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Dornröschen Offline

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01.04.2009 14:10
#201 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Gretchen holte erstmal tief Luft und sagte: “Was mir dabei nicht aus dem Kopf geht...er hat mir gesagt, dass er wegen mir nach Berlin zurückgekommen ist und dass er mich liebt.” Das hat Marc in der ganzen Zeit nicht auf die Reihe gekriegt! Sabinés Augen wurden mit der Zeit immer grösser und ihren Mund bekam sie garnicht mehr zu. “Lieben sie ihn denn auch?” wagte sie nach einiger Zeit dann auch zu fragen. Gretchen stöhnte kurz und sagte: “Gibt es die wahre Liebe denn überhaupt noch?” Dabei klang sie ziemlich verzweifelt. “Nun ja aber...” wollte Sabine sagen, aber die junge Ärztin unterbrach sie und meinte: “Was hat mir die Suche nach meinem Prinzen denn bis jetzt gebracht? Nichts...abgesehen von einem gebrochenen Herzen und jeder Menge Tränen.” Sie hatte Mühe ihre Tränen noch zurückzuhalten, weil sie unwillkürlich wieder an Marc denken musste. Deshalb atmete sie dann auch tief ein und sagte noch: “Nein...ich bin fast 30! Es wird Zeit, dass ich aufhöre zu träumen und der Realität ins Auge blicke! Alex ist wirklich nett und er hat alles das was ich mir von einem Mann wünsche! Ich denke, ich werde es mit ihm versuchen!” “Und wenn...” wollte die Schwester wieder sagen, kam jedoch wieder nicht richtig zu Wort, denn Gretchen stand auf und sagte: “Danke. Sie haben mir sehr geholfen. Es wird Zeit für Veränderungen.” Marc, der das alles mit angehört hatte, passte das natürlich überhaupt nicht in den Kram. Er wusste zwar jetzt, dass sie mit ihm noch lange nicht fertig war, aber sie war auf dem besten Weg sich dem Koch in die Arme zu werfen. Das musste doch irgendwie zu verhindern sein! Aber wie? Noch eher sie auf den Flur kam, verschwand er dann in sein Büro.


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01.04.2009 16:32
#202 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Nach ein paar Tagen, in denen sie sich nicht gesehen hatten, traf Gabi auf dem Flur dann auf Nico. Es fiel ihm zwar sichtlich schwer, aber er ignorierte sie komplett und wollte einfach weitergehen. Gabi hatte in der Zeit auch nachgedacht und um ehrlich zu sein, hatte sie zum ersten mal so etwas wie ein schlechtes Gewissen. Da war endlich jemand, der sie bedingungslos liebte und alles für sie tun würde und was macht sie? Belügt ihn nach Strich und Faden! Deshalb sprach sie ihn dann auch an, als er schon fast am Ende des Flures war. “Es tut mir leid. Ich hätte es dir wirklich sagen sollen, aber die Situation ist einfach zu kompliziert.” Nachdem der junge Arzt darauf keine Reaktion zeigte legte Gabi ihm ihre Hand auf die Schulter, doch er wich zur Seite und sagte: “Sorry, aber das war einfach alles ein bisschen viel. Ich muss mir erstmal selber über einiges klarwerden und das solltest du auch tun!” Mit diesen Worten verschwand er dann und liess sie einfach mitten auf dem Flur stehen. Gabi stand da wie bestellt und nicht abgeholt. Was verlangte er denn bitte von ihr? Mehr wie sagen, dass es ihr leid tut konnte sie doch nun wirklich nicht! Sie beschloss erstmal ein bisschen Gras über die Sache wachsen zu lassen und es dann erneut zu probieren. Anschliessend ging sie zurück auf ihre Station.
Gretchen hatte die Woche Nachtschicht mit Alex fast hinter sich gebracht, war aber nicht dazu in der Lage gewesen ihm auch nur einen Schritt näher zu kommen. Nicht zu guter letzt deshalb, weil Marc komischer Weise immer dann dazwischen kam, wenn es einigermassen zwischen den beiden funkte. Was macht der überhaupt hier? Ich denke er hat Frühschicht. Sie hatte regelrecht das Gefühl von ihm auf Schritt und Tritt verfolgt zu werden. Auch Alex blieb das nicht verborgen. Deshalb nutzte er dann auch in der letzten Nacht die Gelegenheit, als Marc ausser Reichweite zu sein schien und umarmte sie spontan. “Alex...ich wollte dir schon die ganze Woche etwas sagen...bin aber nie richtig dazu gekommen.” begann sie nachdem sie sich gelöst hatten vorsichtig. Dr. Koch sah sie fragend an und befürchtete schon, dass sie ihm wieder eine Abfuhr verpasste, fragte aber dennoch: “Was denn?” Okay...jetzt oder nie! “Hättest du morgen Lust auf Kino?” fragte sie plötzlich wie aus der Pistole geschossen. Alex war zwar verwundert, sagte aber dennoch: “Ja liebend gerne.” Er konnte sich ein grinsen nicht verkneifen. Gretchen wollte wieder gehen, als er noch sagte: “Ich hol dich dann morgen um 8 ab. Musst mir aber noch deine Adresse geben.” Diesen Satz bekam Marc mit, der sich gerade am Automaten einen Kaffee holen wollte, weil die Doppelschichten ihn doch ganz schön mitnahmen. Scheisse! Fluchte er in Gedanken, als er hörte, dass sie beiden offensichtlich ein Date morgen haben. Das musste er irgendwie verhindern. Deshalb ging er kurzerhand zum Dienstplan und “feilte” ein wenig daran rum. Denn am Wochenende hatte er Nachtdienst. Er tauschte kurzerhand Gretcheńs Schicht und hoffte, dass er so das drohende Übel verhindern könnte.


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01.04.2009 17:13
#203 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Am nächsten Abend stand Gretchen dann vor dem Kleiderschrank und überlegte was sie für ihr erstes Date mit Alex anziehen sollte. Am besten nicht zu gewagt...will ja nicht gleich am ersten Abend mit ihm in die Kiste springen! Sie hatte sich gerade ein paar Sachen zurecht gelegt, als ihr Handy klingelte. Bin ich etwa schon so spät dran? Dachte sie, weil sie vermutete, dass es Alex war. Doch als sie ranging erlebte sie eine Überraschung.
Gretchen: Haase...
Marc: Ja sag mal...wo bleibst du denn?
Hä? Wieso das denn?
Gretchen: Wie? Wo bleib ich denn?
Marc: Ja. Du hast heute Nachtdienst...ich warte schon seit einer viertel Stunde auf dich!
Nachtdienst? Jetzt versteh ich garnix mehr! Sollte mir vielleicht mal angewöhnen, demnächst genauer auf den Plan zu schauen...
Gretchen: Aber...
Marc: Nix aber! In fünf Minuten bist du hier!
Was mach ich denn jetzt? Alex kommt bestimmt jeden Moment!
Gretchen: Aber ich hab...
Marc: hast du irgendwas nicht verstanden? Du stehst auf dem Plan! Also...was auch immer du vorhattest....es muss warten!
Woher weis der, DASS ich was vorhab? Spioniert der mir etwa hinterher?
Gretchen: Ich hatte nix vor, aber...
Marc: Na dann...beweg deinen Hintern zur Klinik...ich warte im OP auf dich!
Die junge Ärztin wollte noch etwas sagen, aber ihr Oberarzt hatte einfach aufgelegt. Aufgelegt! Und was mach ich jetzt? Sie war gerade dabei sich anzuziehen, als es an der Türe klingelte. Das ist bestimmt Alex! Was sag ich ihm denn jetzt? Der kommt sich doch total verarscht vor!


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01.04.2009 18:21
#204 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Du siehst hinreissend aus. Können wir dann?” fragte Alex nachdem sie die Türe geöffnet hatte und wollte sich bei ihr unterhaken. Okay. Ich brings einfach hinter mich! Nützt ja nix! “Äh Alex...es gibt da ein kleines Problem...” begann sie vorsichtig und zog ihren Arm weg. Dr. Koch befürchtete schon schlimmes und sah sie fragend an. “Welches?” wollte er wissen. Ich sag ihm jetzt aber nicht, dass Marc angerufen hat, sonst ist Stress wieder vorprogrammiert. Die letzten Tage haben mir wirklich gereicht! “Die Klinik hat angerufen...ich hab mich wohl versehen und hab heute Nachtschicht.” Dr. Koch́s Blick ging enttäuscht zu Boden und er sagte nur: “Wenn das so ist...kann man wohl nix machen.” und wollte gehen. Ich muss was machen! Kann ihn doch nicht einfach so gehen lassen! “Wir holen das nach...versprochen.” rief sie ihm im Flur noch hinterher. Nachdem von dem jungen Mann keine Reaktion kam sagte sie noch: “Wie wäŕs mit morgen Nachmittag?” Alex schöpfte wieder etwas Hoffnung und drehte sich rum. “Okay. Ich freu mich.” sagte er mit einem Lächeln. “Ich mich auch.” erwiederte die junge Blonde und lächelte kurz zurück.
Anschliessend machte sie sich sofort auf den Weg in die Klinik. Im OP erwartete sie Marc dann schon, wie er gesagt hatte. “Das hat aber lange gedauert!” sagte er etwas bissig, war aber dennoch froh sie in seiner Nähe zu haben und vorallen Dingen zu wissen, dass aus ihrem Date doch nichts geworden ist. “Ja tschuldigung...war schon im Bett.” erwiederte sie kurz während sie sich die Hände wusch. Marc sah sie misstrauisch an, weil er ja wusste, dass es anders war, sagte aber nichts weiter dazu und ging schon mal in den OP. Da er sich vorgenommen hatte seine Chance in dieser Nacht zunutzen, fragte er sie nach der OP, ob sie Lust aufn Kaffee im Bereitsschaftsraum hatte. Zuerst zögerte sie, weil sie wieder an ihren Vorsatz dachte neu anzufangen und zwar mit Alex, aber um der aufkommenden Müdigkeit entgegenzuwirken, stimmte sie schliesslich zu. Als die beiden den Raum betraten, staunten sie, denn auf dem kleinen Tisch neben der Couch stand ein Kuchen. “Von wem ist der denn?” fragte Gretchen sich leise, als sie sich setzte. “Keine Ahnung.” kam von dem Oberarzt nur, während er zwei Tassen aus dem Schrank holte. Er wusste zwar, dass er heute eigentlich Geburtstag hatte, dachte sich aber nichts dabei, weil er noch nie viel darum gegeben hatte, ausser mit ein paar Freunden zu saufen vielleicht. In Wirklichkeit war der Kuchen nämlich von Gabi. Schon seltsam, dass der hier einfach so rumsteht...normalerweise gibt́s doch immer Kuchen, wenn... während sie so nachdachte, fiel ihr dann plötzlich der Groschen. Scheisse! Das hab ich ja total vergessen!


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01.04.2009 18:47
#205 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Hast du nicht heute Geburtstag?” fragte sie ihn vorsichtig. Marc nickte nur kurz und murmelte “Hmmm”. Weil sie sich ehrlich gesagt etwas dafür schämte, dass sie das einfach so vergessen hatte, rang sie sich dazu durch ihn zu umarmen während sie ihm gratulierte. Huch! War vielleicht doch keine so gute Idee... überlegte sie, als sie feststellen musste, dass er sie eigentlich nicht so schnell loslassen wollte. Deshalb drückte sie ihn leicht von sich weg, räusperte sich und sagte: “Ja...dann wird der wohl für dich sein.” Die Atmosphäre zwischen den beiden war in diesem Moment mehr als angespannt. Weil Marc das ganze auch ein bisschen unangenehm war, denn das war das erste mal seitdem sie wieder da war, dass sie sich wieder so nahe gekommen waren, versuchte er seine Unsicherheit irgendwie zu überspielen. “Kannst wohl der Schokolade nicht wiederstehen was?” sagte er und grinste sie an, weil er sah, dass sie die ganze Zeit auf den Kuchen vor ihr schaute. “War ja klar, dass von dir wieder sowas kommt!” sagte sie und gab ihm einen leichten Hieb. Von dem Oberarzt kam daraufhin nur ein kleines “Au”. Jedoch lachte er dabei. Nach einiger Zeit entschieden sie sich dann dazu den Kuchen doch anzuschneiden und nahmen sich jeder einen Teller. Oh! Der schmeckt ja sogar gut! Während sie genüsslich ihr Stück Kuchen ass, beobachtete Marc sie möglichst unauffälllig von der Seite. Die Nacht war relativ ruhig und so blieben sie bis der nächste Notfall kam im Bereitschaftsraum sitzen. Viel gesprochen wurde nicht. Deshalb nickte Gretchen schliesslich auch ein. Dabei rutschte ihr Kopf zu Marćs Schulter. Der Oberarzt genoss die Nähe zu ihr, nach so langer Zeit mal wieder, sichtlich und liess sie deshalb auch schlafen. Auch wenn er ebenfalls müde war, wollte er wachbleiben. Denn so nahe waren sie sich schon lange nicht mehr gewesen und das genoss er sichtlich. Er beobachtete sie eine Zeit lang und strich ihr vorsichtig durch die Haare. Irgendwann überkam ihn dann aber auch die Müdigkeit und er schlief ebenfalls ein.


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01.04.2009 19:20
#206 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Als er am nächsten Morgen wach wurde und sah, dass seine Assistenzärztin noch tief und fest zu schlafen schien, nutze er die Gelegenheit und gab ihr einen Kuss. Was? Dachte sie und erwiederte den Kuss. Doch als sie die Augen aufschlug und Marc vor sich sah, war sie total erschrocken. Oh nein! Nicht schon wieder! Hat das denn nie ein Ende? Sie löste sich rasch von ihm, rückte sich ihren Kittel zurecht und stand auf. Anschliessend räusperte sie sich kurz, meinte: “Ja...ich werd dann auch mal gehen...ist ja Feierabend.” und ging zur Türe. Eigentlich wäre das jetzt der richtige Zeitpunkt gewesen, um sie zurückzuhalten und die Karten endlich offen auf den Tisch zu legen, aber das brachte der Oberarzt wiedermal nicht fertig und sagte deshalb nur: “Ja...dann wünsch ich dir nen schönen Feierabend.” “Danke...gleichfalls.” kam von Gretchen nur, bevor sie die Türe hinter sich schloss. Ich darf nicht mehr zulassen, dass er wieder so nah an mich ran kommt! Noch eine Enttäuschung und ich geh kaputt! Dachte sie auf dem Weg nach Hause. Dort angekommen legte sie sich dann gleich ins Bett. Sie wollte eigentlich schlafen, aber die Gedanken liessen sie einfach nicht los. Deshalb nahm sie sich ihr Tagebuch und schrieb alles auf was sie bedrückte:

Liebes Tagebuch,
Bin gerade wieder völlig durcheinander. Hatte Nachtschicht mit Marc. Wie erwartet endete das ganze wieder in einem Desaster. Aber am besten von vorn...
Ich hatte mich gestern Abend eigentlich schon fertig gemacht für das Date mit Alex, als mein Handy klingelte. Es war Marc, der mir sagte, dass ich eigentlich Nachtschicht hätte. Kam mir zwar komisch in dem Moment vor, aber ich habe dennoch Alex abgesagt und bin in die Klinik. Nach einer mehrstündigen OP, sind wir dann in den Bereitsschaftsraum gegangen und haben zusammen einen Kaffee getrunken. Seltsam war nur, dass da ein Kuchen auf dem Tisch stand...Schokoladentorte...und die war auch noch richtig lecker! Aber zurück zum Thema... Fragte mich erst warum die da stand, musste aber dann feststellen, dass ich Marćs Geburtstag offenbar vergessen hatte. Mann war mir vielleicht peinlich! Ich vergess doch sonst nie was! Aber wahrschienlich ist mir das in dem Stress der letzten Zeit völlig entfallen. Naja...auf jeden fall hab ich ihn dann umarmt und ihm gratuliert. Ich weis auch nicht wieso, aber ich hatte irgendwie den Eindruck, dass er traurig ist. Kann mich aber auch täuschen und er war einfach nur müde. Genauso wie ich. Deshalb muss ich dann auch wohl, nachdem wir jeder ein Stück von dem Kuchen gegessen hatten, eingeschlafen sein. Irgendwie muss mein Kopf dabei zu seiner Schulter gewandert sein. Das hab ich dann heute morgen gemerkt, als er mich wachgeküsst hat. Ja...du hast richtig gehört...er hat mich geküsst. Zuerst hab ich den Kuss auch erwiedert. Weis auch nicht wieso...schiebe es jetzt einfach mal darauf, dass ich gerade aufgewacht bin und noch nicht voll mit meinen Gedanken da war. Jedenfalls wurde dann mein Verstand doch langsam wach und ich hab sofort abgebrochen. Wollte dann irgendwie da nur noch weg und bin schnell aufgestanden. An der Türe hab ich mich dann nochmal umgedreht und hatte das Gefühl, als ob er mir irgendwas sagen wollte. Deshalb hab ich dann auch nochmal so schnell das Weite gesucht. Ich darf das einfach nicht mehr zulassen! Damit tu ich mir doch nur selbst weh! Werde mich jetzt mal anziehen und mein Date mit Alex nachholen. Ich glaube mittlerweile, dass er der Richtige für mich ist und es ist an der Zeit, ihn das auch spüren zu lassen. Denn ER liebt mich wirklich und ich finde er hat eine Chance verdient!


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01.04.2009 19:57
#207 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Sie schloss das Buch wieder und machte sich fertig für die bevorstehende Verabredung mit Alex. Wieder stand sie vor dem gleichen Problem wie auch schon am Vorabend. Was zieh ich bloss an? Schliesslich entschied sie sich dann für einen schlichten Rock und einen dünnen Strickpulli. Dazu zog sie ihre braunen Lederstiefel an. Anschliessend nahm sie ihre Tasche und verliess die Wohnung. Da es bis zum Park nicht allzu weit war, beschloss sie ausnahmsweise dorthin zu laufen. Ein bisschen Sport tut mir sicherlich ganz gut... dachte sie auf dem Weg dorthin. Alex wartete bereits an dem verabredeten Ort und begrüsste sie sofort mit einer Umarmung. “Schön, dass du da bist.”sagte der Chirurg mit einem lächeln. “Ich freu mich auch.” kam von der jungen Ärztin anfangs noch etwas zurückhaltend, weil sie, wenn sie ehrlich zu sich selbst war, immernoch an diese Nachtschicht mit Marc denken musste. Ich muss das endlich aus meinem Kopf kriegen! Egal wie! Es war ein schöner Frühlingstag und die beiden gingen einfach eine Weile nebeneinander im Park spazieren. Irgendwann griff Alex vorsichtig nach ihrer Hand und schaute sie kurz an, um ihre Reaktion darauf zu sehen. Zu seinem Erstaunen zog sie sie nicht weg und lächelte ihn sogar an. “Wie wäŕs jetzt mit nem schönen Eis?” fragte er sie schliesslich, nachdem sie eine ganze Weile gegangen waren. “Ja. Gerne.” sagte die junge Ärztin. Deshalb gingen sie Richtung Innenstadt und setzten sich dort in gemütliches Eiskaffee. Gretchen bestellte sich einen Eisbecher mit allem drum und dran und natürlich viel Sahne obendrauf. Alex nur einen kleinen Milchshake. Hoffentlich denkt der jetzt nicht ich wär verfressen. Befürchtete sie während sie ihr Eis genoss. Die beiden unterhielten sich eine Weile über alltägliche Dinge. Nachdem sie ihr Eis gegessen hatte, standen sie auf und beschlossen noch etwas durch die Innenstadt spazieren zu gehen. Irgendwann nahm Alex sich dann all seinen Mut zusammen und gab ihr einfach einen noch zögerlichen kurzen Kuss. Und zu seinem Erstaunen erwiederte die junge Ärztin diesen sogar. Was er jedoch nicht wusste. Die Gedanken liessen sie dabei nicht los. Ob das hier wirklich richtig ist? Normalerweise ist es doch falsch, wenn man sich an jemanden ranschmeisst,nur um den anderen vergessen zu können. Aber anders geht́s nicht!


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01.04.2009 20:52
#208 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen, weil es plötzlich heftig anfing zu regnen. Sie wollten sich schnell irgendwo unterstellen, aber dazu war es schon zu spät. Beiden waren schon durchnässt. Da sie nicht weit von Alex von Wohnung entfernt waren, bot er ihr an mit zu ihm nach Hause zu kommen, um sich dort “trocken zu legen”. Soll ich? Hmmm...warum eigentlich nicht? Ich wollte doch ein neues Leben mit Alex, also geh ich mit. Dachte sie und stimmte anschliessend zu.
“Zieh deine nassen Sachen aus, bevor du noch krank wirst.” sagte Dr. Koch, als sie bei ihm wie ein begossener Pudel im Wohnzimmer stand und reichte ihr ein paar Sachen von sich. “Ist zwar jetzt nicht der neuste modische Schrei, aber in der Not tut es das.” fügte er noch hinzu, bevor sie ins Bad ging, um sich umzuziehen. Was mach ich wenn er mehr will? Überlegte Gretchen die ganze Zeit über, während sie noch einige Zeit auf dem Badewannenrand sass, nachdem Alex sie erneut geküsst hatte, bevor sie ins Bad verschwunden war. Ihre grösste Angst dabei war, dass wenn sie mit ihm schlafen würde, sich nicht richtig fallen lassen könnte, weil sie dabei immerzu an Marc denken musste. Nachdem sie nach fünf Minuten immernoch keine Antwort wusste, beschloss sie raus zu gehen und es sich mal auf sich zukommen zu lassen. Wenn es passiert, passiert es. Vielleicht sollte ich wirklich mal aufhören ständig nachzudenken mich einfach gehen lassen. Diese ständigen Zweifel hindern doch nur! Mit diesem Gedanken öffnete sie die Türe und ging zurück zu Alex. “Hast du auch Hunger?” fragte der Oberarzt während er im Esszimmer den Tisch deckte. Hat der jetzt etwa gekocht? “Ja. Schon.” gab sie schliesslich zu.”Das wäre aber nicht nötig gewesen.” sagte die junge Ärztin während sie sich an den Tisch setzte. Der Oberarzt kam mit den beiden Tellern aus der Küche, stellte Gretchen ihren hin und meinte: “Zu zweit essen ist doch viel schöner.” Hmm...das sieht aber lecker aus! Dachte Gretchen, als sie vor sich auf den Teller mit dem Reis und dem Putenfleisch blickte. “Schmecḱs?” fragte Alex nach einiger Zeit schliesslich. Da sie gerade den Mund voll hatte, nickte sie nur kurz und murmelte: “Hmmm.” “Freut mich.” kam von ihm mit einem freudigen Grinsen. “Auch ein Glas Wein?” fragte der Oberarzt dann nach dem Essen. “Mhm...gerne.” erwiederte Gretchen und setzte sich auf die Couch. Während Alex im Keller den Wein holte, merkte sie wie die Müdigkeit sie langsam überkam.


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01.04.2009 22:52
#209 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Ich hab noch nen Burgunder. Ganz guter Tropfen.” sagte er als er aus dem Keller zurückkam. Doch als er ins Wohnzimmer kam, sah er, dass sie im sitzen eingeschlafen war. Er stellte die Flasche mit dem Wein vorsichtig auf den Tisch, beobachtete sie einzige Zeit und lächelte. Anschliessend nahm er langsam ihre Beine hoch und legte Gretchen in eine etwas bequemere Stellung. Nachdem er dann auch noch die Decke, die über der Couch lag über sie gelegt hatte, ging er in die Küche, um das Geschirr in die Spülmaschine zu räumen. Als er mit allem fertig war, war es schon spät am Abend und er beschloss sie einfach schlafen zu lassen und ging selbst ins Bett. Jedoch schreckte er mitten in der Nacht wieder hoch, weil er etwas poltern hört und Gretchen, die laut “aua” schrie. Wo bin ich denn jetzt schon wieder hier? Im ersten Moment wusste sie garnicht mehr, dass sie bei Alex in der Wohnung war, als sie im Dunkeln zwischen Sofa und Couchtisch sass. Doch als der Oberarzt reinkam fiel ihr alles wieder ein. “Was ist passiert?” fragte er als er sie erblickte und sah wie sie sich den Kopf festhielt. “Muss wohl von der Couch gefallen sein...” sagte sie nur leise. Oh Mann! Ist das peinlich! Sowas dämliches kann auch nur mir passieren! Dachte sie und wartete nur darauf, dass er jeden Moment anfangen würde zu lachen. Doch stattdessen kam er lieber zu ihr rüber, und fragte: “Geht́s wieder?” “Ja, geht schon.” erwiderte Gretchen nur, bis sie plötzlich von Alex auf seine Arme genommen wurde und ins Schlafzimmer getragen wurde. Dort legte er sie auf dem Bett ab und schaute ihr in die Augen. Ich glaube nun ist der Moment gekommen wo es langsam ernst wird und ich mich entscheiden muss. Die Frage ist nur wie ich mich entscheiden soll. Solange kennen wir uns auch wieder nicht. Der Oberarzt kam ihr daraufhin näher und küsste sie. Sie erwiderte den Kuss erst noch zaghaft, versuchte sich aber dann fallen zu lassen und zog ihn näher an sich heran. Alex war zwar überrascht über ihre Reaktion aber dennoch freute es ihn und er ging noch einen Schritt weiter und fing an sie auszuziehen. Die junge Ärztin schaute ihn an, nachdem er ihr die Bluse vollständig ausgezogen hatte kurz an und animierte sich in Gedanken dazu, dies einfach zu genießen und alles zu vergessen. Deshalb schlief sie dann auch schließlich mit Alex. Jedoch überkamen sie am nächsten Morgen als sie in seinen Armen aufwachte doch wieder Zweifel und sie wollte nur noch weg. “ Was ist denn los?” fragte der Oberarzt erstaunt und wollte sie zurück zu sich ziehen. Jedoch wunk sie schnell ab, gab ihm nur noch einen kurzen Kuss und versicherte ihm, dass alles in Ordnung wäre und sie zuhause noch etwas zu tun hätte.


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02.04.2009 06:51
#210 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Auf dem Weg zu ihrer Wohnung dachte sie dann erneut über diese Nacht nach und war sich plötzlich nicht mehr so sicher ob das nicht doch ein Fehler war. Ich kann ihn halt doch nicht vergessen. Warum bloß? Nachdem sie zur Türe herein kam setzte sie sich erstmal auf die Couch und nahm ihr Tagebuch heraus.

Liebes Tagebuch,
Bin gerade total verwirrt. Habe gestern mit Alex zum ersten Mal geschlafen. Es war zwar schön, jedoch konnte ich nicht verhindern, dass ich dabei an Marc denken musste. Deshalb bin ich auch eben schnell gegangen, weil ich irgendwie ein schlechtes Gewissen hatte. Weiß auch nicht warum, aber es war irgendwie nicht das selbe. Ich kann das Gefühl, dass ich habe wenn wir zusammen sind nicht genau beschreiben. Ich vergesse dann alles um mich herum und die Welt steht einfach still. Dennoch ist das nichts als eine schöne Erinnerung. Ich muss versuchen das endgültig aus meinem Kopf zu kriegen, wenn ich nicht doch als alte Jungfer sterben will.


Es vergingen ein paar Wochen, in denen Alex immer wieder versuchte sich Gretchen irgendwie zu nähern. Jedoch schien er dabei nicht viel Erfolg zu haben, was Marc wiederum zufrieden beobachtete. Deshalb beschloss Alex ihr mit kleinen Aufmerksamkeiten zu beweisen wie viel sie ihm bedeutet. Am nächsten Tag stellte er dann eine kleine Schüssel mit selbstgemachten Schokopudding ins Stationszimmer und legte einen kleinen Zettel auf dem stand: Damit du noch süßer wirst!Alex. Anschließend ging er schnell, weil Gretchen jeden Moment von einer OP kommen müsste. Dummerweise kam Marc aber zuerst rein. Ihm fiel sofort die Schüssel auf dem Schreibtisch auf und als er den Zettel las, hätte er sie am liebsten genommen und gegen die Wand gepfeffert. Doch dann hatte er eine bessere Idee.


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02.04.2009 07:29
#211 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Kurzerhand ging er in die Cafeteria und verlangte eine Flasche Maggi. Die Frau hinter der Theke schaute ihn zwar fragend und erstaunt an, weil morgens um 9 die Suppe für den Mittag noch nicht mal ansatzweise fertig war. “Nur zur Vorsorge! Der ist ja immer leer wenn ich welchen brauche” gab der Oberarzt zur Antwort und verschwand. Sabine, die in der Cafeteria war, sah dies und ahnte böses. Deshalb folgte sie ihm kurz darauf. Mit einem dreckigen Grinsen öffnete Marc die Schüssel und kippte anschließend die ganze Flasche Maggi in den Schokopudding. Er nahm noch einen Löffel und rührte das ganze noch einmal um, damit es nicht auffiel. Als er Schritte hörte sah der Oberarzt schnell zu dass er weg kam. Oh was ist das denn? Dachte Gretchen als sie die Schüssel entdeckte. Das ist ja für mich!! Ist ja süß! Schwärmte sie als sie den Zettel laß. Die junge Ärztin wollte sich gerade dem Schokopudding widmen als Sabine ins Stationszimmer gestürmt kam. “Frau Doktor!” schrie die Krankenschwester aufgeregt. Doch Gretchen sagte nur “ Jetzt nicht Schwester Sabine!!! Ich bin beschäftigt!” “Ja aber...” wollte Sabine noch einwerfen aber da war es bereits zu spät. Die junge Ärztin nahm etwas von dem Pudding und es dauerte keine 5 Sekunden bis sie alles wieder ausspukte. “Verdammt!! Das schmeckt ja scheußlich!” erwiderte Gretchen mit verzogener Miene. Wenn ich den in die Finger kriege bekommt der mächtigen Ärger! Marc beobachtete zufrieden sein Werk und freute sich, als Alex plötzlich ins Stationszimmer kam. Gretchen ging sofort auf den Oberarzt zu und stand mit verschränkten Armen vor ihm. Dieser wusste nicht wie ihm geschah als er sich kurzerhand eine Ohrfeige einfing. “Wofür war die denn jetzt?!” fragte Alex erschrocken und hielt sich seine Wange. “Da fragst du noch?!” sagte Gretchen mit zickigem Unterton und hielt ihm die Schüssel mit dem Pudding hin. Alex wusste gar nicht was sie dagegen hatte. Er hatte es doch eigentlich nur gut gemeint. Deshalb fragte er was denn damit nicht in Ordnung wäre. Der hat Nerven!! Will der mich verarschen?! Bevor die junge Ärztin loskeiften konnte mischte sich Sabine ein und sagte “ Aber Dr. Koch kann da doch nichts für! Das war doch Dr. Meier!” Wie bitte?! Das darf ja wohl nicht wahr sein!! Dieser..... dieser.... Penner!!!! “Der kann was erleben!” Sagte Gretchenund verliess wutentbrannt das Stationszimmer.


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02.04.2009 16:10
#212 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Als sie auf den Flur kam sha sie nur einen weißen Kittel fliegen der gerade um die Ecke flitzte. Na warte! Da hat wohl jemand Angst?? Aber du entkommst mir nicht!!! Deshalb folgte sie ihrem Oberarzt im Laufschritt und riss an seinem Büro angekommen ohne vorher zu klopfen die Türe auf. “Himmel Herr Gott! Was hat dich denn gestochen? Aber schön dass du mich besuchen kommst” fragte Marc gespielt erstaunt als Gretchen mit der Schüssel vor ihm stand und ihn böse anschaute. Die Wut der jungen Blonden stieg von Sekunde zu Sekunde mehr an und sie hatte Mühe sich zu beherrschen. “Kannst du mir mal sagen was ich dir eigentlich getan habe?” Mittlerweile stand Alex auch schon im Türrahmen und sah dem Spektakel zu. Sie hielt Marc die Schüssel hin und fragte ob er sie vergiften wollte. Der tat immer noch ahnunglos. “Wieso ich? Der ist nicht von mir!” erwiederte der Oberarzt. Das weis ich auch! Auf sowas süsses kämst du auch nie! “Hatte ich auch nicht erwartet! Der ist von Alex!” meinte sie. “Ja...und was kann ich jetzt dafür wenn der zu blöd ist Pudding zu kochen?” fragte Marc und konnte sich dabei das Grinsen kaum aus dem Gesicht halten. “Nur kein Neid!” entgegnete die junge Blonde recht zickig. “Was stimmt denn damit nicht?” fragte der Oberarzt schliesslich, nachdem sie ihn bestimmt zwei Minuten mit einem *Ich töte dich* Blick angesehen hatte, so dass er eigentlich schon längst von Stuhl gefallen sein müsste. Da fragt der noch?! “Kannst es ja gerne selber rausfinden!” meinte Gretchen und hielt ihm provozierend einen Löffel davon hin.


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03.04.2009 07:15
#213 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Damit er nicht aufflog, nahm der Oberarzt gezwungenermassen den Löffel und würgte sein eigenes Gemisch irgendwie runter. In diesem Moment merkte er, dass die halbe Flasche auch voll und ganz gereicht hätte. Nachdem er den ekelhaften Geschmack etwas aus seinem Mund hatte, sagte er: “Ich weis garnicht worüber du dich so aufregst? Schmeckt doch hervorragend!” Das war dann endgültig zu viel für Gretchen. So jetzt reicht́s!!! Sie nahm sich kurzerhand die Schüssel und sagte noch in ironischem Unterton: “Na dann! Wünsche ich einen guten Appetit HERR DR. MEIER!!!” Noch eher Marc irgendwie reagieren konnte hatte sie ihm auch schon den Pudding ins Gesicht geschleudert. Sie schmiss ihm noch einen *selbst Schuld* Blick zu und verliess anschliessend das Büro ihres Chefs.
Alex stand lässig angelehnt am Türrahmen und konnte sich ein lachen nun nicht mehr verkneifen. “Ach ja...und die Schüssel hätte ich gerne wieder...aber lass dir Zeit. Jetzt ess erstmal in Ruhe.” Nachdem er gegangen war und Marc sich gerade das Zeug aus dem Gesicht wischte, kam auch noch Sabine und grinste ihn an wie ein Honigkuchenpferd. “Haben hier heute eigentlich alle nix zu tun?!” fragte er sie äusserst gereitzt. Die Schwester konnte es sich daraufhin nicht verkneifen zu sagen: “Tja...Wer anderen eine Grube gräbt, fällt meist selbst hinein.” Von dem Oberarzt kam nur ein gequältes “Raus!” Sabine grinste nochmal zufrieden und ging dann auch.
“Tschuldigung, dass ich dir gerade eine Ohrfeige verpasst hab, aber ich war so sauer.”sagte Gretchen reumütig zu Alex, nachdem sie ins Stationszimmer zurückkam. Der Oberarzt setzte ein beleidigtes Gesicht auf und meinte: “Ist ja schön zu wissen was du von meinen Kochkünsten hälst.” Er kannte sie ja jetzt schon etwas länger und vielleicht wäre das seine Chance sie zu einem Date zu überreden. Jetzt ist er beleidigt! Und was mach jetzt? “Hättest du am Samstag Zeit? Dann kannst du mich ja vom Gegenteil überzeugen.” erwiederte die junge Ärztin nah einiger Zeit des Überlegens und grinste ihn verschmitzt an. Dr. Koch lächelte sie seelig an und meinte: “Samstag ist gut. Um 8 bei mir.” Anschliessend verschwand er zur nächsten OP. Das ging ja gerade nochmal gut! Sie dachte gerade darüber nach, was sie an dem Abend anziehen sollte, als Schwester Sabine sie aus ihren Gedanken riss: “Na! Dem Dr. Meier haben sie es aber ganz schön gegeben.” “Kann mir ja schliesslich nicht alles gefallen lassen. Die Zeiten sind vorbei!” erwiederte Gretchen und verliess hoch erhobenen Hauptes das Stationszimmer. Werde Marc endgültig vergessen. Ich freu mich auf das Date mit Alex. Ich spüre es...er ist der Richtige! Versuchte sie sich auf dem Weg nach Hause erneut einzureden.


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03.04.2009 07:57
#214 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Nach einem schönen heissen Bad setzte sie sich dann auf die Couch. Müsste eigentlich dirngend meinen Bericht schreiben. Das mach ich jetzt auch! Hab ich wenigstens Ablenkung. Sie stand kurz auf, nahm sich die Unterlagen und fing an zu schreiben. Irgendwann schlief sie aber darüber ein, weil sie es sich zwischenzeitlich auf ihrer Ledercouch gemütlich gemacht hatte. Jedoch schreckte sie kurze Zeit nach einem seltsamen Trau wieder hoch:

Sie stand mit Alex vor dem Traualtar. Alles war wunderschön. Es war die Traumhochzeit, die sie sich immer gewünscht hatte. Die ganze Kirche war mit wunderschönen Blumen geschmückt und sie sah aus wie eine Prinzessin in ihrem langen weissen Kleid. Gerade als sie Alex jedoch ihr Jawort geben wollte, riss jemand die Türe zur Kirche auf und schrie: “Gretchen! Tu es nicht! Ich liebe dich!” Sie drehte sich um und sah, dass es Marc war. Sie sagte zu Alex, dass es ihr schrecklich leid tuen würde und lief anschliessend über den Gang zu Marc. Nachdem sie ihm in die Arme gefallen war, gab er ihr einen leidenschaftlichen Kuss...

Traumdeutung leider relativ eindeutig: Ich liebe Marc immernoch und werde es wohl auch immer tun! Verdammt! Mehdi hatte damals recht, als er sagte, dass das mit dem vergessen nicht immer klappt! Muss dringend etwas dagegen unternehmen! Am besten ich geh jetzt gleich noch zu Alex! Auch wenn es mittlerweile schon spät abends war und sie schon ihren Pyjama anhatte, zog sie sich erneut an und verliess ihre Wohnung, um sich auf direktem Weg zu Alex zu begeben. Ich hab einfach wieder Sex mit ihm! Früher oder später werde ich schon lernen ihn genauso zu lieben wie Marc!


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03.04.2009 08:41
#215 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Gretchen! Ist was passiert?” fragte Dr. Koch, nachdem er ihr die Türe geöffnet hatte. Der Oberarzt war sichtlich überrascht, dass sie abends um halb 9 noch vor seiner Türe stand. Als sie ihn dann aber ohne ihm eine Antwort auf seine Frage zu geben, einfach niederknutschte, konnte er im ersten Moment nichts mehr sagen. “Hey...was?” weiter kam er dann auch schon nicht mehr. Denn die junge Ärztin legte ihm den Finger vor die Lippen und sagte: “Nicht reden...küssen!” Alex war zwar immernoch über den plötzlichen Sinneswandel erstaunt, aber auf der anderen Seite auch glücklich. Deshalb zögerte er dann auch nicht lange und zog sie ins Wohnzimmer auf die Couch. Die beiden knutschten eine ganze Weile rum und dann begann der junge Mann damit sie auszuziehen und verwöhnte sie mit Küssen am ganzen Körper. Ohh...er ist so zärtlich... Der Oberarzt spürte, dass heute etwas anders war. Sie war irgendwie lockerer als beim ersten Mal und das gefiel ihm sichtlich. Dass sie nach dem Sex nicht gleich abhaute, sondern sich an ihn kuschelte, sorgte für ein lächeln in seinem Gesicht. Vorsichtig nahm er ihr daraufhin eine Haarsträhne aus dem Gesicht und strich ihr über die Wange. Anschliessend flüsterte er ihr ein leises “Weist du eigentlich wie sehr ich dich liebe” ins Ohr. Auch wenn sie sich noch so bemühte brachte sie kein “Ich dich auch” herraus, sondern nur: “Hmmm...” Alex war zwar etwas enttäuscht über diese Reaktion, aber er sagte nichts und beschloss ihr noch etwas Zeit zu geben. Dass sie heute Abend zu ihm gekommen war, machte ihn glücklicher denn je und diesen Moment beschloss er zu geniessen. Irgendwann schliefen sie dann Arm in Arm ein.


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03.04.2009 09:31
#216 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Am nächsten Morgen wurde Alex als erster von den beiden wach und hatte die Idee, dass er ihr Frühstück ans Bett bringen könnte. Also stand er auf und ging in die Küche. Nachdem er Gretchen geweckt und ihr das Tablett aufs Bett gestellt hatte, merkte er allerdings, die junge Ärztin traurig zu sein schien. Tatsächlich hatte sie Mühe ihre Tränen zurück zuhalten. Denn als sie die Blume auf dem Tablett entdeckte, kamen in ihr wieder die Erinnerungen an Marc und ihre zwar sehr kurze aber dennoch wunderschöne gemeinsame Zeit hoch. “Schmeckt es dir nicht?” fragte der Oberarzt, nachdem sie gedankenverloren auf das Schokocroissant in ihrer Hand strarrte. Er ist so lieb zu mir...warum kann ich das mit Marc nicht einfach vergessen! Es hat doch sowieso keinen Sinn, also! Sie wunk schnell ab und stand auf. Nun war Alex völlig verunsichert und er fragte: “Was ist los mit dir? Gestern...” weiter kam er nicht, denn sie unterbrach ihn: “Nein. Schon gut...alles bestens! Mir ist nur gerade eingefallen, dass ich...” Komm schon Gretchen...überleg dir was! So schwer kann es doch nicht sein eine Ausrede zu finden! Er sah sie fragend an und meinte: “Dass du was?” “Dass ich mein Handy in der Klinik liegen lassen hab!” antwortete sie plötzlich schnell. Alex sah sie ungläubig an und sagte: “Okay. Dann bis später.” Sie nahm ihre Sachen und er begleitete sie noch zur Türe. Dort gab sie ihm noch einen flüchtigen Kuss und verschwand schnell. Gratulation Gretchen Haase! Das war ja mal wieder ne Glanzleistung! Was denkt der denn jetzt von mir?! Überlegte sie auf dem Weg nach Hause.
Dort angekommen stieg sie erstmal unter die Dusche. Anschliessend nahm sie sich ihr Tagebuch und schrieb:

Liebes Tagebuch,
Ich bin so blöd! Da hab ich mal einen Mann und könnte mit ihm eine funktionierende Beziehung führen und was mach ich blöde Kuh? Ich denke immerzu an dieses Arschloch, der mir schon x-mal das Herz gebrochen hat und es wohl auch noch mal tuen würde, wenn ich mich wieder auf ihn einlassen würde! Ich glaub langsam ich bin echt nicht mehr normal! Warum kann ich ihn nicht einfach hassen? So schwer kann das doch verdammt nochmal nicht sein! Alex ist so lieb zu mir und versucht es mir Recht zu machen, wo er kann und ich sperre mich so gegen ihn! Das hat er einfach nicht verdient! Er ist der einzige, der mich wirklich liebt und der mich endlich glücklich machen könnte. Nachdem ich eben aber einfach abgehauen bin, hat sich Thema aber bestimmt gegessen. Der denkt doch jetzt ich wär total bescheuert! Oh mann! Manchmal würd ich mich am liebsten selbst ohrfeigen! Muss ihm das irgendwie erklären, wenn ich ihn nicht verlieren will! Ich weis zwar noch nicht so genau was da zwischen uns ist, aber eins ist sicher: Er ist mir wichtig! Aber ob das reicht, um mit ihm eine Beziehung einzugehen???


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03.04.2009 10:06
#217 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Sie legte das Buch weg und überlegte wie sich ablenken könnte. Hmmm...die Fenster müssten mal wieder geputzt werden...vielleicht bekomm ich dann einen klaren Kopf. Hat ja damals als Mama in Indien war auch funktioniert! Gedacht...getan! Sie stand auf und suchte sich ihre Putzutensilien zusammen.
Scheisse! Ich komm zu spät! bemerkte sie als sie nach einiger Zeit auf die Uhr schaute. Marc wird toben! Vor allem nach meiner Aktion gestern...das ist doch dann wieder ein gefundenes Fressen für ihn! Mist! Fluchte sie auf dem Weg zur Klinik. Und so war es auch! Denn nachdem sie das Stationszimmer betreten hatte, maulte er sie sofort an: “Hasenzahn! Du bist zu spät!” Ich wusste es! “Ja tschuldigung.” versuchte sie sich zu rechtfertigen. Ihr Oberarzt grinste sie hämisch an und meinte: “Konntest dich wohl wieder nicht vom Essen lösen was?” Gretchen sah ihn mit einem provozierenden Grinsen an und meinte: “Nein...eher von was anderem...oder soll ich lieber sagen...JEMAND anderem!” “Bitte?!” kam von Marc nur entsetzt. Ha! Der war gut! dachte sie verliess mit einem Grinsen das Stationszimmer. “Die Frau Doktor ist aber ganz schön schlagferitg geworden.” sagte Sabine leise vor sich hin. Das war dann zuviel für den Chirurgen. “Schwester Sabine! Wie wäŕs wenn sie mal hier aufräumen würden, anstatt sich in Sachen einzumischen, die sie nix angehen! Hier sieht́s ja aus wie im Schweinestall!” Bei seiner lauten Stimme zuckte die junge Frau sofort wieder zusammen und machte sich anschliessend wortlos an die Arbeit. Dabei liess sie vor lauter Nervösität die Akten vom Schreibtisch fallen. Marc schüttelte nur mit dem Kopf und verliess genervt das Stationszimmer.
“Und? Hast du dein Handy wieder?” fragte Alex als er sich in der Mittagspause zu Gretchen an den Tisch setzte. Da die junge Ärztin wieder völlig in Gedanken versunken in ihrem Kaffee rührte, nahm sie ihn erst garnicht war. Erst als er sich zu ihr rüber beugte, ihr in die Augen schaute und fragte: “Hallo...jemand da?” , zuckte sie kurz zusammen und meinte: “He? Was?” Dann kam ihr doch noch in den Sinn, was er gefragt hatte und sie antwortete schnell: “Ach ja...mein Handy! Ja! Das hab ich wieder!... Ja!” Der Oberarzt schaute sie schief an und fragte: “Alles in Ordnung bei dir?” Wieso sieht man mir eigentlich immer an, dass mich was bedrückt? Ist doch bei anderen nicht so! “Ja. Alles supi!” gab sie schnell zurück und quälte sich zu einem kleinen Lächeln, um ihn irgendwie zu beruhigen. Auch wenn er ihr das nicht ganz abnahm, sagte er nichts mehr und erzählte ihr stattdessen wo er am Samstag mit ihr hinwollte. Doch die junge Ärztin schien ihm garnicht richtig zu zuhören und nickte nur geistesabwesend. “Und was hälst du davon?” fragte Alex schliesslich. Um ihn nicht wieder misstrauisch zu machen, sagte sie schnell: “Ja. Hört sich gut an. Freu mich.” Ich weis zwar nicht, was er gesagt hat, aber er wird schon einen gutenPlan haben! Hoffte sie, verabschiedete sich anschliessend mit einem Kuss und ging zurück auf ihre Station.


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03.04.2009 10:33
#218 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Marc sass in der Zwischenzeit in seinem Büro und ärgerte sich mal wieder schwarz. Seine Nummer mit dem Schokopudding war ja wohl gründlich daneben gegangen. Eigentlich hätte der Koch den in seine hässliche Visage kriegen müssen. Wie konnte er auch nur so blöd sein und sich erwischen lassen? Überlegte der Oberarzt, während er am Fenster eine Zigarette rauchte. Ein anderer Plan musste her! Und das ganze schnell! Bevor sich die beiden noch näher kamen als ohnehin schon. Ihm kam noch eine Idee! Wär zwar noch fieser wie das mit dem Pudding, aber wie sagt man so schön, im Krieg und in der Liebe war ja bekanntlich alles erlaubt! Und ausserdem hattte es ihn bisher auch nicht sonderlich gestört unfair zu sein, wenn er einen Vorteil daraud gezogen hatte. Deshalb machte er sich auch gleich daran seinen Plan in die Tat umzusetzen. Vorher musste er allerdings überlegen, wo er sein kleines schwarzes Buch hatte. Denn seit der Sache mit Gretchen hatte er es irgendwo hingelegt und nicht mehr benutzt. Brauchte er ja auch nicht. Seit ihrer ersten gemeinsamen Nacht, war ihm sowieso klar geworden, dass er nur die eine wollte! Nachdem er ein bisschen in seinem Schreibtisch rumgekramt hatte, fand er schliesslich wonach er suchte. Marc blätterte die Seiten durch und überlegte wen er von den “netten Damen” auf Alex “ansetzen” könnte. Babsi...ja die wär nicht schlecht! Er hatte noch gut in Erinnerung wie oft sie ihn damals angerufen hatte. Sie würde sich bestimmt freuen, wenn er sich bei ihr meldet. Er nahm sein Handy und wählte ihre Nummer. Wie zu erwarten, war Babsi begeistert von der Idee sich mit ihm nochmal zu treffen und stimmte sofort zu. Marc nannte ihr noch die Büronummer und verabschiedete sich anschliessend. Mit einem schadenfrohen Grinsen legte er dann auf und stecke sein Handy zurück in die Kitteltasche. Wäre doch gelacht, wenn er diesen Trottel nicht austricksen könnte überlegte der Oberarzt als er sein Büro verliess.


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03.04.2009 11:01
#219 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Äh... Nico! Warte mal gerade!” sagte Gabi, als sie den jungen Assistenzarzt auf dem Flur traf. Doch der beachtete sie einfach nicht und wollte weitergehen. So ging das jetzt schon eine ganze Zeit und auch wenn die Schwester es nur ungern zugab, seine Nähe und die Zärtlichkeiten fehlten ihr. Deshalb fackelte sie auch nicht lange, hielt ihn am Kittel fest und fügte noch hinzu: “Bitte!” Dr. Klein drehte sich um und meinte: “Wozu?” “Weil ich mit dir reden will.” erwiederte Gabi daraufhin. Dabei kam sie ihm ein ganzes Stück näher. Doch er stiess sie sanft von sich, sagte nur: “Dazu ist es zu spät!” und ging. Gabi rief ihm noch etwas hinterher, aber das hörte er schon garnicht mehr, weil er es nicht wollte. Um ehrlich zu sein, er liebte diese Frau immernoch und ihre Nähe tat ihm weh, deshalb wollte er auch so wenig wie möglich mit ihr zu tun haben. Die kurzen Momente in denen sie sich auf dem Flur begegneten reichten ihm vollkommen aus. Auch wenn sie ihm fehlte, war er zu gekränkt, um ihr zu vergeben. Deshalb ging er ihr leiber aus dem Weg. Die Schwester gab dann vorerst auf und ging wieder auf ihre Station zurück.
“Na! Hat der Pudding wenigstens geschmeckt?” fragte Alex mit einem hämischen Grinsen im Gesicht als er im Flur vor dem OP auf Marc traf. Von dem kam daraufhin nur ein “Dito” was so viel zu bedeuten hatte wie “du mich auch”! Dabei versuchte er möglichst cool zu wirken, um sich nicht anmerken zu lassen, dass er eigentlich vor Wut kochte. Dr. Koch bermerkte das ebenfalls und fand Gefallen daran. “Ach übrigens...was ist meiner Schüssel? Die hätte ich gerne wieder.” sagte er, bevor Marc in den OP gehen wollte. “Oh bedauere...die ist da wo sie hingehört...auf der Müllkippe! Da haben die Ratten wenigstens noch was davon!” erwiederte Dr. Meier ebenfalls mit einem fiesen Grinsen im Gesicht. Als Alex nichts sagte, sah er seine Chance gekommen sich zu rächen und fügte noch hinzu: “Kannst sie ja suchen...wird dir ja eh nix ausmachen...stehst ja auf Dreck!” Dr. Koch kam daraufhin zu ihm und packte ihm an die Schulter. Marc drehte den Kopf, deutete auf die Hand und sah ihn mit einem *Nimm deine Pfoten weg, sonst knallt́s* Blick an. Alex jedoch grinste ihn nur wieder an und meinte: “Nimms nicht so schwer. Charme ist halt nicht das einzige, was man braucht, um eine Frau zu erobern! Wie gut, dass ich weis, was Gretchen braucht. Gestern zum Beispiel...” weiter kam er nicht, denn Marc hob drohend den Finger und unterbrach ihn: “Noch ein Wort!” Dabei sah er ihn wieder mit seinem *ich töte dich* Blick an. Doch davon liess Dr. Koch sich nicht beeindrucken. Im Gegenteil...er setzte noch eins drauf und meinte: “Damit dürfte ja wohl bewiesen sein, WER hier der Gewinner ist!” Anschliessend liess er Marc einfach auf dem Flur stehen. “Abwarten! Wer zuletzt lacht, lacht am besten.” murmelte Dr. Meier vor sich her und ging in den OP.


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03.04.2009 11:36
#220 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Kurz darauf kam auch Gretchen dazu. Sie sagte kein Wort und stellte sich neben ihn ans Waschbecken. Marc kochte innerlich immernoch vor Wut und wartete nur darauf, dass seine Assistenzärztin einen Fehler machte. Er wusste nicht wieso, aber irgendwie musste er einfach seine Wut an ihr auslassen. “Kannste dich auch mal konzetrieren! Du bist hier bei der Arbeit und nicht beim Schäferstündchen mit deinem Tarzan! Jane!” maulte ihr Chef sie plötzlich an, als sie ausversehen mit dem Sauger ein Stück verrutschte. Oh mann! Ist der heute mal wieder witzig! Dachte sie, sagte aber nichts dazu, sondern versuchte sich mehr zu konzentrieren, um ihm keine weitere Gelegenheit zu lassen, ihr einen blöden Spruch entgegenzuschmeissen. Nach der OP suchte sie dann auch so schnell sie konnte das Weite. Er ist wieder eifersüchtig! Das kann ja heiter werden! Aber warum eigentlich? Ich dachte zwischen uns wäre alles geklärt...Dachte sie und ging ins Stationszimmer. Als sie dort dann auch noch Schwester Sabine nervte, in dem sie sie fragte, wie sie in kurzer Zeit geschafft hatte, so schlagfertig zu werden und Tiṕs von ihr haben wollte, reichte es ihr dann endgültig. Sie erwiederte nur genervt, dass sie jetzt keine Zeit dazu hätte, zog sich um und fuhr nach Hause. Hoffentlich kriegt er sich bald wieder ein! Die Laune von dem ist ja nicht zum aushalten! Dachte Gretchen auf dem Weg zu ihrer Wohnung. Dort kochte sie sich schnell eine Kleinigkeit und machte es sich anschliessend auf der Couch vor dem Fernseher gemütlich. Die bringen auch nix mehr vernümpftiges! Und dafür bezahl ich GEZ! Frechheit! Fluchte die junge Ärztin, schaltete anschliessend den Fernseher wieder aus und widmete sich stattdessen lieber wieder ihrem Bericht. Hmmm...was schreib ich denn da? Dass mein Oberarzt lieber rumzickt, anstatt mir was beizubringen vielleicht? Würde bestimmt gut ankommen! scherzte sie. Schliesslich schrieb sie dann aber doch noch was man beim fixieren eines offenen Bruchs beachten muss und legte danach ihre Unterlagen wieder weg. Inziwschen war es auch schon spät geworden und sie entschied sich dazu schlafen zu gehen.


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03.04.2009 12:35
#221 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Die Tage bis zu ihrem Date mit Alex vergingen relativ schnell. Marc war immernoch oberschlecht gelaunt und sie bekam alles ab. Deshalb war sie auch immer heilfroh, wenn sie Feierabend hatte. Am Tage ihres Dates reichte es ihr dann endgültig. Auch wenn er mein Chef ist, aber ich muss mir ja wohl nicht alles gefallen lassen! “Mein lieber Marc...mein Privatleben geht dich nicht mehr im geringsten was an! Also kann es dir egal sein, mit wem ich was nach Dienstschluss treibe!” Anschliessend drehte sie sich auf dem Absatz rum und liess ihn einfach stehen. “Na dann! Viel Spaß beim meditieren!” rief er ihr noch über den Flur hinterher. Grrrrr!!! Er macht mich noch wahnsinnig!!! Zu Hause angekommen stieg sie erstmal unter die Dusche. Anschliessend stand sie vor dem Kleiderschrank und überlegte was sie anziehen soll. So wie ich ihn kenne, wird er bestimmt mit mir ins Kino oder schick essen gehen. Dann nehm ich das kleine schwarze und meine Stilettos am besten! Sie nahm beides aus dem Schrank und suchte sich anschliessend noch passende Unterwäsche dazu raus. Also entweder ist das beim waschen eingelaufen oder ich hab zugenommen...überlgte sie, nachdem sie den Reissverschluss nur noch gerade so zubekam. Sollte villeicht doch mal von Nutella auf Magerquark umsteigen und den Schokopudding ab und an mal weglassen! Beschloss die junge Ärztin als sie sich anschliessend im Spiegel betrachtete. Gott sei Dank streckten die hohen Schuhe optisch wieder etwas, so dass es nicht ganz nach Wurst in Pelle aussah. Nachdem sie einen kleinen kampf mit ihren Haaren hinter sich hatte, die heute mal wieder extra wiederspenstig waren, nahm sie sich dann ihre Tasche und machte sich auf den Weg zu Alex.
Der Oberarzt sah sie nur erstaunt an, als er Gretchen die Türe öffnete und das Abendkleid an ihr sah. “Was ist? Stimmt was nicht?” fragte die junge Ärztin unsicher, nachdem er fast den Mund nicht mehr zu bekam. Oh Gott! Ich seh doch fett darin aus! Deswegen guckt er so! Sie sah an sich herunter und kontrollierte, ob irgendwo Speckrollen zu sehen waren. Nachdem sie glaubte eine entdeckt zu haben, versuchte sie das ganze irgendwie zu kaschieren, in dem sie an dem Kleid rumzog.


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03.04.2009 13:30
#222 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Doch doch schon, aber...” sagte Alex nachdem er seine Sprache wiedergefunden hatte. “Aber was?” wollte sie wissen. “Also ich bezweifle, dass das die richtige Kleidung ist, da wo wir hingehen werden.” meinte der Oberarzt und hatte nun dabei Mühe sich das lachen zu verkneifen. Sie sah einfach zu drollig aus, wenn sie so entsetzt guckte und dabei ihren Kopf etwas vorschob. Scheisse! Hätte ich doch besser nochmal nachgefragt, wo er hinwollte! Wie peinlich!!! Sie fasste sich verlegen an den Nacken und fragte: “Äh...und was heisst das jetzt?” “Dass wir jetzt schnell zu dir nach Hause fahren und du dir dann etwas anderes anziehst. Nicht, dass ich das nicht heiss finden würde (er deutete auf ihr Outfit) aber ich bezweifle, dass sie dich mit Abendkleid und Stöckelschuhen auf die Kartbahn lassen werden.” Was hat der gerade gesagt? Kartbahn? Sie räusperte sich kurz und sagte: “Tschuldigung...könntest du das nochmal wiederholen...ich hab nämlich gerade gemeint gehört zu haben, dass du mit mir auf die Kartbahn willst.” Alex lächelte sie an und meinte: “Du hast dich nicht verhört. Ich dachte mal, dass ist mal anderes als immernur essen und ins Kino. Ein bisschen Action he?” sagte er und gab ihr einen leichten Stoss. Allerdings! Oh mein Gott! Das wird aber was! Gretchen nickte nur, rang sich zu einem kleinen Lächeln durch und erwiederte nur: “Hmmm.” “Gut. Dann müssen wir aber jetzt wirklich!” sagte der Chirurg und verliess mit ihr zusammen die Wohnung.
Wie kann man nur auf so eine bescheuerte Idee kommen? 20 Idioten fahren 5 mal im Kreis und bezahlen auch noch Schweinegeld dafür! Blöder geht́s ja wohl kaum! Hab Formel 1 schon immer gehasst genauso wie Fussball! 22 Idioten laufen hinter einem Ball her, obwohl am Spielfeldrand noch 5 andere liegen! Wo ist da bitteschön die Logik?! Aber gut! Wenn er meint er bräuchte Action...bitteschön! Überlegte sie, während sie sich im Eiltempo umzog. Anschliessend stieg sie wieder mit Alex in seinen Audi Sportcoupé und fuhr zu der Kartbahn. Hoffentlich kann ich überhaupt mit so nem Ding fahren! Befürchtete sie, als sie oben von der Glasscheibe aus sah wie die anderen über die Bahn fegten.


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03.04.2009 16:43
#223 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Alex riss sie aus ihren Gedanken, in dem er ihr einen Helm in die Hand drückte und sagte, dass sie ihm nach unten folgen sollte. Mit einem mulmigen Gefühl folgte sie ihm dann schliesslich. Der scheint wohl öfters hier hinzukommen. Stellte sie fest, nachdem er sie in der ersten Kurve abgehängt hatte. Och! Ich lass es lieber langsam angehen...man weis ja nie! Beschloss sie und drehte im Schneckentempo ihre Runden. Sie war froh, als sie endlich aus der Kiste aussteigen konnte. Das war ja fast genauso schlimm wie das Achterbahnfahren! Dachte sie als sie Alex noch zuschaute wie noch ein paar Runden drehte. Peng! Da waren sie wieder! Die Gedanken und Erinnerungen an Marc! Die sich wie Schüsse in ihr Herz frassen. Auch wenn sie sich noch so bemühte, mal einmal nicht ihn zu denken, wenn sie mit Alex zusammen war, aber irgendwas erinnerte sie immer an ihn. Es ist zum heulen! Wo ist der Reset- Knopf, damit ich sämtliche Erinnerungen aus meinem Kopf löschen kann, um endlich neu anzufangen!!! fluchte sie im Stillen und nahm einen Schluck von ihrer Cola, die der Oberarzt ihr bevor er nochmal gefahren war, ausgegeben hatte. Nach einiger Zeit kam Alex dann auch wieder zu ihr und fragte sie was los wäre. Einmal war sie total gut drauf und locker und im nächsten Moment wirkte sie wieder totraurig. Der Oberarzt hätte gerne gewusst woran das lag, aber statt einer Erklärung bekam er nur ein: “Die Abgase hier tun mir einfach nicht gut.” Auch wenn er ihr das nicht abkaufte meinte er, dass sie auch woanders hingehen könnten und verliess anschliessend mit ihr zusammen die Kartbahn. Da sie während der Fahrt immernoch den selben nachdenklichen Gesichtsausdruck hatte, beschloss er sie dann endlich mal darauf direkt anzusprechen. Denn immerhin hatten die beiden seiner Meinung nach so etwas wie eine Beziehung und in éiner solchen sollte man sich doch gegenseitig vertrauen und über alles reden können. Also bog er kurzerhand in eine Seitenstrasse ein und hielt an. Gretchen erwachte wieder aus ihren Gedanken und fragte, warum er angehalten hatte. “Weist du...ich denke wir sollten mal über einige Dinge reden.” begann der Chirurg vorsichtig und sah sie dabei an. Reden! Mittlerweile hasse ich dieses Wort! “Worüber denn?” fragte sie und sah ihn mit einem unschuldigen Blick an. “Gretchen...ich werd aus dir einfach nicht schlau!” erwiederte Alex ihr daraufhin und wirkte dabei ein wenig hilflos. Denn er liebte diese Frau über alles und sie machte ständig dicht und haute einfach ab!


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03.04.2009 17:10
#224 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Wie meinst du das?” wollte die junge Ärztin wissen. Er beschloss ehrlich zu ihr zu sein und erklärte ihr was er in den letzten Tagen beobachtet hatte. “Ich weis nicht, aber ich hab das Gefühl, als ob du nie ganz bei mir wärst.” “Ich mein gedanklich jetzt...” fügte er noch hinzu, nachdem sie ihn fragend angesehen hatte. Auch wenn Gretchen versuchte wiedermal alles abzustreiten, aber Alex liess nicht locker und versuchte ihr seinen Verdacht weiter zu begründen: “Einmal bist du fröhlich und total locker und im nächsten Moment ziehst du dich wieder in dein Schneckenhaus zurück und wirkst dabei irgendwie traurig.” Die junge Ärztin wusste genau was er meinte und eigentlich hatte er ja auch Recht. Weil sie einfach keine plausible Erklärung dafür fand, ohne ihm sagen zu müssen, dass sie ständig dabei in Marc denken musste, wenn sie zusammen waren, hielt sie es für besser lieber nichts dazu zu sagen. Sie sah zu Boden und schwieg. Dr. Koch gab es dann nach dieser Reaktion auch erstmal auf. Er startete den Wagen erneut und beschloss sie nach Hause zu fahren.
“Alex. Du bist wirklich ein Lieber Kerl und ich mag dich...aber das geht mir halt einfach alles etwas zu schnell.” sagte sie dann schliesslich als sie vor ihrer Wohnung ausstieg. “Was soll das heissen?” wollte er von ihr wissen bevor sie die Türe schliessen konnte. Die junge Ärztin atmete nochmal tief durch und meinte dann: “Gib mir Zeit. Okay?” Er nickte nur kurz stumm und wünschte ihr anschliessend noch einen schönen Abend. “Wünsch ich dir auch.” kam von ihr nur, bevor sie die Türe schloss. Hoffentlich hat das mit diesem Gefühlschaos bald ein Ende! Ich will Alex nicht verlieren! Überlegte sie als sie später auf der Couch sass und noch etwas fern schaute.
Auch Dr. Koch konnte nicht schlafen. Er machte sich Gedanken darüber, was pasiert sein könnte, dass sie immer direkt dicht machte, wenn er sich wagte auch nur einen kleinen Schritt näher auf sie zu zu gehen. Ihm blieben nur zwei Erlärungen: Entweder war sie zuvor sehr verletzt worden, so dass sie nun Angst hatte jemanden zu nahe zu kommen, damit ihr das nicht wieder passiert. Oder sie liebte ihn nicht und wollte es nicht sagen, aus Angst ihn zu verletzen. Nachdem er hin und her überlegte hatte und ihn die Ungewissheit fast wanhsinnig machte, beschloss er sie morgen in sein Büro zu holen und mit ihr darüber zu sprechen. Auch wenn sie Zeit wollte, aber eine Erklärung war zumindestens angebracht, fand er.


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03.04.2009 18:43
#225 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Marc stand am nächsten Morgen auf und hatte nach langer Zeit mal wieder richtig gute Laune. Denn heute kam Babsi und dann würde er als Sieger aus der Sache gehen. Denn er wusste, wenn Gretchen eins hasste, dann war es Untreue! Das wollte er sich zu Nutze machen. Jetzt blieb nur noch zu überlegen, wie er es anstellen konnte, dass Gretchen just in time dann auftaucht, wenn Babsi bei Alex wäre. Als ihm dann nach 2 Stunden Dienst immernoch nichts eingefallen war und auch Gretchen wie vom Erdboden verschluckt zu sein schien, wurde er langsam nervös. Nicht dass sein schöner Plan ins Wasser fiel und er sich völlig umsonst mit Babsi abgeben hatte. Doch das Schicksal meinte es gut mit ihm. Denn gerade als er Gretchen suchen gehen wollte, um sie irgendwie selbst zu Alex zu lotzen, bekam er mit wie Dr. Koch zu ihr sagte, dass sie später bitte mal in sein Büro kommen sollte. Dummerweise sollte das aber erst nachmittags sein und Babsi hatte er schon in 2 Stunden “bestellt”. Also nahm er sich kurzerhand sein Handy und rief sie an: “Hallo hier Marc. Es tut mir leid, aber mir ist was dazwischen gekommen...Notfall...würde es dir etwas ausmachen, wenn du heute Nachmittag vorbeikommst?” Babsi schien zwar erst etwas enttäuscht zu sein und lehnte ab, aber nachdem Marc ihr sagte, dass er sich schon so auf sie gefreut hätte und ganz traurig wäre wenn sie nicht käme, stimmte sie doch noch zu. Auch wenn dass wa er ihr gerade gesagt hatte, nicht der Wahrheit entsprach, aber das war ihm egal. Sie hatte ihm sowieso nie etwas bedeutet. Ausser Sex und ab und zu ein bisschen Spaß war da eh nie gelaufen, also brauchte er auch kein schlechtes Gewissen zu haben. Hauptsache sein Plan ging auf!
Was er wohl von mir will? Hoffentlich nicht wieder irgendwelche Erklärungen... überlegte Gretchen als sie dann am Nachmittag auf dem Weg zu Alex Büro war. In der Zwischenzeit kam Babsi im Krankenhaus an und suchte nach der Zimmernummer, die Marc ihr gegeben hatte. Schliesslich wurde sie fündig und klopfte im zweiten Stock an die Türe. Auf den Namen auf dem Schild achtete sie dabei garnicht. Nachdem von drinnen eine Stimme “herrein” gerufen hatte, trat sie ein und stürzte sich direkt auf den Oberarzt. Dabei fiel ihr garnicht auf, dass es sich dabei nicht um Marc handelte. Immerhin sahen sich die beiden sehr ähnlich, bis auf die Frisur. Aber sie dachte, dass er beim Frisör war, hatte ihn ja auch schon lange nicht mehr gesehen. Als Alex ihr gerade erklären wollte, dass es sich wohl um eine Verwechslung handeln müsste, ging die Türe erneut auf und Gretchen trat ein. Wiedermal stand sie wie starr da.


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