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Dieses Thema hat 1.102 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

30.06.2009 22:41
#801 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Marc aber blieb ruhig und meinte: “Gretchen bitte....Du weist genauso gut wie ich, dass sie gesund ist und eigentlich nicht mehr hier hin gehört.” “Wer sagt dir das denn? Deine Fakten?! Weist du Marc...manchmal reicht es nicht nur mit den Augen zu sehen, um bestimmte Dinge erkennen zu können!” Das kann er einfach nicht machen! Wie soll ich ihr das denn beibringen? In ihrer Verzweiflung kamen ihr mittlerweile die Tränen. “Gretchen...Du bist nicht ihre Mutter und kannst sie ihr auch nicht ersetzen.” Daraufhin brach die junge Ärztin dann vollends in Tränen aus und versuchte ihn nochmal anzuschreien. “Danke, dass du mich nochmal dran erinnert hast! Du bist so...” Aber ihre Stimme erstickte einfach in ihren Tränen. Marc hatte so was wie schon gesagt insgeheim befürchtet und aus irgendeinem Grund ließ ihn das ganze auch nicht ganz so kalt wie Gretchen dachte. Erst zögerte er einen Moment, ging dann aber doch zu ihr und nahm sie schließlich in den Arm. Gretchen wehrte sich zwar innerlich dagegen, ließ es aber dennoch zu und lehnte ihren Kopf an seine Schulter. “Wie soll ich ihr das denn jetzt erklären? Das versteht sie doch nie! Sie ist doch erst 6 und niemanden mehr!” sagte sie schließlich unter Tränen. “Wenn du willst...übernehm ich das für dich.” schlug der Oberarzt dann nach einiger Zeit des Überlegens vor. Lieber nicht...Wie soll das denn bitte aussehen? So wie heute morgen bei der Visite? Er hat bis jetzt noch kein einziges Wort mit ihr gesprochen! Ich bin hier irgendwie ihre Vetrauenperson, also muss ich da wohl durch...auch wenn es für mich selber schwer wird... “Nein...Schon gut...Ich mach das...irgendwie.” sagte sie, löste sich dann auch schnell aus seiner Umarmung, weil ihr das ganze doch etwas unangenehm war und ging zur Türe. “Aber danke füŕs Angebot.” sagte sie dann noch als sie bereits die Türklinke gepackt hatte und rausgehen wollte. Marc hatte ebenfalls den traurigen Unterton in ihrer Stimme bemerkt und rief sie nochmal zurück. Daraufhin drehte sie sich nochmal um und fragte was er noch wolle. “Sie wird das schon schaffen.” Gretchen nickte nur traurig und wollte gehen. “Ach! Und ja...schöne Geschichte übrigends eben...” fügte er dann noch hinzu. Schöne Geschichte?? Der meint bestimmt das Märchen! “Ja...Danke...Nur schade, dass solche Märchen leider nie Wirklichkeit werden...” sagte Gretchen wieder mit trauriger Stimme und schloß entgültig die Türe hinter sich.
Auf dem Weg zurück ins Stationszimmer kam sie erneut an Lisás Zimmer vorbei. Eine Weile stand sie einfach nur an der Glasscheibe und beobachtete sie. Schließlich entschied sie sich dann dazu, die letzte Nacht bei ihr zu verbringen und betrat erneut das Zimmer. Sie nahm sich dann einen Stuhl und setzte sich zu der Kleinen ans Bett. Irgendwann schlief sie dann mit dem Kopf auf der Bettdecke ein. Marc, der nun endgültig Feierabend machen wollte, sah dieses Bild und fragte sich wieder mal, warum Gretchen so an der Kleinen hing, dass sie nun sogar die Nacht bei ihr verbrachte. Auch wenn er sie jetzt nicht wirklich vermissen würde, aber er wusste für Gretchen würde der Abschied schwer werden. Deshalb kam ihm dann auch schließlich eine Idee.


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Dornröschen Offline

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30.06.2009 23:17
#802 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Am nächsten Morgen beschloss Gretchen es dann gleich hinter sich zu bringen, nachdem Lisa sie fragte warum sie heute so traurig wäre. “Versprichst du mir was?” “Was denn?” fragte die Kleine gespannt. “Dass du egal was passiert immer daran denkst, dass du nie alleine bist?!” erwiderte Gretchen dann. Lisa machte große Augen und sagte: “Gretchen...Du machst mir Angst...” Ich muss es einfach hinter mich bringen. In einer Stunde kommt schon die Frau vom Jugendamt! Aber ich weis nicht wie! Schließlich erzählte sie ihr dann mehr als vorsichtig, dass sie heute entlassen würde, ließ dabei aber bewusst das Wort “Heim” weg. Wie zu erwarten brach das kleine Mädchen in Tränen aus und meinte: “Aber ich will hier nicht weg!” Die junge Ärztin nahm ihre Hand und erwiderte: “Ich weis...” “Du bist doch meine einzige Freundin!” sagte Lisa wieder mehr als verzweifelt. “Das werde ich auch immer bleiben...Das versprech ich dir...” Lisa nickte nur stumm und traurig. Anschließend machten sie sich dann daran gemeinsam ihre Sachen zu packen. Als sie alles in der Tasche verstaut hatten, klopfte es auch schon an der Türe und die Frau von der Fürsorge kam rein. “Hallo Lisa. Du bist ja schon startbereit wie ich sehe...sehr gut.” begrüßte sie erst das Kind und anschließend Gretchen. Wenig später verließen die drei das Zimmer und die junge Ärztin sagte, dass sie noch die Entlassungspapiere im Schwesternzimmer holen müsste. Dort auf dem Schreibtisch fand sie dann einen kleinen Schlüsselanhänger. Es war ein Bärchen mit einem roten Pullover auf dem stand: “Ich bin immer bei dir.” Sie wunderte sich schon was der hier machte und fand schließlich einen kleinen Zettel auf dem stand: “Für Lisa von Gretchen.” Ohhhh! Ist das süß! Von wem der wohl ist? Sie sah kurz Sabine an, aber die warf ihr nur einen nichtsahnenden Blick zurück. Ob sie den hier hingestellt hat? Muss ja schon so sein! Wer denn sonst?! Von Marc ist der bestimmt nicht! Haha! Gretchen! Guter Witz! Echt jetzt!! Träum weiter... Plötzlich kam ihr dann noch eine Idee. Sie nahm ein kleines Blatt heraus und notierte etwas. Anschließend klemmte sie es dem Bärchen zwischen den Arm.


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Dornröschen Offline

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30.06.2009 23:42
#803 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Gretchen nahm dann die Unterlagen und das Stofftier und begab sich zurück auf den Flur. “Danke, dass sie sich so gut um sie gekümmert haben.” sagte Frau Schneider vom Jugendamt schließlich und wollte mit der Kleinen gehen. Doch die wehrte sich dagegen und weinte. Gretchen kam dann zu ihnen und bat sie, ob sie noch einen Moment alleine mit Lisa sprechen dürfte. Frau Schneider überlegte eine Weile stimmte aber dann doch noch zu. Daraufhin ging die junge Ärztin mit ihr in eine Ecke. “Ich wollte dir noch etwas geben...” Sie reichte ihr den Bären. “Hier...Der ist für dich...Der wird dich beschützen wenn du Angst hast oder dich allein fühlst.” Lisa nahm den Bären und bedankte sich. “Und wenn irgendwas ist...das ist meine Nummer. Dann fragst du einfach jemanden und rufst mich an. Okay?” Die Kleine nickte wieder stumm. Gretchen hatte wirklich Mühe ihre Tränen zurück zu halten als sie in die traurigen großen Augen des kleinen Mädchens blickte. Schließlich konnte sie einfach nicht anders und nahm sie in den Arm.
Marc, der gerade über den Flur kam und sich einen Kaffee holen wollte, sah sie die beiden und blieb eine Weile stehen. “Und wenn das Baby da ist, ruf ich dich an.” sagte Gretchen schließlich. Wieder riss die Kleine ihre großen strahlend braunen Augen auf und fragte: “Versprochen?” Die junge Ärztin lächelte sie kurz an und erwiderte: “Versprochen.” Die beiden nahmen sich zum Abschied nochmal in den Arm und anschließend nahm Frau Schneider Lisa mit. Gretchen wunk ihr nochmal und stand noch auf dem Flur, als sie schon längst weg war. Jetzt ist sie weg...Ich werd die echt vermissen! Gott sei Dank hat Frau Schneider mir die Erlaubnis gegeben den Kontakt mit ihr zu halten, weil sie ja so niemanden mehr hat...
Marc stand währenddessen immer noch etwas fassungslos in der Ecke und dachte nach, nachdem er Gretcheńs Worte vernommen hatte. Welches Baby meinte sie? Er erinnerte sich an die letzten Wochen und ihm kam ein Verdacht, was mit seiner Kollegin seit kurzem los sein könnte. Sie war schwanger! 100 pro! Es passte alles zusammen...Ihre mehr als zickige Art seit ein paar Wochen, die enge Bindung zu diesem Kind, ihre Unkonzentriertheit, die sie manchmal an den Tag legte...Nur eine Erkenntnis kam ihm dabei nicht! Dass er der Vater sein könnte...


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01.07.2009 01:08
#804 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Für Gretchen war der Tag unterdessen gelaufen. Während den folgenden OṔs musste sie immer wieder an die kleine Lisa denken. Was sie wohl jetzt gerade macht? Ob sie sich wenigstens einigermassen wohlfühlt und sich mit den anderen Kindern dort versteht? Fragte sie sich als sie auf der Dachterasse der Klinik stand und in die Ferne schaute. Eine ihr bekannte Stimme riss sie dann schließlich aus ihren Gedanken: “Mach dir keinen Kopf. Sie wird das schon machen.” Marc hatte sie eine ganze Weile beobachtet und festgestellt, dass ihr das ganze näher ging als sie zugeben wollte. Seit wann interessiert er sich dafür wie es anderen und auch mir geht? Weil sie sich immer noch fragte wer den Bär dahin gestellt hatte, fragte sie ihn schließlich ob er etwas gesehen hätte. “Nö! Weis auch nicht wer den Staubfänger dahin gestellt hat! Dachte der wäre von Sabine...Die steht doch auf so nen Kitsch!” erwiderte er und grinste beim letzten Satz kurz. Das dachte ich auch zuerst, aber irgendwas sagt mir, dass sie es NICHT war! Aber wer dann? “Ach ja...Herzlichen Glückwunsch übrigends...” sagte der Oberarzt schließlich. Hä? Warum gratuliert der mir? Ich hab doch gar nicht Geburtstag... “Ich weis gerade ehrlich gesagt nicht was du meinst...” erwiderte die junge Ärztin. “Na! Deine Schwangerschaft!” Upps!! “Wer ist denn der Glückliche, der sich über Babygeschrei in der Nacht in Zukunft ärg...äh... freuen darf?!” fragte er dann noch ziemlich sarakastisch. Doppel-Upps!!!


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01.07.2009 14:54
#805 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Schwanger?! WER? Ich?! ABSURD!!” sagte sie schnell und lachte anschließend, um das ganze möglichst abwegig zu machen. Der Oberarzt schaute sie nur erstaunt und zugleich auch skeptisch an. Er hatte doch eben ganz genau gehört, dass sie eben von einem Baby gesprochen hatte?! Da es aber eigentlich relativ unwichtig für ihn sein sollte sagte er dann: “Na ja. Wie auch immer!” und ging anschließend noch immer leicht verwirrt in sein Büro zurück. Dort machte er sich so seine Gedanken, wer dieser Typ war. Denn eigentlich war es ihm ganz und gar nicht egal, dass Gretchen offenbar einen Neuen hatte und nun auch noch von ihm schwanger sein sollte, nur zeigen wollte er ihr das nicht unbedingt!
Nachdem Marc außer Reichweite war atmete Gretchen erstmal tief durch. Puh! Das ging ja gerade nochmal gut! Noch són Ding und das waŕs dann! Muss noch vorsichtiger werden......in Zukunft....
Wieder zogen ein paar Wochen ins Land. Zu Lisa hatte die junge Ärztin regelmäßigen Kontakt, wenn auch nur telefonisch. Denn sehen durften sich die beiden nicht. Irgendwelche Vorschriften sagte man ihr. Die junge Ärztin litt sehr darunter, wollte sich aber nichts anmerken lassen. Als sie dann an einem Morgen aber aus dem OP kam, erlebte sie eine Überraschung. Da stand tatsächlich die kleine Lisa mit dem Bär in der Hand, den Gretchen oder vielmehr der noch bis jetzt Unbekannte ihr geschenkt hatte. Nach der mehr als stürmischen Begrüßung, fragte Gretchen dann nachdem Lisa außer Hörweite war, warum sie sich auf einmal doch sehen dürften. Die junge Frau lächelte sie daraufhin an und meinte: “Nach diesem Anruf konnte ich einfach nicht anders. Bin quasi überredet worden. Aber wie ich sehe hatte derjenige völlig Recht...Die Kleine braucht sie einfach und es tut ihr gut, wenn sie sie ab und zu sehen kann.” Jemand hat sie überredet und ein gutes Wort für mich eingelegt? Also so langsam wird mir das schon ein bisschen umheimlich...Erst dieses süsse Abschiedsgeschenk und jetzt das! Würde mich wirklich mal zu gern interessieren, wer dieser jemand ist, der mir ständig einen Gefallen tut...


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01.07.2009 20:00
#806 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Auch wenn sie es gerne gewusst hätte, so kümmerte sie sich jetzt in erster Linie um Lisa. Nur gab es da ein Problem. Sie hätte nun eigentlich noch zwei OṔs gehabt. Doch als sie einige Zeit später vor dem Plan stand erlebte sie auch dort eine Überraschung. Jemand hatte ihren Namen ausgestrichen. Hmm...Ich freu mich zwar, dass ich jetzt doch ein bisschen Zeit für die kleine Maus hab, aber irgendwie....Das passt alles nicht zusammen! Schließlich kam ihr dann der Gedanke, dass sie eventuell hier in der Klinik einen heimlichen Vereherer haben könnte, der ihr etwas gutes tun wollte. Aber wer könnte das sein? Laufen ja relativ viele Männer hier rum...aber es weis doch so keiner, dass ich die Kleine so gern hab oder doch?! Keiner außer...ja außer Marc eigentlich...aber wenn ich so recht drüber nachdenke...eher unwahrscheinlich, dass er es ist...Nein! Gretchen! Das ist totaler Quatsch! Bild dir nix ein! Er hasst Kinder! Deshalb würde er mir auch bestimmt nicht helfen Lisa öfters zu sehen...Das wäre einfach nur unlogisch!
Schließlich ging sie dann zurück zu Lisa. Erst sprach sie jedoch mit der Begleitung aus dem Heim. Nachdem die junge Frau kurz nickte ging sie anschließend zu dem kleinen Mädchen. Sie hockte sich zu ihr runter und meinte: “Ich hab eine Idee was wir beiden machen können...Komm mit!” Die junge Ärztin nahm sie an der Hand und nahm sie mit auf die Gynäkologie. Babys gucken. Gretchen traf mit ihrem Vorschlag auch voll ins schwarze und Lisa freute sich tierisch, dass sie die Babys gucken durfte. Der jungen Ärztin selbst wurde bei dem Anblick der Neugeborenen etwas komisch. Denn in spästestens einem halben Jahr würde sie auch so ein kleines Wesen im Arm halten. Auch wenn sie gut mit Kindern umgehen konnte, hatte sie doch etwas Angst davor was falsch zu machen. Lisa war immerhin schon fast 7, so ein kleiner hilfloser Wurm hingegen wäre da schon was anderes. Da sie nicht so viel Zeit hatten bis Lisa wieder zurück ins Heim musste, gingen die beiden noch kurz auf die Dachterasse der Klinik. Sie holten sich was zu trinken und betrachteten die strahlende Sonne. Lange Zeit sagten beide nichts und genossen einfach nur den Moment. “Stimmt das? Frau Bartscherer hat gesagt, dass ich jetzt öfters zu dir kann wenn ich will.” fragte die Kleine plötzlich. Gretchen lächelte sie an, nickte und meinte: “Ja. Das stimmt. Demnächst komme ich dich besuchen.” Plötzlich kam dann auch schon Frau Bartscherer wieder und nahm Lisa wieder mit. Gretchen schenkte ihr zum Abschied noch eine Tafel Schokolade und begleitete die beiden noch nach draußen. Hach! Das war wieder richtig schön heute.,...sie wieder sehen zu können...Trotzdem würde mich nach wie vor mal interessieren wer dieser misteröse Wohltäter ist, der bei bei denen vom Jugendamt ein gutes Wort für mich eingelegt hat...Werde der Sache denk ich mal auf den Grund gehen...


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Dornröschen Offline

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01.07.2009 22:37
#807 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Am nächsten Morgen stand Gretchen dann vor dem Spiegel und überlegte wie auch in den letzten Tagen fieberhaft was sie anziehen sollte. Denn mittlerweile zeigten sich langsam auch die äußerlichen Anzeichen der Schwangerschaft. Da sie Marc immer noch nichts davon erzählt hatte und ehrlich gesagt auch nicht vor hatte es zu tun, entschied sie sich schließlich für ein etwas weiter fallendes Shirt. Denn sein Komentar von gestern hatte ihr eindeutig gereicht! So viel hab ich doch jetzt auhc wieder nicht zugenommen, dass man es merken würde oder? Im Stationszimmer angekommen verschaffte sie sich dann gleich nachdem sie wiedermal ihre Tasche einfach auf den Tisch geworfen hatte Gewissheit bei Sabine und fragte: “Sabine? Finden sie, dass ich in der letzten Zeit wieder zugenommen hab?” Die Schwester sah kurz von ihren Unterlagen hoch und meinte: “Also ich finde, dass sie wie immer hinreissend aussehen Frau Doktor!” Na toll! Bringt mich jetzt ja nicht wirklich weiter...Ist zwar ganz nett gemeint, dass sie das sagt, aber beantwortet nicht meine Frage! “Ja...äh...Danke für das Kompliment.” sagte sie schließlich etwas verschmitzt und fasste sich dabei verlegen an den Nacken. “Gerne Frau Doktor!” strahlte Sabine sie an. Gretchen zog sich dann um und machte sich gleich an die Arbeit. Denn für heute standen einige OṔs an und die Visite stand ihr auch noch bevor.


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01.07.2009 23:06
#808 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Marc legte unterdessen einen “Schreibtag” ein. Zu seinem Leidwesen. Als er dann auch noch feststellte, dass Sabine ihm nicht alle Unterlagen gegeben hatte, fluchte er vor sich und machte sich anschließend auf den Weg ins Stationszimmer. “Sabine! Da fehlt der Bericht von...” sagte er als er noch gar nicht im Raum war und brach seinen Satz schließlich ab, als er niemanden dort sah. “Na toll! Wo steckt die denn jetzt wieder?” fluchte er vor sich her und begab sich anschließend zum Schreibtisch, um in dem geordneten Chaos der Schwester selber nach den Papieren zu suchen. “Von Aufräumen hat die wohl auch noch nie was gehört?!” murmelte er vor sich hin, während er sich seinen Weg durch die Berge von Papier bahnte. Als er dann auch noch Gretcheńs Tasche ausversehen vom Tisch fegte, war es ganz vorbei. “Dass die Weiber immer alles rumliegen lassen müssen!” fluchte er lautstark vor sich hin und machte sich anschließend daran den ganzen Krempel, der nun auf dem Boden verteilt lag wieder einzusammeln. “Was die alles dadrin hat! Unfassbar! Wei...” Er verstummte augenblicklich, als er das kleine Hellblaue Buch auf dem Boden liegen sah. “Also doch!” sagte er kurz. Eine Weile hielt er den Mutterpass in der Hand und überlegte, ob er da wirklich reingucken sollte. Ginge ihn ja schließlich nichts an. Aber irgendwas sagte ihm das Gegenteil in dem Moment. Denn es kam ihm schon komisch vor, dass sie es vor ein paar Wochen wehement vor ihm abgestritten hatte. Deshalb entschied er sich dann auch doch nich dazu einen kurzen Blick reinzuwerfen. Zuvor schaute er allerdings einmal kurz um die Ecke, um sich zu vergewissern, dass Sabine nicht wieder kommen würde. Denn diese Frau hatte einfach das Talent immer immer in dem unpassensten Momenten aufzutauchen jedoch unauffindbar zu sein, wenn man sie dann mal brauchte. Nachdem er die Gewissheit hatte, dass die Luft rein war, schlug er das kleine Heft auf und fand auch gleich das Ultraschallfoto. Er sah kurz auf das Datum und wurde auf einmal zunehmend unruhiger. Nachdem er kurz gerechnet und auch nach gedacht hatte, sagte er nur: “Scheiße...” und musste sich erstmal setzen.


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02.07.2009 01:17
#809 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Eine Weile saß er einfach nur da und starrte Löcher in die Luft. Gretchen war also tatsächlich schwanger und das wohl schon seit längerem! Plötzlich kam ihm das Gespräch im OP welches er mit ihr vor längerer Zeit hatte wieder in den Sinn. Damals hatte sie gesagt, dass er der einzige gewesen wäre, mit dem sie in der Zeit geschlafen hätte. Also konnte er nur der Vater sein! Kurz darauf kam auch Sabine wieder rein. Sie sah sofort das Chaos auf dem Boden. “Was ist denn hier passiert?” fragte sie Marc, der noch immer auf dem Schreibtischstuhl saß und sich nicht rührte. Erst jetzt fiel ihr auf, dass er kreidebleich war. “Stimmt was nicht Herr Doktor?” fragte die Schwester darauf vorsichtig. Daraufhin erwachte Marc aus seinem Trance. Aus der anfänglichen Fassungslosigkeit wurde langsam Wut und Enttäuschung. Nach einer Weile stand er auf, steckte vorher den Mutterpass, den Sabine bis jetzt nicht sehen konnte in seine Kitteltasche und rauschte ohne ein Wort zu sagen aus dem Stationszimmer. “Und wer soll das Chaos jetzt hier aufräumen?!” rief Sabine ihm noch hinterher, bekam aber keine Antwort. Deshalb stöhnte sie kurz und machte sich anschließend selbst daran die Sachen von Boden wieder in Gretcheńs Tasche zu räumen. “Äh...Was machen sie denn da?” fragte Gretchen ziemlich erstaunt, als sie kurz darauf ebenfalls das Stationszimmer betrat und deutete dabei auf Sabine, die immer noch damit beschäftigt war das restliche Zeug in ihre Tasche zu räumen. “Die muss wohl runtergefallen sein.” gab die Schwester nur kurz zurück. “Ich mach das schon.” sagte die junge Ärztin und drückte anschließend Sabine leicht weg, weil sie Angst hatte, dass sie den Mutterpass finden könnte, nichts ahnend dass ihr dabei schon jemand zu vor gekommen war.
Marc war währenddessen nach oben auf die Terasse gegangen und rauchte sich erstmal eine Zigarette. Die brauchte er jetzt dringend! Zur Beruhigung... Er wusste in dem Moment einfach nicht was er von dem allen halten sollte. Warum hatte sie ihm nicht davon erzählt und erst sogar abgestritten, dass sie überhaupt schwanger wäre? Im nächsten Moment stellte sich ihm aber dann eine noch viel entscheidenere Frage: Was sollte er jetzt tun? Sollte er zu ihr gehen und sie damit konfontrieren oder alles beim Alten lassen? Einerseits machte sich bei dem Gedanken Vater zu werden eine gewisse Panik in ihm breit, aber andererseits war es nicht dasselbe Gefühl, dass er hatte als Gabi damals mit der “freudigen Botschaft” kam. Eher Unsicherheit. Denn immerhin war er noch immer mit Laura zusammen und sie wäre garantiert nicht erfreut wenn sie erfahren würde, dass er sie betrogen hätte. Zumal er diesmal noch nicht mal behaupten konnte, dass es “nur” Sex war. Denn das wäre schlichtweg gelogen! Auch wenn er danach einfach abgehauen war, aber das hatte andere Gründe. Als er über diese “Nacht” nachdachte, kam ihm dann auch ein Verdacht warum Gretchen ihm nichts von der Schwangerschaft erzählt hatte. Er überlegte noch eine Weile hin und her und beschloss dann doch sie zur Rede zu stellen. Nachdem er dann die Zigarette geraucht hatte ging er wieder rein, um sie sofort zu suchen.


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02.07.2009 02:20
#810 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Gretchen war währenddessen im Stationszimmer am Rande der Verzweiflung angekommen. Wo ist mein Mutterpass verdammt?! Der muss doch hier irgendwo sein! Das gibt́s doch nicht! Schließlich schüttete sie nochmal ihre Tasche komplett auf dem Tisch aus und suchte fieberhaft danach. Weg! Einfach so! Den MUSS doch jemand haben! Der kann sich doch nicht in Luft aufgelöst haben! Aber wo ist er? Diese Frage bekam sie dann auch prompt beantwortet. “Suchst du zufällig den hier?!” fragte Marc mit wütendem Unterton und hielt ihr das kleine blaue Heft entgegen. Er hatte sie bereits seit einiger Zeit beobachtet und wusste daher, dass ihr bestimmt aufgefallen war, dass er fehlte. Gretchen sah kurz vom Tisch hoch. Scheiße, scheiße, SCHEIßE!!! Auch wenn sie mehr als nervös war, dass ihr Geheimnis nun auffliegen könnte, versuchte sie möglichst gelassen zu bleiben und erwiderte: “Äh...Ja...Danke.” Sie wollte ihm den Pass gerade aus der Hand nehmen, aber er zog seine Hand zurück. “Was soll das? Gib her!” befahl sie daraufhin. “Denkst du nicht, dass du mir was erklären solltest?!” fragte Marc wieder mit dem gleichen Unterton. Nichts anmerken lassen Gretchen... Die junge Ärztin schwieg. Dem Oberarzt wurde das ganze langsam aber sicher zu bunt! Will die mich verarschen?! dachte er. Deshalb sagte er dann auch kurz: “So! Jetzt reicht́s! In mein Büro! JETZT...SOFORT!!!” Anschließend packte er sie am Arm und zog sie förmlich aus dem Raum.
“Aua! Du tust mir weh!” jammerte Gretchen immer wieder und versuchte sich aus seinem festen Griff zu befreien, während er sie weiter über den Flur zu seinem Büro zog. Doch Marc gab ihr gar keine Antwort öffnete schließlich die Türe und beförderte sie anschließend mit einem leichten Schupser in sein Büro. “SETZEN!” befahl er. “Kannst du mir mal sagen was das soll?!” wollte die junge Ärztin wissen, nachdem sie Platz genommen hatte. “Das gleiche könnte ich ja wohl eher dich fragen! Wieso hast du nichts gesagt?” erwiderte er und hielt ihr erneut den Mutterpass vor die Nase. Sie schwieg. Marc platze daraufhin entgültig der Kragen! Er stellte sich vor sie, knallte das kleine Buch vor ihr auf den Tisch und schrie sie an: “Herr Gott nochmal!...Rede endlich!!” Was mach ich denn jetzt?


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02.07.2009 21:29
#811 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Da die Situation schier auswegslos war, platzte nun die Wahrheit förmlich aus ihr heraus. “Ja mein Gott! Ich BIN schwanger! Zufrieden?!” schrie sie mit zickiger Stimme zurück. Jetzt wo er es aus ihrem Mund hörte, war er erstmal selbst geschockt und konnte eine Weile nichts sagen. Genau so was hab ich nämlich befürchtet! DESHALB hab ich nix gesagt! Plötzlich fand er dann seine Sprache langsam wieder und meinte: “Aber ich dachte...du nimmst die Pille?!” “Das ist mal wieder so typisch für dich!” Gretchen war mittlerweile auf 180 und schrie weiter: “Immer die Schuld schön bei anderen suchen! Was kann ich dafür wenn das Mistding versagt?! Außerdem hättest du ja auch mal daran denken können! Männer! Echt!” Anschließend stand sie auf und wollte gehen. An der Türe drehte sie sich nochmal um und meinte noch: “Du willst wissen warum ich nichts gesagt hab? Ganz Einfach! Weil ich mir deine Reaktion in etwa genau so vorgestellt hab! Und ich hatte Recht!” sagte sie noch mit fester Stimme und knallte anschließend die Türe hinter sich zu.
Das ließ Marc aus seinem Trance erwachen. Er zuckte kurz zusammen und stürmte aus seinem Büro hinter ihr her. “Moment mal...Wir waren noch nicht fertig!” sagte er, als er sie am Ende des Ganges zu packen bekam und wollte sie zurück in sein Büro ziehen. Doch Gretchen wehrte sich. “Ich aber! Und jetzt lass mich zufrieden! Kenn ja deine Meinung!” “Meine Güte! Wie würdest du denn reagieren, wenn du so was von einer Minute auf die andere erfährst?!” wehrte er sich sofort. “Meinst du mir ging es anders?! Bestimmt nicht! Könnte mir weis Gott schöneres vorstellen!” schnautze sie ihn wieder an. Die junge Ärztin wollte gerade noch etwas sagen, aber dazu bekam sie gar keine Gelegenheit mehr. Denn der Oberarzt packte sie erneut am Arm und zog sie zurück in sein Büro. “So. Und diesmal bleibst du da sitzen! Sonst kleb ich dich mit Pattex fest!!” forderte er, nachdem er sie auf den Stuhl gegenüber von seinem verfrachtet hatte. “Und was soll das bringen?!” fragte sie mehr als zickig. “Wir müssen irgendwie darüber reden...denk ich...” begann er dann schließlich vorsichtig. Was gibt́s denn da bitte zu reden?!


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02.07.2009 22:36
#812 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Schön. Reden wir.” sagte sie kurz und legte sich dabei etwas im Stuhl zurück. Ja! Kommt denn jetzt noch was oder wie?! Fragte sie sich ungeduldig, nachdem erstmal nichts sagte. “Das alles kommt etwas plötzlich und...” begann er dann schließlich ziemlich unsicher. Wirklich?? HÄTT ich jetzt nicht gedacht! “Denkst du ich hab das geplant?! Ich weis genauso gut wie du, dass das nur ein One-Night-Stand war!” erwiderte sie. Marc sah kurz zu ihr rüber und wusste nicht so recht, was er dazu sagen sollte. Denn eigentlich wäre spästestens jetzt der Zeitpunkt gewesen ihr zu erklären, dass es keineswegs “nur” Sex für ihn war und er genau deswegen so schnell danach das Weite gesucht hatte. Doch aus irgendeinem Grund kamen diese Worte einfach nicht über seine Lippen und er fragte sie stattdessen was sie denn jetzt vorhätte. “Wenn du jetzt von mir verlangen willst, dass ich einen Abbruch durchführen lasse, muss ich dich leider enttäuschen! Erstens ist es dazu sowieso schon zu spät und zweitens könnte ich sowas glaub ich gar nicht...” versuchte sie zu erklären. Marc sah sie eine Weile nur an. Was kommt denn jetzt? Schließlich wollte er dann doch noch irgendwie eine Erklärung dazu abgeben: “Gretchen...ich...weis nicht...” Plötzlich brach er seinen Satz ab und überlegte nochmal, ob er ihr wirklich sagen sollte, dass er sich dazu entschieden hätte ebenfalls zu dem Kind zu stehen und sie zu unterstützen. Doch die junge Ärztin interepretierte sein plötzliches schweigen anders. Sie atmete nochmal tief ein und meinte dann: “Marc...ich weis was du jetzt sagen willst und...Hey! Es ist okay...Du bist mit Laura zusammen und ich versteh das...echt.” Mittlerweile hatte sie Mühe ihre Tränen zurück zu halten. Deshalb stand sie auch schnell auf und ging zur Türe. Dort drehte sie sich nochmal um und sagte: “Deshalb versichere ich dir, dass du keine weiteren Unannehmlichkeiten durch mich haben wirst. Ich schaff das schon...(sie schluckte nochmal)...irgendwie.” Noch bevor er überhaupt dazu kommen konnte auch etwas zu sagen, verließ sie sein Büro erneut und schloss schnell die Türe.


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03.07.2009 00:25
#813 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Der Oberarzt saß noch immer an seinem Schreibtisch und konnte nichts sagen. Schließlich erwachte er dann aus seinem Trance und ihm wurde klar, was das gerade zu bedeuten hatte. Deshalb stand er schnell auf und wollte sie zurück holen, um ihr zu erklären, dass sie sich irrte. Doch als er aus seiner Türe trat war von ihr weit und breit nichts mehr zu sehen. “Verdammt!” Er verfluchte sich in diesem Moment selbst für seine verdammte Feigheit! Warum hatte er nicht einfach weiter gesprochen? Dann wäre die Situation jetzt bestimmt anders. Aber vielleicht wäre es noch nicht zu spät dafür und er beschloss sie zu finden und ihr diesmal die Wahrheit zu sagen. “Haben sie Gret...äh Dr. Haase meinte ich gesehen?” fragte er dann als er im Stationszimmer ankam, während er sich ein Stück über die Theke lehnte. Sabine schaute erstaunt vom Monitor zu ihm auf und antwortete etwas verwirrt: “Ja, aber nur kurz. Sie kam rein, hat ihre Sachen genommen und ist gleich wieder weg.” Ohne etwas zu sagen verließ er anschließend sofort den Raum. Sabine schaute ihm noch einige Zeit hinterher und konnte sich nicht wirklich einen Reim auf die ganze Sache machen.
Gretchen kam in der zwischenzeit aus Professor Langhammers Büro. Sie hatte sich bewusst ein paar Tage freigenommen, um Marc nicht über den Weg laufen zu müssen. Denn für sie stand die Entscheidung fest. Als sie gerade zu ihrem Auto gehen wollte, hörte sie wie jemand hinter ihr rief: “Gretchen!...Warte mal!” Werd ich garantiert nicht tun! Ist doch alles gesagt! Dachte sie und ging ohne nur einmal stehen zu bleiben und sich umzudrehen einfach weiter. “Jetzt bleib doch mal hier und hör mir zu...verdammt!” forderte Marc schließlich etwas lauter und hielt sie davon ab in ihr Auto zu steigen. “Was ist denn noch? Ich hab echt nicht viel Zeit!” meinte sie sofort. “Was soll das eigentlich?” fragte der Oberarzt daraufhin schon wieder leicht wütend. “Was soll was?” wollte Gretchen erstaunt wissen. “Erst verschweigst du wochenlang, dass du überhaupt schwanger bist und jetzt ziehst du hier so ne Nummer ab!” erwiderte er. “Ich zieh keine Nummer ab! Ich blicke nur der Realität ins Auge! Du hast ne Freundin und dein eigenes Leben...und ich...hab meins! Also...wo ist das Problem? Ich hab dir doch gesagt, dass es mir nichts ausmacht das Kind alleine groß zu ziehen...” meinte die junge Ärztin und versuchte dabei möglichst abgeklärt zu wirken, obwohl ihr wenn sie ehrlich war, jetzt schon wieder zum heulen zumute gewesen wäre. “Dir vielleicht nicht! Aber das alleine zählt nicht nur!” sagte der Oberarzt und schlug die Autotüre, die sie gerade erneut geöffnet hatte wieder zu. Was wird das denn jetzt? Er will doch sowieso keine Kinder und außerdem...wie sollte das denn gehen?


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03.07.2009 15:49
#814 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Marc...Die Situation ist schon schweirig genug, also lassen wir das besser.” sagte sie und nahm erneut einen Anlauf so schnell wie möglich zu verschwinden. Doch wieder vergebens. “Nein Gretchen! DU MACHST es kompliziert!” Ich? Ja nee is klar?! “Tue ich nicht! Ich versuche nur das Beste aus dieser beschissenen Situation zu machen!” wehrte sich die junge Blonde sofort. Marc lachte kurz gespielt. “Das Beste! Für wen? Für dich?”In ihrer Wut sagte sie dann etwas, was sie später noch lange bereuen würde. “Also bloß weil ich mich zu diesem Fehltritt hab verleiten lassen, muss ich mir so was echt nicht sagen lassen!” Der Oberarzt schaute nach diesen deutlichen Worten erstmal erstaunt an und meinte dann: “Fehltritt, he?” “Mhhmhh” erwiderte sie recht zickig und nickte kurz, weil ihr langsam aber sicher die Argumente ausgingen. “Okay...Dann ist es wohl wirklich besser wenn...Ach! Vergiss es einfach!” sagte er, drehte sich auf dem Absatz rum und ging wieder rein. Ist der jetzt etwa beleidigt oder was?! Wie sollte ich es denn sonst bezeichnen? Außerdem sieht er das doch bestimmt genauso...also warum so viel Wind darum machen? Dachte sie und stieg anschließend in ihr Auto ein.
Nach Hause wollte sie allerdings aus irgendeinem unerklärlichen Grund nicht. So fuhr sie durch die Gegend und hoffte, dass sie ihre Gedanken und Gefühle dabei sortieren könnte. Wie zum Teufel stellt er sich das vor?! Wir machen wieder einen auf *Wir sind gute Freunde* oder was?! Das kann ich nicht! Außerdem ist diese Hin und Her Zerrerei auch nicht gut füŕs Kind! Was soll es denn denken, wenn man es mal älter ist?! Irgendwann entschloß sie sich dann doch dazu nach Hause zu fahren. Mit noch immer verheulten Augen drehte sie den Schlüssel im Schloß und öffnete anschließend die Türe. In der Hoffnung wenigstens ein bisschen von dem allen abschalten zu können, wollte sie nur noch ins Bett und schlafen. Als sie jedoch ins Wohnzimmer kam, traf sie erstmal der Schlag...............


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05.07.2009 20:04
#815 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Dort saß nämlich Kati und gönnte sich ein Bier. “Kati? Was machst du denn hier?” fragte sie nachdem sie dann ihre Sprache endlich wieder gefunden hatte. „Hallelujah! Das nenn ich mal ne Begrüßung!! Ich freu mich auch dich zu sehen!“ sprach die junge Heimkehrerin Gretchen an und bemerkte erst jetzt die verheulten Augen. „Was ist denn passiert? Ist wieder jemand abgeschissen in der Klinik?“ fragte sie weiter nach, doch bekam wieder keine Antwort. Gretchen stand einfach nur im Türrahmen und rührte sich kein Stück. Zu tief saß der Schock in den Knochen gerade jetzt Kati bei sich zu haben. Diese ging schleunigst zu ihrer besten Freundin herüber und nahm sie einfach nur in den Arm. Nachdem Kati die junge Ärztin zu der Couch führte und sich mit ihr darauf fielen ließ fragte sie erneut hartnäckig nach. „ So Frau Doktor! Schießen sie los! Was ist passiert?“ Ich kann ihr doch jetzt nicht sagen, dass ich schwanger von Marc bin und noch nicht mal mehr mit ihm zusammen bin weil er anstatt mich ne andere vögelt!! „ Nichts… alles bestens!“ erwiderte die Blondine nur kurz und versuchte aus dieser Situation schleunigst die Biege zu machen. Deshalb fügte sie noch hinzu „ Möchtest du auch was trinken?“. Kati kam dies jedoch ziemlich spanisch vor und eine Vorahnung beschlich die junge Frau in jeder Bewegung und in jedem Wort, welches Gretchen von sich gab, mehr. „Nee danke, wie du siehst hab ich mich dreisterweise mal bedient… und wie läufts mit dem Schwachmaten Meier?“ Fragte sie daraufhin etwas belustigt. Doch Gretchen war alles andere als zum lachen zu Mute. Falsche Frage! GAAAANZ falsche Frage!! “Halloooo?! Jemand zu Hause?!” fragte die junge Frau dann nachdem ihre Freundin wieder eine Weile nichts sagte. Gretchen zuckte kurz zusammen und meinte: “He? Was? Ja!” Kati sah sie skeptisch an und erwiderte: “Was ist denn mit dir los? Du bist ja vollkommen durch den Wind!” Wind? Leicht untertrieben...Orkan Stärke 12 würde es eher treffen...würd ich sagen... “Äh...Ich bin einfach nur müde...Waŕn langer Tag.” sagte die junge ärztin schnell und wollte sich gerade dezent vom Acker machen. Doch da hatte sie die Rechnung ohne ihre Freundin gemacht. Denn sie hielt Gretchen zurück und forderte sofort eine Erklärung. Was mach ich denn jetzt? “Äh...ich muss mal...ins Bad!” sagte die junge Blonde plötzlich und verschwand noch eher Kati etwas sagen konnte. Was ist den bloß mit der los? Man könnte meinen die hat ne Leiche im Keller vergraben... dachte sich ihre Freundin. Da sie von Natur aus neugierig war, versuchte sie es selbst heraus zu finden. Sie nahm Gretcheńs Tasche und kramte darin herum. Besagte Leiche fand sie zwar darin nicht, aber dafür etwas anderes sehr Interessantes...........


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05.07.2009 20:35
#816 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Na warte...” murmelte Kati vor sich hin, nahm das kleine rote Buch raus und setzte sich damit auf die Couch, um auf Gretchen zu warten. Nach einer viertel Stunde kam sie dann auch endlich wieder raus und wäre am liebsten wieder verschwunden nachdem sie sah, was ihre Freundin da in der Hand hatte. “Nix da Fräulein! Du bleibst schön hier!!” meinte die junge Frau, als sie gerade wieder zurück ins Bad wollte, mit den Worten: “Ich glaub ich hab noch was vergessen...” Kati stand auf und zog Gretchen kurzerhand zurück auf die Couch. “Was ist das?” fragte sie ihre Freundin anschließend. Dabei schwang ein wütender Unterton in ihre Stimme mit. “Ein Mutterpass?!” meinte Gretchen vorsichtig. “Das seh ich auch! Aber warum hast du mir nicht gleich gesagt, dass du schwanger bist?” fragte ihre Freundin wieder. “Ich...” Die junge Ärztin brach ihren Satz abrupt ab und meinte dann: “Ach! Ich weis doch auch nicht!” Kati sah sie eine Weile erstaunt an. “Wie jetzt?! DAS musst du mir jetzt aber mal genauer erklären!” Gretchen wollte sich daraufhin wieder aus der Affäre ziehen und fragte ob sie das nicht auch noch morgen besprechen könnten. Aber ihre Freundin blieb hart. “Nein! Jetzt!” Die junge Blonde stöhnte nur. “Okay...Wo ist der Haken?” fragte Kati daraufhin gerade raus wie immer. Die merkt auch wohl alles! Hätte Psychologin werden sollen... “Bitte?!” kam von der jungen Ärztin nur erstaunt. “Gut. Dann anders...” begann Kati wieder und fügte anschließend noch hinzu: “Die Frage nach Vater des Kindes kann ich mir wohl sparen...” Gretchen schwieg erneut. “Dacht ich mir. Und was sagt er dazu?” Wieder schweigen. “Mensch Gretchen! Jetzt lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen!” Langsam wurde Kati ungeduldig. Erst verschwieg sie ihr, dass sie überhaupt schwanger war und jetzt sagte sie keinen Ton. Da war doch was oberfaul! Das wusste sie!


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05.07.2009 20:59
#817 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

In der Zwischen zeit saß Marc auf der Couch und dachte über den Tag und seine Ereignisse nach. Wieso hatte Gretchen ihm das verschwiegen? Gut. Sie kannte seine Einstellung zu Kindern, aber trotzdem... Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, weil es plötzlich an der Tür klingelte. “Laura?! Schon da?” fragte er erstaunt nachdem er geöffnet und seine Freundin vor ihm stand. “Hast mich ja wohl so gar nicht vermisst was?!” hakte die junge Frau nach. “Äh...Hatte ziemlich viel zu tun...in letzter Zeit.” gab Marc wage zur Antwort. “Hab ich gemerkt! Ich dachte du meldest dich mal bei mir...aber scheinst wohl anderweitig beschäftigt gewesen zu sein.” erwiderte sie etwas enttäuscht. Wenn sie nur geahnt hätte wie Recht sie damit hatte! “Wie gesagt...Viel Arbeit wenig Zeit!” antwortete der Oberarzt wiedermal wage. Laura sah ihn nur skeptisch an und meinte: “Aha?!” “Ja..äh...Und du? Bist du gerade erst gelandet oder was?” wollte Marc wissen, um vom Thema abzulenken. Laura merkte das sofort und wusste, dass etwas nicht stimmte,. Deshalb hakte sie auch gleich weiter nach, was ihm so gar nicht gefiel. “Hey! Was ist los? Scheinst dich ja so gar nicht zu freuen, dass ich wieder da bin!” “Doch, doch...Bin nur kaputt...Wollte jetzt eigentlich ins Bett...” “Ich dachte wir könnten uns noch nen schönen Abend machen.” schlug die junge Frau daraufhin vor, wurde aber wiedermal von ihm enttäuscht. “Sei mir nich böse...aber heute echt nicht...morgen vielleicht...”
Bei Gretchen in der Wohnung quetschte Kati sie weiter aus...zumindestens versuchte sie es. Denn ihre Freundin schwieg weiter. “Hast du es Marc denn überhaupt schon gesagt?” fragte sie schließlich. Es folgte ein kurzes stummes Nicken. “Gut. Und was sagt er?” wollte die junge Frau wieder wissen, bekam aber diesmal keine Reaktion. Schließlich reichte es ihr dann. Sie legte den Mutterpass auf den Tisch und meinte: “Dann nicht!” Anschließend stand sie auf, nahm sich ihre Tasche und ging zur Türe. “Wo willst du hin?” fragte Gretchen mit tränenverzerrter Stimme und blickte sie kurz an. “Mir ein paar Antworten holen!” kam von ihrer Freundin nur kurz angebunden, bevor sie die Türe öffnete. Scheiße! Die will bestimmt zu Marc! Das muss ich verhindern! “Kati! Warte mal!” sagte die junge Ärztin schnell uns sprang auf. Doch die reagierte gar nicht und schloss einfach die Türe hinter sich. Gretchen lief noch zur Türe, um sie doch noch irgendwie aufzuhalten, aber da war es bereits zu spät und von Kati war weit und breit nichts mehr zu sehen. Oh oh! Das wird böse...RICHTIG böse! Dachte sie nur und ließ sich wieder auf die Couch fallen.


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05.07.2009 21:59
#818 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Nachdem Laura dann merkte dass es wohl keinen Sinn hatte, meinte sie etwas resigniert: “Okay. Dann will ich dich auch nicht weiter stören...” Das merkte auch Marc und wollte versuchen zu retten was zu retten war. “Du bist doch bestimmt auch kaputt von dem langen Flug.” “Sicher...” gab die junge Frau wieder enttäuscht und traurig zurück. Anschließend öffnete sie die Türe und sagte noch: “Bis dann.” Daraufhin kam Marc auf sie zu und gab ihr im Hausflur noch einen kurzen Kuss. “Bis morgen dann.” sagte er und schloss anschließend seine Wohnungtüre wieder. Kati, die bereits im Hausflur stand und die Szene mit bekommen hatte kochte innerlich vor Wut. “So ist das also...na warte...” murmelte sie vor sich her und versteckte sich schnell im Keller bis Laura weg war. Nach einiger Zeit kam sie dann wieder hervor und machte sich auch direkt auf den Weg nach oben. Dort pochte sie lautstark an die Türe und hoffte darauf dass Marc endlich öffnen würde und sie ihm ordentlich die Meinung sagen konnte. “Hast du was vergessen? Ich...” sagte er brach seinen Satz dann aber schnell ab, als er sah dass nicht Laura sondern Kati vor der Türe stand.


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05.07.2009 22:24
#819 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Sie tippte mit dem Fuss auf den Boden und meinte: “Nein! Aber du scheinst was vergessen zu haben!” Anschließend trat sie, dreist wie sie nun mal war, einfach ein. “Kati?!” Mehr konnte der Oberarzt in dem Moment nicht rausbringen. Zu groß war der Schock! “Ja genau!” sagte sie kurz und legte auch anschließend direkt los: “Sag mal! Hast du noch alle Kronen richtig sitzen?! Was denkst du dir eigentlich dabei?!” “Äh...Wobei?” Seine Reaktion machte die junge Frau noch wütender als sie ohnehin schon war. Am liebsten hätte sie ihm eigenhändig den Hals umgedreht. Aber sie versuchte sich zu beherrschen und meinte sttatdessen: “Du weist ganz genau wovon ich rede!” “Äh...Nein?!” unterbrach Marc sie. “Gut! Dann werd ich dir jetzt mal ein bisschen auf die Sprünge helfen! Wieso machst du Gretchen erst Hoffnungen, schiebst den braten so tief in die Röhre und drehst ihr noch ein Kind dabei an und steigst dann mit dieser Schabracke von Frau ins Bett?! Kannst du mir das mal verklickern?! Du bist wirklich das größte Arschloch was mir je untergekommen ist! Und ich dachte du hättest dich geändert und man könnte dir vetrauen! Aber da hab ich mich wohl getäuscht! Und ich blöde Kuh hab dich noch in Schutz genommen! Lieber hätte ich mir ein Stück ausm Arsch gebissen!” Kati hatte sich mittlerweile so in Rage geredet, dass sie ihm ohne Punkt und Komma einfach alles an den Kopf knallte, was sich in den letzten 5 Minuten, seit dem sie Laura und ihn gesehen hatte, bei ihr angestaunt hatte. Marc stand nur vor ihr und sagte erstmal nichts dazu. Nachdem die junge Frau dann einmal tief Luft geholt hatte, fragte er dann mit sarkastischem Unterton: “Bist du jetzt fertig?!” “Nein! Mit dir bin ich noch lange nicht fertig du kleiner Penner!” Daraufhin schmiss sie ihm noch ein paar Beschimpfungen an den Kopf. " Und was soll ich jetzt machen? Rumheulen?" meinte Marc nur mit verschränkten Armen und lehnte sich gegen ein Regal. " Dir kann man echt nicht mehr helfen Junge!! Du bist echt so armseelig! Dir müsste man echt den Schwanz abschneiden und dich verbrennen! So etwas wie du dürfte nie wieder Poppen können. Ich sag dir nur eins! Du wirst dich um DEIN Kind kümmern! Ich werde dafür sorgen, dass du dir deines lebens nicht mehr froh wirst und deine Ische ne? Die kannste dir auch gleich abschminken! Der werd ich demnächst mal verklickern was ihr toller Herr Freund denn für ein Armseeliges Würstchen ist!" Marc war derweil kurz vorm ausrasten! Deshalb sagte er dann auch: “Jetzt pass mal auf!” Dabei stand er mit erhobenem Finger vor ihr. Kati aber lachte nur und meinte: “Was wird das? Willst du mir etwas drohen?!” Ohne eine Antwort auf ihre Frage zu geben erwiderte er dann ziemlich wütend: “Jetzt sag ich dir mal was...” Auch wenn er eigentlich nicht der Typ dafür war, aber er musste sich seinem Ärger einfach mal Luft machen!


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05.07.2009 22:46
#820 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Denn was zu viel war, war zu viel! Auch für ihn! Erst zieht Gretchen so ne komische Nummer ab und jetzt kommt auch noch ihre Freundin und machte ihn zur Sau! Deshalb konnte er dann auch nicht anders, als ihr alles auf den Tisch zu knallen. Angefangen mit ihrem komischen Verhalten damals, dann diese SMS, die Szene damals in seiner Wohnung, wo sie ihm klar und deutlich zu verstehen gegeben hatte, dassv er sich an Laura halten sollte, bis hin zu ihrem Zusammenbruch, dem One-Night-Stand und schließlich der Schwangerschaft, die sie ihm wahrscheinlich noch länger verschwiegen hätte, wenn er es nicht selbst heraus gefunden hätte. Die Krönung bildete dann das “Gespräch” welches die beiden heute in seinem Büro und schließelich auf dem Parkplatz hatten. Mittlerweile war er ziemlich laut geworden. So, dass er die junge Frau fast schon anschrie. Im gegensatz zu sonst, war sie zum ersten Mal sprachlos. Sie stand nur da und hörte sich das alles an. “Ja! Was ist jetzt?! Hatt́s dir wohl die Sprache verschlagen was?! Oder sind dir die Beleidigungen ausgegangen? Hab noch irgendwo ein Buch! Da kannste ja mal nachschlagen!” schrie er sie wieder an. Nachdem Kati dann ihre Sprache wieder gefunden hatte meinte sie dann: “Davon wusste ich nichts...wenn...” Marc ließ sie gar nicht erst zu Wort kommen, so sauer war er. “Spaŕs dir! Echt! Tu mir nur einen Gefallen und verpiss dich endlich!” Daraufhin öffnete er seine Wohnungstüre und wollte sie hinausschieben. Doch den Gefallen tat die junge Frau ihm nicht. Auch wenn sie nach wie vor darüber erschüttert war, was sie da gerade zu Ohren bekommen hatte, wollte sie den beiden nach wie vor helfen. Deshalb beschloss sie erst das hier zu ende zu bringen udn anschließend direkt zu Gretchen zu fahren, um ihr ordentlich den Kopf gerade zu rücken. “Was willst du denn noch?” fragte der Oberarzt sauer, nachdem Kati sich losgerissen hatte und ihn anschaute. Denn auch wenn er vorwiegend nur geschrieen hatte, während er ihr das alles erzählte, so hatte sie doch festgestellt, dass außer Wut auch sehr viel Enttäuschung und Verletztheit in seiner Stimme mitgeschwungen hatte. Deshalb fragte sie ihn dann gerade raus: “Beantworte mir nur eine Frage! WILLST DU DIESES KIND? JA ODER NEIN?”


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05.07.2009 23:35
#821 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Marc schwieg eine zeit lang. “Hallo? Ich hab dich was gefragt!” meinte sie schließlich. Doch anstatt ihr eine Antwort zu geben meinte er nur, dass es jetzt besser wäre wenn sie geht. “Also hatte ich DOCH mit meiner Vermutung nicht ganz unrecht und su willst dich vor der Verantwortung drücken!” bemerkte sie dann. Marc fasste sich kurz an die Stirn. “Nein! Verdammt!” “Was ist es dann? Erklärs mir!” forderte Kati erneut. Daraufhin stöhnte er kurz und sagte: “Und wenn schon! Auch egal!” Die junge Frau schüttelte heftigst mit dem Kopf: “Ist es NICHT! Marc...ich kann verstehen, dass du verletzt oder was auch immer bist, nachdem was Gretchen da abgezogen hat, aber...” Er unterbrach sie. “Nix aber! Und jetzt geh!” Daraufhin schob er sie ohne Vorwarnung zur Türe raus. Als er diese gerade schließen wollte, stellte sie noch einen Fuss dazwischen. “Was denn noch?” fragte Marc mittlerweile ziemlich genervt. “Eins noch! Ich werde dafür sorgen, dass Gretchen endlich wieder klar im Kopf wird! Denn so kann es ja wohl echt nicht laufen!” “Mach wie du meinst.” gab Marc daraufhin etwas resigniert zur Antwort, schloß anschließend die Türe und setzte sich auf die Couch. Doch nach einiger Zeit stand er wieder auf, weil alles was in der letzten Zeit durch seinen plötzlichen Ausbruch wieder in ihm hoch kam. Schließlich stand er dann wieder auf, schnappte sich seine Autoschlüssel und verließ die Wohnung. Auch wenn er gar nicht so genau wusste wo er hin wollte, gab er einfach Gas und fuhr drauf los, quer durch Berlin. Unterwegs schaltete er dann das Radio an und es lief folgender Song: http://www.youtube.com/watch?v=mQro1Wk0HSg. Dabei stellte sich ihm plötzlich die Frage, ob er überhaupt wollte, dass Gretchen ihre Meinung noch änderte. Denn wenn er so darüber nach dachte, war das nicht mehr DIE Frau, die er mal geliebt hatte! Sie hatte sich seit einiger Zeit sehr verändert...zum Nachteil! Das mit Kati eben bewies ihm das eindeutig. Denn anstatt ihrer Freundin die Wahrheit zu sagen, so wie es eigentlich richtig gewesen wäre, hatte sie wiedermal gelogen und sich alles zu ihren Gunsten gedreht! Immer schön sich als das arme Opfer hinstellen! Und so was hätte die “alte” Gretchen nie getan. Im Gegenteil! Auch wenn es manchmal unangenehm war, so war sie immer darauf bedacht gewesen die Wahrheit zu sagen. Das war das, was er eigentlich so an ihr geliebt hatte: Dass sie immer sie selbst war und sich nie verstellt hatte. Deshalb beschloss er auch wenn es schwer fiele unter die ganze Sache endlich einen Schlußstrich zu ziehen.


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06.07.2009 00:17
#822 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Denn eigentlich war da doch nichts mehr zwischen den beiden, außer einem Haufen Missverständnisse und Streitereien! Alles was sie angepackt hatten ging doch nach hinten los und dieses Kind war jetzt noch die Krönung des ganzen Schlamassels! Zum Schluss lag einfachn alles nur noch in Scherben...........
Unterdessen bog Kati um die Ecke zu Gretcheńs Wohnung. Auch wenn Marc ihr kein deutliches “Ja” oder “nein” zur Antwort gegeben hatte, so war sie sicher, dass er dieses Kind sehr wohl wollte, nur einfach zu verletzt oder zu stolz dazu war genau das zu zugeben, wo sie ihn auch ehrlich gesagt nur zu gut verstehen konnte. Denn jeder andere Mensch hätte wahrscheinlich in so einer Situation auch so reagiert. Trotzdem wollte sie den beiden abermals auf die Sprünge helfen. Und da diesmal eindeutig Gretchen den Fehler begannen hatte, beschloss sie ihr ordentlich den Marsch zu blasen! Doch als sie in die Wohnung kam, fehlte von der jungen Ärztin jede Spur. Kati dachte sie hätte sich schon hingelegt, immerhin war es ja auch schon spät. Also ging sie ins Schlafzimmer. Dort fand sie aber nur einen offenen, fast leeren Kleiderschrank vor. Außerdem fehlten zwei Koffer, die in der Ecke standen. Als sie dann auch noch aus dem Fenster schaute und Gretcheńs Auto unten im Hof nirgendwo entdecken konnte, zählte sie sich eins und eins zusammen und ihr kam ein schrecklicher Verdacht. Der bestätigte sich dann auch, als sie schließlich auf dem Küchentisch ein beschriebenes Din A4 Blatt entdeckte. Sie nahm es an sich und fing an zu lesen:

Ich weis du wirst mich jetzt sicher für unglaublich feige halten, aber ich kann einfach nicht anders! Das alles hier wächst mir über den Kopf und ich bin nicht dazu in der Lage auch nur einen klaren Gedanken zu fassen...
So wie ich dich kenne, warst du bestimmt bei Marc. Ich weis bei uns ist in der letzten Zeit einiges schief gelaufen...deshalb halte ich es für das beste einfach mal eine Zeit lang Abstand von dem Ganzen und auch von ihm zu gewinnen, um über alles in ruhe nachdenken zu können. Darüber wie es in Zukunft weiter gehen soll und über meine Gefühle. Denn die fahren schon viel zu lange Achterbahn und ich halte das langsam nicht mehr aus...
Sei nicht böse, dass ich dir nicht sage wohin ich fahre, aber ich weis ganz genau du würdest es Marc sagen und dann ging alles wieder von vorne los. Und das will ich dem Kind und auch ihm nicht mehr antun. Ich hab schon genug kaputtgemacht!
Ich hoffe du kannst meine Entscheidung wenigstens ein bisschen nach voll ziehen.............

Gretchen

P.S. Die Wohnung kannst du so lange wieder haben. Weis nämlich noch nicht wann ich wieder komme.


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06.07.2009 00:52
#823 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Währenddessen fuhr Gretchen schon durch die Nacht auf der Autobahn geradewegs Richtung Spreewald Lübbenau. Es regnete in Strömen, aber das fiel ihr gar nicht auf, weil sie vor lauter Tränen in den Augen nichts sah. Da sie mittlerweile langsam müde wurde, beschloss sie das Radio anzuschalten, um etwas Unterhaltung zu haben. Dort lief folgender Song: http://www.youtube.com/watch?v=9ksameEvR5I. Dieses Lied passte genau zu Gretcheńs momentanen Gefühls- und Gemütszustand und war demnach der Auslöser für weitere Tränen. Ich weis, dass es falsch ist, aber was soll ich denn machen? Die ganze Situation ist einfach zu verfahren! Wir hätten nie und nimmer nochmal mit einander schlafen dürfen , dann wär das alles nicht passiert! Aber es IST nun mal passiert und jetzt müssen wir das Beste draus machen. Ich muss jetzt in erster Linie an das Kind denken. Denn zu viel Aufregung ist nicht gut und schadet ihm! Deshalb ist es jetzt am besten wenn ich erstmal untertauche und etwas zur Ruhe komme...Je nachdem werd ich auch länger bleiben und mein Kind bei meiner Tante bekommen...Denn es ist glaub ich nicht unbedingt nicht unbedingt förderlich, wenn er oder sie direkt in solche chaotischen Verhältnisse geboren wird...
Unterdessen kochte Kati vor Wut. Denn sie konnte den Entschluss ihrer Freundin überhaupt nicht nach voll ziehen! Wo war ihr Problem? Fragte sie sich ernsthaft. Nachdem sie die Nachricht ein weiteres Mal gelesen hatte und keinerlei Anhaltspunkte darin finden konnte wohin sie so plötzlich abgezischt war, beschloss sie sie einfach anzurufen. Doch nachdem sie gewählt hatte meldete sich dort nur die Mailbox. Wütend schmiss sie ihr Handy zurück in die Tasche und ging anschließend selbst schlafen.
Es vergingen ein paar Tage in denen Kati immer wieder versuchte Gretchen zu erreichen, jedoch ohne Erfolg. Entweder war ihr Handy abgeschaltet oder sie ging nicht dran. Als sie schon gar nicht mehr damit rechnete, meldete sich ihre Freundin dann doch am anderen Ende.
Kati: Ja sag mal! Kannst du mir mal sagen wo du bist?! Ich versuch schon seit Tagen dich zu erreichen!
Gretchen schwieg.
Kati: Halloooo?! Ich rede mit dir!
Gretchen: Was willst du hören?
Kati: Na zum Beispiel, dass du sofort deinen Arsch hier hin bewegst!
Gretchen: Das geht nicht...
Kati: Wieso nicht?


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Dornröschen Offline

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06.07.2009 01:17
#824 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Wenn ich ihr das jetzt erklären würde, würde sie es so wieso nicht verstehen...ich kenn sie!
Kati: Gretchen?
Gretchen: Ja?
Kati: Ich hab dich verdammt noch mal was gefragt!
Gretchen: Glaub mir...Es ist das Beste...
Kati: Nein! Es ist einfach sagen wir mal so...Für dich zumindestens!
Wenn es so wäre...
Gretchen: Bestimmt nicht! Aber es gibt im Moment einfach keine andere Möglichkeit!
Kati: Die gibt es immer! Und soll ich dir sagen wie die aussieht? Du kommst sofort zurück, gehst zu Marc und ihr redet mal darüber! Was hälst du mal davon?!
Gretchen: Das kann ich nicht...
Kati: Findest du das nicht ein bisschen unfair ihm gegenüber einfach so anzuzischen?!
Wieder schwieg Gretchen. Das machte Kati nur noch wütender als sie ohnehin schon war.
Kati: Soll ich dir mal sagen? So sehr wie du immer behauptest kannst du ihn gar nicht lieben! Sonst würdest du ihm so was nicht antun! Gretchen echt! Ich erkenn dich gar nicht mehr wieder! Was ist nur los mit dir? Verdammt noch mal!
Das war dann zu viel für die junge Ärztin und sie brach noch während des Gesprächs in Tränen aus.
Gretchen: Du verstehst das nicht...
Kati: Da hast du völlig Recht! Ich versteh́s echt nicht! Also klär mich auf!
Gretchen: Das ist ne lange Geschichte...
Kati: Also ich hab zeit!
Das hab ich befürchtet!
Kati: Ich höre...
Gretchen: Es ist so viel vorgefallen, dass...
Kati: Ja allerdings! Fangen wir zum Beispiel mal mit dieser schwachsiinnigen SMS an! Was hast du dir dabei gedacht?! Ihr ward glücklich! Du hattest endlich all das wovon du dein Leben lang geträumt hast und was machst du?! Was hat dich da bloß geritten?!
Gretchen: Ich weis...das war blöd von mir, aber...
Kati: Blöd? Ist gar kein Ausdruck! Total geistesgestört trifft es wohl eher! Und als ob das nicht schon schlimm genug gewesen wäre, gehts du auch anschließend noch hin und treibst ihn in die Arme einer anderen! Wie bescheuert muss man sein?!
Gretchen: Ich musste das tun...
Kati: Nein Gretchen! Das Einzige was du hättest tun müssen...Zu ihm zu gehen und ihm zu sagen, dass du einen Fehler gemacht hast und dass es dir verdammt nochmal leid tut! Das wäre das Richtige gewesen!
Mittlerweile sagte Gretchen nichts mehr und schlurzte nur noch vor sich hin.
Kati: Nein! Stattdessen gehst du hin und schläfst nochmal mit ihm, obwohl du ganz genau wusstest, dass er mit dieser Laura zusammen ist! Warum eigentlich? Wolltest du dir da was beweisen? So nach dem Motto: “Ich krieg ihn immer noch rum!” oder warst du einfach nur geil und brauchtest in dem Moment was zu poppen?!


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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


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06.07.2009 01:50
#825 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Auch wenn sie wusste, dass das nicht stimmte was Kati da sagte, so schwieg sie immer noch.
Kati: Weist du...ich dachte ja immer nur Männer hätten den Verstand in der Hose sitzen, aber ich muss mich leider eines besseres belehren lassen...scheint bei manchen Frauen auch durchaus der Fall zu sein!
Das war dann endgültig zu viel und es schoss aus Gretchen heraus.
Gretchen: Hör auf damit! Das stimmt nicht! Ich hab das nicht gemacht, weil ich mir was beweisen wollte oder einfach nur geil war! Sondern weil ich ihn immer noch liebe und das wird sich wohl auch nie ändern! Weil mir seine Nähe in dem Moment einfach so gut getan hat und ich sie so lange vermisst hab! Deswegen!!
Kati: Äh...Und wo genau liegt dann bitte dein Problem?! Dann schwing verdammt nochmal deinen Arsch hier runter und sag ihm genau das! Er scheint das nämlich genauso zu sehen! Wofür dann so ein Theater?!
Gretchen: Ich kann das nicht...
Kati: Wieso denn nicht? Du konntest doch auch die ganze Scheiße veranstalten, dann kannst du es jetzt auch wieder gerade biegen! Oder hast du in dem einen Jahr dein Rückgrat total übeŕn Jordan geworfen?! Gretchen...Ich sag dir das echt nicht gerne, aber wenn du nicht willst, dass dein Kind ohne Vater aufwächst, dann solltest du dich so schnell wie möglich hier blicken lassen und versuchen zu retten was noch zu retten ist! Und das am besten noch gestern! Es ist echt kurz vor zwölf!!
Gretchen: Ich kann ihm das nicht persönlich sagen...ich kann nicht!
Kati: Okay...Dann anders...Wenn du es nicht tust, tu ich es und das wird dann kein Spaziergang! Das sag ich dir!!
Scheiße sie meint́s ernst! Was mach ich denn jetzt?
Bevor Kati dann dazu kam aufzulegen, schlug Gretchen ihr vor, dass sie Marc einen Brief schreiben würde.
Kati: Meinst du echt damit ist es getan? Und wie soll es dann weitergehen?
Gretchen: Ich weis es nicht...aber einen Versuch ist es wert!
Kati: Okay! Aber wehe du bescheißt mich! Dann...
Gretchen: Ich weis...Ich setz mich jetzt gleich dran und schick ihn dann morgen ab.
Die junge Ärztin verabschiedete sich noch von ihrer Freundin und setzte sich nachdem sie aufgelegt hatte direkt hin und fing an zu schreiben. Oh Gott! Ich weis jetzt schon, dass der Schuss nach hinten los geht! Aber ich muss! Kati hat Recht! Es ist höchste Zeit für ein paar Erklärungen...Aber wo fang ich am besten an?


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