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Dieses Thema hat 618 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

10.11.2008 19:04
Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

So hier der erste TeilKommis bitte auf die Kommentarseite

Kapitel 1 – Warum immer ich?

Gretchen stand vor großen Glastüre des Elisabeth-Krankenhauses und überlegte einen Moment, ob sie da jetzt wirklich wieder reingehen sollte. Das ganze Wochenende hatte sie damit verbracht sich einen Liebesfilm nach dem anderen anzuschauen und 3 Packungen Vanilleeis in sich reinzustopfen. Dabei hatte sie bestimmt 3 Liter Tränenflüssigkeit verloren und sich immer wieder die selbe Frage gestellt: Warum immer ich?
Sie hatte gerade beschlossen sich einfach wieder rumzudrehen und da weiter zu machen, wo sie am Wochenende aufgehört hatte, als ihr jemand auf die Schulter tippte. „Morgen Schwesterchen.“ sagte Jochen, gähnte einmal laut und streckte sich. Gretchen schaute ihn erstaunt an. Na toll! Jetzt muss ich reingehen! Jochen nahm seine Schwester am Arm und sagte: „Komm! Wir müssen! Sind eh schon spät dran!“ Die junge Assistenzärztin murmelte nur „Hmm“, nickte kurz und folgte ihrem Bruder zum Aufzug. Jetzt gleich begegne ich Marc zum ersten mal seit dem Heiratsantrag. Hoffentlich fang ich nicht gleich wieder an zu heulen. Der Fahrstuhl kam im 2. Stock an, es klingelte und die Türen öffneten sich. Doch Gretchen zeigte keinerlei Reaktion. Durch die Stimme ihres Bruders wurde sie aus ihrem Trance gerissen. „Scheinst wohl noch nicht ganz wach zu sein, he?“ ohne auf eine Antwort zu warten fuhr Jochen fort. „Tzz. Dabei hast du doch das ganze Wochenende im Bett verbracht.“ maulte er. Wenn der wüsste! Gretchen atmete einmal tief durch und wollte aussteigen, als Jochen sie nocheinmal ansprach. „Äh, du hörmal...“ fing er zögerlich an, weil er gemerkt hatte, dass die Laune seiner Schwester nicht gerade die Beste war, um so eine Frage zu stellen. Die Assistenzärztin schaute ihn an und erwiederte ungeduldig: „Willst du jetzt noch was sagen? Oder was? Wenn nicht, geh ich jetzt. Hab ja nicht den ganzen Tag Zeit, ne?“ Nach dieser patziges Antwort traute sich Jochen erst recht nicht seine Frage zu stellen und ließ seine Schwester gehen. „Ne, ne. Ist schon gut. Wir sehen uns ja dann später.“ sagte er bevor er ging. Die junge Ärztin schüttelte nur mit dem Kopf und murmelte: „Ja, ja.“
Sie ging ins Stationszimmer und traf dort direkt auf Schwester Sabine, die sie mit mitleidsvoller Miene ansah und ihr einen guten Morgen wünschte. Na, ob der so gut wird, wage ich zu bezweifeln. „Morgen“ murmelte Gretchen und ging zu ihrem Spind, um sich umziehen. Plötzlich kam Sabine auf sie zu und sagte: „Ach Frau Doktor. Das tut mir ja so leid für sie. Aber ich habe ihnen ja gleich gesagt, dass Dr. Meier ein schlechter Mensch ist.“ Diese Frau ist wie ein Elefant im Porzellanladen! Gretchen stöhnte nur kurz und erwiederte: „Ja, das weis ich jetzt auch!“ Sie wollte gerade noch etwas sagen, als Schwester Gabi ins Stationszimmer der Chirugie kam. Sie hatte ein triumphierendes Grinsen auf dem Gesicht, als ob sie sagen wollte: Na, wer hat jetzt hier den Kampf gewonnen?! Dr. Haase sah Sabine fragend an. Was macht die denn hier? Gabi ging zu ihrem alten Spind und zog sich um. Anschließend ging sie zum Spiegel und machte sich hübsch. Oh nein! Jetzt sag nicht, die arbeitet wieder hier?! Als Gabi mit ihrem morgendlichen Schönheitsprogramm fertig war, nahm sie sich einen Tee, setze sich zu Schwester Sabine an den Schreibtisch und nahm sich eine Akte, um darin zu lesen. Nun wusste Gretchen, dass sie Recht hatte und sie Gabi von nun an jeden Tag ertragen müsste. Mir bleibt aber auch nix erspart!
Als Marc das Stationszimmer betrat stürmte Gabi direkt auf ihn zu, umarmte ihn und sagte: „Morgen mein Schatz. Ich hab dich so vermisst.“ Oh Gott! Ich glaub ich kotz gleich! Gabi sagte das besonders laut, um auch sicherzugehen, dass es jeder hört. Schwester Sabine sah die junge Assistenzärztin daraufhin wieder mitleidig an. Diese verdrehte nur die Augen und widmete sich einer Patientenakte. Marc murmelte nur „Hmm“ und versuchte sich aus Gabi´s Klammeraffengriff zu befreien. Er nahm sich ebenfalls eine Akte und fing an darin zu lesen. Zwischendurch nahm er das Klemmbrett immer wieder runter und beobachtete Gretchen möglichst unauffällig. Auch wenn es so aussah, dass die junge Ärztin vertieft in den Unterlagen las, bekam sie das dennoch mit. Was guckt der mich so an? Sie versuchte seine Blicke einfach zu ignorieren, aber das funktionierte einfach nicht. Gabi bekam das mit und funkelte Gretchen böse an. Ich muss hier raus! Dachte sie sich, schmiss die Akte auf den Tisch; so dass Schwester Sabine, die die Situation ebensfalls die ganze Zeit beobachtet hatte, für einen Moment zusammenzuckte; sprang vom Stuhl auf und stürmte vorbei an Marc und Gabi aus dem Raum.

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Dornröschen Offline

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10.11.2008 20:02
#2 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Ich brauch´dringend frische Luft! Sonst ersticke ich! Sabine schaute Gretchen eine ganze Zeit lang hinterher. Anschließend blickte sie abwechselnd zu Marc und Gabi. Schwester Gabi wollte gerade etwas sagen, aber plötzlich überkam sie die Übelkeit. Sie wollte schnell zur Toilette, aber schaffte es nur bis zum Waschbecken in der Stationsküche und übergab sich darin. Sabine schaute nur verdutzt. Sie wusste ja nicht, dass Gabi schwanger war. Dr. Meier schaute nur angewiedert zur Seite und verliess das Schwesternzimmer.
Währendessen hatte sich Gretchen draussen auf eine Bank gesetzt. Warum immer ich???Darf ich nicht auch einfach mal glücklich sein??? überlegte sie und ein paar Tränen kullerten ihr die Wange runter. Sie wurde von ihrem Pieper aus ihrem Gedanken gerissen. Die junge Ärztin nahm ihn raus und stöhnte. Noch nicht mal das, gönnt man mir! Bemitleidete sie sich. Gretchen Haase steckte das Gerät wieder zurück in ihre Kitteltasche, stand auf und ging Richtung Eingang.
In der Notaufnahme traf sie dann erneut auf Marc, aber diesmal ohne Gabi im Schlepptau und auf Gordon, der wiedermal versuchte mit ihr zu flirten. Doch darauf reagierte sie garnicht, was Marc schon ganz recht war, denn er hatte dem Sanitäter vorher noch einen eisigen Blick zugeworfen. Die beiden Ärzte nahmen den Patienten von den Sanitätern entgegen und brachten ihn in eins der Behandlungszimmer. Dort untersuchten sie den Mann und stellten schnell fest, dass er operiert werden müsste. Marc gab Gretchen die Anweisung alles für die OP vorzubereiten. Der Oberarzt verabschiedete sich vom Patienten und ging zur Tür. Auch das noch! Dachte sich Gretchen und nahm sich das Telefon.
Später im OP, als die beiden dicht nebeneinander standen, schaute Marc Gretchen ab und zu an und berührte sie hier und da mehr oder weniger gewollt. Der jungen Ärztin war das sehr unangenehm, weil sie trotz allem starke Gefühle für ihren Oberarzt hatte. Hoffentlich sind wir bald fertig! Damit ich verschwinden kann! Als Gretchen den letzten Nadelstich gesetzt hatte, legte sie schnell alles auf den Tisch und verschwand ohne ein Wort aus dem Operationssaal. Sie wusch sich schnell die Hände und bewegte sich Richtung Umkleide. Sie wollte nur schnell weg, weg von Marc. Seine Nähe war ihr unangenehm und tat weh. Als sie sich umgezogen hatte, holte sie ihr Tagebuch raus und schrieb:
Liebes Tagebuch,
Habe gerade eine OP mit Marc hinter mich gebracht. Sie hat zwar nur ca. 1 Stunde gedauert, aber es kam mir vor, wie eine halbe Ewigkeit. Warum guckt er mich immer so, als ob er mir was sagen will? Und berührt mich absichtlich? Will er mich quälen? Er muss doch wissen, dass mir das, nach allem was zwischen uns war, weh tut. Oder leide ich jetzt schon an Halluzinationen???Aber das kann ich mir doch garnicht einbilden! Oder doch?! Ich muss einfach in Zukunft versuchen, normal mit ihm umzugehen. Er ist mein Chef und mehr nicht! Und so soll es auch bleiben! Auch wenn´s mir schwer fällt.

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10.11.2008 21:50
#3 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Sie stand auf und legte ihr Tagebuch zurück in den Spind. Auf dem Weg zum Stationszimmer kam ihr Schwester Sabine entgegen. „Frau Doktor? Wo wollen sie hin?“ fragte sie erstaunt. Gretchen drehte sich um und antwortete: „Ins Stationszimmer. Warum?“ „Na, wir haben doch jetzt gleich wieder eine Versammlung in der Cafeteria. Sie wissen schon...“ deutete die Schwester an und warf Gretchen wieder einen mitleidigen Blick zu. Die junge Ärztin konnte sich denken, was Sabine meinte, stöhnte leise und folgte ihr zur Cafeteria.
Dort angekommen sah sie auch schon ihren Vater, der vorne stand und den Sekt vergab. Sabine und sie setzten sich an der hintersten Tische. Marc und Gabi saßen ganz vorne. Gabi hatte ihn wieder an sich geklammert, als ob sie Angst hätte, er würde ihr jeden Moment davonrennen, was Dr. Meier auch am liebsten getan hätte. Franz erhob sein Glas und begann mit seiner Rede:
Franz: „Schon wieder haben wir etwas zu feiern.“
Sabine flüsterte Gretchen zu: „Na, ob das ein Grund zum feiern ist?“ Doch Gretchen reagiert garnicht darauf und denkt nur: Hoffentlich kann ich bald hier raus! Franz: „Und diesmal gibt es doppelten Grund zur Freude. Dr. Marc Meier und Schwester Gabi werden nicht nur in nächster Zeit heiraten. Nein bekommen auch noch ein Kind.“ Er gibt Marc und Gabi einen Wink, dass sie aufstehen sollen.
Franz: „Herzlichen Glückwunsch!“
Alle klatschen. Für Gretchen allerdings war das wie ein Schlag ins Gesicht. Sie kann ihre Tränen nicht länger zurückhalten. Um sich nicht vor den anderen zu blamieren, beschloss sie so schnell wie möglich zu verschwinden. Leider war sie beim aufstehen etwas angeschickt und der Stuhl quietschte über den Pakettboden. Alle drehten sich zu ihr um und schauten sie erstaunt an. Gretchen blieb für einen Moment wie starr stehen und Tränen liefen ihr die Wange herrunter. Sie war wie gelähmt und konnte weder die Tränen zurückhalten noch davonlaufen. Marc hatte sich ebensfalls umgedreht und schaute ihr genau ins Gesicht. Sein Blick sagte: Es tut mir leid! Er würde am liebsten zu ihr gehen und sie in den Arm nehmen. Doch sein Verstand sagt ihm, dass er bei Gabi bleiben muss. Gabi hatte sich mittlerweile auch umgedreht und beobachtete argwöhnisch die Blicke zwischen den beiden. Es bricht ihr fast das Herz, denn sie hatte Marc bis jetzt noch nie so angesehn und in ihrem tiefsten Inneren wusste sie auch, dass er es wohl nie tun wird.
Als Gretchen aus ihrer Starre erwachte und merkte, dass alle sie beobachten, lief sie schnell hinaus. Gabi sah Marc an und hatte Angst, dass er ihr jetzt hinterherrennt. Also klammerte sie sich noch mehr an ihn, als ohnehin schon.

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11.11.2008 09:06
#4 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Franz, der die Situation ebensfalls die ganze Zeit über beobachtet hatte, sah Marc fragend aber auch gleichzeitig böse an. Die Versammlung war beendet und alle gingen wieder zurück an ihren Arbeitsplatz. Alle ausser Marc. Der saß da und starrte nur verzweifelt zu boden. Gabi, die auch schon auf dem Weg war zu gehen, kam zu Marc und schubste ihn sanft an. „Schatzi kommst du?“ Der Oberarzt gab ihr durch eine Handbewegung zu verstehen, dass sie verschwinden und ihn alleine lassen sollte.
Nach 2 Tagen dauerturteln und „Marcilein“ hier und „Schatzi“ da, konnte er sie einfach nicht mehr ertragen. Nicht nur, dass sie noch am selben Tag mit Sack und Pack vor seiner Tür gestanden hatte und meinte, sie ziehe jetzt bei ihm ein, damit sie auch eine richtige Familie wären. Nein! Sie hatte noch eins draufgesetzt und ließ sich wieder zurück in die Chirugie versetzen. Jetzt musste er sie Tag und Nacht ertragen und hatte keine einzige ruhige Minute mehr und somit auch keine richtige Gelegenheit mit Gretchen zu reden. Er hatte das Gefühl, dass Gabi ihn ständig beobachten würde, womit er ja auch nicht so ganz unrecht hatte. Gestern hatte er es dann nicht mehr ausgehalten, hatte sich ins Auto gesetzt und war ins Krankenhaus gefahren. Die Nacht hatte der Oberarzt in seinem Büro auf der Couch verbracht. Die war zwar nicht sonderlich bequem, aber wenigstens hatte er hier seine Ruhe.
Als Gabi dann endlich gegangen war, saß er noch alleine in der Cafeteria und dachte nach. Marc überlegte, ob er Gretchen suchen sollte und versuchen ihr alles zu erklären. Aber was sollte er ihr sagen? Die Wahrheit bestimmt nicht! Also beschloss er es so zu lassen wie es ist und sich mit der Situation und somit auch mit Gabi abzufinden.

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11.11.2008 13:52
#5 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Gretchen saß mittlerweile in der Umkleide und ließ ihren Tränen freien Lauf. So viel zu Thema: Er ist NUR mein Chef! Als sie schwester Sabine sah, versuchte sie ihre Tränen zu unterdrücken, aber das war garnicht so einfach. Sabine bemerkte das, sagte aber nichts und setzte sich an den Schreibtisch. Gretchen wischte sich die Tränen aus dem Gesicht, stand auf und verliess den Raum.
Auf dem Flur kam ihr Jochen entgegen. Er begrüßte sie kurz und versuchte sie dezent daran zu erinnern, dass sie heute noch einkaufen müsste. Gretchen stöhnte nur kurz und sagte: „Wenn ich es heute noch schaffe...“ und ließ ihren Bruder einfach auf dem Flur stehen. Tzz...Was denkt der eigentlich?! Soll er sich doch ´ne Pizza bestellen, wenn er hunger hat! Ich bin doch nicht seine Mutter. Ausserdem hab ich im Moment echt andere Probleme. Als sie so in Gedanken war, hätte sie fast Mehdi umgerannt. Die junge Ärztin hatte ihn ganicht wahrgenommen, sagte: „Oh, endschuldigen sie bitte.“ und wollte weitergehen. Doch Mehdi hielt sie auf. „Gretchen? geht’s dir gut?“ fragte er besorgt, hielt sie fest und schaute ihr dabei in die Augen. Gretchen versuchte seinem Blickauszuweichen und sagte: „Ja alles okay.Ich muss jetzt auch weiter.“ Doch Mehdi glaubte ihr nicht. Der feinfühlige Gynäkologe bemerkte, dass etwas mit ihr nicht stimmte und sah auch, dass sie geweint hatte. Er hatte ein schlechtes Gewissen, weil er dachte sie wäre wegen ihm so durcheinander. Das mit Marc und ihr wusste er ja nicht. Deshalb hielt er sie zurück und schlug ihr vor mit ihm einen Café trinken zu gehen.
Währendessen saß Marc in seinem Büro und erledigte den Papierkram. Es klopfte an der Tür und der Oberarzt sagte genervt: „Herrein.“ Die Tür ging auf und Gabi kam ins Zimmer. „Was gibt’s?“ stöhnte Dr. Meier. Doch anstatt ihrem Verlobten eine Antwortauf seine Frage zu geben, zog sie es lieber vor auf ihn zu zugehen und mit ihrer hand langsam unter sein Poloshirt zu fahren. Marc schaute sie erstaunt und zugleich auch etwas abwertend an. „Na, was ist? Ich finde es ist mal wieder an der Zeit ein bisschen Spaß zu haben.“ Der Oberarzt aber nahm Gabi´s Hand weg und sagte ihr, dass sie jetzt bitte gehen sollte, da er noch etwas zu tun hätte. Doch die junge Frau gab nicht auf und versuchte ihn zu küssen. Doch auch das wurde gnadenlos abgeschmettert. Schlimm genug, dass er sie heiraten musste. Aber lieben könnte er sie nie, denn sein Herz schlug für Gretchen. Das hatte er aber leider erst gemerkt, als es zu spät war. Als Gabi merkte, dass auch das keinen Sinn hatte, beschloss sie Marc noch einmal dezent an ihre Abmachung zu erinnern. Der Oberarzt stöhnte daraufhin nur laut und sagte: „Ich weis Gabi. Und du kannst mir glauben, ich könnte mich selbst dafür ohrfeigen, dass ich so blöd war, mich auf dich einzulassen.“ Für die Schwester war dieser Satz wie ein Schlag ins Gesicht. Ihr wurde klar, dass sie Marc zwar zwingen konnte sie zu heiraten, aber niemals sie zu lieben. Trotzdem wollte sie weiter an ihrem Plan festhalten, schließlich wollte sie, dass ihr Kind einen Vater hat. Also startete sie einen letzten Annäherungsversuch. Gabi umarmte Marc und fragte: „Was hat sie was ich nicht habe?“ Marc wusste genau wen Gabi mit „sie“ meinte. Jeder hatte gesehn, dass er sich im Umgang mit Gretchen verändert hatte, sogar Sabine starrte die beiden die ganze Zeit an und sie bekam sonst so gut wie garnichts mit. Marc überlegte für einen Moment zu antworten, dass Gretchen Klasse hätte und Gabi nicht, aber er wusste auch, dass Gabi ihn nunmal in der Hand hatte, leider gottes, also stand er auf, ging zur Tür und sagte: „Lass mich einfach in Ruhe arbeiten Gabi.“ Er hielt ihr die Tür zu seinem Büro auf, um ihr damit zu signalisieren, dass sie jetzt endgültig gehen sollte. Gabi war zwar nicht ganz einverstanden damit, aber sie merkte, dass es sowieso keinen Zweck hätte und ging schließlich. In der Hoffnung, dass Marc ja bald nach Hause kommen würde. Aber da hatte sie sich zu früh gefreut.

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11.11.2008 15:47
#6 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

„Es tut mir leid, wenn ich dich verletzt habe.“ begann Mehdi Kaan das Gespräch nachdem er sich mit Gretchen in die Cafeteria gesetzt hatte. Die junge Assistenzärztin, die immer nur daran denken musste, dass Gabi von Marc schwanger ist, hatte Mehdi garnicht richtig zugehört. Sie saß nur da und rührte in ihrem Kaffe rum, so dass sich eigentlich mittlerweile darin schon ein regelrechter Strudel gebildet haben müsste.Erst als Dr. Kaan ihre Hand nahm und sie erneut ansprach, erwachte sie plötzlich aus ihren Gedanken. Schnell zog sie ihre Hand weg und wollte gehen. Sie hätte sich am liebsten verflucht, dass sie so blöd war, sich nochmal auf Marc einzulassen, nachdem er sie schon einmal enttäuscht hatte. Aber sie konnte nichts dagegen tun. Sie fühlte sich einfach magisch zu ihm hingezogen. Ich muss ihn endlich vergessen! Sie stand auf, verabschiedete sich von Mehdi, der sie nur verdutzt anschaute, weil er sich einfach nicht erklären konnte, was mit Gretchen los war und ging.
Im Aufzug begnete sie Frau Dr. Hassmann. Die sah, dass die junge Ärztin offensichtlich Probleme hatte, sagte aber nichts weiter dazu und lächelte sie nur kurz an. Freut es die etwa, dass es mir schlecht geht?! Als der Aufzug im 2. Stock angekommen war und Gretchen gerade aussteigen wollte, fragte die Neurologin sie, ob sie morgen eventuell noch einmal Lust hätte, ihr bei einer OP zu assestieren. Warum eigentlich nicht? Interessante Fälle und das beste ist, weit und breit kein Marc! Was will Frau mehr?! „Ja gerne.“ antwortete Gretchen und verliess den Aufzug.
„Wo waren sie? Ihr Vater sucht sie überall.“ sagte Schwester Sabine als Gretchen ins Stationszimmer kam. Die Assistenzärztin sah sie erstaunt und erwiederte: „In der Cafeteria.“ „Ich soll ihnen vom Professor ausrichten, dass sie sofort in sein Büro kommen sollen.“ „Hat er auch gesagt, warum?“ fragte Gretchen nach. Doch Schwester Sabine zuckte nur mit den Schultern und antwortete: „Das hat er nicht gesagt. Er schien mir nur sehr wütend zu sein.“ Oh Gott! Das kann ja heiter werden! Dachte sie sich, ging zu ihrer Tasche und holte Kleingeld aus ihrem Portemoinee. Sie konnte sich denken warum ihr Vater sie schnellstmöglich sprechen wollte. Die Situation heute morgen in der Cafeteria war ja mehr als eindeutig gewesen. Um so ein Gespräch zu ertragen,brauche ich zuerst Nervennahrung. Dachte sie als sie vor dem Schokoriegelautomaten stand. Während sie auf dem Weg zu ihrem Vater war, öffnete sie die Schokolade und aß sie. Vor dem Büro des Professors angekommen atmete sie tief durch und klopfte an. „Herein.“ sagte Franz und Gretchen trat ein. Als sie vor dem Schreibtisch ihres Vaters stand sagte dieser: „Setz dich bitte.“ und wies mit Hand auf den Stuhl gegenüber von ihm. Seine Miene war ernst. „Was läuft da zwischen dir und dem Meier?“ wollte er von seiner Tochter wissen, nachdem sie Platz genommen hatte. Oh je! Die Frage hab ich befürchtetet! Was sag ich ihm denn jetzt? Gretchen versuchte möglichst empört zu wirken und sagte: „Garnichts?!“ Aber das klang mehr wie eine Frage, als eine klare Antwort. Und Franz war nicht so dumm, wie seine Tochter glaubte und hakte weiter nach. „Und was war das dann heute morgen?“ wollte er erneut wissen. Regel für die Zukunft: Keine Gefühlsausbrüche mehr in der Öffentlichkeit! Gretchen blieb stumm. Der Professor sah das als Schuldeingeständnis und versuchte auf seine Tochter einzureden. „Kälbchen. Du musst ihn endlich vergessen!“ Was glaubt der eigentlich, was ich die ganze versuche? „Er ist nicht gut für dich. Vergiss die Männer und konzentrier dich auf deine Karriere. Heiraten und Kinder kriegen kannst du später immer noch.“ Wann denn? Wenn ich 50 bin??? Sie lächelte ihren Vater müde an und sagte dass sie jetzt zurück an die Arbeit müsse. Als Gretchen schon die Klinke gepackt hatte sagte ihr Vater noch: „Ich werde mit Meier sprechen und ihm sagen, dass er dich gefälligst endgültig in Ruhe lassen soll.“ Sie drehte sich erneut um und erwiederte: „Papa, Halt dich bitte daraus. Das ist meine Sache!“ und verliess ohne auf eine Antwort zu warten den Raum. Der hatt´s nötig, mir guite Ratschläge zu geben. Soll sich lieber um seine Ehe kümmern, bevor er sich in meine Angelegenheiten einmischt! Der Tag war mehr als genug für sie, deshalb beschloss sie sich umzuziehen und nach Hause zu fahren.

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11.11.2008 20:00
#7 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Als sie gerade auf ihr Fahhrad steiegen wollte sah sie Marc, der ebenfalls zu seinem Auto ging. Wieder trafen sich ihre Blicke. Ich halte das nicht mehr aus. Warum macht er es mir so schwer? Kann er mich nicht einfach in Ruhe lassen?! Sie wollte gerade losfahren, als sie bemerkte, dass die Kette von ihrem Fahhrad abgesprungen war. Na toll! Auch das noch. Mir bleibt aber auch nichts erspart! Marc wollte gerade einsteigen, als er sah, wie Gretchen mit ölverschmierten Händen an ihrem Fahhrad rumfummelte und immer wieder vor sich hinfluchte. Er überlegte, ob er zu ihr rübergehen sollte, um ihr zu helfen. Vielleicht hatte er dann Gelegenheit ihr in Ruhe alles zu erklären. Gabi war schon nach Hause gefahren, also würde die ihn nicht stören. Er frate sich nur, ob Gretchen ihm überhaupt zu hören würde. Trotzdem lies er es auf einen Versuch ankommen und ging zu ihr rüber. Als er dicht hinter ihr stand und hörte wie sie leise, verzwefelt vor sich herfluchte, musste er ein wenig lachen. Marc fragte sie schliesslich, ob er ihr vielleicht behilflich sein könnte. Erst als sie Marc´s Stimme hinter sich hörte, merkte sie erst, dass er hinter ihr stand. Das glaub ich jetzt nicht?! Der besitzt tatsächlich die Dreistigkeit zu fragen, ob ER mir helfen könnte. Bestimmt nicht! Und wenn ich mein Fahhrad nach Hause trage, von dem lass ich mir garantiert nicht helfen! Beschloss sie, gab ihm keine Antwort auf seine Frage und versuchte stattdessen wie bessessen ihre Kette irgendwie wieder auf das Zahnrad zu bekommen. Marc hatte erhrlich gesagt mit genau dieser Reaktion gerechnet, aber anstatt wieder zu gehen, hockte er sich neben Gretchen, nahm ihr die Kette aus der Hand und versuchte sie wieder aufs Zahnrad zu spannen. „Musst du nicht nach Hause? Deine Verlobte wartet bestimmt schon mit dem Essen auf dich.“ sagte Gretchen mit einem gehässigen Unterton. Doch diesmal gab Marc ihr keine Antwort darauf. Als er die Kette wieder drauf hatte sagte er nur: „So jetzt müsste es wieder gehen.“ und lächelte Gretchen dabei an. Die nuschelte sich nur ein kurzes „Danke“ in den Bart und wollte schnell verschwinden. Nichts wie weg hier! Doch Marc hielt sie fest und sagte: „Warte mal.“ „Was ist denn jetzt noch?“ fragte die junge Assistenzärztin etwas pampig.

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11.11.2008 21:03
#8 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Marc lächelte sie an. „Du hast da Öl im Gesicht.“ deutete der Oberarzt an und wischte ihr ohne auf eine Reaktion ihrerseits zu warten mit der Hand über die linke Wange. Schon als von dem ÖL nichts mehr zu sehen war, strich er ihr noch über die Wange. Marc kam immer näher zu Gretchen, so dass sich ihre Lippen fast berührten. Für einen Moment wäre die junge Ärztin fast schwach geworden und sie hätten sich geküsst. Doch im letzeten Moment meldete sich ihr Verstand wieder. Was tue ich hier eigentlich? Er wird bald heiraten und da wird sich auch nichts dran ändern. Also schlag ihn dir aus dem Kopf und streich ihn endgültig aus deinem Herzen. Sie schubste Marc von sich weg und sagte: „Ich glaube, es ist besser, wenn ich jetzt gehe.“ Ohne auf eine Reaktion von Marc zu warten trat sie so kräftig in die Pedale wie sie konnte. Marc sah ihr nur noch nach. Er beschloss doch nicht nach Hause zu fahren, sondern den Abend und die Nacht im Krankenhaus zu verbringen. Dort hatte er wenigstens seine Ruhe und Gabi würde nicht ständig an ihm kleben. Also ging er zurück in sein Büro. Es dauerte keine halbe Stunde, da klingelte sein Handy. Er nahm es raus und sah auf dem Display, dass es Gabi war. Da er überhaupt keine Lust hatte mit ihr zu sprechen, drückte Marc den Anruf weg. Kurze Zeit später piepste sein Handy erneut. Diesmal eine SMS, auch von Gabi:
Wo bleibst du denn Schatzi und warum gehst du nicht dran? Mache mir Sorgen. Meld dich mal. Liebe und vermisse dich. Gabi
P.S. Freue mich schon darauf das Verpasste von heute mittag nach zuholen.
Der Oberarzt stöhnte nur und warf sein Handy auf die Couch. Er liess sich in seinen Ledersessel fallen, stütze die Ellenbogen auf den Schreibtisch und liess den Kopf auf seine Handflächen sinken. Was hatte er sich da nur angetan? Gabi war echt eine Plage! Und er müsste sie für den Rest seines Lebens aushalten? Nein danke! Dachte er, doch wenig später wurde er erneut durch sein Handy gestört. „Oh, wie ich diese Frau hasse.“ murmelte er vor sich hin. Marc hoffte, dass Gabi irgendwann die Hoffnung aufgeben würde, wenn er es einfach klingeln liess, aber dem war leider nicht so. Nach gefühlten 10 Minuten Dauerklingeln entschied er sich dann doch dazu ranzugehen.
Marc (in sehr unfreundlichen Ton): „Meier.“
Gabi: Marci, wo bist du? Ich versuche schon die ganze Zeit dich zu erreichen.
Als Mars Gabi´s Stimme hörte, lief es ihm eiskalt den Rücken runter. Er wollte sie weder sehen noch hören. Für einen Moment überlegte er, ob er einfach wieder auflegen soll, aber dann würde sie bestimmt noch einmal anrufen. Also beschloss er sie so schnell wie möglich abzuwürgen.
Marc: „Ich bin im Krankenhaus. Wir haben gerade noch einen Notfall reinbekommen. Kann spät werden heute, also warte nicht auf mich.“
Gabi: „Soll ich vorbeikommen und dir helfen? Dann geht’s schneller und wir können uns noch einen schönen Abend machen.
Marc dachte: Bloss nicht! Antwortete aber dann: „Nein Gabi. Ist nett von dir, aber ich schaff das schon alleine.
Gabi(wenig begeistert): „Gut. Wie du meinst. Aber denk an unseren Termin morgen.
Marc(erstaunt): Welchen Termin?
Gabi( mittlerweile etwas angesäuert): „Na den bei meiner Frauenärztin. Morgen ist doch der erste Ultraschall für unser Kind. Hast du den etwa schon wieder vergessen?
Marc(stöhnt leise): Ich glaub nicht, dass ich das morgen schaffe. Wäre besser du gehst alleine dahin.
Gabi: Ich hätte aber gerne, wenn du dabei wärst. Ist ja auch schliesslich dein Kind.
Marc(leise): Ja, leider.
Er dachte Gabi hätte es nicht mitbekommen, doch da hatte er sich getäuscht.
Gabi( im Befehlston): Ob es dir passt oder nicht! Ich werde dieses Kind bekommen!
Marc(genervt): Ja, ja. Und legte auf.
Gabi versuchte am anderen Ende noch etwas zu sagen, doch dann bemerkte sie, dass ihr Verlobter bereits aufgelegt hatte. Sie legte das Telefon weg und ging ins Schlafzimmer. Dort legte sie sich aufs Bett und weinte in ihr Kissen. Warum konnte Marc sie nicht so lieben, wie sie ihn liebte?

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11.11.2008 21:57
#9 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Gretchen lag mittelerweile in ihrem Zimmer auf ihrem Bett und dachte nach und schreib alles in ihr Tagebuch:
Warum ist das alles bei mir so kompliziert? Erwarte ich zuviel vom Leben? Ich will doch nicht viel: Nur einen Mann, der mich liebt und der mich glücklich macht. Vielleicht hat mein Vater Rechtund ich sollte Marc Meier wirklich endgültig vergessen und mich stattdessen lieber auf meine Karriere konzentrieren. Aber das ist leichter gesagt als getan, wenn ich ihn jeden Tag sehen muss und er es mir nicht gerade einfach macht ihn zu hassen. Aber egal! Es muss irgenwie gehen! Das Leben geht weiter! Ich hab schon viele Enttäuschungen im Leben wegstecken müssen. Da kommt es auf eine mehr oder weniger auch nicht an.Sie wollte gerade ihr Tagebuch weglegen, als es an ihrer Türe klopfte. Wer ist denn das jetzt schon wieder?! Noch nichtmal in seinem Zimmer hat man seine Ruhe. „Herrein!“ sagte sie genervt. Die Türe öffnete sich und Jochen steckte seinen Kopf zwischen Türblatt und Rahmen.
Gretchen(immernoch genervt): Was gibt’s?“
Jochen: „Ich wollte nur fragen, ob du heute einkaufen warst. Und ob es morgen mal was anstädiges zu Essen gibt.
Gretchen(schreit): RAUS HIER!!!
Jochen (eingeschnapt): „Ist ja gut. Hab ja nur gefragt.
Er schloss schnell die Tür und ging runter in die Küche, um sich noch ein Brot zu machen.
Gretchen zog sich ihren Schlafanzug an, legte sich aufs Bett und nahm sich für den nächsten Tag fest vor mehr Selbstdisziplin im Umgang mit Marc zu haben.

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12.11.2008 07:33
#10 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Kapitel 2 – Karierre ich komme!


Am nächsten Morgen stand Gretchen auf und erinnerte sich direkt wieder an ihren Vorsatz von gestern Abend. Kein Marc Meier heute! Egal was passiert! Sie zog sich um und ging runter um zu frühstücken. Das heißt wenn man das Frühstück nennen konnte. Denn auf dem Tisch lag noch genau eine Scheibe Brot und um die stritten sich gerade Jochen und Franz. „Ich kann auch nichts dafür, wenn deine Tochter nicht einkaufen geht!“ beschwerte sich Jochen. Gretchen kam dazu und fragte: „Was ist denn hier los?!“ Jochen stand auf und sagte: „Ich frühstücke gleich in der Klinik, sonst verhungere ich hier noch. Mann, bin ich froh, wenn Mama wieder da ist.“ Da bist du nicht der einzige. Dachte sich Gretchen und nahm sich eine Tasse Kaffee. Als sie sich zu ihrem Vater an den Tisch gesetzt hatte, fragte sie dieser, ob sich Bärbel zwischenzeitlich mal bei ihr gemeldet haätte. „Sie ist jetzt schon seit fast einer Woche weg. Könnte sich ja ruhig zwischendurch mal melden.“ jammerte Franz. Doch Gretchen hatte selbst noch nichts von ihrer Mutter gehört, seitdem sie in Indien war. „Sie wird sich bestimmt in den nächsten Tagen anrufen.“ versuchte sie ihren Vater aufzumuntern. Doch Franz war davon anscheinend nicht so ganz überzeugt. Er stöhnte und sagte: „Hoffentlich. So langsam fang ich an sie zu vermissen.“ Dabei schwenkte sein Blick zuerst auf den mehr als leeren Frühstückstisch und dann in die Küche, die dafür um so voller wahr. Denn das schmutzige Geschirr stapelte sich darin, weil sich bis jetzt noch keiner der drei dazu erbarmen konnte den Geschirrspüler einzuräumen. Zu guter letzt fiel sein fiel sein Blick zu Gretchen, als wolle er sie fragen, ob sie vielleicht die nächsten Wochen die Aufgaben ihrer Mutter übernehmen könnte. Doch die junge Ärztin hatte den Wink mit dem Zaunpfahl sofort verstanden und sagte: „Papa. Es tut mir leid. Aber im Krankenhaus ist im Moment so viel zu tun, dass ich nicht auch noch dazu komme den Haushalt zu machen und einzukaufen. Ausserdem weist du wie es um meine Kochkünste bestellt ist.“ Das letzte mal als ich versucht habe zu kochen, hätte ich beinahe die Küche abgebrannt. Franz versuchte kurz die Situation aufzulockern und scherzte: „Ja, das Kochgen hast du wohl nicht von deiner Mutter geeerbt.“ Gretchen lachte kurz mit und entgegnete dann: „Da hast du wohl recht. Ich scheine halt einfach nicht dafür gemacht zu sein Familie zu haben.“ Bei dem letzten Satz wurde sie wieder etwas wehmütig , weil sie befürchete irgendwann wirklich als alte Jungfer zu sterben, so wie ihre Mutter es einst prophezeit hatte. Denn auch, wenn sie es nicht wahrhaben wollte, immerhin wurde sie in 6 Wochen dreißig und solangsam hörte sie ihre biologische Uhr immer schneller und lauter ticken. Wieder verfiel sie in Tagträumen, wie es wohl wäre, wenn SIE an Gabi´s Stelle stünde. Verdammt! Jetzt denk´ich schon wieder an Marc. Es gibt so viele andere gutaussehende Männer auf der Welt. Warum ausgerechnet er? Sie trank den letzten Schluck von ihrem Kaffee und sagte: „Ich muss jetzt auch mal langsam los.“ Als sie schon an der Tür war, kam sie nochmal zurück und schlug dem Professor vor sich für die Zeit von Bärbel´s Abwesenheit, eine Haushälterin zu suchen. „Ich werd´s mir überlegen.“ entgegnete Franz zunächst noch skeptisch. Denn es würde Bärbel bestimmt nicht gefallen, wenn sie wieder nach hause käme und gleich eine andere Frau in ihrem Haus vorfinden würde. Nicht dass sie nachher wieder was falsches denkt!

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12.11.2008 12:35
#11 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

„Morgen Schwester Sabine.“ sagte Gretchen als sie das Stationszimmer betrat. „Morgen Frau Doktor.“ entgegnete ihr die Schwester freundlich wie immer. Gretchen sah, dass auf dem Schreibtisch ein Teller mit süßen Köstlichkeiten stand. Sie nahm sich ein Schokocrossaint, setze sich zu Sabine und fragte sie was heute anliegen würde. Die Schwester berichtete, was sie und Dr. Meier heute alles zu tun hätten. Plötzlich aber unterbrach die junge Ärztin Sabine und sagte: „Bei der Gallenstein-OP bin ich nicht dabei. Ich assetiere Fr. Dr. Hassmann bei einem Gehirntumor.“ Dabei klang sie stolz aber auch befreit. Sabine schaute sie fragend an. „Da wird Dr. Meier aber garnicht begeistert sein. Oder weis er es schon?“ Gretchen grinste die Schwester an und erwiederte: „Nein, aber er wird es schon später auf dem OP-Plan sehen.“ Schwester Sabine verzog das Gesicht und fragte: „Gibt es denn schon einen Ersatz?“ Sie hatte Angst, dass sie Dr.Meier wieder mit seiner Laune alleine ertragen musste. „So weit ich weis nicht. Wer denn auch? Kann ja Gabi fragen.“ Während Gretchen den letzten Satz aussprach grinste sie gehässig. Sie wusste ja genau, dass das nicht ging, aber trotzdem amüsierte sie die Vorstellung. Doch blöd wie Sabine nunmal war, glaubte sie Gretchen hätte das ernst gemeint und erwiederte: „Gabi? Die ist doch heute garnicht da. Termin...beim Frauenarzt glaub ich.“ Manchmal frag ich mich, wie diese Frau ihr Examen geschafft hat! Gretchen stöhnte leise und sagte: „Wie auch immer. Ist mir auch egal.“ Die junge Ärztin nahm sich eine Akte und fing an darin zu lesen.

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12.11.2008 15:57
#12 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Marc kam rein und begrüßte die beiden noch etwas verschlafen. Die Couch war doch auf Dauer keine Lösung. Er musste sich dringend was anderes einfallen lassen. Eine Zweitwohnung wäre nicht schlecht. Sabine begrüßte den Oberarzt sofort, doch Gretchen schien ihn garnicht wahrgenokmmen zu haben, oder sie wollte es einfach nicht. Marc ging daraufhin auf sie zu, bis er ganz dicht vor ihr stand. Sabine beobachtete ihn misstrauisch. Sie rechnete fest damit, dass er Gretchen küssen wollte. Sie räusperte sich kurz. Plötzlich nahm die junge Ärztin das Klemmbrett runter und sah von unten nach oben hoch. Bis sie Marc genau ins Gesicht sah und bemerkrte, dass er sie auch ansah und lächelte. Oh, sieht der süß aus, wenn er so verschlafen lächelt. Doch im nächsten Momet appelierte sie wieder an ihren Verstand und ermahnte sich selbst. Nein Gretchen Haase. Denk an deinen Vorsatz: Marc Meier ist nur ein Kollege, mehr nicht! Sie grinste ihn frech an und fragte: „Ist was?“ Marc, der anscheinend auch für einen Moment nicht ganz da war, trat schnell einen Schritt von Gretchen zurück und sagte schnell: „Äh, ich...wollte nur...“ Er überlegte einen Moment,um eine passsende Ausrede zu finden. „die Akte von Frau Bender,“, (zeigt auf das Klemmbrett) „die brauch ich mal kurz. Da sind Untersuchungsergebnisse drin, die mich interessieren.“ Wer´s glaubt. Der wollte mich doch garantiert wieder küssen. Aber naja, wenn er es so will...kann er es so haben! „Warum sagste das denn nicht gleich.“ erwiederte Gretchen und drückte ihm die Akte in die Hand. Während sie ihm die Unterlagen übergab, griff Marc mehr gewollt als ungewollt nach Gretchen´s Hand. Für einen Moment hielten nun beide die Akte in ihrer Hand und keiner sagte etwas. Bei Marc´s Berührung wurde der jungen Ärztin wieder ganz anders. Er macht mich noch wahnsinnig. Irgendwann kann ich mich selber hier einweisen, in die Psychatrie , wenn das so weiter geht! Gretchen unterbrach das Schweigen und zog zugleich ihre Hand unter der von Marc weg. „Wenn du die Ergebnisse der Blutuntersuchung von gestern suchst, die liegen oben drauf.“ sagte die junge Ärztin und zeigte auf das Klemmbrett. Marc sagte garnichts dazu, sondern widmete sich den angeblich gesuchten Unterlagen. Sabine saß nur da an ihrem Schreibtisch und guckte dumm aus der Wäsche. Mittlerweile war Gretchen die Situation wieder mehr als peinlich. „Schwester Sabine. Machen sie schon mal die Unterlagen fertig. Wir müssen zur Visite.“ verlangte die Assistenzärztin. Die Schwester sammelte schnell, die auf dem Schreibtisch verstreuten Unterlagen ein, steckte sie in den fahrbaren Ständer und sagte: „Alles fertig.“ „Gut.“ erwiederte Gretchen, schaute zu Marc rüber und sagte etwas lauter: „Können wir dann?“ Der Oberarzt legte die Unterlagen weg und entgegnete: „Ja klar!“ Sabine nahm den Wagen mit den Patientenmappen und schob ihn auf den Flur zum ersten Zimmer. Die beiden Ärzte folgten ihr.

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12.11.2008 21:32
#13 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Nachdem die Visite beendet war ging Marc zum OP-Plan und warf einen Blick darauf. Gretchen sah, dass ihr Name bereits durchgestrichen war und befürchete schon, dass gleich das große Donnerwetter käme. Und damit hatte sie nicht ganz unrecht. Marc zeigte auf die Stelle, an der Gretchen´s Name durchgestrichen war und fragte mit wütender Stimme: „Was ist das?“ Siehste. Hab ich´s doch geahnt. Ich sollte überlegen umzuschulen und Hellseherin werden, könnte ich bestimmt mehr verdienen und bräuchte mich nicht die ganze zeit mit einem gewissen Oberarzt rumzuärgern! Sie versuchte sich für einen Moment dumm zu stellen und erwiederte: „Das ist der OP-Plan für diese Woche?!“ Plötzlich wurde die Stimme des Oberarztes noch lauter als sie ohnehin schon war. „Das seh ich auch. Du weist ganz genau was ich meine.“ motzte er. Gut. Das hat nicht geklappt. Da muss ich dann doch wohl auf Taktk 2 ausweichen: FRONTALANGRIFF!!! „Das siehst du doch! Gleich um 12 assetiere ich Frau Dr. Hassmann. Sie hat mich gestern gefragt und da konnte ich einfach nicht nein sagen“ entgegnete Gretchen patzig und grinste ihm frech ins Gesicht dabei. Marc wetterte daraufhin: „Macht denn hier jeder neuerdings was er will! Ich werd wohl garnicht mehr gefragt!“ Gretchen wehrte sich daraufhin und wurde auch etwas lauter. „Wann hätte ich dich denn fragen sollen? Warst ja gestern zu beschäftigt!“

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12.11.2008 21:57
#14 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Plötzlich kam Franz um die Ecke, der die zwei lautstark hatte streiten hören. Er stellte sich enben die beiden Ärzte und fragte: "Was ist denn hier los? Was sollen denn die Patienten denken?“ Marc entrüstete sich sich direkt darüber, dass Gretchen nicht an der besgaten OP teilnehmen wollte. Nachdem sich der Professor alles angehört hatte schaute er zu seiner Tochter rüber, die ihm ihre Sicht der Dinge schilderte. Franz verstand nicht genau worüber sich Dr. Meier so aufregte und entgegenete: „Das ist doch nur ´ne Gallenstein OP. Die werden sie jawohl auch ausnahmsweise ohne meine Tochter schaffen. Da kann sie ihnen soweiso nichts groß bei helfen. Oder soll sie Händchen halten?“ Gretchen schmiss ihrem Vater bei dem letzten Satz einen entsetzten Blick zu. Marc wollte noch etwas sagen, aber Franz fiel ihm ins Wort und sagte, dass das ja wohl kein grund zu streiten wäre und er jetzt nichts mehr hören wollte. Der Oberarzt gab sich daraufhin geschlagen und Gretchen genoss sichtlich ihren Triumph. Sie grinste Marc frech an und verschwand dann in Richtung Umkleide. Sie war so stolz auf sich, dass sie es einmal geschafft hatte sich gegen Marc mMeier durchzusetzen, dass sie sofort ihr Tagebuch rausholte und ihm alles anvertraute.
Liebes tagebuch,
Bin richtig stolz auf mich. Habe Marc gerade gezeigt, dass man mitmir nicht alles machen kann. Und es ist ein gutes Gefühl. Könnte mich daran gewöhnen. Wie es scheint geht mein Plan auf, mich endlich auf die wesentlichen dinge des Lebens zu konzentrieren. Jetzt hab ich so richtig viel elan für die OP mit Fr. dr. hassmann gleich.

Sie legte das Buch zurück in ihren Spind und zog sich für die bevorstehende OP um.
Später stand sie dann neben der Neurologin am Tisch und assetierte ihr. Die Atmosphäre war wie immer gemütlich. Ganz anders als bei Marc im OP. Ruhige Musik und nette Gespräche. Doch plötzlich schnitt Dr. Dassmann ein nicht so geliebtes Thema von Gretchen an: Dr. Kaan und ihre Beziehung zu ihm. Die Neurologin fragte: „Und wie läuft´s mit Dr. Kaan und ihnen so?“ Warum fragt die mich das? Weis doch bestimmt schon das ganze Krankenhaus, dass er wieder zurück zu seiner Frau gegenagen ist?!“ Gretchen versuchte vom Thema abzulenken und stellte eine Gegenfrage, bezüglich der OP. Maria schaute sie zwar verwundert an, beantwortete aber dennoch prompt ihr Frage. Es dauerte allerdings keine zwei Minuten, da kam die Neurologin wieder auf das Thema zurück. Hat die mich nur gefragt, ob ich ihr assetiere um mich über Mehdi auszuquetschen?! Wie konnte ich wieder nur so blöd sein und denken sie will damit einen Gefallen tun. Eiegntlich weis ich doch wie sie ist. Schließlich plant sie ja alles genau und das hier war eindeutig ein Plan! Gretchen beschloss Dr. Hassmann einfach die Wahrheit zu sagen, vorher würde sie ja sowieso keine Ruhe geben. Nachdem die Neurologin gehört hatte, dass die Beziehung zwischen Gretchen und Mehdi beendet war,machte sich ein leichtes Grinsen auf ihrem Gesicht breit. Gretchen bemerkte das und lächelte nur müde zurück. Dann wird es nicht lange dauern und sie schmeisst sich wieder an ihn ran. Dann lässt er mich wenigstens in Ruhe und das Problem Mehdi wäre vom Tisch. Jetzt muss ich nur noch das Problem „Marc“ angehen, aber das schaff ich auch noch, das eben war ja schon mal ein guter anfang. Dachte sie sich als sie den OP verliess, um sich umzuziehen.

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13.11.2008 06:59
#15 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Als sie ins Stationszimmer kam, sah sie Schwester Sabine, die verstört an ihrem Schreibtisch saß und Akten bearbeitete. Gretchen fragte sie,was mit ihr los sei. „Ach Frau Doktor. Die OP mit Dr. Meier war wiedermal die Hölle. Er hat mich zusammengestaucht, obwohl ich garnichts gemacht habe. Aber egal. Wie war es denn bei ihnen?“ „Gut.“ sagte die junge Ärztin, fügte aber dann noch hinzu: „Sie dürfen sich nicht mehr länger alles von Dr. Meier gefallen lassen.“ Schwester Sabine sah sie ungläubig an und fragte: „Wie stellen sie sich das vor? Er ist mein Chef! Und ausserdem tut er mir auch ein bisschen leid.“ Gretchen konnte nicht glauben, was sie da gerade gehört hatte. Der macht sie ständig fertig und putzt sie vor versammlter Mannschaft runter und sie bemitleidet ihn noch??? Also ich glaube ja auch an das gute im Menschen, aber man sollte aufhören da zu suchen, wo nix ist! „Wenn sie meinen.“ erwiederte Gretchen und zog dabei eine Schnute. Schwester Sabine hatte das Gefühl, dass sie noch etwas zur Erklärung hinzufügen müsste damit Gretchen ihr glaubt. „Wissen sie“ begann die Schwester vorsichtig, weil sie genau wusste, wie die junge Ärztin auf dieses Thema zu sprechen war, nämlich garnicht. Dennoch riskierte sie es und fuhr fort: „Ich finde Dr. Meier hat sich seit ein paar Tagen verändert, vorallendingen wenn sie da sind.“ Gretchen stöhnte nur laut und sagte: „Ob sie mir das jetzt glauben oder nicht. Dr. Meier und sein Privatleben sind mir sowas von egal.“ Sabine erwiederte nur: „Sie haben Recht.“ „Sehen sie. Und deshalb will ich von dem Thema auch nichts mehr hören.“ entgegenete Gretchen und wollte gerade zu ihrem Spind gehen, um sich umzuziehen und nach Hause zu fahren. Doch Sabine hielt sie zurück und sagte: „Das meinte ich damit nicht. Geben sie es doch zu, dass Dr. Meier ihnen nicht so egal ist, wie sie immer tuen.“ „Das ist totaler Schwachsinn. Ich bin fertig mit ihm.“ antwortete Gretchen entschieden, während sie sich ihre Stiefel anzog. Doch diesmal ließ Sabine nicht so schnell locker. „Sie sind noch lange nicht fertig miteinander. Das sehe sogar ich. Ich hab sie beobachtet in den letzten Tagen.“ sagte die Schwester. Na toll! Jetzt beobachtet man mich schon. Bin ich denn so interessant? Nachdem keine Reaktion von Gretchen kam, fügte Sabine noch hinzu: „Sie versuchen sich mitaller Kraft dagegen zu wehren, aber früher oder später...“ weiter kam sie nicht, denn die junge Ärztin unterbrach sie. „Weder früher noch später wird das was zwischen Dr. Meier und mir! Falls sie es vergessen haben sollten, erinnere ich sie gerne noch einmal daran, dass er bald heiratet.“ Gretchen zog sich ihre jacke an, nahm sich ihre Tasche und ging Richtung Tür. „Ja, aber...“ hörte sie noch als sie schon auf dem Flur war von Sabine. Wie soll ich ihn vergessen, wenn diese Frau mir ständig einreden will, dass aus uns doch was wird? Dachte sie sich als sie mit dem Aufzug nach unten fuhr.
Sie kam zu Hause in die Tür rein und hörte sofort das Telefon klingeln. Wer ist das denn noch um diese Uhrzeit?! Sie ging schnell hin und nahm ab.

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13.11.2008 16:02
#16 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Gretchen: Haaase.
Die Verbindung war äußerst schlecht, aber sie konnte verstehen, dass es ihre Mutter war.
Gretchen: Mama? Bist du das?
Bärbel: Ja mein kind....ich bins
bärbel sagte noch etwas, aber das konnte Gretchen wieder nicht richtig verstehen, da die verbindung erneut kurz abbrach.
Gretchen: Mama? Ich versteh dich ganz schlecht. Du musst lauter reden.
bärbel(lauter): iIch habe gesagt, dass ich in 5 wochen wieder zurückkomme, ich will ja schließlich deinen 30. Geburtstag nicht verpassen.
Muss sie mich jetzt ausgerechnet daran erinnern?!
Gretchen: Das ist lieb von dir Mama. Wir vermissen dich. Papa auch. Aber vitte mach nicht so einen Aufstand an meinem Geburtstag. Ich will dieses jahr kein großes fest.
Bärbel sagte noch etwas darauf, aber das konnte Gretchen nicht mehr verstehen, da die verbindung ganz zusammenbrach. Die junge Ärztin legte auf und ging hoch in ihr Zimmer. Dort holte sie zunächst ihr Tagebuch raus und vertraute ihm alles an.
Liebes Tagebuch,
habe gerade mit meiner Mutter telefoniert. Zwar nicht lange und die Hälfte konnte ich nicht verstehen, weil ich ständig ein rauschen im Ohr hatte, aber es war trotzdem schön ihre Stimme zu hören. Ansonsten war der Tag im Krankenhaus eigentlich ganz okay. Ich glaube ich bekomme das Problem „Marc“ doch so langsam in den Griff. Habe ihm heute sogar die Meinung gesagt. Und das tat richtig gut. Auch wenn Schwester Sabine mir unbedingt etwas anderes einreden will. Scheint mir sie ist neuerdings unter die Hobbypsychologen gegangen. Vielleicht liest sie ja zurzeit ein neues Buch. „Das wahre ich“ oder so... wie auch immer. Auf jeden Fall geht sie mir mit ihrer „Dr. Meier liebt sie wirklich“ Theorie gehörig auf die Nerven! Ich hoffe dass sie das nach meiner Ansage eben endlich verstanden hat und mich endgültig danmit in Ruhe lässt. So nun aber zu einem anderen Thema. Mama hat gesgat, dass sie in 5 wochen schon zurückkommt . Eigentlich sollte ich mich ja darüber freuen, dass sie nun doch früher zurückkommen will als geplant, aber der grund dafür macht macht mir ehrlich gesagt etwas Sorgen: Denn in 6 Wochen werde ich 30. Oh Gott! Ich darf garnicht drüber nachdenken. Und so wie ich meine Mutter kenne, plant sie bestimmt ein riesen Fest. Dabei wollte ich meinen Geburtstag dieses Jahr eigentlich im kleinen Kreis machen. Um genau zu sein, wollte ich ihn alleine verbringen. Aber sowie ich meine Mutter kenne, plant sie jetzt schon alles und führt es dann wenn sie wieder hier ist, aus.Ich muss beim nächsten mal, wenn wir telefonieren unbedingt versuchen sie davon abzubringen. Nachher kommt sie noch auf die Idee und läd Mehdi oder gar Marc ein. Das wäre der SUPER-GAU.

Sie legte ihr Tagebuch weg und schlief ein.

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13.11.2008 19:34
#17 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

„Morgen.“ sagte Gretchen am nächsten morgen noch etwas verschlafen, als sie ins Esszimmer zu ihrem Vater und Jochen kam. Die beiden begrüßten sie ebensfalls und Gretchen setzte sich an den Tisch. Nachdem sie sich eine Tasse Kaffee genommen hatte, sagte sie: „Schöne Grüße von Mama soll ich euch bestellen. Sie hat gestern abend angerufen.“ Jochen und Franz stellten daraufhin beide gleichzeitig die selbe Frage: „Hat sie gesagt, wann sie wieder kommt?“ kam es wie aus einem Mund. „Ja hat sie.“ sagte Gretchen. Sie wollte noch etwas sagen, aber die beiden unterbrachen sie sofort wieder. „Und wann?“ fragten Jochen und Franz. Gretchen stöhnte und erwiederte: „In 5 Wochen.“ Franz fand als erster seine Sprache wieder und fragte ensetzt: „In 5 Wochen erst???“ Gretchen erwiederte: „Ja. Aber sei froh, dass sie überhaupt vorher zurückkkommt.“ Nun hatte auch Jochen seine Sprache wiedergefunden und sagte: „Ja, dann werden wir uns wohl was einfallen lassen müssen.“ Sein Blick fiel auf den wiedermal leeren Frühstücktisch. „Sonst sind wir bis sie wieder zurückkommt verhungert.“ Franz nickte nur. Er erinnerte sich an die Worte seiner Tochter von gestern und sagte: „Werde gleich auf dem Weg zur Klinik, bei der Zeitung vorbeifahren und eine Annonce aufgeben, dass wir eine Haushaltshilfe suchen.“ Gretchen nickte nur und Jochen fragte direkt: „Kocht die dann auch für uns?“ „Ja!“ antworteten Gretchen und ihr Vater inzwischen ein wenig genervt. Die junge Ärztin trank den letzten Schluck von ihrem Kaffee und machte sich dann auf den Weg zur Arbeit.
Marc hatte währendessen wieder einmal die Nacht auf der Couch in seinem Büro verbracht. Gabi hatte ihn gestern x-mal versucht zu erreichen, aber er war einfach nicht rangegangen. Schlussendlich hatte er dann um 11 Uhr sein Handy abgeschalt, damit er schlafen konnte. Am anderen Morgen allerdings wurde er unsanft geweckt, als Gabi die Türe aufriss und in sein Büro gestiefelt kam. „Warum schläfst du hier? Und wo warst du gestern? Ich hab auf dich gewartet!“ wollte Gabi aufgebracht wissen. Marc hätte am liebsten die Augen wieder geschlossen und so getan als ob seine Verlobte garnicht anwesend wäre. Denn was konnte schöner für einen Mann sein, als nach einer unruhigen Nacht, so sanft geweckt zu werden.

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13.11.2008 22:18
#18 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Der Oberarzt gähnte kurz und antwortete dann genervt: „Wir hatten gestern noch einen Notfall. Es ist spät geworden und da wollte ich dich nicht wecken.“ Plötzlich lief Gabi wie ein aufgescheuchtes Huhn durch das Zimmer und fing an sämtliche Türen und Schränke zu öffnen. Dr. Meier sah sie mit seinem Schlafzimmerblick an und fragte: „Kannst du mir mal sagen, was du da machst?“ Doch die junge Frau liess sich nicht beirren und machte weiter eine Türe nach der anderen auf. Als sie alle geöffnet hatte, schob sie auch noch den Vorhang weg und fragte: „Wo ist sie?“ Marc stand auf, sortierte seine Knochen und fragte: „Wo ist wer?“ „Na, der dicke Hase!“ antwortete Gabi pampig. Marc, der jetzt richtig wach war, lachte laut und sagte: „Bist du jetzt total durchgeknallt? Oder spielen deine Hormone verrückt???“ „Verarsch mich nicht! Fuhr Gabi ihren Verlobten an. Ohne auf eine Reaktion zu warten, drohte sie ihm: „Ich weis ganz genau, dass da zwischen euch beiden was läuft. Und ich schwöre dir, erwische ich euch, dann kannst du was erleben!“ Marc versuchte sie von dieser Theorie abzubringen, aber Gabi war fest davon überzeugt und sagte: „Du hältst mich wohl für Blöd, was? Ich hab euch gesehn, wie du sie geküsst hast!“ „So ein Schwachsinn!“ entgegnete Marc „Wann und wo willst du uns denn gesehn haben?“ Er überlegte: Die einzigen Male, dass er Gretchen geküsst hatte, waren an dem Nachmittag, nachdem er sie wiederbelebt hatte, dann in dem leeren Zimmer und am nächsten Morgen vor dem Aufzug bevor er Gabi den Heiratsantrag machen musste. In der Umkleide waren aber nur er, Gretchen und Schwester Sabine und vor dem Aufzug hätte er gesehn wenn Gabi da vorbeigekommen wäre, bleibt nur noch das eine mal in dem leeren Zimmer, aber davon konnte Gabi doch garnichts wissen. Wie denn auch, ausser ihnen beiden, war doch niemand in dem Zimmer. Oder doch nicht??? Die Schwester bemerkte, dass Marc immer nachdenklicher wurde. In ihrer Eifersucht hatte sie garnicht gemerkt, dass sie sich quasi selbst verraten hatte und wollte schnell den Rückzug antreten. „Ich geh jetzt!“ sagte sie und ging zur Tür. Doch der Oberarzt ging ihr schnell hinterher und packte sie unsanft am Oberarm. „Nix da! Du bleibst schön hier Fräulein! Du hast mir meine Frage noch nicht beantwortet! Woher weist du, dass Gretchen und ich uns geküsst haben?“

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14.11.2008 13:13
#19 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

„Dann gibst du es also zu!“ motzte Gabi ihn an. Marc stöhnte. „Schön, ich hab sie geküsst,aber das war vor dem Heiratsantrag!“ „Wusst ich´s doch!“ „Und jetzt beantwortest du mir endlich MEINE Frage!“ schnauzte Marc sie an. Gabi versuchte sich aus seinem Griff zu befreien, aber desto fester hielt er sie. „Du tust mir weh! Lass mich los!“ maulte sie ihren Verlobten an. Doch der dachte nicht im Traum daran. „Das könnte dir so passen! Kommst in mein Büro wie Meister Propper und wenn´s unangenehm wird, willste einfach verschwinden! Ich warte immernoch auf eine Antwort!“ befahl er der jungen Frau. Gabi erwiederte: „Ich bin sowieso schon spät dran.“ Wieder versuchte sie von Marc loszukommen, aber vergebens. „Wenn du mich nicht sofort loslässt, schreie ich!“ drohte sie. Dabei öffnete sie ihren Mund, um Marc zu signalisieren, dass sie das ernst meint. Dr. Meier liess sie daraufhin los. Er wollte sich ja schliesslich nicht blamieren, wenn Gabi wie eine histerische Ziege um Hilfe schrie, so dass man es bis zum anderen Ende des Flures hören könnte. Nachher würde sie noch behaupten, er wollte ihr was antun, so durchgeknallt wie sie war, traute er ihr ehrlich gesagt alles zu.
Gretchen war in der Zwischenzeit schon bei der Arbeit und fragte Sabine, wo Dr. Meier wäre. „Ich denke er interessiert sie nicht?“ stichelte die Schwester. Sie war immernoch etwas beleidigt, wegen der schroffen Abfuhr, die ihr die junge Ärztin gestern erteilt hatte. Das darf doch wohl nicht wahrsein?!Kapiert diese Frau es nicht??? Gretchen stöhnte und erwiederte zickig: „ER persönlich interessiert mich ja auch nicht. Aber er ist mein Chef und die Visite wartet !“ „Ach so. Na dann...“ entgegenete Sabine beleidigt. Die junge Ärztin warf ihr einen -Na und wo ist er jetzt?- Blick zu, aber Sabine verstand wie immer nur Bahnhof und reagierte garnicht darauf. Also fragte Dr. Haase nocheinmal nach: „Ja! Was ist jetzt?! Wissen sie nun wo er ist oder nicht?“ So langsam wurde sie ungeduldig, denn die Visite hätte eigentlich schon längst in vollem Gang sein müssen. Und sie stand hier und vertrödelte ihre Zeit mit dieser Frau. Sabine zuckte nur mit den Schultern und sagte: „Ich weis es auch nicht. Habe Dr. Meier heute noch nicht gesehen. Wenn ich zu spät komme, mault er mich direkt an und er kommt wann er will! Na warte, der kann was erleben! Dachte sie, holte ihr Handy aus der Tasche und wählte Marc´s Nummer. „Was haben sie vor?“ fragte Sabine erstaunt. „Ja, was wohl?! Ich rufe ihn an und sage ihm, dass er gefälligst herkommen soll!“ Sie drückte die grüne Taste an ihrem Handy und hielt es sich ans Ohr. Aber sie hörte nur die Mailbox. Na toll! Handy ist aus. Wo steckt der denn schon wieder? Ich glaub die Frage kann ich mir schon selbst beantworten...bei , oder besser gesagt IN Gabi natürlich! Igitt! Ich stelle es mir lieber garnicht vor, sonst wird mir schlecht, obwohl ich heute noch nichts gegessen habe. „Und?“ fragte Sabine von ihrem Schreibtisch aus. Gretchen drückte den roten Hörer und packte ihr Handy zurück in die Tasche. „Nichts. Der hat sein Handy einfach aus.“ Die junge Ärztin lief im Stationszimmer nervös auf und ab. Was der kann, kann ich schon lange! Ich werde jetzt mein verpasstes Frühstück nachholen und gande ihm Gott, er kommt und motzt mich an. Dann lernt er mich aber kennen! „Schwester Sabine. Ich geh kurz in die Cafeteria...was frühstücken.“ und wollte hinaus gehen, als die Schwester sagte: „Und was ist, wenn Dr. Meier in der Zeit kommt? Was soll ich ihm sagen, wo sie wären? Der wird bestimmt nicht erfreut darüber sein!“ „Das ist mir doch egal. Wenn der feine Herr kommt, sagen sie ich wäre in die Pause gegangen, nachdem ich auf ihn lange genug gewartet hätte!“ Sabine verzog das Gesicht und sagte: „Auf ihre Verantwortung.“ Als Gretchen schon halb auf dem Flur war entgegenete sie nur: „Gerne." Gretchen war irgendwie gerade total gut gelaunt. Sie zwor sich, wenn Marc ihr jetzt über den Weg laufen würde, bekäme er so richtig was von ihr zu hören. Doch dann kam alles anders...

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14.11.2008 14:10
#20 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Denn gerade als sie an Marc´s Büro vorbeiging, öffnete sich die Türe. Gretchen dachte Marc käme jetzt raus und sie hatte sich schon genau zurecht gelegt, was sie ihm jetzt an den Kopf knallt. Aber als sie sah, WER da aus der Türe rauskam,verschlug es ihr glatt die Sprache. Gabi,die sich gerade noch ihren Kittel zurechtrückte,hatte die junge Ärztin ebenfalls gesehn. Um Gretchen eins auszuwischen,sagte sie zu Marc bevor sie die Türe schloss: „Dankeschön Schatz. Das hab ich mal wieder gebraucht.“Als sie an Gretchen vorbeiging, ziepte sie noch mal an ihrem BH rum und grinste ihr dreckig ins Gesicht. Marc,der Gabis letzten Satz, nur halb mitbekommen hatte, verstand nicht warum sie sich bei ihm bedankt hatte, aber es war ihm auch egal. Gretchen stand fassungslos vor der geschlossenen Türe. Was ist das bloss für ein Scheisskerl! Wie kann man nur so mit Frauen umgehen? Und wie konnte ich auch noch so blöd sein mich ausgerechnet in so einen zu verlieben! Sie beschloss umzudisponieren und doch nicht zu frühstücken. Der Hunger war ihr eindeutig vergangen. Also machte sie sich auf den Weg zurück in die Umkleide. Als sie ins Stationszimmer kam, war niemand da. Gott sei Dank! Dachte sie und ging schnell zu ihrem Spind,um ihr Tagebuch rauszuholen. Sie schlug es auf und schreib hinein:
Liebes Tagebuch,
Mein Plan Marc Meier zu vergessen, betrachte ich hiermit als gescheitert. Denn schon jetzt könnte ich wieder heulen. Werde wohl nie von ihm loskommen. Am besten ich finde mich einfach damit ab, dass mehr als ein bisschen Spaß zwischen uns nicht drin ist. Aber wie soll ich das machen? Kann ja schlecht meine Gefühle einfach abstellen. Vielleicht sollte ich mir Rat holen. Werde gleich nach dem Dienst mal in die Buchhandlung gehen und mir ein neues Buch zulegen. Vielleicht finde ich ja eins mit dem Titel: SEX JA- LIEBE NEIN(WIE FRAU IHREN SPAß HAT) oder so....

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14.11.2008 17:55
#21 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Kapitel 3- Jeder bekommt das, was er verdient!

Marc saß in der Zwischenzeit noch in seinem Büro und dachte wieder an Gabis Worte. Woher wusste sie das? Er musste das irgendwie rauskriegen. Aber wie? Gretchen konnte er schlecht fragen, ob sie vielleicht jemanden in dem Zimmer bemerkt hatte, denn die sprach ja zur Zeit kein Wort mit ihm. Was ja auch irgendwie verständlich war. Also musste er die Sache wohl oder übel selbst in die Hand nehmen. Plötzlich schaute er auf die Uhr und erschrak. „Schon so spät! Scheiße!“ Er warf sich seinen Kittel über und eilte aus seinem Büro.
Als Gretchen gerade ihr Tagebuch wegstecken wollte, kam Schwester Sabine ins Stationszimmer. „Wie schon wieder zurück? Das ging aber schnell. Oder waren in der Cafeteria wieder alle Brötchen weg?“ fragte die Schwester. „Mhmmm.“ antwortete Gretchen nur. "Also ich hab gerade noch mal geguckt, aber Dr. Meier ist wie vom Erdboden verschluckt.“ sagte Sabine. Ich wünschte es wäre wirklich so. dann hätte ich ein Problem weniger. Gretchen wurde aus ihren Gedanken gerissen, als sie hinter sich eine Stimme hörte: „Morgen die Damen. Fertig für die Visite?“

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14.11.2008 20:27
#22 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Gretchen hätte sich am liebsten rumgedreht und ihrem Oberarzt rechts und links eine runtergehauen, aber sie beschloss sich vor Sabine zusammen zureissen und antwortete nur: „WIR sind schon lange fertig.“ „Na dann, hopp hopp.“ befahl Marc. Das glaub ich ja wohl jetzt nicht?! Erst zu spät kommen und dann hetzen! „Komme schon.“ murmelte Gretchen. Die beiden Frauen gingen hinter dem Oberarzt her. Vor einem der Zimmer trafen sie auf Franz. Der schaute auf die Uhr und stellte fest, dass die Visite doch schon längst vorbei wäre. Marc kam ein wenig ins Schleudern. „Ich...äh....“ Na, jetzt bin ich ja mal gespannt was er meinem Vater erzählen will! „Wir hatten noch einen Notfall. Deshalb sind wir so spät dran.“ Das darf doch wohl nicht wahrsein! Gelten Doktorspiele neudings als Notfall??? Soll ich ihm eins reinwürgen und meinem Vater die Wahrheit erzählen? Nee, lieber nicht. Aber der kriegt noch sein Fett weg...Jeder bekommt irgenwann das was er verdient! „Stimmt das Kälbchen?“ fragte der Professor. Marc sah in dem Moment, flehend zu Gretchen rüber,dass sie seine Version bestätigte. „Mhmmm.“ sagte die Assistenzärztin. Marc atmete erleichert auf. „Gut, dann aber jetzt weitermachen. Sonst seit ihr heute abend noch nicht fertig.“ „Jawohl Herr Professor.“ sagte der Oberarzt und machte sich zurück an die Arbeit. Verdammter Schleimer! Gretchen grinste Marc kurz an, nahm sich eine Akte und ging ins nächste Zimmer. Der Rest der Visite verlief relativ ruhig.
Als Gretchen aus dem letzen Zimmer kam, sagte sie: „Ich geh kurz in die Cafeteria.“ „Dann geh ich eine rauchen.“ sagte Marc und folgte Gretchen zum Aufzug. Och, nee. Muss das sein? Ich wollte mein Stück Kuchen eigentlich geniessen. Gretchen stieg in den Aufzug ein und Marc folgte ihr. Wie es der Zufall wollte, waren die beiden alleine im Fahrstuhl und Marc nutzte die Gelegenheit. „Ach, übrigens danke wegen vorhin.“ sagte er kurz und schaute gleich in eine andere Richtung. Danke? Danke! Ich glaubs echt nicht. Wie dreist kann man sein? „Denk nicht, dass ich deinetwegen gelogen hab. Ich wollte nur keinen Aufstand mit meinem Vater. Denn für gewöhnlich unterstütze ich es nicht, wenn man während der Arbeitszeit seinem Vergnügen nachgeht!“ raunzte sie ihm entgegen. Marc verstand nicht genau, was die junge Ärztin damit meinte und beschloss zur Sicherheit nachzufragen. „Vergnügen??? Ich war in meinem Büro und hab den Papierkram erledigt, dabei muss ich wohl die Zeit vergessen haben.“ Gretchen war kurz vor dem Explodieren. Papierkram! Na klar! „Und was hat Gabi dann gemacht? Dir diktiert was du schreiben sollst oder was?“ „Wie Gabi?“ fragte Marc nocheinmal. In Gretchen´s Augen sammelten sich Tränen. Marc sah das, ging zu ihr rüber und wollte sie in den Arm nehmen. Doch Gretchen stiess ihn weg. „Lass mich in Ruhe und geh zu deiner Gabi.“ Langsam merkte Dr.Meier, worauf seine Assistenzärztin anspielte. Er versuchte zu einer Erklärung für das ganze Debakel anzusetzen, fand dann aber doch nicht die richtigen Worte. Die Türen öffneten sich und Gretchen wollte nur noch raus, doch Marc hielt sie fest und zog sie zu sich. Was wird das denn jetzt wenn es fertig ist? Ich glaub ich spinne! „Marc, du bist verlobt.“ versuchte ihn Gretchen zu erinnern, doch den juckte das überhaupt nicht. „Na und?“ sagte er nur und versuchte sie zu küssen. Na und?! Das ist dem wohl total egal. Wieder versuchte sie von ihm loszukommen. „Marc, ich kann das so nicht.“ Der Oberarzt schaute sie erstaunt an und liess sie los. Gretchen verliess sofort den Aufzug. Puh das ging ja gerade nochmal gut. Noch so ein Annäherungsversuch und ich werde weich. Muss mir unbedingt nachher dieses Buch kaufen!

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14.11.2008 21:48
#23 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Als sie in die Cafeteria kam, sah sie Mehdi an einem der Tische sitzen. Sie ging zu ihm rüber und fragte: „Darf ich?“ Mehdi lächelte sie an und sagte: „Du doch immer.“ Als Gretchen sich gestezt hatte bemerkte Mehdi: „Dir scheint es ja wieder besser zu gehen. Freut mich.“ „Ja, danke.“ sagte die junge Ärztin und ass ihren Kuchen. Marc, kam gerade rein. Er wollte eigentlich auf die Terasse, um dort eine Zigarette zu rauchen, aber als er Gretchen und Mehdi da so sitzen sah, wie sie sich angeregt unterhielten und ab zu sogar lachten, stieg bei ihm wieder die Eifersucht hoch. Er stratzte mit großen Schritten auf die beiden zu und fragte, während er sich schon den Stuhl genommen hat um sich zu setzen: „Ist der noch frei?“ Mehdi blickte seinen früheren Freund böse an. Da hatte er sich gerade wieder so schön mit Gretchen unterhalten, so wie früher und dann kommt der und will dazwischen funken! Da er nicht auf Konfrontationen stand, beschloss er lieber zu gehen. „Ich muss dann auch mal wieder.“ sagte er , nahm sein Tablett und stand auf. „Bleib doch noch.“ bat Gretchen ihn „Wir können auch gerne woanders hingehen (dabei warf sie Marc einen giftigen Blick zu) wenn du magst“. Doch Mehdi verneinte und ging. Marc grinste. Wiedereinmal hatte er es geschafft, die Bedrohung in die Flucht zu schlagen. Gretchen allerdings war davon garnicht begeistert und fragte: „Was sollte das?“ Marc grnste sie an und fragte: „Was?“ „Na, die Cafeteria, ist riesengroß (sie zeigte auf ein paar freie Tische) überall genug Platz, und du musst dich ausgerechnet hier hin setzen?“ „Wenn ich geahnt hätte, dass ihr beiden Turteltauben alleine sein wollt, hätte ich mich natürlich woanders hingesetzt!“ stichelte er. Also solangsam reichts! Der spinnt wohl! „Mein lieber Marc“ begann Gretchen, holte tief Luft und sprach weiter: „Auch wenn mein Privatleben dich überhaupt nichts angeht, aber wir sind nur Freunde, mehr nicht! So und jetzt kannste wieder gehen!“ Doch Oberarzt dachte nicht daran zu gehen. Er bleib sitzen und lächelte Gretchen an. Oh Gott! Akute Rückfallgefahr! Einzige Therapie: Schleunigst verschwinden. „Wenn du nicht gehen willst, dann geh ich halt. War sowieso gerade fertig.“ Sie stand auf , nahm ihr Tablett und ging.
Im Staionszimmer angekommen, traf sie auf Schwester Gabi, die gerade in einem Katalog für Brautmoden blätterte. Auch das noch! Warum kann ich nicht mal einfach meine Ruhe haben. Muss dringend mit meinem Vater reden, dass er einen zweiten Aufenthaltsraum einrichtet. Am besten einen für mich ganz alleine. Wie von Gretchen erwartet, konnte es Gabi wiedereinmal nicht lassen zu sticheln. „Was sagen sie Frau Doktor? Welches Kleid würde MEINEM Verlobten besser gefallen? Das? (sie zeigte auf ein Kleid) oder das? (zeigte auf ein anderes Kleid)“ Dabei grinste sie Gretchen frech ins Gesicht. Also jetzt hat sie den Bogen überspannt! Gretchen nahm sich den Katalog, blätterete ihn durch, fand ein knallrotes Coktailkleid darin, dass mehr noch einem billigen Fummel als einem Brautkleid aussah. Sie zeigte auf das Kleid und sagte: „Also wenn sie mich fragen, das passt perfekt zu ihnen.“ Gabi sah ungläubig auf das Bild. „Das ist nicht ihr Ernst, das sieht total billig aus.“ maulte Gabi. Doch die junge Ärztin grinste nur und sagte: „Eben drum. Marc steht doch auf billig, sonst würde er sie ja wohl kaum heiraten wollen.“ Gabi nahm daraufhin ihren Katalog und verschwand beleidigt richtung Ausgang. Ha 1:0 für mich! Gretchen Haase solangsam machst du dich. Sie ging zu ihrem Süpind, um sich umzuziehen. Erst wollte sie noch zum Buchladen und dann nach Hause.

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15.11.2008 08:23
#24 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Marc hatte sich nachdem Gretchen gegangen doch dazu entschieden auf die Terrasse zu gehen,um dort eine Zigarette zu rauchen. Plötzlich hielt ihm jemand von hinten die Augen zu. Marc erschrak im ersten Moment, nahm die Hand weg und drehte sich um. Gabi stand vor ihm, hielt ihm den Katalog vor die Nase und sagte: „Hast du kurz Zeit? Ich muss was mit dir besprechen.“ Der Oberarzt stöhnte und zündete sich driekt noch eine Zigarette an. „Kann das nicht warten? Ich hab noch zu tun.“ „Wie lange willst du denn waren? 6 Monate? Bis ich in kein Kleid mehr reinpasse?“ entgegnete ihm die junge Frau zickig. Marc wär es auch egal gewesen, wenn er Gabi im Kartoffelsack heiraten würde, ihm war alles egal, was diese Hochzeit betraf, besonders Gabi. „Und wofür brauchst du mich dabei? Musst du doch selbst wissen, welches Kleid du anziehst.“ sagte Marc daraufhin genervt. „Aber Schatz. Es muss dir doch auch gefallen. Will doch schön für dich aussehen.“ versuchte sie ihren Verlobten doch noch zu überreden einen Blick in den Katalog zu werfen. Was dieser dann auch schließlich tat, damit Gabi endlich Ruhe gab. Doch als er die erste Seite der Broschüre aufschlug und die gepfefferten Preise sah,musste er Gabi dann doch eine Frage stellen: „Äh...Gabi...sag mal...wie hattest du dir das eigentlich vorgestellt? Ich meine finanztechnisch?“ Die Schwester lächelte ihn zuckersüß an und flüsterte ihm ins Ohr: „Du zahlst natürlich mein Schatz.“ „WAS?! Nicht genug damit dass ich dich gegen meinen Willen heiraten muss, jetzt soll ich auch noch dafür zahlen, dass du mich ins Unglück stürzt?! Ich glaub du spinnst wohl!“ Gabi verletzen die Worte von Dr. Meier mehr als sie zugeben wollte, sagte aber: „Du wirst sehen. Das wird die schönste Hochzeit allerzeiten. Die Leute werden Augen machen.“ Marc dachte er wäre im falschen Film. Nicht nur das Brautkleid sollte er zahlen, was locker mal 10000 Euro kostet, nein Madame wollte auch noch ein großes Fest. „Leute? Wie darf ich das verstehen?“ Gabi fing an all diejenigen aufzuzählen, die sie vorgehabt hatte einzuladen: Ihr komplette Verwandtschaft, die von Marc, Freunde und das gesamte Krankehauspersonal. Marc riss die Augen auf. „Das ist nicht dein Ernst! Das sind ja bestimmt an die 200 Leute!“ Solangsam reichte Gabi Marc´s ständiges Gemeckere und sie entgenete ihm zickig: „Wie willst du denn heiraten? Nur Standesamt und das wars dann oder was?“ Dr.Meier grinste sie an. „Ja klar! Was denkst du denn? Kirche kannste eh vergessen, bin vor Jahren schon ausgetreten und hab auch nicht vor wieder einzutreten.“ Gabis Miene verfinsterte sich. Sie sagte traurig und bockig wie ein kleines dreijähriges Mädchen, was ihren Willen nicht bekommt: „Aber ich will eine richtige Hochzeit, mit allem drum und dran!“ Marc stöhnte und erwiederte: „Gabi, du scheinst wohl vergessen zu haben, dass es sich hierbei um keine richtige Hochzeit handelt. Du erpresst mich! Sonst würde ich dich nie im Leben heiraten.“ Die junge Frau riss ihm daraufhin eingeschnappt den Katalog aus der Hand und sagte zickig: „Dann eben nicht!“ und ging. Marc blieb noch etwas draussen und dachte nach: Womit hatte er das nur verdient!
„Kann ich ihnen vielleicht behilflich sein?“ fragte die nette Verkäuferin in der Buchhandlung, als Gretchen in dem Regal rumwühlte. Kann der ja jetzt wohl schlecht sagen, dass ich ein Buch suche,in dem die Anleitung drin steht, wie man ein Luder wird! Die Verkäuferin schaute sie weiterhin fragend an. „Äh...ich suche...“ Sie sah sich in dem kleinen Laden um „ein Buch mit Strickmuster.“ Oh wie orginell Gretchen, echt! Die Verkäuferin sah sie erstaunt an und erwiderte: „Na, da sind sie hier aber völlig falsch. Die Lehrbücher sind da hinten (zeigte mit dem Finger auf das Regal in der anderen Ecke des Ladens). Hier ist der Psychologiebereich.“ Die junge Ärztin sah sie verschwitzt an und entgegnete: „Ach wirklich! Na dann werd ich mal hinten rüber gehen.“ Sie stand vor dem Regal in dem auch Bücher mit Kochrezepten zu finden waren. Na toll! Und wie komme ich jetzt zu dem Buch? Ihr kam eine Idee. Ich gehe einfach in einen größeren Laden. Da fall ich sicher nicht auf. Als sie gerade an der Kasse vorbeiging sprach die junge Frau sie erneut an: „Und was gefunden?“ Dabei grinste sie sie an. Die hält mich doch sicher für total bescheuert! Schnell raus hier! Gretchen nahm die Beine in die Hand und verliess schnurstraks das Geschäft. Die Verkäuferin sah nur verwundert zu ihrer Kollegin und sagte: „Es gibt schon komische Menschen.“ Ihre Kollegin nickte nur stumm.

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15.11.2008 11:20
#25 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Marc saß in der Zwischenzeit in seinem Büro und rechnete sich so ungefähr aus was ihn diese „Traumhochzeit“ in etwa kosten würde. Plötzlich klingelte das Telefon.
Marc: „Meier. Hallo?“
Elke (jammerte): Ach Olivier! Gut, dass ich dich erreiche. Mir geht es garnicht gut.
Marc (stöhnte): Mutter...Was ist es denn diesmal? Ist dein Yoga-Kurs ausgefallen? (dabei musste er ein wenig lachen)
Elke (empört): Nein! Schlimmer! Diese Wechseljahre machen mich wahnsinnig! (sie jammerte: ständig diese Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen!
Marc dachte: Stimmungschwankungen hatte sie auch vorher schon. Ist ihr aber anscheinend noch garnicht aufgefallen!
Marc (locker): Tja, Mutter! Wir kommen alle in die Jahre...auch du!
Elke (empört): Olivier! Ich bin nicht alt! Ich fühle mich wie 20!
Marc (lachte): Sicher Mutter! Ich muss jetzt wieder auflegen...hab noch was zu tun...
Der Oberarzt war mittlerweile ziemlich entnervt. Jeder wollte was von ihm! Gretchen wollte eine Erklärung, die er ihr nicht geben konnte, Gabi nervte ihn mit dieser schecklichen Hochzeit und nun kam auch noch seine Mutter mit ihren Problemchen, dabei hatte er wirklich größere. Aber das erzählte er ihr besser nicht, denn wenn sie hören würde, dass er Gabi heiratet, hätte sie noch viel größere Probleme, als nur ihre Wechseljahre.
Elke (verzweifelt): Was soll ich denn jetzt machen?
Marc: Keine Ahnung...Lass dir was einfallen (und legte auf).
Elke wollte noch etwas sagen, aber ihr Sohn war schon weg. Sie letzte sich an ihren Laptop und versuchte ihren Roman weiterzuschreiben, aber sie konnte sich einfach nicht konzentrieren und Inspirationen fehlten ihr auch. Sie beschloss sich dringend einen neuen Mann (oder besser gesagt ein neues Opfer) zu suchen.
Marc nahm wieder den Stift zur Hand und rechnete weiter. Als er sich das Endergebnis besah, wäre er beinahe vom Stuhl gekippt. Für die Summe würde er ja schon einen guten Mittelklassewagen bekommen. Er musste also dringend noch mal mit Gabi reden, oder besser noch, versuchen sie irgendwie loszuwerden.

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