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Dieses Thema hat 295 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Ann Offline

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Beiträge: 8.697

27.04.2009 23:09
#151 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Gretchen versuchte schnellstmöglichst das Thema zu wechseln, doch ihre Mutter gab nicht auf. Denn sie wollte ebenfalls das Neuste und vor allem das, was sie verpasst hatte von ihrer Tochter wissen. Zu Gretchens Erleichterung verschwand Bärbel dann kurz auf die Toilette, sodass deren Tochter allein mit dem Deutschinder war.,,Ich merke schon, Bärbel weiß da wohl so einiges nicht, was. Und du willst auch nicht darüber reden oder?" Die Assistenzärztin nickte auf die Frage von Hridayesh. ,,Also wenn du jemanden brauchst, der dir Rat erteilt, ich bin immer ganz Ohr. ,,Danke, aber ich glaube mir kann keiner helfen." ,,Bist du dir da sicher? Manchmal macht man es sich selber komplizierter, als es ist?" Sie dachte einen Moment darüber nach, als ihre Mutter auch schon wieder kam. Also beschloss Gretchen sich sein Angebot nochmal durch den Kopf gehen zu lassen. Er schien wirklich zu verstehen, wie Männlein und Weiblein ticken. Außerdem könnte sie guten Rat mehr als dringend gebrauchen.
Die Ärztin musste sich dann doch dazu durch dringen ihrer Mutter von Martin und ihren Eindrücken zu berichten. Sonst hätte die Hausfrau wohl keine Ruhe mehr gegeben. Bereits im nächsten Moment bereute Gretchen das schon wieder. Denn sie wurde weiter mit Fragen bombadiert, während Hridayesh nur zu Gretchen schaute und ihr zuhörte. Er grinste immer wieder und gab ihr zu verstehen, dass es doch ganz gut wäre darüber einmal zu reden. Deswegen beschloss die Ärztin noch an diesem Abend sich den Inder mal zur Seite zu ziehen, um ihn einzuweihen.

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Ann Offline

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Beiträge: 8.697

29.04.2009 21:54
#152 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten
Kapitel 26

Direkt nach der Arbeit hoffte Gretchen Hridayesh alleine zuhause anzutreffen, denn an dem Abend hatte sich keine Situation bekommen, in der Bärbel sie alleine gelassen hatte. Um das Ganze schnell hinter sich zu bringen wollte Gretchen also den Inder heute noch treffen, doch dazu musste ihre Mutter aus dem Haus sein, was nur selten vorkam. Denn am späten Nachmittag hatte Gretchen noch eine Verabredung mit Martin.
Also musste sie irgendwie dafür sorgen, dass ihre Mutter nachher nicht zu Hause war. Weil sie sich darüber während der Arbeit ständig den Kopf zerbrach ohne jegliche Idee, hatte sie ziemlich schlechte Laune, was ein gewisser Oberarzt ihr durch seine spitzen Bemerkungen auch nicht leichter machte. So kam es, dass man auf den Gängen der Chirugie nur das laute Keifen und Geschreie der Ärzte hörte. Die Leidtragende unter ihnen war dann wieder Sabine. Doch nach der ein oder anderen Anfuhr beschloss sie sich in das Büro des Professors zurück zu ziehen und die Streithähne alleine zulassen. ,,Jetzt leg deinen sprachlosen Seelenklempner beiseite und geh endlich in Behandlungszimmer 3! Das sag ich dir jetzt schon zum 3. Mal. Gibt es hier eigentlich irgendjemanden außer mir, der hierhin kommt umd zu arbeiten? Schwester Sabine hat sich auch aus dem Staub gemacht. Wo steckt die schon wieder? Auf nichts kann man sich hier verlassen!", fuhr Marc Gretchen nach der Pause an. ,,Hä? Du hast doch gar nicht gesagt, dass in Beh -." Doch sie wurde wieder unterbrochen:,,Halt die Klappe und arbeite zur Abwechslung einmal. Behandlungszimmer 3, sofort!" Sie legte den Stift zur Seite und verstaute ihr Tagebuch im Spind. Dann machte sie sich auf den Weg zum besagten Raum.
Als sie dort ankam traf sie dann der Schlag.,,Mama, was machst du hier? Was ist passiert?" ,,Kind, schön dass du da bist! Das ist nichts weiter. Beim Fensterputzen muss ich wohl das Gleichgewicht auf der Leiter verloren haben." Gretchen schmunzelte kurz und ging dann zu Marc rüber, der gerade in die Akten sah. Gerade als Gretchen neben ihm stand und einen Blick in die Papiere werfen wollte, klappte er die Unterlagen zu und schmiss sie auf die Anrichte.,,So ein Röntgenbild bekommst du auch ohne mich hin, Hasenzahn! Ich will ja die Familienharmonie nicht stören." Gretchen schaute ihm noch böse hinterher und nahm sich dann wieder die Akte zur Hand. ,,Und ist es was schlimmes?", fragte Bärbel nachdem Marc den Raum verlassen hatte. ,,Sieht so aus, als wenn du nochmal heil davon gekommen wärst. Dein Arm ist nur geprellt, vielleicht auch gestaucht, daher das Röntgen." ,,Sag mal Gretchen, der Dr. Meier ..." Gretchen sah das Gefrage ihrer Mutter schon kommen und unterbrach daher.,,Du Mama ich hab echt viel zu tun. Wir sehen uns gleich beim Röntgen." Dann verließ sie schnell den Untersuchungsraum.

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Ann Offline

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02.05.2009 00:26
#153 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten
Schnell machte die Ärztin ein Bild von dem Arm ihrer Mutter und traf sie im Untersuchunszimmer erneut an. Sie sah sich das Röntgenbild an und stellte nur eine leichte Prellung fest.,,Und was ist es?", fragte Bärbel ihre Tochter. Gretchen sah ihre Chance, da ihre Mutter ja nicht viel von den ärztlichen Dingen verstand und erwiderte:,,Es ist nur eine Prellung, aber es ist besser wenn du bis heute Abend noch bleibst." ,,Ach zu Hause kann ich mich auch ausruhen." ,,Ach Mama, du glaubst doch selber nicht, dass du nicht weiterputzt." Sie schaffte es schließlich Bärbel zu überreden dort zu bleiben. So hatte sie zuhause freie Bahn.
Als sie dort ankam, fand sie den Inder in der Küche. ,,Hallo. Ähm Mama ist- ..." ,,Ich weiß", unterbrach er sie. Gretchen schaute ihn daraufhin verwundert an und setzte sich auf die Couch im Wohnzimmer. Hridayesh folgte ihr mit einer Tasse Kaffee in der Hand. Dann nahm er neben ihr Platz und reichte sie ihr. ,,Danke", sagte sie verwundert. ,,Lass mich raten. Du hast es dir überlegt und willst mit mir reden", sprach der Deutschinder dann.,,Ja woher weißt du ..." Sie sprach den Satz gar nicht zuende, sondern blickte ihn nur irritiert an. ,,Reine Intuition." ,,Ich dachte soetwas besitzen nur Frauen", scherzte Gretchen und nippte dann an ihrem Kaffee. Er lachte kurz und fragte dann:,,Also was liegt dir auf dem Herzen?" Anfangs war Gretchen noch etwas zaghaft einem quasi fremden Mann von ihrem Verhältnis zu Männern zu erzählen, doch als sie merkte, dass Hridayesh ihr aufmerksam folgte, fiel es ihr immer leichter von Peter, Marc, Mehdi und Martin zu erzählen.
Nach 2 Stunden des Erzählens schaute Gretchen auf die Uhr. In wenigen Minuten würde Martin sie abholen und sie musste sich noch fertig machen. In dem Punkt kam der Inder ihr dann entgegen, denn er antwortete:,,Das klingt alles nicht einfach. Ich glaub da muss ich mir erstmal Gedanken drüber machen. Nicht das ich dir noch etwas falsches rate, das du später bereust!" ,,Trifft sich gut. Ich hab jetzt gleich nämlich eine Verabredung mit Martin." Sie stand auf und blieb nochmal kurz an der Tür stehen. Sie drehte sich zu ihm und bedankte sich, bevor sie ins Bad verschwand. Wenige Minuten später klingelte es auch schon an der Tür. Nachdem die beiden sich begrüßt hatten trat Gretchen aus der Tür. Sie fragte dann:,,Was machen wir heute?" ,,Hast du Lust auf Theater?", fragte er.

Bin ja eigentlich nicht so ein Fan davon. Aber wenn er es mag ...

,,Wieso eigentlich nicht!" Er grinste zufrieden, als sie in seinen BMW 3er Coupé einstiegen.

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Ann Offline

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03.05.2009 15:55
#154 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Es verliefen noch einige Abende wie diese. Gretchen und Martin verabredeten sich, redeten und flirteten. Doch wirklich näher kamen sie sich dabei nicht. Keiner der beiden wollte den ersten Schritt machen, der schon fast überfällig schien, wenn man sie beobachtete. Das merkte man auch an den Reaktionen der Leute, die immer wieder die Köpfe zusammen steckten und sie grinsend begutachteten. So war es auch an diesem Morgen, als Martin Gretchen das erstmal vom Arbeitsplatz abholte.
Mitlerweile waren die vier Wochen bis zur Hochzeit vergangen, sodass die Feier morgen stattfinden sollte. Das erklärte Marcs schlechte Laune der letzten Tage. Er war einfach unausstehlich für alles, was nicht nach seiner Pfeife tanzte, gewesen. So also auch für seine Assistenzärztin, die sich mit ihm rumärgerte. Doch das Einzige was er eigentlich wollte, war eine Lösung für das Ganze. Schließlich hatte er bis jetzt nicht etwas tuen müssen, das er um jeden Preis nicht wollte. Nur gab es dafür keinen Ausweg mehr. Und das ärgerte ihn umso mehr. Dazu war Gabi die letzten Tage nur so um ihn herumgeschlichen. Sie hatte alles von oben bis unten organisiert. Sogar seinen Wiedereintritt in der Kirche hatte sie beantragt und zugesagt bekommen. Genau deshalb fand auch die Hochzeit direkt in der Kirche statt, mit Standesamt inclusiv. Und Marc wusste einfach nicht mehr, was er nicht nur dagegen, sondern auch gegen dieses Kind machen sollte. Er wollte sich mit Garantie nicht so einfach beiden hingeben, das hatte sie mit dieser Hochzeit ja auch nicht verlangt. Er würde sie heiraten und hatte somit den Teil des Deals erfüllt. Der Rest konnte ihr egal sein. Jedoch wusste er nicht wie er es Gretchen erklären sollte. Sie ließ ja sowieso nicht mit sich reden. Eigentlich hatte er die Hoffnung schon aufgegeben, doch selbst wenn er es wollte, er konnte einfach nicht. Als dann auch noch an diesem Morgen ein blonder Mann nach Gretchen fragte, wurde es ihm schon zu viel.,,Die ist nicht da!", gab er ihm wütend zur Antwort. Der blonde Mann sah ihn skeptisch an und redete dann:,,Sie sind doch Meier, Marc Meier, oder?" ,,Nein eigentlich ist mein Name Brad Pitt, wie man ja auch unschwer auf meinem Namensschild erkennen kann." Marc warf ihm daraufhin einen tötenden Blick zu.,,Gut, dann eben so", fuhr der Blonde fort, ,,Jetzt passen Sie mal auf. Ich weiß genau, dass sie da ist. Also wo?" Marc brodelte innerlich, denn offenbar hatte Gretchen irgendeinem Mann von ihm berichtet. Er wollte diese Wut gerade an dem ihm gegeüber auslassen, als Gretchen in den Gang vor dem Stationszimmer trat. Sie schaute die beiden Männer skeptisch an und sagte dann:,,Hallo Martin. Was machst du denn hier?" ,,Ich wollte dich abholen" antwortete der Tierarzt. Marc entschied, dass es besser war zu gehen und machte sich aus dem Staub.

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Ann Offline

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06.05.2009 20:54
#155 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

,,Jetzt kann ich verstehen, was du meintest, wenn der immer so ist!?", entgegnete Martin, als Marc ihnen den Rücken zugekehrt hatte. ,,Was hat er denn gesagt?",fragte Gretchen ihn. ,,Eigentlich wollte ich ihn nur nach dir fragen, aber dann wurde er beleidigend." Die Ärztin machte das ein wenig stutzig.

Also entweder das war jetzt seine schlechte Laune oder er ...

,,...Ist eifersüchtig!" Der Tierarzt schaute sie verwundert an.,,Wieso seid ihr ...?"

Oh Gott hab ich das gerade laut gesagt?!

,,Was ... nein ... wo denkst du hin!", antwortete sie und versuchte schockiert zu klingen.,,Achso, aber wieso meinst du sollte er dann eifersüchtig sein."

Was sag ich ihm denn jetzt. Die Wahrheit bestimmt nicht. Am besten ich ignorier das einfach.

Also tat sie, als ob sie das gerade nicht gehört hatte.,,Ehm ... du wolltest mich doch mitnehmen. Ich zieh mich dann mal um." Der blonde war zwar etwas verwirtt, aber ließ sich deshalb nicht aus dem Konzept bringen und erwiderte:,,Ja, ich warte dann hier!"
Nachdem Gretchen dann auch fertig umgezogen wiederkam, konnten die beiden sich auf den Weg machen. Sie hatten heute einen See außerhalb Berlins angestrebt, um ein wenig zu picknicken. Während der Fahrt konnten sie sich wieder einmal lebhaft unterhalten und Gretchen war Martin dankbar, dass er das Thema Marc nicht nocheinmal ansprach.

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Ann Offline

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06.05.2009 22:12
#156 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

An einer grünen Wiese direkt am See, suchten sie sich dann einen Platz. Martin breitete die Sitzdecke aus, während Gretchen das Essen aus dem Korb holte. Die beiden machten es sich auf der Decke gemütlich und genossen ihre Zweisamkeit mit Gesprächen. Nach einigem Gesprächsstoff, stellte sich dann auch heraus, dass sie einmal nicht nur auf ein und derselben Schule waren, sondern auch beide in Köln studiert hatten. ,,Komisch, dass wir uns da nicht begegnet sind!", merkte die Assistenzärztin an.,,Naja, wo du auf die Schule kamst, bin ich schon in die 10. gekommen. Aber ich hatte es auch nicht so mit der jüngeren Generation. Wahrscheinlich sind wir uns deswegen nie begegnet." ,,Schon möglich. Weißt du wer letztens vor mir auf dem OP Tisch lag? Frau Schneider!" Martin grinste.,,Ach an die kann ich mich gut erinnern." ,,Hat das einen bestimmten Grund?",fragte Gretchen, da sie sein Grinsen sehr verdächtig fand.,,Sie hat eigentlich nur unseren Englisch LK geleitet. Aber mein damals bester Freund hat sich Mal an ihr versucht. Ist ziemlich böse geendet." Der Tierarzt musste anfangen zu lachen. Damit Gretchen verstand fuhr er fort:,,Zuerst ist er wochenlang mit Feilchen rumgelaufen und dazu wurde ihm auch noch Strafe aufgebrummt. Er musste ab da an jedes Jahr im Maskottchenkostüm am Tag der offenen Tür rumlaufen, um die neuen Schüler freundlich zu begrüßen. Du kannst dir vorstellen, wie er sich damit zum Deppen gemacht hat." Daraufhin musste er wieder lachen.
Der Abend rückte immer näher und die Sonne setze langsam zum Sinken an. Seit langer Zeit schwiegen die beiden sich an und blickten in die Natur. Irgenwann fasste Martin sich ein Herz und fragte sie geradeaus:,,So eine Frau wie du ist doch, wenn auch nicht an ihren Oberarzt, vergeben, oder?" ,,Nein, schön wärs. Bis jetzt haben die Männer mich eher hintergangen, als dass ich glücklich war." ,,Bei mir kommt es ungefähr auf daselbe raus", antwortete Martin ihm. Dann sahen sie sich an und grinsten.,,Wir haben ziemlich viel gemeinsam. So jemanden hab ich bis jetzt vergeblich gesucht." Gretchen schmeichelten seine Worte und ohne es zu bemerken näherte sie sich ihm. Auch der Blonde rückte näher an sie heran. Am Horizont schimmerte das Rot der Sonne, als ihre Gesichter sich aufeinander zu bewegten. Gretchen schaute ihm tief in die Augen uns wusste, dass sie das richtige tun würde und sie endlich jemanden gefunden hatte. Sie durchdrang ein angenehmes Gefühl im Magenbereich, dass sie auch schon bei Marc oder Mehdi hatte. Das momentane Gefühl war zwar noch nicht so stark, jedoch spürte sie auch eine Art Frische, wenn nicht sogar Neuanfang. Doch als sie ihre gegenseitigen Atemzüge hören konnte und sich tief in die Augen sahen, stand der Tierarzt urplötzlich auf.,,Lass uns gehen. Du weißt ja, dass es gleich kalt wird. Sie nickte nur und half ihm beim Zusammenräumen. Beide schienen ziemlich durch den Wind, sodass lange nicht geredet wurde. Auch während der Fahrt drang sich keiner durch das Wort zu übernehmen. Erst am Haus der Haases, fragte Martin:,,Sehen wir uns morgen?"

Mist morgen ist diese gottverdammte Hochzeit. Soll ich da hingehen oder Martin zusagen?

,,Ich kann morgen leider nicht", entgegnete Gretchen, verabschiedete sich und wollte aussteigen. Als sie gerade dabei war die Autotür zu schließen, sprach Martin sie erneut an:,,Gretchen?" Sie bückte sich und fragte:,,Ja?" Die Ärztin sah, dass er etwas wichtiges sagen wollte, doch stattdessen hörte sie nur:,,Schlaf gut." Sie grinste und bedankte sich, bevor sie dann wieder zuhause ankam.

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Ann Offline

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07.05.2009 22:48
#157 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Kapitel 27
Früh morgens wurde Gretchen von ihrem Wecker aus dem Schlaf gerufen. Schließlich fand die Hochzeit samt Standesamt früh morgens in der Kirche statt. Mühselig schlüpfte die Ärztin unter ihrer warmen Decke hervor. Vor Müdigkeit rieb sie sich die Augen und blieb noch einige Minuten nachdenklich liegen.

Für so einen Horror muss ich mich auch noch aus dem Bett quälen. Was soll ich da überhaupt? Breche doch sowieso in Tränen aus, wenn er ,,Ja, ich will" antwortet. Laufe danach wohl wochenlang mit verquollen Augen herum. Warum soll ich mir das also antun?

Sie hatte schon wieder ihre Augen geschlossen und sich in Schlafposition gelegt, als sie sich doch wieder umentschied.

Andererseits ... ich will einfach wissen, was hinter dieser Hochzeit steckt. Vielleicht krieg ich da ja mehr raus.

Also stand Gretchen letztendlich auf und ging duschen.
Währenddessen war Marc schon einige Stunden wach. Er hatte sich geweigert, doch dann war Gabi mit einem Eimer Wasser angerückt und hatte ihn damit begossen. Dem entsprechend war seine Laune an dem Morgen und die anstehende Hochzeit machte die Sache nicht besser. Immerzu musste er an Gretchen denken und ob er nicht doch einen Fehler beging. Mehrmals war er sogar fast davor Gabi zu sagen, dass sie das Ganze ablasen sollte. Doch dann kam sie nur wieder mit irgendwelchen Utensilien an, die sie noch kurzfristig anlegen musste, sodass er wieder zweifeln musste. Als sie dann zu ihrer Freundin verschwand, um das Kleid anzuziehen, war es sowieso zu spät. Sie war weg und er würde sie erst vorm Altar wiedersehen.

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Ann Offline

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10.05.2009 22:26
#158 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Nachdem Gretchen ihr rotes Kleid von Sabine angelegt hatte, ging sie nach unten, um nach ihren Eltern zu sehen. Im Wohnzimmer traf sie dann auf ihre Mutter, die sich entschieden hatte als Begleitung von Franz zur Hochzeit zu gehen und ihren Inder zu Hause lassen wollte. Als schließlich auch Franz in seinem Anzug das Wohnzimmer betrat, sie dann frühstückten und sich die restliche Zeit vertrieben, machten sie sich auf den Weg zur Kirche.
In Marc stieg langsam die Nervösität, denn es gab keinen Weg mehr der Hochzeit zu entrinnen und deshalb versuchte er sich langsam aber sicher damit abzufinden. Vor der Kirche fiel ihm das nicht sonderlich leicht, weil Gabi sämtliche Bekannte eingeladen hatte. Je mehr es wurden, desto unsicherer wurde er. Ständig blickte er sich um und guckte, ob sie kommen würde oder nicht. Doch bis jetzt hatte er weder Gretchen noch den Rest ihrer Familie gesehen. Eine Stimme ließ seinen Blick wieder nach vorne richten.,,Marc Olivier, was soll das hier?" ,,Mutter, ich finds auch schön dich zu sehen." ,,Wieso bekomme ich eine Einladung von dieser Person zu eurer Hochzeit? Kannst du mir das bitte einmal erklären." ,,Ich hab jetzt wirklich wichtigeres zu tun", gab Marc ihr nur zur Antwort und schaute sich weiter nach Gretchen um. ,,Olivier ich bin empört. Ich bin doch wohl wichtiger als diese ... diese ..." Der Autorin fehlten die Worte, sodass sie nur angewidert das Gesicht verzog. Dann fuhr sie fort:,,Ich will wissen, was die mit dir getan hat, sodass sie dich freiwillig dazu bringt dich einengen zu lassen." Marc dachte nicht daran seiner Mutter irgendetwas zu erklären und fragte stattdessen nur:,,Bist du fertig? Ich hab hier noch was zu tun."

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11.05.2009 00:19
#159 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Elke tobte vor Wut, aber dennoch beherrschte sie sich und klagte nur:,,Wie du meinst. Aber nach dieser Aktion hier bist du enterbt!" Dann trottete sie davon und ging zu ihrer neuesten Errungenschaft.
Wenig später trafen dann auch Gretchen, Franz und Bärbel ein. Mitlerweile waren so gut wie jeder Gast da, sodass sich einige schon in die Kirche bewegten. Gretchen erkannte Marc schon von weitem, auch wenn er ihr den Rücken zugekehrt hatte und sich mit seinen Freunden unterhielt. Sie erkannte dieselben wie aus dem Stadion und der Feier. Also musste er wohl gerade erstmal etwas richtig stellen.

Im Anzug sieht er noch besser aus als im Kittel ....

Sabine riss sie aus ihren Gedanken.,,Frau Doktor, Sie hier?" Gretchen wendete schnell ihren Blick von Marc und antwortete:,,Äh ja...was?" Sabine sah sie einen Moment an und sagte:,,Das Kleid steht Ihnen sehr gut." Gretchen bedankte sich bei der Schwester und grinste eher gequält. Dann kam Gabi in einer Limosine auf den Kirchenplatz gefahren und trat schließlich in ihrem schlichtem Hochzeitskleid auf festen Boden. Gretchen sträubte es vor Wut und Trauer. Eigentlich wolte sie immer so heiraten und das am besten Gabis Verlobten. Doch sie konnte an der Situation nunmal nichts ändern und dies führte zu Tränen in ihren Augen. Die Schwester sagte daraufhin nur:,,Finden Sie nicht auch, dass die beiden überhaupt nicht zum Heiraten gemacht sind?" Die Frage brachte Gretchen schließlich dazu ihren Tränen freien Lauf zu lassen. ,,Ich kann das nicht", nuschelte sie leise und drehte sich um, damit man ihre Tränen nicht sah.,,Wo wollen Sie denn hin?", rief Sabine ihr hinterher. Gretchen überlegte einen Moment, da sie ja selber nicht wusste, wo sie jetzt eigentlich hin sollte.,,Ich ....bin kurz im Park", entgegnete sie schließlich.

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Ann Offline

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11.05.2009 23:22
#160 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Marc ließ es eher kühl, als Gabi in ihrem Kleid auftrat. Seine Freunde hingegen, denen er erstmal die Sachlage erklären musste, sabberten Gabi förmlich schon an. Die Freunde, die gerade noch etwas sauer schienen und Marc nicht so recht geglaubt hatten, gaben nun kein Wort mehr von sich. Von allen Seiten hörte er wie schön sie doch aussähe in dem Kleid, nur Marc nervte das Ganze eher. Seine fast schon Hilflosigkeit sah man ihm auch deutlich an, sodass einige trotzig wurden. So auch sein Vater, der gerade eingetroffen war. Dem wurde dadurch nur wieder bestätigt, dass sein Sohn eine falsche Entscheidung getroffen hatte. Zum Reden war es jedoch zu spät. Außerdem musste Marc seine Entscheidungen immer noch alleine treffen. Denn Jürgen war sich irgendwo sicher, dass er weiß, was auf dem Spiel stand. So stand der ratlose Mann nur kopfschüttelnd da. Gabi ging zu Marc und wies ihn gleich zurecht:,,Marc, guck etwas begeisterter deine Zukünftige an!" Er brachte nur ,,Hmm" heraus. Dann verschwanden auch die restlichen Gäste in die Kirche und die Zeremonie konnte beginnen.
Währenddessen war Gretchen in den nebenan liegenden Park gelaufen und hatte sich auf eine Bank gekauert. Unwiederruflich waren ihr die Tränen nur so die Wange heruntergelaufen. Erst recht, als sie von weitem die Melodie des Hochzeitsmarsches hören konnte.

Wieso habe ich das geahnt? Ich hab es noch nicht einmal bis in die Kirche geschafft und weine trotzdem wie ein Wasserfall. Über den Anlass der Hochzeit weiß ich immer noch nicht mehr, was ja auch logisch erscheint, denn ich bin ja nicht weit gekommen. Warum ist die Welt in solchen Sachen immer so ungerecht? Warum heiratet er sie? Das macht doch alles keinen Sinn.

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12.05.2009 00:32
#161 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

In der Kirche war derweil die Hochzeit in vollem Gange. Marc und Gabi saßen vorne vor dem Altar und lauschten den Worten des Pfarrers. Marc jedoch war nur äußerlich anwesend. Seine Nervösität hatte sich nicht gelindert und das er Gretchen nirgendwo endecken konnte machte es auch nicht besser. Wenn er ehrlich war hatte er gehofft, dass sie mit der rettenden Lösung noch auftauchen würde. Doch offenbar wollte sie damit nichts mehr zutun haben. Dadurch hob sich nicht nur diese Nervösität, sondern seine schlechte Laune stieg zudem. Während die Anwesenden keinen Ton von sich gaben und alles versuchte die Worte des Pfarrers zu verarbeiten, hörte Marc auf alles andere. Ein fallender Stift und selbst die Flügelschläge der Tauben konnte er wahrnehmen. Er konnte sich nicht erklären warum, aber diese Gedankenlosigkeit brachte ihm Bedenken an Gretchen. Was würde er ihr damit antun? Wie sollte es weter gehen? Was sollte aus Gabi und dem Kind werden? Langsam stieg in ihm eine leichte Panik. Er wollte das alles mehr den je nicht. Langsam liefen ihm die Schweißperlen an der Stirn entlang. Man sah ihm seinen innerlichen Kampf förmlich an. Doch er riss sich zusammen.

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12.05.2009 01:50
#162 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Schließlich bat der Pfarrer alle sich für die Trauung zu erheben. Selbst da hinkte Marc den anderen hinterher. Doch er stand schnell auf und nahm mühselig Gabis Hand, als er sah, dass alle sich erhoben. Trotzdem erntete er dadurch fragende Blicke des Pfarrers. Der fasste sich jedoch dann wieder schnell und fuhr in seinem Programm fort, bis er letztendlich die Frage an Marc richtete:,,Wollen Sie Dr. Marc Olivier Meier die hier anwesende Gabi Schulze zu ihrer rechtmäßig angetrauten Ehefrau nehmen; Sie lieben und ehren, bis das der Tod Euch scheidet? So antworte mit: Ja, ich will!" Marc wusste immer weniger, was er tun sollte. Stattdessen schwieg er. Der Oberarzt hörte immer nur noch die umgebenen Geräusche. Zwischen dem Gemurmel, das immer lauter wurde, konnte er von draußen ein Instrument hören. Es klang nach einem Saxophon. Ein Straßenmusiker, dachte er sich. Doch dann spielte er das Lied ,,Baby Love" (Zur Erinnerung:http://www.youtube.com/watch?v=23UkIkwy5ZM). Es erinnerte ihn umgehend an die Situation mit Gretchen im Garten, wie er damals zur Feier ihrer Eltern kam. Damals schien alles noch einfach - zu einfach. Sämtliche Erinnerungen erschienen ihm plötzlich. Wie er versuchte Dr. Kaan von ihr fern zu halten oder wie er die kurze, halbwegs glückliche Zeit mit ihr verbracht hat. Ihm wurde in dem Moment so einiges klar. Egal was kommt - er würde Gretchen nicht vergessen können. Dazu kannten sie sich einfach viel zu lange, dass er alles einfach in eine Schublade stecken konnte mit dieser Hochzeit.
Der Pfarrer riss ihn wieder aus seinen Gedanken, indem er sich kurz räusperte und ihn kurz ansprach:,,Herr Dr. Meier?" Marc sah ihn daraufhin entgeistert an und fasste dann einen Entschluss. Vorsichtig ließ er seine Hand aus Gabis gleiten und drehte sich um. Die Anwesenden brachen sofort in Entsetzen aus, als der Oberarzt zur Tür lief. Dort blieb er wieder stehen und drehte sich um. Alle schwiegen sofort. Nur Sabine erhob sich kurzerhand und rief:,,Sie ist im Park!" Marc warf ihr eine dankende Geste zu und lief aus der Kirche.
Gabi wütete, nachdem Marc die Kirche verlassen hatte. Sie nahm ihr Kleid und wollte ihm hinterher. Immer wieder schrie sie seinen Namen und weinte bitterlich dabei. Sie schien der Verzwiflung nahe. Doch wirklich voran kam sie nicht. Schließlich erhob sich Marcs Vater und hielt die junge Frau fest. Daraufhin konnte er sich einige Schimpfwörter und Sprüche anhören, die er aber überhörte. Letztendlich gab Gabi auf, ließ sich zu Boden gleiten und weinte. Jürgen versuchte weiterhin die Krankenschwester zu beruhigen, auch wenn er mehr als glücklich war. Bevor er sich zu Gabi kniete murmelte er noch vor sich hin:,,Ich wusste er sieht es irgendwann ein." Elke, die neben ihm saß hörte seine Worte und sprang entsetzt auf.,,Kann mir mal einer erklären, was das hier soll?", dann zeigte sie auf die immer noch stehende Sabine, ,,Sie ... wer ist da in diesem Park?" Sabine fühlte sich eher mit der ganzen Sitiuation überfordert und stammelte unverständliche Worte vor sich hin. Jochen nahm ihr das dann schlussendlich ab und sprang ebenfalls auf. ,,Hätte nie gedacht, dass sie sich ernsthaft ihren Oberarzt angelt", sagte er lässig mit einem Grinsen auf dem Gesicht. Franz bekam einen Schock und stand nun ebenfalls auf:,,Wo ist Magarethe?" Bärbel erwiderte etwas unverständliches, wie:,,Vorhin war sie doch noch ..." Woraufhin Jochen sie unterbrach:,,Nicht hier." Jürgen sagte dann:,,Ich vermute mal im Park" und sah Sabine auffordernd an, die daraufhin nickte. Elke bekam nach der Information erstmal einen Schock und setzte sich wiederhin:,,Oh mein Gott! Das kann nicht sein! Warum diese selbstsüchtige Zicke! Die ist doch lebensgefährlich!", entgegnete sie daraufhin. Dann nahm sie ihre Tasche und suchte ihren Flachmann, um einen kräftigen Schluck davon zu nehmen.

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13.05.2009 01:43
#163 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Marc rannte derweil durch den Park und suchte verzweiflt nach Gretchen. Schließlich endeckte er sie auf einer Bank an der nächsten Weggabelung und blieb erst einmal stehen, um nach dem Lauf kurz aufatmen zu können. Nach einigen tiefen Atemzügen bewegte er sich langsam auf sie zu. Gretchen konnte ihn nicht sehen, da sie mit dem Rücken zu ihm saß. Doch schon von Weitem konnte er sie trotzdem schlurzen hören. Vorsichtig trat er immer näher an sie heran. Als er fast hinter ihr stand blieb er stehen und beobachtete sie ein wenig.
Gretchen hatte gar nicht mitbekommen, dass jemand hinter der Bank stand. Erst als seine Stimme erklang, bemerkte sie es.,,Warum so traurig schöne Frau?" Die Ärztin drehte sich behutsam um und schaute schließlich in Marcs grüne Augen. Er stützte sich mit seinen Unterarmen an der Rückenlehne der Bank ab. Gretchen drehte sich schnell wieder um, stand auf und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht, bevor sie sich wieder zu ihm drehte. Auch er hatte sich wieder erhoben und sah sie einfach nur mit einem Grinsen an. Nach langem Schweigen fragte sie schließlich:,,Was machst du hier?" ,,Wonach sieht es denn aus?" gab er ihr zur Antwort. Wieder schweigen.,,Was ist mit der Hochzeit?" ,,Ich bin immer noch ein freier Mann, falls du das meinst." Langsam ging er zu ihr rüber.
In der Kirche derweil war Gabi mehr als verzweifelt. Sie weinte und schrie lauthals. Und es schien kein Ende. Die Gäste waren in intime Diskussionen ausgebrochen, Franz und Elke waren immer noch schockiert, Jürgen kümmerte sich um Gabi, der Pfarrer versuchte vergebens die Situation im Griff zu halten und Jochen und Sabine waren die einizgen, die das alles eher amüsierend und zusprechend fanden. Die Krankenschwester litt gewaltig unter ihrem Gefühlszusammenbruch. Es traten plötzlich Blutungen auf, worauf Marcs Vater den Notdienst rief. Wenige Minuten später traf auch schon der RTW ein. Die Gäste hatten inzwischen größtenteils die Kirche verlassen und bekamen nicht mehr mit, wie man sie fast schon in den Rettungswagen zerren musste. Sie wehrte sich einfach gegen alles und jeden. Irgendwann sprudelte dann so alles aus ihr heraus. Sie redete von dem Unfall und dem Anlass der Hochzeit, aber immer nur in Bruchstücken. Nur niemand nahm sie ernst, da sie unter Schock stand und wohl wirres Zeug redete. Auch wenn die Untersuchungen schwierig durch zu führen waren, stellte sich am Ende heraus, dass Gabi ihr Kind verloren hatte. Nach dieser Nachricht schrie die Schwester nur umso mehr durch die Gegend und begann wieder zu weinen.
,,Ich hab dir doch gesagt, ich heirate Gabi nicht." Dabei strich er ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht und lächelte sie an. Nun erwiderte auch Gretchen sein Grinsen. Die Ärztin hatte vor Freude schon Tränen in den Augen und wusste gar nicht, was sie noch sagen sollte. Also nahm Marc ihr das Wort ab:,,Gretchen ... Hör zu ... ich ... liebe dich!"

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Ann Offline

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13.05.2009 21:53
#164 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Dann nahm er ihr Gesicht zwischen seine Hände und setzte seine Lippen zu einem Kuss an. Sie bewegten sich vorsichtig aufeinander zu. Doch plötzlich fasste Marc sie an den Schultern und begann sie zu rütteln. Für Grechten wurde das immer unangenehmer und sie schaute ihn verwirrt an. Doch dann verschwand Marcs Gesicht und sie sah nur noch schwarz. Danach hörte sie eine Stimme:,,Gretchen!" Sie klang ziemlich unangenehm in ihren Ohren. Als das Rütteln immer noch da war, schlug sie die Augen auf. Sie sah noch ziemlich verschlafen in das Gesicht ihres kleinen Bruders.,,Musste das sein? Hätte nicht auch ein einfacher Wecker gereicht?", fragte sie zickig.,,Dein Wecker war an! So viel zum pünktlichen Aufstehen. Du wolltest doch bestimmt nicht die Hochzeit verschlafen." Dabei grinste er über sein ganzes Gesicht.,,Es geht dich zwar nichts an, aber mich interessiert diese Hochzeit kein bisschen." ,,Hmm ... Glaub ich dir sofort, so wie du in den letzten 5 Minuten bestimmt 20mal ,, Oh Marc" gestöhnt hast." ,,Du hast mich beim Schlafen beobachtet?!" ,,Das hättest du wohl gerne. Kann mir weitaus schönere Dinge vorstellen. Vergeude meine Zeit doch nicht. Nein, ich hab dich seit 5 Minuten versucht zu wecken! Aber du warst ja wohl gerade woanders ..." Gretchen warf ihm noch einen bösen Blick zu und schob ihn dann aus ihrem Zimmer. Dann flüsterte sie ihm zu:,,Zu irgendjemandem ein Wort und .... ach lass es einfach, okay?" Sie knallte ihm danach die Tür vor der Nase zu. Von innen lehnte sie sich gegen die Tür. Ihre getrockneten Tränen bemerkte sie erst, als sie sich die Augen rieb.

Warum müssen Träume immer so verdammt realistisch sein?

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15.05.2009 00:30
#165 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Wäre ja auch zu schön gewesen. Warum musste ich auch ausgerechnet von dieser Hochzeit träumen? Ein paar Aliens, die die Erde angreifen wären mir viel lieber gewesen. Aber nein ich musste ja wieder von Marc schwärmen. Dabei würde er das Versprechen doch sowieso nicht einhalten. Jetzt mach ich mir schon wieder Gedanken darüber. Mache mich jetzt fertig und ziehe das durch. Irgendwie überstehe ich das schon.

Sie ging zu ihrem Kleiderschrank und suchte ein passendes Outfit. Sie wühlte und kramte, doch sie fand einfach kein passendes. Schließlich endeckte sie das Kleid von Sabine und sah es sich kurz an. Dann schmiss sie es wieder in eine Ecke zurück.

Das Kleid kann nur ein schlechtes Omen bedeuten!

Also suchte sie weiter. Sie probierte sämtliche Farben und Schnitte. Doch sie fand keins, das ihr so richtig gefiel oder passte. Deshalb ging sie kurz zu ihrer Mutter und fragte sie, ob noch irgendwo Kleider verstaut wären. Doch Bärbel antwortete:,,Deine Kleider sind alle oben. Noch passt alles in den Schrank rein. Aber beschäftige dich nicht zulange damit und mach schnell. Wir wollen doch pünktlich kommen, falls du schonmal auf die Uhr gesehen hast."

Mist schon so spät?! Sollte mich wirklich beeilen. Gehe jetzt erst einmal duschen.

Nachdem sie dann mit einem Handtuch bekleidet und fertig geduscht wieder in ihr Zimmer trat, hatte sie immer noch keine Lösung für ihr Kleiderproblem. Sie wühlte wieder in ihre Schrank rum und probierte das ein oder andere noch einmal an. Doch diese waren entweder farbunpassend, zu eng geschnitten oder es hob ihre Problemzonen hervor. Also griff sie vorsichtig wieder nach dem roten Kleid und strich es sanft glatt.

Mir bleibt wohl nichts anderes übrig ...

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17.05.2009 22:58
#166 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Also zog sie ihr rotes Kleid über, nachdem sie sich vorher im Bad zurecht gemacht hatte und betrachtete sich im Spiegel. Plötzlich hörte sie eine Stimme von der Seite.,,Kind du siehst hinrißend aus." Bärbel stand aufgeregt im Türrahmen. ,,Mama das Kleid hab ich nicht zum ersten Mal an", antworte Gretchen daraufhin. ,,Jetzt sei doch nicht so. Du siehst nunmal darin wundervoll aus." Daraufhin trat Bärbel neben Gretchen und zupfte hier und da noch an dem Kleid rum. ,,So bist du dann jetzt fertig? Wir frühstücken noch kurz und dann müssen wir auch schon wieder los." ,,Eigentlich wollte ich meine Haare no-" doch da wurde sie schon von ihrer Mutter unterbrochen.,,Lass die mal offen. So kommen deine Locken besser zum Vorschein. Du siehst einfach zauerbhaft aus." Die Hausrfrau sah noch kurz auf die Uhr und sagte dann noch:,,Dafür bleibt jetzt sowieso keine Zeit mehr. Komm wir müssen uns beeilen. Dein Vater, Jochen und Hridayesh warten auch schon unten. Also hopp!" Daraufhin machte Bärbel eine Handbewegung zur Tür.
Nach einem ziemlich hektischem und schweigsamen Frühstück machten die Fünf sich auf den Weg zur Kirche. Doch schon vor dem Haus kam es zu Komplikationen. Wer sollte mit wem fahren? In ein Auto würden sie alle nicht passen. Da beide Eltern sie doch fragten, ob sie nicht mit dem jeweiligen fahren wollte, stand nicht nur Gretchen sondern auch Jochen zwischen den Fronten. Eigentlich war das Ganze ja eher eine einfache Situation, doch wäre einer von ihnen beleidigt, wenn die Kinder mit dem anderen fahren würden. Schließlich flüsterte Gretchen Jochen zu, dass er doch mit Franz fahren soll und sie mit Bärbel, damit das Gezanke ein Ende hat. Doch wie Gretchen es ahnte, meckerte ihre Mutter die ganze Fahrt über Jochen. Von wegen, dass sie es ja gewusst hätte, dass Jochen zu seinem Vater halten würde. Der Ärztin ging es sichtlich auf die Nerven. Dies schien auch der Inder zu bemerken, der Bärbel kurz an die Schulter fasste und sagte:,,Lass gut sein." Zu Gretchens Erleichterung schwieg die Frau dann auch.

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20.05.2009 20:28
#167 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Marcs Hochzeitsmorgen verlief wenig spektakulär. In den frühen Morgenstunden hatte sein Wecker geklingelt, aber statt sich aus dem Bett zu bewegen, hatte er lieber noch eine Runde geschlafen. So kam es, dass Gabi schon nach einer viertel Stunde vor der Schlafzimmertür sturmhämmerte.,,Marc, wieso ist die Tür abgeschlossen?! Du kommst jetzt daraus! Immerhin heiratest du heute! Hast du mich gehört Marc, hallo?! Das hat Konsequenzen, wenn du jetzt nicht sofort aufschließt!" Marc konnte das Geschrei vor der Tür nicht mehr ertragen und quälte sich aus dem Bett. Gabi, die schon gar nicht mehr daran geglaubt hat, dass er freiwillig die Tür öffnete, wunderte sich, als ihr Verlobter noch verschlafen vor ihr stand. Zufrieden sagte sie dann:,,Wurde auch Zeit! Die Hochzeit wartet." ,,Die Zeremonie ist erst in drei Stunden, also kann ich jawohl noch pennen", erwiderte Marc daraufhin. ,,Drei Stunden richtig und es muss ja auch noch eine Menge erledigt werden. Du könntest mir ruhig noch ein wenig helfen." ,,Vergiss es. Das Einzige, was ich tun muss, ist mich in die Kirche zu quälen." ,,Dein Anzug hängt am Schrank", grinste die Krankenschwester ihm frech ins Gesicht. ,,Welchen Teil von ,,vergiss es" hast du nicht verstanden? Ich leg mich jetzt hin!", entgegnete Marc, bevor er die Schlafzimmertür wieder schloss.,,An deiner Stelle würde ich mir das jetzt nochmal genau überlegen", sagte Gabi daraufhin gelassen. Das machte Marc hellhörig, sodass er die Tür wieder öffnete. ,,Wie meinst du das?" ,,Naja ich würde, wenn ich du wäre, anfangen damit auf zupassen was man sagt oder tut. Ansonsten könnte ich ja auch Mal nach diesem Tag bei den Bullen vorbeischauen und ein wenig plaudern." Wieder grinste Gabi hinterlistig.,,Moment mal, wir haben eine Abmachung?!", sagte er etwas geschockt. ,,Wer redet denn von dem Unfall? Außerdem darf ich dich daran erinnern, dass du dich auch nicht sonderlich um die Spielregeln gekümmert hast." Langsam wurde Marc sauer. Da hält er es monatelang mit dieser Frau aus, hat dauernd Ärger wegen ihr und sie wollte sich nicht an das Versprochene halten oder wollte es zumindest anders ínterpretieren? ,,Drehst du jetzt komplett am Rad?", fragte Marc immer noch entsetzt. ,,Wieso? Ich hab doch recht. Du hast dich nicht um mich geschert. Stattdessen hast du dich lieber mit deiner Assi amüsiert, nicht wahr?" ,,Unter welcher Bedingung stand das?", fragte er dann. Gabi gefiel es Marc ein wenig aufgebracht und schockiert zu sehen und versuchte es zu nutzen.,,Das gehört aber nunmal dazu, mein lieber Marc. Außerdem habe ich dich immer wieder darauf aufmerksam gemacht. Also wer von uns beiden hält sich nicht an den Deal? Ich hoffe für dich, dass du heute das tust, was du mir versprochen hast. Sonst kannst du wirklich dein wahres Wunder erleben!" Statt noch etwas zu sagen zog er wütend an ihr vorbei in Richtung Badezimmer.

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22.05.2009 17:55
#168 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

So leicht wollte sie sich nicht mehr geschlagen geben. Immerhin hatte sie Marc bis zu dem heutigen Tag gekriegt und er würde sie heiraten. Da war sie sich schon fast sicher. Eine andere Wahl hatte er schließlich auch nicht. Außerdem hatte sie nach dieser Hochzeit immer noch das Druckmittel gegen ihn. Denn auch wenn er seinen Teil erfüllt, hatte sie ihn immer noch in der Hand und Marc könnte nichts dagegen tun. Das gab ihr ein Gefühl von Kontrolle, das ihr sichtlich gefiel. Die ganzen Zweifel der letzten Wochen und Monate waren vergessen. Nun musste sie sich aber erst einmal auf die Hochzeit konzentrieren. Also klopfte sie kurz an die Badzimmertür, als das Wasserrauschen verstummt war und rief:,,Ich geh jetzt! Wir sehen uns in der Kirche. Denk daran was ich dir gesagt habe!" Dann stolzierte sie aus Marcs Wohnung.
Als Marc dann aus dem Bad trat, war er froh, dass Gabi endlich verschwunden war. Seine Wut auf sie war umso mehr gestiegen. Dennoch hatte er sich nun etwas beruhigt und wollte diese Hochzeit so schnell wie möglich hinter sich bringen, um sie sich irgendwie vom Hals zu schaffen. Er musste sich schnellstmöglich einen Plan überlegen, doch er zweifelte ob das noch vor der Hochzeit funktionieren würde. Er wusste nur eins, dass er Gabi am liebsten so schnell nicht wieder sehen möchte und erst recht nicht vorm Altar.

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22.05.2009 21:29
#169 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Doch so sehr er auch grübelte ihm viel wie so oft einfach keine Lösung ein. Also ging er ins Schlafzimmer, zog seinen Anzug an und beschloss die Dinge auf sich zu kommen zu lassen. Irgenwann würde ihm schon die rettende Idee kommen.
Noch wenig mehr als zwei Stunden waren es, als Marc auf die Küchenuhr schielte. Er hatte ja gesagt, dass noch ein wenig Schlaf angebracht wäre. Stattdessen durfte er sich jetzt die restliche Zeit totschlagen. Was sollte er auch noch großartig tun, immerhin hatte Gabi alles organisiert. Also nahm er sich am frühen Morgen ein Bier und setzte sich vor den Fernseher. Vielleicht würde er so endlich mal auf andere Gedanken kommen. Doch schnell legte er die Fernbedienung wieder beiseite, nachdem er einige Programme durchgeschaltet hatte. Für seinen Geschmack lief morgens einfach viel zu viel Schwachsinn im Fernseh. So saß er da auf der Couch ganz allein mit seinem Bier und seinen Gedanken und wusste nicht was er tun sollte. Auch als er die Flasche ansetzte und kein Tropfen mehr heraus kam, wusste er nicht wie diese Zeit am einfachsten zu gebrauchen ist. Erst einmal stand er auf und brachte die Flasche in die Küche. Dort verweilte er dann eine Zeit, in der er nur das Ticken der Uhr hörte. Irgendwann blickte er dann darauf. Es waren immer noch etwas weniger als zwei Stunden. Gelangweilt drehte er sich wieder zur Anrichte. Da sah er seinen Zeitvertreib. Marc nahm die Autoschlüssel von der Theke und verschwand durch seine Haustür.

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23.05.2009 01:43
#170 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Nachdem er den Motor gestartet hatte, fuhr Marc blindlings durch die Straßen von Berlin. Er hatte kein bestimmtes Ziel und fuhr deshalb unbewusst immer weiter in Richtung Land. Je mehr er über die Hochzeit nachdachte, umso schneller stieg die Drehnadel im Tachometer. Dabei fuhr er noch durch 30er Zonen, aus denen irgendwann 70er Zonen wurden. Doch darauf achtete Marc gar nicht, denn er wollte nur diese eine Lösung und solange er dafür keine Antwort hatte wollte er nicht denken müssen. Doch er erreichte damit eher das Gegenteil. Irgendwann achtete er nicht nicht mehr auf irgenwelche Vorfahrts- oder Limitschilder. So kam es, dass Marc gar nicht merkte, dass er keine Vorfahrt mehr hatte. Er näherte sich der Hauptverkersstraße von der seine Straße abging. Plötzlich fuhr ein Auto auf die Straße, als Marc gerade an der Einbiegung vorbeiraste. Noch im letzten Moment traten beide auf die Bremse, der andere Fahrer eher, als dass Marc es bemerkt hatte. So verhinderten sie gerade noch eine Kollision. Marcs Herz raste mitlerweile und konnte für einen kurzen Moment aufatmen, als er merkte, dass nichts passiert war. Doch da hörte er auch schon den anderen Autofahrer schreien.,,Ey du Verkehrsraudi, hast du gesoffen oder was? Oder wo haste deine Augen gelassen? Sowas wie dich sollten man echt nicht mehr auf die Straße lassen!" Der Mann rief ihm noch die ein oder andere Beleidigung zu, doch Marc drehte nur wieder um und zeigte dem Mann den Mittelfinger, um dann zurück nach Berlin zu fahren. Nach dem kurzen Schock fuhr der Oberarzt nun etwas langsamer und bog von einer Straße in die nächste ein. In einer Seitenstraße fuhr er rechts ran und stand noch einwenig da, bevor er den Motor ausschaltete. Langsam lehnte er sich zurück und fuhr sich erst einmal durch die Haare, bevor er einen erneuten Blick auf die Uhr riskierte. Viel Zeit war immer noch nicht vergangen. Gerade mal zwanzig Minuten war er jetzt unterwegs. Wieder beschäftigte ihn die Frage nach einem Zeitvertreib. Doch diesmal wurde er unterbrochen. Sein Handy klingelte. Genervt schaute er auf den Display, aber da stand nur: Nummer unbekannt. Also stöhnte er kurz und nahm ab:,,Meier", sagte er gequält. ,,Na Schatz schon aufgeregt?" Bei der Stimme war seine Laune wieder am Boden, doch er riss sich zusammen und fragte nur:,,Was willst du?" ,,Ach ich wollte nur mal hören was du so gerade treibst, also?" Der Oberarzt schwieg, denn er wusste nicht, welche Antwort nun richtig oder falsch ist. Doch er antwortete schnell:,,Was soll das?" ,,Na na, du wirst doch nicht vergessen haben, was ich dir gerade geraten habe, oder?" ,,Gabi brings einfach auf den Punkt." ,,Ich warne dich nur nochmal vor. In einer halben Stunde, an der Kirche, vergiss das nicht!" ,,Wie könnte ich das nur vergessen", antwortete er ironisch, bevor er einfach auflegte.

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24.05.2009 01:45
#171 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Ehe Gabi wieder anrufen konnte, schaltete er sein Handy aus und schmiss es auf den Beifahrersitz. Leicht gestresst ließ er sich wieder in den Sitz zurückfallen. Diese Frau trieb ihn buchstäblich in den Wahnsinn und damit sollte er den Rest seines Lebens verbringen. Ob er sich das wirklich antun sollte? Aber ihm blieb wohl keine andere Wahl. Um sich endlich von dieser Hochzeit abzulenken, wollte er wieder warme Gedanken haben. Dabei kam ihm eine, wie er fand, ziemlich bescheuerte Idee. Trotzdem startete er den Motor und fuhr los.
Vor dem Haus der Haases parkte er seinen Z3. Nachdem der Motor abgeschaltet war und er die Schlüssel in der Hand hatte, überlegte er sich zweimal ob er nun aussteigen sollte. Schließlich würde er sowieso nicht viel zu Gesicht bekommen, da alle ja zu der Hochzeit gingen. Deswegen war es jetzt auch egal, ob er aussteigt oder nicht und wo er schonmal da war, konnte er auch hinausgehen. Gesagt war dann auch getan. Die Sonne schien mitlerweile schon hell, als er wieder an die frische Luft trat. Im Haus seines Chefs brannte das ein oder andere Licht. Was Marc nun hier wollte, wusste er selber nicht genau. Nur etwas Besseres war ihm dann auch nicht eingefallen. Behutsam ging er über die Straße und öffnete leise das Tor. Hierbei achtete er besonders darauf, dass er sich nicht großartig bemerkbar machte. Da aus einigen Zimmern Bewegung hervorkam, beschloss er sich im Garten zu verbarikadieren. Von dort aus beobachtete er das Geschehen in den einzelnen Räumen, auch wenn er nur Gestalten erkennen konnte. Im Wohnzimmer meinte er den Umriss des Professors und eines weiteren Mannes zu erkennen. Doch sein Blick haftete eher im oberen Bereich, aus dem Geräusche kamen, da das Fenster offen stand. Es musste also Gretchens Zimmer sein. Er erkannte deutlich ihre Stimme.

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25.05.2009 00:23
#172 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Eine Zeit lang stand er einfach nur da uns lauschte. Denn es war eine zweite Stimme, die er erkannte. Marc vermutete die von Gretchens Mutter. Der Oberarzt war so auf das Zimmer konzentriert, dass er gar nicht bemerkte wie die Terassentür geöffnet wurde. Erst die Schritte und das Knacken beim zufallen der Tür ließen seinen Blick wieder geradeaus schweifen.,,Sollten Sie nicht irgenwie in so einem Ding sitzen, wo Leute sich freiwillig jeden Sonntag morgen zum Singen und Zuhören eines Pinguins treffen? Also da wo man normalerweise ... heiratet?" ,,Sehr witzig", antwortete Marc daraufhin nur. ,,Nein ich meine jetzt mal ernsthaft: Was machen Sie hier?" Da Marc es selber nicht so genau wusste, zog er es vor zu schweigen.,,Gut, andere Frage: Wieso gaffen Sie da so zu meiner Schwester hoch?" Der Oberarzt sah Jochen ensetzt an und brachte nur ein ,,Bitte?" heraus. ,,Na Sie wissen schon, warum Sie so zu Gretchens Zimmer glotzen. Scheint wohl doch was an den Gerüchten dran zu sein und das Foto beweist ja wohl alles!" Gretchens kleiner Bruder grinste den Oberarzt so frech an, dass Marc nichts anderes übrig blieb, als sich eine passende Antwort zu suchen.,,Ne...also ich war zufällig in der Nähe und ... ja ... ich wollte.... den OP-Plan...genau den wollte ich nochmal durchgehen, da hat sich was geändert." ,,OP-Plan? Das glauben Sie doch selbst nicht." Jochen brach dann erst einmal in Gelächter aus. ,,Was sollte daran jetzt so lustig sein?", fragte Marc ernst.,,Naja das hat doch noch Zeit, z.B. bis zur Arbeit". ,,Nein das ist nämlich so... diese OP ist direkt zu Dienstbeginn. Wäre schlecht wenn sie die verpasst." ,,Genau und deswegen steht man an seinem Hochzeitstag auch extra früh auf, um seiner Assistenzärztin wegen einer OP zu informieren."Jochen lachte wieder. ,,Ja, wieso nicht", antwortete Marc sicher.,,Sagen Sie doch einfach, dass Sie auf Gretchen stehen, auch wenn Sie echt komisch sind. Weiß echt nicht was meine Schwester an Ihnen findet. Aber jedem das seine, nicht?" ,,Wie auch immer", antwortete Marc dann nur. Doch Jochen ließ nicht locker.,,Nein jetzt mal ehrlich. Meine Schwester steht auf Sie. Hat heute Morgen im Schlaf nur ihren Namen gerufen. Und Sie mögen sie doch auch. Wozu dann noch heiraten?" ,,Ich steh nicht auf sie. Wir arbeiten nur zusammen." ,,Harmonisches Arbeitsklima kann ich mir bei Ihnen ziemlich gut vorstellen. Vor allem im Umgang mit Frauen, was man da so hört." ,,Neidisch?", fragte Marc schon leicht angesäuert. ,,Auf was? Ich will gar nicht wissen, was Sie mit meiner Schwester treiben. Nachher wird mir noch schlecht und das vorm Frühstück." ,,Ich wusste gar nicht, dass es in der Familie Haase auch einen Komiker gibt", holte Marc zum Gegenschlag aus. ,,Danke für die Blumen". Nach kurzem Stillschweigen apellierte Marc dann:,,Ja ich werd dann jetzt auch mal wieder los". ,,Soll ich ihr noch etwas ausrichten?", fragte Jochen nur. ,,Nein, wieso?" ,,Die OP, zum Beispiel?" ,,Lass gut sein. Ich mach das schon", sagte er noch bevor der Oberarzt zu seinem Auto verschwand. Jochen ging nur kopfschüttelnd und belustigt wieder ins Haus.

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25.05.2009 22:25
#173 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

Marc saß noch eine Weile in seinem Wagen und beobachtete das Geschehen auf der Straße und vor allem das Haus der Haases. Doch von seinem Standpunkt aus konnte er das Haus nur erahnen. Seine Gedanken kreisten diesbezüglich bei dem einen Satz, den Jochen gesagt hatte. Hat sie offenbar wirklich von ihm geträumt? Das würde bedeuten, das ihr das Ganze doch nicht so egal war, wie sie in den letzen Wochen vorgab. Aber trotzdem hatte sie doch wieder etwas mit einem anderen. Was hätte der Kerl denn sonst von ihr gewollt? Andererseits konnte es ja eben nicht so erns gewesen sein, wenn sie an ihn dachte. Das munterte ihn etwas auf.
Zwischendurch sah der Chirug immer wieder auf die eingebaute Uhr. Allerdings schien die Zeit nicht gerade wie im Flug zu vergehen. Deshalb beschloss er das Radio einzuschalten. Nach kurzer Wetterinfo, die seinerseits schlecht war, da das Wetter nur Sonne versprach wie es an einem Sommermorgen üblich war, spielte folgendes Lied:(http://www.youtube.com/watch?v=AuJrEBtmM1Q) Die Zeilen des Liedes sprachen fast schon für sich, jedoch schaltete der Oberarzt das Lied nach der Hälfte mit den Worten ,,Was für ein Kitsch" ab. Nachdem er also seinen letzten Zeitvertreib abgeschaltet hatte, siteg Marc aus dem Auto aus, lehnte sich daran und rauchte sich erstmal eine Zigaratte. Hierbei fiel sein Blick wieder zu dem Haus hinüber und er begann sich zu fragen, was die Familie wohl gerade tat, vor allem, was Gretchen betraf. Plötzlich beschäftigten sich seine Gedanken wieder nur mit ihr. In letzter Zeit wurde er einfach zu oft mit diesen geplagt, wobei es ihm auf unerklärliche Weise gefiel. Er konnte sich auch nicht erklären warum, doch ihm lag es im Gefühl, dass diese Hochzeit nur Schlechtes im Bezug zu seiner Assistenzärztin bedeuten konnte. Zumal er ihr eigentlich etwas anderes versprochen hatte. Und normalerweile hielt er seine Versprechen, jedoch gab es für dieses kein glückliches Ende, solange er keine Antwort finden würde. Ihn pakte eine Initiative, die Marc dazu bewegte sich wieder hineinzusetzten, das Fenster hinunter zu kurbeln und endlich das Ergebnis, das er solange suchte, zu finden. Nach kurzem Blick auf die Uhr blieben ihm noch genau zwanzig Minuten, was einfach nur unmöglich schien.

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26.05.2009 00:36
#174 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

So langsam wurde die Zeit für den Arzt eng. Mitlerweile waren weitere zehn Minuten vergangen, ohne brauchbare Idee. Bis jetzt waren ihm genau zwei Möglichkeiten eingefallen. Die eine hieße, er müsste zur Polizei, jedoch wollte er das Risiko nicht eingehen. Immerhin stand sein Job auf dem Spiel und ob Gretchen das wert war? Dazu kam ja noch, dass er nicht einmal wusste, was da zwischen diesem Typen und ihr war. Der nächste Punkt wäre dann wieder ihre ablehnende Haltung. Das zusammen steht gegen sein Gefühl, dass ihm etwas anderes sagte. Um sich bei der Polizei zu melden überwiegte die andere Seite einfach noch zu eindeutig. Die Alternative wäre Gabi abzusagen, aber dann würde sie zur Polizei gehen und das wäre wahrscheinlich noch schlechter, als das er sich melden würde. Kurzum er war einfach nicht schlauer als vorher. Ihm war auch klar, dass es vorerst keine andere Lösung gab. Für neue Alternativen müssen neue Dinge in Bewegung gesetzt werden. Das heißt für ihn, dass er mit Gretchen reden müsste und das natürlich noch vor der Zeremonie. Sein Plan stand also zumindest vorerst fest. Beim Ausgang nur müsste er noch improvisieren. Etwas erleichtert und doch angespannt startete er den Motor. In wenigen Minuten müsste er an der Kirche sein. Er ahnte jetzt schon Gabis Standpauke, wenn er zu spät kommen würde. Aber ihm sollte es recht sein, denn die Gäste würden erst mit der Zeit eintreffen, da es ja noch eine Stunde bis zur standesamtlichen Trauung dauern würde. In der Zeit musste er jemanden arrangieren, der Gabi aufhielt und dann musste er hoffen, dass Gretchen zeitlich erscheinen würde. Marc hatte da so schon eine Idee, wen er fragen würde. Deshalb schnappte er sich auch gleich sein Handy und wählte die entsprechende Nummer. ,,Meier" ertönte am anderen Ende.,,Ja ... äh hier Marc." ,,Marc! Keine Angst ich komme, auch wenn ich es immer noch ...." ,,Deswegen rufe ich nicht an", unterbrach der Oberarzt ihn. Dann fuhr er fort:,,Ich hätte da eine Bitte an dich". ,,Schieß los!" Marc erklärte seinem Vater schnell sein Anliegen, dabei ließ er jedoch heraus, dass das Ganze für ein Gespräch mit Gretchen sein sollte, um nicht unnötige Hoffnungen in seinem Vater zu wecken. Nach dessen Zustimmung, wenn auch mit leichter Skepsis, da Marc keine Gründe offenbarte, kam der Oberarzt wenig später an der Kirche an. Dort erwartete ihn schon seine wutendbrannte Verlobte.

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26.05.2009 00:36
#175 RE: Meine Geschichte Zitat · Antworten

So langsam wurde die Zeit für den Arzt eng. Mitlerweile waren weitere zehn Minuten vergangen, ohne brauchbare Idee. Bis jetzt waren ihm genau zwei Möglichkeiten eingefallen. Die eine hieße, er müsste zur Polizei, jedoch wollte er das Risiko nicht eingehen. Immerhin stand sein Job auf dem Spiel und ob Gretchen das wert war? Dazu kam ja noch, dass er nicht einmal wusste, was da zwischen diesem Typen und ihr war. Der nächste Punkt wäre dann wieder ihre ablehnende Haltung. Das zusammen steht gegen sein Gefühl, dass ihm etwas anderes sagte. Um sich bei der Polizei zu melden überwiegte die andere Seite einfach noch zu eindeutig. Die Alternative wäre Gabi abzusagen, aber dann würde sie zur Polizei gehen und das wäre wahrscheinlich noch schlechter, als das er sich melden würde. Kurzum er war einfach nicht schlauer als vorher. Ihm war auch klar, dass es vorerst keine andere Lösung gab. Für neue Alternativen müssen neue Dinge in Bewegung gesetzt werden. Das heißt für ihn, dass er mit Gretchen reden müsste und das natürlich noch vor der Zeremonie. Sein Plan stand also zumindest vorerst fest. Beim Ausgang nur müsste er noch improvisieren. Etwas erleichtert und doch angespannt startete er den Motor. In wenigen Minuten müsste er an der Kirche sein. Er ahnte jetzt schon Gabis Standpauke, wenn er zu spät kommen würde. Aber ihm sollte es recht sein, denn die Gäste würden erst mit der Zeit eintreffen, da es ja noch eine Stunde bis zur standesamtlichen Trauung dauern würde. In der Zeit musste er jemanden arrangieren, der Gabi aufhielt und dann musste er hoffen, dass Gretchen zeitlich erscheinen würde. Marc hatte da so schon eine Idee, wen er fragen würde. Deshalb schnappte er sich auch gleich sein Handy und wählte die entsprechende Nummer. ,,Meier" ertönte am anderen Ende.,,Ja ... äh hier Marc." ,,Marc! Keine Angst ich komme, auch wenn ich es immer noch ...." ,,Deswegen rufe ich nicht an", unterbrach der Oberarzt ihn. Dann fuhr er fort:,,Ich hätte da eine Bitte an dich". ,,Schieß los!" Marc erklärte seinem Vater schnell sein Anliegen, dabei ließ er jedoch heraus, dass das Ganze für ein Gespräch mit Gretchen sein sollte, um nicht unnötige Hoffnungen in seinem Vater zu wecken. Nach dessen Zustimmung, wenn auch mit leichter Skepsis, da Marc keine Gründe offenbarte, kam der Oberarzt wenig später an der Kirche an. Dort erwartete ihn schon seine wutendbrannte Verlobte.

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