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Bichi91 Offline

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Beiträge: 1.423

04.08.2012 19:13
#151 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

6

Kurzer Teil aber besser als gar nichts. Wir nähern und immer mehr dem romantischen Teil.




Nachdem sie etwa eine halbe Stunde, nach Paulines Weggang, noch getanzt hatten, meinte Gretchen zu Marc dass sie sich nur kurz frisch machen würde und gleich wiederkäme. Während Gretchen schnell auf der Toilette war, wurde Marc von zwei heißen Ladies in Beschlag genommen, was diesem sichtlich gefiel. Sie betatschten Marc am ganzen Körper, was diesem ein fettes Grinsen ins Gesicht zauberte.

„Na mein Hübscher. Wie heißt du?“
„Meier. Doktor Marc Meier. Und mit wem habe ich das Vergnügen?“
„Das ist meine Freundin Nathalie und ich bin Christina, aber du kannst uns auch ´die-die-dich-in-den-7-Himmel-befördern-werden´ nennen.“ meinte sie keg und zwinkerte ihm zu.

Ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt kam Gretchen von der Toilette. Dieser Anblick machte sie traurig und wütend zugleich. Sie hatte es heute mit ihm sehr genossen und dachte ihm würde es genau so ergehen, aber da hatte sie sich wohl getäuscht. Sie wandte den Blick ab und ging nach draußen, da sie es nicht mehr ertragen konnte. Wäre sie doch nur einen Augenblick länger geblieben oder hätte gehört was Marc da gesagt hatte, hätte sie gesehen dass der größte Macho aller Zeiten ablehte.

„Danke für das Angebot aber nein danke. Ich hab bereits ne Verabredung.“
„Du meinst doch nicht etwa die Fette von vorher oder?“
„Yep genau die. Und nur zur Info:Ich habe lieber was in der Hand. Macht viel mehr Spaß.“ und auch wenn sein bestes Stück gewaltig protestierte, so blieb Marc bei seiner Meinung. Die Mädchen schauten ihn verdutzt an und fragten ob das sein Ernst wäre.
„Ja ist es und jetzt entschuldigt mich. Muss meine charmante Begleitung sicher nach Hause bring.“ und ging los, um Gretchen zu holen.

Mit Tränen in den Augen machte sie sich auf den Heimweg. Wieso? Wieso musste er sie nur immer so verletzten? Jedes Mal machte sie sich Hoffnungen dass er anders war. Dass er nicht der war für den er sich ausgab aber immer wieder wurde sie enttäuscht. Nein diesmal wirklich nie wieder, schwor sie sich.

Sie war noch nicht sehr weit gekommen da beschlich sie eine Art böse Vorahnung. Es war wie ein Dejavü, denn hinter ihr vernahm sie Schritte, die immer näher kamen. Sie beschleunigte vor lauter Angst den Gang, doch es dauerte nicht lange, da wurde sie am Arm gepackt.

„Warum denn so eilig?“


Hmm. Wer das wohl ist?!

Bichi91 Offline

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Beiträge: 1.423

05.08.2012 11:05
#152 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

5

So meine Lieben. Heute heißt es wieder mal starke Nerven beweisen. Da es so unschön ist habe ich mich eher kurz gehalten. Aber keine Beschwerden bitte. Es gehört zu der geplanten Situation hinzu. Immerhin muss Marc ja erkennen dass sie ihm was bedeutet. Bitte keine auch wenn ich ein bin!!!!!



„Ich ich muss morgen früh raus. Hab Arbeit.“
„Wo ist denn dein Freund?“ fragte der Typ von vorhin, doch Gretchen antwortete ihm nicht. „Verstehe. Ihr hattet Stress. Wie wärs wenn wir ihm ne kleine Lektion erteilen und ihm zeigen dass du auch ohne ihm Spaß haben kannst?!“Gretchen schluckte. Sie ahnte worauf das hinauslief.

„Nein danke.“
„Ach komm. Dein Freund hat vorher doch auch Miezen angebraten wieso dann auch nicht du?“
„Ich hab gesagt nein. Ich verzichte und will nur noch zu meiner Tochter.“

Sie hoffte und betete dass er sich dadurch abwimmeln ließ, aber ohne Erfolg. „Manchmal muss man jemanden zu seinem Glück zwingen“ meinte er und drückte Gretchen mit voller Kraft in eine Seitengasse. Diese war unfähig sich zu wehren. Zu sehr war sie beängstigt von der Situation. Sie hatte keine Chance. Dieser Ort war dunkel und sie waren allein. Niemand würde ihr zu Hilfe eilen, selbst wenn ihr Mund Laute von sich geben sollte, was sie bezweifelte. Und selbst etwas unternehmen kam nicht in Frage. Sie war einfach zu schwach, das wusste sie. Es schien aussichtslos, also schloss sie die Augen und hoffte dass es schnell vorbei wäre. Ihr Peiniger war währenddessen damit beschäftigt der zitternden Frau vor ihm die Bluse die sie trug aufzureißen. Der Anblick der sich ihm bot gefiel ihm und er konnte es nicht mehr erwarten. Schnell drängte er Gretchen mit der einen Hand an die Wand, während er mit der anderen seine Hose öffnete und diese runterglitt. Ein Blick in ihr Gesicht verriet ihm, dass sie Angst hatte, was sein Verlangen nur noch mehr steigerte. Seine Hand ging auf Wanderschaft und umschloss ihre Brüste, die er unsanft umfasste, was Gretchen wiederum ein kleines Schniefen bescherte. Wieso konnte er es nicht einfach hinter sich bringen? Wieso hörte er nicht auf? War das quälen anderer so toll? Fragte sie sich verzweifelt.

Ihr Gegenüber schien es gar nicht zu gefallen, dass Gretchen sich zu Wort meldete. Denn er holte mit der flachen Hand aus und schlug ihr mitten ins Gesicht. Gretchens Kopf wurde zur Seite geschleudert und ein Handabdruckzierte nun ihr Gesicht.

„Halt endlich dein blödes Maul“ schie er sie an und Gretchen zitterte noch mehr als ohnehin schon. „Na endlich“ murmelte er und setzte seine Erkundungstour fort. Seine Hand fuhr unter ihren weißen Rock und schob ihn immer höher. Er wanderte zu ihrem Höschen, welches er von ihrem Körper riss und einen Schritt näher trat, um ihr ins Ohr zu flüstern: „Na bereit auf ein Abenteuer?“ Da Gretchen nicht antwortete packte er sie an den Oberarmen, drückte fest zu und schüttelte sie einmal kräftig durch. Er wiederholte seine Frage etwas lauter und energischer. Angsterfüllt nickte sie.

Danach ging alles ziemlich schnell. Der Brutalo schnappte sich Gretchens rechtes Bein, hielt es hoch und stellte sich dazwischen.

Die Straßen Berlins waren sehr still um diese Uhrzeit. Nur ein einziger kleiner Laut war zu hören - eine Frau, die danach leise vor sich hin schluchzte und sich fragte, warum Menschen nur so grausam sein können.

Bichi91 Offline

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Beiträge: 1.423

05.08.2012 13:21
#153 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

4


Dachtet ihr echt ich könnte das unserem armen Gretchen antun? Ich bin schockiert!!!!!! Was wäre denn bitte das für ein beschlissenes Drama wenn kein Rettung in letzter Sekunde da wäre?



Kauernd saß Gretchen auf dem kalten Boden. Sie konnte immer noch nicht so ganz registrieren was da gerade passiert war – oder besser gesagt fast passiert war. Sie hatte ein tränenverschmiertes Gesicht und verrissene Kleidung. Ihre Hände presste sie so nah als möglich an ihren Körper, um diesen zu verdecken.

Nur am Rande bekam sie mit wie Marc diesen Typen von ihr runter zog, zu Boden warf und anfing, diesen zu schlagen.

Dieser war gerade auf der Suche nach Gretchen, als er ein Schluchzen vernahm und jemand der herumbrüllte.

Er ging sofort den Geräuschen nach, die ihn in eine dunkle, abgelegene Gasse führte. Was er da zu sehen bekam schockierte ihn. Gretchen so leiden und völlig am Ende mit den Nerven zu sehen machte ihn fertig. Danach fiel sein Blick auf Gretchens Gegenüber und Wut machte sich ihn ihm breit. Dieser Arsch versuchte seinem Hasenzahn weh zu tun. So wie er das sah war es noch nicht zu spät, da der Typ sich noch nicht bewegte. Er handelte so schnell es ihm möglich war, damit dieser Schleimbeutel ihr nicht noch mehr antat als ohnehin schon.

Marc prügelte weiter auf ihn ein. Die ganze aufgestaute Wut musste heraus. Da der Typ von der Bar bereits betrunken war, wehrte dieser sich nicht. Und hätte Gretchen nicht irgendwann ganz leise „Marc stopp“ gesagt wäre diese Situation wer weiß wie geendet.

Zum Glück hörte er auf sie. Er schnappte sich ein Paar Handschellen und kettete ihn an einen Laternenmast. Denn auch wenn er betrunken war, sicher ist sicher. Durch den Krach kamen auch andere Menschen angerannt. Einer jungen Frau schaffte er an, die Polizei zu rufen. Eigentlich wäre es ihm lieber gewesen Gretchen gleich ins EKH zu fahren, aber diese schüttelte dabei den Kopf.

Nachdem die Polizei den Mann festgenommen hatte wendeten sie sich an Marc. Dieser meinte nur dass Gretchen bei ihm in besten Händen sei und sie nicht in der Lage war, eine Aussage zu machen.

Langsam ging Marc zu Gretchen, legte ihr seine Jacke um und gemeinsam schlenderten sie zu Marcs Wohnung. Dieser stütze seine Herzensdame wo es nur ging.
„Wo gehen wir hin?“ fragte Gretchen noch etwas neben sich.
„Naja ich dachte wir schauen erst mal zu mir um dir neue Klamotten zu besorgen.“
In Marcs Wohnung angekommen holte dieser ihr erst einmal eine seiner Jogginghosen heraus und sein M-Shirt, damit sich Gretchen umziehen konnte. Während sie das tat machte Marc ihr erst einmal eine heiße Schokolade. Er musste schmunzeln. Keine Ahnung wieso aber eine innere Stimme sagte ihm: besorge dir Kakao. Und so war es dann auch. Doch sein freudiges Gemüt verschwand und machte Platz für etwas anderes – es war wie immer die Wut. Er musste an den Anblick Gretchens denken und schon wieder kam eine tiefe Abneigung auf diesen Typen auf. Marc schloss die Augen um sich zu beruhigen. Wenn Gretchen ihn nicht aufgehalten hätte hätte er ihn womöglich totgeschlagen. Er war Arzt geworden um Menschen zu helfen und nicht um sie nicht zu verletzen. Aber verdammt er hatte zu diesem Zeitpunkt keinen klaren Gedanken fassen können. Immerhin hätte dieser beinahe Gretchen oh Gott. Er durfte noch nicht einmal daran denken sonst bestünde die Gefahr dass er ihn aufsuchte und dort weitermachte wo er vorhin aufgehört hatte. Und wem wäre damit geholfen? Niemanden. Also beruhigen Meier. Es ist ja zum Glück nichts passiert.

Ganz langsam tapste eine junge Frau in ihren neuen gemütlichen Klamotten in das Wohnzimmer und fand einen nachdenklichen Marc vor.

„Marc?“ sprach sie ihn leise an.
Dieser reagierte sofort und drehte den Kopf in ihre Richtung. „Ja?“
„Ich bin fertig.“
„Das kann ich mir denken.“ das brachte Gretchen ein kleines Lächeln. Wie immer redeten sie voneinander vorbei. „Ich meinte eigentlich ich bin fertig angezogen.“

Bichi91 Offline

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Beiträge: 1.423

05.08.2012 19:41
#154 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

Da warens nur noch 3!


„Oh. Ja seh ich.“
„Bitte schau mich nicht an. Ich seh furchtbar aus.“
Marc musterte sie. Sie hatte recht. In seinen überdimensionalem Gewand, dem zerzaustem Haar und dem von Schminke verschmiertem Gesicht sah sie aus wie eine Vogelscheuche. Aber in seinen Augen war sie dennoch die schönste Frau die er je gesehen hatte.
„Ach komm. Der Schlabberlook steht dir gut.“
„Wirklich?“
„Ja wirklich. Willst du dich nicht setzen? Ich hab dir was Warmes zu trinken gemacht.“
„Nein danke. Ich will jetzt nichts.“
„Bist du sicher? Es ist heißer Kakao.“ und grinste sie an.
Gretchens Augen wurden groß. „Seit wann hast du sowas?“
„Keine Ahnung. Hier trink.“ und reichte ihr die Tasse.

Lange Zeit saßen sie sich gegenüber und schauten sich nur an, während Gretchen ihren Kakao trank. Beide hingen ihren Gedanken nach.

Oh man wenn ich in ihre verquollenen Augen blicke bekomme ich gleich wieder so eine Wut im Bauch. Sie muss völlig am Boden zerstört sein. Immerhin kennst sie diese grausame Welt ja nicht und denkt dass jeder gut und brav ist. Diese ganze Sache muss ihre Welt komplett verstört haben. Dieser Arsch. Hat sie gebranntzeichnet fürs Leben durch diese scheiß Aktion. Es wäre ein Wunder wenn sie überhaupt jemanden wieder zu sich ranlässt.

Stimmt. Das Bumsen muss jetzt erst mal warten.

Ich meinte im Allgemeinen ranlassen. Viel mehr seelisch. Schitt. Wie soll ich mich denn jetzt ihr gegenüber verhalten?

Ich bin so durcheinander. Kann noch immer nicht genau glauben was passiert ist. Wenn Marc nicht gewesen wäre dann Marc. Ihr Retter. Ihr Held. Aber wieso war er zu dem Zeitpunkt überhaupt hier? Wollte er nicht mit zwei Tussis abhauen?

„Wieso warst du eigentlich hier?“
„Du meinst in dieser Straße?“ da sie nickte fuhr er fort. „Ich hab dich gesucht.“
„Mich? Wieso mich?“
„Na ich musste dich ja nach Hause begleiten. Dich kann man ja keine Minute aus den Augen lassen.“
„Ich habe dich nicht darum gebeten!“
„Oh entschuldige dass ich dich davor bewahrt habe naja du weißt schon.“
„Wow na da kann ich mich ja geehrt fühlen dass du deine zwei Tussis stehen hast lassen nur um mich nach Hause zu begleiten.“
„Aber sonst geht’s dir gut oder?“ fragte er beleidigt.
„Obs mir gut geht?! Hmm. Mal überlegen ich wäre fast ein Opfer der Gewalt worden was glaubst du wies mir da wohl geht?“
„Ja und wenn es mich nicht gegeben hätte dann könntest du das FAST jetzt weg lassen. Und wieso bist du überhaupt ohne mich abgehauen?“
„Na weil du ja offensichtlich bereits deinen Spaß hattest.“
„Boah ich hab doch nur ein bisschen mit denen geflirtet mehr nicht.“
„Was?“
„Naja sie wollten mehr aber ich hab denen gesagt dass ich kein Bock hab.“
„Du du hast abgelehnt. Aber warum?“

Marc zuckte mit den Schultern. „Weiß nicht keine Ahnung. Hatte einfach keinen Bock.“
„Du wolltest mich aber nicht heimbringen wegen meinem Vater oder?“ fragte sie etwas verletzt.
„Ne natürlich nicht.“
„Wieso hast du es dann gemacht?“
Er erwiderte „Weiß nicht. In der Bar war sowieso nix los. Und die zwei Schlampen waren nicht mein Typ. Da ist mir deine Wenigkeit lieber.“ was ihr ein Grinsen bescherte.

Bichi91 Offline

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Beiträge: 1.423

06.08.2012 10:27
#155 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

So und bevors romantisch wird noch kleine Ausschnitte über Gretchens vergangenheit. Viel Spaß!!! Wenn ihr brav Komis hinterlässt gibts am Abend mehr!!!

2



„Danke.“ sagte Gretchen dann nach einiger Zeit.
„Wofür?“
„Dass du mich gerettet hast. Und wegen Maja als du ihr geholfen hast.“
„Kein Ding.“
„Doch Marc das ist es. Es ist nicht für jeden selbstverständlich. Ich schulde dir was.“
„Passt schon.“
„Nein ich möchte mich bei dir revanchieren.“
„Wenn du dich wirklich erkenntlich zeigen willst dann überrede deinen Vater zu einer Gehaltserhöhung. Könnte dringend ein neues Auto vertragen.“ meinte er Augenzwinkernd.
Gretchen musste grinsen. „Was haben Maja und du eigentlich so besprochen?“
„Dies und jenes. Aber sag mal wieso warst du so schnell verschwunden in unserem Büro?“
„Unser?“
„Naja es ist ja unseres. Müssen es uns ja teilen.“ er erwähnte jetzt besser nicht dass er gerne weitergemacht hätte. Und deswegen sauer auf sie zu sein passte auch nicht. Nicht nachdem was heute war.
„Ich weiß dass das Ganze bestimmt vollkommen verwirrend für euch war.“
„Yep. Vor allem für Maja. Deine reizende Schwester hat ihr eingeredet du wärst abgehauen wegen ihr. Dass du sie nicht mehr willst und so. Maja hatte riesen Panik dich zu verlieren und wieder alleine dazustehen.“
„Oh mein Gott. Meine arme Kleine.“
„Keine Sorge. Ich hab mit ihr geredet und ihr gesagt dass du das niemals machen würdest.“
„Du hast geredet? Mit einem Kind?“
„Yep da staunste was?“
„Danke Marc. Ich werde wohl mit Vanessa ein ernstes Wörtchen wechseln müssen. Dieses Mal ist sie zu weit gegangen.“
„Du Gretchen es ich weiß auch nicht es ist nur so eine Vermutung aber aber kann es sein dass Vanessa etwas damit zu tun hat dass du naja abgehauen bist?“
Sie schaute ihn verdutzt an. „Naja ich meine natürlich hab ich durch meine scheiß Aktion meinen Teil zu beigetragen aber du warst immer sehr familiär. Nichts war dir wichtiger als die Familie, und plötzlich sollte das anders sein?!“
„Ist das so offensichtlich?“ fragte Gretchen überrascht an.
„Also doch. Ich habs ja gewusst oder viel mehr geahnt. Was hat sie gemacht?“
„Wieso interessiert dich das so?“
„Weil ich wissen will zu was diese Frau alles fähig ist. Und weil ich dich naja mag irgendwie.“
„Du magst mich?“ fragte sie völlig überrascht und ist überrumpelt.
„Komm jetzt tu nicht so als ich dich damals gehasst habe.“
„Du hast mich gemobbt.“
„Ja mein Gott ich war jung und „
„Dumm?!“
„Eh nicht so vorlaut ja. Sei doch froh. Ist dir nie aufgefallen dass ich meist nur dich geärgert habe?!“
„Ja schon aber ich dachte das hast du gemacht weil es bei mir am meisten Spaß gemacht hat.“
„Das auch aber ein weiterer Grund war weil ich dich schon früher nett fand.“
„So wie du das sagst könnte man glatt denken du meinst das wirklich Ernst.“
„Tu ich auch.“ Marc wollte sie nicht weiter in die Ecke treiben. Zu sehr war heute passiert und vorerst würde er dieses Thema auch ruhen lassen aber er würde schon herausfinden was damals wirklich passiert war.

Ein wenig blieben sie so sitzen.
„Hör zu ich weiß dass ist nicht leicht für dich aber wir müssen Morgen zur Polizei und eine Aussage machen.“
Gretchen schluckte, meinte aber. „Ich schaff das schon.“
„Sicher?“


Nein überhaupt nicht sicher. Gretchen schloss die Augen und die Erinnerungen kamen ihr wieder.

Eine junge Frau saß weinend in einem dunklen Keller und fragte sich wie es überhaupt so weit kommen hatte können. Sie hatte einen schwerwiegenden Fehler gemacht als sie sich auf diesen Mann eingelassen hatte. Er hatte ihr damals bei der Fehlgeburt das Gefühl gegeben für sie da zu sein. Damals war sie so zerbrechlich und dachte ihm vertrauen zu können, und er hatte es kalt ausgenutzt. Dass er nicht der brave und nette Kerl von neben an war merkte sie relativ schnell, als er ihr eine Szene machte, weil sie als Assistenzärztin zu viel Kontakt mit männlichen Wesen hätte und er ihr das Ultimatum gestellt hatte entweder sie kündige ihren Job oder es passiere was. Sie hielt das für eine leere Drohung und hatte ihm direkt ins Gesicht gesagt dass das mit ihnen keinen Sinn mehr mache und es besser war getrennte Wege zu gehen.

Die würde wohl nie sein hähmisches Grinsen vergessen, als er sie am Oberarm packte und meinte wann Schluss ist bestimme immer noch ich. Danach schlug er ihr Mitten ins Gesicht und meinte es würde ihr noch leid tun.

Wie recht er doch gehabt hatte. Seit diesem Tag hatte sie keine ruhige Minute mehr. Er hatte sie von der Außenwelt abgeschattet. Alex hatte in ihrem Namen ihren Job gekündigt, ihre Freunde durfte sie auch nicht mehr sehen und sie kauften sich ein Haus wo er sie zwang mit einzuziehen. Wie er so viel Geld auftreiben konnte wusste sie nicht aber sie wusste warum er es gekauft hatte. In einer Wohnung konnte er schlecht all die Dinge mit ihr anstellen die er ihr alles angetan hatte.

Bichi91 Offline

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Beiträge: 1.423

06.08.2012 22:01
#156 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

und das war der letzte teil - und das heißt bald ises so weit. viel spaß



1


Die junge Frau hielt sich den schmerzenden Bauch und ihre Augen wurden erneut feucht. Als ihr Freund am Abend nach Hause kam und sie ihm und die Augen blickte wusste sie was er wollte und befürchtete das Schlimmste. Und sie sollte recht behalten.

„Und hast du mich vermisst?“
„J JJJa hab ich“ brachte sie nur heraus und hoffte er bemerkte nicht dass sie ihn dreist angelogen hatte.
„Was hast du den ganzen Tag angestellt?“
Ihm interessierte es keineswegs was sie alles getan hatte. Er wollte sie nur überwachen. Das wusste sie. „Nicht viel. Wie auch? Hab ja schließlich ein kleines Hundehalsbändchen zum Abrichten um den Hals.“ meinte sie zynisch.
Ihr Gegenüber kam auf sie zu und packte sie grob am Arm. „Jetzt komm mir nicht mit dem. Sei nicht so undankbar. Immerhin gebe ich dir ein Dach über den Kopf und sorge für dich. Hast du mich verstanden?!“
Gretchen nickte ängstlich.
„Gut.“ danach ging sein Blick über ihren Körper und er meinte verrucht. „Der Tag heute war ziemlich anstrengend. Wie wärs wenn du mir ein kleinwenig Entspannung gönnst.“ und seine Hand ging auf Wanderschaft. Gretchen aber schloss nur die Augen und ließ ihre Strafe über sich ergehen.

Sie musste sich ziemlich anstrengen erekt auszusehen, obwohl sie mehr als nur angewidert war. Aber wenn er das Gefühl hatte ihr würde es nicht gefallen würde er nur noch mehr durchdrehen. Das wusste sie weshalb sie sich bemühte und ihre Schauspielkünste nutzte. Heute hatte er einen ziemlichen Drang – wie immer eigentlich. Ein Vorspiel war für ihn nur lästig weshalb er immer gleich zur Sache kam. Meistens lief die ganze Prozedur gleich ab. Er zog sie beide schnell aus, umfasste brutal ihre Brüste die er ein paar Mal grob knetete während Gretchen nur da lag und darauf wartete dass es endlich vorbei war. Er gab ihr drei flüchtige Küsse und drückte ihre Oberschenkel weit auseinander. Zu diesem Zeitpunkt wusste Gretchen bereits dass es gleich so weit war. Sie schloss die Augen und betete dass es schnell vorüber ging. Ein paar Sekunden später kam er schon – der Schmerz und mit ihm die Tränen die sich ihren Weg über Gretchens Wange bahnten.

Und nun saß sie hier – in dem dunklen Keller. Er hatte sie hier her gesperrt – wie immer wenn sie in seinen Augen etwas falsch gemacht hatte.





Gretchen erschrag aus ihrer Tronze und schüttelte den Kopf. Dies war Vergangenheit und die wollte sie endlich hinter sich lassen. Sie würde nicht zulassen dass auch noch ihre Gegenwart und Zukunft davon betroffen waren. Und auch das was heute passiert war erinnerte sie an damals. Also tat sie das was sie dachte es wäre am Besten – verdrängen.

„Hey ist da wer?“ holte Marc sie in die Realität zurück.
Gretchen blinzelte ein paar Mal und meinte: „Eh was?“
„Ich hab gefragt ob das okay ist also wegen der Polizei.“
„Ja.“
„Okay. Wenn du willst begleite ich dich.“
„Das wäre nett von dir, danke.“
„Kein Ding.“
„Du Marc?“
„Hm?“
„Von wo hattest du eigentlich diese Handschellen?“
„Das willst du lieber nicht wissen.“ sein Blick fiel auf die Tasse in ihrer Hand. „Willst du noch was?“
„Nein danke.“
„Dann bring ich das schnell in die Küche.“ meinte Marc und griff den Behälter, dabei streiften sich seine und Gretchens Finger kurz, was Marc zurückschrecken ließ.

Nachdem die Tasse ordentlich verstaut wurde kam er zurück und fand eine traurige Gretchen vor.
„Was ist los?“ fragte er und befürchtete etwas falsch gemacht zu haben.
„Du ekelst dich vor mir stimmts?“
„Was?“ fragte er verwirrt. Die kam sie denn auf den Schwachsinn.
„Na letztes Mal als ich hier war hast du dich zu mir aufs Sofa gesetzt und mich naja geküsst aber heute hast du dich ganz weit weg gegenüber gesetzt und berührst mich noch nicht einmal. Ist es dir wirklich so zuwider mich in deiner Nähe zu haben weil naja der Typ mich betatscht hat?“ sie wurde immer leiser und Tränen bahnten sich bereits ihren Weg.

Marc stand völlig perplex da und wusste nicht was er denken sollte. Er konnte nicht glauben was sich ihr süßes Köpfchen da schon wieder zusammen gesponnen hatte. Als ob er sich jemals von ihr angewidert fühlen könnte. Das war absurd. Er wollte sie doch nur nicht bedrängen und dachte sie würde bei jeder Berührung seinerseits zurückschrecken und gleich daran denken, was passiert war. Für ihn war diese Situation doch auch völlig fremd.

Marc atmete tief aus, setzte sich zu Gretchen und legte etwas zaghaft seine rechte Hand auf ihr Schulterblatt. „Gretchen ich würde dich nie abstoßend finden. Ich wollte dich nur nicht bedrängen wegen der Sache von vorhin.“
„Heißt das du wolltest mich schützen?“ fragte sie voller Hoffnung.
„So siehts aus und jetzt schlage ich vor wir gehen ins Bett. Ist schon spät.“

Missing_DD Offline

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Beiträge: 726

06.08.2012 23:12
#157 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

So Mädels, auf vielfachen Wunsch gibt es den morgigen Teil schon heute. Ich sage nur Romantik pur!


Nachdem sie beide Schlafsachen an hatten ging es ans Betten verteilen.

„So voila. Dein Bett ist schon bezogen.“
„Danke.“ sie legte sich ins Bett und kuschelte sich gleich in die Bettdecke.
„Gut dann schlaf schön.“ meinte Marc und wollte gerade den Raum verlassen, da rief ihm Gretchen hinterher. „Marc. Kannst kannst du nicht heute Nacht bei mir bleiben? Von mir aus auch nur bis ich eingeschlafen bin.“
„Bist du dir sicher?“
„Ja bin ich. Bitte. Ich will nicht allein sein.“
„Okay.“ meinte er und legte sich neben sie.
„Kannst kannst du mich bitte auch in den Arm nehmen und fest drücken?“
Marc musste schmunzeln. Da dachte er so wenig Körperkontakt wie nur möglich wäre angebracht und was tat Hasenzahn? Wollte jetzt hier kuscheln. Eigentlich war er nicht der Typ für sowas. Aber heute machte er gerne eine Ausnahme. Und siehe da – es gefiel ihm.

Gretchen legte sich in Marcs linken Arm und knotserte sich richtig hinein. Lange Zeit blieben sie so liegen – die Augen geschlossen. Marc vernahm Gretchens leises ein und ausatmen und dachte sie wäre bereits eingeschlafen. Doch in Wirklichkeit hing sie ihren Gedanken nach.

Er war doch immer für eine Überraschung gut. Das war schon früher immer so, nur dass es da meist immer eine negative war. Sie dachte er würde sie meiden aber stattdessen wollte er Rücksicht auf sie nehmen. Auch wenn er ihr schon sehr viel Leid zugefügt hatte und sie schon tausende Tränen wegen ihm vergossen hatte, so war sie ihm jetzt in diesem Augenblick so dankbar wie noch nie. Sie fühlte sich ihm so vertraut. Es tat gut, in seiner Nähe zu sein und dass der wohl oberflächlichste Macho aller Zeiten auf ihre Gefühle achtete, erfüllte sie mit so viel Glücksgefühl, dass sie gar nicht wusste wohin damit. Ihr Held. Plötzlich sehnte sie sich nur noch nach einem – ihm.

Sie drehte den Kopf zur Seite und küsste seinen Hals. Marc, der sichtlich verwirrt war, riss die Augen ruckartig auf. „Hasenzahn. Was machst du da?“ fragte er mit etwas höherer Stimmlage.
Doch diese antwortete ihm nicht, stattdessen machte sie weiter und küsste jede Stelle seines Halses.

Marc genoss diesen Moment eine Sekunde, ehe er den Kopf ebenfalls drehte, um ihr in die Augen zu sehen. Sie nahm ihre Hand, legte sie auf Marcs Wange und schaute ihn an, bis sich ihre Lippen kurz trafen, nur zaghaft aber dennoch intensiv. „Tust du mir einen Gefallen?“ fragte Gretchen flüsternd.
„Welchen?“ fragte er misstrauisch.
„Ich will dir nahe sein.“ antwortete sie ihm und Marc musste daraufhin kräftig schlucken. Konnte er ihrem Wunsch wirklich nachgehen? Ja er wollte auch mit ihr schlafen – mehr als alles andere auf der Welt aber konnte er das verantworten? Nach allem was heute war?
„Du bist mir doch nahe“ meinte er in der Hoffnung sie so abzuwimmeln.
Doch Gretchen tat ihm diesen Gefallen nicht. Sie schüttelte den Kopf und meinte. „Nein. Ich meine ganz nahe. Ich will dich spüren.“
„Bist du betrunken oder ?“ fragte er.
Gretchen fuhr mit ihrem Zeigefinger direkt zu ihrer Nasenspitze. „Siehst du. Ich bin nicht betrunken, du?“
„Nein.“
„Dann ist doch alles gut.“
„Nichts ist gut. Du ddddu wurdest heute beinahe vergewaltigt.“ Gretchen zuckte bei diesem Wort etwas zusammen und auch Marc kam nicht drum herum dass die allseitsbekannte Wut in ihm aufstieg, die er allerdings gleich wieder verdrängte, als er Gretchens Gemütszustand sah. „Entschuldige.“
„Schon okay. Mir geht’s gut.“ meinte sie und küsste ihn, was Marc auch anfangs zuließ. Doch später drückte er sie sanft von sich.
„Wir könn das nicht machen.“
„Wieso nicht? Gibs zu du findest mich abstoßend.“ ihr stiegen ein paar Tränen in die Augen.
„Nein nein das ist es nicht. Im Gegenteil ich fühl mich echt zu dir hingezogen aber trotzdem. Ich kann das nicht machen.“
Gretchens Blick fiel auf den kleinen Meier und sie musste grinsen. „Also meines Erachtens nach kannst du das sehr gut machen.“
„Es geht aber nicht.“
„Und warum nicht?“
„Nach allem was heute war sollten wir lieber nur schlafen.“
„Marc willst du mir jetzt einreden dass ich ein Drama oder so was ähnliches habe?“
„Nein aber ich dachte .“
„Marc tust du mir noch einmal einen Gefallen?“ unterbrach Gretchen ihn.
„Ja?“ fragte er ganz vorsichtig.
„Hör auf zu denken.“ wies sie ihm an und küsste ihn wieder. Doch dieses Mal ließ er es zu. Es fühlte sich toll an sie zu küssen. Ein jedes Mal bekam er ein Kribbeln im Bauch, wenn sie ihn berührte.

Aus dem Anfang etwas zaghaften Kuss wurden ganz schnell ein leidenschaftlicher. Marc hielt ihr Gesicht mit seinen Händen fest und fuhr mit seiner Zunge über ihre Lippen, die sie so gleich öffnete und seine Zunge willkommen hieß. Beide hatten die Augen geschlossen und genossen einfach den Moment. Er küsst mich wie in den Filmen wie romantisch, dachte sie und war gerührt dass er versuchte auf sie einzugehen. Normalerweise war seine Devise ´rein-raus-aus die Maus´. Aber dieses Mal war es anders und das rechnete sie ihm hoch an. Sie hörte dass Marc immer schneller atmete und konnte sich vorstellen, wie viel Überwindung es ihm wohl kosten musste, sie so zu lieben. Bei dem Gedanken ging ihr das Herz auf. Nun hielt er ihr Gesicht nur mehr mit einer Hand fest, da die andere auf Gretchens Arm lag und diesen beruhigend auf und ab strich. Doch auch wenn sein Verlangen nach ihr unermesslich war, so traute er sich dennoch nicht den nächsten Schritt zu machen. Zu sehr hatte er Angst etwas Falsch zu machen. Gretchen merkte wohl seine Zweifel, weshalb sie die Initiative ergriff und mit ihrer Hand unter sein Schlaf-Shirt fuhr. Marc blickte sie erstaunt an, als er jedoch in ein strahlendes Gesicht blickte schaltete sich sein Gehirn aus und er ergab sich seinem Verlangen. Er war gefangen in einem Gefühlsstrudel.

Missing_DD Offline

Mitglied


Beiträge: 726

07.08.2012 12:33
#158 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

Juhu Mädels!
Ich hoffe, ihr hattet noch nicht genung der Romantik. Sollte dies der Fall sein, dann solltet ihr die heutigen Teile lieber überspringen.
Ich fungiere an dieser Stelle mal wieder als Stellvertretung. Bichi wollte uns die Romantik eben nicht vorenthalten.



Gretchen zog ihm sein Shirt aus und verteilte süße kleine Küsse auf seiner durchtrainierten Brust, was ihm wiederum einen angenehmen Schauer bescherte. Zusätzlich verwöhnte sie ihn jetzt auch mit ihren Händen, die auf seinem Bauch kreisende Bewegungen machten. Marc gab leise Schluchzer von sich, er genoss ihre Berührungen sehr. Nach einiger Zeit fand er dass auch sie verwöhnt werden musste, weshalb auch er ihr Shirt und Hose auszog und sich über sie beugte. Diese war etwas überrascht über Marcs unvorhersehbare Aktion, fing sich aber gleich daraufhin wieder und genoss nun ebenfalls Marcs Küsse auf ihrem ganzen Körper. Diesem haben es ihre Brüste ziemlich angetan. Mit der linken Hand massierte er die eine Brust, während er mit seiner Zunge die andere liebkoste. Gretchen wusste nicht mehr wo oben und unten ist. Doch als Marc sie auch noch mit der rechten Hand anfing ihre wohl empfindlichste Stelle zu verwöhnen, war es um sie geschehen. Sie konnte ein lautes Stöhnen nicht mehr unterdrücken, welches Marc ein Grinsen bescherte. Um seine Herzensdame besser verwöhnen zu können zog er ihr blitzschnell ihr Höschen aus und fuhr mit seinem Verwöhnprogramm fort. Jetzt war sie komplett nackt. Er blickte sie ganz genau an und musste die Luft scharf einziehen. So eine wunderschöne Frau hatte er noch nie in seinem Leben gesehen. Und sie war bei ihm!!!

Langsam fanden seine Finger ihr Ziel, aber dieses Mal rieb er nicht nur an ihrer empfindlichen Perle sondern fuhr mit seinem Finger hinein, woraufhin sich Gretchens Finger ins Lacken festkrallten. Marc genoss es, sie so durcheinander zu bringen und trieb das Spiel bis an die Spitze. Sein Mund löste sich von Gretchens Brust und machte Platz für seine rechte Hand, die sie vorher noch unten so schön verwöhnt hatte. Er wanderte hinauf und küsste nun wieder Gretchens Mund. Ganz sanft legt er seine Lippen auf ihre. Nun lag Marc direkt über ihr. Doch Gretchen konnte nicht nah genug bei Marc sein, weshalb sie ihre Hände auf seinen Rücken legte und seinen ganzen Körper fest gegen sie drückte. Als sich ihre Becken berührten, stöhnten beide laut auf. Gretchen konnte trotz Situation heulen vor Glück. So nah war sie dem Mann ihres Herzens noch nie. Aber das war ihr nicht genug. Es gefiel ihr und sie genoss es in vollen Zügen aber sie wollte mehr, wollte ihn ganz spüren, schmecken und tasten.

Die eine Hand bewegte sich Richtung Süden und zog Stück für Stück seine Boxershorts aus. Als sie an den Kniekehlen ankam, löste Marc eine Hand von Gretchen und half ihr seine Shorts auszuziehen. Nachdem nun beide von ihren Sachen befreit waren, fuhr Marc die Liebkosungen fort. Er küsste sie mal sanft und zärtlich, mal schnell und leidenschaftlich und trieb so Gretchen in völlige Ekstase. Gretchens Atem ging immer schneller, weshalb er sich von ihren Lippen löste und in ihre Augen blickte. Sie lagen einfach nur so aufeinander und schauten sich an. Gretchen blickte in seine Augen und trotz des grenzenlosen Verlangen glaubte sie so etwas wie Aufregung und Glück in seinen Augen zu sehen.

Marc hob seine rechte Hand und schob Gretchens Haare aus ihrem Gesicht. Diese Berührung war zwar nur klein aber löste dennoch einen angenehmen Schauer bei ihr aus. Ihr Verlangen war so groß dass sie glaubte zu zerbersten. Der Frauenexperte schlecht hin wusste um ihren Zustand bestens Bescheid, fragte sich aber dennoch ob es richtig war, was sie hier machten. Um endlich Erlösung zu finden schob Gretchen ihre Schenkel so weit es ihr möglich war auseinander. Marc blickte sie fragend an, doch Gretchen nickte und ein kleines Vorfreude-Lächeln zauberte sich auf ihr Gesicht. Nun war sich auch Marc absolut sicher. Er legte sich zwischen ihre Schenkel, hielt ihre Hände ober ihrem Kopf zusammen und küsste sie noch einmal sehr zärtlich. Danach blickte er ihr ins Gesicht und beobachtete faszinierend Gretchens Gesichtsausdruck, als er ganz sanft und langsam in sie eindrang.

Als Gretchen ihn nun ganz spürte, konnte sie nicht anders und musste laut aufstöhnen. Marcs Hände stützten sich links und rechts von ihrem Kopf ab. Gretchen legte derweil ihre Hände an seine Hüften und drückte ihn noch fester gegen sich, was Marc schmunzeln ließ. Sie konnte ihm nicht nah genug sein.

„Hey. Seit wann führt denn die Frau?“ fragte Marc ganz heißer. Doch Gretchen ignorierte diese Frage einfach und legte ihre Hände stattdessen wieder auf seinen Rücken.

Missing_DD Offline

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07.08.2012 17:08
#159 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

So, ich schon wieder.
Weil das noch nicht alles war, geht es nun weiter mit dem ersten Mal. Ich hoffe, es gefällt euch.



Da es Marc schon fast selbst zerriss erlöste er sie beide und fing ganz langsam an sich in ihr zu bewegen. Nun konnte auch ihn nichts mehr halten und er stöhnte laut auf. Alles in ihm kribbelte und schrie nach schneller Erlösung, doch nicht heute – nicht jetzt – nicht mit dieser Frau. Er wollte dass es sowohl für ihn als auch für sie unvergesslich blieb. Deshalb liebte er sie mit einer solchen Ruhe und Gelassenheit, die er zu anfangs noch nicht einmal kannte. Mit seinen Händen stützte er sich immer noch ab und sein Gesicht verbarg sich in Gretchens Hals-beuge, die er ab und an küsste.

Auch Gretchen genoss dieses sanfte Lieben – und das mit Marc Meier – ungemein. Doch irgendwann war es auch für sie unerträglich und legte ihre Beine um seine Hüften, um ihn noch besser spüren zu können. Wie es wohl danach weitergehen würde mit ihnen? , doch jetzt wollte sie nicht darüber nachdenken. Nein jetzt zählte nur der Moment und der Mann, den sie bereits seit geraumer Zeit liebte und mit dem sie das wohl schönste Erlebnis aller Zeiten hatte.

Marc hob seinen Kopf und schaute sie verwundert an. Er wusste gar nicht dass sie solche Tricks beherrschte, geschweide denn machte. Aber er kam ihrer Bitte nach und steigerte das Tempo.
Er stützte sich auf und fing an, immer kräftiger in sie zu stoßen. Gretchen genoss seine wilden Bewegungen sehr und krallte sich mit den Fingernägeln in seinen Rücken, doch das störte diesem nicht. Auch Gretchen passte sich ihm an und sie bewegten sich immer schneller.

Ein letztes Mal stieß er tief und fest in sie, ehe eine gewaltige Explosion stattfand und sich Glücksgefühle in sie breit machten.

Erschöpft sank Marc zu Gretchen herunter und verbarg das Gesicht abermals in ihrer Hals-beuge. Während er so sein Gesicht verbarg und wieder zu Atem kommen musste, streichelte Gretchen ihm immer wieder beruhigend über den Rücken.

Einige Minuten lagen sie so da, bis Marc den Kopf hebt und sie ansieht. Er blickt in ihr glückliches Gesicht und er bekam ein Verlangen, dass er sonst bei den anderen Frauen noch nie hatte.

Er gab ihr einen sehr gefühlvollen Kuss, legte sich danach neben Gretchen und zog sie in seine Arme.

Selbst klein Meier war nach diesem Ereignis komplett k.o. „Ein Gentleman genießt und schweigt.“ Dachte er. Und so hielt er die Klappe und genoss dieses berauschendes Gefühl, das er gerade erlebt hatte. Das hatte er noch nie zuvor so erlebt – jedenfalls nicht so intensiv.

Nach nur wenigen Minuten schlief Gretchen mit einem Lächeln im Gesicht und dem Gedanken ´es war so wie ich es mir immer vorgestellt hatte´ ein.

Marc hingegen war noch lange wach und beobachtet Gretchen. Das eben Geschehene hatte ihn mehr als nur aufgewühlt. Es war passiert. Es war wahrlich und leibhaftig passiert. In ECHT und nicht nur in seinen Vorstellungen. Er fuhr sich einmal durch die Haare und dachte nach. Nach aller der langen Wartezeit hatte er endlich sein Verlangen nach ihr gestillt und es war besser als er es sich erhofft hatte.

Kurz ließ er den heutigen Abend Revü passieren und dachte daran wie es dazu gekommen war. Noch immer versetzte ihn der Typ in Rage. Der Mann der Gretchen in Angst und Schrecken versetzt hatte und wer weiß wie fertig sie gewesen wäre wenn er nicht rechtzeitig gekommen wäre.

Um sicher zu gehen dass sie auch heil und unversehrt war blickte er sie an. Ja er hatte eine Heidenangst heute um sie. Dieses Gefühl hatte er noch nie gehabt. Es war eigenartig. Alles war anders seit dieses Geschöpf wieder in sein Leben getreten war.

Er wollte dass sie bei ihm blieb und genoss ihre Nähe. Alleine bei dem Gedanken an sie hatte er Herzklopfen. Er wollte sie beschützen und wollte sie nie mehr traurig sehen. Aber was hatten diese Symptome zu bedeuten? Diese Frage hatte er sich bereits schon länger gestellt. Früher flüchtete er vor der Antwort und schob es auf das pure Verlangen. Aber das war es nicht – jedenfalls nicht nur. Bis die heutigen Geschehnisse ihm die Augen geöffnet hatten. Er mochte sie, er mochte sie sehr und vermutlich noch mehr als ihm lieb war.

Irgendwann befand sich auch Marc kurz vorm Träumeland. Kurz bevor auch er in einem tiefen Schlaf fiel strich er Gretchen eine Haarsträhne aus dem Gesicht, starrte sie mit liebevollem Blick an und meinte nach längerem Überlegen: „Ich glaube ich habe mich in dich verliebt Hasenzahn.“ danach drückte er ihr noch einen Kuss auf die Stirn und schlief ein.

Bichi91 Offline

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07.08.2012 20:12
#160 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

So nach dieser aufregenden Nacht folgt das Erwachen. Viel Spaß und hoffe es ist in eurem Sinne.



Ein neuer Tag brach an und ein etwas geräderter Oberarzt lag im Bett du dachte nach. Er hatte nicht sehr viel geschlafen heute Nacht. Zu sehr hatte ihn die gemeinsame Nacht mit Gretchen aufgewühlt. Er dachte über die Worte nach, die er ihr zugeflüstert hatte, bevor er die Augen zugemacht hatte.

„Ich habe mich in dich verliebt.“

Stimmte das wirklich? War es tatsächlich Liebe? Andererseits was sollte es sonst sein? Er hatte ganze fünf Stunden damit verbracht darüber nachzudenken, während er sie beim schlafen beobachtete. Er genoss den Anblick sehr. Früher fand er es vollkommen absurd jemandem beim Schlafen zuzusehen. Doch jetzt fand er es nicht als Zeitverschwendung sondern beruhigend und schön. Sie sah wie ein Engel aus, sein Engel. Ja Gretchen Haase war ein Engel auf Erden. Sie half jeden wo es nur ging, sorgte sich wie selbstverständlich um ein Kind das noch nicht einmal ihres war und selbst jetzt versuchte sie noch etwas Gutes in ihm und Vanessa zu finden.

Doch wie sollte es jetzt weitergehen? Sollten sie so tun als wäre nie etwas gewesen? Oder sollte er das Abenteuer Beziehung wagen?

Marc schloss die Augen und die Worte von dieser Sandra kamen ihm ins Gedächtnis. Er befand sich bei einer Weggabelung. Direkt in der Mitte standen zwei Pfeile. Auf dem linken Pfeil stand: „Hier geht’s zum Lotterleben“. Dort warteten heiße Ladys auf ihn, die nichts als einen heißen Bikini trugen und ein Thron welchen dem König des Krankenhauses gebührte. Auf dem Strand wurde ordentlich gefeiert und die hot chicks cremten sich gegenseitig mit Sonnencreme ein. Marc lief das Wasser im Munde zusammen. Sollte er diesen Weg gehen und so tun als wäre nie etwas gewesen zwischen ihnen? Wenn er diesen Weg beschreiten würde, so hätte er keine Verantworten und Verpflichtungen. Es würde nur ihn und seine Daueraffären geben. Doch würde er sich wohl Tag und Nacht fragen, wie es wohl gewesen wäre wenn er die andere Richtung genommen hätte.

Auf dem rechten Pfeil war geschrieben: „das Familienglück“. Am Ende dieses Weges waren Gretchen und Maja, die zusammen eine Sandburg bauten. Marc betrachtete die Zwei genauer. Maja hatte einen netten Badeanzug an mit irgendeinem Prinzessinenmotiv. Gretchen hatte einen Badeanzug an, der zwar nicht ganz so sexy waren wie bei den anderen Frauen aber dennoch gefiel ihm sehr was er sah. Es dauerte nicht lange und er wurde von den beiden entdeckt. Sofort winkten sie ihm zu sich, woraufhin Marc sich fragte ob er wirklich den rechten Weg nehmen sollte. Von weitem hörte er Maja rufen: „Papa. Sieh mal was Mama mir gemacht hat. Ist der nicht schön?“ fragte sie ihn und zeigte ihm ihren langen geflochtenen Zopf. „Marc Schatz kommst du? Maja möchte dir gern etwas zeigen.“
„Oh ja Papa bitte komm. Mama und ich haben extra das Krankenhaus für dich nachgebaut. Ich dachte dass du es dann nicht ganz so vermisst während wir im Urlaub sind.“
Marc schluckte. Sie waren wie eine kleine Familie. Die Art und Weise wie sie mit ihm sprachen und an ihn dachten berührte ihn. Kurz dachte er wie es wohl sein würde – eine Beziehung mit Gretchen Haase zu führen und gleichzeitig eine Familie zu haben.
Er hätte eine etwas übergewichtige, schokofressende und nervtötende Heulboje und eine kleine Zicke zu Hause sitzen. Keine einzige Minute hätte er Ruhe mehr, da die Zwei wie und Pech und Schwefel permanent an ihm kleben würden. Überall würden rosa Möbel herumstehen und in jeden erdenklichen Orten wären Süßigkeiten versteckt. Angefangen von Hasenzahns Schokolade bis hin zu den Gummibärchen von der kleinen Kröte. Täglich würde er brav arbeiten gehen, nur damit Gretchen das hart verdiente Geld ausgab, um entweder Klamotten, Süßigkeiten oder essbare Lebensmittel zu besorgen. Er würde gemeinsam mit ihr Maja von der Schule abholen, mit ihr Hausaufgaben machen während Gretchen ihnen kochen würde und abends würden sie sich dann gemeinsam einen Film ansehen oder einen Spieleabend machen. Er würde in Zukunft Verantwortungsvoll sein und Pflichten haben. Keine Partys mehr feiern – und nur mehr mit einer Frau schlafen können – wenn überhaupt was nicht ganz so sicher war, da ein kleines Mädchen ja auch noch hier war. Marc musste schmunzeln. Eigentlich sollte ihm dieser Gedanken eine heiden Angst einjagen – und vor Kurzem war dies auch noch genau der Fall. Aber seit der heutigen Ereignissen sah er all diese Dinge nicht mehr als Belastung. Denn auch wenn er einiges aufgeben müsste, so hätte er dafür das Gefühl geliebt zu werden – wichtig zu sein und die Gewissheit besitzen zu wissen dass es jemandem gab dem er nicht scheißegal war.
Marc blickte wieder gerade aus und was er dort zu sehen bekam, ließ ihm etwas fühlen was er bisher nicht kannte. Er sah sich selbst und Gretchen, wie sie Maja beobachteten die gerade im Meer herumtollte. Sie sahen wie eine glückliche kleine Familie aus. Ihm ging bei diesem Anblick richtig das Herz auf und er wünschte sich in diesem Moment nichts sehnlichster als mit seinem ICH zu tauschen.

Bichi91 Offline

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07.08.2012 21:07
#161 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

Gut einen hab ich noch für die liebe bluecandlelight. Elena vorsicht - du bekommst Konkurennz. Aber jetzt ist definitiv Ende im Gelände. Also für heute.


lg und


Schnell schüttelte er den Gedanken wieder beiseite, als er an die Worte Majas dachte: „Hör zu. Ich mag dich, ich mag dich sogar sehr und auch Mum bist du keineswegs egal. Aber Mama hat schon so viel miterlebt. Sie hat es verdient endlich glücklich zu sein. Und wenn du es nicht ehrlich mit ihr meinst dann lass sie bitte die Chance ihr Happy-End zu finden.“ ihre Worte hallten ihm im Kopf herum. Er kannte Gretchen. Ihr Happy-End bestand darin ein Haus mit Garten zu besitzen, verheiratet zu sein und ein Haufen kleiner Sprösslinge zu haben. Gut was das Zeugen betraf – dagegen hatte er keineswegs eine Abneigung – nur die kleinen Wadenbeißer auch noch zu besitzen war ein anderes Kaliber. Ein großes Haus? Wozu? Machte doch eh nur Dreck und außerdem benötigte man so viel Platz nicht wenn man den ganzen Tag im EKH war. Und mit dem Thema Heiraten konnte man ihn ohnehin jagen. Sie waren einfach zu unterschiedlich. Sie träumte von der wahren Liebe und einer eigenen Familie – er hingegen wollte groß Karriere machen. Keine gute Kombination wie er fand. Er mochte Gretchen und ihre Miniaturausgabe – aber sie hätten keine Zukunft. Gretchen sollte glücklich sein. Sie hatte das Beste bzw. den Besten verdient und er – so musste er es sich wohl oder übel eingestehen – war es in dieser Hinsicht nicht.

Gretchen wurde von mal zu mal immer wacher. Sie brauchte einen Moment um sich daran zu erinnern, dass sie keineswegs zu Hause geschlafen hatte. Ein Schmunzeln stahl sich auf ihr Gesicht als sie an letzte Nacht dachte. Es war so wie sie es sich immer vorgestellt hatte – sogar noch besser. Er war zärtlich, hatte sie verwöhnt und ist auf sie eingegangen. Wenn sie nur daran dachte wie Marc auf sie geachtet hatte und Rücksicht auf sie nehmen wollte kamen ihr schon wieder Tränen der Gerührtheit. Langsam schlug sie die Augen auf und blickte in Marcs Gesicht. Er wirkte nachdenklich. Oh nein. Ich habs gewusst. Er überlegt sich wie er mir am Besten schonend beibringt dass es für ihn nur einmalig war und das Ganze am Besten so schnell wie möglich wieder vergessen sollten. Das Wissen dass er keine Zukunft für sie sah und das Ganze als einfach so passiert abstempelte machte sie traurig.

Marc hing immer noch seinen Gedanken nach. Was sollte er tun? Denn trotz des Wissens dass es für alle das Beste wäre nicht auf das näher einzugehen was sie gestern noch gemacht hatten, so konnte er dieses Bild von der glücklichen Familie am Strand nicht vergessen.

„Boah war das vielleicht ne Nacht. Was meinste? Vielleicht haben wir ja Glück und wir können Hasenzahn noch mal überzeugen ne schnelle Runde zu machen.“

„Auf keinen Fall wird das noch mal passieren.“ sprach Marc ihn flüsternd an. Erst jetzt bemerkte er Gretchen. „Morgen.“
„Morgen.“
„Gut geschlafen?“
„Es ging und du?“ Es ging? Was sollte das heißen es ging? Hatte das gestern keine Spuren bei ihr hinterlassen? War ich nicht gut? Nicht gut genug für sie? Dachte er ärgerlich, bis dieser Ärger sich in Luft auflöste als er an die Beinah-Vergewaltigung dachte. Kein Wunder dass sie nur halbwegs geschlafen hatte.
„Nicht so wirklich.“ gestand er. Kein Wunder. Hast vermutlich die ganze Nacht wachgelegen und überlegt wie du es mir schonend beibringst dass das nichts zu bedeuten hatte. Dachte sie verletzt. „Aha.“
Marc räusperte sich und meinte. „Könn wir reden? Also wegen gestern?“
„Ich wüsste nicht was es da noch zu bereden gibt?“
„Naja ich meine wie solln wir das jetzt in Zukunft machen?“
Jetzt kommt es meinte Gretchen. Aber nicht wenn ich es vor dir mache. Diese Genugtuung würde sie ihm nicht geben.
„Normal halt. So wie immer.“
„So wie immer?“ fragte Marc völlig perplex.
„Ja ich meine das was passiert ist war eine einmalige Sache.“
„Seit wann siehst du das so? Ich dachte du stehst nicht so darauf?“
„Marc ich hab dir bereits gestern gesagt du solltest nicht so oft denken.“
„Soll heißen für dich wars ein Onenightstand?“ fragte er und kam nicht drumherum etwas verletzt zu klingen. Was Gretchen natürlich nicht mit bekam.
„Sicher für dich doch auch oder?“ fragte sie voller Hoffnung.
„Gut das du das genauso siehst. Dachte schon du kommst jetzt mit dem ganzen anderen Kram daher“
„Nein keine Angst das hab ich nicht vor. Ich geh mich schnell duschen. Danach könn wir los zur Polizei.“
„Okay.“ meinte Marc etwas geistesabwesend.

Bichi91 Offline

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07.08.2012 22:48
#162 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

Ja ich und meine guten Vorsätze. Aber der Speicher bei meinem USB wird schön langsam aber sicher knapp. Also muss ich Vorrat abbauen. Viel Spaß und Beschwerden bitte na meinen USB. Aber jetzt wirklich und Kopf hoch. Irgendwann schaffen sie schon die Kurve. Versprochen. Bis dahin muss es MArc erstmal einsehen dass er sie liebt und Gretchen ihre Neurosen ablegen. Aber das wird schon.




Während Gretchen unter der Dusche war rief Marc Professor Haase an.
„Haase?“
„Herr Professor ich bins.“
„Meier? Was kann ich für sie tun?“
„Ich wollte nur Bescheid geben dass ich etwas später zur Arbeit erscheinen werde.“ Gut dass Gretchen heute frei hatte. In ihrem Zustand konnte sie nicht arbeiten und ihrem Vater erklären zu müssen warum sie so war brachte sie bestimmt nicht fertig.
„Gut. War es eine lange Nacht gestern?“
„Ehm was?“
„Sie können nichts vor mir verheimlichen Meier. Das ganze EKH wusste dass sie und ihr Werter Herr Kollege Schmidt auf die Pirsch gegangen sind.“
„Sie wussten ?“
„Ja ich wusste dass sie gefeiert hatten obwohl sie heute Dienst haben.“
„Oh ähm ja das „
„Meier sie brauchen sich nicht zu erklären. War schließlich selbst mal jung. Und solange sie sich von meinen Töchtern fernhalten habe ich wie gesagt nichts dagegen.“
„Ehm ja wo wir auch gleich bei der Sache wären.“
„Marc wo sind die Handtücher?“

Marc atmete genervt aus. Wieso um alles in der Welt musste sie sich im falschen Zeitpunkt melden?
„Im obersten Regal.“
„Danke.“
„MEIER!!!!!!!!!! Sagen sie mir NICHT dass das MEINE TOCHTER war?!“
„Ehm es war nicht ihre Tochter?!“ sagte er ganz leise.
„LÜGEN sie mich NICHT an!!!!!!!! Ich habe sie deutlich gehört. Was zum TEUFEL macht sie in IHRER Wohnung?“
„Das ist eine etwas längere Geschichte.“
„Habe ich IHNEN nicht klar zu verstehen gegeben was passiert wenn sie sich meiner Tochter körperlich auch nur EINEN Millimeter nähern?!“
„Oje. Der kastriert dich gleich Alter. Geh schnell zurück und treibs ein letztes Mal ehe du noch kannst.“
„Hör auf. Es wird garantiert nicht mehr passieren!“ meinte er eigentlich zu seinem Freund.
„Oh ja DA können SIE sich SICHER sein. Wenn ich mit IHNEN FERTIG bin werden sie nicht mehr in der LAGE sein es auch nur mehr mit EINER FRAU zu treiben. Haben wir uns da VERSTANDEN!!!“
„Sag ich ja.“
„Halt die Klappe.“ zischte Marc nach unten gerichtet.
„SAGEN SIE MAL WAS ERLAUBEN SIE SICH EIGENTLICH? DAS EINE SAGE ICH IHNEN MEIER WENN SIE NICHT DER BESTE WÄREN HÄTTE ICH SIE SCHON LÄNGST RAUSGESCHMISSEN!!!“
„Und dafür bin ich ihnen auch wirklich sehr dankbar.“
„HALTEN sie den MUND!!!“
„Okay Herr Professor.“
„AB SOFORT DULDE ICH KEINERLEI FRAUENGESCHICHTEN MEHR VON IHNEN HABEN WIR UNS DA VERSTANDEN?! DENN SONST KASTRIERE ICH SIE EIGENHÄNDIG IST DAS KLAR!!! DENN IHR GENITAL BRAUCHEN SIE NICHT ZUM OPERIEREN UND VIELLEICHT DENKEN SIE DANN WENIGSTENS EINMAL MIT IHREM WIRKLICHEN GEHIRN!“
„Siehste hab ich doch gesagt.“
„Rand.“
„Was?“
„Ich ich hab gesagt ich halte meinen Rand.“
„GUT IST AUCH BESSER SO. UND AB SOFORT HALTEN SIE SICH VON MEINER TOCHTER FERN!!! IST DAS KLAR!!!!“
„Eh von welcher jetzt genau?“
„VON BEIDEN!!! ABER DA SIE VANESSA ANSCHEINEND SCHON LANGE DURCH HABEN HALTEN SIE SICH INSBESONDERS VON GRETCHEN FERN, HABEN WIR UNS DA VERSTANDEN!!!“
„Aber wir teilen uns ein Büro?!“
„NICHT MEHR LANGE!!! ICH WERDE DAFÜR SORGEN DASS DAS IN ZUKUNFT NICHT MEHR SO IST!!! UND SIE WERDEN WEDER MIT IHR REDEN NOCH SIE ANSEHEN REIN NICHTS MEHR!!!!“
„Nein.“ sagte Marc in normaler Lautstärke aber bestimmt.
„WAS???“
Nun wurde auch Marc lauter. „ICH habe gesagt NEIN.“
„SAGEN SIE MAL WAS ?“
„SIE halten jetzt endlich mal den Mund und hören MIR zu verstanden!!! Ich WERDE mich WEDER von ihr fernhalten noch sonstiges. SIE haben keinerlei Recht sich in MEIN Privatleben einzumischen. Ich mag ihre Tochter und ich werde nicht zu lassen dass SIE unsere Freundschaft oder was auch immer zerstören. Und sollten SIE auch nur im Entferntesten daran denken Gretchens Büro wo anders hinzuverlegen dann können sie sich einen anderen Oberarzt suchen. Verstanden?!“
Franz Haase war zu sehr von den Worten seines Oberarztes geplättet als dass er hätte antworten können. War sein bester Oberarzt wirklich noch der gleiche Frauenaufreißer von früher? Denn so hatte er noch nie mit ihm geredet. Normalerweise hatte er sich immer versucht sich einzuschleimen.

„Gut dann wäre das dann ja geklärt.“ meinte Marc und legte auf.

„Wer war das?“
„Niemand.“
„Okay. Könn wir?“
„Jep. Wir können.“

******************************************************************************************************************
„Gut. Also sie möchten Anzeige wegen versuchter Vergewaltigung erstatten?“
„Ja möchten wir.“ meinte Marc, da Gretchen etwas neben der Spur war.
„Gut wenn sie mir dann bitte folgen würden.“

Nachdem Marc den gestrigen Abend aus seiner Sicht erzählt hatte, wandte der Polizist sich an Gretchen.

„Gut das hätten wir. Könnten sie mir jetzt bitte alles aus ihrer Sicht sagen?“
Da sich Gretchen ziemlich unbehaglich fühlte wandte Marc ein Wort für sie ein. „Ist das denn notwendig? Ich habe ihnen doch bereits alles erklärt!“
„Das mag sein aber wer sagt denn dass er sich wirklich an ihr vergehen wollte?“
„Wolln sie damit andeuten dass ich lüge oder mir das nur eingebildet hab!!!???“ fragte Marc völlig aufgebracht.
„Jetzt beruhigen sie sich doch. Ich meine ja nur dass es oft zu solchen Fällen kommt wo die Frau willig und vor allem betrunken ist und sich im Nachhinein schämt und es nicht zugeben will.“
Marc stand kurz davor diesem Fuzzi da eine zu kleben. Was erlaubte der sich. „Jetzt hörn sie mir mal zu sie Schmierenkömediant“
„Das ist Beamtenbeleidigung!“
„Das ist mir scheißegal. Erstens Gretchen war nach der Sache völlig fertig. Hätten sie gesehen wie ängstlich sie war würden sie jetzt nicht so dämlich fragen. Und das alles nur weil dieses Schwein “
Marc wurde vom Polizisten unterbrochen. „Dass sie diesen Mann verprügelt haben ging trotzdem zu weit.“

Marc glaubte sich verhört zu haben. „Bitte? Hätte ich vielleicht dabei zusehen sollen wie er sich an ihr vergreift oder was?!“
„Nein aber es gab keinerlei Anzeichen einer Vergewaltigung.“
„Boah kein Wunder dass es die nicht gibt. Es ist ja Gott sei Dank nicht zum Äußersten gekommen!!!“
waren sie sich ganz sicher dass er ihr etwas antun wollte?“
„Naja das würde ich jetzt nicht behaupten. Immerhin haben sie den armen Mann grün und blau geschlagen, und das obwohl sie gar nicht wussten was er vor hatte.“
„Hätte ich ihn vielleicht fragen sollen vorher? Hey entschuldigen sie aber wollen sie die Frau vor ihnen etwa vergewaltigen denn wenn nicht dann können sie ruhig weiter machen?! Sie haben sie doch nicht mehr alle. Ein Blick in Hasenzahns Augen hatte genügt um zu wissen was los war. Außerdem ist sie nicht der Typ der sich einem Wildfremden mitten auf der Straße hingibt!!!“ Marc war kurz vorm durchdrehen.
„Eh Hasenzahn?!“
„Sein Spitzname für mich.“ mischte sich jetzt auch Gretchen ein.
„Ah. Ich verstehe.“ meinte der Polizist interessiert.
„Was verstehen Sie?“ fragte Marc aufgebracht.
„Sie hat sie betrogen und um das Ganze zu vertuschen und um ihre Beziehung zu Ihnen zu retten was es zu retten gibt behautet sie jetzt er hätte sich an ihr vergriffen. Ist es nicht so?“
Nun rastete Marc völlig auf. „Jetzt passen sie mal auf Sie „ Doch bevor dieser ausrasten konnte wurde er von Gretchen unterbrochen. „Das ist absurd. Ich habe keinen Freund.“
„Na dann eben Geliebten.“
„Es ist auch nicht mein Geliebter. Wir sind kein Paar und werden es auch nie sein. Ich habe mir nichts ausgedacht. Es war wirklich so.“ sagte Gretchen ruhig.
„Das heißt sie haben sich das Ganze wirklich nicht ausgedacht?“
„Nein zum Teufel und wenn sie uns nicht glauben dann fragen Sie die anderen Passanten wie fertig sie war!!!“ meinte Marc wütend.
Einige Sekunden herrschte Stille, bis Marc diese brach. „Gut wenn das jetzt alles geklärt ist könn wir ja gehen. Komm Hasenzahn.“
„Was aber Marc ?“
„Was hm? Komm jetzt du bist ja nicht diejenige die von uns beiden heute arbeiten muss.“
„Ich dachte du liebst deine Arbeit?“
Tat er ja auch – eigentlich. Aber er mochte den Gedanken nicht sie nach dem gestrigen Ereignis allein zu lassen, denn man musste anscheinend immer ein wachsames Auge auf sie haben. Auf der anderen Seite war er froh auf seinen Job. So musste er wenigstens nicht so viel über ihre Worte nachdenken. Wieso hatte sie es so verhähmt abgestritten? Als ob der Gedanke daran sie beide wären ein Paar ihr völlig zuwider war. Marc schnaufte. Genau das wollte er eigentlich. Dass sie es als null und nichtig erklärten und so gut es ihnen möglich war taten als wäre nichts zwischen ihnen gewesen. Aber wieso tat es dann in seiner Brust so verdammt weh ihre Worte zu hören? Und wenn er an den Professor dachte wurde ihm auch gleich Angst und Bang.

Bichi91 Offline

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08.08.2012 20:25
#163 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

Achtung Achtung! Dies ist eine Durchsage an Elena alias Missing DD. Bitte diesen Teil nicht lesen - Wutausbruchgefahr. Ich wiederhole bitte nicht lesen. Ist nicht gut fürs Herzchen. Alle anderen viel Spaß!






„Wieso bist du so krantig?“ fragte Gretchen nachdem sie sich auf den Heimweg machten.
„Ich bin nicht krantig!“ meinte er wenig überzeugend.
„Nein entschuldigung. Ich bilde mir das alles nur ein.“ meinte sie etwas zickig.
„Boah wenn du es unbedingt wissen willst dein Vater war zuerst am Telefon.“
„Papa? Was wollte er?“
„Hab ihm gesagt dass ich später komme da ich noch was zu erledigen hab.“
„Und wieso genau bist du jetzt sauer?“
„Ich bin sauer weil du deine Klappe nicht halten konntest“
„Wie du meinst er hat mich gehört?“
Marc meinte eigentlich das andere was sie bei der Wache gesagt hatte aber ihm sollte es recht sein wenn sie an das andere dachte. „Na was denkst du denn? Der Alte hat ja Ohren wie ein Luchs!“
„Ey wie redest du denn über meinen Vater?“
„Na ist doch wahr.“
„Man ich erklär ihm die Sache schon irgendwie okay. Also schraub deine schlechte Laune etwas runter ja.“
„Ach und was willst du ihm sagen? Welche Ausrede hast du dass du heute bei mir warst?!“
„Er weiß doch nur dass ich Vormittag bei dir war. Ich sag ihm einfach ich hab dir was vorbei gebracht. Oder ich wollte mich bei dir bedanken dass du auf Maja aufgepasst hast.“
„Nein eben nicht. Oder biste zu mir duschen gekommen weil bei dir die Dusche defekt ist?“
„Siehst du. Das wäre zum beispiel ne Ausrede.“
„Ne echt beschissene!!! Das glaubt der doch nie. Dein Vater ist nicht blöd Hasenzahn, das scheinst du also nicht von ihm zu haben.“
„Man wieso bist du denn jetzt wieder so gemein zu mir?“ meinte sie den Tränen nahe.
„Tut mir leid. Ich halte es nur nicht aus von deinem Vater wieder nur Blinddärme zu bekommen und mich zu rechtfertigen was ich in meiner Freizeit mache.“
„Ich weiß was du meinst. Er behandelt mich wie ein kleines Kind.“
„Mhm.“ Marc atmete tief ein und aus. „Und was sagen wir ihm?“
„Keine Sorge ich lass mir was einfallen.“
„Und was?“
„Das weiß ich jetzt noch nicht. Was ich weiß ist dass ich ihm bestimmt nicht die Wahrheit sagen werde.“
„Die da wäre?“ fragte er neugierig. Wie dachte sie über die ganze Sache? Hatte es ihr genauso gut gefallen wie ihm?
„Na dass du mich gestern gerettet hast und wir danach einen Riesenfehler begangen haben bestimmt nicht.“
Marc hatte einen gewaltigen Stich und es machte sich ein gewaltiges Ziehen in seiner Brust breit. Ihre Worte trafen ihn wie ein Messer direkt ins Herz. So sah sie das also? Sie betrachtete es als Fehler?
„Fehler?“ fragte er ungläubig und in der Hoffnung sich verhört zu haben – doch dem war nicht so.
„Ja oder siehst du das etwa anders?“ fragte sie etwas hoffnungsvoll.
„Ne. Wenigstens sind wir uns bei dieser Sache einig.“ diese Blöße würde er ihr nicht geben.
„Ja sind wir. Es war eine Ausnahmesituation und die beinhalten eben auch Sachen die man normalerweise sonst nicht macht.“ meinte sie enttäuscht.
„Yep. Gut dass du das auch so siehst.“ meinte er sauer.
„Bist du jetzt beleidigt oder was?“
„Ne wieso sollte ich?“
„Marc es ist nicht so dass es nicht erwähnenswert ist. Ganz im Gegenteil du warst toll. Wirklich toll aber damit wir beide keinen Ärger kriegen und unser Verhältnis professionell bleibt sollten wir uns so normal wie möglich verhalten.“
„Schon klar.“
„Okay.“ flüsterte sie.

Die restliche Fahrt verlief schweigsam. Marc brachte Gretchen zu ihrer Tochter und er selbst fuhr ins EKH um seine Schicht anzutreten.

Bichi91 Offline

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09.08.2012 10:38
#164 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

Vielleicht gibts am Abend noch was. Viel Spaß


Marc hatte kaum die Klinik betreten da ertönte bereits ein: „MEIER!!!! AB IN MEIN BÜRO ABER SOFORT!!!!“
Dem Angesprochenen wurde bereits jetzt schon übel bei dem Gedanken mit seinem Chef alleine zu sein, dennoch tat er wie ihm geheißen und betrat das Büro seines Vorgesetzten.

Nachdem die Tür zu war begann auch sogleich die Standpauke. Und zwar in ungewohntem, düsterem Flüstern.
„Meier ich fragte sie ein einziges Mal. Und wehe sie lügen mich an.“
Marc schluckte. „Herr Professor es ist nicht so wie sie denken.“
„Unterbrechen sie mich nicht!!! Wieso war meine Tochter bei ihnen über Nacht?“
„Herr Professor wie bereits gestern erwähnt steckte ihre Tochter quasi in Schwierigkeiten.“
„Das tat sie in der Tat als sie beschloss mit ihnen mitzugehen. Und ich sage ihnen eines sollte sie betrunken gewesen sein dann werden sie nie wieder mehr als Arzt arbeiten.“
„Ich versichere ihnen dass sie NICHT betrunken war. Sie war lediglich bei mir weil sie jemanden brauchte mit dem sie reden konnte.“
„Und das sollte ausgerechnet bei Ihnen sein?!“ fragte er verständnislos.
„Was soll das heißen?“
„Meier ich schätze sie als Arzt sehr. Aber sie sind nicht gerade Wortgewandt wenn sie verstehen was ich meine. Wenn Gretchen Probleme hätte wieso sollte sie dann ausgerechnet zu Ihnen gehen?“
„Weil niemand sonst zur Verfügung stand.“
„Machen sie jetzt keine Scherze Meier ich warne sie“ drohte er ihm.
„Das meinte ich Ernst Herr Professor. Aber Gretchens Freundin war naja sagen wir mal anderweitig beschäftigt, meine Mutter und ihre naja Ex-Frau ebenfalls falls sie verstehen was ich meine.“
„MEIER!!! Ich verstehe sehr gut. Sie müssen mir das nicht auf die Nase reiben VERSTANDEN!!!“
„Verstanden Herr Professor.“
„Aber ich wäre doch da gewesen für sie.“
„Sie hatten Maja bei sich Herr Professor und das war nun wirklich nicht für Kinderohren bestimmt gewesen.“
„Sie haben rein gar nichts mit meinem Kälbchen zu tun!!! Es wäre mir lieber gewesen sie hätte was auch immer ihr auf dem Herzen lag mit ihrer Familie gesprochen. Mit ihrer Schwester zum Beispiel.“
Marc schaubte. „Herr Professor mit Verlaub aber Vanessa ist nun wirklich die allerletzte Person mit der Gretchen reden würde.“
„Was meinen sie damit?“ fragte er mit einem Unterton der soviel wie passen-sie-auf-was-sie-sagen bedeutete.
„Na so wie ich es gesagt habe. Vanessa hätte es gar nicht verdient die Aufmerksamkeit von Gretchen zu haben.“
„MEIER!!! NOCH EIN SCHLECHTES WORT ÜBER „
„Über was? Ihr ach so tolles Prinzesschen? Jetzt sag ich ihnen mal was über ihre hinterhältige Tochter.“
„MEIER wie reden sie denn über „
„HÖREN SIE MIR VERDAMMT NOCH MAL ZU!!!“ meinte Marc sauer und haute mit der Hand auf den Tisch.
Nachdem kein Einwand kam fuhr er fort. „Gut. Hatten sie sich nie gefragt warum Gretchen damals fort gegangen ist?“
„Wegen der Karriere wegen was sonst. Das hat sie selbst gesagt.“
„Sie lügt. Sie lügt um den wahren Grund zu vertuschen.“
„Ach der da wäre?“ fragte sein Chef etwas provokant.
„Vanessa.“
„Meier das ist absurd. Außerdem haben wir den Brief gelesen. Dort stand es schwarz auf weiß dass sich Gretchen für ein Leben ohne uns entschieden hatte.“ Marc überlegte – von einem Brief wusste er nichts.
„Der muss von Vanessa sein. Sie hat sie in dem Glauben lassen er wäre von Gretchen.“
„Meier sie beschuldigen meine Tochter – ist ihnen das klar. Sie würde so was nicht machen!!!“
„Herr Professor mit Verlaub aber wenn sie wirklich so darüber denken dann besitzen sie keine Menschenkenntnis.“
„Wie bitte?“ fragte er empört.
„Würden sie nicht ständig die Augen verschließen hätte sie bereits erkannt dass Gretchen nicht der Typ für heimliches Abhauen war. Und wären sie auch nicht so blind hätten sie schon längst bemerkt dass Vanessa arbeitsfaul ist und ihnen auf der Nase herumtanzt. Und ich bin mir sicher von ihrem kleinem Nebengeschäft hat sie ihnen auch nichts erzählt oder?“
„Welches Nebengeschäft?“

Bichi91 Offline

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09.08.2012 20:08
#165 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

und weiter gehts.



Marc erzählte ihm die ganze Geschichte.
„Wenn sie mir nicht glauben dann fragen sie ihre Ex-Frau. Die hat es nicht nur gesehen sondern wurde auch noch erpresst von ihrer eigenen Tochter.“
„Meier ich werde nicht zulassen dass sie einen Keil zwischen meinen Töchtern und mir treiben!“
„Das ist auch nicht nötig. Dafür sorgen Vanessa und sie ganz alleine. Vanessa durch ihre durchtriebene und hinterhältige Art und bei allem Respekt aber sie durch ihre Naivität. Was mir auch völlig gleichgültig ist – das ist ihre Privatangelegenheit.“
„Wie sie es bereits sagten geht sie das rein gar nichts an!!“ meinte Prof. Haase sauer.
„Das tut es in der Tat nicht. Leider sind Gretchen und ihre Enkelin die Haupttragenden und deshalb geht es mich sehr wohl etwas an.“
„Meier sie halten sich ab sofort von meiner Familie fern ist das klar!!!“ meinte er bedrohlich.
„Herr Professor wie ich bereits am Telefon sagte werde ich das NICHT tun. Ihre Tochter braucht jemandem zum reden.“
„Über ihre Probleme? Das ich nicht lache. Hören sie auf zu lügen.“
„Ich lüge nicht.“
„Sie wollen nur nicht zugeben dass sie sich nicht daran gehalten haben sich meiner Tochter fernzuhalten.“
„Sie hatte aber gestern Nacht wirklich Probleme.“
„Na gut. Wenn sie darauf bestehen. Dann sagen sie mir um was es sich genau dabei handelte.“

Marc saß in der Falle. Wenn er nicht die Wahrheit sagte würde er dafür bestraft werden weil er mit Gretchen geschlafen hatte – gut es stimmte ja auch aber das musste der Alte ja nicht unbedingt wissen. Er konnte aber auch nicht wirklich von dem Abend nach der Bar erzählen – dann wäre er zwar ein Held in den Augen seines Chefs und hätte einige Pluspunkte aber er war sich sicher Gretchen damit zu verletzen. Schwierige Entscheidung. Er musste entscheiden zwischen Bestrafung und Belohnung. Jeder Mensch mit Kribbs würde sich für Letzteres entscheiden.
„Na los sag ihm die Wahrheit.“
„Das kann ich ihnen leider nicht sagen.“

„Meier. Sie beleidigen meine Familie, lügen mich an und schmeißen sich an meine Tochter ran. Entweder sie sagen mir jetzt welches angebliche Problem sie hatte oder sie bekommen dermaßen viele Akten und Blinddärme für das ganze Jahr!!!“
„Na los du Idiot.“
„Tut mir leid aber das kann ich nicht.“
„Sie haben es so gewollt.“ meinte Prof. Haase düster.


******************************************************************************************************************

Gretchen Haase stand vor der Tür der Haase Villa und klingelte. Nach nicht einmal einer Minute öffnete auch gleich Vanessa Haase die Tür.

„Du? Was machst du denn zu Hause?“
„Ich hab noch was zu erledigen.“ meinte Vanessa.
„Was denn? Heute noch Pornos drehen?“ meinte Gretchen und ging hinein.
„Nein damit habe ich aufgehört.“
„Wow es du denkst ja doch ab und zu.“
„Sehr witzig. Du bist schlagfertiger geworden.“
„Wo ist Papa?“
„In der Arbeit wo sonst?!“
„In der Arbeit. Was macht er denn da?“
„Na ich würde sagen arbeiten.“
„Das kann er doch nicht machen. Ich habe ihm Maja anvertraut und er ist so verantwortungslos und lässt sie alleine zu Hause?“
„Nun dreh nicht durch. Ich bin ja schließlich auch noch da.“
„Ist ja noch schlimmer.“
„Haha. Aber falls es dich tröstet sie ist bei einer Freundin.“
„Bei einer Freundin?“ fragte Gretchen verdutzt.
„Ja bei irgendeiner Lola. Nein Lila. Nein das war es auch nicht. Lea nein nein nein.“
„Lilly?“
„Ja die.“
„Okay. Danke für die überraschende Kooperation.“ meinte Gretchen und wollte gerade gehen, als sie von Vanessa aufgehalten wurde.

„Warte mal kurz.“
„Was? Ich wüsste nicht was ausgerechnet WIR zu besprächen hätten“
„Bitte setzt dich aufs Sofa. Es ist dringend.“
„Wow du kannst bitte sagen. Seid wann kannst du denn das aussprechen?“
Doch Vanessa ignorierte diese Bemerkung Überraschenderweiße.

Nachdem beiden saßen war erst mal eine eisige Stille, bis Gretchen es nicht mehr aushielt.

„Vanessa lass bitte dein scheinheiliges Getue und sag endlich was du willst von mir.“
Ungewöhnlich angespannt begann sie zu sprechen. „Naja es ist ich hab gestern mit Papa gesprochen.“
„Na und?“
„Über Maja.“
„Wieso redest du über meine Tochter? Apropo Maja.“ meinte Gretchen bedrohlich und stellte sich vor Vanessa hin. „Wenn du ihr auch nur noch einmal so einen Blödsinn erzählst oder ihr auch nur näherst kann ich für nichts mehr garantieren!!!!“

Vanessa erkannte puren Hass in den Augen ihrer Schwester – aber sie konnte sie auch verstehen.
Beschwichtigend hob sie die Hände und meinte: „Nur mit der Ruhe. Schwesterchen.“
Gretchen stutzte. „Seit wann nennst du mich Schwesterchen?“
„Naja das bist du doch. Hör zu. Ich weiß dass ich einiges Falsch gemacht habe in meinem Leben und ich das vermutlich nie wieder gut machen kann aber lass es mich wenigstens versuchen.“

Gretchen stockte der Atem. Das konnte sie unmöglich ernst meinen – immerhin sprachen sie über Vanessa. „Was für ein Spiel spielst du da?“
„Ich spiele kein Spiel. Mir ist bewusst dass du mir nicht traust „
„Wundert es dich?“
„Nein – keines wegs aber ich würde mich freuen wenn wir neu anfangen könnten. Als Familie.“
„Bist du von Außerirdischen entführt worden oder ?“
Vanessa grinste. „Nein aber sagen wir mal mir hat jemand die Augen geöffnet.“

Bichi91 Offline

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10.08.2012 11:37
#166 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

„Weißt du ich finde ihn sehr toll. Er ist gutaussehend und erfolgreich.“
„So wie du schwärmst könnte man denken du bist verliebt.“ meinte Gretchen spöttisch.“
„Ja. Kann sein.“
„Du liebst ihn wegen des Geldes?!“
„Nein. Ich mag ihn weil er so witzig und charmant ist. In seiner Nähe bekomme ich sogar Schmetterlinge.“
Doch Gretchen blieb immer noch skeptisch. „Woher der plötzliche Sinneswandel?! Ich meine dein angeblich derzeitiger Zustand kann unmöglich allein dazu beigetragen haben?!“
„Naja wie gesagt Papa und ich haben uns über Maja unterhalten und da habe ich unter anderem erfahren dass Maja im Heim war und du sie von dort adoptiert hast.“
„Und?“

Vanessa wusste nicht wie sie ihre Schwester darauf ansprechen sollte. Dennoch musste sie es wissen. „Was ist mit deinem Baby passiert?“
Anfangs wusste Gretchen nicht was sie sagen sollte. Zu sehr überraschte es sie dass ihre Schwester Bescheid wusste. „Du hast den Brief gelesen“ stellte sie fest.
„Ja. Ja hab ich. Nachdem ich gelesen hab dass du ein Kind erwartest hatte ich für kurze Zeit Gewissensbisse. Doch dann hätten Mum und Dad erfahren was ich gemacht hab und ich hätte sie verloren.“
„Du warst schon immer Egoistisch.“
Vanessa ist etwas betroffen. „Ja ich weiß. Aber das will ich jetzt ändern. Und ich gebe erst auf wenn du mir das auch glaubst.“
„Da musst du aber schwere Geschütze aufziehen.“
„Ich werde mein Bestes geben. Wie gesagt du warst in freudiger Erwartung und naja ich war nicht die beste Schwester aber selbst ich weiß dass du ein herzensguter Mensch bist und niemals ein Kind abtreiben würdest. Also was genau ist damals passiert? Wo ist dein Baby?“

Gretchen saß in der Falle. Sie wollte generell nicht über diese Zeit sprechen und Vanessa hatte sie eiskalt und völlig unerwartet erwischt. „Tja wie schlecht du mich doch kennst. Woher das wohl kommt? Ach ja weil wir nie ein enges Verhältnis hatten.“
Vanessa war geschockt. In den Augen ihrer Schwester lag Traurigkeit, Wut und Hass. „Seit wann bist du so geworden?“
„Was?“ fragte Gretchen ihre Schwester verwirrt.
„Du hattest immer nur das Positive überall gesehen. Dachtest jeder wäre nett selbst ich und jetzt? Ich erkenne dich nicht wieder. Was ist passiert?“ fragte sie sich und schüttelte den Kopf.
„Was passiert ist fragst du? Meine eigene Schwester hat mich verraten und verkauft und mir somit das Wichtigste genommen das ich hatte. Das ist passiert.“ sie machte auf dem Absatz kehrt und wollte gerade verschwinden als sie aufgehalten wurde.
„Nein warte. Ist ist es naja du weißt schon hast du es „
„Verloren? Sag bloß das nimmt dich mit?! Früher wars dir auch scheißegal wies mir ging. Im Gegenteil du hast es richtig genossen dass ich litt.“
Vanessa schluckte. „Bitte. Bitte sag mir nicht dass ich daran Schuld bin.“
„Direkt vielleicht nicht obwohl bei dir weiß man ja nie. Aber wieso rede ich überhaupt mit dir? Ist doch sowieso reine Zeitverschwendung.“
„Nein bitte sag es mir. Wie kann ich bitte indirekt daran Schuld sein?“
„Ich dachte du bist so gut über mich informiert?“
Bei Vanessa schien der Groschen gefallen zu sein, denn sie schüttelte permanent den Kopf. „Nein das kann nicht sein. Sag mir nicht dass „
„Dass kein Aufpasser mein Leben zerstört hatt?! Dann sag ich es dir nicht.“ meinte Gretchen höhnisch und wollte gerade die Tür öffnen als sie erneut aufgehalten wurde.
„Bitte erzähle mir die Geschichte.“
Gretchen blickte ihre Schwester eindringlich an und erkannte in ihren Augen dass sie es anscheinend ernst meinte.
„Wieso willst du es wissen?“
„Ich werde keine weitere ruhige Minute mehr haben wenn ich das nicht weiß“
„Das hat dich sonst auch nie gestört. So was wie ein Gewissen kanntest du nicht.“
„Ich weiß aber jetzt ist alles anders. Ich habe mich geändert – mich verändert. Bitte sag es mir denn auch wenn du es mir nicht glaubst so bist du mir trotzdem wichtig.“
„Na gut. Reden wir.“ meinte Gretchen skeptisch und sie setzten sich ins Wohnzimmer.



Bald kommt wieder was aus Gretchens Vergangenheit. Jedenfalls ein bisschen.

Bichi91 Offline

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11.08.2012 11:10
#167 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

So dann schauen wir doch wieder mal hinter die Kulissen. Viel Spaß!

Ich sage dir alles wenn du mir erzählst wie du zu Alex gekommen bist.“
„Okay. Also nachdem ich mich von dir durch diese Briefe bedroht gefühlt hatte musste ich sicher gehen dass du nicht spontan hier auftauchen würdest. Also habe ich einen naja mehr oder weniger Privatdetektiv engagiert.“
„Mehr oder weniger?“
„Ja. Ich hab überall im Internet nach einem gesucht. Aber die waren alle schweineteuer. Aus Frust bin ich in ne Bar und wollte mich besaufen. Da hab ich ihn kennen gelernt. Ich hatte schon einiges intus und da hab ich ihm mein Leid „
Gretchen musste verächtlich schnaufen, doch Vanessa fuhr fort.
„erzählt und dass ich mir keinen Detektiv leisten könnte. Er meinte er würde mir helfen. Er würde dich für ein paar Monate beobachten und sicher gehen dass du nie wieder zurück kehrst. Nach drei Monaten hatte er mir vergewissert dass du keinerlei Anzeichen machtest nach Hause zu kommen also hab ich ihm das versprochene Geld gegeben was er komischerweiße nicht annahm und ich hab seitdem nichts mehr von ihm gehört.“

Kurz war Stille eingekehrt. All diese Infos musste Gretchen erstmals verarbeiten. Am Liebsten hätte sie laut losgeschrien. Ihr Erinnerungen kamen zum Vorschein als sie Alex das erste Mal begegnete.


Sie war knapp im siebten Monat als sie sich das erste Mal über den Weg liefen. Es war der Abend als sie mit Pauline in einer Bar war und sie am späten Abend sich alleine auf den Heimweg machte als ihr jemand hinter ihr auffiel.

„Entschuldigen sie.“
Gretchen war es sehr unbehaglich da es dunkel war und niemand sonst auf der Straße war.
„Ja?“
„Sorry ich wollte sie nicht erschrecken. Aber finden sie es nicht gefährlich ganz allein zu so später Stunde unterwegs zu sein?“
„Ehm bisher dachte ich nur noch daran dass ich ins Bett will aber wieso fragen sie?“
„Ich möchte ihnen nicht zu nahe treten aber ich habe eine Schwäche für Jungfrauen in Nöten.“
Gretchen verdrehte die Augen. Sie zeigte auf ihren Bauch. „Erstens bin ich wie sie sehen keine Jungfrau und zweitens sind sie hier ehrlich gesagt der einzige der mir momentan Angst macht.“
„Hören sie ich denke wir sind es falsch angegangen. Ich bin Alex. Und mit wem habe ich das Vergnügen?“ meinte er und hielt ihr die Hand hin.
Etwas zögerlich nahm Gretchen sie entgegen. „Gretchen.“
„Netter Name. Nun darf ich sie nach Hause begleiten? Nicht dass noch irgend so ein Perverser daher kommt oder so“
„Okay aber ich warne sie ich kann mich trotz meiner Lage verteidigen“
„Das glaube ich ihnen gerne.“

Sie sind an diesem Abend ins Gespräch gekommen und sie wusste nicht wie aber irgendwie hatte der Typ es geschafft Gretchen weiß zu machen er würde sie über alles lieben. Sie fühlte sich sogar geborgen in seiner Nähe und das allerwichtigste für sie – er respektierte das Kind eines anderen!!! Das dachte sie zumindest.



„Wir haben uns an einer Bar kennen gelernt und sind ein paar Mal ausgegangen.“
„Und wie ist „
„Er hat gesagt ihm wäre es egal dass ich ein Kind erwarte das nicht von ihm ist. Dass er sich bereits tierisch darauf freute.“
„Wer war eigentlich der richtige Vater?“
Gretchen zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung.“
Vanessa riss die Augen auf und grinste. „Soso. Ich hatte dich nicht für so einen Typen gehalten.“
„Boah ich hab wie Mutter Theresa gelebt, ja!“
„Oh pardon ich vergaß und durch den heiligen Geist bist du dann schwanger geworden oder wie?“
„Man das war einmalig und hatte nichts zu bedeuten.“
„Okay wie du meinst. Was war dann.“
„Naja er hatte mein Vertrauen gewonnen und sich mir immer mehr genähert. Als ich knapp im achten Monat war hatte ich höllische Schmerzen und „ Gretchens Stimme versagte und Tränen stiegen ihr in die Augen.

Vanessa legte beruhigend eine Hand auf ihren Rücken. „Ich kann es mir denken. Wie ist es passiert?“
„Als ich im KH aufgewacht bin sagte mir der Arzt dass mein Baby ein Herzfehler hatte und dem Frauenarzt nicht aufgefallen war.“
„Das tut mir leid.“ meinte Vanessa mitfühlend. „Aber was hatte Alex damit zu tun.“
„Er hat den Arzt bestochen und mir ein Medikament verabreicht damit ich mein Baby verliere.“
„Woher weißt du dass er ihn bestochen hatte?“
„Weil der Arzt selbst es mir gesagt hat und Alex quasi auch.“
„Aber das ergibt keinen Sinn. Wieso sollte er das tun?“
„Weil Alex krankhaft in mich fixiert war und er mich nicht teilen wollte.“

Bichi91 Offline

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13.08.2012 01:17
#168 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

Hi leute. Sorry dass ich heute nicht gepostet han. Leider werde ich dazu auch nicht in nächster zeit dazu kommen.
Denn erstens ist mein usb weg. Wobei ich denke dass ich ihn bei den großeltern vergessn hab wo ich bald nachsehn werde. Und zweitens ich leider schwerwiegende private probleme habe die ich erst lösen muss.

Ich hoffe ihr nehmt mir das nicht übel und bleibt mir treu.

Lg eure bichi.

Bichi91 Offline

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13.08.2012 11:18
#169 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

Ich weiß es ist nur ein kleiner Teil aber: 1. ich hab meinen usb immer noch nicht gefunden
2. musste ich deswegen improvisieren und
3. bin ich immer noch nicht so gut drauf.

Ich hoffe ihr habt ein nachsehen mit mir.



Gretchen verließ die Haase Villa und ging zurück zu ihrer Wohnung. Ihr Weg führte sie immer gerade aus. Der Wind blies ihr ins Gesicht und sorgte für eine erfrischende Abkühlung zu ihrem etwas erhitzten Gemüt. Die kleine Reise in die Vergangenheit hatten ihre Spuren hinterlassen. Ganz aufgewühlt machte führte sie ihren Weg fort, bis sie sich bei einem Spielplatz auf eine Bank setzte und den Kinder beim spielen beobachtete. Ja Maja war ein Segen Gottes für sie. Durch ihre kleine Maus würde sie irgendwann in der Lage sein die Vergangenheit ruhen zu lassen, da war sie sich sicher. Eine Mutter mit einem Baby maschierte neben sie vorbei, und unwillkürlich kamen ihr bei dem Anblick die Tränen. Das hätte auch sie sein können. Aber leider war ihr das Glück nicht vergönnt gewesen. Während die Dame den Kinderwagen so vor sich her schob musste sie gewaltig schlucken. Die Frau war schon längst weiter weg als Gretchen aus ihren Gedanken gerissen wurde, denn ein Mann gesellte sich zu der kleinen Familie. Am Liebsten hätte Gretchen diese Frau laut gewarnt dass sie besser die Finger von Männern halten sollte, um sich selbst und vor allem das Kind zu beschützen, aber beschloss lieber zu schweigen. Wer weiß, vielleicht meinte dieser Mann es wirklich ernst. Jedenfalls machte er so den Eindruck, aber auch Alex hatte zu Zeiten so gewirkt. Unter Einschätzen der Männer war sie keine gute Ratgeberin. Und wieder einmal fragte sie sich – wieso ich? Wieso musste es ausgerechnet mich treffen? Vielleicht hatte ihr das Schicksal eine Lektion erteilen wollen dass man nur Kinder in die Welt setzt, wenn dieses auch Mutter UND Vater hatte. Schon als Kind hatte ihre Mutter ihre Ansichten auf den Weg gegeben, die sie eigentlich selbst teilte – geteilt hatte. Bis du diesem einen Augenblick, der ihr ganzes Leben verändert hatte.

Bichi91 Offline

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13.08.2012 21:33
#170 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

Sorry wegen der Länge aber dieser Part war eigentlich erst für später geplant. Hoffe aber dennoch dass er euch gefällt.


„AAAHHH. Meine neuen Lacoste Krokodillederschuhe. Sie sind ruiniert!“ sagte Gretchens Agent angewidert, da diese sich vor seinen Füßen
„Tut tut mir leid.“ brachte Gretchen mühsam heraus.
„Mädchen jetzt gehe endlich zum Arzt und lass dich durch checken. So geht das doch nicht mehr weiter.“
„Ja aber „
„Kein aber.“ meinte ihr Agent. „Ab zum Arzt und zwar husch husch. Denn so wie du jetzt drauf bist kann ich dich wirklich nicht gebrauchen.“

Keine Stunde später saß sie auch schon in einem Krankenhaus und zählte ihre Symptome auf. Schnell machten sie ein paar Tests und nahmen Blut ab. Jetzt hieß es warten. Warten. Hm. Eigentlich war Gretchen dieses Warten gewöhnt. Schließlich durfte sie schon ihr halbes Leben damit umgehen. Sie musste auf ihre Karriere warten, auf ihre Anerkennung und auf ihre große Liebe – sprich Marc Meier – wartete sie sogar noch immer.

Man sieht also sie war ein recht geduldiger Mensch, doch dieses Mal war es mehr als nur schwer. Ja dieses Mal war es anders. Sie war schlapp und k.o. aber innerlich fühlte sie dass es heute keine normale Grippe war. Irgendetwas großes würde mit ihr passieren, doch sie wusste noch nicht genau was. Doch egal was ihr fehlte – sie würde nicht aufgeben und kämpfen.

Die lange Warterei machte sie fertig. Sie würde viel lieber gesund und munter im Aufnahmestudio sein und sich ihre ganzen Gefühle in ihre Songs stecken. Das Singen machte ihr Spaß und ließ sie richtig aufgehen. Stattdessen befand sie sich in einem Warteraum und starrte gespannt auf die Tür.

Als diese sich nach knapp eineinhalb Stunden nun endlich öffnete, viel ihr Blick auf die hereinkommende Person im weißem Kittel, der ihre Untersuchungsergebnisse in der Hand hielt.

„Frau Haase kommen sie bitte“ forderte er sie auf.
Nachdem sie beide endlich Platz genommen hatten war die Luft sehr dünn. Gretchen blickte wie gebannt auf den weißen Umschlag der vermutlich ihr ganzes Leben verändern würde.
„Was“ Gretchen musste vorerst den dicken Kloß herunter schlucken bevor sie weiter sprechen konnte. „Was fehlt mir denn?“
„Also fehlen tut ihnen nichts Frau Haase – im Gegenteil.“

Bichi91 Offline

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15.08.2012 09:49
#171 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

Ich weiß die Länge ist aber ich bemühe mich dass es morgen weitergeht. Und ich dachte besser als nichts, oder?

„Ich darf ihnen gratulieren“ Gretchen schloss die Augen und fürchtete sich auf das was jetzt kam. „Sie sind schwanger. Herzlichen Glückwunsch.“

Die werdende Mutter jedoch hörte überhaupt nicht mehr hin. Sie hatte es gewusst – die ganze Zeit über hatte sie so eine Vorahnung. Gretchen war überfordert. Sollte sie jetzt weinen? Sollte sie sich freuen? Und wenn ja wie könnte sie sich freuen wenn sie eine schlechte Mutter war? Dem Baby schaden würde? Immerhin würde sie ihm dem Vater nie bieten können. Könnte das überhaupt gut gehen? Konnte sie sich um ihre Karriere, sich selbst UND für ein Kind sorgen? Und das ganz alleine? Wie würde es jetzt weiter gehen? Abtreiben würde sie nicht – da war sie sich sicher. Aber war sie auch stark genug eine alleinerziehende Mutter zu werden? Früher hätte sie das für völlig ausgeschlossen gehalten. Ein Kind ohne Vater aufzuwachsen das war für sie völlig tabu. Zu jedem Baby gehörte eine Mutter und ein Vater. Doch was sie hier machte – das ging gegen die Natur. Müsste sie deswegen mit Konsequenzen rechnen? Oder war es gar nicht so falsch und sie konnte ihm die Liebe beider Elternteile geben? Denn eines war sie sich sicher. Sie hatte IHN nicht gesehen – nur gefühlt. Und trotz des Alkohols war es eine sehr schöne Nacht gewesen die sie nie vergessen würde.

Bichi91 Offline

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16.08.2012 00:03
#172 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

Wir nähern uns der Nacht der Nächte.


„Also gut meine Liebe. Du hast Vormittag den Termin mit diesen Werbefuzzis, Nachmittag bis halb vier ist ein Interview angesagt und nach einer halbstündigen Pause müssen wir ins Studio.“
„Eh ja. Hab ich eigentlich auch noch ein Privatleben?“
Ihr Manager lachte kurz gespielt auf „Ahaha. Du bist ja so witzig.“ wurde aber gleich darauf ernst.
„Aber wenn du unbedingt Privasquhäre haben möchtest dann geh doch einfach heute Abend auf diese Kostümparty von der ich gehört habe. Soll bestimmt Spaß machen.“
Gretchen atmete tief aus und machte sich an den Tagesplan, wie ihr Manager von ihr verlangte.

Am Abend stand sie vollkommen k.o. vor ihrem Kleiderschrank und überlegte was sie anziehen könnte. Na toll. Ich war so beschäftigt dass ich mir noch nicht einmal ein Kostüm besorgen konnte. Was mach ich denn jetzt? Ganz konzentriert dachte sie nach, bis sie ein Geräusch aus ihren Gedanken riss. Es waren zwei Täubchen die auf einem ihrer Fensterbänken saßen. Einige Minuten taten sie das, bis sie wieder davon flatterten in den weiten Horizont. Gretchen sah ihnen hinterher und musste lächeln. Wie sie sie doch beneidete. Sie konnten einfach so alles hinter sich lassen und weg fliegen. Wie sehr sie sich das doch auch für sie wünschen würde. Die Tauben waren mittlerweile ganz schön weit oben im Himmel und flogen gemütlich vor sich hin. Dieser Anblick brachte Gretchen auf eine Idee. Sie holte sich schnell ihr weißes Kleid und die Engelsflügel, die sie für die Red Bull Werbung gebraucht hatte und zog diese an. Hmm. Jetzt fehlt nur noch ne Maske. Denn ohne lassen sie dich nicht auf die Party. Am Ende drehte sie sich einmal um ihre eigene Achse. Perfekt. Na dann konnte die Party ja endlich los gehen.

Als Gretchen um halb zehn der Party eintraf, war diese bereits in vollem Gange. Es waren so viele Menschen hier dass man lediglich eine kleine Lücke ausnützen musste damit man vorbei kam. Sie erblickte die verschiedensten Kostüme. Robin Hood, eine Bauchtänzerin und sogar Tierverkleidungen konnte sie erkennen. Doch eine Verkleidung brachte sie in volles Gelächter. Da war doch tatsächlich ein Typ als Teletubbi verkleidet. Der hatte wohl auch auf das Kostüm vergessen und eine Notlösung erfinden müssen. Aber er schien sich trotzallem zu amüsieren. Wahrscheinlich weil man ihn nicht erkennen konnte.

Sie ging einmal durch das ganze Haus, doch dieser Wirbel war nichts für Gretchen, weshalb sie die Terrasse als Fluchtmöglichkeit nahm. Als sie nach außen trat blies ihr der kalte Wind ins Gesicht. Sie schloss die Augen und genoss. Nachdem sie kurz entspannt hatte öffnete sie sie wieder blickte in den herrlichen Mond vor ihr. Er war einfach bezaubernd heute. Es war im allgemeinen eine sehr klare Nacht heute. Nun fiel ihr Blick auf einen jungen Mann, der am Geländer lehnte und gemütlich eine rauchte. Sie stellte sich neben ihn und meinte.

Bichi91 Offline

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16.08.2012 18:36
#173 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

so trotz stress wegen ... komm heute noch ein Teil. Viel Spáß


„Rauchen ist ungesund. Ist ihnen das klar?!“ fragte sie ihn.
Der Mann im Batmankostüm erschrag und drehte sich blitzartig um.
„Männer sollen sogar impotent werden können.“
„Na und? Ist doch nicht ihr Problem.“ meinte der Mann nur nüchtern und zuckte die Schultern.
„Und außerdem will ich eh keine Kinder.“
„Wenn alle so denken würden wie sie dann würde die Welt aussterben.“
„Wär vielleicht auch besser. Wir Männer sind vielleicht vieles aber KEINE guten Väter.“
„Woher wolln sie das wissen?“
„Erfahrung.“
„Klingt so als ob ihr Vater sie mal enttäuscht hat.“
Marc schnaubte und meinte verächtlich. „Tzz. Wie soll man von einer Person enttäuscht sein wenn man sie noch nicht einmal kennt?!“
„Das ist also der Grund weshalb sie enttäuscht von ihm sind“ meinte Gretchen nüchtern.
„Ich bin nicht von ihm „ wollte er protestieren, wurde aber unterbrochen.
„Doch sind sie. Weil er sie nie kennen lernen wollte. Die Person die sie am meisten gebraucht hätten hat sie im Stich gelassen. Das prägt einem.“
„Ach komm sie. Als ob gerade SIE wissen wovon sie da reden. Immerhin sehen sie nicht so aus als wären sie ohne Mutter oder Vater aufgewachsen.“
„Ehm nein das nicht gerade.“
„Na sehen sie. Also mischen sie sich nicht in meine Probleme ein.“
„Sie sind so grrrr. Wieso können Männer keine Hilfe annehmen?! Manchmal frage ich mich ob die Männer wirklich von der Erde stammen und nicht von einem entfernten Planeten namens doof Machus.“
„Dann kommen Frauen offensichtlich auch von dem Planeten Schokolados. Ist doch das Einzige an das ihr denken könnt wie man sieht.“
Gretchen stemmte die Hände gegen die Hüften und baute sich auf. „Wie bitte?! Also das ist ja wohl die Höhe. Aber gut da wäre es mir sogar lieber. Denn dort sind wenigstens keine nervigen Männer.“
„Tja da haben wir ja einen Widerspruch für sich. Zuerst denken sie ich liege falsch mit meiner Ansicht der Mensch sollte keine Kinder in die Welt setzten und jetzt behaubten sie die Frauen wären ohne die Männer besser dran.“
„Das stimmt ja auch.“
„So na dann erklären sie mir doch mal wie Frauen dann schwanger werden sollen?!“
„Eh eh natürlich würde aussortiert werden. Die Männer die einfühlsam, charmant und Sinn für Humor haben dürfen bei uns bleiben.“
„Mhm und aus Sklaven arbeiten.“
„Das hab ich nie gesagt.“
„Brauchen sie auch nicht das weiß ich auch so. Und außerdem haben sie gerade einen hoffnungslos verknallten Dorfdeppen beschrieben.“
„Na und. Die haben wenigstens Verantwortungsgefühl was man von gewissen Anderen nicht gerade behaupten kann.“
„Ich HABE Verantwortungsgefühl. Gerade deswegen will ich ja auch keine Kinder, um wenigstens ihnen diese Enttäuschung zu ersparen.“ mit diesen Worten drehte der Mann sich um und blickte hinauf zum Vollmond.

Gretchen ließ seine Worte nachdenklich zu stimmen. Sie musste erstmal begreifen was er da gerade gesagt hatte.

Bichi91 Offline

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17.08.2012 16:50
#174 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

Hey Leute hab gute Neuigkeiten für euch - mein USB ist wieder da!!!!!!!!!!!!!!!!!!



„Sie sind anders.“ meinte sie leise.
Der Unbekannte drehte sich um und blickte sie an. „Wie bitte?!“
Die junge Frau schüttelte den Kopf und meinte: „Sie sind nicht so wie ihr Vater. Sie sind anders und wären bestimmt ein guter Vater. Also reden sie sich nichts ein und traun sie sich. Denn Kinder zu haben ist das Schönste was es auf der Welt gibt. Sie wissen noch nicht was pures Glück ist wenn sie noch keine Kinder und die große Liebe haben.“
„Woher wollen sie das Wissen? Sie kennen mich erst seit ner halben Stunde und denken sie wissen bereits alles über mich?! Wie kommts?!“
„Sie machen sich Gedanken über das Thema und wollen ihren Kindern Leid ersparen. Das zeigt doch dass ihnen das Wohlergehen von ihnen an erster Stelle stehen muss. Auf der einen Seite wollen sie Familie – Kinder. Wollen wissen wie sich das anfühlt. Doch auf der anderen Seite haben sie Angst davor genauso zu sein wie ihr Vater. Und obwohl ihr Wunsch nach Geborgenheit groß ist, so ist die Angst jemanden geliebten zu verletzen doch größer. Aber das werden sie nicht. Nicht wenn sie an sich selbst glauben und ihr Ziel stets vor Auge halten.“
Batman starrte die Person vor ihm an und schüttelte den Kopf. „Sie sind unglaublich wissen sie das“
„Oh ehm naja also das „ stotterte Gretchen ganz rot.
„Ihr Kostüm erinnert mich irgendwie an das von dieser Red Bull Werbung“
„Ach echt? Ist mir gar nicht aufgefallen“
„Ja sieht so schön unschuldig aus.“
„Naja also „
„Wie wärs, verschwinden wir und gehen wo anders noch was trinken?“
„Ich weiß nicht“
„Wieso nicht? Immerhin haben wir ja quasi das selbe Kostüm. Sie und ich stehen für die gute Seite.“
„Wohl war. Nur dass mir Spiederman als Superheld wesentlich besser gefällt als Batman.“
„Ach. Weshalb das?“
„Der erinnert mich zu sehr an meine Schwester. Die ist auch so ein Blutsauger.“
Der Mann fing an zu lachen. „So schlimm?“
„Schlimmer.“
„Okay. Aber wenn sie wollen ich kann das Kostüm auch ausziehen.“ meinte er und zwinkerte ihr zu.
Gretchen blickte dem Mann an. Er hielt ihr die Hand ausgestreckt hin und wartete darauf dass sie etwas tat. Es wäre definitiv nicht klug wenn sie mit ihm gehen würde. Und das war sie definitiv – klug.



Und wollt ihr am Abend mehr? Mal ich kann euch gar nicht sagen wie sehr ich euch und eure Komis vermisst hab.

Bichi91 Offline

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17.08.2012 16:51
#175 RE: Story von Bichi91 Zitat · antworten

„Sie sind anders.“ meinte sie leise.
Der Unbekannte drehte sich um und blickte sie an. „Wie bitte?!“
Die junge Frau schüttelte den Kopf und meinte: „Sie sind nicht so wie ihr Vater. Sie sind anders und wären bestimmt ein guter Vater. Also reden sie sich nichts ein und traun sie sich. Denn Kinder zu haben ist das Schönste was es auf der Welt gibt. Sie wissen noch nicht was pures Glück ist wenn sie noch keine Kinder und die große Liebe haben.“
„Woher wollen sie das Wissen? Sie kennen mich erst seit ner halben Stunde und denken sie wissen bereits alles über mich?! Wie kommts?!“
„Sie machen sich Gedanken über das Thema und wollen ihren Kindern Leid ersparen. Das zeigt doch dass ihnen das Wohlergehen von ihnen an erster Stelle stehen muss. Auf der einen Seite wollen sie Familie – Kinder. Wollen wissen wie sich das anfühlt. Doch auf der anderen Seite haben sie Angst davor genauso zu sein wie ihr Vater. Und obwohl ihr Wunsch nach Geborgenheit groß ist, so ist die Angst jemanden geliebten zu verletzen doch größer. Aber das werden sie nicht. Nicht wenn sie an sich selbst glauben und ihr Ziel stets vor Auge halten.“
Batman starrte die Person vor ihm an und schüttelte den Kopf. „Sie sind unglaublich wissen sie das“
„Oh ehm naja also das „ stotterte Gretchen ganz rot.
„Ihr Kostüm erinnert mich irgendwie an das von dieser Red Bull Werbung“
„Ach echt? Ist mir gar nicht aufgefallen“
„Ja sieht so schön unschuldig aus.“
„Naja also „
„Wie wärs, verschwinden wir und gehen wo anders noch was trinken?“
„Ich weiß nicht“
„Wieso nicht? Immerhin haben wir ja quasi das selbe Kostüm. Sie und ich stehen für die gute Seite.“
„Wohl war. Nur dass mir Spiederman als Superheld wesentlich besser gefällt als Batman.“
„Ach. Weshalb das?“
„Der erinnert mich zu sehr an meine Schwester. Die ist auch so ein Blutsauger.“
Der Mann fing an zu lachen. „So schlimm?“
„Schlimmer.“
„Okay. Aber wenn sie wollen ich kann das Kostüm auch ausziehen.“ meinte er und zwinkerte ihr zu.
Gretchen blickte dem Mann an. Er hielt ihr die Hand ausgestreckt hin und wartete darauf dass sie etwas tat. Es wäre definitiv nicht klug wenn sie mit ihm gehen würde. Und das war sie definitiv – klug.

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