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Dieses Thema hat 618 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

21.11.2008 22:27
#76 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

10 Minuten später kam Franz ebenfalls raus, gab Gretchen ihren Rucksack und sagte: „Können wir?“ Wenn´s sein muss... Die junge Ärztin quälte sich ein Lächeln raus und antwortete: „Klar Papa.“ Sie stieg auf ihr Rad und sah in dem moment noch Jochen, der oben am Fenster stand und ihr noch zuwunk. Schon wieder hatte er dieses teuflische Grinsen im Gesicht. Warte ab! Dir wird das Lachen schon vergehen. Dachte Gretchen und radelte los. Franz´s Kondition war trotz seines Herzens erstauntlich gut, so dass die junge Blonde kaum hinterherkam. „Kälbchen? Wo bleibst du denn? Wir müssen unseren Zeitplan einhalten.“ rief ihr Vater. „Jaja. Komme schon.“ erwiederte Gretchen genervt, als sie noch fester in die Pedale trat. Sogar in meiner Freizeit kommandiert er mich herum! Einmal Slaventreiber immer Slaventreiber! Mama wo bist du? Hilf mir!
Währendessen saß Marc in seinem Büro und bearbeitete noch ein paar Akten. Eigentlich hatte er heute frei, genauso wie Gretchen, aber da er sowieso nichts besseres zu tun hatte, erledigte er schon mal die Arbeit von morgen. Als er gerade wieder fluchend vor dem Computer saß, weil dieses Mistding einfach nicht so wollte wie er, öffnete sich die Türe und Gabi kam herrein. „Kannst du nicht anklopfen, so wie alle anderen auch?“ pflaumte der Oberarzt sie direkt an. „Schatz“ Schon bei diesem Wort wäre ihr Marc im liebsten an die Gurgel gesprungen, doch er beherrschte sich, verdrehte nur die Augen und stöhnte. Gabi kam auf ihn zu. „Was willst du? Machs kurz!“ forderte Dr. Meier. Doch Gabi gab ihm keine Antwort auf seine Frage und begann legte ihre Hände auf seine Schultern. „Warum hast du denn so schlechte Laune heute?“ fragte die Schwester. Marc murmelte: „Die hab ich immer...wenn dich seh.“ Bei diesem Satz wäre Gabi am liebsten wieder in Tränen ausgebrochen, aber sie riss sich zusammen und sagte: „Habe die Hochzeit übrigens verschoben...“ Marc atmete für einen Moment erleichert auf, vielleicht hätte er doch noch etwas Zeit, um aus der Sache irgendwie anders rauszukommen, doch als Gabi ihren Satz zuende führte, war sein Entsetzen noch größer als vorher. Sie hatte doch tatsächlich den Termin um 2 Wochen vorverlegt. „Bitte?!“ war nur Marc´s erste Reaktion darauf. „Ich sehe du freust dich genauso wie ich.“ erwiederte die junge Frau. Marc versuchte sie noch von dieser Idee abzubringen. „Aber die Einladungen sind doch schon geschrieben.“ Gabi setzte wieder ihr unschuldiges Lächeln auf und sagte: „Die hab ich schon geändert, sind auch schon verteilt.“ Der Oberarzt stöhnte. „Wieso hast du es denn auf einmal so eilig?“ Gabi umschlung ihn von hinten und flüsterte ihm ins Ohr: „Ich will dich halt so schnell wie möglich ganz für mich allein haben.“
Währendessen waren Gretchen und Franz schon aus der Stadt raus und radelten einen Feldweg entlang. Es ging bergauf und Gretchen keuchte wie eine alte Dampflock. Das war das erste und das letzte mal, dass ich bei sowas mitgemacht habe. Demnächst überlege ich vorher und sage einfach, dass ich beim Friseur war oder so....mir wird schon was einfallen. „Da vorne machen wir eine Pause.“ rief ihr Franz von vorne zu, der sah dass seine Tochter jetzt schon fix und fertig war. Gott sei Dank! An der Stelle angekommen schmiss die junge Ärztin ihr Fahrrad in die Ecke und liess sich auf die Bank fallen. „Wie weit ist es denn jetzt noch?“ fragte sie ihren Vater, der ihr darauf antwortete, dass sie die Hälfte der Strecke bereits geschafft hätten. Nur die Hälfte?! Ich komm mir vor als ob ich einmal um Berlin geradelt wär...Und wenn ich daran denke, dass ich diesen Weg auch gleich wieder zurück fahren muss...Oh je...ich glaub ich sterbe! Nach kaum 10 Minuten, stand der Professor wieder auf und sagte: „So genug ausgeruht. Wir müssen wieder, sonst schaffen wir es nicht bis heute mittag da zu sein.“ Wiederwillig stand Gretchen auf und schnappte sich ihr Fahhrad. Franz erklärte ihr, wo sie jetzt lang fahren würden, da sie ja mindestens immer ein paar hundert Meter hinter ihm war.

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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


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21.11.2008 22:58
#77 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Kapitel 10 – Wenn einfach alles schief geht...

Plötzlich sparang Marc auf und fauchte Gabi an: „Meinst du denn im ernst, dass auch wenn wir verheiratet sind, ich dann dein Eigentum bin. Bestimmt nicht!“ Gabi wusste dieser Satz bedeutet vor allen dingen eins: Weitere Frauengeschichten und was sie am meisten störte auch weitere Techtelmechtel mit Gretchen. „dan wirst du wohl lernen müssen dich in Zukunft nur noch mit einer Frau begnügen zu müssen. Und zwar mit MIR!“ schrie Gabi zurück. Marc wurde die Sache mittlerweile echt zu dumm. Er hatte sich noch nie etwas verbieten lassen und würde jetzt ganz bestimmt nicht dami anfangen und schon garnicht wegen Gabi. „Wars das? Dann kannst du ja jetzt wieder gehen. Hab noch zu tun.“ Gabi stöhnte daraufhin nur und ging zur Türe. Gretchen entwickelte sich langsam zu einer wirklichen Bedrohung für sie und sie entschied sich etwas dagegen zu unternehmen. An der Türe sagte sie mit einem Grinsen: „Naja, ein Problem hab ich ja schon mal weniger. Der dicke Haase ist endgültig passé, jetzt wo sie wieder...“ „Jetzt wo sie wieder was?“ wollte der Oberarzt wissen. „Ja, weist du das denn noch garnicht? Aber ist ja auch kein Wunder wenn du immer hier in deinem Büro hockst.“ erwiederte die Schwester. „Komm zu Punkt Gabi. Ich hab meine Zeit auch nicht gestohlen.“ Gabi grinste immernoch und entgegnete: „Na, Dr. Kaan und sie sind doch wieder ein Paar. Hab da vor ein paar Tagen sowas in der Cafeteria mitbekommen und ...“ Weiter kam Gabi nicht, denn Marc unterbrach sie wütend. „Erstens interessiert mich das nicht! Und zweitens hör auf sie schlecht zu machen. Gretchen hat dir überhaupt nichts getan! Also lass sie endlich in Ruhe!“ forderte Dr. Meier. „So egal kann es dir aber nicht sein, sonst würdest du dich nicht so drüber aufregen. Und...doch sie hat mir was getan...Sie hat das geschafft wovon ich schon seit 3 Jahren träume.“ Sie setzte wieder ihren bösen Blick auf und sagte: „Oder meinst du etwa ich hätte keine Augen im Kopf?! Ich seh doch wie ihr euch immer anschaut!“ „Boah gabi! Auf deine Analysen hab ich jetzt echt keinen Bock! Hast doch bestimmt auch noch was zu tun! Villeicht die Servietten passend zum Kleid oedr so aussuchen. Soll ja alles ach so perfekt werden!“ bei dem letzten Satz hatte Marc reichlich viel Spott in der Stimme. Das merkte auch Gabi und erwiederte nur: „Ach, du kannst mich mal!“, stürmte aus dem Raum und knallte die Türe. Draussen hörte sie nur noch: „Bestimmt nicht! Such dir nen anderen Dummen dafür!“

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21.11.2008 23:49
#78 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Wutentbrannt lief sie über den Flur und rempelte prompt Sabine an. „Kannst du nicht aufpassen! Du dumme Kuh!“ keifte sie sie an. Sabine aber blieb ruhig und antwortete: „Läuft wohl doch nicht so gut mit dem Dr. meier was?“ dabei musste sie heimlich grinsen. Gabi warf den Kopf in den Nacken und sagte: „schaff dir erstmal selber nen Mann an, und dann reden wir darüber. Und so lange hälst du deine Klappe!“ und zog beleidigt davon.
Marc saß in der zwischen zeit in seinem Büro und machte sich so seine Gedanken. Die Akten, die er noch bearbeiten wollte hatte er an die Seite gelegt. Es beunruhigte ihn, dass Gabi jetzt noch früher als geplant heiraten wollte. Der Termin war jetzt schon in 3 Wochen anstatt wie vorher in fünf. Ausserdem dachte er über gabis worte nach. Stimmte es tatsächlich, dass Gretchen wieder mit Mehdi zusammen war. Sie hockten ja schon in letzter zeit wieder öfter zusammen in der Cafeteria.
Aber andererseits, wenn es so wäre, hätte sie ihn doch wohl kaum geküsst. Er kannte Gretchen jetzt lange genug, um zu wissen, dass sie in einer festen Beziehung niemals fremdgehen würde. Aber sie hatte sich in letzter zeit auch sehr verändert, also wäre es schon möglich dass sie und Mehdi wieder zusammen sind. Er überlegte lange hin und her und beschloss die Sache engültig zu klären. Er verliess sein Büro und ging zu Mehdi. Vor dem Büro des Frauenarztes atmete er noch einmal durch und überlegte wie er ihn wohl am besten hintenrum fragen könnte, ohne dass ihm auffällt, dass ihm was an Gretchen liegt. Während er noch überlegte klopfte er an die Türe. Mehdi rief: „Herrein.“ Als er marc erblickte wunderte er sich. „Meier? Du hier? Hast dich wohl in der Türe geirrt.“ „Äh...nein...hab ich nicht...ich wollte fragen...es geht um ne Patientin von mir...“ mehdi war etwas erstaunt so unsicher kannte er marc garnicht. Da auch er Augen im opf hatte, genau wie alle andren auch, wusste er , dass der grund des Besuches nur Gretchen sein könnte. Aber er spielte das Spielchen mit und fragte: „Ja, was hat sie denn? Die Patientin meine ich.“ Marc überlegte daraufhin kurz, aber ihm fiel nichts plausibles ein. „Ich schick sie einfach zu dir rüber. Dann kannst du es dir selbst anschauen.“ „Gut.“ antwortete Mehdi „Wie geht es eigentlich Gabi?“ sagte er ausserdem noch. Als er den Namen hörte, dachte Marc direkt wieder an die Hochzeit und stöhnte leise. „Frag sie doch einfach selber, wenn du dich so dafür interesierst.“ motzte der Oberarzt und wollte gehen. Mehdi wurde wütend, weil marc sie so schlecht behandelte. Er kannte ja die Hintergründe nicht. „Wie kann man nur mies sein? Gabi tut alles für dich und du behandelst sie wie Dreck!“ Marc verdrehte nur die Augen als er das hörte und sagte: „Oh Mehdi quatsch mich nicht voll! Kannst sie ja gerne haben, wenn du so scharf auf sie bist!“ „Nein, ich bin schon vergeben.“ (Damit meint er Anna, weil die beiden sich in letzter zeit wieder näher gekommen sind, aber marc dachte er meint Gretchen und war stock sauer.) Ohne ein Wort verschwand er aus dem Büro des Gynäkologen.

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22.11.2008 00:26
#79 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Also stimmte es doch! Dachte er auf dem weg zurück in sein Büro. Er entschloss sich dazu, Gretchen anzurufen, um ihr die Meinung zu sagen. Da hatte er sich nach langer zeit mal getraut sich wieder auf jemanden einzulassen, nach der gescheiterten Beziehung mit Nina und dann versuchte Gretchen ihn zu verarschen. Er hätte lieber doch bei seinem alten Stil bleiben sollen, damit ist er immer wesentlich besser gefahren. Er hatte wirklich überlegt für Gretchen zur Polizei zu gehen, um sich zu stellen, damit Gabi ihn nicht mehr erpressen konnte, aber nachdem er das jetzt wusste, verwarf er diesen Gedanken schnell wieder. Dann würde er lieber Gabi heiraten und so wietermachen wie vorher. Gretchen würde er schon irgendwann vergessen, hat ja bei Nina auch nach langer zeit geklappt. Er wählte als die Nummer der jungen Ärztin.
Mittlerweile war es Mittag und Gretchen und Franz waren am See angekommen. Sie breitete gerade die Picknickdecke aus, als er Handy klingelte. Wer ist das denn jetzt? Franz, der das auch gehört hatte, sagte: „Och Kälbchen, sag bloss du hast dein handy mitgenommen? Wir wollten doch einen Tag für uns allein.“ „ja, schon, aber man weis ja nie, wenn mal was passiert oder so.“ erwiederte sie, und holte ihr Handy aus der tasche. Sie schaute auf´s Display und sah Marc´s Nummer. Was will der denn von mir? Soll ich da jetzt rangehen? Vielleicht will er mir was wichtiges sagen. Wir wollten ja sowieso noch sprechen. Also nahm sie ab
Gretchen: Haase.
Marc: Ich glaube wir sollten mal reden...
Oh je...Das klingt nicht gut....Was hab ich denn jetzt schon wieder verbrochen?
Gretchen: Äh....ja?
Marc: Ich bin in fünf Minuten bei dir!
Gretchen: das geht nicht!
Marc: Und warum wenn ich fragen darf?
Gretchen: Weil ich unterwegs bin...
Marc: Bitte?! Dann sag dem Typ, dass du jetzt ein date mit MIR hättest!
Der meint´s wirklich ernst! Aber wieso Typ? Meint der etwa?
Franz, der seiner Tochter die ganze Zeit beim telefonieren zu geschaut und gehört hatte, wurde es mittlerweile zu bunt. „Kälbchen, wer ist denn das?“ fragte er ungeduldig. Gretchen antwortete nur: „Och ne alte Freundin aus Köln, will wissen wie es mir noch so geht.“ „Dann sag ihr sie soll später nochmal anrufen. Wir können nämlich jetzt anfangen.“
marc, hörte zwar am anderen ende eine Männerstimme, wusste aber nicht, dass es die vom Professor war.
Marc: So schluss mit lustig! Wo bist du? Ich hol dich jetzt ab!
Gretchen: Am Wannsee. Aber das ist gerade echt schlecht...ich ruf dich später an okay?
Doch am anderen Ende kam nur ein Tuten. „hallo? Bist du noch da?“ fragte sie, doch es kam keine Reaktion. Scheiße, der hat aufgelegt! Was mach ich denn jetzt , wenn der wirklich hier herkommt? Ich darf garnicht drüber nachdenken. Am besten buddel ich schon mal ein Loch. Wenn mein Vater das mitkriegt bin ich geliefert! Und Marc auch. Okay, dann am besten gleich zwei Löcher.

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22.11.2008 00:37
#80 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Gretchen setzte sich zurück zu ihrem vater auf die Decke. Sie war ganz weis im Gesicht. „Kälbchen, geht’s dir nicht gut?“ Ich muss es irgendwie schaffen, dass wir früher aufbrechen, aber dann begenen wir Marc unterwegs, und das ist genauso schlimm. „Ne ne, geht schon.“ sagte sie schnell. Franz schaute sie zwar erstaunt an, aber sagte nichts weiter.
Marc war in der Zwischen zeit wirklich auf dem Weg zu den beiden. Er war immernoch davon überzeugt, dass Gretchen sich dort mit einem anderen kerl amüsierte ud seine Eifersucht stieg von eine Minute auf die andre wieder an.
„Ach kälbchen. Ich finde das ist nach langer zeit mal wieder ein richtig schöner tag. Nur du und ich und die natur. Katastrophe! Führete Gretchen den Satz ihres vaters gedanklich zu ende, wenn sie sich ausmalte was passieren würde, wenn Marc wirklich bei ihnen auftauchen würde. Sie nickte nur und erwiederte: „hmmm.“ ich muss schleunigst was unternehmen! Denk nach Gretchen....Plötzlich kam ihr eine Idee. Sie sagte ihrem Vater, dass sie ein bisschen um den See rum spazieren gehen möchte. „Gute Idee. Ich komm gleich mit.“ sagte Franz begeistert und stand schon halbwegs auf, aber Gretchen erwiederte, Bloss nicht!!!dass sie leiber alleine sein wollte. Der Professor setzte sich daraufhin etwas depremiert zurück auf die Decke und erwiederte: „Gut wie du meinst, aber bleib nicht zu lange. Wir fahren gleich wieder zurück, dass wir bevor es dunkel wird wieder zu hause sind.“ „Okay, Papa. Mach ich.“ sagte Gretchen und verschwand schnell. Als sie ausser sichtweite war, holte sie ihr Handy aus der hosentasche und wählte Marc´s Nummer. So das problem hätten wir gelöst, jetzt muss ich nur noch marc anrufen und ihm sagen, dass er hier hin kommen soll. Sie liess ein paar mal klingeln, aber nichts tat sich. Komm geh schon ran. Während sie telefonierte, merkte sie garnicht, dass sie mittlerweile mitten auf der kleinen Straße, die um den See führte, ging. Warum geht der jetzt nicht dran? Der wird doch wohl nicht schon etwa? Aber vielleicht kommt er auch garnicht und hat aufgelegt, weil er beleidigt war.
Marc fuhr den kleinen Weg entlang und dachte benfalls nach. Was sollte er gleich zuerstmachen? Gretchen ins Auto packen, oder sich mit dem Typ „beschäftigen“ dessen Stimme er eben gehört hatte? Gretchen versuchte noch ein letztes mal ihr Glück, aber vergebens, als sie gerade ihr handy zurück in die Hosentasche stecken wollte, spürte sie nur einen kurzen Schmerz und dann wurde alles dunkel.

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22.11.2008 00:44
#81 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

„Gretchen. Hey!“ hörte sie, als sie langsam wieder zu sich kam. Sie schlug ihre Augen langsam auf und sah in das Gesicht von marc. Noch etwas benommen fragte sie: „Bin ich im Himmel?“ Marc, der zuerst einen riesen schreck bekommen hatte, als er gemerkt hatte, dass er jemanden angefahren hatte und bei näherem hinsehen auch noch erkannt hatte dass es ausgerechnet Gretchen war, musste bei ihrer Frage ein wenig grinsen, fragte sie aber dann schnell: „Geht´s dir gut.“ Mittlerweile war die junge Ärztin wieder klar bei Verstand und motzte ihren Oberarzt an. „Hast du keine Augen im Kopf?“ Marc wehrte sich: „Du brauchst anscheinend ne Brille. Man geht ja auch nicht mitten auf der Strasse.“ Er wollte Gretchen aufhelfen, aber die stiess ihn weg und sagte: „Danke. Geht schon.“ Sie verspürte zwar einen Schmerz in der Seite, aber sie dachte dass es wohl nicht so schlimm wäre. „Gut, wie du meinst. Dann kannst du ja jetzt direkt mitkommen.“ „ich hab die am Telefon schon gesagt,dass das nicht geht, aber du hast ja einfach aufgelegt.“ erwiederte die Assistenzärztin patzig. Sie drehte sich um, und wollte zurück zu ihrem Vater. Nach etwa 200 Metern verspürte sie wieder diesen Schmerz von vorhin, aber diemal so heftig, dass sie in sich zusammen sank. Marc, der über Gretchen´s Reaktion sauer war und schon halb im Auto saß, sah das und eilte schnell zu ihr hin. „Wohl doch nicht alles in Ordnung, he? Komm ich fahr dich ins Krankenhaus. Er hob die junge Blonde vom Boden auf seine Arme und wollte sie gerade zu seinem Auto tragen, als Franz um die Ecke kam. Er hatte sich gewundert, wo seine Tochter so lange bliebe und hatte sich auf die Suche nach ihr begeben. „Meier? Was machen sie hier? Und vor allem (er sah Gretchen, die Marc immernoch auf den Armen trug) was machen sie mit meiner Tochter. Lassen sie sie sofort runter!“ Marc war erst verwundert, woher der Professor jetzt auf einmal kam. „Fragen sie nicht. Wir haben keine Zeit!“ erwiederte der Oberazt, drehte sich rum und ging schnell zu seinem Auto. Er wollte Gretchen so schnell wie möglich ins Krankenhaus bringen. Franz kam ihm hinterher gelaufen. „Kälbchen, was ist passiert? Hat er dich umgefahren?“ fragte Franz eratunt, als er seiner Tochter in die Augen blickte. Gretchen bekam nur noch ein leises „nein“ raus, bevor sie erneut das bewusstsein verlor. Marc´s Schritte beschleunigten sich nun noch mehr. Franz war sichtilich nervös und fragte: „Wenn nicht sie? Wer dann? Ich seh garkeinen.“ „Später“ kam nur von Dr. Meier, während er versuchte Gretchen so gut es ging ins Auto zu bekommen. Er versuchte sie erneut wach zu bekommen. „Hey, bleib wach.“ „Ich bin so müde.“ sagte sie nur und schloss sofort wieder die Augen. Marc vermutete, dass sie wohl innere Blutungen hatte, denn der Aufprall war ganz schön heftig gewesen. Er hatte zwar noch versucht zu bremsen, aber das hatte nichts genützt. Franz begriff nun auch den Ernst der lage und sagte: „Fahren sie vor Meier! Ich komm nach.“ und machte sich auf dem schnellsten Weg zurück zu seinem Rad. Marc schmiss, nachdem er Gretchen nochmal angestubst hatte, um sie doch irgendwie wachzuhalten, den Motor an und fuhr schnell davon. Als er in die Stadt kam, sah er dass dort ein Stau war. Er wurde nervös und fing an zu fluchen. Schliesslich versuchte er zu wenden. Auf das gehupe der anderen Autos achtete er garnicht. „Es wird dunkel.“ gab Gretchen stöhnend von sich. Mit einer hand am Steuer und der andren bei Gretchen sagte er: „Hey, Gretchen. Nicht schlapp machen. Wir sind gleich da.“ Mit Vollgas bog er auf den Parkplatz zum Krankenhaus ein, so dass ein einige Angestellte aber auch Patienten nur mit dem Kopf schüttelten. Er fuhr schnell auf seinen Parkplatz, der ja gott sei dank in der Nähe des Eingangs war, holte Gretchen aus dem Wagen und ging mit ihr in die Notaufnahme.

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22.11.2008 00:51
#82 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Schwester Sabine kam ihn entgegen und war erstaunt. Denn der Oberazt hatte sich vor einer halben Stunde bei ihr abgemeldet und gesagt, dass er heute wohl nicht mehr käme und plötzlich kam er ihr entgegen und hatte auch noch Fr. Dr. haase auf dem Arm. Sie war ganz durcheinander. „Was um himmels willen ist denn passiert?“ wollte sie wissen, während sie Dr. Meier wie ein aufgescheuchtes Huhn hinterherrannte. „Stellen sie keine dummen Fragen, sondern helfen sie mir lieber!“ fauchte Marc die Schwester an. „Jawohl Herr Doktor.“ antwortete sie kleinlaut und folgte ihm. Marc legte Gretchen auf die Untersuchungsliege und gab Sabine einige Anweisungen, die sie auch befolgte. Obwohl sie selbst sehr nervös war, versuchte sie alles richtig zu machen. Nachdem sie das EKG angeschlossen hatte und dieses nicht ganz in Ordnung war, gab Marc Sabine die Anweisung sofort den OP fertig zu machen. Zwischendurch versuchte er Gretchen immer wieder wach zu halten, aber die junge Frau war schon sehr geschwächt, dass sie darauf kaum mehr reagierte. Nachdem sabine alles auf die Schnelle vorbereitet hatte, wurde Gretchen in den OP gebracht. „Wird sie durchkommen?“ wagte es Sabine zu fragen, als Dr. meier konzentriert versuchte die Blutung ausfindig zu machen. Doch Marc gab ihr keine Antwort. Das letzte mal hatte ihn Sabine so nervös und konzentriert gesehn, als er den Radfahrer operriert hatte. Damals hatte sie sich gefragt warum das so war, aber diesmal kannte sie den Grund genau, sagte aber nichts weiter. Nachdem die OP nach 2 Stunden endlich beendet war, gab Marc Sabine die Anweisung Gretchen zur Beobachtung auf die ITS zu bringen. „Bleiben sie solange bei ihr. Ich komme sofort.“ sagte der Oberarzt. Er wollte nur schnell etwas trinken und dann sofort zu Gretchen, aber plötzlich kam Franz um die Ecke. Er war so schnell gekommen wie er konnte. „Was ist mit ihr? geht’s meiner Tochter gut?“ fragte er den Oberarzt. Marc antwortete ihm, dass es Gretchen den Umständen entsprechend ganz gut ginge, sie aber die nächsten Stunden noch abwarten müssen. „Gut. Ich geh sofort zu ihr.“ sagte Franz und machte sich auf den Weg. Marc folgte ihm.
Bei Gretchen angekommen nahm sich der alte Mann einen Stuhl und setzte sich zu seiner Tochter ans Bett. „Was machst du nur für Sachen.“ sagte er, während er ihre hand hielt. Die junge Ärztin konnte ihn allerdings nicht hören, da die Nakose noch wirkte. Marc blieb im Türrahmen stehen und beobachtete Gretchen. Gerne wäre er jetzt der jenige gewesen der an ihrem Bett sitzt, aber wie hätte er das seinem Professor erklären sollen. Nach einiger Zeit kam dann aber eine Gelegenheit für ihn, denn Franz stand auf und sagte, dass er mal kurz telefonieren ginge und marc in der zeit auf Gretchen aufpassen sollte.“ Marc nickte nur und setzte sich auf den Stuhl neben dem Bett. Der Professor verliess das Zimmer und rief seine Frau von seinem Büro aus an, um ihr von dem Unfall zu berichten, die war total geschockt und sagte, dass sie versuchen wollte spätestens morgen zurückzufliegen, wenn nicht sogar noch heute. Marc saß in der Zwischenzeit an Gretchen´s Bett und hielt ihre Hand. Ihm wurde wiedermal bewusst nachdem er sie fast verloren hätte, wie viel sie ihm eigentlich bedeutet. Er wollte sich gerade zu ihr rüberbeugen, um sie zu küssen, als Franz wieder ins Zimmer kam. „Meier! Was machen sie da?“ wollte er wissen. Der Oberarzt schreckte sofort hoch und sagte: „Ich wollte nur...noch mal den Puls messen.“ Ungläubig sah Franz ihn an und sagte: „Und ich hätte schwören können, dass sie sie küssen wollten. Aber war wohl alles ein bisschen viel für mich heute.“ Marc war froh, dass ihm der professor seine Ausrede abgekauft hatte, sagte: „Ja, das stimmt.“ „Gut. Ich bin ja jetzt wieder da. Sie können dann gehen.“ Marc lehnte das erst ab, aber der Professor überredete ihn schliesslich doch. Ehr wiederwillig ging zur Tür, schaute Gretchen aber vorher noch einmal traurig an, was dem Professor nicht verborgen blieb.. Als der oberarzt schon die Klinke gepackt hatte, sagte Franz: „Ach Meier...“ „ja, herr Professor?“ „Danke.“ sagte Franz. „Das ist mein Job.“ sagte der Oberarzt und wollte gehen. Doch Franz hielt ihn erneut auf, weil ihm eine Frage unter den Nägel brannte. „Sagen sie mal...was ist da eigentlich zwischen ihnen und meiner Tochter?“ wollte er wissen. Marc wusste erst nicht so recht wie er darauf antworten sollte. Wenn er jetzt zugeben würde, dass Gretchen ihm was bedeutet, würde ihm der Professor bestimmt die Hölle heiß machen. Also sagte er: „Äh...nichts...ich muss dann auch mal.“ und verschwan schnell durch die Tür. Franz blickte ihm noch misstrauisch hinterher und beschloss seine Tochter zu fragen, warum Marc ausgrechnet da war, als sie angefahren wure, wenn sie über den Berg wäre.
Marc war in der Zeit in seinem Büro angekommen und liess sich sofort in seinen Ledersessel fallen. „Was ein scheiß Tag“ murmelte er vor sich hin. Er dachte noch einige zeit nach und schlief schließlich im sitzen ein. Die ganze Anspannung der letzten Stunden waren anscheinend etwas zu viel für ihn gewesen. Er wurde allerdings sehr schnell wieder geweckt als plötzlich Schwester Sabine vor ihm stand und ihn antippte. „Sie sollen mal bitte zum Professor kommen.“ Nachdem er langsam die Augen aufgeschlagen hatte, realisierte er, dass vielleicht etwas mit Gretchen sein könnte. Ohhne etwas zu sagen, sprang er vom Stuhl auf und flitzte wie ein geölter Blitz an der Schwester vorbei. Die stand da wie bestellt und nicht abgeholt und rief noch hinterher: „Er wollte ihnen sagen, dass die Frau Doktor aufgewacht ist.“ Doch das bekam Marc schon garnicht mehr mit. Auf dem Weg in die ITS bettete er nur, dass Gretchen´s Zustand sich nicht verschlechert hat.
Franz saß immmernoch am Bett seiner Tochter. Gretchen versuchte etwas zu sagen, aber sie war noch sehr geschwächt. Plötzlich wurde die Türe aufgerissen und Marc stand vor den beiden. Erleicherte atmete er auf, als er sah dass es ihr gut ging. „Meine Güte. Was hat sie denn gestochen, dass sie hier so reingestürmt kommen. Meine Tochter braucht Ruhe und keine zusätzliche Aufregung.“ „Ich wollte...ich dachte....ach egal.“ sagte Marc und ging rüber zu Gretchen, beugte sich leicht über sie und fragte: „Wie geht es dir? Hast du Schmerzen?“ Doch die junge Ärztin antwortete nicht, sondern schüttelte nur leicht mit dem Kopf.“ Danach schloss sie sofort wieder die Augen und schlief erneut ein. Marc wandte sich dem Professor zu und fragte, ob die Laborergebnisse schon da wären. „Ja, ist soweit alles in Ordnung.“ Ein paar Minuten herrschte Funkstille zwischen den beiden Männern bis Franz fragte: „Haben sie eigentlich gesehn, wer meinem Kälbchen das angetan hat?“ Marc überlegte einen Moment, was er ihm jetzt darauf antworten sollte, denn er hatte Gretchen ja angefahren. Also sagte er: „Keine Ahnung. Als ich angefahren kam, hab ich niemanden gesehn, ausser ihre Tochter, die auf dem Boden lag.“ Franz schaute den Oberarzt zwar wieder misstrauisch an, gab sich aber vorerst mit dieser Antwort zufrieden. Franz stand auf und sagte, er müsse kurz etwas erledigen, käme aber gleich zurück. „Bleiben sie solange hier. Es dauert nicht lange.“ Die beiden Männer tauschten erneut die Plätze. Bevor er rausging sagte Franz: „Ach und Meier! Keine Aufregung...wissen sie ja!“ „Jawohl, Herr Professor.“ sagte Marc und wandte sich wieder Gretchen zu. Er war froh wieder bei ihr sein zu können. Er wollte ihr gerade etwas sagen, als sie wieder die Augen öffnete. Langsam wurde sie wacher. „Hast mit ja einen ganz schönen Schrecken eingejagt.“ sagte Dr. Meier und lächelte sie an. Gretchen lächelte so gut sie es konnte zurück. Marc kam daraufhin näher und gab ihr einen Kuss. „Danke.“ sagte er. „Wofür?“ wollte Gretchen wissen. „Dass du deinem Vater nicht die Wahrheit gesagt hast.“ „Schon gut. Hast genug andere Probleme.“ Bei diesem Satz dachte Marc sofort wieder an gabi und die bevorstehende Hochzeit, die sie jetzt auch noch zu allem übel vorverlegt hatte und stöhnte. „Ja,...ich geh dann jetzt auch mal wieder. Ich schick Schwester Sabine vorbei. Sie soll nach dir sehen.“ sagte der Oberarzt etwas traurig und ging zur Tür. Dort rief ihn Gretchen noch einmal und sagte, dass irgendwas passieren müsste, damit es zwischen den beiden aufhört. „Ich kann das so nicht.“ fügte sie noch hinzu und eine Träne rollte ihr die Wange runter. Marc kam zu ihr rüber, nahm sie in den Arm und sagte: „Du sollst dich doch nicht aufregen. Wir reden später darüber...versprochen.“ Doch Gretchen gab sich mit dieser Antwort nicht zu frieden. „Was gibt es da noch zu reden. Du wirst bald heiraten und das ist Fakt.“ Die Tränen häuften sich. Sie konnte nichts dagegen tun. Was sich aber wiederrum auf dem EKG bemerkbar machte. Der Oberarzt versuchte sie erneut zu beruhigen und sagte ihr, dass sie jetzt erstmal wieder gesund werden sollte. „Was bringt das denn? Marc...ich wünschte ich hätte dich nie wiedergetroffen. Damals das tat schon weh, aber ich war auf dem besten Weg dich zu vergessen, aber jetzt? Ach das hat doch alles keinen Sinn.“ Dr. Meier war mit Gretchen´s Worten sichtlich überfordert. Denn er war es nicht gewohnt so offen über Gefühle zu sprechen.
Gabi kam gerade den Gang entlang und sah die beiden. Sofort stieg ihre Wut wieder, denn als es ihr schlecht ging, war Marc nicht ein einziges Mal gekommen, aber Gretchen besucht er. Sie riss die Türe auf und fragte: „Was machst du hier?“ Marc erschrak als er plötzlich Gabi sah und bat sie zu gehen, da Gretchen sich ausruhen müsste. Doch Gabi dachte nicht im Traum daran und sagte: „Mir doch egal, wenn die verreckt. Dann hab ich wenigstens ein Problem weniger.“ Dann wandte sie sich der jungen Ärztin zu und fragte: „Macht es ihnen eigentlich Spaß sich andauernd an MEINEN Verlobten ranzuschmeissen?“ Gretchen, der es sowieso nicht gut ging, regte sich darüber tierisch auf und erwiederte: „Ich hab mich nicht an ihn rangeschmissen! Er lässt mich nicht in Ruhe, aber ist ja auch bei so einer wie ihnen kein Wunder!“ Marc ging zu Gabi, packte sie am Arm und versuchte sie rauszuschmeissen, denn Gretchen´s Zustand verschlecherte sich zusehends. Gabi keifte noch etwas herum und wollte Marc mit sich ziehen. Gretchen beobachtete das Szenario mitlerweile schon mit flackerden Augen. „Ich will dich nie wieder sehen.“ sagte die junge Ärztin leise und schloss ihre Augen. Die Tränen liefen ihr noch die Wangen herrunter. Ein paar Sekunden später schlug das EKG Alarm. Der Oberazt reagierte sofort, schob Gabi nun endgültig aus dem Raum und schnappte sich den Defibrilator. „Oh nein! So einfach lass ich dich nicht gehen.“ sagte Marc und begann mit der Wiederbelebung. Sabine kam in den raum gestürmt, weil sie den Alarm bemerkt hatte. Marc gab ihr, während er noch damit beschäftigt war, Gretchen ins Leben zurückzuholen, die Anweisung ein Kreislauffördernderndes Mittel aufzuziehen. Ihre Hände zitterten als sie die Spritze aufzog. Sie kam gerade noch dazu sie dem Oberarzt zu reichen, dann fiel ihr Blick auf Gretchen und auf die Nulllinie die das EKG immernoch anzeigte und kippte anschließend um.

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22.11.2008 01:04
#83 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Kapitel 11 – In letzter Sekunde

Franz kam zur Türe rein, sah zuerst Marc, der immernoch damit beschäftigt war, um das Leben seiner Tochter zu kämpfen und dann Sabine, die vor dem Bett auf dem Boden lag. „Kälbchen!“ schrie er. Dann fiel sein Blick zu Marc. „Was ist denn passiert? Ihr ging es doch eben noch gut.“ Er machte sich Vorwürfe, dass er nicht bei Gretchen geblieben ist. Doch Marc gab ihm keine Antwort auf seine Frage, schmiss den Defi weg und versuchte es mit Herzdruckmassage. Er war völlig verzweifelt, weil er ja wusste wie es dazukommen konnte. Zudem klang ihm immer noch der letzte Satz, den Gretchen gesagt hatte, bevor sie ohnmächtig wurde in den Ohren. Völlig im Trance sagte er: „Das kann doch noch nicht alles gewesen sein. Ich brauche dich doch.“ ohne daran zu denken, dass der Professor auch anwesend war, denn den hatte er eigentlich nicht wirklich wahrgenommen. Als ob Gretchen diese lezten Worte im Unterbewusstsein wahrgenommen hätte, begann ihr Herz langsam wieder zu schlagen. Der Professor war einerseits erleichert, aber andererseits beunruigten ihn Marc´s Worte auch etwas, auch wenn er nicht alles hatte verstehen können. Er beschloss ihn trotzdem nicht darauf anzusprechen, weil er einfach nur so unendlich dankbar war, dass Marc seiner Tochter ein zweites Mal das Leben gerettet hatte, so wie er dachte. Marc war völlig am Ende, aber auch erleichert. Franz setzte sich sofort wieder ans Bett seiner Tochter und beschloss sie von nun an nicht mehr aus den Augen zulassen. „Sie haben meiner Tochter nun schon zum zweiten mal das Leben gerettet. Wie kann ich ihnen dafür nur danken?“ fragte der alte Mann,mit Tränen in den Augen. Marc, der langsam aber sicher wieder zu sich fand sagte: „Sie brauchen mir nicht zu danken.“ und verliess das Zimmer.
Draussen auf dem Flur traf er auf Gabi, die ihren Verlobten die ganze Zeit über beobachtet hatte. Mit kühler Stimme sagte sie: „Bist du jetzt endlich fertig? Dann können wir ja gehen. Wir müssen ja noch zu Juwelier, die Ringe aussuchen.“ Die ganze Wut des Oberarztes entlud sich nun an Gabi. „Fertig? Mit dir bin ich noch lange nicht fertig! Mitkommen sofort!“ erwiederte er und zog Gabi am Arm zu seinem Büro. Gabi jammerte zwar ein paar mal, aber das interessierte Marc nicht im geringsten. In seinem Büro angekommen, zog er sie zu dem Stuhl, der gegenüber von seinem Schreibtsich stand und zog sie darauf. „Hinsetzen!“ sagte er im Befehlston. Gabi wagte es nicht zu wiedersprechen, denn so kannte sie den Obersarzt nicht und das machte ihr etwas Angst. Er stand vor ihr mit erhobenem Zeigefinger und drohte ihr. „Hör gut zu was ich dir jetzt sage. Solltest du es dich noch einmal wagen in nächster Zeit in Gretchen´s Nähe zu kommen, dann mach ich dir das Leben dermaßen zur Hölle, dass du dir wünschst du hättest mich nie kennengelernt.“ Das war zuviel für Gabi. Sie brach in Tränen aus und sagte: „Das machst du doch sowieso schon. Weist du eigentlich wie weh das tut immer von dir abgewiesen zu werden und wenn ich dann sie sehe...“ weiter konnte Gabi nicht sprechen. Sie war zu aufgelöst. „Das bist du doch selbst Schuld. Ich hab dir damals schon gesagt, dass ich dich nie lieben werde und da wird auch diese Hochzeit oder das Kind nichts dran ändern.“ fauchte der Oberarzt die junge Frau an. „Warum ist sie nicht einfach verreckt?“ sagte Gabi mit weinerlicher Stimme. „Noch ein Wort und ich vergess mich!“ drohte ihr Marc an. „Sie ist dir wohl doch nicht so egal, wie du immer vorgibst, he? Ich hab dich da eben beobachtet. Du hast dadrin um sie gekämpft als ob es um dein eigenes Leben ging.“ sagte die Schwester. Marc sagte garnichts dazu, denn gabi hatte Recht. „Wärst du doch auch mal für mich so dagewesen, als ich damals das Kind verloren habe. Nein, du bist nicht einmal gekommen, um mich zu fragen, wie es mir geht.“ Sie wollte ihm das eigentlich nicht sagen, aber er hatte sie so verletzt, dass es ihr rausgerutscht ist. Marc, der mit seiner Handfläche sein Gesicht vergraben hatte, sah erstaunt hoch und fragte: „Du hast das Kind verloren? Schon seit längerem? Und das sagst du mir erst jetzt?“ Man konnte seine Erleichterung darüber regelrecht spüren. „Es hat dich sowieso nie interessiert. Also...“ „Wenn es das Kind nicht mehr gibt, warum willst du mich dann immernoch heiraten? Wegen des Geldes etwa? Ich kann dir sagen, so reich bin ich auch nicht!“ erwiederte der Oberarzt. Gabi stand auf und schmiss ihm noch „du bist so ein Arsch!“ an Kopf und verschwand. Draussen hörte sie noch, wie Marc rief: „Und denk daran, was ich dir gesagt habe!“ Völlig aufgelöst lief sie in die Toilette und schloss sich darin ein.

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22.11.2008 01:22
#84 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Währendessen schlug Gretchen langsam wieder die Augen auf. „Willkommen zurück im Leben Kälbchen. Hast uns ja einen ganz schönen Schrecken eingeagt.“ sagte Franz und lächelte seine Tochter lieb an. Die aber stöhnte nur. „Ich hab mit Mama telefoniert, wenn sie es schafft,kommt sie morgen zurück.“ Gretchen nickte. Sie war zuerst noch etwas verwirt, merkte aber dann, dass ihr Wunsch sich wohl doch nicht erfüllt hatte. Tränen liefen ihr die Wangen runter. Franz sorgte sich um seine Tochter und fragte: „Was hast du denn Kälbchen? Hast du Schmerzen?“ Gretchen schüttelte so gut sie es konnte mit dem Kopf. Langsam begann sie zu sprechen: „Ach Papa...ich kann nicht mehr.“ Franz bekam bei diesen Worten schreckliche Angst. „Was soll das heißen? Du bist eine Haase und wir geben nicht so schnell auf. Du wirst sehen bald springst du wieder hier rum.“ Bei diesem Gedanken musste Gretchen sofort wieder an Marc denken. Das letzte was sie gesehn hatte, war dass er das Zimmer verlassen hatte, danach wurde ja alles schwarz vor ihren Augen. „Wer hat mich eigentlich zurückgeholt? Du?“ fragte Gretchen ihren Vater. „Nein, ich bin erst dazu gekommen, als der Meier schon dabei war.“ Die junge Ärztin sah Franz erstaunt an. „Marc?“ fragte sie. Der Professor nickte. „Hat er was gesagt?“ wollte Gretchen wissen. Der Professor zögerte einen Moment. „Papa. Ich muss das wissen bitte.“ sagte die junge Ärztin. Franz stöhnte, schliesslich kannte er seine Tochter lange genug und er wusste sie würde sowieso keine Ruhe geben, bevor er ihr keine Antwort gab. „Viel hat er nicht gesagt. War zusehr damit beschäftigt dich wiederzuholen. Und danach ist er völlig durch den Wind gewesen und ist raus gegangen.“ „Wo ist er jetzt? Ich will mit ihm sprechen.“ bat Gretchen. Doch Franz verneinte und sagte: „Warte lieber bis es dir besser geht. Zuviel Aufregung ist nicht gut.“ Doch die junge Ärztin versuchte sich im Bett irgendwie aufzusetzen, was garnicht so einfach war, weil sie immernoch Schmerzen hatte und sagte: „Wenn du ihn nicht holst. Dann mach ich es eben.“ Der Professor merkte dass es seine Tochter ernst meint und erwiederte: „Schon gut. Bleib liegen. Ich hole Meier.“ Gretchen legte sich wieder hin und sagte: „Danke Papa.“

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22.11.2008 01:32
#85 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Fünf Minuten später kam Franz mit Marc im Schlepptau in ihr Zimmer. Als Gretchen Marc erblickte, bat sie ihren Vater sie und den Oberarzt einen Moment alleine zu lassen. Zunächst noch zögerlich verliess Franz schliesslich den Raum. In ihrer jetzigen Verfassung konnte er ihr einfach keine Bitte abschlagen.„Warum hast du das getan?“ fragte Gretchen mit Tränen in den Augen. Marc wusste nicht recht wovon Gretchen sprach und fragte: „Was meinst du?“ „Warum hast du mich nicht einfach sterben lassen?“ wollte die junge Ärztin wissen. „Dann wäre vieles einfacher gewesen.“ fügte sie wehmütig hinzu. Dr Meier überlegte was er ihr auf diese Frage antworten sollte. „Das konnte ich nicht.“ sagte Marc leise. „Wie meinst du das?“ wollte Gretchen wissen. Marc gab ihr darauf keine Antwort, sondern gab ihr einen langen leidenschaftlichen Kuss. Nachdem sie sich voneinander gelöst hatten, bat Gretchen den Oberarzt noch etwas bei ihr zu bleiben. Dieser nickte und setzte sich zu ihr ans Bett. Die beiden schauten sich noch einige Zeit an, sagten aber nichts, bis Gretchen schliesslich einschlief. Marc strich ihr durch die Haare. Irgendwann schlief er auch ein. Franz kam nach einiger Zeit ins Zimmer zurück und sah die beiden. Er wusste nicht genau was, aber irgenwas verband die beiden. Um herrauszufinden was es war, beschloss er sobald Gretchen wieder gesund wäre, Marc zum Essen einzuladen und die beiden genauer zu beobachten. Er schaute sein Kälbchen nocheinmal an und beschloss dann in sein Büro zu gehen und die beiden alleine zu lassen.
Am nächsten Morgen wurde die junge Ärztin wach und sah Marc, der immer noch mit dem Kopf auf der Bettdecke lag und schlief. Sie genoss diesen Moment und beobachtete ihn. Sie merkte, dass es ihr heute schon etwas besser ging. Sabine kam ins Zimmer,um nach ihr zu sehen. Als erstes erblickte sie Dr. Meier, der auch langsam wachzuwerden schien. Die Schwester lächelte Gretchen an und verliess das Zimmer. „Wie geht es dir?“ wollte Marc wissen nachdem er auch aufgewacht war. „Besser. Danke.“ Franz kam ins Zimmer und sah ebenfalls, dass es Gretchen wieder besser zu gehen schien und war sichtlich erleichert darüber. „Du siehst heute schon viel besser aus Kälbchen.“ sagte er. „Mir geht’s auch besser.“ sagte die junge Ärztin. „Deine Mutter hat mich gestern abend noch angerufen. Ich hole sie jetzt gleich vom Flughafen ab.“ sagte Franz und ging raus. „Ich...äh...werd dann jetzt auch mal gehen. Visite.“ sagte Marc und stand auf. „Kommst du wieder?“ wollte Gretchen wissen. „Ich denke schon...“ sagte der Oberarzt und verliess das Zimmer. Im Stationszimmer angekommen sagte er zu Schwester Sabine, dass sie schon mal alles für die Visite bereit machen soll, er käme dann auch gleich.

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22.11.2008 12:04
#86 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Franz stand im Ankunftsbereich des Flughafens und wartete schon ungeduldig auf seine Frau. Er freute sich sie nach so lange zeit wiederzusehen, auch wenn der Grund für ihre vorzeitige Rückkehr nicht erfreulich war. 10 Minuten später kam Bärbel dann. Sie war bepackt wie ein Esel. An beiden Händen hatte sie Tüten. „Souveniers.“ antwortete Frau Haase, nachdem Franz sie fragend angeschaut hatte. Die Eheleute begrüßten sich erstmal. „Wie geht es Gretchen?“ wollte Bärbel wissen. Der Professor antwortete ihr, dass es ihr den Umständen entsprechend gut ginge und sie über den Berg wäre. Von dem Herzstillstand von gestern abend erzählte er ihr allerdings nichts, um sie nicht unnötig aufzuregen. Vor dem Flughafen stiegen die beiden in den Wagen, nachdem Franz das Gepäck seiner Frau im Kofferraum verstaut hatte. Bärbel wie Franz an sofort ins Krankenhaus zu fahren.
Marc saß in der Zwischenzeit in seinem Büro und dachte wiedermal nach. Sollte er wirklich zur Polizei gehen, so wie Gretchen es vorgeschlagen hatte? Aber was würde dann passieren? Es klopfte an der Türe. Lass es bitte nicht schon wieder Gabi sein, dachte er. Er hatte Glück, denn Sabine kam herrein und fragte, ob sie jetzt mit Visite beginnen könnten. „Komme sofort.“ sagte der Oberarzt und folgte der Schwester. Die Visite verlief relativ ruhig und es standen auch nur 2 OP´s auf dem Plan. Bei der Visite schaute Marc auch nochmal bei Gretchen rein, um den Verband zu wechseln und ihr zu sagen, dass sie heute noch auf ein normales Zimmer verlegt werden könnte. „Gut.“ sagte die junge Ärztin. Sabine beobachtete die ganze Zeit die Blicke, die sich die beiden zuwarfen und dachte sich ihren Teil. Nachdem Marc und Sabine das Zimmer verlassen hatten, lief ihnen Schwester Gabi über den Weg. Sofort schmiss er Gabi einen mehr als nur bösen Blick und machte eine Handbewegung, die Sabine aber nicht verstand. Gabi sagte nichts und verschwand schnell. Kurz nachdem Gabi gegangen war kamen Franz und Bärbel über den Flur. Franz sagte zu seiner Frau sie solle doch schon mal rein gehen, er hätte noch etwas mit Dr. Meier zu besprechen. Marc schaute seinen Chef erstaunt an, weil er nicht wusste, was er mit ihm besprechen wollte. Der Professor bat Sabine zu gehen, was diese auch sofort tat.

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22.11.2008 12:54
#87 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Als Bärbel ihre Tochter nach langer Zeit wiedersah, fiel sie ihr sofort um den Hals und auch Gretchen freute sich dass sie wieder da war. „Kind, was machst du nur für Sachen?“ fragte die Mutter besorgt. Sie machte sich Vorwürfe, dass sie überhaupt so lange weg war. Doch die junge Ärztin sagte: „Mama. Du kannst doch nichts dafür.“ „Was ist denn überhaupt passiert?“ wollte Bärbel wissen. Gretchen erzählte ihr daraufhin die Geschichte, wobei sie das Detail, wer sie angefahren hat ausliess. Die Mutter war geschockt und strich ihrer Tochter durch die Haare. „Kind, du musst ihn endlich vergessen. Er tut dir nicht gut. Such dir einen richtigen Mann,der dich glücklich macht. Was ist denn mit diesem Türken?“ fragte Bärbel. „Mama, erstens ist er immernoch halber Perser“ entgenete Gretchen genervt „und zweitens kein Deut besser als Marc.“ Sie erzählte ihr nun auch die Geschichte mit Mehdi und ihr. Bärbel wollte ihr daraufhin wieder einen Vortrag halten,aber Gretchen blockte schnell ab und sagte sie sei müde und wolle noch ein bisschen schlafen. „Gut. Ruh dich aus. Damit die zu deinem Geburtstag wieder gesund bist.“ sagte Bärbel. Oh nein! Mein Geburtstag! Den hatte ich ja total vergessen! Gretchen stöhnte und erwiederte: „Ist gut Mama.“ und schloss ihre Augen, um ein wenig zu schlafen. Bärbel verliess daraufhin das Zimmer ihrer Tochter.
„Warum wollten sie mich denn sprechen, Herr Professor?“ wollte Dr. Meier wissen. „Ich weis zwar immernoch nicht, was sie da zu suchen hatten und wenn ich ehrlich bin will ich das auch garnicht wissen, aber ich bin ihnen dankbar, dass sie meiner Tochter das Leben gerettet haben und das schon zweimal.“ „Sie brauchen sich nicht bei mir zu bedanken.“ sagte Marc. „Doch, doch. Und deshalb habe ich beschlossen sie nochmal bei uns zum Essen einzuladen, wenn meine Tochter wieder ganz gesuand ist.“ Der Oberarzt schaute ihn erstaunt an und erwiederte: „Ach Herr Professor das ist wirklich nicht nötig.“ Doch Franz liess sich von der Idee nicht abbringen und sagte: „Doch das ist es. Ich bestehe darauf.“ Dr. Meier seufzte leise und sagte: „Na schön.“ Franz klopfte Marc auf die Schulter und sagte: „Na also. Geht doch. Wann das sein wird sag ich ihnen noch.“ und ging zu seiner Frau, die schon in seinem Büro saß. Marc ging zu Schwester Sabine ins Stationszimmer. „Bereiten sie schon mal den OP vor. Ich gehe noch eine rauchen.“ wies er die Schwester an. „Jawohl Herr Doktor.“ sagte Sabine und verliess das Stationszimmer. Auf dem Weg nach draussen kam Marc an Gretchen´s Zimmer vorbei. Durch die Glasscheibe konnte er beobachten, wie sie schlief. Er überlegte, ob er nochmal zu ihr gehen sollte, entschied sich aber dann doch dazu es leiber sein zu lassen. Er ging zum Aufzug und fuhr runter, um nach draussen zu gehen.
Währendessen stieg Mehdi in der 2. Etage aus. Er und Marc hatten sich nur knapp. Nachdem Dr. Kaan gehört hatte, was mit Gretchen passiert war hatte er sich natürlich sofort auf den Weg zu ihr gemacht. Er ging ins Zimmer und sah Gretchen, die immernoch an diversen Schläuchen und Geräten hing. Sie schlief. Er beobachtete sie eine Zeit und sah sie verliebt an. Auch wenn er es ihr bis jetzt nicht gezeigt hatte, aber da waren immernoch Gefühle für sie. Mit Anna verstand er sich zwar mittlerweile wieder besser, aber das mit Gretchen das war etwas besonderes für ihn. Mehdi ging zu ihr ans Bett und nahm ihre Hand. Sie schlug die Augen auf und sah Mehdi. „Hallo. Ich wollte mal nach dir sehen.“ sagte der Gynäkologe anfangst noch zaghaft. „Wie geht es dir?“ fragte er nach einiger Zeit. „Besser. Danke.“ sagte die junge Ärztin. Mehdi und sie unterhielten sich noch einige Zeit, bis sich die Türe öffnete.

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22.11.2008 14:10
#88 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Marc blickte Mehdi verachtend an und der Frauenarzt warf ihm auch einen eisigen Blick zu. Gretchen versuchte die Stimmung ein wenig zu lösen und fragte Marc wann sie denn endlich verlegt werden könne. „Deswegen bin ich hier.“ sagte der Oberarzt und kam zu Gretchen ans Bett, neben dem immernoch Mehdi saß. Dieser stand auf und sagte: „Ja, ich geh dann auch mal.“ Traurig ging er zur Tür an Marc vorbei der ihn angrinste. Aber das Grinsen verging ihm, als er hörte wie Gretchen sagte: „Schön, dass du hier warst.“ „Hab ich gern gemacht.“ erwiederte Mehdi und lächelte sie an. Marc verdrehte bei diesem Anblick nur die Augen. „Gut. Wenn ihr dann fertig seid, würde ich mir gern nochmal die Wunde anschauen.“ sagte der Oberarzt und ging zum Wagen mit den Verbandsutensilien. Mehdi verliess daraufhin das Zimmer. Darauf hatte Marc nur gewartet. Sofort ging er zu Gretchen und wollte sie küssen, aber diesmal erwiederte sie seinen Kuss nicht, sondern drückte ihn weg. Der Oberarzt guckte sie erstaunt an. „Was ist los?“ wollte er wissen. „Marc...du musst dich endlich entscheiden.“ drängte die junge Ärztin und fügte noch hinzu, bevor Marc noch irgendwas sagen konnte: „Ich halte dieses ständige hin und her einfach nicht mehr aus. Ich bin keins deiner Spielzeuge.“ Dr Meier´s Blick senkte sich, er sagte aber nichts dazu. „Wie darf ich das jetzt verstehen?“ fragte Gretchen. Marc schaute daraufhin nach Gretchen´s Wunde, sagte, dass Sabine sie gleich abholen würde und ging hinaus. Was war das jetzt? Spinnt der? Sie wäre am liebsten aufgestanden und ihm nachgegangen, um ihm ordentlich die Meinung zu sagen. Aber das ging ja nicht. Der denkt wohl der kann alles mit mir machen...Aber nicht mehr mit mir! Kurz darauf kam Schwester Sabine ins Zimmer, um Gretchen abzuholen. Sie wollte der jungen Ärztin von der Wiederbelebung erzählen und dass Dr. Meier total verzweifelt war, aber Gretchen interessierte das nicht im gerinsten. „Schwester Sabine...ich sag es ihnen jetzt zum letzten mal. Kein Wort mehr von Dr. Meier...verstanden?“ warnte die junge Blonde. „Wie sie meinen...“ sagte die Schwester beleidigt und schob Gretchen mit dem Bett aus dem Zimmer.
Währendessen saßen Bärbel und Franz in seinem Büro und unterhielten sich über Gretchen. „Also Franz. Ich finde Gretchen hat sich sehr verändert. Sie wirkt irgendwie traurig.“ Der Professor nickte zustimmend und erwiederte: „Ja. Das ist mir auch schon aufgefallen,deshalb hatte ich ja die Idee mit dem Ausflug. Damit sie mal auf andere Gedanken kommt.“ „Was hat sie eigentlich auf dieser Straße gemacht? So ganz allein und wo warst du?“ Franz erzählte ihr die Geschichte, von dem Anruf bis hin zu dem Punkt, wo er sie gefunden hat. „Ich hab da schon so meine Vermutung, wer der Anrufer gewesen sein könnte und was passiert ist, aber ich bin mir noch nicht sicher.“ sagte der Professor. Bärbel schaute ihn erstaunt an. „Welche Vermutung?“ Doch Franz antwortete, dass er sie noch nicht aussprechen würde bevor er sich nicht ganz sicher wäre.

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22.11.2008 16:49
#89 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

„Sind sie eigentlich so blöd, oder tun sie nur so?“ schrie Marc während der OP die Schwester an, weil sie wieder einen Fehler gemacht hatte. Sabine war jetzt schon wieder den Tränen nah. Doch sie riss sich zusammen und stellte Dr.Meier eine Frage. „Warum lassen sie eigentlich immer ihre schlechte Laune an mir aus, wenn sie Ärger mit der Frau Doktor haben.“ Das war zuviel für Marc. „Was geht sie das an und jetzt RAUS!“fauchte er und wies mit der Hand zur Türe. Sabine zuckte kurz zusammen und suchte so schnell wie möglich das Weite, fühlte sich aber nun in ihrer Vermutung noch mehr bestätigt als zuvor. Kaum war Sabine weg musste das andere Personal dran glauben. Die warfen sich aber nur gegenseitig eindeutige Blicke zu. Als der Eingriff beendet war verliess Marc ohne etwas zu sagen den OP und ging in sein Büro, um seine Ruhe zu haben. Doch der liebe Gott meinte es nicht gut mit ihm an diesem Tag, denn Gabi erwartete ihn schon dort. „Was willst du denn schon wieder hier?“ stöhnte Marc. Die Schwester stand auf und erwiederte, dass sie sich langsam mal ein paar Gedanken machen müssten über die Planung der Hochzeit, schliesslich würde es ja nicht mehr lange dauern. Marc´s leises „ja, leider“ ignorierte sie komplett und holte ein paar Broschüren herraus. In der ersten waren Hochzeitstorten abgebildet. Sie zeigte auf ein bIld und sagte: „Die find ich schön und du?“ und hielt ihm das Heft entgegen. Doch Marc nahm es nicht an sich, erwiederte nur: „Mach wie du meinst.“ und setzte sich an seinen Schreibtisch. „Gut.“ entgegnete Gabi etwas beleidigt „Beschwer dich aber nachher bloss nicht.“ Der Oberrazt sagte genervt: „Werd ich schon nicht und jetzt geh. Ich hab noch zu tun.“ Die Schwester nahm daraufhin ihre Kataloge und zog von dannen.
Jochen war in der Zeit auf dem Weg zu seiner Schwester, um sie mal zu besuchen. „Na.“ sagte er als er seinen Kopf durch die Tür steckte. „Hallo.“ erwiederte Gretchen. „Haste ja einen schönen Weg gefunden dich vor dem Ausflug zu drücken, wenn auch nur halb.“ wizelte Jochen. „Haha, sehr witzig.“ erwiederte die junge Ärztin zickig. „Ich hoffe du hattest wenigstens einen schönen Tag.“ sagte sie. Jochen strahlte. „Ja hatte ich. Maria ist einfach...“ schwärmte er. Gretchen riss die Augen auf. „Maria? Du hattest ein Date mit unserer haushälterin?“ Dabei musste sie ein wenig lachen. „Ja. Warum nicht?“ entgegnete Jochen etwas beleidigt. Ich wusste es doch, dass er seine Finger nicht von ihr lassen kann. „Na, lass das aber nicht Papa hören.“ sagte Gretchen und grinste dabei, denn nun hatte sie auch etwas gefunden, womit sie Jochen erpressen konnte. Der stöhnte und sagte: „Jaja. Schon gut. Ich sag ihm nichts von deinem Gott in weiß und dir, wenn du auch die Klappe hälst.“ Na also. Geht doch. Sichtilich zufrieden grinste sie ihren Bruder an, der sich daraufhin schnell verabschiedete, weil ihm das ganze dann doch etwas peinlich war.

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22.11.2008 17:26
#90 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Nachdem Jochen gegangen war,kam Bärbel ins Zimmer. Sie war erleichert als sie sah, dass es Gretchen schon bedeutend besser ging. Die beiden unterhielten sich eine Weile und dann kam ihre Mutter wieder auf das Thema Geburtstag zu sprechen. Och nee. Nicht schon wieder! „Mama. Bitte, tu mir den Gefallen und erspar mir ein großes Fest. Mir ist echt nicht nach feiern zumute.“ „ja, aber Magarethe. Gerade jetzt hast du einen Grund zu feiern. Du wärst fast gestorben. Jetzt hast du sozusagen zweimal Geburtstag.“ erwiederte Bärbel empört. Auch das noch! Ein geburtstag reicht mir vollkommen! Bärbel fing an ihr zu erzählen, was sie vorhatte. Sie plante ein riesengroßes Fest, wozu sie alle einladen würde. „Bitte nicht. Muss das sein?“ jammerte die junge Ärztin. „Ja, das musss ein.“ erwiederte die Mutter bestimmt. Womit hab ich das verdient? Ich hab keine Lust auf ein Fest! Warum kapiert die das nicht?! „So. ich werde jetzt auch mal gehen. Muss ja noch einiges vorbereiten.“ „Bis dahin sind doch noch ein paar Wochen.“ erwiederte die junge Ärztin. Bärbel antwortete ihr, dass es ja noch so viel zu tun gäbe, dass es besser wäre wenn sie jetzt shon damit anfängt und verabschiedete sich.
Die Tage vergingen und Gretchen ging es langsam immer besser. Also fragte sie ihren Vater wann sie endlich nach Hause könnte. „Wenn nichts dazwischen kommt vielleicht morgen.“ sagte Franz. Die junge Ärztin freute sich, nach 2 Wochen rumliegen hatte sie endlich genug und wollte nur noch nach Hause und auch wieder arbeiten. Gabi war unterdessen voll und ganz mit den Hochzeitsvorbereitungen beschäftigt. Es war alles organisiert und in ein paar Tagen sollte die Hochzeit stattfinden. Sie fieberte dem schönsten Tag in ihrem Leben entgegen. Ganz anders als Marc, der zog sich von Tag zu Tag mehr zurück, als ohnehin schon. Auch Gretchen war er nur während der Visite, wenn er musste. Seine Mutter hatte ihn noch ein paar mal angerufen, um zu fragen ob er endlich zur Vernumpft gekommen wäre, aber er hatte sie immer schnell abgewürgt. Als er gehört hatte, dass Gretchen entlassen wurde und am nächsten Tag wohl wieder zur Arbeit kommen würde, hatte er um ein paar Tage Urlaub gebeten, angeblich wegen der Hochzeitsvorbereitungen, aber das stimmte natürlich nicht, denn die hatte er ja alle Gabi überlassen.

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22.11.2008 22:46
#91 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

„Morgen.“ sagte Gretchen als sie am nächsten Morgen runterkam. Sie setzte sich an den Frühstückstisch und freute sich wieder auf die Arbeit, auch wann das dann bedeuten würde, dass sie Marc wieder öfters begegnet. Franz war leicht misstrauisch und fragte seine Tochter, ob sie sich denn wirklich wieder dazu in der Lage fühle zu arbeiten. „Klar Papa. Ich hab jetzt 2 einhalb Wochen nur rumgelegen. Ich muss einfach wieder was tun. Und ausserdem hat es dich ja auch nicht interessiert,ob du nach deinem Herzinfakt wieder arbeiten konntest.“ sagte die junge Blonde. „Das war doch was anderes.“ verteidigte sich der alte Mann. Aber Gretchen liess sich von ihrem Entschluss nicht abbringen, verabschiedete sich kurz und fuhr in die Klinik.
Im Staionszimmer angekaommen begrüßte sie erstmal Schwester Sabine. Ah! Tut gut wieder hier zu sein. „Was liegt heute an?“ fragte die junge Ärztin voller Tatendrang. „Nicht viel. Dr. Meier hat sich unverhofft Urlaub genommen und deshalb sind sämtliche OP´s verschoben worden. Der hat Urlaub? Naja, wahrscheinlich wegen der Hochzeit. „Gut. Dann können wir es ja die nächsten paar Tage ein wenig ruhiger angehen lassen.“ „Gehen sie eigentlich hin?“ wollte Sabine wissen. Wie kann man nur so gut darin sein einem Menschen die gute Laune zu vermiesen? „Was soll ich denn da?“ fragte Gretchen zickig. „Naja...ich dachte...vielleicht könnten sie...“ Ich wäre wohl doch am besten noch ein paar Tage zu Hause geblieben... Ohne dass die Schwester ihren Satz zuende gesprochen hatte, sagte die junge Ärztin. „Das werde ich ganz bestimmt nicht tun. Wenn er diese Schnepfe Frau heiraten will, soll er es tun. Werd ihn ganz bestimmt nicht daran hindern. Ist mir sowieso egal.“ Aber sie klang in ihren Worten nicht sonderlich überzeugend. „Wenn es ihnen egal ist, dann können sie ja auch hingehen.“ stichelte Sabine. Was sag ich denn jetzt? Wenn ich nein sage, dann bohrt sie weiter und wenn ich ja sage muss ich mir das antuen. Aber bevor die mich weiter löchert,bring ich es lieber hinter mich...wird schon nicht so schlimm werden... „Ich weis zwar nicht was das bringen soll, aber um ihnen endlich zu beweisen, dass mir Dr.Meier total egal ist, werde ich hingehen. Zufrieden?“ sagte Gretchen schliesslich genervt. Hoffentich glaubt sie mir dann und lässt mich endlich in Ruhe damit. Sabine warf ihr einen ungläubigen Blick zu und widmete sich wieder ihrer Arbeit. Der restliche Tag verlief ruhig. Die Visite machte Gretchen mit ihrem Vater und OP´s standen nicht an, da Marc ja alle verschoben hatte.
Marc saß währendessen zu Hause. Gabi, die sich übrigens auch frei genommen hatte, nervte ihn andauerd, dass er sich auch langsam mal Gedanken darüber machen sollte, was er anzieht. „Der ganze „Spaß“ war bis jetzt schon teuer genug. Meinst du da geb ich auch noch Geld aus um mir einen Anzug zu kaufen, wo ich davon zig im Schrank hängen habe.“ motzte der Oberarzt. „Reicht doch, dass ich schon für das Kleid 6000 Euro bezahlen musste von den ganzen anderen Kleinigkeiten rede ich garnicht.“ fügte er spöttisch hinzu. „Ja, aber das ist es dir doch wert.“ entgegnete Gabi. Marc stöhnte nur und wandte sich dem Fernseher zu.
Gretchen hatte mittlerweile auch Feierabend gemacht und lag auf ihrem Bett. Sie holte ihr Tagebuch aus der Nachttischschublade. Sie schaute rein, der letzte Eintrag war an dem Abend bevor der Unfall passiert ist.

Liebes Tagebuch,

Ich habe viel zu erzählen...in der Zeit nach meinem letzten Eintrag ist viel passiert, aber ich bin mir jetzt auch über einiges klar geworden, aber dazu später. Zunächst einmal lag ich fast 2 einhalb Wochen im Krankenhaus, denn ich hatte bei dem Familienausflug einen Unfall. Ich hag vorhergesehn, dass etwas schlimmes pasieren würde und so war es dann auch. Marc hat mich mit seinem Auto angefahren und mich dabei schwer verletzt. Ich wäre fast gestorben, so wie ich später erfahren habe, aber er hat mich gerettet. Zuerst war ich nicht erfreut darüber, aber mittlerweile bin ich wieder auf einem guten Weg. Habe mir sogar vorgenommen zu dieser Hochzeit zu gehen. Ich weis es wird nicht einfach sein zu sehen, wie alle Träume und Hoffnungen, die ich jemals hatte auf einen Schlag zerplatzen, aber ich nehme das auch als Chance. Um mir zu zeigen, dass ich Marc Meier vergessen kann. Ausserdem kann ich so Sabine beweisen, dass es mir nichts mehr ausmacht, dass er Gabi heiratet. Werde jetzt anrufen und Marc Bescheidsagen, dass ich komme. Was er wohl sagen wird? Nichts natürlich!
Sie kramte in ihrer Tasche nach der Einladung und wählte Marc´s Nummer.Gabi meldete sich.
Gabi: Meier.
Na toll! Die sind noch nicht mal verheiratet und sie meldet sich schon mit seinem Namen. Gretchen: Hier ist Gretchen Haase. Ich wollte nur Bescheidsagen, dass ich komme.
Hoffentlich ist das mal kein Fehler...
Gabi (mit gespielter Freundlichkeit): Och, da freuen Marc und ich uns aber. Die Trauung ist um 10 Uhr und bitte seien sie pünktlich, denn sie wissen ja nur, nur die Braut darf sich etwas verspäten, nicht aber die Gäste.
Pass mal lieber auf, dass der Bräutigam nicht zu spät kommt, oder am Ende sogar garnicht? Schön wär´s...Nein was red ich denn da? Ich wollte mich doch endgültig damit abfinden!
Gretchen: Ist gut. Bin dann um 10 Uhr und natürlich PÜNKTLICH!
Die junge Ärztin legte auf und widmete sich wieder ihrem Tagebuch:
Ich hab´s also wirklich getan...Jetzt gibt es kein zurück mehr. Oh scheiße hoffentlich war das richtig...Nix da! Es war richtig. Es ist meine einzige Chance Marc Meier endgültig zu vergessen, auch wenn´s weh tut. Aber lieber einmal und heftig, anstatt immer!
Währndessen überlegte Gabi,ob sie Marc erzählen sollte, dass Gretchen auch kommt, entschied sich aber dann schnell dagegen. Gegen eine kleine Überraschung hatte er doch bestimmt nichts einzuwenden dachte sie. Als Marc aus dem Bad kam,unternahm sie wieder mal einen hoffnungslosen Versuch ihn auf sich aufmerksam zu machen. Sie hatte sich vorher ihre heissesten Dessous angezogen und versuchte ihn nun damit anzumachen. Immerhin hatten sie schon lange keinen Sex mehr gehabt und er war ja auch nur ein mann, dachte sie, also würde er schon anbeissen. Aber da hatte sie leider falschgedacht. Marc beachtete sie garnicht, holte sich aus de Kühlschrank eine Flasche Bier und setzte sich vor den Fernseher. „Ich warte dann im Schlafzimmer auf dich.“ sagte Gabi mit etwas lauter Stimme, doch den Oberarzt interessierte das garnicht. Nacheiniger Zeit, legte er sich auf die Couch und nahm sich die Decke, die darüber lag. Er zog es lieber vor auf der Couch zu schlafen, anstatt mit Gabi in einem Bett.
Gretchen klappte ihr Tagebuch und versuchte ebenfalls zu schlafen. Doch wieder musste sie lange nachdenken. Hoffentlich schaff ich diesmal alles was ich mir vorgenommen habe. Es muss einfach klappen!

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22.11.2008 23:16
#92 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Kapitel 12 – Ich kann´s nicht glauben . . .

Die retslichen zwei tage vergingen wie im Flug. Gretchen ging ihrer Arbeit nach und Marc ärgerte sich zu Hause mit Gabi rum. Nun bestand sie nämlich auch noch zu allem übel auf einen Polterabend. „Sowas gehört zu einer richtigen Hochzeit dazu.“ forderte die junge Frau. Der Oberarzt stöhnte und erwiederte: „Boah Gabi. Wie oft denn noch? Das IST keine RICHTIGE Hochzeit, also wird es auch keinen Polterabend geben.“ Die beiden disskutierten noch eine Weile hin und her, aber diesmal setze sich Marc durch. „Kein Polterabend! Und das ist mein letztes Wort!“ sagte er entschieden. Gabi zog daraufhin beleidigt ab. „Dann eben nicht.“ sagte sie zickig,bevor sie ins Schlafzimmer ging.
Am Abend vor der Hochzeit stand Gretchen vor ihrem Kleiderschrank. Was zieh ich denn morgen an? Sie holte ein paar Kleider aus dem Schrank,unter anderem auch das was Sabine ihr mal geschekt hatte. Nein, das nicht...ausgeschlossen...zu viel Erinnerungen. Sie entschied sich dann schliesslich für ein rosanes Kleid mit weitfallendem Rock. Das nehm ich, nicht zu aufdringlich, aber auch nicht prüde. Genau perfekt! Sie legte das Kleidungsstück über den Stuhl und holte ihr Tagebuch raus.

Liebes Tagebuch,
Morgen ist es also soweit. Marc Meier heiratet und das nicht mich. Ich könnt immer noch heulen, wenn ich dran denke. Hoffentlich passiert mir das nicht morgen auch. Währe schon peinlich, wenn ich anfangen würde zu heulen. Habe mir gerade etwas zum anziehen für morgen rausgesucht. Jetzt muss ich nur noch überlegen, welche Frisur ich mir mache. Mal sehen...mir wird schon was einfallen. Die letzten tage im Krankenhaus verliefen relativ ruhig...kein Wunder...Marc war ja auch nicht da. Bin mal gespannt wie es ist, wenn er nach seinem Urlaub wiederkommt...so jetzt werde ich aber mal schlafen gehen...muss ja morgen pünktlich sein...Hat Gabi gesagt...

Sie legte das kleine rote Buch wieder weg und schlief ein.

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22.11.2008 23:49
#93 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Gabi lief wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Wohnung. „Hoffentlich hab ich nichts vergessen. Mal überlegen...Frisör kommt morgen um 7...die Blumen werden morgen geliefert...und und und.“ Marc hatte sich unterdessen in sein Arbeitszimmer verdrückt. Lieber ärgerte er sich über den Computer als Gabi zu ertragen. Die Türe hatte er sicherheitshalber verschlossen, falls sie auf die Idee kam ihn doch zu nerven. Was sie auch vorhatte. „Marc? Mach mal bitte auf. Ich muss dich was fragen.“ sagte die Schwester während sie die Türklinke runterdrückte. „Gabi ich hab keine Zeit.“ erwiederte der Oberarzt genervt. „Es dauert auch nicht lange. Ich hab nur eine Frage.“ sagte Gabi. „Was denn?“ fragte der Oberarzt unfreundlich. „Ich wollte nur fragen, ob deine Mutter jetzt zur Hochzeit kommt.“ „Keine Ahnung. Hat sich nicht mehr gemeldet.“ kam von der anderen Seite nur zurück. Gabi fürchtete sich ehrlich gesagt vor dem Gedanken, dass Elke kommen würde. Sie würde garantiert versuchen Marc umzustimmen. „Gut. Und mach nicht zu lange.Morgen ist unser großer Tag.“ sagte Gabi. „Du meinst wohl deiner.“ erwiederte der Oberarzt. Gabi sagte garnichts dazu und ging schlafen.
Gretchen stand früh am nächsten Morgen auf und dachte sofort an die Hochzeit. Ob ich es mir doch noch anders überlegen soll? Aber dann wird Sabine nie Ruhe geben! Also Augen zu und durch. Sie ging ins Bad, um zu duschen, anschließend stand sie vor dem Spiegel und überlegte welche Frisur sie nehmen sollte. Hmm,hochstecken oder offenlassen. Marc mag es wenn ich die Haar auf habe. Was red ich denn schon wieder da? Soll mir doch egal sein, was er mag und was nicht...ich bin doch schliesslich nicht Braut! Leider... Sie steckte sich ein paar Spangen ins Haar, anschließend legte sie noch Make up auf. So nun nur noch das Kleid. Hoffentlich passt es mir noch. Aber obwohl so viel hab ich ja in den letzten tagen garnicht gegessen, also hab ich bestimmt abgenommen. Sie ging zurück in ihr Zimmer um sich anzuziehen. Vor dem großen Spiegel begutachtete sie sich dann. Sie sah wirklich hübsch aus. Nicht schlecht Gretchen Haase. Du siehst wirklich gut aus.

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23.11.2008 00:12
#94 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Bei Marc in der Wohnung herrschte unterdessen das pure Chaos. Die Friseurin, die Gabi die haare machen und sie schmicken sollte,kam 20 Minuten zu spät. Gabi motzte sie an, als sie die Türe öffnete: „Da sind sie ja. Ich hoffe sie haben eine gute Erklärung. Ich bezahle sie schliesslich nicht für´s zu spät kommen.“ Marc der schon fertig angzogen auf der Couch saß und seinen Kaffee trank sagte: „ich bezahl sie doch.“ „Entschuldigung in der Stadt war ein Stau. Es ging nicht eher. Ist das etwa der Bräutigam?“ fragte die Stylistin und zeigte dabei auf Marc. Gabi nickte. „Ja, aber er geht doch gleich, oder? Sie wissen ja es bringt Unglück wenn der Bräutigam die Braut vor der Hochzeit im Kleid sieht.“ sagte sie. Der Oberarzt stand daraufhin auf und erwiederte: „dann geh ich mal lieber.nochmehr Unglück kann ich nun wirklich nicht gebrauchen.“ und grinste. Gabi schaute ihn daraufhin nur mehr als wütend an, denn sie wusste was diese Anspielung zu bedeuten hatte. Die Frisöse verstand jedoch nicht, was die meinten und fragte: „Wohl aufgeregt junger mann was?“ „Nö, nur lebensmüde.“ erwiederte der Oberarzt und verliess die Wohnung. Nun war die Stylistin komplett verwirrt und schaute Gabi sprachlos an. Gabi war das alles etwas peinlich. „Er ist immer so. Kann halt seine Freude nicht so richtig zeigen.“ versuchte die Schwester das Verhalten von Marc zu erklären. Doch von der Stylistin kam nur ein „aha“ und ungläubige Blicke. „Wollen wir dann sonst komm ich noch zu spät.“ sagte die Schwester und zeigte ihr das Bad. Die Stylistin macht sich ans Werk, aber jede der Frisuren gefiel Gabi nicht. Sie war halt wählerisch, so wie bei der Auswahl des Mannes. Die Friseurin war der Verzweiflung nahe, als sie doch noch etwas fand, was Gabi gefiel. Sie hatte die Haare oben hoch gesteckt mit Blumen und unten fielen sie wellig herunter. „Geht doch.“ sagte die Schwester zufrieden.
Währendessen saß Marc in seinem Büro und dachte wieder nach. Er hatte so gehofft, dass dieser Tag nie kommen würde und jetzt war er da. In ungefähr 3 Stunden wäre er mit gabi verheiratet. Allein das Wort Hochzeit war für ihn schon schrecklich und in Kombination mit Gabi war es noch schlimmer. Aber ihm blieb keine andere Wahl. Er musste das durchziehen,egal wie. Marc überlegte ob er vor der Trauung noch einmal zu Gretchen fahren soll, er konnte ja nicht ahnen, dass sie auch zur Hochzeit kommt, aber den Gedanken verwarf er ganz schnell wieder.
Währendessen war gabi damit beschäftigt in ihr Kleid zu schlüpfen. Als sie mit allem fertig war betrachtete sie sich im Spieglund war sichtilich zufrieden mit dem Werk. Sie gab der Stylistin das geld, dass Marc dagelassen hatte und verabschiedet sich. „Dann wünsch ich ihnen noch einen schönen tag und ein hoffentlich gutes Ende.“ sagte sie als sie schon im Flur stand. Denn nach Marc´s Worten war sie immernoch nicht davon überzeugt, dass Gabi heute nachmittag wirklich Meier heißen würde. Gabi lächelte ihr zu und erwiederte: „Keine Sorge. Werden wir haben.“ und schloss die Türe. Sie setzte sich auf die Couch und machte sich so ihre Gedanken, ob Marc wirklich kommt, oder ob er verschwindet. Aber sie hatte ihn ja in der Hand. Also würde er es nicht wagen nein zu sagen oder einfach nicht zu kommen. Gabi ging runter und stieg in den Mietwagen mit samt Chaffeur ein.

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23.11.2008 00:49
#95 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Gretchen nahm unterdessen den Autoschlüssel des Wagens ihrer Mutter und fuhr ebenfalls zum Standesamt. Sie hatte ein mulmiges Gefühl im Bauch. Hoffentlich steh ich das durch. Als sie vor dem Standesamt ankam waren schon einige Leute da. Ein schwarzer Mercedes mit einem riesengroßen Blumenbuquet kam angefahren. Der Chaffeur stieg aus und hielt Gabi die Türe auf. Wow! Dafür dass er Gabi nicht heiraten will, hat er sich den ganzen Spaß aber ganz schön was kosten lassen...Als Gretchen dann auch noch Gabi in ihrem Brautkleid sah, konnte sie erst recht nichts mehr sagen.
Marc saß in seinem Büro und schaute auf die Uhr. Er stöhnte und stand auf. Solangsam musste sich der Oberarzt auf den Weg machen, sonst kam er wirklich zu spät. Er wollte gerade sein Büro verlassen, als das Telefon klingelte. „Wer ist das denn jetzt?“ murmelte er vor sich hin während er zurück zum Telefon ging. Er dachte es wäre Gabi, die ihn fragt wo er bleibt.
Marc: Meier!
Elke wunderte sich, dass sie ihren Sohn noch erreichte und hatte die Hoffnung, dass er doch noch zur Vernumpft gekommen wäre.
Elke: Ich wusste du würdest es dir nochmal anders überlegen.
Marc: Mutter. Was redest du da?
Elke: Ich meinte diese fürchterliche Hochzeit. Wie hat diese Person denn reagiert, als du ihr gesagt hast, dass du sie doch nicht heiratest?
Marc: Ich weis wirklich nicht wovon du sprichst. Ich werde Gabi heiraten, wollte gerade losfahren.
Elke: Um Gottes Willen! Tu das nicht!
Marc: Doch und ich muss jetzt auch wirklich los. Kommst du auch?
Elke: Du willst doch wohl nicht etwa von mir verlangen, dass ich diesem Trauerspiel auch noch beiwohne?!
Marc versuchte möglichst entsetzt zu wirken, denn er selbst war der selben Meinung wie seine Mutter, aber er konnte ihr ja nicht erzählen warum es diese Hochzeit gab.
Marc: Muter das ist meine Hochzeit!
Nach langem Zögern sagte Elke dann schliesslich zu.
Elke: Gut. Ich werde kommen, aber nur wegen dir, aber das heißt noch lange nicht dass ich das gutheiße.
Marc: Ja ja. Bis nachher dann. Und legte auf.
Gabi´s Brautkleid war ein Traum in weiß und creme. Ein Neckholderoberteil mit weitfallendem Rock inklusive Schleppe. Das Oberteil hatte oben eine Art Spitzenbordüre im Blütenstil, der Rock war eher schlicht gehalten. Dazu ein weißes Blumengesteck für die Haare mit Schleier. Alle Leute, die vor dem Standesamt stand schauten Gabi bewundernd an. Die junge Frau fühlte sich sichtlich wohl und setzte ihr schönstes Lächels auf. Nur Gretchen, die hatte sich etwas abseits gestellt und beobachtete neidisch die Szene. Sie träumte vor sich hin und stellte sich vor, dass sie an Gabi´s Stelle wäre. Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen, als Sabine sie von hinten ansprach. „Frau Doktor. Sie sind ja doch gekommen.“ sagte sie verwundert. Ja und ich bereue es jetzt schon! „Ja. Natürlich! Was haben sie denn gedacht? Ich hab ihnen doch gesagt, dass es mir nichts ausmacht.“ erwiederte die junge Ärztin. Von der schwester erntete sie aber nur ungläubige Blicke. Was soll ich denn noch tun, damit die mir glaubt! Sabine schaute auf die Uhr, noch 5 Minuten bis zur Trauung. „Wo Dr. Meier wohl bleibt? Vielleicht hat er es sich doch noch mal anders überlegt.“ sagte Sabine. Er ist wirklich spät dran...Vielleicht....Nein Gretchen...find dich endlich damit ab! Er wird bestimmt gleich kommen. „Sabine, fangen sie nicht schon wieder an. Dr. Meier ist passé. Verstanden?“ erwiederte Gretchen bestimmt. „Wenn sie meinen...“ entgegnete die Schwester wenig überzeugt. Nach einiger zeit fragte sie: „Warum stehen sie eigntlich hier hinten und sind nicht bei den anderen?“ ja, gute Frage...villeicht weil ich es nicht ertragen kann gabi die ganze zeit zu sehen, wo sie so glücklich ist, wo ich doch eigentlich die jenige sein sollte, aber das brauch ich ihr ja nicht unbedingt auf die Nase zu binden. „Wissen sie. Ich hab doch diese Platzangst. Da drüben sind mir eindeutig zu viele Leute.“ Die Schwester schaute sie misstrauisch an und erwiederte nur: „Aha..“ Super Gretchen Haase! Das nächste Buch was ich mir zulege ist das Buch der tausend Ausreden, vielleicht wirke ich dann mal glaubwürdiger. Ein schwarzer Sportwagen hielt vor dem gebäude und Elke stieg aus. Alle leute schauten sie an, denn sie war angezogen, als ob sie auf eine Beerdigung ging und nicht etwa eine Hochzeit und ihr Gesicht sprach Bände. Verschiedene Leute tuschelten, wer das wohl ist. Nachdem auch gabi die Unruhe bemerkt hatte, drehte sie sich um und sah Elke. Ihr wurde ganz anders. Mit ihr hatte sie nicht gerechnet und sie befürchete, dass sie die Hochzeit doch noch in letzter Sekunde versuchen würde zu verhindern. Elke kam zu der jungen Frau rüber und sagte leise: „Denken sie nicht, dass sie schon gewonnen haben. So schnell gebe ich nicht auf.“ gabi schluckte einmal tief. Die Autorin entfernte sich wieder von der Braut und stellte sich abseits.

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23.11.2008 01:04
#96 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Mittlerweile wurde gabi wirklich unruhig, gleich würde die Trauung beginnen und Marc war immernoch nicht da. Ob sie sich doch in ihm getäuscht hatte? Vielleicht war er schon auf dem Weg zur Polizei und er würde jeden Moment mit ihnen hier auftauchen! Panik stieg in der jungen Frau hoch und sie wurde von Minute zu Minute nervöser. Die gäste fingen auch schon an zu tuscheln und als dann auch noch der Standesbeamte aus dem Gebäude kam und fragte ob alle Anwesenden bereits da wären und sie beginnen könnten, wäre Gabi am liebsten schreiend davon gerannt. Sabine beobachtete die Szenerie aus sicherer Entfernung mit einem Grinsen. „ich sage ihnen Dr. meier kommt nicht.“ sagte sie zu Gretchen, die sich auch so langsam nicht mehr so ganz sicher war, ob er überhaupt kam. Der Standesbeamte wandte sich zu Gabi und sagte: „hat wohl kalte Füsse bekommen was? Wäre nicht das erste mal, dass einer nicht zu seiner Hochzeit erscheint.“ Doch doch. Er kommt bestimmt noch.“ erwiederte Gabi nervös. „Wenn er in 5 Minuten nicht da ist, dann sagen wir die Trauung ab. Glauben sie mir junge dame. Ich habe erfahrung damit. Arbeite ja schließlich schon lange genug in dem Beruf.“ erwiederte der Standesbeamte. Gabi´s gesicht wurde von Minute zu Minute bleicher. Als sie dann auch noch zur Straße blickte und einen Polizei wagen auf sich zu kommen sah, war sie dem Herzinfakt nahe. In gedanken sah sie sich schon in dem Polizeiauto sitzen, in handschellen gelegt und auf dem Weg zur Wache. Als Frau Fischer ihr dann auch noch aus einer Ecke ein triuphierendes Grinsen zuwarf, dachte sie dass jetzt alles aus ist. Marc hatte seiner Mutter bestimmt von der Erpressung erzählt und die hatte ihm daraufhin geraten zur Polizei zu gehen. Der Polizeiwagen wurde langsamer und hielt neben dem Gebäude an. Ein Polizist stieg aus und ging auf Gabi zu. Die junge Frau dachte sie würde gleich in Ohnmacht fallen. Sie ging auf den Polizisten zu in sicherer Enfernung zu den anderen Gästen. „Was auch immer er ihnen erzählt hat, es stimmt nicht.“ sagte sie verzweifelt.
Der beamte schaute sie verwundert an und erwiederte: „Junge Frau. Ich weis zwar nicht was sie meinen, aber ich wollte ihnen nur sagen, dass der Wagen da vorne (er zeigte auf Elke´s schwarzes Cabriolet) im absoluten Halteverbot steht. Der kann da nicht stehen bleiben.“ Gabi fiel nicht nur ein Sten vom Herzen sondern gleich eine ganze Lawine. „Der Wagen gehört einem der Gäste.“ erwiederte sie und zeigte auf Elke. Der Polizist lächelte ihr noch zu und sagte: „Gut dann werd ich mal rübergehen. Einen schönen Tag wünsche ich noch.“ und ging zu Elke rüber. Die stieg daraufhin in ihren Wagen und fuhr ihn weg. Gabi war sichtlich erleichert, als der Polizeiwagen wieder wegfuhr, aber marc war immernoch nicht da. Wo bleibt der bloss? Dachte sie. Doch kurz nachdem die Polzei weggefahren war, sah sie Marc´s silbernen BMW. Erleichert atmete sie auf. Elke kam von ihrem Wagen wieder und ging auf ihren Sohn zu. „Dafür, dass du diese Hochzeit unbedingt willst, hast du dir aber ganz schön zeit gelassen.“ sagte sie. „In der Stadt war ein Stau.“ sagte der Oberarzt und ging auf Gabi zu. Die lächelte plötzlich wieder als sie Marc sah. Jeder andere mann wäre bei dem Anblick dieser hübschen Frau der Mund offen stehen geblieben und hätte sie ersmal geküsst. Doch marc kam mit großen Schritten auf die junge Frau zu, packte sie an der Hand, sagte leise: „Los bringen wir es hinter uns.“ und zog sie hinter sich her in das gebäude, so als ob er einen Hund wegzog, der gerade ein Weibchen bespringen wollte. Er wollte es einfach nur schnell hintersich bringen. Der Standesbeamte beobachtet die Szene genauso misstrauisch wie alle anderen Gäste. „Wo warst du so lange?“ fragte ihn gabi leise, auf dem Weg ins Trauzimmer, während Marc sie immernoch hinter sich herzog.“ „Hab mir überlegt, ob ich mir das wirklich antun soll.“ erwiederte der Oberarzt nur kühl.

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23.11.2008 01:29
#97 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Gretchen stand mittlerweile noch sprachlos vor dem Gebäude. Was war das denn? Erst kommt er viel zu spät und dann hat er es plötzlich so eilig? Ich glaube ich werde ihn wohl nie verstehen. Als sie und Sabine merkten, dass alle andren Gäste schon reingegangen waren, liefen sie schnell in das Gebäude. Die Türe war schon verschlossen. Soll ich da jetzt noch reingehen? Die haben bestimmt schon angefangen und ich platze jetzt dazwischen und das wo ich doch überhaupt nicht gern im Mittelpunkt stehe. Sie blieb vor der Tür stehen und überlegte. Doch Sabine kam und nahm ihr die Entscheidung ab. Ohne nachzudenken öffnete sie die Türe und zog gretchen mit in den Raum. Der Standesbamte hatte schon mit seiner rede begonnen, von wegen dass dsie Ehe eine Entscheidung wäre, die man sich reiflich überlegen sollte, als er die beiden Frauen im Türrahmen erblickte. Sofort drehten sich alle im raum anwesenden zu ihnen um. Gabi funkelte Gretchen böse an. Auch marc drehte sich um. Gretchen´s und sein Blick trafen sich für ein paar sekunden. Fassunglos blickte er sie an. Er hatte nicht damit gerechnet, dass Gretchen auch kommen würde. Der Oberarzt hatte sie vorher garnicht gesehn, weil er zu beschäftigt war Gabi hinter sich her zuziehen. Gretchen´s Anwesenheit verunsicherte ihn sichtlich. Das blieb auch Gabi und dem Standesbeamten nicht verborgen. Gabi warf ihm einen Blick zu, dass er endlich weitermachen sollte. Der schaute sie nur erstaunt an. Er hatte ja wirklich schon viele Menschen in den heiligen Stand der Ehe geführt, aber sowas war ihm noch nie passiert. Erst kommt der Bräutigam viel zu spät, dann hat er es dafür noch um so eiliger und zu guter letzt schaut er dann auch noch eine fremde fremde Frau (er wusste ja nicht wer Gretchen war) so an, als ob sie die Braut wäre. Er überlegte ob er Marc und Gabi davor bewahren sollte eine Dummheit zu begehen und vor der Trauung noch mal versuchen sollte mit ihnen alleine zu sprechen. Nicht dass sie nach ein paar Monaten wieder geschieden würden, aber dann erinnerte er sich an seine Pflicht, räusperte sich und sagte: „Wenn dann alle anwesenden Gäste da wären,könnten wir anfangen.“ Gretchen war die Situation mehr als peinlich. Warum muss sowas immer mir passieren? Mit hochrotem Kopf setzte sie sich auf einen der freien Plätze. Wieder begann der Standesbeamte zu sprechen, da wo er eben unterbrochen wurde. Sabine hatte ebenfalls Platz genommen, neben Gretchen. Sie beugte sich zu der jungen Ärztin rüber und flüsterte: „Haben sie gesehn wie er sie angeschaut hat?“ Ja, hab ich. Es war genau der selbe Blick, wie damals in der Cafeteria als er ihr den Antrag gemacht hat. Ich glaube es war doch nicht so ne gute Idee hierherzukommen.... Gretchen gab Sabine garkeine Antwort und beobachtete nur fassungslos das Szenario welches sich vorne abspielte. Doch die Schwester gab nicht auf und sagte weiterhin: „Also ich glaub ja nicht dran dass er ja sagt.“ Mittlerweile schauten sie die anderen Gäste schon an, weil sie das getuschel hörten. „Seien sie doch still! Alle leute gucken schon.“ flüsterte sie der schwester leise zu. Doch sabine dachte nicht daran still zu sein und flüsterte etwas zurück. Auch der Standesbeamte hatte das getuschel mitbekommen und räusperte sich erneut. Solangsam wurde ihm die sache selber unangenehm und er wollte nur noch schnell diese Hochzeit hintersich bringen und dann nach hause. Den Feierabend hätte er sich dann heute ausnahmsweise mal redlich verdient. Wieder waren alle Blicke auf Gretchen und Sabine gerichtet. Die junge Assistenzärztin wurde langsam auf ihrem Stuhl immer kleiner. „Warum gucken die denn alle so?“ fragte Sabine Gretchen leise. Noch ein Wort und ich bring sie um! Bitte lieber Gott! Mach dass das hier schnell vorbeigeht...

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23.11.2008 01:49
#98 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Marc blickte während der Standesbeamte seine Rede hielt immer wieder nach hinten zu Gretchen, worauf gabi ihn leicht mit dem Fuß trat, um ihm zu signalisieren, dass er gefälligst sie anschauen soll und nicht den dicken Haasen. Auch Elke beobachtete ihren Sohn haargenau und warf ihm die ganze zeit über einen vielsagenden Blick zu, dass er immernoch gehen könnte. Doch der Oberarzt wusste, dass er keine andere Wahl hatte und blieb sitzen. Nachdem gabi ihn zum x-ten mal unter dem Tisch getreten hatte, richtete er seinen Blick endlich nach vorn. Die anderen Anwesenden im Raum begannen wieder zu tuscheln und gabi war das ganze mehr als peinlich. So hatte sie sich das weis gott nicht vorgesetellt und sie schwor sich Marc die meinung zu sagen, sobald die beiden alleine wären. „Auf dass euch dieser Bund für immer verbinden möge....“ begann der Standesbeamte und bat das Brautpaar sich zu erheben, war sich aber seiner Worte nicht wirklich so sicher. An sich ketten würde es eher treffen. Sabine hatte mittlerweile auch begriffen, dass sie den Mund halten soll, nachdem ihr Gretchen einen mehr als eindeutigen Blick zugeworfen hatte, denn sie ausnahmsweise mal verstanden hatte. Der Standesbeamte fuhr fort: „...frage ich sie Gabriele Baumann, wollen sie den hier anwesenden Marc Olivier Meier, zu ihrem Mann nehmen, ihn ehren, achten und lieben, bis dass der Tod sie scheidet, so antworten sie jetzt mit -Ja ich will-.“ Natürlich antwortete die Schwester schnell und deutlich mit: „Ja. Ich will.“ dabei schaute sie Marc an und lächelte ihm zu. Doch der stand da als ob er auf sein Todesurteil warten würde. Der Standesbeamte fing wieder zu sprechen an. Gretchen hatte das gefühl als ob die Zeit garnicht verging. Jetzt ist es gleich soweit. All meine Hoffnungen und Träume werden nur durch ein einiziges Wort zerstört. Hätte nicht gedacht, dass mir das mal passieren würde. So Gretchen Haase jetzt heißt es stark sein und nix anmerken lassen. Nicht dass nachher noch in der zeitung steht: Frau erlitt auf Hochzeit einen Nervenzusammenbruch! Wäre bestimmt ne super Schlagzeile...die BILD würde sich danach bestimmt die Finger lecken. Elke merkte dass jetzt gleich der Moment kam, wo alles zu spät war und sie versuchte nochmal auf sich aufmerksam zu machen, aber Marc´s Blick war nur nach vorn ins Leere gerichtet. Der Standesbeamte begann wieder zu sprechen: „Und nun frage ich sie, Marc Olvier Meier, wollen sie die hier anwesende Gabriele Baumann, zu ihrer Frau nehmen, sie lieben, achten und ehren, bis dass der Tod sie scheidet., so antworten sie jetzt ebenfalls mit -Ja ich will-.“ Anders als gabi antwortete der oberarzt nicht sofort. Sein Blick wanderte durch den Raum. Zuerst schaute er kurz zu seiner Mutter, die auf einem der vorderen Stühle saß und ihm signalisierte -das ist deine letzte Chance!- Anschließend fiel sein Blick erneut auf Gretchen. Erst traute sich die junge Ärztin garnicht ihm in die Augen zu blicken. Sag was oder tu was,irgendwas! Sonst fang ich gleich wirklich an zu heulen. Sabine bekam das ebenfalls wie alle anderen mit und stubse gretchen leicht an, als ob sie ihr sagen wollte, dass sie was unternehmen müsste. Als gretchen ihm in die Augen blickte, die nichts als Traurigkeit ausdrückten,liefen all die schönen Momente, die sie miteinander hatten nochmal wie ein Film vor ihren Augen ab und sie konnte ihre Tränen nicht mehr zurückhalten. Gehirn an Augen sofort aufhören zu heulen! Sie überlegte sich,ob sie fluchtartig den raum verlassen sollte. Nein! Ich muss das hier durchstehen! Das ist meine einzige Chance davon loszukommen! Denk an was schönes, dann fällt´s nicht so schwer. Aber da fielen ihr nur wieder die Momente die sie mit Marc hatte ein und es wurde nur noch schlimmer.
Alle Blicke waren gespannt auf den Oberarzt gerichtet. Der Standesbeamte, der so etwas schon die ganze zeit befürchetet hatte, wagte noch einmal einen Anlauf und sprach marc erneut an: „So antworten sie jetzt mit -Ja ich will-.“ wiederholte er die letzten Worte. Gabi wurde auch sichtlich nervös und versuchte Marc zu signalisieren, dass er doch jetzt endlich antworten solle, da ihm sowieso keine andere Wahl blieb.

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23.11.2008 02:02
#99 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Kapitel 13 – . . . er hat´s getan!

Gabi trat marc noch ein letztes mal kurz. Sein Blick fiel nochmal zu Gretchen, stöhnte und sagte schliesslich: „Ja. Ich will.“ Er hat´s getan! Ich fass es nicht! Wie kann man so abgebrüht sein? Aber warum hat der mich dabei angeguckt? Da vorne steht die Braut und die guckt man dabei an. Nachdem der Standesbeamte marc´s Worte vernommen hatte, woran er ehrlich gesagt schon nicht mehr geglaubt hätte, wollte er nur noch eins und das war Feierabend. Er reichte ihnen die Ringe, die sie sich gegenseitig ansteckten und sagte: „Kraft meines Amtes erkläre ich sie hiermit zu Mann und Frau. Sie dürfen die Braut jetzt küssen.“ Doch anstatt eines langen leidenschaftlichen Kusses, wie es ja bei frisch vermählten halt üblich war, stand Marc nur für einen Moment wie gelähmt da. Gabi ergriff schliesslich die Initiative und küsste ihn. Elke war fast dem herzinfakt nahe. Sie saß nur mit offenem Mund da. Ihr Sohn hatte es tatsächlich getan und sie konnte es nicht verhindern. Gretchen saß unterdessen in der letzten Reihe und betete dass die Sache endlich ein Ende hätte und sie aus dem raum könnte. Die einzige, die glücklich war, war gabi. Ihr Grinsen im Gesicht sprach Bände. Sie hatte es endlich geschafft Marc an sich zu binden. Sie dachte früher oder später würde er sich schon damit abfinden und dann würden sie eine glückliche Familie. Der Standesbeamte stand auf und forderte nun alle zum gehen auf. Das war Gretchen´s Stichwort. Sofort sprang sie vom Stuhl auf und verliess fluchtartig den raum. Bloss schnell weg hier! Wenn sie ehrlich war hatte sie bis zur letzten Sekunde gehofft, dass Marc es sich doch noch mal anders überlegt. Mit Tränen im gesicht lief sie über den Flur.
Gabi lud währendessen alle anwesenden Gäste zur anschließenden feier ein. Sie ging zu Frau Fischer rüber, griste ihr triumphierend entgegen und sagte mit falscher Freundlichkeit: „Sie sind natürlich auch recht herzlich dazu eingalden.“ Marc, der mittlerweile wieder aus seinem Trance erwacht war, schaute sich um raum um,ob er Gretchen irgendwo sah, doch von der fehlte jede Spur. Gabi stiess ihn an und fragte: „Schatz kommst du dann?“ Doch der Oberarzt sagte nichts und verliess schnell den raum. Er musste noch einmal mit Gretchen sprechen. Gabi schaute ihrem Mann nur fassungslos hinterher. Die anderen Gäste waren schon vor dem gebäude. Auch Sabine. Es waren nur noch Elke, gabi und der standesbeamte im Raum.
Gretchen suchter unterdessen nach einem Platz, an dem sie allein sein und ihren Tränen freien Lauf lassen konnte. Hinter dem Gebäude war ein Park, dort setzte sie sich in einer Ecke auf eine Bank, die unter einer großen Eiche stand und liess endlich ihren Tränen freien Lauf. Marc kam unterdessen auch aus dem Gebäude gestürmt und suchte nach Gretchen. Die anderen Gäste, die langsam in ihre Autos stiegen,um zur Feier zu fahren, beobachteten ihn dabei und tuschelten wiedereinmal. Der Oberarzt sah sich kurz um und konnte das Auto der jungen Ärztin erblicken, dass noch auf dem Parkplatz stand. Also musste sie noch irgendwo hier sein, dachte er sich und suchte weiter. Ihm fiel ebenfalls der kleine Park auf und er erinnerte sich daran, dass sie immer wenn sie allein sein wollte im Krankenhaus in den park ging, also vermutete er sie auch diesmal dort.

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23.11.2008 02:14
#100 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Oben im Trauzimmer war mittlerweile ein regelrechter Streit zwischen Elke und Gabi entfacht. „Da sehen sie was sie angerichtet haben, sie...Flittchen!“ fauchte die Autorin. Der Standesbeamte, der eigentlich die Türe abschliessen wollte, sah dem Spiel nur hilflos zu. Nach einigem Gekeife zwischen schweigermutter und Schwiegertochter, entschied er sich dann dazu ihnen zu sagen, dass sie doch bitte ihr „Gespräch“ draussen weiter führen sollten. „ich wollte sowieso gerade gehen.“ sagte gabi hochnäsig und verliess den Raum. Elke lief ihr so gut es mit ihrem Stöckelschuhen ging hinterher. „Sie bleiben gefälligst stehen, wenn ich mit ihnen rede!“ verlangte sie. Doch die Schwester gab ihr keine Antwort und machte sich auf den Weg nach draussen, um nach Marc zu suchen. Doch den konnte sie nirgends entdecken. Er schien wie vom Erdboden verschluckt. Wenigstens stand sein Auto noch da. „Wo ist mein Sohn?“ keifte Elke die junge Frau an. „Wenn ich es wüsste würd ich es ihnen bestimmt nicht sagen!“ sagte Gabi unfreundlich.
Als marc um die Ecke kam,sah er Gretchen schon auf dieser Bank sitzen. Zuerst zögerte er,ob er zu ihr gehen sollte,aber dann entschied er sich doch noch mal zu versuchen mit ihr zu sprechen. Immerhin hatten sich die beiden in den letzten paar tagen nicht gesehn, also konnte er ihr vorher garnichts erklären. Gretchen saß da, das Gesicht in den Händen vergraben und weinte. Als er näher kam konnte er sie schlurzen hören. Warum tut er mir das an? Was hab ich ihm denn verdammt noch mal getan? Das war ja wirklich ne tolle idee zu dieser Hochzeit zu gehen, jetzt geht’s mir noch beschissener als vorher sowieso schon. Hätte nicht gedacht, dass da noch ne Steigerung drin wäre. Eine Hand, die sie plötzlich auf ihrer Schulter spürte, holte sie aud ihren Gedanken. Sie drehte sich um und sah marc in die Augen. „Was willst du? Verschwinde!“ sagte sie zu ihm und drehte sich wieder rum. Doch der Oberarzt setzte sich zu ihr. Lange zeit saßen die beiden einfach nur nebeneinander und sagten garnichts. Nach einiger zeit beschloss Gretchen zu gehen. Sie stand auf und wollte sich gerade umdrehen, als marc sie festhielt und sie zu sich zog. Sie standen nun ganz nahe bei einander. „Lass mich los und geh zu deiner Gabi!“ motzte Gretchen. Der Oberarzt wischte ihr die Tränen aus dem gesicht, sagte: „Wie siehst du überhaupt aus?“ und lächelte sie an. Wie soll man wohl aussehen, wenn gerade alles über einen hereinbricht? „Endschuldigung, dass ich euch nicht freudestrahlend gratuliert habe.“ entgenet die junge Blonde zickig. „das verlangt ja auch garkeiner von dir! Wieso bist du übergaupt gekommen?“ wollte Marc wissen. Das selbe frag ich mich gerade auch. Gretchen sah zu Boden und erwiederte leise: „Weil ich dir beweisen wollte, dass du mir egal bist.“ Der oberarzt sah sie fragend an. „Bin ich dir wirklich egal?“ fragte er. Nein! Du Arschlosch bist du mir nicht, aber ich will dass es so ist, damit du mich nicht mehr verletzten kannst! Gretchen blieb stumm. Marc nahm das als Erklärung und versuchte sie wiedermal zu küssen. Nein mein lieber so nicht! „Wieso hast du das getan?“ fragte die junge Ärztin mit Tränen in den Augen und sah ihm in die Augen. „Du weist warum ich das tun musste.“ antwortete der Oberarzt leise und traurig. „Nein.“ sagte Gretchen und schüttelte heftig mit dem Kopf. „Du hast das geatan, weil es einfach war. Du wählst immer den einfachen Weg auch wenn du andere Menschen damit verletzt.“ Die Tränen flossen ihr nur so über´s Gesicht. „Das stimmt nicht!“ erwiederte der Oberarzt. „Meinst du im Ernst, das da drin (er zeugte auf das Gebäude des Standesamtes) war einfach für mich? Ganz bestimmt nicht!“ Gretchen schaute nur zur Seite. Sie konnte es nicht ertragen ihn anzuschauen. Er nahm sie an beiden Armen und sagte: „Du musst mir glauben! Ich wollte das nicht!“ „Du hast es aber getan!“ sagte die junge Ärztin mit tränenverzerrter Stimme. Sie hoffte inständig, dass er sie endlich alleine lassen würde, aber den gefallen tat der oberarzt ihr nicht, sondern erwiederte: „Was sollte ich denn tuen? Ich hatte doch gar keine andere Wahl.“ „Doch die hattest du! Du hättest zur Polizei gehen sollen. Das wäre das einzig richtige gewesen. Ich hätte dir sogar dabei geholfen. Zusammen hätten wir das geschafft. Aber nun hast du alles kaputt gemacht.“ Marc schaute sie erstaunt an: „Das hättest du für mich getan?“ Er sah ihr in die Augen, an denen die Wimperntusche runterlief. „Ja, das hätte ich für dich getan und willst du auch wissen wieso?“ Ohne auf eine Antwort zu warten fuhr sie fort: „Weil ich dich liebe, schon von dem Moment an, als ich dich das erste mal gesehn habe und ich werde es wahrscheinlich immer tun (sie schaute nach oben in den Himmel, so als ob sie Gott für ihre Gefühle verfluchen wollte, dann schaute sie Marc wieder tief in die Augen) ganz egal wie weh du mir auch tust, aber ich kann dich einfach nicht vergessen!“ jetzt ist es raus! Marc war sprachlos, er hatte es immer im gefühl, aber dass gretchen ihm das jetzt einfach so sagte, damit hatte er nicht gerechnet. „Was ist? Sag schon irgendeinen von deinen blöden Sprüchen oder bist du jetzt sprachlos?“ Doch anstatt zu antworten nahm er sie in seinen Arm, flüsterte ihr ins Ohr: „Ich werde dich auch nicht vergessen.“ gab ihr ein kurzen Kuss und ging. Gretchen blieb alleine zurück auf der bank und brach unter ihren Tränen zusammen.

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