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Dieses Thema hat 618 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


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15.11.2008 13:17
#26 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Gretchen stellte ihr Fahhrad vor einem großen Kaufhaus ab und ging hinein. Hier stellt mir bestimmt niemand peinliche Fragen. Dachte sie als sie mit der Rolltreppe nach oben in die Bücherabteilung fuhr. Oben angekommen sah sie schon die vielen Regale mit den Büchern. Sie schaute sich um, und sah das was sie gesucht hatte. Sie nahm sich ein Buch aus dem Regal mit dem Titel: IN 5 SCHRITTEN ZUR SELBSTBEWUSSTEN FRAU ! Das ist genau das Richtige für mich! Sie wendete das Buch und las hinten die Kurzbeschreibung. Darn stand: „...sie wollen eine selbstbewusste Frau werden, die sich nimmt was sie braucht? Ja!!! Dann befolgen sie die 50 goldenen Regeln und ihre Mitmenschen werden sie innerhalb kürzester Zeit nicht mehr wieder erkennen...“ Hmmm...klingt vielversprechend...Das nehm ich! Sie wollte gerade zur Kasse gehen, als ihr Augenmerk auch noch auf einen anderen Ratgeber fiel. HOFFNUNGSLOS VERLIEBT?-FINDEN SIE EINEN WEG AUS DEM DUNKEL Es war von der selben Autorin, wie das was sie schon in ihrer Hand hielt. Hört sich nicht schlecht an. Ich glaube das nehm ich auch...nur für den Fall, dass Plan A scheitert, was ja bei mir meistens der Fall ist! Sie nahm also auch dieses Buch und ging mit beiden zur Kasse. Sie legte die beiden Dinge auf die Theke und die Verkäuferin schmunzelte sie an, als sie die beiden Titel der Bücher las, während sie sie versuchte abzuscannen. Warum guckt die mich so an? Ist es so ungewöhnlich sich solche Bücher zu kaufen? Ja ist es! Gretchen Haase, du musst echt verzweifelt sein, dass du dir sowas kaufst! Die Kassierin versuchte es noch ein paarmal, aber nichts tat sich. Anscheinend war der Barcode beschädigt. Sie hielt die Bücher hoch und schrie quer durch den ganzen Laden zu ihrer Kollegin, die gerade damit beschäftigt war, die Sonderangebote ins Regal zu räumen. „Jessica, was kosten diese Frauenratgeber von Ellen Hunt?“ Sofort drehten sich ein paar andere Leute, die auch im Laden waren zu Gretchen um. Die lief rot an. Erdboden tu dich auf und verschling mich! Doch natürlich passierte das nicht. War ja klar! Da bitte ich einmal um was und dann passiert nichts! Wie konnte ich auch glauben, dass ich mal Glück habe. Es kam eine Stimme aus der anderen Ecke der Abteilung zurück: „Die sind diese Woche im Angebot, alle für 10 Euro!“ Die Verkäuferin tippte die Preise ein und Gretchen gab ihr schnell das Geld. „Wollen sie eine Tüte?“ fragte sie noch, aber die junge Ärztin wollte nur noch schnell weg. Sie nahm ihre Literatur und verliess fluchtartig den Laden.
Zu Hause angekommen wollte sie sich schnell in ihr Zimmer, aber ihr Vater hielt sie an der Treppe auf. „Hallo Kälbchen.“ Er luchste auf ihre Tasche aus der die beidem Ecken der Bücher rausguckten. „Hast du dir was zu lesen geholt?“ Scheiße! Was sag ich denn jetzt?! „Hmmm. Fachliteratur.“ antwortete Gretchen gequält. Er warf nochmal einen neugierigen auf die Tasche, konnte aber nichts weiter erkennen. Franz hatte schon die Hand nah bei der Tasche, um die Bücher dort rauszuziehen und fragte: „Was für welche denn? Vielleicht kenn ich die Bücher.“ Die junge Ärztin nahm schnell ihre Tasche ausser Reichweite und sagte verschwitzt: „Kennst du bestimmt nicht Papa. Ich muss jetzt auch. Muss noch einen Bericht schreiben.“ Der alte Mann sagte: „Mein Kind ich bin stolz auf dich, wie du dich für deinen Beruf aufopferst, sogar noch wenn du schon Feierabend hast. Ganz der Vater.“ lachte er. Wenn der wüsste! „Ja, man kann sich eben nie genug fortbilden.“ Mit diesen Worten ging sie die Treppe hoch auf ihr Zimmer. Sie schloss schnell die Türe und warf ihre Tasche auf´s Bett. Gretchen zog sich ihren Pyjama an und holte ihr Tagebuch herraus.

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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


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15.11.2008 15:11
#27 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Liebes Tagebuch,
Komme gerade aus der Bücherei. Habe mir zwei neue Bücher zugelegt. Einmal IN 5 SCHRITTEN ZUR SELBSTBEWUSSTEN FRAU und HOFFNUNGSLOS VERLIEBT. Damit habe ich meine Sammlung an Psychologiebüchern wieder erweitert. Habe blad keinen Platz mehr in meinem Regal. Sollte mir überlegen ein größeres anzuschaffen. Aber zurück zum Thema... Hab mich heute richtig nett mit Mehdi unterhalten,bis Marc einfach dazwischengeplatzt ist. Ich werd aus ihm einfach nicht schlau. Erst redet er zwei Tage nur das notdürfste mit mir, dann kommandiert er mich herum und schnauzt mich an und zu guter letzt versucht er mir wieder näher zu kommen. Muss ich das verstehen??? Na ja egal, ich werde aufjeden fall versuchen genauso locker damit umzugehen. Ich hoffe ich kann das...Zurück zu Mehdi...ich glaube wir können echt sowas wie Freunde werden...hätte ich nicht gedacht, nach alledem was zwischen uns gewesen ist...

Sie legte ihr Tagebuch zurück in die Nachttischschublade, nahm sich eines der Bücher aus ihrer Tasche und fing an darin zu lesen. Auf der ersten Seite war gleich ein Test mit 5 Fragen. Finden sie herraus wer sie wirklich sind. Darunter stand eine Liste mit Ergebnissen in Stufen unterteilt:
Stufe 1: Bemitleidenswert-Höchste Zeit etwas zu unternehmen
Stufe2: Die Einsicht ist da, aber passiert ist noch nichts
Stufe3: Einige gescheiterte Versuche- Immer am Ball bleiben
Stufe4: Fast geschafft- Nur nicht wieder weich werden
Stufe5: Herzlichen Glückwunsch- Sie haben es geschafft
Den Test kann ich mir eigentlich auch sparen. Weis ja wer ich bin, eine fast 30 jährige übergewichtige Frau, die in einem rosa Zimmer immernoch bei ihren Eltern wohnt und ihrer Jugendliebe hinterhertrauert, der obendrein auch noch ein Scheißkerl ist! Also, ein hoffnungsloser Fall. Das heißt ich fang bei Stufe 1 an. Gretchen schlug das erste Kapitel auf, welches die Überschrift trug: Setzen sie sich Ziele! Na toll! Ziele hab ich jede Menge, nur mit dem umsetzen hapert´s. Sie las noch einige Zeit weiter, bis sie schliesslich darüber einschlief.
Gabi saß mittlerweile wieder bei Marc in der Wohnung und wartete vergebens auf ihn. Diesmal beschloss sie allerdings ihn nicht anzurufen. Sie dachte sich, es wäre endlich mal wieder an der Zeit etwas Spaß zu haben,notfalls auch ohne Marc! Also ging sie ins Bad, machte sich frisch und zog sich um. Sie schlug die Zeitung auf und sah, dass ganz in der Nähe ein offenes Konzert ihrer Lieblingsband stattfand. „Das ist jetzt genau das richtige für mich.“ sagte sie, stand auf, legte die Zeitung weg und ging hinaus.

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Dornröschen Offline

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15.11.2008 17:27
#28 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Auf dem Veranstaltungsgelände angekommen sah sie schon jede Menge Leute, die dem Auftritt entgegenfieberten. Sie stellte sich an der Kasse an, um eine Karte zu kaufen. Ein netter junger Mann vor ihr drehte sich zu ihr um und fragte: „Na schöne Frau. Ganz alleine hier?“ Er lächelte sie an und Gabi war direkt angetan von ihm. Er sah nicht schlecht aus. Und gegen ein bisschen Spaß war ja nichts einzuwenden. Wusste sie was Marc mit dem dicken Hasen machte, wenn sie nicht da war? Nein! Also Was er konnte, konnte sie schon lange. Sie lächelte den netten Typen verführerisch an und sagte: „Du könntest ja meine Begleitung sein. Wenn du willst.“ Dieses Angebot nahm er natürlich gerne an und die beiden gingen zusammen in den Konzertbereich. Camillo, so hieß der junge Mann, machte Gabi ein Kompliment nach dem anderen und liess ordentlich was springen. Die Schwester hatte nach langer zeit mal wieder ihren Spaß. Ganz anderes als wie bei Marc, der im Moment nur noch am laufenden Band rumzickte. Sie vergass alles um sich herum, was sich nachher als großer Fehler rausstellen sollte, denn in dem Gedränge, remmpelte sie jemand an und stiess sie zu Boden. „Kannst du nicht aufpsassen, du Trottel!“ schrie Camillo den schon leicht angetrunkenen, wankenden Mann an. Gabi rappelte sich vom Boden auf. „Au.“ jammerte die Schwester und hielt sich ihren Bauch fest. „Was ist los?“ Fragte Camillo entsetzt. Gabi wollte gerade antworten, doch als sie an sich herunter sah, bemerkte sie wie ihr das Blut schon die Beine runterfloss. „Mein Baby!“ schrie sie verzweifelt. „Du bist schwanger?!“ sagte ihre Begleitung verwundert. Gabi antwortete mit schmerzverzehrtem Gesicht: „Fahr mich zum Krankenhaus! Schnell!“ Doch Camillo hatte getrunken und da fuhr er kein Auto mehr. „Ich ruf einen Krankenwagen.“ sagte er und zückte sein Handy. Die Schwester wollte ihn noch davon abhalten, aber da war es schon zu spät. Camillo gab den Grund seines Anrufs an und beschrieb wo sie waren.
10 Minuten später traf der RTW ein und Gabi wurde versorgt. „Sind sie der Vater?“ wollte der Notarzt von Camillo wissen. „Nein. Ich hab sie erst eben kennengelernt. Ich wusste ja nochnicht mal, dass sie schwanger ist.“ Er war ganz entsetzt. „Wohin bringen sie mich?“ fragte Gabi den einen Sanitäter. „Ins Elisabeth-Krankenhaus.“ antwortete dieser. Gabi wehrte sich mit Händen und Füssen, aber es half nichts.

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15.11.2008 20:14
#29 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Als sie in der Notaufnahme ankamen, kam ihnen Marc schon entgegen. „Gabi?“ fragte er erstaunt, als er die junge Frau sah. „Was ist passiert?“ fragte er einen der Sanitäter, der dem Oberarzt daraufhin einen detailierten Bericht ablieferte. „Was ist mit meinem Baby?“ meldete sich auch plötzlich Gabi wieder zu Wort. Mehdi kam um die Ecke. „Schwester Gabi? Sie sind schwanger?“ „Jetzt wo du da bist, kann ich ja gehen.“ sagte Dr. Meier kühl. Er wollte gerade gehen, aber Gabi krallte sich an seinem Kittel fest, was Mehdi erstaunt beobachtete. „Bitte bleib hier. Ich brauch dich jetzt.“ hauchte sie mit schmerzverzerrter Stimme. Solangsam begriff auch der Gynäkologe wo der Hase lang lief. Ihm wurde einiges klar. Marc war die Äffäre von Schwester Gabi, wovon sie ihm die ganze Zeit erzählt hatte. Marc wollte trotzdem gehen, aber Mehdi schmiss ihm einen giftigen Blick zu und sagte: „Jetzt sei einmal ein Mann. Und drück dich nicht vor der Verantwortung!“ Marc sah mit einem eisigen Blick zu Mehdi und sagte: „Was mischst du dich denn da ein? Kümmer dich um deinen eigenen Dreck!“ und ging ohne Gabi auch nur eines Blickes zu würdigen. Dr. Kaan schüttelte nur mit dem Kopf,murmelte „Feigling“ vor sich her und gab den Sanitätern die Anweisung Gabi in den Untersuchungsraum zu fahren.

Sorry Leute ich weis ist nicht besonders viel, aber war das Ende dieses kapitel...mal sehen vllt setzte ich heute noch einen Teil des 4. Kapitels rein

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15.11.2008 22:35
#30 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Kapitel 4 – Des einen Leid ist des anderen Freud

Im Untersuchungsraum angekommen sagte Mehdi: „Schwester Dorothea. Machen sie den Ultraschall fertig.“ Die Schwester befolgte die Anweisung und gab dem Gynäkologen den Ultraschallkopf in die Hand. „Meier ist also ihre Affäre...hmm...wenn ich das gewusst hätte...“ sagte Mehdi während er das Gel verteilte. „Was ist mit meinem Baby? Geht es ihm gut?“ wollte Gabi wissen. „Das werden wir jetzt gleich sehen.“ sagte Dr. Kaan während er den Sensor über Gabis Bauch führte. Es dauerte nicht lange, da senkte sich sein Blick. „Was ist los? Nun sagen sie schon?“ Der Perser guckte Gabi mitfühlend an und sagte: „Es tut mir leid...“ „Heisst das?“ fragte die Schwester zur Sicherheit nocheinmal nach, weil sie es nicht wahrhaben wollte. Mehdi nickte nur stumm. Daraufhin brach Gabi in Tränen aus, weil sie wusste, dass damit ein Druckmittel, was sie gegen Marc hatte, wegfiel. Der Gynäkologe erklärte Gabi nun die weiteren Schritte. „Wir müssen eine Ausschabung vornehmen. Dazu müssten sie eine Nacht hierbleiben.“ sagte er. Doch Gabi vernahm die Worte des Arztes kaum. Sie dachte nach. „Schwester Gabi? Haben sie gehört was ich gerade gesagt habe?“ fragte Mehdi nocheinmal. Gabi nickte und sagte dann: „Versprechen sie mir was?“ Der Gynäkologe schaute sie erstaunt an und sagte: „Kommt darauf an was es ist.“ Die Schwester setzte sich auf, ging etwas näher an den Arzt ran und sagte leise: „Das muss unbedingt unter uns bleiben.“ Mehdi wusste was Gabi damit meinte und sagte: „Ich habe Schweigepflicht. Aber sollten sie Meier nicht sagen, dass sie das Kind verloren haben.“ „Nein, er darf das nie erfahren.“ wehrte sie sich. Dr. Kaan erklärte der Schwester, dass es nicht richtig wäre eine Beziehung auf einer Lüge aufzubauen. „Ach, sie haben doch keine Ahnung.“ sagte Gabi etwas patzig. „Doch die hab ich und ich kenne Meier...Und was immer sie vorhaben...er ist nicht der Richtige dafür...glauben sie mir.“ versuchte er der Schwester verständlich zu machen. Doch Gabi liess sich nicht von dem Gedanken abbringen. Schliesslich sagte Mehdi: „Wenn sie meinen. Sie werden noch sehen was sie davon haben.“ Er bat Gabi sich auf den Untersuchungsstuhl zu setzen und begann mit der Ausschabung.
Marc saß unterdessen in seinem Büro und betete seit langem mal wieder zu Gott, dass Gabi das Kind verloren hat. Dann hätte er wenigstens ein Problem weniger. Vielleicht würde sich dann auch bald das andere wie von selbst lösen. Ansonsten musste er einfach nachhelfen. Es war schon spät und langsam wurde er müde. Marc überlegte, ob er es wohl wagen könnte nach Hause zu fahren und sich mal wieder in sein gemütliches Bett zu legen. Gabi war ja im Krankenhaus, also würde die ihm auch nicht auf die Nerven gehen. Aber nachher käme sie zurück und würde ihn vollquatschen. Nein danke! Da nahm er dann doch lieber wieder mit der Couch vorlieb. Viel Zeit hatte er sowieso nicht mehr,um zu schlafen, immerhin waren es ja schon 1 Uhr nachts und um 8 war Dienstbeginn und er wollte ja nicht schon wieder zu spät kommen.

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16.11.2008 10:45
#31 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Gretchen stand am anderen morgen noch recht verschlafen auf, denn sie hatte nicht viel geschlafen. Entweder hatte sie wach gelegen und über Marc nachgedacht und wenn sie kurz eingeschlafen war hatte sie von ihm geträumt, ist dann vor Schreck wachgeworden und hatte anschliessend wieder über ihn nachgedacht, kurz vor 4 war sie endlich mal eingeschlafen und dann klingelte sie direkt um 5 der Wecker gandenlos aus dem Bett. Sie hätte ihn am liebsten genommen, gegen die Wand geschmissen und sich anschließend wieder hingelegt, um den verpassten Schlaf nachzuholen. Aber dann kommt in spätestens 10 Minuten entweder Jochen oder Papa in mein Zimmer geschneit und da hab ich nun wirklich keine Lust drauf. Also raus aus den Ferden und auf in den Kampf! Die junge Ärztin quälte sich aus dem Bett und ging ins Bad, um zu duschen. Danach zog sie sich an und ging runter. Sie sagte kurz hallo und verschwand dann auch sofort wieder.
„Morgen Frau Doktor.“ sagte Sabine als Gretchen das Staionszimmer betrat. Die junge Ärztin sagte ebensfalls Morgen, nahm sich einen Kaffee und setzte sich zu der Schwester an den Schreibtisch. Sie schaute sich im Raum um und fragte: „Wo ist denn Gabi?“ Nicht, dass ich sie vermissen würde! Sabine schaute die Ärztin mit großen Augen an und erwiederte: „Ja wissen sie das denn noch nicht?“ „Was denn?“ sagte Gretchen erstaunt. Daraufhin erzählte Sabine ihr, dass Gabi hier im Krankenhaus liegt. Soll ich jetzt Mitleid mit der haben? NEIN! Ich will eine selbstbewusste Frau werden und da ist Mitleid nur fehl am Platze. „Und wo ist Dr. Meier schon wieder? Hält der Händchen?“ fragte sie mit zickiger Stimme. „Das weis ich nicht.“ sagte Sabine. Die weis doch sonst immer alles! „Vielleicht versuchen sie es mal in seinem Büro. Ich glaube er schläft da neuerdings immer.“ riet die Schwester ihr. Wie der schläft da???Hat Gabi ihm schon die Bude abgefackelt, beim Versuch zu kochen oder was??? „Woher wissen sie das denn?“ fragte Gretchen. Sabine kam daraufhin ein Stück näher auf die junge Ärztin zu und sagte leise: „Na ja, als ich vor ein paar Tagen in sein Büro musste, weil ich ihm was bringen wollte, da hab ich angeklopft aber es hat keiner reagiert...da dachte ich er wäre nicht da, also bin ich einfach rein und wollte ihm die Unterlagen auf den Tisch legen...und da hab ich gesehn dass er auf der Couch lag und schlief.“ „Ja und?“ sagte Gretchen. „Ist doch nicht so ungewöhnlich. Vielleicht hatte er Dienst und hat deshalb hier übernachtet.“ Sabine schüttelte den Kopf und sagte: „Nein, hatte er nicht. Zumindestens stand nichts auf dem Dienstplan und ein Koffer stand auch in der Ecke.“ Wo diese Frau überall drauf achtet! Für so was hab ich gar keine Zeit! „Gut dann werd ich mal gucken gehen.“ sagte Gretchen und verliess das Staionszimmer.

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16.11.2008 12:00
#32 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Vor Marc´s Büro angekommen klopfte sie ersteinmal an, aber keine Reaktion. Gut. Dann werd ich mal reingehen. Sie öffnete die Türe und sah ihren Oberarzt der schlafend auf der Couch lag, den Koffer erblickte sie auch hinter dem Vorhang. Scheint ja wirklich zu stimmen was Sabine sagt. Aber warum schläft der lieber hier auf der harten Couch, als zu Hause? Ob Gabi ihm das Leben zur Hölle macht? Nein Gretchen! Kein Mitleid! Denk an dein Ziel! Geschieht ihm recht! Warum lässt er sich denn auch auf die ein? Jeder weis was sie für Eine ist, das wusste ich schon am ersten Tag! Gretchen ging auf ihn zu, stubste ihn an und sagte: „Marc. Aufstehen. Gleich ist Visite.“ Der Angesprochene schlug langsam die Augen auf und sah Gretchen. „Ach Hasenzahn... du bist es.“ sagte er noch etwas verschlafen. Wer soll es denn sonst sein?! „Tschuldigung, dass ich dich enttäuschen muss. Hattest wohl jemand anders erwartet, he?“ fragte Gretchen etwas hämisch. „Äh...was? Nein nein schon gut.“ sagte Marc schnell. Wenn er ehrlich war, war er froh,dass es Gretchen war und nicht Gabi. Aber das sagte er ihr nicht. Nicht, dass sie noch was falsches denkt. „Ja, gut. Dann komm jetzt. Visite wartet.“ sagte sie und ging zur Tür. „Komme gleich.“ sagte der Oberarzt und stand auf.
Bei der Visite lief alles wie immer. Anschliessend wollte Gretchen in die Cafeteria um etwas zu frühstücken. Im Aufzug traf sie auf Mehdi, der ebenfalls den gleichen Gedanken hatte. Die beiden Ärzte begrüssten sich und gingen gemeinsam in die Kantine. Dort setzten sie sich gemeinsam an einen Tisch und führten ihre Unterhaltung von gestern fort. „Wie geht’s Lilli?“ wollte Gretchen wissen. „Gut. Sie ist froh, dass sie ihre Mama wieder hat.“ sagte Mehdi. „Glaub ich. Wie geht es deiner Frau eigentlich? Kommt sie zurecht?“ Dr. Kaan war erstaunt, dass Gretchen ihn ausgerechnet nach Anna fragte, wo sie doch Schuld war, dass sie sich getrennt hatten. „Ja, es geht. Sie muss sich erstmal an das neue Leben gewöhnen, aber es wird.“ Die junge Ärztin lächelte kurz und sagte: „Freut mich.“ Mehdi wollte gerade etwas sagen, als Marc um die Ecke bog. Plötzlich stand er vor den Zweien. Hat der mir heimlich einen Peilsender in die Tasche gesteckt oder was? Immer wenn ich mich mit Mehdi unterhalte, platzt er dazwischen. Solangsam nervt´s! Die beiden Männner funkelten sich böse an. Gretchen beobachtete die Szene. „Fertig mit Kaffeekränzchen? Dann könntest du dich ja vielleicht bequemen und endlich zur OP kommen, die eigentlich schon vor 5 Minuten hätte anfangen sollen!“ sagte Marc mit wütender Stimme. Scheiße! Die hab ich total verpennt! „Komme ja schon.“ maulte die junge Ärztin. „Ja, dann Hoppi Galloppi! Will heute noch fertig werden!“ erwiederte der Oberarzt ungeduldig. Was ist denn mit dem los? Hatt´s wohl eilig zu seiner Gabi zu kommen, um Händchen zu halten. Wobei dabei wird’s bei denen wohl kaum bleiben! Gretchen stand auf, um Marc in den OP zu folgen. „Sehen wir uns später noch?“ fragte sie Mehdi. „Ja klar, wenn du willst.“ entgenete der Gynäkologe freundlich. „Gerne.“ sagte Gretchen. Marc, der immernoch daneben stand, verdrehte die Augen und stöhnte. „Jetzt komm. Flirten kannst du später immernoch.“ sagte er, nahm sie bei der Hand und zog sie hinter sich her aus der Cafeteria.

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16.11.2008 13:02
#33 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Als sie beiden im Aufzug standen, um nach unten zu fahren, fragte Gretchen: „Was sollte das?“ „Was denn?“ fragte Dr. Meier unschuldig. „Immer wenn ich mich mit Mehdi unterhalte, kommst du und platzt dazwischen! Ist das Absicht? Kannst es wohl nicht ertragen, dass du nicht der einzige bist, he?“ motzte die Assistenzärztin. Marc versuchte sich zu verteidigen. „Von mir aus kannst du quatschen mit wem du willst, aber nicht wenn wir was zu tun haben. Hast wohl vergessen, dass du hier zum arbeiten bist und nicht zum Vergnügen!“ Das darf ja jetzt wohl echt nicht wahr sein! So jetzt bekommt er was zu hören! Ich lass mir nicht mehr alles von ihm gefallen! „Äh...Marc...ich glaube du verwechselst mich gerade mit dir! Ich bin nicht diejenige, die sich ständig mit irgendwelchen billigen Flittchen irgendwo vergnügt!“ Marc wollte gerade etwas dazu sagen, aber Gretchen plapperte einfach weiter drauf los. Sie hatte sich jetzt einmal den Mut gefasst und jetzt konnte sie nicht mehr aufhören. „Aber endschuldige bitte...Du bist ja hier der Oberarscharzt und ich bin nur die dumme kleine Assistenzärztin...mit mir kann man es ja machen! Aber damit ist jetzt endgültig Schluss! Ich lass mich nicht mehr länger von dir unterbuttern!“ Marc war sichtlich erschrocken, über die Ansage, die ihm Gretchen gerade gemacht hatte, fand aber schnell seine Sprache wieder und erwiederte: „Wie redest du überhaupt mit mir?“ Er wollte noch etwas sagen, aber die junge Ärztin fiel ihm erneut ins Wort: „So wie du es verdient hast!“ „Ich bin dein Chef! Pass auf was du sagst!“ drohte er ihr. Doch Gretchen interesierten seine Worte nicht im geringsten. „Dann benimm dich auch gefälligst so!“ sagte sie nur und verliess, nachdem sich die Türen geöffnet hatten den Aufzug in Richtung OP. Marc blieb noch einige Zeit verdutzt stehen – Das war nicht die Gretchen, die er kannte, aber irgenwie törnte ihn ihre zickige Art auch an. Er ging ebenfalls in den OP.
Als er in den Waschraum kam, schaute er Gretchen an, doch die würdigte ihn keines Blickes und ging ohne ein Wort zu sagen in den Operationssaal. Die OP verlief relativ ruhig. Die beiden Ärzte sprachen nur das nötdürfstige Miteinander. Schwester Sabine stand daneben und beobachtete skeptisch die Szenerie. Nach der OP verliess Gretchen ohne auch nur ein einziges Wort zu sagen sofort den Raum. Sabine schaute ihr verwundert hinterher und dachte laut vor sich hin. „Was ist denn mit der los?“ dabei guckte sie den Oberarzt fragend an. Der dachte sie hätte ihn das gefragt und pampte die Schwester an: „Woher soll ich denn das wissen? Vielleicht war in der Cafeteria die Schokolade aus!“ „Achso...“ sagte Sabine und verräumte die letzten Instrumente.
Mehdi hatte Gabi in der Zwischenzeit gebeten in sein Büro zu kommen, damit er die Abschlussuntersuchung vornehmen konnte, ohne die sie nicht entlassen werden konnte. „Machen sie sich bitte frei und nehmen sie Platz.“ sagte der Gynäkologe und zeigte auf den Untersuchungsstuhl in der Ecke des Raumes. Die Schwester ging hinter den Vorhang und zog sich aus. Sie war immer noch depremiert, dass sie das Kind verloren hatte und Marc war auch nicht vorbeigekommen, um zu schauen wie es ihr ging. Dr. Kaan führte die Untersuchung durch und bat Gabi anschließend noch einmal Platz zu nehmen. „Ich wollte noch einmal mit ihnen reden.“ begann Mehdi, nachdem sie gegenüber von ihm Platz genommen hatte. „Was gibt’s denn noch?“ sagte die Schwester ein wenig patzig, denn eigentlich konnte sie sich denken, worum es ging und das passte ihr ganz und garnicht! Mehdi wollte ihr nochmals davon abraten Marc bezüglich des Kindes, was es ja nun nicht mehr gab, zu hintergehen, doch die Schwester sagte nur: „Das geht sie garnichts an!“ und ging zur Tür. Mehdi schüttelte nur mit dem Kopf und sagte: „Wie sie meinen, aber ich hab sie gewarnt.“ „Ja,ja.“ erwiederte Gabi genervt und verschwand.

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16.11.2008 17:33
#34 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Gretchen saß in der Umkleide und schrieb in ihr Tagebuch:

Liebes Tagebuch,
Dieses Buch kann ich nur weiterempfehlen...Bin richtig stolz auf mich, hab Marc eben mal gezeigt, dass man mit mir nicht mehr alles machen kann! Er redet zwar jetzt nicht mehr mit mir, aber das stört mich nicht weiter,muss ich mir wenigstens seine blöden Sprüche nicht anhören. Werde mir heute abend gleichmal das zweite Kapitel vornehmen, mal gucken was da so drin steht...Anscheinend brauch ich das zweite Buch doch nicht, aber ich sag´s lieber nicht zu laut, sonst ist meine Glücksträhne wieder vorbei. Hab mich heute wieder mit Mehdi unterhalten, wir haben uns wieder richtig gut verstanden, bis Marc wieder dazwischen platzen musste. Er ist wie ein Orkan, wenn man am wenigsten mit ihm rechnet taucht er auf...Furchtbar...sollte er dringend ablegen...Ich glaube ja er ist eifersüchtig darüber, dass ich mich mit Mehdi wieder so gut verstehe...bei den Blicken, die die beiden sich zuwerfen wenn sie sich treffen...Kaum zu glauben, dass sie früher mal dicke Freunde gewesen sein sollen. Wenn Sabine mir das nicht erzählt hätte hät ich´s nicht geglaubt, aber sie weis ja alles und meistens stimmt es auch. Diese Frau ist das reinste Tageblatt...hat überall ihre Ohren und Augen, kein Wunder dass sie manchmal mit ihrer Arbeit nicht hinterher kommt...Aber zurück zum Thema...mich würde ja malinteressieren, was zwischen den beiden vorgefallen ist, dass sie sich jedesfall fast ins Gesicht springen, wenn sie sich begegnen...Auf jeden fall bin fest davon überzeugt, dass Marc eifersüchtig ist, aber zugeben würd er es natürlich nie...

Sie legte ihr Tagebuch in die Tasche und ging zum Schreibtisch, um noch ein paar Papiere einzusehen. Mehdi kam rein und kam auf Gretchen´s Einladung zurück. „Hast du jetzt Zeit? Oder hast du wieder was zu tun?“ fragte er und hielt dabei nach Marc Ausschau. „Nein. Bin gerade fertig geworden.“ sagte sie und legte die Akten beiseite. „Gut.“ sagte der Frauenarzt „Dann lad ich dich ein. Kaffee und ein Stück Kuchen in der Cafeteria?“ fragte er. Cafeteria ist ganz schlecht. Die Gefahr ist viel zu groß, dass Marc wieder dazwischenkommt. Nachher macht er mir wieder ne Szene. Nicht dass ich nicht kontern könnte, aber einmal am Tag die Meinung sagen reicht vorerst, muss mir erst wieder neue Tips aus meinem neuen Buch holen. „Och, draussen scheint so schön die Sonne (sie deutete nach draussen). Lass uns doch in den Park gehen.“ schlug sie vor. Mehdi stimmte zu und die beiden gingen raus. Dort setzten sie sich auf eine Bank. „Sag mal. Was war das eigentlich heute Mittag für ne Nummer, die Meier da abgezogen hat?“ wollte Mehdi wissen. „Keine Ahnung, was der wieder hat. Nimm das nicht so ernst, tue ich auch nicht.“ riet sie ihm. „Anstatt er dich am laufenden Band verfolgt und terroriesiert, sollte er sich lieber mal um Gabi kümmern, jetzt wo sie...“ Mehdi unterbrach aprupt seinen Satz, weil er sich an seine Schweigepflicht erinnerte. Doch Gretchen war jetzt neugierig geworden. „Wo sie was?“ wollte sie wissen. „Ach schon gut...Nicht so wichtig.“ sagte Dr. Kaan schnell. Der hat Nerven! Erst will er mir was sagen und dann lässt er mich am ausgestreckten Arm verhungern! Aber nicht mit mir! „Nun sag schon.“ verlangte die junge Ärztin. Mehdi stöhnte und sagte: „Gut du musst mir aber versprechen es nicht Meier zu erzählen.“ bat er sie. „Warum sollte ich?“ Bin ja keine Plaudertasche wie Schwester Sabine. „Gut.“ sagte Mehdi und erzählte Gretchen, dass Gabi ihr Kind verloren hätte. „Und warum soll ich Marc davon nichts sagen? Er wird es doch sicher schon wissen. Die beiden sind doch verlobt.“ sagte Gretchen etstaunt. „Nein, er weis es eben nicht. Und aus irgendeinem Grund will Gabi es ihm auch nicht sagen.“ Kann mir schon denken warum. Er heiratet sie bestimmt nur wegen des Kindes. Und ohne Kind – auch keine Hochzeit. Dr. Kaan bemerkte, dass Gretchen nachdenklich wirkte. „Was ist denn auf einmal los mit dir? Hab ich was falsches gesagt?“ wollte er wissen. „Nein, nein. Alles okay.“ sagte sie schnell und versuchte sich ein lächeln rauszuquetschen. Soll ich es ihm sagen? Nein Gretchen! Wer bist du denn? Soll er mal schön selber damit fertig werden! „Irgendwie kann ich Gabi auch ein bisschen verstehen.“ sagte Mehdi plötzlich, nachdem eine zeit lang Funkstille zwischen den beiden herrschte. „Warum das denn?“ fragte die junge Blonde erstaunt. „Naja, als sie gestern abend eingeliefert wurde, hat der sie einfach stehen gelassen und ist gegangen. Ich wusste ja dass er nicht viel Verantwortungsgefühl hat aber das ist keine Art. Aber na ja, so ist der Meier eben.“ sagte der Gynäkologe. Er hat sich nicht um sie gekümmert??? Na, nach der großen Liebe klingt das aber nicht! Aber wir sprechen ja hier von Marc Meier. Für den sind Gefühle und Liebe fremd. Der liebt ja nur sich selbst! Aber warum hat Mehdi so eine Aggression gegen ihn??? Ich glaub ich frag ihn jetzt einfach mal...würd mich brennend interessieren! „Ähm Mehdi...eine Frage?“ begann die junge Ärztin vorsichtig. „Gerne.“ sagte Dr. Kaan und lächelte. Aber sein Lächeln verschwand genauso schnell wieder wie es gekommen war, als Gretchen ihn fragte, warum er eigentlich so eine Abscheu vor Marc hätte. Er sah zu Boden und murmelte: „Ist ne lange Geschichte...“ „Ich hab Zeit.“ sagte Gretchen. Mehdi stöhnte und wollte gerade beginnen zu erzählen, als Gretchens Pieper losging...Na Toll! Immer wenn´s spannend wird!Sie nahm ihn raus, schaltete ihn ab und sagte: „Notfall.Ich muss.“ „Okay, dann vielleicht ein anderes Mal...“ sagte Mehdi. Die junge Ärztin stand auf und ging Richtung Eingang.

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16.11.2008 19:39
#35 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Gretchen traf vor Marc in der Notaufnahme ein. Gordon und ein anderer Sanitäter, den sie nicht kannte kamen um die Ecke. Und natürlich konnte es der blonde junge Mann wiedermal nicht lassen heftigst mit der jungen Ärztin zu flirten, was ihr sichtlich unangenehm war. Kapiert er es nicht! Ich will nix von ihm! Gerade als Gordon so richtig in Fahrt war kam Marc um die Ecke. Hätte nicht gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber gott sei dank dass er kommt. Manchmal ist es doch nicht schlecht, wenn er unerwartet auftaucht. Er sah Gordon mit einem verachtenden Blick an und sagte: „Was haben wir?“ Der Sanitäter gab den beiden die wichtigsten Daten zum Patienten. „Gut. Wir übernehmen dann jetzt.“ sagten die beiden und fuhren den Mann in einen der Behandlungsräume.
Sie untersuchten den Mann und stellten fest, dass er wohl operiert weren müsste. Och nee! Nicht schon wieder! Eine OP mit ihm am Tag reicht mir voll und ganz. Marc gab Gretchen seine üblichen Anweisungen, verabschiedete sich vom Patienten und ging hinaus. Auf dem Flur traf er auf Gabi, die ihn schon gesucht hatte. „Wo warst du?“ wollte sie von ihrem Verlobten wissen. „Boah, Gabi! Nerv mich nicht! Ich muss dir keine Rechenschaft ablegen, wohin ich gehe.“ Die Schwester funkelte ihn böse an und sagte: „Willst du garnicht wissen, was mit deinem Kind ist?“ Der Oberarzt war mittlerweile wieder ziemlich von ihr genervt und das liess er sie auch deutlich spüren. „Wie oft soll ich dir denn noch sagen, das mich weder du noch“ (ein Kollege kam vorbei, schaute die beiden, die immer noch auf dem Flur der Notaufnahme standen komisch an. Daraufhin senkte Marc sofort seine Stimme und beendete leise seinen Satz. „dieses Kind interessieren.“ Gretchen, die gerade damit fertig geworden war alle notwendigen Vorbereitungen für die OP zur treffen, wollte gerade rausgehen, als sie Marc´s Worte durch die Tür vernahm. Sie interessiert ihn nicht und er heiratet sie trotzdem??? Was ist denn das für eine Logik? Ich glaub ich werd die Männer wohl nie verstehen! Sie blieb hinter der Türe stehen und versuchte zu verstehen, was ausserdem noch gesprochen wurde. Sie konnte Gabi hören, wie sie etwas zu Marc sagte, aber konnte nicht verstehen was es war, denn Sabine die ebenfalls noch im Raum war fragte sie: „Was machen sie denn da Frau Doktor?“ und schaute sie mit einem ihrer blöden Blicke an. „Och nichts. Mir ist nur gerade eingefallen, dass ich...“ Überleg Gretchen, sonst stellt sie dir wieder irgendwelche dummen Fragen oder kommt wieder mit ihren Theorien! „meinen Kugelschreiber vergessen hab.“ sie ging zurück zum Telefon und tat so als ob sie sich etwas in die Kitteltasche steckte. „Achso.“ sagte Sabine nur und widmete sich wieder dem Patienten zu. Gretchen packte die Klinke und verliess schleunigst den Raum. Als sie auf den Flur kam war von Marc und Gabi aber nichts mehr zu sehen. Verdammt! Jetzt hab ich es verpasst! Würde zu gerne wissen, was es mit dieser komischen Hochzeit auf sich hat...Da stimmt was nicht! So viel ist sicher! Aber was bloss???

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17.11.2008 08:07
#36 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Kapitel 5 – Fragen über Fragen

Marc hatte Gabi nachdem sie versucht hatte ihm auf dem Flur eine Szene zu machen, am Arm gepackt und sie hinter sich her in sein Büro geschleift. „Bist du eigentlich total bescheuert auf dem Flur so ne Nummer abzuziehen?“ fragte er sie wütend nachdem er die Türe geschlossen hatte. „Soll ich etwa noch dankbar dafür sein, dass du mich einfach so liegen lässt und dich stattdessen mit dem fetten Hasen amüsierst?“ Mittlerweile war Gabi sehr aufgebracht. Sie merkte dass Marc ihr immer mehr entglitt und sie konnte es garnicht leiden, wenn ihr jemand was wegnahm, was nur allein ihr gehörte. „Gabi, du bist echt krank! Solltest dich vielleicht mal untersuchen lassen!“ sagte der Oberarzt spöttisch und grinste dabei ein wenig. „Ich glaube mein Lieber! Du unterschätzt mich. Solltest dir villeicht mal überlegen dein Verhalten mir gegenüber zu ändern, denn ich hab dich in der Hand!“ sagte sie siegessicher. „Du solltest mir dankbar sein.“ sagte sie ausserdem noch. Dr. Meier lachte kurz und erwiederte: „Wofür soll ich dir denn dankbar sein? Dass du mir erst ein Kind unterschieben willst, dann dafür sorgst dass ich den Radfahrer umniete“ gabi wollte etwas sagen, aber marc liess sie nicht zu wort kommen. „Halt die Klappe! Ich rede jetzt!“ Er fuhr fort: „Oder doch dafür, dass du mich erpresst, um dich zu heiraten?“
Gretchen stand mittlerweile im Op und wartete wieder mal auf ihren Oberarzt. Sie lief auf und ab und Sabine beobachtete sie wie immer dabei. Was glaubt der eigentlich wer der ist, dass er ständig zu spät kommt? Schwester Sabine sah der jungen Ärztin, dass sie stinksauer war und fragte: „Soll ich ihn suchen gehen?“ „Nein, ich gehe!“ sagte Gretchen entschieden und machte sich auf dem Weg zu seinem Büro.

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17.11.2008 10:33
#37 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Vor der Türe angekommen hörte sie wieder Stimmen. Es waren die von Marc und Gabi. Soll ich jetzt dareingehen und ihm sagen, dass er jetzt noch eine OP hat? Nein ich bleib lieber hier stehen und höre was die sagen. Villeicht ist es interessant. Sie stellte sich also so nah an die Türe, dass sie alles gut verstehen konnte, aber auch weit genug weg, damit es nicht so aussah, ob sie lauscht. Drinnen war der Streit in vollem Gang. „Du warst eindeutig zu schnell und willst mir jetzt die Schuld dafür geben? Nein mein Lieber so läuft das nicht! Du bist schuld!“ sagte Gabi. Zu schnell? Schuld? Was wird hier eigentlich gespielt?!? Marc konterte: „Hättest du mir nicht ins Lenkrad gegriffen, wäre die ganze Scheiße nicht passiert!“ „Es ist aber passiert und du kannst nichts dran ändern.“ erwiederte Gabi und hatte bei dem letztenSatz ein böses Grinsen auf ihrem Gesicht. Marc bemerkte das und sagte: „Verstehe. Du hast das von Anfang an geplant... Du bist so hinterhältig...würd mich nicht wundern, wenn du noch nachgeholfen hättest. Denn du wolltest ja dass wir ihn verrecken lassen!“ Verrecken lassen??? Die haben jemanden umgebracht! Aber wen und wie? Scheiße! Was mach denn jetzt???

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17.11.2008 18:51
#38 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Dumme frage! Weiter hören. „Das wäre ja auch das beste gewesen. Aber nein! DU wolltest ihn ja unbedingt mitnehmen! Und als dank dafür, dass wir ihm das Leben gerettet haben, bedroht er mich dann auch noch.“ Solangsam wurde Marc immer hellhöriger. „Wie? Er hat dich bedroht? Der Mann war bewusstlos und bei der OP warst du auch nicht dabei. Oder warst du danach noch mal bei ihm?“ OP? Solangsam wird mir einiges klar...Deshalb saß Marc an dem Bett. Den hat garkein LKW- Fahrer abgeliefert, so wie Schwester Sabine mir erzählt hat. Marc hat ihn angefahren! Gretchen war total entsetzt. Sie konnte und wollte einfach nicht glauben, was sie da gerade gehört hatte. Gabi wusste nicht, was sie auf die letzte Frage antworten sollte. Denn wenn sie jetzt zugab, dass sie nach der OP nochmal bei dem Mann war, dann würde Marc sie sicher fragen was sie dazu suchen hatte. Und dann wäre es nur noch eine Frage der Zeit, bis alles rauskommt. Marc sah Gabi mit erwartungsvollem Blick an. Gleichzeitig dachte er nach und fragte: „Äh...eine Frage...Woher wusstest du eigentlich, dass der Mann gestorben war?“ Langsam aber sicher wurde es eng für Gabi. Marc hatte es irgendwie geschafft sie so weit in die Ecke zu drängen, dass sie etwas Falsches gesagt hatte. Nun versuchte sie sich rauszureden und behauptete, dass sie vorher garnicht gewusst hätte, dass der Mann tot war. Erst nachdem Marc es ihr gesagt hatte. Doch Marc konnte sich noch ganz genau an die Situuation erinnern. „Moment mal...Als wir in dem Aufzug standen, habe ich dir erzählt, dass er verreckt ist und da sagtest du -ich weis-. Woher wusstest du das also?“ sagte er. „Ach, da musst du dich verhört haben. Ich habe nicht -ich weis- gesagt, sondern -oh nein.“ Sie hoffte, dass der Oberarzt ihre Erklärung abkaufen würde, aber dem war nicht so. „Oh nein Gabi. Du hast -ich weis- gesagt. Da erinnere ich mich noch ganz genau dran.“ beharrte er.
Gretchen stand immernoch an der Türe und ihre Ohren wurden immer größer. Wusste garnicht, dass Marc in so einem Schlamassel steckt,man siehtes ihm garnicht an. Und ich hab gedacht,ich hätte Probleme, aber in seiner haut möchte ich nicht stecken. In der ganzen Aufregung hatte sie die OP völlig vergessen. Das merkte sie als sie jemand von hinten antippte. Sie drehte sich um und sah Schwester Sabine. „Wo bleiben sie denn? Und warum stehen sie hier vor der Tür und gehen nicht rein?“ fragte die Schwester. Drinnen vernahm Gretchen wieder Stimmen. Sie legte sich den Zeigefinger auf die Lippen und sagte: „Schhhhh.“ und drehte sich wieder zur Tür. Jetzt war Sabines Neugier auch gepackt. Sie stellte sich neben Gretchen und hörte ebenfalls. Da sie natürlich nicht von Anfang an zugehört hatte, wusste sie überhaupt nicht worum es ging. „Das sind ja Dr. Meier und Gabi! Worum geht es denn?“ flüsterte sie Gretchen zu. „Erzähl ich ihnen später.“ flüsterte Gretchen, die mit einem Ohr noch an der Türe hing. „Und was ist mit der OP?“ fragte Sabine erstaunt. Oh nein! Die OP! Die hab ich ja total vergessen! Aber Marc ist im Moment eh anderweitig beschäftigt und ohne Oberarzt keine OP. „Sagen sie sie ab.“ sagte Gretchen knapp. „Und was soll ich sagen, wenn der Professor fragt warum?“ wollte Sabine wissen. Mittlerweile war die junge Ärztin ziemlich genervt von der Schwester. Sie versuchte zu verstehen, was dadrinne gesprochen wurde und Sabine löcherte sie mit Fragen und quatschte sie voll. In einem etwas ungehaltenen Ton sagte sie: „Dann sagen sie meinem Vater halt, uns wäre ein Notfall dazwischengekommen...oder sie lassen sich halt was anderes einfallen!“ „Gut, dann werd ich mal die OP absagen gehen.“ sagte Sabine etwas unwillig. „Aber sie erzählen mir später alles.“ fügte sie noch hinzu bevor sie wieder Richtung OP ging. „Ja, ja. Werd ich.“ sagte Gretchen und drehte sich wieder zur Tür. Wie kann man nur so neugierig sein! Obwohl...ich bin´s ja selber...ich stehe hier schon seit ner viertel stunde und belausche die zwei...Warum eigentlich? Marc´s Angelegenheiten können mir ja eigentlich egal sein, aber andererseits...jetzt geht es mich auch was an...immerhin geht es hier um ein Verbrechen!
Nach langem hin und her gab Gabi schliesslich auf und sagte: „Na schön. Dann war ich halt nochmal bei ihm, nach der OP. Und? Was ist so schlimm daran?“ „Gegenfrage...Wenn es nicht so schlimm, wie du sagst, warum hast du es dann versucht mir zu verheimlichen?“ „Ich hielts halt nicht für so wichtig.“ entegnete Gabi. „Nicht so wichtig? NICHT SO WICHTIG!!!“ schrie der Oberarzt. Mittlerweile war er auf 180 und hätte der Schwester am liebsten eine geknallt. Aber so schlecht er auch mit Frauen umging, aber schlagen würde er sie nie. Denn nur Feiglinge schlagen Frauen und ein Feigling wollte er ganz bestimmt nicht sein. Also riss er sich zusammen und sagte weiter: „Um dein Fell geht’s ja auch nicht!“ „Warum regst du dich denn so auf? Halt dich an deine Abmachung und ich halt mich an meine. Dann wird nie jemand etwas erfahren. Du hast die Wahl.“ Abmachung? Welche Abmachung? Die meint doch nicht etwa...? Marc stöhnte. „Die Wahl...pfff...Die Dahl zwischen einer Ehe mit dir, die ich nicht will und dem Knast. Tolle Wahl.“ Oh doch! Sie meint die Hochzeit. Deshalb hat Marc ihr also diesen Heiratsantrag gemacht, weil sie ihn erpresst. Jetzt weis ich auch warum er mich die ganze Zeit immer so anguckt. Wie krank muss man sein? Obwohl Gabi war in meinen Augen noch nie ganz normal. Gabi stand nur da und grinste siegessicher. Sie hatte ihn wieder genau da wo sie ihn haben wollte. Und das gefiel ihr. Marc startete noch einen letzten verzweifelten Versuch sie davon abzubringen und bot ihr Geld für ihr Schweigen an...Viel Geld. Lieber würde er sich einen Kredit aufnehmen, als jemanden zu heiraten den er nicht liebt. Aber Gabi liess sich auf nichts ein. „Entweder...oder!“ sagte sie. „Du weist genauso gut wie ich, dass ich keine andere Wahl habe. Und jetzt geh bitte.“ sagte Dr.Meier und liess sich in seinen Ledersessel fallen. Gretchen hatte eindeutig genug gehört und ging. Der will die tatsächlich heiraten! Ich glaub´s nicht! Noch nicht mal Mann genug, um zu dem Mist zu stehen den er gebaut hat. Mann Mann, Gretchen Haase in was für Typen verliebst du dich eigenlich immer? Der eine geht einen Tag vor der Hochzeit mit seiner Arzthelferin fremd, der nächste verspricht mir den Himmel auf Erden und als seine Frau plötzlich aufwacht, lässt er mich fallen wie ne heiße Kartoffel und der letzte im Bunde heiratet eine Frau die er nicht liebt, nur damit er weiter Gott in weiss spielen darf. Ich glaub jetzt hilft mir auch kein Buch mehr. Ich brauch dringend ne Therapie!!! dachte sie sich während sie auf dem Weg zum Staionszimmer war.

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17.11.2008 19:29
#39 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Sie wollte nur noch nach Hause, aber sie hatte Schwester Sabine vergessen, die schon sehnsüchtig auf sie wartete, damit sie ihr alles haarklein erzählt. „Und?“ fragte sie neugierig. Die hatte ich ja total vergessen. Dann wird das wohl nix mit nach Hause gehen. Jetzt ist erstmal ausführliche Berichterstattung angesagt! Die junge Ärztin setzte sich zu Sabine an den Schreibtisch und fing an ihr das wichtigste zu erzählen. Als Gretchen fertig war, saß die Schwester nur mit offneem Mund da, so dass 50 Fliegen aufeinmal reingepaat hätten. Nach einiger Zeit sagte Gretchen dann: „So und jetzt geh ich nach Hause.“ und ging zu ihrem Spind um sich umzuziehen. Sabine kam ihr schnell hinterher und fragte: „Und was haben sie jetzt vor?“ Die kann Fragen stellen! „Ja, nix?!?“ sagte die junge Ärztin, war aber selbst noch nicht so ganz überzeugt von ihrer Antwort und sagte noch: „Das ist doch nicht mein Problem!“ „Ja, aber...“ wollte Schwester Sabine wiedersprechen, aber Gretchen hatte schon ihre Tasche gepackt, sagte nur: „Nix aber.“ und verschwand durch die Tür Richtung Aufzug. Sie stieg ein, drückte den Knopf, um nach unter zu fahren und lehnte sich gegen die Aufzugswand. Doch der Aufzug fuhr nicht durch bis ins Erdgeschoss, sondern hielt auf der ersten Etage, und wie sollte es anders sein...Gabi stieg ein. Wiedermal grinste sie die Junge Ärztin hämisch an, worauf Gretchen nur müde zurücklächelte. Am liebsten hätte sie ihr auf der Stelle die Augen ausgekratzt. Aber stattdessen betete sie nur, dass sie schnell aussteigen könnte. Als der Fahrstuhl endlich im Erdgeschoss ankam, stieg sie aus und machte sich auf den schnellsten Weg nach draussen.
Zu Hause angekommen, schlich sie schnell die Treppe hoch und ging in ihr Zimmer. Dort holte sie ihr Tagebuch raus, legte sich aufs Bett und fing an zu schreiben:

Liebes Tagebuch,
Ich glaube heute brauche ich drei Seiten, um dir zu berichten was alles passiert ist...Zunächst einmal hab ich heute morgen von Mehdi erfahren, dass Gabi ihr Kind verloren hat, sie es aber Marc partout nicht sagen will. Hab mich dann die ganze Zeit gefragt, wieso nicht. Die Antwort auf meine Frage bekam ich dann heute nachmittag...Ich kann´s immer noch nicht fassen! Gabi erpresst Marc sie zu heiraten und er macht da auch noch mit! Frage mich gerade wer der gestörtere von den beiden ist und bin zu dem Schluss gekommen dass sie beide nicht klar bei Verstand sind. Zunächst einmmal wusste ich ja garnicht worum es ging, doch als ich dann etwas von Unfall, Radfahrer und OP hörte, da ging mir ein Licht auf. Die meinten den Radfahrer, den Marc und ich zusammen operiert haben! Marc hat ihn angefahren und jetzt ist er tot. Und nun erpresst Gabi ihn damit. Wenn er sie nicht heiratet, geht sie zur Polizei und erzählt denen alles. Wie soll ich denn jetzt in Zukunft mit ihm umgehen, jetzt wo ich das alles weis? Ich glaube ich werde doch das zweite kapitel von meinem neuen Buch lesen....da stand doch was von Notfallplan...den brauch ich jetzt eindeutig!!! Immerhin weis ich jetzt Bescheid und decke somit ein Verbrechen! Oh je, wenn mein Vater das wüsste, der würd mich steinigen! Er darf das nie erfahren....

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17.11.2008 21:29
#40 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Sie legte ihr Tagebuch zur Seite und holte ihren Frauenratgeber raus. Notfallplan...Ah da ist er ja! Also was steht denn da? Lenken sie sich ab! Ablenken? Womit denn? Mit Schokolade vielleicht? Nee lieber nicht, nach dem Schock wäre ich in einem Jahr das doppelte voon dem was ich jetzt bin. Aprpos Schokolade...ich hatte doch noch...Sie ging an einen Schrank in ihrem Zimmer in dem sie ihren Geheimvorrat versteckte und holte sich einen Schokoriegel raus. Den brauch ich jetzt! Dachte sie und ass ihn genüsslich. Gut, aber womit könnte ich mich denn sonst noch ablenken? Mit einem anderen Mann vielleicht? An sich eine gute Idee, aber welchen? Gordon? Nee, lieber nich. Nachher denkt er noch, ich will was von ihm und nervt mich nur noch. Hmm, dann hab ich ja keine große Auswahl mehr...Also kann ich das auch vergessen! Ein Hobby!!! Das ist ES! Aber welches? Ftnesstudio fand ich schon immer doof...es müsste etwas sein...genau das ist es! Sie erinnerte sich daran, dass sie früher als Kind,mit ihrer Mutter ab und zu mal zum reiten gegangen war. Pferde liebte sie ja, das sah man ja an ihrem Nachttisch und die Natur könnte sie auch bei einem schönen Ausritt geniessen. Sie stand auf und kramte ihre alten Reitersachen aus ihrem Schrank. Wie gut, dass Mama immer alles verwahrt. Der Helm dürfte noch passen, es sei denn ich hätte in der Zeit einen Wasserkopf bekommen, was ja ehr unwahrscheinlich ist. Dann brauche ich also eine neue Hose und Stiefel...Für den Anfang sollte das reichen... Sie zog sich ihren Pyjama an und legte sich ins Bett. Gleich morgen würde sie sich nach einem guten Gestüt erkundigen und wenn ihre Mutter dann wiederkäme, könnte sie ja mitgehen. Zu zweit macht es noch mehr Spaß! Und Sport tat ihr gut, obwohl zwar das Pferd die meiste Arbeit hatte, aber etwas musste sie ja auch dazutun. Übertreiben sollte man es ja auch nicht, denn sie war immer der Ansicht: Sport ist Mord!
Am nächsten Morgen wachte sie nach einem schrecklichen Alptraum auf: Gabi hatte sie zu ihrer und Marc´s Hochzeit eingeladen und sie war so blöd auch noch hinzugehen. Als dann der Pfarrer die Satz gesgat hatte: Wenn jetzt noch jemand etwas gegen diese Verbindung einzuwenden hatte, der möge sich jetzt melden, konnte sie es natürlich nicht lassen sich zu melden. Sie wollte das einfach nicht zulassen. Sie stand auf und ging nach vorn. Schaute Marc in die Augen und sagte: „Du darfst das nicht tun. Ich liebe dich doch!“ Aber Marc hatte nur traurig gesagt: „Ich dich doch auch. Aber ich muss das tun.“ Daraufhin hatte ihr Gabi in der Kirche eine riesen Szene gemacht und Gretchen eigenhändig rausgeworfen und Marc hatte nur hilflos daneben gestanden und zugesehn. Schlussendlich muste sie dann vom Fenster mit Tränen in den Augen beobachten, wie Marc Gabi sein Ja-Wort gab. Oh Gott! Was war das denn? Marc Meier ist eindeutig nicht gut für mich! Sollte demnächst nicht mehr soviel über ihn nachdenken!

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18.11.2008 08:12
#41 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Sie zog sich an und ging runter. „Morgen Papa.“ sagte sie. „Morgen Kälbchen. Und habt ihr es geschafft?“ Gretchen guckte ihn verwundert an und fragte: „Was geschafft?“ „Na, der Notfall, den ihr gestern hattet, wegen dem die OP verschoben werden musste. Weist du das denn nicht mehr, Kälbchen?“ Jetzt fiel der Groschen! Mist! Hätte ich mich beinahe verplappert! „Ah, der...ja dem geht’s gut. wird’s schaffen.“ sagte Gretchen schnell. „Ich wusste dass du und Meier ein gutes Team sein würdet, deshalb hab ich dich auch zu ihm ins Team getan. Von ihm kannst du eine Menge lernen.“ Ja, zum Beispiel, wie man einen Unfall verursacht und ihn erfolgreich vertuscht! „Ja, Papa. Du hast Recht. Von ihm kann man wirklich eine Menge lernen.“ sagte Gretchen ziemlich ironisch. „Ja, dann auf auf. Müsst ja heute die verpasste OP nachholen.“ Oh Gott! Auch das noch! Hoffentlich halt ich das durch...Sie verabschiedete sich und ging hinaus, um zur Arbeit zu fahren.
Im Aufzug traf sie dann auf Mehdi. Die beiden begrüßten sich herzlich und Mehdi fragte, ob sie gleich Lust hätte mit ihm etwas zu frühstücken. „Klar gerne.“ antwortete die junge Blonde. „Dann um zehn in der Cafeteria?“ fragte der Gynäkologe, als er den Aufzug verliess. „Supi. Ich freu mich.“ sagte Gretchen. Hoffentlich hat er das nicht falsch verstanden. Hab keine Lust auf neues Gefühlschaos, wo ich gerade dabei bin aufzuräumen. Sie verliess ebensfalls den Fahrstuhl und ging ins Stationszimmer. Sabine saß an ihrem Schreibtisch und kramte nach irgendwelchen Akten. „Wo hab ich die denn nur hingetan? Ach ich bin auch manchmal ein Schussel.“ murmelte sie vor sich hin. Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung. „Guten morgen, Frau Doktor.“ begrüßte sie die Schwester. „Morgen Sabine.“ sagte Gretchen und ging zu ihrem Spind. Plötzlich stand Sabine hinter ihr. „Ich hab nochmal...“ weiter kam sie nicht, denn Dr. Haase zuckte zusammen und maulte „Verdammt Sabine! Müssen sie mich so erschrecken?“ „Oh, endschuldigen sie bitte, aber ich hab nochmal nachgedacht, wegen gestern nachmittag.“ Nicht schon wieder! Hat diese Frau eigentlich nichts besseres i ihrer Freizeit zu tun? Sollte mir mal überlegen ihr einen Mann zu besorgen, vielleicht lässt sie mich dann endlich in Ruhe! „Und da ist mir was eingefallen, was ich schon vergessen hatte.“ „Na dann kann es ja nicht so wichtig gewesen sein, wenn sie es vergessen haben.“ sagte Gretchen genervt. „Doch doch. War es.“ sagte die Schwester schnell. „Ich hatte es ja nur vergessen, weil ich...“ Wieder unterbrach Gretchen sie. „Ja, nun sagen sie schon. Hab ja noch was anderes zu tun.“ stöhnte die junge Ärztin. „Also...als ich den Mann in die Pathologie gefahren habe, ist mir etwas merkwürdiges in seinem Zimmer aufgefallen.“ Langsam aber sicher wurde Gretchen ungeduldig. Was redet die so um den heißen Brei herum? Soll sie mir doch sagen, was sie gesehn hat und dann ist es gut. „Schwester Sabine. Jetzt machen sie es doch nicht so spannend und sagen sie mir schon was sie merkwürdiges gesehn haben.“ „Hetzen sie doch nicht so. Es ist ja schon was länger her und ich muss mich genau erinnern.“ Oh ja, 2 wochen sind ja auch so lange. Sabine fing erneut an: „Jedenfalls, hab ich dann die ganzen Geräte abgemacht und dabei fiel mein Blick auf den Monitor und auf die Notrufklingel...“ Die Frau hat ihren Beruf eindeutig verfehlt. Sie hätte Krimiautorin werden sollen, dann wäre sie jetzt bestimmt reich. „Und weiter?“ fragte die junge ärztin ungeduldig und schaute dabei auf ihre Uhr, denn gleich war Visite, also müsste Marc jeden Moment reinkommen und es wäre nicht so gut, wenn er das hört, denn er sollte nicht wissen, dass Gretchen nun die ganze Geschichte kennt. Sie hoffte irgendwie immernoch darauf, dass er zu ihr käme und es ihr selbst erzählen würde. Aber da kann ich wohl lange warten! Sonst hätte er es ja schon längst getan.

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18.11.2008 12:45
#42 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Die Schwester fuhr fort: „Auf jedenfall haben sich an dem Überwachungsmonitor und an der Klingel Blut befunden.“ „Und was ist daran jetzt so ungewöhnlich? Vielleicht wollte er noch schnell einen Arzt rufen, hat es aber dann doch nicht mehr geschafft.“ Ich hätt´s wissen müssen, dass sie mir nur meine Zeit stiehlt. „Nein, das kann er garnicht. Das ist ja eben das koriose daran. Der Mann hatte kein Blut an seinen Händen. Es MUSS jemand anderes gewesen sein! Vielleicht wurde er sogar absichtilich umgebracht!“ mutmasste Sabine. „Wer sollte denn so etwas tun?“ wollte Gretchen im ersten Moment wissen, doch dann erinnerte sie sich wieder daran, was sie gestern gehört hatte und plötzlich fiel es ihr wie Schuppen von den Augen. „Gabi!!!“ sagte sie. „Gabi? Die hab ich doch noch gesehn, nach der OP, als ich dem Patienten den Verband gewechselt habe. Sie kam mir entgegen und ist gleich nach mir ins Zimmer. Ich hab mich schon gewundert, was sie da zu suchen hat.“ sagte Sabine. Es paast alles zusammen. Sie muss es gewesen sein! Deshalb wollte sie auch erst nicht mit der Sprache raus, als Marc sie gefragt hat, ob sie nochmal bei ihm war. Diese falsche Schlange! Sie erpresst Marc, dass er ihn umgebracht hat und dabei hat sie selbst genug Dreck am stecken. Ich muss etwas unternehmen! ... STOP Gretchen!!! Erstens wolltest du Marc vergessen und warum sollte ich ihm helfen, nach alledem was er mir angetan hat? Und zweitens hat er es, wenn ich ehrlich bin auch nicht anders verdient. Wie kann man sich nur auf die einlassen?! Gretchen wurde durch Schwester Sabine aus ihren Gedanken gerissen. „Sie müssen zu Dr.Meier gehen und ihm alles erzählen!“ forderte die Schwester. Muss ich das?? Nein! „Das werde ich mit Sicherheit nicht tun!“ sagte sie. „Was wirst du mit Sicherheit nicht tun?“ wollte Marc wissen, der plötzlich neben Gretchen stand. Sie drehte sich rum und sagte: „Nichts was dich interessieren würde.“ „Gut. Wäre bestimmt sowieso nicht wichtig. Also auf zur Visite!“ Puh nochmal Glück gehabt! Dachte die junge Ärztin und ging hinter ihrem Oberarzt her.

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18.11.2008 18:24
#43 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Sie war froh wie diese endlich beendet war, denn Marc´s Sprüche häuften sich nach ihrer Abfuhr vor ein paar Tagen wieder. Jetzt freute sie sich auf das Frühstück mit Mehdi. Als sie in die Cafeteria kam, sah sie ihn schon an einem der vielen Tische sitzen. Er hatte ihr schon ein Croissant, einen Schokopudding und einen Kaffee geholt. Oh ist das süß! Sowas würde Marc nie einfallen! Sie setzte sich zu ihm und sagte. „Danke.“ und sah dabei auf´s Tablett. „Bitte. Du magst doch Schokocroissants oder?“ sagte der Gynäkologe und lächelte sie an. „Ja.“ sagte Gretchen und riss sich ein Stück ab. Die beiden unterhielten sich eine ganz Zeit lang, bis Mehdi wieder auf das Thema von gestern zu sprechen kam. „Du hast mich doch gestern gefragt, wieso Marc und ich keine Freunde mehr sind. Stimmt´s?“ „Ja?!“ antwortete sie. Er wollte gerade anfangen zu erzählen als Gretchen ihn unterbrach. „Eigentlich will ich es garnicht mehr wissen, wenn ich ehrlich bin.“ Ich glaube mein Bedarf an den Geheimnissen von Marc Meier ist vorerst gedeckt... Mehdi wunderte sich, erst fragt sie ihn und dann will sie es auf einmal nicht mehr wissen? Was war das für eine Logik? „Gut, wie du meinst.“ sagte er etwas beleidigt und trank von seinem Kaffee. Gretchen schaute auf die Uhr und sagte: „Ich muss dann auch mal wieder. Hab noch ne OP.“ „Okay. Dann vielleicht bis später.“
Sie ging Richtung OP. Schwester Sabine, die auch auf dem Weg dorthin war, kam ihr schnell hinterher. „Sagen sie mal...War das eigntlich ihr ernst vorhin? Sie wollen wirklich nichts unternehmen?“ „Nein, will ich nicht. Und ausserdem...was soll ich denn schon machen?“ sagte die junge Ärztin. „Na ja. Sie könnten zu Dr. Meier gehen und ihm erzählen...“ Gretchen fiel ihr ins Wort. „Und wenn er mich fragt, woher ich das alles wüsste, sag ich ihm, dass ich ihn und Gabi belauscht hätte. Der hält mich doch dann für komplett bescheuert!“ sagte die Assistenzärztin. „Wie sie meinen...“ entgegnete ihr die Schwester etwas beleidigt und ging hinter ihr in den OP-Vorbereitungsraum.
Dort wartete auch schon Marc auf die beiden. Er schaute die beiden Frauen an und fragte: „Na, Kaffeekränzchen beendet? Können wir dann?“ Wie schafft man es nur, wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, noch so cool zu bleiben? Ich würde den ganzen Tag zittern und der reisst einen Spruch nach dem anderen. Gretchen folgte ihm in den OP. Der Eingriff dauerte zum Glück nicht lange und die junge Ärztin war froh, als sie endlich fertig waren. Jetzt brauch ich erstmal Schokolade! Sie ging zum Aufzug und stieg schnell ein. Gerade als sich die Türen schließen wollten, steckte jemand seine Hand dazwischen. Lass es bitte nicht...

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18.11.2008 18:38
#44 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Marc stieg noch schnell dazu und grinste Gretchen an. Ich bitte dich nie wieder um etwas! Gretchen stellte sich sofort in die hinterste Ecke des Fahrstuhls, als sie Marc sah, doch der kam langsam immer näher auf sie zu. „Marc?“ sprach sie ihn an. Der erwiederte nur: „Hmm.“ und liess sich dadurch nicht weiter in seinem Vorhaben beirren. „Ich würd dir ungern wieder eine scheuern. Also lass das!“ warnte die junge Ärztin ihn. Das hatte gesessen! Der Oberarzt ging sofort auf Abstand und sagte nur: „Gut.“ Die Türen öffneten sich im 7. Stock und beide stiegen aus. Gretchen ging zum Schokoriegelautomaten und Marc auf die Terasse. Er grinste sie an, als er sah, dass sie gleich mit zwei Tafeln Schokolade in der Hand an ihm vorbei ging.
Als sie wieder zurück ins Stationszimmer gehen wollte,kam ihr Gabi entgegen, wieder mit einem selbstgefälligen Grinsen im Gesicht; das hatte sie immer, wenn sie und Gretchen sich trafen. Da fängt der Tag ja schon gut an! Zuerst Marc und jetzt auch noch Gabi. Die beiden Frauen stiessen zusammen und aus Gabi´s Hand fiel ein ganzer Stapel Briefumschläge. „Können sie nicht auspassen?!“ motzte die Schwester sie an und bückte sich, um alles wieder aufzuheben. Als sie die Umschläge alle wieder aufgehoben hatte, schaute sie einem nach dem anderen nach. „Da haben sie ja nochmal Glück gehabt.“ rief Gabi Gretchen hinterher, die schon gegangen war.
Im Stationszimmer angekommen fragte Gretchen Schwester Sabine sofort, was heute noch anliegen würde. Die Schwester kramte in ihren Unterlagen und sagte: „Gleich noch eine OP mit Dr. Meier und dann nichts mehr, wenn nichts dazwischen kommt, heißt das.“ Bei meinem Glück kommt bestimmt was dazwischen. Gabi kam dazu und gab den beiden Frauen jeweils einen Umschlag in die Hand. Ich kann mir schon denken was das ist. Das ist ja wie in meinem Traum... Sabine öffnete ihn, holte die Karte, die darin war, raus und sagte: „Aber das ist ja schon in 6 Wochen!“ „Ja, und?“ entgenete Gabi patzig. „Wir wollen halt nicht warten, die Torte, das Kleid und die Blumen hab ich auch schon bestellt.“ sagte sie stolz. Naja, ob WIR der richtige Ausdruck ist. Sie meint wohl SIE kann es kaum erwarten. Hat wohl Angst Marc könnte doch noch in letzter Sekunde einen Rückzieher machen, was? Das was Gretchen dachte sprach Sabine aus. „Naja Gabi. Das ist ja alles gut und schön, aber nicht, dass Dr. Meier es sich doch nochmal anders überlegt. (dabei sah sie zu Gretchen rüber, worauf die ihr einen bösen Blick zu warf.) Ich meine wäre doch schade, um die ganzen schönen Sachen.“ stichelte sie. Diese Frau kann es einfach nicht seinlassen! Ich hätt´s wissen müssen, dass es ein Fehler war, ihr davon zu erzählen. Ich sehs kommen, es dauert nicht mehr lange und dann verplappert die sich, so schusselig wie die manchmal ist! Und dann hab ich ein Problem! Gabi war mittlerweile stinksauer auf Sabine. „Boah Sabine. Halt doch einfach die Klappe! Du bist doch nur neidisch, dass ich so einen tollen Mann heirate und du keinen abkriegst!“ dabei sah sie zu Gretchen rüber und grinste sie an. Doch Sabine blieb ganz lässig und antwortete nur: „Naja, solange er das genauso sieht.“ „Was soll das denn jetzt heißen?“ Gabi hätte ihr am liebsten den Hals rumgedreht und Gretchen hätte ihr ausnahmsweise dabei geholfen. Sie sah Sabine nocheinmal böse an, aber die schien das wiedermal nicht zu verstehen und wollte noch etwas sagen, als Gretchen sie unterbrach. „Sabine könnten sie mal bitte mitkommen. Ich muss mit ihnen was besprechen. Alleine.“ sagte sie und sah bei den letzten Zwei Worten Gabi an. „Hat das nicht Zeit bis später, ich wollte noch....“ sagte die Schwester. Doch die junge Ärztin fiel ihr mit ungehaltenem Ton ins Wort und erwiederte: „Nein! Hat es nicht!“ stand von ihrem Stuhl auf und zog die Schwester aus dem Raum in ein leeres Zimmer.

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18.11.2008 19:41
#45 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Kapitel 6 – Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

„Was soll das?“ motzte sie sie an, nachdem sie die Türe geschlossen hatte. Sabine sah sie nur unschuldig an. „Wir waren uns doch einig, dass wir uns da nicht einmischen!“ machte Gretchen ihr klar. Nun sagte Sabine auch etwas dazu. „Aber sie können doch nicht einfach zusehen, wenn...“ „Warum denn nicht?“ fragte Gretchen. „Schließlich hat er sich doch so ausgesucht. Er hatte doch die Wahl, also scheint er so abgeneigt von Gabi ja nicht zu sein.“ fügte sie noch hinzu. Die Schwester versuchte erneut zu Wort zu kommen. „Ich bin mir sicher, wenn sie ihm erzählen, was ich gesehn habe, wird er Gabi nicht heiraten.“ „Nein! Er soll mal schön selber gucken wie er da raus kommt.“ sagte Gretchen. „Spricht da jetzt nicht, der verletzte Stolz aus ihnen heraus? Sie sind doch sonst immer so hilfsbereit und opfern sich für andere auf. Das hab ich immer an ihnen berwundert.“ schwärmte Sabine. Und was hatt´s mir gebracht? Nix! Höchste Zeit, dass ich auch mal an mich denke. „Das bin ich ja auch immer noch. Aber in dieser spezeillen Situation...“( Sabine sah sie fragend an, worauf Gretchen schnell sagte: „Und ausserdem...warum sollte ich ihm helfen? Er hat es ja noch nicht mal für nötig gehalten, mir davon zu erzählen, also kann ihm so viel nicht an mir liegen, wie sie immer sagen.“ versuchte Gretchen ihre Meinung zu verteidigen. Doch die Schwester gab so schnell nicht auf. „Ich denke, dass er einfach Angst hatte ihnen davon zu erzählen, weil er nicht wusste wie sie reagieren würden.“ „Ach, das ist totaler Quatsch. Sie reimen sich da wieder irgendwas zusammen...“ fuhr sie die Schwester an. Doch die stellte ihr daruafhin nur eine Frage: „Sie lieben ihn doch, oder?“ Noch ein Wort und ich bring sie um! „Liebe würd ich das nicht nennen.“ versuchte sie sich rauszureden. „Wir hatten unseren Spaß und das war´s!“ sagte sie noch. Sabine schaute sie mit großen Augen an. „Haben sie beide etwa?“ sie wagte nicht es auszusprechen, aber Gretchen wusste genau was sie meinte und antwortete empört: „Nein, natürlich nicht! Solange kennen wir uns doch garnicht und dafür bin ich einfach nicht der Typ, mich na dem ersten Kuss ihm an den Hals zu werfen.“ Naja, ausser bei Mehdi, da hab ich eine Ausnahme gemacht. Und hab gesehn wohin das führt! Aber das sag ich ihr jetzt lieber nicht, sonst denk sie wirklich noch ich bin wie Gabi. Ohne darauf zu warten, dass Schwester Sabine noch etwas dazu sagt, machte sie ihr nocheinmal klar, dass sie ihren Mund halten soll. „Ich hoffe das wäre jetzt geklärt und jetzt will ich nichts mehr davon hören.“ befahl sie ihr und ging raus. Sabine stand noch einige Zeit da, wie bestellt und nicht abgeholt.
Als sie wieder zurück ins Stationszimmer kam, sah sie Gabi, die am Schreibtisch saß und in irgenwelchen Katalogen blätterte. „Mein Verlobter sucht sie. Er sagte, er wartet im OP auf sie.“ sagte Gabi kühl, während sie durch die Seiten blätterte. Gretchen machte sofort Kehrtmarsch und ging zum OP. „Wo warst du?“ wollte Marc direkt wissen. „Musste noch was erledigen.“ erwiederte die Assistenzärztin kleinlaut. „Könntest du dir angewöhnen deine Privatangelegenheiten demnächst nicht während der Arbeitszeit zu erledigen! Das hier ist nämlich ein Krankenhaus und nicht die Telefonseelsorge!“ Die könnte er ja wohl besser gebrauchen, wie ich! „Wirklich???Das hätte ich jetzt nicht gedacht Marc, wenn du es mir nicht gesagt hättest!“ sagte Gretchen und liess ihn einfach stehen.

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18.11.2008 21:09
#46 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Im OP liess er dann weiter seine schlechte Laune an ihr aus. „Ich hab gesagt, du sollst da saugen. Und nicht 2 Meter daneben. Schaff dir wieder eine Brille an, wenn du es nicht siehst!“ motzte der Oberarzt. „Ja ja. Ist ja schon gut.“ murmelte Gretchen. Gott sei Dank ist das die letzte OP für heute! Nachdem sie fertig war, ging sie in die Umkleide,um sich umzuziehen. Endlich Feierabend! Jetzt nur noch nach Hause...Sie zog sich um und verliess das Krankenhaus.
Zu Hause angekommen, wollte sie gerade auf ihr Zimmer gehen, als sie in der Küche Stimmen hörte. Es waren ihr Vater und die einer unbekannten Frau. Typisch! Kaum ist Mama weg,schmeisst er sich an die nächste ran! Männer!!! „Kälbchen, kommst du mal gerade?“ rief Franz aus der Küche. „Was ist denn?“ fragte Gretchen. Aus der Küche hörte sie wieder: „Ich möchte dir jemanden vorstellen.“ Na toll! Will er mir jetzt seine neue Geliebte auch noch vorstellen oder was? Der hat echt Nerven! Doch die Frau in der Küche war nicht Franz´s neue Geliebte, sondern die neue Haushälterin der Haases, bis Bärbel wieder kommen würde. Dass ihr Vater vor ein paar Tagen eine Anzeige aufgegeben hatte, hatte sie nämlich in dem Chaos der letzten Tage völlig vergessen. „Das ist Maria. Unsere neue Haushälterin.“ sagte der Professor, als Gretchen in die Küche kam. Die beiden Frauen begrüßten sich und Gretchen setzte sich zu den beiden an den Tisch. Sie musterte Maria. Die will hier anständig sauber machen? Die ist ja noch jünger wie ich und lackierte Fingernägel hat sie auch! Naja, dann bin ich ja mal gespannt wie ihr Essen schmeckt. Hoffentlich besser als meins... Nachdem die drei sich kennengelernt und über die wichtigsten Formalitäten gesprochen hatten, verabschiedete sich Maria und sagte: „Dann bis morgen. Um 8.“ „Gut.“ sagte Franz und begleitete sie zur Tür. Als er wieder in die Küche kam, sagte er: „Und was meinst du?“ „Na, ich weis nicht recht Papa. Aber sie scheint mir noch ziemlich jung und sagen wir mal unerfahren zu sein.“ entgegnete sie ihrem Vater skeptisch. „Ja das dachte ich zuerst auch, aber dann Hast du ihre großen Brüste und den knackigen Hintern gesehn, und warst begeistert. Hat sie mir ihre Zeugnisse gezeigt. Sie hat drei Jahre Hauswirtschaftsschule hinter sich und mit sehr gut abgeschlossen. Bitte sieh selbst.“ Er hielt ihr die kopierten Zeugnisse unter sie Nase. Gretchen nahm sie an sich, schaute kurz hinein und schlug vor, es einmal mit ihr zu probieren. „Mama, kommt ja sowieso bald wieder und dann brauchen wir sie eh nicht mehr“ sagte sie, wünschte ihrem vater eine gute Nacht und ging in ihr Zimmer.
Oben angekommen, holte sie als erstes ihr Tagebuch raus und schrieb:

Liebes Tagebuch,

Bin froh, dass ich endlich zu Hause bin. Marc´s Laune ist im Moment kaum mehr zu ertragen. Er meckert nur noch an mir rum und reisst einen blöden Spruch nach dem anderen. Und im nächsten Moment versucht er mich zu küssen, wenn wir allein sind...Das passt doch nicht zusammen , oder? Was will der von mir?...Und als ob nicht schlimm genug wäre, muss ich mich dann auch noch mit Gabi und Sabine rumschlagen. Gabi bindet mir wann immer sie kann auf die Nase, dass sie ja ach so glücklich mit Marc ist und für Sabine brauch ich einen Maulkorb, damit sie die Klappe hält und sich nicht bei der erst besten Gelegenheit verplappert! Ich hätte ihr nichts von dem Geheimnis erzählen dürfen. Aber naja, jetzt ist es eh zu spät, muss ich halt aufpassen, dass sie nichts sagt. Habe die Einladung noch garnicht aufgemacht, weis auch ausserdem noch garnicht ob ich da hingehe. Warum soll ich mir das antun? Der einige Lichtblick an diesem Tag war Mehdi. Er ist so süß, ein Jammer, dass er verheiratet ist. Aber so ist das, die besten Männer sind entweder verheiratet oder schwul....Achso! Was ich dir noch sagen wollte: Haben jetzt eine Haushaltshilfe. Maria heißt sie und ist so ein Jennifer Lopez Verschnitt. Frage mich ernsthaft, ob die wirklich so gut kochen und saubermachen kann, wie es in ihren Zeugnissen steht. Ich weis nur eins, wenn Jochen sie sieht, wird sie kaum dazu kommen ihre hausfräulichen Qualitäten unter Beweis zu stellen. Dafür aber dann vielleicht andere...

Sie legte ihr Tagebuch kurz weg und kramte in der tTasche nach dem Briefumschlag. Sie hielt in der Hand und fragte sich: Soll ich? Ach was solls! Ist mir sowieso egal. Sie öffnet den Umschlag und las die Karte. Innendrin stand ein Spruch: Das Schicksal hat uns zusammengeführt. Wie passend! Dachte Gretchen nur spöttisch. Sie las weiter. Was?!? Der Termin ist ja 2 Wochen nach meinem Geburtstag! Die hat es aber wirklich eilig! Denk nicht drüber nach Gretchen Haase. Es kann dir doch egalsein, und wenn sie übermorgen heiraten. Oder doch nicht? Nein! Quatsch, du gehst deinen Weg und Ende! Sie warf die Karte wieder in ihre Tasche, legte sich auf´s Bett und schlief ein.

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18.11.2008 21:48
#47 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Sie hatte heute eigentlich Spätschicht und konnte länger schlafen, aber daraus wurde nichts, denn es klopfte an Tür. Gretchen schaute auf ihre Uhr. Kurz nach 8. Wenn das jetzt diese Maria ist, die mein Zimmer putzen will, bring ich sie um! „Herein.“ sagte sie mit verschlafener Stimme. Jochen kam rein und fragte, wer die hübsche junge Frau da unten wäre. „Das ist die neue Haushälterin.“ antwortete Gretchen genervt „und jetzt mach die Tür zu. Ich will schlafen.“ „Oh, hätte nicht gedacht, dass es auch solche Putzfrauen gibt. Die hat echt ein geiles Fahrgestell!“ schwärmte ihr Bruder. Gretchen nahm sich das erste beste Teil was sie in die Finger bekam, schmiss es nach Jochen und schrie: „RAUS!“ „Ja ja. Geh ja schon.“ maulte ihr Bruder und schloss die Türe. Gretchen drehte sich nochmal rum, aber die Freude währte nicht lange, denn 20 Minuten später hörte sie den Staubsauger. Die ist ja noch schlimmer als meine Mutter! Das war´s dann wohl mit ausschlafen. Also stand sie wiederwillig auf und ging ins Bad. So jetzt erstmal eine schöne heiße Dusche. Als sie mit allem fertig war ging sie runter. Maria begrüßte sie direkt freundlich. Gretchen sagte kurz Hallo und setzte sich an den Tisch. Erst 9...Was mach ich denn jetzt mit dem angebrochenen Tag? Mein Dienst beginnt ja erst um drei. Ah, ich hab´s! Sie schnappte sich das Telefonbuch und suchte nach einem Reiterhof in der Nähe. Sie fand auch einen, rief an und der nette Mann am anderen Ende sagte ihr, dass sie ja mal vorbeikommen könnte um es sich anzuschauen. „Gut. Mach ich.“ sagte Gretchen und legte auf. Sie ging hoch in ihr Zimmer, um ihren Helm zu holen und ging hinaus. Das Gestüt lag ca. 30 Minuten entfernt, also beschloss sie kurzerhand, das Auto ihrer Mutter zu nehmen. Sie ist sowieso nicht da, also. Und ausserdem bevor er einrostet, fahr ich ihn lieber. Also holte sie den orangen Citröen aus der Garage und fuhr davon. Schöne Gegend hier. Bestimmt ideal für lange Ausritte. Dachte sie, als sie langsam näher kam. Der Reiterhof lag mitten im Wald an einem schönen kleinen See. Auf den Weiden sah sie schon die Pferde. Och Gott! Wie lang ist das her? Hoffentlich komm ich überhaupt noch auf´s Pferd, nach all den Jahren. Will mich ja schließlich nicht blamieren. Dachte sie als sie auf den Hof fuhr. Sie stieg aus und ein netter junger gutaussehender Mann kam ihr entgegen, gab ihr die Hand und sagte: „Herzlich Willkommen auf Gestüt Landwehr. Ich bin Nico Landwehr und sie müssen Gretchen Haase sein.“ Oh, sieht der gut aus und so einen festen Händedruck hat er. Schwärmte sie, doch im nächsten Moment erinnerte sie sich wieder an ihr Ziel. Was soll das? Ich bin hierher gekommen, um mich von meinem Gefühlschaos abzulenken und nicht um wieder neues zu produzieren. „Ja, die bin ich.“ sagte sie. „Gut, dann kommen sie mal mit. Ich will ihnen unsere Pferde zeigen.“ Die junge Ärztin folgte ihm in den Stall. Ihr fiel sofort ein wunderschöner schwarzer Hengst auf. „Das ist Saturn. Ein Araber.“ sagte der junge Mann. „Ein schönes Tier.“ sagte Gretchen und streichelte dem Pferd über die Stirn. „Sind sie schon mal geritten?“ fragte Nico. Sie antwortete ihm, dass es schon ein paar Jahre her wäre. Naja, ein paar Jahre ist untertrieben. Das letzte mal saß ich auf einem Pferd als ich 15 war. Nico lachte und sagte: „Gut dann nehmen wir ein Anfängerpferd.“ Er holte ein Halfter und ging zu einer Box am Ende des Ganges. „Das ist Leo, unser 12-jährige Holsteiner Wallach. Probieren wir es mit dem.“ sagte er und zog dem Pferd das Halfter über den Kopf.
Als er fertig gesatttelt und getrenst hatte führte er Leo in die Reithalle. Gretchen folgte ihm. Die Reitstunde dauerte 45 Minuten und Gretchen genoss es sichtlich. Leo war wirklich sehr brav und machte alles mit. Als sie fertig war und zu ihrem Auto gehen wollte, kam Nico ihr hinterher. „Sie haben etwas vergessen.“ sagte er und reichte ihr den Helm. „Vielen Dank.“ sagte die junge Ärztin und nahm ihn entgegen. Sie wollte gerade einsteigen, als er sie fragte: „Kommen sie wieder?“ „Ja, mal sehen.“ antwortete sie unschlüssig. Nico machte ihr Komplimente, in dem er sagte, dass sie wirklich Talent hätte und er sich freuen würde, wenn sie öfters kommt. Dabei lächelte er sie an. „Ich melde mich, wenn ich Zeit hab.“ sagte Gretchen, schloss die Wagentüre und fuhr davon.
Zu Hause angekommen,ging sie nochmals duschen und zog sich für die Arbeit um. Bevor sie runter ging schnappte sie sich allerdings noch ihr Tagebuch, um von dem schönen Vormittag zu berichten:

Liebes Tagebuch,

Habe heute eines meiner Ziele verwirklicht und hab den freien Vormittag genutzt um reiten zu gehen. Es war wirklich schön und ich denke ich werde wieder hingehen. Nico, so heißt der Sohn des Besitzers ist wirklich nett. Nicht, dass du jetzt was falsches denkst...ich meine wirklich nur nett. Er hat mir alles gezeigt und hat die Ruhe behalten, wenn ich mal einen Fehler gemacht habe. Wenn Mama wiederkommt, frag ich sie, ob wir zusammen hingehen wollen. So muss jetzt aber, die Klinik ruft...bin gespannt was mich heute da wieder erwartet...
Sie klappte das kleine rote Buch zu und ging runter. Dort schnappte sie sich ihr Rad und fuhr ins Krankenhaus.

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18.11.2008 22:27
#48 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Vor dem Eingang traf sie auf Elke Fischer, die einen Termin bei Dr. Kaan hatte, um ihn nochmal zu fragen, ob es nichts gäbe, um diese fürchterlichen Wechseljahre aufzuhalten. Sie beiden Frauen warfen sich verachtende Blicke zu und gingen in den Aufzug.
Bei Dr. Kaan im Büro angekommen, setzte sich Elke, schaute sich im Raum um und fragte, wo diese schreckliche Schwester sei, damit meinte sie natürlich Gabi. Mehdi blickte sie erstaunt an und sagte: „Sie arbeitet doch nicht mehr bei mir.“ Frau Fischer lachte selbstgefällig und murmelte: „Gott sei Dank. Dann lässt sie wenigstens meinen Sohn in Ruhe.“ Mehdi verstand nicht, wie die Autorin das meinte. Wusste sie etwa garnicht, dass Marc und Gabi heiraten würden? Er beschloss aber nichts weiter dazu zu sagen, weil er dachte die Autorin wäre nur etwas zerstreut. Elke bemerkte den merkwürdigen Blick und beschloss ihrem Sohn nach der Untersuchung einen Besuch abzustatten. „Na, Frau Fischer. Wo drückt denn der schuh?“ wollte der Frauenarzt wissen. Elke jammerte ihm daraufhin vor, wie schlecht es ihr doch ginge und sie es nicht mehr aushalten könnte. „Die Hitzewallungen sind etwas völlig normales. Ihr Körper muss sich erst an die Umstellung gewöhnen. Das dauert.“ versuchte Mehdi ihr zu erklären. „Und wie lange?“ wollte Frau Fischer wissen. „So in etwa einem Jahr, sollten sie das schlimmste überstanden haben.“ erwiederte dieser. Elke wäre fast vom Stuhl gefallen, als sie das hörte. „1 Jahr?!? Solange? Das überleb ich nicht!“ jammerte sie. Mehdi sagte: „Wir gucken mal, wie weit die Menopause schon fortgeschrittten ist.“ und holte eine Kanüle um ihr Blut abzunehmen. Nachdem Frau Fischer sich verabschiedet hatte und schon an der Türe war sagte der Gynäkologe: „Bestellen sie Gabi viele Grüße.“ Immerhin hatte er länger mit ihr zusammen gearbeitet und er fand sie ganz nett. Und seitdem sie wieder zurück in die Chirugie gegangen war, sah er sie ja nicht mehr so oft. „Gabi?“ fragte Elke erschrocken. „Ich dachte die arbeitet nicht mehr hier?“ fügte sie noch hinzu. „Ich hab gesagt, dass sie nicht mehr bei MIR arbeitet. Sie ist doch wieder in die Chirugie zurückgegangen. Wussten sie das denn nicht?“ fragte Mehdi erstaunt. „Nein.“ sagte sie, schloss die Tür und machte sich auf dem schnellsten Weg auf in die Chirugie. Sie ahnte schlimmes und ihre Befürchtungen wurden bestätigt.
Denn als sie auf dem Flur kam, erspähte sie Gabi schon, wie sie einigen Kollegen Umschläge in die Hand drückte. Als sie näher rankam, konnte sie hören, dass die Schwester sagte: „Marc und ich würden uns wirklich sehr freuen, wenn ihr kommt.“ Sofort stürmte sie auf die junge Frau zu und fragte aufgebracht: „Wozu sollen die kommen?“ Ein Pfleger, der sich gerade noch mit Gabi unterhalten hatte, schaute Elke, die Gabi einen mehr als verachtenden Blick zu warf, an und sagte: „Ich bin dann mal wieder weg. Bis später vielleicht.“ „Ja, okay.“ sagte Gabi und wunk ihm nach. Elke giftete Gabi immernoch an, worauf sie ihr endlich eine Antwort auf ihre Frage gab. Ganz unschuldig und mit einem lächeln im Gesicht sagte sie: „Na, zu unserer Hochzeit natürlich. Wussten sie das denn noch nicht. Hab ihnen heute auch eine Einladung zukommen lassen.“ Elke stand kurz vor einem Herzinfakt, als sie das hörte. „Ich will sofort meinen Sohn sprechen!“ verlangte sie. „Der operiert gerade. Ich sag ihm dann, dass sie da gewesen sind.“ sagte Gabi, doch das hörte Elke schon garnicht mehr. Sie war schon auf dem Weg in den OP, in dem Marc und Gretchen standen. Sie wollte hieneingehen, aber ein Pfleger hielt sie auf und sagte ihr, dass sie draussen warten solle, was sie auch tat.

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19.11.2008 08:20
#49 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

„Mutter!“ sagte der Oberarzt erstaunt, als er Elke auf einem der Stühle vor dem OP erblickte. Elke drehte sich um, sah Marc und sprang wie ein geölter Blitz von ihrem Stuhl auf. „Marc Olivier!“ sagte sie äusserst wütend. Dr. Meier blickte genervt zur Seite und entgenete: „Du sollst mich nicht so nennen, Mutter!“ Doch Elke reagierte garnicht auf den Kommentar ihres Sohnes und verlangte: „Ich muss dringend mit dir sprechen! In deinem Büro“ „Was gibt’s denn? Ich hab nicht viel Zeit. Hat das nicht Zeit bis später?“ fragte Marc genervt, weil er dachte seine Mutter wolle ihm wieder etwas vorjammern wegen ihren Wechseljahren, oder von ihren sonstigen Problemchen. Doch Elke blieb hartnäckig und erwiederte: „Nein! Hat es nicht! Sofort!“ und machte sich schon auf den Weg zu seinem Büro. Sie wusste Marc würde ihr nie wiedersprechen. Gretchen, die mit Marc aus dem OP gekommen war, hatte sie Szene beobachtet. „Hasenzahn, geh schon mal vor. Ich komme gleich nach.“ sagte Marc und folgte Elke. Scheine ja nicht die einzige zu sein, die sich von ihren Eltern ihr Leben diktieren lässt. Beruhigt mich irgendwie...
Elke hatte es sich inzwischen schon im Büro des Oberarztes gemütlich gemacht. „Was gibt’s denn Mutter?“ fragte dieser genervt, während er die Türe schloss. Elke fuhr ihn sofort an: „Wann hattest du eigentlich vor mir zu erzählen, dass du diese (sie wusste nicht recht welches Wort sie für Gabi gebrauchen sollte, doch dann fiel ihr doch etwas ein) diese impertinente Person heiratest.“ Marc erschrak und fragte: „Woher weist du das?“ Elke holte tief Luft, ihr Herz schlug 1 zu 1000. „Dann stimmt das also?“ fragte sie völlig ausser sich. Ohne ihm auch nur den Hauch einer Chance zu geben ihr zu antworten, sagte sie empört: „Wie kannst du nur? Ich hab dir gesagt, du sollst dir eine anständige Frau suchen, eine mit mehr (kurze Pause) Klasse.“ Elke wurde langsam immer wütendender. „Würdest du bitte auch mal was dazu sagen?“ verlangte sie. „Du hast mich ja auch nicht gefragt, bevor du was mit meinem Professor angefangen hast.“ sagte Marc spöttisch. „Erinnere mich nicht daran.“ jammerte seine Mutter. „War´s das?“ fragte der Oberarzt genervt. „Du willst dieses Flittchen doch nicht etwa wirklich heiraten?“ versuchte Elke ihn nochmal umzustimmen. Doch bevor Marc etwas dazu sagen konnte, ging die Türe auf und Gabi kam rein. Sie hatte den letzten Satz von draussen gehört und gab Frau Fischer nun ihre Antwort. „Doch das hat er!“ sagte sie entschieden, ging zu Marc, klammerte sich an ihn und sagte: „Nicht wahr, mein Schatz?“ Der Oberarzt versuchte möglichst unauffällig sich von Gabi´s Umarmung zu lösen. Elke sah das und dachte, dass es vielleicht doch noch Hoffnung gäbe, entschied sich aber vorerst zu gehen, weil sie Gabi´s Anblick nicht mehr ertragen konnte. „Da ist das letzte Wort noch nicht drüber gesprochen.“ drohte sie ihrem Sohn an und sah Gabi dabei abschätzend an. Gabi aber grinste nur, sagte: „Schönen Tag noch Frau Fischer.“ und wunk ihr nach.

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19.11.2008 11:39
#50 RE: Vanny´s Fortsetzung.... Zitat · Antworten

Als Elke die Türe hinter sich geschlossen hatte, schob Marc Gabi sofort weg und fauchte sie an. „Bist du jetzt total bescheuert?“ Bevor die Schwester etwas antworten konnte, fuhr er sie erneut an: „Wie kommst du dazu meiner Mutter zu erzählen, dass ich dich heirate?“ Er hätte seiner Verlobten am liebsten den Hals rumgedreht, doch die blieb ganz locker und sagte: „Was regst du dich eigentlich so auf. Sie hat doch ein Recht darauf das zu erfahren.“ „Aber nicht so!“ erwiederte Marc wütend. „Sie hat mich halt gesehn, als ich die Einladungen verteilt habe. Sollte ich sie anlügen, als sie mich gefragt hat, was ich da mache?“ fragte die Schwester zickig. „Welche Einladungen???“ wollte der Oberarzt erstaunt wissen. Gabi setzte ihr süßestes Lächeln auf und sagte: „Die zu unserer Hochzeit natürlich. Sabine und ein paar andere haben schon zugesgat, dass sie kommen. Dr. Haase weis es noch nicht.“ Marc riss die Augen auf, als er den letzen Satz hörte. „Du hast Gretchen eingeladen?!?“ fragte er. „Ja, warum nicht?“ sagte die Schwester unschuldig. „Ich hab ja gesgat, dass ich das ganze Krankenhaus dabei haben will und sie gehört da auch dazu.“ Marc sagte nichts und stöhnte nur. „Hast du etwa ein Problem damit?“ stichelte Gabi. Wenn sie ehrlich war hätte sie sich diese Frage eigentlich selbst beantworten können.
Mittlerweile saß Gretchen im Staionszimmer und wartete auf Marc. Sie wollten noch gemeinsam die OP Planung für nächste Woche besprechen. Wo bleibt der denn schon wieder? So langsam hab ich keine Lust mehr ihm ständig hinterher zu laufen, um ihn daran zu erinnern, dass er seiner Arbeit nachgehen soll! Dachte sie und ging aus dem Raum.

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