Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 618 Antworten
und wurde 79.833 mal aufgerufen
 Abgeschlossene Fortsetzungen!
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | ... 25
Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

19.11.2008 14:17
#51 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Marc antwortete: „Natürlich hab ich kein Problem damit!? Aber hättest mich ja wenigstens mal fragen können, bevor du hier im ganzen Krankenhaus Einladungen verteilst.“ motzte er. „Wie denn?“ entgenete Gabi zickig. Entweder hattest du keine Zeit oder du warst nicht da!“ warf sie ihm vor. „Interessiert es dich garnicht, wann und wo wir heiraten?“ fragte sie ausserdem noch und hielt ihm eine der Einladungen hin. Marc riss sie hier aus der Hand, öffnete die Karte und meckerte: „Aber das ist ja schon in 6 Wochen?!?“ Gabi nickte und sagte: „5 Wochen und 6 Tage ganz genau.“ Der Oberarzt merkte, dass ihm von nun an nicht mehr viel Zeit blieb, um sich aus den Krallen dieser Frau endlich zu befreien. Es klopfte an der Tür und Marc rief genervt: „Herein.“ Gretchen steckte ihren Kopf durch die Tür und fragte: „Stör ich?“ Gabi wollte gerade etwas sagen, doch Dr. Meier war schneller. „Nein. Gabi wollte sowieso gerade gehen.“ sagte der Oberarzt und gab ihr einen leichten Schubser Richtung Türe. Die Schwester schaute abwechselnd Marc und Gretchen an. Es war ihr überhaupt nicht recht, dass sie weggeschickt wurde, nur weil Gretchen kam. „Gut. Ich habe sowieso noch etwas zu tun. Die Einladungen hier müssen noch weg.“ sagte Gabi und zeigte auf die Briefumschläge in ihrer Hand.
Als die Schwester gegangen war standen die beiden einen Moment nur da und schauten sich an. Plötzlich sagte Marc: „Setz dich doch.“ Oh, auf einmal so freundlich? „Gerne?!“ sagte Gretchen. Mittlerweile hatte sie ihren Ärger darüber, dass sie Marc wiedermal suchen musste völlig vergessen. „Warum wolltest du mich sprechen?“ fragte der Oberarzt. „Wir wollten doch noch den OP-Plan für nächste Woche besprechen.“ erinnerte ihn Gretchen. „Stimmt.“ erwiederte Dr. Meier. Die junge Ärztin stand auf und sagte: „Gut. Ich warte dann im Stationszimmer auf dich.“ und ging zur Tür.

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

19.11.2008 19:43
#52 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Kapitel 7 – Er kann auch anders

Marc stand auf und hielt Gretchen fest. „Warte mal.“ sagte er. „Was ist denn noch?“ fragte die junge Ärztin. „Ich äh....Wir können den Op-Plan auch hier besprechen.“ Was ist mit dem los? Langsam wird er mir unheimlich. „Wie du meinst.“ sagte Gretchen, schloss die Türe und setzte sich wieder. Der Oberarzt holte einen Vordruck aus seiner Schreibtischschublade und setzte sich neben sie. Gretchen schaute ihn an und wäre bei seinem Blick am liebsten wieder schwach geworden. Ihre Gesichter kamen immer näher zu einander, bis sich ihre Lippen fast berührten. Nein! Tu es nicht! Er ist dein Chef- mehr nicht! In letzter Sekunde entfernte sie sich von Marc und zog einen Kugelschreiber aus ihrer Tasche. „Hier, ohne den geht’s nicht.“ sagte sie während sie ihm den Stift entgegenhielt. Marc schaute zwar erst verdutzt, denn er hatte wirklich damit gerechnet, dass Gretchen ihn auch küssen wollte, nahm aber dann den Stift entgegen und sagte: „Ja, dann wollen wir mal.“ Die beiden stellten zusammen den OP-Plan zusammen und Gretchen war wirklich angenehm überrascht, dass Marc nach langer Zeit auch mal wieder freundlich sein konnte. Es funkte noch ein paar mal heftig zwischen den beiden, aber Gretchen hatte die Situuation immer fest im Griff. „So fertig.“ sagte sie schließlich nachdem sie den letzten Termin festgelegt und aufgeschrieben hatten. Sie nahm den Zettel und sagte: „Ich werd den gleich zu Sabine bringen.“ Als sie schon an der Türe war und die Klinke gepackt hatte, sagte der Oberarzt: „Gretchen...“ Die Angesprochene drehte sich um und sagte: „Ja?“ Er sah sie an, als ob er ihr etwas sagen wollte, doch dann überlegte er sich doch wieder anders, kramte nach irgendwelchen Papieren und antwortete: „Geb ihr die hier bitte. Die müssen noch bearbeitet werden“ „Ja, ist gut. Mach ich.“ sagte die junge Ärztin, nahm die Unterlagen an sich und ging raus. Sie blieb noch einige Zeit vor der Türe stehen und grübelte. Hmm. Was war das denn jetzt gerade??Ich hätte schwören können, dass er mir etwas anderes sagen wollte. Aber villeicht hab ich mich auch nur wieder getäuscht. Sie machte sich auf den Weg ins Stationszimmer und gab dort Sabine den Plan. „Was ist das?“ wollte die Schwester wissen. „Der OP-Plan für nächste Woche.“ bat Gretchen Sabine. „Achso.“ sagte Sabine. Die junge Blonde reichte ihr noch ein paar weitere Unterlagen und sagte: „Ach, hier und die soll ich ihnen von Dr. Meier geben. Die müssen noch bearbeitet werden.“ Sabine grinste sie an und erwiederte: „Sie waren bei Dr. Meier?“ Ja klar war ich bei ihm! Meint die ich hab den OP-Plan alleine geschrieben?! Manchmal denkt sie echt nicht nach. „In seinem Büro?“ fragte Sabine erneut und grinste dabei noch mehr als zuvor. Korektur: Sie denkt NIE nach. Natürlich in seinem Büro! Meint die wir haben den OP-Plan auf der Toilette geschrieben oder was? Gretchen stöhnte kurz und antwortete: „Ja wir waren in seinem Büro.“ „Und?“ fragte die Schwester. „Was und? Und nix.“ sagte die Assistenzärztin genervt. Was hat die denn gedacht? Wir wären übereinander hergefallen?!? „Naja, ich dachte...wo sie alleine waren...“ druckste die Schwester rum. „Nein war haben nur den OP-Plan besprochen. Und das war´s.“ sagte Gretchen. Die Schwester widmete sich daraufhin den Unterlagen, die sie eben bekommen hatte und entgenete nur: „Ja dann...“ „Dann...werd ich jetzt mal nach Hause gehen, wenn nichts weiter anliegt.“ sagte die junge Ärztin und ging zu ihrem Spind. Sie zog sich um, verabschiedete sich und verliess das Krankenhaus.

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

19.11.2008 19:59
#53 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Draussen war es mittlerweile schon dunkel und ziemlich kalt. Sie zog sich schnell ihren Schal hoch und ging zu ihrem Fahrrad. Als sie gerade dabei war ihr Schloss zu öffnen, hielt ein Auto neben ihr an. Soll ich dich mitnehmen?“ fragte Dr. Meier nachdem er die Scheibe runtergefahren hatte. Oh je. Er will doch irgendwas von mir. Was sag ich denn jetzt? „Nein, danke. Will noch ein bisschen frische Luft schnappen.“ Super Ausrede Gretchen Haase. „Und ausserdem liegt das sowieso nicht auf deinem Weg. Brauchst wegen mir keinen Umweg zu machen.“ versuchte sie ihre Entscheidung zu begründen. „Mach ich aber gerne.“ sagte Marc und lächelte sie an. „Und ausserdem muss ich vorher sowieso noch wo anders hin.“ fügte er noch hinzu. Er macht gerne einen Umweg? Für mich??? Mit ihm stimmt wirklich irgendwas nicht... Gretchen unternahm einen letzten Versuch ihn von dieser Idee abzubringen und sagte: „Ne, lieber nich...“ Doch diesaml gab der Oberarzt nicht so schnell auf, stieg aus, nahm Gretchen an der Hand und sagte: „Nun komm schon. Steig schon ein. Ich beiss nicht.“ Er hielt die Türe auf und Gretchen stieg ehr unfreiwillig ein. Die ersten paar Minuten fiel kein einziges Wort zwischen den beiden. Plötzlich bog Marc in einen kleinen Feldweg ein. Das ist aber nicht der Weg zu mir nach Hause. Was hat der vor??? Nach ein paar Metern blieb er stehen und machte den Motor aus. „Marc. Was soll das? Wieso hältst du an?“ Doch der Oberarzt antwortete nicht auf ihre Frage, stieg aus, öffnete die Beifahrertür und fragte: „Gehen wir ein Stück?“ Was?!? Jetzt? „Marc. Es ist schon spät und ich würde gerne nach Hause.“ sagte Gretchen. „Du wolltest doch frische Luft. Also komm schon.“ sagte der Oberarzt, nahm ihre Hand und zog sie aus dem Auto. Gretchen stöhnte und gab sich geschlagen. „Schön, gehen wir ein Stück.“ Einige Zeit gingen die beiden nur nebeneinander her. Am Wegrand stand eine Bank. Die beiden setzten sich darauf. Gretchen schaute nach oben. Die Sterne leuteten an diesem Abend besonders hell. Ob das ein Zeichen ist? Ach quatsch! Interpretier nicht wieder irgendetwas hinein! Marc sah das, schaute sie an und sagte mit einem lächeln: „Na, willste dir wieder was wünschen?“ „Meine Träume gehen sowieso nie in Erfüllung.“ antwortete die junge Ärztin entäuscht. Es herrschte wieder Funkstille. Was soll das? Erst schleppt er mich hierher und dann sagt er nichts! Sie stand auf und sagte: „So genug frische Luft geschnappt. Fährst du mich jetzt bitte nach Hause?“

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

19.11.2008 20:19
#54 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Doch Marc blieb sitzen und zog Gretchen wieder zurück auf die Bank. „Gretchen....“ fing er langsam an und sah zu Boden. „Es gibt da etwas, dass ich dir gerne sagen würde...“ fuhr er fort. Oh Gott! Jetzt wird’s eng. Ich kann mir denken, was er mir sagen will. Gretchen tat aber überrascht. „Wüsste nicht was. Ich dachte es wäre alles geklärt.“ sagte sie ein wenig eingeschnappt. „Ich denke nicht...“ erwiederte Marc. „Ich denke...(er hielt kurz inne) ich schulde dir eine Erklärung.“ Ach, auf ein mal?!? Ist ja interessant! „Wirklich?? Na dann leg mal los!“ die junge Ärztin schwankte zwischen Wut und Trauer. Nach längerer Zeit sagte Dr. Meier: „Ich weis nur nicht wo ich anfangen soll...“ Er weis nicht wo er anfangen soll! Ist ja witzig! Vielleicht damit, dass er mich erst küsst und fünf Minuten später ner anderen einen Heiratsantrag macht? Ich glaub das sag ich ihm jetzt einfach mal. Gesagt getan. „Vielleicht sollte ich dir mal auf die Sprünge helfen...fang doch einfach damit an, dass du mich erst küsst und mir Hoffnungen machst und ich dann fünf Minuten später mitansehen muss, wie du einer anderen einen Heiratsantrag machst.“ Marc stöhnte, denn Gretchen hatte den Nagel genau auf den Kopf getroffen. „Ich wollte nicht dass du das mitbekommst.“ sagte der Oberarzt nach einiger Zeit. „Ach Marc. Rausgefunden hätte ich es sowieso. Schliesslich macht deine Verlobte ja nicht gerade ein Geheimnis aus eurer Hochzeit.“ Längere Zeit herrschte wieder Schweigen. Gretchen konnte ihre Tränen nicht mehr zurückhalten. Sie versuchte sie wegzuwischen, damit Marc nicht sah, wie verzweifelt sie in Wirklichkeit war, aber es kamen immer wieder neue. Der Oberarzt nahm sie in Arm und sagte: „Es...tut mir...leid.“ Er machte eine Pause und fügte dann hinzu: „Aber ich kann nicht anders.“ „Wenn man will, gibt es für alles eine Lösung.“ sagte Gretchen. „Dafür, aber nicht.“ erwiederte der Oberarzt traurig. Mittlerweile hatte sie sich wieder einigermassen gefangen und löste sich aus seiner Umramung. Am liebsten hätte sie ihm gesagt, dass er zur Polizei gehen und ich sich selbst anzeigen soll, damit Gabi ihn nicht mehr erpressen konnte. Aber das ging ja nicht, denn Marc wusste ja nicht, dass sie die ganze Geschichte schon kannte. „Auch dafür.“ sagte Getchen entschlossen. „Du hast ja keine Ahnung..“ erwiederte der Oberarzt. Wenn der wüsste, wieviel Ahnung ich habe...„Dafür ist es einfach zu kompliziert.“ fügte er noch hinzu. „Ich weis...“ sagte sie plötzlich und merkte genau indem Moment, dass sie wohl etwas falsches gesagt hatte, denn Marc, der die ganze Zeit über seinen Kopf auf seine Handflächen gestützt hatte, blickte Gretchen an und fragte: „Was weist du?“ Scheiße! Erwischt! Ich mich schleunigst rausreden aber wie? „Äh...solangsam wird es kalt und ich werde müde. Sie fing an zu zittern, um zu zeigen, dass ihr wirklich kalt war. Doch anstatt sie nach Hause zu fahren, zog Marc seine Jacke aus und legte sie Gretchen über. „Hier bitte. So und jetzt zurück zu meiner Frage.“ sagte er. Das war ja wohl nix. Der ist ganz schön hartnäckig. Sie atmete tief durch und sagte dann schliesslich: „Ich weis, dass Gabi dich erpresst und warum und ich kann einfach nicht verstehen, dass du das mit dir machen lässt.“ Marc schaute sie erschrocken an und fragte: „Woher weist du das? Und seit wann???“ „Seit ein paar Tagen. Ich hab zufällig naja, so zufällig war es ja nicht, hab ja gelauscht, aber das sag ich ihm jetzt lieber nicht, sonst denk er noch ich würde ihm hinterherspionieren..ein Gespräch mitbekommen zwischen dir und Gabi.“ antwortete sie etwas zögerlich. Marc sagte garnichts dazu und schaute sie nur erschrocken an.

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

19.11.2008 20:51
#55 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Eine Frage brannte ihr allerdings schon die ganze Zeit unter den Nägeln, seitdem sie das alles wusste. „Sag mal“ fing sie langsam an „warum hast du nicht direkt die Wahrheit gesagt? Ich meine, schliesslich hast du ja versucht dem Mann zu helfen.“ „Mein Gott! Ich weis es doch auch nicht! Ich war in Panik und es ging alles so schnell. Wie würdest du denn reagieren, wenn von einer Sekunde auf die andere plötzlich ein Bewusstloser auf deiner Motorhaube liegt?“ wollte der Oberarzt wissen. Ich glaub ich würd schreien und nicht mehr aufhören... „Wie konnte das überhaupt passieren? So ein Radfahrer ist doch eigentlich nicht zu übersehen.“ fragte Gretchen erneut. Nun wollte sie alles wissen. Marc stöhnte kurz und erzählte ihr schliesslich, dass er und Gabi sich während der Fahrt gestritten haben, sie ihm dann ins Lenkrad gegriffen hat, es dann einen lauten Knall gegeben hätte und er dann eine Vollbremsung gemacht hätte. „Und den Rest kennst du ja.“ sagte er schliesslich noch. Doch Gretchen war immernoch nicht ganz zufrieden und fragte: „Warum saß Gabi eigentlich mit im Auto?“ „Wir wollten in eine Klinik fahren. Wegen dem Kind.“ erwiederte er. Jetzt verstehe ich, die wollten das Kind abtreiben! Soll ich ihm sagen, dass Gabi das Kind verloren hat? Aber an der Situation ändern würde es ja sowieso nichts... Doch dann fiel ihr ein, was Sabine ihr erzählt hatte. Soll ich es ihm erzählen? Warum eigentlich nicht?! Schliesslich war er ja auch ehrlich zu mir, wenn auch nicht direkt, aber besser spät als nie! Also erzählte Gretchen Marc, was sie von Sabine wusste. Erschrocken schaute dieser sie an. „Weis Sabine etwa auch davon???“ wollte er wissen. „Naja...“ druckste die junge Ärztin rum. „Wenn sie es weis, dann bin ich geliefert. Die wollte doch bei der OP schon die Bullen rufen!“ sagte er nervös. „Man müsste Gabi irgendwie nachweisen können, dass SIE den Mann umgebracht hat, dann wäre es gut.“ sagte Gretchen. „Ja, aber wie?“ wollte Marc wissen. Und fügte dann noch hinzu: „Jede frei Minute zerbrech ich mir den Kopf darüber. Aber ich finde einfach keine Lösung!“ Denk nach Gretchen... „Man müsste sie in die Enge treiben...früher oder später wird sie sich verraten...“ schlug Gretchen vor, doch Marc blockte ab und sagte: „Vergiss es! Hab ich auch schon versucht...ich werde sie wohl oder übel heiraten müssen...“ Der gibt auf?!? So kenn ich ihn ja garnicht! „Und was wird dann aus uns?“ wagte es Gretchen leise zu fragen. „Ich weis es nicht...“ erwiederte der Oberarzt. Gretchen sagte garnichts dazu. Wieso darf ich nicht glücklich sein? Das ist so ungerecht! Wieder kamen ihr die Tränen. Marc nahm daraufhin ihren Kopf zwischen seine Hände, schaute ihr tief in die Augen und gab ihr anschließend einen leidenschaftlichen Kuss. „Vergiss mich...glaub mir es ist besser so...“ dabei klang er selbst etwas wehmütig, als ob er das nicht wirklich wollte. Was meint der eigentlich was ich schon die ganze Zeit versuche?! Sie löste sich von Marc und sagte: „Dann ist es wohl besser wenn wir jetzt gehen...“ und stand auf.

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

19.11.2008 21:23
#56 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Diesmal hielt er sie allerdings nicht zurück. Er nickte und stand ebenfalls auf. Gretchen hatte innerlich so eine Wut, dass sie schon mit schnellen Schritten vorrausging. Ich weis nicht auf wen ich mehr sauer sein soll. Auf Gabi, weil sie mir alles kaputtgemacht hat, auf Marc weil ihm ja offenbar nichts an mir liegt, sonst würde er sich das ja schliesslich von Gabi nicht gefallen lassen oder auf mich, weil ich immer in solche Situtionen gerate. Ach scheiß drauf....ist sowieso nichts mehr dran zu ändern...Jetzt heißt es nur noch nach vorne blicken! Sie blieb am Auto stehen und wartete auf Marc. Der kam, öffnete wortlos den Wagen, die beiden stiegen ein und fuhren los. Die ganze Zeit über fiel kein einziges Wort zwischen den beiden. Gretchen wäre am liebsten ausgestiegen und nach Hause gelaufen, aber dazu war es ihr dann doch zu kalt. Sie war erleichert, als Marc endlich vor dem Haus ihrer Eltern anhielt. Schnell öffnete sie die Tür. Ohne sich von Marc zu verabschieden, stieg sie aus. Die junge Ärztin wollte gerade die Türe zuknallen, als Marc sie nochmals ansprach. „Gretchen...“ Sie sagte nichts, sondern drehte sich nur um. „Danke...“ Wofür bedankt der sich bei mir? „Wofür?“ wollte sie wissen. Nach längerer Pause kam dann: „Dafür, dass du das...(Pause) mich verstehst.“ Das glaub ich ja wohl jetzt nicht?! Bleibt mir doch garkeine andere Wahl! „Weist du Marc...“ fing sie an „Du hast dich entschieden und ich werde damit leben müssen..(Pause)..ich bin schon so oft von dir enttäuscht worden, da macht das eine Mal auch nichts mehr...(wieder kamen ihr die Tränen, denn eigentlich war es ihr ganz und garnicht egal)...und soll ich dir noch was sagen?“ ohne auf eine Antwort zu warten, fuhr sie fort: „Ich bin froh, dass nicht mehr zwischen uns passiert ist, denn ich weis jetzt, dass ich nicht mehr als eine nette Abwechslung für dich war.“ Diese Worte trafen Marc sehr hart, denn er wusste, dass das nicht stimmte, er wollte noch etwas sagen, aber Gretchen sagte: „Schönes Leben noch!“, knallte die Autotüre so fest zu, dass man hätte denken können, sie wäre am Kofferraum wieder rausgekommen und lief zur Türe. Marc sagte leise, als ob Gretchen es noch hören könnte: „Ein schönes Leben hätte ich aber nur mit dir.“ liess den Motor an und fuhr los.
Als Gretchen die Türe geschlossen hatte, hörte sie wie Marc wegfuhr. Sie liess sich an der Türe entlang zu Boden gleiten und die Trauer überkam sie nun völlig. Sie konnte einfach nicht mehr aufhören zu weinen, alles was sich in den letzten Stunden angestaut hatte, entlud sich auf einen Schlag. Sie stellte sich wieder ein und die selbe Frage: WARUM? Genauso dunkel wie der Flur war, so sah es es auch in ihr aus. Finster und verlassen. Sie hatte das Gefühl, als ob ihr jemand den Boden unter den Füssen wegzog und sie nicht dagegen tun könnte.

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

19.11.2008 21:47
#57 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Plötzlich hörte sie Schritte und das Licht ging an. Durch ihr Schlurzen hatte sie offenbar das ganze Haus geweckt. Schnell stand sie auf und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. Marc´s Jacke, die sie immer noch trug, schmiss sie schnell in den Schuhschrank, der im Flur stand. Papa darf mich nicht so sehen! „Kälbchen?“ fragte Franz erstaunt „Was ist passiert? Wieso bist du nicht im Bett?“ Der Professor war mehr als erstaunt, denn es war 1 Uhr in der Nacht. „Ich konnte nicht schlafen und da bin ich noch etwas spazieren gegangen.“ versuchte Gretchen ihrem Vater zu erklären. Doch der alte Mann sah sie nur ungläubig an. Er entdeckte die verschmierte Wimperntusche und sagte: „Wir reden morgen darüber. Geh jetzt schlafen. Es ist schon spät und morgen hast du wieder Dienst.“ Ja leider. „Ist gut Papa.“ sagte die junge Ärztin, hob ihre Tasche vom Boden auf und ging die Treppe hoch in ihr Zimmer. Dort angekommen machte sie da weiter, wo sie unten aufgehört hatte.
Marc fuhr mit seinem Wagen durch die Strassen Berlins. Plötzlich lief im Radio das Lied: It´s not over von Chris Daughtry an. Als der Refrain kam schaltete der Oberarzt das Radio aus. „Verdammte Scheiße!“ motzte er und schlug mit der Hand auf´s Lenkrad. Was sollte er denn jetzt machen? Nach Hause wollte er nicht. Da wartete nur Gabi auf ihn und die hätte er jetzt keinesfalls ertragen können. Ausserdem schlafen könnte er jetzt sowieso nicht. Er kam an einer Kneipe vorbei, entschloss sich dazu dort ein Bier trinken zu gehen, oder auch zwei oder drei. Iregndwie musste er sich ablenken. Als er in die Wirtschaft kam, saßen dort nur noch ein paar Leute. Immerhin war es ja schon halb 2 in der Nacht und die meisten waren schon nach Hause gegangen. Er setzte sich an die Theke und bestellte sich ein Bier. „So wie sie aussehen, mach ich ihnen lieber einen doppelten.“ schlug der Wirt vor, der Marc´s Niedergeschlagenheit sofort erkannt hatte. „Ist mir auch recht.“ sagte der Oberarzt gleichgültig. Der Wirt stellte das Glas auf die Theke. Marc schnappte es sich und trank es auf ex leer, hielt ihm das leere Glas hin und sagte: „Noch einen.“ Der Wirt schaute ihn ungläubig an und sagte: „Wohl einen scheiß Tag gehabt, was?“ Marc stöhnte nur und sagte nichts.
Gretchen saß immernoch in ihrem Zimmer und weinte, als ihr plötzlich etwas einfiel. Die Jacke! Ich muss runter gehen und sie holen, bevor Papa sie morgen sieht! Also stand sie auf und ging wieder leise hinunter. Sie öffnete die Kipplade des Schrankes, holte das Kleidungsstück hinaus und ging zurück in ihr Zimmer. Nachdem sie die Türe geschlossen hatte, legte sie sich auf ihr Bett. Sie nahm die Jacke und roch daran. Wie ein Teenager kuschelte sie sich darin ein und genoss es Marc´s Duft zu riechen, so als ob sie ihn spüren könnte. Sie schloss ihre Augen und träumte. Die junge Ärztin hatte noch nicht mal verlangen danach in ihr Tagebuch zu schreiben. Irgendwann schlief sie einfach ein.

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

19.11.2008 22:03
#58 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Irgendwann nach 3 Stunden und unzähligen alkoholischen Getränken, beschloss Marc zu gehen. „Szhlen bitte.“ lallte er, holte sein Portemoinee und die Autoschlüssel aus seiner Hosentasche und legte beides auf den Thresen. Nachdem er bezahlt hatte, packte er die Geldbörse wieder weg, nahm den Autoschlüssel in die Hand und stand auf. Soweit man das stehen nennen konnte, denn der Barhocker kippte um dabei und Marc fast mit ihm. Der Wirt, der sich seiner Verantwortung wohl bewusst war, kam hinter der Theke hervor, fing den Oberarzt auf und sagte: „Hoppla. Nicht so stürmisch.“ Er sah den Autoschlüssel in Marc´s Hand und sagte: „Ich ruf ihnen ein Taxi.“ „Isch brauchsh kein Taxschi.“ antwortete Dr. Meier. „Sie wollen doch wohl nicht noch etwa selbst fahren.?“ fragte der Kneipenbesitzer. „Dasch geht schie garnixsch an.“ kam zur Antwort. Marc riss sich von dem Wirt los und wollte zur Türe gehen. Der ging ihm hinterher und nahm ihm den Autoschlüssel aus der Hand. Der Oberarzt versuchte ihn wieder zurück zu bekommen. Ein anderer junger Mann, der die Szene schon die ganze zeit beobachtete, kam zu den beiden rüber. „Was ist los? Gibt’s Probleme?“ Der Wirt erklärte ihm kurz die Sachlage. Der Mann, der übrigens Rechtsanwalt war und Simon Ulmen hieß, sprach zu Marc: „Nun seien sie doch vernümpftig. Nehmen sie sich ein Taxi und fahren sie nach Haus. Oder wollen sie noch einen Unfall provozieren, wenn sie selbst fahren.“ „Aufsch einen mehrs oscher wenigscher kommschts jetscht ach nisch mehr an.“ Simon schaute erschrocken zu dem Wirt, aber der zuckte nur mit den Schultern und sagte: „Keine Ahnung was er meint. Er war schon die ganze zeit komisch drauf.“ Der Rechtsanwalt dachte, dass Marc schon vorher alkolisiert Auto gefahren sei und dabei evetuell einen Unfall verursacht haben könnte. Also zog er den Oberarzt zu einem der Stühle und plazierte ihn darauf. „So und jetzt nochmal von vorn.“ sagte er ruhig. Doch der völlig betrunkener Oberarzt faselte nur ein paar Worte, die er kaum verstehen konnte. Zwei Frauennamen, Gabi lautete der eine, den anderen konnte er aber nicht wirklich verstehen, Unfall, zu spät und Hochzeit, konnte sich aber darauf nicht wirklich einen Reim machen. Er unternahm einen letzten Versuch etwas aus Marc herrauszukriegen, aber der scheiterte kläglich. Er bat den Wirt ihm Stift und Papier zu geben. Dieser ging hinter die Theke und kam ein paar Sekunden später damit zurück. In der zeit fragte Simon den Oberrazt wie er heißen würde. Marc sagte darauf hin etwas, aber das hörte sich eher an wie chinesisch rückwärts, als wenn es ein Name gewesen wäre. „Das hat so keinen Zweck.“ stellte der Rechtsanwalt fest und kramte in Marc´s Tasche nach seinem Portemoinee. Der war schon fast auf dem Stuhl eingeschlafen, dass er das garnicht mehr mitbekam. Simon nahm den Stift und das Papier entegegen und suchte im Portemoinee nach irgeneinem Hinweis. Er fand den Fahrzeugschein. „Ah, da haben wir ja was.“ sagte er und zog das Dokument raus. Darauf stand Dr. Marc Meier. Er schrieb den Namen und auch die Adresse, die darunter stand auf, packte die Sachen wieder zurück ins Portemoinee und steckte es Marc wieder in die Tasche. Den Wirt wies er an, nun ein Taxi zu holen, was dieser auch tat.
10 Minuten später kam das Taxi. Der Fahrer und Simon bugsierten Marc in den Wagen. „Und wohin soll ich den bringen? Der kann mir das ja mit Sicherheit nicht mehr sagen.“ fragte der Taxifahrer. „Ich fahre mit.“ sagte Simon und stieg ebenfalls ein. „So da sind wir.“ sagte der Fahrer und hielt vor Marc´s Tür an. Wieder begann die selbe Prozdedur wie vor der Kneipe, nur mit dem Unterschied, dass Simon es diesmal alleine war, der Marc die Treppen hochschliff. Als sie fast oben ankamen, öffnete sich die Türe. Es war Gabi. Sie war durch den Lärm im Treppenhaus wachgeworden. „Marc!“ rief sie erstaunt. Simon dachte sich direkt, dass es wohl bestimmt seine Frau oder Freundin sein würde und bat sie, ihm zu helfen. Gabi kam leicht bekleidet die Treppe runter und half dem fremden Mann so gut es ging ihren Verlobten auf die Couch zu legen. „Was ist passiert?“ fragte Gabi erstaunt, doch dann roch sie Marc´s Alkoholfahne und fragte den Oberarzt: „Hast du getrunken?“ Simon lachte kurz und erwiederte: „Der wird ihnen wohl heute keine Antwort mehr geben können. Versuchen sie es morgen nochmal.“ Er verabschiedete sich und Gabi ging wieder zurück ins Bett. Sie fragte sich was wohl passiert wäre.

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

19.11.2008 22:30
#59 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Früh am nächsten Morgen wachte Gretchen auf, weil jemand an ihre Türe klopft. „Kälbchen. Aufstehen. Wir müssen zur Arbeit.“ rief Franz durch die Tür. Als erstes bemerkt sie die Jacke, die sie immer noch in ihrem Arm hält. Scheiße! Schnell springt sie aus dem Bett mit der Jacke in der Hand. In ihrer Hektik wirft sie noch irgendwas um. „Alles in Ordnung mit dir? Ich komm mal rein.“ ruft Franz erneut. „Moment!“ ruft die junge Ärztin. Wohin damit? Ah da! Eilig wirft sie das Kleidungsstück unter ihr Bett und schiebt eine Kiste davor. „Kann ich jetzt?“ fragt ihr Vater ungeduldig. „Ja, komm rein.“ sagte Gretchen. Franz öffnete die Türe und fragte: „Was war das eben?“ „Och ich hab nur ausversehn meine Nachttischlampe beim aufstehen vom Schrank gehauen.“ erklärte sie. Der Professor schaute sie ungläubig an und sagte: „Frühstück ist in 10 Minuten fertig.“ und schloss die Türe. „Ist gut.“ Erwiederte Gretchen. Doch anstatt ins Bad zu gehen und sich anzuziehen, legte sie sich wieder zurück auf´s Bett. Soll ich einfach liegen bleiben? Aber dann kommt Papa und fragt was los ist. Er will ja sowieso noch eine Erklärung für die letzte Nacht. Oh mann...warum muss sowas ausgerechnet immer mir passieren? Also stand sie auf und quälte sich ins bad. Als sie in den Spiegel schaute, dachte sie: Mein Gott Gretchen Haase. Siehst du schlimm aus. Fast im ganzen Gesicht war die Wimperntusche verteilt und ihre Haare standen auf Sturm. Also ging sie schnell duschen, zog sich an und machte ihre Haare.
Als sie runterkam sah sie schon Jochen und ihren vater im esszimmer sitzen. Maria war gerade dabei, dass Frühstück für die drei herzurichten. „Morgen Kälbchen.“ sagte Franz, worauf Gretchen auch ein guten morgen vor sich hermurmelte. Jochen lachte und sagte: „Boah siehst du scheiße aus. Haste die ganze Nacht durchgemacht oder was?“ ne, nur geheult. Sie ging zu ihrem Bruder, gab ihm einen Hieb in die Seite und sagte: „Blödmann.“ als Reaktion darauf kam nur ein „Au.“ Aber Jochen hatte trotzdem seinen Spaß. Franz hingegen schaute seine Tochter fragend an. Der guckt, als wenn er ne erklärung haben wollte...Also Rückzug! Bevor es noch peinlicher wird. Sie sprang vom Stuhl auf und ging raus. Ihren Vater und auch Jochen liess sie nur mit einem verdutzten Gesicht am Tisch zurück.
Um die selbe zeit wurde Marc langsam wach, weil gabi irgendwas in der Küche rumbraselte. Sofort als er die Augen aufschlug, hatte er das Gefühl als ob jemand mit einem Hammer in seinem Kopf sitzen würde und stöhnte. Gabi beugte sich von hinten über die Couch und fragte: „Na, wieder nüchtern.“ Doch als Marc das Brötchen in gabis Hand sah, konnte er ihr keine Antwort auf ihre Frage geben. Er sprang auf und rannte ins bad, wo er sich erstmal ausgiebig mit der Kloschüssel unterhielt. Gabi kam und sagte zickig: „Geschieht dir recht. Warum säufst du auch soviel.“ Sie meckerte: „Weist du eigentlich wie peinlich mir das war, als dich dieser mann diese Nacht nach hause gebracht hat? Wo warst du eigentlich? Ich hab auf dich gewartet.“ marc hätte sich gewünscht, dass es einen Knopf gäbe, wo man sie ausschalten könnte, aber sie hörte nicht auf zu meckern. Soweit marc es verstehen konnte faselte sie irgenwas von anderen frauen und spaß haben, denn er hörte ihr nicht richtig zu. Stattdessen rappelte er sich auf, sagte „halt die Klappe gabi.“ und lies sie einfach stehen. Die schwester kam ihm in die Küche hintergewetzt, wo er sich erstmal eine Kopfschmerztablette holte. „Krieg ich jetzt vielleicht eine Erklärung von dir dafür?“ fragte sie zickig, nachdem er das Glas auf die Arbeitsplatte gestellt hatte. Doch marc sagte nichts und ging ins Schlafzimmer, um sich umzuziehen. Er konnte gabi auch garnicht erklären was passiert ist, denn das letzte an was er sich erinnern konnte, war dass er in diese Kneipe gegangen ist, wie hieß die nochmal? Berliner Eck, glaubte er sich zu erinnern und sich da ein paar Bier getrunken hatte. Wieder stand gabi vor ihm und forderte Antworten. Doch marc zog sich um, sagte: „Du bist ja schlimmer wie meine Mutter.“ nahm seinen Autoschlüssel und verliess die Wohnung. Die schwester war stinksauer. Sie hätte am liebsten alles kurz und klein geschlagen. Die ungewissheit war das schlimmste dabei. Denn so wie sie Marc kannte, war er bestimmt nicht allein, sondern hatte irgeneine frau abgeschleppt, vielleicht am ende sogar gretchen? Wieder kochte ihre Eifersucht
hoch.

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

20.11.2008 07:07
#60 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Kapitel 8 - Erklärungsnöte

„Morgen Sabine.“ sagte Gretchen, als sie das Stationszimmer betrat. „Morgen Frau Doktor.“ erwiederte die Schwester freundlich. Gretchen nahm sich zuerst einen Kaffee und trank diesen genüsslich. Auch Sabine bemerkte, dass Gretchen nicht gerade in der besten Verfassung war und fragte lächelt: „War wohl gestern ne lange Nacht was?“ Allerdings...aber Moment mal! Woher will die das wissen?! „Wie kommen sie denn darauf?“ fragte die junge Ärztin erstaunt. „Naja...ich dachte...sie haben doch.... Kann die auch in zusammenhängernden Sätzen reden, so dass es man es versteht? „Wollen sie es mir jetzt sagen? Sonst lassen wir es.“ motzte sie die Schwester an. Die war daraufhin so erschrocken über Gretchen´s ruppigen Ton, dass sie sich nicht wagte noch etwas zu sagen. Geschweige denn weitere Fragen zu stellen. Marc kam dazu und brachte nur ein leises morgen herraus. Erstens dröhnte ihm immer noch der Kopf, trotz Aspirin und zweitens wusste er nicht, wie er nach der gestrigen Nacht mit Gretchen umgehen soll. Der sieht ja noch schlimmer aus als ich, so als ob er genauso wenig geschlafen hätte. Ob meine Worte doch zu hart waren? Ach Quatsch Gretchen. Der hat eh keine Gefühle! Wahrscheinlich hat er sich ausgiebig mit anderen Frauen amüsiert. Also mach dir nicht soviele Gedanken. Das macht dich nur selber fertig! „Morgen Herr Doktor.“ sagte Sabine kleinlaut. Auch Marc nahm sich zu allererst einen Kaffee. Sabine musterte ihn die ganze Zeit über. „Stehen sie nicht so dumm rum! Geben sie mir gefälligst die Unterlagen!“ „Welche Unterlagen?“ fragte Sabine verwundert. „Na, die die sie gestern für mich bearbeiten sollten.“ sagt der Oberarzt ungeduldig. „Ach die!“ sagt sie und ging zu ihrem Schreibtsisch. „Ja wo hab ich die denn gleich nochmal?“ murmelte sie vor sich hin, während sie auf dem Tisch rumkramte. „Schwester Sabine.“ sprach Marc sie an. Die drehte sich daraufhin um. „Ja Herr Doktor?“ fragte sie. „Heute noch.“ meckerte der Oberarzt. „Ja, sofort.“ gab Sabine kleinlaut zur Antwort. Endlich hatte sie sie gefunden und konnte sie Dr.Meier übergeben. Wortlos nahm er die Unterlagen, schnappte sich seine Tasse Kaffee und verschwand in sein Büro.
Sabine schaute Dr. Meier noch einige Zeit nach. Anschließend schaute sie Gretchen fragend an, als ob die eine Erklärung für sein Verhalten hätte. Ich glaube es ist besser wenn ich verschwinde...bevor sie wieder auf die Idee kommt blöde Fragen zu stellen... Gretchen stand ebenfalls auf, sagte: „Wenn einer nach mir fragt, ich bin in der Cafeteria.“ und verliess den Raum. Als sie in die Kantine kam, sah sie Mehdi, der ihr schon zu wunk, um ihr zu signalisieren, dass sie sich zu ihm setzen sollte. Wiederwillig setzte sie sich zu ihm. „Ist was passiert? Du siehst so...Beschissen? Müde aus.“ fragte Mehdi, nachdem sie sich zu ihm gesetzt hatte. „Nein. Nicht ungewöhnliches.“ antwortete sie und versuchte dabei zu lächeln. Ich wurde nur gestern zum zweiten mal mal so eben abserviert. Aber das ist ja wirklich nichts ungewöhnliches bei mir... „Aha...“ sagte Mehdi nur und biss in sein Frühstücksei. Gretchen merkte wohl, dass ihr der Gynäkologe nicht glaubte und versuchte vom Thema abzulenken. „Wie geht’s eigentlich Anna?“ fragte sie. Was?! Wieso frag ich ihn das? Anna interessiert mich genauso viel wenig wie Gabi! Ich hasse sie! „Gut. Sie macht langsam Fortschritte.“ erwiederte Dr. Kaan. „Freut mich nicht.“ sagte die junge Ärztin und grinste kurz. Eine Zeit lang wusste sie nicht worüber sie sich mit Mehdi noch unterhalten sollte. Die Geschichte mit Marc konnte sie ihm nicht erzählen. So wie er auf ihn zu sprechen war, würde das nur Stress geben. Nach einiger Zeit sagte sie: „So, ich muss dann aber auch mal wieder. War schön mit dir zu plaudern.“ Sie lächelte kurz und gab ihm einen kurzen Kuss auf die Wange. Hoffentlich versteht er das jetzt nicht falsch... Aber der Gynäkologe fasste es falsch auf und hielt Gretchen zurück. „Gretchen, warte mal.“ sagte er. Hätte ich es doch lieber sein gelassen. Jetzt macht er sich bestimmt falsche Hoffnungen... „Was ist denn?“ fragte sie. „Hättest du vielleicht Samstag Zeit?“ wollte Dr. Kaan wissen. Oh nein. Er will ein Date! Schnell weg hier! „Äh...weis ich noch nicht. Ich melde mich dann bei dir.“ sagte Gretchen und verliess fluchtartig die Cafeteria.
Was mach ich denn jetzt? So wie ich ihn kenne wird er so schnell nicht locker lassen...dachte sie als mit dem Fahrstuhl zurück in die Chirugie fuhr.

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

20.11.2008 15:14
#61 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Als sie im Stationszimmer ankam, sah sie Marc. Am liebsten wäre sie sofort wieder gegangen, aber der Oberarzt kam ihr zuvor. Als er Gretchen sah, verliess er ohne sie auch nur einmal anzuschauen den Raum. Ist auch besser, dass er geht. Muss ich ihn wenigstens nicht ertragen...Sabine riss sie aus ihren Gedanken und sagte: „Also Frau Doktor. Jetzt muss ich sie aber doch mal etwas fragen.“ Gretchen stöhnte. Sie wusste schon was jetzt kommen würde, fragte aber dennoch: „Was denn?“ „Was ist eigentlich mit ihnen beiden heute los? Sie sind so zerstreut. Man sollte nie von sich auf andere schliessen. Und der Dr. Meier, naja der...der verlässt sofort den Raum, wenn er sie sieht.“ Da hat er ja wohl auch allen Grund zu! Fragte die Schwester. Die junge Ärztin atmete tief ein und erwiederte: „Schwester Sabine....Wie oft soll ich ihnen noch sagen, dass Dr. Meier mir völlig egal ist!“ Es folgten ungläubige Blicke von Sabine. Nach ein paar Minuten sagte sie dann schließlich: „Na, das sah aber gestern abend anders aus.“ Gretchen, die eigentlich schon nicht mehr mit einer Reaktion gerechnet hatte und sich ein paar Unterlagen genommen hatte, um darin zu lesen, weil sie dachte das Thema wäre nun endlich vom Tisch, drehte sich erschrocken um, sagte aber nichts. Was meint die? Die hat doch nicht etwa gesehn, wie ich... Da die junge Ärztin nichts sagte, fügte Sabine ihre Erklärung hinzu. „Naja, ich hab sie gestern abend gesehn, wie sie zu ihm ins Auto gestiegen sind. Da dachte ich sie hätten....“ Sie hat! Jetzt muss ich mir schleunigst eine Ausrede einfallen lassen. Gretchen unterbrach die Schwester empört: „Da war nichts. Er hat mich nur nach Hause gebracht, weil mein Fahhrad einen Platten hatte. Mehr nicht!“ Wieder erntete sie dafür ungläubige Blicke von Sabine. „Was ist denn jetzt noch?“ fragte Gretchen mittlerweile ziemlich genervt. Hat man denn in dieser Klinik nirgendwo seine Ruhe? Ich glaube demnächst gehe ich in die Pathologie. Da bin ich zwar auch nicht ganz alleine, aber die Toten können mir wenigstens keine blöden Fragen stellen. „Heute morgen wie ich kam, da war ihr Fahhrad aber völlig in Ordnung.“ erwiderte die Schwester mit verblüffter Stimme. Schnüffelt die mir etwa hinterher?? „Da müssen sie sich dann wohl verguckt haben.“ entgegnete ihr Gretchen zickig. „Achso...“ kam nur von Sabine zurück. Sie sagte zwar nichts weiter, aber sie glaubte die Geschichte nicht so richtig. „Wenn das jetzt geklärt ist, gehe ich jetzt zu Frau Weser. Mir die Wunde nochmal ansehen.“ sagte die Assistenzärztin und verliess den Raum.

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

20.11.2008 16:49
#62 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Auf dem Flur begegnete sie ihrem Vater. „Kälbchen. Hättest du kurz Zeit?“ fragte Franz. Hätte ich, aber ich kann mir denken, warum der mich sprechen will, wegen diese Nacht...also lieber nicht! „Papa, das ist jetzt gerade ganz schlecht. Hab noch was zu tun.“ sagte sie, um zu versuchen dem Gespräch zu entgehen. Doch der Professor duldete keine Ausreden. Er nahm sie an der Hand, wie ein kleines Mädchen und sagte: „Das hat Zeit bis später.“ Wiederwillig ging Gretchen mit ihm in sein Büro. „Also und jetzt raus mit der Sprache.“ verlangte er eine Erklärung. „Wo warst du gestern abend wirklich?“ „Hab ich doch gesagt...spazieren.“ gab sie zur Antwort. „Nimm deinen alten Herrn nicht auf den Arm!“ forderte er. „Also...wo warst du wirklich?“ wollte er erneut wissen. Gretchen schwieg. „Ich höre...“ forderte er sie nochmal dazu auf, ihm die Wahrheit zu sagen. Nach längerem Schweigen sagte Gretchen genervt: „Mein Gott Papa. Ich wollte es eigentlich geheim halten, aber bitteschön wenn du es unbedingt wissen willst...Ich war im Fitnesstudio und hab mir die Seele aus´m Körper gelaufen. Weist ja Mc Fit hat 24 Stunden geöffnet.“ Ha, der war gut! Wenn er jetzt nicht Ruhe gibt, dann weis ich es auch nicht. Plötzlich lächelte Franz wieder und erwiederte: „Kälbchen, warum sagst du das denn nicht gleich? Ich wusste ja garnicht, dass du so sportbegeistert bist. Bin ich ja auch nicht wirklich. Ich hasse Sport, aber was sollte ich denn anderes sagen? Du weist doch, ich find´s schön, wenn du etwas für deinen Körper tust, das hält jung.“ Gretchen grinse und sagte: „Gut. Kann ich dann jetzt gehen?“ und ging schon zur Tür, bevor ihr Vater überhaupt ja gesagt hatte. Aber Franz war noch nicht fertig und sagte: „Wir könnten ja am Wochenende mal etwas zu zusammen machen.“ Och nee, bitte keinen dieser peinlichen Vater Tochter Tagen. Die hab ich schon als Kind gehasst! „Ich dachte da vielleicht an eine Radtour zum Wannsee.“ schlug Franz vor. Das ist ja noch schlimmer! Hätte ich mir doch lieber ne andere Ausrede einfallen lassen sollen...

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

20.11.2008 17:31
#63 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

„Mal sehen, Papa. Wenn ich Zeit habe.“ sagte sie wenig begeistert. Doch der Professor liess nicht locker. Er schaute in seinem Computer nach und sagte: „Wir haben am Wochenende beide keinen Dienst. Also nimm dir nichts vor.“ Gretchen lächelte gequält und erwiederte: „Geht klar Papa.“ Nach so einem Tag brauch ich jetzt erstmal ne warme Dusche und mein Bett! Also nicht wie ab nach Hause! Sie gng ins Stationszimmer,zog sich um und verliess das Krankenhaus. Als sie zur Türe rauskam, sah sie Marc, der vor dem Eingang stand und eine Zigarette rauchte. Lieber Gott! Hast du mich nicht heute schon genug gestraft? Muss das jetzt auch noch sein? Ach was solls Gretchen. Du wolltest ihn doch sowieso ignorieren. Also Augen zu und durch. Sie ging an Marc vorbei ohne ein Wort zu verlieren zu ihrem Fahrrad, schloss es auf und fuhr nach Hause.
Dort angekommen genehmigte sie sich erstmal die so heiß ersehnte Dusche, zog sich ihren Schlafanzug an und legte sie sich auf´s Bett. Nach einiger Zeit holte Gretchen ihr Tagebuch raus und schrieb:

Liebes Tagebuch,
In den letzten zwei Tagen ist soviel passiert, dass ich wahrscheinlich nicht mehr aufhören werde zu schreiben...also fange ich einfach mal an. Den gestrigen Tag hätte ich am liebsten aus meinem Kalender gestrichen. Marc hatte mich gestern abend nach dem Dienst gefragt, ob er mich mitnehmen soll, habe natürlich sofort abgelehnt,aber irgendwie hat er es wieder geschafft mich doch zu überzeugen. Wie macht er das bloss immer? Ist ja jetzt auch egal. Aufjeden fall hat er mich natürlich nicht nach Hause gefahren, sondern in eine abgelegene Gegend. Hat sich wohl gedacht, da könnte ich nicht davonlaufen. Wir sind ein Stück spazieren gegangen und er wollte mir etwas erklären. Nach langem rumgedruckse hat er mir dann schliesslich die Story von dem Unfall und der Erpressung, bezüglich der Hochzeit erzählt, was ich natürlich ja schon vorher wusste, aber ich war froh, dass er es mir von sich aus erzählt hat, wenn auch anfangs noch zögerlich. Anfangs war ich noch glücklich und dachte jetzt wird alles gut. Aber Pustekuchen! Er ist einfach zu feige, für die Dinge geradezustehen die er selbst verbockt hat. Typisch Marc! Und ich dachte er hätte sich geändert. Habe dann nachdem ich gestern Nacht einen regelrechten Heulkrampf hatte, den auch noch obendrein mein Vater mitbekommen hat, aber dazu später, endgültig den Entschluss gefasst Marc Meier für immer zu vergessen. Ich weis liebes Tagebuch, das hab ich schon oft gesagt, aber diesmal steht mein Entschluss fest. Das war einfach zu viel. Ich bin doch kein Gegestand, den man bei Bedarf mal rausholen kann wenn man ihn braucht und dann wieder wegstellt! Deshalb werde ich gleich morgen anfangen in meinem neuen Buch weiterzulesen, um mir ein paar Tips zu holen. Parallel dazu werde ich auch noch das zweite Buch anfangen zu lesen...Doppelt gemoppelt hält besser! So und nun zu meinem Vater. Musste heute in sein Büro mitkommen. Das war vielleicht peinlich, der hat mich behandelt wie ne dreijährige. Er wollte dann eine Erklärung von mir wegen gestern Nacht, die ich ihm aber logischerweise nicht geben konnte. Wäre ein bisschen schlecht gewesen wenn ich ihm gesagt hätte dass ich mit Marc zusammen gewesen bin. Er hat immernoch einen Hass auf ihn vom letzten mal und wenn ich ihm erzählt hätte, dass er mich wieder abserviert hat, weis Gott was der mit dem gemacht hätte. Obwohl verdient hätte er es ja eigentlich! Aber ich wollte mir die Moralpredigt von meinem alten Herrn dann auch nicht antun und hab dann gesagt, dass ich im Fitnesstudio war. Was sich im nachhinein als wahre Schnappsidee rausgestellt hat, denn mein Vater war so begeistert von meinm sportlichen Ergeiz, der ja nicht wirklich vorhanden ist, dass er er mich prompt zu einer Fahrradtour eingeladen hat. Ach ja und Mehdi hat mich auch am Wochenende eingeladen. Nun hab ich also die Wahl zwischen einem abend, der mit sicherheit wieder im Chaos enden wird, oder einem nachmittag mit meinem Vater, bei dem ich mich abstrampeln muss. Ist beides keine Alternative, aber für eins muss ich mich entscheiden. Weiss aber noch nicht genau wofür....so ich denke das war genug für heute...wede jetzt schlafen gehen...

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

20.11.2008 18:05
#64 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Gretchen klappte das Buch wieder zu und legte sich hin. Doch sie konnte einfach noch nicht schlafen, also stand sie nochmals auf und ging zum Bücherregal. Sie konnte sich nicht entscheiden welches sie lesen sollte. Sie entschied sich für „Hoffnungslos verliebt“. Ich glaube ich lese lieber das, denn Selbstbewusstsein, hab ich ja schon, sonst hätte ich es nie geschaff Marc so eine Abfuhr zu verpassen, jetzt heißt es nur am Ball bleiben. Sie schlug die erste Seite auf und las: „Bevor sie weiterlesen sollten sie sich zunächst ganz sicher sein, ob sie wirklich bereit sind zu vergessen und ein neues Leben anzufangen. Bin ich! Vielleicht gibt es ja doch noch eine Chance für die Liebe und sie würden es später bereuen.“ Glaub ich ehr weniger, wenn man von ein und dem selben Mann innerhalb von 3 Monaten gleich zweimal abserviert wird, ist das glaub ich sehr unwahrscheinlich. Es standen noch einige Sätze da, die Gretchen mit sicherheit verneinen konnte, also entschloss sie sich direkt umzublättern. Auf der zweiten Seite war wieder ein Test. Man hatte 3 Antwortmöglichkeiten: Ja, Nein und Vielleicht. Gut dann fangen wir mal an... Als sie fertig war besah sie sich das Ergebnis, dort stand: „Sie sind noch nicht bereit zu vergessen, arbeiten sie daran. Na toll! Hat mir jetzt sehr weitergeholfen. Scheiß Buch...da ist mir das eine doch lieber. Sie schmiss das Buch in die Ecke und legte sich ins Bett. Bin ich wirklich noch nicht so weit? Ach quatsch...die spinnt doch! Egal dann muss es halt auch ohne das Buch gehen. Du schaffst das Gretchen Haase! Du bist stark! Mit diesem Gedanken schlief sie ein.
Als sie am nächsten Morgen runterkam, sprach sie ihr Vater erneut wegen der Radtour am Wochenende an. „Ich hab gestern schon mal geguckt.“ Er legte eine Wanderkarte auf den Tisch und zeigte seiner Tochter die Route, die sie fahren würden. Verschlafen hörte Gretchen nur mit einem Ohr hin und sagte schliesslich: „Ist gut Papa.“ Als Jochen hörte was die beiden vorhaben, musste er laut lachen und natürlich seinen Kommentar dazu abgeben. Gretchen funkelte ihn daraufhin böse an und sagte: „Papa, Jochen hat mir gerade gesagt, dass er auch gerne mitfahren würde.“ Franz, der sich gerade in der Küche noch eine Tasse Kaffee geholt hatte antwortete: „Ja klar, gerne. Das wird ein richtig schöner Familienausflug. So wie in alten Zeiten.“ Ja, so wie in alten Zeiten....Gretchen erinnert sich. Die meisten Familienausflüge endeten meistens damit, dass ,mein Vater angerufen wurde, er solle schnell in die Klinik kommen, was er auch immer getan hat. Und sie konnte sich dann das Gejammer von ihrer Mutter anhören, von wegen dass ihr Vater sein Krankenhaus ja mehr liebt als seine Familie. Sie hatte noch die letzte Hoffnung, dass das diesmal auch passieren würde. Jochen beugte sich zu seiner Schwester rüber und sagte: „Bist du bescheuert? Ich kann am Samstag nicht. Da hab ich ein Date.“ Doch die junge Ärztin grinste nur gehässig und erwiederte: „Pech für dich Bruderherz. Warum soll ich denn nur alleine etwas von dem „Spaß“ haben? Du kommst schön mit.“ Aber Jochen hatte noch einen Trumph in der Hand. Er sagte, dass wenn sie ihren Vater nicht sofort wieder von dieser Idee abbringen würde, zählt er ihm mal, wo sie vorgestern wirklich war. „Du kannst mich nicht erpressen. Ich war im Fitnesstudio, hab ich doch gesagt!“ flüsterte sie zurück. Jochen grinste und entgegnete: „Und warum hab ich dann den Aufreisserschlitten von dem bei uns vor der Haustüre wegfahren gesehn, kurz nach dem du gekommen bist?“ Scheiße! Der hat Marc gesehn? Der pennt doch sonst immer so fest! „Da musst du dich verguckt haben.“ sagte Gretchen schnell. Doch Jochen glaubte ihr nicht und sagte: „Jaja, wer´s glaubt.“ und grinste hämisch. „Solltest dir villeicht demnächst mal überlegen, nicht so laut zu sein, dann weckst auch nicht das ganze Haus.“ fügte er noch zur Erklärung hinzu. Gretchen sagte garnichts mehr. Jochen nahm das als Schuldbekenntnis und rief: „Papa. Gretchen sagte gerade, dass sie lieber was mit dir alleine unternehmen möchte und da möchte ich natürlich nicht stören.“ Franz kam aus der Küche und sagte: „Kälbchen. Ich wusste ja garnicht, dass du dich so auf unseren gemeinsamen Ausflug freust. Tue ich ja auch nicht! „Dann fahren wir natürlich allein.“ fügte er noch hinzu, worauf Gretchen die Kinnlade fast bis auf die Tischkante fiel. Jochen verabschiedete sich mit einem Grinsen und sagte: „Vielleicht ein anderes Mal.“ Die junge Ärztin lächelte gequält zurück, stand auf und verabschiedte sich ebenfalls.

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

20.11.2008 18:35
#65 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Ich bring ihn um! Dachte sie als sie mit ihrem Rad ins Krankenhaus fuhr. „Morgen.“ murmelte sie, als sie ins Staionszimmer kam und schmiss ihre Tasche auf den Schreibtisch. Sabine zuckte kurz zusammen und wünschte auch einen guten Morgen. Sie beschloss die Assistenzärztin heute am besten in Ruhe zu lassen. „Was liegt heute an?“ fragte Gretchen genervt. „Gleich eine OP, dann Visite und später noch eine OP.“ antwortete die Schwester. Gretchen stöhnte nur und ging zu ihrem Spind, um sich umzuziehen. Marc kam rein und fragte, ob der OP vorbereitet wäre. „Ja, alles fertig.“ erwiederte die Schwester. Er ging daraufhin ohne ein Wort, kam aber nochmal zurück und fragte Sabine: „Ja, auf was warten sie denn noch? Mitkommen!“ Oh Gott! Hat der ne Laune! Soll ich einfach hier sitzen bleiben? Aber dann kommt er nachher noch und meckert mich an, wo ich bleibe. Nach fünf Minuten hin und her überlegen entschied sie sich dann doch dazu zur OP zugehen. Eilig lief sie über den Flur, aber sie war trotzdem zu spät, als sie ankam. Sie betrat den Vorraum. Dr. Meier war gerade dabei sich die Hände zu waschen. Aber anstatt zu meckern oder irgendeinen blöden Spruch zu reissen, sagte er nichts. Er schaute Gretchen nicht einmal an und ging schliesslich in den OP. Ups! Was war das denn jetzt? Kein -Na biste auch schon da?- noch nicht mal ein – Du bist zu spät!-? Naja, soll mir Recht sein! Brauch ich mich wenigstens nicht zu ärgern... nachdem Gretchen den Raum betreten hatte, stellte sie sich mit genügend „Sicherheitsanstand“ von Marc an den Tisch. Trotzdem machte sie ihre Arbeit hervorragend und war stolz auf sich. Der Oberarzt sprach nur das nötigste mit ihr. So könnte es immer sein. Kein gemotze und keine blöden Sprüche. Ich bin im Paradies! Dachte sie während sie die Wunde zunähte.
Marc ging nach der OP sofort wieder in sein Büro. Er wollte so wenig wie möglich Umgang mit Gretchen. Denn wenn er ehrlich zu sich selber war, hatten ihn Gretchen´s Worte verletzt und er wusste auch nicht wie er in Zukunft mit ihr umgehen sollte. Durch das klingeln des Telefons wurde er aus seinen Gedanken gerissen. Er nahm ab und am anderen Ende war seine Mutter. Schon war er wieder genervt.

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

20.11.2008 19:39
#66 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Marc: Mutter. Was willst du? Mach´s kurz. Ich hab nämlich nicht viel Zeit.
Elke: Marc Olivier! Wie redest du denn mit mir?
Marc dachte: So wie du es verdient hast.
Elke: Ich wollte dir auch eigentlich nur sagen, dass wenn du wirklich diese Frau heiratest, ich dich enterbe.
Marc stöhnte. Denn nicht genug damit, dass Gretchen ihn komplett ignorierte, was sowieso schon schlimm genug für ihn war, nein Gabi rief ihn ständig an oder kam vorbei und drängte ihn so schnell wie möglich zu heiraten und jetzt rief auch noch seine Mutter an und erpresste ihn ebenfalls.
Marc: Schön. war´s das?
Elke: Was ist denn mit dir los? Ich erkenn dich garnicht mehr wieder. Was hat diese Frau nur mit dir gemacht?
Marc (ganz leise): das willst du garnicht wissen...
Elke: Was hast du gerade gesagt?
Marc: Nicht so wichtig Mutter. Ich muss jetzt weiter arbeiten. Bis demnächst mal.
Elke wollte noch etwas sagen, aber ihr Sohn hatte schon aufgelegt. Sie erkannte, dass da irgendwas nicht stimmte. Also entschloss sie sich dazu, dieser Schwester Gabi bei Gelegenheit mal einen Besuch abzustatten.
Nachdem der Oberarzt aufgelegt hatte, murmelte er: „Auch das noch.“ und ging zur Visite.
Gretchen saß in der Zwischenzeit im Stationszimmer und machte sich ihre Gedanken. Anders ist er ja schon seitdem...Aber vielleicht hat er auch einfach zu viel Stress mit den Hochzeitsvorbereitungen, dass er im Moment keine Lust hat mich anzumeckern. Warum denk ich überhaupt darüber nach. Erstens wollte ich Marc Meier vergessen und zweitens kann ich doch froh sein, dass er mich in Ruhe lässt. Oder? Sabine riss sie aus ihren Gedanken: „Frau Doktor. Wir müssen zur Visite.“ sagte sie. Gretchen schreckte kurz hoch und sagte schnell: „Ja, komme sofort.“ stand auf und folgte der Schwester aus dem Raum. Die Visite verlief ohne größere Vorkommnisse. Marc und Gretchen würdigten sich keines Blickes. Und Sabine, die die beiden schon die ganze Zeit beobachtete, hätte zu gern gewusst, was an dem abend nachdem sie gesehn hatte, dass Gretchen zu Marc ins Auto gestiegen ist, wirklich passiert ist. Aber sie traute sich auch nicht, die junge Ärztin noch einmal darauf anzusprechen. Also beschloss sie, Marc, Gretchen und ganz besonders Gabi in Zukunft noch verstärkter zu beobachten, als sie es ohnehin schon tat.

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

20.11.2008 20:41
#67 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Der restliche Tag verlief ohne besondere Vorkommnisse, so dass Gretchen pünktlich nach Hause konnte. Zu Hause angekommen, ging sie in ihr Zimmer, holte ihr Tagebuch raus und schrieb:

Liebes Tagebuch,

Eigentlich könnte ich glücklich und zufrieden sein. Im Krankenhaus läuft im Moment alles wie am Schnürchen, sogar Marc´s blöde Sprüche muss ich mir nicht mehr anhören, aber da sind wir genau an dem Punkt, warum ich schon die ganze Zeit grüble. Er ist seit zwei Tagen irgendwie total komisch drauf. Ob das an dem Abend liegt? Vielleicht bin ich ihm ja doch nicht so egal, wie ich denke...aber wenn es so wäre, dann würde er zur Polizei gehen und sich stellen auch wenn´s schwierig würde und nicht stattdessen gabi heiraten. Oder nicht? Ich weis einfach nicht was ich von ihm halten soll, obwohl wir uns schon so lange kennen, weis ich eigentlich nicht viel über ihn. Wie denn auch? Er redet ja kaum. Nach aussen lässt er den Coolen und den macho raushängen, aber wenn wir in einem ruigen Moment alleine sind, ist er komplett anders. Das habe ich auch an dem abend gemerkt... ich versteh es einfach nicht! Und da sagt man mir immer nach, ich wäre verschlossen...Was ist er denn dann? Ein Buch mit sieben Siegeln?! Ich glaube ich werde das auch niemals herrausfinden.... So genug über marc Meier gegrübelt, habe im Moment andere Sorgen. Der Samstag und somit die Radtour mit meinem Vater rückt immer näher und ich hab immer noch keine Idee, wie ich diesem familienausflug entkommen könnte. Und zu allem Übel erpresst mich Jochen jetzt auch noch. Er hat Marc´s Auto nämlich in der Nacht gesehn und weis, dass ich mit Sicherheit nicht im Fitnesstudio war. Nun macht er sich einen Jucks daraus und zieht mich auf. Kleine Brüder eben. Hat mich früher schon immer genervt. Sollte mir überlegen, mir ein neues Buch zu kaufen: NERVIGE GESCHWISTER – WIE WERDE ICH SIE LOS!!! Er sagte, er hätte am Wochenende ein date,muss unbedingt rauskriegen mit wem, vielleicht kann ich ihn dann ja damit auch erpressen und hält endlich die Klappe...

Sie legte ihr Tagebuch weg und sprang unter die Dusche.
Marc war noch ins Stationszimmer gegangen und hatte Schwester Sabine gefragt, ob es noch irgendwelche Versicherungsfälle gäbe, die er bearbeiten müsste. Sabine hatte ihn daraufhin nur erstaunt angeschaut und ihm die Akten gegeben. Denn bis jetzt hatte er das immer auf sie abgewälzt und jetzt kam er und fragte freiwillig danach. Da konnte doch irgenwas nicht stimmen. Sie fragte aber nicht nach, weil sie Angst hatte, er würde sie wieder anschnauzen. Dr. Meier verschwand mit den Akten in sein Büro und Sabine überlegte was sie denn jetzt tun könnte. Ihr kam die Idee, den Utensilienraum etwas aufzuräumen. Die Inventur stand ja auch bald wieder an und dann könnte sie in einem schon mal gucken was fehlte und es nachbestellen. „Ist das ein Chaos hier.“ stöhnte sie als sie den Raum betrat. Überall standen irgendwelche Kisten und Säcke. „Dann wollen wir mal.“ sagte sie und fing an. So chaotisch wie sie nun mal ist, fand sie erst nach einiger zeit einen Durchblick. Zuerst machte sie sich an die Regale. Sie sortierte sämtliche Infusionsflaschen und schaute in einem ob das Verfallsdatum noch nicht abgelaufen ist. Danach nahm sie sich die Ecke mit den kartons vor.
Sie waren fast alle leer. „warum schmeisst die niemand weg?“ murmelte sie vor sich hin. Sie zerkleinerte die Pappe und brachte sie zum Container. „So für heute genug. Morgen geht’s weiter.“ sagte Sabine nachdem sie einen Blick auf ihre Uhr geworfen hatte und sah, dass sie schon längst Feierabend hatte. Sie ging zurück ins Stationszimmer, wo Gabi schon auf sie gewartet hatte. Die hatte sich nämlich für die nächsten Tage extra für die Nachtschicht eintragen lassen, damit sie Marc besser beobachten konnte, denn der zog es nach wie vor lieber vor in seinem Büro zu übernachten, als zu ihr nach Hause zu kommen. Nach der Übergabe ging Sabine nach Hause und gabi machte sich diekt auf den Weg zu dem Büro ihres Verlobten.
Als sie den Raum betrat, sah sie Marc, der über einem Stapel Akten eingeschlafen war. Als sie Türe schloss, schreckte er jedoch hoch und fragte: „Was machst du denn hier? Verfolgst du mich jetzt?“ „nein. Ich habe nachtschicht und wollte dir nur einen Kaffee bringen. Ist das verboten.“ antwortete Gabi beleidigt. Sie stellte die tasee auf den Schreibtisch. Marc widmete sich wieder seinen Akten als ob Gabi garnicht da wäre, doch die junge Frau blieb im Zimmer und schaute ihn an. „Sonst noch was?“ fragte der Oberarzt mehr als unfreundlich. „Warum behandelst du mich so?“ jammerte Gabi. Marc schaute sie daraufhin erstaunt an und sagte: „Da fragst du noch? Schon vergessen? Du erpresst mich, deshalb heirate ich dich und nur deshalb!“ Die Schwester kam auf ihn zu und wollte ihn umarmen, aber der Oberarzt drückte sie weg. „Geh jetzt Gabi. Ich hab noch zu tun.“ sagte er und widmete sich wieder seinen Unterlagen. Mit Tränen in den Augen ging sie zur Tür. Dort drehte sie sich nochmal kurz um und sagte: „Irgendwann wirst du mich auch schon so lieben, wie ich dich.“ und schloss die Tür. Draussen hörte sie dann nur von Marc: „Da kannst du lange drauf warten!“

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

20.11.2008 21:35
#68 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Kapitel 9 – Interessant, Interessant!

Gretchen stand am anderen Morgen auf und hatte wieder nur einen Gedanken. Wie schaffe ich es mich vor dieser blöden Radtour zu drücken? Sie fand allerdings keine Antwort auf die Frage. Sie ging runter und sofort nervte sie ihr Vater sie damit, wie sehr er sich doch auf diesen Familienausflug freuen würde. „Ich mich auch.“ antwortete Gretchen nur. NICHT! Und lächelte kurz. Sieht wohl ganz danach aus, als ob ich mir das wirklich antun müsste. Dachte sie als sie das haus verliess, um in die Klinik zu fahren.
Als sie ins Stationszimmer kam, war niemand da. Wo sind die denn schon wieder alle? Dachte sie und nahm sich einen kaffee. Sogar Sabine, die sonst immer an ihrem Schreibtisch saß und sie begrüßte war nirgends zu sehen. Ach was soll´s? Hab ich wenigstens meine Ruhe. Aber die währte nicht lange, denn kurz nachdem sie den Satz zuende geacht hatte, stürmte Sabine total ausser Atem ins Zimmer. „Frau Doktor, Frau Doktor! Kommen sie mal schnell!“ gretchen versuchte die Schwester, die keuchend vor ihr stand, erstmal zu beruhigen. „Was ist denn passiert?“ fragte sie. Doch zur Antwort kam nur: „Das kann ich ihnen nicht erklären, aber es wird sie interessieren.“ versprach Sabine. Was soll das denn schon sein? Wenn sie mir jetzt wieder irgendwas betreffend Marc und Gabi zeigen will, will ich es garnicht wissen. „Ich hab gerade eben was interessantes gefunden.“ sagte Sabine weiter. Was denn gefunden? Ihren Verstand vielleicht? Wäre ja mal nicht schlecht! Nach langem Drängeln liess sich Gretchen dann schliesslich doch dazu überzeugen, Schwester Sabine zu folgen. „Wohin geht’s denn?“ fragte sie Sabine während sie ihr hinter herging. „Werden sie gleich sehen.“ sagte sie, zog sie schnell in den Utensilienraum und schloss die Türe, nachdem sie vorher geguckt hatte, ob sie niemand beobachtet hatte. „Was soll das?“ wollte gretchen etwas wütend wissen.

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

20.11.2008 22:23
#69 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Sabine gab jedoch keine Antwort, zog aus einer Ecke eine Tüte raus, gab sie der jungen Ärztin und bat sie mal reinzuschauen. Gretchen schaute rein und fragte: „ja und? Was ist jetzt dadran so interessant? Seit wann interessiert mich die Schmutzwäsche der Mitarbeiter?“ Sabine zog das Kleidungsstück aus der Tüte und sagte: „Das nicht. Aber das!“ dabei zeigte sie auf die Blutspuren, die auf dem Kittel zu finden waren und danach auf das Namensschild, dass oben im Nackenbereich angenäht war. Jeder Kittel hatte so ein Schild im Krankenhaus, damit es in der Wäscherei nicht zufällig vertauscht wurde. Gretchen verstand immernoch nicht so genau, was Sabine eigentlich von ihr wollte und schaute sie nur ungläubig an. „verstehn sie denn nicht? Das ist gabis Kittel und das Blut daran ist schon geronnen, also muss der schon länger hier liegen.Das ist der Beweis.“ sagte sie aufgeregt und hielt der Ärztin das Kleidungsstück entgegen. Ich glaube sie ist überarbeitet. Es kommt doch immermal vor, dass an einem Kittel Blut ist, so ungewöhnlich ist das doch nicht! Gretchen stöhnte. „schwester Sabine. Sie reimen sich da irgendwas zusammen. Das ist Schwachsinn.“ Doch die Schwester liess sich nicht von ihrer Theorie abbringen. „Es passt alles zusammen, Frau Doktor.“ Wieder hielt sie ihr den Kittel hin und forderte sie auf: „Sie müssen sofort zu Dr. meier gehen und ihm den zeigen. Das ist die Lösung für ihr Problem.“ Was?! Ich glaub ich spinne! Wieso mein Problem? Es ist seins...ganz allein!!! „Ach Sabine. Sie spinnen ja! Geben sie den her. (Sie griff nach dem Kittel, doch Sabine wollte ihn plötzlich nicht mehr hergeben) ich bringe den in die Wäscherei.“ Entschieden wie nie zuvor sagte die Schwester: „nein, das werde ich nicht tun. Wemn sie Dr. meier nicht helfen wollen, aus welchen Gründen auch immer, werd ich das halt tun!“ „Bitteschön, tun sie sich keinen Zwang an.“ sagte Gretchen ein wenig beleidigt und verliess die Abstellkammer. Jetzt dreht sie völlig durch! Wie will die das denn anstellen und warum überhaupt? Soll aber bloss nicht zu mir kommen, wenn sie wieder Mist gebaut hat und Marc ihr wieder die Hölle heiß macht! Dachte sie auf dem Weg zurück ins Staionszimmer.
Sabine war unterdessen schwer enttäuscht von Gretchen. Sie versuchte ihr ständig zu helfen und war immer für sie da und was machte Gretchen? Beleidigte sie und liess sie stehen. Sie überlegte, wie sie wohl anstellen könnte, Dr. meier auf den Kittel aufmerksam zu machen. Mit ihm reden war ausgeschlossen. Er würde ihr sowieso nicht zuhören und sie stattdessen nur wieder runterputzen. Also musste sie es irgendwie schaffen ihm den unauffällig zu zustecken. Aber wie bloss? Gabi war ja immer an seiner Seite und verfogte ihn wie ein Wachhund. „Ach, mir wird schon was einfallen.“ sagte sie und versteckte den Kittel wieder in der hintersten ecke.

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

21.11.2008 08:10
#70 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Gretchen saß in der zeit wieder im Staionszimmer und regte sich im Stillen über Sabine auf. Sie beschloss ihr Tagebuch rauszuholen und alles festzuhalten:

Liebes Tagebuch,
Was denkt die eigentlich wer ich bin? Mutter Theresa? Selbst wenn es so ist, dass das wirklich der Beweis für gabi´s Schuld wäre, woran ich nicht glaube, würde sich eh nichts zwischen Marc und mir ändern. Auch wenn er Gabi nicht mehr heiraten muss, wird er immer feige bleiben und nie zu seinen Gefühlen stehen. Also warum sollte ich ihm helfen? Ich hab eigene Probleme, da kann ich mich nicht noch um die von anderen kümmern. Zum Beispiel diese Radtour morgen hab immernoch keine Idee, wie ich mich davor drücken könnte. Oder ist das jetzt zu egoistisch von mir? Nein bestimmt nicht! Er würde mir ja auch nicht helfen, wenn ich Probleme hätte, also tu ich es auch nicht! Auch wenn das jetzt irgendwie gehässig klingt, aber ich finde Gabi ist schon die gerechte Strafe dafür, was er mir alles angetan hat!

Sie legte das Buch zurück in den Spind und machte sich auf den Weg zum OP. Sabine und Marc waren ebenfalls schon da. Beide sagten nichts und sahen sie auch nicht an. Bei Marc war sie das ja nach den letzten drei tagen schon gewöhnt, aber Sabine? Will sie mich jetzt bertafen, in dem sie nicht mehr mit mir spricht? Auch gut. Hab ich meine Ruhe! Sie stellte sich zu den beiden an Tisch. Die OP verlief komplikationslos und ruhig. Zu ruhig, Gretchen´s Meinung nach.
Nach der OP stand sie mit Marc und Sabine gemeinsam im Aufzug um nach oben zu fahren. Wie der Teufel es wollte, stieg Mehdi ebenfalls ein. Er kam direkt auf sie zu und fragte sie was denn jetzt mit Samstag abend wäre. Marc, der sich schon eine Zigarette in den Mund gesteckt hatte, wäre diese dabei wieder fast aus dem Mund gefallen. Sabine schaute sie nur verdutzt an. Gretchen selber war diese Situation schon wieder mehr als peinlich und hätte sich am liebsten wieder in Luft aufgelöst. Sie flüsterte Mehdi zu: „Könnten wir da bitte später drüber reden?“ Marc, der neben den beiden stand, hörte das und dachte, dass die beiden wieder etwas mitinander anfangen könnten. Und das passte ihm so ganz und garnicht in den Kram. Aber was sollte er tun? Gretchen schaute ihn ja noch nicht mal mehr an, geschweige denn dass er mit ihr reden konnte. Ausserdem war ja da auch noch Gabi, die ihn ständig verfolgte. Sein Blick, den er den beiden zuschmiss sprach Bände. Wie steh ich denn jetzt da? Sabine denkt doch bestimmt ich hätte mich wieder dem nächsten an den Hals geworfen. Mein Image von der selbstbewussten Karrierefrau brökelt langsam...Muss dringend etwas dagegen unternehmen!

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

21.11.2008 10:07
#71 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

In der Cafeteria kam Mehdi dann zu ihr an den Tisch. „Was ist denn jetzt mit Samstag?“ fragte er nachdenm er sich zu ihr gesetzt hatte. Solangsam fängt er an mich zu nerven... Marc und Sabine kamen ebenfalls rein. Der Oberarzt sah, dass die beiden schon wieder zusammenhockten. Er wäre am liebsten zu ihnen gegangen, hätte Mehdi eine reingehauen und Gretchen die Meinung gesagt. Aber er blieb cool und ging an den beiden vorbei auf die Terrasse. Dort zündete er sich erstmal seine Zigarette an, die er schon die ganze Zeit im Mund hatte...zur Beruhigung. „Ich kann am Samstag nicht.“ sagte Gretchen schliesslich, nachdem Marc ausser Hörweite war, denn sie hatte seine Blicke durchaus wahrgenommen. Auch Mehdi war das nicht verborgen geblieben. Er dachte Gretchen hätte wieder was mit Marc am laufen und erwiederte deshalb ein wenig beleidigt: „Hätteste mir ja auch sagen können, dass du ein Date mit Meier hast!“ Hää? Moment mal was hat der gerade gesgat? Ich und ein Date mit Marc! Schön wär´s! Stop Gretchen! Zurückspulen! Er hat dich verletzt also trauer ihm nicht schon wieder hinterher! „Nein, ich hab kein Date mit Marc. Mein Vater hat mich auf so ne dämliche Radtour eingeladen und da muss ich mit, ein andres mal gerne.“ sagte Gretchen. „Na dann wünsch ich dir viel Spaß mit deinem Vater. Muss dann jetzt auch. Weist ja die Babys warten auf mich.“ sagte er eingeschnappt und ging einfach. Der glaubt mir das nicht! Naja, mir auch egal. Dachte sie und biss in ihr Schokocrosaint. Marc kam von der Terrasse zurück und ging an ihr vorbei. In seiner Wut und Eiffersucht konnte er es nicht lassen Gretchen ein -Hast dich ja schnell getröstet- im vorrübergehen an den Kopf zu werfen. Gretchen dachte sie hätte sich verhört. Moment mal...Wer tröstet sich denn hier mit wem? Das lasse ich mir nicht gefallen! Der kann was erleben! Sie sprang von ihrem Stuhl auf und lief Marc hinterher. Sabine, die an einem der hinteren Tische saß und die Szene beobachtet hatte, sah ihre Chance gekommen endlich zu erfahren, was zwischen den beiden vorgefallen war. Also beschloss sie ihnen unauffällig zu folgen.

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

21.11.2008 11:36
#72 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Gretchen erwischte Marc im Flur und stellte ihn dort zur Rede. „Sag mal,hast du sie nicht mehr alle? Was sollte das?“ Von dem Oberarzt kam nur ein erstauntes: „Bitte?!“ „Warum kannst du mich nicht in Ruhe lassen?“wollte sie wissen. Marc grinste sie an und sagte: „Hab´s probiert. Funktioniert nicht...“, zog sie in eine Ecke und versuchte sie zu küssen. Ne, nicht schon wieder! Gretchen gab ihm eine Ohrfeige und sagte: „Dann wirst du es wohl lernen müssen.“ und wollte gehen, doch Marc hielt sie fest. Schwester Sabine hatte sich in Angemessener Entferung versteckt und beobachtete die Szene. „Du willst es doch auch, also warum wehrst du dich so dagegen?“ fragte der Oberarzt. „Weil ich es satt bin, dass du immer auf meinen Gefühlen rumtrampelst. Nur weil du keine hast, heißt das noch lange nicht, dass du...“ weiter kam sie nicht, denn Marc unterbrach sie. „Meinst du vielleicht mir macht es Spaß Gabi zu heiraten? Bestimmt nicht!“ „Dein Problem!“ erwiederte die junge Ärztin zickig und versuchte sich loszureissen, doch der Oberarzt hielt sie weiterhin fest und sagte: „Verdammt noch mal! Was soll ich denn machen?“ „Zur Polizei gehen, vielleicht?!“ warf Gretchen ihm an den Kopf. „Ohne Beweise? Die buchten mich direkt ein!“ sagte der Oberarzt empört. Hmm, wo er recht hat, hat er recht...Aber trotzdem...ich will und kann das nicht mehr, das ganze hin und her. Gretchen schwieg. Für Marc hieß das, dass er wohl recht hatte. Deshalb zog er sie möglichst unaufällig mit in sein Büro. Sabine überlegte nicht lange und folgte den beiden.
„Lass mich los. Zwischen uns ist alles geklärt1“ motzte Gretchen, nachdem Marc die Türe geschlossen hatte. „Nein. Nichts ist geklärt!“ erwiederte Dr. Meier bestimmt. Die junge Ärztin entgegnete zickig: „Bitte wenn du meinst. Dann fang mal an!“ Doch anstatt irgenwas zu sagen, drückte er sie gegen die Wand und küsste sie leidensschaftlich. Diesmal wehrte sich Gretchen allerdings nicht dagegen. Nachdem die beiden sich von einander gelöst hatten, sagte Gretchen: „Ich hab mal ne Frage.“ „Ich höre...“ erwiederte der Oberarzt und lächelte sie dabei an, so dass Gretchen schon fast wieder hätte schwach werden können. Doch als Gretchen fragte: „Warum quälst du mich so? Macht dir das eigentlich Spaß.“ verging ihm das lachen und er entgegnete ihr: „Nein. Ganz bestimmt nicht!“ „Und warum machst du mir dann Hoffnungen, in dem du mich dauernd küsst, obwohl du ganz genau weist, dass das mit uns nie was wird?“ „Wer sagt denn das?“ wollte Marc wissen. Will der mich jetzt verarschen?! „DU hast das gesagt!“ erwiederte die junge Ärztin wütend und auch enttäuscht. Marc stöhnte. „Das habe ich so nicht gesagt. Ich habe nur gesgat, dass ich immer Moment keine andere Lösung finde, als Gabi zu heiraten.“ Das ist für mich dasselbe in grün. „Und wie stellst du dir das dann Zukunft vor? Ich will nicht nur deine heimliche Affäre sein...Ach Marc..Wieso ist das so schwierig mit uns?“ fragte Gretchen. Der Oberarzt fuhr sich durch die Haare und antwortete: „Ich weis es doch auch nicht.“ Wenn er es nicht weis, wie soll ich es dann wissen? Gretchen lief eine Träne die Wange runter. Marc nahm sie daraufhin in seinen Arm. „Das sagst du immer und dann entäuscht du mich wieder.“ sagte die junge Ärztin. Marc wollte gerade etwas sagen, als ihre Pieper losgingen. Immer im falschen Moment. Ich hatte ihn fast sowiet...verdammter Mist! „Wir reden später darüber.“ schlug der Oberarzt vor, nachdem er seinen Pieper wieder in die Tasche gesteckt hatte. Das hat er damals auch gesagt...und was war? Nichts!

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

21.11.2008 13:38
#73 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Sabine war so vertieft in dem was die beiden gesagt hatten, dass sie garnicht merkte, dass sich die Türe öffnete. Marc und Gretchen erschraken, als sie sie erblickten. Marc fand als erstes seine Sprache wieder: „Schwester Sabine. Stehen sie nicht so dumm rum. Wir haben einen Notfall!“ „Sofort Herr Doktor!“ sagte die Schwester, nachdem sie sich auch von ihrem Schreck erholt hatte. Als Gretchen an ihr vorbeiging grinste sie sie nur an. Toll! Ganz toll! Die hat bestimmt gelauscht und alles gehört was wir gesprochen haben...Jetzt ist meine Tarnung dahin und sie wird mich nur noch nerven! Sie folgte den beiden in die Notfallaufnahme.
Gabi war gerade aufgestanden, weil sie sich nach dem Nachtdienst noch etwas hingelegt hatte, als es plötzlich an der Türe schellte. Sie öffnete und vor ihr stand Elke. Sie musterte die Schwester von oben bis unten und trat dann ohne Aufforderung ein. „Was wollen sie? Marc ist nicht da.“ sagte Gabi. „Ich wollte nicht zu meinem Sohn, sondern zu ihnen.“ entgegnete Frau Fischer unfreundlich. „Zu mir? Und was wollen sie?“ wollte Gabi wissen. „ich mach´s kurz.“ begann Elke. „Was haben sie mit meinem Sohn gemacht, dass er ausgerechnet SIE heiraten will?“ Gabi grinste und sagte: „Marc liebt mich und ich liebe ihn! Deshalb heiraten wir.“ Die Autorin lachte kurz und erwiederte: „Ich kenne meinen Sohn lange genug und ich kann mit Sicherheit behaupten, dass er sie nicht liebt. Also was haben sie mit ihm gemacht? Haben sie ihm ein Kind angedreht? (Sie schaute die junge Frau nochmals von oben bis unten an) Würde ja zu ihnen passen.“ Gabi wusste nicht recht, was sie darauf antworten sollte, sie war ja schwanger von Marc gewesen, aber das Kind hatte sie ja schon vor längerer zeit verloren, und niemand ausser Mehdi wusste etwas davon, noch nicht mal Marc, dachte sie zumindestens. „Ich habe es ihnen damals schon mal gesagt, Marc hatte nie eine richtige Familie und die werde ich ihm bieten.“ erwiederte Gabi entschlossen. „Das werde ich zu verhindern wissen, glauben sie mir,sie Flittchen, ich werde schon rauskriegen was dahinter steckt, verlassen sie sich darauf.“ sagte Elke und ging zur Tür. „Da werden sie kein Glück haben.“ entgegnete die Schwester, als Elke schon im Hausflur war. Sie hatte zwar vor Marc´s Mutter so getan, dass sie keine Angst vor ihr hätte, aber innerlich machte sie sich schon so ihre Gedanken. Nicht dass Elke doch noch das mit dem Unfall erfahren könnte und die Hochzeit noch in letzter Sekunde gefährden würde. Deshalb beschloss sie Marc zu sagen, dass sie noch früher als ursprünglich geplant heiraten wollte.

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

21.11.2008 19:35
#74 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Währendessen kämpften Marc und Gretchen um das Leben des soeben eingelieferten Notfalls. Der Zustand des Mannes war ziemlich kritisch und sie fuhren direkt ihn in den OP. Doch allen Bemühungen zum Trotz schafften sie es nicht sein Leben zu retten. Gretchen war natürlich am Boden zerstört und verliess sofort den OP. Noch nichtmal über ihr Gespräch mit Marc dachte sie nach. Die junge Ärztin wollte einfach nur alleine sein mit ihren Gedanken. Also ging sie in die Umkleide. Nach einiger zeit entschied sie sich für heute nach Hause zu gehen. Das Wochenende hatte sie eh frei, also könnte sie sich mal ausruhen und über alles nachdenken.
Zu Hause angekommen bemerkte ihr Vater sofort, dass irgendwas bedrückte und fragte sie nach dem Grund dafür. Gretchen erzählte ihm von dem Patienten, der gestorben war. „Kälbchen. Du kannst nicht die ganze Welt retten. Sie das endlich ein.“ riet Franz ihr. „Aber ich bin Arzt geworden, um Leben zu retten.“ erwiederte Gretchen. „Ja, das ist richtig, aber manchmal ist es halt zu spät.“ Die junge Ärztin stöhnte. Ihr Vater nahm sie daraufhin in den Arm und sagte: „Morgen machen wir zwei uns einen richtig schönen Tag und dann sieht die Welt gleich besser aus.“ Glaub ich ehr weniger, denn wie ich ihn kenne wird er mit mir durch halb berlin und Umgebung fahren und mir sämtliche Plätze zeigen, wo er immer als Kind war. Da ist die Langeweile schon vorprogrammiert...von dem Muskelkater red ich erst garnicht... „Ist gut Papa.“ sagte sie und stöhnte leise. „Dann geh jetzt ins Bett. Morgen musst du fit sein.“ sagte Franz. Gretchen schaute ihn entsetzt an und erwiederte: „Papa! Ich bin keine 6 mehr!“ „Ja ja. Schon gut.“ erwiederte der Professor und ging zurück in sein Arbeitszimmer. Gretchen ging hoch in ihr Zimmer. Sie holte ihr tagebuch raus und berichtete von diesem ereignisreichen, aber zugleich auch traurigen Tag.

Liebes Tagebuch,

heute fasse ich mich kurz. Will heute mal früher schlafen, weil ich ja morgen viel vor habe, oder bezeihungsweise mein Vater. Oh Gott! Ich darf garnicht dran denken. Bete jetzt schon mal, dass der Tag schnell vorbeigeht. So aber nun zu heute...Mehdi hat mich heute gefragt, was mit unserer Verabredung morgen wäre, und das ganze auch noch im Aufzug, wo Marc und Sabine dabei waren. Manchmal glaube ich, Mehdi macht das mit Absicht, um Marc zu ärgern. Naja, wie auch immer, auf jeden Fall hat es Wirkung gezeigt, denn Marc´s Eifersucht hätte auch ein Blinder mit Krückstock gesehn. Als er mir dann nachher, als Mehdi weg war auch noch an den Kopf warf, dass ICH mich ja schnell getröstet hätte, hab ich gedacht ich hör nicht mehr richtig. Natürlich hab ich mir das nicht gefallen lassen und bin ihm sofort hinterher. Aber mit seiner Reaktion hätte ich nicht gerechnet. Obwohl mit was ist bei ihm schon zu rechnen? Er wollte mich einfach wieder küssen. Hab ihm dann nach langer Zeit ertsmal wieder ´ne Ohrfeige verpasst, was ihn aber nicht davon abgehalten hat, es in seinem Büro dann nochmal zu versuchen. Tschuldigung, ich hab versucht stark zu bleiben, aber es funktioniert einfach nicht. Als ich dann eine Erklärung von ihm gefordert habe, hat er erst wie immermal rumgedruckst und wurde dann schliesslich von seinem Pieper erlöst. Warum hat der immer so ein Glück? Mich erlöst nie jemand aus einer peinlichen Situation! Wir wollten später darüber reden, aber daran hab ich garnicht mehr gedacht, nachdem dieser Patient, der dazwischen gekommen ist, dann bei der OP verstarb. Mein Vater hat mir zwar geraten das alles nicht so nah an mich ranzulassen, aber das garnicht so einfach. Ich hab nunmal ein großes Herz.So..jetzt geh ich aber, wie schon gesagt schlafen. Bin gespannt was mich morgen bei dem Ausflug erwartet...bestimmt nix gutes!
Sie legte ihr Tagebuch zurück in den Nachttisch, legte sich hin und schlief sofort ein.

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

21.11.2008 21:36
#75 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Am nächsten Morgen bekam Jochen von seinem Vater den Auftrag Gretchen zu wecken, da Franz in der Küche damit beschäftigt war, die Brote für die Radtour zu schmieren. Nach anfänglichem gemaule, warum er immer gehen müsste, gab er jedoch nach und sagte: „Ja ja, schon gut. Geh ja schon.“ Er klopfte an die Zimmertüre seiner Schwester, doch die schlief noch tief und fest. Sie hatte gerade einen schönen Traum, aus dem sie einfach nicht aufwachen wollte. Also ging Jochen rein, an das Bett seiner Schwester, stubste sie an und sagte: „Gretchen. Aufstehen.“ Doch anstatt sofort die Augen auf zu schlagen, kam von Gretchen nur ein: „Oh Marc...Du bist so zärtlich.“ Jochen wusste nicht ob er sich jetzt kaputtlachen oder ob er kotzen sollte. Schliesslich lachte er so laut, dass Gretchen vor lauter Schreck wach wurde. „Was machst du in meinem Zimmer? Raus hier!“ motzte sie. Doch Jochen grinste sie nur noch frecher an und antwortete: „Hast wohl jemand anderen erwartet, was? Aber danke für´s Kompliment.“ „Was meinst du, Blödmann? Und wofür danke?“ Die erste Zeit kannte er ihr keine Antwort geben, weil er wieder einen Lachkrampf bekam. Hat der heute morgen Lachgas eingeatmet??? „Kannst du mir mal sagen, warum du die ganze Zeit so dämlich grinst und lacht?“ „Schon gut, Schwesterherz. Aber das nächste mal wenn du von deinem Obermacho träumst bitte nicht so laut stöhnen.“ sagte Jochen und ging lauthals lachend raus. Scheiße! Was hab ich gesagt? Erinnere dich Gretchen... Sie versuchte sich krampfhaft an ihren Traum zu erinnern, aber ihr fiel nichts ein. Na, toll! Wenn ich wirklich gestöhnt habe und er hat´s gehört, wird er mich wieder wochenlang damit aufziehen. Und so war es auch. Denn als sie ins Esszimmer kam, sah sie Jochen schon, der bei ihrem Anblick wieder grinste und sich das lachen verkneifen musste. Sie schmiss ihm einen -Hör sofort auf damit, bevor Papa noch was merkt- Blick zu, aber er setzte noch einen drauf und fragte: „Na, Schwesterherz. Gut geschlafen?“ Ich muss unbedingt etwas finden, womit ich ihn auch erpressen kann. Nach 5 Minuten und 3 weiteren dummen Anspielungen von Jochen, wurde es ihr dann zu Bunt. Sie nutzte die Gelegenheit, als ihr Vater in seinem Arbeitszimmer war und verlangte: „Du sagst mir jetzt sofort, was ich eben im Schlaf zu dir gesagt habe.“ Jochen grinste sie an und erwiederte: „Viel Spaß noch beim Ausflug Schwesterherz.“ Er stand auf und liess Gretchen einfach sitzen. Verdammter Mist! Ich muss das irgendwie rauskriegen! Aber wie? Franz kam zurück und fragte seine Tochter was los wäre, weil sie kreidebleich war. „Schon gut,Papa. Ich geh dann schon mal mein Rad holen.“ erwiederte sie und ging in die Garage.

--------------------------------------------------

--------------------------------------------------
http://naddlundvanny.2page.de/ <--> Homepage von Marc Meier FanImage and video hosting by TinyPicRöschen
---------------------------------------------
Mitglied im WeMarc-Club
--------------------------------------------------
Life is a game and you have the dice!

Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | ... 25
 Sprung  
Weitere Links
| Sicher und kostenlos Bilder hochladen|9-1-1 FanSeite|
zum Impressum | 2008- © Doctor's Diary FanForum | Admins JackySunshine & Seppy | Moderatoren Lorelei & Mellow | Gründerin des Forums Flora
Xobor Forum Software von Xobor.de
Einfach ein Forum erstellen
Datenschutz