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Dieses Thema hat 2 Antworten
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Tanjalie Offline

Mitglied

Beiträge: 3

12.10.2017 22:08
Der Anfang von etwas Einzigartigen Zitat · antworten

1.Kapitel – Ein Weg zurück in die alte Heimat #

5 Jahre ist es nun her. 5 Jahre seit jenem Tag im Sommer, als eine blondgelockte junge Assistenzärztin glaubte ihrer großen Liebe endlich so nah zu sein.
Viel Zeit ist seit jenem verheißungsvollen Tag am Berliner Flughafen geschähen. Jedoch ist wiedererwarten das große Happy End in Sachen Liebe ausgeblieben.

Und nun steht jene besagte blondgelockte ehemalige Assistenzärztin in der neu renovierten Eingangshalle des Elisabet Krankenhauses in Berlin. Jedoch eines ist anders.

Diese Frau die nun hier steht ist anders. Keine Spur mehr von jener Frau die vor 5Jahren Berlin den Rücken gekehrt hat . Die alles hinter sich gelassen hat. Weil sie verzweifelt war, weil sie versucht hatte ihren Gefühlen zu entfliehen, weil sie hoffte etwas alleine zu schaffen, weil sie stark sein wollte, weil sie im Grunde ihr ganzes Leben hinter sich lassen wollte. Diese Frau war es leid, ihren Märchenträumen nachzujagen. Den Träumen denen sie es zu verdanken hatte , dass sie glaubte dies würden eines Tages mit ihrer großen Liebe in die Wirklichkeit umgesetzt werden.

Nun ist keine Spur mehr von dieser Frau da. Nicht eine Faser ihres Körpers , außer ihre lange blonde Lockenmähne und ihr markloses wunderschönes Gesicht, erinnert an das einstieg „Pummelchen“ von damals .Hier steht jetzt eine grazile, anmutige, selbstbewusste und gereifte Frau, die ihre Ziele klar im Kopf hat. Und nicht nur das.

Sie hatte Karriere gemacht. Sie war nun nicht mehr eine Assistenzärztin die unter den Händen eine Göttes das fliegen mit Engelflügeln gelernt hatte. Nein, jetzt war sie es, die ihr Wissen und Können an andere weitergeben konnte. Jetzt war sie diejenige, zu der aufgesehen wurde. Sie war angesehen und eine der besten deutschen Ärztinnen was die Kinderchirurgie anging. Man sprach von der „Spezialistin“ im Bereich der Neugeborenenchirurgie. Für ihren jetzigen Professor war sie ein Garant auf diesem Gebiet und so das Aushängeschilid seiner kinderchirurgischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen.

Diese war nun der Grund, warum ihr Weg sie erneut an jenem Ort geführt hatte, an dem einst alles begann und bitterböse ein Ende nahm. Oder war es vielleicht, der Anfang von etwas, was nur Zeit zum reifen gebraucht hatte???

Tanjalie Offline

Mitglied

Beiträge: 3

12.10.2017 22:11
#2 RE: Der Anfang von etwas Einzigartigen Zitat · antworten

2.Kapitel – Fachexpertise
„Frau Dr. Haase zum Prof. Dr. Minne bitte“… „ich wiederhole“…. „ Fr. Dr. Haase zum Prof. Dr. Minne bitte „ erklang die Stimme der Chefsekretärin aus dem Lautsprecher des kinderchirurgischen Abteilungsflurs des Uniklinikums Erlangen.

Zu diesem Zeitpunkt war gerade die heutige Visite, die durch die leitende Oberärztin Fr. Dr. Margarethe Haase durchgeführt wurde beendet. Und im Grunde bedeutete diese eigentlich auch, dass für diese besagte junge Chirurgin nun auch ihre Schicht zu Ende gewesen wäre. Wenn da nicht gerade ihr Name durch die ganze Etage ihrer Abteilung gehallt wäre.

„Manchmal stelle ich mir wirkliche dir Frage, ob man mir ansieht das ich keine Zeit haben. Den ganzen Tag hätte ich Zeit gehabt, da will mich niemand Sprechen, aber gerade jetzt wo ich es wirklich eilig habe, werde ich ausgerufen. Das kann doch nur schlechtes Karma sein“ dachte sie sich still, bevor sie Schwester Peggy noch schnelle die Anweisung gab im Unikindergarten anzurufen und sie für ihre heutige Verspätung zu entschuldigen.

Nichtsdestotrotz legte sie einen halben Sprint hin um schnellstmöglich zum Büro ihres Professors zu gelangen. Vor einer großen alten Massivholztür mit einem Schild auf dem Stand „ Vorzimmer Prof. Dr. Minne“ hielt sie kurz inne. Holte nochmals tief Luft und klopfte.

„Herein„ rief ihr dieselbe Stimme die schon durch ihre Abteilungsetage gehallt hatte zu.
„ Guten Tag Frau Schneider, ich sollte mich bei Herrn Prof. Dr. Minne melden“ sagte sie mit einer sehr freundlichen und dennoch noch leicht luftschnappenden Stimme.
„ Schön dass sie so schnell kommen konnten Frau Dr. Haase.“ „ Der Herr Prof. hatte schon die Befürchtung dass Sie vor Ihrem Urlaub nicht mehr zu erreichen sind.“ „Nehmen sie Bitte noch einen kurzen Moment Platz, der Prof. hat sofort Zeit für Sie“

Nun saß sie hier, voller Vorfreude auf ihren langersehnten Urlaub bei ihren Eltern in Berlin. Die sich schon riesig auf ein Wiedersehen mit ihrer Tochter und Enkeltochter freuten. Und voller Nervosität, was es so scheinbar Dingendes gibt, das der Professor sie ausgerechnet heute noch in seinem Büro zitiert. Sie hatte ihre Gedanken noch nicht einmal zu Ende Gedacht, da hallte schonwieder diese Stimme in ihrem Ohr „ Frau Dr. Haase, sie können nun eintreten, der Prof. ist nun soweit“ Und wies ihr mit einer lockeren Handbewegung den Weg in das gerade geöffnet Büro des Professors.

Prof.Minne : „Guten Tag Frau Dr. Haase, nehmen sie ruhig Platz.“ Sagte ein lächelnder etwas ergrauter großgewachsener Mann zu ihr und deutete auf dem Stuhl vor seinem aus Nussbauholz gezimmerten Büroschreibtisch. „Schön dass ich Sie noch vor Ihrer Abreise erwischt habe. Aber es war mir wirklich noch ein großes Anliegen, dass Sie es von mir erfahren „Die junge Oberärztin nickte freundlich und nahm dann mit fragendem Blick vor ihrem Chef platz. Dieser setzte auch gleich fort „Denn ich habe heute einen sehr interessanten Anrufe aus Berlin von Herr Prof. Schneidewind erhalten. Dieser hat ja wie sie bereit wissen, vor 3 Monaten die Leitung der Charité übernommen und benötigt nun in einem sehr schwierigen Fall unser Unterstützung.“ Die erfolgreiche Oberärztin musterte ihren Chef kurz fragend und antworte dann kurzentschlossen „Um was genau handelt es sich bei diesem schwierigen Fall und wann genau soll ich da sein?“

Das war genau das was der Professor von seiner besten Chirurgin hören wollte. Im weiteren Verlauf des Gespräches erklärte der Professor ihr, das es sich bei dem Fall um 2jährige siamesische Zwillinge handelte, die am Bauchraum zusammen gewachsen wären und in einer mehrtägigen Operation voneinander getrennt werden sollen. Die Operation soll von einem 12 köpfigen Chirurgenteam durchgeführt werden. Dabei handelt es sich ausschließlich um die besten Chirurgen Deutschlands. Doch das aller entschiedenste an dieser Operation wäre es, dass keine geringere als seine beste Oberärztin die Leitung der OP übernehme. Diese würde allerding auch bedeuten dass sie ihren Urlaub um einen Monat verschieben müsste, da bereits die Vorbereitungen für die Trennung der beiden Zwillingsbrüder am morgigen Tag beginnen sollte.

Tanjalie Offline

Mitglied

Beiträge: 3

12.10.2017 22:14
#3 RE: Der Anfang von etwas Einzigartigen Zitat · antworten

3.Kapitel – Auf der A9 mit Bibi und Tina

Vier Räder, eine schwarze Karosserie, vier Ringe und ein Bezeichnung das sich Auto nennt. In Jemen Gefährt sitzen jetzt eine große Frau und ihre kleine Prinzessen. Zwei Herzen die im gleichen Takt schlagen und die die gleiche Sehnsucht haben. Die eine nennt ihre Sehnsucht Mama und Papa und die andere nennt jene Sehnsucht Oma und Opa. Und beide Steuerten die gleiche Richtung an, die nun schon zur Hälfte geschafft war. Nach 205KM bis nach Berlin war auf einem der silberreflektierenden Autobahnschildern zu lesen.

„Schlaf ein wenig mein kleiner Engel, wir wollen doch das du nachher für die Oma und den Opa fit bist“ erklang eine liebvolle Stimme, die sogar nicht zu den Erklärungen von der Kurzgeschichte aus dem Lautsprecher des Autoradios gehört.
„Mama, weißt du was, ich bin schon ein großes Mädchen und muss noch nicht schlafen“ „ Und es ist auch noch gar nicht dunkel“ stellte die kleinere der beiden Damen fest.
„Aber Johanna Maus, es ist wirklich schon spät und auch die Frau Sonne muss jetzt langsam Schlafen, damit der Mond und die Stern bald aufstehen können“ erklärt die mutterliebende Oberärztin ihrer kleinen Tochter.
„Duuuu Mama, singst du mit mir das Bibi und Tina Lied, bitttteeeee“ fragte der kleine blonde Lockenschopf auf dem Beifahrersitz und blickte mit ihren tiefgrünen Augen ihre Mutter erwartungsvoll an. „ Okay, aber nur wenn du versuchst deine kleinen Äugelein dann zu schließen“ antwortet sie mit einen Grinsen im Gesicht und fing an zu singen

„Hufe klappern, Pferde traben
Springen übern Wassergraben über Stock und über Stein
Wer kann das wohl sein?
Das sind Bibi und Tina-a-a-a
Amadeus und Sabrina-a-a-a
Sie jagen den Wind
Sie reiten geschwind, weil sie Freunde sind, weil sie Freunde sind
(hüüah), (FUUCK!)
Bibi und Tina-a-a-a
Amadeus und Sabrina-a-a-a
sie jagen den Wind
Sie reiten geschwind, weil sie Freunde sind, weik sie Freunde sind
(hüüah)“

Nach gefühlten 1000maliger Wiederholung und mehreren Stimmlagen, ist jetzt etwas ruhiger im inneren des Autos geworden. Außer das Geräusch von rollenden Reifen auf der Fahrbahn und die üblichen Dauerschleifen des Radiosenders, gab es nichts mehr bis auf eine konzentrierte Fahrerin und das leise einziehen von Luft auf dem Beifahrersitz. Die Stille und ein leichter kurzer Blick auf ein schlafendes 4 Jähriges Mädchen, welche ihren Teddy ganz fest im Arm hält, lies die junge Mutter kurz in Gedanken schwelgen.

Verdammt sie sieht ihm immer ähnlicher! Ihre Grübchen wenn sie Grinst. Diese strahlen in ihren Augen wenn sie sich freut und sie von einer Sache begeistert ist. Wie es ihm wohl geht? Ob er manchmal an damals denkt? Wo er jetzt wohl gerade ist. Ohhhh nein Margarethe Haase, du wirst jetzt keine weiteren Gedanken an diesen Mann verlieren. Ich muss an Johanna denken und an das Leben was ich und sie jetzt führen. Alleinerziehende Mutter und Karriere, da passt er nicht rein und PUNKT!!!!

In ihren Gedanken etwas versunken, erschrak sie leicht, als die letzte Ausfahrt fast verpasst. Jedoch bemerkte sie diese noch rechtzeitig, sodass es nur noch 15Km zum ersehnten Wiedersehen wahren.

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