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Dieses Thema hat 1.102 Antworten
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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

19.06.2009 13:11
#701 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Währenddesssen ging Pascal die Treppe rauf zum Gästezimmer des Hauses. Er klopfte an Marćs Tür, doch es kam keine Reaktion von drinnen. Also trat er nach einiger Zeit einfach ein. “Ach! Hier bist du!” sagte er, als er seinen Freund auf dem Balkon fand und ihn zuvor eine ganze Weile beobachtet hatte wie er in die Ferne schaute. Keine Reaktion. “Die Aussicht von hier oben ist wirklich ein Traum was?” fragte er dann. “Was willst du? Wenn du mich wieder vollquatschen willst, kannste gleich wieder gehen!” erwiderte der Oberarzt daraufhin mehr als unfreundlich. Pascal ließ sich davon aber nicht beirren und fragte: “Lust auf ne Partie Golf?” “Bitte?!” fragte Marc erstaunt. Pascal gab ihm einen leichten Hieb und meinte: Komm schon! Und außerdem schuldest du mir immer noch ne Revance!” Marc stöhnte kurz und erwiderte: “Okay. Aber ich warne dich...ich bin immer noch ziemlich gut!” “Wenigstens ein würdiger Gegner!” entgegnete sein Freund und ging anschließend rein, um seine Ausrüstung zu holen.
Nach gut zwanzig Minuten Fahrt kamen sie dann am Golfplatz an. Dort begaben sie sich sofort zum ersten Loch. “Spielst echt nicht schlecht heute.” musste Marc zugeben, nachdem Pascal vorne lag. “Danke.” gab sein Freund grinsend zurück. Der Oberarzt war so konzentriert beim Spiel, dass er für einen Moment alles um sich herum vergass, was seinem Freund schon ganz Recht so war. “Komm! Nimḿs nicht so schwer!” sagte Pascal grinsend und klopfte seinem Freund auf die Schulter, nachdem er gewonnen hatte und sie an der Bar des Golfclubs etwas tranken. “Das war Anfängerglück!” meinte der Oberarzt und nahm einen Schluck von seinem Getränk. Plötzlich sprach ihn eine blonde junge Dame an: “Vielleicht könnten WIR ja mal zusammen spielen. Könnte bestimmt noch einiges von dir lernen.” Marc verschluckte sich beinahe und antwortete nur entsetzt: “Bitte?!” Daraufhin kam die junge Frau näher zu ihm und machte ihm eindeutige Avancen. Doch er nahm ihre Hand weg und meinte nur: “Sorry Lady! Kein Interesse!” Anschließend bezahlte er und forderte Pascal dazu auf zu gehen. Nachdem der nicht so recht reagierte und ihn nur fragend ansah, stand Marc einfach auf und ließ die beiden stehen.
“He Alter! Was war los? Das war doch ne geile Schnitte!” meinte Pascal als sie dann im Auto saßen und zurück fuhren. “Ich sagte doch schon: Kein Interesse!” war Marćs knapper Kommentar dazu. Nachdem sein Freund ihn fragte, ob er jetzt überhaupt keine Frau mehr anschauen wollte, nur wegen der Sache erwiderte er: “Ich hatte einfach keinen Bock auf so ne Barbiepuppe, okay?!” “Ist ja gut!” entgegnete Pascal und sagte dann auch nichts mehr.


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Dornröschen Offline

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19.06.2009 14:23
#702 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Nach 5 Stunden war Gretchen endlich mit ihrem Hausputz fertig und sie ließ sich erschöpft auf die Couch fallen. Sie sah sich in der Wohnung um. Alles blitzte und blinkte. Oh Gott! Ich komm mir gerade vor wie Mama damals nach dem sie Papa rausgeschmissen hatte. Muss wohl in den Genen liegen aus Verzweiflung zu putzen! Hoffentlich hält das nicht allzu lang... Sie stand auf, nahm sich ihre Tasche und Jacke und verließ anschließend die Wohnung, um einen kleinen Spaziergang zu machen. Auf den Wiesen und Straßen lag eine kleine Schneedecke, die aber bereits zu tauen begann. Ich glaube so ein Urlaub täte mir jetzt ganz gut. Aber erstens bekomm ich bestimmt von Professor Langhammer keinen Urlaub und zweitens weis ich sowieso nicht wohin. Die Schweiz war ja ganz schön und ich hab auch Yvonnés Nummer, aber eigentlich sind es doch Marćs Freunde. Da kann ich mich doch nicht einfach so reindrängen! Wie sieht denn das aus? Aber andererseits...Ich hab mich echt gut mit Yvonne und auch mit Pascal verstanden...Vielleicht mal anrufen oder so... Überlegte sie während sie durch den Park ging. Schließlich entschied sie sich dann dazu die beiden einfach mal anzurufen und sei es drum, um ihnen nur eine Frohe Weihnacht zu wünschen. Nachdem Yvonne sich mit Namen gemeldet hatte, gab Gretchen sich auch zu erkennen.
Yvonne: Mensch Gretchen! Das ist ja ne Überraschung! Ich freu mich!
Anscheinend wissen sie noch nichts von der Trennung. Sonst wäre sie doch nicht so freundlich, oder?
Gretchen (etwas verlegen): Jä...äh...Ich freu mich auch und wünsch euch natürlich eine Frohe Weihnacht.
Yvonne: Danke. Wünschen wir dir auch. Wie geht́s bei dir und Marc?
Okay. Sie weis es wirklich nicht. Und jetzt?
Gretchen: Äh...Ganz gut soweit.
Yvonne (misstrauisch): Aha?!
Was soll das denn jetzt? Glaubt sie mir etwa nicht? Ob er ihnen doch etwas erzählt hat? Ist ja immer hin sein Freund.
Gretchen: Jä...äh...Ich muss dann auch mal wieder...
Yvonne beschloß dann die junge Ärztin doch direkt darauf anzusprechen. “Gretchen? Warte mal!”
Gretchen: Ja...War noch was?
Yvonne: Was ist zwischen dir und Marc vorgefallen?
Scheiße! Hät ich besser doch nicht angerufen!


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Dornröschen Offline

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19.06.2009 19:47
#703 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Gretchen (unsicher): Äh...Nix?!
Yvonne: Also auch wenn wir uns noch nicht so gut kennen, aber ich merk doch, dass bei euch was nicht stimmt! Marc ist auch so komisch...
Marc?
Gretchen: Ist er etwa...?
Yvonne: Ja. Er ist hier...seid gestern...
Gretchen: Ach so...na dann.
Die junge Ärztin wollte auflegen, aber die junge Frau hielt sie erneut davon ab.
Yvonne: Wir wollten euch ja eigentlich beide einladen, aber er kam allein und wir haben den Eindruck ihm ... na ja...geht́s nicht so gut...
Da ist er nicht der einzige!
Gretchen: Ja...Ich muss dann jetzt aber wirklich mal...Wir sehen...äh hören uns dann...irgendwann mal...
Noch eher Yvonne dazu kam noch etwas sagen legte die junge Blonde auf und ließ sich anschließend rückwärts auf die Couch fallen. Oh man! Ich glaub ich hab́s so richtig verbockt! Aber ich konnte doch verdammt noch mal nicht anders! Aber ich wollte doch nicht...Ach scheiße! Der Tag war jetzt schon wieder für sie gelaufen.
So auch für Marc. Denn nach der Nummer auf dem Golfplatz hatte Pascal ihn wieder gelöchert bis zum geht nicht mehr und das ging ihm ziemlich auf den Geist! Deshalb verzog er sich dann auch kurzerhand in sein Zimmer und blieb dort auch den ganzen Abend. Auch wenn es relativ kalt war, setzte er sich schließlich auf den Balkon und rauchte eine Zigarette nach der anderen. Währenddessen hielten Yvonne und Pascal wiedermal Kriegsrat im Wohnzimmer vor dem Kamin. Die junge Frau erzählte ihrem Mann von dem Telefongespräch welches sie mit Gretchen hatte. “Und? Was hat sie zu dem ganzen gesagt?” fragte Pascal. “Genauso viel wie er eigentlich.” erwiderte Yvonne. “Na toll! Womit wir eigentlich keinen Schritt weiter wären!” bemerkte der junge Mann. “Sollten wir es dann vielleicht nicht auf sich beruhen lassen.” schlug sie schließlich vor und fügte als ihr Mann sie skeptisch ansah zur Erklärung noch hinzu: “Ich meine wenn beide partout nicht darüber reden wollen, muss das doch einen Grund haben. Und dann sollten wir uns vielleicht nicht weiter einmischen, oder?” “Hmm...Vielleicht hast du Recht. Vielleicht renkt sich ja auch alles wieder von selbst ein.” sagte Pascal und nahm seine Frau in den Arm. Diese nickte nur kurz und gab ihm anschließend einen Kuss.


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19.06.2009 21:48
#704 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Es vergingen ein paar Tage und das Ehepaar steckte mitten in den Vorbereitungen für ihre große Silvesterparty. Pascal hatte dazu sämtliche Kollegen aus der Klinik eingeladen und Yvonne stand schon am Silverstermorgen früh in der Küche, um alles vorzubereiten. Die beiden Männer prüften derweil den Alkoholbestand und bereiteten alles für das Feuerwerk um zwölf vor. “Jetzt wirste ja bald wieder ein Jahr älter.” bemerkte sein Freund und grinste kurz. Marc stöhnte und meinte: “Musst du mich daran erinnern?!” Daraufhin klopfte Pascal ihm auf die Schulter und erwiderte grinsend: “Nimḿs nicht so schwer!”
Ein paar Stunden später kamen dann die ersten Gäste und es wurde laut im Haus. Alle tanzten, tranken Sekt und andere alkoholische Getränke und lachten. Alle, außer Marc. Dem wurde der ganze Trubel irgendwann zuviel und er zog sich unbemerkt zurück. Gretchen saß in der Zwischenzeit alleine auf der Couch vor dem Fernseher und schaute sich irgendwelche Musikshows zum Jahreswechsel an. Nachdem dann der Countdown anlief, nahm sie sich ihr Sektglas und sagte: “Auf das beschissenste Silvester, dass ich je hatte! Glückwunsch Gretchen Haase!” Anschließend trank sie es auf ex leer.
“Was machst du hier? Ich will jetzt das Feuerwerk starten.” sprach Pascal seinen Freund dann nach einer Weile an. Doch von dem Oberarzt kam keine Reaktion, weil er die ganze Zeit über nach oben in den Himmel schaute. Daraufhin legte er seine Hand auf seine Schulter und meinte: “Hey! Wird sich schon alles wieder einrenken, hmm?” Marc zuckte kurz zusammen, drehte sich zu ihm um und sah ihn kurz an. “Red einfach nochmal mit ihr.” schlug Pascal ihm schließlich vor, weil er etwas trauriges in seinem Blick gesehen hatte und ihn irgendwie wieder aufmuntern wollte. Doch plötzlich wechselte er wieder die Stimmung und meinte: “Da gibt́s nix zu reden!” Anschließend ließ er seinen Freund einfach stehen und ging zu den anderen. Pascal schüttelte nur kurz mit dem Kopf und folgte ihm wenig später. Er hatte wirklich den Eindruck gehabt, dass er endlich mit ihm über seine Probleme sprechen wollte, aber dann im nächsten Moment machte er wieder komplett dicht. Deshalb beschloß er dann auch endgültig ihn nicht mehr darauf anzusprechen. Was er auch bis zu seiner Abreise einhielt, worüber Marc auch schon ganz froh drüber war.
Am späten Abend kam der Oberarzt dann endlich wieder in Berlin an. In seiner Wohung stellte er dann nur noch den Koffer im Flur ab, ließ sich anschließend aufs Bett fallen und schlief auch sofort ein.


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19.06.2009 22:33
#705 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Gretchen lag währenddessen noch wach im Bett und weinte wieder. Sie hatte gerade ihre Mutter angerufen, um ihr wenigstens ein schönes neues Jahr zu wünschen und auch um die Gelegenheit zu nutzen, um mit ihr nochmal über alles zu sprechen. Aber Bärbel hatte sie eiskalt abblitzen lassen und ihr vorher noch schlimme Vorwürfe gemacht, bevor sie einfach aufgelegt hatte. Was hab ich nur getan, dass man mich so bestraft?! Erst verliere ich meinen Vater und eigentlich auch meine Familie, dann als ich endlich denke ich käme damit klar, weil mich der Mann den ich über alles liebe über diesen Verlust versucht hinwegzutrösten. Und statt ich ihm unendlich dankbar dafür zu sein, jage ich ihn zum Teufel, nur weil ich denke, dass sich dann das Verhältnis zu meiner Mutter endlich bessert. Und was ist? Nix! Marc hab ich wahrscheinlich für immer vergrault und meine Mutter hasst mich mehr denn je! Nur einen Trost hab ich noch...Schlimmer kann es jetzt echt wohl nicht mehr kommen! In dem Moment als sie das dachte, ging die Birne ihrer Nachttischlampe kaputt und sie lag plötzlich im Dunkeln. Danke lieber Gott, dass du mich wieder in die Realität zurück geholt hast! Der Spruch “Schlimmer geht immer!” stimmt eben doch! Schließlich drehte sich sich dann um und schlief auch ein.
Da sie am nächsten Tag wieder Dienst hatte war die Nacht denkbar kurz und Gretchen stand dementsprechend ziemlich zerkanuscht auf. Und die Tatsache, dass Marćs Urlaub heute vorbei war und sie ihn garantiert in der klinik zum ersten Mal nach diesem Vorfall wieder sehen würde, machte es ihr nicht gerade leichter. Ich kann das nicht! So tun als ob nix gewesen wäre...Aber ich muss wohl oder übel... Mit diesem Gedanken stand sie dann endgültig auf und ging ins Bad um zu duschen und sich anzuziehen.
“Morgen Frau Doktor. Wie war ihr Jahreswechsel?” fragte sabine sofort als sie ins Stationszimmer kam. Bescheiden schön! “Ganz okay soweit.” erwiderte die junge Ärztin eher abwesend während sie sich ihren Kittel überzog. Kurz darauf kam auch Marc rein. Er murmelte sich ein kurzes “Morgen” in den Bart ohne Gretchen dabei anzusehen und kommandierte die beiden Frauen anschließend zur Visite ab. Er verhält sich so wie immer. Also entweder macht es ihm doch nichts aus, dann wäre ich doch nichts weiter als eine Affäre für ihn gewesen, sowie die ganzen anderen vor mir oder es hilft ihm besser damit fertig zu werden. Ach verdammt! Jetzt denk ich schon wieder darüber nach!


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19.06.2009 23:02
#706 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Marc riss sie dann schließlich aus ihren Gedanken in dem er sie dazu aufforderte ihm eine Patientenakte zu reichen. Daraufhin erwachte die junge Ärztin langsam aus ihren Gedanken und gab ihm das Klemmbrett in die Hand. Dabei berührten sie sich dann zufällig und sahen sich auch zum ersten Mal an diesem Morgen in die Augen. So als ob die Zeit einfach stehen geblieben wäre standen sie sich gegenüber. Was mach ich hier eigentlich? Dachte sie nach einiger Zeit, räusperte sich kurz und zog ihre Hand unter seiner weg. “Hier bitte. Die Akte von Herrn Waldeck.” sagte sie und sah anschließend direkt zu Boden. “Ja...Danke.” entgegnete der Oberarzt auch etwas verlegen und widmete sich sofort dem Patienten. Gretchen ließ derweil ihren Blick durch den Raum schweifen und bemerkte, dass Sabine sie wieder mit ihren Blicken durchbohrte. Hoffentlich hat das hier bald ein Ende! Nach einer gefühlten Ewigkeit war die Visite dann endlich beendet und Gretchen suchte so schnell wie möglich das Weite. Ich kann einfach nicht mit ihm zusammen arbeiten! Nicht unter diesen Umständen! Was mach ich denn jetzt?
Marc nahm ihr dann die Entscheidung ab. Denn auch ihm war es nicht möglich weiterhin mit ihr in einem Team zu arbeiten. Deshalb ging er kurzerhand zum Dienstplan und tauschte seinem Dienst mit einem Kollegen, so dass er so wenig wie möglich mit ihr zu tun haben musste. Gut. Er hat mir also die Entscheidung abgenommen. Soll ich jetzt darüber glücklich sein? Dachte sie als sie später die “Bescherung” auf dem Dienstplan sah. Schließlich entschied sie sich dann dazu alles zu lassen wie es war, weil es einfach die beste Lösung war. Wenn wir uns nicht mehr so oft begegnen ist es das Beste für alle Beteiligten. Hat man ja heute Morgen gesehen was dabei rauskommt! Versuchte sie sich die Sache schön zu reden.
Es vergingen einige Wochen und die beiden hatten kaum Kontakt zu einander, was ihnen auch ehrlich gesagt schon ganz Recht so war. Nur ab und zu begegneten sie sich auf dem Flur in der Klinik. Aber auch dann fiel außer einem kurzen Blick und einem flüchtigen “Hallo” nichts weiter. Doch dann fiel plötzlich ein Kollege für längere Zeit aus und sie wurden quasi dazu gezwungen wieder zusammen arbeiten. Na toll! Es hätte so einfach werden können! Und dann auch noch ausgerechnet heute! Wie soll ich mich denn jetzt verhalten? Weis ja schließlich, dass er Geburtstag hat! Soll ich ihm gratulieren? So wie ein .. Freund?? Das geht doch eigentlich gar nicht! Aber es hilft ja alles nix! Also Augen zu und durch! Dachte sie als sie in die Cafeteria kam und ihn an einem der Tische sitzen saß. Ich geh da jetzt einfach hin, reich ihm die Hand und wünsch alles Gute zum Geburtstag! Genau! Kann ja nicht so schwer sein! Sind ja schließlich erwachsene Menschen!


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19.06.2009 23:56
#707 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Gedacht, getan! “Darf ich?” fragte sie vorsichtig während sie sich einen Stuhl nahm, nachdem sie zu ihm an den Tisch gekommen war. Marc sah sich erst im Raum um, um zu gucken ob noch andere Tische frei wären, erwiderte aber dann: “Ja...äh...Klar!” scheint so klar aber gar nicht zu sein! Oder warum guckt er sich erst um ob noch andere Tische frei sind? Ach egal! Ich setz mich trotzdem...nur eine Minute! Schließlich nahm sie Platz und kam auch direkt zum Punkt. “Ich wollte dir auch eigentlich nur zum Geburtstag gratulieren, dann bist du mich sofort wieder los!” sagte sie und lachte dabei gespielt, weil sie selbst mehr als unsicher wahr. Marc ging es da nicht anders. Er sah erst auf ihre ausgstreckte Hand, nahm sie aber dann und meinte: “Ja...Danke.” Daraufhin sah Gretchen kurz hoch und wieder trafen sich ihre Blicke. Ich glaub das war doch ein Fehler...Der Blick...unbeschreibar! Plötzlich wurde sie dann durch das laute piepen von Marćs Pager erlöst. Gott sei Dank! Kurz darauf ertönte auch ihrer und die beiden eilten zur Notaufnahme.
“Was haben wir?” fragte Marc sofort als er dort eintraf. “Männlich, 70 Jahre alt, Verdacht auf Herzinfakt!” rasselte einer der Sanitäter seinen Bericht runter. “Gut. Dann bringen sie ihn in die Drei!” befahl der Oberarzt. Dort befahl er der diensthabenen Schwester das EKG anzuschließen. Als er und Gretchen gerade dabei waren den alten Mann eingehend zu untersuchen, schlug das EKG Alarm. Unwillkürlich holten die junge Ärztin daraufhin die Erinnerungen ein und sie war plötzlich wie im Trance. Marc schrie noch: “Kammerflimmern! Wo bleibt der Defi?” Aber das bekam sie gar nicht richtig mit. Der Oberarzt merkte das sofort und wies einer der Schwestern an die junge Ärztin nach draußen zu begleiten. Gretchen sah nur noch mal zu dem alten Mann und ließ sich anschließend von der Schwester nach draußen führen. Hört das denn niemals auf? Ich kann doch nicht immer versagen, wenn wir einen Patieten mit einem Herzinfarkt reinbekommen? Das geht doch nicht! Nachdem Marc den Patieten einigermaßen stabilisiert hatte wies er die Schwester an sofort alles für die OP vorzubereiten. Anschließend verließ er ebenfalls den Raum. Die junge Ärztin saß immer noch auf dem Flur auf einem der Stühle und schaute verzweifelt zu Boden. Auch wenn es ihm nach wie vor schwer fiel, ging er auf sie zu und fragte vorsichtig: “Geht́s wieder?”


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20.06.2009 00:33
#708 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Sie sah kurz hoch und nickte nur stumm. “Gut.” sagte er daraufhin nur und ging anschließend Richtung OP. Der Eingriff verließ soweit ganz gut. Nachdem der Patient auf die ITS gebracht wurde und Marc noch mal nach den Werten schauen wollte, kam ihm auf dem Flur eine junge Brunette Frau entgegen. “Wie geht es meinem Vater?” fragte sie besorgt nachdem sie Marc gegenüber stand. “Frau...äh...?” fragte dieser daraufhin. “Bender...Laura Bender.” erwiderte die junge Frau und lächelte ihn kurz an. “Gut. Frau Bender. Ihrem Vater geht es den Umständen entsprechend gut.” war seine Knappe und wage Antwort. “Sie haben ihm das Leben gerettet. Danke.” sagte sie daraufhin und reichte ihm ihre Hand. Es war kaum zu übersehen, dass sie versuchte mit ihm zu flirten. Deshalb sagte er nur kurz, dass das sein Job wäre und sie jetzt zu ihm könnte wenn sie wollte. “Ich würde mich trotzdem gerne bei ihnen bedanken.” sagte sie dann nach einiger Zeit, als die beiden im Zimmer waren. “Wie wär es mit nem Kaffee?” fragte sie weiter, als er sie erstaunt ansah. “Nein lieber nicht.” erwiderte Marc und wollte das Zimmer schnell wieder verlassen. Doch Laura hielt ihn auf dem Flur zurück und sagte: “Nun haben sie sich nicht so!” “Nein. Wirklich nicht! Und außerdem hab ich...äh...auch gar keine Zeit!” meinte der Oberarzt. “Schade...Dann vielleicht ein anderes mal.” kam von der jungen Frau daraufhin. “Wohl eher nicht.” meinte Marc und wollte gehen. Doch Laura ließ so schnell nicht locker. Nachdem sie sich vergewissert hatte, ob er einen Ehering trug, meinte sie: “Warum denn nicht?” Noch eher der Oberarzt antworten konnte, fügte sie noch hinzu: “Keine Angst! Ich will sie nicht gleich heiraten! Nur nen Kaffee...Sonst nix! Ehrenwort!” Dabei hob sie beide Finger und grinste. Marc stöhnte und meinte: “Na schön. Bevor sie mich noch weiter nerven! Aber ich hab wirklich nicht viel Zeit!” Laura lächelte ihn zufrieden an und sagte: “Das macht überhaupt nichts!”
“Sie müssen wissen mein Vater ist manchmal ein schwieriger Mensch.” begann Laura dann schließlich das Gespräch, nachdem sie in der Cafeteria Platz genommen hatten. “Nach dem Tod meiner Mutter vor einem Jahr hat er jegliche Lust am Leben verloren. Ich versuche so oft es mir möglich ist für ihn da zu sein und ihn auf andere Gedanken zu bringen, aber immer ist mir das berufsbedingt auch nicht möglich.” versuchte sie weiterhin zu erklären. Von dem Oberarzt kam dabei nur ein kurzes “Hmm” während er einen Schluck von seinem Kaffee nahm. “Aber ich geh ihnen bestimmt auf die Nerven und außerdem sagten sie ja bereits, dass sie keine Zeit hätten.” sagte sie nachdem sie noch einiges anderes von sich und ihrer Familie erzählt hatte, von ihm aber außer einem abwesenden “Hmm” nichts kam. “Ja...äh...Ich muss dann auch wieder.” meinte Marc daraufhin. “Ja. Ich wollte mich ja auch nur bedanken.” “Ja. Wie gesagt...nichts zu danken.” meinte der Oberarzt und stand auf. “Vielleicht sieht man sich ja mal öfters.” erwiderte Laura daraufhin und lächelte ihn wieder an. “Vielleicht.” sagte er und lächelte aus ihm einem in dem Moment unerklärlichen Grund kurz zurück.


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20.06.2009 01:06
#709 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Später in seinem Büro versuchte er dann heraus zu finden warum das so war. Denn eigentlich hatte sie ihn die ganze Zeit über nur zu gelabert, aber irgendwas schien ihm an ihr zu gefallen. Sie war vom Wesen her eigentlich genauso wie Gretchen, auch wenn sie sich äußerlich total unterschieden.
Als Gretchen am nächsten Tag nach dem Mann sehen wollte begegnete sie der jungen Frau ebenfalls und begrüßte sie. “Wo ist denn Dr. Meier?” fragte Laura nach einiger Zeit. Wieso will sie das denn wissen? Meint die ich kann das nicht oder was? “Äh...Der hat frei...heute.” erwiderte die junge Ärztin, während sie weiter in der Akte las. “Achso.” kam von der jungen Frau daraufhin nur. “Kann ich ihm vielleicht irgendwas...ausrichten?” wollte Gretchen wissen. Daraufhin kramte Laura in ihrer Handtasche nach einem Blatt und einem Kugelschreiber und schrieb etwas auf. “Wenn sie ihm das bitte geben könnten wenn sie ihn sehen.” bat sie anschlißend und reichte ihr den kleinen zugeklappten Zettel. “Sicher.” erwiderte die junge Blonde mit einem gespielt freundlichen lächeln. Bin ja auch der Postbote! Innerlich schien es sie zu ärgern, dass diese junge Frau offenbar privates Interesse an Marc hatte. “Danke. Nett von ihnen.” meinte Laura und lächelte sie ebenfalls an. Daraufhin steckte Gretchen den Zettel in ihre Kitteltasche und verließ den Raum. Hab ja sonst nix besseres zu tun! Das ist doch mit Sicherheit ihre Telefonnummer.
Im Stationszimmer angekommen verschaffte sie sich dann Gewissheit und klappte den Zettel auf als sie unbeobachtet war. Wusst ich́s doch! Ob ich ihm den geben soll? Die will doch bestimmt was von dem! Aber eigentlich wäre es unfair! Nur weil ich ich nicht mehr von ihm wissen will...Korrektur: DARF! Kann ich ihm doch nicht das Recht nehmen sich mit anderen Frauen zu treffen! Das wär ungerecht! Nein! Ich werd ihm den morgen geben, auch wenńs weh tut! Sie steckte den Zettel wieder zurück in ihre Kitteltasche und ging zurück an ihre Arbeit.
Als sie Marc am nächsten Morgen im Aufzug begegnete drückte sie ihm auch gleich den kleinen Zettel in die Hand und sagte realativ kurz angebunden und emotionslos: “Hier. Ist gestern für dich abgegeben worden.” Der Oberarzt sah sie erst erstaunt an, nahm ihn aber dennoch an sich und erwiderte: “Ja...äh...Danke.” Als sich die Türen des Lifts auf der zweiten Etage öffneten stiegen beide wortlos aus. Gretchen ging ins Stationszimmer und Marc in sein Büro. Dort faltete er den Zettel auseinander und las ihn. Dort stand eine kleine Nachricht: “Bin noch ein paar Tage in Berlin und würde mich freuen sie näher kennen zulernen. Wenn sie auch Interesse haben rufen sie mich unter der Nummer an: 48796. Laura.”


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20.06.2009 17:48
#710 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Er besah sich eine Weile die Nachricht und überlegte, ob er sie wirklich anrufen sollte. Und was meinte sie mit sie ist noch ein paar Tage in Berlin? Schließlich steckte er den Zettel in seine Kitteltasche und ging an die Arbeit. Nachdem er den ganzen Tag darüber nach gedacht hatte, griff er dann am Abend in seiner Wohnung zum Telefon und wählte ihre Nummer.
Laura: Hallo?
Marc: Frau Bender?
Laura: Ja. Die bin ich. Und mit wem habe ich das Vergnügen?
Marc: Meier...Dr. Meier.
Laura: Schön, dass sie anrufen!
Marc: Ja...äh...
Laura: Hätten sie vielleicht Lust mit mir morgen Abend essen zu gehen? Ich kenn da ein schönes kleines gemütliches Restaurant in Mitte, das El Dorado.
Marc: Äh...El Dorado?
Laura: Ja. Kennen sie den Laden?
Erinnerungen kamen erneut in ihm hoch. Denn genau dort, war er damals mit Gretchen gewesen und hatte sich vor seiner Mutter öffentlich zu ihr bekannt. An diesem Ort hatte quasi ihre Beziehung begonnen und da wollte er bestimmt nicht mit einer anderen Frau hin. Deshalb winkte er auch schnell ab und schlug ihr stattdessen vor in einen Club zu gehen.
Laura: Ice of Fire? Kenn ich zwar nicht aber klingt gut.
Marc: Okay. Ich hol sie dann...sagen wir...so um 9 ab?
Laura: Super! Freu mich!
Marc: Ja...Äh...Bis morgen dann.
Nachdem er aufgelegt hatte, kamen ihm wieder Zweifel, ob er wirklich das Richtige getan hatte. Laura unterdessen freute sich auf den Abend mit dem jungen Arzt.
Ob er sich wohl mit dieser Frau verabredet? Dumme Frage! Klar! Wir reden hier von Marc Meier...Der sich alles nimmt was bei drei nicht auf den Bäumen ist! Aber na ja...Nett schien sie ja zu sein...Und ich würd es ihm auch gönnen! Ehrlich jetzt! Auch wenn Gretchen wusste, dass das eigentlich gelogen war, versuchte sie sich dennoch einzureden, dass es ihr nichts ausmachte.


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20.06.2009 21:09
#711 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Am nächsten Abend stieg Marc dann mit einem mulmigen Gefühl in sein Auto und fuhr zu der Adresse, die seine Verabredung ihm genannt hatte. Vor dem Wohnhaus angekommen, hupte er dreimal kurz und wartete darauf, dass sie raus kam. “Schönes Auto.” bemerkte die junge Frau, nachdem er außer einem kurzen “Hallo” bei der Begrüßung während der ganzen Fahrt über nichts rausbrachte. “Ja...Äh...Danke. Haben sie auch ein...Auto?” fragte Marc daraufhin. “Nein. Und wenn dann immer nur einen Mietwagen. Sie müssen wissen ich bin beruflich immer viel unterwegs.” erwiderte die junge Frau. “Aha?! Was machen sie denn? Beruflich mein ich.” “Ich bin Archäologin.” entgegnete sie mit einem lächeln. Marc sah kuz zu ihr rüber und meinte:” Klingt interessant.” Dabei lächelte er kurz zurück. Schließlich kamen sie dann vor der Disco an und stiegen aus. Nachdem Laura ihre Jacke abgegeben hatte, setzten sie sich an die Bar. “Was wollen sie trinken?” fragte Marc, bevor er sich an den Barkeeper wandte und bestellte. “Sex on the Beach bitte.” bat die junge Frau. “Okay. Kommt sofort!” sagte der Oberarzt. Ers elbst bestellte sich ein Bier und kam anschließend mit den beiden Getränken zurück an den Tisch, an den Laura sich zwischenzeitlich gesetzt hatte. “Hey! Das Lied ist super! Hats du Lust zu tanzen?” fragte sie schließlich etwas vorschnell und merkte erst danach, dass sie ihn gerade mit “du”angesprochen hatte. Deshalb sagte sie sofort etwas verlegen: “Oh Verzeihung! Ich meinte natürlich Sie.” “Kein Problem!” Daraufhin streckte er ihr seine Hand entgegen und meinte: “Ich bin Marc.” Darüber war die junge Frau natürlich sehr begeistert. Denn sie fand ihn sehr nett, auch wenn er etwas zurück haltend war, aber das reizte sie gerade. Geheimnisvolles, also auch Männer wie er, turnten sie irgendwie an. Musste wohl am Beruf liegen, vermutete sie. Trotzdem wollte sie ihn keineswegs nur für eine Nacht, sondern konnte sich auch mehr vorstellen. Wenn er sie so anlächelte, das war wie zum dahinschmelzen. “Freut mich. Ich bin Laura. Aber das weist du ja bereits!” entgegnete sie ebenfalls mit einem lächeln und fragte anschließend nochmal, ob er Lust zu tanzen hätte. Erst zierte er sich etwas und meinte er wäre nicht der Beste Tänzer. “Das macht nichts. Jeder hat andere Qualitäten! Ich kanńs auch nicht besonders gut, also komm!” forderte sie erneut und zog ihn anschließend auf die Tanzfläche. Die beiden tanzten dort eine Weile zu ein paar schnelleren Songs.


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20.06.2009 21:41
#712 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Gegen 0 Uhr läutete der DJ dann aber eine Schmuserunde ein. Das Lied CRY von Rihanna wurde gespielt und Laura wollte ihn gerade näher zu sich ziehen, als er sich kurz räusperte und meinte: “Äh...Ich äh...Hol mir dann mal ein Bier. Willst du auch?” “Klar! Gerne!” erwiderte sie und folgte ihm zur Bar. Eigentlich war sie ein bisschen enttäuscht und wunderte sich auch, dass er auf einmal wieder so abweisend war. Trotzdem ließ sie sich nichts anmerken und lächelte ihn wieder an, als er ihr das Glas reichte.
“War wirklich ein schöner Abend.” sagte Laura dann, als er vor ihrer Wohungstüre hielt und sich verabschiedete. “Hmm...Fand ich auch.” meinte Marc nur. Eine Weile herrschte Schweigen zwischen den beiden und sie sahen sich einfach nur an. Die junge Frau wollte daraufhin die Gelegenheit nutzen ihn zu küssen und kam ihm näher. Als sie merkte, dass er zögerte meinte sie: “Möchtest du vielleicht noch mit rauf kommen...Auf nen Kaffee?” Früher hätte Marc nicht lange überlegt und die Gelegenheit sofort wahrgenommen mit dieser Frau Sex zu haben. Doch die Zeit mit Gretchen hatte ihn verändert und er sah nun keinen Sinn mehr darin sinnlos durch die Gegend zu vögeln und die Frauen anschließend wie benutzte Taschentücher einfach wegzuwerfen. Wenn er eins durch Gretchen gelernt hatte, dann war es, dass man Sex und Liebe zwar nach wie vor trennen konnte. Es aber beides in Kombination viel schöner und auch intensiver war. Deshalb lehnte er schließlich nach einiger Zeit des Überlegends doch ab. “Danke. Nein. Äh...Ich meine...” meinte er etwas verlegen. Laura hob schütezend die Hände. “Hey! Kein Problem! Wenn du kein Interesse hast saǵs einfach. Bin schon öfters abserviert worden. Wärst also nicht der Erste!” meinte die junge Frau. “Nein. So ist es nicht. Ich muss einfach nur...”Er schluckte einmal, weil es ihm nach wie vor schwer fiel über die Sache mit Gretchen zu reden. “Wie gesagt...Kein Problem. Wenn du trotzdem nochmal Lust hast was trinken zu gehen oder so...meld dich einfach. Morgen fliege ich zwar nach Kairo, aber in spätestens zwei Wochen bin ich wieder da. Okay?” Marc nickte nur stumm und verabschiedete sich von ihr. Anschließend stieg die junge Frau aus und ging zur Türe. Als sie aufgeschlossen und die Türe geöffnet hatte, drehte sie sich nochmal um und winkte ihm zum Abschied. Der Oberarzt tat das selbe und fuhr davon als sie im Haus war.
Währenddessen lag Gretchen wiedermal einsam in ihrem Bett und dachte nach. Sie hatte heute in der Klinik zufällig mitbekommen, dass Marc heute eine Verabredung hatte und fragte sich, ob wohl mehr aus den Beiden werden könnte. Ach! Und wenn schon! Soll mir egal sein! Mit diesem Gedanken schlief sie dann schließlich ein.


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20.06.2009 23:17
#713 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Es vergingen einige Tage und Marc und Gretchen mussten weiterhin zusammen arbeiten. Ihr Umgang miteinander war zwar nach wie vor mehr als verkrampft. Dennoch versuchten sie so professionell wie möglich mit einander zu arbeiten. Marc übernahm zum größten Teil die OṔs und die junge Ärztin die Visite und den Papierkram. So hatten sie so wenig wie möglich mit einander zu tun, was beiden auch schon ganz Recht war. Eines Nachmittags kam Laura dann in die Klinik. Sie war gerade von ihrem Auslandsaufenhalt zurück und wollte nun ihren Vater aus der Klinik abholen, weil er entlassen werden konnte. Marc war gerade dabei ihm noch die letzten Anweisungen zu geben und ihn daran zu erinnern, dass er sich wirklich noch schonen sollte, als sie auf die beiden zukam. Zuerst begrüßte sie ihren Vater mit einem Kuss auf die Wange und anschließend Marc. “Dann bedanke ich mich im Namen meines Vaters für alles Herr Doktor.” sagte sie beim Abschied und reichte ihm die Hand. Dem Oberarzt kam es selbst etwas seltsam vor, aber er freute sich irgendwie sie nach zwei Wochen wieder zu sehen. Auch wenn er diese Frau quasi nur zweimal gesehen hatte und bloß ein paar Worte mit ihr gewechselt hatte, überkam ihn das Gefühl, dass er sie schon lange kannte. Ihre ganze Art erinnerte ihn irgendwie an Gretchen und das machte sie zugleich interessant. Deshalb rief er sie am Abend nach dem Dienst auch kurzerhand an.
Laura: Hallo?
Marc: Hallo auch?!
Laura: Marc! Schön, dass du dich meldest! Tut mir Leid, dass ich heute Morgen eher zurückhaltend in Gegenwart meines Vaters war, aber ich wusste nicht...
Marc: Schon okay.
Einige Zeit schwiegen beide.
Marc: Und wie war Kairo?
Laura (lachte): Heiß...sehr heiß!
Marc (lachte auch): Glaub ich!
Wieder herrschte Schweigen. Diesmal nahm dann allerdings die junge Frau erneut das Gespräch auf und fragte ihn, ob er morgen Abend schon etwas vor hätte. “Vielleicht könnten wir diesen schönen Abend ja mal wiederholen?” fragte sie eher vorsichtig, nachdem von ihm erst keine Reaktion kam und fügte gleich noch hinzu: “Also wenn du nicht willst...” “Nein. Schon okay. Morgen Abend ist gut.” meinte Marc. “Okay. Wie wäŕs mit...Kino? Außerdem hat in der Stadt ne neue Cocktailbar aufgemacht...hab ich gehört...vielleicht könnten wir dann da nach dem Film noch was trinken gehen.” schlug sie vor. “Geht klar! Dann bis morgen. Tschau.” sagte er und legte anschließend auf. Laura sagte noch, dass sie sich freuen würde, merkte aber dann, dass er bereits aufgelegt hatte. Auch wenn sie sich darüber freute, dass er sich doch nochmal bei ihr gemeldet hatte, aber irgendwie ließ sie das Gefühl nicht los, dass er ihr irgendwas verheimlichte. Vielleicht war er am Ende sogar doch verheiratet und hatte sogar Familie???


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21.06.2009 00:07
#714 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Wäre ja nicht der erste Mann, der absichtlich keinen Ehering anzog, um noch Chancen bei anderen Frauen zu haben. Überlegte sie. Auch wenn sie ihn sehr mochte, aber sie wollte auch endlich Klarheit. Denn sie hatte einmal die billige Affäre gespielt und war, als sie den jenigen vor die Wahl gestellt hatte, eiskalt abserviert worden. Das musste sie wirklich kein zweites Mal haben! Sie hatte schon so ein Gefühl von verleibt sein, wenn sie ihn sah oder an ihn dachte, wollte das aber nicht so recht zulassen, bevor sie nicht endgültige Klarheit hatte, ob sie die Einzige war.
Gretchen unterdessen igelte sich immer mehr ein. Der Kollege war wieder gesund und die beiden Ärzte konnten die Schichten wieder trennen, so dass sie sich quasi nur kurz auf dem Flur oder im Aufzug bei der Schichtübergabe begegneten.
Nach dem Kino gingen Marc und Laura dann in diese neue Bar, die sie vorgeschlagen hatte und bestellten sich etwas zu trinken. Die junge Frau hatte ihn schon den ganzen Abend über beobachtet und versucht etwas verdächtiges, was darauf hinweist, dass er verheiratet war, zu finden. Dabei war ihr wieder aufgefallen, dass er sich manchmal äußerst abwesiend verhielt. Deshalb beschloß sie dann auch endlich ihn direkt darauf anzusprechen. “Sag mal...Eine Frage...Bist du verheiratet oder sonst in irgendeiner Weise verpflichtet oder so?” Marc sah sie daraufhin erstmal erstaunt an und konnte nicht mehr als ein entsetztes “Bitte?” herausbringen. Laura sah seinen Blick und versuchte sich zu erklären: “Also...Entschuldige bitte, dass ich dich das gefragt hab, aber ich hab halt schon schlechte Erfahrungen gemacht...” Sie räusperte sich kurz. “In der Vergangenheit.” Marc lachte kurz und murmelte vor sich hin: “Da bist du nicht die einzige.” “Was hast du gesagt?” fragte Laura, weil sie ihn nicht genau verstehen konnte. Doch der Oberarzt winkte schnell ab. “Nix. Schon gut.” Doch damit gab sich die junge Frau diesmal nicht zufrieden. “Siehst du! Genau das meine ich!” “Was denn?” fragte Marc erstaunt. “Na ja...Du sagst irgendwas und wenn ich dann nachfrage, redest du dich raus oder lenkst von Thema ab! Das ist typisch für jemanden...” Er unterbrach sie: “Für jemanden, der was zu verbergen hat? Wolltest du doch sagen oder?” Laura nickte nur stumm. Daraufhin lächelte er sie kurz an und meinte: “Also zur Aufklärung...Ich bin weder verheiratet, noch habe ich Kind, Hund oder sonst irgendwas! Jetzt zufrieden?!” Bei den letzten beiden Worten bemerkte sie den seltsamen Untertin in seiner Stimme und entschuldigte sich sofort für ihr Verhalten. “Es tut mir wirklich Leid. Ich hätte sich das wirklich nicht fragen sollen. Geht mich ja auch eigentlich gar nichts an! Wir kennen uns ja noch nicht so lange! Echt sorry nochmal!” “Kein Problem.” sagte der Oberarzt. “Du hälst mich jetzt sicher für paranoid oder so was, aber du...Also ich find dich echt nett und würde mich freuen wenn wir...Ach vergiss es einfach okay?” Marc sah sie wieder erstaunt an und meinte nur: “Okay?!” während er noch einen Schluck aus seinem Glas nahm. Der restliche Abend verlief dann eher verhalten. Keiner der beiden wusste noch so recht wie er sich gegenüber dem anderen verhalten sollte. Deshalb verließen sie dann auch, nachdem sie ihre Gläser geleert und bezahlt hatten die Bar. Während der Fahrt zu Laurás Wohnung herrschte wieder Totenstille. Nur ab und zu trafen sich ihre Blicke kurz. Dabei versuchte sie immer wieder etwas in seinem Blick zu lesen, aber das war schwerer als gedacht. Doch sie war keine Frau, die so schnell aufgab. Deshalb nahm sie nochmal einen Anlauf, nachdem er vor iher Haustüre angehalten und den Motor abgeschaltet hatte. “Ja dann...Wünsch ich dir noch nen schönen Abend.” sagte Laura und schaute ihn wieder an. “Ja. Wünsch ich dir auch.” erwiderte er und schaute sie ebenfalls an. Plötzlich kamen sich beide irgendwie näher bis sich ihre Lippen fast berührten.


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21.06.2009 15:07
#715 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Marc überlegte noch kurz vorher, ob er einen Rückzieher machen sollte, küsste sie aber dann doch. Erst noch eher flüchtig. Doch dann nahm Laura einen erneuten Anlauf und der Kuss wurde leidenschaftlicher. Nachdem sie eine Weile rumgeknutscht hatte, fragte sie dann erneut, ob er vielleicht mit rauf kommen wollte. Nach einigem Überlegen stimmte der Oberarzt dann schließlich zu.
“Auch einen Kaffee?” fragte Laura nachdem sie in der Wohung waren. “Hmm.” kam von dem Oberarzt nur, während er sich ein wenig umschaute. “Oh! Setz dich doch! Wie unhöflich von mir!” bemerkte sie während sie den kaffeefilter befüllte. Marc sagte nichts und nahm im Wohnzimmer platz. “Schöne Wohnung haste hier.” erkannte er dann als sie zusammen auf der Couch saßen und ihren Kaffee tranken. “Danke. Ist nix besonderes, aber da ich sowieso viel unterwegs bin, reicht mir das voll und ganz.” erwiderte Laura und nahm anschließend einen Schluck von ihrem Kaffee. “Bist bestimmt schon viel rumgekommen...berufsbedingt.” sagte er dann nach einiger Zeit. “Ja kann man so sagen.” entgegnete sie und lachte kurz. Daraufhin zählte sie alle Länder und Orte auf, die sie in den letzten Jahren bereist hatte. Nachdem sie einiges von sich erzählt hatte, meinte sie: “So jetzt hab ich fast alles von mir erzählt nun bist du dran!” “Äh...Da gibt́s eigentlich nicht viel zu erzählen.” winkte Marc schnell ab. “Komm schon! Irgendwas wird es doch geben! Hast du eigentlich auch noch Familie?” “Eigentlich nur noch meine Mutter, aber...” er brach seinen Satz abrupt ab und schwieg plötzlich. Doch Laura bohrte weiter: “Aber?” “Ach! Nichts besonderes! Wie geht́s eigentlich deinem Vater?” fragte er schließlich, weil er nicht wirklich mit ihr darüber reden wollte. Das merkte dann auch Laura und sie antwortete: “Ganz gut soweit. Die Umstellung fällt ihm noch etwas schwer.” Wieder herrschte eine Weile Schweigen. Da sie ihm nun glaubte, dass er nicht verheiratet war, wollte sie ihre Gefühle auch zulassen. Deshalb kam sie ihm erneut näher und küsste ihn. Marc stellte daraufhin seine Tasse auf den Tisch und ließ sich darauf ein.


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21.06.2009 16:05
#716 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Doch als sie weiter gehen wollte und anfing die Knöpfe seines Hemdes zu öffnen, blockte er schnell ab. Er nahm ihre Hand weg und meinte: “Äh...Ich denke...es ist besser wenn ich jetzt gehe...Ist ja auch schon spät...aber danke für den Kaffee.” Anschließend stand er auf und ging zur Türe. Laura wusste gar nicht wie ihr geschah. Erst knutschte er mit ihr und als sie mehr wollte, haute er einfach ab. “Hab ich was falsch gemacht? Geht es dir zu schnell?” fragte sie deshalb nachdem die ihn an der Türe noch abgefangen hatte. Daraufhin drehte sich Marc nochmal zu ihr um. “Ich...” er unterbrach wiedermal seinen Satz und sagte dann nach einiger Zeit: “Bin einfach nur müde. Bis dann.” Anschließend schloss er schnell die Türe und verließ die Wohnung.
Nachdem er in seinen Wagen gestiegen war, ließ er seinen Kopf aufs Lenkrad sinken und dachte erneut über sich und Laura nach. Klar! Er fühlte sich schon irgendwie wohl in ihrer Gegenwart und ihre herzliche Art erinnerte ihn auch irgendwie an Gretchen. Aber genau das war auch der Punkt! Er hatte sich jetzt schon mehrmals dabei “ertappt” wie er sie mit der jungen Ärztin im Stillen verglichen hatte. Aber jeder Mensch war doch eiziartig auf seine Weise und nicht irgendeine Kopie! Und bei Laura hatte er irgendwie immer das Gefühl, dass er sie als so eine Art “Ersatz” betrachtete, für das was er nicht haben konnte: Gretchen! Wenn er also wirklich mit Laura eine Zukunft haben sollte, dann müsste er damit aufhören. Nur blieb die Frage für ihn, ob er das auch wirklich wollte. Vielleicht wäre es auch einfach zu früh, um sich auf einen anderen Menschen nochmal so einzulassen, wie er es bei Gretchen getan hatte, wenn das überhaupt jemals möglich war, hieß das. Nachdem er keine Antwort darauf fand, stratete er schließlich den Motor seines Wagens und fuhr nach Hause.
Auch Laura machte sich so ihre Gedanken über diesen plötzlichen Ausgang des Abends. Schließlich stand sie auf und schaltete das Radio an. Dort lief das Lied LISTEN TO YOUR HEART von Roxette. Klar fand sie ihn nett, eigentlich sogar mehr als das und Herausforderungen hatte sie eigentlich noch nie gescheut. Aber die Tatsache, dass sie immer wenn sie auch nur einen klitzekleinen Schritt auf ihn zuging, aprupt wie vor eine Mauer lief, machte sie mürbe und auch nachdenklich. Was war passiert, dass es er sich so verhielt?


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21.06.2009 17:35
#717 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Sie wusste, dass alles einen Sinn hatte und niemand so geboren wird, sondern mit der Zeit von verschiedensten Faktoren und Erlebnissen so geprägt wird. Doch auch wenn er oft abweisend ihr gegenüber war, ließ sie der Gedanke nicht los, dass sich hinter dieser Fassade ein durchaus liebenswerter Mensch verbarg. Das hatte sie eigentlich schon gemerkt, als er sie zum ersten Mal angelächelt hatte. Auch wenn sie ihn kaum kannte, beschloß sie diesen kleinen Kern ausfindig zu machen und hervorzuholen. Da sie von Beruf Archäoligin war, fiel ihr das auch nicht sonderlich schwer. Was sie bei irgendwelchen Artefakten schaffen würde, das funktionierte dann auch bei ihm war sie der festen Überzeugung. Auch wenn es wahrscheinlich lange dauern würde, aber das machte ihr nichts aus, denn der Lohn, den sie dann am Ende ihrer “Arbeit” erhalten würde, wäre es allemal wert! Sie räumte noch die Tassen weg und ging anschließend schlafen.
Wieder vergingen einige Wochen und die beiden kamen sich tatsächlich ein wenig näher. Zwar hatte Laura jedesmal das Gefühl, wenn sie einen Stein der Mauer mühsam abgetrgen hatte, dass gleich drei neue dazukamen, aber trotzdem gab sie die Hoffnung weiterhin nicht auf. Schließlich schien es dann wirklich so, als ob sie wirklich ein Licht am Ende des dunklen Tunnels sah. Wenn auch nur ein sehr kleines, aber immerhin. Auch Gretchen merkte, dass sich bei den beiden irgendwas anzubahnen schien. Auch wenn es ihr eigentlich alles andere als Recht war und vor allem unheimlich weh tat, beschloß sie nichts dagegen zu unternehmen. Das bemerkte auch Schwester Sabine. Deshalb sprach sie die junge Ärztin auch prompt darauf an, nachdem sie gesehen hatte, dass Laura Marc von der Klinik abgeholt hatte. “Sagen sie mal...läuft da was zwischen den beiden?” fragte sie direkt. Auch wenn Gretchen genau wusste, wen sie mit “die Beiden” meinte, stellte sie sich zunächst dumm und meinte: “Sie meinen zwischen Dr. Fuchs und der kleinen pummeligen Schwester? Das weis doch hier jeder. Sie sollen es sogar schon im CT...na sie wissen schon.” Dabei lächelte sie verlegen, um von der für sie peinlichen Sitution ablenken zu können. “Nein. Die meinte ich eigentlich nicht. Das mit Dr. Fuchs und Schwester Sophie ist doch ein alter Hut! Ich meinte Dr. Meier und diese Brünette junge Frau, die sich jetzt schon öfters nach ihm erkundigt und ihn eben sogar abgeholt hat. Es macht mir den Eindruck, dass die Beiden...” Weiter kam sie nicht, denn Gretchen unterbrach sie etwas harsch und meinte, dass sie jetzt wirklich keine Zeit hätte, um über so was unwichtiges zu reden und in den OP müsste. Doch Sabine ließ nicht locker. “Ja! Macht es ihnen denn gar nichts aus? Ich meine schließlich waren sie doch bis vor kurzem noch zusammen und das er sich jetzt schon wieder offenbar mit einer anderen tröstet, das zeigt doch nur...” Wieder ließ sie die Schwester nicht aussprechen und meinte: “Das zeigt nur, dass das mit uns endgültig Geschichte ist!”


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21.06.2009 19:27
#718 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Sie wollte gerade gehen, aber Sabine bohrte erneut. Sie sah die junge Ärztin mit einem ungewohnt ernsten Blick an und fragte: “Meinen sie das ist es wirklich, Frau Doktor? Oder sagen sie das nur, weil...” Wieder wurde sie unterbrochen. “Schwester Sabine! Wir sollte jetzt wirklich zur OP und nicht eine Diskussion über meinen derzeitigen Gefühlszustand führen! Meinen sie nicht auch?!” Die Schwester zuckte bei ihrer lauten Stimme plötzlich zusammen, nickte nur kurz und erwiderte: “Natürlich...Frau Doktor.” Anschließend folgte sie ihr in den OP.
“Was wolltest du mir denn unbedingt zeigen?” fragte Marc nachdem sie am Ziel ankamen. Als sie ausstiegen waren und zum Eingang gingen merkte er, dass sie am städtischen Museum waren. Laura hatte die Hoffnung, dass wenn sie ihn an ihrem Leben teilhaben ließ und sich offenbarte, dass er es ihr irgendwann gleichtun würde. Deshalb wollte sie ihm heute einiges ihrer Arbeiten und “Schätze” zeigen. Marc stand zwar nicht so auf Museen und so einen Kram, aber um ihr einen Gefallen zu tun, ging er mit ihr rein. Nachdem sie dann einen kleinen Rundgang gemacht hatten, blieb sie dann schließlich stehen. Sie zeigte auf einen Gegenstand in einer Glasvirtine und sagte: “Das hier war mein erstes Fundstück...kurz nach meinem Studium.” daraufhin setzte Marc zu einer Frage an, die ihn schon die ganze Zeit über irgendwie beschäftigte. “Sag mal...Ist Archäologie nicht eigentlich eher...na ja ein Männerberuf?” “Was soll das denn heißen?!” fragte sie und grinste ihn provozierend an. “Na ja...äh...Ich hab mich ja noch nie wirklich damit beschäftigt, aber was man so hört...muss ja schon schwer sein sich da durchzusetzen.” versuchte er vorsichtig zu erklären. Laura lachte kurz und meinte: “Och! Also Durchsetzungsvermögen hatte ich schon immer genug. Wenn ich was wirklich will, dann schaff ich das auch!” Bei den letzten Worten zwinkerte sie ihm zu. “Und außerdem...Chirurgie ist doch auch eher eine Männerdomäne und trotzdem arbeiten bei euch auch Frauen. Zum Beispiel deine Kollegin...wie hieß sie noch gleich...Haase nicht wahr?! Sie hat es doch bestimmt auch nicht immer einfach bei euch harten Männern?!” sagte sie, grinste und gab ihm einen kurzen Hieb in die Seite.


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21.06.2009 20:30
#719 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Das war absolut das falsche Thema für Marc! Deshalb schwieg er auch und sah zu Boden, was Laura natürlich irgendwie neugierig machte. “Kennst du sie eigentlich schon länger?” Außer einem kurzen Nicken kam von dem Oberarzt nichts. Nachdem sie merkte, dass er nicht wirklich darüber sprechen wollte, fragte sie sich zwar warum das so war, beliße es aber dabei und meinte: “Und außerdem war Archäologin immer mein Traumberuf. Schon als kleines Mädchen hab ich so lange in dem Sandkasten in unserem Garten gebuddelt in der Hoffnung dort einen Schatz zu finden. Aber außer ein paar Würmern und Steinen hab ich leider nichts gefunden!” Bei diesen Worten lächelte sie ihn wieder an, weil sie diese Lockerheit, die vorher zwischen den Beiden herrschte irgendwie wieder herrstellen wollte. Jedoch gelang ihr das nicht wirklich. Denn außer einem abwesenden “Hmm.” kam von ihm nichts. “Und du? Wolltest du schon immer Arzt werden oder was?” fragte sie weiter, nachdem sie noch eine Weile durch das Mesuem gegangen waren und Marc nur geschwiegen hatte. “Eigentlich schon.” war seine knappe Antwort. Laura merkte dann auch, dass ihre wochenlange Arbeit mit ihm wohl wieder sprichwörtlich über den Jordan war und beschloß ihn in Ruhe zu lassen, zumindestens vorerst. Trotzdem hätte sie zu gern gewusst, was da zwischen ihm und seiner Kollegin war, dass er auf einmal wieder so dicht machte, nur weil sie ihren Namen erwähnt hatte. Deshalb beschloß sie die junge Frau in der nächsten Zeit mal näher zu beobachten und auch Marc, wenn die beiden zusammen waren oder sich auf dem Flur begegneten.
Nachdem Marc am Abend zu Hause ankam, nahm er sich eine Flasche Bier aus dem Kühlschrank und ließ sich auf die Couch fallen. Da Laura Gretchen erwähnt hatte lag seine Stimmung unter dem Nullpunkt. Denn eigentlich hatte er sich in den letzten Wochen wirklich bemüht dieses Kapitel abzuschließen und wenigstens ein bisschen auf Laura zuzugehen, weil er sich mit ihr so was wie eine Zukunft vorstellen konnte. Doch nun stellte er das alles wieder in Frage und das bloß weil sie einmal Gretcheńs Namen erwähnt hatte. Das konnte doch irgendwie nicht sein oder?!?


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21.06.2009 21:08
#720 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Schließlich waren die beiden nun schon seit 3 Monaten getrennt und es sah wirklich nicht so aus, als ob sich daran jemals etwas ändern würde. Mit einander umgehen konnten sie am besten wenn sie sich so gut wie gar nicht begegneten, also überhaupt nicht und gesprochen wurde dementsprechend zwischen ihnen täglich nicht mehr als drei Worte, wenn überhaupt. Warum warf ihn das dann so aus der Bahn, wenn Laura von ihr sprach? Fragte er sich.
Das gleiche fragte sich an diesem Abend auch die junge Archäoligin. Schließlich kam sie dabei zu folgendem Schluss: Entweder wollte er etwas von ihr, sie war aber vergeben, verheiratet oder wollte schlicht weg und ergreifend einfach nicht von ihm oder sie waren mal zusammen und er hing irgendwie immer noch an ihr. Beides war auf seine Art schlecht, zumindestens für sie und für die Beziehung, die ja eigentlich noch gar keine richtige war. Denn auch wenn sie viel mit einander unternahmen und seit kurzem auch endlich mit einander schliefen, hatte sie trotzdem das Gefühl, dass er nie ganz nah bei ihr war, zumindestens nicht mit ganzem Herzen. Nachdem sie diese Gedanken schier wahnsinnig machten, beschloß sie kurzerhand ihn anzurufen. Auch wenn es schon spät war und er schon im Bett gelegen hatte, nahm er trotzdem nach einiger Zeit ab.
Marc: Meier...
Laura: Oh Sorry! Hattest du schon geschlafen?
Marc (gähnte kurz): Fast. Was gibt́s?
Laura: Ich...ähm...
Marc (erstaunt): Ja? Du?
Laura: Würdest du mir eine Frage beantworten?
Marc: Klar!
Laura: Liebst du mich?


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21.06.2009 22:04
#721 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Nach dieser Frage musste Marc erstmal schwer schlucken. Er hatte es bis jetzt nur einmal geschafft einem anderen Menschen zu sagen, wie viel er ihm bedeutet und das war in dieser Nacht am Pool bei der Hochzeit seines besten Freundes. Aber ob er es nochmal tun könnte blieb für ihn fraglich. Deshalb schwieg er auch erst.
Laura: Marc? Bist du noch dran?
Marc (vorsichtig): Ja...Bin ich...
Laura: Also...versteh mich jetzt bitte nicht falsch, aber wir sind jetzt seit 4 Wochen mit einander zusammen...wenn man das so nennen kann, aber du...na ja ich weis nicht...manchmal verhältst du dich irgendwie merkwürdig. So wie heute zum Beispiel! Was ist denn los? Ich bin total verwirrt und weis nicht mehr was ich denken soll!
Marc: Hör zu Laura...Ich...Wir sollten vielleicht morgen oder so darüber reden...es ist schon spät und ich bin echt müde...
Bevor sie noch dazu kam etwas zu sagen, legte er einfach auf. Anschließend atmete er erstmal tief durch. Da hatte er die Situation ja noch mal gerade so abgewendet. Denn er fühlte sich einfach nicht dazu bereit ihr zu sagen, dass sie ihm viel bedeutet und er sie nicht verlieren wollte oder was auch immer sie gerade hören wollte. Erstens war so was gar nicht seine Art und nach der Pleite mit Gretchen war er noch vorsichtiger geworden. Schließlich ging er dann zurück ins Bett und versuchte wieder einzuschlafen. Doch er hatte die Rechnung ohne Laura gemacht! Sie liebte ihn zwar über alles, aber sie wollte endlich Gewissheit ob es bei ihm auch der Fall war. Deshalb stand sie eine viertel Stunde nachdem er aufgelegt hatte mit Tränen in den Augen und noch dazu völlig durchnässt vor seiner Türe. Der Oberarzt fluchte zwar zunächst darüber welcher Idiot denn Nachts um halb zwölf noch klingelte, war aber erstmal erstaunt als er die junge Frau vor seiner Türe entdeckte: “Laura? Was ist...? Was machst du hier?” “Du hast mir...meine Frage noch nicht beantwortet!” forderte sie mit zittriger Stimme.


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21.06.2009 23:16
#722 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Daraufhin schluckte er erstmal wieder schwer, meinte aber dann: “Komm...Komm doch erstmal rein.” Anschließend legte er den Arm um sie und ging mit ihr zur Couch. Eine Weile herrschte wieder Schweigen. “Bist du...Bist du jetzt etwa den ganzen Weg hierher durch den Regen gelaufen, nur damit ich dir eine Antwort gebe?” fragte er schließlich ziemlich ungläubig. “Ja...Ja! Bin ich! Ist das denn so verkehrt?” “Mhhh...Nein. Natürlich nicht, aber...” er unterbrach seinen Satz abrupt, sah wieder auf den Boden und schwieg. Laura sah ebenfalls nach unten um in seine Augen zu blicken. “Was aber?” fragte sie mit Tränen in den Augen, weil sie sich jetzt schon moralisch darauf vorbereitet wieder von einem Mann zurück gestellt zu werden. “Also wenn du jetzt von mir irgendwas erwartest, muss ich dich leider enttäuschen.” gab er eher verhalten zurück. “Mein Gott Marc! Ich verlange doch überhaupt nicht viel von dir außer ein bisschen Liebe und Geborgenheit! Kannst du das denn nicht verstehen?” fragte sie daraufhin und wurde dabei in ihrer Verzweiflung auch etwas lauter. Der Oberarzt räusperte sich kurz verlegen, sah zu Boden und meinte: “Ich weis es nicht.” “Wie? Du weist es nicht? Marc! Ich liebe dich und würde am liebsten in jeder Sekunde meines Lebens mit dir zusammen sein! Und du sagst du weist es nicht?! Hast du dann einfach nur so zum Spaß mit mir geschlafen oder was?!” “Nein...” erwiderte er leise. “Ja was ist es dann? Ich versteh́s echt nicht! Ich hab gelaubt ich könnte es, aber ich schaff das nicht mehr! Deshalb wird es das beste sein, wenn wir uns trennen!” sagte sie immer noch mit Tränen in den Augen und wollte aufstehen und gehen. Doch er hielt sie zurück und bat: “Geh nicht...Bitte!” Laura drehte sich kurz um und sah ihn mit Tränen im Gesicht an. “Warum?” fragte sie. Wieder schwieg er eine Weile. Daraufhin riss sie sich los und wollte gehen. Als sie gerade die Türe geöffnet hatte setzte er dann doch zu einer Erklärung an, wenn auch eher holperig. “Ich...äh...Mehr ist einfach im Moment nicht drin okay?!” “Wieso nicht? Und warum im Moment?” wollte die junge Frau wissen. Wieder schwieg er. Daraufhin sah sie ihm in die Augen und fragte mit ruhiger Stimme: “Es ist wegen ihr stimmt́s? Du liebst sie noch oder?”


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Dornröschen Offline

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22.06.2009 00:10
#723 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Ja...” “Alles klar.” sagte sie nur enttäuscht. Er fasste sich nervös an die Stirn und sagte schnell, als er merkte, dass sie gehen wollte: “Ich meine...Nein!!” Als er merkte, dass sie trotzdem gehen wollte meinte er: “Verdammt Laura! Ich...Gib mir einfach ein bisschen Zeit, okay?” Daraufhin drehte sie sich im Hausflur nochmal um und fragte: “Wie lange Marc?” Er stöhnte kurz leise und erwiderte: “Das kann ich dir nicht genau sagen...” “Dann meld dich einfach wenn du es herausgefunden hast.” sagte sie nur und ging anschließend. Nachdem er die Türe hinter sich geschloßen hatte, legte er die Stirn dagegen und fluchte leise: “Scheiße!”
Laura lief unterdessen im Regen durch die Straßen und dachte über alles nach. Sie hatte es doch wirklich versucht, aber nichts hatte etwas gebracht! Was sollte sie denn noch tun? Nun war sie genau war, wo sie damals bei ihrer Trennung von Eric war und eigentlich nicht mehr hin wollte! Wieder hatte sie einen Mann an eine andere Frau verloren! Auch wenn die beiden nicht mehr zusammen waren, warum auch immer, aber trotzdem würde er immer in Gedanken bei Gretchen sein und sich nie auf sie einlassen können. Er hatte zwar gesagt, dass sie ihm Zeit geben sollte, aber wie lange denn noch? Er konnte es ihr ja noch nicht mal genau sagen! Was sollte das dann alles bringen? Auch wenn es nach wie vor in Strömen regnete, setzte sich im Park auf eine Bank und sah in den Himmel. War wirklich schon alles verloren oder sollte sie weiter kämpfen? Würde es sich überhaupt noch lohnen zu kämpfen und wenn ja konnte sie den Kampf überhaupt jemals gewinnen? Tausende von Fragen schoßen ihr in dem Moment in den Kopf. Nachdem sie noch eine Weile nachgedacht hatte, atmete sie tief durch und beschloß diesmal nicht so einfach auf zu geben. Da sie aber auch nicht warten wollte, bis er zu ihr käme, beschloß sie das selbst in die Hand zu nehmen. “Selbst ist die Frau!” war schon immer ihr Motto und deshalb nahm sie vor als erstes ein Gespräch mit dieser Ärztin zu führen. Vielleicht könnte sie ihr helfen. Immerhin musste sie länger mit ihm zusammen gewesen sein und ihn dementsprechend sehr gut kennen. In der Hoffnung, dass Gretchen ihr einen Rat geben könnte, ging sie schließlich nach Hause.
Dieses Vorhaben setzte sie dann auch am nächsten Tag direkt in die Tat um und fuhr in die Klinik. Nachdem sie sich vergewissert hatte, dass marc nirgendwo in der Nähe war, machte sie sich auf die Suche nach Gretchen. Im Stationszimmer fand sie sie dann schließlich. “Marc ist nicht da. Kann ich ihm vielleicht was ausrichten.” sagte die junge Ärztin nachdem die junge Frau sie begrüßt hatte. “Nicht nötig. Ich wollte nicht zu ihm, sondern eher zu ihnen.” erwiderte Laura.


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Dornröschen Offline

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22.06.2009 00:37
#724 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Zu mir?” fragte Gretchen erstaunt und zeigte dabei auf sich. “Ja. Zu ihnen. Wenn es ihnen nicht ausmacht würde ich mich gerne mal mit ihnen unterhalten.” gab die junge Frau zurück. Oh mein Gott! Mit mir? Was sie wohl von mir will? In dem Moment wo sie noch darüber nachdachte kam plötzlich Sabine ins Stationszimmer. Als sie Laura erblickte sah sie die beiden Frauen sofort misstrauisch an und setzte sich anschließend an den Schreibtisch. Na schön. Aber nicht hier. Nachher quatscht Sabine mich wieder voll und will alles genau wissen. Und da kann ich gar nicht darauf! “Ich würde vorschlagen wir gehen am besten in die Cafeteria. Wollte sowieso gerade Pause machen.” schlug sie schließlich. “Gute Idee.” kam von Laura nur, bevor sie ihr folgte.
Nachdem die beiden sich einen Kaffee genommen und sich an einen der hintersten Tische gesetzt hatten, begann Gretchen dann das Gespräch und fragte geraderaus: “Worüber wollte sie denn jetzt mit mir reden?” “Sie kennen Marc doch recht gut oder?” fragte die junge Frau daraufhin eher vorsichtig. Oh oh! Falsche Frage...GANZ falsche Frage! “Na ja...Wir sind Kollegen ne?” antwortete Gretchen, quälte sich ein kleines Lächeln raus und fasste sich verlegen in den Nacken. “Sie müssen mir nichts vormachen Frau Doktor Haase. Ich weis, dass sie mal ein Paar waren.” Die weis das? Ob Marc ihr das mit uns erzählt hat? Glaub ich eher nicht...irgendwie... da sie eine Weile schwieg und verlegen zu Boden sah, fuhr Laura fort: “Wissen sie...ich will ehrlich zu ihnen sein. Ich liebe Marc, aber das wissen sie ja sicher...” Ja. Leider...Nein! Was red ich denn da schon wieder?! Noch immer schwieg Gretchen, deshalb sprach die junge Frau kurz darauf weiter: “Ich weis zwar nicht was zwischen ihnen beiden vorgefallen ist und es geht mich ja auch eigentlich nichts an, aber ich habe irgendwie bei ihm den Eindruck, dass...na ja...wie soll ich das jetzt sagen? Dass eigentlich sie es sind, die er will und ich...” daraufhin unterbrach die junge Blonde sie sofort: “Ich kann ihnen versichern, dass das mit uns vorbei ist. Und was auch immer es ist, es hat garantiert nichts mit mir zu tun!” sagte sie und lachte kurz gepielt, um das ganze in Lächerliche zu ziehen, um es absurd zu gestalten. Laura sah sie daraufhin erstmal skeptisch an. Sie glaubt mir nicht! Mist! Was mach denn jetzt? Ich will doch nicht Schuld sein, wenn... Deshalb versuchte sie dann auch zu einer erneuten Erklärung anzusetzten: “Das mit uns...also Marc und mir...Wir hatten eine schöne Zeit, aber das soll einfach nicht sein. Wir sind wahrscheinlich einfach zu verschieden.” Wieder ernete sie dafür nur einen misstrauischen Blick. Was soll ich denn noch tun? Ah! Ich hab́s! “Ich mach ihnen einen Vorschlag...Ich rede mal mit ihm...mal so ganz unverfänglich versteht sich natürlich.” schlug sie ihr schließlich vor. “Das würden sie wirklich tun?” fragte Laura daraufhin erstaunt. Hab ich das gerade wirklich gesagt? Oh mein Gott! Ich muss völlig durchgeknallt sein!


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22.06.2009 01:00
#725 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Doch dann erinnerte sie sich wieder an das Versprechen was sie sich selbst gegeben hatte und meinte: “Ja.” “Ich danke ihnen. Vielleicht haben sie ja mehr erfolg.” sagte Laura daraufhin. Das wage ich zwar ehrlich gesagt zu bezweifeln, aber versuchen kann ich es ja mal. Das bin ich ihm irgendwie schuldig. “Ja. Wir werden sehen. Aber jetzt muss ich auch mal wieder.” sagte Gretchen dann mit einem verschmitzen lächeln und stand auf. “Natürlich. Ich will sie keineswegs von ihrer Arbeit abhalten.” meinte Laura, stand ebenfalls auf und ging mit ihr gemeinsam zum Lift. Nachdem der Aufzug dann in der zweiten Etage angekommen war, verabschiedete sich die junge Ärztin dann kurz und ging zurück auf ihre Station. OH MEIN GOTT! Was hab ich bloß getan? Ich werde das wohl tatsächlich durchziehen müssen...irgendwie! Dachte sie als sie zurück ins Stationszimmer kam. Sabine riss sie dann aus ihren Gedanken und fragte sofort was denn diese junge Frau von ihr wollte. “Och! Nur ne Auskunft. Hat die Neurologie gesucht und nihct gefunden.” erwiderte sie verschmitzt und schnappte sich anschließend eine Akte. Die Schwester sah sie daraufhin wieder mit einem ihrer dummen Blicke an und meinte nur: “Ach so...”
Sieht also ganz danach aus, als ob ich das wirklich durchziehen müsste. Oh man! Ich und meine große Klappe! Das hab ich jetzt davon! Dachte Gretchen als sie nach ihrem Feierabend mit ihrem Wagen vor Marćs Türe hielt. Sie atmete noch mal tief durch und stieg dann aus. Bevor sie klingelte überlegte sie nochmal, ob sie das jetzt wirklich tun sollte. Wahrscheinlich hört er mir sowieso nicht mal zu und wenn doch, dann...ja dann...treibe ich wohl den Menschen, den ich überalles auf der Welt liebe, geradewegs in die Arme einer anderen! Aber ich spüre irgendwie ich muss das einfach tun! Also auf in den Kampf! Schließlich nahm sie dann all ihren Mut zusammen und klingelte kurz. Nachdem erst niemand öffnete und auch nichts aus der Sprechanlage kam, wollte sie schnell wieder gehen. Och! Er ist bestimmt nicht da. Wie dumm von mir! Na dann...Kann ich ja wieder gehen. Sie hatte diesen Gedanken gerade zu ende gedacht, als Marc sich plötzlich an der Sprechanlage meldete und fragte wer da wäre. Mist! Zu früh gefreut! Wie immer eigentlich! Aber was mach ich jetzt? Wenn ich mich jetzt zu erkennen gebe, wird er wahrscheinlich nicht aufmachen...Hmm...Da muss ich wohl ein bisschen tricksen. Sie verstellte ihre Stimme und meinte: “Paket für Sie!” “So spät noch?” fragte Marc äußerst skeptisch. Super Idee Gretchen! Echt! Und was jetzt? “Ja...Äh...Eilzustellung.” Schließlich gab der Oberarzt sich dann damit zufrieden und erwiderte: “Einen Moment bitte!” Kurz darauf öffnete sich unten die Türe und sie trat ein. So. Das hätte ich schon mal geschafft! Jetzt kann ich nur beten, dass er mir nicht gleich wieder die Türe vor der Nase zuschlägt...Na ja...immer das beste hoffen, heißt die Divise! Also los! Nachdem sie im ersten Stock oben ankam, öffnete sich auch schon die Türe. Marc sah sie erstmal verwundert an. Als er dann seine Sprach wieder gefunden hatte, sagte er: “Gretchen? Was machst du hier?” Ja! DAS frag ich mich auch gerade! Aber zurück gibt́s jetzt keins mehr!


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