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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Dornröschen Offline

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07.02.2009 16:47
#526 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Richter: Sie sollten mit ihren Drohungen lieber vorsichtig sein. Ich denke dann können wir im allseitigen Einvernehmen auf die Befragung von Kommisar Cremer verzichten und die Beweisaufnahme schliessen.
Anschliessend schaute er den Staatsanwalt an und bat um sein Plädoyer. Nachdem dieser aufgestanden war begann er auch gleich:
Hohes Gericht, Meine Damen und Herren,
Frau Meier, ich denke wirklich, dass sie dringend Hilfe brauchen. Das hat die heutige Hauptverhandlung eindeutig ergeben. Trotz allem bin ich der Meinung, dass sie zum Zeitpunkt der Tat voll zurechnungsfähig waren und ganz genau wussten, was sie taten. Sie wollten sich an ihrem Mann und seiner Lebensgefährtin rächen. Sie sollten dafür büssen und ihr Leben lassen. Deshalb haben sie diesen Unfall mit voller Absicht provoziert. Und damit nicht genug. Als sie gemerkt haben, dass ihr Plan nicht aufgegangen ist, sind sie in die Klinik zurück und haben es erneut versucht. Und das alles nur, weil das Opfer sie nicht liebt! Da wollten sie ihn lieber töten! Ihre Aussage von eben beweist das eindeutig. “Wenn ich ihn nicht haben kann, dann auch kein anderer!” Also von Reue keine Spur! Deshalb beantrage ich die Angeklagte wegen versuchten Mordes in zwei Fällen zu einer Freiheitsstrafe von 15 Jahren zu verurteilen.

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07.02.2009 18:27
#527 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Nachdem der Staatsanwalt wieder Platz genommen hatte, stand Marćs Anwalt auf und sagte ebenfalls ein paar Sätze dazu. Zum Schluss sagte er noch: “Deshalb ist es meinem Mandanten nicht länger zuzumuten mit dieser Frau verheiratet zu sein.” Zum Schluss stand auch Gabís Verteidigerin auf und hielt ihr Plädoyer:
Hohes Gericht, Herr Staatsanwalt,
Sicher ist das was meine Mandantin getan hat durch nichts gut zuheissen und ich will das auch nicht beschönigen oder ähnliches, dennoch bin ich der Auffasung, dass sie nicht schuldfähig ist. Sie hat einfach kein Empfinden für Recht und Unrecht. Deshalb denke ich, dass es im Interesse meiner Mandantin wäre, wenn sie sich für die Zeit von drei Monaten in eine stationäre Behandlung begeben würde, mit einer anschliessend folgenden ambulanten Therapiefortführung. Denn immerhin musste sie auch einiges hinter sich bringen, wegen ihrem Mann und da wäre dieses Urteil nicht mehr als gerecht.
Was?!? Die soll davon kommen? Dann war alles umsonst! Sie wird uns doch nie in Ruhe lassen! Das darf einfach nicht sein!
Nachdem sich die Anwältin wieder gesetzt hatte gewährte der Richter Gabi noch ein letztes Wort, bevor sie sich zur Beratung zurückzogen. Doch die Schwester blieb stumm.
Richter: Gut. Dann ist die Verhandlung unterbrochen.
Nachdem sie den Saal verlassen hatten, stand Marc sofort auf und ging zu Gretchen, die neben ihrem Vater sass. “Sie darf nicht einfach davonkommen!” sagte die junge Ärztin nachdem er ihr einen Kuss gegeben hatte. Marc nahm ihre Hand und versicherte ihr: “Das wird sie auch nicht. Vertrau mir...” Eigentlich war er sich selbst nicht mehr so sicher, aber das konnte er ihr ja nicht sagen.
Der Richter kam zurück und bat die Anwesenden für die Dauer der Urtelsverkündung auf zustehen.

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07.02.2009 20:06
#528 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Richter: Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil: Die Angeklagte ist schuldig im Falle des versuchten Mordes in zwei Fällen. Sie wird deswegen kostenpflichtig zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 12 Jahren und 6 Monaten verurteilt. Die Angeklagte trägt die Kosten des Verfahrens, sowie ihre nötigen Auslagen. Der Haftbefehl bleibt aufrechterhalten. Bitte nehmen sie wieder Platz.
Ja zur Begründung des Urteils. Sicherlich ist es so Frau Meier, dass sie durch diese unerwiederte Liebe verzweifelt waren und es auch noch sind. Aber trotzdem ist das Gericht der Ansicht, dass sie zum Zeitpunkt der Tat, genau wussten was sie taten. Sonst wären sie nicht nach dem Unfall noch einmal in die Klinik gefahren und hätten es erneut versucht. Sie wollten sich rächen, um jeden Preis. Deshalb sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass man die Opfer vor ihnen schützen muss, da sie in ihrem grenzenlosen Hass durchaus in der Lage wären es wieder zu tun. So was kann und darf das Gericht einfach nicht durchgehen lassen. Dennoch lege ich ihnen nahe sich schnellstmöglich in psychologische Behandlung zu begeben. Nach Ablauf der Haftzeit wir angeordnet ein psychologisches Gutachten rstellen zu lassen um zu entscheiden, ob sie wieder au freien Fuss kommen. Deshalb lege ich ihnen nahe sich schnellstmöglichst in psychologische Behandlung zu begeben. Ihre Veteidigerin wird sie sicher dahingehend noch weiter beraten. Sie können gegen dieses Urteil innerhalb von 2 Wochen Revision einlegen. Auch das wird ihre Verteidigerin ihnen erklären. Die Sitzung ist geschlossen.
Der Richter verliess den Saal und Gabi wurde wieder abgeführt. Marc stand sofort auf und ging wieder zu Gretchen. Sein Anwalt kam nochmal zu den beiden rüber und versicherte dem Oberarzt, dass die Scheidung nur noch eine reine Formsache nach diesem Urteil wäre. “Dann bringen sie das so schnell wie möglich über die Bühne. Keinen Tag länger als nötig will ich mit dieser Frau verheiratet sein.” sagte der Oberarzt. Sein Anwalt stimmte ihm voll und ganz zu und versicherte ihm, dass er sich sofort darum kümmern würde. Anschliessend verliessen die beiden Ärzte Arm in Arm den Gerichtssaal, nachdem Gretchen sich von ihren Eltern verabschiedeten hatte.
Ich hoffe, dass ich jetzt endlich damit abschliessen kann...überlegte Gretchen während der Fahrt. “Wo willst du hin?” fragte sie Marc, nachdem sie festgestellt hatte, dass er nicht nach Hause fuhr.

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07.02.2009 21:36
#529 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

“Ich dachte mir, das muss gefeiert werden. Deshalb hab ich einen Tisch bei einem Restaurant in der Stadt bestellt.” sagte er. “Aber du konntest doch garnicht wissen, dass...” weiter kam sie nicht, denn der Oberarzt legte ihr den Finger auf die Lippen. “Schhhhh...ist ist vorbei und nur das zählt.” sagte er und fuhr auf den Parkplatz. Als sie zur Tür reinkamen wurden sie bereits erwartet. Der Kellner nahm beiden die Jacken ab und führte sie zu einem Tisch in einer Ecke des Raumes. Er überrascht mich einfach immer wieder. Wie macht er das bloss? Aber das war nicht die einzige Überraschung an diesem Abend. Denn nach dem mehr als leckeren Essen, nahm Marc Gretcheńs Hand und begann langsam zu sprechen: “Gretchen du weist, dass ich in sowas nicht so gut bin...” sagte er mit einem verschmitzten lächeln. Was hat der vor??? “Unser Start war ja nicht ganz einfach und wir haben viel hinter uns gebracht in der letzten Zeit, aber das gehört jetzt alles der Vergangenheit an und deshalb...” er zog ein kleines Kästchen aus seinem Jacket und fuhr dann fort: “wollte ich...(Pause)...ach Mist! Das klappt so nicht!” murmelte er und stellte es auf den Tisch. Gretchen musste ihm stillen grinsen. Er ist richtig süss wenn er versucht romatisch zu sein. “Warum lachst du jetzt?” fragte der Oberarzt ein bisschen eingeschnappt. “Ach Marc. Das hier ist ja wirklich alles süss von dir, aber du brauchst dich nicht wegen mir zu verbiegen. Ich lieb dich so wie du bist.” Der Oberarzt sagte zunächst nichts dazu.Was wohl in dem Kistchen ist? Vielleicht ein Ring? Marc sah Gretcheńs Blick und sagte: “Okay...dann halt auf meine Weise.” Daraufhin öffnete er die Box, nahm den Ring herraus und steckte ihn seiner Freundin an den Finger. Wow!! Der hat doch bestimmt ein Vermögen gekostet! “Danke. Der ist toll!” freute sie sich. Der Oberarzt erwiederte: “Freut mich wenn er dir gefällt.” Sie besah sich noch einmal den Ring und den Stein der darauf war. “Wann hast du...?” fragte die junge Ärztin plötzlich. Marc grinste und antwortete: “Och, den hab ich heute morgen aus dem Kaugummiautomaten um die Ecke gezogen.” Da ist er wieder...der Macho...aber es ist meiner! Sie grinste zurück und konterte: “Wusste garnicht, dass man da solche schönen Dinge drin findet.” “Tja. Ich hab halt immer Glück.” erwiederte der Oberarzt und zwinkerte ihr zu. Das stimmt allerdings. Und sein Glück scheint sogar abzufärben...irgendwie. Die beiden alberten noch ein bisschen rum und gingen dann als es dunkel wurde zum Auto.
“Wie weit bist du eigentlich mit deinem Bericht?” fragte Marc schliesslich während der Fahrt nach Hause. Als sie ihm keine Antwort gab, sah er kurz zu ihr rüber und stellte fest, dass sie eingeschlafen war. Bis sie zu Hause ankamen liess er sie schlafen. Nachdem er sie geweckt hatte, gingen beide hoch. Noch im Halbschlaf ging sie sofort ins Schlafzimmer, fiel dort ins Bett und schlief sofort wieder ein. Auch Marc war ziemlich müde von diesem Tag. Er kam kurz darauf dazu, legte sich neben sie und schlief ebenfalls ein.

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07.02.2009 23:06
#530 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Kapitel 54 - Was tut man nicht alles?!

Am nächsten Morgen lag Gretchen noch einge Zeit wach im Bett neben Marc und betrachtete verträumt den Ring an ihrem Finger. Ich kanńs noch garnicht glauben! Der ist so schön... Marc wurde ebenfalls wach, wünschte ihr einen guten Morgen und gab ihr einen Kuss. Einen Augenblick lagen sich nur in den Armen und schwiegen. “Hättest du vor ein paar Jahren mal gedacht, dass wir heiraten?” fragte die junge Ärztin schliesslich. Der Oberarzt sah sie erst erstaunt an, erwiederte aber dann mit einem grinsen: “Nie im Leben! Weis auch nicht, wie du mich dazu gekriegt hast.” Gretchen verpasste ihm daraufhin einen leichten Stoss. “Du...!” Marc sah sie erwartungsvoll an. “Was? Und sag jetzt bloss nix Falsches sonst...” sagte er. “Was sonst?” wollte sie provokativ wissen. Er gab ihr keine Antwort und zog sie stattdessen zu sich. Die beiden kuschelten noch ein bisschen und machten sich dann, nach dem sie sich umgezogen hatten auf dem Weg in die Klinik.
Sabine begrüsste beide wie immer freundlich. Gretchen griff auf dem Schreibtisch nach einer Akte, worauf der Schwester direkt der Ring ins Auge stach. Sofort musste sie natürlich ihren Kommentar dazu abgeben und sagte: “Oh Frau Doktor. Da haben sie aber einen schönen Ring. Von wem ist der denn?” Die junge Ärztin sah daraufhin nur zu Marc. Beide Ärzte verdrehten nur die Augen und sagten nichts dazu. “Ehm Frau Doktor...der Dr. Kaan hat vorhin angerufen und gefragt wann sie Dienst haben.” Plötzlich wurde Marc hellhörig und fragte: “Warum will der wissen, wann sie Dienst hat. Das ist MEINE Assistenzärztin. Der soll sich ne eigene besorgen. Ich kann auch nix dafür, dass kein Assi bei ihm arbeiten will!” Sabine war total eingeschüchert durch seine Ansage und erwiederte nur kleinlaut: “Ähm...er wollte nur, dass ich ihr ausrichte, dass er heute Mittag Zeit hätte.” Der Oberarzt schaute sie daraufhin noch grimmiger an. Deshalb fügte sie noch schnell hinzu: “Er hat dann Zeit für die Untersuchung.” Nachdem sie das endlich raus hatte, verliess sie fast schon fluchtartig den Raum, um nicht noch mehr abzukriegen. Gretchen konnte sich ein grinsen einfach nicht verkneifen und sagte: “Du bist so süss, wenn du eifersüchtig bist!” Marc sah sie fragend an und erwiederte mehr als empört: “Ich bin nicht eifersüchtig!!!” “Ja ja. Schon klar...komm ist Visite.” meinte die junge Ärztin und verliess den Raum.

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08.02.2009 00:13
#531 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Nach der Visite stand dann eine Routine-OP an. Aus Gewohnheit folgte Gretchen ihrem Oberarzt. Doch vor der Türe bremste er sie und erinnerte sie nochmal an ihr OP-Verbot. “Ach komm. Mir geht́s doch wieder gut. Also...” sagte sie und wollte trotzdem rein gehen. “Ne ne. Du bleibst schön draussen. Hast ja gehört was dein Vater gesagt hat.” entgegnete Marc und hielt sie erneut zurück. “Er muss es ja nicht erfahren.” sagte Gretchen und verdrehte kurz die Augen. Der Oberarzt hob daraufhin seine Hände und meinte: “Ne echt nicht. Hab keine Lust auf Ärger mit ihm.” Sie stöhnte, erwiederte eingeschnappt: “Dann eben nicht.” und wollte gehen. Doch Marc hielt sie erneut zurück und wies sie an in der Zeit schon mal mit dem Papierkram in seinem Büro zu erledigen. Ich soll bitte was?! Spinnt der?! Sie kehrte nochmal um und fragte: “Ist das nicht eigentlich deine Aufgabe? Warum soll ich das denn jetzt machen?” Marc grinste sie an und erwiederte: “Dann kannste schon mal üben für demnächst. Hast ja jetzt eh Zeit.”
Anschliessend gab er der verdutzten Assistenzärztin noch einen Kuss und liess sie einfach auf dem Flur stehen. Grrrrrrrrr...ich könnte ihn!!! ärgerte sie sich im Stillen und machte sich auf den Weg zurück ins Stationzimmer. Dort angekommen nahm sie ihr Tagebuch raus und schrieb:

Liebes Tagebuch,
Marc und ich sind erst seit 3 Stunden in der Klinik und er für sich schon wieder auf wie der Boss hoch 3. Na gut. Er ist ja auch mein Chef, aber trotzdem! Er muss das doch nicht gleich ausnutzen und mich rumkommandieren, oder? Das zweite was ich unbedingt klären muss, ist dass ich wieder an OṔs teilnehmen darf. Dieses blödsinnige -du musst dich schonen- gequatsche ist doch Kinderkram. Wie soll ich mich denn anständig auf meine bevorstehende Facharztprüfung vorbereiten, wenn ich nicht mehr operieren darf? Mein Vater spinnt doch! Und Marc sagt natürlich nichts dazu! Will sich ja nicht mit dem Herrn Professor anlegen. Schleimer!!! Stattdessen schickt er mich in sein Büro und kommandiert mich dazu ab, seinen Papierkram zu erledigen. Bin ich seine Sekretärin oder was?!? Aber nicht mit mir! Ich werde jetzt gleich nach der OP mit ihm reden und zwar ein ernstes Wörtchen. Und seine Arbeit kann er schön selbst erledigen. Bin vielleicht bald seine Ehefrau, aber nicht seine Sklavin. Ich glaub das muss ich ihm noch beibringen. Aber das schaff ich auch noch...

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08.02.2009 11:34
#532 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Sie legte ihr Tagebuch wieder zurück in den Spind und wartete auf Marc. “Schon fertig mit dem Papierkram? Das ging aber schnell.” fragte er nachdem er das Stationszimmer betreten hatte und sich eine Tasse genommen hatte. Gut. Jetzt oder nie! “Nein! Wir müssen reden!” sagte sie in einem festen Ton. Der Oberarzt schaute sie erstaunt an und erwiederte: “Bitte?!” “Ich will wieder an OṔs teilnehmen! Ich fühl mich wieder super und nur vom rumsitzen lerne ich ja wohl nix!” forderte Gretchen. “Aber dein Vater...” weiter kam er nicht, denn die junge Ärztin unterbrach ihn: “Dann gehst du eben zu ihm und sagst ihm, dass er mich wieder operieren lassen könnte!” entgegnete sie bestimmend. “Wieso ich? Geh doch selbst zu ihm.” meinte der Oberarzt. Gretchen stöhnte und erwiederte: “Weil er dir eher glauben wird, als mir...” Er überlegte eine Weile und meinte dann, dass er aber der gleichen Meinung wie Franz wäre und sie sich lieber schonen sollte. Ich will mich aber verdammt noch mal nicht schonen! Warum kapieren die das nicht! Ich bin schwanger und nicht sterbenskrank! “Mir geht́s doch blendend! Ich verlang ja nicht, dass ich den ganzen Tag im OP stehe. Nur so ein oder zwei am Tag, damit ich nicht aus der Übung komme und für meine Prüfung noch was lernen kann. Bitte...” Dabei sah sie ihn mit einem hinreissenden Hundeblick an, so dass er garnicht nein sagen konnte und sich schliesslich geschlagen gab. “Na gut...” sagte Marc und stöhnte. Die junge Ärztin fiel ihm sofort um den Hals. “Danke!” Der Oberarzt schob sie daraufhin ein Stück von sich weg und ergänzte: Aber nur unter ein paar Bedingungen!” Was kommt denn jetzt? Sie fragte ihn welche er meinen würde und er zählte auf: “1. Nur 2 OṔs pro Tag und nur Routinesachen, 2. Eine nicht länger als ne Stunde und 3. Demnächst befolgst du meine Anweisungen!” Okay. Das ist besser als nix. Sie salutierte kurz und erwiederte: “Geht klar BOSS!” Daraufhin mussten beide ein wenig lachen. “Gut. Dann werde ich jetzt zu deinem Vater gehen und sehen was ich machen kann.” sagte Marc und verliess den Raum. “Okay. Wir sehen uns dann gleich in der Cafeteria?” fragte sie als er schon im Türrahmen stand. Der Oberarzt nickte kurz und ging dann Richtung Aufzug.

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08.02.2009 21:54
#533 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Nach einer längeren Diskussion mit Franz, hatte er ihn dann endlich überzeugt, dass Gretchen wieder operieren durfte. “Aber wehe sie passen nicht auf sie auf!” sagte der Professor als Marc schon im Türrrahmen stand und gehen wollte. “Keine Sorge. Werd ich.” sagte der Oberarzt und machte sich auf den Weg in die Cafeteria. “Und? Was hat gesagt? Hat er zugestimmt?” fragte sie sofort als sie Marc sah, bevor der überhaupt dazu gekommen war sich hinzusetzen. Der Oberarzt musste darüber ein wenig grinsen und beschloss sie ein bisschen zappeln zu lassen. “Keine Chance. Dein Vater meinte, dass du dich bis zur Geburt schonen sollst.” Was?! Dann werd ich es halt selbst versuchen. Notfalls muss ich halt wieder ein bisschen schleimen. Auch wenn ich das hasse, aber wenn ich die nächsten 6 Wochen nur Papierkram machen und irgendwelche Verbände anlegen soll, dreh ich durch! “Wo willst du hin?” fragte der Oberarzt erstaunt, nachdem sie einfach aufgestanden war. “Zu meinem Vater natürlich! Und das zu Ende bringen, was du nicht auf die Reihe gekriegt hast!” sagte sie in einem etwas schnippigen Ton. Marc hielt sie daraufhin am Arm zurück und erwiederte: “Hey! Warte doch mal!” Gretchen zog eine Schnute und meinte: “Wieso? Ich hab keine Lust für die nächsten Wochen deine Sekretärin zu spielen. Bin doch nicht Sabine!” “Das brauchst du auch nicht. Wenn du mir regelmässig meinen Kaffee bringst reicht das schon.” sagte er und grinste sie provozierend an. Ich glaub der hat wohl ne Schraube locker. Wenn nicht sogar zwei! Der war bestimmt garnicht bei meinem Vater. Dem gefällt das so! Marc merkte, dass Gretchen langsam aber sicher immer wütender wurde und löste deshalb das ganze auf. “Bevor du noch einen Herzinfakt bekommst...Ab morgen darfst du mich wieder im OP ertragen. Es war zwar nicht einfach, aber...” weiter kam er nicht, denn die junge Ärztin gab ihm einen Seitenhieb und meinte: “Boah! Du hast mich reingelegt!” “Au. Ist das der Dank dafür, dass ich gerade eben ne viertel Stunde bei deinem Vater rumgeschleimt hab?!” erwiederte er mit gespielt beleidigtem Ton. “Da stehst du doch drauf.” dachte sie laut. Eigentlich wollte sie das nicht aussprechen aber es kam einfach so daher gesagt. “Wie bitte?! Warte ab heute Abend zu Hause Fräulein!” Gretchen wollte gerade etwas dazu sagen, aber da kam Mehdi zu den beiden.

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08.02.2009 22:48
#534 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

“Hallo Gretchen. Wie geht́s dir?” fragte er die junge Ärztin, sah dann zu Marc, der alles andere als begeistert war und fügte noch hinzu: “Marc.” Dr. Meier stöhnte nur und sagte nichts. “Ich wollte auch nicht lange stören.” sagte der Gynäkologe, sah Gretchen wieder an und fragte sie, ob sie jetzt mit ihm zur Untersuchung käme. “Hätte jetzt Zeit, um einen Ultraschall zu machen.” fügte Mehdi nach einer kurzen Pause noch hinzu. Diese Wortwahl gefiel Marc zwar ganz und garnicht, aber er wollte sich nicht schon wieder vor Gretchen und vorallem Mehdi die Blösse geben als eifersüchtiger Gockel dazustehen. Um aber trotzdem alles im Auge behalten zu können beschloss er kurzerhand einfach mit zu kommen mit den Worten: “Steht eh keine OP mehr an, also komm ich gleich mit.” Hallo?! Der hat sich doch die letzten beiden Male auch nicht dafür interessiert. Also braucht er das jetzt auch nicht! Dr. Kaan bemerkte Gretcheńs Blick sofort. Das war seine Gelegenheit noch etwas Öl ins Feuer zu giessen. Er wusste zwar, dass er bei Gretchen keine Chance mehr hatte, aber solche gelegentlichen Sticheleien gegenüber Marc gefielen ihm ganz gut und befriedigten ihn auch, als so eine Art Retourkutsche wegen der Sache mit Anna. Also warf er mit einem leichten schadefrohen Grinsen ein: “DANACH kannst du auch reinkommen und dir den Ultraschall ansehen. Auserdem geb ich Gretchen ja ein Bild mit.” Anschliessend stand er auf und sagte schon im gehen: “Also bis gleich Gretchen. Ich warte.” Am liebsten wäre Marc jetzt gerne auf der Stelle aufgesprungen und wäre ihm hinterhergelaufen, um ihm dann an der nächsten Ecke eine kleine Abreibung zu verpassen. Aber stattdessen blieb er sitzen und schaute seine Freundin fragend und erwartungsvoll an.

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09.02.2009 10:22
#535 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Die entrüstete sich sofort und fragte: “Hallo? Geht́s noch? Das ist eben nicht dein Ernst gewesen, dass du DABEI sein willst, oder?” Der Oberrazt sah sie erstaunt an und fragte: “Wieso? Was ist denn so schlimm daran?” Sie sah ihn fassunglos an und meinte: “Na weil...” Dabei schaute sie runter zu ihrer Beckenregion. Marc folgte ihrem Blick und plötzlich wurde ihm einiges klar. Er sah sie erschrocken an. “Ich dachte der macht nur nen Ultraschall?!” sagte der Oberarzt.”Ja ja sicher!” kam von der jungen Ärztin nur schnell. Dabei sah sie ihn weiter mit fragendem Blick an. Schliesslich gab Marc dann auf und meinte: “Boah Gretchen...Okay ich geb́s zu! Ich HAB ein Problem damit, dass ER dein Arzt ist. Könntest du dir nicht doch...” weiter kam er nicht, denn sie unterbrach ihn: “Was? Eine andere FrauenÄRZTIN suchen? Marc! Die Diskussion hatten wir doch schon mal und ich hab dir gesagt, dass ich mich bei Mehdi wohl fühle und ich auf keinen Fall wechseln will! Denn auch wenn du es nicht glaubst, aber da gibt es große Unterschiede!” Anschliessend stand sie auf und verliess mit einem Kopf schütteln die Cafeteria um zu Mehdi zu gehen. Marc dagegen musste sich erstmal wieder schütteln, um diese Bilder, die sich in seinen Kopf brannten wieder los zu werden, bevor er zurück an die Arbeit ging.
Nachdem Marc seine Wut mal wieder an Sabine ausgelassen hatte, wollte er auf die Terasse gehen, um sich eine Zigarette zu rauchen. Vielleicht könnte er sich dabei abreagieren. Aber Fehlanzeige! Denn als er in den Aufzug stieg war ausgerchnet Mehdi schon drin, der ihm sagte, dass es Gretchen und dem Baby gut ginge. Eher grimmig erwiederte der Chirurg: “Ich weis...hab sie gerade getroffen.” Es passte ihm garnicht, dass er jetzt auch noch mit Mehdi zusammen im Aufzug stehen musste, denn mittlerweile nervte ihn einfach alles an dem Gynäkologen, aber ganz besonders wurmte ihn die Sache mit Gretchen. Bevor er zu platzen drohte, stellte er etwas klar. Er drohte er ihm: “Ich würde dir raten deine Pfoten von MEINER Verlobten zu lassen...sonst passiert was!” Dr. Kaan liess sich durch diese Worte allerdings überhaupt nicht beeindrucken. Im Gegenteil. Er grinste Marc hinterhältig an und erwiederte: “Wie genau definierst du -die Finger von ihr lassen-?” Der Chirurg hatte Mühe die Fassung zu bewahren nach so einer Aussage. Mit erhobenem Zeigefinger stand er nun vor ihm. Mehdi allerdings liess sich auch davon nicht beeindrucken und ging, als die Türen des Lifts sich öffneten lässig hinaus. Marc blieb zurück und rief ihm noch hinterher: “Ich denke wir haben uns verstanden oder?” In diesem Moment kam Gretchen um die Ecke und fragte sofort: “Wobei habt ihr euch verstanden?”

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09.02.2009 11:16
#536 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Marc wollte ihr auf keinen Fall die Wahrheit sagen und erwiederte eher unsicher: “Ehm...nichts weiter.” Das stimmt doch nie im Leben! Ich weis ganz genau, dass sich die beiden wieder gezofft haben. Langsam nervt́s echt! “Sag mal. Könntet ihr nicht mal so langsam euren Kleinkrieg einstellen. Das ist doch echt albern!” sagte die junge Ärztin genervt und verständnislos. “Warum sagst du das mir? Er fängt doch dauernd damit an!” versuchte sich der Oberarzt zu verteidigen. Er kapierts einfach nicht! Männer!!! dachte sie, stöhnte kurz und liess ihn einfach stehen.
Marc zögerte nicht und lief ihr hinterher. Als er sie eingeholt hatte, hielt er sie am Arm fest und sagte: “Gretchen! Jetzt warte doch mal!” Sie blieb stehen, drehte sich zu ihm um und schaute ihn fordernd an. “Dann sag mir was das eben sollte!”Erst druckste Marc herrum, doch als sie kurz davor war weiter zu gehen, kam er dann doch noch mit der Sprache raus. “Mensch Gretchen! Ich hab dir doch gesagt, dass ich ein Problem damit hab, dass dein Ex-Freund...” weiter kam er nicht, denn sie unterbrach ihn sofort: “Marc und ich hab dir auch gesagt, dass ich nicht den Arzt wechsle! Drehen wir uns jetzt im Kreis oder was?” Der Oberarzt fuhr sich durch die Haare und stöhnte: “Also schön...ich versuchs...ich bemüh mich damit klarzukommen, okay?” “Na, das ist ja schon mal ein Anfang...” stellte die junge Blonde fest. “Aber dann sag ihm, dass er zukünftig diese blöden Bemerkungen lassen soll!” Forderte der Oberarzt. “Okay. Ich rede mit ihm.” versicherte sie. Marc schlug ihr daraufhin vor nach Hause zu fahren.
Warum haben die beiden eigentlich so ein Problem miteinander? Sie waren doch vorher Freunde. Überlegte Gretchen als sie später neben Marc im Bett lag. Nachdem ihr der Gedanke einfach nicht mehr aus dem Kopf hin, beschloss sie ihn einfach zu fragen. “Was habt ihr beiden eigentich für ein Problem miteinander? Ist das jetzt nur wegen mir oder ist da noch was anderes?” wollte sie schliesslich wissen. Einige Zeit grübelte der Oberarzt darüber nach, ob er ihr von der Sache mit Anna und ihm erzählen oder lieber schweigen sollte. Aber wenn er eins in den letzten Monaten gelernt hatte, dann, dass die Wahrheit immer irgendwie ans Tageslicht kommt und dann wäre es doch besser, wenn sie es von ihm anstatt von jemanden anderen erfahren würde. Also erzählte er Gretchen schliesslich, dass er eine Affäre mit Mehdís Frau vor ihrem Unfall hatte und Mehdi es kurz vor ihrem Erwachen erfahren hatte. Was?!? Das darf ja wohl nicht wahrsein?! Dachte die junge Ärztin und schwieg erstmal. Sie lag regungslos im Bett und starrte an die Decke.

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09.02.2009 12:59
#537 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Marc sah zu ihr rüber und bemerkte ihren Gesichtsausdruck. Für den Bruchteil einer Sekunde bereute er, dass er ihr davon erzählt hatte. Aber nun konnte er sowieso nichts mehr daran ändern. Also war es jetzt an ihm zu retten was zu retten ist. Deshalb fügte er noch hinzu: “Gretchen. Das was passiert ist kann ich nicht ändern. Ich kann dir nur versichern, dass sowas nicht mehr vorkommen wird. Ich hab mich geändert.” Die junge Ärztin drehte daraufhin ihren Kopf zu ihm um, sah ihn ungläubig an und schwieg weiter. Deshalb korrigierte Marc seinen letzten Satz und sagte: “DU hast mich verändert!” Gretchen huschte daraufhin ein klitzekleines Lächeln übeŕs Gesicht, was den Oberarzt dazu ermutigte sie in den Arm zu nehmen. Beide dachten noch eine Weile nach und sagten nichts. Marc war irgendwie erleichert, dass nun auch diese Leiche aus seinem Keller verschwunden war und Gretchen stellte fest, dass er Recht gehabt hatte mit dem was er sagte. Er war aufrichtig und ehrlich zu ihr gewesen und das schätze sie.
Am nächsten Morgen stand die junge Ärztin dann gut gelaunt auf und freute sich, dass sie heute endlich wieder mit in den OP durfte. Das bemerkte Marc dann auch sofort beim ersten Eingriff. Sie war konzentrierter denn je und gut schien es ihr auch dabei zu gehen. Nach der OP wollten dann beide in der Cafeteria etwas zu Mittag essen. Sie sassen gerade gut. Da gingen ihre Pieper los. Sofort sprangen sie von den Stühlen, liessen alles stehen und liegen und machten sich auf den Weg in die Notaufnahme. Dort kam ihnen auch schon Gordon entgegen und nannte ihnen die wichtigsten Fakten: “Männlich, 30 Jahre, Verdacht auf Sprunggelenksfraktur, war die ganze Zeit über ansprechbar.” “Bringen sie ihn in die Zwei.” sagte Marc und nahm die Papiere entgegen. Gretchen folgte ihnen in den Untersuchungsraum. Während der Oberarzt die Unterlagen einsah, ging sie zum Patieten und begann mit der Untersuchung. “Herr...? Wo sind die Schmerzen denn genau?” fragte sie und tastete dabei sein linkes Bein ab. “Ach nennen sie mich doch Maik.” kam von dem Patienten nur mit einem Lächeln. Während Gretchen das ganze erst etwas peinlich war, schaute Marc wütend vom Klemmbrett hoch und kam anschliessend zu den beiden herrüber.

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09.02.2009 14:18
#538 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

“Hier steht, dass es ein Arbeitsunfall war und ihnen ein Auto über den Fuss gefahren ist?” fragte er ungläubig. “Ja. Ich bin Stuntman von Beruf und das birgt halt gewisse Risiken.” antwortete Maik. “Stuntman? Das stell ich mir ja wirklich aufregend vor.” schwärmte Gretchen. “Ist es auch junge Frau.” erwiederte er und lächelte sie wieder an. “Ja und wie. Man hält den Kopf hin und ist doch nie im Fernsehen zu sehen, aber irgendwer muss es ja machen.” schmiss Marc bissig ein, nachdem er gemerkt hatte, dass seine Freudin und der Patient sich gut verstehen zu schienen, zu gut für seinen Geschmack. Maik allerdings reagierte garnicht darauf und flirtete weiter mit Gretchen, in dem er sie einlud, wenn er wieder gesund wäre, dass sie ihn bei einem Stunt zum Set begleiten dürfte. Noch eher die junge Ärztin dazu kam zu antworten sagte Marc, nachdem er sich die Röntgenbilder angeschaut hatte: “Tja Herr Fiedler. Wird wohl vorerst nichts mit gewagten Sprüngen und sowas. Sie haben eine Weber-C-Fraktur. Das muss auf jeden Fall operiert werden.” Dabei klang er fasst so, als ob er sich darüber freuen würde. Maik sah Gretchen daraufhin wieder mit einem lächeln an und fragte, ob sie ihn operieren würde. Die junge Ärztin lächelte kurz zurück und wollte gerade antworten, aber das übernahm Marc dann für sie. Schon fast ein wenig unfreundlich meinte er: “Nein! Sie operiert nicht!” Was?! Wieso denn nicht? Dachte Gretchen und zog Marc etwas an die Seite. “Aber Marc. Ich hatte doch heute erst eine OP!” versuchte sie ihn doch noch zu überreden. “Ja, aber du erinnerst dich hoffentlich noch an meine zweite Bedingung. Nur wenńs unter ner Stunde ist!” Und das hier wird sicher länger dauern.” meinte der Oberarzt. Gretchen gab dennoch nicht auf und erwiederte: “Aber Marc! Ich bin noch topfit!” Auch wenn sie sich etwas abseits gestellt hatten, bekam Maik die Diskussion der beiden dennoch mit. Amüsiert schaute er von einem zum anderen und sagte beipflichtend: “Ja genau! Sie ist doch topfit!” Am liebsten hätte Marc ihm auf der Stelle den Hals umgedreht. Er musste sich wirklich beherrschen, damit er nicht ausrastet. Dennoch beschloss er die Situation endlich klar zu stellen und diesen Mann somit endlich davon abzuhalten hemmungslos an seiner Verlobten rumzubaggern, was diese nicht mal mit zu bekommen schien. Deshalb ging er wieder zu ihm und sagte in strengem Ton: “Ja, aber sie ist SCHWANGER und zwar von MIR und da will ich UNSEREM Kind nicht schaden, in dem sie zu lange im OP rumsteht!. Und jetzt Ende der Diskussion!” Gretchen schaute ihn nach dieser Ansage mehr als wütend an und der Oberarzt wusste, dass er sich deswegen gleich wieder was von ihr anhören könnte. Aber das war ihm zu diesem Zeitpunkt relativ egal. Schliesslich musste ja einer die Fakten auf den Tisch packen, denn Gretchen schien es doch tatsächlich zu gefallen, wie der Typ sie immer anlächelte.

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09.02.2009 16:52
#539 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Er wies Sabine an alles für die OP vorzubereiten und zog anschliessend Gretchen regelrecht aus dem Raum.
“Was sollte das gerade?” fragte die junge Ärztin mehr als wütend als sie auf dem Flur standen. “Ich warte!” fügte sie noch wütender hinzu, nachdem Marc ihr erst keine Antwort gab. “Ich will halt einfach nicht, dass du dich überanstrengst.” erwiederte der Oberzarzt schnell. “Achso. Und deswegen musstest du ihm gleich auf die Nase binden, dass ich ein Kind von dir bekomme? Wer hat denn mal gesagt, beruflich und privat bleibt streng getrennt?!” “Ja, aber...was hat der sich denn einzumischen, ob du operierst oder nicht?! Geht ihn doch garnichts an vom wem sein Bein wieder zusammengeflickt wird und ausserdem...” Der Chirurg brach seinen Satz abrupt ab. “Was ausserdem?” wollte Gretchen wissen. Doch Marc wunk schnell ab, sagte: “Ach nichts!” und ging. Ich glaub́s nicht! Der lässt mich einfach stehen! Aber nicht mit mir! Dachte sie und lief ihm hinterher. “Was ist denn jetzt mit der OP?” fragte sie erneut, als sie ihn endlich eingeholt hatte. “Meine Antwort bleibt nein!” kam von ihm nur. Doch seiner Assitenzärztin reichte das nicht. Sie wollte eine Begründung. “Du kennst den Grund!” entgegnete der Oberarzt und ging in den Vorbereitungsraum. Auch hier kam sie ihm hinterher. “Ja und ich finde ihn schwachsinnig. Die halbe Stunde länger, die der Eingriff dauern wird, da werd ich mich bestimmt nicht verausgaben!” Doch alles reden half nichts. Marc blieb stur. “Das ist mir egal. Es bleibt bei nein! Und damit basta!” Schliesslich gab sich Gretchen dann geschlagen und zog beleidigt ab. Im Stationszimmer liess sie ihren Frust dann mal wieder an ihrem Tagebuch ab:

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09.02.2009 18:52
#540 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Liebes Tagebuch,
Bin gerade wieder voll sauer! Marc spinnt doch! Wir hatten eben einen Notfall, Maik ein Stuntman mit einer Weber-C-Fraktur und ich wollte ihm bei der OP assetieren, da ich ja heute nur eine hatte. Aber der sagte, dass er das alleine macht, weil die angeblich länger als ne Stunde dauern würde und das gegen unsere Abmachung gehen würde. Mein Gott! Okay die OP dauert etwas länger, aber die halbe Stunde länger macht den Kohl auch nicht fett! Man kann sich auch anstellen! Aber ich kann mir denken, warum er mich nicht dabei haben wollte. Er ist wieder eifersüchtig, nur weil ich mich mit dem Patienten nett unterhalten hab, meinte er der wir hätten geflirtet. Ich kann auch nichts dafür, dass er die Patienten nur als, wie sagte er noch mal “Dingsda Bumsda” sieht und ich halt als Menschen! Wenn er dann direkt wieder was falsches denkt ist das sein Problem! Da ist das letzte Wort auf jeden Fall noch nicht darüber gesprochen. Das schwöre ich dir Dr. Marc Meier!


Sie klappte das Buch wieder zu und machte sich auf den Weg in die Cafeteria. Irgendwie musste sie sich abreagieren und wie konnte sie das besser als mit Schokolade. Als sie vor dem Automaten stand tippte ihr jemand von hinten auf die Schulter. Es war Thomas. Der junge Chirurg begrüsste sie freundlich und fragte sie wie es ihr ginge. “Ganz gut. Danke.” erwiederte sie nur, nahm die Schokolade aus dem Fach und ging zurück ins Stationszimmer. Marc müsste jeden Moment wiederkommen. Sie setzte sich an den Schreibtisch und wartete dort bei einer Tasse Tee. Ihre Laune war nicht viel besser als vorher und sie hatte sich fest vorgenommen Marc ordentlich die Meinung zu sagen.
“Sag mal. Gehört es jetzt auch zu deinen Bedingungen, dass ich keine männlichen Patienten mehr behandeln darf?” wollte sie wissen, nachdem der Oberarzt das Stationszimmer betreten hatte. Der sah sie zunächst erstaunt an erwiederte aber dann lässig: “Gute Idee. Schön, dass wir uns einig sind.” Gretchen war kurz davor zu platzen. Das ist ja wohl jetzt echt nicht sein Ernst?! Bin ich in der Türkei oder was? Und selbst da gibt es mittlerweile Freiheiten! Sie stellte sich mit verschrnekten Armen vor ihn und meinte ziemlich wütend: “Und wie willst du das begründen? Gibt es bei dir so ne Studie, dass männliche Patienten die Schwangerschaft mehr gefährden als weibliche, oder was?” Nachdem er ihr darauf keine Antwort gab, verliess sie wütend das Zimmer. Warum gibt er nicht einfach zu, dass eifersüchtig ist und schiebt es immer auf das Kind?! Marc stellte fest, dass er mal wieder einen Fehler gemacht hatte und rief ihr hinterher: “Das war doch nur ein Scherz!” Achso...na wenn das so ist...dann wart´s mal ab!

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09.02.2009 20:41
#541 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Sie kam nochmal zurück und steckte ihren Kopf durch die Türe. “Ein Scherz? Gut! Dann kann ich ja beruhigt die Nachbehandlung des Patienten übernehmen. Oder hast du was dagegen?” schlug die junge Ärztin vor und sah ihn dabei fordernd an. Marc schaute sie erstmal ganz perplex an. Damit hatte er nicht gerechnet und es gefiel ihm auch überhaupt nicht. Klar hatte er was dagegen, aber das konnte er ihr nicht sagen, so wie sie ihn ansah. “...äh ja...Nachbehandlung geht wohl.” kam von dem Oberarzt eher wiederwillig. Gretchen bemerkte ebenfalls, dass er ein großes Problem damit hatte und wenn sie ehrlich war genoss sie das gerade richtig. Dennoch verkniff sie sich ein grinsen und ging mit den Worten: “Na dann sind wir uns ja einig.”
Nachdem Maik auf seinem Zimmer war, nahm sie sich seine Akte und ging zu ihm. Der junge Mann war von der Nakose noch recht benommen, erkannte sie aber sofort und begrüsste sie freundlich. “Ich wollte mir nochmal die Vitalwerte ansehen.” sagte Gretchen und legte einen Finger auf sein Handgelenk, um den Puls zu messen. Währendessen sass Marc noch im Stationszimmer bei einer Tasse Kaffee und überlegte ob er ihr folgen sollte. Er traute diesem Maik nicht von hier bis da und Gretchen schien es entweder zu gefallen oder sie war so vernagelt, dass sie nicht merkte, dass er die ganze Zeit mit ihr flirtete. Also stellte er die Tasse auf die Theke und macht sich auf den Weg zu Maiḱs Zimmer. Gretchen hatte die Türe einen Spalt aufgelassen, so dass der Oberarzt einen guten Einblick von draussen hatte. Er verstand zwar nicht alles was die beiden sagten, aber Maiks Blick und Gretcheńs Lächeln reichten ihm voll und ganz. Am liebsten hätte er auf der Stelle die Türe aufgerissen und Gretchen von ihm weggezerrt. Um aber erneuten Ärger zu vermeiden beschloss er auf der Terasse eine Zigarette rauchen zu gehen, damit er sich das nicht länger mit ansehen musste.

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09.02.2009 21:29
#542 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

“Junge, junge. Ihr Freund hat ja ganz schön Temperament.” sagte Maik plötzlich und fügte noch hinzu: “Ich wollte ihn nicht irgendwie verärgern.” Gretchen wunk schnell ab und meinte: “Ach schon gut. Der kriegt sich schon wieder ein.” Anschliessend nahm sie ihre Utensilien und verliess das Zimmer wieder.
Am nächsten Tag lief sie dann Mehdi wieder über den Weg. Die beiden unterhielten sich eine Weile, aber Gretchen sprach absichtlich das Thema Anna nicht an und dass sie davon wusste. Schliesslich fragte der Gynäkologe sie, ob sie sich schon bei einem Geburtsvorbereitungwskurs angemeldet hätte. “Nein. Bis jetzt noch nicht.” erwiederte die junge Ärztin und fragte ihn, ob das denn unbedingt notwendig sei. So viel ich weis geht man da mit dem Partner hin und eher Marc mit mir da hin geht, meldet Jochen sich beim Ballettkurs an und tanzt im rosa Tütü durch die Gegend! “Also sinnvoll wäre es schon. Gerade bei der ersten Geburt.” erwiederte Mehdi. “Okay. Ich werd mal sehen.” sagte die junge Ärztin und ging. Hmm...soll ich ihn einfach mal fragen. Mehdi hat schon Recht, dass es besser ist, wenn ich vorbereitet bin. Ausserdem hätte ich ja auch nie gedacht, dass er mir mal einen Heiratsantrag macht, also . Und fragen kostet ja nichts. Überlegte sie und machte sich auf den Weg zu seinem Büro. Nachdem die beiden sich begrüsst hatten, fragte Marc warum sie gekommen wäre. Wie frag ich ihn denn jetzt am besten? Schlieslich nahm sie dann den direkten Weg und fragte einfach geraderaus. Sie bekam die selbe Reaktion mit der sie gerechnet hatte. “Och nee Gretchen. Echt nicht! Ich hab keine Lust mich zwischen ner Horde wildgewordener Schwangerer und deren trotteligen Ehemännern zu setzen.” sagte Marc, stand auf und wollte schnell das Weite suchen, weil er befürchete, dass Gretchen so schnell nicht aufgeben würde. Als er schon halb auf dem Flur war, kam sie ihm hinterher und versuchte ihn doch nochmal davon zu überzeugen mitzukommen. Doch der Oberarzt blieb stur und schlug ihr vor: “Kannste da nicht alleine hingehen? Du kriegst das Kind doch, was soll ich also dabei?” Also das ja jetzt wohl echt nicht wahr oder? “Vielleicht um mich zu unterstützen?!” sagte die junge Ärztin beleidigt. Marc sah sie daraufhin entsetzt an und erwiederte: “Bin ich Hebamme oder was??” Der kapiert echt garnix! Typisch Mann!!!

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09.02.2009 22:27
#543 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Sie wollte sich gerade rumdrehen und gehen, als Maik dazu gehumpelt kam und die beiden ansprach. Er hatte die Diskussion schon die ganze Zeit über mit bekommen und war der selben Meinung wie Gretchen. Deshalb wandte er sich erst Marc zu und sagte: “Wie kann man denn einer so schönen Frau einen Wunsch abschlagen?” Der mehr als eisige Blick des Oberarztes, den er dafür erntete sagte mehr als 1000 Worte. Aber das störte den jungen Mann keineswegs. Er drehte sich anschliessend zu Gretchen und sagte ihr: “Wenn er nicht mitkommt...ich hab die nächsten Tage eh nix vor!” Dabei grinste er vor allem Marc an und humpelte dann zurück in ein Zimmer. “Ja. Dann werd ich auch mal gehen...” sagte Gretchen und wollte ebenfalls gehen. Doch Marc hielt sie kurz zurück und fragte: “...ähm...wann war nochmal der Kurs?...Sagstest du?” fragte der Oberarzt eher gequält. Haha...jetzt auf einmal hat er seine Meinung geändert. Die junge Ärztin hatte Mühe sich das Grinsen aus dem Gesicht zu halten, bei seinem Gesichtsausdruck in Kombination mit dieser Frage. “Heute abend um 8.” kam von ihr nur. Anschliessend drehte sich um und verschwand. Marc ging wieder zurück in sein Büro und murmelte vor sich hin: “Mir bleibt aber auch nichts erspart...”
Währendessen sass Gretchen im Stationszimmer und amüsierte sich immer noch über ihren Freund.

Liebes Tagebuch,
Es ist schon erstaunlich, zu was Männer sich alles überreden lassen, wenn sie eifersüchtig snd. Sollte man vielleicht mal eine Studie darüber durchführen. Da kämen bestimmt erstaunliche Dinge bei raus. Nur weil Maik mir plötzlich angeboten hatte mit zum Geburtsvorbereitungskurs zu gehen, änderte Marc nämlich ganz plötzlich seine Meinung, obwohl er sich vorher mit Händen und Füssen dagegen gewehrt hatte. Ich musste mir echt das Lachen verkneifen. Sein Gesicht als er mich fragte, wann der Kurs wäre, war einfach zum totlachen. Ich mein ich wäre sowieso nie mit Maik dahin gegangen, aber alleine nur die Aussicht darauf muss ihm gereicht haben. Bin mal gespannt wie das heute Abend wird...

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09.02.2009 23:07
#544 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Als ihre Schicht zuende war ging sie zu Marc ins Büro und die beiden fuhren erstmal nach Hause. Schliesslich wollte Gretchen noch duschen und sich umziehen. Marćs Laune war immernoch die selbe. Wenn er ehrlich war hatte er absolut keine Lust darauf, aber allein der Gedanke, dass Gretchen mit diesem Maik dahin gehen könnte, trieb ihn dazu an das einfach hinter sich zu bringen. “Können wir?” fragte Gretchen, nachdem sie aus dem Bad gekommen war. “Hmmm....” erwiederte der Oberarzt und erhob sich von der Couch. Vor der Klinik angekommen parkte Marc den Wagen und Gretchen stieg schon mal aus, um den Raum zu suchen, wo dieser Kurs stattfinden sollte. Auf dem Flur dorthin kam ihnen schon die Hebamme entgegen, die den Kurs leiten würde. Sie arbeitete schon Jahrzehnte im Elisabeth-Krankenhaus und kannte auch somit Marćs Ruf ganz genau. Misstrauisch blickte sie zuerst ihn an und begrüsste dann Gretchen. “Sie müssen Dr. Haase sein. Dann kommen sie mal mit.” sagte sie und ging vorraus. Die junge Ärztin wollte ihr hinterher, doch Marc hielt sie kurz zurück. “DIE leitet den Kurs??” fragte er entsetzt. “Ja. Wieso? Kennst du sie?” wollte Gretchen wissen. Der Oberarzt flüsterte: “Wer kennt die nicht? Ich zum Beispiel?! Olga Öko kennt hier jeder.” Die Hebamme, die mittlerweile schon kurz vor der Türe war drehte sich nocheinmal um und sagte: “Wo bleiben sie denn? Der Kurs fängt jetzt an.” “Jaa. Wir kommen.” rief Gretchen kurz zurück, nahm Marc an der Hand und meinte leise: “Komm schon. So schlimm wird́s schon nicht werden.” Der Oberarzt folgte ihr eher wiederwillig und murmelte: “Hast du ne Ahnung.” Als sie den Raum betraten sassen bereits 10 schwangere Frauen mit ihren Partnern auf dem Boden. Gretchen zog den Oberarzt zu ihnen, nahm sich eine Isomatte und setzte sich dazu. “So wenn dann jetzt alle da sind können wir ja anfangen.” begann die alte Frau und erklärte zunächst mal den Geburtsvorgang anhand einer Puppe. “Das hätten wir uns auch sparen können.” flüsterte Marc, während die Hebamme vorne ihren Vortrag hielt. Die bemerkte das Getuschel und unterbrach ihren Vortrag kurz. “Dr. Meier wenn sie als Fachmann etwas dazu beitragen wollen können sie das gerne tun.” sagte sie schon ein wenig bissig und musterte ihn mit schrägen Blicken. Auch alle anderen Anwesend richteten ihre Blicke zu den beiden. Gretchen wäre am liebsten im Erdboden versunken. Warum immer ich? Gibt es keinen anderen Menschen auf der Welt an dem du deiner schlechte Laune auslassen kannst, lieber Gott?!

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10.02.2009 19:30
#545 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Sie schmiss dem Oberarzt einen giftigen Blick zu, worauf der schnell antwortete, dass es sich bereits erledigt hätte. “Dann würde ich sie bitten ihre Privatanelegenheiten draussen zu klären. ICH würde nämlich jetzt hier gerne einen Kurs abhalten.” sagte die ältere Frau und fuhr anschliessend mit ihrem Vortrag fort. Schliesslich kam sie dann auf das Thema Geburtschmerzen zu sprechen. “Auch wenn es heute viele Möglichkeiten gibt diese Wehen, wie man sie nennt zu lindern, so ist es doch das schönste wenn man die Geburt voll und ganz miterlebt. Dieses wunderschöne Ereignis.” schwärmte sie. Marc musste lachen. Er konnte sich das einfach nicht verkneifen. Nachdem die Hebamme ihn gefragt hatte was es denn da zu lachen gäbe, betete Gretchen inständig, dass er die Klappe halten würde, aber den Gefallen tat er ihr wie immer nicht. “Ich habe mich nur gerade gefragt warum die Frauen dann während der Geburt so laut schreien...weils so wunderschön ist?” fragte er äusserst ironisch. Gretchen wusste nicht ob sie darüber lachen oder sauer sein sollte. Denn wo er Recht hatte hatte er Recht. Sie hatte ja selbst damals eine Geburt “hautnah” miterlebt und das war alles andere als spaßig. Nach 2 weiteren Zwischenfällen reichte es der Hebamme dann. Kurzerhand bat sie die beiden Ärzte den Kurs zu verlassen und auch bloss nicht wieder zu kommen. Denn wen sie sowieso alles besser wüssten, bräuchten sie ihre Ratschläge wohl kaum.
“Das hast du ja prima hinbekommen!” maulte Gretchen vor der Türe. “Wieso ich? Die ist Schuld! Mit ihrem Gequatsche!” verteidigte er sich sofort. Sie schwieg nur und sah ihn vorwurfsvoll an. “Da brauchen wir uns jetzt bestimmt nicht mehr blicken zu lassen!” sagte sie schliesslich. “Na Gott sei Dank!” kam von Marc nur. Ja, er hatte ja von Anfang an keine Lust darauf! Er muss das Kind ja auch nicht bekommen! Dachte sie und liess ihn einfach stehen, um zum Wagen zu gehen. Marc kam ihr hinterher und sagte: “Das meiste von dem was die da gequatscht hat haben wir im Studium gelernt...irgendwann mal.” Wo er Recht hat, hat er Recht. Also schaff ich das auch ohne diesen Kurs! Dachte Gretchen und stieg in den Wagen.



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10.02.2009 20:51
#546 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Kapitel 55 - Wunden können heilen

Marc sass am nächsten Tag in seinem Büro und ging noch einige Papiere durch, als plötzlich das Telefon klingelte. Er ging ran und am Ende war Sabine, die ihm sagte, dass ihn jemand sprechen wollte. “Soll ich durchstellen?” fragte die Schwester nachdem sie zunächst einmal keine Antwort bekam. Von dem Oberarzt kam nur ein kurzes “Ja”.
Marc: Meier. Hallo?
Olivier: Hallo Marc. Wie geht es dir?
Marc erkannte die Stimme seines Vaters. Er hätte nicht damit gerechnet nochmal einen Anruf von ihm zu bekommen. Deshalb sagte er erstmal nichts. Olivier war etwas verunsichert und fragte: “Marc? Bist du noch da?” Erst jetzt fand der Oberarzt seine Sprache wieder: “Ich bin noch da...mir geht́s gut.”
Olivier: Das freut mich.
Einige Zeit schwiegen sich beide an. Olivier hätte viele persönliche Fragen an seinen Sohn gehabt, aber dazu fehlte ihm nach all den Jahren der Mut. Deshalb versuchte er über belanglose Themen, wie das momentane Wetter mit ihm ins Gespräch zu kommen, aber von Marc kamen nur kurze, knappe Antworten. Dann herrschte wieder schweigen, bis Olivier fragte: “Marc? Bist du noch da?” “Hmmm.” kam von dem Oberarzt nur. “Aber ich muss jetzt auch mal weiter arbeiten.” fügte er noch hinzu und wollte schon auflegen, als sein Vater fragte, ob er ihn demnächst nochmal anrufen könnte. Erst sagte Marc nichts dazu. Erst als Olivier ihn erneut ansprach sagte er nur kurz: “Ja.” und legte anschliessend auf.



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10.02.2009 22:18
#547 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Währendessen sass Gretchen im Stationszimmer und schrieb in ihr Tagebuch:

Liebes Tagebuch,
Also eins kann ich dir mit Bestimmtheit sagen: Mit Marc wird es garantiert nie langweilig. Der Geburtsvorbereitskurs gestern war zwar einziger Reinfall, aber im nachhinein hab ich mich echt drüber amüsiert. Er hat es doch tatsächlich so weit getrieben, dass die Hebamme uns rausgeschmissen hat. Die hat bestimmt auch gedacht wir wären total durchgeknallt! Aber naja. Damit wäre das Thema Geburtsvorbeireitung eein für alle mal vom Tisch, denn sie hat uns unmissverständlich klargemacht, dass wir nicht wiederkommen sollen. Lange ist es ja nicht mehr bis zur Geburt und ich hab noch soviel zu tun. Die Prüfungen für meinen Facharzt stehen bald an und Berichte muss ich auch noch jede Menge schreiben und dass wo ich den Computer hasse wie sonst was! Aber wenn ich das alles mit der Hand schreiben würde, wäre ich nächstes Jahr noch damit beschäftigt. Also heisst es: Ran an den Feind! Hab ja zwischendurch schon mal damit angefangen, wenn der PC im Stationszimmer nicht besetzt war. Werde jetzt gleich mal zu Marc gehen und ihn fragen wann wir nach Hause fahren, ist ja bald Feierabend.


Gretchen legte das Buch wieder weg und nahm sich noch eine Tasse Tee.
Als bei Marc im Büro das Telefon erneut klingelte, dachte er schon es wäre wieder sein Vater, aber am anderen Ende war sein Anwalt, der ihm mitteilte, dass er morgen um 10 Uhr am Gericht sein sollte, um die Scheidung dort zu verhandeln. “Okay. Bin dann da.” kam von dem Oberarzt nur und legte auf. Nach dem Telefonat grübelte er noch eine Weile nach. Er wusste, dass Gabi mit 100 prozentiger Sicherheit auch anwesend sein würde. Eigentlich wollte er Gretchen nicht mehr belügen oder irgendwas verschweigen, aber das war eine Ausnahme, denn er wollte ihr auf keinen Fall zumuten Gabi noch einmal sehen zu müssen. Wenn er sich das antun musste reichte das voll und ganz! Kurz darauf kam die junge Ärztin rein und fragte wann sie nach Hause fahren würden. “Jetzt.” gab Marc ihr zur Antwort und stand auf. Der Abend verlief noch relativ ruhig. Gretchen setzte sich nach dem Abendessen noch schnell an ihren Bericht und Marc vor den Fernseher. Irgendwann gegen halb 10 kam er dann zu ihr und sagte: “Schreibst du immer noch?” “Ja. Bin aber gleich fertig.” kam von der jungen Ärztin.



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11.02.2009 13:23
#548 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Am nächsten Tag, nach der Visite ging Marc dann zu Sabine und sagte ihr, dass er noch etwas zu erledigen hätte, würde aber nicht lange dauern, und machte sich anschliessend auf den Weg zum Gericht. Dort erwartete ihn bereits sein Anwalt, der ihm erklärte, dass alles nur noch reine Formsache wäre. In dem Moment als die beiden Männer reingehen wollten, fuhr auch der Gefangentransporter mit Gabi vor. Marc würdigte die junge Frau keines Blickes und betrat den Saal. Durch das vorrangegangene Urteil war die Scheidung wirklich nur eine reine Formsache und alles war nach einer halben Stunde vorbei. “Gott sei Dank.” kam Marc nur kurz über Lippen, als er mit seinem Anwalt noch auf dem Flur stand. Anschliessend fuhr er zurück in die Klinik. Gretchen, die ihn schon gesucht hatte, wartete im Stationszimmer und fragte ihn wo er gewesen wäre. “Musste gerade in die Werkstatt.” kam von dem Oberarzt nur kurz angebunden. “Aha?!” erwiederte Gretchen etwas misstrauisch. Werkstatt? Ja klar! Das Auto ist doch niegelnagelneu. Kann doch wohl unmöglich kaputt sein. Trotz der Zweifel beschloss sie es dabei zu belassen.
Am Abend nach dem Essen dann zog Marc plötzlich einen Brief aus seiner Tasche und gab ihn Gretchen ohne ein Wort. “Was ist das?” fragte sie bevor sie ihn öffnete. Doch von dem Oberarzt kam nur: “Mach ihn auf und lies.” Warum kann er mir nicht mal einfach nur ne Antwort geben? Ist das zuviel verlangt?? Sie schaute ihn misstrauisch an und öffnete den Brief. Erst verstand sie wie immer mal garnichts, doch dann las sie weiter und stellte fest, dass Marc nun rechtsmässig geschieden wäre. Da war er also heute morgen. Von wegen Werkstatt! Warum hat er mir das denn nicht gleich gesagt?? Naja. Vielleicht hatte er seine Gründe. Hauptsache es ist vorbei. Ist es doch oder?? Sie stand auf, legte den Brief auf den Tisch und fiel ihm erstmal in die Arme. “Ist es jetzt wirklich vorbei?” fragte sie. Der Oberarzt zog sie daraufhin noch näher zu sich und flüsterte ihr ins Ohr: “Ja. Es ist vorbei.” Anschliessend gingen beide ins Bad und liessen Wasser in die Wanne, um gemeinsam ein bisschen Entspannung zu geniessen.
Übeŕs Wochenende hatten beide Ärzte frei und das genossen sie auch so richtig. Sie blieben lange im Bett liegen und liessen alles langsam angehen.


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11.02.2009 14:30
#549 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Warum muss das Wochenende immer so schnell vorbei sein? Dachte sich Gretchen als sie sich an diesem Montag Morgen aus dem Bett quälte. Gott sei Dank war in der Klinik nicht so viel los und sie hatte oft Zeit, um eine Pause zu machen. Nach Feierabend ging sie dann zu Marc ins Büro und fragte ihn: “Fahren wir nach Hause? Ist Feierabend.” Der Oberarzt sah kurz von seinem Unterlagen hoch und er widerte: “Ich brauch hier noch nen Moment...wird wohl spät. Dein Vater kam eben noch und hat mir nen Haufen Arbeit gebracht.” Na toll! Danke Papa! Das war ja dann wohl nix mit nem gemütlichen Abend! “Gut. Dann fahr ich schonmal. Bis später dann.” sagte die junge Ärztin, ging auf Marc zu und gab ihm einen kurzen Kuss aus dem der Oberarzt einen langen machte. “Ich beeil mich.” sagte er noch bevor Gretchen die Türe hinter sich schloss. Und was mach ich jetzt mit dem angebrochenen Nachmittag? Ihr kam die Idee noch mal bei ihrer Mutter vorbei zu schauen. War schon lange nicht mehr zu Hause. Bevor meine Mutter noch ne Vermisstenanzeige aufgibt werd ich lieber mal bei ihr vorbeischauen. Ausserdem hab ich jede Menge gute Nachrichten, die ich unbedingt loswerden muss. Dachte sie, zog sich um und verliess die Klinik. Anschliessend fuhr sie mit dem nächsten Bus zum Haus ihrer Eltern. Als Bärbel sie sah fiel sie ihr sofort um den Hals und erdrückte sie dabei fast. “Hallo mein Kind! Wie geht es dir?” fragte sie nachdem sie wieder losgelassen hatte. “Ganz gut soweit.” erwiederte die junge Ärztin und stand währendessen immernoch vor der Türe. “Komm doch erstmal rein.” schlug Frau Haase vor. Ich dachte schon sie fragt nie! Nachdem Gretchen das Haus betreten hatte, nahm sie sofort im Esszimmer Platz. “Was möchtest du trinken?” fragte die alte Frau und machte sich schon mal auf den Weg in die Küche. “Ein Tee wäre nicht schlecht.” kam von der jungen Ärztin. “Ach übrigens...Marćs Scheidung ist endlich durch.” rief sie ihrer Mutter zu, während die die Tassen aus dem Schrank holte. “Ach wirklich?” sagte die und hatte dabei ein breites girnsen auf dem Gesicht während sie zurück ins Esszimmer kam. Als sie ihrer Tochter den Tee reichte fiel ihr sofort der Ring an ihrem Finger auf. Sämtliche Zahnrädchen in ihrem Kopf begannen regelrecht zu rotieren und das sah man ihr deutlich an. Warum guckt die denn so?


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11.02.2009 16:41
#550 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Diese Frage sollte sie schneller beantwortet bekommen als ihr lieb war, denn Bärbel legte sofort damit los, dass was sie sich gerade in ihrem Kopf zurecht gelegt hatte, ihrer Tochter zu vermitteln. “Sag bloss er hat dir einen Antrag gemacht?!” stellte sie sich zunächst dumm. Gretchen hätte sich beinahe an ihrem Tee verschluckt. Nachdem sie wieder normal atmen konnte, sah kurz auf den Ring und dachte nur: Oh nein. Die denkt doch nicht etwa...? Aber Frau Haase dachte genau das was die junge Ärztin befürchete und legte auch gleich los: “Kind! Das ist doch prima! Dann könnt ihr ja doch noch vor der Geburt heiraten! Am besten ich ruf gleich beim Standesamt an und bestelle das Aufgebot!” sagte sie voller Tatendrang und hatte dabei schon das Telefon in der Hand. Äh...Hallo? Kneif mich mal jemand! Das darf ja wohl echt nicht wahrsein?! Nachdem sie realisiert hatte, dass ihre Mutter es durchaus ernst meinte, nahm sie ihr schnell das Telefon aus der Hand und sagte: “Mama! Lass das!” Bärbel sah sie nur entgeistert an und fragte: “Aber warum denn?” Da fragt die noch?? “Mama! Ich hab dir letzens schon mal gesagt, dass ich auf keinen Fall vor der Geburt noch heiraten werde!” Ihre Mutter hatte dafür allerdings überhaupt kein Verständnis. “Margarethe! Ein Kind braucht geregelte Verhältnisse!” sagte sie völlig empört. “Mama! Wir leben doch nicht im Mittelalter! Ich wäre nicht die erste Frau, die vor der Geburt nicht verheiratet wäre!” erwiederte Gretchen genervt. Die beiden diskutierten noch eine Weile weiter. Egal was Gretchen sagte, ihre Mutter hatte immer ein Gegenargument. Schliesslich reichte es der jungen Ärztin dann. “Ich hab immer von einer Traumhochzeit geträumt und dazu gehört nun mal auch ein weisses Kleid.” sagte sie stand auf und fügte noch hinzu: “Und deshalb wird es vor der Geburt auch keine Hochzeit geben. Das ist mein letztes Wort!” Mittlerweile war sie so sauer, dass sie schleunnigst gehen wollte, um sich das nicht mehr anhören zu müssen. Deshalb nahm sie ihre Jacke und ging zur Tür. Bloss weg hier! Wär ich bloss nicht gekommen! Doch ihre Mutter kam ihr an der Türe hinterher und fragte: “Was sagt eigentlich der Dr. Meier dazu?” “Marc ist der selben Meinung wie ich!” sagte Gretchen und schloss die Tür. “Das werden wir ja noch sehen...” sagte Bärbel vor sich hin, während sie zurück ins Esszimmer ging.


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