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Dieses Thema hat 1.102 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

22.04.2009 19:19
#376 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Nachdem er sie dann auch noch im OP schickaniert hatte wo er nur konnte, war sie froh, als sie endlich Feierabend hatte und nach Hause konnte. Dort nahm sie sich dann erstmal ihr Tagebuch zur Hand und schrieb sich ihren Frust von der Seele:

Liebes Tagebuch,
MARC MEIER IS BACK!!! Klingt wie ein schlechter Film. Ist aber leider die bittere Realität! Warum musste mich mein Vater auch ausgrechnet wieder in sein Team versetzen? Also ich weis nur eins: Drei Monate halte ich das nicht mit dem aus! Entweder treibt er mich in den Wahnsinn und ich erhänge mich mit einer Mullbinde...oooooder ich bring ihn um! Beinahe hätte ich mich von seiner netten Art mal wieder täuschen lassen und wäre drauf reingefallen! Aber Gott sei Dank hat mir mein Verstand diesmal den richtigen Weg gewiesen. Er ist und bleibt eben ein Arsch und sein kurzer Anflug von Nettigkeit war nur ein kleines Gastspiel! Deswegen brauch ich mir auch keine Vorwürfe zu machen, dass ich seinen Antrag nicht angenommen habe. Lag mit meiner Vermutung von anfang richtig: Wo kein Herz ist kann man auch nix brechen!!!
Ich war echt noch nie so froh endlich Feierabend zu haben...Der ist ja noch schlimmer, als vor ein paar Jahren, als ich in der Klinik angefangen habe! Bin mal gespannt womit er mich morgen wieder quälen will...


Da sie dieser Tag so müde gemacht hatte, schlief sie einfach auf der Couch mit ihrem Tagebuch ein.


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Dornröschen Offline

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23.04.2009 06:45
#377 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Währenddessen sass Marc nach Feierabend ebenfalls auf der Couch und schaute fern. Nach einiger Zeit stand er auf und wollte sich die Packung Zigaretten aus seinem Jacket holen. Dabei fiel ihm der kleine Zettel wieder in die Hand. Er überlegte einen Moment und griff dann zu Telefon, um sich mit Gulia zu verabreden. Die freute sich natürlich, dass sie so schnell etwas von ihm hörte und nahm die Einladung zu ihm zu kommen dementsprechend auch dankend an. Als sie dann nach gut 20 Minuten an seiner Türe klingelte, öffnete er ihr und gab ihr auch gleich zu verstehen, was er von ihr wollte. Gulia ging natürlich direkt auf ein. Marc hatte direkt gemerkt, dass sie “leicht zu haben” ist und das gefiel ihm, nach dem ganzen komplizierten Mist mit Gretchen sichtlich. Deshalb schliefen die beiden dann auch mit einander. Nach dem Sex versuchte er sie dann so schnell wie möglich wieder loszuwerden, wie bei allen anderen zuvor auch. “Wenn du mal wieder Lust hast, kannst du dich ja melden. Hast ja meine Nummer.” sagte ihm noch bevor er die Türe schloss. Anschliessend setzte er sich wieder zurück auf die Couch und schaute mit einer Flasche Bier wieder fern. Es tat einfach nur gut nach langer Zeit mal wieder das Gefühl zu haben die Fäden in der Hand zu haben. Nun bestimmte er wieder wo es lang ging und nicht die Frauen und das beruhigte ihn irgendwie. Auch wenn ihm der Sex mit Gulia nichts bedeutet hatte, beschloss er das so weiter fortzuführen, weil es ihm dabei eindeutig besser ging. Das redete er sich zumindestens ein.

Gretchen wachte am nächsten Morgen auf der Couch auf und dachte schon wieder mit Schrecken an die nächte Schicht. Ich sollte mir vielleicht ne Strichliste machen. Für jeden Tag den ich schadlos hinter mich bringe einen. Wie im Knast! So kann man sich das ja auch ungefähr vorstellen...Demnach wären es also nur noch 90 Tage die ich ihn ertragen müsste. NUR! Das ist in Anbetracht dessen wie er sich zur Zeit aufführt eine halbe Ewigkeit! Dachte sie auf dem Weg in die Klinik. Dort erwartete sie auch schon sofort ihr Oberarzt, um sie erneut zu schikanieren. Da Gretchen weiter versuchte zu kontern, nahm der Streit natürlich kein Ende.
Das ging ein paar Tage so weiter, bis es Gretchen schliesslich reichte! Als Marc sie bei einer OP wieder anmotzte, platzte ihr der Kragen und sie beschloss ihm ordentlich die Meinung zu sagen. “Sag mal Hasenzahn...hat dich dieser Gefässchirurg denn total versaut? Du triffst ja nicht mal mehr mit dem Sauger. So wird dat aber nix mit deiner Prüfung!” So jetzt reicht́s!


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Dornröschen Offline

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23.04.2009 15:22
#378 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Ich sauge da nicht, weils da nix zu saugen gibt! Du hast freie Sicht! Was kann ich dafür, dass sich bei dir anscheinend eine Kurzsichtigkeit entwickelt hat!” Marc wollte sich das natürlich nicht gefallen lassen und motzte sie an: “Das gleiche kann man dann ja wohl auch von dir behaupten oder was hälst du von diesem kleinen Springbrunnen?” Ruhig Gretchen...ruhig...Sie atmete noch mal tief durch und erweiderte dann: “Mein lieber Marc...diese Blutung ist gerade erst aufgetreten. Klipp du das Gefäss und ich sauge VERNÜMPFTIG ab!” Hoffentlich hält er jetzt endlich die Klappe! Doch den Gefallen tat der Oberarzt ihr wie immer nicht: “Sag mal...geht́s noch?! Ich bin hier der Oberarzt und du die Assistentin! VERSTANDEN?!” Nachdem ihn nicht nur Gretchen sondern mittlerweile auch die anderen Anwesenden im OP fragend ansahen, sagte er: “Also gut. Ich klipp das Gefäss und du saugst gefälligst anständig ab!” Geht doch! Dachte sie und hielt den Sauger in die Wunde.
Nach diesen Strapazen brauchte sie erstmal dringend Schokolade. Auch wenn ich eigentlich Diät halten wollte, wegen dem Brautkleid...aber das ist mir jetzt scheiss egal! Eine ihr bekannte Stimme riss sie dann schliesslich aus ihren Gedanken. “Du und deine Schokolade!” sagte Kati, die plötzlich hinter ihr stand. Weil sie in dem Moment so sauer war, sagte sie ohne nachzudenken: “Die brauch ich auch jetzt dringend!” Daraufhin setzte sich ihre Freundin zu ihr und fragte: “Was ist wieder passiert?” Erst in diesem Moment realisierte Gretchen was sie da gerade gesagt hatte. “Och...das übliche halt.” versuchte sie sich schnell raus zu reden. “Aha?! Und was gibt́s sonst noch so neues?” fragte Kati scheinheilig. Nur schlechtes! “Nix besonderes.” “Mann! Bist du heute mal wieder gesprächig!” beschwerte sich ihre Freundin schliesslich nachdem Gretchen nie mehr als ein zwei Wörter rausbrachte. Nein! Ich werd ihr nichts davon sagen, was in den letzten Tagen passiert ist! Das ist nur wieder Öl ins Feuer giessen! “Tschuldigung, aber ich muss dann jetzt auch wieder.” sagte die junge Ärztin und wollte gehen. Doch Kati liess sich nicht so einfach abspeisen und folgte ihr Richtung Eingang. “Gretchen Haase! Ich kenn dich! Du verheimlichst mir irgendwas und das nicht erst seit gestern!” stellte ihre Freundin fest, während sie ihr noch hinterherlief. Warum kann sie mich nicht einfach in Ruhe lassen?! “Kati...ich hab jetzt wirklich keine Zeit, okay? Ein anderes Mal vielleicht...” Die junge Frau wollte gerade noch etwas dazu sagen, als Marc den beiden entgegenkam.


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Dornröschen Offline

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23.04.2009 15:49
#379 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Hasenzahn! Wo bleibst du denn?! Die OP wartet!” motzte er. “Ja ja. Komme schon.” murmelte Gretchen vor sich her. “Ja dann aber ein bisschen zügig wenn ich bitten darf!” Der Oberarzt wollte gerade wieder gehen, als er Kati neben Gretchen erblickte, die zwischen den beiden die ganze Zeit über hin und her geschaut hatte und nicht recht wusste was da zwischen ihnen gerade abging. Erstens dachte Kati Gretchen wäre bei Alex im Team und zweitens kam ihr Marc´s Art extrem merkwürdig vor. Sie überlegte gerade woran das liegen könnte, als sie aus ihren Gedanken gerissen wurde. “Ah! Da ist ja die junge Frau mit den Kopfschmerzen! So schnell sieht man sich wieder! Wenn sie nochmal ein Problem haben, helfe ich ihnen diesmal sehr gerne weiter!” warf Marc plötzlich bissig ein und zwinkerte der jungen Frau zu. Kati gab ihm daraufhin garkeine Antwort und wandte sich ihrer Freundin zu: “Wie ich sehe hast du zu tun!” Dabei fiel ein äusserst misstrauischer Blick zu Marc und anschliessend zu ihrer Freundin. “Wir reden später weiter!” Anschliessend liess sie die beiden stehen. Oh mann! Wie peinlich!! Marc hat sie wiedererkannt! Was denkt der denn jetzt??
“Willst du jetzt noch weiter Löcher in die Luft starren oder auch endlich mal arbeiten?!” riss ihr Oberarzt sie unsanft aus ihren Gedanken. Die junge Ärztin sagte nichts mehr dazu und folgte ihm stattdessen in den OP. Dort führte er seine Schikanen auch weiter, so dass die anderen Anwesenden sich gegenseitig schon ungläubig anschauten. Sabine stand nur wie Pik7 daneben und schaute abwechselnd zwischen den beiden hin und her. Gott sei Dank! Das war die letzte für heute! Dachte Gretchen nach 2 weiteren solchen OP´s, als sie ins Stationszimmer kam, um sich umzuiehen. Eine Woche hab ich schon fast rum! Und ich bin jetzt schon fast am durchdrehen! Wie soll ich denn noch die letzten 81 Tage hinter mich bringen?! Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen als Schwester Sabine dazukam und sie ansprach: “Wissen sie was mit dem Dr. Meier los ist?” fragte sie geraderaus. Nicht wirklich...vielleicht nimmt er an irgend so einem neuen Wettbewerb teil: Wer treibt seine Angestellten am schnellsten in den Wahnsinn? Wenn ja, dann Gratulation! Er hat´s nämlich bald geschafft!!!


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23.04.2009 19:48
#380 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Keine Ahnung.” antwortete Gretchen nur knapp während sie sich weiter umzog. “Also ich finde es ja schon ziemlich merkwürdig, dass er gerade sie...” weiter kam die Schwester nicht, denn die junge Blonde unterbrach sie: “Er kann es halt einfach nicht etragen, dass jemand anderer Meinung ist wie er!” Sabine schaute sie erst mit grossen Augen an und erwiederte dann nur: “Achso....” Kurz darauf kam auch Alex rein. Gretchen und er hatten ausgemacht, dass sie heute nach dem Dienst noch ein paar Erledigungen bezüglich der Hochzeit machen. Die beiden begrüssten sich mit einem Kuss. “Und wie war dein Tag heute?” fragte der Chirurg, weil er sie den ganzen Tag nicht zu Gesicht bekommen hatte. “Frag nich!” maulte sie, nahm ihre Tasche, verabschiedete sich von Sabine und verliess zusammen mit ihrem Freund das Stationszimmer. Während sie über den Flur Richtung Aufzug gingen und sich über die Auswahl der Torten unterhielten, kam ihnen Marc entgegen. Bissig wie immer warf er dazwischen: “Du weist ja Torte macht dick ne? Willst ja schliesslich noch in dein Brautkleid passen!” Also so langsam gehen mir seine blöden Bemerkungen echt auf den Keks! “Marc...es ist doch immer wieder schön zu sehen, dass du so um das Wohl deiner Angestellten besorgt bist!” gab sie ihm mit reichlich Ironie in der Stimme zurück, grinste ihn an und zog anschliessend Alex Richtung Aufzug. “Nur bei besonderen Menschen!” rief Marc ihr noch hinterher, aber das bekam sie schon garnicht mit.
“Jetzt weis ich auch warum du immer so ne schlechte Laune hast.” bemerkte Alex auf der Fahrt zur Konditorei. Und fügte noch hinzu: “Ist der immer so?” “Lass uns nicht mehr darüber reden. Hab jetzt Feierabend und nun kümmern wir uns um die wichtigeren Dinge!” schlug Gretchen vor. Dr. Koch schaute sie zwar kurz ungläubig von der Seite an, sagte aber nichts mehr dazu. Nachdem sie sich dann endlich einig geworden waren, was die Torten für die Hochzeit betrifft, fuhr Alex sie dann wieder nach Hause. Die junge Ärztin wollte nach so einem Tag bloss noch eins: Ein schönes heisses Bad, um endlich mal zu entspannen! Anschliessend ging sie auch sofort ins Bett, um sich morgen dem erneuten Kampf mit ihrem Oberarzt zu stellen.


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Dornröschen Offline

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24.04.2009 06:46
#381 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Es vergingen ein paar Wochen in denen Gretchen versuchte so gut es ging ihrem Oberarzt kontra zu geben. Dabei betete sie jeden Tag, dass sie endlich diese verdammte Facharztprüfung in der Tasche hätte und ihn nicht mehr ertragen müsste. Zwar schleppte sie sich jeden Tag mit Unlust zur Arbeit, aber sie wollte auch nicht aufgeben. Denn das hatte sie schon viel zu oft gemacht.
“Morgen Sabine.” begrüsste Gretchen die Schwester kurz nachdem sie das Stationszimmer betreten hatte und ging direkt im Anschluss zu ihrem Spind. Anschliessend setzte sie sich noch etwas zu Sabine, die sie sofort fragte wie weit sie denn mit Hochzeitsvorbereitungen wären. Noch eher die junge Äzrtin antworten konnte, steckte Marc kurz seinen Kopf durch die Türe und forderte: “Kaffeeklatsch ist später! Visite wartet!” Daraufhin standen beide auf und fogten ihm. Nachdem ihr Oberarzt sie die ganze Zeit über mit seinen blöden Sprüchen bombadiert hatte, reichte es Gretchen dann endgültig. Sie liess die Schikanen war noch bis zum Ende der Visite über sich ergehen, sprach ihn dann aber vor dem letzten Zimmer auf dem Flur darauf an: “Also deiner Meinung nach bin ich fett, hässlich, furchtbar schlecht gekleidet und meine Fähigkeiten grenzen nicht mal ansatzweise an deine! Schon klar! Das ist deine Meinung! Aber vielleicht kannst du dir vorstellen, dass nicht jeder mich soooo schrecklich findet und es wäre in Zukunft wirklich hilfreich für unsere Zusammenarbeit, wenn du mich vor den Patienten nicht als komplett inkompetent darstellst! Das macht denen nämlich Angst!!!” Sie musste sich nach diesen ganzen Tagen einfach mal Luft machen. Als sie dachte, dass von ihm schon garkeine Antwort mehr käme, erwiederte der Oberarzt dann: “So schlecht find ich deine Klamotten garnicht!” Er macht mich wahnsinnig!!! “Grrr!! Du kapierst es einfach nicht!” schnautze sie ihn an und ging erstmal in die Cafeteria.


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Dornröschen Offline

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24.04.2009 07:22
#382 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Dort holte sie sich erstmal eine Tafel Schokolade. Wenn der so weiter macht, pass ich bald wirklich nicht mehr in mein Brautkleid! “Na? Auch Pause?” riss Alex sie dann schliesslich aus ihren Gedanken. “Ja. Gott sei Dank.” “Das hört sich aber nicht gut an.” bemerkte er. Nein! Ganz und garnicht! Möchte mal gerne wissen was den gestochen hat! “Nicht der Rede wert.” gab sie nur knapp zurück. Nachdem von ihrem Freund daraufhin nur ein misstrauisches “Aha?!” kam, fing sie schnell ein neues Thema an und wollte mit ihm erneut über die Hocheit reden. Doch plötzlich ging sein Pieper. “Notfall?” fragte Gretchen. Er nahm ihn raus, schaute drauf und erwiederte erstaunt: “Nein. Dein Vater.” Was er wohl von ihm will? “Ja. Dann lass ihn mal nicht allzu lange warten.” entgegnete die junge Ärztin. Alex stand auf , gab ihr noch einen Kuss und verschwand dann. Vor dem Büro seines Chef́s angekommen, klopfte er kurz an und trat nachdem er herreingerufen wurde ein. “Du wolltest mich sprechen?” Der Professor sah von seinen Unterlagen hoch und erwiederte: “Ja. Setz dich doch bitte.” Nachdem Alex Platz genommen hatte erklärte ihm sein Chef, dass er ihn zu einer Fortbildung angemeldet hätte, die nächste Woche beginnen sollte. “Um das Hotelzimmer und alles weitere hab ich mich schon gekümmert.” fügte er am Schluss noch hinzu. “Hotelzimmer? Wo findet diese Fortbildung denn statt und wie lange dauert sie?” wollte der Chirurg wissen. Franz wollte erst nicht so richtig mit der Sprache raus, reichte ihm aber dann eine Mappe und meinte: “Sie findet in Köln statt und erstreckt sich über ungefähr 7 Wochen.” Dr. Koch nahm die Mappe mit grossen Augen entgegen und erwiederte: “So lange?” “Ich weis, dass der Zeitpunkt nicht gerade passend dafür ist, wegen der Hochzeit und so, aber es wäre wirklich wichtig, dass du daran teilnimmst.” versuchte ihm der Professor zu erklären. Und fügte noch hinzu: “An den Wochenenden kannst du ja nach Hause kommen.” Da ihm sowieso keine andere Wahl blieb stimmte er schliesslich zu und stand auf. Sein Chef deutete auf die Unterlagen in seiner Hand und meinte noch: “Da steht alles drin was du wissen musst.” Alex nickte kurz und verliess das Büro wieder. Wie sollte er das denn jetzt Gretchen erklären? Begeistert wäre sie bestimmt nicht darüber, dass er bei ihrer Facharztprüfung nicht anwesend wäre. Er beschloss dann es ihr in Ruhe heute Abend bei einem guten Essen und einem Glas Wein zu sagen.


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Dornröschen Offline

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24.04.2009 07:49
#383 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Bevor er sie allerdings suchen ging, brachte er in seinem Büro erstmal die Unterlagen weg. Nicht, dass sie sie noch vorher sah und danach fragte. Im Stationszimmer fand er sie dann schliesslich. “Hättest du heute Abend Zeit? Würde gerne nochmal mit dir Essen gehen.” begrüsste er sie und gab ihr einen Kuss. “Gerne. Gibt́s was zu feiern?” fragte sie. “Nein. Einfach nur so.” Dann kann ich endlich mal von dem ganzen Mist hier abschalten. “Okay. Wann?” fragte sie. “Ich hol dich um 7 ab. Ist das okay?” “Ja. Super. Ich freu mich.” sagte sie mit einem lächeln. Anschliessend ging ihr Freund auch schon wieder zurück an ihre Arbeit.
“Kannste mal aufhören vor dich her zu grinsen und dich mal konzetrieren!” motzte Marc sie während der anschliessenden OP wieder an. Gretchen stöhnte kurz und meinte: “Nur weil du chronisch miese Laune hast, musst du das nicht an anderen auslassen!” Die Wortgefechte gingen noch eine Weile so weiter, bis Marc schliesslich forderte: “So jetzt reicht́s!! Vor die Tür! SOFORT!!!” Was soll das denn jetzt schon wieder? Darf man sich jetzt noch nicht mal mehr verteidigen oder was?! Aber bitte! Wenn er es so will! Ich glaube es ist mal an der Zeit, dass einiges geklärt wird! Dachte sie und folgte ihm in den Vorbereitungsraum.
“Was sollte das?” wollte der Oberart wütend wissen, während er sich die Maske abzog. Anstatt ihm eine Antwort auf seine Frage zu geben, erwiederte sie: “Das könnte ich eher dich fragen! Kannst du mir mal sagen was ich dir eigentlich getan hab, dass du mich so behandelst?! Ist es...?” weiter kam sie nicht, denn er unterbrach sie mit wütender Stimme: “Mach deine Arbeit ordentlich und stell dich nicht so doof an, dann ist uns beiden geholfen!” Anschliessend wollte er sich die Hände waschen und wieder reingehen, aber für die junge Ärztin war das Gespräch noch lange nicht zu Ende. Es war an der Zeit sich endlich mal Luft zu machen! “Ich mache meine Arbeit ordentlich und das weist du auch!!” Sie holte kurz Luft und fuhr kurz darauf auch gleich fort: “Dafür, dass du mich vor ein paar Wochen noch heiraten wolltest, findest du mich aber jetzt extrem scheisse! Tut mir leid falls ich dein Ego angekratzt haben sollte, aber wenn ich das ganze jetzt so betrachte, war *Nein* zu sagen die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe!!!” So. Das musste einfach mal raus!


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24.04.2009 08:49
#384 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Erst schwieg Marc und sah sie entsetzt an, aber dann sagte er: “Und es war die schlechteste Entscheidung, die ich je getroffen habe, dich überhaupt zu fragen! Ich litt wohl kurzzeitig unter geistiger Unzurechnungsfähigkeit! Aber glaub mir...sowas wird mir mit Sicherheit nie wieder passieren!!!” Beide standen sich gegenüber und keiner wollte dem anderen was schuldig bleiben. Deshalb warf sie ihm auch noch an den Kopf: “Na hoffentlich!!” “Da kannst du dich drauf verlassen!” Nachdem sie sich so einiges weiteres an den Kopf geschmissen hatten, standen sie sich eine Weile gegenüber. Was habe ich gerade gesagt? Das wollte ich doch eigentlich garnicht...aber er hat mich so wütend mit seiner Art in der letzten Zeit gemacht, dass...dachte sie und sah zu Boden. Auch Marc merkte wohl in diesem Moment, dass er etwas über´s Ziel hinausgeschossen war. Irgendwie bereuten beide was sie da gerade gesagt hatten. Jedoch hinderte sie ihr Stolz daran das zuzugeben. Nach einer Weile löste der Oberarzt dann die peinliche Situtation auf: “Gut...Wenn das dann jetzt geklärt wäre...sollten wir weitermachen. Der Patient ist noch nicht zu!” Anschliessend machte er sich ohne noch etwas zu sagen wieder “OP-tauglich” und ging zurück zum Patienten. Gretchen tat es ihm gleich und folgte ihrem Oberarzt schweigend. Während der ganzen Zeit redeten sie dann kein einziges Wort mehr mit einander und schauten sich auch nicht an.
Nach der OP ging sie in die Umkleide und nahm ihr Tagebuch herraus:

Liebes Tagebuch,
Du kannst mir garnicht glauben, wie froh ich bin, wenn ich in 6 ½ Wochen endlich meine Facharztprüfung habe und ich das hier nicht mehr ertragen muss. Das gerade eben hat mir schon wieder voll und ganz gereicht! Der spinnt doch! Aber ich rede wie immer in Rätseln...also...hab mich gerade während einer OP mit Marc gezofft. Ich weis das ist an sich nichts ungewöhnliches...haben wir ja in den letzten 6 Wochen auch getan, aber diesmal war es richtig heftig. Er hat mich so wütend gemacht, dass ich was gesagt habe, was mir nun im Nachhinein fast leid tut. Er stand mir natürlich in nichts nach und hat auch ordentlich ausgeteilt. Wir haben uns dann soweit hochgeschaukelt bis uns dann anscheinend irgendwann nichts mehr einfiel, was wir dem anderen an den Kopf werfen konnten. Deshalb herrschte auch eine Zeit lang Schweigen. Das war irgendwie ein seltsamer Moment. Er sah das anscheinend genauso, weil er kurz darauf einfach verschwunden ist. Ich hab mich ja schon seit längerem gefragt, warum er plötzlich so drauf ist, aber nach der Nummer heute denke ich weis woran das liegt...zeitlich würde es zusammen passen...Kann mich auch irren, aber ich denke es hat was mit dem Heiratsantrag zu tun. Männer und ihr Ego! Und davon hat Marc ganz schön viel...ich hatte doch heute morgen bei Sabine was gelesen mom...vielleicht bekomm ich ja dann etwas Klarheit...


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24.04.2009 09:29
#385 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten
Sie stand kurz auf und suchte nach der Zeitschrift in der sie den Artikel gefunden hatte. Schliesslich fand sie ihn dann auch.

So da bin ich wieder. Vielleicht verschafft mir das ja etwas Klarheit...

Auch wenn es nach wie vor und vor allem von Männern bestritten wird, aber auch im grössten A**** steckt ein weicher Kern...
So weit so gut...frage mich nur gerade wo der bei Marc sein soll? Hab bis jetzt noch nix davon gemerkt, dass er ein Herz hat, wenn ja dann frag ich mich ernsthaft, wie tief man bohren muss, um das zu finden???...aber da steht noch mehr...

Heisst mit anderen Worten: Auch Männer haben Gefühle, nur vermeiden die meisten von ihnen es tunlichst diese auch zu zeigen, weil es ihren Augen ein Zeichen von Schwäche ist!
Totaler Quatsch! Also wenn er welche hat, was ich also absolut nicht glaube, dann kann er die aber verdammt gut verstecken! Und da sagt man uns Frauen nach, WIR wären kompliziert...Nein! Das ist völlig unmöglich! Ich glaub der Artickel ist für den A****


Sie wollte die Zeitschrift gerade wieder weg packen, als sie noch etwas entdeckte. Obwohl...das könnte interssant sein...

Männer gehen mit Enttäuschungen meistens völlig anders um, als Frauen. Nicht selten kann es daher dazu kommen, dass sie teilweise wieder in alte Gewohnheiten zurückfallen oder gar auf Konfrontation mit ihrem Gegenüber gehen...
Also wenn das wirklich stimmt, was diese Psychologin oder was auch immer die ist, hier schreibt, dann läge ich mit meiner Vermutung nicht so ganz falsch...Die Frage ist nur, was ich verletzt haben soll...denke eher dass es in diesem Fall der Stolz ist. Gefühle? Niemals!!!War wahrscheinlich mal ne neue Erfahrung von ner Frau abgewiesen zu werden und das erträgt sein Ego einfach nicht! Denn bisher sind die ihm ja immer in Scharen hinterhergerannt und er hat sie reihenweise verarscht. So wie jetzt auch wieder. Kein Mensch könnte sich die ganzen Namen der Frauen alle merken, die in den letzten Wochen hier waren und nach Marc gefragt haben. Kam mir ja schon etwas komisch vor, aber wahrscheinlich geniesst er jetzt erstmal wo er geschieden ist seine Freiheit wieder und tobt sich aus...Naja...da kann man nur sagen: Die Frauenwelt hat wieder einen Macho mehr! Die Armen Geschöpfe! Gott sei Dank hab ich ja damit nix mehr am Hut!


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24.04.2009 11:12
#386 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Was liest du denn da schönes?” fragte eine ihr bekannte Stimme hinter ihr. Scheisse Kati! Was will die denn schon wieder hier?! “Och nix.” sagte Gretchen schnell und versuchte die Zeitschrift so unauffällig wie möglich verschwinden zu lassen. “Zeig doch mal!” Die junge Ärztin wollte gerade noch etwas sagen, aber da hatte ihre Freundin schon den Artickel vor Augen. “Harte Schale-weicher Kern...seit wann liest du denn sowas? Ich dachte Alex wäre soo perfekt!” sagte Kati und klang dabei ziemlich sarkastisch. Na toll! Das hat mir jetzt gerade noch gefehlt! “Ist er ja auch!” Ihre Freundin sah sie ungläubig an und erwiederte: “Ja. Und warum liest du dann sowas bitte?!” “Ist mir durch Zufall in die Hände gefallen und jetzt gib her!” sagte Gretchen äusserst zickig und wollte Kati die Zeitschrift aus der Hand reissen. Doch die las schön gemütlich weiter. “Enttäuschungen? Gibt́s da vielleicht was was ich wissen sollte?!” bohrte sie daraufhin weiter. “Nein! Da ist nix!” Schliesslich gelang es der jungen Blonden dann ihr die Zeitung aus der Hand zu nehmen und sie wieder zurück auf den Schreibtisch zu legen. “Was machst du eigentlich hier?” fragte Gretchen dann nach einiger Zeit. “Ich wollte mal sehen was du so machst.” Die junge Ärztin sah sie ungläubig an und entgegnete nur kurz: “Aha?!” während sie sich umzog, weil sie endlich Feierabend hatte. Schliesslich fragte Kati sie dann was sie heute noch vor hätte. “Alex hat mich heute Abend zum Essen eingeladen.” erwiederte sie. “Gut. Dann will ich das JUNGE GLÜCK mal nicht weiter stören.” sagte Kati und verschwand anschliessend.
Sind denn im Moment alle bekloppt?! Muss am Wetter liegen...dachte sie sich während sie nach Hause fuhr. Dort angekommen stieg sie erstmal unter die Dusche und richtete sich anschliessend für den Abend mit ihrem Freund her, auf den sie sich schon die ganze Zeit gefreut hatte. Es ist richtig nett von ihm, dass er mich zum Essen eingeladen hat! Hat bestimmt gemerkt, dass es mir in letzter Zeit nicht so gut ging und will mich ein wenig ablenken. Er ist so aufmerksam...schwärmte sie, während sie sich die Haare hochsteckte und schminkte. Ah! Das wird er sein! Dachte sie und öffnete die Türe. “Bin gleich soweit.” sagte sie, gab ihm einen Kuss und bat ihn auf der Couch Platz zu nehmen.
Nachdem sie sich in dem kleinen italienischen Restaurant einen Tisch gesucht und sich etwas zu Essen bestellt hatten, wirkte Alex auf Gretchen irgendwie nervös. Was ist denn mit ihm los? Ich glaube ich frage ihn einfach mal...Gedacht...getan! “Ist irgendwas?” fragte sie schliesslich vorsichtig und lächelte ihn an. Doch das verging ihr, als er mit der Sprache langsam rausrückte. “Gretchen...ich muss dir was sagen...” Oh Gott! Was kommt denn jetzt?


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24.04.2009 13:59
#387 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Die junge Ärztin schaute ihn nur fragend an. Daraufhin fuhr er fort: “Du weist doch, dass ich heute morgen zu deinem Vater kommen sollte...” “Ja? Und?” “Ich muss ab Montag für 7 Wochen zu einer Fortbildung nach Köln und werde wahrscheinlich nur an den Wochenende vorbeikommen können...” sagte er und wartete auf ihre Reaktion. Die blieb erstmal aus. Denn sie sah ihn nur mit grossen Augen und sagte kein Wort. Das darf doch nicht wahrsein?! Nicht nur, dass ich mich mit meinem Oberarzt rumärgern darf, jetzt soll ich für die nächsten 7 Wochen auch noch eine Wochenendbeziehung führen? Warum bloss??? Da sie immer noch stumm blieb, beschloss Alex sich irgendwie zu verteidigen. “Ich weis, dass der Zeitpunkt dafür nicht gerade passend ist...” Ja allerdings!!! “Aber es geht nicht anders. Dein Vater meinte es wäre wichtig, dass ich daran teilnehme. Ich versuche so oft es geht zu kommen...ich versprechs.” Nun fand auch Gretchen ihre Sprache wieder. “Wenn mein Vater das sagt...dann musst du da wohl hin...” sagte sie mit leider zittriger Stimme. Daraufhin stand der Chirurg auf, kam zu ihr und nahm sie in den Arm. “Es tut mir leid. Gerade jetzt wo du...” Sie unterbrach ihn: “Schon gut. Ich schaff das schon.” Der Abend war somit für beide irgendwie gelaufen. Nach dem Essen, welches die junge Blonde nur kurz angerührt hatte, beschlossen sie dann auch nach Hause zu fahren.
Währenddessen sass Marc mit einer Flasche Bier vor dem Fernseher und dachte über den Tag nach. Wieso war die Situation so eskaliert? Er wollte doch eigentlich Abstand zu Gretchen...aber seitdem sie wieder in seinem Team war, ging das schlecht. Um auf andere Gedanken zu kommen, rief er eine seiner vielen Bekanntschaften an. Nancy war sofort Feuer und Flamme und sagte, dass sie in 10 Minuten bei ihm wäre.


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24.04.2009 15:50
#388 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Die beiden gingen zusammen in eine Bar und amüsierten sich. Es wurde viel getrunken und irgendwann beschloss Marc nach Hause zu gehen. Doch Nancy klebte an ihm wie Kaugummi und folgte ihm kurzerhand in seine Wohnung. Da er sowieso nichts besseres zu tun hatte, nahm er die Gelegenheit war und schlief mit ihr. Anschliessend warf er sie dann wieder raus. “Sehen wir uns später noch?” fragte sie noch an der Türe. “Mal sehen.” kam von dem Oberarzt nur, bevor er die Türe schloss und anschliessend auch ins Bett ging. In den letzten Wochen schien es wirklich so, dass er sein Leben endlich wieder im Griff hatte. Er war wieder ein freier Mann und konnte tun und lassen was und mit wem er wollte.
Vor ihrer Wohnung angekommen, gab Gretchen ihrem Freund noch einen kurzen Kuss und schloss anschliessend die Türe. Sie wollte nur noch allein sein, auch wenn sie wusste, dass sie ihn die nächsten 7 Wochen kaum noch zu Gesicht bekäme. Warum bin ich eigentlich so fies zu ihm gewesen? Er kann doch eigentlich nichts dafür, dass... überlegte sie dann und beschloss in den Tagen vor seiner Abreise noch jede freie Minute mit ihm zu verbringen. Nach dem Dienst holte er sie ab und unternahmen viel gemeinsam. Leider kam der Montag schneller als erwartet. Alex hatte die letzte Nacht vor seiner Abreise nach Köln noch bei Gretchen verbracht. Am nächsten Morgen standen sie dann auf und frühstückten noch gemeinsam, bevor Dr. Koch endgültig los musste. “Wenn ich es schaffe, bin ich Freitag Abend wieder bei dir und dann machen wir uns ein richtig schönes Wochenende...versprochen.” sagte er, nachdem er sah, dass sie bei der Verabschiedung den Tränen nahe war. Sie nickte nur stumm, gab ihm noch einen langen Kuss und ging dann wieder in ihre Wohnung. Nach einiger Zeit schaute sie dann auf ihre Uhr und bemerkte, dass ihr Dienst schon vor 5 Minuten angefangen hatte. Scheisse! Und ich bin nicht mal angezogen! Sie war gerade dabei in ihre Klamotten zu springen als ihr Handy schon klingelte. Das ist bestimmt Marc! Oh Gott! Da kann ich mich ja schon wieder auf was gefasst machen!


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24.04.2009 17:21
#389 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Nachdem sie abgenommen, meldete sich aber nicht Marc sondern Schwester Sabine am anderen Ende.
Sabine: Frau Doktor...wo bleiben sie denn? Dr. Meier wartet schon auf sie!
Gretchen: Ja. Ich weis. Ich komme sofort.
Nachdem sie aufgelegt hatte, lief sie schnell zu ihrem Wagen, der heute aber wohl einige Anlaufschwierigkeiten hatte. Auch das noch! Und was mach ich jetzt? Sie versuchte noch ein paar mal zu starten, aber nichts passierte. Also blieb ihr nichts anderes übrig als den Bus zu nehmen, wodurch sie noch später als ohnehin schon in der Klinik ankam. Das machte sich natürlich sofort wieder an Marćs Laune bemerkbar. “Sag mal Hasenzahn...wie genau definierst du eigentlich sofort?” fragte er äusserst bissig, als er ins Stationszimmer kam und sie sich gerade umgezogen hatte. “Ja tschuldigung. Mein Auto ist nicht angesprungen.” sagte sie kleinlaut während sie ihm auf dem Flur zur Visite folgte. Gabi, die eigentlich Nico suchen wollte, um ihn zu fragen, ob sie heute Abend was gemeinsam unternehmen, bekam das “Gespräch” der beiden mit und beobachtete besonders Marc dabei. Ihr war schon seit längerem aufgefallen, dass mit ihm etwas nicht stimmte, da sie die ganze Sache nun auch mit anderen Augen sah. “Ach! Nennt man das jetzt neuerdings so!” erwiederte ihr der Oberarzt ironisch. Was soll das denn jetzt schon wieder?! Was kann ich dafür wenn mein Wagen streikt! “Musst mir ja nicht glauben!” zickte sie ihn an. “Tu ich auch nicht! Hattest bestimmt wieder was besseres zu tun!” meinte Marc. “Erstens geht dich das garnichts an! Und zweitens...die Patienten warten!” entgegente sie und ging ins erste Zimmer. Nach der Visite war Gretchen mal wieder völlig fertig. Ich war schon lange keine Babýs mehr gucken...die beruhigen mich immer am besten. Dachte sie und machte sich auf den Weg in die Gyn. Eine ganze Weile war sie völlig abgelenkt als sie die kleinen Wesen in ihren Betten lagen sah, wie sie friedlich schliefen.
“Haben sie sich mal gefragt, warum er das macht.” riss sie plötzlich eine bekannte Stimme aus ihren Gedanken.


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24.04.2009 18:39
#390 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Seit wann redet die mit mir und was meint die? Fragte die junge Ärztin sich, als sie hörte das es Gabi war. “Wovon zum Teufel reden sie da?” fragte Gretchen erstaunt nachdem sie sich umgedreht hatte. “Erinnern sie sich noch an unser Gespräch, dass wir damals hatten?” fragte Gabi sie schliesslich. Was soll das denn werden wenńs fertig ist?! Ich hab mich geändert und will in Zukunft nett sein oder was? “Dunkel. Wieso?” wollte Gretchen erstaunt wissen. “Wissen sie...sie hatten Recht mit dem was sie da gesagt haben...was Marćs Verhalten Frauen gegenüber betrifft.” erwiederte ihr die Schwester. “Ja und? Was hat das jetzt mit mir zu tun?” Solangsam wurde es der jungen Blonden zu viel und sie war drauf und dran einfach zu gehen. Ich bin hier hin gekommen, um zu entspannen und nicht um mich noch mehr aufzuregen! “Viel. Ich weis von dem Antrag.” sagte Gabi schliesslich. Sie hatte nämlich vor ein paar Tagen den Ring "zufällig" in der Schreibtischschublade ihres Ex-Mannes entdeckt und konnte sich denken, dass der nur für eine Person bestimmt gewesen sein könnte. Woher soll sie das bitteschön wissen? Die blufft doch! “Ich wüsste nicht was sie das anginge.” erwiederte die junge Ärztin daraufhin und wollte gehen. Doch die Schwester hielt sie nochmal zurück und meinte: “Ich habe lange Zeit versucht die “Königin” zu werden und hab dabei nicht gemerkt, dass es die schon längst gibt. Geben sie nicht so schnell auf. Sie sind schon so weit gekommen...weiter als ich es je zu hoffen gewagt hätte...” Ich glaub die Scheidung oder was auch immer ist der zu Kopf gestiegen! “Ja...wie auch immer...ich muss dann auch mal wieder.” sagte die junge Blonde. “Denken sie mal drüber nach.” erwiederte Gabi, als sie schon fast aus dem Säuglingszimmer war und kümmerte sich anschliessend wieder um die Babýs. Grassiert hier in der Klinik irgendwie so ne ansteckende Krankheit, von der ich nix weis oder was? Dass die hier plötzlich alle so einen Schwachsinn von sich geben! Und woher soll die bitte was von dem Heiratsantrag wissen? Das hat doch garkeiner mitbekommen! Oh man! Bin ich froh, wenn ich endlich meine Facharztprüfung hab!!!


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24.04.2009 19:46
#391 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Als sie dann am Abend zu Hause auf der Couch sass, klingelte das Telefon und sie nahm ab.
Gretchen: Haase.
Alex: Hallo mein Schatz! Wie geht́s dir?
Ich dreh bald durch!
Gretchen: Ganz gut und dir?
Alex: Bis auf die Tatsache, dass ich dich bereits jetzt vermisse geht́s mir auch gut.
Gretchen: Und? Wie war dein Tag?
Alex: Stressig...bin heute nachmittag angekommen und musste gleich zum ersten Vortrag hetzen.
Gretchen: Du armer...
Alex: Und? Womit hat dich dein werter Herr Oberarzt heute wieder schikaniert?
Gretchen (stöhnte): Das übliche halt. Bin heute morgen etwas zu spät gekommen und er meinte sofort einen Zwergenaufstand machen zu müssen.
Alex: Es tut mir leid, dass ich nicht da sein kann, um dich zu unterstützen...
Gretchen: Ist schon okay...ich beiss mich schon irgendwie durch. Kennst mich doch.
Die beiden unterhielten sich noch eine Weile über alles mögliche, bis die junge Ärztin schlisslich feststellte, dass es schon ziemlich spät wäre und sie jetzt schlafen ginge.
Da ihr Wagen noch in der Werksatt war, musste sie am nächsten Morgen etwas früher aufstehen, um den Bus noch rechtzeitig zu kriegen, damit sie nicht schon wieder zu spät kam. Sie war noch ziemlich müde, da sie die halbe Nacht nicht geschlafen hatte. Ich denk einfach nicht mehr darüber nach...ja das wird das beste sein. Sonst mach ich mich nur selbst verrückt. Ausserdem steht bald meine Facharztprüfung an...da brauch ich noch genug Nerven für. Dachte sie auf dem Weg in die Klinik. Sie war froh, als sie aus dem völlig überfüllten Bus endlich aussteigen konnte. Hoffentlich funktioniert mein Auto bald wieder! Da sie doch etwas zu früh dran war, beschloss sie sich im Park noch etwas auf eine Bank zu setzen und die warme Frühlingsluft zu geniessen.
Nachdem Marc es endlich geschafft hatte auch seine neueste Eroberung Chantal am nächsten Morgen loszuwerden, machte er sich einen Kaffee und rauchte erstmal eine Zigarette. Anschliessend machte er sich ebenfalls auf den Weg in die Klinik. Der Tag verlief wie immer. Die beiden Ärzte stritten sich die ganze Zeit über, über irgendwelche Kleinigkeiten und gingen dem restlichen Personal, inklusive Schwester Sabine damit gehörig auf die Nerven. “Sagen sie mal Frau Doktor...soll das jetzt mit ihnen wieder ewig so weiter gehen oder was?” fragte sie sie dann schliesslich als sie alleine im Stationszimmer waren. Nachdem Gretchen ihr keine Antwort gab fügte die Schwester noch hinzu: “Ich meine...so kann man doch nicht arbeiten...” Die junge Ärztin stöhnte und meinte nur: “Sagen sie das nicht mir!” Anschliessend liess sie die Schwester einfach sitzen.


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24.04.2009 21:08
#392 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Nach dem Dienst fuhr sie in der Autowerksatt vorbei um ihren Wagen wieder abzuholen, da sie sie in der Mittagspause angerufen hatten. Gott sei Dank! Ich hab wenigstens mein Auto wieder! Dachte sie auf dem Weg nach Hause. Nach dem obligatorischen Telefongespräch mit Alex am Abend ging sie dann auch ins Bett. Die Tage bis zum ersten Wochenende vergingen relativ zäh und Gretchen konnte es kaum erwarten Alex wieder zu sehen. Leider vergingen die zwei Tage wie im Flug und sie musste sich Sonntag abends schweren Herzens wieder von ihrem Freund verabschieden. Auch wenn sie inzwischen überhaupt keine Lust mehr hatte in die Klinik zu gehen, da sich Marćs Verhalten ihr gegenüber in keinster Weise geändert hatte, quälte sie sich jeden Morgen auf́s neue dorthin, mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass sie es ja bald geschafft hätte. Deshalb hatte sie in den letzten Tagen auch die Schikanen ihres Oberarztes grösstenteils wortlos über sich ergehen lassen. Nur ab und zu, da wurde es ihr zuviel und sie sagte ihm die Meinung, was aber auch nicht viel brachte.
Wo bleibt der denn? Muss ich ihn wohl holen gehen...hab ich ja so garkeine Lust drauf, aber naja bald hab ich es ja geschafft! Noch zwei Wochen, dann kann er mich mal kreuzweise! Dachte sie auf dem Weg zu Marćs Büro, nachdem sie bereits 10 Minuten im OP auf ihn gewartet hatte. Sie klopfte kurz an und wartete auf eine Reaktion. Was ist das? Das hört sich an wie...nee ne?! Sag dass das jetzt nicht wahr ist?! Da sie keine andere Möglichkeit hatte, öffnete sie die Türe ein Stück, um ihm Bescheid zu sagen, dass die OP wartet. Als er Gretchen entdeckte, schob er Susi sofort von sich weg und sagte eine Weile nichts. Oh mein Gott! Weis garnicht für wen das peinlicher ist!


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24.04.2009 22:37
#393 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Tschuldigung...ich wollte dich nicht...(sie schluckte einmal kurz)...bei der Arbeit stören...aber die OP.” Anschliessend verschwand sie schnell, weil sie ehrlich gesagt Mühe hatte ihre Tränen zurück zu halten. Ich hab́s immer gewusst! Er IST ein Arsch! Und ich dachte wirklich er hätte sich geändert...Tzzz...fatale Fehleinschätzung würde ich sagen! Bevor sie den OP betrat wischte sie sich schnell die Tränen weg. Nachdem er Susi gewissermassen aus seinem Büro geschoben hatte, begab sich auch Marc in den OP. Zwar herrschte dort seit langem mal wieder Ruhe, aber die Stimmung zwischen beiden war trotzdem mehr als seltsam. Nach dem Eingriff, verliess Gretchen dann wortlos den OP. Sie musste erstmal irgendwo hin um in Ruhe nachzudenken und wo konnte sie das besser, als an der frischen Luft. Deshalb setzte sie sich unten im Park auf eine Bank und schaute in den Himmel. Wieso nimmt mich das eigentlich so mit? Eigentlich könnte es mir doch ziemlich egal sein...naja vielleicht waŕs einfach nur der Schock im ersten Moment...so ein Bild hat man ja nicht alle Tage vor Augen. Da kann man dann schonmal die Fassung verlieren...also nicht weiter nennenswert! Versuchte sie sich zu beruhigen, bevor sie wieder zurück an ihre Arbeit ging. Der restliche Tag verlief noch relativ ruhig und sie konnte pünktlich Feierabend machen. Abends auf dem Sofa schrieb sie dann in ihr Tagebuch:

Liebes Tagebuch,
Jetzt hab ich es bald geschafft. Mein Vater war heute im Stationszimmer und hat mir den genauen Termin für meine Facharztprüfung mitgeteilt. Muss nur mal sehen was ich danach mache. Also eins weis ich...mit Marc werd ich garantiert nicht mehr zusammenarbeiten! Das heute hat mir wieder voll und ganz gereicht. Also ich hab ja schon gemerkt, dass er in den letzten Wochen ziemlich viele Weiber abgeschleppt haben muss, aber dass er es mit denen jetzt sogar in seinem Büro auf dem Schreibtisch treibt...IGITT!!! Obwohl so unnormal ist das ja anscheinend nicht. Muss er ja damals mit Gabi auch immer wohl so gemacht haben...Apropos Gabi...ich weis nicht wieso, aber mir geht das was sie mir vor ein paar Wochen gesagt hat, irgendwie nicht aus dem Kopf. Eigentlich dürfte ich über sowas garnicht nachdenken...immerhin heirate ich in 4 Wochen! Andererseits...wir kennen uns schon ziemlich lange und auch wenn er mich im Moment absolut scheisse behandelt, aber irgendwas sagt mir, dass da was nicht stimmt! Ich mein...so ein Verhalten ist doch nicht normal! Er war zwar immer etwas seltsam...aber das ist übertrieben! Deshalb hab ich auch beschlossen ihn in den nächsten Tagen einfach mal drauf anzusprechen...


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25.04.2009 00:06
#394 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Gretchen steckte das kleine, rote Buch weg und legte sich schlafen.
Nach ein paar Tagen ergab sich dann für sie eine Gelegenheit und die nutzte sie auch sofort. “Äh...Marc...warte mal gerade.” sprach sie ihn vor seinem Büro an, als er gerade nach der Visite reingehen wollte. Er drehte sich kurz um und fragte: “Was gibt́s Hasenzahn?” Alleine für dieses Wort, sollte ich ihm schon wieder...aber gut...ich werd mich zusammenreissen. Hab ab jetzt nur noch Mitleid für ihn übrig...nicht dass er es verdient hätte, aber gut lassen wir das... “Versteh das jetzt bitte nicht falsch, aber mir ist aufgefallen, dass du in letzter Zeit...naja wie soll ich es sagen...” versuchte sie ihm zum erklären. Der Oberarzt stöhnte kurz genervt und meinte: “Würdest du dann bitte zum Punkt kommen! Hab nämlich noch was zu tun!” Wie kann man nur so unfreundlich sein? Wird man so geboren oder was? Ach nee! Stimmt ja! Regelmässiges Training ist ja sein Geheimnis! Hatte ich ja beinahe ganz vergessen! Und er hat mir immernoch keinen Trainingplan gegeben...Mist!! Sie atmete nochmal tief durch und sagte dann: “Ich wollte dir nur nahe legen, dass wenn du Probleme hast, das nicht hier in der Klinik auslassen, sondern vielleicht lieber mal mit jemandem darüber reden solltest! Aber wenn dir das schon zu viel ist...bitteschön!” Anschliessend wollte sie gehen. Doch Marc sprach sie erneut an: “Machen wir jetzt einen auf Angelika Kallwass oder was?! Ich geb dir nen Tip Hasenzahn...bleib lieber bei Dingen von denen du auch was verstehst...Frauenzeitschriften, Schokolade, Diäten, usw.” Sie drehte sich nochmal zu ihm um und meinte: “Du kannst mir garnicht glauben wie froh ich bin, wenn ich dich nicht mehr ertragen muss!!” Anschliessend liess sie ihn einfach stehen.
Da will man helfen, weil man sich Gedanken macht, und dann sowas! Angelika Kallwass! Unverschähmheit! Dachte sie während Gretchen in die Cafeteria ging. Sie nahm sich erstmal ein Stück Schokolade zum abreagieren. Warum hab ich überhaupt gefragt? Weis doch eigentlich wie er ist! Auch wenn sie es sich nicht eingestehen wollte, weil sie immer noch sauer war, aber sie wusste genau warum sie das getan hatte. Sie war noch nie ein Mensch gewesen, der anderen absichtlich Schaden zugefügt hatte und solangsam aber sicher hatte sie mehr mehr das schlechte Gewissen übermannt. Deshalb! Aber da sieht man mal wieder wohin mich meine Gutherzigkeit geführt hat! Einen Tritt in den Hintern hab ich dafür bekommen! Aber nicht mehr mit mir! Werde in Zukunft meine Energie in Menschen stecken, für die es sich auch lohnt!


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27.04.2009 09:11
#395 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Sie wurde durch ihren Vater aus ihren Gedanken gerissen, der sich plötzlich zu ihr setzte. “Hallo Papa. Schön dich zu sehen.” begrüsste sie ihn. “Hallo Kälbchen.” sagte er ebenfalls. Hasenzahn, Kälbchen...also so langsam reicht́s! Ich habe einen Namen und der lautet Gretchen! Grrrr!!! “Was gibt́s?” fragte sie und versuchte dabei ihre Wut zu unterdrücken. “Es geht um deine Prüfung...bzw. um den Abschlussbericht, den du dafür einreichen musst...” begann er vorsichtig, weil er wusste, dass das was er ihr jetzt sagen würde ihr mit Sicherheit nicht nicht Recht war. Ihm war ja selbst nicht wohl dabei, aber es ging nun mal nicht anders. Wenn der schon so rumdruckst kommt dabei garantiert nix gutes raus! Dachte sie fragte aber trotzdem: “Ja? Was ist damit?” “Nun ja es ist so...da Meier... Bitte nicht diesen Namen! Auf den reagier ich mittlerweile allergisch! ...nun mal dein Ausbilder war oder es auch noch ist, musst du diesen Abschlussbericht mit ihm schreiben.” Ich hab́s geahnt! Warum immer ich??? “Kann ich das nicht alleine machen?” fragte sie sofort. “Leider nein...” antwortete Franz und sah zu Boden. “Was ist mit dir?” fragte sie nochmal verzweifelt und fügte noch hinzu: “Kannst du mir nicht helfen?” Ihr Vater schüttelte nur mit dem Kopf: “Das ist leider gegen die Bestimmungen. Professor von Tafelberg meinte weil wir verwandt sind ginge das nicht.” Also so langsam fange ich an diesen werten Herren zu hassen!! Sie stöhnte nur und sagte nichts. “Ich sag ihm er soll sich benehmen, sonst gibt́s Ärger.” meinte der Professor schliesslich. WAS?! Nein!!! Wie sieht das denn aus?? “Danke. Das ist lieb Papa, aber ich werd damit schon alleine fertig. Wird ja auch nicht so lange dauern.” sagte sie schnell. Hoffentlich! Franz schaute sie zwar misstrauisch an erwiederte aber dann: “Gut. Wie du meinst.” Gretchen nickte daraufhin nur noch mal zur Bestätigung. Anschliessend erhob er sich und ging zurück in sein Büro. Na toll! Mir bleibt auch echt nix erspart! Jetzt darf ich mich nicht nur hier in der Klinik mit meinem Oberarsch “amüsieren”, sondern auch noch in meiner Freizeit! Man hört förmlich wie die Begeisterung aus mir raussprudelt!!!


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27.04.2009 18:46
#396 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Marc ging es da kein bisschen anders. Denn als der Professor ihm das ebenfalls mitteilte, wehrte er sich zunächst mit Händen und Füssen dagegen. “Kann das nicht wer anders machen? Ich hab nächste Woche schon etwas vor.” versuchte er zu erklären. Doch Franz liess keine Ausreden gelten. “Dann müssen sie ihre Frauengeschichten eben mal hinten anstellen und ihre Pflicht erfüllen!” sagte er und wurde dabei etwas lauter. Das wirkte dann auch und Marc gab sich gezwungernermassen geschlagen. “Jawohl Herr Professor.” kam nur noch, bevor Franz das Büro seines Oberarztes verliess.
Die Tage vergingen relativ schnell und Gretchen wurde immer nervöser. Die beiden Ärzte hatten ausgemacht, dass Marc mit seinem Laptop zu ihr nach Hause käme, weil sich dort die ganzen Unterlagen befanden und sie den Bericht dort schnell schreiben würden. Betonung lag hierbei auf schnell. Denn auch der Oberarzt wollte die ganze Sache einfach nur hinter sich bringen. Warum bin ich so nervös? Wir schreiben nur diesen verdammten Bericht und gut ist! Dachte sie als sie vor dem Spiegel nochmal kontrollierte, ob ihre Frisur auch sass. Als Alex an dem Wochenende zuvor bei ihr war, hatte sie ihm extra nichts von dem Abend erzählt, weil sie Angst hatte er könnte was falsches denken. Kurz darauf klingelte es an der Türe. Das wird er sein! Gott Gretchen! Du stellst dich an, wie bei deinem ersten Date mit Stefan! Wie zum Teufel komm ich denn jetzt darauf? Ach egal! Ich versuche einfach nur freundlich zu bleiben und brings irgendwie hinter mich. Wird schon...machte sie sich Mut, bevor sie zur Türe ging. “Hallo.” sagte sie leise. Marc begrüsste sie ebenfalls und trat ein. “Willst du was trinken?” fragte sie nachdem er auf der Couch Platz genommen hatte und sich im Wohnzimmer umsah. “Nein. Hol die Unterlagen! Will schnell fertig werden! Hab noch was vor!” kam von dem Oberarzt ziemlich abweisend. Gut...wer nicht will der hat! Noch was vor! Pah! Kann mir schon denken was! Aber kann mir ja eigentlich auch egal sein, was er in seiner Freizeit macht! Es MUSS mir einfach egal sein!


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27.04.2009 20:29
#397 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Moment ich hole sie.” sagte sie und verschwand im Schlafzimmer. Als sie vollbepackt wieder zurückkam, hatte er bereits den PC gestartet und das Schreibprogramm geöffnet. Mann oh mann! Der hat ja noch eiliger als ich...muss ja wirklich sein...die Verabredung...nein Gretchen...denk einfach nicht drüber nach und fang stattdessen mit dem Bericht an! Um so eher bist du ihn wieder los! Auch wenn sie sich dagegen wehrte fragte sie sich in dem Moment wo sie ihn anschaute, ob sie das wirklich will.
“Ist was?” fragte Marc, der sie dabei beobachtet hatte. “Nee nee schon gut. Hier die Unterlagen.” Sie legte alles auf dem kleinen Glastisch ab, was sie in den letzten Jahren so angesammelt hatte. “Meine Güte Hasenzahn! Jetzt weis ich auch was du die ganze Zeit über immer getrieben hast! Da kann man ja 3 Doktorarbeiten von schreiben!” Himmel! Ist der heute wieder witzig! Hab echt Mühe mir das lachen zu verkneifen! “Na und? Ich seh die Dinge halt mit anderen Augen als du!” gab sie etwas zickig zurück. Was hat der gerade gesagt? fragte sie sich nachdem sie meinte gehört zu haben, dass Marc daraufhin leise “Ja leider” gemurmelt hätte und schaute ihn einen Moment lang fragend an. “Ja...willste jetzt noch weiter durch die Weltgeschichte gucken oder endlich mal anfangen?!” fragte Marc schliesslich, weil ihm das tatsächlich rausgeruscht war und er aus der Sitution irgendwie rauskommen wollte. “Ja ja. Schon gut.” gab sie zurück. Daraufhin schob er ihr seinen Laptop ein Stück rüber. Was wird das jetzt? Wie lange soll ich denn da schreiben? 10 Jahre?! “Äh...worauf wartest du bitte? Auf schöneres Wetter oder was?” Nee...darauf dass du Penner endlich mal nett bist! Aber darauf warte ich ja schon seit fast 20 Jahren vergebens...dachte sie, zog eine Schnute und fing langsam an zu schreiben.


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27.04.2009 22:01
#398 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Marc stöhnte als er das sah. “Was ist jetzt schon wieder falsch?” fragte sie mittlerweile ziemlich genervt. “Ja also wenn du in diesem Jahrhindert noch fertig werden willst, würd ich mal ein bisschen Gas geben!” maulte er. Also solangsam reicht́s mir! Da kann er ja gleich alles selbst machen! Sie schob ihm den Laptop wieder rüber. Marc sah sie fragend an: “Äh...was wird das jetzt?” “Wenn du meinst du könntest das schneller...schreib du!” “Sag mal! Hast du sie nicht mehr alle?! Ich glaub dir sind wohl die Hochzeitsvorbereitungen zu Kopf gestiegen was? Ich bin doch nicht deine Tippse! Mach das mal schön selbst!” sagte er und schob ihr den PC wieder zurück. Wenn der weiter so macht...garantier ich für nix! “Gut. Dann beschwer dich aber auch nicht wenńs länger dauert!” fauchte sie zurück. “Ja willste jetzt quatschen oder endlich mal schreiben?!” kam von dem Oberarzt wieder. Grrrrrr! Ich bring ihn um! Und wenn ich einmal dabei bin diesen von Tafelberg gleich mit! Bekomm bestimmt mildernde Umstände wegen seelischer Grausamkeit! Sie sagte dann auch nichts mehr und schrieb ihren Bericht. Ein paar mal kamen noch ein paar blöde Kommentare, aber sie reagierte garnicht darauf und schrieb weiter. Kurz vor Mitternacht war sie dann endlich fertig. Marc war in der Zeit auf der Couch eingeschlafen. Na toll! Der pennt! Kann mir mal einer sagen wofür der überhaupt hier hingekommen ist und ich mich fast den ganzen Abend mit ihm rumgeärgert hab?! Aber egal jetzt bin ich ja fertig. Dachte sie und wollte alles abspeichern. Da sie von so was aber eigentlich absolut keine Ahnung hatte, machte sie etwas falsch und auf einmal war der ganze Text verschwunden. Scheisse, Scheisse, SCHEISSE!!! Was hab ich getan? Bitte nicht!! Sie drückte irgendwelche Tasten, aber nichts tat sich. Durch ihr leises vor sich her gefluche wurde Marc plötzlich wach. “Was machst du denn da? Mach mir den ja nicht kaputt...bei deinem Talent!” sagte er. Dann blickte er auf den Bildschirm und sah die Bescherung. “Äh Hasenzahn...wo ist der Text? Ich hoffe für dich du hast ihn abgespeichert!” Ihr Schweigen und der berühmte Blick zu Boden verriet ihm dann alles und er vergewisserte sich lieber selbst. “Nee ne? Sag dass das jetzt nich wahr ist?! Wie kann man nur so blöd sein und die ganze Scheisse löschen?!”


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27.04.2009 22:43
#399 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten
“Tschuldigung...” gab sie kleinlaut von sich und sah ihn hilfesuchend an. Aber da war sie eindeutig an der falschen Adresse! “Ja...dein Dackelblick hilft mir jetzt auch nicht weiter! Sieh lieber zu wo du den Text wieder herkriegst!” motzte Marc. Sie blieb noch ruhig, weil es ja ihr Fehler war: “Wie soll ich das denn machen? Der ist weg und ich weis nicht wo der ist...” “Weist du überhaupt was?” fegte er sie wieder an, während er immer noch mit dem PC beschäftigt war. Gut. Ich hab einen Fehler gemacht! Aber er ist auch nicht fehler frei! Dachte sie und wurde solangsam sauer. “Das sagt der richtige! Hast doch selbst keine Ahnung von Computern!” warf sie ihm schliesslich an den Kopf. Der Oberarzt stöhnte kurz und meinte genervt: “Zumindestens weis ich aber, dass man zwischendurch mal abspeichert, damit einem genau das nicht passiert!” “Natüüürlich!! Wie konnte ich das nur vergessen?! DU weist ja ALLES!! Bist ja GOTT!!!” mittlerweile hatte es sich bei den beiden so hochgeschaukelt, dass ein Wort das andere ergab. “Um das zu wissen muss man nicht Gott sein! Ein bisschen klarer Menschenverstand reicht da vollkommen! Aber danach sucht man bei dir ja vergebens!!” So! Genug ist genug!!! Sie stand auf mit der Absicht ihn rauszuschmeissen. Sagte aber vorher noch: “Ich bin also nicht nur fett sondern auch noch blöd?! Na herzlichen Dank auch!” Da er merkte, dass die Sitaution wieder zu eskalieren drohte, hielt er es für das beste zu verschwinden. “Das ist mir jetzt echt zu blöd hier! Mach deinen Mist allein!” Anschliessend stand er auf, um seine Sachen zusammen zu packen. Die beiden standen sich nun genau gegenüber und “töteten” sich gegenseitig mit ihren Blicken. “Du bist so...so...” Sie sprach nicht mehr weiter, weil ihr vor lauter Wut kein passendes Schimpfwort einfallen wollte. Marc sah sie immer noch an und fragte: “So was?” Doch plötzlich herrschte Schweigen und sie sahen sich einfach nur an.
Was ist denn jetzt los? Erst zoffen wir uns und dann...? fragte sie sich, als sie sich immer näher kamen. Noch eher sie weiter darüber nachdenken konnten, kam es auch schon zum Kuss zwischen den beiden. Der Oberarzt stellte die Tasche mit dem Laptop, die er bereits in der Hand hatte, neben die Couch und die beiden liessen sich darauf fallen. Zuerst knutschten sie eine ganze Weile, doch dann fingen sie beidenan sich gegenseitig langsam auszuziehen. In dem Moement vergassen sie einfach alles. Den ständigen Streit der letzten Wochen, Gretchen die kurz bevorstehende Hochzeit...Die beiden sahen sich in die Augen und küssten sich erneut. Doch dann passierte etwas unerwartes...


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27.04.2009 23:21
#400 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Denn als sie gerade dabei war den Reissverschluss zu öffnen, sprang Marc plötzlich von ihr runter. “Was ist?” fragte die junge Ärztin erstaunt, während sie ihn dabei beobachtete, wie er sich sein Hemd wieder anzog. Noch immer etwas leicht irritiert, schaute er sie kurz an und meinte: “Ich glaub es ist besser wenn ich jetzt gehe...” Anschliessend ging er zur Türe. Gretchen lief ihm noch nach und meinte: “Marc...warte mal...” Sie war selbst vollkommen verwirrt. Er drehte sich im Flur nochmal kurz um und erwiederte: “Deinen Bericht...äh...den geb ich dir dann...” “Was ist denn los?” fragte sie nochmals, aber darauf bekam sie garkeine Antwort mehr und hörte stattdessen nur noch wie unten die Türe ins Schloss fiel.
Was war das jetzt gerade? Was ist mit mir überhaupt los? Noch immer recht verwirrt setzte sie sich schliesslich auf die Couch. Sie musste erstmal all die Gedanken, die gerade in ihrem Kopf umherkreisten irgendwie ordnen. Ihr Blick fiel zu Boden. Sie hob den Knopf, der vor ihr lag auf und sah ihn sich einige Zeit an. Und wieder stellte sie sich die gleiche Frage wie schon so oft: Was ist das mit uns?

http://www.youtube.com/watch?v=No8e0OE9QAU

Marc kam ebenfalls in seine Wohnung zurück und nahm sich erstmal eine Flasche Bier aus dem Kühlschrank. Anschliessend setzte er sich damit auf die Couch. Er hatte ja gleich gewusst, dass das keine gute Idee war! Weil ihm genau in dem Moment als er ihr in die Augen gesehen hatte, klar geworden war, dass sein Plan den ganzen Mist endlich zu vergessen gründlich daneben gegangen war und er sich eigentlich die ganze Zeit über etwas vorgemacht hatte! Bei all den anderen Frauen, mit denen er in den letzten Wochen Sex gehabt hatte, hatte das mit dem *Nur Spaß - sonst nichts* Prinzip hervorrragend geklappt, nur bei ihr irgendwie nicht. Wieder fragte er sich woran das liegen könnte, immerhin war es ihm vorher auch egal gewesen, ob die Frau verlobt, verheiratet oder sonstwas war. Warum also jetzt nicht? Sie verwirrte ihn einfach nur!!


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