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Dornröschen Offline

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12.07.2009 23:38
#876 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Er entschloss sich dann dafür, bevor Gretchen noch wach würde. Immerhin brauchte sie auch mal Schlaf. “Na mein Kleiner...Kannst wohl auch nicht schlafen...Kein Wunder...Wir Meieŕs sind halt nachtaktiv.” sagte er zu seinem Sohn, als er ihn auf dem Arm liegen hatte. Anschließend nahm er ihn mit ins Stationszimmer, mit dem Ziel, dass Gretchen mal ruhig schlafen könnte. Dort setzte er sich dann an den Schreibtisch und setzte Jan-Luca auf seinen Schoß. Da er noch einiges an Papierkram zu erledigen hatte, wollte er das nebenbei machen. Doch der Kleine machte ihm einen Strich durch die Rechnung und griff immer nach dem Kulli in Marćs Hand. “Den kannst du nicht haben.” meinte der Oberarzt und versuchte anschließend weiter zu arbeiten. Doch Jan-Luca hatte andere Pläne. Ihm war langweilig. Deshalb entschloss er sich dann auch kurzerhand dazu den Schreibtisch etwas “auf zu räumen”. Schließlich legte Marc dann die Unterlagen weg, bevor sein Sohn die auch noch in die Finger bekommen würde. “Na schön. Und was machen wir beiden hübschen jetzt?” “Daraufhin lachte Jan-Luca kurz.
Währenddessen wurde Gretchen plötzlich wach und erschrak sich fürchterlich als sie das leere Bett erblickte. Wo ist mein Baby? Wie von einer Tarantel gestochen stürmte sie aus dem Zimmer und rannte anschließend über die halbe Station. Er muss doch hier irgendwo sein! Oh mein Gott! Was ist wenn ihm was passiert ist?! Im Stillen malte die junge Mutter sich schon das schlimmste aus. Als sie dann am Stationszimmer vorbei kam, entdeckte sie dort Marc. Sie wollte gerade rein um ihn zu fragen ob er wüsste wo ihr Sohn wäre, als sie Jan-Luca lachen hörte. Gott sei Dank! In dem Moment fiel ihr eine ganze Lawine von Steinen vom Herzen. Gleichzeitig fragte sie sich aber auch warum Marc ihren Sohn einfach aus dem Bett geholt hatte.


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13.07.2009 00:27
#877 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Soll ich da jetzt reingehen? Sie scheinen ja irgendwie beschäftigt zu sein... Sie warf dann einen vorsichtigen Blick um die Ecke und sah, dass Marc mit Jan-Luca spielte. Hab ihm wohl unrecht getan...Er kann doch irgendwie mit Kindern umgehen...So wie mein Kleiner lacht scheint jedenfalls sehr viel Spaß zu haben bei...ja bei was auch immer! Denn was genau die beiden da veranstalteten konnte sie nicht sehen. Nachdem sie die beiden dann eine Weile beobachtet hatte, packte sie dann doch die Neugier und sie ging ein paar Schritte näher auf sie zu. Jan-Luca entdeckte seine Mutter zuerst und verriet sie auch gleich, weil er kurz: “Ma-ma!” mit seiner Piepsstimme sagte. Marc sah sich daraufhin erstmal im Raum um und erschrak fürchterlich als er in einer Ecke Gretchen erblickte, weil er schon damit rechnete, dass sie sich jetzt tierisch aufregen würde.
“Ähm...Er war wach und du hast geschlafen...und da dachte ich...”
Gretchen unterbrach ihn dann. “Schon okay.” sagte sie und nahm sich anschließend einen Stuhl um sich zu den beiden zu setzen. Den Oberarzt wunderte ihre Reaktion zwar dennoch sagte er nichts. Eine Weile herrschte schweigen. Scheint ihm irgendwie unangenehm zu sein, dass ich hier bin... stellte sie fest und musterte Marc.
Doch der fasste ihren Blick anders auf und wollte ihr den Kleinen zurück geben. “Oh sorry! Hier!”
“Musst du nicht.” war die knappe Antwort der Mutter nur. Anschließend siganliserte sie ihm, dass sie nicht dagegen hätte, wenn er Jan-Luca noch eine Weile bei sich behält.
“Ihr scheint ja Spaß zu haben und das mitten in der Nacht.” Sie gähnte kurz und fragte anschließend: “Was spielt ihr denn schönes?”
“Och! Die Büroklammern scheinen irgendwie ziemlich interessant für ihn zu sein.” gab Marc kurz zurück. Mittlerweile wurde der Kleine dann doch müde und er gähnte. “Spielen macht ihn immer müde.” meinte Gretchen kurz dazu.
“Aha...”
“Er scheint dich zu mögen...”
“Kann schon sein...”
So sehr sie sich auch bemühten, aber die beiden brachten einfach kein “normales” Gespräch zu stande. Das kann doch nicht angehen! Wir sind immerhin die Eltern und wir schaffen es noch nihct mal mehr als 3 Worte miteinander zu wechseln?! Okay...ich hab das erst spät eingesehen, aber die beiden scheinen sich echt zu verstehen. Hätt ich ehrlich gesagt nicht gedacht...


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13.07.2009 01:17
#878 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Ja...Ich glaub ich leg ihn dann mal wieder zurück ins Bett...Hast ja sicher auch noch zu tun...hier.” sagte Gretchen dann als sie merkte, dass es keinen Sinn hatte und nahm Jan-Luca anschließend von Marćs Schoß runter.
“Hmmm....” meinte der nur. Es hat wohl wirkllich keinen Sinn... dachte sie und ging dann mit ihrem Sohn auf dem Arm Richtung Tür. Dort drehte sie sich nochmal um und meinte: “Ach ja! Danke, dass du auf ihn aufgepasst hast.” “Kein Problem.” war der knappe Kommentar des Oberarztes dazu bevor sie das Zimmer verließ.
Nach zwei weiteren Tagen konnte Jan-Luca dann entlassen werden und alles ging wieder seinen gewohnten Gang. Nach einigen weiteren Treffen mit Lisa entschied Gretchen sich dann dazu, dass sie versuchen würde die Kleine ganz zu sich zu nehmen. In Pflege. Deshalb vereinbarte sie auch schnellstmöglichst einen Termin mit dem Jugendamt. Da sie Jan-Luca nicht unbedingt mit nehmen wollte bat sie Kati auf ihn aufzupassen. “Klar! Mach ich!” sagte sie junge Frau nur kurz und wünschte der jungen Ärztin als sie aus der Türe rausging viel Glück. “Danke. Kann ich brauchen.” meinte Gretchen und schloß die Türe.
“So und was machen wir jetzt?” fragte Kati dann ihr Patenkind. Plötzlich kam ihr eine Idee. “Wir könnten deinem Papa eigentlich mal wieder einen Besuch abstatten. Der hat dich ja ewig nicht gesehen.” meinte sie dann während sie dem Kleinen Jacke und Mütze anzog. Denn Gretchen hatte Kati bewusst nichts von Szene nachts im Stationszimmer erzählt. Auch von dem Streit im Aufzug wusste die junge Frau nichts. Deshalb war sie auch in dem Glauben, dass Marc seinen Sohn monatelang nicht mehr gesehen hätte. Nachdem sie den Kleinen dann komplett angezogen hatte setzte sie ihn in den Buggy und machte sich auf den Weg zu Marc.


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13.07.2009 02:01
#879 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Der saß gerade auf der Couch und schaute fern, als es plötzlich an der Türe klingelte. “Verdammt noch mal! Ich hab dir doch gesagt...” schnautze er sofort drauf los, während er noch dabei war die Türe zu öffnen, weil er dachte es wäre wieder sein nervender Nachbar. Doch als er sah, WER da vor ihm stand, verstummte er sofort. “Muss du immer so unfreundlich sein?! Außerdem flucht man nicht vor Kindern!” sagte Kati und fuhr anschließend mit dem Buggy in die Wohnung. “Kati?” sagte Marc nur und schaute ihr hinterher. Der kleine Jan-Luca sah sich nur kurz um. Diese Umgebung war ihm irgendwie fremd. “Nee! Der heilige Geist! Was glotzt du so? Noch nie DEIN Kind gesehen?! Ich dachte mir wir kommen mal vorbei.” Der Oberarzt sagte eine Weile nichts und schaute nur das Kleinkind an, was da im Wagen saß und genüsslich sein Brötchen futterte. “Groß geworden was?” fragte die junge Frau. Immerhin war Kati ja schon monatelang nicht bei ihm gewesen mit seinem Sohn. Deshalb fragte er auch geraderaus: “Hat dein plötzlicher Besuch irgendeinen bestimmten Grund?” “Ein bisschen mehr Begeisterung bitte!” erwiderte Kati grinsend und nahm Jan-Luca anschließend aus dem Sportwagen. “Äh...Was wird das?” wollte der Oberarzt unsicher wissen, als sie ihm das Kleinkind einfach in den Arm drücken wollte. “Ich dachte du freust dich ihn zu sehen...” meinte die junge Frau etwas irritiert. “Schon, aber...” weiter kam er nicht. “Nix aber! Ich hab jetzt genau...(sie schaute auf die Uhr)...4 Stunden Zeit! Also...” sagte sie und nahm anschließend auf der Couch Platz. Marc stand immer noch mit dem Kind auf dem Arm da und schaute ihn an. Jan-Luca schaute ihn ebenfalls mit seinen großen grünen Augen an und sagte anschließend: “Ma-ma.” “Nein Janni. Das ist nicht die Mama, sondern...” Weiter kam Kati dann auch schon nicht mehr, denn der Oberarzt unterbrach sie. “Kati! Lass das!” Anschließend ging er zur Couch und drückte ihr das Kind regelrecht in die Hand. “Wieso?” wollte die junge Frau erstaunt wissen. “Weil...” Er brach seinen Satz ab und stellte ihr stattdessen eine Frage: “Weis Gretchen, dass du hier bist? Doch bestimmt nicht!” Sie schwieg. “Hmm...dacht ich mir...Du gehst jetzt besser wieder. Hab sowieso keine Zeit...im Moment.” meinte Marc. Kati sah auf den Fernseher, der immer noch lief. “Oh ja! Du bist wirklich SEHR beschäftigt!Ich seh́s!”


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13.07.2009 02:26
#880 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Ist doch jetzt auch egal!” erwiderte der Oberarzt. Da es mittlerweile etwas laut geworden war zwischen den Beiden, fing Jan-Luca plötzlich an zu weinen. “Siehst du..(er deutete auf seinen Sohn)...er will auch gehen!” “Er schreit, weil du hier so rumschnautzt! Warum kannst du nicht einmal zu geben, dass du ihn vermisst hast und dich darüber freuen ihn zu sehen?!” fragte Kati mit einem gewissen Unterton. Anschließend ging sie etwas näher zu Marc und flüsterte: “Du bist so ein verlogenes Arschloch!” Dann wendete sie sich dem kleinen zu: “Jan-Luca...Das hast du jetzt nich gehört!” “Bitte was?!” kam von dem Oberarzt nur entsetzt. “Komm! Tu nicht so! Mir kannst du nicht so n Kottelett an de Backe klatschen!” meinte die junge Frau.
Marc stöhnte kurz und fragte anschließend um vom Thema abzulenken: “Willst du was trinken?” Kati grinste ihn zufrieden an und erwiderte: “Geht doch! Ein Wasser bitte! Aber pronto!” Als der Oberarzt dann kurz in der Küche verschwunden war, sprach sie leise dann mit ihrem Patenkind: “Dein Papa lernt dazu...Genauso lernfähig wie du...” Eine Weile saßen sie dann einfach nur neben einander auf der Couch. Kati hatte Jan-Luca nach einer Weile zwischen ihr und Marc platziert. Nur der Kleine hatte andere Dinge zu tun, als ruhig sitzen zu bleiben. Er versuchte sich hoch zu raffen, fiel aber immer wieder auf seinen Hintern zurück. “Was versuchst du da gerade? Für Jump Stile bist du aber echt noch n bisschen zu klein! Das bringt dir Tante Kati in ein paar Jährchen bei!” sagte Kati zu dem Kind dann und stand anschließend auf, um mit ihm an der Hand ein paar Schritte zu gehen. Jan-Luca gefiel das sichtlich und er lachte herzlich. Da Kati mit dem Rücken zu ihm gedreht war, kam dabei ein kleines Lächeln über die Lippen des Oberarztes. Doch plötzlich klingelte das Handy der jungen Frau. Sie setzte den kleinen Jungen zu Marc auf den Schoß und sagte kurz: “Uno Momento.” Anschließend kramte sie nach ihrem Handy und ging schließlich dran. Marc verstand dann nur noch folgendes: “Ja, aber das geht nicht. Ich hab...” “Wichtig?” “Okay. Geben sie mir 10 Minuten.” Nachdem sie aufgelegt hatte, ging sie zum Kinderwagen und nahm die Wickeltasche vom Griff. Marc schaute ihr nur ungläubig dabei zu und fragte: “Äh...Was soll das werden, wenńs fertig ist?!”


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13.07.2009 02:51
#881 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Die junge Frau stellte ihm nur die Tasche vor die Füße und meinte: “Ich muss doch mal ganz kurz weg!” “Äh...Und was ist mit ihm?” wollte der Oberarzt wissen. Daraufhin sagte sie ihm, dass er kurz auf den Kleinen aufpassen sollte. “Dauert auch nicht lange! Versuch mich zu beeilen.” Marc schaute sie erstmal nur entgeistert an. Sie konnte ihn doch nicht einfach so alleine mit seinem Kind lassen! “Kati...Das...” Weiter kam er nicht, denn sie unterbrach ihn einfach wieder: “Alles was du brauchst ist da drin! Ach ja! Und Hunger müsste er auch bald haben...Am besten du gibt́s ihm einen Jogurt oder so was. Das mag er gerne! Und beschäftige ihn am besten irgendwie, dann ist er ganz ruhig! Und Tschüss und viel Spaß euch beiden Süssen!” Sie gab dem Kleinen noch einen kurzen Kuss und verschwand anschließend durch die Türe. Der Oberarzt setzte seinen Sohn kurz auf die Couch und lief zur Türe. Doch von Kati war schon weit und breit nichts mehr zu sehen. Na toll! Die hat echt Nerven! Regte er sich im Stillen auf und schloß die Türe schließlich. Anschließend sah er zur Couch. Der kleine Junge mit der Jeanslatzhose und dem roten Pulli zeigte zur Türe und versuchte irgendwas zu sagen. “Der Meinung bin ich auch! Und was machen wir jetzt?” sagte Marc etwas unsicher und sichtlich überfordert zu dem Kleinen. Was sollte er denn jetzt mit ihm anstellen? Er hatte doch gar keine Ahnung womit er so ein Kleinkind beschäftigen könnte. Damals das im Stationszimmer war doch was anderes gewesen. Es dauerte nicht lange, da fing Jan-Luca wieder an auf der Couch rumzuklettern. Nachdem er dabei fast einen Abflug gemacht hatte, entschied Marc sicher lieber dazu ihn auf den Boden zu setzen. Doch auch dort blieb er nicht auf seinen vier Buchstaben sitzen, sondern raffte sich auf und rutschte auf den Knien zur Erkundungstour durch die Wohnung. Immerhin gab es hier viel zu entdecken. Jede Menge interessante Sachen auf dem Boden, die es zu Hause nicht gab. Denn mittlerweile hatten Kati und Gretchen ihre Habseeligkeiten hochgestellt, um sie vor dem unermüdlichen Entdeckungsdrang des Kleinen zu schützen. Nachdem Marc sah, dass er geradewegs auf die Kabel vom Fernseher zusteuerte, sprang er schnell auf. “Nein! Was machst du denn da? Bleib davon!” sagte er zu seinem Sohn und zog ihn ein Stück zurück.


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13.07.2009 19:49
#882 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Daraufhin beschwerte er sich aber lautstark. “Moment...” sagte Marc kurz und kramte anschließend in der Tasche nach irgendwelchem Spielzeug. Als er dann darin ein kleines Spielzeugauto fand drückte er es ihm in die Hand und meinte: “Hier! Das kanst du haben!” Doch das schien ziemlich uninteressant für Jan-Luca zu sein.
Plötzlich klingelte das Telefon im Arbeitszimmer. Auch das noch! stöhnte Marc. Mittlerweile verfluchte er Kati immer mehr und er schwor sich ihr die Meinung zu sagen, wenn sie zurückkommt. Er wandte sich dem Jungen zu und meinte: “Du bleibst schön hier sitzen. Verstanden?” Anschließend ging er schnell in sein Arbeitszimmer, um abzunehmen. Jan-Luca hatte natürlich nicht verstanden. Er ließ seinen Blick wieder kurz durch die Wohnung schweifen und machte auch direkt das nächste Objekt der Begierde ausfindig. Noch etwas unbeholfen rappelte er sich wieder auf und krabbelte auf das große Regal zu. Denn der silberne BMW, der da unten drin stand sah weitaus vielversprechender aus, als sein kleiner popeliger Opel. Nachdem er dann endlich angekommen war, nahm er sich das Modellauto auch gleich aus dem Regal und “spielte” eine Runde damit. “Auto!” brubbelte er vor sich hin und fummelte daran rum. Die Türen, die sich öffnen und schließen ließen waren am interessantesten für den Kleinen. Nachdem Marc das Telefonat endlich beenden konnte, ging er zurück ins Wohnzimmer und sah schon die Bescherung. Jan-Luca hatte nämlich gerade die Antenne entdeckt und die schien ihn zu stören. “Nein! Was machst du denn damit?” sagte der Oberarzt noch leicht überfordert und wollte ihm das Auto aus der Hand nehmen. Doch da war es bereits zu spät. Der kleine Junge hielt trimphierend die Antenne in der Hand, sah Marc an und meinte nur: “Ab.”


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13.07.2009 20:59
#883 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Der Oberarzt sah sich nur das Auto, welches er noch in der Hand hatte an. “Ja. Jetzt ist es im A......äh...hin! Und jetzt?” Der Kleine aber grinste ihn nur an. Marc stellte daraufhin das schon etwas lädierte Fahrzeug beiseite. Das gefiel Jan-Luca wiederrum überhaupt nicht. Er deutete auf das Regal und meinte wieder: “Auto!” “Ja Auto. MEIN Auto. Hier ist deins.” sagte der Oberarzt und hielt ihm sein Spielzeug erneut hin. Jedoch ohne Erfolg. Denn wieder zeigte der Junge auf das Regal und sagte: “Auto! Da!” Wieder versuchte Marc ihm das auszureden: “Nein! Meins! Verstehst du?” Doch wie zu erwarten brachte das ebenfalls nichts. Nachdem Marc dann am Rande der Verzweiflung angekommen war, sagte er dann: “Ich zeig dir mal ein richtig großes Auto.” Daraufhin schnappte er sich das Kind, seine Autoschlüssel und verließ die Wohnung. Viellicht würde er ihn still kriegen, wenn er ne Runde mit ihm durch die Gegend fuhr.
Nachdem er Jan-Luca dann auf den Beifahrersitz verfrachtet hatte, stellte er aber fest, dass er wohl so was wie einen Kindersitz bräuchte, da ihn sonst nicht anschnallen konnte. Also nahm er das Kind wieder raus und wollte zurück in die Wohnung. Doch der wehrte sich. “Auto.” sagte er wieder und zeigte auf den BMW. Nachdem er ihn weiter genervt hatte, meinte Marc dann: “Na schön.” Er setzte ihn zurück auf den Beifahrersitz, um in der Wohnung nach was zu suchen, wo er den Kleinen drauf setzten könnte, damit er ihn auch anschnallen konnte. “Du bleibst schön hier sitzen. Und geh bloß nirgendwo dran!” meinte er noch bevor er die Türe schloß und schnell zurück in die Wohnung ging.


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13.07.2009 22:16
#884 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Schließlich entschied er sich dann für ein kleines Kissen. “Das müsste gehen.” murmelte er vor sich hin und ging wieder runter. Doch wider Erwarten war Jan-Luca natürlich nicht still sitzen geblieben. Der rote Knopf für die Warnblinkanlage hatte ihn so angelacht, dass er einfach nicht wieder stehen konnte. “Ich hab doch gesagt du sollst überall davon bleiben.” sagte Marc und zog ihn zurück auf den Sitz noch eher dazu kam auch den Knopf für das Dach auszuprobieren. “Du findest das wohl sehr lustig was?” meinte der Oberarzt, nachdem der Kleine ihn angrinste und wieder herzhaft lachte. Nachdem er ihn dann angeschnallt hatte, stieg er ebenfalls ein und fuhr los. Erst hatte Jan-Luca auch Spaß und jutze fröhlich. Doch plötzlich wurde er ruhiger und auch etwas blass. “Nee ne?! Das ist jetzt nicht wahr!” fluchte Marc nachdem sein Sohn ihm auf die roten Ledersitze und in den Fußraum gekotzt hatte. Denn was er nicht wissen konnte: Jan-Luca liebte zwar Autos über alles, aber mit ihnen fahren war immer eine Katastrophe. Irgendwie wurde ihm dabei immer schlecht. “Und wer macht die Sauerei jetzt weg?!” schimpfte der Oberarzt und wurde dabei auch etwas lauter. Das merkte auch sein Sohn. Denn er sah ihn nur mit seinen großen grünen Augen an, als ob er sagen wollte: “Ich kann doch auch nichts dafür. Nicht schimpfen.” Marc stöhnte nur kurz. “Guck mich nicht so an...” sagte er schließlich wieder mit ruhiger Stimme. Jedem anderen hätte er auf der Stelle den Hals umgedreht und ihn anschließend die Kotze eigenhändig auflecken lassen, aber dem kleinen Jungen konnte er irgendwie nicht böse sein und nach diesem reumütigen Blick schon erst Recht nicht! Schließlich fuhr er dann an die nächste Tankstelle und forderte: “Einmal Innenreinigung bitte!” Der Tankwart guckte erstmal als er den kleinen Jungen auf dem Beifahrersitz entdeckte. “Was gucken sie denn so? Noch nie ein Kind gesehen oder was?!” motzte Marc ihn an. Nachdem sein Auto dann wieder “sauber”war, fuhr er wenn er einmal da war auch gleich durch die Waschanlage.


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13.07.2009 23:56
#885 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Mitterweile waren schon über 2 Stunden vergangen als Marc mit Jan-Luca auf dem Arm wieder zurück in seine Wohnung kam. Er hatte mehr als nur die Nase voll und wollte nur noch eins: Dass Kati endlich wiederkam! Denn als Tüpfelchen auf dem I hatte ihn auf dem Rückweg auch noch die Polizei angehalten. Nachdem er denen dann versucht hatte zu erklären warum er keinen Kindersitz hatte, die das aber nicht einsehen wollte, bezahlte er freiwillig das Verwarnungsgeld und wollte nur nach Hause. Dann sollte er ihm lieber da die Bude auf den Kopf stellen! Nachdem er Jan-Luca wieder zurück auf die Couch gesetzt hatte fing der Kleine dann auch noch zu allem Überfluss an zu weinen. “Was hast du denn jetzt schon wieder?” fragte der Oberarzt mittlerweile reichlich genervt. Er gab ihm Spielzeug, aber das brachte nichts. Schließlich kam ihm dann die Idee, dass er vielleicht Hunger haben könnte, nachdem er gerade seinen Mageninhalt in seinem Auto entlernt hatte. Als er jedoch einen Blick in den Kühlschrank warf stand er schon vor zwei Problemen: 1. Was gibt Mann so einem kleinen Kind zu essen? Und 2. Wenn Mann außer 2 Flaschen Bier, 3 Flaschen Wasser und ner halben schon fast “lebenden” Pizza nichts im Kühlschrank hat? Die Lösung: Einen Schokopudding den Mann noch in der hintersten Ecke irgendwo findet! “Der müsste gehen...” murmelte er vor sich hin, nahm einen Löffel aus der Schublade und ging anschließend wieder zu dem Kleinen. Mit den Worten “Guten Hunger” drückte er ihm dann beides hin die Hand und schaltete den Fernseher an.


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14.07.2009 00:31
#886 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Doch keinen Hunger?” fragte der Oberarzt als Jan-Luca ihn dann mit großen Augen anschaute. Daraufhin hielt sein Sohn ihm beides hin, um ihm zu signalisieren, dass er das nicht alleine könnte. Doch Marc verstand ihn nicht und meinte: “Was willst du?” und wandte sich wieder dem Fernseher zu. Nachdem der Kleine dann ungemütlich wurde und ihn ein paar mal am Hosenbein zog, versuchte er dann doch herauszufinden was er von ihm wollte. Schließlich öffnete er ihm dann den Becher und gab ihm den wieder in die Hand. “So jetzt aber!” Ein Fehler! Denn Jan-Luca konnte zwar schon alleine essen, aber halt noch nicht gut. So landete dann die Hälfte des Puddings nicht in seinem Mund sondern im Gesicht und was noch viel schlimmer war auf der Couch und auf Marćs Hose. “Hast es wohl auf mich abgesehen was?”fragte der Oberarzt dann, während er sich den Pudding von der Hose wischte. Der Kleine schaute ihn nur an und lachte wieder herzhaft. “Du findest das wohl sehr witzig was?! Du sollst das Zeug essen und nicht in der Gegend verteilen!” meinte er während er auch noch seine Couch von den Puddingresten befreite. “Guck so...” sagte er und wollte gerade den Löffel ansetzen als Jan-Luca ganz paschalike seinen Mund öffnete. “Auch das noch...” murmelte der Oberarzt vor sich und gab dann seinem Sohn die letzten paar Löffel von dem Pudding.


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14.07.2009 00:56
#887 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Mittlerweile war es schon fast abends und Marc wurde langsam ungeduldig. Von wegen dauert nicht lange! Die kann was erleben! Fluchte er im Stillen während er mit seinem Sohn auf der Couch saß und fern schaute. Jan-Luca wurde mittlerweile müde. Schließlich schlief er dann im sitzen ein und rutschte mit seinem Kopf nach einiger Zeit zur Seite zu Marc. Der guckte erstmal erstaunt, weil er zu sehr vertieft in das Fernsehprogramm gewesen war, ließ ihn aber dann doch angekuschelt an sich liegen. Eine Weile beobachtete er den kleinen Jungen mit seinen dunkel-blonden leicht lockigen Haaren und musste irgendwie lächeln. Er sah wirklich friedlich aus, wenn er schlief, was man ja im wachen Zustand nicht gerade behaupten konnte, denn er hatte ihn in den 4 Stunden in denen die beiden jetzt alleine waren ganz schön auf Trab gehalten. Deshalb gähnte er auch dann kurz und schlief ebenfalls neben seinem Sohn ein.
Geweckt wurde er dann durch das Klingeln an der Türe. Denn Kati hatte sich endlich von ihrem Termin loseisen können und stand nun vor der Türe, um den Kleinen wieder abzuholen. “Und hattet ihr Spaß?” fragte sie den noch halb verschlafenen Marc. Nachdem er wieder einigermaßen wach war meinte er dann ziemlich ironisch: “Oh ja! Und wie! Kann mich gerade nur nicht entscheiden was spaßiger war...Dass er mir erst die halbe Bude auf den Kopf gestellt hat, ins Auto gereiert hat oder mich mit Schokopudding eingesaut hat?!” “Ach! Stell dich nicht so an! So schlimm wird́s schon nicht gewesen sein!” Sie drückte sich an ihm vorbei in die Wohnung und sah dort Jan-Luca noch immer friedlich schlummernd auf der Couch liegen. Marc lachte kurz und erwiderte: “Tzz...Hast du ne Ahnung!” “Weis gar nicht was du hast?! Er schläft doch!” meinte sie dann noch. “Ja! Jetzt! Endlich!” stöhnte der Oberarzt. Kati wollte gerade noch etwas zu ihm sagen, aber da klingelte ihr Handy schon wieder. Bevor sie abnehmen konnte sagte Marc noch schnell: “Aber diesmal nimmst du ihn mit!” Die junge Frau schaute ihn nur kurz böse an und ging dann ran.


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14.07.2009 01:10
#888 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Es war Gretchen, die sie fragte wo sie mit ihrem Sohn so lange wäre. Da sie den Lautsprecher angeschaltet hatte, weil sie gerade damit beschäftigt war die Sachen des Kleinen wieder einzupacken konnte Marc jedes Wort mit hören.
Gretchen: Hast du mal auf die Uhr geguckt?!
Kati: Nee! Hab keine!
Gretchen (wütend): Kati! Lass deine dummen Witzchen! Ich hab mir verdammt noch mal Sorgen gemacht! Wo ist Jan-Luca? Geht́s ihm gut?
Kati: Ja...Alles im grünen Bereich...Er scheint heute sehr viel Spaß gehabt zu haben!
Daraufhin sah Marc entgeistert zu ihr rüber, weil er so wie er Kati kannte ihr durch aus zu traute, dass sie Gretchen nun sagt wo ihr Sohn den halben Tag verbracht hatte. Doch Kati sagte ihr, dass sie noch mit ihm im Park wäre.
Gretchen (entsetzt): Im Park?! So spät noch?! Hat er denn wenigstens eine Jacke an und seine Mütze und seinen Schal?
Kati (stöhnte): Jaaa....
Gretchen: Gut. Dann komm jetzt nach Hause...Er hätte eigentlich schon längst im Bett sein müssen!
Daraufhin packte Kati auch noch die restlichen Sachen zusammen und anschließend vorsichtig das Kind in den Wagen. “Bis demnächst...” flüsterte sie Marc noch zu während sie zur Türe ging.
Gretchen: Kati?
Kati: Ja?
Gretchen: Mit wem hast du da geredet? Wo bist du?
Mittlerweile wurde Gretchen recht ungemütlich.
Kati: Äh...Mit....einem Kollegen...ja genau!
Nachdem die junge Frau dann das Gespräch endlich beendet hatte, fragte Marc sie warum sie Gretchen nicht die Wahrheit gesagt hätte. “Hab einfach noch nicht den richtigen Zeitpunkt abgepasst! Weist ja wie sie drauf ist!” erwiderte sie nur, bevor sie zur Türe ging. “Gibt es den überhaupt?” fragte Marc daraufhin mit leiser Stimme und für Kati schien es in diesem Moment so, als ob er fast ein bisschen verzweifelt wäre.


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14.07.2009 01:39
#889 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Deshalb legte sie ihm ihre Hand auf die Schulter und sagte: “Ich mach das schon...Vertrau mir!” Da er vor Kati nicht zugeben wollte, dass er doch irgendwie Spaß mit seinem Sohn hatte, sagte er nur kurz: “Ja dann...Komm gut nach Hause...” Die junge Frau schüttelte nur kurz mit dem Kopf und meinte dann: “Bis demnächst.” Als sie schon fast die Türe geschlossen hatte hielt der Oberarzt sie nochmal zurück. Er ging zu dem Regal nahm das kaputte Modellauto raus und gab es Kati. “Was soll ich damit?” “Kann er haben!” erwiderte Marc und deutete auf seinen noch immer tief und fest schlafenden Sohn. “Du hast den Kleinen doch ganz schön gerne was?!” fragte sie daraufhin nur mit einem ziemlichen breiten Grinsen und durchbohrte ihn dabei mit ihrem Blick. “Ist ja sowieso schon kaputt! Ob ich es jetzt wegschmeisse oder er spielt damit...kommt auf́s selbe raus!” sagte er und versuchte dabei möglichst gleichgültig zu wirken, was ihm aber nicht so ganz gelang. Denn Kati lächelte ihn nur kurz und meinte: “Ich werd́s ihm dann morgen geben...Er wird sich bestimmt freuen!” Der Oberarzt nickte nur kurz und schloß anschließend die Türe hinter den Beiden.
Als Kati dann zurück in die Wohnung kam merkte sie direkt dass Gretchen offenbar verärgert war. “Tut mir Leid...Aber ich hab halt gedacht ein bisschen frische Luft tut ihm gut.” meinte Kati dann vorsichtig nachdem sie ihr näher kam. “Schon gut!” kam von der jungen Ärztin nur. Daraufhin setzte sich ihre Freundin zu ihr.
“Und? Wie waŕs bei deinem Termin?”
“Frag nicht!!”
“Holla! Was geht denn jetzt ab?!”
“Sorry! Nix gegen dich, aber ich ärgere mich immer noch über die Tante vom Jugendamt!” Blöde Schnepfe! Stabile familiäre Verhältnisse! Dass ich nich lache! Hat Lisa die im Heim etwa! Nee! Da ist ist sie mit jeder Menge anderer Kinder und geht vollends unter! Die haben Nerven echt! Wo soll ich denn bitte von heute auf morgen einen Mann herkriegen? Beim Bäcker um die Ecke oder was?!


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14.07.2009 02:06
#890 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Kati riss sie dann aus ihren Gedanken. “Was haben die denn gesagt? Erzähl doch mal!” Daraufhin erzählte Gretchen ihr von dem Gespräch und regte sich anschließend noch immer tierisch auf. “Die spinnen doch! Bei mir hätte und Jan-Luca hätte sie es besser, als sie es im Heim je haben könnte!”
“Und was hast du jetzt vor?” Wenn ich das wüsste...Die einzige Möglchkeit die ich hab ist so schnell wie möglich einen zu finden, der mich heiratet. Aber wen? Während sie so nachdachte kam ihr dann eine Idee. Es ist zwar ein bisschen unkonventionell, aber es ist meine einzige Chance! Ich muss er zumindestens versuchen! Nur wie frag ich so was am besten? Ach scheiße! Wiedermal riss ihre Freundin sie aus ihren Gedanken. Nachdem die junge Ärztin ihr dann von ihrem Plan erzählte unterbrach Kati sie dann mittendrin.
“Nee ne?! Das ist jetzt nicht dein Ernst oder?!” Ich weis es wäre viel verlangt aber er hat mir doch damals mit Lisa schon mal geholfen...Warum nicht jetzt auch?
Kati sah Gretcheńs Gesichtausdruck und zeigte ihr prompt einen Vogel. “Gib Vögelchen Wasser! Das kannste echt nicht bringen!” Wieso denn nicht? “Nee Gretchen! Echt nicht!”
“Und warum nicht? Was ist denn dabei? Ist doch eh alles nur auf dem Papier.”
“Ich fass es nicht! Die meint das tatsächlich Ernst!” murmelte Kati daraufhin vor sich her und fasste sich kurz an die Stirn. Anschließend wandte sie sich ihrer Freundin zu und meinte: “Das kannst du echt nicht von ihm verlangen!”
“Aber ich hab Lisa gerne und will sie ganz bei mir haben! Und das ist meine einzige Chance!”
“Du kannst aber nicht immer nur an dich denken!” Tu ich doch gar nicht!
“Für Marc würde sich doch in Prizip gar nichts ändern. Gut. Vielleicht müssten wir die erste Zeit “zusammen wohnen” wegen der Kontrollen und so, aber danach lief alles wieder seinen gewohnten Gang!”
“Du musst völlig durchgeknallt sein! Also ich bin bestimmt nicht spießig! Aber du kannst ihm doch nicht alles ernstes vorschlagen eine Scheinehe mit dir einzugehen! Der liebt dich man!! Und du liebst ihn!! Das geht einfach nicht!!!” Mittlerweile war Kati stinksauer geworden, weil sie Gretchen einfach nicht verstand. “Erst enthälst du ihm fast ein Jahr lang seinen Sohn und guckst ihn mit dem Arsch nich an und jetzt kommst du mit sowas an!! Sorry! Aber du bist echt nicht mehr normal!”


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14.07.2009 02:48
#891 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Gretchen wurde nun auch sauer. “Ja! Er liebt mich! Das weis ich mittlerweile und ich weis auch, dass ich Fehler gemacht hab! Fehler...die ich niemals mehr gut machen kann!”
“Wenn du das weist, warum sitzt du dann noch hier? Beweg deinen Arsch, fahr zu ihm und sag ihm dass dir das alles leid tut und du ne zweite Chance willst!! Hopp Hopp!!” Guter Witz! Nach seiner Ansage neulich? Lieber nich...
“Das geht nicht...” meinte Gretchen dann nach einiger Zeit leise.
“Warum nicht? Jeder macht Fehler! Noch ist es nicht zu spät!”
“Doch ist es...Er will nicht mehr...hat er selbst gesagt...” erwiderte die junge Ärztin leise und mit traurigem Blick zu Boden.
“Wie? Was? Wann? Wo?” Kati war nun vollends verwirrt.
Soll ich ihr das jetzt wirklich erzählen? Ach! Ist jetzt eh alles zu spät und sie wird eh keine Ruhe geben! Und so war es auch. “Gretchen! Spucḱs endlich aus!”
“Ja...Wir hatten einen Streit...vor ein paar Monaten...in der Klinik...”
“Ja? Und? Weiter?”
“Es ging um Jan-Luca...Er hat sich bei mir beschwert, dass er ihn nicht sehen dürfte...”
“Womit er ja wohl auch nicht so ganz unrecht hat! Aber meine Meinung dazu kennst du ja!”
“Ja....Das weis ich jetzt auch...aber leider zu spät...”
“Wie? Zu spät? Gretchen...Sorry aber ich kapier nur Bahnhof im Moment!”
“Zu spät halt.” erwiderte die junge Blonde und erzählte ihrer Freundin daraufhin von dem Streit zwischen ihr und Marc.
Die hatte dazu nur ein kurzes Kommentar: “Glanzleistung! Echt! Kannst stolz auf dich sein!” Denkt die das wüsste ich nicht?! Aber was soll ich denn machen? Verdammt!
“Kannst mir glauben...Das bin ich echt nicht! Aber wie gesagt...Es ist zu spät und das muss ich akzeptieren!”
“Gar nix musst du! Du machst es dir ganz schön einfach! Weist du das?!” Nee! Bestimmt nicht!
“Ich mach es mir überhaupt nicht einfach! Für mich ist das auch nicht leicht...Alleine mit dem Kind...” Kati unterbrach sie. “Also tschuldige mal bitte...aber das biste ja wohl selber Schuld! Musste jetzt nicht jammern! Hättest du von Anfang an...” Nun war es die junge Ärztin die sie unterbrach: “Ja! Hätte hätte!! Hab ich aber nicht!! Hinter her ist man immer schlauer!”
Ihre Freundin schüttelte mit dem Kopf. “Anscheinend nicht! Sonst würdest du nicht auf so ne Schwachsinnsidee kommen! Wie hattest du dir das denn vorgestellt?” Ohne auf eine Antwort zu warten fuhr sie fort: “So ungefähr? Hey Marc! Ist zwar alles blöd gelaufen, aber wenn du mich heiratest darfst du in Zukunft auch deinen Sohn sehen! Oder was?!”


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14.07.2009 03:27
#892 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Nein! Natürlich nicht! Ach! Ich weis es doch auch nicht!”
“Ich aber! Es wäre zum Beispiel mal ein Anfang wenn du den Kontakt zu Jan-Luca zulassen würdest!” Sag mal...Hat die mir nicht zugehört oder was?!
“Das würd ich ja gerne...Aber wenn er nicht will...was soll ich machen? Kann ihn ja wohl schlecht dazu zwingen!”
“Also...Das seh ich anders! Er will schon Kontakt zu seinem Sohn! Das hab ich eben gemerkt!” Hä? Wie eben? Jetzt versteh ich nix mehr! “Kati....?” “Jaaaa?” “Gibt es da vielleicht etwas was du mir sagen solltest?!”
“Okay okay! Ja! Ich war mit Jan-Luca bei Marc und nicht im Park! Zufrieden?!” Ich wusste es!
Ihre Freundin stellte sich schon auf die nächste Standpauke ein und schaute sie erwartungsvoll und auch ein bisschen provozierend an. In Gedanken legte sie sich schon die passenden Worte zurecht, um Gretchen die Meinung sagen. Doch die brauchte sie diesmal nicht.
“Und? Wie hat er...reagiert?”
“Erst war er nich so begeistert, dass ich einfach aufgetaucht bin...Wie du dir sicher vorstellen kannst!”
Gretchen schwieg und sah zu Boden.
Kati beschloss dann wo sie einmal dabei war ihrer Freundin auch gleich die ganze Wahrheit zu sagen. “Du hast was?!” entrüstete sich die junge Ärztin als sie hörte, dass Marc mit Jan-Luca über 4 Stunden alleine war.
“Mach kein Drama draus! Ich musste halt kurz weg und wo sollte ich ihn dennsonst lassen? DU warst ja nicht da!!” wehrte Kati sich sofort. “Und außerdem...Ist ja nix passiert! Wie du siehst (sie deutete auf den immernoch schlafenden Jan-Luca) ist der Kleine ja noch heil!”
“Ja. Aber trotzdem! Marc hat doch so gar keine Ahnung von kleinen Kindern! Was wäre gewesen wenn...”
“Stell dir vor! Das kann man lernen! Oder wusstet du alles von vorne herrein?”
“Das nicht, aber...”
“Nix aber! Die beiden scheinen gut mit einander ausgekommen zu sein! Und dass obwohl Jan-Luca sich nicht gerade von seiner besten Seite gezeigt haben muss!”
“Wie meinst du das? Er hat sich nicht gerade von seiner besten Seite gezeigt?” fragte die junge Ärztin mehr als erstaunt und blickte sie fragend an.
“Na ja...Erst muss er ihm wohl mal eben die halbe Bude auf den Kopf gestellt haben. Dann hat er ihm in sein Auto gekotzt und zum guten Schluß hat er ihn noch mit Schokopudding eingesaut. Aber soll ich dir mal was sagen?” Ohne auf eine Antwort zu warten fuhr Kati fort: “Auch wenn er ziemlich im Arsch war, aber er hatte Spaß mit seinem Sohn!! Er mag Jan-Luca und der Kleine mag ihn!!”


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14.07.2009 03:41
#893 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Woher willst DU das denn wissen? Ich kenne Marc...Und bei seinem Auto...da versteht er keinen Spaß!”
Nach dieser Bemerkung fasste Kati sich erstmal an die Stirn. “Woher ich das weis?” Sie ging zum Kinderwagen und nahm den silbernen BMW raus. Anschließend hielt sie ihr den unter die Nase und meinte: “Kommt dir der hier irgendwie bekannt vor?!”
“Klar kenn ich den! Der gehört Marc!” Sie sah sich das Auto nochmal genauer an und bemerkte die diversen Kratzer, sowie die abgebrochene Antenne. “Nur...Ich hatte ihn ehrlich gesagt etwas anders in Erinnerung.” fügte sie noch mit einem kleinen Lächeln hinzu.
“Du kennst doch Jan-Luca oder?” erwiderte kati mit einem Grinsen. Oh ja! Er liebt Autos! Oh Gott! Marc hat mit Sicherheit getobt!
“Und? Wie hat er reagiert?” fragte die junge Blonde dann mehr als vorsichtig.
“Na ja...Toll fand er es nicht gerade...”
“Hab ich mir fast gedacht...”
“Aber trotzdem er ihm den geschenkt! Er meinte zwar, dass es jetzt eh schon kaputt wäre, aber das glaub ich ihm nicht!”
“Warum? Wenn er das gesagt hat, wird das schon seine Richtigkeit haben!”
“Also entschuldige, dass ich dir das jetzt so sagen muss, aber du hast nicht nur ein Brett vorm Kopp sondern gleich ne ganze Holzhandlung!!”


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14.07.2009 19:28
#894 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Gretchen konnte nicht mehr als ein entsetztes “Bitte?!” heraus bringen.
“Ja! Ist doch wahr!! Er hat das doch nur gesagt, weil er nicht zugeben wollte, dass er Jan-Luca gern hat! Ich dachte du kennst ihn so gut! Dann müsstest du das doch eigentlich wissen!” Ich geb́s zwar ungern zu, aber wo sie Recht hat, hat sie Recht...Aber das sag ich ihr jetzt nicht! Die junge Ärztin entschloss sich dann erstmal dazu zu schweigen.
“Gretchen! Ich kenne diesen Blick! Und du weist ganz genau, dass ich Recht hab! Also warum sperrst du dich dann weiter so dagegen?” fragte Kati dann nach einiger Zeit.
“Okay! Du hast gewonnen! Ich werde morgen zu ihm gehen und ihm sagen, dass er seinen Sohn sehen kann wenn er will! Zufrieden?!” fragte die junge Blonde mit zickigem Unterton.
“Geht doch! Und wenn du einmal dabei kannst du ihm auch gleich sagen...” Gretchen unterbrach sie, weil sie im Stillen schon wusste was ihre Freundin sagen wollte.
“Vergiss es! Vorbei ist vorbei! Das mit uns wird nix mehr! Er ist nur der Vater meines Kindes und weiter nichts!”
Die junge Frau hatte daraufhin nicht mehr als ein Kopfschütteln übrig. Wieso schüttelt die jetzt mit dem Kopf? Ist doch so! Ist ja wohl nicht umsonst direkt am nächsten Tag mit Laura zusammen gezogen. Nein! Wir sind Eltern...nicht mehr und nicht weniger!
Mit diesem Gedanken stand sie dann am nächsten Morgen auf. Als sie sich gerade auf den Weg in die Klinik machen wollte zögerte sie kurz. Wie soll ich ihm das denn jetzt am besten sagen? Und vor allem was sag ich wenn er mich fragt wieso ich plötzlich meine Meinung geändert hab? Schließlich kam ihr dann zumindestens für ihr erstes Problem eine Lösung und fuhr statt in die Klinik in die Stadt. Als sie dann ihr “Alibi” besorgt hatte machte sie sich auch gleich auf den Weg in die Klinik.


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14.07.2009 20:21
#895 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Herrein.” hörte sie von Marc nachdem sie kurz geklopft hatte, öffnete einen Spalt die Türe und fragte: “Stör ich?”
Der Oberarzt sah erstaunt von seinen Unterlagen hoch. “Gretchen?! Nein...äh...komm rein.”
“Danke.” Die junge Ärztin schob nun auch den Kinderwagen in sein Büro und blieb schließlich an seinem Schreibtisch stehen. Marc wagte einen kurzen Blick auf Jan-Luca und schaute aber dann wieder zu seinen Unterlagen. “Was gibt́s?” fragte er emotionslos. Okay Gretchen...Du hast den Mist verzapft und jetzt musst du sehen wie du das wieder geradebiegst! Also los!
“Äh...Ich wollte dir eigentlich nur was geben.” Sie hielt ihm die Tüte hin.
“Was ist das?” wollte Marc erstaunt wissen und warf einen Blick hinein.
“Es ist zwar nicht der gleiche, aber Silber war leider aus.” erwiderte die junge Ärztin mit einem verschmitzten Lächeln.
Erst jetzt sah er, dass es sich bei dem “Geschenk” um ein neues Modellauto handelte. Einige Zeit herrschte schweigen.
“Wäre aber nicht nötig gewesen...” meinte der Oberarzt dann leicht verwirrt. Woher wusste sie davon? Ob Kati ihr doch erzählt hatte, dass der Kleine gestern bei ihm war? Musste ja schon so sein!
“Ich dachte...das ist das mindeste nachdem Jan-Luca deins zwischen hatte.”
“Wie gesagt...Kein Problem...Aber trotzdem danke.” Wir treten hier auf der Stelle und kommen nicht zu Potte! Ahhhh! Wieso ist das nur so schwierig? Dachte Gretchen nachdem wieder keiner der Beiden etwas sagte. Marc hatte sich in der zwischen zeit wieder seinen Unterlagen gewidmet.


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14.07.2009 22:28
#896 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Ich...Ich bin aber noch wegen etwas anderem hier...” sagte sie dann nach einiger Zeit recht vorsichtig. Der Oberarzt schaute wieder zu ihr hoch. “Das da wäre?” Okay. Plan A ging in die Hose...Wie immer bei mir! Dann muss ich jetzt wohl improvisieren... Sie nahm ihren Sohn aus dem Wagen und meinte: “Dein Sohn hatte wohl Sehsucht nach dir.” Der Oberarzt sah sie erstmal entgeistert an. Denn das war gerade das erste mal gewesen, dass sie Jan-Luca als seinen Sohn bezeichnet hatte. Nachdem er weiterhin nichts sagte, nahm sie gegenüber von ihm auf dem Stuhl Platz und setzte Jan-Luca auf ihren Schoß. Sie atmete noch mal tief durch und begann dann: “Marc...Ich hab viel nachgedacht in der letzten Zeit und ich weis mittlerweile, dass ich ziemlichen Mist gebaut hab. Aber ich finde wir sollten unseren Sohn nicht unter unseren Differenzen leiden lassen. Er braucht uns beide.”
Der Oberarzt legte den Stift weg und zog die Augenbraue hoch. “Aha?!” Begeistert scheint er ja nich gerade zu sein...ich wusste, dass das ne schwachsinns Idee ist! Deshalb stand sie dann auch auf und packte den Kleinen zurück in den Sportwagen. “Ja. Das war es eigentlich was ich sagen wollte...Hab ich ja jetzt. Dann geh ich mal wieder. Mach́s gut.” sagte sie als sie bereits die Türe geöffnet hatte.


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14.07.2009 22:49
#897 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Nachdem Marc dann eingermaßen realisiert hatte was sie da gerade gesagt hatte, stand er schnell auf und hielt sie zurück.
“Gretchen...Warte mal.”
Sie drehte sich kurz um. “Was ist denn?”
“Meintest du gerade wirklich Ernst?”
“Ja...meinte ich.”
“Okay. Und wie hattest du dir das in Zukunft so vorgestellt?” Mist! Für alles hab ich mir ne passende Antwort zurecht gelegt nur dafür nicht!
Weil ihr auf die schnelle nichts passendes einfiel schwieg sie mal wieder.
“Gretchen...ich hab dich was gefragt!”
“Ja....also...ähhh...Ach verdammt! Ich würde mich einfach darüber freuen wenn du Jan-Luca öfters sehen würdest! Ist ja schließlich auch DEIN Sohn und wie ich gehört habe hattet ihr gestern Spaß miteiander...Ich weis, dass das n bisschen spät kommt...Aber lieber spät als nie! Aber natürlich nur wenn du auch Interesse hast deinen Kleinen näher kennen zu lernen und eine Beziehung zu ihm aufbauen willst...” Uff! Das war jetzt schwer! Aber jetzt hab ich́s hinter mir...endlich!! Bin jetzt nur gespannt wie er das sieht... dachte sie und sah ihn erwartungsvoll an.
“Okay...” kam von Marc dann nur kurz. Mehr kann ich dann wahrscheinlich auch nicht erwarten...Na ja...ist immer hin ein Anfang...
“Ruf mich einfach an, wenn du den Kleinen sehen willst...” sagte die junge Ärztin, lächelte ihn kurz an und verließ anschließend sein Büro.
Es vergingen ein paar Tage in denen Marc über Gretcheńs Worte nachdachte. Denn eigentlich mochte er seinen Sohn sehr gerne und hätte gerne Kontakt zu ihm. Deshalb entschied er sich dann auch nach langem Überlegen dazu sie anzurufen.
Gretchen: Haase...
Marc: Ich bińs.
Gretchen: Marc? Bist du das?
Marc: Ja...
Gretchen: Hallo.
Marc: Hallo auch.
Soll das jetzt hier ewig so weiter gehen oder was? Ich frag ihn jetzt einfach mal was er will!


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14.07.2009 23:34
#898 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Gretchen: Weswegen rufst du an?
Marc: Ich...ich wollte dich fragen....
Anschließend vernahm die junge Ärztin vom anderen Ende ein leises Stöhnen. Ob er sich das wirklich nochmal durch den Kopf gehen lassen und Jan-Luca doch sehen will?
Gretchen: Bist du zu Hause?
Marc: Ja.
Gretchen: Gut. Wenn du Zeit hast dann komm ich mit Jan-Luca mal vorbei...wenn du willst.
Marc: Okay. Bis gleich.
Gretchen: Bis gleich.
Nachdem sie aufgelegt hatte zog sie dann ihren Sohn an. “Wir fahren jetzt zu Papa!” sagte sie zu dem Kleinen. “Und benimm dich diesmal.” meinte sie dann noch bevor sie ihn in den Kinderwagen setzte.
Etwa 20 Minuten später stand sie dann mit samt dem Kind vor Marćs Türe und klingelte. Die Begrüßung fiel dann eher mager aus. Mehr als ein kurzes “Hallo” war bei beiden nicht drin.
“Komm doch rein.” meinte der Oberarzt dann, nachdem eine Weile schweigen herrschte und Gretchen mit Jan-Luca immer noch vor der Türe stand.
“Danke.” Die junge ärztin warf bevor sie eintrat erstmal einen vorsichtigen Blick in die Wohnung fragte: “Bist du...allein?” “Wenn du Laura meinst...die ist nicht da...irgendwo in Afrika was ausgraben.” Scheint ihn ja irgendwie nich sonderlich zu interessieren...Aber ist ja jetzt auch egal...Bin wegen Jan-Luca hier und nichts anderem! “Ah...okay.” meinte sie und trat anschließend ein.
“Setzt euch. Willst du...was trinken?” fragte Marc dann.
“Gerne. Ein Wasser bitte.” Anschließend nahm sie mit Jan-Luca auf dem Schoß Platz auf der schwarzen Ledercouch. Der Kleine hielt es aber nicht lange aus still zu sitzen. Denn seitdem er laufen konnte wollte er nur noch eins: Rennen und die Welt erkunden.
“Du...kannst ihn ruhig runter lassen.” meinte der Oberarzt dann aus der Küche mit einem kleinen Lächeln.
“Okay.” kam von Gretchen bevor sie ihren Sohn auf den Boden setzte. Auf seine Verantwortung... Natürlich dauerte es nicht lange bis er sich an der Couch hochzog und dann noch etwas tapsig ein paar Schrittchen lief. Sein Weg führte ihn in die Küche. Kati hatte Recht. Jan-Luca mag ihn wirklich und dass obwohl sie sich ja eigentlich gar nicht kennen...


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15.07.2009 00:05
#899 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Marc staunte nicht schlecht als sein Sohn plötzlich vor ihm stand und ihn angrinste. “Na du.” meinte der Oberarzt und “führte” ihn anschließend zurück ins Wohnzimmer. “Hat ja wirklich wieder Fortschritte gemacht.” meinte er dann nachdem er sich zu Gretchen auf die Couch gesetzt hatte und ihr das Glas in die Hand gab. Wie auch schon beim letzten Mal war die Wohnung für das Kleinkind das reinste Paradies und ihn hielt es dementsprechend nicht lange auf einer Stelle. Eine Weile herrschte wiedermal schweigen zwischen den beiden Eltern. Gretchen sah sich kurz in der Wohnung um und entdeckte in einem etwas höher liegenden Regal das Modellauto welches sie neu gekauft hatte. “Wie ich sehe hast du ihn vorher in Sicherheit gebracht?!” fragte sie dann mit einem Lächeln und deutete auf den Gegenstand. “Ja. Hab generell etwas umgeräumt und die Wohnung “kindersicher” gemacht. Jetzt wo er laufen kann ist wahrscheinlich nix mehr vor ihm sicher.” erwiderte Marc ebenfalls mit einem Lächeln. Heißt das jetzt, dass er seinen Sohn öfters sehen will? Ich denke doch schon oder? Plötzlich stand sie auf, weil sie sah dass Jan-Luca schon wieder bereit zu neuen “Schandtaten” war und nahm ihn anschließend zu sich auf den Schoß. Da er etwas unruhig wurde setzte sie ihren Sohn kurz auf die Couch und ging zum Kinderwagen, um sein Spielzeug herauszuholen. Doch in der Zwischen zeit hatte Jan-Luca schon eine andere “Beschäftigung” gefunden. Denn als sie sich umdrehte saß er bei Marc auf dem Schoß und spielte mit seinem Schlüssel. Es war doch kein Fehler den Kontakt zu ihm zu suchen. Jan-Luca mag ihn und er braucht auch einen Vater. Es war doch egoistisch von mir zu denken, dass ich es auch alleine schaffe.
“Oh jee! Den kriegste so schnell nicht mehr wieder jetzt. Da steht er total drauf...besonders auf Autoschlüssel!” meinte Gretchen dann nachdem sie sich wieder zu den beiden auf die Couch gesetzt hatte.
“Ich seh́s.” erwiderte der Oberarzt mit einem kleinen Grinsen.


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15.07.2009 00:35
#900 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Irgendwann wurde der Schlüssel dann aber doch ziemlich uninteressant für den Kleinen und er zog es lieber vor weiter die Wohnung zu erkunden. Also nahm Marc ihn von seinem Schoß und setzte ihn erneut auf den Boden. Während er dann seine Runden drehte saßen Marc und Gretchen mal wieder nur da und schwiegen.
“Ich find́s schön, dass du dich gemeldet hast.” versuchte die junge Blonde ein Gespräch zu beginnen.
“Hmm...”
“Es war dumm von mir, dass ich den Kontakt unternbunden hab. Tut mir Leid.”
“Schon okay.”
“Nein. Wirklich! Ich hätte mir viel Ärger ersparen können, wenn ich nicht so...”
“Gretchen. Es ist in Ordnung. Du musst mir nichts erklären.” Stimmt! Was mach ich hier eigentlich? Ich bin doch nur wegen Jan-Luca hier hin gekommen und wollte das Thema “Uns” strikt daraushalten!
“Hast du vielleicht nen kleinen Löffel?” fragte Gretchen dann nach einiger Zeit, nachdem sie einen Kinderjoghurt aus der Tasche gezogen hatte.
“Klar!” Marc ging in die Küche und kam kurz darauf wieder. “Hier...Bitte!” sagte er und reichte ihr den Löffel. Während die junge Ärztin danach griff berührten sie sich kurz. “Ja...äh....Danke.” sagte sie dann nachdem sie kurz in die Augen gesehen hatten. Anschließend setzte sie Jan-Luca zu sich auf den Schoß und gab ihm den Joghurt. Marc beobachtete sie eine Weile unauffälig von der Seite. Nachdem der Becher dann leer war setzte sie ihren Sohn zurück auf die Couch und entsorgte den Müll.
“Du kannst ihn auch ruhig wieder laufen lassen.” meinte Marc dann nach einiger Zeit in der Jan-Luca sich wehrte auf dem Schoß seiner Mutter sitzen zu bleiben, Gretchen ihn aber fest hielt.
“Okay.”
Da er mittlerweile das Wohnzimmer wie seine Westentasche kannte, beschloss der Kleine nun auch mal die anderen Zimmer genauer unter die Lupe zu nehmen. Zwischen den beiden Erwachsenen war die Stimmung derweil mehr als angespannt. Beide wussten irgendwie nicht was sie sagen sollten und vermieden es außerdem sich anzuschauen. “Willst du noch was trinken?” fragte der Oberarzt schließlich.
“Danke...nein.” erwiderte die junge Blonde.
“Wenn du willst...komm ich demnächst öfters mit ihm vorbei.” meinte Gretchen dann nach einiger zeit.
“Klar. Gerne.” kam von Marc nur.
“Okay.”
Irgendwie trafen sich ihre Blicke dann doch uns sie sagten eine Weile nichts. Es herrschte Totenstille und sie waren in dem Moment so mit sich beschäftigt, dass sie gar nicht mit bekamen, dass Jan-Luca sich geradewegs richtung Arbeitszimmer begab. Jeder hatte seine ganz eigenen Gedanken. Nicht hinsehen! Nicht hin sehen Gretchen! Du bist nur wegen Jan-Luca hier sonst nichts!


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