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Dieses Thema hat 295 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Ann Offline

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Beiträge: 8.697

26.05.2009 23:52
#176 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

,,Du bist zu spät", sagte sie nur wütend. Marc nuschelte dann leise:,,Sei froh, dass ich überhaupt da bin ..." ,,Was hast du gesagt?", fragte Gabi immer noch wütend. ,,Spar dir deine Kommentare. Bin da und basta", antwortete Marc dann.,,Wäre auch schlecht wenn nicht, mein Lieber! Und jetzt benimm dich wie du es als mein Zukünftiger tuen solltest. Wie findest du min Kleid?", fragte sie wie ausgewechselt und strahlte förmlich. ,,,Äh... ja ich geh dann auch schonmal den Pfarrer begrüßen oder so", stammelte Marc, damit er schnellst möglich solchen Fragen aus dem Weg gehen konnte. Dann verschwand er Richtung Kirche und betete, dass sein Vater bald aufkreuzen würde. Seine Idee mit dem Pfarrer war jedoch keine so gute Idee. Denn dieser redete und redete und redete fast noch schlimmer als Gabi. Marc hatte nur irgendwas mit Gottesehre, Bund der Ehe und wagemutigen Entscheidungen verstanden. Doch darauf konzentrierte er sich gar nicht mehr. Nach einer gefühlten Ewigkeit und die ersten Gäste zu sehen waren, kam Gabi auf ihn zugestürmt und hakte sich bei ihm ein. Daraufhin erntete sie einen mehr als missmutigen Blick. Marc zeigte auf ihre verhakten Arme und meinte nur:,,Ähm...was soll das jetzt werden?" ,,Nimm den Finger runter und lächle" sagte Gabi kontrollierend. Anfangs begrüßten sie die Gäste noch gemeinsam, doch je mehr die Zeit vorrantrieb, so stieg auch die Anzahl der Gäste, sodass sie sich aufteilten und ihre jeweiligen Freunde oder ihre Familie begrüßten. Marc war ziemlich erleichtert als er seinen Vater endeckte. Er atmete aus seiner angespannten Haltung das erste Mal kurz auf. Jedoch war sein Blick ständig bei den eintreffenden Gästen, damit er sie nicht verpasste.,,Hey mein Junge. Da bin ich." ,,Ich sag dir, wann dein Einsatz kommt" antwortete Marc. ,,Wen suchst du", fragte Jürgen, der bemerkte, dass sein Sohn seinen Blick ständig durch die Menge schweifen ließ. ,,Ich ....gucke nur wer noch nicht da ist". Mit der Antwort hatte der Oberarzt nicht einmal gelogen. ,,Und wer ist noch nicht da?" ,,Äh...ich...", da endeckte er Gretchen ,,...dein Einsatz, jetzt" Marcs Vater wollte den Blick seines Sohnes verfolgen, um zu wissen, was er so wichtiges vorhatte. Doch auch Marc bemerkte die Absicht seines Vaters und schaute ihn schnell wieder an.,,Los gehts", appelierte er dann an seinen Vater, der misstrauisch gehorchte.

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Ann Offline

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30.05.2009 21:03
#177 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

,,Wie lange soll ich sie denn hinhalten?", fiel Jürgen noch ein. ,,So lange wie möglich. Am besten du sagst ihr, wenn du mich nicht mehr siehtst, dass ich noch was vergessen hab. Dir wird schon was einfallen". Daraufhin begab sich Jürgen zu Gabi, die sich gerade noch mit ihren Freundinnen unterhielt.
Marc achtete derweil auf Gretchen, die noch bei ihrer Familie stand. Solange sie mit ihnen zusammen war, hatte er keine Möglichkeit an sie heran zu kommen, also musste er warten. Dabei warf er auch einen Blick auf seinen Vater, der mit Gabi beschäftigt war. Als er dann wieder zu Gretchen blickte, merkte er, dass Franz es wohl nicht länger mit Bärbel und ihrem Inder ausgehalten hatte. Deswegen verschwand er gerade mit seinem Sohn. Sein Stichwort kam, als Gretchens Mutter sich dann noch entschlossen hatte ein paar Kontakte zu knüpfen, sodass Gretchen nun allein war. Ohne groß nachzudenken bewegte er sich auf sie zu.
Gretchen wurde misstrauisch, als Marc sich in ihre Richtung bewegte.

Der will doch jetzt nicht zu mir, oder?

Bei dem Gedanken schlug ihr Herz schneller und sie schaute sich um.

Er will bestimmt nur die neu eingetroffenen Gäste dahinten begrüßen. Oh Gott er bewegt sich wirklich hierhin. Will er mich jetzt auch begrüßen, oder wie? Das kann er vergessen.

Deswegen zog sie es auch vor weiter zu gehen und so zu tun, als ob sie ihn nicht gesehen hätte. Plötzlich hörte sie aber von hinten seine Stimme:,,Gretchen?!" Aber sie beschloss weiterzugehen. Die Ärztin stand jetzt schon fast neben dem Kirchengebäude, so dass es aussah, als ob sie gehen wollte. Doch da holte der leicht wütende Marc sie ein, packte sie am Arm uns zog sie ein paar Meter weiter. Als er stehen blieb, konnte er sicher gehen, nicht mehr gesehen zu werden, jedoch hörte man die Gäste noch. Also ließ er ihren Arm wieder los.

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Ann Offline

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30.05.2009 22:56
#178 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

,,Au, was soll das?", fragte Gretchen dann.,,Wieso bleibst du nicht stehen, wenn ich rufe?", stellte er als Gegenfrage. Gretchen stöhnte einmal genervt auf und fragte dann:,,Was genau willst du?" Da Marc selber noch nicht wusste, was genau er eigentlich sagen wollte, entgegnete er ihr erstmal:,,Das ist schwer zu erklären...". ,,Willst du mich verarschen? Ich meine hat das nicht noch Zeit? Du heiratest gleich, falls ich dich daran erinnern muss". Marc geriet langsam in Erklärungsnöte. Er hatte einfach noch nicht die richtigen Worte dafür gefunden. Er konnte ihr ja schlecht die Wahrheit sagen. Dann würde sie ihn wahrscheinlich für ein noch größeres Arschloch halten, als ohnehin schon. Und unnötiges Drumherum reden brachte es auch nicht. Plötzlich kam ihm die Idee es anders zu probieren und deshalb versuchte er der ungeduldigen Ärztin zu erklären:,,Es tut mir Leid. Al..." Er wurde schnell wieder unterbrochen:,,Was tut dir Leid?" ,,Ich weiß, dass ich dir damals versprochen habe nicht zu heiraten. Aber es geht einfach nicht anders. Glaub mir sobald ich eine Lösung weiß bin ich schnellstmöglich geschieden". Bei seinen Worten schossen Gretchen sofort die Tränen in die Augen. Sie erinnerte sich an die kurze, jedoch schöne Zeit mit ihm und vor allem an sein Versprechen. Doch eines verstand sie dabei immer noch nicht:,,Wieso heiratest du dann?"
Jürgen hatte derweil Gabi hingehalten. Als er erklärte, dass Marc nochmal kurz weg sei, weil er etwas Entscheidendes vergessen habe, war diese mehr als nur sauer. Vor sich hinfluchend war sie dann erst einmal in die Kirche verschwunden und hatte sich gesetzt. Auch die übrigen Gäste hatte es in das Gebäude getrieben, da zunächst nur die standesamtliche Trauung durchgeführt werden sollte. Eine Weile saß sie da und von Marc war immer noch keine Spur. Langsam begannen auch die Leute zu tuscheln. Die Krankenschwester jedoch blieb ganz gelassen, wobei sie von Zeit zu Zeit immer nervöser schien. Sie bemühte sich nichts anmerken zu lassen. In der Mitte der Reihen saßen auch Franz und Bärbel zusammen. Aber jeder sprach mit seinem Sitznachbarn, also Bärbel mit ihrem Inder und Franz mit Jochen. Plötzlich bemerkte Bärbel jedoch:,,Wo ist eiegntlich Magarethe? Ich hab sie gar nicht mehr gesehen, seit wir hier angekommen sind". Der Professor sagte ihr nur, dass er sie auch nicht gesehen hätte. Doch da meldete sich Sabine zu Wort, die eine Reihe hinter ihnen saß.,,Also ich habe die Frau Doktor vorhin vor der Kirche gesehen. Vielleicht wartet sie draußen auch auf den Herr Doktor." Franz stand daraufhin auf und sprach:,,Ich seh mal nach ihr", bevor er die Kirche verließ.

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Ann Offline

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31.05.2009 00:01
#179 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

,,Ich kann es dir nicht erklären. Nur das ich das hier mit Grantie nicht freiwillig mache". Gretchen liefen derweil die Tränen. Schlurzend antwortete sie:,,Das sind doch alles wieder nur leere Versprechen. Sag doch einfach, dass du sie liebst". Marc schien leicht verzwifelt, weil er es ihr einfach nicht weis machen konnte. Deswegen schoss aus ihm plötzlich etwas Unerklärliches heraus:,,Gretchen ich will nur dich. Sonst stände ich hier kaum." Dann nahm er ihre Hand uns zog sie näher zu sich hin. Gretchen wollte noch etwas sagen, doch sie brach ab, als er ihr die Tränen aus dem Gesicht wischte und ihr näher kam. Ihre Augen funkelten als ihre Blicke sich trafen. Und dann kam es zu einem langen, leidenschaftlichem Kuss.
Franz suchte derweil die Gegend ab. Er wollte schon in den danebenliegenden Park gehen, als ihm neben der Kirche etwas auffiel. Also trat er näher heran. Das was er dann sah brachte ihn unweigerlich zum Stillstehen und seine Augen weitetenden sich. Seine Tochter hatte er gefunden, jedoch hing sie an den Lippen des Bräutigam. Er glaubte erst sich verguckt zu haben und musste gleich zweimal hinsehen. Eine Weile stand er da ohne das die beiden sich voneinander lösten.
Als die beiden voneinander abließen schien eine halbe Ewigkeit vergangen zu sein. Marc strich ihr noch eine Strähne aus dem Gesicht, bevor er ihr sagte, dass er wohl langsam in die Kirche müsste. Daraufhin ließ er ihre Hand los und ging Richtung Kircheneingang.
Franz wollte schon wieder in die Kirche verschwinden, als er merkte, das er etwas gesehen hatte, das er hätte nicht sehen sollen. Erst recht als sein Oberarzt sich auf ihn zu bewegte. Doch als seine Tochter seinen Namen erneut rief, wurde auch er hellhörig.

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Ann Offline

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31.05.2009 00:49
#180 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Marc war auf Gretchens Ruf nocheinmal stehen geblieben und drehte sich zu ihr rum. Die Ärztin kam daraufhin die Schritte zu ihm hingelaufen. Vor ihm blieb sie stehen, trat noch ein paar Schritte heran und küsste ihn erneut. Doch er löste sich schnell wieder von ihr, ging einen Schritt zurück und wollte wieder gehen. Gretchen liefen derweil wieder die Tränen die Wangen herunter und sie flüsterte schon fast:,,Heirate sie nicht, bitte". Daraufhin blieb er wieder stehen und sah in ihre tränenden Augen. Plötzlich machte sich eine Art Unzufreidenheit und Leichtigkeit in ihm breit. Denn es schien so einfach. Er könnte sie einfach nehmen und gehen. Niemand würde etwas bemerken und ob man Gabi glauben würde, wenn sie zur Polizei ginge, stand auch außer Frage. Also warum sollte er nicht einfach abhauen? Jedoch hatte er von dem Ganzen nichts, wenn er das Risiko eingehen würde und verlieren würde. Das hieße dann er könnte ohne Job ins Gefängnis wandern. Davon hatte wirklich keiner etwas. Bevor er sich wieder weitere Gedanken machte, drehte er sich um und ging zur Kirche.
Franz, der alles beobachtet hatte, nur eben kaum etwas verstanden hatte, tobte vor Wut. Er hatte sich, nachdem er gemerkt hatte, das sein Oberarzt in die Kirche wollte, neben den Treppeneingang gestellt und wartete nun. Es dauerte dann auch nicht lange, bis Marc um die Ecke bog. Dieser erschrak sich erst einmal, als er seinen Chef sah.,,Her Professor", sagte er nur. Franz ließ nun seine Wut raus, jedoch in angemessenem Ton, damit immerhin niemand etwas hören konnte. ,,Sie sind so ein Arsch! Diesen Tag werden Sie noch bereuen!" ,,Ich...äh...". ,,Was haben Sie sich eigentlich dabei gedacht?" Auf die Ansage zog Marc es vor erst einmal zu schweigen. ,,Sie lassen gefälligst die Finger von meiner Tochter, haben Sie das endlich verstanden? Sie haben ihr schon genug hiermit angetan. Musste das jetzt auch noch sein?" ,,Äh...wenn ich Sie richtig verstanden habe, wollen Sie also nicht, dass ich heirate, weder noch das ich mit ihrer Tochter verschwinde", fragte Marc etwas verwirrt. ,,Falsch, ich will, dass Sie meine Tochter in Ruhe lassen und zwar endgültig. Am besten ich trenne euch nach dem heutigen Tag auch beruflich. Sie tun meiner Tochter nicht gut!"

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Ann Offline

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31.05.2009 01:17
#181 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Langsam wurde es auch dem Oberarzt zu fiel. Er wusste genau, dass er Gretchen glücklich machen konnte und das wollte er unwillkürlich auch beweisen. Jetzt zweifelte er umso mehr, ob er das Richtige tat. Als er dann auch noch Gretchens lautes Schlurzen bis zum Kircheneingang hörte, konnte er nicht anders.,,Sie haben es nicht anders gewollt!", warnte er seinen Chef, bevor er sich umdrehte. Als Marc schon auf dem Weg zu Gretchen war, rief Franz noch einmal entspannt:,,Meier", dieser schaute dann verwundert über seinen Stimmungswechesel zu ihm herüber, ,,Passen Sie auf sie auf." Marc nickte daraufhin nur verwirrt und ging zu Gretchen und Franz war zufrieden, dass sein Vorgehen offenbar funktioniert hatte.
Gretchen glaubte sie träumte, als Marc sich neben ihr auftürmte. Denn sie lag am Boden und hatte bis vor wenigen Minuten bitterlich geweint. Auf ihren engeisterten Blick konnte Marc sich ein kurzes Lächeln nicht verkneifen. Er reichte ihr seine Hand und forderte sie auf:,,Lass uns so schnell wie möglich hier verschwinden!" Gretchen glaubte kaum, das solche Worte aus seinem Mund kamen.

Ich muss immer noch träumen!

Doch als Marc sie an der Hand nahm und sie anlächelte wusste sie, dass das kein Traum mehr war.

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Ann Offline

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01.06.2009 00:23
#182 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Währenddessen wurden die Gäste in der Kirche immer unruhiger und auch Gabi wurde langsam ungeduldig, doch noch beherrschte sie sich und wartete die Zeit ab. Auch Sabine sprach jetzt ihre Vermutung offen aus:,,Ob der Herr Doktor noch kommt? Wo er nur bleibt?" Daraufhin drehte Jochen sich zu ihr um.,,Der fand heiraten wohl doch ein wenig überzogen. Ist bestimmt wieder mit einer seiner Frauen unterwegs". ,,Von denen im Krankenhaus sind doch alle anwesend. Und was ist eigentlich mit der Frau Doktor?" ,,Nicht anwesend", antwortete Jochen. Die Krankenschwester, die den Zusammenhang offenbar nicht ganz verstanden hatte, lehnte sich nur wieder verwirrt zurück. Wenig später trat auch schon Franz in die Kirche. Alles war still, als er wieder eintrat, weil die Leute dachten der Brätigam würde kommen. Auch Gabi hatte sich erwartend umgekehrt, aber wurde entäuscht. Lange wollte sie mit Sicherheit nicht mehr warten. Also stand sie auf und zog es vor ihren Verlobten selber zu suchen oder zumindest anzurufen. Der Professor setzte sich indessen wieder auf seinen Platz neben seiner Frau. ,,Hast du sie gefunden?", fragte Bärbel aufgeregt. Franz überlegte kurz, entschloss sich aber dann nicht als erster für Aufruhe zu sorgen.,,Nein, keine Spur." Bärbel murmelte dann noch etwas wie:,,Wo ist sie nur hin?", vor sich hin. Jochen, der das nicht ganz glauben konnte, rückte näher zu seinem Vater und fragte ihn flüsternd und möglichst unaffälig:,,Sie ist mit ihm verschwunden, oder?" Sowas ähnliches hätte er auch schon vorher vermutet. Spätestens seitdem der Oberarzt bei ihnen im Garten gestanden hatte. Franz schluckte noch einmal, bevor er dann nickte.
Nachdem Gretchen und Marc in seinen BMW gestiegen waren fuhr der Arzt schon außerhalb der Straßen Berlins. Schon zu beginn der Fahrt hatte Gretchen ihn gefragt:,,Wo willst du jetzt hin?" Doch er antwortete nur mit einem Grinsen:,,Warts ab!" Die Assistenzärztin fragte sich derweil, warum Marc seine Entscheidung so plötzlich geändert hatte. Sie konnte das alles noch gar nicht glauben. Marc hatte tatsächlich wegen ihr seine Hochzeit geschmissen und wollte mit ihr durchbrennen.

Ich versteh das immer noch alles nicht. Wieso wollte er überhaupt heiraten? Das passt doch alles nicht zusammen! Und warum entscheidet er sich kurz vorher doch noch um? Es ergibt einfach keinen Sinn....

Auch Marc merkte , dass Gretchen etwas nachdenklich schien und sprach sie darauf an:,,Was denkst du?" Sie antwortete ehrlich:,,Ich versteh das einfach nicht".

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Ann Offline

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01.06.2009 01:18
#183 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Gabi rannte indessen vor der Kirche auf und ab. Doch dann bemerkte sie, dass sein Wagen ja gar nicht da war. Das machte sie nur umso wütender. Also kramte sie schnell ihr Handy aus ihrer Handtasche und wählte seine Nummer.
Marc liebte ihren verwirrten Ausdruck und musste deshalb lächeln. Er wollte ihr gerade antworten, als sein Handy klingelte. Er zog es aus der Tasche seines Anzuges und schaute auf den Display. Er begann zu zögern, ob er nun wirklich abnehmen sollte. Als Gretchen seine Unsicherheit bemerkte, fragte sie:,,Was ist?" ,,Gabi...", murmelte er nur, bevor er sie wegdrückte.,,Meinst du, du solltest es ihr nicht wenigstens erklären?", fragte Gretchen dann. Doch Marc sagte nur:,,Sie wirds schon merken."Dann konzentrierte er sich wieder auf dei Straße. Aber bei dem einen Anruf blieb es nicht. Immer wieder klingelte sein Handy, wenn er den Anruf abwimmelte, erneut. Irgendwann schaltete er es einfach aus.
Nachdem Gabi nur noch den Anrufbeantworter am anderen Ende hörte, raste sie schon vor Wut. Sie brüllte ihm noch ein paar heftige Ansagen auf seinen AB, bevor sie ihr Handy wütend zu Boden schmiss. Dann lief sie zurück in die Kirche, riss die Türen auf und suchte gezielt. In dem Affekt brauchte sie eine Weile, bis sie die Familie der Haases gefunden hatte.,,Wo ist sie? Ist sie nicht hier?", schrie Gabi. Da keiner sich so recht angesprochen fühlte begann Franz:,,Wen mei.-", doch er wurde gleich wieder von der keifenden Gabi unterbrochen:,,Wo?!" ,,Ich wüsste wirklich nich.-", doch wieder wurde er gestört.,,War Sie heute morgen hier?" Eine Weile herrschte Stille in der Kirche. Die zornige Gabi wiederholte daraufhin ihre Frage. Franz munkelte darauf:,,Sie wollte nicht mit", um die Situation etwas zu erleichtern. Die Krankenschwester hatte gar nicht bemerkt, dass der Pfarrer auf sie zugekommen war. Er sprach sie vorsichtig an.,,Frau Kuhn, es ist bereits eine halbe Stunde seit der geplanten Zeremonie vergangen. Ich denke wir sollten die Gäste nach Hause schicken". Sie warf dem Pfarrer nur einen tötenden Blick zu, bevor sie erneut aus der Kirche und zu ihrem Auto rannte.

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Ann Offline

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01.06.2009 23:54
#184 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten
Nach einer halben Stunde Fahrt kamen Gretchen und Marc an einem Waldgrundstück an. Als Gretchen aus dem Auto stieg fragte sie Marc verwirrt:,,Was wird das? Sollen wir uns etwa ein Baumhaus basteln?" Marc musste auf ihr Aussage hin erst einmal lachen.,,Du bist ganz schön neugierig, weißt du das?" Sie ahnte, dass sie wohl vorerst keine Antwort bekommen würde und folgte ihm stattdessen durch das Dickicht.

Irgendwoher kenn ich das hier doch...

Gabi raste mitlerweile buchstäblich durch Berlin. Sie sah ziemlich durch den Wind aus. Ihre Schminke war von sämtlichen Tränen völlig verschmiert, ihre Haare waren zerzaust, weil sie sich mit Gewalt den Schleier vom Kopf gerissen hatte. Ihre Schuhe lagen in der hinteren Ecke des Autos. Die konnte sie zum Autoahren nicht gebrauchen. Am meisten beschädigt war jedoch ihr Kleid. Durch das Umherlaufen vorher, war sie schon in dem ein oder anderen Strauch hängen geblieben. Auch im Auto hatte sich das weiße Gewand nicht gerade als komfortabel herausgestellt. Durch den Platz, den das Kleid einnahm, ist sie auch hier öfters hängen geblieben. Aber das ständige Geräusch, das das Kleid beim zereißen machte, bemerkte Gabi in ihrer Eifer gar nicht. So sehr die Krankenschwester auch auf den Straßen das Tempo überschritten hatte, kam sie wunderlich heil an ihrem ersten Bestimmungsort an. Doch in Marcs Wohnung war es auffällig ruhig, als sie diese betrat. Sicherhaltshalbar suchte sie die ganze Wohnung noch einmal ab. Aber nirgends war einer der beiden zu sehen. Sie hätte sich auch gleich denken können, dass sie nicht hier sind, aber sicher war sicher. Trotzdem wurde Gabi dadurch nur noch wütender. Besonders als sie Marcs persönliche Sachen sah. Sie konnte nicht anders und schlug das ein oder andere Wertstück nieder, ehe sie die Wohnung wieder verließ.

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Ann Offline

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02.06.2009 00:29
#185 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Ihr zweiter Zielort war das Haus der Haases. Dort traf sie fast zeitgleich mit der Familie ein, die gerade hineintrat. Gabi stieg so schnell es ihr Kleid zuließ aus dem Wagen aus und rannte zur Tür, die sich mitlerweile wieder geschlossen hatte. Statt zu klingeln klopfte sie energisch dagegen, bis ihr Chef ihr die Tür öffnete. Seine Angestellte schrie ihm entgegen:,,Ist sie hier?" Als sie keine Antwort bekam, fügte sie hinzu:,,Sind sie hier?" Der Professor riet ihr dann:,,Es ist besser, wenn sie jetzt nach Hause fahren. Jemand sollte sich um Sie kümmern. Es waren doch Freunde und Verwandte anwesend. Soll ich sie für Sie anrufen?" Doch Gabi ließ sich davon gar nicht ablenken.,,Sie haben meine Frage nicht beantwortet!", schrie sie nur wieder. Doch Schweigen war ihr nicht Antwort genug:,,Reden Sie gefälligst!", befahl sie erneut.,,Das Haus ist leer. Aber ich denke nicht, dass es eine gute Idee ist wenn sie jetzt...", doch Gabi hörte gar nicht mehr hin und rannte an dem Professor vorbei in das Haus hinein. Sie durchsuchte sämtliche Räume und gab keine Ruhe. Niemand der Anwesenden traute sich sie zu zämen und ließ sie deshalb gewähren. Nur Franz ging alles einen Schritt zu weit, weshalb er die "112" wählte.
Gretchens Verdacht wurde bestätigt, als sie an einen See traten.

Hier war ich doch schon einmal! Damals bin ich trostlos hier entlang spaziert und jetzt laufe ich überglücklich hier her. Kaum zu glauben!

,,Marc, was willst du hier? Ich kenne den Ort!" ,,Wir sind gleich da", bekam sie nur zur Antwort. ,,Aber hier gibts doch nichts, außer Wasser und Gestrüpp. ,,Da wär ich mir an deiner Stelle nicht so sicher!", grinste er sie wieder an.

Was hat er vor?

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04.06.2009 23:12
#186 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Gabi war derweil in Gretchens Zimmer angekommen. Sie dürchwühlte in ihrer Unzurechnungsfähigkeit sämtliche Schränke und Schubladen, sodass überall Kleidungsstücke und Gegenstände herumflogen. Mehr aus Wut zu dieser Frau tat sie das, auch wenn es ihr Marc nicht in ihre Gewalt zurückbrachte. Als sie jedoch die Bücher ledeglich aus dem Regal fegte, machte sie eine interessante Endeckung. Dahinter verbarg sich ein weiteres Buch, was ja nicht besonders außergewöhnlich war. Jedoch schien es bewusst dort untergebracht zu sein. Offenbar sollte man es auf den ersten Blick nicht einmal erahnen. Ohne großartig noch Zeit zu verschwenden griff sie nach dem rosanen Buch.
Der Wald schien für Gretchen kein Ende mehr. Immer tiefer gingen und gingen sie. Dabei plagte sie noch immer die Neugier, wo er mit ihr hinwill. Als sie schon fast die Hoffnung aufgegeben hatte, dass sie noch bei Tageslicht den Betsimmungsort erreichen würden, hielt Marc plötzlich an.,,Da wärn wir", sagte er. Die Ärztin blickte zu ihren Seiten und fragte ihn:,,Darf ich mir jetzt aussuchen, ob Zeltlager oder Baumhaus?" Er grinste ihr daraufhin zu und meinte:,,Dreh dich um". Sie tat wie befohlen und blickte hinter sich. Dort lag mitten im Wald eine risiege Wiese, weit ab von sämtlichen Bäümen. Der laue Sommerwind strich durch ihre Haare, als sie das Haus am Rande des Grüns endeckte. Sie sah sich nocheinmal zu Marc um, der ihr zunickte und dann ihre Hand nahm und sie sanft in Richtung des Gebäudes zog.

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Ann Offline

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06.06.2009 01:20
#187 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Davor zog Marc einen Schlüssel aus seiner Tasche, öffnete die Tür und zog sie mit rein. Dann zog er sie näher zu sich.,,Meinst du du hälst es die nächsten Tage mit mir hier aus?", fragte er schließlich mit einem Grinsen im Gesicht.,,Mmm...ich denke schon. Abe.-". Sie wollte noch etwas fragen, doch Marc legte ihr stattdessen den Finger auf die Lippen und zog sie noch näher zu sich heran. Nachdem er seinen Finger wieder senkte, gab er ihr einen so leidenschaftlichen Kuss, dass Gretchens Knie kurz davor waren wegzuknicken. Marc schloss noch flüchtig die Tür, bevor sie in eines der Zimmer torkelten. Dort verwöhnten sie sich gegenseitig mit zärtlichen und dennoch leidenschaftlichen Küssen, bevor sie sich aufs Bett niederließen.
Die Schwester wollte sich gerade weiter dem Buch widmen, als der Professor vorsichtig in die Tür trat und das Chaos betrachtete.,,Ich weiß, dass das eine schwierige Situation für sie ist", begann er schließlich, doch er wurde von Gabi nur wieder angeschrien:,,Gar nichts wissen Sie!" ,,Schwester Gabi, das ist keine einfache Lebenslage und ich denke Sie brauchen Hilfe. Gucken Sie sich doch einmal um!" Gabi sah auf das was sie verrichtet hatte und blickte dann wieder in das besorgte Gesicht des Professors und sie schien zu verstehen, dass er das mehr als ernst gemeint hatte.,,Was haben Sie getan?" Doch eine Antwort wartete sie gar nicht mehr ab, sondern flüchtete mit dem Buch in der Hand aus dem Zimmer. Doch an der Tür hielt der Professor sie fest. Diese schrie sofort wieder auf:,,Lassen Sie mich los!" ,,So kommen Sie doch zur Vernunft!" Doch Gabi wiederholte nur ihren vorherigen Satz.,,Ich lasse Sie jetzt so nicht gehen", versuchte er weiterhin auf sie einzureden. Daraufhin wurde die Schwester gewaltsamer und versuchte mit aller Kraft sich loszureißen. Mit einem erneuten Ratschen hörte man nur ihr Kleid reißen und Gabi war wieder frei. Sie rannte so schnell wie sie konnte aus dem Haus heraus und zu ihrem Auto. Als sie den Motor startete und das Buch auf den Beifahrersitz geschmissen hatte, konnte sie im Rückspiegel noch den Krankenwagen und einen mitangereisten Polizeiwagen sehen. So unnauffällig wie möglich fuhr sie aus der Straße.

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07.06.2009 02:58
#188 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Gretchen und Marc lagen sich nachher erschöpft in den Armen. Daher dauerte es auch nicht lange bis beide einschliefen. Die ganzen Turbulenzen vom Morgen hatten noch ihren Teil dazu bei getragen. Als die Sonne am Abend schon dämmerte, wurde Marc als erster wieder wach. Sein Blick fiel auf die schlafende Gretchen. Mit einem Lächeln im Gesicht schaute er ihr verträumt zu wie sie friedlich schlief. In dem Moment wollte er nicht viel denken. Der Oberarzt war einfach nur froh darüber, dass er beschwerdefrei dort liegen konnte mit der Frau, die er ersehnte. Langsam begann er ihr vorsichtig über ihr Gesicht zu streichen. Nach einer Weile wurde Gretchen davon wach und blinzelte in Marcs Gesicht. Sie merkte seine sanfte Hand auf ihrem Gesicht. Doch er grinste ihr zu und meinte:,,Schlaf weiter". Stattdessen streckte sie sich kurz und sprach noch etwas verschlafen:,,Das hättest du wohl gerne, dass ich den Sonnenuntergang verpasse", was sie bei einem kurzen Blick nach draußen bemerkt hatte. Marc überlegte lange, ob er die Frage jetzt stellen sollte und sich das antun sollte. Letztendlich entschied er sich dafür und fragte zaghaft:,,Willst du ihn sehen?" Ihr gegenüber strahlte daraufhin nur und fragte:,,Marc Meier, du hast mich doch nicht gerade ernsthaft gefragt, ob du mit mir zusammen den Sonnenuntergang sehen willst." ,,Gleich überleg ich es mir anders", sagte er nur. Als Antwort bekam er ein breites Grinsen, woraufhin die beiden sich noch schnell etwas überzogen und dann auf die große weite Wiese hinausgingen.

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07.06.2009 19:04
#189 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Sie gingen ein paar Schritte über das wehende Gras bis Marc sich irgendwann einfach darin niederließ und Gretchen mit sich herunterzog. Daraufhin lehnte sie sich an ihn und zusammen beobachteten sie das Spiel der Farben am Himmel. Irgendwann fragte Gretchen dann:,,Woher kennst du solche Orte?" Marc lachte daraufhin:,,Ist das jetzt so abwegig?" ,,Lass mich überlegen...ja". ,,Okay ich gebs ja zu. Also das hier war mal eine Jugendherberge." ,,So mitten im Wald?", fragte Gretchen. ,,Ja, sagen wir es war eher eine Art Naturfreundehaus." ,,Und woher hast du dann die Schlüssel dafür?" ,,Es hat meinem Stiefvater gehört. Er hat mir damals die Schlüssel überlassen. Das Haus kann man aber immer noch auf Anfrage mieten. Deswegen ist es auch noch voll ausgestattet." ,,Deine Mutter hatte mal sowas wie eine Beziehung? Nicht schlecht die Frau hat ja doch mal Fortschritte gemacht. Aber heißt das du regelst das hier alles?" ,,Nein, ich denke mal er macht das." ,,Wie er macht das. Heißt das hier können auch gleich irgendwelche Leute auftauchen?" ,,Prinzipiell schon". Daraufhin machte die Assistenzärztin einen leicht geschockten Eindruck. Marc ergänzte deswegen:,,Hier kommt nie jemand vorbei". Sie schaute eher skeptisch wieder zum Himmel hinauf. Marc hatte keine Augen für den Sonnenuntergang, der ihm ziemlich langweilig erschien. Deshalb begann er langsam Gretchens Hals zu küssen.

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Ann Offline

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07.06.2009 23:41
#190 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Vorsichtig fuhr er unter das Kleid, das sie sich übergezogen hatte. ,,Marc?!" ,,Hmm", brachte er nur heraus. Als sie sich umdrehte ließ er von ihr ab.,,Du willst doch jetzt nicht hier?" ,,Wieso hast du Angst, dass die Eichhörnchen uns mit Nüssen bewerfen?", fragte er belustigt. ,,Nein, ab.-" ,,Na also. Hab doch gesagt, dass hier keine Menschenseele vorbei schaut", unterbrach er sie, woraufhin er sie einfach küsste. Bedingungslos ließ sie sich dann auf ihn ein, auch als sie sich küssend ins Gras legten.
Gabi fuhr derweil weiter durch Berlin. Dabei trat sie je mehr sie über einen Zielort nachdachte auf das Gaspedal. Denn sie wusste einfach nicht, wo sie noch hinfahren könnte. Bei Elkes Villa war sie auch schon gewesen, aber da war kein Mensch weit und breit gewesen, nicht einmal die Putzfrau. So fuhr sie von Straße zu Straße und vor allem über Ampel zu Ampel, egal welche Farbe gerade angezeigt war. Bis jetzt hatte sie dabei wie durch ein Wunder alles heil überstanden und war gut durch den Feierabendverkehr gekommen. Sie hoffte irgendwo in der Stadt Hinweise über den Aufenthaltsort der beiden zu bekommen. Doch nichts fand sie, auch Marcs Auto hatte sie noch nirgends endeckt. Die Schwester wusste, dass Berlin einfach viel zu groß war und Deutschland dann erst Recht. So langsam gab sie auf und gerade deshalb bremste sie ihr Tempo ab. Von ungefähr 70 km/h fuhr sie jetzt die erlaubten 30 km/h. Das führte dazu, dass das Auto hinter ihr, das aufgrund ihres Tempos mitgezogen hatte nur noch kräftig auf die Bremse treten konnte. Doch dafür war es fast schon zu spät.

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Ann Offline

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08.06.2009 01:10
#191 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Der Autofahrer hinter ihr rammte gnadenlos Gabis Auto. Wenigstens konnte der durch das Abbremsen noch das Schlimmste verhindern. Einen Stau in der Innenstadt Berlins konnte er jedoch nicht vermeiden. Da er bis auf ein paar Schürfwunden relativ unverletzt schien, stieg er aus seinem Wagen und ging zu dem Fahrzeug vor ihm. Dies hatte eine ziemlich große Delle hinten. Vorne jedoch war es verschont geblieben. Als der Mann die Fahrertür öffnete, war die Autofahrerin bewusstlos. Er bekam einen Schock, als er ihr zerissenes Hochzeitskleid sah, das das Blut nur so in sich saugte. Der Verkehrteilnehmer dachte dies wäre alles bei dem Unfall passiert und rief ersteinmal die gleiche Nummer, die wegen Ihr schon einmal an diesem Tag gewählt worden war. Dann versuchte er zumindest etwas Hilfe zu leisten und probierte die Platzwunde über ihrem Auge zu stillen. Jedoch schien das Blut kein Ende zu nehmen. Mitlerweile waren auch einige andere Passanten hinzu gekommen und halfen dem Mann. Es dauerte aber auch nicht lange bis dann schließlich der Notarztwagen und die Polizei eintrafen und die junge Frau aus dem Verkehrsmittel zogen.,,Haben Sie irgendwelche Hinweise gefunden, wer die Frau sein könnte?", fragte schließlich der Einsatzleiter, der Polizei.,,Im Fußraum des Beifahrersitzes liegt ein handschriftliches Buch. Vielleicht gehört es ihr", antwortete ein Kollege. Er schlug das Buch auf und endeckte keinen gezielten Namen. Jedoch konnte er durch mehrere Sätze, indenen die Person ihren Namen erwähnte schließen:,,Gretchen Haase, könnte das sein?" ,,Keine Ahnung. Wenn es keine weiteren Hinweise gibt, wird das wohl zutreffen." Mit diesem Befund fuhren die Polizisten, nachdem sie einen Abschleppwagen gerufen und den Fahrer und einige Zeugen befragt hatten, wieder zurück auf ihr Revier.

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Ann Offline

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08.06.2009 01:56
#192 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Franz und Jochen hatten den ganzen Nachmittag so gut es geht versucht Gretchens Zimmer wieder herzurichten. Gegen Abend klingelte das Telefon. Als Franz abnahm war dort eine aufgeregte Schwester Sabine am Telefon:,,Gabi ... Blut ... eingeliefert ... Polizei", keifte sie nur. Ihr Chef probierte sie daraufhin zu beruhigen.,,Schwester Sabine, bleiben Sie ruhig. Was ist mit Gabi? Und jetzt langsam." ,,Schwester Gabi wurde gerade eingeliefert. Da...da war überall Blut. Ein paar Polizeibeamte waren hier. Sie meinten Gabi wäre Gretchen und sie hatten das Buch und ..." Die Schwester ratterte das so runter, dass der Professor alles nur halbwegs verstand. Deswegen sagte er seiner Angestellten, dass er sofort vorbei kommt. Als er im Stationszimmer der Chirugie ankam, eilte Schwester Sabine ihm entgegen.,,Herr Professor! Gut, dass Sie da sind." ,,Was ist passiert?" ,,Schwester Gabi hatte einen Unfall. Die Polizisten hatten ein Buch dabei und meinten deshalb sie wäre Frau Dr. Haase." ,,Ein Buch? Aber Sie haben den Beamten doch gesagt, dass es Gabi ist, oder?" ,,Sie haben mir nicht geglaubt, weil ich keine Beweise hatte". ,,Wo sind Sie? Und wo ist Dr. Kann" ,,Warten vor ihrem Büro. Der Dr. Kaan steht im OP". ,,Wieso steht ein Gynäkologe im OP der Chirugie?" Die Schwester sah ihn fragend an:,,Na Schwester Gabi ist doch schwanger." Franz murrte kurz und befahl Sabine dann:,,Sagen Sie ihm, dass er danach umgehend in mein Büro kommen soll". Die Schwester nickte und verschwand dann Richtung OP-Raum. Franz machte sich derweil auf den Weg zu den Polizisten.

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12.06.2009 21:35
#193 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Franz begrüßte die beiden und führte sie dann hinein. Daraufhin ließ sich der Professor den Vorfall genauer schildern, bis die beiden Gesetzteshüter zu dem Punkt mit dem Buch kamen.,,Die einzigen Informationen, die wir über die Unfallverursacherin gefunden haben, war dieses Buch. Es gehört laut Inhalt Gretchen Haase. Dabei handelt es sich um ihre Tochter, wie uns vermittelt wurde." ,,Magarethe ist meine Tochter, das ist richtig. Das Buch gehört auch ihr, aber es wurde ihr vorher wohl entwendet. Die Fahrerin heißt Gabi Kuhn und ist hier im Krankenhaus in der Gynäkologie als Schwester tätig." Einer der Komissare holte einen Block aus seiner Uniform und hielt die wichtigsten Daten fest. ,,Haben Sie jemanden, der dies bestätigen kann?" ,,Dr. Kaan operiert momentan noch. Er müsste aber jede Minute eintreten. Er ist ihr Vorgesetzter." Dann fragte der Beamte weiter:,,Wissen Sie, wann das Buch entwendet wurde?" ,,Ich denke heute Nachmittag, unmittelbar bevor sie in ihr Auto stieg." ,,Wie kam es dazu?" ,,Sie ist nicht eingebrochen, falls Sie das meinen." ,,Also wurde Sie herein gelassen?" ,,Was hat das alles noch mit dem Unfall zutun?", fragte Franz. ,,Wir machen nur unseren Job. Wir müssen jedes Indiz für den Tatgrund wahrnehmen, da das Unfallopfer Schadenersatz fordert. Wo treffen wir Ihre Tochter an?" ,,Wenn Sie sie befragen wollen, fürchte ich müssen Sie noch länger Geduld haben." ,,Wann kann man sie sprechen?" Franz zuckte nur mit den Schultern und antwortete:,,Ich weiß es nicht, ich weiß es wirklich nicht." In dem Moment betrat dann auch Mehdi den Raum und begrüßte die Polizisten kurz und fragte den Professor nach seinem Anliegen. Franz wollte gerade ansetzten, doch einer der Cops war schneller:,,Sie sind Dr. Kaan? Oberarzt Gynäkologie?" Mehdi nickte kurz und der Uniformierte fuhr fort:,,Ist es richtig, dass Gabi Kuhn bei Ihnen als Schwester arbeitet und als die Fahrerin des Autos identifiziert werden kann?" Dr.Kaan antwortete nur:,,Ja, das stimmt." Daraufhin sagte der eine noch:,,Gut das wars fürs erste. Ihre Tochter soll sich bei uns melden, Professor Haase." Als die beiden dann verschwunden waren, fragt Franz:,,Wie geht es Schwester Gabi?" ,,Ihr ist bis auf die Platzwunde nichts passiert. Aber der Stress und der Unfall haben dafür gesorgt, dass sie ihr Kind verloren hat." Franz bedankte sich für die Informationen und schickte den Gynälologen wieder an die Arbeit.

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13.06.2009 02:18
#194 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Kapitel 28
Am nächsten Morgen wachte Gabi in ihrem Krankenbett auf. Noch schläfrig blickte sie sich im Zimmer um und sah an sich herunter. Krampfhaft versuchte sie sich an ihren eigentlich schönsten Tag im Leben zu erinnern. Es schien alles noch so weit weg und einfach viel zu unrealistisch. Sie konnte nicht glauben, dass Marc sie vorm Altar stehen lassen hat und offenbar mit seiner Assistenzärztin durchgebrannt war. Doch je länger sie darüber nachdachte und realisierte wo sie war, desto existenter wurden die Tatsachen. Und plötzlich fing sie an zu weinen. Sie merkte, was sie in ihrer Eifer alles angestellt hatte und wie viel tiefer sie sich in ihre Situation hineingeritten hatte. Das Schlimmste war jedoch, dass sie einfach nichts mehr daran ändern konnte und nun alles verloren schien. Nach einer Zeit des Schlurzenzs und der Gedankenlosigkeit bemerkte sie ihren tauben Bauch. Vorsichtig schaute sie unter ihre OP Kleider und betrachtete ihren Bauch. Als sie vorsichtig über die Narbe strich und kein Gefühl spürte kamen ihre unwiderruflich die Tränen. Sie wurde dort operiert und es fiel ihr nur ein plausibler Grund ein warum - ihr Kind. Folglich brach sie in Verzweiflung aus. Sie flüsterte immer wieder leise:,,Das kann nicht sein! Das kann einfach nicht sein!" Je öfter sie das sagte, desto lauter weinte sie. Im Moment machte alles einfach keinen Sinn mehr. Auf einen Schlag hatte sie jegliche Druckmittel gegen ihre Liebe verloren. Dazu kam noch die übereiferte Situation bei den Haases und der Unfall. Die Leute würden bestimmt denken, sie sei physichisch gestört oder bekloppt. Man würde ihr andersweitige Hilfe anbieten oder sie gar einweisen. Davor hatte sie gerade am meisten Angst. Am Ende weinte sie einfach nur, so laut, dass man es auf dem ganzen Krankenhausflur hören konnte. Sie konnte nicht mehr definieren warum. Es kam soviel zusammen: Gegen Marc hatte sie nichteinmal eine Beziehung auf dem Papier, er liebte eine andere, die Leute hielten sie für bekloppt, das Opfer, dass sie für Marc zur Last genommen hatte, das verlorene Kind und vor allem plagte sie das Gefühl alles aus der Hand gegeben zu haben.

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13.06.2009 17:14
#195 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Als Dr. Kaan das Krankenzimmer von Gabi zur üblichen Visite betrat, fand er eine bestürzte Frau vor, die sich unter ihrer Decke verkroch und bitterlich weinte.,,Schwester Gabi?", sprach er sie vorsichtig an. Doch es kam keine Reaktion. Jediglich das Schlurzen wurde ruhiger und klang nicht mehr so hektisch. Der Oberarzt verharrte dort eine Weile bis die Schwester behutsam unter ihrer Decke hervorlugte. Der Arzt fragte dann:,,Wie geht es Ihnen?" ,,Sparen Sie sich ihre unnötigen und blöden Fragen!", keifte sie nur schlurzend zurück.,,Bei dem Unfall haben Sie keine ernsthaften Verletzungen davon getrangen", Mehdi unterbrach kurz und fuhr dann fort:,,..das Kind hat die Gesamtsituation leider nicht überlebt. Wir haben es per Kaiserschnitt tot geborgen." Gabi verkroch sich daraufhin wieder unter ihre Decke und schlurzte weiterhin. Nach einer kurzen Pause setzte der Gynäkologe wieder an:,,Ihre Situation ist mehr als schwierig. Bei Fehlgeburten spielt die Phsyche auch eine tragende Rolle. Deshalb würde ich Ihnen Hilfe empfelen." ,,Ich brauche niemanden!", kam nur unter der Decke hervor. ,,Haben Sie denn wenigstens jemanden, der Ihnen zur Seite steht?" Doch von der Schwester kam keine Antwort mehr. Deswegen setzte sich der Gynäkologe vorsichtig zu Gabi aufs Bett. Diese setzte sich daraufhin auf.,,Gehen Sie, ich will alleine sein!", schrie sie ihren Vorgesetzten an.,,Gut, aber wenn Sie reden wollen. Ich bin für Sie da." Dann verließ Mehdi das Zimmer.
Gretchen wachte am Morgen als erstes auf. Sie hatte ein Klingeln ihres Handys wahrgenommen und quälte sich deshalb aus dem Bett. Es dauerte eine Weile bis sie ihre Tasche und schließlich ihr Mobiltelefon gefunden hatte. Doch da klingelte es schon gar nicht mehr. Sie sah sich deshalb ihre SMS an, die ihr ihre entgangenen Anrufe meldeten. Gerade als sie merkte, dass Martin sie mehrmals angerufen hatte, erschrak sie plötzlich, weil Marc hinter ihr stand und fragte:,,Was machst du da?" Sie wählte schnell Martins Nummer und sagte Marc, dass sie noch jemanden anrufen muss. Eben als sich der Tierarzt am Telefon meldete und Grechten etwas antworten wollte, nahm Marc ihr das Handy aus der Hand, legte auf und schmiss es auf ihre Tasche, bevor er damit begann ihren Hals zu küssen. Doch sie drehte sich zu ihm, sodass Marc von ihr abließ.,,Vielleicht war es wichtig?!",warf sie ihr gegenüber mit verschränkten Armen vor. Doch er zog sie wieder zu sich heran und sagte:,,Selbst wenn, das kann warten bis wir wieder in Berlin sind."

Einerseits hat er Recht, aber ich kann mich doch jetzt nicht tagelang nicht bei Martin melden. Der denkt doch sonst etwas. Obwohl eigentlich sollte es mir ja egal sein ...
Trotzdem ... so ganz abgeschnitten von der Außenwelt? Das geht auch nicht lange gut. Was wohl mein Vater dazu sagt, dass ich nicht bei der Arbeit auftauche? Ich glaub er kann sich denken warum oder zumindest 1 und 1 zusammen zählen. Dennoch sollte ich ihm wenigstens Bescheid geben, oder nicht?


,,Findest du nicht ich sollte mich wenigstens bei meinem Vater melden? Immerhin hätte ich die Tage Dienst!" ,,Glaub mir, ist nicht nötig", grinste Marc sie an.,,Was willst du mir damit sagen?", fragte sie. Als Antwort jedoch bekam sie nur einen intensiven Kuss.

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Ann Offline

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13.06.2009 23:49
#196 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Es vergingen weitere Tage, in denen Martin noch das ein oder andere Mal versuchte anzurufen. Jedoch ließ Marc Gretchen keine Zeit dazu abzuheben oder gar zurück zurufen. Auch an diesem Abend klingelte Gretchens Handy, als diese gerade in der Küche etwas zu essen suchte. Erst hatte Marc sich dazu entschlossen es einfach bimmeln zu lassen, aber das Geräusch ging ihm schnell auf die Nerven und deshalb kramte er das Mobiltelefon aus ihrer Tasche und wollte es endgültig ausschalten. Sobald er aber auf den Display sah, worauf die Nummer des Professor befand, nahm er einfach ab.,,Herr Professor", sagte er in einem angemessenem Ton. ,,Meier! Wie lange gedenken Sie eigentlich noch nicht zur Arbeit zu erscheinen?" ,,Ich hab frei bis Montag", antwortete Marc gelassen. ,,Das war aber nur wegen Ihrer Hochzeit vorgsehen. Außerdem wer hat davon geredet, dass für Magarethe dasselbe gilt? Es wird Zeit, dass ihr bald wieder hier auftaucht. Hier geht alles drunter und drüber. Wissen Sie eigentlich, was Sie Schwester Gabi damit angetan haben?" Marc zog es vor zu schweigen, denn er konnte seinem Chef ja schlecht die wahren Gründe anvertrauen.,,Sind Sie noch dran, Meier?" ,,Was hat sie getan?", setzte Marc als Gegenfrage an.,,Sie war völlig durch den Wind, hat unser Haus durchforstet und hatte schließlich einen Unfall." Mitfühlend fügte er hinzu:,,Sie hat ihr Kind verloren". Marc schluckte auf die Information hin erst einmal. Einerseits war er erleichtert und doch irgendwo traf ihn das. Doch das Gefühl verdrängte er schnell wieder und fragte nur kühl:,,Was hab ich noch damit zutun?" ,,Ihr Privatleben geht mich ja eigentlich wenig an, aber ich denke Schwester Gabi braucht jetzt Ihre Hilfe. Sie hat weder jemanden noch hat sie eine Wohnung. Sie sollten wenigstens vorübergehend für sie sorgen, immerhin wollten Sie sie heiraten." Nach erneuter Pause setzte Franz fort:,,Was meine Tochter betrifft, sie sollte sich hier auch mal wieder blicken lassen. Es wäre wichtig." Der Oberarzt stöhnte kurz, als er an Gabi und seinen Alltag mit ihr dachte. Dann hörte er auch noch Gretchen aus der Küche rufen und fragte deshalb nur kurz:,,Wie lange?" ,,Spätestens Montag will ich Sie und meine Tochter beide wieder hier sehen." Marc bedankte sich daraufhin bei dem Professor und legte nach Verabschiedung auf. Das Handy schaltete er dann auch endgültig aus, ehe er in Richtung Küche verschwand.

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14.06.2009 02:42
#197 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

.,,Mit wem hast du da gerade geredet?", fragte Gretchen ihn sofort. Marc überlegte kurz, ob er ihr von dem Gespräch und den Neuigkeiten bezüglich Gabi erzählen sollte und entschied sich letztendlich dafür.,,Dein Vater hat angerufen. Sollen Montag wieder in der Klinik sein". ,,Hat er sonst noch was gesagt. Ich meine alleine, dass du am Telefon warst muss ihn doch zur Weißglut getrieben haben!" Zu den Umständen mit dem Professor ließ Marc Gretchen lieber noch auf dem Trockenen sitzen. Immerhin sollte sie nicht denken, dass nur ihr Vater dafür gesorgt hat, dass Marc doch nicht in die Kirche getreten ist. Deswegen sagte er nicht ganz gelogen:,,Dein Vater war eigentlich ganz gelassen. Hat nur was wegen Gabi gesagt. Sie soll wohl ziemlich ausgeflippt sein und ist dann in einen Unfall verwickelt worden. Jedenfalls hat sie ihr Kind verloren." Marc biss nach seiner Aussage lässig von einem der Toastbrote ab, die Gretchen geschmiert hatte. Doch sie fand das alles andere als lässig. Schon alleine die Reaktion ihres Vaters warf Zweifel auf.,,Und das ist dir auch völlig egal. Also das Leben deines Kindes." ,,Ich wollte kein Kind", antwortete er nur weiterhin gelassen.

Na toll! Seine Reaktion auf den Tod seines eigenen, ungeborenen Kindes ist ja herzzerreißend. Er will keine Kinder. Brauche mir also auch keinerlei Hoffnungen machen.
Denke sowieso wieder viel zu weit. Sollte lernen einfach Mal den Moment zu genießen. Starte gleich nach dem Essen den ersten Testlauf.


Nachdem die beiden dann auch ihre Toastbrote gegessen hatten, näherte Gretchen sich gleich wieder Marc. ,,Wie wärs mit Nachtisch?", fragte sie ihn, bevor sie ihn küsste und wieder mit ins Schlafzimmer zog.

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14.06.2009 03:17
#198 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Mitten in der Nacht wurde Gretchen durch merkwürdige Geräusche wach. Von draußen pfeifte der Wind um die Fensterläden und die Bäume raschelten im Takt dazu. Jedoch war da ein anderes seltsames Geräusch, dass ihren Puls höher schlagen ließ. Ein Stampfen, knackendes Holz, ein zusätzlich dumpfes Rascheln im Gras. Die Schritte kamen näher. Als ihr bewusste wurde wie nah dieser jemand oder dieses etwas sein musste bekam sie umso mehr schreckliche Angst. Desto froher war sie jedoch Marc bei sich zu haben bei dem sie schließlich Schutz suchte. Immer näher kuschelte sie sich an ihn heran. Doch die Wärme, die sein Körper versprühte konnte sie nicht lange genießen. Die Schritte fühlten sich nun zum Greifen nah an. Als Gretchen sich schon fast damit abgefunden hatte mitten im Wald überfallen zu werden, erkannte sie tatsächlich eine Gestalt. Die Umrisse eines Mannes bildeten sich hinter den Licht zulässigen Vorhängen. Ihr Puls lag nun bei gefühlten 1000. Das drohte sich auch nicht zu ändern, als die Gestalt hinter den Fensterläden stehen blieb. Das Rascheln und das Knacken waren nun erstickt. Stattdessen hörte sie nur schwere Atmenzüge und bemerkte prüfende Handgriffe der Person. Plötzlich wurde der Takt der Raschelnden Bäume wieder mit einem Zusätzlichen unterstützt. Die Schritte setzten wieder ein. Nun wagte auch Gretchen wieder eine Bewegung und weckte Marc hysterisch, aber dennoch bedacht. Als dieser auch nun endlich ein Murren von sich gab, fühlte Gretchen sich schon etwas erleichterter.,,Was ist...hast du mal gesehen wie dunkel es draußen noch ist?", nuschelte er ziemlich verschlafen, ohne die Augen auch nur zu öffnen.,,Marc wach auf! Bitte da ist jemand! Er war am Fenster und schleicht ums Haus herum! Marc, bitte!", flüsterte sie fast schon unter Tränen. ,,Das bildest du dir nur ein. Du solltest schlafen", nuschelte er zurück.,,Ich bilde mir das nicht ein. Hör doch!" Und tatsächlich in dem Moment ruckelte es an der Tür und auch Marc bewegte sich dazu die Augen aufzuschlagen. Gretchen liefen bei den weiteren Geräuschen nur die Tränen und sie versuchte irgendwo bei Marc Halt zu finden. Der Oberarzt wurde nun auch richtig hellwach und auch ihm stand die Ungewissheit ins Gesicht geschrieben, als sich die Tür des Hauses langsam öffnete.

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14.06.2009 14:35
#199 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Ich mache mir Gedanken darum, wie ich Marc am besten für Kinder begeistern kann, dabei kann das Leben so schnell vorbei sein. Was ist, wenn da wirklich ein Einbrecher mit einer Waffe in der Hand steht? Dann wars das. Dann hab ich unsere letzte Zeit vergeudet oder ich hätte es zumindest in den nächsten Wochen getan. Falls ich das überlebe, frage ich lieber jedes Mal direkt nach!

Man hörte wie die Person einen Schlüssel aus dem Schlüsselloch zog und fühlte wie der lauwarme Wind durch das ganze Haus zog. Das Rascheln und Rauschen schien lauter denn je, als die Tür offen stand. Langsam wurde der Eingang des Hauses wieder geschlossen. Die nun folgenden Schritte klangen bedacht, wohl wissend und keines Falls hektisch oder forschend. Ein gutes Zeichen, wie Marc fand. Gerade deshalb reizte es ihn aus dem Bett zu steigen und den Einkömmling zu identifizieren. Vorsichtig kroch er unter der Decke hervor und setzte mit Bedacht einen Schritt nach dem anderen auf dem hölzernen Boden auf. Gretchen fand seine Aktion alles andere als mutig. Sie warf ihm flehende und gleichzeitig aufforderene Blicke entgegen, aber Marc hielt stattdessen nur den Finger auf seinen Mund, um ihr zu deuten, dass sie so ruhig wie möglich bleiben sollte. Nachdem er sich so leise wie möglich seine Boxershort angezogen hatte blieb er an der angelehnten Schlafzimmertür stehen und wartete das Geschehen ab. Es dauerte nicht lange bis das Licht im Flur anging und der Mann, wie sich am Bewegungsablauf herausstellte, durch die Zimmer streifte. Sein erster Weg führte in die Küche. Der Mann betrachtete das Geschirr und wunderte sich zunächst. ,,Wieso ist das Geschirr benutzt", murmelte er vor sich hin. Marc, der vor der Tür jedes Geräusch wahrnahm, glaubte das Gemurmle zu kennen. Deswegen öffnete er langsam die Tür, die ein leises Knarren von sich gab. Langsam tätigte er seine Schritte in Richtung Küche. Dabei wurde auch dem Neuankömmling klar, dass er nicht alleine war. Sofort fragte er lauthals:,,Ist da jemand?" Doch eine Antwort bekam er so schnell nicht. Der Mann suchte sich ein Nudelholz aus der Küche und bewegte sich ebenfalls ängstlich durch das Haus. Weit musste er jedoch nicht suchen, denn an einer Ecke kam Marc mit leicht erhobenen Händen und einem Grinsen im Gesicht hervor. Der Mann fand das Ganze aber alles andere als lustig und war im ersten Moment geschockt. Dann hielt er ihm das Nudelholz drohend hin und fragte:,,Wer sind Sie und was machen Sie hier?" Gretchen stand nun ebenfalls aus Angst um Marc aus dem Bett auf. Nun war sie es, die jeden Schritt beobachtete.

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14.06.2009 23:22
#200 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

,,Ich bins Marc!", sagte der Oberarzt. ,,Marc?...", er überlegte einen Moment und senkte schließlich das Nudelholz. ,,Marc Meier?", fragte er erneut. Der Oberarzt nickte daraufhin. ,,Wie schnell die Zeit vergeht", nuschelte er in sich hinein, als er in die Küche ging, um seine 'Waffe' wegzulegen. Als er wiederkam fragte er steif:,,Was ist aus dir geworden? Und wie geht es deiner Mutter?" ,,Naja, ich bin Oberarzt im Elisabeth-Krankenhaus. Was meine Mutter betrifft: Ich denke es geht ihr den Umständen entsprechend gut." Dann hörte der Mann Geräusche aus dem Schlafzimmer und fragte:,,Hast du noch jemanden hier?" Marc grinste als er ihr Fluchen hinter der Tür hörte, deswegen rief er:,,Gretchen, du kannst die Tür ruhig aufmachen." Beschämt öffnete Gretchen langsam die Tür. Denn als sie sich etwas zum Anziehen übergezogen hatte, war ihr eine der Nachtischlampen umgekippt und lag nun am Boden. Der Mann, der Gretchen erblickte, sagte deshalb nur:,,Du scheinst ja wirklich rundum glücklich zu sein. Genieße das, Junge. Läuft nich bei jedem so." ,,Was treibt dich eigentlich mitten in der Nacht gerade hierher?", fragte Marc deshalb.,,Das ist der Punkt. Kurz nachdem die Beziehung zu deiner Mutter gescheitert ist, hab ich geheiratet. Viel zu überstürzt, aber das spielt jetzt auch keine Rolle mehr. Haben dauernd Streit und wenn sie mich mal wieder rauswirft, bin ich hier. Hab ganz vergessen, dass du auch noch einen Schlüssel hast. Was treibt euch hierher? Flitterwochen oder so?", fragte er und lachte. Gretchen stimmte etwas gekünselt in sein Lachen ein, während Marc antwortete:,,Lange Geschichte!"

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