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Dieses Thema hat 585 Antworten
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Greta Offline

stellv.Admine

Beiträge: 96.426

02.06.2013 11:43
Naturkatastrophen Zitat · antworten

Wieder schwere Wirbelstürme in den USA
14 Tote bei Tornados in Oklahoma und Missouri



Washington – Die US-Bundesstaaten Oklahoma und Missouri sind seit Freitag von insgesamt fünf schweren Tornados heimgesucht worden. Erst vor nicht einmal zwei Wochen hatte ein besonders schwerer Tornado in Oklahoma gewütet.

Wie der US-Sender CNN berichtet, wurden im Großraum Oklahoma City mindestens 14 Menschen getötet und viele verletzt.

Zwei der Toten sind eine Mutter und ihr Kind, deren Auto der Sturm durch die Luft schleuderte. In Oklahoma City standen viele Straßen unter Wasser, im Flughafen wurden die Menschen ins sichere Untergeschoss gebracht. Der Flughafen von St. Louis (Missouri) wurde wegen des Unwetters geschlossen.

Die Tornados zogen im Mittleren Westen durch eine Gegend nahe der Stadt Moore, die bereits von dem Wirbelsturm am 20. Mai verwüstet worden war.

Einigen Berichten zufolge zogen sogar fünf Tornados durch die Gegend um Oklahoma City mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 145 Kilometern die Stunde. Dabei gingen teils sehr große Hagelkörner nieder.

Der Sender KFOR berichtete von schweren Schäden in El Reno und Yukon. 70 000 Menschen im Gebiet von Oklahoma City hatten keinen Strom.

Die Gouverneurin von Oklahoma, Mary Fallin, betonte, sie habe unter anderem die Nationalgarde und die Verkehrspolizei aufgerufen, die Staus aufzulösen und die Menschen in Sicherheit zu bringen.

Die Stürme bewegten sich am Freitagabend Richtung Missouri weiter. Nordwestlich von St. Louis in Missouri wurde ein großer und sehr gefährlicher Tornado gesichtet. Auch dort wurden die Menschen aufgerufen, Schutz zu suchen.

Ein Tornado der höchsten Kategorie hatte am 20. Mai Moore, einen Vorort von Oklahoma City, verwüstet und 24 Menschen in den Tod gerissen. In den USA gibt es jährlich 1200 Tornados. Die meisten ereignen sich in den großen Ebenen von Oklahoma, Kansas und Texas.


Quelle: http://www.bild.de/news/ausland/tornado/...47198.bild.html

Greta Offline

stellv.Admine

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03.06.2013 12:12
#2 RE: Naturkatastrophen Zitat · antworten

Hochwasser-Liveticker
Jahrhundertflut in Deutschland


Katastrophenalarm +++ Evakuierungen +++ Bundeswehr im Einsatz +++ Kanzlerin Merkel sagt Unterstützung zu +++ Bahnverkehr beeinträchtigt +++ Passau: Höchster Pegelstand seit dem Mittelalter erwartet


Wassermassen überschwemmen Straßen, Städte und Dörfer, Menschen werden in Sicherheit gebracht. Vor allem Süd- und Ostdeutschland versinken im Hochwasser.

NEUE JAHRHUNDERTFLUT IN DEUTSCHLAND!

In etlichen Städten und Landkreisen in Bayern, Thüringen und Sachsen gilt Katastrophenalarm.

Tausende Menschen wurden bis zum frühen Montagmorgen aus überschwemmten Gebieten in Sicherheit gebracht. In Bayern und in Thüringen sind Soldaten der Bundeswehr im Einsatz. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sicherte den am stärksten betroffenen Ländern „volle Unterstützung” zu. Auch im benachbarten Ausland ist die Lage kritisch.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sagte vor Beginn eines Krisentreffens in der Staatskanzlei. „Wir haben bereits Regionen in Bayern mit einem sogenannten Jahrhunderthochwasser.“ Und weiter: „Möglicherweise werden wir eine Entwicklung bekommen, die zu einem Hochwasser führen könnte, das bisher noch nie da gewesen ist.”

Die Deutsche Bahn teilte mit, dass Reisende wegen des Hochwassers mit Beeinträchtigungen im Berufsverkehr an diesem Montag rechnen müssten.


Alle Infos live hier:
http://www.bild.de/news/inland/wetter/ho...64500.bild.html

Greta Offline

stellv.Admine

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04.06.2013 15:02
#3 RE: Naturkatastrophen Zitat · antworten

Unwetter
Zahl der Toten steigt nach Tornado-Serie in den USA auf 16



Nach einer Tornado-Serie und anschließenden Überschwemmungen in mehreren US-Bundesstaaten ist die Zahl der Toten auf mindestens 16 Menschen gestiegen.
Die Menschen seien direkt im Sturm in der Freitagnacht gestorben oder ertrunken, berichtete der lokale Fernsehsender KFOR-TV in Berufung auf die Gerichtsmedizin von Oklahoma am Montag. Weitere Menschen würden aber noch vermisst. Behörden zufolge gehören auch drei „Storm Chaser“ (Sturmjäger) zu den Opfern, die in der Nähe eines Wirbelsturms in El Reno nahe Oklahoma-City mit dem Auto unterwegs gewesen waren.

Der Sturm hatte in der Region um Tulsa im Nordosten Oklahomas begonnen und auch die angrenzenden Bundesstaaten Missouri und Arkansas in Mitleidenschaft gezogen. Dann zog er in den Mittleren Westen Richtung Pennsylvania und New England weiter, bis er am Sonntag schließlich die kanadische Provinz Quebec erreichte. Neben Verwüstungen brachten die Wirbelstürme heftige Regenfälle und Hagel, die in vielen Orten zu Sturzfluten und Überschwemmungen führten.

Die Gouverneurin von Oklahoma, Mary Fallin, weitete am Montag den Notstand auf 25 Landkreise aus. Mehrere Ortschaften des Bundesstaates waren erst Mitte Mai von einem gewaltigen Tornado verwüstet worden.

Quelle: http://m.focus.de/panorama/welt/unwetter...id_1004835.html

Greta Offline

stellv.Admine

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05.06.2013 12:42
#4 RE: Was die Versicherung bei Naturkatastrophen zahlt Zitat · antworten

Hochwasser, Sturm, Erdbeben
Was die Versicherung bei Naturkatastrophen zahlt



Unwetter setzen Häuser unter Wasser, beschädigen Autos, ruinieren Möbel. Doch die Versicherung springt längst nicht immer ein, oft gehen Geschädigte leer aus. Wie man sich schützen kann
Sintflut, Rekordflut, Jahrtausendflut: Das Hochwasser in weiten Teilen Deutschlands lässt sich nur noch mit Superlativen beschreiben. Vielerorts ist die Lage so dramatisch, wie nie zuvor. Die Dreiflüssestadt Passau erlebt eine Flut wie seit dem Mittelalter nicht mehr.

Für die Betroffenen hat das Hochwasser katastrophale Folgen: Solide Häuser werden zu Sanierungsfällen. Möbel und Elektrogeräte saufen ab. Autos versinken in den Fluten. Die Kosten können existenzbedrohend sein.


Wer den Schaden hat...
Um den Versicherungsschutz ist es allerdings oft schlecht bestellt. Vor allem bei Überschwemmungen heißt es nicht selten „höhere Gewalt“, und die Betroffenen können sehen, wie sie zurechtkommen – es sei denn, die Bevölkerung spendet oder der Staat greift ein wie bei dem Elbe-Hochwasser 2002. Gegen Hochwasserschäden sind jedoch die wenigsten versichert. Nur alte DDR-Wohngebäudeversicherungen, die die Allianz weiterführt, decken Überschwemmungsschäden mit ab.

Im Allgemeinen ersetzen Wohngebäude- und Hausratversicherung lediglich Sturmschäden, Schäden am Auto übernimmt die Teilkaskoversicherung. Experten fordern schon seit Langem eine gesetzliche Pflicht zu einer Elementarschadenversicherung, die auch Hochwasserschäden abdeckt. Doch sie ist weiterhin freiwillig.
FOCUS Online erklärt, wann Versicherungen einspringen und wann Geschädigte leer ausgehen.

Nur Elementarschadenversicherung hilft
Die Wohngebäudeversicherung schließt Überschwemmungsschäden nicht ein (Ausnahme: alte DDR-Policen). Es gibt aber die Möglichkeit, das Hochwasserrisiko durch eine Zusatzversicherung gegen Elementarschäden abzudecken.

Der Preis für diese Versicherung hängt zum einen natürlich vom Gebäudewert ab, aber zum anderen auch von der Schadenswahrscheinlichkeit. Dazu haben die Versicherer Risikostufen, sogenannte „Gefährdungsklassen“ (GK) eingeführt:

Zone GK1: schwach hochwassergefährdete Regionen; Hochwasser seltener als alle 200 Jahre.

Zone GK2: Im Schnitt alle 50 bis 200 Jahre von einem Hochwasser betroffen.

Zone GK3: mittel hochwassergefährdete Regionen; alle zehn bis 50 Jahre betroffen.

Zone GK4: stark hochwassergefährdete Regionen; statistisch einmal in zehn Jahren ein Hochwasser.

Hohe Selbstbeteiligung

Die Prämien schwanken immens: Manchmal ist der Schutz in stark gefährdeten Regionen nicht teurer als in weniger gefährdeten, in extremen Lagen wird er individuell festgelegt. Individuelle Schutzmaßnahmen können die Kosten senken

Die meisten Versicherer lehnen auch die Übernahme von Schäden durch Rückstau der Kanalisation ab. Meist ist nur dann mitversichert, wenn ein Rückstauventil vorhanden ist und das regelmäßig gewartet wird.

Überschwemmungsschäden am Auto werden von der Teilkaskoversicherung abgedeckt. Ausnahme: Wenn Sie rechtzeitig gewarnt worden sind und dennoch den Wagen in einem hochwassergefährdeten Gebiet parken, bleiben Sie auf dem Schaden sitzen.

Zusatz zum Wohngebäudeschutz
Gegen Schäden durch Feuer, Frost, Sturm und Hagel konnten sich Verbraucher schon immer versichern. Daneben können sie sich mit einer Elementarschadenversicherung gegen weitere Gefahren absichern:
– Hochwasser
– Überschwemmung
– Schneedruck
– Lawinen
– Erdrutsch
– Erdfall
– Erdbeben
– Je nach Vertragsbedingungen auch Vulkanausbruch
Schäden durch Sturmflut gelten weiterhin als höhere Gewalt, dagegen können Sie sich nicht versichern. Auch bieten nur wenige Gesellschaften Schutz für Schäden durch Rückstau der Kanalisation an.


Rundum sorglos
Die Elementarschadenversicherung wird meist im Paket angeboten und als Ergänzung zur Grunddeckung der Hausrat- und Wohngebäudeversicherung; ältere Policen können ergänzt werden. Zusätzlich zu den direkten Schäden kommt die Versicherung auch für Aufräumungs- und Abbruchkosten, Bewegungs- und Schutzkosten, Schadenabwendungs- und Schadenminderungskosten auf. Im gewerblichen Bereich wird die Elementarschadenversicherung mit einer Sturmversicherung gekoppelt.

Bei Versicherungen gegen Elementarschäden wird oft ein Beitragszuschlag fällig. Außerdem verlangen manche Anbieter eine Selbstbeteiligung (im Versicherungsdeutsch „Selbstbehalt“). Je gefährdeter der Standort der Immobilie ist, desto wahrscheinlicher ist ein Selbstbehalt.

Nach Auskunft des Gesamtverbands der deutschen VErsicherungswirtschaft (GDV) sind 99 Prozent der Haushalte in Deutschland „problemlos gegen Elementarschäden versicherbar“. Aktuell verfügten aber nur knapp ein Drittel der Haushalte über eine entsprechende Police. Im Schnitt kostet eine Elementarschadenversicherung nach GDK-Angaben rund 100 Euro pro Jahr.


Gebäudeschäden sind versichert
Die Versicherung ersetzt nicht jeden vom Wind herabgewehten Dachziegel. Dazu muss schon Sturm herrschen, und der gilt erst ab Windstärke acht.

Gebäudeschäden, die unter anderem durch umgefallene oder abgebrochene Bäume, Äste, Schornsteine und Masten an Fassade und Dach entstanden sind, werden durch eine Sturmversicherung ersetzt. Sie ist üblicherweise in der Wohngebäudeversicherung enthalten. Deckt der Sturm ein Dach ab oder drückt Fensterscheiben ein, sind Folgeschäden etwa durch eindringendes Regenwasser ebenfalls versichert. Die Sturmversicherung gilt allerdings nicht für Gebäude, die sich noch im Bau befinden. Hier gibt es nur Schadenersatz, wenn eine Bauleistungsversicherung abgeschlossen wurde.

Sturmschäden an der Wohnungseinrichtung ersetzt die Hausratversicherung – aber nur dann, wenn auch das Gebäude beschädigt wurde. Auch hier sind die Folgeschäden mitversichert. Die Glasversicherung (häufig Bestandteil der Hausratversicherung) übernimmt ohne Rücksicht auf die Schadenursache Bruchschäden an Fenster- und Türscheiben, einschließlich der Kosten für eine Notverglasung (Ausnahme: Bunt- und Mosaikglas).

Sturmschäden am Auto deckt die Teil- oder Vollkaskoversicherung ab. Dabei werden nicht nur die Schäden ersetzt, die der Sturm direkt verursacht (z.B. Umkippen), sondern auch Beschädigungen durch herunterfallende Dachziegel oder Äste.

Tipp: Geschädigte sollten ihre Versicherung möglichst rasch über die Schäden informieren und abklären, ob sie die Reparaturen durchführen oder in Auftrag geben dürfen. Sicherheitshalber Fotos machen.


Kaskoversicherung deckt Naturschäden

Verbeult Hagel das Auto, fällt ein umgestürzter Baum auf den Wagen oder setzt eine Sturmflut das Fahrzeug unter Wasser, übernimmt die Kfz-Teilkaskoversicherung die Kosten. Wer auch Schäden versichern möchte, die er selbst verursacht, benötigt eine Vollkaskoversicherung. Sie springt ein, wenn ein Autofahrer beispielsweise über einen auf der Straße liegenden Ast fährt und dabei seinen Wagen beschädigt.

Weil die Kaskoversicherung immer nur den Zeitwert begleicht, lohnen sich diese Policen für alte Fahrzeuge nicht. Für neuwertige Wagen gilt: Die Bedingungen der einzelnen Anbieter unterscheiden sich stark. Einige zahlen bei einem Diebstahl oder Totalschaden in den ersten zwölf Monaten noch den vollen Listenpreis, andere nur den Zeitwert. Hier lohnt sich ein Vergleich der Konditionen.Tipp: Um eine Wertdifferenz nicht aus eigener Tasche zahlen zu müssen, können Halter bei der Kaskoversicherung eine „erweiterte Neuwertentschädigung“ abschließen: Sie sorgt dafür, dass der Versicherte bei einem Totalschaden den Neuwert deutlich länger erstattet bekommt. Zeiträume bis zu 24 Monaten sind möglich. Dafür verlangt der Versicherer allerdings einen Aufschlag.


Auch in Deutschland bebt die Erde

Erdbeben in Mitteleuropa? Manch einer wird ungläubig den Kopf schütteln. Doch, es gibt Erdbeben in Deutschland, vor allem in Baden-Württemberg und im Rheinland. Und gar nicht mal so selten: Alle paar Tage schlagen in der Erdbebenmessstation Bensberg bei Köln die Zeiger aus und verzeichnen manchmal Erschütterungen von mehr als 3,0 auf der Richterskala.

Dass nur vereinzelt etwas von Schäden zu hören ist, liegt an den günstigen Verhältnissen: Dicke Sand- und Kiesschichten mildern die Stöße ab. Nicht aber in der Nacht zum 13. April 1992: Damals erreichte das Beben eine Stärke von 6,0 auf der Richterskala. Die Gebäudeschäden lagen bei rund 130 Millionen Euro.

Wann die Erde „bebt“

Im Versicherungsdeutsch wird ein Erdbeben unterstellt, „wenn der Versicherungsnehmer nachweist, dass die Erschütterungen des Erdbodens in der Umgebung des Versicherungsgrundstücks Schäden an Gebäuden in einwandfreiem Zustand oder an ebenso widerstandsfähigen anderen Sachen angerichtet haben oder der Schaden wegen des einwandfreien Zustands der versicherten Sachen nur durch ein Erdbeben entstanden sein kann“.

Für Versicherungsverträge, die vor dem 1. Juli 1994 abgeschlossen wurden, gilt allerdings der Schadensgrund „Erdbeben“ erst dann, wenn an mindestens zwei Messstationen ein Wert von 3,5 der Richterskala erreicht wird.


Was ein Sturm ist und was nicht

Wenn es darum geht, ob eine Versicherung zahlt oder nicht, kommt es auf Kleinigkeiten an. Ein heftiger Wind ist noch lange kein Sturm, und so braucht sie zum Beispiel nicht für herabgefallene Dachziegel zu zahlen. Was aber ist ein Sturm?

Die Juristen haben alles ganz genau festgelegt:
– Erdbeben sind naturbedingte Erdstöße, die durch geophysikalische Vorgänge im Erdinnern ausgelöst werden.

- Erdfall ist der Einsturz des Erdbodens über natürlichen Hohlräumen.

– Erdrutsch ist ein naturbedingtes Abgleiten oder Abstürzen von Gesteins- oder Erdmassen.

– Hagel ist ein fester atmosphärischer Niederschlag in Form von Eiskörnern.

– Hochwasser ist eine die normale Höhe übersteigende Wasserführung eines fließenden oder stehenden Gewässers infolge von Niederschlägen oder Schneeschmelze.

– Lawinen sind an Berghängen gleitend oder stürzend niedergehende Eis- oder Schneemassen.

– Schneedruck ist die Wirkung des Gewichts von Schnee oder Eismassen.
Sturm ist eine atmosphärisch bedingte Luftbewegung von mindestens Windstärke acht nach Beaufort.

– Überschwemmung ist die Ansammlung erheblicher Wassermengen auf Geländeoberflächen als unmittelbare Folge von Hochwasser, Niederschlägen oder Schneeschmelze.

Die Feuerversicherung ist die älteste Elementarschadenversicherung. Aber auch hier ist in den Augen der Versicherungsjuristen nicht alles Feuer, was brennt. Und so haben sie genau definiert, was als Schadensverursacher anerkannt wird und was nicht:

– Blitzschlag ist der unmittelbare Übergang eines Blitzstrahls auf das Gebäude oder Gebäudezubehör.

– Brand ist ein Feuer, das ohne einen bestimmungsgemäßen Herd entstanden ist oder ihn verlasst hat und das sich aus eigener Kraft auszubreiten vermag.

– Explosion ist eine auf dem Ausdehnungsbestreben von Gasen oder Dämpfen beruhende, plötzlich verlaufende Kraftäußerung.



Quelle: http://www.focus.de/finanzen/versicherun..._aid_22753.html

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stellv.Admine

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16.06.2013 10:54
#5 RE: Erdbeben in Mexico Zitat · antworten

Mexiko:
Schweres Erdbeben erschüttert Zentrum von Mexiko



Mexiko-Stadt (AFP) Ein schweres Erdbeben der Stärke 5,8 hat in der Nacht zu Sonntag das Zentrum von Mexiko erschüttert. Das Beben ereignete sich kurz nach Mitternacht 24 Kilometer südöstlich der Stadt Huitzuco im Bundesstaat Guerrero in einer Tiefe von 50 Kilometern, wie die mexikanische Erdbebenwarte mitteilte. Der Erdstoß war auch in der nördlich gelegenen Hauptstadt Mexiko-Stadt deutlich zu spüren. Die Behörden meldeten zunächst keine Schäden oder Opfer.



Quelle: http://www.zeit.de/news/2013-06/16/mexik...mexiko-16082403

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stellv.Admine

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16.06.2013 10:56
#6 RE: Erdbeben bei Kreta Zitat · antworten

Erdbeben erschüttert griechische Insel Kreta


Die griechische Insel Kreta ist am Samstag von einem Erdbeben erschüttert worden. Auf der Richterskala wurde dem Geodynamischen Institut Athen zufolge um 19.11 Uhr (Ortszeit) eine Stärke von 5,8 gemessen. In der Stunde habe es mehrere schwächere Nachbeben gegeben.

Schäden seien aber bislang nicht gemeldet worden, das Epizentrum habe südlich der Insel unter dem Meeresboden gelegen. Ein Experte des Instituts sagte dem Streiksender des früheren staatlichen Rundfunks ERT, es habe sich bei dem ersten Erdbeben vermutlich um das Hauptbeben gehandelt. Um sicher zu sein, müsse man aber mindestens 24 Stunden warten.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/panor...8-gemessen.html

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stellv.Admine

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18.06.2013 11:58
#7 RE: Unwetter in Indien Zitat · antworten

Überschwemmungen in Nordindien - Mindestens 65 Tote



NEU-DELHI. Unwetter im Norden Indiens haben mindestens 65 Menschenleben gefordert. Schwere Regenfälle lösten im Bundesstaat Uttarakhand Überschwemmungen am Ganges und seinen Nebenflüssen aus.

Seit Sonntag starben in der Region 40 Menschen, meldete der staatliche Fernsehsender Doordashan. Die meisten Opfer kamen durch Erdrutsche und einstürzenden Häuser ums Leben. In den Bundesstaaten Uttar Pradesh und Himachal Pradesh starben insgesamt 25 Menschen.

Die indische Armee unterstützte die Rettungsarbeiten. Mehr als 20.000 Touristen und Pilger, darunter auch Ausländer, saßen wegen überfluteter Straßen und zerstörter Brücken fest. Die Monsun-Regenfälle hatten in der Region zwei Wochen früher als üblich eingesetzt, Meteorologen sagten weitere heftige Regenfälle in den kommenden Tagen voraus.



Quelle: http://www.nachrichten.at/nachrichten/we...e;art17,1141932

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stellv.Admine

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19.06.2013 16:38
#8 RE: Unwetter in Indien Zitat · antworten

Drama in Indien
Mehr als 90 Menschen ertrinken in Monsun-Fluten
Tote auch bei Überschwemmungen in Nepal




Neu Delhi – Er kam früher als erwartet, brachte Tod und Zerstörung: Heftige Monsun-Regenfälle haben im Norden Indiens seit dem Wochenende mehr als 70 Menschenleben gefordert.

Auch im benachbarten Nepal gab es bei Unwettern allein am Dienstag 21 Tote, teilte das Innenministerium mit. Betroffen ist vor allem der Westen des Landes, an der Grenze zu Indien. Hunderte Menschen gelten als vermisst.

Die Monsun-Saison setzt üblicherweise später ein. Bisher sei der 21. Juni das früheste Datum gewesen, sagte der Leiter des nationalen Wetterzentrums, B. B. Yadav.

Besonders dramatisch ist die Situation im Bundesstaat Uttarakhand. In dessen Hauptstadt Dehradun gingen binnen 24 Stunden 220 Milliliter Regen nieder – mehr als je zu vor.

Die reißenden Fluten des Ganges und seiner Nebenflüsse verursachten Erdrutsche, rissen ganze Häuser weg oder brachten sie zum Einsturz. Viele Straßen wurden überspült. Im Touristenort Rishiksh verschwand eine riesige Statue des Hindu-Gottes Shiva in den Wassermassen.

Helfer befürchten, dass sie in den Fluten noch etliche Leichen entdeckten.

Mehr als 75 000 Menschen sollen von der Außenwelt abgeschnitten sein, unter ihnen auch Hunderte Pilger, die unterwegs zu einem der vielen Hindu-Tempel in der Region waren.

Die indische Luftwaffe setzte Dutzende Hubschrauber ein, um zu den Menschen vorzudringen, sagte der Chef des Zivilschutzes, Piush Rautela.

„Unser vordringliches Ziel ist es, so viele Menschenleben wie möglich zu retten. Um die Sachschäden kümmern wir uns später.“

In Indiens Hauptstadt Neu Delhi kam es zu chaotischen Szenen, als der Starkregen die Ankunftshallen mehrerer Flughäfen flutete, den Straßen- und Zugverkehr zum Erliegen brachte.

Im Bundesstaat Himachal Pradesh starben mindestens zehn Menschen, rund 1500 sollen festsitzen, darunter viele Urlauber.



Quelle: http://www.bild.de/news/ausland/uebersch...02324.bild.html

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stellv.Admine

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20.06.2013 19:25
#9 RE: Tornado-Alarm Zitat · antworten

Gewitterschäden im Allgäu - Tornado-Alarm

Nach der Bruthitze ist am Donnerstagnachmittag von Westen her eine kräftige Kaltfront mit Gewittern, Sturm und Starkregen über Bayern hereingebrochen. In Teilen des Allgäus waren Feuerwehr und Polizei im Dauereinsatz. Bei Unterhingau und Kraftisried behinderten umgestürzte Bäume den Verkehr auf der B12. In Kaufbeuren wurden mehrere Straßen überflutet.

Der Deutsche Wetterdienst warnte vor extremen Unwettern in Bayern. In Franken und Schwaben könnten erste, räumlich eng begrenzte Gewitter mit Hagel und über 40 Liter Regen pro Quadratmeter in einer Stunde entstehen. Auch Tornados seien möglich.


„Explosive Mischung”: Tornado-Warnung
Sogar Tornados werden jetzt nicht mehr ausgeschlossen. In Nordrhein-Westfalen drohe eine „explosive Mischung“ am Himmel, wie ein Bochumer Meteorologe sagte: Kaltluft, die vom Südwesten heranziehe, treffe im Lauf des Donnerstags auf die aktuell schwül-heiße Luft. Heftige Gewitter mit sehr viel Regen und Hagel könnten entstehen. In Hessen werden für die Nacht zum Freitag schwere Unwetter mit über 120 Stundenkilometern schnellen Orkanböen erwartet.




Quelle und mehr Infos hier:
http://www.bild.de/news/inland/wetter/so...16790.bild.html

Greta Offline

stellv.Admine

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21.06.2013 13:44
#10 RE: Heftige Gewitter und Tornado-Warnung Zitat · antworten

Erst Hitze, dann Blitze: Heftige Gewitter und Tornado-Warnung
Reißende Fluten auf den Straßen, voll gelaufene Keller und brennende Häuser: Unwetter mit Blitz und Donner haben in weiten Teilen Deutschlands gewütet. Es entstanden Millionenschäden.




Berlin - Reißende Fluten auf den Straßen, voll gelaufene Keller und brennende Häuser: Unwetter mit Blitz und Donner haben in weiten Teilen Deutschlands gewütet. Es entstanden Millionenschäden.

Im münsterländischen Dülmen starb ein 80-Jähriger im Kampf gegen eindringendes Wasser in einem Keller. Im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel hielt ein Supermarkt-Dach den Wassermassen nicht stand und brach ein. Von den Unwettern in der Nacht und im Laufe des Donnerstages waren Teile fast aller Bundesländer betroffen. Die Meteorologen warnten vor weiteren Gewittern und sogar Tornados. An diesem Freitag (7.04 Uhr) ist kalendarischer Sommeranfang.

Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen richteten Unwetter große Schäden an. Häuser und Straßen wurden überflutet, Unterführungen liefen voll. Bäume knickten um. Blitzeinschläge lösten Brände aus. Mehrere Menschen wurden verletzt. Die Feuerwehren rückten zu hunderten Einsätzen aus. Betroffen waren vor allem der Raum Köln/Bonn, das Bergische Land, das östliche Ruhrgebiet sowie das Münsterland. In Bochum fielen in zwei Stunden mehr als 70 Liter Regen auf den Quadratmeter, die Feuerwehr rückte mehr als 350 Mal aus. "Das ist schon wie Monsun in Indien", sagte Meteorologe Thomas Ruppert.

Mehr als ein Dutzend Bahnstrecken wurde wegen Oberleitungsschäden sowie unter- oder überspülter Gleise gesperrt. Wann die Sperrungen vorbei sind, blieb zunächst unklar. Betroffen waren unter anderem die Regionen Bonn, Gummersbach, Dortmund und Münster. Züge des Fernverkehrs verspäteten sich. Für den späten Abend erwarteten die Meteorologen eine weitere Unwetterfront. In Köln-Porz befreiten Einsatzkräfte einen 71-Jährigen aus einer überfluteten Tiefgarage - er hatte seine Katze im Wasser gesucht. In Münster stürzte ein Baum um und traf ein fahrendes Auto mit vier Insassen und einen Rollerfahrer - alle fünf wurden verletzt.

Bei der Polizei Bonn gingen bis zum frühen Nachmittag allein mehr als 850 Notrufe ein. Am Bonner Hauptbahnhof wurde eine Unterführung überschwemmt. Der Straßenbahnverkehr wurde dort unterbrochen. Auch in Düsseldorf oder Dortmund schüttete es später wie aus Eimern. Passanten flüchteten sich in Geschäfte und unter Dächer. Es donnerte so heftig, dass einige Mädchen schrien. Bereits am Mittwochabend und in der Nacht hatte es erste Regionen in NRW getroffen. In Gütersloh standen laut Polizei rund 120 Keller und Tiefgaragen unter Wasser.

Auch in Niedersachsen war viel los: "Im gesamten Gebiet ging quasi die Welt unter", sagte Britta Breuers von der Polizeidirektion in Oldenburg. In mehreren Landkreisen Niedersachsens brannten Gebäude nach Blitzeinschlägen. In Scheeßel, wo vor Beginn des Hurricane-Festivals tausende Musikfans ankamen, forderte der Veranstalter am Donnerstagabend die Besucher auf, die Zelte zu sichern und sich in Autos in Sicherheit zu bringen.

In Bremen hielten fast 100 Einsätze Feuerwehr und Polizei auf Trab, in Hamburg waren es rund 150 Einsätze.

In Schleswig-Holstein musste die Feuerwehr mehr als 1000 mal ausrücken. Laut Bahn kam es auf den Strecken Kiel-Lübeck, Büchen-Lüneburg sowie Neumünster-Kiel zu Verspätungen, weil Bäume von den Gleisen geschafft werden mussten.

In Mecklenburg-Vorpommern richteten die Hitzegewitter teils erhebliche Schäden an. Im Raum Rostock knickten Sturmböen mehrere Bäume um. Im Landkreis Ludwigslust-Parchim brach Stunden nach dem Gewitter ein fünf Meter langer Ast von einem Baum und stürzte auf die Windschutzscheibe eines vorbeifahrenden Kleintransporters.

In Sachsen-Anhalt stürzten Strommasten um, wurden Bäume entwurzelt und liefen Keller voll. Nach Angaben der Polizei war vor allem der Saale-Kreis im Süden betroffen. In Arendsee geriet eine Scheune in Brand. Verletzt wurde niemand.

Auch in weiten Teilen Sachsens tobte am Donnerstagabend ein Gewitter, nach Angaben der Polizei war vor allem das Vogtland betroffen, in Brandenburg vor allem die Märkische-Schweiz, die Niederlausitz und das Havelland.

Viel Regen verursachte auch in Rheinland-Pfalz und dem Saarland Einsätze der Feuerwehr. Keller liefen voll, Straßen waren überschwemmt. Auf der Bahnstrecke Trier-Koblenz rutschte Erdreich auf Gleise. Sie musste zeitweise in beide Richtungen gesperrt werden.

Das extreme Wetter belastet auch einige Autobahnen. Zuerst setzten die Fluten Teile der Fernstraßen unter Wasser, nun sprengt große Hitze an manchen Stellen den Straßenbelag. Der hohe Sanierungsbedarf verstärke sich so noch weiter, sagte ADAC-Experte Jürgen Berlitz.

Nach der Hitze der vergangenen Tage wird zum kalendarischen Sommeranfang unbeständiges, wechselhaftes Wetter erwartet. Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach warnte vor heftigen Unwettern in der Nacht, auch Tornados seien nicht ausgeschlossen, sagte Meteorologe Thomas Ruppert. "Leute, bleibt lieber zu Hause", lautete sein Rat. "Die Wetterlage hat Zunder."



Quelle: http://www.stern.de/panorama/heftige-gew...ng-2027446.html

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stellv.Admine

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22.06.2013 11:50
#11 RE: Flut in Kanada Zitat · antworten

100.000 Menschen fliehen vor der Flut
Solche Überschwemmungen habe es noch nie gegeben, sagen Meteorologen: Nach schweren Regenfällen sind in Kanada mindestens drei Menschen gestorben. 100.000 Bürger müssen ihre Häuser verlassen.



Bei Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen sind in der Region Calgary in Kanada mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Drei Leichen seien bei High River südlich von Calgary geborgen worden, nachdem ein Fluss über die Ufer getreten sei, berichtete der öffentlich-rechtliche Sender CBC am Freitag (Ortszeit) unter Berufung auf die Polizei. Ein Mensch werde vermisst.

In Calgary wurden 100.000 Menschen aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen und sich vor dem Hochwasser in Sicherheit zu bringen. "Das Zentrum ist praktisch leer", sagte ein Vertreter der Sicherheitskräfte. "Die Polizei lässt niemanden mehr passieren." Auch einige Kleinstädte in der Umgebung wurden wegen der Fluten evakuiert.

Starke Regenfälle drohten die Situation weiter zu verschärfen. Bereits am Freitag blieben Schulen und Geschäfte geschlossen, der Strom in mehreren Vierteln wurde abgestellt. Das Militär entsandte mehr als tausend Soldaten, um gegen das Hochwasser anzukämpfen.


220 Liter Regen pro Quadratmeter

Der Bürgermeister von Calgary, Naheed Nenshi, rief die Bewohner der Stadt auf, ihr Hab und Gut zusammenzupacken und sich vor den Überschwemmungen in Sicherheit zu bringen. Im kanadischen Fernsehen war zu sehen, wie Wassermassen Autos mit sich rissen und Häuser zerstörten.

In insgesamt zwölf Gemeinden der Provinz Alberta, in der Calgary liegt, galt der Notstand. Für das Wochenende wurden weitere Regenfälle in der Region vorausgesagt.

Allein in den vergangenen 36 Stunden seien in den Bergen bis zu 220 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, das ist so viel wie sonst in einem halben Jahr, sagte der Meteorologe Chris Scott. "Das Wasser fließt nun ab, und deswegen ist die Lage in Calgary so ernst. Eine solche Flut hat es noch nie gegeben."


Quelle: http://www.welt.de/vermischtes/weltgesch...r-der-Flut.html

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stellv.Admine

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23.06.2013 12:50
#12 RE: Flut in Kanada Zitat · antworten

Zehntausende Menschen evakuiert
Überschwemmungen in Kanada: Calgary versinkt in Fluten



Nicht nur Deutschland hat eine Jahrhundertflut erlebt, auch Kanada muss sich gegen Wassermassen stemmen. Derzeit steht die Provinz Alberta unter Wasser. Tausende Menschen sind von einer großangelegten Evakuierung betroffen.
Calgary in der kanadischen Provinz Alberta muss sich gegen Hochwasser stemmen. Die Stadt am Fluss Bow River ist überflutet. Zehntausende Menschen wurden bereits evakuiert, berichtet „The Star“ online. Auch die Evakuierung für die Zootiere werde vorbereitet. Tiger und Löwen sollen eventuell in den Zellen des Gerichtsgebäudes untergebracht werden.

Sintflutartige Regenfälle führten dazu, dass die Flusspegel am Mittwoch anschwollen. Flüsse in den Gemeinden im südlichen Alberta überschwemmten Straßen, setzten Häuser unter Wasser und führen Treibgut aus zertrümmerten Bäumen und Möbeln. Anwohner sagten, sie hätten noch nie das Wasser so hoch stehen sehen, berichtet das Blatt.

Mehr als ein Dutzend Städte in Alberta sind momentan von der Außenwelt abgeschnitten und hätten den Ausnahmezustand erklärt. Ganze Gemeinden, darunter High River und Bragg Creek, in der Nähe von Calgary, sollen evakuiert werden. Das Wasser hat Straßen ausgewaschen, Brücken und Unterführungen wurden überflutet. Der Trans-Canada Highway wurde überspült und von Erdrutschen blockiert.


Quelle: http://www.focus.de/panorama/welt/zehnta...id_1022901.html

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24.06.2013 11:23
#13 RE: Flut in Indien Zitat · antworten

Einheimische und Pilger
Mehr als 550 Tote bei Horror-Flut in Indien



Neu Delhi – Im Norden Indiens sind Zehntausende Menschen seit Tagen von der Umwelt abgeschnitten, viele von ihnen Touristen oder Pilger. Verheerende Unwetter haben bereits mehr als 550 Todesopfer gefordert!

Rettungskräfte in Nordindien versuchen weiterhin, Tausende vom Hochwasser eingeschlossene Menschen in Sicherheit zu bringen. Die Behörden bestätigten bislang 556 Tote, weitere Opfer werden befürchtet. Tausende Menschen werden entweder vermisst oder sind durch Überschwemmungen und Erdrutsche von der Außenwelt abgeschnitten. Weitere Regenfälle werden erwartet.

.Das Ausmaß der Tragödie lässt sich wegen der schwierigen Bedingungen schwer feststellen. Am Ufer des Ganges im Bundesstaat Uttarakhand wurden seit Freitag etwa 50 Leichen angeschwemmt, so die Polizei.

Retter berichteten von unter Schlamm und Geröll begrabenen Leichen. Die Opferzahl könnte „schockierend hoch” ausfallen, heißt es von offizieller Seite. Noch immer werden den Behörden zufolge in der Region etwa 10 000 Menschen vermisst.

Im benachbarten Bundesstaat Himachal Pradesh wurden 30 000 Menschen in Sicherheit gebracht, wie Innenminister Sushil Kuma Shinde am Samstag mitteilte. In Uttarakhand waren es mehr als 70 000 Menschen. Bei vielen handelt es sich um Pilger, die Hindu-Tempel in der Region besuchten. Sie wurden von den früher als erwartet einsetzenden Monsun-Regenfällen überrascht und saßen mehr als eine Woche lang fest, nachdem die Unwetter Straßen und Brücken zerstört hatten.

Die Überlebenden mussten oft tagelang im Freien ausharren, ohne Wasser oder Essen. Viele verloren Familienmitglieder in den Fluten.

.Eine Gruppe von 17 ausländischen Touristen wurde mit Hubschraubern in Sicherheit gebracht, teilte die Katastrophenbehörde des Bundesstaats mit. Es seien aber immer noch Tausende Pilger im Katastrophengebiet gestrandet. Die Katastrophenbehörde in Uttarakhand geht von bis zu 32 000 Menschen aus.

Die Einsatzkräfte stoßen immer wieder auf neue Gruppen von Gestrandeten. In der besonders schwer betroffenen Region zwischen Kedarnath und Gaurikund in Uttarakhand wurde etwa eine Gruppe von etwa tausend Pilgern von Hubschraubern aus gesichtet.

Die Rettungsaktionen könnten noch Tage dauern, hieß es. Meteorologen erwarten zu Wochenbeginn weitere schwere Regenfälle in der Krisenregion. In Brüssel drückte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton den Opfern ihr Mitgefühl aus.



Quelle: http://www.bild.de/news/ausland/hochwass...47232.bild.html

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25.06.2013 11:22
#14 RE: Hochwasser in Kanada Zitat · antworten

Hochwasser in Kanada: Flut hinterlässt verwüstetes Calgary



Das Hochwasser im kanadischen Westen hat seinen Scheitelpunkt erreicht. Tausende Bewohner Calgarys, die vor der Flut fliehen mussten, dürfen in ihre Häuser zurückkehren. Doch noch gleicht die Metropole einer Geisterstadt.


Calgary - Wegen des dramatischen Hochwassers mussten rund 100.00 Menschen in der Provinz Alberta ihre Häuser verlassen. Jetzt ziehen sich die Wassermassen langsam zurück und die Bewohner sehen erstmals, was die Flut an Zerstörung und Dreck hinterlassen hat.

Der kanadische Westen wurde am Wochenende von ungewöhnlich heftigen Regenfällen überrascht. Betroffen war vor allem die Provinz Alberta, insbesondere die Millionenstadt Calgary, wo die Flüsse Bow und Elbow über die Ufer traten. Rund 75.000 Menschen mussten aufgrund der Wassermassen ihre Häuser verlassen, drei Personen starben, eine weitere Person wird noch vermisst.

Mit den seit Samstag leicht sinkenden Pegelständen normalisierte sich die Lage in der Millionenmetropole langsam. Zwar durften einige der 10.000 evakuierten Bewohner wieder zurück in ihre Häuser, doch noch befindet sich die Stadt laut Calgarys Bürgermeister Naheed Nenshi weiter in einer Ausnahmesituation. Die Schulen bleiben weiter geschlossen. Die Stadt wird laut Nenshi noch Wochen, gar Monate brauchen, um sich von der Katastrophe zu erholen.

Die Menschen sind schockiert: Straßen und Häuser sind voller Schlamm und Abfall, die Gebäude müssen von kaputten Möbeln und mit Wasser vollgesaugten Böden befreit werden. Nathan Mac Bey und seine Frau gehören zu denen, die bereits in ihr Haus in Calgary zurückkehren konnten. Von dem Anblick der Verwüstung, der sich ihnen dort bietet, müssen sie sich erst einmal erholen. Das Wasser hatte das Erdgeschoss der Familie völlig geflutet und mit dem Rückgang nichts als Schlamm und Dreck hinterlassen.

"Das ist beispiellos", sagte der Vater von zwei Kindern mit gebrochener Stimme. Vor allem die Unbeständigkeit der Situation sei für die Kinder unerträglich.

Wie hoch das Wasser in der Stadt gestiegen ist, zeigt sich vor allem in Calgarys Sportstadion Saddledome. Hier reicht das Wasser bis unter die zehnte Sitzreihe. Es herrsche eine surreale Atmosphäre, sagte der Polizeichef Brian Jones von der Royal Canadian Mounted Police. "Wir finden viel Schlamm, die Straßen sind voller Matsch, die Häuser gesichert. Es ist, als würde die Zeit stillstehen."

Was die Flut für die Stadt bedeutet, berichtete die Tageszeitung "Calgary Herald". Auf der Homepage finden sich Informationen über nicht mehr befahrbare Gleise. Die Trinkwassersituation ist trotz der aktuellen Lage entspannt. Noch ist die Stadt mit Trinkwasser versorgt. Um weiterhin einem Engpass entgegenzuwirken, gibt es Ausnahmen für die Nutzung. So darf Leitungswasser etwa nicht mehr zum Autoputzen verwendet werden.

Auslöser für die Rekordwassermengen waren die in den vergangenen Tagen ungewöhnlich starken Regenfälle, die die aus den Rocky Mountains kommenden Flüsse stark ansteigen ließen. Innerhalb von zwei Tagen fielen bis zu 220 Liter Regen pro Quadratmeter. "So viel wie sonst in einem halben Jahr herunterkommt", sagte Wetterforscher Scott.

Eine Normalisierung wird in der kanadischen Metropole frühestens ab Mitte der Woche erwartet. Flussabwärts im südlichen Alberta ist die Lage weiter extrem angespannt. Hier ordneten die Behörden weitere Evakuierungen an.


Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/hochwasse...y-a-907471.html

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26.06.2013 12:30
#15 RE: Hochwasser in Kanada Zitat · antworten

Flut in Kanada geht zurück


New York (dpa) - Die Menschen im westkanadischen Alberta haben offenbar das Schlimmste der Hochwasserkatastrophe überstanden. Das Wasser gehe langsam zurück, hieß es am Montag (Ortszeit) von der Provinzregierung in Calgary.

Dennoch müssten einige Teile der Rocky-Mountains-Provinz weiter evakuiert bleiben. Albertas Premierministerin Alison Redford fürchtet, dass viele Schäden erst in zehn Jahren beseitigt seien.


Schwer getroffen von der Flut ist auch nach wie vor die Innenstadt von Calgary, wo zwei Flüsse nach tagelangen sintflutartigen Regenfällen über die Ufer getreten waren. Dennoch soll in der Olympiastadt von 1988 wie geplant Ende nächster Woche die Stampede eröffnet werden, die größte Rodeoshow der Welt.

Alberta hat als Soforthilfe eine Milliarde Dollar (760 Millionen Euro) bereitgestellt. Jedes erwachsene Flutopfer soll 1250 Dollar, jedes Kind 500 Dollar bekommen. Das Geld kommt schnell und unkompliziert: Wer als Betroffener anerkannt wird, erhält einfach eine Geldkarte mit dem vorgesehenen Betrag, die sofort eingesetzt werden kann.



Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausla...h-zurueck-.html

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27.06.2013 12:43
#16 RE: Hochwasser in Nordindien Zitat · antworten

Überschwemmungen im Norden Indiens

Unzählige Tote und riskante Rettungen

Wie viele Tote die Monsunflut im Norden Indiens gefordert hat, ist noch nicht zu ermitteln - dafür sind die Zerstörungen zu groß. Die Wassermassen haben ganze Bergdörfer verschlungen. Bei der Rettung der Überlebenden riskieren die Helfer ihr Leben.


Von Sandra Petersmann, ARD-Hörfunkstudio Neu-Delhi

Vijay Kumar Pandya hat es geschafft: Er war am Shiva-Tempel in der heiligen Pilgerstadt Kedarnath, als die Monsunflut tobte. Mit ihm seien noch etwa 500 andere Menschen dort gewesen, berichtet Vijay. "Sie sind alle von dem reißenden Wasser weggespült worden." Vijay habe sich irgendwie an der Glocke des Tempels festgehalten. Von den anderen habe er später niemanden gefunden.


Die Zerstörung durch das peitschende Wasser, durch Erdrutsche und Schlammlawinen ist so groß, dass es keine Klarheit über die Opferzahl gibt: Es könnten 1000 Tote sein oder viel mehr. Da oben lägen viele Leichen, von denen die Behörden noch nichts wüssten. Er selbst habe bei der Monsunflut ein paar Kekse bei sich gehabt und dreckiges Wasser getrunken. Um 5 Uhr morgens sei er losgeklettert und abends um 9 Uhr in Sicherheit gewesen, sagte Vijay.

Viele indische Zeitungen nennen den von der Überflutung besonders schwer betroffenen Bundesstaat Uttarakhand inzwischen nur noch die "Hölle im Himalaya". Dort oben, an der Grenze zu Tibet und zum Nachbarland Nepal, haben die reißenden Wassermassen ganze Bergdörfer verschlungen, Straßen und Brücken sind verschwunden. Noch immer sitzen in der Region Tausende Pilger und Touristen auf steilen Berghängen fest.

Rettung kann nur aus der Luft kommen
Ihre Rettung wäre nur aus der Luft möglich, doch Nebel und Regen verzögern die Hilfe. Die Einsatzkräfte riskieren in dem zerklüfteten Gelände ihr Leben, um die Opfer zu erreichen - beim Absturz eines Transporthelikopters waren jüngst alle 20 Insassen ums Leben gekommen.

Daraufhin reiste der Chef der indischen Luftwaffe an den Unglücksort - seine Botschaft: Es ist vor allem uns zu verdanken, dass über 90.000 Menschen in Sicherheit sind. Er gibt sich kämpferisch: "Unsere Mannschaften sind hoch qualifiziert, sie schaffen das. Wir überlassen ihnen die letzte Entscheidung, sie sind hoch motiviert. Wir sorgen dafür, dass die Mission erledigt wird."

Wann immer es das Wetter zulässt, brennen in Kedarnath die Scheiterhaufen: Hunderte Flutopfer sollen eingeäschert werden, viele von ihnen sind noch nicht identifiziert. Die Behörden haben ihre DNA-Spuren gesichert und Fotos gemacht.


Was ist menschengemacht an der Katastrophe?
Die große Not lässt die Menschen in Indien zusammenrücken, glaubt Gulnar Singh. Er hat sich freiwillig gemeldet, um bei der Massen-Feuerbestattung zu helfen. Das einzige, was für die Toten noch getan werden könne, sei, sie würdig zu bestatten. "Ich und meine Freunde hier sind Sikhs. Wir haben keine Angst vor dem Tod", sagt Gulnar. Diese Katastrophe sei wie ein Krieg. "Die Toten liegen herum. Wenn wir uns nicht um sie kümmern, wer dann?" Religion oder Kaste der Toten spiele keine Rolle: "Die Flut hat nicht zwischen Hindus, Muslimen und Sikhs unterschieden. Warum sollten wir unterscheiden?" Die Toten seien Landsleute und brauchten jetzt jede Hilfe. Man dürfe ihnen nicht den Rücken zukehren.

Die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung ist riesig: Die einen schicken Konvois mit Hilfsgütern los, die anderen eröffnen Internetseiten, über die verzweifelte Angehörige ihre Vermissten suchen können. Noch konzentriert sich fast alles auf die Rettung der Gestrandeten und auf die Bergung der Opfer. Doch es mehren sich auch die Stimmen, die nach dem Warum fragen. Was ist menschengemacht an dieser Naturkatastrophe? Es fallen Stichworte wie Klimawandel, Abholzung der Berghänge und lebensgefährliches Bauen für den indischen Massentourismus.



Quelle: http://www.tagesschau.de/ausland/indien-...er-flut100.html

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01.07.2013 11:38
#17 RE: Hochwasser in Nordindien Zitat · antworten

Überschwemmungen und Erdrutsche: Indien fürchtet bis zu 10.000 Tote


Die Zahl der Toten in Indien könnte dramatisch steigen: Nach Überschwemmungen und Erdrutschen rechnen Behörden mit bis zu 10.000 Toten. Lokale Regierungen planen Massenverbrennungen, um Epidemien zu vermeiden.

Neu Delhi - Zwei Wochen nach den Überschwemmungen und Erdrutschen in Indien befürchten die Behörden viele tausend Tote. Aufgrund der laufend eingehenden Meldungen über Vermisste im Bundesstaat Uttarakhand könnte die Zahl der Todesopfer auf mehr als 10.000 steigen, sagte der Sprecher des Parlaments, Govind Singh Kunjwal, am Samstag.

Bislang hatten die Behörden von 850 Toten und gut 3000 Vermissten gesproche. Viele von ihnen sind Touristen oder Pilger, die beliebte hinduistische Pilgerstätten in der Region besucht hatten. Die Caritas hatte schon länger befürchtet, dass es bis zu 10.000 Todesopfer geben könnte.

Die Zahl der von der Polizei gemeldeten Vermissten klettere schnell, sagte auch Puja Rawat vom staatlichen Krisenmanagement. Unterdessen wurden die Rettungsmaßnahmen am Samstag langsam zurückgefahren. Mehr als 100.000 Menschen waren in den vergangenen zwei Wochen in Sicherheit gebracht worden; mehrere hundert warten noch auf ihre Rettung. Nun müssten die Toten identifiziert werden, hieß es.

Zudem müssten weitere Massenverbrennungen vorgenommen werden, um Epidemien zu vermeiden. Bereits am Mittwoch war mit Einäscherungen in der besonders betroffenen Tempelstadt Kedarnath begonnen worden.

Unerwartet früh einsetzender Monsunregen hatte Touristen und Pilger in den höher gelegenen Regionen im Norden des Bundesstaates überrascht. Die Fluten und Erdmassen hatten Straßen und Brücken fortgerissen und Häuser unter sich begraben.

Inzwischen wurden einige Straßen in tiefer gelegenen Regionen wieder geöffnet. Lebensmittel, Trinkwasser und Medizin wurden auf den Weg gebracht, um bislang abgeschnittene Orte zu versorgen. In mehr als 600 Dörfern herrsche Lebensmittelknappheit, berichtete das Fernsehen.


Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/indien-be...e-a-908537.html

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02.07.2013 12:49
#18 RE: Naturkatastrophen Zitat · antworten

Warnung vor Naturkatastrophen
Deutsche Forscher machen El Niño früher vorhersagbar



Leere Fischernetze, starke Regenfälle, Dürren und Wirbelstürme – das Klimaphänomen El Niño hat unter anderem in der Pazifikregion schlimme Auswirkungen. Mit einer neuen vernetzten Messmethode können deutsche Forscher die Vorwarnzeit nun auf mehr als ein Jahr verlängern
Bleiben Sie immer up to date und erhalten Sie die neusten Wissen-Nachrichten von FOCUS Online auch auf Facebook.
und lesen Sie den Artikel weiter.Ich bin schon Fan⁄⁄Ich möchte Twitter-Follower werdenNein, ich möchte kein Facebook-Fan werdenMit einer neuen Methode wollen deutsche Forscher das Klimaphänomen El Niño früher und besser vorhersagen. Bisher konnten Wissenschaftler dabei für sechs Monate eine Prognose stellen – künftig sollen es bis zu 18 Monate sein, teilte die Universität Gießen mit. Zudem seien die Warnungen vor El Niño deutlich treffsicherer.

El Niño ist eine natürliche Klimaschwankung mit verheerenden Auswirkungen: Überschwemmungen einerseits, Dürre andererseits. Kein Wunder also, dass schon lange an dem Klimaphänomen geforscht wird. Seit den 1950er Jahren gibt es im tropischen Pazifik ein Messnetz. In mehr als 200 Messpunkten wird beobachtet, ob sich Wasser- und Lufttemperatur außergewöhnlich verhalten. Die Forscher von der Uni Gießen und vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (Pik) spürten nun Zusammenhänge und bislang unerkannte Fernwirkungen auf. Diese seien bereits im Jahr vor dem El Niño erkennbar.


Früher warnen – und seltener falsch
„Um einige der schlimmsten Auswirkungen von El Niño zu vermeiden, ist eine längere Vorwarnzeit unglaublich wichtig, denn das gibt den Menschen in den betroffenen Regionen mehr Zeit zur Vorbereitung“, sagte einer der beteiligten Forscher, Hans Joachim Schellnhuber vom Pik.

Außerdem liegen die Forscher mit den Vorhersagen seltener falsch: In weniger als einem von zehn Fällen geben sie Fehlalarm. Das sei mehr als doppelt so gut wie die bisherigen Prognoseverfahren. „Wir haben eine sehr hohe Trefferquote“, betonte der Physiker Armin Bunde von der Uni Gießen.


Ein „Christkind“, das nichts Gutes bringt
El Niño tritt unregelmäßig, aber oft gegen Jahresende auf – deshalb heißt er auch übersetzt „Christkind“. Er führt unter anderem dazu, dass der Pazifik vor der Westküste Südamerikas wärmer wird und vor der Ostküste Australiens und Indonesiens kälter. Durch die Klimaumkehrung bleiben Fischernetze leer, es kommt zu Wirbelstürmen, Überschwemmungen in Südamerika und Dürren in Australien. Dabei wurde das Phänomen in den letzten Jahrzehnten durch die Erderwärmung noch verschärft – das zumindest zeigt eine kürzlich veröffentlichte Studie.


Die neue Vorhersagemethode beschreibt das Forscherteam in den „Proceedings“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften in den USA („PNAS“). Unter anderem waren Professor Armin Bunde, Josef Ludescher und Professor Hans Hans Joachim Schellnhuber beteiligt.


Quelle: http://www.focus.de/wissen/klima/warnung...id_1031498.html

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03.07.2013 13:01
#19 RE: Naturkatastrophen Zitat · antworten

Junge Union fordert ständigen Hilfsfonds für Naturkatastrophen


Junge Union Thüringen will Kommunen, Länder und Bund eine langfristige Vorsorge für Notfälle aufbauen lassen
Jena. Die Junge Union in Thüringen will sich dafür einsetzen, dass Bund und Länder einen ständigen Katastrophenfonds einrichten.

Daraus sollen die Beseitigung von Schäden, aber auch Vorsorgemaßnahmen finanziert werden, schlägt die Nachwuchsorganisation der CDU vor. Einen entsprechenden Antrag wollen die Delegierten am Wochenende auf dem JU-Landestag in Weimar verabschieden.

"Der Staat muss deutlich konsequenter Vorsorge betreiben. Das kostet sicher Geld, aber stellt eine Versicherung für Bund, Länder und Kommunen dar, die im Katastrophenfall nicht kurzfristig Schulden machen müssen", sagt Landeschef Stefan Gruhner . Angesichts des Klimawandels sei häufiger mit Naturkatastrophen zu rechnen. Kommunen, Länder und Bund sollten den Fonds durch regelmäßige Zahlungen bestücken.

Aus dem Fonds sollen die Beseitigung von Schadensfällen am Privatvermögen, aber auch an öffentlicher Infrastruktur beglichen werden. Zudem könne daraus die Anschaffung von Einsatztechnik für die Katastrophenschutzbehörden finanziert werden, heißt es im Antrag. Zudem diskutiert der CDU-Nachwuchs über Bildungspolitik, das Wahlrecht bei Kommunalwahlen ab 16 Jahren und über Volksentscheide auf Bundesebene.


Quelle: http://www.otz.de/startseite/detail/-/sp...phen-2027271951

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06.07.2013 11:37
#20 RE: Naturkatastrophen Zitat · antworten

Stärke 6,4
Schweres Erdbeben erschüttert Indonesien

Jakarta (RPO). Ein starkes Erdbeben hat am Samstag den Westen Indonesiens erschüttert. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS hatte das Beben die Stärke 6,4. Sein Zentrum lag 195 Kilometer westnordwestlich von Bengkulu auf der Insel Sumatra in einer Tiefe von 23 Kilometern. Berichte über Tote oder Schäden gab es zunächst nicht. Erst am Dienstag hatte ein Erdbeben der Stärke 6,1 die westindonesische Provinz Aceh erschüttert. Dabei kamen mindestens 35 Menschen ums Leben.



Quelle: http://www.rp-online.de/panorama/ausland...esien-1.3518666

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07.07.2013 13:12
#21 RE: Naturkatastrophen Zitat · antworten

Erdbeben der Stärke 4,6 in Venezuela


Berichte über Schäden oder Verletzte liegen nicht vor
Im südamerikanischen Land Venezuela hat sich am Freitag (5.) um 00.53.16 UTC ein Erdbeben der Stärke 4,6 auf der Momenten-Magnituden-Skala ereignet. Die Erschütterung trat in einer Tiefe von nur 13.4 Kilometern (8.3 Meilen) auf, Berichte über Schäden oder Verletzte liegen nicht vor.


Das Epizentrum des Bebens lag 11 Kilometer (7 Meilen) nordöstlich von Mucuchies, 41 Kilometer (25 km) nordöstlich von Merida, 48 Kilometer (30 Meilen) westlich von Barinitas, 53 Kilometer (33 Meilen) nordöstlich von Ejido und 418 Kilometer (260 Meilen) süd-südwestlich von Oranjestad, Aruba.


Quelel: http://latina-press.com/news/157708-erdb...in-venezuela-2/

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08.07.2013 12:29
#22 RE: Naturkatastrophen Zitat · antworten

7,2 auf der Richterskala:
Starkes Erdbeben in Papua-Neuguinea



New York (RPO). Ein Erdbeben der Stärke 7,2 hat den Nordosten von Papua-Neuguinea erschüttert. Das Beben ereignete sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS gegen 4.30 Uhr am Montagmorgen nahe der Stadt Taron auf der Insel Neuirland in einer Tiefe von rund 380 Kilometern. Berichte über Schäden oder Opfer gab es zunächst nicht. Auch eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgesprochen.


Quelle: http://www.rp-online.de/panorama/ausland...uinea-1.3521527

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09.07.2013 11:01
#23 RE: Naturkatastrophen Zitat · antworten

Heftiges Erdbeben vor El Salvador


An der Küste von El Salvador hat sich am Montag (8.) um 02.52.47 UTC ein heftiges Erdbeben der Stärke 5,9 auf der Momenten-Magnituden-Skala ereignet. Die Erschütterung trat in einer Tiefe von 96.6 Kilometern (60 Meilen) auf, Berichte über Schäden oder Verletzte liegen nicht vor.

Das Epizentrum lag 15 Kilometer (9 Meilen) süd-südwestlich von El Rosario, 27 Kilometer (17 Meilen) südwestlich von Zacatecoluca, 29 Kilometer (18 Meilen) ost-südöstlich von La Libertad, 31 Kilometer (19 Meilen) südlich von Santo Tomas und 38 Kilometer (24 Meilen) süd-südöstlich von San Salvador.


Quelle: http://latina-press.com/news/157908-heft...or-el-salvador/

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10.07.2013 11:59
#24 RE: Naturkatastrophen Zitat · antworten

Erdbeben der Stärke 5,4 in Chile

Im südamerikanischen Land Chile hat sich am Dienstag (9.) um 20:51:46 UTC ein Erdbeben der Stärke 5,4 auf der Momenten-Magnituden-Skala ereignet. Die Erschütterung trat in einer Tiefe von 107.7 Kilometern (66.9 Meilen) auf und wurde auch in den Nachbarländern Bolivien und Peru registriert. Berichte über Schäden oder Verletzte liegen nicht vor.

Das Epizentrum des Bebens lag 108 Kilometer (67 Meilen) süd-südöstlich von Putre, 149 Kilometer (93 Meilen) ost-südöstlich von Arica, 172 Kilometer (107 Meilen) südöstlich von Tacna (Peru), 177 Kilometer (110 Meilen) nordöstlich von Iquique und 294 Kilometer (183 Meilen) süd-südwestlich von La Paz, Bolivien.



Quelle: http://latina-press.com/news/158134-erdb...5-4-in-chile-5/

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11.07.2013 11:49
#25 RE: Naturkatastrophen Zitat · antworten

Hochwasser gehört zu teuersten Naturkatastrophen in Deutschland


München (dpa) - Die Hochwasserflut im Juni gehört nach Einschätzung des weltgrößten Rückversicherers Munich Re zu den teuersten Naturkatastrophen aller Zeiten in Deutschland.

Der Konzern schätzt den volkswirtschaftlichen Schaden durch die Überschwemmungen in Deutschland und seinen Nachbarländern auf mehr als zwölf Milliarden Euro. Der Großteil davon entfalle auf Deutschland, teilte die Munich Re am Dienstag in München mit. «Es ist nicht ausgeschlossen, dass es die teuerste Naturkatastrophe in Deutschland ist», sagte ein Konzernsprecher.

Bislang gilt das Elbehochwasser von 2002 als schwerster Schaden in Deutschland. Damals wurde die Volkswirtschaft mit 11,6 Milliarden Euro belastet. Diese Größenordnung könnte nun durch die Überschwemmungen Anfang Juni übertroffen werden. Vor allem Bayern und Ostdeutschland waren von der Katastrophe getroffen, unzählige Häuser wurden überflutet.

Die Versicherungen kommen allerdings nur für einen Teil der Schäden auf, da viele Gebäude in den Überschwemmungsgebieten nicht versichert sind. Die Munich Re geht von einem versicherten Schaden von gut drei Milliarden Euro für die Versicherungsbranche aus. Damit führt die Katastrophe die Liste der weltweit teuersten Naturkatastrophen im ersten Halbjahr an.

Die Risiken durch Überflutungen werden aus Sicht des Versicherers in Deutschland immer noch unterschätzt. «Flüsse brauchen Platz, damit Hochwasserwellen ohne schwere Schäden abfließen können», sagte Vorstand Torsten Jeworrek.

Beim Ausweis von Neubaugebieten müsse das Überschwemmungsrisiko mit berücksichtigt werden. «Die Politik sollte nicht nur nach Katastrophen Nothilfefonds auflegen, sondern verstärkt vorausschauend handeln und einen klugen, überregionalen, möglichst international koordinierten Hochwasserschutz betreiben.»

Insgesamt summierten sich die Schäden durch Naturkatastrophen, die von den Versicherungen übernommen werden, bis Ende Juni weltweit auf 13 Milliarden Dollar (rund 10 Milliarden Euro).

Damit liegen sie unterhalb des Durchschnitts der vergangenen zehn Jahre von 22 Milliarden Dollar. Auch in anderen Ländern, darunter Kanada und Australien, richteten vor allem Überschwemmungen hohe Schäden an. Die zweitteuerste Katastrophe nach dem Hochwasser in Europa war im Mai ein Unwetter in den USA mit schweren Tornados. In Moore, einem Vorort von Oklahoma City wurden mehr als 1000 Häuser komplett zerstört. Die Munich Re geht von einem wirtschaftlichen Schaden von mehr als drei Milliarden Dollar für diese Katastrophe aus.

Quelle: http://www.wz-newsline.de/lokales/wupper...ebahn-1.1364793

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