Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Willkommen im Doctor´s Diary Fan-Forum!
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 154 Antworten
und wurde 30.854 mal aufgerufen
 Erfindet eure eigene Fortsetzung!
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7
Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

14.12.2011 14:32
#101 RE: Meine Story! Zitat · antworten

"Mitzi!!!" kam es von maurice als er in marcs wohnung getreten war und seine schwester auf dem boden liegen sah. "Was ist passiert???" fragte er marc. Claire musterte kritisch marcs aufgeknöpftes hemd und mitzis aufgeknöpfte bluse.
"Genau marc! Was ist passiert?" zischte sie und strafte marc mit einem bösen blick.
"Auf jedenfall nicht was du denkst!" meinte marc, griff nach seiner jacke und lief richtung tür.
"War gretchen hier?" fragte sie und lief ihm hinterher.
"Betonung liegt auf "war"..." meinte marc.
"Boah ne..." sagte sie, weil sie wusste was das bedeuten musste. Gretchen hatte die beiden erwischt. sie drehte sich um und ging wieder zurück zu Gordon und maurice. Marc ging raus. Es regnete immernoch. Er machte seine kapuze hoch. Kalt war es nicht, schließlich war es so gut wie sommer. Es war auch noch ein bisschen hell. Er lief schnellen schrittes. Wo sollte er sie suchen. Weit konnte sie nichts gekommen sein, ihre jacke mit autoschlüsseln lag noch bei ihm in der wohnung.
"GRETCHEN!" rief er. Keine antwort. Er leif weiter und weiter. Plötzlich wurde er von hinten angehupt. marc fuhr herum. Er konnte mehdi am steuer erkennen. Er lief zum auto und öffnete die Türe.
"Was willst du?" fragte marc unhöflich.
"Gretchen abholen..." sagte mehdi. marc schaute ihn an. "Was hast du wieder verbockt, meier?"
"du kannst wieder umkehren..." meinte marc "Wenn du mir sagst wo sie ist, dann klär ich das selber..."
Mehdi seufzte.
"Steig ein..." meinte mehdi. Marc zögerte. Stieg dann aber doch ein.
"Was hast du jetzt gemacht... " wollte mehdi wissen und fuhr los.
"Pff..." machte marc. langes schweigen. plötzlich hielt mehdi an.
"Davorn!" sagte mehdi und zeigte mit einem kopfnicken auf eine, ein paar meter entfernte bushaltestelle. Marc sah eine person die dort auf der überdachten wartebank saß. Gretchen! Schnell stieg er aus.
"Viel glück..." meinte mehdi.
"jaja..." sagte marc und rannte.
"Gretchen!" sagte er als er dort ankam.
"Geh weg!" kam es von gretchen.
"Das war nicht das, nach was es aussah..."
"Bitte???... das war ja wohl eindeutig..."
"Sie war schuld..."
"Gute ausrede marc... wirklich gute ausrede..."
"Das ist die Wahrheit..."
"und du warst ihr hilflos ausgeliefert...armer marc..." sagte sie genervt.
"...warum glaubst du mir nicht?"
"...weil... ich dir immer glaube...und verzeihe... und dann passiert wieder was..." stotterte sie und wischte sich mit ihrem pullover ärmel eine träne weg.
"Glaubst du ich mach das mit absicht...?"
Gretchen schüttelte den kopf und stand auf.
"Man sieht sich..." murmelte sie und lief richtung mehdis auto, dass sie entdeckt hatte, obwohl mehdi extra mehrere meter abstand zu der Haltestelle gehalten hatte.
"Gretchen!!!" sagte marc laut. Marc lief ihr nicht hinterher und blieb wo er war. Gretchen setzte sich zu mehdi ins auto.
"Ich hab doch gesagt, wenn dich jemand fragt, weißt du nicht wo ich bin..." sagte sie traurig und ein wenig sauer.
"Aber marc meint es doch nur gut..." sagte mehdi während er los fuhr. Sie fuhren an der Haltestelle vorbei. Marc hatte auf der wartebank platzgenommen und starrte auf den boden. Gretchen würdigte ihm ebenfals keines blickes.
"Wo willst du jetzt hin?" fragte Mehdi. Gretchen zuckte mit den Schultern.
"Soll ich dich zu dir nachhause fahren?" fragte er.
"Dann fragen mich meine eltern was passiert ist... und weil ich nicht die beste lügnerin bin, werden sie sich zusammenreimen, dass irgendetwas zwischen mir und marc ist. " erklärte sie. "Mein Vater würde ihn in der Luft zerfleischen..." fügte sie leise hinzu, während sie aus dem Fenster schaute. Mehdi fuhr an den Straßenrand und hielt an. Er schaute zu Gretchen.
"Hört sich so an, als wärst du nicht sauer auf marc..." sagte Mehdi einfühlsam.
"Wer hat den gesagt, dass ich sauer auf ihn bin?" sagte sie und schaute Mehdi mit ihren glasigen augen an "...ich bin nur traurig... traurig, weil immer etwas zwischen uns schiefläuft... keine 2 tage kann einfach nichts sein..." erklärte sie.
"Willst du mit marc reden? Soll ich umkehren?" fragte er. Gretchen schüttelte den Kopf.
"mit mir ins SChwesternwohnheim kannst du aber auch nicht..." sagte mehdi. Gretchen nickte.
"Ich weiß..." flüsterte sie...

"Sie haben WAS gemacht?" rief claire in ihr handy, während sie zurück ins Elisabethkrankenhaus fuhren.
"Komm' mal runter..." flüsterte Gordon eindringlich. Maurice war hinten im krankenwagen mit seiner Schwester. Claire strafte Gordon mit einem bösen.
"In ihrem zustand, bei mir zuhause! ... die isst mir bestimmt meine ganzen Nutella vorräte auf..."

"Was hätt ich den machen sollen!?" entgegnete Mehdi. Der am Steuer saß und ebenfalls auf dem weg ins krankenhaus war. "Sie wollte nicht zu ihren Eltern... es war die einzigste möglichkeit..."

"Sie machen sich's gewaltig einfach..." sagte sie ein wenig sauer. "Meine Tante ist heut nicht da..." Scheiß tupperabend, dachte sie "Wie ist sie überhaupt reingekommen?"

"Kleiner Tip: unter der Fußmatte ist kein gutes versteck fürn ersatzschlüssel..." sagte er.

"Danke..." murmelte sie genervt.

"Noch fragen?"

"Ja!" sagte sie "Was soll ich jetzt machen?"

"Keine Ahnung" sagte er ganz ehrlich. "Schauen sie einfach, dass sie so schnell wie möglich nachhause kommen..."

Ohen verabschiedung legte Claire auf und packte das Handy weg.
"Würdest du bitte ein bisschen schneller fahr'n..." kam es von hinten "Schließlich geht es hier um meine Schwester!"
"Mach kein Drama..." sagte Gordon genervt "...sie ist nicht schwerverletzt..."
"Sie BLUTEEEET!" rief Maurice nachdrücklich.
"Oh-mein-gott!" sagte gordon immernoch genervt. "...wir sind ja gleich da..."
"könnte ich dann...eventuell...gehen...???" fragte Claire.
"Jetzt schon?" fragte Gordon verwundert.
"ja..."
"Nein..."
"Was?"
"Du kannst dann nicht gehen..." sagte gordon.
"Es ist aber ein Notfall..."
"...aber wir können nicht kommen und gehen wann wir wollen...fertig!"
Claire lehnte sich ans Beifahrer fenster und schaute hinaus. Wo das wohl wieder hinführen würde...

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

27.12.2011 13:50
#102 RE: Meine Story! Zitat · antworten

"Ich glaub ich bleib bei meiner schwester..." sagte maurice, als er aus dem krankenhaus rauskam und Gordon und Claire am RTW lehnen sah. Es hatte zu regnen aufgehört. Gordon war sichtlich genervt.
"...findest du nicht, das du übertreibst... sie liegt ja nicht im sterben..." meinte er.
"Aber wir stehen uns sehr sehr nah... und es soll ja jemand da sein wenn sie aufwacht..."
"Hab' ich schon erwähnt, dass gretchen und ich uns auch sehr sehr nahe stehen..." bemerkte Claire.
"...einsteigen!!!" befahl gordon. Claire und maurice gingen hinten um den krankenwagen herum.
"Wer teilt diesen notdienst überhaupt ein??" fragte Claire laut als sie einstieg.
"...der professor...die oberärzte... da wird jeder so seine finger drinhaben..." meinte gordon.
"Was wäre eigentlich... wenn ich einen ersatz... organisieren würde...??" fragte Claire.
"dann organisie mal schön..." meinte gordon nur. plötzlich fing claires handy an zu klingeln.

"Bonjour madame..." meldete es sich.
"Wer ist da?" fragte sie
"Cedrik Stier..."
"Und was wollen sie?"
"Ich bin hier im Krankenhaus...aber sie sind leider nicht da..."
Claire mochte diesen schleimer nicht wirklich. Vor allem das mit der Wette zwischen ihm und marc nahm sie ihm übel. Besser gesagt: Sie nahm es beiden übel. solchen Schleimern konnte man nicht vertrauen.
"ja..." sagte sie trocken "...sie sind ja arzt, ne?"
"...der beste..."
Schonwieder so ein aroganter macho... die chirugen sind doch alle gleich.
"Wo sind sie genau...??" fragte sie.
"im eingangsbereich...wieso?"
"bin gleich bei ihnen..." flötete sie und legte auf. Sie stieg aus und lief zum Haupteingang.

"Ich wusste gar nicht das ich ihnen so wichtig bin..." sagte Cedrik lässig.
"Was machen sie überhaupt so spät noch hier?" fragte sie.
"Ich wollte sie überraschen..." sagte er charmant.
Was auch sonst... dachte Claire
Claire zog die rote sanitäterjacke aus und drückte sie ihm in die hand.
"Sie haben doch schonmal notdienst gemacht oder?"
"ähm ja"
"Könnten sie für mich..." setzte sie an. Er war ein Arzt... also konnte er auch notdienst machen...
er schielte zur jacke. "Was habe ich davon?" fragte Cedrik. Das war der perfekte moment. Er würde es schamlos ausnutzen, dass die junge ärztin anscheinend sehr in eile war und dringendst einen ersatz brauchte.
"Eine glückliche frau..." fragte sie charmant. Bei gretchen funktionierte sowas auch immer. Er schaute sie an.
"Okay... ich trinke einen kaffee mit ihnen..." sagte sie.
"Einen Kaffee?" fragte er.
"2 Kaffee..."
"2 Kaffee???"
"3 KAFFEE!!!"
"Sie gehen mit mir essen!" sagte Cedrik
"von mir aus..." sagte sie schlussendlich.
"wann und wo?" fragte er
"egal ..." antwortete sie gleichgültig. "Krankenwagen steht in der einfuhr..." meinte sie und drehte sich um.
"...Bis bald..." sagte er charmant. Claire stöhnte innerlich genervt auf. Sagte aber nichts. Was sie alles für Gretchen aus sich nahm... Dafür sollte man
ihr irgendeinen Preis verleihen...

Als sie, vieleicht eine halbe stunde später mit ihrem türkisen Auto in die einfahrt des ehemaligen Pferdehofes fuhr, erblickte sie ein auto, das dort iere eigentlich nicht hingehörte. Sie lief zur Haustür, schloss auf und ging die Treppe zu ihrer Wohnung hinauf. Bevor sie ihre Wohnungstür öffnete, hielt sie kurz inne um zu lauschen. Dann trat sie in ihre Wohnung. Sie hörte zwei stimmen. Eine davon gehörte Gretchen. Claire lief ins Wohnzimmer. Ihre Cousine und Gina Amsel saßen auf ihrer Couch, hatten sich eine Tüte Chips und eine Flasche Cola aufgemacht.
"Hey!" kam es von Gina, als sie Claire bemerkte.
"Hallo..." sagte claire und seufzte. Sie ging mit Cedrik Stier aus. Dafür das Gina und Gretchen bei ihr zuhause saßen und tratschten. Gretchen schien es ganz gut zu gehen. Und Claire würde mit dem schleimigsten Georg Cloney Double ausgehen...
"Wir haben uns ein bisschen bedient..." meinte gretchenn.
"Ich seh's..." meinte Claire trocken.
"was ist denn mit DIR los!!?" fragte Gina, der dieser ton gar nicht gefiel.
"nichts..." sagte sie ein wenig sauer "nur das ich mit einem gewissen cedrik stier ausgehen muss..." sie ließ auf das sofa plumsen.
"...warum gehst du mit dem aus wenn du ihn nicht leiden kannst...??" fragte Gretchen.
"Weil... ist doch egal..." meinte sie. "Ihr hättet mich wenigstens anrufen können..." fing sie an "...ich dachte du würdest hier alleine sitzen, heulen, schokolade essen und in depressionen verfallen..."
"... du musst ja auch immer ans schlimmste denken..." meinte gretchen.
"normalerweise bist du ja auch total fertig, wenn wieder was zwischen dir und marc war..." meint Gigi.
"ja...ich weiß..." gab gretchen leise zu "...aber diesemal ist es etwas anderes... ich glaub marc, das er nichts mit dieser Frau hatte... er wäre echt bescheuert wenn er mti einer Frau rummachen würde, wenn ich noch in der Wohnung wäre..." sagte sie. "und das soll jetzt nicht heißen das ich glaube das er etwas mit einer Frau hat wenn ich NICHT in der Wohnung bin..." fügte sie hinzu.
"aber wenn du marc glaubst, warum sitzt dann hier...bei mir zuhause...auf meinem Sofa...mit Gigi...??"
"...naja... ich glaube ein bisschen abstand tut uns ganz gut..." meinte Gretchen bestimmt.
"...O-kay.." sagte Claire kritisch und stand auf. "...was habt ihr jetzt noch vor??"
Gigi und Gretchen schauten sich an.
"..keine ahnung..." meinte Gigi. "Ich würde jetzt gehen..."
"bleib doch hier... du kannst bestimmt hier schlafen..." sagte Gretchen und schaute Claire an.
"Wenn ihr euch beide auf DIESES sofa quetschen wollt...dann von mir aus..." meinte diese.
"...das sofa kann man doch ausziehen!" sagte gretchen.
"Nein..."
"Und warum nicht..."
"pff...keine ahnung... vieleicht weils kaputt IST!" sagte claire, die keine lust mehr auf alles hatte.
"warum zickst du mich jetzt so an?" fragte Gretchen sauer.
"Ich geh ins Bett..." meinte Claire ruhig und ging in ihr Zimmer.
"...was hat die denn auf einmal..." murmelte Gina.
"keine ahnung...ihre Tage vieleicht..." murmelte gretchen zurück und griff in die Chipstüte.
"naja...oder..." setzte gina an...
"oder was?" fragte Gretchen interessiert.
"vergiss es... nicht so wichtig..."
"Sag!" forderte Gretchen.
"...mausi...das war wirklich nur so'n dummer gedanke von mir... zuviel phantasie... kennst mich ja..."
"SAG ES!"
Gina schüttelte den kopf und stopfte sich eine hand voll chips in den mund.
"...wer A sagt muss auch B sagen!" forderte gretchen. Gigi seufzte.
"...ich hab's sowieso schon wieder vergessen..." log sie.
"Ja klar..." meinte gretchen.
"...na gut..." sagte Gina genervt "ich sag's dir..."

Hallo ihr leser!
Ich hoffe ihr hattet schöne feiertage!
Gruß Kälbchen1

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

04.01.2012 14:00
#103 RE: Meine Story! Zitat · antworten

"naja... also... was wäre...also rein theoretisch..." druckste sie "was wäre wenn Claire ... in marc verliebt wäre..."
Gretchen fing an zu lachen.
"...Claire in Marc verliebt?...nie im leben!"
"Psssst!!" zischte Gigi."ich mein ja nur... das würde ihre schlechte laune erklären... immer wenn es um dich und marc geht wird sie so... genervt..."
"das hat bestimmt einen anderen grund!" meinte Gretchen
"Und was wenn doch?" meinte Gigi "...sie hat sich früher doch gut mit marc verstanden..."
"naja...besser als ich halt..."
"und vieleicht... hat's dann mal "klick" gemacht..." sagte sie "... früher hat marc dich gehänselt und fertiggemacht... heute liebt er dich... Jetzt ist Claire eifersüchtig..."
"Du hast echt zuviel Fantasie..." sagte Gretchen "...wenn Claire ... gefühle für ihn hätte, dann würde sie versuchen uns auseinander zubringen... "
"Naja... wieoft hat sie dir schon geraten, die finger von Marc zu lassen?!"
"Genauso oft wie du..." konterte Gretchen. Gigi schaute Gretchen durchdringend an.
"...und du hast gesagt, dass sie sich nicht mehr einmischen will... also in die dinge zwischen dir und marc... vieleicht hält sie es nicht mehr aus, die ganze Zeit zu hören wie's bei euch läuft!"
"...sag mal gehts noch?" fragte Gretchen "zuerst erzählst du mir, dass dieses "Oder" nur eine wilde fantasie von dir ist, und jetzt willst du mich davon überzeugen das Claire in marc verknallt ist?" regte sie sich mit gedämpfter stimme auf.
"...ich mein ja nur..."
"das glaubst du doch selber nicht...!!"
Gigi lehnte sich zurück. Sie hoffte das es wirklich nur eine wilde fantasie von ihr war. aber es sprach sehr viel dafür. Zu Viel, ihrer meinung nach. Vieleicht wäre es besser, wenn sie das ein wenig im auge behalten würde... Sie würde nicht zulassen, das Gretchens Beziehung mit marc ein problem mehr bekommen würde.
Gretchen überlegte ebenfalls... wäre es wirklich möglich das... naja...! Quatsch....nie im leben...!
Aber so richtig davon überzeugt war sie nicht...

"Morgen..." murmelte Claire und musterte den gedeckten Frühstückstisch.
"Morgen!!" sagte Gretchen, die in auf der Eckbank saß. Sie schaute Claire erwartungsvoll an. "Bessere laune?"
Claire grummelte.
"Wo ist Gina?" fragte Claire.
"Die ist gegangen... war mit dem Auto meiner Eltern hier..."
"aha... und was ist mit dir?"
"...ich dachte du könntest mich später in deiner grenzenlosen güte mit ins Krankenhaus nehmen..."
Claire schaute zu Gretchen. Dann schenkte sie sich Kaffee ein und trank einen Schluck. Sie lehnte sich an die Balkontür, die gleich an dem einen ende der eckbank anfing. Gretchen starrte sie an.
"Ist was?"
"Nö!" sagte Gretchen schnell und griff nach einer scheibe brot.
"...schau mal..." setzte Claire an und griff in di hosentasche ihrer jogginghose "ich habe gestern noch eine liste geschrieben, mit den Leuten die ich zu meinem Geburtstag einladen will... kannst du kurz schauen ob ich irgendjemand aus Deutschland vergessen habe...oder der dir noch einfällt..." sie reichte Gretchen das zusammengefaltete Papier. Gretchen faltete es auseinender und überflog es. Da waren die onkel und tanten... die cousinen und Cousins...
"du willst marc einladen?!!" kam es auf einmal von Gretchen. Claire starrte sie kurz ungläubig an. Gretchen merkte das ihr das gespräch mit Gigi doch etwas mehr zugesetzt hatte als sie zugeben wollte...
"ähm...ja... " antwortete claire irritiert "...aber...du kannst auch ohne begleitung kommen...wenn du willst..."
Schnell vertiefte sich Gretchen wider in die liste... Peinlich! Sie studierte die liste weiter... sie hatte ein paar kollegen aus dem Krankenhaus eingeladen. Auch Hassmann und Mehdi... aber nur weil sie Gigi und Maurice einladen wollte...
"Maria Hassmann hat noch eine Tochter...die kannst du ja auch noch auf die einladung setzten..." sagte Gretchen.
"stimmt..."
"...und warum hast du nicht Sabiene und Gummersbach eingeladen...?"
"...weil ich nicht so dick mit ihnen befreundet bin wie du..."
"...komm...setzt sie auf die liste..." sagte gretchen.
"...von mir aus..." gab Claire nach und nahm den zettel wieder entgegen. Sie drehte sich um un ging in die küche, die mit einem großen durchgang von der "Essecke" getrennte war. Diese war wiederum gar nicht von dem Wohnzimmer getrennt.
Claire kramte in einer Schublade nach einem kugelschreiber... und kritzelte auf ihren zettel. Gretchen beobachtete sie wieder genau... Sie konnte ihre zweifel einfach nicht begraben...

"Ey meier!"
Boah ne...nich der schonwieder... dachte marc meier als er sich umdrehte und Mehdi erblickte. Jetzt würde Mr. Super-Gynäkologe wieder einer seiner langen reden mit Beziehungstips halten oder ihn über die gestrige situation ausfragen wollen.
"lass stecken mehdi..." sagte Marc.
"...du weißt doch gar nicht was ich sagen will..." meinte mehdi.
"...ich glaube das ist ganz offensichtlich!" entgegnete marc.
"stimmt..." gab mehdi zu.
"...und es geht dich nichts an.." fügte marc hinzu.
"Aha..." sagte Mehdi. "...is' ja mal was ganz neues..."
"...jetzt geh kinder auf die welt bringen!" sagte marc unfreundlich.
Mehdi seufzte. Typisch Marc! Aber er bewegte sich nicht vom Fleck.
"...warum hast du nicht gretchen ausgefragt...ich mein wenn sie dich schon gerufen hat um sich vor mir retten zu lassen..." sagte marc. Halb spottend,halb ernst und sauer. Mehdi merkte das es nicht um den ersten teil des satzes ging, sondern darum, dass Mehdi Gretchen gestern abgeholt hatte.
"weißt du....nächstes mal sag ich einfach zu Gretchen: "sorry...ich darf dich nicht abholen...sonst ist marc beleidigt mit mir..." spottete mehdi.
"Halt die klappe..." murmelte Marc.
"Dr. kaan!"
Mehdi drehte sich um.
"Oaaah... medhi bekommt besuuuuch..." spottete marc nun zurück.
Mehdi schielte zu dem jungen mädchen. Was wollte die schonwieder hier. Er versuchte sich an den namen zu erinnern. Er wusste nur, das er ihr mal nen pudding gegeben hatte. Ziemlich schräg irgendwie.
"Hast du keine schule?" fragte er und schaute auf die wanduhr.
"...wir hatten zur 4. aus..." murmelte sie.
"und was willst du von mir?" fragte Mehdi weiter und ging auf sie zu.
"ich...ich hab von dieser .... mord-sache gehört..." stammelte sie.
"was meinst du?" fragte er zögernd.
"...naja...den mord...halt..." sagte sie. "...es steht überall in den zeitung..."
"Wie??? das es ich war???" fragte er.
"nicht...soooooooooo...direkt..." sagte Amy.
"U.u.und woher willst du dann wissen das ich es war...??" fragte er, obwohl er ja wusste, das es er sein MUSSTE.
"naja...sie sind der einzigste Mehdi K. den ich kenne, der in berlin lebt und dem ein auto gestohlen wurde..." erklärte sie ihm. Mehdi seufzte. Jetzt wurde sogar schon sein Vorname und das K. von Kaan veröffentlicht. Das war nicht gerade sehr gut... eigentlich war das ziemlich scheiße.
"...Ok..." murmelte er. Warum er? Von allen menschen auf der Welt! Wieso? was hatte er getan, das sein leben so den Bach runterging? Zuerst die Geschichte mit Anna... und jetzt dieser mord, den er nicht begangen hatte...! Er war unschuldig! Und genau deshalb würde die Polizei den wahren mörder finden!! Bestimmt!
"...haben sie's gemacht???"
bekam er nebenbei mit und wurde deshalb wieder in die realität zurückgeholt.
"Was gemacht?" fragte er und schaute an dem Mädchen vorbei.
"was wohl?!"
"was steht den in der Zeitung was ich gemacht hab?!" fragte er noch ein wenig benommen, aber auch herausfordernd.
"also...das sie diese Frau halt ... höchstwarscheinlich...ermordet...haben.... mit 5...stichen in die Brust... und dann...in ihrem Auto versteckt hätten... und so weiter..." stammelte sie.
"dann wird's wohl so gewesen sein... noch fragen?" fragte er und schaute sie herausfordernd an. Sie schaute zurück. Er hätte jetzt eigentlich gedacht, das sie stillschweigend abgezogen währe...aber das tat sie nicht.
"Waren sie's jetzt oder nicht?" fragte sie, obwohl mehdi dachte, er hätte sie davon überzeugt, das er der mörder war. Mehdi seufzte.
"nein..." sagte er "...natürlich war ich es nicht..."
"Mehdi!!!"
Der Gynäkologe fuhr herum und sah seine Eltern.
"...ich glaube du hast uns einiges zu erklären!" forderte sein vater...

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

11.01.2012 15:43
#104 RE: Meine Story! Zitat · antworten

"Marc?"
Marc drehte sich um und endeckte gretchen.
"Hey..." sagte er.
"und...wie gehts so?" fragte Gretchen.
"...könnt' besser sein..." meinte marc und lächelte schief. "und dir?"
"...mein rücken tut weh..." meinte sie.
"ich schätze mal .. von dem sofa auf dem du letzte nacht gepennt hast..."
"...gut möglich..." sagte Gretchen.
"Dann... schlaf doch heute nacht wieder bei mir..." sagte Marc
"..wenn ich darf..." sagte gretchen und grinste. marc zog sie zu sich her und schaute ihr in die augen. Seine Haasenzahn... Er war froh, das sie das wieder geklärt hatten... ! und mit gar nicht so vielen worten... naja...es war ja auch kein superGAU für den er sich hatte entschuldigen müssen...! Aber wenn marc so nachdachte...dann konnte er sich gut vorstellen das der auch noch kommen würde...
gretchen küsste marc schnell auf die Backe und wandte sich wieder ab.
"Gretchen..." setzte marc an
"Hm?" fragte sie.
"...meine mutter will meinen vater anzeigen..."
"und...wie findest du das?..."
"naja... er kommt dann bestimmt wieder nach Deutschland..." meinte marc.
Gretchen hatte gedacht, die ganze sache hätte schon ihr ende gefunden...! Falsch gedacht...
"ach komm... wird schon nicht so schlimm..." versuchte gretchen zu trösten. Aber sie wusste, dass es noch viel,viel schlimmer werden würde... Marc würde reizbarer werden und deshalb würde es wieder Streit geben...
Marc musterte seine Freundin und erahnte ihre Gedanken. Sagte aber nichts...

"Mehdi!" setzte sein vater an, als sie in Mehdis büro angekommen waren. " ... stimmt das, was mir deine mutter erzählt hat?"
"ähm...naja...also..." stotterte er.
"...ja natürlich stimmt das!" sagte seine mutter "...oder glaubst du ich erzähle dir märchen?!" fuhr seine mutter, ihren mann an.
"also ist anna weg..." sagte sein vater.
"...aber er will nicht sagen wieso!" murmelte seine mutter.
"mutter...das ist schwer zu erklären..." sagte Mehdi.
"was ist passiert?" forderte sein vater und schaute seinen sohn durchdringend an.
"...ich weiß nicht... " setzte mehdi an "...ob ihr das verkraftet..."
Seine mutter und sein vater schauten sich an.
"so schlimm?" fragte seine mutter vorsichtig.
"...ähm...." sagte mehdi und seufzte.
"...komm...fang an..." murmelte sein vater.
"...anna hat mich verlassen weil...ähm...also...Anna war ...eine prostituierte..."
"Großer Gott!!" sagte seine mutter.
"...und wo ist da der grund dich zu verlassen...?" fragte sein Vater.
"...sie hatte schulden...und wurde erpresst..."
"schulden?" fragte seine mutter.
"nuttenschulden..." kam es ohne zu zögern von mehdi.
"und dann hat sie dich verlassen..." fing sein vater an.
"...und ich habe ihre schulden bezahlt..." beendete mehdi seinen satz. "...jetzt bin ich pleite und wohn im schwesternwohnheim..." sagte er trocken.
"Ach herrje..." murmelte seine mutter.
"und lilly?"
"...die hat anna mitgenommen..." murmelte er "ach ja... und anna hat gesagt das sie gar nicht von mir ist..." fügte er hinzu! wenn er gerade schon dabei war...
"Großer Gott!" wiederholte seine mutter und stützte sich an ihrem mann.
"...wieso hast uns nie etwas gesagt?" fragte sein vater etwas geschockt.
"ich...ich weiß nicht..."
"und der morde???" fragte seine mutter.
"Damit habe ich nichts zu tun!!" beteuerte mehdi.
"wirklich?" fragte seine mutter.
Plötzlich stürzte gabi ins büro.
"Dr. Kaan!" setzte sie an.!
"jetzt nicht!...ich habe ein privatgespräch zu führen." sagte er.
"aber.." fing gabi an. Schwester ingeborg tauchte hinter ihr auf.
"ach lass doch gabi... die gerade werdende mutter wird das bestimmt verstehn..." spottete sie.
Mehdi wusste nicht wem er den vernichtenderen blick zuwerfen sollte. Seiner mutter, die anscheinen an seiner unschuld zweifelte, oder ingeborg die heute anscheinend mit dem falsschen fuss zuerst aufgestanden war.
"...ich komme..." murmelte er.
Ohne verabschiedung verließ er sein Büro.
Als er im Gang an einer großen Wanduhr vorbeikam, wusste er wem er den vernichtensten Blick aller Blicke zuwerfen musste: Claire Calvo!
Zu spät... schonwieder...
"...hat jemand was von Calvo gehört..." fragte er.
"anwesend!" sagte eine stimme, die zur vermissten person gehörte. Claire hatte sich gerade der Gruppe angeschlossen
"schwonwieder zu spät!!!" murmelte er ohne sich umzudrehen. "Ausrede?"
"Tatsache!" sagte Claire.
"Und die wäre?" fragte er genervt.
"Gretchen haase!"
Mehdi drehte sich jetzt doch kurz um.
"Gretchen?" fragte er.
"Natürlich!" Natürlich nicht! ... aber Claire fand, Dr. Kaan sollte ruhig ein schlechtes gewissen haben. einfach so gretchen zu ihr abzuschieben!! Eigentlich sollte er mit Cedrik Stier ausgehen! ... würde aber warscheinlich beide nicht begeistern...
"Aha..." sagte Mehdi. Ausnahmsweise würde er ihr dieses eine mal durchgehen lassen...

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

22.01.2012 17:12
#105 RE: Meine Story! Zitat · antworten

"Marc Olivier!!" schallte es durch den gang. Keine Antwort. Mal was ganz neues! Elke schaute sich um. "Franz!!" schrie sie, als sie ihren ex-Liebhaber sah. der Professor kam auf sie zu und schaute sich wie ertappt um. Die kollegen die sich ebenfalls im gang befanden, glotzten ihn amüsiert an.
"Elke!" sagte er mit gedämpfter stimme. "Was willst du denn hier?"
"...ach Franz!!" sagte sie "wo ist mein sohn???"
"Der befindet sich gerade in einer OP..." murmelte er "Kann ich ihm etwas ausrichten?"
"Nein,nein... ich will es ihm selber sagen..."
"elke...ich will dir nicht zu nahe treten...aber kann es sein, das es etwas mit der Geschichte von Marcs vater zutun hat..."
"leider..." sagte Elke. "Ich bin eine schlechte mutter!" fing sie wieder an
"das hat doch damit nichts zutun..." sagte Franz
"ach franz..." seufzte sie.
"Komm erstmal in mein Büro... dann trinken wir eine tasse kaffee zusammen... danach wird es dir besser gehen..." murmelte Franz fürsorglich.
"Na gut..." lenkte Elke ein.
Und sie gingen in Franz' büro. Der Professor ließ sich von Sabiene 2 tassen kaffee bringen. Beide tranken einen schluck.
"...deine tochter und Marc" setzte sie plötzlich an.
"sind ein paar...ich weiß,ich weiß..." unterbrach er sie "...und ich weiß das es dir ein Dorn im auge ist..."
"naja..." murmelte elke in normalem elke tonfall "ich finde nur..." die machte wieder deine pause "Deine tochter passt einfach nicht zu meinem Sohn!!"
"Pff..." machte Franz "...und wer hat gesagt das dein Sohn zu meiner Tochter passt!!" konterte er scharf. Er schaute Elke an. Es war albern darüber zu streiten, aber ihm missriet die abweisende haltung elkes, gegenüber seinem Kälbchen...
"Es ist nunmal so...wir müssen es beide akzeptieren..." sagte Franz schlichtend.
"Ach...das hält sowieso nicht lange..." murmelte elke.
"Du gönnst deinem sohn wohl gar nichts..." sagte Franz
elke schaute ihn abwertend an. Sie gönnte ihrem sohn viel... aber in der wahl seiner freundin, war sie kritisch. Sie wollte das Beste, besser gesagt: DIE beste für marc! Und ob das die Presswurst-Tochter von Franz Haase war?! naja...davon war sie noch nicht überzeugt.
"Danke für den Kaffee!!" murmelte sie dramatisch und ging. Mit Kaffee. Ohne sich nochmals umzudrehen.
"Diese Frau..." murmelte Franz und schüttelte den kopf.

"... wieder alles Friede, freude, Eierkuchen..." murmelte Mehdi der in der Kantine saß und gerade sah, wie Marc und Gretchen grinsend die Kantine betraten.
"Überrascht?" sagte Claire, die ihm gegenüber saß und in ihrem Essen rumstocherte.
Mehdi sagte nichts mehr und konzentrierte sich wieder auf sein essen. Kurze Zeit später ließ sich Gretchen mit einem Tablet neben Claire nieder, marc mit seinem essen neben Mehdi.
"Alles klar??" fragte Gretchen.
"HmH" machte Claire.
"Ja klar..." log mehdi, dem immer noch mulmig zumute war. Wenn diese MOrd-geschichte nicht bald ein ende haben würde, würde er noch durchdrehen. Marc schwieg und stocherte in seinem essen. Schweigen.
"Dein Auto is' immernoch im Arsch..." bemerkte Claire plötzlich und schaute von ihrem Teller auf.
"Das hast du sehr schön beobachtet..." spottete Marc. Claire schaute ihn herausfordernd an, senkte aber dann wieder den kopf auf ihr essen.
"Fleiß-sternchen hab ich leider gerade nicht dabei..." fügte marc grinsend hinzu.
"schade..." murmelte Claire und musst auch grinsen.
Gretchen beobachtete die beiden kritisch. Und hörte auf zu kauen.
"idiot!" sagte claire spaßend.
Mehdi schaute derweil Gretchen an. Als Gynäkologe und Ex-freund ... und naja... freund der besten freundin, die ihm ab und zu...ein paar details erzählte, wusste er was sie dachte. Er stubste sie leicht mit dem fuß an und sie starrte ihn an. Mehdi senkte den Blick und hoffte, das Gretchen verstanden hatte, was er gemeint hatte.
"MARC OLIVIER!!!" tönte es.
"BOAH MUTTER NENN MICH NICHT SO!"

Ein bisschen kurz! sorry!

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

31.01.2012 14:35
#106 RE: Meine Story! Zitat · antworten

"Mutter?! was willst du hier?" fragte marc.
"Ich muss mit dir reden!" sagte Elke. Marc schaute sie an. Das hatte nichts gutes zu bedeuten... Er wechselte einen kurzen Blick mit Gretchen, dann wandte er sich wieder an seine mutter.
"Inordnung..." murmelte er "In mein Büro..." befahl er, stand auf und lief aus der Cafeteria. Elke folgte ihm.

Marc schloss die Türe seines Büros.
"Dein Vater kommt nach Deutschland..." sagte Elke. "Es wird ein verfahren gegen ihn geben..."
"...mein anwalt meint wir haben gute Chancen..."
"Okay..." sagte marc ruhig und setzte sich auf seinen drehstuhl"...wir werden das schaffen..." sagte elke hochdramatisch.
"Okay..." wiederholte marc.
"Den machen wir fertig!" sagte Elke. Marc nickte unsicher.
"Wars das?" fragte marc.
"ähm...ja..." sagte elke
"ich denke... ich werde noch...post...bekommen..."
"Ja..." sagte Elke.
"Okay..." sagte marc wieder.
"Ach, mein sohn..." sagte Elke und marc hätte es nicht gewundert, wenn sie ihm um den hals gefallen wäre.
"Wir sehn' uns..." meinte marc und stand auf. Er hilt ihr die Tür auf. Sie stolzierte hinaus und marc machte hinter ihr die tür zu. Er lehnte sich dagegen und starrte in sein Büro und seufzte. Er hätte sich gewünscht, er hätte sagen können, das es ihm egal sei... war es aber leider nicht... Er fragte wie es sein würde, ihm gegenüberzustehen... vorallem nachdem er ihn bei ihrem letzten treffen, hier in seinem Büro, so verscheucht hatte. Er konnte sich daran erinnern, als wäre es gestern gewesen... Plötzlich klopfte es an seiner tür. marc machte ein paar schritte von der tür weg.
"Herein!" sagte er. Die tür öffnete sich einen spalt und gretchen steckte den kopf durch.
"Kann ich reinkommen...?" fragte sie vorsichtig.
"Ja..." murmelte marc. Gretchen trat ein und schloss die Tür. Sie wusste nich was sie sagen sollte...
"Alles in ordnung..?
"Klar!" sagte marc schnell. Gretchen glaubte ihm kein wort. ABer ihr blieb wohl nichts anderes als so zu tun, als würde sie es doch tun.
"Okay...dann können wir ja wieder...zurück in die Cafeteria..."
"HmH..." stimmte marc zu.
Beide trotteten zurück in die cantine. Ohne ein wort zusagen.
"Gehts dir gut? du siehst ein bisschen bleich aus..." fragte claire marc, als sich gretchen und marc wieder gesetzt hatten.
"wieso sollte es mir nicht gut gehen?" entgegnete marc. Alle aßen weiter. Marc versank wieder in gedanken. Er musste wieder an seinen vater denken. Wann würde er hier auftauchen? Würede er marc nochmals um verzeihung bitten, oder würde er ihm nur wütende blicke zuwerfen?
"Kauen Marc..." murmelte mehdi.
"Was?" sagte marc mit halbvollem mund, der anscheinend ganz in seiner starre versunken gewesen war und deshalb vergessen hatte weiterzukauen.
"du musst kauen..." wiederholte mehdi.
"...du mich auch..." entgegnete marc genrvt.
"MARC!" tönte es. Er sah seine mutter die zu ihm her stöckelte. "Marc olivier!" sagte sie außer atem.
"Was ist denn?" fragte marc.
"Er ist hiiiiier!"
"Wer denn?" mischte sich claire ein.
Elke schaute marc durchdringend an.
"Wo ist er?" fragte marc.
"Unten...am parkplatz..." sagte elke. Marc stand auf und lief aus der cantine, elke folgte ihm.
"Weißt du wen sie meinen?" fragte claire gretchen.
"ich...hab da so ne vermutung...." murmelte sie,während sie marc nachschaute. Dann sprang sie auf und ließ ebenfalls raus. Claire und Mehdi tauschten blicke.
"...das wird...nicht gut enden..." murmelte er. Er wusste es einfach. Egal wer diese person war, er wusste das es damit enden würde, das marc und gretchen wieder stress haben würden. Bestimmt...

marc und elke waren im erdgeschoss angekommen.
"...du hättest mir ruhig früher sagen können das er schon hier ist..." murmelte marc.
"Das wusste ich ja selber nicht!" entgegnete elke.
Plötzlich blieben beide gleichzeitig stehen. Matthias Meier ebenfalls, als er seine Ex-frau und seinen sohn erblickte. Einen momentlang starrte er sie nur an.
"Marc" begrüßte er seinen sohn "Elke" begrüßte er seine ex-frau.
Elke und Marc sagte nichts.
"Hallo Margarehte!" sagte Matthias. Marc schaute überrascht zu seiner rechten und erblickte gretchen.
"Hallo..." erwiederte gretchen schüchtern
"Was willst du hier?" fuhr elke ihn an.
"Das...solltest du doch am besten wissen..." murmelte er.
Elke schaute herausfordernd.
"du solltest jetzt gehen..." meinte elke.
"ich bin doch gerade erst gekommen...!" entgegnete Matthias provozierend.
ARschloch..., dachte marc.
"Marc, können wir reden?" meinte Matthias.
"Reden?!" sagte marc. "...also ich glaube, wir haben schon alles geklärt..."
"...ich bin vom gegenteil überzeugt..." sagte matthias.
"Geh!" sagte elke melodramatisch.
"hab ich mit dir geredet?!" sagte matthias.
"Marc will nicht mit dir reden!!" sagte Elke
"Also dann..." meinte Matthias und wandte sich ab. Er ging.
"Wir sehen uns vor gericht!!" rief Elke ihm nach.

Marc lief richtung Büro. Nebenbei fummelte er seine zigaretten aus seiner Kitteltasche.
"Willst nicht wissen war dir dein Vater sagen wollte?" fragte gretchen.
"...nicht wirklich..."
"und wieso nicht?" wollte sie wissen.
"pfff...was wir der mir schon zusagen haben..." murmelte marc und steckte sich eine zigarette in den mund.
"irgendwas wichtiges..."
"Marc...ich war so ein arschloch...bitte verzeih mir...mein einziger sohn... " sagte marc mit verstellter stimme und mit der zigarette im mund.Gretchen schwieg. Sie konnte marc ja verstehen, aber sie wollte das er seienm vater zuhörte. Und verzeihte!!

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

11.02.2012 13:38
#107 RE: Meine Story! Zitat · antworten

"Dr. Kaan!"
"Was machst du denn schonwieder hier?" fuhr er das mädchen an. Er war ja wirklich geduldig, verständnisvoll und so weiter und so weiter... aber er fragte sich, was dieses mädchen von ihm wollte.
"ich wunder mich irgendwie, dass sie noch auf freiem fuss sind..." murmelte sie, ohne auf seine frage einzugehen.
"tja...anscheinend haben sie zu wenig beweise um mich festzunehmen..."
"da haben sie ja glück..." meinte amy
"ohja...ich glückspilz..." sagte mehdi mit rollenden augen.
"also ich find das voll spannend... so mord und so zeug..." sagte sie.
"zuveil CSI geschaut..."
"möglicherweise schon..." entgegnete sie. "Haben sie ne idee wer der wahre mörder ist?"
"woher soll ich das wissen?"
"pfff....keine ahnung...vieleicht haben sie ja irgendwas auffälliges bemerkt..."
"was soll ich schon aufflälliges bemerkt haben?"
"keine ahnung...merkwürdige dinge halt..." murmelte sie. "...oder merkwürdige personen!!" fügte sie hinzu
"ah ja..." murmelte er.
"haben sie irgendwie mrkwürdige personen bemerkt...in den meisten fällen, beschatten die täter, die opfer über kürzere odere längere zeit, bevor sie zuschlagen!!" erklärte sie.
"äh..."
"meistens befinden sich die täter im engsten umfeld!" laberte sie weiter. "Sind irgendwelche neuen personen in ihr umfeld getreten..."
"Du!" sagte er trocken.
"Sie glauben doch nicht ernsthaft das ich damit was zutun haben?!" entgegnete sie.
"Dir trau' ich alles zu..." murmelte mehdi der sich an seinen schreibtisch gesetzt hatte.
"Ohoooo..." spottete sie "...dann rufen sie schnell die polizei, bevor ich mit nem schokocoisant amok laufe..."
sie starrte ihn an. "ich meinte die frage ernst..." sagte amy.
Mehdi fuhr sich durch die haare. Die tür ging auf. mehdi hielt in seiner position inne.
"Ich mach feierabend..." sagte claire.
"inordnung..." murmelte mehdi und nahm die hand vom kopf. Claire verzog sich wieder und schloss die tür.
"und was ist mit der?" fragte amy "...die wurde doch irgendwann vor dem autoklau eingestellt!"
"ja..." gab mehdi zu "...aber ich glaube nicht das sie damit was zutun hat..."
"Und wieso?" wollte sie wissen "stand in ihrer bewerbungsmappe: begeht keine straftaten?!"
"Nein" sagte er und fing an zu überlegen. Hatte er überhaupt ihre bewerbungsmappe gelesen? nein! Aber wieso nicht? Gute frage... also wäre es theoretisch doch möglich das sie was damit zutun hatte... oder doch nicht?!
Lena meyer-landruts Satelite riss ihn aus seinen gedanken. amy fummelte hektisch ihr handy aus der hosentasche.
"hallo (..) ja oke...(..) is ja gut...(...) jaja" sie legte auf. "Ich muss gehen..." murmelte sie.
"Tu dir keinen zwang an..." gab mehdi zurück. Dann war er allein im Büro. Komisches mädchen, aber irgendwie knuffig... Also, Back to topic: Fr. Dr. Calvo! Vieleicht war da wirklich irgendwas... Er sprang auf und machte sich auf den weg in das büro des professor. Er klopfte. nix. er klopfte nochmal.nix. er drückte die klinke nach unten. Die türe war nicht abgeschlossen und ging auf.
"Herr professor?" fragt er. Der professor war nicht da. Mehdi schaute sich um, dann schlich er zu einem großen aktenschrank. Er öffneten ihn und wühlte sich durchs alphabet. Calvo, Claire. Er zog die akte heraus und blätterte darin. Dann blieb er stehen und las... Er ließ die akte sinken und überlegte einen moment. Dann ordnete er die akte wieder richtig ein und wollte das büro verlassen, doch der professor trat in diesem moment in sein büro.
"Dr kaan?!" sagte er überrascht. "Was machen sie hier?"
"ähm...ich..." setzte er an "...ich wollte ihnen mitteilen...das...äh..das der neue ultraschall...kaputt...ist..." log er.
"Kaputt?" fragte Franz empört "...das ding ist gerade mal einen monat alt!"
"ähm...ja...ich weiß..." murmelte mehdi.
"...das muss ich mir mal anschauen..." sagte franz.
"nein" sagte mehdi schnell "...ähm...vieleicht stimmt auch nur was mit der steckdose nicht... oder so...das kann ich dann noch selber gucken..."
"...wie sie meinen..." murmelte franz. solange er doch kein neues ultraschallgerät kaufen musste war alles inordnung. Das krankenhaus musste nunmal sparen...
"ich...geh dann mal..." sagte mehdi und verschwand. Er stieg in den fahrstuhl und fuhr ins Erdgeschoss. Dann verließ er das krankhaus und lief schnellen schrittes über den Parkplatz. Er erblickte Claire Calvo, die gerade zu ihrem Türkisen, sehr türkisen twingo schlurfte. Was für ein hässliches auto!
Sie stecke gerade den autoschlüssel in das schloss, als sie mehdi an der schulter packte. Sie zuckte zusammen und fuhr herum.
"Dr. Kaan?!" fragte sie überrascht.
"Sie haben mein auto geklaut!" beschuldigte er sie.
"Bitte?!" entgegnete sie. "...wie kommen sie auf diese...diese hirnverbrannte idee?!"
"Sie haben früher autos geklaut!" sagte er aufgebracht.
"also...eigentlich hab ich sie nur geknackt..."
"Als ob das jetzt besser wär!" entgegnete er.
"Ich habe ihr auto nicht gestohlen!! Okay? ... "
"Komischerweise kommen sie hierher und dann wird aufeinmal mein wagen gestohlen..."
"zufall!" sagte sie und kreuzte genervt die arme vor der brust.
"komischer zufall..." murmelte mehdi.
"bin ich jetzt für zufälle verantwortlich oder was??!" entgegnete sie.
"Wieso wurden sie eigentlich noch nicht von der polizei verhört, sie sind"
"hat sie doch!" unterbrach er sie.
"und?"
"ich hab zwar kein richtiges alibi, aber beweise gibt es auch keine..." murmelte sie "...kann ich jetzt gehen?"
"...sie hätten mir ruhig sagen können das sie früher mal solche...illegalen sachen gemacht haben..." sagte mehdi.
"nächstes mal pinn' ich's ans schwarze brett...versprochen..." spottete sie. "...und ich hab nur die autos genknackt...da war ich 14... und es war nur ein halbes jahr oder so... "
"sicher das sie nichts damit zutun haben??" fragt mehdi nachdrücklich.
"Sie glauben mir doch sowiso nicht..." murmelte sie, schloss ihr auto auf und stieg ein. Sie knallte die tür zu und startete das auto. Sie fuhr vom parkplatz.
Mehdi blieb stehen. Die Warscheinlichkeit, dass er bald völlig ausflippte lag ziemlich hoch. Warum immer er?

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

19.02.2012 11:48
#108 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Die nächsten Tage liefen ziemlich normal ab. Weiß heißt schon normal? ... Marcs Vater war nicht mehr aufgetaucht, dieses komische mädchen konnte sich auch zusammenreißen und ließ sich nicht mehr blicken, medhi wurde nicht merh aufs neue des mordes beschulidgt, jedoch verhielten sich manche patientinnen ein bisschen merkwürdig. Konnte er verstehen... wer ließ sich schon von einem "mörder" untersuchen.

Nun saß er an seinem schreibtisch und schrieb etwas auf. Plötzlich stürzte Claire ins büro.
"...wir sollen ins Büro des professors kommen..."
"Wieso?" fragte mehdi überrascht.
"...keine ahnung..." antwortete sie. Er stand auf und beide gingen zum professor. Sie standen vor der türe, keiner traute sich zu klopfen.
"Ich hab kein gutes gefühl..." murmelte mehdi.
"Glauben sie ich?!" entgegnete sie und klopfte dann gegen die türe. Mehdi atmete tief ein.
"herein!" kam es von drinnen. Beide traten ein.
"Setzt euch.." sagte er professor. Beide setzten sich. Der professor seufzte.
"Ich habe leider keine gute nachricht..." setzte der professor an.
Scheiße..., dachten beide.
"Dr. Kaan..." setzte er wieder an "...diese ... diese mordsache... die gefällt der ärztekammer gar nicht..."
"ich habe nichts damit zutun!!!" entgegnete mehdi. Claire hatte sich in den stuhl gelehnt.
"ja...ich weiß...das gleich habe ich ebenfalls beteuert..." erzählte franz. Es gab eine pause. "...jedoch muss ich ihnen mitteilen, dass sie -bis sich diese sache aufgeklärt hat- vom dienst suspendiert sind..."
"Was?" fragte mehdi perplex
"Es tut mir leid..." murmelte franz.
"Und warum bin jetzt hier?" mischte sich claire ein.
"Nunja..." Franz schaute kritisch. "...es ist so..:" druckste er
"Bin ich auch suspendiert?"
"Ja..." gab franz zu.
"Aber...ich habe doch damit gar nichts zutun!" beteuerte sie aufgebracht und sprang von ihrem stuhl auf.
"...du bist auch verdächtigt..." sagte franz "...und das findet die ärztekammer auch nicht gerade toll..."
"ABer ich war es nicht!!"
"ich auch nicht..." sagte mehdi, der immernoch in seinem stuhl saß.
"Beruhigt euch..." sagte franz "...wenn keiner von euch etwas damit zutun hat, dann wird sich die sache aufklären, und ihr werdet wieder eingestellt..."
"Aber ich kann doch nichts dafür das Calvo autos klaut!" schnauzte er aufeinmal Claire an und erhob sich ebenfalls.
"Was soll den der scheiß schonwieder?!" fragte sie aufgebracht "Ich habe nichts damit zutun!"
"Auf jedenfall mehr als ich!" entgegnete er. "Sie sind criminell!"
FRanz beobachtet beide kritisch.
"ja klar..jetzt bin ich wieder kriminell..." sagte sie "Es ist echt zum kotzen wie sie hier einen auf politisch korrekt machen..." gab claire genervt zurück.
"ICH bin politisch korrekt!!"
"Aufhören!" ging franz jetzt doch dazwischen. "Sich hier gegenseitig zu beschuldigen, bring aucht nichts..."
"Warum habe ich eigentlich die akte von... Ihr...nicht bekommen?" wollte mehdi jetzt wissen.
"Nunja..." setzt franz wieder an "...zuerst hat es sich nicht ergeben...und danacht gefragt haben sie auch nicht und da dachte ich..."
Mehdi seufzte. Er war sich sicher das der professor einfach wollte, das so wenige menschen wie möglich von Claires vergangenheit wussten... es reichte schon das es die ärztekammer wusste, aber wenn es die ärzte hier wussten, dann würden es auch bald die patienten wissen...und so weiter und so weiter! irgendwie verständlich das Franz Haase das vermeiden wollte...
"Nun... leider bleibt es dabei, da ihr beide suspendiert seit..." erinnerte er beide wieder. "Dr. Kaan, ich bitte sie ihren schreibtisch zu räumen... Sie können die sachen ja in ihren spint stellen..."
"meinen schreibtisch räumen?" wiederholte mehdi.
"Ein arzt vom südstadt krankenhaus wird sie vertreten... und dann wird er auch an ihrem schreibtisch sitzen... schließlich wissen wir nicht, wie lange es dauert, bis sie wieder zurück kommen ...können..." Das letzte wort hatte er noch schnell hinzugefügt. Sollte wohl höfflicher klingen... Der Professor war echt optimistisch.
"Können wir dann gehen?" mischte sich claire ein.
"Natürlich..." murmelte der professor. Beide standen auf und gingen schweigsam zur tür. Mehdi ging zuerst hinaus, hielt aber inne, als der professor "Claire!" rief. Claire drehte sich um.
"hm?"
"Glaub' ja nicht, das ich nicht gemerkt habe, das du vom Notdienst abgezogen bist und Stier eingetausch hast..."
"Tut mir leid" sagte sie "Aber ich musste weg, es war ein notfall..."
"Ein notfall?" fragte Franz interissiert "Was für eine art von notfall, wenn ich fragen darf?"
Ein gretchen-notfall!, hätte sie reflexartig gesagt, wenn mehdi ihr nicht mit einem kurzen zischen, dazu gebracht hätte, kurz inne zuhalten. Dann erinnerte sie sich wieder daran, das gretchen auf keinen fall wollte das ihre eltern von den streiterein mit marc wind bekommen sollten.
"Es wird nie nie nie nie wieder vorkommen..." sagte sie übertrieben einsichtig und klimperte mit den augen. Dann schloss sie die türe.

"Denkst du eigentlich an den ärzteball?" fragte Gretchen die mit Marc in der Cantine saß.
"HmH..." machte marc, der immernoch hoffte das er doch nicht dorthin mitmusste.
"Maaaaarc..." sagte gretchen, die ein bisschen entäuscht war, das marc anscheinen total keine lust hatte. "Was ist denn so schlimm am ärzteball?"
"Frag lieber, was daran nicht schlimm ist, dann bin ich schneller fertig..." gab er zurück
"Hann ihr die maria gsehn?" fragte auf einmal knechtlesdorfer, der hinter gretchen aufgetaucht.
"nein..." sagte gretchen. "Gehen sie auf den ärzteball?" wollte gretche wissen.
"Ja...abr nur weil'd maria will..." gab er zurück.
"Guck mal marc! jetzt hast du schon einen verbündeten gefunden!!" sagte gretchen gespielt übermütig. Marc strafte sie mit einem bösen blick.
"Frauen halt..." sagte maurice.
Marc grinste höflich. Dann war maurice weg.
"Super...danke haasenzahn...jetzt darf ich warscheinlich den ganzen ärzteball-abend mit diesem idioten verbringen..."
"Ach quatsch" entgegnete gretchen. "mann marc...jetzt freu dich doch...wenigstens ein bisschen..."
Marc seufzte.
"Papa!" sagte Gretchen plötzlich und marc regestrierte das der professor neben beiden platzt genommen hatte. "Was gibts?"
Der professor schaute marc an und war froh, heute nicht nur schlechte nachrichten überbringen zu müssen.
"Der professor des nordstadt krankenhauses hat angerufen..." setzt er an. Marc und Gretchen tauschten überrascht blicke. "Er hat erzählt, das euer letztes treffen .... nicht ganz so abgelaufen ist, wie er sich erhofft hatte..."
"und weiter??" fragte marc gierig.
"An seiner meinung, dass du ein toller arzt bist, hat sich nichts geändert und er würde sich gerne nochmal mit dir treffen..." erzählte er weiter.
"Wann und wo??" fragte marc.
"Beim ärzteball...er wird da sein..." sagte er. "Kann ich ihm ausrichten das du auch da sein wirst?"
"ja natürlich! 100 prozentig!" sagte er schnell.
"Gut..." sagte Franz. Er wollte jetzt nicht von der suspendierug von claire und mehdi anfangen. Marc war froh und gretchen schien sich mit ihm zu freuen. Er stand auf.
"Man sieht sich..." murmelte franz.
"tschüss!" kam es von marc und gretchen.
"Das ist... ich weiß nicht was ich sagen soll..." setzte marc an. Nach dem letzten treffen, dachte er, er wäre total untendurch bei diesem professor. und nun schien er wieder gute chanchen auf die leitung des nordstadtkrankenhauses zu haben. Das nordstadt krankenhaus!!! Er wäre am liebsten aufgestand und wäre schreinend durch das ganze Krankenhaus gerannt.
"ärzteball!" sagte er. "Kanns kaum abwarten!"
"Ich freu mich echt für dich..." sagte gretchen. Das tat sie auch. Ehrlich! Jedoch war er ein komisches gefühl, das marc nur wegen dieses jobs gerne auf den ärzteball gehen würde. Und was war, wenn marc genommen würde? Sie blickte kritisch.
"Alles klar...??" fragte marc.
"ja klar..." beteuerte gretchen.
"Sicher?"
"naja..." gab gretchen dann doch zu "... wenn du genommen wirst... was ist dann mit mir?"
"Du...du kommst einfach mit!" sagte marc "Ich habe dort schließlich die leitung! Ich kann dann einstellen wenn ich will..."
"jaaa..." sagte gretchen "...und was ist mit den anderen... Sabine... Maria..." zählte sie auf. Sie würde alle schrecklich vermissen. Sie war eigentlich sehr aufgeschlossen für veränderungen, aber diese gefiel ihr nicht. Natürlich freute sie sich für marc. Das war eine gute gelegenheit für ihn, durchzustarten und nochmehr zu beweisen, was ihm steckte. Und nach der ganzen geschichte mit marcs vater, gönnte sie es ihm von ganzem herzen...
"scheiß auf die anderen..." gab marc von sich. Aber ihm wurde in diesem moment klar, das er mehdi nicht mehr so oft sehen würde...oder den professor, der ihm immer ein gutes vorbild gewesen war.
Gretchen schaute auf ihren teller.
"Haasenzahn..." sagte marc mitfühlend "...sorry...aber ich werde nicht das ganze team ausstauschen können..."
"Nicht?"
"Hm... weiß nicht..." sagte marc "..für dich werd' ichs versuchen!" beteuerte er. Das war genau das, was gretchen an ihm so mochte. Er war zwar ein macho...aber wenn er so süß und mitfühlend war, konnte er das besser als mehdi... also ihrer meinung nach...

Würd mich über feedback freuen
Wünsche euch viel spaß über die närrischen tage...

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

26.02.2012 17:09
#109 RE: Meine Story! Zitat · antworten

"...marc ist einfach voll süß!" schloss gretchen ihren bericht über das geschehene von heute mittag. Claire, die sie das alles erzählt hatte, schaute gedanken verloren auf ihr handy, das sie in ihren händen herumdrückte.
"claire?" fragte gretchen, da ihre cousine anscheinend nichts zuzufügen hatte.
"Hm...?" kam von ihr ohne aufzuschauen
"was sagst du dazu?"
"Zu was??" fragte sie und schaute auf.
"Hast du mir denn gar nicht zugehört??"
"Nein..." gab sie zu.
"Und wieso nicht??" wollte gretchen wissen.
"Mein gott, ich kann dir halt auch nicht immer zuhören!" entgegnete sie gereizt, stand auf und ging schnellen schrittes davon. Gretchen schaute ihr verwirrt nach und musste wieder an das denken, was ihr Gigi erzählt hätte. Aber sie glaubte nicht das Claire in marc verliebt war... ABer warum schob sich dieser gedanke immer in ihre Gedanken?? Sie sprang auf und ging ihr nach.

"Warum zickst du denn so rum?" fragte gretchen als sie claire im aufzug ereichte. Claire legte den finger auf die lippen und gretchen sah das sie ihr handy am ohr hatte. Dann legte sie auf, anscheinend ging niemand ran. Die aufzugrtür schloss sich. clair verschrenkte ihre arme vor der brust.
"Also, was sollte das eben??" wollte gretchen wissen.
"so wie ich's gesagt hab..." war claires antwort.
"was hab ich denn gemacht?"
"... du bist perfekt, gretchen...du hast gar nichts gemacht" gab sie genervt zurück.
"Ich würd echt gern wissen was dein problem ist!" sagte gretchen.
"ich hab keins..."
"sags mir doch einfach...!"
"Es gibt nichts zu sagen... D'accord? ... und jetzt lass mich..."
Die Aufzugtür öffnete sich, Claire stieg aus und lief richtung ausgang. Gretchen wollte das nicht so stehen lassen.
Sie rannte ihr hinterher.
"Soll ich dir sagen was ich glaube??!" sagte gretchen zu ihr während sie versuchte mit claire schritt zuhalten. Claire schaute stur geradeaus. Sie sagte nichts, deshalb redete gretchen weiter.
"du stehst auf marc! Das ist es, hab ich recht?"
Claire blieb stehen und schaute gretchen an.
"sonst gehts noch?!!" fuhr Claire sie an.
"was ist dann? Immer wenn ich dir etwas von Marc und mir erzähle, dann willst du nichts damti zutun haben..."
"jaja..." murmelte Claire und lief weiter.
"Was soll das jetzt heißen???"
"Geh zurück an die arbeit!" gab claire zurück.
"ich gehe nicht bevor du mir gesagt hast was los ist!"
"Ganz ehrlich: kannst du dir das nicht denken??!"
"ähm... würd' ich sonst fragen!?"
"lass mich einfach..."
"SAG ES!" sagte gretchen genervt und packte claire grob am arm.
"mein gott! es ... es kotzt mich einfach an! die ganze zeit geht es nur um dich und marc! Marc hier, marc da, marc ist soooo toll, marc ist ein arsch. Ich hab dir immer versucht dir zu helfen, und du fragst nich einmal wie es mir geht. du bist echt egoistisch geworden!"
"das stimmt nicht!!" entgegnete gretchen "nur weil ich mich jetzt ein bisschen um mein privatleben kümmere bin ich noch lange nicht egoistisch!"
"privatleben? das nennst du privatleben?" fragte sie "mindestens einnmal in der Woche sitzt du irgendwo heulend rum und weißt nicht mehr weiter!"
"du übertreibst..." sagte gretchen.
"Vieleicht übertreibe ich ja, aber anders geht es nicht in deinen kopf rein!"
Gretchen verstand die Welt nicht mehr. Worauf wollte ihre Cousine hinaus und wieso wurde sie auf einmal so komisch.
"Ich verstehe dich nicht..." sagte gretchen.
"Ich verstehe dich auch nicht..."
"was soll das jetzt heißen?!"
Claire schwieg und ging weiter. Das gespräch war für sie beendet.
"Willst du mir vieleicht sonst noch was sagen???" sagte gretchen laut. Claire blieb stehen.
"Ja!" sagte sie ohne sich umzudrehen "Hör bitte auf ständig die Welt verbessern zu wollen!...Danke!"
"Du bist echt....BLÖD!!" rief gretchen ihr nach. Nicht die schlagfertigste beleidung, aber schon ein komisches gefühtl seine Cousine zu beleidigen. Aber egal...Gretchen brauchte sie nicht!! Sie brauchte niemanden!!! (außer marc,vieleicht) Sie war eine starke, unabhängige Frau!! Genau!

Zickenterror

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

02.03.2012 17:10
#110 RE: Meine Story! Zitat · antworten

"Die hat es bestimmt nicht so gemeint..." sagte marc zu gretchen.
"glaubst du?" fragte gretchen.
"Ja... die kriegt sich wieder ein...hat wahrscheinlich ihre Tage oder so..."
"Oder sie ist einfach gereizt weil sie genau wie ich ihren job für kurz oder lang los ist..." mischte sich aufeinmal mehdi ein, der anscheinend schon eine weile in der tür stand.
"Was meinst du?" fragte gretchen.
"Wir sind suspendiert..." sagte mehdi
"wegen dieser mordsache oder wie?" fragte marc.
"Ja...leider" antworte er "...und calvo wegen dieser auto-klau geschichte, was weiß ich..."
"Das ist trotzdem kein grund mich so anzuzicken..."
"Nehm das nicht so ernst..." sagte marc.
"mann marc...sie hat das nicht einfach so gesagt..."
"du hast doch mehdi gehört... du würdest auch nicht ne party schmeißen wenn du gefeuert"
"suspendiert!" warf mehdi ein.
"...suspendiert werden würdest..." endete marc.
"ich geh Gigi anrufen.." murmelte gretchen. Sie musste jetzt unbedingt ein gespräch mit einer frau führen. Männer verstaden nämlich gar nichts. sie verließ das schwesternzimmer.

"frauen und ihre streitereien..." murmelte marc als er sich einen stuhl vom tisch wegzog und sich draufsetzen wollte. "Was ist DAS?!" kam es von ihm.
"ähm...eine handtasche?!" sagte mehdi "...etwas sehr sehr seltenes..." fügte er spottenden dazu.
"jaja... und was macht sie hier?"
"keine ahnung..." sagte mehdi, während marc die handtasche öffnete, das pormonaine herausholte und aufklappte.
"Claire!" sagte marc.
"ah..."
Marc grub weiter in claires handdtasche.
"Marc!" sagte mehdi.
"Was?" kam es von marc ohne inne zuhalten.
"das ist privat..."
"ja....und?"
mehdi öffnete den mund um etwas zusagen.
"Ihr tagebuch..." sagte marc plötzlich "...hätte nicht gedacht das die noch Tagebuch schreibt.."
"du solltest das lassen..." meinte mehdi.
"ist doch nicht so schlimm..."
"machst du das bei gretchen auch?"
"natürlich nicht!" kam es von marc, während er blätterte. Er grinste während er an ein paar stellen las. aber dann entglitten ihm die gesichtszüge.
"Du hast gewusst wer es war!!" fuhr er mehdi aufeinmal an. Mehdi schaute irritiert. "Warum hast du es mir nicht gesag??"
"Was meinst du?"
"Du hast gewusst das es gabi war...das mit den briefen... und du hast mir nichts erzählt!"
"ähm...ja..." gab mehdi zu.
"Hast du die seiten gewechselt oder wie darf ich das verstehen?!!"
"Was für Seiten?" wollte mehdi wissen.
"Ich dachte wir wären Freunde, mann!!"
"Das hat doch gar nichts damit zutun!!!" gab mehdi zurück "...oder hast du, als guter FReund, mir erzählt das anna ne nutte war?!"
Marc wandte sich ab und verließ das schwesternzimmer. GAbi diese Schlampe!! DAS würde sie bereuen!
"Ich hab' doch nur versucht das richtige zu machen..." erklärte ihm mehdi, der ihm hinterhergelaufen war.
"und das war das richtige?? Ich weiß ja nicht was die Brillenschlange mit dir gemacht hat, aber ich habe das Gefühl das dein Beurteilungsvermögen nicht mehr existiert..." sagte er während er weiterlief.
"Und was willst du jetzt machen? Ihr eine reinhauen?" wollte mehdi wissen.
"Vieleicht..." gab marc kalt zurück. Mehdi blieb stehen, marc lief weiter.
"...wie dein Vater!" rief ihm mehdi nach. er wusste nicht wieso er das getan hatte, warscheinlich weil ihm nichts besseres einfiel. Marc blieb perplex stehen, drehte sich um und lief zu Mehdi zurück. Dann drückter er den Gynäkologen grob gegen die wand.
"Sag sowas NIE wieder!!!" fauchte er ihn an. Dann ließ er ihn los und lief weiter.
"PASS DOCH AUF!" fauchte marc claire an, mit er er wenige meter weiter zusammenstieß. Sie lief zu mehdi.
"Was ist denn mit dem los?"
"Er weiß es..."
"achso..." gab claire gelangweilt zurück. Konnte sich Kaan nicht ein einziges mal ausführlich ausdrücken.
"Er weiß das gabi die Briefe aufgehängt hat...." wiederholte er.
"Ouuh... das ist nicht gut..." sagte sie "warum haben sie es ihm erzählt???"
"Ich hab es ihm nicht erzählt!!" erklärte er "marc hat ihr tagebuch gelesen..."
"mein WAS??!!" sagte sie gereizt. "naja...wenigstens hat er meine handtasche gefunden..." sagte sie gefasst.
"wieso vergessen sie auch ihre handtasche..." murmelte er
"jetzt bin ich wieder schuld...danke!"
"ist doch so..."
"Entschuldigung...ich hatte vergessen das sie politisch korrekt sind und nie irgendwas vergessen..." entgegnete sie "und nochmal entschuldigung das ich nicht einen kurzen blick in die zukunft geworfen habe und geschaut haben ob marc mal mein Tagebuch lesen wird, bevor ich diesen eintrag in mein tagebuch geschrieben habe..."
Mehdi ignorierte sie, holte sein handy heraus und wählte gabis nummer.
"Sie rufen gabi an? darf ich vieleicht mit ihr reden? ich wollte schonimmer jemandem sagen das er in t minus 60 sekunden tot sein wird..."
"Ihr Sarkasmus geht mir langsam echt auf die nerven..." sagte er während er sich das handy ans ohr hielt.
"Das ist kein sarkasmus...es ist die wahrheit..."
"ist klar..."

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

09.03.2012 18:09
#111 RE: Meine Story! Zitat · antworten

" SChwester Gabi!" begrüßte Mehdi sie am Telefon.
"Fragen sie wo sie ist!" forderte Claire
"Wo sind sie?" wollte mehdi wissen. ER drückte das Handy auf seine Brust. "Sie sagt sie wäre gerade im Foyer! ... fangen sie sie ab..." sagte mehdi. Claire verkniff sich irgendwelche blöden kommentare, nickte und lief los. Mehdi wandte sich wieder an sein Telefon.
"Warten sie Dort..." sagte er zu Gabi. Dann legte er auf bevor Gabi igendwelche fragen stellen konnte. ER fand es unnötig davon zu erzählen, das marc wusste das sie das mit den Briefen gewesen war. Das würde sie schon früh genug erfahren. Jetzt versuchte er marc zu erreichen. Marc nahm nicht ab. Was für eine überaschung...

"Gabi!" sagte sie keuchend. Es war ein notfall... und der aufzug viel zu langsam...
"Alles klar?" wollte gabi wissen. Claire schaute sich um, als würde marc gleich durch die Wand brechen. So wie sie ihn kannte hatter er schon längst den Ameisenblick aufgesetzt.
"ähm...nicht wirklich...also...marc..." sie atmete tief durch "...er weiß es, das mit den Briefen!"
"er weiß WAS?!"
"...er hat mein Tagebuch gelesen..."
"Wieso liest DER dein tagebuch???"
"Weil er arsch ist und nicht weiß, was "privatsphäre" bedeutet..."
"Super ... und jetzt?" Sie schaute sich hektisch um. Im Foyer war nicht viel los... an der Information hing eine ältere Dame, die warscheinlich von der gelangweilten Frau am schalter wissen wollte, in welchem zimmer er mann lag. und sonst lief gerade eine Familie Vorbei...mit blumensträusen, pralinen, kuscheltieren und anderem zeugs. Marc würde es egal sein, wieviel leute hier wären. Er würde sie einfach fertig machen...
"ich glaube wir übertreiben das einbisschen..." sagte claire dann.
"übertreiben?!..." sagte gabi "...marc wird mich umbringen..."
"ach quatsch"
"Stimmt... er wird mich leben lassen und jeden tag fertig machen!"
"gabi..."
"genau das wird passieren..." erklärte gabi. sie hatte echt angst vor marc "...ich muss hier weg..."
"Und wohin willst du?"
"...weg! und nie wieder kommen! Auswandern! Identität ändern!" sie wandte sich ab und ging.
"vieleicht sollstest du mal mit Marc reden..." rief ihr claire hoffnungsvoll nach.
Gabi lief weiter. claire drehte sich um und lief zurück. Sie stellte sich vor den aufzug und drücke die fahrstul taste. Als sich die Tür öffnete, schaute sie mehdi an.
"Wo ist gabi?" fragte er.
"Sie ist gegangen... "
"und wohin?"
"Weiß ich nicht...weg halt..."
Mehdi rollte mit den augen und claire stieg ein. Die Tür schloss sich.
"Ich mein... vieleicht übertreiben wir alle ein bisschen... Können wir nicht einfach marc die ganze sache erklären...?" sagte sie " ...ich weiß...marc ist... naja... ein etwas spezieller fall... aber das muss doch irgendweie gehen..."
"pff..." gab er nur von sich. Dann öffnete sich die Fahrstuhltür.
"Wo IST GABI?"
"bitte reg dich ab marc!" sagte mehdi ruhig
"Abregen!??" entgegnete er. "Wegen dieser schlampe weiß das krankenhaus über die Sache bescheid..."
"Ja und?!" platzte es Claire heraus. "Sei froh das es raus ist!"
"Dann können ja auch alle wissen dass du früher autos geklaut hast!" meinte marc.
"eigentlich nur aufgebrochen..." entgegnete sie. Marc rollte genervt mit den augen.
"Wo ist gabi?!" kam marc zurück zum thema.
"lass sie bitte inruhe..." murmelte mehdi. "Vieleicht hat sie einen Fehler gemacht... aber wir machen mal dumme dinge, die wir später bereuen..."
"ach, hör doch auf mit deiner psychoscheiße!" entgegnete marc. "So wie ich Gabi kenne, ist sie sogar noch stolz darauf!"

"Nein ist sie nicht!!"

Marc drehte sich um.
"Du miese schlampe!"
"Vielen Dank für die blumen..." murmelte gabi und verschränkte die arme vor der brust.
"Du bist so krank... "
"Bin ich nicht... ich war einfach wütend, dass du so glücklich mit... mit Gretchen warst!!" rechtfertigte sie sich.
"Das meine ich doch: deine eifersucht ist so KRANKHAFT!!" marc machte ein paar schritte auf sie zu und schupste gabi zurück
"Marc!" ermahnte ihn claire. "lass sie in ruhe!"
"Du hast die Seiten gewechselt!Halt dich raus!" sagte marc
"Hör endlich mit deinem Seiten-gelaber auf!" mischte sich mehdi ein. Marc stand vor Gabi. Er war echt sauer. Diese frau war krank. Definitiv! War es ihre lebensaufgabe ihm das leben schwer zu machen? Anscheinend schon! Diese Frau ging über leichen! und diese krankhafte eifersucht...!
"was willst du jetzt machen? mir eine reinhauen?" fragte gabi provoziernd. Sie war nicht gerade stolz was sie gemacht hatte. Aber man konnte sich nicht aussuchen in wen man verliebt war... und egal was für ein ARschloch marc war, sie fühlte sich immernoch zu ihm hingezogen!
In diesem moment schubste marc gabi nochmal nachhinten. Und diesesmal fing sie sich nicht wieder, sondern verlor das Gleichgewicht und fiel hin.
"Marc!" ermahnte ihn nochmals claire, während mehdi marc wegzog.
"Lass mich!!" zischte marc und riss sich los. Aber dann packte ihn mehdi stark und drückte ihn gegen die wand, wie marc es vorhin bei ihm gemacht hatte.
"was passiert jetzt wenn du ihr eine reinschlägst?" wollte mehdi wissen, während er ihn gegen die wand hielt. Marc schnaubte wütend.
"Willst du so sein wie dein Vater?" mischte sich Claire ein, die Gabi aufhalf "Dann lös ruhig alleine deine probleme mit gewalt..."
Marc reichte es endgültig. Er drückte mehdi kräftig weg.
"HÖRT AUF MICH MIT MEINEM VATER ZU VERGLEICHEN!" schrie er. Dann wandte er sich ab und verschwand.

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

15.03.2012 18:28
#112 RE: Meine Story! Zitat · antworten

"Sag mal, was fällt dir überhaupt ein so mit gretchen umzugehen...?"
"Gina..." sagte Claire betont höflich. "Schön dich zu sehen!"
"Gigi!" begrüßte sie mehdi, der ebenfalls wieder im Schwesternzimmer hockte. Die beiden hatten nochmal das geschehene analysiert: Ihre suspendierung und natürlich das mit Marc. und deshalb waren beide noch im Krankenhaus. Sie wollten nochmals mit dem Professor reden, aber auch mit Marc! Aber der war höchstwarscheinlich mit ameisenblick verschwunde.
"Hallo Mehdi!" sagte Gigi und rückte schüchtern die brille zurecht. auch wenn beide zusammen waren, war es für Gigi immernoch ein komisches gefühl in seiner nähe zusein.
"Du hast immernoch nicht auch meine frage geantwort!" sagte Gigi zu Claire.
"Es gibt nichts zu antworten!" entgegnete sie
"Weißt du wie fertig gretchen ist?" sagte Gina vorwurfsvoll.
"Glaubst du mir geht's Super???" fragte Claire. "Ich bin meinen Job los!"
"Was?" fragte Gigi. Und Claire merkte, dass sie das noch gar nicht wusste. Anscheinend hatte Gretchen anfangen zu erzählen und Gina war bei der hälfte der geschichte losgestürmt um jetzt hierzustehen und ihr vorwürfe zumachen.
"Sie ist nicht die einzige..." setzte Mehdi an. "Ich bin auch suspendiert..."
"aber...." kam es von Gina. "wegen dieser blöden mordsache?! Wie können die glauben das du sowas tun würdest?!" regte sie sich auf. Dann wandte sie sich an Claire "Und DU entschuldigst dich bei Gretchen!"
"Yes sir!" spottete Claire.
"Das meine ich ernst!" schob Gigi drohend nach.
"die soll sich bei mir entschuldigen..." gab Claire zurück.
Dann platzte Gretchen ins zimmer.
"Gigi!" sagte sie und schaute in die runde. Anscheinend hatte sie schon mit ihrer Ansage losgelegt. Gretchen warf Claire einen bösen blick zu.
"Gigi, kommst du?" fragte sie dann.
"Klar!" sagte Gina. "Tschüss Mehdi!" sagte sie schüchtern. Mehdi überlegte kurz, ob er sie zu sich herziehen und küssen sollte. Aber er war sich sicher das das Gigi bestimm unagenehm wäre.

"Du hättest mir ruhig sagen können das sie suspendiert wurde..."
"also erstens mal, hätte ich dir davon erzählt, aber du hast mich ja nicht ausreden lassen und zweitens, was ändert das jetzt an der Gesamtsituation?"
"süße..." setzte Gigi an "...Claire ist einfach nur ein bisschen gereizt!... morgen sieht die Welt schon ganz anders aus..."
"Wenn du meinst..." murmelte Gretchen "Wo ist eigentlich Marc?"
"Keine ahnung..."

Marc Meier saß in seinem auto und war auf dem Heimweg. Die anderen konnten ihn doch kreuzweise! Er brauchte sie nicht. Tolle Freunde hatte er da! Sie verbündeten sich lieber mit dem Feind. Danke! Als er zuhause ankam, schlug er die Türe zu und ging erstmal zum Kühlschrank, dort holte er sich ein bier und setzte sich aufs sofa. Er nahm einen kräftigen Schluck und schaltete den Fernsehr an. Er zapte durchs Programm. natürlich kam nur scheiße... Trotzdem blieb er bei einer Talkshow stehen. Schön andere zu sehen die ganz andere Probleme hatten, und eigentlich war es ganz amüsant. Dann klingelte es Sturm. Marc ignorierte es. Dann klingelte es nochmal. Wieder versuchte er es zu ignorieren. Aber nach dem dritten mal stellte er seine Bierflasche auf den Tisch und ging zur Tür. Wer konnte das sein. Mehdi oder Claire, die sich entschuldigen wollten? Gabi, die sich nochmals rechtfertigen wollte? Oder gretchen? Naja...weit gefehlt!
"Was willst du hier?" begrüßte er seinen vater kalt
"Mit dir reden...was sonst?"
"Es gibt nichts zureden!"
"hast du meinen brief gelesen?" wollte matthias wissen.
"nein...aber dafür der rest des Krankenhauses..." murmelte er "Und jetzt verschwinde!"
"Ist deine freundin da?"
"Glaub ja nicht das du sie um den kleinen finger wickeln kannst mit deiner: Ich-bin-ja-so-ein-armer-vater-und-mein-sohn-will-nichts-mehr-mit-mir-zutun-haben-Geschichte!"
"Das will ich doch gar nicht..."
"Verschwinde!" forderte marc.
"Ich will doch nur mit dir reden, marc!" redete matthias auf ihn ein
"Wir oft denn noch" sagte marc "ICH aber nicht mit dir!"
"Das was ich damals getan habe, tut mir leid! Ich bereue es! Wirklich! Wieso willst du das nicht verstehen... Menschen ändern sich!"
"Vieleicht hast du dich ja geändert, aber ich will trotzdem nichts mehr mit dir zutun haben! Du hast meine Kindheit nicht gerade schön gemacht, und nachdem du nach mallorca ausgewandert bist, habe ich dich keine Sekunde in meinem leben vermisst! Ich brauche dich nicht!"
"Aber... sollte man nicht die Vergangenheit in dort lassen wo sie ist und sich auf die Zukunft konzentrieren?!"
"...eine Zukunft ohne dich..." murmelte Marc.
"Du bist mein Sohn! ich... ich will jetzt der vater sein den ich früher nicht war..."
"...kein bedarf" sagte marc kalt.
"Wieso hörst du mir nich zu..." murmelte Matthias traurig.
"Du willst doch nur, dass meine mutter die anzeige zurückzieht!"
"Nein... das will ich nicht!" murmelte er leise. "Auf wiedersehen marc..."
Er drehte sich um und ging. Marc schaute ihm nicht nach sondern ging gleich wieder in seine wohnung zurück.
Matthias Meier wollte noch nicht aufgeben. Er könnte noch mit seiner freundin reden! Er fuhr ins Krankenhaus und suchte nach gretchen haase. Er fand die Freundin seines sohnes mit einer anderen frau am Schokoladenautomat.
"Hallo" begrüßte er sie und setzte ein Staubsaugervertreter-grinsen auf.
"ähm...hallo..." sagte Gretchen überrascht. "M-marc ist nicht da..." brachte sie heraus.
"Ich weiß...ich möchte auch zu ihnen!"
"zu mir?!"
"Ja... ich möchte mit ihnen reden!"
"ääh..." brachte Gretchen heraus "...einen moment bitte..."
Sie packte Gigi am arm und zog sie ein paar meter um eine Ecke.
"Was soll ich machen??" fragte sie ihre Beste Freundin.
"Wie meinst du das?"
"soll ich mit ihm reden?"
"Wieso solltest du nicht mit ihm reden?"
"Das ist doch Marcs Vater!"
"Achso...sag das doch gleich..."
"Soll ich jetzt oder nicht?"
"Ich weiß nicht... du kannst ja wenigstens fragen um was es geht..."
"Um marc! um was sonst?"
"Dann rede mit ihm..."
"Okey..."
Sie gingen zurück zu Matthias.
"Um was geht's denn?" fragte Gretchen. Ihr fiel einfach keine andere einleitung ein.
"Marc..."
"Ah ja..." sagte sie "...ähm...dann...reden wir doch über...marc..."
"Vieleicht...unter 4 augen?"
Gretchen schaute zu Gina.
"ähm... Inordnung...Folgen sie mir..." gretchen lief richtung schwesternzimmer, wo um diese zeit normalerweise niemand war.
"Es ist so" fing matthias an "...ich war gerade bei Marc zuhause..."
"Sie warend bei Marc zuhause?" wiederholte gretchen. Marc war nachhause gefahren?
"ja...ich wollte mit ihm reden... aber er will ja nichts mehr von mir wissen..." Matthias seufzte. Er wollte das zwar nicht, aber wenn es anders nicht ging, musste er wohl doch sein Freundin um den Finger wickeln. Er musste irgendwie an seinen Sohn herankommen, und dass war anscheinend der einzigste weg.
"Ja...ähm... das ist eben...sehr schwer für ihn..." versuchte gretchen zu erklären. Was würde wohl marc davon halten, dass sie sich mit seinem Vater unterhielt
"Das verstehe ich..." zeigte sich Matthias verständnisvoll. "Aber ich will doch nur mit ihm reden!! Könnten sie da vieleicht was machen??"
"ich weiß nicht genau..." druckste gretchen.
"Es tut mir leid wenn ich sie unter druck setze..." entschuldigte sich matthias. "Aber ich glaube sie sind meine einzigste Chanche! Anders komme ich nicht an marc heran..." sagte er traurig.
"Vieleicht...sollten sie marc...einfach inruhe lassen..." erklärte sie mit einem mulmigen gefühl.
"Aber das will ich nicht!" sagte er mit nachdruck. "Warum hat er meinen brief nicht gelesen?" wollte er auf einmal wissen.
"Er wollte ihn nunmal nicht lesen..." erklärte gretchen.
"Könnten sie vieleicht ein treffen organisieren?"
"Ich...ich glaub nicht..."
"Könnten sie es wenigstens versuchten?"
"ich weiß nicht..." Gretchen war jetzt noch mulmiger zumute. Sie wollte nicht mehr mit matthias reden. Irgendwie kam sie ihm richtig aufdringlich vor.
"Bitte!"
"Nein...es tut mir leid..."
"Aber was soll ich denn jetzt machen??" sagte er traurig. "ich will doch nur mit marc reden! ich will für ihn als Vater dasein! JETZT!"
"Es tut mir leid..." wiederholte gretchen nochmal. Dann wandte sie sich ab und ging schnellen schrittes davon.

"Und? Wie wars?" wollte Gigi wissen.
"Schlecht..." antwortete Gretchen

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

23.03.2012 16:35
#113 RE: Meine Story! Zitat · antworten

"Matthias Meier?"
"Kennen wir uns??" wollte Matthias wissen
"CLaire Calvo..."
"Ach,... sie haben marc doch mal eis in die hose gesteckt!"
"ähm...ja..." sagte claire. So war sie marcs eltern in erinnerung geblieben! Bestimmt auch vielen aus Marcs Jahrgang! "Ach jaaaa... die die marc meier eis in die hose gesteckt hat..." das würden alle sagen, wenn sie sich vorstellen würde.
Matthias schoss derweil etwas anderes durch den kopf. Früher verstand sich Claire eigentlich ganz gut mit marc...also nach dieser eissache, als sie ein bisschen älter waren. Und jetzt, wo sie hier in Deutschland war, hatte sie bestimmt immernoch einen guten draht zu ihm.
"haben si eigentlich noch mit marc kontakt?" wollte er unauffällig wissen.
"ja... wir arbeiten quasi zusammen..." aber jetzt hasst er mich jetzt troztdem.. fügte sie in gedanken hinzu. Aber matthias meier musste ja nicht vonn der sache mit dem brief erfahren.
"ah ja... schön.." sagte matthias. Jetzt musste sie ihr von dieser marc sache erzählen. Vieleicht konnte sie da was machen! "Vieleicht...haben sie von der sache mit marc gehört..." setzte er an.
"Ja" antwortete sie knapp. Jetzt wurde ihr die ganze sache nochmals richtig bewusst. Und sie fragte sich auf was Matthias hinauswollte.
"...er will nicht mehr mit mir reden... aber ich will mich natürlich entschuldigen!" erklärte er "Ich komme nicht an marc ran... und keiner will mir helfen!""
"Wer ist 'keiner'?" wollte claire wissen.
"naja...also... seine freundin wollte mir schonmal nicht helfen..."
"Gretchen?"
"ja... können sie mir vieleicht helfen?"
"Ich weiß nicht..." fing sie an
"also nein..." sagte Matthias traurig.
"das hab ich nicht gesagt..." gab sie zurück "... aber wenn gretchen ihnen nicht helfen will -was ziemlich außergewöhnlich ist, denn normalerweise ist sie der typ der will das alle sich lieb haben- dann glaube ich nicht das ich ihnen helfen kann..."
"Und warum nicht? geben sie mir einen grund!"
"es ist einfach marc. er will das nicht! Und dann kann ich das ganz sicher nicht ändern!"
"sie müssen doch irgendwas machen können!" entgegnete er "Könnten sie nicht nocheinmal mit seiner freundin sprechen?? wenn ich mich recht erinnere ist sie ihre cousine!"
"Ja...das ist sie..." sagte sie.
"Wieso hat er eigentlich meinen brief nicht gelesen?" wollte er wissen
"...keine ahnung...weil er nicht wollte..."
"Und er hat irgendwas davon gesagt dass, das ganze krankenhaus ihn gelesen hat!" erinnerte sich marcs vater "Was hat das zu bedeuten?""
"ähm...naja...wie soll ich sagen..." druckste sie. Musste ausgerechnet sie ihm davon erzählen.
"Bitte helfen sie mir bei marc!" sagte er, als würde ihn die letzte frage nicht mehr interessieren. "Bitte! Können sie ein treffen organisieren?"
"Hören sie: wie ich schon gesagt habe, kann ich nichts daran ändern, wenn marc nichts mehr mit ihnen zutun haben will! Und wenn Gretchen ihnen nicht helfen will, dann..."
Matthias war am verzweifeln. Er hatte soviel scheiße gebaut und jetzt wollte niemand das er sich dafür entschuldigte??
"helfen sie mir doch einfach!"
"Was willst du hier!??!!" kam marc angerauscht. Er wollte Gretchen abholen und jetzt traf er auf seinen vater. toll.
"Ich unterhalte mich..." sagte matthias.
"Gott sei dank..." stühnte claire genervt. Vieleicht konnte marc jetzt seinem Vater erklären was sache ist.
"Und über was?" sagte marc fordernd "Du willst doch nur meine freunde auf deine seite ziehen!"
"Ich versuche mir nur hilfe zu holen!" entgegnete matthias "Ich suche irgendjemand, der mir hilft mit dir zu reden! Aber ich kann dich beruhigen, keiner deiner freunde hat interesse daran, das ich mich bei dir entschuldigen..."
"Ja klar.." sagte claire genervt.
"Lass mich inruhe und verschwinde!" sagte marc erstaunlich ruhig.
"Na gut...Von mir aus!!" fauchte matthias gereizt und verschwand.
"...vieleicht solltest du ihm doch mal zuhören..." murmelte claire nach einer kurzen pause.
"Nie im Leben!" sagte marc und wandte sich ab "und entschuldige dich bei Gretchen..." sagte er, bevor er loslief.
"Die soll sich bei mir entschuldigen!" rief sie ihm nach.

Gabi lag auf ihrem Bett im Schwesternwohnheim und starrte an die Decke. Was sollte sie jetzt tun? Würde marc sich wieder einkriegen? Nach der aktion von heute mittag war sie nicht ganz überzeugt davon... Marc hielt sie schon vorher für eine miese Schlampe, dann würde ihr kleiner Racheplan-Feldzug ihn nicht gerade vom Gegenteil überzeugt haben. Plötzlich piepste ihr Handy. Sie versuchte vom Bett aus nach ihrer handtasche zu angeln, die auf einem Stuhl neben ihrem Bett stand. Sie streckte sich weiter und zog die tasche zu sich her, um nach ihrem handy zu wühlen. Als sie es gefunden und die SMS gelesen hatte musste sie lächeln. Schnell tippte sie eine Nachricht zurück. Und plötzlich kam ihr eine Idee...

"hey marc..."
"Hey..." begrüßte er gretchen.
"ähm...marc...dein"
"Vater war hier... ja ich weiß... was wollte er von dir?"
"er...er wollte das ich ihm helfe..." setzte sie an "...er will sich entschuldigen...."
"jaja... Jetzt fängt er an alle um mich herum verrückt zu machen..."
"Wie meinst du das?"
"Mit claire hat er auch schon gesprochen... gerade eben..." erzählte er "... und sie sagt, du sollst dich bei ihr entschuldigen..."
"pff..." machte Gretchen.
"Können wir dann los?" fragte marc.
"Klar..." sgte gretchen. "Wie geht's dir eigentlich?" wollte sie wissen.
"ähm...gut...wieso?"
"naja... deine Vater...Gabi..."
"die können mich alle mal..." murmelte er.
"ach marc..." seufzte sie. Warum machten ihm alle das leben schwer?
"Können wir jetzt gehen..." sagte marc.
"ähm..ja...klar..." sie merkte das marc nicht mehr reden wollte, vorallem nicht über seinen vater...

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

31.03.2012 13:37
#114 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Claire flog fast vom Sofa, als es an der Tür klingelte. Sie war wohl eingeschlafen. Sie blinzelte in den Fernsehr, der noch lief und war einen Blick auf die Uhr: 1uhr nachts. Welcher normale Mensch kam auf die idee um diese uhrzeit bei ihr zu klingeln. Genervt schlurfte sie die treppe runter und öffnete die Tür. Es war gabi.
"Oh" war ihre reaktion. "Hab ich dich geweckt?" sie deutete auf claires verwuschelte Frisur und ihren genervten gesichtsaudruck.
"Nein, nein..." murmelte sie "komm rein..."
Als sie wieder oben waren, machte sie den Fernsehr aus und beide ließen sich aufs sofa plumsen.
"dürfte ich wissen, was du hier willst?"
"ich wollte mit dir reden..."
"hätte das nicht bis morgen zeit gehabt..." murmelte sie und rieb sich die augen.
"Nein... mein flug geht morgen schon um halb sechs..."
"Dein WAS?"
"mein flug..." wiederholte gabi.
"aber...wegen marc... Fliegst du jetzt weg? wegen ihm?" wollte sie wissen.
"nicht nur... ich muss dir was erzählen..."
"ähm...okay..."
"vieleicht hat dir Haase etwas von diesem Tropenarzt erzählt..."
"ja... sie hatte etwas erwähnt..."
"naja...also... er war mir schon...irgendwie...sympatisch..."
"irgendwie sehr sehr sympatisch?"
Sie zuckte die schultern.
"auf jedenfall... haben wir geredet... und so... und als er dann nach Afrika ging... ich fand das schon...ziemlich ...scheiße..."
Claire nickte.
"Und seitdem schreibt er mir Sms... und wir telefonieren ab und zu..." erzählte sie "...er sagt dann nette dinge zu mir und macht mir komplimente und so..."
"hm...das...ist doch gut...oder?"
Gabi nickte.
"irgendwie schon..." sagte sie "...er reduziert mich nicht auf mein äußeres... er...er hört mir zu... ganz anders als die anderen männer...vor allem marc!"
"Warte!" sagte Claire "willst du mir sagen, dass du nach Afrika fliegen willst?"
"möglicherweise schon...ja..."
"aber...aber... du kannst mich hier nicht zurück lassen!" sagte sie.
"Vieleicht komme ich schneller zurück als du denkst..."
"Wie meinst du das? Wenn du gemerkt hast das er doch kein Traumtyp ist?"
Gabi zuckte mit den schultern.
"...ich weiß nicht... ich will es einfach versuchen..."
"okay... " sagte sie "...lass mich ruhig allein, in diesem krankenhaus voller verückten!"
"mann...wir können doch skypen...und e-mailen... und telefonieren..."
"haben die da unten überhaupt internet und so?"
"Dann schreiben wir einfach Briefe!" sagte gabi gleichgültig.
Claire seufzte.
"Na gut... von mir aus...du musst wissen was du willst"
Gabi zuckte mit den schultern. dann entstand eine Stille pause.
"Dan...gehe ich mal wieder..." sie erhob sich
"Okay...viel spaß in afrika!" sagte sie und erhob sich ebenfalls. "pass auf dich auf!" murmelte sie, während beide wieder die Treppe runter zur haustür gingen.
"mach ich..."
"Soll ich dich vieleicht morgen zum flughafen fahren?"
"nein,nein... bloß nicht..." sagte sie. Nicht das sie dort völlig in Tränen ausbrach. Sowie Sabiene. Als GAbi ihr die Sache erklärt hatte, fing Sabiene sofort an zu heulen.
"Pass auf dich auf!" wiederholte claire nochmal. Gabi hatte zwar dinge gemachht, die nicht inordnung waren, aber sie mochte sie trotzdem irgendwie...
"Tschüss..." sagte gabi.
"Tschau..."
Claire biss sich auf die Lippe. Sie hasste abschiede. Gabi drehte sich nochmal um und winkte. Dann schloss sie ihr Auto auf, stieg ein und fuhr vom hof...

"Wo ist Gabi?" fragte Marc Sabine, als er am nächsten Tag im Stationszimmer saß und sich einen Kaffee machen ließ. er wollte sie heute eigentlich den ganzen tag spüren lassen, was sie für eine mieses Dreckstück war.
"Sie...Sie ist heute morgen nach-nach Afrika geflogen..." stotterte sabiene, die anscheinend schon wieder kurz vor'm heulen war.
"Nach Afrika??"
"ja... leider"
"pfff...für mich kann die nicht weit genug wegsein.."
"Jetzt seinen Sie doch nicht so kaltherzig, herr doktor..."
"Ich bin nicht...kaltherzig..." gab marc zurück "...finden sie etwa richtig was sie gemacht hat??"
"nein.." sagte sabiene leise "...aber jetzt ist sie weg... vieleicht für immer..."
"Keine Drama, bitte!" murmelte marc.
"Ich vermisse sie jetzt schon!" sprach sabiene traurig weiter. Dann stellte sie marc den kaffee hin, der gerade fertig geworden war.
"Gabi war die beste fReundin, die ich je hatte..." schluchzte sie dann los.
"Ach du scheiße..." flüsterte marc leise zu sich selbst.
"Was ist, wenn ihr irgendwas zustößt??" sagte sie als ihr die erste träne runterkullerte. Dann schaute sie auf die uhr "..sie hat gesagt, dass sie anruft, wenn sie dort angekommen ist! sie müsste doch schon längst dort sein!..aber sie hat noch nicht angerufen... oh gott! vieleicht ist ihr flieger abgestürzt!!"
"ähm, Sabiene...ich glaube das hätten wir mitbekommen..."
"...vieleicht wurde sie auch entführt!" redete sabiene weiter. "...ich vermisse sie so!!" schluchzte sie wieder.
Marc seufzte genervt.
"Sabiene! Was ist denn mit ihnen los??" fragte Gretchen besorgt, als sie eintrat.
"ach Frau Doktot...Die Gabi ist weg!!"
"Wie meinen sie das?" wollte gretchen wissen.
"Das Dreckstück ist nach afrika geflogen!" kam marc sabiene zuvor.
"Marc!" tadelte ihn Gretchen. Sie fand es zwar nicht toll, was Gabi gemacht hatte, aber sie wollte nun auf Sabiene rücksicht nehmen.
"Was denn? Is doch so!"
"Aber wieso fliegt sie denn nach Afrika?" fragte gretchen wieter. Sabiene schaute zu marc.
"Was?" fragte er "Nur wegen mir??"
"naja..." schluchzte sabiene "...ich glaube ...ein bisschen... schon..."
marc verdrehte die Augen.
"...aber...aber sie wollte auch ein bisschen diesen tropenarzt kennenlernen..." fügte sabiene leise hinzu.
Gretchen ging zu sabiene und strich ihr fürsorglich über den arm.
"Wird schon wieder, hm?"
Sabiene nickte traurig. Dann richtete sich Gretchen wieder auf.
"ja..ähm...wir müssen dann auch..." setzte marc an, der sich dieses trauerspiel nicht mehr mitansehen wollte. Gretchen schaute ihn an und marc nickte aufdringlich mit dem kopf richtung tür.
"äh...ja..." sagte Gretchen "Bis später!"
"Sei mal netter..." sagte gretchen zu marc, als sie zu marcs Büro liefen.
"jaja..." gab marc zurück.
"Du siehst doch wie traurig sie ist..." redete gretchen weiter.
"Sie wird darüber hinwegkommen..." sagte marc gleichgültig "...jetzt bist du wieder ihre Beste fReundin...sei doch froh!"
Gretchen überlegte. Sie hatte es schon ein bisschen gekränkt, dass Sabiene auf einmal so gut mit Gabi befreundet war und auch damals sogar wollte, dass Gabi mit Günni sprach. Stimmt, den gab's ja auch noch... Der wird Sabiene bestimmt auch noch trösten...
"es geht nicht um mich, ...es geht um Sabiene..." sagte Gretchen.
"von mir aus..." gab marc zurück

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

08.04.2012 18:53
#115 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Kurze Zeit später stand Mehdi Kaan vor Marcs Büro. Er wusste nicht genau warum. Warscheinlich weil marc eigenltich der einzigste Freund war, den er hatte. naja... konnte man das eigentlich so bezeichnen: Freundschaft. Früher hätte man das vielleicht können. ABer jetzt? Er klopfte an Marcs Büro tür. Es tat sich nichts. Als er sich gerade umdrehen und gehen wollte. Riss marc die tür auf. Seine Haare waren verwuschelt, und sein hemd falsch zugeknöpft.
"Hab ich gestört?" fragte mehdi.
"könnte man so sagen..." gab marc leise zurück. "Was ist?"
"Ich muss mit dir reden..."
"Mit mir?" fragte er ungläubig.
"Ja!...ich" setzte mehdi an "...könnte ich...eventuell... bei dir auf die Couch ziehen?"
"Was?" fragte marc "Warum?"
"Schwester Steffanie hat mich aus dem SChwesternwohnheim geworfen..." Er erinnerte sich daran, wie ihm Schwester Steffanie mit einem triumphierend grinsen verkündet hatte, dass ihn die Schwestern nicht mehr im Wohnheim haben wollte. Aber er wusste, dass es nur Sie war, die ihn, Das Wombat, dort weghaben wollte.
"ah ja..."
"Bitte..."
"Ich weiß nicht... und für wie lange?"
"Keine Ahnung... So lange bis ich etwas anderes gefunden habe..."
"Ich muss zuerst mit Gretchen reden..."
"Dann mach... ich warte solange!" gab Mehdi zurück. Er wusste das er gerade beide gestört. Marc seufzte. Dann schloss er die Türe und wandte sich an Gretchen.
"Wer war das? Hat sich so angehört wie Mehdi..." murmelte sie. Gretchen saß mit verwuschelten haaren auf dem Sofa in marcs büro.
"Der war es auch... Er wurde aus dem Schwesternwohnheim geschmissen..." erklärte marc.
"ouh..." kam es von ihr.
"Er fragt ob er bei uns auf die Couch ziehen kann..."
UNS!dachte gretchen, er hat: bei uns gesagt!.
"Wieso nicht... Schließlich sind wir seine fReunde...!"
"Ja... aber was ist dann...mit uns? ich mein...wir sind dann nicht mehr so...ungestört!" sagte marc "...er ist den ganzen Tag zuhause! ... er muss ja nicht mehr arbeiten gehen und so.."
"Dafür werden wir schon eine lösung finden..."
"Na gut..." gab marc nach. Er öffnete die Türe und wandte sich an Mehdi.
"Von mir aus!"
"Danke marc! Du hast was gut bei mir!" sagte er dankbar.
"mir wäre schon damit geholfen, wenn du, also wenn du bei uns wohnst, dann mal für ein paar stunden verduften könntest..." brachte er es auf den punkt. Er wollte gleich klarstellen, dass sein Privat-/Sexleben nicht von Mehdi eingeschränkt werden durfte.
"Achso...dass ihr... ungestört seid."
"jap..."
"Ok...von mir aus..."
Marc kramte in seiner Hosentasche...
"hier" er gab ihm seinen hausschlüssel.
"oh, danke" sagte mehdi überrascht.
Marc fand es nicht nötig ihm zu sagen, dass er den Schlüssel nicht verlieren sollte, oder die Wohnung nicht auf den kopf zu stellen. Das konnte er sich warscheinlich selbst denken.
"Bis später..." sagte marc und verschwand wieder in sein Büro. Mehdi schaute auf den Schlüssel und fragte sich,ob das wirklich eine gute idee war.

Als Marc und Gretchen am Abend nach hause kamen und marc mit gretchens schlüssel aufschloss, schlug ihnen ein leckerer geruch entgegen. Als sie eingetreten waren, sahen sie das Mehdi in der Küche kochen.
"Das riecht aber gut..." sagte gretchen zu ihm.
"Danke..." sagte mehdi "...ich dachte ich mach mich ein bisschen nützlich..."
"Süß...!" spottete marc.
"Marc!" ermahnte ihn Gretchen "...ist doch schön wenn mal jemand kocht..."
"Ich koche auch!" gab marc zurück.
"Fertigessen aufwärmen, ist kein kochen..." entgegnete gretchen.
"tsss" zischte marc.
"Was gibts denn?" wollte gretchen jetzt von Mehdi wissen.
"Spaghetti carbonara..."
"lecker..."
"boah...das kann ich auch..." warf marc ein.
"Ist Ok, marc..." sagte Gretchen mit einem leicht genervten unterton, da marc anscheinend anfing eifersüchtig zu werden.
Wenig später saßen alle beim essen an einem Tisch. Marc versuchte immer so unaufällig wie möglich zu mehdi hinüberzuschielen. vielicht war es doch keine gute idee ihn hier einziehen zu lassen. Was, wenn er versuchte ihm Gretchen auszuspannen? Aber das würde nicht passieren, denn Gretchen war ja nicht umsonst seit 15 Jahren in ihn, verliebt. Und Mehdi konnte ihm, Marc Olivier Meier, in keinster weise das wasser reichen... Da war er sich sicher...

Frohe Ostern!

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

15.04.2012 15:06
#116 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Am nächsten Morgen ging Marc schlaftrunken mit nacktem oberkörper in sein Wohnzimmer. Mehdi, der auch schon wach war, auf der couch saß und sich mit den händen durchs gesicht fuhr, hielt inne und starrte marc an. Marc war erst überrascht, bis er sich daran erinnerte, dass Mehdi Kaan nun bei ihm wohnte. Marc fuhr sich cool durch die haare.
"Probleme?" fragte er lässig.
"Nö" gab Mehdi zurück und wandte sich von dem halbnackten marc ab.
"Ich darf so rumlaufen..." sagte marc "du nicht..." stellte er klar. Dann schlenderte er in die Küche.
"Hab ich nicht vor.." rief mehdi ihm nach.
"Ach ja?" marc kam mit einem provozierenden Blick aus der küche und starrte ihn an.
"Mann, ... was ist denn mit dir los?"
"Nichts! ... was sollte schon sein!?" gab marc zurück. Naja...eigentlich war schon etwas... und dieses etwas war Mehdi Kaan. Er hatte sich in dieser Nacht viele gedanken gemacht. Und er wusste nicht warum. Gretchen liebte ihn. Und er...naja...li...li...mochte sie auch sehr sehr gerne.
"Hast du ein Problem damit das ich hier wohne? Soll ich wieder ausziehen?" fragte Mehdi.
"Warum sollte ich ein Problem damit haben?" wollte marc wissen. "Sorry, dass ich nicht gleich konfetti werf wenn du hier einziehst!"
"Es ist wegen Gretchen, hab ich recht?" Mehdi seufzte.
"Was?? Nein! Wie kommst du auf so nen SCheiß?" sagte marc schnell, dass man nicht seine unsicherheit heraushören sollte. Marc machte ein paar schritte auf Mehdi zu.
"Gib's zu!" sagte Mehdi.
"Was sollte schon mit gretchen sein?"
"DU glaubst, dass ich sie dir ausspannen will!"
"Nein, das glaube ich nicht!"
Mehdi schaute ihn ungläubig an.
"Dann ist ja gut...Das habe ich NICHT nicht vor!" gab er dann doch nach, und tat so als würde er ihm glauben. Marc wandte sich ab. Drehte sich dann aber doch nochmal um.
"Selbst wenn du das vorhättest, würde es nicht funktionieren, denn Gretchen steht nicht auf dich!" stellte er klar.
"Also glaubst du es doch!"
"Nicht grundlos... oder hast du vergessen, dass du sie vor nicht allzu langer Zeit gebumst hast?"
"Mann,...wir waren beide sturz betrunken!"
"Und das hast du ausgenutzt!" sagte marc.
"Hab ich nicht!" beteuerte er, obwohl es nicht ganz wahr war.
"Ist ja auch egal...Wie schon gesagt, hast du sowieso keine Chanche!" stellte marc nochmal klar.
"...und ich habe Gina..." fügte Mehdi hinzu.
"Das überzeugt mich jetzt..." sagte marc trocken.
"Ich weiß nicht was du hast, sie ist nett, witzig, gutaussehend..."
Marc musste grinsen. "Ja klar...und ihre Brille ist ein Designer Gestell!"
"das ist sie wirklich!"
"Also DAS hätte ich gerne Schriftlich!" Sagte marc.
"Alles klar bei euch?" wollte aufeinmal ein gewisse Gretchen Haase wissen
"Haben wir dich geweckt??" wollte Marc wissen, ging auf sie zu und drückte ihr einen Kuss auf die Lippen. Dann warf er mehdi einen triumphierenden Blick zu.
"nein, nein..." sagte Gretchen schnell. "habt ihr euch gestritten?" wollte sie dann wissen.
"Wie kommst du denn da drauf?" fragte Mehdi.
"Naja...was habt ihr denn sonst früh morgens zu besprechen?"
"Männerzeug!" sagte Marc.
"Genau..." warf Mehdi ein
"Ah ja..." murmelte Gretchen und gähnte.

Später im Krankenhaus, entschied Gretchen, nochmal Marc auf diesen morgen anzusprechen. Sie hatte nämlich mehr mitbekommen, als sie zugegeben hatte.
"Was habt ihr heute morgen wirklich besprochen?" fragte sie, als sie ihre Jacke auszog, um sich in ihr Ärzte outfit zu werfen.
"Heute Morgen? ... das habe ich dir doch schon gesagt... Männerzeugs eben!"
"Sicher?"
"ähm...ja?!"
"...was genau?" bohrte sie weiter. Eigentlich konnte sie sich, zudem was sie gehört hattem, denken um was es ging. Aber sie wollte es von Marc hören!
"Wieso interessiert dich das so brennend?"
"Du tust ja fast so, als wäre das streng geheim, was ihr geredet habt..."
"Vieleicht war es das auch!" murmelte marc und schaute Gretchen vielsagend an. Ihre blauen Augen blitzten zurück.
"Inordnung" sagte marc und seufzte "wieviel hast du von unserem Gespräch wirklich mitbekommen?"
"Genung um zu wissen, dass ihr über mich geredet habt..."
"Ja und?"
"Ich kann nicht glauben das du auf Mehdi eifersüchtig bis!" sagte Gretchen und verschränkte die Arme vor der Brust.
"Ich bin doch nicht..." brach Marc ab, als eine gewisse Neurologin in den Raum trat.
"Morgen!" kam es von Maria Hassmann. Sie schaute von Gretchen zu Marc und fügte ein "Reden sie ruhig weiter..." hinzu, bevor sie ihren Spint öffnete. Gretchen und Marc zogen sich stumm weiter um. Dann zogen sie sich in Marcs Büro zurück, um ihr Gespräch weiterzuführen.
"Also: Ich bin nicht auf ihn eifersüchtig..." fing Marc wieder an.
"Das hat sich heute Morgen ein bisschen anders angehört..." stichelte Gretchen. Marc öffnete den Mund um etwas zu sagen, schloss ihn aber wieder.
"W-warum findest du das eigentlich nicht süß, wenn ich eifersüchtig bin?" wollte er nun kleinlaut wissen. Gretchen musste lächeln.
"Klar finde ich das süß..." sagte sie "...aber nicht wenn derjenige Mehdi ist! Wir sind nur gute Freunde!"
"...du warst mit ihm vor gar nicht langer Zeit ihm Bett, schon vergessen?"
"Das hatte gar nichts zu bedeuten! Das weißt du genauso gut wie ich..." entgegnete Gretchen empört. "Da war diese Sache mit Alexis und du warst auch nicht gerade nett zu mir. Mehdi war da für mich...und wir haben dann eben ein bisschen zu viel getrunken..."
"Ein bisschen zu viel Getrunken?!" wiederholte marc "Abgefüllt hat der dich!"
Gretchen schaute Marc an.
"Marc..." setzte sie an. "Ich bin jetzt mit dir zusammen... und Mehdi ist nur ein guter Freund, okay?"
"Ja, ich weiß..." sagte Marc und schaute in Gretchens blaue augen.
"Also kein Grund eifersüchtig zu sein..." stellte Gretchen mit ruhiger stimme klar. Marc nickte.
"Wir müssen zur Visite" warf marc plötzlich ein. Er wollte nicht weiter ins Detail gehen. Diese ganze eifersucht sülzerei war einfach nur schrecklich. Nicht nur, weil er eigentlich indirekt zugegeben hatte das er eifersüchtig war. Viel schlimmer fand er es, dass es Mehdi Kaan war, den er plötzlich als Konkurent war nahm. Die letzte Zeit hatte er sich immer als etwas besseres als ihn gehalten. Er, der unereichbare Marc Meier....

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

27.04.2012 21:49
#117 RE: Meine Story! Zitat · antworten

"Soll ich vielleicht...noch auf nen Kaffee hochkommen?" fragte Cedrik Stier mit seinem charmantesten Blick, den er aufsetzen konnte. Er strich sich seine Haare zurecht, die vom Wind und regen verwuschelt wurden, denn es schüttet in Kübeln und der Herr Stier meinte, Claire Calvo noch an die Haustür begleiten zu müssen. Er ignorierte die Tropfen, die trotz dem Überdachten haustürbereich vom Wind zu ihm geweht wurden. Claire rollte die augen.
"Nein Danke..." gab sie zurück. Das war das letzte, was sie wollte. Zudem war das war ja wohl der älteste Spruch, um eine Frau rumzukriegen... Und bevor sie mit Cedrik Stier ins Bett ging, warf sie sich lieber vor einen Zug. Ja, sie war mit ihm ausgegangen, aber nur weil dieser selbsverliebte idiot der einzigste war, der für sie einspringen konnte... damals, als sie so schnell wie möglich für Gretchen da sein wollte... Und für diese egoistische Kuh, hatte sie diesen Abend nun mit Cedrik Stier ausgehen.
"Schade..." murmelte Cedrik. "Dann gehe ich mal wieder..."
"Tschüss..."
"Tschau...Vielleicht können wir das mal wiederholen?!"
"ähm...vielleicht..." murmelte Claire. Das beste an diesem Abend war eindeutig das essen... Dann wandte sie sich ab und schloss die Haustüre auf.
"Schlafen sie gut..." sagte Cedrik leise.
"Sie ... auch..." gab sie zurück, ohne sich umzudrehen. Dann trat sie ein, beobachtete Cedrik, der in der Dunkelheit zum Auto joggte, um nicht so nass zu werden und schloss die Türe hinter sich. Sie lief die Treppe zu ihrer Wohnung hinauf. Es war gespenstisch still. Sie war die einzigste Person auf diesem Hof, bzw. im Umkreis von 4 kilometern. Ihre Tante, die normalerweise im 1. Stock wohnten war im der Kur. Plötzlich huschte etwas an ihr Vorbei. Doch als sie das maunzten hörte, wusste sie, dass es eine der Katzen ihrer Tante war.
"Erschreck mich nicht so..." flüsterte sie leise. Dann schloss sie die Türe auf und die schwarze gestalt huschte so gleich in Wohnung. Claire folgte ihr. Im Dunkeln versuchte sie nach dem Lichtschalter zu tasten, sie drückte ihn, aber es blieb dunkel. Das Unwetter musste wohl die Sicherungen rausgehauen haben. Sie tastete sich zum Sicherungskasten und fummelte ihr Handy heraus, dass als taschenlampe dienen sollte. Plötzlich hörte sie ein lautes fauchen und schrilles maunzen.
"Giovanni?" rief sie den Kater. Und machte ein paar schritte vom Sicherungskasten weg. Das nächste was sie mitbekam, war dass sie von etwas schwerem umgeworfen wurde. Sie wand sich unter dem Schweren Gewicht. Versuchte aufzuschreien- Doch plötzlich stieg ihr ein scharfer Geruch in die Nase und plötzlich war alles Schwarz...

Als sie die Augen aufschlug, war noch alles verschwommen. Sie versuchte herauszufinden wo sie war und musste feststellenl, dass sie in ihrer Wohnung auf dem Sofa lag. Korrektur. Gefesselt lag. Ihre Hände waren mit Kabelbinder auf ihrem Rücken und die Beine zusammengebunden. Sie lag auf dem Rücken und starrte verzweifelt an die Zimmerdecke. Sie lauschte, konnte aber nichts hören und versuchte gleichmäßig zu atmen, um ruhiger zu werden. Was zum Teufel war hier los? Kurz schoss ihr der Gedanke durch den Kopf nach Hilfe zu schreien. Aber wer sollte sie schon hören? Weit und breit war niemand... außer, der oder diejenige, die/ der sie gefesselt hatte, und das würde ihr gar nichts nützen. Sie wandte den Kopf und sah ihr Kabelloses Telefon, das wie sonst in seiner Ladestation stand. Claire musste zu dem Telefon! Sie nahm Schwung und landete mit einem Bauchplatscher auf dem Boden... Schön wenn wirklich wasser da gewesen wäre...dann wäre wenigstens der Aufprall nicht so hart gewesen. Sie versuchte zu ignorieren, dass ihr Kopf wehtat, der auf dem Parkettboden aufgeschlagen war und versuchte ungeschickt halb robbend, halb rollend zu der anrichte, auf der ihr Telefon stand zu gelangen. Die Zeit kam ihr ewig vor. Dann hörte sie das die Eingangstür ihrer Wohnung zu schlug. Ein lautes Donnern unterstrich das. Claire stockte der Atem. Sie hörte die Schritte die näher kamen.
"Wo willst du denn hin?" fragte eine männliche Stimme belustigt. Dann nahm er Claire hoch und trug sie zum Sofa zurück "...ich dachte du schläfst noch ne WEile..." fügte der Mann hinzu. Er setzt sie auf die Couch.
"Wer sind sie? Was wollen sie von mir?" wollte Claire wissen.
"Wie? Du kennst mich nicht?" Sagte der Mann und entfernte sich in den Küchenabteil, der mit dem Wohnzimmer verbunden war. Claire schaute ihm nach und versuchte sich zu erinnern. Irgendwo hatte sie diesen Mann wirklich schon einmal gesehen... Der Mann kam mit etwas zu trinken zurück. Nicht für sie, sondern für sich selbst...
Claire musterte ihn. Dann fiel ihr es aufeinmal ein. Diesen Mann kannte sie nicht einfach irgendwoher. Sondern von Gretchens Hochzeitseinladung.
"A-alexis von Buren..." stotterte sie.
"Kannst mich auch Frank nennen... Ist mir egal..."
Geht auch Arschloch?, dachte sie in Gedanken.
"Und was willst du?" fragte sie ihn.
"Ist das nicht eindeutig?"
"Grechten?"
"bingo..." sagte Alexis/Frank/Arschloch.
"und was willst du von mir?"
"Du wirst mir helfen..."
"Bitte?" sagte sie "und wie stellen sie sich das vor?"
"ähm...naja..." kam es von ihm. "Sie sind Gretchens Cousine...also werden sie mir wohl irgendwie helfen können..."
"Warum sind sie dann nicht direkt zu Gretchen? Ich meine, dass wäre um einiges praktischer..."
"Spinnst du?" fuhr Alexis sie an und kippte den Rest seines Trinkens in sich hinein. "Das wäre viel zu Gefährlich! Wenn di Polizei erfährt, dass ich irgendwo hier in der Nähe bin, bin ich am Arsch!"
"Sie sind nicht nur Krank, sondern auch ein riesiger Idiot!" platzte es aus ihr heraus "Sie halten mich hier fest und glauben das wäre weniger Gefährlich als bei Gretchen vorbeizuschauen?"
"Ja Natürlich!" gab Alexis zurück "Wer wird schon herausfinden das ich hier bin? Mit Gretchen hast du dich zerstritten...Deine Tante ist im Urlaub...Im Krankenhaus wird dich auch niemand vermissen...Und dein Geburtstag wird auch nicht stattfinden..." zählte er auf.
"Damit kommen sie sowieso nicht durch!" sagte sie, obwohl Arschloch von Buren leider in allen Punkten recht hatte. Doch sie fragte sich, woher dieser kranke typ das alles wusste. Sogar das sie ihre Geburtstagsfeier abgesagt hatte.
"Woher wissen sie das alles?!" wollte sie dann wissen.
"Tja..." sagte Frank geheimnisvoll.
Claire schüttelte den Kopf. Das musste man nicht verstehen, oder?
"Nochmal zum verständnis: sie halten mich hier fest...und anscheinend beobachten sie mich schon länger...aber es ist viel zu Gefährlich direkt Kontakt zu Gretchen aufzunehemn?!"
"sie müssen das nicht verstehen...nur machen was ich von ihnen verlange..." gab Alexis zurück. Er zog etwas aus seinem Hosenbund "...und dafür werde ich sorgen..." fügte er leise hinzu, während er seine Pistole betrachtete. claire richtete ebenfalls ihren Blick auf die Waffe... vielleicht sollte sie in Zukunft aufpassen, was sie sagte.
"Ach ja..." setzte Frank an "...nur so nebenbei...Das mit dem Mord...dass war keiner von euch beiden..."
"Und genau DAS wird die Polizei herausfinden!" entgegnete sie trocken. Frank fing an zu lachen.
"Ich glaube da muss ich dich enttäuschen..." gab er zurück.
"Wir werden sehen!" zischte Claire.
"Sehr bald sogar!" murmelte Frank.

"Ich geh schon!" sagte Gretchen, und sprang vom Sofa auf, als es an der Tür geklingelt hatte. Als sie öffnete war sie zuerst überrascht, stammelte dann aber ein "Guten Tag..."
"Guten Tag Frau..." einer Der Polizisten schielte zum Klingelschild "...Meier"
"ähm...Haase!" korrigierte sie freundlich, obwohl sie nichts dagegen hätte Frau Meier zu sein.
"ah ja..." kam es von dem Beamten.
"Was kann ich für sie tun?" fragte Gretchen höflich.
"Ist Mehdi Kaan hier?" wollte der eine wissen.
"ja..." sagte Gretchen ein wenig irritiert "...kommen sie doch rein!" bot sie an.
Die Beamten traten ein. Als marc die Polizisten sah, schaltete er sofort den Fernsehr aus. Und musterte sie kritisch.
"Guten Abend!" murmelte der eine. " Wir suchen Mehdi Kaan..." Er schaute zwischen Marc und Mehdi hin und her.
"D-das bin ich!" brachte er heraus.
"Dann bitte ich sie hiermit mit uns auf's Revier zu kommen..."
"Warum?" fragte Mehdi.
Der Polizist schielte zu marc und überlegte ob er fortfahren sollte.
"Wir haben die Mordwaffe gefunden...ihre Fingerabdrücke sind darauf!"
Mehdi starrte den Polizisten ungläubig an. war das ein Alptraum? Natürlich! anders konnte es gar nicht sein! Warscheinlich war er vorher eingeschlafen! Oder doch nicht?? Ihm schien, als würde ihm sein herz stehen bleiben. ein komisches kribbeln machte sich in seinem Bauch bemerkbar. Fast so, als würde er Achterbahn fahren.
"Das kann nicht sein!" entgegnete Gretchen.
"Es ist so!" erwiederte der andere Polizist. "Kommen sie jetzt bitte?!" murmelte er zu Mehdi.
"ja...n-natürlich!" antwortete er. Als er aufstand kam gleich einer der polizisten hinter ihn und legte ihm handschellen an.
"sie Brauchen ihn nicht wie einen schwerverbrecher behandeln...." mischte sich nun marc ein. einer der Beamten warf marc einen genervten blick zu. Dann führten sie Mehdi ab.
"glaubst du..er hat wirklich was damit zutun?" fragte Gretchen leise als sie wieder alleine waren.
"Mehdi? Nie im leben... du?"
"Ich weiß nicht..." gab Gretchen zu "...es muss ja nicht mit absicht gewesen sein...vielleicht war es Notwehr..."
"jaja...und stille wasser sind tief..." murmelte marc "Aber Mehdi? Mehdi Kaan! Komm schon" Das glaubst du doch selber nicht!" verteidigte er ihn. Die ... vieleicht 24 Stunde die Mehdi bei ihm gewohnt hatte, war er marc auf einmal wie ein Konkurrent erschienen... Warum? Keine Ahnung. Und eigentlich hätte er eine sorge weniger gehabt, wenn Mehdi wieder ausgezogen wäre. Aber nicht, wenn er dafür ins Gefängnis musste!

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

22.05.2012 18:59
#118 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Claire musterte kritisch das glas Leitungswasser, das Frank ihr gerade brachte.
"Ist das vergiftet?" fragte sie.
"Ja klar. Was sonst?" gab Alexis zurück und hielt es ihr an den mund. Zuerst war sie ihm einen bösen blick zu, dann nahm Sie einen SChluck. Frank stellte dann das Glas auf den Tisch, ging zur balkontür und schaute nach draußen. Die Sonne war schon aufgegangen. Dann schaute er auf seine Armbanduhr und gähnte.
"Wann kommen die endlich..." murmelte er und schaute die Straße entlang, die vom hof wegführte.
"Wer?" fragte Claire verwundert, kamen bald noch mehr Idioten?. Frank drehte sich um: "Niemand..."
"Wie geht es Gretchen eigentlich so?" wollte Frank wissen.
"Komisch das sie das nicht wissen... Síe wissen doch sonst alles..."
"Sags mir einfach!" forderte er.
"Also..ich glaube gut..."
"Du glaubst?"
"Ich habe lange nicht mehr mit ihr geredet..." fuhr sie fort "...aber ihr marc wird sie schon auf Händen tragen..." sagte sie mit einem spottenden unterton. Frank atmete schwer.
"Marc..." wiederholte er.
"Wussten sie nicht das sie zusammen sind?"
"Doch,doch..." murmelte er. "obwohl ich nicht weiß was sie an ihm findet..."
"Hm...vieleicht...Dass er kein mörder ist...und kein Betrüger..." gab sie zurück.
"Dafür ist er ein egoistisches arschloch!" entgegnete er. "Und ich bin kein Mörder!"
"Ja klar..." gab sie zurück "...vieleicht haben sie nicht den echten Alexis von Buren umgebracht, aber dafür diese Frau aus Kaans Kofferraum!"
"Das-das war e-ein Unfall..." brachte er hervor und schaute weg.
"Achso...passiert ja fast jeden tag das einem so ein Messer aus der Hand rutscht und man einer Frau 3 mal in die Brust sticht..." spottete sie, merkte aber, das sie das lieber für sich behalten hätte.
"Du verstehst das nicht! Du verstehst gar nichts!"
Anscheinend nagte das ziemlich an Frank. Claire war sich sicher, das Frank ihr nichts tun würde.
"Wann hören sie endlich auf mich zu duzen!?"
"Wann hörst du auf mich zu siezen?" fragte er zurück.
"Frank!" rief eine andere Männliche Stimme.
"Hier!" rief er zurück. Paar sekunden später trat ein kleinerer, dicker Mann, mit einem großen, schmächtigen Mann und einem Gorilla-ähnlichen typen, ins Wohnzimmer.
"Abdul..." begrüßte er den kleinen dicken, der anscheinend der Chef von den anderen zwei Typen war.
"Schönes Haus..." murmelte er. Alexis nickte. Dann machte Abdul ein paar Schritte auf Claire zu.
"Und das ist die Tusse, von der du mir erzählt hast?" wollte Abdul wissen.
"Ja..." antwortete Frank.
"Die ist doch ungefährlich...warum sollen wir rund um die Uhr auf die aufpassen?!"
"Gefährlich genug, um etwas unpassendes zu machen..." meinte Alexis. Abdul musterte Claire nochmal.
"Nee,nee...das würde ich sehen... die ist höchstens n'bisschen zickig..." entgegnete er.
"Was ist mit unserem Deal.." erninnerte ihn Alexis. Abdul kaute genervt auf seinem Kaugummi.
"Jaja..." gab er zurück "Du bleibst hier!" Sagte er zu dem Gorilla. Der nickte. "Und wann kommen wir zum zweiten Teil unserer Abmachung?" wollte er dann wissen.
"äh...bald..." antwortete Alexis. Kurze Zeit später war er mit dem Gorilla und Claire alleine im Haus.
"Willst du was drinken?" fragte Alexis den Gorilla "Ich darf doch du sagen, oder?" er grinste. Der dicke schaute durch seine sonnenbrille Alexis kalt an, ließ sich auf den Stuhl sinken und kreuzte die arme vor der brust.
"Heißt das Nein?" wollte Alexis wissen. Der andere gab keine antwort. "Na gut.." murmelte Frank.
Claire schloss die Augen und atmete tief durch. Womit hatte sie das verdient? Sie bereute jetzt irgendwie, das sie Cedrik STier nicht auf einen Kaffee hochgebeten hatte. Vieleicht wäre alles dann anders gekommen.

Marc rollte mit den Augen, als er seine Mutter auf dem krankenhausflur entdeckte. Er lief ihr entgegen.
"Mutter, was machst du"
"marc olivier!" unterbrach sie ihn. Marc stöhnte genervt auf. Er gab es endgültig auf seine Mutter daran zu erinner, dass er so nicht genannt werden wollte.
"Ist dein Vater hier?" fragte Elke und schaute sich hektisch um.
"ähm...Nein..." antwortete Marc "...oder siehst du ihn hier irgendwo?"
"...ich wollte nur sicher gehen..." gab Elke zurück
"Du hast mir immer noch nicht gesagt was du hier willst..."
"Könnest du das Probe-lesen?" fragte Elke und klimperte mit den augen, während sie im das neue Dr. Rogelt KOnzept gab.
"Mutter..." marc rollte mit den augen, dann nahm er ihr das Konzept ab und drehte sich von ihr weg um ins STationszimmer zu gehen. "..und ich dachte schon du wärst wegen etwas wichtigem hier..." murmelte marc leise.
"Danke..." sagte Elke, ohne auf marc einzugehen "...ich bin mir sicher, das es wieder ein riesiger erfolg werden wird..."
Marc wurde aufmerksam. Irgendwas an diesem Satz passte ihm nicht... Er schaute seine Mutter an.
"wieder?" fragte er "...wie meinst du das...?"
"Naja...ich dachte...du...könntest...eventuell...dann...noch ein paar dinge einfügen, oder herausstreichen..."
"Warte...ich übersetze das kurz: Du willst das ich dir wieder helfe einen Dr. Rogelt zu schreiben! ... und ich war schon erleichtert, weil das Konzept so dünn war!"
"Ach marc..." seufzte sie "...diese ganze sache mit deinem Vater...der ganze stress...das schlägt mir einfach auf meine Kreative Ader...Und du hast doch das Talent zum schreiben!"
"Mutter, ... Dr. Rogelt ist deine Sache... Ich konnte die Bücher noch nie leiden..."
"Bitte!" flehte seine Mutter. "Die Handlung habe ich ja schon... Es geht doch nur um die Details...und so... "
"SChlimm genug..." murmelte Marc.
"Das habe ich nun also davon, das ich dich großgezogen habe... Jahrelang für dich da war und dich unterstützt habe..."
"Boah ne... Komm jetzt ja nich mit der Laier. "
"Ja ist doch wahr..." gab elke zurück.
"Mein Gott...von mir aus... ich hab ja sowieso keine wahl..."
"Danke mein Sohn..." sagte Elke übertrieben erleichtert.
"Du weißt schon wie ich Dr. Rogelt hasse..." bemerkte marc nebenbei.
"Ich doch auch...du weißt doch dass er mich so an deinen Vater erinnert..." sagte Elke.
"Redet ihr von mir?"
Marc und Elke drehten sich um.
"Nein...wieso sollten wir..." gab marc seinem vater zurück.
"Hast du nichts besseres zutun als deine Ex-Frau und deinen Sohn zu verfolgen..." murmelte Elke
Marcs Vater ignorierte Elke und wandte sich an Marc.
"Kann ich mit dir reden?"
" Mit mir?" marc tat überrascht "...Sicher, das du nicht mit Gretchen...oder Claire reden willst...? Vielleicht findest du
jemand von meinen FReunden den du um den Finger wickeln kannst..."
"Heißt das jetzt Ja oder Nein..?" gab Matthias trocken zurück. Marc musterte seinen Vater. Er wusste auf was dieses Gespräch hinauslaufen würde. "Marc, es tut mir so leid! Bitte verzeih mir..." "Marc, Menschen ändern sich" Marc überlegte ob er sich das nochmal anhören sollte...ob er es überhaupt wollte! Jahrelang hatte er seinen Vater nicht gesehen... Weder gebraucht, noch vermisst... Wie er aus Deutschland verschwunden war, wollte ihn Marc aus seinem Leben streichen. Daran konnten auch nicht die vielen Geburtstags-, Weihnachts- und die ganzen anderen Karten von ihm nichts ändern, die er nach ein paar jahren bekam. Marc wollte mit ihm nichts mehr zutun haben! Es reichten schon, das er seinen nachnamen trug...
Elke musste etwas zu Matthias gesagt haben, denn dieser polterte ein "Halt' dich da raus, Elke!" , dass marc aus seinen gedanken gerissen hatte.
"Red' nicht so mit meiner Mutter!" brachte marc erstaunlich ruhig heraus. Sein Vate schaute marc in die Augen, da er anscheinende immernoch auf eine Antwort wartete.
"Dauert das lange?" wollte Marc wissen und versuchte dabei lässig zu klingen.
"Nein" antwortete Matthias knapp.
"Du hast doch nicht ernsthaft vor, mit dieser Person zu reden?!" warf Elke entrüstet ein. Matthias schielte zu marc und versuchte sich zusammenzureißen, nichts zu Elke zu sagen.
"Ich habe keine andere Wahl..." murmelte Marc während er sich umdrehte "...er verschwindet ja sonst nicht..." fügte er hinzu als er langsam loslief. Matthias atmete hörbar schwer und folgte ihm...

Hallo ihr leser
(also falls da welche sind ) ...es kam jetzt schon länger nichts mehr von mir...sorry! Da schlägt wohl anscheinend auch etwas auf meine kreative Ader...oder so...also nochmal Sorry! :)

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

06.06.2012 11:16
#119 RE: Meine Story! Zitat · antworten

"Was ist jetzt?" wollte Marc wissen, als er die Türe seines Büros hinter seinem Vater geschlossen hatte.
"Ich glaube du kannst es dir denken..." murmelte Matthias "...ich will das du mir verzeihst!"
"Warum ist dir DAS so wichtig?!" wollte er wissen.
"Weil du mein Sohn bist, verdammt!" sagte matthias mit nachdruck.
"ACh ja?! Aufeinmal??" gab marc zurück.
"Ich weiß dass, das was ich getan habe, nicht immer das richtige war..." erklärte Matthias.
"nicht immer das richtige?!" fuhr marc ihn an "...das hast du jetzt schön gesagt..."
"Mir tut das alles leid, unendlich leid! Ich würde alles so gerne ungeschehen machen, aber ich kann es nicht!!"
"Stimmt...das kannst du nicht... aber du hättest es nie geschehen lassen können!"
"Ich weiß,ich weiß.." murmelte er leise."ABer ich will das alles wieder gut machen! Ich weiß noch nicht wie, aber ich werde es, wenn du mir die Chanche dazu gibst!" beteurte Matthias.
Marc fühlte sich wie in einem schlechten Rosamunde Pilcher Film.
"...ich weiß auch nicht wie du das wieder gut machen willst..." sagte er zu seinem Vater. "um genauzusein, weiß ich auch nicht, ob ich dir überhaupt verzeihen will!"
Matthias schaute betroffen zu Boden.
"Marc...gib mir doch einfach eine zweite chanche! Bitte!"
"Ich brauche dich nicht in meinem leben!" stellte marc klar. Sein Vater sank nochmehr in sich zusammen. Es schien ihn richtig mitzunehmen. Marc versuchte das schlechte Gewissen, dass ihm in die Magengrube kroch zu ignorieren... Was, wenn sich sein Vater doch geändert hatte?? Daran bestand eigentlich kein Zweifel... Wenn sein Vater immer noch der gleiche wie früher wäre, dann hätte er sich wohl nicht hierher getraut und marc um verzeihung gebeten. Doch irgendetwas sagte ihm, dass er seinem Vater nicht verzeihen wollte. War es sein Ego? Wollte er nicht, nachdem er seinen Vater immer zurückgewiesen hatte und ihm dinge an den Kopf geworfen hattte, einknicken und seine Entschuldigung annehmen?
"Ich weiß..." sagte Matthias müde und schaute auf den Boden "...ich weiß...und ich bin selbst schuld daran.." wiederholte er leise. Marc wartete ab, was sein Vater als nächstes tun würde.
"Es tut mir leid..." sagte sein Vater nochmals.
"Mir auch..." brachte marc heraus. "...ich muss jetzt wieder an die Arbeit..."
"Ich weiß... Du bist ein vielbeschäftigter junger Mann und hast es weit gebracht...Ich bin sehr stolz auf dich!"
Marcs Magen fühlte sich nun an wie nach einer langen Achterbahnfahrt. Ich bin sehr stolz auf dich! Wann hatte das, das letzte mal jemand zu ihm gesagt? Marc schluckte. Waren diese Worte ehrlich gemeint, oder wollte sich sein Vater nur bei ihm einschleimen?
"äh...Danke..." brachte er heraus. Marc Vater nickte ihm anerkennend zu dann drehte er sich um und schritt zur tür...

"Ich will auf die Toilette!" forderte Claire.
"Kein Problem..." murmelte Alexis, als er auf sie zukam.
"ALLEIN!" stellte sie klar.
"...das hatten wir doch schon!" sagte er genervt. Claire schnaubte verächtlich. Frank hatte recht, sie hatte sich schon letzte Nacht mit ihm darüber gestritten, dass sie alleine auf's klo wollte. Doch Frank und dieser Gorilla-Typ waren der Meinung dass, das nicht ginge. Glauben sie ich springe vom zweiten Stock aus'm Fenster? hatte sie Frank angeschrieen, obwohl sie wusste was er gemeint hatte. Im Badezimmer hätte sie mehrere Dinge gefunden, mit denen sie sich verteidigen könnte. Wir wollen nur nicht, dass du auf dumme Gedanken kommst..., hatte der Gorilla erwiedert, als er sich provozierend neben Alexis stellte.
"Wir wollen bloß nicht das du auf dumme GEdanken kommst..." sagte er auch diesesmal trocken, während er sich eine Zigarette anzündete.
"DU KANNST MICH MAL!" gab Claire sauer zurück.
"Willst du jetzt aufs Klo...oder nicht?" mischte sich Frank ein. Claire schnaubte erneut und murrte zustimmung. Frank nahm sie auf die arme und trug sie ins Bad, da sie ohne Fußfesseln nicht laufen konnte. Dann schnitt er mit seinem Taschenmesser den kabelbinder an den füßen und an den händen auf. Claire reckte sich und ließ ihre Gelenke knacksen. Dann begutachtete sie die fesselspuren an den Händen. Ihre Haut war zwar noch nicht aufgeschürft, aber man konnte eindeutig die roten Abdrücke des Kabelbinders erkennen. Sollte sie in nächster Zeit tot im Wald aufgefunden werden... Sie musste an den letzten Tatort denken, denn sie angeschaut hatte. Dort hatte sich dann einer dieser Typen in einem weißen überzug hinuntergebückt "Sehen Sie die Spuren an Händen und Füßen? Sie wurde vor ihrem Tod eindeutig gefesselt..." hatte er mit seiner fachmännischen Stimme erklärt.
"Soll ich dich vielleicht noch auf die SChüssel setzen?" fragte Frank ungedulig. Claire drehte sich um und lief zur Toilette. Alexis schielte Gentleman-like zur Seite, als sie so schnell wie möglich ihren Toilettengang erledigen wollte. Als sie nach ein paar Sekunden fertig war, trottete sie zum waschbecken. Sie öffnete den Wasserhahnen und schaute dem Wasser zu, wie es über ihr hände lief. Ihr Blick wanderte plötzlich zu der Deo Flasche, die neben ihrem Zahnputzzeug und weiteren Pflegeartikeln neben dem Waschbecken stand. Ihre bewegungen unterm Wasserhahen wurden immer langsamer, je mehr sie in Gedanken versank. Wäre das eine möglichkeit? Würde das funktionieren? Was wenn nicht?Frank war höchstens einen Meter von ihr entfernt... Kurz bevor ihre hände ganz zum Stillstand kamen, griffen sie nach der Deo-flasche und schnellten richtung Franks gesicht. Überrascht von dem plötzlichen Angriff, hob er schützend die hände vor seine Augen , trotzdem fühlte er sofort den brennenden Schmerz in seinen augen. Mit ganzer Kraft drückte er mit geschlossenen Augen Claire von sich. Er spürte keinen Angriff mehr und sank mit den händen vor den augen zu Boden.
"GOTT!!" schrie er laut während er sich mit seinen Handballen auf die augen drückte "VERDAMMTE SCHEISSE!"
Claire bekam das nicht mehr mit... sie war zurück gestolpert und mit dem Kopf am badenwannrand aufgeschlagen...
Als sie dann aufwachte, lag sie auf der Couch. Déja vu... Wieder versucht sie sich zu Bewegen, sie war wieder gefesselt.
"Du bist echt ne lusche..." lachte aufeinmal jemand. Claire versuchte die STimme einzuordnen.
"Das ist nicht lustig!" sagte Frank. Plötzlich kamen schwere Schritte auf Die Couch um und Claire wurde grob um gedreht. Frank schaute sie wütend.
"madame ist wieder wach..." kam es mürrisch von ihm. Claire schaute ihn provozierend an. Er packte sie grob an den Schultern und richtete sie auf. "Das war eine sehr sehr SEHR dumme idee!" sagte er streng, während er sie schüttelte und ungewöhnlich viel mit den Augen blinzelte. Claire wusste nicht, wielange sie weg gewesen war, aber ihre Deo Attacke musste gessen haben.
"Für Sie nur das beste!" fauchte sie zurück.
"Glaub ja nicht, dass du weiterhin so frech zu uns sein kannst!!" polterte auf einmal jemand. Es war wider die Stimme die Claire nicht einordnen konnte. Aber das war auch nicht nötig, denn er stellte sich schon neben Frank. Es war dieser Abdoul "Du musst wissen...wir brauchen dich nicht unbedingt..." er grinste vielsagend.
"Dann bringt mich doch um... Tut ihr doch sowieso früher oder später..." sagte sie trotzig und versuchte stark zu klingen, obwohl die Angst langsam in ihr hochkroch. Sie wollte nicht sterben...geschweigedenn auf diese Weise!
Er grinste nur wieder und wandte sich ab. Frank kniete immernoch vor ihr.
"Mach das nie NIE wieder!" stellte er nochmals klar.
"Dann lasst mich frei!" forderte sie "Ich geh auch nicht zur Polizei! Wirklich!"
"Bestimmt..." spottete Frank, richtete sich auf und ging in die Küche.
"Was wollt ihr den eigentlich von mir?! Ihr wollt doch Gretchen!" Sie wollte ihre Cousine zwar nicht an Frank ausliefern, aber die Tatsache, dass sie nur wegen ihr hier gefesselt war, beziehungsweise wegen ihres Ex mannes, der anscheinend immernoch unsterblich in sie verliebt war, machte sie wütend. Was konnte sie dafür?
"Wen?" fragte Abdoul. "...achso...die Tusse..." erinnerte er sich selbst.
"Sie ist keine Tusse! Sie ist die schönste, liebenswerteste, schlauste, tollste"
"Jaja...wir wissen's jetzt..." unterbrach Abdoul ihn.
"Ich kann ohne sie nicht leben..." murmelte Frank.
"Da liegt deine pistole! Gib dir die Kugel und lass mich frei..." sagte sie wütend "...wenn möglich in umgekehrter Reihenfolgen!" fügte sie hinzu.
"Halt den Rand!" gab Frank zurück "Du bist doch nur neidisch auf Gretchen!"
"Auf was jetzt genau..." sagte sie "...auf ihre Speckröllchen... Das sie mit einem Betrüger verheiratet war...Das sie mit Macho Marc Meier zusammen ist..." spottete sie. Nicht ganz ernst gemeint...Es gab wirklich dinge, um die sie Gretchen Haase beneidete. Für die sie sie hasste! Nicht erst seit heute... Eigentlich schon ihr ganzes Leben lang... Aber sie mochte Gretchen auch. Sie hatten schon viel Spaß zusammen und Momente, die dir nicht missen wollte. Und eigentlich, war Gretchen nicht die einzige Schuldige...

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

22.06.2012 15:11
#120 RE: Meine Story! Zitat · antworten

"Marc Olivier! Warum hast du das gemacht?! Warum gibst du dich noch mit ihm ab?!"
"Mutter!" fuhr er seine Mutter an, um sie zum schweigen zu bringen.
"Dieser Kerl hat nicht annähernd deine Aufmerksamkeit verdient!" schimpfte Elke
"Jaja..." murmelte Marc. Dann entstand eine Pause, in der sich elke an den Tisch im stationszimmer setzte und die Stirn mit ihrer Hand am Tisch abstüzte.
"Marc Olivier..." seufzte seine Mutter.
"Bitte mach kein Drama..." sagte Marc während er zu seiner Mutter herab blickte.
"Marc! Merkst du denn nicht, dass er dich die ganze Zeit nur Weichklopfen will??" wollte Elke wissen "...Der prozess steht kurz bevor!"
Marc wusste, was seine Mutter damit sagen wollte.
"Jaja...ich weiß..." murmelte Marc. Ich bin sehr stolz auf dich! hallte es in Marcs Kopf wieder. Diese Worte hatten sich so ehrlich angehört... Wollte sich sein Vater wirklich bei ihm einschleimen um besser beim Prozess davon zukommen?
"Man sieht sich..." verabschiedete er sich von seiner Mutter.
"A-auf Wiedersehen!" sagte Elke leicht irritiert. Verabschiedete man sich so von seiner Mutter? Elke schüttelte den Kopf. Hatte sie ihren Sohn so erzogen?

Wie erhofft fand er Gretchen in der Cantine. Vor ihr stand ein Stück Schokokuchen. Die Gabel hatte sie schon in der Hand, schien aber immernoch in Gedanken. Warscheinlich rechnete sie sich wider aus, wie viele Kalorien sie zu sich nehmen würde und was sie dafür tun musste diese wieder abzutrainieren.
"hey..." begrüßte er Gretchen.
"Hey Marc..." sagte sie und schaute zu ihm hinaus, während er sich setzte.
"Ich muss mit dir reden..."
Gretchen schaute ihn überrascht an.
"Mein Vater war heute wieder bei mir...." sagte er mit gedämpfter stimme.
"Und? Was hat er gesagt?"
"Das übliche...das es ihm leid tut und so..." erklärte Marc, dann fuhr er leiser fort "...und das er stolz auf mich ist..."
Gretchen schaute ihn mit großen Augen an. "Und was hast du dann gesagt??"
"Nichts...er ist dann gegangen..."
Gretchen warf einen Blick auf den Kuchen, dann legte sie die Gabel weg, um ihre Hand auf die ihres Freundes zu legen.
"Ich hab nachgedacht..." fuhr marc fort und sog die Luft ein. "Ich will meinen Vater nicht vor Gericht bringen!" sagte er entschlossen. Seine Freundin schaute in durchdringend an, dann zuckte sie mit den Schultern. "Es ist deine Entscheidung..."
"Ich meine...er ist mein Vater...und er wird immer mein Vater bleiben, egal was er mir angetan hat. Er hat zwar Fehler gemacht"
"Marc!" fiel ihm Gretchen ins Wort.
"Es wäre ja nicht so, als ob ich mich hätte weichklopfen lassen..." redete marc weiter.
"Marc!" sagte Gretchen nochmal. "Du brauchst dich nicht vor mir rechtzufertigen..." erklärte sie. Marc nickte und zwang sich ein mattes lächeln auf, um seine unsicherheit zu verbergen. Gretchen schob ihren Teller mit dem Kuchen zu Marc und reichte ihm die Gabel.
"Dein Schokokuchen..." murmelte Marc.
"Du hast ihn nötiger als ich..." gab sie zurück und lächelte ihm aufmunternd zu. Marc nahm die Gabel und fing zögernd an zu essen.
"Hast du irgendwas von Mehdi gehört?" wechselte Marc das Thema.
Gretchen schüttelte den Kopf. "du?"
"Würde ich sonst Fragen?" fragte marc zurück.
"Ich bin mir sicher, dass Mehdi bald wieder raus kommt... Er hat ja mit der ganzen Sache nichts zutun..." murmelte Gretchen. Marc sagte nichts und stopfte sich ein Gabel mit Kuchen in den Mund. Sie schaute ihn entgeistert an.
"Du glaubst doch nicht..." setzte sie an. "Du glaubst doch nicht wirklich das Mehdi etwas damit zutun hat?!"
Marc kaute gelassen und schluckte.
"Gretchen..." sagte er ruhig "...seine Fingerabdrücke wurden an dem Messer gefunden... Vielleicht müssen wir den Tatsachen endlich ins auge sehen..."
"Das kann nicht dein ernst sein!" fuhr sie Marc an. "Mehdi war das nicht! Jemand will ihm den Mord in die Schuhe schieben!"
"Wie soll dieser jemand die Fingerabdrücke eines anderen auf ein Messer bekommen?" wollte Marc wissen. Gretchen überlegte kurz.
"Dieser jemand ist ein Profi!" antwortete sie. "Mehdi ist unschuldig!"
"Beruhige dich bitte!" sagte Marc. "Ich hab jetzt wirklich keine Lust mit dir zu streiten!" fügte er hinzu.
"Ich kann nicht glauben das du Mehdi für einen Mörder hältst! Ich dachte du wärst sein Freund!"
"Das hat doch damit nichts zutun!" entgegnete Marc "Aber die Fakten sprechen eben gegen Mehdi...Da kann ich auch nichts dafür! Und ich würde jetzt gerne das Thema wechseln!" fügte er hinzu. Gretchen lehnte sich zurück und kreuzte die Arme vor der Brust. Marc stocherte schweigend in seinem Kuchen herum und schielte zu Gretchen.
"Ich kann nicht glauben das du schonwieder beleidigt bist..." sagte er leicht genervt. "Du bist echt unmöglich!"
"DU bist unmöglich!" sagte Gretchen gereizt, stand vom Tisch auf und verließ schnellen Schrittes die Kantine. Marc presste die Lippen zusammen, stach die Gabel in den Kuchen, stand auf und ging ebenfalls.
"Frau Haase!" empfing sie auf einmal Elke Fisher.
"Marc ist in der Cafetaria!" sagte sie knapp und lief an ihr vorbei.
"Sie müssen auf ihn aufpassen!!" rief ihr Elke hinterher "Er lässt sich sonst noch von seinem Vater um den Finger wickeln!"
Gretchen hörte gar nicht richtig hin. Wie konnte Marc glauben das Mehdi, so etwas tun könnte wie einen Menschen zu töten? Gretchen konnte es nicht verstehen... Sie musste zugeben: Die Fakten sprachen gegen Mehdi, aber das hieß noch lange nicht, dass er es wirklich war...oder? Gretchen versuchte den Gedanken aus ihrem Kopf zu verbannen. Konnte Mehdi Kaan wirklich zu so etwas fähig sein? Nein...Jemand der jeden Tag am ursprung des Lebens war, würde doch niemandem das Leben nehmen...
Dann kamen ihr die Worte die ihr Elke nachgerufen hatte in den Sinn. Irgendwas mit, sie solle auf Marc aufpassen... die neugier packte sie und sie trottete zurück zu Elke, die gerade in ihrer Handtasche kramte.
"Was haben sie über Marc gesagt?" fragte sie nebenbei. Elke fuhr herum und schaute sie herablassend an.
"Ach..." sagte sie "aufeinmal interessiert?"
Gretchen zwang sich dazu nicht mit den Augen zu rollen.
"Ich...hatte es gerade ziemlich eilig..." log sie und lächelte höflich. Für eine sehr kurze Zeit ziemlich eilig...
"Aha..." gab Elke zurück und schien keine anstalten zu machen weiterzufragen "Ich habe gesagt, das sie auf Marc aufpassen sollen, weil er gerade dabei ist, sich von seinem Vater einlullen zu lassen..." erklärte sie.
Gretchen überlegte, ob sie Elke sagen sollte, dass dies schon längst passiert war.
"Egal was Marc machen sollte...Es ist seine Entscheidung..." Das war gut! Es klang nichtssagend und unaufällig...und war die Antwort, die man eigentlich von einer Freundin des Sohnes erwarten würde,oder?
"Das klingt, als wäre es ihnen völlig egal..." interpretierte Elke.
"Das...das ist es nicht" entgegnet Gretchen.
"Naja...kann mir ja egal sein!" seufzte Elke,tippte auf ihrem Handy herum und hielt es sich ans ohr, "...seine Mutter wird aufjedenfall für ihn da sein..." fügte sie hinzu und wandte sich von Gretchen ab. Während Gretchen überlegte, was sie auf diese aussage antworten sollte, begann Elke ihre Telefongespräch und entfernte sich von ihr...
"Wie geht deine Pin?" wollte frank zum wiederholten mal wissen. Claire fing schon beim 3. mal nichts mehr zu sagen.
"Jetzt stell dich nicht so an!" sagte er. Claire schaute weg. Diesesmal stellte sich ein großer, aber schmaler Kerl neben Frank. Den Gorilla hatte Abdoul mitgenommen.
"Du sagst ihm jetzt diese VERDAMMTE PIN!" schrie er.
"LIEBER GEH ICH DRAUF!" schrie Claire diesesmal zurück. Sie hoffte, das man in ihrer Stimme nicht ihre Angst hören konnte, die sie hatte. Der Kerl packte sie am Kragen und kam mit seinem Gesicht ganz nahe an das ihre.
"Du solltest netter zu mir sein!" fauchte er. Obwohl Claires Kehle staubtrocken anfühlte, sammelte sie die letzte Spucke die sie hatte und spuckte sie dem Mann entgegen. Der Kerl wischte sich mit dem ärmel über's Gesicht.
"Du miese,kleine..." sagte er mit zusammen gebissenen Zähnen. Dann holte er aus und gab Claire eine Ohrfeige das, dass Karusell, das seit ihrem Badenwannen aufschlag in ihrem Kopf war, sich wieder angfing zu drehen.
"Hey! Was soll das?!" fuhr alexis den typ an.
"Was regst du dich so auf?" gab der andere zurück. "Jemand muss der Respekt beibringen!"
Frank schaute ihn leicht irritiert an.
"O-kay..." gab er zurück "...aber nicht du!"
"Boah, nimmst du die in schutz, oder was?"
Frank gab nur ein selbstgefälliges "Ts..." von sich und tätschelte Claire leicht die Backe.
"Geht's?" fragte er.
"Klar...mir gings nie besser..." gab sie trocken zurück, während sie ihren Kopf in den Nacken legte und die Augen zusammen presste, um sich zu sammeln. Warum sie? Warum? Sie hatte doch gar nichts mit der ganzen Sache zu tun... Was immer es war. Frank wollte Gretchen... und die anderen Typen kannte sie nicht einmal.
Sie hörte, dass eine Türe zu geschlagen wurde, blieb aber mit geschlossenen Augen liegen.
Wann würde das hier ein Ende haben?
Plötzlich spürte sie etwas kaltes an ihrem Kopf. Sie wich zurück und schlug die Augen auf. Frank saß neben ihr und hatte einen Coolpack in der Hand, den er ihr anscheinend an die Stelle halten wollte, an dem ihr Kopf bekanntschaft mit dem Badewannenrand gemacht hatte. Claire hatte schon gemerkt, dass Frank viel ... besser war, wenn keiner von den anderen hier war. Nach der Deoattacke, als der Gorilla kurz verschwunden war, hatte sich Frank sogar entschuldigt, dass er sie weggeschuckt hatte. Aber natürlich hatte er auch hinzugefügt, dass sie auch selbst daran Schuld war.
"Das ist viel zu kalt!" fuhr sie ihn an "...mach ein Handtuch drum oder so..." Obwohl sie ihn nicht leiden konnte, hatte angefangen ihn zu duzen... Dieses Sie klang einfach viel zu höflich...
Frank zuckte kurz mit der Augenbraue, dann ging er tatsächlich in die Küche und holte ein Abtrockne-Tuch. Claire lehnte sich wieder zurück und wartete, bis Frank ihr den Coolpack an den Kopf presste.
"Warum kannst du mir nicht einfach die verdammte Pin sagen?" wollte er wissen. Sie schaute weg.
"Warum kannst du mich nicht einfach gehen lassen?" fragte sie zurück "WAS HAB ICH MIT DIESER SACHE ZU TUN?"
"nichts..." murmelte Frank
"eben!" sagte sie "NICHTS! ich hab keine Lust mehr auf...auf dieses...was auch immer das sein soll..." erklärte sie.
Frank seufzte. "Die Pin..." fing er wieder an.
"Vergiss es..."
"Wieso bist du so unkooperativ..." murmelte Frank.
"Okay...ich geb dir die Pin...und du lässt mich laufen..." schlug sie vor.
"Ich lass dich laufen...aber jetzt noch nicht!" beteuerte er.
"Wann dann?" fragte sie genervt. Sie hörten eine Tür zufallen. Schnell ließ Frank den Coolpack hinter dem Sofa verschwinden, nahm das Glas wasser, das auf dem Couchtisch stand und nahm abstand von Claire. Dann schleuderte er es neben Claire an die Wand. Erschrocken zuckte sie zusammen und gab einen schrillen schrei von sich. Der große Typ rannte ins Wohnzimmer und begutachtete die Situation.
"Es ist nichts aus ihr herauszubekommen..." sagte Frank zu ihm. Warscheinlich wollte er so erreichen, dass der Typ sie in ruhe ließ...

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

03.07.2012 18:52
#121 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Am Ende seines Arbeitstages, trat Marc Meier in seine Wohnung ein. Als er ins wohnzimmer trat, sah er Gretchen vor dem Fernsehr sitzen.
"Hey..." murmelte er. Gretchen schielte verstohlen zu ihm hinüber.
"Hallo Marc..." sagte sie monoton. Marc ging langsam zum Sofa hinüber und ließ sich neben ihr nieder.
"Bist du immer noch sauer?" wollte er wissen. Gretchen konzentrierte sie auf den Fernsehr.
"Nein..." sagte sie dann. "...alles inordnung..."
Marc erhob sich wieder von der couch und ging in die Küche. Als sich Marc wenig später wieder neben sie setzte, wehte ein leckerer Geruch zu gretchen hinüber. Sie sah, dass sich Marc Ravioli gemacht hatte.
"Um ehrlich zu sein..." murmelte Marc "...vermisse ich Mehdis Kochkünste..." Er schaute auf seine Fertig-Dosen-Ravioli.
"Sehr lustig..." sagte Gretchen und presste Marc leicht mit dem Ellenbogen in die Seite.
"Doch,Wirklich!" beteuerte marc und musste grinsen. Dann wurde er ernst. "Du musst wissen, das ich auch nicht glaube, dass er es war..."
"...die Fakten sprechen nunmal gegen ihn..." beendete Gretchen seinen Satz.
Marc nickte. Dann stach er eine Ravioli auf und hielt es Gretchen vor den Mund. "Alles wird schon wieder in Ordnung kommen..." murmelte er, bevor Gretchen die Ravioli von seiner Gabel aß.
Später lag Gretchen in ihrem Bett und wartete bis sich Marc zu ihr Gesellte. Gretchen musste lächeln. In Momenten wie diesen, musste sie daran denken, das sie es nie für möglich gehalten hätte, dass sie doch noch mit Marc Meier zusammenkäme. Sie war zwar in letzter Zeit immer kurz davor gewesen, aber dann kam wieder irgendetwas dazwischen. Als sie sich als junges Mädchen in ihn verliebt hatte, hätte sie nie im Leben geglaubt, dass sie wirklich eines Tages im Bett liegen und auf Marc Olivier Meier warten würde. Gretchen war sich sicher, dass es ihrem Freund genauso ging. Der junge Marc hätte warscheinlich jeden Typ verprügelt, der behauptet hätte, dass er einmal eine Beziehung mit dem hässlichen Entlein Haasenzahn führen würde.
Plötzlich hörte sie ein dumpfes Geräusch. Sie fuhr aus ihrem Kissen hoch, doch bevor sie etwas sagen konnte, hörte sie ein "Alles Inordnung..." von Marc. Beruhigt legte sie sich wieder hin.
Marc kroch derweil auf den beheizten fließen seines Badezimmers herum und sammelte sämtliche Kajalstifte, Wimperntusche und andere Kosmetika seiner Freundin auf. Er wünschte sagen zu können, dass ihm gerade das erstemal der Kulturbeutel seiner Freundin heruntergefallen war, aber das wäre eine Lüge gewesen. Nun musste er schonwieder seine Hand unter den Badezimmerschrank quetschen, um Gretchens Haarspangen herauszufummeln. Als er so dabei war, musste er aufeinmal an seine Mutter und ihren neuen Dr. Rogelt denken. Er hatte wirklich keine Lust, sich erneut mit diesem Groschenroman zu beschäftigen. Dann kam ihm eine Idee, die ihn zurück ins Wohnzimmer trotten und nach seinem telefon greifen ließ.
"Ein gewisser Marc M." verkündete Abdoul, der aufgestanden war, um auf den Display des Telefons zu schauen.
"Marc Meier?" fragte Frank.
"Woher soll sich das wissen?" gab Abdoul zurück. Frank schaute zu Claire.
"Richte ihm schöne Grüße von mir aus..."war ihre antwort. Doch Frank dachte nicht daran, dranzugehen. Er blieb auf dem Sofa neben ihr sitzen und beobachtete weiter, das rattern von Zahlen und Buchstaben auf seinem Laptop. Eigentlich war es ja Abdoul's. Er hatte tatsächlich seinen Laptop mitgebracht. Daneben stand Claires Laptop. Ja...Er versuchte sich gerade in ihr System einzuhacken. Nachdem er nicht die Pin von ihrem Handy bekommen hatte, hatte er sich an ihren Laptop gesetzt, nur um feststellen zu müssen, dass dieser ebenfalls mit einem Passwort geschützt war. Als dann Abdoul gekommen war, um höchstpersönlich seinen Kollegen abzulösen, hatte er dann auf Franks Wunsch gleich seinen Laptop mitgebracht.
Claire wusste nicht was schlimmer war...Smartphone oder Computer... Warscheinlich schenkte sich beides nicht viel. Schließlich war ihr Smartphone ja ihr kleiner Computer. Plötzlich riss sie ein piepen aus ihren Gedanken und sie musste sehen, dass ihr Laptop gerade wie immer ihr Benutzerkonto hochfuhr und ihr Hintergrundbild erschien. Innerlich wollte sie anfgangen zu heulen. Äuserlich versuchte sie cool zu bleiben.
"Merk dir eins..." sagte Frank zu ihr gewand "...ich bekomme immer was ich will..."
Claire ignorierte ihn. Jetzt stand er endlich auf und trottete zum Telefon.
"Marc hat ne Nachricht hinterlassen..." murmelte Frank.
"Wer ist dieser Marc..." wollte Abdoul wissen "...Der neue von deiner Braut?"
"Könnte man so sagen..." antwortete Frank und drückte den Knopf um die Nachricht abhören zu lassen und auf noch einen, um den Lautsprecher einzuschalten.
Sie haben 1 neue Nachricht..., sagte die Computerstimme Erste neue Nachricht: Empfangen, Heute, 22:11...Hey Claire, hier ist Marc. Warum gehst du nicht an's Telefon? Naja egal...Was ich fragen wollte...Meine Mutter hat mir wieder mal einen Dr. Rogelt aufs Auge gedrückt und ich dachte...du...du hast ja grad sowieso nichts zum scheißen... Könntest du vielleicht...du weißt schon. Du hast doch früher so gern geschrieben...oder war das...egal...Ruf mich bitte zurück.
Claire rollte innerlich mit den Augen. Glaubte Marc ernsthaft, dass er diese Aufgabe einfach so auf sie abwelzen konnte?
Frank grinste währeddessen.
"Nett..." murmelte er amüsiert. "Haben Sie interesse?"
"Ja klar...ich kann mir nichts besseres Vorstellen..."
Frank grinste immernoch.
"Morgen wirst du ihn anrufen und ihm sagen, dass du's machst..." sagte Frank schadenfroh.
"Nur über meine Leiche..." sagte sie und schaute zur seite. Frank nahm den Laptop vom Couchtisch und setzte sich damit in die Sitzecke vom Esstisch...
Sie schloss die Augen und presste die Lippen zusammen...Das hatte sie in letzter Zeit öfters gemacht, in der Hoffnung, dass wenn sie sie wieder aufschlug, alles Inordnung war...Das alles nur ein böser Traum gewesen war. Ein mulmiges Gefühl machte sich in ihrer Magengrube bemerkbar. Das würde alles kein gutes Ende nehmen. Das war sicher!

Marc setzte sich auf die Bettkante und vergrub sein Gesicht in seinen Händen und hielt so einige Momente inne. Er hörte das gleichmäßige von Gretchen. Er löste sich aus seiner Haltung und schaute zu Gretchen, die mit dem Rücken zu ihm lag.
"Gretchen!" flüsterte er. Keine Antwort. Marc seufzte...sie war eingeschlafen. Er hatte gehofft mit ihr zusammen einschlafen zu können... Das war zwar definitiv Kitschig...aber leider genau das, was er in dieser Nacht wollte... Er ging zurück ins Wohnzimmer und setzte sich mit seinem Laptop aufs Sofa... Er fuhr hoch und checkte seine E-Mails.
Er konnte sich auch nicht verkneifen auf der Internetseite vom Nordstadt-Krankenhaus zu surfen. Wenn das Gespräch mit diesem Professor gut lief, würde er bald dieses Krankenhaus leiten! Klar, er musste dafür seine Kollegen im Elisabethkrankenhaus zurück lassen... Aber manchmal musste man eben für seine Karriere Opfer bringen. Und sowieso war die meisten sowieso verrückt oder irgendwie krank im Kopf... Plötzlich hörte er das plumpe Geräusch von seiner Facebook Seite...Jemand musste ihm eine Nachricht geschickt haben.

Claire Calvo: Hey!

Marc sog die Luft ein.

Marc Meier: Hi...Ich hab dir angerufen!
Claire Calvo: Echt? ... Bin gerade nachhause gekommen und hab noch nicht auf's Telefon geschaut. Sorry...
Marc Meier: Kein Problem...
Claire Calvo: Um was geht's denn?
Marc Meier: ...Meine Mutter...Sie hat mir wieder einen Dr. Rogelt auf's Auge gedrückt... Ich dachte...vielleicht könntest du für mich schreiben.
Claire Calvo: Klar...warum nicht...

Marc zog die Augenbraue hoch...Er hätte nicht gedacht, dass es so leicht wäre, Claire zu überreden.

Marc Meier: Wirklich?
Claire Calvo: Natürlich! ;)
Marc Meier:Merci! Du hilfst mir sehr damit!
Claire Calvo: Für dich doch immer! :)
Marc Meier: Wie gehts dir eigentlich so...?
Claire Calvo: Gut...und dir? ... und Gretchen?

Marc sog die Luft ein. Eigentlich war sie nicht der Typ, der fragte wie es einem ging,wenn man zerstritten war.

Marc Meier: Mir geht's gut...Gretchen auch...
Claire Calvo: Was macht sie gerade?

Marc krazte sich leicht verwirrt am kopf. Warum wollte Claire das wissen...? Er legte aber sofort wieder die eine Hand auf die Tastatur und tippte weiter.

Marc Meier: Sie schläft gerade... Warum?
Claire Calvo:Ach,...nur so... ich geh jetzt auch ins Bett! Gute Nacht!
Marc Meier: Okay, ich bring dir dann das Konzept irgendwann morgen vorbei... und Danke nochmal!
Claire Calvo: Kein Problem!

Und dann war sie offline.

"Marc hat sich sehr gefreut, dass du für ihn die Drecksarbeit machst..." sagte Frank zu ihr. Claire schluckte... Hatte er...
"Hast du..."
"Deinen Facebook Account gehackt und mit Marc gechattet...ja...ja das hab ich..." sagte er selbstgefällig.
"Du willst mich verarschen..." sagte sie und spürte einen kloß im Hals. Frank schüttelte den Kopf.
Hatte Frank Marc schon hergelockt?? Sie mochte sich nicht vorstellen, was Frank mit ihm machen würde... Eigentlich war Frank "ungefährlich", aber wie er sich gegenüber dem Mann verhalten würde, der die Liebe seines Lebens bumste, war allerdings fragwürdig. Sie wusste nicht, ob sie vor Wut schreien, anfangen zu heulen oder einfach hysterisch anfangen zu lachen sollte. Das KONNTE nicht wahr sein! Sie wurde von Kriminellen festgehalten...Das passierte vielleicht anderen, nicht ihr! Das dachte sie zumindest...
Als sich Abdoul auf den Balkon zurückzog, um eine zu Rauchen, kam Frank um Claire wieder ein Glas Wasser hinzuhalten. Sie trank und schaute Frank böse an.
"Wie lange muss ich noch hier bleiben?" wollte sie wissen. Frank räusperte sich unsicher.
"Naja..." setzte er an. "...das...das weiß ich selbst nicht genau..."
"Was??" fuhr sie ihn an "Du wirst doch einen Plan haben??"
"Hatte ich..." sagte er "...hatte ich..." wiederholte er leise.
"Aha...Toll...und einen Plan B?? Jeder anständige Verbrecher hat einen Plan B!"
"Ich BIN aber kein Verbrecher..." gab er zurück.
"Stimmt..." sagte Claire "...Mr Politisch-Korrekt..." murmelte sie. Frank seufzte. Claire schüttelte den Kopf "Sogar ICH hätte das besser organisieren können!"
Frank spielte nervös mit seinen Fingern.
"OKay..." seufzte Claire "...was ist den an deinem schönen Plänchen schief gelaufen..."
"Er..." er nickte richtung Balkon "und sein Männer...wir haben einen Deal... Sie decken mich...und ich helfe ihnen Anna Kaan zu finden..."
"Anna Kaan? Ist das Kaans Ex-Frau?"
"Ja..." sagte Frank "Das ist ihr zuhälter...sie hat sein Konto leergeräumt, ohne dass er es zuerst bemerkt hat... Ich habe ihnen Angeboten, ihnen mit meinen speziellen "Kontakten" zu helfen..."
"Du hast Kontakte?" fragte sie "...als Zuhälter hat der doch selbst genug..."
"Najaaaa..." sagte er gedehnt "...möglicherweiseeee....habe ich ein klein bisschen...geblufft..."
"Oha..." gab sie von sich "...ich will ja nichts sagen aber..."
"jaja...ich weiß..."
"Nichts weißt du!" fuhr sie ihn an "...Diese Typen sind eine Spur zu groß für dich..."
"Wiso das denn..."
"Mann!Zuhälter!" sagte sie. "Prostitution...Drogen...bestimmt noch ein bisschen Schutzgeld erpressung! Die stecken da bestimmt ganz tief drin!" erklärte sie "...und du... Du bist nur ein Hochzeitsschwindler und Identitätsbetrüger... was weiß ich..."
"Was heißt nur???" fragte er. "Ich bin bis heute nicht geschnappt!"
Claire beruhigte sich, indem sie tief einatmete.
"Von mir aus..." presste sie heraus "...und wo ist jetzt das Problem mit Anna?"
"Najaaaa..." sagter er zum wiederholten mal "...nachdem meine..."Kontakte"...nichts genützt hatten...wollten sie Mehdi Kaan..."
"Kaan?!" fragte sie irritiert, fing sich aber sofort wieder "Dann holen sie doch Kaan!"
"Geht leider nicht..."
"Und warum nicht???" wollte sie wissen.
Frank senkte die Stimme. "Er...er ist im Knast..." flüsterte Frank. Claire schaute ihn erst ungläubisch und schüttelte den Kopf. Dann fing sie an zu lachen. Das war über ihrer Vorstellungskraft. "Im Knast??" wiederholte sie.
"Psssscht!!" zischte Frank sofort "Nicht so laut!"
Claire hörte auf zu lachen. "Das ist jetzt nicht dein ernst?!"
"Doch..."
"Und ihre Kollegen wissen noch nichts davon...hab ich Recht?"
Frank nickte.
"Ach du scheiße..." sagte sie leise "...vielleicht wiederhole ich mich aber: DIESE TYPEN SIND EINE SPUR ZU GROSS FÜR DICH!"
"Pssschht!" zischte er wieder.
"Wenn sie das herausbekommen..." murmelte sie. "Es wundert mich, dass sie es noch nicht haben...Es ist nur noch eine frage der Zeit..."
"Beruhig dich!"
"Beruhigen? Die werden dich umbringen wenn sie das erfahren!...mich gleich mit!"
"Psssscht, jetzt!" zischte er und Claire musste feststellen, das Abdoul gerade die Türe vom Balkon geöffnete hatte und hereinspazierte.
Claire musterte ihn. Zuhälter war der also... eigentlich sah der ja gar nicht so aus... Claire sog hörbar die Luft ein. Sie hatte eigentlich ganz andere Probleme, als sich um Abdoul Gedanken zu machen. Sie wollten Mehdi Kaan...und der war im Gefängnis... Wenn sie sich das richtig zusammenreimte, wegen dem Mord, den Frank ihm in die Schuhe geschoben hatte... Wie lange bekam man für Mord? 20, 25 Jahre?? Aber egal...sie hatte ja ein sehr...wirklich sehr gemütliches Sofa!
Sie wäre jetzt gerne irgendjemand an die Gurgel gesprungen. Alles war so aussichtslos!

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

14.07.2012 19:44
#122 RE: Meine Story! Zitat · antworten

"Ladys first..."
"Oh...Danke!" sagte Gretchen und schenkte dem fremden Mann im Ärztekittel ein lächeln. Sie stellte sich an den Kaffeeautomat warf das Geld ein und drückte die Taste für einen Latte. Der fremde lehnte sich an den Automaten und schaute ihr zu.
"Ich bin übrigens der Neue..." sagte er.
"ähm...Ich bin Gretchen Haase..." sagte sie zu ihm. "Und wer sind sie, wenn sie mal nicht "Der neue" sind?"
"Thomas...Thomas Seeburger..." sagte er und hielt ihr die Hand hin. Gretchen schüttelte sie kurz. "Ich bin die Vertretung für Dr. Kaan..." fügte er hinzu.
"Achso..." sagte Gretchn und nahm den vollen Pappbecher aus dem automaten. Dann stellte er sich hin, warf Geld ein und drückte eine Taste.
"Kanntest du ihn gut?" fragte Thomas, der die kurze Vorstellung gleich als "Du"- Angebot angenommen hatte.
"Wir sind gute Freunde..."
"Verstehe..." sagte Thomas.
"Und? Bis jetzt alles inordnung hier?"
"Joa..." sagte er nicht ganz überzeugend.
"Wow...sehr überzeugend..."
"Naja...hatte eine kleine Auseinandersetzung mit einem Arzt hier..." erklärter er "...ich habe auf seinem Parkplatz geparkt..." sagte er und schnaubte abfällig.
"Okay..." sagte Gretchen grinsend.
"Vielleicht kennen sie ihn ja... Er ist ungefähr so groß wie ich...braune haare..." Er überlegte "... er hat ne Narbe über der Nase... und er fährt einen weissen Volvo..." Er machte eine Pause und grinste "...Arsch..."
"Das ist mein Freund..." sagte Gretchen, nahm es ihm aber nicht übel. Marc konnte schon ungemütlich werden, wenn jemand auf seinem Parkplatz parkte.
Thomas hatte aufgehört zu grinsen.
"Ouh...Das sagst du ihm aber bitte nicht..." sagte er und versuchte charmant zu lächeln, während er durch seine blonden Haare fuhr "Ich glaube er ist ein bisschen stärker als ich..." flüsterte er und grinste.
Gretchen kicherte. Sie mochte seinen Humor.
"Geht klar..." versprach sie ihm.
"Puh..." Er tat so, als würde er sich schweiß von der Stirn wischen. "Danke..."
"Haasenzahn..." sagte Marc der plötzlich um die ecke kam "...OP in 10 minuten...nicht vergessen!"
"Ja-haa..." sang sie. Marcs Blick haftete sich an Thomas.
"Ach...der Herr Ist-doch-scheissegal-wer-auf-welchem-Parkplatz-steht..."
"Ich freue mich auch sie wiederzusehen Herr Ich-hänge-so-sehr-an-meinem-Parkplatz-das-ich-auf-keinem-anderem-parken-kann" konterte er.
Marc schaute zu Gretchen, die ihn prüfend anschaute.
"Ist jetzt auch egal..." murmelte Marc und winkte ab. "Kommst du?" fragte er Gretchen und drehte sich um, um weiter zulaufen
"Tschüss..." sagte sie höflich zu Thomas, dann folgte sie ihm.
"Wow...ich bin beeindruckt...ich wusste gar nicht, dass du so erwachsen sein kannst..." spottete sie.
"mann...der Kerl hat in meine Parklücke geparkt! Seit ich denken kann stehe ich auf diesem verdammten Parkplatz und den lasse ich mir von so einem Hampelmann, wie dem da, nicht wegnehmen!"
"Findest du das nicht ein bisschen kindisch? Ist doch nur ein Parkplatz!"
"Nicht irgendeiner! MEIN Parkplatz!"
"Was kommt als nächstes... prügelt ihr euch um Bauklötze?!" fragte sie und gab ein amüsiertes schnauben von sich.
"Klar...warum nicht..." entgegnete Marc. Gretchen schüttelte den Kopf.
"Du könntest dich auch mit ihm anfreunden, anstatt ihn wegen einem blöden Parkplatz anzumachen..."
"Anfreunden?? ... Nein Danke..."
Gretchen schüttelte wieder den Kopf. "Ihr würdet euch bestimmt gut verstehen..."
"Wie lange kennst du den schon?" wollte Marc wissen.
"Ähm..naja...vielleicht... so... 3 minuten oder so..."
Marc sagte nichts mehr. 3 Minuten... Und Gretchen hatte schon gemerkt, dass dieser Kerl der perfekte beste Kumpel für ihn werden könnte.
"Und...was macht eigentlich der neue Dr. Rogelt?" wollte Gretchen wissen. Sie hatte heute morgen das Manuskript auf dem Couchtisch gesehen. Marc überlegte, wie Gretchen darauf reagieren würde, wenn sie erführe, dass Claire in schreiben würde. Aber anlügen konnte er sie auch nicht, da sie früher oder später sowieso darauf kommen würde...
"Ich weiß nicht ob es dir passt, aber ich habe Claire gefragt, ob sie ihn für mich schreiben würde..."
Gretchen schaute ihn an. "... Die Antwort hättest du dir auch selbst erahnen können..." meinte sie trocken.
"Also ICH hätte nicht erahnt dass sie's macht..." entgegnete Marc.
"Das macht die doch nie-im-Leben!"
"Macht sie aber..."
Gretchen war sich sicher, dass da irgendwo ein Haken bei der Sache war. Ihre Cousine, die sich als personifizierte Boshaftigkeit entpuppt hatte, würde so etwas nie tun.
Gretchen kreuzte die Arme vor der Brust und lief neben Marc her. Bis sie am schwarzen Brett vorbeikam.
"Der Ärzteball..." seufzte sie und blieb stehen.
"Oh ja...Der Ärzteball..." sagte Marc siegessicher.
"Ich brauch noch ein Kleid..." meinte Gretchen.
"Ein Kleid? Du hast doch sicher eins..."
Gretchen lächelte Marc an.
"Marc..." sagte sie "...das ist doch schon uuuralt..."
"Ach ja?" fragte Marc und wusste, dass Gretchen gleich fragen würde, ob er mit ihr shoppen gehen würde. Er zog eine Augenbraue hoch.
"Dann geh ich eben mit Gigi..." sagte Gretchen genervt.
"Gute Idee...ihr könntet ruhig mal wieder etwas zusammen machen..." sagte er und legte den Arm um Gretchen. "Und jetzt schnippeln wir jemand an der Leber herum..." sagte Marc feierlich als sie auf den OP zu liefen.. Gretchen musste grinsen.
"Leber wir kommen..." fügte Gretchen hinzu.

Marc fuhr die schmale Landstraße entlang und warf ab und zu ein Blick aus dem Seitenfenster. Wenn man den ganzen Tag das Krankenhaus oder den Großstadtdschungel Berlin sah, war das hier wie eine andere Welt. Überall...nichts. Marc hatte seine Mittagspause geopfert, um Claire das Manuskript zu bringen. Gretchen war also alleine im Krankenhaus zurückgeblieben. Immernoch der festen überzeugung, dass Claire etwas im Schilde führen könnte.
Marc bog auf den großen Platz den Hofs ein, stellte den Wagen ab und stieg aus. Er ging auf die Einganstür zu und schaute sich um. Es war irgendwie unheimlich hier...so still. Dann klingelte er und lauschte. Marc konzentrierte sich auf die Tür, dass er sofort öffnen konnte, wenn das summen des Türöffners ertönte. Es kam nichts. Er klingelte nochmal und starrte auf die Gegensprechanlage. Er drehte sich um und schaute auf den großen Parkplatz. Er hatte direkt neben ihrem türkisen Twingo geparkt. Sie müsste doch da sein?!
Er klingelte nochmal, blieb aber 5 Sekunden auf der klingel.
"Mann..." flüsterte er genervt. Dann klingelte er unten, bei ihrer Tante. Auch dort wurde nicht geöffnet. Er seufzte und steckte das Manuskript in den Briefkasten. Dann drehte er sich um, trottete zu seinem Auto zurück und öffnete die Autotür. Bevor er einstieg, schaute er nochmal an dem Haus hinauf und meinte, eine Bewegung hinter der gläsernen Balkontür entdeckt zu haben. Er schüttelte den Kopf, das hatte er sich bestimmt nur eingebildet. Wenn Claire da wäre, dann würde sie ihm auch aufmachen. Dann setzte sich in seinen Volvo.

Claire, die die letzten Sekunden fast einen Anfall bekommen hatte, versuchte sich wieder zu beruhigen, als sie das Motorengeräusch von Marcs Wagen hörte, während er über die Landstraße heizte und sich entfernte. Mit einem aufdringlichen brummen, forderte sie Abdoul auf, seine wiederliche Hand von ihrem Mund zu nehmen. Er tat es und sie konnte nach Luft schnappen. Frank hatte sich erschöpft auf den Küchentisch gestützt, obwohl er eigentlich nichts getan hatte, ausser an der Balkontür zu stehen, hinauszustarren und sich wie hypnotisiert Marcs Sturmklingeln anzuhören.
In dem Moment, als Abdoul gemeint hatte, dass da ein weißes Auto auf den Hof zufahren würde, war sie mehr oder weniger in Panik geraten. Sie war sich sicher, dass Frank Marc umbringen würde. Warum sonst, hätte er ihn hierher bestellt? Ganz sicher nicht um mit ihm ein Bierchen zu trinken und Fußball zu gucken. Doch Frank hatte es nicht getan... Hatte er vielleicht gemerkt, dass er es ... sozusagen,nicht übers Herz brachte, Marc umzubringen, aus welchen Gründen auch immer?!
Dann verschwand Frank durch die Wohnungstür und es war still. Abdoul setzte sich an an den Wohnzimmertisch und fing an sich eine Zigarette zu drehen.
Ich muss hier raus!... Das war ihr schon seit dem Zeitpunkt klar gewesen, als ihr Frank das Chloroform unter die Nase gehalten hatte.
Die Wut auf ihn und das alles hier, war so stark, dass es sich so anfühlte als könnte sie dadurch den Kabelbinder mit Leichtigkeit zerreisen. Wie Hulk... Allein durch die Wut. Doch leider sah es in Wirklichkeit ganz anders aus...
Sie fühlte sich so allein wie schon lang nicht mehr. Wie armselig musste sie eigentlich sein, dass niemand bemerkte, dass sie hier schon 3 Tage festgehalten wurde. Inordnung: Frank konnte durch ihren Facebook account sämtliche Dinge vortäuschen, aber irgendjemant würde sie doch mal anrufen wollen? Warum musste sie sich mit Gretchen zerstritten haben? Warum musste Gabi ausgerechnet jetzt nach Afrika fliegen? Warum hatte sie ihre Job verloren?
"Post für dich!" sagte Frank trocken und warf ihr das Konzept auf den Schoß.
"Steck's dir sonst wohin..." gab sie gereizt zurück, doch Frank setzte sich ohne jegliche Reaktion ebenfalls an den Küchentisch und schien in Gedanken zu versinken.
Bis jemand die Wohnungstür zuschlug. Frank zuckte zusammen und stand auf, um in den Flur zu gehen. Dort wurde er sofort von dem Gorilla weggeschupst.
"Boss!" sagte er und reichte Abdoul eine Zeitung. Abdoul nahm sie irritiert entgegen und fing an zu lesen.
"Mordfall scheint aufgeklärt!" las er laut vor, dann leise weiter. Claire sah wie sich seine Lippen beim stillen lesen bewegten. Frank versuchte auch einen Blick auf den Artikel zu werfen, wurde aber vom Gorilla zurückgehalten. Abdoul ließ die Zeitung sinken und stand auf. Sein Kollege ließ schonmal die Finger knacken. Frank schluckte. Abdoul machte ein paar bedrohliche schritte auf ihn zu und schaute ihn böse an.
"Was soll der scheiß, hm?" zischte er.
"W-wovon redest du?" fragte Frank.
"Von was wohl?!" gab er zurück und schubste Frank zurück. "Du hast Kaan in den Knast gebracht! Ich dachte wir hatten einen Deal, ODER!" wieder schubste er Frank weiter.
"Achso Das!" sagte Frank, lachte unsicher auf und machte ein paar Schritte zurück, bis er am Wohnzimmerschrank ankam. Er presste sich ängstlich dagegen.
"Genau DAS!" zischte er "Was soll das, HM? Dachtest wohl, mich kann man verarschen, WIE?" Er ließ den Gorilla vorbei, der ihm bis jetzt hinter ihm gestanden hatte, und schnipste mit den Fingern.
"Was? Nein, Nein!" sagte Frank schnell. "Das dachte ich natürlich nicht!! D-das war nur ein kleiner Alleingang von mir, versteht ihr??" sagte er. Der Gorilla knackste erneut mit seinen Fäusten. Frank hob die Hände. "Ihr müsst mir glauben!" beteuerte er, doch der Gorilla grinste nur schief und schlug ihm zuerst mit der Faust ins Gesicht und dann mit dem Knie in die Magengrube. Frank glitt stöhnend am Schrank hinunter und japste nach Luft.
"Ich hab wirklich alles im Begriff!" presste er hervor. Abdoul bückte sich zum hinunter.
"Das will ich auch hoffen!" sagte er und tätschelte ihm die Backe. "Sonst werde ich RICHTIG ungemütlich!"
Er stand wieder auf und befahl dem Gorilla ihm zu folgen. Beide verließen die Wohnung, als wäre nichts gewesen. Frank blieb auf dem Boden sitzen und vergrub das Gesicht in seinen Händen.
Claires Angst und mitleid für Frank, mischte sich nun mit einem Hauch Selbstgefälligkeit. Habe ich es ihm nicht gesagt? Habe ich ihm nicht gesagt, dass diese Typen eine Nummer zu groß für ihn sind!
"Ich hab's dir gesagt..." brach sie dann die Stille. Frank sagte nichts, versuchte sich nur mühselig aufzurichten und sich auf einen Stuhl zu setzen.
"Ich bin doch selbst dran schuld..." meinte Frank.
"Warte..." sagte Claire irritiert. "Du nimmst die in Schutz?"
"Nein..." gab Frank zurück "...aber ICH habe einen Fehler gemacht..." erklärte er nochmals.
"Und deshalb dürfen die dich zusammenschlagen..."
Frank entgegnete nichts.
"Das nenne ich gute zusammenarbeit..." sagte Claire abfällig. "Du solltest verschwinden solange du noch kannst...Du bekommst Kaan nicht mehr aus dem Gefängnis!"
"Sag du mir nicht was ich zu tun habe..." sagte er. Claire schüttelte den Kopf.
"Du bringst mich noch in's Grab..." meinte sie "...oder in einen Kofferraum eines versenkten Autos...oder irgendwo schönes, wo man eine Leiche verstecken kann..."
"Halt die Klappe!" zischte Frank gereizt...

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

22.07.2012 17:42
#123 RE: Meine Story! Zitat · antworten

"Hey Gigi..." begrüßte Gretchen ihre Beste Freundin überrascht, als sie plötzlich in der Cafeteria vor ihr stand.
"Hey Gretchen..." sagte sie und setzte ein lächeln auf. "Und? Wie geht's dir so?" fragte sie.
Plötzlich fühlte Gretchen ein schwummriges Gefühl in der Magengegend. Vor ihr stand die Allerbeste Freundin die sie hatte, ihr Freund war im Gefängniss -beziehungsweise in U-haft- und das einzigste was Gretchen getan hatte, war ihr am diesem Abend, an dem er festgenommen wurde, anzurufen, ihr die Nachricht zu überbringen und ihr ein paar tröstende Worte zuzusprechen. Sie hätte sich längst mit ihr persönlich treffen und trösten müssen. Gretchen hatte diese Nachricht total geschockt, dann musste sie Gigi völlig aus der Bahn geschmissen haben. Und trotzdem stand Gina Amsel hier und hatte ihr tapferstes lächeln aufgesetzt.

"Mein Gott! es ... es kotzt mich einfach an! die ganze zeit geht es nur um dich und Marc! Marc hier, Marc da, Marc ist soooo toll, Marc ist ein Arsch. Ich hab dir immer versucht dir zu helfen, und du fragst nich einmal wie es mir geht. du bist echt egoistisch geworden!"

hallte es in Gretchens Kopf wieder. Hatte Claire recht? Quatsch!
Plötzlich kam ihr die Cantine ziemlich bedrückend vor. Sie stand auf und räumte ihr Tablett weg, dann zog sie Gigi nach draußen.
"Lass uns nach draußen gehen... " meinte sie. Schweigend schritt sie durch den Krankenhausgang und überlegte, was sie zu Gigi sagen sollte. Draußen setzte sie sich unter den Baum, unterm sie auch Marc und Mehdi des öfteren sitzen gesehen hatte. Gina ließ sich neben ihr nieder. Gretchen sog die Luft ein.
"Also...mir geht es ganz gut...und dir?"
"Mir auch..." sagte Gigi überraschenderweise und setzte wieder ihr lächeln auf. Gretchen wusste nicht was sie sagen sollte. Eigentlich hätte sie geglaubt, ihre Freundin würde in tränen ausbrechen oder ihr zumindest sagen, dass es ihr echt schlecht ging.
"Dann ist ja gut..." sagte Gretchen. Dann fiel ihr nichts mehr ein. Auch Gigi schien nichts mehr zu sagen haben.
"Deine Eltern sind echt nett..." sagte Gigi nach einer Weile.
"Freut mich, wenn du mit ihnen gut zu recht kommst..." meinte Gretchen.
"...aber ich kann ja nicht für immer dort wohnen... vorallem umsonst..."
Gretchen wusste selbst, dass diese Situation nicht zum Dauerzustand werden konnte.
Sie konnte zwar nicht für ihre Eltern sprechen, aber irgendwie wäre es ihr unangenehm, wenn ihre Beste Freundin bei ihren Eltern wohnte und dafür bezahlen musste.
"Hm... Ich kann ja mal mit ihnen reden..." meinte Gretchen.
Plötzlich klingelte Ginas Handy, sie holte es aus ihrer Handtasche und warf einen Blick auf das Display. Anstatt dranzugehen, starrte sie nur auf ihr Handy und presste die Lippen zusammen. Gretchen räusperte sich.
"Willst du nicht...drangehen?" fragte sie vorsichtig. Gigi setzte wieder ihr lächeln auf.
"Nein, Nein... Ist nicht so wichtig..." sagte sie.
Irgendwie gruselig... dachte Gretchen. Dieses komische lächeln.
Das Handy hörte auf zu klingeln und Gigi schien sichtlich erleichtert.
"Alles inordnung?" Gretchen musste sich eingestehen, dass sich diese Frage ziemlich bescheuert anghört haben musste und sie hätte sich nicht gewundert, wenn Gigi wütend aufgesprungen wäre und sie angeschrien hätte. "MEIN FREUND SITZT WEGEN MORD IN U-HAFT! NATÜRLICH IST NICHTS INORDNUNG!"
Doch sie lächelte wieder. "Klar..." war ihre antwort.
Dann fing das Handy, dass Gigi immernoch in den Händen hielt, erneut an zu klingeln. Gigi schaute wieder auf das Display und sog bebend die Luft ein.
"Willst du viellleicht nicht doch ran"
"NEIN! Will ich nicht!" unterbrach Gina sie. "Wieso kann er mich nicht einfach in ruhe lassen!" sagte sie verbittert und ihre Augen füllten sich mit Tränen, während das Handy weiterklingelte. Gretchen fragte sich, warum sie diesen jemand dann nicht einfach wegdrückte...
"Gigi..." setzte Gretchen besorgt an. Plötzlich sprang Gigi auf und schleuderte ihr Handy über Grünanlage, bis zu den Parkplätzen. "ARSCH!" schrie sie weinend. Gretchen hörte ein lautes Reifenquitschen und sah Marc, der wütend aus seinem Auto sprang, dass er eigentlich gerande in seinen Parkplatz parken wollte.
"SPINNST DU??" rief er Gigi zu, die wie bestellt und nicht abgeholt, heulend unter einem alten Baum stand. Marc schüttelte den Kopf und stieg wieder in sein Auto ein. Gretchen war sich sicher, das Marc nicht wirklich so sauer war, wie er tat, sondern sich einfach nur erschrocken hatte, auch wenn er das nicht zugeben wollte. Bestimmt hatte auch das Auto keinen Schaden davon getragen. Aber Marc fand es einfach nicht so super, mit fliegenden Smartphones bombadiert zu werden.
Dann konzentrierte sich Gretchen auf Gigi, die sich wieder weinend ins Gras gesetzt hatte.
"Er hat mich so verarscht..." schluchzte sie.
"Wie,wie meinst du das?" wollte Gretchen wissen.
"Mehdi!" sagte sie "...er hat mir die ganze Zeit vorgemacht, dass er einer von den guten ist... Und ich hab das auch noch geglaubt! Und jetzt hat er einen Menschen auf dem gewissen!"
"Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass er das wirklich war! Ich meine... Du liebst ihn doch!"
"Der Arsch kann mir gestohlen bleiben..." schluchzte sie "...er ist nicht viel besser als Jerome! ... obwohl... Jerome hat niemanden umgebracht..." fügte sie hinzu.
"Gigi..." sagte Gretchen unbeholfen, da sie nicht wusste, was sie darauf antworten sollte. "Ich kann dir zu 100% versprechen, dass er das nicht wahr!" sagte sie und hoffte, dass sie sich damit vielleicht nicht ein bisschen zu weit aus dem Fenster lehnte.
"Ich wünschte, ich könnte dir glauben..." seufzte sie.
"Ich glaube, dass ist deins..." sagte Marc und ließ das kaputte Handy neben ihr in die Wiese fallen.
"Danke..." sagte Gina schluchzend und schaute zu ihm auf.
"...und pass nächstes mal auf, wo du dein Handy hinwirfst..." meinte Marc und ging wieder. Gretchen war froh, dass er keine Szene machte und ein wenig Rücksicht auf Gigi nahm... Auch wenn nur ihr zu liebe.
"Da brauch ich wohl ein neues..." meinte Gigi und lächelte schwach. Gretchen lächelte aufmunternd zurück. Den Gedanken, zusammen mit Gigi ein Ballkleid shoppen zu gehen, hatte sie verworfen. Ihr würde es bestimmt nur noch mehr weh tun...
"Sollen wir wieder reingehen?" fragte Gretchen vorsichtig. Gigi sah auf ihre Armbanduhr.
"Ich sollte vielleicht wieder nachhause..." Meinte sie "...ich hab deiner Mutter versproche, ihr beim aufräumen zu helfen, wenn ich wieder zurück bin... je früher, desto besser..." Sie wischte sich ihre tränen mit ihrem Ärmel weg.
"Inordnung..." sagte Gretchen und erhob sich aus dem Gras. Dann gab sie Gigi die Hand und half ihr auf. "Also...bis bald... Vielleicht schau ich mal zuhause vorbei..."
"Würd mich freuen..."
Gretchen umarmte sie und strich ihr über den Rücken, dann sah sie ihr zu, wie sie über die Grünanlage, zu den Gästeparkplätzen trottete. Wahrscheinlich hat sie das Auto von Papa ausgeliehen..., vermutete Gretchen. Dann drehte sich um und lief zurück ins Krankenhaus.
"Was ist denn jetzt schonwieder mit der Brillenschlange?" fragte Marc, der im Eingangsbereich auf sie wartete.
"Marc. Das kannst du dir selbst denken..."
Marc seufzte genervt.
"Das ist noch kein Grund Handys rumzuschmeißen..." meinte er.
"Sie musste sich eben irgendwie ... abreagieren..."
"Ah ..." sagte Marc "...Okay..."
"Ihr geht's halt nicht so gut... "
"Hast du sie gefragt, ob sie mit der shoppen geht...?" fragte er "...ich meine, dass wäre doch eine gute Ablenkung für sie..." fügte er hinzu.
"Ich kann doch nicht mit ihr mein Ball Outfit shoppen gehen..." sagte sie eindringlich.
"Und wieso nicht?"
"Sie wäre bestimmt auch mit Mehdi zum Ärzteball gegangen...und jetzt soll sie mit mir mein Kleid einkaufen gehen...und Gigi kann nicht hingehen..." sagte sie.
Marc seufzte. "Sie kann doch einfach mit uns mitkommen..." schlug Marc vor.
Was Marc nicht alles auf sich nimmt, um nicht mir shoppen gehen zu müssen... dachte Gretchen belustigt, aber auch ein bisschn enttäuscht.
"...und sich wie das 5 Rad am Wagen fühlen..." fügte Gretchen hinzu. "Ich glaube, ich lass' sie einfach damit inruhe!"
"Wie du meinst..." sagte Marc.
"...dann geh ich halt allein shoppen..." seufzte Gretchen gespielt verbittert.
"Mann Gretchen..." sagte Marc "...mach's doch nicht so kompliziert...nimm Sabine mit...oder die Hassmann... oder...Claire..."
"DIE?" sagte Gretchen. "Pfff... die ist sich wahrscheinlich zu schade für sowas..."
"Meinst du nicht..." setzte Marc an "...das euer kleiner... Prinnzessin-Lilifee-Bitch-Fight... mindestens genauso kindisch ist, wie ich mit meinem Parkplatz getue..." sagte er und schaute Gretchen herausfordernd an.
"Das ist doch was ganz anderes!" entgegnete Gretchen.
"Ist es nihiiicht..." sagte Marc.
"Doch!" Gretchen schaute ihn verständnisslos an. "Sie hat mich beleidigt!"
"Beleidigt..." sagte Marc nachdenklich "...sie hat einfach mal...ihre Sicht der Dinge gesagt... und zweitens" er machte eine Pause "..stehst du doch da drüber..." sagte er provozierend.
"jaja...genau wie du über deinem Parkplatz..."
"Also:" setzte er an "...ich mach kein Theater mehr wegen meinem Parkplatz...und du redest mit Claire... Deal?"
Gretchen lächelte schwach. "...UND du freundest dich mit Thomas an..."
Marc öffnete den Mund, um etwas zu sagen.
"Versuch es wenigstens!" sagte Gretchen. Marc seufzte: "Inordnung...".
"Du wirst ihn bestimmt mögen...glaub mir..." meinte Gretchen.
"Mal schau'n..." meinte Marc trocken.

An diesem Abend leerte Frank, nachdem er zuerst eine Flasche Wein getrunken hatte, sämtliche Flaschen Bier. Jetzt stand der ganze Kasten im Wohnzimmer, weil er nach dem zweiten mal keine Lust mehr hatte, in den Keller zu gehen.
Frank ließ sich neben Claire aufs Sofa plumpsen und lehrte den Rest seiner Flasche auf Ex.
"Du sollstest aufhören deinen Frust in Alkohol zu ertränken!... Das macht die Sache nicht besser!" meinte Claire trocken.
"Mann..." sagte Frank angetrunken "...hör auf mir die janze seit vorzuschreiben was ich m-machen soll..." Dann griff er in den Kasten neben dem Sofa und holte eine neue Flasche heraus, öffnete sie am Tisch und nahm gleich einen Schluck.
"Du solltest dir lieber überlegen, was du als nächstes machst!" sagte Claire genervt "...es sieht nämlich im Moment nicht sehr gut für dich aus!"
"HÖAR AUF!" lallte Frank laut. "...hör auf, dich wie meine mudder aufsuspieln..."
Claire sog die Luft hörbar ein. "Entschuldigung!" sagte sie gereizt "Aber so wie es aussieht, geht es nicht nur um deinen, sondern auch um meinen Arsch!"
"Mann ey..." sagte er "...schill dein leben, Claire ... Schill dein leben!"
"Chillen???" zischte sie "Das ist eindeutig die falsche situation, um zu CHILLEN!"
Plötzlich klingelte wieder das Telefon. Ob das Marc ist...? fragte sich Claire Ob er wissen will, warum ich heute nicht da war?
Mühselig richtete sich Frank auf und torkelte zum Telefon.
"Es...es ist...es ist mein Sternchen!!" sagte er und fing an zu lächeln. "Gretchen...sie ruft an..."
Komm schon! Geh ran! dachte sie diesesmal. Wenn Gretchen merkte, dass es Frank war, würde sie sofort die Polizei rufen. Frank, betrunken wie er war, würde gar nichts kapieren. Die Polizei würde hier auflaufen, ihn festnehmen und alles wäre Gut! So die theorie... Aber Frank schaute nur verbittert auf das Telefon. Dann holte er seine Waffe und ging mit dem Telefon auf Claire zu.
"Du du wirs jetzt rangehn" sagte er und richtete die Waffe auf sie. "Du wirs rangehn un mit ihr redn! Aba ein falsches Wort! Peng!"
Claire schluckte.
"I-inordnung..."
Frank drückte auf den grünen Höhrer und schult den Lautsprecher an.
"Hallo Claire!" kam es zögernd.
"H-hey Gretchen..." sagte Claire und schaute nervös auf den Lauf seiner Waffe. Gleichzeitig wollte sie anfangen zu heulen. Sie war verzweifelt und gleichzeitig froh, seit langem wieder eine vertraute Stimme zu hören. Die ihrer Cousine, die keinen blassen schimmer hatte, von dem was hier vor sich ging. Die wahrscheinlich wie jeden Abend bei Marc auf der Couch saß, ihre Lieblingssoaps sah und irgendetwas aß. Reine Routine... und Gretchen würde denken, dass es Claire genauso ging. Aber das tat es nicht! Die Welte drehte sich weiter, die Sonne ging auf und unter...Alles reine Routine! Keinen Menschen auf der ganzen Welt, kümmerte es, dass bei Claire keine Routine herrschte, zum einen, weil keiner davon wusste...
"Also...ich wollte...mich mal wieder melden..." kam Gretchens Stimme aus dem Hörer. Frank lächelte sanft und schien in Gretchens Worten zu versinken. "Alles klar bei dir?" fügte sie hinzu.
Claire schaute zu Frank und schluckte erneut.
"K-klar ist alles klar..." sagte sie mit rauer Stimme. "Und bei dir?"
"Bei mir auch..." sagte Gretchen "...und...also...ich wollte mich bei dir entschuldigen..."
"Entschuldigen?" fragte Claire "...ich muss mich wohl eher bei dir entschuldigen... Es tut mir leid was ich gesagt habe! "
"Es war nicht alles falsch was du gesagt hast... Wahrscheinlich bin ich gerade wirklich auf einem Ego-Trip..." Sie kicherte. Frank schloss die Augen und lächelte. "Aber weißt du... Das mit Marc und mir...macht mich einfach..." sie schnappte hörbar nach Luft "...das macht mich glücklich... und dann vergesse ich die Menschen um mich, die mir auch sehr wichtig sind..."
Frank hatte wieder die Augen geöffnete und schaute verbittert auf den Boden. Er hatte sich Gedacht, dass Gretchen und Marc zusammen glücklich waren, aber das nochmal von Gretchen höchstpersönlich zu hören, schien ihm einen Stich in die Brust zu versetzen.
"Ist schon inordnung...Man muss sich auch mal Zeit für sich nehmen..." meinte Claire. "Aber ganz ehrlich: Ich hätte nicht gedacht, dass du zuerst anrufst..."
"Ähm...naja... ich hab mich von Marc in sowas verwickeln lassen... " meinte sie nur. "Ouh! Gigi klopft grad an... kann ich dich kurz wegdrücken?"
"Nimm dir ruhig genug Zeit mit Gina... Wir können auch ein andermal weiter reden..." sagte Claire und schaute zu Frank um seine Reaktion zu sehen. Doch eher schaute nur nachdenklich an die Wand.
"Inordnung... Salut und gute Nacht..." verabschiedete sich Gretchen.
"Salut!" sagte Claire schnell, dann ertönte das aufgelegt Zeichen und sie atmete tief durch. Die ganze Spannung wich aber erst von ihr, als Frank die Pistole hinabsinken ließ.
"Sie is glücklich mit ihm..." sagte er und schniefte. "Aber warum? ... Er tut ihr nur weh..." Er torkelte zum Sofa zurück und setzte sich.
"Ich...Ich...wär perfekt für sie gewesen...Nich?" fragte er, setzte die Bierflasche an und nahm noch ein paar Schlücke.
"Total.." sagte sie genervt.
"Wir swei... hättn die perfekte F-Familie werden könn..." murmelte er betrunken "...ich hätte ihr alles gebn könn was sie gewollt hätte...ALLES..." Er legte sich auf dem Sofa hin und presste tröstend das Telefon und die Waffe an sich.
"Der Meier...er kann ihr nix bieten...gar nix kann der... so'n Arschloch...Weiß du was Sternchn an ihm findet...?"
"Nein...Keine Ahnung..." sagte sie und blies genervt die Luft aus.
"Alle Frauen stehn auf ihn..." murmelte Frank. "Aber soooo toll is der doch gar nicht... oder?"
"Ja..." antwortete sie knapp und versuchte sich ebenfalls irgendwie in eine gemütlichen Position zu bringen, um ein bisschen zu schlafen. Sie war todmüde. Die letzten Nächten hatte sie so gut wie gar nicht geschlafen. Diese Typen beunruhigten sie zu sehr. Da war ein betrunkener Frank Muffke schon angenehmer.
"Ich mein...der kann nicht mal "Ich liebe dich" sagn... Ich würd es Gretchen tausendmal sagn..." sagte er "...aber sowas will sie ja nich...lieber so'n Arschloch..."
"HmH..." machte Claire gelangweilt.
"MANN!" rief auf einmal Frank aus "Wieso kann ich nich so sein wie er? ... Dann würde Gretchen mich auch lieben! ... Marc ist viel besser als ich... Ist es sein Aussehen?? Sein Charakter??"
Claire musste feststellen, dass Franks Wut plötzlich verschwunden war.
"Vielleicht muss ich einfach so wie er werden!" sagte Frank nachdenklich. "Dann liebt mich Gretchen auch!" Er gähnte. "Dann...Dann könn wir eine Familie sein..." murmelte er müde. "Eine kleine, perfekte Familie... perfekter als sie mit Marc je sein könnte!"
Nach dem du aus dem Gefängnis bist vielleicht... ,dachte Claire.
"perfekt, perfekt..." wimmerte er schläfrig. "Ich kann ohne sie nicht lebn..."
"Musst du aber..." flüsterte Claire.
"Nein... Sternchen und ich gehören zusammen..." gähnte er. "Für immer und ewig... Bis der Tod uns scheidet bla bla..."
Claire sagte nichts mehr und nach einer Weile hörte sie das gleichmäßige atmen von Frank...

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

27.07.2012 11:39
#124 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Sie beugte sich vorsichtig zur Seite um Frank näher zu betrachten. Er schien tatsächlich zu schlafen. Wäre das nicht der perfekte Moment um zu flüchten? An nichts hatte sie in letzter Zeit sehnlicher Gedacht... aber jetzt hatte sie bedenken. Aber warum eigentlich? Frank schlief betrunken auf der Couch und Abdoul und diese anderen Typen waren weg. Aber war das wirklich eine gute Idee...? Sie musste es versuchen... Sie musste einfach! Sterben würde sie wahrscheinlich so oder so... Das wusste man aus sämtlichen Krimi- Serien. Mitwisser müssen beseitigt werden...genauso wie nutzlose Geiseln... Sie schüttelte den Kopf um diese Gedanken loszuwerden. Eine perfektere Situation sie wie diese, würde sie nicht mehr bekommen.
Sie wartete einige Minuten, um sicherzugehen, dass Frank tiefer schlief. Dann versuchte sie irgendwie auf die Füße zu kommen, an laufen war mit den Kabelbinder an den Knöcheln gar nicht zu denken. Als sie stand versuchte sie dich vorsichtig auf die Knie fallen zu lassen. Der Aufprall schien ihr lauter als er eigentlich war. Ängstlich schaute sie zu Frank, der schlief seelenruhig weiter... Langsam versuchte sie ich auf ihren Knien vorzurobben. Doch sie verlor schnell das gleichgewicht und kippte nach vorne. Wie in der ersten Nacht, als sie sich von dem Sofa herunter zu rollen versucht hatte, machte sie diesesmal auch wieder einen klatscher nach vorne, da sie sich nicht mit den Händen auffangen konnte. Nicht nur, dass es wehtat, es hatte auch einen Geräuschpegel verursacht, der sich Claires Situation so anhörte, als würde ein Schnellzug durch ihr Wohnzimmer rasen. Wieder hielt sie ein paar Sekunden inne, doch sie konnte nichts hören, was darauf hindeutete, dass Frank aufgewacht war. Sie ermahnte sich, sich zu entspannen. Frank ist doch viel zu betrunken, um jetzt aufzuwachen. Sie robbte, eher kugelte sie irgendwie weiter, in Richtung Küche. Sie erinnerte sich an andere Situationen, in denen sie wütend gewesen war, aber das hier toppte alles... Sie wusste nicht einmal, ob sie garantieren konnte, Frank eigenhändig umzubringen, nachdem sie sich befreit hatte...
Als sie in der Küche angekommen war rollte sie sich auf den Bauch und versuchte aufzustehen. Es musste ziemlich bescheuert ausgesehen haben... Vielleicht werde ich irgendwann darüber lachen... , dachte sie und versuchte nicht jetzt schon hysterisch aufzulachen, weil einfach alles so verrückt war. Sie drehte sich mit dem Rücken zu einer Küchenschublade, um mit ihren gefesselten Händen hineingreifen zu können... Claire erstastete die Küchenschere und holte sie heraus. Konzentriert versuchte sie sich die Schere so hinzudrehen, um den Kabelbinder durchschneiden zu können. Als sie nach mehreren versuchen richtig angesetzt hatte, versuchte sie die Scherenhebel zu betätigten, was sich als nicht so leicht herausstellte. Doch plötzlich merkte sie, wie ihre Hände auseinander fuhren und der Kabelbinder zu Boden glitt. Claire holte ihre Hände nach vorne um sie zu begutachten.
"Wouhw..." flüsterte sie überrascht und schaute ihre Hände an, als würde sie sie gerade zum ersten mal sehen. Doch sie fing sie sofort und schnitt sich so schnell wie möglich ihre Fußfesseln durch. Unentschlossen schaute sie sich um. Was sollte sie zuerst tun? Claire ging zu Frank und musterte ihn. Sie streckte die Hand der Pistole entgegen und zögert kurz. Doch dann nahm sie vorsichtig aber entschlossen die Pistole aus Franks Armen. Er schmatzte nur zufrieden und drückte das Telefon fester an sich. Dann drehte sie sich um, nahm ihr Handy vom Wohnzimmertisch und lief in den Flur, wo sie ihren Autoschlüssel vom Schlüsselbrett nahm. Erstaunlich ruhig schlüpfte sie in ihre Clogs, um wenigstens etwas an den Füßen zu haben. Claire ging auf die Wohnungstür zu öffnete sie und schritt das Treppenhaus hinunter. Unten öffnete sie die Haustür. Alles wird gut! , sagte sie sich als sie nach draußen ging. Es regnete stark. Der Vollmond lugte aus einem Wolkenloch hervor und erhellte den großen Parkplatz ein wenig. Du hast es geschafft! Du bist frei! , dachte sie erfreut und lief auf ihren hässliches Auto zu, das sie aber in diesem Moment am liebsten geheiratet hätte. Die Waffe hatte sie aber immernoch fest in der Hand und schult ihr Iphone ein, um auf dem Weg in die Stadt schon die Polizei informieren zu können. Sie steckte den Schlüssel in das Autoschloss und drehte ihn herum. In diesem Moment blitzte es und es wurde heller. Claires Augen wurden groß. Auf ihrem Auto hatte sich gerade ein Schatten abgebildet, der eindeutig nicht von ihr war. Oder hatte sie sich das nur eingebildet? Sie schluckte, vergewissterte sich, dass sie die Waffe noch in der Hand hielt und drehte sich um. Das erste was sie sah, war der Lauf einer Pistole, die ihr ins Gesicht gehalten wurde. Dahinter stand der dünne, schmale Typ, Freddie...oder wie er hieß.
"WAS MACHST DU DENN HIER DRAUßEN?" schrie er, um den Donner zu übertönen, der gerade grollte. Claire hätte am liebsten geheult. Warum? Warum, verdammt! Er hätte es sowieso nicht gemerkt, da ihr Gesicht schon vom Regen nass war.
"Ich dachte mir: Claire, bei so nem schönen Wetter MUSST du einfach raus und ein bisschen frische luft schnappen!" zischte sie.
"Ach..." sagte er und grinste dreckig. "Komm...wir gehen wieder rein..."
"Nein..." sagte sie und wunderte sich über ihre eigenen Worte.
"Das war keine Frage!"
"Ich bleib hier!" sagte sie und versuchte selbstbewusst zu klingeln.
"Sag mal, Sprech ich Chinesisch???" sagte er und packte sie grob am Arm "Komm mit, Schlampe!"
Sie entriss ihren Arm und drückte sich weiter an ihr Auto. Sie schüttelte den Kopf. Er packte sie erneut.
"Willst du dir ne Kugel einfangen?" fragte er und drückte ihr die Pistole an die Brust. Es blitzte erneut und Claire konnte seinen bedrohlichen Blick sehen. Sie schluckte und entsicherte mit einem Klicken ihre Pistole.
"W-willst du dir ne Kugel fangen?" fragte sie mit zitternder Stimme. Er lachte.
"Du willst dich nicht ernsthaft mit mir anlegen??" fragte er gegen den prasselnden Regen. Sie antwortete nicht, hob nur die Waffe so hoch, dass sie ihm ebenfall an der Brust stand.
"Eigentlich schlag ich ja keine Mädchen.." sagte er und funkelte sie an "...aber bei dir mach ich ne ausnahme!"
Die Pistole, die eigentlich auf ihre Brust gepresst war, war plötzlich in ihrem Gesicht, besser gesagt wurde ein Teil der Waffe an ihre Schläfe geschlagen. Für den Bruchteil einer Sekunde wurde ihr Schwarz und sie fand sich auf dem nassen Boden wieder. Sie spürte, dass sie die Waffe nicht mehr in der Hand hatte. Freddie zog sie hoch und vergrub seine Hand in ihren Haaren.
"Du bist dümmer als ich gedacht habe!" zischte er an ihr Ohr. Dann schob er sie mit der Pistole im Rücken und die Hand in den Haaren wieder Richtung Haustüre.
"Will der mich verarschen!?" sagte er aufgebracht, als er den schlafenden Frank entdeckt hatte. Er rollte genervt mit den Augen, dann richtete er die Waffe auf Claire, um sicherzugehen, dass sie nicht weglief und ging in die Küche, um neuen Kabelbinder zu holen. Dann führte er sie zum Sofa, wo er sie dann fesselte. Geduldig ließ sie es über sich ergehen. Es hatte jetzt keinen Sinn mehr, sich zu wehren...
Danach kümmerte er sich um Frank. Freddie rüttelte ihn grob an der Schulter.
"Noch...noch fünf minutn..." murmelte Frank schlaftrunken. Freddie schaute ihn unbeeindruckt an. Er packte ihn am Arm und zog ihn vom Sofa. Mit einem dumpfen Geräusch landete er auf dem Boden. Erstaunlich schnell richtete sich Frank wieder auf.
"Sach ma...Bis du noch gans dicht im Kopf?" fragte er wütend.
"Hast du den Arsch offen???" fragte der andere zurück "Die Schlampe wäre uns fast entwischt!"
Frank ließ seinen Blick zu Claire schweifen, die Klatschnass auf dem Sofa saß.
"Maaannn..." sagte er gedehnt "...is doch alles nochmaa gut gegangn..."
"Dieses mal vielleicht! Aber beim nächsten mal vielleicht nicht mehr! Und dann?? Dann sind wir alle am Arsch!"
"Is angekommn..." murmelte Frank und machte beruhigende Handbewegungen. "Beruhig dich..." Er griff nach seinem Bier, dass auf dem Tisch stand, doch Freddie schnappte es ihm weg.
"Du hast für heut genug!" sagte er streng und ging in die Küche, um den Rest der Flasche wegzukippen. "Du hattest Glück, dass mich Abdoul nochmal geschickt hat, um nach dem Rechten zusehen!".
"Jaja..." sagte Frank...
Wie konnte sie diesen Freddie übersehen? Ihre Vermutung war, dass er das Auto in den Hinterhof geparkt hatte und zu Fuß Richtung Haustür gelaufen war. Dann hatte er sie gesehen...und sie aufgehalten.... Aber warum gerade jetzt? Fast den ganzen Tag war sie mit Frank alleine gewesen... und jetzt kam dieser Kerl und durchkreuzte ihren Fluchtversucht...Einfach so.
"Wieso bis du weggelaufn?" fragte Frank plötzlich. Sein Blick war unschuldig, richtig unschuldig! Wie der eines Kindes, der seinen Hund fragte, der entlaufen war, jetzt aber wieder zurückkam.
"Warum wohl?" fragte sie zurück "...ich werde hier drin verrückt!"
Frank schaute sie kurz an. Dann wandte er sich ab und stand auf. Claire legte den Kopf in den nackten und starrte an die Decke. Ihre Kopfschmerzen waren von Freddies schlag nicht gerade besser geworden.
"Boah Alter! Wer hat das Vieh hierreingelassen???" zischte Freddie verärgert. Claire merkte nur, wie plötzlich etwas haariges an ihren Arm strich. Sie sah zur Seite und erblickte den schwarzen Kater ihrer Tante.
"Giovanni..." sagte sie und seufzte. Der Kater schien nicht wirklich zu verstehen was hier vor sich ging. Warum sollte er auch? Er war eine Katze!! Er war wahrscheinlich nur verärgert, dass er seit ein paar Tagen kein Katzenfutter bekommen hatte und sich ausnahmsweise sein essen selbst fangen musste... Aber das dürfte von einem Kater nicht zu viel verlangt sein, oder? Hoffnungsvoll hatte Giovanni wahrscheinlich die offene Haustür erspäht und sich hindurchgedrückt... Freddie kam nur verärgert auf das Sofa zu, packte den Kater am Genick, öffnete die Balkon Tür und warf ihn auf den Balkon. Schnell drehte sich Giovanni um in die Wohnung zu kommen, aber Freddie hatte schon wieder die Türe zugeschlagen. Deprimiert schaute Giovanni nach drinnen...schön warm und kuschelig. Und er musste draußen bleiben.
Claire verspürte kein Mitleid mit ihm. Wieso konnte dieser Kater kein Hund sein? Dieser hätte bestimmt schon längst Lassie-Like Hilfe geholt... Obwohl fraglich war, ob er aus dem zweiten Stock vom Balkon springen würde... Giovanni hätte wenigstens die schmale Katzenleiter, die noch von Claires Cousin, der vorher hier wohnte an der Fassade angebracht war... Aber von diesem Kater war keine Hilfe zu erwarten...


Am nächsten Tag, beschloss Marc seinen Teil der Vereinbarung einzuhalten und sich Thomas Seeburger anzunähern. Dazu hatte er wirklich keine Lust, erst recht nicht mehr, als er sah, dass dieser Kerl schon wieder auf seinem Parkplatz stand.
Marc blies genervt die Luft aus. Er will es wirklich darauf anlegen, oder? , dachte er. Geduldig parkte er dann eben wo anders.
"Sie stehen schon wieder auf meinem Parkplatz..." konnte er sich jedoch nicht verkneifen, als er ihn im Krankenhaus traf.
"Das tut mir leid... war ziemlich stressig heute Morgen..." sagte er. Marc meinte jedoch, ihn kurz provozierend mit der Augenbraue zucken gesehen zu haben.
"Schon ok..." sagte Marc trotzdem. Thomas nickte und wollte dann weiter gehen.
"Kommt nicht wieder vor..." meinte er noch. Dann ging er weiter.
"Haben sie vielleicht Lust mit mir ein Bier zu drinken?" fragte Marc plötzlich. Er konnte sich bildlich vorstellen, wie sich Thomas' Mine zu einem irritierten Ausdruck verzog, bevor er sich wieder umdrehte und sich so normal wie möglich gab.
"Meinen Sich mich?" fragte er sicherheitshalber.
"Ja..."
"äh...ich weiß nicht...Warum?" fragte er irritiert.
"ähm...naja... so...als entschuldigung...für gestern..." log er und hoffte das es glaubwürdig klang.
"aha" gab er von sich "und wann?"
"Nach Feierabend...in meinem Büro..." sagt Marc und schaute ihn an. Thomas schielte verwirrt zur Seite, als hätte er ihn gar nicht verstanden. Dann fing er an langsam zu nicken.
"Von mir aus..."
"Gut!" sagte Marc schnell, wandte sich ab und lief in sein Büro. "Gott!" stöhnte er und fuhr sich mit den Händen durchs Gesicht. Wann hab ich mir das letzte Mal so blamiert?
Leider traf er Thomas schneller wieder, als er Gedacht hatte. Später hatte er sich in die Cafeteria zurückgezogen um etwas zu essen. Gretchen war heute zu hause geblieben, da sie sich nicht sonderlich gut fühlte. Als er in die Kantine gekommen war, hatte er sich umgesehen und überlegt, neben wen er sich setzten sollte, dass er nicht so allein aussah. Entschlossen nahm er neben Maria Hassmann platz.
"Meier..." hatte sie nur trocken gesagt.
"Frau Doktor Hassmann..." hatte er zurückgegeben. Danach hatten sie schweigend gegessen. Nach kurzer Zeit war dann Thomas Seeburger aufgetaucht. Die Hassmann hatte ihn zu sich hergewunken, um mit ihm über eine Patientin zu reden. Marc hörte gar nicht richtig zu, er hatte auch keine Lust sich auf irgendeine Weise in das Gespräch einzubringen. Dann wurde er doch aufmerksam, als plötzlich Marias piepser angesprungen war. Dann war sie verschwunden.
Jetzt saß er mit Thomas an einem Tisch. Sie aßen schweigend. Marc schielte ab und zu zu ihm hinüber, um seinen Gesichtsausdruck zu lesen. Er wollte wissen, was er dachte. Doch Thomas war auf sein Essen konzentriert. Bis er auch einmal kurz aufschaute und sah, das Marc ihn anstarrte. Schnell schaute Marc auch wieder auf sein essen, aber er konnte erkennen das sich Thomas nur langsam und irritiert wieder seinem Essen zu wandte...

Danke für die Kommis! Weiter soo! Image and video hosting by TinyPic

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Kälbchen1 Offline

Mitglied

Beiträge: 388

02.08.2012 22:49
#125 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Es regnete, als er durch diese bestimmte Wohnsiedlung in Berlin lief. Die Kapuze seiner Jacke hatte er über den Kopf gezogen, um sich wenigstens ein bisschen vor dem Regen zu schützen, aber es half nicht sehr viel. Die große Sporttasche schien auch nach jedem Schritt schwerer zu werden, was vielleicht daran liegen könnte, dass auch sie sich bei jedem Schritt mehr durchnässte. Ein trauriger Tag irgendwie. Auch wenn er sich für ihn als gar nicht so schlecht herausgestellt hatte. Als Mehdi Kaan an dem Wohnhaus amkam, was vor dieser ganzen Sache für sehr kurze Zeit so etwas wie ein zuhause war, klingelte er bei "Meier". Nichts rührte sich. Er machte ein paar Schritte zurück und schaute an der Fassade hoch. Dann klingelte er einen Stock tiefer. Dort summte ohne weiteres Tür. Als er die Treppen hochstapfte trat eine junge Frau aus der Tür.
"Was wollen Sie?" fragte sie unfreundlich. "Ich kenne sie nicht!"
"Ich will auch nicht zu Ihnen..." meinte Mehdi ohne sie anzuschauen. Er spürte wie ihre Blick auf ihm brannten, als er einfach weiter hinauf stieg.
"Und warum klingeln sie dann?" rief sie ihm nach.
"tut mir leid..." meinte er trocken. An Marcs Wohnung angekommen klopfte er nochmal. Zwar standen die Chanchen ziemlich schlecht, dass jemand da war, sonst hätte ihm ja schon jemand beim klingeln aufgemacht, aber vielleicht waren Gretchen und Marc...auf dem Loveboot Course und hatten das klingeln ignoriert. Auch dieses Mal machte niemand auf. Aber lieber saß er hier drinnen rum als draußen. Mehdi glitt die Tür hinunter und setzte sich hin. Vielleicht sollte er eine Telefonzelle suchen und Marc oder Gretchen anrufen. Er hatte keine Ahnung wie die beiden arbeiteten. Vielleicht hatte er sie gerade um 10 Minuten verpasst... Dann müsste er jetzt noch eine ganze Weile warten, bis sie wiederkommen würden... Plötzlich konnte er Geräusche von innen vernehmen. Sofort sprang er wieder auf und in diesem Moment ging die Tür auf. Es war Gretchen. Sie hatte einen Bademantel an und ihre nassen Haare fielen glatt auf ihre Schultern. Mehdi setzte ein lächeln auf, um ein bisschen von seinem restlichen äusserlichen abzulenken. Seine nasse Kleidung...sein etwas mehr als 3-Tage Bart...
"Mehdi?!" kam es zuerst irritiert von Gretchen. "Mehdi!" sagte sie dann erfreut und fiel ihm um den Hals. "Du...Du bist draußen!! Ich mein...du bist jetzt nicht abgehauen oder so?" fragte sie, löste sich von ihm und schaute ihn an. Mehdi schüttelte den Kopf.
"Nein...natürlich nicht!" sagte er. Gretchen drückte ihn erneut an sich.
"Ich wusste das du unschuldig bist! Ich wusste es die ganze Zeit!"
"Naja...so ganz aus der Sache draußen bin ich noch nicht..." gab Mehdi zu. Gretchen schaute ihn fragend an. "Sie haben gesagt, ich soll das Land nicht verlassen..." Mehdi zwinkert vielsagend. Sie schaute ihn amüsiert an.
"Komm rein..." meinte Gretchen hielt ihm die Tür auf. Er ging hineine und schaute sich um, als würde er nach etwas suchen, dass sich seit seinem Weggang verändert hatte. Gretchen schloss die Tür von innen und musterte ihn.
"Regnet es draußen?" fragte sie. Sie hatte sich es einfach nicht verkneifen können.
"Ein bisschen..." gab Mehdi zurück, lächelte schief und ließ seine große Sporttasche auf den Boden sinken. "Ist Marc nicht da?"
"Nein... er ist arbeiten..." antwortete sie, dann musste sie husten.
"Erkältung?" fragte er. Gretchen nickte und ging in die Küche um sich ein Taschentuch zu holen.
"Tut mir leid, dass ich dir nicht beim Klingeln aufgemacht habe...aber ich war noch unter der Dusche..." rief sie aus der Küche heraus.
"Kein Problem..." gab er zurück und schaute sich erneut um. Er wusste nicht wohin er mit sich sollte. Hinsetzen konnte er sich nirgends, da er klatschnass war. Stehenbleiben auch nicht, da er jetzt schon den Boden vollgetropft hatte. Gretchen kam schnäuzend zurück ins Wohnzimmer und schaute ihn an.
"Du willst bestimmt duschen..." meinte sie.
"Ja..." gab er zu "...aber ich hab nichts trockenes zum anziehen..."
"Marc hat bestimmt etwas im Schrank, das dir passt..." meinte sie zuversichtlich und musste schon wieder husten. "Willst du vielleicht telefonieren? Gigi anrufen...oder deine Eltern oder so?"
"Gretchen..." setzte er an. "... später vielleicht"
"...Inordnung..." murmelte Gretchen.
Gretchen ging in das Schlafzimmer, um nach Anzieh Sachen für Mehdi zu suchen. Marc und Mehdi hatte doch ungefähr die gleiche Größe oder?


Marc spielte mit seinem Kugelschreiber, als er nach Feierabend in seinem Büro auf Thomas wartete. Normalerweise hatten sie beide gleichzeitig Feierabend, aber jetzt wartete er schon eine halbe Stunde auf ihn. Vielleicht hat er ja noch einen Notfall reinbekommen... , dachte Marc. Dann klopfte es.
"Ja..." sagte er. Thomas trat ein und schloss die Tür hinter sich.
"Guten Abend... Dr. Meier..." sagte er förmlich.
"Sie können Marc zu mir sagen..." meinte Marc und holte zwei Flaschen Bier aus seinem Kühlfach, stand auf und gab es Thomas.
"Dann...kannst du...zu mir Thomas sagen..." sagte er und nahm das Bier entgegen. "Tut mir leid, dass ich mich verspätet habe... es gab noch..einen zwischenfall..."
"Kein Problem..." meinte Marc und öffnete mit einem Bieröffner seine Flasche Bier. Dann reichte er ihn Thomas, der öffnete sie ebenfalls und gab ihn Marc zurück.
Marc lehnte sich gegen die Schreibtischkante und hob das Bier leicht um ein "Prost" anzudeuten. Thomas tat es ihm zögernd gleicht und nahm einen Schluck. Er schien sich nicht sonderlich wohl zufühlen. Marc konnte es ihm nicht verübeln, schließlich hatte er ihn gestern noch wegen eines lächerlichen Parkplatzes zusammengefaltet und wollte nun mit ihm freundschaftlich ein Bier trinken...
"Warum tun Sie... tust du...das?" fragte Thomas in die Stille. Marc nahm einen Schluck.
"Was?"
"Das hier..." meinte Thomas.
"Jaa..." sagte er gedehnt. "Hab ich doch schon erklärt... als Entschuldigung... für gestern..."
"Das glaube ich aber nicht ganz..." gestand Thomas. Marc schaute zur Seite. Er hätte sich in der Zeit, in der er gewartet hatte, eine glaubhaftere Lüge einfallen lassen sollen... Aber er dachte nunmal, dass Thomas das mit der Entschuldigung geschluckt hatte.
"Warum nicht?" fragte Marc zurück.
"Naja...ich habe nicht gedacht, dass sie der Typ Mann sind der auf Knien hergekrochen kommt und sich entschuldigt..."
"Du kennst mich doch gar nicht..." gab Marc zurück. "und...Auf Knien hergekrochen? Darf ich kein Bier mehr mit einem Kollegen trinken...? Als Entschuldigung...?"
"Ich dachte ja nur..." meinte Thomas, zog die Augenbrauen hoch und nahm nochmal einen Schluck. Wieder standen sie sich schweigend gegenüber. Marc musste nur an Gretchen denken. Sie war daran schuld, dass er hier stand. Kann ja sein, das Thomas nicht so eine Waschlappen war, wie Marc dachte, aber solange das hier so verkrampft ablief, konnte er sich nicht mit ihm anfreunden.
"Hast du ne Freundin?" fragte er.
"ähm...nein..." sagte Thomas. "und du...mit Gretchen zusammen..."
"Ja...kann man so sagen..." sagte Marc.
"Und ... läufts?"
"Klar... " meinte Marc. "Und bei dir ... mit den Frauen mein ich..."
"Naja... alles ein bisschen stressig gerade... und mit ner Frau...wäre das alles noch anstrengender..." meinte er.
"Vielleicht finden sie ja was am anderen Ufer ..." sagte Marc, nahm einen Schluck und schaute Thomas vielversprechend an.
"ähm...Dr. Meier..." sagte Thomas und schaute ihn prüfend an.
"Dr. Seeburger?" fragte Marc zurück.
"Ich...ich bin hetereo..." sagte Thomas.
"ähm...ich hätte nichts anderes erwartet..." meinte Marc irritiert. "Ich auch..."
"Gut... ich...dachte gerade nur..."
"Was dachtes du?" hakte Marc nach
"nichts..." sagte Thomas schnell und setzte sie Bierflasche an.
"Dachtest du... dass ich ... schwul bin?!"
"äh..." Thomas fuhr sich mit der Zunge über die Lippen. Marc fing an zu lachen und fuhr sich durch die Haare. Irritiert fing auch Thomas an zu lachen.
"Wie kommst du denn darauf?" fragte Marc.
"Tut mir leid..." meinte Thomas entschuldigend "...du hast mich so verlegen auf ein Bier eingeladen...dann hast du mich beim Mittagessen die ganze Zeit so angeschaut...und jetzt diese Bemerkung... Es war wirklich nur ein kurzer Gedanke...Tut mir leid..." sagte er nochmal.
Marc musste nochmal lachen.
"Mann..." sagte er und klopfte Thomas auf die Schulter "...du weißt doch das ich ne Freundin hab..."
"Jaa...aber...es hätte ja trotzdem sein können..."
"ah ok..." gab Marc irritiert zurück.
"Marc Meier erblickt seinen neuen, gut aussehenden, wirklich sehr gut aussehenden Kollegen Thomas Seeburger... Und muss so leider feststellen, dass er Schwul ist..." spottete Thomas.
"Hach wie romantisch..." sagte Marc und nahm einen Schluck aus seiner Bierflasche. Thomas lachte wieder und auch Marc ließ sich wieder anstecken...
"Du hättest hier schöne Gerüchte in die Welt gesetzt..." meinte Marc. "Du hättest sehr vielen Frauen das Herz gebrochen! Besonders Gretchen..." ...da hat sie so lange um ihren Traumprinz gekämpft und jetzt ist er Schwul..., fügte er in Gedanken hinzu.
"Mein Marc ist schwul? Oh mein gott!" sagte Thomas mit hoher Stimme.
"An deiner Gretchen Imitation solltest du noch arbeiten..." meinte Marc belustigt.
"Okay Schatz..." gab Thomas mit hoher Stimme zurück und streichelte Marc kurz über die Nasenspitze.
"Danke Haasenzahn...." sagte Marc und strich Thomas ebenfalls über die Nase.
"Haasenzahn...wirklich sehr liebevoll..." meinte Thomas wieder mit seiner tiefen Männerstimme...

Marc fuhr zufrieden nach Hause. Der Abend war doch nicht so schlecht gelaufen wie er gedacht hatte. Thomas und er mochten sogar den gleichen Fussballverein. Ein echter Mann... Nicht so wie Mehdi. Nicht, dass er Mehdi nicht mochte. Aber Thomas war irgendwie Männlicher...also vor allem für einen Gynäkologen. Er fuhr in seine Einfahrt, stellte den Motor ab und ging in das Haus. Oben schloss er seine Haustür auf. Er versuchte so leise wie möglich sein, wahrscheinlich schlief Gretchen schon. Dann musste er ihr wenigstens nicht vorspielen, dass er es gar nicht so toll fand. Er schlich in die Wohnung. Das Licht brannte im Wohnzimmer noch. Also war sie vielleicht doch noch Wach. "Gretchen?" rief er mit gedämpfter Stimme. Niemand meldete sich. Ein mulmiges Gefühl machte sich in ihm bemerkbar... War irgendetwas passiert? Er tappte vorsichtig durchs Wohnzimmer...

Zum zweiten Mal an diesem Tag, lief er bei dem strömenden Regen durch Berlin. Dieses Mal ohne schwere Tasche... Also auch ohne Kleingeld... Mehdi fühlte sich schlecht...richtig schlecht! So schlecht hatte er sich schon lange nicht mehr gefühlt... Er war auf dem Weg zu der nächsten U-Bahn Station. Dort musste er wohl oder übel schwarz fahren. Aber er würde ganz sicher nicht bis zum Elisabeth Krankenhaus laufen. Wie hatte das bloß passieren können? Er war ein Idiot! Ein richtiges Arschloch! Mehdi fuhr sich mit beiden Händen durchs Gesicht. Er versuchte sich nicht an die letzten Minuten zu erinnern. Die Wahrscheinlichkeit, dass er sich sonst selbst eine Scheuerte war zu hoch... Wie konnte er so dumm sein? Er hatte sich immer für einen vernünftigen, zuverlässigen Mann gehalten. Das war nicht der beste Weg gewesen, um zu lernen, dass er anscheinend das Gegenteil war. Dann schüttelte er den Kopf. Jetzt mach dich nicht fertig! Es war doch nur ein Kuss... ,dachte er.
"Es war doch nur ein Kuss..." sagte er dann nochmals zu sich selbst, um sich zu beruhigen. Er konnte jedoch nicht verhindern, dass sich das Geschehene in seine Gedanken drängten, aber es funktionierte nicht. Es war, als hätte es sich tief in sein Gehirn eingebrannt. Der Moment, als Gretchens Gesicht auf einmal so nah an seinem war... Sie wollten etwas zusammen kochen. Was heißt kochen? Eine Fertig-Pizza im Backofen aufbacken. Er hatte sich nieder gekniet und die Pizza nachdenklich beobachtet. Über das geschehene an diesem Tag nachgedacht. Wie er erneut in diesem engen Verhörzimmer gesessen hatte und erneut beteuert hatte, dass er nicht mit dieser ganzen Sache zutun hatte. Dann war ein anderer Polizist hereingekommen und hatte dem Codeen etwas ins Ohr geflüstert. Beide waren draußen verschwunden und kurz darauf hieß es, er dürfe gehen.
"Echt spannend..." Gretchen war neben ihn an den Backofen gesunken und hatte ebenfalls die Pizza gemustert.
"Ich weiß..gestrichen.." hatteg er gesagt, ohne sie anzuschauen. Doch er merkte, wie sie ihn von der Seite anschaute. Er hatte dann auch zur Seite geschaut. Gretchen hatte ihm aufmunternd gelächelt, er zurück gelächelt.
"Das wird schon wieder..." hatte sie gemeint. Wahrscheinlich hatte sie seinen Nachdenklichen Blick bemerkt.
"Hoffentlich..." hatte er gesagt. Dann hatte ihm Gretchen aufmunternd über den
Rücken gestrichen.
Mehdi fuhr sich erneut über das Gesicht. Er sollte sich nichts einreden. Es war scheise was er getan hatte!! Er hätte Gretchen nicht küssen dürfen! Aber das schlimmste war, dass sie erwischt wurde. Von Marc! Und der war gar nicht so begeistert gewesen...

------------------------------------------------
*If you take me for granted you leave empty-handed...* ~MitiS~

Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7
 Sprung  
Unsere offiziellen Partner
Türkisch für Anfänger
Weitere Links
Xobor Forum Software von Xobor.de
Einfach ein Forum erstellen