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Dieses Thema hat 1.102 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Dornröschen Offline

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30.03.2009 17:35
#176 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Marc sah ihn erstaunt an und fragte: “Auf der Suche? Wo haben sie sie denn kennengelernt?” “In Indien. Ich hab da ein paar Jahre im Rahmen eines Hilfsprojekts gearbeitet...mit ihr zusammen für ein paar Monate. Ein wunderbarer Mensch mit einem Herzen aus Gold. Ich muss sie unbedingt wiederfinden. Leider weis ich aber nur, dass sie ebenfalls Ärztin ist und in Berlin wohnt.” Marc lachte kurz und erwiederte: “Da haben sie sich ja ganz schön was vorgenommen...Berlin ist verdammt gross!” Der junge Mann nickte. “Ja, das weis ich, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen komisch....aber so einen Menschen findet man nur einmal im Leben...auch wenn wir nicht viel Zeit hatten uns kennenzulernen, aber ich hab sofort gemerkt, dass sie die Frau ist mit der ich mein Leben verbringen will...wie bei einem fehlenden Puzzlestück.” versuchte er zu erklären. “Leider konnte ich sie nicht zurückhalten und sie ist einfach abgereist. Ich hab mich natürlich sofort erkundigt wo ich sie genau finde, aber die wollten mir keine Auskunft geben. Datenschutz und so...” fügte Dr. Koch noch hinzu. “Sie waren also nicht zusammen?” wollte Dr. Meier wissen. “Nein. Sie wollte sich erstmal auf nichts neues einlassen, weil sie zuvor bitter enttäuscht worden ist. Das hat sie mir zumidestens so gesagt.”erwiederte Dr. Koch, streckte Marc anschliessend die Hand entgegen meinte: “Ich bin übrigens Alexander.” Dr. Meier reichte ihm ebenfalls die Hand und entgegnete: “Freut mich. Marc.”


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30.03.2009 18:23
#177 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Die beiden Ärzte unterhielten sich noch eine Weile. “Ich werde sie auf jeden Fall finden und nicht nochmal den Fehler machen, so eine Traumfrau gehen zu lassen, auch wenn ich kämpfen muss.” meinte Alex schliesslich. “Dich scheint́s ja wirklich voll erwischt zu haben.” witzelte Marc. “Ja vollkommen! Wenn du sie siehst...wirst du sehen was ich meine. Sie ist nicht nur ein Engel, sie sieht auch noch aus wie einer!” schwärmte Alex. Marc nahm noch einen Schluck aus seinem Glas und meinte: “Sowas findet man selten...die meisten Frauen, die gut aussehen haben entweder nix als die nächste Frühjahrskollektion im Kopf oder...” Der Chirurg lachte. “Wohl schlechte Erfahrungen gemacht was?” “Könnte man so nennen.” erwiederte Dr. Meier. “Wir scheinen den selben Geschmack zu haben...was Frauen angeht. Steh auch nicht auf diese Barbiepuppen.” erkannte Dr. Koch und meinte im Scherz: “Aber nicht dass du sie mir wegschnappst, wenn ich sie wirklich finden sollte.” “Keine Sorge...bin nicht mehr auf der Suche.” wunk der Oberarzt schnell ab. “Schon vergeben?” wollte sein Kollege wissen. “Ja...so ähnlich.” kam von Marc nur. Alex sah ihn fragend an und meinte: “So ähnlich? Wohl auch noch mitten im Kampf was?” Dabei musste er lachen. Dr. Meier nickte und sagte noch leise vor sich hin: “Und so schnell geb ich diesmal nicht auf.” Dr. Koch hatte das aber mitbekommen und sah ihn fragend an. “Verzwickte Situation was?” stellte er fest. Marc dachte an Gabi und den Mist den er da verzapft hatte und nickte nur stumm. “Wenn du nicht drüber reden willst, ist das okay.” sagte Alex schliesslich. “Ne ne...schon gut. Wirst du ja spästens wenn sie wiederkommt, sowieso erfahren.” erwiederte Dr. Meier. “Wieso?” wollte Dr. Koch wissen und fügte noch hinzu: “Seid ihr etwa Kollegen?” “Um genau zu sein...bin ich ihr Chef.” “Aber dieser Dr. Klein ist doch dein Assistenzarzt?!” stellte Alex mit verwundern fest. “Sie auch. Hat nur im Moment Urlaub.” “Dann werd ich sie ja bestimmt bald auch kennenlernen.” stellte der Spezialist fest. Mittlerweile war es schon recht spät. “Ich denke schon.” kam von Marc bevor er sein Glas leerte und fügte dann noch hinzu, dass er jetzt langsam mal nach Hause fahren würde. “Ja. Es ist wirklich schon spät. War auf jeden fall ein schöner Abend. Müssen wir mal öfters machen.” schlug Alex vor. “Gerne.” meinte Marc, bevor er in sein Auto stieg und losfuhr.


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30.03.2009 19:55
#178 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

So. Heute ist es also soweit. Ich muss zurück nach Berlin. Wenn ich gewusst hätte, dass zwei Wochen so schnell vorbei sein könnten, hätte ich meinen Vater um noch ne Woche Urlaub gebeten. Dachte Gretchen, als sie sich am Morgen ihrer Rückfahrt aus dem Bett quälte. Die letzten paar Tage in Stuttgart waren noch sehr schön gewesen. Kati und sie hatten viel unternommen und sich über die gute alte Zeit unterhalten. Nur über Marc war kein einziges Wort mehr gefallen und das war ihr auch ganz recht so um ehrlich zu sein. Doch wenn sie jetzt daran dachte, dass sie ihm spätestens morgen wieder begegnen musste, lief es ihr eiskalt den Rücken runter und das Fünkchen Hoffnung was sie sich in den letzten Tagen so mühsam gezündet hatte, erlosch einfach. Kati riss sie am Frühstückstisch aus ihren Gedanken. “Wenn du den Zug kriegen willst, sollten wir uns wirklich langsam beeilen.” sagte sie, nachdem sie gesehen hatte, dass Gretchen bereits seit ein paar Minuten versuchte ihr Brötchen zu schmieren. “Ist alles in Ordnung bei dir?” fragte ihre Freundin sie schliesslich besorgt, weil sie keinerlei Regung von sich gab. Sie zuckte kurz zusammen und meinte: “Hmm?...ja ja...alles in Ordnung.” Kati sah sie ungläubig an und vergewisserte sich noch mal: “Wirklich?” Die junge Ärztin stöhnte leise und erwiederte schon ein wenig genervt: “Wenn ich es doch sage...” Die junge Frau hob schützend die Hände und sagte: “Okay...okay.” Anschliessend deckte sie den Frühstückstisch ab und lud Gretcheńs Taschen schon mal ins Auto. Die machte noch mal einen letzten Kontrollgang, ob sie auch alles hatte und verliess dann auch die Wohnung, um mit Kati zum Bahnhof zu fahren.
“Gretchen...tust du mir einen Gefallen...” begann Kati vorsichtig, als der Zug im Bahnhof eintraf. “Klar! Gerne?!” erwiederte die junge Ärztin und sah sie fragend an. “Rede nochmal mit Marc...vielleicht klärt sich dann ja einiges auf.” bat ihre Freundin. Scheisse! Ich immer mit meiner grossen Klappe! Das hab ich jetzt davon! Und jetzt? Sie entschied sich dann lieber nichts dazu zu sagen und ihr stattdessen zu danken für die letzten Tage. Kati wollte noch etwas sagen, aber Gretchen umarmte sie nur noch mal kurz und stieg schliesslich in den Zug.


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30.03.2009 20:36
#179 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Als er sich langsam in Bewegung setzte sah sie nochmal aus dem Fenster. Anschliessend nahm sie ihr Tagebuch und ihren MP3-Player aus der Tasche. Während sie schrieb hörte sie das Lied http://www.youtube.com/watch?v=tzogSEslJLU

Liebes Tagebuch,
Nun ist es also soweit. Sitze gerade im Zug und fahre zurück nach Berlin...und somit auch zurück zu Marc. Bin ich überhaupt schon dazu bereit ihn wieder zu sehen? Immerhin hab ich beim letzten Mal ganze drei Monate gebraucht, um darüber einigermassen hinweg zu kommen. Und was mach dumme Kuh? Fall prompt wieder auf ihn rein! Aber damit ist jetzt Schluss! Endgültig!!! Ich werde nicht noch einmal zulassen, dass er mich so verletzt! Ganz egal wie...ich MUSS ihn vergessen! Den Anfang habe ich schon mal gemacht...hatte die ganzen zwei Wochen keinen Kontakt zu ihm. Er hat mich zwar einmal angerufen, um mir angeblich alles zu erklären, aber ich hab einfach aufgelgt. Will seine Erklärungen nicht mehr hören! Werde jetzt mein Leben leben und mich voll und ganz auf mich selbst und meine Karriere konzentrieren...
Um das auch endlich durch zuhalten werde ich mir jetzt so eine Art Plan erstellen. Frau Dr. Hassman hat ja mal gesagt, dass man einen Plan vom Leben haben sollte. Also hier ist meiner:

1. Ich werde Marc vergessen...am besten ich ignorier ihn
2. Fange nie wieder etwas mit einem Kollegen an...bringt nur Chaos
3. Konzetriere mich nur noch auf die wichtigen Dinge des Lebens...meine Karriere und vielleicht eine neue Diät (Hab da was bei Kati gelesen...da soll es ne neue aus den USA geben...werd ich glaub ich ab morgen mal ausprobieren)

Das sollte doch wohl zu schaffen sein!


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30.03.2009 22:39
#180 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Nachdem sie sich alles notiert hatte, schloss sie das kleine rote Buch wieder und steckte es wieder zurück in ihre Tasche. Bis der Zug in Berlin ankam lehnte sie sich dann noch etwas zurück und schloss die Augen.
In ihrer Wohnung angekommen, öffnete sie erstmal sämtliche Fenster. Anschliessend stieg sie unter die Dusche. Mittlerweile war es schon recht spät geworden und sie beschloss schlafen zu gehen. Als sie ins Schlafzimmer kam, stand dort immer noch die Rose auf dem Nachttisch. Noch eher ihr wieder die Tränen kamen, nahm sie sie sich und schmiss sie in der Küche in den Mülleimer. Am besten ich beseite alle Erinnerungen. Dann fällt es mir leichter. Wäre doch gelacht, wenn ich Marc nicht endlich aus dem Kopf kriege! Mit diesem Gedanken schlief sie dann auch schliesslich ein.
“Morgen.” begrüsste Marc seinen Kollegen freundlich als sie sich auf dem Parkplatz der Klinik trafen. Beide gingen rein und warteten drinnen auf den Aufzug. Soll ich die Treppe nehmen? Wollte ja sowieso abnehmen...da kann ein bisschen Sport nicht schaden...erst recht nicht nach den 2 Nutellabrötchen, die ich soeben noch zum Frühstück hatte. Dachte Gretchen, als sie vor dem Eingang des Krankenhauses stand. Anschliessend öffnete sie die Türe zum Treppenhaus. Als sie jedoch die ersten 10 Stufen genommen hatte ging ihr schon die Puste aus. Wieso mach ich das hier überhaupt und quäl mich? Erstens wollte ich ihn doch sowieso ignorieren und zweitens seh ich Marc spätestens bei der Visite sowieso. Deshalb kraxelte sie noch die letzten Stufen bis in den ersten Stock hoch und beschloss für das eine Stockwerk doch den Aufzug zu nehmen. Als sich die Türen öffneten und sie Marćs Stimme hörte, weil er sich gerade mit jemandem angeregt zu unterhalten schien, senkte sich ihr Blick sofort und sie stieg schon fast in Tarnhaltung in den Aufzug ein. Sie sagte kein Wort und drängte sich sofort in die hinterste Ecke. Dabei war ihr Blick immernoch strarr nach unten gerichtet. Marc sagte ebenfalls nichts. Oh Mann! Das war doch nur ein Stockwerk! Wieso dauert das denn verdammt nochmal so lange? Ich will hier endlich raus! Dabei nahm sie kurz den Kopf hoch, um auf die Anzeigetafel oben zu gucken. “Gretchen? Bist du das?” fragte Alex ganz erstaunt.Die Stimme kenn ich doch! Aber das kann doch nicht...


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31.03.2009 06:55
#181 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Sie sah den anderen Mann ebenfalls an. Doch es kann! Aber wie ist das möglich? Sie sah ihn einen Moment lang nur kurz an und er kam von ihr: “Alex? Was machst du denn hier? Ich dachte du wärst in Indien und...” Marćs Blick schwenkte zwischen den beiden hin und her. Was ist denn jetzt kaputt? Dachte er sich für einen Moment und genauso guckte er die beiden dann anschliessend auch an. Ein schrecklicher Verdacht beschlich ihn, der in dem Moment als Alex den Mund aufmachte leider bestätigt wurde. Dr. Koch ging einen Schritt auf sie zu und meinte, dass er froh wäre sie endlich gefunden zu haben. Die junge Ärztin lächelte ihn kurz an und wollte gerade etwas sagen, als sich die Türen öffneten. Marc stürmte an den beiden vorbei und sah Alex dabei mit einem *Damit du klar siehst, jetzt ist Schluss mit lustig* Blick an. Dr. Koch verstand im ersten Moment überhaupt nichts mehr und stieg zusammen mit Gretchen mehr als verwirrt aus dem Aufzug. Was war das denn jetzt gerade? Eben hatten sie sich noch unterhalten und nun sah ihn sein Kollege an, als ob er ihn fressen wollte. Musste er das verstehen? Eher weniger!!!
Auch Gretchen wusste ebenfalls nicht so recht, was sie von der Situation da eben halten sollte und vor allem wie sie Marćs Blick Alex gegenüber einzuordnen hatte. Ausserdem konnte sie noch garnicht fassen, dass sie gerade wirklich mit Alex gesprochen hatte. Das alles kam ihr noch alles so unwirklich vor. Deshalb nahm sie Schwester Sabinés Freudenschrei garnicht wirklich war und ging stattdessen wie hypnotisiert zu ihrem Spind, um sich umzuziehen.
Währendessen kam Marc in sein Büro und knallte vor lauter Wut die Türe hinter sich zu. Wieso hatte er nicht an dem Abend schon erkannt, dass sie beiden die gleiche Frau meinten. Aber andererseits konnte er ja nicht wissen, dass Gretchen 3 Monate in Indien war und dabei auch noch diesen Spacko kennengelernt hatte.Wenn er darüber nachdachte, dass er ihn eigentlich zu Anfang ganz nett fand, musste er fast kotzen. Aber damit war jetzt Schluss! Nun hiess es: Es kann nur einen geben! Und der jenige war eindeutig er! Das schwor er sich. Immerhin kannte er Gretchen schon ein bisschen länger wie dieser Kerl und somit hatte er die älteren “Rechte”! Deshalb war jetzt Krieg angesagt, denn ein Marc Meier gibt nicht kampflos auf! Ein Plan musste her...und das ganze schnell! Zu allererst musste er Gretchen irgendwie dazu bringen ihm zuzuhören, bevor sich dieses schleimige Etwas an sie ranmachte. Aber das würde er schon irgendwie schaffen. Er hatte Kaan beseitigt, also würde er den früher oder später auch noch schaffen!


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31.03.2009 07:44
#182 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Alex sass mit Gretchen im Stationszimmer. Ihre Blicken trafen sich zwar ab und zu, aber neimand sagte etwas. Sabine sass an ihrem Schreibtisch und beobachtete die Szene. Eigentlich müsste ich jetzt Luftsprünge machen. Denn Alex ist der Mann meiner Träume...charmant, witzig, gutaussehend...einfach alles! Aber irgendwie bin ich im Moment total verwirrt. Dr. Koch brach dann schliesslich das Schweigen und fragte sie warum sie damals von heute auf morgen einfach abgereist wäre. Nun war Sabinés Neugier erst recht geweckt und das sah man der Schwester mehr als deutlich an. Die hat schon wieder diesen Blick drauf. Am besten ich unternehm schleunigst was! “Was hälst du davon, wenn wir nachher in der Cafeteria etwas frühstücken gehen.” schlug die junge Ärztin ihm vor. Alex stimmte zu und fügte noch hinzu, dass er sich freuen würde. Oh Gott! Was hab ich denn jetzt schon wieder gemacht?? Regel 2...ich wollte doch nichts mehr mit einem Kollegen anfangen! Aber andererseits gegen einen Kaffee war ja nichts einzuwenden. “Könnten wir dann langsam auch mal arbeiten?!” sagte Marc, der kurz darauf auch ins Stationszimmer kam und machte eine Handbewegung Richtung Türe. Ich seh schon...das wird der Anfang eines ganz ganz tollen Tages! Befürchtete Gretchen und folgte ihm. Und sie behielt Recht. Ihr Oberarzt hatte mal wieder an allem etwas auszusetzen, was sie tat. Doch vor lauter Wut darüber, nahm sie die Blicke, die er ihr zwischendurch zuwarf garnicht wahr. Nur Schwester Sabine hatte mal wieder alles im Blick und fragte sich mal wieder was los wäre. Deshalb war Gretchen auch froh, als die Visite endlich vorbei war und machte sich auf dem direkten Weg in die Cafeteria.
Alex kam gerade aus seinem Büro als er Marc über den Weg lief. Der Oberarzt hatte immernoch eine Laune, die zum wegschmeissen war und so war auch sein Blick gegenüber seinem Konkurenten. Da Dr. Koch immer noch nicht den blassesten Schimmer hatte, was er verbrochen hatte, dass Marc auf einmal so anders war, beschloss er ihn einfach mal darauf anzusprechen. “Sag mal...kannst du mir mal sagen, was ich dir eigentlich getan hab...ich dachte du freust dich, dass ich meinen Engel endlich wiedergefunden hab.” Schon bei dem Wort “Engel” in Verbindung mit Gretchen hätte er ihm am liebsten einen Arschtritt verpasst, dass er wieder zurück nach Indien fliegt und möglichst auch da bleibt. Dr. Meier hob drohend den Finger und sagte etwas lauter: “Du...du...” Alex sah ihn weiterhin fragend an und meinte: “Ja...ich? Was ist denn los? Weist du... wenn ich es nicht besser wüsste, würd ich sagen, dass sie dir auch gefällt!” Marc fiel dabei fast alles aus dem Gesicht und er hatte immer mehr Mühe sich zu beherschen. “Ach! Leck mich doch am Arsch!” sagte er deshalb, verschwand in sein Büro und knallte die Türe hinter sich zu. Dr. Koch stand immernoch auf dem Flur deutete mit dem Finger zur Türe und fragte leise: “Was war das denn jetzt?” Anschliessend schüttelte er leicht mit dem Kopf und machte sich auf den Weg in die Cafeteria. Was ist los mit dem? Fragte er sich wieder und beschloss Gretchen darauf anzusprechen.


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31.03.2009 09:42
#183 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Als der Oberarzt die Cafeteria betrat, sah er Gretchen schon an einem der Tische sitzen. Sie sah irgendwie nachdenklich aus. Er setzte sich zu ihr und sprach sie an. Die junge Ärztin schreckte kurz hoch und fragte: “He? Ach Alex! Du bist es!” Dr. Koch sah sie erstaunt an und meinte: “Ja ich. Wir waren doch verabredet. Weist du nicht mehr?” Gretchen nickte schnell und erwiederte: “Doch doch! War nur gerade...” weiter sprach sie nicht. “Was ist denn los? Marc ist auch so komisch. Sorry....aber ich versteh gerade garnichts mehr!” beklagte sich der Oberarzt. Glaub mir...ist auch besser so... dachte sie, schwieg und starrte erneut Löcher in die Luft.. Daraufhin sprach er sie erneut an: “Gretchen?” “Ja. Bin da.” meinte die junge Blonde und sah zu ihm hoch. “Ja, du sitzt da, aber wirklich anwesend bist du nicht.” versuchte er ihr zu erklären und sah ihr dabei in die Augen. “Nee nee alles supi...und das mit Marc...weis auch nicht was der hat. Ist halt manchmal etwas seltsam.” Alex sah sie ungläubig an und sagte nur: “Ahhh ja.” War klar! Er glaubt mir nicht! War ja auch nicht sehr überzeugend...der glaubt doch ich hätte nen Sprung in der Schüssel! Ich muss irgendwas sagen oder tun, um ihn abzulenken! “Und? Wie gefällt es dir bis jetzt bei uns?” sagte sie dann schliesslich. Der Oberarzt war sichtlich verwirrt über ihr Verhalten, entgegnete ihr aber dann: “Ja. Ganz gut.” Sie schenkte ihm ein verschmitztes Lächeln und erwiederte: “Freut mich.” Alex nahm daraufhin ihre Hand und sagte: “Aber noch mehr freu mich dich endlich wieder zu sehen.”
Gretchen wollte gerade etwas dazu sagen, aber da stand schon Marc neben den beiden. Er hatte sie eine ganze Weile beobachtet und als er sah, wie Alex sie anfasste, konnte er sich nicht mehr zurückhalten und war einfach rübergestürmt ohne vorher nach zu denken. Deshalb musste er sich auch schnell was einfallen lassen, nachdem er sah, wie die beiden ihn fragend anschauten, als er sich mit den Handflächen auf dem Tisch abstützte und besonders Alex mit einem *ich töte dich* Blick ansah. “Mitkommen!” sagte er nur und zog seine Assistenzärztin dabei schon förmlich von ihrem Stuhl. Was soll das? Sie war in diesem Moment so überrascht, dass sie sich einfach mitziehen liess. Alex war für einen Moment auch wie vor den Kopf geschlagen, aber im nächsten Moment begriff er dann endlich, wo der Hase herlief. Gretchen, war seine Assistenzärztin, in die er sich verliebt hatte und um die er kämpfen wollte. Deshalb schaute er ihn auch heute morgen an als ob er ihn fressen wollte. Aber nicht mit ihm! Schwor er sich. Das Spiel konnte man nämlich auch gut zu zweit spielen! Deshalb zögerte er auch keine Sekunde, stand sofort auf und ging den beiden nach. Aber als er von der Cafeteria in den Flur trat, sah er die beiden wo nirgends mehr. Also beschloss er zurück auf die Station zu gehen und dort auf die junge Ärztin zu warten.


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31.03.2009 11:04
#184 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Sag mal...geht́s noch?!” fauchte Gretchen ihren Oberarzt an nachdem er sie in den Aufzug gezerrt hatte und diesen dann anschliessend kurzerhand anhielt. “Wir müssen reden...” kam von Marc daraufhin nur. Ich will aber nicht mit dir reden! Warum kapierst du das nicht?! “Ach wirklich?! Müssen wir das?” entgegnete sie und versuchte dabei ihre Wut und Trauer die wieder hochkamen, mit einem gespielten lachen zu unterdrücken. Der Oberarzt verstand das aber falsch. Er stöhnte und meinte schon fast ein bisschen sauer: “Gretchen...verarschen kann ich mich auch alleine!” Da wollte er einmal ein anständiges Gespräch führen, oder es zumindestens versuchen, weil er wusste dass er wieder einen Fehler gemacht hatte und den wieder geradebügeln wollte und sie nahm ihn nicht ernst. Da er sich so über sie ärgerte nahm er auch die glitzernden Tränen in ihren Augen garnicht wahr. Was soll ich? Spinnt der jetzt komplett? Sie hielt krampfhaft ihre Tränen zurück und versuchte möglichst entschieden zu klingen: “Die Sache ist vorbei! Also lass uns wie zwei erwachsene Menschen damit umgehen und das ganze einfach vergessen.” Marc sah sie nur entsetzt an. Was war mit ihr los? Das war nicht die Gretchen, die er kannte. Sie war doch sonst nicht so abgeklärt und nüchtern. Weil er das so nicht stehen lassen wollte, versuchte er etwas dazu zu sagen: “Ähhh...du....wir sollten...” weiter kam er dann auch schon nicht mehr, denn seine Assistenzärztin unterbrach ihn, nachdem sie noch einmal tief durchgeatmet hatte. “Marc...es gibt kein “wir” mehr.” sagte sie. Und inzwischen bezweifle ich auch, dass es jemals eins gegeben hat. Er sah sie daraufhin mehr als entsetzt an. Anschliessend ging sein Blick direkt zu Boden. Ist der jetzt etwa beleidigt? Nein Gretchen! Nicht wieder weich werden! Du musst mit der Sache ein für alle mal abschliessen! Schliesslich räusperte sich Marc kurz und meinte dann: “Gut. Dann gehen wir mal zurück an die Arbeit.” Nachdem er den Stop-Knopf erneut gedrückt hatte, fuhr der Fahrstuhl weiter. Als sich die Türen öffneten stieg Gretchen ohne ein Wort zu sagen oder sich nochmal umzuschauen raus und ging ins Stationszimmer.


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31.03.2009 11:51
#185 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Der Oberarzt fuhr noch weiter bis ins Erdgeschoss. Draussen vor dem Eingang zündete er sich dann erstmal eine Zigarette an. Wenn er so im Nachhinein drüber nachdachte, hätte er sich ohrfeigen können, dass er wieder mal den Mund nicht aufbekommen hatte. Am liebsten hätte er sie ja geschüttelt und gefragt was sie da für nen scheiss redet. Aber nach ihrer Reaktion war er so geschockt, dass er nicht anderes konnte, als sie gehen zu lassen. Wieder fragte er sich woher dieser plötzliche Sinneswandel kommen könnte. Ob es an diesem Koch lag? Sie schien sich ja anscheinend ein Loch in den Bauch zu freuen, dass sie ihn wiedergesehen hatte. Er natürlich weniger! Eigentlich hatte er sich das einfacher vorgestellt. Mehdi war da “problemloser” gewesen. Er war verheiratet und noch dazu nicht ganz dicht in der Birne. Aber sein neuer Konkurent entwickelte sich dagegen zur regelrechten Bedrohung. Er schien makellos und aalglatt zu sein. Er würde das Schleimerei nennen, aber er kannte Gretchen und der gefiel die Nummer mit Sicherheit, die der da abzog. Wenn es in der Offensive nicht klappte, dann musste er halt mit falschen Karten spielen und tricksen. War zwar fies, aber wen interessierts? Er zertrat die Kippe auf dem Boden und ging wieder rein.
“Da bist du ja! Wo warst du denn?” wollte Alex wissen, der ihr auf dem Flur zur Chirurgie entgegenkam. Ich sag ihm jetzt besser nicht die Wahrheit... "War noch auf der Gyn...Babýs gucken...die beruhigen mich immer so.” Dr. Koch zog sie daraufhin in eine Ecke und fragte leise aber gerade raus: “Warum hast du mir eben nicht gesagt, dass du mal was mit deinem Chef hattest?” Was?! Woher weis der das auf einmal? So als ob er ihre Gedanken lesen könnte fügte er noch hinzu: “Du brauchst nicht mehr zu leugnen. Ich hab Augen im Kopf und die Situation eben in der Cafetearia war ja wohl eindeutig!” Gut. Lügen bringt wohl wirklich nix mehr. Warum eigentlich auch...ist doch eh gegessen!


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31.03.2009 12:53
#186 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Ja. Es stimmt.” gab sie schliesslich leise zu, fügte aber dierkt noch hinzu: “Aber das Thema ist durch...Endgültig!!” Alex sah sie misstrauisch an und erwiederte: “Meinst du wirklich?” “Ja klar!” meinte sie entschlossen und nickte dabei um ihre Aussage irgendwie zu bestätigen und glaubwürdiger zu machen. Warum rechtfertige ich mich hier eigentlich? Kann ihm doch egal sein und geht ihn auch überhaupt nix an! Frag ihn ja auch nicht, was er für Frauen in Indien hatte! “Also...ich weis ja nicht...” begann Dr. Koch vorsichtig. Als er merkte, dass Gretchen ihn mit einem komischen Blick ansah, fuhr er fort: “Er scheint das anscheinend anders zu sehen.” “Dazu gehören aber immer zwei!...Und jetzt endschuldige mich bitte...ich hab noch zu tun!” sagte sie und ging. Alex sah ihr nur fragend hinterher. Was war zwischen den beiden denn so schlimmes vorgefallen, dass keiner mit ihm wirklich reden wollte? Es musste doch was passiert sein, dass sie so reagierte. Er beschloss das irgendwie herrauszufinden, wusste nur noch nicht so genau wie. Aber eins war sicher! Er liebte diese Frau und würde um sie kämpfen. Deshalb musste er das so schnell wie möglich rausfinden, und das wenn es hart auf hart kommt eventuell gegen seinen Konkurenten zu verwenden.
Also ich bin ja schon froh, dass Alex da ist, aber seine Fragerei ist langsam anstrenegend. Ich kann ihm doch nicht einfach alles erzählen. Oder doch??? fragte Gretchen sich während sie im Stationszimmer sass und ihre Eintragungen machte. Da sie so in Gedanken war, kritzelte sie nur mit dem Stift auf die Blätter. Schwester Sabine riss sie aus ihren Gedanken. “Alles in Ordnung bei ihnen Frau Doktor?” fragte sie nachdem sie unmittelbar neben ihr stand. “Ja alles bestens.” sagte die junge Ärztin schnell und versuchte dabei zu lächeln. Sabine sah sie daraufhin misstrauisch an und setzte sich dann an den Schreibtisch. “Schwester Sabine...” sprach Gretchen sie dann nach einiger Zeit an. “Ja Frau Doktor?” wollte die Schwester wissen. “Glauben sie eigentlich an sowas wie Schicksal?” fragte die junge Ärztin schliesslich.


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31.03.2009 13:47
#187 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Nun war Sabinés Neugier geweckt. Sie legte die Unterlagen weg und rollte mit ihrem Schreibtischstuhl zu ihr rüber. “Dr. Kaan oder Dr. Meier?” fragte sie anschliessend nur. Mehdi? Wie kommt die denn jetzt auf den? Und Marc? Naja...unser Schicksal ist es wohl eher, dass wir irgendwie nicht mit aber auch nicht ganz ohneeinander können. Da sie ihr keine Antwort gegeben hatte, sprach Sabine sie nochmals an. “Ach. Vergessen sie es einfach.” sagte Gretchen nach einiger Zeit, stand auf und machte sich auf den Weg zur nächsten OP.
Marc war schon da und bereitete sich für den Eingriff vor. Die Stimmung zwischen den beiden war mehr als komisch. Nach der Situation eben im Aufzug wusste der Oberarzt nicht wie er mit ihr umgehen sollte. Deshalb sagte er auch nichts und beobachtete sie stattdessen heimlich von der Seite während sie sich die Hände neben ihm wusch. Während der OP war es dann auch nicht viel besser. Gretchen schien regelrecht vor ihm zu flüchten. Denn sie rückte möglichst unauffällig immer ein Stück weiter von Marc weg und wagte es auch nicht ihn nur einmal anzusehen. Das gab dem Oberarzt Grund zur Annahme, dass sie das wohl vorhin doch nicht so ernst gemeint hatte und sie nicht so abgeklärt war, wie sie ihn glauben lassen wollte. Das war zwar schon mal ein Anfang, aber es beruhigte ihn irgendwie nicht wirklich.
Währendessen machte Gabi sich endlich auf die Suche nach einer Wohnung. Das bei Nico war auf Dauer keine Lösung. Denn mit jedem Tag dem sie bei ihm wohnte, kamen sie sich näher. Auch wenn die Schwester sich nach wie vor dagegen wehrte, aber sie schien auf dem besten Weg zu sein sich ebenfalls in Nico zu verlieben. Bist jetzt konnte sie das noch relativ gut unterdrücken, aber es fiel ihr immer schwerer. Deshalb beschloss sie sich so schnell wie möglich eine neue Bleibe zu suchen. Die Wohnungen, die sie sich ansah waren zwar nicht gerade das was sie sich vorgestellt hatte, aber immernoch besser, als weiter bei Nico zu wohnen, dachte sie sich und sagte schliesslich bei der zweiten und letzten zu. Gott sei Dank war die schon leer und sie konnte sofort einziehen. Sie beschloss erstmal den Unzug hinter sich zu bringen und anschliessend ihr Leben wieder zu ordnen. Bei Marc würde sie anfangen. Denn Auch die Schwester hatte mitbekommen, dass Gretchen wieder zurück war, obwohl sie so gehofft hatte, dass sie sich einfach in Luft auflösen würde und somit all ihre Probleme. Am Abend teilte sie Nico dann auch gleich mit, wann sie ausziehen würde. Eigentlich war er traurig und enttäuscht darüber, weil auch er gemerkt hatte, dass sie sich in der letzten Zeit ein Stück näher gekommen waren. Trotzdem sagte er, dass er sich für sie freuen würde und bot ihr seine Hilfe beim Umzug an.


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31.03.2009 14:51
#188 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Nach ihrem ersten mehr als anstrenegenden Arbeitstages kam Gretchen dann schliesslich nach Hause und liess sich nur noch auf die Couch fallen. Was für ein Tag! Dachte sie und nahm ihr Tagebuch herraus, um davon zu berichten.

Liebes Tagebuch,
War noch nie so froh endlich Feierabend zu haben. Der Tag in der Klinik war mehr als anstrengend, in jeglicher Hinsicht! Zu allererst erlebte ich heute morgen eine Überraschung. Denn als ich in den Aufzug stieg, stand da nicht nur Marc, sondern auch Alex. Ja du hast richtig gehört. Mein charmanter Traummann aus Indien ist in Berlin! Kanns selber kaum glauben...Eigentlich müsste ich jetzt Luftsprünge bis an die Decke machen, aber irgendwie kann ich mich nicht richtig auf ihn einlassen, selbst wenn ich wollte. Denn auch wenn ich heute zu Marc im Aufzug gesagt habe, dass ich mit ihm abgeschlossen habe, aber das ist wahrschienlich nur Wunschdenken von mir. Klar freu ich mich, dass Alex da ist. Er ist einfach nur wow! Gutaussehend, charmant und sogar witzig! Aber irgendwas hindert mich daran mich auf ihn einzulassen...


Sie legte ihr Tagebuch kurz weg, weil ihr Handy klingelte. Sie sah auf das Display, aber dort stand unbekannte Nummer. Soll ich da jetzt rangehen? Nicht, dass es wieder Marc ist. Denn der war heute mehr als merkwürdig. Nachdem es allerdings nicht aufhörte zu klingeln, nahm sie schliesslich doch noch ab. Jedoch erstmal zaghaft und mit dem Finger auf dem roten Hörer.

Gretchen: Hallo?
Bärbel: Margarethe? Bist du das? Wieso meldest du dich denn nicht mit Namen?
Puhh! Gott sei Dank! Es ist nur meine Mutter...
Gretchen: Ja. Ich bińs. Was gibt́s Mama?
Bärbel: Ich hab die ganze Zeit versucht dich zu erreichen, aber dein Handy war aus. Papa hat mir erzählt, dass du dir unverhofft Urlaub genommen hättest und da hab ich mir Sorgen gemacht.
Gretchen: Ja. Ich brauchte einfach mal ne Auszeit. Ist mir alles zuviel geworden...
Bärbel (besorgt): Aber Kind! Was ist denn passiert?
Ich sag ihr aber jetzt nicht die Wahrheit! Sonst werd ich sie nie wieder los...
Gretchen: Nix besonderes. Hatte nur in der letzten Zeit ein bisschen Stress in der Klinik.
Bärbel: Ich hab dir ja gleich gesagt, dass die Chirurgie nichts für ein Frau ist.
Oh Gott! Nein! Jetzt fängt die schon wieder damit an!
Gretchen: Mama...sei mir nicht böse, aber ich geh jetzt schlafen...bin müde.
Bärbel: Du arbeitest einfach zuviel


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31.03.2009 15:56
#189 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Den letzten Satz ihrer Mutter bekam Gretchen allerdings garnicht mehr mit, denn sie hatte bereits aufgelgt, weil sie nicht mit Bärbel noch am späten Abend eine Endlosdiskussion über ihren Lebenslauf führen wollte. Anschliessend stieg sie noch unter die Dusche und ging dann ins Bett.
“Morgen Frau Doktor.” begrüsste sie Sabine wie jeden Morgen freundlich. Gretchen begrüsste sie ebenfalls. Kurz darauf kam auch Alex ins Stationszimmer. Er begrüsste beiden ebenfalls und warf der jungen Ärztin dabei ein Lächeln zu. Er ist so süss, wenn er lächelt. Dachte sie lächelte kurz zurück. Die Blicke der beiden entgingen Sabinés Adleraugen natürlich nicht. Deshalb sprach sie die junge Ärztin auch direkt darauf an, nachdem Alex zur nächsten OP gegangen war. “Dr. Koch ist nett, nicht wahr?” fragte sie vorsichtig, konnte sich dabei allerdings ein Grinsen nicht verkneifen. Oh Mann! Ich hab́s gewusst! Jetzt gibt sie bestimmt wieder keine Ruhe, bis sie alles weis. “Ja. Er ist schon ganz nett.” erwiederte sie vorsichtig, fügte aber, nachdem sie sah, dass die Schwester das grinsen überhaupt nicht mehr aus dem Gesicht bekam, schnell noch hinzu: “Aber das sind ja fast alle hier.” Anschliessend stand sie schnell auf und sagte, dass sie nochmal nach einem Patienten sehen würde. Bevor die mich noch weiter ausquetscht wie ne reife Zitrone, such ich lieber schnell das Weite!
“Wo bleibst du denn? Ich warte schon im OP auf dich!” motzte Marc, der ihr später auf dem Flur entgegenkam. Wie? OP? Hab ich was verpasst? Stand doch garnichts auf dem Plan. Er wollte sie gerade hinter sich in den OP ziehen. “Äh...ich kann jetzt nicht.” sagte sie und befreite sich von ihm. Der Oberarzt sah sie erst erstaunt an und sagte dann: “Suchen sich jetzt hier schon die Assistenten die Zeiten für die OṔs aus. Oder was?” Dabei klang er wütend, weil er den Eindruck hatte, dass alle irgendwie zu machen schienen was sie wollten. Oh jee...er klingt sauer...was soll ich denn jetzt machen? Ich muss doch gleich... Sie hatte den Gedanken noch nicht zu ende gedacht, als Alex um die Ecke kam und fragte: “Kommst du?”


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31.03.2009 16:54
#190 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Marc kam näher und wollte wissen, wohin SEINE Assistenzärztin bitte mitkommen soll. Sein Blick dabei sprach schon wieder Bände. “Ich hab sie gefragt, ob sie an der OP gleich teilnimmt. Da kann sie auch noch was lernen.” erwiederte Alex ganz locker, und lächelte dabei Gretchen an. Die stand in der Mitte und kam sich vor wie ein Sklave, der auf dem Orientalischen Basar für ein paar Kröten verschachert wird. Sie sah zwischen den beiden hin und her und wartete nur darauf, dass es gleich zum Showdown käme. Fehlen nur noch die Colts und der wilde Westen lebt wieder! Oh Mann! Männer! Der “Kugelhagel” liess dann auch nicht lange auf sich warten. Marc machte gleich den Anfang. “Moment mal...sie wird an MEINER OP teilnehmen! Immerhin stand sie auf dem Plan! Und ausserdem ist sie in MEINEM Team.” Soll ich mich jetzt schon einmischen und sagen, dass ich nicht auf dem Plan stand? Nee lieber nich...nachher krieg ich auch noch was ab! Anschliessend ging er auf Gretchen zu und wollte sie mitnehmen. In dem Moment kam auch Alex noch einen Schritt näher und meinte: “Sie stand aber bei MIR auf dem Plan! Also komm mit Gretchen.” Auch Dr. Koch packte sie am Arm und versuchte sie in die andere Richtung zu ziehen. Okay! Das ist dann wohl jetzt der richtige Moment, um mal ein Machtwort zu sprechen, bevor die beiden mir gleich die Arme fast ausreissen und ich meinem Vater irgendwie erklären muss, warum ich krank bin! Gedacht...getan! “STOP!” schrie sie, worauf beide sie erstaunt anschauten. “Also...erstens wenn ihr weiter so macht, kann ich an keiner OP teilnehmen!” sagte sie anschliessend und deutete auf ihre Arme. Beide Ärzte liessen wie auf Knopfdruck los, aber die Blicke der beiden änderten sich keineswegs. “Danke.” kam von der jungen Ärztin daraufhin nur. Nachdem sie wieder alles gerichtet hatte, fuhr sie dann fort: “So...und nun zu dem Problem...ich will jetzt keinem die Stange halten oder so...aber ich stand wirklich bei Alex auf dem Plan...” Noch eher sie dazu kam weiter zusprechen sagte Marc: “Gut. Wie du meinst...” Anschliessend drehte er sich rum und ging. Vor dem OP drehte er sich nochmal um und meinte: “Ach ja...Hasenzahn...viel Spaß bei deinem Guru für Arme! Und meditiert nicht zuviel!” Bitte was?! Spinnt der? Sie wollte gerade mit Alex in den OP gehen, als der Marc nachrief: “Solltest du vielleicht auch mal probieren! Das entspannt!” Korrektur: Sie spinnen beide! HILFEEEE! Gretchen beschloss vorerst nichts mehr dazu zu sagen und folgte Dr. Koch in den OP.


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31.03.2009 18:03
#191 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Die OP bei Alex verlief soweit ganz ruhig und der Patient, den er hatte war auch recht interessant. Trotzdem war sie irgendwie nicht ganz bei der Sache und dachte immer über die Situation eben nach. Eine Sache ging ihr dabei überhaupt nicht aus dem Kopf. Er hat mich “Hasenzahn” genannt...das hat er schon lange nicht mehr gesagt. Wollte er mich damit nur ärgern oder was bezweckt er damit? Naja...aber kann mir eigentlich auch egal sein...wollte ja endgültig damit abschliessen. Aber interessieren würde es mich doch. “Gretchen?” holte Alex sie aus ihren Gedanken. “Ja. Was ist?” fragte die junge Ärztin ein bisschen ertappt. “Du kannst die Klemme jetzt wegnehmen. Das Gefäss ist dicht.” meinte der Oberarzt und sah sie dabei fragend an. “Achso..ja...okay.” sagte sie schnell und entfernte die Klemme.
Marc´s Laune war währendessen mal wieder total im Keller und Nico betete, dass diese OP bald zu ende wäre und er endlich das Weite suchen könnte. Als Sabine es dann auch noch wagte zu fragen, warum denn die Frau Doktor nicht an der OP teilnehmen würde, war es dann ganz vorbei. Er schrie sie wieder mal zusammen und verjagte sie aus dem OP. Nachdem die Schwester wiedermal den Tränen nahe, aus dem OP gestürmt war, bekam dann Nico alles ab. Der wäre zwar am liebsten auch schreiend rausgelaufen, aber er wollte sich keine Blösse geben und liess das gemeckere über sich ergehen. Der Anästhesist und die anderen Anwesenden dachten sich bei diesem Szenario nur ihren Teil und tauschten unter einander vielsagende Blicke aus. “Was machst du denn hier? Schon fertig mit euren Yoga-Übungen?” fragte Marc bissig, nachdem Gretchen in den OP kam. Sie war mit Alex schon vorher fertig geworden und als sie auf den Flur trat hatte sie Sabine getroffen, die ihr wieder was vorgejammert hatte, weil Dr. Meier sie mal wieder vom allerfeinsten runtergeputzt hatte, nachdem ihm der Patient beinahe gestorben wäre. “Lass die Witze Marc! Was haben wir?” fragte Gretchen und stellte sich zu ihm an den Tisch. Der schaute sie kurz an. Also ich kann mich täuschen, aber ich würde fast behaupten, dass er gerade gelächelt hat.


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31.03.2009 19:35
#192 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Die junge ärztin war im ersten Moment wieder völlig verwirrt und konnte deshalb nichts anderes als kurz zurück zu lächeln und ihm in die Augen zu schauen. Marc löste das ganze dann aber schnell auf und sagte, um was es sich für eine OP hierbei handelt. “Wir sind immernoch ein gutes Team.” rutschte es Gretchen einfach raus, nachdem sie den Patienten schliesslich stabilisiert hatten und mit allem fertig waren. Nachdem Marc sie fragend ansah, realisierte sie dann auch erst was sie da gerade gesagt hatte. Oh jee! Was hab ich denn jetzt schon wieder gesagt?! Mist verdammter! Der Oberarzt räusperte sich kurz und meinte nur, dass der Mann jetzt auf die ITS gebracht werden könnte. Anschliessend verliess er auf direktem Weg den OP. Ups! Was war das denn jetzt? Fragte sie sich und verliess ebenfalls den Raum.
Marc dachte auf dem Weg zu seinem Büro ebenfalls über die Situation gerade nach. Er verstand diese Frau einfach nicht. Obwohl Frauen hatte er ja noch nie wirklich verstanden, wollte er aber auch garnicht. Erst bei Gretchen hatte er damit angefangen und war gehörig auf die Nase dabei gefallen. Hätte er mal lieber alles beim alten gelassen, fluchte er im Stillen. Denn ihre “Launen” fielen ihm langsam aber sicher auf den Wecker und da hatte sie ihm einst vorgeworfen, er könne sich nicht entscheiden! Lächerlich! Er hatte sich doch längst entschieden, nur sie zickte andauernd rum!


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31.03.2009 20:51
#193 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

In was hab ich mich da bloss wieder verfranselt? Fragte Gretchen sich unterdessen, auf dem Weg zurück ins Stationszimmer. Ich wollte doch kein Gefühlschaos mehr! Und jetzt? Da sie so in Gedanken war, rannte sie fast Alex um, der aus seinem Büro kam. “Wo bist du denn eben so schnell hingegangen nach der OP?” fragte er sie. Ich sag ihm jetzt aber nicht, dass ich anschliessend noch bei Marc war. Das gibt nur wieder unnötigen Stress. “Musste ganz dringend auf die Toilette.” erwiederte sie schliesslich. Auch wenn der Chirurg ihr das nicht abkaufte, sagte er nichts mehr dazu und fragte sie stattdessen, ob sie am Samstag schon etwas vor hätte. Er will ein Date! Bin ich denn überhaupt schon bereit dafür? Ich meine...er ist total nett, aber ich hab einfach Angst mich auf was neues einzulassen nach der Pleite! Aber wie sag ich ihm das am besten? Ohne dass er es falsch versteht... Da sie Alex wirklich nett fand und sich auch vorstellen konnte, dass aus ihnen mal was werden könnte, das ganze aber langsam angehen lassen wollte, entschied sie sich zur Abwechslung mal für die Wahrheit und sagte: “Alex...du bist wirklich ein ganz toller Mann...und ich hab dich auch echt gern...aber das geht mir einfach zu schnell.” Marc, der die Stimmen der beiden vor seiner Türe gehört hatte und aufgestanden war, hörte was Gretchen sagte. Gut...bei ihren ersten Worten hätte er beinahe gekotzt. Der und toll? Niemals! Und dass sie ihn gern hatte, gefiel ihm auch nicht wirklich, aber dass sie trotzdem mit ihm kein Date wollte, freute ihn dafür umso mehr! Dennoch beschloss er die beiden im Auge zu behalten und wenn nötig dazwischen zu gehen. Alex war zwar etwas enttäuscht über ihre Absage, zeigte aber dennoch Verständnis für sie und meinte: “Kein Problem...ich kann warten.” Da kann er lange warten! Dachte Marc nur nahm sich vor, dass er in der nächsten Zeit sehr viel Zeit mit seiner Assistenzärztin verbringen würde, bevor der Vollidiot ihm dabei zuvorkam. Er scheint Verständnis dafür zu haben und bedrängt mich nicht weiter...vielleicht ist er ja doch der Richtige. Wenn nicht sogar DER Mann nachdem ich mein ganzes Leben lang gesucht habe. “Danke.” kam ihr nur über die Lippen, bevor sie ins Stationszimmer ging. Immernoch im Zwiespalt mit sich selbst, ob sie gerade nicht einen Fehler gemacht hatte, zog sie sich schliesslich um und fuhr nach Hause. Dort räumte sie ein bisschen auf und kochte sich eine Kleinigkeit. Anschliessend setzte sie sich mit dem Teller auf die Couch und schaute noch etwas fern. Ob ich es doch mit Alex versuchen soll? Aber was passiert wenn ich bei ihm bin und ich muss an Marc denken? Ahhh! Warum kann ich ihn nicht einfach vergessen? Das kann doch nicht so schwer sein?! Schliesslich entschied sie sich dazu schlafen zu gehen.


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01.04.2009 07:58
#194 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Am nächsten Morgen wachte Gabi erneut in Nicós Armen auf. Wiedermal war sie schwach geworden und die beiden hatten miteinander geschlafen. Sie war froh, dass heute der Tag des Umzuges war und hoffte dass das dann endlich ein Ende mit den beiden hatte. Nachdem die beiden gefrühstückt hatten, beschlossen sie Gabís paar Sachen in die Wohnung zu bringen. Nico lud alles in seinen Wagen und fuhr mit der Schwester gemeinsam in ihre neue Wohnung. Beim auspacken der Kisten kamen sie sich dann wieder gefährlich nahe und testeten gleich das neue Bett. “Was ist eigentlich los mit dir?” fragte der Assistenzarzt, nachdem sie panisch aufgesprungen war und ihre Sachen auf dem Boden zusammensuchte. “Nix. Was soll sein?” entgegnete sie ihm. Er stand ebenfalls auf, umschlung sie von hinten mit seinen Armen und knabberte an ihren Ohrläppchen rum. Obwohl Gabi seine Zärtlichkeiten genoss, löste sie sich und sagte: “Ich muss mal langsam weitermachen. Sonst werd ich ja nie fertig.” Anschliessend ging sie in die Küche, um noch den Rest in die Schränke zu räumen. Nico zog sich ebenfalls an. Solangsam wurde sie ihm echt unheimlich. Sie schlief andauernd mit ihm, aber eine Beziehung wollte sie nicht. Aus welchen Gründen auch immer.
Gretchen stand mit Marc im OP. Denn diesmal war der Oberarzt schneller gewesen und hatte sie zu sich mit auf den Plan geschrieben. Die junge Ärztin war sichtlich verwundert über sein Verhalten. Er ist heute so anders, das komplette Gegenteil von gestern. Als er sie dann auch noch fragte, ob sie eine neue Aufgabe übernehmen wollte, woran er sie bis jetzt noch nicht mal ansatzweise drangelassen hätte, war sie komplett verwirrt. Wieso ist der so nett zu mir? Dachte sie, als der Oberarzt ihr jeden Arbeitsschritt erklärte und hinterher noch zu ihr sagte, dass sie ihre Sache gut gemacht hätte. Vielleicht hat er ja eingesehen, dass das mit uns keine Zukunft hat und wir bei der beruflichen Ebene bleiben sollten. Überlegte sie auf dem Weg zurück ins Stationszimmer.


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01.04.2009 08:57
#195 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Und? Hast du es überlebt?” fragte Alex sie, weil er damit rechnete, dass Marc seine Wut wegen der Sache gestern, vollends an ihr ausgelassen hatte. Doch die junge Ärztin wirkte noch völlig abwesend und erwiederte nur mit einem kurzen “Hmmm”. Der Oberarzt bemerkte, dass irgendwas anders war und machte sich so seine Gedanken. Deshalb lud er sie auch kurzerhand zu einem Frühstück in die Cafeteria ein. Gretchen sagte zu und die beiden machten sich auf den Weg. “Um nochmal auf gestern zu sprechen zu kommen...” begann Alex vorsichtig nachdem sie sich an einen der Tische gesetzt hatten. “Ja? Was ist damit?” fragte die junge Ärztin ein wenig erstaunt. “Also ich will wirklich nicht, dass du dich von mir bedrängt fühlst, aber ich wollte dir nur nochmal sagen, dass du wirklich eine wundervolle Frau bist und ich solange auf dich warten werden, wie es nötig ist, bis du denkst du bist bereit für eine neue Beziehung mit mir.” Oh! Das hat er jetzt aber süss gesagt! Sowas hat überhaupt noch nie ein Mann zu mir gesagt... Gretchen schmolz beinahe dahin, wurde dann aber von ihrem Pieper dabei unterbrochen. Sie entschuldigte sich kurz und machte sich dann direkt auf den Weg in die Notaufnahme. Dort kam ihr dann schon Marc entgegen. Wieder war er auffallend nett zu ihr. Kein einziger dummer Spruch fiel und er kommandierte sie auch nicht herrum. Zum Glück war es nur halb so wild und sie mussten nicht operieren. Marc lächelte sie noch kurz an und verliess anschliessend den Raum. Als er jedoch auf den Flur trat und Alex schon von weitem sah, verging ihm seine gute Laune schnell wieder. Er schmiss seinem Konkurenten einen viel sagenden Blick zu und wollte weitergehen. Alex hatte jedoch erfahren, dass Marc auf einmal wieder total nett zu Gretchen war und konnte sich einen Kommentar nicht verkneifen: “Versuchen wir jetzt nett zu sein? Ja?” Dr. Meier grinste ihm nur frech ins Gesicht, klopfte ihm leicht auf die Schulter und meinte: “Nicht traurig sein, dass sie nichts von dir will...für dich kommt auch noch die Richtige...früher oder später.” Anschliessend liess er ihn einfach stehen und wollte in sein Büro. “Du kommst dir wohl sehr toll vor, was?” rief Alex ihm noch hinterher. Marc zeigte ihm hinter seinem Rücken kurz den Mittelfinger, drehte sich dabei aber nicht um und ging einfach weiter. Im Stillen ärgerte er sich schon wieder, versuchte sich aber nichts anmerken zu lassen und reagierte sich stattdessen an seinem PC ab. Er war gerade damit beschäftigt diese blöde “TAB-Taste” auf der Tastatur zu suchen, als es an der Türe klopfte. Insgeheim hoffte er, dass es Gretchen war, aber es kam anders.


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01.04.2009 09:40
#196 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Was willst du?” fragte Marc mehr als unfreundlich als Gabi reinkam. Die Schwester versuchte erst noch freundlich zu bleiben und meinte: “Ich wollte mit dir doch nochmal über uns reden.” Der Oberarzt stöhnte und sagte genervt: “Gabi...es gibt kein “uns”. Wie oft denn noch?” Sie merkte, dass sie mit Freundlichkeit dann doch nicht weiter kam, also verfiel sie wieder in ihr altes Muster zurück und drohte ihm. “Ich glaube du hast nicht verstanden, was ich letzens gesagt hab! Ich...” weiter kam sie nicht, denn Marc unterbrach sie sofort, hielt seine Hände von sich weg und sagte: “Boah Gabi! Geh einfach! Ich kann dich echt nicht mehr sehen! Du kotzt mich einfach nur noch an!” Daraufhin wurde sie richtig sauer und ihre Stimme dementsprechend immer lauter, so dass man es auf dem ganzen Flur hätte hören können.
Nico kam in der zwischenzeit über den Flur und wollte Dr. Meier einige Akten zum unterschreiben bringen, die er ihm mal wieder aufs Auge gedrückt hatte. Als er näher kam, hörte er Gabís Stimme und fragte sich was sie bei seinem Chef im Büro machte. Immerhin arbeitete sie ja auf Gyn. Als er gerade klopfen wollte bekam er mit wie Gabi schrie: “Du kannst mich nicht so einfach abschieben! Wir sind immerhin verheiratet!” Das war also der Grund, warum sie mit ihm nie über ihre Gefühle reden wollte. Sie war verheiratet und dann auch noch mit seinem Chef! Wie konnte sie ihm so was nur verschweigen? Er liebte sie doch von ganzem Herzen...und sie??? Völlig durcheinander vergass er die Akten, die er abgeben wollte und wollte nur noch weg. Wie konnte er sich nur so in einem Menschen täuschen? Fragte er sich während er planlos über den Flur lief nachdem er Sabine einfach die Akten in die Hand gedrückt hatte.


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01.04.2009 10:14
#197 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Ja..leider.” kam von Marc nur leise. Das brachte dann das Fass endgültig zum überlaufen. “Wenn ich dich noch einmal mit dem dicken Haase erwische, erzähl ich ihr von unserem kleinen Deal!” Nachdem der Oberarzt keine Reaktion darauf zeigte, fügte sie noch schreiend hinzu: “IST DAS KLAR?!” Marc stöhnte nur und fragte mit ironischem Unterton: “Bist du jetzt fertig?” “Nein! Noch lange nicht!” schrie sie wieder. Der Oberarzt stand auf, kam auf sie zu und schob sie einfach zur Türe raus mit den Worten: “Ich aber!” Nachdem er die Türe wieder geschlossen hatte, schloss er ab und liess sich anschliessend wieder in seinen Ledersessel fallen. Draussen hörte er noch wie sie wetterte und gegen die Türe hämmerte. Er beschloss dies jedoch zu ignorieren und widmete sich wieder dem Papierkram. Sie regte ihn einfach nur noch auf und am liebsten wäre ihm gewesen wenn sie sich einfach in Luft auflöst!
Am Abend sass Gretchen auf der Couch und dachte nochmal über die derzeitige Situation nach. Immer wieder fragte sie sich, ob sie sich wirklich auf Alex einlassen sollte. Ich kann doch nicht mein ganzes Leben hinter einem Mann herrennen, der mich sowieso nie richtig lieben wird?! Das geht doch nicht! Es muss doch eine Möglichkeit geben, damit ich endgültig mit der Sache abschliessen kann? Mit diesem Gedanken schlief sie dann schliesslich ein, mit der Hoffnung, dass wenn sie mal eine Nacht darüber geschlafen hätte, bestimmt des Rätsels Lösung wüsste.
Nico sass unterdessen in seiner Wohnung und war völlig verzweifelt. In was für eine Frau hatte er sich da nur verliebt? Er hatte schon sein Handy in der Hand, um sie einfach anzurufen. Er musste einfach eine Erklärung von ihr für das was er da zwischen Tür und Angel mitbekommen hatte. Deshalb rang er sich dann auch dazu durch sie anzurufen.

Gabi: Ja...Hallo...
Nico: Ich bińs Nico.
Gabi: Hallo Nico. Wie geht́s?
Nico: Geht...
Gabi: Was ist los? Hat Dr. Meier wieder schlechte Laune?
Nico (Bissig): Das musst du doch wohl am besten wissen!
Gabi (ahnungslos): Ich? Wieso ich denn? Arbeite Gott sei Dank auf der Gyn und bekommen von dem Trouble auf der Chirurgie nix mit!
Der Assitenzarzt platzte bald am anderen Ende und hatte echt Mühe sich zu beherrschen, weil sie ihm so frech ins Gesicht log und das nach allem was er für sie getan hatte. Aber nach drei weiteren Lügen ihrerseits konnte er dann nicht mehr und es sprudelte einfach aus ihm raus.
Nico: Ich hätte auf die anderen hören sollen, als sie mich vor dir gewarnt haben und sagten was du für ne hinterhältige Schlange bist! Hätte echt nicht gedacht, dass ich mich so in einem Menschen täuschen könnte!
Anschliessend legte er einfach auf. Eine Träne lief ihm über die Wange, während er Gabís Nummer aus seinem Verzeichnis löschte. Er konnte einfach nicht anders, weil er so verzweifelt und auch zutiefst enttäuscht von ihr war.
“Nico? Hallo?” fragte Gabi noch am anderen Ende. Nachdem sie nur noch das Tuten hörte fluchte sie laut: “Scheisse!” und legte anschliessend auf. Sie konnte sich an fünf Fingern abzählen, dass er irgendwo her wissen müsste, dass sie mit Marc verheiratet wäre. Nur woher...das wusste sie nicht. Und vorallen dingen...WER hatte ihn vor ihr gewarnt? Ihr erster Gedanke ging zu Marc. Ob er etwas zwischen dem Techtelmechtel der beiden wusste und nun mit gleichen Waffen zurückschlagen würde? Aber woher sollte er das wissen? Der war ja mehr mit dem dicken Haasen beschäftigt, als sonstwas, also fiele er schon mal weg. Der dicke Haase? Hmmm...wäre ne Möglichkeit...aber sicher war sie nicht! Deshalb beschloss sie auch der Sache schnellstmöglich auf den Grund zu gehen. Aber erstmal legte sie sich schlafen. Gleich morgen würde sie dann mal ihre Fühler ausstrecken, wer getratscht hatte.


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01.04.2009 11:35
#198 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Es vergingen ein paar Tage und Gretchen rang sich immermehr dazu durch mit Alex einen Neustart zu probieren. Jedoch sagte sie ihm vorerst noch nichts davon.Gleich am frühen Morgen hatte sie mit Marc eine OP. Über Nacht war ein Notfall reingekommen und der war als erstes an der Reihe. Aber diesmal freute sie sich zur Abwechlung auf die OP. Denn ihr Chef war seid Tagen so freundlich zu ihr wie lange nicht mehr. Statt blöder Sprüche, schenkte er ihr ab und an mal ein lächeln und erklärte ihr viele Sachen. So viel wie sie in den letzten 3 Tagen bei ihm gelernt hatte, hatte er ihr in den fast eineinhalb Jahren, in denen sie jetzt mit ihm zusammenarbeitete nicht beigebracht und zugetraut. Auch wenn Marc damit eigentlich das Gegenteil bezwecken wollte, aber Gretchen deutete sein Verhalten so, dass er nichts mehr von ihr wollte. Alex hingegen passte es garnicht, dass die beiden so eng und gut mit einander zusammenarbeiteten. Er beschloss schleunigst etwas dagegen zu unternehmen, bevor sie wieder dem Charme ihres Chefs erlag. Ja...er wusste wie man Frauen rumkriegt...das musste er ihm lassen, aber er fand, dass Gretchen einfach zu schade für die schnelle Nummer zwischendurch wäre und sie etwas besseres verdient hatte. Deshalb schlich er sich auch eines Nachts ins Stationszimmer und änderte kurzerhand den Dienstplan zu seinen Gunsten um. Eine ganze Woche Nachtschicht mit ihm und vor allem OHNE Marc. Da hätte er genug Gelegenheit ihr endlich zu beweisen, dass er sie wirklich von ganzem Herzen liebte. Er legte den Dienstplan wieder an Ort und Stelle und machte sich mit einem zufriedenen Grinsen davon.
Hä? Spinn ich jetzt oder was? Ich hatte doch Frühdienst mit Marc und nicht Nachtschicht mit Alex?! Oder bin ich schon so durcheinander jetzt, dass ich da was verwechsle? Kann doch nicht sein... Sie wurde von Sabine aus ihren Gedanken gerissen, die fragte: “Stimmt was nicht Frau Doktor?” Sie warf einen kurzen Blick über Gretcheńs Schulter und ihr fiel das gleiche auf wie der jungen Ärztin. “Hatten sie nicht eigentlich ab morgen Frühdienst??” Also bin ich doch nicht so blöd! Aber wer hat den dann umgeschrieben? Marc? Nein bestimmt nicht! Ich glaube der würde lieber ne Herde Kühe auf Alex hetzten, eher mich mit ihm auch nur eine Sekunde alleine zu lassen! Warum auch immer...Dann bleibt nur noch Alex eigentlich...aber warum? Wir hatten doch abgemacht, dass er mich nicht bedrängt! Oder ist er auch etwa so einer von der Sorte wie Marc? Der mich nur in die Kiste kriegen will und sein ganzes Gefasel ist nur Tarnung? Oh Gott Gretchen! Warum gerätst du bloss immer an die Falschen?


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01.04.2009 13:17
#199 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Wieder riss sie Sabine aus ihren Gedanken. Die Schwester beobachtete die drei Ärzte schon seit Tagen und merkte, dass da irgendwas gewaltig schieflief. “Also...wenn sie jemandem zum reden brauchen...” schlug sie ihr deshalb nach einiger Zeit mehr als vorsichtig vor. Soll ich wirklich? Nachher tratscht sie das überall rum, so wie ich sie kenne...aber andererseits mit irgendwem muss ich darüber reden. Sonst dreh ich noch durch! Und die einzigen beiden Möglichkeiten die ich hab sind Sabine oder meine Mutter...nee dann lieber doch eher Sabine. “Ich weis einfach nicht mehr was ich machen soll.” sagte Gretchen schliesslich und klang dabei vollkommen verzweifelt. Da Sabine schon garnicht mehr mit einer Antwort gerechnet hatte, war sie zurück an die Arbeit gegangen und sah sie nun vom Schreibtisch aus erstaunt an. “Also ich finde Dr. Meier hat sich in letzter Zeit schon in ihrer Gegenwart verändert.” erwiederte die Schwester daraufhin. Marc? Wie kommt sie denn jetzt auf den? Sabine sah ihren fragenden Blick und fügte noch hinzu: “Sie meinten doch Dr. Meier damit oder?”
Marc kam gerade über den Flur und wollte ebenfalls ins Stationszimmer, um in ein paar Akten einzusehen, als er mitbekam wie seine Assistenzärztin sagte: “Nein. Das mit Marc...also Dr. Meier ist endgültig vorbei...wir haben beide eingesehen, dass das mit uns keine Zukunft hat.” Nachdem er das gehört hatte fiel die Laune des Oberarztes direkt in den Keller. Wie sollte er ihr denn noch beweisen, dass sie ihm was bedeutet. Mit Kniefall vielleicht? Bestimmt nicht!!! Er war doch nicht so ein schleimiger Arschkriecher wie der Koch und der Kaan! Am liebsten wäre er reingegangen, hätte sie mal ordentlich durchgeschüttelt und ihr an den Kopf geknallt, dass sie ihn genauso liebt wie er sie. Dennoch entschied er sich dafür noch eine Weile draussen stehen zu bleiben und mal zu hören was sie noch so alles erzählt. Vielleicht könnte es ja hilfreich sein.


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01.04.2009 13:58
#200 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Nicht?? Wen meinten sie denn dann? Dr. Koch etwa?” fragte Sabine nach einiger Zeit mehr als erstaunt. Ist das jetzt wirklich so abwegig? Die Schwester sah anhand ihres Blickes, dass sie wohl mitten ins Schwarze getroffen hatte und wollte nun alles wissen. Sie schob den kleinen schwarzen Drehhocker zu sich an den Schreibtisch und bat die junge Ärztin sich zu setzen. “Erzählen sie!” sagte sie nachdem Gretchen platz genommen hatte und konnte dabei ihre Neugier kaum zurückhalten. Oh jee! Wenn das mal kein Fehler war! “Naja...da gibt́s eigentlich nicht viel zu erzählen. Ich finde ihn halt ganz nett?!” Sabine sah sie mit einem durchdirngenden Blick an und meinte: “Wirklich NUR nett?” “Naja...ich hätte mich ja damals bald schon mal in ihn verliebt...wieso nicht ein weiteres mal?” Marc stand immernoch vor der Türe und bei ihm schellten sämtliche Alarmglocken. Sie war also wirklich auf dem besten Wege sich in Koch zu verlieben. Das musste er unbedingt verhindern! Nur wie war die Frage...
“Wieso ein weiteres mal? Kennen sie sich etwa schon länger??” Soll ich ihr das jetzt wirklich alles erzählen? Ach! Warum nicht? Ist jetzt eh alles zu spät... “Ja. Als ich damals wegen der Sache mit...” Gretchen brach ihren Satz aprupt ab, weil sofort wieder mehr als schmerzliche Erinnerungen in ihr hochkamen, wenn sie an den Heiratsantrag von Marc an Gabi dachte. “Dr. Meier?” fragte Sabine, deren Neugier kaum mehr zu bremsen war. Die junge Ärztin nickte und sagte mehr als leise: “Ja.” Anschliessend fuhr sie fort. “Also als ich damals deswegen halt nach Indien zu meiner Mutter geflogen bin, hab ich da in so einer Organistion gearbeitet, die den armen Kindern da unten hilft..” weiter kam sie nicht mehr denn Sabine unterbrach sie: “Und da haben sie ihn kennengelernt?” Gretchen nickte nur und sagte kurz “Hmmm”. Deshalb war sie also von heute auf morgen einfach weg gewesen und er hatte schon gedacht sie hätte die Klinik gewechselt, als sie Morgens einfach nicht zum Dienst erschienen war und der Professor ihm keine Auskunft geben wollte. Überlegte Marc, der noch immer hinter der Türe stand und alles mit anhörte.


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