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Dieses Thema hat 185 Antworten
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 Pausierende und abgebrochene Fortsetzungen!
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ... 8
Olivia<3 Offline

Mitglied


Beiträge: 1.373

08.07.2011 19:54
Story von Olivia<3 Zitat · antworten

So, ich bin zwar noch ziemlich neu hier im Forum, aber ich habe mir hier als Gast schon immer gerne die Fortsetzungsfantasien gelesen, daher wollte ich auch mal versuchen so eine Geschichte zu schreiben!!!Also brauche ic auch ein Feedback!

Seine Küsse wurden immer verlangender, Gretchen spürte es in jeder ihrer Faser ihres Herzens, sein Blick sagte, dass er sie nie wieder loslassen würde, sie war wohl die glücklichste Frau der Welt. Marc zog sie schnell in eines der bereits dort stehenden Taxis, gab seine Adresse an und sagte dem Fahrer, dass es aber bitte SCHNELL gehen sollte! Es würde wieder ein ganzer Tag nur mit Zärtlichkeit, Liebe und Lust verstreichen. Der Gedanke an Sex mit Marc machte Gretchen augenblicklich noch glücklicher als sie eh schon war. Zum Glück war es bis zu Marcs Wohnung nicht allzu weit vom Flughafen aus. Er zog sie aus dem Auto und zur Tür hinein, sie war kaum angekommen, da fand sie sich auch schon in seinem Bett wieder und es vergingen Stunden, während sie sich liebten, ganz ohne Hemmungen und Zweifel. Wer hätte es gedacht, dass Marc Meier sie, Gretchen Haase, die langweilige Streberin in diesem Leben noch lieben würde, das alles schien so falsch, aber sie war glücklich, das war alles was in dem Moment zählte. Sie mussten irgendwie eng ineinander eingeschlafen sein, denn als sie die Augen aufschlug, lag Marc halb auf ihr, den Arm fest um sie geschlungen. Er murmelte irgendwas im Schlaf, sein Griff verstärkte sich. Dann schlug er benommen die Augen auf.
„Hasenzahn!“
„Marc?“
„Ja der bin ich.“
Ein Blick auf die Uhr verriet ihnen, dass es bereits zu spät war um nochmal zum Flughafen zu fahren um nach Afrika zu fliegen. Gretchen war ein bisschen sauer, sie wollte doch unbedingt nach Afrika, aber sie wollte auch Marc, ihr war bewusst, dass sie beides nicht haben konnte, sondern nur eines, denn Marc liebte es in der Chirurgie die Leitung zu haben, er liebte es alle rum zukommandieren und er liebte, das hoffte sie zu Mindest, auch sie. Genau, das hatte er noch nie auch nur ansatzweise zu ihr gesagt. So da muss ich jetzt aber nochmal nachhaken, liebt er mich, wird er fähig sein zu sagen, dass er mich liebt?
„Du Marc, ich weiß die Frage klingt blöd, aber ….“
„Was aber?“ fragte er
„Liebst du mich eigentlich, du hast es mir nie gesagt, du hast zwar mit mir geschlafen, aber du hast nie gesagt, dass du mich liebst!“
„Hasenzähnchen, ich ...ich kann das nicht sagen..“
Die Verzweiflung war ihm in sein eigentlich so gefasste Gesicht geschrieben, der sonst so hart Mensch, der nie aufgibt ist verzweifelt, er weiß nicht was er sagen soll, das war kein gutes Zeichen.
„Das ist jetzt nicht wahr du willst mir doch nicht ernsthaft sagen, dass du nicht weißt ob du mich liebst oder? Du schläfst mit mir, du küsst mich, machst mich glücklich und jetzt willst du mir sagen, dass du vielleicht doch mal nur eben schnell mit mir schlafen wolltest? Also so habe ich mir das nicht vorgestellt!“
„Nein Gretchen, es ist alles so anders...Ich kann es nur einfach nicht aussprechen, ich habe so Angst dir mit den+m Geständnis alles zu zerstören, ich habe so Angst zu versagen, ich weiß nicht warum.“
„Marc, das hast du jetzt echt ganz süß gesagt, aber es kann doch nicht so schwierig sein, diese simplen drei Wörter zu sagen!“
„Doch Gretchen du weißt gar nicht wie schwierig es sein kann für jemanden,d er nie eine richtige Beziehung hatte, der nicht weiß was es heißt, jemanden zu lieben“
Er wusste, dass er es jetzt sagen musste, er würde es versuchen, ach quatsch er würde es schaffen!
„Gretchen...Ich...liebe...dich, ich liebe dich über alles!“
„Marc ich liebe dich auch, schon mein ganzes Leben, seit ich dich kenne lebe ich nur für dich, doch du...Du...“
Aber sie konnte nicht ausreden, er hatte seine Lippen schon zart auf die ihre gelegt.
„Ich weiß, dass ich immer scheiße zu dir war.“
Dann küsste er sie nochmal, diesmal länger und intensiver, bis sie wieder eng umschlungen in die Kissen sanken und sich erneut liebten, bis... Es Sturm schellte.
„Wer ist das denn jetzt“ fragte Marc leicht angenervt, er sprang aus dem Bett und schlüpfte in seine Boxershorts, auch Gretchen suchte ihre Sachen, sie fand sie aber nicht, denn...
“Scheiße!“ Es viel ihr siedend heiß ein, dass sie sie im Wohnzimmer vergessen hatte. Na und jetzt, sie wartete erst mal ab, vielleicht wollte der <Besuch sie gar nicht sehen.Aber...
“Ach guten Tag Hr. Professor!“
„Scheiße“ dachte Gretchen, „Bitte nicht mein Vater“
Aber zu spät, ihr Vater lief schon in die Wohnung
„ Meier! Wo ist sie? Rücken sie sofort meine Tochter raus!“
„Scheiße, scheiße, scheiße! Das darf doch jetzt nicht wahr sein!!!“
Aber da war Professor Haase schon im Schlafzimmer gefolgt von einem völlig verdutztem Marc, immer noch in Boxershort.
„Kälbchen! Raus aus dem Bett!“
Da hilft nur eins, mit Decke aus dem Bett, ins Wohnzimmer, Sachen holen +, umziehen und bloß schnell weg hier, bevor mein Vater noch total ausflippt. Also machte sie sich auf den Weg ins Wohnzimmer, gefolgt von Marc und meinem Vater.
„Dass du sie auch ja nicht geschwängert hast! Du brichst ihr früher oder später eh wieder das Herz und dann haben wir den Salat! Gretchen, wir gehen! Was fällt dir eigentlich ein deine Afrika Reise abzusagen um mit meinem besten Oberarzt durch zu brennen?“
„Papa nein! Du hast nicht zu bestimmen mit wem ich zusammen bin oder schlafe und du hast auch nicht das Recht wie ein Berserker durch die Wohnung zu rennen und hier so herumzuschreien!“
„Hr. Professor, ihre Tochter hat Recht, außerdem habe ich mir fest vorgenommen ihrer Tochter nicht noch einmal das Herz zu g´brechen, denn...Moment ich muss mich j´kurz sammeln,ich...liebe...sie. Ich bin mir auch über die Konsequenzen, dieser, naja Beziehung im klaren, und ich denke Gretchen sind die Risiken auch bewusst!“
„Meier, wenn ich auch nur ansatzweise erfahren sollte, dass ihr euch getrennt habt oder ähnliches, haben d´sie ein gewaltiges Problem, und wir dann leider auch, denn dann ist Gretchen wieder bei uns hört stundenlang Liebeslieder und jedes zweite Wort, dass sie in den Mund nimmt ist entweder Marc oder Schokolade, und das wollen wir nicht riskieren,ja?!“
„Verstanden Herr Professor“, sagten dann Gretchen und Marc zusammen.
Als Professor Haase dann endlich wieder verschwunden war, war an Schlaf oder gar Beischlaf nicht mehr zu denken, die Stimmung war einfach gesunken.
„Marc, das tut mir Leid, dass mein Vater so ist aber er hat ja Recht, das letzte mal als du mir diese verhängnisvolle SMS geschrieben hast, habe ich mich eine Woche nur von Schokolade ernährt und bis in die Nacht Musik gehört, das will er einfach nicht mehr riskieren.“
Da klingelte auch schon das Telefon Marc ging ran währen Gretchen beschloss sich erst mal zu duschen und umzuziehen. Als sie grade zähneputzend und zur Radio Musik tanzend ihre Sachen im Bad verbreitete, fielen ihr die Kondome entgegen.Ihr Gehirn spulte zurück zur Nacht, hatten sie verhütet? Nein, hatten sie nicht, sie hatten einfach vergessen zu verhüten, Scheiße, da war schon glatt das nächst Problem in ihrer noch so frische Beziehung. Ihre gute Laune von vorhin war schlagartig verflogen, sie war ratlos, erschöpft ließ sie sich auf den Klodeckel fallen und seufzte, was wenn sie jetzt schwanger werden würde, würde Marc zu ihr und dem Baby stehen, Mooooooooooooooooment noch steht überhaupt noch gar nicht fest, ob sie schwanger sein würde, aber es liegt doch nahe oder? Als sie zurück ins Zimmer kam, setzte sie sich elend an den Küchentisch, denn Marc war grade dabei Frühstück zu machen, es roch lecker, aber sie war momentan gar nicht hungrig, ihr war eher ein bisschen schlecht, Er setzte sich zu ihr und füllte ihr auf. Sie stocherte lustlos in de Rührei herum.
„Hast du denn gar kein Hunger, du hast doch sonst immer so einen Hunger“
„Ach Marc es ist alles so schrecklich“
„Was denn?“
„Gestern Abend, als wir Sex hatten, wir haben kein Kondom benutzt.“
„JA nimmst du denn nicht die Pille?“ fragte er leicht verwundert.
„Nein, auf die reagiere ich allergisch, genau wie auf die Pille danach...Was sollen wir denn jetzt machen?“
„Moment, hast du denn schon einen Test gemacht? Vielleicht bist du ja gar nicht schwanger.“
„Ja, das ist eine gute Idee, ich werde erst mal einen Test.“
Sie erinnerte sich daran, dass ihre Mutter ihr, als sie die Koffer für Afrika gepackt hatten ihr auch einen Schwangerschaftstest eingepackt. „Für den Fall der Fälle“ meinte sie damals, und wie sie diesmal Recht hatte, sie würde diesen Test doch noch gebrauchen, und wenn sie ganz ehrlich war, ein Kind von Marc Meier, war das nicht immer ihr Traum gewesen, eine Familie mit Marc zu gründen. Ja, es war immer der Traum ihrer schlaflosen Nächte, und jetzt ging er eventuell in Erfüllung. Aber irgendetwas in ihr sagte, dass es nicht gut war, ja sie hatte sogar regelrecht Angst davor. War Marc der Aufgabe gewachsen, konnte er es schaffen, seinen inneren Schweinehund besiegen und mit ihr ein Kind großziehen, so ganz sicher war sie sich da nicht, es war für ihn schon eine Qual gewesen ihr zu sagen, dass er sie liebte, der Gedanke an eine Zukunft mit Kind aber ohne Marc machte sie krank. Aber bevor sie jetzt an sich selbst verzweifelte, sollte sie nicht erst mal den Test machen um sich zu vergewissern?
Gretchen saß aufgeregt auf Marcs Badewannenrand und wartete, sie wartete auf das Ergebnis. Marc lief im Badezimmer auf und ab, er war gespannt, einerseits hatte er Angst davor, dass sie schwanger sein könnte und andererseits würde er sich doch freuen, er liebte sie schließlich. Gretchens innere Uhr zählte die Sekunden, man musste ca. 5 Minuten warten. Noch eine Minute, sie fragte sich was Marc sagen würde wenn sie nicht schwanger wäre, noch dreißig erkunden, was würde er sagen wenn sie doch schwanger wäre. Und dann war es so weit. Mit zittrigen Händen nahm sie das Teststäbchen vom Waschbeckenrand, sie traute sich kaum drauf zu gucken. Sie wagte doch einen Blick, es war ganz klar und deutlich ein blaue Minus auf dem Stäbchen zu sehen, in der ersten Sekunde war sie froh, denn die Schwangerschaft wäre nicht geplant gewesen, dann aber setzte die Trauer ein, sie hatte kein Kind von Marc. Marc schwieg, er wusste nicht was er sagen sollte, denn er war froh und traurig zu gleich. Dann aber gewann die Erleichterung das Übermaß, denn er hatte solche Angst, dass er als Vater versagen könnte, dass er jetzt froh darüber war, dass Gretchen kein Kind erwartete.

Bitte bewertet meinen ersten Versuch!!!

Olivia<3 Offline

Mitglied


Beiträge: 1.373

09.07.2011 10:14
#2 RE: Story von Olivia<3 Zitat · antworten

So, ich habe noch einen Teil geschrieben und habe versucht auf Verbesserungsvorschläge einzugehen, danke noch mal an Julia und Anita, für die Kommentare, aslo ich freue mich immer über neue Kommentare zu meinem neuen teil!!!

Gretchen träumte immernoch davon, dass Marc und sie eine Familie werden könnten, aber nein, das Schicksal wollte es ja anders.
Es wäre doch alles so schön gewesen, Marc und ich eine Familie. Ich habe mir doch alles so schön vorgestellt! Er und ich und ein Kind, einen kleinen Marc Junior...Was..wenn der Test sich geirrt hat? Das kommt doch bestimmt mal vor! Oder? Muss unbedingt mal Medhi fragen, aber der schöpft dann doch bestimmt wieder Verdacht, oder? Ach Mensch, was bin ich nur schon wieder in einer Situation!!!
„Alles okay?“ riss Marc sie plötzlich aus ihren Vorstellungen.
„Hmm?“
„Träumst du?“
„Ich...ne wieso?“
„Ach, jetzt sei doch nicht traurig! Lass uns doch erstmal unsere Zweisamkeit genießen!“ versuchte er sie zu beschwichtigen.
„Ach ja...“
„Gretchen! Ich bin nicht dazu bereit eine Familie zu gründen! Versteh das doch endlich mal!“
„Aha, du wolltest also gar kein Kind mit mir haben! Du liebst mich also gar nicht“
Mann, sie kann echt störrisch sein!
„Gretchen, krieg das doch nicht alles in den falschen Hals! Natürlich liebe ich dich, aber das heißt doch nicht, dass ich verpflichtet bin mit dir Kinder zu kriegen!“
„Ja trotzdem, ein bisschen mehr Mitgefühl hätte ich schon von dir erwartet!“
Mit ihr ist einfach nicht zu reden! Alles versteht sie falsch, ich liebe sie doch!!!(M)
Wieso kann er nicht einmal zu mir halten, hat er solche Angst vor einer Beziehung?(G)

„Komm her.“ Er nahm sie in den Arm, „Jetzt sei doch nicht wieder traurig!“
Sie kuschelte sich an ihn. Und sah ihm tief in die Augen.
Ahh, so könnte er immer sein. Ich liiiiiiebe ihn!(G)
Wie schafft sie das? Immer werde ich weich un mutiere zum Weichei!(M)

Sie saßen eine ganze Weile so da, bis plötzlich sein Handy anfing zu klingeln. Gretchen konnte sich nur schwer von ihm lösen, damit er aufstehen konnte und das plärrende Teil abzunehmen.
„Meier!“ raunzte er auf typische Oberarsch Art in den Hörer.
„Herr Doktor, sie sind im Dienst! Sie sollten sich beeilen, hier warten schon alle auf sie.“
OH nein, Sabine!!!
„Ich komm ja schon! Immer mit der Ruhe, ich bin ja schon fast da!“
Dann legte er auf.
„Gretchen, ich muss los! Hab Dienst, ich weiß ja nicht, kommst du später noch mal ins Krankenhaus?“ fragte er sie.
„Wahrscheinlich schon. Muss ja sehen, was sonst noch so los ist, ne?“
Sie gab ihm noch einen Kuss und dann machte er sich suf den Weg zum EKH, er hätte viel lieber den ganzen Tag mit ihr verbracht, aber der Job war ja sein Leben, also musste er da jetzt durch.
Ja, in letzter Zeit ist im EKH sehr viel passiert. Schwester Sabine war endlich von zu Hause ausgezogen und wohnte jetzt bei dem Pathologen Dr. Gummersbach. Frau Dr. Hassmann hatte nun sogar die Courage gehabt ihrer Tochter die Liebe zu Maurice Knechtelsdorfer zu gestehen. Naja und sogar Schwester Gaby hatte mal wieder Glück in der Liebe. Sie hatte nun eine Beziehung mit dem Tropenarzt Fritz. Wenn man regelmäßigen Sex mit Schwester Gaby überhaupt Beziehung nennen darf.
Da musste Gretchen natürlich mal nachhaken, ob das auch alles so seine Richtigkeit hat. Sie gönnte es ihnen ja, besonders Schwester Sabine, sie freute sich sehr, dass sie endlich mal unter die Haube gekommen ist. Sie schmunzelte, wenn sie an Sabine dachte, es war ja nie langweilig mit ihr gewesen. Marc ließ zwar immer seine Wut an ihr aus, aber das ist man ja nicht anders von ihm gewöhnt.

Derzeit im EKH:
Marc war schließlich im EKH angekommen. Er war bereits in seinem Büro gewesen, um sich umzuziehen, jetzt machte er sich auf den Weg zum Notfallwagen, er hatte ja schließlich Notdienst. Nachdem er auf den Knopf für den Aufzug gedrückt hatte dauerte es ungewöhnlich lange. Er trat von einem Fuß auf den anderen.
Meine Güte, wo bleibt denn dieser beschissene Aufzug endlich, ich hab nicht ewig Zeit!!!
gefühlte zehn Minuten später sprang dann endlich die Tür auf und eine völlig überhitzte Schwester Sabine stolperte aus dem Aufzug, sie war nahezu dabei zu hyperventilieren. Sie schnappte nach Luft und keuchte. Marc erwachte weider aus seiner Starre und rannte auf Sabine zu. Genau in dem Moment fiel diese in Ohnmacht, er konnte sie grade noch auffangen, bevor sie unsanft auf dem Boden landen würde. Er überprüfte ihre Vitalzeichen und konnte einen Kreilaufzusammenbruch feststellen. Er rief eine Schwester, die Sabine ins Bett verfrahcten sollte und machte sich auf den Weg zu seinem Notdienst. Niemand achtete auf den Mann, der unscheinbar den Aufzug verließ und schnellen Schrittes die Station verließ.
Was Sabine wohl hatte? Bestimmt Platzangst oder so, das haben doch fast alle Frauen, die werden doch dann total hysterisch.

Gretchen hatte sich mittlerweile doch dazu durchgerungen Medhi anzurufen, sie wollte einfach Klarheit. Si ehatte den Hörer schon in der Hnad, als sie begann erst richtig nachzudenken. Ihr fiel plötzlich auf, dass der Aufstand, den sie hier machte eigentlich total unlogisch und voreilig war. Der Schwangerschaftstest konnte eigentlich noch gar nichts über eine mögliche Schwangerschaft aussagen. Denn es war noch zu früh um eine Schwangerschaft mit Hilfe solch eines Testes festzustellen! Warum war ihr das nur nicht schon früher aufgefallen? Sie legte den Hörer des Telefons wieder hin und setzt sich erstmal.
Mist, Mist, Mist, wieso fällt mir das erst jetzt auf? Jetzt weiß ich immer nich nicht, wie es um mich steht, was wenn jetzt doch noch rauskommt, dass ich ein Kind erwarte? Von Marc? Mist, jetzt muss ich noch warten, bis ich einen Test machen kann, der mir endlich die Gewissheit gibt, ob ich nun schwanger bin oder nicht! Wie soll ich das denn Marc beibringen? Der kriegt doch nen Ausraster! Mist!!! Ich hasse diese Ungewissheit.
Sie musste reden mit irgendwem, die Frage ist nur mit wem. Ihre beste Freundin Gigi war mit Medhi in Afrika, Marc ind der Klinik... Es blieb nur noch ihre Mutter.
„Ob das so eine gute Idee ist?“ dachte sie sich, als sie sich auf den Weg zu ihrem Elternhaus machte.
„Margarete, was machst du denn hier, wie geht es dir? Komm doch erstmal rein.“
Bärbel Haase empfing sie freundlich und machte sich und ihrer Tochter erstmal eine große tasse Kaffee.
„Jetzt erzähl erstmal, wie ist es denn mit dem Herrn Meier?“
„Ach Mama! Eigentlich ist es ja schön“ wenn da nicht die Ungewissheit wäre!
„Wie ist er denn so, ich meine, er war doch immer so gemein zu dir, ist er das jetzt nicht mehr?“
„Nee, nicht mehr so doll, er ist ganz lieblich geworden.“
„Margarete, da ist doch was im Busch, sonst wärst du ja nicht einfach mal so vorbei gekommen!“
„Ja...“ Sie druckste herum, „Mama, vielleicht bin ich schwanger...“
„Was? Ich bekomme endlich Enkelkinder?“
„Mama! Doch nur vielleicht! Den Test, den ich ge,acht habe war ja ungültig, für richtoge Ergebnisse war es noch zu früh.“
„Aber das ist doch wunderbar, das war doch immer dein Traum, oder nicht? Eine Familie mit Marc Meier?“
„Ja schon, aber ich habe mir alles so anders vorgestellt, er sagt er ist noch gar nicht bereit für eine Familie und ich... Ich eigentlich auch nicht!“
„Aber, wirklich nicht?“ Bärbel war etwas verwundert über ihre Tochter, sie hatte sich doch immer schon Kinder gewünscht, am besten ein ganzes Haus voll, und jetzt das.
„Nein, wirklich nicht, wenn Marc nicht mit der Situation klar kommt und mich verlässt oder immer rumnörgelt habe ich auch nichts davon!“
„Hmm, da hast du Recht...“
„Mama, ich muss jetzt auch mal wieder los, ins Krankenhaus!“
„Ja...Dann wünsche ich dir doch viel Spaß, nicht?“
„Danke Mama!“
Sie umarmte ihre Mutter noch einmal, dann machte sie sich wieder auf den Weg ins Krankenhaus.
Ihre Mutter war derzeit in heller Aufregung, ihre Tochter würde vielleicht ein Kind bekommen! Das musste sie doch erstmal allen leuten erzählen! Solch eine frohe Botschaft! Sie vergaß dabei ganz, dass noch überhaupt nichts feststand und der test nichts aussagen konnte...
Derzeit im EKH:
Sabine schlug die Augen auf und sah in das grelle Neonlicht einer Lampe, sie wusste nicht wo sie war, offensichtlich nicht mehr im Aufzug, der steckengeblieben war und...Sie wollte sich nicht weiter erinnern. Aber was war dann passiert, sie konnte sich an nichts weiteres mehr erinnern, nur noch...Nee da war nichts mehr.
Sie schatue sich um, sie lag in einem der krankenzimmer des EKH, aber wie war sie dort hingekommen? Man hatte sie bestimmt gefunden und hierher gebracht. Sie war immernoch sehr müde und ängstlich, vor dem was im Aufzug passiert war. Sie schloss wieder die Augen und viel in einen tiefen traumlosen Schlaf.

Was Sabine wohl im Aufzug passiert ist? Ich weiß es noch nicht genau, vielleicht habt ihr ja VorschlägeKommentare nicht vergessen!!!
LG Olivia

Olivia<3 Offline

Mitglied


Beiträge: 1.373

10.07.2011 17:15
#3 RE: Story von Olivia<3 Zitat · antworten

hallo erstaml! Hier habe ich noch einen teil geschreiebn, ich hoffe er gefällt euch! Über Kommentare freue ich mich auch immer wieder!!!
Olivia


Im Schwesternzimmer im EKH:
„Schwester Ingeborg, weißt du, was ich mitbekommen habe?“ flüsterte Schwester Melissa ihr zu.
„Ne, was denn?“
„Na die Frau Doktor Haase, die soll ein Kind von dem Herrn Doktor bekommen!“
„Echt? Ist ja witzig, da gibt es bestimmt eine große Feier!“ freut sich Schwester Ingeborg.
So macht die Geschichte mit der Schwangerschaft die Rund durch das EKH. Es würde nicht lange dauern, dann würde es vom Chefarzt bis zur Putzfrau jeder im EKH wissen.
Marc hatte währenddessen schon 2 OPs hinter sich und machte sich nun auf den weg in die Cafeteria, um Mittag zu essen. Auf dem weg durch die Gänge des Krankenhauses guckten ihn alle komisch an und sie steckten die Köpfe zusammen und tuschelten. Es vielen Worte wie „Dr. Haase“, „Kind“ oder „Dr. Meier“. Marc fragte sich worüber sie wohl redeten.
„Bestimmt der neuste Krankenhausklatsch!“, dachte er sich, „Aber seit wann bin ich denn im neusten Klatsch dabei? Komisch...“
Er machte sich danach keine Gedanken mehr über das ganze Getuschel, es würde schon nichts weltbewegendes sein.
Als er die Cafeteria betrat starrten ihn mindestens 50 gespannte Augenpaare von Schwestern und Ärzten an.
Was haben die denn jetzt? Wird das hier ein Verhör oder so?!
„Herzlichen Glückwunsch Dr. Meier!“ rief plötzlich Schwester Ingeborg.
Warum gratuliert mir die denn plötzlich?! Habe ich was verpasst???
„Ja genau herzlichen Glückwunsch!“ gratulierte ihm auch Fr. Dr. Hassmann und setzte sich auf den freien Stuhl an seinem Tisch.
„Können Sie mir vielleicht mal verraten, warum das ganze EKH auf einmal verrückt spielt?“
fragte er sie.
„Na, sie werden doch Vater, oder nicht?“ erklärte sie ihm leicht verwundert.
„Ähmm, eigentlich nicht! Wer hat ihnen das denn erzählt?“
„Na, das geht doch rum, das ganze Krankenhaus ist informiert!“
„Wie bitte?!“
„Sie haben schon richtig gehört, aber ich muss jetzt auch mal wieder los, hab noch ne wichtige OP vor mir.“ Sie verschwand wieder aus der Cafeteria, aber auch Marc konnte diese lechzenden Blicke nicht mehr ertragen, er flüchtete in sein Büro, wo Gretchen schon auf ihn wartete.
„Hallo, Marc, warum kommst du denn hier so reingestürmt?“ fragte sie verwundert
„Was...hast..du..erzählt?!“ fragte er aufgebracht.
„Was denn? Ich weiß es nicht, worum geht es dir denn?“ fragte sie erstaunt.
„Gretchen, das ganze EKH geht davon aus, dass du schwanger bist und ich der Vater bin! Was hast du denn überall rumerzählt?“
„Marc, ich hab gar nichts gemacht! Ich bin doch gar nicht schwanger, obwohl so genau weiß ich das doch gar nicht, denn der Test war je ungültig, denn es war zu früh einen Test zu machen!“ versuchte sie sich zu verteidigen, aber Marc sah nun mal in ihr die Schuld:
„Gretchen! Das ist echt nicht mehr witzig, wer war das dann?“
„Marc, ich weiß es nicht, irgendjemand, der sich einen großen Spaß daraus macht uns damit zu ärgern!“
„Aber wer?“
Gretchen geriet ins Nachdenken:
Wem habe ich denn davon überhaupt erzählt?...Moment, ich habe davon doch nur meiner Mutter erzählt...Meine Mutter, oh nein, sie konnte diese Nachricht einfach nicht für sich behalten!Neeeeeiiiiin, das ist meine Ende!!! Sie hat es bestimmt schon allen erzählt, obwohl an der Geschichte doch gar nichts dran ist! Mist!
„Marc, ich...“
„Du?“
„Ich habe es...naja...nur meiner Mutter erzählt...aber auch, dass noch nichts fest steht!“
„DEINER MUTTER?!“ donnerte er sofort los, „Wie kannst du nur deiner Mutter davon erzählen, sie erzählt doch alles sofort rum!“
„Marc, ich habe nicht geahnt, dass sie so etwas macht!!! Wirklich nicht!“
„Gretchen, in diesem Haus kannst du niemanden vertrauen, das ist halt eine Tratsch-Clique hier, aber das weißt du doch...Und jetzt? Wie willst du das Gerücht wieder aus der Welt schaffen?“
„Marc, ich weiß es nicht!“ Ihr stiegen die Tränen in die Augen.
Na toll, jetzt ist er sauer, ich konnte das doch alles nicht ahnen, ich habe ihr doch vertraut! Mist, es war ein riesen Fehler, meiner Mutter davon zu erzählen! Super Situation: Das ganze EKH denkt ich erwarte ein Kind, ein freund, der sauer ist, weil er Angst at zu versagen und eine Mutter, die alles ausplaudert, schöner kann es gar nicht kommen, oder?
„Hey, jetzt fang nicht an zu heulen, wie ein einsames Schlosshündchen! Mir wird angehängt, dass ICH ein Kind mit dir bekomme!!!“
„Marc, ich wollte das nicht, jetzt glaub mir doch endlich!“
„Ich glaube dir ja, aber ich kann es einfach nicht fassen!“
„Ja, jetzt ist es eh zu spät, jetzt wissen es alle!“
„Richtig, die Betonung liegt auf ALLE, selbst die Putzfrauen haben es mitbekommen!“
Marc war immer noch aufgeregt. Er konnte es einfach nicht fassen, man hatte ihm den Ruf, den er sich nach der Fast-Hochzeit mit Gaby mühsam wieder aufgestellt hatte, wieder versaut, für das Kollegium im EKH war er nicht mehr der Karrierebewusste Oberarzt, sondern ein armseliger Familienvater, was er nie sein wollte!
„Gretchen! Du wirst zu deiner Mutter gehen und ihr sagen, dass sie allen, den sie erzählt hat, dass du schwanger bist, den Gedanken sofort wieder aus dem Kopf schlagen soll!"
„Ist gut Marc, ich mache das dann mal.“ sagte sie traurig.
Dass er aber auch immer alles gleich so ernst nehmen muss! Er immer mit seinem Ruf, den hat er doch eh längst verloren, wieso kann er nicht einmal zu seinen Gefühlen stehen?!
Dann machte sie sich auf den Weg zu ihrer Mutter, mit der sie noch ein großes Hühnchen zu rupfen hatte! Wegen ihren Geschichten hatte sie nämlich Streit mit Marc!

„Sabine!“ versuchte Dr. Gummersbach seine Freundin zu wecken.
„Was, wo bin ich?!“ fragte diese verwirrt.
„Sabine, du bist im Krankenhaus, du hattest einen Nervenzusammenbruch, nachdem du aus dem Aufzug, der stecken geblieben ist, raus kamst.“
Sie schwieg getroffen, immer wieder spiegelten sich die Erlebnisse in ihrem Kopf.
„Sabine, du siehst so blass aus, was ist denn?“ fragte Dr. Gummersbach vorsichtig.
„Ach Günni, es ist alles so schrecklich!“
„Was denn? Was ist in diesem Aufzug passiert, du wirst doch nicht ohne Grund einen Nervenzusammenbruch gehabt haben!“
„Ja...“
„War noch jemand in dem Aufzug?“
Sabine druckste herum.
„Ja...“
„Sabine, nun lass dir doch nicht jeden Wurm einzeln aus der Nase ziehen!“
„Es war noch ein Mann in dem Aufzug. Er war glaub ich ein Erpresser, er meinte...“
„Was meinte er?“ Günni Gummersbach wurde langsam ungeduldig.
„Er hat mir gedroht!“
„Womit denn?“
„Er meinte, wenn ich mich nicht von dir trennen würde, würde er mir oder jemand anderen in diesem Krankenhaus etwas antun!“
„Aber wer macht denn so was? Und warum solltest du dich von mir trennen?“
„Ich weiß es nicht, aber ich hab solche Angst, dass er einem im EKH etwas antut!“
„Sabine, da hat sich doch wahrscheinlich nur jemand einen Scherz erlaubt!“
„Meinst du?“
„Ja, meine ich!“
„Hältst du mich jetzt für verrückt?“
„Naja, vielleicht ein bisschen, aber es war auch eine unangenehme Situation, du warst im Aufzug und der ist stecken geblieben. Das wird schon wieder, du kannst immer zu mir kommen!“
Er gab ihr einen Kuss auf die Stirn und Sabine war erleichtert. Sie hatte sich bestimmt nur unnötig in die Sache reingesteigert, alles würde gut werden!
Gretchen war währenddessen bei ihrer Mutter zu Hause angekommen:
„Mama? Mama, wo bist du?“
„Margarete, hier bin ich! In der Küche!“ kam es fröhlich aus der Küche.
Dass sie gar kein schlechtes Gewissen hat! Ich an ihrer Stelle hätte mich bis in alle Ewigkeit geschämt! Aber sie tanzt und putzt noch fröhlich durchs Haus, während ich Probleme mit Marc habe, und das nur ihretwegen!
„Mama, kannst du mir mal verrate, was das soll?“
„Was habe ich denn jetzt schon wieder gemacht?“
„Das müsstest du ganz genau wissen! Das ganze EKH denkt, dass ich Mutter werde, und, dass Marc der Vater ist!“
„Ja, aber das ist doch schön, endlich mal eine richtige Familie im EKH!“
„Mama, ich bin wahrscheinlich gar nicht schwanger!!!“
„Ja aber...“
Bärbel Haase hatte das in ihrer Aufregung ganz vergessen, dass sie eigentlich gar nicht schwanger war.
„Mutter, du wirst das dem gesamten Kollegium erklären, mir ist egal wie, aber ich und Marc möchten, dass das Gerücht aus der Welt ist! Ja?!“
„Ist gut, ich werde es versuchen!“
Bärbel war ein bisschen traurig, sie hatte ihrer Tochter wieder vor den Kopf gestoßen, dabei wollte das doch gar nicht.
Gretchen machte sich derweilen auf de weg nach oben, um noch ein paar Sachen für Marcs Wohnung zusammen zu packen, falls er nach dem „Streit“ noch mit ihr reden oder gar zusammen sein wollte...

Bitte bitte bewertet meinen neuen teil, denn alleine kann ich mir kein Meinungsbild schaffen!
GrüßeOlivia<3

Olivia<3 Offline

Mitglied


Beiträge: 1.373

11.07.2011 07:03
#4 RE: Story von Olivia<3 Zitat · antworten

ich geb euch meinen neuen Teil schon jetzt! Ich hoffe er gefällt euch! Kommis nicht vergessen!!!

Marc war noch nicht von der Arbeit wieder zurück, es war bestimmt noch ein Notfall oder so reingekommen, also beschloss Gretchen ein Abendessen vorzubereiten. Vielleicht würde das ihn etwas entspannen und die Tatsache, dass sie nochmal mit ihrer Mutter geredet hatte. Sie hoffte wirklich sehr, dass ihre Mutter das regeln würde, aber eigentlich war es jetzt eh zu spät, das Gerücht war ja längst rum gegangen. Das ganze EKH wusste davon!
Dann drehte sich plötzlich ein Schlüssel in der Wohnungstür um, Marc war zurück!
Was er wohl sagen wird? Ob er noch sauer ist?
All solche Gedanken schwirren ihr durch den Kopf, als er die Tür zur Küche öffnet, sie sieht und traurig seufzt. Sie guckte ihn flehend an.
Bitte, Bitte BITTE vertrage dich wieder mit mir, ich liebe dich doch so!!!
Er sah ihr Flehen in ihren lieben blauen Augen, sein Herz hatte ihr bereits verziehen, aber sein Kopf noch nicht ganz, er lechzte nach Rache. Aber war ihr momentanes leiden nicht Genugtuung für ihn? Er grübelte.
Warum schweigt er denn jetzt so penetrant? Ich kann es nicht leiden, wenn er schweigt!Sag was! SAG WAS! SAG VERDAMMT NOCH MAL WAS!!! Ich halte dieses Schweigen nicht mehr aus!
Er sah wie sie litt, nicht dass er irgendwie schadenfroh wäre, aber wenn sie so hilflos guckte, das machte sie so unglaublich...sexy!
Er ging einen Schritt auf sie zu, sie sah ihn immer noch fragend an, die Luft war zum zerreißen gespannt.
Wenn er nicht bald was sagt, auch wenn es etwas fieses ist, explodiere ich.(G)
Ach Liebes, man kann deine Anspannung förmlich in der Luft spüren.(M)

Er brachte ein Lächeln zu Stande, er stand nur da und lächelte sie an. Sie verstand nicht, warum er da stand und wie ein Bekloppter grinste. Er zeigte auf sie und lächelte. Sie verstand, er wollte sich also doch entschuldigen. Sie ging auf sein Spielchen ein und lächelte zurück und zeigte auf ihn.
Sie hat es verstanden, hat aber auch lange gedauert, ich glaube ich lass das mit der Rache doch lieber, das Schweigen war schon Strafe genug für sie.
Er lächelte verschmitzt.
Gott sei Dank, er ist mir nicht mehr böse!
Sie lächelte erleichtert.
Ach Hasenzahn, man kann dir einfach nicht lange böse sein, außerdem war es ja eigentlich auch gar nicht deine Schuld, deine Mutter hat ja ausgeplaudert.
Er ging noch einen Schritt auf ihn zu und breitete seine Arme aus. Da konnte Gretchen natürlich nicht lange widerstehen! Sie warf sich glücklich in seine Arme und lächelte ihn erleichtert ein.
Hach Marc, du kannst sooo süß sein, ich liiiiebe dich!!
Sie standen eine Weile einfach nur in ihrer Umarmung und lächelten sich glücklich an.
„Verzeihst du mir?“ brach Gretchen schließlich doch das Schweigen.
„Hmmm, da muss der Dr. Meier aber noch mal ganz scharf nachdenken, ob er seiner liebsten Assistenzärztin verzeiht, aber unter gewissen Bedingungen könnte es mildere Umstände geben!“
Er grinste schelmisch.
„Und diese Bedingungen wären?“ fragte sie, glücklich, dass er wenigstens wieder Scherzen konnte.
Statt eine Antwort zu geben, beugte er sich nach vorne und begann sie vorsichtig zu küssen.
Ja, so habe ich mir eine Versöhnung vorgestellt!!! Ich will meeeeeher!!!
Das wollte auch Marc, er begann sie immer leidenschaftlicher zu küssen, er wollte auch mehr als nur küssen. Mal wieder konnte er seine Finger nicht behalten... Der anfängliche zarte Versöhnungs-Kuss mutierte in eine wilde Knutscherei und endetet letztendlich in zügellosen Sex.
Ja, so habe ich mir eine Versöhnung vorgestellt!!! Wenn ein Streit so endet, könnte es glatt öfter passieren, aber...es ist doch auch immer schön gewesen, wenn wir uns nicht gestritten haben!
„Marc, wollen wir nicht noch etwas Essen? Ich habe Hunger!“ fragte sie nach der 2. Runde Speedboat.
Arrgh!Es war grade sooo schön! Wie kann sie jetzt nur ans Essen denken?!
„Dass du auch immer ans Essen denken musst, bin ich dir etwa nicht lecker genug?“ fragte er schelmisch.
„Maaarc, du denkst aber auch immer nur an Sex!!!“ gab sie zurück. „Warum habe ich denn sonst das Essen zubereitet?“
„Du kannst Kochen?“ fragte er zynisch.
„Marc, das ist nicht witzig!!! ich jedenfalls gehe jetzt in die Küche und esse was!“ erwiderte sie trotzig und machte, dass sie in die Küche kam. Marc, der es ohne seine heiße Liebe nicht aushalten konnte trollte sich dann doch noch in die Küche und betrachtete das von ihr vorbereitete Mahl und setzte sich zu ihr an den Tisch. Sie war grade dabei sich Nudeln, die mittlerweile kalt waren und kalte Sauce auf den Teller zu füllen.
„Magst du auch was?“ fragte sie ihren Freund fürsorglich.
„Wenn das Essen nur halb so schmackhaft ist, wie du bin ich sogar stolz auf die Kochkünste von Maggi!“
Er grinste sie frech an.
„Maaarc!“ ermahnte sie ihn.
„Mann, das war ein Kompliment, dass du auch alles falsch verstehen musst!“
„Oh, danke!“ Sie lächelte ihn an, während sie ihm auch das Essen auffüllte und vor ihn stellte.
„Marc, hab ich dir schon erzählt, dass...naja der Schwangerschaftstest, den ich gemacht habe, war ungültig...“
„Was heißt das genau?“ fragte er verwundert.
„Dass, naja, es könnte sein, dass ich doch schwanger bin, der Test konnte nicht viel aussagen, da es noch zu früh war einen zu machen.“ gestand sie ihm.
„Was? Es könnte also doch sein, dass du schwanger bist und ich der Vater?“
„Jaa, aber es ist genauso möglich, dass es nicht stimmt, ich werde noch einen Test machen müssen!“
„Wann?“
„In 2 Wochen.“
„Na dann.“ man konnte ihm seine Unsicherheit anhören.
Was, sie war vielleicht doch schwanger, und ich bin der Vater? Das wäre doch schrecklich, oder...doch schön? Ach, was mach ich denn jetzt?
Er schwankte zwischen liebe zu ihr und der angst zu versagen.
„Marc, du siehst auf einmal ganz blass aus, was hast du denn?“
„Ich...“ Er war immer noch ganz in Gedanken versunken. „Was, hast du was gesagt?“
Wie süß, er ist ganz in Gedanken versunken, ob er sich wohl eine gemeinsame Zukunft mit mir vorstellt? Nein, bestimmt nicht, dafür ist er viel zu eingebildet!
„Ich habe dich gefragt, ob alles in Ordnung ist! Warst du in Gedanken?“
„Ich? Nee, wieso?“
„Nein, du doch nicht!“
Sie hatte mittlerweile aufgegessen.
„Marc, ich bin müde, ich geh schlafen!“
„Warte, ich komme mit!“
Sie legten sich auf sein großes Bett, sie kuschelte sich an ihn und war wohl einer der glücklichsten Menschen auf Erden.
„Marc, ich liebe dich.“ flüsterte sie ihm zu.
„Ich dich doch auch.“ sagte er ihr und gab ihr noch ein Gute Nacht Küsschen. Dann schliefen beide glücklich Arm in Arm ein.

Sabine träumte in dieser Nacht schlecht. Sie träumte von dem Erpresser,wie er sie und das Team im EKH quälte. Sie wachte schließlich schweißgebadet und ängstlich auf. Es war dunkel im Zimmer, nur der Vollmond schien durch das Fenster. Ängstlich kuschelte sie sich noch tiefer unter die Decke, sie schaute kurz nach links und sah Günni dort friedlich schlafen, ob sie ihn wecken sollte? Er hatte ja gesagt, dass sie jeder Zeit zu ihm kommen könnte. Aber würde er sie nicht für verrückt halten? Der Mann hatte sich bestimmt nur einen Scherz erlaubt redete sie sich selbst ein. Das hat alles nichts zu bedeuten. Sie sprach sich selbst Mut zu. Sie schloss wieder die Augen, aber die Angst blieb. Nachdem sie eine weitere halbe Stunde lang ängstlich wach gelegen hatte, beschloss sie schließlich doch Günni aufzuwecken, wenn er sie wirklich lieben würde, wird er sie in dieser Situation nicht für verrückt halten. Sie stupste ihn vorsichtig an.
„Günni?“ fragte sie leise
„Hmmm“ grummelte dieser verschlafen und drehte sich zu Sabine um. Er sah sie fragend an.
„Günni, ich hatte Angst, ich hatte doch einen Alptraum...“ murmelte sie schüchtern.
Dr. Gummersbach schaltete das Nachtlicht ein. Er sah seine Freundin mitleidig an.
Diese kuschelte sich immernoch etwas schüchtern an ihn. Er ließ das kleine Nachtlicht an und legte sich auch wieder auf das Bett. Er deckte sich und Sabine vorsichtig zu und legte seinen Arm vorsichtig um ihre Schultern. Sie kuschelte sich noch enger an ihn und schloss die Augen. Ihre Angst war nicht mehr da, jetzt wo Günni da war. Sie wusste es diesem Mann konnte man vertrauen. So schlief sie in seinen Armen ein.
Es war eine friedlich Nacht, der Mond stand hell und klar über Berlin, und die Liebe lag in der Luft.
Am nächsten Morgen schlug Gretchen benommen die Augen auf. Die Sonne kitzelte sie an der Nase. Sie drehte sich um und sah in Marcs entspanntes schlafendes Gesicht.
Hach, beim Schlafen sieht er fast noch niedlicher aus, als sonst...*schmacht*
Kurz darauf öffnete auch Marc seine Augen und blickte dem neuen Tag ins Gesicht, als er Gretchen sah zauberte sich ein Lächeln auf seine nahezu perfekten Lippen. Der Tag hatte ja schon mal einen guten Start. Ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass es Zeit war aufzustehen.
„Hasenzahn, ich geh duschen!“ gab er seiner Liebsten zu verstehen.
„Hmmm...“ murmelte sie noch etwas verschlafen. Er schälte sich also aus der Decke und machte sich auf den Weg ins Bad. Nachdem sie beide geduscht, sich angezogen und gegessen hatten machten sie sich Hand in Hand auf den weg ins EKH.

So, das ist mein neuer teil, ich hoffe er hat euch gefallen!!!Bitte bewertet ihn!!!

Olivia<3 Offline

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11.07.2011 18:24
#5 RE: Story von Olivia<3 Zitat · antworten

So, heute habe ich noch einen teil, besonders für Julia!!! Hoffe er gefällt euch genauso!Image and video hosting by TinyPicHeute geht es auch mal wieder nach Afrika zu Gigi und Medhi, was da wohl so passiert?Bitte nicht die KOmmis vergessen!!!

„Guten Morgen Sabine!“ begrüßt Gretchen freundlich die Krankenschwester.
„Guten Morgen Frau Doktor und Herr Doktor!“ grüßte diese zurück. „Sie wissen doch, dass heute die Transplantation einer Leber ansteht, nicht wahr?“
Shit, das habe ich ganz vergessen!(G)
Wie könnte ich das vergessen!!!(M)

„Ähmm...ja, klar, Marc, wann noch mal genau?“ fragte sie leicht verunsichert.
Mist, wie konnte ich so was wichtiges nur vergessen! Das macht sich doch bestimmt gut auf dem OP Plan für meinen Facharzt!!! Aber ich vergesse diesen wichtigen Schritt in meinem leben zur erfolgreichen Chirurgin! Naja, einen Erfolg habe ich ja! Ich war jetzt endlich mit Marc Meier zusammen, wenn das nicht Erfolg genug wäre!!!(G)
Sie hat es vergessen, wie niedlich...War wohl etwas zu viel Romantik gestern...(M)

Er lächelte.
„Um halb elf meine Liebe, vielleicht bereitest du dich vorher noch etwas vor, nicht, dass der Patient die Leber falsch eingesetzt bekommt!“
„Ja Marc!“
Tja, er ist eben immer noch der Oberarsch, zumindest auf der Arbeit, aber das macht ihn auch irgendwie ungemein sexy!
Bis elf war es noch eine gute Stunde, dann würde sie sich umziehen müssen. Sie machte sich also auf den weg ins Stationszimmer, um sich dort noch ein wenig auf die OP vorzubereiten. So eine Lebertransplantation kam für sie ja nicht jeden Tag vor.
Währenddessen machte Marc mit Sabine die Visite:
„Aha, Frau Schneider, wie geht es ihrem Bauch?“ fragte er die Patientin ungewohnt freundlich.
„Es geht schon besser.“
„Gut, dann können wir ihn heute Nachmittag raus nehmen?“
„Wen? Meinen Bauch?“
„Nein, den Blinddarm natürlich!“
„Ach so.“
„Sabine, OP um 15 Uhr!“
„Klar Herr Doktor!“
Auf ins nächste Zimmer, in dem die Leber-Kranke Frau liegt. Sie weiß noch nicht, dass man einen potentiellen Spender für sie gefunden hat.
„Guten Morgen Frau Schiller, wir haben gute Nachrichten für Sie!“, kündigte Dr. Meier seine Nachricht an.
„Haben Sie eine Leber für mich?“ fragte sie mit brüchiger Stimme.

„Ja, das haben wir, die OP ist um elf, also sagen Sie Ihrer also schnell Bescheid, denn wir werden bald anfangen!“ sagte er dann wieder in seinem gewohnten Macho-Tonfall.
Wie ich dieses ganze Happy-Family-Getue hasse!
Dann machte er sich auf den Weg ins nächste Zimmer.

Es war ein heißer und trockener Morgen in Ougadogou. Als Medhi die Augen aufschlug guckte er mitten in die Sonne. Er hatte jetzt schon Durst, vielleicht war es ja doch nicht die richtige Entscheidung gewesen nach Afrika zu fliegen, jetzt wo nicht mal Gretchen dabei war. Sie war jetzt bestimmt friedlich mit Marc im kühlen EKH und operierte, er stattdessen war mit Gigi hier in Afrika.
Am Anfang war sie ja noch süß und nett, aber im Moment klettete sie doch extrem, alles müssen wir zusammen machen, ich wäre viel lieber in Deutschland, aber das ist nicht möglich.
Er seufzte und stand auf, um sich zu duschen und fertig zu machen. Seufzend stand er unter dem Mini-Rinnsal Wasser und duschte. Er dachte sehnsüchtig an eine kalte Dusche, wo mehr als nur ein Centiliter die Sekunde herauskam. Er vermisste Deutschland immer mehr.
„Meeeeehdiiiiii! Guten Moooooooorgen! Bist du duschen?“
Oh nein, Gigi!!! Schnell weg hier, die kann ich jetzt gar nicht gebrauchen!
Er machte sich auf den Weg zurück ins zimmer und hoffte, dass Gigi ihn nicht gehört hatte.
Dass ich einmal so hinterhältig werde!!!

Ein Glück, sie hatte ihn nicht gehört... Er zog sich also schnell um und machte sich auf den Weg in das kleine Dorfkrankenhaus, in dem er die Aufgabe hatte die Kinder gesund zr Welt zu bringen.
Back in Germany:
„Hey Hasenzahn, bereit für die neue Leber von Frau Schiller?“
„Aber klar doch!“
Hab mich extra noch schnell gut vorbereitet, damit ich ihm im OP imponieren kann.
„Na dann ist ja alles super, kommst du dann OP ist in einer viertel Stunde!“
„Ich komme Marc.“
Sie machten sich auf den Weg in den OP, wo Frau Schiller schon in der Narkose auf sie wartete. Sie hatte doch noch die ganze Familie angerufen, denn die Leute standen quasi in Scharen im Wartezimmer.
„Die OP wird einige Stunden dauern, soll die Schwester ihnen einen Kaffee bringen?“ fragte Gretchen sie freundlich.
„Gerne, das können wir alle sicher gut gebrauchen.“ sagte eine Frau, die aussah, als könnt sie die Mutter von Frau Schiller sein.
„Hasenzahn! Nicht quatschen! Mach dich steril und dann ab in den OP, mal sehen, was du so alles drauf hast!“
Außer die Fähigkeit mich immer wieder rumzukriegen...(M)
heute werde ich ihm beweisen, dass doch noch eine gute Chirurgin in mir steckt!(G)
In der Op gab sie ihr bestes, sie hörte genau auf das, was ihr Oberarzt ihr sagte und konzentrierte sich voll und ganz auf ihre Arbeit und dachte in der zeit nicht einmal an Marc, was ihre Liebe und Fantasien betrifft.
Später im Vorraum des OPs :
„Und wie war ich?“
„Ganz gut, wieso?“
„Schuldigung, dass ich ein kleines Feedback haben wollte.“
Er kam auf sie zu und küsste sie.
„Ist das nicht Feedback genug?“ fragte er schelmisch.
Jaaaaaaaa!!!
„Hmm...“ murmelte sie verträumt.
Hach, sie ist schon niedlich, wenn ich sie mit ihrer alltäglichen Meier-Droge betöre...
„Frau Doktor, Herr Doktor! Ich wollte ihnen nur sagen, dass ich jetzt pause mache!“
Sabine! Du störst! (G/M)
„Ja!“ Gretchen löste sich aus der klammerhaften Umarmung ihres Freundes und lächelte sie an.
„Was ist?“ fragte er, als sie wieder allein waren, „Wollen wir nicht auch Pause machen? Aber auf meine Art.“
Er küsste sie auf den Mund und es wurde ein atemberaubender, langer, leidenschaftlicher und intensiver Kuss. Sie konnte ihn einfach nur genießen, wenn da nicht die Gewissheit wäre, dass jederzeit jemand hereinstürmen und sie erwischen konnte.
„Marc, lass uns doch woanders hingehen!“
„Warum, ist doch ne super Location für nen Quickie!“
„Maaarc! Hier kann uns jeder sehen!“
„Wieso, ist doch keiner da.“
„Aber...“
Es war schon zu spät, er hatte sie schon in Angriff genommen, er küsste sie immer intensiver. Seine Hände wanderten unter ihr T-Shirt...
„MEIER!“
Scheiße mein Vater!!!(G)
Mist, was will er denn jetzt hier...Oh ich ahne schreckliches, eine Standpauke steht an... Vom allerfeinsten!!!(M)

„MEIER!“ schallte die Stimme des Chefarztes wieder durch das ganze EKH.
„Herr Professor!“ Marc versuchte seine Haare und seine Klamotten zu richten.
„WAS MACHT IHR HIER, IN MEINEM OP?!“
„Papa, jetzt raste doch nicht gleich so aus, das ist nicht gut für deinen Blutdruck!“
„Margarete! Halt du dich da raus!“
Mist, er nennt mich Margarete! Das ist kein gutes Zeichen! Wieso er aber auch immer im falschen Moment aufkreuzen muss!
„Herr Professor, es tut mir Leid, was ich getan habe!“
„Das will ich auch hoffen, aber ausgerechnet im KRANKENHAUS! Was ihr zu Hause für Spielchen spielt kann mir ja egal sein, aber doch nicht im KRANKENHAUS! Dass mir das NIE wieder vorkommt, verstanden?!“
„Ja, Herr Professor.“
„Ja Papa, versprochen!“
Muss er ja nicht mitbekommen (G/M)
„Das will ich auch hoffen, und falls ihr meint, dass ich das nicht mitbekomme, da habt ihr euch geschnitten! Der Professor bekommt ALLES mit!“
Korrektur: FAST alles. (M)
„Ich weiß, Papa.“
„Dann ist gut! Ich möchte das nicht mehr sehen! Haltet euch gefälligst im Zaum!“
„Ja, Herr Professor.“
„So dann ab in den OP mit euch! Hab gehört ihr habt eine Lebertransplantation hinter euch?“
„Ja Herr Professor, es war einen äußerst interessante OP, ihre Tochter hat mal wieder ihr Können gezeigt, sie hat Ihre Hände.“
Jetzt muss der kleine Marci aber schleimen!!!(G)
Sieh zu, dass du Land gewinnst Meier!(F)

„Das ist ja äußerst erfreulich das zu hören, dass meine Tochter doch noch eine richtige Chirurgin wird!“
Er lächelte seiner Tochter aufmunternd zu. Dann verschwanden die 3 in der Cafeteria, um Mittagspause zu machen, auch wenn Marc Meier die Pause lieber mit seiner Liebsten verbracht hätte, so ganz auf seine Art eben.

Hoffe euch hat mein neuer Teil gefallen LG Olivia

Olivia<3 Offline

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12.07.2011 15:28
#6 RE: Story von Olivia<3 Zitat · antworten

Hey! Sorry, dass der neue Teil erst so spät kommt! Hab es heute morgen nicht mehr geschafft...Heute geht es auch mit Sabine weiter!Hoffe der neue Teil gefällt euch gut! Kommis nicht vergessen!LG Olivia

Auch Sabine machte nun Pause. Sie mied seit dem Vorfall strengstens den Aufzug und nahm stattdessen die Treppe hoch in die Cafeteria. Genauso auch jetzt. Sie machte sich also mit ihrer Trinkflasche auf den Weg in die Cafeteria, da sie dort ihren Freund den Pathologen Dr. Gummersbach treffen würde. Sie wollte grade die Treppen hochgehen, als eine dunkle Gestalt auf sie zukam. Sie erkannte sofort die Statur des Körpers und ihr Herz setzte einen Schlag aus, es war der Erpresser!
„Sabine! Du hast dich nicht von ihm getrennt! Ich beobachte euch immer!“
„Was...Was wollen Sie von mir?“ fragte Sabine ängstlich. „Warum wollen Sie, dass ich mich von Dr. Gummersbach trenne?“
„Das kann dir doch egal sein! Weißt du?“ Der Erpresser besaß doch die dreiste Frechheit Schwester Sabine zu duzen, „Es ist mir egal, ob du dich von deinem Leichenschneider trennst! Es geht mir nicht um dich! Ich wollte dir nur noch ein bisschen Angst einjagen! Weißt du wer ich bin?“
Nein, woher soll ich das denn wissen?! Du hast doch immer eine Kapuze auf, aber..deine Stimme, die kommt mir bekannt vor, ich weiß nur nicht woher.
„Nein!“
„Ich weiß, dass du mich kennst! Ich brauche dich für meinen Plan!“
„Für welchen Plan?“ fragte sei verängstigt.
„Das werde ich dir erst verraten, wenn du bereit bist mir zu helfen, es ist für einen guten Zweck, ich möchte dich heute Nacht genau hier um 23.00 sehen, ist das klar?!“
„Ja...“ antwortete sie zitternd.
„Und, dass das klar ist! Davon erfährt keiner, klar?!“
„Sicher...“
Sabine wurde wieder schwindelig. Der Mann hatte sich mittlerweile aus dem Staub gemacht. Sabine war völlig verstört, sie war an einen waschechten Erpresser geraten, genauso, wie Schwester Monique in „Dr. Rogelt Band 13: Liebe durch Gewalt“. Sie erinnerte sich noch allzu gut an das tragische Ende dieses Buches. Was sollte sie denn jetzt machen, heute Nacht machen? Dem Erpresser in die Arme laufen? Sie durfte aber auch niemanden Bescheid geben...Was für eine schreckliche Situation für die ängstliche Sabine.

Zurück in der Cafeteria bei Dr. Meier und seinem Chefarzt und natürlich seiner Assistenzärztin:
„Meier, was ich ihnen eigentlich sagen wollte, meine Frau Bärbel hat doch am Samstag Geburtstag, und da Sie ja quasi zur Familie gehören, möchte ich Sie herzlich zu einem Abendessen einladen.“
Oh nein, Familien Abendessen bei Haases, das hört sich nicht gut an...(M)
Wie peinlich, Marc hasst Familienfeiern im Allgemeinem...(G)

„Das ist mir doch eine Ehre Herr Professor!“
Schleimer(G)
„Na dann, wie wäre es mit halb acht, ist die Zeit in Ordnung?“ fragte der Professor.
„Aber sicher doch, das passt doch in unseren Zeitplan, nicht wahr Gretchen?“
Wie schön, sie haben schon einen gemeinsamen Zeitplan, endlich ist sie mal wieder unter die Haube geraten, und dann auch noch an meinen besten Oberarzt.(F)
„Ja, Marc, das passt doch perfekt!“ Sie lächelte ihm aufmunternd zu.
„So Gretchen, wir müssen aber auch mal wieder los, der OP-Plan ruft!“
Das ist mir dann aber doch zu viel Familie hier, bloß schnell weg!
Er machte sich mit Gretchen auf den Weg in die Chirurgie.
„Na Marc, da musstest du aber zusehen, dass du Land gewinnst!“ neckte sie ihn lachend.
„Gretchen, das ist nicht lustig, der sah aus, als wolle er mich gleich auf der Stelle feuern!“
„Tja, so ist das manchmal!“
„Es ist ja auch nur dein Vater, und nicht dein Vorgesetzter!“
„Marc, er ist auch mein Chefarzt!“
„Stimmt...Aber jetzt muss ich mit zu dem Geburtstag deiner Mutter! Herzlichen Glückwunsch, Marc Meier bitte ans Ende der Welt! Er wurde aus Deutschland hochkant rausgequatscht! Mann, die wird mir ein Kotelett an die Backe labern, von wegen sie wünscht sich Enkelkinder usw.“
Er seufzte.
„Marc, jetzt reg dich mal wieder ab! Das ist nur meine Mutter, sie ist kein Monster!“
„Ja trotzdem, du weißt doch, dass mir das ganze familiäre nicht so liegt!“
„Ja, das habe ich nach 15 Jahren Schikane von dir auch so langsam mal gemerkt!“
Sie blieb stehen und sah ihm in die Augen.
„Marc, du musst lernen, dass das bei mir nicht läuft, so ganz ohne Familienaktivitäten, da werden meine Eltern nicht mitspielen! Sie wollen doch nur, dass ich glücklich bin!“
„Ja, ich werde es versuchen! Ich habe es ja schließlich schon mal überlebt!“
„Genau! Dann wirst du es auch noch mal überstehen!“
„Das werden wir ja dann sehen! So jetzt aber ab in den OP!“

Etwa zur gleichen Zeit verzweifelte Dr. Kaan in Afrika. Gigi hatte schon mehrmals versucht ihn anzumachen, aber ihre tollpatschigen Versuche lösten nichts in ihm aus. Sie hatten sich einmal geküsst, aber da war er betrunken gewesen und nicht zurechnungsfähig. Jetzt dachte sie er würde sie lieben, dabei konnte er doch nur Gretchen lieben, die sich in Deutschland mit dem Macho vergnügte.
Er wird ihr doch eh nur wieder wehtun! Mach dir doch nichts vor Madhi, in ein paar Wochen betrügt er sie eh wieder, da bin ich mir ganz sicher! Medhi, dann hast du wieder eine Chance bei ihr! Aber erst mal muss ich möglichst schnell wieder nach Deutschland zurück! Hier ist es nicht mehr auszuhalten, die Hitze bringt mich noch um, außerdem macht sich auch Gigi grade wieder bemerkbar.
„Meedhi, die Frau vorhin, sie liegt in den Wehen! Die Fruchtblase ist auch schon geplatzt! Sie wird bald entbinden!“
Nicht auch noch das!
Er machte sich also auf den Weg in das verdreckte Krankenhaus in dem mini Dorf. Die Frau lag wirklich schon stark in den Wehen.
„Pressen!“ rief er ihr zu.
Sie tat wie ihr geheißen und nur wenig später konnte sie ein gesundes Kind in den Armen halten. Sie strahlte vor Glück und Medhi bekam wieder einen seien sentimentalen Momente, er dachte an Gretchen, wie sie sein Kind in den Armen halten würde. Er musste unwillkürlich lächeln, als er an sie dachte. Auch Gigi war von diesem Moment sehr gerührt und rückte ein Stück näher an Medhi ran, dem das gar nicht gefiel.
Ich muss hier raus!!! Ich werde gleich heute Nachmittag zum Flughafen fahren!!! Ich halte das alles nicht mehr aus, die Hitze, Gigi und eine Welt ohne Gretchen, aber will ich sehen, wie sie mit Meier glücklich wird? Aber der trennt sich eh bald wieder von ihr, dann habe ich wieder eine Chance! Also gehe ich doch lieber zurück nach Berlin, als hier elendig zu verdorren. Ich habe mir Afrika so schön vorgestellt! Mit Gretchen!*seufz*
Er hatte sich entschlossen, er würde heute noch zurück nach Deutschland fliegen, ohne Gigi!

Sabine war immer noch etwas verwirrt von den Ereignisse im Treppenhaus. Sie hatte Angst vor ihrem Erpresser, dessen Stimme sie kannte, sie wusste nur nicht genau woher. Verängstigt hatte sie sich auf den Weg zurück auf die Station gemacht, denn sie wollte nicht mehr ins Treppenhaus. Auf halben Weg kam ihr Günni entgegen.
„Hey Sabine, was hast du denn, du bist ganz blass!“
„Der Erpresser war wieder da!“
„Was?“
„Nichts, er...“ Sie musste sich schnell eine Notlüge einfallen lassen, denn der unbekannte konnte sie jetzt genau beobachten! „Er.. hat sich entschuldigt, dass er mich so erschreckt hat! Er wollte sich nur einen...Scherz erlauben!“
„Na, das war aber ein witziger Scherzbold!“
Er nahm sie in den Arm.
„Du kommst heute Abend nicht? Du hast Nachtschicht?“
Nachtschicht, sie musste unwillkürlich an das Ereignis im Treppenflur denken...
„Äh...ja, ich werde dann später nach Hause kommen...“
Ein bisschen Angst hatte sie ja schon, so ganz alleine durch die Nacht laufen.. Das sah ihr Günni auch an:
„Soll ich dich abholen? Ich werde mir einen Wecker stellen.“
„Günni, das ist doch nicht nötig!“
„Doch, was ist, wenn dich wieder jemand erschrecken will?“
Bei dem Gedanken zuckte sie zusammen.
„Ja, vielleicht ist es doch besser, wenn du mich abholst, soll ich dich anrufen, wenn meine Schicht zu Ende ist?“
„Ja, das ist eine gute Idee. Ich muss dann auch mal wieder!“
Er drückte ihr noch einen Kuss auf die Wange, der ihr die Schamesröte ins Gesicht trieb, dann machte er sich auf den Weg zurück in die Patho. Sabine blieb aucf der Chirurgie, sie war immer noch etwas aufgeregt, wegen dem Date mit dem Erpresser.
„Sabine, was stehen sie denn da so nutzlos rum? OP vorbereiten!“
Dr. Meiers Worte rissen sie aus ihren Gedanken, sie zuckte so zusammen, dass sie die Akten, die sie in der Hand hielt fallen ließ. Nachdem sie diese aufgehoben hatte, ging sie los, um die anstehende OP vorzubereiten.
Marc blieb mit seiner Assistenzärztin zurück.
„Sei doch mal etwas netter zu ihr! Im Aufzug damals soll doch etwas passiert sein.“
„In welchem Aufzug?“
„Na damals, als sie einen Nervenzusammenbruch hatte!“
Langsam aber sicher erinnerte sich Marc wieder an Sabines Zusammenbruch.
„Ja, ich erinnere mich, aber ich weiß es nicht.“
Keiner im gesamten EKH wusste von dem Erpresser außer Günni und Sabine selbst.
Die beiden begannen schließlich sich für die anstehende OP umzuziehen. Sie operierten wie immer, da der OP Marcs „Tanzbereich“ war schnauzte er sie im OP immer wieder an, aber auch das ist man ja nicht anders von Dr. Meier gewohnt.
Nach der OP, in der Umkleide:
„Marc, Sabine macht heute Nachtschicht, bist du dann nicht auch damit dran?“
bei dem Gedanken an einen ganze Nacht ohne ihn, wurde ihr ganz schlecht.
„Jaaa, aber ich habe mir gedacht ich verschiebe die Nachtschicht auf zu Hause und wir machen unsere eigene kleine Nachtschicht!“ säuselte er ihr verwegen ins Ohr, er stand plötzlich hinter ihr und begann ihren Hals zu liebkosen.
„Kannst es wohl kaum mehr erwarten? Aber jetzt nicht ja, heute Nacht ist in Ordnung!“
Sie trennte sich von ihm und machte sich auf den Weg zur Visite, die noch vor ihr lag. Marc schaute ihr nur verdutzt nach.
Wie macht sie das? Mich immer wieder rumzukriegen!Arrgh!

Bitte bewertet meinen neuen Teil ruhig streng! ich weiß nicht, ob mir das Treffen von Sabine und dem Erpresser gelungen ist!Wer wohl ihe Erpresser ist?
GLG Olivia

Olivia<3 Offline

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13.07.2011 07:07
#7 RE: Story von Olivia<3 Zitat · antworten

Heut bn ich mal wieder etwas früher dran! Hoffe der neue teil gefällt euch...Wer der Erpresser ist, erfahrt ihr heute nicht, sorry
Freu mich immer wieder über Kommis!
LG Olivia


Gretchen war derweilen dabei zu ihrem Vater ins Büro zu gehen. Er hatte ihr auf dem Flur noch zukommen lassen, dass er sie in seinem Büro sehen wollte.
Was er wohl will? Hoffentlich keine Standpauke, von wegen „Keine Zärtlichkeiten im EKH“...Die kann ich jetzt echt nicht auch noch gebrauchen!
„Kälbchen!“ empfing er sie freundlich, es sah nicht so aus, als ob er ihr eine Standpauke halten wolle. Sie atmete erleichtert aus.
„Hallo Papa, was gibt’s?“ fragte sie betont locker.
„Ich habe da einige Fragen an dich Kälbchen!“
Scheiße, das wird hier ein Verhör!!!Ich bin ein Mensch hol mich hier raus!!!Ich hasse väterliche Befragungen.
„Keine Angst Kälbchen, so schlimm wird es schon nicht! Es sind nur ein paar Fragen...“
„Okay, worum geht’s?“
„Es geht um deinen Oberarzt und mittlerweile auch deinen Freund!“
Ich habe es geahnt!!!Hilfeee!!!
„Ja was ist denn?“
„Also,, ihr seid ja jetzt ganz offensichtlich zusammen, wie ich unverkennbar live miterleben durfte...“
Mist, er hat es nicht vergessen...Erinner mich nicht daran...Peinlich...
„Und da wollte ich dich fragen, ob du dir auch sicher bist, ob es der Richtige für dich ist!“
„Papa, ich habe nicht vor wieder zu heiraten, nach der Sache mit Alexis bin ich echt nicht in der Verfassung dazu, Marc und ich wollen es langsam angehen lassen!“
„Das sind doch gute Voraussetzungen für eine Beziehung, Ich möchte nicht, dass du überstürzt handelst!“
„Werde ich nicht Papa, versprochen! Außerdem ist Marc nicht solch ein Familienmensch! Er will vorerst nicht heiraten und auch keine Kinder bekommen!“
„Gut, ich bin stolz auf dich und Marc, es hat ja auch alles so lange gedauert, glaub mir Kälbchen, ich habe sein Gesicht gesehen an deinem ersten Arbeitstag! Er hat sich schon damals in dich verliebt!“
„Sicher Papa? Er hat doch danach fast Gabi geheiratet!“
„Ja, aber das war ja auch eine Erpressung, glaub mir, wenn du es sagst, wird es der Richtige Mann für sich sein!“
„Ich hoffe es!“
„Schön, ich muss dann auch mal wieder los, aber das Essen am Samstag, das steht doch, oder?“
„Ja bestimmt, da wird sich Marc dann zusammen reißen müssen, du bist ja schließlich seine Chef!“
Ja, da muss der große Oberarzt einen auf Familienmensch machen!!!
„Okay Kälbchen, wir sehen uns dann morgen wieder ich hab jetzt Schluss, muss deiner Mutter noch ein Geschenk besorgen!“
„Ja, aber bitte kein Parfüm, nicht, dass es schlechte Erinnerungen auslöst!“
Sie grinste ihren Vater frech an, dann ging sie zurück auf ihre Station.
Dort erwartete sie Marc schon. Sie gab ihm kurz einen Kuss auf die Wange, der ihn leicht aus seinem Konzept brachte.
„Und..Was wollte dein Vater von dir?“
Woher weiß der denn, dass Papa mit mir geredet hat??? bestimmt Sabine, die hat bestimmt gequatscht!
„Ach, das ist nicht so wichtig, er wollte nur wissen, was er meiner Mutter zum Geburtstag schenken soll!“
„Na dann...“
„Du Marc, was schenken wir ihr eigentlich zum Geburtstag?“
Was? Sollen wir der alten Quatschtante auch noch was schenken?!
„Wie bitte?“
„Was wir ihr schenken sollen?“ fragt sie nun etwas lauter.
„Wir schenken ihr was?“
Mann, der kann echt so was von schwer von Begriff sein!!!
„ja, zum Geburtstag schenken sich Leute für gewöhnlich etwas!“
„Ja...Was schenken wir ihr denn Schatz?“
Diese Ironie ist echt unaushaltbar!!!
„Ich weiß es nicht, vielleicht hast du ja eine Idee?“
„Nee wieso, in dieser Hinsicht bin ich nicht besonders begabt! Dafür aber in anderen Belangen...“
Er zwinkerte ihr verschwörerisch zu.
Und er hat es wieder erfolgreich geschafft mich aus dem Konzept zu bringen!!!
„Ja Marc, wie wäre es, wenn wir morgen mal in die Stadt fahren würden um ihr ein Geschenk zu kaufen?“
Neiiiin!!! Shoppen mit Haasenzahn! Das endet in einer Katastrophe!!! Trotzdem, was sein muss muss sein, ich will bei dem Professor ja nicht schlecht da stehen!
„Ja, das ist doch eine...tolle Idee“ Er lächelte gequält.
Spar dir deine Ironie du Macho, du willst nicht mit mir in die Stadt, das habe ich schon verstanden!!!
„Na dann nicht...“ Sie lächelte traurig.
„Gretchen, so war das doch gar nicht gemeint!!!“
„Nicht?“
„Nein, ich gehe gerne mit dir Einkaufen...“
Ich würde dich sogar zum Essen beim verdammten Italiener einladen, ich kann einfach nicht anders, ich habe die ganzen versäumten Jahre nachzuholen!!!
„Wirklich?“
„ja, es ist mir ein Vergnügen, also morgen nach der Nachmittagsschicht?“
„Ist okay Schatz!“
„Nenn mich nicht so während der Arbeit oder sonst in der Öffentlichkeit!!!“
„Ja ja Marc...“ Sie drückte ihm noch einen Kuss auf die Wange und machte sich dann aus dem Staub.

Derzeit in Afrika:
„Gigi, ich werde heute zurück nach Deutschland fliegen!“ überbrachte Medhi ihr die Botschaft seiner Heimkehr.
„Was? Okay, ich packe sofort meine Sachen!“
„Ähmm, du musst nicht mitkommen, wirklich nicht! Du kannst auch hier bleiben, wenn du möchtest!“ versuchte er sich rauszureden.
„Doch, ich komme gerne mit, ist doch ganz schön anstrengend hier...“
„Ach ich weiß nicht...Ähmmm...die äh Kinder brauchen dich doch hier...“ versuchte er sie zu überzeugen.
Mann bin ich gut im Ausreden erfinden...
„Hmm, ich weiß nicht, aber ich bin doch ganz alleine hier in Afrika, ich brauche doch jemand an meiner Seite.“
Mist, mir fällt nichts mehr ein, ich wollte es ihr doch schonend beibringen...
Er dachte sich shcließlich eine absolute Notlüge aus:
„Gigi, ich muss zurück nach Deutschland, ich habe schon den Flieger gebucht, es ist kein Platz mehr frei.“
„Warum musst du denn unbedingt weg?“
„Es..Es gab einen Notfall im EKH!“
„Aha, und da musst du ausgerechnet aus Afrika hin, huh?“
Mist, sie hat mich durchschaut!
„Du willst nicht, dass ich mitkomme?! Ist es das?“
„Gigi, nein...“
Doch sie hörte ihm gar nicht zu.
„Du bist genau wie Jeromè! Und all die anderen Männer, ich dachte du wärst anders.“
„Gigi, versteh doch nicht alles falsch!“
Mist, das wollte ich so doch gar nicht! Jetzt hält sie mich auf für einen Macho...
„Da gibt es nichts falsch zu verstehen!!! Dann flieg doch alleine nach Deutschland! Du bist doch eh wie alle anderen Männer auch!!!“
Sie war jetzt auf 380
Wieso ist Medhi auch so ein Macho! Ich dachte er wäre anders! Ich bin wieder auf sie reingefallen, auf diese verdammten Machos!!!Ich dachte er wäre nett! Das geht so nicht weiter, ich nehme den nächsten Flieger nach London zurück!
Medhi sah ihren verstörten und traurigen Blick und bekam sofort Mitleid, warum er aber auch immer so mitleidig sein musste!!!
„Hey, so meine ich das doch gar nicht, es ist nur so...“
„Ja, wie ist es denn?!“
„Ich..ich habe das gefühl, dass du Gefühle für mich hast, die ich nicht erwidern kann, da ich nur eine Frau liebe.“
„Was, ICH soll DICH lieben? Ich hab dich gern, als Freund, aber ich liebe dich doch nicht!“
„Nicht?“ fragte er sichtlich erleichtert.
„Nein, ich hatte auch nicht das Gefühl, dass du mich lieben würdest, da ich weiß, dass du nur eine liebst. Das habe ich verstanden, schon am Anfang,..“
„Warst du denn einmal in mich verliebt?“
„Ja...ich fand dich am Anfang süß und war ein bisschen in dich verschossen, aber ich habe sofort gemerkt, dass du nur Gretchen liebst...Du hast so verletzt geguckt, als sie sagte sie habe mit Marc geschlafen.“
Neiiin, sie hat mich in der Sache Gretchen überführt! Wie steh ich denn jetzt da? Wie ein verknallter Dorfdepp eben...
„Ja...Diese nachricht erfreut mich sehr, ich hatte Angst dich zu verletzten, deswegen habe ich dir nicht ins Gesicht gesagt, dass ich dich nicht liebe.“
„Ja, aber da ich dich nicht liebe ist das ja überflüssig, ich dachte du würdest mich nicht ausstehen können, weil ich so schrecklich bin, dabei war es nur, weil du dachtest, ich würde dich lieben, das ist echt fürsorglich von dir!“
Medhi wurde klar, dass er sich wieder mit Gigi vertragen musste, denn es war ja alles nur ein großes Missverständnis! Er beschloss vorerst nicht zurück zu fliegen, denn warum sollte er auch, es war doch jetzt (fast)
alles zwischen ihm und Gigi geklärt.

Hoffe der neuw Teil hat euch gefallen!LG Olivia

Olivia<3 Offline

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14.07.2011 18:50
#8 RE: Story von Olivia<3 Zitat · antworten

Sorry, ich bin heut leider etwas spät dran sorry...heute wird auch endlich aufgedeckt, wer der Erpresser ist! Hoffentlich gefällt euch das! Bitte vergesst die Kommis nicht!
Olivia


Endlich Dienstschluss! War heut aber auch ein anstrengender Tag! Erst die Leber-OP, dann Anschiss von meinem Vater! Jetzt freu ich mich richtig, dass ich endlich nach Hause zu Marc komme, der aber bestimmt nicht daran denkt, dass ich müde bin!!!
„Hasenzahn, wann kommst du endlich?“
Oh. Marc wartet schon auf mich! Wie süüüüüüüß°!
„Marc, ich komme, kannst es wohl kaum mehr erwarten nach Hause zu kommen!“
Sie lächelte ihm zu, sie konnte es eigentlich auch kaum mehr erwarten, endlich mit ihrem Marc alleine zu sein. Sie stieg zu ihm ins Auto.
Sabine bereitete sich der weilen auf die Nachtschicht vor, vor der sie so massive Angst hatte. Sie malte sich schon aus, wie das Treffen mit dem Erpresser aussehen würde, würde er sie verletzten, was wollte er eigentlich von ihr, und vor allem, wer war er? Sie kannte ja schließlich seine Stimme, sie konnte sie aber keinem Gesicht zuordnen, da er seine Stimme offensichtlich verstellte er hatte nämlich nicht besonders deutlich geredet!
Als sie in die Cafeteria gehen wollte, hing sie sich an eine Gruppe Schwestern, die auch nach oben gingen, denn sie hatte Angst vor dem Aufzug und dem Treppenhaus, in dem der Erpresser sie erwartet hatte. In der Cafeteria traf sie dann auch Günni, der heute aber keine Nachtschicht hatte und sich gleich auf den Weg nach hause machen würde. Als sie an ihn dachte stieg ihr schon wieder die Röte ins Gesicht, wie liebreizend er sich doch um sie kümmerte! Sie konnte ihm hundert Prozent vertrauen!
„Sabine!“ er lief schon auf sie zu.
„Günni!“ antwortete sie etwas schüchtern, sie konnte es nicht ändern, wenn er sie ansprach klopfte ihr herz immer noch wie verrückt!
„Ich muss jetzt gehen, rufst du mich dann an, wenn diene Schicht zu Ende ist? Ich wollte dich ja abholen!“
„Ja, stimmt, ich rufe dich an.“
„Tschüss Sabine, bis heut Nacht!“
Er hauchte ihr einen Kuss auf den Mund und machte sich auf den weg nach Hause, er wollte noch ein wenig schlafen, bevor Sabine wieder nach Hause kommt.
Dann ging auch Sabine wieder ihre Wege.
Gretchen und Marc waren mittlerweile in seiner Wohnung angekommen, sie fielen sich schon leidenschaftlich küssend auf sein Sofa.
„Ich will dich jetzt und hier“ säuselte er ihr verliebt ins Ohr.
„Ich dich doch auch, Marc!“
Und das taten sie auch, im wahrsten Sinne des Wortes. Nachdem sie sich endlos geliebt hatten, mit Liebe und Leidenschaft lagen sie erschöpft auf seinem Sofa, Arm in Arm.
„Wie habe ich es nur so lange ohne dich ausgehalten?“ fragte er sie.
„Ich weiß es nicht...“
„Ich auch nicht, ich kann mir ein Leben ohne dich gar nicht mehr vorstellen...“
Wie niedlich, Marc Meier hat doch noch mal einen sentilmentalen Moment, er kann es also doch, das Romantisch sein.
„Gretchen, ich liebe dich! Über alles, ich habe nie jemanden so geliebt, wie dich.“
„Marc, ich dich doch auch, und zwar mein ganzes Leben lang!“
„Tja, ich bin halt unwiderstehlich!“
Der Macho-Spruch musste kommen, ja?! Das ist typisch Marc Meier! Erst ist er romantisch und dann kommt der Mach doch wieder raus!
„Schön, jetzt hast du wieder die ganze Romantik zerstört Marc!“
„Warum brauchst du eigentlich immer Romantik?!“
„So sind wir Frauen nun mal! Uns geht es nicht immer nur ums...ums..“
„Ficken?“
„Marc! Du hast überhaupt keinen Sinn für Romantik!“
„Brauch ich doch auch nicht, ich bin bis jetzt auch ganz gut ohne ausgekommen!“
„Trotzdem, ein bisschen mehr Romantik würde ich mir schon in unserer Beziehung wünschen!“
„Tja, ich wünsche mir auch so vieles!“
„Ach ja und was denn?“
„Ach, das hast du noch nicht gemerkt?“
„Nee, wieso?“
Er küsste und machte Anstalten wieder mit ihr schlafen zu wollen!
„Marc lass das, es richt mir!“
„Was du hast genug von mir?“
„Nein, mir ist einfach momentan nicht danach!“
„Ich will aber mehr!“ antwortete er trotzig.
„Ja du vielleicht, ich wünsche mir doch auch so vieles!“
Dass Männer aber auch immer Sex haben wollen! An nichts anderes können sie denken!
„Na dann...“ gespielt beleidigt ließ er von ihr ab.
Es war kurz vor elf im EKH und Sabine saß ängstlich im Schwesternzimmer der Chirurgie. Gleich würde sie runter zu ihrem Erpresser gehen, bei dem Gedanken wurde ihr ganz schlecht! Sie packte ihr Handy und einige anderen Sachen ein, auf die sie nicht verzichten wollte, falls er sie einsperren würde. Sie war noch nie so ängstlich, aber sie war fest entschlossen zu dieser Verabredung mit dem Erpresser zu gehen. Sie schlich sich also langsam und leise ins Treppenhaus. Er erwartete sie schon, denn er stand an die Wand gelehnt im Treppenhaus. Sie ging ein paar Schritte auf ihn zu und stellte sich ihm gegenüber.
„Hallo!“ sagte er forsch.
Woher kenne ich denn diese Stimme, ich habe sie schon ganz oft gehört! Aber wann?
„Es tut mir Leid“ waren seine nächsten Worte, dann sprang er blitzschnell einen Schritt nach vorne, steckte der hilflosen Krankenschwester eine Stofftüte über den Kopf und schleppte sie erbarmungslos mit sich. Sabine versuchte zu schreien, aber der Unbekannte hielt ihr grob den Mund zu. Sie wehrte sich verzweifelt, aber der Unbekannte war stärker.
Günni hatte es im Gefühl, irgendetwas stimmte nicht, das wusste er ganz genau. Es war etwas mit Sabine, mit seiner Sabine, der hilflosen, etwas drolligen Krankenschwester, er fragte sich nur was. Er wurde von Sekunde zu Sekunde aufgeregter, denn das schreckliche Gefühl, dass jemand etwas Sabine angetan haben könnte quälte ihn immer noch. Schließlich hielt er es nicht mehr lange aus, er beschloss ins EKH zu fahren und nach dem Rechten zu sehen, denn er konnte ja nicht die ganze Zeit hier tatenlos rumsitzen, er musste etwas unternehmen! Er setzte sich also in sein Auto und fuhr ins EKH. Im EKH angekommen machte er sich sofort auf den Weg in die Chirurgie, wo Sabine arbeitete. Er rannte die Treppen im Treppenflur aufgeregt hoch, so dass er Sabines Handy, das sie verloren hatte nicht sah. Es lag dort verlassen auf der dritten Stufe, aber Günni hatte es in seiner Aufregung einfach übersehen.
„Wo ist Sabine?“ raunzte er Dr. Rössel an.
„Dr. Gummersbach, ganz ruhig, sie hatte vor zehn Minuten Dienstschluss, warum?“
„Nur so.“
Was, sie hatte vor zehn Minuten schon Schluss?! Wieso hat sie denn nicht angerufen? Ich sollte sie doch abholen!
„Ich weiß das klingt blöd, aber haben Sie eine Ahnung, wo sie danach hingegangen ist?“
„Nein, das tut mir Leid, aber das weiß ich nicht!“
„Danke trotzdem für ihre Hilfe.“
Dr. Gummersbach musste sich erstmal setzen und die Ereignisse verdauen.
Sie hat also schon Schluss, hat aber nicht angerufen, dass ich sie anrufen soll? Da ist doch was im Busch! Moment, ich könnte sie ja mal anrufen! Vielleicht geht sie ja an ihr Handy!
Hastig wählte er die Nummer seiner Freundin, es tutete, aber keiner ging ran. Dann hörte er plötzlich Sabines Klingelton, das Geräusch kam aus dem Flur, er sprang auf und rannte dem Geräusch hinterher. Er fand das Handy seiner Freundin schließlich im Treppenhaus, auf dem Boden. Traurig und verstört setzte er sich auf die Stufen, er wusste nicht, wie er jetzt weiter machen sollte, Sabine musste etwas passiert sein, was wenn...wenn der Erpresser sie geholt hat?! Bei dem Gedanken zuckte er zusammen. Der Erpresser hatte seine Sabine entführt? Das war undenkbar. Er musste etwas unternehmen!
Sabine wusste nicht, wo der Fremde sie hin geschleppt hatte, sie hatte durch das Tuch über ihrem Kopf die Orientierung verloren. Er trieb sie an schnell zu gehen. Da sie fast nichts sah stolperte sie ihm mehr oder weniger hinterher.
Was mache ich hier, ich hätte es ahnen müssen! Hilfe!
Doch Sabine konnte nicht schreien. Sie hatte Angst und wusste nicht, was er von ihr wollte. Sie gingen nicht weit, nur ungefähr zwei Minuten, da die Temperatur sank wusste Sabine, dass sie sich nicht mehr innerhalb des EKH befanden, diese Tatsache machte sie noch ängstlicher. Schließlich blieb der Erpresser stehen und wandte sich Sabine zu, die ängstlich zitternd hinter ihm her humpelte.
„Es tut mir Leid, aber irgendeinen musste es treffen!“
Sabine war nicht in der Lage irgendetwas zu sagen, selbst wenn sie es gekonnt hätte, hätte sie keinen Ton über die Lippen gebracht, sie Angst hatte ihr sie Sprache verschlagen. Aber der Erpresser redete weiter.
„Du weißt wer ich bin!“
Sie konnte nicht antworten, sie wusste es nicht genau. Das merkte auch der Unbekannte, der sich daraufhin langsam, aber bestimmt die Maske aus dem Gesicht zog.
Der Herr von Buren! Das ist der Ehemann von der Frau Doktor!
All so etwas schoss ihr durch den Kopf. Da der Erpresser offensichtlich niemand anders war, als der Betrügerehemann von Gretchen, fand auch Sabine die Sprache zurück, sie brachte nur ein Wort heraus:
„Warum?“

Hoffentlich hat euch der teil gefallen! Ich warte auf Kommis!
GLG Olivia

Olivia<3 Offline

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16.07.2011 20:36
#9 RE: Story von Olivia<3 Zitat · antworten

Hey, sorry, dass der neue Teil erst jetzt kommt, aber früher habe ich es nicht geschafft!Ich hoffe der neue Teil gefällt euch trotzdem! Freu mich über Kommis, vor allem von Kälbchen 1, die auch zu meiner Story gefunden hat!
GLG Olivia

„ Ich brauche deine Hilfe Sabine!“
Sie war immer noch nicht fähig etwas zu sagen. Sie wollte aber wissen, warum der Millionärs-Betrüger ausgerechnet ihre Hilfe braucht.
„Wo...Wobei denn?“ fragte sie dann vorsichtig, und immer noch etwas ängstlich.
„Ich weiß nicht womit ich anfangen soll!“, er schwieg kurz, „Es ist so, ich bin immer noch auf der flucht vor der Polizei, und habe nichts mehr, vor ein paar tagen ist mein Versteck aufgeflogen und nun bin ich wieder auf der Flucht, und nun weiß ich nicht wohin!“
„Und...deswegen haben sie mir solch einen Schrecken eingejagt?“
„Ich wollte dir keinen Schrecken einjagen! Aber ich bin nun mal ein Erpresser und Betrüger, und ich wusste keinen anderen Ausweg!“
„Und...was...was genau wollen Sie jetzt von mir?“
„Ich möchte fragen, naja, das ist mir jetzt schon etwas peinlich, aber ich möchte dich fragen, ob du ein Versteck für mich hast?“
„Ich, ein Versteck?“
„Nenn es wie du willst, aber ich weiß sonst echt nicht wo hin!“
„Warum sehen Sie nicht ein, dass Sie einen Fehler gemacht haben?“ In Sabine stieg etwas wie Mitleid auf, Alexis von Buren tat ihr zwar Leid, aber warum sah er nicht ein, was er falsch gemacht hat? Sie wollte ihm helfen, und das machte ihr Mut, sie war schon lange nicht mehr so ängstlich, wie noch vor 2 Minuten, sie hatte neuen Mut gefasst, durch die Tatsache, das ihr Betrüger in der Zwickmühle steckte!

Derzeit bei Haases zu Hause:
„Ich vermisse sie ja schon ein bisschen, wer isst denn jetzt morgens immer die ganzen Schokobrötchen, die wir bestellt haben?“
„Hach Bärbel, du kannst dich auch nicht entscheiden, oder? Entweder du willst sie unbedingt wieder unter die Haube kriegen, oder nicht, aber beides geht nicht!“
Sie seufzte hörbar:
„Ich frage mich nur, ob Marc Meier der Richtige ist, er war doch immer so gemein zu ihr! Außerdem hätte er doch fast die fiese Schwester, wie hieß sie noch gleich, Gaby geheiratet, das hat Gretchen doch das Herz gebrochen!“
„Ja, aber er hat das auch nicht freiwillig gemacht! Er liebt mein Kälbchen wirklich, glaub mir, ich habe noch mal mit ihr geredet!“
„Wenn du meinst...Franz, meinst du denn die beiden heiraten noch irgendeinmal?“
„Aber Butterböhnchen, komm doch nihct gleich wieder mit dem Heiraten, lass den beiden doch erst mal ihren Spaß! Über das Heiraten kann man auch noch später drüber nachdenken!“
„Hach ja, sie ist aber auch nicht mehr die Jüngste!“
„Aber Bärbel sag doch nicht so etwas! Gretchen ist doch grade mal dreißig! Sie gilt noch fast als jung!“
„Als ich dreißig war, hatte ich schon ein Kind und war längst mit dir verheiratet!“
„Trotzdem, lass sie doch erst mal! Sie werden schon wissen, was für ihre Beziehung das Beste ist!“
„Ja, aber das wäre doch die Traumhochzeit!“
„Bärbel, denk doch mal an die letzte Hochzeit, und die geplatzte Hochzeit davor!“
„Stimmt, da hast du auch wieder Recht!“
Sie schloss die Augen und schlief bald darauf ein. Sie träumte von einer Hochzeit in weiß, es war eine Traumhochzeit, und alles war wunderschön. Es war ein schöner Traum!

„Ich kann meine Fehler nicht einsehen, ich will nicht ins Gefängnis! Ich habe Angst davor!“
„Wollen Sie denn den Rest ihres Lebens auf der Flucht sein?“
Mist, sie hat Recht, ich will nicht den Rest meines Lebens auf der Flucht sein! Aber will ich im Gefängnis sterben, was ich noch alles machen wollte!
„Ja, da hast du Recht! So kann ich mir ein Leben auch nicht vorstellen!“
„Was, was halten Sie davon, wenn ich Ihnen noch eine Woche ein Versteck biete, und Sie sich dann der Polizei stellen!“
„Ich weiß nicht, wie ich dir danken soll!“
„Sie müssen mir nur versprechen sich danach der Polizei zu stellen, denn sonst leben Sie ein Leben auf der Flucht!“
„Ja, ich werde mein Bestes versuchen! Aber ich kann dir nichts versprechen, aber ich versuche es.“
Jeder muss sich seiner Angst stellen, und versuchen sich zu bessern, das musste in dieser Nacht auch Alexis von Buren lernen. Er hatte noch genau eine Woche, dann würde sich sein leben endgültig enden! Er würde nie mehr Angst vor der Polizei haben, er würde nie wieder auf der Flucht sein müssen.
Sabine war stolz auf sich, sie hatte Alexis versucht zu helfen, aber würde er wirklich seine Angst überwinden und sich der Polizei stellen?
Dann musste sie unwillkürlich an Günni denken! Mist, der wartete jetzt zu Hause auf einen Anruf von ihr, dass er sie abholen könnte.
„Gut“ sagte sie, „Dann kommen Sie mal mit“ Sie war immer noch ein bisschen ängstlich, aber sie hatte Angst, dass er ihr etwas antun würde, wenn sie ihm nicht helfen würde, Alexis von Buren war nun mal ein mit allen Wassern gewaschener Betrüger! Sie hatte vor Günni anzurufen, aber so sehr sie auch suchte, sie fand ihr Handy nicht, sie musste es auf dem Weg hier her verloren haben.
„Ähm, es gibt da ein Problem!“ meldete sie Alexis, „ich muss noch mal schnell ins EKH, um mein Handy zu suchen, ich habe es grade verloren!“
„Ja, aber beeil dich, ich möchte nicht auffliegen!“
Sabine machte sich schnellen Schrittes auf den Weg ins EKH.
Als Günni vor dem Hinterausgang des EKH stand, vernahm er leise gedämpfte Stimmen. Er folgte den beiden Stimmen, da er meinte, dass die eine Stimme, die leicht verängstigt klang seiner Freundin Sabine gehörte. Je näher er den Abfallcontainern kam, desto lauter wurden die Stimmen, ja, er hatte Recht, es war wirklich Sabines Stimme gewesen. Auf einmal hörte er Schritte, die sich schnell entfernten. Der Erpresser hatte sich bestimmt aus dem Staub gemacht. Dr. Gummersbach ging noch ein Stückchen näher an die Container heran, um zu sehen, was der Unbekannte Sabine angetan hatte. Er konnte nicht viel erkennen, da es sehr dunkel war, er sah nur einen Gestalt, die an einen der Container geleht saß, aber die Gestalt sah nicht aus wie Sabine, es war ein Mann.
„Der Erpresser!“ schoss es ihm durch den Kopf, „aber was macht er hier und wo ist Sabine?“
Der Unbekannte Mann zuckte zusammen, da er ein Geräusch vernahm, er blickte sich erschrocken um:
Günni bemerkte dies auch, er wusste nicht, was er tun sollte. Der Erpresser war mittlerweile aufgestanden und lief herum, um nachzusehen, wer dieses Geräusch von sich gegeben hatte. Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis er den aufgeregten Pathologen entdecken würde, aber da hatte Alexis ihn schon entdeckt und „beim Kragen“ gepackt...

Auch wenn der Teil heute kürzer war, hat er euch hoffentlich gefallen, wenn ja könnt ihr ja nen Kommi hinterlassen, ihr wisst ja, wo die Seite für die Kommis ist, oder?
GLG Olivia

Olivia<3 Offline

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17.07.2011 16:15
#10 RE: Story von Olivia<3 Zitat · antworten

So, erst mal danke für die lieben Kommis, die ihr mir schreibt! Ich freue mich natürlich auch immer wieder über neue!
Für alle Martchen-Fans, heute haben die beiden mal eine Pause, sorry...
Aber dafür geht es mit Sabine und ihrem Erpresser Alexis weiter!
Ich hoffe der neue Teil gefällt euch!
GLG Olivia


Der überrumpelte Pathologe wusste erst nicht, wie ihm geschah.
„Wer sind Sie?“ raunzte ihm Alexis schon an.
„Dr. Gummersbach!“ antwortete dieser perplex.
„Und was suchen Sie hier?“
„Sabine, wo ist sie, was haben Sie ihr angetan?!“
„Ich habe ihr nichts angetan!“
„Und wo ist sie jetzt?“
„Ich weiß es nicht!“
„Was wollen Sie von Sabine?“
„Was geht Sie das an?“
„Ich bin ihr Freund, und habe das Recht zu erfahren, wo sie sich momentan aufhält!“
„Schön für Sie, gehen Sie sonst wo hin, aber eins sage ich Ihnen, Sie haben micht nie gesehen, verstanden?!“
„Verstanden!“
„Dann gehen Sie jetzt sofort aus meinem Blickfeld!“
Aber in diesem Moment kam Sabine um die Ecke gerannt. Sie erkannte die Statur ihres Freundes sofort und schnappte unwillkürlich nach Luft. Was wollte Alexis nun von Günni?
Sie bekam es mit der Angst zu tun. Alexis erblickte sie schon und wurde ungeduldig:
Wenn sie jetzt ihren Leichenschneider sieht, denkt die doch sonstwas!
Aber es war schon zu spät den Pathologen weg zu schaffen, Sabine hatte ihn schon entdeckt:
„Günni, was machst du denn hier?“
„Sabine! Das will ich dich auch fragen! Ich habe dich gesucht, habe aber nur den Mann hier gefunden!“
„Günni, ich weiß nicht, wie ich dir das alles erklären soll!“
„Da gibt es nichts zu erklären!“ mischte sich Alexis in die kleine Unterhaltung ein, „Er soll sich aus dem Staub machen! Aber ein bisschen plötzlich!“
„Was habt ihr beiden vor Sabine, was will er von dir?“
„Günni, er...er braucht meine Hilfe!“
„Und deshalb hat er dich erpresst?“
„Er hat mich ja nicht erpresst, er wollte nur...naja, er wollte halt Macht ausüben, was weiß ich, bestimmt so eine Strategie von echten Betrügern!“
Alexis räusperte sich laut, damit Sabine merkte, dass er mit dem, was sie da erzählte nicht einverstanden war.
„Herr von Buren, dies ist mein Freund, er wird uns nicht verraten!“
„Worum geht es denn überhaupt, wenn ich schon nichts verraten darf, dann muss ich doch wenigstens erfahren, worum es geht!“
„Sabine, erklär du es ihm, ich hab auf die ganze Scheiße hier kein Bock!“
„Also, der Herr von Buren, also der Ex-Ehemann von der Frau Doktor Haase, ist ein landesweit gesuchter Betrüger, die Polizei ist ihm auf der Spur und daher hat er Angst von der Polizei gefasst zu werden! Ich habe ihm gesagt, dass ich ihm eine Woche lang Asyl spende, er danach aber sich der Polizei stellen soll, er kann doch nicht ewig auf der Flucht
leben!“
„Sabine! Das ist ein Betrüger! Er soll zusehen, was er macht, ob er jetzt von der Polizei erwischt wird, oder in einer Woche!“
„Günni, da hast du Recht, aber gib ihm diese eine Chance.“
Gegen Sabine hat man einfach keine Chance, sie hat ein viel zu großes Herz! Sie hatte sich nun in den Kopf gesetzt diesem Mann zu helfen, obwohl er ein Verbrecher war.

Währenddessen in Afrika:
Es war noch ein schöner Tag in Afrika geworden, nachdem Gigi und Medhi sich endlich ausgesprochen haben, war das Verhältnis zwischen den beiden wesentlich weniger angespannt! Gigi versuchte nicht mehr so zu kletten und Medhi hatte die Gewissheit, dass sie ihn nicht lieben würde und er so niemanden verletzen, wenn er weder mit ihr schlafen würde, noch sonst etwas machen würde. Die beiden kamen nun besser miteinander klar, und konnten besser im Team arbeiten, wenn sie operieren, oder Kinder zur Welt brachten. Abend gingen sie gemeinsam in der Cafeteria essen oder abends noch etwas trinken. Sie waren so etwas wie Freunde geworden.
„Medhi! Kommst du zum essen, ich warte schon!“ erklang ihre stimme morgens vor dem Frühstück, sie war immer überpünktlich.
„Ich komme!“ rief er ihr zu und zog sich schnell ein sauberes Hemd über und trat dann anschließend aus der Tür seiner Hütte in die Hitze Afrikas hinaus. Gigi wartete schon ungeduldig auf ihn.
„Hey Medhi! Ich muss mich heute mit dem essen beeilen, denn ich hab heute ne spannende OP um 9.30!“
„Hier? Was gibt es denn spannendes?“
„Naja, so spannend ist es eigentlich nicht! Aber ich bin gespannt, wie die das hier machen, mit den OP-Geräten und so...Wir werden eine Niere transplantieren!“
„Was? Hier, in diesem naja, Drecksloch?“
„Ja, die Ärzte und ich wollen es versuchen, auch wenn es mit den fehlenden und unsterilen Geräten schwierig wird!“
„Aber ihr wollt es versuchen?“
„Ja, der Junge braucht die Niere, sonst wird er sterben!“
„Das nenn ich mutig!“ lobte Medhi sie, „Solch eine OP, und vor allem hier!“
Sie hatten mittlerweile die Cafeteria hier erreicht, sofern man das Cafeteria nennen konnte, es waren fünf heruntergekommene Tische mit Bänken und einer verdreckten Essensausgabe. Nachdem sie sich an der Essensausgabe die kleine Ration Frühstück, mit der man höchstens eine Stunde auskam abgeholt hatten, setzten sie sich an einen der malträtierten Tische und starteten das Frühstück:
„Wie ist das eigentlich mit Gretchen, vermisst du sie sehr?“
„Hach, ich hab mich dran gewöhnt, dass sie jetzt mit Marc zusammen ist“
„Ja, vielleicht ist es ja auch ganz gut, wenn du sie jetzt erst mal nicht mit ihm siehst, dann hast du das schlimmste schon hinter dir, wenn du wieder zurück nach Berlin kommst.“
„Stimmt, so habe ich das Ganze noch gar nicht betrachtet.“
Genau, so werde ich es machen, ich werde mich in Afrika einfach auf ds leben hier konzentrieren, dann werde ich Gretchen bestimmt vergessen! Ich habe sie ja schließlich ewig nicht mehr gesehen!
Das machte ihn zuversichtlich. Er würde es schaffen sie zu vergessen, auch wenn es schwierig werden würde! Er würde es versuchen!
„Medhi, ich muss dann jetzt auch mal los!“ riss Gigi ihn aus seinen Träumen.
„Ja, ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß!“
„Dir auch beim Kinderkriegen!“ gab sie zurück, dann war sie auch schon um die Ecke verschwunden, und Medhi war wieder allein.

„Günni bitte! Ich habe es ihm versprochen!“ erwiderte Sabine, als der vorsichtige Pathologe ihr verbot dem Betrüger Alexis ein Versteck zu bieten.
„Bitte, nur für eine Woche!“ mischte sich auch Alexis eine, er bekam es mit der Angst zu tun, was wenn er jetzt kein Versteck finden würde, nur weil der Leichenschneider seiner verdammten Freundin es verbieten würde!
„Eine Woche! Aber keine Sekunde länger!“ gab der Pathologe schließlich klein bei.
„Danke!“ sagten Sabine und Alexis gleichzeitig.
Hoffentlich werden wir nicht erwischt! Wenn der Betrüger (Günni wagte es immer noch nicht den Namen auszusprechen)erwischt wird, was sollen wir dann tun? Wir werden mit Sicherheit auch eine Strafe bekommen!
Aber Sabine ließ sich nicht davon abbringen, so wurde Alexis möglichst unauffällig in Günnis Auto verfrachtet und zu seiner Wohnung gekarrt. Alexis kam sich im Kofferraum etwas bescheuert vor, aber da musste er jetzt durch. Bei Günni zu Hause wurde er erstmal auf den Dachboden abgeschleppt. Sabine kam später hoch, um ihm etwas zu Essen und zu trinken zu bringen. Bevor Alexis sich der Polizei stellen wollte, brauchte er noch einige Tage um sich zu besinnen. Er sammelte sich, und machte n´sogar noch an diesem Abend eine Yoga-Einheit. Allmählich wurde auch der mit allen Wassern gewaschene Betrüger auf dem Gummersbachschen Dachboden müde. Aber bevor ihm vor Müdigkeit die Augen zu fielen schmiedete er noch einen Plan, der es erforderte komplett durch geplant zu sein, denn es durfte nichts schief gehen. Er dachte über erste Vorgehensweisen nach, bevor ihm dann vor lauter Erschöpfung durch die letzten Tage, an denen er kaum geschlafen hatte, die Augen einfach zu fielen, und er auf der Stelle einschlief.

„Sabine, glaubst du wirklich, dass das eine gute Idee war?“ hakte Dr. Gummersbach noch mal nach.
„Günni, ich weiß es nicht, aber ich hatte so Angst, außerdem hatte ich Mitleid mit ihm!“
„Sabine, er ist ein Betrüger! Ein Schwerverbrecher! Er wird sich nicht an die Abmachung halten, in seiner Dachstube zu bleiben!“
„Nicht?“ Sabine war einfach zu naiv für diese Welt, manchmal sah sie in jedem Menschen einen Verbrecher und nun gab es mal einen richtigen Verbrecher, und sie merkt es nicht!
„Ach Sabine, wo bin ich mit dir nur gelandet!“ Er drückte ihr einen Kuss auf den Mund, sie kuschelte sich noch enger an ihn. So schliefen die beiden erschöpft und übermüdet von den Strapazen des gestrigen Tages ein.

Hoffe es hat euch gefallen! Morgen geht es dann auch mal wieder mit Martchen weiter!
GLG Olivia

Olivia<3 Offline

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18.07.2011 15:00
#11 RE: Story von Olivia<3 Zitat · antworten

Was? Nur einen Kommentar?Da muss ich mir aber ernsthaft überlegen, ob ich noch weiterschreiben sollNaja, ich hoffe der neu Teil gefällt euch! ICh warte auf Kommis!!!

Es war ein Morgen wie jeder für Gretchen und Marc:
Aufstehen, Duschen, Umziehen, Frühstück und danach ab ins EKH, morgens lief es immer sehr hektisch bei den beiden in der Wohnung ab, da sie abends erst sehr spät ins Bett gingen und morgens dementsprechend müde:
„Marc!“ Gretchen war noch halb am schlafen, als derjenige ihr unsanft die Decke wegzog.
„Hasenzahn aufstehen!“ weckte er sie dann endgültig.
„Nur noch 5 Minuten“ murmelte sie schlaftrunken.
„Das schaffst du eh nicht!“ neckte er sie und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
Das musste sie einsehen, wenn sie noch mal einschlafen würde würden sie morgen noch nicht im Krankenhaus ankommen. Sie raffte sich also auf und wankte schlaftrunken ins Bad. Sie brauchte ewig, es sollte aber auch alles heute schief gehen:
Erst fand sie die Bürste nicht, dann fiel ihr der teure Creme-Tiegel herunter und zu guter Letzt holte sie sich auch noch eine dicke Beule am Türrahmen.
„Gretchen, was machst du denn so lange?“
„Ich bin ja schon fertig!“ gab sie ein wenig angenervt zurück, dann trat sie aus dem Bad zu ihrem belustigten Freund, der ihre Flüche und Schimpfereien grade eben im Bad natürlich nicht überhört hatte. Er musste schmunzeln, als er ihre Beule an der Stirn sah.
„Marc das ist nicht witzig!“ beschwerte sie sich auch sofort.
„Doch, das ist es!“ Zur Entschädigung nahm er sie in den Arm.
„Komm jetzt endlich frühstücken, wir müssen in einer halben Stunde im Dienst sein!“
Gretchen und er gingen also in die Küche, um zu frühstücken. Naja, ein richtiges Frühstück war das ja nicht grade, was Marc dort fabriziert hatte, es glich eher einer Essenstechnischen Katastrophe:
Es gab nur trockenes Müsli, und dann auch noch ohne Milch!
„Das nennst du doch nicht Frühstück, oder?“ fragte Gretchen ihren Freund belustigt.
„Ja, die Milch war alle, und zum Einkaufen war es zu spät!“
„Und was soll ich jetzt essen?“
„Stimmt, das hier,“ er deutete auf das trockene Müsli, „ist ja wohl ungenießbar!“
„Ungenießbar ist aber noch nett ausgedrückt!“
„Gut, dann essen wir eben im EKH! Jetzt haben wir eh keine Zeit mehr, dein Vater ist bestimmt schon sauer genug, da dürfen wir uns nichts mehr erlauben!“
Er ließ den mehr oder weniger gedeckten Tisch so wie er war und ging in die Diele um sich Jacke und Schuhe anzuziehen, Gretchen folgte ihm. So fuhren die beiden immer noch etwas müde ins EKH zu Dienst.

Die beiden waren aber nicht die einzigen Morgenmuffel in Berlin! Auch Alexis tat sich schwer mit dem Aufstehen! Er rappelte sich schließlich doch hoch, da ihm der Rücken von der unbequemen Holzpritsche auf dem Dachboden schmerzte. Er gähnte und streckte sich. Er hatte sich grade halbwegs zurecht gemacht, das heißt, er hatte seine Haare wieder so gelegt, dass sie nicht mehr so aussahen, als wäre er grade aufgestanden, was ohne Stylingprodukte auch kompliziert war, trat Sabine mit einem Tablett ein. Sie hatte ihm Frühstück gemacht, das Frühstück bestand aus zwei Scheben Brot, eins mit Wurst, eins mit Käse und einem Glas Wasser, also nicht das, was ein Ex-Millionär gewöhnt ist, aber er hatte Hunger, also aß er das, was da war. Während dem Essen kam ihm wieder sein Plan ins Gedächtnis: er wollte Gretchen Haase noch einmal sehen und mit ihr irgendwohin gehen, wo sie keiner kennt. Er liebte sie wirklich, aber seit er aufgeflogen war, wollte sie nichts mehr mit ihm zu tun haben, und das machte ihn sehr traurig! Er beschloss sie aufzuspüren, aber wie sollte er das machen, wenn er hier festsaß. Er seufzte. Er musste hier raus. Er beschloss erst mal heraus zu finden, von wann bis wann die beiden hier arbeiteten, denn sonst würde er sich nicht unbemerkt heraus schleichen können, um seine Ex-Ehefrau zu finden. Als er an sie dachte begann sein Herz unkontrolliert zu schlagen. Er schlich sich also leise aus der Dachkammer und hielt sein Ohr an die Tür der beiden. Er hatte Glück, sie besprachen grade, wann sie jeweils nach Hause kommen würden:
„Sabine, wann musst du heute los?“
„Heute erst um zwei, hatte doch Spätschicht!“
„Gut, ich muss gleich los, bin heute bis abends nicht da...“
„Wann kommst du denn wieder?“
„Erst so gegen halb neun.“
„Ich auch. Schade, ich dachte wir könnten dann heute noch Essen gehen“
Alexis alias Frank machte sich wieder auf den Weg in seine Dachkammer, der Rest des Gespräches würde ihn nicht interessieren. Er wusste also, dass der Pathologe erst um neun nach hause ging, Sabine auch, das heißt er musste nur bis zwei in der Dachkammer verweilen, danach hatte er Zeit Gretchen ausfindig zu machen.

Das verliebte Ärztepaar war mittlerweile im Krankenhaus angekommen. Sie küssten sich noch lange im Auto, die beiden konnten sich einfach nicht von einander lösen, aber wie es das Schicksal so wolte schickte es einen helfer, der die beiden trennte...:
Sie küssten sich bestimmt schon eine halbe Ewigkeit und waren schon ganz außer Atem von den feurigen Küssen des jeweiligen Anderen. Das bekam auch Maria Hassmann, Oberärztin auf der Neurochirurgie, mit und musste innerlich schmunzeln.
Ja ja, der Meier und die Haase, das war je mal wieder klar! So, jetzt werden die beiden süßen Turteltäubchen mal schön bei ihrem Liebespiel gestört!
Mit dem Gedanken ging sie zurück zu ihrem Auto, setze sich rein und fuhr ein Stück nach vorne, so dass sie genau hinter dem Wagen des jungen Oberarztes stand. Dann drückte sie geräuschvoll auf die Hupe ihres Autos.
Der junge Oberarzt und seine Freundin im Wagen vor ihr zuckten vor Schreck zusammen.
„Meier! Blockieren Sie hier nicht den ganzen Verkehr! Sie stehen im Weg, außerdem sind wir ein Krankenhaus und keine Pornoagentur!“ schrie dann auch schon Frau Doktor Hassmann.
Marc brauchte erst mal ein wenig Zeit um aus seinem Kussrausch zurück in die Realität zu finden, um einen Spruch abzulassen, was ihm aber nicht gelang. Seine blonde Assistenz hatte ihm wieder jegliche Gehirnaktivitäten weggeknutscht und er konnte nichts weiter als „Ja“ sagen und sich dann schleunigst aus dem Staub zu machen.
Peinlich! Die denkt doch jetzt, ich wäre das totale Weichei! Nicht mal nen coolen Spruch konnte ich ihr in die Visage werfen! (M)
Wie niedlich! Er konnte nicht mal nen Spruch ablassen, ich habe ihn wohl wieder den Kopf verdreht! Juhuuuuu! Ich habe Auswirkungen auf Marc Meier! Hihihi(G)

Die beiden stiegen aus und machten, dass sie den peinlichen Ort schnellstmöglichst verlassen konnten.
Maria Hassmann machte sich nun auch schadenfroh auf den Weg zu ihrem Dienst, aber sie konnte die beiden ja auch verstehen, seit sie mit Maurice Knechtelsdorfer zusammen war, war sie auch lieber mit Küssen beschäftigt, als mit dem alltäglichen Dienst.
Der Professor erwartete das verliebte Pärchen schon:
„Na da seid ihr beiden ja!“
„Guten Morgen Herr Professor!“ antwortete Marc freundlich.
„Morgen Papa“ begrüßte Gretchen ihren Vater.
„Ich hab mir gedacht, ihr braucht mal wieder eine spannende OP! Das macht sich auch gut für deinen Facharzt Kälbchen!“ fuhr Professor Haase fort.
„Worum geht’s denn?“ fragte Marc sofort interessiert, wenn es um spannende OPs ging war er immer noch aufgeregt, wie ein kleines Kind.
Wie süß, jetzt freut er sich wie ein kleines Kind auf die OP! Hoffentlich darf ich ihm assistieren!
„Es geht um eine Operation am Herz! Der Herrn Frahl will sich einen by-Pass legen lassen! Da er zufällig ein Bekannter von mir ist habe ich ihm gesagt, er soll zu uns ins EKH kommen, da das Team hier wirklich gut arbeitet. Ich werde bei der OP auch dabei sein, aber im großen und ganzen möchte ich diese OP meinem besten Oberarzt überlassen!“
„Was?“ fragten Gretchen und Marc, wie aus einem Munde.
„Das ist mein Ernst! Die OP gehört euch, ich werde euch nur zu sehen."
Ein by-Pass! Wenn das mal nichts spannendes ist! Ich bin ja jetzt schon ganz aufgeregt!
„Wann denn?“ fragte Marc, der sofort Feuer und Flamme von der OP war.
„Morgen Vormittag! Es muss schnell gehen, dem Mann geht es nicht gut!“
„Schon Morgen?“ fragte Gretchen nun etwas erstaunt.
„Ja, morgen Vormittag“ wiederholte der Professor.
„Okay, wir müssen dann auch mal los! Wir haben doch gleich die Gallenstein-OP, nicht wahr Gretchen?“
„Ja Marc...Tschüss Papa, ich freu mich schon auf die OP morgen.“
„Tschüss Kälbchen, auf Wiedersehen Meier!“
„Schönen Tag noch Herr Professor“ Da war der Professor auch schon weg, auf dem Weg zur Visite.
Das verliebte Pärchen musste jetzt in den OP, dem Herrn Pohl die Gallensteine entfernen.
Marc freute sich sehr über das Vertrauen des Professors zu ihm. Naja, er war eben auch der beste.
„Marc, darf ich dir morgen bei der OP assistieren?“
„Hasenzahn, was für eine Frage! Dein Vater hat doch selbst gesagt, dass sich das auf deinem Facharzt gut macht! Natürlich wirst du mir assistieren.“
Ich kann mir keine bessere, heißere, schönere und naja, süßere Assistenz vorstellen!
„Heute so freundlich?“
„Bin ich doch immer!“ Er lächelte sie verschmitzt an und gab ihr einen kleinen Kuss.
„Marc!“ ermahnte sie ihn sofort.
„Hasenzahn, ich liebe die Gefahr, das weißt du doch!“ gab er kess zurück.
„Ja, aber ich nicht, das weißt du auch ganz genau!“
Er wollte sie noch ein bisschen provozieren, sie war so heiß, wenn sie sich ärgerte:
Er schlich sich also hinterhältig an sie ran und liebkoste ihren makellosen Hals.
„Marc! Lass das! Nicht hier!“
„Weißt du eigentlich, dass dich das unheimlich attraktiv macht, wenn du rot wirst und dich aufregst?“
„Nein, das wusste ich bis jetzt nicht!“ sagte sie, ohne auf seine frechen Flirtversuche einzugehen
Darauf wusste Marc auch nichts mehr zu sagen, beleidigt verzog er sich am hintersten Waschbecken, um sich steril zu machen.

Olivia<3 Offline

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19.07.2011 14:45
#12 RE: Story von Olivia<3 Zitat · antworten

Scho wieder so wenige Kommis!
Ich hoffe der neue Teil regt euch zum Schreiben an!
GLG Olivia


Eigentlich war er ja nicht richtig beleidigt, er wollte Gretchen nur ein bisschen ärgern. Was ihm scheinbar auch gelang:
„Marc! Jetzt sei doch nicht gleich wieder beleidigt, weil ich dich nicht sofort ranlasse!“
Marc drehte sich demonstrativ weg, er konnte sich aber ein Grinsen nicht verkneifen, sie sah einfach zum anbeißen aus, wie sie dort stand: Die Hände in die Hüften gestemmt und eine leichte Zornesröte im Gesicht.
Sie verzog sich in die andere Ecke des Raumes und zog ebenfalls eine Schnute.
Was der Idiot kann, kann ich schon länger...Oder auch nicht...Nicht aufgeben Gretchen!
Er kam nun doch einen Schritt auf ihn zu und sah sie lüstern an.
Einfach nicht drauf eingehen, der brauch auch mal eine Pause.
Sie drehte sich noch ein Stück weiter, dass sie ihn nicht mehr sehen konnte und schmollte weiter. Das war ein Fehler, denn Marc nutze das aus. Er startete eine seiner unwiderstehlichen typisch-Meier-Knutsch-Atacken und knutschte sie aus dem Hinterhalt ab.
Das ist nicht fair, durchhalten!
Aber das war schwer für sie, sei konnte ihm einfach nicht widerstehen.
Mist, Versuch Marc Meier zu widerstehen hoffnungslos gescheitert.
Mit einem Seufzer gab sie sich seinen Zärtlichkeiten hin.
„Lust auf nen kleinen Quickie?“ hauchte ihr ihr Geliebter zwischen zwei Küssen ins Ohr.
Jetzt ist auch alles egal...Wenn uns einer gesehen hat ist es jetzt eh zu spät!
„Jaaa“ säuselte sei verträumt.
Das ließ sich Marc nicht zwei mal sagen, er zog sie relativ unsanft hinter die nächste Ecke in eine der Abstellkammern für OP-Kleidung. Er intensivierte seine Küsse, so dass Gretchen fast die Luft weg blieb. Aber Marc war mittlerweile viel zu sehr damit beschäftigt seine Liebste von den störenden Klamotten zu befreien. Sie ließ alles über sich geschehen. Sie genoss einfach den Moment, ihre Gedanken an das Risiko und das Krankenhaus waren längst abgestellt. Sie war ganz bei Marc und seinen Zärtlichkeiten, die nebenbei gesagt immer verlangender wurden. Er drückte sie in seiner Lust gegen die kalte Wand, aber ihre Vitalfunktionen waren längst nicht mehr darauf fixiert. Marc war erregter denn je. Er wollte sie jetzt und hier. Er würde es nicht mehr länger aushalten. Und diesen Wunsch erfüllte er sich. Er „bumste sie durch“ so wie er es wahrscheinlich ausgedrückt hätte. Gretchen empfand das anders. Für sie war es eher ein Liebesspiel. Aber diese unterschiedlichen Meinungen hatten sie ja immer gehabt, aber das Resultat war das gleiche: Sie waren beide glücklich und zufrieden mit sich, dem Partner und der Welt.
Himmel, hätte nicht gedacht, dass sie das mitmacht! Ich dachte immer sie würde nur Love-Boat fahren! Das nenn ich mal ne Nummer! (M)
Das war der schönste Sex meines Lebens, ich habe das Gefühl, dass jedes mal, wenn wir miteinander schlafen, es immer schöner wird! Marc! Lass mich nie wieder gehen! Vergiss die OP, lass uns unseren Gefühlen freien Lauf lassen.(G)

Nachdem das Glücksgefühl so langsam nachließ und ihr Herz wieder normale Frequenzen angenommen hatte fiel ihr ein, wo sie war und wo sie eigentlich sein sollte.
„Marc!“ Sie stieß ihren Oberarzt an, „Die OP!“
„Scheiß auf die OP! Ich weiß was viel besseres!“
„Nein! Jetzt wird operiert! Du hattest doch jetzt deinen Spaß!
Also ich könnte gleich noch mal!
„Jetzt spiel dich doch nicht gleich wieder so auf!“
„Marc bitte, wenn mein Vater erfährt, dass wir nicht bei der OP waren, kriegt der ne Herzattacke und denkt sich wer weiß was, du kennst ihn doch!“
„Jaaaa..“ gab er schließlich klein bei und rappelte sich auf um seine Klamotten, die in der kleinen Abstellkammer verstreut lagen, zusammen zu suchen.
Auch Gretchen suchte ihre Sachen zusammen. Dann kamen sie aus der Kammer heraus, immer noch etwas errötet und mit zerzausten Haaren. Und wie es das Schicksal so wollte liefen sie direkt dem ganzen OP-Team, das im Vorraum auf die beiden Ärzte wartete in die Arme. ES herrschte Schweigen im Raum: 5 Personen starrten die beiden Ärzte gespannt an.
„In den OP aber zackig!“ motze Marc sie sofort an. Die verstörten Schwestern machten, dass sie in den OP kamen, bevor ein Meiersches Donnerwetter sie erreichte.
„Das ist deine Art für Ruhe zu sorgen!“ kritisierte Gretchen ihren Oberarzt.
„Wieso? Ruhig war es doch schon!“ gab dieser zurück.
Dann betraten auch die beiden den OP und begannen die Gallenstein-OP. Es verlief alles gut, wie eigentlich immer, wenn die beiden zusammen arbeiteten.

In Afrika war es nicht ganz so harmonisch, die Stimmung war gefallen:
„Ja, man hätte es ahnen müssen, die Bedingungen für die OP waren sehr schlecht.“ versuchte Medhi eine niedergeschlagene Gigi zu trösten.
„Ja, aber er war doch noch so jung, er hatte sein ganzes Leben noch vor sich. Und durch diese OP hat er alles verloren!“
„Gigi, mach dir bitte keinen Kopf, wenn die OP doch gut verlaufen wäre, hättest du ihm doch wieder Leben geschenkt! Die OP war die richtige Entscheidung! Wenn er nicht operiert wäre, wäre er kläglich gestorben! So hat er wenigstens nichts mit bekommen!“
Die Aussagen besänftigten sie zwar ein wenig, aber sie war immer noch traurig.
„Medhi, es ist schön, dass wir jetzt so eine Vertrauensebene haben!“
„Ja...“
Medhi wusste in diesem Moment nicht, was er sagen sollte. Eigentlich war es ja jetzt regelrecht angenehm, Gigi redete zwar gerne und auch viel, aber es gab schlimmere Plagen!
Dann wurden die beiden in ihrer geistreichen Unterhaltung gestört, da einer der afrikanischen Ärzte sie rief, es war ein Notfall reingekommen.
Ganz tief in seinem Inneren war Medhi froh, dass er nicht mit Gigi darüber reden musste, denn er war noch nicht so weit in Erinnerungen zu schwelgen, er wollte erst mal seine große Liebe Gretchen vergessen, da konnte er sich nicht auch noch auf ein tiefe Freundschaft mit Gigi konzentrieren.
Sie folgten dem afrikanischen Arzt und erreichten eines der Patientenzimmer:
In dem Zimmer lag eine Frau, die ein Kind erwartete, die Fruchtblase war schon geplatzt und sie lag in den Wehen. Sie stöhnte und schrie vor Schmerz. Dr. Kaan prüfte ob alles in Ordnung war. Als er die Herztöne des Kindes prüfen wollte, zuckte er zusammen.
„Wir brauchen einen Kaiserschnitt! Und zwar ziemlich zackig!“
„Herr Doktor, die zwei OPs stehen uns momentan nicht zur Verfügung!“
„Dann machen wir es eben hier!“
Da die junge Afrikanerin weder Deutsch noch Englisch verstand, wusste sie nicht worum es ging und schaute sich ratlos um.
Dr. Kaan hatte sich schon Handschuhe angezogen und nahm ein Skalpell, es war zwar desinfiziert, aber es war nicht steril. Unter diesen Bedingungen hatte er noch keinen Kaiserschnitt durchgeführt. Der hier anwesende Anästhesist leitete die Not-Narkose ein und Dr. Kaan machte sich an die Arbeit. Er konzentrierte sich genau, denn mit dem fehlenden Besteck war es kompliziert einen vernünftigen Kaiserschnitt durchzuführen. Er erinnerte sich an eine der Geschichten, die der Tropenarzt Fritz mal erzählt hatte: Er hatte damals Lepra mit einem Brotmesser behandelt, und diese Vorstellung gab ihm Kraft, diesem Kind das Leben zu retten, auch wenn der OP hier weder steril, noch ein richtiger OP war. Und er schaffte es, mit Hilfe von den flinken Händen der Chirurgin Dr. Amsel war das Kind bald auf der Welt. Und es ging ihm gut. Er würde diesen Moment nie vergessen, wie er ein Kind per Kaiserschnitt auf die Welt brachte, mit einer Not-OP quasi ohne alles. Er war stolz auf sich und das Ärzte-Team hier. Und er merkte, dass es zählte Menschen zu helfen, egal wie, egal ob mit einem Brotmesser oder einem sterilen Skalpell. Egal ob am Patientenbett oder in einem sauberen OP-Saal.
Marc und Gretchen saßen zwei Blinddärme und eine Gallenblase später friedlich vereint an einem Tisch in der Cafeteria und unterhielten sich über die anstehende Herz-OP:
„Marc, bist du dir sicher, dass ich das schaffen werde? Mit der OP?“
„Hasenzahn, wieso zweifelst du eigentlich immer an dir selbst?“
„Ich weiß es auch nicht, aber ich habe eben immer das Gefühl nicht gut genug zu sein!“
„Für mich bist du immer gut genug! Was jegliche Aktivitäten betrifft!“ Er grinste dreckig und lehnte sich zu ihr vor, „So was wie heute Vormittag, das machen wir doch noch mal, oder?“
„Marc!“ ermahnte sie ihn sofort.“
„Mein Gott das war ein Kompliment, wieso du auch immer alles falsch verstehen musst!“
„Na gut, dann bedanke ich mich jetzt noch mal ganz offiziell für das tolle Kompliment, was mein super Oberarzt mir da grade gemacht hat!“ erwiderte sie ironisch.
„Schon besser“ gab Marc sich zufrieden, „Aber das machen wir doch noch mal?“
Er konnte nicht anders, er wollte noch einmal sehen, wie seine Süße sich so reizend aufregte.
Sie beugte sich zu ihm vor und säuselte ihm ins Ohr:
„Aber sicher, von mir aus jederzeit!“
„Gut, dann lass uns mal los!“ antwortete Marc perplex.
„So war das jetzt aber nicht gemeint, dass du immer nur daran denken musst!“
„Ja was denn? Du hast doch gesagt jederzeit!“
„Ja, aber nicht jetzt!“ gab sie beleidigt zurück.
„Dann eben nicht!“ Er lehnte sich wieder auf seinem Stuhl zurück, „Hast du eigentlich schon was von Medhi aus Afrika gehört?“
„Nee, wieso? Hat er dich mal angerufen?“
„Nein auch nicht, das wundert mich ja so, er informiert doch sonst immer sofort jeden!“
„Ja, aber der Urlaub dort tut ihm bestimmt mal ganz gut!“
„Ja, vor allem mit deiner äußerst nervigen Freundin, wie hieß sie noch gleich..Gigi, genau die war es gewesen.“
„Marc sei nicht so gemein, sie ist immer noch meine beste Freundin!“
„Stimmt, aber die Nummer, die sie vor deiner Hochzeit abgezogen hat war echt scheiße!“
„Ja..Apropros, was du mir sagen wolltest weiß ich immer noch nicht! Meinst du du kannst es mir verraten.“
„Ja das kann ich! Ich wollte dir an diesem Tag meine Liebe gestehen“
„Kannst du es noch mal wiederholen?“
„Ich liebe dich!“ Dann küsste er sie auf den Mund.
„Ich dich doch auch!“ sagte sie ihm, als er sich nach einer Ewigkeit voneinander lösten.

Olivia<3 Offline

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20.07.2011 15:20
#13 RE: Story von Olivia<3 Zitat · antworten

Hey ihr Lieben! Für euch der neue Teil!
Freu mich auf jeden Fall auf Kommis!
GLG Olivia


Auch Sabine war nun endlich aus dem Haus. Frank hatte schon lange darauf gewartet, denn er wollte endlich in seinem Plan, Gretchen wieder zu sehen, weiter arbeiten. Heute wollte er erstmal in seinem Fundus nach einer geeigneten Verkleidung sehen, denn er konnte ja nicht so wie er war ins EKH eintrudeln, um Gretchen zu sehen und herauszufinden was sie machte und wie es ihr ging.
Ob sie wohl mit diesem arroganten Oberarzt zusammen ist, oder einen anderen Freund hat? Ich habe sie lange nicht mehr beobachtet, war ja ständig auf der Flucht!
Er seufzte und probierte einen falschen Bart an. Mit dem Bart und der neuen Perücke war er kaum zu erkennen, so konnte er sich in die Höhle des Löwen, das EKH trauen. Er musste nur noch seine Stimme gut genug verstellen, dann stand seiner kleinen Exkursion nichts mehr im Wege. Er schnappte sich also seine Sachen und schlich sich leise die Treppe hinunter, denn das Mehrfamilienhaus im Zentrum Berlins hatte ja auch noch andere Bewohner. Als er sicher draußen angekommen war, sah er sich erst mal um, wo er jetzt war, denn bei seinen Transport hierher hatte er unbequemerweise im Kofferraum verbracht. Da er sich mit Berlin und seiner Umgebung intensiv auseinander gesetzt hatte und mit Hilfe seines Smartphones hatte er sich nach einiger kurzer Zeit zurecht gefunden. Mit Hilfe seines, im Smartphone integrierten, Navigationssystems, konnte er auch das EKH ausfindig machen und war nun auf dem Weg dort hin. Er war ein wenig aufgeregt, denn er wusste nicht, ob man ihn erkennen würde.

„Margarethe!“ rief Gretchens Mutter durch die Cafeteria.
Was will die denn hier?(G/M)
„Mama!“ begrüßte diese ihre Mutter, nachdem sie sich von ihrem Oberarzt gelöst hatte.
„Frau Haase.“ begrüßte auch Marc sie.
„Guten Tag Dr. Meier!“ begrüßte Bärbel auch den Oberart ihrer Tochter.
„Mama, was willst du hier, musst du nicht zu Hause putzen?“
„Schon, aber ich wollte doch mal horchen, wie es euch so geht!“
„Mama, wird das ne Befragung? Wenn ja, kannst du die auf später verschieben?“
„Aber Margarethe! Ich wollte dich und natürlich auch deinen...Freund noch einmal ganz herzlich zu meinem Geburtstag einladen, so zu einer kleinen besinnlichen Familienfeier!“
„Hmm“
„Was denn nun, kommt ihr oder nicht?“
„Aber natürlich! Nicht wahr Schatz?“
Hach, wie schön, sie nennt ihn sogar schon Schatz! Wenn das mal keine echte Liebe ist!
„Aber natürlich!“ bestätigte Marc die Aussage seiner Freundin.
„Gut, ihr kommt dann so gegen halb acht nicht?“
„Sicher Mama, ich freu mich schon!“
Ich muss sie bloß schnell wieder los werden! Diese Frau macht mich krank!
Er warf einen Blick auf seine Uhr:
„Oh, was schon so spät! Ich muss zur Visite! Gretchen, kommst du dann später nach?“
Er lächelte sie noch mal flehend an, dann bog er auch schon um die Ecke.
„Tschüss Marc!“
„Tschüss Herr Meier!“
Aber er hörte das bereits nicht mehr. Ihm fiel Schlagartig wieder ein, dass er mit Gretchen zum shoppen verabredet war, sie wollten ihrer Mutter doch ein Geschenk kaufen. Er wollte also erst mal zum Chefarzt, um mitzuteilen, dass er und Gretchen heute früher Schluss machen würden. Er klopfte an die Tür:
„Ja bitte?“
„Ich bin es Herr Professor!“
„Meier, kommen Sie rein!“
Marc betrat den Raum.
„Was wollen Sie denn?“
„Ich wollte Ihnen nur mitteilen, dass Ihre Tochter und ich uns heute etwas früher freinehmen wollen, da wir für ihre Frau ein Geschenk kaufen wollen!“
„Meier, das freut mich sehr, dass sie doch noch so viel Familienverständnis aufbringen können!“
So war das eigentlich nicht gemeint, ich freue mich doch nur auf den Belohnungs-Sex danach!
„Ja, das hätte ich auch nicht von mir erwartet!“
Schön schleimem Meier! Das ist immer gut!
Der Professor musste über so viel Selbsterkenntnis lachen.
„Schön, dann werde ich heute ihre OPs und die Visite übernehmen!“ teilte er Marc schließlich mit.
„Gut! Ich wollte noch mal sagen, dass ich ihnen zu großem Dank verpflichtet bin, wegen der by-Pass-OP!“
„Ja, diese Aufgabe würde ich nicht jedem anvertrauen! Sie können also stolz auf sich sein, Meier!“
„Ja, das bin ich auch. Ich und meie Assistenzärztin werden unser bestes für den Patienten geben!“
„Schön!“
„Ich muss dann auch mal wieder!“ wollte sich Marc auch schon wieder verabschieden.
„Moment!“ hielt ihn der Professor aber auch schon wieder ab, „Jetzt wo Sie quasi zur Familie gehören, wollte ich Sie fragen, ob Sie nicht mal Lust auf eine Partie Golf mit mir haben!“
„Aber sicher doch! Wann wäre es Ihnen denn Recht?“
„Wie wäre es mit Sonntag Nachmittag? Dann können wir auch mal ein Gespräch von Mann zu Mann machen!“
„Ja, das freut mich doch wirklich sehr!“ gab Marc zu, wenn auch ein leichter ironischer Unterton seine Aussage unterzeichnete.
„Gut, dann können Sie jetzt gehen!“ verabschiedete der Professor seinen besten Oberarzt. Und so waren der Chefarzt und sein bester Oberarzt zum Golf verabredet.
Gretchen hatte sich währenddessen auch schon von ihrer Mutter verabschiedet und suchte nun ihren Freund, sie war grade in der Notaufnahme, als ihr ein bärtiger Mann auffiel, der vor dem Schoko-Automaten pausierte.

Frank hatte vor sich als Patient im EKH an die Ärztin heranzuschleichen. Er würde sich einfach krank stellen, das hatte er in seiner Schulzeit ja oft genug geübt. Er tat also so, als hätte er starke Bauchschmerzen. Er stand grade vor dem Schokoautomaten, als er sie sah: Sie, seine erste und einzige richtige Liebe, die er nie vergessen könnte und die ihm den Verstand geraubt hatte. Eine Woge des Glücks durchströmte ihn, als er sie sah, so wie sie immer aussah. Er seufzte, sie kam direkt auf ihn zu:
„Was haben Sie denn?“ fragte sie ihn vorsichtig. Frank hatte Mühe sich zu konzentrieren, als er ihre Stimme hörte.
„Ähm...“ er räusperte sich, „Starke Bauchschmerzen und Übelkeit!“
„Ja, dann werden wir sie doch direkt mal untersuchen!“ Sie nahm ihn mit in eins der Behandlungszimmer und legte ihn auf die Liege. Vorsichtig begann sie seinen Bauch abzutasten. Franks Konzentration wich immer mehr, ihre Berührungen waren wie Feuer auf seiner Haut, er hatte Mühe seine Stimme zu verstellen und sich auf seine Umgebung zu konzentrieren.
„Wo tut es denn genau weh?“
„Hier!“ Er zeigte wahllos auf eine Stelle an seinem Bauch.
Gretchen betrachtete diese Stelle genauer und tastete sie vom neuen ab.
„Gut, ich konnte nichts verdächtiges feststellen, daher wollen wir Sie eine Nacht zur Überwachung dabehalten! Wir bräuchten einmal ihre Versicherungskarte, Personalausweis u.s.w.“
„Ja, die habe ich leider, leider zu Hause liegenlassen! Wenn ich sie kurz holen dürfte, ich wohne ganz in der Nähe!“
Mist, es ist gar nicht so einfach wie ich dachte, mich als Patient an sie heran zu schmuggeln!

Er dachte auf dem Weg zu Sabines Dachkammer fieberhaft nach, welchen seiner Falschpässe er nehmen sollte, er brauchte ja auch eine Versicherungskarte, und davon hatte er genau zwei. Er musste sich also zwischen diesen beiden Identitäten entscheiden! Als er die Pässe gefunden hatte entschied er sich schließlich für „Max Listender“, der auch in Berlin lebte. Er sah ihm sogar ein bisschen ähnlich. Mit dem Pass und der Versicherungskarte ging er schließlich zurück zum EKH.

„Hasenzahn, du hast einem Mann einfach so ein Bett in diesem Krankenhaus zugeteilt? Ohne mich zu fragen?“
„Marc, du warst nirgendwo aufzufinden!“
„Trotzdem! Schon mal etwas von der modernen Erfindung „Pieper“ gehört?!“
„Ja Marc, ich weiß, dass ich einen Fehler gemacht habe und es tut mir Leid!“
„Wer ist denn dieser Patient überhaupt?“
„Keine Ahnung, er wollte seine Versicherungskarte und den Ausweis von zu Hause holen, er hatte sie vergessen!“
„Das ist jetzt nicht wahr! Hat er dir denn keinen Namen gesagt?“
„Nee, aber Moment!“, Sie erspähte ihn am anderen Ende der Notaufnahme, „Da ist er doch!“
„Da hat er dich aber im letzten Moment gerettet!“
„Frau Doktor!“ rief der Patient ihr auch schon zu.
„Herrn, wie heißen sie noch gleich?“
„Herr Listender ist mein Name.“
Frank fühlte sich nicht gut dabei! Er nahm schon wieder eine andere Identität an, dabei hatte er sich doch geschworen dies nie mehr zu tun!

Warte auf viiiiiiele Kommentare!

Olivia<3 Offline

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21.07.2011 20:41
#14 RE: Story von Olivia<3 Zitat · antworten

Hier noch schnell der neue Teil!Warte auf Kommis!
GLG Olivia


„Gut Herrn Listender, ihre Unterlagen bitte!“ fuhr Marc ihn barsch an.
Frank gab ihm die gefälschten Papiere. Marc prüfte kurz die Papiere und sagte Gretchen dann sie sollte ihn auf Zimmer 9 verlegen. Gretchen begleitete ihn zu dem Zimmer.
„Da sie nur zur Beobachtung da sind und Kassenpatient, können wir ihnen leider nur ein Doppelzimmer zuteilen.“
„Ach das macht doch keine Problem!“ sagte er bescheiden.
Sie zeigte ihm sein Bett und die sanitären Anlagen. Frank sog jedes Wort und jede Bewegung gierig auf. Er war glücklich, sie endlich wieder sehen zu können.

„Da war der Patient doch wieder, mit seinen Unterlagen!“ erzählte Gretchen ihrem Freund und Oberarzt, beim umziehen.
„Ja, da haben wir aber noch mal Glück gehabt, der hätte sonst wer sein können!“
Er wartete schon auf sei, denn sie wollten ja in die Stadt gehen, um Gretchens Mutter ein Geburtstagsgeschenk kaufen, eigentlich hatte er dafür gar keinen Nerv, aber er freute sich auf den Nachmittag mit Gretchen.
„Marc, wir können gehen!“ Sie nahm ihn bei der Hand und zog ihn aus dem Umkleideraum. Marc folgte ihr widerwillig.
Das verliebte Ärztepärchen machte sich also mit dem Auto auf den Weg in die Innenstadt Berlins, um dort durch die Geschäfte zu pilgern. Im Innern hoffte Gretchen auch auf das ein oder andere Kleidungsstück, dass für sie herausspringen würde.
„Marc, was hälst du denn von dieses Schürze? Mama kocht doch so gerne!“ fragte sie und hielt ihm eine Schürze mit dem Aufdruck: „Mothers kitchen“ hin.
Marc, der nicht sofort reagierte, da er damit beschäftigt war gelangweilt zuzusehen, wie seine Freundin das Deko-Geschäft auseinander nahm, nickte abwesend.
„Nein,das ist es doch nicht, das ist irgendwie langweilig!“ entschied sie sich schließlich doch dagegen, sie wollte ihrer Mutter etwas besonderes schenken.
„Und hiermit?“ Sei hielt ihm einen Kochtopf unter die Nase.
Er schüttelte den Kopf:
„Das ist doch noch langweiliger, als die Schürze“ war sein Kommentar.
Die beiden durchsuchten das ganze Geschäft, das heißt eigentlich suchte nur Gretchen, Marc stand nur gelangweilt daneben und fragte sich, wann diese Prozedur ENDLICH zu Ende sein würde. In diesem Laden wurden sie nicht fündig, alles war Gretchen zu unoriginell.
Sie durchsuchten den nächsten...
...Und den nächsten Laden und sie waren immer noch nicht fündig geworden.
Nachdem sie 5 Deko-Geschäfte und einen Haushaltswaren-Laden durchforstet hatten und immer noch nicht fündig geworden waren, ließen sie sich erschöpft in einem Cafè nieder.
„Marc, wir haben immer noch nichts gefunden!“
„Ja, dann müssen wir ihr doch Parfüm schenken!“
Dass der immer noch Scherze machen kann! Der hat ja auch nur rumgestanden!
„Marc, jetzt mal ohne Witz! Was sollen wir ihr schenken?“
„Keine Ahnung, vielleicht eine Kette? Oder Ohrringe?“
„Marc, du bist ja richtig einfallsreich! Daran habe ich ja noch gar nicht gedacht!“
„Tja! Aber du weißt ja, Nicht verzagen Marc fragen!“
„Ja, das merk ich mir, ich erinnere dich dran!“
Darauf fiel ihm dann nichts mehr ein.
„Was kann ich ihnen bringen?“
„Einen Kakao mit Sahne und ein Bier bitte!“ bestellte Marc.
„Woher weißt du...?“ fragte Gretchen verdutzt.
„Tja, ich weiß eben alles!“
Selbstverliebter Blödmann!
„Kannst du mir verraten, warum dein Vater so scharf drauf ist, mit mir golfen zu gehen?“
„Nee, aber ich glaube, er will dir nur erklären, dass ich es ernst mit dir meine...“
„Aber das weiß ich längst!“
Ja, vielleicht ein bisschen zu ernst manchmal, aber das macht sie ja auch so unglaublich heiß!
„Ja, er will dich einfach noch ein bisschen besser kennen lernen, und da ihr beide Golf spielt, trifft sich das doch super für ein Gespräch unter Männern erklärte Gretchen ihm die Haasche Kennlern.Logik.
„Na dann, ich bin gespannt, was daraus wird, solch ein Gespräch hat er auch schon angekündigt!“
„Hat der Marc etwa Angst vor dem großen Herrn Professor?“ neckte sie ihn grinsend.
„Ich doch nicht!“ gab Marc spaßig zurück, aber ein bisschen bangte es ihm schon vor dem Treffen mit dem Herrn Professor.
Nicht, dass er gleich wissen will, ob ich sie heirate, oder gar Kinder mit ihr kriege!
Die Bedienung brachte den beiden ihre Getränke.
„Marc, ich muss dir was sagen!“
„Hmm. Was denn?“
„Weißt du, die ersten Monate mit dir als Chef, die waren eine Qual für mich, du warst beziehungsunfähig, und hast sogar fast Gabi geheiratet! Aber was ich nie geglaubt hätte! Du bist eine Beziehung eingegangen, mit mir, und ich steh auf der Liste der anhänglichen Kletten normalerweise ganz oben! Und ich musste dich nicht mal erpressen oder so! Und dafür, genau dafür, dass du einfach mit mir zusammen bist und mich glücklich machst, dafür liebe ich dich!“
Als Gretchen ihre Rede beendet hatte, schaute Marc sie nur verblüfft an, er wusste nicht, was er jetzt sagen sollte.
„Ich...“
Ich liebe dich auch, obwohl du die nervigste und anhänglichste Klette bist, die mir je begegnet ist! Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal so etwas denken würde!
„Du...? Willst du mir irgendetwas sagen?“ Sie lächelte ihn fordernd an, denn sie wusste, was sich grade in Marcs Kopf abspielte, naja, sie vermutete etwas.
„Ich..Ich wollte dir nur sagen, dass...“
Ich bin ein Weichei!!!
„dass ich dich, naja, dass ich dich auch liebe, obwohl du, naja, schon manchmal etwas anhänglich bist!“
„Marc, darf ich dir was sagen?“
„Ja?“
„Das hast du jetzt ganz schön gesagt!“
Naja, für einen ehemals Beziehungsgestörten auf dem Wege der Besserung, ist es akzeptabel.(G)
Sie hält dich für ein Weichei, Meier!
Marc schwieg, er war schon wieder sprachlos, er wusste einfach nicht, wie sie es immer wieder schaffte ihm entweder den gesunden Menschenverstand oder die Sprache zu rauben!
Aber Gretchen ergriff die initiative und küsste ihn, einfach so über den Tisch hinweg, was ihr erst auffiel, als es zu spät war:
Sie hatte den vollen Kakao-Becher übersehen und in ihrer Liebe einfach umgestoßen.
„Deine Liebe ist wirklich umwerfend!“ kommentierte Marc und deutete auf den umgestoßenen Becher, der ein Kakao-Desaster mit sich trug.
Gretchen wurde rot und rief eine Kellnerin.
„Es tut mir wirklich leid!“ erklärte sie mit hochrotem Kopf.
Süß, wenn sie so rot wird!
Nachdem das Desaster halbwegs wieder in Ordnung gebracht war und Marc nicht nur die Getränke, sondern auch die Rechnung für die Reinigung der Tischdecke bezahlen musste, waren die beiden schon auf dem Weg zu einem Juwelier, um Gretchens Mutter eine schöne Kette zu kaufen, oder vielleicht doch lieber ein Armband?
Schon wieder stand sie unschlüssig vor den vielen Angeboten, der unterschiedlichsten Preisklassen. Marc, der dieses ganze Rumgestarre nicht mehr aushalten konnte und diesen Nachmittag endlich mit einer Runde Speed-boat beenden wollte, meldete sich schließlich zu Wort:
„Warum schenken wir ihr nicht einfach einen Gutschein von dem Juwelier, dann kann sie sich doch etwas aussuchen!“
„Stimmt, ich glaube das ist die beste Idee, auch wenn es etwas geschmacklos ist!“
„Hmm...“
Sie betraten den Laden und forderten einen Gutschein, er wurde gekauft und dann hatten die beiden das noble Geschäft auch schon wieder verlassen. Gretchen wollte noch ein wenig herumstöbern, in den Botiquen in der Umgebung, aber Marc konnte sie grade noch davon abhalten. Er wollte ja schließlich vor morgen noch zu Hause sein.
„Ach Marc, bitte! Nur dieses eine Geschäft!“ flehte sie ihn an.
„Nein!“
„Bitte, bitte, bitte!“ sie guckte ihn ganz lieb an, da konnte er einfach nicht widerstehen, er ließ sich also von ihr in die kleine Botique ziehen.
Das kriegst du alles zurück! Ich werd heut auch noch auf meine Kosten kommen!
Ihm wurde ganz heiß, wenn er daran dachte.
Ich werd dir dein kleines, süßes Hinterteil versohlen, bis du dich ergibst mein Fräulein...
Seine Fantasien waren schon weit ausgeartet, als sie ihn plötzlich zur Hilfe rief:
„Marc! Komm mal schnell!“
„Was?“
„Maaaarc!“
Das Geschrei kam aus einer der Umkleidekabinen. Er eilte zu ihr und stand unschlüssig vor der Kabine, sollte er reingehen, oder nicht?
„Marc, komm mal rein, ich habe ein Problem!“
Er betrat die Kabine und staunte nicht schlecht.
„Kannst du mir mal helfen? Ich komm aus dem Kleid nicht mehr raus, und ich will nicht, dass es reißt!“
Und so stand sie vor ihm, in dem zu engen Kleid, den Tränen nahe.
„Komm her“ bat er sie zu sich. Sie trat einen Schritt näher. Vorsichtig versuchte er seine Freundin, die zunehmend nervöser wurde, aus dem Gefängnis von Kleid zu befreien. Je näher er dem „Ausgang“ kam, desto schwieriger war es für ihn, der Versuchung zu widerstehen.

Olivia<3 Offline

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15.08.2011 10:53
#15 RE: Story von Olivia<3 Zitat · antworten

Hey ihr Lieben!
hier bin ich wieder, frisch und erholt aus dem Urlaub
Da ihr jetzt so lange warten musstet, habe ich heute die doppelte ration wie sonst für euch fleißigen Leser und Kommischreiber!
Ich hoffe es gefällt euch! Ich warte auf Kommis
GLG Olivia


Mann, sie sieht so heiß aus! Das geht nicht lange gut! Ahhh!!!Ich will sie hier und jetzt!... Arrrrgh, Stopp, Meier! Das geht nicht!
Gretchen spürte seine heißen Blicke auf sich, jeder einzelne traf sie und brannte sich in ihre Haut, es war ein angenehmes Gefühl zu wissen, dass Marc Meier sie begehrte!
Marc schaffte es schließlich sie aus dem Kleid zu befreien, gut für sie, schlecht für ihn! Sie stand nun in feinster Spitzenunterwäsche vor ihm. Das war zu viel für ihn, das hielt er nicht aus. Er wusste, wenn sie nicht sofort aufhören würde , ihn auf solch unverschämte Art zu quälen, würde er es doch noch mit ihr in dieser Umkleidekabine treiben. Aber dazu sollte es nicht kommen, denn es klopfte jemand an die Tür der Kabine, und fragte, ob diese frei wäre:
„Nein...“ antwortete Gretchen höflich und zog sich ihre Sachen wieder über.
Marcs Puls sank bei jedem Kleidungsstück, das sie sich wieder anzog ein wenig. Langsam, aber sicher beruhigte er sich wieder.
„Alles okay? Du siehst so blass aus!“ fragte Gretchen besorgt, als sie wieder fertig angezogen vor ihm stand.
Marc stotterte, es war ihm schon ein bisschen peinlich: „Ähmm...Ja, alles bestens!“
Sie musterte ihn skeptisch:
Jaja Marc, du hattest dich nur nicht unter Kontrolle, ich weiß doch genau, dass du mir nur nicht widerstehen konntest...
Die beiden verließen das Geschäft wieder, das Kleid war ja doch zu klein, sie würde eines der alten Kleider zum Geburtstag ihrer Mutter tragen. Sie war müde und wollte schlafen, dann fiel ihr die morgen anstehende OP wieder ein, der by-Pass!
„Marc, wir haben doch morgen die by-Pass-OP! Ich wollte mich noch vorbereiten!“
Das wars dann wohl mit der heißen Nacht!(M)
„Ja...“ antwortete er zerknirscht.
„Kannst du mir bei der Vorbereitung helfen, ich will ja schließlich nichts falsch machen!“
„Ja natürlich“
Einerseits wollte er ja auch mit dieser OP Erfolg haben, andererseits war er definitiv untersext!
Gretchen merkte, dass er nicht besonders begeistert war, und auch sie würde sich lieber mit schöneren Dingen beschäftigen, als mit kaputten Herzen, aber was sein muss, muss sein! Sie seufzte. Sie fuhren schnell nach Hause, und Marc fragte Gretchen ab, was sie morgen in der OP zu tun hatte, auch wenn es ihm schwer fiel, er musste zugeben, dass sie es fachlich eigentlich schon drauf hatte.
„Siehst du, du kannst es doch!“
Er wollte das hier schnell hinter sich bringen, um zu den angenehmeren Angelegenheiten dieses Abends zu kommen.
„Ja, aber ich bin es lieber noch mal durchgegangen:“ murmelte sie, es war selten, dass sie von ihm gelobt wurde, oder, dass ihre medizinischen Fähigkeiten anerkannt wurden.
Es war schon spät und Gretchen war bereits müde, was man von ihrem Freund nicht grade behaupten konnte, der war nämlich grade dabei sie für den nächsten Sex klarzumachen, aber sie wehrte sich, zum einen war sie müde, zum anderen wollte sie morgen bei der wichtigen OP nicht übermüdet sein.
„Marc lass das!“ mahnte sie ihn, als er versuchte die Hand unter ihre Bluse zu schieben.
Er murmelte etwas vor sich hin und versuchte es erneut, aber seine Geliebte ließ nicht locker.
„Marc, ich will schlafen! Ich bin müde, ich habe morgen eine wichtige OP!“
„Ich doch auch...“ säuselte er ihr anzüglich ins Ohr und versuchte weiter sie zu küssen.
„Trotzdem, wir haben doch morgen Abend noch Zeit!“ versuchte sie ihn zu überreden.
„Aber nicht genug, ich will dich jetzt“ antwortete er ihr.
„Marc bitte!“ Sie schubste ihn etwas unsanft von sich, er war es ja selbst schuld, wenn er nicht die Finger von ihr lassen konnte!
Er schmollte und setzte sich beleidigt auf. Gretchen schaute ihn mitleidig an.
Hach, er ist so niedlich, wenn er beleidigt ist, wie ein kleines Kind, dem man sein Spielzeug weggenommen hatte, aber ich habe jetzt keine Lust, außerdem bin ich ungeheuer müde und möchte die OP morgen nicht in den Sand setzten. Obwohl...So ein ganz kleines bisschen...
Sie begann weich zu werden, so ein bisschen Kuscheln konnte doch nicht schaden, oder?
Danach würde sie auch garantiert sofort schlafen!
Marc merkte, wie seine Freundin zwischen ihm und der Müdigkeit schwankte. Er grinste in sich hinein, hatte er nicht mal wieder fast gewonnen.
Er startete einen neuen Angriff, auf seine ganz spezielle Art, so würde sie ihm bestimmt nicht widerstehen können, das konnte sie ja auch generell nicht. Diesmal ging sie auf ihn ein.
Das zum Thema Standhaftigkeit...
Und zum Thema früh ins Bett gehen...
Viel Schlaf bekamen beide nicht, was sich auch dementsprechend auf den körperlichen Zustand am nächsten Morgen auswirkte:
müde standen die beiden auf.
„War wohl gestern doch ein bisschen viel, jetzt bin ich hundemüde“ gestand Gretchen, während sie sich einen extra starken Kaffee aufbrühte.
„Du konntest einfach nicht genug von mir kriegen!“ war Marcs Kommentar zu dem Thema, aber auch er war nicht in der Fassung wie sonst, die Müdigkeit nagte an ihm.
Später im EKH:
„Frau Doktor, sie sehen ganz müde aus!“ Sabine deutete auf die Augenringe unter Gretchens Augen, „Und der Herr Doktor auch!“
„Es ist alles gut, mir geht es bestens...“ murmelte sie müde.
Ihr war klar, dass sie unter diesen Umständen kein Anständige OP durchführen konnte, schon gar keine so wichtige!
Mist, wieso konnte ich ihm gestern nicht einfach widerstehen? Dann wäre ich jetzt nicht so müde...
An diesem Morgen trank sie noch einen starken Kaffee, bevor sie sich auf den Weg zur Visite machte:
„Guten Tag, Herr Listender! Wie geht es ihrem Bach?“ fragte sie den Mann, der aufrecht in seinem Bett saß und Zeitung las.
„Es geht“ war seine knappe Antwort, Frank hatte sich vorgenommen, so knapp wie möglich zu antworten, da er ja immer die Stimme verstellen musste.
Sie begann wieder seinen Bauch abzutasten, da fiel ihr die kleine Narbe in der Nierengegend auf.
„Was haben sie denn hier gemacht?“ fragte sie vorsichtig.
Frank erschrak, er erinnerte sich an die Nieren-OP, die bei ihm durchgeführt worden ist. Hoffentlich erkannte sie ihn nicht sofort.
„Ähmm...Mir wurde eine Niere herausgenommen...“ antwortete er stotternd, es gelang ihm diesmal nicht ganz so gut seine Stimme zu verstellen, sein Herz pochte bis zum Hals, das Adrenalin schoss durch seine Adern.
Sie erkennt mich nicht, sie erkennt mich nicht!(F)
Ich kenn den doch irgendwoher!(G)

Sie blickte genau in sein Gesicht, auf den gefälschten Bart und plötzlich war ihr klar, wer dort vor ihr stand! Sie schnappte nach Luft und ging aus dem Raum, in dem der Mann sich befand, der ihr ganzes Leben zerstört hatte, um sich zu sammeln.
Erschöpft und sauer zu gleich setzte sie sich in die Cafeteria und knabberte lustlos an einem Stück Schokoladenkuchen.
Was zum Teufel macht der hier? Sollte dieser Betrüger nicht längst hinter Gittern sitzen?
Sie war so in Gedanken versunken, dass sie agr nicht merkte, wie sich Marc behutsam neben sie setzte:
„Was hast du denn, du hast doch ewig nicht mehr traurig in der Cafeteria vor einem Stück Kuchen gesessen!“ Er lächelte bespaßt, denn er wusste genau, dass sie immer nur wegen ihm traurig gewesen war. Eigentlich fand er das ja immer lustig, aber jetzt setzte ihn das schon ein wenig zu, denn wenn nicht er der Grund war, wer dann?
Sie zuckte bei seinen Worten zusammen.
„Was?“
Er lächelte, sie war einfach zu verpeilt.
„Ob alles in Ordnung ist?“ wiederholte er seine Frage.
„Nee...“ gab sie zu.
„Was ist denn, erzähl!“ Er erschrak selber über seine Worte, seit wann war er so interessiert an den Problemen von anderen Leuten, meist war er ja selber das Problem gewesen.
„Ach, ich kann nicht...“ Es war keine gute Idee ihr von Frank, Alexis, Max, oder wie er auch immer hieß zu erzählen, er würde bestimmt wieder beleidigt sein, weil es mal nicht um ihn ging, oder weil sie sich damals für den Betrüger Alexis entschieden hatte.
Sie stand auf und ging wieder ihrer Wege. Marc war ziemlich überrascht von ihrer Reaktion, so hatte er sich das ganze nicht vorgestellt...Er blieb leicht verstört sitzen und sah ihr hinterher...
„Was schauen Sie den der Frau Haase so verstört hinterher?“ fragte Maria Hassmann ihn sichtlich überrascht.
Scheiße, nicht die Hassmann, und dann auch noch in der Situation!
„Ähmm...Ich? Ich schaue niemandem hinterher, und kümmern sie sich in Zukunft um ihre eigenen Probleme!“
„Nana, ist da etwa jemand in seine Assistenzärztin verliebt?“ neckte sie ihn.
„Das müssen Sie grade sagen!“ gab er patzig zurück.
„Hach, das mit Ihnen und der Haase weiß doch eh schon das ganze EKH! Sie schließen schon Wetten ab, wann Sie sie wieder mit Neuen betrügen!“ Sie kicherte.
„Ach ja? Und was geht Sie das an?“
„Hmm, nichts, aber das ist doch lustig!“
„Seltsamer Sinn für Humor“
Dann machte er sich wieder auf den Weg zu seiner Station, er musste noch Gretchen zur Rede stellen, so einfach kam sie ihm nicht davon!

Sie war einfach nach draußen gelaufen, in den Hof, sie wollte jetzt allein sein und in Ruhe verdauen, dass ihr betrügerischer Ex-Ehemann wieder in ihrer Nähe war, dabei konnte sie einen Marc, der obwohl er mittlerweile oft genug bewiesen hatte, dass er sie liebte, immer noch Sprüche klopfte gar nicht gebrauchen. Sie wusste auch nicht, was sie jetzt tun sollte, die Polizei rufen? Oder einfach gar nichts? Sie seufzte. Auf einmal sah sie eine männliche Gestalt auf sich zukommen. Der Mann trug ein Krankenhaus-Hemd und sah sich suchend um. Sie konnte denjenigen nicht einordnen, er war noch zu weit entfernt. Sie wandte sich wieder ab, sollte sich doch jemand anderes um diesen Mann kümmern, sie hatte jetzt andere Probleme. Diese Probleme hießen Frank, Max oder Alexis.
Frank war sehr betrübt gewesen, als sie einfach aus dem Zimmer gelaufen war, er hatte sich die erste Begegnung nach dieser langen Trennung etwas anders vorgestellt, viel romantischer. Er war ihr leise und unauffällig gefolgt, vielleicht würde sie ja doch noch mal mit sich reden lassen. Er beobachtete sie in der Cafeteria, mit diesem Oberarzt, bei dem Gedanken an ihn überkam ihn die Wut, was dachte der sich! Er hatte doch sonst nie Wert auf Gretchen gelegt! Er war immer nur gemein zu ihr! Frank hingegen war ganz anders zu ihr gewesen, er hatte sie nie beleidigt oder angeschnauzt, wie dieser Oberarzt es pflegte zu tun. Leider konnte er nicht hören, was sein Gretchen mit diesem Macho in der Cafeteria besprach, er bekam nur mit, wie sie sich auf den Weg nach draußen machte, und den verdutzen Arzt zurück ließ. Er rannte ihr hinterher und sah sie schließlich traurig auf einer Bank sitzen, er dachte sie wäre mal wieder traurig, weil Marc Meier sie beleidigt hatte, dass er selbst aber dass er selbst das Problem war, dass ging in seinen verliebten Kopf nicht rein! Er ging also auf sie zu, sie bemerkte ihn nicht, sie war viel zu tief in Gedanken versunken, das kannte er von früher. Erst als er sich neben sie setzte bemerkte sie ihn:
„Was willst du hier?“ fragte sie immer noch etwas verstört.
„Ich bin gekommen, um mich mit dir auszusprechen, all das, was uns belastet aus dem Weg zu schaffen.“
Das hörte sich im ersten Moment romantisch für sie an, aber diese Worte kamen aus dem Mund von dem Mann, der ihr ganzes Leben zerstört hatte!
„Dafür ist es zu spät! Du hast mein ganzes Leben kaputt gemacht! Das werde ich dir nie verzeihen!“ sie brach wieder in Tränen aus.
„Aber Gretchen, ich liebe dich! Ich wollte das alles doch nicht!“
„Das ist mir egal! Ich habe einen Mann geheiratet, der eingemauert in eine Wand lag!“
„Beruhige dich! Er war schon tot, und ich will das ganze nicht wieder hochschaukeln, lass uns die Vergangenheit vergessen, und völlig neu anfangen! Irgendwo hingehen, wo uns keiner kennt!“
Er versuchte sie in den Arm zu nehmen, aber sie wehrte sich.
„Lass mich in Ruhe, ich will nicht mit dir irgendwo hin! Ich will hierbleiben! Ich libe dich nicht mehr, und das musst du akzeptieren!“
„Ja, das muss ich wohl!“
Er wandte sich ein Stück von ihr ab, sie wollte ihn nicht, das musste er irgendwann verstehen, sein Kopf hatte das ja, aber sein Herz wollte sie nicht mehr loslassen!
Er bemerkte nicht, wie sich Marc schnellen Schrittes der Bank auf der die beiden saßen näherte...
Marc kochte vor Wut:
Was will dieser Dreckskerl von Betrüger hier?! Und dann auch noch bei meiner Freundin!
Er lief zielstrebig auf die beiden zu, er musste sich stark beherrschen diesen Kerl nicht zu schlagen, oder ihm jegliche andere Gewalt zuzufügen!
Was fiel diesem Bekloppten auch ein!
„Was willst du hier?!“ Marc packte Frank beim Kragen.
„Marc?!“ Gretchen war verstört.
Was macht der den hier auf einmal?
Auch Frank war überrascht, über den Angriff und war im ersten Moment sprachlos
„Ich...ähhh...“
„Verschwinde! Und lass dich hier nie wieder blicken!“ Marc war außer sich vor Wut, er wusste wie gefährlich dieser Typ war und wie leicht er Gretchen um den Finger wickeln konnte.
Marc schubste ihn von sich und Frank bleib nichts anderes übrig als sich davon zu machen. Er rappelte sich auf und suchte das Weite, er hatte hier nichts mehr zu melden. Er machte sich wieder auf die Flucht, auf den Weg ins Ungewisse, aber eins war ihm klar, Gretchen war für ihn gestorben!
Marc beruhigte sich nur langsam wieder nach seiner Wut.
„Marc, was ist denn in dich gefahren?“
„Dieser Mensch ist eine Bedrohung für die Weltgeschichte, und vor allem für dich!“
„Ja, aber er wollte mir doch jetzt nichts tun!“
„Du bist so naiv! Unglaublich! Das ist ein Schwerverbrecher, er hat seine Mutter umgebracht und den richtigen Alexis von Buren! Nicht dass du die Nächste gewesen wärst!“
Da haben wir es, der junge Mann ist nicht nur eifersüchtig, sondern er hat auch noch Angst um seine Liebste, süßer geht es ja kaum!
„Jaaaa“
Mist! Jetzt glaubt sie ich hätte Angst um sie, okay, hatte ich ja auch, aber trotzdem, ich bin doch kein Weichei, das Angst um seine Freundin hat!
„Danke trotzdem, dass du gekommen bist! Er wollte mit mir weg von hier!“
Eine Entführung...Noch besser! Dieser Kerl treibt mich in den Wahnsinn, der soll bloß bleiben, wo der Pfeffer wächst!
„Was? Er wollte weg mit dir?“ fragte er verwundert.
„Ja...“
Sie warf sich traurig in seine Arme und er küsste sie zärtlich aufs Haar.
„Jetzt kann dich niemand mehr verschleppen!“
„Jaaa“
Sie zog ihn zärtlich zu einem leidenschaftlichen Kuss herunter.
„Hey! Nicht so stürmisch!“
Er lächelte sie verliebt an.Und es endete schließlich doch in einer verliebten Knutscherei. Und das auf der Wiese vor dem Krankenhaus, wenn das der Professor wüsste...
Dann blickte er auf die Uhr:
„Hach! Schon so spät! Wir müssen zur OP!“
Gretchen war schlagartig aus ihrem „Marc-ist-soooo-romantisch-und-ich-kann-nicht-ohne-ihn-Tagtraum zurück auf Mutter-Erde und blickte ihn etwas verpeilt an.
„Was?“
„Der by-Pass?!“
„Mist!“ entfuhr es ihr schlagartig, das hatte sie vollkommen verschwitzt, wegen der ganzen Unruhe um Frank Muffke...Und natürlich wegen der mehr als ausgiebigen Knutscherei mit Marc...
„Ja...genau, der by-Pass...“ stotterte sie vor sich hin.
Marc musste über so viel Verpeiltheit lächeln.
Irgendwie süß, wenn sie so verwirrt ist, meine Kleine...
„Komm! Wir müssen dann wohl in den OP.“ sie lächelte ihn an, fasste ihn beim Arm und zog ihn auf das EKH zu.
Dort angekommen wartete Professor Haase schon ungeduldig auf die Ankunft der beiden.
„Da seid ihr ja! Was habt ihr denn schon wieder so lange gemacht?“ Er sah sie prüfend an und fügte schnell hinzu: „Obwohl, eigentlich will ich es so genau gar nicht wissen!“
Gretchen und Marc mussten grinsen, dabei war „das Verbrechen“ heute gar nicht sooo schlimm, wie sonst manchmal.
„Jetzt aber ab in den OP!“ spornte der Professor die beiden übererfreut an.
Die beiden folgten ihrem Chefarzt gehorsam und zogen sich um, was für Marc mal wieder eine schwierige Prozedur war, wenn er an Gretchen dachte.
Gretchen aber war das momentan egal, sie war mit ihren Gedanken bei der OP, die ihr bevorstand.
Mein erster by-Pass! Und dann auch noch mit Marc! Hoffentlich war der heute nicht in der Laune sie abzulenken, meine heutige Konzentration soll der OP dienen.
Marc war im OP wie immer, nicht halb so nett, wie wenn er mit Gretchen allein war, aber das war auch gut so ,denn sonst würden sich die beiden ja kaum auf die OP konzentrieren können! Und diese Konzentration war heute besonders angebracht, für Gretchen war es eine wichtige Prüfung, denn sie wollte ja ihren Facharzt schaffen, und da kam ihr diese OP grade recht.
Sie war gut, das musste Marc sich nun auch im OP eingestehen, natürlich hätte er das nie offen zugegeben, er hielt sich ja selbst für den Gott im OP. Er war halt der beste, und das ließ er auch gerne mal raushängen...
Die OP ging lange, aber die Konzentration verließ die beiden nicht, und sie schafften es ohne Komplikationen.
Professor Haase lächelte während der OP vor sich hin oder griff zwischendurch mal ein, wenn eine weitere Hand benötigt wurde. Aus seiner Tochter würde doch noch mal eine richtige Chirurgin werden, da war er sich nun sicher. Sie blühte ja richtig auf, wenn sie operierte.
„Kälbchen, das hast du super gemeistert!“ empfing er seine Tochter nach der OP und nahm sie überschwänglich in die Arme.
„Jetzt wirst du deinen Facharzt bestimmt schaffen!“
Gretchen war von ihrem überschwänglichen Vater etwas verwirrt, aber sie wusste, dass er recht hatte. Sie war ja selbst stolz auf sich, sie hatte während der ganzen OP keinen einzigen Gedanken an Sex oder andere Zärtlichkeiten mit Marc verschwendet. Das war für sie das 8. Weltwunder, denn sie dachte täglich 24 Stunden an ihn und seine Küsse..., außer heute.
Auch Marc konnte sich ein kleines Lob von den Rippen schlagen. Er lächelte sie an und sie fiel ihm um den Hals, ganz vergessen, dass ihr Vater direkt neben ihr stand. Aber dieser gönnte ihr das momentan vom ganzen Herzen, er wollte doch auch, dass sie glücklich ist. Die drei gingen dann in die Cafeteria, um einen Kaffee zu trinken, die OP war ja doch anstrengend gewesen. Gretchen und Marc Arm in Arm, er hatte mittlerweile kein Problem mehr seine Liebe offen zu zeigen, und der Professor stolz daneben. Wie eine Familie.
Wie sagte Professor doch immer so gern:
„Wir sind wie eine große Familie“

Hoffe es hat euch gefallen! Bitte schreibt einen Kommi

Olivia<3 Offline

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16.08.2011 10:54
#16 RE: Story von Olivia<3 Zitat · antworten


Erst mal danke für die tollen Kommis, sie ermutigen mich immer zum weiter schreiben!
heute gibt es wieder einen neuen Teil, ich hoffe er gefällt euch, ich kann euch schon mal sagen, dass Frank nicht ganz abgetaucht ist...er kommt noch mal kurz wieder, aber den rest müsst ihr schon selber lesen
Als oviel Spaß
GLG Olivia!
PS: Freu mich auf ganz viele neue Kommis, und vielleicht mal ein bisschen Kritik?


In der Cafeteria:
Die drei setzten sich an einen Tisch, der noch nicht besetzt war.
„Kälbchen es gibt gute Nachrichten! Ich bin mal deine OPs und die ganzen anderen Unterlagen für seinen Facharzt durchgegangen und...mit nur noch zwei „Sonder-OPs“ und dem ganzen anderem Kram, dann hast du deinen Facharzt in der Tasche!“ verkündete der Professor erfreut.
„Super!“ auch Gretchen freute sich über ihre Chirurgischen Fortschritte.
„Na dann herzlichen Glückwunsch“ gratulierte ihr auch Marc.
Das waren ja mal gute Nachrichten!
„Und ihr beiden, wie geht es euch, so richtig zusammen?“ fragte der Professor dann neugierig.
Sowohl Gretchen als auch Marc waren von dem plötzlichen Interesse für das Privatleben der beiden des Professor etwas überrascht.
„Ähmm...Gut...Warum fragst du?“ antwortete Gretchen etwas verstört.
„Na dein Vater will doch wissen, wann er die nächste Hochzeit zu planen hat!“
Mist, der denkt sofort ans Heiraten!(G/M)
„Papa, wir haben nicht vor zu heiraten, nicht wahr Marc?“
„Ja, genau“ antwortete dieser, ans heiraten war wirklich nicht zu denken.
Mit ihrer Familie ist es immer das gleiche, sie dachte immer sofort ans Heiraten! Schrecklich! Ich bin halt noch nicht bereit eine feste Bindung einzugehen...
„Wollt ihr zwei denn nicht mal in den Urlaub fahren, ihr arbeitet doch quasi Tag und Nacht! So ein kleiner Kurzurlaub am Meer oder so wäre doch auch mal schön, oder nicht?“
„Urlaub...“ Marc ließ sich das Wort auf der Zunge zergehen „Ja, Schatz, das ist doch eine gute Idee, so ein paar tage am Meer wären doch echt mal sehr erholsam, oder etwa nicht?“
Gretchen war nicht nur überrascht, dass er sie in der Öffentlichkeit Schatz nannte, sondern auch, dass er ohne etwas, einfach so damit einverstanden war mit ihr in den Urlaub ans Meer zu fahren! Deshalb brauchte sie einige Sekunden, um zu antworten:
„Ja Marc das hört sich doch super an, wenn man ehrlich ist so ein paar Tage Erholung könnte ich nach dem ganzen Stress mit Fr...“ Mist, jetzt hatte sie sich verplappert, ihr Vater wusste nichts davon, dass Frank Muffke, ihr Ex-Betrüger-Ehemann aufgekreuzt war.
„Mit wem?“ bestätigte er ihre Befürchtungen auch sofort mit dieser Frage.
„Ach Papa...“ Sie stotterte.
„Kälbchen, du kannst mir doch immer alles erzählen!“
„Ja.. ach es war nur so, dass Frank plötzlich hier aufgetaucht ist! Er wollte mit mir auswandern, aber das alles wollte ich doch nicht, er ist ein Betrüger!“ gab sie dann stockend zu.
„Aber Kälbchen wie kam er denn hier hin?“
„Er hat sich als Patient mit Bauchschmerzen ausgegeben und hat seine Identität erst später preisgegeben!“
„Was? Welcher Patient war denn das, wenn ich fragen darf?“ fragte der Professor erstaunt.
„Listender, Herr Listender aus Zimmer 41!“
„Ja, der war schon von Anfang an ganz komisch, man konnte einfach nichts feststellen!“
„Ja, aber erst die Narbe von der Nieren-OP damals hat mir alles klar gemacht!“
„Und wo ist er jetzt?“
„Er ist abgehauen“ antworten Gretchen und Marc gleichzeitig.
„Habt ihr denn nichts der Polizei gesagt?“
„Nein...Ich bin noch nicht dazu gekommen...“ gab Gretchen zu.
„Aber Kälbchen, der Mann ist ein Mörder! Der muss hinter Gitter gesetzt werden! Wir gehen jetzt alle zusammen zur Polizei und geben ihr die wichtigen Hinweise!“
„Aber Papa!“ gab Gretchen zurück.
„Nichts da! Kein Widerspruch! Der Mann, der meiner Tochter das Herz gebrochen hat, gehört hinter Gitter!“
„Marc, kommst du mit?“ fragte Gretchen ihren Freund zaghaft.
„Klar, der Arsch wäre doch beinahe mit meiner Liebsten ausgewandert und hätte sie verschleppt!“ Er grinste schelmisch.
Er nahm sie bei der Hand und sie folgten dem Professor, der anbot die beiden mit zur Polizei zu fahren.
Als sie dort angekommen waren trafen sie auf die Polizistin Monika, die damals Marc angeschossen hatten, und deren Kind die beiden sich mal ausgeliehen hatten, um Familienglück vorzutäuschen. Marc lächelte bei dem Gedanken, eigentlich war es ja ganz schön gewesen mit Gretchen eine Familie zu spielen, er hätte dies aber nie zugegeben!
„Und worum geht’s?“ fragte Monika.
„Es geht um Frank Muffke, den Ex-Ehemann meiner Tochter! Den, den sie nicht mal ins Bein schießen konnten!“ mischte sich der Professor sofort ein.“
„Ja...Und was haben sie schon wieder mit dem Fall zu tun?“ fragte die Polizistin mürrisch.
„Er ist wieder aufgetaucht!“ gab Gretchen ein wenig kleinlaut zu.
„Was?! Und sie haben uns nicht sofort informiert?“
„Doch, das tun wir doch grade!“ mischte sich nun auch Marc in das Gespräch ein.
„Nee, dat tun se nich!“ erwiderte die mürrische Polizistin. „Sie hätten uns sofort informieren müssen!“
„Das ging aber nicht!“ hielt der Professor dagegen.
„Ja gut, dann erzählen se ma!“
Und dann erzählten die drei davon, dass Frank sich als Max Listender ins EKH geschmuggelt hatte und all das andere, auch das mit dem Auswandern, was die drei nicht wussten, war, dass er vorher bei Sabine gewohnt hatte, dass er sie erpresst hatte und all das, denn Sabine hatte zu diesem Thema geschwiegen, wie ein Grab. Als sie ihn nicht mehr aufgefunden hatte, dachte sie, dass er sich endlich der Polizei gestellt hatte. Ja, Sabine ist einfach ein wenig zu naiv für die große kriminelle Welt Berlins.
„Und er ist unter dem Namen Max Listender unterwegs?“ fragte die nun interessierte Polizistin.
„Ja!“ antwortete Gretchen
„Und wissen Sie wohin er gelaufen ist?“ fragte sie weiter.
„Nein, das wissen wir nicht!“ erklärte Gretchen ihr, es gäbe aber nur einen Ausgang vom EKH, mehr hätte sie nicht sehen können.
„Gut, wir werden einige Suchtrupps los schicken! Schließlich bin ich an dem Muffke-Fall schon Jahre dran, und ich will meinem Chef beweisen, dass ich das schaffe!“ beendete sie schließlich den Verhör.
Die drei verabschiedeten sich höflich und fuhren wieder zurück, denn sie mussten ja schließlich noch arbeiten, das hier war ein Notfall gewesen und eigentlich auch gar nicht geplant, es ging schließlich eigentlich nur um Urlaub.
„Ach noch was zum Thema Urlaub!“ erklärte der Professor, „Ich gebe euch die nächste Woche frei, dann könnt ihr beiden euch ein paar schöne Tage am Meer machen, wenn ihr wollt gebe ich euch eine Adresse für ein schönes Hotel auf Sylt, was haltet ihr davon?“
„Das ist super Papa danke!“ Gretchen bedankte sich bei ihrem Vater und auch Marc dankte für die freien Tage, die er mit seiner Liebsten verbringen konnte.
Dann gingen die drei auf das EKH zu und machten sich auf denn Weg zur Nachmittags-Visite.
Währenddessen lief Frank Muffke ziellos und wütend durch die Straßen, er hatte nun nur noch diese einzige Identität, Max Listender, er trug immer noch den falschen Bart.
Wo sollte er nur hin? Er konnte nicht zurück zu Schwester Sabine, hatte kein Geld und sonst auch nichts, außer den Sachen die er trug.
Wo sollte er heute Nacht schlafen? Unter der Brücke, oder wie?
Es stand fest, er saß tiefer denn je in der Patsche!
Mit dem letzten Geld, was er besaß kaufte er sich Brötchen und Kaffee, er setzte sich auf eine Parkbank und dachte weiter über seine verkorkste Situation nach:
Wie konnte sie nur! Mich einfach wegschicken! Ich bin mir sicher, im Ausland hätten wir noch mal ganz von vorne angefangen! Wir wären glücklich geworden und sie wäre nicht mit dem Oberarsch zusammen gekommen! Falls die beiden überhaupt zusammen sind, aber es sah doch so aus, er hat sie ja quasi beschützt und hat mich fortgeschickt! Definitiv sind die zusammen! Mist! Sie war doch MEINE Ehefrau und sie war mit MIR zusammen! Warum hat sie jetzt diesen OBERARSCH?! Das ist ungerecht...
Aber jetzt zum wichtigen Teil:
Wie geht es mit mir weiter, so ganz ohne Geld und mit einer falschen Identität! Was wenn sie zur Polizei gegangen ist? So kann ich nicht mehr weiterleben! Ständig auf der Flucht vor der Polizei! Ich muss erst mal abtauchen! Ins Ausland gehen oder so! Aber am besten irgendwohin, wo mich keiner kennt! Aber wie komme ich da hin? Ich habe weder Geld noch Auto! Per Anhalter? Ja, das ist erst mal eine gute Lösung! Aber wie komme ich zu Geld? Muss ich etwa schon wieder kriminell werden? Nein, Gewalt ist keine Lösung mehr, es hat sich ausgewaltet!

Er musste wohl auf der unbequemen Parkbank beim Nachdenken eingeschlafen sein, denn als er aufwachte hatte er einen starren Nacken und er fror, das deutete daraufhin, dass er die Nacht im Freien verbracht hatte. Mit Rückenschmerzen stand er auf und machte sich auf dem Weg zum Kiosk, denn er hatte Hunger. Als er bei seinem Stammkiosk vorbei ging, fiel sein Blick auf die Tageszeitung, es war ein Bild von ihm aufgedruckt und dort drunter stand:
„Schwerverbrecher F. Muffke am EKH gesichtet“
Noch während er diese Überschrift las stieg sein Puls auf 180! Das Adrenalin schoss ihm durch die Adern, was sollte er jetzt machen, jetzt saß er endgültig in der Klemme, die Polizei suchte wieder nach ihm, er musste jetzt sofort das Land verlassen! Bevor es zu spät war! Aber vorher musste er noch etwas hinter sich bringen, er musste ihr noch einmal seine Liebe gestehen, und wenn es das letzte war, was er machen würde, Gretchen Haase sollte wissen, dass es jemanden gab, der sie wirklich liebte, nicht nur bumsen wie der Oberarzt, mit dem sie jetzt zusammen ist. Er wusste nur noch nicht genau , wie er das machen sollte...
Jetzt musste er sich erst mal ein sicheres Versteck suchen, wo er die letzten Tage in Berlin verbringen sollte, denn dann würde er ein für alle mal die Stadt und auch das Land, in dem er lebte verlassen!

Hoffe es hat euch gefallen! Gleich morgen gibts dann nachschub!
GLG Olivia

Olivia<3 Offline

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Beiträge: 1.373

17.08.2011 13:52
#17 RE: Story von Olivia<3 Zitat · antworten

Hey!
MAl ganz ehrlich, das ist mir ein bisschen wenig Feedback! Wo sind denn alle meine fleißigen Kommischreiber?
Heute gibt es den versprochenen Nachschub, auch wenn es mir bei so wenig feedback schwer fällt
Trotzdem viel Spaß beim lesen an alle Kommischreiber und natürlich auch an die Gäste und stillen Leser!
GLG Olivia


Als Marc die Augen aufschlug fiel ihm schlagartig ein, dass heute der Geburtstag von Bärbel Haase war und er wäre am liebsten sofort wieder eingeschlafen und vor morgen früh nicht mehr aufgewacht, denn der ganze Familienkram, das war einfach nichts für ihn! Seufzend ließ er sich wieder zurück aufs Bett fallen, in dem seine Freundin und Assistenzärztin noch selig vor sich hin träumte, bei ihrem Anblick wurde ihm sofort klar, dass er dann doch noch zur Familienfeier gehen würde, alleine um ihr einen Gefallen zu tun! Ja, das wundert einen schon, dass Marc Meier jemanden, außer sich selbst, eine Freude machen will!
Er betrachtete sie noch ein wenig beim schlafen, bis er aufstehen wollte, um zu duschen. Vorsichtig, um sie nicht zu wecken, richtete er sich auf, aber sie musste es wohl irgendwie gespürt haben, dass er Anstalten machte zu gehen, denn sie drehte sich im Schlaf um und schlang ihre Arme um seine starke Brust. Marc seufzte, das war auch einfach zu kitschig! So musste er wohl oder übel noch in seinem Bett liegen bleiben, ohne unbedingt Sex darin zu haben, keine grade rosige Vorstellung für ein Sexmonster, wie ihn. Während er sie so ansah dämmerte er langsam wieder in den Halbschlaf...
Gretchen schlug die Augen auf, und das erste, was sie wahrnahm war das im Schlaf entspannte Gesicht von ihrem Freund und Oberarzt, sie musste lächeln, im Schlaf sah er noch hundert mal süßer aus , als sonst! Ein Blick auf die Uhr verriet ihr, dass es schon relativ spät war und begann Marc zu küssen, um ihn zu wecken.
Eine schöneren Wecker konnte man sich quasi gar nicht vorstellen dachte Marc und erwiderte ihren Kuss leidenschaftlich.
Es geht aber auch nichts gegen einen kleinen Morgen-Sex.
Er musste bei dem Gedanken daran unwillkürlich lächeln und machte sich sofort an die Arbeit:
Er verwöhnte ihren Hals mit seinen feurigen Küssen. Da er schon viel „Übung“ mit Gretchen hatte, wusste er genau was sie mochte.
Sex mit Marc Meier, das ließ Gretchen sich nicht zweimal sagen, oder viel mehr küssen! Sie ging sofort auf seine Zärtlichkeiten ein. Sie bedeckte seine Brust mit ihren zarten Küssen.
Marcs Lippen wanderten von ihrem Hals zurück zu ihrem Mund, gleichzeitig machten seine Hände sich daran zu schaffen sie von ihrem Schlafanzugoberteil zu trennen.
Sein Mund wanderte nun zu ihren Brüsten und er umspielte sie mit seinen feurigen Lippen, Gretchen stöhnte vor Lust ihren Oberarzt auf der Stelle zu vernaschen.
Nachdem auch die letzten Kleidungsstücke sich von den jeweiligen Personen getrennt hatten, konnte sich Marc nicht mehr zurück halten, er drang lustvoll und gefühlvoll in sie ein, das wurde von ihr mit einem Luststöhnen kommentiert. Gretchen genoss das gefühl, ihn so nah bei sich zu fühlen! Während sie sich liebten bedeckte er ihren Körper immer wieder mit seinen zarten Küssen. Langsam breitete sich in ihr ein unbeschreiblich schönes Gefühl aus, das ihren ganzen Körper durchströmte, Marc ging es nicht anders, eine Explosion erschütterte seinen Astralkörper und er stöhnte vor Erregung auf. Das ist der beste Sex seines Lebens! Erschöpft lehnte er sich zurück. Auch Gretchen warf sich außer Atem zurück in die Kissen.
Das nennt man mal Hochleistungssport!(G)
„Das war schön“ flüsterte sie ihrem Freund zu, der noch immer ganz hin und weg von ihr und seinen Gefühlen ist.
Er nickte benommen und lächelte.
Wenn das nicht wahre Liebe ist bin ich noch Jungfrau dachte Marc und erschrak über seine eigenen Gedanken.
Die beiden blieben noch ein wenig liegen, bevor sie aufstanden, um sich sowohl mental als auch körperlich auf den anstehenden Geburtstag von Frau Haase vorzubereiten.
Derzeit bei Haases:
„Butterböhnchen, ich habe den beiden nächste Woche frei gegeben, damit sie in den Urlaub fahren können, ans Meer. Weißt du zufällig noch die Adresse von dem Hotel, in dem wir immer waren?“
„Du hast sie in den Urlaub geschickt?“
„Ja, wieso denn nicht?“
„Weiß nicht, aber Franz, das ist doch wunderbar, wenn die beiden so glücklich sind! Ich wollte doch schon immer Enkel!“
„Aber Butterböhnchen, lass den beiden ihre Zeit, ich glaube sie sind noch nicht so weit!“
„Ach wirklich?“
„Ja, ich habe mit den beiden über das Thema gesprochen und sie haben mir beide ausdrücklich gesagt, dass sie erst mal ihr Leben als Single genießen wollen! Sie sind halt noch nicht so weit!“
„Na dann.... Ich wäre trotzdem so gerne Oma, bevor ich 90 bin!“ Sie lächelte Franz an.
„Ja ich doch auf, aber es bringt nichts, die beiden zu so etwas zu drängen!“
„Du hast Recht, die Adresse ist übrigens in dem Urlaubsordner von 1992.“
„Danke, ich hoffe trotzdem, dass die beiden sich eine schöne zeit am Meer machen!“
Nachdem dieses wichtige Thema beendet war, machten sich die beiden an die Arbeit, um den anstehenden Geburtstag vorzubereiten!“
Marc und Gretchen hatten derweil schon geduscht, waren noch ne Runde Speedboat unter der Dusche gefahren und hatten sich schließlich hübsch angezogen, es war ja schließlich ein besonderes Ereignis, der Geburtstag der Mutter, bzw. Mutter der Freundin und zusätzlich auch Frau des Professors, und da musste Marc Meier ja schließlich einen guten Eindruck machen!
Gretchen stand unschlüssig vor dem Kleiderschrank, sie wusste nicht, was sie anziehen sollte. Sie schwankte zwischen dem rotem und dem schwarzen Kleid. Marc beobachtete das Schauspiel mit wachsendem Interesse, denn es war sehr amüsant.
„Maaaaarc, kannst du mir mal helfen?!“ rief sie ihn auch schon herbei, er hatte bereits Anzug, Hemd und Krawatte ausgewählt und stand geschniegelt und gestriegelt vor ihr.
„Welches Kleid soll ich denn anziehen?“ fragte sie verzweifelt.
„Also, wenn es nach mir ginge, solltest du es gleich auslassen, damit ich es dir nicht noch ausziehen muss!“ er grinste frech.
„Marc das ist jetzt echt unpassend! Ich geh zum Geburtstag meiner Mutter, da kannst du nicht mit mir...naja du weißt schon“ sie guckte beschämt nach unten.
„Ficken?“ fragte er sofort.
„Marc!“ ermahnte sie ihn.
„Ja was denn, wenn wir FICKEN bist du doch auch nicht so unschuldig!“
Gretchen wurde rot und blickte wieder nach unten.
„Marc, lenk nicht vom Thema ab, wir waren bei den Kleidern!“
Und ich war in Gedanken dabei dich wieder auszuziehen...
„Jaja...Ähm wie wäre es mit dem...schwarzen Kleid, das sieht doch super aus...“ wollte er das Thema beenden, denn die beiden waren schon relativ spät dran. Gretchen zog sich also das schwarze Kleid an, schminkte sich und machte sich die Haare, während Marc gelangweilt in der Diele stand und wartete.
Dass Frauen aber auch immer so lang im Bad brauchen, sie ist doch auch so hübsch genug...
„Ich bin fertig!“ Sie kam aus dem Bad und vor Marc stand ein Engel, nur ohne Heiligenschein. Sie sah für ihn einfach perfekt aus.
„Gut...“ er löste sich aus seiner Starre , „Können wir dann jetzt?“
Jaja, der Marc ist unsicher...
Gretchen freute sich über das indirekte Kompliment ihres Freundes und die beiden setzten sich ins Auto, um zur Haase-Villa zu fahren, in der das Abendessen stattfinden sollte.
„Marc hast du an das Geschenk gedacht?“ fragte Gretchen ihren Freund, als sie im auto saßen.
„Nee, wieso, ich dachte du hättest es eingepackt!“ seufzte er.
„Ich geh es dann noch schnell holen!“ sagte sie und war schon aus dem Auto gesprungen, um das Geschenk zu holen.
„Hasenzahn, du hast keinen Schlüssel!“ rief er ihr hinterher, aber das hörte sie nicht mehr, sie war schon die Treppen hochgestürmt, denn sie hasste es irgendwo zu spät zu kommen, vor allem heute, wo sie bei ihren Eltern eingeladen waren.
Marc seufzte und lehnte sich in seinem Sitz zurück, sie war aber auch einfach zu tollpatschig.
Zwei Minuten später stand sie auch schon atemlos vor ihm und keuchte:
„Marc, ich hab keinen Schlüssel!“
„Stimmt“
„Warum hast du dann nichts gesagt?“ fragte sie entgeistert.
„Tja, wollte, dass du es selbst herausfindest“ antwortete er ihr frech, zog den Schlüssel aus dem Zündschloss und warf ihm seinem verdatterten Hasenzahn zu. Aber Gretchen merkte dies natürlich viel zu spät und der Schlüssel landete im Dreck. Marc schmunzelte. Umständlich hob sie den verdreckten Schlüssel auf, säuberte ihn mit einem Taschentuch und rannte wieder nach oben. Einen Moment später erschien ihr Kopf im Flurfenster, was zur Straße herausführte:
„Marc, welcher ist der richtige Schlüssel?“
Er seufzte, das war mal wieder typisch Hasenzahn, nicht nur naiv und tollpatschig, sondern auch noch verpeilt und übereilig!
„Der große, mit der roten Hülle!“ rief er ihr dann zu.
Schon war sie wieder weg.
Diesmal dauerte es etwas länger, bis sie wieder auftauchte, denn sie hatte erst noch Make-up und Haare richten müssen, die hatten bei ihrem Treppensprint etwas gelitten.
Aber sie tauchte schließlich wieder bei ihm auf, mit Geschenk, aber...
...ohne Schlüssel.
„Mist, im Schloss stecken lassen!“ Sie versuchte ein Grinsen.
„Drinnen oder draußen?!“ fragte Marc sofort, nicht, dass der Schlüssel drinnen im Schloss steckte und das verliebte Pärchen ausgesperrt wäre!
„Hmm...Ich glaub draußen“ murmelte sie.
„Ich hoffe“ fügte Marc hinzu, diesmal beschloss er aber selbst zu gehen, nicht, dass sonst noch irgend eine Katastrophe passiert, bei ihrem Ungeschick. Er erhob sich also von seinem Sitz und machte sich auf den Weg nach oben. Er hatte Glück, denn der Schlüssel steckte wirklich draußen im Schloss. Mit dem Schlüssel machte er sich wieder auf den Weg nach unten, um jetzt endlich loszufahren, zu spät waren sie ja eh, aber sie sollten es nicht übertreiben, denn der Professor war ja schließlich auch sein Chef.
Genau eine Viertelstunde zu spät standen die beiden geschniegelt und gestriegelt und mit verpackten Geschenk mit Grußkarte
vor der Haase-Villa und klingelten an.

Morgen gehts dann mit dem abendessen bei haases weiter!
GLG Olivia

Olivia<3 Offline

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18.08.2011 11:10
#18 RE: Story von Olivia<3 Zitat · antworten

Hey!
Hier ist der neue Teil, das Abendessen bei Haases, ich hoffe, es gefällt euch!
Ich freue mich natürlich über Kommis!7
Olivia


„Na, da seid ihr ja!“ empfingen der Professor und seine Frau die beiden.
„Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Mama!“ wünschte Gretchen ihrer Mutter und umarmte sie.
„Herzlichen Glückwunsch Frau Haase.“ gratulierte auch der charmante Oberarzt und gab ihr die Hand.
„Nenn mich Bärbel!“ erwiderte diese freundlich.
„Na dann herzlichen Glückwunsch Bärbel.“ wiederholte er etwas unsicher.
„Und ich bin der Franz! Wir können uns ja jetzt duzen, Sie oder besser gesagt du gehörst ja jetzt quasi zur Familie!“ mischte sich nun auch der Professor übermütig ein, auch wenn er anfangs gegen diese Beziehung gewesen war, es tat ihm gut zu sehen, wie glücklich seine Tochter war, auch wenn es...naja...ihr Oberarzt war.
Gretchen musste lächeln, es gefiel ihr, dass ihre Familie Marc so nett aufnahm, aber noch besser gefiel es ihr, dass Marc sich bis jetzt noch nicht beschwert hatte, oder eine fiese Bemerkung losgelassen hatte, er konnte eben doch mal nett und höflich sein.
Bärbel führte das Liebespaar ins Wohnzimmer, wo schon ein gut gedeckter Tisch wartete.
„Ach Mama, hier ist erst mal das Geschenk!“ erinnerte sich Gretchen und drückte ihrer Mutter den Briefumschlag in die Hand, „Es ist von uns beiden, ich hoffe es gefällt dir!“
„Ich hol nur noch schnell Jochen!“ gab Bärbel zu verstehen: „Jochen! Kommst du runter, deine Schwester und ihr Freund sind hier!“
Gretchen, Marc und Professor Haase setzten sich schon mal aufs Sofa. Wenig später war auch Jochen unten angekommen und ließ sich aufs Sofa plumpsen. Sein Geschenk auf den Knien liegend.
Als auch Bärbel saß nahm sie andächtig die Grußkarte aus dem Umschlag und las sie sorgfältig durch, Gretchen UND Marc hatten beide unterschrieben, das machte sie glücklich, von ihrer Tochter hatte sie nämlich immer nur mitbekommen, das Marc gar kein Familienmensch war und sich nichts aus Geschenken und Grußkarten machte. Es schien so, als würde sie noch eine ganz andere Seite von ihm kennen lernen. Als sie sah, was sie bekommen hatte freute sie sich sehr und nahm ihre Tochter und ihren Freund gleichzeitig in die Arm:
„Margarethe, danke schön und dir Marc auch! Das ist echt ganz lieb von euch!“
Dann drückte sie ihnen noch beiden einen Schmatzer auf die Wange.
Das ist mir dann aber entschieden zu viel Familie!(M)
Süüüüüüüüüüß! Marc nimmt das einfach so hin! Das hätte ich nicht von ihm gedacht! In ihm steckt doch noch ein Familienmensch.(G)

„Bärbel!“ ermahnte sie da aber schon der Professor, „Das muss jetzt wirklich nicht sein!“
Stimmt! (M/G)
„Hier Mum, ich hab auch ein Geschenk für dich!“ lenkte Jochen sie aber Gottseidank ab.
Es war ein Buch, um genau zu sein der neue Dr. Rogelt, vielleicht nicht ganz das richtige Geschenk.
„Jochen, was soll das! Du weißt genau, wie sie auf das Thema reagiert!“ zischte Gretchen ihrem kleinen Bruder zu.
„War doch nur nen Witz!“ entschuldigte sich Jochen
„Aber kein guter!“ erwiderte seine große Schwester.
Bärbel bedankte sich höflich und ging über die Gemeinheit ihr ein Buch von Franz' Ex-Affäre zu schenken einfach hinweg. Sie war zu froh, dass die ganze Familie, inklusive Gretchens Freund Marc Meier so glücklich vereint war.
„Jetzt aber zum Höhepunkt unseres Abends!“ kündigte Bärbel das anstehende Festessen an, sie hatte sich nämlich den ganzen Tag angestrengt und hatte ein 4-Gänge-Menü gezaubert. Sie bat alle zu Tisch und tischte sie Vorspeise auf, es sah köstlich aus. Als alle am Tisch saßen, entwickelten sich auch schon die ersten Gespräche.
„Und freut ihr euch schon auf euren Urlaub?“ fragte Bärbel Gretchen und Marc.
„Ja, Franz wollte uns doch die Adresse zu dem Hotel geben, von dem er erzählt hat!“ sagte Marc
Marc beteiligt sich aktiv an einem Gespräch meiner Mutter? Seltsam...
„Ach ja, Franz erinnerst du dich noch an unseren ersten Urlaub in dem schönen Strandhotel auf Sylt? Ihr müsst wissen, es war unser erster gemeinsamer Urlaub! Ich habe mich schon Wochen vorher darauf gefreut, nicht wahr Franz?“
Dann schwelgten die beiden noch lange in Erinnerungen an ihren ersten Urlaub, bis Bärbel ihn schließlich auf den Mund küsste, und das nicht grad kurz.
Knutschende Eltern: Peinlichkeitsgrad hoch drei!!! (G)
Hoffentlich kommen jetzt nicht noch mehr Details, die wären mir nämlich gerne erspart geblieben!(M)

„Sind die immer so?“ flüsterte Marc Gretchen belustigt zu.
„Nee, eigentlich nicht...Nur heute, deine Anwesenheit beeindruckt sie wohl ziemlich!“
„Bin ja auch der beste...“
„Was denn, der beste Angeber?“ erwiderte sie.
Darauf fiel ihm dann auch nichts mehr ein.
Mittlerweile hatte Bärbel schon den Zwischengang aufgetischt.
„Mama, das schmeckt köstlich!“ lobte Gretchen die Kochkünste ihrer Mutter.
„Danke Margarethe, das habe ich doch extra für dich gemacht, da hast du doch schon als Kind eimerweise gegessen! Man musste dir quasi den Topf wegnehmen, damit die anderen auch etwas abkriegen!“ Sie lachte
Gretchen allerdings fand das gar nicht so witzig.
„Mama, das ist nicht lustig!“
„Apropros, hast du eigentlich abgenommen, du wirkst in letzter Zeit so viel dünner, machst du Sport?“ fragte ihre Mutter aber auch sofort, um vom Thema abzulenken, sie wollte nicht auch noch Streit an dieser tollen Familienfeier, der Satz war ihr einfach so rausgerutscht, ausversehen...
Sport? Nee...eigentlich nicht, obwohl, vielleicht doch, mit Marc... Sie musste grinsen, das konnte sie vor ihren Eltern auf keinen Fall erwähnen! Aber Marc kam ihr zuvor:
„Ja, sie macht Sport, sogar täglich!“ Er grinste schelmisch.
Mehrmals täglich und ziemlich ausdauernd. fügte er in Gedanken hinzu.
MAAAAAAARC!
„Was macht sie denn für einen Sport?“ fragte Bärbel auch schon neugierig.
„Ähmm...Kontaktsport!“ Er grinste wieder.
Das ist die Rache fürs hinschleppen zu dieser Familienfeier!(M)
MARC MEIER, DAS GIBT RACHE!(G
)
„Ist das eine neue Trendsportart?“ wollte Franz wissen.
„Nein, die gibt’s schon etwas länger“
„Genau, aber das ist jetzt auch nicht so wichtig, Mama wolltest du nicht grade den Hauptgang servieren?“ versuchte Gretchen sich rauszureden, (zu Marc): „Komm mal bitte in den Flur, ich muss was mit dir besprechen!“
Sowohl Bärbel als auch Gretchen und Marc standen auf und verließen das Wohnzimmer.
Im Flur:
„Marc! Was sollte das grade eben?“ fuhr sie ihn auch schon leise an.
„Das war doch nur ein bisschen Spaß!“
„Das sind meine Eltern, was sollen die den jetzt von uns denken, dass wir Tag und Nacht nur...“
„Bumsen?“
„Marc!“
„Ja schuldigung, aber ich hab doch Recht! Du bist einfach viel zu prüde für diese Welt!“
„Ich..ich bin überhaupt nicht prüde! Ich bin eben nur nicht so...so wie du eben!“
„Wie bin ich denn?“ fragte er auch schon frech.
„So...so, kann ich jetzt auch nicht beschreiben, ein Macho eben! Redest den ganzen Tag nur von...du weißt schon!“
„Du kannst es noch nicht mal aussprechen, Miss Prüde!“
„Mann Marc, du verstehst mich eben nicht, ich kann halt über solche Sachen nicht so einfach reden!“
„Hmm...Ist doch nicht so schlimm.“ er nahm sie in den Arm, „Muss ja nicht jeder so ein Draufgänger wie ich sein, find ich ja auch sexy, dass und so verschlossen und eben prüde sein kannst.“ Er drückte ihr einen Kuss in die blonden Locken.
„Findest du wirklich?“ sie guckte ihn mit ihren klaren blauen Augen fragen an.
„Ja“ Dann küsste er sie sanft auf den Mund.
„Margarethe? Wo seid ihr denn, der Hauptgang wartet schon!“ unterbrach Bärbel ihren zärtlichen Kuss.
„Wir kommen sofort!“ riefen die beiden und Bärbel verschwand wieder im Wohnzimmer.
„Und sei vielleicht mal ein bisschen offener.“ flüsterte er ihr noch mal ins Ohr und nahm sie noch mal in den Arm.
Marc kann so was von süß sein!
Dann gingen die beiden zurück ins Wohnzimmer.
„Na, was hatte das Traumpaar zu besprechen?“ neckte Jochen die beiden, „Die Hochzeit?“
„Ach nichts!“ winkte seine große Schwester ab.
Der Abend ging noch lang und es wurde viel getrunken und sich gut unterhalten, Marc war den ganzen Abend aufgeschlossen und verhielt sich äußerst familienfreundlich. Er unterhielt sich nett mit Gretchen und ihren Eltern, lachte und war ein fröhlicher und ausgeglichener Mensch. Ein Familienabend schien ihm doch gar nicht so schlecht zu gefallen, ganz im Gegenteil es schien ihm sogar Spaß zu machen, aber das sollte natürlich keiner merken. Aber Marc verhielt sich einfach auffallend nett.
Später lagen die beiden dann aneinandergekuschelt in Gretchens Rosa-Wunder-Mädchen-Zauber-Zimmer, Haases hatten kurzerhand entschlossen, dass es besser sein würde, wenn die beiden in der Haase-Villa übernachten würden. Marc hatte erst über so viel rosa und pink gestaunt, dann aber festgestellt, dass es zu ihr passte und sich damit abgefunden, dass seine Freundin in einem rosa Traum lebte, und er...naja, der Traumprinz war.
„Marc, kann es sein, dass dir der heutige Abend irgendwie doch gefallen hat?“ fragte Gretchen ihn und gab ihm einen Kuss.

Hoffe es hat euch gefallen! Morgen gehts dann weiter!
LG Olivia

Olivia<3 Offline

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19.08.2011 11:48
#19 RE: Story von Olivia<3 Zitat · antworten

Guten Mittag, kann man ja schon fast sagen
Hier ist der neue teil, mit Marcs Gedanken zu der Familienfeier!
Ich hoffe es gefällt euch!
Viele Grüße an alle meine Leserinnen, die stillen und die Kommi-Schreiber!
Freu mich aber trotzdem über Kommis!
GLG olivia


Marc war mit dieser Frage komplett überfordert, hatte es ihm nun gefallen, oder nicht? Eigentlich ja schon, er war selbst ganz überrascht, dass ihm so etwas, wie ein Familienabend Spaß machen konnte, aber er konnte auch nicht behaupten, dass er es schrecklich gefunden hatte, denn das hatte er auf keinen Fall. Und das wusste auch Gretchen, denn sie hatte gemerkt, wie locker und aufgeschlossen ihr sonst so mürrischer Freund gewesen war, er hatte sich sogar freiwillig mit ihrer Mutter unterhalten, und das hieß schon etwas, denn das machte nicht jeder.
„Ähmm...“ er stotterte
„Marc, kann es sein, dass der Familienabend dir doch ganz gut gefallen hat?“ Sie lächelte provozierend.
„Nein...natürlich nicht!“ stritt er sofort alles ab.
„Wirklich?“ hakte sie noch mal nach, „Und warum hast du dich dann freiwillig mit meiner Mutter unterhalten, und das länger als 5 Minuten?!“
Mist, das wirkte doch nicht so überzeugend! Ich bin ein Weichei! Mir hat es auf einer FAMILIENFEIER gefallen!
„Ja...ähm...“ er druckste herum.
„Jetzt hab dich doch nicht so! Gib doch zu, dass es nicht ganz so schlimm war, wie du es dir vorgestellt hast!“
Er schwieg, sie hatte ja Recht, warum war er nur immer so verschlossen, was die Familie anging?
„Hälst du dich etwa für...schwach?“ fragte sie auch schon vorwurfsvoll.
Sie kann Gedanken lesen!
„Marc, ich bin deine Freundin! Ich werde dich ganz bestimmt nicht auslachen, oder für...schwach erklären, nur weil du die ja ach so schreckliche Familienfeier, doch nicht ganz soooo schlimm fandest! Steh doch einfach mal zu deinen Gefühlen!“ Sie drehte sich um.
Mist, jetzt ist sie sauer! Aber warum musste sie auch auf diesem verdammten Thema rumreiten?!
„Gretchen...“ wagte er einen Versuch.
Sie antwortete nicht. Er streichelte ihr sanft übers Haar.
„Gretchen, es tut mir Leid, aber ich kann halt nicht so über Gefühle reden!“ Er hielt einen Moment inne, „Ja, ich fand es nicht so schlimm, wie ich es erwartet habe, aber es fällt mir schwer das zuzugeben, denn dann fühle ich mich schwach, weil ich...Ach ich weiß auch nicht, warum, aber ich fühle mich dann halt als Versager!“
Regung kam in seine blonde Freundin, sie drehte sich zu ihm um und blickte mit ihren klaren, blauen Augen direkt in sein Herz.
„Das hast du jetzt echt schön gesagt!“ Sie strahlte ihn unverhohlen an.
Dann küsste sie ihn, mitten auf den Mund, er erwiderte ihren Kuss zärtlich.
Sie war stolz, dass er zugegeben hatte, dass es ihm doch ganz gut gefallen hatte.
„Ich liebe dich!“ flüsterte sie ihm zu und blickte ihn verliebt an.
Marc zögerte einen Moment, „Ich dich doch auch!“
Dann sanken die beiden in die Kissen und machten das, was sie am liebsten machten, aber leise, sie waren ja schließlich nicht alleine. Dann schliefen die beiden erschöpft und glücklich aneinander gekuschelt ein.

„Franz, komm doch mal gucken!“ rief Bärbel ihrem Ehemann leise zu.
„Ja, was ist denn?“ fragte dieser.
„Ja, komm doch mal, das musst du dir angucken!“ erwiderte sie freudig, sie wollte grade Gretchen und Marc wecken, da es Frühstück geben sollte, aber dann hatte sie das noch selig schlafende Pärchen gesehen und war sofort hin und weg von diesem Anblick. Sie war so glücklich, dass ihre Tochter nun glücklich war, und das sah man ihr an. Und dem Oberarzt auch, wie Bärbel fand. Das musste sie natürlich sofort Franz mitteilen, und es hätte nicht viel gefehlt und sie hätte auch noch ein Foto gemacht...
„Ich komm ja schon mein Butterböhnchen!“ und schon stand er neben ihr, „Was gibt es denn zu sehen?“
„Guck dir die beiden an!“ schmachtete sie auch schon.
Franz blickte erst zu seiner Tochter und dann auf seinen besten Oberarzt, dann musste er unwillkürlich lächeln. Die beiden sahen aber auch einfach zu knuffig aus wie sie da in diesem Kinderbett lagen und selig schlummerten.
„Mein Kälbchen...“ murmelte er vor sich hin.
Gretchen war derweilen aufgewacht, das erste was sie sah waren ihre Eltern, wie sie schmachtend in der Tür standen und irgendetwas vor sich hinmurmelten.
„Mama! Papa! Was macht ihr hier?!“ schreckte sie hoch, ihr Geschrei hatte dann auch Marc aufgeweckt, der erst verstört um sich sah und als er den Professor und seine Frau erblickte:
„Herr Profess...Franz! Ähmm...Bärbel...“ stammelte.
„Guten Morgen Kälbchen, guten Morgen Mei...Marc, mein ich doch...“ begrüßte Franz das Liebespärchen.
„Morgen Papa, wie lange steht ihr da schon in der Tür und...schmachtet?!“
Gleich dieser Stress am Morgen!
„Margarethe! Wir haben nicht geschmachtet! Es sah nur so....“ sie zögerte, ihr fiel kein passendes Wort dafür ein, „süß aus.“ Sie versuchte ein Lächeln.
Na, toll meine Eltern haben auch nichts anderes zu tun, außer uns beim Schlafen zu beobachten!(G)
Ich bin NICHT süß!!!(M
)
Die beiden schwiegen, was sollte man auch darauf sagen.
„Ähmm, eigentlich wollte ich nur mitteilen, dass es jetzt Frühstück gibt“ lenkte Bärbel schnell von dem Thema ab.
„Wir kommen dann gleich!“ antwortete Gretchen und schickte ihre peinlichen Eltern wieder nach unten ins Wohnzimmer.
„Schuldigung, aber so sind meine Eltern nun mal...“ entschudigte sie sich für ihre Eltern.
„Ach, ist doch gar nicht so schlimm!“ tröstete er sie, ja ein Marc Meier kann sogar trösten.
Er drückte ihr einen Kuss auf die Wange und nahm sie in den Arm.
Nach einer langen und innigen Knutscherei lösten sich die beiden, machten sich fertig und standen eine viertel Stunde später gewaschen und gekämmt am Frühstückstisch.
„Habt ihr denn gut geschlafen?“ fragte der Professor auch schon, als sie grade saßen.
„Ja Papa, das müsstest du doch eigentlich wissen!“ gab Gretchen etwas patzig zurück.
Darauf wusste der Professor nichts mehr zu sagen. Das Frühstück verlief schweigsam und die Atmosphäre war etwas angespannt.
„Butterböhnchen! Kannst du mir noch schnell die Adresse für das Hotel am Meer geben!“ versuchte der Professor die Situation etwas aufzulockern.
„Sicher!“ Sie stand sofort auf und machte sich auf den Weg ins Arbeitszimmer, wo die Ordner mit den Urlaubsakten standen.
Als sie oben war, krachte es gewaltig. Der Professor stutzte.
„Butterböhnchen, alles okay?“
„Ja-ha!“ kam es von oben. Es war ja auch NUR das Regal mit den Ordnern umgestürzt, aber das sollte der Professor erst später erfahren. Schon kam sie auch wieder die Treppe heruntergerannt, in der Hand den erwünschten Ordner mit der Adresse.
„Hier Franz!“ Sie warf ihm den Ordner zu und er blätterte sofort angeregt darin. Irgendwann hielt er triumphierend ein vergilbtes Blatt in die Luft.
„Hier ist es! Bei Wenningstedt, direkt am Strand!“ Er drückte das Blatt seinem besten Oberarzt in die Hand.
„Danke“ bedankte sich dieser etwas verstört über so viel Aufruhr in der Familie Haase.
„Danke Papa!“ bedankte sich nun auch Gretchen und umarmte ihren Vater.
„Ich will doch, dass ihr euch einen schönen Urlaub macht!“ er lächelte.
Bärbel war schon wieder nach oben gegangen, sie hatte ja die Unordnung zu beseitigen, die sie in ihrer Eile gemacht hatte wieder zu beseitigen.
Sie ordnete jeden Ordner ordentlich in das Regal, was sie wieder aufgestellt hatte, und summte dabei fröhlich vor sich hin, ihre Tochter würde mit dem Mann ihrer Träume in den Urlaub fahren, wenn das mal kein Grund zur Freude ist!
Sie hatte schon die Hälfte der Ordner und Medizinbücher wieder ins Regal verfrachtet, als ihr ein rosa Bucheinband ins Auge stach, vorsichtig zog die ihn unter einem Haufen Akten hervor und betrachtete das Buch genauer: Es war der 13 Band Dr. Rogelt, „Dr. Rogelt - Liebe auf Umwegen“ An einer Seite lugte ein Stück Papier hervor. Sie zog das Papier hervor.
Es war ein Foto, sie drehte es herum und kriegte einen Schreck.
Schnell steckte sie das Foto in ihre Rocktasche. In einem Affenzahn und mit Wut im Bauch packte sie die restlichen Akten und Bücher wieder in das Regal.
Außer Atem kam sie wieder unten an und setzte sich, als wäre nichts gewesen wieder an den Tisch, wo die anderen mittlerweile fertig gegessen hatten und dabei waren aufzustehen.
„Mama, wir müssen dann jetzt auch wieder gehen, noch ganz viel mit dem Urlaub klären und so.“ Sie stand auf und nahm ihren Freund bei der Hand und zog ihn mit sich nach oben.
„Ja..“ Bärbel war immer noch etwas verstört, sie versuchte aber sich nichts anmerken zu lassen.
Langsam und etwas wackelig auf den Beinen räumte sie den Tisch ab und begann die Spülmaschine einzuräumen.
Oben packte Gretchen schon ihre Sachen für den Urlaub, denn bei Marc hatte sie ja nur ein kleines Repertoire an Kleidung. Marc musste wieder zusehen, wie seine Freundin einen riesen Koffer erst einpackte, dann die Hälfte wieder auspackte und andere Sachen wieder einpackte. Er seufzte, gab gelegentlich seine Kommentare ab und hing seinen Gedanken nach.
„Marc! Ich bin fertig! Wir können gehen!“ rief sie ihn, er hatte kurz abgeschaltet und nicht zugehört. Er schreckte hoch und nickte verdattert.
Dann half er seiner Freundin den riesen Koffer nach unten zu tragen, er war sich nicht sicher, ob sie den halben Haushalt, oder doch den ganzen eingepackt hatte. Die beiden verabschiedeten sich freundlich und machten sich auf den Weg zu Marcs Wohnung, da es schon auf den Mittag zu ging.
„Franz?“ fragte Bärbel angespannt, als die beiden weg waren, „Was soll das?“ Und sie hielt ihm das Foto unter die Nase.

Hoffe es hat euch gefallen!
Gruß und Olicia

Olivia<3 Offline

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20.08.2011 19:01
#20 RE: Story von Olivia<3 Zitat · antworten

Hey ihr fleißigen Leserinnen! Heute mal etwas später als sonst, aber ich hab es einfahc nicht früher geschafft
heute geht es nicht ganz so friedlich zu, wie sonst! Ich hoffe es gefällt euch trotzdem! Schreibt mir nen kommi!
Gruß und Kuss
Eure Olivia


Franz stockte, er wusste nicht, wie sie an dieses Foto gekommen war, er hatte es doch weggeschmissen, oder?
„Von wann ist das Foto?“ fragte Bärbel auch schon, sie war schon ganz rot vor Wut, wie konnte ihr Ehemann es schon wieder wagen!
„Butterböhnchen, das Foto ist schon uralt!“ versuchte er sie zu beschwichtigen.
„Ach ja?“ jetzt siegte die Verzweiflung.
„Ach Butterböhnchen, Elke und ich haben dieses Foto gemacht, als wir noch zusammen waren, ich weiß das war schon schlimm genug für dich, aber ich kann es auch nicht mehr ändern!“ versuchte er es wieder, aber es stimmte ja auch, er wusste nicht wieso das Foto wieder aufgetaucht war.
„Bitte sag, dass das wahr ist!“ murmelte Bärbel verzweifelt, sie konnte es immer noch nicht leiden an die Affäre von Franz erinnert zu werden, schon gar nicht auf diese Art und Weise. Es war für sie eine schreckliche Zeit gewesen, auch wenn sich jetzt wieder alles geklärt hatte. Sie selbst hatte sich ja auch aus trotz einen Liebhaber in Indien gesucht.
„Franz gib mir ein bisschen Zeit mich zu beruhigen, ich habe gedacht, dass es aktuell ist, weil das Buch auch nicht verstaubt war und so!“
Sie seufzte, sie war einfach viel zu schnell zu verunsichern, aber das war ihr ja auch nicht zu verübeln, bei den Affären, die ihr Ehemann schon gehabt hatte!
„Gut...“ antwortete der Professor traurig, aber er konnte sie auch verstehen, er war nicht immer ein guter Ehemann gewesen!
„Es tut mir Leid Franz dich so zu beschuldigen! Ich habe einfach überreagiert, es tut mir Leid!“ entschuldigte sie sich bei ihrem Mann, dann ging sie nach oben, sie wollte aufräumen, das lenkte am besten ab.
Franz bereitete sich derweilen auf das Golfen mit seinem Oberarzt vor, und auf das anstehende Gespräch von Mann zu Mann, aber er wusste mittlerweile, dass er dem jungen Oberarzt in Blick auf seine Tochter vertrauen konnte, denn seit er mit ihr zusammen war gingen weniger Beschwerden über seine Ausdrucksweise und sein Verhalten ein.
„Bärbel ich muss dann gleich los, du weißt schon mit Marc golfen!“ rief Franz ihr zu.
Das ließ bei Bärbel alle Alarmglocken schrillen, das letzte mal, als er sich angeblich zum Tennis verabredet hatte, hatte sich ihr Mann lieber mit seiner Affäre getroffen.
„Jaa..“ sie war ein bisschen stutzig.

Auch Marc brachte Gretchen grade bei, dass er gleich los müsste, denn er wollte ja nicht zu spät kommen, es war ja schließlich der Professor.
Er hatte ihr grade einen dicken Abschiedskuss gegeben und war im gehen, da schrillte das Telefon:
„Hasenzahn, kannst du mal kurz drangehen?“ rief er ihr zu, er wollte doch eigentlich schon längst los sein.
„Gretchen Haase hier“ sagte sie höflich.
„MARC OLIVIER!“ kam es aber schon aus dem Hörer.
„Marc! Deine Mutter!“ rief Gretchen auch schon aus dem Wohnzimmer.
Das Telefon keifte immer noch „Marc Olivier!“
„Das habe ich schon gehört!“ er kam zurück ins Wohnzimmer, lächelte seiner Freundin zu und nahm ihr den hysterisch kreischenden Hörer ab.
„Mutter, was willst du?“ sagte er genervt.
„Marc Olivier, was geht diese Frau an dein Telefon?“ fragte Elke Fischer auch schon sofort.
Marc stutze, war er bereit es seiner Mutter beizubringen?
„Ähmm...wir mussten noch etwas wegen einer wichtigen OP klären...“ stotterte er vor sich hin.
„Aha, na dann ist ja alles gut, ich hätte mich auch sehr gewundert, dass du dir so jemanden ins Haus holst!“ sagte sie auf die gleiche arrogante Art, wie ihr Sohn es auch sehr gut konnte, naja wie die Mutter so der Sohn eben.
„Ja...“
So genau wollte ich es dann auch wieder nicht wissen, außerdem ist Hasenzahn nicht „so jemand“!
„Geht es dir auch sonst gut, Olivier?“
„Mutter nenn mich nicht so, und ja, bis du angerufen hast ging es mir noch sehr gut! Und ich muss jetzt auch auflegen, Fr. Haase nach..äh...Hause fahren!“
„Olivier, dass du mir ja keinen Unsinn baust!“ mahnte seine Mutter ihn noch.
„Ja...Kannst du mir jetzt trotzdem mal verraten, warum du angerufen hast?“ fragte er doch etwas verdattert.
„Ach, das hat sich schon erledigt, aber ich muss dann auch mal, der neue Dr. Rogelt ruft!“ Dann legte sie einfach auf.
Gretchen hatte das ganze Gespräch mitbekommen. Da Elke eine sehr laute und temperamentvolle Stimme hat, hat sie auch mitbekommen, was sie über sie gesagt hatte. Aber das war nicht das schlimmste an diesem Gespräch! Dass Elke keine Frau in Marcs Leben ausstehen konnte war ja klar, aber dass ihr Freun nicht vor seiner Mutter zu ihr stand war schon echt traurig.
„Marc...“ sagte sie traurig, „Was sollte das?“
„Was denn?“ fragte er verwundert.
„Das weißt du ganz genau! Du...Du hast mich verleugnet! Vor deiner Mutter! Das...Das ist ja wohl das allerletzte!“ Jetzt hatte sich die Traurigkeit in Wut umgewandelt.
„Gretchen!“
„Nein Marc! Dass deine Mutter mich nicht ausstehen kann, das ist mir egal, aber, dass du ihr dann verheimlichst, dass ich in deinem Leben existiere...Dafür kann ich kein Verständnis aufbringen!“ Sie schluchzte.
„Gretchen, mit meiner Mutter ist es nicht leicht! Deine Mutter würde unser Leben zur Hölle machen, du kennst sie doch!“ versuchte er sie zu beschwichtigen.
„Marc, durch die Hölle geht man besser zu zweit, und ich weiß nicht was die bessere Hölle ist, alles vor deiner Mutter geheim zu halten, oder von ihr schikaniert zu werden!“ Sie rannte heulend ins Schlafzimmer und ließ den vor sich hin stammelden Marc im Wohnzimmer stehen. Nachdem er kurz die letzten 5 Minuten verdaut hatte, rannte er ihr hinterher ins Schlafzimmer. Er klopfte an die Tür:
„Gretchen, mach auf!“ rief er und klopfte wieder etwas lauter, aber sie öffnete nicht.
„Hasenzahn!“ Er versuchte es in der nächsten Viertelstunde immer wieder, aber die Tür blieb zu und sein Hasenzahn schwieg wie ein Grab. Dann klingelte plötzlich sein Handy. Es war der Professor, wie er an der Nummer, die auf dem Display erschien erkennen konnte.
Mist!
Er nahm ab.
„Marc! Wo bleiben Sie denn? Ich warte seit einer halben Stunde auf den Golfplatz!“
Mist! Das Treffen mit Franz!
„Ich...ich bin grade verhindert!“ Er seufzte, was sollte er denn jetzt tun? Der Professor am Telefon, seine Freundin barrikadiert das Schlafzimmer und er mittendrin! Dabei war er doch an allem schuld! Nein, er doch nicht, seine Mutter hatte ihn einfach zur falschen Zeit angerufen!
„Was ist denn los, ist etwas mit meiner Tochter?“ fragte der Professor auch schon skeptisch.
In dem Moment sprang die Tür auf und Gretchen sprang ihm entgegen, um ein Haar hätte sie den jungen Oberarzt umgenietet, wäre er nicht im letzten Moment noch zur Seite gesprungen.
„Ist das wieder deine gestörte Mutter? Der du beibringen kannst, dass ich dir nichts bedeute?“ keifte sie auch schon los.
„MEIER!“ schrie es aus Marcs Handy und der professor legte auf
Ich bin ein Arzt holt mich hier raaaaaaauuuuuuus!
„Gretchen, nein dass ist nicht meine gestörte Mutter, aber Danke der Nachfrage, das ist dein Vater, der jetzt Wind davon bekommen hat, dass wir Stress haben!“
„Tzz, was interessiert mich das, ich bedeute dir ja eh nichts, sonst hättest du es deiner Mutter ja gesagt!“ antwortete sie trotzig.
„Hasenzahn, du musst mich doch auch mal verstehen! Was sollte ich ihr denn sagen?“
„Am besten einfach mal gar nichts, denn nicht jeder steht auf dein nerviges Macho-gelaber!“
Marc seufzte.
Dir ist einfach nicht zu helfen, du malst dir die Welt, wie sei dir gefällt! Es hat doch niemand gesagt, dass du mir nichts bedeutest!
Aber Gretchen war schon weg, sie hatte sich ihre Handtasche geschnappt und war einfach zur Tür raus. Marc konnte ihr nur noch ein „Ach du kannst mich mal“ hinterherrufen, dann war sie schon weg.
Gretchen wusste nicht genau, wo sie jetzt hin sollte, es war Sonntag Nachmittag, alle Geschäfte waren geschlossen. Sie irrte durch die verlassene Berliner Innenstadt und setzte sich schließlich auf eine Bank an der Spree. Sie erinnerte sich noch genau, es war die Bank gewesen, auf der Marc sie geküsst hatte, um angeblich Alexis von Buren alias Fr
ank Muffke eine Falle zu stellen. Sie seufzte bei dem Gedanken an Marc.
Warum konnte er mal wieder nicht zu mir stehen? Es hatte doch alles so gut geklappt, im EKH lief alles gut, er war nett zu ihr gewesen, hatte zu ihr gestanden, und jetzt? Verschweigt er mich vor seiner Mutter? Das ist echt verletzend! So schlimm kann Elke doch gar nicht sein, schießlich hat sie es monatelang mit meinem Vater ausgehalten, obwohl das auch schon wieder auf die Liste, der negativen Aspekte zu Elke Fischer fallen könnte, schließlich war sie Franz' Affäre und er hat damit meiner Mutter das Herz gebrochen. Aber das war kein Grund. Hab ich nicht doch etwas überreagiert? Nein, Marc hat es jetzt nicht anders verdient, als dass jetzt erst mal Schluss ist, soll er sich doch entschuldigen...
Sie war so in ihre Gedanken vertieft, dass sie die Welt um sich herum vergaß. So bekam sie auch nicht mit, wie sich leide jemand neben sie gesetzt hatte. Er legte ihr sie Hand aufs Knie.
„Hallo!“ sagte die Person und Gretchen wurde kreidebleich.

Sorry ihr Lieben, ich hab euch trotzdem ganz doll lieb!

Olivia<3 Offline

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21.08.2011 14:04
#21 RE: Story von Olivia<3 Zitat · antworten

hey!
Danke erstmal für die Kommis!
hier ist dann auch der nächste teil, der nach Leserinnen und Feedback schreit!
Hoffe er gefällt euch! Also schreibt mir fleißig Kommis!
Olivia


Was will der hier?! Den kann ich jetzt echt nicht auch noch gebrauchen!
„Was willst du hier?“ fragte sie barsch.
„Ich will...“ setzte Frank an.
„Beendest du den Satz noch dieses Jahr?“ fragte sie genervt, alles war schrecklich, sie hatte Marc fürs erste den Laufpass gegeben und dann kam jetzt auch noch dieser Volldepp angekrochen.
„Was ist denn in dich gefahren? So kenn ich dich doch gar nicht!“ erwiderte Frank aber.
Das hat doch bestimmt was mit dem Oberarsch zu tun, mit dem sie zusammen ist.
„Tja, das könnte daran liegen, dass du mich gar nicht richtig kennst“ meinte sie schnippisch.
„Warum bist du denn so zickig?“ fragte er besorgt.
„Was geht dich das an?“
„Gretchen, ich liebe dich, ich habe dich geheiratet, wollte mit dir eine Familie gründen, meinst du nicht, dass ich mich da wundere, dass meine sonst so empfindliche und freundliche Ehefrau auf einmal so zickig ist.“
„Ich bin nicht deine Ehefrau!“
„Trotzdem, ich werde dich immer lieben, da kannst du dir sicher sein! Ich werde dich nicht abschießen, wie dein Oberarzt!“
„Wer redet denn von meinem Oberarzt?!“ fragte sie dann entgeistert.
Tzz...mein Oberarzt ist Geschichte, der ist sowieso nur ein Macho, der mich vor seiner Mutter verheimlicht!
„Na, er hat dich doch wieder verletzt?“
„Und wenn schon...Dich geht es auf keinen Fall etwas an!“
„Also doch...Gretchen mein Angebot steht noch, ich werde auswandern, nach Italien, zu meinem Bruder, dort kennt uns keiner, wir könnten glücklich werden, Marc Meier könnte dir nichts mehr tun, dich nicht mehr verletzen! Komm doch mit!“ machte er ihr seinen Plan schmackhaft.
Der Plan begann Gretchen zu gefallen, sie mochte Italien, sie hätte Abstand zu Marc und könnte ihn vergessen, aber Frank...Er war schon ein Grund in Berlin zu bleiben, aber sie musste einfach mal Abstand zu all den Problemen hier haben.
Sie zögerte, Frank spürte, dass sie ernsthaft überlegte mit ihm nach Italien zu kommen. Sein Herz machte einen Sprung, so glücklich machte ihn dieser Gedanke.
„Ich...“ setzte sie an, „Ich glaube ich werde mit dir nach Italien kommen!“ sagte sie dann entschlossen.
Das hätte Frank nicht erwartet, dass sie so einfach umzustimmen war, aber er freute sich mehr denn je.
„Das..Das ist echt schön, da freu ich mich echt!“ Er stotterte.
„Wann geht es denn los?“ Gretchen hatte sich nun in den Kopf gesetzt Marc ein bisschen zu ärgern, sollte er sehen, was er davon hat! Außerdem könnte ihr ein bisschen Urlaub nicht schaden.
„Ähm, wie wäre es mit morgen Abend, da sind die Züge meist leer...Wie wäre es mit dem Spätzug um 23.00 Uhr?“ Frank war nun voller Tatendrang.
„Hmm, das trifft sich gut!“ Gretchen gefiel das alles auch immer besser, Marc würde schon sehen, dass er ohne sie auch nicht leben konnte, aber sie würde es versuchen, er war es doch selber schuld!
Das Ex-Ehepaar schmiedete weiter Pläne, verabredeten sich und verabschiedeten sich schließlich wieder. Gretchen war in den letzten Stunden so beschäftigt, dass sie ganz vergessen hatte, dass sie nicht wusste, wo sie hingehen sollte. Sei beschloss sich ein Zimmer in einem Hotel zu nehmen um dort die Nacht zu verbringen, morgen würde sie dann nach hause und ihren Eltern beibringen, dass sie sich einen Urlaub gönnen würde, der ihr eh zustand, es war alles genau geplant, das musste man Frank lassen, er konnte sehr präzise planen.
Derzeit im EKH:
Dr. Meier war dann doch noch ins Krankenhaus gefahren, da er sich von dem ganzen Stress mit seiner Freundin erholen musste, das war ihm alles zu viel, und aus jahrelanger Erfahrung wusste er, dass er sich am besten mit Arbeit ablenken konnte, so wie früher, wenn Gretchen entweder mit Medhi in die Kiste gesprungen ist, oder einen Teeaktien-Fuzzy geheiratet hatte.
„Herr Doktor!“ empfing ihn auch schon Sabine, „Wo haben Sie denn die Frau Doktor gelassen, und wollten sie sich nicht den Nachmittag frei nehmen?“
„Nicht fragen arbeiten und zu Ihrer Information, wo die Frau Doktor ist weiß ich nicht und ja das wollte ich eigentlich, aber da ist dann doch noch etwas dazwischen gekommen!“ antwortete er in gewohnter Oberarschmanier.
„Oh...“ Sabine ahnte schreckliches, ihre beiden Lieblingsärzte tauchten nicht gemeinsam im KH auf, er konnte ihren Namen nicht aussprechen und er redete länger als 1 Satz mit ihr, wenn das mal kein Zeichen für eine Trennung der beiden ist. Sie seufzte, es war doch alles so schön gewesen, der Dr. Meier meckerte nicht mehr ganz so viel herum, ihre beiden absoluten Lieblingsärzten hatten nach einer halben Ewigkeit endlich zusammen gefunden, sie konnte mal pünktlich nach Hause zu Günni gehen, und und und...
Sabine machte sich an die Arbeit, die alten Zeiten mit dem Dr. Meier waren zurück, eine Erfahrung die ihr gerne erspart geblieben wäre.
„Sabine, wo bleiben Sie denn? Hopp, auf zur Visite, aber zackig!“ kam es auch schon von ihm.
Sie seufzte, es war eben alles wie früher. Die Visite verlief schweigsam, Meier riss seine Macho-Witze und Sabine musste mehr denn je arbeiten, hier eine Akte, dort eine Bettpfanne, Meier, wie lebt und kommandiert.
Aber Marc machte das nicht, weil er gemein war, sondern, weil er seinen Frust irgendwo ablassen musste und das eben bei Schwester Sabine, wie immer eigentlich. Dabei musste der junge Oberarzt die ganze Zeit an seine Freundin denken, die einfach aus seiner Wohnung gestürmt war, nur weil er seiner Mutter nichts von ihr erzählt hatte. Dabei wussten sie beide doch, wie Elke Fischer eben war, definitiv kein Engel: Und was die Beziehungen seines Sohnes anbelangte, war sie besonders kompliziert, nichts war ihr gut genug, sie hatte immer etwas auszusetzen.
Nachdem er zwei Operationen mit seinem unfähigen Assistenzarzt hinter sich gebracht hatte, war jener ein gebrochener Mann und Meier immer noch frustriert, das war neu, sonst hatte anschnauzen und operieren immer geholfen, aber heute war es anders, nichts half gegen die Traurigkeit und die Wut, die er hatte, auf Gretchen, aber am allermeisten auf sich selbst.
Nach der Abendvisite machte er sich dann auf den Weg nach Hause, er fand aber nur eine leere Wohnung vor, er hatte gehofft, dass Gretchen da wäre und alles wieder gut würde, aber er hatte sich geirrt, die Wohnung war kalt und leer ohne seinen rosa Wirbelwind.
Erschöpft ließ er sich aufs Sofa fallen. Er schaltete den Fernseher an, es lief die neu Staffel von DSDS, das hatte sie so gerne geguckt, er schaltete um. Auf ARD ein Krimi, eine Ehefrau hatte ihren Mann aus Wut umgebracht. Auf ZDF Rosamunde Pilcher, so viel Liebe konnte er nicht vertragen. Auf ProSieben auch so ein neumodischer Kitsch. Auf das Fernsehen war überhaupt kein Verlass mehr, wenn wenigstens Fußball gelaufen wäre. Er stand umständlich auf, um sich ein Bier zu holen, auf dem Weg fiel er fast über ihre Schuhe. Ein weiterer Stoß Wut auf sich selbst traf ihn, das war ja kaum auszuhalten, alles in dieser verdammten Wohnung erinnerte ihn an Gretchen. In der Küche setzte er sich an den Tisch, es war der einzige Raum, in dem sich die beiden nur selten zusammen aufgehalten hatten, der einzige Raum ohne Erinnerungen. Er seufzte wieder und stützte den Kopf auf die Hände, was hatte er nur wieder für einen Mist gebaut! Er saß noch lange in der Küche, trank Bier und konnte sich nicht dazu aufraffen in Schlafzimmer zu gehen, er hätte sich sowieso nur an die schöne Zeit mit Gretchen erinnert. Nach dem 4. Bier sank sein Kopf auf den Tisch und er schlief im Sitzen ein, war doch eh alles egal.
Auch Gretchen konnte nur schlecht einschlafen, immer musste sie an Marc denken und an den Trip nach Italien morgen. Um drei lag sie immer noch im Bett ohne ein Auge zugemacht zu haben. Sie drehte sich von links nach rechts und schlief immer noch nicht ein. Es waren zu viele Bilder in ihrem Kopf. Marc, wie er sie küsste, Frank, wie er sie mit nach Italien nehmen wollte. Irgendwann stand sie dann auf und ging auf die Terasse, die kalte Nachtluft Berlins schlug ihr entgegen. Sie stellte sich an das Geländer und fing an zu weinen, es war alles so schrecklich. Sie konnte ohne Marc nicht leben, schon gar nicht, wenn sie in diesem Streit auseinander gegangen sind. Die Tränen liefen ihr in Sturzbächen die Wangen herunter. Hatte sie die falsche Entscheidung getroffen, sollte sie jetzt zurück zu Marc und sich für den Ausbruch entschuldigen. Nein, er sollte erst leiden, wenn er sie wirklich liebte, sollte er kommen und sich entschuldigen, er hatte ja schließlich Mist gebaut. Aber woher sollte er wissen, wo ich bin. Sie beschloss ihm eine SMS zu schicken, damit er wusste, wo sie war, falls er sich entschuldigen wollte.
„Hey, wollte dir nur sagen wo ich bin, Kölner Hotel, Baustraße 35, Zimmer 156, Gretchen“ tippte sie in ihr Handy. Aber sollte sie das wirklich abschicken?
Sie entschied sich dafür. Dann ging es ihr schon besser.
Marc wurde unsanft aus dem Schlaf geklingelt, sein Handy hatte eine SMS empfangen. Er streckte sich, denn sein Rücken war von der unbequemen Schlaflage verspannt, außerdem schmerzte sein Kopf und seine Hand war eingeschlafen. Er gähnte und griff schlaftrunken nach seinem Handy. Mit noch halb geschlossenen Augen guckte er von wem die Nachricht war, von Gretchen! Sein Herz machte einen Sprung, er war schlagartig wieder hellwach. Was wollte sie denn? Wollte sie, dass er sich entschuldigte? Wollte sie sich entschuldigen? Er war aufgeregt, wie ein kleines Kind vor der Bescherung am heiligen Abend.
Er öffnete die SMS:
„Hey, wollte dir nur sagen wo ich bin, Kölner Hotel, Baustraße 35, Zimmer 156, Gretchen“
Sie hatte ihm die Adresse von einem Hotel gegeben, in dem sie sich aufhielt, er freute sich, denn es schien ihr gut zu gehen, aber warum sollte es ihr nicht gut gehen?
Er seufzte, er hätte mehr erwartet, was sollte er jetzt tun? Vielleicht zu ihr gehen? Oder doch nicht?
Er setzte sich wieder hin und seufzte wieder.
Dann sprang er auf, duschte sich in Windeseile, zog sich frische Sachen an, griff nach seiner Jacke und den Schlüsseln und war schon auf dem Weg zu seinem Auto. Er wollte sie sehen, sich entschuldigen, auch wenn ihm das wahrscheinlich sehr schwer fallen würde, er wollte es versuchen, wie damals, als sie zum ersten mal miteinander schliefen.

Olivia<3 Offline

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22.08.2011 11:29
#22 RE: Story von Olivia<3 Zitat · antworten

Hier der neue Teil!
Brauche echt mehr Feedback!
Danke trotzdem an meine treuen Kommischreiber!
GLG Olivia


Leider war er nicht der einzige, der die Idee hatte um diese Zeit Gretchen zu besuchen, denn Frank Muffke machte sich zur gleichen Zeit auf den Weg ins Hotel, in dem Gretchen die Nacht verbringt. Er dachte ernsthaft immer noch, dass er bei ihr eine Chance hatte, dass sie nur mit ihm nach Italien ging, um ihrem Freund Marc eins auszuwischen, war ihm nicht bewusst.
Marc fuhr viel zu schnell, aber das war dem jungen Oberarzt egal, er hatte etwas wieder gut zu machen. Hektisch suchte er vor dem Hotel nach einem Parkplatz. Endlich hatte er einen gefunden, er sprang aus dem Wagen, schloss schon im Laufen die Tür ab und rannte auf die hell erleuchtete Fassade des Hotels zu. Außer Atem erreichte er das Foyer.
„Ich suche das Zimmer 156!“ fuhr er die im Halbschlaf versunkene Frau an der Rezeption an.
„Was...ach so...äh Moment“ Sie stotterte noch ein wenig, dann zeigte sei ihm den Weg zum Zimmer seiner Freundin.
Da er jetzt in Gretchens Nähe war, und einer Versöhnung fast nichts mehr im Weg stand kam er langsam wieder runter. Langsamer, aber immer noch schnellen Schrittes erklomm er die Treppe zu ihrem Hotelzimmer. Als er den Flur erreichte, auf dem das Zimmer liegen sollte, fiel ihm ein Mann ins Blickfeld, er stand vor einer Zimmertür und wartete, es war kein Hotelangestellter, denn er trug keine Uniform. Marc näherte sich dem Unbekannten, Zimmer 151, Zimmer 152...
Diese Gestalt kam ihm bekannt vor!
Zimmer 153, Zimmer 154..
War das nicht...
Zimmer 155
Jetzt stand Marc direkt vor dem Typen und vor ihrem Zimmer. Langsam blickte Marc hoch in sein Gesicht.
Was macht der hier??? Sollte der Betrüger nicht längst hinter Gittern sitzen?!
Es war niemand anders als Frank Muffke, der Betrüger und Ex-Ehemann von Gretchen.
Marc schnappte nach Luft und klopfte entschlossen an die Tür.
Frank beobachtet den Arzt misstrauisch, wegen ihm war Gretchen doch hier!
„Wer ist da?“ kam es von drinnen
Da beide Männer gleichzeitig antworteten kam drinnen bei Gretchen nur ein „Frarc“ an.
„Wie bitte?“ fragte sie noch einmal.
„Marc ist hier!“ rief Marc nun lauter.
Marc?! Ist er gekommen um sich zu entschuldigen? Wie süüüüüüß! Moment Gretchen, du bist doch sauer auf ihn!
„Was willst du hier? Und vor allem,“ sie ging auf die zweite Stimme ein, „Wen hast du mitgebracht?“
„Mitgebracht habe ich gar keinen, und ich bin gekommen, weil...“ er zögerte, er wusste nicht genau, was er jetzt sagen sollte.
„Ja?“ hakte sie nach.
„Ich..Ich will mich bei dir entschuldigen! Es tut mir wirklich, wirklich Leid, dass ich meiner Mutter gesagt habe, dass wir nicht zusammen sind und so. Ich wusste nicht, dass es dir so wichtig ist...“ Er schwieg einen Moment.
Dann drehte sich auf einmal der Schlüssel um und die Tür öffnete sich einen Spalt.
„Komm rein! Wir müssen reden!“ sagte Gretchen zaghaft und zog Marc am Ärmel durch die Tür in ihr Zimmer, dabei fiel ihr Blick auf Frank, der wie bestellt und nicht abgeholt vor der Tür stand und das Gespräch aufmerksam verfolgt hatte.
„Und was willst du hier?“ fragte sie ihn etwas überfordert mit der Situation, dass ihr Komplize in Sache Meier eins auswischen auf einmal vor ihrer Zimmertür stand.
„Weißt du Gretchen, ich weiß nicht wo ich schlafen soll, denn die Villa gehört mir ja nicht mehr und dann dachte ich, dass ich vielleicht...“
„Vielleicht was? Vielleicht bei meiner Freundin schlafen könntest und sie am besten auch noch einmal rasch durchvögeln?“ fragte Marc aufgebracht.
„Marc!“ mahnte Gretchen ihn, „Du weißt genau, dass ich mich nicht von ihm hätte „durchvögeln“ lassen!“
„Ach ja?“ fragte Marc skeptisch, „Das musst du dich wohl erst abfüllen lassen, wie bei Medhi, hm?“
„Marc, es reicht jetzt, ich dachte du wolltest dich entschuldigen! Wenn du mir so kommst, kannst du auch direkt wieder gehen!“ gab sie zurück.
Scheiße Meier, wieder versaut, aber es ist doch so!
„Frank, du kannst bei mir auf dem Sofa schlafen!“ gab sie ihrem Ex-Ehemann zu verstehen, "Und Marc, von dir will ich keinen Muchs hören, was das Thema angeht, verstanden?“ Sie ließ die beiden in ihr Hotelzimmer eintreten.
„Hasenzahn, kann ich einen Moment allein mit dir sprechen, ich möchte nicht, dass der neureiche Schnösel alles mithört!“ sagte Marc.
„Frank, hättest du was dagegen, wenn du kurz nach unten gehst, ein Kaffee oder so trinken, hm?“ fragte sie den verdatterten Mann höflich.
„Nein, ich mach mich dann mal kurz auf den Weg!“ Er schlurfte aus dem Zimmer, um sich auf den Weg nach unten zu machen.
„Marc was sollte das grade eben?“ fragte Gretchen, als die beiden alleine im Raum waren.
„Schuldigung, ich weiß nicht, aber ich war so sauer, auf dich...Auf Frank, aber ich glaub am allermeisten auf mich selbst, weil ich es wieder verbockt habe...“ Er seufzte und sah sie traurig an. Bei diesem Blick konnte Gretchen nur schwer einer Versöhnung widerstehen.
„Marc, ich weiß, dass ich überreagiert habe, aber ich habe mich einfach so gefühlt, als wäre ich dir nichts wert, so wie die anderen Frauen, mit denen du geschlafen hast, von denen hast du deiner Mutter bestimmt auch nichts erzählt, nicht wahr?“
„Aber Gretchen, du müsstest mittlerweile wissen, dass du mir wichtiger bist, als alles andere auf dieser Welt!“
„Marc, das kann nicht sein, deine Ehre vor deiner Mutter scheint dir wichtiger zu sein, sonst hättest du doch die Wahrheit gesagt. Du liebst mich halt nicht richtig, aber das sollte mir auch schon vorher klar sein...“ Sie seufzte gespielt verzweifelt.
Er muss noch ein bisschen zappeln, so einfach mach ich es dem lieben Meier nicht!
„Gretchen, du musst mir glauben! Ich liebe dich, über alles, ich weiß nicht wieso ich mich manchmal so anstelle, aber ich mache das nicht, weil ich dich nicht liebe, sondern weil ich es nicht anders gewohnt bin, als Gefühle vor der Außenwelt zu verdrängen. Außerdem habe ich noch nie solch eine Liebe, wie zu dir verspürt!“ Er sah sie verzweifelt an, „Bitte verzeih mir!“
Lange halte ich nicht mehr durch, er ist einfach zu süß, und was er gesagt hat, ist auch einfach zu schön! Aber ein bisschen zappeln lassen will ich ihn noch! Ein bisschen Strafe muss sein.
„Marc, ich weiß, dass dir das schwer fällt, aber wieso soll ich mich daran gewöhnen, es wird Zeit, dass ich nicht immer auf dich Rücksicht nehme, du musst auch mal lernen dich zu ändern!“ Sie wusste, dass das eins schwaches Argument war, denn er hatte sich ziemlich verändert seit er mit Gretchen zusammen war.
„Gretchen, du kannst mir nicht vorwerfen, dass ich mich nicht verändert habe! Ich bin mit dir ZUSAMMEN, als wäre das nicht genug Veränderung, für jemanden, der noch nie eine seelische Beziehung geführt hat!“ Er war verzweifelt, diese Frau war einfach zu stur, worauf wollte sie denn hinaus?
„Marc...“ jetzt gingen ihr die Argumente aus.
„Gretchen, hast du noch irgendetwas zu deiner Verteidigung zu sagen?“ fragte er lächelnd.
„Nein eigentlich nicht, aber glaub nicht, dass ich dir so einfach verziehen habe!“
„Was soll das heißen? War das etwa eine Warnung?“ fragte er verwundert.
„Hm, vielleicht.“ Sie lächelte, ihren Plan, mit nach Italien zu fahren, hatte si noch nicht ganz aufgegeben, sie wollte wenigstens eine Woche in den Süden fahren und entspannen, aber ob sie das ohne Marc konnte? Da war sie sich noch nicht so sicher.
„Marc, ich muss dir was erzählen, dein Vater hatte ja vorgeschlagen uns in den Urlaub zu schicken, und ich habe da so einen Plan!“, sie lächelte verschmitzt.
„Ich dachte wir fahren an die Nordsee, nach Sylt?“ fragte er verwundert.
„Hmm...Nee, weißt du heut Nachmittag war ich so verzweifelt, dass ich erst mit Frank nach Italien auswandern wollte...“
„Was? Du wolltest mit dem Schleimer nach Italien, ist ja nicht zu fassen, was du alles machst, wenn man mal nicht aufpasst!“
„Marc, ich war sauer auf dich und wollte einfach nur weg, da war das die beste Gelegenheit, aber ich will ja jetzt umplanen!“
„Und zwar?“ fragte er misstrauisch, ganz traute er seiner blonden Freundin nicht.
„Wir könnten einen Trip nach Italien machen, in ein schönes Hotel, vielleicht am Meer und auf dem Weg bringen wir Frank zu seinem Bruder in die Italienischen Alpen!“
„Was, der soll mit?“ fragte Marc entgeistert, seine Freundin kam vielleicht auf Ideen...
„Marc, wir nehmen ihn nur mit, setzten ihn ab und genießen dann den Rest gemeinsam am Meer...Ich will ihm doch helfen aus Deutschland rauszukommen, da er doch von der Polizei gesucht wird!“
„Gretchen, es ist echt unglaublich, wie naiv du bist! Um nach Italien zu kommen, braucht man seinen Pass, und wenn jemand „Frank Muffke“ liest, weiß er doch sofort, dass wir grade einen europaweit gesuchten Betrüger und Mörder über die Grenze befördern wollen, so einfach ist das nicht!“ Er nahm sie in den Arm.
„Aber soll er hier in Deutschland auf der Flucht leben?“
„Er könnte sich auch einfach der Polizei stellen“ meinte Marc.
„Aber er will doch nicht ins Gefängnis!“ erwiderte Gretchen.
„Warum bist du eigentlich grade dabei für den Betrüger Mitleid zu entwickeln? Letztlich bist du doch noch zur Polizei gegangen und hast gegen ihn ausgesagt!“ fragte Marc seine Freundin.
„Ich weiß es nicht, ich glaube nicht, dass er das verdient hat, auch wenn er ein Heiratsschwindler ist. Außerdem ist er kein Mörder. Der richtige Alexis von Buren war schon tot und seine Mutter ist gestorben, weil das Radio in die Badewanne gefallen ist!“
„Ach, und das glaubst du ihm?“
„Hat er mich jemals angelogen, abgesehen von seinem Doppelleben? Was er auch nur verschwiegen hat?“
„Hmm...Stimmt“ Das musste Marc einsehen, aber über die Grenze wollte er den Kerl nicht bringen, das war dem Oberarzt dann doch zu riskant.

Olivia<3 Offline

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23.08.2011 08:42
#23 RE: Story von Olivia<3 Zitat · antworten


Heute etwas früher!
Aber ich kann euch schon mal sagen, an alle, die wollen, dass Frank endlic verchwindet, heute macht er sich entgültig vom Acker
Hoffe der neue teil gefällt euch!
Freu mich auf eure Kommis
Eure Olivia


„Aber wir werden den Verbrecher nicht über die Grenze schaffen!“ teilte er Gretchen seine Meinung mit.
„Ja gut, vielleicht ist das nicht so gut, kann man dann nicht auch angezeigt werden? Also ich meine, wenn man einem Verbrecher bei der Flucht hilft? Man ist dann ja quasi sein Komplize...“ Gretchen wurde bewusst, dass der Plan mit Italien, vielleicht doch ein bisschen voreilig und naiv war.
„Genau! Und ich will nicht nochmal als Verbrecher abgestuft werden..“ Er erinnerte sich an die Sache mit Gabi, die ihn auf fieseste Weise erpresst hatte.
Auch Gretchen erinnerte sich an die Sache, sie war damals die, die Marc „gerettet“ hatte. Richtig bedankt hatte er sich aber noch nicht.
In dem Moment klopfte auch Frank wieder an die Zimmertür.
„Gretchen, kannst du aufmachen?“ fragte er leise, damit er niemand aufweckte, er war nicht nach unten gegangen, das war ihm zu riskant geworden, er hätte ja entdeckt werden können. Er hatte sich also in der Wäschekammer versteckt, bis er meinte, dass es an der Zeit wäre, wieder zurück gehen zu können.
Gretchen öffnete ihm die Tür, Marc war zwar nicht ganz einverstanden, dass er bei ihr übernachten, aber da er eh beschlossen hatte auch bei Gretchen im Hotel zu schlafen, war das ja eh egal. Denn so hatte er ja ein Auge auf sie und sein Gretchen konnte nicht mit Frank durchbrennen.
„Können wir dann nicht schlafen gehen? Ich bin echt müde.“ Sie bekräftigte das mit einem Blick auf de Uhr, es war bereits vier Uhr morgens.
„Gute Idee“ stimmte Marc ihr zu und schlang von hinten die Arme um seine Freundin und küsste sie zärtlich aufs Haar, das nicht nur aus Liebe sondern auch, um Frank die Fronten klar zu machen.
Gretchen zeigte Franz das Sofa und holte aus dem Schlafzimmer noch eine Decke, sie hatte beschlossen, dass Marc und sie ja auch eine Decke teilen könnten.
Frank machte es sich also auf dem Sofa bequem und Marc und Gretchen verschwanden im Schlafzimmer. Diesmal verzichteten die beiden auf ihr „Ritual“ am Abend, die beiden waren einfach zu müde, das konnten sie ja alles im Urlaub nachholen. Glücklich, dass der kleine Streit geklärt hatte schliefen die beiden eng umschlungen ein. Es war eine ruhige Nacht.
Am nächsten Morgen wurden das Liebespaar davon geweckt, dass jemand im Wohnzimmer rumrödelte, das war natürlich niemand minder, als Frank Muffke, der beim Aufstehen, an den Wohnzimmertisch gestoßen war und die Vase umstieß.
Marc stöhnte, er war immer noch hundemüde. Es war aber schließlich auch grade mal halb neun.
Was fällt dem Idiot ein, uns so früh zu wecken?!
Er warf sich wieder zurück auf die Kissen, als ihm schlagartig einfiel, dass er zur Arbeit musste. Er sprang wieder auf und rüttelte Gretchen aus ihrem Halbschlaf zurück auf die Welt:
„Hasenzahn! Aufstehen! Wir müssen ins KH!“
Gretchen seufzte.
„Marc, wir haben frei gekriegt, vor dem Streit! Wir sollten eigentlich auf dem Weg nach Sylt sein!“ erinnerte sie ihn an die Urlaubspläne des Pärchens. Marc seufzte, er hatte sich schon so auf den Urlaub mit seinem Hasenzahn gefreut.
„Ja...“ setzte er an, „Apropros, wie ist das denn jetzt mit Urlaub?“
„Hmm, das Hotel ist ja schon gebucht nicht?“ fragte sie grinsend.
„Stimmt!“ Es kam wieder Leben in den Oberarzt, „Dann nichts wie los!“
Voller Freude sprang er aus dem Bett und war schon auf dem Weg ins Bad um zu Duschen, er wollte so schnell wie möglich aus dem Hotel raus, um endlich in den Urlaub zu fahren. Auch Gretchen rappelte sich mühsam auf.
Frank hatte das Gespräch der beiden traurig mit angehört, das mit dem Auswandern nach Italien hatte sich erledigt, er würde es irgendwie alleine schaffen hier rauszukommen. Er seufzte, packte seine sieben Sachen und gab Gretchen zu verstehen, dass er dann wohl mal gehen würde:
„Sternchen,“ begann er seine rede, „Ich werde dann wohl gehen müssen, ohne dich, aber ich muss das wohl jetzt alleine schaffen. Ich muss wohl auch akzeptieren, dass du mit einem anderen Mann als mit mir glücklich wirst! Aber vergiss bitte niemals, dass ich dich liebe, und das werde ich immer tun, mein ganzes Leben lang.“ traurig ging er einen Schritt auf sie zu. Seine Lippern näherten sich den Ihren und er küsste sie, einfach so, ohne Vorwarnung. Sofort stieß sie ihn von sich und verpasste ihm eine Ohrfeige, die sich gewaschen hatte.
„Frank...“
Aber der hatte sich schon umgedreht und hatte die Tür hinter sich zu fallen lassen.
„Ist alles okay? Es war so verdächtig still hier!“ meldete sich der fertig geduschte Marc zurück. Er kam nur mit einem Handtuch bekleidet ins Wohnzimmer und verwöhnte ihren Nacken mit seinen heißen Küssen.
„Hmm...Alles okay“ murmelte sie und ließ die Meiersche Kussaktion über sich ergehen, immer wieder kam ihr Franks Kuss in den Sinn, was sich nicht positiv auf ihre seelisch Verfassung ausübte.
Eine halbe Stunde später verließen die beiden das Hotel und machten sich auf den Weg zu Marcs Wohnung. Sie hatten noch die restlichen Sachen für den Kurzurlaub zu packen. Vorfreude auf den romantischen Urlaub mit Marc ließ Gretchen Frank vergessen. Sie packte voller Eifer mit Marc das Auto und bereitete ein Lunchpaket zu, sie taugte es also doch noch als Hausfrau.
„Kann es losgehen?“ rief Marc von der Tür aus seiner Freundin zu.
„Klar!“ Und schon stand sein blonder Engel vor ihm und sie konnten los.
Gretchen hasst lange Autofahrten, das war auch der Grund warum sie, kurz nachdem Marcs weißer Volvo Berlin verlassen hatte, die Augen schloss und die restlichen 5 Stunden Autofahrt, bis zum Autozug gnadenlos verpennte. Marc war also auf sich gestellt, auch wenn ihn ihr albernes Gequatsche manchmal nervte, er begann es zu vermissen.
Als Gretchen die Augen aufschlug, stand das Auto. Sie wunderte sich, waren sie etwa schon da?
„Marc?“ fragte sie.
„Hm?“ brummte er zurück.
„Sind wir schon da?“
„Nee, wir warten auf den Autozug.“ antwortete er ihr.
„Wissen eigentlich meine Eltern, dass wir jetzt doch in den Urlaub fahren, ich meine das letzte, was sie mitgekriegt haben war, dass wir uns gestritten haben.“ Sie seufzte.
„Nein, also ich habe ihnen nicht Bescheid gesagt!“
„Och Marc...“ Er war mal wieder zu nichts zu gebrauchen.
Sie griff nach ihrem Telefon und tippte die Nummer ihrer Eltern ein.
„Kälbchen, bist du das?“ meldete sich ihr Vater.
„Ja wer sonst.“
„Wo bist du?“ fragte dieser auch sofort.
„Papa, ich wollte dir nur sagen, dass Marc und ich uns wieder vertragen ahben, und jetzt doch in den Urlaub fahren!“
„Kälbchen, bist du sicher, dass das dir richtige Entscheidung war, kurz nach so einem Streit zusammen in den Urlaub zu fahren?“
„Papa, wir machen es quasi als Versöhnung! Das ist doch schön! Freust du dich denn gar nicht, dass alles wieder gut ist?“
„Doch, doch, aber denk dran, du weißt ja wie der Meier ist!“
„Ja Papa, aber glaub mit, ich hab ihn schon ganz gut unter der Kontrolle!“
„Sicherlich, dann wünsch ich euch auf jeden Fall viel Spaß, und baut keinen Unsinn!“
„Wir doch nicht!“ Sie musste lächeln.
„Du weißt schon, was ich meine, komm mir auf keinen Fall schwanger wieder!“ mahnte er seine Tochter, „Du weißt ja wie der Meier ist, nicht, dass du dann als allein erziehende Mutter endest!“
„Papa! Ganz bestimmt nicht, ich werde aufpassen, und so schlimm ist er dann auch wieder nicht!“ gab sie zurück.
„Redet ihr von mir?“ mischte sich Marc interessiert in das Gespräch ein.
„Hmm...“ murmelte Gretchen, „Papa, ich muss dann auch Schluss machen, wir fahren nämlich jetzt auf den Autozug!“
„Gut, dann bis in einer Woche und schöne Grüße an den Meier, er soll sich anständig benehmen!“ Dann legte er auf.
„Marc, schöne Grüße an dich, du sollst dich benehmen, Auftrag vom Chefarzt.“ Sie gab ihn einen Kuss.
„Ist denn jetzt alles wieder gut?“ fragte Marc, „Also mit deine Eltern..:“
„Klar, meine Vater war gar nicht so sauer, wie ich erwartet hab.“ Sie lächelte.
Dann musste Marc aber auch losfahren, ab nach Sylt.
Die Fahrt mit dem Autozug dauerte nicht lange. Gretchen mochte den Ausblick, links und rechts nur Wasser und sie mitten drin, allerdings trocken im Auto. Sie kuschelte sich verträumt an Marc.
Dann war es aber auch schon so weit, sie mussten runter von dem Zug.
Dann fuhren sie die letzten Kilometer zum Hotel per Wegbeschreibung. Von Westerland ging es auf nach Wenningstedt, das war nur wenige Kilometer entfernt.
Gretchen wurde zunehmen aufgeregter, die Landschaft auf der kleinen Insel Sylt gefiel ihr sehr gut. Rechts die Dünen und links Graslandschaft, ab und zu ein Reeddachhaus. Das alles verbreitete eine romantische Stimmung. Am liebsten hätte sie ja in einem dieser einsamen Häuser gewohnt. Dann aber stellte sie sich das Hotel vor und malte sich den Urlaub in den schönsten Farben aus. Sie und Marc am Strand, auf einer der Dünen. Sie und Marc auf der Promenade in Westerland oder bei einem Konzert in der Kurmuschel.
Langsam dämmerte sie in ihren Tagträumen weg. Dieser Urlaub würde perfekt werden, da war sie sich ganz sicher.
Sie seufzte vor Glück.
„Hasenzahn! Wir sind da!“ riss Marc sie aus ihren Träumen.
Sie standen vor dem Hotel, es lag wirklich direkt am Strand und war noch schöner, als sie es sich ausgemalt hatte. Sie stieg aus um zu Marc zu gehen. Sie schlang einen Arm um ihn und dann standen sie einfach nur da und genossen die ersten Momente im gemeinsamen Urlaub.

Olivia<3 Offline

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24.08.2011 09:28
#24 RE: Story von Olivia<3 Zitat · antworten

Heute gehts mit MArtchen in den Urlaub...
Was die da so machen? Könnt ihr ja nach lesen!

freu mich auf eure Kommis!
Olivia

Nachdem die beiden noch eine Weile vor dem Strandhotel standen, betraten sie die bescheidenen, aber dennoch schöne Eingangshalle des Hotels. An der Rezeption bekamen sie ihre Schlüssel und bekamen ihr Zimmer gezeigt. Es war klein, aber mit Meerblick und Balkon. Gretchen hatte sich sofort in das gemütlich eingerichtete Zimmer verguckt. Es hatte für sie eine gewisse Romantik, und war das nicht genau das richtige für den Urlaub des Ärztepärchens.
Mit der Hand fuhr sie über das rustikale Eichenholzregal. Langsam ging sie durch Schlafzimmer, den angrenzenden Wohnraum und das kleine Badezimmer. Sie betrachtete jedes noch so kleine Detail in den jeweiligen Räumen.
Nachdem Marc die Taschen im Schlafzimmer abgestellt hatte und sich erst einmal, erschöpft von der langen Fahrt auf das Sofa fallen ließ, gesellte er sich zu seiner Freundin:
„Und gefällt es dir hier?“ säuselte er ihr ins Ohr.
„Und wie!“ meinte sie, „Was machen wir denn schönes an unserem ersten Urlaubsnachmittag?“
„Hmm... Ich wüsste was gutes...“ verführerisch strich er ir eine Strähne aus dem Gesicht und blickte sie verliebt an.
„Ma-harc“ Sie seufzte, „Ich meine, was unternehmen wir? Wie wäre es denn mit Strand? Die Sonne scheint so schön!“ In der Tat, es schien zwar die Sonne, aber mit 15 Grad war es nicht besonders warm, und dazu wehte ein gehöriger Wind, aber es war das perfekt Wetter für einen schönen Strandspaziergang.
„Hmmm, Strand hört sich doch gut an!“ murmelte er.
Gretchen war sofort Feuer und Flamme für einen Spaziergang an der Nordsee entlang. In windeseile hatte sie sich umgezogen und stand fertig angezogen vor ihm.
Auch Marc zog seine wärmere Jacke gegen den Wind an. Dann achten sich die beiden auf den Weg an den Strand, der direkt am Hotel lag.
Gierig sog Gretchen die salzige Meeresluft ein, zwei lange war sie nicht mehr am Meer gewesen? Schon eine ganze Ewigkeit nicht.
Sie packte ihren Freund bei der Hand und zog ihn ans Wasser, es war schon ein bisschen Seegang, aber nicht zu doll. Dann zog sie ihre Schuhe aus und ging barfuß auf das Wasser zu. Marc tat es ihr nach, er musste schmunzeln, seine kleine Freundin war in ihrem Herzen doch noch ein Kind. Sie begann ihm mit dem kalten Meerwasser nass zu spritzen.
„Hey!“ rief er ihr nach, aber sie rannte schon vor ihm weg, mit dem Gesichtsausdruck eines kleinen Kindes, das grade jemandem eine Meerdusche verpasst hatte. Lachend lief Marc ihr hinterher. Auf halber Strecke fing er sie ein, sie stolperte und landete lachend im Sand.
„Hey!“ Sie zog ihn am Hosenbein zu sich herunter. Sie drückte ihm einen Kuss auf den Mund und kuschelte sich an ihn. Eine Weile lagen die beiden einfach nur im Sand und genossen die Zweisamkeit, im Hintergrund das Meerrauschen und das kreischen der Möwen. Gretchen grinste versonnen. Es war alles schöner, als sie es sich vorgestellt hatte. Viel schöner.
Auch Marc gefiel es am Meer, mit seinem Gretchen. Er war sonst nicht so der Romantiker, aber die Atmosphäre gefiel ihm, er könnte noch ewig mit ihr hier liegen bleiben und ihrem ruhigen Atem zu hören. Er lächelte verliebt. Er merkte, dass es auch schön sein konnte mit ihr zusammen zu sein, ohne, dass sei unbedingt grade Sex hatten.
Hinterher waren sie dann aber doch noch aufgestanden, um zurück ans Meer zu gehen und mit nackten Füßen durch die Brandung zu warten. Er nahm wieder ihre Hand und sie gingen ein Stück weiter.
„Und Marc? Gefällt es dir denn?“ fragte sie neugierig, sie dachte, dass er sich den Urlaub wohl irgendwie anders vorgestellt hatte, mit mehr Sex eben. Aber diesmal lag sie dabei falsch:
„Gut! Es gefällt mir wirklich gut!“ Er nahm sie in den Arm und hielt sie fest.
„Ich liebe dich! Und ich will dich nie mehr verlieren!“ flüsterte er ihr zärtlich ins Ohr.
„Ich dich auch nicht.“ Sie gab ihm einen Kuss auf die Wange.
Als sie sich trennten nahm er einen Stock und zeichnete ein Herz in den nassen Sand:
„M+G“
Gretchen fand das so kitschig, dass sie es schon wieder süß fand, in ihrem Marc steckte wohl doch noch ein versteckter Romantiker. Sie lächelte und fiel ihm um den Hals.
Er wirbelte sie ein Stück herum und setzte sei wieder sanft auf dem Boden ab.
„Weißt du Marc, „ setzte sie an, „Ich hätte nie gedacht, dass wir einmal zusammen kommen, und schon gar nicht, dass es dann so schön sein kann. Ich hatte es mir nie so schön vorgestellt.“ Sie blickte ihn mit ihren klaren blauen Augen an.
„Ich auch nicht Gretchen, ich auch nicht! Bis vor kurzem konnte ich mir eine Beziehung gar nicht vorstellen. Aber jetzt...hat sich da wohl einiges geändert.“ murmelte er.
„Ja, da hast du recht.“
Gretchen und Marc verbrachten noch den ganzen Nachmittag am Strand. Sie kamen erst gegen halb acht zurück ins Hotel, um zu Essen. Es wurde noch ein schöner Abend, sie unterhielten sich nett und genossen ihre gemeinsame Zeit. Erst spät am Abend gingen die beiden auf ihr Zimmer, um zu schlafen:
Wild knutschend stolperte das junge Pärchen in das kleine Hotelzimmer. Den Verstand und das Bewusstsein hatten sie im wahrsten Sinne des Wortes schon weggeknutscht, deshalb war es den beiden auch egal gewesen, dass sie auf dem Flur jeder sehen konnte. Marcs Küsse waren für Gretchen der Himmel auf Erden, sie genoss jede einzelne Bewegung seiner feurigen Lippen auf den Ihren.
Sanft bettete der junge Oberarzt seine blonde Freundin auf dem quietschenden Bett und verwöhnte ihren Hals mit zärtlichen Küssen.
Mit zitternden Fingern machte sie sich an den Knöpfen seines weißen Hemdes zu schaffen. Als sie ihn von seinem Hemd getrennt hatte fuhr sie langsam die Konturen seiner trainierten Brust entlang.
Er genoss ihre sanften Berührungen. Langsam versuchte er seine Freundin von ihrer blauen Bluse zu trennen. Während er die Knöpfe öffnete verwöhnte er sie immer wieder mit seinen zärtlichen Küssen. Sie schien das sichtlich zu genießen. Er wusste genau, wie er sie zu küssen hatte, er wusste, was ihr gefiel, sie waren sich vertrauter denn je.
Endlich hatte er sie ihrer Bluse entledigt. Sie trug nur noch einen weißen Spitzen-BH. Seine Erregung stieg und damit auch seine Herzfrequenz.
Gretchen spürte sein Herz schlagen. Sie überdeckte seinen Oberkörper mit ihren heißen Küssen.
Marc machte sich derweilen an ihrem BH zu schaffen, andächtig öffnete er sie Schnalle und trennte sie von dem lästigen Kleidungsstück. Als er ihre unbekleideten Brüste erblickte, weiteten sich seine Augen und er konnte sich kaum zurückhalten. Mit sanften Berührung umschmeichelte er sie.
Gretchen genoss jede seiner zärtlichen Berührungen, stöhnte bei seinen intensiven Berührungen auf.
Langsam bewegte er seine Hände Richtung Bauch und umspielte ihre Brustwarzen mit seinen Lippen. Ihre Finger krallten sich in seine Haare, sie seufzte vor Glück und Lust.
Marc gefiel es seine Freundin so zu verwöhnen und intensivierte seine Berührungen.
Nun wanderten auch seine Lippen zu ihrem Bauch und küssten diesen gefühlvoll.
Gretchen zog seinen Kopf von ihrem Bauch zurück zu ihren Lippen und begann einen leidenschaftlichen Kuss.
Währenddessen machte sie sich an seinem Gürtel zu schaffen, ihre Hände machten Marc ganz verrückt.
Endlich hatte sie es geschafft, sie warf den Gürtel achtlos neben sich auf den Boden.
Auch Marc begann ihr den Rock zu öffnen und auszuziehen.
Die letzten Kleidungsstücke landeten verstreut auf dem Boden. Das Liebespaar flüchtete unter die Decke, dort war es wärmer.
Marc bedeckte ihren nackten Körper auf Meiersche Art mit Küssen.
Dann gab es für die beiden keinen Halt mehr, bereitwillig ließ Gretchen, dem „kleinen“ Meier Eintritt. Marc drang zart und gefühlvoll in sie ihn. Er war so sanft und einfühlsam zu ihr.
Gretchen packte die Lust, sie schlang beide Arme und Beine um seinen Körper und küsste ihn fordernder.
Immer wieder stieß er zart, aber dennoch intensiv in sie ein. Es war ein reines Lustspiel, begleitet von unzähligen leidenschaftlichen Küssen, die sie sich gegenseitig schenkten.
Sie liebten sich ungehalten und ausdauernd, aber dennoch zärtlich und liebevoll..
Seine Hände wanderten immer wieder fordernd über ihren wundervollen Körper. Ihre Hände strichen sanft über seine Rücken.
Plötzlich wurden die Bewegungen seines Beckens schneller, er stöhnte, er stand kurz vor dem Höhepunkt.
Ein warmes Gefühl strömte durch seine Adern, sein Herz klopfte. Das Gefühl breitete sich in seinem ganzen Körper aus. Er war erregt bis in die letzte Faser seines perfekten Körpers.
Gretchen konnte Marcs Erregung förmlich spüren. Und sie liebte ihn dafür, für alles. Sie stellte, dass Sex mir Marc jedes mal aufs neue schön war, nie langweilig wurde.
Dann stöhnte sie ein letztes mal auf, das Stöhnen wurde aber von Marcs unglaublichen Küssen gedämpft.
Langsam löste er sich von ihr. Auch für ihn war es immer wieder das schönste Erlebnis. Es war einfach unbeschreiblich, er hatte noch nie so viel für etwas, geschweige denn ein Person, empfunden. Mit Gretchen war es nicht einfach nur Sex, mit ihr war es viel mehr, mehr Gefühle. Es war Liebe, da war er sich plötzlich sicher.
„Gute Nacht, Marc!“ flüsterte sie ihm nach einer kurzen Pause zu.
„Und dir süße Träume!“ Er gab ihr noch einen Kuss auf Haar. Dann schmiegte sie sich in seinen Arm und schloss die Augen.
Marc blieb noch ein wenig wach. Er konnte nicht einschlafen, immer wieder spielten sich in seinem Kopf die Ereignisse des vergangenen Tages ab. Er war sich sicher, dass dieser Tag auf der Top-5 der schönsten Tage in seinem Leben, noch vor Platz 2 kam, und das war der Tag, an dem sie zum ersten mal mit ihr geschlafen hatte, und er zum ersten mal einen kleinen Teil seiner großen Gefühle zu dieser Frau gestanden hatte. Mit diesem Gedanken schloss auch er glücklich und zufrieden mit der Welt die Augen.

Olivia<3 Offline

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25.08.2011 11:29
#25 RE: Story von Olivia<3 Zitat · antworten

Schade, dass ich so wenige Kommis bekommen habe, was heißt Kommis, eigentlich ja nur einen
Ich würde mich echt über mehr Feedback freuen!
Viel Spaß mit Martchen im Urlaub Teil 2,
eure etwas gekränkte Olivia


Das junge Ärztepärchen wurde am nächsten Morgen von den ersten Sonnenstrahlen und der frischen Luft, die durchs Fenster strömte geweckt.
Genau so hatte Gretchen sich den ersten Morgen vorgestellt. Sie atmete die frische Luft ein und kuschelte sich zurück an Marc, um noch ein wenig vor sich hin zu dösen.
Marc nahm sie noch ein wenig fester in den Arm und drückte ihr ein kleines Guten-Morgen-Küsschen aufs Haar.
„Morgen“ murmelte sie und lächelte ihn an.
„Guten Morgen!“
Nachdem die beiden noch ein wenig vor sich hin gelegen hatten, standen sie dann schließlich doch auf, um zum Frühstück zu gehen, denn es stand ihnen noch ein langer Tag bevor.
Sie gingen also duschen, zogen sich um und machten sich fertig um um halb zehn im Frühstückssaal zu erscheinen und sich das ausgiebige Hotelfrühstück schmecken zu lassen.
Beim Frühstück bekamen sie die aktuelle Tageszeitung, in der Marc sofort drin rum blätterte. Ihm fiel auf der zweiten Seite eine große Überschrift auf:
„Lange gesuchter Betrüger stellt sich der Polizei.- F. Muffke-Fall endlich geklärt“
Interessiert überflog er den Artikel, dann zeigte er ihn seiner Freundin:
„Gretchen guck mal, was hier steht!“ er deutet auf den Artikel.
Auch Gretchen überflog den Artikel. Sie bekam ein wenig Mitleid, aber als sie sah, dass er sich selber der Polizei gestellt hatte, war sie erleichtert, denn er hatte es dann offensichtlich so gewollt.
„Was sagst du dazu?“ fragte Marc, als er merkte, dass seine Freundin nichts dazu sagte.
„Hmm,“ antwortete sie, „Ich denke, dass es das richtige war, sich der Polizei zu stellen, ich glaube nicht, dass er glücklicher geworden wäre, wenn er sein Leben lang auf der Flucht verbracht hätte!“
„Das glaube ich auch, außerdem gehört ein Verbrecher hinter Gitter! Und er hätte es eh nicht geschafft, mittellos und als Schwerverbrecher über die Grenze zu kommen.“ Er lächelte, es war eine Sorge weniger, jetzt konnten die beiden den Urlaub noch mehr genießen.
Die beiden beendeten ihr Frühstück. Heute wollten sie nach Westerland, zum Einkaufen und danach wollten sie noch auf die Strandpromenade. Gretchen freute sich schon, sie wollte sich doch schon lange ein neues Kleid kaufen, und warum sollte sie das nicht gleich hier auf Sylt machen. Marc war nicht ganz so begeistert von der idee in seinem Urlaub shoppen zu gehen, aber er konnte seiner Freundin diesen Wunsch nicht abschlagen.
Also machten sich die beiden nach dem Frühstück auf den Weg zu seinem Auto, um loszufahren. Während der kurzen Autofahrt, dachte Gretchen über die ganze Situation nach:
Ich glaube Marc liebt mich doch, auch wenn er seiner Mutter nichts von mir erzählen wollte. Er hat mir auch schon mehrmals gesagt, dass er mich liebt, und eine Marc Meier hat damit doch so seine Probleme gehabt. Ich glaube, dass er auch glücklich ist, in einer Beziehung. Ich hätte es mir echt nicht vorgestellt, dass es einmal so schön sein könnte. Noch schöner, als ich es mir in meinen kühnsten Träumen ausgemalt hätte.
Und jetzt ist Frank auch noch im Gefängnis, nicht, dass ich ihm das gönnen würde, aber ich glaube, dass es besser so ist. Schon ziemlich dreist, dass er mich dann einfach noch geküsst hat! Zum Glück hat Marc davon nichts mitbekommen, der wäre doch ausgerastet!
„Alles okay? Du bist so schweigsam!“ riss Marc sie aus ihren Gedanken.
„Hmm, alles bestens, hab nur grade nachgedacht.“ antwortete sie.
„Tagebuch im Kopf geschrieben?“ neckte er sie.
„So was in der Art!“ ging sie auf seine Neckereien ein.
„Und, was steht da so interessantes drin, in deinem geheimen Kopf-Tagebuch?“ fragte er gespielt neugierig.
„Hmm, das wüsstest du wohl gerne?“ zog sie ihn auf.
„Tja, Gott muss halt wissen, was da so schönes über ihn drin steht. Er ist der schönste, der beste, der ...“
„Marc dein Ego lässt echt nicht zu wünschen übrig...“ tadelte sie ih, „Wer sagt überhaupt, dass da was über dich drin steht?“ meinte sie, aber da ihr Gesicht einen leichten roten Schimmer bekam, wusste Marc, dass sie flunkerte. Natürlich hatte sie etwas über ihn geschrieben, seitenweise.
„Hmm, das kann ich dir ansehen!“ er lächelte sie an.
„Hmm...“ murmelte sie.
Gretchen, du bist eine schlechte Lügnerin. Ich hab doch seitenweise über ihn geschrieben.
Marc musste schmunzeln.
Meine Freundin ist einfach zu süß und tollpatschig. Aber das liebe ich doch an ihr, wie so vieles.
Moment, hast du grade süß gedacht? Jetzt mutierst du echt zum Weichei Meier. Aber so schlimm ist das doch gar nicht...Ein Weichei zu sein...Zumindest, wenn es kein anderer mitbekommt.
Schweigend fuhren sie beiden weiter.
5 Minuten später waren sie dann in der „Hauptstadt“ Sylts angekommen.
Marc parkte sein Auto am Stadtrand und hielt seiner Freundin die Autotür auf. Dann schlenderten die beiden Hand in Hand auf die Innenstadt zu.
Zuerst schleppte Gretchen Marc in einen Schuhladen:
Marc seufzte, Frauen und Schuhe, wenn das mal keine fünf Stunden dauert.
Gretchen probierte 5 Paar hochhackige Schuhe an, ein Paar schicke Lederstiefel und entschied sich schließlich für die sandfarbenen Ballerinas.
Nach einer Stunde hatten die beiden dann den Schuhladen verlassen. Gretchen mit ihren neuen Schuhen und Marc mit einem eingeschlafenen Bein, da er so unbequem gesessen hatte. Aber da musste er jetzt durch, so war das eben in einer Beziehung, man musste auch auf die Interessen des anderen eingehen.
Gretchen aber steuerte schon auf eine kleine Boutique zu, sie hatte eins chönes Kleid im Schaufenster gesehen.
„Marc, wie findest du das Kleid, dort,“Sie zeigte auf dein dunkelblaues Kleid, „Meinst du es würde mir stehen?“
„Hmm, bestimmt, dir steht doch alles.“ Er küsste sie aufs Haar.
„Kommst du dann mit, ich will es kurt anprobieren.“ meinte sie.
Mit einem Schmunzeln erinnerte sich Marc an die letzte Anprobegeschichte.
Aber er folgte ihr gehorsam in die kleine Boutique. Gretchen fragte nach dem Kleid im Schaufenster und nach den Umkleidekabinen. Dann verschwand sie in der einzigen Kabine, um das Kleid überzuziehen.
Marc wartete vor der Kabine, er sollte seinen Kommentar abgeben, wenn sie es anprobiert hatte. Zwei Minuten später kam sie aus der Kabine heraus und vor ihm stand ein Engel in blau. Das Kleid stand ihr und es saß, wie maßgeschneidert.
„Steht dir gut, sitzt super, gefällt mir echt gut!“ war sein kurz angebundener Kommentar.
Gretchen freute sich, dass das Kleid auch Marc gefiel.
„Und weißt du was,“ meinte er noch, „Wenn du willst schenke ich es dir!“
Er fand, dass er ihr mal eine Freude machen müsste.
„Echt?“ fragte sie erstaunt, „Aber das ist doch bestimmt teuer!“ Ein Blick auf das Preisschild bestätigte ihre Befürchtungen.
„Das macht nichts, für dich mache ich das doch gerne!“ Und das aus dem Mund von Marc Meier! Er lächelte sie an.
„Danke!“ hauchte sie.
Sie gingen zur Kasse und Marc zückte sein Portmonee. Gretchen freute sich sehr, dass Marc ihr solch eine Freude machte.
Dieser sah seiner Freundin die Freude an, ihre Augen glänzten und das Lächeln auf ihren sinnlichen Lippen war wie festgenagelt.
Dann machten sich die beiden wieder auf den Weg, sie wollten noch ein wenig durch die Stadt schlendern. Dann entdeckte Marc einen Mann, der auf der Straße Portraits von Personen malte. Und dann hatte er plötzlich eine verrückte Idee, warum sollten nicht sie beiden ein Portrait zusammen machen lassen.
„Gretchen, wie wäre es, wenn wir ein Portrait machen lassen?“
Gretchen, die nie gedacht hätte, dass Marc auf so eine Idee kommen würde, fand das sofort super.
„Klar! Das ist echt super!“ Sie lächelte glücklich.
Die beiden liefen auf den Mann zu, der die Portraits anbot.
„Würden sie auch ein Portrait machen, wo wir beide drauf sind?“ fragte Marc den Mann.
„Ja, das würde zwar etwas länger dauern, aber es ist möglich.“ meinte dieser, „Dann setzte euch mal auf den Stuhl“ Er zeigte mit dem Finger auf den Stuhl.
Marc nahm Platz und zog seine Freundin auf seinen Schoß. Die beiden lächelten glücklich-verliebt. Der Mann machte sich an die Arbeit. Eine Viertelstunde später war der Mann fertig und die beiden konnten sich sein Werk ansehen.
Gretchen war fasziniert, das Bild gefiel ihr auf Anhieb, auch Marc war begeistert. Er bezahlte den Mann, der das Bild noch in Zeitungspapier einwickelte, dann machten sie sich auf den Weg in das nächste Café, denn es war Zeit einen kleinen Snack zu Mittag zu essen.
„Hat dir eigentlich schon jemand gesagt, dass du echt gut aussiehst.“ raunte Marc ihr noch anzüglich ins Ohr, nachdem er das Bild gesehen hatte.
Gretchen wurde rot.
„Hmm, du grade.“ Sie lächelte ihn verliebt an. Sie blickten sich lange in die Augen, dann küsste Sie ihn, und die Welt um sie herum verschwand, verlor an Bedeutung, es gab nur sie beide und die Liebe zwischen ihnen.
„Ich liebe dich!“ flüsterte Marc ihr zu, nachdem sie sich von ihm gelöst hatte.
„Ich dich noch viel mehr!“ Dann nahm sie ihn bei der Hand und steuerte auf ein Café zu.
Marc ließ sich hinter ihr herziehen. Er fühlte sich so glücklich, leicht und frei, wie noch nie.
Das ist dann wohl Liebe, dachte er, Und es ist schöner, als es in den Kitschromanen meiner Mutter beschrieben wird!

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