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Dieses Thema hat 326 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Gretchen81 Offline

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19.12.2008 11:53
#51 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Weil Steffi wie vom Erdboden verschluckt ist, lässt sich Gretchen von Alexander nach Hause bringen. Trotz allem Gefühlchaos und dem letzten Kuss von Marc, kann sie dem Neurochirurgen nicht wieder stehen und sie küssen sich wild im Auto vor dem Haus der Haases. Als Alex fragt ob er vielleicht mit rauf kommen soll. Blockt sie allerdings ab und meint sie sei Müde.
Mit einem letzten langen Kuss verabschiedet sie sich und geht ins Haus.

Willkommen im Jahr 2009 und es fängt an wie es geendet hat.
Ich steh trotz aller guter Vorsätze immer noch zwischen Alexander und Marc.
Genau um Mitternacht ist plötzlich Marc auf der Party aufgetaucht.
Er hat mit mir getanzt und mich dann auch noch geküsst.
Als ich meine wieder aufgemacht habe war er weg, dafür Alexander da.
Mit dem hab ich mich den ganzen Abend unterhalten und meine Gefühle sind wieder hoch gekommen.

Kleine Anmerkung, muss dringend Steffi anschreien das wäre nie passiert hätte sie mich nicht einfach im Stich gelassen.

Verdammt was mach ich den. Ich liebe beide.

Mein Vorsatz für 2009:

1. Ich muss mir klar werden welcher der beiden ich wirklich Liebe
2. Ich strenge mich im Job noch mehr an, will meinen Facharzt so schnell wie möglich
3. Ich mache mehr Sport. (Das nehme ich mir zwar jedes Jahr vor, aber dieses mal ziehe ich es auch durch.)



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Gretchen81 Offline

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19.12.2008 18:03
#52 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

8. Kapitel

„Morgen Sabine.“ begrüsst Gretchen die Krankenschwester. Diese schaut von den Akten hoch und hat immer noch Augenringe ohne Ende. „Mein Gott, sie schlafen wohl in letzter Zeit überhaupt nicht mehr.“ „Na ja, die Silvesterparty war ja nun wirklich nicht langweilig.“ gibt diese zur Antwort. „Sie waren doch nicht etwa auf der Party in Mitte?“ Die Krankenschwester nickt.
Und will gerade noch weiter erzählen wie die Party mit ihrem Dr. Fuchs gewesen ist, da raunzt sie der Oberarzt an: „Sie sind zum Arbeiten hier nicht zum Kaffeekränzchen, mein Gott wie häufig muss ich den das noch sagen. Und Schwester Sabine haben sie noch nie was von Make-Up gehört, mit diesen Augenringen verängstigen sie ja noch unsere Patienten.“
Marc macht keine einzige Andeutung auf den Silvesterabend, was die Assistenzärztin etwas verstört. Nach der Visite steht Steffi im Stationszimmer: „Lass uns einen Kaffee trinken.“ Da Gretchen so oder so gerade nichts anstehen hat geht sie mit.
Natürlich wird sie von ihrer Freundin ausgequetscht, was noch alles passiert ist. Sie erzählt ihr vom treffen mit Alexander und das sie von Marc geküsst wurde.
„Ist einer der beiden eigentlich hier? Ich möchte die gerne mal kennen lernen die es geschafft haben dich so zu verwirren.“ fragt Steffi aufgeregt. Unauffällig deutet Gretchen auf die Terrasse: „Das ist Marc.“ „Kompliment der sieht wirklich scharf aus. Und wo ist dieser Alexander?“
„Ist dieser Platz noch frei?“ „Darf ich dir Dr. Alexander Hartmann vorstellen. Und das ist Steffi Müller. Sie ist neu in der Verwaltung.“ Alexander lächelt Steffi an. Diese haut spontan Gretchen eins ans Bein unter dem Tisch durch um zu signalisieren das der ja noch süsser aussieht als der erste. Nach ein paar Minuten Unterhaltung zu dritt verabschieden sich die beiden Damen vom Neurochirurg und machen sich auf den Weg wieder zur Arbeit. Vor dem Stationszimmer flüstert Steffi der Assistenzärztin noch zu: „Kompliment du hast dir ja die 2 Traumtypen vom ganzen Krankenhaus rausgesucht. Als ich nehme den denn du nicht willst.“ Sie grinst und geht.
„Wie witzig.“ schreit ihr Gretchen hinter her. „Wer ist den witzig Frau Doktor?“
„Ach nur irgendwer.“ gibt ihr diese zur Antwort. Schwester Sabine ist so ein Klatschbesen sie muss unbedingt etwas loswerden, das sie auf der Party gesehen hat.
„Als ich auf der Toilette auf der Party war, hab ich merkwürdige Geräusche gehört.“ Gretchen verdreht die Augen.
Die Frau hört wohl immer etwas, wenn sie irgendwo und irgendwann ist.
„Da hatte doch tatsächlich jemand neben mir Sex.“ setzt Sabine fort.
„Und was ist so schlimm daran?“ fragt Gretchen und könnte sich dafür Ohrfeigen das sie tatsächlich gefragt hat. „Ja, das war so. Durch einen Spalt in der Türe hab ich dann gesehen das Dr. Meier mit einer dunkelhaarigen sich auf dem Klo vergnügte.
Marc der auf dem Gang gerade ein paar Unterlagen durchsieht. Sieht kurz zu Gretchen und grinst sie an. Bei der gehen so eben sämtliche Sicherungen durch. Sie rauscht raus. Und gibt Marc eine
saftige Ohrfeige. „Sag mal spinnst du jetzt komplett?“ schreit er sie an. Dann sieht er das alle sie anstarren. Er packt sie am Arm und zieht sie in ein leeres Zimmer.



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Gretchen81 Offline

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19.12.2008 20:01
#53 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

„Und jetzt raus mit der Sprache was sollte das?“ Marc stellt sich vor die Türe so das Gretchen nicht gleich wieder davon rennen kann. „Was das soll ist eine sehr gute Frage. Du küsst mich so das mir die Luft weg bleibt, dabei hast du vorher eine Nummer mit einer anderen geschoben. Also sag mir jetzt wer spinnt von uns beiden?“ schreit sie ihn immer noch völlig ausser sich an.
„Dir ist die Luft weg geblieben?“ Dabei grinst er sie an so das ihr schon wieder ganz anders wird.
„Das ist jetzt nicht das Thema.“ motzt sie leicht verlegen. Er kommt ihr immer näher, es schnürt ihr beinahe die Luft ab. „Was willst du?“ Marc zieht sie näher an sich heran und küsst sie.
Gretchen ist verwirrt sie weiss nicht wie sie mit dem ganzen umgehen soll. Eigentlich will sie doch abstand und nicht noch mehr nähe.
Doch sie ist einfach süchtig nach diesen Küssen die ihr den Atem rauben und den Verstand ausschalten. Doch bevor es zu mehr kommen kann geht ihr Pieper.
Sie rennen gemeinsam in die Notaufnahme, wo Sabine und Gordon mitsamt einem Patienten warten. Gordon rattert die Daten runter: „Schlägerei, diverse Prellungen verdacht auf gequetschte Niere und gerissen Milz. So jetzt ist es euer job.“ Der Verdacht bestätigt sich die Niere ist so schwer verletzt das sie entfernt werden muss.

Die restliche Schicht verläuft zum Schluss noch ruhig so dass sich Gretchen etwas zeit für sich und ihr Tagebuch nehmen kann.
Der erste Arbeitstag im neuen Jahr. Zuerst musste ich feststellen das Sabine auch dieses Jahr immer noch gerne zu viel redet. Dann das Marc scheinbar so tut als wäre nichts. Hab mich dann mit Steffi in der Cafeteria unterhalten. Musste ihr zeigen wer Marc ist und wer Alexander. Der hat sich dann auch an unseren Tisch gesetzt und wir haben ganz locker miteinander gesprochen.
Dachte eigentlich der Tag würde noch ganz einfach und locker.
Aber dann hat mir Sabine erzählt sie hätte Marc beim Sex mit einer Frau auf der Toilette gesehen.
Da küsst mich dieses Arschloch doch locker, nach dem er eine Flachgelegt hat.
War dann so wütend das ich ihm eine gescheuert habe. Er hat mich dann in ein Zimmer gezogen und gefragt was das sollte. Als ich ihm gesagt habe, dass ich das nicht in Ordnung finde, das er mich küsst so das mir die Luftweg bleibt, nach dem er eine … hat. Ist er auf mich zu gegangen und hat mich geküsst. Bevor wieder etwas passieren konnte ist ein Notfall rein gekommen.
Weiss immer noch nicht was ich machen soll. Eine Beziehung mit Marc ist doch eh nicht möglich. Und schliesslich ist da auch immer noch Alex. Es ist nicht so das ich für ihn nichts empfinde.
Da ist was. Und vor allem ihm kann ich vertrauen und weiss an was ich bin. Was ich bei Marc im Gegensatz nie werde können.



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Gretchen81 Offline

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20.12.2008 17:42
#54 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen legt ihr Buch wieder zur Seite. Steffi will ihr unbedingt etwas erzählen: „Ich hab eine Wohnung gefunden. Es gibt nur einen Hacken.“
Die Assistenzärztin sieht sie fragend an: „Seit wann muss man dir den alles aus der Nase ziehen? Sag schon.“
„Tja, der Hacken ist die Wohnung ist für mich alleine zu gross und zu teuer. Und jetzt bin ich auf die Idee gekommen, dass wir zwei zusammen ziehen und eine WG gründen könnten.
Was hältst du davon?“ Erwartungsvoll sieht Steffi ihre Freundin an, die weiss nicht so recht wie sie reagieren soll: „Ich bin doch gerade erst zu Hause wieder eingezogen. Und jetzt soll ich wieder umziehen?“ „Was heisst das jetzt ja oder nein?“ fragt sie erneut. „Ach, Mensch Steffi ich kann das jetzt nicht so auf die schnelle Entscheiden. Gibt mir etwas Bedenkzeit.“ „Ok. Dann erzähl mir lieber was vor hin mit dem Dr. Meier war?“ „Woher weißt du davon?“ fragt Gretchen mit grossen Augen. „Ganz einfach. Du solltest nicht so laut Arschloch durch die Gänge schreien. Das macht neugierig. Und jetzt raus mit der Sprache.“
„Sabine hat mir erzählt das Marc an Silvester eine andere auf der Toilette hat, du weisst was ich meine? Und dann hat er mir wieder mal was vor gemacht und mich geküsst.“ Erklärt die Assistenzärztin. Ihre Freundin muss lachen: „Also weil Marc einen Fick auf dem Klo hatte, der sehr wahrscheinlich gar nichts zu bedeuten hatte, machst du ihm eine riesen Szene? Was hat er den gesagt als du ihn zusammengestaucht hast?“ Die junge Frau sieht zu Boden: „Er hat mich gefragt ob sein Kuss mir wirklich den Atem geraubt hätte und dann hat er mich noch mal geküsst. Wäre ein Notfall nicht dazwischen gekommen, weiss ich nicht was passiert wäre.“
Steffi setzt sich zu ihr auf die Bank in der Umkleide: „Also fassen wir mal zusammen: du magst es mit Alexander zu reden und liebst die Küsse von Marc. Dann nimm dir einfach beides. Hör auf immer alles kompliziert zu machen. Machs wie ich. Nimm dir das was du willst und geh deinen Weg. Und der erste Schritt ist eine Eigene Wohnung.“
Gretchen steht auf und motzt ihre Freundin an: „Du denkst wohl immer nur an diese blöde Wohnung.“ Sie packt ihre Sachen, lässt ihre Freundin einfach sitzen und geht nach Hause.

Zu Hause angekommen stolpert sie beinahe über einen riesen Stapel Koffer: „Mama bist du wieder da?“ „Margarethe, mein Kind es ist schön dich wieder zu sehen.“ Bärbel steht in ein gelbes Tuch gewickelt, Barfuss vor ihr. „Mutti du siehst aus wie ein indischer Guru.“ Gretchen muss ihr Lachen unterdrücken. „Kind ich habe die Erleuchtung gefunden. Diese Reise war die beste Idee meines Lebens.“
Jesses, jetzt ist sie komplett durch gedreht. Sie sieht aus wie eine aus einem Bollywood-Film.
Hoffentlich fängt sie nicht gleich noch an zu singen. Nichts wie weg.

„Ich bin müde, es war ein anstrengender Tag. Wir reden morgen. Schlaf gut.“ Die junge Ärztin macht sich schnell auf Richtung ihrem Zimmer. „Aber Gretchen, ich wollte doch mit dir noch etwas wichtiges besprechen. Dein Vater…“ Den Rest hat Gretchen nicht mehr gehört.



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Gretchen81 Offline

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21.12.2008 10:13
#55 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Der Vorschlag von Steffi mit ihr eine WG zu gründen wird immer sympathischer. Denn meine Mutter ist als Indischer-Mutter Alptraum zurückgekommen. Und meinen Vater schiess ich auch bei der nächsten Gelegenheit auf den Mond. Von wegen er hat ihr nichts erzählt. Hab gerade noch gehört, dass sie unbedingt mit mir reden will, weil mein Vater ihr etwas gesagt hat.
Ja toll. Jetzt muss ich mir sicher von ihr anhören was für ein schlechter Mensch ich bin weil ich meinen Freund betrogen und mit einem Mann der mit einer anderen Verlobt ist geschlafen habe.
Super jetzt klopft es auch noch an der Türe.

Meine Mutter hat wirklich einen Schaden. Sie ist glaub ich wirklich ganz auf dem Bollywood-Tripp.
Sie meinte so was wie das es wohl Schicksal gewesen sei mit mir und Marc. Schliesslich hätte sie das schon sehen kommen als wir klein waren. Ich solle um ihn kämpfen und gefälligst diesen anderen Mann vergessen. Dann hat sie noch so was gesagt wie. Wenn ich mit Marc verheiratet sei brauche ich keinen Fachabschluss mehr und ich könnte mich dann um den Haushalt und die Kinder kümmern. Sie hat sich also doch nicht ganz so stark verändert. So ein Blödsinn hat sie auch schon vorher raus gelassen. Ich werde in einem Monat 30 und ich steh immer noch unter der Fuchtel meiner Eltern. Werde gleich Steffi anrufen und ihr sagen, dass ich mir die Wohnung ansehen werde. Und wenn sie mir gefällt mit ihr zusammen ziehe.

So jetzt hab ich auch noch einen Tinitus. Steffi hat vor lauter Freude das ich doch mit ihr zusammen ziehen will so was von laut ins Telefon geschrieen, dass ich dachte mein Trommelfell platzt. Werde mit ihr morgen nach der Arbeit die Wohnung ansehen.
Und vor allem werde ich gleich jetzt runter gehen und meinen lieben Eltern erklären das ich ausziehe.

Das glaub ich jetzt echt nicht. Komme gerade aus der Küche zurück.
Hab meiner Mutter und meinem Vater erklärt das ich ausziehen werde um selbstständiger zu werden. Dachte zuerst die würden sich aufregen und einen riesen Aufstand machen.
Nichts da. Mein Vater meinte sogar er zahle mir die Komplette Einrichtung und er sei stolz auf mich. Dann meinte er noch das es er gewusst hätte, dass ich zur Vernunft käme und mit Alexander zusammen ziehe. Konnte gerade noch erklären das ich mit Steffi zusammen ziehe.
Da hat meine Mutter schon angefangen mit meinem Vater zu diskutieren dass nur Marc der einzig wahre Mann sei. Bin dann davon geschlichen. Sollen die doch ausdiskutieren welcher von den beiden der bessere für mich ist. Ich freu mich auf morgen und darauf das ich bald ruhe von den beiden haben werde.



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Gretchen81 Offline

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21.12.2008 20:13
#56 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Nach einer Anstrengenden Schicht und einem noch anstrengender Ausweich-Marathon vor Alex und Marc macht sich Gretchen zusammen mit ihrer Freundin auf zur Wohnungsbesichtigung.
Doch das ist nicht nur eine Wohnung das ist ein ganzes Haus.
„Mit ein bisschen gross hast du aber Masslos untertrieben meine Liebe. Das ist ein Haus. Ein ganzes Haus. Das können wir uns noch nicht mal zu zweit leisten.“ Die junge Ärztin steht mit offenem Mund davor. „Du wirst es nicht glauben aber wir können. Denn der obere Teil ist bereits quasi Untervermietet. Warte ich stell dir Hennes mal vor.“ Steffi geht zur Türe und klingelt an einer Notdürftig angemachten zweiten Klingel.

Marc fährt vor seiner Wohnung vor und parkiert. Auch er ist erschöpft vom Stress im Krankenhaus. Ihm ist nicht entgangen das Gretchen ihm immer ausgewichen ist.
So langsam findet er das Spiel ganz witzig und er ist auch echt gut darin geworden ihr immer dann zu begegnen, wenn sie es am wenigsten erwartet. Er spürt ganz genau das wie näher er ihr kommt desto nervöser wird sie. Egal wie manches Mal sie auch nein sagt, meinen tut sie immer ja. Mit einem grinsen im Gesicht öffnet er seine Haustüre. Doch das vergeht ihm schnell als er ein paar Koffer im Flur stehen sieht. Ihm wird übel als er dann auch noch Gabis Stimme hört: „Hallo mein Schatz hast du mich schon vermisst?“ „Gabi du kommst mir echt vor wie Chucky die Mörderpuppe, die ist genau so nervtötend wie du. Wie kommst du hier rein und was genau machen die Koffer da?“ Gabi kommt mit einem verführerischen Augenaufschlag und einem noch knapperen Outfit vom Wohnzimmer zu ihm. „Weisst du ich dachte mir, da wir ja verlobt sind und demnächst auch heiraten wollen, sollte ich doch schon bei dir Einziehen.“
Sie geht näher auf ihn zu und fängt sich an ihn an zu schmiegen. Der Oberarzt macht einen Schritt zurück: „Das ist doch nicht dein Ernst.“ „Mein lieber Marc ich mache keine Witze.“ Sie geht ihm ganz gehörig an die Wäsche. Zuerst rührt sich bei ihm gar nichts. Doch Gabi gibt nicht so schnell auf: „Oh, wer hätte das Gedacht. Da rührt sich ja doch etwas.“
Marc würde sich am liebsten selber in den Arsch treten. Aber Verstand und der Blutstau sind nicht einer Meinung. „Du willst Sex. Also kriegst du ihn.“
Er zerrt die junge Frau am Arm ins Schlafzimmer und schleuderte sie gerade wegs aufs Bett.



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Gretchen81 Offline

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22.12.2008 09:32
#57 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Marc schnappt sich seine Klamotten und die Wagenschlüssel.
Wenige Minuten später ist er in seiner Hütte am See und geht unter die Dusche.
Er fühlt sich dreckig. Gabi hat ihn zu etwas gebracht das er nie gedacht hätte.
Sie hat es gerade zu herausgefordert. Er hat sie benutzt wie ein Taschentuch in das man einmal reinschnäuzt und es dann wegwirft. „Scheisse“
Nur mit einem Handtuch um die Hüften gewickelt geht er in die Küche schnappt sich ein Bier aus dem Kühlschrank und setzt sich an den Tisch. Erst jetzt fällt ihm Gretchens Haarspange auf dem Tisch wieder auf. Wenn er wirklich sie für sich gewinnen will, muss er etwas an der Situation mit Gabi ändern. Erstens darf er auf gar keinen Fall mehr mit ihr schlafen, auch wenn es im heutigen Fall keine 3 Minuten ging. Zweitens musste er aus dieser Verlobung raus. Und drittens muss er dringend noch mehr Bier kaufen, denn mit dem einen Bier, das er jetzt noch im Kühlschrank hat kommt er nicht weit.

Vor ein paar Wochen hätte Gabi in der Situation noch geheult, weil sie sich ausgenutzt vorkommt. Jetzt liegt sie mit einem fiesen Grinser im Bett und ist sich sicher das Marc bald dort hat wo sie ihn will und zwar ganz unten. Nein Lieben tut sie ihn nicht mehr und heiraten will sie ihn erst recht nicht. Sie will das er alles verliert was ihm Lieb ist.



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Gretchen81 Offline

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22.12.2008 09:56
#58 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen ist überrascht von Hennes, vor ihr steht ein junger gutaussehender Mann mit Augen die wie zwei Sterne leuchten. Sie hätte sich bei dem Namen einen Mann vorgestellt der etwa so alt ist wie ihr Vater und einen Ziegenbart hat. Der junge Mann lächelt sie freundlich an: „Hei, du musst Gretchen sein. Schön das du und Steffi die Wohnung nehmt. Und keine Angst vor mir habt ihr nichts zu befürchten. Ich steh auf Kerle. Obwohl ihr habt doch was zu befürchten, ich könnte ja hinter eure Männer. Tschuldigung kleiner Scherz braucht gar nicht so schockiert zu kucken.
Also das Haus gehört meinem Vater er lässt mich aber nur hier wohnen wenn ich mindestens 500 Euro im Monat verdiene. Da ich aber als Schauspieler nicht immer ein Engagement habe schaff ich das ganze nicht alleine. Hier kommt ihr ins Spiel. Also Eure Miete beträgt 500 Euro warm.
Ihr könnt alles Benutzen ausser das oberste Stockwerk. Das ist mein bescheidenes Reich.
Ich habe dort meine eigene Küche und Bad. Ach ja nichts zu vergessen der untere Teil ist zum teil auch schon möbliert. Wann zieht ihr ein?“
Die beiden Freundinnen sehen sich an und sagen gemeinsam: „Sofort“

Als Gretchen im Haus der Haases ankommt kann sie es kaum glauben sie hat einen Mietvertrag für die Wohnung unterschrieben und sie kann sofort einziehen. Einen kleinen Hacken das ganze aber noch sie hat ja noch gar kein Bett und das übrige Mobiliar fehlt auch.
Sie findet ihren Vater im Arbeitszimmer: „Du Papa ich muss dir noch was sagen.“
„Schön bist du wieder da und wie war die Wohnungsbesichtigung?“ fragt Franz.
„Genau darüber will ich mit dir reden. Die Wohnung ist klasse und ich nehm sie. Ich zieh so bald wie möglich um. Aber mir fehlen jetzt noch die Möbel. Könntest du mir dein Auto leihen?
Ich möchte gerne noch schnell in den Ikea.“ fragt die Tochter mit einem unschuldigen Augenaufschlag. „Komme sofort. Ich hab gesagt ich zahle das also komme ich gleich mit.“



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Gretchen81 Offline

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22.12.2008 16:01
#59 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Eine Stunde vor Ladenschluss kommen die beiden im Schwedischen Möbelhaus an.
Sie schnappen sich einen Bleistift und einen Block. Schon in der Bettenabteilung wird die junge Ärztin fündig. Sie will ein Bett mit Baldachin, Franz findet das ganze nicht besonders Stabil, aber seine Tochter besteht auf diesem. Innerhalb von kürzester Zeit wird ihre Liste voll.
An der Kasse angekommen bemerken die beiden das sie wohl das alles nicht ins Auto bekommen und entschliessen sich das ganze sich liefern zu lassen inkl. Montage.
Als Franz die Adresse hört verdreht er abermals die Augen: „Sag mal Kälbchen wie hast du dir das eigentlich vor gestellt. Wie kommst du zur Arbeit. Du und Steffi habt ja nicht immer zur gleichen Zeit Schicht.“ „Ich nehm das Fahrrad, wie jetzt auch.“ gibt ich ihm seine Tochter zur Antwort. Der Professor gibt nur ein „A ha“ von sich.

Am nächsten Morgen. Marc will gerade in den Fahrstuhl als sein Handy klingelt.

Elke: „Olivier. Ich brauche deine Hilfe.“
Marc: „Du sollst mich doch nicht so nennen.“
Elke: „Ich habe einen Arzt gefunden der mich von diesem Balg befreit.“
Marc: „Und wie soll ich dir den Helfen?“
Elke: „Der Arzt ist in Holland und ich möchte dass du mitkommst.“
Marc: „Ich habe dir schon mal gesagt, dass es dein Problem ist. Also lass mich in ruhe ich muss zur Arbeit.“
Elke: „Ich erinnere dich nur ungern aber es ist möglich das dieses Kind von deinem Professor sein könnte. Und es könnte somit das Geschwisterchen von diesem Trampel sein den du magst.“
Marc ist inzwischen in seinem Büro angekommen und schliesst die Türe.
Marc: „Wie kommst du darauf?“
Elke: „Olivier du bist mein Sohn und ich kenne dich lange genug. Du siehst sie an wie ein läufiger Hund. Ich weiss nicht was du an diesem Trampel findest, aber ich denke nicht das sie noch etwas von dir wissen will wenn sie weiss das ihr etwas gemeinsam habt.“
Er lässt sich auf seinen Stuhl fallen: „Wann?“
Elke: „Ich wusste doch dass du ein guter Sohn bist. Hohl mich bitte heute Nachmittag ab.“
Genervt legt er auf und macht sich für die Arbeit fertig.



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23.12.2008 10:28
#60 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Den ganzen Tag lang motzt Marc seine Umgebung an. Am meisten bekommt es Sabine und Gretchen ab. Die denkt es sei weil sie den Dienst getauscht hat um morgen umziehen zu können.

Ich frag mich warum Marc heute so zickig ist. Also wenn ich es nicht besser wüsste würd ich sagen der hat seine Tage. Wie witzig. Man lernt nie aus.
Morgen ziehe ich schon um auf der einen Seite macht es mich traurig auf der anderen Seite ist das ein richtiger Neuanfang.


Sie hört Schritte und legt schnell ihr Buch zur Seite. Es ist Gabi die etwas aus ihrem Schrank holen will. Die sieht Gretchen und will den ersten Schritt ihres Planes in die Tat umsetzen.
Gabi streift ihren Kittel ab und stöhnt dabei: „Mein Verlobter ist ja so wild im Bett. Ich glaube er hat mich wirklich vermisst.“ Sie schielt zur Seite um zu sehen ob die Assistenzärztin alles auch wirklich gehört hat. Als sie den entsetzten Gesichtsausdruck in ihrem Gesicht sieht, weiss sie das
der erste Schritt gelungen ist und sie verschwindet.
Gretchen nimmt gleich wieder ihr Buch aus dem Schrank und kämpft mit den Tränen:

Ok, jetzt weiss ich das Marc mit mir wirklich nur gespielt hat. Warum sollte er denn bitte sonst wieder mit Gabi vögeln. Himmel warum muss ich immer wieder auf ihn reinfallen. Ich hab wirklich gedacht das er ein kleinwenig mehr als nur Sex von mir will. Der Mann ist wirklich das aller letzte.
Gott sei dank muss ich morgen nicht zur Arbeit.



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23.12.2008 20:03
#61 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

„Schwerster Sabine diese Unterlagen müssen bis morgen Abend fertig sein. Schwester Sabine?!?“ Marc legt ein paar Unterlagen auf den Schreibtisch und bemerkt erst beim aufsehen das sie gar nicht an ihrem Platz ist. Stattdessen kommt Gretchen um die Ecke. Der Oberarzt grinst sie an: „Na?“ „Na!“ Ihr na klingt jedoch extrem gereizt. Was der Arzt aber gekonnt übersieht: „Du hast morgen frei?“ „Wieso hast du was dagegen?“ dabei klingt sie immer noch sauer. „Ich? Wieso sollte ich. Hab ja selber was vor.“ Er will wieder gehen als Gretchen platzt: „Ach ja, willst wohl wieder deine Gabi vögeln.“ Marc dreht sich zu ihr rum: „Sag mal wie kommst du den auf die Hirnverbrannte Idee?“ Die Assistenzärztin ist jetzt erst recht auf hundertachtzig: „Wie ich auf die Idee komme, ja frag doch deine Verlobte.“ Sie stürmt an ihm vorbei und macht sich auf den Weg nach Hause. Marc sieht ihr verwirrt hinter her.

Zu Hause schmeisst sie die Türe mit wucht in Schloss. „Margarethe, bist du das?“ „Wer den sonst?“ motzt diese ihre Mutter an. „Ich hab deine Sachen schon in Schachteln verpackt. Und Papa und ich hab uns noch was für dich überlegt.“ „Mama, könntest du mich nicht einfach in ruhe lassen.“ Gretchen geht die Treppe hoch und legt sich auf ihr Bett.

Tja was soll ich jetzt schreiben. Steffis Idee mit dem locker sehen und ganz einfach beide ausprobieren hat sich heute eindeutig erledigt. Marc hat sich auch noch dumm gestellt als ich ihm gesagt habe er soll an seinem Freien Tag doch einfach seine Verlobte beglücken.
Und zu allem Überfluss nervt auch noch meine Mutter. Mann bin ich froh das ich ab morgen meine eigenen vier Wände habe. Kanns schon fast nicht mehr erwarten.
Freu mich wie ein kleines Kind auf Weihnachten.



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24.12.2008 10:14
#62 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

9. Kapitel

Es ist morgen. Gretchen wird durch das gerumpel von Kisten wach. In ihrem Zimmer wuselt ihr Mutter umher und packt die letzten Sachen in Schachteln: „Gut du bist wach. Ich habe dir ein paar Kleidungsstücke rausgesucht und die anderen sind alle schon verpackt. Wir nehmen den Kombi von deinem Vater da passt alles rein. Ach ja er musste zur Arbeit, ich soll dich von ihm lieb grüssen.“ „Oh Gott Mama, du machst mir den Abschied echt leicht.“ sie steht auf und geht ins Bad.
Eine Stunde später sind alle Schachteln bereits in der neuen Wohnung verstaut. Bärbel kann es kaum erwarten ihre Tochter in ihrem neuen Leben alleine zu lassen. Gretchen kommt das ganze sehr komisch vor: „Also wenn ich es nicht besser wüsste. Würd ich denken du willst mich loswerden.“ „Ach Kind sicher nicht. Ich find es schrecklich dich hier alleine zurück zu lassen. Aber ich weiss auch, dass es der richtige Schritt ist. Du musst unabhängig werden. Und nur so kannst du und Dr. Meier euch näher kommen. Du weißt doch ich möchte bald Grossmutter werden.“ Mit einem zu friedenen lächeln verlässt sie ihre Tochter.
Diese würde ihr zu gerne an die Gurgel. Sie besinnt sich aber eines besseren und packt lieber ihre Sachen aus den Schachteln in die frisch angelieferten Möbel.

Es klingelt an der Türe. Gretchen geht zur Türe und denkt sich schon das ihre Mutter sie erneut nerven will als Hennes vor ihr steht. „Hallo schöne Nachbarin. Ich wollte dir und deiner Mitbewohnerin einen Willkommens Gruss geben.“ Er reicht ihr zwei Geschenkkörbe. „Und keine Angst es ist in beiden das gleiche drin. Nicht das ihr euch noch streitet. So ich muss jetzt wieder.“ Er gibt ihr ein Luftküsschen und geht wieder. Mit einem verdutzten Gesicht steht die junge Ärztin an der Türe und schliesst diese.



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25.12.2008 14:19
#63 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Sie stellt die Körbe in der Küche auf die Abdeckung. Im Wohnzimmer setzt sie sich auf einen Sessel und nimmt sich eine Zeitschrift die sie sich am morgen noch gekauft hat.
„Endlich ruhe.“ Doch es klingelt ein weiteres Mal an der Türe.
„Alex? Hallo.“ vor ihr steht Dr. Hartmann mit einer Flasche Sekt. „Hallo, die hat mir Steffi gerade in die Hand gedrückt. Ich soll dir von ihr ausrichten das sie erst am Abend spät kommt.“
Sie bitten den jungen Mann rein und platzt auch gleich mit einer Frage heraus: „Woher weisst du das ich hier bin?“ „Steffi.“ Ihr wird so einiges klar: „Ich hab aber leider nichts hier zum Anbieten.“
Alex deutet auf den Sekt: „Hast du Gläser?“ Gretchen sucht ein paar Gläser raus die sehen zwar eher nach Limo-Gläser aus erfüllen aber ihren Zweck.
Sie setzen sich gemeinsam aufs Sofa und stossen an. Wieder kommen sie ins reden und wieder kommt in ihr diese Gefühl hoch. Der Sekt prickelt nicht nur in ihrem Mund. Nach dem sie zu zweit die Flasche geleert haben ist Gretchen ganz mächtig angeschickert und sie fängt an ihre guten Vorsätze zu vergessen. Sie holt den Korb von Hennes aus der Küche stellt ihn Alexander auf den Schoss: „Mal sehen was so alles in dem Korb drin ist. Wow, ich hab ja auch was zu essen hier Erdbeeren wie lecker und noch eine Flasche Sekt. Und was ist das hier.“ Alex nimmt ihr den Korb weg und stellt ihn auf den Boden: „Ich glaube du hattest heute echt genug Sekt. Wer hat dir den das ganze geschenkt?“ Gretchen kichert: „Mein Nachbar.“ Alex wühlt einwenig im Korb und findet ein Mega-Packung Kondome: „Ah ja. Und was ist das für einer?“ Sie grinst von einem Ohr bis zum anderen: „Er ist ca. 1.90 m gross, sieht sehr gut aus und steht leider auf Männer.“ Er steckt ihr eine Erdbeere in den Mund. „Hei, (schluck) das ist unfair.“ Sie nimmt sich ebenfalls eine rote Frucht und steckt sie ihm in den Mund. Die beiden fangen an rum zu albern und aus albern wird küssen. Aus einfachen küssen heftiges knutschen. Heimlich greift er in den Korb und steckt ein paar Kondome ein. „Was hältst du davon wenn wir in dein Schlafzimmer gehen?“ Gretchen ist total berauscht vom Alkohol und den Küssen von Alex und flüstert: „Aber nur wenn du mich trägst.“ „Okay, du sagst mir aber wohin dass ich muss.“ Er nimmt sie auf seine starken Arme und geht mit ihr ins Schlafzimmer. Beim Bett jedoch wird er einwenig skeptisch: „Sag mal glaubst du das hält?“ „Mmmh.“ Mehr will Gretchen jetzt garantiert nicht reden sie küsst Alexander und taumelt mit ihm zum Bett. Die beiden lassen sich darin fallen.



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26.12.2008 11:31
#64 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen hört Geräusche aus dem Wohnzimmer. Sie greift sich ein T-Shirt und schleicht sich aus ihrem Schlafzimmer um Alexander nicht zu wecken. „Na du? Dir hat wohl Hennes Geschenkkorb geschmeckt?“ Grinst Steffi sie an. „Ja, ja und dein Sekt war auch nicht übel.“ „Aha, das ist also Alex’s Hemd. Du nimmst dir also meinen Vorschlag wirklich zu Herzen und krallst dir einfach das was du willst.“ Steffi gibt ihr einen klaps auf den Hintern. „Nein, tu ich ganz bestimmt nicht. Das war ein einmaliger Ausrutscher den ich nicht wiederholen werde und das sag ich Alex auch. Ich springe nicht gleich mit jedem in die Kiste.“ Steffi sieht sie nachdenklich an: „Wenn du wirklich etwas für ihn empfindest, und das tust du, sonst hättest du nicht mit ihm geschlafen. Warum willst du dann keine Beziehung? Ich versteh dich nicht ganz. Ist das immer noch wegen diesem Marc. Du liebst auch ihn immer noch. Man, man aus dir mein Mädchen ist ne echt prima Drama-Queen geworden.“ Gretchen überlegt wie sie das ganze ihrer Freundin erklären soll und belügt sich damit gleich mal ordentlich selber: „Nein dieses Arschloch Marc will ich ganz bestimmt nicht, soll Gabi doch mit ihm glücklich werden. Und was eine Beziehung mit Alexander angeht. Ja er wäre perfekt. Aber ich will keine Beziehung, wenigstens jetzt im Moment nicht. Ich will mich ganz auf meine Arbeit und Karriere konzentrieren. Und das kann ich nicht, wenn ich mich auf jemanden ganz einlasse. Und irgendwann bin ich wieder da wo ich mit Peter war. Alleine, habe meine Ziele und Wünsche vergessen.“ Alexander hat den letzten Teil gehört und steht im Türrahmen: „Ach so siehst du das also. Wenn ich wie Peter wäre, dann wäre ich jetzt nicht hier. Aber anscheinend willst du ja von den Männern wie der letzte Dreck behandelt werden.“ Er geht wieder ins Schlafzimmer sucht sich seine Klamotten zusammen und nimmt beim rausgehen der verdutzten Steffi noch sein Hemd aus der Hand. Bevor er aus der Wohnungstüre verschwindet dreht er sich nochmals zu Gretchen um: „Wenn du mehr als nur einen Fick brauchst, sag mir bescheid. Ansonsten lass mich in ruhe.“



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27.12.2008 09:18
#65 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

„Soll ich jetzt dein Gewissen sein oder übernimmst du das gefälligst selber? Himmel noch eins. Gretchen Lauf ihm nach. Wenn du es jetzt nicht machst bereust du es nachher.“ Gretchen rennt wie von einer Biene gestochen nur mit dem T-Shirt an, hinter Alexander her.
Und fängt ihn gerade ab als er mit seinem Auto wegfahren will. Sie reist die Beifahrertüre auf und setzt sich rein. „Was willst du? Ich denke es ist alles gesagt.“ Motzt der Neurochirurg sie an.
„Nein ist es nicht, du hast nicht alles gehört.“ Die junge Frau kämpft mit den Tränen, erst jetzt wo sie Alex verloren sieht, merkt sie wie sehr sie doch an ihm hängt. Alexander dreht den Schlüssel des Porsches wieder auf Null. Dreht sich zu ihr rum und sagt: „Was hab ich den nicht gehört? Mensch, Gretchen ich schlafe nicht so einfach mit einer Frau die mir nichts bedeutet. Und das du mir sehr viel bedeutest, das weißt du.“ Er sieht ihr in die Augen und sieht ihre tränen.
Leise kommt über ihre Lippen: „Ich doch auch“
Verwundert sieht Alex sie an und Gretchen wiederholt noch einmal jedoch diesmal verständlich: „Du bedeutest mir auch sehr viel.“ Er nimmt ihr Gesicht zwischen seine Hände und küsst sie.
Er lösst sich von ihr: „Es geht nicht. Das mit uns kann nicht funktionieren.“
Sie sieht ihn erschrocken an: „Was heisst das?“ Noch einmal küsst er sie: „Bitte geh.“
Ihr zögern veranlasst ihn es noch mal deutlicher zu sagen: „Geh.“ Jetzt steigt sie aus und er fährt davon.
Verheult und unterkühlt geht sie wieder in die Wohnung. Steffi hat die beiden durchs Fenster beobachtet und versteht nicht warum Alexander trotzdem gegangen ist.
Doch sie sieht auch das sie jetzt besser nicht nach fragt und nimmt sie einfach nur in den Arm.



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27.12.2008 12:24
#66 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Inzwischen in Holland.
Marc soll seiner Mutter die Hand halten bei der Abtreibung. Er weigert sich jedoch mit ihr rein zugehen und bleibt lieber vor der Türe. Seine Mutter keift noch irgendwas wie „Das kannst du mir jetzt nicht antun.“ Doch Marc sieht seine Aufgabe als Sohn erledigt, in dem er vor der Türe wartet.
Draussen hat er seine Ruhe um Nachzudenken.

Wieso muss bei ihm alles immer komplizierter sein. Bevor sein Vater starb hatte er schon nicht das Gefühl das alles läuft wie es sollte. Sein Vater verkroch sich in der Hütte am See und seine Mutter führte sich auf wie eine Klette, wenn sie ihn dann doch wieder mal zu Gesicht bekam. Marc hatte als Kind immer das Gefühl, das etwas zwischen den beiden nicht stimmte. Doch er konnte es sich nicht erklären was. Als sein Vater den Unfall hatte änderte sich für ihn alles. Seine Mutter hatte Depressionen und zog sich oft ganze Tage in ihre Kammer zurück. Erst als sie angefangen hat diese Kitschromane zu schreiben, hat sie sich wieder gefunden. Damit haben dann auch die Männergeschichten angefangen. Solange seine Mutter für ihn da war, wenn er sie brauchte, war Marc das aber egal. Schliesslich holte sie sich so ihre Vorteile raus und auch er bemerkte schnell das man mit vollem Körpereinsatz weiter kommt. Sei es bei seiner Lehrerin Frau Schneider für ein gutes Abi oder wenn er bessere Rabatte beim Einkaufen wollte. Sogar seine Wohnung hat er zum Schnäppchenpreis gekauft nur weil er die Maklerin flachgelegt hat. Aber etwas hat er auf diese weise nicht bekommen. Gretchen.
Sie ist nicht einfach zu bekommen und genau das ist was er an ihr so faszinierend findet.
Er weiss das sie ihn genau so will wie er sie. Doch sie wehrt sich.
Sie lässt sich nicht einfach um den Finger wickeln.
Nicht wie Gabi. Die ist einfach rum zu kriegen. Einmal zu zwinkern und schon hat sie die Bluse offen. Und er kennt eine Menge Frauen die so sind wie Gabi. Die langweilen ihn inzwischen aber nur noch. Zum Stress abbauen reichen sie mehr nicht.



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27.12.2008 17:33
#67 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen hat sich inzwischen in ihrem Zimmer verkrochen und ihr Tagebuch raus gesucht:

Heute ist eine Menge passiert. Ich bin von zu Hause ausgezogen und hab wohl den Mann für immer verloren der wirklich gut für mich gewesen wäre. Ich weiss dass Alexander der Traummann schlecht hin ist, aber ich habs vermasselt. Und das nicht erst heute als ich mit ihm geschlafen habe oder als ich ihm Unwissenderweise gesagt habe dass ich keine Beziehung will, weil ich mich von ihm eingeengt fühle. Nein ich habs in dem Moment verbockt wo ich mich auf ihn eingelassen habe. Ohne daran zu denken das ich von einem anderen gar nicht los komme. Er hat mein Gefühlschaos einfach nicht verdient.
Ich könnt echt heulen. Ich bin so ein miserabler Mensch. Warum mach ich immer alles so kompliziert. Eigentlich könnte ich schon lange glücklich sein. Aber anscheinend will ich das gar nicht. Sonst würd ich mich nicht immer selber in diese Situationen bringen.
Ab sofort such ich nicht mehr nach der grossen Liebe.
Wenn ich die treffen soll dann find die mich schon selber.
Aber wenn ich mich immer wieder dem nächst besten an den Hals werfe der mich anlächelt, werde ich nie meinen Weg im Leben gehen.
Denn ersten Schritt in die Unabhängigkeit hab ich gemacht mit meiner eigenen Wohnung und die nächsten wird ich auch noch schaffen.
Hei, ich werde in einem Monat 30 Jahre und so schlimm find ich den Gedanken nicht mehr, als Single zu begehen.


Es klopft an der Türe. Steffi steckt ihren Kopf zur Türe rein: „Wie wärs mit ein bisschen Ablenkung. Komm raus zu mir.“
Gretchen zögert einen kurzen Moment und legt dann ihr Tagebuch zur Seite.
Sie staunt nicht schlecht als sie im Wohnzimmer den Flachbildschirm sieht und fragt ihre Freundin woher den der käme. Diese erklärt ihr das es ihrer sei der noch in einer Kiste gesteckt hat. Aber sie habe noch nicht alle DVD ausgepackt und leider noch keinen richtigen Fernsehanschluss. Erst der DVD-Player würde funktionieren.
„Na was hältst du davon wenn wir uns einwenig Pierce gönnen. (Singend) I have a dream to see this movie. To laught at loud and sing with it.“ Gretchen muss lachen und nickt zustimmend.
Und sie pflanzen sich gemeinsamen vor den Fernseher und singen lauthals bei den ABBA Klassikern mit. Bei Voulez Vous kann sich Steffi nicht mehr auf dem Sofa halten, zieht Gretchen ebenfalls von der Couch hoch und sie tanzen.



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28.12.2008 22:45
#68 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

10. Kapitel

Es ist der erste Arbeitstag an dem sie von ihrer Wohnung aus zum Krankenhaus muss.
Da Gretchen Frühschicht hat und Steffy erst später zur Arbeit muss, bleibt ihr nichts anderes übrig als mit dem Fahrrad die 15 km zum Krankenhaus fahren. Völlig aus der puste und knall rot kommt sie auf dem Stationszimmer an. Sabine kann sich ein Lachen gerade noch so verkneifen und fragt stattdessen was den passiert sei. „Nichts“ gibt’s sie ihr patzig zur Antwort. „Wie sie meinen Frau Doktor. Die Visite ist gleich, heute ausnahmsweise mit dem Herrn Professor.“ Gretchen sieht von den Unterlagen hoch: „Wieso ist Dr. Meier den gar nicht hier?“ „Doch, doch, aber ein Patient hat nach dem Professor verlangt. Anscheinend ein hohes Tier, so ganz hab ich das auch nicht verstanden. Verstehen sie das?“ Gretchen nimmt sich die anderen Patientenakten und sieht sie sich durch und ihr geht ein Licht auf. Einer der Patienten ist ein Mitglied des Stiftungsrates und darum will ihr Vater sich persönlich um ihn Kümmern.
„Na ist der Hühnerstall komplett können wir dann?“ Marc ist froh wieder seiner arbeit nachgehen zu können und sich nicht mehr um seine Mutter zu kümmern. Der es inzwischen sogar wieder so gut geht das sie an ihren nächsten Roman gehen kann. Sie hat es sich aber nicht nehmen lassen Marc noch mal gehörig die Meinung zu sagen, weil er nicht bei ihr war als sie ihn geb.
„Heute bist du ausnahmsweise nicht der Hahn im Korb. Es gibt anscheinend Patienten die dir genauso wenig vertrauen wie ich dir.“ Dabei grinst Gretchen Marc fiese an. „Aha und du? Hast wohl heute Morgen die Frühgymnastik übertrieben oder warum bist du Tomatenrot.“
„Etwas Morgensport würde dir auch nicht schaden.“ Kontert die junge Ärztin.
Doch dieser Satz führt nur dazu das Marc auf sie zu geht und ihr ins Ohr flüstert: „Du kannst gerne mal mit mir meine Morgenübungen machen.“ Dabei grinst er über beide Ohren.



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29.12.2008 10:13
#69 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Nach der Visite mit dem Professor bittet Franz die beiden Ärzte noch kurz zu sich in sein Büro.
Franz setzt sich in seinen Ledersessel und faltet die Hände: „Ich habe Herrn von Büllow versprochen, dass sich meine besten Ärzte rund um die Uhr um ihn kümmern werden. Das heisst im Klartext. Ihr beide werdet die nächsten paar Tage früh und Nachtschicht übernehmen. Danach werdet ihr dafür 2 Tage frei bekommen.
Herr Dr. Meier ist das für sie so in Ordnung?“
Marc nickt stumm, nur Gretchen findet das ganze gar nicht in Ordnung. Normalerweise würde sie zwischen zwei solchen Schichten schnell nach Hause um zu duschen und sich umzuziehen aber jetzt mit dem Fahrrad hin und her. Da ist das duschen eh gleich wieder für die Katz. Ganz zu schweigen davon das sie einfach zu lange hat zum hin und her fahren. Ihr Vater sieht das sie sich dagegen wehren will: „Ihr werdet während der Zeit ansonsten das Zimmer 325 für euch haben. Darin ist eine Dusche und 2 Betten in deren ihr euch schnell ausruhen könnt.“ Gretchen bekommt immer grössere Augen und Marc fängt an zu grinsen.
Um Marc sein grinsen gleich wieder vergehen zu lassen wendet sich der Professor an seinen Oberarzt: „Meier, ich warne sie. Wenn sie meiner Tochter nur einen Falschen Blick schenken werden sie die nächsten Wochen nur noch Blinddarm OP machen. So und jetzt geht an die Arbeit.“
Bevor die Assistenzärztin aus dem Büro ist hält sie ihr Vater zurück: „Kälbchen, was ist genau zwischen dir und Dr. Hartmann passiert?“
Gretchen sieht zu Boden. Ihr Vater nimmt sie in den Arm: „Er hat mich darum gebeten, das so bald Frau Dr. Hassmann wieder da ist, er gehen könnte. Ich habe alles versucht um ihn umzustimmen aber er meinte es gebe nichts was seine Meinung noch ändern würde. Kind bitte rede mit ihm. Ich seh doch das zwischen euch etwas ist.“ Gretchen löst sich aus der Umarmung ihres Vaters: „Zwischen uns ist alles gesagt.“ Dann geht sie wieder an die Arbeit.



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29.12.2008 11:36
#70 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Marc fühlt sich zwar von der Ansage des alten Haasen einwenig eingeschüchtert aber nicht genug um es nicht doch bei Gretchen zu versuchen. Er neckt sie um sie auf die Palme zu bringen. Denn genau dann ist sie immer am ehrlichsten. In ihrer Pause kommt Steffi schnell ins Stationszimmer um zu fragen was ihre Mitbewohnerin den zum Abendessen will. Da sie einkaufen gehe. Diese erzählt ihr von der Doppelschicht und ob es möglich wäre ihr ein paar Sachen für später zu bringen. Steffi nickt: „Ja klar mach ich gerne. Du ich hab da letztens bei einem Fitnesscenter an dem ich vorbei gekommen bin etwas gesehen. Die bitten einem ein Jahresabo zum Halbenpreis an wenn man sich zu zweit anmeldet. Das wäre doch was für uns beiden.“ Marc hätte sich beinahe vor lachen am Kaffee verschluckt. Gretchen sieht böse zu ihm rüber: „Weißt ich kann abnehmen aber du kannst nicht mehr schlauer werden.“ „Wow, Hasenzahn, du bist ja heute echt schlagkräftig.“ Mit einem Schmunzeln im Gesicht verlässt er die beiden Frauen. Jedoch nur so weit das sie ihn nicht mehr sehen, er sie aber noch hören kann.
„Steffi, ich mag solche Fitnesstempel nicht. Da glotzen einem alle an. Wir könnten doch einfach einwenig laufen. So durch den Wald oder so.“ Versucht sie ihre Freundin zu überzeugen. Die schüttelt heftig den Kopf: „Spinnst du, ich soll alleine durch den Wald rennen. Da könnte was weiss ich was passieren. Man liesst doch immer wieder in der Zeitung von Vergewaltigungen und Entführungen und weiss ich was. Nein danke, dann lieber Fitnessmühle. Komm schon gib deinen Herz einen Ruck. Probiers doch einfach aus.“ Dabei klopft sie ihrer Freundin auf die Schultern. „Ich war schon mal in einem Fitnesscenter mit meiner Mutter. Das hat in einer riesen Katastrophe geendet.“ Steffi muss lachen den sie hat von der Geschichte gehört: „Ich bin nicht deine Mutter und dein Vater hat auch keine Affäre mehr. Also komm. Übermorgen sehen wir uns das ganze mal an.“ Das war keine Frage mehr von ihr sondern eine Feststellung.



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29.12.2008 15:19
#71 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Als Marc in sein Büro kommt sitzt in seinem Stuhl Gabi: „Hallo mein Schatz. Hast du mich schon vermisst.“ „Oh ja, sicher. Und der Papst macht Werbung für Kondome.“ Der Oberarzt ist genervt: „Was willst du hier, reicht es nicht das du meine Wohnung in besitz genommen hast?“
Gabi steht auf und streicht um ihn herum: „Nein mein lieber es reicht mir noch lange nicht.“
Dann geht sie raus und grinst böse.
Marc wird angepiepst und macht sich ohne weitere Gedanken an Gabi zu verschwenden auf zum Patienten. Gretchen arbeitet zusammen mit Sabine die Versicherungsunterlagen durch.
Gabi kommt rein und nimmt sich provokativ einen Apfel aus der Fruchtschale und stellt sich an die Wand. Ohne gefragt zu werden fängt sie einfach an zu quasseln: „Marc ist so ein toller Mann. Als erfahren hat, dass ich schwanger war, ist er sofort auf mich zu gekommen und hat meinen Bauch geküsst. Und jetzt nach der Fehlgeburt hat mir meine Frauenärztin gesagt, dass wir es gleich wieder probieren sollen. Das sei das absolut richtige. Und was soll ich sagen wir üben täglich.“ Schon beim Wort „Schwanger“ wurde Gretchen hellhörig. Sie hat immer gewusst das Marc Gabi nicht freiwillig den Antrag gemacht hat. Aber so was hätte sie sich nicht geträumt.
In ihrer Vorstellung hatte Gabi Marc dazu erpresst.
Sie steht auf und rennt wütend beinahe die Krankenschwester um und macht sich auf die Suche nach Marc. Im Zimmer von ganz Patienten von Büllow findet sie ihn dann auch.
Am liebsten würde sie ihn direkt anschreien. Denkt aber im letzten Moment daran das sie damit ihrem Vater schaden könnte: „Dr. Meier würden sie bitte mal mitkommen. Sofort wenns ginge!“
„Bitte!?“ Weil Marc nicht gleich mit ihr mitgeht zieht sie ihn am Ärmel raus auf den Flur.
„Sag mal was soll das jetzt geben?“ Marc ist genau so geladen, weil er gerade gedemütigt wurde vor einem Einflussreichen Patienten, das er jetzt seine Assistenzärztin packt und sie ins leere Zimmer 325.
Kaum sind die beidem im Zimmer, holt Gretchen aus und gibt ihm eine saftige Ohrfeige.
Sie will sofort wieder raus stürmen und Marc hält sie am Arm zurück: „Halt, du bleibst jetzt schön hier. Für was war das jetzt schon wieder?“
„Die war dafür das du so ein riesen Arschloch bist.“ Schreit sie ihn an. „Ok, das hatten wir schon mal. Hast du auch mal eine neue Platte?“ Auch wenn er es liebt mit ihr zu streiten, so hat er keine Lust jedes Mal eine von ihr gescheuert zu bekommen. „Gabi hat vorhin grossartig erzählt das sie schwanger war und das du dich darüber gefreut hättest. Darum hast du ihr den Antrag gemacht stimmts?“ Marc steht mit offenem Mund vor ihr. Endlich findet seine Sprache wieder: „Das glaubst du doch nicht im ernst oder? Ich wollte und ich will kein Kind von Gabi. Geschweige den sie heiraten.“ Er zieht Gretchen zu sich hin und will sie küssen. Doch die wehrt sich erfolgreich und schliesst sich im Badezimmer ein.



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29.12.2008 16:45
#72 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Jetzt platzt Marc der Kragen. Gabi hat es tatsächlich geschafft das Gretchen vollends abstand zu ihm nimmt. Er marschiert auf direktem Weg ins Stationszimmer. Sabine sieht das ihr Chef etwas zu spät: „Schwester Sabine haben sie nichts zu tun. Sortieren sie doch die Katheter.“ Er gibt ihr noch mal mit einem bitter bösen Blick zu verstehen, dass sie auf der Stelle verschwinden soll.
Kaum ist sie zur Türe raus geht er auf Gabi zu packt sie am Arm und zieht sie in eine Ecke. Dabei verdreht er ihr den Arm so das sie kurz auf schreit. Doch er ignoriert ihr Jammern und schreit sie an: „Was soll das? Du erzählst herum das wir miteinander geschlafen haben und das ich mich auf deinen Balk gefreut hätte. Was gar nicht stimmt. Willst du mich fertig machen?“
Trotz schmerzen grinst sie ihn Böse an: „Das hast du dir ganz selber zu zuschreiben. Hättest du mich nicht behandelt wie der letzte Dreck. Könntest du jetzt mit deinem fetten Haasen machen was du willst.“ Marc lacht aus Verzweiflung: „Haha. Du bist echt witzig. Sag endlich was du wirklich willst?“ „Ich hab dir schon mal gesagt, das ich das will was jede Frau will. Da ich das von dir nie bekomme werde. Will ich wenigstens ein entspanntes Leben bis ich den richtigen finde.“
Der Oberarzt steht mit offenen Mund da und Gabi spielt ihren letzten Trumpf aus: „Du hast jetzt zwei Möglichkeiten, Die erste ist: du gehst zur Polizei und erzählst denen das du einen über den Haufen gefahren hast der inzwischen Tod ist. Und freust dich darauf in nächster Zeit sehr viel Freizeit hast. Die zweite Möglichkeit ist, du zahlst mir 500'000 Euro und ich werde vergesslich.
Das heisst du kannst so viel du willst wieder in der Gegend rum vögeln und dich um das dicke blonde Ding kümmern. Keine Ahnung was du an der findest aber mir solls dann egal sein.
Also entscheid dich. Du hast Zeit bis morgen Abend.“



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29.12.2008 21:20
#73 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Steffi kommt mit den Ersatzkleidern im Krankenhaus an und sucht ihre Freundin. Nachdem sie nirgends zu finden ist geht sie in das Leere Zimmer. „Gretchen bist du hier?“ Die Türe ins Badezimmer öffnet sich einen Spaltbreit. „Was machst du den da drin?“
Die Assistenzärztin kommt raus und setzt sich auf eines der Betten. Und atmet tief aus: „Ich hab mich wieder mal wie eine Furie aufgeführt. Obwohl mich das ganze gar nichts angeht.“
Steffi steht auf dem Schlauch: „Von was sprichst du?“ Die junge Frau erzählt ihr die Geschichte mit Gabi und das sie nachher Marc eine Szene gemacht hat. „Ach Schätzchen, wer sagt dir den das die dumme Kuh die Wahrheit gesagt hat. Alles was ich bisher von dieser Frau erfahren habe ist das dieses selbstgefällige Miststück es noch nie mit der Wahrheit genau genommen hat.
Glaub mir in der Verwaltung wird so einiges getuschelt. So und jetzt Kopf hoch Brust raus.
Hier sind deine Kleider. Bis morgen.“ Sie wirft ihr noch eine Kusshand zu und geht.
Gretchen packt die Kleider in den Schrank und macht sich wieder an die Arbeit.

In der Notaufnahme wird ein neues Opfer eingeliefert. „Weiblich, Anfang Dreissig, Fahrrad Selbstunfall. Hat wohl den Lenker in den Magen bekommen. Verdacht auf Milz riss und inneren Blutungen.“ Gordon übergibt die Bahre Gretchen und Schwester Sabine. Marc weißt die Schwester an sofort ein Blutbild zu erstellen und den OP vorzubereiten.
Eigentlich scheint die OP routinemässig zu verlaufen, bis plötzliche Blutungen auftreten.
Marc sieht bald nicht mehr wo er überall klammern muss. Nur durch Gretchens beherzten Einsatz können sie die Blutfluss stoppen.

Nach der Operation scheint Marc seltsam Still erst als die beiden alleine im Aufzug stehen bricht er die Stille: „Du warst vor hin wirklich gut.“ „Mmh“ Gretchen überlegt ob sie sich entschuldigen soll. Sie dreht sich zu ihm um: „Du Marc, entschuldige das ich vorhin so ausgerastet bin. Es geht mich ja nichts an.“ Der Oberarzt sieht sie erstaunt an: „Hast du dich gerade wirklich entschuldigt?“ Die Fahrstuhltüre öffnet sich und die beiden steigen aus. „Ehm, ja hab ich und jetzt reden wir bitte nicht mehr davon.“
Sie lässt ihn stehen und geht.



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29.12.2008 22:26
#74 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen ist erschöpft und lässt sich auf eines der Betten fallen. Aus ihrer Tasche hat sie ihr Buch raus geholt:

Was soll ich tun. Gabi glauben das Marc bei ihr auf Familienglück gemacht hat.
Oder Steffi und Marc, das Gabi sich das alles zusammenlügt. Um mich in den Wahnsinn zu treiben. Hab mich vorsichtshalber bei ihm Entschuldigt dafür, dass ich ihm eine runter gehauen habe. Er hat mich darauf hin ungläubig angesehen.
Bin jetzt schon gerädert wie soll ich den bitte noch die Nachtschicht und die 2 Schichten morgen überleben. Hoffentlich zieht Marc sein Büro vor und kommt nicht auch noch in dieses Zimmer.
So hab ich wenigstens meine ruhe. Werde jetzt duschen gehen und mich einwenig hinlegen.


Kaum hat sie die Knöpfe an ihrer Bluse geöffnet geht ihr Pieper los. Sie rennt ins Zimmer von Büllow. „Defi sofort.“ schreit Marc ihr schon entgegen. Sabine steht nur mit offenem Mund daneben, den Marc und Gretchen ergänzen sich perfekt, arbeiten Hand in Hand. Als der Sinusrythmus wieder hergestellt ist gibt Marc der Krankenschwester noch die Anweisung den Patienten die nächsten Stunden nicht aus den Augen zu lassen und geht.
Auf dem Flur sagt er zu seiner Assistenzärztin ohne sie an zu sehen: „Gott sei dank hat der alte Sack die Augen nicht aufgemacht. Sonst hätte er bei deinem Anblick gleich noch mal einen Herzkaspar gekriegt.“ Gretchen sieht an sich runter und bemerkt erst jetzt, dass sie in der Eile tatsächlich vergessen hatte sich wieder zu zuknöpfen. Marc verschwindet Richtung Aufzug: „Muss sagen der BH steht dir wirklich gut. Kein wunder hab ich ja dir geschenkt.“
Da ist er wieder der Gedanke den sie die ganze Zeit verdrängt hat. Scheisse warum hat sie den BH auch nicht gleich verbrannt. Aber das Armband trägt sie auch. Beim Gedanken an die Weihnachtsnacht bekommt sie Gänsehaut. Sie zieht es vor jetzt duschen zu gehen.
Eine kalte Dusche wäre sicher nicht verkehrt um ein paar Gedanken einfach runter zuspühlen.



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30.12.2008 10:16
#75 RE: Fortsetzung Nr. 2 von Gretchen81 Zitat · Antworten
Doch scheinbar kann Wasser nicht alles Wegwaschen. Die Gänsehaut ist immer noch da.
Sie geht aus dem Bad raus und vor ihr steht Marc. Am liebsten wäre sie gleich wieder Rückwärts. Doch er hält sie fest, zieht sie an sich heran: „Du bist so verdammt sexy.“
„Das bin ich nicht. Bitte lass mich durch.“ gibt ihm Gretchen zur Antwort, jedoch bewegt sie sich auch keinen Millimeter von ihm weg. Sie steht einfach nur da und sieht in seine Augen.
Sie fangen sich an zu küssen. Erst als beide schon fast nichts mehr an haben und zu einem der Betten stolpern, stoppt Gretchen das ganze. Sie stösst ihn von sich weg: „Das ist keine gute Idee.“ Marc lässt sich aber nicht so schnell abwimmeln: „Das ist sogar eine sehr gute Idee.“
Wieder fangen sie an heftig rumzuknutschen.
Als Gretchen wieder wach wird liegt sie am Boden und Marc hat den Arm um sie gelegt.
Sie kann sich nicht mehr genau erinnern, warum sie doch gegen alle Prinzipien gehandelt hat.
Und sich schon wieder auf ihn eingelassen hat. Sie beschliesst sich anzuziehen und nach den Patienten zu sehen und nachher ins Stationszimmer zu gehen um einwenig abstand zu kriegen.

Im Stationszimmer ist sie ganz alleine um diese Zeit also nimmt sie ihr Tagebuch hervor.

Warum kann ich ihm einfach nicht widerstehen. Und warum zum Teufel hab ich eigentlich
immer noch diese Sachen von ihm und hab sie nicht weggeschmissen.
Ich komme mir vor als ob ich in einer Zeitschlaufe hängen würde. Es fehlt nur noch das
im nächsten Moment Alex um die Ecke kommt und mir sagt das er mich doch noch will.
OK das ist doch unwahrscheinlich. Eher fängt Mehdi wieder an mit mir zu flirten.



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