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Dieses Thema hat 24 Antworten
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 Erfindet eure eigene Fortsetzung !
chococat88 Offline

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Beiträge: 27

15.07.2012 21:12
Story von chococat88 Zitat · antworten

Hier eine Fortsetzung von mir :)

chococat88 Offline

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Beiträge: 27

15.07.2012 21:12
#2 RE: Story von chococat88 Zitat · antworten

Die Tür ging langsam auf. Die junge Frau mit ihren langen blonden lockigen Haaren öffnet die Tür zum Friseur. Sie hatte ein leichtes grinsen im Gesicht und in ihren Augen sah man das sie sehr selbstsicher ist und weiß was sie will. Sie setzte sich in den Stuhl den ihr die Mitarbeiterin zeigte und schnappe sich die nächst besten Zeitungen die dort lagen. Gala, Bunte, Freundin und wie sie nicht alle hießen hatte sie ziemlich schnell durchgeblättert aber gelesen hatte sie so gut wie nichts. Sie nippe an ihrem noch heißen Kaffee und nahm sich die nächste Zeitung. Bei den Horoskopen blieb sie hängen. Sie suchte nach ihrem Sternzeichen und lass es sich in ruhe durch.

Sie sollten aufpassen. Es ist möglich, dass sie enttäuscht und verletzt werden in der Liebe. Im Job bieten sich neue Möglichkeiten an. Ihre Gesundheit bleibt stabil nur sollten sie mit der Schokolade aufpassen. Überflüssiges Hüftgold zeichnet sich ab.

"Na toll! Wieso habe ich das nicht vor einem Monat gelesen?" klappe die junge Frau die Zeitung zu und sah, dass die Zeitung im Mai erschienen ist. Es war zu diesem Zeitpunkt bereits Ende Juni und es war kalt in Deutschland. Es regnete seit Tagen und die Meteorologen sehen in naher Zukunft keine Besserung.

Der etwas gewöhungsbedürftige Friseur kam zum Stuhl der jungen Frau und sah sie sich genau an! "Na Herzchen, wieder Strähnen und Spitzen?" "Nein Franco, ich will was komplett anderes. Ich liebe meine Haare aber ich brauch etwas neuen! Ich will mich verändern, einen neuen Lebensabschnitt einleiten. Bitte hilf mir vergangenes zu verändern!" "Aber sicher Herzchen! Ich mache aus dir die Heidi Klum aus Berlin!"
So schnell konnte sie gar nicht gucken und ein komplettes Team stand um sie herum! "Franco ich vertraue dir, aber könnten wir den Spiegel zuhängen! Du weißt ich liebe meine Locken und vielleicht bereue ich es aber ich kann sie nicht mehr sehen! Sie erinnern mich nur an jemanden der für mich gestorben ist!" "Na sicher! Charlotte häng die Spiegel zu! Unser VIP Gast will sich überraschen lassen!" Die nächsten 2 Stunden wurde gewaschen, gefärbt, geschnitten und geföhnt was der Friseurladen hergab! Zwischenzeitlich war etwas Zeit für Smalltalk "Schätzchen was ist denn eigentlich los? Vor 2 Monaten war doch alles noch wunderbar! Du wolltest heiraten und eine Familie gründen und jetzt?" guckte Franco die junge Frau besorgt an! "Mein Traumprinz entpuppte sich als Mistkerl! Ich dachte alles wird gut doch damit war er überfordert. Manchmal reicht lieben halt nicht! Aber ich will nicht mehr drüber reden, es tut doch noch etwas weh auch wenn ich stark sein will!" schaute sie ihren Friseur des vertrauens an.
Nach gut 2 Stunden war sie fertig. "Bist du bereit?" "Ohja und wehe es gefällt mir nicht!" zwinkerte die junge Frau ihren Friseur an. Franco hebte das Tuch vom Spiegel ab und die junge Frau sah sich im Spiegel an. "WAS? Das soll ICH sein? Unfassbar!" Aus ihren blonden Locken wurden glatte Haare die um einiges kürzer waren aber noch über die schulter gingen und ein Seitenscheitel zeigt sich ab. Ihre Farbe blond behielt sie aber es wurde doch einige Schokoladenbraune Strähnchen ergänzt! Sie war sehr Zufrieden mit dem Ergebnis und umarmte ihren Franco vor Freude! "Danke! Das ist das was ich brauchte!" "Bitte Schätzchen, und denk dran, er ist es nicht wert! Du bist so eine wundervolle Frau!" "Danke aber sag das nicht mir!" Die blonde Frau bezahlte ihren neuen Haarschopf und ging Selbstbewusst aus dem Laden!

"Gretchen Haase, jetzt zeigst du es allen! Marc Meier ist Geschichte, du bist jetzt selbstbewusst und du selbst!" Gretchen stand auf dem Fußweg vor dem Laden und sprach sich selbst Mut zu, doch plötzlich wurde aus der Selbstbewussten Gretchen ein nasser Pudel. Das Auto war an ihr vorbei fuhr, fuhr dich eine große Pfütze und berieselte Gretchen mit einen Schwung Wasser. "ARGH! Ich HASSE es!" Schrie sie und schaute sich von oben bis unten an. Es war zu weinen zumute, doch sie riss sich zusammen und schluckte die Träne runter "So nicht! Du bist jetzt Stark!" Gretchen suchte ihren Schlüssel und stieg in ihren Golf der etwas abseits stand und fuhr nach Hause in ihre neue Wohnung.

Marc Meier fuhr grade durch Berlin um zur Arbeit zu gelangen. Das EKH hatte ihn an seinem freien Tag angerufen und ihn wegen Personalmangel angefordert. Begeistert war er nicht doch sie konnte er sich von seinen Herzschmerz ablenken an dem er selber schuld war. In den letzten Wochen vergrub er sich in seine Arbeit, es waren die Momente wo er abschalten konnte und alles vergaß wenn er eine große OP hatte. Die Konzentration verlangte da soviel von ihm ab das er alles andere verdrängte. Auf dem Weg ins Krankenhaus fing sein Telefon an zu klingeln. Er versuchte es aus seiner Jackentasche zu kramen und passte einen Moment nicht auf. Sein Auto steuerte gradewegs in eine riesen Pfütze zu und bevor er reagieren konnte fuhr er durch die Pfütze. Sein weißes Auto war danach braun und die junge Frau die vor dem Friseurladen stand war komplett nass. Schnell fuhr Marc weiter ohne auf die junge Frau zu achten, zu sehr stand er unter Zeitdruck und im Prinzip war es ihm egal. "Zur falschen Zeit am falschen ort" sagte er leise und fuhr schneller um sein schlechtes Gewissen zu beseitigen. Das die junge Frau Gretchen war wusste er nicht, zu sehr veränderten sie glatten, kürzeren Haare Gretchen.

Gretchen fuhr kurz nach Hause um ihre Kleidung zu wechseln und musste danach direkt weiter zur Arbeit. Auch sie versuchte sich mit Arbeit abzulenken und sprang des öfteren ein. Am Krankenhaus angekommen parkte sie ihren Golf direkt neben dem weißen Volvo von Marc. "Mist, wieso ist eigentlich immer nur dieser Platz frei?" fragte sich Gretchen und stieg aus dem Auto aus. Eigentlich mochte sie den Volvo. In ihrer kurzen Beziehung zu Marc hatten beide ziemlich viel erlebt in dem Auto, aber wenn sie ihn jetzt sah schmerzte es nur da die Erinnerungen wieder hoch kamen und Gretchen hatte wieder einen Kloß im Hals. Schnell schnappte sie sich ihre Tasche und lief in Krankenhaus. "Zum Glück ist keiner da!" dachte sie sich als die Umkleide betrat. Sie vermied es Marc zu treffen. Seit der Trennung war sie im Team von Frau Dr. Hassmann. Sie verließ die Chirurgie um einen Abschluß zu finden. Die tägliche Arbeit mit Marc hätten sie zu sehr geschmerzt. Franz war überhaupt nicht begeistert war von der Entscheidung seiner Tochter, aber er sah wie sie gelitten hatte und konnte sie als Vater verstehen. Dr. Hassmann hingegen war mehr als begeistert. Sie hatte endlich ihren eigenen Assistenzarzt und war auf einen Schlag den größten Teil ihrer Arbeit los, sehr zum Ärger von Gretchen. Da sie vorher schon einige Male bei ihr assistierte war die Umstellung nicht zu groß. Die Gefahr das sich beiden trotzdem, z.B. in der Umkleide oder auf dem Flur sahen war zwar groß aber nicht so sehr wie täglich mindestens 8 Stunden miteinander zu verbringen.
Gretchen zog sich schnell um und eilte zu ihrer neuen Oberärztin. "Sagen sie mal wie sehen sie denn aus? Ist das Dreck?" betrachtete Hassmann ihren Schützling! "Können wir jetzt anfangen mit Visite?" sagte Gretchen verärgert und verdrehte sie Augen. "Ist ja gut Hasenzahn! Im übrigen eine schicke neue Frisur" zwinkerte Hassmann sie an. Als das Wort Hasenzahn aus ihrem Mund kam, zuckte Gretchen kurz zusammen. Wie ein kalter Schauer der über ihren rücken lief durchfuhr diesen kleine Wort Gretchen. Ohne ein Wort schnappte sie sich die Kurven der Patienten und lief schonmal vor. Hassmann schaute ihr nur hinterher und folgte ihr wenig später und lief leider in die Arme von einem gewissen Oberarzt. "Sabine?" rief Marc vor sich her und suchte seine Schwester. "Nein sry muss sie enttäuschen" sagte Dr. Hassmann mit hochgezogener Stirn und ging den Flur entlang und Marc folgte ihr mit deinem Blick und dabei entdeckte er in weiter ferne eine blonde schlanke Frau im Kittel. Sabine kam grade aus der Umkleide und trat zum Dienst an. Marc war immernoch fasziniert von der jungen Frau und bemerkte Sabine erst nicht "Guten Morgen Herr Doktor. Was schauen sie denn da?" fragte Sabine und schaute in die selbe Richtung sah aber nichts außer einen leeren Flur "Nichts Schwester Sabine, nichts! Sagen sie mal wie wissen doch alles" Sabine fing an schelmisch zu grinsen " Wer ist diese neuen blonde Ärztin?" "Es tut mir leider aber ich weiß wirklich nicht wen sie meinen. Wir haben keine neue Ärztin im Haus" "Ach reden sie doch nicht, habe sie doch grad gesehen" merkte Marc an und nahm sich die Kurven der Patienten und saß sich an den runden Tisch im Stationszimmer "Schwester Sabine, Kaffee, SOFORT! Und diesmal einen richtigen und nicht wieder diese Kinderbrause, sonst bekomm ich noch das Gefühl sie wollen mich vergiften!" ermahnte sie Marc im strengen Ton! "Natürlich Dr. Meier" erwiderte Sabine als sie die Kaffeedose nochmals öffnete und noch einen Löffel in den Filter hinzugab. " SO, Kaffee muss warten Ab zur Visite haben ja nicht ewig Zeit" sprang Marc auf und ging vor. Sabine sah zur Kaffeemaschine und dann zu Marc und schüttelte nur leicht den Kopf. Seit Gretchen und Marc getrennt waren fiel es ihr auf das Marc wieder ungesünder lebt. Er raucht wieder stärker und sein Kaffeekonsum erreichte ein mehr als hohes Maß! Sabine schnappte sich das Händedesinfektionsmittel und folgte Marc. Ihr Oberarzt hatte bereits angefangen.

"Sagen sie mal Frau Haase, was halten sie davon die alten Zeiten aufleben zu lassen und mal wieder richtig auf die Kacke zu hauen?" fragte Dr. Hassmann als sie und Gretchen sich nach der Visite einen Kaffee gönnten. "Ähm, ja klar wieso nicht" sagte Gretchen zu und freute sich insgeheim auf den Abend mit ihrer Oberärztin. Seit diese mit Knechtelsdorfer angebandelt hat waren dies eher Seltenheiten aber Dr. Hassmann merkte das Gretchen in letzter Zeit Ablenkung brauchte.

Marc und Sabine waren mit Visite fertig und näherten sich dem Stationszimmer "Sabine, bei Frau Müller müssen die Elyte abgenommen werden und nicht das Blutbild! Wie oft denn noch? Ein bisschen mehr Konzentration bitte bei der Ausarbeitung" ermahnte Marc sie als sie zum Stationszimmer kamen. Gretchen kannte Marc seine Stimme genau und hörte ihn früh genug um den Raum zu verlassen. Schnell schob sie Aktenarbeit bei Dr. Hassmann vor und lief förmlich aus dem Zimmer. Hassmann wusste natürlich den wahren Grund und schaute Marc etwas erzürnt an "Sagen sie mal, wann hat das bitte ein Ende?" "Was meinen sie?" schaute Marc etwas verwirrt "Sie wissen ganz genau was ich meine. Ständig muss ich meine Assistenzärztin suchen nur weil sie beide es nicht schaffen sich in einem Raum aufzuhalten. So ein Kindergarten nur weil sie damals den Schwanz eingezogen haben. Sie Vollidiot" sie nahm einen großen Schluck Kaffee und ging mit finsterer Miene aus dem Zimmer. Marc schaute ihr verdattert hinterher und Sabine musste schmunzeln. Seit Marc und Gretchen sich getrennt haben ist die Stimmung im Team mehr als düster. Gretchen wechselte das Team und Sabine stand trotzdem immer noch auf Gretchen ihrer Seite. Das bekam Marc mehr als zu spüren, schließlich war er der Grund warum es Gretchen so mies ging. Sabine erinnert sich an den Tag zurück wo es passiert ist
: Es war ein Montagmorgen, es war kalt draußen und der Wind gab sein übriges dazu. Ein düsterer Tag dachte Sabine damals. Marc und Gretchen waren grade erst 2 Monate zusammen und sie ergänzten super. Ob im Job oder im Privatleben. Sabine merkte damals wie sehr sich Dr. Meier verändert hatte. Er war netter, höflicher und hatte fast jeden Tag erschreckend gute Laune. Sabine war über diese Situation natürlich glücklich, schließlich traktierte Marc sie weniger und gab ihr mehr frei als sie es gewollt hätte. Gretch kam an diesen mehr verweint in die Umkleide. Ihre Bäckchen waren rosarot und ihre Augen aufgequollen "Oh mein gott Dr. Doktor was ist passiert?" rannte sie damals zu Gretchen hin und wollte sie in den Arm nehmen aber nach leichtem zögern ließ sie es doch. "Nein alles prima Schwester Sabine" gab Gretchen leise von sich "Aber sie haben doch geweint" stellte Sabine verwundert fest "Ach Quatsch, was sie immer sehen Schwester Sabine. Sollten Sie sich nicht lieber um die Kurven von den Patienten kümmern" gab Gretchen etwas zickig zurück und ging zum Spiegel "Natürlich!" sah Sabine sie traurig an. Gretchen sah sich im Spiegel an und Sabine hatte recht. Sie sah furchtbar verheult aus. Ihre Haare waren etwas zerzaust aus und ihr Make Up war auch keine glanzleistung. Gretchen war den rest es Tages nicht anzusprechen und Dr. Meier zeigte sich erst gar nicht im Krankenhaus. Er hatte sich krank schreiben lassen. Sabine vermutet bis heute das es damit zu tun hat das sich die beiden damals getrennt haben.
Zurück in die Gegenwart. Sabine schenkte sich einen Tee ein und Marc sah sie fragend an "Sabine sollten sie nicht lieber die Visite ausarbeiten statt Tee zu trinken und vorallem wo ist mein Kaffee?" "Dr. Meier ich habe Pause!" sagte Sabine kurz und knapp, nahm sich ihre Tasse und ging den Flur runter Richtung Treppenhaus. "Das hat noch Konsequenzen Schwester Sabine, ziemlich große Konsequenzen!" schrie Marc ihr hinterher und wurde dabei immer leiser. Er setzte sich hin und stützte seinen Kopf mit seinem Arm ab und entdeckte die weiße Tasse mit einen leicht roten Lippenstift abdruck. "Gretchen" sagte er leise und nahm die Tasse in die Hand und fuhr mit einem Finger die Lippenkontur ab. Er erwischt sich dabei wie er weiter an sie dachte und stellte die Tasse wieder auf den Tisch. "Es hat doch alles keinen Sinn!" dachte er laut und ging mit traurigem Gesichtsausdruck in sein Büro. Auf dem Weg dorthin sag er die junge blonde Frau von vorhin wieder mit dem Rücken zugedreht am Kaffeeautomat. Schnell suchte er einen Euro aus seiner Hosentasche und schmieß diesen, bevor die Frau reagieren konnte in den Automaten. "Darf ich sie auf einen Kaffee einladen?" grinste Marc und die blonde Frau drehte sich um. "willst du mich verarschen Marc? Du bist wirklich der böseste Mensch auf der Erde." Gretchen sah ihn wütend an, nahm sich den Kaffee und ging in die Richtung zum OP. "Gretchen?" sah Marc sie verwirrt an und wusste nicht wie ihm geschah. "Wo sind ihre Locken und warum überhaupt?" Marc konnte nicht fassen das Gretchen sich die Locken rausgemacht hat. Die Locken waren Gretchen und Gretchen nur Gretchen mit ihren Locken. Traurig sah er ihr hinterher. "Sabine?" schrie Marc schon förmlich. Diese war aus ihrer Pause zurück und flitzte zu ihrem Oberarzt " Ab in die Ambulanz. Ich brauch jetzt was zum operieren!" sagte er kurz und knapp und seine Schwester folgt ihm. Sie merkte sofort das ihr Oberarzt noch schlechterer Laune war als vorher.

chococat88 Offline

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15.07.2012 21:41
#3 RE: Story von chococat88 Zitat · antworten

Glücklicherweise gab es tatsächlich was zum operieren. Eine ältere Frau ist auf der Straße gestürzt und hatte sich schlimm das Bein gebrochen. Ein offener Bruch, was für Marc bedeutet viel Schrauben und Platten verlegen. "Sagen Sie mal Schwester Sabine was ist den mit der Frau Doktors Haaren passiert?" fragte Marc seine Schwester beilläufig während der OP "Ähm ich habe die Frau Doktor heute noch nicht gesehen. Wieso was hat sie denn machen lassen? Mal einen braunen Farbton? Das wäre nicht gut, ihr Horoskop sagte Veränderungen tun nicht gut!" "Sabine sie sind noch bekloppter als ich dachte. Nein die Locken sind raus!" "Ohje, das ist nicht gut! Aber vielleicht brauchte sie Veränderungen in ihrem Leben." "Wie meinen sie das? Reden sie nicht immer so verworren vor sich her!" guckte Marc Sabine an "Naja nach einer Trennung verändern sich Frauen gerne. Vielleicht war das auch im Fall von Frau Doktor" "Frauen sind mir eindeutig zu kompliziert und nur für eine Sache gut! Knechtelsdorfer mehr absaugen!" "Natürlich Herr Doktor!" rollte Sabine die Augen und entschuldigte sich "Sie brauchen mich ja nicht Schwester Ingeborg ist ja da. Ich müsste mal auf die Toilette!" "Das ist jetzt nicht ihr ernst? Okay es ist ihr ernst! Verschwinden sie Schwester Sabine! Raus aus meinem OP!" Sabine pellte sich aus ihrer OP Montur und suchte Gretchen auf um sich das Debakel anzugucken.
Gretchen saß mit Maria in der Cafeteria und erholte sich von einer großen HirnOP bei einem Schokoladen Pudding "Passen sie lieber auf! Seit der Trennung haben sie doch bestimmt 5 Kilo abgenommen, die gehen auch schnell wieder drauf wenn sie mich fragen!" "Lassen sie das mal meine Sorge sein!" giftete Gretchen zurück! "Frau Doktor!! Der Dr. Meier hatte recht. Ohjee!" schrie Sabine durch die Halbe Cafeteria. Gretchen sah zu Sabine und wusste nicht genau was sie von ihr wollte "Ähm Schwester Sabine was genau meinen sie jetzt? Und was hat das bitte mit Dr. Meier zu tun?" "Er hat mich nach ihren Haaren gefragt! Sie sind weg! Oh Gott, das ist gar nicht gut!" "Mein Gott jetzt beruhigen sie sich mal! Das waren doch nur locken! So sieht sie doch viel heißer aus" zwinkerte Maria ihre Assistenzärztin an. "Genau! Es waren nur Locken" aß Gretchen ihren Pudding weiter und dachte in dem Moment an Marc. Marc liebte es an ihren Locken zu spielen, sie um seinen Finger zu wickeln und sie danach zu küssen. Gretchen wurde ganz warm in diesem Augenblick aber umso schneller kam wieder das Gefühl von Trauen hoch und eine Träne schlich sich in ihr Auge "Entschuldigt mich" rannte Gretchen förmlich aus der Cafeteria, "Ganz Toll gemacht Schwester Sabine" schaute Maria Sabine an und schnappe sich die letzten Löffel von Gretchen ihren Pudding. Sabine wusste jetzt den wahren Grund. Die Locken erinnerten sie nur an Marc und wie sehr sie ihn geliebt hat und immer lieben wird.

chococat88 Offline

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15.07.2012 22:19
#4 RE: Story von chococat88 Zitat · antworten

Marc stand derweil im Waschraum und zog seine OP Kleidung aus und wusch sich die Hände! Noch immer steckte der Schock tief drin Gretchen ohne seine geliebten Locken zu sehen. "Ich brauch erstmal einen richtigen Kaffee!" dachte sich Marc und ging zu Cafeteria wo ihn eine blonde Frau fast über den Haufen rannte. "Alles okay?" Marc Schaute und sah sein verheultes Gretchen "Nein, Marc nichts ist okay!" Gretchen stand auf und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht! "Gretchen warte mal!" "Auf was Marc? Das du es endlich schaffst eine richtige Beziehung zu führen? Ich kann nicht mehr warten! Du hast dich getrennt du warst einfach weg als ich morgens aufgewacht bin und hast deine Sachen gepackt und bist abgehauen! Das war so unglaublich Feige! Ich war dir nicht mehr wert als ein kleiner Zettel! Du bist einfach nur armselig!" Gretchens Blick wurde von traurig in wütend und Marc sah sie nur entgeistert an. Sie hatte Recht! Er war ein feiger Mistkerl. Die 2 Monate mit Gretchen war die besten seines Lebens aber ihm wurde klar das Gretchen mehr wollte. Sie wollte heiraten und irgendwann Kinder bekommen. Alles das was er ihr nicht bieten konnte, noch nicht! Seinen Entschluss von damals bereut er, zu schnell hat er aufgegeben ohne Gretchen überhaupt zu fragen! Er hatte sich aus dem Staub gemacht ohne die Konfrontation mit ihr abzuwarten. Er hatte Angst und hat den Schwanz eingezogen. Das dies die falscheste Entscheidung seines Lebens war wurde ihm kurz darauf bewusst aber der Weg zurück war gesperrt. Gretchen war untröstlich und konnte und wollte sich nicht wieder mit Marc unterhalten. Mal wieder hatte er ihr das Herz gebrochen. Das Herz was er 2 Monate vorher gekittet hatte und jetzt wieder mit einem großen Schlag zerschmetterte. Zuviele Chancen hatte er schon verspielt. Und die letzte, das erhoffte Happy End, war wohl seine größte!

chococat88 Offline

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15.07.2012 22:49
#5 RE: Story von chococat88 Zitat · antworten

Marc fasste sich wieder und bog in die Richtung seines Büros ab. Er ließ sich auf sein Sofa niedersinken und so schnell wie er sich hinsetzte stand er auch wieder auf. Er öffnete seine Schreibtischschublade und kramte etwas heraus. Er räumte den kram von seiner Fensterbank "Blumen!" Marc schaute sich sie etwas vertrockneten Blumen an die er einmal von Gretchen bekommen hatte. Sie war der Meinung sein Büro war zu steril hier fehlte was. Die Blumen waren noch da aber Gretchen war fort. Marc öffnete sein Fenster und zündete sich seine Heimlich Zigarette an. Gretchen mochte es damals nicht das er rauchte aber dies war im jetzt egal. Genüsslich zog er an seiner Zigarette und merkte erst gar nicht das es klopfte. "Herein!" rief er und sah in das Gesicht von Gretchen "Na Marc machst du wieder was für deine Gesundheit?! Egal, soll mich nicht mehr interessieren. Ich brauch dich im OP!" "Du brauchst mich im OP?" "Ja Jochen ist eingeliefert worden, Blinddarm OP! Ich will das du es machst da mein Vater ja wie du weißt auf einen Kongress ist!" sagte Gretchen recht nervös und schaute kein Mal in Marc seine durchdringenden Augen! "Ich soll ihn operieren? Warum sollte ich das tun?" "Entschuldige mal bitte, du bist der Oberarzt hier!" "Ja und du hast mein Team verlassen und bist in die Neuro gegangen!" "Ja nachdem du mich verlassen hast! Aber das ist jetzt nicht das Thema! Ich hatte nicht vor mir den Tag damit zu versauen das wir beide im OP stehen, deswegen bitte ich dich das du ihn operiert! Soll doch der beste machen!" sagte Gretchen schnippisch und nickte Marc an " Ja okay, du bereitest ihn vor! Kennst dich ja wahrscheinlich noch aus!" "Und was ist mit Knechtelsdorfer?" "Was soll mit ihm sein? Du bist meine Assistenz oder ich operiere nicht!" "Musst du jetzt so anfangen?" "Gretchen du hast mir damals keine Chance mehr gegeben mit dir zu reden!" "Marc, wer sich mit einem zurückgelassenen Notizzettel aus dem Staub macht der verdient es auch nicht! Um 15:00 Uhr im OP!" "Ja!" Marc schaute noch lange auf die geschlossene Tür! Einerseits freute er sich wieder kurze Zeit mit Gretchen zu arbeiten aber er hatte auch Angst vor ihrer Nähe. Lange hatte er sich nicht mehr so lange unterhalten, geschweige mit ihr gesprochen! Marc drückte seine bereits runtergebrannte Zigarette aus und schloss das Fenster. "Auf gehts Meier!" schnell zog er sich seinen Kittel über und ging in die Ambulanz.

chococat88 Offline

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16.07.2012 11:20
#6 RE: Story von chococat88 Zitat · antworten

"So was haben wir Hasenzahn" schaute Marc seine ehemalige Assistenzärztin an. "Jochen Haase mit Verdacht auf Appendizitis" "Wie sind die Blutwerte?" "Die Leukozystenzahl und das CRP sind erhöht. Auch das Ultraschall zeigt eine Entzündung an" "Na gut! Hasenzahn zur OP vorbereiten, aufklären und ab in den OP! Und ein bisschen schneller, hab noch einen Golftermin!" "Natürlich Dr. Meier!" Gretchen versuchte Marc nicht zu beachten, doch das Wort Hasenzahn sticht im Herz. Marc hatte sich schon verabschiedet und ging ins Stationszimmer um noch eine Tasse Kaffee abzubekommen. Sabine saß über einen Kurvenstapel und schaute auf als ihr Oberarzt in die Tür rein kam! "Dr. Meier?" "Ja Schwester Sabine!" "Versauen sie es nicht!" "Was genau meinen sie jetzt? Ich kann meinen Kaffee durchaus schon alleine einkippen" Sabine merkte das Marc nicht verstand von was sie sprach beließ es aber dabei. Es war wahrscheinlich einer der letzten Chancen mit Gretchen zusammenzuarbeiten und er würde es mit seiner Arschlochmanier wieder zu nichte machen. Gretchen kläre ihren Bruder in der Zeit über die OP auf und brachte ihn in den OP "Na Schwesterherz, hast du dich wieder mit ihm versöhnt?" "Sah das danach aus? Nicht Jochen haben wir nicht und werden wir auch nicht! Er ist einfach abgehauen!" wieder kamen die Gedanken hoch und Gretchen hatte immer mehr damit zu kämpfen, dass die Tränen der Trauer nicht wieder hoch kamen. "Das wird doch sowieso nie ein ende haben!" "Jochen! Wenn du nicht willst, dass dir gleich der rechte Arm fehlt, würde ich die Klappe halten!" Gretchen fuhr ihren Bruder in den OP und die OP wurde durch die Anästhesie eingeleitet. Gretchen suchte ihren Pieper um Marc zu bestellen. Marc saß derweil noch immer im Stationszimmer und durchwühlte die Zeitung bis sein Pieper los ging. Auf seinen Bildschirm stand Hasenzahn. Lange war dieser Name nicht auf dem Monitor zu sehen. Marc nahm noch einen Schluck Kaffee und grinste. Schnell zog er seinen Kittel an und pfiff Sabine zu sich "Sabine, wir müssen in den OP. Dr, Haase wartet."

chococat88 Offline

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16.07.2012 16:16
#7 RE: Story von chococat88 Zitat · antworten

Marc zog sich seine OP Kleidung an und desinfizierte seine Hände. Er blickte in den OP wo Gretchen schon fertig auf ihn wartete. "Marc, wo bleibst du denn?" Gretchen war ungeduldig und schaute ihren Bruder immer wieder an und die Schwestern die um sie rum standen. Marc atmete tief durch und ging in den OP "Okay Hasenzahn, wie sieht der erste Schritt aus?" "Was meinst du jetzt?" "Du bist hier um was zu lernen und das heißt auch mal einen Eingriff alleine durchzuführen." "Ich jetzt alleine bei meinem Bruder?" " Jap da lernst du auch gleich wie ein Chirurg zu denken und das was auf dem OP Tisch liegt ein Patient ist und nicht dein Bruder! Ich bin ja da falls du doch wieder eine Panikattacke bekommst!" "Na gut Marc dann werd ich mal mein BESTES geben!" Gretchen bat Sabine um ein Skalpell und eröffnete die markierte Stelle. Schnell war die OP vorbei und Marc blieb die ganze Zeit still hinter ihr stehen. Er wusste genau, dass er nicht eingreifen musste, Gretchen war gut das wusste er, umso trauriger stimmte ihm das Wissen das dies wohl eine Ausnahme war. Er schaute ihr in den Nacken. An der Seite ihrer OP Haube schaute eine kleine blonde Strähne raus und er hatte so sehr das Bedürfnis sie wegzupusten, doch er ließ es! Sie waren getrennt, wegen Ihm, auch wenn er es vom Tag zu Tag bereute er war einfach nicht der Mann der gut für Gretchen war. Er war Marc Meier, der mit der beschissenen Kindheit und der, der niemals Gefühle zuließ. Wenn es soweit war zog er immer den Schwanz ein. So war es auch bei Gretchen. Seine Flucht war quasi die Torschußpanik vor mehr. Mehr von dem er nicht wusste was ihm überhaupt mit Gretchen erwartet, seine Panik war damals größer. Gretchen nähte die Stelle zu und war stolz auf sich "Fertig Dr. Meier!" "Perfekte Appendektomie Frau Haase!" und er grinste sie stolz an! "Ja Danke Marc!" Gretchen grinste zurück und sah Marc tief in die Augen. Beide gingen in den Waschraum und pellten sich auf ihrer OP Kleidung. Gretchen wusch sich die Hände und Marc lehnte sich mit beiden Armen an den Waschbecken ab. "Gretchen ich will dich zurück!" Gretchen sah ihn entgeistert an und wusste nicht wie sie reagieren sollte. Bevor sie auch nur ein Wort sagen konnte sagte Marc seinen Satz weiter "Ich will dich zurück in die Chirurgie! Du bist keine Neurochirurgien, da gehörst du einfach nicht hin! Ich will nicht das du deine Kariere wegen unserer Vergangenheit zerstörst!" "Marc ich weiß nicht so recht ob das eine gute Idee ist!" "Das ist es und ich hab doch gesehen, dass du nicht ohne die Chirurgie kannst! Wenn es wegen mir ist dann verstehe ich das aber mach keinen Fehler und versuch nicht das zu sein was du nicht bist!" Gretchen sah Marc an. Die Stimmung zwischen ihnen war anders und im Grunde hatte Marc recht mit dem was er sagte. Sie vermisste die Chirurgie und vor allem vermisste sie Marc. "Ich überleg es mir, okay?" sagte Gretchen und ging schnell nach draußen und lief fast den neuen Gynäkologen in die Arme. Da Mehdi statt Gretchen nach Afrika verreist ist musste sich Franz um Ersatz kümmern. Seine Vertretung hieß Michael Meyerhoff. Er war groß schlank, hatte braune Haare die er etwas nach hinten gelte und sah unverschämt gut aus. "Oh Frau Kollegin, so flott unterwegs?" grinste er Gretchen an "Ja Sorry Dr. Meyerhoff ich muss dringend wohin!" Gretchen grinste zurück und merkte das ihre Stimmung geich besser wurde und schaute beim weitergehen nochmal zurück wo sich ihre Blicke nochmals trafen! Marc kam aus dem OP raus und sah seinen neuen Kollegen. "Meyerhoff" "Meier" nickten sich beide an und gingen ihre Wege. Marc mochte Michael nicht. Er war nicht Mehdi und er war für ihn eindeutig Konkurrenz. Seit Michael im Krankenhaus tätig war drehten sich die Frauen bei ihm um und vergötterten ihn. Gabi hatte auch beiläufig in Marc seiner Gegenwart erwähnt das Dr. Meyerhoff Marc doch sehr ähnelt nur noch einen ticken besser aussieht und nicht diesen Arschlochcharakter hätte. Ein Grund mehr warum Marc ihn nicht mochte.

chococat88 Offline

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16.07.2012 16:42
#8 RE: Story von chococat88 Zitat · antworten

Marc gesellte sich zu Gretchen in der Cafeteria wo sie grade dabei war sich eine heiße Schokolade zu trinken. "Überleg es dir!" "Mach ich aber wenn du mich drängst bringt das auch nichts!" Von weiten sah Gretchen Michael, der sie zu sich winkte "Marc, du entschuldigst mich!" Gretchen schnappte sich ihre Schokolade und setzte sich zu Michael. "Hallo Frau Kollegin Haase, jetzt mal in normalen Tempo unterwegs?" "Ja man muss auch mal zurückstecken!" "Haben sie vielleicht lust nach dem Feierabend mit mir ein richtigen Kaffee trinken zu gehen. Der Kaffee hier ist nun nicht wirklich das was ich als einen ordentlichen Kaffee empfinde" "Hmm, gerne aber nur wenn die das Frau Haase weg lassen. Ich heiße Gretchen" Gretchen hielt ihm die Hand hin "Michael, sehr erfreut!" beide grinsten sich an und verabredeten sich für 17:00 vor der Klinik. Marc stand wie versteinert immer noch an dem Kaffeeautomaten und merkte nicht wie Gabi sich von hinten anschlich "Marc kannst du dich dann bitte auch mal entscheiden? Ach verstehe, unser Moppelhase hat sich wieder einen neuen geangelt. Wenn du mich fragst wieder ein sehr guter fang. Wie macht die das nur immer?" Gabi ging an Marc vorbei und zwinkerte ihn an. "Kommen sie Dr. Meyerhoff, Frau Schmidt kann leider nicht warten mit der Geburt!" ging Gabi zu ihrem neuen Vorgesetzten. "Danke Schwester Gabi! Also Gretchen bis nachher, ich freu mich!" Michael zwinkerte sie an und verließ mir Schwester Gabi die Cafeteria. Marc hatte noch immer den leeren Plastikbecher für den Kaffee in der Hand und zerdrückte ihn. "Sabine?" Sabine saß mit Schwester Ingeborg in der anderen Ecke der Cafeteria und sprang sofort auf. "Nachmittagsvisite" sagte Marc kurz und schob Sabine in die Richtung des Stationszimmers. Gretchen schaute Marc hinterher und dachte an den Gedanken wieder in seine Abteilung zu wechseln. Sie vermisste Sabine und die OP's, selbst Marc als Oberarzt vermisste sie. Privat war Marc zu diesem Zeitpunkt kein Thema mehr für sie, zumindest dachte sie das. Sie überlegte noch eine ganze Weile bis Maria sie aus ihrem Tagtraum rausholte. "Sie haben ein Date?" "Was? Hä was meinen Sie?" "Naja sie und der neue Kollege." "Achso, naja wir gehen einen Kaffee trinken. Er ist nett!" "Er ist Marc Meier nur in arsch freundlich" "Ach quatsch, der sieht doch ganz anders aus" "Manchmal denk ich mir auch das sie so fixiert sind von diesem Oberarzt das sie andere Männer nicht mehr wahr nehmen. Er ist abgehauen und Dr. Meyerhoff ist quasi sein Spiegelbild nur das er sein Arschlochverhalten abgelegt haben" "Ich weiß nicht was sie meinen. Ich muss dann auch los! Muss mir noch was zum anziehen von zu Hause holen. Achja und ich überlege wieder in die Chirurgie zurück zu gehen." Maria schaute ihrer Assistenzärztin an und wusste nicht wirklich wie sie reagieren sollte. "Nicht im Ernst jetzt? Das ist quasi seelischer Selbstmord!" "Naja aber immerhin lern ich da was und muss nicht stunden warten bis mal wieder ein Patient kommt!" "Blöde Sau!" sagte Marie leise und stand ebenfalls auf um die Cafeteria zu verlassen.

chococat88 Offline

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16.07.2012 18:35
#9 RE: Story von chococat88 Zitat · antworten

Soo ein neuer Teil! Würde mich über Kommis freuen! :))

Marc und Sabine gingen derweil durch die letzten Patientenzimmer und Marc musste auf dem Flur immer wieder hin und her gucken ob er Gretchen entdeckte "Sagen sie mal Schwester Sabine, was läuft da mit Dr. Haase und Dr. Meyerhoff?" "Ähm nichts, soweit ich weiß" "Schwester Sabine, lügen sie mich etwa an?" "Also gut Dr. Meier, die beiden haben laut Gerüchten heute sowas wie ein Date und will man den Gerüchten glauben schenken hat es der Dr. Meyerhoff auf Frau Doktor abgesehen. Oh er sieht aber auch so verdammt gut aus!" "Sabine wo gehen die beiden hin?" "Das weiß ich nicht!" "Aha!" "Glauben sie das es was bringen würde da aufzukreuzen und das Date zu sprengen?" "Das lassen sie mal meine Sorge sein! Frau Blechschmidt in der 3 braucht noch eine Buscopaninfusion und dann machen sie Feierabend!" "Sehr wohl Dr. Meier!" Marc ging in sein Büro und öffnete wieder sein Fenster um eine zu rauchen. Dabei fiel ihn Michael direkt ins Auge. Er starrte ihn regelrecht an "Vollidiot" sagte er vor sich hin, wobei er dachte das er damit ihn meinte aber im Grunde wusste er das dieses Vollidiot an sich gerichtet war. Er war zumindest der Grund warum Gretchen sich mit Michael treffen wollte. Hätte er damals nicht diese überstürzte Entscheidung getroffen wäre er jetzt an der Stelle wo sich Dr. Meyerhoff befindet. Marc sah ein lächelndes Gretchen von weiten auf den smarten Oberarzt zukommen. Leider konnte er nicht hören was die beiden sagte aber sie begrüßten sich mit einem Kuss auf die Wange und lachten laut. Gretchen blieb nicht verborgen das Marc an seinem Fenster stand. Am liebsten hätte sie im selbstsicher zugewinkt aber sie konnte nicht. Sobald sich Marc wieder in ihre Gedanken eingefunden hatte konnte sie diesen Abend nicht genießen. Marc war Geschichte sagte sie immer wieder vor sich her und folgt Michael in seinen Porsche. "Porsche...sieh an sieh an! Frauenauto!" fluchte Marc in seinem Büro und schloss das Fenster. An diesem Abend vergrub er sich in die Aktenarbeit die noch auf ihn wartete aber seine Gedanken schweiften immer wieder ab. Plötzlich klopfte es an seiner Tür "Herein?" Sabine öffnete die Tür und hatte einen Kamillentee für ihren Oberarzt dabei. "Haben sie nicht schon seit 2 Stunden Feierabend?" "Ja schon aber ich dachte ich bringe ihnen noch einen Tee. Ich glaube, dass sie heute nicht alleine sein sollten." "Achja und wie kommen sie darauf? Ich kann wohl sehr gut alleine sein!" "Und warum ist ihre Laune seitdem sie wissen Frau Doktor hat ein Date auf den Boden gesunken?" "Schwester Sabine das geht schon mal gar nichts ab! Verschwinden sie und nehmen sie ihr Blütenwasser wieder mit!" Sabine ging etwas säuerlich aus dem Büro, sie wollte doch nur helfen aber einem Marc Meier kann man nicht helfen. Und wenn dann konnte das nur eine Person und diese wies er immer wieder von sich! Und diese Person hatte heute Abend ziemlich viel Spaß mit dem neuen Gynäkologen

chococat88 Offline

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16.07.2012 19:35
#10 RE: Story von chococat88 Zitat · antworten

Langsam nippte Gretchen an ihrem heißen Kaffee "Der ist ganz schön stark, hoffentlich kann ich dann noch schlafen!" dachte sie sich und lächelte Michael an. Die Bedienung kam alle 5 Minuten an ihren Tisch und fragte Michael ob er noch etwas bräuchte oder ob er zu frieden sei. Gretchen wurde nicht beachtet. Gretchen war für die Bedienung luft aber Michael hatte nur Augen für sie. Sie hatte ihr Blümchenkleid an und trug ihre glatten Haare offen. "Schade" "bitte?" fragte Gretchen Michael "Ich fand deine Locken so toll an dir!" "Achso, ähm ja ich brauchte mal etwas neues! Sieht das etwa nicht gut aus?" "Oh doch aber die Locken hatten eindeutig was für dich!" Michael lächelte Gretchen an, fast so wie Marc sie immer anlächelte, mit diesem kleinen Spitzbuben lachen. Michael hatte sich herausgeputzt. Er trug eine dunkelgraue Hose mit einem schwarzen Ledergürtel und einem tailliert geschnittenen weißen Hemd. Je mehr Gretchen sich Michael ansah desto mehr sah sie nur eine Person in ihn. Der Unterschied war nur das Michael sie jetzt schon fast auf Händen trug. "So jetzt erzähl mal etwas über dich!" lächelte Gretchen ihr Date an. "Ach da gibt es nicht viel. Ich habe in Göttingen studiert und bin nach München gezogen um meinen Facharzt zu machen. Naja und dann verschlug es mich erstmal nach Berlin. Meine Exfreundin lebte hier und ich hab an einer kleinen Privatklinik gearbeitet aber nur Privatpatienten haben mich nicht glücklich gemacht. Und dann kam das Angebot von deinem Vater. Ich kenne ihn von einigen Kongressen. Dr. Khan ist mir im übrigen auch bekannt! Ein sehr guter Gynäkologe." Gretchen nippte wieder an ihren abgekühlten Kaffee und sah in die dunkelgrünen Augen von Michael. "Wollen wir bezahlen und noch etwas spazieren gehen?" Gretchen nippte und verabschiedete sich auf Toilette. Plötzlich klingelte ihre Handy. Eine SMS....

chococat88 Offline

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16.07.2012 20:13
#11 RE: Story von chococat88 Zitat · antworten

Hab mich doch noch für einen Teil hochraffen können ;) auch wenn das erwartete erstmal noch ausbleibt ;) bis morgen :-*

Gretchen schloss die Tür hinter sich und schaute auf ihr Handy. "SMS von Marc!" "Was will der denn bitte?" Sie überlegte einige Minuten ob sie die SMS öffnen sollte. Ihr Herz schlug immer schneller und sie wusste einfach nicht was sie machen sollte. Marc saß derweil zuhause bei einem Bier auf seinem Sofa und zappte durch das TV Programm. Er schaute auf sein Handy und im tiefen inneren hatte er gehofft Gretchen meldet sich aber das würde sie nicht tun, schließlich sitzt sie jetzt mit diesem Lackaffen zusammen und war dabei ihn zu vergessen. Selbst schuld war er aber er konnte nicht aufgeben und er wusste Gretchen liebte ihn noch immer, das sah er in ihren Augen. Ihre blauen Augen strahlten immer noch wenn sie sich ansahen. Wie vorhin im Waschraum. Marc hatte schon einige Biere intus und kramte sein Handy raus. Er tippte einige Zeilen, nahm einen großen Schluck Bier und schickte die SMS los. Jetzt konnte es nicht mehr ändern...einerseits bereute er es aber sein leicht angetrunkener Kopf wollte es so! Marc schmiss sein Handy in die Sofa Ecke und schmiss ein Kissen hinterher. Marc stand auf und ging ins Bad und darauf ins Bett. Er wusste sie würde nicht antworten. Entweder würde sie die SMS nicht lesen oder nicht antworten. Er schlief die Nacht nicht gut und stand um 3:00 Uhr auf uns suchte sein Handy. Der Bildschirm war leer. Nichts von Gretchen. Marc sackte auf sein Sofa zusammen und schaute immer noch auf den Bildschirm. So vergingen die nächsten Stunden und so schlief er dann ein.

chococat88 Offline

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17.07.2012 09:26
#12 RE: Story von chococat88 Zitat · antworten

Gretchen saß immer noch wie versteinert auf dem Toilettensitz in dem Cafe. "Oh was soll ich nur machen. Einerseits ja andererseits nein, verdammt Marc!" sprach Gretchen vor sich hin und merkte nicht das bereits 10 Minuten vergangen waren. Michael stand vor dem Eingang und rufte laut ihren Namen "Gretchen, alles okay?" "Ja sicher, ich komme sofort!" Gretchen packte ihr Handy unberührt in die Tasche zurück und ging zu Michael. "Sry, meine beste Freundin hat mich eben angerufen." "Ich dachte die ist in Afrika!" "Ja, auch da lieber Michael gibt es Telefone! Können wir dann?" Gretchen war sichtlich nervös und merkte das ihre Tasche mit dem Handy um einige Seelenkilos schwerer war also noch vorhin. Sie zermarterte sich den Kopf was Marc wohl wolle. Er hatte seine Chance und das nicht nur einmal. Die beiden spazierten durch das bereits dunkel gewordene Berlin und Michael suchte immer öfter die nähe von Gretchen. Er griff nach ihrer Hand und Gretchen merkte das ihr Bauch auf Wolke sieben schwebte, nur ihr Herz war am Boden geblieben. Bei Gretchens Wohnung angekommen schauten sie sich tief in die Augen. Michael durchbrach das schweigen "Ich denke du willst mich bestimmt noch auf einen Kaffee einladen, aber ich denke ich sollte gehen." "Ich brauche noch Zeit!" sah Gretchen ihn an und sie wusste immer mehr er würde anders sein als Marc. Er würde nicht hals über kopf die Wohnung verlassen. Er würde bleiben. Gretchen umarmte Michael und gab ihn zärtlich einen Kuss auf die Wange "Bis Morgen!" sagte er kurz und knapp und gab ihr noch einen Kuss auf die Stirn. Beim Weggehen sah Gretchen ihn noch hinterher und wurde prompt erwischt "Achja, und Gretchen? Ich warte, weil ich denke, dass es sich lohnt auf dich zu warten!" grinste Michael und Gretchen merkte das ihre Gefühle immer mehr Achterbahn fuhren. Der tolle Abend mit Michael und als bitterer Beigeschmack die SMS von Marc, die immer noch verschlossen auf dem Handy war. Ungelesen. Oben angekommen setzte sich Gretchen auf ihre Kuschelcouch, die sie von Bärbel geschenkt bekam und sah immer noch entgeistert auf ihr Handy. "Ich muss es einfach wissen!" dafür war Gretchen einfach viel zu neugierig. Ihre Finger betätigen den Touchscreen und es öffneten die SMS von Marc.

Gretchen ich meinte nicht nur die Chirurgie. Aber vielleicht ist es schon zu spät oder aber ich irre mich und deine Augen sagten tatsächlich ja.

"Was genau will er jetzt von mir?" Gretchen starrte auf den Bildschirm und erinnerte sich an die Szene im Waschraum. Ihr Herz schlug schneller, so schnell als hätte man das Gefühl es würde platzten. "Marc!" schrie Gretchen und sang in ihre Couch. Einschlafen ging heute nicht zu sehr war sie hin und hergerissen. Aber was würde eine SMS schon sagen. Er konnte ihr das ja nicht einmal ins Gesicht sagen, so feige war er. Gretchen überlegte lange, fast die ganze Nacht bis ihre Augen plötzlich zu fielen und der Schlaf sie einholte. Bis zum nächsten Morgen.

chococat88 Offline

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17.07.2012 10:10
#13 RE: Story von chococat88 Zitat · antworten

Gretchen kam pünktlich um 8:00 Uhr in der Umkleide an und zog sich schnell um "Und haben sie es sich überlegt? Und wie war eigentlich ihr Date?" kam Maria mit einem Apfel in der Hand in die Umkleide. "Das Date war super, wir wollen es wiederholen und meine Entscheidung? Ja hmm, muss ja nicht von heute auf morgen sein!" "Gestern klang das aber noch ganz anders." "Gestern ist ja nicht heute und heute habe ich noch mal das Bedürfnis an einem menschlichen Gehirn rumzuschnippel!" "Hört sich ganz danach an als ob sie da schon eins im Kopf haben!" grinste Maria und ging ins Stationszimmer um einen Kaffee zu bekommen. "Sabine?" rief Marc durch das Zimmer und entdeckte Gretchen, die grade dabei war ihre letzten Knöpfe am Kittel zu zumachen. Ihre Blicke trafen sich und von Marc kam nur ein leisen sanftes "Hasenzahn!" "Marc" kam eher streng von Gretchen zurück "Frau Hassmann kommen sie?" Maria schaute hin und her zwischen den beiden Köpfen und folgte Gretchen zur Visite "Schwester SAAAAbine!" rief Marc lauter und seine Schwester bog mit wehenden Fahnen um die Ecke. "Gar nicht erst stehenbleiben. Visite!" "Jawohl Dr. Meier!" beide gingen in die Richtung der Zimmer und Marc schrieb etwas in die Kurven und sah Sabine dabei an "Schwester Sabine, sagen sie mal gibt es schon so Gerüchte an der Kliniksfront?" "Was genau meinen Sie?" "Na sie wissen schon....das Date?" "Nein Dr. Meier ich habe noch nichts gehört!" grinste Sabine Marc an "Sie wissen schon das ich das neue Manuskript meiner Mutter im Büro habe?" "Aber Herr Doktor!" Sabines Augen leuchteten doch leider umsonst! "Ich weiß leider wirklich nichts. Hmm ich sage ihnen heute Mittag mehr! Versprochen!" "Sie haben bis 12:00 Uhr Zeit ansonsten, gehts durch den Häksler!" Sabine schaute ihn traurig an! "So, und jetzt ist Zeit für einen Kaffee!" Marc gab Sabine die restlichen Kurven in die Hand und rief beim weggehen "Rufen sie Knechtelsdorfer. Der kann auch mal was für seinen Facharzt machen." Marc setzte sich an den Runden Tisch, goss sich einen Kaffee ein und merkte nicht das er Besuch bekam. Gretchen stand am Tresen und schaute Marc an "Soll ich ihn drauf ansprechen oder lieber doch so tun als ob ich nichts wüsste!" Gretchen dachte nach, und umso mehr sie nachdachte desto unsicherer wurde sie. Plötzlich umarmte sie jemand von hinten und gab ihr einen Kuss auf die Wange. In diesem Augenblick schaute Marc nach oben und sah das Spektakel. "Michael, hey na wie gehts?" "Gut und dir? Konnte gestern nur noch an dich denken!" "Spinner!" grinste Gretchen! "Hast du Lust mir bei einem Kaiserschnitt zu assistieren." "Öhm ja klar, gern. Hab im Moment keine Patienten. Lass uns gehen!" Marc schaute sich das ganze mit versteinerter Miene an. Entweder Gretchen hatte sie SMS nicht gelesen oder ignorierte das alles gekonnt. Marc ballte die Faust und schlug auf den Tisch. "So nicht Hasenzahn! So nicht!" sagte er vor sich und ging in die Ambulanz um nach spannenden Notfällen zu gucken. Und prompt hatte er den Köder gefunden.

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17.07.2012 13:26
#14 RE: Story von chococat88 Zitat · antworten

"So Frau Winzer, leider kann man nicht genau sagen was für eine Masse sich in ihrem Bauch befindet. Es könnte ein gutartiger Tumor oder leider auch ein bösartiger sein. Genau kann man das erst sagen wenn wir ihren Bauchraum während einer OP öffnen" "Aber Herr Doktor ist das nicht viel zu riskant?" "Aber nicht zu wissen was das in ihrem Bauch ist, ist noch riskanter. Bei der sogenannten Laparotomie machen wir einen Bauchschnitt und eröffnen ihre Bauchhöhle um einige Proben zu entnehmen. Sollte dieser Tumor gutartig sein nehmen wir ihn direkt raus und sollte sich leider herausstellen er ist bösartig so müssen wir weitere Proben nehmen und einen Rand zu bilden. Nicht zu viel gutes aber nicht weniger böses Gewebe zu entnehmen." Frau Winzer drückte fest die Hand ihres Mannes und sah ihn in die Augen. Sie hatte eine kleine Träne in ihren Augen die langsam ihren weg über ihre Wange fand und auf die Hand ihres Mannes plätscherte. "Dr. Meier wir vertrauen ihnen!" "Vielen Dank! Sie werden nur von den besten betreut. Sabine ich stelle das OP Team persönlich auf" Sabine wusste genau das Marc Gretchen drum bitten würde. Dies war eine große OP, die durchaus bis zu 6-7 Stunden dauern könnten und sie war so selten am EKH das man im Jahr eine Strichliste machen konnte und sich grade Mal 1-2 Striche drauf befanden. Marc ging aus dem Raum und schickte Gretchen eine Nachricht auf ihren Pieper. Gretchen stand im Waschraum mit Dr. Meyerhoff. Die Sectio war vorbei und die beiden lächelten sich an. "Du bist eindeutig Chirurgin. Keine Frage!" "Wieso? Das hatte mir Dr. Khan auch schon gesagt!" "Du bist es einfach. Auch wenn dein Herz am rechten Fleck ist" Gretchen lächelte ihn an und bevor sie sich näher kamen piepte es in ihrer Tasche. "Sorry, mein Pieper! Dr. Meier!" Gretchen starrte auf den Pieper "In 5 Min in meinem Büro! Ansage vom Oberarzt!" "Was ist?" schaute Michael sie besorgt an. "Ach keine Ahnung Marc, also ich mein Dr. Meier, will irgendwas. Ich geh wohl mal besser hin! Bis später!" Gretchen gab Michael einen zarten Kuss auf die Wange, war aber in Gedanken nur bei Marc der sich schon die passenden, überzeigenden Worte zurecht suchte.

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17.07.2012 17:16
#15 RE: Story von chococat88 Zitat · antworten

Gretchen trat an Marc seine Tür und ihr wurde bei dem Gedanken gleich alleine mit ihm zu sein ganz warm. Sie kannte dieses Gefühl, es glich dem von früher wo sie es kaum abwarten konnte Marc zu begegnen. Gretchen klopfte zaghaft an Marcs Tür und von innen kam ein kurz "Herein" "Du wolltst mich sprechen?" "Oh ähm ja natürlich, nimm platz!" Marc zeigt auf das weiße Sofa!" "Hmm, was gibt es denn?" "Also ja ich hab da so einen Fall!" "Einen Fall? Geht das auch deutlicher!" Marc sah etwas nervös in die Augen von Gretchen. Im Grunde wollte er sie nur auf die SMS ansprechen aber es ging nicht. Sie sah glücklich. zufrieden aus. Gretchen schaute immer noch erwartungsvoll in Marcs Augen. "Ja, ich hab da so einen Fall!" "Marc da waren wir schon!" unterbrach in Gretchen genervt. Er schaute sie an fuhr fort "Ich brauch dich als Chirurgin in meinem Team. Ich habe eine Patientin mit einem riesigen Tumor im Abdomen. Keiner weiß so genau was das für einer ist, nur das wir die Bauchhöhle eröffnen müssen und Proben entnehmen und je nach dem Ausfall der Proben weiter operieren." Gretchen schluckte kurz. Natürlich wusste sie das diese Art von OP nicht oft hier statt findet und deswegen zögerte sie nicht! "Okay ich bin dabei! Wann gehts los?" "Morgen! Das freut mich! Ich brauche das beste Team und seien wir ehrlich du gehörst dazu und das weißt du natürlich auch!" "Achja? Weiß ich das?" grinste Gretchen ihren Oberarzt an "Ja natürlich, ohne die wäre es hier doch total langweilig!" "Ja, vermutlich" lachte Gretchen laut los! "Okay, hmm das wars dann auch!" sagte Marc wieder etwas verlegen und sah Gretchen an. "War es das wirklich Marc?" "Ähm ja was sollte noch sein?" "Ich weiß nicht das frage ich dich!" natürlich wusste Marc das sie auf die SMS anspielte aber er konnte nicht. Das sie hier bei ihm im Büro saß war ihm schon genug. Ihr Duft flutete das Zimmer und Marc würde sie noch einige Stunden riechen aber im Grunde reichte ihm das nicht aus. Gretchen stand auf und ging zur Tür "Na gut, dann bis morgen. Werd dann mal früh ins Bett gehen. Wird ja ein langer Tag!" "Bis dann Hasenzahn" grinste Marc. Die Tür ging zu und Marc wusste nicht wie ihm geschah. Er konnte sie nicht einfach so gehen lassen. Marc sprang auf und riss die Tür auf und rief laut ihren Namen und er sah nur wie ihre blonden Haare mit ihrer Kopfbewegung im Wind wehten und ihr strahlendes lächeln.

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17.07.2012 18:45
#16 RE: Story von chococat88 Zitat · antworten

Gretchen sah zu ihrem Oberarzt der sie entgeistert anguckte "Marc was ist noch?" "Ähm, nichts! Die Katzenblöcke nicht vergessen. Willst doch was lernen!" zwinkerte er sie an "ich denke an nichts anderes" Gretchen drehte sich wieder um und ging zum Stationszimmer. Marc biss sich auf seine Lippe "Du Vollidiot!" rief er sich selbst zu als er im Büro sein Spiegelbild im Fenster entdeckte. Gretchen nahm sich derweil einen Kaffee und setzte sich zu Schwester Sabine "Schwester Sabine? Ab morgen bin ich wieder in ihrem Team!" Sabine schaute Gretchen an und hatte die Arme schon für eine Umarmung parat! "Ach, Frau Doktor! Jetzt wird alles wie früher!" "Naja nicht alles!" "Ich glaube schon. Sie fehlen dem Dr. Meier!" "Achja? Hat er irgendwas gesagt oder wie?" Gretchen konnte das nicht glauben. "Naja so direkt nicht aber das sie gestern ein Date mit Dr. Meyerhoff hatten, hat ihn wahnsinnig gemacht! Er hat heute auch gleich nachgefragt wie es denn gewesen sein soll!" "Hmm deswegen die SMS, er ist mal wieder eifersüchtig!" "Eine SMS?" "Ja, ach ist jetzt auch egal. Verstehe einer Marc Meier. Kann er mich haben will er nicht und kann er mich nicht haben dann will er wieder. So wie bei Kindern die ihr Spielzeug zurück haben wollen. Dieser Mann macht mich noch wahnsinnig!" "Aber sie wollen ihn doch auch wieder haben!" "So einfach ist das nicht Sabine. Er hat mich wieder verletzt. Wieder das Arschloch raushängen lassen..." "ja aber trotzdem lieben sie ihn immer noch!" "Das hab ich ja so gar nicht gesagt!" Sabine grinste und ging aus dem Stationszimmer zu ihrem Günni. Die beiden führten nach dem Drama mit Sabines Mutter eine ruhige etwas andere Beziehung. Gretchen saß wieder alleine im Stationszimmer. "Marc war wieder eifersüchtig. Wieso kann er es nicht sein lassen. Er will keine Beziehung!" dachte sich Gretchen und stocherte mit dem Löffel in ihre Tupperdose, wo sie Fruchtquark drin hatte. Michael kam ins Zimmer und schaute auf den Dienstplan für die nächste Woche "Hey, was machst du!" "Über Marc Meier nach denken!" hätte Gretchen sagen können aber so log "Ach hier so ein bisschen abchillen." "Ah, verstehe! Freitag Lust auf Kino?" "Oh was läuft denn?" "So ein Film über ein Pärchen das sich liebt aber irgendwie nie bekommt." "Oh wie passend!" nuschelte Gretchen um wieder ernster zu werden "Ja klingt gut! Gerne!" "Dachte ich mir das dir solche Liebesfilme gefallen! Freitag um halb Acht? Ich hol dich ab" "Gut danke!" Gretchen stocherte weiter und dachte nach "Wie sollen mir solche Filme gefallen wenn ich in meinem eigenen gefangen bin!" sie schmiss die Schale in die Spüle und ging in die Ambulanz. Bei Frau Hassmann blieben mal wieder die Patienten aus und die Oberärztin vergnügte sich eh lieber mit Knechtelsdorfer.

chococat88 Offline

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17.07.2012 20:17
#17 RE: Story von chococat88 Zitat · antworten

Das ist leider erstmal der letzte Teil. Fliege morgen in den Urlaub und melde mich Ende Juli wieder! Liebe Grüße :)

Der Tag verging schnell und am Ende des Tages trafen sich zwei bekannte am Fahrstuhl "Auch Feierabend?" guckte Marc nickend zu Gretchen. Gretchen sah in Marcs große Augen und nickte. "Freust du dich auf die OP?" Marc wollte das Gespräch nicht so einfach aufgeben. "Ja Marc, ich freu mich! Ist gut für die Vita aber ich hoffe auch der Tumor ist gutartig. Bei dem was man auf den Bildern sieht, sieht es allerdings gar nicht gut aus!" "Du hast dir die Akte angeguckt?" "Ja Marc, ich bereite mich gerne vor auf solche Eingriffe." Marc sah Gretchen an und schaute in ihre klaren blauen Augen. Plötzlich grinste er. Eine Haarsträhne lockte sich wieder. "Was ist?" in dem Moment öffnete sich die Fahrstuhltür und beide gingen rein. "Deine Haarsträhne, warte" Marc blickte Gretchen immer noch tief in die Augen und strich mit seiner Hand sanft die Strähne aus dem Gesicht. Gretchen bekam überall Gänsehaut. Dieser Blick, diese kurze Berührung. Marc streichelte ihr Gesicht und Gretchen konnte es nicht verhindern "Marc" "Ich war feige!" Er nahm ihr Gesicht in beide Hände und ihre Lippen waren nur noch Millimeter voneinander entfernt. In diesem Moment kamen sie wieder. Die Bilder von dem Morgen wo sie alleine aufwachte und einen Zettel fand. Sie konnte nicht, nicht so ohne Aussprache. Sie und Marc hatten nie wieder darüber gesprochen. Marc war zu feige und Gretchen konnte nicht mehr, ihr Herz war zu zerrissen. Gretchen bewegte ihren Kopf weg und gab Marc stattdessen einen Kuss auf die Wange "Es tut mir leid. Es geht nicht, nicht so! Es würde nur wieder weh tun" Gretchen wich von Marc weg und ging aus dem Fahrstuhl raus der grade auf der Ausgangsebene angekommen ist! Marc stand immer noch da. Versteinert. Er liebt sie und trotzdem klappte es nicht. Ihre Liebe war wie Gretchen schon sagte, eine Liebesfilm. Doch das Happy End hatte anscheinend keine Chancen. Marc ging traurig aus dem Krankenhaus und fuhr in die Bar neben dem Krankenhaus. Er brauchte Alkohol, gegen den Schmerz und gegen die Gedanken an Gretchen. Seine große OP am morgigen Tag schien er zu vergessen.

chococat88 Offline

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29.07.2012 22:17
#18 RE: Story von chococat88 Zitat · antworten

Soooo bin zurück und hab gleich den nächsten Teil! Freue mich auf eure Kommis! ;) Schönen Abend noch!

Marc trank an diesem Abend viel. Er bestellte ein Bier nach dem anderen und auch einige Wodka gingen über die Theke. Irgendwann war es dann soweit das der Barkeeper keinen Alkohol mehr ausschenken wollte "Hey, alter! Is jetzt gut hier! Raus aus dem Laden!" "Ich will Bier! Dr. Meier will Bier!" "Ja und ich will Feierabend, also raus hier! Wird's bald?" "Ach ihr könnt mich alle mal! Du und dein Bier und Gretchen mit diesem Höhlenforscher!" "RAUS!" Marc schnappte sich seine zerknitterte blaue Jacke und schlenderte aus der Bar, weit weg von einem graden Gang! Als er auf der Straße war und einige Schritte ging kramte er sein Handy raus und versuchte seine Kontaktliste zu öffnen. Mit einem Auge zugekniffen suchte er Gretchen ihre Nummer raus und wählte sie, doch das Handy neben ihrem Bett blieb stumm. Friedlich schlummerte Gretchen und hatte wieder einer ihrer Marc Träume! Sie träumte die letzten Tage häufig von ihm, was sie sehr aufwühlte. Marc sein Anruf blieb stumm auf ihrem Handy und Gretchen drehte sich genüsslich in ihrem Bett als sich in diesem Moment im Traum seine und ihre Lippen trafen. Ein Marc kam über ihre Lippen und sie merkte noch nicht, dass ihr Handy bereits zum 5 Mal blinkte. Marc stand derweil an einer Bushalte stelle und schaute immer wieder auf sein Handy, nichts! Marc hob seinen Arm als er ein Taxi von weiten sah. Er setzte sich ins Taxi und sagte ohne zu Zögern "Bergstraße 12!" "Sicher mein Freund! So spät noch Unterwegs? Also als ich so jung war wie sie war ich auch noch so lange Unterwegs. Jaja das waren noch Zeiten, da waren die Knochen noch nicht so gebrechlich und junge hübsche Frauen standen Schlange! Und sie? Wartet da eine Frau auf sie? Wenn ja sollten sie dringend noch ein Kaugummi einwerfen, sie stinken mir schon das ganze Taxi voll!" Marc schaute wortlos zum Taxifahrer der nicht mehr aufhörte zu rede. "Waren sie schon mal in Russland? Ich sag ihnen da gibt es Frauen! Wenn sie da mal hinkommen vergessen sie nicht Kondome mitzunehmen. Da gibt es Seuchen ohne Ende. Bei mir war es der Tripper. Jaja da hatte ich lange zu knabbern dran. Ach Mensch da sind wa ja schon! Ach wissen sie was? Sie waren so nett, macht nur 5 Euro" "Ähm ja sehr Freundlich" Marc konnte nicht fassen was er da grade mit erlebte. Es überreichte dem alten Mann seine 5 Euro und ging zur Haustür und drückte seinen Daumen auf die Klingel. Haase stand da, Gretchen Haase.

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29.07.2012 22:43
#19 RE: Story von chococat88 Zitat · antworten

Gretchen fiel förmlich aus dem Bett und stampfte zur Haustür! Ohne zu überlegen öffnete drückte sie den Türöffner und öffnete ihre Haustür. Noch völlig Schlaftrunken merkte sie nicht, dass es noch mitten in der Nacht war und es sonst wer sein könnte. Marc flitze die Treppen nach oben und merkte das die Tür einen Spalt auf war! Er hatte überlegt was er sagen würde. Sein Kopf und sein Herz waren unterschiedlicher Meinung. Sein Herz wollte sie zurück und sein Kopf war so unglaublich wütend wegen diesem Dr. Meyerhoff. Doch es kam alles anders. "Sie können das Paket hier abstellen" sagte Gretchen die, die Augen nur einen Schlitz geöffnet hatte. Marc lächelte. In der Zwischenzeit war er wieder etwas nüchtern geworden und sah sie an. Er konnte nicht anders. Sie stand mit dem Rücken zu ihm "Momentmal, wie spät ist es eigent....?" noch bevor sie zu Ende reden konnte drehte Marc sie um und nahm ihre Gesicht in beide Hände und drückte seine Lippen sanft auf ihre. Ihre Lippen verschmolzen miteinander. Gretchen wusste nicht wie ihr geschah. Sie öffnete ihre Augen und sah in seine wundervollen Augen. Sie ließ es zu. Sie konnte nicht anders. Sie schmelze in seinen Armen und Marc merkte das kein widerstand kam. Ihr Kuss wurde intensiver. Sie stolperten durch ihre Wohnung und Marc drückte sie gegen die Wand im Flur. Ihr Kuss wurde fester, intensiver. Marc seine Lippen küssten ihren Hals, ihre Brust. Gretchen stöhnte leicht auf. Sie genoss diesen Moment. Sie vermisste das. Sie vermisste seine sanften Küsse und sie vermisste die harten intensiven Marc Meier Küsse. Doch Gretchen löste sich. "Marc!" in ihren blauen Augen sah er eine Träne die ihren Weg über ihre rosa zarte Wange fand. "Nicht weinen!" sanft streichelte Marc ihre Wange und somit die Träne weg" "Ich kann das nicht noch mal durchstehen. Ich bin am Ende Marc. Ich weiß nicht ob es noch mal aushalten würde wenn du mir das Herz brichst.!" "Schhhhh!" Marc nahm Gretchen in den Arm und da liefen sie wieder aus ihren blauen Engelsaugen. Marc drückte sie fest an sich. Gretchen konnte nicht anders. All ihre gestauten Gefühle überkamen sie und lösten sich in Form von Tränen. Marc wusste er war an diesen Tränen schuld und umso mehr ihm das bewusst wurde desto fester drückte er sie an sich!

chococat88 Offline

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03.08.2012 18:27
#20 RE: Story von chococat88 Zitat · antworten

Gretchen und Marc blieben so einige Minuten stehen bis sich Gretchen von Marc löste, ihm ein Kuss auf die Wange gab, wischte ihre Tränen weg und zog ihn am Arm "Ähm wo willst du hin?" schaute Marc sie fragend an! "Marc es ist mitten in der Nacht! Wir sollten schlafen gehen, morgen haben wir eine große OP und du siehst nicht aus als ob du geschlafen hast!" "Und ich soll hier schlafen? Bei dir? Im Bett?" "Bild dir mal nichts drauf ein, Herr Oberarzt!" "Natürlich nicht!" grinste Marc und folgte Gretchen. Gretchen legte sich wieder ins Bett und Marc zog sich langsam aus und folgte Gretchen ins Bett "Ich kann auch auf dem Sofa schlafen!" sagte er noch bevor er ins Bett steigen sollte "Willst du das denn?" "Gretchen wenn du wüsstest was ich will!" "Marc Meier weiß mal was er will? Das ist ja mindest einen Feiertag wert!" sagte Gretchen leicht schnippisch. Marc legte sich neben Gretchen und stürzte seinen Arm an seinen Kopf und sah zu ihr rüber und lächelte "Ich weiß auf jeden Fall das ich einen sehr großen Fehler gemacht habe und das ich es bereue. Ich habe es noch in der Minute bereit als ich mich damals dazu entschieden hab." "Trotzdem bist du gegangen!" prompt hatte Gretchen wieder Tränen in den Augen. "Ich weiß!" danach schwieg Marc. "Gute Nacht Marc!" Gretchen drehte sich um und ihre Tränen liefen aus dem Auge. Marc sackte im Bett zusammen und blickte an die dunkle Decke. Er dachte an die Nacht wo er Gretchen verließ. Es war wie eine Panikattacke und er weiß, dass dies seine größter Fehler war. Marc hatte sich in der Zeit mir Gretchen verändert, doch an diesem Abend kam der alte Marc wieder hervor. Der Marc der keine Nähe zuließ. Der Marc der als Kind verprügelt wurde und sich ein Schutzschild aufgebaut hatte wo niemand durchdringen konnte. Niemand, bis auf Gretchen. Gretchen ihre Tränen ließen nach. Sie wusste, dass Marc noch nicht schlief aber sie konnte nichts sagen. Ihr Traummann lag neben ihr in ihrem Bett und sie dachte noch nicht mal an Sex oder Liebe. Sie dachte nur daran ob sie Marc verzeihen konnte. Klar war das er wieder ihr Herz gebrochen hat aber sie liebte ihn. Egal was passiert ist, egal was noch passieren wird. Er ist Marc Meier, die Liebe ihres Lebens. Die Liebe die sie schon ihr ganzes Leben verfolgte. Gretchen überlegte lange. Jochen hatte damals recht. Es wird nie enden, nicht mal wenn sie es dich wünschte. Er würde immer da sein. In ihrem Herzen. Gretchen schloss die Augen und schlief ein. Marc grübelte ebenfalls was das hier sollte. Er lag in ihrem Bett, weil sie es sollte. Verzeiht sie ihm? Marc wusste nicht was er denken sollte. Am liebsten hätte er sie wieder in den Arm genommen und geküsst. Marc schlief kurz darauf auch ein und wurde wenig später geweckt. "Aufstehen Traumfrau, aufstehen!" rief Gretchen ihr Wecker laut in den Raum und Gretchen schlug die Augen auf und schaute in die zauberhaften Augen von Marc. Er war da und am liebsten würde er für immer bleiben.
"Guten Morgen!" sagte Marc und lächelte leicht! "Du bist da!" "Ja? Wo sollte ich denn sein?" "Ach egal! Wir müssen uns beeilen" schnell stand Gretchen auf, schnappte sich einige Sachen von der Kommode und verschwand im Bad. Die Stimmung war etwas eisig was Marc nicht entgangen ist. Marc seufze und schmieß sich ins Bett zurück. "Machst du Kaffee?" rief Gretchen aus dem Bad und Marc zog sich an und ging in die Küche. Er wusste sofort wo alles stand. Er hilfte Gretchen damals beim Umzug und richtete mit ihr zusammen ihre Wohnung ein. Eigentlich konnte man sagen, dass es ihre gemeinsame Wohnung war aber Marc konnte sich damals noch nicht von seiner Wohnung trennen. Marc machte schnell Kaffee und Gretchen kam frisch geduscht aus dem Bad. "Alles Okay?" fragte Marc sie "Ähm ja klar! Was sollte denn sein?" stotterte Gretchen "Ich hätte gestern nicht bleiben sollen" "Wie du meinst!" "Gut! Ich geh mal besser!" Marc schnappte sich seine Jacke kommentarlos und ging zur Tür "Marc warte!" Marc blieb stehen, biss sich auf die Lippe und drehte sich um "Ja?" "Ich weiß nicht ob ich dir verzeihen kann" "Und was soll das genau heißen?" Marc blieb ruhig aber er wusste Gretchen holte noch weiter aus "Das ich es nicht weiß! Ich brauche Zeit, viel Zeit! Ich denke wir sollten noch mal von vorne anfangen. Wie jedes normale Paar!" "Und was soll das jetzt heißen?" Marc wurde ungeduldig "Ich will Dates?" "Bitte was?" "Ja Marc da hast du richtig gehört! Ich will Dates! Wie jedes normale Paar!" "Also so was wie Kaffee trinken und Kino und so?" "Genau! Und alles ganz unverbindlich!" Marc konnte das nicht so wirklich glauben "Okay also soll ich dich jetzt nach einem Date fragen?" "Im Prinzip ja! Marc wir kennen und quasi schon unser ganzes leben! Wir hatten für so was belangloses wie ein Date nie Zeit und haben gleich mit Küssen, Sex usw angefangen. Vielleicht war das ein Fehler und du hast dich dadurch überfordert gefühlt! Deswegen jetzt der normale Weg ohne dich unter Druck zu setzten!" "Da bin ich aber froh" kam leicht ironisch von Marc! "Marc wir können es auch sein lassen aber das ist jetzt nun mal die Bedingung!" "Werde ich dein einziges Date sein?" "Vielleicht!" "Vielleicht? Okay wenn dieser Meyerhoff noch im Spiel ist kannst du es vergessen! Ich konkurriere doch nicht mit so einem Arschkriecher!" "Naja dann lassen wir es lieber doch sein!" "Warte Gretchen! Okay also Date ohne feste Absichten und wir dürfen andere Dates haben, richtig?" "Ich darf, du nicht! Du hast dein Date Konto schon mehr als überzogen!" "Du Biest!" "Nein, ich kaufe die Katze aber nicht mehr im Sack!" "Na gut! Also Dates! Aber du weißt, dass ein Date mit mir unvergessen sein wird!" "Oh ja Marc!" Gretchen lachte und schnappte sich ihre Jacke! "Los wir müssen ins Krankenhaus!" "Ja richtig, die OP!" beide gingen ihren Weg zum Krankenhaus

chococat88 Offline

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04.08.2012 10:49
#21 RE: Story von chococat88 Zitat · antworten

Beide kamen sichtlich aus der Puste im Krankenhaus an. Marc zog sich in seinem Büro schnell seinen schneeweißen Kittel über und eilte in Stationszimmer. Gretchen zog sich derweil seelenruhig in der Umkleide um "Wann und was wir wohl machen?" nuschelte sie in Gedanken. "Kommst du?" grinste Marc der angelehnt mit einer Tasse Kaffee im Türrahmen stand. Er sah heute besonders gut aus. "Sofort!" schnell knotete sie sich einen hohen Pferdeschwanz und Marc sah sie dabei an. "Wann trägst du wieder deine schönen Locken?" "Ähm, wieso? Mir gefällt das glatte!" "Hmmm!" Marc wollte ihr nicht sagen das er ihre Locken liebte sondern ging durch die Umkleide in das Stationszimmer zu Sabine "Sabine, heute ist diese große OP! Also volle Konzentration. Ist Frau, ach wie hieß die noch mal?" "Frau Winzer, Dr. Meier!" "Ach ja stimmt ja! Na gut! Ich geh noch mal pissen und dann wollen wir mal das Leben der Frau retten." "Gut ich geh noch schnell Frühstücken!" sagte Gretchen die um die Ecke bog "Eine wunderbare Idee Frau Doktor!" Sabine folgte Gretchen in die Cafeteria und die Mädels ließen Marc stehen "In 20 MINUTEN im OP!" rief er noch hinterher und ging auch aus dem Stationszimmer. Nach 20 Minuten stand Marc bereits im Waschraum im OP und wusch sich die Hände. Gretchen kam herein und entschuldigte sich für ihre Unpünktlichkeit. "Schon okay! Ähm Gretchen?" "Was Marc?" "Du hast da Schokolade!" Gretchen schaute in den Spiegel und in ihren Mundwinkeln war wirklich Schokolade. "Verdammt!" "Halt warte!" Gretchen wollte sich grad die Schokolade wegwischen. Marc kam ihr immer näher und schaute ihr tief in die Augen. "Marc was soll das?" Gretchen versuchte auszuweichen doch es ging nicht. Marc kam immer näher "Marc das ist jetzt nicht dein ernst!" "Ach ja?" "Marc, was ist mit dem Date?" "Heute Abend? Ich hol dich ab" "Okay und was hast du jetzt noch vor?" "Wirst du gleich sehen" bevor Marc irgendwas machen konnte öffnete sich die Tür. "Guten Morgen! Stör ich etwa?" "Meyerhoff!" Marc ließ von Gretchen los und schaute Michael an "Was machst du hier?" "Schwester Sabine sagte mir ihr habt eine Patientin mit einem riesen Tumor im Bauch. Das könnte auch vom Eierstock ausgehen. Da man mich vor der OP nicht hinzugezogen hat, werde ich mich dann eben bei der OP beteiligen. Gretchen wie geht es dir?" Gretchen schaute zu Marc, der kurz vorm platzen war, und dann zu Michael. "Danke, sehr gut!" "So Schluss jetzt mit Smalltalk. Da wir dich anscheint eh nicht abwimmeln können sollten wir uns fertig machen. Und eins sag ich dir, ich operiere und DU guckst zu." "Aber natürlich Herr Kollege!" "Wir sind keine Kollegen. Ich bin Chirurg und kein Höhlenforscher" Marc wusch sich erneut die Hände und sah im Augenwinkel das Michael und Gretchen miteinander redeten. Fertig stand er in der OP Tür "Wird es bald mal?" Gretchen und Michael schauten auf und gingen zum Waschbecken. Marc ging derweil in den OP "Schwester Sabine? Das wird Konsequenzen haben!" "Aber Dr. Meier die Patientin" "Nix die Patientin! Ich bin hier der Oberarzt und ICH bestimme wenn ein Gynäkologe hinzugezogen werden soll! Merken sie sich das! Gut, Skalpell bitte! WO SIND DIE BEIDEN? HASENZAHN!" Marc war sichtlich genervt.

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05.08.2012 10:52
#22 RE: Story von chococat88 Zitat · antworten

Gretchen und Michael kamen in den OP, wo Marc bereits mit dem Skalpell den Bauchraum eröffnete. Gretchen ließ sich die Harken geben und Michael stand hinter Marc und beobachtet alles was er machte. Marc hasste so was und hätte ihn am liebsten zur Sau geschissen aber es ging nicht wegen Gretchen, sie hätte ihm das nicht verziehen. Er musste sich gut mit ihr stellen. Als der Bauchraum eröffnet war tritt Marc einen Schritt zurück und schaute sich alles von weiten an. Der Tumor hatte sich durch den kompletten Bauchraum gefressen. Es gab kaum ein Organ das nicht befallen war. Marc hatte so etwas noch nie gesehen. Er wusste, dass dies eine lange OP wird und das schlimmste für ihn kam noch. Er untersuchte den Bauchraum genau und was er sah gefiel ihm gar nicht. Ein großer Eierstocktumor fiel in sofort auf. Michael sah es auch und stellte sich neben Gretchen. "So, Dr. Meier! Wie wir sehen ist es ja nun doch meine Patientin. Nun ja dann sollte ich wohl weiter operieren aber vielen Dank für die bereits geleistete Arbeit. Gretchen bleibst du?" Er schaute Gretchen an und trotz Mundschutz sah man ihn grinsen. Gretchen schaute zu Marc und wusste nicht so recht was sie sagen sollte. "Ähm, ich weiß nicht!" Marc wäre am liebsten geplatzt. Erst seine Patientin und jetzt Gretchen. Er schmiss sein Skalpell in die Metalnierenschale und ging zum Ausgang. "SCHWESTER SABINE!" Sabine folgte ihm. Im Waschraum riss er sich den Mundschutz ab, der mir den Handschuhen im Müll landete. Er lehnte sich am Waschbecken an und sah den beiden zu. "Arschloch!" rief Marc laut und stürmte aus dem OP. "Wird’s bald Sabine!" Er hasste es der Verlierer zu sein! Sabine folgte ihm ängstlich, schließlich war sie diejenige die Michael angerufen hat. Sie mochte es gar nicht wenn Marc neben seinem sowieso schon unmenschlichen Verhalten noch sauer ist, und dann noch auf sie. Marc stampfte ins Stationszimmer und setzte sich an den Tisch. "Kaffee Sabine! SOFORT!" "Ja Dr. Meier!" "Und glauben sie nicht das ich dies einfach so vergesse!" "Aber Herr Doktor es ging doch um die Patientin!" "Was für meine Patienten das Beste ist entscheide immer noch ich! Und da die Patientin einen mehr als riesigen Eierstocktumor hat, hätte ich diesen kleinen Arschkriecher schon noch informiert! Sie haben es verkackt, und das schon im Vorfeld! Wo bleibt mein Kaffee!" "Es tut mir leid Dr. Meier!" "Das hilft ihnen auch nicht mehr, und noch weniger wenn hier nicht bald der Kaffee auf den Tisch steht!" "Es dauert noch 1 Minute! Er muss nur noch durchlaufen!" grinste Sabine leicht. "Ich hoffe für sie der ist stark!"

chococat88 Offline

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05.08.2012 20:49
#23 RE: Story von chococat88 Zitat · antworten

Marc saß in seinem Büro und schrieb einige Berichte in die Patientenakten die schon ein paar Tage auf seinem Schreibtisch lagen. Plötzlich ging seine Tür schußartig auf "Marc was sollte das?" Marc blickte auf und sah in die nicht grad glücklichen Augen von Gretchen "Was genau meinst du jetzt?" er drehte seinen Stuhl und stand auf und ging zu ihr rüber "Das im OP?" "Es ist nicht mehr meine Patientin" "Ja aber du hättest trotzdem bleiben können! Der Tumor hatte sich im ganzen Bauchraum ausgebreitet. Einen Chirurgen mehr hätten wir gebrauchen können!" "Dein Schoßhündchen wollte mich nicht dabei haben!" "Das hat er nie gesagt!" "Gretchen, ich merke wenn ich nicht gebraucht werde! Können wir jetzt bitte das Thema wechseln? Ich wollte mich den Rest des Abends nicht über die OP unterhalten. Wenn die Patientin glück hat, hat er gut operiert aber leider mag ich das bezweifeln, ihr glück war eher das du geblieben bist!" "Marc!" "Ja was? Ich trau dem keine 2 Meter über den Weg! Bist du fertig?" "Für was?" "Unser Date?" "Achso, ja natürlich. Naja also eigentlich wollte ich noch kurz nach Hause duschen!" "Ja wäre besser, ich will ja nicht unhöflich sein aber eine Dusche würde dir tatsächlich gut tun!" Gretchen zog ihre Augenbraue hoch! "Bis später!" zack war die Tür zu Marcs Büro wieder zu und Gretchen auf den Weg in die Umkleide und nach Hause! Marc schnappte sich sein Telefon und telefonierte mit einer unbekannten Person. Gretchen kam zu Hause an und ging direkt unter die Dusche. Nachdem sie fertig war, sah sie in den beschlagenen Spiegel und wischte mit ihrer Hand eine Stelle frei und schaute sich an. Sie hatte abgenommen. Selbst sie selber merkte das. Ihr Gesicht war schmaler geworden und die Schlüsselbeinknochen war eindeutig mehr zu sehen. "Geht also doch von ganz allein!" sagte Gretchen vor sich her und ging ins Schlafzimmer nur mit Handtuch bekleidet und schaute auf ihren riesigen Schrank. "Okay Gretchen, was ziehen wir bloß an? Ich weiß!" Gretchen ging zuerst zu ihrer Kommode und suchte sich ein Unterwäsche Set raus. Sie nahm unbewusst dabei das Foto in die Hand was sie dort versteckt hatte. Darauf zu sehen waren Sie und Marc. Sie sahen glücklich aus. Marc lächelte süß dachte sie sich und streichelte ihn mit ihrem Finger! Das Foto verschwand nicht wieder in die Schublade, nein Gretchen stellte es auf die Kommode und machte die Schublade zu um ihr rotes Kleid aus dem Kleiderschrank zu nehmen. "Oh schon so spät?" Gretchen schaute auf die Uhr und flitze ins Bad um ihre Haare zu machen. Als sie fertig war schaute sie in den Spiegel und grinste. Ihre blonden, langen Haare lockten sich über ihr strahlend rotes Kleid und ihre Augen waren dezent Silber schwarz geschminkt. Ihre Lippen hatten ein zartes Rot. Schnell schminkte sich Gretchen noch die Lippen nach bis es klingelte. "Kommst du noch nach oben?" sagte Gretchen durch die Sprechanlage und hörte Marc leicht seufzen und machte ihm auf. Marc tritt in die Wohnung ein und hörte Gretchen nur von weiten rufen "Ich bin sofort da! Ich such grad nur mein Handy!" "Okay!" Marc wartete geduldig. Er hatte sich einen grauen Anzug angezogen und ein weißes Hemd das oben leicht aufgeknöpft war. "So wir können!" sagte Gretchen die plötzlich hinter Marc auftauchte. Marc drehte sich um und sah sie vor sich. Die Frau die er liebte. Gretchen lächelte und Marc stand immer noch baff von ihrem Anblick da. "Öhm wollten wir nicht los?" Marc kam aus seiner starre "Ja, ja klar! Wir müssen auch los! Du hast sie wieder!" "Was meinst du?" "Deine Locken!" "Ja, war dann doch leichter zu stylen!" sagte Gretchen ohne ihm wissen zu lassen, dass sie die Locken an diesem Abend nur wieder für Ihn trug. "Wohin gehts denn?" "Lass dich überraschen!" Marc lächelte und schnappte sich Gretchens Hand und zog sie aus der Wohnung und beide gingen zum Auto.

chococat88 Offline

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08.08.2012 20:19
#24 RE: Story von chococat88 Zitat · antworten

"So jetzt ist es soweit!" beide saßen im Auto und Marc kramte einen Schal von der Rücksitzbank. "Was genau meinst du jetzt?" Gretchen wusste nicht wirklich was Marc von ihr wollte. "Du wirst schon sehen was ich meine! Vertraust du mir?" "Prinzipiell ja!" "Ja oder nein!" "Ich versuch es, okay?" "Na gut das reicht für den Anfang!" Marc nahm den Schal und band den Gretchen um die Augen. "Na jetzt bin ich aber gespannt!" "Das kannst du auch" Marc fuhr los und Gretchen konnte nichtmals einschätzen ich welche Richtung er fuhr. "Sind wir bald da?" "HASENZAHN!" "Ja was? Ich würde ja nur gerne wissen ob wir bald da sind!" "Ja bald!" "Wo genau sind wir?" "Gretchen wenn ich dir das sagen würde, wüsstest du sofort wo wir hin wollen!" "Ja aber...!" "Nix aber! Still jetzt!" "Hmmm!" "Sei jetzt nicht bockig!" "Mmmhmmm!" "GRETCHEN!" "Ich sag doch gar nichts!" "DOCH! Soll ich anhalten?" "Nein, bin ja still!" Marc fuhr noch etwas. Nach rechts, links, wieder links und plötzlich stoppte das Auto! "Wir sind da und wage es dich den Schal abzunehmen!" "Och man Marc!" Marc nahm Gretchen an die Hand und führte sie in ein Gebäude. Beide gingen tiefer in das Gebäude und Marc platzierte Gretchen auf einen Stuhl! "Nicht erschrecken!" Marc schob den Stuhl an einen Tisch "So jetzt nehm ich dir den Schal ab!" Gretchen schloss die Augen und als der Schal weg war öffnete sie ihre Augen langsam. Sie konnte ihren Augen nicht trauen, überall um sie herum gab es Schokolade. Weiße Schokolade, helle Schokolade, dunkle Schokolade, gepunktete Schokolade, Schokoladenfiguren. Gretchen war im Paradies. Im Hüftgoldparadies. "Marc?" "Du liebst Schokolade. Ein normales Dinner fand ich zu langweilig, also habe ich einen meiner ehemaligen Patienten angerufen. Dem gehört die Schokoladenfabrik und war so nett uns diesen Abend hier zu verwöhnen. Also gibt es das Schokoladendinner ala Gretchen Haase!" Gretchens Augen leuchteten immer noch. "Das ist soooo unglaublich süß Marc!" Plötzlich stand neben Gretchen ein Kellner und stellte ihr eine Tasse Kakao hin. "Dir ist schon klar, dass ich an Schokoladenvergiftung sterben werde?" "Wie gut das ich Arzt bin und nachher den perfekten Sport zum wieder abnehmen geplant habe" "MARC!" "Gretchen, das war ein Spaß!" "Natürlich!" Gretchen schaute sich um und stand auf "Darf ich von allem kosten?" "Natürlich, und gehört quasi die Fabrik heute Abend!" "Himmlisch!" "Du auch!" Marc stand hinter Gretchen die grade dabei war einer der Schokoladen zu kosten "Spinner!" sagte sie nur mit vollem Mund und lachte herzlich dabei. "Gretchen?" Gretchen drehte sich um und schaute in Marcs Augen. Sie sagten "ich will mehr!" "Ja Marc?" "Ich liebe dich!" Gretchen hatte seit über 15 Jahren auf diese 3 Worte gewartet. Nicht mal als sie kurz zusammen waren hatte er es gesagt. Er hatte es tausendmal gedacht aber nie konnte er es ihr sagen. Gretchen lächelte "Ja?" fragte Marc. "Was denn ja?" Gretchen lächelte immer noch. " Naja ich dachte das du jetzt irgendwas sagst!" "Nein, wieso was sollte ich denn sagen!" Marc wusste nicht recht was er noch sagen oder machen sollte. Man sah ihm seine Verzweiflung sichtlich an "Naja ich dachte da an drei Worte!" Gretchen nahm sein Gesicht in beide Hände "Marc, ich habe dir diese Worte so oft gesagt und nie kam etwas zurück. Ich will einen Neuanfang. Ich bin sehr glücklich, dass du es endlich schaffst deine Gefühle zu zeigen aber ich brauche noch Zeit. Du hast mir sehr weh getan und umso glücklicher bin ich das du endlich zu dir gefunden hast aber bitte gib mir noch die Zeit. Ich will nicht, dass es wieder so endet wie beim letzten Mal!" "Natürlich!" sagte Marc traurig. In seiner Stimme hörte man tatsächlich Traurigkeit. Gretchen schaute ihm tief in die Augen und er wusste sie wollte ihn und brauchte tatsächlich Zeit. Gretchen streichelte Marcs Wange und gab ihn einen leichten, intensiven Kuss! "Na los, lass und Schokolade essen!" Gretchen zog Marc am Arm und beide verschwanden in den Bergen an Schokolade.

chococat88 Offline

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09.08.2012 21:10
#25 RE: Story von chococat88 Zitat · antworten

Irgendwann saßen beide auf dem Sofa bei Marc und Gretchen hatte sich eine große Tüte Proviant mitgenommen. "Ich glaube die nächsten Tage werde ich keine Schokolade mehr essen!" "ich gebe dir 24 Stunden!" grinste Marc. " Es ist spät ich sollte nach Hause gehen!" "Hmm!" Marc war eher unglücklich mit dem Ausgang des Abends. Er hatte Gretchen seine Gefühle gestanden aber wirklich zum Ziel ist er nicht gekommen, aber er sah auch ein das er selbst Schuld an seinem Schlamassel war. Gretchen gab Marc noch einen Kuss auf die Wange und verabschiedete sich "Soll ich dich fahren? Es ist mitten in der Nacht!" "Gerne!" Marc und Gretchen gingen erneut zum Auto und Marc fuhr Gretchen nach Hause. Dort angekommen saßen sie still im Auto bis Marc das erste Wort sagte "Hast du morgen schon was vor?" Gretchen überlegte kurz bis ihr einfiel das sie längst verabredet war. "Morgen geht leider nicht!" "Oh, irgendwie schade." "Aber Samstag sieht gut aus!" "wenn ich pünktlich aus dem Krankenhaus raus komme" sagte Marc eher ernüchternd. "Ja mal sehen! Naja ich werd dann mal! Bis morgen im Krankenhaus" "Ja bis morgen. Schlaf gut!" sagte Marc und lächelte Gretchen an. Gretchen wande sich schon der Tür hin drehte aber ihren Kopf nochmal um Marc noch einen Kuss auf seine warmen Wangen zu geben.
Am nächsten Tag im Krankenhaus sahen Marc und Gretchen nicht grade fit aus. Ihr Date hatte doch länger gedauert und dementsprechend müde sahen beide auch aus. "Schwester Sabine, ich will einen starken Kaffee! SOFORT!" "Aber Herr Doktor das ist nicht gut für ihr Herz." "Sabine das ist mit scheiß egal geben sie mir verdammt noch mal einen Kaffee! Ich kann auch in die Kantine gehen und ihnen die Rechnung zukommen lassen" "Marc!" Marc saß am Tisch und drehte sich um und erblickte Gretchen "Guten Morgen Sabine, könnte sie mir bitte auch einen Kaffee mitmachen?" "Aber gerne Frau Doktor!" Sabine lächelte Gretchen an und Sabine gab noch einen extra Löffel Kaffee dazu. Marc und Gretchen saßen am Tisch und Marc las in seiner Fachzeitschrift und Gretchen die neue -Freundin-. "Guten Morgen liebe Kollegen!" Marc blickte auf und sah in das überfröhliche Gesicht von Michael "Gretchen, du musst mir noch sagen wann ich bei dir sein soll! Der Film geht um acht los!" Marc schaute entsetzt zu Michael und drehte seinen Kopf zu Gretchen. Er schaute böse. Ameisenblick böse. Gretchen entging das leider nicht "Ähm, joar also so um halb acht dann bei mir?" "Ich komme um sieben! Bis nachher! Achja Meier, die Laparotomie Patientin wird durch kommen aber um eine Chemo kommt sie nicht rum. Aber was rede ich da, interessiert sie ja sowieso nicht!" Michael ging aus dem Zimmer und Marc stand auf. "In mein Büro! SOFORT!" Marc ging los und Sabine und Gretchen folgten ihn "Sie NICHT Schwester Sabine!" Sabine drehte sich geknickt um und ging zurück.

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