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Dieses Thema hat 154 Antworten
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Kälbchen1 Offline

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Beiträge: 388

05.08.2011 17:34
#76 RE: Meine Story! Zitat · antworten

"Maria ... warte mal!" schrie Maurice seiner momentanen Ex-Freundin zu, die gerade aus dem Aufzug kam. Wie ihr befohlen wurde blieb sie stehen und mit schnellen schritten war Maurice zu ihr getreten.
"Können wir ... reden?" kam es- wie Maria fand, ziemlich direkt- von Maurice
"ähm ... also ... ich ... äh ... ich ... denk' schon..." stotterte sie.
"Gut..." sagte er erleichtert "also ... ich ... ich würde gern wieder mit dir zusammen sein ..."
Maria schaute ihn überascht an und sie erinnerte sich daran was Frau Doktor Calvo ihr gesagt hatte, nähmlich das sie mit Maurice reden würde. Anscheinend hatte sie das Heute getan. Irgendetwas sagte ihr, das auch ihre tochter etwas damit zutun hatte. Sie hatte ihr zwar nicht direkt erzählt, das sie sich getrennt hatten, aber warscheinlich hatte Melanie gemerkt, dass irgendetwas nicht stimmte. Maria war in gedanken und hörte Maurice gar nicht wirklich zu. Nur einig Fetzen drangen zu ihr durch, soetwas wie "Tolle Frau" "nicht verlieren" "Großer Fehler" ...
Warum sagte er sowas? Eigentlich war es doch sie, die Mist gebaut hatte... Er hatte ja "nur" schluss gemacht!
Anscheinend war Maurice mit seiner Rede fertig, denn er schaute sie erwartungsvoll an
"...Maria?"
Es dauerte kurz, dann war Maria wieder da, nicht in gedanken, sondern hier und Ansprechbar.
"ähm ... Was?" fragte sie Maurice, da sie nicht besonders viel von dem Gespräch mitbekommen hatte.
"Oh Maria ... was soll ich bloß mit dir machen ..." sagte er und umarmte sie. sie sagte einfach nichts mehr...


Franz Haase stand vor -eigentlich noch- seinem Haus, vor seiner Villa. Seine Ersatzlesebrille war noch hier. Auf seine alte war er aus versehen draufgesessen. Kann ja mal passieren...
Nun stand er vor "seiner" Haustür und überlegte ob er klingeln sollte. Doch dann bückte er sich, zog den ersatzschlüssel unter der Fußmatte hervor und schloss auf. Als er drinnen war schloss er leise die Türe und schaute sich um. Alles war still. Franz schlich ins Wohnzimmer, zu einer Komode. Er betrachtete die Bilder die darauf standen, Familienbilder. Das waren noch zeiten. Er öffnete die Schublade und zog das Brillenetui heraus und schloss die Schublade wieder. Franz öffnete das etui um sicherzugehen das auch seine Brille darin war.

"Franz!"
vor schreck ließ der Professor das Etui fallen und es fiel mit Brille runter auf das Parkett. Er fuhr herum.
"Herrgott Bärbel... musst du mich so erschrecken..." sagte er und bückte sich um beides wieder aufzuheben.
"...wenn du hier so rumschleichen musst..." entgegnete sie.
"...Jaja..." sagte er gleichgültig. Dann lief er auf Bärbel zu, die im Türrahmen stand, und drückte sich an ihr vorbei. Franz steuerte auf die Haustüre zu.
"Franz!" kam es von Bärbel. Er drehte sich um.
"Was ist denn?" fragte Franz.
"Das kann so nicht weitergehen..." sagte Bärbel. Ihr Noch-mann schaute sie verwirrt an. Sie ging auf ihn zu und schob ihn ins Wohnzimmer.

Im nächsten Teil erfahrt ihr, was Marcs Vater will...

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Kälbchen1 Offline

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Beiträge: 388

09.08.2011 12:01
#77 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Was will marcs Vater bloß von Marc??? Heute gibts die auflösung...!

Marc öffnete die Türe seines Büros, trat hinein und schloss die Türe hinter sich. Er ließ hinter seinem Schreibtisch auf seinen Drehstuhl nieder. Auf seinem schreibtisch lagen ein paar patienten akten und sonst war es auf seinem Schreibtisch ziemlich leer. Der Computer halt noch ... und noch ein paar Kugelschreiber... Schreibzeug eben. Vieleicht sollte er ein Bild von Gretchen aufstellen, so wie andere ärtzte Bilder von ihrer Familie aufstellten.
Es klopfte, aber Marc war noch in Gedanken.
Die anderen würden ihn für Verrückt erklären. Vieleicht übertrieb er auch ein bisschen, aber komisch würde die anderen es trotzdem finden, wenn plötzlich ein bild von Haasenzahn auf seinem Schreibtisch stehen würde.
Es klopfte nochmals, diesmal aber hysterischer und schaffte es Marc aus seinen Gedanken zu Reissen.

"Herein..." sagte Marc laut. Die Tür ging auf und Marc wäre am liebsten auf gestanden um sie höchstpersönlich wieder zuzuschlagen. Doch er blieb sitzen. Sein Vater. Den hatte er ja fast schonwieder vergessen. "Was willst du denn hier?" kam es von Marc, bevor sein vater irgendetwas sagen konnte.
"Ich wünsche dir auch einen guten Morgen..." sagte marcs Vater.
"Ich... Ich muss"
"...Arbeiten..." vollendete Mathias Marcs satz.
"Wie ich sehe, bist du bestens informiert..." gab marc zurück.
"Komischer weise, musst du immer etwas machen ... wenn ich zu dir komme..."
"Tja... richtiger ort...Falscher Zeitpunkt..." sagte Marc und wollte damit seinen Vater wieder aus seinem Büro haben.
"Marc ... was ist denn mit dir los..." sagte Mathias ruhig und stütze sich mit seinen Händen auf Marcs schreibtisch ab. Marc schaute weg.
"Was los ist willst du wissen?" sagte Marc herausvordernd und schaute seinen vater an. Mahtias richtete sich auf und kreutze die Arme vor der Brust. Marc stand nun ebenfals auf. "Du kreutz hier aus dem Nichts auf ... nach fünfzehn Jahren ... Und tust so als wäre NIE ETWAS GEWESEN..." sagte marc laut . Er war jetzt ein Mann. Er brauchte jetzt keine angs mehr vor seinem Vater zu haben. Das versuchte er sich zumindest einzureden.
"DU GLAUBST WOHL, DAS EINZIGSTE, WAS ICH AUF MALLORCA GEMACHT HABE, WAR SAUFEN, KIFFEN UND MICH DURCH DIE WELTGESCHICHTE VÖGELN, ODER?" sagte marcs vater laut. Marc wollte eigentlich in Deckung gehen, er hatte angst, das sein Vater ausholen würde und ihn, hier, in seinem eigenen büro, verprügeln würde. Doch er blieb stehen und verzog keine Miene. "Nein Marc," sagte er nun ruihig "Ich habe nachgedacht ... nachgedacht, über das was passiert ist und was ich damit für scheiße gebaut habe..."
Es war still. Keiner traute sich dem anderen in die Augen zu schauen. Marc ließ sich wieder auf seinen Drehstuhl sinken und schaute auf seinen Schreibtisch.
"Es tut mir leid Marc..." sagte sein Vater leise und schaute zu boden. Marcs hände, die er gefaltet hatte, zitterten.
"Das ist das einzigste was du dazu zu sagen hast?"sagte Marc und schaute auf seine Zitternden hände "Du Verprügelst deinen eigenen Sohn, und das einzigste was dir dazu einfällt ist:ES TUT DIR LEID?. Nach 15 Jahren!" wütend stand er auf und fegte seine akten vom schreibtisch.
"Glaubst du ich weiß nicht, das es das idiotischste überhaubt war, meinen eigenen und einzigsten sohn zu verprügeln!" sagte er ernst.
Marc schaute seinen Vater an. "Hast du eigentlich eine ahnung, wie schwer es ist sich, zu entschuldigen?..."

Ja weiß ich!

hätte Marc am liebsten gesagt. Ihm fiel es genau so schwer, sich zu entschuldigen. Das hatte er von seinem Vater geerbt.
"...bei so einem Fehler..." fügte sein Vater hinzu. Marc wollte seinen Vater, aus seinem Büro haben.
"Hör mir doch mit dem Scheiß auf!" sagte Marc laut "Du hast doch bloß keine lust einsam und alleine zu sterben!"
Sein vater schaute ihn mit großen traurigen augen an. "Und jetzt geh!" fügte Marc hinzu.
"Aber Marc..." sagte sein Vater verbittert und mit glasigen augen. Man konnte wirklich mitleid mit ihm haben. Aber marc kaufte es ihm nicht ab. Warscheinlich war sowieso alles nur gespielt, sein vater war ein guter schauspieler. Schließlich hatter er den anderen leute früher total glaubhaft ein perfektes familienleben vorspielen können. Obwohl es alles andere als perfekt war. Selbst seine eigene Frau, Marcs Mutter, hatte nie etwas bemerkt.

"Hast du nicht gehört?! du sollst gehen!" sagte marc als wollte er einen streunenden hund verscheuchen.
"wie du willst..." sagte sein Vater mit zitternder stimme. Er drehte sich um und öffnete die tür. Dann schaute er sich über die Schulter und schaute Marc an. Dann trat er hinaus und schloss die Türe. Eine woge erleichterung überkam marc, aber es waren auch wut und entäuschung dabei. Er sank auf seinen Drehstuhl und vergrub sein gesicht in seinen händen...

Hoffentlich gefällt der Teil euch...

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Kälbchen1 Offline

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Beiträge: 388

19.08.2011 14:09
#78 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Nach langem ein neuer Teil...:

Franz Haase ging im Wohnzimmer auf und ab. Bärbel saß auf der Couch und schaute ihrem "Mann" zu. Franz schaute nachdenklich zu Boden, während er hin und her lief. Bärbel hatte ihm gerade erzählt, dass Gretchen, bevor sie nach Afrika fliegen wollte, sie gebittet hätte, alles zwischen ihnen wieder in ordnung zu bringen, bis sie in einem Jahr wieder kommen würde.

"Ich wusste nicht ... dass es Gretchen so wichtig ist..." sagte Franz ohne stehen zu bleiben.
"Sie ist unsere Tochter und ein Kind wie jedes andere auch ... natürlich ist sie nicht gerade begeistert, wenn sich ihre Eltern trennen..." sagte Bärbel. Franz setzte sich neben sie aufs sofa.
"Und jetzt?" fragte Franz und schaute Bärbel an "Sollen wir jetzt einfach wieder zusammen sein?"
Sie zuckte mit den Schultern
"Schließlich hast du mich betrogen..." fügte der Professor hinzu.
"Du mich doch auch!" sagte Bärbel empört.

Das war doch was völlig anderes!

Hätte Franz am liebsten gesagt. Aber eigentlich hätte das nicht gestimmt.

"Eigentlich wären wir ja quitt gewesen..." sagte Bärbel leise.
" ... DEIN liebhaber hat unser Bankschließfach geplündert...." sagte Franz, weil es ihm gerade wieder eingefallen war.
"Franz!" sagte sie halb entäuscht, halb empört. Franz seufzte. Schweigen.
"Vieleicht ... vieleicht sollten wir ..." fing Franz an "... Vieleicht sollten wir ... es wirklich nocheinmal versuchen..."
Bärbel schaute Franz überrascht an.
"F..Für die Kinder??" fragte sie. Franz schwieg kurz.
"Nicht nur..." kam es zögernd von ihm. Er griff nach Bärbels Hand. "Du bist eine tolle Frau...!"
Bärbel war überrascht.
"Butterböhnchen..." fügte er lächelnd hinzu.
"Ach Franz..." sagte Bärbel ebenfals lächelnd. Beide lächelten sich an, dann küssten sie sich. Was beide nicht wussten, Gigi stand vor dem Wohnzimmer, an die Wand gelehnt und hatte alles mit angehört. Sie wollte das eigentlich gar nicht. Eigentlich wollte sie Bärbel nur fragen ob sie ihr beim Kochen helfen konnte. Und jetzt stand sie halt hier und musste ebenfals grinsen. Was würde Gretchen wohl sagen, wenn sie ihr die "frohe Botschaft" überbringen würde...


"Hey Mehdi..." sagte Gretchen, als sie auf Mehdi zukam, der im Krankenhausgang stand und eine Akte studierte. Er schaute auf.
"Hey Gretchen...Alles klar?" fragte er. Sie nickte.
"Bei dir?" fragte sie zurück
"...alles perfekt..." sagte er mit erhobener Stimme und fing an zu grinsen. Beide mussten lachen. Plötzlich huschte jemand an den beiden vorbei.
"Marc?" murmelte mehdi eher zu sich selbst.
"Ameisenblick!" kam es von Gretchen
"Was für'n Teil?" fragte Mehdi verwirrt. Gretchen griff mehdi am ärmel und zog ihn mit sich, Marc hinterher.
"Ameisenblick!" wiederholte sie.
"Ah..." antwortete er immer noch verwirrt. "Und?" fragte er und blieb stehen.
"Und?" wiederholte Gretchen verständnislos und blieb auch stehen. "Das letzte mal als marc den Ameisenblick hatte war, als du ihm gesagt hast, dass wir zusammen geschlafen haben!" erklärte sie ihm. Dann griff sie wieder nach seinem ärmel und nahm die verfolgung wieder auf. "Und dann bin ich mit nem Penis auf der Backe und gefesselt in der Pathologie gelandet" fügte sie hinzu. Mehdi riss sich los. Gretchen drehte sich um und blieb stehen.
"Was ist denn?" fragte sie ein wenig genervt. Er schaute sie an.
"Kannst du das nicht alleine mit ihm klären..."
sagte er zögernd. Gretchen drehte sich kurz um und schaute den Gang hinunter. Sie wollte keine Zeit verlieren.
"Keine Angst... Ich werde dich schon vor ihm beschützen..." sagte sie mit spottischen unterton. Sie griff wieder nach seinem Arm und lief weiter.
"Ich soll doch nur aufpassen, dass du nicht wieder in der Patho landest..." murmelte er leise vor sich hin. Gretchen hatte es nicht gehört, und wenn doch, war sie nicht darauf eingegangen. An einer Gänge- Kreuzung blieb sie verzweifelt stehen. Wo sollte sie nach Marc suchen?? Sie hatte ihn aus den Augen verloren.
"Na Super..." murmelte sie und schaute zu Mehdi.
"Gib' ruihig mir die schuld..." sagte er beleidigt Und schaute sich ebenfals um.
"Ich hab doch gar nichts gesagt..." entgegnete sie.
"... Aber ich weiß das du's gedacht hast..." sagte mehdi.
"...Ja klar..." sagte Gretchen genervt und kreuzte die Arme vor der Brust.
"...Wollen wir jetzt streiten oder Marc suchen...?" wechselte Mehdi gefasst das Thema.
"Marc suchen..." antwortete Gretchen und schaute auf den Boden. Sie schämte sich ein wenig, dass sie gerade dabei gewesen war, ernsthaft mit mehdi zu streiten. Aber Gott sei dank, war Mehdi ein Mensch, der nie auf Streit aus war. Wieder Eine Eigenschaft die sie an ihm so mochte.
"Gut..." anwortete Mehdi. "wir müssen ihn finden, bevor er noch irgendetwas dummes macht..." fügte er leise hinzu...

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Kälbchen1 Offline

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Beiträge: 388

26.08.2011 12:45
#79 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Sorry das gerade immer so lange Pausen dazwischen sind, aber irgendwie komme ich nicht wirklich zum schreiben... Vieleicht kommt noch was am wochenende... Aber warscheinlich nicht... Am sonntag bin ich dann bis Freitag weg... Sorrysorrysorrysorrysorry


"Ich ruf' ihn kurz an..." sagte Gretchen entschlossen. Sie zog ihr Handy aus ihrer Hosentasche, wählte Marcs Nummer aus ihrer Kontaktliste und hielt sich ihr Handy ans Ohr. Sie wartete.
"Hörst du das..." kam es von Mehdi. Gretchen nahm das Handy von Ohr und horchte.
"Das ist ... Marcs Klingelton..." sagte sie ein wenig zögernd. Mehdi ging in die Richtung in der er das Geräusch vermutete, während Gretchen nochmal auf Marcs Handy anrief. Mehdi verschwand hinter einer Ecke. Sie blieb stehen wo sie war. Plötzlich wurde abgenommen.
"Hab's Gefunden..." kam Mehdis Stimme aus Margarethes Handy. Sie legte auf und wartete bis Mehdi hinter der Ecke hervorkam und auf sie zulief. In der Hand hielt er einen weißen Kittel. Warscheinlich Marcs.
"Ist das..." fing sie an.
"Ja...lag auf'm Boden..." kam es von Mehdi.
"Warscheinlich ist er außerhalb des Krankenhauses..." stellte Gretchen fest. "Komm'!" forderte sie Mehdi wieder auf und lief los. Mehdi blieb stehen. Sie hatte ihn nicht wie vorhin am ärmel gepackt und mitgeschleppt. Er hätte die Wahl...
"Mehdi!" rief Gretchen über die Schulter
Anscheinend hatte er doch nicht die Wahl!! Er lief los und hatte Gretchen bald eingehol. Sie nahmen die Treppe, weil der Fahrstuhl zu langsam sein würde- meinte Gretchen. Beide waren froh, das sie sich nicht im obersten Stock befunden hatten sondern "nur" im 3. . Außer Puste kam beide unten an und gingen durch die Elektronische Schiebetür, die der öffentliche eingang des EKH's war, nach draußen. Gretchen schaute sich Panisch um, denn wenn Marc den Ameisenblick hatte, dann konnte man nie wissen. Meistens hatte es Gretchen getroffen, wenn er den Ameisenblick hatte-oder eben die Ameisen, denen dem Blick seinen Namen gab. Aber sie war hier. Also musste es jemanden anders treffen.
"ähm...Wir könnten uns aufteilen..." schlug Gretchen vor "Du schaust im Krankenhaus- Park und ich geh' rüber zum Parkplatz und sehe, ob Marcs Auto noch da ist... und ob er da irgendwo ist..."
Mehdi antwortete nicht, er drehte sich um und lief Richtung Park.
Gretchen lief über den Vorplatz des Krankenhauses Richtung Parkplazt. Sie hatte die arme vor der Brus gekreutz und schaute auf den Boden. Sie konnte nur vermuten was Marcs problem: Sein Vater.
Auf dem Parkplatz, den ihr Freund als "Seinen" Parkplatz bezeichnete stand ein Auto, aber es war nicht Marcs.
Deshalb nahm sie sich vor, alle Reihen von Parkenden autos zu durchkämmen und nach Marcs Auto und natürlich nach Marc selbst ausschau zuhalten. Als sie den ersten Block durchgeschaut hatte, wollte sie über die Fahrgasse die zwischen dem ersten und dem zweiten block lag, überqueren. Als sie mitten in der Gasse stand, hörte sie ein schrilles Reifen quitschen und ein Auto pfiff um die Ecke. Marc!
Ihr Menschlicher Verstand wollte panisch zu seite springen, doch etwas hielt sie dort wo sie war. Etwas, dass Marc aufhalten wollte, etwas dummes zu tun und ihm helfen wollte, ihn Umarmen und die ganzen anderen dinge die machen wollte um jemanden zu trösten.
Marc dachte nicht ans anhalten. Er hielt drauf
Geh zur Seite, Gretchen! GEH ZUR SEEEIIIITE!!!
schrie ihr Menschlicher Verstand.
Keine Sorge, Er wird dich schon nicht über den Haufen fahren...
beruihgte das etwas, dass Gretchen immernoch da stehen lies.
Plötzlich ertönte nochmals ein Reifenquitschen. Marc bremste scharf und blieb kurz vor Gretchen stehen. Warscheinlich hatte er vermutet Gretchen würde zur seite springen. Was wohl jeder normale Mensch getan hätte, der nicht dieses etwas im kopf hätte, das immer nur an Marc dachte.
Gretchen und Marcs Blicke trafen sich kurz, dann schaute er Weg und fing genervt an zu Hupen. Doch Gretchen blieb stehen und kreuzte provozierend die Arme wieder vor der Brust. Marc machte eine Hup- Pause und schaute Gretchen durchdringend an. Da sah er Mehdi hinter Gretchen auftauch. Die beiden waren nicht die beste Kombi, wenn man genervt war und seine ruhie haben wollte. Er legte seinen arm um den Beifahrersitz und schaute Nach hinten. Dann legte er entschlossen den Rückwärtsgang ein. Er bremste scharf. Denn die Fahrgasse war zu ende. Er hätte um die Ecke zurückfahren können, die er gekommen war. Doch rückwärts, bremsend um die Ecke zu driften war nicht so sein ding. Deshalb bremste er nur. Doch so gut wie vorhin, klappte das nicht mehr und er fuhr auf eine Laterne auf.
"Was zum..." setzte Mehdi an, als er neben Gretchen stehen geblieben war. Verfolgte dann aber lieber Schweigend wie Marc wütende aus dem demolierten wagen austieg und fluchend gegen den vorderreifen kickte. Dann stackste der Oberartz zurück zum Krankenhaus. Gretchen und Mehdi schauten sich an.
"Geh ihm nach..." murmelte er und richtete seinen blick wieder auf das Auto.
"Und das Auto..." Fing Gretchen an "... Das kann da nicht einfach stehen bleiben..."
Mehdi seufzte genervt. Warum machte sie sich sorgen um dieses Gottverdammte auto?
"Ich kümmer mich drum..." sagte er und versuchte neutral zu klingen.
"Danke Mehdi" sagte Gretchen und rannte los, um Marc einzuholen...

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Kälbchen1 Offline

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Beiträge: 388

27.08.2011 13:31
#80 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Ein bisschen habe ich noch geschafft...


Gretchen drückte sich noch durch die Türe des zugehenden Fahrstuhls. Marc beachtete sich nicht wirklich. Er sschlug auf die Tasten des Fahrstuhls. Es war im eigentlich egal wo er hinfahren würde.

"marc... Was ist denn los?" fragte sie und legte ihre hand auf seine Schulter, die er gleich wieder abschüttelte.
"Unwichtig..." kam es von Marc.
"Merkt man..." sagte Gretchen genervt. Dann war es kurz still. Gretchen schaute Marc von der Seite, doch er hatte seinen Blick irgendwo auf den Boden fixiert.
"Mein Vater war da..." kam es plötzlich von Marc. Gretchen war überrascht.
"Was wollte er denn?" fragte sie, und hoffte, es hatte sich nicht zu neugierig angehört.
"...er...er...er hat sich entschuldigt..." sagte er zögernd. "...Für alles..." fügte er leise hinzu.
"DAs...das ist ja...Ich mein' das ist doch gut, oder?" fragte Gretchen schnell und ließ ihm keine antwort möglichkeit "was hast du dann gemacht?"
"Weggeschickt..." nuschelte Marc
"Was?" fragte Gretchen weil sie es nicht richtig verstanden hatte.
"...ICH HAB IHN WEGGESCHICKT, VERDAMMT!" sagte er wütend.
"Aber warum denn???" fragte gretchen verständnislos.
"Ja, warum wohl, Haasenzahn???" sagte er Aufgebracht "Weil dieser Arsch glaubt, mit ein bisschen Theater alles wieder gut machen zu können..." Er machte eine kurze Pause. "...aber so einfach geht das nicht..." fügte er leise hinzu. Gretchen hatte so viele fragen: Was musste sein Vater tun, das Marc ihm verzeihen würde??? Würde marc sich nochmal auf ihn Gespräch einlassen oder war schon alles verloren? Hatte sein Vater noch irgendetwas anderes Gesagt?
Doch die Aufzug tür ging mit einem "Pling" auf und gab die Sich auf einen ganz gewöhnlichen Krankenhausgang frei. Marc schlug aber gleich wieder auf die Taste fürs EG. Die Tür schloss sich wieder.
"Was hast du vor?" fragte Gretchen ruihig.
"...Da steht noch so'n Auto an 'ner Laterne..." sagte er spottend und fing an zu Grinsen. Das thema Vater war für ihn anscheinend gelaufen. Gretchen hatte vermutet er würde sich mehr aufregen.
"...ähm...mehdi hat gesagt, er kümmert sich drum..." sagte gretchen irritiert.
"glaubst du ... Wir können irgendwie ihm den SChaden anhängen??" fragt er schmunzelnd und schaute fragend zu Gretchen.
"Maharc!" sagte Gretchen und rollte mit den Augen.
"Was denn..." Er das unschuldslamm...
"Gehst du jetzt nach Hause..." fragte Gretchen und die anspannung war wieder da.
"Denk schon..." sagte Marc ruihig.
"Soll ich mitkommen... ich kann..."
"Du hast noch Dienst!" fiel er ins Wort "Ich komm schon klar... Schließlich... Bin ich schon erwachsen..." sagte er und schaute Gretchen an, als wollte er fragen: Und Du??? Bist du erwachsen?
Die Türe öffnete sich schon wieder mit einem "Pling"
"Ich werde jetzt Nachhause fahren und du fährst wieder hoch und machst deine Arbeit!" befiel er und trat aus dem Fahrstuhl.
"Aber..."
"Bis später!" sagte er schnell und beugte sich nochmals in den Fahrstuhl um eine Taste zu drücken, das sich der Fahrstuhl schloss und sich in bewegung setzte.
"Jaja..." bekam marc noch von Gretchen mit. Dann schloss sich die Tür. Marc drehte sich um und lief Richtung Ausgang. Dort kam ihm Mehdi entgegen.
"Alles klar?" fragte der Gynäkologe besorgt.
"Naja... ich war ein bisschen beunruihgt... ich mein: Du in meinem Auto..." sagte marc spottend.
"...Meier..." sagte Mehdi wenig begeistert, drückte dem Oberartz die Schlüssel in die Hand und wendete sich von ihm ab...

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Kälbchen1 Offline

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04.09.2011 16:54
#81 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Ein bissl kurz...sorry...


Mehdi wartete auf einen Fahrstuhl, der ihn wieder hinauf, zu Gyn, bringen würde. Er schaute zu Boden. Gretchen und Marc... Chaos-Pärchen Numero eins!
Plötzlich trat jemand hinter ihn. Er drehte sich um.
"Hey gigi..." sagte er überrascht. "Was machst du denn hier?"
"...muss gretchen was erzählen..." sagte sie kurz angebunden.
"...Verstehe...top secret..." sagte er grinsend, in diesem Moment öffnete sich die Fahrstuhl Tür.
"Naaaajaaa..." druckste sie, als sie eintrat.
"...schon gut..." sagte mehdi und ging ihr hinterher. Gina wählte eine Taste, die Tür schloss sich. Beide schwiegen.
"Mehdi..." setzte Gigi plötzlich an "ich...ich muss dir was sagen..." sie wusste, dass das ein peinlicher anfang für eine Gespräch war.
"O-kay..." Mehdi war ein wenig irritiert.

Was wird jetzt wohl kommen?!

"...Also...ich...ich...ich häng' nicht mehr an Jerome..." platzte es aus ihr heraus "...Vieleicht ein...ein klitze-kleines bisschen noch...Aber...aber ich wäre trotzdem bereit... wieder mit jemandem zusammen zu sein..." sie spielte nervös mit ihren Händen "...und am liebsten mit dir...weil du...weil du ein toller Mann bist... und nicht so ein Arschloch wie Jerome..." Sie schaute Mehdi von der Seite an. Der schaute geradeaus, und öffnete den Mund um etwas zu sagen, schloss ihn aber gleich wieder. Die Fahrstuhl Tür öffnete sich. Gina schaute zur tür, bzw. dem Krankenhaus Gang der vor ihr lag, dann zu Mehdi. Flüchtig gab sie ihm einen Kuss auf die Backe und verschwand so schnell wie möglich aus dem Fahrstuhl. mehdi blieb wie angewurzelt stehen. Kurzschluss- in seinem Hirn. Das war ein fieser überraschungsangriffe gewesen. Er drückte nur eine taste auf der Tastatur und als sich die Türe schloss lehnte er sich gegen die Wand. Er fühlte sich irgendwie erschöpft, obwohl er eigentlich gar nichts gemacht hatte. Er seufzte. Obwohl er Gynäkologe war, waren trotzdem irgendwie die meisten frauen immernoch große Überraschungs-eier für ihn...
Aber vileicht hätte er wissen müssen, das das passieren würde, Schließlich hatte er Marc von diesem problemchen mit Gina und Jerome erzählt, und Marc hatte es warscheinlich (eher 100% ig) dann Gretchen erzählt und die dann Gina... Typisch...

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Kälbchen1 Offline

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06.09.2011 18:48
#82 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Gretchen öffnete die Haustüre, von marcs Wohnung. Sie hatte ihren Dienst, wie ihr Marc aufgetragen hatte, beendet, auch wenn sie fast ununterbrochen an ihn denken hat müssen. Sie hatte das schlimmste erwartet, als sie eintrat, doch auf den ersten Blick war noch alles inordnung. Sie trat weiter ein. Alles wie immer.

"Mein Gott! ... Hast du Tomaten auf den Augen! Der steht doch Frei!" kam es aus dem Wohnzimmer. Gretchen ging der Stimme nach. Marc saß auf der Couch, eine Flasche Bier in der Hand und schaute offenbar Fußball.

"Mann,Mann,Mann..." sagte Marc und nahm einen Schluck.
"Marc?" versuchte Gretchen auf sich aufmerksam zu machen.
"Alter!...Der war drin!..." sagte Marc mit fixiertem blick auf den Fersehr "...Der War drin! Der Schiri hat' se nich mehr alle!" regte er sich auf
"Maharc!" versuchte es Gretchen lauter. Marc fuhr zu ihr herum.
"Gretchen!!!" sagte er und sprang auf, um sie kurz aber zärtlich auf den Mund zu küssen. Gretchen war ein wenig verwirrt.
"ähm...ja..." antwortet gretchen. Dann nahm Marc ihre Hand und beide setzten sich auf die Couch. Er schaltete die Flimmerkiste aus und schaute Gretchen in die Augen.
"Alles inordung..?" fragte Gretchen vorsichtig.
"ja klar!..." sagte er munter "...könnte nicht besser..." fügte er hinzu.
Gretchen schaute ihn durchdringend an. Er lächelte. Hatte er was genommen? . Was könnte seine gute laune sonst erklären. Gretchen machte sich sorgen.
"Du Marc, ich..." setzte sie an. "Bist du wirklich sicher das..." sie brach wieder ab. "Wegen der sache vorher...Dein Vater und so...ich mein...Geht's dir wirklich gut?"
"Hör' zu..." fing marc an "Ich möchte mir einfach nur einen schönen Abend mit dir machen, Okay?" War seine wenig sinvolle antwort, im bezug auf die Frage. "Hast du Hunger?" fragte er. Gretchen nickte stumm und versuchte die situation zu analysieren, und kam zum entschluss, dass marc höchstwarscheinlich versuchte die ganze sache zu verdrängen, indem er sich jetzt hyperaktiv um sein Haasenzahn kümmern würde. Na Gut! Ihr soll's recht sein! Es gäbe keinen Grund ihn davon abzuhalten!!!
Sie ging in die Küche, wo Marc schon eine Pfanne auf den Herd gestellt hatte.
"Sind Pfannenkuchen inordnung???" fragte er sie. Sie nickte.
"Ich könnte auch spiegeleier machen... Oder Rührei...oder was ganz ohne Ei..."
"Pfannenkuchen sind voll und ganz O.K!" sagte Gretchen ruihig.
"Wie du willst..." sagte Marc. Er öffnete den Kühlschrank und holte die tube mit fertig-Pfannkuchenteig heraus
"Gina war vorhin noch bei mir im Krankenhaus..." fing Gretchen an "...Sie hat mir erzählt, dass meine Eltern sich wieder vertragen haben und jetzt wieder zusammen sind..." sagte sie ein wenig betroffen.
"Das ist doch gut!" sagte Marc aufmunternd "jetzt muss der Professor wenigstens nicht mehr in seinem Büro wohnen..."
"Ja,... schon..."
"Aber?"
"Sie...sie haben mir noch gar nichts davon gesagt!"
Marc blickte sie mitfühlend an. Das gefiel Gretchen...Sogar sehr! ABer wenn sie daran dachte, das Marc nur so war, um sich von seinem Vater abzulenken, wäre ihr es lieber er wäre der Alte Marc Meier. Der Marc Meier, der jetzt immernoch vor dem Fernsehr sitzten würde und nicht der, der gerade versuchte essbare Pfannkuchen zustande zu bringen.
Er litt. Auch wenn er es niemals zugeben würde. Gretchen wusste das.
"Ich bin mir sicher..." setzte Marc an "Das deine Eltern...eben...ähm..." er kratzt sich am Hals "also...das sie..." er schien sich wohl ernsthaft zu überlegen, wie er gretchen davon überzeugen konnte, dass ihre Eltern sie nicht vergessen hatten. "Die beiden...sind...*räusper* bestimmt mit anderen dingen beschäftigt..." Schnell wendete er sich wieder seiner pfanne zu
"Marc!" sagte Gretchen amüsiert.
"Was denn..." sagte Marc unschuldig. Gretchen lehnte sich gegen die Wand und schaute Marc zu, wie er dieses Fertig gemisch in die heiße Pfanne spritzte. Sie musste zugeben, er stellte sich nicht ungeschickt an wie sie gedacht. Ja Oke, vieleicht lag es an der Fertigmischung, bei der man nicht mehr so viel Falschmachen konnte. Sie starrte marc an.
Er ist soooooo süß wenn er kocht...Wenn er schläft auch, oder wenn er Auto fährt, wenn er isst, trinkt, atmet...

"Was machen wir heute Abend noch?" fragte sie, bevor sie erneut in Gedanken zu fallen drohte.
"DVD-Abend..." schlug Marc vor. Gretchen seufzte.
"Welcher Film...?" fragte sie.
"Scary Movie !!!" sagte Marc und schaute erwartungsvoll zu Gretchen. "Scherz! Such' dir einen aus..." sagte er schnell.
Na, Gott sie dank!
"Oke..." sagte Gretchen leise, drehte sich um und ging aus der Küche. Vieleicht sollte sie sich ernsthaft sorgen um Marc machen. Sie durfte den Film aussuchen!!! Allein!
Warscheinlich hätte marc in seinem "Zustand" nicht mal etwas dagegen gehabt, wenn Gretchen sich Sex and the city ausgesucht hätte. Obwohl sie zweifelte, das Marc irgeneinen Film aus dieser Reihe da hatte- Glück für ihn.
Sie öffnete den SChrank, indem Marc seine DVD's verstaut hatte.

Transporter 1,2 und 3
King Kong
James Bond: Ein Quantum Trost
Lara Croft- Tomb Raider


Sie hielt inne.

"Maharc!" rief sie über die Schulter, bevor sie sich weiter durch die ganzen Action filme kämpfen müsste "Hast du auch noch Filme, wo nicht so viele Menschen dran glauben müssen..."
"ähm...Hast du Avatar schonmal gesehen...???" rief er aus der Küche. In diesem Moment kam auch Gretchen die blaue hülle in die Hände. Nein, sie hatte den Film noch nicht gesehen. War das etwas wofür man sich schämen musste??
"Sterben da viele menschen???" fragte sie zurück.
"...Eigentlich schon..." rief marc aus der Küche "Aber die Handlung ist gut..." fügte er hinzu.
"Von mir aus..." murmelte Gretchen leise... Sie ging mit der Hülle wieder zurück in die Küche.
"Bist du bald fertig?" fragte Gretchen.
"Ja gleich..." sagte Marc auf die Pfanne konzentriert "Kannst' ja schonmal den Film einlegen..."
"Oke..." sagte sie wieder leise und drehte sich um.
"Gretchen!"
Sie drehte sich um.
"Hm?"
Er ging auf sie zu, zog sie zu sich hin und gab ihr einen zärtlich kuss auf den Mund. Er lächelte sanft, dann wendete er sich wieder seinen Pfannkuchen zu. Gretchen wartete noch kurz. Dann drehte sie sich um und ging ins Wohnzimmer. Vieleicht würde trotz Menschen-gemetzel romantische Stimmung aufkommen?!
Und sie versuchte, die Gedanken an Marcs Vater auszublenden...

sorry, das ich es nicht schaffe, jeden tag oder jeden zweiten etwas reinzustellen...

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Kälbchen1 Offline

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09.09.2011 10:39
#83 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Gretchen öffnete müde ihr Augen und starrte an die Decke. Sie erinnerte sich an Gestern abend. Oder eher das, was davon übrig geblieben war. Die ersten Pfannkuchen und die ersten szenen Avatar, dann hatte Marc angefangen wieder so sanft zu lächeln und plötzlich war sein Mund auf ihrem und hatte sich dann Richtung Hals gearbeitet. Ein "Marc!" oder sowas wie "Die Pfannkuchen werden kalt..." hatte Marc nicht aufhalten können. Und dann waren sie hier gelandet. Im bett. Nicht das es nicht schön gewesen wäre oder so...
Marc drehte sich neben ihr im Schlaf um. SÜÜÜÜÜÜÜÜß!!!!
Leise setzte sie sich auf und strich Marc über die Backe. Dann wickelte sie sich die Bettdecke um ihren Körper und stand leise auf. Im Wohnzimmer standen die kalten Pfannkuchen auf dem tisch und auf dem fernsehr bildschirm flog das Wort "Standby" hin und her. Tja, gestern gings heiß her, da war keine zeit geblieben den Fernsehr auszuschalten...
Sie nahm den Teller mit Pfannkuchen und versuchte irgendwie in die Küche zu kommen, ohne das ihr die Bettdecke wegrutschte.
Gepriesen sei die Mikrowelle!
Gretchen setzte sich auf einen stuhl und schaute der mikrowelle bei mikrowellen zu. Sie seufzte. Die Mikrowelle piepte und Gretchen nahm den Teller heraus. Aus dem Kühlschrank holte sie noch ein Glas marmelade, bestrich einen Pfannkuchen damit und rollte ihn zusammen. Gretchen nahm einen großen Bissen und schaute nachdenklich ins leere.

"Schmeckt's?"
Gretchen fuhr zusammen.
"Marc..." sagte sie mit halb-vollem mund. Er lehnte sich in den Türrahmen und war...Naja...nackt.
"Schicke Bettdecke..." sagte Marc lächelnd. Sie schluckte.
"Schickes ... gar nichts..." gab sie zurück.
"Danke!" sagte Marc.
Er setzte sich neben sie.
"Krig' ich auch einen...?" fragte Marc und meinte die Pfannkuchen.
"Du kannst doch nicht... so... Frühstücken...!"
"Warum denn?... Soll ich mir jetzt auch ne Bettdecke holen...?" sagte marc amüsiert. Gretchen rollte mit den augen.
"Du bist unmöglich..." sagte Gretchen lächelnd und biss von ihrem pfannkuchen. Ihr fiel Marcs Vater wieder ein. Blöde erinnerung... Sollte sie ihn nochmals darauf ansprechen? Eher nicht... Die ganze Sache verdrängen??? auch negativ... Wie sagt man so schön: Die meisten probleme lösen sich von selbst... Also doch verdrängen...
Sie seufzte.

"Ist was?" kam es von Marc, der sich gerade einen Pfannkuchen bestrich.
"ähm..nö..." bestritt sie schnell.

Beide verschlangen ihr Essen und marc stand auf.
"Wo willst du hin?" fragte Gretchen.
"...Arbeiten?"
"Ja.."
"Aber..."
Marc, hatte sich schon abgewandt und war auf dem Weg ins Badezimmer um sich anzuziehen. Natürlich war er ziemlich schnell fertig. Schließlich war er Mann. Er ging nochmals in die Küche, wo Gretchen immnoch über den Pfannkuchen kauerte. Er ging auf sie zu und bückte sich zu ihr herunter. Er küsste sie zärtlich.
"Tschüss!" sagte Marc und richtete sich wieder auf. "Bis später..."
Gretchen lächelte ihn an. SÜÜÜÜÜß...

Marc fuhr mit seinem demolierten volvo auf den Parkplatz. Er stieg aus, ging es krankenhaus, zog seinen Kittel an, Visitie...Eigentlich alles wie immer.
Dann zog er sich mit einem Becher Kaffee in sein Büro zurück. Plötzlich klopfte jemand hysterisch an die Tür.
"Marc Olivier?? Bist du da drin...???"
"Nein!" kam es von Marc. "Und zum letzten mal ... nenn mich nich SO!"
Die Türe ging auf und seine mutter trat herein. In der Hand hielt sie einen Briefumschlag, mit dem sie in der luft herumfuchtelte.
"Dein Vater war gerade bei mir!" sagte sie ausser Atem "Er hat mir das für dich gegeben...!" Sie reichte ihm den Briefumschlag. Er musterte ihn. Vorne drauf stand mit hand geschrieben:Marc
Der Brief war nicht zugeklebt.
"Hast du den schon gelesen?" fragte marc und schaute seine Mutter kritisch an.
"Natürlich nicht! Was denkst du von mir?!"
"Dann is' ja gut..." Er schaute seine Mutter an "Wenn sonst nichts mehr ist, kannst du ja wieder gehen..."
"Marc Olivier! Wer hat dir beigebracht, so mit deiner Mutter umzugehen?!" sie wandte sich ab und verschwandt.
"NENN-MICH-NICHT-SO!" rief ihr marc hinterher. Dann wandte Er sich nochmals dem Brief zu und musterte ihn nochmals.
Marc
Er fragte sich ob er den brief lesen sollte. Würde das noch etwas ändern? Er wippte nervös mit dem Fuß. Vieleicht wäre es besser den Brief sofort zu vernichten! Er nahm den Brief und schleuderte ihn entschlossen in den Mülleimer der neben seinem Schreibtisch stand, nahm seinen Kaffee und verschwandt aus dem Büro...

MARC OLIVIER!

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Kälbchen1 Offline

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11.09.2011 15:07
#84 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Etwas später kam auch Gretchen ins Elisabeth krankenhaus. Mittagszeit. Sie ging richtung Cafetaria. Heute gab es Geschnetzeltes... Und als Nachtisch Schokokuchen! Gretchen lud sich beides auf ein Tablett und ging auf den Tisch zu, an dem sie Marc endeckt hatte. Sie setzte sich.
"hey Marc..." begrüßte sie ihn. Er starrte Gedankenverloren ins Ferne.
"Marc?" setzte sie nochmal an.
"ähm...was?" schreckte er aus seiner Trance.
"Alles klar?" fragte sie.
"...ja..." Er wollte ihr nichts davon erzählen. Es war besser so.
Sie seufzte und gab sich mit seiner antwort zufrieden.
Beide stopften sich eine Gabel voll in den mund und kauten. jemand setzte sich neben die beiden.
"Kälbchen..."
"Papa..." Gretchen verschluckte sich fast.
"Meier!" Der professor nickte ihm zu. er nickte zurück.
"Was gibt's?" fragte Gretchen als sie geschluckt hatte. Eigentlich konnte sie es sich schon denken.
"Es...Es geht um deine Mutter und mich..." sagte er mit gedämpfter stimme. Es war ihm wohl etwas unangenehm, dass sein bester artzt auch am tisch saß. "Naja...wir..."
"Ich weiß..." unterbrach ihn seine Tochter trocken.
"wie...wie meinst du das?"
"Gigi hat's mir erzählt..." erklärte sie .
"Ah ja..." sagte er etwas unbeholfen. In seinen etlichen durchspielungen dieser situation war soetwas nie passiert. Er hatte geplant das Gretchen froh war...Sich ehrlich freuen würde...
"Versteh das nicht Falsch, Kälbchen... Wir wollten dir es schon gestern sagen...ehrlich..."
"Schon gut..." unterbrach sie ihn nochmals. Bevor er noch mehr ins Detail gehen wollen würde, ließ sie es lieber so stehen.
"Wirklich?" hackte er nach.
"Ja papa..." sagte sie sanft und versuchte zu lächeln.
"Dann ist gut..." sagte ihr Vater lächelnd. Als er wieder aufstand strich er ihr über den kopf.
"Noch einen guten appetit..." sagte er freundlich.
"Danke!" bedankte sich Gretchen und schaute zu Marc, der seinen Blick auf seinen teller gerichtet hatte. Völlig abwesend. sie trat ihm leicht unterm Tisch gegen sein bein. Er schaute auf.
"ähm...ja...äh...Danke..." gab er etwas irritiert zurück. Der Professor nickte und verschwand. marc schaute ihm Bewundernd hinterher.
"wusstest du eigentlich, dass dein Vater irgendwie immer mehr Vater für mich war als mein eigener?!" murmelte er verträumt.
"Was?" fragte gretchen, weil sie diesen satz gar nicht richtig wahrgenommen hatte.
"ähm...Nix...ich... äh... muss wieder an die Arbeit..." sagte er schnell und sprang auf. Sein Tablett ließ er stehen. Er lief einfach raus aus der Cafetaria....

Jemand anderst konnte noch nicht einmal an Mittags pause denken. Gabi Kragenow. Sie huschte durch die gänge des krankenhauses. In der Hand hielt sie Patientenakten. Marcs Patienten. Höflich klopfte sie an seine bürotür. Niemand war da,deshalb öffnete sie Vorsichtig die türe. Geschickt warf sie die akten auf den Schreibtisch. Dann ging sie um den Schreibtisch herum, setzte sich auf den Drehstuhl und legte die Beine hoch.
"ich bin Marc Meier..." sagte sie mit tiefer stimme "ich bin der coolste, der schönste, der stärkste und sowieso der allerbeste Artzt auf der ganzen Welt!" sie machte eine Pause "und ich hab' ne Freundin die aussieht wie'n Pottwal..."
Sie musste über sich selbst lachen.
Gabi nahm ihre Füße vom tisch und fegte dabei die Kabellose computermaus vom Tisch. Direkt in den Mülleimer.
"Ups..." flüsterte sie und bückte sich schnell nach der Maus. Dabei fiel ihr der Briefumschlag auf: Marc
Zusammen mit der Maus nahm sie den Brief aus dem Mülleimer. Sie setzte sich wieder und betrachtete den Birefumschlag. Sie drehte den Briefumschlag. Nur: Marc
Mehr nicht. Merkwürdig. Gabi überlegte kurz, dann holte sie kurzerhand den Brief aus dem Umschlag. es waren 2 Blätter, die sie auseinander Faltete. Sie fing an zu lesen. Und aus ihrer verwirrten Miene bei den ersten zeile wurde langsam ein breites grinsen. Ein Brief für Marc an seinen Vater. Sie verstand nicht alles, worum es in diesem Brief ging, aber Fakt war: marc wollte den Brief verschwinden lassen!!!
"Perfekt,perfekt,perfekt!" sagte sie übermütig, faltete den Brief zusammen und steckte ihn in den Umschlag. "Du bist aber auch gemein..." sagte sie zu sich selbst.
"Ich weiß..." anwortete sie sich. Dann verschwandt sie aus Marcs Büro...


Bööööööööööse!
Hallo leser!
Die nächste woche könnte ein wenig stressig werden...also nicht wundern wenn nichts kommt...
Kommis Schreiben ist aber nicht verboten...

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Kälbchen1 Offline

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17.09.2011 11:16
#85 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Mehdi Kaan lag in seinem Bett im Schwesternwohnheim und staarte an die Unterseite des oberen Stockbettes. Die sache mit Gina ging ihm nicht aus dem Kopf. Klar: Er mochte sie...sogar sehr...Aber diese indirekte liebeserklärung hatte ihn ziemlich überrascht, man könnte sagen: Geschockt! Aber nicht im negativen Sinne...
Sollte er sie anrufen und sich mit ihr Treffen???
Auf jedenfall musste er mit ihr Reden. Schließlich konnte er es nicht einfach so stehen lassen wie es war. Auf keinen Fall.
Er musste seufzen.
Irgendwie war es mit anderen Frauen leichter gewesen. Vieleicht kam es ihm auch nur so vor. Vieleicht machte er sich es einfach zu schwer.
Es klopfte.
"Ja..." murmelte er.
Es klopfte weiter.
"JA VERDAMMT!"
zögernd ging die Tür auf.
"Ich..Ich wollte nicht stören..."

Gigi! Scheiße! Schon wieder ein überraschungs angriff!
Mehdi wollte schnell und mit schwung aufstehen und Schlug sich -nicht zum erstenmal seit er hier wohnte- den Kopf an und fiel zurück ins Bett. Er drückte sich mit den Händen gegen seine Stirn, wo er sich angeschlagen hatte.
"FuckFuckFuckFuckFuck!" fluchte mehdi. gina hielt sich erschrocken die Hand vor den Mund.
"Oh..Das Wollte ich nicht! Das tut mir soooo leid..." sagte sie verbittert.
"Schon gut!" sagte er mit zusammengekniffenen Augen.
"Es tur mir so leid!" wiederholte sie.
"Au!" kam es von Mehdi und Er gab ein verschmertzes knurren von sich. Zögernd krabbelte Gina in sein Bett und beugte sich über ihn.
"Gehts Wieder?" fragte sie vorsichtig. Mehdi öffnete die Augen und hielt sich immernoch mit beiden händen an der stirn.
"Denk schon..." antwortete er ihr und schaute ihr in die Augen, die ihm so nah waren. Gina setzte sich wieder auf und setzte sich an den Bettrand. Mehdi richtete sich langsam auf und setzte sich neben sie. Er drückte sich nur noch mit einer Hand an seine Schläfe.
"tut mir leid..." wiederholte sie nochmals.
"Hör' endlich auf dich zu entschuldigen..." stellte er klar.
"Willst du nich kühlen gehen? Das gibt bestimmt ne Bäule..."
"pfff..." machte Mehdi "Was machst du eigentlich hier?"
"Was glaubst du??" fragte sie herausvordernd.
"keine ahnung..." spielte er den ahnungslosen.
"Glaubst du ich will dir erzählen was es heute zum mittagessen gab oder was?" sagte sie beleidigt, weil sie ihm seine aussage abgekauft hatte.
"Ja ... sowas in der art..." sagte er "Mann, Gigi..." setzte er wieder an "Natürlich kann ich mir denken was du mir sagen willst..." klärte er sie auf "...das gerade... das war ironisch gemeint..." sagte er und schaute sie mit seinen Reh-Gynäkologen augen an. Sie ihn ebenfals.
"Achso..." sagte sie kleinlaut und verlor sich in seinen Augen. Er näherten sich ihrem gesicht, bis sie Stirn an Stirn waren. Gina überlegte, ob sie einen Rückzieher machen sollte. Klar: sie hatte gestern damit angefangen. Sie war schuld das beide hier saßen... und natürlich das sich Mehdi den Kopf angeschlagen hatte...
Diese Augen! Da könnte man hinschmelzen... Schmelzen wie...Schokoeis bei +30° Celsius...
Aber plötzlich waren seine lippen auf ihren... Ein komisches Gefühl für Gina...Nach der ganzen sache mit Jerome...
Es war nur ein kleiner Kuss und Mehdi schaute ihr wieder in die Augen...
"Deine Brille stört..." flüsterte er.
"Das ist ein Designer Gestell..." flüsterte sie zurück, obwohl es gar keinen sinn ergab.
"...stört trotzdem..." gab er zurück...

Hallöchen!
ich würde mich freuen wenn ihr mal auf meine Kommiseite vorbeischauen würdet...Dort ist es ziemlich leer... Und ich brauch ja irgendwas zur Motivation... Oder Kritik um mich zu verbessern...Kommentare zu :meine story ! von kälbchen1
Würde mich ganz arg Freuen

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Kälbchen1 Offline

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20.09.2011 16:34
#86 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Hallo Leser!
Vieleicht seit ihr gespannt... Wie es weitergeht...Mit Gabi und dem Brief...Es geht heute weiter: ihr müsst aber verkraften das heute schon der nächste Tag ist...


Marc Meier lief durch die Gänge des Krankenhauses. Plötzlich blieb er stehen. Er fühlte sich beobachtet. Er drehte sich um.

"Is was?" sagte er müde. Seine Kolleginnen und Kollegen, die im gang standen schauten ihn mittleidig an. Er schaute mit fauchenden augen zurück. Alle wandten sich wieder ihrer Arbeit zu. Doch da kam eine junge ärtzin auf ihn zu, die er nur vom sehen kannte.
"Verdrängung ist nicht gut..." sagte sie sanft "...es ist Gift für die Seele, Herr Meier..." fügte sie hinzu.
Warscheinlich Psychologin oder so ähnlich.
"Ah ja..." sagte er irritiert "Okay..." fügte er hinzu, dass sie zufrieden war. Sie wandte sich ab und ging wieder ihre WEge. Marc drehte sich auch wieder um und lief weiter. Er ließ sich im Schwesternzimmer nieder und ging zur Kaffeemaschiene um sich einen Kaffee zu machen. Heute war irgendetwas anderst...Das hatte er im Blut!

"Würdest du mir bitte das erklären!"
Marc fuhr herum und sah sein aufgebrachtes Haasenzahn das mit einem dünnen Stapel Blätter vor seinem Gesich rumfuchtelte und anschließend auf den kleinen Tisch der mitten im Raum stand pfefferte.
"Dir auch einen Guten morgen..." sagte Marc ruhig.
"hey ich hab dir ne Frage gestellt!!" giftete Gretchen weiter.
"Is ja gut...!" sagte marc genervt und wandte sich von seiner kaffeemaschiene. Er setzte sich an den kleinen Tisch und studierte die Blätter. Da entglitten ihm die Gesichtzüge.
"Wo hast du die her??" fuhr er Gretchen an.
Der Brief von seinem Vater. Ein paarmal kopiert! Auf jedenfall ließen die ersten Zeilen darauf schließen das es von seinem Vater war...Lieber Marc...blabla...Es tut mir alles so leid...bliblablubb... Mein einziger Sohn...
"Hier und da..." antwortete Gretchen gelassen. Schließlich wollte sie marc noch ein bisschen provozieren..
"WO?" sagte marc laut.
"Welche hingen nebe'm OP-plan... welche in der Umkleide... am schwarzen Brett...!" zählte Gretchen auf.

So eine SCheiße! Das würde das komische verhalten seiner Kollegen erklären... Alle wussten bescheid! Alle!
Je mehr er daran dachte desto mehr wünschte er sich umzufallen und nie wieder aufzustehen...
Hatte sich sein Leben, wie er es kannte an diesem Tag für immer verabschiedet??? Jetzt da es alle wussten?! ALLE!!!

"Marc??? Maharc..." schlich sich in seine Gedanken "Marc!"
"Hm?" kam es von Marc.
"Dein Handy klingelt..."
Marc nahm abwesend ab.

"Marc olivier!" dröhnte es aus seinem Handy. Und nein, er würde sie jetzt nicht meher korrigieren, jetzt da alles sowieso egal war. "Soll das was ein meinem Briefkasten war ein schlechter Witz sein, oder wie darf ich das verstehen..."
Pause.
"Ich..." setzte marc an "Ich leg jetzt auf..." murmelte Marc und legte auf.
Gretchen ging auf ihn zu und nahm ihn in den Arm.
Da klingelte sein Handy nochmals. Er löste sich von Gretchen und nahm ab.
"ja?" sagte er geknickt. "du bist's (...) Wie Bitte???? (...) Ah (...) Oke (...) ..."
Er legte auf.
"Im Schwestern wohnheim auch..." murmelte er und setzte sich geschwächt auf eine Stuhl. Gretchen zog einen zweiten Stuhl neben in und setzte sich.
"Weißt du Marc..." fing sie an und nahm marcs hand "...Vieleicht ist es ja auch gut dass jetzt alles raus ist..."
"Gut???" sagte er und sprang auf "Was soll daran Bitteschön gut sein???"
Er verschwand aus dem Schwesternzimmer. Er würde die restlichen Briefe zusammensuchen. Egal wie dumm seine Kollegen gucken mochten. Er würden den Rest der von seiner Ehre übrig geblieben war, zusammenkratzen...
Scheißtag!!!
Gretchen überflog die Briefe nochmals...Alles Kopien... Wer konnte bloß so geschmacklos sein und soetwas tun...

"Frau Doktor..." Schwester Sabiene!
"Sabiene...Sie schonwieder auf den Beinen?"
"Natürlich... Mir geht es besstenst...ich soll mich trotzdem nicht übernehmen, hat ihr Vater gemeint..." erklärte sie. "Ich habe von der Sache mit dem Dr. Meier gehört..."
"Ja..."
"Das tut mir sehr leid..." sagte sie traurig. "aber ich bin mir sicher, das alles wieder in inordnung kommt..." sagte sie optimistisch.
"Hoffentlich haben sie recht..." sagte gretchen verbittert.
Schweigen.
"Und wenn nicht?" sagte Gretchen traurig. "Was wenn alles noch schlimmer wird??" fragte Gretchen verzweifelt.
"Ach Frau Doktor..." Sie umarmte Gretchen.

*Räusper*

Beide fuhren auseinander.

"ich wollte nicht stören...aber ich glaube... das hätte Marc gerne wieder..." sagte mehdi zögernd und hielt Gretchen die Briefe hin, die er im Schwesterwohnheim zusammengesammelt hatte. Er schaute in Gretchens traurige Augen.
"Wenn ich etwas für dich tun kann...Dann...musst du's mir sagen..." bot Mehdi an.
"Danke..." sagte Gretchen und zwang sich ein lächeln auf "Was wär' ich nur ohne ich..." fügte sie hinzu. Mehdi lächelte. Er hatte den Brief gelesen. Es musste unglaublich Schwer für marc sein -und natülich auch für Gretchen...

Heute musste Marc ziemlich viel einstecken...ich weiß...

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Kälbchen1 Offline

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01.10.2011 12:33
#87 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Claire lief hektisch durch die Gänge des krankenhauses. Sie war zu spät. Schonwieder! Pünktlich war sie noch nie gewesen... Marc kam ihr entgegen.

"Hey Marc..."
Er zog an ihr ohne weiteres vorbei. Sie drehte sich um.
"Marc???" rief sie ihm hinterher sie. Genervt drehte sie sich wieder um und stieß fast mit ihrem Chef zusammen.
"Dr. Kaan..."
"Sie sind zu spät..." war das erste was er sagte.
"ich weiß..." sagte sie leise.
"Können sie nicht ein einziges mal pünktlich sein!?"
Sie schwieg. Es würde nichts bringen mit ihm darüber zu diskutieren. Sie war unpünktlich, er war ihr vorgesetzter. Punkt aus.
"Es tut mir leid..." sagte sie.
"Das Hoffe ich für sie!" sagte er streng. Er kam sich zwar immer ein bisschen blöd vor, dass er so mit Gretchens Cousine umsprang. Schließlich war sie ihre Cousine... Aber sie war nicht so wie Gretchen und das er sich mit ihr einmal so verstehen würde wie mit ihr war gleich 0.
"Morgen Cousinchen..." Gretchen war neben sie getreten.
"Guten morgen..." sagte sie und musterte Gretchen kritisch. "Hast du geweint..." fragte sie zögernd. Gretchen schaute zu Mehdi, dann zu Claire.
"Nein..." sagte sie schnell, wandte sich um und ging schnellen schrittes weg.
"Sie hat geweint..." sagte sie und schaute ihr nach.
"HmH..."
Sie drehte sich wieder um.
"Hab ich irgendwas verpasst???"
"Jap!"
Sie seufzte.
"Und was??"
"Weiß ich nicht genau..." gab Mehdi zurück. Er wusste wirklich nichts genaues. Auf jedenfall verstand er nur die hälfte.
"Das war mal wieder klar!" sagte sie genervt "Hier dreht sich alles um 180° und sie haben keine ahnung..."
"ich hab gesagt, das ich es nicht genau weiß!! aber irgendwas mit Marcs Vater..."
"Marcs Vater?" sagte sie und schaute ihn an wie ne Kuh wenns Blitzt. "Was ist mit marcs Vater...?"
"Genau DAS weiß ich nicht genau... " sagte er "Aber ich glaube das hat irgendwas damit zutun das Sein Vater ihn mal geschlagen hat oder so...?"
"Geschlagen...???" wiederholte sie.
"Irgendwie ... so ... ähnlich..." murmelte er.
"Wie jetzt??? Gerade eben??? ich mein..."
"Nein!" unterbrach er sie "Damals..." fügte er hinzu und schaute besorgt.
"Aber,Aber..." stotterte sie "Ich kannte seinen Vater...Der ... der war in ordnung! Der war ...normal...! Ich..Ich muss zu Marc..." sagte sie und drehte sich um. Dr. Kaan hielt sie zurück.
"Sie haben dienst!" erinnerte sie Mehdi.
"Aber ich muss...!"
"Sie müssen gar nichts!" sagte er "Ich kümmer mich da drum..."
"Pourqoi??" Sagte sie aufgebracht.
"Weil mein dienst noch nicht angefangen hat!" gab er zurück "WEnn sie noch ein paarmal zu spät kommen dann... dann könnte sie ernsthafte Probleme bekommen!" flüsterte er aufdringlich.
"Warum interessiert sie eigentlich was ich mache und nicht mache???" sagte sie laut.
"Weil ich ihr Chef bin!"
"Und weiter?"
"Weil ja irgendeiner auf sie aufpassen muss!"
"Aufpassen??? Auf mich???"

Beide schauten sich an. Beide wussten wie bescheuert es war sich jetzt zu streiten. Marc und Gretchen hatten gerade ernsthafte Probleme. Aber trotzdem wollte keiner von beiden es so stehen lassen wie es war.

"Ja! Auf sie!" antwortete er "Irgendjemand muss es ja machen..." fügte er leise hinzu und schaute sich um.
"Pfff!" machte sie abfällig
"Wenn das ganze krankenhaus so unzuverlässig wäre wie sie, dann könnten wir hier alles abreißen und gleich einen Friedhof hinstellen..."
"Ich brauche keinen Aufpasser!" sagte sie bissig. "Und erst recht nicht sie!"
" Oh Doch!" sagte er "Und wenn nich ich wer dann???"
Claire rollte mit den augen.
"Gretchen ist mit Marc beschäftigt! Marc mit Gretchen, Gigi ist mit mir ... ich mein sie hat mit der sache gar nichts zu tun, der Professor glaubt das alles mit ihnen glatt läuft und dem rest des Krankenhauses gehen sie eigentlich am Arsch vorbei..."
Sie grinste. Er und Gina. Gut zu wissen ... und äußerst interessant! Sein Ausweichmanöver dagegen war ... naja ... weniger gut gelaufen.
"Also wenn Gigi mit ihnen Beschäftigt ist dann... sind sie doch auch mit ihr beschäftigt... seh ich das richtig?"
"Ja ... aber ich kann mich mit 2 Frauen gleichzeitig beschäftigen... ich bin Multitasker..." sagte er. Sie fing an zu kichern. Da wurde ihm klar, das man diesen satz auch anderst verstehen konnte.
"Also ich mein... also ich hab das anderst gemeint...also nich das was sie denken..."
"Ich will's gar nicht wissen" sagte sie und lief an ihm vorbei. Schließlich hatte sie sozusagen gewonnen. Das gespräch war für sie beendet. Mehdi schloss kurz die augen und atmete tief aus. Hätte er bloß vorhin aufgehört. ER lief los. Marc suchen! und Gretchen auch...
ER hatte schon so eine ahnung.
...
Mehdi betrat die Pathologie. Er war nicht gern hier. Es war so ungemütlich. Da war er tausendmal lieber in der gynäkologie. Schön kuschelig und nich so tod wie hier unten.
Marc saß in der Mitte des raumes. Die Briefe, die er eingesammelt hatte lagen auf dem Tisch. an den wänden sah man die klappen der Leichen-Kühlschränke. Außenrum stand ein paar Baren mit zugedeckten Körpern. Bei dem anblick wurde ihm mulmig. Mehdi versuchte sich auf Marc zu konzentrieren.
"Da bist du ja..." sagte er. Marc schaute auf und schaute ihn kurz an. Dann richtete er seinen blick wieder auf den Boden.
"Woher wusstest du das ich hier bin...?"
"Najaaa..." setzte Mehdi an "Hier unten hat man als einzigstes seine Ruhe..."
"Kann man wohl sagen..." gab Marc von sich.
"Willst du reden?" fragte Mehdi und machte ein paar schritte auf marc zu. Er wusste das er sich die Frage warscheinlich hätte sparen können. Marc zu stolz um sich verletzlich zu zeigen. Marc zuckte mit den Schultern.
"Ich weiß ja gar nicht wo oder wie ich anfangen soll..." sagte er kleinlaut und hilflos. Marc Meier und reden??? Mehdi versuchte nicht überrascht zu sein.
"Wie wär's mit dem Anfang..." sagte mehdi. Marc schaute ihn an und seufzte. Mehdi setzt sich auf die auf die andere seite des Tisches, ihm Gegenüber und schauten ihn mit dem Gynäkologen-Blick an. Marc starrten auf den Boden.
"Der anfang ist aber scheiße..." sagte Marc.
"Der Rest warscheinlich auch..." sagte mehdi.
"kann man wohl sagen..." sagte marc schonwieder.
"Du musst nicht reden, wenn du nicht willst..." setzte mehdi an. Marc fühlte sich wie eine Frau, die eine Sprechstunde bei Mehdi hatte. Reden ... Vieleicht sollte er es einmal ausprobieren... Was hatte er zu verlieren???
Seine Ehre? Seinen Stolz gegenüber Mehdi? Aber was war das noch Wert, jetzt da es alle wussten? Mehdi war sein Freund... Zumindest hatte er sich immer so verhalten... Nach dem ganzen Theater um Gretchen und egal wie oft er ihm eine verpasst hatte. Mehdi war trotzdem immer irgendwie für ihn da gewesen. Oder hatte es zumindest versucht. Mehdi war wie ein treuer Hund gewesen, den man verscheuchte, aber immer wieder zurück kam. Er war sein bester Freund. Er hatte es vergessen oder nicht wahrgenommen. Und sein einziger Freund war der dazu!
ER schluckte.

"Angefangen hatt es damit, dass mein Vater anfing zu drinken..."
....

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Kälbchen1 Offline

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06.10.2011 18:08
#88 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Hallöchen!
Ich versuche häufiger zu schreiben, aber leider finde ich gerade nicht so viel zeit...


Marc musste nochmal SChlucken.
"...Er hat immer mehr und öfter gedrunken... Aber meine Mutter hat fast nichts davon mitbekommen... Auch als er mich das erste mal geschlagen hatt ... da ... da war sie nicht da... Bei Freundinnen oder mit ihren Büchern beschäftigt..."
Er machte einen pause.
"Da war ich ... 8 ... oder 9 ..." flüsterte er " ... Ich wusste nicht was ich machen sollte ... Es gab Tage ... da hat er mich geschlagen ... und an anderen ... war er nett und ich habe teure geschenke bekommen ... Er...Er war so uneinschätzbar ..." Er starrte auf den Tisch. "...Meine Mutter hatte keine Ahnung ... die ganze Zeit ... wenn ich blaue Flecken hatte ... hat er ihr gegenüber behauptet ich wäre hingefallen... die Treppe hinaufgefallen oder so ..."
Mehdi schaute besorgt. Sein bester Freund: Ein Häufchen Elennd
"Und sie ... hat mich belächelt ... wegen meiner Tollpatschigkeit!!!" zischte marc. "Und als ich älter wurde...vieleicht hätte ich mich wehren können ... aber irgendetwas hat mich zurück gehalten ... immer ... " Marc macht wieder eine pause. " ... Und wenn ich dann wieder teure Geschenke bekommen hatte ... alle haben sie mich beneidet ... Beneidet um meinen Vater! Mit jedem einzelnen hätte ich getauscht! "
"Und wie kam es dazu, das sich deine Mutter und er ... getrennt haben?" kam es zögernd von Mehdi. Marc schaute ihn an.
"Naja ... da war ich 15 ... eigentlich schon fast 16.. " Er erinnerte sich "...Ich glaube es war ein Samstag abend, er hatte Stammtisch gehabt, fuhr nachhause und war so betrunken das er unser neues Auto gegen einen Baum ssetzte... Meine Mutter war richtig wütend ... SChließlich hatten wir lange gespart ... und ab da stritten sie sich nur noch ... über alles mögliche... über die Bücher meiner Mutter ... über die Blumen im Garten, wer Morgens die Zeitung zu erst lesen durfte ... einfach über alles ... aber abend hat meine Mutter immer gesagt,das sie und der Papa nur kleine Meinungsverschiedenheiten häben und das sie sich immer noch lieb hätten... das was man eben immer kurz vor der scheidung seinen Kindern erzählt ... sie wussten ja nicht das ich die Tage bis dahin zählte und es mir lieber gewesen wäre wenn er gleich am Baum abgegkratz wäre ..." er seufzte. "... Dann ließen sie sich scheiden ... Mein Vater zog von zuhause aus, ich wusste nicht wohin, aber das war mir auch egal ... bis ich dann 10 Jahre später Postkarten von "Palma de Mallorca" bekam ... " er machte eine Pause "That's it!" sagte er. Mehdi nickte.
"Und? Wie fühlst du dich?"
Marc zuckte mit den SChultern.
"ähm...normal..." gab er zu... ER hatte schlimmeres erwartet was nach "Dem Reden passieren würde. ...Weltuntergan oder so...
"Und was willst du jetzt machen??" fragte Mehdi weiter.
"Diese Briefe vernichten..." sagte Marc und zeigte mit einem Nicken auf die Briefe die auf dem Tisch lagen "Und herausfinden wer die hier im ganzen Krankenhaus verteil hat..."
Mehdi stand auf. Marc schaute ihn an.
"Du solltest nach Gretchen suchen..."
"Ich?" kam es überrascht von marc.
"Jaaa Du..." gab Mehdi zurück "Schließlich ist sie deine freundin...." fügte er hinzu, wandte sich ab und ging. Marc blieb einen Moment lang sitzen. Dann stand er auch auf und überlegte wo er Gretchen finden konnte...



Gretchen lehnte neben dem Süßigkeiten Automaten und mümmelte über einer Tafel Schokolade. Es war heute einfach schon alles zuviel. War ja klar, dass sowas noch passieren musste... Langsam bekam sie das Gefühl das sie Marc unglück brachte... Nein! an sowas durfte sie nicht einmal denken! Wie kam sie überhaupt darauf???
Sie versuchte sich auf andere gedanken zu bringen... aber trotzdem hatte sie noch ein mulmiges gehfühl in der Magengrube... Sie seufzte und nahm nochmal einen großen bissen von ihrer Schokolade.

"Gretchen!"
Sie fuhr herum und sah marc. Sie versuchte etwas zu sagen, aber alles ging in ihrem vollen Mund SChokolade unter.
"Hmpfarch" oder so ähnlich bekam er zu hören. Warscheinlich sollte es "Marc!" heißen.
"Hey!" sagte Marc. Gretchen versuchte schneller zu kauen. Sie schluckte.
"Marc!" wiederholte sie. "Wie gehts dir???" fragte sie fürsorglich.
"Gut!"
Ihm ging es wirklich besser. Es war so wie wenn einem kotzübel war. Wenn man sich dann ... naja ... übergab ging es einem ja auch besser. Und er hatte sich gerade eben ... sozusagen ... über mehdi übergeben.
Ekiger Vergleich! Vor allem weil gretchen gerade neben ihm aß.
"Schmeckt's...?" Versuchte er abzulenken.
"Hmh..." murmelte Gretchen und brach ein stück ab "Willst du auch was??" sie hielt es ihm hin. Marc musste an seinen super tollen vergleicht gerade eben denken.
"Nein ... danke ..." gab er zurück.
Gretchen störte es nicht. Dann blieb wenigstens mehr für sie übrig. Sie stopfte es sich in den mund.
"Und jetzt?" fragte gretchen. Und meinte die Sache mit Marc und seinem vater. Sie schien wohl nicht zu merken, dass marc mit diesem Thema nichts mehr zutun haben wollte und eigentlich damit abschließen wollte.
"Jetzt .... hast du die ganze Schokolade für dich..." lenkte er wieder ab.
"Ich mein doch das mit deinem Vater!"
Marcs Piepser ging an.
"Ich muss ...." sagte er entschuldigend. Und weg war er. ERst jetzt machte es bei Gretchen klikk. Gretchen stand da ... mit ihrer Schokolade ... und fühlte sich wie die mieseste FReundin der Welt!

kann nicht sagen wann der nächste teil kommt...

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Kälbchen1 Offline

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08.10.2011 13:59
#89 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Gretchen saß in der Cafeteria. Schließlich war es Mittag. Sie rührte appetitlos in ihrem Essen.
"Keinen Hunger???"
Jemand hatte sich mit seinem Tablett neben sie gesetzt.
"Hallo Claire..." sagte sie lustlos.
"...Tut mir echt leid das mit Marc..." setzte sie an. Auf der Gyn hatte sie mehr über diese Sache erfahren, von ein paar Schwestern...Diese Kaffee-Klatsch-Tanten!!
"HmH..." gab gretchen gedankenverloren zurück.
"Wird schon wieder..." sagte sie aufmunternd und rieb Gretchen tröstend am Arm. ´
"Ich weiß nicht..." sagte Gretchen hoffnungslos.
"Wie du weißt nicht??!" fragte Claire "...ein bisschen mehr optimismus bitte...!"
"Wie denn???" engegnete Gretchen.
Wieder setzte sich jemand neben Gretchen. Ebenfals mit Tablett.
"Weißt du, ich glaube marc will diese ganze geschichte vergessen... Und gras drüber wachsen lassen und so..." fuhr sie unbeirrt fort. "Aber dass kann er nicht wenn jeder hier im Krankenhaus ihn darauf anspricht und mehr über diese Sache wissen will..."
"Und was willst du jetzt machen??" mischte sich mehdi in das Gespräch ein. Der die letzten sätze mitbekommen hatte. Gretchen schaute ihn an. Dann schaute sie sich um. Die cafeteria war ziemlich voll. Plötzlich richtete sie sich auf und stellte sich auf den Stuhl.
"ähm...Was hast du vor?" kam es von mehdi.
"Komm sofort da runter!!" kam es von Claire

"Entschuldigung!!!" sagte Gretchen laut. Die Gespräche wurden leiser bis ganz eingestellt. Alles staarten auf die junge Frau.
"Gretchen!!!" flüsterte Claire aufdringlich.
"Ich hätte eine Bitte an sie alle!!!" fuhr sie unbeirrt fort "Bestimmt haben die einen oder anderen von euch von der Sache mit dem Herrn Dr. Meier mitbekommen..." Sie machte eine Pause, da sich ein leises gemurmel erhob.
"Hallo!!! Ich bin noch nicht fertig!!" versuchte sie wieder aufmerksamkeit zu bekommen. "Ich möchte, dass sie den Dr. Meier nicht mit dieser Sache belästigen!! Bitte! Ich hoffe sie haben verständnis für diese Sache!" sagte sie laut. "Danke!"
Setzte sich wieder. Und das Gemurmel in der Kantine erhob sich wieder.
"Respekt!" kam es von Claire.
"Glaubst du das gerade hat irgendwas bewirkt??" zweifetle Mehdi.
"Besser als nichts zu machen..." entgegnete Gretchen. "Die sollen Marc bloß in Ruhe lassen!" sagte sie scharf.
"PSsst!" zischte Claire und zeigte mit einem nicken auf marc, der gerade auf ihren Tisch gelaufen kam.

Ohne Begrüßung saß er sich an den Tisch und schaute in die Runde.
"Keinen Hunger??" kam es wieder von Claire
"Keinen Appetit!" gab Marc zurück.
"ah..."
"Wo kommst du eigentlich gerade her??" fragte Claire weiter. Einer musste ja reden.
"Dachdecker ist vom Dach gefallen..." erklärte er trocken.
"Schlimm??" fragte sie.
"Geht!" kam es von marc.
Währendessen trat Mehdi, Gretchen unterm Tisch an den Fuß. Sie schaute ihn verwirrt an. Er zeigte mit einem Blick auf den Professor, der auf den Tisch zukam. Der hatte ihr gerad noch gefehlt! Er wollte warscheinlich auch noch wissen was mit Marc los war. Im Krankenhaus verbreitete sich alles wie ein Lauffeuer!
Fragend schaute sie Mehdi an. Sie würde alles dafür tun dass Marc nicht mehr daran erinner wurde.
"Meier!" begrüßte er seinen besten Oberarzt. Claire schaute überrascht zu Gretchen. Sie konnte sich auch denken, was der Professor von ihm wollte. Auffordernd schaute Gretchen ihre Cousine an, irgendetwas zu machen. Claire hatte immer die besten Ideen, was sowas betraf.
"Herr Professor!" Mehdi war überraschenderweise aufgestanden.
"Dr. Kaan!" Franz war genauso überrasch wie Gretchen und Claire zusammen. Und Natürlich Marc, der gar nicht verstand um was es eigentlich ging.
"Herr Professor..." Wiederholte mehdi "...Ich muss ihnen sagen das Frau Dr. Calvo andauernd zu spät kommt und keine anstalten macht sich zu bessern!" sagte er. Claire schaute ihn scharf von unten an! ER schaute zurück...
Es war nicht geplant gewesen, aber etwas anderes war ihm auf die Schnelle nicht eingefallen.
"Stimmt das?" fragte er seine Nichte. Claire stand auch auf, räusperte sich und sricht sich eine strähne aus dem Gesicht.
"Najaaa..." druckste sie "...nicht andauernd..." gab sie zu.
"Claire!" sagte er förmlich "...Deine Schonfrist ist schon lange vorbei! Ich hoffe das ist dir bewusst! Du kannst dir keine Extra-Würste genehmigen, nur weil der Professor des Krankenhauses dein Onkel ist!" Er machte eine Pause "Ich empfehle dir, dich schleunigst zu bessern! Entäusch mich nicht!" Er wendete sich zu Dr. Kaan " Sie behalten das im Augen!"
"Natürlich!" sagte Mehdi.
"Idiot!" kam es von claire zu Mehdi. Natürlich nicht ernstgemeint. Klar, Dr. Kaan war ab und an ziemlich nervig. Aber irgendwie hatte er ja recht mit der sache mit dem zuspät kommen. Und auf keinen Fall wollte sie stress mit ihrem Cheff anfangen...
"Claire!" sagte der Professor aufgebracht "In mein Büro!" Er zeigte auf den ausgang der Cafetaria. Claire warf Gretchen einen vielsagenden Blick zu. Sie solle die ganze sache aufklären... nicht jetzt... aber so, dass sie keine Ärger vom Professor bekam...
Sie drehte sich um und ging mit gekreuzten Armen aus der Cafetaria...
"Ich bitte um entschuldigung..." entschuldigte sich Franz bei Dr. Kaan.
"Schon gut..." sagte er schnell. Der Professor verabschiedete sich mit einem nicken und ging ebenfals aus der Kantine.
"Wouw... was war das gerade...?" kam es von Marc.
"Unwichtig..." sagten Gretchen und Mehdi gleichzeitig.

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Kälbchen1 Offline

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13.10.2011 14:51
#90 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Sorry, wenn irgendwas von marcs story nicht stimmt... da hab ich dann wohl ein paar details vergessen...

"Hast du mir vieleicht irgendetwas zu sagen???" fragte der Professor streng, als er sich auf dem gemütlichen Chefsessel niederließ. Er strafte Claire ebenfals mit einem strengen blick.
"Sagen wir mal so: ich muss dir was erklären..."
"Ich höre!"
"Also...ähm " fing sie an "Das gerade eben...das war nicht so gemeint..."
"Das will ich auch für dich hoffen!" sagte Franz streng
"Non!...Ich meine...das war...Show! Verstehst du??"
"Nich wirklich..."
Gretchen platzte ins Büro.
"Kälbchen!" begrüßte er seine tochter.
"Na Endlich!" sagte Claire
"Würdest du mir bitte erklären, was das soll??" fragte Franz
"Es ist wegen Marc!" fing Gretchen an "du wolltest bestimmt wissen was es mit diesen Briefen aus sich hat..."
"Natürlich will ich das wissen!!" unterbrach er seine Tochter.
"Papa!" tadelte sie ihren Vater "Ich...WIR...wollten nicht das du ihn darauf ansprichst..."
er nickte
"verstehe..." sagte er "Also kommst du gar nicht zu spät?!"
"Doch natürlich!" kam es von claire. Ihre augen wurden groß, als sie merkte das sie sich gerade total im ton vergriffen hatte "Ich mein... ähm... egal..." Sie winkte ab. "Aber theoretisch hab ich nicht zu Dr. Kaan gesagt das er N'idiot ist..." fügte sie hinzu.
"So wie ich theoretisch auf'm Klo bin..." kam es von Gretchen.
"Du hast ihnen erzählt das du aufs Klo gehst??" claire drehte sich auf ihrem Stuhl um und schaute Gretchen an. "Dann solltest du zurück, bevor sie noch'n Suchtrupp nach dir ausschicken..." scherzte sie.
"Zurück zum Thema:" unterbrach sie der professor "Nur das ich das richtig verstehe... Das gerade war nur ... show und war wegen Meier... Und ich darf ihn nicht aur diese "Sache" ansprechen..." fragte der Professor.
"Auf keinen Fall!" stellte Gretchen klar.
"Na Gut..." willigte der Professor ein.
"Danke!" sagte Gretchen.
"Abtreten!" sagte der Professor.
Claire erhob sich und verließ mit Gretchen den Raum.
"Dir ist schon klar das das erst der anfang war..." sagte Claire
"Wie meinst du das jetzt?" kam es von Gretchen.
"Naja...das mit Marc... Ich hab keinen Ahnung wie du das so hinbekommen willst, dass er nichts mehr von dem ganzen Mist mitbekommt..." Sie schaute sie fragend an.
"Das...Das weiß ich auch noch nicht..." gab sie zu. "...Wird schon irgendwie funktioniern'... SChließlich...Liebe ich ihn..." fügte sie hinzu. Claire seufzte.
"Ja Gretchen..." sagte sie leicht genervt "...aber findest du nich das das eine mit dem anderen nichts zutun hat???" fragte sie vorsichtig.
"Ich krieg das hin!" beteuerte sie wieder.
"Du kannst Marc nicht vor seiner Vergangenheit beschützen... Niemand kann das! Nicht mal er selbst..." redete sie weiter auf sie ein. Gretchen ging nicht weiter auf sie ein. Sie verstand das doch gar nicht... "Du weißt das ich aus erfahrung rede..." fügte Claire hinzu und dachte an früher und an die scheiße, die sie gebaut hatte.
"Ja aber bei dir...Das war doch was ganz anderes!!" fuhr Gretchen sie an.
Claire schüttelte den Kopf. In manchen Situationen schaltete Gretchen einfach auf durchzug... Aber vieleicht würde sie bald merken, das ihr Plan nicht ganz aufgehen würden.

"Da bist du ja..."
Beide fuhren herum. Marc und Mehdi standen da.
"ähm...Ja..." sagte Gretchen.
"Ärger gekriegt...???" Neckte er Claire.
"Was glaubst du??" fragte sie zurück. Dann konnte sie wenigstens behaupten sie hätte nicht gelogen. Marc ließ von ihr ab und wandte sich Gretchen zu.
"Ich dachte schon du bleibst auf der Toilette verschollen..." setzte er an
"äh...Ja...ich mein .... ich war... noch bei meinem Vater und hab ein gutes Wort für Claire eingelgt..." sagte sie. Sie hasste es zu lügen. Zwar konnte man es als Not-Not-Not-Not-Lüge ansehen...War aber immer noch ein dummes gefühl....

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Kälbchen1 Offline

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19.10.2011 14:13
#91 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Gretchen lief Gedankenversunken durch das EKH. Sie musste nachdenken... Hatte Claire recht? Konnte sie wirklich nichts machen??? Mehdi hatte ihr noch einen verstohlenen BLick zugeworfen... Ihm schien die sache auch nicht ganz geheuer zu sein. Danach war er wieder an die Arbeit gegangen und hatte Claire mitgescheucht. Marc musste noch eine wichtige OP vorbereiten. Zumindest hat er das gesagt... Doch eines interessierte Gretchen auch: Wer war so abgebrüht so etwas zu machen... Wem konnte sich diese Aktion zu Nutzen machen??? Sie grübelte...
Auch jemand anderst lief Gedankenverloren durchs Krankenhaus, nähmlich Marc Meier... Er musste keine OP vorbereiten... Er wollte nur seine Ruhe haben... Er rempelte ausversehen jemanden an.
"'tschuldigung..." kam es von Marc und er lief weiter.
"Marc!"
Marc fuhr herum und sah jemanden, von dem er eigentlich gedacht hatte, ihn so schnell nicht wieder zu sehen.
"Cedrik??? Was machst du denn hier?" fuhr Marc ihn an.
"...Ich freu mich auch dich zusehen..." gab Cedrik zurück.
"Solltest du nicht in Afrika sein?"
"...Dieser Tropen-artzt-fuzzi stand auf einmal da und hat gesagt ich könnte wieder nachhause gehen...Naja...und unbedingt da unten bleiben? ... Jetzt steh ich hier!" verkündete er.
"ah..." gab marc von sich.
"Und... läuft noch was mit der blonden ärtztin?" wollte er wissen.
"Ja..." sagte Marc.
"Wahnsinnig gesprächig heute...!!" meinte Cedrik.
"komm' damit klar!" entgegnete Marc.
"hey marc! Danke das du meinen Nachtisch gegessen hast und den Rest zurück gehen lassen hast..." Claire war neben ihn getreten und strafte ihn mit einem Bösen blick. Anscheinend hatte sie noch nach ihrem Tablett geschaut, dass sie vorhin zurückgelassen hatte.
"Nichts zu danken..." meinte er. Sie wandte sich ab und lief an Cedrik vorbei. Er drehte sich nach ihr um.
"Wer ist das? ... Die war süß..." meinte er schnippisch zu marc.
"...Die ist nichts für dich..." gab marc zurück und ihm fiel ein, dass er eigentlich seine ruhe haben wollte.
"Da bin aber anderer Meinung..." meinte Cedrik. "Hast du ihre nummer???"
"Ja!" sagte er genervt und wandte sich von ihm ab. Er lief schnellen Schrittes davon. Cedrik blieb stehen.
Natürlich wurde Marc wieder von allen angestart. So mussten sich Tiere im Zoo fühlen. Die ganze Zeit angegafft werden. SChrecklich! Bald würden sie noch mit Kameras dastehen, dachte Marc, nur um diesen moment Festzuhalten an dem er sogut wie am boden lag. Er lief aus dem Krankenhaus und lehnte sich gegen die Wand. Er holte sich eine Zigarette aus seiner Kitteltaschen und zündete sie sich an. Er zog und bließ aus.
"Rauchen ist ungesund..."
"KÖNNT IHR MICH NICHT EINFACH IN RUHE LASSEN!" schrie er den Gynäkologen an. "GEHN DIR DIE KINDER AUS ODER WAS?!" blaffte er.
Mehdi schaute Marc an und seufzte. Um ehrlich zu sein: hatte ihn Gretchen geschickt.Sie hatte ihn vorhin nochmal angerunfen. Sie meinte jemand müsse ihn ein wenig im Auge behalten. Und Gretchen konnte man einfach nichts ausschlagen. Aber jetzt brauchte er eine gute ausrede.
"Komm runter..." versuchte er Marc zu beruhigen.
"Bis eben war ich noch unten!" zickte er. Er war genervt. er wollte doch nur seine Ruhe haben. Mehr nicht.
"Beruhig dich..." versuchte es mehdi nochmals. "...bin ja schon weg..." fügte er hinzu. In diesem Fall war es unmöglich, auf marc aufzupassen... Schließlich wollte Mehdi den nächsten Tag noch erleben. Er drehte sich um und ging.
Marc rauchte weiter. Ein paar ärtzte liefen an ihm vorbei und fingen an zu tuscheln als sie ihn sahen. Daran müsste sich Marc noch gewöhnen. Er wünschte sich, das heute noch etwas noch besseres, spektakuläreres passieren würde, was alle von dieser blöden Vater-Sohn-Geschichte ablenken würde.... Doch manchmal sollte man vorsichtig sein mit dem was man sich wünscht...

bin echt traurig das DD nicht fortgesetzt wird...

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Kälbchen1 Offline

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23.10.2011 12:54
#92 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Gabi saß im Stationszimmer und blätterte in einer zeitschrift. Das Ihr Plan einen dermaßen großen ausschlag gemacht hatte, davon war sie selbst ein wenig überrascht. Sie hatte sich zwar denken können, dass es ziemlich unangenehm für marc werden könnte, aber nun machten auch noch üble gerüchte die Runde. Egal! sagte sie sich selbst.
Sie musste in letzter Zeit des öfteren in den saueren Apfel beißen, warum dann auch nicht mal er?? Genau! Jetzt war er an der Reihe... Und sowieso hatte er ja jetzt seine blonde moppel Prinzessin...dann würde bestimmt alles nur halb so schlimm für ihn sein.
Sie blätterte weiter. Hier gings es auch um nichts anderes als Klatsch und Tratsch. Prommis wurden auch leicht mit solchen sachen fertig... Sie lächelten alle die Gerüchte weg... einfach so... also würde auch Macho-Marc mit sowas fertig werden.... Ganz sicher!!...oder doch nicht???
"Alles klar? Du siehst ein wenig bleich aus???" Sabine war aufgetaucht und schaute sie kritisch an.
"Nein,Nein alles inordnung..." sagte Gabi schnell. Sabine blickte immer noch kritisch.
"Wie du meinst..." gab Sabiene nach.
"Will jemand Kaffee???" Claire war an die Kaffeemaschine getreten. Gabi schüttelte den Kopf.
"Nein Danke..." murmelte Sabiene. Die Cousine von der Frau doktor war einer der wenigen ärzte die sich ihren Kaffee selber machten und keine Schwestern anheuerten. claire lehnte sich mit dem rücken an die Küchenamantur, während die Kaffeemaschien zischte und schnaufte.
"Wie gehts eigentlich dem Dr. Meier???" fragte sabine neugiergig.
"Pfff...Keine Ahnung... Das letzte mal als ich ihn gesehen hab war vor ... 3 stunden oder so ... "
"Armer Dr. Meier..." kam es wieder von sabiene. Gabi fühlte sich auf einmal ziemlich schlecht. Waren das etwa sChuldgefühle??? Nein! Auf keinen Fall durfte sie jetzt Schuldgefühle haben!
"ziemlich daneben die ganze sache..." sagte Claire.
"Wer macht denn sowas???" fragte wieder sabiene. Claire zuckte mit den Schultern.
"Was sagst du dazu?" fragte Gretchens Cousine Gabi. Sie hatte sich so still verhalten.
"ähm ... echt blöd gelaufen..." meinte sie kurz angebunden und wäre am liebsten im Boden versunken.
"Ihr habt ja mitgekriegt das ihr ihn nicht auf diese sache ansprechen sollte..." fragte claire.
"natürlich haben wir mitgekriegt was Gretchen in der Cafeteria abgezogen hatte!" sagte Gabi giftig. Sabiene und Claire wechselten irritiert blicke "Ich muss jetzt wieder an die Arbeit!" fuhr sie weiter, Stand auf und verschwand aus dem Schwestern Zimmer.
"Was ist denn bei der los..." murmelte Claire
"Wir haben doch alle mal n'schlechten tag..." meinte Sabiene. Der Kaffee war fertig und Claire schenkte sich ein.
"einen schönen abend noch..." meinte Claire und verschwand ebenfals aus dem Schwesternzimmer. Auf dem Gang lehnte gabi nachdenklich gegen die Wand... Vieleicht schien ihr plan doch nicht so aufzugehen, wie sie geplant hatte. Und jetzt musste sich auch noch Sabine und Claire anlügen... Die einzigsten aus dem ganzen Krankenhaus, die sie eigentlich leiden konnten...Klasse! Was wenn die ganze sache rauskommt??? Plötzlich fiel ihr, ihr zweiter Plan ein, den sie am Mittag sozusagen eingeleitet hatte... Aber wenn sie genau darüber nachdachte, wollte sie das nicht mehr... Wie vom blitz getroffen wollte sie losrennen, übersah aber Claire, die fragen wollte ob alles inordnung war. Ihre Tasse fiel zu Boden und zerbrach. Der kaffe verteilte sich auf dem boden und Claire stand verdattert daneben. Gabi war weitergerannt.
" GABI!" schrie sie ihr nach.
"ich kauf dir ne neue!" rief gabi über die SChulter
"super..." murmelte Claire.
Gabi rannte und nahm die Treppe nach unten. Sie musste so schnell wie möglich in die Umkleide. Schnell rannte sie durch den Gang, damm durchs Schwesternzimmer und stürzte außer atem in die Umkleide. Gretchen, die gerade einen Brief in der Hand hielt, schreckte auf.
"Schwester Gabi..." murmelte Gretchen überrascht und "Ist irgendwas?"
Gabi starrte auf den Brief, den sie wissen ließ, das sie vieleicht 5 minuten schneller hätte sein müssen.
"ähm... ich wollte noch Schwester Tanja erwischen...die...die hatt ihr Handy hier vergessen..." log sie.
"ah..." sagte Gretchen. "Ich muss dann auch..." sie schaute zur tür und faltete den Brief zusammen. sie steckte den Brief in ihre Handtasche und lief an Gabi vorbei. Gabi schaute ihr nach. Diese sache würde bestimmt ein übles ende für sie nehmen. Warscheinlich müsste sie auswandern... In ein anderes land... Oder gar auf einen anderen Kontinent. Ihr Plan war absolute SCheiße, wenn man es genau betrachtete. Und nur weil sie so eifersüchtig war... und nach diesem ganzen Theater, würde sowieso alles Schlimmer werde....
Vieleicht sollte sie jemanden einweihen?...Aber wen? Sabine? Die war ja so vernarrt in Haase...Claire? Ihre Cousine... würde sie dicht halen? Dr. Kaan? Ihr Ex-FReund der mit Gretchens bester fReundin zusammen war? Wohl eher nicht... Und mehr leute kam gar nicht erst in die engere Auswahl... Vieleicht sollte sie sich gleich nach einer einsamen, von der zivilisation abgetrennte Almhütte umsehen. Ganz ruhig! Jetzt ist ja noch nichts passiert... Vieleicht würde sich das Problem ja von selbst lösen...

Gretchen war auf dem Weg in die Gyn. Ein bisschen verzweifelt und entäuscht. Sie stürmte in mehdis Büro. Er saß am SChreibtisch und saß über seinem Terminkalender.
"Gretchen!" begrüßte er sie. "Alles klar?"
"Mehdi!" sagte sie verzweifelt.
"ähm...ja?" sagte er irritiert.
"Wie kommst du überhaupt dazu?? ich dachte wir hätten dieses Thema abgeschlossen!"
"Was denn?" Er hasste es wenn Gretchen in Rätseln sprach. Deutsch-Gretchen ; Gretchen-Deutsch! Das sollte Google mal einrichten lassen.
"Du weißt doch das du mit mir über alles reden kannst!" sie machte eine Pause und schaute Mehdi durchdringen an "Mann Mehdi! Ich mach mir vieleicht sorgen um dich..."
"sehr nett ... aber warum?" meinte er, stand auf und ging auf Gretchen zu. "Von was redest du??" fragte er nochmal.
"Weißt du Mehdi... Ich hätte es wissen müssen... Es ist ja offensichtlich das es dir grad nicht so gut geht... Ich bin so eine egoistin..." sagte sie verzweifetl
"Gretchen!!" Mehdi wollte jetzt endlich wissen, was das alles auf sich hatte.Aber als antwort bekam er eine umarmung. Verwirrt erwiederte er sie. Und er merkte, das nichteinmal Gynäkologen alle Frauen verstanden.
"Ich muss jetzt nachhause...Pass' auf dich auf..." meinte Gretchen und wandte sich ab.
"Mach ich..." murmelte er. Gretchen öffnete die Türe, lächelte mehdi nochmal aufmunternd zu und ging.
"Mach ich..." sagte er nochmal leise und setzte sich wider an den Schreibtisch. Diese Frau war unmöglich. Einen Dolmetscher für Gretchen... Vieleicht Frau doktor Calvo...Oder Marc... Oder...Ihr Tagebuch! die einzige verbindung zwischen Gretchens Welt und der Normalen Welt...Nein! Gretchens allerheiligstes! Das durfte er nicht nochmal machen! Ganz schlechte idee!!! Ganz böser Gedanke!!! Er sollte lieber selbst nachdenken, mit was es zutun haben könnte. Aber warscheinlich hatte sie sowieso noch nichts in ihr Tagebuch geschrieben... Aber vieleicht ja morgen...

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Kälbchen1 Offline

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02.11.2011 10:08
#93 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Heute ein bisschen länger:

Nächster Tag:
Marc wurde wach. Neben ihm lag Gretchen. Und ausnahmsweise nicht nackt. Nach dem Ganzen Thater Gestern war ihm Gründlich die Lust vergangen. Aber auf alles! Fußball, sein lieblingsessen...Einfach alles! Sogar jetzt aufzustehen und auf Die toilette zu gehen schien zu viel... Sein blick fiel auf den Radiowecker neben seinem Bett... 11:12... Eigentlich sollte er schonwieder in einer halben Stunde im Krankenhaus sein...Gretchen auch... Er schaute sie an.
"Haasenzahn..." flüsterte er.
"Hm..." machte sie im Halbschlaf.
"Wir sollten aufzustehen... Wir müssen arbeiten..." Eigentlich wäre er lieber den ganzen Tag im Bett liegen geblieben,aber Arbeit schien ihm eine Gute ablenkung. Ein genervtes Stöhnen kam von Gretchen.
"marc..." murmelte sie "...denkst du eigentlich mal nicht an deinen Job..." sagte sie mit geschlossenen augen.
"ich will nur keinen ärger mit deinem Vater..." entgegnete er.
Wieder seufzte Gretchen.
"Komm schon..." murmelte sie.
Marc richtete sich auf setzte sich an die Bettkante.
"...kannst' ja liegen bleiben..." meinte Marc, stand auf und ging ins Bad. Als sie die Badezimmertür zufallen hörte, öffnete sie die Augen. Sie wollte Marc nicht alleine gehen lassen, also stand sie auch auf und schaute in der Küche was es zu essen gab. Wenn sie jetzt ins Bad ging, würde sowieso nur peinliches Schweigen herschen...

Fast pünktlich standen Marc und Gretchen im Krankenhaus. Während der ganzen Fahrt war kein einziges Wort gefallen...
Gretchen und Marc gingen in die Umkleide, während Marc sich in Rekordzeit umzog, war Gretchen die meiste Zeit damit beschäftig kritisch und unaufällig zu ihm hinüberzuschielen. Marc ging Richtung Tür.
"Kommst du nach?" fragte er.
"HmH..." kam es von Gretchen und marc wollte zur Tür hinaus. Mehdi kam ihm entgegen.
"Morgen..." sagte dieser. Marc nickte ihm kurz zu und lief an ihm vorbei.
"Hey Gretchen..." begrüßte er Gretchen.
"Hallo Mehdi..." kam es von ihr. Sie legte nun doch einen Zahn zu. Denn schließlich mussten sie und Marc zur Visite.
"Tschüss..." verabschiedete sich schon,scholl ihren Spint zu und ging. Mehdi schaute ihr hinterher. Dann fiel sein blick auf Gretchens Spint. Er schaute sich um... Sollte er...sollte er nicht... Er öffnete seinen spint, um sich umzuziehen. Aber dieser Gedanke ging ihm einfach nicht mehr aus dem kopf. Er zog sich um und schielte immer wieder richtung schrank. Er seufzte. Dann holte er aus seinem Spint eine Haarspange, die er im Schwesternwohnheim gefunden hatte. Er würde nur die Seite mit der Sache lesen, die ihn was anging. Mehr nicht! er machte sich an ihrem Spint zu schaffen und nach ein paar sekunden war der spint offen. Ganz oben lag ihr Tagebuch. Er zog es heraus und blätterte hektisch darin herum. Es war wie früher in der Schule, abschreiben ist erlaubt, nur erwischen lassen darf man sich nicht. Da! Datum von Gestern! Er überflog die Seite... Nur Marc,marc,marc... Nächste Seite: Jetzt kam er der Sache schon etwas näher.

...Aber marc ist nicht der einzigste der Probleme hat, liebes Tagbuch, auch mehdi scheint es nicht gut zu gehen. Irgendjemand hatte mir heute einen Brief in den spint geschmuggelt, indem steht, dass er schonwieder Tabletten genommen hatt... Ich mache mir total sorgen... Als ich ihn darauf angesprochen habe, tat er total ahnungslos...

Wenn sie auch in Rätseln mit mir spricht, dachte Mehdi genervt.

... Er ist mein bester FReund. Ich hätte

Weiter kam Mehdi nicht. aus dem Schwesternzimmer hörte er Stimmen. Schnell ließ er das Tagebuch wieder in gretchens spint verschwinden und schloss den Spint.
Er zog seine Jacke an und ging....

Gretchen und Marc waren gerade in einem Patientenzimmer. Visite. Marc erklärte dem Patienten gerade etwas über seine ergebnisse. Gretchen schaute hektisch zur Uhr. vorhin war noch ein Notfall reingekommen, der nun den ganzen Zeitplan durcheinander gebracht hatte. Gedankenverloren schaute sie durch den Raum. Ihr Blick fiel zur Tür. Daneben war eine Glasscheibe, an der ihre Cousine stand und anscheinend schon eine Weile vergeblich versucht hatte Gretchens aufmerksamkeit zu erwerben. Gretchen schaute sie verwirrt. Claire winkte sie zu sich heraus.
Gretchen schüttelte den Kopf und nickte Richtung marc: Ich kann nicht!
Claire winkte ab und winkte sie wieder zu sich: Egal! KOmm jetzt!
Gretchen formte ein stilles "warum".
Claire überlegte kurz. Es war ziemlich schwierig zu erklären...IN ZEICHENSPRACHE!!!! Sie winkte sie einfach nochmal zu sich her.
Gretchen schüttelte den Kopf. Claire verdrehte die Augen und verschwand. Gretchen wandte sich wieder marc zu, der ihm die Akte in die Handdrückte um den patienten zu untersuchen. Was hatte die den schonwieder für Probleme?? sie schielte vorsichtig wieder zur Fensterscheibe. Sie war sieder aufgetaucht! sie drückte ein Blatt Papier gegen die Fensterscheibe um etwas draufzuschreiben. Dann drehte sie es um:

Kaan= ???!!

Gretchen laß und zeigte ihr den Vogel. Sie verstand nur Bahnhof.
"Würdest jetzt bitte aufhören mit irgendjemand durch die Fensterscheibe zu kommuniziern..." sagte marc ohne aufzusehen.
"Wir sind gleich fertig!!" sagte Gretchen genervt, wandte sich der Fensterscheibe und wischte sich nochmal kräftig vor dem Gesicht herum: Du hast se doch nicht mehr alle!
Genervt riss Claire die Tür auf.
"Beweg jetzt deinen Arsch hieraus!!!" sagte sie laut. Marc fuhr herum
"Verzieh dich..." zischte marc.
"Gretchen!" ignorierte sie marc.
"Bin gleich wieder da!" murmelte Gretchen und ging aus dem Patientenzimmer. Marc und der Patient blieb verwirrt zurück.

"Du hast doch nicht mehr alle Tassen im Schrank..." sagte Gretchen aufgebracht. claire musste grinsen. Sie hatte wirklich nicht mehr alle Tassen im SChrank. Aber daran war Gabi schuld. Sie verbannte das Grinsen wieder aus ihrem Gesicht und räusperte sich.
"Was ist denn jetzt mit Mehdi?" fragte Gretchen.
"also... Ich war gerade bei meinem Auto um meine Zigaretten zu"
"du rauchst noch?" unterbrach sie Claire.
"Weniger als dein Marci Marc!" spottete sie.
"Also...ich war da so... und dann hab ich gesehen wie Dr. Kaan mit zwei Polizisten aus dem Schwesternwohnheim...also... abgeführt wurde..." erklärte sie.
"naja... sein Auto wurde gestohlen... da hat man schon einige konfrontationen mit der Polizei..."
"...aber man wird nicht abgeführt..." engegnete Claire "...da ist irgendwas..." fügte sie hinzu.
"Und was??" entgegnete sie scharf "Das er jemand ermordet hat ... oder ... ne Bank ausgeraubt hat?" spottete sie. claire zuckte mit den Schulter.
"Kann man nie wissen..."
"Ja klar..." sie zeigte ihr nochmal den Scheibenwischer und verschwand wieder im Patientenzimmer.

"Und was war jetzt??" wollte marc trocken wissen.
"Nichts!" sagte Gretchen.
"Frauendinge... verstehe..." meinte Marc. Gretchen sagte nichts mehr. Wenn das stimmte, was ihre Cousine ihr gerade erzählt hatte, dann stimmte vieleicht wirklich etwas nicht. Erst die Sache mit den Pillen und jetzt das! OH Gott! Warscheinlich war Mehdi nicht mehr er selbst!
sie machte sich langsam sorgen.
Später, beim Mittagessen, stocherte sie gedankenverloren in ihren Spaghetti herum. Marc saß daneben und schaute sich die Situation kritisch an.
Mehdi setzte sich plötzlich an den Tisch.
"Mehdi!!" sagte Gretchen überaschter, als sie eigentlich wollte.
"Jaaa..." entgegnete er und schaute kurz zu Marc.
"Wo warst du???" fragte sie auch schon. Wieder wechstelte er mit Marc einen Blick.
"ähm... weg..." sagte er.
"Und wo weg???" fragte sie weiter.
"Warum fragst du???" entgegnete Mehdi.
"NUr so..." kam es von Gretchen. Warum wollte er nichts sagen? Oder hatte Claire gelogen? Wenn ja, warum?? Blöd!
"Sag halt!" kam es von Marc, der auch gerne wüsste um was es hier ging.
"ähm... also ... Ich hab gehört ... das ... die Polizei bei dir war..." druckste sie und stopfte sich unschuldig eine Gabel Spaghetti in den Mund.
"ähm ... ja..." sagte Mehdi. Woher wusste sie das?? Warscheinlich hatten die Schwestern aus dem SChwesternwohnheim schon alles herumposaunt.
"Was hast du denn schlimmes angestellt...?" in marcs stimme lag mehr spott als ernsthaftigkeit. Aber als er merkte, das Mehdis gesichtsausdruck immernoch ernst war, wurde er doch kritisch "Wie jetzt?" fragte Marc.
Mehdi beugte sich mehr in die Tischmitte. Marc und Gretchen auch.
"Die Polizei hat mein Auto gefunden..." flüsterte er.
"Und?" kam es gelangweilt von marc. Mehdi schaute ihn kritisch an.
"Naja... da war noch was..." fuhr er fort.
"Mann! Machs nicht so spannend!" sagte Marc genervt, nahm sein Glas und nahm einen Schluck.
"Im Kofferraum war ne Leiche!" sagte Mehdi geradeheraus und lehnte sich wieder nach hinten. Marc verschluckte sich kurz.
"Bitte was?" kam es von ihm. Gretchen sagte nichts.
"Willst du mich verarschen?!" kam es von Marc nochmal. mehdi schüttelte den Kopf.
"Und jetzt glauben die, du hast... also du..." stotterte Marc. Mehdi nickte. Marc musste lachen. "Du doch nicht!" sagte er.
Wieder nickte Mehdi. Marc fing sich wieder und begann nachzudenken. Sein Vater-Sohn-Drama würde nun auf Platz 2 des Krankenhaus Tratsch's gerutscht. Sollte er das nun Gut oder Schlecht finden? Naja, Möglicherweise war seine Scheiße das kleinere übel. Schließlich würde Mehdis Fall heute überall rauf und runter laufen... Fernsehn, Radio ...
"Und jetzt?" wagte Gretchen zu fragen. Mehdi zuckte mit den Schultern...

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Kälbchen1 Offline

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05.11.2011 16:05
#94 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Und??? Erster Schock verarbeitet???

"Aber... Warum du?" fragte Marc.
"Naja... Sie lag in meinem Auto und ... mehr verdächtige als mich gibt's zur Zeit nicht ..." antwortete Mehdi.
Alle seufzten Gleichzeitig.
"Mehr erfahren wir dann in der Tagesschau, ne?" scherzte Marc. Gretchen strafte ihn mit einem Bösen Blick und Marc schaute beschämt auf seinen Teller.
"wird sich schonwieder einrenken..." meinte Mehdi. Alle aßen betroffen weiter.
"Warum isst du eigentlich hier...?" fragte marc irritiert und wies auf Mehdis auftreten in zivil.
"Erstens mal gibts im Schwesternwohnheim heute nur kalt und zweitens hab ich keine Lust von denen mit Fragen durchlöchert zu werden..." murmelte Mehdi und stopfte sich eine gabel Salat in den Mund.
"Aber... wäre es nicht besser wenn du erstmal alles klarstellst... ich mein ... bei denen brodelt bestimmt schonwieder die Gerüchteküche..." meinte Gretchen. Mehdi grinste und schluckte.
"Egal was sie für Gerüchte verbreiten... sie können nicht schlimmer sein als die Wahrheit..." entgegnete er. Gretchen wendete sich wieder ihrem Essen zu. Marc nickte. Mehdi nahm nochmal eine Gabel voll Salat. Da sah er wie SChwester Gabi gerade die Cantine verließ. Er stand auf, murmelte ein "Bin gleich wieder da..." und verfolgte sie.
"Schwester Gabi!!" rief er über den Gang. Sie blieb stehen und drehte sich um. Er kam auf sie zu.
"Was gibt's denn Dr. Kaan..." fragte sie so unschuldig es ging.
"Also.. Frau Dr. Haase hat gestern einen Brief bekommen in dem steht das ich diese ... Pillen ... nehme bzw. genommen habe... und ich wollte fragen ob sie möglicherweise etwas damit zutun haben..." fragte er direkt.
"ääähm..." setzte sie an und versuchte ihm nicht in die Augen zu schauen "...n.nein..." stotterte sie.
"Sicher??" fragte Mehdi und versuchte ihren Blick aufzufangen. Gabi wollte ihn nicht anlügen. Sie konnte es auch nicht, wenn er sie mit diesem Blick anschaute. Aus dem Blickwinkel sah sie SChwester Stefanie vorbeihuschen.
"Schwester Steffanie!" rief sie ihr hinterher. Vieleicht konnte sie so ein bisschen Zeit schinden. Die oberschwester blieb stehen und kam zu Gabi zurück.
"Hm?" kam es von ihr, während sie kurz und kritisch Dr. Kaan musterte.
"äh... wollten sie mich vorhin nicht noch was fragen...???" sagte Gabi und schaute sie durchdringend an. Schwester Ingeborg konnte Gabi vieleicht nicht wirklich leiden. Aber den Dr. kaan hasste sie noch mehr. Würde sie ihr helfen?
"egal was sie verbockt haben, werden sie allein damit fertig!" sagte sie trocken und wandte sich wieder ab. Gabi schaute ihr gehässig hinterher. Was sollte das?? War das die Rache dafür, dass sie hin und wieder auf dem Zimmer aß oder wie? Blöde Kuh!!!
"obwohl da noch die frage wäre ob wie überhaupt was verbockt haben..." sagte mehdi und schaute sie vielsagend an. "Aber ich denke ... das ich ihr verhalt als klares "Ja!" interpretieren kann..." fügte er hinzu. Gabi schaute beschämt zu boden.
"Wieso???" hagte er nach.
"Ich ... ich hab doch gar nichts gemacht..." versuchte sie nochmals zu beteuern. Sehr überzeugt klang es allerdings nicht. Mehdi nickte betroffen und verschwand wieder in der Cafeteria. Gabi blieb beschämt zurück. Dr. Kaan würde ihr in nächster Zeit die Kalte schulter zeigen... und das leider zurecht! Wie konnte sie so bescheuert sein und Dr. Kaan in ihre Rachepläne einzubeziehen!? Er hatte ihr gar nichts getan! Eher das gegenteil traf zu! Zwei Worte: einsame almhütte!
Mehdi setzte sich wieder und wurde mit fragenden Blicken durchlöchert.
"ich ... ich musste noch kurz was klären.."
"Ah ja..." kam es von Marc.
Da kam auch schon der nächste der etwas wollte! Der Professor...
"Dr. Kaan... Hier sind sie!!"
"Herr Professor!" begrüßte mehdi ihn und stand respektvoll auf.
"Folgendes: ... ich wurde soeben über diese ... "Sache"... informiert..." sagte er mit gedämpfter stimme und schielte zu seinem Kälbchen und meier hinunter, da er nicht wusste, ob die beiden es schon wussten.
"Er ist unschuldig Papa!" warf gretchen ein.
"Kälbchen, deshalb bin ich ja hier!" sagte er zu ihr gewandt dann wandte er sich wieder Dr. Kaan zu "...nähmlich um ihnen zu sagen, dass wir der Sache keinerlei glauben schenken..."
"äh.. Inordnung...Danke..." stammelte Mehdi. Der Professor wandte sich wieder ab und ging. Marc neigte sich richtung Gretchen.
"Er hat gar nichts zu mir gesagt..." murmelte marc leise "...hat er was gegen mich?" fragte marc vorsichtig. Es war ihm sehr wichtig was der Professor von ihm hielt. Gretchen schauten ihn kurz verständnislos an, dann schüttelte sie leicht den kopf. Marc nickte und setzte sich wieder aufrecht hin.
"Was war das jetzt...?" fragte mehdi und meinte die sache mit dem professor.
"er...naja ... ihm ist halt ... wichtig, dass du weißt ... das ... er dich nicht verdächtigt..." versuchte gretchen zu erklären. Mehdi nickte zögernd. Glauben tat er es nicht wirklich...

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Kälbchen1 Offline

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14.11.2011 16:07
#95 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Mehdi lief richtung schwesternzimmer. Das theman gabi Kragenow war für ihn noch nicht abgeschlossen. Und er würde herausfinden was es mit dieser sache auf sich hatte. Im Schwesternzimmer war sie nicht. Aber dafür schwester ingeborg
"Wissen sie wo schwester Gabi ist??" fragte er in gewohntem oberartzt ton. Ingeborg schaute ihn an.
"Die ... wollte eine Rauchen..." kam es von ihr.
"Danke..."
Mehdi wandte sich ab und ging. Er wusste das Gabi meistens auf dem Raucher-Balkon im obersten Stock rauchen ging, also fuhr er nach oben.

Gabi lehnte am Geländer des Balkons und zog an ihrer zigarette. Plötzlich hörte sie die Balkontür zufallen und sie furh herum.
"Dr. Kaan?" kam es überrascht von ihr.
"Schwester Gabi!" sagte er und lehnte sich gegen die Tür.
"Was ist denn schonwieder?" fragte sie.
"Das wissen sie ganz genau..." entgegnete Mehdi.
"eben nicht..." sagte sie unschuldig "...sonst würde ich ja nicht fragen..."
Sie drückte ihre zigarette aus und wollte somit zeigen das sie fertig war. Sie ging auf die türe zu, aber ihr Oberarzt schien keine anstalten zu machen dort wegzugehen. Er kreuzte nur provozierend die arme vor der Brust!
Sie ging rückwärts und lehnte sich gegen das geländer. Ein windstoß blies ihr ihre Haare ins gesicht. Sie strich sie wieder hinters ohr.
"was wollen sie hören?" fragte sie und schaute ihn herausfordernd an.
"Keine blöden ausreden..." meinte Dr. Kaan. Gabi schaute zur seite.
"Ach kommen sie!! sie haben sich doch schon verraten..." kam es von Mehdi.
"Vieleicht ... vieleicht war ich ja das mit dem Brief den Frau dr. Haase bekommen hat..." kam es von Gabi.
"Und weiter?"
"Nix weiter!" giftete sie und wollte jetzt zur Türe raus. Nur blöd das Mehdi immernoch da stand.
"...ich dachte wir wären uns einig gewesen... das niemand was erfährt..." sagte er. Darauf hatte Gabi keine antwort... außer die wahrheit... aber die Wahrheit wäre das Todesurteil für sie. Provozierend drehte sie sich um und starrte in die Tiefe. Sie hatte Zeit!
"Tja... ich hab zeit..." sprach mehdi IHRE Gedanken aus und glitt langsam an der Tür hinunter. Pause! Beide Schwiegen eine Weile.
"Sie sollten sich hobbys zulegen..." meinte gabi scharf, während sie in die weite blickte. Mehdi ging nicht darauf ein.
"Sagen sie doch einfach die wahrheit..." meinte der nur.
"Pff..." sagte sie ohne ihn anzuschauen. Plötzlich klingelte Mehdis Handy. Er kramte das handy aus seiner hosentasche. Auf dem Display stand "Calvo"
"Ist grad ganz schlecht! Ich ruf sie zurück!" meinte er kurz angebunden. Er packte es wieder weg.
"ich warte..." murmelte er.
"Ich kann es ihnen nicht sagen!!!!!!!" sagte gabi aufgebracht und fuhr zu ihm herum.
"Warum nicht???"
"Das kann ich ihnen auch nicht sagen..." meinte sie nun ruhiger...
"Können sie mir eigentlich irgendetwas sagen?" fragte er.
"Nicht zu diesem Thema...!" meinte Gabi. Mehdi richtete sich auf und lehnte wieder mit dem Rücken an die Tür.
"Was, wenn ich verspreche niemand etwas davon zu erzählen..." schlug mehdi vor. Gabi drehte sich um und schaute ihn durchdringend an.
"...Das können sie nicht..." meinte gabi hoffnungslos. er würde sein versprechen nicht halten können, dachte gabi. Schließlich ging es hier um Seine freunde.
"und warum nicht?" fragte er "ich weiß schon: Das können sie mir nicht sagen..." sagte er bevor sie antworten konnte.
"Es geht einfach nicht!" meinte gabi forsch.
"Ich verstehe sie nicht!" sagte Mehdi "Mann! Können sie mir nicht einfach sagen um was es geht?! Ich will doch nur wissen warum gretchen unbedingt davon erfahren musste..."
"Na Gut!" sagte Gabi wütend "Es war ne Racheaktion! Zufrieden?"
"Racheaktion? Gegen mich oder wie?" fragte mehdi irritiert
"Natürlich nicht gegen sie!" meinte gabi trocken. "Kann ich jetzt gehen?" Sie ging richtung Tür, doch Dr. Kaan versperrte ihr den weg.
"Gegen wen?" fragte er.
"Marc!" sagte sie leise und nahm nochmal anlauf auf die tür. mehdi dachte aber immernoch nicht daran von der Türe wegzugehen.
"Und warum?" fragte mehdi.
"Weil marc ein arschloch ist und an allem schuld ist..." sagte Gabi.
"Super... aber was juckt es marc, das ich aufgeflogen bin??? Ich verstehe das nicht!"
"Das müssen sie auch nicht..." antwortete gabi trocken. Mehdi überlegte. Gabi auf rachekurs... auf marc...
Ein windstoß kam vorbei und fegte gabi wieder die Strähnen ins Gesicht. Diesesmal strich sie sie sich nicht aus dem gesicht sondern starrte Dr. Kaan weiter wütend an. Mehdi schüttelte den Kopf.
"Das ist mit abstand ihre dümmste idee..." murmelte Mehdi. "Die sache mit Marcs Vater hätte ihnen mehr gebracht..." gab mehdi ihr den Tip. Natürlich nicht ernstgemeint. Er schaute sie an. Gabi wich seinem Blick aus. Plötzlich fing es in Mehdis Kopf an zu rattern.
"Warten sie mal... Sie waren das mit dem Brief!"
Gabi schaute auf den Boden. Sich zu wehren würde nichts mehr bringen.
"Ich hätte es wissen müssen... Niemand sonst ist so abgebrüht wie sie..." murmelte er.
"Jaja... ich bin wieder die Böse..." sagte Gabi "und dem armen kleinen marc geht es jetzt sooooooo schlecht..." sagte sie provozierend.
"Jetzt können sie mir ja den ganzen plan erklären..." meinte Mehdi.
"Ich dachte... wenn die Sache mit den Pillen rauskommt und gleichzeitig die sache mit marcs vater... dann ist Dr. Haase überfordert... es kommt irgendwie zum streit... und Marc und sie trennen sich..." murmelte sie. Mehdi wartete kurz. er dachte gabi wäre nicht so... teuflisch... . Er öffnete die Balkontür und hielt sie ihr auf. Gabi zögerte zuerst, dann ging sie wieder ins krankenhaus. Sie drehte sich nicht um, sondern lief einfach weiter. Weitere Gespräche mit Dr. Kaan wollte sie vermeiden.
Mehdi war immernoch ein wenig überfordert. Er lehnte sich an das Balkongeländer und kramte sein handy heraus. Er wollte fr. Dr. Calvo zurückrufen...Vieleicht hatte die ja einen notfall zu melden gehabt... Natürlich nicht. Schließlich war sie zuhause und lackierte sich die nägel oder sowas...
Plötzlich starrte er mit großen augen aufs Display. Statt dem gewohnten hintergrundbild, war dort immernoch ein Telefongespräch aufgezeichnet.
"Calvo?" fragte er vorsichtig. Pause.
"Kaan?" kam es zögernd.
"Warum sind sie noch dran?" kam es ein wenig verzweifelt von mehdi.
"Weil... sie nicht richtig aufgelegt hatten..." sagte sie kleinlaut
"Und warum haben SIE nicht aufgelegt????" fragte er immernoch verzweifelt
"Weil... sie gerade ein seeeeeehr interesantes gespräch geführt haben...." sagte sie immernoch kleinlaut.
"Warum haben sie mir überhaupt angerufen?????" fragte er gefasst. Pause.
"...verwählt..." jetzt war sie "so klein mit hut". Mehdi war es der auflegte.

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Kälbchen1 Offline

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18.11.2011 18:45
#96 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Mehdi lief Gedankenverloren durchs Krankenhaus. In diesem Krankenhaus lief alles drunter und drüber und er zweifelte ernsthaft daran, das es überhaupt noch einen Normalzustand hatte.

"Mehdi!"
Er drehte sich um. Gretchen und marc standen da. Marc schien weiter gehen zu wollen, er schaute sich ungeduldig um.
"Hm?" machte mehdi.
"Alles klar?" fragte Gretchen fürsorgelich. Seufz... Sie war viel zu gut für diese Welt... Wie ein Engel... Mehdi schaute kurz zu Marc dann wider zu Gretchen.
"ja..." sagte er. Natürlich war war nix klar... ganz und gar nicht! Er war anscheinend ein Mörder, Schwester Gabi doch eine kleine miese Schlampe, Frau Dr. Calvo eine mitwisserin, Er kein Freund, wenn er gretchen und Marc nicht die Wahrheit sagen würde, aber leider auch ein Verräter Gabi gegenüber.
"Gut..." sagte Gretchen und stubste ihn aufmunternd am arm. "Tschüss..."
Erleichtert drehte sich marc um und ging mit Gretchen den gang hinunter. Er drehte sich langsam um und seufzte.

Am nächsten Morgen schlurfte GAbi durchs Krankenhaus. Sie hatte kaum geschlafen letzte nacht. Sie schaute sich hektisch um. Sie fühlte sich irgendwie beobachtet. In der Hand hielt sie eine Tasse. Eine neue für Claire. GAbi wurde plötzlich ganz anders. Wenn Dr. Kaan es schon allen erzählt hatte, würde claire ihr eher die Tasse um die Ohren hauen. Sie betrat das Schwesternzimmer. Tatsächlich: Claire! und so'n komischer Typ im anzug.
"Morgen!" sagte Claire wie immer.
"Morgen!" erwiederte Gabi kritisch und verzog sich in den hinteren Teil des Zimmers, denn die beiden schienen ein gespräch zu führen.
"Guten Tag!" erwiederte der Mann höflich. Gabi nickte ihm zu.
"Gehen Sie jetzt mit mir einen Kaffee trinken oder nicht?" sagte der mann zu claire und lächelte unwiederstehlich.
"...ich weiß nicht..." antwortete sie gleichgültig.
"Kommen sie! nur ein kleines Käffchen!!!"
"andermal vieleicht..." murmelte Claire.
"Also niemals..." sagte der mann. Sie zog die Augenbrauenhoch und schaute ihn an.
"Okay..." sagte der Mann und ging. Claire drehte sich zu GAbi um.
"Neue Tasse!!" sagte Gabi nervös und hielt ihr die Bunte Tasse hin.
"Cool...Danke..." sagte sie und nahm die Tasse an.
"Hätten sie jetzt lust?" der Mann steckte auf einmal wieder den Kopf um die Ecke.
"nein!" sagte sie genervt. Der Mann lächelte wieder unwiederstehlich und verschwand wieder. Sie wandte sich wieder Gabi zu und wollte etwas sagen. Da kam Schwester Sabiene ins Schwesternzimmer.
"Guten Morgen!" sagte sie wie immer strahlend.
"Morgen!" sagten beide fast gleichzeitig. Gerade als sabine wieder gehen wollte, kam sie doch noch einmal näher.
"Frau Doktor... ich soll ihnen ausrichten das sie heute noch Notdienst haben..." sagte sie zuckersüß
"Danke!" sagte Claire und lächelte zurück. Dann verschwand Sabiene. claire wartete einen moment, dann wandte sie sich wieder Gabi zu.
"Bist du eigentlich völlig bescheuert..." flüsterte sie aufdringlich und fuchtelte mit der Tasse herum. Gabi schaute sie ängstlich an und schielte zur Tasse. Hatte sie wirklich eine so schlechte Wahl getroffen???
"Ähhh..." machte sie.
"... Die ganze Zeit verteidige ich dich vor Gretchen...Das du ein guter mensch bist und so... und jetzt kommt sowas!"
Gabi war leicht überfordert. Wusste sie davon?? Woher? Dr. Kaan?
"Du weißt davon???"
"Tja..." sagte sie.
"und??? Hast du's ihr schon erzählte?" sagte gabi trotzig.
"Jap... hab's ihr gleich auf Facebook gepostet!" antwortete sie und schaute gabi an. "Natürlich habe ich ihr noch nichts gesagt!" löste sie auf.
"Wirst du ihr davon etwas erzählen?" fragte gabi.
"Ich weiß nicht... Vieleicht finden sie's ja auch selbst raus..." meinte sie trocken.
"Wie ... wie meinst du das..."
"Naja... Niemand ist so ... abgebrüht.... wie du..." sagte sie "Aber vieleicht willst du dich ja auch entschuldigen?!"
"Niemals!!" kam es von Gabi "Da kann ich mich ja gleich vor die U-Bahn werfen! Wenn Marc es weiß, wird er mein Leben zur Hölle machen und alle gegen mich aufhetzen!! Ich werde auswandern müssen! Irgendwohin wo er mich nicht findet!! Er ist zu allem fähig!!" sagte sie verzweifelt.
"Ah-ja..." sagte sie ein wenig irritiert.
"Almhütte!" sagte Gabi aufgebracht.
"O-kay..."
Plötzlich piepste gabis handy. Sie zog es heraus und ein kurzes lächeln huschte über ihr gesicht. aber dann wurde es wieder ernst. Sie packte das handy wieder weg.
"Wer war denn das??? Ich mein... von Almhütte und Selbstmord zu ... Grinsen..."
"Jemand..." Murmelte sie."Und wer war der Typ vorhin?" fragte sie und hoffte vom eigentlichen thema abbzulenken "James Bond??"

"Fast! Stier...Cedrik Stier..." sagte sie und konnte sich ein grinsen nicht verkneifen. aber sie merkte worauf gabi hinauswollte."Aber zurück zum Thema... Hast du noch was zu deiner Verteidigung sagen?"
"Jaa!!" sagte Gabi "Ich habe keine Schuldgefühle! Das passiert marc ganz recht!" log sie. claire seufzte und schaute sie fragend an.
"Er..er wollte nur mit mir vögeln... sonst hat er mich immer nur runtergemacht... Nie ist er zu mir gestanden... Ich habe alles versucht... Und er ist Schuld das mein Baby tot ist! ... Aber war ja klar das du zu Marc hältst..."
"Ich halte zu niemandem!!!" entgegnete sie "Und meinst du nicht das du selbst ein kleeeeeeeeein bisschen mitschuldig an allem bist..."
Gabi streifte sie mit einem Bösen blick, ging an ihr vorbei und verließ das Schwesternzimmer.
"BIST DU JETZT BELEIDIGT ODER WAS??" rief sie ihr hinterher. Keine antwort. Dafür kam Dr. kaan ins Schwesternzimmer. Auch er sah verschlafen aus. Er stellte sich an die Kaffeemaschiene.
"haben sie sie darauf angesprochen...?" wollte er wissen.
"...Ja..."
"Und jetzt?" fragte er.
"Pf..." machte sie.
"sollen wir es Marc sagen..."
Das Wort "Wir" hörte sich in diesem Satz wirklich komisch an.
"Also ICH werde nichts sagen... Ich kann nicht... und... wenn man es genau nimmt... ist es doch gar nicht so schlimm... also die Sache mit dem Brief... Marc hat bis jetzt keine Probleme..."
"Was wollen denn damit sagen?" fragte er und gähnte.
"Wir sind nicht mehr in der Schule, wo man monatelang damit aufgezogen wird, das man mitten in der großen Pause die Treppe runtergefallen ist... Wir sind alle Erwachsen... wir können damit umgehen... " meinte sie.
Mehdi wusste gar nicht das sie so tiefgründig sein konnte und wenn er erhlich sein musste, hatte sie recht. Alle wussten davon... aber um genau zu sein, war es schon wieder Vergangenheit was gestern passiert war. .
"HmH..." machte er. "Vieleicht haben sie recht..."
"Bis später..." verabschiedete sie sich und ging.

Mehdi blieb zurück. Sein handy klingelte. Er hob ab.
" Kaan (...) wie bitte? (...) natürlich... ich komme...(...) ja... Auf wiederhören"
Das Polizeirevier. Er ahnte schlimmes...

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Kälbchen1 Offline

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21.11.2011 14:36
#97 RE: Meine Story! Zitat · antworten

"Boah ne..." sagte Marc, während er das Schwarze Brett musterte. Ärtzteball!! Und gretchen würde 101% ig dorthin gehen wollen. Mit ihm! Auf das hatte er definitiv keine Lust. Diesen Abend könnte er mit Gretchen anderst nutzen. Diese Rentner-Veranstaltung war nichts für einen feschen Artz wie ihn.
"Gehen sie hin?" Fr. Doktor Hassmann war neben ihn getreten und musterte ebenfals das Plakat. Marc schaute sie von der Seite an. hatte die Gesprächsdrang oder was?
"Mal schauen..." sagte er "Sie?"
"Wenn ich einen Babysitter finde..." murmelte sie.
"Ist ihre Tochter nich langsam alt genug?" fragte Marc.
"Ich will nur nicht das sie auf dumme gedanken kommt..." meinte sie.
"Sie sind ja hier die Mutter..." kam es von Marc. Er wandte sich ab und lief weiter. Er konnte sich schon vorstellen wie Haasenzahn betteln würde, dass er mit ihr dorthin gehen würde. Durfte eigentlich die Brillenschlange auf den Ärtzteball? Dann hätte Mehdi keine Begleitung und ohne begleitung würde er dort auf keinen fall auftauchen... Dann müsste er sich mit dem Knechtlesdorfer verbrüdern um nicht den ganzen abend an Gretchen kleben zu müssen. Mal schauen. Vieleicht würde sie auch gar nicht hingehen wollen. vieleicht würde sie sich zu Fett finden oder anderweitig Komplexe bekommen. OK ... das waren sehr fiese gedanken... Aber er wollte da nicht hin...
Wenig später kam auch Gretchen ins Krankenhaus. Ebenfals kam sie am schwarzen Brett vorbei und ihr Blick fiel sofort auf das "Ärtzteball" Plakat. Dort würde sie zum erstenmal mit IHREM Marc Meier hingehen. Aber sie musste auch an den letzten Ärtzteball denken. Sie und Mehdi!
Verträumt schaute sie aufs Plakat. Sie würde ein wunderschönes Kleid tragen und Marc und sie würden Tanzen. Er würde sie küssen und alle würden klatschen!!! Es werden luftballone von der Decke fallen!!!!!!!!!!!
STOP! Niemals würde das passieren... Sie schüttelte den kopf und lief weiter. Wenig später stand sie in marcs büro.
"Duuu..."
"jaaaaaa..."
"Bald findet der Ärtzteball statt..." sagte sie. Er überlegte kurz.
"Echt?" log er.
"Ja...!" sagte sie "Hast du das plakat nicht gesehen?"
"Nein... auf sowas achte ich gar nicht... interessiert mich ja nicht..." betonte er.
"Ah..." sagte Gretchen und schaute Marc an. "also ... willst du nicht hingehen..."
Marc überlegte, ob das jetzt eine Frage oder eine feststellung war. Warscheinlich beides.
"ähm... nicht unbedingt..." antwortete er.
"...warum nicht?... das wird bestimmt total lustig..." versuchte Gretchen ihn umzustimmen. Marc rollte mit den Augen. "Biiiiiiiiiitte!" bettelte sie. Marc stöhnte genervt und setzte sich auf seinen Drehstuhl.
"du warst bestimmt noch nie auf dem Ärzteball, oder??" fragte Gretchen.
"Pfff... ja und?"
"Woher willst du dann wissen das es so öde ist???"
Marc schaute zu Gretchen.
"...weiß ich halt..." sagte er kleinlaut.
"...ach ja stimmt... Gott weiß ja bekanntlich alles..." spottete sie. "bitte! ... Tu's für mich..." sie schaute ihn mit großen augen.
"Bitte nicht..." murmelte marc. Gretchen schaute beleidigt.
"Dann...gehe ich halt mit jemand anderst...es gibt genug männer in diesem Krankenhaus" sagte sie, drehte sich um und ging richtung tür.
"Willst du mich erpressen?" fragte marc. Sie drehte sich wieder zu ihm um.
"Soetwas würde ich nie tun..." sagte gretchen theatralisch und drehte sich wieder um. Marc rieb sich übers gesicht.
"Na guuuut..." gab er nach "...wenn du uuuunbedingt willst..." sagte er und hoffte, dass gretchen doch noch einmal nachgeben würde. Gretchen ging auf marc zu, setzte sich auf seinen schoß und drückte ihm einen kuss auf die wange.
"du wirst es überleben..." sagte sie aufheiternd. Marc schaute immernoch kritisch. Seine Freundin stand auf und ging richtung.
"Bis später..." sagte sie mit einem fetten grinsen. Marc sagte nichts mehr.
Gretchen freute sich riesig. Aber jetzt gab es soviel vorzubereiten! Sie musste ein Kleid finden in dem sie unglaubliche Schlank aussah... oder sie machte eine Diät... dann würde sie vieleicht noch in das Rote Kleid von letztem Jahr passen... SChließlich hatte sie mindestens noch über eine Woche Zeit... Aber hungern und Grünzeug? ... dann lieber ein neues kleid!!! SHOPPING!
Später beim Mittagessen setzte sich Gretchen neben marc.
"hey..." sagte sie
"hey..." sagte er und schielte auf Gretchens Schokoladenkuchen, der sich auf ihrem Tablett befand. "Nierensteine in 40 minuten..." fügte er hinzu
"du hast ja nen anzug,oder?" fragte sie unbeirrt.
"Ja..." sagte marc wenig begeistert.
"wir müssen dann noch schauen welche Krawatte zu meinem kleid passt..." murmelte sie während sie in ihren ravioli rumpickste.
"Ich kann doch einfach ne schwarze anziehen..." meinte er trocken.
"och maaarc... das ist doch sowas von langweilig..." meinte sie.
"Was ist langweilig?" fragte Claire und setzte sich neben marc.
"Wenn marc ne schwarze krawatte anzieht..."
"Bei eurer Hochzeit?" spottete sie.
"Ärzteball..." sagte Fr. Dr. hassmann und setzte sich neben gretchen.
"Will sich sonst noch jemand hinsetzen??" meinte marc ein wenig genervt.
"Ärzte-was?" fragte Claire.
"Ärzteball... du weißt schon... da wo ich letztesmal mit Mehdi war..." sagte sie. Sie hatte ihrer Cousine davon erzählt.
"Ah ja..." sagte sie "...und wann ist der...?"
"In... 10 Tagen... " sagte Gretchen
"aha..." sagte Claire.
"Gehen sie hin?" fragte Fr. Dr. Hassmann.
"Keine ahnung..." sagte sie. Und schaute Maria kritisch an. Sie traute ihr immernoch nicht so ganz.
"Warum denn nicht?" fragte Gretchen. Marc hing gelangweilt im Stuhl. FRauengespräche waren so dermaßen langweilig. claire schaute gretchen an. Gretchen schaute zurück. Claire zog die augenbraue hoch.
"Was ist...?"
"überleg mal... was ist denn in 10 tagen..." meinte Claire und schaute zu Marc, dann zu fr. dr. Hassmann.
"Keine ahnung..." sagte gretchen. "Sag's doch einfach..."
"in 10 tagen hab ich Geburtstag..." sagte sie trocken. Gretchen war total überrascht. Das hatte sie total vergessen. Auch marc wurde hellhörig.
"Wie? du hast geburtstag? feierst du an dem Tag??" fragte er. Lieber ging er auf diesen Geburtstag, wie auf den ärzteball.
"Ich weiß noch nicht...bin total planlos..." sagte sie. Marc lehnte sich wieder zurück. Er würde also doch auf den Ärzteball gehen müssen...
"Krieg ich was von deinem Kuchen...??" fragte Claire Gretchen.
"Hol dir doch nen eigenen..." meinte Gretchen. "du brauchst ja nicht auf dein Gewicht zu achten..." fügte sie hinzu. claire war kein topmodel. Aber wog mindestens 5 kg weniger als sie selbst.
"...Du hast ja jemand der dich liebt..." entgegnete Sie. Wenn hier jemand nicht auf sein Gewicht achten musste, dann Gretchen. Das mit Marc war was festes...
"...Tun sie doch meier, oder?" kam es überaschend von Maria. Kurze Pause. Dann schlug Claire ihr unterm Tisch gegen das Schienbein. Was sollte das jetzt? Maria würde das zu ende bringen, was Gabi versucht hatte... und warscheinlich sogar unabsichtlich. Oder konnte es Marc jetzt sagen???
Gretchen schaute erwartungsvoll zu Marc.
"euhm..." kam es von Marc. Marias Blick hatte sich in einen Habe-ich-was-falsches-gesagt-Blick verändert. Claire schloss kurz die Augen: SAG JETZT BLOß NICHTS FALSCHES MEIER!
Sonst war alles umsonst gewesen! Das ganze Drama... es würde von vorne anfangen...: Schokolade, SCokolade...Marc liebt mich oder auch nicht... Marc, Marc, marc... ich bin so fett...
In diesem Moment ging Marcs pieper an. Er versuchte sich seine erleichterung nicht anmerken zu lassen und schaute auf den piepser.
"Ein notfall..." sagte er entschuldigend und weg war er...

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Kälbchen1 Offline

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25.11.2011 15:21
#98 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Kurz und knackig:

Pause. Claire schaute zu Gretchen, die sich sehr gefasst gab.
"Bin gleich wieder da..." murmelte Claire und sprang auf. Sie holte schnellen schrittes Marc ein.
"Was ist?" sagte er genervt.
"Mann marc..." sagte sie "... du hättest ja nicht... die 3 wörter sagen müssen... ein einfaches "Ja" hätte doch gereicht..."
"Lass mich..." sagte Marc und ging schnellen SChrittes voraus.
"Du bist es ja nicht, der Gretchen vor depressionen retten muss..." versuchte sie neben ihm zu laufen. "Das war eine ganz einfache frage die du mit einem "Ja" beantworten ... hätten ...könntest... konntest???" sie überlegte "... hätten ... konntest...???"
"Schau' nach vorn..." sagte Marc.
"Was?" kam es von ihr. "WOUW!" folgte kurz darauf und dann lag sie auf boden. Neben ihr dieses nervig-gelbe "Achtung Rutschgefahr" Schild, über das sie gerade ziemlich unelegant drübergestolpert war. Marc konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen und lief weiter.
"Oha... wird's wetter wieder schlechter oder warum fliegen die Gynäkologen so tief?"
"Sehr witzig Gordon..." murmelte Claire während sie sich aufsetzte. Gordon hielt ihr die hand entgegen und half ihr auf.
"Du hast später noch Notdienst mit mir.... und maurice..."
"...ich weiß..." sagte sie. Gordon und Maurice waren echt ne Chaostruppe. Sie hatte davon gehört, dass sich gordon einen böller in den hintern gesteckt hätte und so weiter... Aber weder Maurice noch Gordon wollten ihr mehr zu diesem Thema erzählen.
"Tschau..." sagte sie und ging wieder zurück in die Cafeteria. Kurz bevor sie diese betrat kam ihr Gretchen entgegen.
"Gretchen?" fragte sie.
"Geht schon..." bekam sie leise als antwort.
Tief meier zerstörte erneut Gretchenhause. Claire erlebte es life mit. Sonst hatte sie es über Telefon oder Skype erfahren, als das schlimmste schon vorüber war.
"Och Gretchen..." meinte sie und holte sie wieder ein.
"mann... wo soll das mit marc und mir enden?" sagte Gretchen traurig.
"Er...er war einfach nur überrascht..." sagte Claire
"Überrascht?" kam es von Gretchen.
"Ja!" meinte Claire "Oder...v.v.vieleicht hat er auch...die frage...n.nicht verstanden..." der hintere Teil des satzes ging völlig unter, da claire immer leise geworden war. Das war eine blöde ausrede.
"Ja klar!" meinte gretchen.
"Marc ist halt n'fall für sich..." sagte Claire "...wann kapierst du das?!" sagte sie nicht mehr so mitfühlend. Gretchen musste verstehen, das Marc war, wie er nunmal war. In Herrgottsnamen!!!
"...jaja..." meinte Gretchen genervt. Sie würde marc ändern können!Wie oft hatte ihre Cousine ihr weißmachen wollen, das marc ein Arschloch ist und so weiter. Aber marc hatte schon in manchen fällen das gegenteil bewiesen. Claire konnte gretchens gedanken erahnen.
"Weißt du was... mach ... mach einfach wie du denkst...ich will mich da echt nicht mehr einmischen..." sagte sie betont und wandte sich ab. Gretchen ging auch weiter. Und die Nierenstein OP? Die konnte sie ja nicht einfach sausen lassen... Sollte sie marc ignorieren? Die ganze OP lang... Das würde sie niemals schaffen... Aber warum war sie eigentlicht sauer auf marc? SChließlich hatte er ja nichts schlimmes gemacht.. eigentlich hat er gar nichts gemacht... aber das war dann doch SChlimm genug... Da kam ihr Knechtlesdorfer entgegen...
"Knechtlesdorfer!!" kam es ein bisschen plump.
"Ja?" fragte er und schaute sie irritiert an.
"Bock auf nierensteine?" versuchte gretchen aufheiternd zu klingen
"Eigentlich net..." sagte er mit seinem knuffigen östereicher dialekt.
"Ich mein auf ne Nierenstein OP..." klärte Gretchen ihn auf.
"Pff..." klang er wenig begeistert.
"Es ist so... mir ist was wichtiges dazwischen gekommen... und dem MEIER fehlt ein assistent..." spielte sie den joker.
"Meier?" fragte interessiert.
"Ja"
"Wann?"
"Halbe stunde..."
"joa... i glaub des lässt sich einrichten..." sagte er.
"Danke..." sagte sie und lief weiter.

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Kälbchen1 Offline

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01.12.2011 14:01
#99 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Es könnte in nächster Zeit mehrmals FRau Dr. Calvo auftreten... und zwar... weil sie einfach irgendwie eine zwischenperson ist... und irgendwie vermittelt...

"Schön das sie sich auch noch zu uns gesellen..." meinte Claire ohne von ihren akten aufzuschauen.Mehdi sagte nichts und gesellte sich hinter sie um ebenfals in die Akte zu schauen.
"Neue Patientin?" fragt er.
"Ja..." antwortete sie kurz. Plötzlich stürzte gabi ins Büro.
"hallo..." sagte sie so schüchtern, Als wären die beiden fremde. irgendwie waren sie es ja auch. Schließlich wussten die beiden die sache mit dem Brief und behandelten sie nicht mehr so wie früher.
"Hallo..." meinte Claire. Mehdi schaute Gabi nur kurz an.
"Wo waren sie Dr. Kaan?" fragte Gabi leise. "Wir haben sie gesucht..."
"Wer ist wir?" fragte Mehdi.
"Alle denen sie nicht gesagt haben wo sie hingehen..." warf Claire ein.
"Ich war bei der Polizei... noch fragen?" sagte er provozierend und wollte damit klarmachen, das er keine fragen beantworten wollte. Claire stand auf und ging zur Tür.
"Ja!" sagte sie und ging hinaus. Sie lief den gang hinunter und sah auf einmal eine Frau die ihr sehr bekannt vorkam. Diese Frau lief planlos über den Gang.
"Elke...?" fragte sie vorsichtig. Elke fisher kam näher und schaute sie an.
"Kennen wir uns?" fragte sie.
"Claire...Calvo... ich...ich hab ihrem sohn mal eis... in die Badehose gesteckt..." sagte sie und hoffte das sich elke an sie erinnern würde.
"ach ja Claire ... kindchen!" sagte sie und umarmte sie stürmisch. "Hast du meinen Sohn gesehen..." sagte sie nachdem sie sich von ihr gelöst hatte.
"der ist warscheinlich im Op..." meinte sie.
"Hast du mitbekommen was passiert ist?" fragte elke.
"Ja..."
"hach..." sagte Elke "Es ist so schrecklich... Ich wusste nicht was Matthias für ein Scheusal war..." sagte elke wie immer theatralisch. Plötzlich wurde sie nachdenklich "Eigentlich wusste ich ja was er für ein scheusal war... aber nicht SO ein scheusal... Ich bin eine schlechte Mutter..."
"Ach Quatsch..." meinte claire.
"Doch... ich war so egoistisch... ich habe meinen sohn durch Dr. Rogelt ersezt..." sagte sie dramatisch.
"Ah!" sagte Claire etwas unbeholfen.
"Ich muss sofort mit Marc reden..." sagte sie. Claire wunderte sich. War elke nich ein bisschen spät dran? 2 tage!!! egal!
"Naja... ich weiß nicht... marc ist nicht so gut darauf zu sprechen..."
"Ich bin seine Mutter! ich MUSS mit ihm reden!" sagte sie. "MARC OLIVIER!!!!" schrie sie auf einmal. Da sie ihn am anderen ende des ganges endeckt hatte.
"BOAH MUTTER NENN MICH NICHT SO!!!" kam es reflexartig von marc und er kam trotzig den Gang herauf.
"Was ist?" sagte er obwohl er wusste was ist. seine mutter zog ihn ins Stationszimmer.
"Es tut mir so unbeschreiblich leid..." sagte sie.
"Mutter! Du bist nicht Schuld!" stellte Marc zuerst klar, um zu verhindern das sie einen heulkrampf bekam.
"Aber ich bin eine schlechte Mutter... ich hätte etwas merken müssen..." sagte sie. Marc wollte nicht zusehr ins Detail gehen und wollte nicht darüber reden.
"Du bist keine schlechte Mutter... Nur mein Vater ist beschissen!" sagte er. Seine Mutter setzte sich.
"Mein einzigster Sohn..." murmelte sie vor sich hin. "Ich werde deinen Vater zur Rede stellen... Der kommt mir nicht so davon!" meinte elke entschlossen.
"Das ändert doch auch nichts mehr..." meinte marc wollte das nicht mehr auf dieser Sache herumgestochert werden würde.
"Er soll leiden marc olivier!" meinte sie, stand auf und ging zur tür hinaus. Sie war entschlossen es ihrem Ex mann heimzuzahlen!
Marc setzte sich nun. Jetzt hatte er eine Mutter auf Rachekurs und eine depremierte Freundin. Super! Er seufzte.
Doch marc war nicht der einzigste der besuch von seiner mutter bekommen hatte:
"Mehdi! Sag' mir bitte das das nicht wahr ist was ich gehört habe!" forderte sie.
"Natürlich ist das nicht wahr!" sagte er.
"Also wird sich alles klären?!"
"Natürlich wird sich alles klären!" beteuerte er.
"Und was sagt Anna dazu???"
Mehdi traf der SChlag... ANNA! wie sollte er das seiner mutter erklären... Die wusste ja noch gar nichts davon...
"Ähh... Nichts..." blieb er bei der Wahrheit.
"Wie nichts?" fragte sie verwirrt "Sie wird doch irgendetwas gesagt haben?"
"Nein..." sagte er.
"Warum nicht?"
"Weil... sie nicht da ist..."
"Warum ist sie nicht da?" fragte sie "Ist sie im urlaub...?"
"Nein..."
"Jetzt lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen"
"Sie ... sie hat mich verlassen!"
"Wie verlassen?" fragte sie überrascht.
"Ja verlassen halt..." meinte mehdi kleinlaut.
"Mit lilly?" fragte sie weiter.
"Ja..."
"Und warum??" fragte seine Mutter. Was sollte er seiner mutter jetzt sagen. Das ihre SChwiegetocher in wahrheit eine Nutte gewesen war? Das Lilly höchstwarscheinlich nicht von ihm ist? und Das er wegen annas schulden im SChwesternwohnheim wohnt?
"Das ist... schwierig zu erklären..." sagte Mehdi.
"Hast du sie betrogen?" fragte sie.
"Was?" kam es von Claire, die anscheinend immer im unpassendsten moment auftauchen musste.
"Nix! Raus!" kam es von Mehdi.
"brauch mein handy..." kam es von ihr. Mehdi schielte auf den schreibtisch, griff nach dem handy und warf es ihr zu. Sie fing es und schielte zu Mehdis Mutter die sie ebenfals kritisch musterte. Dann verschwand sie.
"Natürlich nicht!" wollte mehdi noch klarstellen dann beendete dann das Gespräch: "Du solltest jetzt gehen mutter!"
"Mehdi!" sagte sie streng. Er ging auf sie zu und schob sie richtung tür.
"Was ist passiert?" wollte sie immernoch wissen.
"Mutter!" sagte er bevor er die tür öffnete und sie hinausschob. Dann schloss er sie. Keine Reaktion mehr. Mehdi war sich sicher, dass seine mutter nun nachhause gehen würde um es seinem Vater zu erzählen, der dann auch noch hier aufkreuzen würde. Alles lief mal wieder super...

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Kälbchen1 Offline

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07.12.2011 15:20
#100 RE: Meine Story! Zitat · antworten

Später saß Claire zwischen gordon und maurice im krankenwagen. Sie nippte an dem caffee-to-go den gordon ihr und maurice mitgebracht hatte. Der regen prasselte auf die Frontscheibe und diese Rote sanitäter jacke ging ihr tierisch auf die nerven
"jetzt wäre vieleicht ein guter zeitpunkt über diese Böllersache zu reden..." meinte sie.
"Finde ich nicht..." entgegnete Gordon.
"Ich will das jetzt aber wissen..." meinte sie neugierig.
"Des is nix für dich..." sagte maurice.
"Ach ja?"
"jap" sagte maurice und gordon gleichzeitig und tranken synchron aus ihrem caffee.
"Kommt schon!"
"Neee..." sagte maurice.
"Doch!"
"Nein..." kam es von gordon.
"Ich sag auch niemand was..."
Gordon und maurice lehnte sich vor, und tauschten blicke aus. Dann lehnten sie sich wieder zurück. Sie wussten nicht genau was sie sagen sollten.
"wenn du die klappe hältst!" meinte gordon
"Isch schwör, Bruder!" spottete Claire. Plötzlich klopfte es ans beifahrer fenster.
"Ich glaub des ist für dich..." meinte maurice zu Claire. Sie drückte sich ungeschickt an maurice vorbei, öffnete die türe des RTW's und sprang hinaus. Schnell unter gretchens regenschirm.
"Gretchen!" begrüßte sie sie. "Was gibts?" fragte sie.
"Glaubst marc ist sehr sauere auf mich?" fragte sie.
"Warum sollte er sauer auf dich sein?" fragte sie zurück.
"Weil er denkt das ich sauer auf ihn bin..."
"Das macht doch keinen sinn..."
"Du meinst... ich kann zu ihm nachhause..."
"ja das mein ich..." sagte sie.
"und was ist wenn ich dadurch alles noch schlimmer mache?"
"Was schlimmer?"
"Alles!" meinte Gretchen. "Vieleicht sollte ich ne zweitmeinung einholen... von gigi oder so..."
"Wir sind nicht beim Autokauf..." meinte Claire "...wie schon gesagt will ich mich da nicht mehr einmischen..." sagte Claire. Sie drehte sich um und stieg in den Rettungswagen. Gretchen lief weiter. Vieleichte reagierte sie ein bisschen über und sollte einfach zu marc gehen. Genau! Einfach zu Marc! Was solls!
"Wo waren wir jetzt stehen geblieben..." sagte Claire als sie wieder auf ihrem platz saß.
"Also" fing gordon an "Wir haben Cannabis angebaut..."
"echt?"
"Nein unecht..."spottete Maurice.
"Und weiter?"
"Der liebe gordon hat n'bissl zuviel gezogen und meinte einen riesenjoint mit dem arsch rauchen zu müssn..." sagte maurice. Claire fing an zu lachen.
"Das ist nich lustig..." sagte gordon. Schließlich war es sein arsch gewesen. Claire fing sich wieder und räusperte sich.
"Aber kein wort zu niemandem!" sagte Maurice.
"Natürlich..."

Marc saß auf der Couch und trank ein Bier. Er starrte auf den Fernsehr, obwohl er aus war. Irgendwo musste er ja hinstarren. Irgendwie hatte er sich an die vielen abende mit Haasenzahn gewöhnt. Obwohl sie nicht bei ihm wohnte, hatte sie die meiste zeit bei ihm verbraacht. Klamotten hatte sie sich ab und zu von zuhause geholt. Sie hatte sich sogar ein Plätzchen im Kleiderschrank eingerichtet, wo sie ihre ersatzsachen eigeräumt hatte. Auch eine eigene Zahnbürste hatte sie hier. Es klingelte. Marc schaute richtung uhr. Dann stellte er sein bier hin und ging zur Tür.
"Hey Marc!" kam es ein wenig schüchtern als er die Tür geöffnet hatte.
"Gretchen!" sagte er überrascht "Komm' doch rein..."
Gretchen trat ein und marc schloss die tür. Sie ließ sich aufs sofa plumsen .marc saß mit einem kleinen abstand neben sie. SChweigen.
"Hast du gerade Fern geschaut?" kam es von Gretchen.
"Nö" sagte Marc. Gretchen wusste nich was sie sagen sollte. Ihr plan war es, einfach so zu tun als wäre alles normal.
"Hast du hunger?" kam es von Marc.
"nö" kam es jetzt von ihr.
"Durst?"
"Nein!"
"Okay" sagte marc. Marc starrte wieder auf den Fernsehr, griff nach der flasche bier und trank.
"Wo warst du bei der nierenstein OP?" fragte marc vorsichtig ohne gretchen anzuschauen.
"ähm... ich... ich hatte..." gretchen überlegte panisch "...regelschmerzen..."
"Regel...schmerzen..."
"jap!"
"Okay..."
"und wo warst du danach... also ... nach der OP..."
"...ähm... war zuhause..." sagte sie "Also... wegen den ... regelschmerzen...... aber jetzt gehts wieder...." fügte sie hinzu.
"Gut..." er guckte sie immernoch nicht an.
"Jap!"
Pause.
"Marc!" sagte Gretchen plötzlich. Vorsichtig schaute er zu ihr. "Wir sollten das von heute mittag vergessen...."
"Wie meinst du das?"
"Weißt du... ich habe ein bisschen überreagiert... ich vergesse anscheinend immer was passiert... und das das nicht so einfach für dich ist..." sagte sie. Marc wollte nicht auf das eingehen. Er hasste sich doch selbst dafür das er das nicht sagen konnte. Man konnte nich die ganze zeit der sache mit seinem Vater die schuld in die schuhe schieben. ER wollte doch. Nur irgendwie blieb es ihm dann im hals stecken.
"ähm... ja..." sagte er. Schnell kuschelte sich gretchen an ihn. Alles wieder gut! Happy end!
Sie lagen eine weile da. Gretchens kopf lag aufs marc schoss und er strich ihr über den kopf. Eigentlich war es ganz schön. Plötzlich klingelte es an der Türe. Marc überlegte, ob er aufmachen sollte. Gretchens kopf erhob sich von marcs schoß-
"Geh schon!" meinte sie. Marc stand auf und ging zur Tür. Als er sie öffnete, wollte er sie gleich wieder zuschlagen. Aber er ließ sie offen.
"Was machst du denn hier?" fragte er mit gedämpfter stimme.
"naja... ich dachte du brauchst ein bisschen gesellschaft..." sagte die Frau verführerisch.
"Nein Danke!" sagte er und knallte die Tür zu.
"Wer war denn das???" fragte gretchen, als sich marc wieder neben sie gesetzt hatte.
"ähm...staubsaugervertreter..." log er. In diesem moment klingelte es nochmal. "Ziemlich hartnäckiger staubsauervertreter" fügte er hinzu und lief richtung tür.
"Um die Uhrzeit noch?" rief ihm gretchen hinterher. Marc drehte sich um und zuckte mit den schultern. Dann lief er weiter zur tür und öffnete sie.
"Hör zu: ich will das du verschwindest!" sagte er nachdrücklich.
"... wir wissen doch beide, das du das nicht so meinst..." sagte die Frau.
"Mann! ich weiß nicht mal mehr wie du heißt!" sagte marc.
"Mitzi knechtlesdorfer! darf ich jetzt reinkommen?!" und schon drückte sie sich an ihm vorbei. Marc schlug die Türe zu und lief mitzi ins wohnzimmer nach. gretchen würde ausrasten. aber da war keine gretchen.
"Genauso wie ich es in erinnerung habe..." sagte mitzi und schaute sich um.
"Raus aus meiner wohnung..." sagte marc mit gedämpfter stimme.
"Ach komm..." sie packte ihn am hemd und drückte ihn auf's sofa. Sie selbst blieb stehen und knöpfte sich die bluse auf.
"Bist du verückt!" sagte marc. sie beugte sich zu ihm runter und legte ihm den finger auf lippen. dann saß sie auf ihn drauf und gab ihm einen kuss.
"Was soll das werden?" hörte er gretchen. er schubste sie von sich herunter. Sie knallte mit dem kopf gegen die tischplatte. Marc drehte sich zu gretchen um, die anscheinend vom klo kam.
"Das is jetzt nich so wie's aussieht!" er wusste das sein aufgeknöpftes hemd das gegenteil behaupteten.
"Ach ja..." sagte Gretchen. "Du bist echt das letzte!"
"Gretchen!" sagte er laut. Doch gretchen war schon richtung haustür gelaufen. Die haustür knallte zu´. Marcs blick fiel auf die bewustlose mitzi knechtlesdorfer, die am boden lag.
"SCheiße!" sagte er und rief mit dem handy einen krankenwagen...

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