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Dieses Thema hat 16 Antworten
und wurde 655 mal aufgerufen
 NEWS
River
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06.06.2012 21:48
News zum Thema Kultur Zitat · antworten

Also ich finde, in einem Forum wie diesem hier darf ein Thread zum Thema Kultur nicht fehlen, und versprochen: Ich werde hier das eine oder andere Interessante posten.

LG
River

***

Documenta
Mister Beam

Der Quantenphysiker Anton Zeilinger will auf der Documenta Dinge zeigen, die mit dem Verstand nicht zu fassen sind. Wird die Kunstwelt das aushalten?


2004 demonstrierte Anton Zeilinger die weltweit erste quantenkryptographisch verschluesselte Bankueberweisung.
© Heinz-Peter Bader/Reuters


Es gibt keine Pinsel. Keine Farben, keine Leinwand, kein Atelier. Da sind nur die Warnschilder: Vorsicht Laserstrahlung!, und in der Teeküche vier junge Männer mit Bärten. Sie haben mit Kreide Formeln an eine Tafel geschrieben, sie sprechen englisch, aber man versteht kein Wort. Dann kommt der Meister.

Ein Mann mit grauen Haaren und dem prächtigsten Bart von allen, Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Anton Zeilinger, so steht es am Türschild. Er schreibt auch etwas an die Tafel, sie diskutieren. Dann holt sich Zeilinger einen Kaffee und geht zurück in sein Büro.

Mehr dazu findet ihr im Link.

Quelle: http://www.zeit.de/2012/24/Documenta-Zeilinger

River
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16.06.2012 20:37
#2 RE: News zum Thema Kultur Zitat · antworten

Kulturgeschichte
Der Tanz der Atome

Stephen Greenblatts Buch über die Entstehung der Renaissance aus dem Naturgedicht von Lukrez



Wie die Renaissance aus dem Mittelalter emporstieg, warum die Kirche ihre Alleinherrschaft über das Denken verlor und wann genau jene Neuzeit begann, die Gott aus dem Mittelpunkt schob, den Menschen an seine Stelle setzte und schließlich in unsere Moderne der entgrenzten Selbstverwirklichung führte – das alles ist keineswegs klar. War die Entdeckung Amerikas eine Ursache oder die Folge? Ergab sich die Reformation aus der neuen Selbstständigkeit des Denkens oder aus den Widersprüchen, in die sich die mittelalterliche Kirche manövriert hatte?

Historiker hadern seit Langem mit dem Epochenbegriff der Renaissance; sie haben ihn auch nicht erfunden, es waren Dichter, Maler und Philosophen, die Jahrhunderte später beschlossen, das Mittelalter als finster anzusehen und das Italien des 14., 15. Jahrhunderts für seine Feier der Schönheit und des Lebens zu rühmen. Seither müssen sich die Renaissanceforscher mit einem ideologisierten Epochenbegriff herumschlagen, den sie doch nicht mehr aus den Köpfen vertreiben können.

Mehr - siehe Link.

Quelle: http://www.zeit.de/2012/23/L-Greenblatt

River
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18.06.2012 19:44
#3 RE: News zum Thema Kultur Zitat · antworten

Urheberrechtsstreit
Verheddert in Frank Zappas Bart

Die Witwe Frank Zappas hat die Veranstalter des deutschen Festivals Zappanale verklagt. Es wird über Prinzipielles gestritten: künstlerische Freiheit und Interpretation.

Erinnert sich noch jemand an Daniel Küblböck? Der kleine, bebrillte Bayer wurde nicht nur von Dieter Bohlen bei Deutschland sucht den Superstar öfter mit einem Frosch verglichen – im Herbst 2005 bekam er auch riesigen Stunk mit den Erben des verstorbenen Rocksängers Rio Reiser. Küblböck hatte damals seine eigene Version von Reisers Song König von Deutschland auf den Markt gebracht. An sich ist das legal, solange man Tantiemen an den Verwertungsverein Gema überweist. Problem nur: Er hatte den Liedtext verändert. Was ja naheliegt bei einem Satire-Song aus den achtziger Jahren – statt "Helmut Kohl" sang er "Angela Merkel", statt "Robert Lembke" "Sex And The City", und so weiter.
...
Missbrauch der Zappa-Corporate-Identity

Ein solcher Fall machte kürzlich Schlagzeilen: Am 31. Mai wies der Bundesgerichtshof in Karlsruhe eine Revision des amerikanischen Zappa Family Trust zurück. Die Witwe des 1993 verstorbenen Rock-Avantgardisten Frank Zappa hatte die Klage eingereicht – es ging darum, den Veranstaltern des Zappanale-Festivals in Bad Doberan nachzuweisen, dass sie das Markenrecht verletzt hatten. Die Organisatoren sollen mit dem Namen ihrer Veranstaltung sowie ihrem Emblem, das einen stilisierten Bart des Künstlers zeigt, zwei essenzielle Merkmale der internationalen Zappa-Corporate-Identity missbraucht und sinnentstellt haben.
...

Mehr zum Artikel im Link.

Quelle: http://www.zeit.de/kultur/musik/2012-06/...errecht-prozess

***

Warum mich das interessiert? Na wegen Frank Zappa!

Hier ein Song von ihm:

Frank Zappa- Bobby Brown *Official Video*


http://www.youtube.com/watch?v=ZUq_T_Bhau8

OK - er ist ein Skandalkünstler gewesen, und aus diesem Grund hab ich diesen Song noch nie gepostet, aber ich sag mal, die heutigen Texte sind schlimmer.

LG
River

River
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19.06.2012 19:26
#4 RE: News zum Thema Kultur Zitat · antworten

Biografie
Der Heimatlose

Wer war Rainer Werner Fassbinder? Dreißig Jahre nach dem Tod des großen Filmemachers erscheint eine erste Biografie.


Bildquelle: © dpa
Rainer Werner Fassbinder während der Dreharbeiten zum Film "Lola" am 14. Mai 1981


An Ambitionen herrscht kein Mangel. Der Untertitel verspricht »die erste unabhängige, gründlich recherchierte Biographie« (Info des Verlags) von Rainer Werner Fassbinder. Kein einfaches Unterfangen, knapp 30 Jahre nach seinem Tod. Schon zu Lebzeiten des Filmemachers kursierten Gerüchte, Mutmaßungen und Klatschgeschichten; Ungenauigkeiten und Halbwahrheiten wurden kolportiert, zu denen auch er selbst beigetragen hatte – bis hin zu einem falschen Geburtsjahr. Lässt sich das durch postume Recherchen kompensieren? Jürgen Trimborn hat es versucht; er hat schon Bücher über Leni Riefenstahl, Arno Breker, Hildegard Knef, Romy Schneider und Rudi Carrell verfasst, er ist ein erfahrener Autor, emsig bis zur Sammelwut. Davon zeugen schon 1085 Fußnoten dieser Biografie.

Mehr dazu im Link.

Quelle: http://www.zeit.de/2012/24/L-SM-Trimborn

River
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23.06.2012 19:43
#5 RE: News zum Thema Kultur Zitat · antworten

Hörspiel "Ulysses"
Die verführerischsten Sätze

James Joyce total: Erstmals wird der "Ulysses" in der Regie Klaus Buhlerts zum Hörspiel – mit Starensemble, 24 Stunden lang. Ein Produktionsbesuch.


Bildquelle: © Hulton Archive
James Joyce im Jahr 1938


Nun ist es eine Bordellszene, die vor dem Mikrofon deklamiert werden muss, weshalb man ohne Stöhnen nicht auskommt: »Hast Du mich vergessen?« Corinna Harfouch stöhnt gleich diverse Varianten dieses Satzes in das Mikrofon – von zart verführerisch bis kräftig brüllend. »Dass ich mich ausgerechnet heute im Studio so outen muss«, sagt sie irgendwann amüsiert über ihre »sadomasochistische Ader«. Sie steht hinter schalldichtem Glas, gebannt schaut man zu, wie hier das Hörspielereignis des Jahres Gestalt annimmt – Gestalt, denn das ist das Erstaunlichste in diesen mysteriös anmutenden Räumen: Was Klang wird, hat zunächst Körper. Wie im Theater oder für die Kamera agiert die Schauspielerin für das Mikro, um ihrer Stimme Ausdruck zu verleihen. Die Bühne hier heißt Tonstudio und sieht höchst sonderbar aus, irgendwo zwischen der altertümlichen Schaltzentrale eines Atomkraftwerks, in die allermodernste, wild vor sich hin blinkende Technik eingebaut wurde, und der Kommandobrücke von Kapitän Nemo auf der Nautilus, zwanzigtausend Meilen unter dem Meer. Energie und Expedition, ohne Fenster und in schummrigem Licht: In den vergangenen Monaten sind viele namhafte Schauspieler hierher gepilgert, nur um bei einer bislang nie dagewesenen Reise in die Welt des Ulysses dabei zu sein, jenes Großromans des Iren James Joyce von 1922, der unser modernes Bewusstsein in einen einzigen Tag, den 16. Juni 1904, Bloomsday genannt, gepackt hat.

Die Odyssee findet statt tief im Berliner Osten, im Funkhaus an der Nalepastraße, in jenem gigantischen Trumm, aus dem der DDR-Rundfunk seit 1956 sendete. Ein paar Schritte entfernt fließt die Spree vorbei; irgendwann hat man das aus den fünfziger Jahren stammende, mit reichlich Patina versehene Tonstudio endlich gefunden; viele große Produktionen sind hier bereits entstanden. Steuermann Andreas Meinetsberger sitzt hier an den Reglern und überwacht als Toningenieur drei Bildschirme und riesige Lautsprecher; dahinter thront etwas erhöht an einem Tisch mit Mikro und Lampe der Kapitän dieser Abenteuerreise: Regisseur Klaus Buhlert. Während hinter der Glasscheibe Corinna Harfouch die Bella Cohen, die Dubliner Hure im Bordell, spielt, wiegt sich die jungenhaft schlaksige, mit weißen Sneakers, in Jeans und grauen Pulli gewandete Gestalt Buhlerts unter silbergrauem Lockenschopf rhythmisch mit.

Es ist eine außergewöhnliche Kunst, die Buhlert seit Jahren wie besessen treibt. Hier im Studio erleben wir einen Teil davon: Hoch konzentriert arbeitet er an der Umsetzung des Textes, der als heftig durchgearbeitetes Manuskript vor ihm liegt und mittlerweile durch zahllose grellfarbige Markierungen zu einem ganz eigenen Kunstwerk mutiert ist. Immer wieder unterbricht er, lässt Varianten proben, neue Nuancen erkunden, diverse Fassungen mitschneiden, um später zu entscheiden – all das stundenlang, Satz für Satz; »kunstvoll-quälenden Wahnsinn« nennt Buhlert das. Es ist ein Tanz, den er mit Corinna Harfouch aufführt: Zwischendurch geht er hinüber, hinter das Glas, spielt und singt etwas vor, gemeinsam testen die beiden Varianten des Niederzwingens. Hier wird Fantasie modelliert, damit man sie am Ende hören kann.

Die professionelle Intensität dabei ist atemberaubend, womöglich weil die intime psychologische Konstellation aus Sprecher und Regisseur, flankiert vom Tonmeister, autistischer und damit fragiler ist als jede Film- oder Theaterarbeit. Mehrere strikt durchgeplante Tage dauern solche Aufnahmesitzungen. Und alle lassen sich darauf ein; beim Ulysses ergibt das einen endlosen Reigen renommierter Schauspieler: Birgit Minichmayr und Dietmar Bär als Molly und Leopold Bloom, dann Jens Harzer, Ernst Stötzner, Werner Wölbern, Anna Thalbach und Josef Bierbichler, dazu Bibiana Beglau, Margit Bendokat, Wolfram Koch, Peter Kurth und Milan Peschel; als Erzähler neben Corinna Harfouch Manfred Zapatka, Rufus Beck, Jürgen Holtz und Thomas Thieme – allesamt allererste Liga.

»Abends gemeinsam essen gehen will man nach so einem Tag dann eher nicht mehr«, lacht Buhlert, als wir ihn Wochen später in seinem hellen Arbeitsstudio in der Marienburger Straße in Berlin-Prenzlauer Berg besuchen. Dass er dennoch jemand ist, der die heikle Psychologie solch einer Produktion meistert, glaubt man angesichts seines speziellen Charmes, dessen Zeuge wir im Studio wurden. Viele der Schauspieler arbeiten seit Jahren mit ihm zusammen, der zu den bedeutendsten deutschen Hörspielregisseuren zählt. Buhlert konzentriert sich dabei vor allem auf die Bearbeitung literarischer Hochgebirge: Homers Ilias, das Gilgamesch-Epos, Robert Musils Mann ohne Eigenschaften, Melvilles Moby Dick, Kafkas Process oder Cervantes’ Don Quixote. Einige Kollegen, die avantgardistische Formen ausprobieren, mögen das als konservativ abtun. Allein Buhlert ist sich sicher: »Die Moderne ist heute älter als das Klassische.« Gerade das Experimentelle, das er früher selbst verfochten habe, altere erstaunlich schnell; kaum etwas von eigenen frühen Sachen fände er noch interessant. Schnell geraten wir ins Plaudern, über die wandelnden Bedingungen in deutschen Rundfunkanstalten, die es für viele, nicht für ihn, künstlerisch immer schwerer machten. Und wir reden über das melancholische Schicksal des Hörspielregisseurs, solche großen Projekte jeweils nur einmal im Leben machen zu können, während jemand auf der Bühne Wagners Tristan oder Lessings Nathan schon öfter stemmen könnte. »Die 25. Walpurgisnacht von Buhlert will leider keiner hören«, sagt er lachend, aber das sei nun mal »the name of the game«. Er hat immerhin maßgeblich dafür gesorgt, dass heute in Deutschland literarische Klassiker gerade in Hörspielform von einem breiten Publikum neu, vielfach sogar das erste Mal wahrgenommen werden.

Woher aber seine Ausdauer, immer wieder neue Achttausender besteigen zu wollen? Womöglich liegt es an der Abwechslung: Denn die Studioarbeit ist nur der vorletzte Teil eines Projekts, der letzte der Schnitt; als Komponist schreibt er zunächst selbst die dazugehörige Musik, nach intensiver Lektüre und der Herstellung einer Manuskriptfassung für die Hörspielversion.

Quelle: http://www.zeit.de/2012/25/L-B-Ulysses

River
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26.06.2012 19:44
#6 RE: News zum Thema Kultur Zitat · antworten

Urheberrecht
Aus dem Museum ins Netz

Der Kunstmarkt ist von der Digitalisierung kaum betroffen, aber die Debatte um die Reform des Urheberrechts ruft auch bildende Künstler auf den Plan.


© Sean Gallup/Getty Images
Ein Museumsbesucher fotografiert ein Gemälde von Henri Matisse.


Das Museum Schloss Moyland verfügt über die weltgrößte Joseph Beuys-Sammlung – seit einem im Dezember 2011 gefallenen Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf allerdings nur noch beschränkt. Manfred Tischer hatte 1964 auf Beuys’ Wunsch Fotografien einer Kunstaktion gemacht und später die Ausstellungsrechte an Schloss Moyland übertragen. Laut Urteil dürfen sie aber nur mit Zustimmung der Witwe des Künstlers und Urheberechtserbin Eva Beuys gezeigt werden. Diese stellt sich quer. Die rechtliche Frage im Kern des Streits: Stellen die Fotografien eine Bearbeitung des Kunstwerks dar und müssen deswegen von Eva Beuys autorisiert werden, oder handelt es sich eigene Werke des Fotografen?

Mehr dazu im Link.

Quelle: http://www.zeit.de/kultur/kunst/2012-06/urheberrecht-kunst

River
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27.06.2012 19:25
#7 RE: News zum Thema Kultur Zitat · antworten

Nora Ephron
Mannsein, Frausein – und darüber lachen

Die Regisseurin Nora Ephron inszenierte in Filmen wie "Harry und Sally" fröhliche Geschlechterkriege für ein Publikum, das sich von alten Rollen verabschiedete.


© REUTERS/Lucas Jackson
Die Regisseurin und Autorin Nora Ephron


Falls nur eine einzige Filmszene in Erinnerung bleiben wird von den durchaus nicht wenigen erinnerungswürdigen Filmszenen, die Nora Ephron geschrieben oder inszeniert hat, dann wird es wohl diese eine sein: Meg Ryan simuliert mitten im Restaurant einen sexuellen Höhepunkt, um Billy Crystal zu beweisen, dass Männer zwischen einem echten und einem vorgespielten weiblichen Orgasmus nicht unterscheiden können. Als Ryan fertig ist, gibt die ältere Frau am Nebentisch bei der Kellnerin eine Bestellung auf: "Ich will genau das, was sie hatte."

...
Am Dienstagabend ist Nora Ephron in New York an Leukämie gestorben.
...

Mehr dazu im Link.

Quelle: http://www.zeit.de/kultur/film/2012-06/nora-ephron-nachruf

R.I.P. und Dankeschön für die wundervollen Drehbücher.

River
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06.07.2012 14:57
#8 RE: News zum Thema Kultur Zitat · antworten

Amerikanische Fernsehserien
Bügeln geht nicht mehr

Alle Welt schwärmt von den amerikanischen Fernsehserien. Dabei terrorisieren sie uns mit ihrer durchgestylten Perfektion und Komplexität. Eine Polemik.


© HBO
Lassen Serien wie "Game of Thrones" zu wenig Raum für eigene Interpretationen?


Mr. Spock sitzt auf der Enterprise herum und wirkt belämmert. Kein Wunder, man hat ihm bei lebendigem Leib das Gehirn entfernt, fragen Sie nicht, wie das geht. Jedenfalls haben sich ein paar Aliens mit seinen grauen Zellen davongemacht, und die Crew um Captain Kirk muss das wertvollste Accessoire ihres Wissenschaftsoffiziers wiederbeschaffen. Das hat 1968 im Fernsehen sicher genauso ausgesehen, wie es sich anhört: brainless. Dabei hielt sich Star Trek, die Originalserie, etwas auf ihre Autoren zugute, die sie gern unter renommierten Science-Fiction-Schriftstellern rekrutierte. Selbst hartgesottenen Fans verschlug der hirnlose Spock damals den Atem. Und Spock’s Brain wurde zum Kürzel für den Totalaussetzer, für das Kreativdesaster, mit dem Serienliebhaber früher stets rechnen mussten. Ja, Fernsehen war einmal ein unedles, zerstreutes Medium, in dem sich das Erhabene und der Murks verschwägerten. Ein Medium, dem man bestenfalls in Hassliebe verbunden sein konnte.
...
Aber in der Ära des alten, durchformatierten Fernsehens musste stets damit gerechnet werden, dass die Erwartungen an die Charaktere, die Konflikte, die Erzählung enttäuscht wurden. Wer Serien liebte, der lernte, zwischen den Zeilen zu lesen, das Unausgesprochene und Uneingelöste zu schätzen, im Dreck nach Gold zu schürfen. Oder sogar: die Serien zu bearbeiten, zu redigieren, buchstäblich umzuformulieren,...

Mehr dazu im Link.

Quelle: http://www.zeit.de/2012/27/Fernsehen-Amerikanische-Serien

***

So, und hier fühle ich mich berufen, meinen Senf aufs Forumbrot zu schmieren:

Ja, ihr habt völlig Recht! Wenn man ein Schrottformat gekuckt hat, daran fast verzweifelt ist, sich den Mund fusselig gequatscht bzw. die Finger wund getippt hat, um das Beste aus dem Vorkau-Langweil-Einheitsbrei rauszuholen, sozusagen die Bohne aus dem Plumpudding, die Nadel aus dem Heuhaufen, den Sinn aus dem Unsinn, dann kann man sich getrost in den Ausruhmodus schalten, sich eigene Einfallswünsche sparen, sich von großem Kino in einstündiger Episode einmummeln lassen und denken: Oh, wie schön ist das, dass es daran nichts zu motzen gibt - höchstens Szenen, die man sich nochmal wo nieder schreiben muss - im entsprechenden Thread - zum Festhalten für die Ewigkeit oder wenigstens den Moment des Schreibens und Lesens, falls gegenseitig solche Dienstbarkeit erfolgt. Ja, das ist es. Image and video hosting by TinyPic

Und doch: Auch Lästern über nixige Autoren, dummdreiste Stories, schlampige Schauspielerei oder ihr hervorstechendes Gegenteil - super Schauspieler in unwürdigem Plot, hat was.

Trotzdem: Bügeln könnt ihr ein anderes Mal oder macht das ein büschen zackig, damit ihr noch Zeit für eure Lieblingsserien habt - z.B. von HBO.

LG
River

River
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10.07.2012 14:16
#9 RE: News zum Thema Kultur Zitat · antworten

Paulo Coelho
"Twittern ist Kunst"

Raubkopien seiner Bücher begrüßt er, der Intellektuelle alten Schlags ist für ihn gestorben, das Internet ist ihm ein globales Dorf. Der brasilianische Bestsellerautor Paulo Coelho feiert im Skype-Gespräch die digitale Revolution – mitsamt ihren Folgen für den Buchmarkt.


© dpa
Der Schriftsteller Paulo Coelho


Den kompletten Artikel findet ihr im Link.

Quelle: http://www.zeit.de/2012/27/Internet-Coelho

Und das weiß Tante Wiki über Paulo Coelho: http://de.wikipedia.org/wiki/Paulo_Coelho

Paulo Coelho hat u.a. diesen Preis hier gewonnen:
2003: Guinness-Weltrekord™ für die meisten in einer Stunde signierten Bücher (53 Ausgaben von ›Der Alchimist‹ an der Frankfurter Buchmesse).

Na, der hat Humor und die ganze Latte der Preise, die er erhalten hat, ist natürlich im Wiki-Link nachzulesen.

LG
River

River
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12.07.2012 14:34
#10 RE: News zum Thema Kultur Zitat · antworten

Rolling Stones
Rotzig, wüst und zottig

Vor genau 50 Jahren wurde der schmutzige Sound der Rolling Stones geboren. Als er 1965 zum ersten Mal in Wien dröhnte, war der Auftritt der Band ein Medienereignis.


© Keystone/Getty Images
Rolling-Stones-Konzert 1965 in Westberlin


»Dicke Sonnenbrillen vor den ungewaschenen Gesichtern«, empörte sich die Kronenzeitung. »Die zottigen Haare bis zum abgestoßenen Hemdkragen, verbeulte Hosen und Zigarette im Mundwinkel, so kletterte Englands neuester Kulturexport aus einem Lufthansa-Clipper.« Als die Rolling Stones am 16. September 1965 in Wien-Schwechat das erste Mal österreichischen Boden betraten, vibrierten die Berichterstatter. Der Schock fuhr auch in Wien in die Spießerseelen. In Berlin hatten die Radaubrüder einen Tag zuvor ein Trümmerfeld hinterlassen. Nun war die Stadthalle an der Reihe. Die Reporter hatten Großkampftage.

Mehr... siehe Link.

Quelle: http://www.zeit.de/2012/29/A-Stones-Konzert

River
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13.07.2012 18:22
#11 RE: News zum Thema Kultur Zitat · antworten

Massen-Aktfotografie
Münchner Enthüllungen

Unser Leser Harald Auer hat sich mit 1.700 anderen nackten Menschen von Spencer Tunick in München fotografieren lassen. Geschämt hat er sich dabei überhaupt nicht.


© dpa
Freiwillige beim Kunstprojekt von Spencer Tunick auf dem Münchner Max-Joseph-Platz


Ich habe mitgemacht und mich ausgezogen. In Spencer Tunicks Fotoprojekt für die Staatsoper München war ich einer der 1.700 Teilnehmer, die, mit roter oder goldener Farbe bemalt, Szenen aus Wagners Ring des Nibelungen nachstellten und sich dabei ablichten ließen. Die Entstehung dieses Kunstwerks vor Ort mitzuerleben, war eine einmalige Erfahrung.

Der ganze Artikel ist im Link zu finden und das eigentlich Interessante daran, nicht das Foto. [lzwinker2]

Quelle: http://www.zeit.de/kultur/kunst/2012-07/...cer-tunick-ring

***

Hab mich schon immer gefragt, was die sich dabei denken, und nun weiß ich das wenigstens von einem oder zwei Teilnehmern. [biggrin]

LG
River

River
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14.07.2012 13:06
#12 RE: News zum Thema Kultur Zitat · antworten

Woody Guthrie
Der Hobo und sein Credo

Ein Folksänger, ein Lebensmodell: Bob Dylan, Jack Kerouac, Tom Waits, Bruce Springsteen – sie alle haben von Woody Guthrie viel gelernt. Vor 100 Jahren wurde er geboren.


© Getty Images
Woody Guthrie 1960, sieben Jahre vor seinem Tod


Dass dieses Land dein Land ist, dass dieses Land mein Land ist, von Kalifornien bis New York Island, vom Redwood Forest bis zu den Wassern des Golfstroms – es war zuletzt Neil Young, der diese naturkommunistische Grundsatzerklärung auf seinem neuen Album Americana unters Volk brachte. Der Erste war Woodrow Wilson Guthrie, der am 14. Juli seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte.

Schon im März dieses Jahres lud seine Tochter einige Musiker ein, unbekannte Texte ihres Vaters zu vertonen: Jay Farrar, Will Johnson, Anders Parker und Yim Yames nahmen das Album New Multitudes auf. Jeff Tweedy und Billy Bragg hatten ihn bereits 1998 auf Mermaid Avenue geehrt.

Mehr dazu im Link.

Quelle: http://www.zeit.de/kultur/musik/2012-07/...thrie-100-jahre

***

Das ist wirklich interessant und ja, natürlich kenne ich den ich den Song 'This Land is My Land'.

Deshalb hier der Dylan-Song für Woody Guthrie:

Bob Dylan - Song for Woody

http://de.dilandau.eu/herunterladen-mp3/...or-woody-1.html


Und hier noch was von seinem Sohn Arlo Guthrie:

'Alices's Restaurant'

http://www.youtube.com/watch?v=LjKF7aQthcQ


LG
River

River
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15.07.2012 17:28
#13 RE: News zum Thema Kultur Zitat · antworten

Will Kymlicka
Unsere Mitbürger

Tiere haben dasselbe Recht auf Leben und Freiheit wie wir Menschen auch: Ein Gespräch mit dem kanadischen Philosophen Will Kymlicka über seine Forderung, Tieren Bürgerrechte zu verleihen.

Es hat lange gedauert, bis sich die Wissenschaften endlich der Tiere angenommen haben und sie nicht bloß als programmierbare Automaten oder als instinktgesteuerte Wesen ohne Sinn und Verstand wahrnehmen. Eine neue Generation von Biologen, Philosophen, Historikern und Soziologen entdeckt die facettenreiche Gedanken-, Sozial- und Bedeutungswelt nichtmenschlicher Lebewesen. Dieser Entwicklung widmet sich an der Universität Utrecht dieser Tage die Konferenz »Minding Animals«. Angekündigt sind unter anderem der Literaturnobelpreisträger John Coetzee (Adelaide), der Verhaltensbiologe Marc Bekoff (Colorado), der Ökologe Dale Jamieson (New York) und der kanadische Philosoph Will Kymlicka (Kingston/Budapest). Wir sprachen mit Kymlicka, einem der international bekanntesten Theoretiker des Multikulturalismus.

Der ganze Artikel mit Interview ist im Link zu finden.

Quelle: http://www.zeit.de/2012/28/Interview-Kymlicka

***

Mein Kommentar: Muss ich erst überlegen...

Alex Offline

Mitglied

Beiträge: 1.634

16.07.2012 19:37
#14 RE: News zum Thema Kultur Zitat · antworten

Geschüttelt, nicht gerührt - London feiert 50 Jahre James Bond


11.07.2012 - 02:30


London (RP). Eine Schau in der Londoner Ausstellungshalle "Barbican" würdigt einen der legendärsten Vertreter des Königreichs: Sie lüftet die Geheimnisse des Agenten mit der Nummer 007, der mit seinem Stil nicht nur die Mode beeinflusst hat.


50 Jahre James Bond


Einfach nur eine Lizenz zum Töten reicht nicht. Der Agent mit allen Befugnissen muss schon Stil haben, um weltweit Hunderte Millionen Menschen in die Kinos zu locken. Keiner kann das so gut wie er – der glamouröse Geheimagent Ihrer Majestät, James Bond.


Kulturphänomen


Die 007-Streifen sind ein globaler Kassenhit im Wert von fünf Milliarden Dollar. Die längste Filmserie aller Zeiten hat zudem die Mode beeinflusst, den Stil von Autos, Uhren und Handys geprägt und die futuristischen Gadgets populär gemacht. 50 Jahre nach der Premiere von "Dr. No" öffnete das Londoner Ausstellungszentrum "Barbican" die Trickkiste und den Kleiderschrank des britischen Helden, um Bond als Stilikone zu feiern.


James-Bond-Ausstellung in London


Die Besucher der Schau "007-Design" erfahren, dass die berühmte goldene Pistole von Bösewicht Francisco Scaramanga in Wirklichkeit aus einem Füller, Feuerzeug, Zigarettenetui und einem Manschettenknopf besteht, die ein erfinderischer Bastler am Filmset zusammengeschweißt hat. Der scharfkantige Killerhut von Oddjob ("Goldfinger") flog nur deswegen so weit, weil er von einem versteckten Propeller angetrieben wurde. Und das Mundstück mit zwei Mini-Zylindern, die Bond in "Feuerball" vier Minuten lang unter Wasser mit Sauerstoff versorgt haben? "Sie funktionieren nicht, sehen aber gut aus", sagte der Special-Effects-Techniker Bert Luxford. Bonds geniale Ausrüstung, die sein Überleben in den heikelsten Situationen sichert, ist eine Illusion – manchmal erstaunlich simpel und unrealistisch, aber zugleich so attraktiv, dass man sich an ihr nicht sattsehen kann.


Die Mischung macht's


Der Erfolg der Saga von Ian Fleming hat laut Einschätzung der Kuratorin Bronwyn Cosgrave genauso viel mit dem schauspielerischen Talent von Sean Connery oder Daniel Craig zu tun wie mit der Meisterleistung der Designer, die einen unverwechselbaren Stil zum Nachahmen kreiert haben. "Dieser Spion ist ein Phänomen: Was er im Film berührt, wird sofort im wirklichen Leben begehrenswert", erklärt die Expertin. Die Ausstellung geizt nicht mit Beispielen dafür: die blauen Badeshorts von Daniel Craig aus "Casino Royale", den weißen Smoking von Roger Moore in "Octopussy" oder Halle Berrys Bikini ("Stirb an einem anderen Tag").


Würdigung der Anti-Helden


Auch die faszinierenden Anti-Helden, gegen die Bond in den bisherigen 22 Filmen kämpfen musste, werden gewürdigt. In einem Ausstellungsraum steht man vor einem runden, sich drehenden Bett, auf dem eine Frau liegt. Sie ist nur mit einem Slip bekleidet, ihre Haut schimmert im goldenen Glanz. So echt wirkt die Szene mit der lebensgroßen Puppe, dass man Gänsehaut bekommt. Jill Masterson wurde in "Goldfinger" (1964) vom gleichnamigen Verbrecher mit einer Goldschicht bedeckt, bis sie erstickte.


"Soviel ich weiß, haben Doppelnull-Agenten eine sehr niedrige Lebenserwartung", sagt 007 in einem Film. Die Organisatoren der Ausstellung nennen den Bond-Stil unsterblich und halten deswegen die Aussichten des draufgängerischen Herzensbrechers für ausgezeichnet. Eines steht fest: Daniel Craig wird als James Bond in "Skyfall" am 1. November auf die deutschen Kinoleinwände zurückkehren.


Quelle http://www.rp-online.de/kultur/film/lond...-bond-1.2905363

River
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23.07.2012 21:00
#15 RE: News zum Thema Kultur Zitat · antworten

Filmrealismus
Ein Aschenputtel-Moralstück aus Kolumbien

"Karen weint im Bus" erzählt von einer Frau, die in der kolumbianischen Gesellschaft versucht, sich alleine zu behaupten. Trotz Klischees ein sozialrealistischer Film.


© Arsenal Institut Filmverleih
Karen (Ángela Carrizosa Aparicio, links) hat sich von ihrem Mann getrennt und mit der Friseurin Patricia angefreundet (María Angélica Sánchez).


Würde Mario Bücher lesen, hätte er die Anspielung wohl verstanden. "Ich lese gerade Ibsens Nora oder ein Puppenheim," erzählt Karen beim Dinner und fragt daraufhin an ihren Mann gewandt: "Kennst Du Ibsen?" Doch Mario liest höchstens Börsennotierungen oder den jährlichen Geschäftsbericht, darum fällt er aus allen Wolken, als Karen ihm am nächsten Morgen mitteilt, dass sie die Scheidung wolle. Sie möchte nach zehn Jahren Ehe endlich auf eigenen Füßen stehen. "Auf eigenen Füßen?" entgegnet Mario leicht verächtlich. "Was kannst Du denn?"

Mehr gibt's im Link, und der Artikel ist wirklich lesenswert. Den Film kuck ich - muss ich mir notieren.

Quelle: http://www.zeit.de/kultur/film/2012-07/f...en-weint-im-bus

River
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27.07.2012 22:16
#16 RE: News zum Thema Kultur Zitat · antworten

Männliche Nacktheit
Das ist übrigens ein Penis

Weibliche Nacktheit ist der Normalfall – männliche hingegen nicht. Warum ist das so?

Welche Frau nicht das Glück hat, mit einem Mann zusammen zu sein, bekommt selten einen Penis zu Gesicht. Penisse lassen sich in der Öffentlichkeit kaum blicken. Sie leben zurückgezogen unter ihresgleichen, zeigen sich, was man so hört, freimütig nur auf Herrentoiletten und in Umkleidekabinen von Sportvereinen. Eine Frau kann in Biologiebüchern blättern, sie kann sich Pornos anschauen, in denen sie Penisse in ungeahnten Dimensionen sieht. Im Museum kann sie Tausende Jahre alte Geschlechtsteile aus Stein betrachten. Sie kann auf Plakaten für Herrenunterwäsche irgendwo in dem weichen Päckchen zwischen trainierten Schenkeln einen Penis vermuten. Aber Bilder von echten, zeitgenössischen Penissen, aus Fleisch und Blut, nicht pornografisch, nicht abstrahiert, nicht medizinisch, solche Bilder sind schwer zu finden. Es gibt keine Bilder von nackten Männern, auf denen Nacktheit etwas erzählt, ein Ausdruck ist von Intimität, von Verletzlichkeit oder von Schönheit.


***

Ich lach mich schepps. '...lassen sich in der Öffentlichkeit..'

Interessant ist der Artikel allemal, und das Pic dazu packe ich hier unten in einen Spoiler!






****

Quelle: http://www.zeit.de/2012/31/Maennliche-Nacktheit

River
Beiträge:

14.08.2012 21:20
#17 RE: News zum Thema Kultur Zitat · antworten

Film
"Magic Mike" Strippen gegen das Elend in der Seele

Der Regisseur Steven Soderbergh drehte mit seiner Komödie "Magic Mike" einen US-Sommerhit. Vordergründig reizt er mit flotten Nummern, doch im Grunde geht es ihm um die Einsamkeit.


© Concorde Filmverleih
Der Stripper Mike (Channing Tatum) und der alternde Klubbesitzer Dallas (Matthew McConaughey) zählen ihr eingenommenes Geld.


Es ist ein zweifelhaftes Vergnügen, zum "Sexiest Man Alive" gekürt zu werden – die Auszeichnung, die das amerikanische Magazin People alljährlich vergibt, ähnelt einem Wanderpokal, und den ist man schnell wieder los. Der texanische Schauspieler Matthew McConaughey gewann den Titel mit 36 Jahren; inzwischen ist er 43 und muss sich vermutlich nicht nur im neuen Film von Steven Soderbergh mit dem Altern auseinandersetzen. Und das viel früher als seine nur mittelsexy geratenen Geschlechtsgenossen, die langsam, aber ungeniert Bierbäuche kultivieren, anstatt täglich mit dem Personal Trainer gegen die tückische Schwerkraft anzukämpfen.

Mehr dazu im Link.

Quelle: http://www.zeit.de/kultur/film/2012-08/film-magic-mike

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