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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 624 mal aufgerufen
 Abgeschlossene Fortsetzungen!
Choconussa Offline

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Beiträge: 311

11.06.2017 00:19
Alte Liebe - neues Glück Spezial von Melli84 und Choconussa Zitat · antworten

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『「Was wäre wenn...?」



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Bei diesem Spezial, handelt es sich um eine, in sich abgeschlossen Kurzgeschichte, zur Hauptgeschichte.

Was wäre wenn, die Geschichte ganz anders verlaufen wäre? Was wäre, wenn all die kleinen Dinge nie passiert wären? Lasst es uns herausfinden!






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『「Au revoir」



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„Sarah! Ich diskutiere mit dir nicht darüber. Ich habe ‚Nein‘ gesagt und dabei bleibt es“. Schimpfte die Blondine, während sie die Spülmaschine einräumte. Schon wieder wollte ihre Tochter unbedingt über ihren Vater reden. Dabei hatte sie sich schon mehr als verständlich ausgedrückt und ihr zu verstehen gegeben, dass sie nicht über ihn reden wollte und auch nicht wollte, dass sie ihren Vater suchte. Immerhin kannte sie Marc Meier gut genug, um zu wissen, dass ihre Tochter mit nichts als einem gebrochenen Herzen zurückbleiben würde. Und sie hatte einen Vater, auch wenn dieser nicht ihr leiblicher war. Vierzehn Jahre lang, war Thorben Martens nicht nur ihr Ehemann, sondern auch der Vater ihrer Tochter gewesen. Er hatte sie gewickelt, gefüttert, war dabei, als sie ihren ersten Zahn bekam. Er hatte sie vom Kindergarten abgeholt, war bei jedem Elternsprechtag dabei gewesen und hatte sich immer für sie eingesetzt. Thorben liebte Sarah, als wäre sie seine eigene Tochter. Eigentlich war sich Gretchen sicher gewesen, dass Sarah ihn ebenso lieben würde – doch seit ihrem vierzehnten Geburtstag, war alles anders. Sie ließ sich nicht mehr von Thorben in die Schule fahren oder abholen. Sie sprach auch nicht mehr mit ihm, wenn sie etwas auf dem Herzen hatte. Das hatte sie immer gemacht. Immer war Thorben die erste Anlaufstelle gewesen, von ihrem fünften Lebensjahr an. Heute war sie fast sechzehn Jahre alt. Alles in allem, konnte Gretchen wirklich stolz auf ihre Tochter sein. Sie besuchte das Gymnasium, glänzte dort mit hervorragenden Noten und engagierte sich in allen Belangen. Sie war Klassen- und Schulsprecherin, hatte ein ‚Patenkind‘ in der fünften Klasse, welches sie betreute und dem sie, einmal in der Woche, Nachhilfeunterricht gab. Bisher war sie in jeder Arbeitsgemeinschaft mindestens einmal gewesen, half bei außerschulischen Events und beliebt, war sie auch. Natürlich hatte Sarah-Marie Haase auch eine Menge Unsinn in ihrem kleinen, süßen, blonden Köpfchen. Letzte Woche zum Beispiel: Ein Junge aus der Schule war schrecklich verliebt in sie, doch sie hatte keinerlei Interesse an ihm. Sarah hatte versucht, ihm das zu vermitteln – aber es kam bei ihm nicht an. Also hat sie ihn, in Unterwäsche, in seinem Spind eingesperrt. Gefunden, wurde er erst am nächsten Tag. Die Eltern des Jungen, waren außer sich vor Sorge gewesen und die Lehrer über ein solches Fehlverhalten, ihrer besten Schülerin, schockiert. Für Gretchen war dies noch ein Grund mehr, sie nicht mit ihrem Vater zusammenzubringen. Was, wenn er doch Interesse daran hätte, seine Tochter näher kennenzulernen? Er würde sie auf nur noch dümmere Ideen bringen. Auch wenn er ihr für ihr Praktikum im Krankenhaus, welches sie in vier Wochen, wenn die Sommerferien begannen, antreten würde, eine unglaublich gute Hilfe wäre. Sie konnte über ihn schimpfen, so viel wie sie wollte – einen besseren Oberarzt, konnte sie sich einfach nicht vorstellen, „Ich weiß gar nicht, warum du über dieses Thema noch immer sprechen möchtest.“

„Mama? Ich möchte wissen, wer mein Vater ist und du kannst mir das nicht verbieten. Ich bin kein Kind mehr, okay?!“, wütend sah sie, auf der Arbeitsplatte sitzend, ihrer Mutter bei der Hausarbeit zu, „Was ist denn dein Problem? Ich will ja nicht gleich zu ihm ziehen. Ich möchte ihn doch einfach nur kennenlernen. Oder überhaupt mal etwas von ihm wissen.“

„Ging doch ganz lange, ganz gut, ohne!“

„Ja, weil ich glaubte zu wissen, wo ich herkomme. Du hast mich in dem Glauben gelassen, alles wäre perfekt. Laut deiner Aussage, um mich zu schützen. Damit mir nicht wehgetan werden kann. Weißt du eigentlich, wie weh es tut, von seiner Mutter belogen zu werden? Wie merkwürdig es ist, plötzlich keinen richtigen Vater mehr zu haben?“

Empört unterbrach Gretchen ihre Arbeit, „Papa war immer für dich da, Sarah. Er hat alles für dich getan und das tut er auch noch immer. Auch wenn du dich ihm gegenüber sehr undankbar verhältst.“

„Ich verhalte mich ihm gegenüber nicht undankbar Mama. Es ist einfach schwierig, okay? Da denkt man jahrelang, man weiß wer man ist und dann weiß man es doch nicht…“

„Schatz, du bist doch jetzt kein anderer Mensch. Du bist noch immer dieselbe. Nicht du hast dich verändert, sondern die Umstände. Thorben war immer dein Papa und das wird er auch weiterhin bleiben. Engelchen, ich…“

„Ach hör doch auf damit“, maulte der Teenager drauf los, „Ich weiß eben nicht, wer ich bin. Ich dachte immer, ich wäre eine Mischung aus dir und Papa – aber das bin ich nicht. Wenn ich es mit genau überlege, haben er und ich nichts gemeinsam. Ich will einfach nur wissen, wer die andere Hälfte ist.“, mit diesen Worten rauschte sie nicht nur aus der Küche, sondern auch gleich aus der Wohnung, um ihrem Patenonkel einen Besuch abzustatten.

Vielleicht würde Mehdi sie ja verstehen, immerhin war er der verständnisvollste Mensch auf diesem Planeten. Bisher konnte sie über alles mit ihm reden und sie war sich sicher, dass es diesmal nicht anders sein würde.

„Das ist so unfair!“, schimpfte sie jammernd, als er ihr eine Tasse Kakao reichte, „Ich bin kein kleines Kind mehr und sie will mir noch immer nicht die Telefonnummer oder die Adresse geben. Mehdi, ich weiß gar nichts über ihn!“

„Ich verstehe das wirklich Süße, aber deine Mama macht sich doch nur Sorg…“

„Könnt ihr nicht einfach mal eine andere Schallplatte auflegen?“, unterbrach sie ihren Patenonkel genervt, „So schlecht kann mein Erzeuger ja gar nicht sein – sonst wäre Mama ja wohl kaum mit ihm zusammen und im Bett gewesen!“

„Nein, dein Vater ist kein schlechter Mensch. Ganz und gar nicht.“

„Erzählst du mir ein bisschen was über ihn – bitte?“, sie sah ihn mit ihren großen blau-grünen Augen traurig an und Mehdi war sich sicher, dass die junge Frau vor ihm, irgendwann so oder so herausfinden würde, wer ihr leiblicher Vater war, weswegen er sich ein Herz fasste und zu erzählen begann, „Deine Eltern sind zusammen zur Schule gegangen, musst du wissen. Sie kennen sich also schon ihr halbes Leben lang“, Sarah lächelte nun glücklich und mummelte sich schnell in die Sofakissen, „Deine Mutter war unglaublich verliebt in deinen Vater – der coole von der Schule. Allerdings war dies eine sehr einseitige Liebe und dein Vater zog es vor, deine Mutter zu triezen und zu schikanieren, wo er nur konnte. Na ja, er hat ihr sehr oft wehgetan. Niemals physisch“, fügte er schnell an, denn er wollte seinen besten Freund, nicht in ein schlechtes Licht rücken, „Bis zum Abitur, ging das zwischen den beiden und danach haben sie sich aus den Augen verloren. Deine Mutter studierte in Köln, dein Vater hier in Berlin – wo ich ihn schließlich kennenlernte.“

Kurz unterbrach er sich, um zwei Tafeln Schokolade aus der Kommode neben dem Sofa zu zaubern, um eine davon, seinem Patenkind in die Hand zu drücken.

„Er war… Widerlich! Ich konnte ihn zu Anfang nicht ausstehen“, sagte er ganz ehrlich, „So einen eingebildeten Menschen, hatte ich noch nie zuvor getroffen und vorlaut, war er auch. Dein Vater hielt und hält sich, immer für etwas Besseres. Er hat ein sehr gesundes Selbstbewusstsein. Das hast du von ihm“, lächelte er Sarah freundlich an, „Er ging mit vielen Frauen aus, doch war er nie wirklich daran interessiert, eine feste Beziehung zu führen – bis er Nina kennenlernte. Soweit ich weiß, war sie seine erste richtige Freundin. Doch die beiden waren einfach grundverschieden. Sie war sehr erwachsen für ihr Alter und dein Vater war, für sein Alter, sehr kindisch. Man konnte mit ihm einfach keine ersten Gespräche führen. Alles zog er ins Lächerliche, sammelte und sortierte lieber seine Hanuta-Bilder, als einen Abend für seine Freundin da zu sein. Sie hat sich schließlich von ihm getrennt. Was ihn, obwohl er es nie zugeben wird, hart getroffen hatte. Von diesem Tag an, hatte er nie wieder eine feste Freundin. Nur lockere Bekanntschaften und davon nicht wenige. Nach unserem Studium, haben wir uns beide im Elisabeth-Krankenhaus beworben. Er wollte unbedingt Chirurg werden, doch diese Fachrichtung, war nichts für mich. Natürlich glänzte dein Vater in der Chirurgie und dein Opa, war verliebt in ihn. In den höchsten Tönen, hat er über ihn gesprochen. Schnell wurde dein Vater ausgebildet und kurz darauf, machte dein Großvater ihn zum Oberarzt. Nicht gerade etwas, was seinem Ego gutgetan hätte, denn, wenn es überhaupt ging, wurde er noch überheblicher. Er ist, wie soll ich dir das sagen…? Schau mal. Er ist einfach nicht gut im Umgang mit Menschen. Er hält nicht viel von zwischenmenschlichen Beziehungen und er kann es einem nicht zeigen, wenn man ihm etwas bedeutet. Was nicht heißt, dass er nicht lieben kann.“

„Hat er Mama geliebt?“, fragte die junge Blondine vorsichtig.

„Das hat er ganz sicher. Die beiden waren so unglaublich glücklich zusammen.“

„Warum sind sie das dann nicht mehr und warum will sie nicht über ihn sprechen? Oder das ich ihn kennenlerne?“

„Die beiden waren gute zwei Jahre zusammen. Deine Mutter hat sogar bei ihm gewohnt. Aber dein Vater hat kalte Füße bekommen – nicht deinetwegen. Er ist gegangen, bevor Gretchen ihm von dir erzählen konnte… Seitdem haben die beiden sich nicht mehr gesehen und…“

„Aber wieso will sie dann nicht, dass ich ihn kennenlerne? Wieso sagt sie ihm nichts von mir? Ich kann doch nichts dafür!“

„Natürlich kannst du das nicht“, liebevoll zog er sie in seinen Arm, „Sie möchte nicht, dass du verletzt wirst, wenn er dich zurückweist. Familie und das alles… Das ist nichts für deinen Vater. Er liebt seinen Job, will Karriere machen. Deine Mutter hat die Befürchtung, dass ein Kind ihm dabei nur im Weg stehen würde.“, es war heute nicht das erste Mal, dass Sarah bei ihm war und sich darüber ärgerte, dass ihre Mutter, ihr nichts über ihren leiblichen Vater sagen wollte. Und es war sicherlich nicht das erste Mal, dass Mehdi Kaan ein schlechtes Gewissen hatte. Dieses hatte er bereits seit knapp sechzehn Jahren. Besonders Sarah gegenüber, die sich zu einer beeindruckenden, jungen Frau entwickelt hatte. Er hatte sie quasi miterzogen und immer, wenn sie sich mit Gretchen darüber stritt, ob sie nun ihren Vater kennenlernen durfte oder nicht, war er für sie da. Nahm sie in den Arm, sprach ihr gut zu und versuchte immer wieder, auf Gretchen einzureden. Denn Sarah hatte Recht: Sie war nun kein Kind mehr und sie hatte ein Recht darauf, ihren Ursprung zu kennen. Mehdi wusste nicht mehr, was er tun sollte. Er konnte sich vor Marc immer gut bedeckt halten, weil dieser nicht über Gretchen reden wollte und auch vor Sarah konnte er die Fassade immer aufrecht halten, weil sie nichts von Marc wusste…

„Hör mal Süße, ich weiß, wie enttäuscht du von deiner Mutter bist, aber denke bitte immer daran, sie wollte immer nur das Beste für dich“, versuchte der Gynäkologe mit Engelszungen auf den Teenager einzureden, doch das ging, vorerst, nach hinten los, „Mir meinen Vater zu verschweigen, ist also das Beste für mich – ja?“, schrie Sarah aufgebracht und schien den Tränen nahe zu sein, „Man, ich will doch einfach nur wissen, wer ich bin! Ich dachte immer, ich wüsste das, aber seitdem ich weiß, dass Papa nicht mein Papa ist, ist alles so anders. Ich komme mir so fremd vor. Ich will endlich wissen, wer die andere Hälfte ist!“

„Okay. Du hast gewonnen. Hier…“, zögernd hielt er Sarah eine Visitenkarte hin.




Als die Sommerferien anfingen, war das Chaos perfekt und Mehdi mittendrin. Vollkommen aufgewühlt, hatte Gretchen ihn angerufen und ihm ziemlich deutlich und laut zu verstehen gegeben, dass er auf schnellstem Wege, zu ihr kommen sollte. Er dachte, es wäre sonst etwas passiert – doch als er ins Wohnzimmer kam, saß Thorben betreten auf der Couch, Gretchen lief mit strähniger Mähne und rotem Kopf hin und her und die kleine Sarah-Marie saß, gelangweilt und genervt, auf einigen gepackten Koffern. Dunkel ahnte der Lockenkopf, worauf dies hier hinauslaufen würde und er lag nicht einen Millimeter daneben.

„Sag mal Mehdi – hatten wir nicht eine klare Absprache?“, maulte die Chirurgin ihren besten Freund an, „Warum gibst du meiner Tochter eine Visitenkarte von Marc?“

„Na damit sie ihm einen Brief schreiben kann“, zuckte er unschuldig mit den Schultern.

„Nette Idee… Sarah hat das aber irgendwie ein bisschen anders aufgefasst!!!“

„Mama! Du kannst rumschreien, so viel wie du willst und die einhundertfünfzig Kilometer, die du hier schon hin und her gerannt bist, werden auch nichts daran ändern. Ich fahre nach München und ich werde meinen Vater kennenlernen.“

„Ooooooooh nein mein Fräulein. Du bist minderjährig und ohne meine Zustimmung, fährst du nirgendwo hin. Damit wir uns da jetzt mal verstehen. Außerdem junge Dame, fängt dein Praktikum an und Opa wäre sicher enttäuscht, wenn…“

„Sarah, deine Mutter hat recht. Du kannst nicht einfach so allein nach München fahren.“, schaltete sich nun auch Thorben ein und wurde direkt darauf, vorwurfsvoll von seiner Frau angesehen, „Schreib ihm doch erst mal einen Brief, bevor du nach München trampst.“

„Was meinst Du Schlauberger eigentlich, warum der Papiermüll überquillt?“, höhnte die junge Chirurgentochter und wurde daraufhin von ihrer Mutter in die Schranken gewiesen, „Sarah! Ein bisschen mehr Respekt!“

„Vor was? Vor euch?“, glaubte sie sich zu verhören und die Kälte in ihrer Stimme, ließ die Erwachsenen erzittern, „Ihr habt mich angelogen. Verlangt keinen Respekt von mir, wenn ihr mir ihn nicht gleichermaßen zurückgeben könnt. Ich werde heute nach München fahren. Wenn ich vor ihm stehe, weiß ich, was ich ihm sagen werde…“

„Das ist so ein Irrsinn“, um ihrer Worte mehr Ausdruck zu verleihen, schlug die Blondine sich mit den Fingerspitzen gegen die Stirn, „Er wird sich nicht für dich interessieren.“

„Woher willst du das denn wissen Mama? Hast du es auch nur ein einziges Mal versucht?“

Theoretisch, hatte sie das. In ihrem Tagebuch. Und sie war immer zum selben Schluss gekommen. Marc würde ausfallend werden, sie beleidigen, alles abstreiten, abhauen, einen Vaterschaftstest beantragen und ihr dann Alimente zahlen. Mit Geld, konnte man eben alles aus der Welt schaffen. Auch eine sechzehnjährige Tochter, die absolut keine Ahnung hatte, worauf sie sich hier einlassen wollte.

„Hört zu. Ich weiß, ihr seid absolut nicht begeistert über Sarahs fixe Idee“, fing Mehdi behutsam an, „aber sie will doch einfach nur wissen, wo ihre Wurzeln liegen. Und“, erhob er die Stimme, weil ihn seine beste Freundin zu unterbrechen versuchte, „was macht es denn für einen Unterschied, ob sie jetzt fährt oder in zwei Jahren, wenn sie achtzehn ist? Ihr löst damit nichts. Ihr verschiebt es nur.“

„Oh wow. Nicht nur Gynäkologe, jetzt auch noch Psychiater. Wir wissen, was wir tun Mehdi. Es war unsere Entscheidung und wir waren uns einig mit dir, dass wir ihr nichts sagen, um eben ein solches Szenario zu vermeiden.“

„Was hat es euch denn gebracht Thorben, hm? Irgendwann hätte sie es so oder so herausgefunden. Sie ist nicht dumm und weiß sich zu helfen. Mir ist es lieber gewesen, sie erfährt es von einer Bezugsperson, als irgendwie darüber zu stolpern und genug Möglichkeiten dazu, gäbe es. Ihre Großeltern, das Personal im EKH – oder Krankenakten mit Marcs Unterschrift.“

Während die Erwachsenen sich stritten wie kleine Kinder, wer nun Recht habe oder die richtige Entscheidung getroffen hatte, stahl sich die junge Frau Haase, einfach aus der Wohnung. Sie hatte keine Lust mehr, sich anhören zu müssen, dass sie noch zu jung war, um eine solche Entscheidung allein zu treffen. Oder zu hören, dass ihr leiblicher Vater kein guter Mensch sein sollte. Sie wollte sich endlich selbst ein Bild machen können. Weswegen sie vor vier Wochen, als sie von Mehdi die Visitenkarte bekommen hatte, entschloss, heute nach München zu fahren. Die Zugtickets, hatte sie von ihrem Taschengeld und einer kleinen Finanzspritze ihrer Großeltern, gezahlt. Das Taxi, welches vor der Haustür bereits auf sie wartete, musste sie von ihren Ersparnissen zahlen. Immer wenn sie mit einem Zeugnis nach Hause kam, bekam sie für jede gute Note, ein bisschen Geld. Von ihren Eltern, ihren Großeltern und Mehdi. Dieses Geld hatte sie eigentlich immer sparen wollen, um eventuell eine Weltreise zu machen oder sich, nach dem Abitur, was Schönes zu leisten.

Nun saß sie auf der Rückbank des Taxis, auf dem Weg zum Bahnhof und freute sich darauf, ihrem Vater bald gegenüberstehen zu können…








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Choconussa Offline

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Beiträge: 311

25.06.2017 11:32
#2 RE: Alte Liebe - neues Glück Spezial von Melli84 und Choconussa Zitat · antworten

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『「Was wäre wenn...?」



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『「Papaoutai」



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Es war nicht so, als hätte Sarah-Marie Haase, einen ausgeprägten Organisations- oder Orientierungssinn. Ihr übereiltes und unüberlegtes Handeln, hatte mehrere Folgen: Zwar war sie, mit einer knappen Stunde Verspätung, Deutsche Bahn sei Dank, in München am Hauptbahnhof angekommen, doch hatte sie absolut keine Ahnung, wo sie nun hinsollte, musste – oder wo sie unterkommen könnte, so lang wie sie ihren Vater noch nicht gefunden hatte. Vollkommen verloren und überfordert, stand die junge Berlinerin auf dem Gleis und ließ ihre großen, blaugrünen Augen durch die, wirklich riesige, Halle des Hauptbahnhofs schweifen. Irgendwie, wurde ihr plötzlich ganz anders… Sie wusste nicht, was sie hier erwartete oder wer.


„Na Kleine? Was machst du so allein hier?“, sprach ein etwas älterer, untersetzter Herr sie an, hinter ihm eine Schar kleine Kinder – vermutlich seine Enkel, „Kann ich dir irgendwie behilflich sein? Du siehst so verloren aus…“


Eigentlich hatte man, und damit meinte sie ihre Eltern und ihre Großeltern, ihr schon in den frühen Kindertagen verboten, mit Fremden zu sprechen. Niemals sollte sie Süßigkeiten oder Geld von Fremden annehmen und schon mal gar nicht mit ihnen mitgehen. Aber außergewöhnliche Umstände, erforderten manchmal außerordentliche Maßnahmen und so bat sie den Herren, der sich bei ihr als Herr Müller vorstellte, ihr zu erklären, wie sie auf dem schnellsten Wege zur Uniklinik kam.


Doch die detaillierte Wegbeschreibung brachte ihr, nachdem sie eine Dreiviertelstunde gebraucht hatte, um aus dem Bahnhof zu finden, gar nichts – denn sie hatte die Hälfte vergessen. Noch dazu, war es unglaublich heiß und sie begann zu schwitzen. Verzweifelt ließ sie sich auf ihrem Rollkoffer nieder, der, und sie würde Sabine dafür umbringen, viel zu schwer für sie war, um ihn Treppen rauf und runter oder in einen Zug rein und wieder raus zu tragen. Von wegen wasserfest und mit Diebstahlsicherung! Aber vielleicht hätte sie guten Handyempfang und konnte so Google-Maps fragen, wie sie zügig in die Klinik, zu ihrem Vater, kam. Ein kleines Lächeln stahl sich in ihr Gesicht, als sie ihr Smartphone aus der Hosentasche zog und selbiges gefror augenblicklich wieder, als sie sah, wie viele WhatsApp Nachrichten sie von ihren Eltern, Großeltern und Mehdi hatte. Sie solle doch bitte wieder nach Hause kommen, man machte sich Sorgen und würde schon einen anderen, einen für alle Parteien, zufriedenstellenden Weg finden, Kontakt zu ihrem Vater aufzunehmen. Dabei handelte es sich wohl, wie eigentlich immer, um einen Weg, der vor allem ihre Mutter und Thorben zufriedenstellte – aber nicht sie. Also ignorierte sie sämtliche Nachrichten und stellte ernüchtert fest, dass ihr Netz, nicht das Beste war.


„Na ja, wenigstens spielt das Wetter mit“, sagte sie zu sich selbst und machte sich daran, irgendwann an diesem Tage, an ihrem Ziel anzukommen. Sie hatte wirklich nicht all die Strapazen auf sich genommen und ihre Ersparnisse geplündert, um mit leeren Händen gleich den Rückzug anzutreten. Und so irrte die Jugendliche, zwar selbstbewusst, aber ohne jegliche Ahnung, durch die Straßen Münchens…








Zwei Stunden später, war davon allerdings keine Spur mehr zu sehen. Sie hätte heulen können. Der Arm, der den Rollkoffer zog, wurde immer länger und das, obwohl sie regelmäßig die Seite wechselte. Ihr schmerzten die Fußsohlen und die Waden. Ganz abgesehen davon, dass ihr der Magen langsam in den Kniekehlen hing und die Sonne auf ihrer Haut brannte. Sie bekam schon überall rote Flecken, die langsam auch zu jucken begannen. Scheiß Sonnenallergie! Ihre Salbe hatte sie natürlich nicht eingepackt. Umso wichtiger war es für sie, schnell ins Krankenhaus zu kommen – da hatte man sowas bekanntlich da. Natürlich könnte sie sich auch anders gegen die UV-Strahlen schützen, doch für eine Jacke, war es definitiv zu warm. Es wurde immer später und sie wusste nicht, ob ihr Vater heute überhaupt in der Klinik war und wenn, wie lange er wohl dort sein würde...








Der Regen prasselte hart gegen die Fensterscheiben des Stationszimmers der Münchner Uniklinik, an der Marc, seit seinem Weggang aus Berlin, beschäftigt war, in der die Lichter ausgingen und das Nachtlicht eingeschaltet wurde. Für einen viel arbeitenden Chirurgen, war dies allerdings kein Grund die Segel zu streichen und nach Hause zu fahren. Wie jeden Abend, saß er im Stationszimmer und bearbeitete Patientenakten und OP-Berichte. Die Assistenzärzte, die er zurzeit ausbildete, erledigten ihre Arbeit zwar gut, doch die Vergangenheit hatte ihn gelehrt, dass Vertrauen zwar gut, Kontrolle jedoch besser war. Zumindest heute, war er dankbar dafür. Hier und da waren Werte falsch oder unverständlich eingetragen und von den fehlenden Unterschriften, wollte er gar nicht erst anfangen. Angestrengt, legte er die Stirn in Falten. Sein Kinn stützte er auf dem Daumen seiner linken Hand ab, deren Zeigefinger sich unter seiner Nase positionierte. Aus seinem sonst so gestriegelten Haar, hatte sich eine Strähne gelöst, die ihm locker ins Gesicht hing. Es gab ihm etwas Verwegenes… Machte ihn jünger, auch wenn man ihm sein Alter nicht ansah.


Seine Haut wies keinerlei Falten auf, bis auf die kleinen Lachfältchen, die sich um seine bezaubernden Augen gebildet hatten, die noch immer smaragdgrün funkelten. Nur vereinzelt, fand man graue Stellen in seinem Haar und seinem Bart. Diese machten ihn keineswegs alt. Allenfalls machten sie ihn noch attraktiver. Spurlos, waren die letzten sechzehneinhalb Jahre, trotzdem nicht an ihm vorbeigegangen. Seine Kondition war arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Gerade wegen dem, zumindest in dem ersten Jahr in München, erhöhten Alkoholkonsum. Er hatte alles versucht, um zu vergessen, doch es wollte ihm einfach nicht gelingen. Also griff er zur Flasche. Er hatte sich falsch ernährt und tat dies noch immer. Oft war es das ungenießbare Kantinenessen oder aber er bestellte. Eine Frau, die zu Hause mit dem Essen auf ihn wartete, hatte er nach wie vor nicht. Und zu guter Letzt, wäre da seine Raucherei, die er sich, in all den Jahren, nicht abgewöhnen konnte.


„Du bist ja noch immer hier, du Workaholic!“, schüttelte seine kleine Schwester Melanie den Kopf, die, mit einigen Papieren für die Ablage, in den Raum kam, „Manchmal frage ich mich ja wirklich, wozu du eigentlich noch die Wohnung mietest. Du nutzt sie höchstens zum Duschen und selbst das, tätigst du hier. Dabei dachte ich eigentlich immer, die Duschen wären nur für die Wassergymnastik-Gruppen gedacht… Aber mal im Ernst: Willst du nicht mal nach Hause? Schlafen oder mal was essen?“


Geistesabwesend blätterte er durch die, von ihm bearbeitete, Akte und sah nicht einmal auf, als er ihr antwortete, „Sehe ich keinen Grund zu. Außerdem habe ich Bereitschaftsdienst, da kann ich auch gleich hierbleiben.“


„Pff… Wahrscheinlich wirst du irgendwann über deinen Akten sterben“, sprach sie mehr zu sich selbst, als sie die Papiere in die Ablage einsortiere und auf dem Flur ein kleiner Tumult losbrach, der die Geschwister augenblicklich aufschrecken ließ.


„Also – bleibst du jetzt wohl stehen?“, ertönte laut von draußen, als Marc und Melanie, einer nach dem anderen, den Kopf aus der Tür rausstreckten und vor ihnen eine, bis auf die Socken durchnässte, Blondine zum Stehen kam. Direkt hinter ihr, trabte Schwester Marina an, die durch ihre enorme Gesichtszunahme, leicht aus der Puste gekommen war, als sie dem Mädchen hinterhergeeilt war. Verwundert sahen die Meier-Geschwister sich an, denn eigentlich sollte der Besuchereingang verschlossen sein.


Schwester Marina entschuldigte sich mehrfach bei ihrer besten Freundin, doch die kleine Einbrecherin sei nicht aufzuhalten gewesen und Marc schien es für einen Moment, die Sprache verschlagen zu haben… Die Vergangenheit, holte ihn ein…


Sie sah aus wie Gretchen! Die Haare, die ihr in langen, dicken Strähnen ins Gesicht hingen… Die verlaufene Schminke… Dieser schüchtern, entschuldigende Blick… Es katapultierte ihn knappe neunzehn Jahre zurück, in seine Designerwohnung an der Spree. Unter seine Dusche… Diese unverhoffte Begegnung, dieser magische Moment, der ein jähes Ende gefunden hatte. Weil er vor allen Dingen eines war: Feige!


„Ist gut jetzt Marina! Hör auf dich zu entschuldigen und bring mir lieber ein paar Handtücher und was anderes zum Anziehen für die Kleine. In meinem Spind dürfte ein Kasack sein, der ihr passt“, sagte Melanie ruhig und schob den Teenager an den Schultern ins Stationszimmer, wo sie sie sogleich auf einen Stuhl drückte, „Und du bekommst jetzt erst mal einen Tee. Wie heißt du denn, hm?“


„Sarah“, bibberte sie und nahm einige Minuten später, dankend, die dampfende Tasse entgegen. Noch immer ärgerte sie sich schwarz. Da strahlte den halben Tag die Sonne, sodass man wirklich aufpassen musste, keinen Sonnenstich zu bekommen und urplötzlich, gießt es wie aus Eimern. Es war nicht eine Wolke zu sehen gewesen. Man konnte also durchaus behaupten, der Regen hätte sie kalt erwischt. Wortwörtlich! Sie wollte gar nicht daran denken, wie sie jetzt gerade aussah oder wie sie morgen aussehen würde… Ziemlich sicher, war ihr Make-Up völlig verlaufen. Zwar legte sie nie viel Schminke auf, doch der Mascara war sicherlich nicht wasserfest. Und ihre Haare! Morgen früh würde sie aussehen, als hätte sie in eine Steckdose gefasst. Es würde Stunden dauern, die Mähne zu bändigen und zu glätten. Doch hätte sie gewusst, dass Marina die Münchner Parallele zu Schwester Gabi war, hätte sie sich darüber gar nicht erst den Kopf zerbrochen.


Die Krankenschwester kam nicht nur, wie gewünscht, mit Handtüchern und trockener Kleidung zurück, sondern gleich mit einer halben Douglas-Filiale. Bis heute verstand sie nicht, warum Frauen so viel Pflegeprodukte und Elektrogeräte auf der Arbeit hatten, auch wenn diese ihr, vorerst, das Aussehen retteten. Im Nu, waren die schwarzen Stellen in ihrem Gesicht beseitigt, die Haare getrocknet und geglättet und schon saß Sarah-Marie Haase, trocken und frisch gestylt, vor Melanie und stellte die Frage, die ihr schon seit einer Stunde auf der Zunge brannte, „Arbeitet hier ein Doktor Marc Meier?“


„N bisschen jung für dich – oder?“, zwinkerte Marina ihrem Ex-Freund zu, der noch immer paralysiert in der Tür stand und dem nicht einfiel, was dieses junge Mädchen von ihm wollen könnte.


Das war also ihr Vater?! Wow! Er sah verboten gut aus. Irgendwie, wie David Hasselhoff in jung - oder James Dean… Ob das wohl jedes weibliche Wesen denkt, welches ihm begegnet? Er musste ja ein wahrer Frauenmagnet sein, unfassbar, dass ihre Mutter so einen Fang gemacht hatte.


„Ach, na das ist ja ne Überraschung“, lachte sie ein klein wenig aufgesetzt, nachdem sie sich einigermaßen gefangen hatte, „Ja. Ich dachte, ich schau halt mal persönlich vorbei, um Dir, Ihnen – äh, ja, ‚Hallo!‘ zu sagen. Also – hallo, ne?“, kurz unterbrach sie sich, um einmal tief Luft zu holen, „Ich wollte ja eigentlich erst einen Brief schreiben, aber da habe ich nicht so richtig die treffenden Worte gefunden. Also hab ich mich in den Zug gesetzt, um auf eigene Faust und persönlich, meinen Vater zu finden.“


Gleich zum Punkt zu kommen, hielt sie für die beste Idee, doch mit der Stille, die nach ihrer Erklärung herrschte, hatte sie nicht gerechnet. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können, wenn der Sekundenzeiger der Uhr, die über der Tür hing, nicht so penetrant laut getickt hätte. Marina und Melanie sahen sich zuerst erschrocken an, bevor sie Marc mit großen Augen betrachteten – dem unglaublich heiß geworden war. Er spürte, dass er zu schwitzen anfing, seine Hand, sich ihren Weg zu seiner Halsschlagader bahnte und ihm nicht nur die Spucke, sondern auch die Luft wegblieb. Insgeheim hatte er sich ja immer vor einem solchen Moment gefürchtet. Aber das konnte nicht sein! Immer wenn er mit einer Frau geschlafen hatte, hatte er sich um die Verhütung gekümmert. Nicht nur, um so etwas zu vermeiden, sondern auch, um nicht irgendwelche Geschlechtskrankheiten davonzutragen.


„Also… Da musst du dich aber schwer vertun Süße“, kam Marc langsam wieder zur Besinnung, „Ich habe keine Kinder, wollte nie welche und werde auch nie welche haben!“


„Äh ja. Da muss ich dich jetzt aber irgendwie enttäuschen, ich darf doch du sagen, oder? Egal“, schüttelte sie wirsch ihren süßen Kopf, „Mehdi Kaan, also dein bester Freund und mein Patenonkel, hat mir deine Visitenkarte gegeben. Er ist sich ziemlich sicher, dass du mein Vater bist und ich glaube nicht, dass…“


„Wer ist deine Mutter?“, wollte Marc wissen – doch da kam schon der nächste, ungebetene Gast ins Stationszimmer gestürmt und zog die junge Blondine sogleich in ihre Arme, worauf Marc nur ein äußerst irritiertes, „Ääääh“, verlauten lassen konnte.


„Mensch Sarah, was machst du denn? Weißt du, was für Sorgen wir uns zu Hause gemacht haben? Und was zum Teufel hast du da an? Also das wird ein Nachspiel haben. Das ist dir doch wohl klar, oder?“, kurz drehte sie sich, übertrieben freundlich lächelnd, zu ihrem Ex-Freund um, „Hallo Marc!“, bevor sie sich wieder ganz auf ihre Tochter konzentrierte, „Ich habe dir unzählige SMS geschrieben. Da muss ich mich doch wirklich erst ins Auto setzen und den langen Weg, von Berlin nach München, fahren… Du kommst jetzt sofort mit nach Hause…“


„Äh, Mama? Es ist mitten in der Nacht und bei deinem ohnehin schon nicht vorhandenen Talent, werde ich mich nicht mit dir in ein Auto setzen – bei deiner Nachtblindheit!“


„Na toll! Jetzt weiß ich wenigstens wieder, woher du dein loses Mundwerk hast“, funkelte Gretchen Marc böse an, der noch immer starr vor Schreck war… Das konnte doch wohl nur ein überaus schlechter und geschmackloser Scherz sein. Wieso in Gottes Namen, sollte die Vergangenheit ihn nach über sechzehn Jahren einholen?






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Choconussa Offline

Mitglied


Beiträge: 311

09.07.2017 16:52
#3 RE: Alte Liebe - neues Glück Spezial von Melli84 und Choconussa Zitat · antworten

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『「Was wäre wenn...?」



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『「Zeitmaschine」



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Mit einem mal, waren sie alle wieder da – die Erinnerungen.


Die Erinnerungen, an eine gemeinsame Zeit. Erinnerungen, in denen sie glücklich waren. All die Momentaufnahmen, die er in den letzten Jahren erfolgreich aus seinem Gedächtnis verbannt, um nicht zu sagen, verdrängt hatte. Er sah es vor seinem inneren Auge, als wäre es gestern gewesen, als er in seiner Küche an der Theke gesessen hatte und diesen Brief, an dessen Inhalt er sich nicht erinnern konnte, weil er ihn aufgrund seiner Kurzschlussreaktion geschrieben und kurz darauf die Wohnungstür hinter sich zugezogen hatte. Er erinnerte sich, wie er fast zwei Stunden, neben seinem Bett, auf dem Boden gesessen und Gretchen beim Schlafen beobachtet hatte. Sich jedes kleine Detail, ihres wunderschönen Gesichtes, eingeprägt hatte. Monatelang hatte er versucht, all das, all die schönen Momente, zu vergessen. Die Gefühle zu verdrängen und nie wieder zuzulassen.


Es hatte seine Zeit gebraucht – doch er hatte es geschafft. Immer weniger dachte er an sie. Immer seltener fragte er sich, wie es ihr ging. Bis zu dem Tag, an dem es ihm egal wurde. Er interessierte sich nicht mehr dafür, was in Berlin passierte und er brauchte den Alkohol nicht mehr, um seine Gefühle zu betäuben.


Und jetzt? Jetzt kam sie einfach hier reingetrampelt, ungeschickt wie immer und mit einem Schlag, war all das wieder da? Ein Blick in ihre blauen Augen genügte, um all die unterdrückten Gefühle wieder an die Oberfläche zu bringen, wobei diese doch eigentlich in den untiefen seines verkrüppelnden Herzens begraben bleiben sollten?


Die Gedanken rotierten in seinem Kopf. Er fand keinen Anfang. Wusste nicht, woran er zuerst denken sollte. Welchen Gedanken er zuerst sortieren sollte, um das, was hier gerade geschah, vielleicht verstehen zu können. Es lag so lang zurück. Er konnte sich einfach nicht vorstellen, dass Gretchen ein Kind von ihm bekommen haben sollte. Sie hätte doch sicherlich Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um ihn davon wissen zu lassen. Franz, mit dem er eine lange Zeit noch in Kontakt gestanden hatte, wegen der Stelle im Elisabeth-Krankenhaus, die er nicht gekündigt hatte, hätte ihn doch sicher durch den Telefonhörer gezogen. Oder Mehdi! Mehdi hätte es ihm zu einhundert Prozent gesagt. Er war sein bester Freund und die beiden hatten nie Geheimnisse voreinander.


Es musste sich hier einfach um ein Missverständnis handeln – auch wenn er nicht abstreiten konnte, dass Sarah, hier und da, vielleicht doch eine gewisse Ähnlichkeit mit ihm hatte. Der Grünstich in ihren Augen, war eine davon.


Eine Frechheit war es von Gretchen, hier einfach aufzuschlagen und so ein Chaos anzustellen. Diese Frau war doch wirklich eine Katastrophe – im Doppelpack!



Moment mal… Im Doppelpack? Vater…? Mutter…? Kind…? Er würde sie Notschlachten!


Langsam kehrten die Lebensgeister in den, sonst so selten, sprachlosen Chirurgen zurück. Sarah, Melanie und auch Marina blieb nichts anderes übrig, als sich betreten anzusehen, als dem Chirurgen der Kragen platzte.


„Sag mal Gretchen – hast du den Arsch offen?“, fuhr er die, so überraschend aufgetauchte, Chirurgin an, die bei seiner feuchten Aussprache gleich einen Schritt zurücktat, „Wieso jetzt genau?“


„SECHZEHN JAHRE – GRETCHEN! Wie kommst du dazu, mir ein Kind zu verschweigen?“


„Ist ja gut jetzt!“, maulte sie zurück, nur um sich dann mit großem Interesse, ihren Füßen zuzuwenden, als sie versuchte, ihm eine Antwort auf seine Frage zu geben, „Ich habe halt nicht den richtigen Zeitpunkt gefunden, um…“


„Nicht den richtigen Zeitpunkt gefunden?“, er glaubte aus allen Wolken zu fallen und hielt sich, während er, mit in die Seite gestemmter Hand, von rechts nach links lief, ungläubig die andere Hand vor die Stirn, „Worauf hast du denn gewartet? Auf unseren ersten gemeinsamen Marsflug - oder was? Du hattest verdammt nochmal sechzehn Jahre Zeit!“


„Marc! Ich kann eventuell verstehen, dass du aufgebracht bist. Trotzdem wäre es wirklich sehr nett, wenn du mich nicht so anbrüllen würdest…“, gab die Blondine mit einem kurzen Seitenblick auf Sarah, die der Unterhaltung ihrer Eltern mit großem Interesse folgte, zu bedenken. Wie schon zuvor ihr plötzliches Auftauchen, war auch dies keine sonderlich gute Idee von ihr, denn Marc hatte sogleich eine Lösung parat.


„Gut. In mein Büro – sofort!“, vor den verblüfften Augen seiner Schwester, seiner Ex-Affäre und seiner Tochter, zog er die erschrockene Chirurgin am Handgelenk hinter sich her. Ihre Einwände ignorierte er gekonnt. Immerhin hatte er mehr als genug Übung darin. Viel zu oft waren die beiden in einer solchen Situation gewesen und immer war er es, der Gretchen hinter sich herzog, damit die beiden in Ruhe, wenn auch mit ziemlich vielen Explosionen der Gefühle, reden konnten.


In seinem Büro, welches seinem alten im Elisabeth-Krankenhaus gar nicht mal so unähnlich war, angekommen, schob er Gretchen im Kreuz hinein, schloss die Tür hinter sich, nur um sie, herrisch, auf das weiße Ledersofa zu drücken und sich mit verschränkten Armen, ihr gegenüber, an seinem Schreibtisch anzulehnen und ihren Erklärungen zu folgen, die vorerst ausblieben.


„Hasenzahn“, fuhr er sie barsch an, „Hör auf hier Löcher in die Luft zu starren und erklär mir mal lieber, was das hier alles soll! Warum in Herrgottsnamen mir auf einmal eine pubertierende Tochter gegenübersteht, von der ich heute Morgen, nach dem Frühstück, nichts wusste.“


„Man Marc, was erwartest du denn bitte?“, schrie sie ihn an und spürte die aufkommenden Tränen, die sie wohl nie würde unterdrücken können, „Ich stehe morgens auf, finde in der Küche einen Brief und du bist einfach weg! Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie weh das tat und… Mensch… Über mir ist einfach alles zusammengebrochen. Ich wusste an diesem Morgen gerade mal drei Tage, dass ich schwanger war. Dass wir beide ein Kind zusammen erwarteten und ich wusste nicht, wie ich es dir sagen kann oder soll.“


„Deshalb sagt du lieber gleich gar nichts oder was?“


„Nachdem du gegangen bist, hielt ich das nicht mehr für wichtig – nein! Deine Einstellung, zu Dingen wie Familie oder Gefühlen, kenne ich ja zu Genüge. Meinst du, eine weitere Enttäuschung hätte ich mir antun wollen? Ganz sicher nicht!“


„Ich glaub es nicht!“, fassungslos hielt er sich die Hand vor die Stirn, „Ein gemeinsames Kind hältst du für nicht wichtig?“


„Falsch! Ich hielt es nicht für wichtig, dich darüber zu informieren, nachdem du mich einfach so, mit einem Zettelchen, hast sitzen lassen. Einfach so!“


„Du kapierst es nicht, oder? Du hast es damals nicht kapiert und du wirst es heute nicht kapieren. Indem du unüberlegt zu deinem Vater gerannt und ein bisschen auf die Tränendrüse gedrückt hast, hast du mir alles verbaut. Und soll ich vielleicht noch ein bisschen weiter ausholen?“, fragte er, nachdem er Gretchens Augenrollen vernommen hatte, „Du hast UNS damit eine riesen Chance genommen und damit meine ich nicht, mich und meine Karriere – oder das Krankenhaus. Sondern dich und mich!“


„Ich bitte dich. Mal ganz davon abgesehen, dass ich nicht deswegen bei meinem Vater war, sondern weil ich erfahren hatte, dass ich schwanger bin… Egal. Was hätte ich denn bitte davon haben sollen?“


„Eine bessere Ausbildung zum Beispiel. Dein Vater hätte beruhigt in Rente gehen können, ich hätte das Krankenhaus übernommen und er hätte sich keine Gedanken um einen neuen Oberarzt machen brauchen, weil die wäre ja schon da gewesen. Aber nein! Das Professorentöchterchen weint ein bisschen und schon sagt Papi alles ab!“


„Ich war nicht wegen dem Fellowship bei meinem Vater, Marc“, sang die Blondine extra langsam, vielleicht würde der Hitzkopf sie dann besser verstehen, „Ich war bei ihm, weil ich nicht wusste, wie ich dir sagen soll, dass ich schwanger war. Woher sollte ich denn bitte wissen, dass er Washington einfach absagt?“


„Du hättest verdammt nochmal zu mir kommen sollen! Dann müssten wir jetzt diese Unterhaltung gar nicht erst führen!“, er konnte es einfach noch immer nicht fassen. So vor den Kopf gestoßen war er das letzte Mal, als der Professor vom Nordstadtkrankenhaus anrief, um ihm zu sagen, dass er nun doch nicht mehr an dem Programm teilnehmen konnte. Er war nach diesem Anruf so unfassbar sauer gewesen. Auf Franz und auf Gretchen. Damals war er sich ziemlich sicher gewesen, dass es nur ihretwegen war. Monatelang hatten sie darüber gesprochen und immer wieder hatte sie sich gefragt, wie sie nur ein Jahr auf ihn verzichten sollte, ohne aufzugehen wie ein Hefekuchen.



Flashback


„Washington?“, fragte sie entgeistert und sah ihn an, als hätte er ein Rad ab – oder mehrere, „Für wie lange?“


Umständlich räusperte er sich und war bemüht, überall hinzusehen, nur nicht zu seiner Freundin, „Ein Jahr.“


„EIN JAHR?!“


„Ja das ist halt ein Weiterbildungsprogramm. Gut für die Vita und…“


„Ein Jahr?“, fragte sie ihn traurig.


„Äh ja?! Das sind zwölf Monate. Also… Nur für den Fall, dass du dich gerade fragst, wie lang das ist.“


„Man! Ich weiß wie lang ein Jahr ist Marc. Deswegen frage ich doch. Das ist eine unglaublich lange Zeit. Ich mein… Wie soll denn das funktionieren?“


„Irgendwie kriegen wir das schon hin, hm?“, zärtlich strich er ihr über die Wange, „Vielleicht kann ich mal für ein Wochenende nach Hause kommen. Oder du kommst einfach in deinem Urlaub rüber. Das klappt schon.“


Doch allem Anschein nach, hatte sie ihm gar nicht zugehört, „Ich werd unglaublich dick werden… Und in Amerika sind bestimmt total viele schöne Frauen, die auf deinen deutschen Akzent stehen“, jammerte sie.


„Chrm Hasenzahn? Du bist schon unglaublich dick“, sagte er ernst und wurde entsetzt angesehen, „Aber ich hab hier in Deutschland eine unglaublich schöne Frau, die ich durch keine andere ersetzen wollen würde…“


Flashback Ende



Er hatte nicht gelogen. Auch wenn er gegangen war, hatte er sie niemals ersetzen können oder wollen. Doch hatte er sich auch keine Gedanken darüber gemacht, welchen Grund sie gehabt haben könnte, um zu ihrem Vater zu gehen. Sie wussten schon mehr als ein halbes Jahr, dass er für ein Jahr weggehen würde und die ganze Zeit über, hatte sie nichts unternommen, um ihn davon abzuhalten. Warum sie also gerade drei Wochen vor seiner Abreise damit anfing, war ihm ein Rätsel gewesen. Er wollte nur noch weg…


„Schön“, sagte er nach reiflicher Überlegung, „dann erzähl mir doch einfach mal, was alles passiert ist und wie das alles überhaupt möglich ist?“


„Ich werd dir sicherlich nicht erklären, wie es möglich ist, ein Kind zu bekommen. Ich denke, das weißt du. Aber… Du zweifelst ja gar nicht.“


„Ich denke nicht, dass du so verrückt bist und versuchst mir ein Kind unterzuschieben. Das würdest du nie tun. Also! Ich höre…“





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