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Dieses Thema hat 1.102 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

22.06.2009 01:17
#726 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Ja! Ich...Äh...Och! Weist du ich war gerade so in der Gegend und dachte ich...” Sie unterbrach ihren Satz und lächelte verschmitzt. “Du kommst mal auf nen Kaffee vorbei und wir plaudern ein bisschen? Oder was?!” fragte der Oberarzt ziemlich ungläubig. “Ja...So in etwa...” druckste Gretchen herum. “Danke nein! Kein Bedarf!” entgegnete Marc mit einem mehr als gequälten Grinsen und machte anschließend die Türe wieder zu. Er glaubt mir nicht! War ja klar! Ist ja auch ziemlich dämlich von mir hier einfach so aufzutauchen, nach allem was war! Und dann auch noch mit so ner Ausrede zu kommen. Hallo! Ich bińs Gretchen. Ich hab dich zwar damals eiskalt abserviert, aber jetzt hab ich doch noch mal Lust mit dir zu quatschen! Einfach nur mal so! So klag das doch bestimmt gerade in seinen Ohren! Der denkt doch jetzt, dass ich ihn verarschen will! Scheiße! Was mach ich denn jetzt?! Dumme Frage! Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder ich geh wieder und mach mich spästestens morgen in der Klinik komplett zum Affen, weil er das so wie ich ihn kenne garantiert nicht für sich behalten wird! Oder ich brings gleich hinter mich und mach mich jetzt lächerlich, in dem ich nochmal klingel und ihm vielleicht versuche die Wahrheit irgendwie zu sagen... Schließlich entschied sie sich dann für die zweite Variante und klopfte erneut an die Türe. “Was denn noch?” fragte der Oberarzt mittlerweile ziemlich genervt, nachdem er sie wieder vor sich stehen sah. Denk an den Plan! Jetzt oder nie! “Marc! Hör zu! Ich bin nicht rein zufällig hier!” sagte sie plötzlich. Daraufhin lehnte er sich lässig gegen den Türrahmen und meinte: “Ach was?!” Jetzt verarscht er mich aber oder? Ach egal! Ich brinǵs jetzt einfach hinter mich und dann nix wie weg hier! Sie atmete nochmal tief durch und sagte dann: “Ja! Ich würde gerne mit dir reden!” Marc sah sie eine Weile nur skeptisch an. “Wüsste nicht worüber.” sagte er schließlich und wollte die Türe erneut schließen. War klar, dass er so reagiert! Aber jetzt ist eh alles zu spät! Also... Sie stellte noch schnell ihren Fuß in die Tür und sagte nun etwas bestimmter: “Bitte...Nur 5 Minuten! Dann geh ich auch wieder und belästige dich nicht mehr!”


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Dornröschen Offline

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22.06.2009 01:49
#727 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Der Oberarzt stöhnte kurz, öffnete die Türe wieder und meinte: “Okay. Aber ich hab echt nicht viel Zeit.” “Danke.” sagte sie kurz und trat anschließend vorsichtig ein. Schon komisch nach so langer Zeit wieder hier zu sein...Es kommt mir vor als wäre es gestern gewesen, dass wir beiden auf dieser Couch...Nein Gretchen! Was redest du denn wieder da? Ich bin hier, um Laura zu helfen und sonst nix!! Also los... “Kannst dich auch ruhig setzen.” sagte Marc nach einer Weile. “Danke. Ich steh lieber.” entgegnete sie. “Okay?! Worum geht́s also?” fragte er erstaunt. “Also es ist so...Ich...Also heute in der Klinik da hab ich...Also genau genommen hat deine...” stotterte sie herum. “Gretchen? Alles klar bei dir?” fragte der Oberarzt schließlich verwundert. Scheiße! So wird das nie was! “Also gut! Ich mach́s kurz! Laura war heute in der Klinik und wollte mit mir reden! Über dich!” sagte sie plötzlich in einem Atemzug und atmete als sie es endlich gesagt hatte tief durch. So! Jetzt ist es raus! Endlich! Daraufhin setzte sich Marc erstmal und starrte eine Weile Löcher in die Luft. Nachdem er seine Sprache wieder gefunden hatte fragte er dann mehr als zögerlich: “Und? Habt ihr...?” Wieder atmete sie tief durch, weil ihr das alles andere als leicht fiel und erwiderte: “Ja! Haben wir! Und deshalb bin ich auch hier!” “Aha?!” kam ihm daraufhin nur noch immer entgeistert und auch misstrauisch. Glaubt der mir nicht oder was? Dann muss ich wohl deutlicher werden! “Marc! Ich weis, dass mich das eigentlich nichts mehr angeht, nachdem...Ach! Auch egal! Auf jeden Fall bin ich hier, um dir zu sagen, dass du Laura eine Chance geben solltest!” sagte sie schließlich wieder in einem Atemzug, weil sie das unbedingt los werden wollte. Plötzlich stand er auf und kam wortlos auf sie zu. Was wird das denn jetzt? “Du hast Recht...” sagte er als er unmittlebar vor ihr stand und ihr einen kurzen Moment in die Augen gesehen hatte. Ich hab Recht? Hätt ich jetzt nicht erwartet... “Freut mich, dass du es einsiehst.” erwiderte die junge Blonde. Sie schaute zu Boden, weil es ihr fast unmöglich war ihre Tränen zurück zu halten. Scheiße! Nein! Nicht heulen! Nicht JETZT!! “Es geht dich wirklich nichts an!” sagte Marc plötzlich. Wie jetzt?! Ich will ihm doch nur helfen!
Sie überlegte eine Weile und beschloss ihm genau das dann auch zu sagen. “Stimmt. Aber ich will dir nur helfen!” sagte sie schließlich. Marc, der sie gerade aus seiner Wohnung befördern wollte, weil ihm das echt alles zu viel wurde, ließ sie plötzlich los und sah sie mehr als erstaunt an. “Du willst mir helfen? Gerade DU??? Mach dich nicht lächerlich...” sagte er dann nach einiger Zeit ziemlich sarkastisch. Daraufhin herrschte erstmal Stille. Verdammt! Er hat ja Recht...irgenwie...aber trotzdem! “Marc! Es ist aber so! Du bist mir nicht...”


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Dornröschen Offline

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22.06.2009 11:13
#728 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Sie brach aprupt ab und sah anschließend verlegen zu Boden. Wieder sah er sie erstaunt an und fragte: “Was bin ich dir nicht?” Scheiße! Und was mach jetzt? Ich bin doch hierher gekommen, um Laura und auch Marc zu helfen und nicht um wieder in so eine Situation zu geraten! Ich kann ihm doch jetzt nicht sagen, dass er mir nicht egal ist, was ich ja auch eigentlich gerade sagen wollte. Nicht nach dieser SMS! Da sie wirklich nicht wusste, was sie dazu sagen sollte und Marc nach wie vor mit fordernedem Blick auf eine Antwort von ihr wartete, küsste sie ihn einfach. Der Oberarzt erwiderte diesen Kuss auch, aus einem für ihn noch unerklärlichen Grund. Gretchen hätte am liebsten die Zeit angehalten in diesem Moment. Es ist so schön! Am liebsten würde ich hier ewig mit ihm stehen und diesen Moment der nähe einfach nur geniessen. Doch so schön es auch war, hatte sie immer noch im Hinterkopf, dass sie nach wie vor mit ihm nicht glücklich werden konnte oder eher gesagt durfte. Noch während des Kusses, überlegte sie fieberhaft was sie jetzt tun sollte. Ich kann nicht immer nur an mich denken! So schön es auch ist, aber es ist falsch! Und unfair ihm gegenüber! Ist ja schließlich auch ein Mensch so wie ich! Und ich kann nicht ständig meine Meinung ändern! Erst mache ich quasi Schluß und schreib ihm so was und dann als er glücklich zu sein scheint, komm ich und funk dazwischen! Mein gott Gretchen! Was ist nur aus dir geworden?! Hätte nie gedacht, dass ich mal so fies sein könnte. Bleibt nur die Frage was ich jetzt machen soll...Gibt zwei Möglichkeiten: 1. Ich beende das hier schnell und renne wie gewohnt davon...Aber wenn ich das mache, dann würde er denken ich wolle ihn nur verarschen,...so nach dem Motto...hatte mal wieder Bock auf dich und da kam mir der Moment gerade gelegen! Aber so ist es doch nicht!! 2. Einfach warten bis er aufhört...Gute Idee! Sie öffnete kurz ihre Augen und sah, dass er ebenfalls wie sie über die ganze zeit die Augen geschlossen hatte dabei. Wohl doch nicht! Also ehrlich gesagt bezweifle ich gerade sehr stark, dass er das tun wird! Im Moment sieht es für mich eher gesagt danach aus, als ob er es irgendwie geniessen würde, genauso wie ich eigentlich. Was es mir dann somit noch schwerer macht ihm quasi wieder, wie sagte Kati so schön damals? Einen Arschtritt zu verpassen?! Scheiße! Das mit dem Kuss war echt ne Scheiß Idee! Ich hätte von vorne herein verschwinden müssen nachdem er gesagt hat, dass mich das nichts angeht! Falsch...GANZ FALSCH!!! Ich hätte erst gar nicht hier her kommen dürfen! Warum muss ich mich auch immer in anderer Leuts Angelegenheiten einmischen...Ich kanńs echt nicht lassen! Jetzt hab ich den Salat!!!


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Dornröschen Offline

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22.06.2009 11:51
#729 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Weil sie noch immer keine Patentläösung für diese Situation gerade hatte, blieb sie erstmal bei Möglichkeit 2. Doch plötzlich fiel ihr ein: Oh Schreck! Was mach ich denn wenn er mehr will? Ich kann doch nicht schon wieder mit ihm schlafen und dann...Nein! Das werd ich nicht tun! Also doch Möglichkeit 1...Scheiße! Na ja...Ich hab mir die Suppe eingebrockt, also werd ich sie wohl auch auslöffeln müssen! Augen zu und durch... Gedacht, getan! Augenblicklich löste sie sich von Marc nach diesem endlos langen Moment und sagte anschließend kleinlaut mit Blick zu Boden: “Es...tut mir...leid...” Anschließend wollte sie gehen. Doch Marc hielt sie zurück und meinte: “Gretchen...Warte mal...” Bei seiner Berührung merkte sie schon wieder wie sie ein angehmer Schauer durch fuhr. Ich darf das nicht! Das tut uns beiden doch nicht gut! Wiedermal hatte sie Mühe ihre Tränen zurück zu halten. Deshalb sagte sie leise und unsicher: “Ich...Ich hätte nicht hier herkommen dürfen...Das war ein...ein Fehler...” Daraufhin wollte sie sich erneut von ihm lösen und endgültig gehen. Doch er ließ sie nicht. Jetzt wo er sie einmal bei sich hatte, und sie keine wirkliche Gelegenheit hatte weg zu laufen, wollte er mit ihr über die Dinge die in der Vergangenheit passiert waren reden, weil er ehrlich gesagt immer noch nicht so genau wusste, warum sie plötzlich so schnell ihre Meinung geändert hatte. In gedanken versuchte er sich die richtigen Worte für einen Beginn des gesprächs zurecht zu legen und begann dann schließlich noch eher zögerlich: “Gretchen...Ich...ich meine wir...” Die junge Ärztin sah seinen Blick und verfluchte sich in gedanken. Wieso hab ich das nur wieder getan? Sein Blick...Den hat er immer wenn er reden will...Aber was soll ich denn sagen...ich muss das hier so schnell wie Möglich beenden und ihm nochmal klar machen, dass Laura gut für ihn ist! Ich hab schon genug kaputt gemacht! Also muss ich jetzt retten was zu retten ist! Noch eher er dazu kam weiter zu sprechen begann sie schließlich zu einer Erklärung anzusetzen: “Marc...Ich...” Sie unterbrach kurz und holte noch mal tief Luft. Weil sie das was sie jetzt sagen würde nur ein einem Atemzug raubringen könnte und am besten so schnell wie möglich. “Ich bin hier her gekommen, um dir klar zu machen, dass Laura deine Zukunft ist! SIE ist die Frau, die dich liebt und sie es hat ebenso verdient von dir geliebt zu werden! Glaub mir...Es ist besser, wenn wir hier und heute ein für alle mal einen Schlußstrich unter die ganze Sache ziehen und jeder einen Neustart versucht! Also...Werde glücklich mit Laura...Bye...” Die letzten Worte flüsterte sie nur noch und verließ anschließend blitzartig die Wohnung.


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Dornröschen Offline

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22.06.2009 19:58
#730 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Nachdem sie die Türe hinter sich geschloßen hatte, lehnte sie sich dagegen und atmete erstmal tief durch. Das wars dann jetzt also endgültig! Dabei liefen ihr nun auch die Tränen, die sie ganze Zeit über versucht hatte so krampfhaft zu unterdrücken unaufahltsam die Wange runter. Nach kurzer Zeit machte sie sich dann auf den Weg nach unten, weil sie die Befürchtung hatte, dass marc ihr folgen würde.
Aber dem war nicht so. Denn der stand nur da und starrte auf die verschlossene Wohnungtüre. Ihre letzten Worte klangen ihm zwar immer wieder in den Ohren, aber wirklich begreifen konnte er es nicht. Erst kam sie zu ihm, küsste ihn anschließend und dann sagte sie so was und machte sich einfach vom Acker! Das konnte er beim besten Willen nicht nach voll ziehen! Und er stellte sich wieder die Frage: Warum tut sie das? Schließlich wollte er ihr dann doch folgen und sie zur Rede stellen. Doch als er die Türe zum Hausflur öffnete war von ihr nichts mehr zu sehen. Auch nachdem er runter gegangen war, um zu schauen ob sie dort war, sah er sie wo nirgends mehr. Also ging er wieder zurück in seine Wohnung und ließ sich dort erstmal auf die Couch fallen. In diesem Moment wünschte er sich zu erfahren was sie denkt...denn dann wäre er um einiges schlauer und nicht so ratlos nach solchen Aktionen.
Gretchen saß währendessen schon im Auto und war auf dem Weg nach Hause. Sie hatte ihr Autoradio angeschaltet und plötzlich lief folgendes Lied: GOODBYE MY LOVER von James Blunt. Da sie so wieso schon vor lauter Tränen die Straße kaum sah, hielt sie schließlich einfach irgendwo an und schaltete den Motor aus. Die ganze Sitution kam ihr so unwirklich vor, so als ob das alles ein böser Traum wäre, aus dem sie jeden Moment aufwachen würde. Doch leider musste sie nachdem sie sich auch noch so oft und feste in den Unterarm gekniffen hatte feststellen, dass das hier die bittere Realität war! Jetzt ist es also endgültig! Mit diesen Worten...da hab ich... Sie konnte einfach nicht weiter denken weil sie so durch einander war. Sie wusste nur, auch wenn sie ihm eben nicht wortwörtlich gesagt, dass sie ihn nicht liebte, aber ihre Worte hatte das irgendwie durchblicken lassen. Ich hab́s also tatsächlich getan! Alle meinen jahrelangen Bemühungen hab ich mir jetzt endgültig zunichte gemacht! Alles umsonst!! Einfach alles! Und zu allem Übel musste ich ihn auch vorher auch noch küssen! Schlimmer geht́s kaum! Das gerade war irgendwie wie noch zusätzlich salz in die Wunde zu streuen! Denn das war kein normaler Kuss und er war sogar anders als die vorherigen...Alles war anders! Ich kann wirklich nur hoffen, dass er sich meine Worte zu herzen nimmt und versucht mit Laura glücklich zu werden! Er hat es verdient! Marc ist nämlich eigentlich kein schlechter Mensch, wie immer alle sagen und ich auch zugegebermaßen zuerst gedacht hab! Im Gegenteil! Er bracuht nur jemanden der ihn liebt und für ihn da ist...so wie jeder Mensch eigentlich! Wir brauchen und suchen doch alle bloß jemanden, der auf uns aufpasst und wir auf ihn! Das ist doch eigentlich der Sinn einer jeden Beziehung und auch Ehe. Einander Halt zu geben, wenńs mal nicht so läuft und die kleinen Freuden des Lebens mit einander zu teilen! Ich hoffe wirklich, dass er in Laura den Menschen findet, der ihm all das geben kann...was ich nicht geben darf! Wieso auch immer? Frage mich immer noch wieso das Schicksal mich so bestraft! Was hab ich denn verdammt noch mal getan?? Ich wollte das doch alles nicht! Nicht so!! Fühle mich gerade unendlich mies...Da finde ich nach so langer zeit endlich den Schlüßel zu seinem Herzen und was mach ich? Ich trampel auf ihm rum, wie so ein Elefant...Finde gerade kein anderes geeignetes Wort dafür...irgendwie...Dabei weis ich doch selbst wie das ist...Kann glaub ich die nächste zeit nicht mehr in den Spiegel gucken...denn das was ich da sehen würde wäre sowieso nicht ich! Würde mich eher vor mir selbst erschrecken! So was wie gerade eben darf nie wieder passieren! Deshalb werde ich mich auch in zukunft möglichst fern von ihm halten...am besten von allen Menschen, weil ich ihnen einfach nur Unglück bringe!


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22.06.2009 20:40
#731 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Sie saß noch eine ganze Weile so da und überlegte wie schon so oft wie es denn jetzt weiter gehen sollte. Ich hab versucht immer wieder auf zustehen, aber solangsam merke ich, dass mir einfach die Kraft dazu fehlt! Mein ganzes Leben ist ein einziger Scheiterhaufen, bei dem ich immer versuche die Aschereste zusammen zu kehren! Besser ich finde mich damit ab, dass ich für immer allein sein, auch wenńs weh tut! Oder ich häng mich gleich auf! Erschrocken darüber, dass sie nun schon solche Gedanken hatte, beschloß sie dann nach Hause zu fahren und zu schlafen, um das alles wenigstens mal für ein paar Stunden vergessen zu können.
Deshalb startete sie schließlich den Motor und machte sich auf den Weg nach hause. Doch an Schlaf war in dieser Nacht nicht zu denken. Immer wenn sie die Augen schloß sah sie diesen Blick und das machte sie fast wahnsinnig! Bitte Lieber Gott! Ich weis ich bin nicht gerade deine Musterschülerin, aber ich ich bitte dich wirklich nur dieses eine mal! Mach, dass sich das alles irgendwie zusammen fügt! Ich weis, du denkst jetzt bestimmt, dass ich das nur sage, um dieses Schuldgefühl loszuwerden, aber so ist es nicht! Das musst du mir glauben! Ich bin doch kein schlechter Mensch! Oder?!....... Doch! Bin ich! Erschrenkend aber wahr! Schließlich schlief sie dann vor lauter Erschöpfung doch noch ein.
Marc saß währenddessen noch immer auf der Couch und dachte ebenfalls über die Sitaution nach. Plötzlich stellte sich ihm die Frage was er nun tun sollte. Sollte er Gretcheńs Bitte wirklich nachgehen und es mit Laura ernsthaft versuchen? Denn sie hatte ihm ja quasi erneut gerade zu verstehen gegeben, dass er ihr egal war und sie nicht mehr wollte und diesmal endgültig. Bei der SMS hatte er noch gezweifelt, denn schreiben kann man viel! Aber das gerade aus ihrem Mund von Angesicht zu Angesicht zu hören war dann schon eine andere Liga! Deshalb konnte er sich auch nicht einfach von jetzt auf gleich entscheiden. Schließlich kaufte er sich nicht mal so gerade eben ein neues Auto und musste sich entscheiden welches Modell er nahm, sondern würde wieder eine neue Beziehung eingehen. Beziehung...das Wort hatte ja für ihn schon immer irgendwie was bedrohliches, aber nachdem was in letzter Zeit alles vorgefallen war, wehrte er sich noch um so mehr dagegen. Schließlich schlief er dann auf der Couch ein.


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Dornröschen Offline

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22.06.2009 21:56
#732 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Es vergingen einige Tage und der Oberarzt ging sowohl Gretchen als auch laura bewusst aus dem Weg. Er hatte viel nachgedacht und ihm war klar geworden, dass er erstmal herausfinden musste, was er eigentlich wollte. Gut. Eigentlich wusste er das schon längst, aber da diese Wahl offenbar doch nicht das Richtige war, musste er umdenken. Schließlich entschied er sich dann dazu Gretcheńs “Rat” anzunehmen und rief Laura an. Die junge Frau war erstaunt nach langer Zeit mal wieder etwas von ihm zu hören, weil sie ihn eigentlich schon abgeschrieben hatte nachdem er sich auf ihre unzähligen SMS nicht gelmeldte un dauch nihct angerufen hatte. Deshalb war sie auch mehr als skeptisch, als er sie bat zu ihm zu kommen. Trotzdem stimmte sie schlie0lich zu und sagte ihm, dass sie in kürze bei ihm wäre.
Nachdem sich die beiden begrüßt hatte, bat er sie neben ihm auf der Couch platz zu nehmen. Lange zeit schwieg er wieder, weil er versuchte in Gedanken die Richtigen Worte zu finden und außerdem vorher nochmal überlegte, ob er wirklich das richtige tun würde. Laura brach dann schließlich das schweigen und fragte ihn, warum sie hier her kommen sollte. Der Oberarzt stöhnte kurz leise und begann dann: “Also...es ist so...Ich bin nicht besonders gut in so was, aber ich bin dir eine Erklärung schuldig...denke ich...” “Okay...” Laura sah ihn gespannt, aber auch ein bisschen ängstlich an, weil sie sich vorstellen konnte was jetzt kam. Und als er fortfuhr glaubte sie auch, dass sie mit ihrer Vermutung recht hatte. “Ich weis...du denkst...ich will keine Beziehung mit dir...” Die junge Frau atmete daraufhin einmal tief durch und sagte dann: “Wenn es wirklich so ist, dann sag es lieber gleich. Auf eine Enttäuschung mehr oder weniger kommt es dann auch nicht mehr an.” Bei dem letzten Satz klang sie fast gleichgültig, aber in Wahrheit war sie einfach nur traurig. Marc sah sie nach ihrer Aussage erstmal erstaunt an und sagte gar nichts. Das veranlasste sie dann dazu eine kurze Erklärung abzugeben: “Damals bei mir und Eric war es genau das selbe!” schoss es auf einmal aus ihr raus. “Eric?” fragte Marc nur und sah sie dabei erstaunt an. “Ja! Eric! Für ihn war icih auch nichts weiter als eine (sie schluckte kurz)...Affäre! Und als ich Klarheit wollte bekam ich außer einem “Es tut mir Leid” nichts zu hören! Verstehst du? Ich will das einfach nicht mehr!” sprudelte es auf einmal aus ihr raus.


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22.06.2009 22:44
#733 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Marc schwieg. Sein Blick wanderte erst zu ihr und anschließend zu Boden. Das veranlasste Laura dazu, zu denken, dass es wohl wirklich keinen Sinn hatte. “Okay. Hab ich mir schon gedacht...irgendwie. War trotzdem schön dich kennen gelernt zu haben.” Während des letzten Satzes stand sie auf und ging zur Türe. Nachdem der Oberarzt sah, dass sie gehen wollte, stand er ebenfalls schnell auf und hielt sie an der Türe noch zurück. “Warte...geh nicht!...Bitte!” Die junge Frau drehte sich noch mal kurz um und fragte erstaunt: “Wozu? Ich dachte...es wäre alles gesagt?!” Marc hob seine Hand und meinte: “Nein. Bleib einfach hier stehen. Ich bin gleich zurück!” Dabei sah er sie mit einem fragenden Blick an, weil er nicht wusste, ob sie wirklich warten würde. Nachdem sie kurz nickte machte er sich sofort auf den Weg in sein Arbeitszimmer. Kurz darauf kam er mit einer dunkelblauen kleinen Schachtel wieder an die Türe. “Was ist das?” fragte Laura erstaunt und deutete auf den Gegenstand. “Wie gesagt...Ich bin nicht besonders gut in sowas und deshalb (er reichte ihr der die Schachtel)...mach auf und guck selbst...” erwiderte der Oberarzt. Die Ärchäoligin zögerte einen Moment, nahm den Gegenstand dann aber doch in die Hand und öffnete die Schachtel kurz darauf. Sie atmete einmal tief durch und schloß sie sofort wieder. “Sollte die für...sie sein?” brachte sie dann schließlich doch noch heraus. Marc nickte nur stumm. “Das erklärt einiges.” meinte sie und gab ihm die Schatulle zurück. Wieder herrschte schweigen und sie sahen sich an. Laura hielt diese Anspannung dann nicht mehr aus und fragte: “Und du liebst sie noch und willst sie zurück, oder?” Der Oberarzt wusste im ersten Moment nicht was er dazu sagen sollte. Um ehrlich zu sein wusste er gar nichts mehr in der letzten Zeit! Denn um ehrlich zu sein, gesetz dem Fall, wenn Gretchen es sich wirklich noch mal anders überlegt hätte und zu ihm gekommen wäre, um ihn zu bitten es noch mal mit einander zu versuchen, hätte er nicht hundert prozentig sagen, ob er nicht sogar zugestimmt hätte. Das sagte er ihr aber nicht, denn auch Laura mochte er irgendwie. Zwar war was sie verband lang nicht so stark wie bei Gretchen, aber er hoffte, dass sich das mit der Zeit ändern ließe. Er überlegt eine Weile und gab ihr dann eine für ihn recht diplomatische Antwort: “Es gibt kein zurück mehr...zu spät!” Wieder schwiegen beide. “Und was heißt das jetzt?” wagte die junge Frau dann nach einer Weile vorsichtig zu fragen. Er schluckte kurz, denn weiter hatte ehrlich gesagt nicht gedacht. Und diese Frage schien ihn schon wieder zu überfordern.


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23.06.2009 00:10
#734 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Ich kann versuchen...” Sie ließ ihn gar nicht erst aussprechen und fragte misstrauisch: “Willst du das überhaupt? Also neu anfangen...” “Ich denke schon...” gab er ihr wieder äußerst wage zur Antwort. Doch Laura reichte das wiedermal nicht. “Ich weis nicht...alleine die Tatsache, dass du die noch hast (sie zeigte auf die Svhatulle in der sich die Kette befand, die eigentlich für Gretchen gedacht war)...zeigt doch...” Weiter kam sie nicht. “Wenn es das ist was dich stört...das kann man schnell ändern.” sagte er und ging in die Küche. Als sie sah, dass er den Mülleimer geöffnet hatte und die Schachtel gerade wegschmeissen wollte, kam sie schnell auf ihn zu und meinte: “Du musst das nicht tun! Also nur wegen mir...Ich glaub dir...” Marc sagte gar nichts dazu und schmiss das Schmuckstück anschließend weg. “Ich denke...es ist Zeit...” Wieder unterbrach sie ihn: “Zeit...Das ist genau das was ich jetzt brauche...zum nachdenken. Jetzt einfach so was übeŕs Knie zu brechen wäre falsch und würde garantiert niemals gut gehen. Denn auch wenn du die (sie deutete auf die Kette, die sich mittlerweile im Mülleimer gefand) wegwirfst...ändert nicht wirklich was. Seine Gefühle kann man nämlich nicht einfach so wegschmeissen...leider! Was ich dir damit sagen will ist...Wir haben beide so einige Dinge, über die wir nach denken müssen und vorher sollten wir nicht entscheiden, ob das mit uns was wird oder nicht.” Marc sah sie nur erstaunt an und entdeckte dabei gleich wieder eine Gemeinsam zu Gretchen: Laura machte auch immer alles kompliziert und dachte über alles ganz genau nach, bevor sie etwas tat. Er dagegen war mehr spontan und ließ es gerne auf sich zukommen. Am liebsten hätte er sich schon wieder dafür geohrfeigt, dass er wieder an Gretchen dachte, aber irgendwie hatte Laura auch Recht. Alles einfach über Bord zu schmeissen war leichter gesagt als getan. Nachdem er eine ganze Weile geschwiegen hatte und Laura regelrecht an seinem Blick erkennen konnte, dass er nach dachte, nickte er nur stumm. Die junge Frau hätte zugern gewusst was er gedacht hat, entschied sich aber dann dazu zu gehen...vorerst. “Ja dann...(Sie legte ihm ihre Hand auf die Schulter)...Mach́s gut.” sagte sie schließlich mit einem kleinen Lächeln und verließ anschließend die Wohnung.
Nachdem Laura gegangen war ging Marc duschen. Als er ins Bad gehen wollte fiel sein Blick auf den Mülleimer in der Küche. Einen kurzen Augenblick zögerte er und überlegte, ob er die Kette wieder herausholen sollte.


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23.06.2009 00:44
#735 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Schwachsinn! Ist doch nur ne Kette! Dachte er aber dann und ging doch ins Bad. Anschließend setzte er sich noch mit einer Flasche Bier bewaffnet vor den Fernseher. Da aber nichts gescheites in der Glotze lief, shclief er irgendwann auf der Couch ein. Die Quittung dafür bekam er dann am nächsten Morgen, als er mit Kreuzschmerzen aufwachte. Langsam ging er in die Küche und machte sich erstmal einen Kaffee. Als er gerade den Mülleimer geöffnet hatte, um den Kaffeefilter darin zu entsorgen, fiel sein Blick erneut auf die Schachtel. Jetzt mach dich nicht lächerlich! Verfluchte er sich selbst, zog sich anschließend an und machte sich auf den Weg in die Klinik.
Im Aufzug begegnete er dann Gretchen, die gerade von der Nachschicht kam. “Hy!” sagte sie nur kurz und verschwand anschließend schnell richtung Ausgang. Marc stieg ein und fuhr nach oben auf die Chirurgie. Der Tag verlief realtiv ruhig und er hatte erenut genug Zeit über sich und Laura nach zu denken. Dabei ging ein Teil seiner Gedanken aber auch wieder an Gretchen und an das Schmuckstück. Jetzt hab ich die Schnauze voll! Ich werf das Ding später einfach ganz weg! Fluchte er und bearbeitete anschließend noch ein paar Akten. Plötzlich klopfte es an der Türe. “Herrein.” rief er und kurz darauf kam Sabine rein. “Was gibt́s?” fragte er sie etwas genervt. “Ich bräuchte nur kurz eine Unterschrift.” entgegnete die Schwester vorsichtig und in schon geduckter Haltung. “Geben sie hier!” befahl Marc und unterschrieb, nachdem Sabine ihm das Papier zugeschoben hatte. “Sonst noch was?” fragte er ziemlich unfreundlich, als er merkte dass sie im Türrahmen stehen blieb und ihn anschaute. Die Schwester überlegte noch eine Weile, ob sie das wirklich tun sollte, erwiderte aber dann: "Nun ja...Es geht mich ja eigentlich an, aber...” “Kommen sie endlich zum Punkt! Hab nicht den ganzen Tag Zeit mir ihr unqualifiziertes Geschwätz an zu hören!” motzte der Oberarzt an. Auch wenn sie daraufhin kurz zusammen zuckte, ließ sie sich nicht davon abbringen, ihm von ihrer Sorge um Gretchen zu erzählen. “Ich glaube der Frau Doktor geht es nicht so gut...in letzter Zeit...vielleicht sollten sie mal...”


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23.06.2009 01:06
#736 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Weiter kam sie dann auch schon nicht mehr, denn Marc unterbrach sie erneut: “Schwester Sabine! Frau Doktor Haase ist denk ich alt genug und braucht keinen Babysitter! Wenn SIE das Bedürfnis danach haben, schaffen sie sich am besten einen Hund an und fallen mir nicht weiter auf den Wecker!” “Aber...” Sabine wollte gerade noch sagen, dass sie sie vorhin dabei beobachtet hatte, wie sie sich übergab, aber er ließ sie gar nicht erst zu Wort kommen und schrie schon fast: “Und jetzt raus!!” Daraufhin machte sie sich ohne etwas zu sagen dann auch vom Acker. Marc ließ sich nachdem sie weg war erstmal rückwärts in seinen Chefsessel fallen und stöhnte. Als ob er keine anderen Probleme hätte sich der ihr Gelaber anzuhören!
Als er am Abend nach Hause kam machte er sich gleich daran sein Vorhaben von heute Mittag in die Tat umsetzen und ging zum Mülleimer. So! Und jetzt weg mit dem Scheiß-Ding! Dachte er und schnappte sich die Tüte. Doch als er unten vor dem großen Müllcontainer hinter dem Haus stand war es plötzlich nicht mehr so einfach sie einfach weg zu werfen. Schließlich steckte er sie sich dann ins Jacket und dachte sich warum er die wegwerfen sollte. War ja immer hin nicht billig und vielleicht bot sich ja noch eine Gelegenheit sie irgendwie zu verkaufen oder so. Anschließend ging er wieder hoch in seine Wohnung und bearbeitete noch ein paar seiner Forschungsunterlagen für einen Vortrag, den er in drei Tagen halten müsste.
Es vergingen ein paar Tage in denen sowohl Gretchen als auch Laura kaum Kontakt zu Marc hatten. Gretchen war voll und ganz mit sich und ihrem vorkorsten Leben beschäftigt. Um nicht zu viel zum nachdenken und grübeln zu kommen schüttete sie sich bis oben hin mit Arbeit zu. Wenn sie nicht gerade Doppelschichten in der Klinik schob, verbarikadierte sie sich zu Hause mit einem Stapel Akten vor ihrem Laptop, den sie mittlerweile perfekt beherrschte. Doch dieser ständige Stress ging ihr nach einiger Zeit ganz schön an die Substanz. Hinzu kam, dass sie auch nur noch sehr wenig aß. Sie hatte einfach kein Verlangen danach und dachte sich, dass das doch eine gute Gelegenheit wäre endlich abzunehmen. Sogar ihre heißgeliebte Schokolade liess sie im Schrank zu Hause verotten und nahm sich lieber noch ein Akte, obwohl es schon wieder 2 Uhr in der Nacht war und sie eigentlich schlafen gehen musste, weil sie morgen Frühdienst hatte. Auch wenn ihr beim schreiben schon langsam die Augen zu fielen machte sie dennoch weiter. Die eine noch...Dann mach ich aber wirklich langsam Schluß...Fühl mich so schlapp, dass ich glatt im stehen schlafen würde... Bis zum Bett schaffte sie es dann auch nicht mehr, weil sie am Küchentisch auf der Tastatur ihres Laptops einschlief.


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23.06.2009 01:25
#737 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Das merkte sie dann am nächsten Morgen, als sie nur noch ein Buchstabenwirrwarr auf dem Bildschirm las. Scheiße! Jetzt kann ich alles nochmal neu schreiben! Fluchte sie als sie ein bisschen hochscrollte aber nichts erkennen konnte, dass annähernd wie ein geschriebener deutscher Text aussah. Schließlich zog sie sich dann um und machte sich auf den Weg zur Klinik. Nachdem sie ein paar Minuten gefahren war, musste sie kurz anhalten, weil sie plötzlich alles verschwommen sah. Ich hab doch meine Kontaktlinsen drin. Wieso seh ich dann alles so wie nach 3 Flaschen Snapps. Nicht, dass ich die jemals getrunken hätte, aber irgendwie fühlt es sich gerade extrem so an. Denn Kopfschmerzen hab ich auch wie sonst was! Nachdem sie dann einiger maßen wieder klar sehen konnte, ließ sie den Motor ihres Wagens wieder an und setzte ihre Fahrt fort. Sie war froh, als sie endlich auf dem Parkplatz ankam. Doch plötzlich musste sie scharf bremsen, weil sie ein ihr entgegenkommendes Fahrzeug nicht rechtzeitig gesehen hatte. Für einen kurzen Moment schloß sie nur die Augen und wartete auf den Knall. Nachdem sie nach einer Weile noch nichts vernahm öffnete sie ihre Augen wieder und sah, dass sie vielleicht einen Millimeter vor dem anderen Wagen doch noch zum stehen gekommen war. Vielleicht hätte ein Pappkorton noch gerade so dazwischen gepasst. Mehr aber auch nicht! Erst atmete sie erleichert auf und war froh, dass nichts passiert war, doch als sie sah welchen Wagen sie da beinahe gerammt hätte saß ihr der Schock in den Knochen. Ausgerechnet der musste sein! Danke lieber Gott! Wirklich jetzt! Da fängt der Tag ja schon wirklich gut an! Sie hatte diesen Gedanken noch nicht ganz zu Ende gedacht, da klopfe es schon an ihrer Scheibe. “Sag mal...Hast du keine Augen im Kopf oder brauchst du doch wieder ne Brille?!” fragte Marc reichlich wütend. “Tschuldigung...war nicht mir Absicht!” entgegnete sie nur kurz und sah dabei verlegen in den Fußraum ihres Wagens. “Wäre ja wohl auch noch schöner!” motzte der Oberarzt. Es war viel Zeit vergangen und auch Marc hatte sich so einige Gedanken gemacht. Mittlerweile war er fest mit Laura zusammen und die beiden führten so was wie eine richtige Beziehung mit all ihren Höhen und Tiefen, gelegentlichen Auseinandersetzungen, aber auch schönen Momenten. Marc und Gretchen hatten sich eigentlich die ganze Zeit über nicht gesehen oder mit einander gesprochen. Es schien so, als ob das Kapitel endgültig abgeschloßen war. Denn wenn er ehrlich war hatte er inzwischen keine Lust mehr ihr ständig hinter her zu laufen! Bei Laura und ihm war das anders. Jetzt wo sie wusste, dass sie die einzige war war sie ganz locker. Jeder hatte seinen Freiraum. Aber trotzdem waren sie irgendwie für einander da, wenn es mal Probleme gab. Durch ihre herzliche Art, die sie immer noch hatte, war die Erinnerung an Gretchen fast verblasst. Okay. Gelegenheit verschwendete er schon noch mal einen Gedanken an sie, aber das versuchte er schnell wieder zu unterdrücken. Deshalb behandelte er sie auch wieder wie immer. Einen dummen Spruch hier und Sticheleien, wer der beiden besser war da. So auch an diesem Morgen.


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Dornröschen Offline

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23.06.2009 09:36
#738 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Doch als sie sich plötzlich an den Kopf fasste, weil die nächste Attacke wieder im Anmarsch war und die Augen verdrehte, packte er sie an der Schulter und meinte: “Alles in Ordnung bei dir?” “Ja klar! Alles supi!” erwiderte die junge Blonde nur und setzte anschließend ihren Wagen ein Stück zurück, um erneut zu versuchen einzuparken. Marc sah ihr noch ungläubig hinterher. Sie war irgendwie ziemlich blass in letzer Zeit und abgenommen hatte sie auch. Das hatte er wahrgenommen. Doch dann dachte er darüber nach, warum er sich darüber überhaupt gedanken machte und stieg auch in sein Auto. Wahrscheinlich macht sie wieder einer ihrer komischen Diäten! Weiber! Dachte er und machte sich auf den Weg nach Hause.
Gretchen stieg unterdessen aus und machte sich immer noch etwas wackelig auf den Beinen in Richtung Klinik. Mein Gott! Was ist denn heute los? Fragte sie sich als sie mit dem Aufzug in der zweiten Etage ankam. Im Stationszimmer wartete Sabine gleich mit Schokocrossaints auf sie. Auch ihr war nämlich aufgefallen, dass sie in der letzten Zeit einiges an Gewicht verloren hatte. Zuerst hatte sie ja noch nichts gesagt, aber nun nahm es irgendwie ungesunde Ausmaße an und die Schwester machte sich Sorgen, um ihre Lieblingsärztin. Doch die wunk, als sie ihr den Teller unter die Nase hielt nur mit den Worten “Danke. Nein. Muss noch was tun.” ab und wollte das Zimmer wieder verlassen. “Frau Doktor?” sprach die Schwester sie dann nochmal an, als sie schon halb zur Türe raus war. Gretchen drehte sich mit den Akten in der Hand kurz um meinte: “Ja?” “Geht es ihnen nicht gut? Ich meine...” Weiter kam sie dann auch nicht. Denn Gretchen unterbrach sie und gab ihr die gleiche Antwort, die sie auch Marc zuvor gegeben hatte. Anschließend verschwand sie schnell. Zurück blieb eine grübelnde Sabine, die sich fragte was ihrer Frau Doktor fehlen könnte.
Ich weis gar nicht was die alle haben! Sollen sich doch um ihren Kram kümmern! Ärgerte sich die junge Ärztin im Stillen, als sie sich auf den Weg zur Visite machte. Sie war froh, als diese beendet war, weil ihr zwischendurch immer wieder schwarz vor Augen wurde und sie sich auch so unglaublich schlapp fühlte. Trotzdem quälte sie sich nach einer mehr als kurzen Pause sofort wieder in den OP. Jetzt bloß nicht schlapp machen! Das kann ich mir nicht erlauben!


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23.06.2009 10:10
#739 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Sabine, wie auch die anderen Anwesenden im Raum merkten sofort, dass etwas nicht mit ihr stimmte. Sie hatte regelrecht die Schweißperlen auf der Strin stehen und wirkte innerlich unruhig. Die Schwester traute sich dann sie anzusprechen und fragte: “Alles okay bei ihnen?” “Ja! Hab ich doch vorhin schon mal gesagt!” motzte Gretchen sie daraufhin an. Doch Sabine ließ nicht locker. “Soll ich nicht doch vielleicht jemanden zu Hilfe holen, wenn sie das nicht alleine...” Weiter kam sie dann auch nicht mehr denn die junge Ärztin schnauzte sie nun gehörig an, in einem Ton, wie sie ihn bisher nur von Dr. Meier kannte. “Schwester Sabine! Halten sie ihren Mund und saugen lieber anständig ab!!” Nachdem sie merkte, dass ihr Tonfall wohl doch etwas daneben war, weil die Schwester zusammen zuckte und betreten meinte, dass sie ja nur helfen wollte, meinte sie dann: “Tschuldigung...Kurze Pause...Bin gleich wieder da.” Sie gab den anderen noch ein paar Anweisungen und verschwand dann. Was ist denn verdammt noch mal los? Gut...Ich hab heute noch nicht gegessen und gestern auch nicht wirklich, aber das ist doch nicht weiter tragisch. Ach Mensch! Jetzt mach kein Drama drauß...Ist wahrscheinlich nur der Wetterumschwung. Ja genau! Das wird́s sein! Sie wollte gerade wieder hochkommen, doch dabei wurde ihr wieder schummrig und sie konnte sich gerade noch so an der Wand, an die sie sich zuvor gelehnt hatte, abstützen.
“Scheint ja immer noch alles supi zu sein?!” war Marćs bissiger Kommentar, als er dazukam und das sah. Sabine hatte ihn nämlich angerufen und gesagt er solle vorbeikommen, weil es Gretchen nicht so gut ging und sie das nicht alleine schaffen würde. Er sah sie durchdringend an und wartete auf eine Antwort. Doch zurück bekam er nur ein äußerst zickiges: “Sieht man doch! Oder?!” Anschließend ging sie immer noch etwas wackelig auf den Beinen zurück in den OP. “Oh ja! Und wie!” murmelte der Oberarzt vor sich her und schüttelte mit dem Kopf. Nach einer Weile folgte er ihr dann, weil er nicht wegen ihrem Starrsinn den Patienten gefährden wollte. Das war allerdings keine so gute Idee. Denn Gretchen motzte ihn sofort an von wegen er solle verschwinden und sie würde das schon auch alleine schaffen. Schließlich gab er dann resigniert auf und ging auf den Flur zurück. Da sie eine Kämpfernatur war riss sie sich zusammen und brachte die OP gut zu Ende. Jetzt muss ich mich aber wirklich mal setzen...dachte sie als sie sich ihre OP Klamotten in der Umkleide auszog.


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23.06.2009 10:32
#740 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Im Stillen machte der Oberarzt sich doch Sorgen um sie, als er dann wieder in seinem Büro war. Seinen Schlaf hatte Sabine eh unterbrochen also konnte er auch gleich in der Klinik bleiben und ein paar Unterlagen durchgehen. Doch wirklich konzentrieren darauf konnte er sich nicht, weil er sich Gedanken um Gretchen machte. Sie sah wirklich in letzter Zeit alles andere als Gesund aus und heute war es besonders extrem, fand er. Durch seinen Pieper wurde er dann aus seinen Gedanken gerissen und machte sich sogleich auf den Weg in die Notaufnahme.
Währenddessen saß Gretchen noch immer in der Umkleide und sie merkte langsam, wie es ihr immer schlechter ging. Nun bekam sie nämlich auch noch Magenkrämpfe dazu. Au! Verdammt! Was ist das?
In der Notaufnahme angekommen ging Marc sofort ins Behandlungszimmer und dort fand sich ein etwa 17 jähriger junger Mann, der auf den Oberarzt etwas angetrunken wirkte. Wie sich bei der Untersuchung herausstellte, war er sogar ziemlich besoffen, denn als Marc sich gerade über ihn beugte, übergab sich der Teenager kurzerhand. Der Oberarzt sprang zwar noch schnell zur Seite, aber dafür war es bereits zu spät und ein Großteil landete auf seinem Kittel mitsamt Hose. “Ja! Was glotzen sie denn so dämlich?! Hängen sie ihn über die nächste Kloschüssel, bis er wieder nüchtern ist! Das ist ja nicht mehr normal!! Komm gleich wieder!” schnautze Marc und verließ den Raum. Von der Notaufnahme ging er kurzerhand in die Umkleide. Gott sei Dank hatte er für solche Fälle immer was zum wechseln dabei. Auf dem Weg dorthin fluchte er noch vor sich her und über den Patienten. “Wenn mańs nicht verträgt, sollte man das Zeug aus dem Bauch lassen!” murmelte er vor sich her, während er seinen Spind öffnete und sich etwas anderes anzog. Als er die Türe schließen wollte, hiel er kurz inne, weil er dachte er hätte aus dem Nebenraum ein schlurzen gehört, welches ihm sehr bekannt vorkam. Nachdem er es wieder hörte schloß er die Spindtüre leise und ging dem Geräusch nach.
Als er um die Ecke bog und Gretchen zusammengekauert und schwer atmend auf der Bank vorfand, bestätigte das seinen Verdacht und er ging auf sie zu. Mittlerweile drehte sich bei der jungen Ärztin alles und ihr Herz schlug ihr bis zum Hals...so schnell. “Alles in Ordnung bei dir?” fragte er schließlich mehr als vorsichtig, weil er sich ihre Reaktion schon lebhaft vorstellen konnte..............


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23.06.2009 11:05
#741 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Und so war es auch. Denn auch wenn es ihr denkbar schlecht ging, würde sie das nie zugeben und schon gar nicht vor ihm! “Klar! Sagte ich doch bereits...” sagte sie hatte aber schon Mühe alleine diese paar Worte auszusprechen. Das bemerkte auch Marc und er machte sich so seine Gedanken. Deshalb ließ er auch diesmal nicht so schnell locker. Kurzerhand griff er wortlos nach ihrem Handgelenk, um ihren Puls zu tasten, weil sie wirklich so weiß wie die Wand hinter sich war. Doch sie zog ihre Hand schnell weg und meinte: “Lass das! Mir geht́s gut!” Auch wenn sie ihren Arm weggezogen hatte, hatte er trotzdem den mehr als schnellen und noch dazu unregelmässigen Puls spüren können. “Das merk ich! Dein Puls rast wie ein Eichhörnchen auf Speed!” sagte er deshalb und sah sie dabei besorgt an. “Wirklich! Alles in Ordnung! Und jetzt endschuldige mich bitte...Ich hab zu tun.” sagte sie und stand anschließend auf. Zumindestens versuchte sie es. Marc beobachtete das ganze nur mit einem Kopfschütteln. Wenn sie nicht wollte...zwingen konnte er sie ja wohl schlecht. Aber er hatte schon die Befürchtung, dass das hier keinen guten Ausgang nahm, deswegen blieb er im Raum und beabochtete sie. Nachdem es ihr dann beim dritten mal endlich gelungen war aufzustehen und sie gerade rausgehen wollte, überkamen sie wieder die Magenkrämpfe und sie krümte sich. Scheiße! Solangsam bekam sie selbst Angst, wollte das jedoch vor Marc nicht zeigen und riss sich zusammen. Der Oberarzt, der das beobachtet hatte, kam sofort zu ihr und packte sie, als sie rausgehen wollte, am Arm. “Gretchen...Sei vernümpftig!...Bitte!” appelierte er. Doch sie riss sich los und meinte: “Lass mich einfach zu frieden! Okay?!” Doch den Gefallen tat er ihr nicht. Marc hielt sie erneut zurück und sagte: “Lass dich untersuchen! Mit dir stimmt was nicht! Schon den ganzen Morgen nich...Also komm jetzt mit und...” Weiter kam er nicht, denn die junge Ärztin schlug seine Hand weg und fuhr ihn regelrecht an: “Ich hab gesagt du sollst mich in Ruhe lassen! Ich brauch deine Hilfe nämlich nicht!!” Marc stöhnte kurz und ließ sie dann ziehen.
Weit kam sie jedoch nicht. Denn an der Türe zum Flur, gab es plötzlich ein lautes Geschepper.......................


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23.06.2009 11:38
#742 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Gretchen? Alles klar?” fragte Marc, nachdem er das ebenfalls gehört hatte. Nachdem er keine Reaktion vernahmn eilte er durch den Flur zum Vorraum der Umkleide. Dort sah er bereits Gretchen auf dem Boden liegen. Das Geschepper hatte das Metallregal, auf dem die OP-Kleidung lag verursacht. Denn es lag umgekippt halb auf ihr. Er vermutete, dass sie sich wahrscheinlich noch daran festgehalten haben muss, während die ohnmächtig wurde. Er schob das Regal von ihr weg und beugte sich über sie. Ihr Puls raste so schnell, dass er kaum hinterherkam mit zählen. “Gretchen? Hörst du mich?” sprach er sie schließlich an und überprüfte auch ihre Pupillen. Doch die junge Ärztin gab nach wie vor keine Reaktion von sich und lag am Boden als ob sie schlafen würde. “Scheiße!” fluchte er kurz und entschied sich dann dazu sie in die Notaufnahme zu bringen, da er ihr hier nicht helfen konnte. Deshalb nahm er sie vom Boden auf seine Arme und brachte sie in ein freies Behandlungszimmer. Schwester Sabine, die ihm entgegenkam, um noch mal nach dem betrunkenen Teenager zu sehen, sah das und fragte aufgeregt: “Was ist denn mit der Frau Doktor?” Doch von ihm kam nur ein kurzes: “Sabine! Mitkommen!” worauf sie ihm folgte. Dort legte er Gretchen auf die freie Liege und befahl der Schwester das EKG anzuschließen. Währenddessen nahm er der jungen Ärztin Blut ab und forderte anschließend die immer noch völlig verwirrte Sabine dazu auf das so schnell wie möglich ins Labor zu bringen. Als die Schwester weg war versuchte er erneut Gretchen anzusprechen. Doch die zweigte nach wie vor keinerlei Reaktion. Wenigstens der Herzschlag hatte sich durch die Medikamentengabe etwas beruhigt, worüber er schon ganz froh war. Jetzt musste nur er nur auf die Ergebnisse warten, um weitere Maßnahmen einleiten zu können. Das warten darauf schien ihm eine halbe Ewigkeit zu dauern und machte ihn so langsam wahnsinnig!


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23.06.2009 19:49
#743 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Dementsprechend unfreundlich war auch seine Reaktion als Sabine endlich mit den Ergebissen ins Zimmer gehetzt kam, weil Gretcheńs Zustand sich in den letzten paar Minuten wieder verschlchtert hatte und er ihr so schnell wie möglich helfen wollte, was aber ohne die Ergebnisse der Blutuntersuchung nicht ging. Unruhig schaute er auf den Überwachungsmonitior, als die Schwester endlich den Raum betrat. “Herr Doktor! Die Ergebnisse!” brachte sie nur ganz aufgeregt heraus bevor sie fast über den Drehstuhl fiel der mitten im Raum stand. “Na endlich.” murmelte Marc leise vor sihc und sagte dann: “Wo haben sie die geholt? Am Nordpol oder was?!” “Endschuldigung. Ging nihct schneller...Dr. Braun musste noch...” Weiterb kam sie nicht, denn er unterbrach sie und riss ihr die Unterlagen mit den Worten: “Ja ja! Geben sie schon her!” quasi aus der Hand. Sabine traute sich nicht mehr etwas zu sagen und stellte sich daraufhin etwas abseits, um alles beobachten zu können. Denn auch sie machte sich schreckliche Sorgen um Gretchen. Marc ging derweil akriebisch die Untersuchungsergebnisse durch, um heraus zu finden was ihr fehlte. Nachdem er die ersten Werte gesehen hatte, die fast alle unter Kellerniveau lagen, war der der Fall dann schnell für ihn klar und er forderte Sabine dazu auf einen “Cocktail” aus Kochsalzlösung, Glukose und diversen anderen Vitaminen zu “mixen”. “Jawohl Herr Doktor.” sagte diese und machte sich daraufhin auch gleich an die Aufgabe. Nachdem sie ihm dann die Infusionsflasche gereicht hatte, schloss er sie sofort an und wartete darauf, dass Gretchen bald die Augen aufschlug. Dabei überwachte er weiter die Vitalwerte der jungen Frau.
Er war gerade dabei sich erneut das EKG anzuschauen, als Gretchen die Augen langsam öffnete. Völlig desorientiertdrehte sie den Kopf von einer Seite zur anderen und fragte: “Wo...bin ich?” “In der Klinik. Du bist in der Umkleide zusammen geklappt...vorhin.” war seine besorgt klingende Antwort darauf. Mehr als ein kurzes “Oh” konnte sie daraufhin nicht heraus bringen. Der Oberarzt fragte sie sofort wie es ihr ginge und ob sie Schmerzen hätte. “Nein...” antwortete Gretchen noch immer verwirrt. Ich bin also umgeklappt und er hat mich gefunden und mir geholfen...wieder mal! Wieso ist der immer in der Nähe, wenn mir was passiert? Riecht der das? Oder ist das wirklich sowas wie Schicksal?! Irgend so ne höhere Macht???


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23.06.2009 21:58
#744 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen, als Marc sie erneut ansprach: “EKG scheint soweit wieder in Ordnung.” Anschließend wandte er sich Sabine zu, die immer noch stumm und etwas geschockt in der Ecke stand und erteilte ihr den Befehl die junge Ärztin in ein leeres Zimmer zu bringen und dort weiterhin die Werte zu beobachten. Wie jetzt?! Ich soll hier bleiben? AUF GAR KEINEN FALL!!! “Ähm...Das ist wirklich nicht nötig. Mir geht́s schon wieder viel besser!” mischte sie sich plötzlich ein und wollte aufstehen, um zu gehen. Das stellte sich jedoch schwieriger als gedacht heraus. Denn sie war immer noch ziemlich schwach. Auch wenn sie sich das nicht wirklich eingestehen wollte. Ihr wurde wieder kurz schwarz vor Augen und sie kam gerade noch dazu sich bei Marc am Kittel festzukrallen, um nicht von der Liege zu fallen. “Sieht man! Genauso gut wie eben in der Umkleide. Du brauchst jetzt Ruhe und dann...” erwiderte der Oberarzt nachdem sie sich wieder hingelegt hatte, wurde aber von Gretchen unterbrochen. Sie stöhnte kurz und meinte: “Ausruhen kann ich mich auch zu Hause! Außerdem bin ich selbst Arzt und weis was ich mir zumuten kann und was nicht!” fügte sie dann noch recht zickig hinzu. Daraufhin wurde Marc wütend und machte ihr ein klare Ansage. “Jetzt bist du aber Patientin! MEINE Patientin!! Und als dein Arzt sage ich dir, dass du froh sein kannst, dass es so glimpflich ausgegangen ist! Weil mit einer Elektrolytentgleisung wirklich nicht zu spaßen ist!!” Gretchen konnte nichts anderes als nur noch stumm zu nicken. Eleketrolytentgleisung? Oh mein Gott!! Sie wusste sehr wohl was Marc damit gemint hatte und etwas Angst. Wenn er mich nicht gefunden hätte, dann...gar nicht dran zu denken! Scheiße! “Geht doch!” sagte Marc kurz und verließ anschließend den Raum.
Sabine wollte daraufhin der Anweisung des Oberarztes Folge leisten und sie in ein freies Zimmer bringen. “Ich...hol nur gerade ein Bett.” sagte sie und wollte den Raum verlassen, als Gretchen sie zurückhielt und meinte: “Was soll der Quatsch?! Also scheintod bin ich ja wohl noch nicht und kann deshalb nich sehr gut alleine laufen!” “Aber der Dr. Meier...Der hat gesagt...” Weiter kam Sabine auch schon nicht mehr. Denn die junge Ärztin unterbrach sie mit den Worten: “Er muss es ja nicht erfahren!”


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23.06.2009 23:34
#745 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Aber...” “Nix aber!” unterbrach Gretchen die Schwester erneut. “Und jetzt helfen sie mir kurz hier runter zu kommen!” befahl sie der Schwester anschließend. Mit einem noch immer skeptischen Blick reichte Sabine ihr schließlich ihre Hand und half ihr aufzustehen.
“Sie haben uns einen ganz schönen Schrecken eingejagt. Der Dr. Meier...” Nicht schon wieder die Leier! “Ja! Jetzt geht́s mir ja wieder gut. Sobald das hier durch ist (Sie zeigte auf die Infusionsflasche) fahr ich nach Hause und ruh mich da aus.” unterbrach sie die Schwester sofort. Diese sah sie nach ihrer Aussage erschrocken an und meinte: “Aber sie können doch nicht...?!” “Wieso denn nicht? Wie ich schon sagte...Weis ich selbst was ich mir zumuten kann! Also...” erwiderte Gretchen wieder äußerst zickig, aber auch ziemlich entschlossen.
“Das glaube ich kaum! Denn wenn du das wüsstest, wäre es gar nicht erst soweit gekommen!” mischte sich Marc plötzlich bissig ein, nachdem er ebenfalls das Zimmer betrat. Er wollte eigentlich nochmal nach ihr sehen, um sich zu vergewissern, ob sie sich auch an seine Anweisung hielt. Denn immerhin kannte er sie ziemlich lange und gut genug, um zu wissen, dass das garantiert nicht der Fall wäre! Seine Vermutung bestätigte sich in dem Moment, wo er das Gespräch zwischen ihr und Sabine mitbekam, weil er eine Weile vor der angelehnten Türe gestanden hatte. “Ach komm! SO schlimm war es nun auch wieder nicht! Ich lebe ja noch...Also!”gab sie daraufhin fast schon etwas gleichgültig zurück. Bei Marc traf diese Aussage allerdings auf bloßes Unverständnis. “Schwester Sabine?!...Sie können dann jetzt gehen!” forderte zunächst von der Schwester, die gerade dabei war zu kontrollieren, ob der Zugang nach ihrem “kleinen Spaziergang” noch richtig saß. Die schaute ihn erstmal nur erstaunt an und anschließend Gretchen. Was wird das denn jetzt?! Das große Arzt zu Patienten Gespräch oder was?! “Ja?! Wird́s bald?!” schnautze der Oberarzt sie schließlich an, worauf die Schwester nur noch ein leises “Jawohl Herr Doktor.” raus bakam und dann fluchtartig das Zimmer verließ.
Nachdem sie gegangen war nahm Marc neben Gretchen auf dem Bett platz und sah sie einen Augenblick einfach nur an.


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24.06.2009 00:03
#746 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Er wollte gerade dazu ansetzen etwas zu sagen, als sie sich kurz aufsetzte und vorgehaltener Hand meinte: “Marc...Ich weis was du jetzt sagen willst und das kannst du dir wirklich schenken...Mir geht́s gut...” Der Oberarzt sah sie misstrauisch an und erwiderte: “Sicher?” “Ja wirklich! Ging nie besser!” entgegnete die junge Ärztin und lachte dabei gespielt, um ihn endlich zu überzeugen. “Okay?! Wenn du es sagst...” gab Marc nur äußerst skeptisch daraufhin zurück. Endlich! War gar nicht so einfach ihn zu überzeugen... “Heißt das? Dass ich dann endlich nach Hause kann?” fragte sie sofort und lächelte zufrieden. Doch das verschwand wie der Blitz als Marc sagte: “Nein! Ich glaub dir kein Wort!” Nachdem sie ihn beleidigt ansah und ihre Arme verschränkt, fügte er in einem diesmal ruhigeren Ton hinzu: “Gretchen...Guck dich doch mal an! Merkst du denn gar nichts mehr?!” Die junge Ärztin schwieg und sah in eine andere Richtung. Daraufhin musterte er sie einmal von oben bis unten und meinte: “Wieviel hast du abgenommen in der kurzen Zeit? 10 oder eher 15 Kilo?!” Was soll das denn jetzt?! ER hat doch immer gesagt, dass ein paar Kilo weniger mir nicht schaden könnten! Und jetzt wo ich endlich schlank bin, nörgelt er rum und stellt mich quasi als magersüchtig dar?? Spinnt der?! “Marc! Das ist mir echt zu lächerlich hier! Du bist ja paranoid!!” wehrte sie sich sofort. Doch er blieb skeptisch. “Na ja...Wie du meinst...Trotzdem bleibst du jetzt erstmal hier!” befahl der Oberarzt. Anschließend stand er auf und verließ das Zimmer. Na toll! GANZ TOLL!! Brauch ich nen Babysitter oder was?! Worüber regt der sich eigentlich so auf?! Und warum eigentlich? Kann ihm doch egal sein!
Das war aber keineswegs der Fall! Auch wenn er eigentlich mit dem Kapitel entgültig abgeschlossen zu haben schien, machte der Oberarzt sich dennoch Gedanken um sie. Warum das so war, das konnte er sich allerdings nicht erklären... Wahrschienlich die Gewohnheit...vermutete er. Aber egal was denn war, er beschloß in der nächsten Zeit ein Auge auf sie zu haben.


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24.06.2009 00:47
#747 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Deshalb fuhr er am nächsten Morgen auch etwas früher von zu Hause los und hielt an einer Bäckerei in der Nähe der Klinik an. Dort kaufte er ein Schokocrossaint und eine heiße Schoklade zum mitnehmen und machte sich anschließend auf den Weg in die Klinik. Als er jedoch die Türe zu ihrem Zimmer öffnete, war sie wo nirgends zu finden. Langsam kam ihm schon eine Vermutung wo sie sein könnte, machte sich aber dennoch erstmal auf den Weg ins Stationszimmer, um sich dort nach ihr zu erkundigen. Als Sabine ihm jedoch sagte, dass Gretchensich vor etwa einer halben Stunde selbst entlassen hätte, wusste er, dass er mit seiner Vermutung recht gehabt hatte. Mit den Worten: “Hier! Für sie!” drückte er ihr schließlich die Tüte mit dem Crossaint und außerdem den Becher Kakao in die Hand und verließ umgehend das Stationszimmer wieder.
Etwa 20 Minuten später parkte Marc dann seinen Wagen vor Gretcheńs Haustüre und stieg auch sofort aus. Ohne nur einmal zu zögern klingelte er kurz und wartete darauf, dass sie ihm die Türe öffnete. Gretchen hatte sich gerade hingelegt, nachdem sie zuvor aber noch schnell ein zwei Akten bearbeitet hatte, als sie das Türklingeln vernahm. Wer ist denn das jetzt? Fluchte sie im Stillen, zog sich ihren Morgenmantel drüber und ging zur Türe. Vorher rief sie aber noch kurz: “Moment bitte!” Als sie aber dann durch den Spion sah und feststellte WER da vor der Türe stand wünschte sie sich lieber nichts gesagt zu haben. Mist verdammter! Was mach ich jetzt?


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Dornröschen Offline

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24.06.2009 01:27
#748 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

In ihren Gedanken ging sie kurz die möglichkeiten durch und kam dann zu dem Schluss, dass sie zwar öffnen ihn aber an der Türe schnell abfertigen würde. “Marc! Was machst du hier?” fragte sie deshalb sofort nachdem er vor ihr stand. “Das gleiche könnte ich eher dich fragen!” war seine knappe und etwas wütende Antwort darauf, bevor er sich an ihr vorbei drückte und einfach eintrat. Dreist ist der gar nicht was?! “Hey! Was soll das? Ich wollte eigentlich schlafen!” motzte sie ihn sofort an und schloß anschließend die Türe. Doch der Oberarzt glaubte ihr kein Wort. Denn er hatte längst die verstreuten Unterlagen und noch dazu den aufgeklappten Laptop auf dem Küchentisch entdeckt. “Klar doch! Das seh ich!” sagte er daraufhin nur bissig und deutete auf den Tisch. Gretchen stöhnte nur kurz und eriwiderte: “Dann siehst du falsch! Der Kram da ist noch von gestern. Bin nämlich noch nicht dazu gekommen aufzuräumen!” Anschließend wollte sie ihn mit den Worten: “Und jetzt geh! Ich bin echt müde!” zur Türe rausschieben. Aber das war gar nicht so einfach. Denn Marc ließ sich nicht so einfach rausschmeissen. “Du machst dich nur selbst kaputt und merkst es nicht mal!” “Was geht́s dich an? Es ist MEIN Leben! Also geh jetzt!” fauchte sie zurück. Dabei stiess sie jedoch nur wieder auf Unverständinis. “DEIN Leben! Schon klar!” Von ihr kam nur ein zickiges “Hmm” in Kombination mit einem kurzen Nicken. Daraufhin ging er zur Türe, öffnete sie und meinte: “Aber ich sag dir eins...(Er hob seinen Finger)...Wenn du so weiter machst kannst du dich bald gleich zu deinem Vater ins Grab legen!” Er drehte sich um sagte noch leise: “Aber das ist ja offenbar das was du willst....” Gretchen aber hatte diese Worte vernommen und antwortete nur zickig und gleichzeitig auch mit einer gewissen Portion Gleichgültigkeit: “Und wenn schon...” Das veranlasste ihn dazu sich noch mal umzudrehen und erneut auf die zuzugehen. Marc packte sie an den Schulter, als ob er sie durchschütteln wollte und redete auf sie ein: “Gretchen! Ich versteh dich nicht...Echt nicht!! Okay...Das mit deinem Vater war...oder ist vielleicht schlimm für dich...aber das Leben geht verdammt noch mal weiter! Und wenn du dich so zu Grunde richtest...glaub mir...davon kommt er ganz bestimmt nicht wieder!!” Mittlerweile war er recht wütend geworden, weil er einfach nicht verstehen konnte, wie sie das alles so kalt lassen konnte! Auch Gretchen wurde mittlerweile immer wütender. Was bildet der sich eigentlich ein?! Kommt hier her und hält mir ne Predigt!


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Dornröschen Offline

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24.06.2009 02:02
#749 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Du hast doch echt keine Ahnung!!” sprudelte es plötzlich aus ihr raus und hatte Mühe ihre Tränen zurück zu halten. Bevor er dazu kam noch etwas zu sagen fuhr sie fort: “Du weist doch gar nicht wie das ist...wenn man so eine Last mit sich rumträgt! Wenn diese Schuld dein erster Gedanke ist wenn du morgends die Augen öffnest und der letzte bevor du abends einschläfst!” Mittlerweile war sie so verzweifelt, dass ihr unweigerlich die Tränen gekommen waren. Sie wischte sie sich jedoch schnell weg und setzte sich auf die Couch im Wohnzimmer, weil sie merkte, dass ihr diese Anstrengung nicht gut zu tun schien. Er soll doch endlich gehen und mich einfach alleine lassen....wie alle!! Bitte!
“Hast du ne Ahnung...” sagte der Oberazt plötzlich leise mehr vor sich hin und ging erneut zur Tür. Die junge Ärztin sah ihn zwar nach dieser Aussage erstaunt an, sagte aber weiterhin nichts. Eigentlich wollte Marc gehen, aber als er sie nochmal anschaute und sie wie ein Häufchen Elend auf der Couch sitzen sah, hinderte ihn irgendwas daran. Im Stillen verfluchte er sich dafür. Denn eigentlich hatte sich dazu entschieden die Beziehung der beiden nur noch auf́s berufliche zu beschränken, bzw. Jetzt Arzt und Patient. Doch irgendwie funktionierte das nicht wie gewünscht, wie er zu seinem Leidwesen feststellen musste. Deshalb schloß er die Türe auch wieder, kam zurück in die Wohnung und setzte sich neben sie auf die Couch. Mittlerweile liefen ihr unaufhaltsam die Tränen die Wange herunter, weil sie langsam wirklich nicht mehr wusste, wie sie mit all dem fertig werden sollte. Sie hatte regelrecht das Gefühl als ob ihr jemand den Boden unter den Füssen wegzog uns sie nichts dagegen tun könnte! Da sie sich für diesen Gefühlsausbruch vor Marc schämte blieb ihr Blick zu Boden gerichtet. Ich kann ihm doch nicht hier einen vorheulen!
Eine ganze Weile herrschte Schweigen zwischen den beiden Ärzten. Jeder war irgendwie in seinen Gedanken vertieft in diesem Moment. Marc riskierte dann schließlich einen kurzen Blick zu ihr und sah dabei ihre Tränen. Ihm wurde in diesem Moment klar wie verzweifelt sie eigentlich war. Plötzlich brach er dann das Schweigen und sagte vorsichtig mit dem Blick zum Boden gerichtet: “Das Grab...an dem ich damals stand...ist nicht irgendeins...”


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24.06.2009 21:01
#750 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Er hielt kurz inne und wartete ihre Reaktion ab. Die blieb allerdings vorerst aus. Denn die junge Ärztin sah ihn nur an, sagte aber kein Wort. Schließlich atmete er nochmal tief durch und fügte dann noch hinzu: “Es ist das von meinem...Vater...Er ist...gestorben als ich...10 war...” Ich hab mir doch damals gleich gedacht, dass das irgendwas nicht stimmt...Aber warum erzählt er mir das? Gerade jetzt?? Wieder sah ihn kurz erstaunt an und fand dann auch ihre Sprache wieder: “Das...tut mir...Leid...” Sie schluckte kurz und meinte dann: “Aber was hat das mit und meiner Situation zu tun?” “Viel...” kam daraufhin von Marc nur etwas abwesend. Hä?? Entweder bin ich wieder so blöd, dass ich es wieder nicht raffe oder er spricht....wie shcon so oft...in Rätseln...Da ich jetzt mal einfach nicht davon ausgehe, dass mein Gehirn in der Zwischenzeit auf Erbsengröße geschrumpft ist, entscheide ich mich jetzt einfach mal spontan für Möglichkeit zwei! Da es ihr irgendwie keine Ruhe ließ, entschied sie sich schließlich dazu nach zu fragen. “Wie meinst du das?” Marc, der auch eine Weile in Gedanken war, sah sie kurz erschrocken an und meinte dann: “Nicht so wichtig.” Er hatte bis jetzt noch nie über seine Vergangenheit geredet. Die einizige, die außer ihm natürlich davon wusste, war seine Mutter, weil sie damals bei dem “Unfall” dabei war und alles mit eigenen Augen gesehen hatte. Er schloß kurz die Augen und sah genauso wie damals, bei der Situation in den Bergen mit Gretchen nur diesen Abhang vor sich, der unendlich zu sein schien. Die junge Ärztin sah kurz zu ihm rüber. Also “nicht so wichtig” sieht bei mir irgendwie anders aus! Ob ich nachfragen soll? Ich meine...Im Grunde geht es mich ja eigentlich überhaupt nichts an! Deshalb sagte sie dann auch: “Gut. Wenn du nicht darüber reden willst...” Dabei konnte sie die Enttäuschung in ihrer Stimme allerdings kaum verbergen.


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