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Dieses Thema hat 618 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Dornröschen Offline

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23.11.2008 12:49
#101 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Marc ging schnurstraks zu seinem Wagen. Gabi kam ihm hinterhergerannt. „Wo warst du? Und wo willst du hin?“ motzte sie. Doch der Oberarzt gab ihr keine Antwort, stieg schnell ein und fuhr mit quietschenden Reifen davon. Elke kam von hinten dazu. Sie wollte noch mit ihrem Sohn sprechen, aber sie atmete nur noch den Staub ein. Wieder ging sie auf Gabi los. „Sie haben meinen Sohn ruiniert und dafür werden sie büssen.“ drohte sie der Schwester an. Sie liess gabi stehen und ging zu ihrem Wagen, um ihr handy zu holen. Sie wählte Marc´s Nummer, aber niemand nahm ab. Nachdem dritten Versuch war dann nur noch die Mailbox dran. Er hatte sein Handy einfach ausgeschaltet. Wutentbrannt lief sie wieder auf Gabi zu, gab ihr eine saftige Ohrfeige und drohte ihr erneut: „Wenn Marc was passiert mache ich sie dafür verantwortlich!“ Frau Fischer drehte sich auf dem Absatzt rum und liess die verwunderte Gabi einfach stehen. Ein paar übriggebliebene Gäste fragten gabi,ob sie nun auch zur Feier käme, aber danach war ihr ehrlich gesagt garnicht zu mute. Ihr Mann war auf und davon und ihre Schweigermutter hasst sie so sehr, dass sie ihr eine Ohrfeige gegeben hatte. Trotzdem riss sie sich zusammen, stieg in den schwarzen benz und wies den Chaffeur an loszufahren.
Marc fuhr währendessen planlos durch die Straßen Berlins. Gretchen plötzliche Liebeserklärung schien ihn sichtlich zu überfordern. Auch er spürte etwas besonderes wenn er in Gretchen´s Nähe war, aber war es Liebe? Und selbst wenn es so wäre, wäre es jetzt sowieso zu spät! Er hatte Gabi sein Ja-wort vor Gretchen´s Augen gegeben und sie damit verletzt wie nie zuvor. Das würde sie ihm nie verzeihen. Er fuhr in eine kleine Seitenstrasse und dort stehen. Dort schaltete er den Motor aus, umklammerte mit seinen Händen das Lenkrad und legte seinen Kopf darauf. Er holte sein Handy raus, und schaltete es wieder ein. 7 verpasste Anrufe zeigte das Display an. 3 von seiner Muter und 4 von gabi. Marc wählte Gretchen´s Nummer und überlegte sich ob er sie nochmal anrufen sollte. Ach was bringt das denn? Dachte er und warf sein Handy auf den Beifahrersitz. Als er gerade wieder losfahren wollte klingelte sein handy erneut. „gabi ruft an.“ stand wieder auf dem Display. Er drückte den Anruf weg, schaltete das Mobiltelefon erneut aus und warf es zurück auf den Sitz. Der Oberarzt wendete und fuhr wieder zurück auf die Hauptstraße. Wo sollte er jetzt hinfahren? Zu dieser verlogenen Feier bestimmt nicht! Also entschied er sich dazu zum See zu fahren.
Gretchen saß unterdessen immer noch auf dieser Bank und dachte über das Gespräch nach. Wie hat er das gemeint: Ich werd dich auch nicht vergessen? Warum kann er nicht zu seinen Gefühlen stehen, so wie jede andere normale Mensch auch? Oder bin ich etwa nicht normal? Sie grübelte und grübelte, aber fand einfach keine Antwort auf ihre Fragen. Schliesslich entschloss sie sich dazu nach Hause zu fahren. Immerhin war es schon nachmittag. Sie hatte ganz die Zeit vergessen über ihre Trauer und Verzweiflung. Sie ging zu ihrem Auto und stieg ein. Was er jetzt wohl macht? Ach der wird sich bestimmt auf seiner Feier mit gabi amüsieren und sich wahrscheinlich über mich kaputtlachen im Stillen. Warum hab ich ihm das nur gesagt? Jetzt kann ich mir deswegen bestimmt wieder wochenlang seine blöden Sprüche anhören.... dachte sie auf dem Weg zurück nach Hause. Als sie dort ankam ging sie sofort in ihr Zimmer und holte ihr Tagebuch hervor.

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Dornröschen Offline

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23.11.2008 15:34
#102 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Liebes Tagebuch,
Ich könnte mich dafür ohrfeigen, dass ich auf diese Hochzeit gegangen bin. Ich dachte das würde es besser machen,aber das Gegeneteil ist der Fall! Marc hat gabi tatsächlich sein ja-wort gegeben,obwohl er bis zu letzten Sekunde gezögert hat. Ich bin dann sofort, als sich die Geleghit dazu ergab abgehauen. Marc kam mir nach der Trauung nach und wir hatten ein Gespräch. Wenn ich dran denke bekomme ich immer noch Gänsehaut. Er war wieder so anders, als sonst. Aber das ist jetzt auch egal. Es ist soweiso alles zu spät! Ich werde mich damit abfinden müssen, dass ich wohl nie Glück mit den Männern haben werde. Die Frage ist nur wie ich jetzt in Zukunft mit ihm umgehen soll? Schliesselich arbeiten wir ja nunmal zusammen und sind uns jeden Tag ziemlich nahe. Das steh ich nie durch! Ich werd noch verrückt! Warum gibt es keinen Knopf wo man seine Gefühle einfach abstellen kann, dann wäre vieles einfacher...

Sie legte ihr Tagebuch weg, ging ins Bad und liess sich Wasser in die Badewane. Das brauch ich jetzt!
Marc saß immernoch an dem See, an dem er als kleiner Junge oft mit seinem Vater war und dachte ebenfalls darüber nach, wie er in Zukunft mit Gretchen umgehen sollte. Das Beste wäre wenn er ihr so gut es ginge aus dem Weg gehen würde. Aber wie sollte er das machen? Er war ja schliesslich ihr Chef. Wird schon irgendwie gehen, dachte er, stand auf und ging zurück zu seinem Wagen. Er stieg ein und fuhr zum Krankenhaus. Nach Hause wollte er nicht. Von Gabi hatte der Oberarzt vor erstmal genug, eigentlich für immer. In der Klinik angekommen, ging er sofort in sein Büro und setzte sich an seinen Schreibtisch und schlief irgendwann im sitzen ein.
Am nächsten Morgen wurde Gretchen wach und hatte direkt wieder nur einen Gedanken: Wie soll ich das bloss durchstehen? Sie blieb im Bett liegen und wollte garnicht erst aufstehen. Doch fünf Minuten später klopfte es an ihrer Tür. „Magarthe. Du musst aufstehen. Sonst kommst du zu spät in die Klinik.“ rief ihre Mutter durch die Tür. Bitte nicht! Gretchen raffte sich auf und rief zurück,dass sie gleich käme. Wie kann man auch so blöd sein und sich ausgerechnet in seinen Chef verlieben?! Das muss ja schief gehen! Dachte sie als sie sich langsam anzog. Unten angekommen, sah die junge Ärztin schon den mehr als reichlich gedeckten Frühstücktisch. Jetzt wo Bärbel wieder da war, lief wieder alles seinen gewohnten Gang. Franz hatte Maria sofort entlassen, nachdem seine Frau wieder da war, was Jochen natürlich überhaupt nicht recht war. Aber die beiden jungen Leute hatten in einem unbeobachteten Moment ihre Telefonnummern ausgetauscht. „Iss doch was Kind.“ bat Bärbel, nachdem sie gesehen hatte, dass ihre Tochter wie ein häufchen Elend am Tisch saß und nichts anrührte. „Keinen Hunger Mama. Und ich muss jetzt auch. Sonst komm ich wirklich noch zu spät.“ sagte Gretchen, stand auf und verliess das Haus.

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23.11.2008 16:36
#103 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Genauso wie vor ein paar Wochen stand sie nun wieder vor dem Eingang des Krankenhauses. Ich kann doch jetzt nicht da rein gehen und so tun als ob nichts passiert wäre. Aber ich muss! Also auf in die Höhle des Löwen...Sie stieg in den Aufzug. Gott sein dank war dieser ausnahmsweise mal leer. Wenigstens etwas. „Morgen Frau Doktor. Wie geht es ihnen?“ fragte Sabine und reichte ihr eine Tasse Kaffee. Wie soll es mir wohl gehen? Beschissen, aber das sag ich ihr jetzt nicht. Sonst nervt sie mich wieder stundenlang! „Ganz gut soweit.“ erwiederte die junge Ärztin und versuchte sich zu einem kleinen Lächeln zu quälen. „Warum waren sie gestern eigentlich so schnell verschwunden? Sie haben echt was verpasst.“ sagte die Schwester und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Was soll ich denn da schon verpasst haben? „Bin nach Hause gefahren. Hatte einfach keine Lust mehr auf dieses verlogene Getue.“ erwiederte Gretchen und nahm sich eine Akte, um sich schon mal für die Visite vorzubereiten. Nach einiger zeit sagte Sabine: „Dann ging es ihnen genauso wie dem Dr. Meier. Der ist nämlich schon seit gestern Mittag spurlos vom Erdboden verschluckt.“ Die junge Ärztin nahm langsam das Klemmbrett runter und schaute Sabine erstaunt an, sagte aber nichts. Der war doch nicht auf der Feier? Ob ihm das was ich ihm gesagt habe, doch nicht so egal ist? Sabine bemerkte, dass Gretchen offenbar nachdachte und fragte: „Haben sie ihn denn gestern noch gesehn?“ Ich werd ihr jetzt bestimmt nicht die Wahrheit sagen. Die junge Ärztin schüttelte heftig mit dem Kopf und verneinte so stark, dass sich auch der Dümmste an drei Fingern hätte abzählen können, dass es gelogen war. Dementsprechend reagierte auch Sabine darauf. Sie konnte sich ihr Grinsen einfach nicht verkneifen. Warum grinst die denn so dämlich? Ich glaub es ist besser wenn ich jetzt gehe... „Ich bin dann mal gerade in der Cafeteria, falls jemand jemand nach mir fragen sollte, sagen sie ihm das:“ sagte die junge Ärztin und ging.
Im Aufzug traf sie auf Mehdi. Er war einiger der wenigen, der nicht auf dieser Hochzeit war. Der Gynäkologe sah sofort, dass Gretchen irgendwie traurig wirkte und fragte sie ob sie Lust hätte mit ihm einen Kaffee trinken zu gehen. Wenn ich jetzt nein sage, ist er wieder beleidigt. Also was solls? „Hmm, gerne.“ erwiederte die Assistenzärztin, stieg mit Dr. Kaan zusammen aus dem Aufzug und ging in die Kantine. Dort angekommen setzte sich Gretchen an einen der Tische und Mehdi holte den Kaffee. Es war Pausenzeit und sämtliche Mitarbeiter des Krankenhauses saßen dort und aßen. Einige von ihnen erblickten Gretchen in der Ecke und fingen an zu tuscheln. Die junge Ärztin konnte zwar nicht verstehen, was sie sagten, aber sie wusste worum es ging. Na toll! Jetzt bin ich auch noch Klinikgespräch! Mein Vater wird richtig begeistert sein. Sie versuchte einfach nicht hinzuhören, aber das war garnicht so einfach. Mehdi kam und erlöste sie endlich. Nachdem er sich gesetzt hatte, bemerkte auch er die Unruhe und die Blicke, die Gretchen immer wieder trafen. Er verstand aber nicht worum es ging und fragte deshalb: „Warum gucken die dich alle so an?“ Was sag ich ihm denn jetzt? Kann ihm ja wohl schlecht von gestern erzählen. „Keine Ahnung was die haben.“ antwortete sie verlegen. Sie hatte den Satz noch nicht ganz ausgesprochen, da kam eine Schwester auf sie zu. Sie hatte ein Wasserglas in der Hand. Plötzlich blieb sie vor Gretchen und Mehdi stehen, schaute die junge Ärztin mehr als abwertend an und sagte: „Mit schönen Grüßen von Gabi.“ Gretchen schaute sie verwundert an, aber in dem Moment nahm die Schwester, die Sabrina hieß und Gabi´s beste Freundin war auch schon das Wasserglas und kippte Gretchen den Inhalt über ihre Hose. Die junge Ärztin sprang geschockt auf und sagte: „Hey! Was soll das?“ Doch Sabrina sagte nur: „Sie wissen wofür.“ und ging. Mehdi, der eine Zeit lang sprachlos zugesehn hatte, fragte: „Was war das denn jetzt?“ Doch Gretchen antwortete nicht, sondern lief schnell aus der Cafeteria ins Stationszimmer. Der Gynäkologe war verwundert, stand aber auch auf und ging.

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23.11.2008 19:18
#104 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten
Marc wurde am nächsten Morgen durch das klingeln des Telefons geweckt. Verschlafen nahm er ab.
Marc: Meier...
Es war seine Mutter, die froh war, dass sie ihren Sohn endlich erreicht hatte.
Elke: Wo warst du? Ich hab gestern die ganze Zeit versucht dich zu erreichen.
Der Oberarzt stöhnte.
Elke: Was ist los?
Marc: Würdest du sowieso nicht verstehen... und legte auf.
Elke versuchte am anderen Ende noch etwas zu sagen, aber sie konnte nur noch das tuten hören.
Gretchen kam in Stationszimmer und Sabine bemerkte sofort ihre pitschnasse Hose. „Was ist denn mit ihnen passiert?“ fragte sie erstaunt. „Och nur ein kleiner Unfall...“ erwiederte die junge Ärztin und verschwand schnell in der Umkleide. Gott sei Dank hab ich immer Sachen zum wechseln dabei...Das bekommt diese Sabrina wieder und Gabi erst recht! Ein paar Minuten später setzte sie sich zu Sabine zurück an den Schreibtisch. „Haben sie Schwester Gabi heute schon gesehen?“ wollte sie wissen. „Nein. Heute noch nicht. Hat die nicht auch noch Urlaub?“ fragte die Schwester verwundert. Stimmt! Am besten verlängert sie den auch gleich noch um ein paar Tage. Wenn ich die in die Finger kriege... „Warum fragen sie?“ wollte Sabine wissen. „Hab mit ihr noch was zu klären.“ antwortete Gretchen flüchtig und fügte nachdem sie schon wieder den verwunderten Blick von der Schwester wahrgenommen hatte noch schnell hinzu: „Beruflich.“ „Achso...“ erwiederte Sabine nur und guckte nun noch dümmer aus der Wäsche als zuvor. Okay! Lieber Gott! Sei wenigstens einmal für mich da und erlös mich hiervon! Franz Hasse kam rein und rief seine Tochter zu einer OP. Geht doch! Vielleicht hat mich mein Glück ja doch noch nicht ganz verlassen. Dachte sie und folgte ihrem Vater. „Wo warst du eigentlich gestern den ganzen Tag?“ wollte Franz wissen als er später mit seiner Tochter am OP-Tisch stand. Gretchen überlegte einen Moment, was sie ihrem Vater diesmal wieder erzählen könnte, aber der kam ihr schon zuvor, als ob er ihre Gedanken lesen könnte und sagte: „Und jetzt sag nicht schon wieder du warst im Fitnessstudio, die haben nämlich im Moment wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Also? Wie wär es zur Abwechslung mal mit der Wahrheit?“ Die Wahrheit wird ihm aber kaum gefallen, denke ich...Was erzähl ich ihm denn jetzt? „Äh ich war joggen. Muss mich ja fit halten solange ich nicht ins Fitnesstudio kann.“ Franz schaute sie mehr als böse an und erwiederte: „Joggen?“ Gretchen nickte zustimmend. „Aha. Seit wann geht man denn im Abendkleid und Hiheels joggen?“ Scheiße! Scheiße! Scheiße! War wohl doch nix mit meinem Glück. Das hier ist tausend mal schlimmer als von Sabine genervt zu werden. Die junge Ärztin sagte nichts mehr dazu sondern lächelte ihren Vater nur verschwitzt an. Was diesen aber noch wütender werden liess. „MAGARETHE HAASE!“ sagte er fordernd. Oh je! Jetzt wäre der beste Moment um schleunigst zu verschwinden, aber geht ja nicht. Also werd ich ihm wohl oder übel doch die Wahrheit sagen müssen. „Ich war auf ner Hochzeit.“ sagte sie so leise dass man es kaum hätte verstehen können. „Lass mich raten...Bei Meier?“ fragte der Professor. Gretchen nickte ängstlich, wie ein kleines Mädchen, dass darauf wartet, nun die Standpauke zu bekommen.Jetzt kann ich mich auf was gefasst machen...

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23.11.2008 20:54
#105 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Doch der Professor hatte seitdem Unfall seiner Tochter gemerkt, dass Marc und Gretchen irgendwas verband und da konnte er schimpfen und drohen soviel er wollte. Dagegen war er einfach machtlos. Also sparte er sich seine Predigt und sagte nur: "Gut. Du musst selbst wissen, was du tust. Aber schön, dass du mir doch noch die Wahrheit gesagt hast.“ Gretchen war über diesen Satz mehr als erstaunt. Gut? Ist der krank? Keine Moralpredigt? Nichts?! Dachte sie als sie die letzten Nadelstiche setzte. „Du kommst ja klar Kälbchen.“ sagte der Professor bevor er den OP verliess.
Mittlerweile war es schon abend und Marc beschloss sich in der Kneipe, wo er vor ein paar Wochen war, ein Bier trinken zu gehen. Das hätte er zwar zu Hause vor dem Fernseher auch gekonnt, aber er hatte immernoch die Befürchtung dort gabi über den Weg zu laufen. Also verliess er sein Büro und ging runter zu seinem Wagen. Nachdem er sich an die Theke gesetzt hatte, sprach ihn der Wirt sofort an: „Und? Noch gut nach Hause gekommen?“ Marc wusste nicht, wovon der Mann da sprach, denn an die Nacht konnte er sich nach wie vor nicht erinnern. Also sagte er garnichts dazu und bestellte sich ein Bier. Im Ferneseher lief gerade ein Fussballspiel. Er nahm sein Bier und setzte sich zu den anderen an den Fernseher. Unter ihnen war auch Simon Ulmen, der den Oberarzt ebenfalls sofort wieder erkannte. „War ihre Freundin noch sehr wütend?“ wollte Simon wissen. Marc schaute ihn erstaunt an. „Sie müssen mich mit jemandem verwechseln. Ich kenne sie nicht.“ sagte Dr. Meier und wollte sich wieder dem Spiel widmen. Doch Simon konnte sich noch sehr gut an Marc erinnern, immerhin hette er ihn nach Hause gebracht. Er erwiederte: „Sie können sich wirklich nicht an mich erinnern? Aber naja. Ist bei soviel Alkohol auch verständlich.“ Simon reichte Marc die Hand und stellte sich vor. „Simon Ulmen. Ich bin der, der sie nach Hause gebracht hat.“ Der Oberarzt sah ihn nur erstaunt an. Simon lachte daraufhin kurz und sagte: „Oh mann. Ihre Freundin und ich hatten ganz schön Mühe sie die Treppe hochzukriegen.“ Solangsam aber sicher wurde Marc die Sache etws peinlich. Da saß ein fremder Mann neben ihm, der offenbar mehr über diese Nacht wusste, wie er selbst. Er stand auf, sagte: „Ja dann. Danke.“ und ging rüber zur Theke, um sich noch ein Bier zu bestellen. Simon kam ihm nach. „Bitte gerne. Wenn sie übrigens Hilfe brauchen, wegen dem Unfall von dem sie da neulich erzählt hatten, melden sie sich.“ Dem Oberarzt wäre beinahe sein Biergals aus der Hand gefallen, als er das hörte. Simon reichte ihm eine Visitenkarte. Marc nahm sie an sich. „Simon Ulmen. Rechtsanwalt.“ stand darauf. Simon nahm sein Bier und ging wieder zum Fernseher. Marc steckte schnell die Karte ein, trank sein Bier aus und verliess die Kneipe. Hatte er ihm vielleicht etwas von dem Unfall erzählt und wusste es garnicht mehr? Und wenn ja, was?

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23.11.2008 21:12
#106 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Gretchen lag auf ihrem Bett und schrieb in ihr Tagebuch.

Liebes Tagebuch,
Bin froh, dass ich zu Hause bin. Denn trotz, dass ich heute noch nicht mal Marc begenet bin, war dieser Tag in der Klinik einfach schrecklich. Erst quatscht Sabine mich voll und dann werd ich auch noch in der Cafeteria von so einer wildgewordenen Furie namens Sabrina mit einem Glas Wasser „erfrischt“! Mit schönen Grüßen von Gabi hat sie gesagt. Aber das bekommt diese Kuh wieder. Ich lass mich von der nicht fertig machen, von niemandem mehr! Über meinen vater war ich heute allerdings erstaunt. Er hat mich gefargt, wo ich gestern den ganzen Tag war. Wollte ihn erst wieder anlügen, aber das hat er mir irgendwie diesmal nicht abgenommen. Also war ich gezwungen ihm die Wahrheit zu sagen. Ich hatte schon wieder das große Donnerwetter ála Professor Haase erwartet, aber nichts! Gut hat er gesagt und er fand es schön,dass ich ihm doch noch die Wahrheit gesagt habe. Also mein Vater hat mir ja schön ofters Rätsel aufgegeben, ich sag nur Elke Fischer, aber heute hat er mich vollends überrascht. Ich müsste selbst wissen was ich tue hat er gesagt. Vielleicht hat er ja endlich eingesehn, dass er sich nicht mehr in mein Leben einmischen sollte. Hoffentlich ist das nicht nur wieder so ´ne Phase von ihm. Könnte mich nämlich echt daran gewöhnen...

Gretchen klappte das kleine rote Buch wieder zu und verstaute es in ihrer Nachttischschublade. Als sie aber in ihrem Bett lag und schlafen wollte. Musste sie daran denken, dass sie morgen Marc wieder über den Weg laufen würde, denn sein Urlaub war vorbei, genauso wie Gabi´s, aber auf die wartete sie ja schon mit Sehnsucht, um ihr die Meinung zu sagen.
Marc hatte in der Zeit beschlossen sich ein Hotelzimmer zu suchen. Die Couch in seinem Büro war auf die Dauer keine Lösung. Vorher musste er allerdings noch in seine Wohnung fahren, um ein paar Sachen für die nächsten Tage zu holen. Die Vorstellung gleich Gabi wiedersehen zu müssen graute ihn schon. Sie würde ihm bestimmt wieder eine Szene machen, wegen gestern. Und so war es auch. Er hatte gerade den Schlüssel ins Schloss gesteckt, da riss die junge Frau auch schon die Türe auf und fauchte ihn an. „Schön dass du dich auch mal blicken lässt.“ sagte sie voller Ironie. Marc erwiederte: „Gabi tu mir einen Gefallen und lass mich in Ruhe.“ und ging schnurstraks ins Schlafzimmer. Dort holte er einen Koffer vom Kleiderschrank und schmiss ihn auf´s Bett. „Kannst du mir mal sagen wo du warst.“ sagte sie patzig als sie um die Ecke kam. Dann sah sie den Koffer auf dem Bett und Marc, der schon eifrig damit beschäftigt war seine Klamotten darin zu verstauen. „Wo willst du hin?“ fragte sie. „Egal wo. Hauptsache weg von dir.“ antwortete der Oberarzt und ging ins Bad, um dort auch noch ein paar Sachen zu holen. Gabi dachte, dass er zu Gretchen wollte und schrie: „Ich mach den dicken Haasen fertig!“ Marc schmiss die Kulurtasche auf den Waschtisch, packte Gabi am Arm und drohte ihr: „Wenn du ihr auch nur ein Haar krümmst, mach ICH DICH fertig!“ In seinem Blick war nichts als Hass, so dass Gabi zu ersten Mal richtig Angst hatte und sich nicht traute noch etwas zu sagen. Der Oberarzt liess sie unsanft los, packte die Tasche in den Koffer und verliess ohne ein Wort die Wohnung.

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23.11.2008 21:34
#107 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

„Morgen Sabine.“ sagte Gretchen am nächsten Morgen noch etwas verschlafen als sie das Stationszimmer betrat. Sie hatte die halbe Nacht nicht schlafen können, weil sie immer daran denken musste, dass sie heute Marc zum ersten mal wiedersehen musste. „Morgen Frau Doktor.“ erwiederte die Schwester freundlich. „Was liegt heute an?“ wollte die junge Ärztin wissen. „Da Dr. Meier ja heute wiederkommt...“ Muss sie mich jetzt ausgerechnet daran erinnern?! „wird es heute einiges zu tun geben. Schliesslich müssen die OP´s der vergangenen Tage ja nachgeholt werden.“ erwiederte Sabine. Na toll! Schlimmer kann´s ja nun wirklich nicht mehr kommen... Schwester Gabi betrat ebenfalls das Stationszimmer und murmelte leise: „Morgen.“ Doch es kann! Die hat mir gerade noch gefehlt. Gabi blitze Gretchen böse an und die junge Ärztin stand ihr in ihren Blicken in nichts nach. Schwester Sabine beobachtete die Szene und sie befürchete, dass es wohl gleich zwischen den beiden Frauen heftig knallen würde, deshalb beschloss sie lieber schleunigst das Weite zu suchen. „ Ich werd dann schon mal anfangen die Betten zu machen.“ sagte die Schwester und verschwand schnell aus dem Raum. Auf den Moment hatte Gretchen gewartet. „Übrigens schönen Dank auch für die netten Grüße von gestern.“ sagte sie ironisch. Gabi grinste ihr frech ins Gesicht und erwiederte: „Bitte. Gern geschehen. Ich geb ihnen einen guten Tip. Hören sie auf meinen Mann (für dieses Wort schon wäre ihr Gretchen am liebsten an die Gurgel gesprungen) anzubaggern, sonst lasse ich öfters schöne Grüße da.“ So jetzt reicht´s! Ich habe versucht ruhig zu bleiben, aber sie hat es nicht anders gewollt! Jetzt gibt’s Ärger! Ich muss mir doch nicht alles von der gefallen lassen.

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24.11.2008 10:15
#108 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Kapitel 14 – Ich geh meinen eigenen Weg

Marc kam in der zwischenzeit auf den Krankenhausparkplatz gefahren. Er stieg aus und ging Richtung Aufzug. Oben angekommen hörte er, als er ausstieg schon ziemlich laute Stimmen. Bei näherem hinhören erkannte er, dass es Gretchen und Gabi waren, die sich da stritten. Er stöhnte. Blieb ihm denn garnichts erspart? Jetzt konnte er auch noch zwei wildgewordene Furien bändigen. Als er gerade ins Stationszimmer gehen wollte, um den Streit irgendwie zu schlichten, hörte er wie Gretchen sagte: „Passen sie mal gut auf, was ich ihnen jetzt sage. Ich hoffe sie verstehen das auch, denn die hellste sind sie ja gerade nicht.“ Marc, der den beiden Frauen hinter der Türe zuhörte, musste bei Gretchen´s Aussage fast ein bisschen grinsen, aber das verging ihm schnell als die junge Ärztin weitersprach. „Ich will nix von ihrem MANN. Ich hab nämlich was besseres verdient, als sowas verlogenes und feiges! Er ist für mich gestorben! Das können sie ihm auch gerne ausrichten!“ Das war deutlich. Anstatt die beiden Frauen, wie ursprünglich geplant auseinander zu ziehen, zog der Oberarzt es lieber vor in sein Büro zu verschwinden. Im Staionszimmer ging der Streit weiter. Gabi stand Gretchen natürlich in nichts nach und konterte zurück. „Tzz. Wer´s glaubt. Sie himmeln ihn doch jedesmal direkt an, wenn sie ihn sehen.“ Gretchen holte tief Luft und erwiederte: „Ich? Eher umgekehrt würd ich sagen.“ „Haben sie sich eigentlich schon mal im Spiegel beguckt? Ich wüsste nicht was er an sowas wie ihnen finden könnte.“ sagte Gabi abwertend. Es dauert nicht mehr lange und ich häng ihr am Hals. Dann bekommt sie das was sie verdient hat! „Fragen sie ihn doch mal.“ erwiederte Gretchen. Gabi nahm daraufhin ihren Kaffee und zog beleidigt ab. Sabine, die gerade aus einem Patientenzimmer kam, sah nur noch wie die Schwester wie ein Wirbelsturm Richtung Ausgang brauste. Schnell begab sie sich ins Staionszimmer,um Gretchen zu fragen, was passiert wäre. „Was bildet sich diese blöde Kuh überhaupt ein?!“ murmelte die junge Ärztin vor sich hin, während sie in einer Akte las. „Junge Junge. Der haben sie es aber ordentlich gegeben. So wie die davon gestürmt ist.“ sagte die Schwester und grinste Gretchen an. Woher weis die das denn jetzt schon wieder? „Ja Ja.“ erwiederte Gretchen muffelig, legte die Akte weg und fragte wo Dr. Meier denn bleiben würde. Immerhin hatten sie ja heute viel zu tun. „Den hab ich eben noch gesehn. Stand ne ganze Zeit lang auf dem Flur und plötzlich ist er in sein Büro verschwunden. Wenn sie mich fragen...“ sagte Sabine, wurde aber direkt von Gretchen unterbrochen. „Ich frag sie aber nicht!“ erwiederte die junge Ärztin patzig, stand auf und machte sich auf den Weg zu Marc´s Büro.

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24.11.2008 16:00
#109 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Dort angekommen stand sie erstmal eine Weile vor der Türe. Wie er wohl reagieren wird? Egal..Ich geh da jetzt einfach rein und sag ihm, dass er zur OP kommen soll. Zaghaft klopfte sie an die Tür. Von drinnen kam ein leises „Herrein“. Gretchen öffnete die Türe und sagte: „Kommst du? OP wartet.“ „Komme.“ erwiederte Dr. Meier. Die junge Ärztin schloss schnell die Türe und machte sich auf den Weg in den OP. War doch garnicht so schwer. Aber das schlimmste hab ich noch vor mir. 2 Stunden Marc Meier non-stop. Das wird bestimmt alles andere als spaßig. Aber ich pack das! Dachte sie als sie sich die Hände wusch. Marc kam ebenfalls dazu. Ohne etwas zu sagen stellte er sich neben Gretchen ans Waschbecken. Gretchen wagte es und riskierte einen Blick zu ihm rüber. Sieht der heute wieder gut aus! Nein Gretchen! Falsch ganz falsche Einstellung! Marc riss sie aus ihren Gedanken und fragte: „Können wir dann?“ „Ja Klar.“ erwiederte die junge Ärztin und folgte ihm. Während der OP standen die beiden dann wieder ganz nah beieinander. Gretchen war das sichtlich unangenehm. Auch Marc wusste nicht recht, wie er mit ihr umgehen sollte, nachdem er das gehört hatte. Sabine stand wieder und beobachtete die beiden misstrauisch. Die junge Ärztin war froh, wie sie es endlich hinter sich hatte. Jetzt brauche ich erstmal Schokolade. Dachte sie und machte sich auf den Weg in die Cafeteria. Als sie gerade im Aufzug stand und schon in Gedanken bei ihrer heißgeliebten Schokolade war, hatte sie garnicht bemerkt, dass Marc noch schnell dazugestiegen ist. Nachdem Gretchen ihn auch bemerkt hatte sagte sie nur kurz: „Na.“ Marc, der immer noch sauer auf sie war, wegen ihres Kommentars heute morgen sah sie nur erstaunt an und erwiederte: „Na?!“ und drehte sich sofort weg. Was hat der denn?? Ich hab ja wohl eher Grund sauer zu sein! Der Aufzug kam im 7. Stock an und die beiden stiegen aus. Gretchen´s erster Weg führte direkt zum Schokoriegelautomaten. Der Oberarzt ging auf die Terasse, um eine Zigarette zu rauchen. Er blieb bei der jungen Ärztin stehen und sagte: „Jetzt weis ich warum ich so gut wie nie Schokolade esse. Wohin das führt sieht man ja bei dir Hasenzahn.“ , grisnte sie kurz frech an und ging raus. Er wollte das eigentlich nicht, aber er war so sauer auf die Assistenzärztin, dass das einfach sein musste. Aber besser fühlte er sich danach nicht wirklich. Bitte?! Ich glaub ich spinne! Warum ist er mir dann Monate lang hinterhergerannt, wenn ich so scheiße aussehe? Aber gut. Was der kann, kann ich schon lange! Sie holte ihren Schokoriegel aus dem Automaten und ging in die Umkleide.

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24.11.2008 16:38
#110 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Liebes Tagebuch,
Ich bin so sauer! Erst macht mich heute morgen Gabi die dumme Kuh an und wir zoffen uns richtig und jetzt macht Marc auch noch wieder einen auf Arschloch! Warum macht er das verdammt noch mal? Ob er das heute morgen doch gehört hab und jetzt sauer ist? Ach quatsch! Der kann einfach nicht anders. Ab und zu ist er mal lieb und die Momente sind wirklich schön, aber dann macht schaltet er sofort um und zieht seine Mach-Arschlosch-Tour wieder durch. Ich dachte Frauen hätte nur öfters Stimmungschwankungen, aber das Männer das auch haben können, war mir neu. Na ja, man lernt niemals aus... Aber ich werde ihm zeigen,dass ich nicht mehr alles mit mir machen lasse. Und gleich hab ich direkt die Gelegehheit dazu. Die nächste OP steht an. Bin mal gespannt, wie er mich diesmal schikanieren will...

Sie klappte ihr Tagebuch zu und begab sich auf den Weg zum OP. Marc war schon da und stichelte: „Das ihr Frauen nie pünktlich sein könnt.“ und verschwand in den Operationssaal, eher Gretchen hätte etwas sagen können. Warte ab! Du bekommst auch noch dein Fett weg! Kommt Zeit, kommt Rache! Und ging ebenfalls in den OP. Wie schon erwartet konnte sie dem Oberarzt nichts Recht machen, andauernd hatte er was zu meckern. Nach 3 weiteren blöden Sprüchen reichte es ihr dann endgültig. Sie drückte Sabine das OP Besteck in die Hand und sagte: „So kannst du mit deiner Gabi reden. Die lässt sich das vielleicht gefallen. Aber ich nicht! Mach doch deinen Mist alleine, wenn du sowieso alles besser kannst.“ und verschwand. Draussen hörte sie noch wie Marc sagte: „Das wird Konsequenzen haben.“ Gretchen war so sauer, dass sie zurück schrie: „Bitteschön. Tu dir keinen Zwang an, wo das Büro meines Vaters ist, weist du ja.“ Sie wusch sich die Hände und verliess den OP. Sabine stand da mit dem Besteck in den Händen und wusste nicht was sie davon halten sollte. Erst schaute sie verwundert Gretchen hinterher und anschließend fragend zu Dr. Meier. Marc merkte das und fuhr nun die Schwester an. „Ja wird’s bald! Saugen!“ Sabine zuckte kurz zusammen und tat das was ihr Chef von ihr verlangte.
Was bildet der sich eigentlich ein?! Selbst wenn er zu meinem Vater geht....mir doch egal! Kann mir ja nicht alles gefallen lassen! Gott sei Dank war das sie letzte OP für heute. Jetzt will ich nur noch nach Hause. Dachte sie während sie sich um zog. Draussen vor dem Eingang begnete sie Mehdi. Er begrüßte die junge Ärztin wie immer freundlich. Wenigstens einer der keine schlechte Laune hat! Mehdi wollte noch etwas mit ihr plaudern, aber danach war Gretchen heute wirklich nicht mehr zu Mute. Deshalb sagte sie er solle nicht böse sein, aber sie sei müde und wollte nur nach Hause. „Okay?!“ erwiederte der Gynäkologe und verschwand schnell. Jetzt ist der auch noch beleidigt...Sind denn heute alle bekloppt? Zu Hause angekommen wurde sie gleich von ihrer Mutter abgefangen, die mit ihr nochmals über die Planung ihres 30. Geburtstag sprechen wollte. Oh nein! Nicht das auch noch?! HILFE!!! „Mama. Danach steht mir jetzt echt nicht der Kopf.“ erwiederete sie und ging in ihr Zimmer. Bärbel war enttäuscht und sagte: „Gut. Dann vielleicht ein anderes Mal.“ Oder noch besser...Garnicht! Hab sowieso keine Lust auf diesen Geburtstag! Oben angekommen, sprang sie erstmal unter die Dusche. Ihre Mutter kam die Treppe hoch und hörte oben das Wasser laufen. Sie öffnete die Tür zum Bad und fragte, ob Gretchen noch schmutzige Wäsche hätte. Die junge Ärztin erschreckte sich fürchertlich, als ihre Mutter auf einmal neben der Dusche stand. Hat man denn in diesem Haus wo nirgens seine Ruhe?! „Nein!“ entgegnete sie mehr als unfreundlich. „Wenn du schlechte Laune hast,musst du sie ja nicht an mir auslassen. Ich kann ja nichts dafür.“ erwiederte Bärbel beleidigt und verliess das Badezimmer. Gretchen war froh wie sie endlich auf ihrem Bett lag und wieder in ihr Tagebuch schreiben konnte. Sie schaute auf den Eintrag von heute Mittag, da hatte sie noch geschrieben, dass sie Marc ordentlich kontra geben wird in Zukunft. Naja. Hat ja nicht so ganz geklappt. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Sie nahm sich den Stift und schrieb dort wieter wo sie aufgehört hatte.

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24.11.2008 19:05
#111 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Liebes Tagebuch,
Meine Befürchtungen von heute Mittag haben sich bei der anschließenden OP bestätigt. Marc hat mich versucht zu schikanieren wo er nur konnte. Erst hab ich nichts gesagt, aber als er dann gesagt hat, dass er garnicht verstehen könnte, wieso ich zu blöd wäre um anständig abzusaugen, wo wir Frauen doch sowieso hinter den Herd und ins Bett gehören und nicht an einen OP-Tisch, konnte ich einfach nicht mehr den Mund halten. Hab dann alles hingeschmissen und gesagt, er solle seinen Mist gefälligst alleine machen, wenn er sowieso alles besser könnte. Erst hat er mich blöd angeguckt, als ich einfach gegangen bin, doch als ich dann draussen war, hörte ich noch, dass das Konsequenzen für mich haben wird. Damit kann er ja eigentlich nur meinen, dass er mich bei meinem Vater anschwärzt. Konnte er ja früher in der Schule schon gut. War halt schon immer ein Schleimer. Früher ist er den Lehrern in den Arsch gekrochen und jetzt macht er es bei meinem Vater. Einmal Schleimer immer Schleimer! Aber ist mir auch egal, wenn er zu meinem Vater geht. Ich lass mir das auf jeden fall nicht länger gefallen. So kann er mit seiner Gabi reden, aber nicht mit mir. Hab ich ihm auch so gesagt. Als ich dann endlich feierabend hatte und dachte ich hätte meine Ruhe, kam auch noch Mehdi und wollte mir ein Gespräch aufzwingen. Er konnte zwar nichts dafür, aber ich hab ihn dann abgewürgt, weil ich da wirklich keine Lust drauf hatte. War wohl etwas beleidigt und ist einfach gegangen. Egal. Der kriegt sich auch wieder ein. Und zu guter letzt kommt dann auch noch meine Mutter und nervt wegen meinem Geburtstag. Als sie dann auch noch in der Dusche vor mir stand, um mich zu fragen ob ich noch Wäsche hätte, bin ich geplatzt und hab sie quasi rausgeschmissen. Jetzt lieg ich in meinem Bett und hab endlich meine Ruhe! Aber leider nicht lange. Hab morgen wieder Frühdienst. Leider...

Sie packte ihr Tagebuch wieder weg und schlief sofort ein.
Währendessen saß Marc noch in seinem Büro und ärgerte sich über Gretchen. Erst macht sie ihm eine Liebeserklärung und dann hört er, dass er für sie gestorben wäre. Und zu guter letzt schmeisst sie ihm auch noch alles vor die Füsse und lässt ihn einfach stehen. Gut seine Bemerkungen waren auch nicht gerade toll, aber er war immerhin noch ihr Chef. Er beschloss das nicht einfach auf sich sitzen zu lassen. Er überlegte wie er ihr eins auswischen könnte. Zum Professor wollte er nicht gehen. Der würde seine Tochter sowieso wieder in Schutz nehmen. Ihm kam eine andere Idee. Er wollte gerade seine Jacke nehmen und ins Hotel fahren, als Gabi reinkam. Die hatte ihm jetzt gerade noch gefehlt. Sie beschwerte sich bei ihm, dass Grechen sie angegriffen hätte. „Ja und? Was willst du jetzt von mir? Lasst mich in Ruhe mit eurem Kinderkram.“ erwiederte Marc, ging zur Türe und liess die Schwester einfach stehen.

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24.11.2008 20:01
#112 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Am nächsten Morgen wurde Gretchen direkt von ihrer Mutter empfangen, die sie fragte,wann sie denn jetzt mal Zeit hätte über ihren Geburtstag zu sprechen, der ja schon in ein paar Wochen war. Nicht schon wieder! Das fängt der Tag ja schon wieder gut an, verspricht ja nur noch besser zu werden. Bloss schnell weg! „Keine Zeit Mama.“ rief sie nur als sie schon halb zur Tür raus war. Im Krankenhaus angekommen ging sie erstmal zum OP-Plan, um zu gucken wie lange und oft sie Marc heute wieder ertragen musste. Aber sie erlebte eine Überraschung. Was ist das? Wieso steh ich denn nicht mehr auf dem Plan? Gestern da war doch noch... Plötzlich erinnerte sie sich an Marc´s Worte von gestern. Ah verstehe. So sehen also die Konsequenzen aus...Na warte! Sie drehte sich auf dem Absatz um und machte sich sofort auf den Weg zu dem Büro ihres Oberarztes. Ich glaub dem sind wohl bei der Hochzeit ein paar Schrauben durchgedreht. Naja, kann ich bei Gabi irgendwo auch verstehen, wenn ich die immer ertagen müsste, würde ich auch durchdrehen. Ach quatsch was red ich denn da? Er hat es sich ja so ausgesucht! Also selbst Schuld! Sie klopfte an die Türe und Dr. Meier bat sie herrein. „Was gibt’s?“ fragte er ganz lässig und grinste sie dabei an. Der braucht jetzt garnicht so unschuldig zu tun... „Wieso hast du mich aus dem OP-Plan gestrichen?“ fragte sie geraderaus und etwas zickig. Doch Marc blieb weiterhin cool, auch wenn es ihm schwer fiel. „Warum regst du dich so auf? Du hast gestern selbst zu mir gesagt, dass ich zitiere: -Ich meinen Mist selber machen soll- und da ich sowieso der Beste bin mach ich das auch in Zukunft. Brauchst mich also nicht mehr zu ertragen.“ Eingebildet ist er ja garnicht... Gretchen grinste ebenfalls und erwiederte: „Du kannst mich nicht einfach aus dem OP-Plan streichen. Weis mein Vater das?“ Hoffentlich merkt er jetzt, dass er nicht alles mit mir machen kann! Aber das Gegenteil war der Fall. „Das kann ich sehr wohl. Schon vergessen? Ich bin dein Chef.“ und ein arrogantes Arschlosch noch dazu. „Ja leider.“ murmelte Gretchen leise vor sich hin. Marc schaute sie wütend an. „Wie war das?“ Ohne auf eine Antwort zu warten, denn er hatte sehr wohl gehört was sie gesagt hatte, drohte er ihr an, dass er sie demnächst nicht mal mehr an der Visite teilnehmen lassen würde, wenn sie weiter so macht. „Das werden wir ja noch sehen!“ sagte die junge Ärztin äußerst wütend und verliess fluchtartig den Raum. Was hat den denn gestochen? Spinnt der? Aber so nicht mein Lieber! Ihr Weg führte sie direkt zu Schwester Sabine. Ihre Laune war immernoch schlecht, um genau zu sein hätte sie Marc erwürgen können und das sah man ihr deutlich an. „Dr. Meier?“ traute sich die Schwester zu fragen. Doch bei diesem Namen ging Gretchen sofort an die Decke und es platze aus ihr herraus. „Der hat mich einfach aus dem OP-Plan gestrichen! Dieser... ach keine Ahnung...mir fällt kein Wort dafür ein!“ regte sie sich auf. „Und was haben sie jetzt vor?“ fragte Sabine erstaunt. „Ja, was wohl! Ich gehe gleich trotzdem zur OP. Das kann der garnicht entscheiden!“ sagte Gretchen patzig. Ich lass mir das auf jeden fall nicht von dem gefallen!

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24.11.2008 21:14
#113 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Marc steckte seinen Kopf durch die Tür und sagte: „Wenn die Damen ihr Kaffeekränzchen dann beendet haben, könnten wir dann mit der Visite beginnen.“ Draussen auf dem Flur hörte er dann nur noch wie Gretchen rief: „Jawohl Herr Doktor Meier!“ „Grrr. Er macht mich wahnsinnig!“ sagte Gretchen bevor sie zur Türe raus ging. Bei der Visite konnte sie sich dann wieder einen Spruch nach dem anderen anhören. Gott sei Dank! Pause und 15 Minuten kein Marc Meier! Dachte sie als sie aus dem letzten Zimmer kam und wollte gerade gehen. „Äh..Wo zu Teufel willst du hin?“ fragte Marc. „In die Cafeteria. Ich brauch Pause.“ erwiederte die junge Ärztin. Der Oberarzt grniste sie an und sagte: „Dann wirst du wohl bis später auf deine Schokolade warten müssen. Ich hab jetzt gleich eine Besprechung und einer muss hier die Stellung halten.“ Das ist doch Schikane auf ganzer Linie. „Und wann denkt der Herr, dass er zurück sein wird, damit ich dann in die Pause gehen kann.“ fragte Gretchen voller Ironie. Marc der schon auf dem Weg zu seiner Besprechung war, drehte sich nochmal rum und erwiederte: „Mal sehen. Wann ich es schaffe.“ und ging. Klasse! Der geht sich amüsieren und ich darf schuften. Schwester Sabine, die die ganze Zeit daneben gestanden hatte wagte es Gretchen zu fragen,was mit den beiden denn seit gestern los wäre. „Wenn ich das wüsste wäre ich schlauer.“ sagte die junge Ärztin, während sie ihrem Oberarzt nachschaute, der auf den Aufzug wartete. Gretchen ging zurück ins Stationszimmer und liess Sabine einfach mitten auf dem Flur stehen. In der Umkleide schrieb holte sie dann direkt ihr Tagebuch raus und schrieb:

Liebes Tagebuch,
Ich weis echt nicht was seit gestern in Marc gefahren ist. Der führt sich ja noch schlimmer auf, wie zu Anfang. Der hat mich einfach aus dem Op-Plan gestrichen und wo er schon mal dabei war hatte er mir gerade grinsend erklärt, dass er mir meine Pause auch noch gestrichen hat. Er muss angeblich zu einer Besprechung. Na so wie der drauf ist, kann ich mir schon vorstellen, wie diese Besprechung aussehen soll. Es muss doch irgendwas passiert sein, dass er auf einmal so fies zu mir ist. Ich verstehs einfach nicht... Ob er doch mitbekommen hat, was ich gestern zu Gabi gesagt habe und er mich deshalb so behandelt, weil es ihn vielleicht verletzt hat? Aber glaub ich nicht. Den trifft nix! Aber wenn das nicht aufhört, werd ich wohl mal ein ernstes Wörtchen mit ihm reden müssen und dann wird er mir sagen müssen was auf einmal los ist!


Sabine kam ins Stationszimmer sagte: „Wenn sie in die Pause gehen wollen, können sie ruhig. Ich halte die Stellung und wenn Dr. Meier kommt und fragt wo sie sind, sag ich sie hätten einen Notfall oder so.“ Die scheint ja doch nicht so blöd zu sein, wie ich immer dachte. „Danke für´s Angebot, aber ich warte lieber hier.“ sagte Gretchen. „Gut. Wie sie meinen.“ erwiederte die Schwester und setzte sich an ihren Schreibtisch, um die Arbeit zu erledigen, die Marc ihr gestern noch auf´s Auge gedrückt hatte. Es vergingen zwei Stunden, da kam der Oberarzt ins Stationszimmer und fragte: „Und war was?“ „Nein. Möchte mal gerne wissen, warum ich zwei Stunden hier gesessen und auf meine Pause verzichtet habe.“ entgegnete die junge Ärztin zickig. Marc grinste und sagte: „Sei mir doch dankbar. Hast du locker 500 Kalorien gespart.“ So! Was zuviel ist zuviel! „Marc könnte ich dich mal bitte sprechen?“ sagte Gretchen, stand auf und zog ihren Oberarzt aus dem Raum in eine Ecke im Flur.

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24.11.2008 21:46
#114 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

„Kannst du mir mal sagen was das soll?“ wollte sie wütend wissen. „Bitte?!“ erwiederte Dr. Meier. Jetzt dumm stellen. Das haben wir gerne. Aber nicht mit mir! „Ich hab mir jetzt zwei Tage deine blöden Sprüche angehört und nichts gesagt, aber irgendwann ist auch Schluss!“ sagte die junge Ärztin entschlossen. „Jetzt hab ich aber Angst.“ sagte der Oberarzt und grinste sie an. „Ach vergiss es einfach. Du kapierst es sowieso nicht.“ meinte Gretchen und wollte gehen. Doch diesmal hielt Marc sie fest und fragte: „Was kapier ich nicht?“ Dabei wurde sein Gesichtsausdruck wieder Ernst. „Nicht so wichtig.“ antwortete sie, riss sich los und ging. Wie der mich gerade wieder angesehn hat. Wieder ganz anders. Als sie zurück ins Staionszimmer kam, wollte Schwester Sabine sofort wieder alles wissen, aber Gretchen blockte schnell ab und sagte, dass sie jetzt zur OP müsste. „Stimmt. Da muss ich ja auch hin.“ erkannte Sabine und folgte der jungen Ärztin sofort. Dort angekommen, stand Marc schon am Waschbecken und wusch sich die Hände. Als er Gretchen erblickte, sagte er: „Was machst du denn hier? Hatte ich dir nicht OP-Verbot gegeben?“ „Ach komm Marc. Das ist mir jetzt wirklich zu kindisch.“ erwiederte sie und stellte sich einfach neben ihn ans Waschbecken. Der Oberarzt schaute sie nur erstaunt an und ging ohne ein Wort zu sagen in den Operartionssaal. Gretchen kam ihm nach und stellte sich zu ihm an den Tisch. „Also du bist wirklich dreist.“ erkannte Dr. Meier und fügte noch hinzu: „Das gerade war mein Ernst. Also raus hier!“ bei den letzten Worten wurde er wieder lauter und wies mit der Hand zur Tür. Doch Gretchen liess sich nicht so einfach wegschicken. „Du hast kein Recht mich einfach rauszuschmeissen. Ich hab dir überhaupt nichts getan und deshalb bleibe ich.“ entgegnete sie ihm. Dann wandte sie sich zu Sabine und bat sie ihr das Besteck zu reichen. „Das werden sie nicht tun. Sonst können sie gleich mitgehen.“ drohte Dr. Meier der Schwester an. Die stand nun zwischen zwei Stühlen und schaute abwechselnd zu Gretchen und Marc an. War ja klar, dass die wieder vor Marc kuscht. Dann nehm ich es mir eben selber. Sie griff nach den Utensilien. Marc sah das und sagte: „So. jetzt reicht´s. Mitkommen sofort!“ nahm die junge Ärztin am Arm und zog sie aus dem Op in sein Büro. Sabine stand nur da und sagte: „Und was ist jetzt mit dem Patient?“ Doch die anderen Anwesenden im Raum waren genau sprachlos und sagten deshalb nichts.
„So. Was soll das?“ fragte der Oberarzt nachdem er die Türe geschlossen hatte. „Das selbe könnte ich dich fragen. Du benimmst dich seit gestern wie der letzte Arsch irgendwie komisch.“ erwiederte Gretchen. „Das ist noch lange kein Grund dich einfach über meine Anweisungen hinweg zu setzen.“ Sie lachte kurz und entgegnete: „Tzz. Anweisungen. OP-Verbot. Das ich nicht lache.“ „Du brauchst garnicht zu lachen. Du meinst wohl auch, nur weil wir mal ein bisschen Spaß miteinander hatten, hättest du einen Sonderbonus.“ Was hat der gerade gesagt? Ein bisschen Spaß? Ich glaub ich hab mich wohl verhört! Gretchen war so sauer über diese Aussage, dass es einfach aus ihr herrausplatzte. „So so. Ein bisschen Spaß also. Mehr war das für dich nicht. Gut zu wissen.“ erwiederte sie beleidigt. Der Oberarzt nickte nur kurz daraufhin. Gretchen konnte es nun nicht mehr zurückhalten. Unwillkürlich kamen ihr die Tränen. Sie wischte sie schnell weg und schrie ihren Oberarzt an. „Weist du was? Ich dachte du hättest dich geändert, aber du bist immer noch der gleiche Arsch wie immer!“ Marc wollte daraufhin etwas sagen, aber die junge Ärztin fiel ihm ins Wort. „Spar´s dir! Du hast schon mehr als genug gesagt!“ und verliess so schnell wie sie konnte das Büro. Marc murmelte nur noch „Scheiße“ vor sich hin und machte sich auf den Weg zurück in den OP. Dort liess er dann seine schlechte Laune an Sabine und den anderen aus. Als die Schwester ihn dann auch noch fragte, wo er denn die Frau Doktor gelassen hätte, schnautze er sie an: „Sehen sie sie hier irgendwo? Nein! So und jetzt machen sie vorran. Ich will heute noch fertig werden!“ Von Sabine kam nur ein untertäniges „Jawohl Herr Doktor.“

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25.11.2008 14:30
#115 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Wieso macht der das? Fragte sich Gretchen während sie sich umzog, um nach Hause zugehen. Sie wollte nur schnell weg. Die junge Ärztin verliess das Stationszimmer und stieg in den Aufzug. Auf der ersten Etage, hielt der Aufzug jedoch an und wer stieg ein? Ausgerechnet Marc! Lieber Gott! Warum hasst du mich so? Die junge Ärztin stellte sich sofort in die hinterste Ecke und hoffte, dass diese Fahrt schnell vorbei ginge. Marc merkte das und wusste nicht wie er sich ihr gegenüber verhalten sollte. Er bereute seinen Kommentar von vorhin und dachte er müsse das irgendwie wieder gradebügeln. Nur wäre der Aufzug gleich da und dann wär es zu spät dafür. Gretchen zählte schon die Sekunden, die sie noch mit Marc zusammen in diesem Blechkasten verbringen müsste, als plötzlich das Licht ausging und der Aufzug stehen blieb. Nicht schon wieder! Dachte sie und griff wie beim letzten Mal nach Marc´s Hand. Ein paar Sekunden später ging das Licht zwar wieder an, aber der Fahrstuhl bewegte sich immernoch keinen Meter. In diesem Moment bemerkte die junge Ärztin, dass sie offenbar mit ihrem Oberarzt Händchen hielt. Verdammt! Jetzt wird er sich gleich bestimmt wieder über mich lustig machen! Sie zog schnell ihre Hand weg und ging wieder in ihre Ecke zurück. Marc versuchte mit ihr irgendwie ins Gespräch zu kommen und fragte: „Angst?“ und lächelte sie dabei an. Doch Gretchen antwortete pampig: „Eigentlich nicht, aber mit dir zusammen schon.“ Ich will hier raus! Marc kam langsam näher auf sie zu. Sofort!!! Plötzlich standen die beiden ganz beieinander. Nein! Ich kann das nicht schon wieder zulassen! Dachte sie und schubste Marc von sich weg. „Such dir jemanden anderen mit dem du Spaß haben kannst!“ Doch der Oberarzt hielt ihre Hand fest und zog sie somit noch näher an sich ran. Gretchen wollte gerade etwas sagen, aber Marc legte ihr seinen Finger auf den Mund, flüsterte ihr ins Ohr: „Ich will aber dich.“ und küsste sie leidenschaftlich. Was war das denn jetzt? Erst macht er mich zwei Tage fertig und jetzt küsst er mich wieder? Ich werd ihn wohl nie verstehen... Nachdem sie sich von einander gelöst hatten fragte die junge Ärztin: „Warum tust du das?“ Der Oberarzt schaute sie erstaunt an: „Was? Dich küssen? Mir war gerade danach.“ „Aha. Und was du willst nimmst du dir einfach, ne? Ohne Rücksicht auf Verluste.“ Marc sagte garnichts dazu,sondern lächelte sie nur an. Oh Nein! Nicht schon wieder dieser Blick! „Ja. Dazu sagst du jetzt wieder nichts. War ja klar.“ fügte sie noch hinzu und liess sich an der Aufzugwand entlang in die Ecke auf den Boden gleiten. Sie merkte wie ihr langsam wieder die Tränen kamen. Nein! Nicht heulen! Nicht vor ihm! Sie kämpfte dagegen an, aber es war zwecklos. Marc hockte sich zu ihr und nahm sie in den Arm. Plötzlich ertönte eine Stimme durch den Lautsprecher. „Hallo ist da jemand?“ Die junge Ärztin sprang sofort auf und ging zum Mikrofon. „Wir sind hier. Wann funktioniert der Fahrstuhl endlich wieder?“ „Wir sind dabei. In ein paar Minuten müsste es weitergehen.“ ertönte es wieder durch den Lautsprecher. Gott sei Dank! Da Gretchen nicht geantwortet hatte, weil sie nur noch raus wollte, fragte die Stimme: „Hallo? Geht es ihnen gut?“ Die junge Ärztin ging zurück zur Sprechanlage. „Ja noch. Aber es geht mir besser wenn ich endlich wieder hier raus bin.“ Sie hatte diese Worte noch nicht ganz ausgesprochen, da setzte sich das Gefährt wieder in Bewegung. Als Marc das merkte stand er auch auf und ging ebenfalls zur Türe. Gretchen wollte nur noch raus. Unten angekommen ging sie mit großen Schritten Richtung Ausgang zu ihrem Fahhrad. Marc ging zu seinem Auto. Beide drehten sich nochmal rum und ihre Blicke trafen sich erneut. Gretchen drehte sich als erstes rum, stieg auf ihr Fahhrad und fuhr davon.

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25.11.2008 15:19
#116 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Marc stieg nach einiger Zeit auch in seinen Wagen und fuhr zum Hotel. In Gedanken verfluchte er Gabi aber auch sich selbst. So als ob sie das mitbekommen hatte rief auch noch prompt Gabi an. Der Oberarzt drückte den Anruf einfach weg.
Gretchen war mittlerweile in ihrem Zimmer und schrieb in ihr Tagebuch.

Liebes Tagebuch,
Wenn das so weiter geht werde ich noch wahnsinnig. Heute der Tag war wieder mehr als genug für mich. Marc hat heute fast den ganzen Tag wieder konsequent einen auf Arschlosch gemacht,bis auf heute abend. Da haben wir zusammen für´ne halbe Stunde im Aufzug festgesteckt. Und da war er wieder total anders und hat mich wieder geküsst. Habe ihn gefragt warum er das macht und er hat nur gesagt, dass ihm danach war. Er ist so egoistisch. Nimmt sich einfach was er will,ohne Rücksicht auf Verluste. Wie es mir dabei geht,ist dem doch scheißegal, hauptsache er hat seinen Spaß. Wenn der wüsste wie weh mir das tät,wenn er ständig mit mir spielt. Am liebsten würde ich einfach meine Sachen packen und wieder abhauen. Aber das ist ja auch keine Lösung. Und ausserdem, wo soll ich auch hin? Warum ist das alles so kompliziert? Wenn ich daran denke, dass ich ihn morgen wieder sehen muss, werd ich verrückt! Ich hab versucht stark zu sein, aber ich kann das einfach nicht! Sag mir was soll ich denn noch tun?


Sie konnte nicht mehr weiterschreiben,weil ihr wieder die Tränen kamen und aufs Papier fielen. Also klappte sie das Buch wieder zu und legte sich ins Bett. Irgendwann schlief sie dann ein.

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25.11.2008 16:09
#117 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Kapitel 15 – Oder doch nicht?

Am nächsten Morgen klingelte sie der Wecker wieder gnadenlos aus dem Bett. Gretchen war noch hundemüde, denn sie hatte einfach nicht schlafen können. Am liebsten würd ich einfach liegenbleiben. Aber wie soll ich das dann meinem Vater erklären? Sie fühlte sich an der Stirn,um zu prüfen ob sie nicht vielleicht ein bisschen heiß war, um vorzutäuschen, dass sie krank war, aber die hatte Normaltemperatur. Als dann auch noch ihre Mutter an die Türe klopfte und sagte sie solle aufstehen, quälte sie sich endlich aus dem Bett. Sie ging duschen, machte sich ihre Haare zurecht und zog sich an. Als sie runterkam, saßen schon alle am Frühstücktisch. Sie setzte sich zu ihnen und wie auf Kommando fing ihre Mutter wieder mit ihrem Geburtstag an. „Also so langsam müsstest du dir wirklich mal Gedanken darüber machen.“ erinnerte sie Bärbel. Sie erzählte ihrer Tochter und den anderen Familienangehörigen was sie genau vorhatte. Doch Gretchen war das ziemlich egal. Sie nickte nur stumm und biss in ihr Nutellabrötchen. Dann kamen endlich die erlösenden Worte ihres Vaters. Er stand auf, und kam mit ihrem Fahrradhelm und der Tasche wieder. „Kälbchen. Kommst du?“ fragte er. „Ja komme sofort.“ sagte sie und sprang auf. Ihre Mutter, die gerade noch am planen war, liess sie einfach sitzen. Als Gretchen schon an der Türe war, hörte sie noch wie ihre Mutter fragte: „Ja. Was ist denn jetzt mit meinen Ideen?“ Aber die junge Ärztin gab ihr keine Antwort und verschwand schnell durch die Türe.
Vor dem Krankenhaus angekommen,ging Franz direkt in sein Büro, weil er noch einige wichtige Dinge zu erledigen hatte und Gretchen auf ihre Station. Dort wurde sie direkt von Sabine empfangen, die sie wieder mit Fragen löcherte. „Der Herr Doktor war gestern ganz schön sauer.“ begann sie vorsichtig. Doch Gretchen gab ihr gar keine Antwort auf ihre Anspielung und ging in die Umkleide,um sich umzuziehen. Marc kam ebenfalls rein, sagte kurz „Morgen“ und nahm sich eine Akte. Schwester Sabine merkte sofort wieder, dass etwas zwischen den beiden anders war und beschloss die junge Ärztin bei nächster Gelegenheit danach zu fragen. Sie beobachtete die beiden Ärztie die ganze Zeit über. Keiner der beiden sagte etwas und waren in ihrer Arbeit vertieft. Plötzlich sagte Gretchen, dass sie in die Cafeteria ginge. Das war Sabine´s Stichwort. „Ich komme gleich mit.“ sagte sie und folgte der jungen Ärztin. Diese stöhnte nur. Jetzt quetscht sie mich bestimmt wieder aus...Muss mir unbedingt was einfallen lassen, was ich ihr erzählen könnte. „Was ist gestern eigentlich noch passiert nach der OP?“ wollte die Schwester wissen kurz nachdem sie sich zu Dr. Haase gesetzt hatte. „Nichts was von Bedeutung wäre.“ antwortete diese knapp. Sabine sah sie mit einem ihrer blöden Blicke an und fragte weiter: „Und warum benehmen sie beide sich dann so komisch?“ Gretchen atmete tief ein und setzte zu einer möglichst logischen Erklärung an: „Schwester Sabine. Wir benehmen uns nicht komisch, wir arbeiten. Dazu sind wir ja schliesslich auch hier.“ Auch wenn sie das manchmal zu vergessen scheint. Nun guckte sie Schwester noch dümmer aus der Wäsche als zuvor, erwiederte nur: „Achso.“ und nahm einen Schluck von ihrem Kaffee. „Ja. Ich werd dann auch mal wieder...“ sagte Gretchen plötzlich und Sabine fügte hinzu: „Arbeiten?“ Ja, was denn sonst?! „Genau. Arbeiten.“ sagte die junge Ärztin, stand auf und verliess die Cafeteria. Diese Frau triebt mich mit ihren Fragen noch in den Wahnsinn! Aber nicht nur sie! Alle treiben mich in den Wahnsinn! Dachte sie als sie vor dem Aufzug stand.

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25.11.2008 17:05
#118 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Sie wurde von ihrem Bruder aus ihren Gedanken gerissen, der sie von hinten antippte. Gretchen erschrak kurz, drehte sich um und fragte als sie sah, dass es Jochen war: „Was willst du?“ Ihr Bruder überlegte, ob er sie wirklich noch fragen sollte, bei der Laune, die sie schon wieder hatte und zögerte einen Moment. Die junge Blonde wurde langsam ungeduldig und sagte etwas schroff: „Ja, was ist jetzt? Spuck´s schon aus!“ Langsam kam Jochen mit der Sprache raus. „Ich hätte da eine Bitte an dich.“ sagte er. Gretchen stöhnte und fragte genervt: „Um was geht’s?“ „Naja. Ich hab am Freitag wieder eine Verabredung, aber Papa hat gesagt, dass ich mit euch essen solle. Wir bekämen noch Besuch. Ein Überraschungsgast sagte er nur und ich solle unbedingt kommen. Könntest du vielleicht...“ fragte er. „Was für dich lügen? Vergiss es! Ich lüge nie! Lass dir doch selber was einfallen!“ erwiederte Gretchen. Naja. Nie war jetzt vielleicht etwas übertrieben. Aber wenn dann lüge ich wirklich nur, wenn es ein Notfall ist. Jochen erwiederte: „Wenn du es nicht tust, dann erzähl ich Papa mal, wo du wirklich an dem einen Abend warst.“ Erpresst der mich jetzt etwa? Na warte Bruderherz! „Bitte. Tu was du nicht lassen kannst. Papa wird bestimmt auch hellauf begeistert sein, wenn er erfährt, dass sein Sohn etws mit seiner ehemaligen Putzfrau am laufen hat.“ sagte Gretchen ganz lässig und grinste ihn an. Ihr Bruder fluchte ein bisschen vor sich hin. Das einzige was sie verstehen konnte war, scheiße, dann müsse er sich halt was anderes einfallen lassen und ging. Die junge Ärztin stieg ebenfalls in den Aufzug und machte sich auch einige Gedanken. Am Freitag ist ein Essen bei uns? Mit einem Überraschungsgast? Wer könnte das denn sein? Ach bestimmt wieder einer von Papas aleten Studienkollegen oder was Geschäftliches. Dann muss ich mir aber auch dringend was einfallen lassen. Da hab ich nämlich ehrlich gesagt überhaupt keine Lust drauf.

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25.11.2008 18:00
#119 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

„Setzen sie sich.“ forderte der alte Mann und wies auf den Stuhl gegenüber von ihm. Der Oberarzt setzte sich sofort. Ihm war etwas mulmig. Nicht, dass Gretchen ihrem Vater doch etwas erzählt hatte und er sich das jetzt wieder anhören konnte. „Ich wollte mit ihnen über meine Tochter sprechen.“ begann Franz. „Um was geht es denn? Sie macht ihre Arbeit wirklich sehr gut.“ lobte sie der Oberarzt und versuchte somit vom Thema abzulenken. „Ja Ja. Das weis ich auch ohne dass sie mir das sagen.“ erwiederte der Professor. „Jawohl.“ antwortete der Oberarzt nur unterwürfig. Franz stand von seinem Stuhl auf, ging zu dem großen Fenster und schaute hinaus. „Ich habe ihnen damals schon mal gesagt, dass meine Tochter in sie verliebt ist, von dem Moment an, wo sie ihnen zum ersten Mal in die Augen gesehn hat und daran hat sich auch nach wie vor nichts geändert.“ Der Professor hielt kurz inne und sprach dann weiter: „Ich hatte gehofft, dass das sich gibt, nachdem was sie ihr angetan haben (damit meint er die Sache mit Gabi), aber dem ist wohl leider nicht so.“ Marc wollte gerade etwas dazu sagen, aber Franz drehte sich zu ihm um und fiel ihm ins Wort und sagte: „Ich war noch nicht fertig.“ Sofort beendete der Oberarzt seinen Satz und sagte: „Gut Herr Professor.“ Der alte Mann drehte sich erneut zum Fenster und fuhr fort: „Nicht nur meine Tochter habe ich beobachet in der letzten Zeit, sondern auch sie.“ Dr. Meier schaute ihn nur erstaunt an. „Sie mögen zwar manchmal ein wirklicher Windhund sein, aber in ihrer Gegenwart verhalten sie sich anders.“ Er machte eine kurze Pause, atmete tief ein und fuhr dann fort: „Da auch ich nicht immer fehlerfrei bin, wie sie ja mittlerweile wissen (damit meint er die Affäre zu Marc´s Mutter Elke), habe ich beschlossen ihnen noch eine letzte Chance zu geben, aber die allerletzte. Das sollte ihnen bewusst sein.“ Er wandte sich wieder dem Oberarzt zu, der mittlerweile nichts mehr sagen konnte, zu und sagte abschliessend noch: „Aber ich werde sie in Zukunft noch genauer im Auge behalten. Verlassen sie sich darauf. Also rate ich ihnen machen sie keinen Fehler.“ Marc blieb noch einige Zeit sitzen, bis der Professor sagte: „So. und nun zurück an die Arbeit.“ „Jawohl Herr Professor.“ sagte der Oberarzt, stand auf und ging zur Tür. Dort sprach Franz ihn nochmals an. „Ach ja und Meier? Noch was.“ sagte er. Marc drehte sich um und erwiederte: „Ja bitte?“ „Am Freitag sind sie zum Essen bei uns eingeladen. Aber sagen sie nichts meiner Tochter davon.“ sagte der Professor. „Okay.“ sagte Dr. Meier und verschwand schnell durch die Tür.
Draussen auf dem Gang atmete er erstmal tief durch. Er hatte ja mit dem schlimmsten gerechnet, als eine Schwester ihm mitgeteilt hatte, dass er dringend zum Professor ins Büro kommen sollte, aber damit nicht. Jetzt war am Freitag bei den Haases zum Essen eingeladen und sein Chef würde ihn die ganze Zeit über bewachen. Von Gretchen ganz zu schweigen. Die sollte nichts davon wissen. Nach den letzten Tagen würde sie sich auch bestimmt unheimlich freuen, wenn er plötzlich vor der Türe stände, so wie sie auf ihn zu sprechen war im Moment. Oh Mann! Sein Pieper ging los und er begab sich in die Notaufnahme, in der Gretchen schon wartete. Gordon und ein anderer Sanitäter kamen rein und gaben ihnen die wichtigsten Infos. Sie fuhren den Patienten in den behandlungsraum und untersuchten ihn. Gott sei Dank war es nicht so schlimm. Nur eine Platzwunde am Kopf und ein gebrochenes Bein. Marc gab Sabine die Anweisung dem Mann einen Gips anzulegen und verschwand in sein Büro. Gretchen verabschiedete sich von dem Patienten und ging ebenfalls.

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25.11.2008 19:31
#120 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten
Vor dem Aufzug begegnete ihr der Professor. „Nimm dir für Freitag nichts vor. Ich hatte vor nochmal mit der ganzen Familie zu essen.“ Von dem Überraschungsgsgast sagte er allerdings kein Wort. Gretchen stöhnte und erwiederte: „Ja, weis ich schon. Aber sag mal, wer ist eigentlich der Überraschungsgsast von dem Jochen mir eben erzählt hat?“ Franz kam ein wenig ins Straucheln, worauf ihn seine Tochter verwundert anschaute, fing sich aber relativ schnell wieder und sagte, es wäre ein alter Studienkollege von ihm, denn er schon lange nicht mehr gesehn hätte, weil er in München wohnt. Na, super. Und vor dem will er dann bestimmt mit seiner achso perfekten Familie angeben. Und ich muss wie immer wieder hinhalten. „Muss ich unbedingt dabei sein? Könnt ihr nicht alleine mit dem essen?“ jammerte Gretchen. Doch ihr Vater blieb hart und sagte: „Ja du musst. Ich hab ihm schon gesagt, dass du auch dabei wärst und ausserdem ist Jochen ja auch mit dabei.“ Ja und er hat genauso wenig Lust dazu wie ich. Das wird wieder sowas von langweilig, das weis ich jetzt schon, also muss ich mir dringend was einfallen lassen. Aber was? Gretchen sagte nichts mehr. Bevor der Professor wieder zurück in sein Büro ging sagte er: „Also denk dran. Freitag um 8. Und zieh dir was hübsches an.“ Ich soll was? Für so einen alten Bock putz ich mich doch nicht noch raus! Sie ging in die Umkleide und holte ihr Tagebuch aus der Tasche.

Liebes Tagebuch,

Der Tag hatte so gut angefangen und dann kommt mein Vater und vermiest ihn mir gehörig. Er hat für Freitag irgendeinen alten Studienkollegen von sich eingeladen. Bestimmt so ein 65-jähriger greiser Opa von anno tuback. Ich sehs jetzt schon kommen. Mein Vater wird dem wieder den ganzen Abend von seiner ja achso tollen Tochter, also mir vorschwärmen und verlauten lassen, wie stolz er doch auf mich ist, dass ich nun doch in seine Fussstapfen trete. Dabei hat der garkeine Ahnung von mir und meinem Leben. Muss unbedingt eine Möglichkeit finden mich vor diesem Essen zu drücken. Werd heute abend mal gleich Jochen fragen, was er sich hat einfallen lassen. Obwohl der wird immer noch sauer auf mich sein, weil ich ihn heute morgen so angefahren hab und mir bestimmt nicht helfen. Aber ich war so sauer. Sabine meinte heute morgen wieder mich ausquetschen zu müssen, was mit mir und Marc los wäre. Die meint auch ich wüsste alles. Also ich hab zwar studiert, aber um das Verhalten eines Marc Meier zu verstehen, reicht glaub ich ein Studium nicht aus. Dafür braucht man Jahre wenn überhaupt. Seit heute hat er wieder seine Schweigephase. Bin mal gespannt wie lange die wieder anhält, bis dann wieder die Machotour und die dazugehörigen blöden Sprüche kommen. Ich sollte mir überlegen einen Kalender anzulegen und festzustellen an welchen Tagen er wie gelaunt ist, so wie ein Mondkalender. Damit ich ihm in Zukunft rechtzeitig aus dem Weg gehen kann und solche peinlichen Zwischenfälle wie das gestern im Aufzug nicht mehr vorkommen. So jetzt muss ich aber. Die nächste OP wartet. Heute abend mehr...

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25.11.2008 20:16
#121 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Auf den Weg in den OP überlegte Gretchen immernoch, welche Ausrede sie sich einfallen lassen könnte, um sich vor Freitag zu drücken, aber ihr viel nichts plausibles ein. Auch Marc war schon im OP und überlegte, wie Gretchen wohl reagieren würde, wenn er einfach vor der Türe stände. Der Eingriff verlief komplikationslos und die beiden waren schnell ferig. Als Marc und Gretchen danach am Waschbecken standen, lächelte er sie kurz an. Im Moment scheint er gut gelaunt zu sein. Sie lächelte kurz zurück, worauf Marc sie fragte, wie es ihr denn ginge. Hä?? Hab ich was verpasst? Der fragt mich wie es mir geht? Kann er sich doch bestimmt denken. „Ganz gut soweit.“ erwiederte die junge Ärztin und verschwand schnell. Sie hatte endlich Feierabend und sie wollte nur noch nach Hause. In der Umkleide angekommen, zog sie sich schnell um, verabschiedete sich von Sabine und ging Richtung Aufzug. Als sie dort ankam, stand da auch schon wieder Marc, der ebenfalls nach Hause wollte. Oh Nein! Ich glaub ich nehme heute besser mal die Treppe. Ich traue diesem Aufzug nicht. Der meints nicht gut mit mir. Immer wenn ich in einer peinlichen Situation bin bleibt er stehen. Er hasst mich, so wie alle. Und ich hasse ihn. „Ja. Dann schönen Feierabend noch.“ wünschte Gretchen ihrem Oberarzt und ging in Richtung Treppenhaus. Marc schaute ihr nur erstaunt hinterher. Sie nahm doch sonst nie die Treppe. Stieg dann aber als der sich die Türen öffneten auch ein und fuhr nach unten. Als er unten ankam, war seine Assistenzärztin aber schon weg. Also stieg er auch ins Auto und fuhr ins Hotel.
Gretchen hatte in der Zwischenzeit beschlossen doch mal zu versuchen ihren Bruder zu fragen, ob er vielleicht einen Tip für sie hätte. Also ging sie hoch zu seinem Zimmer, dass neben ihrem lag und klopfte an die Türe. Doch Jochen bekam das nicht mit, weil er laut Musik hörte über Kopfhörer. Sie versuchte es noch ein zweites Mal. Diesmal klopfte sie lauter, aber wieder keine Raktion. Also entweder will der mich nicht hören, weil er immer noch sauer auf mich ist oder er ist wirklich nicht da. Gut. Morgen ist auch noch ein Tag. Hab ja noch was Zeit bis Freitag. Gretchen ging ins Bad, um zu duschen, zog sich ihren Schlafanzug an und legte sich aufs Bett. Dort dachte sie noch einige Zeit nach und holte schliesslich ihr Tagebuch aus ihrem Versteck.

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25.11.2008 21:09
#122 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Liebes Tagebuch,
Endlich zu Hause. Nach meinem letzten Eintrag ist nicht mehr viel passiert, hatte noch eine OP mit Marc aber das war nichts besonderes. Als wir nachher am Waschbecken standen, hat er mich kurz angelächelt und mich gefragt, wie es mir ginge, was natürlich total überflüssig war, denn er müsste ja am besten wissen wie es mir geht. Aber naja. Habe nochmal über die Idee mit dem kalender nachgdacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass es nicht nur 2 Phasen bei ihm gibt sondern drei. Nummer 1: Die Macho-Phase, in der er mir andauernd irgendeinen blöden Spruch unterschiebt, Nummer 2: Die Schweige-Phase, in der er kein eiziges Wort mit mir redet und mich noch nicht mal anguckt und zu guter letzt Nummer 3: Die Gentleman-Phase, in der er mich ständig anlächelt und mir irgendwelche Komplimente macht. Diese ist zugleich auch die gefährlichste, weil sich bei der seine Annäherungsversuche häufen und sie sind gefährlich, weil ich dann auch immer schwach werde. Im Moment ist er in Phase 3. Hoffentlich hält die nicht allzu lange an. Soll nicht heißen, dass ich das nicht schön fände, aber er ist nun mal immernoch verheiratet und ich weis nicht wie lange ich ihm noch wiederstehen kann. Deshalb hab ich dann auch eben die Treppe genommen anstatt des Fahrstuhls. Habe das Gefühl, dass das Ding extra stehen bleibt, wenn ich mit Marc darin allein bin. Und ausserdem ist es sowieso besser für meine Figur. Also hab ich direkt zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Möchte nur mal gerne wissen von was diese Phasen abhängig sind. Das hab ich bis jetzt noch nicht herrausgefunden,aber ich bleibe am Ball!
Aber nun zu einem anderen Thema. Habe immer noch keine Idee was ich sagen könnte, um dem Abendessen mit Papas Studienkollegen zu entgehen. Wollte Jochen fragen, aber der ist entweder nicht da oder er ist noch sauer auf mich. Hat auf jeden fall keine Antwort gegeben als ich eben an seine Zimmertüre geklopft hab. Werd es morgen nochmal versuchen. Gehe jetzt auch schlafen...

Die junge Ärztin schloss das Buch, versteckte es und legte sich zurück ins Bett.

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25.11.2008 21:50
#123 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Am nächsten Morgen begegnete sie Jochen, als sie aus ihrem Zimmer kam. Gretchen wünschte ihm freundlich einen guten Morgen, aber Jochen grummelte nur vor sich hin. Er war noch ganz verschlafen und ausserdem noch sauer auf seine Schwester. „Was willst du?“ fragte er muffelig. „Hast du dir schon was einfallen lassen für morgen?“ wollte die junge Ärztin wissen. „Seit wann interssiert dich das denn?“ fragte Jochen und ging ins Bad. Gretchen, die er einfach auf dem Flur hatte stehen lassen ging ihm nach und sagte leise bevor er die Türe schloss: „Weil ich auch eine Ausrede suche.“ Ihr Bruder, der schon fast die Türe zu gemacht hatte, weil es ihn überhaupt nicht interessierte was Gretchen zu sagen hatte, öffnete die Tür wieder ein Stück, steckte seinen Kopf hindurch und sagte grinsend: „Ach ne? Wohl auch keine Lust was?“ „Natürlich nicht! Wer hat denn schon lust dazu, ausser Papa natürlich.“ fragte sie empört. Doch ihr Bruder grinste sie nur an und erwiederte: „Wie waren deine Worte nochmal von heute morgen?“ dabei sah er nach oben, so als ob er überlegen würde, fuhr dann fort und stichelte: „Lass dir doch selber was einfallen!“ und schloss die Türe. Dieser Vollidiot! Das kriegt der wieder! Schwor sich Gretchen und ging runter ins Esszimmer. Bärbel, die die einzige war, die wusste WER zum essen kam, wünschte ihrer Tochter einen guten Morgen. „Danke gleichfalls.“ sagte Gretchen etwas muffelig und setzte sich gefrustet an den Tisch. Ich muss mir was einfallen lassen! Egal was! Dachte sie während sie in ihr Nutellabrötchen biss. Ihre Mutter bemerkte, dass sie offenbar schon wieder schlechte Laune hatte und sagte: „Kind wenn du immer so schlecht gelaunt bist und mit so einem Gesicht durch die Gegend läufst, bekommst du nie einen Mann!“ , stand auf und brachte das Geschirr in die Küche. Na herzlichen Dank auch! Die junge Ärztin blickte ihrer Mutter kurz böse hinterher, aber das sah diese nicht, da sie schon zu sehr in ihre hausfräulichen Pflichten vertieft war. Gretchen schlang schnell ihr Frühstück runter und ging dann ohne sich zu verabschieden raus. Bärbel hatte das garnicht mitbekommen und rief noch aus der Küche: „Oder willst du wirklich als alte Jungfer enden? Denk an die guten Gene.“ Als sie keine Antwort bekam ging sie ins Esszimmer, aber sie sah ihre Tochter nirgendwo. „Magarethe?“ Nachdem sie keine Antwort bekam, zuckte sie mit den Schultern und ging wieder zurück in die Küche. „Sie arbeitet einfach zu viel das arme Kind.“ sagte sie vor sich her, während sie den Rest Geschirr in die Spülmaschine räumte.

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25.11.2008 22:27
#124 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Gretchen liess in der Zeit die Wut, die sie auf die ganze Welt hatte, aber im Moment besonders auf ihre Mutter, an ihrem Fahrrad aus und trampelte ordentlich in die Pedale. Tzz. Was denkt die sich eigentlich? Jetzt soll ich auch noch Schuld sein, dass Marc ein Arsch ist, oder was? Die spinnt ja wohl! Als sie am Krankenhaus ankam, bemerkte sie, dass sie noch viel zu früh war. Egal. Kann ich nach langer Zeit mal wieder Babys gucken gehen. Die beruhigen und das brauch ich jetzt dringend! Sie stieg in den Aufzug und fuhr hoch zur Gynäkologie.
Dort traf sie vor dem Säuglingszimmer auf Mehdi. Er war charmant wie immer und fragte die junge Ärztin wie es ihr ginge. „Frag nicht.“ erwiederte diese. „Bist du deswegen hier? Um Babys zu gucken?“ Die junge Ärztin nickte nur traurig, sagte aber nichts. Dr. Kaan nahm sie daraufhin in den Arm und fragte sie was sie davon halten würde in der Cafeteria einen Kaffee trinken zu gehen und ein bisschen zu quatschen. „Das geht leider nicht. Ich muss jetzt zum Dienst, aber später in meiner Pause gerne.“ antwortete sie. „Gut. Dann später. Ich hol dich ab.“ sagte Mehdi und ging in sein Büro. Die junge Blonde stimmte zu und ging ebenfalls auf ihre Station. Dort begrüßte sie Schwester Sabine und notgedrungen auch Marc, der ja auch schon da war. Anschliessend ging es zur Visite. Die verlief soweit normal, keine blöden Sprüche dafür aber ab und an mal ein lächeln. Okay. Also immernoch Phase 3, das heißt dann wohl, dass ich heute lieber die Treppe nehme und das auch noch wo ich Sport so hasse. Als sie aus dem letzten Zimmer herrauskamen, wunk ihr Mehdi schon von weitem zu. Marc stöhnte und fragte: „Was will der denn hier?“ Doch Gretchen gab ihm garkeine Antwort und wunk Mehdi ebenfalls zu. „Kommst du?“ fragte Dr. Kaaan und griff nach ihrer Hand. Der Oberarzt schmiss Mehdi daraufhin einen eisigen Blick zu und ging in sein Büro. „Was ist denn mit dem los?“ fragte Mehdi als er mit der jungen Ärztin im Fahrstuhl stand. Ich glaub es dauert nicht mehr lange und ich kann endlich wieder mit dem Aufzug fahren. „Keine Ahnung, was der wieder hat.“ erwiederte Gretchen und stieg im 7. Stock mit Mehdi aus. In der Cafeteria angekommen setzten sich die beiden an einen Tisch. „Läuft da wieder was zwischen Meier und dir?“ fragte der Gynäkologe nach einiger Zeit. Was sag ich ihm denn jetzt? Will ihm ja schliesslich nicht weh tun, wo er doch so sensibel ist. „Nein. Wie kommst du denn darauf? Zwischen uns ist alles geklärt.“ erwiederte die Assistenzärztin. Schön wär´s... Mehdi schaute sie misstrauisch an und sagte: „Ach nur so.“ Gretchen wollte gerade noch etwas zu ihrer Vereidigung hinzufügen, als sich jemand einen Stuhl nahm und fragte: „Ich darf doch oder?“ Na toll! Was will der denn hier? Nachdem Marc sich zu den beiden gesetzt hatte und Mehdi die ganze Zeit über böse ansah, stand der Gynäkologe auf und sagte: „Ich geh dann mal wieder. Bis dann.“ Er konnte Marc´s Anwesenheit einfach nicht ertragen. Gretchen schmiss dem Oberarzt einen mehr als bösen Blick zu und sagte zu Mehdi: „Bleib doch noch. Wir waren doch noch garnicht fertig.“ „Können wir ja ein anderes mal gerne nachholen, aber jetzt hab ich noch zu tun.“ erwiederte Dr. Kaan und verliess den Raum. Marc murmelte „Ist auch besser wenn du gehst.“ vor sich her und trank seinen Kaffee. Spinnt der? Dachte Gretchen, die den Kommentar mitbekommen hatte und schaute in eine andere Richtung. Der Oberarzt ging ihr unter dem Tisch ans Bein und grinste sie dabei an. Okay. Jetzt wird’s enst. Erneuter Annäherungsversuch, aber diesmal heftiger. So dass es den anderen nicht auffiel versuchte sie möglichst unauffällig seine Hand wegzuschieben, aber das gelang ihr nicht. Also beugte sich leicht zu ihrem Oberarzt rüber und sagte leise: „Marc. Lass das.“ Der erwiederte ihr mit normaler Stimme: „Wieso?“ Wieso wohl? „Was sollen denn die anderen denken.“ sagte sie wieder leise. „Dann gehen wir halt woanders hin.“ schlug Marc vor und grinste sie an. Jetzt wird er aufdringlich. Also schnell das Weite suchen. Ohne etwas zu sagen sprang sie panisch vom Stuhl auf, so dass sie Marc, der seine Hand immernoch auf ihrem Bein hatte, diese kurz gegen den Tisch schlug. Als Reaktion kam nur: „Au. Bist du bescheuert?“ Gretchen sagte nur kurz: „Selbst schuld und verschwand so schnell sie konnte aus der Cafeteria.

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26.11.2008 07:36
#125 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

„Was ist denn mit ihnen los?“ fragte Sabine verwundert, als Gretchen völlig neben der Spur ins Stationszimmer kam. Doch sie kam nicht dazu zu antworten, denn Marc kam rein und bat sie zur nächsten OP. „Komme schon.“ sagte die junge Ärztin und folgte ihrem Oberarzt. Vor dem Aufzug angekommen blieb Marc stehen, aber Gretchen ging zur Tür, die ins Treppenhaus führte. Der Oberarzt schaute ihr erstaunt hinterher, dachte sich aber, dass sie wieder einer ihrer Diäten macht und deshalb lieber Treppen steigt. Frauen halt! Bei dem Eingriff lief alles problemlos. Die Annäherungsversuche des Oberarztes blieben auch aus, was Gretchen nur Recht war. Anscheinend hat er es begriffen. Werde aber trotzdem gleich wieder die Treppe nehmen. Sollte mich am besten in der nächsten Zeit nicht länger als 2 Minuten mit ihm in engen geschlossenen Räumen aufhalten, oder noch besser garnicht. Und das tat sie auch. Anstatt mit dem Aufzug zu fahren stieg sie lieber die Treppen zur Station hoch. Oben angekommen ging sie in die Umkleide und fuhr anschließend nach Hause. Sie ging sofort hoch auf ihr Zimmer und erzählte ihrem Tagebuch von dem heutigen Tag.

Liebes Tagebuch,
Ich habe zwei große Probleme und für keins von beiden bis jetzt eine Lösung gefunden. Problem 1 lautet nach wie vor immer noch Marc Meier. Er scheint allem Anschein nach immer noch in Phase 3 zu sein, denn seine Annäherungsversuche werden immer dreister und heftiger. So heftig, dass ich heute aus der Cafeteria flüchten musste, sonst hätte er mich wahrscheinlich noch auf dem Tisch vernascht, so heiß wie der war. Dem war scheißegal, ob da auch noch andere Leute waren! Hab ihn dann erst höflich gebeten aufzuhören, da mir das doch etwas peinlich wäre vor den ganzen Leuten. Und was schlägt der mir vor? In seinem Büro weiterzumachen! Ich dachte ich höre nicht richtig! Ich bin doch nicht Gabi, die er eben mal zwischen Visite und nächster OP auf seinem Schreibtisch vernaschen kann! Bin dann einfach aufgesprungen und muss ihm dabei wohl die Hand unterm Tisch geklemmt haben. Er war zwar etwas sauer, aber ist er ja selbst Schuld, wenn er nicht aufhört. Hab dann heute für den Rest des Tages die Treppe genommen. Hoffentlich wechselt er seine Phase bald wieder. Das ist nämlich ganz schön anstrengend und meine Kondition ist ja nicht gerade die allerbeste wie du weist. So und nun zu Problem Nummer 2. Das Abendessen morgen Abend. Hab immer noch keine passende Ausrede gefunden. Sieht wohl ganz danach aus als ob ich das wirklich über mich ergehen lassen müsste. Naja. Morgen hab ich ja Gott sei Dank frei. Vielleicht fällt mir doch noch was ein...


Sie legte ihr Tagebuch weg und schlief ein.

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