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Dieses Thema hat 1.102 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


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14.04.2009 10:52
#301 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Was willst du denn hier?” fragte Marc, der an der Wand gelehnt zum OP stand, als er Gretchen in OP-Kleidung entdeckte. “Dachte du könntest ein bisschen Hilfe gebrauchen.” entgegnete Gretchen ihm und sah dabei Sabine an, die eingeschüchtert neben ihr stand. Der Oberarzt sah zuerst die Schwester mit einem bösen Blick an und erwiederte dann: “Ich brauch keine Hilfe! Kannst also wieder gehen!” Warum kann er nicht einfach mal zugeben, dass er es mal nicht alleine schafft? Ist das denn verdammt nochmal so schwer?! Dachte die junge Ärztin und sah ihn durchdringend an. Nun mischte sich auch Sabine wieder ein. “Aaaaaber...” weiter kam sie dann auch schon nicht mehr, denn Marc schrie sie sofort an: “Ich hab ihnen heute schon mal gesagt, dass sie mir heute nicht mehr unter die Augen treten sollen! Also verschwinden sie und lesen ihre komischen Frauenzeitschriften weiter! Das ist nämlich das einizige was sie können!!!” Nach dieser Ansage war die Schwester wieder den Tränen nahe und verschwand so schnell sie konnte. Wieso hasst er sie so? Sie hat ihm doch garnichts getan! Auch wenn sie manchmal etwas schusselig ist, aber sie tut mir schon irgendwie leid... “Wenn du dann nichts dagegen hättest, würde ich dann wieder reingehen! Hab ja noch was zu tun ne?!” meinte Marc schliesslich, nachdem Gretchen immernoch vor ihm stand und ihn fragend ansah. Anschliessend grinste er sie kurz an, aber das war nicht dasselbe grinsen wie sonst immer. Es sah eher gequält und auch ein bisschen traurig in Gretcheńs Augen aus. Was ist denn mit ihm los? Fragte sie sich, als Marc an ihr vorbeiging. Ich glaube JETZT ist der richtige Zeitpunkt, um ihn zu fragen, warum er so schlecht gelaunt ist und das an anderen auslässt! Deshalb folgte sie ihm auch in den OP.


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Dornröschen Offline

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14.04.2009 16:19
#302 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Sag mal bist du taub?!” fragte er sie äusserst wütend, als sie sich neben ihm am Waschbecken die Hände wusch. “Nein! Bin ich nicht! Aber ich würde mal gerne wissen was mit dir los ist! Sabine hat dir doch garnichts getan und ich auch nicht! Aber bitte...(sie hob ihr Hände)...wenn der Herr meint er könne alles allein...dann werd ich jetzt wieder gehen!” Sie warf ihre OP Kleidung in den Container und ging zur Türe. “Ich dachte eigentlich Freunde wären dazu da um zu helfen, aber du siehst das anscheinend anders! Schönen Tag auch Herr Dr. Meier!!!” sagte sie nun etwas lauter, riss die Schiebetüre zum Flur auf und verliess schnurstraks den OP. Marc sah ihr eine ganze Zeit lang hinterher und überlegte einen Moment ihr nachzugehen, um das klarzustellen. Er war schon fast an der Türe, aber plötzlich kam der Anästhesist und forderte ihn wieder auf reinzukommen, da der Kreislauf des Patienten immer schwächer würde und sie sich jetzt nun wirklich beeilen müssten. Marc stöhnte kurz und ging dann zurück an seine Arbeit.
Das darf ja wohl echt nicht wahrsein?! Da opfere ich meine Pause, weil ich einem “Freund” helfen will und dann sowas! Beim nächsten mal kann er mich kreuzweise! Aber sowas von! Fluchte Gretchen auf dem Weg zurück in die Cafeteria. “Wie? Schon wieder zurück? Das ging aber schnell!” stellte Alex fest, als Gretchen sich erneut zu ihm setzte. “Hatte sich bereits erledigt!” pampte sie ihn an, weil sie immernoch stinksauer war. “Was ist denn los? Ist was passiert?” Der gnädige Herr meinte, er hätte meine Hilfe nicht nötig! “Nix. Schon gut. Lass uns lieber von was schönerem reden. Unserer Hochzeit zum Beispiel.” sagte sie und versuchte ihre Wut zu unterdrücken. Alex sah sie zwar erstaunt an, meinte aber dann: “Gut. Wie du meinst...worüber willst du denn reden?” Egal über was! Hauptsache nicht über diesen Möchtegerngott! Grrrrr!!!! Ich ärger mich immernoch! Er schafft es auch immer wieder! Nachdem sie ihm keine Antwort gegeben hatte, sagte Dr. Koch, dass es wohl besser wäre wenn sie sich erstmal abreagieren würde, bevor sie über die Hochzeit reden würden. Na toll! Jetzt übertrag ich meine Wut auch noch auf meinen Freund! Das ist er doch garnicht wert! Sie wollte gerade etwas sagen, aber da merkte sie, dass Alex bereits gegangen war. Muss das dringend wieder irgendwie gutmachen...Alex kann ja nichts dafür, dass Marc so arschig ist! Gibt́s das Wort überhaupt? Ach egal...Auf jeden Fall brauch er mir die nächste Zeit nicht mehr unter die Augen zu treten...es sei denn er hat ne verdammt gute Entschuldigung dafür! Aber da kann ich wahrscheinlich lange drauf warten...also will ich ihn erstmal nicht sehen! Dachte sie, stand ebenfalls auf und ging ins Stationszimmer.


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14.04.2009 16:54
#303 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Dort wollte Sabine sie nochmal auf die Szene vor dem OP und auf Marc ansprechen, aber sie blockte direkt ab und meinte: “Ich hab vorerst genug von Dr. Meier und seinen Launen! Gott sei Dank bin ich in einem anderen Team! Sie tun mir echt leid!” Marc, der gerade aus dem OP kam bekam das mit und hätte sich selbst in den Hintern treten können, dass er sie eben quasi rausgeschmissen hatte, wo sie doch nur helfen wollte. Aber nach diesem Heiratsantrag heute Morgen war er total sauer und auch etwas durcheinander. Er überlegte ob er reingehen und mit ihr reden sollte, aber in ihrer derzeitigen Gemütslage würde das eh nix bringen! Also ging er lieber in sein Büro und überlegte wieder, ob er sie doch noch mit irgendwas umstimmen könnte, damit sie Alex nicht heiratet. Aber dazu müsste ihm erstmal was einfallen, denn sie war im Grunde genommen genauso stur wie er. Ausserdem hatte er ja immer noch Gabi an der Backe. Da er für beide Probleme keine Lösung fand, beschloss er es erstmal so zu lassen wie es war. Immerhin würden sie ja bestimmt nicht schon übermorgen heiraten und er hätte noch etwas Zeit zum nachdenken.
Am Nachmittag kam Gretchen mit ihren Rosen bepackt in ihre Wohnung. Oh mann! Hier herrscht ja das reinste Chaos! Sollte dringend mal aufräumen! Nachdem sie ein wenig Ordnung geschafft und sich etwas zu essen gemacht hatte beschloss sie nochmal in ihr Tagebuch zu schreiben:

Liebes Tagebuch,
Habe dir einiges zu berichten. Als erstes will ich dir sagen, dass ich seit heute Morgen wieder verlobt bin! Ja du hast richtig gehört...ich bin verlobt mit Alex! Er hat mir heute Morgen im Stationszimmer einen Antrag gemacht und ich kanńs irgendwie immer noch nicht richtig glauben! Denn als ich heute morgen aufstand dachte ich das wird ein Tag wie jeder andere... Weit gefehlt! Denn irgendwie war nach dem Antrag nichts mehr wie es war. Weis auch nicht wieso...Marc drehte heute auch irgendwie am Rad! Weis nicht was der wieder hat! Vielleicht Stress mit Gabi...obwohl da fällt mir ein, dass ich sie schon lange nicht mehr zusammen gesehen hab...ob sie sich mittlerweile schon nach etwas anderem umgesehen hat? Naja wie auch immer...kann mir ja egal sein...was mir aber irgendwie nicht aus dem Kopf geht ist sein Blick kurz bevor ich ja gesagt hab. Das war so ne Mischung aus geschockt und gleichzietig aber auch erschlagen. Ich hab den bisher nur einmal gesehen...und das war damals bei dem heiratsantrag an gabi. Weis auch nicht wieso aber genau der hat mich irgendwie für einen kurzen Moment wieder zweifeln lassen, ob Alex der Richtige ist und ich ihn überhaupt heiraten will! Machte mir dann aber keine weiteren Gedanken darüber und hab als Alex mich erneut ansprach ja gesagt. Der Ring, den er mir geschenkt hat, ist wunderschön, aber er hat bestimmt ein Vermögen gekostet! Das alles kam mir noch vor wie im Traum. Jedoch holte mich erst Sabine und dann Marc in die Realität zurück. Ich sass gerade mit Alex nach einer OP in der Cafeteria, als Sabine reingestürmt kam und mich fragte, ob ich Marc im OP helfen könnte. War erst überrascht...bin ja nicht mehr in seinem Team. Dachte aber dann...gut Freunde helfen sich doch eigentlich in der Not und bin mitgegangen. Freute mich schon irgendwie auf die OP, weil es nach langer Zeit mal wieder was anderes war. Die Gefässchirurgie ist nämlich auf Dauer schon ganz langweilig...Aber Pustekuchen! Anstatt mir dankbar zu sein, dass ich ihm helfen wollten. Schreit er erst dann Sabine an und wollte es anschliessend bei mir versuchen. Aber da war er eindeutig an der falschen Adresse. Hab ihm die Meinung gesagt. Auf die Frage was eigentlich mit ihm los wäre, hat er mir (wie immer) keine Antwort gegeben und mich nur komisch angeguckt. Bin dann auch gegangen...war mir zu blöd! Alex wunderte sich natürlich, dass ich wieder so schnell zurück war. Hab ihm aber nicht gesagt, dass ich Marc die Meinung gesagt hab, weil ich darüber nicht mehr nachdenken wollte. Aber das ist einfacher gesagt als getan. Denn jetzt sitze ich hier und denke schon wieder darüber nach. Könnte es vielleicht sein, dass...? Es würde zusammenpassen...Nein! Gretchen! Das ist absurd! Das hat bestimmt nix mit dem Heiratsantrag zu tun! Wieso auch? Wir waren uns doch einig...


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14.04.2009 17:41
#304 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Sie legte das Buch weg und schaute was der Fernseher so hergab. Da wie immer mal wieder nichts anständiges lief, schaltete sie ihn aus und nahm sich stattdessen ihren MP3.Player, um etwas Musik zu hören. Nachdem das Lied http://www.youtube.com/watch?v=pqJkc2xidGw erklang machte sie sich Mut, dass diese Hochzeit mit Alex ein Neuanfang wäre. Ich werde einfach alles hinter mir lassen und mich voll und ganz auf diese Hochzeit konzetrieren. Da fällt mir ein...das hätte ich ja beinahe ganz vergessen. Ich wollte doch meine Eltern anrufen! Sie schaltete die Musik ab und nahm sich das Telefon, um ihre Eltern anzurufen.
Bärbel: Haase...
Gretchen: Mama...ich bińs...
Bärbel: Kind! Schön, dass du dich mal wieder meldest! Wie läuft́s mit dem Dr. Koch?
War mir so klar, dass sie das fragt!
Gretchen: Gut...sehr gut Mama. Deswegen ruf ich an...ich wollte mit Alex am Samstag zum Essen vorbei kommen...
Bärbel: Gerne. Wir würden uns freuen. Gibt es denn einen bestimmten Anlass?
Soll ich sagen, dass Alex mir einen Heiratsatntrag gemacht hat? Nein! Das sieht sie noch früh genug...sonst raubt sie mir nachher noch bis Samstag den letzten Nerv!
Gretchen: Nix besonderes. Einfach nur so...
Bärbel: Okay. Wir freuen uns.
Gretchen: Wir uns auch. Tschüss Mama.
Bärbel: Tschüss. Und schöne Grüsse an den Dr. Koch.
Gretchen: Werd ich machen Mama.
Sie hatte gerade aufgelegt, da klingelte es erneut. Wenn das jetzt schon wieder meine Mutter ist, die mich wieder ausquetschen will, bring ich sie um!


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14.04.2009 18:22
#305 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Gretchen: Haase...
Kati: Ja hier Lange...man hört und sieht nix mehr von dir...lebst du überhaupt noch?
Ja! So gerade noch...
Gretchen: Hallo Kati. Ja ich lebe noch...du weist doch...Stress und so
Kati hätte zu gern gewusst was sie mit “und so” meinte. Jedoch fragte sie die nicht danach und fragte sie stattdessen ob sie Lust auf Kino hätte.
Kati: Da ist ein neuer Film angelaufen...weis nicht mehr wie der hiess...soll auf jeden Fall witzig sein...haste Lust? Nochmal ein richtiger Mädelsabend?
Warum eigentlich nicht?! Immernoch besser als hier zu sitzen und vor lauter Langeweile irgendwelche Theorien anzustellen!
Gretchen: Ja gerne. Wann?
Kati: Wir treffen uns am besten um 8 vor dem Kino. Hab hier noch was zu tun, aber ich versuche pünktlich zu sein...ich versprechs
Gretchen: Okay. Dann bis später. Bin schon gespannt auf den Film!
Nachdem die junge Ärztin aufgelegt hatte, stieg sie erstmal unter die Dusche. Während sie sich anschliessend anzog fiel ihr Blick auf den Ring an ihrem Finger. Hmmm...soll ich ihn lieber abnehmen? Kati wird bestimmt alles andere als begeistert sein, wenn sie erfährt dass ich Alex nun auch noch heiraten will! Sie hatte ihn schon fast ausgezogen, als sie es sich doch wieder anders überlegte und ihn wieder anzog. Das ist doch Kinderkram! Und ausserdem erfährt sie es ja sowieso irgendwann...also! Ausserdem muss ich niemanden Rechenschaft ablegen wen ich heirate und wen nicht! Auch nicht meiner besten Freundin!


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14.04.2009 19:21
#306 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Sie ging ins Bad, um sich noch die Haare zu machen und sich zu schminken. Um halb 8 machte sie sich dann auf den Weg zum Kino. Hoffentlich schafft Kati es noch pünktlich...will den Anfang nicht verpassen. Kurz vor 8 kam Kati dann angehetzt. Die beiden Frauen begrüssten sich und gingen anschliessend rein. “Ist fast wie früher he?” fragte Kati, als sie bewaffnet mit einem Jumboeimer Popcorn und jeder einer grossen Cola auf den Fim warteten. Bei dem Gedanken daran musste Gretchen selbst lachen. Nach dem Film fragte Kati ihre Freundin dann, ob sie noch Lust hätte irgendwo was trinken zu gehen. Die junge Ärztin nickte und sagte: "Ich kenn da ne gute Cocktailbar. Garnicht weit von hier.” “Gut. Dann nix wie hin!” erwiederte die junge Frau und hakte sich bei Gretchen ein.
Nachdem sie an einem der Tische platzgenommen und sich jeweils einen Cocktail bestellt hatten, schaute Kati sich in dem Lokal um. “Echt schöner Laden hier. Obwohl es ja von aussen so aussieht, als wär das ein...” Sie hörte auf zu sprechen, weil Gretchen plötzlich anfing zu lachen. “Wieso lachst du? Findest du nicht?” fragte ihre Freundin etwas irritiert. “Doch. Deswegen ja! Den selben Gedanken hatte ich nämlich zu anfangs auch!” “Woher kennst du denn den Schuppen hier?” fragte sie ihre Freundin und lachte nun auch. Ich sag ihr jetzt aber nicht, dass ich mal mit Marc hier war! “War mal mit nem Freund hier...” erwiederte die junge Ärztin nur und trank nochmal von ihrem Cocktail. Kati wollte gerade noch etwas dazu sagen, als sie den Ring an ihrer linken Hand funkeln sah. Oh Gott! Ihrem Blick nach zu urteilen hat sie ihn gerade gesehen! Bin mal auf ihre Reaktion gespannt!


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15.04.2009 07:18
#307 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Bist du dir sicher?” fragte ihre Freundin nur und sah sie misstrauisch dabei an. Naja sicher? Gibt es heutzutage überhaupt noch etwas, dass sicher ist? Ich denke nicht! Aber es ist das richtige! Nachdem Gretchen nur stumm genickt hatte, wusste Kati, dass es nicht so war. Da sie sich aber in letzter Zeit oft genug den Mund fusselig geredet hatte, beschloss sie weiter nichts mehr dazu zu sagen und stattdessen den Abend mit ihrer Freundin zu geniessen. Denn sie hatte festgestellt, um so mehr sie auf sie einredete, in der Beziehung, desto sturer wurde sie. Also erzählte sie ihr einfach von ihrer neuen Wohnung und dem Arbeitsplatz. Was ist denn mit der los? Sie bohrt nicht weiter nach? Umso besser! Muss ich sie wenigstens nicht davon überzeugen, dass Alex der Richtige ist. Was sie dabei aber nicht wahrhaben wollte war, dass sie eigentlich ständig selbst das Gefühl hatte, sich irgendwie davon überzeugen zu müssen und dabei immer noch mehr als unsicher war, ob es nicht ein Fehler wäre alles zu überstürzen. Kurz vor Mitternacht verliessen die beiden Frauen dann die Bar und traten den nach Hause Weg an, nachdem sie sich von einander verabscheidet hatten.
Das war wirklich ein schöner Abend. Habs nicht bereut! Kati hat zur Abwechslung mal keine blöden Fragen gestellt und wir haben viel gelacht! Dachte sie als sie später in ihrem Bett lag. Obwohl es schon halb 1 war, konnte sie einfach nicht schlafen. Tausende von Gedanken kreisten um sie, während sie sich ihren Verlobungsring noch einmal betrachtete. Alex wird mich bestimmt auch fragen, ob wir bald zusammenziehen wollen...immerhin heiraten wir ja bald und da sollte man ja auch zusammen wohnen. Aber will ich das überhaupt? Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich mir mit dieser Wohnung ein Stück Freiheit geschaffen habe. Ausserdem würden wir uns jeden Tag sehen...gut...tuen wir jetzt ja auch schon...in der Klinik und so...aber zusammen wohnen ist noch was ganz anderes. Was ist wenn wir uns irgendwann auf die Nerven gehen oder uns auseinanderleben? Und wie sieht es aus mit Kindern? Will ich überhaupt welche? Ich fühle mich irgendwie garnicht in der lage dazu selbst ein Kind zu erziehen...bin ja manchmal selbst noch eins! Ausserdem will ich nicht wie Mama enden...als Heimchen am Herd! Irgendwann geht er dann fremd und dann...Oh Gott! Gretchen! So was nennt man eindeutig Torschusspanik! Aber haben das nicht nur Männer? Ich sollte jetzt wohl besser schlafen, bevor ich es mir nachher noch anders überlege...


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15.04.2009 07:56
#308 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Am nächsten Morgen klingelte dann der Wecker und riss sie seit langer Zeit mal wieder aus diesem Traum, den sie schon öfters hatte. Hmm...den hatte ich doch schon lange nicht mehr...ob das irgendwas zu bedeuten hat? Bestimmt nicht! Meine Gefühle spielen im Moment ein bisschen verrückt...da kann es schon mal passieren, dass man sowas träumt! Mit diesem Gedanken stand sie auf und ging ins Bad. Während sie anschliessend bei einem Kaffee in der Küche sass, kamen ihr wieder die selben Gedanken von letzer Nacht in Kopf. Ich denke ich sollte jetzt zur Arbeit gehen, um mich abzulenken...dachte sie, nachdem sie völlig verwirrt war, stand auf und verliess ihre Wohnung.
“Und? Hast du mit deinen Eltern gesprochen?” fragte Alex sie während der Mittagspause in der Cafeteria. Gretchen gab ihm jedoch keine Antwort und rührte stattdessen gedankenverloren in ihrem Schokopudding rum. Erst als ihr Freund sie erneut ansprach, antwortete sie ihm: “Ja hab ich. Samstagabend sind wir zum Essen eingeladen.” Alex nickte nur und kam anschliessend auf ein anderes Thema zu sprechen. Ich hab́s befürchtet! Dachte Gretchen, nachdem er sie gefragt hatte, ob sie nicht zu ihm ziehen wolle. Ich bin irgendwie noch garnicht bereit dafür...aber wie sag ich ihm das am besten? “Alex...dein Angebot ist wirklich grosszügig...aber ich denke wir sollten es doch alles langsam angehen lassen...Lass mich erstmal meinen Facharzt machen. Bis zur Hochzeit dauert es ja noch ein bisschen ne?” sagte sie mit einem verschmitzten lächeln. Dr. Koch war zwar enttäuscht darüber, dass sie nicht mit ihm zusammen ziehen wollte, sagte aber nichts weiter dazu und erwiederte nur: “Okay. Dann warten wir noch.” Womit hab ich nur so einen verständnisvollen Mann verdient? Ich könnte der glücklichste Mensch auf der Welt sein! dachte sie während sie zum Stationszimmer ging. Marc kam gerade aus seinem Büro und begrüsste sie. Jetzt wieder einen auf freundlich machen...war klar! Aber nicht mit mir! Dachte sie und ging einfach an ihm vorbei ohne etwas zu sagen. Der Oberarzt überlegte einen Moment, ob er sie ansprechen sollte, denn diesmal lag der Fehler eindeutig bei ihm...


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15.04.2009 09:01
#309 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Also entschied er sich auch dafür. “Gretchen. Warte mal...” sprach er sie an und hielt sie von hinten am Arm fest. Sie drehte sich zu ihm um und fragte, was er wollen würde. “Das mit gestern...äh....da hab ich wohl ein wenig überreagiert.” sagte er schliesslich, nachdem sie eine ganze Zeit lang mit verschrenkten Armen vor ihm stand. Ist nicht wahr?! War das gerade wirklich so was wie ne Entschuldigung oder gar ein Schuldeingeständnis? Es geschehen doch wirklich noch Zeichen und Wunder! Nachdem sie ihm keine Antwort gab, fügte er noch hinzu: “War halt einfach gestern ein scheiss Tag.” Soll ich ihn fragen, woran das gelegen hat? Nee lieber nich... “Ja. Schon gut. Haben wir ja alle mal...dass es schlecht läuft mein ich...” sagte sie. Vom Gegenüber kam nur ein kurzes “Hmmm” mit einem etwas nachdenklichen Blick. “Also...wenn du drüber reden willst...” Oh Gott! Hab ich das jetzt gerade wirklich gesagt??? Marc schaute sie ebenfalls fragend an, erwiederte aber dann: “Äh...ich muss dann auch mal wieder...die Schwestern...äh die Patienten warten...” Anschliessend machte er schnell, dass er wegkam. Immernoch etwas verwirrt machte sich dann auch Gretchen auf den Weg ins Stationszimmer. Sabine merkte wie immer sofort wenn etwas nicht stimmte, zumal sie durch die Glasscheibe genau gesehen hatte, dass sie sich mit Marc unterhalten hatte.Deshalb fragte sie auch vorsichtig: “Alles in Ordnung Frau Doktor?” Nee überhaupt nicht...ich will nicht, dass das Chaos jetzt wieder von vorne anfängt! “Ja ja. Alles supi.” entgegnete sie nur und nahm sich eine Akte. Die Schwester sah sie zwar immernoch misstrauisch an, sagte aber nichts mehr dazu.
Die Tage bis zum Wochenende vergingen relativ schnell. Samstag Abend klingelte es dann an der Türe. Gretchen war gerade noch dabei ihr Kleid anzuziehen. Verdammt! Das ist bestimmt Alex! Und ich bin noch nicht mal mehr angezogen! Sie wollte noch schnell den Reissverschluss schliessen und dann die Türe öffnen. Doch der klemmte irgendwie und es klingelte erneut. Mistding geh doch zu! Fluchte sie. Nachdem Alex mittlerweile schon nach ihr rief, ging sie erstmal zur Türe. Sie öffnete und fummelte weiter an dem Reissverschluss rum. “Warum geht das denn nicht?” fluchte sie leise vor sich her. “Zeig mal her.” Alex kam zu ihr und versuchte sein Glück. “Der klemmt irgendwie.” sagte die junge Ärztin. Doch da hatte der Oberarzt es bereits geschafft ihn hochzuziehen. “Wie hast du das denn jetzt geschafft?” fragte sie ungläubig. “Mit Geduld. Bist wohl sehr nervös was?” fragte er sie mit einem lächeln und gab ihr anschliessend einen Kuss. “Du nicht? Ich meine mein Vater...” fragte sie ungläubig. Dr. Koch lachte: “Also dein Vater muss ja wirklich schlimm sein...komisch...hab ich garnicht so empfunden, als ich mich bei euch vorgestellt hab...Er war direkt begeistert!” Hoffentlich ist er das auch noch, wenn er erfährt, dass du sein Schwiegersohn wirst!


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15.04.2009 10:05
#310 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Wird schon.” sagte sie kurz und verschwand anschliessend schnell ins Bad. 10 Minuten später kam sie fertig gestylt wieder raus und die beiden fuhren zur Villa der Haases. “Herr Dr. Koch. Schön sie zu sehen.” begrüsste ihn Bärbel wie immer freundlich, als sie den beiden die Türe öffnete. “Papa ist noch im Arbeitszimmer. Er kommt aber gleich runter. Oh! Der Braten bin gleich wieder da! Nehmt doch schonmal Platz.” sagte sie und verschwand anschliessend schnell in die Küche. Es hat sich üüüüberhaupt nichts verändert hier! Dachte Gretchen setzte sich zu ihrem Freund an den Tisch. Kurz darauf kam auch Franz runter und begrüsste die beiden. “Schön dich zu sehen Kälbchen. Guten Abend Dr. Koch.” sagte er und nahm ebenfalls Platz, nachdem er den Wein eingeschenkt hatte. Bärbel kam ebenfalls aus der Küche und servierte das Essen. Währendessen fiel Gretchen dann ausversehen die Serviette unter den Tisch und sie bückte sich darunter. Ganz Gentlemanlike tat Alex dies natürlich auch und so fanden sie sich beide unter dem Tisch wieder und sahen sich an. Unwillkürlich musste sie daran denken, wie sie an dem Abend bei ihren Eltern mit Marc unterm Tisch diskutiert hatte, dass er mit ihr “Schluss” machen sollte. Hmm...wie komm ich denn jetzt ausgerechnet darauf? Fragte sie sich. Blöder Zufall wahrscheinlich...ja das wird́s sein! Dachte sie, als sie wieder richtig sass und weiterass.
Nach dem Dessert nahmen sie dann alle noch auf der Couch Platz. Alex und Gretchen gaben sich durch einen Wink zu verstehen, dass sie es nun ihren Eltern sagen wollten. Daraufhin räusperte sich der Oberarzt kurz und begann zu sprechen: “Ich würde gerne noch etwas loswerden...” Beide Eltern schauten ihn fragend an. Er nahm seine Freundin, die neben ihm auf der Couch sass in den Arm und verkündete: “Wir wollen ihnen mitteilen, dass Margarethe und ich heiraten werden.” Sofort liess die junge Ärztin ihren Blick zu ihrem Vater schweifen. Also einen Herzinfakt hat er noch nicht bekommen und losgebrüllt hat er auch noch nicht...ist das jetzt ein gutes oder schlechtes Zeichen? Natürlich sprang Bärbel sofort auf umarmte die beiden und sagte: “Ach ich freu mich ja so für euch.” Anschliessend gab sie ihrem Mann einen kurzen Wink, dass er sich mit freuen sollte, weil der immer noch etwas geschockt zu sein schien und garnichts sagte.
“Ja ich freu mich natürlich auch.” sagte der Professor schliesslich und lächelte gequält. Er freut sich? Das hätte ich jetzt nicht erwartet! Aber umso besser... Sie lächlete ebenfalls kurz.


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15.04.2009 11:02
#311 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Ging doch ganz gut. Dein Vater scheint doch echt nett zu sein.” sagte Alex als er vor ihrer Wohnung anhielt. “Ja. Er scheint dich wirklich zu mögen.” erwiederte Gretchen leise. Die beiden gaben sich noch einen Abschiedskuss und anschliessend stieg sie aus. “Bis morgen dann.” sagte sie schnell, als er ihr wieder sagte, dass er sie liebt. Verdammt! Ich heirate bald und dann kann ich diesem Mann noch nicht mehr sagen, dass ich ihn liebe? Was soll das? Aber ich kann es einfach nicht! Selbst wenn ich es wollte...überlegte sie als sie abends noch im Bett lag. Ich muss es einfach versuchen! Er ist perfekt! Meine Eltern mögen ihn, er trägt mich auf Händen, was will ich also mehr? Mit diesem Gedanken schlief sie dann schliesslich ein.
Auch wenn Franz an dem Abend nichts gesagt hatte, wollte er mit seinem Schwiegersohn in Spe doch nochmal ein paar Worte wechseln und bestellte ihn deshalb auch am nächsten Morgen umgehend in sein Büro. “Sie wollten mich sprechen Herr Professor?” fragte Alex vorsichtig, als er seinen Kopf durch die Türe steckte. “Kommen sie rein und setzen sie sich.” forderte der alte Mann und wies mit der Hand auf den Stuhl gegenüber von seinem. “Ich will gleich zum Punkt kommen..” begann Franz nachdem Dr. Koch sass. “Gibt es einen bestimmten Grund, dass Margarethe und sie plötzlich heiraten wollen?” fragte er. Alex wusste gleich was er damit meinte und verneinte sofort: “Wenn sie meinen, dass sie Opa werden muss ich sie leider enttäuschen. Noch haben wir nichts in der Planung.” erwiederte der Chirurg. Der Professor atmete erstmal erleichert auf. Doch nachdem der Oberarzt sah, dass sein Chef ihn weiterhin fragend ansah fügte er noch hinzu: “Wir wollen heiraten, weil wir uns lieben und den Rest unseres Lebens mit einander verbringen wollen.” “Ja aber so lange kennen sie sich doch noch garnicht.” In dem Moment merkte was Alex was Gretchen damit gemeint hatte, dass ihr Vater nicht so leicht zu überzeugen wäre. “Schon. Aber ich hab direkt gemerkt, dass ich sie und keine andere will! Deshalb der Heiratsantrag...ist das denn so falsch?” entgegnete Dr. Koch ihm. “Nein nein. Natürlich nicht...und ich freu mich ja auch, dass mein Kälbchen...also ich meine Margarethe endlich jemanden gefunden hat. Als Eltern will man doch nur das beste für seine Kinder. Und Margarethe ist so oft von Männern enttäuscht worden, dass ich mir einfach Gedanken mache. Verstehen sie?” versuchte er ihm zu erklären. “Ich kann ihre Bedenken voll und ganz nachvollziehen und deshalb möchte ich ihnen versichern, dass ich ihre Tochter wirklich über alles liebe und ich sie nie verletzen würde.” erwiederte Alex. Franz glaubte ihm und gab ihm schliesslich seinen Segen.


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#312 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

“Da bist du ja! Die OP wartet.” sagte Gretchen, als er ihr im Flur entgegenkam. “Ich musste noch kurz zu deinem Vater und...” Oh Gott! Ich wusste es! Er hat ihm bestimmt Verhaltensmassregeln erteilt oder schlimmer noch: Morddrohungen!!! Alex sah ihr entsetztes Gesicht und sagte: “Keine Angst! Er hat mir nicht den Kopf abgerissen! Wir haben uns nur ein wenig unterhalten. Nun steht unserer Hochzeit nichts mehr im Wege. Er hat uns soeben seinen Segen gegeben.” Er muss Alex wirklich mögen..sonst hätte er das nie im Leben getan! Dachte sie als sie später mit ihrem Freund im OP stand.

Es vergingen ein paar Wochen, in denen sich Gretchen ganz auf ihren Beruf konzentrierte. Jeden Abend wenn sie nach Hause kam, wälzte sie die Bücher und versuchte sich alles einzuprägen. Dementsprechend hatte sie auch nicht viel Zeit für Alex und die Hochzeitsvorbereitungen. Er versuchte sie darauf anzusprechen, aber sie sagte immer, dass sie keine Zeit habe. Eines Abends als sie dann bei ihm zu Hause etwas gegessen hatten, sprach er sie erneut drauf an. “Solangsam sollten wir uns wirklich mal Gedanken über die Hochzeit machen. Ich meine...du hast ja bald deinen Facharzt und dann...” Er sprach nicht weiter, weil ihm klar wurde, dass sie ihm sowieso nicht zuhörte. “Tschuldigung....aber ich hab im Moment einfach zu viel Stress und so...” erwiederte sie ihm knapp. “Ja das hab ich gemerkt! Du hörst mir in letzter Zeit nie zu!” sagte er in einem etwas lauteren Ton, weil er sich darüber ärgerte. Was läuft denn jetzt bei dem schief? Hat der sie noch alle?! “Entschuldige bitte, dass ich mich im Moment einfach mehr auf meinen Facharzt konzentriere!” gab sie ihm mit ironischen Unterton zurück. “Du kümmerst dich um nichts anderes mehr! Wir wollten eigentlich schon lange die Hochzeitsvorbereitungen besprechen und was ist? Nix! Und zusammen ziehen willst du auch aus irgendeinem Grund nicht mit mir! Also weist du Gretchen...so langsam glaube ich, dass du das alles garnicht willst!” Mittlerweile hatte er sich richtig in Rage geredet und sah sie wütend an. Was soll das jetzt schon wieder? Wieso hat er es auf einmal mit allem so eilig? Da sie sich wiedermal in die Ecke gedrängt fühlte und ihr dieses Gefühl überhaupt nicht gefiel, gab es für sie nur eine Möglichkeit: FLUCHT!!! Das tat sie dann auch. “Wenn du das so siehst...ist es glaub ich besser wenn ich jetzt gehe!” sagte sie, stand auf und stürmte ohne Alex auch nur eine Chance zu lassen noch etwas zu sagen aus der Wohnung. Doch nicht alles perfekt! Ich wusste es! Bei mir läuft nie irgendwas glatt! Immer kommt irgendwas dazwischen, wenn ich mal glücklich bin! Dachte sie während sie einfach die Strasse entlanglief.


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15.04.2009 13:39
#313 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Es war dunkel und zu allem Übel fing es nun auch noch an in Strömen zu regnen. Na super! Das Wetter passt ja hervorragend zu meiner momentanen Stimmung! Sie wollte nur noch eins: So schnell wie möglich nach Hause! Mist verdammter! Ich hab meine Tasche vergessen! Ich geh aber jetzt nicht nochmal zurück zu Alex! Aber was mach ich dann? Kann ja schlecht die ganze Nacht hier vor der Türe sitzen bleiben! Sie überlegte wo sie hingehen könnte, um sich aufzuwärmen und um dort die Nacht zu verbringen. Mama und Papa? Nein! Lieber nicht! Erstens viel zu weit und zweitens würden sie sich nur unnötig Sorgen machen. Kati? Hmmm...die wird mir zwar auch wieder blöde Fragen stellen, aber da muss ich dann wohl durch! Dachte sie und machte sich auf den Weg zu ihrer Freundin. Doch als ihr nachdem sie dreimal geklingelt hatte niemand die Türe öffnete, stand sie wieder vor dem selben Problem wie eben auch schon. Und wo soll ich jetzt hin? In die Klinik? Da könnte ich schlafen...für die eine Nacht giinge das bestimmt mit Sicherheit...aber bis dahin ist es sehr weit und es regnet immernoch. Bis ich da ankomme bin ich durchgeweicht! Und in ein paar tagen hab ich dann noch ne Lungenentzündung! Sie überlegte noch eine Weile. Gibt́s denn keinen hier in der Nähe, wo ich ne Nacht unterkommen könnte? Hmm...die einzige Möglichkeit, die ich jetzt noch habe ist die wo ich mich eigentlich gegen streube, weil ich das Gefühl hab, dass das nicht gut geht...aber mir bleibt wohl nix anderes über! Herzlichen Dank auch Kati! Dann haste ja das was du wolltest!


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15.04.2009 14:58
#314 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Sie zog sich die Jacke notdürftig über den Kopf und machte sich anschliessend im Laufschritt aber immernoch mit einem mehr als mulmigen Gefühl auf den Weg zu Marc. Gott! Warum bestrafst du mich so? Lass es wenigstens aufhören zu regnen, damit ich nicht gleich auch noch wie ein begossener Pudel vor ihm stehe und er noch nen Lachanfall bekommt! Das wäre mir dann wirklich zu peinlich!!!
Inzwischen war es schon recht spät und Marc wollte nachdem das Fussballspiel zu Ende war auch ins Bett, als es plötzlich an seiner Türe klingelte. Er fragte sich wer das denn um diese Uhrzeit noch sei, ging aber trotzdem zur Türe, um diese zu öffnen.
Er wird bestimmt schon schlafen...naja...wer weis wofür es gut ist. Dann werd ich wieder gehen. Sie wollte sich gerade ihre Jacke wieder über den Kopf ziehen, um erneut durch den Regen zu laufen, als Marc sich über die Sprechanlage meldete und fragte wer da sei.
Er ist doch da! Soll ich oder soll ich nicht? Da sie immernoch keine Idee hatte wo sie sonst hinsollte, ging sie zurück zur Tür und meldete sich ebenfalls: “Hast du schon geschlafen?” Der Oberarzt war sichtlich überrascht, als er ihre Stimme hörte. “Gretchen?” fragte er nur. “Ja.” erwiederte die leise. Nachdem sich die Türe geöffnet hatte, trat sie ein und ging nach oben. Ein seltsames Gefühl überkam sie, denn sie erinnerte sich wieder an die Situation damals mit Gabi.
Was wäre gewesen, wenn das nicht passiert wäre? Wären wir dann immernoch glücklich? Allein die Tatsache, dass ich wieder darüber nachdenke, sagt mir, dass es ein Fehler war hierhinzukommen. Deshalb ist es das beste wenn ich wieder gehe...dachte, als sie schon beinahe oben war, drehte sich wieder um und wollte wieder gehen.
Doch plötzlich öffnete sich im ersten Stock die Türe und Marc fragte sie: “Wo willst du hin?” Sie drehte sich kurz um und er sah ihre nassen Klamotten und die triefenden Haare. “Und warum bist du so nass?” fragte er weiter. “Ach. Hat sich schon erledigt.” sagte sie kurz und wollte weiter nach unten gehen. Doch Marc kam aus der Türe und hielt sie an der Treppe fest. Er sah sie kurz an und erwiederte: “Du willst doch wohl so nicht wieder rausgehen. Komm rein und warte wenigstens bis der Regen weg ist.” schlug er ihr vor und zog sie quasi wieder zurück nach oben. Warum bin ich überhaupt hier hingekommen? Ich hätte doch lieber zu Hause vor meiner Türe sitzen bleiben sollen....


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15.04.2009 20:58
#315 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Eher wiederwillig folgte sie ihm dann nach oben. Weil sie die Befürchtung hatte das Gabi auch dort wäre. “Ich will wirklich nicht stören.” sagte sie und blieb vor der Türe erneut stehen, weil sie die Befürchtung hätte, dass Gabi auch da wäre. Doch Marc gab ihr einen kurzen Schubser rein und sagte: “Du störst doch nicht.” Sie warf einen kurzen Blick rundum und fragte: “Bist du allein?” Der Oberarzt wusste was sie damit meinte und entgegnete nur: “Hmmm.” Soll ich mich jetzt darüber freuen? Einerseits schon, aber andererseits...mit ihm allein....viiiiiiel zu gefährlich! “Sobald es aufgehört hat zu regnen, bist du mich wieder los.” sagte sie schnell und blieb an der Türe stehen. “Setz dich doch erstmal.” erwiederte Marc und schloss die Türe. Anschliessend verschwand er kurz im Schlafzimmer. Statt sich zu setzen, ging sie zum Fenster und schaute hinaus. Bitte lieber Gott! Sei einmal nett zu mir und mach, dass es aufhört zu regnen! Doch wie immer passierte nichts und es goss weiter wie aus Eimern. Na toll! Irgendwas hast du gegen mich...ich weis nur noch nihct so genau was! Kurz darauf kam Marc wieder. Er reichte ihr ein paar Sachen und meinte: “Du solltest die nassen Sachen ausziehen...bevor du noch krank wirst.” Wortlos nahm sie Sachen entgegen. “Wo das Bad ist, weist du ja.” Sie nickte kurz und ging sich anschliessend umzuziehen. “Kaffee?” fragte der Oberarzt, nachdem sie wieder rauskam. “Hmm.” entgegnete Gretchen und zuppelte nervös an sich rum. Wieder ging sie zum Fenster und schaute nervös hinaus. “Was hast du eigentlich bei einem solchen Sauwetter draussen gemacht?” wollte er wissen, während er in der Küche den Kaffee machte. Ich sag ihm jetzt aber nicht, dass ich mich mit Alex gestritten hab!


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16.04.2009 07:00
#316 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten
“Verkettung unglücklicher Umstände...” kam von ihr nur knapp daraufhin. Marc sah sie fragend an, reichte ihr die Tasse und meinte nur: “Ahhhja...” Sie stellte die Tasse schnell auf den Tisch und erwiederte: “Ja...und ich werd dann jetzt auch mal wieder gehen. Geb dir deine Sachen dann morgen zurück.” Sie wollte schnell verschwinden, aber er hielt sie zurück. “Wo willst du denn jetzt schon wieder hin? Es regnet doch immernoch.”
Ja ich weis...leider! Dachte sie und sah zu Boden. Ich hasse dich...Kati! Fluchte sie im Stillen, weil ihr garnichts anderes übrigblieb, als bei ihm zu bleiben. Also nahm sie sich die Tasse wieder und nahm auf der Couch Platz. Nachdem Marc sich zu ihr gesetzt hatte, schwiegen sie sich ein ganze Weile an. Solangsam merkte Gretchen, dass es wohl nicht so gut gewesen ist so lange durch den Regen zu laufen. Ihr war schweinekalt und sie fing leicht an zu zittern.
Marc sah das und überlegte einen Moment. Schliesslich legte er dann vorsichtig seinen Arm um sie. Oh nein! Ich hab́s geahnt! Dachte sie, als sie bei seiner Berührung mal wieder ein angenehmer Schauer durchfuhr. Doch dann versuchte sie dieses Gefühl zu unterdrücken und lächelte ihn kurz an, was aber eher gequält aussah.
Wir sind nur Freunde! Da ist es ganz normal, dass man sich auch mal in den Arm nimmt...also nichts weiter schlimmes. Sie blieben noch eine Weile so sitzen. Aber es ist eindeutig unnormal, dass dabei solche Gefühle in einem hochkommen! Dachte sie, löste sich schnell von und sprang schnell auf. “Ich muss mal kurz...ins Bad.” sagte sie schnell, nachdem sie sah, dass Marc sie fragend ansah.

Ich muss hier weg! Und zwar schnell!

Sie ging zum Fenster. Aber es regnet immernoch und springen geht auch nicht...ist viel zu hoch! Scheisse! Was mach ich denn jetzt???


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16.04.2009 16:37
#317 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Marc merkte ebenfalls, dass ihr die Situation alles andere ans angenehm war. Ging ihm ja selbst nicht anders. Nachdem sie nach 10 Minuten immernoch nicht wieder aus dem Bad gekommen war, klopfte er kurz an die Türe und fragte ob alles in Ordnung wäre. “Ja. Alles supi.” kam von drinnen recht zögerlich. Also eins ist klar...hier drin bleiben kann ich nicht! Sonst erklärt er mich für komplett bescheuert...wenn er es nicht schon längst getan hat, so wie ich mich anstelle! Warum eigentlich? Wir haben doch alles geklärt! Also hab ich auch nix zu befürchten! Deshalb geh ich jetzt auch wieder raus und sobald der Regen aufgehört hat, such ich das Weite. Ja...genauso mach ich es! Nahm sie sich vor und kam vorsichtig aus dem Bad. “Ich befürchte das wird heute nix mehr mit dem Wetter. Soll ich dich schnell nach Hause fahren?” fragte der Oberarzt, weil ihm die Sache mittlerweile auch etwas unangenehm war. Er hätte zwar gerne wieder ihre Nähe gesucht, aber entweder hätte sie wieder abgeblockt oder sie hätte es zugelassen und ihm anschliessend wieder die Schuld dafür in die Schuhe geschoben. Und da konnte er dankend drauf verzichten! Also wollte er sie nun auch irgendwie loswerden. “Das geht nicht.” erwiederte Gretchen schliesslich leise. “Komm nicht in meine Wohnung.” fügte sie noch hinzu, nachdem sie gesehen hatte, dass er sie fragend ansah. “Willst du mir nicht endlich erzählen was passiert ist?” fragte der Oberarzt, nachdem er sich zurück auf die Couch gesetzt hatte. Doch die junge Ärztin stand nur an der Badezimmertüre und sah zu Boden. Marc stöhnte kurz. “Ich meine...ich weis ja nicht wie du das siehst...aber ich für meinen Teil finde es schon ein wenig ungewöhnlich, dass du mitten in der Nacht durch den Regen rennst!” Ja das weis ich auch! Warum hab ich blöde Kuh auch nur meinen Schlüssel vergessen? “Mein Schlüssel...der ist noch bei Alex und...” weiter sprach sie nicht, weil sie eigentlich nach wie vor der Meinung war, dass es besser ist ihm nichts von dem Streit zu erzählen. Da Marc nicht doof war, konnte er sich eins und eins zusammenzählen. Es war ihm gleich merkwürdig vorgekommen, dass sie zu ihm gekommen war. Er legte seinen Autoschlüssel wieder weg. Auch wenn es ihm unagenehm war, wollte er sie nicht zurück in den Regen schicken und fragte sie, ob sie einen Film gucken sollten. Gretchen war ehrlich gesagt schon ganz froh, dass er keine weiteren Fragen stellte und stimmte schliesslich zu. “Gut. Dann guck ich mal was ich anzubieten habe.” sagte er und stand auf. Er zeigte ihr ein paar Filme. Oh nein! Ich seh mir ganz bestimmt keinen Horrorfilm an! Da krieg ich ja noch mehr Alpträume als ohnehin schon! Dachte sie und wunk schnell ab, als er ihr “Bloody Car” vor die Nase hielt und fragte: “Den hier?”


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16.04.2009 17:45
#318 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Marc lachte kurz: “Hast wohl immer noch Angst, he?” Er erinnerte sich plötzlich wieder an damals, als sie eine Nacht in der Schule übernachtet hatten und einen Film schauen durften. Eigentlich wollten sie einen harmlosen Film schauen, den Frau Schneider ihnen zurechtgelegt hatte, aber als sie mal kurz weg war, hatten die Jungs die Kassette getauscht und einen Horrorfilm eingelegt. Sie hatten ihren Spaß dabei, die Mädchen weniger. Vor allem Gretchen hatte sich die ganze Zeit über unter ihrer Bettdecke versteckt und betete, dass die Lehrerin endlich wiederkam. Auch Gretchen erinnerte sich wieder an die Situation. Sie sah zu Boden und sagte leise: “Ich steh halt nicht auf sowas...” “Hmmm...dann hätte ich nur noch den hier im Angebot.” sagte er schliesslich, nachdem er noch eine Weile gekramt hatte. The fast& Furious2...naja auch nich mein Ding...aber immernoch besser als der erste. “Okay. Dann den.” erwiederte sie kurz. Er kam zu ihr rüber, legte die DVD ein und reichte ihr eine Decke. Was soll ich denn damit? Dachte sie und sah ihn fragend an. Doch der Oberarzt grinste kurz und erwiederte: “Falls du wieder Angst kriegst.” Haha! Sehr witzig! Ich lach dann später! “Blödmann!” entgegnete sie, gab ihm einen kurzen Hieb und schmiss ihm ein Kissen entgegen. “Na warte!” sagte Marc und schmiss es zurück. Trotz, dass der Film schon längst angefangen hatten, alberten die beiden noch ein wenig herum. Für einen Moment vergass Gretchen alles, auch ihren Streit mit Alex und eine wilde Kissenschlacht begann. Beide lachten dabei ausgelassen. Doch plötzlich hielt Marc ihre Hand fest und lachte: “Jetzt ist aber Schluss mit lustig Fräulein!” Doch als er ihr in die Augen sah, war er auf einmal ganz still und sah sie nur noch an.


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16.04.2009 19:30
#319 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Genau sowas hab ich befürchtet! Dachte sie und löste die Situation dann auch schnell auf. Sie räusperte sich kurz und meinte: “Der Film... hat schon angefangen.” Auch wenn Marc der Film ehrlich gesagt sowas von egal war, sagte er: “Ja. Sonst verpassen wir nachher noch was.” Er legte das Kissen beiseite und versuchte sich auf den Film zu konzentrieren, genau wie Gretchen. Zwischendurch lugte er immer wieder unbemerkt zu ihr rüber. Die junge Ärztin wehrte sich zwar dagegen, aber irgendwann schlief sie doch ein, da sie die hin und herlauferei ganz müde gemacht hatte. Marc staunte nicht schlecht, als er plötzlich ihren Kopf auf seiner Schulter spürte. Er schaute sie an und lächelte. Als der Film dann zuende war, merkte er, dass er auch langsam müde wurde. Da Gretchen in einer äusserst unbequemen Stellung und nur halb auf der Couch lag, entfernte er sich vorsichtig von ihr. Als er sie richtig hingelegt hatte und sie nun noch zudecken wollte, schlug sie die Augen auf und die beiden sahen sich für einen Moment an. Niemand sagte etwas, als sie einander immer näher kamen, bis sie sich schliesslich küssten. Dabei kam ein Gefühl in Gretchen hoch, dass sie schon lange nicht mehr kannte, weil sie es bisher unterdrückt hatte. Und diesmal war es stärker als ihr Verstand, der sie sonst immer daran hinderte. Sie schloss einfach die Augen und genoss den Moment. Als sie sich beiden voneinander lösten, öffnete sie die Augen und hatte sofort wieder die Realität vor Augen. Ich darf das nicht tuen! Ich hab gleich gewusst, dass es ein Fehler war hierher zukommen. Marc wusste jetzt, dass da auch bei ihr mehr war als nur Freundschaft, als sie ihn völlig verwirrt ansah.
Gretchen räusperte sich kurz verlegen und sagte: “Ich sollte jetzt wohl besser gehen.” Ohne auf eine Reaktion zu warten, sprang sie auf, nahm ihre Sachen und ging schnell ins Bad, um sich umzuziehen. “Soll ich dich schnell fahren?” fragte der Oberarzt, als sie sich im Wohnzimmer eilig die Schuhe anzog. “Besser nicht! Tschüss!” erwiederte sie schnell und verschwand so schnell sie konnte. Draussen lehnte sich erstmal gegen die Mauer des Hauses und atmete tief durch. Der Regen hatte sich mittlerweile gelegt und es wurde schon fast wieder hell. Wie konnte das nur passieren? Ich dachte ich hätte das endlich im Griff! Dachte sie und liess verzweifelt an der Wand zu Boden gleiten.


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16.04.2009 22:50
#320 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Marc unterdessen liess sich auf die Couch zurückfallen. Er hatte gleich gewusst, dass das so nicht funktionieren würde. Die Situation da eben hatte das wieder eindeutig ergeben. Wiedermal fragte er sich was er jetzt tun sollte. Irgendwann müsste doch auch mal sie einsehen, dass das was sie macht absoluter Schwachsinn ist! Ausserdem rätselte er immernoch warum Alex und sie sich gestritten hatten. Er hatte sie zwar jetzt nicht danach direkt gefragt. Aber er ahnte, dass zwischen den beiden irgendwas nicht stimmte und der Gedanke gefiel ihm irgendwie. Vielleicht gäbe es ja am Ende doch keine Hochzeit und seine Probleme würden sich von selbst lösen. Mit diesem Gedanken ging er dann schliesslich auch ins Bett, weil er ja in drei Stunden auch wieder in der Klinik sein müsste.
Als die Sonne sie anlächelte, stand die junge Ärztin langsam wieder auf und machte sich auf den Weg nach Hause. Als sie vor ihrer Wohnungstüre stand, erinnerte sie sich wieder daran, dass sie ja gar keinen Schlüssel hatte. Na toll! Daran hab ich ja in der Aufregung garnicht mehr gedacht! Und was jetzt? Unten im Erdgeschoss öffnete sich die Türe und ihr Nachbar fragte, ob er helfen könnte. “Ich mich ausgesperrt. Könnte ich eventuell bei ihnen einen Schlüsseldienst anrufen?” fragte sie ihn schliesslich vorsichtig. “Klar! Kein Problem. Kommen sie runter.” erwiederte der Mann freundlich. “Danke, dass sie so schnell gekommen sind.” begrüsste Gretchen den Handwerker vom Schlüsseldienst, als er die Treppen hochstieg. “Dat is mein Job jute Frau.” erwiederte ihr der ältere etwas dickere Mann im Blaumann. “So dann wollen we mal...” sagte er, nachdem er den Werkzeugkasten abgestellt und sich vor die Türe gekniet hatte. “Ich würd ihnen raten en neues Schloss einbauen zu lassen.” empfahl er ihr, nachdem er die Türe geöffnet hatte, da sie ihm am Telefon erzählt hatte, dass ihr der Schlüssel abhanden gekommen sei. Doch Gretchen lehnte ab. “Jut, wie se meinen. Dat macht dann 68, 35.” sagte er, während er sein Werkzeug wieder verräumte. So viel?! Deutsche Handwerker sind aber echt teuer! Dafür muss ich lange an irgendwelchen Leuten rumschnippeln! “Äh...enschuldigen sie...sagten sie gerade 68,35 €?” fragte sie dann doch noch mal ungläubig. Nachdem der Mann genickt hatte, stöhnte sie kurz und meinte, dass das aber ganz schön viel wäre für das bisschen gefummel in dem Schloss. “Jute Frau...ich hab auch meine Kosten...Anfahrt, usw. Nur der Tod is umsonst!” Gretchen gab ihm dann schliesslich das Geld, weil sie einfach nicht in der Verfassung dazu war noch mit irgendeinem Handwerker rumzudiskutieren. Anschliessend liess sie sich auf die Couch fallen, nahm ihr Tagebuch herraus und schrieb:


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17.04.2009 06:58
#321 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Liebes Tagebuch,
Das Thema Freundschaft zwischen Marc und mir dürfte spätestens seit eben wiedermal gegessen sein. Warum? Weil wir uns geküsst haben! Ist eigentlich nichts ungewöhnliches an sich...Freunde küssen sich ja auch mal, aber das war kein normaler Kuss...das hab ich deutlich gespürt. Er hat in mir ein Gefühl aufkommen lassen, dass ich eigentlich schon lange vergessen hatte. Aber sicher willst du wissen wie es überhaupt dazu kam...also es begann alles mit einem Streit, denn ich gestern Abend mit Alex hatte. Er hat sich darüber aufgeregt, dass ich nur noch meine Arbeit im Kopf hätte. Gut...im ersten Moment war ich zwar sauer und bin einfach abgehauen, aber jetzt im Nachhinein muss ich zugeben, dass er nicht ganz unrecht hatte. Ich hab wirklich viel gearbeitet in letzter Zeit, weil ich mich damit irgendwie ablenken wollte. Ich kann es nicht genau beschrieben, aber ich hatte das Gefühl, dass alles über mich herreinbricht. Als ob ich in der mitte eines Raumes stehe und die Wände immermehr auf mich zukämen, um mich zu erdrücken. Denn niemand redete mehr von etwas anderem als von dieser Hochzeit. Meine Mutter rief ständig an und fragte mich tausend Sachen zu den Vorbereitungen, Sabine quatschte mich zwischendurch voll, wie schön doch alles werden würde und als dann gestern Alex auch wieder davon anfing, hätte ich am liebsten lauthals STOP geschrien. Ich weis nicht warum, aber irgendwie geht mir das alles zu schnell. Gut...wir sind zwar verlobt, aber das sind andere oft jahrelang...und die sind deswegen auch nicht weniger glücklich! Aber nun zurück zu gestern...nach dem Streit bin ich also direkt aus der Wohnung gestürmt. Ich wollte nur noch eins: WEG! Dabei hab ich aber dummerweise meine Tasche mit samt dem Wohnungschlüssel bei Alex stehengelassen, was ich fesstellen musste, als ich vor der verschlossenen Türe stand. Ich hab dann ne Weile überlegt was ich machen sollte. Draussen regnete es immernoch in Strömen. Da ich sowieso schon pitschepatsche nass war, bin ich schnell zu Kati gerannt, um sie zu fragen ob ich bei ihr ne Nacht schlafen könnte. Die war aber nicht da, wofür ich sie im Nachhinein immer noch verfluche und hasse! Denn mir blieb nichts anderes übrig als zwei Strassen weiter zu Marc zu gehen. Ich wollte das eigentlich nicht, aber es gab keine andere Möglichkeit. Bin dann zu ihm hin und er hat mich erstmal erstaunt angeguckt. Bestimmt weil ich aussah wie so ein begossener Pudel. Wollte erst wieder gehen, aber er zog mich in seine Wohnung und gab mir ein paar trockene Klamotten von sich. Ich betete die ganze Zeit, dass es aufhörte zu regenen, aber nix passierte! Wie immer! Gott! Du hasst mich wirklich, dass du mir sowas antust! Tschuldige musste mal gerade sein...zurück zum Thema...hab mir dann also die trockenen Klamotten angezogen. Er bot mir dann einen Kaffee an, den ich in dem Moment wirklich gut gebrauchen konnte, denn mir war schweinekalt und ich zitterte am ganzen Körper. Irgendwann legte er dann vorsichtig seinen Arm um mich. Hab das erst zugelassen, weil ich dachte hey Freunde umarmen sich ja auch schon mal. Ich weis nicht wieso, aber mich durchlief in dem Moment ein warmer angenehmer Schauer. Ich kuschelte mich an ihn und versuchte dieses Gefühl zu unterdrücken, was dabei in mir hochkam. Irgendwann ging das aber nicht mehr und ich bin ins Bad geflüchtet. Ich glaube ihm war das auch etwas unangenehm, denn als ich wieder rauskam, hatte ich den Eindruck er wolle mich aus irgendeinem Grund loswerden. Denn er bot mir an mich nach Hause zu fahren. Musste ihm dann notgedrungen erzählen, dass mein Schlüssel weg ist. Er fragte warum aber ich hab nichts gesagt. Ich denke er hat geahnt dass zwischen mir und Alex etwas nicht stimmt. Denn plötzlich stand er mit einer DVD in der Hand vor mir und fragte mich ob wir die gemeinsam gucken wollen. Einen Horrorfilm! Hab dann dankend abgelehnt und er kam mit irgendsoeinem Actionsfilm...weis nicht mehr wie der hiess, weil ich mich garnicht auf den Film konzentriert hab. Er anscheinend auch nicht so...Es begann eine wilde Kissenschlacht, die in einem Fastkuss endete. Hab die Situation dann nochmal gerade so gerettet und vorgeschlagen, dass wir nun den Film gucken sollten. Muss aber wohl irgendwann darüber eingeschlafen sein. Und als ich aufwachte war er mir irgendwie ganz nah. Weis nicht ob er mich vorher schon küssen wollte oder was. Weis nur, dass ich irgendwie nicht anders konnte, als ihm noch näher zu kommen, als wir uns ohnehin schon waren, und ihn zu küssen. Frag mich nicht wieso ich das getan hab, ich konnte einfach nicht anders und war nicht mehr Herr meiner selbst. In dem Moment führten Engelchen und Teufelelchen sinnbildlich einen Kampf in meinem Kopf. Einer sagte: “Brich ab! Du bist verlobt!” und der andere sagte: “Mach weiter! Es ist so schön!” Die zweite Stimme hat dann schliesslich gewonnen und ich hab weitergemacht. Weis garnicht, wie lange dieser Kuss ging, weil ich das Gefühl hatte, als ob die Zeit einfach stehenbleibt. Aber als wir uns voneinander lösten überkam mich wieder die Vernumpft und somit auch das schlechte Gewissen. Deshalb wollte ich auch nur noch weg! Hab mir dann meine noch halb nassen Klamotten wieder angezogen und wollte gehen. Er fragte ob er mich heim fahren solle, aber ich lehnte schnell ab und bin im wahrsten Sinne des Wortes aus der Wohnung gestürmt. Brauchte erstmal dringend frische Luft, um mir über das was da gerade passiert war klar zu werden. Nachdem das auch nix gebracht hat bin ich nach Hause. Dort stand ich dann wieder vor dem altbewärten Problem: Wie komme ich ohne Schlüssel in meine Wohnung? Bin dann runter zu meinem Nachbar und hab einen Schlüsseldienst gerufen, der mir dann die Türe geöffnet hat. Frage mich gerade, warum mir diese gloreiche Idee nicht schon in der Nacht gekommen ist, dann hätte ich mir einiges ersparen können...


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#322 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Die klappte das Buch wieder zu, ging duschen und zog sich um, um zur Arbeit zu fahren. Mit einem mulmigen Gefühl betrat sie die Klinik, weil sie nach dieser Sache weder wusste wie sie mit Marc noch mit Alex umgehen sollte. Was mach ich wenn Alex mich auf unseren Streit anspricht? Was sag ich ihm dann? Überlegte während sie aus dem Aufzug stieg. Als sie vor ihrem Spind stand um sich umziehen, hatte sie immernoch keine Lösung gefunden. Dafür stand Alex aber hinter ihr und begrüsste sie mit den Worten: “Hier. Die hast du gestern bei mir vergessen.” Er reichte ihr die Tasche und sie erwiederte verlegen: “Danke.” und sah zu Boden. Sabine hatte schon die Vermutung, dass zwischen den beiden Ärzten irgendwas nicht stimmte und liess sie nicht aus den Augen. Alex beugte sich daraufhin leicht zu Gretchen rüber und fragte sie leise: “Können wir gleich reden?” Sie nickte nur kurz. Da Sabine Ohren wie ein Luchs hatte, bekam sie das jedoch mit und fragte auch sofort als Alex das Stationszimmer verlassen hatte: “Stimmt was nicht zwischen ihnen und dem Doktor Koch?” Die kriegt auch echt alles mit! “Doch doch. Alles bestens!” gab sie schnell zurück. “Und warum will er dann mit ihnen reden?” fragte sie mehr als erstaunt. Das geht die doch garnix an! “Keine Ahnung. Werd ich ja dann sehen ne?” meinte Gretchen und grinste sie gequält an. “Achso....” kam von Sabine daraufhin nur verdutzt.
“Du wolltest reden...” sagte Gretchen zögerlich nachdem sie sich in der Cafeteria zu ihm an den Tisch gestellt hatte. “Setz dich doch.” bat Dr. Koch. Daraufhin nahm die junge Ärztin Platz, rutschte aber auf ihrem Stuhl nervös hin und her. “Was ist los mit dir?” fragte der Chirurg, nachdem er sie eine ganze Weile dabei beobachtet hatte. “Nix?! Was soll sein?” erwiederte sie und ass ihren Schokopudding. “Gretchen...wenn es wegen unserem Streit gestern ist...das tut mir leid. Ich wollte das nicht.” begann Alex schliesslich das Gespräch. Gretchen lächelte ihn kurz an und meinte: “Schon in Ordnung. Schwamm drüber.” “Nein. Das was ich da gesagt hab war nicht okay!” Oh nein! Nicht das auch noch! Dachte sie als sie sah, wie Marc die Cafeteria betrat.


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Dornröschen Offline

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17.04.2009 09:52
#323 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Der Oberarzt hatte sich eigentlich vorgenommen nochmals mit ihr über das was da passiert ist zu reden. Aber als er sah, dass Gretchen und Alex wieder zusammenhockten, war ihm die Lust daran eindeutig vergangen! Deshalb ging er schnurstraks an den beiden vorbei auf die Terasse, um eine Zigarette zu rauchen. “Hmm.” kam von ihr daraufhin nur immernoch leicht abwesend. “Ich hab beschlossen dich in Zukunft nicht mehr zu bedrängen. Wenn du meinst wir sollen heiraten, dann bin ich ebenfalls bereit.” meinte Dr. Koch. Er ist so verständnisvoll und kommt mir ständig entgegen und was mach ich? Ich enttäusche ich ihn immer nur! Kannte bisher immer nur das Gefühl des enttäuscht werdens, aber die Gegenseite fühlt sich auch nicht viel besser an. Im Gegenteil...ich fühl mich irgendwie gerade unglaublich mies! Dachte sie, beugte sich zu ihm rüber und gab ihm einen Kuss. Mehr als ein: “Danke. Das ist lieb.” brachte sie dabei nicht heraus. Alex wollte gerade noch etwas sagen, aber da gingen schon ihre Pieper und sie eilten in die Notaufnahme. Sie untersuchten die alte Frau kurz und stellten fest, dass sie operiert werden müsste. Nach der erfolgreichen OP sprach Alex Gretchen dann im Waschraum nochmal an: “Ich wollte fragen, ob du...aber wirklich nur wenn du Zeit und Lust hast...heute Abend zu mir kommen willst.” Sie überlegte einen Moment und sagte dann: “Wirklich gerne Alex...aber ich muss noch meinen Bericht fertig schreiben.” “Okay. Dann kann man wohl nix machen. Vielleicht ein anderes mal.” erwiederte er und schaute enttäuscht zu Boden. Ich muss das irgendwie wieder geradebiegen! “Aber ich hab nen anderen Vorschlag. Du könntest zu mir kommen. Vielleicht kannst du mir ja helfen und wenn wir dann noch Zeit haben, machen wir uns noch nen gemütlichen Abend. Was hälst du davon?” fragte sie schliesslich. Alex lächelte sie an und entgegnete: “Gerne helf ich dir.” Auch wenńs mir schwerfällt, aber ich habs mir so ausgesucht und deswegen muss ich jetzt dadurch! Er hat es nicht verdient, dass ich ihn ständig vor den Kopf stosse, nur weil ich im Moment Probleme mit mir hab und nicht weis was ich will! Dachte sie als sie nach dem Dienst nach Hause fuhr. Sie hatte sich gerade umgezogen und ein bisschen aufgeräumt, als es schon an der Türe klingelte. Das wird er sein! Ich denk einfach über das alles garnicht mehr nach und werde versuchen den Abend zu geniessen...


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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


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17.04.2009 16:31
#324 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Sie öffnete die Türe und begrüsste ihn mit einem Kuss. Nachdem er reinegkommen war udn auf der Couch Platz genommen hatte, kam sie mit ihrer Berichtsmappe und setzte sich zu ihm. “Wobei kann ich dir denn helfen?” fragte Dr. Koch und lächelte sie an. “Hier. Da hakts bei mir noch ein bisschen.” erwiederte Gretchen und zeigte ihm die Stelle an der sie nicht weiterkam. “Zeig mal.” Sie reichte ihm die Unterlagen und er las sich erstmal alles durch. “Ist ganz einfach...” sagte er und diktierte ihr was sie schreiben sollte. “Danke. Für deine Hilfe.” sagte sie nachdem sie schliesslich mit allem fertig waren. “Hab ich gern gemacht. Wenn du mal wieder Hilfe brauchst...” “Sag ich Bescheid.” beendete sie seinen Satz. Daraufhin mussten beide ein wenig lachen. “Wir sind schon zwei.” sagte Alex. “Ja.” erwiederte die junge Ärztin. “Ich hab dich gestern Abend vermisst.” meinte er und gab ihr einen Kuss. “Lass uns nicht mehr streiten.” fügte er anschliessend noch hinzu. Sie schüttelte nur kurz mit dem Kopf. Alex kam ihr immer näher und schon hatte sie wieder dieses Gefühl, dass sie irgendwas erdrückt. Sie versuchte es jedoch zu unterdrücken und liess sich anschliessend auf die Zärtlichkeiten von ihrem Freund ein. Nach einer wilden Knutscherei taumelten die beiden ins Schlafzimmer und schliefen mit einander.
“Woran denkst du?” fragte der Oberarzt, als sie anschliessend in seinem Arm lag und er ihr über die Schulter streichelte. Wenn ich das wüsste! Ich weis selbst nicht was ich noch glauben oder denken soll! “Daran, was ich für ein Glück habe.” sagte sie schliesslich zögerlich, weil sie nicht wusste ob das wirklich stimmte. Alex kam hoch, beugte sich über sie und gab ihr einen Kuss. Dabei hauchte er ihr wieder ein: “Ich liebe dich.” ins Ohr und schaute sie erwartungsvoll an. Ich muss es tuen! Kann doch nicht so schwer sein...sagen Millionen andere Menschen sich doch auch tagtäglich! Schliesslich überwand sie sich dann auch. Sie gab ihm ebenfalls einen Kuss und erwiederte so leise, dass man es fast nicht hören konnte: “Ich dich auch...” Dr. Koch lächelte sie an. Er war glücklich daraüber, dass sie ihm endlich auch gesagt hatte, dass sie ihn liebt. Irgendwann schliefen dann beide ein. Mitten in der Nacht schreckte Gretchen jedoch nach einem Alptraum wieder hoch. Sie wälzte sich einige Zeit lang hin und her und versuchte wieder einzuschlafen. Als ihr das jedoch nicht gelang, löste sich die junge Ärztin vorsichtig von ihrem Freund und ging ins Wohnzimmer. Dort nahm sie ihr Tagebuch raus und schrieb:


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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


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17.04.2009 18:11
#325 RE: Story von Anna&Vanny Zitat · Antworten

Liebes Tagebuch,
Du wirst dich bestimmt wundern, warum ich dir nachts um halb 4 schreibe, aber ich kann wie immer nicht schlafen. Hatte einen total schrecklichen Alptraum, den ich ganz schnell vergessen will. Jetzt sitze ich hier und denke es ist doch nicht normal, dass ich sowas träume...Oder schlimmer noch: Bin ich nicht normal??? Brauch ich vielleicht Hilfe???
Alex hat mir eben nachdem wir miteinander geschlafen hatten wieder gesagt, dass er mich liebt. Wollte zuerst wieder schweigen, aber dann aber ich mich zu einem mehr als leisen “ich dich auch” durchgerungen. Auch wenn er mich hinterher seelig angelächelt hat, hab ich mich dabei alles andere als wohl gefühlt. Es klang irgendwie nicht echt. Hatte das Gefühl als ob diese drei Worte nicht von meinem Herzen sondern vom meinem Verstand her kommen würden. Was ist denn verdammt noch mal mit mir los? Ich hatte doch sonst nie ein Problem damit Gefühle zu zeigen...wieso kann ich es denn bei ihm nicht? Ich habs versucht...ich habs wirklich versucht...aber es geht einfach nicht! Der Fensterplatz ist und bleibt reserviert! Und ich kann nichts dagegen tun! Deshalb kommen mir auch mehr und mehr Zweifel, ob diese Hochzeit wirklich das richtige ist. Gott sei dank hab ich ja noch Zeit mir darüber klar zu werden. Denn Alex hat gesagt er gibt mir Zeit und wartet bis ich bereit bin, auch wenn wir verlobt sind. Hoffentlich schaffe ich es irgendwann mal aus diesem Chaos rauszukommen...


Mittlerweile war es schon fast 5 und es lohnte sich nicht mehr nochmal ins bett zu gehen und versuchen zu schlafen. Da sie aber hundemüde war, weil sie die Nacht davor auch nicht wirklich geschlafen hatte, ging sie erstmal in die Küche und machte sich einen Kaffee. Als sie gerade einen Schluck davon nehmen wollte stand Alex hinter ihr. “Du bist schon wach?” fragte er äusserst verwundert und gab ihr anschliessend erstmal einen guten-morgen-kuss. “Ja, seit gerade eben.” erwiederte Gretchen mit einem kleinen lächeln und fragte anschliessend: “Frühstück?” Dr. Koch umarmte sie von hinten, küsste ihren Hals und meinte: “Gerne.” Sie stellte die Tasse auf den Tisch und stand auf. “Gut. Dann werd ich mal den Tisch decken. Kaffee ist ja schon fertig.” Nachdem die beiden Ärzte ausgiebig zusammen gefrühstückt hatten machten sie sich dann auf den Weg in die Klinik. Als sie gerade im Aufzug standen, um nach oben zu fahren, steckte noch jemand seine Hand dazwischen. Warum bloss? Fragte Gretchen sich als sie sah, dass es Marc war. Nachdem er sich wortlos in eine Ecke gestellt hatte, zog Alex seine Freundin leicht zu sich rüber. Er wusste in dem Moment selbst nicht so genau, wieso er das tat. Wahrscheinlich einfach um ein Zeichen zu setzen. Männer eben! Hat der Angst, dass sie ihm laufen geht oder was? Dachte Marc, als er das sah und grinste kurz gequält. Gretchen war froh, wie sie im zweiten Stock endlich aussteigen konnte und verliess fluchtartig den Aufzug.


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