Und Marc, scheisse jetzt hab ichs doch getan, mein Chef hat ihn ja auch ausdrücklich mit eingeladen. So kann doch gar nichts schief gehen. Ich bin so glücklich.



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Gretchen81 Offline

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16.03.2009 08:54
#33 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc wachte auf dem Sofa in seinem Büro auf. Sein Rücken schmerzt. So kann es nicht weiter gehen. Gabi besetzt seine Wohnung und verprasst sein sauer verdientes Geld und er macht sich seinen Rücken auf einem alten Ledersofa kaputt. Er beschliesst dem ein Ende zu setzen. Oder es wenigstens zu versuchen. Kurz nach 8 Uhr ruft er seinen Freund und Anwalt an. Max von Thyssen ist erfreut mal wieder etwas von ihm zu hören. Nach ein paar Minuten herum Redens kommt der Arzt zu dem eigentlichen Grund für seinen Anruf: „Max ich hab da eine rein hypothetische Frage?“
Max: „Dann schiess los mit deiner Frage?“
Marc: „Wie gesagt die ist rein Hypothetisch. Was ist wenn ein Arzt einen Unfall mit dem Auto baut. Und das Unfallopfer statt mit dem Krankenwagen in seinem Auto zum Krankenhaus bringt. Da der Patient aufgrund von schweren Verletzungen sofort behandelt werden muss.“
Max: „Also bis jetzt seh ich noch kein grosses Problem. Höchstens eine Geldstrasse für nicht Beherrschen des Fahrzeugs.“
Marc: „Was ist wenn der Arzt den Unfall nicht meldet.“
Max: „Oh. Das käme dann halt drauf an was das Unfallopfer aussagt. Unfallflucht könnte Fahrausweisentzug bedeuten und eventuell eine Geldstrafe.“
Marc wurde es langsam angst und bang. Er getraute sich beinahe nicht zu fragen was es bedeutet wenn das Opfer tot ist. Er rang sich aber trotzdem durch.
Max: „Kann das sein das deine Frage nicht ganz so hypothetisch ist wie du vorhin gesagt hast? Marc ich kenne dich jetzt lange genug.“
Marc gab sich geschlagen und gestand das ihm das alles passiert sei. Und auch von der Erpressung von Gabi. Sein Freund wusste im erstens Moment nicht wie er reagieren sollte. Er probierte ihm zu erklären was passiert wenn Gabi sich beider Polizei meldet. „Also als erstes die Ärztekammer geht das überhaupt nichts an. Das heisst dein Job ist nicht in Gefahr. Gesetz den Fall du gehst selber zur Polizei und meldet das ganze jetzt noch selber, gibt’s ihm höchst Fall 6 Monate Ausweisentzug und eine Geldstrafe in der Höhe von 10'000 Euro. Wenn dich deine Verlobte anzeigt kann es tatsächlich bis zur Vorstrafe kommen. Also ich als Anwalt rate dir dich bei der Polizei zu stellen und zwar so schnell wie möglich. Unfall mit Todesfolge und Fahrerflucht sind keine leichte Delikte.“
Marc liess sich rückwärts in seinen Sessel plumpsen. In was für eine Scheisse, war er da nur rein gefallen. Er musste sich also selber stellen wenn er Gabi ein für alle mal loswerden wollte.
Marc: „Danke für deinen Rat. Ich werde mich in den nächsten Tagen also bei der Polizei melden. Ich hab keine Lust das diese Schlampe mir zu vor kommt.“
Max: „Sag mir wann du gehst ich komme mit. Ich versuche dann später auch noch beim Richter eine möglichst geringe Straffe raus zu holen. Machs gut. Und beim nächsten Mal sag gleich was los ist.“
Die beiden verabschiedeten sich von einander. Der Oberarzt sah auf seinen Terminkalender. Wann wäre wohl der beste Zeitpunkt um zur Polizei zu gehen? Dabei fiel ihm auf das er den heutigen Abend angekreuzt hatte. Das Koch-Date heute Abend bei Gretchen hätte er vor lauter Stress mit Gabi beinahe vergessen.



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Gretchen81 Offline

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16.03.2009 09:37
#34 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen hatte sich wieder zu Felix ins Bett gelegt und beobachtet ihn einwenig. (Wenn ich mir lange genug ein Rede das ich ihn von ganzem Herzen liebe. Dann wird das bestimmt auch war. Man kann sich ja auch einreden dass einem schlecht ist und dann wird einem schlecht. Mensch Gretchen, das ist armselig.)
„Morgen“ er blinzelte sie noch einwenig verschlafen an. Sie gab ihm einen Kuss und er lächelte sie an. „Na, muss ich immer noch durchs Haus schleichen?“ Sie schüttelt den Kopf und meinte dass sie ihm Moment so oder so alleine seien. Dann erzählte sie ihm dass er heute Abend bei ihr eingeladen sei. „Fühl mich geehrt. Aber ich kann nicht. Ich muss heute Abend in Köln sein. Es tut mir leid.“
(Nein, auch das noch ich bin mit Marc heute Abend wirklich alleine? Jochen! Jochen ist meine Rettung der wird doch sicher heute Abend zu Hause sein.)
Er sieht Gretchens traurig/verzweifeltes Gesicht und hat Schuldgefühle. „Ach, Gott, ist doch nicht so schlimm, dann machen wir das halt an einem anderen Abend. Ich bin doch morgen Nachmittag wieder in Berlin. Und dann haben wir wieder jeden Abend für uns. Vorausgesetzt dein Chef verdonnert dich nicht wieder zu Nachtschichten.“
Er umarmte sie und sie lagen sich noch einen Moment in den Armen. Bis Gretchen regelrecht hoch schreckte: „Wie spät ist es denn? Verdammt ich komme zu spät.“
Sie beförderte ihren Freund geradewegs im Expresstempo aus dem Haus und machte sich fertig für die Arbeit.



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Gretchen81 Offline

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16.03.2009 09:58
#35 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Abgehetzt und keuchend kam sie im Stationszimmer an. Sie schmiss ihre Tasche in die Ecke und fragte, während dem sie sich ihre Kleider anzog, Schwester Sabine wo ihr Bruder den stecken würde. „Keine Ahnung. Ich glaube die Praktikanten entsorgen heute mal wieder den Müll.“
„Danke“ hörte sie noch und dann sah sie nur einen weissen Kittel durch die Gegend fliegen. Auf dem Flur rannte sie auch gleich mitten in ihren Chef rein: „Himmel!“ Fluchte der Oberarzt und hielt sich seine Schulter. Doch Gretchen hörte ihn schon nicht mehr. Sie hatte nur ein Ziel.
Sie musste ihren Bruder dazu bringen das er heute Abend zu Hause war.
Doch der wollte ihr diesen Gefallen nicht machen. „Nur weil du nicht mit deinem Chefarsch alleine sein willst, soll ich mein Date absagen. Vergiss es Schwesterchen.“ Mit einem breiten grinsen ging er an ihr vorbei. (So ein Misst. Wie komme ich bloss aus der Sache wieder raus.)
Niedergeschlagen kam sie zurück ins Stationszimmer, dort wurde sie auch schon von ihrem Oberarzt empfangen: „Wie wild durch die Gegend rennen aber die Visite vergessen. Das haben wir gern.“ „Sprichst du jetzt von dir schon in der dritten Person?“ Er sah sie fragend an und beschloss diese gereizte Antwort besser unkommentiert zu lassen. „Also dann mal an die Arbeit. Die Patienten warten.“



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16.03.2009 10:18
#36 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Um die Mittagszeit rum fragte er sie dann ob sie den schon gespannt sei auf den Abend. Sie wusste nun endgültig dass sie mit Marc allein sein würde. Bei dem Gedanken lief ihr ein Schauer über den Rücken und sie rang sich ein „Hmm“ raus. „Geht das jetzt in Ordnung mit deinem Freund. Weil ich muss auch noch einkaufen. Nicht das ich für drei einkaufe und dann sind wir nur zu zweit.“ Was ihm definitiv lieber wäre. (Wenn ich ihm jetzt sage das wir alleine sind. Dann bin ich jetzt schon verloren.) „Ja, geht in Ordnung. Felix kommt auch.“ Log sie.
Seine Enttäuschen versuchte er sich nicht anmerken zu lassen und er verschwand kurz in seinem Büro. Sabine hatte bruchstückweise das Gespräch der beiden gehört und wollte jetzt unbedingt wissen was den Heute Abend so sei. „Nichts.“ Gab ihr die Ärztin zur Antwort.
Am Ende der Arbeit verabschiedete sich Marc bei ihr und meinte: „Also in einer Stunde bei dir zu Hause. Ich geh noch schnell einkaufen.“ (Oh Gott, warum immer ich.)



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16.03.2009 10:53
#37 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Knapp eine Stunde später klingelte es an der Türe der Villa Haase. Gretchen war nervös und hätte am liebsten die Türe gar nicht aufgemacht. Doch ihr blieb nichts anderes übrig, wenn sie sich nicht als voll Depp hinstellen wollte. Den überall brannte Licht und Marc wusste, dass sie zu Hause war. Sie öffnete die Türe und er stand bepackt mit ein paar Tüten vor der Türe. „Hallo, komm doch rein.“ Sie quälte sich ein lächeln ab und führte ihn in die Küche. Sie wollte sich danach gleich wieder verdrücken doch er hielt sie zurück. „Schön hier geblieben du bist meine Assistentin. Also hilfst du mir.“ Sie beschwerte sich das so was aber nicht abgesprochen gewesen sei. „Es war ja auch nicht abgesprochen das dein Freund nicht hier ist.“ (Misst er hats gemerkt.) „Der kommt noch.“ Warf sie schnell ein, dabei sah sie zu Boden. Marc bemerkte schnell dass sie log. Denn dann konnte sie ihm nie in die Augen sehen. „Tja, dann. Hier die Zwiebeln. Einmal schälen und hacken bitte.“ Sie griff sich ein Messer aus dem Bloch und das Schneidbrett. Der Oberarzt machte sich schon mal daran das Fleisch und die restlichen Beilagen vorzubereiten. Als er sie aus dem Augenwinkel aus beobachtete sah er das sie angefangen hatte zu weinen. Sie wollte sich gerade mit der Hand die Träne wegwischen als er stopp rief. „Nicht in die Augen fassen. Sonst wird’s nur noch schlimmer.“ Er wischte ihr die Träne mit dem Daumen weg und sie sahen sich in die Augen. Sie hatte das Gefühl der Blitz hätte sie getroffen. Sie schluckte: „Bild dir bloss nichts darauf ein. Das ist nur die Zwiebel.“ Er lächelte sie stumm an und machte sich wieder an die anderen Sachen.
Da er nicht aufhören konnte sie zu beobachten schnitt er sich in den Finger: „Au, verflucht.“ Gretchen ging schnell zu ihm hin und nahm seine Hand. Schon wieder kribbelte es in ihr: „Zeig her. Ist nicht so schlimm ein Pflaster drauf und gut ist.“ Er musste schmunzeln, schliesslich war er genau so Arzt wie sie. Er liess sie aber Krankenschwester spielen und sah ihr zu wie sie ein Pflaster aus der Schublade holte und ihm dieses draufklebte.



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16.03.2009 13:45
#38 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Sie kamen sich während dem Kochen immer wieder näher und beide schienen es immer mehr zu geniesen. Sie alberten miteinander umher. Die ganze Küche sah aus wie ein Schlachtfeld. Überall lag Mehl. Das sie sich gegenseitig angeschmissen hatten.
„Meinst du das kann man wirklich essen. Das sieht ja nicht besonders appetitlich aus.“ Sagte die junge Ärztin als sie in den Backofen nach dem Soufflé sah und musste sich das lachen verklemmen.
Denn das was eigentlich aufgehen sollte war immer noch so wie sie es reingestellt hatten. Nur etwas dunkler. Er sah sie entsetzt an: „Du hast doch nicht etwa gerade die Türe aufgemacht.“
Sie schüttelte den Kopf und meinte das sie zwar blond sei aber nicht dumm. „Das weiss ich.“ Sagte er leise. (Was war das?) Er stand hinter sie und sah über sie hinweg in den Backofen. „Da siehst du, es geht auf.“ Mit der Hand deutete er auf eines der Förmchen, dabei berührte er Gretchen leicht. Sie dreht den Kopf leicht zu ihm hin und sah ihn an. Die Luft knisterte zwischen den beiden. Er legte seinen Arm um sie herum. Und sie küssten sich. Sie wusste in dem Moment nicht mehr warum sie es tat aber sie macht es. Sie erwiderte seine Kuss. Nur um kurze Zeit später sich von ihm weg zu stossen: „Ich geh dann mal den Tisch decken.“ Marc hätte sich einen Arschtritt verpassen können. Er hätte sie so gern aufgehalten und sie zurück zu ihm gezogen. Doch stattdessen sagte er nur: „Okay. Ich mach den mal hier alles fertig.“ Als er mit den Teller ins Esszimmer kommt ist er erstaunt. Da stehen nur 2 Gedecke. „Ich dachte dein Freund kommt noch.“ (Was mach ich hier bloss? Ich muss hier weg.) Sie nahm ihm den überzähligen Teller ab und ging damit wieder in die Küche. Schnell stellte er die restlichen auf den Tisch und ging ihr nach.
„Was ist los?“ Fragte er sie als sie sich an der Küche abstützend fand. „Nichts.“ (Ausser das ich weiss das ich das irgendwann bereuen werde. Wenn ich nicht ganz schnell von dir Weg komme.) Sie rannte gerade wegs an ihm vor bei ins Wohnzimmer und er ihr nach. „Himmel Gretchen, jetzt bleibt doch mal stehen.“ Er erwischte ihren Arm und hielt sie fest. Er dachte schon sie würde weinen doch nichts. Sie stand still und sah ihn an. „Marc, ich glaub es ist besser wenn du jetzt gehst.“ Er war genau so ruhig wie sie und antwortete: „Bist du dir sicher das ich gehen soll?“ (Nein, ich will nicht dass du gehst.) „Ja, ich bin mir sicher.“ Sie kamen sich dabei immer näher ohne es wirklich zu bemerken. „Dann geh ich wohl besser.“ Doch statt zu gehen ging er noch einen Schritt auf sie zu. Ihre Lippen waren sich nah und sie konnte seinen Atem spüren. Der von ruhig immer schneller wurde. Sie küssten sich erneut an diesem Abend. Er zog sie während des Kusses immer näher an sich und hob sie hoch. Gretchens innere Stimm schrie Stopp, doch zum Stoppen war es schon längst zu spät. Sie stolpert zum gelben Cordsofa und er liess sie sanft darauf fallen.



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Gretchen81 Offline

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16.03.2009 14:24
#39 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Ohne ein weiteres Wort zogen sie sich gegenseitig aus. Als Jochen die Haustüre aufschloss konnte er etwas Verbranntes riechen und ging als erstes in die Küche. Dort entdeckte er im Backofen etwas schwarzes was er nicht mehr wirklich identifizieren konnte. Als er aus dem Wohnzimmer Geräusche hörte schlich er sich leise dort hin. Was er dort sah, wollte er nie sehen.
Erstens seine Schwester fast ganz nackt und dann auch noch beim Sex. Schnell ging er wieder in den Flur raus und packte seine Sachen und verschwand wieder. Auf so einen Anblick hin brauchte erstmal Ablenkung. Ihn schüttelte es als wer wieder an die beiden dachte. Er war eigentlich positiv überrascht, er hätte nie gedacht das seine Schwester die jenige wäre die das hässliche Sofa entjungfern würde. Vor allem aber war sie wohl beweglicher als gedacht. Dieser Gedanke war aber dann doch zuviel für ihn und ihm wurde speiübel.
Weder Gretchen noch Marc hatten bemerkt dass sie kurz beobachtet wurden. Sie hatten noch nicht einmal das verbrannte Soufflé gerochen. Irgendwann lagen sie sich vor dem Sofa nur noch in den Armen und sahen an die Decke. Beide wusste nicht wie sie sich jetzt verhalten sollten. Ihr kam langsam das Bewusstsein das sie ihren Freund betrogen hatte und dabei noch nicht mal so was wie reue verspürte. Nein, ganz im Gegenteil. Sie würde es immer wieder tun. „Was ist das bloss mit uns?“ Fragte sie leise. Und er wusste auch keine Antwort. Er konnte nicht verleugnen das er sich den Abend ungefähr so ausgemalt hatte. Aber dass sie noch vor dem Essen übereinander herfallen würden, damit hatte auch er nicht gerechnet. Und noch mehr hatte er nicht damit gerechnet dass ein Gefühl in ihm aufkam. Dieses Gefühl hatte er schon lange nicht mehr oder besser gesagt so intensiv war es noch nie. Sein Schweigen verunsicherte sie noch mehr als sie ohne hin schon war. (Es war ein Fehler. Auch wenn ich es immer wieder tun würde. Es ist ein ganz grosser Fehler.) Sie suchte ihre Sachen zusammen und warf Marc seine Kleider zu. „Ich glaub es wäre jetzt wirklich besser wenn du gehst.“ Er zog sich seine Hosen hoch. Er stand mit nacktem Oberkörper vor ihr und wollte ihr so gerne noch was sagen. Doch ihm fehlten einfach die richtigen Worte. Etwas unbeholfen meinte er dann: „Ich helf dir noch das Chaos u beseitigen.“
Sie wich einen Schritt zurück. „Nein, schon in Ordnung. Du hast schon genug gemacht. Bitte geh jetzt.“ Er schnappte sich sein Oberteil. Bevor er jedoch sie verliess, ging er auf sie zu und küsste sie. Beinahe wäre Gretchen hinten über gekippt, weil sie nicht damit gerechnet hat das er dass machen würde. „Wenn du doch noch Hilfe brauchst. Ruf mich an.“ Dann ging er endgültig zur Türe raus.



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16.03.2009 15:24
#40 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

In der Küche sah es immer noch aus als wäre ein Wirbelsturm durch getobt gewesen. Sie beschloss erstmal die Teller, Schüsseln und Pfannen abzuwaschen. Immer wieder schloss sie die Augen und sah sich zusammen mit Marc. Wie er ihr die Träne weg wischte oder wie er sich in den Fingerschnitt. Noch schlimmer wurde es als sie sich den Boden vor nahm und all das Mehl beseitige. Sie hätte auf der Stelle losheulen konnte, in so einem Gefühlschaos steckte sie.
(Warum hilft jetzt putzen nicht zum Vergessen. Beim letzten Mal hat es doch auch funktioniert.)
Nach 2 Stunden hatte sie endlich wieder alles so wie es sein sollte. Sogar der verkohlte Nachtisch hatte sie aus seiner Backform gebracht. Sie wollte rauf in ihr Zimmer und sich nur noch hinlegen. Als plötzlich die Haustüre auf ging und Jochen nach Hause kam. Als er einen guten Abend wünschte und sie angrinste wie ein Honigkuchenpferd fragte sie ihn entsetzt: „Hast du Alkohol getrunken. Du hast vielleicht eine Fahne. Dein Date war wohl eine Niete.“ Er grinste sie immer noch frech an und meinte: „Tja, meins war zwar nicht so heiss wie deins. Aber dafür muss ich Mama auch nicht den Flecken auf dem Sofa erklären.“ (FLECK?) Sie ahnte böses. „Was hast du gesehen?“ Er fing an zu kichern wie ein kleiner Junge. „Etwas was weder deinen Freund noch Papa begeistern würde. Wenn du willst dass es niemand erfährt solltest du die nächste Zeit, nett zu deinem Brüderchen sein.“ Er wankte die Treppe rauf und Gretchen ging ins Wohnzimmer und sah sich die Bescherung mit dem Sofa an. Tatsächlich da war er. Ein verräterischer weisser Fleck, der sie geradewegs ansprang. Jochen wusste zwar nicht das es tatsächlich spuren auf dem gelben Cord gab. Aber er konnte sich das schon vorstellen. Schliesslich war auch er kein Kind von Traurigkeit.
Als er oben angekommen war schrie er nochmals runter ins Wohnzimmer: „Übrigens kleiner Tipp mit einem Kondom würde so was nicht passieren. Und versuch ihn ja nicht raus zu reiben. Dann wird’s nur noch schlimmer.“ (Klugscheisser.)



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16.03.2009 16:34
#41 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

7. Kapitel: Das Danach

Am nächsten Morgen hatte Marc zusammen mit seinem Anwalt Max von Thyssen einen unbequemen Termin auf dem Polizeiposten. Zuerst war der Beamte noch sehr freundlich und zu vorkommend. Als er dann aber das Protokoll aufnahm und alle Details erfuhr und wann das alles passiert war, konnte man in seinem Gesicht sehen wie seine Stimmung wechselte. „Warum kommen sie erst jetzt? Ich nehme an ihr Anwalt hat ihnen erzählt was nun passiert?“ Marc sah Hilfe suchend zu seinem Freund der nickte. „Tja dann dürfte ich sie bitten dieses hier zu Unterschreiben und mir nachher gleich mal ihren Führerausweis auszuhändigen.“ Der Arzt war entsetzt: „Bitte wie?“
Der Polizist räusperte sich und sagte dann in einem etwas strengeren Ton. „Führerschein bitte. Wären sie gleich zu uns gekommen müssten sie jetzt nicht zu Fuss gehen. Falls sie noch Fragen haben. Ihr Herr Anwalt wird ihnen sicher alles noch mal erklären.“
Verunsichert reichte er dem Polizisten alles was er wollte und verliess dann das Gebäude.
Dass ihm der Führerschein entzogen werden könnte wusste er. Aber hatte nicht damit gerechnet, dass die ihn sofort einziehen würden. Mit schlechter Laune überliess er die Autoschlüssel seines geliebten BMWs seinem Freund und nahm auf dem Beifahrersitzplatz. Dieser hatte in weiser Voraussicht nämlich auf einen Fahrbaren Untersatz verzichtet. Er fuhr Marc zu seiner Wohnung und verabschiedete sich dann.



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16.03.2009 16:46
#42 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen hatte die halbe nicht geschlafen. Sie machte sich die ganze Zeit ihre Gedanken.
Als ihr Wecker klingelte war ihr nicht nach aufstehen. Sie griff nach ihren Tagebuch und versuchte mal wieder beim Schreiben klare Gedanken zufassen.

Ich bin doch Blond und Blöd. Mir ist sehr wohl bewusst dass es mein eigener Einfall war mit Marc zu schlafen um ihn zu vergessen. Doch in den letzten Tagen hatte ich den Gedanken verdrängt weil ich genau wusste dass ein Fehler gewesen wäre. Und jetzt ist es doch passiert.
Schon bei der ersten Berührung wusste ich dass es unausweichlich war. Warum muss Felix auch genau an diesem Tag nicht hier sein. Nein, ich schiebe meinen Fehltritt jetzt nicht auf meinen Freund. Das wäre ja noch schöner. Erinnere mich gerade an Sex an the City.
Bin anscheinend eine zweite Carry. Die hat auch ihren Aydan mit Mr. Big betrogen. Und was ist passiert nach dem sie es ihm gestanden hat. Er hat sie verlassen. Selbst als sie sich später wieder zusammen rappelten war immer der Ausrutscher mit Mr. Big dazwischen.
Werde also Felix definitiv nichts davon erzählen. Es gibt noch einen Unterschied zwischen Carry und mir. Sie hat mehrmals mit Big geschlafen. Das wird mir nicht passieren. Ich liebe Felix und das war ein einmaliger Ausrutscher der nicht wiederholt wird. Und das werde ich auch gleich bei der Arbeit Marc sagen. Ein anderes Problem ist wie komme ich aus der Erpressung mit meinem Bruder wieder raus. Und das grösste, wie verflucht wird man einen eindeutigen Flecken auf dem gelben Couchbezug los. Hab jetzt mal das Kissen gedreht aber das ist keine Lösung auf Dauer.



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16.03.2009 17:08
#43 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Marc musste irgendwie zur Arbeit kommen, nur wie war die Frage. Mit dem Bus. Mit Sicherheit schon mal gar nicht. Er könnte ein bisschen Sport machen und das Rad nehmen. Dann bräuchte er weniger ins Fitness-Studio zu rennen. Gabi die ihn beobachtete wie er durch die Wohnung hetzte, verstand die Welt nicht mehr. „Warum nimmst du nicht dein Auto? Und wo zum Teufel warst du gestern Abend. Du bist erst spät nach Hause gekommen. Und hast noch geduscht.“ Er sah sie entgeistert an. „Das geht dich einen feuchten Dreck an was ich mache. Ach, noch was. Pack so schnell du kannst deine Sachen zusammen. Ich will dich heute Abend hier nicht mehr sehen.“
Sie wollte gerade wieder mit der Erpressung anfangen als er ihr an den Kopf schmiss: „Deine kleine Intrige kannst du dir sparen. Ich war bei der Polizei und hab mich selbst angezeigt. Damit wäre also unser kleiner Deal hinfällig.“ Sie war wütend und schmiss ihm mal wieder etwas entgegen. Dabei schrie sie: „Wir bekommen ein gemeinsames Kind. Darum wirst du dich kümmern.“
Marc nahm nur seine Jacke und sagte: „Du willst das Kind, bitte dann hab es. Aber ich werde mich nicht darum kümmern. Ich wollte und will kein Balg von dir.“
Mit diesen Worten ging er zur Türe raus. In der Einstellhalle neben seinem Auto stand sein Rennrad und er schwang sich darauf und fuhr Richtung Krankenhaus. Er war froh dass es noch nicht allzu kalt war. Und er so ohne Probleme zur Arbeit fahren konnte. Nun musste er sich nur noch eine plausible ausrede einfallen lassen, warum er plötzlich so sportlich war.



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16.03.2009 19:17
#44 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen staunte nicht schlecht, als Marc zu der gleichen Zeit am Fahrradständer ankam wie sie. Sie sah ihn Fragend an und er begrüsste sie gleich mit einem lächeln: „Morgen, gut geschlafen.“ Er machte einen Schritt auf sie zu, doch sie machte einen Schritt zurück: „Morgen. Warum bist du mit dem Fahrrad hier?“ Er schloss sein Rad ab. „Warum weichst du mir aus?“ Sie sah ihn wütend an und drehte sich um und ging Richtung Eingang. Das machte ihn sauer, eigentlich hatte er sich die Zusammenarbeit mit Gretchen entspannter vorgestellt nach dem was gestern zwischen ihnen vorgefallen war. Doch seine Assistenzärztin tat so als wäre nichts gewesen. Im Aufzug trafen sie wieder auf einander. Die junge Frau schwieg immer noch beharrlich. Was ihn beinahe auf die Palme brachte. „Was hast du heute gefrühstückt?“ Sie sah ihn gespielt naiv an: „Wie so fragst du?“ „So jetzt reichts. Wir zwei müssen reden.“ (Gute Idee, wollte ich auch vorschlagen.) Kaum waren sie aus dem Lift raus zog er sie in sein Büro. Er schloss die Türe und versuchte möglichst ruhig zu klingen. „Du weichst mir aus und schweigst. Was ist los?“ Sie verschränkte die Arme um möglichst taff auszusehen: „Das gestern Abend war ein einmaliger Fehltritt. Ich liebe Felix und ich werde ihm nichts erzählen. Daher nehme ich an du wirst auch Gabi nichts erzählen. Somit sind wir quitt. Und wir haben uns nichts mehr zu sagen.“ Dann verliess sie das Büro wieder ohne noch auf eine Antwort zu warten. Marc stand da wie bestellt und nicht abgeholt. „Scheisse“ fluchte er vor sich hin. Sollte er sich wirklich getäuscht haben und Gretchen hätte sich so geändert das sie mit ihm schlafen konnte und ihn im nächsten Moment gleich wieder zu vergessen. Er liess sich auf seinen Stuhl fallen als Gretchen die Türe noch mal auf riss. „Und eins wollte ich noch sagen. Du wirst eindeutig überschätzt. Sex mit dir ist nur durchschnitt.“ (Damit hättest du mal richtig dick und fett gelogen. Aber vielleicht begreift er dann dass er nicht das Geschenk an die Frauenwelt ist.)
Als die Türe wieder zu flog war sich der Oberarzt sicher. Seiner Assistenzärztin ging er nicht am Arsch vorbei und sie fand ihre gemeinsame Zeit alles andere als Öde. Sie konnte ihn einfach nicht anlügen, nur das wusste sie anscheinend noch nicht.



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17.03.2009 08:43
#45 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen nahm sich vor in der nächsten Zeit nur noch das nötigste mit ihrem Vorgesetzten zu reden und vor allem nicht mit ihm alleine zu sein. Als Marc ins Stationszimmer kam um zur Visite zu rufen wurde er bereits mit einem breiten grinsen von Dr. Lopez erwartet. „Seit wann Herr Doktor machen sie den Sport?“ Dabei deutete er auf die Fahrradklammer die der Oberarzt immer noch am Bein hatte. Er hatte sie vor lauter Gretchen vergessen abzunehmen. „Ich wüsste zwar nicht was sie es angeht. Aber wir Ärzte haben auch ne Vorbildfunktion. Ein bisschen Fitness tut uns allen gut. Sie sollten mal darüber nachdenken.“ Das war eine Steilpassvorlage um Marc gleich mal zu beweisen dass sie auch anders konnte. „Ach, so der Herr Oberarzt kommt so langsam in die Midlifecrisis. Bekommst wohl langsam Bauchansatz. Tja Marc, auch vor dir macht Mutternatur nicht halt. Das ist halt so das Mann ab dreissig einen Bauch kriegt.“ (Ich bin ja so gut.)
Er grinste sie an und meinte: „Besser als bei Frauen die dreissig werden. Die hören dann ihre Biologische Uhr ticken und ticken dann gleich mit aus. Wann wirst du noch mal dreissig.“
(Okay, das ging in die Hose. Sollte besser wieder gar nichts sagen.) Sie nahm sich den Wagen mit den Unterlagen und meinte das er sich besser um die Visite kümmern sollte als um Sachen die ihn nichts angehen. Sabine sah zu Dr. Lopez und der zuckte nur mit den Schultern. Irgendetwas war anders zwischen den beiden. Sie wusste aber nur noch nicht was es war. Aber das würde sie schon noch raus kriegen.



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17.03.2009 09:08
#46 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Nach der Visite schnappte sich Sabine die Assistenzärztin. Denn nicht genug das sie sich die beiden Ärzte nachher nur noch anschwiegen, so zuckte sie auch immer gleichzeitig zusammen, wenn sie sich aus versehen berührten. „Frau Doktor was ist gestern Abend passiert zwischen ihnen und dem Herrn Doktor?“ Gretchen versuchte sich dumm zu stellen: „Wieso gestern Abend? Wie kommen sie den darauf?“ Doch die Krankenschwester war zwar manchmal etwas schusselig aber nicht so auf den Kopf gefallen. „Gestern Abend hat sich der Herr Doktor verabschiedet von ihnen und so was gesagt wie in einer Stunde dann. Und heute Morgen verhalten sie sich beide seltsam.“ (Ich muss mit jemandem reden. Also dann halt mit ihr) Die Ärztin ging zur Türe des Stationszimmers und schloss sie. „Das was ich ihnen jetzt erzähle bleibt aber unter uns.“ Die Krankenschwester nickte und rückte einwenig näher. „Also ich mache es kurz. Marc wollte mir unbedingt beweisen, dass er kochen kann. Und na ja wir sind uns immer näher gekommen. Bis wir uns schliesslich völlig ausser Atem auf dem Boden vor dem Sofa wieder fanden.“ Sabines Augen wurden immer grösser: „Sie hatten Sex mit dem Dr. Meier? Aber ich dachte sie hätten einen Freund?“ Gretchen schluckte eine Runde: „Ja, leider. Es war ein einmaliger Ausrutscher und es passiert nie mehr. Verstehen sie darum dürfen sie es auch niemandem erzählen. Haben sie verstanden?“ Ihr gegenüber nickte nur mit offenem Mund. „So und jetzt hole ich mir erstmal einen Schokoriegel. Wollen sie auch einen?“ Sie stand auf und ging zur Türe. Sabine fand dann auch wieder zu ihrer Sprache zurück. „Nein, danke. Aber denken sie wirklich das es nun vorbei ist zwischen ihnen und Dr. Meier? Ich denke eher nicht. So wie der sie die ganze Zeit ansieht.“
(Herr, denken ist wirklich nicht ihre Stärke.) „Ja, wir sind uns einig. Es war einmalig und wird sich garantiert nicht wieder holen.“



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17.03.2009 10:22
#47 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

8. Kapitel: Ein neuer Lebensabschnitt

Ein paar Wochen sind ins Land gezogen seit dem gemeinsamen Ausrutscher. Die Adventszeit ist im vollen Gange und im Krankenhaus wird fleissig dekoriert. Die Vorbereitungen für die Firmen Weihnachtsfeier laufen auf Hochtouren. Gretchen hat sich möglichst fern von ihrem Oberarzt gehalten, kann aber nicht verhindern das sie immer wieder an die gemeinsame Nacht zurück denkt.
Felix holt sie mal wieder von der Arbeit ab und Marc? Der war mehr als Eifersüchtig als er sich dann auch noch das rum geturtel und küssen ansehen musste. „Hab ihr kein zu Hause?“ Fragte er sauer die beiden als er an ihnen vorbei ging. „Geht dich nichts an. Kümmere dich lieber um deine Gabi. Seit ihr schon fleissig am Kinderzimmer einrichten?“ Obwohl Marc Gabi aus der Wohnung geschmissen hatte behauptete die immer noch stur und fest das sie und Marc glücklich seien und heiraten würde. Der Oberarzt war desshalb schon genug gereizt, da brauchte nicht noch Gretchen Öl ins Feuer zu werfen. „Ich muss mich dafür nicht zu nächtlicher Stunde ins Haus schleichen.“
Felix wurde dieses gezanke zwischen den beiden auf die Nerven. „Kommst du. Ich will dir noch was zeigen.“ Marc musste lachen: „Jetzt sag nur das er dich umher kommandiert als wäre er dein Vater. Wusste noch gar nicht das du auf solche Typen stehst.“ „Mmh Marc, du bist heute wirklich schlagfertig. Fehlt nur noch das du sagst. Das Felix behaart sei wie ein Bär.“ Schmiss sie ihm an den Kopf. Jetzt konnte der Oberarzt sein lachen nicht mehr zurück halten. „Der war wirklich sehr gut. Du musst es ja wissen wie behaart sein Arsch ist.“ „Brusthaare sind männlich. Und du hast keine also ist das nur pure Eifersucht weil du dich nicht als Mann siehst.“
Gretchens Freund reichte es jetzt endgültig. Er wollte sich noch nicht einmal fragen woher seine Freundin wusste dass ihr Chef keine Brustbehaarung hatte und zog sie statt dessen einfach nach draussen.



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17.03.2009 11:32
#48 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Im Auto von ihrem Freund bemerkte sie erst das der gar nicht zu ihr nach Hause fuhr sondern genau in die andere Richtung. „Wo fahren wir eigentlich hin? Du wolltest mir doch etwas zeigen.“
Er sah kurz an und lächelte: „Dachte schon das hättest du gar nicht bemerkt, so wie du vertieft warst in das gestreite mit deinem Oberarzt. Wisst ihr eigentlich dass ihr euch streitet wie ein altes Ehepaar?“ In dem Moment kam wieder die Erinnerung an jenen Abend hoch. Wie Marc sie küsste und dabei langsam sie auszog. (Oh Gott, lass mich jetzt nicht gestöhnt haben.) Sie sah vorsichtig Richtung Fahrersitz doch dort zeigte Felix keine Reaktion. (Gut, ich habs nicht getan.)
„Ach, das bildest du dir nur ein. Sag schon was wolltest du mir zeigen?“ Sie rang sich ein lächeln ab. „Das wirst du gleich sehen.“ Er parkte seinen Mercedes vor einem Haus und bat sie einfach mal mit ihm mit zukommen. Sie gingen nach ganz oben in dem grossen Haus. Gretchen wunderte sich schon warum Felix einen Schlüssel hatte, dachte sich aber erstmal nichts dabei.
Er führte sie durch die Attika Wohnung im Wohnzimmer am Schluss fragte er sie: „Und wie gefällt dir die Wohnung?“ Er wirkte nervös und aufgeregt. „Schön. Das Wohnzimmer ist gross und hell. Vielleicht etwas gross für einen alleine. Schliesslich müssen 7 Zimmer auch geputzt werden. Ach, vergessen du hast sicher eine Putzfrau. Willst du sie mieten?“ Er lächelte sie an: „Gott sei dank gefällt sie dir. Ich hab sie für uns gekauft.“ (Hab ich mich jetzt verhört?) Er kniete sich vor ihr hin. „Margarethe Haase. Ich weiss wir kennen uns noch nicht lange. Aber du bist anders alle andere Frauen die ich je kennen und lieben gelernt habe. Ich liebe dich und darum will ich dich hier und jetzt Fragen. (Oh Gott, nein bitte nicht.) Willst du mich heiraten?“ (Scheisse, was sag ich den jetzt.) Sie stand perplex vor ihm und wusste nicht was sie sagen sollte. (Nein, das geht nicht. Das wird nie klappen. Du hast ihm ja noch nicht einmal die Wahrheit gesagt was Marc angeht.) Ihr rann eine Trenne die Wange runter. (Auf der anderen Seite wirst du bald 30 und wer weiss wie viele Anträge du noch bekommst. Das könnte deine letzte Chance sein.) „Ja.“ Hauchte sie und Felix nahm sie glücklich in den Arm und gab ihr einen langen Kuss.



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17.03.2009 13:31
#49 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen versank in seinem Kuss, es fühlte sich richtig an. Als sie sich lösten flüsterte er ihr zu: „Gut das die Wohnung schon eingerichtet ist.“ Sie sah ihn fragend an und er nahm sie auf die Arme. „Dann kann ich schon mal üben dich über die Schwelle zu tragen.“ (Was hat das eine mit dem anderen zu tun.) Als ihr in den Sinn kam das er wohl nicht nur die Schwelle üben wollte.
„Ja, wirklich gut das unser Schlafzimmer schon eingerichtet ist.“ Sie legte ihren Arm um ihn und er trug sie nach oben ins Schlafzimmer.
Draussen war schon finster und Gretchen sah zur Decke ihres zukünftigen Schlafzimmers. Felix beobachtete sie von der Seite her und fragte sie an was sie denken würde. „Wenn ich jetzt nichts sage dann glaubst du mir nicht. Stimmts?“ Er grinste sie an: „Da hast du wohl recht. Also was geht da oben vor?“ Dabei tippte er mit dem Finger gegen ihre Stirn. „Ich kenne weder deine Eltern, noch kennst du meine. Was ist wenn das mit uns nicht klappt. Wenn es ein Fehler ist?“ Sie drehten sich zu einander und sahen sich in die Augen. „Wow, so früh kalte Füsse zu kriegen ist mir neu. Also was meine Eltern angeht. Könnten wir das nächste Wochenende nutzen. Sie sind dann hier in Berlin und wollten so oder so dich gerne kennen lernen. Was deine Eltern angeht, weiss ich nicht genau, deine Mutter ist immer noch in Indien oder? Ich möchte gerne offiziell bei deinem Vater um deine Hand anhalten. Das könnten wir vielleicht ja morgen schon machen.“ (Kann mir jetzt schon vorstellen wie das abläuft. Mein Vater wird ihn von oben bis unten mustern.)
„Gretchen?“ „Mmh, Gute Idee.“ Sie drehte sich um und kuschelte sich an ihren Verlobten ran.



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17.03.2009 13:52
#50 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Am nächsten Morgen, als die beiden im Haus der Haases ankamen waren alle schon ausgeflogen. So blieb ihnen nichts anderes übrig als die Sache im Krankenhaus über die Bühne zu bringen.
Sie gingen den Flur im Krankenhaus Hand in Hand entlang. Der Professor wollte gerade im Stationszimmer einen Besuch abstatten als er seine Tochter sah. Instinktiv lies diese sofort die Hand ihres Freundes los. Marc der sich am Automaten auf dem Gang gerade etwas holen wollte, beobachtete das Schauspiel und freute sich ins Geheim das sie wohl vor ihrem Vater, sich nicht mit ihrem Freund erwischen lassen wollte. Felix hingegen wurde nervöser als beim Antrag einen Tag zu vor als er vor seinem zukünftigen Schwiegervater stand. „Guten Tag Herr Haase, ehm, Professor Dr. Haase.“ Er schluckte und streckte dem älteren Mann seine Hand entgegen. (Er ist nervös. Ist das jetzt ein gutes Zeichen? Normalerweise ist er ganz anders.) Franz sah ihn von oben bis unten an, dann reichte er ihm die Hand: „Haben wir uns nicht schon einmal gesehen. Margarethe ist das dein neuer Freund?“ Gretchen nickte stumm und Felix stellte sich selber vor: „Ja ich bin der Freund ihrer Tochter. Mein Name ist Felix von Althaus. Herr Professor es freut mich sie persönlich kennen zu lernen.“ Er wollte gerade noch weiter fahren und zum Punkt kommen als Franz dazwischen ging: „Von Althaus? Die Von Althaus. Ich kenne ihren Vater wir waren auf der gleichen Universität. Sagen sie ihm doch einen Gruss von mir. Aber jetzt müsste ich meine Tochter haben. Kälbchen ich brauche deine Hilfe.“ Er zog sie von Felix weg so dass sie sich noch nicht einmal mehr einen Abschiedskuss geben konnten. Als sie ausser hörweite von ihrem Freund war riss sie sich von ihrem Vater los. „Papa, du sollst mich doch nicht mehr Kälbchen nennen. Und eigentlich wollte er dir noch etwas wichtiges sagen.“ Ihr Vater wunk ab. „Das kann er auch noch später tun. Du und Meier ihr habt heute Frei. (Was?) Aber ihr müsst dafür sorgen das die Praktikanten keinen Blödsinn machen beim Dekorieren des Saals für die Weihnachtsfeier.“ Gretchen verstand die Welt nicht mehr. Warum musste sie jetzt plötzlich Aufpasser spielen. „Aber Papa, warum wir?“ Er schob sie zu Marc rüber, der bereits bescheid wusste. „Weil ihr ein eingespieltes Team seit und somit ein gutes Vorbild. So und jetzt ab mit euch.“



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