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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


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26.05.2009 12:52
#651 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Doch die junge Ärztin blieb hartnäckig und setzte sich kurzerhand neben ihn. “Nein! Das werde ich nicht tun! Seit wir von da oben kommen bist du nicht mehr du selbst und ich will jetzt endlich wissen warum! Verdammt noch mal!” sagte sie mit ziemlich lauter und entschlossener Stimme. Marc machte daraufhin den Motror wieder aus und sah sie an. “Marc! Irgendwas stimmt doch nicht mit dir! Ich mach mir doch nur Gedanken!” fügte sie daraufhin bedeutend ruhiger hinzu und legte ihre Hand auf seine Schulter. “Ich...” begann der Oberarzt, stoppte für kurze Zeit und sagte dann: “Weis es selbst nicht.” Der muss doch wissen, warum er auf einmal so ausgetickt ist und alles und jeden anschreit! Sind doch hier nicht nicht bei Dr. Jekkyll und Mister Hyde?! Obwohl...So langsam kommt mir das echt so vor! Das ist mir irgendwie alles unbegreiflich und unheimlich... Wieder forderte er sie dazu auf auszusteigen, doch den Gefallen tat sie ihm nicht. “Wenn du mit mir nicht darüber reden willst, aus welchen Gründen auch immer, das ist eine Sache! Aber ich werde nicht tatenlos zusehen, wenn du jetzt hier weg fährst und dich in Gefahr bringst. Was, so wie du im Moment drauf bis, nur eine Frage von Zeit wäre! Also steig jetzt aus und komm wieder mit rein!” forderte sie wieder etwas lautstark, weil sie wirklich Angst hatte, dass ihm etwas passiert. Wieder herrschte eine Zeit lang Schweigen. Ich bleib hier sitzen! Und wenn er schwarz wird! Ist mir egal! So lass ich ihn auf keinen Fall fahren! Das wär Selbstmord!!


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Dornröschen Offline

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26.05.2009 13:34
#652 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Mittlerweile standen auch Pascal und Yvonne an der Türe ihres Hauses und beobachteten misstrauisch die Situation. Im Auto versuchte Gretchen ihn erneut zu überzeugen. “Ich lass dich auch in Ruhe, wenn du wieder mit reinkommst! Versprochen!” Marc schwieg zwar immer noch, zog aber dann nach einiger Zeit wortlos den Schlüssel aus der Zündung und ging ins Haus zurück. Ich glaub das einfach nicht! Aber gut...ich werde jetzt keine weiteren Fragen stellen...Vielleicht kommt er ja irgendwann von sich aus und erzählt mir was los war... dachte sie und stieg ebenfalls aus.
Nachdem Marc sofort hoch gegangen war und Gretchen erneut zur Türe reinkam, blickte sie nur in zwei fragende Gesichter. “Was guckt ihr MICH so an?! Kann auch nix dafür!” motzte sie die beiden an und ging auch nach oben. Marc war nicht da und sie beschloss ihr Tagebuch raus zu holen, um dem ihre Gedanken an zu vertrauen, weil sie selbst nicht wusste wo ihr im Moment der Kopf stand. Also nahm sie das kleine, rote Buch raus und fing an zu schreiben.

Liebes Tagebuch,
Bin voll durch den Wind gerade...Der Grund wie immer: Marc. Haben heute einen Ausflug auf den Monte Bré gemacht. Er war zwar weniger begeistert, als ich ihm das heute gesagt hab, aber immer hin hatten wir eine Abmachung. Also hab ich mich durch gesetzt! Wir sind dann mit der Seilbahn auf den Gipfel gefahren und ich hatte irgendwie das Gefühl, dass er mit jedem Meter, den es höher ging, zunehmend leichenblass wurde. Hab mich gefragt warum das so ist und sprach ihn auch drauf an. Bekam aber als Antwort nur wieder dieses “Jep” zu hören, wovon ich genau weis, dass wenn er das sagt, überhaupt nichts in Ordnung ist. Wollte noch was sagen, aber da kamen wir schon oben an und er zog mich förmlich aus der Seilbahn. Sind dann ein Stück gegangen. Wollte dann an einem Punkt die Aussicht geniessen, aber er zog mich weg und meinte wir sollten wieder gehen. Ey! Wir waren gerade mal ne halbe Stunde da oben! Hab ich das auch gesagt, als wir den halben Tag auf dem Golfplatz waren?! Wozu ich mal so nebenbei bemerkt auch keine wirklich große Lust hatte! Nein!! Deshalb war ich dann auch sauer und wollte aleine weiter gehen. Doch er hielt mich zurück und meinte ich solle mich wieder einkriegen. Das galt ja dann wohl eher für ihn in dem Moment. Der war wie ausgewechselt, seit wir da oben waren!
Die absolute Krönung kam dann aber noch! Hab ihn dann einfach stehen gelassen und bin weiter. Anscheinend muss er mir doch gefolgt sein, denn ich war gerade dabei mir etwas Edelweiss zu pflücken (Ich liebe diese Blumen) als der von hinten kommt, mich wie so n Tiger anspringt und zu Boden reisst! Dachte echt ich bin im Falschen Film. “Angriff der Killerkreaturen” oder so was in der Art. Was danach folgte gleich dann allerdings mehr einem schlechten Horrorfilm alá Jekkyll&Hyde! Hab ihn nämlich gefragt was das soll und da brüllt der mich an, aber vom allerfeinsten sag ich dir. Und sein Blick dabei...kalt wie Eis! Du kannst mir glauben...In dem Moment hatte ich zum ersten Mal Angst vor ihm! Hab ich ihm dann auch nachdem er nicht reagierte so gesagt. Daraufhin ging er zwar von mir runter, aber sein Verhalten änderte sich in keinster Weise. Ich glaub der hat mich gar nicht wahr genommen!! In dem Moment kam es mir echt so vor, als ob ein völlig Fremder neben mir sitzen würde und kein Mensch, denn ich schon seit Jahrzehnten kenne! Der war echt wie ausgewechselt! Als ich dann eine Erklärung verlangte, meinte er dann, dass es gleich regnen würde, wir dringend wieder zurück sollten und ließ mich eiskalt da sitzen! Am liebsten hätte ich dem eine gescheuert, so sauer war ich in dem Moment! Als wir dann auf dem Weg zurück waren, änderte sich sein Verhalten keineswegs, im Gegenteil! Als Pascal ihn nur fragte was mit ihm los war, schnautze er den ebenfalls an, schoss an uns vorbei und stieg in sein Auto. Der wollte doch wohl nicht in dem Zustand irgendwo hin fahren?! Dachte ich mir in Moment und folgte ihm sofort. Versuchte ihn dann davon abzuhalten und wollte nochmals mit ihm reden, aber da biss ich wie immer auf Granit! Der meinte nur ich solle die Türe zu machen und ihn fahren lassen. Auf gar keinen Fall! Das wäre glatter Selbstmord gewesen! Deswegen setzte ich mich kurzerhand neben ihn und fragte erneut was los wäre...Diesmal allerdings etwas deutlicher...anders versteht er es ja offenbar nicht! Nach einer Endlosdiskussion bekam ich ihn dann Gott sei Dank endlich dazu, dass er ausstieg, aber nur unter der Bedingung, dass ich ihn für den Rest des Abends zu frieden lasse. Was ich auch tun werde...Er sitzt zwar schon die ganze Zeit auf dem Balkon (hab ich eben gesehen, als ich reingekommen bin) aber ich werde den Teufel tun und jetzt daraus gehen! Wenn er was dazu zu sagen hat, soll er gefälligst zu mir kommen, wenn er sich denn mal wieder abgeregt hat und normal ist! Trotzdem mach ich mir irgendwie Gedanken...Ich meine...Das ist doch nicht normal...gestern sagt der mir noch, dass ich das Beste bin was ihm je passiert ist und heute schnautzt der mich erst an und verzieht sich dann....Hallo?! Muss ich das verstehen?! Und ich dachte ich kenne ihn mittlerweile...Aber dem ist dann wohl doch nicht so...Ich meine...Gestern hab ich noch gedacht: DAS ist der Mann mit dem ich mein Leben verbringen will, aber jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher...Um genau zu sein weis ich im Moment echt gar nichts mehr...


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Dornröschen Offline

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26.05.2009 16:44
#653 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Weil sie sich nicht noch mehr Gedanken darüber machen wollte, ob diese Beziehung unter diesen Unständen überhaupt noch Sinn für sie machte, legte sie ihr Buch dann weg und legte sich anschließend schlafen. Jedoch konnte sie es nicht verhindern, dass ihr bevor sie einschlief Tränen die Wange runter kullerten.
Mittlerweile war es schon dunkel draussen. Marc saß immer noch auf dem Balkon, starrte in die Ferne und rauchte eine Zigarette nach der anderen. Es tat ihm Leid, dass er so ausgerastet war und ausgerechnet Gretchen so angefahren hatte, aber in dem Moment hatte er einfach alles um sich herum vergessen und war wie in seiner eigenen Welt. Alles das was er über Jahre hinweg versucht hatte zu verdrängen überkam ihn nun mit einem Mal. Nur durch diesen einen kleinen Moment. In diesem Augenblick spürte er so eine verdammte hilfslosigkeit, dass er vor lauter Wut darüber nichts dagegen tun zu können, die Zigarettenschachtel, die auf dem kleinen Tisch lag in die Hand nahm und zerdrückte. Irgendwann in der Nacht entschloss er sich dann dazu reinzugehen. Er wusste gar nicht wie lange er einfach nur so da gesessen hatte. Waren es drei oder doch vier Stunden gewesen? Es war ihm in dem Moment total egal. Bevor er sich ebenfalls hinlegte, beugte er sich nochmal zu Gretchen runter, die mittlerweile tief und fest schlief und gab ihr einen kleinen Kuss. Dabei fiel ihm die verlaufene Wimperntusch auf, die sie ganz vergessen hatte abzuschminken und sein schlechtes Gewissen ihr gegennüber stieg schlagartig an. Denn er konnte sich denken wieso sie nach langer Zeit mal wieder geweint hatte. Schließlich legte er sich dann zu ihr, nahm sie in den Arm und beschloss bevor er ebenfalls einschlief sich gleich morgen früh bei ihr für sein Verhalten zu entschuldigen.


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Dornröschen Offline

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26.05.2009 17:33
#654 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Gretchen wurde am nächsten Morgen langsam wach und sah, dass er sich an sie gekuschelt hatte. Ob er sich wieder eingekriegt hat? Trotzdem werd ich irgendwie das Gefühl nicht los, dass da irgendwas dahinter steckt! Wie aus dem Nichts kam ihr wieder die Szene auf dem Friedhof vor ein paar Wochen in den Kopf. Da war er auch auf einmal so komisch...Hmmm... Sie versuchte die fehlenden Puzzleteile irgendwie zusammen zu fügen, konnte sich aber nach wie vor nicht wirklich einen Reim darauf machen. Mal angenommen dieser Christoph Meier wäre wirklich Marćs Vater, dann müsste er gestorben sein, als Marc noch ein Kind war. Sie überlegte kurz. Also auf dem Grabstein stand, dass er 1985 gestorben ist...da wäre Marc dann 10 gewesen...Könnte also doch sein, dass es wirklich sein Vater ist, immerhin hat er nie irgendwas von ihm erzählt und man hat ihn in der Schule auch nie gesehen...eigentlich hat man niemanden der beiden gesehen, auch Elke nicht...Egal was wir hatten, Marc kam immer alleine...Nachher wurde sogar spekuliert, ob er überhaupt Eltern hätte! So weit so gut...Aber was hat das dann mit dem Ausraster von gestern zu tun? Das passt irgendwie alles nicht zusammen für mich! Wieder überlegte sie hin und her. Kam aber dabei auf keinen Nenner! Dabei bekam sie gar nicht mit, dass Marc in der Zwischenzeit auch wach war und sie beobachtete, wie sie an die Decke starrte. Sofort setzte er sein Vorhaben von gestern Nacht in Tat um und sprach und sprach sie vorsichtig an. “Gretchen?” Die Angesprochene zuckte kurz zusammen, drehte anschließend ihren Kopf zu ihm und machte: “Hmm?” “Es...tut mir...Leid.” sagte er schließlich und klang dabei so leise, dass man es kaum hätte hören können. Da sie keine Reaktion zeigte, wollte er zu einer Erklärung ansetzen. “Ich...” Er brach seinen Satz ab, weil ihm partout nichts einfallen wollte, um ihr die Sache irgendwie zu erklären. Denn die Wahrheit wollte er ihr nicht unbedingt sagen.


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Dornröschen Offline

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26.05.2009 18:03
#655 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Es ist schon in Ordnung. Wenn du nicht darüber reden willst, musst du nicht.” erwiderte sie. Dabei konnte sie aber die Enttäuschung, die dabei in ihrer Stimme schwang, einfach nicht verbergen. Marc beugte sich daraufhin zu ihr rüber und gab ihr einen noch eher zögerlichen, kurzen Kuss. Dabei kam ihm ein kurzes: “Danke...” über die Lippen. Anschließend stand er auf und ging erstmal duschen, da sie im Anschluss sofort nach Hause fahren wollte, um spästens heute Abend zurück in Berlin zu sein. Gretchen lag noch einige Zeit im Bett, starrte an die Holzdecke und dachte nach. Ich werde einfach das Gefühl nicht los, dass er ein dunkles Geheimnis mit sich rumschleppt! Aber wenn es wirklich so ist, dass etwas schlimmes passiert ist, werd ich die Sache glaub ich auf sich beruhen lassen. Ist besser so! Weis ja selbst wie das ist, wenn man etwas in sich trägt, womit man mit niemandem drüber reden kann, also werd ich ihn auch nicht weiter mit Fragen quälen. Vielleicht kommt er ja doch eines Tages mal zu mir und erzählt mir von der Sache... schließlich stand sie auch auf, zog sich an und fing schon mal an, wieder sämtliche Sachen in den Koffer zu packen.
Die beiden frühstückten noch kurz und verabschiedeten sich dann. Pascal und Yvonne waren zwar nach wie vor ratlos was vorgefallen war, sagten aber nichts mehr dazu und verabschiedeten sich von den Beiden. “Wir hoffen ihr kommt uns bald mal wieder besuchen.” sagten sie noch, als Marc und Gretchen bereits im Auto saßen. “Ja. Sobald wir nochmal Zeit haben. War echt schön bei euch und danke für alles.” erwiderte Gretchen, bevor Marc Gas gab und winkte den beiden zum Abschied noch einmal.
Während der Fahrt wechselten die beiden kaum ein Wort mit einander. Einer wusste nicht wie er mit dem anderen umgehen sollte und war deshalb in seinen Gedanken vertieft. Als sie dann am späten Abend endlich in Berlin ankamen, bat Gretchen Marc sie bei sich zu Hause abzusetzen, da sie die Nacht in ihrer Wohnung allein verbringen wollte. Denn wenn sie ehrlich zu sich war, schien sie der Gedanke, dass er offenbar nicht genug Vertrauen zu ihr hatte, um mit ihr über die Probleme, die er offensichtlich hatte zu sprechen, schier wahnsinnig zu machen und sie brauchte einfach etwas Zeit für sich...zum nachdenken. Marc nahm das dann auch so hin. Denn wenn er ehrlich war, war er auch ganz früh darüber. Deshalb hielt er dann auch bei ihr vor der Wohnung an, verabschiedete sich kurz und fuhr direkt weiter. Als die junge Ärztin zur Türe reinkam, stellte sie den Koffer einfach im Flur ab und legte sich anschließend ins Bett, um diese Gedanken, die sie schon die ganze Zeit über hatte, endlich verbannen zu können. Doch das gelang ihr nicht. Ist das wirklich ein Grund sich zu trennen? Ich meine...Es lief so gut in letzer Zeit zwischen uns und er war es, der mir über die wohl schwierigste Zeit meines Lebens hin weg geholfen hat...Aber ohne Vertrauen? Hab mal nen Spruch gelesen: “Liebe ohne Vetrauen endet” und ein Fünkchen Wahrheit steckt wirklich drin! Langsam zweifele ich wirklich daran, dass wir für einander bestimmt sind...Aus irgendeinem Grund soll das mit uns einfach nicht sein... Mit diesem Gedanken schlief sie dann schließlich auch ein.


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26.05.2009 19:42
#656 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Marc lag auch noch lange wach und dachte über so einiges nach. Er wollte Gretchen auf keinen Fall verlieren, aber die Tatsache, dass sie die Nacht lieber alleine verbringen wollte, gab ihm Grund zur Annahme, dass irgendwas gewaltig schief zwischen den beiden lief. Dennoch wollte er ihr nicht den wahren Grund für seinen Ausraster gestern verraten, weil er diese Gedanken, die er seit gestern nach Jahren wieder hatte, einfach nur wieder schnell loswerden wollte. Es musste eine andere Möglichkeit geben, um sie wieder für sich zu gewinnen! Mit diesem Gedanken schlief er dann irgendwann auch ein.
Gretchen wachte am nächsten Morgen auf und sah wie im Affekt neben sich. Doch das Bett war leer. Irgendwie fehlt mir was, wenn er nicht in meiner Nähe ist. Ach! Verdammt! Es ist wirklich ein Teufelskreis! Soll ich das wirklich alles aufgeben, nur wegen dieser einen Sache? Ich liebe ihn doch! Jeder Mensch hat doch seine eigene Vergangenheit und manchmal ist es vielleicht wirklich besser diese ruhen zu lassen und nach vorne in die Zukunft zu blicken. Aber gibt es für Marc und mich überhaupt eine Zuknunft? Manchmal sind wir so unterschiedlich...Gut. Man sagt ja immer Gegensätze ziehen sich an...aber ob das auch auf und beide zutrifft? Och menno! Wieso muss alles immer so kompliziert sein? Nach reiflicher Überlegung kam sie dann zu folgendem Schluss.


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26.05.2009 20:26
#657 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Vielleicht sollte ich wirklich nicht immer so viel über alles nachdenken und stattdessen auf mein Herz hören! Und das sagt mir eindeutig: Du liebst ihn, also schau darüber hinweg... Da sie gleich wieder zum Dienst musste, stand sie auf, ging duschen und zog sich an. In der Klinik angekommen, stieg sie dann in den Aufzug. Gerade als sich die Türen schließen wollte, steckte noch jemand seine Hand dazwischen. Es war Marc. Er stieg ebenfalls ein und stellte sich in die andere Ecke des Fahrstuhls. Außer einem kurzen “Morgen” brachte er nichts heraus. Gretchen wünschte ihm ebenfalls einen Guten Morgen und beobachtete ihn während der Fahrt nach oben von der Seite aus. Scheint nicht wirklich viel geschlafen zu haben...Sieht man ihm irgendwie an...Ob er genauso über die ganze Sache nachdenkt? Ich glaub ich werd später mal zu ihm gehen und nach ihm sehen... Als der Lift im zweiten Stock ankam, wurde sie durch das kurze Klingeln, dass vor dem öffnen der Türen ertönte, aus ihren Gedanken gerissen. Beide Ärzte stiegen aus. Marc ging sofort in sein Büro und Gretchen ins Stationszimmer.
Dort wurde sie schon von Sabine freudestrahlend begrüsst. Doch das bekam sie wie immer nicht wirklich mit, weil sie mit ihren Gedanken wieder bei Marc war. Auch als die Schwester fragte, wie denn der Urlaub gewesen wäre antwortete sie nur mit einem mehr als abwesend klingenden: “Schön.” Nachdem sie diverse OṔs hinter sich gebracht hatte ging sie in ihrer Mittagspause zu seinem Büro. Dort angekommen klopfte sie vorsichtig an und öffnete, nachdem sie ein leises “Herrein” von drinnen gehört hatte, langsam die Türe. “Stör ich?” fragte sie vorsichtig, während sie ihren Kopf durch die Türe steckte. Marc saß am Schreibtisch über dem ganzen liegen gebliebenen Papierkram und erwiderte: “Nein. Komm rein.” Das tat sie dann zwar auch, blieb aber an der Türe stehen und schaute zu Boden. Die ganze Unbefangenheit, die die beiden in letzter Zeit im Umgang mit einander hatten, hatte sich irgendwie in Luft aufgelöst. “Setz dich doch.” bat der Oberarzt schließlich und wies auf den Stuhl gegenüber von ihm. Nachdem sie sich eine Weile angesehen hatten, überkam Gretchen ein komisches Gefühl und gleichzeitig holten sie die Zweifel wieder ein. Nichts mehr von alledem ist echt und dann hat es wirklich keinen Sinn mehr! Auch wenńs weh tut, aber mit so einer Lüge kann und ich will ich nicht leben!


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26.05.2009 21:34
#658 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Bei dem Gedanken, dass diese schöne Zeit schon wieder vorbei sein sollte, schossen ihr augenblicklich die Tränen in die Augen und sie wollte nur noch weg. “Ich...geh mal wieder.” sagte sie deshalb schnell, sprang auf und lief zur Türe. Marc hatte ihre Tränen ebenfalls gesehen und hielt sie als sie bereits die Klinke gepackt hatte zurück. Ich kann das so einfach nicht! “Ich...muss jetzt wirklich gehen...OP wartet.” sagte sie und wollte ihre Hand unter seiner wegziehen. Dabei sah sie ihn nicht an, weil sie die Tränen kaum mehr zurück halten konnte. Daraufhin legte er seine Hand am ihre Wange, wischte ihr mit dem Daumen die Träne weg und fragte mit ruhiger Stimme: “Was ist los?” “Marc ich...” Sie schluckte einmal schwer und wollte gerade fortfahren, als er fragte: “Ist wegen der Sache vorgestern?” Die junge Ärztin nickte nur stumm. “Gretchen ich...Das tut mir wirklich Leid...” Sie wollte etwas sagen, aber er forderte mit nach wie vor ruhiger Stimme: “Lass mich aussprechen...bitte.” Daraufhin sagte sie nichts und sah ihn weiter hin an. “Ich wollte dich nicht anschreien oder dir weh tun...Aber...in dem Moment, wo ich dich da so hängen sah...hatte ich einfach nur Angst...dass du....Deshalb bin ich so ausgerastet.” “Ist das wirklich alles?” wollte sie wissen und bekam als Antwort nur ein stummes Nicken. Okay. Vielleicht sah es wirklich ein bisschen gefährlich aus seiner Sicht aus und ich war ein bisschen leichtsinnig... Nach einiger Zeit, in der sie sich nur angeschwiegen hatten fragte er dann vorsichtig: “Wieder okay?” Ihre Antwort darauf war, dass sie ihn zu sich zog und ihm einen langen leidenschaftlichen Kuss gab.
Die nächsten paar Wochen vergingen und Gretchen hatte die Sache zu gut wie vergessen. Sie behielt zwar ihre Wohnung, übernachtete aber die meinste Zeit bei Marc. So auch an diesem Abend. Als die beiden dann schon im Bett lagen und gerade schlafen wollten, klingelte das Telefon. Marc stöhnte kurz und wollte es einfach klingeln lassen. Doch der Anrufer war ziemlich hartnäckig. “Vielleicht ist es wichtig.” sagte Gretchen schließlich, worauf der Oberarzt aufstand und abnahm.


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26.05.2009 22:08
#659 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Marc: Meier...
Elke: Olivier! Endlich erreich ich dich!
Marc (stöhnte): Mutter! Was gibt́s?
Elke: Ich wollte einfach mal hören wie es dir geht.
Marc: Sag jetzt nicht, du rufst abends an und klingelst mich aus dem Bett, nur um mich zu fragen wie es mir geht?! Hast du Langeweile oder was?!
Mit der Zeit war er immer lauter geworden, weil er sich so darüber ärgerte. Gretchen hatte das vom Schlafzimmer ebenfalls mit bekommen. Sie stand auf und ging zu ihm. “Wer ist denn das?” fragte sie schließlich. “Meine Mutter. Leg dich wieder hin. Komm auch gleich.” erwiderte er und hielt dabei das Telefon vom Ohr weg. Elke hatte die Stimme der jungen Ärztin ebenfalls gehört.
Elke: War das...(zerknirscht) Gretchen?
Marc (mehr als erstaunt): Mutter? Bist du krank?
Elke: Nein. Wieso?
Marc: Na ja...Du hast meine Freundin gerade beim Namen genannt!
Elke: Ja und? Hatte viel Zeit zum nachdenken und hab beschlossen sie in Zukunft zu akzeptieren...
Marc (immer noch verwundert): Freut mich...
Eine Weile herrschte Schweigen.
Marc: Waŕs das dann? Würde nämlich jetzt gerne ins Bett. Hab morgen wieder Dienst.
Elke: Noch nicht so ganz...ich würde euch beide gerne am Samstag zu mir zum Essen einladen.
Marc: Bitte?!


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27.05.2009 15:36
#660 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Elke: Das war mein Ernst!
Marc (misstrauisch): Äh...Und du bist dir wirklich ganz sicher,...dass es dir gut geht...ja?!
Elke: Natürlich geht́s mir gut! Will doch nur nett sein...
Marc: Eben drum...
Elke (empört): Olivier! Jetzt werd nicht unverschämt!
Marc: Äh...ich werd Gretchen fragen und sag dir dann Bescheid. Bis dann.
Anschließend legte er auf und fragte sich, ob das da gerade eben am Telefon wirklich seine Mutter war. Also entweder war sie während seiner Abwesenheit vetauscht worden oder sie hatte irgendwelche Drogen genommen. Eine andere Erklärung gab́s für ihn in dem Moment nicht! Noch immer verwundert ging er dann zurück ins Schlafzimmer und legte sich neben Gretchen, die mittlerweile eingeschlafen war. Er fragte sich was sie wohl davon halten würde. Immerhin konnte sie seine Mutter genauso wenig leiden, wie Elke sie zuvor. Trotzdem beschloss er sie in einem geeigneten Moment zu fragen. Schließlich gab er ihr noch einen kurzen Kuss auf die Stirn und schlief kurz darauf ebenfalls ein.
Am nächsten Morgen, als sie dann am Frühstückstisch saßen, sprach er sie auch direkt darauf an. “Ne Frage...” begann er vorsichtig. “Schieß los!” “Äh...Meine Mutter...Es ist so...Sie hat gefragt...” Warum druckst der denn auf einmal wieder so rum? Sie lächelte ihn an und meinte: “Ja? Was?” “Sie hat uns für am Samstag zu sich eingeladen...zum Essen.” “Uns?” fragte Gretchen daraufhin erstmal erstaunt. “Ja. Uns. Und genauso wie du hab ich auch gestern geguckt.” erwiderte er. Wieso das denn auf einmal? Ob das wieder einer ihrer Tricks ist, um uns aus einander zu bringen? Oder ob sie es wirklich ernst meint und jetzt zur Abwechslung mal nett sein will? Nee! Aber doch nicht Elke Fischer oder?


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27.05.2009 16:22
#661 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Marc sah, dass sie nachdenklich wirkte und zweifelte. Deshalb sagte er: “Also wenn du nicht willst...musst du nicht. Sag ich ihr ab...kein Problem.” Soll ich oder soll ich nicht? Aber wenn das wirklich stimmt mit seinem Vater, also dass er vor Jahren gestorben ist, dann hat er nur noch Elke und ich will ehrlich gesagt nicht daran Schuld sein, wenn die beiden keinen Kontakt mehr zu einander haben. Schließlich weis ich ja selbst wie schlimm es ist, wenn man keine Eltern mehr hat! Auch wenn man bereits erwachsen ist! “Nein. Kein Problem. Samstag ist gut.” sagte sie schließlich. Der Oberatzt sah sie misstrauisch an und erwiderte: “Bist du dir wirklich sicher?” Nein...das nicht! Aber ich werd es einfach auf mich zu kommen lassen...Wenn sie mir wieder blöd kommt, kann ich immer noch gehen! “Ja. Bin ich mir. Also ruf sie an und sag ihr, dass wir am Samstag kommen.” sagte sie dann nach einiger Zeit, des Schweigens. “Okay.” sagte Marc nur daraufhin, war sich aber immer noch nicht so sicher, ob das wirklich gut gehen würde mit den beiden.
Die Tage bis zu dem geplanten Abendessen vergingen recht schnell. Mittlerweile war es fast Winter und Gretchen überlegte am Nachmittag als sie vom Dienst nach Hause kam, was sie anziehen sollte. Will ja einen guten Eindruck hinterlassen und nicht als Bordsteinschwalbe abgestempelt werden, wenn sie schon so “nett” ist mich ebenfalls mit ein zu laden. Schließlich entschied sie sich dann für einen eleganten schwarzen Rock, Bluse und schwarze Pumps. Sie war gerade noch dabei, sich herzurichten als es an der Türe klingelte. Das ist bestimmt Marc! Scheiße! Wie spät ist es überhaupt? Sie ging kurz zur Türe, öffnete diese und verschwand anschließend wieder im Bad. “Können wir dann?” fragte der Oberarzt, nachdem er eingetreten war. “Moment! Bin gleich so weit!” rief sie aus dem Bad.


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27.05.2009 16:51
#662 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Daraufhin ging er zu ihr, lehnte am Türrahmen und schaute ihr mit verschränkten Armen dabei zu, wie sie wiedermal einen Kampf mit ihren Haaren führte. Nach einiger Zeit ging er dann auf sie zu, stellte sich hinter sie und entfernte wortlos, die sich bereits in ihren Haaren befindlichen Klammern. “Hab dir schon mal gesagt...offen sieht viel schärfer aus.” meinte er mit einem grinsen, nachdem sie ihn fragend ansah. “Ich will aber nicht scharf aussehen, sondern seriös.” erwiderte sie kurz darauf und wollte die Klammern wieder in ihren Haaren verstecken. Doch Marc nahm sie ihr erneut aus der Hand und sagte: “Gretchen! Das ist nur ein Essen bei meiner Mutter und kein Staatsbankett!” Irgendwie fühl ich mich aber gerade so...Ich hab Angst! Der Oberarzt merkte, dass sie wieder zweifelte und meinte: “Du musst das nicht! Wir können immer noch absagen.” Nein! Ich zieh das jetzt durch! Egal wie! “Schon okay. Ich lass sie offen und jetzt lass uns fahren. Sonst kommen wir noch zu spät.” schlug sie vor und zog ihn anschließend ohne jegliche Vorwarnung aus ihrer Wohnung.
Während der Fahrt herrschte wieder eine bedrückende Stille. Beide machten sich mal wieder so ihre Gedanken, wie dieser Abend wohl verlaufen würde. Hoffentlich ist sie diesmal freundlicher als beim letzten Mal wo wir uns begegnet sind... Nach gut zwanzig Minuten Fahrt kamen sie dann vor der Villa an. In diesem Glaskasten ist Marc auf gewachsen?? Da wundert mich echt gar nix mehr! Die beiden stiegen aus und gingen zur Türe. Bevor Marc klingelte nahm er Gretcheńs Hand und lächelte ihr noch mal zu, um ihr zu signalisieren, dass sie keine Angst zu haben bräuchte. Kurz darauf öffnete sich dann auch die Türe und Frau Fischer begrüßte sie: “Marc!” sagte sie kurz, reichte anschließend der jungen Ärztin die Hand und meinte: “Frau Dr....Haase.” Das ist das erste mal, dass sie ihn “Marc” genannt hat, wenn ich dabei bin. Hat das irgendwie was zu bedeuten? Und dann diese Begrüßung...Keine Umarmung..gar nichts! Echt jetzt! Mutter-Sohn-Liebe sieht anders aus für mich! Dachte sie, als sie ins Innere des Hauses kam.


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27.05.2009 17:30
#663 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Unbemerkt schaute sie sich ein wenig um. Hier ist irgendwie alles so steril...wenn nicht sogar lieblos, dass es einem fast schon ein bisschen Angst macht... “Nehmt ruhig schon mal Platz. Olivier! Du kennst dich ja aus.” sagte Elke plötzlich. “Du sollst mich nicht so nennen Mutter!” Gretchen sah kurz rüber zu Marc und versuchte seinen Gesichtsausdruck zu entschlüsseln. Ich weis nicht wieso...aber irgendwie reagiert er auf den Namen allergisch...ist mir damals schon aufgefallen, nachdem ich seine Mutter quasi ins Krankenhaus gebracht habe...Aber da hab ich mir noch nix dabei gedacht... Der Oberarzt riss sie dann aus ihren Gedanken und bat sie ihm ihre Jacke zu geben und im Esszimmer Platz zu nehmen. Was sie dann auch tat. In der Zeit wo sie alleine am Tisch saß, sah sie sich ein bisschen im angrenzenden Wohnzimmer um. Das einzige was dem Raum etwas Farbe gab, waren die Bilder, die auf Elkés Schreibtisch standen. Ob er das da auf dem Bild ist? Vom Alter her könnte es hinkommen... rätselte sie, als sie auf einem der Bilder einen jungen Mann, zusammen mit Elke entdeckte.
Kurz darauf kam dann auch Marc und setzte sich zu ihr. “Was willst du trinken?” fragte er sie sofort. “Mineralwasser bitte.” kam von ihr nur. Obwohl der Abend noch gar nicht richtig angefangen hatte, wirkte die Stimmung auf sie irgendwie gedrückt und sie betete, dass es schnell vorbei sein würde. Das änderte sich auch später beim Essen nicht. Denn es fiel kein einiziges Wort. Oh man! Genauso hab ich mir das vorgestellt! Aber jetzt weis ich wenigstens vorher Marc das hat...dieses vor sich hin schweigen!


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27.05.2009 19:27
#664 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Sie wusste nicht warum, aber irgendwie kam sie sich ziemlich fehl am Platze vor. So, als ob jeder beiden eine Mauer um sich herum gezogen hätte, die sie nicht durchdringen konnte. Hoffentlich ist das hier bald zu Ende...Und danach nie wieder! Bei aller Liebe nicht! Im nächsten Moment sah sie zu Marc. Nachdem der auch nicht wirklich reagierte, hatte sie nur noch einen Gedanken: Ich muss hier raus, bevor mich das alles erdrückt! Egal wie! Sie überlegte einen Moment und sagte dann, dass sie mal zur Toilette müsste. “Treppe hoch. Dritte links.” meinte Elke daraufhin. Oh Wunder! Es spricht! Daraufhin entschuldigte sie sich kurz, stand auf und ging hoch.
“Deine...Freundin ist ja sehr schweigsam heute. Kennt man gar nicht von ihr.” sagte Elke direkt nachdem Gretchen verschwunden war. “Na! Du sagst ja auch nichts!” warf er ihr vor. “Wüsste ehrlich gesagt auch nicht was ich mit...ihr reden sollte!” stichelte Elke sofort. “Mutter! Bitte!” empörte sich der Oberarzt sofort. Und fügte anschließend noch hinzu: “Das hier war schließlich deine Idee! Also versuch wenigstens ein bisschen nett zu sein!” “Schon gut. Ich versuchs. Auch wenn ich keinen Sinn darin sehe!” “Kannst du mir dann vielleicht mal sagen, warum du uns erst hier her bestellst und so einen Affenzirkus veranstaltest?!” Mittlerweile wurde Marc recht sauer. Das änderte sich auch keines wegs, als Elke meinte sagen zu müssen, dass sie ja nicht damit gerechnet hatte, dass sie wirklich mitkam. “Danke. Das reicht! Ich werde jetzt gehen! Bis dann Mutter!” Er stand auf und wollte gerade die Treppe hochgehen, um Gretchen zu sagen, dass sie fahren würden, als seine Mutter ihn plötzlich zurück hielt. “Olivier! Ich bin empört!!” Das brachte dann das Fass zum überlaufen. “Ohhhh! Nenn mich verdammt noch mal nicht Olivier!!” schrie er sie förmlich an. “Warum regst du dich denn jetzt so auf?” fragte die Autorin.
Gretchen hatte die Stimmen mittlerweile ebenfalls gehört, besonders die von Marc, und fragte sich: Was ist denn da los? Sie trat vorsichtig aus der Türe und blieb im Flur stehen. Normalerweise lausche ich ja nicht, aber vielleicht könnte es interessant sein. Denn eins ist klar! Bei denen läuft irgendwas schief, aber gewaltig! Das ist niemals eine normale Mutter-Sohn-Beziehung, die die beiden da haben. Eine Weile herrschte Funkstille, doch dann hörte sie Marćs laute Stimme erneut. “Ich hab́s so satt, weist du das?!” Was hat er satt? “Du scheinst zu vergessen...” begann Elke schließlich, wurde aber sofort von Marc unterbrochen. “Wie könnte ich Mutter! Du erinnerst mich ja ständig daran...und das schon seit Jahren!!” Was scheint er zu vergessen? Warum hat er sie nicht ausreden lassen und worum geht́s überhaupt? Ich versteh echt nur Bahnhof!


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27.05.2009 21:52
#665 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten
Während Gretchen tausend Fragezeichen über dem Gesicht hängen hatte, ging unten der Streit weiter. Elke sagte leise etwas was sie aber nicht verstehen konnte. Nur Marćs Stimme anschließend konnte sie klar und deutlich wahrnehmen. “Wie lange willst du mir das eigentlich noch vorwerfen?!” Was denn vorwerfen? Können die auch mal so streiten, dass man es versteht?! “Ist das der Dank?” fragte Elke diesmal wieder etwas deutlicher. Der Oberarzt lachte daraufhin kurz laut, aber dennoch hörte es sich für Gretchen reichlich gespielt, wenn nicht sogar spöttisch an. “Dank? Für was? Jahrelang, Tag ein Tag aus eingeredet zu bekommen, dass man..." Er stockte kurz. Dass man was? Ich hab von vorne herrein gewusst, dass da mehr dahinter steckt! Aber was bloß?? "Bis man irgendwann sogar selbst dran glaubt und...” Wieder brach er seinen Satz ab. “Ich hoffe du erwartest jetzt kein Mitleid von mir!” erwiderte seine Mutter äußerst sarkastisch und mit ihrem berühmten Blick. Der Oberarzt hatte inzwischen mehr als genug. “Das wird mir jetzt echt zu blöd hier!” sagte er und ging anschließend zur Treppe hoch, um Gretchen zu holen. Scheiße! Er kommt hoch! Ich muss hier weg! Am besten zurück ins Bad! Gedacht, getan. Sie eilte wie der Blitz über den Flur und schloss sich im Bad ein. Kurz darauf klopfte es laut an die Türe. “Ja?” rief sie. “Bist du fertig! Wir fahren!” rief Marc lautstark durch die Türe. Oh man! Der ist aber ziemlich sauer! Am besten ich quatsch ihn heute gar nicht mehr an... “Ja. Komme!” rief sie zurück, betätigte anschließend zum Schein die Toilettenspülung und tat so als ob, sie sich die Hände waschen würde.
“Komm! Wir gehen!” sagte er zu ihr, zog sie als sie noch halb im Bad war auf den Flur und anschließend die Treppe runter zur Türe raus. “Moment! Meine Tasche!” fiel ihr dann draußen ein. Marc stöhnte kurz und meinte: “Na dann hol sie! Aber beeil dich!” Meine Güte! Hab ja gleich gewusst, dass das keine gute Idee war!


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27.05.2009 22:23
#666 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Sie nickte kurz und ging anschließend zur Türe. Nachdem sie geklingelt hatte öffnete ihr Frau Fischer die Türe. “Was wollen SIE denn noch?” fragte sie mehr als unfreundlich. Die junge Ärztin versuchte noch möglichst freundlich zu bleiben. “Äh...Nur meine Tasche. Danke.” Frau Fischer öffnete ihr daraufhin die Türe ein Stück und meinte: “Bitte! Tun sie sich keinen Zwang an!” Auch wenn sie nur schnell weg wollte, sagte sie dennoch beim rausgehen: “Also ich weis ja nicht was zwischen ihnen und ihrem Sohn vorgefallen ist, aber....” Weiter kam sie nicht mehr, denn Elke unterbrach sie und meinte: “Sie wissen so einiges nicht Schätzchen!” Anschließend knallte sie ihr einfach ohne Vorwarnung die Türe vor der Nase zu, noch eher sie dazu kam noch etwas zu sagen. “Deshalb konnte sie es sich auch nicht verkneifen etwas lauter zu sagen: “Dann bedank ich mich recht HERZLICH für diesen schönen Abend...FRAU FISCHER!!” Unverschämtheit! Die hat sie doch nicht mehr alle! Anschließend stieg sie zu Marc ins Auto. Der dachte aber nicht daran los zu fahren und starrte stattdessen nur Löcher in die Luft. Weil ihr das ganze wieder mehr als unheimlich vor kam, sprach sie ihn an: “Marc?” Der Angesprochene schreckte kurz zusammen und erwiderte anschließend: “Da bist du ja endlich!” “Ja...äh von mir aus könnten wir dann auch...losfahren!” Ohne ein Wort zu sagen, ließ er dann schließlich den Motor an und gab Gas. Sind die jetzt alle schlecht drauf! Ich will nur noch nach Hause!!!
Während die beiden durch die Nacht fuhren herrschte mal wieder eine eiskalte Stille, so dass Gretchen Gänsehaut bekam. Man hätte meinen können, dass alle Fenster des Wagens geöffnet gewesen wären. Auch wenn Marc nichts sagte, aber sein Verhalten sagte Gretchen wieder alles. Auf einmal macht der wieder total dicht und ich hab wieder das Gefühl, als ob ich ihn gar nicht kennen würde! Was ist nur los und was ist vor allem passiert? Ich verstehs echt nicht! Dachte sie als später neben ihm lag. Auch wenn es sie innerlich schon wieder wurmte, beschloss sie ihn nicht darauf anzusprechen. Entweder redet er sich sowieso wieder raus oder es endet wieder im Streit...also werd ich es lieber bleiben lassen...Ist glaub ist gesünder! Sie lag noch einige Zeit da und beobachtete Marc, der schon längst tief und fest schlief. Irgendwann nahm sie dann ihre Hand und strich ihm durchs Haar. Dabei stöhnte sie kurz und sagte ganz leise, so dass man es kaum hören kannte: “Warum kannst du mir nicht sagen, was dich beschäftigt?” Irgendwann schlief sie dann auch ein.


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28.05.2009 07:52
#667 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Es vergingen ein paar Wochen. Marc hatte Gretchen zwar immer noch nicht gesagt, was an dem Abend bei seiner Mutter wirklich vorgefallen war, aber sie fand sich damit ab, dass es wahrscheinlich zu seiner Vergangenheit gehört und wenn er nicht darüber reden wollte, aus welchen Gründen auch immer, so war es okay für sie mittlerweile. Nachdem sie dann an einem Wintermorgen zusammen gefrühstückt hatten, fuhren sie in die Klinik. Sabine begrüßte die beiden wie jeden Morgen freundlich. “Herr Doktor. Diese drei Herren sind wieder in ihrem Büro und wollen sie sprechen.” sagte sie, während Marc sich einen Kaffee nahm. Daraufhin nahm er seine Tasse und verschwand wortlos in sein Büro. Nachdem er sie begrüßt hatte setzte er sich an seinen Schreibtisch und fragte was der Grund für ihren Besuch wäre. “Erstens wollten wir die Bilanzen der letzten Wochen einsehen.” begann der erste. “Zweitens haben wir nun endlich einen geeigneten Nachfolger gefunden.” meinte der zweite. Der Dritte sagte dann schließlich: “Wir möchten uns bei ihnen und Frau Dr. Haase für ihre hervorragende Arbeit der letzten Wochen bedanken.” “Keine Ursache.” erwiderte der Oberarzt sofort. “Berufen sie bitte für morgen Nachmittag eine Versammlung in der Cafeteria ein. Damit wir Professor Langhammer auch dem übrigen Personal vorstellen können.” wurde Marc dann schließlich noch gebeten, bevor die drei sein Büro wieder verließen.
“Und? Was wollten sie?” fragte Gretchen ihn sofort, als er ins Stationszimmer kam. Er erzählte ihr daraufhin von dem Gespräch. Professor Langhammer? Nie gehört...Hmmm...Bin mal gespannt, wie der so ist... Marc ging daraufhin erstmal in die Verwaltung und forderte die Dame dazu auf, alle diensthabenden Mitarbeiter für Morgen um 15 Uhr in die Cafeteria zu bestellen. Sie nickte kurz und tat sofort was man von ihr verlangt hatte. Der Tag verlief noch relativ ruhig und die beiden konnten pünktlich Feierabend machen. “Wie dieser Professor Langhammer wohl ist?” fragte Gretchen dann auf der Fahrt zu Marc in die Wohnung. Der zuckte nur kurz mit den Schultern und meinte: “Keine Ahnung. Kenn den auch nicht.”


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28.05.2009 08:51
#668 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Pünktlich um 15 Uhr herrschte dann am nächsten Tag in der Cafeteria schon ein reges Durcheinander. Sämtliche Mitarbeiter tuschelten was der Grund für diese Versammlung sein könnte. Dann betraten auch die beiden Ärzte den Raum. Gretchen nahm sofort an einem der vorderen Tische Platz und Marc ging nach vorne. Nachdem keine Ruhe einkehren wollte, schlug er zwei mal leicht mit einem Löffel gegen das Glas und sagte: “Dürfte ich bitte für einen Moment um ihre Aufmerksamkeit bitten!” Als dann endlich Ruhe einkehrte fuhr er dann fort und bat: “Kommst mal bitte nach vorne Gretchen?” Was ich? Sie stand auf und ging ebenfalls nach vorne. Wie auf Kommando wurde es sofort wieder unruhig. Einige tuschelten und meinten: “Der macht der jetzt bestimmt vor versammelter Mannschaft einen Heiratsantrag.” “Meinste?” fragte eine andere. “Ja. Das hat der damals schon mal gemacht...Das wär dann wohl der nächste, der nicht mehr zu haben ist...Schade eigentlich.” Gretchen war die ganze Situation mehr als peinlich und sie wäre am liebsten sofort raus gelaufen, als sie das mit bekam. Die gucken mich alle an, wie ein Spanferkel auf dem Seviertablett...fehlt nur noch der Apfel, den ich im Mund hab! Man! Ist das peinlich! Da sich das Getuschel nicht legen wollte, machte Marc einfach weiter. “Wie sie ja vielleicht mittlerweile alle wissen, haben Frau Dr. Haase und ich in den letzten Wochen die vorübergehende Klinikleitung übernommen...” begann er und sprach dabei ziemlich laut, um sich wieder Aufmerksamkeit zu verschaffen. Nachdem er das gesagt hatte, verstummte das Getuschel mit einem Mal. Vereinzelte redeten zwar immer noch, aber die Geräuschskulisse war nicht mehr wie am Berliner Hauptbahnhof. Deshalb machte der Oberarzt dann auch gleich weiter. “Wie mir gestern mitgeteilt wurde, hat der Stiftungrat nun einen geeigneten Nachfolger gefunden. Näheres dazu werden die Herren (er deutete auf die Drei Männer, die ebenfalls anwesend waren) ihnen nun gerne selbst erläutern!” Also wenn man ihn so sieht...vor den ganzen Leuten...ich könnte das nicht! Kaum zu glauben, dass er sonst eher schweigsam ist...


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28.05.2009 10:20
#669 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Nachdem die drei Herren nach vorne gekommen waren, bedankten sie sich nochmal ausdrücklich bei den beiden und lobten sie für ihre hervorragende Arbeit. Anschließend nahmen auch Marc und Gretchen Platz und warteten auf diesen Professor Langhammer. Nach einer kleinen Ansprache, riefen sie ihn dann ebenfalls nach vorne und ein etwa 55-60 Jähriger grauhaariger, großgewachsener Mann stellte sich ihnen an die Seite. “Das ist Professor Langhammer. Er wird ab sofort die Klinikleitung übernehmen.” Der alte Mann stellte sich daraufhin auch kurz vor. Nach etwas über einer Stunde war dann alles vorbei und des Professors erste Amtshandlung war, die Mitarbeiter zurück an ihre Arbeit zu schicken. Die beiden Ärzte gingen ebenfalls nach einiger Zeit, weil im Anschluss sofort noch eine OP anstand. Aus Gewohnheit begab sich Gretchen sofort dorthin, wurde aber von Marc aufgehalten, der sagte: “Mach du noch den Rest Visite. Ich mach das.” “Hey! Du kannst auch die Visite machen! Ich hab vorher auch immer die OṔs übernommen!” wehrte sie sich sofort. Der Oberarzt grinste sie daraufhin an und meinte: “Ist ja ne komplizierte und lange OP.” Daher weht der Wind! So nicht! “Ach! Marc Meier...kann es sein, dass du dich einfach nur vor dem noch anstehenden Papierkram drücken willst, der eigentlich im Stationszimmer noch auf dich wartet!” Dabei grinste sie ihn süffisant an. “Nö! Ich will nur nicht, dass du nachher damit doch überfordert bist und ich einspringen muss!” Dabei grinste er frech zurück. “Ach so?! Gib́s doch einfach zu, dass du nach den ganzen Wochen keinen Papierkram mehr sehen kannst und du froh bist, dass du wieder operieren darfst!” forderte sie schließlich. “Och! Weist du...Eigentlich hat es mir ja Spaß gemacht...Der Chef zu sein mein ich....Die Mitarbeiter rum kommandieren und so...” erwiderte er. “Wieso? Hast du doch schon immer gemacht! Wo liegt also der Unterschied?!” meinte sie provozierend. “Bitte?!” kam von ihm daraufhin entsetzt. “Du hast mich schon verstanden! Und jetzt endschuldige mich bitte, hab noch ein Date!” Sie grinste ihn frech an und ließ ihn einfach stehen. Er wollte gerade in den OP, als sie sich nochmal rumdrehte und meinte: “Ach ja! Viel Spaß bei der Gallenstein-OP wünsch ich dir SCHATZ!!” Als sie sein Gesicht sah musste sie sich echt das lachen verkneifen. Deshalb drehte sie sich schnell um und ging. “Du Sau!” sagte Marc leise vor sich her und ging anschließend in den OP.


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28.05.2009 12:05
#670 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Gretchen war auf dem Weg zur Chirurgie und amüsierte sich immer noch. Sein Gesicht! Zum wegschmeissen! Haha! Selbst als sie kurz darauf im Stationszimmer ankam, konnte sie sich ihr Grinsen einfach nicht aus dem Gesicht halten. Natürlich sprach Sabine sie auch sofort darauf an. “Frau Doktor! So gute Laune heute?! Hat das einen Grund?” fragte sie scheinheilig. “Ja, hab ich. Aber muss man denn immer einen Grund haben?” gab sie mit einem grinsen zurück. “Nein. Natürlich nicht...” erwiderte die Schwester etwas verwirrt. “Na sehen sie! Und jetzt ab zur Visite!” sagte sie und pfiff sie zu sich nachdem sie das Stationszimmer verlassen hatte. Sabine kramte daraufhin schnell die benötigten Unterlagen zusammen und folgte ihr. Die Nachmittagsvisite verlief relativ zügig und Gretchen hatte noch genug Zeit, um sich anschließend dem Papierkram im Stationszimmer zu widmen.
“Was machen sie denn da?” fragte die junge Ärztin, als sie sah, dass Sabine auf der Leiter stand und in den oberen Schränken herum kramte. “Ich such die Weihnachtsdeko von letztes Jahr. Wird langsam mal Zeit, dass geschmückt wird. Macht ja sonst keiner!” jammerte sie. Stimmt! Haben ja schon bald Weihnachten und ich hab noch kein einziges Plätzchen gebacken, geschweige denn irgendwas geschmückt...Mist! Das ist mir in dem Stress der letzten Wochen völlig vorbei gegangen! Dann hab ich ja noch so viel zu erledigen! Wie soll ich das alles schaffen? Plötzlich sprang sie vom Stuhl auf, räumte die Unterlagen kurz beseite und verließ wie ein geölter Blitz und ohne ein Wort zu sagen den Raum. Sabine, die immer noch auf der kleinen Leiter stand, sah ihr nur verwundert hinter her und murmelte: “Was ist denn heute mit der los?”


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28.05.2009 16:31
#671 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Kurz darauf kam auch Marc rein. “Haben sie Dr. Haase irgendwo gesehen?” fragte er sofort. “Ja...also nein, dass heißt...” “Schwester Sabine! Heute noch!” unterbrach der Oberarzt sie schließlich. Sie zuckte wie immer wenn er sie anmotzte kurz zusammen und entgegnete: “Ja wohl Herr Doktor...” Sie sagte eine Weile gar nichts und sah ihn verdattelt an. “Ja! Was denn jetzt?!” fragte er wieder. “Ja also sie war hier, aber jetzt ist sie irgendwie wieder...weg.” erklärte sie schließlich immer noch ziemlich eingeschüchtert. “Wie weg?!” Sabine wollte gerade zu einer Erklärung ansetzen, aber Marc ließ sie gar nicht erst zu Wort kommen, stöhnte kurz und meinte: “Lassen sie es lieber! Ich werd sie schon selbst finden!” Anschließend verschwand er einfach.
Nachdem er sie in Cafeteria, im Park und auf der Terrasse gesucht hatte, sie aber wie vom Erdboden verschluckt zu sein schien, nahm er sein Handy raus und rief sie an.
Gretchen fegte in der zwischenzeit schon im Supermarkt von Regal zu Regal und suchte die Zutaten für die Pätzchen, die sie backen wollte. Als ihr Handy klingelte streckte sie sich gerade ins obere Fach des Regals. Wer ist das denn jetzt schon wieder? Ich hab doch keine Zeit! Sie nahm es es der Tasche und entdeckte Marćs Nummer auf dem Display.
Gretchen: Marc! Hallo!
Marc: Ja...Hallo auch! Ähm...Wo genau bist du? Weil theorietisch solltest du gerade hier im Stationszimmer sitzen und die Akten bearbeiten. Aber praktisch gesehen ist der Platz hier leer! Wo bist du also?
Sehr witzig! Ich weis auch, dass ich eigentlich noch Dienst hätte, aber wann soll ich das sonst alles erledigen und die Plätzchen backen sich auch nicht von allein!
Gretchen: Marc...In 3 Tagen ist Weihnachten und ich hab noch nichts vorbereitet!! Die Akten kann ich dann auch bearbeiten wenn die Geschäfte geschlossen haben, oder meinst du nicht auch?
Marc: Äh....


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28.05.2009 16:55
#672 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Gretchen (unterbrach ihn sofort): Was magst du eigentlich lieber? Plätzchen mit oder ohne Haselnnüsse? Ach! Ich nehm mal Nüsse mit und Schokolade brach ich ja auch noch! Außerdem brauch ich auch noch ne Lichterkette mit den großen Birnen, die kleinen sind immer so funzelig! Für den Baum...Apropos Baum...Den könntest du eigentlich besorgen!
Marc: Bitte was?!
Gretchen: Ja also das schaff ich nun wirklich jetzt nicht mehr...Muss ja auch noch ein Geschenk besorgen und die Plätzchen backen sich ja auch nicht von allein! Aber nimm bitte ne Edeltanne, die andere nadeln immer so und nicht allzu groß!
Marc konnte am andere Ende nichts anderes als mit offfenem Mund einfach nur zu zu hören, weil sie einfach immer weiter quasselte. Als er dann doch etwas sagen wollte, unterbrach sie ihn sofort.
Gretchen: Verdammt! Wo finde ich denn dieses Hirschhornsalz?! Du Marc...Ich mach jetzt mal Schluss...meld mich dann später bei dir. Bis dann!
Marc: Gretchen?! Hallo?!
Doch die junge Ärztin hatte bereits aufgelegt und fegte weiter durch die Regale. Immer noch etwas sprachlos steckte er sein Handy weg und setzte sich erstmal an den Schreibtisch. “Und? Haben sie die Frau Doktor gefunden?” fragte Sabine, nachdem sie das Stationszimmer betreten hatte. Doch eine Antwort auf ihre Frage bekam sie nicht. “Äh...Ich bin mal kurz weg. Wenn was ist, rufen sie an!” sagte er und verließ kurz darauf den Raum. Die Schwester war nun vollends verwirrt und fragte sich, ob heute alle verrückt wären, bevor sie an ihre Arbeit zurück ging.
Währenddessen hatte Gretchen endlich alles gefunden und machte sich auf den Weg zur Kasse. Aber ein Teil fehlt noch! Ich hab immer noch kein Geschenk für Marc...Verdammt! Während sie in der Schlange stand und wartete überlegte sie fieberhaft was sie ihm schenken könnte. Hmm...Es sollte schon was besonderes sein und nicht irgend so ein 0815 Geschenk! Vielleicht ein Gutschein oder so was...Damit macht man doch meistens nichts verkehrt...aber für was ist die Frage....


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28.05.2009 17:17
#673 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Sie wurde durch die Verkäuferin aus ihren Gedanken gerissen. “Das macht dann bitte 86, 89 € bitte!” sagte sie. Wie im Trance gab Gretchen ihr das Geld und überlegte weiter. Also eins ist klar...Mit Ballett mach ich ihm keine Freude! Da killt er mich eher für! Hmm...Fußball? Stehen doch alle Männer drauf oder nicht? Aber andererseits...mit wem soll er dahin gehen? Und ich geh bestimmt nicht mit! Aber was dann? Och menno! Nachdem sie alles in den Wagen geladen hatte, begab sie sich Richtung Ausgang. Immernoch in Gedanken, lief ihr ein kleiner blonder Junge fast gegen den Einkaufswagen. Sie beugte sich zu ihm runter und meinte: “Hoppla! Kleiner Mann! Du musst besser aufpassen!” Plötzlich hörte sie die Stimme der Mutter: “Sebastian! Da bist du ja! Du kannst doch nicht einfach weglaufen! Ich hab dich gesucht!” Gretchen kam wieder hoch und sprach die Mutter an: “Ist ja nichts passiert...hab ihn ja noch rechtzeitig eingefangen.” Dabei lächelte sie die junge Frau an. Die stöhnte daraufhin kurz und meinte: “Er macht das andauernd...Ich hab ihm schon ein paar mal gesagt, dass er das nicht machen kann, weil ich mir dann Sorgen mache, aber er hat immer nur eins im Kopf...” Wie auf Kommando meldete sich auch der kleine Junge wieder. “Mami! Darf ich jetzt endlich mit dem roten Flitzer da fahren? Biiiiiiiitte!!” bettelte er förmlich. Daraufhin nahm die junge Ärztin ihr Portemoinee aus der Tasche und gab dem kleinen Geld. Vorher blickte sie allerdings die Mutter an, die zustimmend nickte. Anschließend beugte sie sich erneut zu ihm runter, gab ihm das Geld in die Hand und meinte: “Hier für dich kleiner Mann! Viel Spaß beim fahren!” Sebastian bedankte sich kurz und steuerte anschließend direkt auf den Ferrari zu, der am Eingang stand. Während der kleine sichtlich zufrieden war und zwischendurch verscheidene Geräusche von sich gab, beobachtete Gretchen ihn mit einem lächeln. Er ist wirklich süß...Kinder sind doch was schönes...Nur leider nicht, wenn man den falschen Mann dafür hat! Na ja..aber man kann eben nicht alles haben...


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28.05.2009 17:38
#674 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Die Mutter des Jungen riss sie dann aus ihren Gedanken und fragte: “Haben sie auch Kinder?” “Nein! Nein! Hab ich nicht!” erwiderte Gretchen sofort und lachte dabei kurz gespielt. Leider nein... “Achso...Ich dachte, weil sie so gut mit Kindern umgehen können. Sebastian scheint sie zu mögen...Sonst ist er eher scheu Fremden gegenüber.” “Na ja. Hab ihn ja auch in gewisserweise bestochen.” erwiderte die junge Ärztin verlegen. Nun lachte die Mutter: “Autos sind sein ein und alles. Jedes mal wenn wir hier her kommen, fragt er schon vor dem Eingang, ob er damit fahren darf. Jungs eben!” Gretchen sah nochmal zu dem Kind in dem Auto und plötzlich kam ihr die Idee! Das ist es! Das wäre das perfekte Geschenk! “Äh...Ich muss dann auch mal weiter...Danke für das nette Gespräch.” sagte sie dann zur Mutter und ging anschließend zu dem kleinen. “Und das nächste Mal, bevor du einfach irgendwo hinläufst sagst du der Mama vorher Bescheid, ja?” Der kleine nickte nur und Gretchen verließ das Geschäft.
Okay...Idee ist da...nur die Umsetzung...Wo bekommt man so was...Aldi oder LIDL bietet so was bestimmt nicht an und vor allen Dingen wie viel kostet so was? Die ganzen Sachen hier haben mein Budget schon etwas gesprengt...Hmmm...Ich werd später zu Hause einfach mal im Internet gucken, kenn mich ja dank Kati und unserer Webcamunterhaltungen jetzt bestens damit aus...Gut...jetzt aber nichts wie ab nach Hause!
Unterdessen parkte Marc seinen Wagen und begab sich anschließend richtung Innenstadt. Er hatte schon die ganze Zeit überlegt was er ihr am besten schenken könnte. Da ihm eigentlich dieses ganze Gedöhns von wegen Besinnlichkeit und Nächstenliebe eh schon immer auf den Sack gegangen war, hatte er sich auch vorher keine großartigen Gedanken darüber gemacht. Erst als Gretchen vorhin am Telefon irgendwas von wegen Geschenk besorgen gefaselt hatte, war er auf die Idee gekommen ihr auch was zu schenken. Aber was? Fragte er sich, während er sich in dem großen Kaufhaus durch die Menschenmenge wühlte, was ihm schon jetzt gehörig ankotzte. Nachdem er dann gefühlte 5 Stunden von Abteilung zu Abteilung gelascht war, entschied er sich dann doch für Schmuck. “Kann ich ihnen vielleicht behilflich sein?” fragte eine junge Frau nachdem sie auf den Oberarzt zukam. “Äh...ja...Ich such ein Geschenk...” erwiderte er.


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28.05.2009 18:03
#675 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten
“An was hatten sie denn dabei genau gedacht? Eher ein Armband, Ohrringe, einen Ring oder doch eher eine Kette?” fragte die Verkäuferin. “Ähm...ne Kette wäre gut...denk ich...” Die junge Frau nahm sich den Schlüssel und ging zu einer der vielen Glasvitrinen. “Gold oder Silber?” fragte sie. “Silber is besser.” antwortete Marc. Wieder stellte die Verkäuferin eine Frage nach der anderen: “Welche dicke sollte die Kette haben...eher Panzer oder normal? Und der Verschluss Karabiner oder doch lieber Magnet?” Meine Fresse! Kann die fragen stellen! Woher soll ich das denn bitte wissen?! Bin ich vom Fach oder die?! “Äh...ja...” kam von dem Oberarzt nur. Daraufhin lächelte die Verkäuferin ihn an und entgegnete: “Ich nehme an ein Geschenk für ihre Freundin?” Marc nickte. Sie ging zu einer Glasvitrine und schloß sie auf. “Dann würd ich ihnen die empfehlen.” sagte sie und zeigte ihm das Schmuckstück. Eine dünne silberne Kette mit einem kleinen Herzanhänger. “Darüber freut sich jede Frau!” sagte sie schließlich, nachdem sie festgestellt hatte, dass er sich das Schmuckstück zunächst noch skeptisch ansah. “Okay. Aber ich hätte noch eine Bitte.” meinte er dann nach einiger Zeit. “Um was handelt es sich dabei?” fragte die Verkäuferin, während sie die Glasvitrine wieder zu schloss. “Hmm...Das könnte schwierig werden, von der Größe her...also wenn dann wirklich nur ein paar Buchstaben.” meinte sie, nachdem Marc sie gefragt hatte, ob es möglich wäre, ob man in den Anhänger etwas eingravieren könnte. “8 sind es ganz genau.” meinte er. “Das könnte noch hinkommen. Was soll den drauf?” fragte sie. “Herzdame.” kam daraufhin von Marc nur. “Da wird sie sich dann aber bestimmt freuen!” erwiderte sie und lachte. “Hmm. Wann könnte ich sie haben?” fragte er. “Nehme an es soll ein Weihnachtsgeschenk sein?” Wieder nickte der Oberarzt nur. “Weil sie mir so sympatisch sind, werd ich gucken, dass sie morgen früh fertig ist.” entgegente sie. “Äh...ja...Danke dann.” sagte Marc und verließ den Laden.
Nachdem Gretchen endlich zu Hause war, stellte sie sämtliche Tüten in eine Ecke und schaltete den Laptop an. Wenn es so was verrücktes überhaupt gibt, dann nur im Internet...Da findet man doch alles! Sie öffnete den Internetbrowser und gab den Suchbegriff in die Google-Suchleiste ein. Sofort zeigten sich unzählige Adressen. Hmm...85 € hört sich doch erschwinglich an...geh ich mal drauf. Sie klickte den Link an und die Seite öffnete sich. Haha! Von wegen 85 € ! 89 € für ne halbe Stunde! Sie scrollte weiter runter. Und der hier 199 € für ne Stunde...Aber das ist es mir wert und ne andere Idee hab ich ehrlich gesagt nicht! Sie erinnerte sich an die Vollgasfahrt auf der Autobahn vor ein paar Wochen und war sich sicher, dass sie ihm damit eine große Freude machen würde. Sein BMW ist zwar auch recht schnell, aber so ein roter Flitzer ist dann doch noch mal was anderes...Aber hier gibt́s mehrere....welchen nehm ich denn?


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