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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Dornröschen Offline

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03.04.2009 19:44
#226 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Alex schob Babsi sofort von sich weg und ging auf Gretchen zu. Nachdem er ihre Hand genommen und sie angesprochen hatte, erwachte sie wieder aus ihrem Trance, schrie nur: “Ihr Männer seit doch echt alle gleich!” und verliess auf der Stelle sein Büro. “Komm. Lass sie. Du wolltest doch Spaß!” sagte Babsi schliesslich und fing wieder an ihn zu begrabschen. “Lass das! Ich wollte garnichts! Ich kenn sie doch überhaupt nicht!” motzte der Oberarzt sie an. Die junge Frau kam sich verarscht vor und meinte: “Verarschen kann ich mich auch alleine Marc! Erst rufst du mich an und sagst ich solle kommen und dann sowas!” Anschliessend verliess sie wie ein geölter Blitz das Büro.
Marc sass in der Zwischenzeit in seinem Büro und rieb sich die Hände. Dank der mehr als dünnen Wände konnte er alles mit anhören und er freute sich, dass sein Plan diesmal aufgegangen war. Zufrieden widmete er sich wieder seinen Unterlagen zu. Doch plötzlich flog die Türe auf. “Kannst du nicht anklopfen?!” fragte Dr. Meier als er Alex erblickte. Doch der gab ihm garkeine Antwort, kam stattdessen auf ihn zu und verstezte ihm einen Schlag. “Sa ma...hast du sie nicht mehr alle?!” schrie Marc ihn an, nachdem er wieder aufgestanden war. “Ich warne dich! Lass deine fiesen Tricks! Noch so ne Nummer und du kannst dir selbst ein neues Gesicht verpassen!” “Wenn du das regeln willst...können wir gerne vor die Türe gehen!” meinte Marc und stand auf, weil er sich das so nicht gefallen lassen wollte. Alex aber grinste ihn nur kurz an und meinte, dass er sich jetzt wichtigeres zu tun habe, als sich mit ihm zu prügeln. “Akzetier endlich, dass du verloren hast.” sagte er dann noch, als er das Büro seines Kollegen wieder verliess.
“Lass es mich dir erklären! Das war ein Missverständnis!” versuchte Alex Gretchen begreiflich zu machen, nachdem er sie nach einer viertel Stunde suchen endlich unten im Park auf einer Bank gefunden hatte. “Klar Missverständnis! Bei euch Männern ist immer alles ein Missverständnis! Genauso wie damals bei...” Sie brach ihren Satz abrupt ab, weil sie ihm einfach nichts von ihr und Marc sagen wollte, um endlich damit abzuschliessen. Jedoch erinnerte sich Alex an das Gespräch mit seinem Kollegen damals und vermutete, dass sie damit nur ihn meinen könnte. “Gretchen...ich bin nicht wie Marc! Ich liebe dich verdammt nochmal! Warum willst du das nicht einsehen?” Wie kommt der denn jetzt auf Marc? Ich hab ihm doch nie was davon erzählt!


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Dornröschen Offline

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04.04.2009 00:21
#227 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Woher weist du?” fragte sie ihn schliesslich leise. Alex setzte sich neben sie und sah sie an. “Gretchen...ich bin nicht blind... Ausserdem hatte ich bevor du zurück gekommen bist ein kleines Gespräch mit ihm. Er kann es einfach nicht ertragen, dass wir uns so gut verstehen. Deshalb zieht er solche Nummern, wie das gerade eben ab!” sagte er diesmal mit etwas ruhigerer Stimme. Er war das? “Du meinst...?” fragte sie erneut. “Glaubst du mir jetzt vielleicht? Oder soll ich dir noch irgendwo diese Frau herholen, damit sie das nochmal bestätigt! Ich kenn die garnicht!” Aber warum tut er das? Kann er nicht ertragen, wenn ich glücklich bin?! “Nein. Brauchst du nicht! Ich dachte ja nur...” sagte sie schliesslich. “Was dachstest du? Dass ich mich schnell mit einer anderen tröste, nur weil du mir gesagt hast, dass du Zeit brauchst?” Nachdem sie wieder nichts dazu sagte, sondern nur zu Boden schaute, nahm er ihre Hände in seine und sagte: “Gretchen...warum willst du nicht einsehen, dass ich es ehrlich mit dir meine! Ich bin nicht so wie die anderen!” Sollte ich diesmal wirklich meinen Traumprinzen gefunden haben? Das wäre zu schön um wahr zu sein! “Weist du...ich bin halt zu oft enttäuscht worden, deshalb...” weiter kam sie nicht denn Dr. Koch unterbrach sie: “Das verstehe ich doch auch. Ich hab dir gestern schon gesagt, dass ich dir alle Zeit der Welt lasse! Mehr kann ich doch nun wirklich nicht tuen!” Er hat Recht! Es wird Zeit für mich, zur Abwechslung auch mal einen Schritt auf ihn zu zu gehen! Deshalb umarmte sie ihn einfach nur und sagte leise: “Ich werde versuchen das alles hinter mir zu lassen und mit dir einen Neuanfang starten.” Alex lächelte sie darauf hin und fragte: “Heisst das?” Nachdem Gretchen nickte und ihm anschliessend einen Kuss gab, wusste er dass die Antwort wohl ja hiess.
Marc stand oben am Fenster und beobachtete die beiden. Vor lauter Wut bei dem Anblick, dass die beiden sich erneut küssten, zerbrach er den Bleistift, den er in der Hand hatte. Wiedermal war sein Plan nicht aufgegangen. Was sollte er denn noch tuen, damit Gretchen endlich merkte, dass er das alles nur machte, weil er es einfach nicht ertragen konnte sie mit einem anderen Mann zu sehen? Schliesslich kam er zu dem Schluss, dass wenn er sie nicht endgültig verlieren wollte, ihm wohl nicht anderes übrigblieb, als ihr endlich die Wahrheit zu sagen. Nächste Woche hatten sie gemeinsam Nachtschicht. Das wäre die perfekte Gelegenheit um zu reden.


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04.04.2009 13:38
#228 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Nachdem Alex und Gretchen sich geküsst hatten, gingen dann beide wieder rein. Immerhin wartete ja noch Arbeit auf sie. “Sehen wir uns heute noch?” fragte Alex bevor sich ihre Wege trennten. Nach längerem Überlegen schlug sie ihm dann vor, dass er heute nach dem Dienst zu ihr kommt und sie etwas zusammen kochen könnten. “Gute Idee! Kenn da ein neues Rezept...das wollte ich eh mal ausprobieren.” sagte Dr. Koch. “Was brauchst du denn dafür alles? Dann geh ich nach dem Dienst noch schnell einkaufen.” meinte Gretchen, doch Alex sagte ihr, dass er alles mitbringen würde. “Gut.” erwiederte sie und ging zurück an die Arbeit. Gott sei Dank standen heute keine OṔs mehr an, so dass sie Marc nicht mehr sehen musste. Ausserdem hatte sie gleich sowieso Feierabend. So jetzt schnell nach Hause. Duschen, umziehen und noch ein bisschen klar Schiff machen. Nahm sie sich vor als sie die Klinik verliess. Als sie mit allem fertig war und noch etwas Zeit hatte, bis Alex kam, beschloss sie noch ein bisschen in ihr Tagebuch zu schreiben:

Liebes Tagebuch,
So wie es aussieht, bin ich tatsächlich wieder in einer festen Beziehung. Hoffentlich hält es diesmal wenigstens länger. Auch auf die gefahr hin, dass mein Vater einen Tobsuchtsanfall bekommt, weil ich schon wieder was mit einem Kollegen angefangen hab und meine Mutter direkt wieder die Hochzeit plant, habe ich beschlossen Alex meinen Eltern als mein Freund vorzustellen. Ich denke ich werde sie morgen mal anrufen und sie fragen ob ich mit Alex am Freitag abend zum Essen kommen kann. Das ist eine gute Gelegenheit! Aber vorher werd ich am besten Mama einweihen, damit sie Papa schon mal vorsichtig darauf vorbereiten kann. Irgendwo muss ich ja den Anfang machen, um Alex zu zeigen, dass ich es ebenfalls ehrlich mit ihm meine. Auch wenn mir das nach der ganzen Zeit mit Marc nach wie vor schwerfällt. Zumal er es mir nicht gerade einfach mach ihn zu vergessen. Er teilt mich absichtlich zu möglichst vielen OṔs mit ihm ein und nächste Woche muss ich wieder gemeinsam mit ihm Nachdienst machen. Aber das was er sich heute geleistet hat ging eindeutig zu weit! Und das werd ich ihm auch bei gelegenheit klar zu verstehen geben! Aber jetzt freu ich mich erstmal auf Alex...wir wollen zusammen kochen. Er kann das gut...besser als ich zumindestens! Oh..das wird er sein...später mehr...


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04.04.2009 15:11
#229 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Sie klappte das kleine rote Buch schnell zu und öffnete die Türe. Gretchen nahm ihm schnell die Tüten aus der Hand und stellte sie auf die Arbeitsplatte in der Küche. Anschliessend folgte eine lange leidenschaftliche Begrüssung. Nachdem sie sich von einander gelöst hatten, grinste Alex kurz und meinste: “Hey! Nachtisch gibt́s aber erst später.” Oh jee! Das war wohl doch etwas stürmisch! Nicht dass er denk dass ich ne Schlampe bin... Um von der Situation irgendwie abzulenken ging sie zurück in die Küche und schaute nach was er alles mitgebracht hatte. Nachdem sie fast alles ausgepackt hatte entdeckte sie zwei Packungen Kuvertüre und noch andere Dinge. Alex sah ihren fragenden Blick und meinte: “Das mit dem Nachtisch war ernst gemeint. Will dir doch meinen selbstgemachten Schokopudding nicht vorenthalten! Ein altes Familienrezept!” Dabei zwinkerte er ihr kurz zu. “Na hoffentlich diesmal ohne Zusätze.” entgegnete Gretchen und grinste ebenfalls. Er ging zu den Küchenschränken und öffnete sie. “Och! Ich könnte ja mal was neues ausprobieren. So ne Prise hiervon würd bestimmt schmecken.” sagte er und hielt ihr dabei die Dose mit dem Muskat hin. “Ich warne dich...” sagte die junge Ärztin und lachte dabei. Es machte ihm Spaß sie ein bisschen zu ärgern, so kam sie wenigstens auf anderen Gedanken hoffte er. Und es zeigte Wirkung. Gretchen schien wirklich für einen Moment alles gewesene zu vergessen und war richtig locker. Nachdem sie sich noch ein bisschen gegenseitig aufgezogen hatten, fingen sie dann an zu kochen. “Du machst deinem Namen ja alle Ehre!” meinte sie nach einiger Zeit, als sie ihm dabei zugesehen hatte, wie er alles in eine Auflaufform gab. “Danke füŕs Kompliment. Und du? Hoppelst du auch ab und zu durch die Gegend?” fragte er mit einem Grinsen. “Nur zu bestimmten Anlässen.” meinte Gretchen. Während das Essen im Ofen vor sich hin bruzelte, deckten sie gemeinsam den Tisch.
“Woran denkst du gerade?” wollte Alex nach einiger Zeit wissen, in der sie wieder geschwiegen hatte. Sie wollte gerade antworten, als sie durch das klingeln ihres Handy unterbrochen wurde.


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04.04.2009 16:15
#230 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Gretchen: Haase.
Kati: Wollte mal fragen, ob du noch lebst...
Scheisse! Ich wollte mich ja bei ihr melden! Hoffentlich ist sie jetzt nicht sauer...
Gretchen: Tschuldigung...aber ich hatte einfach zuviel Stress in der letzten Zeit.
Kati: Inwiefern?
Gretchen: Kann ich dich später nochmal anrufen? Im Moment ist gerade schlecht....
Kati: Wieso? Hast du etwa Besuch?
Gretchen: Hmmm...
Kati: Dann habt ihr euch also doch endlich ausgesprochen? Wurde auch Zeit!
Die denkt Marc wäre hier! Schön wäŕs...STOP Gretchen! Du bist jetzt mit Alex zusammen und alles andere ist unwichtig!
Gretchen: Nein! Die Sache ist endgültig vorbei!
Kati (verwirrt): Wie? Gibt es etwa einen neuen Kandidaten?
Gretchen: Ja gibt es.
Kati: Okay?! Dann will ich dich auch nicht länger stören.
Gretchen: Ich ruf dich morgen an okay?
Kati: Okay. Aber dann will ich alle Einzelheiten wissen, ne?
Oh Gott! Da hab ich aber viel zu berichten!
Gretchen: Geht klar! Tschüss.
Kati: Tschüss und...viel Spaß noch...


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04.04.2009 17:06
#231 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Nachdem Gretchen aufgelegt hatte, setzte sie sich zurück an den Tisch zu Alex. Eigentlich war sie schon ganz froh darüber, dass Kati sie unterbrochen hatte. So musste sie ihm wenigstens keine Erklärung für ihren erneuten Stimmungswandel geben. Deshalb räumte sie dann auch kurzerhand die Teller weg und fragte ihn, nachdem sie abgewaschen hatte, ob sie sich noch etwas auf die Couch setzen sollten. Alex stimmte sofort zu und die beiden kuschelten sich zusammen auf die Couch. Er strich ihr zärtlich durch die Haare und merkte irgenwann, dass Gretchen eingeschlafen war. Deswegen entfernte er sich vorsichtig von ihr, gab ihr noch einen Kuss auf die Stirn und verliess anschliessend die Wohnung.
Ups! Muss wohl eingeschlafen sein! Aber es war auch zu gemütlich! Nachdem sie noch die letzten Reste des Abends beiseitigt hatte, zog sie sich um und fuhr in die Klinik. Der Tag verlief relativ ruhig und auch Marc hielt sich zurück, was Gretchen schon ein bisschen wunderte. Aber sie beschloss nichts mehr dazu zu sagen und sich stattdessen voll und ganz auf ihre Arbeit und die neue Beziehung mit Alex zu konzetrieren. Als sie dann am Nachmittag wieder nach Hause kam, nahm sie sich ihr Handy, um Kati anrurufen.
Kati: Lange.
Gretchen: Hallo Kati. Ich bińs...Gretchen
Kati: Hallo Gretchen. Schön, dass du anrufst und wie war dein Abend?
Gretchen: Schön...
Kati: Wie? Schön... Mehr nicht?
Gretchen: Doch. Alex ist einfach süss.
Kati: Alex...so heisst also der Glückliche...Kennt ihr euch schon länger?
Gretchen: Es geht...ein paar Wochen viellicht...
Kati: Und? Wie habt ihr euch kennengelernt? Mein Gott Gretchen! Lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen!
Wie kann man nur so schrecklich neugierig sein?!


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04.04.2009 19:01
#232 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Gretchen: Ist ein Kollege von mir. Also eigentlich kenn ich ihn schon länger...genau genommen haben wir uns schon in Indien kennengelernt. Nach meiner Abreise ist der Kontakt dann abgebrochen und als ich wieder in die Klinik kam, nach der Sache damals, hab ich ihn wiedergetroffen.
Kati: Seid ihr zusammen?
Gretchen: Ich denke schon...
Kati: Wie? Du denkst schon... Seid ihr ein Paar oder nicht?
Gretchen: Ja...
Kati: Das klingt aber nicht wirklich überzeugt. Was ist los? Ist es wegen Marc?
Jetzt fängt die wieder damit an!
Gretchen: Nein. Das Thema ist durch...endgültig!!! Ich will es halt einfach langsam angehen lassen...
Kati: Komm schon Gretchen. Ich kenn dich! Du bist doch sonst immer für alles oder nichts!
Gretchen: Man kann seine Meinung doch auch mal ändern, oder nicht?
Kati: Wenn du das sagst...
Was soll das denn jetzt schon wieder heissen?!
Gretchen: Ja! Sag ich!
Da Kati merkte, dass es wohl besser wäre über dieses Thema zu schweigen, beschloss sie ihrer Freundin zu erzählen, dass sie demnächst wieder nach Berlin ziehen würde.
Gretchen: Was? Das ist ja super!
Kati: Freut mich, dass es dir gefällt. Hab auch direkt zugesagt, als mein Chef mich gefragt hat, ob ich mit der Versetzung einverstanden wäre.
Gretchen: Und wann kommst du?
Kati: In zwei Wochen. Eine Wohnung hab ich auch schon.
Gretchen: Prima. Und wo ist die?
Kati: Ähm Moment...Pützgasse 7
Gretchen: Das ist ja ganz bei mir in der Nähe! Och Mensch ich freu mich so! Dann wirst du Alex ja bald kennenlernen.
Die beiden Frauen unterhielten sich noch einige Zeit, bis sie irgendwann feststellten, dass sie bereits 4 Stunden miteinander gequasselt hatten. Sie verabschiedeten sich und Kati sagte, dass sie Gretchen bevor sie nach Berlin zieht nochmals anrufen würde.
Gretchen: Ist gut. Bis dann.


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04.04.2009 20:05
#233 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Bevor sie allerdings schlafen ging musste sie diese guten Neuigkeiten direkt ihrem Tagebuch berichten:

Liebes Tagebuch,
Bin total happy. Habe gerade erfahren, dass Kati wieder zurück nach Berlin kommt. Das Unternehmen bei dem sie arbeitet, hat sie hierhin versetzt. In zwei Wochen ist es soweit und ich freu mich wie sonst noch was. Dann hab ich endlich wieder eine gute Freundin in meiner Nähe, mit der ich über alles reden kann. Sie sagte mir, dass sie schon ganz gespannt darauf wäre Alex kennenzulernen. Ach ja! Da fällt mir gerade ein, dass ich doch Mama anrufen wollte, um sie wegen dem Essen am Freitag zu fragen. Aber ich hab mich so mit Kati verquatscht, dass ich die Zeit ganz vergessen hab. Egal! Ruf ich sie morgen nach dem Dienst an. Werde jetzt auch mal schlafen gehen...


Sie klappte das Buch wieder zu und ging anschliessend ins Bett.
“Schön, dass du dich nochmal meldest Kind!” meinte Bärbel, nachdem Gretchen sie am nächsten Abend angerufen hatte. Kurzerhand fragte die junge Ärztin sie ob sie was dagegen hätte, wenn sie am Freitag zum Abendessen vorbeikäme. “Aber natürlich nicht! Wir freuen uns immer wenn du kommst!” erwiederte Bärbel daraufhin. “Gut. Dann bis Freitag...und ach ja...ich bring noch jemanden mit.” sagte Gretchen und wollte schnell auflegen, in der Hoffnung, dass ihre Mutter sich damit zufrieden gab. Aber wie immer tat sie das nicht und fragte: “Wen denn?” “Alex. Papa kennt ihn. Er arbeitet auch in der Klinik.” erwiederte sie schliesslich. “Einen Mann? Ist es was festes?” fragte Bärbel direkt. Ich hab́s geahnt! “Das erfahrt ihr dann am Freitag.”sagte die junge Blonde schliesslich kurz angebunden und legte auf. Das kann ja heiter werden! Ich sehs jetzt schon kommen...meine Mutter wird uns vollquatschen und mein Vater...ja bei dem schwanke ich zwischen Herzinfakt oder er wird Alex nicht aus dem Augen lassen. War ja noch nie jemand gut genug für sein Kälbchen. Oh Gott! Wie ich diesen Namen hasse!
Als sie am nächsten Tag in ihrer Mittagspause in die Cafeteria kam und Alex an einem der Tische entdeckte, ging sie sofort auf ihn zu, gab ihm einen kurzen Kuss und setzte sich zu ihm. “Hast du am Freitag schon was vor?” fragte sie ihn nach einiger Zeit. “Ausser dem Berg Akten, der noch unerledigt auf meinem Schreibtisch liegt, wartet niemand auf mich...nein.” erwiederte der Oberarzt. “Okay. Dann komm bitte um 6 zu mir. Ich wollte dich meinen Eltern vorstellen. Wir sind zum Essen eingeladen.” Alex war zwar überrascht, aber auch auf der anderen Seite glücklich darüber. Denn wenn sie ihn bei ihren Eltern vorstellen wollte, meinte sie es wohl genauso ernst wie er und das gefiel ihm sichtlich. Deshalb stimmte er auch sofort zu und sagte ihr, dass er sich freuen würde ihre Eltern genauer kennenzulernen.


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04.04.2009 20:55
#234 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Marc, der auch dazugekommen war, um sich eine Zigarette zu rauchen, wäre am liebsten dazwischen gegangen, als er sah, dass sie sich schon wieder küssten. Jedoch beschloss er diesmal nicht dazwischen zu gehen, weil es sowieso nichts bringen würde und stattdessen seine Chance bei der anstehenden Nachtschicht mit Gretchen zu nutzen. Er ging einfach nur an den beiden vorbei und sagte kein Wort. Aber seinen Blick hatte Alex genau gesehen. “Wie hälst du das eigentlich mit ihm aus?” fragte er deshalb kurz darauf. Nachdem sie ihm keine Antwort gab schlug er ihr vor zu ihm ins Team zu wechseln. Doch Gretchen lehnte dankend ab und sagte: “Ist ja sowieso nicht mehr lange. Dann hab ich ja meinen Facharzt.” Auch wenn Dr. Koch über ihre Aussage etwas enttäuscht war, meinte er: “Vielleicht hast du Recht.” Ich zieh das durch! Und werde Marc beweisen, dass er mir nichts mehr bedeutet! Schwor sie sich, als sie anschliessend wieder zurück ins Stationszimmer ging. “Frau Doktor. Sie sehen richtig gut aus seit ein paar Tagen.” sagte Sabine als sie dieses betrat. “Danke. Mir geht́s auch richtig gut.” erwiederte Gretchen mit einem freudigen Grinsen im Gesicht. “Darf man fragen wieso?” wollte die Schwester daraufhin wissen. Oh mann! Wenn die auch nicht alles weis, ist die krank! “Dürfen sie! Ich hab́s endlich geschafft mich von dem ganzen alten Kram zu befreien.” meinte sie schliesslich. “Damit meinen sie Dr. Meier...nehm ich an.” stellte Sabine fest nachdem sie sich zu ihr umgedreht hatte. “Ganz genau!” sagte die junge Ärztin und machte sich anschliessend daran ihre Eintragungen in die Akten vorzunhemen. “Das freut mich für sie.” entgegnete die Schwester, worauf Gretchen ihr ein kurzes lächeln schenkte und sagte: “Und mich erst!”


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04.04.2009 22:30
#235 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Als Alex Freitag Abend vor ihrer Türe stand, war sie schon fix und fertig angezogen und die beiden machten sich sofort auf den Weg zum Hause ihrer Eltern. Hoffentlich mag Papa ihn. Überlegte sie auf dem Weg dorthin. Auch Dr. Koch schien ein bisschen nervös zu sein. Immerhin kannte er den Professor so gut auch nicht. “Schön, dass du da bist.” sagte Bärbel nachdem sie ihre Tochter erstmal umarmt hatte. Anschliessend reichte sie dem jungen Mann neben ihrer Tochter die Hand und sagte: “Haase. Und sie müssen Dr. Koch sein nehm ich an?” Alex gab ihr ebenfalls die Hand und meinte: “Ja. Der bin ich.” “Gut. Dann kommt doch am besten erstmal rein.” Sie wandte sich wieder ihrer Tochter zu und sagte ihr leise: “Ich hab mit Papa gesprochen. Er ist oben im Arbeitszimmer und wartet auf dich.” Oh Gott! Das heisst bestimmt nichts gutes! Die junge Ärztin endschuldigte sich kurz bei ihrem Freund und sagte ihm, dass sie noch etwas dringendes mit ihrem Vater besprechen müsste. Bärbel bot ihm daraufhin sofort an schon mal Platz zu nehmen. “Dauert bestimmt nicht lange.” fügte sie noch hinzu, nachdem er auf der Couch Platz genommen hatte. Mit einem mulmigen Gefühl stieg sie die Treppen ihres Elternhauses hoch. Was er wohl von mir will? Hoffentlich regt er sich nicht wieder auf, weil es schon wieder ein Kollege ist und versucht mir das ganze auszureden. Befürchtete sie, bevor sie zaghaft an die Türe zum Arbeitszimmer klopfte. Nach einem kurzen “herrein” ihres Vaters, öffnete sie vorsichtig die Türe und steckte ihren Kopf hindurch. “Du wolltest mich sprechen?” fragte sie vorsichtig. “Ja. Komm rein und setz dich.” forderte Franz.
Währenddessen hatte Bärbel neben Alex Platz genommen und löcherte ihn mit Fragen. Zum Beispiel wo und wie sich kennengelernt haben, wie lange sie schon zusammen wären usw. Der junge Mann beantwortete ihr diese Fragen auch alle höflich. “Sie fragen sich sicher, warum ich sie das alles frage...” sagte die alte Frau dann nach einiger Zeit und fügte noch hinzu: “Junger Mann...sie müssen wissen...Margarethe musste schon viele Enttäuschungen verkraften und das wollen wir ihr einfach in Zukunft ersparen.” “Das verstehe ich Frau Haase, aber sie brauchen sich keine Sorgen zu machen...ich meine es ernst mit ihr. Sie ist die Frau meines Lebens.” Nach dieser Aussage grinste Bärbel nur wie ein Honigkuchenpferd und ging in die Küche, um nach dem Braten zu sehen. Im Stillen hörte sie schon wieder die Hochzeitsglocken läuten.


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05.04.2009 09:24
#236 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Zunächst einmal wollte ich dir mitteilen, dass ich in deine Berichte gesehen habe...und ich muss dir sagen...ich bin echt begeistert. Du machst deine Sache wirklich gut.” begann Franz dann nachdem sie Platz genommen hatte. Scheint ja doch nicht so schlimm zu werden, wie ich dachte. “Vielen Dank...Herr Professor.” sagte sie und grinste dabei. “Dann steht ja deiner Facharztprüfung nichts mehr im Wege. Ich denke in ungefähr einem halben Jahr solltest du soweit sein...vielleicht auch früher.” teilte ihr ihr Vater mit. Gretchen sah ihn erstaunt an und fragte: “Schon? Ich dachte die Ausbildung dauert drei Jahre.” “Normalerweise schon...aber bei deinem Talent, lässt sich die Sache manchmal auch ein bisschen verkürzen.” Innerlich freute sie sich total. Das heisst, dass ich Marc nur noch höchstens ein halbes Jahr ertragen muss! Gott sei Dank! Sie wollte schon aufstehen und wieder gehen, als Franz sie zurückhielt. “Ich war noch nicht fertig. Das war das eine, was ich mit dir besprechen wollte, nun zu dem anderen.” Ich hab́s geahnt! Wieso sollte bei mir auch mal was glatt laufen?! “Ich denke du weist, dass ich Dr. Koch fachlich sehr schätze...das ändert aber nichts an meiner Meinung, dass ich nach wie vor dagegen bin, dass du etwas mit einem Kollegen anfängst!” versuchte er ihr zu erklären. “Papa! Das mit Alex ist mir ernst und ihm auch!” versuchte sie sich zu verteidigen. Doch Franz liess sich nicht von seiner Meinung abbringen: “Das hast du damals bei Dr. Meier auch gesagt.” “Das war was anderes! Ausserdem ist es mein Leben!” setzte sie sich durch. Der Professor runzelte die Stirn und meinte: “Gut. Wie du meinst, aber ich werde euch im Auge behalten.” Was soll das jetzt? Im Auge behalten! Pah! Sind wir hier bei der Stasi oder was? Sie beschloss lieber nichts mehr dazu zu sagen und verliess das Büro.
Alex sah ihr sofort wieder an, dass sie irgendwas hatte als sie nach 10 Minuten wieder runter kam und sich neben ihn an den Tisch setzte. Bärbel hatte schon alles auf den Tisch gestellt und nun warteten sie nur auf Franz. Der kam dann auch kurz darauf. Er begrüsste Dr. Koch und setzte sich anschliessend. Beim Essen herrschte dann peinliches Schweigen. Franz musterte Alex zwischendurch mit seinen Blicken und Gretchen warf ihm dafür entsprechende zurück. Bärbel versuchte dann mal wieder die Situation ein wenig aufzulockern in dem sie Alex fragte, ob ihm das Essen schmeckt. “Es schmeckt ausgezeichnet.” gab er daraufhin zurück. “Wohl ein kleiner Charmeur was?” fragte die alte Frau nachdem er ihr ein Kompliment machte, dass sie eine gute Köchin sei. Genauso hab ich mir das vorgestellt! Mama ist sowas von peinlich! Die junge Ärztin lachte kurz gespielt und gab ihrer Mutter gleichzeitig einen Tritt unter dem Tisch. Frau Haase sah sie an und Gretchen signalisierte ihr, dass es wohl besser wäre wenn sie jetzt den Mund hält. Daraufhin stand Bärbel auf und sagte: “Ja. Ich hol dann mal den Nachtisch.” nach ungefähr 5 Minuten kam sie dann mit einem Tablett wieder.


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05.04.2009 10:27
#237 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Es tut mir leid.” sagte Gretchen dann als sie aus Alex Auto stieg. “Was denn? Der Abend war doch ganz nett?” entgegnete der Oberarzt. “Findest du?” Also ich fand́s eher peinlich! “Ja wirklich. Deine Mutter erinnert mich ein bisschen an meine. Sie ist auch immer um mein Wohl besorgt.” sagte er nach einiger Zeit. Nachdem sie ihm dann noch einen Kuss gegeben hatte, stieg sie dann aus und ging zur Haustüre. Ich wette Mama hat ihn wieder vollgequatscht, während ich mit Papa oben in seinem Arbeitszimmer war! Um sonst hätte Alex das doch jetzt gerade nicht gesagt. War vielleicht doch keine so gute Idee ihn meinen Eltern vorzustellen... überlegte sie. Da sie übers Wochenende frei hatte, entschied sie sich dazu nochmals Kati anzurufen, um ein bisschen mit ihr zu reden. Wie immer wenn die beiden telefonierten, dauerte es etwas länger und so kam sie auch erst gegen 12 Uhr in der Nacht ins Bett. Morgen kann ich ja Gott sei Dank ausschlafen. Und ab Montag dann Nachtschicht...mit Marc! Oh Gott! Das wird was! Aber jetzt freu ich mich erstmal auf́s Wochenende. Werde glaub ich Alex fragen und ihn fragen ob wir was gemeinsam unternehmen sollen. Mit diesem Gedanken schlief sie dann auch schliesslich ein.
Wie zu erwarten ging das Wochenende relativ schnell vorbei und Gretchen dachte schon mit Schrecken an die bevorstehende Nachtschicht. Ich werd ihn einfach ignorieren. Ja genau! Das werd ich machhen! Sagte sie nochmal zu sich selbst, als sie am Abend der ersten Schicht die Klinik betrat. Sie ging sofort ins Stationszimmer und setzte sich zu der diensthabenen Nachtschwester, um ihm keine Gelegenheit zu geben mit ihr auch nur eine Minute alleine zu sein. Marc merkte ebenfalls, dass sie ihm mal wieder aus dem Weg ging. So hatte er sich das weis Gott nicht vorgestellt! Nachdem er sich das dann 3 Tage angeguckt hatte, reichte es ihm dann. Kurzerhand griff er nach seinem Handy und piepte Gretchen an. Anschliessend begab er sich in das leere Zimmer, in das er sie “bestellt” hatte.
Hmmm...Komisch. Hier ist ja garkeiner! Dachte sie nachdem sie mitten im Raum stand und niemand zu sehen war. Doch plötzlich schloss jemand die Türe. Sie drehte sich um und sah Marc. Oh nein! Bitte nicht!


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05.04.2009 14:07
#238 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Was willst du? Wieder unverbindlichen Sex? Vergiss es! Such dir ne andere Dumme dafür!” sagte sie und wollte sofort wieder gehen. Doch Marc stellte sich vor die Türe und liess sie nicht raus. “Lass mich sofort hier raus!” schrie sie ihn an. Was bildet der sich eigentlich ein?! Dachte sie und versuchte irgendwie an ihm vorbeizukommen, nachdem er nicht zu Seite wich. Nachdem ihr das aber nicht gelang, setzte sie sich mit verschrenkten Armen auf das Bett. “Wieso immer ich?” fragte sie. Nachdem Marc sie nur fragend ansah, fügte sie dann noch hinzu: “Gibt́s keine anderen Leute, die du quälen kannst?” Dabei sah sie zu Boden. Der Oberarzt kam daraufhin auf sie und setzte sich neben sie auf́s Bett. Nachdem sie ein Stück zu Seite gewichen war, tat er es ihr gleich und setzte sich ans Fussende. “Wie kommst du darauf, dass ich quälen will?” fragte er schliesslich mit leiser ruhiger Stimme und sah ihr in die Augen. Oh nein! Nicht schon wieder dieser Dackelblick! Der zieht nicht mehr! Dachte sie und erwiederte: “Immer wenn ich glücklich bin, kommst du und...” weiter sprach sie nicht, weil sie wieder Mühe hatte ihre Tränen zurückzuhalten. Denn wenn sie ehrlich zu sich selbst war hatte er immer noch eine gewisse Anziehungskraft auf sie und das würde wohl auch immer so bleiben! Deshalb ging ihr Blick auch wieder zu Boden. Marc hob mit seinem Finger leicht ihren Kopf, damit sie ihn wieder anschauen musste. “Bist du denn glücklich?” fragte er sie anschliessend. Was soll das denn jetzt?


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06.04.2009 07:13
#239 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Marc! Hör lieber auf einen auf Verständnisvoll zu machen! Das kauft dir eh keiner ab! Du bist ein Arsch und wirst wohl auch immer einer bleiben!” sagte sie mit resolutem Ton, wollte aufstehen und gehen. Doch er hielt sie am Arm fest und zog sie zurück auf́s Bett. “Wieso kannst du mir denn nicht einfach ne Antwort geben? Ist doch ne ganz einfache Frage!” fragte er sie nachdem sie ihn wiedermal angemault hatte. “Also erstens...geht dich mein Privatleben garnichts an! Du bist mein Chef! Mehr nicht! Und zweitens...” sie brach ihren Satz abrupt ab, weil ihr keine zweite Begründung mehr einfiel. “Ja? Zweitens?” wollte Marc wissen. Der ist doch sonst nicht hartnäckig verdammt! “Lass mich einfach in Ruhe!” sagte sie schliesslich weil ihr nichts besseres einfiel. Wieder sah er sie an und meinte leise: “Hab́s versucht. Geht aber nicht.” Er merkte, dass sie plötzlich wieder ganz anders war und nachdenklich wirkte. Deshalb nahm er die Gelegenheit wahr und kam ihr näher. Wieder war da diese höhere Macht, die sie einfach dazu brachte sich ihm ebenfalls zu nähern. Nachdem sich ihre Lippen jedoch kurz berührt hatten, schlaltete sich ihr Verstand langsam wieder ein. Was mach ich hier eigentlich? Ich bin doch in einer festen Beziehung! Deshalb löste sie sich schnell von ihm, räusperte sich und sagte: “Dann wirst du es wohl lernen müssen!” Sie sahen sich für einen Moment an und anschliessend stand Gretchen auf und ging zur Türe.


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06.04.2009 12:51
#240 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Auch wenn sie ihm immer wieder sagte, dass er sie in Ruhe lassen soll, das glaubte Marc ihr nicht. Sie stand noch genauso auf ihn wie er auf sie. Deshalb zögerte er auch nicht lange. Er stand auf und ging ebenfalls zur Türe. Gerade als sie diese öffnen wollte, nahm er ihre Hand von der Klinke, drehte sie mit dem Rücken zur Türe und kesselte sie wieder mit seinem Arm ein. “Marc! Was soll das?” fragte sie mit einem zickigen Unterton. Doch er gab ihr einfach keine Antwort darauf und versuchte sie erneut zu küssen. Das darf doch nicht wahrsein?! Er kapiert́s nicht! Dann muss ich wohl wieder zu anderen Mitteln greifen! Sie wollte gerade wieder ausholen, um ihm eine zu scheuern, aber Marc hatte geahnt, dass sie das versuchen würde und hielt deshalb ihre Hand fest. Beide sagten nichts und sahen sich einfach nur an. Gretchen wurde in dem Moment, als sie erneut in seine Augen sah wiedermal schwach und die beiden näherten sich einander langsam. Auch wenn ihre innere Stimme nach wie vor schrie: “Hör auf damit!” konnte sie einfach nicht und der Kuss wurde leidenschaftlicher. Für einen Moment vergass sie alles, auch Alex und liess sich von ihrem Oberarzt zum Bett ziehen. Sie genoss es wiedermal sichtlich von ihm zärtlich berührt zu werden und wehrte sich deshalb auch in keinster Weise dagegen. Nachdem sie miteinander geschlafen hatten, lagen sie Arm in Arm auf dem Bett und Marc strich ihr durch die Haare. Der Oberarzt wollte gerade mit ihr darüber reden, was gerade vorgefallen war, aber Gretchen war schon eingeschlafen. Also nahm er sich vor dies morgen früh nachzuholen und schlief nachdem er sie noch eine Weile beobachtet hatte, ebenfalls ein.


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06.04.2009 16:05
#241 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Am nächsten Morgen meldete sich ihr Verstand dann jedoch wieder. Und das stärker als je zuvor! Nachdem sie die Augen geöffnet hatte und sah in wessen Armen sie da lag, überkam sie mehr und mehr das schlechte Gewissen. Scheisse! Alex! Oh nein! Wie konnte ich nur?! Verfluchte sie sich innerlich selbst. Sie wollte nur noch schnell weg. Doch als Marc kurz darauf auch aufwachte, sich kurz streckte und fragte: “Was ist?” platzte ihr der Kragen und sie entschied sich dazu ihm die Schuld in die Schuhe zu schieben. “Da fragst du noch? Ich hab Alex betrogen! Ist dir das eigentlich klar?! Du...” fauchte sie ihn an. Sie wollte noch etwas sagen, aber Marc stand ebenfalls auf und unterbrach sie in einem etwas lauteren Ton: “Jetzt mach aber mal nen Punkt! Du wolltest das genauso wie ich! Also...bist du ja wohl doch nicht so glücklich mit deinem Alex wie du immer tust!” Eigentlich hatte er ja vorgehabt, mit ihr in Ruhe zu reden und endlich ehrlich zu ihr zu sein, aber nachdem sie ihn so ankeifte und ihm die Schuld für alles geben wollte, sah er keinen Grund mehr dazu. Jetzt fängt der wieder damit an! “Das ist aber noch lange kein Grund,...ach vergiss es einfach!” erwiederte sie, zog sich noch ihren Kittel an und wollte gehen. “Ja! Lauf wieder weg! Das kannst du ja so gut!” schrie er ihr noch hinterher, während er sich seine Schuhe und den Kittel anzog.


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06.04.2009 17:01
#242 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten
Was mach ich denn jetzt? Ich hab Alex betrogen! Das würde er mir nie verzeihen! Am besten ich sag ihm einfach garnichts davon! Ja! Das wird das Beste sein! Überlegte sie während sie sich schnell umzog und anschliessend das Krankenhaus verliess. Zu Hause angekommen berichtete sie dann ihrem Tagebuch, in welchem Gefühlschaos sie nun schon wieder steckte:

Liebes Tagebuch,
Ich könnte heulen! Da finde ich endlich einen Mann, der mich bedingungslos liebt und was mach ich dumme Kuh? Betrüg ihn mit dem grössten Arschloch, was Mutter Erde zu bieten hat! Wie kann man nur so blöd sein? Frag ich mich. Ich sollte vielleicht ein Buch schreiben: WIE SCHAFFE ICH ES AM SCHNELLSTEN EINE FUNKTIONIERENDE BEZIEHUNG KAPUTT ZU MACHEN? Ich hatte es fast geschafft und war wirklich auf dem besten Wege mit Alex endlich glücklich zu werden! Und dann kommt er und macht alles kaputt! Nur weil er es anscheinend nicht ertragen kann zu verlieren. Das war bei Mehdi damals genau das gleiche! Und ich bin wieder voll drauf reingefallen! Ich glaub...mir ist echt nicht mehr zu helfen! Tschuldigung...aber muss mal sein: AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!!! So jetzt geht́s mir schon etwas besser...naja nich wirklich aber Einbildung ist ja bekanntlich auch ne Bildung! Wenn auch keine Grosse! Habe beschlossen Alex nichts davon zu erzählen. Das war ein einmaliger (dummer) Ausrutscher und ich werde mir dewegen bestimmt nicht meine Beziehung kaputt machen lassen, wegen einem Arschloch, dass nur seinen Spaß sucht! So das wäre nun schon mal geklärt. Die zweite Frage, die sich mir nun noch stellt...wie soll ich denn jetzt in Zukunft mit Marc umgehen? Ich glaube das beste wird es wohl sein, wenn ich ihm aus dem Weg gehe. Aber wie?

P.S. Hatte in der Badewanne eben eine Idee! Werde Alex́Angebot annehmen und zu ihm ins Team wechseln. Gehe gleich direkt zu meinem Vater. Muss mir nur noch einfallen lassen, was ich ihm sage, wenn er mich fragt warum auf einmal!


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06.04.2009 20:24
#243 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Sie klappte ihr Tagebuch wieder zu und machte sich anschliessend sofort auf den Weg zurück in die Klinik. Am besten ich kläre das gleich sofort! Dann hab ich es hinter mir! Überlegte sie während der Fahrt. Nach zaghaft klopfte sie dann schliesslich an die Bürotüre ihres Vaters. “Kälbchen! Was kann ich für dich tun?” fragte er erstaunt und sah dabei kurz von seinen Unterlagen hoch. Wie frag ich ihn am besten? Kurz und bündig oder lange drum herrum? Nachdem sie ihm immernoch keine Antwort auf seine Frage gegeben hatte, sprach er seine Tochter erneut an: “Was machst du überhaupt noch hier? Hattest du nicht Nachtdienst? Mit Meier?” Erinnere mich nicht daran! Okay. Doch lieber kurz und knapp! Dann hab ich́s hinter mir! “Papa! Ich möchte das Team wechseln!” kam es plötzlich bei ihr wie es der Pistole geschossen. Der Professor legte den Stift weg, sah sie verwundert an und fragte: “Wieso?” Ich hab gewusst, dass er das fragt! Und mir ist immernoch keine Ausrede eingefallen! Mist! Sie überlegte fieberhaft, aber ihr fiel nichts ein, dass nur annähernd plausibel wäre und was ihr Vater ihr dann auch garantiert abkaufen würde, ohne weitere Fragen zu stellen. Deshalb druckste sie ein wenig herrum. “Wie stellst du dir das vor? Du machst in ein paar Monaten deinen Facharzt und...ausserdem ist das Team vom Rössel voll!” sagte ihr Vater dann nach einiger Zeit. “Aber ich will doch garnicht zum Rössel...Alex hat mich gefragt, ob ich...” versuchte sie ihn doch noch umzustimmen. “Ach so ist das!” meinte Dr. Haase plötzlich. So ist was? “Margarethe! Ich finde es ja schön, dass ihr euch so gut versteht, aber man sollte Privat und Beruflich stets getrennt halten.” Ja! Das weis ich jetzt auch! Nur leider zu spät! Da er sich überhaupt nicht überzeugen liess, setzte sie wieder ihren *Och bitte Papa* Blick auf und hoffte, dass er sich dadurch erweichen liess und doch noch zustimmte. “Warum willst du denn plötzlich wechseln? Du und der Meier habt euch doch immer gut verstanden!” meinte Franz schliesslich. Leider zu gut! Der Professor sah ihre Schnute und fragte: “Was ist los? Habt ihr euch gestritten?” Schön wäŕs wenńs nur das wäre!


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06.04.2009 21:24
#244 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Nein. Haben wir nicht, aber ich möchte halt auch mal etwas anderes kennenlernen. Da ich ja bald meinen Facharzt mache, muss ich mich ja auch bald entscheiden, in welche Richtung der Chirugie ich eigentlich gehen will. So und da ich die Neuro- und die Unfallchirurgie gewissermassen schon durch habe, möchte ich nun auch noch einen Blick in die Gefässchirurgie werfen. Ist das denn so verkehrt? DU bist doch immer für Vielseitigkeit!” Das zeigte dann auch tatsächlich Wirkung. “Nun ja...vielleicht hast du Recht.” Die Taktik merk ich mir! Mit guten Argumenten kommt man immer weiter! Eigentlich lag es eher daran, dass Franz erstmal all die Worte, die sie ihm quasi so in kurzer Zeit entgegengeschmissen hatte, in seinem Kopf ordnen musste. “Gut. Sprichst du dann mit Marc? Dann sag ich Alex bescheid.” sagte Gretchen und wollte schon das Büro wieder verlassen. Doch ihr Vater rief sie nochmals zurück und meinte: “Kälbchen...ich hab leider keine Zeit dafür...weist ja die Akten. Ausserdem denkn ich ist es nur fair wenn du ihm das selbst sagst.” Na toll! Fair! War er jemals fair zu mir? Nein! Ausser einem kurzen “hmmm” in Kombination mit einem mehr als gequälten Lächeln brachte sie nichts mehr herraus und verliess anschliessend das Büro ihres Vaters. So. Ein Problem gelöst schon steht das nächste vor Tür! Aber ist ja bei mir immer so! Die Frage ist jetzt nur...wie sag ich das Marc...nach der Sache von eben? Da ihr auf dem Weg in Chirurgie noch nichts passendes eingefallen war, entschied sie sich erstmal dazu zu Alex zu gehen.


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07.04.2009 06:58
#245 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Hallo Alex. Zu dir wollte ich gerade.” sagte sie als sie ihn auf dem Flur traf. “Gretchen? Hattest du nicht Nachtschicht?” fragte er erstaunt, nachdem sie ihm einen Kuss gegeben hatte. Ja leider! “Ja hatte ich auch. Aber ich musste noch was klären.” erwiederte sie. Nachdem von dem Oberarzt nur ein “Aha?!” kam sagte sie: “Ja. Deswegen bin ich hier. Ich hab mir dein Angebot doch nochmal überlegt und werde zu dir ins Team kommen.” Alex war sichtlich erstaunt über ihren plötzlichen Sinneswandel und fragte deshalb auch sofort: “Darf man fragen warum?” Glaub mir...das willst du garnicht wissen! “Ich will halt einfach alle Bereiche der Chirurgie mal kennenlernen.” Auch wenn er sich darüber freute sie demnächst immer in seiner Nähe zu haben, blieb Alex jedoch die Frage nach dem warum. “Ich dachte du freust dich.” sagte sie schliesslich. Dabei schwang etwas Enttäuschung aber auch viel Unsicherheit in ihrer Stimme mit. “Tu ich ja auch.” Na davon seh ich aber im Moment herzlich wenig! “Es ist nur...” begann er vorsichtig. Sie schaute ihn fragend an und meinte: “Ja was?” “Ich bin halt der Meinung...dass man vor Problemen nicht davon laufen sondern sie lösen sollte.” Scheisse! Der hat mich durchschaut! Sieht man mir etwa an, dass ich... Während sie darüber nachdachte kam ihr wieder die Nacht mit Marc in den Sinn und das Gefühlchaos schien wieder perfekt. Denn eigentlich war es sehr schön gewesen nach langer Zeit wieder seine Berührungen zu spüren. Jedoch verdrängte sie ihre Gefühle und den Gedanken daran ganz schnell wieder und sagte nur schnell: “Es ist besser so!” Dr. Koch sah sie wieder verwundert an und erwiederte nur kurz: “Okay?! Wie du meinst...” Irgendwas sagte ihm, dass zwischen Marc und seiner Freundin etwas vorgefallen sein musste. Denn vorher hatte sie sich mit Händen und Füssen dagegen gewehrt, als er ihr vorgeschlagen hatte zu ihm ins Team zu wechseln und nun konnte es ihr garnicht schnell genug gehen. Dennoch beschloss er nichts weiter dazu zu sagen und hiess stattdessen offiziell herzlich Willkommen in seinem Team.
So nun kommt wohl der schwerste Teil meines Plans. Dachte sie bevor sie an Marćs Bürotüre klopfte. Nachdem sie von drinnen ein leises “herrein” gehört hatte, öffnete sie vorsichtig die Türe und steckte ihren Kopf hindurch. Der Oberarzt sah ganz kurz von seinen Unterlagen hoch und sagte: “Was gibt́s?” Sie atmete noch einmal tief durch. Augen zu und durch! Hilft ja nix!


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07.04.2009 08:25
#246 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Ich würde gerne etwas mit dir besprechen.” sagte sie leise, trat immernoch zögerlich ein und ging zu ihm an den Schreibtisch. Ihr Herzschlag beschleunigte sich wieder vor lauter Nervösität. Marc sass immernoch über seinen Unterlagen und schaute sie nicht an. Wieder holte sie tief Luft und fing an zu sprechen: “In Anbetracht dessen, was da heute Nacht passiert ist, halte ich es für das Beste wenn ich das Team wechsele.” Nach diesem Worten legte der Oberarzt den Stift beiseite und sah sie erstaunt an. Sie sahen sich einen Moment dabei in die Augen. Gretchen hatte wieder dieses seltsame Gefühl dabei und sah deshalb auch direkt zu Boden, bevor sie noch etwas sagte: “Ich hab mit meinem Vater schon gesprochen. Er ist einverstanden.” Auch wenn ihm das eigentlich überhaupt nicht Recht war, weil er sie so ganz verlieren würde, erwiederte er nur kühl: “Gut...dann wäre ja alles geklärt.” Um ehrlich zu sein, hätte Gretchen eine andere Reaktion erwartet, aber so war es ihr schon ganz Recht. Muss ich wenigstens nicht mit ihm rumdiskutieren... versuchte sie sich seine abweisende Art schön zu reden. Denn wenn sie ehrlich zu sich selbst war, traf sie das ganz schön. Immerhin hatten sie über 2 Jahre fast tagein tagaus zusammengearbeitet und nun sagte er einfach, dass alles geklärt war. Nichts war geklärt! Erst zerrte er sie quasi ins Bett und nun liess er sie einfach mit ihrem Gefühlschaos alleine! “Waŕs das dann?” fragte Marc, nachdem Gretchen bestimmt einfach nur so 5 Minuten vor ihm gestanden hatte und nachdenklich wirkte. “He? Ja...das wird es dann wohl gewesen sein...” sagte sie immernoch etwas abwesend und verliess das Büro. Marc war ehrlich gesagt ganz froh, dass sie endlich gegangen war, denn in letzter Zeit fiel es ihm immer schwerer vor ihr so zu tun, als ging ihm das alles am Arsch vorbei. Denn das war keineswegs so. Ihm kamen ihre letzten Worte nochmal in den Kopf. Es klang irgendwie endgültig und schien für ihn so, als ob er sie nun ganz an Alex verloren hatte. Privat und jetzt auch noch beruflich. Denn auch wenn sie nicht gesagt hatte wohin sie wechseln wollte, konnte er sich denken, dass sie zu ihm ins Team ging. Wieder stieg in ihm eine unglaubliche Wut hoch. Auf Alex, aber auch auf Gretchen. Er hatte nun alles probiert. Angefangen von ständigen Flirtversuchen, bis hin zu fiesen Tricks, um seinen Konkurrenten aus dem Weg zu räumen. Aber nichts von alledem hatte etwas gebracht. Zum Schluss hatte er es sogar mit Ehrlichkeit probiert, was ihm ohnehin nicht so leicht fiel. Aber anstatt endlich zu zu kapieren, was sie ihm in Wirklichkeit bedeutet, hatte sie sich erst mehr oder weniger lustig darüber gemacht und nach ihrer gemeinsamen Nacht ihm auch noch die Schuld dafür gegeben. Einen Moment überlegte er, ob er einfach zu Alex gehen sollte und ihm von der gemeinsamen Nacht etwas stecken sollte. Aber was würde das bringen? Das würde wahrschienlich auch nichts an der Situation ändern. Vielleicht wäre es wirklich das Beste wenn sie sich in Zukunft aus dem Weg gingen. Denn ehrlich gesagt war er es mittlerweile ziemlich leid ihr ständig hinter her zu laufen. Das hatte er noch nie bei einer gemacht, dieses Privileg besass einzig und allein nur sie. Aber damit war jetzt Schluss! Wenn sie was von ihm wollte, dann sollte sie gefälligst zu ihm kommen!


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07.04.2009 09:05
#247 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Gretchen unterdessen lief einfach den Flur entlang und realisierte immernoch nicht so ganz, was da gerade in den letzten Minuten abgelaufen war. Ich glaube das war dann wohl das Ende! Aber das wollte ich ja eigentlich auch...einen Schlussstrich ziehen. Aber nach dem Gespräch, wenn man das eins nennen konnte, bin ich mir da nicht mehr ganz so sicher. Er war total anders...heute Morgen schien es mir noch so als...ach egal! Es ist vielleicht besser so! Versuchte sie sich zu trösten, da das gerade eigentlich ziemlich weh tat...nach der Nacht. Auch wenn sie mit Alex ausgemacht hatte, dass sie später noch bei ihm vorbeikommen würde, aber dazu fühlte sie sich beim besten Willen nicht mehr in der Lage. Deshalb verliess sie auf dem schnellsten Weg die Klinik und fuhr zurück nach Hause. Dort angekommen ging sie erstmal duschen und legte sich anschliessend ins Bett. Doch schlafen konnte sie nicht. Ihre Gedanken hinderten sie daran. Ich muss mit irgendjemandem darüber reden. Sonst werd ich noch verrückt! Also stand sie wieder auf und nahm ihr Handy.
Kati: Lange.
Gretchen (leise): Hallo Kati. Wie geht́s?
Kati: Ich glaube das könnte ich wohl eher dich fragen...he?
Gretchen: Wieso?
Kati: Was ist los? Ich hör doch schon an deiner Stimme, dass irgendwas nicht in Ordnung ist. Weinst du etwa?
Tatsächlich hatte die junge Ärztin Tränen in den Augen.
Kati: Gretchen? Bist du noch da? Was ist passiert?
So langsam fing die junge Frau an sich Sorgen um ihre Freundin zu machen.
Gretchen (leise): Ja...ich bin noch da...ich habe einen Fehler gemacht.
Kati: Wie? Fehler? Welchen? Mensch Gretchen! Jetzt lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen!
Soll ich ihr jetzt wirklich sagen, dass ich Alex betrogen hab? Noch dazu mit Marc!


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07.04.2009 10:04
#248 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Gretchen (zögerlich): Ich hab...
Kati: Gretchen! Was hast du? Jetzt sag schon!
Mittlerweile wurde Kati etwas ungehalten. Da rief Gretchen sie an und dann bekam sie kaum ein Wort herraus!
Gretchen: Ich hab Alex betrogen!
Kati: Oh!
Ja! Oh! Ist genau das richtige Wort! Man könnte auch noch Scheisse, Mist verdammter, und noch ein paar andere Schimpfwörter dazu nehmen!
Nachdem Kati ihre Sprache wieder gefunden hatte, sprach sie die junge Ärztin erneut an. “Lass mich raten...Marc?” fragte sie schliesslich. Als von Gretchen keine Reaktion kam und sie nur ein leises wimmern hörte, wusste sie, dass sie recht hatte. “Was sagt er dazu?” fragte sie weiter. “Ich habs Alex nicht gesagt und ehrlich gesagt, hab ich das auch nicht vor.” kam von der jungen Blonden daraufhin nur leise, so dass ihre Freundin Mühe hatte sie zu verstehen. “Ich meinte nicht Alex.” gab sie nach einiger Zeit zurück. “Wir sind uns beide darüber einig, dass wir uns in Zukunft lieber aus dem Weg gehen.” sagte Gretchen. Am anderen Ende vernahm sie nur ein leises Stöhnen. Warum stöhnt die jetzt? Nerv ich die etwa mit meinen Problemen? “Ich werd dann auch mal wieder auflegen. Hast ja sicher noch zu tun.” meinte die junge Ärztin. Aber ihre Freundin hielt sie davon ab. “Denkst du wirklich das löst das Problem?” fragte sie, bevor sie auflegen konnte. Ich hoffe es! “Hast du vielleicht einen besseren Vorschlag?” fragte die junge Blonde darauf schon fast ein bisschen zickig. Wieder stöhnte Kati kurz, weil sie es einfach nicht begriff und erwiederte: “Wie wäre es zum Bespiel mal mit einem offenen Gespräch?” Haha! Guter Witz! Wirklich! “Wozu? Es ist alles gesagt!” “Gut. Wie du meinst...” sagte die junge Frau und fügte noch hinzu: “Dann kann ich dir wohl auch nicht helfen.” Mir kann keiner helfen! Ich bin einfach ein hoffnungsloser Fall! Bemitleidete sie sich selbst im Stillen. Nach einiger Zeit beendeten die beiden Frauen dann auch das Gespräch, weil Kati merkte, dass es keinen Sinn hatte, über dieses Thema noch weiter zu diskutieren.


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07.04.2009 11:20
#249 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Anschliessend nahm sie ihr Tagebuch raus und schrieb:

Liebes Tagebuch,
Habe irgendwie ein seltsames Gefühl, seit dem Gespräch mit Marc heute Mittag. Deshalb habe ich eben auch Kati angerufen, um sie um Rat zu fragen. Aber das hätte ich mir ehrlich gesagt auch sparen können. Denn eine besonders grosse Hilfe war sie mir nicht! Sie meinte ich solle nochmal mit Marc darüber reden. Ich wüsste nicht, was es da noch zu reden gibt! Es hat sich einfach in letzter Zeit zuviel angestaut, um dass man noch vernümpftig mit einander umgehen könnte. Deshalb ist es für alle Beteiligten das Beste...


Sie legte den Stift kurz weg, weil ihr Handy klingelte.
Gretchen: Haase.
Alex: Ich bińs...Alex. Wo bist du?
Gretchen: Zu Hause?!
Alex: Was ist los?
Gretchen: Nix! Was soll denn sein?
Alex: Du bist irgendwie so...abweisend
Scheisse! Ich darf mir nichts anmerken lassen!
Gretchen: Das bildest du dir ein. Bin einfach nur ein wenig müde. Die Nachtschicht hat mich ganz schön geschlaucht.
In jeglicher Hinsicht!
Alex: Gut. Dann will ich dich auch nicht weiter aufhalten. Sehen wir uns später noch?
Ich kann ihm nicht in die Augen sehen. Nicht heute!
Gretchen: Äh...du Alex...sei mir bitte nicht böse, aber ich denke ich werde gleich ins Bett gehen und vor morgen früh nicht mehr aufstehen.
Gretchen Haase...wenn du noch nie gelogen hast, dann war das gerade die Premiere!
Alex (etwas enttäuscht): Schon okay. Sehen uns ja morgen in der Klinik.
Gretchen: Ja...bis morgen dann.
Sie wollte auflegen, aber er sprach sie nochmals an: “Gretchen?” “Ja?” “Ich liebe dich.” sagte er zu ihr. “Ich...freu mich schon auf morgen.” sagte sie und legte auf.


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07.04.2009 12:39
#250 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

So. Da bin ich wieder. Es war Alex, der mich gefragt hat, ob wir uns heute noch sehen, aber ich habe abgelehnt und ihn angelogen, in dem ich sagte ich sei müde und würde gleich schlafen gehen. Ich kann ihm einfach nicht in die Augen sehen mit dem Wissen, dass ich ihn die ganze Zeit belügen muss! Bevor er aufgelegt hat, sagte er mir wieder, dass er mich liebt. Ich wollte eigentlich “ich liebe dich auch” sagen, aber es fühlte sich in dem Moment irgendwie falsch an. Weis auch nicht wieso ich ihm das einfach nicht sagen kann. Sind doch nur drei Worte...das kann doch verdammt nochmal nicht so schwer sein! Ab morgen bin ich in seinem Team und werde Marc wohl nur noch ab und zu auf dem Flur begegnen. Hoffentlich merkt Alex mir morgen nicht an, dass mich was bedrückt. Ich weis nicht...er hat dafür irgendwie ein Gespür...so was wie nen siebten Sinn...

Gretchen legte das Buch wieder weg und nahm sich ihren MP3-Player aus der Tasche. Der Song CAN`T FORGET YOU von Gloria Estephan lief an und wieder dachte sie nach. Ob Kati Recht hat und ich sollte wirklich nochmal mit Marc reden? Und was ist das zwischen mir und Alex? Wir sind zwar zusammen, aber ich bekomme es noch nicht mal hin ihm zu sagen, dass ich ihn liebe! Warum muss immer alles so kompliziert sein? Verdammt!!! Sie dachte noch eine Weile nach und schlief dann doch schliesslich über die Musik irgendwann ein.
“Na. Ausgeschlafen?” fragte Alex als er seine Freundin am nächsten Morgen auf dem Parkplatz der Klinik traf. Naja. Schlafen kann man das nicht gerade nennen. “Hmm.” kam von ihr daraufhin nur. “Ich hoffe du hattest schöne Träume.” sagte der Oberarzt als sie gemeinsam nach oben fuhren und zwinkerte ihr kurz zu. Oh ja! Und wie! Dieser Traum verfolgt mich schon quasi!


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