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Dieses Thema hat 301 Antworten
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 Pausierende und abgebrochene Fortsetzungen!
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Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


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17.07.2009 01:53
#251 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten

Liebes Tagebuch,

hatte gerade ein klärendes Gespräch mit Marc. Er will mich zurück obwohl ich ihn so verletzt habe. Fand es so süß wie er mir durch die Blume versichert hatte, dass er mich immer noch liebt. Doch ich habe Angst! Angst wieder alles kaputt zu machen und deshalb habe ich Konsequenzen gezogen.
Habe ihm gesagt, dass wir es besser langsam angehen sollten, damit auch wirklich nichts mehr schief geht!
Ich bin da angekommen, wo ich immer hin wollte. An die Seite meines Marc Meiers! Eigentlich müsste ich doch die glücklichste Frau des Universums sein… Aber da ist halt diese wie gerade schon erwähnte Angst, die mich daran hindert alles zu überstürzen.
Ich will ihn ja schließlich nicht noch einmal verlieren. Habe gerade eine Sms bekommen.. von Fynn! Er schrieb mir dass er seine Sachen schon aus meiner Wohnung raus hat und ich wieder beruhigt dort rein könne. Den Schlüssel würde er unter die Fußmatte legen. Irgendwie bin ich ja ziemlich egoistisch! Ruiniere ander leuts leben nur um meins auf die Reihe zu bekommen…
Bin ich wirklich so ein schlechter Mensch, dass… Gut Lassen wir das!
Werde jetzt Sabine anrufen und ihr Bescheid sagen, dass ich wieder in meine Wohnung kann… Außerdem müsste ich mich mal wieder bei meinen Eltern blicken lassen. Die kriegen gegenseitig Herzattacken wenn ich mich nicht melde… Also auf in den Kampf!



Schnell legte die Blondine ihr rotes kleines Buch wieder zur Seite und machte sich als erstes auf den Weg zu ihren Eltern. Zögern klingelte sie dort und erwartete einen Heiden Ärger. Jedoch kam alles anders. „ Hallo Margarethe!“ begrüßte ihre Mutter die junge Frau und nahm sie direkt in den Arm. „ Komm rein.. Ich wusste, dass du vorbei kommst.. Ich muss mit dir über einige Sachen sprechen…“ meinte Bärbel und bat Gretchen am großen Esstisch Platz zu nehmen. Mist! Ich wusste, dass das in die Hose geht! Wäre ich doch mal lieber weiterhin „ verschollen“ geblieben! Dachte sich die junge Ärztin und stellte sich schon auf das Schlimmste ein.


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Naddl Offline

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17.07.2009 09:31
#252 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten

Doch wieder verlief das Gespräch in eine andere Richtung. „ Möchtest du einen Kaffee?“ fragte die ältere Dame bevor sie ein ernstes Gespräch mit ihrer Tochter führen wollte und bekam als Antwort ein „gerne!“ zurück. Schnell machte Bärbel das Getränk und gesellte sich dann wieder zu Gretchen. „ So Kind… Jetzt mal im Ernst! Ich weiß wieso du Fynn nicht heiraten konntest!“ begann Bärbel mit liebevollem Unterton und durchdrang ihre Tochter mit ihrem Blick. Okay?! Wer ist das?? Auf Garantie nicht meine Mutter… Meine Mutter würde mich lünchen für so eine Aktion! Das ist nicht Bärbel „ komm unter die Haube“ Haase! Diese sprach daraufhin auch weiter, nachdem sie nur einen entsetzten Blick ihres Gegenübers bekam. „ Ja mein Schatz ich weiß wieso du diesen Pathologen in den Wind geschossen hast! Es ist wegen dem Meier stimmts?“ Mit einem Blick auf den Boden signalisierte Gretchen ihrer Mutter dass sie verdammt noch mal recht hatte. Doch eine Frage brannte der Jungen Assistenzärztin auf der Seele. Deshalb begann sie auch leise „ Aber woher weißt du das??“ „ ich habe es an deinem Blick gesehen.. Wie du Dr. Meier angesehen hast als er die Kirche betreten hat… habt ihr denn schon geredet.. Also über die ganze Sache?“ hakte Frau Haase neugierig nach und bekam ein Nicken als Antwort. „ Und was kam dabei raus! Margarethe Haase lasse dir bitte nicht alles aus der Nase ziehen von deiner eigenen Mutter!“ Ich glaub sie lässt so oder so nicht locker! Theoretisch und praktisch muss ich es ihr jetzt sagen! Verdammt… „ Wir wollen es langsam angehen lassen..“ meinte die Blondine daraufhin nur und nahm einen Schluck von ihrem Kaffee. „ Gretchen… Lass ihn aber nicht zu lange warten. Ich weiß ganz genau, dass dies von deiner Seite aus kam und ich weiß wovon ich rede. Bei deinem Vater und mir ist es genauso gewesen. Ich habe ihn auch immer gebeten alles langsamer angehen zu lassen und was hat er getan? Mich immer wieder betrogen. Kind du musst um deine große Liebe kämpfen um jeden Preis und auch wenn du meinst du würdest etwas überstürzen.. Tu es einfach denn du lebst schließlich nur einmal! Ein Mann kann nicht lange warten und wenn ihr euch wirklich liebt, was steht euch dann im Wege?“ Nach diesen ehrlichen Worten ihrer Mutter war Gretchen erstmal baff. So viel Ähnlichkeit hätte sie in der Liebesgeschichte ihrer Eltern und der mit Marc nicht gedacht. Wieder begann sie leise zu sprechen „ Ja aber…“ „ Gretchen nein!“ unterbrach Bärbel sie und fuhr fort „ Lass es zu uns verstell dich nicht! Ihr gehört zusammen und wenn ich weiter zu sehen muss wie ihr…“ Plötzlich ging es Bärbel schlechter denn je. Übelkeit und Schwindel überkamen sie, welches ihre Tochter sofort merkte. „ Mama! Was ist los? Was hast du?“ „ Nichts Kind! Das habe ich in letzter zeit öfters… ist aber nicht weiter dramatisch!“ erwiderte die ältere Dame nur und schickte ihre Tochter wieder nach Hause unter dem Vorwand, dass sie müde sei. „ Okay… Ich meld mich bei dir und Mama?“ Bärbel drehte sich nochmals um und brachte nur ein“ Ja?“ heraus. „ Danke!“ meinte Gretchen nur bevor sie die Tür ihres alten Wohnhauses schloss.


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18.07.2009 01:43
#253 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten

Wieder zogen einige Wochen ins Land in denen nicht viel zwischen Gretchen und Marc lief. Gretchen versuchte strikt ihren Plan, alles langsam angehen zu lassen, einzuhalten was dem Oberarzt jedoch nicht wirklich passte. Immer wieder versuchte er seiner „ Freundin“ näher zu kommen, doch diese blockte immer wieder ab mit dem Argument ihr Zeit lassen zu müssen. Einerseits konnte Marc sie ja verstehen, andererseits war dort eine verdammte Zuneigung und Sehnsucht nach seinem Hasenzahn, welche sie jedoch nicht erwidern konnte. Zu groß war die Angst, wieder alles kaputt machen zu können.
Deshalb zitierte Marc seinen Hasenzahn auch mit den Worten " In 5 minuten in meinem Büro und zwar schnell!" in sein Zimmerchen. Diese war nicht gerade begeistert davon und hatte schon eine leise Vorahnung, was dort auf sie zukommen würde. Och nee!! da hab ich jetzt mal voll keinen Nerv drauf... einen auf Zwei bei kallwass zu machen! Ich werd ihm sowieso wieder nur das eine sagen können: " ich brauche zeit!" Mit diesem Gedanken machte sich die junge Assistenzärztin auch schleunigst auf den Weg in das Büro ihres Vorgesetztem. " Da bin ich... was gibts?" meinte Gretchen nur als sie die Türe öffnete und sich auf den Stuhl gegenüber von Marc setzte. Dieser brachte nur ein genervtes " Wir müssen reden..." heraus. Fein gemacht marci... kriegst gleich auch ein Leckerli! Das weiß ich auch das er reden will... ich aber nicht!!


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19.07.2009 00:16
#254 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten


"Worüber?" meinte Gretchen daraufhin und blickte ihren Freund fragend an. " ähh.. vielleicht mal über uns?" antwortete Marc wieder, der mittlerweile immer wütender wurde. Ich wusste es... Gretchen jetzt mach dass du Land gewinnst sonst bekommst du hier gleich die Hölle au Erden! " marc, ich hatte dir schon so oft in den letzten Wochen gesagt, das ich es langsam angehen will... Was kapierst du daran nicht?!" meinte Gretchen nur mit zickigem Unterton und verfluchte sich innerlich selbst dafür. Der Oberarzt war unterdessen sichtlich angesäuert und erwiderte nur mit einem " Sag mal wie redest du eigentlich mit mir?! Ich bin keine von deinen scheiß Tratschtanten... verdammt nochmal ich bin dein Freund!" Das hatte gesessen! Die junge Assistenzärztin musste erstmal schlucken und ihren Wortschatz wieder aufsammeln um eine passende Antwort liefern zu können. Nach einiger Zeit des Schweigens begann Gretchen immer noch fassungslos " Ich rede... normal mit dir! Und schnauz mich nicht so scheiße von der Seite an! Ich wusste, dass dieses Gespräch wieder mal an die Wand fahren würde und deswegen gehe ich jetzt auch!" Die Blondine erhob sich von ihrem Stuhl und wollte gerade die Türklinke herunter drücken, als dem jungen Chirurgen endgültig der Kragen platzte. " Sag mal du hast dir echt die Synapse beschissen was? Setz dich sofort wieder hin! ich lass mich von dir nicht vearschen!" schrie Marc schon förmlich und erhob sich vor Wut ebenfalls von seinem Stuhl. " Schrei mich nicht so an verdammt!" meinte Gretchen ebenfalls mit lauter Stimme zurück. Diese Seite kannte sie von Marc kaum noch und war sichtlich erschrocken in seinen Augen so eine irrsinnige Wut zu sehen. Hinzu fügte die junge Ärztin noch ein " Ich geh jetzt!" und drehte sich wieder zur mittlerweile offen stehenden Tür. "Wenn du jetzt aus diese Türe gehst, dann kannst du mich mal echt am Arsch lecken Gretchen! ich meins ernst! ich hab keinen Bock mehr..." appelierte Marc noch einmal weiterhin mit lauter Stimme an die Blondine, welche daraufhin völlig in Gedanken versank. Und was soll ch jetzt machen verdammte Hakke?! Wenn ich gehe, verliere ich ihn wieder! Wenn ich bleibe auch! Von daher jacke wie Hose!


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19.07.2009 15:10
#255 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten

Mit Tränen in den Augen und einem flehenden Blick zu Marc verließ Gretchen schweren herzens das Büro ihres Vorgesetztem und schloss die Tür von außen. Ohmein Gott ich habs wirklich getan! nein! Daswollte ichdoch eigentlich vermeiden!! Schnell wieder rein und retten, was noch zu retten ist! dachte die junge Assistenzärztin nur und riss die Bürotür wieder auf. Doch Marc war so dermaßen enttäuscht und wütend zu gleich, dass er seinen Satz noch einmal laut wiederholte " ich hab dir gesagt, wenn du das tust kannst du mich mal echt gerne haben! Du hast es getan also ist die Sache für mich jetzt ENDGÜLTIG erledigt! und jetzt RAUS!!!!". Eine einzige Träne rollte der jungen Frau über die Wange bevor sie Marcs Büro verließ.
Ohne irgendjemandem bescheid zu geben, ging Gretchen in die Umkleide,zog sich um und machte sich direkt auf den Weg nach Hause. Die Konsequenzen waren ihr gerade merh als egal. Sie hatte Marc wiedermals verloren und diesmal hörte es sich für immer an. Sie hatte alles wieder zu nichte gemacht, obwohl Gretchen dies eigentlich verhindern wollte. Gedanken versunken öffnete sie ihre Wohnungstür und ließ sich mit ihrem Tagebuch auf die Couch im Wohnzimmer sacken. Um alles loswerden zu können schlus sie schnell ihr kleines Buch auf und began zu schreiben.

Liebes Tagebuch,

Es ist das eingetreten, was ich eigentlich wehement verhindern wollte. Ein Schlussstrich unter das Kapitel: Marc & Gretchen!
Ich habe Marc durch meine verschlossene Art verloren. Wieso hab ich nicht einfahc auf meine Mutter gehört?!
Bin echt so blöd!! So stroh doof!
Stelle gerade fst, dass ich Marc irgendwie zurück gewinnen muss... Doch wie??
Ich will ihn zurück! Um jeden preis!vermisse ihn ja jetzt schon!!
Gretchen Haase! Du könntest dir gerade echt eigenhändig die finale Kugel setzen!
Ein Plan muss her! Nein gleich zwei...denn klappt Plan A nicht kommt Plan B ins Spiel!
Also auf in den Kampf Tiger und kämpf um deine große Liebe!!!


Mit diesen Worten schloss die junge Blondine ihr Tagebuch wieder und tüfftelte Pläne für eine ganze Fußballmannschaft aus.


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19.07.2009 23:11
#256 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten

Den ersten wollte, sie direkt am nächsten Tag ausprobieren, doch der ging mächtig schief. Ihr Plan:
Marc in eine ungestörte Ecke ziehen und sich bei ihm entschuldigen und alles erklären!
Jedoch stellte sich dies als schwierig heraus. Denn als die Assistenzärztin ihren Chef mit sehr vie kraft in eine Abstellkammer zog bekam sie kein einiges Wort heraus. " hat doch hier sowieso alles keinen Sinn!" murmelte Marc nur vor sich hin und verließ den kleinen Raum mit einem heftigen Türknallen.
Plan B ließ auch zu wünschen übrig, denn als Gretchen in Dessous regelrecht auf Marcs Schreibtisch lag und auf ihn wartete, blamierte sie sich nur bis in den tiefsten und kleinsten Knochen. Denn anstatt Marc, betrat das Büro ihr Vater und dieser war natürlich nicht wirklich begeistert. Sofort wurde Gretchen in das Büro des Professors zitiert und kassierte eine kräftge Ansage.
Nach gefühlten 387 Versuchen, Marc irgendwie aufmerksam zu machen, dass sie sich bemühte wieder eine Bindung zu ihm aufzubauen, geschweige denn um ihn kämpfte schlugen fehl. Der Oberarzt merkte dies zwar, wollte seine Assistenzärztin jedoch spüren lassen wie er sich die letzten Wochen gefühlt hatte. Er hatte sich nämlich auch die ganze zeit über den Arsch für sie aufgrissen um ihr zu zeigen, dass er sie wirklich von ganzem herzen liebte, doch bekam immer nur Abweisungen und den Standardspruch aufs Auge " ich brauche Zeit!".


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20.07.2009 10:34
#257 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten

Wieder vergingen einige Wochen wie im Flug. Gretchen machte weiterhin alles, um ihren Obermacho Meier wieder zurück erobern zu können, scheiterte bis dato jedoch. Franz arbeitete weiterhin so viel und bemerkte nicht, dass es seiner Frau immer öfters schlecht ging. Um endlich Gewissheit zu haben, machte Bärbel sich eines morgens auf den Weg zu ihrem Hausarzt. " Guten Morgen, Herr Doktor Schilling!" begrüßte sie den arzt ihres Vertrauens und setzte sich ihm Gegenüber. " Hallo Bärbel, was kann ich für dich tun?" fragte dieser daraufhin nach. Frau Haase schilderte ihm dann, welche Beschwerden sie hätte und erntete nur einen entgeisterten Blick. " Also..Bärbel Wir müssen einige Tests durchführen, damit ich mir sicher sein kann dass meine Vermutung stimmt." Nachdem der Doktor, Bärbel Blut abgenommen hatte und noch einige Routineuntersuchungen durchführte sagte er schließlich " So... Du kommst bitte in zwei Tagen wieder, da müssten wir die Ergebnisse haben.." Mit einem Nicken signalisierte die ältere Dame, dass sie da sein würde und verließ daraufhin die Praxis. Zuhause angekommen stellte Bärbel sich nur eine einzige Frage. Ist es wirklich das, was sie vermutete? Angst machte sich in ihr breit.
Derweil bereitete Professor Haase alles für seinen bevorstehenden Hochzeitstag mit Bärbel vor und plante wiedermal eine riesen Party. Eingeladen wurden nicht nur Familie und Freunde. Nein, sein bester Oberarzt durfte natürlich auch nicht fehlen. Deshalb bekam Marc auch eine Einladung, die er wenn er ehrlich war lieber nicht gesehen hätte. Der Chirurg wusste, dass Gretchen mit Sicherheit auch da wäre und dies jagte in ihm wieder das Gefühl der Verletzteit hervor. Zu tief saß der Schmerz, dass sein hasenzahn ihm nicht wirklich vertrauen geschenkt hatte und dadurch die " Beziehung" in die Brüche gegangen war. Jedoch konnte sein Chef nun wirklich nichts für diese Misäre und deshalb beschloss Marc, auf der Feierlichkeit zu erscheinen.


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21.07.2009 02:34
#258 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten

Gretchen hingegen bekam es mit der Aufregung zu tun. Dies was sie für den heutigen Abend geplant hatte, trieb ihr schon mächtig Angst ein. Sie wusste von ihrer Mutter, dass Marc auch da sein würde. So was hab ich noch nie für einen Typen gemacht! Gretchen du bist echt Panne! Aber was man nicht alles für die einzige große Liebe tut. Optimistisch machte sich die junge Assistenzärztin auf den Weg zu dem Anwesen der Haases. Ungeduldig schaute sie sich im Haus um und entdeckte Marc auf der Terrasse stehend mit einer Zigarette in der Hand. Sollst du hingehen oder nicht? Man so schwer ist das doch nicht! grübelte die Blondine und machte sich zügig auf den Weg nach draußen. Mit einem leisen und ruhigen "Hey" begrüßte Gretchen ihren Oberarzt und stellte sich zu ihm. Dieser würdigte ihr nicht einen Blick und tat so als ob sie luft wäre. Ja Moin! Er redet nicht mit mir... Also genauso wie die letzten tage! Jetzt reiss ich mir im wahrsten Sinne den A*** auf und ihn interessiert es kein Stück! Der wird noch sehen.. "Hey Gretchen! Na wie gehts? Ach Marc mir gehts so lala und dir so? Ach das freut mich aber..." setzte Gretchen erneut an und erzielte mit ihren Worten auch genau das, was sie erreichen wollte. Marc zum Reden zu bringen. " Meine Herren! Geh mir nicht aufn Sack! was willst du verdammt?!" erwiderte der junge Chirurg nur genervt zurück und schnippste dabei seine Zigarette ins Nirvana. "Dich zurück..." meinte Gretchen nur leise und schaute zu Boden. " ich dich aber nicht!" antwortete der Oberarzt kalt und ließ die junge Frau einfach draußen stehen. Gretchen ruhig!! Das hat er nicht so gemeint! Er ist einfach nur verletzt was natürlich auch verständlich ist und damit hats sichs... Geb nicht auf! Du schaffst das.. auf in den Kampf Tiger! versuchte sie sich in Gedanken Mut zu machen und wischte sich die mittlerweile querbeet laufenden Tränen aus dem Gesicht.


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22.07.2009 00:12
#259 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten

Der Abend nahm seinen Lauf und Marc spürte regelrecht Gretchens Blicke auf seinem Körper. Er vermisste sie zwar, jedoch wollte er sie spüren lassen, was es heißt so behandelt zu werden wie sie es bei ihm getan hatte. So Fräulein Haase.. Entweder jetzt oder nie! dachte Gretchen übermutig als sie sich auf den Weg zur Bühne machte. Ihre Eltern wussten zwar, was sie vor hatte, glaubten jedoch nicht daran dass ihre Tochter ihren Plan wirklich durchziehen würde. Langsam stieg Gretchen die Treppenstufen hinauf und atmete noch einmal tief durch. Du schaffst das!! Glaub einfahc dran dass er dann angedackelt kommt und alles ist in Butter... versuchte sie sich noch Mut zu machen bevor ihr Vater dann eine kurze Rede hielt. " Meine Lieben, Wir, Bärbel und ich freuen uns sehr, dass ihr alle heute hier erschienen seit. Meine Tochter Margarethe hat eine kleine Überraschung für uns alles vorbereitet. Kälbchen komm zu mir..." meinte Franz mit einem Lächeln und drückte der jungen Blondine schon fast das Mikrofon in die Hand. " Ich hab hier etwas ganz besonderes für euch alle. Aber eine Person ist speziell mit diesem Lied gemeint, nämlich meine große Liebe! Marc... Das hier ist für dich!" Der Oberarzt war in diesem Moment so perplex, dass er gar nicht wirklich wahr nahm wie Franz ihn in die Mitte des Raumes zog. Langsam begann die Band die Melodie des Liedes " Battlefield" von Jordin Sparks anzuspielen. Gretchen stand da und schloss einfach die Augen. Aus ihrem tiefsten Inneren floss der text des Liedes über ihre Lippen. Jedoch konnte die junge Assistenzärztin eines nicht unterdrücken. Als sie im Refrain die Strophe " Why this Love always feel like a Battlefield?" singen musste, kamen ihr unwillkürlich die Tränen. Marc hatte während des ganzen Liedes eine Gänsehaut am ganzen Körper verspürt. So etwas hatte noch nie jemand für ihn gemacht. Am liebsten wäre er zu Gretchen auf die Bühne gestiegen und hätte sie einfach geküsst. Doch sein Stolz hinderte ihn daran und alle Hoffnungen von Gretchen, nach diesem Lied etwas erreicht zu haben schlugen fehl. Denn ohne ein Wort zu sagen verließ Marc das Anwesen der Haases und fuhr mit seinem silbernen BMW davon.


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22.07.2009 01:01
#260 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten

Als Gretchen nach draußen gerannt kam, sah sie nur noch ein kleines Rücklicht, welches gerade nach rechts abbog. Scheiße!!! was hab ich nur getan?? Ich wollte ihm damit doch nur zeigen, wie sehr ich ihn liebe und er fährt einfach weg!! Ich hab ihn verloren... und das endgültig! Als die junge Blondne dies dachte schossen ihr wieder mal die Tränen in die Augen. Für sie war dieser Abend im Eimer und nur noch ein Gedanke verfolgte Gretchen: " Nur noch ab nach Hause, ins Bett und nieeee mehr aufstehen!"
Marc ließ sich derweil einfahc auf seine Couch fallen. Diese Liebeserklärung von Gretchen zerrte doch mehr an den Nerven des Oberarztes als gedacht udn wiedermal, wenn er alleine war ließ Marc seinen Gefühlen freien lauf. Er wollte endlich glücklcih sein. Doch dies konnte er nur mit Gretchen. Und so sehr der Oberarztes auch wollte, er konnte ihr einfach nicht verzeihen.
Irgendwann schlief er auch prompt über seinen Gedanken ein.
Gretchen beschloss zur gleichen Zeit ihr Tagebuch aus ihrem Versteck zu kramen und allen Ballast von der Seele zu bekommen.

Liebes Tagebuch,

heute wurde mir eines klar! Habe Marc für immer verloren..
Alle Versuche, ihn wieder zu erobern scheiterten. Bin gerade ziemlich fertig..
Was soll ich bloß ohne ihn machen?? Ich kann und will es einfach nicht!
Ich will Marc und sonst nichts! Verdammt ich hab alles kaputt gemacht...
Werde mich jetzt wohl oder übel damit abfinden müssen, dass Marc und ich keine gemeinsame Zukunft haben werden. Nie!!
Muss loslassen, auch wenns schwer fällt...
Komme gerade zur schrecklichen Erkenntnis, dass ich wahrscheinlich nie mehr glücklich sein werde...
Diese Liebe wird nie erlischen... leider...


Bei den letzten Worten kullerten der jungen Assistenzärztin wieder die Tränen aus den Augen und fielen genau auf diese geschriebenen Worte.


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22.07.2009 23:52
#261 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten

Wieder zogen einige Wochen ins Land in denen es Bärbel zunehmends schlechter ging. Nun bemerkte langsam auch Franz, dass etwas mit seinem geliebten Butterböhnchen nicht stimmte. Deshalb sprach der Professor seine Frau am Esstisch auch vorsichtig an " Was ist eigentlich in letzter zeit los mit dir? Hast du irgendetwas?" Frau Haase fühlte sich sichtlcih ertappt und dies blieb dem Chefarzt auch nicht verborgen. Jedoch unterbrach Bärbel ihren Mann noch bevor er wieder zu irgendwelchen Fragen ansetzen konnte und sagte " Nein... Wie kommst du darauf?? Mir gehts gut..." und verschwand schleunigst in der Küche. Doch Franz ließ einfach nicht locker. Dies verleitete Bärbel dazu, vollendst auszurasten. " mir fehlt nichts verdammt! Und jetzt lass mich gefälligst in Ruhe!" schrie die ältere Dame und hielt schon eine Vase in ihrer Hand um Franz diese um die Ohren zu knallen. Der Professor war sichtlich erschrocken und befand es als besser sich ins sein Büro zurück zu ziehen. Doch auf dem halben Weg machte er erschrocken kehrt. Plötzlich ertönte ein lauter Knall. Bärbel versuchte sich noch an dem Esstisch festzuhalten und riss bei ihrem Krampfanfall die ganze Dekoration des Tisches mit sich auf den Boden. Sofort leistete Franz bei seiner Frau erste Hilfe und rief daraufhin den Krankenwagen, nicht ahnend dass sein Butterböhnchen wahrscheinlich nicht mehr zurück nach Hause kommen würde.


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23.07.2009 11:48
#262 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten

In der Klinik angekommen kamen dem Saniteam und Franz auch schon Marc und Gretchen entgegen. Letztere war sichtlich geschockt und machte sich so ihre Gedanken. Auf gelöst fragte die junge Assistenzärztin ihren Vater, was passiert sei. "Sie ist einfach zusammen gebrochen. Habe ja schon lange gemerkt, dass sie irgendetwas bedrückt und ich dachte es liegt daran dass ich in letzter Zeit wieder so viel gearbeitet habe... Aber...." weiter konnte der Chefarzt nicht sprechen, da ihm die Tränen in die Augen stiegen. " Mein Butterböhnchen..." murmelte er vor sich hin und streichelte der bewusstlosen Bärbel sanft über die Wange. " Herr Professor, wir müssen jetzt einige Tests durchführen... ich würde sie bitten den Untersuchungsraum zu verlassen." meinte Marc mit ernster Miene und warf Gretchen einen vielsagenden Blick zu.
Diese begleitete ihren Vater nach draußen und spach diesem nochmal Mut zu." papa wir kriegen das schon wieder hin..." Nach diesen Worten ging die junge Assistenzärztin missmutig wieder zu ihrer mutter in den Untersuchungsraum. "Hasenzahn.. Blutproben entnehmen und 25ml Diazepam aufziehen. und das wenns geht PRONTO!" Herr Gott ja! Das ist immer noch meine Mutter die hier vor mir bewusstlos liegt...aber was will ich schon erwarten?! ein Marc Meier zeigt natürlich kein Mitgefühl! Ich vergas... Mit zittrigen Händen zog Gretchen die Spritze auf und reichte sie dann an ihren Oberarzt weiter. Nach einer gefühlten Ewigkeit erwiderte Marc nur " So jetzt müssen wir die Ergebnisse abwarten.. Hasenzahn bring deine Mutter bitte auf ein leeres Zimmer und dann sehen wir uns in 5 Minuten im OP!" und verschwand daraufhin in sein Büro. Es blieb ein nachdenkliches Gretchen zurück, welches vor Sorge fast umkam. Einige Tage vergingen wieder in denen es Bärbel immer schlechter ging und niemand so recht wusste, was die Frau des Chefarztes wirklich hatte.


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23.07.2009 23:37
#263 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten

Die Blutproben waren optimal und das Rätsel raten begann. Die Visite stand wie jeden morgen wieder an und Marc betrat das Zimmer von Bärbel jedoch alleine. Gretchen und Sabine hingen nämlich noch an dem vorherigen Patienten und versuchten diesem, den Aufenthalt im krankenhaus schöner zu gestalten. " So Frau Haase wir haben die Ergebnisse... " meinte der Oberarzt und warf einen Blick in die Untersuchungsakte. " Wie lange hab ich noch?" fragte diese daraufhin und blickte ihrem Ende schon entgegen. " ähh.. Lange.. Frau Haase sie sind kerngesund!" erwiderte Marc nur perplex und wollte den Raum wieder verlassen als Bärbel geschockt zum Gegenschlag ausholte. " Aber das kann doch gar nicht sein ich hab doch..." abprupt brach die ältere Dame ihren Satz ab, da sie den erstaunten blick von Marc regelrecht auf ihrem Körper spürte. " Was meinen Sie? Die Ergebnisse waren alle im grünen Bereich.. Sie sind wirklich kerngesund..." weiter konnte er nicht sprechen, da er von Bärbel unterbrochen wurde. Diese schrie schon fast unter Tränen " Ich habe Krebs!!".


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24.07.2009 01:17
#264 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten

Nach diesen eindeutigen Worten blieb dem Oberarzt erstmal die Sprache weg. " Aber ... das kann doch gar nicht..." meinte er nachdem er wieder einigermaßen bei Verstand war und setzte sich geschockt auf die Bettkante. Hinzu fügte er ein " Wie lange wissen sie es schon?" und schaute erwartungsvoll aber auch traurig zugleich zu seiner " Schwiegermutter" herüber. " Ein paar Wochen..." antwortete Bärbel nur geistesabwesend und schaute zum Fenster hinaus. " Ich weiß jedoch eins... " fügte sie noch hinzu und sprach daraufhin weiter " Er hat gestreut... und das heißt ich werde wohl oder übel... gehen müssen!" Ihr Tonfall wurde dabei immer leiser und Träne um Träne kullerte ihr die Wange herunter. " Wissen es Gretchen und der Professor schon?" fragte der junge Chirurg ebenfalls geknickt nach und blickte zu Boden.
Mit einem Kopf schütteln signalisierte Frau Haase Marc das sie nichts erzählt hatte. Ohne noch ein Wort zu verlieren verließ dieser daraufhin auch das Zimmer und machte sich direkt auf den Weg in sein Büro. Vorher befahl er Gretchen und Sabine jedoch, die Visite alleine weiter zu führen. Nach einiger Zeit des Überlegens entschied sich Marc dazu Gretchen einzuweihen. Auch wenn er keinen guten Draht zurzeit zu seiner Assistenzärztin hatte, musste er ihr dies einfach sagen. Es ging ja schließlich um ihre Mutter.
Huch! Was will Marc denn jetzt von mir? dachte Gretchen als auf einmal ihr Pieper ertönte auf dem die Zimmernummer des Büros stand. Sofort machte sie sich auf den Weg dorthin und klopfte zaghaft an die Tür. " Herein!" ertönte nur vom Inneren des Raums und langsam trat die junge Assistenzärztin ein. " Du wolltest mich sprechen?" meinte Gretchen nur kurz und stand einige Meter vom Schreibtisch entfernt. " Setz dich bitte!" kam nur von ihrem Gegenüber. Mit einem unguten Gefühl setzte sie sich und wartete darauf, dass Marc anfing zu sprechen. " Gretchen.. Ich habe dich hierher bestellt, weil es etwas gibt was du wissen solltest..." begann der Oberarzt zaghaft und wagte es nicht Gretchen in die Augen zu schauen. Oh Gott! Was ist denn jetzt los? Wenn ich hier bei " Die versteckte Kamera" bin find ich es nicht gerade lustig!


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24.07.2009 20:52
#265 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten

Ohne irgendetwas zu sagen blickte Gretchen Marc weiterhin an und lauschte seinen Worten. Was sie dort jedoch zu hören bekam, warf sie sichtlich aus der Bahn. "Bitte was?!" mehr konnte die junge Assistenzärztin nicht aus ihrem Mund kriegen. Der Schock saß einfach zu tief. Wieder füllten sich ihre Augen innerhalb weniger Sekunden mit Tränen. Ach du Scheiße! Meine Mama hat Krebs?! Nein... das kann einfach nicht sein!! Der verarscht mich doch jetzt vollkommen... Ich finds echt nicht witzig! Marc wollte gerade noch weiter sprechen und Gretchen sagen, dass er noch einige Untersuchungen durchführen wollte um zu sehen wie weit der Krebs schon fortgeschritten war und um welche Art es sich erstmal handeln würde, doch dazu kam er nicht mehr. Weinend rannte seine Assistenz aus seinem Büro und meldete sich bei Sabine krank. Sie wollte einfach nur noch raus. Tränen überströmt legte Gretchen sich als sie zuhause ankam in ihr Bett und dachte wiedermal über ihr Leben nach. Nichts hatte sie bisher erreicht. Sie hatte ihre große erste Liebe vertrieben, ihren Facharzt immer noch nicht der Tasche und wenn ihre Mutter sie jetzt auch noch verlassen würde, wäre die Blondine ganz allein. Allein auf dieser großen weiten Welt, alleine mit sich selbst...einfach alleine.


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25.07.2009 09:43
#266 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten

Wieder vergingen einige Tage in denen Gretchen sich nicht einmal in der Klinik blicken lassen hatte. Franz wusste derzeit auch schon Bescheid und wachte an dem Bett seiner Frau wie ein Luchs. Immer wieder sprach er ihr Mut zu, doch Bärbel wusste, dass es keinen zweck mehr hatte. Sie hätte früher handeln müssen. Vielleicht hätte man ihr dann noch helfen können, doch zur jetzigen Zeit schien alles verloren. Marc machte sich im Stillen zwar große Sorgen um Gretchen und stand öfters nach Dienstschluss vor ihrer Haustür, doch geklingelt hatte er nicht einmal. Nachdem er an einem Morgen die Ergebnisse vorliegen hatte, rief er seine Assistenzärztin zuhause an.
Gretchen: Haase
Marc: Ich bins..
Oh nein.. ihn kann ich jetzt gar nicht hören... tut genauso weh wie die Wahrscheinlichkeit meine Mutter zu verlieren...
Gretchen (zögerlich):Was gibt´s?
Marc: Wollte dir nur Bescheid sagen dass die nächsten Ergebnisse vorliegen... Ich würde dich bitten in die Klinik zu kommen... Würde gerne mit dir und deinem Vater über die Situation reden
Der Oberarzt versuchte so sachlich wie es nur geht zu sprechen, um sich nicht anmerken zu lassen, dass diese Geschichte auch ihn zutiefst berührte.
Gretchen: Okay... bin gleich da...


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25.07.2009 22:01
#267 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten

Bevor Marc noch etwas sagen konnte, ertönte am anderen Ende der Leitung schon ein langes tuten.
Auch Franz wurde zu dieser Besprechung gebeten, doch was die beiden Haases dort erwartete, ließ ihnen regelrecht einen kalten Schauer über den Rücken laufen.
" Habe gerade schon in die Unterlagen geschaut und jetzt ist es offiziell..." begann der Oberarzt nur emotionslos und blickte Gretchen dabei tief in die Augen. Diesen Blick kenne ich...Bitte bitte Lieber Gott... Lass es nicht das sein was ich denke... BITTE! " Herr Professor, ihre Frau hatte recht. Das CT und die anderen Untersuchungen die wir durchgeführt haben, stellen einen Tumor in der Bauchspeicheldrüse fest..." Der Professor wurde hellhörig und erwiderte nur schnell " Ja aber das kann man doch bestimmt behandeln..." " Leider nein... " antwortete Marc nur leise und fuhr fort " Wie ihre Frau mir schon sagte, hat der Krebs schon gestreut. Mittlerweile haben wir im ganzen Körper und auch im Blut einige Metharstasen feststellen können." Plötzlich herrschte eine eisige Stille im Raum. Alle drei wussten, was dies bedeutete. Ohne nur eine einzige Reaktion zu zeigen schaltete Gretchen sich mit ein und sagte nur leise " Sie wird sterben.. Wie lange hat sie noch?" " So wie es aussieht handelt es sich nur noch um Stunden..." bemerkte Marc wieder mit leiser Stimme. Nachdem Franz diese Worte realisiert hatte, konnte er einfach nicht länger in diesem Raum der Tatsachen sitzen bleiben. Es war so als ob jemand ihm die Luft zuschnüren würde und deshalb beschloss er auch schleunigst zu verschwinden. Die beiden Ärzte hörten nur noch eine Tür ins Schloss fallen. Doch dies hinderte Gretchen nicht daran, ihren Tränen freien Lauf zu lassen. Ihre Mutter würde sterben, alles was sie noch hatte würde nun auch noch von ihr gehen. Auch Marc tat dieser Anblick weh. Am liebsten hätte er Gretchen einfach nur in den Arm genommen. Doch wieder hinderte ihn etwas daran es zu tun. Deshalb sprach er Gretchen auch mit ruhiger Stimme an " Gretchen... Ich weiß dass es schwer ist aber versuch die Zeit die du noch mit ihr hast zu genießen..." " Wie soll ich die genießen wenn ich weiß dass sie mich verlässt? Ich verliere meine Mutter, ich hab dich verloren .. Ich verliere einfach alles!" antwortete die junge Blonde mit erstickter Stimme und bitterlich weinend.


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26.07.2009 00:07
#268 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten

Der Oberarzt überwand nach diesen Worten seinen inneren Schweinehund und ging auf Gretchen zu. Zaghaft nahm dieser Gretchen in den Arm und drückte sie fest an sich. Dies war wieder einer der Momente, den beide genossen. Einfach die Wärme des anderen zu spüren und einfach zu wissen, dass jemand da war. Doch plötzlich schaltete sich wieder Gretchens Verstand ein. Gretchen Haase! Mitleid brauchst du wohl wirklich keins!! Deine Mutter wird sterben... und Marc macht das alles sowieso nicht mehr aus Liebe sondern aus Anstand. Also tue dir nicht noch mehr weh als ohnehin schon! Schnell löste sich die junge Assistenzärztin aus der innigen Umarmung und verließ wortlos das Büro ihres Vorgesetzten. Ihr weg führte die Blondine schnurstracks zum Zimmer ihrer Mutter. Dort setzte sie sich auf einen Stuhl der am Krankenbett stand und begann leise für sich im Stillen zu weinen. Bärbel schlief friedlich und für Gretchen kamen die Stunden die sie mittlerweile an dem Bett saß vor wie Minuten. Die Zeit verflog einfach so.


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26.07.2009 22:29
#269 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten

Langsam brach die Dämmerung ein und Franz konnte einfach nicht an Bärbels Seite sitzen. Zu tief saß die Gewissheit, sie nie mehr wieder sehen zu können, sie spüren zu können. Sie einfach bei sich zu haben. Marc beschloss derzeitig in die Cafeteria zu gehen um sich einen starken Cappuccino zu gönnen. Ans nach Hause fahren war in dieser Situation nicht zu denken und deshalb wollte der Oberarzt diese Nacht auch in der Klinik verbringen. Als der junge Chirurg gerade in den Aufzug steigen wollte, überkam ihn ein Drang. Er dachte er müsste einmal nach Bärbel schauen um beruhigt ins siebte Stockwerk fahren zu können. Als der Oberarzt jedoch durch die Glasscheibe des Zimmers lugte entdeckte er ein fertiges Gretchen was dort saß wie ein Häufchen Elend und unzählige von Tränen vergoss. Erst überlegte Marc ob er sich zu ihr gesellen sollte und sie wieder trösten sollte, doch diesen Gedanken verwarf der Oberarzt schleunigst wieder, da er die Reaktion von vorhin einfach nicht deuten konnte. Mit trauriger Miene setzte Marc daraufhin seinen Weg fort und fuhr mit dem Fahrstuhl in die Cafeteria.
" Was soll ich nur ohne dich machen??" flüsterte Gretchen ihrer Mutter zu und strich ihr leicht durch die Haare. " Du bist doch die einzige die mich versteht.." fügte die junge Ärztin noch hinzu und legte ihren Kopf daraufhin auf Bärbels Brust. Gerade schloss die Blondine ihre Augen um ein wenig Schlaf zu finden, da bemerkte sie, wie ihre Mutter langsam wach wurde. "Mama! Hast du Schmerzen?" fragte Gretchen direkt nach, nachdem sie das schmerzverrzerrte Gesicht ihrer Mutter sah. Mit einem leichten kopfschütteln signalisierte Frau Haase dass sie keinerlei Schmerzen verspürte, jedoch versuchte sie Gretchen etwas zu sagen. Leise und mit erstickter Stimme begann Bärbel " G... geh los.... und... hol... Dr. Meier!". Was ?? Ich hab mich doch gerade verhört oder ??? Bite bitte lieber Gott lass es so sein das ich mich verhört habe BITTE!! " Mama ich hab dich nicht verstanden..." meinte die junge Assistenzärztin nur mit Tränen in den Augen und konnte ihren Blick nicht von ihrer geschwächten Mutter lassen. " D....D... Du hast.. mich schon.... verstanden..." antwortete Bärbel nur und fügte noch hinzu " und jetzt los.. hol ihn hierher...".




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27.07.2009 23:25
#270 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten

Gezwungenermaßen und mit Angst in der Stimme sagte Gretchen noch dass sie gleich wieder da wäre und machte sich zügig auf die Suche nach ihrem Oberarzt.
Nachdem Gretchen die ganze Station abgesucht hatte, versuchte sie ihr Glück in der Cafeteria und fand Marc auch dort eingeschlafen an einem Tisch sitzen. ich kann ihn doch jetzt nicht wecken!! Aber ich muss... Zögerlich griff Gretchen nach Marcs hand und legte diese in ihre. " Marc... aufwachen.. dein Typ wird verlangt!" flüsterte sie ihm zu und sah wie er langsam wach wurde. " Was gibt´s denn?" meinte Marc noch verschlafen und schaute in die glasigen Augen seiner Exfreundin. " Ich glaub es ist soweit... Aber sie wollte, dass ich dich hole..." " Aber wieso??" fragte der Oberarzt erstaunt nach und bekam nur eine Antwort zurück : " keine Ahnung aber jetzt komm verdammt sonst ist es gleich zu spät!"

Zügig liefen die beiden auf die ITS und kamen auch recht schnell an Bärbels Krankenzimmer an. Mit den Worten " ich hab ihn gefunden.." betrat Gretchen den Raum wieder und setzte sich zu ihrer Mutter auf die Bettkante und nahm Bärbels Hand. Marc stand einfach nur da und beobachtete die ganze Situation. Aus einem unerklärlichem Grund ging im diese Geschichte doch mehr an die Substanz als vermutet. Derzeit begann Bärbel wieder leise zu sprechen. Diesmal jedoch ein bisschen lauter damit Marc diese Worte auch mitbekam. " Margarethe... Dr... Meier? Ich hätte... da ... eine Bitte..."




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28.07.2009 03:21
#271 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten

Die beiden angesprochenen schauten sich gegenseitig kurz an. Jedoch drehte Gretchen sich wieder zu ihrer Mutter um und fragte mit tränen erstickter Stimme nach " Mama... Was für eine Bitte?? Alles was du willst hörst du??" Langsam bewegte die ältere Dame ihren Kopf zu einem " Ja!" und versuchte daraufhin, ihre restlichen Worte die ihr noch auf dem Herzen lagen auszusprechen. " Gretchen... kannst du.... dich noch... an unser Gespräch... erinnern??" Mit einem Nicken symbolisierte die Blondine ihrer Mutter, dass sie sich noch ganz genau daran erinnern könnte. Deshalb fuhr Bärbel auch fort " Ich weiß.. dass ihr beide füreinander... bestimmt... seit.. und... dass wisst ihr auch! Seit nicht so sturr... und bekennt... euch zu eurer Liebe... Ihr lebt nur einmal und..." weiter konnte Bärbel nicht sprechen, da sie ihre ganze Kraft in diese Worte gesteckt hatte. Sie wusste, dass nun die letzten Minuten ihres Lebens angebrochen waren und suchte noch nach genügend Kraft um ihren letzten Willen mitteilen zu können. Auch Gretchen merkte, dass es langsam Zeit war, Abschied zu nehmen. Tränen überströmt strich die junge Assistenzärztin ihrer Mutter über die Wange und ließ nur ein leises " Sccchhhhhh.." von sich. Marc, der diese bewegende Situation weiterhin mittlerweile auch mit Tränen in den Augen beobachtete, konnte die Worte Bärbels noch nicht wirklich wahrnehmen. Sie hatte völlig recht und nun stand er da, vor einer Todkranken Frau die so ein reines Herz hatte und nur wollte, dass ihre Tochter endlich ihr Glück fand. Langsam begann Bärbel, alles was ihr auf der Seele brannte noch quälend auszusprechen. " Mein letzter... Wille ist es... dass ihr verdammt noch mal endlich zueinander findet, viele Babys bekommt und eine kleine Familie werdet.. Auch wenn ich.. das alles nicht mehr... miterleben..kann.. aber ich werde immer ... bei dir sein Gretchen... in deinem Herzen... und nun... sag mir... dass du.. mir meinen letzten Wunsch erfüllen.. wirst!"




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28.07.2009 12:21
#272 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten

Langsam wich Gretchens Blick zu Marc herüber, der sie genauso traurig ansah und erwiderte daraufhin nur " Mama, ich weiß nicht... ob ich dir dieses Versprechen geben.. kann...Ich hab doch schon alles... versucht! Es hat einfach keinen Sinn.." Doch schon wurde die Blondine unterbrochen und lauschte wieder nur den Worten ihrer geliebten Mutter. " Margarethe Haase! Jetzt verspreche.. es mir!" Ich muss ihr einfach diesen letzten Wunsch erfüllen! Sie hat ja recht! " Okay.. ich versprechs dir..." meinte diese nur und schaute wieder zu Marc herüber, der von diesen Worten ebenfalls sehr ergriffen war. Nun war die Zeit gekommen, um Abschied zu nehmen. Bärbel sprach noch ein letztes " Ich hab dich lieb meine Kleine..." aus bevor sie ihre Augen für immer schloss. Den Kampf gegen den Krebs hatte die Ehefrau und Mutter gerade in diesem Moment leider verloren. Auf dem Monitor zeichnete sich eine Nulllinie ab. Bärbels Herz hatte einfach aufgehört zu schlagen. " Nein... Mama Nein.. Komm zurück! Mama das kannst du mir nicht antun!! MAMA!!" Doch alle flehenden Rufe und Gebete waren zwecklos. Sie ist Tod! Einfach weg!! Nein.. ich will das nicht!! Gott! Warum tust du mir nur so was an ??
Völlig in Trance legte Gretchen ihren Kopf zurück auf den leblosen Körper ihrer Mutter und weinte bitterlich. Einige Zeit lag die junge Frau nur da und starrte Löcher in die Luft. Das Wissen, ihre Mutter gerade verloren zu haben veranlagte Gretchen dazu, immer wieder Träne für Träne zu verlieren. Marc, der ebenfalls traurig berührt in seiner Ecke stand wollte diesen einzigen Moment für Gretchen eigentlich nicht zerstören, musste es aber leider tun. Deshalb begann er leise die junge Frau anzusprechen „ Gretchen… es tut mir Leid aber wir müssen die Pathologie informieren…“ „ Wir müssen gar nichts!! Wir müssen nur sterben… irgendwann…“ schoss es aus der Assistenzärztin heraus mit weiterhin starrem Blick ins Nichts. „ Gretchen… Es muss sein… du kannst hier nicht ewig liegen!“ antwortete der Oberarzt darauf hin nur und zückte seinen Pieper aus der Kitteltasche.




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28.07.2009 23:44
#273 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten

Gerade wollte er die Pathologie anpiepen als Gretchen plötzlich anfing ihn anzuschreien „ Lass es sein verdammt noch mal! Ich hasse dich!!“ Auch wenn Marc diese Worte zutiefst trafen und er sie erst einmal geschockt ansah, tätigte er den Sendeknopf und beschloss daraufhin zu warten. Er wusste, dass Gretchen gerade nicht Herr ihrer Sinne war und diese drei Worte bestimmt nicht ernst gemeint hatte. Durch diese Erkenntnis versuchte der junge Chirurg sie deshalb von dem leblosen Körper loszueisen. Langsam näherte er sich ihr und legte zögernd seine Hand auf ihre Schulter. „ Gretchen … bitte.. das hätte deine Mutter bestimmt nicht gewollt… Lass sie gehen..“ Doch keine Reaktion. Marc beschloss erstmal nichts weiter dazu zu sagen und einfach abzuwarten. Der Ärger würde sowieso in spätestens ein paar Minuten vorprogrammiert sein und in der Zeit konnte er schon mal darüber nachdenken, was er nun mit Gretchen anstellen sollte. Es gab eigentlich nur eine Möglichkeit und die behielt der Oberarzt sich im Hinterkopf. Aus seinen Gedanken wurde er auch schon gerissen, als es plötzlich an der Tür klopfte. „ Guten Abend… mein Beileid!“ sprach ein Kollege Gretchen an welche immer noch nicht reagierte. Die beiden Herrschaften aus der Pathologie versuchten es einige Male, Gretchen von Bärbel weg zu bekommen, scheiterten jedoch kläglich. Mit einem hilfesuchenden Blick wendeten sich die beiden Männer an Marc, welcher daraufhin auch noch mal sein Glück herausforderte. „ Gretchen.. bitte… verabschiede dich jetzt von deiner Mutter. Ich kann mir vorstellen dass es nicht einfach ist aber es muss sein..“ Langsam zog Marc Gretchen am Arm hoch und sah in das verheulte Gesicht seiner Assistenzärztin. Dieser Anblick schmerzte in seinem Herzen jedoch musste er nun für zwei Personen stark sein. Nicht nur für sich selbst sondern auch für Gretchen.




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29.07.2009 02:29
#274 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten

Diese lehnte sich an Marcs Brust und fing wieder bitterlich an zu weinen. „ Scccchhh… ich bin ja da!“ flüsterte der Oberarzt ihr ins Ohr und strich mit seiner Hand mehrmals durch die lockigen Haare der Blondine. Nun konnten die beiden Männer ebenfalls ihre Arbeit verrichten und deckten Bärbel mit ihrer Decke bis zum Kopf zu. Sie machten die Stopper des Bettes lose und wollten die tote Frau gerade aus dem Zimmer schieben als Gretchen sie noch mal zurück hielt. „ Moment…“ sagte sie nur mit tränenerstickter Stimme und ging zu dem Bett herüber. „ Ich werde dich nie vergessen Mama… ich hab dich lieb!“ mit diesen Worten und einem Kuss auf die Stirn verabschiedete sich die junge Assistenzärztin nun endgültig von ihrer Mutter und sank zu Boden. Nun war das eine schon mal vollbracht. Marc hatte es geschafft, Gretchen von dem Bett zu lösen, doch wie sollte es jetzt weiter gehen. Ohne weiter zu überlegen setzte der Chirurg sich zu der Blonden und nahm sie wiedermals in den Arm. Einige Zeit lagen die beiden sich in den Armen bis Marc seine Kollegin erneut ansprach. „ Komm.. wir fahren zu mir, dann kannst du dich ein bisschen hinlegen..“ Auch Gretchen war mittlerweile so am Ende dass sie ohne sich zu wehren zustimmte. Während der Fahrt redete keiner der beiden ein Wort. Die Stimmung war gedrückt und emotionslos schlurzte Gretchen vor sich hin. Wieso?? Wieso musste gerade sie gehen?? Warum nur?? Gott gibt es nicht! Gott hätte mir so etwas niemals angetan… würde er wirklich existieren! Völlig in Gedanken versunken merkte die junge Frau gar nicht, dass sie schon am Ziel angekommen waren. Aus ihren Gedanken wurde sie jediglich gerissen. Als Marc ihr die Tür aufhielt und sie bat auszusteigen. In der Wohnung angekommen führte Gretchens erster Gang direkt zur Couch, auf die sie sich legte. Der Oberarzt schloss währenddessen die Haustür und brauchte jetzt erstmal eine Zigarette und ein Bier. Auch an ihm ging dieser Abschied nicht spurlos vorbei. Wenn er ehrlich war, mochte er Bärbel sehr gerne und war ihr auch für einige Situationen dankbar gewesen. Mit einer Flasche Bier bewaffnet setzte der Oberarzt sich auf seine Terrasse. Gedanken über Gedanken strömte gerade förmlich durch seinen Kopf ohne sie sortieren zu können. Wie sollte es jetzt weiter gehen? Bärbel war für Gretchen so etwas wie eine Stütze gewesen, welche jetzt einfach so weg gebrochen war. Und hatte Gretchen dieses „ Ich hasse dich!“ wirklich ernst gemeint? Der Chirurg wusste es einfach nicht.




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29.07.2009 19:59
#275 RE: Fortsetzung Nr.3 ...by Naddl Zitat · Antworten

Jedoch wusste er eins: Dass er Gretchen immer noch liebte und alles für sie tun würde. Ihm war klar, dass Gretchen wirklich versucht hatte, ihn wieder zurück zu erobern und mittlerweile bereute der Oberarzt seine Tat auch, es einfach nicht zugelassen zu haben. Marc wollte nur noch eins, nämlich eine Stütze für die Frau zu sein die sein herz erobert hatte und dafür würde er sogar über Leichen gehen. Bärbels Worte schallten ihm immer wieder im Kopf herum. Sie hatte verdammt noch mal recht gehabt und für den Oberarzt war in diesem Moment auch ein neues Ziel vor Augen erschienen. Bärbels letzten Wunsch zu erfüllen und endlich mit Gretchen glücklich zu sein!
Heute konnte er zwar nichts mehr erreichen, das Gretchen einfach nur fertig war mit allem, aber morgen wäre ein neuer Tag und um ins glück zu stürzen wäre es ja bekanntlich nie zu spät. Nachdem Marc seine Gedanken einigermaßen wieder geordnet hatte, machte er sich wieder auf den Weg zu der Frau die ihm sein Leben bedeutete. Gretchen! Friedlich lag sie da, erschöpft und ausgepowert muss sie wohl eingeschlafen sein.. dachte der Oberarzt nur und nahm sie vorsichtig auf seine Arme. Die junge Assistenzärztin war so tief eingeschlafen, dass sie gar nicht bemerkte, wie ihr Oberarzt sie ins Schlafzimmer trug und ins Bett brachte. Marc legte sich kurze Zeit später in der er Gretchen noch beobachtete ebenfalls dazu und rückte immer näher zu ihr hin. Die Assitenzärztin sollte auch wenn sie schlief merken, dass jemand da war und sie nicht alleine wäre. Nach einiger Zeit schlief auch Marc neben Gretchen tief und fest ein.




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