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 Kommentarseite zu den Fortsetzungen!
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Karo Offline

Krankenschwester


Beiträge: 604

15.10.2017 21:42
#76 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo zusammen

Hallo liebe Bibi @Nachteule

Dank mobiler Daten lese ich im Forum mit, sowohl Deine neuen Kapitel -> siehe Deine Kommiseite, als auch meine Kommiseite. Sprich, Deinen Kommentar, den ich nicht unkommentiert lassen möchte... (Bin wieder bei Muttern zu Besuch, Schreiben werde ich nur mit WLAN)

In meiner Geschichte ist Marc der Dreh- und Angelpunkt. Seine Geschichte, sein Wesen, seine Entwicklung. Natürlich spielen dabei das EKH und eine Reihe Menschen eine große Rolle.

In den letzten Tagen war es mir eine Freude, meine eigene Geschichte nochmal am Stück zu lesen und teilweise etwas zu überarbeiten. Klingt das doof? Wenn man an seinem eigenen Werk Freude hat? Nee, ich glaube nicht. Ich finde sie gut und das ist doch die beste Motivation. Die, die aus einem selber kommt.
Ich hatte so viele Ideen im Kopf, aber ich habe sie jetzt nur auf dem PC notiert, vielleicht kann ich die brauchen, wenn ich irgendwann weiterschreibe.

Marcs Entwicklung ist der eigentliche Hauptstrang. Wie gesagt, hinter dem steht immer mein Trotz: Gretchens Geschichte ist erzählt - Marcs nicht. Gretchens finde ich auch nicht erzählt, aber gut...
Ich finde es irgendwie schön, dass Du das EKH aus meiner Geschichte etwas hervorhebst. Ein ehrwürdiger alter Kasten in dem manches Schicksal passiert. Zwischenmenschlich und medizinisch...
Viele Kapitel brauchen andere, um sich zu erklären. Deswegen möchte ich am liebsten viel mehr und vor allem schneller hochladen... aber auch das ist schwierig, wenn ihr hinterherkommen sollt.
Und gelegentlich kommentieren

Und da komme ich nochmal direkt auf Bibis Kommentare. Gina bekommt also doch etwas mehr Platz als angedacht. Aber das EKH ist nunmal eine Schicksalsschmiede. Es wird Gina nicht verschonen und sie richtig fordern. Das Gespräch zwischen Gina und Franz transportiert etwas von Marc, in dem Fall seine Einstellung zu Lügen. Ich mag es nicht, so eindimensional zu schreiben. "Marc hasst Lügen. Deshalb muss Gina leiden." Nee, das ist definitiv nicht mein Stil. Nein, Franz kennt seinen Schützling lange genug und kann sein Wesen, seine Eigenarten und/oder Vorlieben transportieren. Genauso Gretchen oder beispielsweise Cedric, der uns einiges aus Marcs Studentenzeit erzählen könnte - wird?

Gretchens Brief an Marc... ja, das ist natürlich etwas heikel, dass sie da ihre Erlebnisse auf der Polizeiwache gesteht. Du hast da schon Recht. Mir ging es hier allerdings um das Thema "Wahrheit und Lüge".

Und dann... es gibt einen weiteren Brief, ja. Nein, es ist keine Rückblende. Und Professor Haase ist nicht der Typ, der einen Brief absichtlich zurückhalten würde. Bärbel hat sich zum einen viel Zeit gelassen, mit dem Koffer auspacken. Und vermutlich hat er es einfach vergessen. War ja auch viel los, mit der StaBe im Haus

Das ist, was ich eben meinte. Kapitel brauchen andere, um logisch zu werden.

Deswegen kommt gleich noch genau dieser zweite Brief. Vorher hat Marc es allerdings mit einem Notfall zu tun und Maria Hassmann quält sich mit einem "Virus".

Viel Freude beim Lesen!

Eure Karo

P.S. Habe selbst noch kein Internet, das dauert auch noch...

Nachteule Online

Krankenschwester


Beiträge: 366

21.10.2017 20:54
#77 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebe Karo

Wer soll's anderes sein als meine Wenigkeit, um dir einen neuen Kommi zum Wochenende zu schicken? Treffen wir also jetzt gerade bei dir .



Oktober 2.3 – thyreotoxische Krise / Oktober 2.4 – Virus oder nicht

Wie in meinen aktuell hier geposteten Folgen, tritt bei dir auch der Knechtlsdorfer auf Dieser , der seine privaten "Probleme" mit Frau Dr. Hassmann nicht zu Hause lassen kann, was ja auch schwierig ist, wenn die eigene Freundin im gleichen Krankenhaus arbeitet und scheinbar ein ernstes, körperliches Problem hat. Aber dazu später mehr .

Ja, der Knechti! Opportun geht er seines Weges. Es wirkt immer so, als sei er total talentfrei und nehme Job und Ausbildung alles andere als ernst. Da fragt man sich gerne, wie der sein Studium geschafft hat. Und Dr. Meier fragt sich das wahrscheinlich noch mehr als unsereins, muss er diesen Obertrottel doch regelmäßig bei der Arbeit ertragen. Ungerechtfertig scheint's, trägt der Österreicher (hey, persönlich mag ich die Menschen aus "Austria", hab ja schließlich Verwandte da ) seinen Doktortitel mit sich spazieren. Seine Doktorarbeit mag für ihn pures Vergnügen gewesen sein, bis vielleicht auf die Medikamente, die er im Selbstversuch einnehmen musste. Ja, er hat sich diesen Erfolg wirklich "erwichst" . Man erinnere sich, wie stolz er seine "Ausbeute" vor seiner damaligen Kontrahentin herumgetragen hat, als diese sich noch damit abmühte, die lebertransplantierten Ratten am Leben zu erhalten. Zum Hand-an-den-Kopf-hauen war das. Spaß und Arbeit miteinander in Einklang bringen, typisch Knechtlsdorfer! Ob er deswegen ein besserer Arzt werden könnte? Bestimmt nicht! Sein neuer Assikollege hingegen scheint wirklich sehr viel mehr auf dem Kasten zu haben. So ein Glück für Dr. Meier! Wenigstens ein Hoffnungsträger für die Bemühungen des Ausbilders.

Aber um auf Knechti seine Freundin zurückzukommen, scheint diese sich irgendwas eingefangen zu haben. Magen-Darm? Haha! Ein Mini-Ösi träfe es wohl eher Okay, erstere Vermutung liegt nahe, wenn das (Zieh-) Töchterchen ebenfalls erkrankt ist. Aber bei Maria geht das ja schon länger. Demnach kann man sagen, hat der Labor-Selbstversuch bei Maurice die Wirkung verfehlt, dass er nur noch mit Platzpatronen schießt. Was würden die werten Kollegen wohl davon halten? Noch so einer von der Sorte .

Vielleicht wäre es eine Erleichterung für den armen Dr. Gummersbach, der sich ohne Sagrotan & Co. gar nicht erst aus dem Haus wagt, die Wahrheit zu kennen. Was könnten da alles für Keime auf den Stationen der EKH herumschwirren! Nicht auszudenken! Krankheitskeime in dem Krankenhaus, in dem der Pathologe und seine Liebste arbeiten . Aber gegen Marias "Leiden" würde selbst eine Überdosis Desinfektionsmittel nicht ausreichen. In 18,5 Jahren nicht.

Hach, was für ein Trubel auf Station! Da ist es wunderbar, dass Dr. Meier dennoch etwas Zeit findet, um seine tiefsten Sehnsüchte wenigstens ansatzweise zu befriedigen. Zwar ist sein Gretchen noch längst nicht wieder im Land, doch hat sie es sich nicht nehmen lassen, ihrem Marc einen zweiten Brief zu schreiben, der so schön nach ihr duftet Image and video hosting by TinyPic.


September 2.5 - Brief an Marc


Wie immer, zwischen den Zeilen, strotzt Gretchens Brief nur so von ihren tiefen Gefühlen zu Marc. Sie liebt ihn wirklich und ist glücklich mit ihm, auch wenn er gerade Tausende von Kilometern von ihr entfernt ist. Aber in Gedanken haben sie sich. Und das tröstet doch über jedwede Sehnsucht hinweg. Image and video hosting by TinyPic

Doch dann, während des Lesens, werde ich überrascht Gretchen, normalerweise recht prüde und verklemmt, schreibt in ihrem Brief über Sex Quasi Ersatz für Telefonsex, weil es mit den Verbindungen nach Deutschland eh schon so schlecht ist? Ja wirklich! Sie schreibt Marc ihre intimsten Träume auf. Ist das zu fassen? Tja, ich kenne das sogar von mir selbst. Mit dem Älterwerden wird man irgendwann lockerer mit solchen Themen. Scheinbar hat es jetzt auch Gretchen erfasst. Es ist gar nicht so schlimm, seinem Freund davon zu schreiben. Solange nur er das liest. Und es betrifft ihn ja ebenso. In Ermangelung seiner physischen Präsenz erträumt sich Gretchen ihren Marc beim gemeinsamen Beischlaf. Und wie in der Realität ist es für sie Bombe. Das müsste den Oberarzt doch unheimlich stolz machen, dass er auch in der Ferne eine solche Wirkung auf seine Prinzessin hat.

Und dennoch kommt auch wieder das verklemmte Gretchen zu Vorschein. Denn beim Sex von anderen gehört werden mag sie nicht. Es ist ihr peinlich. Ist doch okay! Nicht jeder mag bei der Sache gehört werden. Aber Gina musste das ja mal wieder unverblümt erzählen . Armes Gretchen! Marc allerdings ist bestimmt niemand, dem sowas etwas ausmacht. Ob er sie trotzdem verstehen kann? Vielleicht kapiert sogar er, dass Gretchen in ihrer Eigenschaft als "Prinzessin" sich auch an gewisse Etiketten halten möchte. Nur, völlig geräuschloser Sex ist verdammt schwer. Ein einsames Haus im Grünen wird wohl die beste Lösung sein . Ehrlich, ich hab mir sowas auch schon mal überlegt, als ich noch mit meinem Ex zusammen war .

Peter und eine Lärmschutzwand? Wo liegt da der Unterschied? Beides kann langweilig und optisch wenig ansprechend sein. Nun, ich will damit nicht sagen, dass ich Peter häßlich finde. Aber im Gegensatz zu Dr. Meier ist er recht fade. Kann überhaupt jemand Marc optisch das Wasser reichen? Gut, Mehdi ist absolut nicht zu verachten. Alexis / Frank sieht im Großen und Ganzen auch recht gut aus, hat aber m.M.n. zu sehr abstehende Ohren und zu schwulstige Lippen. Unabhängig davon, dass ich FDF sehr, sehr mag, wäre Dr. Meier genau mein Typ. Keine langweilige Lärmschutzwand. Aber ein Eyecatcher, pures Zucker . Gretchen hat großes Glück. Endlich! Hoffentlich bleibt es so .

Damit beende ich meinen Beitrag hier, liebe Karo. Dafür darfst du endlich wieder bei mir reinschauen. Die nächsten zwei Folgen stehen an .

Bis bald und allerliebste Grüße

Deine Bibi

Karo Offline

Krankenschwester


Beiträge: 604

26.10.2017 14:21
#78 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo zusammen,

nach 10 langen Tagen bin ich es auch mal wieder. Und was soll ich sagen... bei meinen abgeschlossenen Geschichten hat „Paris“ nun mehr Klicks als „Köln“ – tststs.

Nun gut, kehren wir zurück, zur eigentlichen Story... und da hat bei der Hassi also der Storch – äh der Knechti – zugeschlagen , Doktor Stern könnte ein neuer Glanzpunkt am Medizinerhimmel (zumindest am Assi-Himmel) sein... und sonst? Marc hat einen weiteren Brief von Gretchen erhalten. Ja, er schnüffelt daran. Bei ihm merkt man, wie verliebt er ist. Sie schreibt es.

Was habe ich heute für euch?

Mal wieder ein Gespräch unter Männern/Chirurgen, doch irgendwie mag Cedric nicht so auf Marc eingehen...
Wir blicken nochmal rüber nach Afrika, zumindest in der Erinnerung von Marc und Sabine muss sich wieder mit einem aggressiven Oberarzt auseinandersetzen. Liegt es daran, dass er befürchtet, Knechti mit in den OP nehmen zu müssen? Wie er daran wohl vorbei kommen kann? Zum Schluss taucht eine Person wieder auf, bei der man sich schon lange fragte, wohin er verschwunden war... nun gilt er offiziell als vermisst und wer muss ihn ausgerechnet suchen? Natürlich... als hätte Doktor Meier nicht genug zu tun!

Ehrlichgesagt, ich bin sehr gespannt, was ihr zum letzten Kapitel, quasi zum „verschwundenen Wiederkehrer“ sagt. Vielleicht schreibt ihr es mir?

@Nachteule – liebe Bibi . Ich freue mich immer sehr auf Samstag Image and video hosting by TinyPic, denn dann kommen neue Kapitel von Dir – und meistens auch ein glücklichmachender Kommi. Ich danke Dir sehr und bin gespannt, was Du zu der neuen „Ladung“ zu sagen hast.


Viel Spaß und liebe Grüße,
Karo

Nachteule Online

Krankenschwester


Beiträge: 366

28.10.2017 20:32
#79 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebe Karo!

Tja, wenn du denkst, du schreckst mich mit deinem Kommi vom Kommentieren ab, hast du dich geschnitten



Keine Sorge! Ich schreibe, wenn ich Zeit und Muße dazu habe, ob Kommi, Gruß oder Geschichte . Ich mach's gerne, vor allem, wenn ich denke, dass es jemand gaaaaanz dolle verdient hat. Und wenn ich hier die Storys lese und sehe, dass kaum jemand sein Feedback dazu dalässt, dann finde ich das sehr, sehr schade . Und wenn es ein kurzer Beitrag ist, aber er gilt doch immer etwas. Ob Kritik oder Lob, wir sind hier doch für alles offen, nicht? Klar kann ich verstehen - geht mir ja selbst nicht anders - wenn man nicht die Zeit oder Lust zum Kommentieren hat. Aber so gänzlich ignorieren? Das hat keine Geschichte verdient. Leider wissen das die Neulinge nicht, die keine Kommiseite haben. Da kann man dann nur privat oder bei GB schreiben. Macht aber irgendwie nicht so viel Spaß wie hier in der Kommiecke . Dafür isse doch da !


Oktober 2.6 – Marc und Cedric 2

Joa, ist bei dir ja wieder mal einiges los, bzw. im EKH. Wer gedacht hat, mit Gigis Wiederauftauchen brechen sämtliche Gewitterstürme aus, der hat geirrt (vorerst?). Auf jeden Fall bemühen sich beide, sowohl Marc, als auch Gina, den Wünschen des abwesenden Hausherren gerecht zu werden und das Kriegsbeil zu Gunsten des Krankenhauses ruhen zu lassen. Ich denke, Dr. Meier hat auch im Moment andere Prioritäten, als sich mit der sonst so bissigen besten Freundin seiner Freundin rumzuärgern. Am besten, er schiebt sie gleich ab. An wen sonst, als an seinen (Ex-)Feind Cedrick? Kompliment übrigens an dich Bei den beiden Chirurgen läuft es doch auch wie geschmiert. Sie sehen keinen Grund mehr, sich gegenseitig anzukeifen. Stattdessen arbeiten sie bestmöglichst Hand in Hand. Marc hat keine Lust, sich mit Gina zu befassen, also "darf" Cedrick das übernehmen. Und der scheint damit kein Problem zu haben. Bei weiteren Lesen kam mir der Gedanke, dass du die zwei Ärzte miteinander zu verkuppeln versuchst . Ereignisse eines weiteren Kapitels aus diesem "Block" legen nahe, dass meine Vermutung nicht ganz abwegig ist . Statt Mehdi also Dr. Stier, was? Der Arme, möchte man denken. Irgendwie wäre das wieder mal eine überraschende und interessante Konstellation, obwohl ich mich dank Loreleis wunderbarer Geschichte gerade in die Vorstellung verliebt habe, wie "Mary" und "Rick" zusammen ihre süße Familie großziehen. Image and video hosting by TinyPic Ähm... okay, das gibt es an anderer Stelle. Du hast da wohl andere Ideen . Ich meine, ich kann mir im Moment noch nicht vorstellen, wie das mit Maria, Knechti und Baby funktioniert. Maria als Mutter kennen wir ja bereits. Ihre Tochter ist trotz der Lebensumstände doch ganz gut geraten. Aber Elias... sry... Maurice als Papa eines Säuglings? Der ist doch selbst gerade erst aus den (imaginären) Windeln herausgekrochen! Gut, man könnte meinen, auch ein Marc Meier wäre wenig geeignet, ein Kind großzuziehen. Andererseits hat eben dieser Marc in seinem Leben in letzter Zeit eine so große Entwicklung hingelegt, dass es ihm durchaus zuzutrauen wäre, zusammen mit Gretchen eine Familie zu gründen. Vielleicht nicht sofort, aber eines nicht mehr allzufernen Tages schon .
Er entwächst den "Kinderschuhen", in den der Chirurg jobtechnisch noch vor kurzer Zeit gesteckt hat. Er muss ohne seinen Mentor und Chef klarkommen. Und er macht seine Sache nicht schlecht. Die Anerkennung für seine jüngsten Leistungen und auch einen gewissen Respekt bei der übrigen Belegschaft des EKH hat er sich in den letzten vier Wochen durch seinen unermüdlichen Einsatz für eben dieses Krankenhaus geholt. Er zeigt öffentlich Seiten von sich, die man bei ihm nie zuvor vermutet hätte, die er irgendwie schon länger hatte, aber niemals zeigen wollte, seinem machomäßigen und infantilen Image zuliebe. Aber das ist jetzt vorbei. Er hat die Mauer gesprengt, die ihn von diesem sehr viel erwachseneren Leben getrennt hat. Ein Leben, in dem er sich zunehmend wohler fühlt, was auch die immer besser werdenden Konter seines Schulterengelchens gegenüber dem Teufelchen zeigen. (Übrigens stelle ich mir beim Lesen immer Otto in seinem ersten Film vor, wenn die zwei in Action treten ). Noch ist Teufelchen oben, aber Engelchen holt rapide auf. Es kann den Kontrahenten so herrlich hops nehmen . Überhaupt, die Dialoge der zwei sind immer zum Schießen. Ich lese das zu gerne. Und es passt so schön zu Marc, dass gerade er von solchen Schultergesellen belagert wird . Schöner kann man seinen inneren Zwiespalt nicht zeigen.


Oktober 2.7 – Le Petit Morte (Erinnerungen September)

Die Ernnerungen an eine ganz besondere Nacht für zwei verliebte Berliner Ärzte inmitten der Savanne. Image and video hosting by TinyPic

Gretchens Superorgasmus, der ihr sprichwörtlich die Sinne raubt und Marc fasziniert. Er ist sogar irgendwie stolz drauf, dass gerade er sie dahin gebracht hat, beim Sex das Bewusstsein zu verlieren. Schon beim Lesen der ersten Schilderung dieses denkwürdigen Augenblicks habe ich mir gewünscht, ich hätte so einen Marc Meier an meiner Seite, weil mir sowas nämlich auch noch nie passiert ist und mich das neugierig macht, wie sich so etwas für eine Frau anfühlt .
Übrigens hatte ich Christian bereits vergessen. "Unser" Gretchen muss sich in Bukifa also nicht nur gegen mögliche körperliche Annäherungen ihres Ex sondern vielleicht auch gegen die des selbstüberschätzenden Medizinerkollegen wehren. Hoffentlich nicht . SIE GEHÖRT MARC, verdammt noch mal !!! Kapiert das doch mal !!!!!!


Oktober 2.8 – Marc aggressiv


Warum sollte der "neue" Dr. Meier nicht auch mal wieder rückfällig werden? Also, der gute Mann hat wirklich eine Menge Streß. Er reißt sich den Hintern auf für das Überleben des EKH und hat genug damit zu tun, den eigentlich schwer zu ersetzenden Chefarzt zu vertreten. Nicht nur das, er muss sich auch um die Ausbildung zweier Assistenten kümmern, von denen zumindest einer so wenig Talent besitzt, dass es Marc vorkommen muss, als wäre alles vergebene Müh, was er ihm beizubringen versucht. Wer jemals in der Situation war, jemanden anzuleiten, sei es ein Lehrling oder auch nur ein Praktikant, der hofft doch immer, dass bei demjenigen etwas steckenbleibt, was ihm mal nützen wird. Bei Maurice scheints nie zu wirken. Das nimmt selbstverstänlich auch Marc die Lust, sich mit diesem Hänflig mehr als nötig abzugeben. Außerdem kommt dazu, dass er seine Freundin vermisst, aber ganz dolle und sogar von Mal zu Mal mehr. So stolz er auch ist, dass sie in Afrika das tun kann, was ihr am besten liegt und sie ihre Sache richtig gut macht, aber man nimmt ihm so richtig ab, dass er sie am liebsten wieder an seiner Seite hätte, diesmal für immer. Was nicht ist, kann aber noch werden. Irgendwann ist das Jahr zu Ende und die beiden haben sich (hoffentlich) wieder . Aber eines, Dr. Meier: Sabine ist immer für ihn da. In letzter Zeit hat er sie ja wesentlich besser behandelt als zuvor. Aber dennoch sollte er seine Launen weniger an ihr auslassen. Das hat sie nicht verdient. Hatte sie noch nie. Okay, sie ist etwas schusselig, etwas schwer von Begriff und durch ihre seltsamen Vorlieben leicht spooky. Aber sie ist immer die treue Seele, die ihrem verbal manchmal so unter aller Sau wirkenden Chef selten etwas übel nimmt, auch wenn es selbst ihr manchmal schwer zu fallen scheint. Aber irgendwie hat sie erkannt, dass auch ein Dr. Meier nicht nur gemein und böse ist, sondern auch eine weiche, verletzliche Seite hat. Sabine ist ein Menschen- bzw. ein Marc-Meier-Kenner. Sie weiß, wie er tickt und wann sie am besten zu vermeiden hat, ihn noch weiter zu reizen, als er schon gereizt ist. Er braucht sie einfach, jedenfalls bei der Arbeit. Sein persönliches Ablassventil, hihi

Was hat es nur mit dem ominösen Brief auf sich?


Oktober 2.9 – Marc und die Assistenzärzte

Wenn ich an die Anfänge der Serie zurückdenke, war Dr. Meier immer derjenige, der augenscheinlich die Rolle des Höherstehenden (beruflich) liebte, desjenigen, der seine Assistenten nach Lust und Laune quälen und verbal niedermetzeln konnte, wie er nur wollte. Bei Gretchen gestaltete sich das dann, zu seinem Entsetzen, nicht mehr so einfach. Sie gab ihm gerechtfertigte Konter, hinterfragte seine Diagnosen nicht selten ohne Grund und wurde mit der Zeit sogar noch besser und sicherer. Okay, sie kannte Marc seit der Schulzeit, in der sie, unsterblich in ihn verliebt, von ihm nur gedemütigt wurde. Sie kannte ihn eigentlich nicht anders, als einen sarkastischen oder gar sardistischen Menschen. Genau das hat sie Jahre später angespornt, sich nicht von ihm ins Bockshorn jagen zu lassen. Und es hatte Marc erkennen lassen, was für eine fantastische Frau sie ist, so anders, als alle anderen Frauen in seinem bisherigen Leben. Gequält und gedemütigt, zur ewigen "Professorentochter" degradiert, aber dennoch stark genug, sich nicht davon abhalten zu lassen, allen zu zeigen, was wirklich in ihr steckt. Wie muss sich Marc da jetzt vorkommen, zurückgelassen mit einem Assistenzarzt, der irgendwie immer alles falsch macht, was er nur falsch machen kann, der noch dazu nervt und ein Techtelmechtel mit der Kontrahentin von der Neurochirurgie hat, was Marc wiederum belustigt, weil es in seinen Augen wie eine ihm wohltuende Erniedrigung seiner Kollegen wirkt. Die hat jetzt diesen Schwachmaten an der Backe, jedenfalls zu Hause und in den Schichtpausen. Was Marc wohl dazu sagt, wenn er erfährt, dass Maurice Maria den "goldenen Schuss" versetzt hat?
Marcs Hoffnungen liegen auf Dr. Stern, der wirklich etwas leisten zu können scheint. Ein sehr viel angenehmerer Assistent als Dr. Knechtlsdorfer in jedem Fall. Wenn Marc könnte, würde er ausschließlich Dr. Stern im OP bevorzugen. Aber vielleicht ist Maurice ja bei Dr. Stier an der besseren Adresse? Ausprobieren könnte man es doch mal . Wenn nicht anders möglich, greift man zu Tricks, bei denen die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass Dr. Stern wesentlich geschickter als sein Kollege zu Werke geht. Hoffentlich lässt er Marcs Hoffnungen jetzt nicht im Stich!


Oktober 2.10 – Jochen ist weg


Ich war ja erstmal richtig erschrocken über Bärbel. Sie hat vergessen, dass Franz in der Reha ist?
Aber dann klärt sich ihr Verhalten auf. Sie ist doch auch nur eine Mutter! Sie macht sich große Sorgen um ihren Jüngsten, der einfach so abgehauen ist und sich nirgends gemeldet hat. Ich als Katzenmama mit schlechten Erfahrungen kann das gut nachvollziehen. Was mich dann beim Lesen aber doch ziemlich irritiert hat, war die Tatsache, dass Marc es wagt, seiner vielleicht zukünftigen Schwiegermutter eine runterzuhauen. Okay, sie war in Panik. Aber wie sehr, das - muss ich gestehen - hat sich mir nicht so recht erschlossen, weil deine Schilderung es nicht so schlimm wiedergegeben hat. Aber okay, das ist nun mal Marc! Er hat ja auch Sabine zu gerne mal eine gepfeffert, wenn sie die Kontrolle über sich verlor. Vielleicht war es jetzt auch bei Bärbel richtig. Vielleicht hat er es sogar heimlich genossen, weil sie doch immer so gegen ihn war bislang und er sich so mal an ihr rächen konnte .
Dennoch, Marc wächst wieder einmal über sich hinaus. Er kann sich nicht helfen, aber er ist jetzt irgendwie Teil der Familie Haase und daher geht es ihn auch sehr viel an, was in dieser passiert. Er muss einfach herausbekommen, wo Jochen steckt. Seine Vorgehensweise ist dabei einfach nur erstaunenswert. Er hat innerhalb kürzester Zeit eine heiße Spur. Hoffentlich ist Jochen wirklich "nur" auf Mallorca! Nicht auszudenken, wenn ihm, gerade, wo Gretchen und der Professor ebenfalls abwesend sind, etwas passiert ist .
Zum Glück muss Marc sich nicht nur einen Kopf um die Familie seiner Freundin machen. Denn Ablenkung gibt es zu genüge. Was läuft denn da mit dem Stier und dem Trällervogel?

Ich bin gespannt .


So, dann beende ich meinen Kommi hier mal. Ich kann dir nicht versprechen, dass ich weiter wöchentlich meinen Senf zu deinen Postings abgebe, aber ich bemühe mich .

Boah, beim Nochmallesen denke ich fast, ich habe nur Stuß geschrieben . Aber ich lasse es mal so stehen Hab keine Lust, zu dieser vorgerückten Stunde noch mal alles neu zu tippen .


Bis bald, deine Bibi

Karo Offline

Krankenschwester


Beiträge: 604

29.10.2017 19:31
#80 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo ihr Lieben,

habt ihr meine neuesten Folgen schon verdaut? Ich habe gerade Internet und hätte eine Gallenstein-OP anzubieten? Lust...?

Der erste, der "ja" oder "nein" schreibt, entscheidet

LG Karo

Nachteule Online

Krankenschwester


Beiträge: 366

29.10.2017 19:49
#81 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Ja . Ich hatte ja schon mal eine. Bin gespannt, wie du das darstellst .

Karo Offline

Krankenschwester


Beiträge: 604

29.10.2017 19:58
#82 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Die liebe Bibi hat entschieden. Na dann...

Viel Spaß!

Na, wer hat wohl die OP-Assistenz ergattert?

LG Karo

Nachteule Online

Krankenschwester


Beiträge: 366

04.11.2017 16:33
#83 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebe Karo

Immer wieder gerne .

Tja, warum wundert es mich nicht, dass Dr. Stern die OP bekommen hat ? Überhaupt scheint er ein ganz verbissener junger Mann zu sein, der seinen Job wirklich ernst nimmt, wenigstens einer in dem Laden, also von den Assis, meine ich . Wie wunderbar er sich vorbereitet hat So etwas hat der Dr. Meier gern. Kann er den Knechti beruhigt öfter zu Dr. Stier abschieben und sich auf seinen Schützling # 1 konzentrieren, gelle? So konkret, wie der junge Arzt die Fragen seines Vorgesetzten beantwortet, könnte man denken, da wächst ein neuer Dr. Meier heran, also, im beruflichen Sinne. Dr. Stern ist nicht auf den Mund gefallen, das hört / liest man sofort. Von Nervosität ist schnell bei ihm nichts mehr zu merken. Er schwimmt mit seinem Chef auf einer beruflichen Welle. Alles läuft wie geschmiert. Die Vorwarnung vom Ösi wirkt fast wie heiße Luft. Aber okay, Maurice Knechtlsdorfer hört sich selbst gerne reden. Und so labert er meistens bloß herum. Ziemlich wichtigtuerisch . Andererseits passt er viel besser zu den Chirurgen, die nicht viel Wert auf große Vorbereitungen und wahrscheinlich auch weniger auf Genauigkeiten legen als Marc Meier. Knechtlsdorfer ist ja sowieso viel zu oberflächlich. Er hinterfragt nicht, sondern versucht lediglich, seinen OP-Katalog vollzukriegen. Also greifen die bequemeren unter den (Ober-)Ärzten lieber auf ihn zurück, weil er in seiner Postion als Arschkriecher vom Dienst eh alles macht, was man im OP von ihm verlangt, und wenn es nur das Halten von Haken ist. Das ist sowieso einfacher, als selbst zu operieren.

Carsten Stern hingegen möchte wirklich etwas lernen. Das kann er aber nicht, wenn er bei den wenigen Operationen, die er bekommt, kaum praktische Erfahrungen erhält. Deshalb ist er bei Marc besser aufgehoben, denn dieser legt sehr viel Wert darauf, das wissen wir auch aus dem Umgang mit Gretchen, dass seine Assistenten im OP und auch außerhalb so viel praktisch machen wie nur möglich. Bei ihm sollen sie zu "richtigen" Ärzten werden. Das geht aber nicht von alleine. Dazu gehört auch eine gewisse Portion Ehrgeiz, etwas, was Maurice nicht wirklich hat, Dr. Stern dagegen schon. Er muss sich nicht anbiedern. Er zeigt seine Kompetenz durch Wissen, Wollen und vor allem Können.

Zu der Beschreibung wegen der Gallenblase: hast wunderbar recherchiert . Bei mir war 2013 die GB ebenfalls entzündet und voller Steine, von denen einer schon in den Gallengang gerutscht war. Das tat ziemlich weh, mein lieber Scholli . Der Chefarzt der Chirurgischen Klinik, in der ich lag, hat nicht lange gezögert. Einwilligungsschreiben aufs Bett gelegt und mir den Kuli zum Unterschreiben in die Hand gedrückt. Ich natürlich (!) habe mir das Dokument mit OP- und Risikobeschreibung ganz genau und gemächlich durchgelesen. Er wurde ziemlich ungeduldig, weil ich nicht gleich unterschreiben wollte. Hallo? Man muss doch vor so einer OP wissen, was mit einem passiert! Hab aber dann doch unterschrieben, wollte die Schmerzen ja loswerden . Die OP verlief dann ganz "normal", wenn ich das als damalige Patientin richtig beurteilen kann, wurde mir aber von der OP-Schwester so mitgeteilt und bei der nächsten Visite auch vom Oberarzt der Station. Was geblieben ist von der Entfernung des Organs ist eine gewisse Unverträglich, wie in deiner Geschichte auch schon erwähnt, gegenüber fettigen Speisen. Deshalb kann ich auch die Hausmannskost meiner Mutter nicht mehr so gut ab. Es äußert sich mit Bauchkrämpfen, Übelkeit und manchmal auch mit Durchfall, wenn ich falsch gegessen habe. Aber das ist bei jedem Menschen anders. Bei mir kommen generell noch Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten hinzu, die ich schon lange habe. Ich wünsche Frau Ehrenfeld jedenfalls, dass sie schnell wieder genesen ist und nach Hause kann. Aber bei der großartigen Betreuung sicher kein Problem .

Und jetzt mache ich mich auf und lesen noch ein paar Halloween-Specials .

Liebe Grüße,
deine Bibi

Karo Offline

Krankenschwester


Beiträge: 604

06.11.2017 17:25
#84 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo meine lieben Leser,

@Nachteule
Liebe Bibi.
Du hast es sehr schön erkannt, Doktor Stern ist ein „kleiner Doktor Meier“. Verbissen würde ich jetzt nicht sagen aber durchaus zielorientiert. Bei uns hieß das früher streberhaft Aber er ist an guter Medizin interessiert und deswegen nimmt man ihm den Streber nicht übel. Er will eine gute Ausbildung und tut was dafür. Bei Knechtelsdörfer muss man ja fast Mitleid mit dem Geld haben, das dessen Studium gekostet hat...

Einer Bekannten wurde im letzten Jahr die Gallenblase entfernt. Dazu ist es ja kein Problem, sich im Internet „zu bilden“ Aber ich danke für Dein Lob. Mit den fetten Speisen ist es bei ihr ähnlich, Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind dann eher wieder mein Thema...


Apropos Thema... was habe ich denn diesmal für euch?

Einen ziemlich dicken, bunten Block. 12 DIN A 4-Seiten... vermutlich kommt jetzt ein kleiner Teil und später nochmal mehr. Warte gerade zwischen zwei Terminen...

Da ist immer noch der verschwundene Jochen, Cedric und Marc führen wieder ein aufschlussreiches Männergespräch und Marcs Gehirnvergewaltiger (ja, liebste Nachteule, ich erinnere mich dunkel an die Ottofilme) leiten zu einem Kapitel über, in dem man sich fragen muss, warum sich ein Doktor Meier ausgerechnet im Katharinen-Hospital verarzten lässt...

Das ist wieder einmal sehr viel, beim nächsten Mal wird’s dann wieder kürzer. Versprochen. Und danach... kommt ein Marc-Elke-Kapitel von 11 Seiten. Also betrachtet diese Woche als gutes Training, dann kommt eine kurze Verschnaufspause... und dann wird es sehr intensiv. – da freue ich mich jetzt schon drauf
Vielleicht regt das den einen oder anderen dann doch mal zu einem (klitzekleinen) Kommentar an.

Für heute wünsche ich euch eine gute Woche,
LG
Karo

JackySunshine Online

stellv.Admine


Beiträge: 8.216

09.11.2017 13:25
#85 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebste Karo !

Auch für Dich habe ich heute mal wieder ein bisschen Zeit und mache mich auf Deiner Kommentarseite breit . Wie schon bei Anke und Bibi geschrieben, tut es mit wirklich sehr leid, wie selten ich mich hier blicken lasse . Immer, geht es jedoch leider nicht und wenn man sich dann doch mal hinsetzen möchte, sprudelt es nicht aus einem raus und man muss sich alles mühsam zusammenlegen . An dieser Stelle, gebe ich dann grundsätzlich auf. Ich brauche einfach diese Leichtigkeit, beim Schreiben...

Die habe ich zum Glück wiedergefunden, denn von jetzt auf gleich, war die Schreibblockade genauso schnell und erwartet weg, wie sie gekommen war . Jetzt wird nach und nach alles nachgeholt. Natürlich hätte ich mich auch mal so melden können, aber so Einzeiler, mag ich selbst nicht und deswegen habe ich mir gedacht, ich lasse es wirklich lieber gleich bleiben . Dafür kommen nun ordentliche Kommentare und wie immer, zu jedem Teil einer .

Was mir bei Deiner Geschichte unglaublich hilft, sind die Zeit- und Ortsangaben . Kein langes Suchen und scrollen. Kein langes Rücklesen, weil die Kommentare zu dem Teil, einen direkt ins Geschehen katapultieren. Es macht vieles wirklich einfacher .




September 4.11 Marc und Cedric 1


FREUDE !!!

Marc und Cedric treffen früher als gedacht und anders als erwartet, aufeinander. Doch wir wollen mal ganz am Anfang einsteigen und, wenn möglich, nichts auslassen. Doktor Stier kommt also grundsätzlich später als bestellt und erwartet in der Klinik, um Schwester Sabine aus dem Weg zu gehen. Sie nervte ihn und er verstand absolut nicht, wie Marc diese Frau aushalten konnte. Nun ja... Er kann sich an ihr abreagieren, sie erledigt für gewöhnlich seine Drecksarbeit und wenn er dringend etwas wissen muss, bekommt er von ihr die notwendigen Antworten . Auch wenn sie diese besondere Beziehung zwischen den beiden, in der nächsten Zeit, etwas verändern wird.

Und wenn man mal zwischen den Zeilen liest, fällt einem sofort auf, dass Cedric es mit der Arbeit an sich, gar nicht sooo ernst nimmt. Er scheint, wie in Trance, wenn er sich seinen Kaffee holt und die Papiere in seiner Ablage für unwichtig erklärt. Auch der ungewöhnlichen Duftnote, die Doktor Meier hinterlassen hatte , schenkt er nur kurz Aufmerksamkeit und suhlt sich stattdessen lieber in seinem Selbstmitleid . Mit einem Burn-Out Syndrom, ist tatsächlich nicht zu spaßen und all die Symptome, die auch von Ärztin nicht immer sofort oder früh genug erkannt werden, machen einen irgendwann nur noch mürbe - depressiv... Gerade dann, wenn man zum absoluten Stillstand gezwungen wird, von seinem eigenen Körper. Für einen eigentlich viel arbeitenden Chirurgen, eine enorm große Umstellung. Es machte ihn wahnsinnig und da seine Sinne so oder so schon getrübt waren, befürchtete er, einen erneuten Rückfall zu bekommen. Diesmal schien seine Nase mit ihm durchzugehen.

Für ihn ein Grund mehr, endlich die Segel zu streichen und Marc das Boot wieder zu überlassen. Doch wann dieser zurückkommen wollte, war ihm entfallen. Wahrscheinlich hatte er es gar nicht vergessen, sondern gar nicht richtig aufgenommen. Aber auch daran verschwendete er keinen weiteren Gedanken und geht gleich wieder zu den Ärzten über, die ihn behandelt hatten. Ich stimme ihm auch voll und ganz zu: Ärzte, vor allem aber Allgemein- und Sportmediziner, machen es sich einfach viel zu leicht. Mein Mann leidet nun schon seit einigen Jahren darunter und verliert so langsam aber sicher, das Vertrauen in sämtliche Ärzte. Auch in Fachärzte, die eigentlich wissen müssten, was sie tun.

Doch wie sollte es anders sein? Auch hier bleibt er nicht lange kleben. Mensch ist der Mann sprunghaft ! Zumindest fällt ihm schon einmal auf, dass soch jemand in seinem Büro gewesen war und dank dem Klopfen an der Tür und Schwester Sabine, die die Utensilien von Marc wieder an ihren ursprünglichen Ort bringen möchte, erfährt er, dass seine Gebete doch noch erhört worden waren: Die Ablöse ist ENDLICH da ! Und nimmt sich auch gleich wieder viel zu wichtig .

Zitat
„Natürlich, hast Du an mir gezweifelt? Dass ich das erleben darf – Cedric Stier nennt mich “einen Gott“!?“ Marc stand amüsiert in der Tür.





Und hier muss ich einfach noch einmal anbringen, wie toll es ist, dass Du Cedric aktiv mit einbindest . Denn wo Marc nun ein wenig mehr zum Softie wird, gleicht Cedric das denke ich richtig gut aus, wenn er wieder voll auf der Höhe ist. Also, solltest Du ihn wirklich dorthin bringen wollen. Sein Leben liegt ja in Deinen Händen . Verleiht Dir das jetzt ein Gefühl von Macht *böshaftes Lachen vorstellen* . Das beste Beispiel, ist die kurze Unterhaltung mit Sabine:

Zitat
„Das ist erfreulich zu hören! Aber weniger erfreulich ist, dass Frau Niederwasser erst heute auf die Gyn verlegt wurde?“
Diese Frage ging an die Krankenschwester. Sabine wusste allerdings nicht, was der Chirurg von ihr wollte. „Ja?“
„Wie ja? Warum nicht gestern?“
„Äh, das hat niemand so gesagt?“
„Doch, Schwester Sabine, das habe ich gestern so Doktor Brickmann mitgeteilt. Nach allen Untersuchungen sollte die Patientin zu Doktor Hundt verlegt werden.“
„Äh...!“
„Wie äh?“





So hätte auch eine Unterhaltung zwischen ihr und Marc ablaufen können und das on point ! Doch meine große Euphorie, Marc und Cedric zusammen zu sehen, erhält ziemlich schnell einen gewaltigen Dämpfer: Cedric ist definitiv nicht auf der Höhe . Blödes Burn-Out . Hahnenkämpfe zwischen den beiden, wären sicherlich ein Augenschmaus, doch die bleiben uns, vorerst komplett verwehrt. Egal was Marc versucht, sein Kontrahent springt nicht darauf an und macht auch den Starchirurgen stutzig. Nicht nur der kommt sich vor wie im falschen Film, auch seine beiden inneren Ichs, denken sie wären auf dem Mond:

Zitat
„Für solche Gespräche ist in der Tat Herr Ullstein der richtige Ansprechpartner. Auch wenn ich spontan Ideen habe, wie wir Dich beschäftigen können... vielleicht können wir Dich dann wieder hochziehen, wenn Rössel im Februar in Rente geht?“

Was redest Du da? Du versuchst nicht gerade diesen Dreckskerl zu halten?
Warum denn nicht?
Man holt sich den Feind nicht extra ins Haus?
Einen Feind? Momentan ist der nicht mal Konkurrenz für Dich.
Natürlich nicht – es gibt niemanden, der uns das Wasser reichen kann!
Was machst Du dann gerade für ein Theater?



Ja da ist das große Theater wirklich unnütz, zumal Cedric für das Elisabeth-Krankenhaus, ein gewaltig guter Fang ist. Viele Menschen vertrauen auf Ärzte, die sich ausschließlich in ihrem Fachbereich bewegen und dadurch einiges an Erfahrung mit sich bringen. Also ich würde lieber zu ihm gehen, als zu irgendwem. Marc muss und da muss sich der rebellische Marc einfach mit abfinden, an die Zukunft der Klinik und nicht in erster Linie, seiner Karriere denken. Es geht um Arbeitsplätze und Angestellte, die ihre Passion mit einer gewaltigen Leidenschaft ausführen. Ein eingespieltes Team. Eine Familie Image and video hosting by TinyPic. Marc muss jetzt Verantwortung übernehmen. Für Franz und aber auch für Gretchen, die sich auf ihn verlässt. Ihm ist es einfach daran gelegen, Cedric wirklich halten zu können und das, ohne ihn zu sehr zu belasten. Er will ihn wieder auf dem Damm sehen, um ihn dann fest einplanen und fordern zu können.

So wie es zurzeit in der Klinik läuft, geht es jedenfalls nicht weiter und Marc ist sicherlich über jedwege Art von Untersützung dankbar:

Zitat
„Die Theorie sieht vernünftig aus, in der Praxis finde ich eine Lernschwester alleine auf der Station. Und einen ebenso neuen Assistenzarzt.“
Cedric drehte den Monitor zu sich. „Hm. Ich hätte jetzt auf Not-OP getippt. Die Frage ist, wo sich Doktor Knechtelsdörfer herumtreibt? Herr Stern war in der Notaufnahme eingeteilt, Doktor Knechtelsdörfer sollte auf Station sein. Doktor Brickmann da, wo sie gebraucht wird. Doktor Hassmann ist auch meistens für die Unfallaufnahme in Bereitschaft.“





Natürlich läuft es noch, allerdings mehr schlecht als recht und das ist nicht im Sinne des Professors. Von den Patienten, die ihnen ihr Leben anvertrauten, mal ganz abgesehen... Also wird sich um eine Methode bemüht, die alle zufrieden stellt und sie wird auch gefunden - vorerst. Cedric scheint recht zufrieden mit Marc Vorschlägen zu sein, auch wenn er noch darüber nachdenken will. Wobei ich mir schon die Frage stelle, was er da noch nachdenken will?! Er kann seine Tage nicht durchplanen, muss auf seinen Körper hören und hat so die Möglichkeit, sich seine Arbeit frei einzuteilen. Leichte Arbeit. Nichts was ihn überfordern würde... Perfekt also! Allem voran, ist aber mal eines klar:

Zitat
„Hm, aber wir sollten schon an einem Strang ziehen?“
„Ehrlich gesagt, wenn überhaupt, dann ziehe ich an Deinem.“ Cedric grinste. „Wer hätte das vor ein paar Monaten gedacht, da haben wir uns noch auf Wettkämpfe eingelassen.“
„Und Gott hat gewonnen.“ Auch Marc grinste. Die Wette um Gretchen und die Herz-OP. Drei Tage später war Cedrics Schwester gestorben. „Eh, tut mir Leid...“





Sie müssen zusammenarbeiten und sich mal wie Erwachsene Männer verhalten - wo Marc ja gleich ins Fettnäpfchen tritt . Das war wirklich unsensibel. Aber er entschuldigt sich sofort . Gretchen tut ihm wirklich gut. Zwar sieht das einer der Marcs ein bisschen anders, aber wer hört schon auf Marc ? Und die Zügel, für besagten Strang, nimmt Meier auch gleich in die Hand:

Zitat
„Ja, wenn ich...“
„Nööööp!“
„Bitte?“
„Mein Strang, Doktor Stier. 19 Uhr Stationszimmer.“



Man sollte immer erst nachdenken, bevor man etwas sagt . Auch wenn Cedric zurzeit noch nicht so ganz auf der Höhe zu sein scheint und sich nicht konkurrenzfähig sieht, wird ihm gewaltig stinken, dass er an Marcs Strang ziehen wollte .

Während Marc seine Runden dreht, fällt ihm ein Missstand in der Klinik auf, der so nicht weiter tragbar ist: Brickmann! Was denkt diese Frau sich eigentlich? Sie kommt irgendwo hin, spielt die Prinzessin auf der Erbse und die Assis, dürfen Ratespiele spielen?

Zitat
„Das können Sie getrost der Kollegin liegen lassen.“
„Dann ist es zur Übergabe aber nicht fertig.“
„Was wollen Sie denn da übergeben? Mehr als die persönlichen Daten des Patienten sind da ja eh nicht drauf. Wo ist Doktor Brickmann?“
„Mit diesem Patienten im OP...?“
„Im OP. Eine kleine Sightseeingtour? Oder rein prophylaktisch?“



Marc handelt hier genau richtig. Bevor Stern noch etwas macht, was er nachher bereuen würde, sollte er lieber gar nichts machen und der Kollegin ihre unsaubere Arbeit überlassen. Immerhin war dies hier ein Krankenhaus und es gab weitaus mehr zu tun, als die unvollständig bearbeiteten Akten fertig zu schreiben - es kommen neue Patienten !


Ich bin wirklich ganz gespannt, wie es noch weiter geht. Zwar hab ich ein bisschen noch was im Kopf, aber längst nicht mehr alles und freue mich, endlich mal wieder Zeit hier zu verbringen, zu lesen und endlich zu kommentieren . Heute wird nun keiner mehr folgen, weil ich tatsächlich noch ein paar Telefonate zu führen habe , aber morgen bin ich sicherlich wieder hier .

Liebe Grüße
Jacky

JackySunshine Online

stellv.Admine


Beiträge: 8.216

10.11.2017 09:44
#86 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebste Karo !

Hier bin ich auch schon wieder . Mensch, ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich es vermisst habe, mich hier breit zumachen und zu schreiben . Meine Tastatur glüht jedenfalls schon mächtig und vielleicht schaffe ich es, bei der Tastatur von meinem Mann, an der die Tasten WASD total ausgeleiert sind, weil er die bei seinen Spielen am meisten nutzt, die anderen Tasten auch noch auszuleiern . Bisher, darf ich aber an meinem Rechner sitzen bleiben - auf meinem Hocker, weil es mit dem Rücken tatsächlich geht .

Also nutze ich die Gunst der Stunde und kommentiere den Teil, in dem Carsten Stern sich unter Beweis stellen kann .




Als ich das erste Mal von Carsten Stern gelesen habe, musste ich irgendwie an meine erste Geschichte denken, die nun leider schon seit Ewigkeiten einstaubt . Ich wollte unbedingt einen neuen Charakter für Gabi haben, mit dem sie anbandeln kann und der etwas über ihre Vergangenheit erfährt. So entstand Christian Werner . Das was ich bei Carsten so raus lese, beschreibt genau das, was Christian sein sollte... Begabt, aber keinesfalls hochnäsig und immer darauf bedacht, alles richtig zu machen. Jedem gerecht zu werden und ein bisschen unsicher, wenn jemand kommt und was ganz anderes von ihm verlangt . Alles in allem kann man also ruhig behaupten, dass ich ihn mag .

Und auch für Marc stellt sich schnell heraus, dass seine Anwesenheit nicht unbedingt von Nöten ist. Er kann also mal ein bisschen entspannen, will aber sofort benachrichtigt werden, wenn der kleine Ole, vom Kernspin zurück ist. Aber wie das Leben nun einmal so ist, kommt er nicht sofort dazu, seinen Plan auch in die Tat umzusetzen, denn Schwester Sabine kommt mit der besorgten Mutter am Arm, auf ihn zu .

Was gibt es schlimmeres, als SOLCHE Mütter? Man darf mich echt nicht falsch verstehen... Ich habe selbst zwei Kinder und fünf kleinere Brüder, auf die ich auch gern aufgepasst und die ich sogar eine Zeit lang mit erziehen durfte . Man könnte nun sagen, dass mich das über die Jahre einfach abgehärtet hat. So ist es aber nicht . Wir wurden einfach auch nicht so erzogen. Natürlich mache ich mir Sorgen, wenn meine Mama mir schreibt, dass mein Bruder im Krankenhaus ist und operiert werden muss, aber auch nur, weil ich dann nicht genau weiß, was eigentlich los ist. Aber sonst? Kinder spielen nun einmal. Da wird es auch schon einmal wild und sie tun sich weh. Vielleicht muss man einfach nur den Schmerz wegpusten oder aber, man muss ins Krankenhaus. Da muss man dann aber wirklich nicht so ein Theater veranstalten .

Oles Mutter ist für mich eine von denen, die ihr Kind am liebsten in Watte packen würden . Damit ja nichts passiert. So verhält sie sich Marc gegenüber und ich bin wirklich erstaunt, wie ruhig er bleibt...

Zitat
„Wie könne Sie denn jetzt an Essen denken?“
„Hm, ich sagte trinken. Aber Essen ist ein gutes Stichwort.“ Zur Bestätigung knurrte Marcs Magen.



Und ich kann mich Carstens Aussage zum Schluss, eigentlich nur anschließen...

Zitat
War das der ungeduldige Arzt, über den Maurice schon so viel erzählt hatte?



Wahrscheinlich wirkt Afrika noch nach und er ist noch vollkommen entschleunigt . Vielleicht schafft er es auch, diese innere Ruhe, in Berlin zum Standard zu machen. Immerhin tut es der Seele gut und vereinfacht sicherlich die Arbeit um ein vielfaches.

Jedenfalls leistet der neue Assistenzarzt, gute Arbeit - denn als Marc von seiner kleinen Observation in der Cafeteria zurückkommt, ist alles schon erledigt . So lässt es sich doch leben, auch wenn er anmerkt, dass es von Vorteil wäre, wenn Herr Stern auf die Anwesenheit eines Oberarztes warten würde und verwirrt somit seinen neuen Kollegen. Nun ja... Marc ist halt nicht mehr der, der er vor Afrika war. Zumindest, zurzeit noch nicht. Die Ruhe aus Afrika, scheint wirklich noch nachzuwirken und auch die Liebe zu seinem Gretchen, überfüllt den Chirurgen noch mit positiver Energie. Wer weiß, wie sich das in ein paar Wochen verhält, wenn er länger zurück und Maurice und Sabine täglich ertragen muss ?




Heute bin ich zwar nicht so ausführlich wie gestern, weil ich gleich einkaufen muss, damit mir mein Mann nicht vom Fleisch fällt, aber morgen, geb ich wieder richtig Vollgas .

Bis dahin, wünsche ich Dir einen wunderschönen Tag und einen guten Start ins Wochenende
Jacky

Karo Offline

Krankenschwester


Beiträge: 604

12.11.2017 20:36
#87 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo meine lieben Leser,

und besonders Willkommen zurück Jacky!


Da durfte ich mich doch über mehrere Kommis freuen . Und gestern dann die vertraute Routine, neue Kapitel von @Nachteule - da ist es auch nicht schlimm, wenn Du, liebe Bibi, mal mit dem Kommentieren meiner Geschichte eine Pause machst. Jacky ist ja gerade sehr fleißig. Manchmal geht es leicht und manchmal eben nicht.

Momentan habe ich tausend Ideen im Kopf, aber wenig Zeit, diese in (m)eine Geschichte zu bringen. An der ich schon lange nicht mehr weitergeschrieben habe, aber es ist ja erstmal genug Material da .

Ich denke allerdings auch über ein Special nach, vielleicht ein Advendsspecial, vielleicht ein Weihnachtsspecial. Mal sehen, was Zeit und Geist so hergeben.

@JackySunshine

Zu Deinen Kommis, liebe Jacky. Erstmal... ich musste doch tatsächlich überlegen und suchen, wo Du gerade warst... habe dann selbst die Kapitel nochmal gelesen.

Ja, der Cedric. Nicht mehr der, wie Bora ihn uns präsentiert hatte, sondern ein gebrochener Charakter. Ein Bruch, den ja auch Marc erlebt hat. Nur, dass Marcs Bruch eine ganze Kindheit durchging. Dass Cedric eine besondere Beziehung zu seiner Schwester hatte, wurde glaube ich schon in einem Kapitel erwähnt.

Bei „Kaffee, Kuchen, Sahne“ auf der Couch des Nordstadtkrankenhaus-Professors haben wir ja vom Burn Out des Kollegen Stier gehört. Ich musste den Faden nur aufgreifen. Zufall, wenn sich Marc und Cedric dann im Steakhaus über den Weg laufen . Die Vergangenheit der Freundschaft, oder wie man das auch immer nennen will, zwischen den beiden Chirurgen, lag dann in meinen Händen.

Burn Out kenne ich selbst nicht. Aber ich stelle mir es so vor, dass der Achterbahn des Lebens (es geht immer auf und ab, manchmal höher, manchmal tiefer aber immer in Bewegung) der Sprit ausgeht. Leider selten auf der Höhe... nun liegt das Gefährt in der Talsohle und hat einen riesen Berg vor sich...
In so einem Tal liegt Cedric momentan, wobei es ihm ja schon wieder deutlich besser geht, wenn er überhaupt arbeiten kann! Er muss sich den Berg hochkraxeln, dazu braucht er Pausen. Das EKH ist so eine Pause. Er hat schon was geschafft, auf dem Weg zurück ins Leben und ein leichter Job bietet ihm Zeit, zu verschnaufen. Ein vermeintlich leichter Job, der ihm schon viel abverlangt. Aber für den andere dankbar sind, dass es gemacht wird.
Nachteule war es, die das EKH als soziales Auffangbecken (oder so) beschrieben hat. Ja, es geht um Chancen und das, was man daraus macht. Carsten Stern nutzt seine (bisher wenigen) Chancen, Knechtelsdörfer weniger. Und auch Marc lässt Veränderungen zu. Bei ihm zeigen es die beiden „Schultergesellen“, wie viel Kraft es kostet, wenn man sich verändern möchte. Gegen Gewohnheiten anzukämpfen, den inneren Schweinehund zurück zu drängen.
Auch Professor Haase, der ja schon einen langen Lebensweg hinter sich liegen hat, muss sich mit Veränderungen auseinandersetzen. Es hört nie auf. Das ist Leben!

Welch ein Glück, dass es das EKH gibt. Den Ruhepol. Mauern, die etwas zusammenhalten, was es heute viel zu selten gibt. Familie. Nicht in dem Sinn von Verwandtschaft, sondern von einer Art Lebensmittelpunkt. Kollegen? Im EKH mehr als das. Ein idealistisches Bild eines Krankenhauses. Eine weichgezeichnete, „weltfremde“ Vorstellung, wie Medizin funktionieren kann – sollte? Wie gut, dass es Fiktion gibt! Für ein paar Personen kann ich eine Oase schreiben, in der sie ihre individuellen Charakter ausleben dürfen. Zugegeben, diese Eigenschaft besitze ich in meinem Berufsalltag nicht. Ich glaube, ich bin sehr tolerant, Menschen Menschen sein zu lassen. Aber auch bei mir gibt es Grenzen der Belastbarkeit. Nicht nur, weil die Chefs am Ende Zahlen sehen wollen...

Geben und Nehmen – Vertrauen und Vertrauen zurückzahlen. Ganz großes Thema zwischen Professor Haase und Marc. Und Marc, dem Loyalität unglaublich wichtig ist – und ich finde, es passt auch und immer noch zum eigentlichen Marc, beginnt nun, Vertrauen zu schenken. Klar, Gretchen ist da die Nummer eins. Aber Cedric bekommt eine Hand gereicht, wo man doch von Marc kaum mit dem kleinen Finger gerechnet hätte – oder doch? Und auch Carsten Stern, wie ich ja schon sagte, ein "kleiner Marc", ist einer der Steinchen auf dem holprigen Weg des Doktor Meier an die Seite seiner ersten richtigen Freundin.

Liebe als Allheilmittel? Ich möchte es Gretchen glauben!


Ich habe diesen Text heute früh vorgeschrieben. Seit dem hat sich hier wieder einiges getan. Darauf werde ich ein anderes Mal antworten. Und es gibt heute keinen neuen Teil bei mir, die Zeit bedrängt mich gerade etwas... ach... nur kurz

@Lorelei - es ist schade, dass Du ausgestiegen bist, irgendwie war das immer meine Befürchtung, dass es "zu viel" ist. Vor allem, wenn man mit dem eigenen Werk zu tun hat. Ja, vielleicht habe ich Glück, dass ich die Geschichte schon so weit voran getrieben habe. Habe euch einfach viel zu spät entdeckt Ich bin sehr gerne hier. Und ja, ich war nie ein Mehdi-Fan. Bibi schafft es in ihrer Geschichte, mir den Guten sympathisch zu machen. Ich habe mich anders entschieden. Und warum soll es immer Marc sein, der Freundschaften zerstört?

So, bis die Tage, Ihr Lieben!

Jacky, Dir wünsche ich gute Besserung weiterhin!

LG
Karo

Karo Offline

Krankenschwester


Beiträge: 604

14.11.2017 18:54
#88 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Guten Abend

Die Karo ist da und bringt noch schnell drei neue Kapitel vorbei.

Nach einem Alptraum gibt es nur einen Ort, an den sich Marc zurückziehen kann, kommt zu Wort und dann hat Marc Feierabend, der Abend mit seiner Mutter steht an. Diese Kapitel gibt es dann aber erst beim nächsten Mal

LG
Karo

JackySunshine Online

stellv.Admine


Beiträge: 8.216

14.11.2017 19:34
#89 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebste Karo !

Da bin ich wieder und mache mich hier breit, mit meinen scheinbar endlos langen Kommentaren . Ich bekomm immer ganz große Augen, wie lang meine Ausführungen werden, dabei denk ich immer, dass ich gar nicht so viel geschrieben habe . Aber so ist das eben. Genauso ist es, mit der Zeit. Mal ist sie da, mal nicht. Ich habe wieder diese Zeit, die Lust und die Motivation, zu schreiben und dabei meinen Gedanken wirklich freien Lauf zu lassen. Man kann also sagen, mein Hirn hat Ausgang . Mir hat das alles hier unglaublich gefehlt und mir und meinem Mann, ist in den letzten Tagen aufgefallen, wie sehr. Ich bin viel ausgeglichener, kann wieder meine Scherze reißen und habe Spaß in den Backen . So soll es sein, so muss es einfach bleiben .

Einen ordentlichen Puffer an Material zu haben, ist wirklich ein Segen. Da kann ich nun, wo ich die Schreibblockade endlich überwunden habe, ein Lied von singen. Aber nicht nur die fehlenden, fertigen Kapitel und der eigens gemachte Druck, neue zu schreiben, waren ein Auslöser dafür, wie ich nun weiß. Hauptgrund war tatsächlich, dass ich mit einer Sache einfach nicht abschließen konnte... Jetzt, hab ich es und es wirkt sich auf meine flinken Finger aus. So gut, dass ich schon jetzt einen Kommentar hier schreibe .




Zitat
Ja, der Cedric. Nicht mehr der, wie Bora ihn uns präsentiert hatte, sondern ein gebrochener Charakter.



Bora hat uns mit seinen teils unausgereiften und unfertigen Geschichten, unglaublich viel Spielraum gelassen. Eigentlich, müsste man ihm für seine verkorkste dritte Staffel, wirklich danken . Burn Out ist keine lustige Sache. Eine Freundin von mir, konnte zwei Jahre lang nicht mehr richtig arbeiten, ehe sie langsam wieder einsteigen durfte. Jetzt scheint es ganz gut zu funktionieren und sie hat gelernt, auf ihren Körper zu hören und mal etwas runter zufahren, wenn es zuviel wird . Ich möchte das wirklich niemals erleben müssen.

Danke, für Deine Besserungswünsche . Meinem Rücken geht es wieder besser. Muss zwar noch aufpassen, aber es läuft !




September 4.13 – Marc am EKH 3

Marc kommt gerade richtig! Da hört er mal, was die Brickmann für eine ist . Eine scheußliche Person ist das. Es ist nicht nur vollkommen verständlich, weswegen sich die schwangere Frau Hundt so aufregt, was ihrem Baby übrigens gar nicht gut tut, sondern auch ersichtlich! Nur weil der Oberarzt gesundheitlich angeschlagen ist, meint sie tun und lassen zu können, was sie will und entzieht sich vollkommen ihrer Verantwortung als Ärztin!

Zitat
„Was ist denn passiert? Hat Frau Niederwasser eine Fehlgeburt oder sowas gehabt?“
„Nein, weder eine Fehlgeburt noch oder sowas, aber das ist wohl weniger ihr Verdienst. Sie war ja noch rechtzeitig bei uns, um Schlimmeres zu verhindern!“
„Dann frage ich mich, warum Sie hier so eine Welle machen?“



Geht´s noch?! Sie hat nicht das getan, was sie hätte tun sollen in ihrer Funktion als zuständige und behandelnde Ärztin. Da ist es vollkommen egal, ob etwas passiert ist oder eben nicht. Sie allein, steht in der Verantwortung, niemand anderes und wenn sie diese Aufgabe nicht ernst nimmt und lieber alles auf die Assis schiebt, darf man sich als leitende Oberärztin, der das Wohl der Patienten am Herzen liegt, durchaus aufregen. Chirurgen haben nicht das Recht, über anderen zu stehen. Um Menschenleben zu retten, muss man Hand in Hand arbeiten. Doch das alles tangiert die Frau gar nicht.

Zitat
„Wer kann, der kann!“



Kann sie nur hochnäsig dazu äußern. Da würde ich auch die Flucht ergreifen, bevor noch Blut fließt . Frau Hundt ist mir wirklich sehr sympatisch . Nicht eingebildet oder unfreundlich, sondern mit dem richtigen Biss! Das gefällt auch Marc und zwar dem richtigen Marc. Also den Marc, der gerade frisch aus Afrika wieder da ist . Wir haben hier ja ein paar mehr und wollen eventuelle Verwechslungen ausschließen . Der alte Marc, freut sich auch... Allerdings nicht über die Kugel, die Frau Hundt vor sich herschiebt . Aus seinem Beuteschema, fällt sie also schon mal raus. Na welch ein Glück sie hat .

Ungewohnt höflich entschuldigt sich Marc bei der schwangeren Frau und weist ganz höflich darauf hin, dass dieses Verhalten zwar verständlich, aber durchaus unangemessen war. Solche Gespräche, führte man hinter verschlossenen Türen. Hat er wohl Recht. Wobei Brickmann es wirklich nicht anders verdient hat .

„Ja, das war ich. Auch wenn ich mich gerne als Nabel der Welt sehe, Nabelschnüre auf meiner Station verbitte ich mir.“

Ein kleiner ernst gemeinter Scherz und das Eis ist auf jeden Fall gebrochen .

Doktor Hundt verschwindet auf ihre Station, Sabine nervt mit ihren Schwärmereien, seine inneren Stimmen, treiben ihn in den Wahnsinn und er explodiert:

Zitat
„Ruhe!“



Keiner weiß was los ist . Hähä. Musst ich wirklich lachen, weil ich mir die doofen Gesichter vorstellen musste. Besonders das von Marc . Doch das ist gar nicht schlimm. Immerhin, hat er sich Verhör verschafft und er hat einiges zu sagen. Ja er ist wieder da und endlich, wird es im Krankenhaus wieder seinen gewohnten Gang gehen. Es kann so nicht weiter gehen. Besonders Stern und Maurice hat er ins Gebet genommen. In dieses Krankenhaus gehörte wieder Struktur und nicht dieser unkontrollierte Wahnsinn. Wenn es Wahnsinn geben sollte, dann nur den gewohnten, im Ermessen des Professors und unter seiner Kontrolle .




September 4.14 – Marc schlaflos 1

Ich hab getrommelt . Und wenn ich diesen Teil jetzt gleich noch einmal lese, werde ich wieder trommeln .

Marc träumt von Gretchen, wird wach und ist komplett desorientiert. Was für den Chirurgen komplett befremdlich scheint, ist für andere vollkommen normal... Jedenfalls ist das die perfekte Gelegenheit, sich mit seinen anderen Persönlichkeiten auszutauschen, die wieder komplett unterschiedliche Ansichten haben und den anderen gern zum Mond schießen würden . Die beiden streiten sich wieder so laut, dass es beinahe unmöglich wird, sie zu ignorieren . Schlafen, wäre schön. Aber da er die beiden ebenfalls aus ihrem wohlverdienten Schlaf gerissen hat, unmöglich! Die würden erst Ruhe geben, wenn sie sich gegenseitig zerfleischt haben. Das will Marc auch nicht. Also aufstehen!

Auf der Wanderung durch seine Wohnung fiel ihm wieder das Licht des Anrufbeantworters auf. Er drückte den Knopf.

„Marc Olivier! Treibst Du Dich immer noch bei den Wilden herum? Ich hoffe nicht, dass ein Kunstfehler Dich zu diesem Schritt gezwungen hat. Melde Dich sofort! Ich habe ein Hühnchen mit Dir zu rupfen. So habe ich Dich nicht erzogen


Vielleicht, hätte er doch besser liegen bleiben sollen . Da ist jemand gewaltig stinkig auf ihn . Uh da freu ich mich drauf. Wenn Marc von seiner Mutter was auf den Deckel bekommt, ist es für mich einfach wie Weihnachten und Ostern zusammen .

Da hilft dann doch nur noch die Flucht nach vorn. Raus aus seine Wohnung, rein ins Leben! Viel zu früh eigentlich, aber wer will sich denn beschweren, wenn er lecker Kaffee und Brötchen bekommt? Ein ähnliches Café, haben wir hier im Ort auch. Da bekommt man einfach alles. Süßigkeiten, selbstgemachtes Gebäck, Zeitung und super leckeren Kaffee und Brötchen. Die Frühstücksauswahl ist riesig. Es ist bequem und immer gut besucht. Leider fehlt die Ruhe . Es wirkt immer total abgehetzt. Nervig! Wenn man aber seine innere Ruhe hat, kann man sich das Café Sonne, durchaus gut bildlich vorstellen . Und es gefällt mir . Marc genießt sein Frühstück. Besonders den Kaffee und kann so einen entspannten Morgen verbringen. Afrika wirkt nach wie vor.

Aber das Leben kann nicht immer nur aus Entschleunigung bestehen. Der Alltag wartet und damit auch die unliebsame Verantwortung, die dieser mit sich zieht. Es wird, nein... Es ist ernst. Die Konkurrenz macht sich breit und die Zeitungen stürzen sich darauf, wie die Tiger auf eine Herde Zebras. Neueste Technik, gute Ärzte. Damit wird geworben. Aber was können sie bieten? Man muss immer abwägen. Der Fortschritt der Technik mag in allen Bereichen seine Annehmlichkeiten mit sich bringen, aber altbewährtes, ist manchmal noch immer besser! Darauf muss man bauen. Wenn man neues schafft, müssen Abläufe, sich erst einmal finden. Ärzte, die sich nicht kennen, müssen sich kennen lernen.

Hinter den altbewährten Techniken des EKH´s und des Professors, steht ein eingespieltes Team. Eine Familie. Menschen die seit Jahren zusammenarbeiten und genau wissen, wie der andere agiert. Ein sehr guter Köder, der ausgeworfen werden muss. Das Elisabeth-Krankenhaus ist mehr, als ein Krankenhaus. Es ist ein zu Hause. Jeder der hier arbeitet, fühlt sich wohl. Es erleichtert das Arbeitsklima. Hier geht alles Hand in Hand. Man ist, wenn man sich in Behandlung gibt, immer in guten Händen und wird immer mit einem guten Gewissen, in eine andere Fachabteilung übergeben. Nicht weitergereicht, wie in unpersönlichen Kliniken, sondern übergeben. In die Hände eines anderen Arztes, Familienmitgliedes. Der Professor, hat eine Institution geschaffen, in der man sich wohlfühlen kann.

Jetzt war das Familienoberhaupt, aber nicht dazu in der Lage, sich um seine Familie zu kümmern und ein anderer muss ran...

Zitat
„Gut! Professor Haase für alle und alle für Professor Haase!“



Nein, nicht alle. Sondern die gesamte Familie, wird ihrem Papa und ihrem zu Hause den Rücken stärken, da kann kommen wer will!

Zitat
Ich glaube für Professor Haase würde ich mein Leben geben.“



Das würden sie alle! Durch die Bank weg. Weil sie wissen, was dieser Mann für sie getan hat. Weil sie sich wohlfühlen und das niemals verlieren wollen. Und Marc würde es in die Hand nehmen. Die Familie zu motivieren. Im Namen des Professors und in seinem Ermessen. Er kannte ihn gut genug. Ein Kreuz mehr, für die Verantwortung.

Zitat
Verantwortung. Scheitern kam nicht in Frage.



Ein Slogan für die Klinik! Wenn ich könnte, würde ich Wimpel basteln und Luftballons bedrucken lassen !

Zitat
Gut so!



Find ich auch! Nicht nur, wie entschlossen Marc ist. Es ist wundervoll, wie Du das Herz und die Seele des Krankenhauses und des Personals beschrieben hast. Genauso, hat man sich in der ersten Staffel der Serie gefühlt. Danke für diesen Teil, der es ebenfalls zum Schluss geschafft hat, mir Tränen in die Augen zu treiben. Einfach weil es so selten geworden ist, dass man füreinander einsteht und alles für die Menschen, die man liebt, tun würde.

Liebe Grüße und bis zum nächsten Kommentar

Jacky

JackySunshine Online

stellv.Admine


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14.11.2017 21:13
#90 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebste Karo !

Und da bin ich auch schon wieder, mit dem nächsten Kommentar oder den nächsten Kommentaren . Ich weiß es noch nicht. Noch ist der Abend jung und ich gut aufgelegt . Ein Zustand, den ich mir unbedingt bewahren will, bevor es in die richtige Weihnachtszeit geht und ich wieder als waschechter Grinch durch die Gegend renne und alles zum finde, weil diese Zeit der großen Heuchelei gestohlen bleiben kann. Deine Idee in dieser Zeit vielleicht ein Spezial zu schreiben, gefällt mir sehr gut. Würden wir uns sicherlich drüber freuen .




September 4.15 – Gretchen und Roula 2

Wieder zurück nach Afrika, wo die Zeiger viel langsamer laufen Image and video hosting by TinyPic. Ich liebe es. Man fühlt sich wohl und hat nicht das Gefühl irgendwas verpassen zu können, weil die Hektik einen mitreißt. Ein perfekter Ort um Geschichten zu erzählen und Roula wartet auf eine ganz bestimmte . Die Lebens- und Leidensgeschichte der Gretchen Haase. Man könnte wirklich ein Buch dazu schreiben... Es wäre bestimmt vergriffen ! Es ist faszinierend, wie viele Gedanken man sich zu Gretchens Vergangenheit mir Marc machen kann. So viele Versionen ihrer Schulzeit und jede macht Spaß sie zu lesen .

Roula spricht aus, was viele nicht verstehen. Gretchen und Marc kennen sich ihr halbes Leben lang und auch wenn er sie in der Schule oft geärgert hat und auch danach, harmonieren sie so wundervoll miteinander, dass man einfach nicht versteht, warum die beiden nicht schon eher zueinander gefunden haben . Und Gretchen erlebt noch einmal diese wundervolle Zeit. Man merkt ihr an, wie verliebt sie ist und wie gern sie daran zurückdenkt, auch wenn die ein oder andere Unannehmlichkeit dabei ist. Es ist ihr gemeinsamer Weg auf dem sie endlich an der richtigen Abzweigung angekommen sind und auch richtig abbogen auf einen, ihnen noch unbekannten, gemeinsamen Weg, als Paar. Es geht nicht darum, ein Ziel vor Augen zu haben und dort zum Stillstand zu kommen. Sie werden ihn gehen und sich ihm anpassen, verändern, auf bestimmte Eigenheiten eingehen, Kompromisse treffen. Leben. Aber auch das wird einiges an Unannehmlichkeiten mit sich bringen, die auf jeden Fall unausweichlich sind. Elke. Sie ist ein faszinierender Charakter und ich mag sie sehr gern, aber nicht jedermann ist so angetan von ihr. Sie ist unglaublich anstrengend und will in Marcs Leben, immer sein. Das geht aber nicht mehr und ich bin mir sicher, dass es wirklich spannend wird.

Was in der ganzen Unterhaltung besonders auffällt. Die beeindruckende Beobachtungsgabe von Roula. Sie kennt die Ärzte noch nicht lang und weiß doch so viel von ihnen, ohne es eigentlich zu wissen.

Zitat
„Aber er liebt trotzdem Dich.“



Sie sieht das, was Gretchen nicht sehen will. Sie hat Mehdi gesagt, dass da nicht mehr ist und auch nicht sein wird. Aber das sieht er ganz und gar nicht so. Er wartet nur auf einen Fauxpas von Marc. Und das mit Gina?

Zitat
„Eine Lüge. Sein Alibi. Glaub mir das, Gretchen. Er wird nichts unversucht lassen, egal ob Du mit Marc zusammen bist.“



Du machst Mehdi in Deiner Geschichte wirklich unsympathisch und das Anke ausgestiegen ist, kann ich gut nachvollziehen. Sie ist absoluter Mehdi-Fan und so ist Mehdi eigentlich nicht. Das er am Ende der Serie so war, ist allein Boras verschulden. Er hat diesen wundervollen Charakter, in den Dreck gezogen und dort liegen lassen, weil alle so auf Maretchen fixiert waren. Für mich ist es auch seltsam, so über ihn zu lesen . Abbrechen, werde ich auf jeden Fall nicht. Es ist mal was anderes und vielleicht, wird er ja noch anders ? Ich bin für Veränderungen immer offen - es sei denn es geht um Marc . Da wäre ich raus, wenn er sich zu stark vom Original entfernt... Weil ich ihn mir anders einfach nicht vorstellen kann und es mein Weltbild zerstören würde . Bescheuert, doch es ist so...

Dein Mehdi, wird wirklich nichts unversucht lassen. Und sie stupst Gretchen nur ganz leicht mit der Nase darauf an, dass es vielleicht sein kann, dass Marc und Mehdi, gar keine Freunde mehr sind. Man kann durchaus behaupten, dass einfach zu viel passiert ist. Aber Gretchen sieht nicht hin! Sie ist viel zu naiv, um das alles zu durchschauen. Das Gespräch mit Roula, öffnet ihr die Augen. Marc wird immer undurchsichtiger. Sie weiß von der Misshandlung, weiß aber nicht, durch wen und dann, fällt es ihr wie Schuppen von den Augen. Sie hatte die Antwort die ganze Zeit, vor ihrer Nase und sie ist nicht darauf gekommen. Was Mehdi angeht, bleibt ihre Blauäugigkeit. Aber sie lernt ein bisschen mehr, Marc und sein Verhalten zu verstehen. Das ist wichtig. Nicht nur, um Vergangenes besser zu verarbeiten. Es wird ihr auch in ihrer Beziehung, in der gemeinsamen Zukunft sehr helfen...


September 4.16 – Gretchen und Gina 1

Gina . Gina . Ausgerechnet Gina , wird in Deiner Geschichte sympathisch . Warum tust Du mir das an ? Ich möchte diese Frau hassen, für das was sie getan hat. Das war unter aller Sau und ich verstehe nach wie vor nicht, wie Gretchen sie noch als Freundin betiteln kann . Sie hat am Anfang in Afrika noch so genervt, ist aber dann nicht weiter aufgefallen und jetzt? Jetzt muss man sie bemitleiden, weil sie auf der Straße sitzt . Und Gretchen ist wieder für sie da, was einen wieder rum ärgert, weil Gina so einen Scheiß verzapft hat, man weiß gar nicht wie man reagieren soll . Oh Gott! Gina !


Morgen Abend, wird es munter weitergehen .

Liebe Grüße
Jacky

JackySunshine Online

stellv.Admine


Beiträge: 8.216

15.11.2017 16:15
#91 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebste Karo !

Wie versprochen bin ich wieder da und hinterlasse Dir ein paar Kommentare . Ich bin wirklich gespannt, wie viele ich heute schaffe .




September 4.17– Cafeteria

Für das Elisabeth-Krankenhaus mit seiner momentanen Situation, Professor schwer krank und ein neues Krankenhaus kurz vor der Eröffnung, kommt Bernd Ullstein gerade richtig . Er hat zwar keinerlei Ahnung von dem, was Ärzte und Krankenschwestern jeden Tag leisten und misst die Arbeit in Zahlen , aber er hat die Möglichkeit, hinter die Kulissen und die Zahlen zu blicken. Für ihn heißt es eigentlich nur:

Untersuchung + Behandlung + Therapie x Patient : Budget


oder er rechnet noch die OP, die Zeit und alle anderen möglichen Dinge dazu, um zu schauen, ob sich die Investition in eine Klinik, überhaupt noch lohnt oder sie mehr Ausgaben, als Einnahmen hat . So führt man Buch, aber rettet keine Menschenleben. Das darf er nun erleben. Ein Menschleben darf nicht in Zahlen gemessen werden. Es ist scheißegal, wie viel Geld eine Klinik ausgibt. Wichtig ist, dass der Mensch am Leben erhalten wird! Für Herrn Ullstein sind das ganz neue Gefilde, in die er da eintaucht. Für die Klinik ist es ein Segen. Er kann bei der StaBe für´s Elisabeth-Krankenhaus bürgen und das wird er auch tun. Die Unterstützung die er erhält und das, was er jeden Tag sieht, wird ausreichen um jeden zu überzeugen, der auch nur im Geringsten am Krankenhaus oder den Professor zweifelt !

Und es ist wirklich klasse, wie selbstbewusst Marc in diesem Teil, der sehr viel Theorie beinhaltet, was mich fasziniert hat, weil Du Dir wirklich Gedanken gemacht hast (wie lang hast Du hier dran gesessen?) vor dem Kollegium auftritt. Er erklärt die Umstände, wie sie sind, ohne um den heißen Brei herumzureden. Zu den Ausführungen, die Doktor Meier da abhält kann ich nicht viel sagen außer: !!! Ich bin eine absolute Mathenull. Ich sehe die Zahlen, ich weiß worauf Marc schlussendlich hinaus will, aber dazwischen ist mein Hirn einfach nur noch Matsch . Er motiviert richtig gut und bringt das zur Sprache, was nicht zu übersehen ist:

Zitat
Das Elisabeth-Krankenhaus besteht seit den 1930er Jahren, Professor Haase steht vor seinem 20jährigen Jubiläum, seit 15 Jahren befindet es sich im Verband der StaBe. 44% von Ihnen arbeiten seit mindestens fünf Jahren in diesem Haus.

Das spricht für sich und für uns. Machen Sie sich nicht verrückt, wenn Sie über den Nachbarn in der Zeitung lesen. Wo wir sind, da müssen die erstmal hinkommen.



Eben! Da kann kommen wer will. Wo das EKH steht, da müssen alle anderen erst einmal hinkommen und das wird jahrelange Arbeit beinhalten. Das geht nicht von jetzt auf gleich. Es ist schwierig, weil im EKH momentan alles drunter und drüber geht. Das verunsichert Patienten und sie gehen woanders hin. Ist aber erstmal wieder Ordnung hergestellt, geht alles wieder seinen gewohnten Gang, soweit es möglich ist, werden die Patienten nicht gehen und wiederkommen ! Mit dem was er geleistet hat, ist er zufrieden... Und doch so unzufrieden. Er will das alles gar nicht. Noch nicht! Er will weiterhin in den OP und dort glänzen. Aber er muss. Für den Professor, für´s Team, für Gretchen und für sich! Egal was der alte und der neue Marc ihm da ins Ohr säuseln. Er hat für sich entschieden:

Zitat
Im Büro nahm er einen roten Stift zur Hand und markierte den aktuellen Tag mit einem weiteren Kreuz.



Für die Verantwortung !




September 4.18 – Marc am EKH 6

Marc und Franz sprechen sehr offen miteinander. Für Franz ist es wichtig, dass Marc weiß, wie sehr er ihn schätzt und weiß, was er leisten kann. Dass er ihm das alles zutraut - mehr als irgendwem sonst. Er will Marc, wenn er kann halten. Auch wenn die weite Welt nach ihm ruft. Er weiß aber auch, dass Marc diesem Ruf durchaus folgen wird. Und genauso kommuniziert Marc es. Er ist jung und hat so wenig gesehen. So wenig gelernt. Er kann mehr. Er will mehr. Er will sich nicht jetzt schon, an eine Stelle, einen Schreibtisch binden. Er macht es, jetzt... Für Franz.

Überraschend bekommt Marc Besuch von Thilo und der hat gute Neuigkeiten im Gepäck. Nicht nur den Artikel über Sanssouci der bald in den Druck gehen soll: Er hat auch für einen Moment sein OH MANN, zu Hause gelassen . War wirklich mal sehr angenehm, ihn in einem Teil dabei zu haben. Die anderen Male, hat er mich ja etwas gestresst. Und unser Thilo lernt unseren Marc mal von einer anderen Seite kennen .

Zitat
„Mach´s Dir bequem – ich bin gleich bei Dir. – SABINE?!!!“

Thilo zuckte zusammen und drehte sich erstaunt zur Tür – war dieser scharfe Ton tatsächlich aus dem zurückhaltenden Mann gekommen?



Japs. Das ist Marc, wie er leibt und lebt ! Er gibt klare Anweisungen. Wie sagte er so schön? Er ist ein Sklaventreiber und kann gut dafür sorgen, dass alles seinen Gang geht. Man sieht es an seinem Umgang mit der fröhlich pfeifenden Frau Freitag. Er gibt ihr klare Anweisungen, sagt aber nichts davon, dass sie ihn mit ihrem Pfeifen nervt. Weil die Patienten es mögen, wie fröhlich sie ist. Er bleibt er selbst, ein bisschen weicher, aber noch immer Marc . Und viel Zeit zu quatschen hat er auch nicht. Die Pflicht oder besser gesagt, der Schreibtisch ruft nach ihm. Er muss wieder ran. Das Kreuz wird immer im Hinterkopf behalten und ihn regt es auf, dass Herr Ullstein ihn einen schönen Abend wünscht.

So ist es eben, bei einem Sesselpupser. Deswegen wollte ich auch immer einen Bürojob. Ich bin gut im Umgang mit dem PC. Zwar habe ich nicht viel Ahnung, aber wenn ich mich reinhänge, habe ich alles sehr schnell gelernt. Um 16 Uhr Feierabend haben und freie Wochenenden. Gerade mit Familie - Kindern - kommt das sehr gut. Ich wollte nicht arbeiten wie meine Stiefmutter. Früh und Spätschicht. Auch an Feiertagen. Immer im Wechsel und an Weihnachten. Inventuren, bis in die späten Stunden... Ich wollte für meine Familie da sein... Vielleicht hab ich irgendwann ja doch noch das Glück .

Tja und Marc hat nun beides. Er ist Arzt und stellvertretend Sesselpupser. Was nicht heißt, dass er früher Feierabend machen kann oder nach Feierabend, auch wirklich Feierabend hat . Es muss eben sehr viel geregelt werden.

*Blaubeermuffins mit Ketchup* <-- hab ja wirklich erst gedacht, ich hätte mich verlesen . So wie Maria sich vertan hat .

Zitat
„Doktor Haase wäre stolz auf Sie.“
„Und Sie würde sie verprügeln.“ Marc betrachtete angewidert, dass die Kollegin ihren Muffin in einen See aus Ketchup tunkte. „Sind Sie schwanger?“



Och das Bild isst einfach zu herrlich. Manchmal hätte mein Kopfkino wirklich einen Oskar verdient. Und wie das ist . Ich hab echt nichts gegen Experimente beim Essen, aber da würde der Spaß für mich auch aufhören. Sowas merkt man doch aber. Ich mein... Egal wie süß der Muffin ist, man schmeckt die Säure im Ketchup und die Tomate . War das vielleicht ein kleiner Hinweis und Frau Doktor Hassmann ist wirklich schwanger von Maurice, der bei ihr eindeutig nicht gut wegkommt und sich nicht gegen sie behaupten kann ? NA das wäre ja was .

Und da hat Marc schon den Schneid Schwester - äh, OBERschwester Stefanie den letzten Muffin zu klauen, war Bärbel schneller . Tja. Manchmal ist das eben so. Aber der Aufregung wegen, war es das auf alle Fälle wert . Stefanie ist aber auch zu komisch . Das Gespräch im Zimmer des Professors, landet von ganz allein bei Gretchen, aber da will Marc gar nicht hin. Obwohl er sehr gern über sie redet. Nicht jetzt.

Hier will ich Bärbel einmal Verteidigen !!!

Zitat
„Frau Haase, es wird in der Regel immer das nächstgelegene Krankenhaus angefahren. Wenn Sie ihr geistiges Auge mal in den Straßenplan tauchen – liegen wir vor oder hinter dem Katharinen-Hospital?“
„Das kommt drauf an, aus welcher Richtung man kommt.“



Sehe ich irgendwie genauso . Wenn ich mit dem BUS aus der Innenstadt komme und dieser am KatHo VOR dem EKH hält, bin ich natürlich als erstes da. Wenn ich aber aus der anderen Richtung komme, hält der BUS zu erst am EKH . Oder seh ich da jetzt was verkehrt? Beantworte mir die Frage bitte nicht mit einem hoppelnden RTW . Sag einfach nichts dazu. Meine Geographie-Kenntnisse sind genauso ausgereift, wie meine Mathe-Kenntnisse... Gleich NULL!

Und wenn mein Mann mich, um mich loszuwerden, zum Friseur schicken würde, würde ich ihn knuddeln. Ich komm da so selten hin - es wäre ein Highlight für mich. Aber nicht Bärbel. Sie will Zeit mit ihrem kranken Mann verbringen. Wo es doch wieder besser zu laufen scheint, zwischen ihnen. Aber das wird wohl nicht von langer Dauer sein, wenn ich lese, was die Männer da aushecken. Der Keller! Da Du ans Original angelehnt schreibst, wird da noch immer die Hanf-Plantage sein und das wird dem Professor gar nicht schmecken und der Klinik zudem schaden. Jetzt wo es eh schon kompliziert ist und immer komplizierter wird, nicht gut. Gar nicht gut. Aber Gretchens Ideen, die sich noch um ein Vielfaches erweitern lassen, sind sehr gut. Ein paar Besprechungen, die ein oder andere Unterschrift und man hat ein gutes Gefühl. Wenn es klappt, gleich noch ein besseres.




Ich bin wirklich begeistert, was Du Dir da alles überlegt und ausgedacht hast, um das EKH vor dem Untergang zu retten und Marc in die Verantwortung zu ziehen. Die Beziehung mit Gretchen, wird eben diese fordern. Sie will heiraten und Kinder. Weglaufen ist da nicht. Es ist vorbereitend auf das, was da noch alles kommen wird .

An dieser Stelle ist für heute erst einmal Schluss. Es ist schon wieder unglaublich spät geworden, weil ich lange gebraucht habe, um die Spoilerbox wieder einzubauen, nachdem ich sie zerschossen hatte und ich muss unbedingt noch die neuen HELDT-Folgen anschauen .

Morgen bin ich wieder hier .

Liebe Grüße
Jacky

Karo Offline

Krankenschwester


Beiträge: 604

16.11.2017 19:55
#92 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo in die Runde,

@JackySunshine - hier kommt Deine absolut verdiente Kommi-Antwort. Ich habe mich gestern Abend hingesetzt und alle nochmal durchgelesen und auch die entsprechenden Kapitel.

Voilá:



Hallo Jacky,

es ist Mittwochabend und ich setze mich jetzt einfach mal hin, Deinen lieben Kommentaren zu antworten. Ich bekomme da ein ganz schlechtes Gewissen, dass es schon so lange dauert, aber das ist ja die Sache mit dem Anspruch an das eigene Geschreibsel, Du kennst es ja.

Sehr lustig finde ich in Deinem Kommi zu Ole Thielenbruch/Carsten Stern, dass Du vermutest, dass sich Marcs Tiefenentspannung bald wieder gelegt hat – Dank Sabine und Knechti.

Da bin ich mal gespannt, was Du aktuell zu Sabines Berufsplänen hast... damit haut sie Marc um. Und uns wohl auch...



Sept 4.13 – Marc am EKH 1

Ja, die Brickmann ist eine doofe Pute. Aber wer über ausreichend Krankenhaus- bzw. Arzterfahrung verfügt, weiß, dass sie kein Einzelfall ist. Wenn ich überlege, was ich mich schon über Ärzte geärgert habe... meine Eltern haben sich ja lange Zeit abgewechselt und ich habe so ziemlich jedes KH im Umkreis kennengelernt...

Nun ja, da Cedric als Unruhepol ausfällt, brauchte ich einen Störenfried. Gina ist ja noch in Afrika

An den Schultergesellen habe ich auch selbst meine Freude.

Sept 4.14 – Marc schlaflos 1

Ja, da hat sich Elke auf dem AB Luft gemacht. Wie passend, dass das Marc-Elke-Kapitel das nächste ist, welches ich hochladen werde. Das war zum einen schwierig, weil ich... nee, später. Vorwegnehmen is nich...

Die Figur des Doktor Meier hat in der Serie schon mit einem Zwiespalt zu tun gehabt. Mittlerweile wissen wir ja auch mehr von seiner Kindheit und können uns ein Bild machen, wie groß die Hin- und Hergerissenheit ist. Doch ich denke, dass es Marc ist, wenn er einen Rückschritt ausschließt. Damit schließt sich auch ein Rückfall aus – wenn es ihn nicht zerreisst! Da bin ich wieder bei den Schulterfuzzies. Als Verdeutlichung der inneren Gefechte, die ihn mehr und mehr fordern.
Also, insgesamt fand ich das mit dem misshandelten Marc genauso schlimm wie die meisten (alle?) hier, aber darauf ließ sich Marcs kompliziertes Wesen (einfach) aufbauen. Ich hoffe, es gelingt mir auf Dauer, den Druck, unter dem Marc steht, deutlich und deutlicher werden zu lassen... Dass sowas nicht von heute auf morgen geht und jederzeit in das eine oder andere Extrem ausschlagen kann...
Mal sehen. Wie gesagt, ich schreibe im dritten Jahr

*********
Ich kann es kaum glauben – Du als Grinch? Ich liebe Weihnachten! Und das, obwohl ich im Einzelhandel arbeite... ja, es ist eine bekloppte Konsumschlacht, aber es kommt ja drauf an, wie sehr man sich davon einnehmen lässt. Seit Anfang September liegen Lebkuchen, Dominosteine und Spekulatius in den Regalen, gekauft wird frühestens im Dezember. Ich habe allerdings sofort nach Halloween angefangen, weihnachtlich zu dekorieren. Für mich ist das vor allem Licht. Lichtervorhänge, LED-Sterne, Lampions... ich habe sogar extra eine kleine Fichte für meinen Garten gekauft, weil ich das so schön finde, wenn sie mit Lichterketten dekoriert sind. Ich habe mich für eine rot-bernsteinfarbene Lichterkette entschieden und es ist einfach schön.
Weihnachtsstern und Weihnachtskaktus dürfen nicht fehlen und Sterne oder Schneeflocken an den Fensterscheiben. Plätzchen backen... hach... ich glaube, ich MUSS unbedingt ein völlig verklärtes Weihnachts-Schmacht-Kitsch-Special schreiben...

*********
Sept 4.15 – Gretchen und Roula 2

Ich finde Deinen Satz wunderschön: Sie werden ihren Weg als Paar gehen und sich ihm anpassen, verändern, auf bestimmte Eigenheiten eingehen, Kompromisse treffen. Leben!
Wundervoll gesprochen, liebe Jacky!

Sept 4.16 – Gretchen und Gina 1

Ich lache mich einfach nur kaputt über Deine bildhafte Meinungsäußerung. Gina wird Dir also sympathisch...

Sept 4.17 – Cafeteria

Auch ich bin wie Du eine Mathenull. Zahlen sind für mich wie Buchstaben für Legastheniker. Ja, dieses und ähnliche Kapitel haben viel Zeit in Anspruch genommen. Allein die Gehaltsstrukturen für medizinische Berufe, überhaupt, welche Berufsgruppen an einem KH arbeiten, wieviele Personen sind realistisch im Verhältnis zu Patienten/Bettenanzahl...
Neben den drei rosa Ordnern mit der Geschichte stehen 3 rosa Recherche-Ordner... aber da bin ich etwas pedantisch. Was nicht heißt, dass es nicht mal mit 2 zugedrückten Augen geschrieben ist – besonders was mach eine Facharztausbildung angeht. Wenn man mal hochrechnet, wie lange ein Medizinstudium geht, incl. Praktischem Jahr, Examen... dann die Facharztausbildung. Chirurgie glaube ich 4 bis 5 Jahre, eher 5. Also mit 32 zwei Facharztweiterbildungen und mehrere Jahre als Oberarzt... ich will nicht ausschließen, dass es solche Überflieger gibt, aber mit 13 Schuljahren – da hat Marc manch eine Klasse übersprungen, um so früh mit allem durch zu sein. Natürlich hat er sein Studium auch schneller durchgezogen als andere, er musste nicht arbeiten, Elke hat ihm selbstverständlich alles finanziert.

Tja und nun muss Marc sich als Motivator üben. Wie gut, dass ihm noch nie ausgemacht hat, vor Menschen zu sprechen.
Im Zusammenspiel mit Bernd Ullstein profitiert er von der „Narrenfreiheit“ des Professors. Erstmal muss er nur in dessen Fahrwasser gondeln, um sowohl die Mitarbeiter als auch die StaBe zufrieden zu stellen. Trotzdem nicht leicht, für einen, der lieber am OP-Tisch stehen will.

Und obwohl er den Job nicht will, will er ihn gut machen. Marc Meier ist der Beste, immer und überall. Auch, wenn er weiß, dass er noch viel lernen muss. Was ihm nie schwer fiel, so schlau wie er ist. Welch ein Glück!

Sept 4.18 – Marc am EKH 6

Die Beziehung zwischen Franz und Marc ist eine Spezielle, denn Franz ist eine von Marcs Konstanten. Ich will nicht sagen, Ersatzvater, aber eine Vaterähnliche Figur bestimmt. Umso mehr steht Marc unter Druck, denn er will den Professor nicht enttäuschen. Und dessen Tochter schon gar nicht.

Das „Neue“ an Marc ist, dass er Menschen in seiner Nähe zulässt. Aus der Serie wissen wir nur, dass Mehdi und Cedric schon länger zu seinen Freunden/Squash-Kumpeln/Kommilitonen/Wettkonkurrenten gehören. Und sonst...?

Martin hat den Anfang gemacht, Thilo kommt dank Afrika recht nah an den Chirurgen heran. Ich weiß nicht, ob es auf Dauer gelingt, aber das, was Thilo da erlebt, also den strengen, energischen Marc mitbekommt, den er in dem zurückhaltenden Mann gar nicht vermutet hätte... in jedem Fall braucht es Leute und Gelegenheiten, diese Persönlichkeiten deutlich zu machen. Jenseits der Schultergesellen. Auch die Alpträume zeigen, wie sehr er zwischen sich selbst hängt... armer Marc.

Du schreibst, er ist immer noch Marc. Zwar etwas weicher, aber immer noch er.

Genau sowas will ich lesen. Danke Dir dafür. Vor allem, weil ich es Dir glaube. Das mag ich hier, dass Lob Lob ist und Kritik darf eben auch Kritik sein. Der Ton macht die Musik und nur, wenn man „Fehler“ oder „Irritationen“ gezeigt bekommt, kann man es besser machen!

Blaubeermuffins mit Ketchup – nein kein Irrtum, nicht verlesen. Maria hat ein Problem und das ist kein neurologisches

Und dann muss ich wieder grinsen. Denn natürlich gibt es einen „Lageplan“ des EKH. Und weil es, wie sich das für ein ehrwürdiges altes Gemäuer gehört, eine Zufahrtsstraße gibt, ist das EKH nur über diese erreichbar. Drumherum liegt eben der Park. So in etwa hatte ich mir das vorgestellt...

(Erinnerst Du Dich an die Szene, wo Gretchen mit Vater Haases Auto zur Polizei fährt, um Marc zu „retten“? Und als diese Zuhälterschläger sehen, dass Mehdi Gretchen in den Arm nimmt? Daran dachte ich und habe diese Straße erstmal mit ausreichend Parkplatz versehen und dann durch eine lange Zufahrtsstraße mit der Hauptstraße verbunden. Und da hält erst der Bus...)

Deswegen müssten die RTWs, wenn sie denn von der anderen Seite anrollen wollten, durch den Park hoppeln... Nicht nur Ha(a)se hoppelt also

Bärbel geht bestimmt auch gerne zum Frisör. Nur Bärbel bekommt auch gerne was in den falschen Hals. Wenn also der Prof sie zum Frisör schickt heißt das für sie, dass sie schlimm aussieht. Und so ein Antikompliment möchte sie von ihrem Mann, dessen Herzinfarkt Schuld an ihrem Haardilemma ist, nicht hören.

Wobei die Frisur angesichts der Kellerproblematik erstmal ihre kleinere Sorge sein sollte – und tatsächlich auch ist.


Ja genau. Verantwortung lernen – Erwachsenwerden. Dabei werden wir Marc Meier zusehen. Dabei helfen ihm viele Menschen und fordern ihn natürlich auch.
Ich danke Dir für Deine tollen Kommis und finde es toll, dass Dir die Geschichte gefällt. Ich freue mich auf mehr.

Liebe Grüße,
Karo



******
Ich habe keine Ahnung, wie das mit den Linien geht, also mache ich Sternchen


Für Dein Special gestern Abend: Daumen hoch Image and video hosting by TinyPic

JackySunshine Online

stellv.Admine


Beiträge: 8.216

17.11.2017 00:42
#93 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebste Karo !

Da habe ich es gestern tatsächlich nicht mehr geschafft, mich hier blicken zu lassen . Ich bin zurzeit einfach etwas übermotiviert und will zu viele Dinge auf einmal erledigen. Was ich natürlich nicht schaffen kann. Ich hab leider nur zwei Hände, nur einen Kopf und der Tag bleibt bei 24 Stunden . Also muss ich mal ein bisschen Struktur in mein Chaos bringen . Mach ich mir nichts vor: Daran werde ich kläglich scheitern !

Die Linien machst Du ganz einfach so

1
 
[line]
 

und Codes anzeigen ohne, dass dieser verarbeitet wird geht mit

1
 
[code][/code]
 

. Ich hab mir doch tatsächlich mal die FAQ richtig angeschaut und wirklich alles gelesen .




Ich geb Dir da vollkommen Recht: Ärzte können richtig widerlich sein . Mal ganz von den vielen Ärzten die wir in den vergangenen Jahren besucht haben abgesehen, haben wir in meiner Hausarztpraxis auch so einen Fall: Den Professor . Ich bin mit einer Mandelentzündung hin und hatte tierische Schmerzen. Klar tastet ein Arzt die Mandeln ab... aber der gute Herr Professor, dieser hochstudierte Blödmann, hatte nicht besseres zu tun, als mir die Mandeln beinahe durch den Hals rauszudrücken . Hätte den liebend gern durch seine Praxis geprügelt. Ärzte können richtige Arschlöcher sein.

Och... Von mir aus könnte Kotzina auch in Afrika bleiben . Vielleicht wird sie ja von einem Tiger gefressen. Aber selbst der würde sie unverdaut wieder ausspucken .




Uh... Auf einen Marc-Elke-Teil, freue ich mich natürlich sehr . Und ich hoffe, dass ich bis dahin mit meinen Kommentaren aufgeschlossen habe. Vorher werde ich nämlich nicht weiterlesen . Sonst komme ich wieder durcheinander und die Gedanken, die ich beim ersten Lesen hatte, entschwinden. Wäre mehr als traurig .

Ich kann Dir glaube ich mit einem sehr ruhigen Gewissen sagen, dass ausnahmslos jeder, die Prügel-Vater-Geschichte gegen den Strich geht. Aber ich hatte schon einmal erwähnt, dass ich sie bei Dir doch sehr gern lese. Hat mich sehr überrascht. Hier ist Marc nicht einfach nur das geschlagene Kind. Wir wissen warum er so geworden ist. Die Rückblenden in seine Kindheit, waren sehr aufschlussreich.




Ja. Ich bin ein waschechter Grinch. Das Weihnachtssepzial vom letzten Jahr, verdanken wir einzig und allein @Melli84. Alle Ideen zu den einzelnen Kapiteln kamen von ihr und weil mir alle so sehr gefallen haben, habe ich gleich alles verarbeitet . Sie war dabei wirklich sehr genau, dass ich eigentlich nur noch ausschmücken und abschreiben brauchte . Ist mir ganz gut von der Hand gegangen... Und trotzdem konnte es mein eiskaltes Herz nicht erweichen . Weihnachten ist für mich immer eine Qual und ich bin wirklich froh, wenn 2018 anfängt und ich erstmal wieder Ruhe davor habe . Aber ich mach niemandem seine Weihnachtsstimmung madig. Wenn man es mag und sich daran erfreuen kann, ist das sicherlich sehr schön .




Zitat
Ich finde Deinen Satz wunderschön: Sie werden ihren Weg als Paar gehen und sich ihm anpassen, verändern, auf bestimmte Eigenheiten eingehen, Kompromisse treffen. Leben!
Wundervoll gesprochen, liebe Jacky!



Ich hab so meine Momente . Aber nichts anderes ist eine Beziehung. Ich sehe es jeden Tag bei mir und meinem Mann. Wir sind zwar schon über sechs Jahre unzertrennlich, aber schwer ist es trotzdem. Ich bin nicht mehr so wie ich war, als wir uns kennengelernt haben (was ich im Allgemeinen sehr schade finde und wo ich im Moment ganz stark wieder hin will) und auch er hat sich verändert. Nicht nur äußerlich. Dem müssen wir uns anpassen und egal was andere sagen, unseren Weg weitergehen. Vielleicht auch mal ein bisschen zurückgehen.




Hmm... Gina wird mir sympathisch und das ist wirklich NOCH NIE geschehen . Aber sie wurde mich nicht da sympathisch. Erst so richtig, wie sie bei Bärbel vor der Tür stand. Und es ist ein ganz merkwürdiges Gefühl .




Zitat
Neben den drei rosa Ordnern mit der Geschichte stehen 3 rosa Recherche-Ordner... aber da bin ich etwas pedantisch.



Wow! Also ich hab meine Kapitel noch immer auf dem Rechner, bzw. auf OneDrive gespeichert. Dort bleiben sie auch erst einmal, bis die Geschichte abgeschlossen ist und dann, sehen wir mal weiter. Aber ich verstehe natürlich, was Du meinst. Es ist zwar eine reine Fiktion und komplett ausgedacht, aber man möchte schon nahe an der Realität bleiben, wenn möglich. Ich weiß noch, wie ich für Kapitel Fünfundfünzig, Doktor Google bemüht habe. Ich wollte unbedingt mal etwas medizinisches mit einbringen, aber habe davon natürlich keine Ahnung. Bis ich dann Seiten gefunden habe, auf denen OP-Berichte von Assistenzärzten und anderen, veröffentlicht werden. Natürlich ohne sensible Daten. Und leider auch nur ein paar Tage kostenlos. Danach muss man zahlen . Jedenfalls, hab ich die Berichte alle gelesen und Videos angeschaut, wie eine Bekloppte. Ich wollte einfach nicht, dass ich was falsch schreibe. Und natürlich musste ich zwischen der laparoskopische Appendektomie und der offenen Appendektomie entscheiden . Auch bei dem Valentins-Spezial habe ich viel gegoogelt. Gerade wegen dem Essen . Ich bin kein Feinschmecker und esse, was auf den Tisch kommt. Dabei trinke ich meistens Kaffee, Tee, Wasser oder Cola . Was für ein Wein, wozu passt, kratzt mich demnach nicht .




Dein Marc hängt ziemlich in den Seilen. Er weiß nicht wirklich wohin mit sich und seinen Gedanken. Wo er steht. Wo er stehen will. Was war und wo er hin will. Für ihn, ist es ein Kampf mit sich selbst. Diese sind bekanntlich die schwersten. Und je tiefer er da rein rutscht, umso schwieriger stelle ich es mir vor, die Waage zu halten. Marc Meier ist für mich ein sehr ausdrucksstarker Charakter. Er legt sehr viel Wert auf sich, sein Leben und seine Befindlichkeiten. Er steht an erster Stelle. Seine Meinung, geht über alle anderen Meinungen. Wenn er etwas anpackt, dann zieht er es auch durch. Immer mit dem Ziel, sich selbst zu übertreffen. Er ist ein Perfektionist. Aber er ist eben auch ein gebrochener Charakter, der niemanden an sich ran lassen will. Er ist sehr verletzlich und diese Verletzbarkeit, muss man hinter einer dicken Schale und vielen Gemeinheiten, verstecken. Man soll sie nicht vergraben. Aber man darf sie auch eben nicht sofort sehen. Man muss bei ihm einfach zwischen den Zeilen lesen und hinter die gesagten Worte schauen. Genau hinhören. Sie blitzt kurz auf, ist dann aber ebenso schnell wieder weg.

Bei Dir merkt man von allem etwas. Er ist vollkommen Out of Order, weil er neben sich steht und sich beobachtet. Aber er bleibt immer er selbst, auch im Umgang mit Personen, die ihm wichtig sind.

Das meine ich so, wie ich es sage !

Kritik muss und soll immer geäußert werden. Es bringt nichts, jemandem das Blaue vom Himmel herunterzuholen, wenn man nicht dahinter steht. Es wird einem weiterhin nicht gefallen, weil keiner an seinen Fehlern arbeiten kann. Trotzdem muss man dabei einfach höflich bleiben können. Da sind wir hier in sehr guten Händen .




Ich sehe schon... Du hast Dir wirklich viele Gedanken ums Krankenhaus und das drumherum gemacht . Das gefällt mir wirklich gut. Viele machen sich eine solche Mühe ja gar nicht mehr. Sie setzen sich einfach hin und schreiben. Egal ob das alles nun Hand und Fuß hat oder eben nicht . Find ich immer recht schade, weil wirklich einige Schätze dabei sein können. Gute Schreibweisen, die aber vollkommen untergehen, weil die Handlung Mist ist. Da sehe ich hier keinerlei Gefahr .




Ja und jetzt gehe ich schlafen und mache genau morgen hier weiter und kommentiere, was das Zeug hält .




September 4.19 – Bärbel auf der Pirsch

Bärbel ist was Marc angeht, wirklich überempfindlich . Verübeln kann ich es ihr nicht. Es ist unglaublich viel passiert und niemand weiß, ob es so bleibt, wie es ist oder nicht doch wieder umschlägt . Sie hatte immer schon ihre eigene Meinung und von dieser ist sie auch nur schwer abzubringen, doch sollte sie auch auf die Meinung ihrer Tochter Wert legen! Gretchen mag ein naives Blondchen sein, doch hat sie auch eine sehr gute Menschenkenntnis. Sie hat es doch in ihrem zweiten Brief geschrieben: „Aber Du bist noch lange nicht soweit, mich wirklich für immer auszuhalten. Du hast ein Jahr, um Dich weiter zu entwickeln, und wer weiß? Vielleicht sehen wir uns dann und lieben uns noch!“ Sie wusste ganz genau, worauf sie sich einlässt, wenn sie nicht fliegt oder eben einen Tag später. Bärbel muss darauf vertrauen. Und auch ihr Mann weiß wovon er spricht. Er kennt Marc nun schon sehr lange. Wenn Marc gehen will, dann geht er. Und sollte dieser Weg auch der seiner Tochter sein, dann ist dem eben so. Wichtig ist, dass sie beide glücklich sind, mit dem was sie tun. Aber ebenso, können sie auch immer wieder zurückkommen.

Doch es bringt nichts Bärbel zu bekehren. Sie ist festgefahren. Das sieht auch Franz ein und das Gespräch ist beendet. Ist auch gut so. Er darf sich nicht aufregen und Frau Haase, hat noch eine Menge zu tun.

LG

Jacky

JackySunshine Online

stellv.Admine


Beiträge: 8.216

17.11.2017 03:07
#94 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebste Karo !

Und weiter geht es .




September 4.20 – Marc und Professor Haase 3

Marc hat eine Menge zu tun. Viel Papierkram. Auch wenn Cedric wirklich viel weg- und vorarbeitet. Doch das ist gar nicht das Problem. Der Kopf, ist des Übels Wurzel. Er kann nicht aufhören nachzudenken, zu planen. Er kann ihn einfach nicht abschalten. Das einzig Gute: Keine Zeit um an Gretchen zu denken und sie zu vermissen. Ein Gefühl, welches ihm nicht in dem Ausmaß bekannt ist. Würde er es fühlen, würde er durchdrehen, weil er damit nicht umzugehen weiß. Er stürzt sich ja nicht einmal in die Arbeit... Sie findet ihn.

Zum Glück hat er zu Hause nicht auch noch mit der Hausfrauenarbeit zu tun. Der Mann muss ja auch noch Essen und Schlafen. Aber wenn die Wäsche gewaschen ist, ist er endgültig wieder in Berlin angekommen. Kein Afrika mehr - nur in seinem Herzen. Deswegen freut er sich wohl auch, auf den Abend mit Thilo. Er kann vielleicht mal ein bisschen abschalten und über Afrika reden. Die ganze Zeit. Und über Gretchen. Es wird ihm gut tun.

Ui, ui, ui und vom Prof. bekommt er gleich einen auf den Deckel - seine Mutter! Er hätte es ihr wirklich sagen müssen. Selbst wenn sie sich wirklich nicht für ihn interessieren sollte, was ich nicht glaube (eine jede Mutter macht sich Sorgen um ihr Kind. Nur nicht jede, weiß dies auch auszudrücken), hat sie ein Recht darauf, es zu erfahren.




MARC 5

Ich weiß nicht, ob dieser Teil hier nun mein Lieblingsteil ist... Bisher, ist er es auf jeden Fall . Zu allererst, muss ich auf die Namenswahl zusprechen kommen . René bei Dir ohne Apostroph, aber mein Sohn trägt diesen Namen . Mein Bruder heißt so mit Zweitnamen. Ein schöner Name. Und wie wir wissen, heißt Doktor Rogelt so . Es fällt in vielen, nicht in allen, aber in den meisten, extrem auf. Entweder heißt der Vater René oder Olivier. Entweder, Elke hängt noch an Marcs Vater oder sie kann damit nicht richtig abschließen. Egal wie, es führt immer darauf zurück: Da ist noch was ! Sie flüchtet sich in die Rogelt Romane... René Rogelt. René Meier! Oder aber, sie nennt Marc eben nur bei seinem Zweitnamen. Oliver Meier! Mag ich.

Und eben diesen Vater, erleben wir hier mit all seinen negativen Eigenschaften, in Aktion. Darauf folgen Reaktionen von Elke und Marc. Und René ist wirklich ein Arschloch .

Man merkt richtig, wie Marc sich freut von zu Hause wegzukommen. Weit weg, zu seinen Großeltern, die ihn lieben und sich auf ihn freuen. Er ist glücklich. Ein paar Wochen lang, hat er seine Ruhe. Und was macht der werte Herr Papa? Nimmt seinem Sohn das einfach, mit so falschen Worten. Eigentlich müsste man davon ausgehen, dass Marc keinerlei Selbstvertrauen hat, weil es ihm abgesprochen wird. Wie sehr muss René mit sich unzufrieden sein und sich selbst hassen, dass er so auf seine Frau und seinen Sohn losgeht?! René schafft es mit seinen Worten, seinem Sohn das Gefühl zu geben, ein lästiges Übel zu sein, für alles und jeden. Jeglicher Existenz unwürdig zu sein. Es ist so verdammt traurig . Sowas zerreißt mir wirklich das Herz... Besonders, weil man immer den Hintergedanken im Kopf hat, dass es wirklich solche Fälle auf dieser Welt gibt, wo Jugendämter wegschauen .

Und wenn René seinen Sohn dann endgültig klein bekommen und zum Heulen gebracht hat, bekommt Marc auch noch Schläge. Weil er weich ist - schwach. Aber Marc ist weder das eine, noch das andere: Er ist ein KIND! Für ein Kind gibt es nichts wichtigeres, als Liebe und Zuneigung. Das alles bekommt er nicht. Weich und schwach ist der, der Schwächere nutzt, um sich selbst stärker zu fühlen. So ein blöder Penner ! Elke versucht zumindest, hinter ihrem Sohn zu stehen. Aber wie soll sie denn? Sie kann sich doch gar nicht gegen René behaupten. Auch ihr hat er jegliches Selbstwertgefühl genommen. „Willst Du das Gegenteil behaupten? Du bist genauso dumm wie Dein Sohn.“ Er will sie doch gar nicht haben. Beide nicht. Dann soll er doch einfach seine Sachen nehmen und sich verziehen, anstatt darüber nachzudenken, die beiden abzugeben. Wenn er sich doch so um diesen Markus schert, soll er doch ihn zum Sohn nehmen... Da ist ihm das Wohl eines anderen, fremdes Kindes wichtiger als das, seines eigenen Sohnes . Sein eigen Fleisch und Blut!

Marc igelt sich unterdessen ein. Eine imaginäre Blase in der er dort sitzt und in der ihm keiner etwas anhaben kann. Und man kann es ihm gar nicht verübeln. Er wird geschlagen, runtergemacht, angelogen... Vollkommen verständlich, dass er verhaltensauffällig wird. Und weil René unfähig dazu ist, sich vernünftig um sein Kind zu kümmern, gibt er ihn weg? Weggeben? Man gibt ein Kind nicht weg . Ich würd diesem Armleuchter so gern den Hals umdrehen... Selbst vor fremden, kann er seine Schnauze nicht halten.

Marc versteht in dem letzten Abschnitt alles falsch. Natürlich will sein Vater nicht, dass seinem Sohn geholfen wird. Er will ihn loswerden. Er ja! Elke nicht. Sie will ihren Sohn vor diesem wahnsinnigen beschützen. In diesem Heim, weiß sie ihren Sohn in Sicherheit. Sie ist keine schlechte Mutter. Sie schweigt, weil sie die Dinge nicht noch schlimmer machen will und es so oder so egal wäre, was sie sagen würde. René würde es niedermachen und sie so sehr diskreditieren, dass sie niemand mehr ernst nimmt. Die Eile zum Aufbruch kommt doch auch nur daher, dass sie nicht will, dass René noch gereizter ist, als er es ohnehin schon ist. Er wollte nur hin, Marc am liebsten in eine Babyklappe werfen (im Vorbeifahren) und wieder die Biege machen und nicht noch breit erklären müssen, warum er ihn hierher bringt. Pff... Gibt der Horst seinem Sohn die Schuld für sein eigenes Versagen . Erbärmlich!

Aber wir lernen auch mehr über Marc. Da wäre zum einen, das Schneckenhaus. Die ureigene Blase, in der er sich zurückziehen kann. Wo ihm keiner etwas anhaben kann. Der Kampfgeist, den René in ihm weckt („Ich schwöre, dass ich schneller einen Doktortitel habe als Du. Egal, welchen!“). Die Liebe, zu seiner Mutter. Die leider durch dieses Ereignis, einen tiefen Einschnitt erlitten hat. Ich bin mir sicher, dass er nie aufgehört hat, seine Mutter genauso zu lieben. Er ist einfach nur nicht mehr von ihrer Liebe zu ihm überzeugt. Seine Schulterfreunde, die er damals schon hatte. Beide wie eh und je... Und wir wissen endlich, warum er so dicht macht. Es hat ihm verdammt weh getan, was an diesem Tag passiert ist. Ihm wird gesagt, dass man ihn nicht wollen würde und beweist es dann auch noch, indem man ihn in ein Heim steckt. Auch wenn es gar nicht stimmt, dass seine Großeltern ihn nicht wollten, glaubt er daran. Wahrscheinlich hat René denen erzählt, Marc würde nicht wollen. Er habe andere Interessen. Seine Mutter steht nicht zu ihm und hilft ihm nicht. Sie bleibt nicht bei ihm, sie geht mit seinem Erzeuger. Ihm wurde das Herz gebrochen. Sowas wollte er einfach nie wieder fühlen müssen.

Deshalb ist Marc, wie er ist: Zielstrebig, nicht so nachlässig, wie sein verantwortungsloser Vater. Aber vor allem, so unglaublich verschlossen und in sich zurückgezogen. Was er denkt und was er fühlt, sagt er nicht. Warum auch? Es hat nie jemanden interessiert. Nie wurde zugehört und wenn er es doch versucht hat, bekam er Schläge oder es wurde ins Lächerliche gezogen.

Ein gebranntes Kind.

Doch - bis hier her, ist es mein absoluter Lieblingsteil - trotz meiner Abneigung zum Original .

Das hier habe ich richtig gefeiert:

Zitat
„Sie heißen nicht wirklich Theresa Reese? Haha, das klingt wie eine Comicfigur. Elke, da kannst Du bestimmt eine Deiner dummen Kolumnen drüber schreiben. Theresa Reese. Resi Reese. Da macht auch der Doktortitel nichts besser.“

„Immerhin habe ich einen, Herr Meier!






September 4.21 – Marc und Elke 1

Ein Arbeitstier, der Meier! Nein - eigentlich ja nicht. Angst vor Gefühlen hat er. Deswegen, hängt er sich so rein. Sollten mehrere Menschen mal versuchen. Arbeit, als Allheilmittel .

Mein erstes Highlight: Wie zwei übermächtige Gehirnvergewaltiger kämpften zwei Meinungen und zermürbten ihn bis zur Erschöpfung. Ab auf die Couch Doktor Meier . Er tut mir wirklich leid. Aber ich bin eben auch gern gehässig . Na ja - zumindest geht er ja wirklich auf die Couch. Zwar auf die falsche, aber immerhin ne Couch . Irgendwann, muss man aber auch mal wieder nach Hause... Und auch hier muss ich wieder ne Phrase dreschen. Wo ist zu Hause? Zu Hause ist immer da, wo das Herz wohnt. Und seins wohnt zur Zeit in Afrika. Da kann der böse Schulter-Marc, meckern was er will - auch wenn das schon das zweite Highlight ist:

Fängst Du schon wieder an zu heulen? In der Küche findest Du bestimmt ein Messer, mit dem Du Dir die Eier nun endlich abschneiden kannst.

(„Küche ist gut, im Kühlschrank ist bestimmt noch ein Bier!“)

Was wird das jetzt? Ignorierst Du mich?
Klar, richtig so!


Da kann es wohl jemand nicht ab, wenn man nicht auf ihn eingeht . Tut Marc schon, nur eben nicht wie erwünscht. Aber auch der gute Schulter-Marc, muss sich nicht zu sehr aus dem Fenster hängen, denn auf ihn, wird Marc auch nicht eingehen . Verschwinden, werden sie trotzdem nicht einfach . So sehr er es sich auch wünscht. Das ist so ein bisschen wie bei Freaky Friday: Selbstlosigkeit, verwandelt Dich zurück! Das beklemmende Gefühl der Einsamkeit, setzt sofort ein und er will mit Gretchen sprechen. Er vermisst sie. Aber Erlösung bekommt er nicht... Bestrafung, trifft es eher.

holt aus und das nicht zu knapp. Es ist wirklich ein seltsames Verhältnis zwischen den beiden. Sie lieben sich, sie brauchen sich, aber sie sind sich auch spinnefeind. Bei Elke ist auch eine Menge zerbrochen. Aber wirklich ergründen, kann ich dieses Verhalten bisher noch nicht. Aber da komme ich auch noch hinter . Nichts verraten . Sie ist jedenfalls schwer beleidigt. Kann sie sein, darf sie sein - aber er hat sich doch schon entschuldigt... Da kann sie doch ruhig schon einmal ein bisschen weicher werden . Aber sie bleibt knallhart. Entweder zu ihren Bedingungen oder gar nicht. Und Marc sieht sich mal wieder in seiner Annahme bestätigt - sie interessiert sich nicht für ihn. Aber das glaube ich nicht. Sie will ihn sehen und sie freut sich bestimmt ihn zu sehen. Sie ist einfach verletzt, weil er nichts gesagt hat und sich bisher auch noch nicht persönlich bei ihr gemeldet hat. Sie ist nicht sein Mittelpunkt und das will sie sein. Die beiden reden, leben und fühlen aneinander vorbei... Vielleicht bekommen sie das ja auch wieder hin. Dann muss Marc sich nicht wertlos fühlen und sich nicht mehr die "schlauen" Weisheiten, seines gehässigen Schulterkumpels anhören .




September 4.2 – Brief an Marc 1

Ich war wirklich kurz irritiert gewesen. Irgendwie, kam mir das, was ich da gelesen habe unglaublich bekannt vor . Bis es mir dann wieder eingefallen ist. Hab ich ja tatsächlich schon einmal gelesen . Demnach aber auch schon kommentiert .




Hier wieder ein kurzer Break, damit ich die länge des Beitrages nicht vollkommen sprenge .

LG
Jacky

JackySunshine Online

stellv.Admine


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17.11.2017 04:18
#95 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebste Karo !

Na was meinst Du? Schaffe ich es, bis Weihnachten aufzuholen ?




September 4.23 – Marc schlaflos 2

Oh wie gut ich das nachvollziehen kann. Man liegt im Bett, hundemüde und kann einfach nicht schlafen . Deswegen sitze ich hier auch um, jetzt genau 3:35 Uhr und tippe diese Zeilen. Bei mir ist es eine emotionale Kopfgeschichte, ganz tief unter einem oder mehreren, Schildkrötenpanzern versteckt - jedes Jahr um diese Zeit, seit sieben Jahren [rolling_eyys]. Wenigstens streiten sich mit mir, nicht noch zwei andere von mir . Oh Gott ! Allein die Vorstellung... Wer würde das aushalten?

Zwischen dem Alleinsein und der Einsamkeit, liegen Welten. Man kann zu zweit sein und trotzdem einsam. Oder man ist zu zweit, aber nicht allein und trotzdem einsam. Und zurzeit ist Marc ja nicht allein. Er hat Gretchen. Zwar nicht bei sich, aber er hat Gretchen. Er ist einsam, weil sie nicht bei ihm ist und egal, woran er auch versucht zu denken, er landet immer wieder bei ihr. Bei Gretchen. Es scheint, als ob sie immer und überall dabei war. Alles führt auf sie zurück. Das nennt man dann wohl Schicksal.

*Zwiegespräch*

Mit seinem Herzen und seinem Kopf, ist er noch immer in Afrika und da wird er auch bleiben. Weil sie da ist... Neuer Gesprächsstoff, für die Schulteranhängsel . Marc lässt sie gewähren. Was soll er auch anderes tun? Sie sind eben da... Die Zweifel! Wenn wir nicht zweifeln, brauchen wir keinen und keinen . Wenn wir nicht zweifeln, sind wir sicher und handeln. Da wären die beiden überflüssig. Was für Marc eine Qual ist, ist für uns amüsant und aufschlussreich zugleich. Wir lachen, weil sie streiten... Aber wir wissen auch, dass es gar nicht so witzig ist, weil es symbolisiert, wie zerrissen Marc ist. Keiner weiß, was passieren wird. Ob er dem nicht vielleicht doch noch erliegt. Total praktisch, dass ich dem Teufelchen noch einen Engel spendiert habe .

Und Marc will das auch gar nicht mehr. Er will die beiden nicht ständig um sich haben. Er will das selbst entscheiden. Hilft nur Ablenkung und doch, landet er wieder in Afrika - bei Gretchen. Bis er sich fasst und einsieht, dass sie zwar sehr wichtig ist, es aber auch noch wichtiges zu tun gibt. Arbeit. Schlafen kann der Arme trotzdem nicht. Also raus. Laufen. Den Kopf frei bekommen... Sollte ich vielleicht auch mal probieren, denn es wirkt. Er schläft .




ALPTRAUM KARRIERE

Hehe - aber zu welchem Preis ? Unser Unterbewusstsein ist ein mieser Verräter. Dabei hätte es dieses gar nicht gebraucht, denn Marc weiß, dass er nicht weiß, was er will oder nicht. Er weiß, dass er sich unsicher ist. Angst hat. Aber dieser Alptraum, war einfach zu herrlich. Er kann vieles bewirken. Entweder, er verunsichert ihn nun endgültig. Oder aber, er festigt ihn. Was würde ich jetzt für das Buch der Traumdeutung geben, welches bei meinem Papa im Regal steht? Hast Du da auch für recherchiert? Ich hab jetzt grad mal aus Neugier gegoogelt und das hier gefunden;

Dr Traum von einem Abstieg, zum Beispiel von einem Berg, einer Treppe oder einer Leiter hinunter, ist ein Hinweis für Sie, dass die Lösung eines bestimmten Problems im Unbewussten, in der Vergangenheit zu finden ist.
Möglicherweise fürchten Sie auf beruflicher oder sozialer Ebene einen Statusverlust und sind sich trotzdem der positiven Aspekte dieses Verlustes bewusst.


Hmm - passt ganz gut. Die schier endlos erscheinende Treppe... Und die Mutter passt auch, ebenfalls zu Gretchen.

Die Beziehung eines Kindes zu seiner Mutter ist von zentraler Bedeutung für seine Entwicklung.
Dies ist die erste Beziehung, die ein Kind entwickelt, und es sollte sie daher als nährend und führsorglich empfinden. Trifft dies nicht zu, können Ängste und Zweifel entstehen.
Im Leben eines Mannes kann dies zur Folge haben, dass er immer wieder Abhängigkeitsbeziehungen mit älteren Frauen eingeht oder sein Bedürfnis nach einer Beziehung leugnet.
Im Leben einer Frau färbt ihr Verhältnis zur Mutter ebenfalls alle übrigen Beziehungen. Sie fühlt sich vielleicht in die Rolle gedrängt, sich um den bedürftigen Mann zu kümmern, oder aber geht Beziehungen mit Männern und Frauen ein, in denen sie nicht auf ihre Kosten kommt.


Sein Unterbewusstsein arbeitet auf Hochtouren! Es zeigt ihm so viel und doch so wenig. Immer wenn wir sowas erleben, wissen wir absolut nichts damit anzufangen, wenn wir uns überhaupt daran erinnern. Es repräsentiert seine Unsicherheit. Irgendwann, wird er sich entscheiden müssen... Oder auch nicht. Er kann auch beides haben. Das geht. Man muss nur einen Weg finden - gemeinsam. Ich hab mich jedenfalls köstlich amüsiert und mich sehr über die miese, fiese Kotzina gefreut . SO will ich sie sehen . Marc inmitten eines Traumes, indem alle Darsteller, von allen guten Geistern verlassen sind .




September 4.24 – Weckanruf von Gretchen

Was hat der Marc Euch nur getan @Nachteule @Karo ? Da lasst ihr den armen einfach vom Sofa/ aus dem Bett fallen . Es heißt doch aber "Leichte Schläge auf den Hinterkopf, erhöhen das Denkvermögen" . Ihr seid wirklich gemeinerlich und ich gehässig, weil ich mir eins ins Fäustchen lache . Wenigstens ist er wach. Wenn auch nicht ganz im jetzt und hier. Gedanklich, ist er noch voll in seinem Traum.

Zitat
„Ich will glücklich sein!“

Ja. Diesen Satz hatte er seinem Vater – wo zum Teufel kam der nach all diesen Jahren her? – entgegnet. Er hatte es gewagt, seinem Vater zu widersprechen!



Tja. Der war wohl da, weil er eine wichtige Schlüsselfigur, für seinen seelischen Zustand ist. Aber das leugnet der gute Marc so oder so, warum versuche ich ihn zu belehren? Ist doch eh vergebens . Und wie bei einem Déjà-vu klingelt das Telefon. Da ist die Sorge groß. Manchmal werden Sachen die man träumt, wirklich wahr . Aber es ist Gretchen und Marc noch immer auf nem anderen Stern .

Ich musste so lachen:

Zitat
Um die Uhrzeit? Hast Du verschlafen oder musst Du heute noch nicht ins Krankenhaus?“ Er hörte Gretchen lachen. „Und Du hast nicht von mir geträumt, oder warum rufst Du nach Sabine?“
„Indirekt von Dir. Es war furchtbar...“





Herrlich! Da weiß man, wie er es gemeint hat und findet es trotzdem so zum Lachen. Weil man weiß, wie er es vor Afrika gemeint hätte und wie Gretchen diese Aussage aufgefasst hätte . Er kann bei ihr sein, wie er ist. Wie er war und wie er jetzt ist. Sie kennt ihn. Und er weiß, dass sie ihm vertraut. Sie sind ehrlich miteinander. Zu ihr ist er ehrlich und zu sich selbst. Aber er muss eben auch lernen. Ob er will oder nicht und egal, wie weh es tut. In Gedanken sind die beiden gemeinsam, einsam. Gemeinsam in Gedanken vereint. Vielleicht hilft es zu wissen, mit diesem Gefühl nicht allein zu sein... Vielleicht macht es aber auch alles schlimmer. Man weiß, wie schlecht es einem selbst geht. Der Gedanke daran, dass es der Person die man liebt, ebenso schlecht geht, erfüllt einen selten mit Freude .

Und Gretchen macht sich Sorgen. Sie ist so weit weg und kann nicht bei ihrem Vater sein. Und auch hier ist Marc ehrlich. Lügen würden auch nichts bringen. Spätestens, wenn sie nach Hause kommt, erfährt sie die bittere Wahrheit. Ihr Vater ist nicht mehr der Jüngste. Und sein Herz sagt es eindeutig...




Auch hier wieder ein Break, dann geht es auch schon weiter .

LG
Jacky

JackySunshine Online

stellv.Admine


Beiträge: 8.216

17.11.2017 05:08
#96 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebste Karo !

Der letzte Streich . Erst einmal. Hiernach werde ich zur lieben Bibi wandern und da noch ein bisschen was kommentieren, wenn ich ein bisschen was an Schlaf nachgeholt habe . Ein paar Stunden kann ich gleich noch, ehe ich zur Arbeit muss und danach, kann ich mich auch noch einmal hinlegen - zum Glück!




Sept 4.25 – Marc am EKH 6

Lorelei war also mal eine Nacht allein auf der Station unterwegs. Sehr gut. Ob ich sie das nun machen lassen würde, wenn Sabine ihr das zutraut, ist ne andere Geschichte . Aber mal im Ernst. Wollte sie flirten ? Und er ist nicht darauf eingegangen? Sie gibt sich ihm demütig, kniet vor ihm nieder und er springt nicht darauf an? Halt Stop! Ich bin verwirrt. Ich weiß, dass Marc Gretchen liebt und nur sie will. Das hat er mehr als deutlich gemacht. Mehr als einmal. Sein Abgang, kam mir dann aber doch ein bisschen zu plötzlich und der hat es nicht unbedingt besser gemacht!

Zitat
Marc suchte die Waschräume auf und schaufelte sich jede Menge kaltes Wasser ins Gesicht. Die Stimmen raubten ihm nicht nur zu viele Nerven, sie brachten ihn auch in Teufels Küche. Vor allem seine Nerven brauchte er aber gerade komplett für das Krankenhaus.

(„Karriere, Du weißt schon!“)

Wem willst Du gerade was vormachen?



Ist er wirklich so irritiert, wegen der Stimmen und muss sich zur Ruhe rufen oder wäre er da beinahe Rückfällig geworden? Also nicht, dass es dafür Anzeichen gegeben hätte - aber es verunsichert einen schon. Er ist auch nur ein Mann. Ob jetzt verliebt oder nicht. Oh je...

Wenigstens geht es ziemlich schnell wieder an die Arbeit. Er kann nicht an sie denken, nicht den Stimmen zuhören und nicht auf dumme Gedanken kommen - ich bin beruhigt. Er kommt ja auch schnell wieder auf sie zurück. Aber erstmal der Schocker überhaupt: WAS HAT BÄRBEL DENN DA GETRIEBEN? Ist die Frau wahnsinnig? Also, das wäre doch wohl nicht wirklich nötig gewesen oder? Wenigstens ist Marc zu Scherzen aufgelegt...

Zitat
„WOW!“ Marc pfiff anerkennend. Er konnte nicht anders – er zückte sein Handy.
„Was ist denn das???“ Bernd Ullstein verstand gar nichts.
Auch der Hausmeister hatte seine Stimme wiedergefunden. War aber noch nicht wieder im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte. „Ein Smartphone...?“
Zwei Augenpaare blickten ihn groß an.[
/blau]





Ich fand´s witzig. Da kann der Ullstein noch so doof aus der Wäsche gucken, weil er sehr wohl weiß, was Marc da in der Hand hält, aber keinerlei Ahnung von dem indischen Liebesnest für Kellerkamasutra hat . Da haben nur die Angestellten des EKH´s Ahnung von . Da wäre dann auch die erste Parallele zu der Story vom -chen. Ich weiß nicht, ob Du soweit schon gelesen hattest . Ja... Da hatten die beiden auch so ein Liebesnest. Also Marc und Gretchen. Die grobe Idee kam von Marc und Sabine hat es umgesetzt . Richtig schöööööön!

Natürlich muss Marc seiner Liebsten dieses Bild direkt schicken . Hätte er es mal nicht getan. Die bösen & Names Zweifel, treten wieder auf . Ja es sind wohl Gretchens Decken. Aber deswegen hat das noch lange nichts mit ihr, Mehdi und dem DoingDoing in ihrem Mund zu tun . Wenigstens weißt er die beiden noch immer in die Schranken:

Zitat
[blau](„Nur zur Info: Mir reicht das nicht mehr! Ich will sie!“)



Gut so Marc! Du machst sie noch platt, die blöden & !!!

Ullstein ist aber gar nicht so begeistert vom Liebesnest. Oder es verunsichert ihn ein bisschen. Wahrscheinlich alt eingesessen und ein bisschen prüde. Aber es ist, wie Marc es sagt. Nur weil Ärzte weiß tragen, sind sie keine Heiligen. Jeder hat seine Vorlieben, sicherlich auch ein Herr Ullstein und wenn man so viel arbeitet, wie ein Arzt, dann nimmt man, was man kriegen kann. Zur Not auch eine Wäschekammer . Sex hilft ja bekanntlich dem Stressabbau. Und Marc denkt viel an sein Gretchen. An das was ist und das was war. Aber auch an das, was eventuell hätte sein können. Oder eben auch nicht. Denn wenn man mit Gretchen Haase ins Bett geht und sie voll zurechnungsfähig ist, geht man damit eine Verpflichtung ein . Damals wäre er dazu noch nicht bereit gewesen. In keinem Fall. Er musste erst lernen, dass er sie nicht verlieren wollte.

*Marc und Professor Haase*

Franz ist wieder soweit auf den Beinen, dass er zumindest von der ITS runter kann. Das sind wirklich gute Nachrichten - auch wenn man schon wieder bedenken bekommt, wenn man sich die Situation auf der Normalstation mal auf der Zunge zergehen lässt. Das gehört sich wirklich nicht. Und da ist er wieder: . Ich liebe es, wenn er so ist. Für andere ein Alptraum... Ich zergehe . Es ist wirklich nur gut, dass er wieder da ist und den Leuten Dampf unterm Hintern machen kann. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn Marc nicht da wäre und Franz das mitbekommen hätte, ohne zu wissen, dass da jemand ist, der die Zügel in die Hand nehmen kann. In allen Belangen. Auch wenn die StaBe zu Besuch kommt. Darüber ist der Oberarzt nicht sonderlich erfreut. Chaos. Überall. Und jetzt, ausgerechnet jetzt, wollen sie eine Stippvisite abhalten . Das Kreuz ruft .




An dieser Stelle bin ich raus . Am Wochenende geht es weiter .

LG

Jacky

Karo Offline

Krankenschwester


Beiträge: 604

19.11.2017 17:21
#97 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo zusammen,

auch hier hat sich wieder einiges getan, auf allen Seiten Sehr schön, ich mich freu!
Deswegen soll eine Reaktion nicht lange auf sich warten lassen. Das Wetter spielt auch mit, es ist Kommitauglich feucht – nass. So will ich es sehen.

@JackySunshine

Gedanken und Recherche hin oder her, manchmal glaube ich, dass mir aufgrund dieser „Wahrheitstreue“ der Hang zum Komischen verloren geht. Das beste Beispiel ist Gina, die sich mit Marc so manch eine Verbalschlacht bieten könnte. Sowas geht dann halt verloren. Gina ist jetzt in Berlin, sie wird vorkommen aber wichtig als Person ist sie nur für Marc – auf seinem Weg erwachsen zu werden und sich in seiner neuen Position eben nicht so eine Dauerfehde zu leisten.

Sept 4.19 – Bärbel auf der Pirsch

Glücklicherweise gibt es ja noch Bärbel, die sich auch immer für „Scherze“ und komische Ideen hernehmen lässt

Sept. 4.20 – Marc und Professor Haase

Die Beziehung ist eine Besondere. Da darf Herr Professor auch schon mal den Zeigefinger schwingen – und Marc wird sich diesem annehmen. Ganz klar. Doch der Chefarzt weiß nicht, wie sehr festgefahren seltsam die Beziehung zwischen Mutter und Sohn ist und dass Marcs Schritt auf seine Mutter zu doch eher ein Rückschritt in der Beziehung zwischen beiden ist.

Marc 5

Zitat Jacky: Ich weiß nicht, ob dieser Teil hier nun mein Lieblingsteil ist... Bisher, ist er es auf jeden Fall

Danke! Mehr möchte ich gar nicht dazu sagen.


Mache ich aber doch: Marcs unbändiger Ehrgeiz, überall der Beste zu sein. Und der Schnellste, was für mich sowas wie die Legitimation zu Marcs schneller Karriere war.

Sept. 4.21 – Marc und Elke

Missverständnisse, Angst vor Verletzungen und Enttäuschung, das ist es, was Mutter und Sohn verbindet – und entzweit. Sie wurden von René zu dem gemacht, was (und wie) sie sind, miteinander umgehen. Eine Vergangenheit, die sie beide verdrängen, am liebsten vergessen wollen.

Sept. 4.22 – Brief an Marc 1

Ja, kennste schon. Marc ist halt verliebt und er braucht Gretchens Worte so sehr. Dann fühlt er Frieden.

Sept. 4.23 – Marc schlaflos 2

Du bist also auch eine Geplagte auf diesem Gebiet. Habe ich das richtig verstanden – nur einmal im Jahr? Dann bist Du glücklich... ich mache das regelmäßig mit. Jetzt mal wieder mit was Neuem: Ich werde nachts wach und bin überzeugt, Einbrecher sind in meiner Wohnung. Dabei kann da niemand rein, zumindest nicht leise. Ich habe Rolladen an allen Fenstern und die Wohnungstüre sowohl die Haustüre sind doppelt abgeschlossen...


Alptraum Karriere

Da habe ich ausnahmsweise weniger recherchiert. Also Alpträume im Allgemeines ja, aber zum Beispiel das mit der Treppe nicht... Danke Dir dafür.

Sept. 4.24 – Weckanruf von Gretchen

Ja, nach schlechten Träumen braucht man etwas, sich wieder in der Realität zurecht zu finden... gut, dass Gretchen ihm da gerade helfen kann.

Sept 4.25 – Marc am EKH 6

Ja, der gute Ullstein ist etwas unbedarft , was das bunte Treiben seiner Weißkittel angeht. Und vielleicht auch ein wenig... prüde .

Ja, diese Parallele zu der Story von Lorelei kenne ich, fand ich auch witzig.

Manchmal braucht der „alte Marc“ einfach eine Szene, alles andere wäre nicht glaubwürdig – und langweilig. Ich mag ihn ja auch als Marc, in dem Sinne.
Aber wenn die Bosse kommen, da muss halt Ordnung her!


Und jetzt, meine Lieben, kredenze ich euch die angekündigte Mutter-Sohn-Episode:

Bei dieser Veranstaltung muss Elke Höhen und Tiefen durchmachen. Eigentlich ist es ihre Ehrung, doch der heimliche Star des Abends ist... klar, Marc. Dem am Anfang tatsächlich ein kleiner Sieg gegen seine Mutter gelingt. Fährt Elke wirklich auf Kegeltour? Und welche Rolle wird Stella spielen...?

Viel Spaß dabei!

LG
Karo

Nachteule Online

Krankenschwester


Beiträge: 366

19.11.2017 21:40
#98 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebe Karo

Hab etwas länger gebraucht, um mich durch den "Dschungel" deiner neuesten Folgen zu kämpfen
Die/den letzten Teil habe ich noch nicht gelesen. Dazu bin ich noch nicht gekommen. Aber da gibt es ja noch allerhand, was ich kommentieren kann .
Jetzt musste ich nur mal gucken, wo ich stehengeblieben war. Ist schon etwas über 2 Wochen her . Es war die glanzvolle OP des Dr. Stern, ein Lichtblick an Marcs Chirurgenhimmel.





Also geht es hier weiter:

Oktober 2.13 – Auf Jochens Spur

Die Hinweise lichten sich, wo der Juniorhaase abgeblieben ist. Marc hat es richtig angepackt, und das, obwohl es ihn eigentlich nicht viel angehen müsste, wenn er nicht zufälligerweise bis über beide Ohren in Jochens Schwester verknallt wäre. Dabei hat der stellvertretende Klinikchef genug um EKH zu tun. Dennoch, es ist ihm wichtig, Licht ins Dunkel zu bringen und herauszufinden, warum Jochen so plötzlich und ohne jegliches Lebenszeichen bei Eltern und Bekannten verschwunden ist. Marc begibt sich in die Weiten eines haaschen Netzwerkes. Der Mitbewohner des Studenten wird ebenso in die Recherchen mit einbezogen wie der Chef seines Nebenjobs. Es gibt einige Hinweise, die zusammen die Vollendung des Puzzles vorantreiben. Marc und die beiden Münchner sind dem unerhörten Schlingel auf der Spur. Er weilt unter Spaniens Sonne, der Lausejunge. Die Fakten sind eindeutig.
Ich war echt beeindruckt, wie professionell Marc diese Angelegenheit gemanagt hat, wie so vieles in seinem Leben . Aber so isser halt, der Marc. In allem einfach der Beste .




Oktober 2.14 – Bärbel und Jochen telefonieren
Endlich gibt es eine gute Nachricht in Bezug auf Jochens Verschwinden. Der abtrünnige Sohn meldet sich endlich bei seiner Mutter . Diese könnte Dr. Meier dankbarer nicht sein. Vielleicht ändert sich ja endlich ihr Bild, das sie von ihm hat und bringt sie dazu, ihre Tochter zu verstehen, dass diese sich ausgerechnet in Dr. Meier verliebt hat. Toll wäre natürlich mitzuerleben, wie Marc von Bärbel zum Kaffeekränzchen eingeladen wird, er sich diesem nicht entziehen kann und dann von Bärbel so richtig bemuttert wird . Ihm fehlt ja so viel Mütterlichkeit, nä?

Nun aber zurück zu Jochen und seinem unangekündigten Spontantrip nach Mallorca: nachdem man anfangs dachte, er habe einfach aus Unreife gehandelt, wird in diesem Kapitel nun klar, dass er im Grunde nur normal gehandelt hat. Die Liebe ist ihm Spiel. Und nicht nur die! Seine spanische Freundin ist schwanger und hat sich deshalb in den Schoß der Familie zurückgeflüchtet. Keiner von beiden war darauf vorbereitet. Die Schwangerschaft stellt das Leben dieser zwei jungen Menschen schon jetzt gehörig auf den Kopf. Luisa hat sich entschlossen, auf Mallorca zu bleiben. Jochen muss sich nun entscheiden. Er kann seine Liebe gehen lassen. Aber er liebt Luisa nun einmal. Er reist ihr kurzentschlossen hinterher, um sie zurückzuholen. Er hat das getan, das auch Marc getan hat, als Gretchen sich nach Afrika aufmachen wollte. Er ist ihr hinterhergerannt, um sie nicht endgültig zu verlieren, vielleicht sogar in Berlin zu halten. Als das nicht funktionierte, weil Gretchen sich nun einmal in den Kopf gesetzt hatte, ihre Mission in Afrika zu erfüllen, flog er schließlich mit ihr dorthin - und hat es nicht bereut. Und nun ist es Jochen, der einen ähnlichen Entschluss fasst. Er lässt Luisa nicht mehr los. Die Nachricht der Schwangerschaft erklärt ihm Luisas Beweggründe für ihre Rückkehr nach Spanien und führt ihm vor Augen, dass er, wenn er weiter mit ihr zusammensein und sein Kind aufwachsen sehen möchte, ebenfalls dorthin auswandern müsste. Er handelt sehr erwachsen, muss ich sagen . Der Liebe wegen verzichtet er auf die Vollendung seines Studiums. Er weiß nicht, wie es in Zukunft für ihn und seine wachsende Familie aussehen wird, aber er will es schaffen, zusammen und für Luisa und das Baby. Seine Eltern werden es akzeptieren müssen. Jochen ist volljährig. Er muss selbst erkennen, was richtig ist. Seine Mutter ist auf einem guten Weg, es hinzunehmen, wie es ist, wünscht sie sich doch schon so lange ein Enkelkind. Ich glaube, ohne diese Aussicht wäre sie nicht so schnell zu beruhigen gewesen und hätte Franz sicher tatsächlich aus der Reha geholt. Und Franz, was wird von den Neuigkeiten halten? Ich meine, er hat immer große Hoffnungen auf seine Kinder gelegt, was ihre berufliche Zukunft angeht, aber er hat ihnen Marc gegenüber ja auch zugestanden, ihr Weg so zu gehen, wie sie ihn gehen möchten. Es wäre Jochen gegenüber nicht gerecht, wenn seine Eltern ihm nun Vorhaltungen machen würden, weil er vor hat, sein Studium zu schmeissen. Und so schätze ich die Haases auch nicht ein, jedenfalls nicht diesen Zweig der Familie, dass sie sich dem Lebensglück ihrer Kinder dauerhaft in den Weg stellen. Am Anfang wird es vielleicht etwas Skepsis geben, aber was Jochen dann erfahren kann und sicher auch wird, ist der bedingungslose Rückhalt seiner Eltern und seiner Schwester. So ist es in der Vergangenheit gewesen und so wird es in der Zukunft sein.




Oktober 2.15 – Marc und Cedric 3

Jetzt folgt wieder ein Kapitel, das zeigt, dass Marc gelernt hat, nicht mehr permanent nachtragend zu sein. Ein Abend mit Cedric Stier, der - gekocht?!? hat?! Oder hat es tatsächlich die wandelnde Spottdrossel kreiert? Also, da kann Marc ja von Glück sagen, falls es so war, dass das Essen auch für Cedric bestimmt war. Okay, das ist böse, aber ich traue Gigi in Bezug auf Marc einiges zu, vor allem Unschönes .

Ein Gespräch unter Männern. Hier ein paar Floskeln, da ein wenig auf-den-Arm-Genehme, aber auch immer ein wenig gegenseitiger Respekt und sogar etwas wie Anerkennung, was sich da herauslesen oder -hören lässt? Auf jeden Fall könnte man echt nicht mehr davon ausgehen, dass diese beiden Chirurgen vor nicht allzu langer Zeit nicht gut aufeinander zu sprechen waren. Dennoch, Marc macht gute Miene zum bösen Spiel, denn er ist auf Cedric angewiesen. Ohne seine Mithilfe würde er die vielen Aufgaben im Krankenhaus, denen er sich mehr oder weniger freiwillig verschrieben hat, nicht schaffen. Cedric verschafft ihm trotz seines eigenen Gesundheitszustandes reichlich Luft für die wichigen Dinge des Berufsalltags. Aber dafür sucht er dann auch die Gesellschaft des anderen. Einfach mal miteinander essen, ein Bierchen zischen, wenn auch eines ohne Alkohol, lässiger Smalltalk... Man könnte ja auch mal wieder zusammen einen draufmachen, schlägt Cedric vor. Jedenfalls in seinen Augen sind sie Freunde, und dies sollten sie auch mal wieder zelebrieren. Doch Marc winkt ab. Er hat keine Zeit, sagt er. Er hat wirklich zu viel um die Ohren, dazu noch der Privatkram aus dem Hause Haase, der Marc wesentlich mehr interessiert als diese seltsame Affäre oder was auch immer, die Cedric mit dem Zwitschervogel unterhält. Die muss er wirklich nicht haben, die Details aus dieser gewöhnungsbedürftigen Konstellation. Zum Glück begreift Cedric das schnell und behält es für sich. Stattdessen bemerkt er etwas anderes. Ja, Marc hat sich wirklich verändert. Er, der ehemalige Weiberheld, läuft tatsächlich nur noch einer Frau hinterher. Ihretwegen hat er sogar für drei Wochen seine Karriere in Berlin hintenangestellt. Er war mal anders, definitiv. Er hat sich die Hörner abgestoßen, wie man so schön sagt. Aber es wurde Zeit für eine Veränderung, ob er wollte oder nicht, es ist einfach passiert:

Zitat
Ich meine, ja, ich habe eine gewissen Lebensstil durchgezogen – perfektioniert, würde ich sagen. Erinnere Dich an unsere WG-Zeit. Hast Du je nach einer wirklichen Beziehung gesucht? Nein. Wolltest Du mit Gewalt eine „richtige“ Freundin? Nein. Wir haben uns aufs jagen konzentriert, nicht auf das andere. Könntest Du spontan aus Deiner Haut, wenn Du plötzlich merkst, dass Du Gefühle entwickelst? Du fängst an zu jagen, aber Du kommst nicht vorwärts, weil irgendwas in Dir Dich zurückhält. Dann wirst Du wütend. Auf Dich selbst, auf sie. Du jagst nicht mehr, Du jagst sie fort. Aber Du kannst nicht anders, Du musst doch wieder in ihre Nähe. Doch eigentlich ist es die Nähe, die unerträglich ist. Das Spiel beginnt von vorn: Du jagst sie weg... Eben bis nach Afrika. Und das war definitiv die beste Zeit meines Lebens!



Nein, er bereut es nicht, denn er weiß, dass es so richtig war und immer noch ist. Cedric erkennt dann etwas, dass wir hier in der Kommiecke ja schon öfter festgestellt haben:

Zitat
„Marc Meier wird erwachsen?“



Ja, so ist es, lieber Cedric. Solltest du dir eine Scheibe von abschneiden, nä? Von wegen, mit 1,1er Abitur könnte man einfach nichts anderes machen, als Medizin zu studieren! Es ist bequemer, sich so lapidar auf etwas festzulegen. Ja, Chirurg werden, dabei Geld wie Heu scheffeln und eine Tussi nach der anderen aufreißen. Der Beruf selbst wird dabei nebensächlich, Hauptsache, man kommt in der Gesellschaft an. Oberflächlicher geht es kaum . Aber Marc hat erkannt, dass es eben nicht alles ist, als Mediziner zu glänzen. Gretchen hat es ihm beigebracht, wie es wirklich sein kann und sollte:

Zitat
„Ich habe viel über diese Frage nachgedacht. Was befriedigt mich an meiner – unserer Arbeit? Ich schätze, es war die Herausforderung. Die Aussicht auf Anerkennung, Respekt, Geld. Was auch immer. Gretchen hat Medizin studiert, weil sie den einzig richtigen Grund dafür im Herzen trägt. Sie will den Menschen helfen. Es geht nicht darum, eine neue OP-Methode zu erfinden, ein neues Wundermedikament zu entwickeln. Ihr Lohn ist jede Träne, die getrocknet wird. Egal, ob Hüftprothese oder buntes Heftpflaster. Hauptsache, es hilft. Wir Chirurgen sehen uns gerne als – wie hat es Doktor Hundt so schön ausgedrückt? Als Nabel der Welt. Rümpfen wir nicht die Nase über die Allgemeinmediziner? Oder die Heilpraktiker und sonstige Alternativen? Mittlerweile bin ich überzeugt, dass Gretchen irgendwann ihren Facharzt als Allgemeinmedizinerin durchziehen sollte. Ja, sie wäre eine sehr gute Chirurgin. Aber ebenso wäre sie gut in jeder erdenklichen Fachrichtung. Einfach nur, weil sie den Erfolg nicht an Geld, Ruhm und Anerkennung misst. Das was sie da unten leistet macht sie für ihr Seelenheil. Sie verdient keinen Cent, aber Lächeln und Dankbarkeit machen sie zufrieden.
Das ist der Unterschied!



Er spricht diese Worte mit Liebe, Anerkennung und Stolz aus. Dabei weiß er aber auch, dass es durchaus anders hätte kommen können, dass ihre Beziehung einen solchen Schubs wie die Afrikasache gebraucht hat, um überhaupt beginnen zu können.

Zitat
Ich habe so wenig gemacht, aber so viel verstanden. Ich glaube, dass Gretchen und ich es hier nie geschafft hätten, wirklich zusammen zu kommen. Hier wäre alles immer irgendwie so weiter gegangen. Wenn Gretchen und ich hier tatsächlich irgendwann im Bett gelandet wären, hätte es den Abstand zwischen uns nur vergrößert. In Sanssouci kamen wir bereits als Paar an, auch wenn es erst zwei Tage waren. Das wusste im Grunde ja niemand. Also waren wir nicht permanent neugierigen Blicken ausgesetzt, die auf einen Fehltritt von Doktor Meier und einen Heulanfall von Doktor Haase warteten. Wir waren zusammen. Fertig. Kein Zweifel.

Bisher hatte ich immer die Befürchtung, dass Beziehung gleich Gefangenschaft bedeutet.



Sie konnten sich einfach auf sich konzentrieren, ohne Druck, ohne das gehässige Geschwätz der Kollegen fürchten zu müssen. Für Marc gab es in Afrika nicht den Streß seiner Arbeit, für Gretchen nicht den möglichen Neid anderer. Einen besseren Beginn für ihre Beziehung hätten sie nicht haben können, um das stabile Fundament für das zu schaffen, das da noch wachsen kann und sicherlich wird.

Es ist nicht so, dass Cedric Marc nicht versteht. Doch, das tut er. Aber, auch wenn er durchaus schon ernste Beziehungen hatte, ist ihm so etwas wie Marc bei Gretchen wohl noch nicht passiert. Cedric hat den Partner fürs Leben scheinbar noch nicht gefunden, für den er bereit wäre, alles aufzugeben. Für ihn sind lockere Affären im Moment einfach passender. Also bleibt die Hoffnung, dass er Gina irgendwann doch noch in den Wind schießt ?! Ich kann mir halt nicht vorstellen, dass Gina Amsel eine glückliche Beziehung führen kann und ich möchte es auch nicht, weder mit Mehdi, noch mit Cedric, noch mit sonst jemandem. Für mich gehört Gigi einfach nicht dauerhaft in die Serie. Ich hätte es durchaus begrüßt, wenn man sie am Ende der 3. Staffel nicht doch noch wieder zurückgeholt hätte. Das mit Mehdi im Flugzeug sah mir auch einfach zu konstruiert aus. Hätte es noch eine vierte Staffel gegeben, wäre Mehdi dann nicht alleine geblieben, nachdem es endgültig nicht mit Gretchen geklappt hat. Okay, aber warum ausgerechnet Gina? Die passt doch nicht zu Mehdi . Bei dir kann sie meinetwegen eine Weile mit Cedric rummachen, aber dann wars doch auch mal gut oder? Okay, ich weiß ja, du hast die Geschicht schon weit im Voraus geschrieben. Wenn es denn sein muss, akzeptiert ich den Nervvogel auch noch länger .

Oktober 2.16 – einsame Nacht

Nach dem Essen ist der gute Marci wieder alleine . Ach, er vermisst seine Prinzessin so. Ist das süß ! Aber so ist das, wenn man länger getrennt ist als Liebespaar. Das habe ich auch schon erlebt, als mein Ex für drei Monate zum Arbeiten in Spanien war. Der Abschied war dabei schon schlimm. Aber die Zeit dazwischen wesentlich schlimmer. Irgendwann befürchtet man, dass man vergisst, wie es ist, den anderen bei sich zu haben, vor allem, wenn der Kontakt nicht immer klappt. Bei uns ging es einigermaßen gut übers Internet. Aber wie muss das sein, wenn man nicht weiß, ob man überhaupt eine Verbindung bekommt? Gretchen ist in Bukifa ja quasi von der Zivilisation abgeschlossen, also meistens. Manchmal funktioniert es ja doch, dass Marc sie erreichen kann. Scheinbar ist es schwieriger, von Afrika aus nach Deutschland zu telefonieren, wenn Gretchen sich kaum von alleine meldet. Oder sie hat einfach zu viel zu tun.
Arbeit lenkt von solchen Trübsalsgedanken ab. Aber arbeiten kann man nicht durchgehend. Irgendwann fordert der Körper Tribut. Oder man hat einfach zu wenig zu tun, weil es ja einen Kollegen gibt, auf den man bestimmte Aufgaben abgewälzt hat. Tagsüber kommt Marc im EKH zu nichts, aber nachts könnte er viel schaffen, vor allem den Papierkram. Der obliegt aber dann Cedric. Zu irgendwas muss der seelisch kaputte Kollege ja auch gut sein.

Da isses ja, das Katharinenhospital. Modern, ja, aber wenig einladend, wie Marc findet. Muss es denn so sein? Ein Krankenhaus sollte doch praktisch sein, nicht heimelig, auch wenn Sabine gerne rund um sich herum dekoriert, weil sie meint, dass es den Patienten gut tut.

Oh! Engelchen und Teufelchen sind wieder da . Sie geben natürlich zu Marcs Gedankengängen gerne ihren Senf ab. Ich liebe den Comedyfaktor in deiner Geschichte .

Marc ist aber auch sowas von nicht neugierig . Er will da wirklich rein und spionieren? Gut, er hat keine Zeit dafür, denn er braucht auch mal Schlaf, wenngleich das mit den Dingen, die in seinem hübschen Kopf herumschwirren, recht schwer ist. Aber:

Zitat
(...)er musste dringend in sein Bett, andernfalls wäre er morgen in gleich schlechter Form wie Knechtelsdörfer.



Besser ist es!

Als Chef ist Marc durchaus fair. Er hat seinen Assis ihre Chancen gelassen, um ihm zu zeigen, wer es verdient hat, mit ihm im OP zu stehen. Erstaunlicherweise hat auch Knechtlsdorfers "Hausaufgabe" was getaugt. Aber Dr. Stern war eindeutig besser. Dr. Meier mag es einfach nicht, wenn um den heißen Brei herumgeredet wird. Präzise müssen die Aufgabenstellung gelöst werden. Dr. Stern hat es einfach drauf. Und der soll nicht immer nur zugucken, der soll etwas lernen. Also darf er wieder mit in den OP. Weil er es sich verdient hat, wie Marc findet.

Wer kennt das nicht? Abends im Bett lässt man unweigerlich noch einmal die Geschehnisse des Tages vor dem inneren Auge ablaufen. Die beste Gelegenheit, um kritisch zu hinterfragen, ob man nicht etwas doch anders hätte gestalten sollen. Aber immerhin, Marc kommt zu der Erkenntnis, dass die "Assichallenge" was gebracht hat, jedenfalls für Carsten Stern. Vielleicht kann er sich so den Knechtlsdorfer vom Hals halten .

Die Sache mit Jochen, irgendwie ist sie für Marc jetzt abgehakt. Ein kurzes, innerliches Gemotze ist es ihm Wert, aber dann schwenken seine Gedanken schnell weiter. Schließlich bleibt er bei dem Essen mit Stier hängen. Er wird das Gefühl nicht los, dass Cedric eher hat kochen lassen, noch dazu von der dummen Gans. Aber egal, er hat das Essen gebraucht, egal, von wem es gekocht wurde. Es war so gut, dass er sogar Lust drauf bekommt, selbst öfter zu kochen?! Ich bin erstaunt, dass Marc sowas kann, außer Schokofondue, versteht sich. Und nicht nur ich bin erstaunt:

Zitat
Vögeln wie (ein) Stier, willst Du nicht, aber so Hausfrauenkram wie Kochen, das willst Du Dir bei ihm abgucken?
Das ist eine gute Idee. Zeit für Dich.
Vögeln ist auch Zeit für Dich.
Einen guten Koch wird sie zu schätzen wissen.
Ich bin beeindruckt.
Und sie wäre es erst Recht!

(„Ich werde es einfach mal versuchen!“)




ALPTRAUM NOTAUFNAHME

Marc träumt . Und wie er träumt! Man sagt ja, dass ein Mensch in seinen Träumen das verarbeitet, was ihm auf der Seele liegt und was er so alles am Tag erlebt hat. Träume sind wie eine Reinigung des Gewissens bzw. des Unterbewusstseins. Dabei kann so eine Traumsequenz kuriose Formen annehmen. Gutes kann auch mal zum Bösen werden. In diesem Fall Gretchen. So gemein kennt man sie im realen Leben nicht. Und man weiß, so etwas Fieses, wie in Marcs Traum, würde sie ihm niemals antun. Dazu ist sie viel zu lieb. Aber das ist wohl das, was Jacky meinte, dass er noch immer unsicher ist mit der Entwicklung seines momentanen Lebens.
Ein interessanter Aspekt im Traum, dass ein Ereignis ein anderes ablöst und doch alles irgendwie miteinander verbunden bleibt. Gretchens gemeine Aussperraktion verleitet Marc zu einem Handeln, das nicht zwingend gefährlich sein muss, wenn man es richtig anstellt. Aber der Traummarc stellt sich natürlich dämlicher an, als die Polizei erlaubt. Er verletzt sich heftig beim Versuch, durch die zerbrochene Fensterscheibe an den inneren Türriegel zu kommen, obwohl er ja vorher schon wusste, dass dies ohne jegliche Kratzer funktionieren kann. Dank der sorgenvollen Nachbarn kommt er zügig ins Krankenhaus. Das Problem jedoch, er lässt sich ausgerechnet ins Katherinenhospital einliefern, zur verhassten Konkurrenz. War er doch im Zustand des Bewusstseins noch neugierig, wie es da drinnen wohl aussieht und wie es da abläuft. Im Traum kann er sich nun davon überzeugen, wie "modern" das Katho ist. Assis sind auch nur für die Drecksarbeit da. Wundenerstversorgung, aber praktisch dürfen die sonst auch nichts machen. Für weitere Maßnahmen bedarf es der Anweisung eines Oberarztes. Hmm... erinnert mich an Gretchens erste "Solo-OP", als Marc wegen Mehdis Autorammattacke ausgeknockt war. "Eigentlich muss ja immer ein Oberarzt anwesend sein", meinte die Anästhesistin da. An diese Szene musste ich beim Lesen unwillkürlich denken.
Und dann kommt der Oberarzt. Und es ist... tadaaaa.... Knechtlsdorfer . Ausgerechnet der! Aber klar, in so einem Krankenhaus kann auch solch ein Tölpel Oberarzt werden. Interessant dann dessen Aussage, nach Begutachtung der Wunde, dass sowas auch eine Schwester nähen könnte.

Zitat
Und wir arbeiten hier sehr kostenbewusst. Ein Arzt macht nichts, was unnötig ist.





Das passt so gut zu Knechti, der sich gerne vor unbequemen Arbeiten drückt, und sei es das Entfernen von Papierstaus im Kopierer.

Und dann die Schwester, es ist - Sabine . Also es kommt ja knüppeldick für den armen Topchirurgen, der wohl doch lieber ins EKH gegangen wäre. Sabine ist ja richtig selbstbewusst geworden! Sie sinnt auf Rache, war Dr. Meier doch nie nett zu ihr und hat sie immer nur schikaniert und sich nie für sie als Menschen interessiert. Dafür muss er jetzt leiden. Nähen ganz ohne Narkose. Angeblich wegen der Kosteneinsparungen. Wie genießerisch sie aber zu Werke geht! Aber ist ja dann doch etwas gemein, was sie da auf seinen kaputten Unterarm "gestickt" hat. Hat er es denn anders verdient? In Alptraum-Sabines Augen jedenfalls nicht.

Und dann das Tüpfelchen auf dem I: Man braucht die Krankenliegen. Ausruhen können sich die verarzteten Patienten auch auf dem Boden. Ist schließlich genug davon da .

Ein Glück, dass es nur ein Traum war, gelle, Dr. Meier?






Ein ellenlanger Kommi mal wieder. Aber ich hoffe, er macht dir Freude

Bis bald und ganz liebe Grüße von deiner
Bibi

Karo Offline

Krankenschwester


Beiträge: 604

21.11.2017 15:13
#99 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo zusammen,
Bibi @Nachteule

Wie kannst Du das in Frage stellen – ob ein kurzer oder ellenlanger Kommi, ein Kommi von Dir macht immer Freude. Ich hoffe, eine Reaktion darauf auch.

Okt. 2.13 – Auf Jochens Spur

Ich bin erstaunt, was Du wieder für Hintergründe herausfindest. Allein die Sache mit Jochen. Da ging es mir tatsächlich mehr um das Familienbild. Auch Gretchen würde für das „heile Bild“ der Familie viel opfern. Sie haben die gleiche Erziehung genossen.
Parallelen zwischen Jochen und Marc werden irgendwann in (weiterer) Zukunft noch Thema sein, schön, dass es Dir gelungen ist, diese zu erkennen.

Okt. 2.14 – Bärbel und Jochen

Hm, stimmt. Hätte man als Freundschaftsbeginn zwischen Marc und Bärbel nehmen können aber so einfach ist Bärbel nun mal nicht zu überzeugen. Es ist aber eine schöne Vorstellung – Marc von Bärbel bemuttert...

Okt. 2.15 – Marc und Cedric 3

Wieder gut erkannt. Marc braucht Cedric, aber meinst Du nicht, Cedric braucht Marc und das EKH mehr? Der Rekonvaleszent braucht eine Beschäftigung aber zu seinen Bedingungen, bzw. seinen Befindlichkeiten entsprechend. Quasi pressionsfrei. Man (Marc) ist ihm dankbar, dass er überhaupt da ist und Arbeit erledigt. Welche auch immer... Schreibkram, OPs mit Amsel oder Knechtelsdörfer... oder einfach mal für ein Gespräch unter Gleichgesinnten.

Marc, der immer überzeugt war, niemanden zu brauchen außer mal eine Frau im Bett, zeigt Verantwortung gegenüber seinem Freund (?). OK, ihn als Vertretung zu engagieren war eigennützig, um mit Gretchen gehen zu können. Aber sie bewegen sich auf eine andere Ebene zu. Ehrliche Freundschaft?

So wie Marc Cedric kennt, ist es auch umgekehrt. Beide lernen sich jedoch selbst neu kennen. Der eine als verliebter Mann, der andere als nicht stressresistenter Chirurg, der über allem steht. (Äh, klar, was ich meine? Ist glaube ich komisch ausgedrückt.)

Über die Verliebtheit lässt Marc andere Meinungen und Sichtweisen zu, wie hat er früher Gretchens Gutherzigkeit belächelt. Nur ohne diese könnte sie niemals so geduldig mit ihm sein. Und Cedric? Wer erinnert sich nicht gerne an das geile Arschloch, das über das Krankenhausdach geschritten kam . „Schnuckeliges kleines Krankenhaus“ – jetzt reicht es bei ihm nur noch für eben dieses schnuckelige kleine Krankenhaus.

Umdenken in zwei Chirurgengehirnen. Und das ganz ohne das Skalpell von Hassi

Im Nachhinein bin ich froh, Gina eingebracht zu haben. Ehrlicherweise muss ich zugeben, in den ersten Versionen war sie in der Tat eine erbitterte Widersacherin des Marc Meier, der Afrika verlies, weil ein internationales Forschungsprojekt auf ihn wartete. Gina bekam das mit und machte sich ebenfalls auf den Weg zurück nach Deutschland und den für Marc gedachten Platz zu ergattern.

Doch ich habe mich umentschieden – Mehdi ist Schuld . Ja... ich weiß. Bei mir ist Mehdi im Lauf der Zeit der Bösewicht geworden, anfangs war er auch anders. Aber manchmal verselbstständigen sich die Charaktere eben

Mit Gina werdet ihr klar kommen müssen und mit dem desolaten Mehdi ebenfalls...

Okt. 2.16 – einsame Nacht

Ja, das Katho. Wie es da wohl drinnen aussieht...
Die Frage nach den Hausfrauerischen Tätigkeiten...
Der an dieser Stelle noch geheimnisvolle Brief von Sabine, sein jahrelanges Verhalten ihr (und anderen) gegenüber...
Und die immerwährende Angst, er könnte es selbst mit Gretchen kaputt machen...

Das alles wurschtelt sein Unterbewusstsein zusammen in einen Alptraum.

Klar, kostenbewusst mag es im KatHo zugehen aber ist das im Sinne der Patienten? Auch mit dieser Thematik muss sich der Leitende Oberarzt und Interimschef Marc befassen.
Sehr viel auf einmal, nicht? Zumindest für einen, der sich bis vor kurzen fast ausschließlich um die eigene Person gekümmert hat.
Kein Wunder, dass sein Unterbewusstsein in Form von Alpträumen kollabiert.
Es ist echt krass, dass ihr also @JackySunshine Jacky und Du, euch immer wieder Stellen herauspickt, die mir in meiner Geschichte wichtig sind. Und wenn es einfach „nur“ die Schultergesellen sind – DANKE Jacky an dieser Stelle für das Engelchen


Diese beiden sind bestimmt ein Comedyfaktor aber eben auch wichtig für die Geschichte.

Mit euren Kommentaren lese ich die Kapitel dann immer nochmal ganz anders!

Und immer wieder greift ihr Themen heraus, die später erst wirklich als Ganzes zu erkennen sind – dachte ich. In dem Fall meine ich Jochen, denn der wird aktiv lange nicht vorkommen. Was nicht heißt, dass er in der Versenkung verschwindet, er gehört schließlich zur Familie.


Ja, ihr könnt sicher sein, eure Kommentare erfreuen mich sehr. War so, ist so, bleibt so. (Denke ich)

Vielen Dank!
LG
Karo

Karo Offline

Krankenschwester


Beiträge: 604

05.01.2018 20:41
#100 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo zusammen,

seit langem wieder an dieser Stelle. Kehren wir vom Advent zurück in die Anfangszeit von Marc und Gretchen. Genauer gesagt in den Oktober. Zuletzt hatte Marc ja das Vergnügen, seine Mutter zu diesem Verlagsabend im Café Goja zu begleiten. Doch auch der schönste Mutter-Sohn-Abend hat irgendwann mal ein Ende. Hoffentlich kein "dickes Ende." Schließlich bringt Marc Elke nicht, wie erwartet, nach Hause sondern um. Nee... natürlich nicht , aber sie vermutet es, denn er entführt sie in den Sumpf des Fast Foods.

Ich wünsche euch viel Spaß.

LG
Karo

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