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Dieses Thema hat 326 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Gretchen81 Offline

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30.12.2008 10:56
#76 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

„Warum bist du davon geschlichen, ohne mich zu wecken?“ Marc steht im Türrahmen und streckt sich noch etwas verschlafen.
Gretchen hat sich so erschreckt, dass sie ihr Buch fallen gelassen hat.
Schnell nimmt sie es wieder hoch und verstautes. „Ich hab mich nicht davon geschlichen.
Wir sind hier zum Arbeiten falls du das vergessen hast.“
Der Oberarzt geht zu ihr hin fährt ihr durchs Haar und flüstert: „Ich vergesse nie die Arbeit, aber ich hätte nichts gegen eine Fortsetzung.“
Gretchen hätte am liebsten auch eine Fortsetzung gehabt aber es fühlte sich für sie irgendwie falsch an. So zieht sie es vor ihm etwas aus dem Weg zu gehen.
Die restliche Nacht verlief stressig. Ein Unfall nach dem nächsten. Gott sei dank mussten nicht alle in den OP. Trotzdem fühlten sich beide am Ende nach dieser Schicht gerädert ohne Ende.
So das eine Fortsetzung so oder so ins Wasser fiel.
Als sie in ihr Zimmer kommen merken sie dass es immer noch aussieht wie eine Bombe eingeschlagen hätte. „Wenn mein Vater das hier sieht. Weiss der doch grad was hier gelaufen ist.“
„Na und?“ Der Oberarzt ist zu Müde um sich Gedanken zu machen und schmeisst sich auf das einzig ganze Bett und will noch einwenig schlafen. Die Assistenzärztin sieht ihn mit grossen Augen an und fängt an aufzuräumen: „Du meinst also wirklich das du gerne die nächsten zwei Wochen Blinddärme operierst?“
Marc ist so Müde das er schon weggedöst ist. Gretchen jedoch hat überhaupt keine Lust auf Routine OPs und zieht es vor lieber aufzuräumen. Vor allem möchte sie auch gerne eine halbe Stunde schlafen aber mit Sicherheit nicht auf einer Matratze die auf dem Boden liegt.



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Gretchen81 Offline

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30.12.2008 18:38
#77 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Als Franz die beiden Ärzte findet ist er ehrlich überrascht. Beide schlafen in je einem Bett.
Das hätte er weder von seinem Frauenverschlingenden Oberarzt, noch von seiner bis über beide Ohren in Meier vernarrten Tochter zu getraut.
„Guten Morgen, hab gehört es war sehr viel gestern los.“ Gretchen wäre beinahe vor schreck aus dem Bett gefallen eigentlich, wollte sie ja nur ein halbes Stündchen die Augen zu tun und jetzt hatte sie richtig geschlafen. Auch Marc ergeht es nicht besser. Er schreckt auf und immer noch halb schlafend murmelt er: „Gretchen jetzt sag nicht das du schon wieder…“ In dem Augenblick sieht er den Professor vor sich mit verschränkten Armen.
„Was will meine Tochter schon wieder?“ Der Oberarzt sieht Hilfe suchend zu seiner Assistentin: „Er meint, ich nerve ihn immer mit den noch zu Unterschreibenden Unterlagen. Guten morgen Papa.“ Dr. Haase geht zu seiner Tochter und gibt ihr einen Kuss auf die Stirne: „Ja, Kälbchen, du hast recht. Leider muss auch der Papierkram erledigt werden. Habt ihr schon gefrühstückt? Ich lade euch ein.“ Franz Haase geht schon mal vor Richtung Cafeteria und Marc zieht Gretchen nochmals zu sich ran bevor sie aus der Türe kann: „Du bist aber auch nicht schlecht im Schleimen.“ Die junge Frau lächelt ihn an: „Tja, du hättest ihm ja auch erklären können von was du so Nachts träumst.“ Er zieht sie noch näher ran: „Hab ich dir schon mal gesagt dass du ein Biest bist?“ „Könnte sein. Aber ich habs sehr wahrscheinlich verdrängt. So wie ich alles was dich betrifft verdränge.“ Sie löst sich aus seinem Griff und geht hinter ihrem Vater nach.
Und Marc hat keine Chance mehr sich ihr zu nähern. Der Professor beobachtet ihn so genau.
Das sogar ein Falscher Blick den Vulkan zum Ausbrechen bringen könnte.
So behält er lieber seine Finger bei sich und vor allem über dem Tisch.



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Gretchen81 Offline

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30.12.2008 20:09
#78 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Die nächste Doppelschicht wartet und ist nicht minder ansträngend. Es sind zwar keine OPs geplant aber der Notfalleinsatz hat es auch heute wieder in sich.
Autounfälle, Arbeitsunfälle und kleine Kinder die ihren Geschwistern gerne Buntstifte in die Nase stecken. In der Mittagspause gönnt sich Gretchen zusammen mit Steffi etwas ruhe in der Cafeteria. Als Alexander an ihrem Tisch vorbei läuft nickt er nur stumm und setzt sich in eine andere Ecke des Raums. Steffi kann es nicht lassen und fragt endlich nach was den an jenem Abend wirklich passiert ist. Gretchen schweigt und stochert in ihrem Essen rum.
Steffi gibt nicht nach: „Wenn du mir nicht sagen willst was mit Alex ist, so sag mir wenigstens
wie die gestrige Nachtschicht verlaufen ist. Na was ist. War sie heiss?“
Die Assistenzärztin sieht sie entsetzt an: „Woher willst du das wissen?“
„Ganz einfach ich hatte dir noch ein paar Kondome zu deinen Ersatzkleidern gelegt. Und als ich heute Vormittag in deinem Zimmer war. Waren diese verschwunden. Also lügen zwecklos.“
Gretchen hatte sich noch gefragt woher die Dinger kommen: „Du bist so was von…“
Ihre Freundin nippt genüsslich an ihrem Glas: „Ja, ich weiss ich bin die Beste.“
Nach dem Essen bringt Steffi ihre Freundin wieder zurück an die Arbeit. Kurz bevor sie geht, gesteht sie ihr noch was: „Ich hab gestern noch was angestellt. Ich hab uns im Fitnessstudio angemeldet. Wir werden morgen Nachmittag von einem Trainer eingewiesen.“
„Das ist jetzt aber nicht dein ernst.“ Gretchen sieht sich schon die nächsten Tage nur noch auf allen vieren herumkriechen. Steffi wirft ihr noch eine Kusshand zu und geht.
„Frau Doktor sie gehen ins Fitnessstudio. Ich bewundere ihre Selbstdisziplin. Ich könnte so was nicht.“ Sabine sieht sie stolz an. So kann Gretchen nicht anders als vom Fitnessstudio zu schwärmen. Was Marc hört: „Hasenzahn, du machst Sport? Das ist gut, du hast es auch wirklich nötig.“ Die Krankenschwester muss schnell einen Verbandwechseln und verlässt die beiden Ärzte. Gretchen geht auf Marc zu: „Ich hab also Sport nötig was? Gestern klang aber das ganz anders.“ Der rechtfertigt sich auch schnell: „Ich meine deine Ausdauer läst eindeutig zu wünschen übrig.“ Jetzt hat er die Assistenzärztin soweit das ihr mal wieder der Kragen platzt: „Ich habe keine Ausdauer. Pah. Ich Beweise dir gerne das ich mehr Puste als du habe.“
Marc zieht sie in die Ecke und drückt sie gegen die Wand. Gretchen bleibt beinahe die Luft weg.
Langsam kommen ihr Zweifel ob sie wirklich das Richtige gesagt hat. Sie will sich aber nicht bloss stellen. Marc fragt sie: „Ist das dein voller Ernst? Du willst mir Beweisen das du mehr Ausdauer als ich hast? Okay, Heute um Mitternacht im Zimmer 325.“ Er lässt sie los und geht mit einem grinsen im Gesicht aus dem Stationszimmer.



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Gretchen81 Offline

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30.12.2008 21:05
#79 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Es ist kurz vor Mitternacht als beide im Zimmer ankommen. Beide sind Müde ohne Ende, keiner von beiden gibt es aber zu. Sie fangen an sich zu küssen und setzen sich dabei auf eines der beiden Betten. Die Müdigkeit ist stärker als die Lust, so schlafen sie schon nach kurzer Zeit unvollendeter Dinge ein. Da kein Notfall mehr die restliche Nacht kommt schlafen sie sechs Stunden durch. Schwester Sabine sucht ihre Chefs am Ende der Schicht und findet sie gemeinsam in einem Bett liegend. Sie kann sich das kichern nicht verkneifen und verlässt das Zimmer schnell wieder.
Dabei schliesst sie die Türe etwas lauter so das Marc und Gretchen wach werden. Beide Drehen sich um (rums) und da das Bett nun mal schmal ist und nicht für zwei gemacht, fällt jeder auf einer Seite der Liege runter. „Ehm ja. Hasenzahn du hast wirklich eine riesen Ausdauer. Vor allem im Schnarchen.“ Marc sortiert seine Kleider und Haare. „Hei, erstens Schnarch ich nicht und zweitens bist du eingepennt nicht ich.“ Gretchen packt ihre Sachen zusammen und will jetzt nur nach Hause. „Gott schläft nicht ein. Du hast immer noch nicht bewiesen das du Ausdauer hast.“
Die Assistenzärztin sieht ihn mit grossen Augen an: „Das ist doch nicht wirklich dein Ernst. Du willst das immer noch durchziehen?“ „Ach Madame will kneifen.“ Er nimmt ihr die Tasche aus der Hand und fängt sie an zu küssen. Es sind genau diese die bei ihr immer weiche Knie auslösen und sie zum Träumen bringen. „Nicht hier.“ Stöhnt sie leise.
Marc nimmt sie an die Hand und zieht sie nach draussen. Unbemerkt gehen sie aus dem Krankenhaus. Er verräumt Gretchens Tasche in den Kofferraum und steigt zu ihr in den Wagen.
Darin küsst er sie erneut. Die junge Frau löst sich: „Fahr zu mir.“ „Und was ist mit deinen Eltern?“
Sie muss schmunzeln, sie hat ganz vergessen das sie ihrem Oberarzt nicht gesagt hat das sie von zu Hause ausgezogen ist. Schnell klärt sie ihn auf und gibt ihm die Adresse.



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Gretchen81 Offline

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30.12.2008 22:53
#80 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen ist noch nicht ganz klar, ob das was sie jetzt vorhat, wirklich das ist was sie will. Sie stolpert mehr oder weniger durchs Wohnzimmer in ihr Zimmer.
Ihre Zweifel lässt sie aber vor der Schlafzimmertüre zurück.
Sie ist einfach nur süchtig nach seinen Berührungen, dieses Mal ganz ohne Reue.
Vergessen ist die Wette mit der Ausdauer.
Lippen und Hände erkunden ihren Körper, sie hat das Gefühl das Marc überall ist.
Sich nur hinlegen und geniesen ist nicht ganz ihre Sache. Sie fängt an sich zu revanchieren.
Irgendwann gibt das Bett krachend den Geist auf und beide müssen lachen.
Sie beschliessen ihre dämliche Wette für heute sein zu lassen.
Den anscheinend haben sie mehr Kondition als Gretchens Ikea Bett.
Die Assistenzärztin ist froh darüber, dass sie sich keine blösse geben musste, weil eigentlich ist sie ganz schön alle. Nie im Leben hätte sie gedacht das sie von mehreren Stunden
heissesten Sex so alle sein würde. Sie nimmt sich ein T-Shirt und Marcs Boxershorts und geht zur Toilette. Marc schnappt sich ein Hemd und will ihr nach. Als er vor Steffi steht völlig nackt. Die grinst ihn an: „Hallo Herr Doktor. Ist ganz schön heiss hier drin.“
Ein anderer hätte sich wohl jetzt unwohl gefühlt, aber nicht Marc.
Der geht ganz Cool an ihr vorbei ins Bad. Gretchen erschrickt als sich plötzlich die Türe ins Bad öffnet: „Besetzt.“ Der Oberarzt schliesst die Türe und lehnt sich an diese: „Du hast meine Hose an. Die möchte ich gerne zurück.“ Gretchen die eigentlich gerade im Begriff war sich abzuschminken, die Anti-Babypille zuschlucken und nachher zu duschen sieht ihn Fragend an. „Was machst du da?“ fragt Marc in dem Moment als sie die kleine gelbe Pille schluckt. „Also ehm, das hier solltest du eigentlich kennen. Das nennt man Pille und jetzt will ich duschen.“ „Naja, wenn ich schon mal hier bin könnten wir ja eigentlich auch Wasser sparen.“



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Gretchen81 Offline

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31.12.2008 10:18
#81 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

11. Kapitel

Es klopft an der Türe: "Entschuldigt das ich störe, aber Gretchen wir haben noch einen Termin. Und hier draussen klingelt die ganze Zeit ein Handy.“
Gretchen wickelt ein Handtuch um sich herum und wirft Marc den Frotteebademantel zu.
Sie gehen aus dem Bad raus und der Oberarzt suchte sein Handy. Als er es aufklappt sieht er das Gaby ihn angerufen hat. Schnell klappt er es wieder zu. Er hat Gabys Ultimatum vergessen.
Kurz angebunden sagt er: „Ich hab noch was zu erledigen.“ Er schnappt sich seine Klamotten und zieht sich schnell an. So schnell das Gretchen gar nicht dazu kommt sich von ihm zu verabschieden.

Gestern hat mich Marc so lange geärgert bis ich mich auf eine dumme Wette eingelassen habe.
Sex bis einer von uns nicht mehr kann. Wir wollten im Krankenhaus, jedoch waren beide so müde das wir eingeschlafen sind. Also haben wir in meiner Wohnung weiter gemacht.
Jetzt ist mein Bett Geschichte. Ein kleiner Teil in mir hat sehr wahrscheinlich schon gedacht.
Das aus Marc und mir was werden würde.
Ich sollte aufhören zu träumen, dass bringt ja so oder so nichts. Er ist vorhin so schnell verschwunden das ich nicht einmal mehr auf wieder sehen sagen konnte.
Ich bin so stinksauer auf mich selber und gleich muss ich auch noch ins Fitnessstudio.
Das wird ein Alptraum. Steffi hat mir nicht gesagt welches Center es ist.
Hoffentlich nicht das gleiche wie beim letzten Mal. Jetzt auch noch Marcs Mutter und ich
raste aus.



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Gretchen81 Offline

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01.01.2009 14:38
#82 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Tatsächlich ist es nicht das gleiche Fitnessstudio.
Denn Steffi würde so was Gemeines ihrer Freundin nie antun.
Eigentlich ist Gretchen immer noch geschafft vom Morgen aber ihrer Freundin zu liebe geht sie mit. Vor allem lenkt das auch ab. So muss sie nicht immer darüber nachdenken warum Marc einfach abgehauen ist.
Sie werden von einer jungen Trainer empfangen. „Hei, ich bin Maja für eine von euch bin ich die Trainerin für einen Tag. Mein Kollege Nick kümmert sich um die andere.“
Dabei zeigt sie auf einen blonden muskulösen, aber nicht aufgepumpt wirkenden, jungen Mann neben sich. Steffi grinst ihn mit einem viel sagenden Blick an. „Tja dann bin ich also deine Trainerin, du bist?“ Gretchen reicht ihr die Hand: „Gretchen Haase.“ „Gut. Also dann fangen wir mal mit dem Aufwärmen an.“
Zehn Minuten später die junge Ärztin schwitzt ohne Ende. Am liebsten würde sie schon aufhören aber leider ist das erst das Aufwärmen. „Du bist doch noch nicht alle oder? Jetzt kommt doch erst der Teil der Spass macht.“
Gretchen denkt sich langsam aber wirklich das diese Maja einen Schaden hat. Sport und Spass sind zwei Wörter die in ihren Augen definitiv nicht zusammen gehören.

Marc kommt in seine Wohnung und wird dort schon Gabi erwartet.
„Der Herr kommt endlich auch nach Hause. Lass mich raten der dicke Haase ist schuld. Vielleicht sollte ich mal mit ihr reden und erzählen dass du Mehdis Frau flachgelegt hast. Die Frau deines ehemals besten Freundes?“ Die Krankenschwester sieht ihn auffordernd an.
Marc blitzt sie böse an: „Das wagst du nicht.“ Sie warnt ihn ein letztes Mal: „Leg es nicht drauf an. Also mein lieber wie hast du dich entschieden?“
Der Oberarzt setzt sich geschlagen auf einen Stuhl: „Ja das hab ich. Du weisst genau das mir mein Beruf das wichtigste in meinem Leben ist. Also du hast gewonnen. Ich kann das Geld aber nicht so schnell besorgen.“ Gabi geht verführerisch auf ihn zu: „Ich bin nicht dumm. Diese Wohnung gehört dir. Verkauf sie und du hast schon mal locker die hälfte. Bis Ende Januar will ich das Geld auf meinem Konto. Das heisst du hast noch 14 Tage zeit.“ Dann dreht sie sich um und stolziert davon.



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Gretchen81 Offline

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02.01.2009 16:25
#83 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen ist heilfroh als ihr Maja am Schluss dann auch noch den Wellnesbereich zeigt, jedoch weniger als sie in der Sauna auf Steffi und ihren Trainer trifft: „Oh Entschuldigung.“
Mit rotem Kopf tritt sie gleich wieder raus aus der Kabine.
Die Assistenzärztin zieht eine Massage mit einer nachfolgenden schönen Dusche, Steffis Sport mit Nick vor.

Als sie zu Hause ankommen wünscht sie sich nur noch ihr Bett.
Nur da gibt’s ein Problem. Das ist nicht mehr ganz so wie es sein sollte. Steffi hilft ihr,
nach dem sie sich zuerst eine runde Schrott gelacht hat darüber, dass das Bett zusammen gekracht ist. Sie nehmen die Matratze runter und legen die so auf den Boden. Das sie für diese Nacht vorerst mal Schlafen kann. Morgen soll sich Steffis neuer Freund Nick mal darum kümmern der ist gelernter Schreiner oder so was hat er ihr erklärt. Richtig zugehört hat sie ihm nicht, sie tat mehr nur so um ihn um den Finger zu wickeln.

Endlich ist Gretchen wieder alleine für sich in ihrem Zimmer sie hat zwar im Moment kein Bett aber das ist ihr jetzt eigentlich egal. So müde wie sie ist könnte sie auch auf den nackten Fussboden schlafen. Kaum hat sie sich auf ihre Nachtstätte gelegt, schläft sie auch schon ein. Der Tag war ein kleinwenig viel für sie gewesen.
Sie träumt davon das sie Marc heiss macht und ihn dann eiskalt abblitzen lässt. Erst als er zu ihr gekrochen kommt und ihr sagt das sie das wichtigste in seinem Leben sei. Gibt’s sie nach.

Am Morgen wacht sie erstaunlicherweise ohne grossen Muskelkater auf. Die Massage hat tatsächlich hässliche Schmerzen verhindert. Jedoch ist leider das schlafen auf einen leeren Matratze auf dem Boden nicht das Beste für den Rücken. Sie verflucht die Tatsache dass sie gleich auch noch die Strecke zum Krankenhause mit dem Fahrrad zurücklegen muss.
Sie fragt sich warum sie sich eigentlich nie ein Auto zugelegt hat.
Ja klar in Köln brauchte sie keines, da konnte sie jeden Morgen mit Peter zur Arbeit und solange sie zu Hause gewohnt hat, war das auch kein grosses Problem gewesen im Notfall hätte sie immer noch das Auto ihrer Mutter nehmen können.

Warum haben meine Eltern eigentlich zwei Autos wenn beide sowieso immer zu Hause in der Garage stehen. Das nennt man wohl ein Luxus-Problem.
Oh, wie gerne hätte ich jetzt dieses kleine Problem. Ist das wieder kalt heute.



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Gretchen81 Offline

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02.01.2009 20:09
#84 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Einen Kilometer vor dem Krankenhaus springt auch noch die Kette von ihrem Fahrrad raus. Jetzt darf sie schieben und das bei frostigen Temperaturen.
Ein Auto hupt und hält neben ihr an. Gretchen ist sauer und hat das Gefühl das sie jemand verarschen will und flucht wie ein Weltmeister. Der Mercedesfahrer lässt die Scheibe runter: „Gretchen soll ich dich das letzte Stück mitnehmen.“ Mehdi lächelt sie an und steigt aus.
Ohne dass er auf eine Antwort wartet nimmt er ihr Fahrrad und lädt es ein. Die Assistenzärztin gibt sich geschlagen und steigt in den Kombi ein. Er schaltet ihr die Sitzheizung ein und sie geniest die letzten paar Meter in der angenehmen wärme.
Auf dem Krankenhausparkplatz steigt sie aus. Mehdi sagt ihr noch kurz das er die Kette wieder reparieren wird, so dass sie nach der Arbeit auch wieder nach Hause kommt. Gretchen bedankt sich bei ihm mit einem Kuss und er sagt nur: „Dafür sind Freund da.“
Als sie Marc im Stationszimmer begegnet würdigt sie ihn keines Blickes. Schliesslich hat er sich gestern auch nicht mehr gemeldet. Da braucht sie ihm auch keine Aufmerksamkeit zu schenken.
Der reagiert ziemlich wütend, schliesslich hat er sie gerade zusammen mit dem Gynäkologen gesehen und sie hat ihm einen Kuss gegeben. Wenn es auch Marc ungern zu gibt aber er ist ganz schön eifersüchtig auf jeden der nur im Ansatz mit Gretchen flirtet.
Was sogar Schwester Sabine auffällt. Nur die Assistenzärztin will es nicht sehen.
In einer unbeobachteten Minute getraut sie sich zu Fragen: „Frau Doktor, was ist zwischen Ihnen und dem Doktor Meier?“ Gretchen tut so als hätte sie nicht verstanden: „Was soll den sein. Er ist mein Chef, vielleicht?“ Sabine lässt nicht locker: „Seit wann ist den Normal wenn ein Chef eifersüchtig ist wenn seine Mitarbeiterin mit einem anderen Mann flirtet.“ Die Assistenzärztin verdreht die Augen: „Ach kommen sie wann flirte ich bitte sehr?“ Sabine verdreht die Augen und meint dann nur noch: „Wenn sie meinen. Sie müssen es ja wissen.“ „Ja, tu ich auch.“
In der Pause begreift auch Gretchen endlich wovon Sabine geredet hat als sie sich zu Mehdi an den Tisch setzt und ihm als Dank für seine Mühe mit dem Fahrrad ihm einen Kaffee bringt, wird sie auch schon wieder angepiept. Als sie in den Notfallraum 2 kommt ist niemand zu sehen.
Die Türe fällt ins Schloss und sie dreht sich erschrocken um: „Marc, was soll das?“



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Gretchen81 Offline

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02.01.2009 23:48
#85 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten
Dieser weiss im ersten Moment auch nicht wie er seine Reaktion erklären soll.
Er hat Gretchen zusammen mit Mehdi gesehen und ihm ist eine Sicherung durchgebrannt: „Ja, was weiss ich. Vielleicht Fehlalarm.“ Er zuckt mit den Schultern. Normalerweise ist er ein begnadeter Lügner, nur wenn er sich selber und andere Anlügen soll. klappt das nicht wirklich.
Gretchen sieht ihn fragend an: „Ich glaube es nicht. Du bist Eifersüchtig.“ Marc zeigt mit dem Finger auf sie: „Du spinnst wohl auf was sollte ich den bitte Eifersüchtig sein. Auf diesen möchte gern Frauen Versteher vielleicht. Pha.“ „Und wie du es bist. Ich verstehs echt nicht.“
„Ich doch auch nicht.“ Gibt Marc leise von sich, so leise das es Gretchen nicht richtig verstanden hat. Sie kann sich aber denken was er gesagt hat: „Du haust einfach ab nachdem wir mit einander geschlafen haben und meldest dich noch nicht mal. Ich hab es so was von satt. Immer von dir verarscht zu werden.“
„Ich hab dich nicht verarscht. Wieso sollte ich auch.“ Er geht langsam auf sie zu. Gretchen weicht zurück aber die Untersuchungsliege ist im weg und so bleibt sie bei ihr stehen: „Weil du es schon so oft gemacht hast. Du küsst mich als Kind im Garten meiner Eltern. Du sagst du stehst auf meinen hintern und willst mit mir schlafen wenn ich mich endlich entscheiden würde. Ich entscheide mich und du vögelst mit Gabi. Dann rettest du mir mein Leben küsst mich anschliessend erneut und sagst mir das du dir vorstellen könntest das es ein Happy-End gibt wie im Märchen. Bis dahin hätte ich das ganze ja noch so einigermassen verkraftet. Aber der Heiratsantrag an Gabi und den Satz das du mich unglücklich machst haben mich aus der Bahn geworfen. Und statt das ich mich fern von dir halte fliege ich wieder voll auf dich rein.“ Marc will nicht länger die Standpauke hören: „Ich.“ „Jetzt unterbrich mich nicht. Ich hab einem Menschen wehgetan der es nicht verdient hat das man ihm weh tut. Nein auch das ist nicht genug. Verdammt wir schlafen immer wieder mit einander und du weisst genau das ich mehr für dich empfinde und du nutzt es immer und immer wieder aus. Ich will das nicht mehr.
Ich will nicht mehr von dir hin und her gerissen werden in meinem Gefühlschaos.“
Der Oberarzt sieht sie an als wollte er etwas sagen, aber kann einfach nicht.
Er dreht sich um und verlässt den Raum.
„Wusste ichs doch, immer wenn es ernst wird läufst du davon.“ ruft ihm die Assistenzärztin nach.
Marc will die Türe schon von aussen schliessen als er sichs noch mal überlegt. Er macht die Türe nochmals auf geht auf seine Assistentin zu nimmt sie in den Arm und küsst sie. Als er sich von ihr löst flüstert er: „Ich renne nicht davon.“



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Gretchen81 Offline

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03.01.2009 09:23
#86 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen steht immer noch wie vom Blitz getroffen da. Nein Marc hat ihr nicht gesagt das er sie liebt. Aber auch nicht das Gegenteil. Er nimmt ihren Kopf in seine Hände und küsst sie erneut, so zärtlich das die junge Ärztin beinahe vergessen hätte das sie noch eines wissen will: „Was ist mit Gabi?“ Auch wenn Marc mehr für sie empfindet als nur Lust, so hat sie keine Lust auf eine Dreiecksbeziehung. Schliesslich ist er immer noch Verlobt, auch wenn er es anscheinend gerne verdrängt. Er lächelt sie an: „Geschichte“
Einfach nur Geschichte, was heisst das den bitte. Er kann doch nicht einfach jetzt sagen das alles vorbei ist. Das sieht diese Schlampe sicher anders.
Marc sieht ihre Zweifel und ergänzt: „Das ist der Grund wieso ich gestern so schnell weg musste. Es gibt keine Verlobung mehr. Und sollte ich jemals wieder so blöd sein und mich mit jemanden verloben so bist du die erste die es erfährt.“
Das hätte er aber besser nicht gesagt. Gretchen ist gekränkt. Sie glaubt allen ernstes das Marc niemals heiraten will. Und das ist das was sie sich schon immer erträumt hat. Heiraten, Kinder kriegen, zusammen alt werden. So sehr sie ihn liebt, aber wieso sollte sie mit ihm eine Beziehung eingehen, in der sie genau weiss, dass er nie das gleiche will wie sie: „Das funktioniert so nicht.“ Gibt sie von sich dabei rollt eine kleine Träne über ihre Wange. Marc wischt diese Weg und sagt das was er selber nicht gedacht hätte was er je sagen würde: „Es gibt nur eine mit der ich alt werden kann. Das bist du.“
Gretchen sieht ihn ungläubig an: „Weißt du was du da gerade gesagt hast?“
Doch ihr Geliebter gibt ihr keine Antwort er hebt sie hoch und setzt sie auf die Untersuchungsliege. fängt an sie zu küssen und ihr die Bluse zu öffnen.



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03.01.2009 10:19
#87 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Gerade als er so schön zwischen ihren Brüsten versinken will geht der Pieper von beiden los.
Marc flucht wie ein Rohrspatz und Gretchen muss lachen: „Ich hab mir schon gedacht das so was passiert. Marc bevor wir da raus gehen hab ich noch eine Bitte?“ Sie knöpft sich wieder zu und er sieht sie fragend an: „Was?“ „Arbeit und Privates bleibt getrennt.“ Er sieht sie an als ob sie ein Alien wäre: „Wie bitte?“ „Keine öffentliche herum Knutscherei oder Händchenhalten oder so?“ Marc muss lachen: „Seh ich aus wie Kahn? Ich bin nicht der Händchenhalten Typ. Aber seit wann hast du so ein Problem damit.“ Sie geht vor zu Türe und dreht sich zu ihm um: „Wenn mein Vater merkt das wir wieder, du weisst schon was. Dann bringt er zuerst dich um und danach mich. Und sag jetzt nicht, das wird er nicht tun. Du kannst dich doch sicher noch an Weihnachten erinnern.
Da ist er schon wie ein wild gewordenes Nilpferd auf dich los.“
Wenn Marc jetzt ehrlich sein wollte, müsste er ihr jetzt gestehen, dass ihr Vater damals nicht ausgerastet ist. Weil er ihm gesagt hat das er seine Tochter liebt. Aber er behält das lieber für sich und willig in die Abmachung mit ein.



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03.01.2009 16:25
#88 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Sie gehen gemeinsam zur Notfallannahme und kümmern sich um einen Betrunken der im Streit mit seinem Kumpel durch eine Glasscheibe geflogen ist. Nach dem sie festgestellt haben das es nur ein paar kleinere Schnittwunden sind überlässt der Oberarzt die Arbeit seiner Assistentin und gibt ihr zu verstehen das er nachher noch mal mit ihr reden will. Gretchen nickt und macht sich an die Arbeit den Patienten zu versorgen. Sabine versteht nicht ganz was die beiden den zu besprechen hätten: „Was will den der Herr Doktor von ihnen?“ „Ach nur ein paar OPs besprechen die in den letzten Tagen liegen geblieben sind wegen unserem VIP.“ Dabei zieht sie die letzte Scherbe raus und ergänzt: „Schwester Sabine diese Wunde können sie alleine noch reinigen und versorgen.“ Sie zieht ihre Gummihandschuhe aus und lässt die immer noch leicht verwirrte Schwester zurück. Bevor Gretchen sich auf in Marcs Büro macht geht sie zu ihrem Schrank und holt ihr Tagebuch hervor:

Ich habe nach dem Marc mich wieder mal mit seiner Eifersuchtstour wahnsinnig gemacht hat die Meinung gesagt. Und ich hab mich nicht unterbrechen lassen. Dachte schon jetzt hätte ich vielleicht den Fehler gemacht. Weil ich ihn vor den Kopf gestossen habe.
Aber anscheinend hat er genau diesen Arschtritt gebraucht.
Er ist raus gestürmt nur um gleich wieder zurück zu kommen um mich zu küssen und zu erklären dass er nicht davon rennt. Das ist für Marcs Verhältnisse schon so was wie eine Liebeserklärung.
Die er nachher auch noch indirekt verstärkte als er gestand das er wenn er sich noch mal verloben würde dann könne er sich das nur mit mir vorstellen.
Kaum zu Glauben es gibt also doch einen weichen Kern im grössten Macho.
Wusste ich es doch das es sich immer lohnt zu hoffen.
An alle Frauen da draussen die sich in den Oberarsch höchstpersönlich verliebt haben.
Es gibt immer noch Hoffnung.
Okay gebe es ja zu, hätte es auch schöner gefunden wenn er mir direkt gesagt hätte das er mich
liebt und vielleicht sogar einen Antrag gemacht hätte, aber man kann ja nicht immer gleich alles haben.
Vielleicht kommt das ja alles noch. Schliesslich hat er mich in sein Büro gebeten um mit mir zu reden. *Schwärm*


Hab soeben meinen Verstand eingeschaltet. Schon komisch wenn ich mir das jetzt so durchlese komme ich mir richtig armselig vor. Marc wird mir nie sagen das er mich liebt, auf jeden fall nie direkt und auf einen Heiratsantrag so richtig kitschig und romantisch kann ich wohl auch vergessen. Wie hat das eigentlich Gabi geschafft? Nein, werde die ganz sicher nicht fragen.
Werde mich auf das hier und jetzt beschränken und geniesen so lange ich geniesen kann.
Wenn meine Mutter das ganze mit Marc und mir herausfindet plant die sicher schon die goldene Hochzeit von uns beiden. Und Papa, entweder der kriegt gleich wieder einen Herzinfarkt oder er bringt Marc um wenn der nur eine andere schräg ansieht.
Vielleicht sollte ich ihm doch davon erzählen. Das wäre dann der Treuetest schlecht hin.
Super jetzt spinn ich schon wieder rum. Wenn er mich noch mal betrügen sollte, werde ich kurzen Prozess machen. Zuerst bring ich das Miststück um das ihn angebaggert hat und nachher zertrenn ich ihn in Einzelteile. Für was werde ich denn bitte Chirurgin.



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03.01.2009 18:21
#89 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen macht sich auf den Weg zu Marcs Büro. Als sie bei seiner Türe ankommt überlegt sie ob sie jetzt klopfen soll oder gleich reingehen. Sie entscheidet sich dann fürs klopfen und reingehen. Ohne auf eine Antwort zu warten geht sie einfach rein.
Marc hängt am Telefon und scheisst gerade jemanden dermassen zusammen, dass seine Assistenzärztin am liebsten gleich wieder raus gehen möchte. Der Oberarzt sieht hoch und seine Miene heitert sich auf. Er klemmt das Gespräch schnell ab: „Machen sie so schnell wie möglich. Ich möchte diese Zusammenstellung bis morgen Abend.“ Er legt auf und bittet sie sich zu setzen.
„Du wolltest mit mir reden?“ Er steht auf, geht vor seinen Schreibtisch und lehnt sich an diesen an: „Ja, das wollte ich. Und zwar müssen wir noch den OP Plan für die nächsten paar Tage durchgehen.“ Die Ärztin ist jetzt doch etwas enttäuscht. Sie hat mit etwas ganz anderem gerechnet aber sicher nicht mit der OP-Planung.
Sie steht auf geht zu ihm hin und sieht sich den Plan an: „Ich seh kein Problem. Der geht so in Ordnung.“ Marc beugt sich über sie: „Ich seh da ein riesen Problem.“ „Wo denn?“
„Hier.“ Er küsst sie auf den Hals, dann deutet er noch mal auf den Plan: „Der ist viel zu streng. Da sollten vielmehr Pausen dazwischen sein. Die hier könnte man dem Team Rössel geben.“
Gretchen dreht sich um und sieht ihn erstaunt an: „Aha.“ Zu mehr kommt es nicht mehr.
Er zieht sie an sich und fängt sie an leidenschaftlich zu küssen.
„Ich kann das so nicht.“ Marc grinst sie an: „Ach du hast angst erwischt zu werden.“
Sie schüttelt den Kopf und küsst ihn erneut.
Sie über nimmt die Führung und Marc ist erstaunt darüber.



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03.01.2009 20:37
#90 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Soviel zeit für sich haben sie jedoch nicht bald steht die nächste geplante OP an.
Eigentlich könnte man denken die beiden würden das ganze Entspannt angehen und nicht wieder sich gegenseitig ankeifen. Aber nein kaum sind die beiden im OP geht die Diskussion los wer was besser macht. „Hasenzahn, ich bin dein Chef und ich habe Recht.“ „Marc nur weil du mein Chef bist, hast du nicht automatisch Recht. Ich würde den Schnitt weiter rechts ansetzen.“
Der Oberarzt ist stinksauer und drückt ihr einfach das Skalpell in die Hand: „Bitte, dann machs selber.“ Das ganze Personal sieht die beiden an und Gretchen schnappt sich das Skalpell und gibt Anweisungen: „Schwester Sabine Tupfer bereit legen. Ich schneide.“
Der Chirurg steht mit verschränkten Armen neben ihr und sieht ihr genau auf die Finger.
Am Ende der erfolgreichen OP grinst Marc in die Runde und sagt: „Sehr gut.“
Alle Blicke kleben auf ihm und sehen ihn Fragend an: „Ein guter Chirurg steht zu seiner Überzeugung und weiss sie durchzusetzen.“ Mit den Worten verlässt er den Raum.
Sabine und Gretchen sehen einander an und zucken gleichzeitig mit den Schultern.
Sie gehen gemeinsam ins Stationszimmer um nehmen sich eine Tasse Kaffee.
Gemeinsam reden die beiden so über das was in der Klatschpresse steht bis sie vom Professor Haase unterbrochen werden: „Margarethe kommst du bitte mal.“ Sie steht auf und geht hinter ihrem Vater nach. In seinem Büro angekommen bittet er seine Tochter platz zu nehmen.
Dann erklärt er ihr dass Marc nach seinen Anweisungen gehandelt hat und dass es ein Test war.
„Mein Kind ich bin so stolz auf dich. In dir steckt ein richtiger Haase. Dr. Meier hat recht.“
„Was hat er den gesagt?“ Fragt sie neugierig, beinahe zu neugierig. Denn ihr Vater sieht sie an als ob er wüsste was zwischen den beiden ist: „Er meint du seist die beste Assistenzärztin die er je gehabt hätte.“ „Aha. ich bin die beste Assistenzärztin.“ sie ist etwas enttäuscht verbirgt es aber.
„Ich hab ja immer gesagt, wenn du vom besten lernst, wirst du eines Tages auch die beste sein.“



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Gretchen81 Offline

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04.01.2009 11:22
#91 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Am Ende der Schicht will Gretchen nach Hause fahren und geht zu ihren Fahrrad.
Auf dem Weg dahin hält sie jemand am Arm zurück: „Hei, wo willst du hin?“
Die junge Frau dreht sich um und vor ihr steht Marc. Sie hätte ihm jetzt am liebsten gesagt das sie überall hin will wo er hin will. Findet das aber doch dann arg kitschig: „Nach Hause natürlich, wohin den sonst?“ Er zieht eine Augenbraue hoch: „Da nimmst du das Fahrrad. Das ist aber eine riesen Strecke.“ „Ich weiss Marc, wie so vieles.“ Sie nimmt ihr Rad aus dem Gestell, schwingt sich darauf und fährt davon. Der Oberarzt schüttelt den Kopf und sieht ihr hinterher.
Wieder einmal total ausser Atem kommt sie bei ihrer Wohnung an.

So langsam sollte ich mir wirklich eine Lösung suchen. Trotz Fitness und täglichem Fahrradfahren bin ich immer noch komplett alle, wenn ich zu Hause oder im Krankenhaus ankomme.
Okay, könnte auch daran liegen, dass ich mich schon genug verausgabt habe bei der Arbeit.
Ich war in Marcs Büro. Zuerst hab ich geglaubt das er wirklich nur den OP Plan besprechen will.
War wirklich schon irgendwie enttäuscht. Dann hat er mich angefangen zu küssen und
ich wusste das er doch noch was anderes will. Hätte mich auch wirklich gewundert,
wenn es anders gewesen wäre. Schliesslich hat Marc doch nur eins im Kopf.
Bei der anschliessenden OP hat er mich reingelegt.
Kann ihm aber keinen Vorwurf machen. War die dämliche Idee von meinem Vater.
Sollte wohl so was wie ein Test sein.



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Gretchen81 Offline

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04.01.2009 17:33
#92 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

„Gretchen, was hab ich den heute so vernommen.“ Steffi sieht sie Erwartungsvoll an.
„Also da musst du was falsch verstanden haben, ich und Marc haben gar nicht.“ Gretchen versucht sich rauszureden. Ihre Freundin fängt an zu lachen: „Ich hab ja eher an die Sache im OP gedacht. Aber schön zu wissen das du und Marc es endlich gepackt habt.“
„Ehm, eh das ist nicht so wie es sich angehört hat, ich meinte natürlich auch die Geschichte im OP.“ Doch Steffi hat schon längst Blut geleckt und zerrt sie aufs Sofa: „Jetzt sag schon die Wahrheit. Ich bin deine beste Freundin. Sag schon wird ich in Zukunft mehr Dr. Meier hier sehen?“ Gretchen gibt sich geschlagen und erzählt ihrer Freundin alles was heute passiert ist. Und sie erzählt ihr auch das sie angst davor hat das Marc vielleicht nur Sex im Kopf hat und nicht mehr. Schliesslich hätten sie bis jetzt noch keine 5 Minuten nur mit einander geredet.
Immer seien sie im Bett gelandet. Ihre Freundin sieht das nicht so schlimm: „Wenn man frisch verliebt ist, dann ist man halt immer ständig scharf aufeinander. Das wird schon noch.
Ach ja und von Nick soll ich dir ausrichten dein Bett ist jetzt nicht mehr Einsturz gefährdet.“
Beim Gedanken an das krachende Bett muss sie lachen: „Ich hab tierischen Hunger was hältst du davon wenn ich uns was koche?“ Steffi macht grosse Augen: „Du kannst kochen. Dann bitte mach.“ Sie hat ein Auto gehört und geht zum Fenster: „Ach liebes koch gleich für drei.“
Jetzt kommt auch Gretchen zum Fenster und schaut raus: „Wieso was ist den da draussen. Oh.
Das ist ja Marcs Auto.“ Kaum hat sie das gesagt klingelt es an der Türe.
„Ich mache auf und du gehst wieder zurück in die Küche.“ befiehlt ihr Steffi und ist schon unterwegs zur Türe.
Scheisse, wie seh ich den überhaupt aus und ich soll jetzt für ihn kochen.
Oh Gott was mach ich den jetzt.
Erst einmal tief durchatmen und in die Küche gehen um nachzusehen was es alles so hat.

Sie geht in die Küche öffnet alle Schränke.
Wie toll. Da schick ich Steffi zum Einkaufen und was ist. Ausser Miracouli Spaghetti hat sie nichts Gescheites eingekauft. Na gut dann gibt’s halt Spaghetti à la Gretchen.
Steffi schickt Marc zu Gretchen in die Küche, der sieht ihr die ersten paar Minuten einfach nur zu wie sie durch die Küche wirbelt: „Du kannst kochen?“
Beinahe hätte sie das Spaghettiwasser fallen gelassen: „Musst du mich so erschrecken. Ja ich kann kochen, stell dir vor ich habe sogar doch was von meiner Mutter geerbt.“



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Gretchen81 Offline

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04.01.2009 20:22
#93 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

„Also Spaghetti mit Tomatensauce krieg ich noch hin.“ scherzt Marc als er die Verpackung der Nudeln sieht.
„Spotte nur, solche Teigwaren hattest du noch nie. Kannst mir gerne helfen.“ Gretchen drückt ihm den Kochlöffel in die Hand und meint er könnte die Sauce mal rühren.
Eine Zeitlang kochen die beiden ganz ruhig miteinander. Doch er kann es nicht lassen zu sticheln.
Er neckt sie und spritzt sie zuerst mit Wasser an und als das nicht den gewünschten Effekt hat spritzt er ihr Tomatensauce auf die Bluse: „Sag mal spinnst du? Den Fleck krieg ich ja nie mehr raus.“ Schnell schaltet er unbemerkt alle Herdplatten aus: „Doch den kriegt man raus. Du musst nur schnell dein Hemd ausziehen.“ Dabei grinst er sie an. Sie zieht ihr Oberteil aus und wäscht dieses aus. Marc legt seine Arme um sie herum und fängt an ihren Nacken zu küssen.
Ihre Knie werden weich: „Nicht jetzt, das Essen.“ Doch er hört nicht auf sie und küsst weiter.
Sie kann ihm nicht mehr wieder stehen und lässt sich auf ihn ein.
Die beiden sinken auf den Küchenboden. „Gretchen hast dus bald ich hab Hunger ohne Ende.“
ruft Steffi aus dem Wohnzimmer, sie kann sich ja eigentlich denken was gerade am kochen ist in der Küche aber Hunger hat sie trotzdem. Nach dem dritten mal rufen ist Marc die Lust vergangen. „Ich glaube wir sollten das ganze verschieben bis auf nach dem Essen.“ Gretchen rappelt sich vom Boden auf: „Eh, das glaub ich auch.“ Sie nimmt aus dem Kühlschrank die Champagner Flasche und gibt einen Schuss davon an die Tomatensauce. „So und jetzt probier Mal und sag mir ob du schon mal so eine Sauce“ Sie reicht ihm einen Löffel und er probiert: „Ja die ist gut. Aber eigentlich hätte ich lieber etwas anderes gehabt.“



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05.01.2009 09:56
#94 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Steffi ruft nochmals, da sie sich nicht traut einfach in die Küche reinzumarschieren: „Kann ich euch helfen?“ Marc zu Gretchen: „Ja, wenn sie verschwinden würde, wäre das ne grosse Hilfe.“ „Marc, bitte. Steffi du könntest schon mal den Tischdecken. Ich bin gleich fertig.“
Bevor sie raus geht hält er sie auf: „Kann das sein das du eine Kleinigkeit vergessen hast.“ Dabei sieht er ihr auf das nicht vorhandene Oberteil. „Scheisse. Ehm. Leih mir doch deins.“ Er nimmt ihren Finger, mit dem sie auf sein Hemd zeigt und küsst ihn: „Nein das kriegst du nicht. Dann musst du wohl so raus hoppeln.“
Sie greift sich das klitschnasse etwas aus der Spüle und macht sich damit auf in ihr Zimmer.
Ihre Freundin sieht ihr mit einem grinser nach und Marc kommt mit dem ersten Teil des Nachtessens aus der Küche. „Ich hab da ne Frage muss ich jetzt immer noch Sie sagen oder wie? Weil ich mich gerade Frage ob ich sagen soll, mach du mal deinen Reissverschluss zu oder sie haben den Hosenstahl offen.“ Steffis grinsen entwickelt sich so langsam zu einem Dauerzustand.
Marc reagiert ganz cool: „Erstens ist Frischluft gesund und zweitens hier ist es mir egal, aber im Krankenhaus, SIE, bitte.“
Die junge Frau versteht zwar nicht wieso sie ihm bei der Arbeit nur siezen soll, nickt aber.
Als Gretchen dann auch endlich am Tisch sitzt fangen sie an zu essen. „Mensch Gretchen, ist das lecker, wenn ich das vorher gewusst hätte, dass du so kochen kannst, dann wäre ich schon früher mit dir zusammengezogen.“ gibt ihre beste Freundin mit vollem Mund zu.
Der Blick des Oberarztes schweift beim Essen durch den Raum und ihm fallen 2 Geschenkkörbe auf die in der Nähe stehen. Der eine sieht schon ziemlich leer aus dem anderen fehlt wiederum nur ein Paket. „Sagt mal woher habt ihr den die?“ Gretchen verschluckt sich an einer Nudel. Weil ihr wieder in den Sinn kommt das sie diesen schon lange verräumen wollte. Und Steffi platzt gleich damit raus: „Ach das war ein Geschenk von Hennes. Und Gretchen musste gleich am ersten Tag ausprobieren wie die Erdbeeren schmecken.“ Marc steht auf und sieht sich die Dinger genauer an: „Sag mal Hasenzahn, deine Schachtel hier ist auch nicht unbedingt mehr so voll.“
Ihre Freundin verdrückt sich in ihr Zimmer und lässt Gretchen alleine. „Ehm, ja ist sie, warum fragst du?“ Dabei wird sie rot. Sie kann jetzt ja kaum sagen, die eine hälfte hast du verbraucht, die anderen Alex. „Ach nur so.“ Er findet es süss von ihr das sie rot wird und ergänzt noch schnell: „Also ich wäre dafür das wir den Rest auch noch brauchen. Du weißt ja die haben ein Ablaufdatum.“ Er ist der letzte der jemanden einen Vorwurf macht in Sachen Sex. Schliesslich nimmt er es mit der Treue ja auch nicht wirklich ernst, bis jetzt auf jedenfalls.



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05.01.2009 14:56
#95 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

„Erst aufräumen.“ Sie nimmt sich ein paar der Teller und will mit ihnen in die Küche.
Die Rechnung hat sie allerdings ohne Marc gemacht, der nimmt ihr diese aus der Hand und stellt sie wieder auf den Tisch: „Das soll deine nervende Mitbewohnerin machen.“ „Aber.“ „Nichts aber.“ Er packt sie, nimmt sie auf den Arm und verschwindet mit ihr im Schlafzimmer.
Die Kondome allerdings bleiben draussen.
Sie will noch mal zurück aber erhält sie auf: „Aber du wolltest doch.“ Er küsst sie und sie vergisst was sie sagen wollte.
Dabei geht er mit ihr langsam zum Bett und zieht sie aus.
Im Bett angekommen gehen es die beiden für einmal sanft an.
Während er sie küsst, öffnet er ihr den BH.

Wow, Männer sind also doch multitaskingfähig.

Mitten in der Nacht will sich Marc raus schleichen, er denkt das Gretchen tief und fest schläft.
Doch die wird wach vom quietschen der Türe, bemerkt das ihr Bett neben ihr leer ist, steht auf und wickelt sich mit der Decke ein. Vor der Wohnungstüre fängt sie ihn ab: „Wohin willst du den mitten in der Nacht?“
„Ich will nach Hause. Muss ja morgen früh raus.“ Er gibt ihr einen Abschiedskuss und geht.
Gretchen ruft um noch nach: „Aber du kannst doch auch hier…“
Doch er ist schon zur Haustüre raus und verschwunden. Sie enttäuscht darüber dass er so abhaut. Wäre sie nicht wach geworden, hätte sie ihn noch nicht einmal mehr gesehen.



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05.01.2009 16:05
#96 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Am liebsten hätte sie geheult. Sie hat einfach das Gefühl das die ganze Sache mit Marc und ihr nie gut gehen wird. Zurück in ihrem Schlafzimmer holt sie ihr Tagebuch aus der Nachtischschublade:

Marc ist mir wirklich nach Hause gefolgt. Genau als ich mit Kochen angefangen habe, stand er vor der Türe. Steffi hat ihn gleich fürs Nachtessen eingeladen und ihn in die Küche geschickt.
War ja klar dass wir nicht lange die Finger von einander lassen konnten.
Wenn Steffi nicht gewesen wäre, könnte ich jetzt schreiben ich hatte Sex in der Küche.
Marc ist dann irgendwann der Korb mit den Kondomen aufgefallen. Da waren wir wieder bei dem Thema, das bis jetzt unsere Beziehung beherrscht. Ich fands recht merkwürdig als er gar nicht reagiert hat, wegen den fehlenden. Schliesslich haben wir es bis jetzt nicht wirklich oft MIT gemacht. Wäre vielleicht aber besser. Als Arzt hat man doch eigentlich Verantwortung und sollte doch als gutes Beispiel vorangehen.
Was wir in der Küche versäumt haben, wurde nach dem Essen nachgeholt. Eigentlich hab ich gedacht das ich mich in der Nacht an ihn kuscheln könnte und morgen mit ihm aufwachen.
Vergiss es. Er ist mitten in der Nacht aufgestanden und hat sich angezogen.
Konnte ihn gerade noch bei der Türe abfangen und er meinte zitat: Ich will nach Hause. Muss ja morgen früh raus.
Bitte?!? Ich hab genau die gleiche Schicht wie er. Also das ist doch keine Ausrede.
Und Ersatzkleider hat er ja in seinem Schrank im Krankenhaus. Wieso macht er denn so einen Aufstand. Befürchte wirklich das aus unserer Beziehung nie mehr werden wird als nur SEX.
Es ist zwar genial und unbeschreiblich. Aber das ist doch nicht alles.
Das kann nicht alles sein.



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05.01.2009 17:01
#97 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

12. Kapitel:

Am nächsten Morgen im Krankenhaus. Marc sitzt ins seinem Büro und geht die Aufstellung seiner Finanzen durch die ihm seine Bank gemacht hat.
Es hat ihn beinahe vom Stuhl geholt, als er gesehen wie viel Geld sich inzwischen angesammelt hat. Nur leider bringt er die von Gabi verlangten 500'000 nicht so schnell zusammen.
Zusätzlich hat er ein Immobilienbüro beauftragt seine Wohnung zu Schätzen und einen Verkäufer zu suchen. Aber die melden sich mit folgendem Schreiben:

Sehr geehrter Herr Doktor Meier,

Wie wir Ihnen bereits telefonisch Mitgeteilt haben ist es nicht möglich in einer so kurzen Zeit ihre Immobilie zu veräussern, ohne einen grossen Verlust einzufahren.

Der momentane Marktwert ihrer Wohnung beläuft sich auf € 450'000.00.

Für einen Käufer in den nächsten Wochen zu finden müssten wir den Preis beinahe halbieren.
Von diesem Vorgehen raten wir Ihnen dringend ab.

Sollten sich aber entscheiden ihr Eigentum doch zu verkaufen auf eine längere Frist hin, wäre sogar ein Gewinn denkbar.

Bei Fragen oder Unklarheiten stehen wir Ihnen gerne bei.
Angefügt erhalten sie zusätzlich noch eine Detaillierte Zusammenfassung.

Freundliche Grüsse

Jürgen Schmidt
Immobilienfachmann


Marc zerknüllt das Papier. Er fährt sich durch die Haare und lehnt sich in seinem Chefsessel zurück. In seinem Kopf überschlagen sich die Gedanken. Er muss es schaffen Gabi auszubezahlen, sonst kann er gleich im Streifenanzug durch die Schwedischengardinen Gretchen hinter her sehen. Warum musste er auch unbedingt dieses Flittchen schwängern.
Das erste was er gelernt hatte bevor er mit einer Frau geschlafen hatte war: „Verlass dich nie auf eine Frau.“ Aus diesem Grund kann er sich überhaupt nicht erklären wie das bei Gabi passiert ist. Schliesslich hatten sie immer Verhütet. Ausser beim Blowjob. Und davon kann Frau ja nun wirklich nicht Schwanger werden.
Mit Gretchen war es anders. Bei ihr hatte er tatsächlich alles vergessen. Er wusste zwar inzwischen dass sie die Pille nimmt. Aber eigentlich hiess es auch dann für ihn doppelt hält besser. Er vertraut ihr.



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05.01.2009 20:00
#98 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen sitzt mit einem mulmigen Gefühl im Stationszimmer und sieht sich die Patientenakten an. So ganz kann sie sich aber nicht konsentrieren. Die ganze Zeit muss sie daran denken dass gleich Marc kommt und sie sich nichts anmerken lassen muss.
Wieso hatte sie überhaupt diese Blöde Regel aufgestellt. Wenn sie das nicht gemacht hätte dann könnte sie einfach auf Marc zu gehen. Aber so muss sie so tun als ob er ihr wirklich am Arsch vorbei ginge. „Hasenzahn, nicht träumen. Arbeiten.“ Der Oberarzt scheucht die beiden Frauen von Zimmer zu Zimmer. Wenn er sich unbeobachtet fühlt sieht er zu Gretchen. Was diese spürt und auch immer zu ihm sieht. Nach der Visite geht er auf sie zu: „Wie wärs mit einem Stück Schokokuchen?“ Sie sieht ihn verwundert an.
Meint der jetzt wirklich Schokokuchen oder doch wieder die 3 Buchstaben.
„Wenn du nicht willst, mir egal.“ Er dreht sich um und geht Richtung Aufzug.
Gretchen überlegt sich das ganze doch noch mal anders und geht ihm nach.
Bevor sich die Türen vom Aufzug schliessen, huscht sie rein. „Also ein Schokohörnchen ist doch noch drin.“ Er grinst sie an: „Na dann.“ Ohne ein weiteres Wort fahren die beiden nach oben.
In der Cafeteria holen sich etwas zu Essen und setzen sich an einen Tisch weit ab von allen anderen. Zuerst herrscht beklemmende stille zwischen den beiden. Keiner weiss so recht was er dem anderen sagen soll. Marc räuspert sich und entschliesst sich als erster was zu sagen: „Deine Wohnung ist ja ganz schön weit weg von der Klinik. Hast du dir noch nie Gedanken gemacht. Dir ein Auto anzuschaffen. Ich meine ja nur.“ „Wäre ich Oberarzt und würd anständig verdienen. Klar dann würd ich mir auch was anschaffen mit vier Rädern. Aber im Moment kann ich es mir nicht wirklich leisten. Hab ja jetzt noch ein paar Ausgaben mehr im Monat mit der eigenen Wohnung.“ gibt sie ihm zur Antwort. Er rührt in seinem Kaffee: „Kommt mir irgendwie bekannt vor. Aber das ändert sich ja dann mal.“ Sie lacht: „Du hattest doch nie Probleme mit der Kohle klar zu kommen. Deine Mutter hat Millionen mit diesen Kitschromanen gemacht. Also wie willst du den wissen wie es ist.“ „Und das sagt ein Professoren Töchterchen das nur bei seinem Papi heulen muss und schon hat sie eine Stelle. Meine Mutter war zwar immer für mich da. Aber Geld hat sie mir keins zu gesteckt. Ihr Moto ist: Nur was du selber verdient hast. Bringt dich weiter.“ Gretchen sieht ihn einfach nur an. „Was ist?“ Der Notfall-Pieper geht los und beide schnellen hoch und machen sich auf den Weg. Im Aufzug sagt sie zu ihm: „Finds schön das wir auch einfach nur reden können.“
Die Fahrstuhltüre öffnet sich und sie verlässt ihn. Marc sieht ihr staunend nach.



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05.01.2009 21:10
#99 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Als Gretchen auf den Unfallwagen zugeht sieht sie wie Gordon ein Finsteres Gesicht macht. Sie sieht auf die Bahre und ihr stockt der Atem. Gerade noch rechtzeitig kann sie sich an einer Wandanlehnen. Der Oberarzt bemerkt erst zu spät was seine Assistenzärztin gesehen hat: „Was haben wir denn?“ Dann sieht auch er auf die Liege. Gordon erklärt kurz und bündig die Fakten: „Mann, 32 Jahre, mit Motorrad verunfallt. Verdacht auf mehrere Knochenbrüche und innere Verletzungen. Eventuell auch Schädelhirntrauma. Auf dem Weg hier her, ist er uns 2-mal bald weggesackt.“ „Sabine bereiten Sie das CT und den OP vor. Und piepen sie Dr. Rössel an.“ Er übergibt ihr die Unterlagen und geht zu Gretchen hin, die inzwischen auf den Boden gesunken ist. „Du gehst jetzt in die Cafeteria und trinkst einen Tee. Hast du mich verstanden.“ Gretchen schüttelt mit dem Kopf. Nein das wird ich jetzt nicht tun. Ich werde dir assistieren und alles tun das Alex überlebt. Das ist doch mein Job?“ „Hör mir zu, ich hab Sabine angewiesen den Rössel dazu holen. Du musst dir das nicht antun.“ Sie rappelt sich vom Boden auf und läuft hinter Sabine nach: „Sabine, sie brauchen Dr. Rössel nicht anzurufen. Es geht auch so.“ Marc geht ihr nach und hilft ihr Dr. Hartmann hoch zum CT und nachher in den OP zu fahren.
Es sieht nicht gut aus für den jungen Arzt. Er ist bei über hundert von der Strasse abgedrängt worden und noch mehrere Meter über die Strasse geschlittert. Der Oberarzt sieht seiner Freundin an das, sie noch immer etwas für den Patienten empfindet. Ja in ihm steigt die Eifersucht auf. Aber sieht auch dass sie ihn genau jetzt am meisten braucht. Also entschliesst er sich das zu tun was er am besten kann. Leben retten. Im Vorbereitungsraum sieht er noch mal zu ihr rüber: „Ich sage es zum letzten Mal. Du musst da nicht rein.“ „Doch das muss ich. Ich hab mich für diesen Job entschieden weil ich leben retten will. Da kann ich nicht kneifen, nur weil ich denjenigen der vor mir liegt kenne.“ Beinahe hätte sie angefangen zu weinen, bevor die erste Träne rollt reisst sie sich zusammen. Marc lächelt sie an: „Gut. Dann lass uns an die Arbeit gehen.“
Die Operation ist kompliziert und anstrengend. Und während bald alle Blutungen gestoppt sind fängt das Herz immer schwächer zu schlagen. Bis zum Herzstillstand.
Der Chirurg will nach dem Defi verlangen aber seine Assistentin ist schneller. Sie bringt es tatsächlich fertig dass das Herz wieder in einem normalen Sinus Rhythmus schlägt.
Die beiden verlassen den OP und draussen will er ihr gratulieren das sie gerade sehr gute Arbeit geleistet hat. Da sinkt sie neben ihm zu Boden. „Gretchen?“ Er beugt sich zu ihr runter und versucht sie wieder wach zu kriegen. Als das nicht gleich funktioniert nimmt er sie auf den Arm und bringt sie zu einem freien Zimmer. Schwester Sabine die das ganze gesehen hat rennt hinter her: „Was ist den mit der Frau Doktor?“ „Sabine geben sie mir mal das Riechsalz.“ Die gibt ihm stolz zur Antwort: „Vielleicht sollten sie die Frau Doktor einfach wieder küssen wie beim letzten Mal.“ „Hab ich sie nach ihrer unqualifizierten Meinung gefragt. Nein. Also machen sie schon.“ Der Oberarzt ist es leid mit der Krankenschwester zu diskutieren. Diese dackelt ab auf der Suche nach dem Riechsalz. Inzwischen kommt die junge Ärztin wieder zu sich. Auch ohne Salz oder Kuss. Sie richtet sich im Bett auf: „Wie geht es Alexander?“ Marc lächelt sie an: „Du machst vielleicht Sachen. Und hast nur einen Gedanken. Dr. Hartmann ist auf der Intensiv inzwischen. Aber es sieht gut aus.“ Sie sinkt wieder in die Kissen zurück: „Gut.“ „Du hörst jetzt aber auf mich und ruhst dich aus.“ Er steht und will gehen. Sie hält ihm am Arm zurück: „Ich will mich jetzt nicht ausruhen.“ Sie zieht ihn näher an sich heran. Der Oberarzt setzt sich wieder aufs Bett: „Du hörst wohl schlecht?“ „Halt die Klappe und küss mich.“ Er muss grinsen und gibt ihr einen Kuss.
Der ewig dauert.



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06.01.2009 07:32
#100 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Mir geht’s immer noch nicht sonderlich gut. Vor ein paar Stunden wurde Alexander eingeliefert.
Ja mein Alexander. Er hatte einen Schweren Motorradunfall.
Was fährt der auch im Januar mit dem Bike rum.
Bin im ersten Moment zusammen geklappt als ich ihn so da blutend liegen gesehen habe. Marc wollte mich vom OP fern halten. Hab ihm dann aber gesagt das ich dadurch muss und ich habs durchgezogen. Weiss zwar nicht mehr genau wie, weil ich nachher vor lauter Erschöpfung einfach unmächtig wurde. Marc hat mich nachher in ein Zimmer gebracht.
Ach ja wir können wirklich auch miteinander nur reden ohne uns gleich anzuspringen.
Das ist beruhigend. Nicht beruhigend ist das Schwester Sabine meinem Vater gesagt hat, das ich für einen Moment weg war. Der kam gleich angerannt. Gott sei Dank hat der im Gang schon so laut geschrieen das Marc und ich genügend Zeit hatten uns zu trennen. Sonst hätte der uns noch beim, oh Gott das stell ich mir besser nicht vor.
Auf jedenfall hat mein Vater mich mal wieder wie ne sechsjährige behandelt und mich nicht nach Hause gelassen. Jetzt lieg ich hier für eine Nacht zur Beobachtung.
Mir ist jetzt schon langweilig. Marc hat mir versprochen er käme in der Nachtschicht vorbei.
Dabei hat er mir zugezwinkert und gemeint wir könnten da weiter machen wo wir gestört wurden.
So was sagt man dann Entspannung, ne?
Kann hier aber nicht länger liegen. Werde jetzt nach Alexander sehen. Ich halts hier eh nicht mehr aus.

Komme gerade von der Intensiv zurück. Die Werte sind soweit in Ordnung und es könnte sein das er schon bald wieder wach wird. Bin froh das er es schafft. Ein kleiner Teil meines Herzens gehört eben Alex, was auch immer sein wird.
Nicht auszudenken wenn der Unfall Marc passiert wäre, dann wäre ich sehr wahrscheinlich in zwischen in der Klapse. Egal wie sehr ich angst habe, dass unsere Beziehung nicht hält. Umso grösser ist meine Angst ihn bei so was zu verlieren. Denn wären wir einfach nur getrennt, würd ich ihn ja trotzdem noch sehen können. Es würde zwar wehtun. Aber nicht so sehr als wenn er ganz verschwunden wäre.
Ich hab einen Entschluss getroffen. Ich will kein Versteckspiel. Soll mein Vater doch einen Schreikrampf bekommen und meine Mutter irgendwelchen Göttern danken. Ich steh drüber und ich hoffe Marc auch. Ich liebe ihn und das soll jeder wissen.


Als Marc in der Nacht ihr sieht schläft sie schon tief und fest.
Er setzt sich zu ihr ans Bett und beobachtet sie einfach nur. Immer wieder schafft sie es ihn zu überraschen. Sei es wenn sie sich für ein Gespräch bedankt oder wenn sie sich wie eine Löwin um ihr Kind kämpft für das Leben eines Patienten einsetzt. Auch wenn es ihr nicht gut tut.
Wenn er ehrlich ist hat er bis jetzt noch keine Frau getroffen die so ist wie sie.
Dieses Gefühl in ihm war schon immer da, schon als sie noch Kinder waren. Nur hat er es bis jetzt tief in ihm vergraben. Unter einer Schale die in den all den Jahren immer dicker wurde.
Und jetzt schien sie einen Riss bekommen zu haben.
Er atmet tief ein und steht auf. Zum Abschied gibt er ihr einen Kuss auf die Stirne und geht wieder.



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