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Dieses Thema hat 1.102 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Dornröschen Offline

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08.05.2009 12:40
#476 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Scheisse! Auch das noch! Fluchte sie, als sie beim Versuch aus dem Schacht zu steigen an irgendwas hängen blieb und sich dabei den Rock ihres Kleides zerriss. Aber auch das war ihr in dem Moment egal!...Hauptsache sie war von dieser Situation befreit!! Sie stand vom Boden auf und wollte nur noch in in ihr Zimmer, um ihre Ruhe zu haben. Doch als sie sich gerade über die Terasse ins Innere des Hauses schleichen wollte, kamen ihr Bärbel und Alex entgegen. “Margarethe! Was ist denn mit dir passiert?” fragte sie entsetzt, als sie ihr verschmiertes Gesicht und das zerrissene Kleid sah. Kati, die weiter hinten sass, sah ihre Freundin völlig aufgelöst und ahnte nichts gutes. Sie schlich sich durch den Garten ins Haus und schloss die Kellertüre wieder auf. “Was ist passiert?” fragte sie, als sie Marc erblickte, der auf dem Boden sass. “Ich hab dir ja gleich gesagt, dass es keinen Sinn hat! Aber trotzdem danke für deine Hilfe!” sagte er, stand auf und wollte an ihr vorbei. Sie sah ihn an und der Blick gefiel ihr garnicht. Das war nicht Marc, wie sie ihn kannte. “Was hat sie denn gesagt?” fragte sie wieder. Doch von dem Oberarzt kam nur ein leises: “Ich weis es nicht...” “Wie? Du weist es nicht. Hast du mir ihr geredet?” Marc nickte nur kurz und ging einfach an ihr vorbei nach oben. Anschliessend verliess er das Haus und ging zu seinem Wagen, um nach Hause zu fahren.
Kati sah ihm nur kurz hinterher und fragte sich was nun schon wieder vorgefallen wäre. Deshalb rannte sie schnell die Treppe hoch und fing ihn draussen vor seinem Auto noch ab. “Marc...warte mal.” rief sie und lief auf ihn zu, als er gerade einsteigen wollte. “Wozu?” fragte er, stieg ein und wollte losfahren. Doch Kati gab so schnell nicht auf. Kurzerhand öffnete sie die Beifahrertüre und setzte sich neben ihn. “Sag mal....Bist du taub?!” fragte Marc wütend, weil er einfach nur seine Ruhe wollte, sie das aber nicht akzeptierte.


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Dornröschen Offline

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08.05.2009 13:46
#477 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Da Gretchen immernoch apatisch dastand und keine Antwort gegeben hatte, kam Alex zu ihr und nahm sie in den Arm. “Schatz. Was ist denn los? Wo warst du? Und warum ist dein Kleid zerrissen? Ich hab mir Sorgen gemacht.” “Ich...” Da sie ihm all diese ganzen Fragen nicht beantworten konnte, unterbrach sie ihren Satz abrupt, stiess sie ihn weg und meinte: “Muss weg!!” Anschliessend lief sie schnell rein und schloss sich oben in ihrem Zimmer ein. “Aber Margarethe! Die Gäste!” rief ihre Mutter ihr noch entsetzt hinterher.
“Nein. Bin ich nicht! Aber ich würde einfach mal gerne wissen was los ist!” erwiederte Kati und schaute ihn an. “Es ist zu spät...Sie wird Alex heiraten.” kam von dem Oberarzt daraufhin nur leise und traurig. Die junge Frau bemerkte das ebenfalls und stellte fest, dass er wohl sein Bestes gegeben hatte, aber Gretchen mal wieder davon gerannt war. “Ohhh Nein! Das wird sie nicht tun! Glaub mal! Ich zeig der schon wo die Musik spielt!! .” entgegenete sie plötzlich. Doch Marc meinte: “Lass gut sein.” und startete den Motor, um ihr zu signalisieren, dass sie bitte aussteigen sollte. Kati merkte wohl auch, dass es das beste wäre und ausserdem hatte sie auch noch mit jemandem ein Hühnchen zu rupfen! Sie legte ihre Hand kurz auf seine Schulter und meinte: “Das tut mir leid. Sie...” Weiter kam sie nicht, denn Marc unterbrach sie. “Werd́s überleben.” kam von ihm nur emotionslos, bevor sie ausstieg. Doch die junge Frau wusste, dass es keineswegs so war. Marc tat ihr in dem Moment zum ersten mal Leid und das sollte schon was heissen! Deshalb beschloss sie auch nun endlich mal ihrer Freundin den Kopf zu waschen und das ordentlich!!


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Dornröschen Offline

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08.05.2009 14:23
#478 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Habt ihr Gretchen gesehen?” fragte sie Alex und Bärbel, als sie ihr im Flur begegneten. “In ihrem Zimmer.” erwiederte Bärbel nur erstaunt. “Danke.” sagte die junge Frau und wollte gerade nach oben gehen. Doch Alex verlangte Erklärungen. “Kann mir mal einer sagen, was hier eigentlich los ist?!” forderte er recht wütend. Doch von Kati kam nur: “Später.” bevor sie die letzten paar Stufen nach oben nahm. Abgeschlossen! Na Warte! Dachte sie, als sie merkte, dass ihre Freundin sich eingeschlossen hatte. “Gretchen...mach mal bitte auf.” rief Kati durch die Türe. Lasst mich doch einfach alle in Ruhe! Ist das denn verdammt noch mal zuviel verlangt?! Dachte die junge Ärztin, zog sich die Bettdecke über den Kopf und liess ihren Tränen nun freien Lauf. Nachdem sie zweimal gerufen hatte und keine Reaktion von drinnen kam, ausser dem Schlurzen, dass sie vernahm, wurde Kati langsam wütend. “Gretchen...mach sofort die verdammte Tür auf sonst schepper ich dir eine dass du bis nach Timbuktu fliegst!!” Das zeigte dann auch Wirkung und Gretchen schloss auf.
Anschliessend warf sie sich sofort wieder zurück ins Bett und vergrub ihr Gesicht im Kissen. Bevor kati irgendwas sagen konnte, sagte sie: “Warum tust du mir das an?” Denn Gretchen konnte sich mittlerweile denken, dass dieser “Plan” auf Katís Mist gewachsen war. Wer sollte es auch sonst gewesen sein? “Weil ich deine Freundin bin und ich bestimmt nicht tatenlos zusehen werde, wie du in dein Unglück rennst!” erwiederte die junge Frau. Nachdem die junge Ärztin ihr keine Antwort darauf gab, wurde sie langsam wütend: “Gretchen! Mach doch verdammt noch mal die Augen auf! Wie lange willst du dir noch einreden, dass wenn du Alex heiratest, Marc endgültig vergessen kannst!” Alex, der mittlerweile neugierig geworden war, ging ebenfalls die Treppe hoch und hörte von weitem auf dem Flur schon Stimmen.


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08.05.2009 16:14
#479 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Woher willst du das denn wissen?” fragte Gretchen und nahm kurz den Kopf hoch. “Wenn es nicht so wäre, hättest du wohl kaum mit ihm geschlafen! Ich kenn dich! Sowas machst du nicht einfach so!” entgegente Kati ihr daraufhin. “Das war ein Ausrutscher...hab ich doch gesagt.” meinte die junge Blonde. Auch wenn sie ihr eigentlich nicht sagen wollte, dass sie davon weis, meinte Kati schliesslich: “Ach ja?! Und was war das dann im Aufzug? Auch n Ausrutscher! Du kannst doch ewig vor deinen Gefühlen davon rennen! Sei doch vernümpftig!” Als Alex hörte, dass sie ihn schon zum zweiten mal betrogen hat, brannten bei ihm sämtliche Sicherungen durch. Er würde das nun klären, ein für alle mal! Deshalb rannte er die Treppe runter und ging im Eiltempo zu seinem Wagen. “Was ist denn los?” fragte Bärbel sich leise, die aus der Küche kam und das mitbekam.
Woher weis sie davon? Das weis doch nur...also doch! Dachte Gretchen und setzte sich sofort im Bett auf. “Ne schöne Freundin bist du! Du hast also doch in meinem Tagebuch gelesen!” schrie sie sie an.
Kati: Ja...hab ich...aber doch nur, weil ich dir helfen wollte.
Gretchen: Ich will aber deine Hilfe nicht! Kapier das endlich! Du machst alles nur noch schlimmer!
Kati: Nein Gretchen Haase! DU machst alles schlimmer!! Ich hab lange geschwiegen, aber irgendwann ist Schluss! Seit ich dich kenne, bist du unsterblich in ihn verliebt! Nie hättest du damit gerechnet, dass er mal das gleiche für dich empfindet wie du für ihn! Und jetzt...wo du so kurz vorm Ziel bist, gibt́s du auf? Ich versteh dich einfach nicht! Tut mir leid! Aber bitte! Wenn du meinst du kannst so glücklich werden... Alles klar! Aber ich sag dir eins! Brauchst nicht bei mir angeschissen kommen wenn du merkst dass du einen Fehler gemacht hast!Denn ich habs so satt!! Manchmal denke ich wirklich du hast gar nichts in der Birne! So rennst du doch nur in dein eigenes Unglück Gretchen!!


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08.05.2009 17:54
#480 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Sie war mit der Zeit immer lauter und wütender geworden. Nachdem sie ihr das alles gesagt hatte stand sie auf und wollte gehen.
“Was soll ich denn deiner Meinung nach tun?” fragte Gretchen schliesslich während ihr die Tränen weiter unaufhaltsam die Wangen runterrollten. “Ich glaube dazu ist es zu spät! Also deine Aktion mit dem Heiratsantrag war ja schon krass, aber das da gerade...Damit hast du echt den Piepmatz vom Baum geschossen! Du sagst immer, dass du Angst davor hättest verletzt zu werden, aber hast du dir auch mal nur eine Sekunde Gedanken darüber gemacht, dass du im Grunde nichts anderes tust! Du hintergehst Alex, in dem du ihm vorspielst, dass du ihn liebst, obwohl das garantiert nicht der Fall ist! Und sag jetzt bloß nicht, dass das nicht stimmt! Ich weis, dass es nicht so ist!! Ja und Marc...Ja! Er hat dir viel angetan! Das streite ich gar nicht ab! Aber er liebt dich wirklich verdammt noch mal! Sonst wäre er wohl heute kaum hier aufgetaucht!Aber das willst du einfach nicht checken!” knallte sie ihr vor lauter Wut an den Kopf. Gretchen schwieg. Deshalb stellte Kati ihr eine Frage. “Mal ne Frage...Fühlst du dich eigentlich besser, wenn du ihm ständig einen Arschtritt verpasst?!” Bitte was?! Spinnt die jetzt? Er hat mich doch wohl andauernd verarscht! Oder zählt das etwa garnicht! Kati sah ihren entsetzten Blick und fügte noch zur Erklärung hinzu: “Weist du...So langsam hab ich den Eindruck du willst ihn für irgendwas bestrafen! Aber soll ich dir was sagen? Im Grunde hast du überhaupt kein Recht dazu! Ihr seid nämlich längst quit!!”


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08.05.2009 18:43
#481 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Solangsam wurde die junge Ärztin auch immer wütender. Nee! Sowas muss ich mir echt nicht sagen lassen! “Són Quatsch!! Soviel kann ihm an mir ja wohl nicht liegen! Sonst würde er sich ja wohl nicht ständig mit anderen Frauen amüsieren!” Auch wenn Kati schon halb draussen war, solangsam wurde es ihr zu blöd! Sie schloss die Türe erneut und kam zurück ins Zimmer. “Ich fass es nicht!! Wie blind kann man sein?! Schon mal überlegt warum er das tut? Nein? Dann solltest du vielleicht endlich mal dein Hirn einschalten und darüber nachdenken!” sagte ihre Freundin. Gretchen schwieg. Deshalb fügte Kati noch hinzu: “Traurig... Ich habs selber in der kurzen Zeit gemerkt! Aber ich hab bei dir den Eindruck, dass dir das alles am Arsch vorbeigeht! Jetzt mal im Ernst! Was geht nur in deinem Schädel vor sich!! Da ist dein Traummann der dich liebt und du lässt ihn für so nen Vollpfosten wie Alex sitzen!! Ich erkenn dich garnicht mehr wieder Gretchen! Was ist nur aus dir geworden!” Bei den letzten beiden Sätzen ging die junge Frau zur Türe und verliess entgültig das Zimmer.
Währendessen bog Alex in die Seitenstrasse ein und hielt vor Marćs Haustüre, um ihm ein für alle mal klar zu machen, dass er die Finger von Gretchen lassen soll! Wutentbrannt stieg er aus und stürmte nachdem die Türe geöffnet wurde, die Treppe hoch. Marc sass noch auf der Couch und machte sich so seine Gedanken über den Abend. Denn sowas hatte er die ganze Zeit über befürchtet und hatte sich auch genau aus diesem Grund zunächst dagegen gewehrt nochmal mit ihr zu sprechen. Nun stand er genau wieder da, wo er am Anfang war und das war ein verdammt beschissenes Gefühl!


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08.05.2009 19:52
#482 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, als es an der Türe klingelte. Wer ist das denn jetzt? Dachte er und wollte garnicht erst öffnen. Aber nachdem jemand Sturm klingelte und ihm das tierisch auf den Sack ging, wie eigentlich alles heute, stand er doch auf und ging zur Türe. “Was willst du?” fragte der Oberarzt genervt, als er sah, dass Alex vor ihm stand. Dieser schnaubte schon fast vor Wut und sagte sofort: “Na zum Beispiel, dass du MEINE Verlobte endlich in Ruhe lässt!” Wieder stöhnte Marc kurz, erwiederte völlig emotionslos: “Ich lass sie in Ruhe...Werdet glücklich...Tschüss!” und wollte die Türe wieder schliessen. Doch Dr. Koch traute ihm nicht. Das hatte er schon viel zu oft gesagt und dann musste er gerade erfahren, dass er erneut mit ihr geschlafen hatte. Also stellte er in letzter Minute noch den Fuss zwischen die Türe. Dr. Meier schaute auf seinen Fuss und fragte: “Ist noch was?” “Ich trau dir nicht! Warum bist du auf dem Polterabend aufgetaucht? Was sollte das? Willst du Gretchen eigentlich quälen?” entgegnete Alex ihm etwas lauter und versuchte dabei in die Wohnung zu kommen. Nun wurde es auch Marc zu bunt. Er musste sich ja schliesslich nicht alles gefallen lassen! “Kannst du mir mal verraten, wieso ich Gretchen quäle, nur weil ich zu eurem Polterabend komme, wo sie sich doch angeblich sooo sicher ist, dass sie dich liebt und heiraten will?” fragte er und wurde dabei auch etwas lauter. Das war zuviel für Alex! Denn eigentlich hatte er Recht, aber das würde er sich nie eingestehen! Deshalb trat er gegen die Türe, stürmte in die Wohnung und ging auf seinen Kollegen los. “Sag mal! Hast du n Rad ab?!” schrie Marc und wischte sich das Blut von der Nase. “Nein! DU bist an allem Schuld! Ich mach dich fertig!” schrie Dr. Koch und wollte erneut auf ihn los.


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08.05.2009 21:13
#483 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Diesmal war der Oberarzt allerdings schneller. Er packte ihn am Arm und riss ihn zu Boden. “Sie wollte das genauso. Also spiel dich hier nicht so auf!” schrie er zurück. Anschliessend versetzte er ihm ebenfalls einen Schlag. “Du benutzt sie doch eh nur...also lass sie endlich in Ruhe!” kam von Alex, nachdem er aufgestanden war. Marc hob erneut die Faust und erwiederte: “Pass auf was du sagst! Sonst vergess ich mich!” Marćs Wut stieg von Sekunde zu Sekunde immer mehr an. Dr. Koch stellte sich provozierend vor ihn und meinte: “Ja komm schon! Schlag zu! Wenńs dir dann besser geht! Trotzdem ändert das nichts daran, dass Gretchen morgen MICH heiratet!!” Das war zu viel für Marc! Er wusste sowieso, dass er Gretchen verloren hatte und das tat schon weh genug. Aber dass dieser Penner jetzt auch noch kam und ihm das auf die Nase band, das brachte das Fass zum überlaufen! Der Oberarzt ging auf seinen Kollegen los und schlug mehrere Male auf ihn ein. Auch wenn es eigentlich nicht seine Art war sich zu prügeln, aber irgendwie musste er diesen Schmerz, den er gerade spürte, kompensieren. Auch wenn Alex ihn quasi provoziert hatte, ließ der junge Mann sich das natürlich nicht gefallen und teilte dabei ebenfalls ordentlich aus. Nachdem sie sich gegenseitig diverse Verletzungen beigebracht hatten, schaute sie sich schwer atment an und erwachten in diesem Moment aus ihrer blinden Wut. Sie erinnerten sich plötzlich daran, dass sie ja eigentlich zwei erwachsene Menschen wären. Deshalb stand Alex auf und verließ ohne Wort die Wohnung seines Kollegen.


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08.05.2009 21:59
#484 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Nachdem Marc die Türe hinter ihm geschlossen hatte, liess er sich erschöpft daran zu Boden gleiten und fuhr sich durch die Haare. “Scheisse!” fluchte er plötzlich und wischte sich noch das Blut von der Nase. Was war nur mit ihm los gewesen? Gut. Er hatte schon öfters jemanden ein paar auf́s Maul gehauen, aber das gerade war schon richtig heftig gewesen. Er hatte in dem Moment wo Alex ihm nochmal deutlich zu verstehen gegeben hatte, dass er verloren hatte, so eine blinde Wut in sich gehabt, dass ihm alles egal war und er ihn am liebsten umgebracht hätte. Nur hätte das auch nichts daran geändert, dass mit Gretchen und ihm vorbei war. Endgültig!! Er überlegte noch eine Weile, was er jetzt tun sollte. Denn unter diesen Umständen war es ihm nicht möglich mit ihr weiterhin zusammen zu arbeiten. Sie jeden Tag in der Klinik an der Seite eines anderen Mannes sehen zu müssen...Das könnte er nicht ertragen! Das wäre einfach zu viel!! Sie vergessen? Wäre ne Mögklichkeit. Aber wie? Verdammte scheiße!! Er hatte doch nun alles versucht, um in ihr "nur" die Kollegin zu sehen. Aber alles hatte nichts gebracht! Weder all die dummen Sprüche und Gemeinheiten, die er ihr in letzter Zeit an den Kopf geworfen hatte, noch die ganzen Frauen mit denen er versucht hatte ab zu lenken, an deren Namen er sich nicht mal mehr erinnern konnte. Weil es einfach keine Bedeutung hatte. Nichts von dem war echt! Nur Gretchen...Die war Realtität. Bittere Realtität! Bei dem Gedanken an sie und die nun unaufhaltsame Hochzeit, konnte er es nicht verhindern, dass ihm eine Träne die Wange runter lief.


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09.05.2009 10:17
#485 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Eine Träne voller Wut und Verzweiflung. Wut auf sich selbst, dass er nicht schon viel früher erkannt hatte, dass er diese Frau liebte und Verzweiflung, da er nicht wusste, wie er dieses verdammte Gefühl wieder loswerden sollte. Aber er musste irgendwie! Und da das in ihrer Nähe so gut wie unmöglich wäre, kam er nach einiger Zeit, in der er nur regungslos auf dem Boden gesessen hatte zu dem Schluß, dass es nun nur noch eine Möglichkeit für ihn gäbe. Kilometer weit weg würde es ihm bestimmt leichter fallen unter die ganze Sache endgütlig einen Schlussstrich zu ziehen und sie ein für alle mal zu vergessen! Deshalb stand er auf, was sich als äußerst schmerzhaft rausstellte. Denn Alex hatte wider erwarten doch einen ganz guten Schlag drauf. Das merkte er, als er seine Rippen spürte. Er hielt sich die Seite fest und ging langsam zur Couch rüber. Nachdem er sich endlich hingesetzt hatte, griff er zum Telefon. Auch wenn es schon spät war, aber das war ihm egal! Je eher er dieses Kapitel abschließen könnte, desto besser!
Pascal: Heimbach.
Marc: Hier Marc...ich wollte dir nur sagen, dass ich das Angebot in der Schweiz annehme. Morgen Abend bin ich bei dir.
Pascal: Das freut mich. Aber du kannst erst nächste Woche anfangen...also lass dir ruhig Zeit.
Marc: Nein...ich komme morgen...
Pascal (erstaunt): Alles in Ordnung bei dir?
Marc: Klar...
Pascal (misstrauisch): Das hört sich aber für mich nicht so an...
Marc: Passt schon...also dann bis morgen...Adresse hab ich ja
Bevor sein Freund überhaupt noch dazu kam etwas zu sagen, hatte der Oberarzt bereits aufgelegt.


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09.05.2009 15:55
#486 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Hat Kati Recht? Und ich bin wirklich egoistisch? Aber sie muss mich doch auch verstehen...überlegte Gretchen, während sie auf ihrem Bett lag. Ach Mensch! Wieso muss das alles so kompliziert sein? Ich hätte doch in Indien bleiben sollen...dann wäre ich wahrscheinlich jetzt mit Alex schon lange glücklich! Ich mag ihn doch...er ist nett und er tut mir gut. Reicht das denn nicht, um ihn zu heiraten und endlich glücklich zu werden?? Tausende von Fragen stellten sich ihr nach diesem Gespräch mit Kati. Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen, weil sich plötzlich die Türe öffnete und Alex vor ihr stand. Als sie sah, dass er blutete, sprang sie vom Bett auf und fragte geschockt: “Oh mein Gott! Was hast du denn gemacht?” "Gretchen..." begann er, doch sie unterbrach ihn: “Moment...ich hol mal gerade was zum Desinfizieren.” und wollte das Zimmer verlassen. Doch er hielt sie zurück und bat sie auf dem Bett Platz zu nehmen, was sie dann auch tat. Anschliessend setzte er sich neben sie und sah sie an. Was ist denn mit ihm plötzlich los? Fragte sie sich als er sie durchdringend ansah. Das bekam sie dann auch gleich beantwortet, als er sie ansprach: “Was ist eben passiert?” Scheisse! Was sag ich denn jetzt? Sie versuchte es dann mit Dummstellen. “Was soll gewesen sein?” Doch mit wenig Erfolg. “Gretchen...ich weis, dass Marc hier war! Also was ist da unten passiert?” fragte er noch einmal. Seine Miene dabei war ernst. Mist! Der weis davon! “Ja. Er war hier. Aber das hatte nichts zu bedeuten.” versuchte sie ihm zu erklären. Doch Alex blieb hartnäckig. “Das sah mir aber eben anders aus! Du warst total aufgelöst und dein Kleid...habt ihr?” Er sprach es zwar nicht aus, aber die junge Ärztin wusste was er meinte und erwiederte direkt empört: “NEIN!!!” Dr. Koch sah kurz hoch und meinte: “Was war dann? Erklärs mir! Ich verstehs nämlich nicht!” Ich verstehs ja selbst nicht! Wie soll ich es da ihm erklären?


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09.05.2009 16:32
#487 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Er wollte mit mir reden.” kam schliesslich nach einiger Zeit von der jungen Blonden. Alex atmete daraufhin einmal tief durch und entgegnete: “Gut. Und was hast du gesagt?” weil er sich denken konnte, dass Marc nur aus einem Grund mit ihr reden wollte, nämlich, um sie von der Hochzeit abzuhalten. “Ich hab ihm gesagt, dass er mich in Ruhe lassen soll.” meinte sie nach einiger Zeit des Schweigens wieder und sah dabei zu Boden. Da er während des ganzen Gespräches versucht hatte den Augenkontakt zu ihr zu suchen, sie ihm aber immer auszuweichen schien, bat er sie schliesslich: “Gretchen...schau mich mal bitte an.” Obwohl es ihr mehr als unangenehm war, sah sie hoch zu ihm in die Augen. Anschliessend nahm er ihre Hand. “Du weist, du bist der wichtigste Mensch in meinem Leben...” begann er langsam und fuhr dann relativ schnell fort: “Aus diesem Grund möchte ich nicht, dass du etwas tust, was du garnicht wirklich willst. Wenn du also...” weiter kam er dann nicht mehr. Sie legte ihm den Finger auf die Lippen und gab ihm anschliessend einen Kuss. “Schhhh...Wir werden morgen heiraten...ich versprechs.” sagte sie. Auch wenn Dr. Koch sich da mittlerweile mehr als unsicher war, nickte er kurz stumm. Er glaubt mir nicht! Und jetzt? “Es war einfach ein langer harter Tag heute...und ich bin einfach nur müde...morgen sieht die Welt schon wieder anders aus.” fügte sie schliesslich noch hinzu, um ihn irgendwie zu beruhigen. “Wie du meinst...” erwiederte Alex, gab ihr einen Kuss und verliess das Zimmer.
Unterdessen war Marc schon damit beschäftigt seine Sachen in die Koffer zu packen. Er wollte morgen ganz früh los, bloß schnell weg von dem allen hier! Als er auch noch seine Unterlagen aus seinem Schreibtisch räumte, fiel ihm der Verlobungsring in die Hand und wieder kam er ins Grübeln. Wäre es richtig einfach so verschwinden? Immerhin bedeute sie ihm sehr viel, sonst hätte er wohl nicht so lange um sie gekämpft! Deshalb entschied er sich nach langem hin und her überlegen auch dazu ihr einen Brief zu schreiben. Gut. Das war normalerweise nicht sein Ding, aber anders wusste er nicht wie er ihr all das mitteilen könnte, was ihn schon seit geraumer Zeit beschäftigte. Also setzte er sich an den Schreibtisch, nahm sich Stift und Papier zur Hand und begann zu schreiben.


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09.05.2009 19:02
#488 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Nachdem er damit fertig war, steckte er das Din A4 Blatt in einen Umschlag und legte ihn auf den Wohnzimmertisch. Nun blieb nur noch die Frage, wie er ihr den zukommen lassen sollte. Persönlich geben schied schon mal generell aus, also wie sonst? Er beschloss dann noch etwas darüber nachzudenken und machte sich stattdessen daran weiter seine Sachen zu packen. Denn schlafen konnte er einfach nicht, auch wenn er wusste, dass er morgen eine lange Fahrt vor sich hätte und ausgeruht sein müsste. Erstmal nur das Nötigste, den Rest würde er dann von der Schweiz aus erledigen. Schliesslich musste er ja vorher auch erstmal seine Wohnung auflösen. Denn er hatte nicht vor nochmal wieder zu kommen.
Als er gerade den letzten Koffer in den Flur stellte, klingelte es an der Türe. Wenn das jetzt schon wieder dieser Koch ist, gibt́s Ärger! Dachte er, riss die Türe auf und sagte etwas lauter: Boah! Verpiss dich endlich und werd...” Er brach seinen Satz abrupt ab, als er sah, dass Kati vor ihm stand und stöhnte. “Was willst du denn schon wieder hier? Ich hab keine Zeit!” motzte er sie an. Doch von der jungen Frau kam: “Ich hab nochmal mit Gretchen... ”Er ließ sie gar nicht erst aussprechen, weil er davon einfach nichts mehr hören wollte. “Da gibt́s nix mehr zu reden! Und jetzt geh!” foderte der Oberarzt und wollte die Türe schließen. Jedoch tat sie ihm den Gefallen wiedermal nicht und trat einfach ein. “Aber...” Weiter sprach sie nicht, weil sie die Koffer entdeckte. “Du verreist?” fragte sie ungläubig und deutete auf das Gepäck. “So ähnlich.” kam von Marc nur, während er seinen Laptop von den Kabeln befreite. “Wie so ähnlich?” fragte sie wieder und trat an ihn ran. Dabei entdeckte sie die Bröschüre einer Klinik und eine ausgedruckte Route. “Bellevue Kliniken Zürich? Das ist aber jetzt nicht das was ich denke, oder?” Nachdem sie keine Antwort auf ihre Frage bekam, ging sie auf ihn zu und fragte erneut: “Du willst abhauen? Meinst du das ist die Lösung?” “Wie du siehst hab ich noch zu tun, also geh!” gab er ihr daraufhin nur zur Antwort. “Nein! Das werde ich nicht tun! Gretchen...” weiter kam sie nicht. “Ich hab dir eben schonmal gesagt lass gut sein!” Kati schüttelte nur ungläubig mit dem Kopf. “Warum macht ihr es euch so schwer? Ich versteh euch beide nicht! Echt!” Marc stöhnte kurz und erwiederte: “Es geht dich zwar eigentlich nix an, aber ich hab dieses Angebot schon länger und ich hätte sowieso angenommen!” “Nein! Das glaub ich dir nicht! Du hättest nicht angenommen, wenn das heute Abend anders gelaufen wäre!” sagte Kati.


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09.05.2009 20:23
#489 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Wen interssiert́s?!” gab der Oberarzt gleichgültig zurück. “Ich kann verstehen, dass du en...sauer bist, aber damit machst du es auch nicht besser! Im Gegenteil!!” versuchte sie ihn davon zu überzeugen zu bleiben. Doch Marćs Entschluss stand fest. Er ging ins Wohnzimmer, nahm den Brief und drückte ihn Kati in die Hand. “Hier...geb den Gretchen...aber erst wenn ich weg bin!” sagte er, nachdem sie ihn fragend ansah. Sie wollte noch etwas sagen, aber er schob sie mit den Worten: “Und jetzt geh!” zur Türe raus und machte ihr diese anschliessend vor der Nase zu.
“Das darf doch wohl echt nicht wahrsein...” murmelte sie vor sich her, während sie sich den Umschlag in ihren Händen besah. Sie klopfte noch einmal und bat ihn erneut zu öffnen, aber er zeigte keinerlei Reaktion. Nachdem sie noch ein paar mal geklopft und gerufen hatte, gab sie dann irgendwann auf und ging nach unten. Einen Moment überlegte sie, ob sie Gretchen den Brief vorher schon geben sollte. Aber dann dachte sie sich: Was soll das bringen? Sie würde es eh wieder abtuen oder nix davon wissen wollen. Also akzeptierte sie Marćs Entscheidung und fuhr nach Hause. Nachdem er soweit alles zusammen gepackt hatte, ging der Oberarzt dann auch ins Bett. Jedoch war an Schlaf in dieser Nacht nicht zu denken. Deshalb stand er irgendwann auf, öffnete das Fenster, rauchte eine Zigarette und schaute in den Nachthimmel. Auch Gretchen wälzte sich von eine Seite auf die andere, bis sie schliesslich aufgab. Die junge Ärztin stand auf, nahm sich ihren MP3-Player aus der Nachttischschublade und setzte sich auf ihre Fensterbank. Dabei schaute sie in den Himmel. Die Sterne leuchteten in dieser Nacht besonders hell und sie sah einen nach dem anderen aufblitzen.


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09.05.2009 21:58
#490 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Wieso muss alles immer so kompliziert sein? Andere Paare begegnen sich doch auch nur einmal und wissen direkt der oder die ist es! Wieso kann das bei mir nicht so sein? Ich steh sprichwörtlich zwischen zwei Stühlen und weis einfach nicht auf welchen ich mich setzen soll! Der eine sieht gemütlich aus, aber ich weis nicht, ob er nicht zusammenkracht, wenn ich mich darauf setze und der andere...von dem weis ich, dass er sicher ist, aber mehr ist da auch leider Gottes nicht! Oh Gott! Was für ein blöder Vergleich! Ändert aber leider auch nichts an meiner Situation! Das Lied http://www.youtube.com/watch?v=cFOAHZ9U6c0 lief an. Dabei kamen ihr die ganzen Erinnerungen wieder ins Gedächtnis. Die ganzen schönen Momente, die sie mit Marc zusammen hatte. Dabei lächelte sie. Aber auch die ganzen, die ihr unendlich weh getan haben und ihr kamen ohne, dass sie es steuern konnte die Tränen. Was hat Kati damit gemeint: Marc und ich wären quit? Selbst wenn, es ist so viel passiert, dass man das nicht einfach so bei Seite schieben kann, uns alles auf Anfang stellt. Das geht einfach nicht! Sie denkt es wäre so einfach für mich, dabei fällt mir es mir alles andere als leicht! Und Marc? Er kreutzt einfach hier auf und bittet mich um Verzeihung, aber das geht einfach nicht nach allem was war! Dazu ist es einfach zu spät! Auch wenn das ausser mir keiner sehen will und verstehen kann was ich tue, aber das Leben ist nunmal kein Märchen und es gibt auch keinen Prinzen, der auf seinem Schimmel angeritten kommt, die Prinzessin aus dem Turm befreit oder dich wachküsst! Das hier ist die Realtität und man muss es halt so nehmen wie es kommt! “That́s life!” sagt man doch immer und der Spruch hat irgendwie was wahres an sich! Deshalb werd ich Alex auch morgen heiraten. Ich bin kein Kind mehr! Sondern eine erwachsene Frau Anfang 30 und ich muss auch an die Zukunft denken und die gibt es für Marc und mich nunmal nicht! Traurig aber wahr! Ich kann nicht mein Leben lang hinter einem Traum her jagen, der sowieso nie Wirklichkeit wird... Sie dachte noch eine Weile nach und entschied sich schliesslich doch dazu nochmal zu versuchen etwas Schlaf zu bekommen. Immerhin ist morgen mein grosser Tag und da ist es glaub ich nicht sehr förderlich wenn ich Ringe unter den Augen hab. Dachte und schloss die Augen. Marc ging irgendwann in der Nacht auch schlafen. Immerhin hatte er morgen eine fast 8 stündige Fahrt vor sich und da müsste er fit sein.


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09.05.2009 22:43
#491 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Margarethe! Du musst aufstehen!” sagte Bärbel am nächsten Morgen, nachdem sie in Gretcheńs Zimmer gestürmt war. “Noch 5 Minuten...” murmelte die junge Ärztin und drehte sich wieder rum. “Nix da! Heute ist doch euer grosser Tag!” weckte ihre Mutter sie erneut und zog ihr nachdem sie keine Reaktion zeigte einfach die Bettdecke weg. “Och Mama.” jammerte sie. Doch Bärbel liess nicht locker und “quälte” sie solange, bis Gretchen schliesslich aufgab und freiwillig aufstand. Anschliessend ging sie ins Bad, um zu duschen. Oh Schreck! Wie seh ich denn aus? Dachte sie als sie in den Spiegel schaute und die Augenränder entdeckte. Hoffentlich bekommt man das mit Make-Up wieder weg! Nachdem sie aus der Dusche gestiegen war, zog sie sich etwas über und ging runter. “Iss doch was.” sagte Frau Haase. Aber das bekam die junge Blonde garnicht mit, weil sie vollkommen in Gedanken versunken war. Hoffentlich kommt Kati heute...sie schien mir gestern doch ziemlich sauer zu sein...Aber was ist dann mit meinem Brautkleid? Mist! Während Gretchen vergebens auf ihre Freundin wartete, war die unterwegs zu Alex. Es müsste doch irgendeine Möglichkeit geben diesen Wahnsinn zu verhindern, hoffte sie und klingelte an der Türe. Der Chirurg war an diesem besonderen Tag auch schon lange wach und war gerade dabei sich anzuziehen. Ausserdem hatte er auch die halbe Nacht kein Auge zugetan, weil er sich ebenfalls Gedanken darüber machte, ob Gretchen ihn wirklich heiraten wollte. “Kati? Gretchen ist nicht da, die ist...” sagte er als er sie vor der Türe erblickte. Doch die junge Frau unterbrach ihn und meinte: “Zu ihr wollte ich nicht. Hast du mal kurz Zeit.” Alex sah sie zwar verwundert an, bat sie aber dennoch einzutreten. “Klar! Komm rein!” “Danke.” sagte sie kurz und nahm im Wohnzimmer auf der Couch Platz. “Auch einen Kaffee?” fragte er sie. Doch Kati lehnte dankend ab und bat ihn sich zu setzen. Bevor sie etwas sagen konnte fragte er: “Ich hab da sowieso mal ne Frage an dich...” “Schiess los!” “Warum magst du mich eigentlich nicht?”


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09.05.2009 23:25
#492 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Sie sah ihn erstaunt an und Dr. Koch fügte noch hinzu: “Ja. Irgeneinen Grund muss es ja geben, dass du dich so gegen diese Hochzeit wehrst!” Die junge Frau atmete einmal tief durch und begann dann: “Pass auf Alex! Dass ich gegen diese Hochzeit bin, hat nichts damit zu tun, dass ich dich nicht leiden kann. Aber es ist einfach so, dass ich denke, dass Gretchen einen Fehler macht wenn sie das tut.” “Aber warum? Ich liebe sie über alles und würde ihr nie etwas antun.” kam von dem Chirurgen erstaunt. “Ja. Das weis ich, aber das ist genau der Punkt! Hmmm...wie soll ich dir das jetzt sagen?” Dann fiel ihr aber nach einiger Zeit doch noch etwas ein: “Weist du...auch wenn du sie heute heiratest oder (sie deutete auf seine Verletzungen) du Marc noch so oft eins auf die Schnautze gibt́s...es wird nichts an der Situation ändern, dass der Fensterplatz, sowie Gretchen immer sagt in ihrem Herzen halt besetzt bleibt!” Nun war es raus und sie wartete gespannt auf seine Reaktion. Sie sah ihn an und merkte, dass er nachdenklich wirkte. “Aber wieso hat sie mir das nie gesagt? Ich mein...wir haben gestern nach der Sache noch geredet und sie hat mir versichert...” weiter kam er nicht, denn Kati unterbrach ihn: “Ja...das sagt sie und das redet sie sich vielleicht auch sogar selbst ein, aber so ist es nicht, glaub mir. Selbst wenn ihr heute heiratet, irgendwas wird immer zwischen euch stehen!”


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10.05.2009 02:53
#493 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Das musste er erstmal sacken lassen. Deshalb herrschte auch einige Zeit Schweigen. “Und was soll ich jetzt deiner Meinung nach tun?” fragte er schliesslich schon ein bisschen verzweifelt. “Dir nochmal ganz genau überlegen, ob du sie unter diesen Umständen überhaupt heiraten willst.” gab sie daraufhin nur zur Antwort. Alex sah kurz zu ihr hoch und meinte: “Weis Gretchen, dass du hier bist? Ich nehme doch mal an nein, oder?” Die junge Frau schüttelte mit dem Kopf. “Nein. Weis sie nicht, aber glaub mir es ist besser so.” Nachdem er nur eine Weile da gesessen und geschwiegen hatte, verabschiedete sich Kati dann auch. Dr. Koch stand auf und brachte sie zur Türe. “Ja. Dann dank ich dir für deine Ehrlichkeit.” Mehr konnte er in diesem Moment nicht sagen, weil ihm tausende von Gedanken durch den Kopf gingen. “Gerngeschehen. Und denk mal drüber nach.” sagte sie noch und verschwand anschliessend.
Währenddessen lief Gretchen wie von einer Tarantel gestochen von Ecke zu Ecke. Schon viertel nach 8! Sie kommt bestimmt nicht! Und was mach ich dann? Und der Frisör war auch noch nicht hier! Warum kann bei mir nicht einmal was glatt gehen?? “Margartehe! Setz dich doch und sei nicht so nervös!” erinnerte sie Bärbel plötzlich. Ha! Die hat gut Reden! Dachte sie und lief weiterhin ungeduldig hin und her.
Alex sass noch immer auf dem Sofa und dachte nach über das was Kati da gesagt hatte. Könnte er wirklich mit dem Gedanken leben, nie der Einzige zu sein? Was wäre wenn sie ihn erneut betrügen würde? Immerhin hatte sie es schon zweimal getan...da würde es sicher auch noch öfter passieren! Konnte er ihr überhaupt ein zweites Mal verzeihen? Beim ersten Mal, das war schon ein Schock für ihn gewesen, aber da war sie wenigstens ehrlich gewesen und hatte es ihm selbst gesagt, aber diesmal??? Er wusste in dem Moment nicht auf wen er am meisten Hass hatte: Marc...Weil er sie immer wieder ins Bett zerrte und anschliessend wie ein benutzes Taschentuch weg zu schmeissen schien? Gretchen...Weil sie immer wieder auf ihn reinfiel? Oder zu guter letzt sogar auf sich selbst...Weil er so blöd war ihr damals zu verzeihen und ihr erneut sein Vertrauen geschenkt hatte? Nach langem hin und her überlegen stand er dann schliesslich auf und ging zur Türe.


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10.05.2009 11:19
#494 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten
Gott sei Dank! Da ist sie ja! Dachte Gretchen, als sie Kati vom Küchenfenster aus entdeckte. Sie lief sofort zur Türe und wollte ihre Freundin erstmal begrüssen. “Da bist du ja! Ich hab schon gewartet!” sagte sie und wollte sie umarmen, so wie sonst auch immer. Aber die junge Frau wich zurück und meinte nur: “Jetzt bin ich ja da! Hier...dein Kleid!” Sie IST noch sauer! Scheisse! Das sind keine guten Vorraussetzungen für eine harmonische Hochzeit! Dachte die junge Ärztin und nahm ihr Brautkleid entgegen. Nachdem die beiden dann oben in ihrem Zimmer waren und Kati immernoch mehr als abweisend zu ihr war, beschloss Gretchen sie darauf anzusprechen. “Es tut mir leid wegen gestern...” kam von der jungen Ärztin plötzlich leise. “Bei mir musst du dich nicht entschuldigen. Du...” weiter kam ihre Freundin nicht, denn Gretchen fiel ihr ins Wort: “Doch! Muss ich! Ich wollte dich nicht so anschnauzen...du kannst ja nix dafür! Ich bin nur halt einfach so...” Sie sprach nicht weiter, weil sie diesen Gefühlszustand selbst nicht so genau beschreiben konnte. “Spar dir das lieber für jemanden anderen auf!” kam nach einiger Zeit von ihrer Freundin nur kurz angebunden, während sie den Reissverschluss des Kleides zuzog. Nachdem die junge Blonde sie fragend ansah, nahm Kati den Umschlag aus der Tasche und gab ihn Gretchen. Was ist denn das? Dachte sie und sah ihre Freundin nur erstaunt an.


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10.05.2009 12:07
#495 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Was ist das?” fragte sie dann nach einiger Zeit, als sie den Umschlag noch immer in den Händen hielt. “Auch wenn es wahrscheinlich schon zu spät ist...aber das solltest du dir mal durchlesen....vielleicht wirst du dann ja wieder klar im Kopf!” kam von Kati daraufhin nur. Wie meint sie das? Ich versteh echt garnix mehr! Sie wollte noch etwas sagen, aber da merkte die junge Ärztin, dass ihre Freundin einfach das Zimmer verlassen hatte. Wo will sie denn jetzt hin? Fragte sie sich und rannte ihr schnell hinterher. Unten an der Türe fing sie sie dann gerade noch so ab. “Wo willst du denn jetzt schon wieder hin?” fragte Gretchen. “Ich muss noch mal weg!” meinte Kati und ging zu ihrem Wagen. “Ja...aber die Hochzeit!” rief die junge Ärztin ihr noch hinterher, bekam aber keine Antwort darauf.
Hmmm...wenn sie es mir nicht sagt, dann werd ich es wohl selbst herrausfinden müssen...dachte sie und besah sich den Umschlag, den sie immer wieder leicht auf ihre Handfläche schlug. Schliesslich endschied sie sich dann dazu nach oben in ihr Zimmer zu gehen, um den Brief oder was auch immer das war zu lesen. Dort angekommen liess sie sich auf́s Bett fallen und schaute sich den weissen Umschlag noch ein letztes Mal an, bevor sie ihn öffnete. Auf dem Umschlag stand nichts und ansonsten war kein Anhaltspunkt zu finden, woher er stammte. Von wem der wohl ist? Aber ich werd́s ja gleich erfahren...dachte sie, während sie das Din A4 Blatt herrausnahm und aus einanderfaltete. Schliesslich fing sie dann an zu lesen.

Fortsetung folgt.....


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10.05.2009 20:57
#496 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

http://www.youtube.com/watch?v=KpeC5myjtQE

Du weist ich bin kein Mann grosser Worte, aber einige Dinge möchte ich dir schon auf diesem Wege sagen...
“Das Leben ist kein Spiel!” Diesen Satz hats du mir an den Kopf geschmissen. Aber ich kann dir sagen, das Leben ist ein Spiel!!!
Man hat dabei jedoch die Karten immer selbst in der Hand und bestimmt wohin einen der nächste Zug führt. Irgendwann kommt man jedoch an einem Punkt an, an dem man alles auf eine Karte setzen muss...und dann heisst es alles oder nichts!
Ich hab alles auf eine Karte gesetzt.. und das Spiel verloren...Da meine Herzdame mir nicht sonderlich viel Glück gebracht hat, ziehe ich nun den Joker.
Ich werde irgendwo ein neues Spiel beginnen und das ohne dich!
Ich will nicht, dass du denkst ich wäre ein schlechter Verlierer. Deshalb wünsch ich dir für deine Zukunft viel Glück und dass du das findest, wonach du immer gesucht hast...

Marc


Eine ganze Zeit lang lag sie einfach nur auf ihrem Bett und starrte auf die handgeschriebenen Worte auf dem Papier. Während sie das alles gelesen hatte kamen ihr unweigerlich die Tränen und tropfen auf das Blatt. Das geht doch nicht...das kann er doch nicht machen...verdammt nochmal! Nochmal las sie sich das was da stand durch und konnte es immer noch nicht begreifen.
Währendessen trug Marc seine Koffer nach unten. Als er den letzten aus der Wohnung holte, blieb er einige Zeit an der Türe stehen und sah sich nochmal um. Nochmal ließ er die letzten Monate Revue passieren. Auch wenn es ihm schwer fiel das alles hinter sich zu lassen, aber ein Neuanfang wäre das Beste...Für alle! Nach einiger Zeit schloss er dann die Türe endgültig hinter sich.


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10.05.2009 23:16
#497 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Was soll ich denn jetzt tun? Ich... Sie wurde von ihrer Mutter aus ihren Gedanken gerissen: “Margarethe...der Friseur ist da!” Sie sah sie an und bemerkte die Tränen in ihren Augen. “Was ist denn passiert?” fragte die alte Frau besorgt. “Schon gut Mama. Das ist nur die Aufregung. Komme sofort.” entgegnete sie schnell und liess den Brief verschwinden, bevor sie nach unten ging. Dort begrüsste sie den jungen Mann und nannte ihm ihre Wunschvorstellung für die Frisur. Die Haare sollten zum grössten Teil offen bleiben, lediglich ein paar Klammern sollten den Schleier halten. “Du siehst bezaubernd aus Kind!” meinte Bärbel sofort als sie ins Bad kam. “Danke Mama.” erwiederte Gretchen nur kurz und war dabei teilweise immer noch in Gedanken.
“Was willst du denn schon wieder hier?” fragte Marc äusserst unfreundlich, als Alex vor ihm stand, während er den letzten Koffer in seinem Kofferraum verstaute. “Ich wollte dir auch eigentlich nur sagen, dass ich Gretchen nicht heiraten werde...” kam von Dr. Koch daraufhin nur. Der Oberarzt zeigte keinerlei Reaktion daraufhin und knallte stattdessen die Kofferraumklappe zu. “Hast du gehört?...Du hast gewonnen!” sagte Alex daraufhin etwas lauter. “Und jetzt? Soll ich jetzt vor Freude heulen oder was?” gab Marc ihm zur Antwort und stieg in seinen Wagen. Dr. Koch wurde daraufhin wütend. Da hatte er erst versucht ihm Gretchen weg zu nehmen und jetzt ging es ihm am Arsch vorbei! “Du bist so ein Arsch! Erst ne Beziehung kaputt machen und jetzt einfach verpissen! Das kannst du!” Marc grinste ihn kurz an: “Ich bin doch hier, wie kann ich dann weg sein?!” und wollte die Autotüre schliessen. Doch Dr. Koch hielt ihn davon ab und meinte: “Kannst du auch mal bei der Sache bleiben?!” Dr. Meier zog die Türe nun endgültig zu und erwiederte: “Ich bin nur bei einer Sache immer dabei.” Anschliessend startete er den Motor, brauste davon und ließ Dr. Koch in einer Staubwolke zurück.


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10.05.2009 23:51
#498 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Auch wenn Marc nun wahrscheinlich weg wäre, wollte er Gretchen unter diesen Umständen trotzdem nicht heiraten. Deshalb fuhr er zu ihr nach Hause, um ihr genau das zu sagen. Jedoch hatte er wenig Glück und alle waren schon weg.
Wo bleibt der denn? Dachte Gretchen und lief auf der Dachterasse des Penthouses nervös hin und her. Und Kati ist auch noch nicht da! Ich spüre es jetzt schon...das ganze wird in einer Katastrophe enden und dabei wollte ich doch nichts weiter, als ein bisschen Geborgenheit! “Wo ist denn dein Alex?” fragte Kati, die plötzlich unverhofft hinter ihr stand. Die junge Ärztin konnte nicht anders, als ihr erstmal in die Arme zu fallen. “Du bist doch gekommen!” Mehr brachte sie in dem Moment nicht über ihre Lippen. “Ich hab dir versprochen deine Trauzeugin zu sein, als komm ich auch. Schliesslich stehe ich immer zu meinem Wort!” erwiederte ihr die junge Frau nur und sah sich dabei wieder nach dem Bräutigam um. Ob er das was sie ihm eben gesagt hatte doch noch einmal durch den Kopf gehen lassen hatte? Und wenigstens er so vernümpftig wäre und diese Hochzeit stoppen würde? Fragte sie sich. Warum kommt er denn nicht? Ob es was mit der Sache gestern zu tun hatte? Dann kam ihr wieder der Brief in den Sinn, den sie eben gelesen hatte und sie fragte sich: Will ich überhaupt noch, dass er kommt? Will ich das alles eigentlich hier? Sie überlegte kurz und plötzlich legte sich ein Schalter bei ihr um und sie sah nun ganz klar vor Augen, was sie wirklich wollte! Ich hätte ihn aufhalten sollen! Stattdessen steh ich hier und... Sie hob den Rock ihres Kleides ein Stück hoch und wollte gerade zurück nach unten, als Kati sie vor dem Aufzug aufhielt. “Wo willst du denn jetzt hin?” fragte sie sie und hielt sie von hinten am Arm fest. “Ich hab noch was zu klären.” kam von Gretchen daraufhin nur und wollte weiter. Doch ihre Freundin hielt sie erneut zurück und fragte: “Du hast den Brief also gelesen?” “Ja! Und du hattest Recht! Und jetzt lass mich gehen, damit ich ihn aufhalten kann!” meinte Gretchen dann ziemlich energisch. Doch Kati hielt sie erneut zurück und erwiederte: “Gretchen...dazu ist es zu spät! Er müsste schon seit einer halben Stunde unterwegs sein...” Nein! Das kann nicht sein! Das DARF einfach nicht sein! Tränen liefen ihr die Wangen runter.


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11.05.2009 00:30
#499 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Warum hast du mir nicht vorher etwas gesagt...dann hätte ich...” warf die junge Blonde hier schliesslich vor. Doch ihre Freundin wehrte sich und entgegnete: “Meinst du nicht diese Erkenntnis käme ein bisschen spät! Gestern wäre deine Chance gewesen! Jetzt ist der Zug abgefahren!” Sie hat Recht! Ich dumme Kuh! Am liebsten hätte sie sich in dem Moment selbst für ihre eigene Dummheit geohrfeigt! Stattdessen liess sich völlig verzweifelt an der Wand zu Boden gleiten. Kati merkte das ebenfalls, hockte sich zu ihr runter und nahm sie in den Arm. Obwohl sie ja eigentlich noch sauer auf ihre Freundin war, versuchte sie sie so gut es ging zu trösten. “Was stand denn in dem Brief? Wenn ich fragen darf?” wollte sie schliesslich wissen. “Hier...lies selbst.” erwiederte Gretchen und zog den Umschlag aus ihrer Tasche. “Du hast ihn dabei?” fragte Kati ungläubig und nahm ihn aus dem Umschlag. Die junge Ärztin nickte nur stumm und schlurzte vor sich her. “Oh!” kam von ihrer Freundin nur nachdem sie sich alles durchgelesen hatte. “Ich hab alles kaputt gemacht!!” sagte Gretchen unter Tränen. Kati wusste nicht recht, was sie ihr in diesem Moment darauf antworten sollte. Denn wenn sie ehrlich war, hatte sie vollkommen
Recht!
Währendessen hatte sich Marc durch den Verkehr in der Innenstadt gekämpft und fuhr auf die Autobahn. Im Stillen ärgerte er sich immer noch über Alex. Gestern droht der mir noch ich solle Gretchen endlich in Ruhe lassen und fängt anschliessend noch ne Schlägerei an und heute kommt er und will sie mir quasi auf Silbertablett servieren?! Hat der sie noch alle? Wusste ja schon immer, dass der nicht ganz dicht ist, aber so gestört? Boah! Bin ich froh, dass ich endlich aus diesem Irrenhaus rauskomme! Dachte er und gab Gas. Denn eigentlich hätte er schon längst unterwegs sein müssen. Aber da er heute Morgen verschlafen hatte, weil er die halbe Nacht nicht pennen konnte, war er nun spät dran. Plötzlich hörte er die weibliche Stimme aus seinem Navi: “Sie überschreiten die zulässige Höchstgeschwindigkeit! Bitte fahren sie langsamer!” Der Oberarzt stöhnte kurz, murmelte vor sich her: “Ja ja. Leck mich...” und gab weiter Vollgas.


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11.05.2009 07:34
#500 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten
Doch nach einiger Zeit und zwei weiteren Warnungen, gab das Gerät schrille Geräusche von sich. “Boah! Das hält ja kein Schwein aus! Scheißteil!!” fluchte er und schaltete das Navi schliesslich aus. Werd den Weg auch so finden! Bin ja keine Frau, die zu doof sind irgendwelche Schilder zu lesen! Dachte er. Auch wenn der Schlafentzug sich so langsam bemerkbar machte und ihm von Zeit zu Zeit die Augen zu fielen, fuhr er weiter wie gehabt und bretterte mit fast 200 Sachen über der Autobahn Richtung Leipzig. Auch wenn das eigentlich Selbstmord war, was er da machte, aber er wollte die verlorene Zeit von heute Morgen unbedngt irgendwie aufholen, egal wie!
“Was soll ich denn jetzt tun?” fragte Gretchen schliesslich völlig verzweifelt, nachdem sie eine ganze Weile vor sich her geschlurzt hatte. “Also ich würde dir raten versuch noch das zu retten, was zu retten ist und sei wenigstens Alex gegenüber ehrlich!” riet Kati ihr daraufhin. Ja! Das muss ich wohl...alles andere wäre unfair! Kurz darauf kam Alex auch schon um die Ecke. Jetzt ist wohl der Moment der Wahrheit gekommen! Aber wie sag ich ihm das bloss? Er liebt mich doch! Sie stand auf und kam auf ihn zu. “Wir müssen reden!” kam es wie aus einem Mund. “Gut. Dann geh ich mal.” sagte Kati, stand auf und ging zurück auf die Terasse.
“Weswegen ich mit dir sprechen wollte...” begann Alex schliesslich zögerlich, nachdem sie sich eine ganze Weile angeschwiegen hatten. Gretchen sah kurz hoch zu ihm in die Augen. Was will er mir sagen? Fragte sie sich und sah ihn erwartungsvoll an.


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