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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Dornröschen Offline

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19.03.2009 20:37
#126 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Nachdem Marc dann die Untersuchungsergebnisse hatte, machte er sich auf den Weg um dem Ehemann diese Nachricht irgendwie zu überbringen. Dieser sass an ihrem Bett und hielt ihre Hand. Der Oberarzt bat ihn kurz mit in sein Büro zu kommen, da dies kein Thema wäre, um es auf dem Flur zu besprechen. Mit einem mulmigen Gefühl verabschiedete er sich von seiner Frau und folgte dem Oberarzt.
Nachdem er in seinem Büro Platz genommen hatte, berichtete ihm Marc dann, dass sich seine Frau mit einer seltenen Infektionskrankheit angesteckt hätte, die innerhalb weniger Tage zur Zerstörung der Leberzellen und somit zum Tode führt. Der Mann war völlig geschockt, als er das hörte und sagte nichts mehr, sondern starrte nur Löcher in die Luft. Der Oberarzt fügte daraufhin noch hinzu, dass sie seine Frau zwar auf die Spenderliste setzen würden, machte ihm jedoch nicht viel Hoffnung. Um auch die Möglichkeit einer Lebendspende auszuschliessen, fragte er anschliessend noch nach Familienangehörigen. Aber der Partner verneinte und sagte die Eltern wären vor ein paar Jahren verstorben. Marc wollte noch etwas sagen, aber der junge Mann stand einfach auf und ging.
Gretchen war gerade bei der Patientin, um nochmal nach ihr zu sehen, während Marc im Gespräch war. Als der Mann reinkam sagte sie, dass es ihr leid tun würde. Doch der gab ihr keine Antwort und setzte sich immernoch geschockt ans Bett. Auch an der jungen Ärztin ging das ganze wiedermal nicht spurlos vorrüber. Sie fragte sich warum es immer die Verkehrten traf. Deshalb wollte sie auch heute alleine sein und fuhr nach dem Dienst statt zu Marc zu sich nach Hause und liess sich erstmal ein Entspannungsbad ein. Als sie später im Bett lag dachte sie noch lange über einiges nach. Auch über ihre “Affäre” zu Marc und nach langem hin und her doch noch zu dem Entschluss, dass sie das so nicht könnte. Ich hab ihm jetzt lange genug Zeit gegeben und das Spiel mitgespielt. Solangsam muss er sich mal entscheiden. Auch wenn es gegen mich ist, aber besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende! Mit dem Vorsatz, dass sie gleich morgen früh mit ihm darüber Klartext reden würde, schlief sie dann schliesslich ein.


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19.03.2009 21:28
#127 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Morgen Sabine. Haben sie Dr. Meier gesehen?” fragte Gretchen sofort am nächsten Morgen, nachdem sie ins Stationszimmer gekommen war und sich umgezogen hatte. “Keine Ahnung wo er ist. Aber ich wollte sowieso gerade in seinem Büro nachsehen gehen.” erwiederte die Schwester und wollte gerade aufstehen. Aber die junge Ärztin hielt sie zurück und meinte: “Ich mach das schon.” Sabine grinste sie an und meinte, dass sie aber daran denken solle, dass gleich Vistite wäre, weil sie sich denken konnte, warum Gretchen umbedingt gehen wollte. Spinnt die?! Was meint die, dass wir direkt über einander herfallen und es wie wild auf dem Schreibtisch treiben?! Obwohl...wär ja mal was neues...Oh Gott! Gretchen...jetzt hast du schon solche Phantasien! Dachte sie und klopfte anschliessend an seine Türe. Nachdem keine Reaktion von drinnen kam beschloss sie einfach mal vorsichtig reinzugehen. Manchmal schläft er ja auch... “Du bist ja doch da!” meinte die junge Ärztin, nachdem sie einen Spalt die Türe geöffnet hatte und Marc doch an seinem Schreibtisch sass. “Ich wollte mal mit dir reden und Viste wartet auch.” sagte sie und wollte eintreten, aber Marc sagte sie solle draussen bleiben und fügte, als sie nach dem Grund fragte, noch in einem auffallend strengen Tonfall hinzu: “Jetzt nicht! Kann warten!” Dabei liess er seinen Blick nervös durch den Raum schweifen. Was ist denn mit dem los? Will der mich etwa loswerden, weil er vielleicht gerade mit ner anderen zu gange gehen wollte und ich ihn jetzt gestört hab? Nachdem sie eine Weile nichts gesagt hatte, meinte der Oberarzt: “Waŕs das?” Ohne auf eine Antwort zu warten wollte er sie anschliessend quasi mit den Worten: “Dann kannst du ja jetzt wieder gehen...hab noch zu tun” rausschmeissen. Dabei fiel sein Blick schon wieder in eine Ecke des Raumes und er wirkte auf Gretchen immer noch mehr als nervös, ja schon fast erschrocken. So! Jetzt reicht́s! Ich habs gewusst! Er hat da bestimmt in der Ecke ne andere stehen, die nur darauf wartet, dass ich verschwinde und sie über ihn steigen kann...oder auch umgekehrt...ach ist ja auch egal in welcher Stellung....Fakt ist, dass ich mich nicht verarschen lasse! Dachte sie und trat einfach ein.


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19.03.2009 21:58
#128 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Marc wollte sie in dem Moment noch warnen, aber da spürte sie schon etwas kaltes an ihrer Schläfe und sah den Mann von gestern. Sie wollte schreien, aber er hielt ihr den Mund zu und meinte: “Das würd ich nicht tun!” Nachdem er merkte, dass sie seinem Befehl folgte, nahm er seine Hand weg, packte sie am Arm und zog sie auf einen der Stühle. Gretchen hatte schreckliche Angst und war froh, als er die Waffe von ihrem Kopf entfernt hatte. “Lassen sie sie gehen! Sie hat damit nichts zu tun!” forderte Marc, aber der Mann sagte nur er solle die Klappe halten und das tun was er von ihm verlangt hatte.
“Herr Schröder! Das was sie hier machen, bringt doch nichts! Damit helfen sie ihrer Frau auch nicht!” meinte Marc und sah dabei zu Gretchen, die möglichst versuchte ihre Angst zu unterdrücken. “Ach! Was wissen sie denn schon! Ihnen will man ja auch nicht das liebste wegnehmen!” entgegnete der Mann, richtete dabei die Waffe wieder auf ihn und befahl ihm das Telefon in die Hand zu nehmen und so schnell wie möglich eine neue Leber für seine Frau herzuschaffen.
Währendessen wartete Schwester Sabine im Stationszimmer auf die beiden Ärzte. Hingehen wollte sie nicht, denn die peinliche Situation vor ein paar Tagen hatte ihr vollkommen gereicht und der Anschiss von Dr. Meier danach erst recht! Deshalb beschloss sie Gretchen anzupiepen, weil die beiden ja zur Visite müssten.
Nachdem bei der jungen Ärztin der Alarm los ging und sie in ihre Kitteltasche griff, schreckte der junge Mann zusammen und richtete panisch die Waffe auf sie. “Ich warne dich keine Tricks! Sonst wirst du es bereuen!” Bitte! Ich will noch nicht sterben! Dachte sie, zuckte ruckartig zusammen und fing an zu zittern. Marc wäre am liebsten aufgesprungen und hätte ihn von ihr weggezogen, aber er wusste, dass das zu riskant gewesen wäre. Deshalb blieb er sitzen und versuchte stattdessen auf ihn einzureden, dass er sie endlich gehen lassen soll. In dem Moment merkte Herr Schröder, dass er wohl bei ihm einen wunden Punkt getroffen hatte, denn vorher war er eher ruhig geblieben. Das nutze der junge Mann auch prompt aus. Er blieb bei Gretchen, hielt ihr weiterhin die Waffe an den Kopf und forderte, dass wenn er nicht sofort tun würde was er verlangt, er ihr etwas antun würde.


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20.03.2009 08:25
#129 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Gretchen wusste ganz genau, dass Marc das nicht tun könnte, selbst wenn er es wollte, weil es einfach nicht in seiner Hand lag. Auch wenn sie schreckliche Angst hatte, versuchte sie dennoch auf ihn beruhigend einzureden: “Herr Schröder...seien sie doch vernümpftig....ich kann verstehen...” wollte sie ihm erklären, aber der Mann unterbrach sie drückte die Waffe noch näher an ihren Kopf und sagte: “Schnautze!!! Keiner kann das verstehen!” Die junge Ärztin zuckte erneut kurz zusammen und ihre Atmung beschleunigte sich langsam aber sicher immer mehr. Da Marc sich das nicht mehr länger mit ansehen konnte, aber in dem Moment keinen anderen Ausweg wusste, log er den Mann an und sagte ihm, dass er seine Forderung erfüllt. “Na also! Warum nicht gleich so?!” meinte er hielt Gretchen aber dabei immernoch die Waffe an die Schläfe. Wie will er das denn machen? Er weis doch ganz genau, dass wir keinen Einfluss auf sowas haben! Das merkte der Mann auch schnell und sagte nachdem er sah, dass der Oberarzt statt zum Telefon in seine Kitteltasche griff ziemlich ungehalten: “Was soll das? Ich hab gesagt, keine Tricks! Sonst ist sie dran!!!” Dabei zog er die Assistenzärztin an den Haaren nach hinten. Die schloss nur die Augen und wartete jeden Moment, dass alles vorbei sein würde und er abdrücken würde. Denn er wurde von Minute zu Minute nervöser und somit unberechenbarer. Deshalb wagte sie sich noch nicht einmal mehr zu schreien. Nur die Tränen konnte sie einfach nicht zurückhalten.
Marc war froh, als das Handy des Mannes klingelte und er deshalb kurz von Gretchen abliess. Er wusste: Jetzt oder nie! Das war der richtige Moment, um dem endlich ein Ende zu setzen. Deshalb stand er vorsichtig auf und wollte sich von hinten an ihn ranschleichen, um ihn zu überwältigen. Dummerweise beendete Herr Schröder das Gespräch schnell wieder und drehte sich zu ihm um. “Hinsetzen! Sofort! Oder ich schick sie ins Land der Träume!” warnte er Marc. Mittlerweile war auch der Bewaffnete völlig mit den Nerven am Ende und wusste nicht mehr was er tat. Er richtete panisch abwechselnd die Waffe vom einen zum Anderen. Der Oberarzt hob schützend die Hände und meinte: “Okay. Okay. Bleiben sie ruhig.” Anschliessend ging er langsam wieder zurück zu seinem Schreibtisch. Gretchen nutze den Moment, in dem er ihr den Rücken zudrehte, um aufzustehen und wollte ihm von hinten die Waffe wegnehmen. Doch er drehte sich schlagartig zu ihr um und dabei löste sich ein Schuss!
“Oh nein! Das wollte ich nicht...ich wollte doch nur...” stammelte Herr Schröder völlig abwesend als er die junge Ärztin vor sich zusammensinken sah. “NEIN!!!” schrie der Oberarzt und sprang von seinem Stuhl auf.


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22.03.2009 11:25
#130 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Es war ihm auch egal ob der Mann nochmal schiessen würde. Doch der sah nochmal zu der jungen Blonden und rannte anschliessend aus dem Büro. Dabei rannte er fast Sabine um, die sich doch dazu entschlossen hatte, die beiden holen zu gehen. Marc kniete sich zu Gretchen auf den Boden und sprach sie an: “Hey! Bleib wach!” Daraufhin öffnete sie kurz die Augen und sagte ihm mit leiser Stimme, dass die letzten paar Tage die schönsten ihres Lebens waren. Sabine stand nur fassungslos und wie starr daneben und sagte nichts, während sie sah, wie der Oberarzt versuchte die Blutung zu stilen. “Es wird alles gut.” sagte er und wollte sie gerade auf die Arme nehmen, um sie so schnell wie möglich in den OP zu tragen, als er merkte, dass sie die Augen schloss und schwächer wurde. Als letztes kam von ihr nur ein leises “ich liebe dich” bevor sie das Bewusstsein verlor. “Bleib bei mir...verdammt ich brauch dich doch!” sagte Marc noch aber das bekam sie schon garnicht mehr mit. “Stehen sie nicht so dumm rum! OP vorbereiten!” schrie er Sabine an, die immernoch fassungslos im Türrahmen stand während er Gretchen auf seine Arme nahm und sie raustragen wollte.
Sie zuckte kurz zusammen und setzte sich anschliessend sofort in Bewegung. Im Stationszimmer piepte sie dann den zuständigen Anästhesisten an. Nachdem alles soweit vorbereitet war, machte Marc sich für den Eingriff fertig. Er war mehr als nervös als er sich die Hände desinfizierte und anschliessend in den OP kam, versuchte es sich aber nicht anmerken zu lassen und machte sich gleich an die Arbeit, um die Kugel zu entfernen. Während der gesamten OP herrschte schweigen, bis natürlich auf die üblichen Fachbegriffe und ein paar Anweisungen wie “saugen”. “Ihr Kreislauf macht das nicht mehr lange mit!” stellte der Nakosearzt fest, nachdem Marc Schwierigkeiten hatte die Stelle an der die Kugel sass zu lokalisieren, weil vor lauter Blut nichts zu sehen war. “Wird sie es schaffen?” wagte Sabine zu fragen. Der Oberarzt gab ihr jedoch keine Antwort und schnautze sie anschliessend an, dass sie anständig absaugen solle. Wie immer zuckte sie bei seiner lauten Stimme kurz zusammen und gab ihr Bestes.


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23.03.2009 07:03
#131 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Er war froh, als er endlich die Kugel entfernt hatte, denn ihr Kreislauf war mit der Zeit immer schwächer geworden. Nachdem der Eingriff dann beendet war, wurde sie zur Beobachtung auf die ITS gebracht. Der Oberarzt ging sich nur schnell umziehen und wollte dann anschliessend direkt zu Gretchen. Vorher ging er jedoch nochmal in sein Büro, um etwas zu trinken. Seine Hände zitterten immernoch und ihm wurde nun bewusst, warum immer wird gesagt, dass man nie einen näherstenden Menschen operieren oder behandeln sollte.
Nachdem er wieder einigermassen gefasst war, machte er sich sofort auf den Weg zu Gretchen. Er setzte sich zu ihr ans Bett und beobachtete sie einfach nur. In diesem Moment wurde ihm wiedermal bewusst, dass er sie eben fast zum zweiten Mal verloren hätte. Die Narkose wirkte noch und Gretchen war noch nicht ansprechbar. Dennoch wich er nicht von ihrer Seite. Während er sie beobachtete, fasste er einen Entschluss. Irgendwann schlief er dann auch ein.
Am nächsten Morgen kam die junge Ärztin langsam wieder zu sich, war aber noch sehr verwirrt und hatte die Augen noch halb geschlossen Marc wurde ebenfalls wach und sprach sie an: “Gretchen...hörst du mich? Hey! Mach die Augen auf!” Jedoch war Gretchen immernoch nicht ganz wach und drehte den Kopf von der einen Seite zur anderen. Der Oberarzt nahm daraufhin ihren Kopf in seine Hände und redete beruhigend auf sie ein: “Ist gut...” Solangsam begann sie die Augen zu öffnen und versuchte sich zu orientieren. Sie sah ihn einfach nur an und sagte nichts. “Wie geht́s dir? Hast du Schmerzen?” fragte Marc sie schliesslich. “Nein...”antwortete Gretchen leise und zaghaft und fügte dann noch hinzu: “Er hat wirklich geschossen...oder?” Der Oberarzt senkte seinen Blick und erwiederte dann: “Ja hat er...(Pause)...aber jetzt ist es vorbei.” Anschliessend sahen sich beide in die Augen und erkannten, dass es auch schlimmer hätte ausgehen können und dass sie diese erneute Chance nutzen sollten, für einen Neuanfang. Deshalb brach Marc auch als erster das Schweigen und sagte: “Bevor du das Bewusstsein verloren hast, hast du gesagt, dass die letzten paar Tage die schönsten in deinem Leben waren...stimmt das?” Die junge Ärztin drehte ihren Kopf zu Seite und meinte: “Ja...aber Marc ich kann so nicht weitermachen! Das reicht mir nicht! Ich will nicht nur irgendeine Affäre für dich sein!” Im Stillen bereitete sie sich schon auf die Antwort vor, nämlich, dass es aber nicht anders ginge.


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23.03.2009 08:54
#132 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Doch er legte seinen Finger an ihr Kinn und drehte so ihren Kopf zu sich. “Für mich ist es auch...mehr...du bist keine Affäre.” Gretchen sah ihn nach diesen Worten für einen Moment erstaunt an. Im ersten Moment war sie überglücklich sowas aus seinem Mund zu hören. Doch im nächsten Augenblick kam ihr wieder Gabi in den Sinn. “Aber...was ist mit Gabi?” fragte sie schliesslich nachdem sie dieser Gedanke nicht mehr loszulassen schien. “Ich werde das regeln...denk nicht mehr an sie.” meinte Marc und küsste sie. Die junge Ärztin hatte zum ersten Mal keinerlei Zweifel daran, dass er es ehrlich mit ihr meint und liess sich deshalb auch mal komplett fallen.“Autsch!” sagte Gretchen und zuckte kurz zusammen, nachdem der Oberarzt ausversehen leicht auf ihre OP-Narbe gedrückt hatte. “Oh...tschuldigung! Lass mal sehen!”sagte er, hob die Bettdecke ein Stück hoch und sah sich den Verband an. Soweit schien aber alles in Ordnung. Daraufhin gab er ihr noch einen kurzen Kuss und sagte: “So und jetzt ruh dich aus...ich komm später nochmal.” Die junge Ärztin lächelte ihn an und erwiederte: “Okay...bis später.” Nachdem er die Türe hinter sich geschlossen hatte, schloss sie erneut die Augen und versuchte etwas zu schlafen.
Marc ging erstmal ins Stationszimmer und holte sich einen Kaffee. Anschliessend forderte er Schwester Sabine zur Visite auf. Nach dieser kam ihm dann auf dem Flur ein Polzeibeamter entgegen, der ihn zur Sache vernehmen wollte. Der Oberarzt schilderte ihm kurz den Sachverhalt. Nachdem er sich alles notiert hatte, fragte er auch nach Gretchen. Jedoch sagte Marc ihm, dass sie noch nicht vernehmungsfähig sei und er in ein paar Tagen nochmal wiederkommen sollte. Nachdem er am Abend endlich die gesamte Arbeit, wozu er gestern nach dem Zwischenfall nicht gekommen war, erledigt hatte, ging er dann nochmal zu Gretchen. Da sie fast den ganzen Tag geschlafen hatte, ging es ihr langsam wieder besser und sie wirkte wacher, als heute morgen noch. Das merkte Marc dann auch sofort, denn sie fragte ihn sofort, wann sie endlich auf die normale Station verlegt werden könnte. Anschliessend versuchte sie sich im Bett aufzusetzen, aber das war mit der Wunde garnicht so einfach, wie sie gedacht hatte. “Blieb liegen.” sagte der Oberarzt und drückte sie sanft zurück ins Bett, nachdem er sah, wie sie ein paar mal unaufällig das Gesicht verzog. “Ich kann aber nicht immer hier rumliegen! Das macht mich noch ganz krank!” motzte sie. Marc wusste schon, dass die nächsten paar Tage hart würden und sie ihn andauernd nerven würde, wann sie endlich nach Hause und wieder arbeiten könnte. Und so war es auch. Er hatte sich noch nicht mal überlegt, wie er sie davon überzeugen könnte, dass sie sich ausruhen sollte, da redete sie schon wieder von der Arbeit.


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23.03.2009 09:45
#133 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Ich muss doch so schnell wie möglich wieder einsatzfähig sein. Jetzt wo mein Vater nicht da ist, sonst...” weiter kam sie nicht, denn Marc unterbrach sie. “Du musst jetzt erstmal wieder gesund werden und dann sehen wir weiter.” meinte er. Gretchen wollte ihm erneut wiedersprechen, aber der Oberarzt liess sie wieder nicht zu Wort kommen und meinte diesmal aber etwas strenger, damit sie es endlich verstehen würde: “Nix aber! Und ausserdem ist der Rössel auch noch da...tut sowieso die halbe Zeit nix!” Damit war die Diskussion für ihn dann beendet und er wollte nichts mehr davon hören. Nach einger Zeit nahm sie einen erneuten Anlauf und bat ihn sie wenigstens in ein “normales” Zimmer verlegen zu lassen. “Gleich morgen früh.” erwiederte er ihr. Damit gab sie sich dann auch zufrieden. Wenigstens etwas...aber ich krieg ihn noch soweit, dass ich nach Hause gehen kann...abwarten! Dachte sie, nach dem die beiden sich verabschiedetet hatten und sie wieder alleine war. Da ihr anschliessend langweilig war, hätte sie gerne nochmal in ihr Tagebuch geschrieben, aber sie wusste nicht wen sie damit beauftragen könnte, es für sie zu holen. Sabine? Nein blos nicht! So neugierig wie die ist, guckt die da garantiert rein und quatscht mich anschliessend voll! Marc? Nein...lieber auch nicht...der würd sich nur totlachen wenn er das liest...hat sich ja schon darüber amüsiert, dass ich überhaupt Tagebuch schreibe. Hmmm...jemand anderen wüsste ich auch nicht...mist! Fluchte sie und hoffte, dass sie spästens morgen wieder aufstehen durfte.


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23.03.2009 18:49
#134 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Deshalb wartete sie am nächsten Morgen auch schon ungeduldig auf Marc. Denn der hatte ihr am Vorabend gesagt, dass er bevor sie verlegt würde, noch mal nach der Wunde sehen wollte. “Scheint soweit alles in Ordnung zu sein.” sagte er dann schliesslich, während Sabine die junge Ärztin schon mal von den ganzen Geräten befreite. Nachdem sie bis auf die Infusion nichts mehr an sich hängen hatte, schlug sie die Bettdecke zurück und wollte gerade einen Fuss aus dem Bett setzen. “Äh...was wird das bitte wenn es fertig ist?” fragte der Oberarzt und sah sie erstaunt an. “Ich dachte ich könnte verlegt werden.” erwiederte sie. “VerLEGT ist genau das richtige Stichwort...also bleibst du schön wo du bist.” meinte der Oberarzt. Gretchen wollte noch etwas sagen, aber solangsam reichte es ihm. “Musst du eigentlich immer das letzte Wort haben...das ist ja schlimm!” sagte er. Nachdem er sah, dass seine Assisetenzärztin eine Schnute zog, versuchte er sie wieder zu besänftigen und meinte, dass sie eventuell morgen mal kurz aufstehen dürfte, jenachdem wie es ihr ginge. Anschliessend gab er Sabine die Anweisung, Gretchen auf ein Zimmer in Chirurgie zubringen. Als die Schwester jedoch vor lauter Schusseleligkeit, mit dem Bett fast gegen den Türrahmen donnerte, meckerte er sie an: “Herr Gott noch mal! Können sie nicht aufpassen?!” Sabine endschuldigte sich kurz und wollte einen neuen Anlauf starten um das Bett irgendwie aus der Türe zu kriegen. “Lassen sie mal. Ich mach das dann doch glaub ich lieber selbst.” sagte Marc schliesslich und fuhr mit dem Bett raus. Als sie am Stationszimmer vorbeikamen, fiel der jungen Ärztin dann schliesslich doch noch ein, wie sie an ihr Tagebuch kommen könnte, ohne dass jemand anderer es las. Sie fragte den Oberarzt ob er ihr kurz ihre Tasche aus dem Spind holen könnte. Der schaute sie zwar erst erstaunt an, ging dann aber dennoch in die Umkleide und kam einige Zeit danach mit der Tasche wieder. “Danke.” sagte sie und stellte sie neben sich. Nachdem er sie ins Zimmer geschoben hatte, erteilte er ihr noch einige “Verhaltensmassregeln”, verabschiedete sich anschliessend von ihr und kümmerte sich dann um die anderen Patienten.
Die nächsten Tage vergingen und Gretchen ging es von Tag zu Tag besser. Deshalb verspürte sie auch immer mehr den Drang das Krankenhaus endlich verlassen zu können. Nachdem sie ihn drei Tage genervt hatte, reichte es Marc dann schliesslich und er überlegte sich einen Trick, um ihr endlich begreiflich zu machen, dass eine Entlassung noch nicht möglich wäre. Diesen wendete er dann auch direkt an, als sie ihn bei der Visite wiedermal fragte, wann sie endlich das Krankenhaus verlassen könnte. Doch diesmal sagte Marc ihr nicht, dass das nicht ging, sondern setzte sich zu ihr aufs Bett und meinte: “Ich hab da ein Problem mit einem Patienten. Vielleicht kannst du mir ja einen Tip geben.” Was für ein Problem denn? Der fragt mich doch sonst nie um Rat. Dachte die junge Ärztin, fragte dann aber: “Worum geht́s denn genau?” “Also...Zustand nach Schussverletzung...3. postoperativer Tag...und will unbedingt entlassen werden.” Natürlich verstand Gretchen nicht gleich worauf er hinaus wollte und fiel auf prompt darauf ein. “Ja! Ist der denn von allen guten Geistern verlassen?! Das ist noch viel zu früh! Die Naht könnte reissen und...und....und...” Sie zählte noch eingige Dinge auf, die passieren könnten. Marc grinste sie nur an und meinte: “Schön, dass du der gleichen Meinung bist...dann haben wir uns ja verstanden.” Anschliessend stand er auf und verliess das Zimmer. Mist! Der hat mich reingelegt! Na warte! Dachte sie, als sie merkte, dass damit die ganze Zeit über sie gemeint war.


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24.03.2009 08:38
#135 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Anschliessend nahm sie ihr Tagebuch raus und schrieb:

Liebes Tagebuch,
Es ist viel passiert in den letzten Tagen... Ich wurde angeschossen und Marc hat mir (wiedermal) das Leben gerettet. Hat Sabine mir erzählt... So das ist jetzt 4 Tage her. Ich fühl mich wieder richtig gut und will nur eins! Endlich nach Hause! Diese Rumliegerei macht mich ganz verrückt! Dazu kommt noch, dass mir stinklangweilig ist. Marc kommt zwar zwar so oft er kann zwischendurch rein und besucht mich, aber er hat ja auch noch was anderes zu tun. Seh ich ja auch ein...Was ich aber nicht verstehe ist, dass er mich partout nicht entlassen will! Ich bin selbst Arzt und weis auch, dass ich mich schonen muss, aber das kann ich doch aber auch zu Hause! Nein, der Herr meint, dass ich im Krankenhaus besser aufgehoben wäre, dabei kann er sich zu Hause genauso gut um mich kümmern...
Ach ja das weist du ja noch garnicht. Marc und ich sind jetzt offiziell ein Paar! Ich kanns immer noch nicht glauben, aber er hat mir versprochen sich von Gabi zu trennen, also so indirekt natürlich. Eigentlich hat er gesagt, dass er das “regelt” nachdem ich ihn nach ihr gefragt hatte. Frag mich nur schon die ganze Zeit was er darunter versteht. “Regeln” ... das hört sich für mich an, als ob er Probleme hätte. Will ihn aber nicht nochmal drauf ansprechen, weil er ja schon beim letzten Mal abgeblockt hatte. Also hab ich beschlossen...einfach zu geniessen, dass sich nun alle meine Träume erfüllen! Bin nur mal gespannt wie meine Eltern und besonders mein Vater darauf reagieren...Die sind nämlich vor ner Woche in den Urlaub gefahren...Naja ich würde das eher Überlebentrainig nennen, aber hauptsache sie machen überhaupt mal was miteinander. Und wenns der Dschungel von Australien sein soll...dann ist das auch gut. Dumm ist nur, dass sie dort niemand erreichen kann, aber das haben sie wahrscheinlich auch so gewollt. Oh muss Schluss machen...da kommt jemand...


Schnell versteckte sie das Buch unter ihrer Bettdecke und legte sich hin. Die Türe öffnete sich und Marc kam nochmal rein. Er hatte ihre Schnute von eben gesehen, bevor er das Zimmer verlassen hatte, und wollte ihr nun doch etwas gutes tun. Er kam zu ihr ans Bett, zog eine kleine Tafel Schokolade aus seiner Kitteltasche und gab sie ihr. Oh! Ist das süss! Dachte sie und lächelte ihn an. Jedoch konnte er es sich nicht verkneifen zu sagen: “Aber nicht alle auf einmal essen...du weist ja viele Süssigkeiten und wenig Bewegung...das setzt an.” Dabei zwinkerte er ihr zu. Doch nicht! Er kann seine blöden Bemerkungen einfach nicht lassen! Aber trotzdem süss, dass er an mich gedacht hat! Da sie wieder auf Wolke Sieben schwebte, konnte sie ihm einfach nicht böse sein. Sie zog ihn zu sich runter und gab ihm einen langen Kuss.


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24.03.2009 09:42
#136 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Oh! Verzeihung! Ich wollte nicht stören.” sagte Schwester Sabine, die einfach dazwischengeplatzt war. “Tun sie aber.” murmelte Marc vor sich hin und sagte anschliessend unfreundlich: “Was ist denn jetzt?” nachdem sie 2 Minuten einfach nur im Türrahmen gestanden hatte und kein Wort herrausbrachte. “Ja...der Herr Breuer...in 211...der wollte sie nochmal sprechen.” sagte sie schliesslich mit zittriger Stimme, weil ihr das ganze dann doch etwas peinlich war. “Komme gleich.” kam von Dr. Meier nur genervt. Daraufhin verliess Sabine dann auch wieder schnell das Zimmer. “Ja dann...bis später mal.” sagte Gretchen leicht enttäuscht, nachdem Marc ihr noch einen Kuss gegeben hatte und sich an der Türe nochmal umgedreht hatte. Das bemerkte auch Marc und er überlegte sich etwas, womit er sie aufheitern könnte. Nachdem er sich dann mit dem besagten Patienten rumgeärgert hatte, kam ihm dann eine Idee. Zwischen zwei OṔs fuhr er schnell nach Hause und holte dort seinen Laptop, anschliessend fuhr er in die Videothek. Als er die riesige Auwahl sah, überlegte er erstmal, was ihr gefallen würde. Also eins war klar...mit irgendeinem Actionfilm könnte er ihr keine Freude machen. Andererseits hatte er aber auch nicht wirklich Lust sich mindestens zwei Stunden eine Schnulze reinzuziehen und irgendwelchen Leuten dabei zu zu sehen, wie sie sich abknutschen. Das war in der Realität dann doch besser. Nachdem er dann bestimmt 10 Minuten hin und her überlegt hatte und bestimmt die Kritiken von 20 Filmen kannte, entschied er sich dann schliesslich für “Keinohrhasen”. Auch wenn der nicht so wirklich nach seinem Geschmack war, aber Gretchen würde er bestimmt gefallen und man konnte wenigstens lachen. Nachdem er dann alles hatte, fuhr er zurück in die Klinik und führte noch die letzte OP des Tages durch.
Hmmm...er hat bestimmt wieder viel zu tun...naja dann werd ich wohl heute mal früh schlafen. Dachte die junge Ärztin, nachdem sich Marc den ganzen Tag nicht hatte bei ihr blicken lassen und sich der Tag dem Ende neigte. Sie hatte sich gerade gemütlich hingelegt und die Augen geschlossen, als die Türe aufging. “Wenn du schlafen willst...dann kann ich ja wieder gehen.” sagte Marc, nachdem er zu ihr ans Bett kam. Er ist doch noch gekommen! Aber was hat er denn da dabei? Dachte sie als sie die Tasche sah, die er bei sich hatte. “Nein. Ich hab noch nicht geschlafen. Was hast du denn da?” sagte sie schnell und zeigte auf die schwarze Tasche. Doch Marc sagte nichts weiter, ging zum Tisch und lud erstmal die Sachen darauf ab. Was hat der vor? Rätselte die junge Ärztin, nachdem er aus der Tasche einen Laptop nahm und sich damit anschliessend zu ihr aufs Bett setzte. Wusste garnicht, dass der so ein Ding hat...ich dachte immer er hasst Computer...so wie ich! Ihr Eindruck gestätigte sich, nachdem der Oberarzt die DVD eingelegt hatte und das ganze irgendwie nicht so klappte, wie er sich das vorgestellt hatte. Deshalb fluchte er ein bisschen vor sich her und drückte irgendwelche Tasten. Okay?! Ich glaube er hat doch keine Ahnung. Das kann ja heiter werden. Dachte sie und liess sich auf ihr Kissen zurücksinken. Nach 5 Minuten schaffte Marc es dann endlich den Film ans laufen zu bringen. Keinohrhasen? Das ist doch der mit Till Schweiger? Wusste garnicht, dass er auf so was steht. Der Oberarzt lehnte sich an sie ran und Gretchen legte den Arm um ihn. Nachdem die erste lustige Szene kam, mussten beide irgendwie lachen. Nur bei Gretchen sah es etwas gequält aus, weil sie duch die OP Naht nicht so konnte wie sie wollte. Dennoch genoss sie den Abend sichtlich. Marc schlief gegen Ende des Films ein, weil es doch nicht das war was er sich erhofft hatte. Na toll! Und wie krieg ich jetzt das Ding hier weg? Dachte sie nachdem der Film zuende war. Wo macht man den denn aus? Oh Gott! So viele Knöpfe und Tasten! Das Ding ist eindeutig nix für Frauen! Sie drückte auf ein paar Tasten rum und plötzlich startete ein anderer Film. Scheisse! Was hab ich denn jetzt schon wieder gemacht? Doch bei genauerem hinsehen traute sie ihren Augen nicht. WAS IST DAS???


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24.03.2009 11:34
#137 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Doch beim näheren hinsehen erkannte sie Marc und Mehdís Frau Anna wie sie gerade voll “bei der Sache” waren. Nee ne? Das ist jetzt nicht wahr oder?! Das ist ja schon pervers! Sie drückte sämtliche Knöpfe an dem Ding, damit sie sich diesen Mist nicht länger ansehen musste. Aber das klappte irgendwie nicht. Was machen die da? Kamasutra für Fortgeschrittene oder was? Hoffentlich will der sowas nicht auch mal mit mir ausprobieren! Ich bin doch nicht so gelenkig! Irgendwann reichte es ihr dann endgültig und sie knallte einfach die Klappe des Notebooks zu. Mir egal, wenn der kaputtgeht! Wie kann man nur so pervers sein? Und das ganze dann auch noch filmen?! Und ob Mehdi das weis? Auch wenn ich noch sauer auf ihn bin, aber irgendwie tut er mir jetzt leid. Sie legte den Laptop auf ihren Nachtschrank und schlief dann irgendwann auch ein. Allerdings entfernte sie sich vorher etwas von Marc, weil sie nachdem sie das gesehen hatte keine grosse Lust mehr auf kuscheln hatte.
Am nächsten Morgen wurde sie dann langsam wieder wach und schon wieder sah sie Anna und Marc vor sich, wie sie gerade...Igitt! Ich stells mit lieber nicht vor! Sonst muss ich mich noch übergeben! Kurz darauf wurde auch der Oberarzt wach. “Sorry. Muss wohl eingeschlafen sein. Hat dir der Film denn wenigstens gefallen?” fragte er sie. Und wie! Vorallendingen der danach...der war wirklich spannend! Oh Gott! Jetzt stell ich mir das schon wieder vor! “Hmmm.” kam von Gretchen daraufhin nur. Marc stand auf und wollte ihr noch einen Kuss geben, aber sie schreckte kurz zurück. “Was ist los?” wollte er wissen. Doch die junge Ärztin gab ihm keine Antwort. Den Grund für ihre schlechte Laune erkannte er dann als er sein Notebook wieder aufklappte, um den Film rauszuholen und er Anna und sich in eindeutiger Stellung im Standbild sah. Da die Sache ja schon länger her war, hatte er das schon ganz vergessen und musste sich das lachen verkneifen. Ich wüsste nicht was daran jetzt witzig ist! Dachte sie und sah ihn mit einem vorwurfsvollen Blick an. “Guck mich nicht so an als ob du mich fressen wolltest...ich schmeck eh nicht!” Doch mit seinen Witzchen machte er die Situation noch schlimmer und Gretchen meinte, dass es besser wäre, wenn er jetzt ginge. In dem Moment wurde ihm bewusst, dass er einen Fehler gemacht hatte und versuchte zu einer Erklärung anzusetzen. “Das mit Anna...” Nach diesen Worten drehte Gretchen sich weg. Dennoch sprach Marc weiter: “...das war ne einmalige Sache...ein One-Night-Stand...da war anderes nix.” Den Satz kenn ich doch irgendwo her?! Dasselbe hat Peter damals auch gesagt! Männer sind doch alle gleich! Immernoch schaute sie einfach zum Fenster raus und gab ihm garkeine Antwort. Er drehte daraufhin ihren Kopf zu sich und sah ihr in die Augen. Gretchen versuchte zwar ihm auszuweichen, aber sein Blick traf sie trotzdem. Was wird das jetzt? *Können diese Augen lügen* oder was? Sie zog eine Schnute und sah ihn immernoch vorwurfsvoll an. “Meine Güte! Es tut mir leid! Was soll ich denn noch machen?” fragte Marc schliesslich schon ein wenig genervt darüber, dass sie wegen so einem kleinen Filmchen so einen Zwergenaufstand machte. “Es ist nur,...” weiter kam sie nicht, denn Marc nahm ihren Kopf zwischen seine Hände und sagte: “Das ist Vergangenheit...also mach dir keine Gedanken mehr darüber.” Dabei lächelte er sie an, in der Hoffnung sie würde ihm endlich glauben. Hoffentlich stimmt das... dachte sie, brachte nur ein kurzes “Hmmm” raus und nickte. Daraufhin kam er ihr vorsichtig näher und wollte sie küssen. Diesmal erwiederte sie den Kuss auch, wenn auch erst noch zaghaft. Ob das der einzige Film war, aber ob der ganze Laptop davon voll ist? Ich denk besser nicht mehr drüber nach. Vielleicht ist es wirklich Vergangenheit und er hat sich nun geändert...


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24.03.2009 14:35
#138 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Im nächsten Moment schoss ihr dann der Gedanke durch den Kopf, dass die beiden ja auch schon mal in seiner Wohnung mit einander geschlafen haben. Hoffentlich hat er nicht auch so ein Filmchen von uns gemacht. Muss beim nächsten Mal unbedingt diese versteckte Kamera suchen. Will mich ja schliesslich nicht irgendwann mal im Internet wiederfinden...
Es vergingen noch ein paar Tage und Gretchen konnte endlich entlassen werden. Sie wollte mit dem Bus nach Hause, aber Marc machte einfach früher Feierabend weil heute sowieso nichts mehr anstand und sagte, dass er sie fahren würde. “Zu dir oder zu mir?” fragte er sie mit einem grinsen bevor er losfuhr. Gretchen kam sofort wieder die Kamera in den Sinn und sie sagte schnell: “Zu mir!” Der Oberarzt sah sie nach dieser fast panischen Reaktion erstaunt an und sagte nur: “Okay?!” Der guckt mich an, als ob er ne Erklärung will! Ich sag dem jetzt aber nicht, dass ich Angst davor ab beim Sex mit ihm gefilmt zu werden und deshalb nicht zu ihm will! Eine Ausrede muss her und das ganze schnell! “Weist du...meine Blumen brauchen dringend mal wieder Wasser...” sagte sie dann schliesslich verlegen. Das hatte aber nur zur Folge, dass Marc sie noch verwunderter anschaute und nur ein kurzes “Aha?!” herausbrachte. Blumen giessen! Sowas blödes kann auch nur mir einfallen! Ärgerte sie sich und lächelte ihn nur verschmitzt an. Der Oberarzt sagte auch nichts mehr dazu und fuhr zu ihrer Wohnung.
Endlich wieder zu Hause! Dachte sie nur nachdem sie die Türe aufgeschlossen hatte und liess sich erstmal auf die Couch fallen. Marc kam ebenfalls rein und sah sich erstmal um, dass nun alles renoviert war. Gretchen nutzte den Moment, in dem er offensichtlich in Gedanken war und zog ihn zu sich auf die Couch. Die beiden wollten eigentlich das nachholen was sie in den letzten Tagen verpasst hatten, aber Gretcheńs frische OP-Narbe hinderte sie daran. So ein Mist! Dachte die junge Ärztin, als sie sich nachher an ihren Freund kuschelte. Die beiden sassen eine Weile nur da und sagten kein Wort. Während sie so nachdachte, kam ihr wieder die Szene in Marćs Büro mit dem Mann in den Kopf und sie fragte ihn: “Was ist eigentlich mit Frau Schröder? Ist sie?” Marc nickte nur und meinte, dass sie 2 Tage nachdem sie angeschossen worden wäre gestorben ist. “Irgendwie tut mir ihr Mann ja schon leid. Muss ja wirklich verzweifelt gewesen sein.” stellte sie daraufhin fest. Der Oberarzt allerdings hatte überhaupt kein Verständnis dafür, dass sie auch noch Mitleid mit so einem Durchgeknallten Typen hatte und meinte: “Das ist aber noch lange keine Entschuldigung für so ne Aktion!” “Tschuldige mal bitte...wie würdest du denn reagieren, wenn man dir so was sagen würde?” entrüstete sich Gretchen. Marc dachte an die Situation im OP und dass er wirklich Angst um sie hatte, und musste ihr eigentlich Recht geben. Er hätte nicht gewusst, was er gemacht hätte, wenn sie es nicht geschafft hätte. Da er das aber nie zugeben würde, sagte er nur teilnahmslos: “Auf jeden Fall nicht so...” War ja klar! Ich hab trotzdem Mitleid mit dem Mann...auch wenn er mich angeschossen hat, aber das war ja auch mit meine Schuld... Sie beschloss dann lieber nicht mehr dazu sagen und fragte ihn stattdessen, ob er auch Hunger hätte.


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24.03.2009 16:02
#139 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Du kannst kochen?” fragte Marc sie erstaunt, nachdem sie aufgestanden und in die Küche gegangen war. “Ja. Zwar nicht besonders gut, aber für Nudeln mit Tomatensause reichts es gerade so.” meinte die junge Ärztin, während sie in den Schränken nach den benötigten Zutaten suchte. Nachdem sie alles rausgeholt hatte, nahm sie sich einen Topf aus dem Schrank, füllte Wasser hinein und stellte ihn auf den Herd. Eine viertel Stunde später war das Essen dann fertig und sie setzten sich gemeinsam wieder auf die Couch. Anschliessend wollte Gretchen die Teller wegräumen und spülen, aber sie merkte, dass es wohl heute doch ein bisschen viel war und liess beinahe das Geschirr fallen, weil die Naht doch noch ganz schön zog. “Bist wohl doch noch nicht wieder ganz fit was?” meinte der Oberarzt nachdem er das gesehen hatte und direkt zu ihr kam. Wenn ich ihm jetzt die Wahrheit sage, bin ich direkt wieder im Krankenhaus und da hab ich keine Lust drauf! “Geht schon.” sagte sie nur und wollte wieder in die Küche. Doch Marc nahm ihr die Teller aus der Hand und meinte, dass es wohl jetzt besser wäre wenn sie sich ausruht. Okay...vielleicht hat er Recht...war wirklich etwas viel in der letzten Zeit. Dachte sie und setzte sich auch sofort wieder zurück auf die Couch.
Oh! Ich muss wohl eingeschlafen sein. War einfach zu gemütlich... dachte sie als sie am nächsten Morgen an Marćs Schulter wieder aufwachte. Sieht der süss wenn er schläft...komisch, dass mir das bis jetzt noch nicht aufgefallen ist... Gretchen schaute ihn eine Zeit lang verträumt an. Doch dann sah sie auf Uhr und merkte, dass es schon halb 10 war. Scheisse! Er muss doch zum Dienst! Dachte sie und weckte ihn schnell. Zumindestens versuchte sie es, denn anstatt wachzuwerden, brummte er nur irgendwas vor sich hin, was kein Mensch verstehen konnte. Sie nahm einen letzten Anlauf und sagte, dass er sofort aufstehen müsste, weil er sowieso schon spät dran wäre und die in der Klinik bestimmt schon auf ihn warten würden. Doch der Oberarzt sagte ihr daraufhin nur mit noch halb geschlossenen Augen: “Hab mir ein paar Tage frei genommen.” Ich brauch doch keinen Babysitter! Nachdem er es dann doch endlich mal geschafft hatte seine Augen aufzukriegen, sah er wie Gretchen ihn entsetzt ansah. “Was denn?” fragte Marc.
“Nix. Schon gut.” sagte sie schnell. Hat ja auch Vorteile...so haben wir wenigstens ein paar Tage für uns, bevor wir beiden zum Dienst müssen. Dachte sie dann, zog ihn wieder zu sich und küsste ihn, weil Marc sie immernoch etwas verwirrt ansah. Erst schaute sie ihn mit so einem Blick an und dann war nix. Diese Frau würde er wohl nie ganz verstehen. Er beschloss sie dann auch keine weiteren Gedanken darüber zu machen und erwiederte stattdessen lieber den Kuss.


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24.03.2009 18:36
#140 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Gegen Abend sagte der Oberarzt dann, dass er mal kurz in seine Wohnung fahren würde, um sich ein paar Sachen zu holen. Muss feststellen, dass krank zu sein durchaus seine Vorteile hat. Überlegte sie nachdem er sich verabschiedet hatte und freute sich schon darauf die nächsten Tage neben ihm einschlafen und morgens wieder aufwachen zu können. Das war eigentlich das wovon sie immer geträumt hatte und sie konnte noch garnicht fassen, dass dieser Traum endlich Wirklichkeit werden sollte. Zufrieden lehnte sie sich zurück und guckte was der Fernseher so hergab, bis Marc wiederkommen würde.
Es vergingen ein paar Tage und die Fäden konnten endlich raus. Gretchen hatte nach diesen Tagen nur noch einen Wunsch: Eine schöne heisse Badewanne. Das setzte sie dann auch direkt in die Tat um und ging sofort ins Bad, um sich Wasser einzulassen. Als sie gerade in dem warmen Wasser entspannen wollte und die Augen geschlossen hatte, kam Marc leise rein und gab ihr einen Kuss. Noch eher er sich versah zog sie ihn zu sich runter und schliesslich mit ins Wasser. Der Oberarzt sah sie erst entgeistert an, weil damit hätte er nicht gerechnet, aber dann mussten beide lachen. Nach einer Weile sahen sich beide in die Augen und sagten nix mehr. Ich kann es noch garnicht fassen, dass ich so ein Glück habe! Gretchen konnte nicht anderes in diesem Moment, als ihm einen langen leidenschaftlichen Kuss zu geben, der in einer wilden Knutscherei endete. Schnell waren sich beide einig, wohin das führen sollte. Gretchen zog ihm schnell die nassen Klamotten aus und die beiden schliefen miteinander. War zwar eng, aber mal ne ganz andere Erfahrung..aber jetzt wohl erstmal gleich putzen! Dachte sie während sie sich wieder anzog und die Überschwemmung auf dem Boden sah. Doch daran dachte sie garnicht mehr, als er sich hinter sie stellte und ihren Hals küsste. Okay...auf ein neues...haben ja auch schliesslich viel nachzuholen! Stellte sie fest, drehte sich anschliessend zu ihm um und küsste ihn. Schnell verschwanden die beiden daraufhin ins Schlafzimmer. Das Handtuch, welches sich Gretchen notdürftig drumgewickelt hatte, löste sich und fiel dabei zu Boden, aber das war ihr in diesem Moment total egal. Nach dem dritten mal an diesem Abend schliefen beide dann erschöpft im Arm des anderen ein.
Am nächsten Morgen frühstückten die beiden dann erstmal ausgiebig und genossen einfach die gemeinsame freie Zeit. Nachdem sie nun die ganzen freien Tage in der Wohnung verbracht hatten, schlug Marc ihr dann vor am Abend des letzten Tages etwas zu unternehmen und er hatte auch schon eine Idee. “Wohin geht́s denn?” fragte Gretchen als sie gemeinsam im Auto sassen. “Wirst du dann sehen!” kam von dem Oberarzt daraufhin nur mit einem grinsen. Nach zehnminütiger Fahrt, suchte er sich dann einen Parkplatz in einer Nebenstraße und sagte bevor er den Motor ausmachte: “Da sind wir.” Was? Hier? Was soll denn hier sein? Auch wenn sie sich wunderte, beschloss sie keine weiteren Fragen zu stellen und stieg einfach mit ihm aus. Anschliessend gingen sie ein Stück die Strasse entlang. Plötzlich hörte Gretchen schon von weitem Musik und sah ein paar Lichter. Das Frühlingsfest! Da war ich schon ewig nicht mehr! dachte sie und blieb kurz stehen. “Was ist?” fragte der Oberarzt. Doch dann bemerkte er das Funkeln in ihren Augen und war zufrieden, dass er die richtige Idee hatte. Anschliessend nahm er sie an der Hand, sagte: “Dann komm jetzt.” und zog sie auf den Platz. Die beiden hatten richtig Spaß an dem Abend und Gretchen vergass für einen Moment mal wirklich alles...ihre Zweifel und Ängste und amüsierte sich einfach nur. Nach diversen “Auffahrunfällen” mit den Autoscootern beschlossen die beiden dann erstmal was essen zu gehen.
“Keine Chance! Da kriegen mich keine zehn Pferde drauf!” wehrte sich die junge Ärztin, nachdem Marc sie zu der Loopingachterbahn zog.


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24.03.2009 21:23
#141 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Sei kein Angsthaase! Komm schon! Das macht Spaß!” meinte der Oberarzt und versuchte sie weiterzuziehen. Mal sehen, ob er das auch noch sagt, wenn ich ihm ein Loch ins Trommelfell geschriehen hab...oder schlimmer noch...ich mich übergeben muss! Dachte sie während er zwei Chips an der Kasse holte. Mehr oder weniger widerwillig, liess sie sich dann mitschleifen und nahm mit einem mulmigen Gefühl neben ihm Platz. Nachdem der Wagen langsam hochgezogen wurde, merkte er dann, dass ihre Gesichtsfarbe allmählich von rosig zu weiss wechselte. Deshalb nahm er ihre Hand und meinte noch bevor es wieder abwärts ging: “Keine Angst...hmmm...bin ja auch noch da.” Gretchen wollte gerade noch etwas sagen, aber da merkte sie schon den Sog nach unten und kannte nichts anderes mehr als histerisch zu schreien. Marc sah zu ihr rüber und musste lachen als er sah wie sich versuchte krampfhaft irgendwo festzuhalten. Mit immernoch weichen Knien, stieg sie dann nachdem die Fahrt endlich zu Ende war aus dem Wagen und schwor sich: Einmal und nie wieder!!! Deshalb wehrte sie sich auch mit Händen und Füssen als Marc nochmal fahren wollte. “Wenn ich noch einmal in dieses Ding muss...kann ich für nix garantieren!” meinte sie und wollte nur schnell weg. Als Entschädigung für diese Strapazen wollte sie dann an der Schiessbude eine Rose von ihrem Freund haben. “Das ist jetzt nicht dein Ernst oder?! Sowas kitschiges! Da kann ich ja gleich eins dieser komischen Herzen da kaufen!” sagte Marc entsetzt. Warum muss er nur so schrecklich unromantisch sein? Was ist denn dabei wenn er mir so eine schiesst? Dachte sie und konnte es sich dabei nicht verkneifen eine Schnute zu ziehen und eine bissige Bemerkung von sich zu geben. “Was ist denn dabei? Oder hast du etwa Angst, dass du nicht triffst?” meinte sie schliesslich. Das wollte der Oberarzt natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Er sollte irgendwas nicht können? Absurd! Deshalb beschloss er ihr das Gegenteil zu beweisen. Ohne ein Wort zu sagen ging er zu der Bude, nahm sich eines der Gewehre, nachdem er bezahlt hatte, und zielte. Gibt es eigentlich was, was der nicht kann? Ich glaub́s nicht...beim ersten Schuss! Marc kam mit der Rose wieder zu ihr, drückte sie ihr gewissermassen in die Hand und meinte: “Und meinst du jetzt immer noch, dass ich nicht treffe!” Das hätte er jetzt auch ein bisschen netter sagen können. Aber was hab ich anderes erwartet...einen Kniefall bestimmt nicht! Auch wenn ich das vielleicht gerne gehabt hätte. Noch immer etwas enttäuscht über seine Reaktion folgte sie ihm schliesslich. Die beiden sahen sich noch das Feuerwerk an und fuhren anschliessend wieder nach Hause. Während der Fahrt sagte Gretchen kein einziges Wort und sah nur aus dem Fenster. Nachdem sie Türe zu ihrer Wohnung aufgeschlossen hatte, ging sie direkt ins Schlafzimmer, zog sich aus und legte sich hin. Marc kam dazu, legte sich ebenfalls ins Bett und wollte sie küssen und streicheln. Doch Gretchen blockte ab und sagte, dass sie müde wäre und schlafen wollte. Auch wenn ich selbst gerne Sex mit ihm hätte, aber nicht nach der Nummer eben! Das kann er vergessen! Dachte sie und drehte sich einfach rum.


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25.03.2009 09:44
#142 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Nachdem Marc am Abend durch Gretcheńs abweisende Haltung gemerkt hatte, dass seine Reaktion wohl doch irgendwie übertrieben war, beschloss er sie am nächsten Morgen mit einem leckeren Frühstück, bevor sie wieder zum Dienst müssten, zu überraschen. Er nahm die Rose, die sie einfach auf den Küchentisch gelegt hatte, steckte sie in ein Glas und brachte ihr das ganze mit zwei Tassen Kaffee und zwei Crossaint auf einem Tablett ans Bett. Nachdem er sie mit einem Kuss geweckt hatte und er das Tablett aufs Bett gestellt hatte, war ihre Wut, die sie gestern Abend noch hatte plötzlich wie verflogen. Oh ist süss! Er kanńs ja doch! Aber ich gewöhn mich lieber nicht dran... dachte sie während sie in das Crossaint biss. Nachdem sie fertig waren verbrannten sie die Kalorien auch gleich wieder. Am liebsten wäre Gretchen garnicht aufgestanden, als sie anschliessend in seinen Armen lag, aber sie mussten ja zum Dienst. Da sie ohnehin schon spät dran waren, standen sie schnell auf, zogen sich an und fuhren anschliessend sofort in die Klinik.
Währendessen stieg Gabi in Berlin aus dem Flieger. Urlaub war doch teurer als sie gedacht hatte und ihr war das Geld ausgegangen. Ausserdem wollte sie ihren Mann auch nicht zu lange ohne Aufsicht lassen. Wer weis was der alles anstellt, dachte sie sich. Durch die Zeitverschiebung war sie einfach nur müde und wollte so schnell wie möglich ins Bett. Deshalb nahm sie ihr Gepäck vom Band und ging anschliessend raus um mit dem Taxi nach Hause zu fahren. Als sie vor ihrer und Marćs Wohnung ankam, schien niemand da zu sein. Um so besser! Kann ich wenigstens in Ruhe schlafen, dachte sie, liess ihre Koffer im Flur stehen und ging direkt ins Schlafzimmer. Nachdem sie sich ausgezogen hatte, liess sie sich ins Bett fallen und schlief auch sofort ein.


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25.03.2009 10:50
#143 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Schön, dass sie wieder da sind Frau Doktor.” begrüsste sie Sabine direkt freudstrahlend nachdem sie mit Marc ins Stationszimmer gekommen war. “Ja. Ich freu mich auch.” sagte sie und ging zu ihrem Spind. Anschliessend gingen sie sofort zur Visite. Nach dieser verschwand Marc sofort bis zur nächsten OP in sein Büro, um den liegengebliebenen Papierkram der letzten Tage zu erledigen. Gretchen ging in die Cafeteria, um noch etwas zu frühstücken. Denn die Kalorien von heute morgen hatte sie nach dem mehr als heissen Sex danach wieder verbrannt und nun hatte sie wieder Hunger. Sie holte sich ein Brötchen und eine Tasse Kaffee und setzte sich damit an einen der Tische. Kurz darauf kam Mehdi rein und fragte sie, ob er sich zu ihr setzen dürfte. Ich kann ihm ja nicht immer aus dem Weg gehen und ausserdem bin ich im Moment einfach zu glücklich, um irgendjemandem böse zu sein. “Klar! Setz dich!” meinte die junge Ärztin und deutete dabei auf den Platz gegenüber von ihrem. “Und? Wie geht́s dir? Hab das mit dem Mann gehört.” begann der Gynäkologe schliesslich das Gespräch. “Ja. Geht wieder.” erwiederte sie und nahm einen Schluck von ihrem Kaffee. “Das freut mich.” meinte er und lächelte sie dabei an. Okay?! Was wird das jetzt? Hätte vielleicht doch nicht zu nett sein sollen...überlegte sich die junge Ärztin und fragte schnell: “Und bei dir? Wie geht́s Lilly?” weil ihr das ganze dann doch ziemlich peinlich war. Ausserdem guckte sie die ganze Zeit zur Tür, weil sie nicht unbedingt wollte, dass ausgerechnet Marc sie mit Mehdi zusammen sieht. Er hatte zwar noch einiges an Arbeit, aber manchmal ging er auch auf die Terasse, um eine Zigarette zu rauchen. “Der geht́s gut. Ist froh, dass sie ihre Mama wieder hat.” erwiederte Mehdi dann schliesslich und lächelte sie wieder an. Nein! Bitte keine Flirtversuche! “Und du? Bist du auch froh?” fragte sie nachdem wieder zur Türe geschaut hatte. “Was ist denn mit dir los? Du bist ja total nervös.” sagte Dr. Kaan, nachdem er sie eine ganze Weile beobachtet hatte. Ist das der richtige Zeitpunkt ihm zu sagen, dass ich mit Marc zusammen bin? Nein..ich glaube eher nicht! “Ich? Ich bin doch nicht nervös?!” entgegnete sie ihm und lachte dabei ein wenig gespielt, um das ganze ins Lächerliche zu ziehen. Gerade als sie ihm sagen wollte, dass sie jetzt mal wieder zurück an die Arbeit müsste, bestätigten sich ihre Befürchtungen und Marc betrat die Cafeteria. Bei dem Anblick von Kaan und Gretchen wäre ihm beinahe wieder die Zigarette aus dem Mund gefallen. Auch wenn er es nicht zugeben würde, aber seine Eifersucht stieg schlagartig an und er ging schnurstraks zu den beiden rüber. Oh nein! Ich hab́s geahnt! Bitte lieber Gott! Keine Szene...nicht hier vor den ganzen Leuten! Da sie das schlimmste noch verhindern wollte stand sie bevor Marc zu ihnen an den Tisch kam schnell auf und wollte gehen. “Ich weis...die OP wartet...tschuldigung hatte ich ganz vergessen.” sagte sie schnell zu ihrem Oberarzt, weil sie die Befürchtung hatte, dass er gleich wieder jeden Moment von Mehdi wegziehen würde.


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25.03.2009 11:54
#144 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Doch der blieb ganz gelassen und sagte: “Brauchst dich nicht zu beeilen...OP ist noch nicht fertig.” Anschliessend nahm er sich den Stuhl und setzte sich demonstrativ zu Mehdi. “Setz dich doch. War doch gerade so nett.” meinte er und zog ihren Stuhl wieder vom Tisch, um Gretchen zu signalisieren, dass sie sich wieder setzen sollte. Nett? Was ist denn mit dem los? Ist dem das Achterbahnfahren gestern nicht bekommen? Auch Mehdi war erstaunt über die Szene, die sich ihm da gerade bot, sagte aber nichts. Die junge Ärztin nahm daraufhin wieder zögerlich Platz, hatte aber irgendwie scheu ihr Gespräch von eben fortzusetzen. Was zum Teufel hat der vor? Überlegte sie, nachdem sie gesehen hatte, welche Blicke sich die beiden Männer zuwarfen. Oh Gott! Ich muss hier schleunigst weg! Bevor noch ein Unglück passiert! Dachte sie. Nachdem Marc dann auch noch den Mund aufmachte und meinte: “So schweigsam? Sind euch die Gesprächsthemen ausgegangen?” Dabei hatte er wieder dieses provozierende Grinsen im Gesicht. Das ist dann wohl mein Stichwort! Stellte Gretchen fest und meinte sofort: “Nein...aber wir müssen dann auch mal langsam...” Bei den letzten Worten deutete sie zur Tür, um Marc zu signalisieren, dass der Spaß nun vorbei wäre und sie besser gehen sollten. Doch der dachte überhaupt nicht daran und blieb sitzen. “Weist du schon das Neuste?” fragte er Mehdi schliesslich und sah dabei Gretchen an, der er schon die ganze Zeit über unter dem Tisch über die Beine strich. Die junge Ärztin wusste genau worauf er hinaus wollte und stand deshalb auf, zog ihn regelrecht vom Stuhl und meinte: “Die OP wartet! He?” Dabei warf sie ihm einen *genug jetzt* Blick zu und zog ihn bevor er nochmal was sagen konnte aus der Cafeteria.
“Was sollte das?” wollte sie wissen, nachdem sie im Aufzug waren und wieder nach unten fuhren. “Was denn? Ich wollte mich doch nur ein bisschen unterhalten.” meinte Marc und grinste sie an. Ja klar! Und ich bin Madonna! Sie sah ihn mit einem fordenden Blick an und fragte: “Bist du etwa wieder eifersüchtig?” Doch der Oberarzt gab ihr garkeine Anwort und verliess als sich die Türen öffneten einfach den Aufzug. Gretchen stand immernoch etwas verwirrt darüber, dass er sie einfach stehen liess, im Aufzug und schaute ihm nur hinterher. “Ja was ist denn jetzt? Kommst du? Hattest es doch eben so eilig!” meinte er, nachdem er sich nochmal umgedreht hatte. Er IST eifersüchtig! Aber stört mich das? Nee nicht wirklich. Ist ja auch irgendwie süss...dachte sie und verliess ebenfalls den Lift, um ihm in den OP zu folgen.


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25.03.2009 13:51
#145 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Marc! Nicht hier!” wehrte sich Gretchen, als er sie nach Feierabend im Aufzug vernaschen wollte. “Herr Gott! Sei doch nicht immer so verklemmt! Was ist schon dabei?” stöhnte Marc und ging mit seiner Hand in ihre Bluse. Ich BIN NICHT verklemmt! Wie oft denn noch?! “Wenn uns jemand sieht...” erklärte sie und versuchte ein Stück von ihm zu weichen. Was ihr aber nicht ganz gelang, weil sie ihm einfach nicht wiederstehen konnte. Schliesslich gab sie auf. Marc drückte daraufhin kurzerhand den Stop-Knopf und die beiden hatten wilden hemmungslosen Sex im Fahrstuhl. Nachdem sie sich beide wieder angezogen hatten, drückte der Oberarzt die Taste erneut und der Aufzug setzte sich wieder in Bewegung. So als ob nichts gewesen wäre verliess Marc den Lift im Erdgeschoss und zog sich noch den Reissverschluss seiner Hose zu. Gretchen hingegen war die ganze Sache dann doch etwas peinlich. Sie hatte den Eindruck, als ob die wartende Menge genau wusste, was sie gerade dadinne getrieben hätten, lief rot an und machte schnell, dass sie rauskam. Was ist nur in mich gefahren? So was hab ich doch sonst nie gemacht! Aber dieser Mann macht mich einfach nur verrückt! überlegte sie auf dem Weg nach Hause. Marc wollte nach Tagen nochmal in seine Wohnung fahren, um zu gucken was da noch so war. Wenn er vorher gewusst WER da war, hätte er es lieber sein gelassen. Denn als er zur Tür reinkam, entdeckte er im Flur schon die Koffer und ahnte Schlimmes. Seine Befürchtungen wurden bestätigt, als er Gabi schliessend immernoch schlafend in seinem Bett vorfand. Er nahm sich schnell noch ein paar Sachen aus dem Schrank und machte dann so schnell wie möglich, dass er da weg kam. Was sollte er denn jetzt tun? Er hatte fest damit gerechnet, dass Gabi nicht wiederkommen würde, nachdem sie ihn gewissermassen beklaut hatte. Immerhin war sie ja auch 3 Monate weg gewesen. Er wusste...jetzt hatte er ein grosses Problem. Es war gerade so schön mit Gretchen und er hatte es endlich geschafft, dass sie ihm wieder einigermassen vertraut. Wenn er sie jetzt wiedermal enttäuschen müsste, wäre das das Ende! Aber wie sollte er Gabi dazu bringen ihn endlich in Ruhe zu lassen? Tausende von Gedanken schossen ihm durch den Kopf, als er auf dem Weg zu Gretcheńs Wohnung war.
Die war gerade damit beschäftigt ein bisschen aufzuräumen, als es an der Türe klingelte. “Marc! Das ging ja schnell! Ich dachte du wolltest...” weiter kam sie nicht, denn der Oberarzt hielt ihr den Finger auf den Mund und gab ihr einen Kuss, der ihr den Boden unter den Füssen wegzog. Womit hab ich das denn verdient? Nicht, dass es mir nicht gefallen würde, aber... weiter konnte sie nicht denken, weil Marc sie schon auf die Couch gezogen hatte und sie mit Küssen am ganzen Körper verwöhnte. Was ist denn auf einmal mit ihm los? Fragte Gretchen sich, als sie sich anschliessend in den Armen lagen und Marc irgegendwie nachdenklich wirkte. Soll ich ihn drauf ansprechen? Nee lieber nicht... Der Oberarzt überlegte nun schon seitdem er wusste, dass Gabi wieder da ist, wie er sie endgültig loswerden könnte, um Gretchen nicht schon wieder zu verlieren. Plötzlich kam ihm dann eine Idee. Das wäre seine letzte Chance. Also beschloss er sofort Nägel mit Köpfen zu machen. Er stand auf, zog sich an, gab Gretchen noch einen Kuss und ging zur Türe. “Bin gleich wieder da.” kam von ihm nur, bevor er die Wohnung verliess. Okay?! Solangsam wird er mir unheimlich. Erst überfällt er mich beinahe wie ein wildes Tier und dann verschwindet er einfach wieder so. Muss ich das jetzt verstehen?


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25.03.2009 16:28
#146 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

In der Zwischenzeit wurde Gabi langsam wach. Wo bleibt der denn? Ob der wieder bei dieser fetten Kuh ist? Fragen über Fragen quälten die Schwester, während sie am Fenster stand und eine Zigarette rauchte. Plötzlich schmiss sie die Kippe aus dem Fenster und schloss dieses anschliessend. Nachdem sie sich etwas anderes angezogen und ein wenig frisch gemacht hatte, liess sie der Gedanke nicht mehr los, ob sich ihr Mann gerade mit dem Professorentöchterchen vergnügt. Es frass sie innerlich auf und sie musste endlich Klarheit haben. Deswegen gab es nur einen Weg für sie...in die Klinik! Als sie ins Stationszimmer der Chirurgie kam, dachte Sabine sie hätte Halluzinationen und brachte nur ein erstauntes: “Gabi?” raus. “Ja! Wer denn sonst?! Biste jetzt nicht nur blöd sondern brauchst auch ne Brille oder was?” fauchte sie die Schwester an. Sabine konnte sich eine Bemerkung einfach nicht verkneifen: “Warum denn so gereitzt? Läuft wohl nicht so gut mit dem Dr. Meier was?” Dabei grinste sie ihr hämisch ins Gesicht. Denn sie hatte in der letzten Zeit direkt gemerkt, dass er sich in der Zeit ihrer Abwesenheit mit Gretchen köstlich amüsiert hatte. “Misch dich nicht in Sachen ein, die dich verdammt nochmal nix angehen und such dir lieber erstmal selbst einen Mann!” gab sie mehr als gereitzt zurück und verschwand anschliessend genauso schnell wie sie gekommen war. Auf dem Weg zu Marćs Büro traf sie dann auf Nico. “Hallo. Lange nicht gesehen.” kam von dem nur, als er die Schwester erblickte. Auch wenn sie innerlich kochte, versuchte sie freundlich zu sein und meinte: “Ja. Aber in Zukunft werden wir uns wieder öfters sehen.” dabei lächelte sie ihn kurz an. Sie wusste nicht was es war, aber irgendwas gefiel ihr an ihm. “Das freut mich.” entgegnete der junge Arzt mit einem lächeln. Denn auch er schien Gefallen an Gabi zu haben. Deshalb lud er sie auch kurzerhand zu einem Kaffee in die Cafeteria ein. Auch wenn Gabi ja eigentlich zu Marc wollte, aber sie beschloss das zu verschieben und ging mit Nico mit.
Marc fuhr gerade auf den Parkplatz und betrat anschliessend mit einem komischen Gefühl seine Bank. Sollte er Gabi wirklich soviel Geld für ihr Schweigen in den Rachen schmeissen? Und die zweite Frage wäre, ob sie sich überhaupt darauf einlassen würde? Aber es war die einzige Möglichkeit, ausser natürlich zur Polizei zu gehen, die ihm eingefallen war und einen Versuch war es wert, wenn er endlich mit Gretchen glücklich werden wollte. Die ganzen drei Monate, in denen Gabi nicht da war, hatte er sich keine grossen Gedanken darüber gemacht, dass sie vielleicht doch eines Tages wiederkommen könnte. Ein fataler Fehler!! Wie er jetzt zu seinem Leidwesen feststellen musste. Nachdem er an der Reihe war, sprach er die Frau hinter dem Schalter auch direkt an und bat sie darum sein Sparkonto aufzulösen, welches Elke damals für ihn errichtet hatte, für den Fall, dass er mal eine Familie gründet und ein Haus bauen will. Wenn seine Mutter wüsste, dass er dieses Geld jetzt ausgerechnet der Frau geben musste, die sie am meisten hasste, dann wären die Wecheljahre ihr geringstes Problem. Auch ihm war nach wie vor nicht wohl bei dem Gedanken, aber es ging nicht anders! Er überlegte noch ein letztes Mal, bevor er den Stift ansetzte. Doch schliesslich unterschrieb er dann und die junge Frau sagte ihm, dass der Betrag dann in den nächsten Tagen auf seinem Konto verbucht wäre. “Gut.” kam von dem Oberarzt bevor er die Bank wieder verliess. Auf dem Weg zurück zu Gretchen dachte er darüber nach, wie er sich nur so tief in die Scheisse reiten konnte. Hätte er merken müssen, dass Gabi nicht so harmlos ist wie sie aussieht? Oder war es nur eine Frage der Zeit bis sowas mal passiert? Bei seinem Lebenswandel? Vor Gretcheńs Wohnung angekommen, kam er dann zu dem Entschluss, dass an der Situation jetzt eh nichts mehr zu ändern wäre und er nun einfach das Beste drauss machen müsste. Auch wenn er im Moment von allem etwas überfordert zu sein schien, aber eins war für ihn klar: Er wollte Gretchen! Und das würde er sich von Gabi nicht schon wieder zu nichte machen lassen! Mit diesem Gedanken stieg er dann aus und klingelte.


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25.03.2009 18:59
#147 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Mallediven...der Strand dort soll ja traumhaft sein.” schwärmte Nico, nachdem Gabi ihm von ihrem Urlaub dort erzählt hatte. “Ja. Das ist er auch.” erwiederte die Schwester. “Und nun stürzen sie sich wieder gut erholt in die Arbeit?” wollte der Assistenzarzt mit einem lachen wissen. Gabi gab ihm jedoch auf seine Frage keine Antwort und bot ihm stattdessen an *Du* zu sagen. Zunächst war er über ihre offene Art überrascht, aber dann sagte er: “Ich bin Nico.” “Morgen...da hat ne Freundin von mir Geburtstag...hättest du vielleicht Lust mit zu kommen?” fragte die Schwester nach einiger Zeit plötzlich. “Gerne.” kam von dem jungen Arzt begeistert. Er wusste ja nicht, dass sie verheiratet ist und schon garnicht mit WEM, sonst hätte er nie im Leben zugestimmt. “Ich hol dich dann um 7 ab.” sagte er noch, bevor er zurück an die Arbeit musste. Gabi war total hin und weg von ihm und sah ihm noch einige zeit lang nach. Durch dieses nette Gespräch hatte sie ganz vergessen, dass sie eigentich wegen Marc in die Klinik gekommen war. Die Schwester freute sich schon sehr auf den Abend. Denn sie hatte das Gefühl, dass er sich wirklich für sie interessierte und sie nicht nur ein Sexobjekt, wie bei Marc war. Doch bei dem Gedanken an ihn wurde sie auch gleich wieder wütend und beschloss ihn auf keinen Fall kampflos aufzugeben und schon garnicht an so eine. Auch wenn sie mit Nico etwas Spaß hätte...dann würde sie es Marc nur gleichtuen, also wäre nix weiter dabei.
Soll ich ihn fragen wo er die ganze Zeit über war? Besser nicht...will ja nicht als Klette dastehen... überlegte Gretchen nachdem sie abends zusammen mit Marc in ihrem Bett lag. Auch nachdem er schon längst tief und fest schlief, lag sie immernoch wach und dachte darüber nach, was passiert sein könnte, dass er auf einmal so komisch war. Ob er schon die Nase von mir voll hat? Doofe Idee! Sonst wär er ja jetzt wohl kaum hier! Ich sollte vielleicht doch besser schlafen. Heute kann sowieso keinen klaren Gedanken mehr fassen...stellte sie schliesslich fest und schlief dann irgendwann doch noch ein. Dementsprechend war sie am nächsten morgen auch noch ziemlich müde, als Marc sie weckte. Langsam quälte sie sich dann doch aus dem Bett, zog sich an und die beiden fuhren gemeinsam in die Klinik. Dort wurden sie sofort von Sabine hektisch empfangen, da gleich drei RTẂs eintreffen würden und sie sofort in die Notaufnahme sollten. Die beiden zogen sich nur schnell ihre Kittel an und eilten sofort zu den Verletzen.


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26.03.2009 07:02
#148 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Massenkaramboulage auf der A7...3 Tote...8 schwer und 4 leichtverletzte. Das ist einer davon...männlich 46 Jahre...Verdacht auf Rippenbrüche und innere Blutungen.” rasselte Gordon seinen Bericht runter, fand aber anschliessend trotzdem noch die Zeit, um wieder mit Gretchen zu flirten und ihr Komplimente zu machen. Die junge Ärztin bemerkte Marćs Gesichtsausdruck und schlug vor den Patienten schnell in den Behandlungsraum zu bringen, um von dieser peinlichen Situation abzulenken. Nach ein paar Untersuchungen stellten sie dann fest, dass sie sofort operieren müssten. Gretchen war froh, wie der Tag endlich zu Ende war. Als ihnen dann auch noch bei der letzten OP des Tages ein Patient auf dem Tisch wegstarb, war sie völlig mit den Nerven am Ende und wollte nur noch nach Hause. Ich muss endlich lernen damit klarzukommen. Wenn ich eine gute Chirurgin werden will, darf ich das nicht zu nah an mich ran lassen. Der Tod gehört zum Leben nun mal dazu. Dachte sie während sie sich nach Feierabend umzog. Marc kam ebenfalls dazu. Er hatte wohl gemerkt, dass sie das wieder runtergezogen hatte, sagte aber nichts dazu, weil er im Moment wirklich nicht in der Lage dazu war sie irgendwie zu trösten. Stattdessen schlug er ihr vor gemeinsam in ihre Wohnung zu fahren. Gretchen stimmte zu und ging mit ihrem Oberarzt zu seinem Auto.
Mittlerweile war es Abend. Gabi stand vor ihrem Kleiderschrank und überlegte was sie anziehen sollte. Denn sie hatte keineswegs nur vor heute mit Nico auf diesen Geburtstag zu gehen. Nein. Sie wollte es mal wieder so richtig krachen lassen...mit allem drum und dran. Deshalb steckte sie sich, nachdem sie fertig angezogen und gestylt war auch ein paar Kondome in ihre kleine Handtasche. Als sie gerade die Türe schliessen wollte, hörte sie schon die Hupe von Nicós Wagen. “Wow. Du siehst toll aus.” entfuhr es dem Assistenzarzt nur, als sie ins Auto stieg. Gabi strahlte nach diesem Kompliment über beide Wangen. So was hatte sie bis jetzt von Marc noch nie gehört...in all den Jahren wo sie sich kannten. Bei dem Gedanken an ihn wurde sie plötzlich wieder stiller. Nico fragte sie was los wäre, aber die Schwester erwiederte ihm: “Nichts. War gerade nur in Gedanken.” Anschliessend beschloss sie für heute mal nicht mehr über Marc nachzudenken und den Abend einfach mal zu geniessen. “Da vorne ist es.” sagte Gabi, nachdem Nico Sophiés Haus näher kam. Der Assistenzarzt parkte daraufhin seinen Wagen auf dem Bordstein und beide stiegen aus. Wie es halt unter Frauen so üblich ist begrüssten sich Sophie und Gabi erstmal mit Küsschen hier Küsschen da. Nico stand erstmal daneben wie bestellt und nicht abgeholt und sagte nichts. Nachdem die Schwester seinen Gesichtsausdruck gesehen hatte, zog sie ihn dann kurzerhand zu sich und stellte ihn ihrer Freundin vor. Sophie schaute sie daraufhin erstaunt an und wollte gerade etwas sagen, aber als Gabi ihr einen *wir reden später darüber* Blick zu warf, gab sie ihm die Hand und meinte: “Freut mich. Sophie.” Anschliessend bat sie die beiden rein. “Was ist mit Marc?” fragte ihre Freundin sie dann schliesslich doch, als Nico mal kurz zur Toilette war. “Der hat Nachtdienst! Dafür hab ich Nico mitgebracht..” sagte die Schwester schnell. Von Sophie kam nur ein kurzes “Aha?!” Denn ihre Freundin war jetzt schon über ein halbes Jahr verheiratet und abgesehen vom Tag der Hochzeit, hatte sie ihren Mann danach nicht ein einziges mal zu Gesicht bekommen. Das ganze war ihr sowieso schon von Anfang an komisch vorgekommen. Denn ihr Mann war nicht mitten in der Hochzeitsfeier abgehauen und hatte sich irgendwo anders bis zur Besinnungslosigkeit besoffen, so dass man die Fahne noch zwei Tage später hätte riechen können. Und nun tauchte Gabi hier mit einem völlig Fremden auf. Sie beschloss jedoch das Thema lieber zu beenden, denn das hatte letztens schon zum Streit zwischen den beiden Frauen geführt. Nachdem Nico von der Toilette wiederkam, nutzte Gabi die Gelegenheit, zog ihn zu sich und knutsche ihn ab. Als Sophie das jedoch sah war es für sie jedoch vorbei und sie zog ihre Freundin erneut beiseite. “Sag mal...muss das sein?” Da die Schwester mittlerweile auch schon einiges an Alkohol intus hatte meinte sie: “Mach dich mal locker...seit wann biste denn so spiessig?” Da sie Situation nicht kannte meinte Sophie: “Ich bin weder spiessig noch verklemmt! Aber das geht nun wirklich zu weit...nur weil Marc...” weiter kam sie nicht denn Gabi unterbrach sie: “Ach! Was weist du denn schon? Also halt dich daraus!” Anschliessend ging sie wieder zurück Nico und sagte ihm, dass sie nach Hause wollte. Der schaute sie zwar verwundert an, stand aber dennoch auf und ging mit ihr zur Tür. Sophie sah ihr nur fassungslos hinterher, wie Gabi sich regelrecht an den jungen Mann ranschmiss.


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26.03.2009 18:40
#149 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Auf der Fahrt nach Hause strich sie ihm dann fortwährend über die Beine. Irgendwann bog Nico dann in einen Feldweg ein und hielt an als sie weit genug von der Landstrasse entfernt waren. Nachdem er den Motor ausgeschaltet hatte, fielen beide direkt übereinander her. Sie kletterten auf die Rückbank seines schwarzen VW Golf und hatten wilden Sex. Nachdem beide wieder normal atmen konnte, zog Gabi sich ihren Rock wieder hoch und Nico seine Hose. Anschliessend startete er den Motor und fuhr los. Gabi hatte sich nicht zuviel versprochen. Er sah nicht nur gut aus, er war auch gut im Bett. Sichtlich zufrieden darüber, dass sie doch noch auf ihre Kosten gekommen war, legte sie sich ins Bett und schlief ein. Anders als Nico. Der lag noch einige Zeit wach und dachte über den Abend und seinen Ausgang nach. Auch wenn es nur “Sex” war, aber irgendwie wollte ihm diese Frau nicht aus dem Kopf gehen und das obwohl er sie eigentlich kaum kannte.
Inzwischen waren drei Tage vergangen, seitdem Marc wusste, dass Gabi wieder in Deutschland war und er hatte sie ausser das eine mal in seiner Wohnung nicht mehr gesehen. Nicht dass er irgendwie besonders scharf darauf gewesen wäre ihr über den Weg zu laufen, aber mittlerweile wusste er dass diese Frau mit allen Wassern gewaschen ist und er vermutete, dass sie wieder irgendwas ausheckt. Doch als er nach einer OP in sein Büro wollte und er die Türe aufmachte, hätte er sich am liebesten selber dafür verflucht auch nur einen Gedanken an sie verschwendet zu haben. Denn dort sass sie an seinem Schreibtisch mit den Füssen darauf und feilte an ihren Fingernägeln rum. Am liebesten hätte er die Türe gleich wieder geschlossen, aber er erinnerte sich daran, dass er das ja eigentlich entgültig mit ihr klären wollte und beschloss deshalb es so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Nachdem sie ihn auch gesehen hatte, stand sie sofort auf und ging auf ihn zu. “Ich hab dich vermisst.” säuselte sie ihm ins Ohr und wollte ihn küssen. Doch Marc schob sie sofort weg und meinte nur kühl: “Ich dich aber nicht.”


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27.03.2009 07:03
#150 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Bevor er zu seinem “Angebot” kam, sprach er sie erstmal auf die 50.000€ an, die sie ihm gewissermassen geklaut hatte. “Ich hoffe es hat dir wenigstens Spaß gemacht mein Geld unter die Leute zu bringen.” sagte er mit einem ironischen Unterton. Gabi hatte das ebenfalls so verstanden und erwiederte zickig: “Sei doch froh, dass ich für 3 Monate weg war, so hattest du wenigstest freie Bahn bei dem dicken Haasen.” “Es wäre noch besser gewesen wenn du auch einfach da geblieben wärst.” murmelte Marc vor sich hin, während er irgendwas ausfüllte. Gabi jedoch hatte das gehört und fing sofort wieder an zu keifen: “Das hättest du wohl gerne! Aber das kannst du vergessen! Wir haben eine Abmachung! Und das heisst keine Techelmechtel mit dem dicken Haasen mehr! Klar?!” Gabi hatte sich mittlerweile richtig in Rage geredet, weil sie sich wieder vorstellte, was die beiden alles miteinander angestellt haben könnten, während sie nicht da war. Doch Marc regagierte garnicht darauf und füllte weiter den kleinen Schein vor sich aus. Plötzlich wurde es Gabi zu bunt. “Kannst du mir auch mal zuhören, während ich rede. Dein Schreibkram hat Zeit bis später!” meinte sie und fügte dann noch hinzu, nachdem sie näher hingesehen hatte: “Was schreibst du da eigentlich die ganze Zeit?” Noch während sie das sagte, riss sie das kleine Blatt Papier vom Schreibtisch und sah es sich an. “Ein Scheck über 250.000€ ?” fragte sie ungläubig. Das war Marćs Stichwort. Er stand auf, kam um den Schreibtisch rum und lehnte sich dagegen. “Es gehört dir....unter der Bedingung, dass du noch heute deine Sachen packst und Berlin verlässt.” schlug er ihr schliesslich vor.


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