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Dieses Thema hat 283 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ... 12
Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

01.09.2008 16:35
Story von Gretchen81 Zitat · Antworten

Lange ist's her das ich das letzte mal eine geschichte geschrieben habe.
aber irgend wie lässt mich die geschichte nicht mehr los.
Darum hab ich meine eigene Fortsetzung geschrieben.
Die ersten 2 Kapital hab ich schon mal.
hier also mal das erste von keine ahnung wie viele es werden:

Kapitel 1: alles wieder auf Anfang

Gretchen wird unsanft aus ihren träumen gerissen als Jochen in ihr Zimmer platzt.
„Mensch, Gretchen aufstehen du kommst zu spät zur Arbeit!“

„Jochen hau ab und lass mich pennen“ Gretchen dreht sich auf die andere Seite und will weiterschlafen.

„Himmel noch mal Papa bringt uns um wenn wir zu spät kommen, also steh schon auf.“ Jochen ist genervt.

Gretchen bemüht sich eher widerwillig aus ihrem Bett, ihr Traum war gerade so schön. Sie hatte Marc geküsst und er hat ihr gesagt er sei immer für sie da.

In Gedanken sagt Gretchen zu sich selber: ja Margarethe Träume werden eben nie war. Denn im wahren Leben nimmt halt der Prinz immer die böse Krankenschwester.
Tja dann also auf in den Kampf.

In der Küche trifft Sie auf Jochen und ihren Vater. Ihr Vater führt gerade seinen eigenen Kampf mit den Vorratsdosen von seiner Frau durch. „Ach Kälbchen, hilf mir doch bitte mal, welche dose ist den für heute. ich sehe beim System deiner Mutter einfach nicht durch. Und wieso kommt bei der Kaffeemaschine immer nur so wenig raus.“

„Papa, stell dich doch nicht so dumm an.“ Jochen war genervt.
Schliesslich hatte Bärbel Haase sämtliche Vorratsdosen genau beschriftet.

„Geh mal zur Seite ich mach dir den Kaffee.“ Gretchen hatte erbarmen mit ihrem Vater und machte ihm Kaffee.
„Sieh mal du hast die Espresso-Taste gedrückt. Du musst aber diese hier drücken.“ Dabei zeigt Gretchen auf eine Taste mit einer etwas grösseren Tasse, etwas weiter rechts.

„Ach so, darum. Danke mein Kälbchen. Wenigstens einer der mir hilft.“ Dabei blitzt er Jochen an.

Nach einer viertel Stunde gemeinsamen Frühstücks räumte Jochen den Tisch ab und stellte das dreckige Geschirr in die Spüle.

„Können wir den?“ fragte Prof. Dr. Haase seine beiden Kinder.
„Ja wir sind bereit Herr Professor“ Gretchen hatte bereits den Helm auf dem Kopf und salutierte ihrem Vater entgegen.

Als die 3 beim Krankenhaus ankamen, zögerte Gretchen.
„Was ist Schwesterchen? Kommst du?“
„Komme gleich muss nur noch mein Rad abschliessen, geh doch schon mal voraus.“ Gretchen hatte bammel davor das Krankenhaus zu betreten. Wenn sie die Augen schloss sah sie immer wieder Marc vor sich der ihr ins Ohr flüstert „ich mach dich nur unglücklich“ und dann wie er Schwester Gaby, diese Hexe, einen Heiratsantrag machte.

Wie kann der nur der einen Antrag machen, er liebt die doch gar nicht. Der liebt nur sich selbst. Oder ist sie etwa schwanger und er hat doch ein gewissen und heiratet sie darum.
Gretchen hör auf dir solche Gedanken zu machen es ist Unsinn.
Konzentrier dich besser wieder auf deine Karriere.

Gretchen ging auf die Haupteingangstüre zu als Sie von einem, ihr unbekannten Jungen Mann angerempelt wurde.

„Hei pass doch auf, du bist nicht alleine hier“
Der Mann entschuldige sich auf der stelle: „Entschuldigen Sie, ich war in Gedanken schon bei meinem ersten Arbeitstag.“

„Wie Arbeitstag? Arbeiten sie den hier?“ Gretchen war neugierig den der Mann sah gar nicht mal so schlecht aus.

Nein, das war jetzt doch ein Fehler, ich wollte mich doch eigentlich auf die Arbeit und die Karriere konzentrieren und jetzt verfalle ich schon wieder in das alte Muster.

„Ja seit Heute Arbeite ich hier, bin der neue Kinderarzt. Mein Name ist Florian Graber.“ er streckt ihr die Hand entgegen.

„Gretchen Haase, Assistenz-Ärztin Chirurgie. Entschuldigen Sie ich muss jetzt. Bin etwas spät dran. Vielleicht sieht man sich noch.“

Florian lächelt sie mit einem lächeln an, das Gretchen beinahe die Beine wegknicken lässt: “Das hoff ich doch das wir uns wieder sehen.“

Im Stationszimmer angekommen wartete bereits Schwester Sabine auf Gretchen.
„Frau Doktor, wissen sie schon das neuste.“ sie wartete erst gar nicht auf die Antwort sondern plapperte munter drauf los: „der Doktor Meier hat Gaby einen Antrag gemacht. Dabei hat er sie doch vorgestern so verliebt angekuckt.“
„Sabine, dass weiss ich bereits und das Thema Meier ist ab sofort Tabu.“ „Aber…“
„Nichts aber, Marc hat sich für Gaby entschieden und Mehdi für seine Frau. Und ich hab mich für meine Karriere entschieden. Punkt, aus, Schluss!“

Da steht auch schon Marc hinter ihr: „So Hasenzahn auf geht’s. Kaffeekränzchen könnt ihr auf nachher verschieben, jetzt wird gearbeitet.“
Gretchen bekommt Gänsehaut als Sie seine Stimme hört, jedoch im gleichen Moment ist sie auch stinksauer.

Wie kann der einfach nur alles so schnell auf Anfang setzen.

„Ja, Marc ich weiss, dass wir hier zum Arbeiten sind. Wo fangen wir an?“ Gretchen versucht ihre Gefühle zu verbergen, doch dies will ihr nicht so ganz gelingen. Marc bemerkt, dass es Gretchen nicht so toll geht wie sie vorgibt, jedoch glaubt er wenn er so tut wie immer wäre es für sie beide leichter.

Als sie bei der Visite bei einem kleinen jungen ankommen ist das auch der neue Kinderarzt. Er sitzt auf dem Bett des kleinen und versucht ihm gerade anhand von einen Skizze zu erklären was die Onkel Doktoren bei ihm genau machen werden.

Ach ist das süss er kann wirklich gut mit Kindern.
Gretchen schaut einwenig verträumt Florian zu.

Als er die beiden Chirurgen entdeckt stoppt er seine Erklärungen und geht auf die beiden zu.
„Guten Tag wir kennen uns noch nicht, mein Name ist Florian Graber. Wir werden wohl noch öfters mit einander zu tun haben.“ Dabei schaut er Gretchen an. Die beinahe rot wird.

Marc: „Freut mich, Marc Meier, Oberarzt Chirurgie, hab schon einiges von Ihnen gehört sie waren vorher in Uganda bei Ärzte ohne Grenzen?“

„Ja, das war ich. Dann hatte ich Sehnsucht nach Deutschland und geregelten Arbeitszeiten und bin zurückgekommen.
Und sie Frau Doktor Haase sind sie doch noch pünktlich angekommen?“
„Ehm, ja danke.“
Marc ist einwenig eifersüchtig als er sieht wie Gretchen den neuen Kollegen ansieht. Und dann noch die Blicke die er ihr zurückgibt.
„Ihr kennt euch schon, super. Dann können wir ja endlich weiter machen. Schliesslich sind wir hier zum Arbeiten.“
„Marc, du wiederholst dich. Stimmt was nicht.“ Gretchen ist erstaunt über Marcs Reaktion.
Was mag wohl passiert sein. Hat Schwester Gaby ihm Heute Morgen nicht „verarztet“. Bäh, Gretchen, jetzt stell dir bloss nicht vor wie die beiden Sex haben.

Als sich Gretchen schüttelt vor Eckel schauen sie die beiden Männer etwas irritiert an.
Gretchen: „Ehm, Tschuldigung, mir ist … gerade eingefallen wie scheusslich doch die … die … Hose von Jochen war heute Morgen.“

„Können wir dann weiter machen, oder findest du jetzt auch noch mein Hemd zum schütteln?“ Marc starrt sie an.
Gretchen: „Also wenn du’s ehrlich wissen willst dein rosa Hemd sieht verdammt Schwul aus.“

Gretchen ist erstaunt über Ihre Selbstsicherheit. Sie funkelt Marc aufmüpfig an. Sie wartet nur darauf das jetzt eine Antwort von ihm kommt. Doch da ist nichts.
Nur der kleine Junge, der an den Mandeln operiert werden soll. Lacht laut vor sich hin.

Marc dreht sich um und verlässt das Zimmer.
Beim hinausgehen sagt er noch: „Dann wäre ja alles klar, die OP ist heute Nachmittag vorgesehen.“

„Ist der immer so schnell eingeschnappt?“ Florian sieht Gretchen fragend an.
Gretchen zuckt die Schultern: „Normalerweise eher nicht.“

Der restliche Vormittag vergeht eher zähflüssig. Marc spricht kein Wort mehr mit Gretchen. Gretchen fragt sich ob das mit dem Hemd dann vielleicht doch ein bisschen hart war. Doch Marc haut ihr ja auch ständig etwas um die Ohren. Der muss das aushalten.

Um die Mittagszeit rum geht Gretchen zum entspann, in die Neugeborenen Abteilung. Schliesslich beruhigen die Baby’s so schön.
Wäre sie da nicht dummerweise Mehdi über den weg gelaufen.
„Hallo Gretchen? Wie geht’s dir so?“ Mehdi schaut zu Boden, er ist verlegen, genau wie Gretchen.
„Gut danke.“
„Gretchen, du kannst mir nichts vormachen, wenn du deine Mittagspause bei den Babys verbringst stimmt meist etwas nicht. Hab ich nicht recht.“ Mehdi hält den kopf etwas schräg und schaut dabei Gretchen in die Augen.
Gretchen atmet tief ein und wieder aus: „ach weisst du, es ist alles in Ordnung, wirklich. Mach dir um mich keine sorgen.“
Sie legt ihre Hand auf seine Schultern und sagt tschüss.
Danach geht Gretchen Richtung OP. Schliesslich ist ja die Mandeloperation von dem kleinen Max noch.

Im Voraum wartet bereits Marc auf sie.
„War der Schokokuchen lecker?“
„Woher willst du wissen ob ich einen Schokokuchen gegessen habe?“
Marc wischt der verdutzten Ärztin ein krümmelchen Schokokuchen vom Mund ab.
Als Marc sie berührt geht durch Gretchen wieder ein angenehmer schauer. Doch bevor sie zu träumen anfängt reisst sie Marc gleich selber wieder aus den träumen: „Mensch Hasenzahn, mach vorwärts ich will heute mal pünktlich Feierabend.“
So ruppig hätte er jetzt doch wieder nicht sein müssen.
„Wieso wartet Gaby mit der Tiefkühlpizza?“ Margarethe der war klasse, jetzt hasst du es ihm aber wieder gezeigt.
„Ne wieso?“.
Super der ging aber voll daneben…

Die Operation am kleinen Max verläuft problemlos.

Marc und Gretchen werfen Ihre OP Kleider in den Wäschecontainer.
Gretchen geht Richtung Lift und bemerkt dabei nicht das Marc nur wenige Schritte hinter ihr ist.

Gerade als sich die Lifttür schliessen will quetscht sich Marc noch rein.
„Du Gretchen, ich glaube ich muss mit dir reden.“
Gretchen ist verwirrt, was soll den da noch geredet werden: „Denke nicht, du hast dich entschieden und ich bin dir dankbar das du’s getan hast. So kann ich mich auf meine Arbeit konzentrieren.“
Marc ist enttäuscht: „Ich glaube dir kein Wort.“
„Ach Marc…“
In dem Moment geht die Tür auf und Schwester Gaby steigt hinzu.

O mein Gott muss dass den auch noch sein. Diese …
jaja ich weiss keine Fluchwörter wenn ich zu dir bete.
Aber du tust ja auch nichts für mich.

Gretchen betet dafür dass ihr Pieper angeht. Doch nichts geschieht.
Mit Gabys anwesend sinkt die gefühlte Temperatur auf unter Nullgrad.

„Marci, Schatz. ich hab da ein paar Einladungskarten ausgesucht. Die sollten wir dringend auslesen. Kommst du gleich mit.“ Gaby schaut Marc mit einem gewaltigen Augenaufschlag an.
„Hab keine Zeit muss noch Akten durchgehen.“ Marc schaut Gaby noch nicht mal an.

Die Lifttür öffnet sich Marc verlässt den Lift und lässt Gaby erstarrt wie eine Salzsäule stehen.
Auch Gretchen tritt die flucht an.


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

01.09.2008 17:38
#2 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 2: Kann man liebe erzwingen?


Gaby kocht. Was stellt der sich eigentlich vor, sie so einfach abblitzen zu lassen und das auch noch vor dieses impertinenten Kuh.
Als sich Gaby so aufregt wird ihr schlecht. Sie spurtet ins Untersuchungszimmer der Gynäkologie und erbricht ins Waschbecken.
In dem Moment kommt Dr. Kaan rein.

„Schwester Gaby, sind sie krank?“ Mehdi schaut die erschrockene Gaby an.
„Nein nur Schwanger!“
„Aber nicht das sie nur glauben sie seien schwanger wie beim letzten mal.“
„Ich bin wirklich schwanger und zwar in der 6. Woche!“ Gaby beruhigt sich langsam wieder, da sie bemerkt dass Mehdi sich ehrlich um sie sorgt.
„Ach darum hat Meier ihnen einen Antrag gemacht, hätte soviel Verantwortungsgefühl ihm gar nicht zu getraut.“ Mehdi ist erstaunt.
„Pah, Verantwortung kennt der doch gar nicht, wenn ich nicht…“ Gaby schweigt, sie hätte beinahe Mehdi von dem Unfall und der Erpressung erzählt.

„Wenn sie nicht was?“ Mehdi wurde neugierig. Das war eigentlich nicht Mehdisart, doch es nahm ihn Wunder was Meier dazu gebracht hatte Schwester Gaby einen Heiratsantrag zu machen. Vor allem war Mehdi nicht blind. Er hatte sehr wohl wahrgenommen wie Marc sich verhielt wenn er mit Gretchen zusammen war.

Schwester Gaby hatte sich selbst in eine unliebsame Situation gebracht und wusste nicht recht wie sie sich daraus wieder raus winden sollte. „Ach ich hab ihm klar gemacht das eine kleine Familie auch was Wunderbares hat. Sie haben doch selbst gesagt Männer ändern sich wenn Sie das wunder des Leben miterleben dürfen.“

Gaby grinste sie war stolz auf sich, diese Antwort war einfach perfekt, die überzeugte sogar sie selber.

„Na dann, Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft. Aber Schwester Gaby ich möchte Ihnen dringend dazu raten sich untersuchen zu lassen. Sie wissen ja selbst wie viele Fehlgeburten bei Stress in den ersten Wochen der Schwangerschaft passieren. Die Arbeit und die Hochzeitsvorbereitung sind eine grosse Belastung für Ihren Körper.“

Gaby nahm die Warnung nicht ernst, sie würde sich erst zu spät wieder an die Worte des Frauenarztes erinnern.
Sie wollte nur eins, den Mann ihrer Träume heiraten und das so schnell wie möglich. Also machte Sie sich auf Richtung Marcs Büro.
Ohne Anzuklopfen ging Sie einfach hinein.

„Kannst du nicht einmal mehr anklopfen und was willst du hier?“ Marc war immer noch sauer.
„Hast du unsere Abmachung vergessen? Zudem wollte ich nur wissen welche Einladungskarten ich nehmen soll.“ Gaby unterdrückte die aufsteigende Wut.
„Wie sollte ich unsere Abmachung vergessen. Du erinnerst mich ja so gern an die. Nimm die Einladung wo du willst. Schliesslich willst du ja auch das ganze Tamtam.
Und übrigens Gaby nur weil wir heiraten, heisst das noch lange nicht, dass ich dich oder das Kind jemals lieben werde.“
Marc’s Gesicht sieht beinahe versteinert aus.
In Gaby’s Gesicht hingegen spielt sich im Moment entsetzen und Wut ab. „Sag jetzt nur noch das du diesen fetten Hasen liebst!?!“
„Lass Gretchen aus dem Spiel, sie hat mit uns beiden nichts zu tun.“ Marc schreit Gaby an.
„Ach ja, ich hab euch gesehen, als ihr euch geküsst habt und sie etwas von liebe und zärtlich gefasselt hat.“ Gaby blitzt Marc böse an.
„Wie willst du uns gesehen haben? Ich hab dir schon mal gesagt ich hab gegenüber dir keine Verpflichtungen.“
Jetzt ist Gaby so richtig in fahrt und will im gerade an den Kopf werfen das er ja noch nicht mal fähig sei ein Kind zu zeugen.
Da klopft es an der Türe.

Es ist prof. Dr. Haase: „Störe ich? Benötige noch die Unterlagen vom Patient Max Unterseen.“
„Kein Problem bin gerade fertig geworden damit.“ Marc Meier sieht zu Gaby rüber „und wir reden später weiter.“
„Ach wegen mir muss ihre verlobte nicht gehen. Wollte nur die Unterlagen.“ Marc sieht Gaby mit einem vernichtenden Blick an, so dass diese nur noch leise sagt: „War fertig und muss jetzt wieder zur Arbeit.“

Kaum hat Gaby die Bürotüre hinter sich geschlossen, fasst sie einen Entschluss. Sie will, dass Marc sie und das Baby liebt egal was sie dafür machen muss. Beim betrachten der verschiedenen Hochzeitseinladungs-Entwürfe pickt sie eine heraus. Darauf ist ein liebendes Päärchen abgebildet mit dem Titel „Wir haben uns gefunden“.

Es ist schon spät als Marc sein Büro verlassen will. Als sein Telefon klingelt. Es ist seine Mutter:
„Marc Olivier, du glaubst nicht wenn ich gerade hier in Nizza getroffen habe, Sarah.“
Marc kann sich an keine Sarah mehr erinnern: „Bitte, wer?“
„Sarah Keller, du weisst doch noch die Hübsche kleine Blondine die vor 2 Jahren mein Protege war.“
„Entschuldige Mutter ich hab im Moment genug um die Ohren, ich kann mich nicht noch an deine Schülerinnen erinnern.“ Marc ist inzwischen todmüde und hat nur noch einen Wunsch, nach Hause zu gehen.
Doch seine Mutter lies nicht locker: „Doch du erinnerst dich sicher. Du bist ihr hingegen sehr gut in Erinnerung geblieben.“
„Mutter, bitte komm zum Punkt, was genau möchtest du.“ Marc ist kurz davor einfach aufzulegen.
„Ich dachte, Sarah wäre die bessere Partie als diese schlampe von einer Krankenschwester wie heisst sie noch gleich Gertrud.“
„Mutter, sie heisst Gaby und ich werde sie heiraten. Und jetzt lege ich auf.“ Bevor Elke noch ein Wort sagen kann, hat Marc bereits den Hörer aufgelegt.

Marc packt seine Jacke und geht in Richtung Aufzug. Kaum hat er den Knopf vom Lift gedrückt öffnet sich die Türe und vor ihm steht Gretchen.


Och nee, ich dachte wenigsten der Feierabend verläuft ruhig.
Doch was ist, ich muss Marc im Lift treffen.
Soll ich jetzt was sagen oder sollen wir uns mal wieder anschweigen.
Komm schon Gretchen gib dir einen Stoss. Er sieht irgendwie so traurig aus.

„Nicht wahr so ein Feierabend ist doch was Schönes?“
„He, was ist. Jaja.“ Marc wirkt abwesend, was auch Gretchen bemerkt.
„Marc stimmt was nicht, ich merke doch wenn etwas nicht stimmt.“
„Ach nichts. Ich hab Gaby nur erklärt, dass ich Sie und ihr Baby nie lieben werde. Also alles wie immer.“ Marc grinst Gretchen an.
Da geht die Türe auf und Marc verabschiedet sich von Gretchen.

Was, wie, warum?
Ich wusste doch dass er Sie nicht liebt.
Aber wie bitte Marc wird Vater? Geschieht im Recht.
Das arme Kind mit der Mutter ist das arme ding auch schön gestraft.
Gretchen entwickle kein Mitleid mit etwas das du im Grunde hasst, weil es dir die liebe deines Lebens wegnimmt.

„So mein Kälbchen ab nach Hause.“ Franz Haase reist seine Tochter aus Ihren Gedanken.

„Ja klar, nach Hause, was sonst“ ein gequältes Lächeln kommt über ihre Lippen.


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

01.09.2008 20:19
#3 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Da ich gerade einwenig Zeit hatte hab ich Kapitel 3 auch gleich geschrieben.
Schon lustig die Kapitel werden immer kürzer.
Denke abr das nächste wird wieder länger.


Kapitel 3: Wer ist Jochens Quelle


Am nächsten Morgen will Jochen wieder seine grosse Schwester aufwecken. Doch das Zimmer ist leer. „Gretchen, wo bist du?“

„Buh!“ Gretchen steht bereits hinter Jochen und erschrickt ihn.
„Warum bist du so wahnsinnig gut gelaunt.“ Jochen verdreht die Augen. Eigentlich will er gar keine Antwort hören, darum geht er auch gleich die Treppe runter.
Gretchen geht ihrem Bruder nach in die Küche. „Ach weisst du, ich hab was Tolles geträumt.“
Jochen sieht Gretchen herausfordernd an: „Hast du von deinem Oberarzt geträumt?“ „He wieso weisst du dass ich… Nein hab ich nicht hab was ganz anderes Geträumt und darum bin ich ja auch so gut gelaunt.“ Gretchen ist beinahe ein wenig verlegen geworden.

„Ach Schwesterchen hab so meine Quelle.“ Jochen beisst in sein Marmeladenbrötchen.

Was für eine Quelle mag Jochen haben. Muss mir unbedingt vornehmen Jochen genauer bei der Arbeit zu beobachten. Dieser sogenannten Quelle möchte ich gerne mal was erzählen. Mmmh es Schokocroissants wie lecker.

Gretchen hat sich das Croissant geangelt und mampft munter drauf los. Mit vollem Mund fragt sie dann: „Du Jochen wo ist eigentlich Papa?“

Jochen ebenfalls mit vollem Mund: „Msste frher ns krnknhas.“
Gretchen schluckt runter und stellt nochmal die gleiche Frage, da sie mit Jochens Antwort so Garnichts anfangen kann.
Nun hat auch er endlich runter geschluckt und gibt seiner Schwester eine Antwort die sich auf versteht: „Ich wollte sagen, er musste früher ins Krankenhaus, ein Notfall!“
„Achso. Du, ich geh dann auch mal. Kommst du mit?“
Jochen schüttelt den Kopf da er schon wieder etwas im Mund hatte: „Hab später…“

Den Rest hat Gretchen wieder nicht verstanden. Aber es war Gretchen auch egal.

Im Krankenhaus angekommen ist Gretchen immer noch gut gelaunt und so trifft sie auf den neuen Kinderarzt Florian Graber.

„Guten morgen, heute schon so früh?“ und wieder war er so charmant, dass Gretchen beinahe die Beine weggeknickt wären.
„Ja, bin heute mal nicht mit dem falschem Bein aufgestanden.“ Gretchen war‘s im gleichen Moment peinlich, dass Sie zu einem eigentlich Fremden so offen war.
„Haben sie noch zeit für einen Kaffee. Und übrigens meine Freunde nennen mich Flo.“ Schon wieder dieses schmelz grinsen.

Das Grinsen ist beinahe unverschämter als das von Marc.
Hatte er mir gerade das du angeboten. Wie süss Flo.

„Eh, ich bin Gretchen, Danke für die Einladung, aber ich muss noch ein paar Sachen vorbereiten, aber ein anders Mal gern.“

Gretchen wenn du jetzt nicht von ihm wegkommst bist du weggeschmolzen bevor du auf zwei zählen kannst.

In der Umkleide trifft sie auf Marc.

„Morgen.“ Marc kriegt die Zähne beinahe nicht auseinander.
„Morgen, und auch so gut geschlafen?“ Gretchen schwebt beinahe auf Wolken.
„Sehr gut, sieht man das nicht. Hasenzahn, warum bist du eigentlich so gut gelaunt?“

Soll ich ihm sagen, dass ich von ihm geträumt habe oder dass der neue Kinderarzt mit ihr geflirtet hat und so ultra süss war.

„Ach weisst du ich hab einfach nur super tief geschlafen diese Nacht.“

Sie zieht ihren Kittel an und sieht Marc an: „Also kommst du, dass ist kein Kaffeekränzchen.“ Gretchen grinst beim Rausgehen. Marc äfft sie nach, doch Gretchen sieht es nicht.

Bei der Visite beobachtet Gretchen unauffällig Jochen.
Doch sie kann einfach nicht raus finden wär Jochens quelle sein könnte.

„Hallo Gretchen, hast du bald zeit für eine kleine Pause. Du weisst doch, du schuldest mir noch einen Kaffee.“
„Flo, was machst du den hier?“ Gretchen ist überrascht ihn so schnell wieder zusehen.
Marc fällt die Kinnlade runter: „Ach ihr dutzt euch?“
„Ach so, ich bin Flo, kannst mich natürlich auch dutzen hab kein Problem damit.“
„Aber ich.“ Marc zieht Gretchen am Arm weg von Florian.
„Ich mag diesen Kerl nicht, halt dich von ihm bitte fern, ich kenne diesen Typ Mann.“ Flüstert ihr Marc ins Ohr.
„Ach ja, weiss auch genau warum du diesen Typ Mann kennst. Du sprichst von dir selber.“

Gretchen löst sich aus Marcs griff.

„Flo, ich bin auch für eine kleine Pause.“

Zusammen verlassen die beiden die Krankenstation.
Im Fahrstuhl fragt Florian: „Kann ich dich was fragen?“
„Sicher was willst du den wissen?“ „Läuft da etwas zwischen dir und diesem Meier?“
Gretchen wird rot und lacht künstlich: „Zwischen Marc und mir war nie was und wird nie was sein.“
Gretchen übertreibe es nicht so, du weisst genau, dass du schlecht lügen kannst. Hoffentlich hat er nichts gemerkt.

„Wenn das so ist, verstehe ich nicht warum der sich so anstellt.“ Florian schaut Gretchen in die Augen.
„Revier verhalten. Keine Ahnung.“
Mensch hat der schöne tiefblaue Augen.
Sie kommen sich immer näher. Florian drückt ohne dass es Gretchen bemerkt den Stopp-Knopf. Der Lift hält an.
Kurz bevor sich Gretchens und Flo’s Lippen treffen geht Gretchens Pieper los.

„Ich muss los.“ Gretchen versucht sich sich von Flo zulösen.
„Wie schade. Aber du kannst nicht gehen. Der Fahrstuhl steckt fest.“

Gretchen erschrickt das hatte sie gar nicht bemerkt.
„Was machen wir den jetzt. Um Hilfe schreien? Wo ist die Klingel, es hat doch immer irgendwo eine Notruf klingel.“ Gretchen gerät in Panik.
Da Dr. Graber nicht will das Gretchen herausfindet das er den Stopp-Knopf betätigt hat, drückt er schnell die Taste nochmal.
„Gott sei Dank, er geht wieder.“ Gretchen fällt ein Stein von Herzen.

Als Gretchen in die Notfallstation gehetzt kommt, rennt sie aus Versehen in das Falsche Behandlungszimmer.
Darin sind zwei gerade heftig am Knutschen.

„Oh, Entschuldigung.“ Gretchen verlässt schnell wieder das Zimmer.

Ich glaub die haben mich gar nicht wahrgenommen.
War das Jochen und Schwester Sabine. Jetzt wird mir alles klar.


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

03.09.2008 07:18
#4 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 4: Was ist bloss mit den Männern los


Gretchen beschliesst die beiden noch einwenig im Glauben zu lassen, das niemand weiss, was die zwei so zusammen treiben.
Als Sie endlich im richtigen Untersuchungszimmer ankommt ist Marc bereits da und starrt sie an: „War wohl nichts mit Kaffee trinken?“

„Du willst doch nicht wirklich eine Antwort oder?“ Gretchen erwartete keine Antwort von Marc. „Was ist passiert?“
Dabei sah sie den Patienten an.

„Messerstecherei zwei Schwerverletzte, einer ist bei deinem Vater und das hier wäre der zweite. Anscheinend ein Streit zwischen zwei Männern um eine Frau.“ Er sah Gretchen an, nach dem Moto, da siehst du was passiert, wenn du mein Herz brichst.

Ach komm Gretchen, Marc hat kein Herz. Dann kann auch nichts brechen. Ich wäre für Ihn nur eine Affäre, eine Trophäe mehr ins seinem Trophäenschrank.

„Hören Sie mich, haben Sie schmerzen?“ Gretchen versuchte sich auf ihren Patienten zu Konsentrieren.

„Hasenzahn er kann dich nicht hören, er ist bewusstlos. Schwester Sabine bereiten Sie alles für eine OP vor. … Schwester Sabine?“
Marc sah sich um doch da war keine kleine Krankenschwester.
„Wo zum Teufel ist die?!“

Gretchen konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen: „Die hat einen anderen Patienten.“
„He, was ist? Dann halt Sie, Schwester Matilda, dann machen Sie eben den OP 2 bereit.“ Marc sah die etwas schlaksig wirkende Krankenschwester an die still in der Ecke gestanden hat.
„Bin ich hier im Irrenhaus, jeder macht was er will.“

„Marc, hör mal, Schwester Sabine kann doch nichts dafür, dass du stress mit deiner Gaby hast. Lässt Sie dich nicht mehr so oft ran. Jetzt wo sie Schwanger ist. Oder ist es deine Mutter die gerade wieder eine Hitzewallung hat wegen ihrer anstehenden Menopause.“

„Halt die klappe du Knalltüte.“ Marc wollte eigentlich was anderes sagen. Doch in letzter Zeit haute ihm Gretchen die Sprüche um die Ohren die er normalerweise sagte. Das verunsicherte Ihn.

Stricke 1. Gretchen das hast du toll gemacht.

Bei der zwei Stündigen OP schweigen sich die beiden mal wieder an.
Der Patient bleibt stabil und die Blutungen in die Bauchhöhle können gestoppt werden.

Als sich Gretchen die Maske vom Gesicht zieht sieht Sie Marc an: „Wir sind doch ein tolles Team, wir zwei Knalltüten.“
„Ja sicher, selber Knalltüte.“ Marc kann kaum aus dem OP raus, steht da auch schon Gaby. Diese sieht Gretchen und reagiert eifersüchtig: „Marci, Schatzi.“ Gaby hat ihr Zucker süssestes Lächeln aufgesetzt.
„Ich habe eine Karte ausgesucht und die ist bereits beim Drucker. Den Ort für unsere Hochzeit hab ich auch schon ausgesucht. Zuerst Standesamtlich im Ratshaus und dann nachher mit einer weissen Kutsche in die Hofkirche.“
„Wie bitte Pferde. Ihh, Gaby, die Dinger stinken, muss das sein.“ Marc rümpft die Nase.
Gretchen kann sich ihr Lachen nicht mehr verkneifen. Sie stellt sich gerade vor wie Marc in der Kutsche sitzt uns sich die Nase zu hält.
Gabi will gerade zum Finalen schlag ausholen: „Wenn du mich liebst dann…“ Unterbricht Sie sich selber, ihr wird schon wieder Spei übel und sie rennt davon.
Dabei über rennt sie beinahe Schwester Sabine die gerade etwas verwuschelt um die Ecke biegt. Gaby kann die verdutzte Schwester gerade noch abfangen, bevor sie von Marc einen riesen Anschiss zu hören bekommt.
Sie hackt bei Sabine ein und sagt: „Wir beide gehen jetzt mal schön einen Kaffee trinken.“ Marc will noch dazwischen kommt aber zu spät.

In der Cafeteria angekommen.
„Frau Doktor was hatte den der Herr Doktor? Er sah so auf geregt aus.“ In Sabines Gesicht konnte man ein grosses Fragezeichen sehen.
„Sabine hast du den Piepser den nicht gehört? Wir hatten einen Notfall.“ Gretchen sieht Schwester Sabine an wie ein Kind das seine Hausaufgaben vergessen hat.
„Jeses, Frau Doktor, ich hab meinen Pieper verloren. Wo könnte der bloss sein?“ Sabine steht auf und Tastet Ihre Kleidung ab und ohne ein Abschiedswort geht sie davon.

Ich hätte da ja ne leise Vermutung wo der Pager sein könnte. Aber muss ihr ja nicht gleich auf die Nase binden, dass ich weiss was zwischen Ihr und Jochen läuft.

„Ist der Platz noch frei?“ Es ist die Stimme von Flo.
Gretchen dreht sich um und sieht mitten in die blauen Augen von ihm: „Ja klar, bin dir ja eh noch ein Kaffee schuldig.“ Sie lächelt ihn an.

Die beiden Unterhalten sich angeregt über Dr. Grabers zeit bei Ärzte ohne Grenzen. Als Mehdi die Cafeteria betritt sieht er die beiden. Es tut im Weh Gretchen mit einem Anderen zusehen. Er fragt sich wer der wohl ist. Immerhin sieht sie nicht mehr ganz so traurig aus wie gestern Mittag.

„Hallo Gretchen, sehe dir geht’s besser als Gestern?“ Mehdi lächelt Gretchen an und diese lächelt zurück: „Ja viel besser. Kennst du schon Dr. Florian Graber, er ist der neue Kinderarzt.“
„Freut mich sie kennen zu lernen, mein Name Dr. Mehdi Kaan, Oberarzt Gyn.“
„Sie sind also der Mann der jede Frauen Psyche genau kennt. Wissen Sie manchmal beneide ich die Gynäkologen um Ihren Beruf. Hab mir echt schon mal überlegt den Beruf zu wechseln.“ Florian versucht sich einzuschmeicheln.
„Ach, wissen Sie Schwangere Frauen sind auch nicht immer die leichtesten Patientinnen.“ Mehdi lächelt und verabschiedet sich.

Auf dem Flur trifft Mehdi auf Marc: „Na Meier, wie geht’s so als werdender Vater, hat Gaby schon Stimmungsschwankungen?“
Marc kann das Grinsen von Dr. Kaan überhaupt nicht leiden: „Wieso sollte ich das wissen.“
„Weil Sie deine Verlobte ist.“ Mehdi sieht Marc fragend an.
„Weisst du was, kümmere dich doch du dich besser um deine Frau, sonst läuft sie dir wieder davon. Ah, ja genau, sie kann ja nicht mehr laufen. Da hast du aber Glück gehabt.“ Marc freut sich über seinen gelungenen Tiefschlag.
Marc geht mit einem Grinsen in Richtung Cafeteria. Das Lachen vergeht ihm aber auf der Stelle, als er Gretchen schon wieder mit diesem Urwald-Arzt zusammen sieht.


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

03.09.2008 11:54
#5 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Ich sollte weniger Rosenstolz beim Schreiben hören, da werd ich immer so melancholisch.
Hoffe aber es gefällt trotzdem, einigermassen.





Kapitel 5: Wolke 7 ich komme

Gretchen ist beinahe auf Wolke sieben.

Flo ist so charmant, witzig, süss und er versteht sich mit Mehdi.
Was Marc definitiv wohl nicht mehr wird, vor allem nicht, da Marc mit Anna eine Affäre hatte.
Gretchen, wenn Flo dich fragt ob du mit ihm Essen gehst, dann sagst du: ja.

„Du Gretchen, ich würde dich gerne zum Essen einladen heute Abend, hättest du Zeit?“ Flo schaut Gretchen gespielt verlegen an.
Als Gretchen über Florians Schulter sieht, erkennt sie Marc, der wie es aussieht extrem sauer ist.

Super der kommt mir gerade recht. Dem zeig ich, dass er für mich nichts weiter als mein Chef ist.

Gretchen steht auf beugt sich zu Flo runter und gibt ihm einen Kuss auf die Wange und haucht ihm ins Ohr: „Ja gerne heute so um halb acht, holst du mich ab?“

Florian Strategie geht auf: „Ja sicher bis heute Abend.“

Gretchen geht Richtung Ausgang da trifft sie auf Marc, der zwischen extrem sauer und verdutzt wankt.
„Marc? So was auch hab dich gar nicht gesehen.“ Gretchen hat ihr unschuldigstes Gesicht aufgesetzt und lässt Marc darauf einfach stehen.
Sie ist stolz auf sich, dass sie Marc Meier gezeigt hat, dass es auch noch andere Männer gibt. Vor allem Männer die nicht verheiratet oder verlobt sind.

Im Stationszimmer angekommen lächelt Gretchen immer noch.
Schwester Sabine ist erstaunt über das so verliebt anmutende lächeln: „Frau Doktor, sie kucken so verliebt. Hat Dr. Meier oder Dr. Kaan etwas damit zu tun.“

Gretchen schüttelt den Kopf: „Nein die beiden haben gar nichts damit zu tun. Stellen Sie sich vor Dr. Graber hat mich auf ein Date eingeladen.“

Während Gretchen Schwester Sabine von Florian Graber erzählt, ist Mehdi in seinem Untersuchungszimmer. Er denkt immer noch an Gretchen und diesen neuen Arzt. Ihm ist dieser Graber einfach nicht sympatisch. Er hat das Gefühl das dieser Kinderarzt ein Falsches Spiel spielt.
Da klopft es an seiner Tür. „Herein“.

Es ist Anna sie kommt gerade von ihrer Physiotherapie: „Hallo Mehdi. Du siehst so nachdenklich aus?“ Obwohl Anna ihren Mann vor dem Unfall verlassen wollte, kennt sie ihn und seine Gefühle genau.
„Es nichts.“ Mehdi sieht immer noch genauso nachdenklich aus.
„Mehdi du kannst mich nicht täuschen. Es geht um die blonde Ärtzin. Ich hab dir gesagt, dass es mich nicht stört wenn du mit ihr zusammen sein willst. Schliesslich wollte ich dich verlassen. Und ich sehe doch, dass du sie liebst. Denn so wie du sie an siehst hast du mich auch mal angesehen.“
Mehdi lächelt seine Frau an: „Anna ich werde dich nicht im stich lassen. Aber bitte sag mir wieso hast du dich auf diesen Meier eingelassen.“
Anna schaut ihren Mann an: „Du bist der beste Ehemann und vor allem Vater den sich eine Frau wünschen kann.
Doch mit der Zeit sehnt man sich nach diesem kribbeln im Bauch. Und wenn dann jemand da ist der uns das gibt wonach wir uns sehnen. Kann es passieren, dass man den treuen und liebend Mann verlässt.“
„Als du mich verlassen wolltest“ Mehdi macht eine pause und fast all seinen Mut zusammen, „wolltest du da zu Marc.“
Anna lächelt Mehdi an: „Nein, das wollte ich nicht. Ich wollte einfach nur abstand. Marc hat mir nichts bedeutet. Ich denke ich war auch nie die richtige für ihn.“

Mehdi schaut Anna fragend an: „Wie meinst du das, du warst nicht die richtige für ihn?“
„Ich kann es nicht erklären, immer wenn ich mit ihm zusammen war, hatte ich das Gefühl, sein Herz sei schon besetzt durch jemanden. Doch er wusste es wohl selber nicht.“
„Aber…“ Mehdi wollte mehr wissen. Doch Anna legte ihm den Finger auf die Lippen. „Mach dir keine Gedanken über Marc und mich. Das ist Vergangenheit. Ich möchte aber im hier und jetzt leben. Komm lass uns nach Hause gehen du Super Papa.“ Sie lächelt Mehdi an und der gab sich einen ruck und ging mit Anna nach Hause.

Wieder bei Gretchen die inzwischen ein paar kleine Wunden genäht hat. Sie hatte Marc den ganzen Nachmittag nicht mehr gesehen. Sie macht sich Gedanken und will Marc in seinem Büro besuchen. Vor der Türe bleibt sie stehen.

Was ist wohl mit Marc los. War ich vielleicht doch zu Gemein?
Nein, Gretchen mach dir keine Gedanken der ist kein Sensibelchen.
Und vielleicht ist gerade Schwester Gaby bei ihm und sie besprechen Ihre Hochzeit oder machen sonst irgendetwas Schmutziges.

Auf der anderen Seite der Tür steht Marc. Er will gerade das Büro verlassen und zu Gretchen gehen. Er möchte Ihr sagen, dass er sie liebt und er nicht möchte, dass sie sich mit diesem Kinderarzt einlässt. Er hat die Türklinke schon in der Hand als er inne hält.

Gretchen hält die äussere Türklinke und Marc die innere.
Doch keiner drückt sie runter.

Nein, ich geh da jetzt nicht rein. Gehe besser nach Hause, muss mich ja auch noch umziehen für mein Date mit Flo.
Beim Gedanken an Flos blaue Augen wird ihr wieder ganz anders und sie schwebt nahezu davon.

Als Marc dann endlich die Türe öffnet ist der Gang leer.


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Gretchen81 Offline

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04.09.2008 09:16
#6 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 6: Das 1. Date

Gretchen steht vor Ihrem Kleiderschrank.

Was soll ich bloss anziehen. Etwas das rote Kleid mit dem tiefen Ausschnitt. Nein besser nicht, sonst denkt er noch ich wäre leicht zu haben. Obwohl heute Abend könnte alles passieren.
Schäm dich Gretchen, beim ersten Date hat man keinen Sex. Hast ja gesehen was passiert, wenn man sich nicht daran hält.

Nach einer viertel Stunde sieht es in Gretchens rosa Zimmer aus als hätte eine Bombe eingeschlagen. Überall liegen Kleider und Schuhe herum.
Kurz vor halb Acht ist Gretchen fertig angezogen. Sie wirft einen letzten Blick in den Spiegel.

Ach du meine Güte. Jetzt wäre ich doch beinahe mit den Hausschuhen zu meinem Date.

Gretchen sieht runter zu ihren Füssen und da sind doch tatsächlich noch ihre plüschigen rosa Pantoffeln. Da klingelt es schon an Ihrer Tür. Ihr Date ist pünktlich und Sie. Sie hüpft auf einem Bein durch Ihr Zimmer und sucht verzweifelt ihren zweiten Stiletto.
Unten macht Jochen inzwischen die Tür auf und ist im ersten Augenblick erstaunt. Den statt einem Mann sieht er nur einen riesen Straus Rosen.
Eine Stimme hinter den Rosen: „Die schönste Blume der Welt für die bezaubernste Ärztin auf der Welt.“ Jochen räuspert sich und der Blumenstraus senkt sich und ein verdutztes Gesicht von Dr. Graber sieht ihn an: „Eh, ist ihre Schwester nicht zu Hause.“
Jochen muss sich das Lachen verkneifen: „Doch doch die Sucht gerade noch ihren Schuh. Kommen Sie doch rein. Sie hat ihn sicher bald gefunden.“
Florian Graber betritt das Haus der Haases und wartet im Gang auf Gretchen.
Jochen schreit unter dessen nach seiner grossen Schwester: „Dein Gott in weiss ist da. Jetzt mach schon vorwärts.“

Was?!? Marc ist da?!?

Gretchen hat soeben ihren zweiten Schuh gefunden und stürmt die Treppe runter. Als Sie unten ankommt sieht sie nur einen Mann mit einem riesen Strauss roter Rosen.

Marc will sich bei mir entschuldigen. Wie süss.

„Die schönsten Blumen der Welt, für die bezaubernste Ärztin auf der Welt.“ Florian spricht seinen Satz nochmals, diesmal aber an die richtige Person.

Huch, das ist nicht Marc. Das ist ja Flo. Hätte ich mir auch denken können.
Marc ist kein Gentleman wie Flo. Er ist einfach so aufmerksam.

Jochen lacht sich inzwischen in der Küche schief, aus der er alles beobachten konnte. Gretchen funkelten ihn an.

Notiz an mich selber, muss dringend meinen kleinen Bruder erwürgen.

Marc ist indessen endlich zu Hause. Er hatte noch versucht Gretchen auf dem Handy zu erreichen, doch es war immer nur die Mailbox dran.
Und Ihr auf dieser eine Nachricht zu hinterlassen empfand er unpassend.
Er schnappt sich aus dem Kühlschrank ein Bier setzt sich auf Sofa und knipst den Fernseher an. Gerade als er es sich gemütlich gemacht hat, klingelt es an der Türe. Sauer geht Marc zur Tür, er fragt sich wer ihn wohl heute noch von seinem Feierabend abhalten will.
Na wer wohl. Es ist Gaby die mit einem Stapel Briefe und Dokumente, die kaum ist die Türe offen schon an ihm vorbei stürmt und ins Wohnzimmer geht.
„Du könntest mir ruhig einen Schlüssel geben, schliesslich bin ich deine Verlobte. Und wann suchen wir eine gemeinsame Wohnung? Ich meine in dieser Jungessellenbude können wir nicht wohnen, hier hat es ja noch nicht mal ein Zimmer für unsere Tochter.“ Gaby plapperte drauf los, Marc hätte am liebsten die Fernbedienung genommen und sie auf stumm geschaltet.
Leider funktionierte das nicht ganz. Also schnappte er sich sein Bier und nahm einen grossen Schluck.

Im einem romantischen Restaurant am Rand der Stadt im Wintergarten.
Der Kellner reicht Gretchen und Florian die Speisekarte und fragt ob die beiden gerne einen Aperitif hätten.
„Bringen Sie uns eine Flasche Champagner.“ Auf Florians Geheiss hin nickt der Kellner stumm und geht Richtung Buffet.
„Champagner? Bist du sicher, der ist sicher verdammt teuer. Ein Glas Orangensaft hätte mit wirklich gereicht.“ Gretchen ist verlegen.
„Ein Date mit dir ist mir das aber Wert. Und schliesslich hatte ich auch schon lange keinen Champagner mehr. In Uganda gab’s so was nicht.“ Flo nimmt sich die Karte wieder vor die Nase und versucht möglichst konsentriert zu wirken. Gretchen ist hin und weg vom Charme Florians.

Der Mann ist ein Traum. Danke lieber Gott, dass du endlich mal an mich gedacht hast.

Der Kellner kommt zurück an ihren Tisch mit einem Champagner und 2 Gläsern.
Er schenkt den beiden ein und fragt sie ob sie bereits gewählt haben.
Gretchen kann sich einfach nicht entscheiden und fragt was den der Koch so empfiehlt. Dr. Graber und Gretchen entscheiden sich dann für das Menu Surprise.

Das hast du super gemacht, du hast zwar keine Ahnung was gleich kommen wird, dafür denkt er jetzt von dir das du extrem spontan bis.

Gretchen entschuldigt sich bei Florian, da sie sich schnell frisch machen will. Das ist der Moment den der Kinderarzt schon lange abgewartet hat. Er kippt ein weisses Pulver in ihr Glas.

Gretchen ist auf dem Weg von der Toilette zurück an ihren Tisch da klingelt ihr Handy. Schwester Sabine ist dran ein Notfall und sie müsse dringend ins Krankenhaus kommen. Schnellst möglich geht Gretchen zu Florian zurück an den Tisch und entschuldigt sich das sie gehen muss.

„Bitte trink doch mit mir wenigstens das eine Glas Champagner, soviel zeit sollte doch schon sein.“ Florian sieht sie wieder mit diesem dahin Schmelz Blick an. So kann sie seine Bitte einfach nicht abschlagen.
Als sie nach ihrem Glas greifen will kipp dieses aus versehen um.
„Oh nein, das tut mir aber leid, ich bin manchmal eben echt ein Tollpatsch. Aber vielleicht auch besser so. Du Flo könntest du mich vielleicht auch noch schnell zum Krankenhaus fahren. Sonst bestell ich mir ein Taxi.“
Gretchen ist es extrem peinlich das ihr das kleine Missgeschick passiert ist. Florian hingegen ist genervt, sein Plan ist nicht aufgegangen. Er lässt sich aber nichts anmerken: „Kein Problem geh doch schon mal vor, ich bezahle noch schnell.“

Gretchen geht schon mal ihre Jacke aus der Garderobe holen und macht sich auf den Weg Richtung Wagen. Sie muss nicht lange auf ihr Date warten.
Florian bringt Gretchen wie besprochen zum Krankenhaus. Vor dem Eingang hält er an. Gretchen bedankt sich bei ihm für den zwar kurzen aber sehr schönen Abend. Sie kommen sich wieder sehr nahe, wie im Lift, doch diesmal werden die beiden nicht mehr unterbrochen. Sie küssen sich.

Schade, der Abend war so kurz. Aber er küsst auch noch so himmlisch. Wenn doch dieser Notfall nicht wäre. Möchte am liebsten ewig hier sitzen und ihn Küssen.


Gretchen81 Offline

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04.09.2008 18:16
#7 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Ich hab früher schon geschichten geschrieben. Nur aus Zeitmangel wurd ich nie fertig.
Reis mich aber diesmal zusammen und schreibe weiter.


Kapitel 7: Notfall und Katastrophen

Doch Sie löst sich doch noch von ihm, steigt aus dem Wagen aus und geht ins Krankenhaus. Auf dem Weg zur Umkleide Kabine trifft sie dann auch noch glatt auf Marc. Er starrt sie an.

Wie so sieht der mich so komisch an. Der weiss doch wie ich aussehe. Oder hab ich wieder irgendwo einen Pickel.

„Du Gretchen?“ Marc schaut Gretchen immer noch an.
„Mh“ Gretchen zupft gerade an ihrer Jacke rum da sich der Reissverschluss verhackt hat.
„Du siehst verführerisch aus.“

He, was hat der gerade gesagt? Auf dumme Scherze hab ich jetzt aber gerade gar keine Lust.
„Marc, hör bitte mit den Witzen auf. Wir müssen uns beeilen.“ Mit einem Kick wirft Gretchen ihren linken Stilleto Richtung Schrank.

„Das war kein Witz, warum hast du dich so hübsch gemacht? Und übrigens ich bin schonlange bereit, warte nur noch auf dich, Hasenzahn.“ Marc grinst Gretchen an.

Das war aber süss und wie er so kleine Fältchen um die Augen bekommt wenn er lächelt. Halt, Gretchen nicht etwas hinein interpretieren, wo gar nichts ist. Du hattest gerade ein hervorragendes 1. Date mit einem perfekten Mann.
Das sollte doch eigentlich reichen.

„Wenn du’s unbedingt wissen willst. Ich hatte gerade ein traumhaftes 1. Date mit Flo.“ So jetzt hast du gesagt. Hoffentlich rastet er nicht gleich wieder aus. Das letzte Mal hat mir da vollkommen gereicht.

Marc steht auf und verlässt den Raum. Gretchen bleibt verdutzt zurück.

Was war das jetzt. Kein Spruch nichts. Ich glaube er ist krank.

Gretchen geht in den OP.
Die Patientin wurde bei einem Überfall durch ein Messer schwer verletzt. Aufgrund der Zahlreichen Stichwunden sind die Blutungen schwer Unterkontrolle zu bringen. Ein Stich verfehlte das Herz nur um einen Zentimeter. Die Operation dauert bis in die frühen Morgenstunden an. Als sie endlich alle Blutungen stoppen können. Schwebt die Frau immer noch in Lebensgefahr und wird auf die Intensivstation verlegt.

Vor dem OP warten zwei Polizisten, es ist Nadja und ihr Kollege/Freund.
„Hallo Nadja, bist du wegen dem Überfall-Opfer hier?“ Gretchen begrüsst ihre Freundin.
„Ja genau, wir bräuchten dann noch eine aussage vom Opfer. Wann ist sie wieder Vernehmungsfähig?“ Nadja holt Ihren Notizblock und den Kugelschreiber hervor.
„Ich denke das wird noch etwas dauern, Sie wurde auf die Intensivstation verlegt und ist noch nicht über den Berg. Wir werden uns bei dir melden sobald sie Vernehmungsfähig ist.“ Gretchen muss gähnen.
„Ok, ist in Ordnung. Und du schau mal das du ins Bett kommst.“ Nadja lächelt die immer noch gähnende Gretchen an und verabschiedet sich.

Im Unkleideraum schläft Gretchen doch tatsächlich auf einem Stuhl ein.
Als Marc den Raum betritt erschrickt er im ersten Moment, doch dann schnarcht Gretchen kurz. Er lehnt sich an die Wand und beobachtet sie ein paar Sekunden, geht dann zur hin, streicht ihr eine Strähne aus dem Gesicht und gibt ihr einen zärtlichen Kuss auf die Wange.
„Ich liebe dich.“ flüstert er ihr ins Ohr und geht.

Gretchen erwacht und schaut sich um. Sie hatte doch gerade eben das Gefühl gehabt nicht alleine zu sein.

Komisch, meine Träume fühlen sich auch immer realistischer an.
Egal nichts wie nach Hause bin Todmüde.

Vor dem Krankenhaus bemerkt Gretchen das sie gar kein Fahrrad dabei hat.
Sie überlegt sich ob sie zu Fuss gehen soll oder doch besser den Bus nimmt.
Beim Gedanken an die überfallene Frau entscheidet sich Gretchen für den Bus. Sie wartet also auf den ersten Bus.
Da hält ein silberner BMW neben ihr, es ist Marc.

Das hat mir noch gefehlt. Was will der jetzt noch. Bin müde will nur noch ins Bett. Wann kommt dieser verfluchte Bus.

Marc lässt die Scheibe runter: „Komm schon Hasenzahn steig ein, sonst passiert dir auch noch was. Ich fahr dich nach Hause.“
„Das liegt ja gar nicht auf deinem Weg. Und der Bus kommt gleich.“ Gretchen weigert sich.
„Hasenzahn es ist 4 Uhr. Der erste Bus fährt erst in einer Stunde. Also steig ein.“ Marc redet mit Nachdruck auf Gretchen ein, „Wenn du nicht gleich einsteigst, wende ich Gewalt an!“
Gretchen macht grosse Augen: „Du willst was? Ich hab den braunen Gürtel also pass auf was du sagst.“ Marc macht den Motor aus und steigt aus.
„Jetzt steig schon ein Gretchen, den Vater bringt mich sonst um wenn dir was passiert.“ Er legt seine Hand auf ihre Schultern als Sie sich gerade umdreht. Gretchens Reaktion folgt postwendend. Genau wie Sie Mehdi schon mal auf den Boden geworfen hat, lernt auch Marc das fliegen.

Ach, du scheisse. Hab ich jetzt meinen Oberarzt flachgelegt. Hoffentlich ist ihm nichts passiert.

„Marc, hab ich dir wehgetan, hast du schmerzen?“ Gretchen macht sich sorgen.
„Mensch, Hasenzahn hast du einen an der Waffel?“ Marc krabbelt vom Boden wieder auf und wischt sich den Dreck von den Hosen. „Jetzt steig ein zack zack.“
Gretchen hat jetzt so ein schlechtes Gewissen, das sie wortlos in Marc’s Auto einsteigt. Fünf Minuten lang herrscht eiserne stille zwischen den beiden bis Gretchen das schweigen bricht: „Marc es tut mir leid wegen vorhin. Das ist halt so ein Reflex.“
„Ist das so ein ähnlicher Reflex wie wenn ich dich Küsse und du mir dann eine runter haust?“ Marc schielt zu Gretchen rüber.
„Ich hab dir nicht jedes Mal eine gewischt. Beim Dornrösschen-Kuss hab ich dir keine gescheuert.“ Gretchen fängt an zu lachen.
„Hei, wieso lachst du jetzt?“ Marc spielt den eingeschnappten.
„Ich hab an dein Gesicht gedacht als Sabine dir gesagt hat, dass du so verl…“ Gretchen verstummte im Satz und Marc hielt das Auto an.
„Wieso hältst du an?“ flüsterte Gretchen, dabei sah sie Marc an.
„Ich dachte du willst nach Hause, also hier sind wir, Casa Haase.“ Marc sah ihr nun ebenfalls in die Augen.
Die Luft knisterte zwischen den beiden. Sie kamen sich immer näher, bis ihre Lippen sich berührten und in einander verschmolzen.

Er ist so zärtlich und doch so stürmisch. Ich liebe ihn.
Halt, Stopp, Gehirn an Lippen aufhören zu küssen. Er wird bald Vater und heiraten und das nicht dich.

Doch Gretchen und Marc küssen sich weiter.
Als sie für einen kleinen Moment sich lösen um Luft zu holen. Flüstert Gretchen Marc ins Ohr: „Komm mit rein“
„Bist du dir sicher?“ und küsst sie erneut. Gretchen haucht nur noch ein „ja“.
So leise wie nur möglich schleichen sich die beiden ins Haus in Gretchens Zimmer. Im Zimmer angekommen torkeln sie küssend auf das rosa Bett in mitten des Zimmers.

Gretchen weiss nicht mehr wie ihr geschieht. Hände die sie zärtlich streicheln und Lippen die sie liebkosen. Sie gibt sich einfach nur Marc hin.

Am nächsten Morgen. Gretchen wird geweckt von einem Türknallen. Als sie ihre Augen aufschlägt ist Marc’s Arm um sie gelegt und er kuschelt an ihr.

Margarethe was hast du getan?

„Marc.“ Gretchen stupst Marc an, bis dieser ganz verschlafen die Augen öffnet und sie ansieht.
„Morgen“ und dann gähnt.

Mein Gott sieht der knuffig aus, wenn er am morgen aufwacht.
Was mach ich jetzt blos. Wenn Papa uns so sieht kriegen wir wieder ein Donnerwetter zu hören.

„Marc, zieh dich an und geh. Und zwar so dass dich keiner sieht.“ Gretchen ist verzweifelt.
„Bitte, wie.“ Marc ist erstaunt.
„Wenn mein Vater herausfindet was hier letzte Nacht getan haben, dann bringt er dich um.“ Gretchen sucht Marcs Kleider zusammen die im ganzen Zimmer verteilt.
Marc gibt nach, er steht auf und zieht sich an.
Als Marc rausschleicht gibt im Gretchen Rückendeckung. Als die Haustüre endlich zu ist und Marc draussen atmet Gretchen tief durch.

„Und wie war die Nacht mit deinem Gott in weiss?“ Jochen steht grinsend hinter ihr.
„Was? Hab nur nachgesehen ob die Post schon da war.“ Gretchen versucht ihren Bruder anzuflunkern, der jedoch hat Marcs Wagen gesehen als er am Morgen Brötchen holen war.
„Keine Angst erzähle Papa schon nichts.“ Jochen grinst breit und geht in die Küche.

Das ist eine Katastrophe jetzt weiss mein Bruder auch noch das von Marc und mir. Gretchen warum hast du das getan. Er wird in ein paar Wochen heiraten und Vater.


Gretchen81 Offline

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05.09.2008 09:07
#8 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
hier mal der erste teil von neuen kapitel.

Kapital 8: wie weiter

Marc fährt in seine Wohnung, er will duschen und seine Kleider wechseln.
Als er die Tür aufschliesst und die Wohnung betritt spricht ihn jemand an: „Wo warst du?“ es ist Gaby.
Marc schreit Gaby an: „Das geht dich nichts an. Ich hab dir gesagt, dass ich dich nur heirate weil du mich erpresst. Zwischen uns war nichts und wird auch nie was sein.“
„Das wirst du mir noch büssen!“ Gaby packt ihre Jacke und geht.
Marc dreht sich nicht einmal um, als er die Tür ins Schlossfallen hört geht er ins Bad unter die Dusche.

Eine Stunde später im Krankenhaus. Gretchen klopft an Marc’s Bürotüre.
„Herein“ Gretchen geht hinein.
„Wir müssen reden, über letzte Nacht.“ Sie ist nervös und knubbelt immer an ihren Fingern herum.
„Kannst du Gedanken lesen. Ich wollte dasselbe zu dir sagen.“ Marc steht auf und geht auf Gretchen zu. Er nimmt ihre Hand, Gretchen zieht sie aber wieder zurück: „Letzte Nacht war ein grosser Fehler. Wir sollten das ganze vergessen. Wie du schon mal gesagt hast, ich bin eben der Loveboot Typ und nicht Speedboot.“ Gretchen verlässt Marc’s Büro.
„Warte…“ schon zu spät Gretchen hört nicht mehr das Marc ihr noch was sagen wollte.

Eigentlichen wissen beide das solchen Sex, wie die beiden letzte Nacht hatten, man nur hat wenn man sich liebt. Denn nur dann gibt man sich dem anderen Bedingungslos hin.

Marc setzt sich wieder auf seinen Stuhl und arbeitet weiter. Gretchen geht in Richtung Stationszimmer.

In Mehdis Behandlungszimmer.
„Schwester Gaby, sie sehen blass aus geht es ihnen gut?“ Mehdi sieht besorgt seine Krankenschwester an, die mit ihrem weissen Kitteln noch blässer scheint als ohne hin schon.
„Alles in Ordnung, hab nur zuwenig geschlafen und neben den Morgenübelkeiten hab ich jetzt auch noch so ein Ziehen hier.“ Gaby zeigt auf Ihren unteren Bauch.
Mehdi geht besorgt auf Gaby zu: „Schwester Gaby haben Sie den bei mir gar nicht gelernt. Bitte machen sie sich frei und setzen sich auf den Behandlungsstuhl.“
Gaby ziert sich doch Mehdi besteht darauf sie zu untersuchen. Und es kommt wie es Mehdi ihr prophezeit hatte. Mehdi sieht Gaby mitleidvoll an: “Schwester Gaby“ er macht eine Pause, „es tut mir schrecklich leid.“
„Nein, das kann nicht sein.“ Gaby weint, „ich kann das Baby nicht verloren haben.“ Mehdi will Gaby umarmen, sie trösten, doch sie stösst ihn zurück. „Fassen sie mich nicht an.“ Und rennt aus dem Zimmer.

Als Gretchen im Stationszimmer ankommt sieht sie nur noch Jochen um die nächste Ecke verschwinden.

Ja toll, jetzt weiss Sabine auch schon dass ich mit Marc geschlafen habe.

Als Gretchen das Zimmer betritt schaut Schwester Sabine Gretchen mit einem breiten Grinsen an.
Gretchen ist genervt: „Nehme an Jochen hat alles erzählt? Kommen sie schon ich sehe es ihnen doch an was wollen sie fragen?“
„Nichts Frau Doctor.“ Schwester Sabine grinst immer noch wie ein Honigkuchenpferd.
„Gut, denn da war auch nichts!“ Gretchen atmet tief durch, „was steht den Heute alles an?“
Schwester Sabine nimmt den Notizblock zur Hand: „Als erstes in ein paar Minuten Visite, danach Nachsorgeuntersuchung beim Patienten im Zimmer 4 und nicht zu vergessen die Notfallpatientin von gestern.“
„Gut dann hab ich ja noch etwas zeit, hab noch nicht gefrühstückt.“ Gretchen schnappt sich, sehr zur Verwunderung von Schwester Sabine, einen Apfel und nicht das Schokoteilchen.

„So Hasenzahn, leg die Schokolade zur Seite wir müssen zur Visite.“ Marc schaut von seinem Notizblock auf und sieht etwas was er nicht glauben kann.
Gretchen isst einen Apfel. Marc ist verwundert: „Du ist einen Apfel?“

„Eh ja, wieso darf ich nicht?“ Gretchen schaut Marc verdutzt an.
„War nur etwas erstaunt, sonst nichts, gehen wir dann?“ das staunen steht Marc immer noch im Gesicht geschrieben.

Bei der Visite berühren Sie Marc und Gretchen immer wieder aus versehen. Welches beide immer wieder zum Zurückzucken bewegt. Schwester Sabine beobachtet die beiden und nach der letzten Visite flüstert sie Gretchen ins Ohr: „Für nichts, verhalten sie sich beide aber ziemlich seltsam.“
Gretchen sieht Schwester Sabine böse an.
Mit schnellem Schritt geht Sie Richtung Aufzug, da sie nun ihre verdiente Pause haben will. Beinahe hätte sie Marc abgehängt der den gleichen Einfall hat. Im Aufzug schweigen sich die beiden an. Marc sieht Gretchen an und will etwas sagen, dreht sich dann aber wieder Weg und schweigt weiter.
Auf dem Weg zum Dachgeschoss hält der Aufzug und ein neuer Fahrgast steigt ein.

Das kann nur passieren. Ich hätte beinahe Flo vergessen.
Wie soll ich mich verhalten. Wir haben uns geküsst und hatten ein wunderschönes Date. Und dann schlaf ich mit Marc. Ich glaube nächstens liefere ich mich höchst persönlich auf der Psychiatrie ein.

„Hallo Gretchen,“ Florian geht auf Gretchen zu und gibt ihr einen Kuss, „bist du gestern noch gut nach Hause gekommen?“
Gretchen steht da wie eine Salzsäule. Sie weiss nicht recht was sie sagen soll, da nimmt ihr Marc das reden ab: „Ja, sie ist gut nach Hause gekommen. Schliesslich hab ich sie dann ja auch nach Hause gebracht.“
Florian schaut Gretchen an und dann wieder Marc.
„Ehm, ja hat er, schon ein toller Chef, was?“ Gretchen funkelt Marc böse an.

Wehe, der sagt jetzt auch noch, dass wir hemmungslos rumgeknutscht haben und das wir…
Gott sei dank wir sind da und die blöde Lifttür geht auf. Muss mir merken in Zukunft die Treppe zu nehmen. Da passiert einem so was nicht.

„Flori, isst du mit mir? Hab keine lust alleine was zu essen.“ Gretchen hofft das Marc den Wink mit der Zaunlatte bemerkt hat und sie alleine lässt.
Doch dieser stellt sich dumm: „Du hast keine Lust alleine zu essen kein Problem wir essen alle zusammen wie eine grosse Familie, nicht war Dr. Graber?“


Gretchen81 Offline

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05.09.2008 10:10
#9 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Gretchen kommt mit Ihrem Tablett an einen Tisch und setzt sich schon mal. Sie hofft immer noch, dass sich Marc verzieht. Doch alles hoffen bringt nichts. Marc setzt sich mit einem breiten grinsen rechts neben sie und Florian links.

Was hab ich getan, dass ich so bestraft werde.

Da kommt auch noch Mehdi um die Ecke, der jedoch merkt das die Luft doch etwas arg dick ist und zieht gleich wieder den Rückzug an.

Dr. Meier und Dr. Graber starren einander an. Es scheint so als wollte jeder den anderen wegstarren. Gretchen inzwischen ist der Appetit auf ihren Quarkfrüchtekuchen vergangen. Sie überlegt krankhaft wie sie die beiden trennen kann, ohne dabei selber zwischen die Fronten zu geraten.
Sie hat eine Idee: „Du Flo, mir ist die Luft hier einwenig zu stickig, wie wär’s mit einem Spaziergang im Park?“
Dr. Graber sieht Gretchen an: „Tolle Idee.“
„Geh doch schon mal vor, ich räume hier die Tabletts weg.“ Sie gibt Flo einen Kuss auf die Wange, dieser Zaubert ihm ein lächeln aufs Gesicht und er steht auf und geht.

„So jetzt zu dir“, sie sieht Marc an, “Hast du sie nicht mehr alle. Wir haben gemeinsam beschlossen, dass die letzte Nacht ein Fehler war und das wir das ganze Vergessen. Also brauchst du nicht so eine Show abzuziehen. Ist das klar.“
„Hei, mach mal ein Punkt ich hab nie gesagt das die letzte Nacht ein Fehler war und von Vergessen hab ich erst recht nichts gesagt. Das warst du ganz alleine als sprich bitte nicht von WIR.“ Marc ist stinksauer und lässt die überraschte Gretchen alleine in der Cafeteria zurück.



Gretchen81 Offline

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05.09.2008 11:55
#10 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
So das ende dieses Kapitels:


Ist der jetzt gekränkt? Empfindet er etwa doch mehr für mich.
Nein Gretchen das kann nicht sein.

Gretchen steht auf und geht in den Park zu Florian. Dieser wartet bereits auf Sie. Die beiden gehen Arm in Arm durch den Park bis sie an einer Bank ankommen.
„Sollen wir uns einwenig hinsetzen“ Flo schaut Gretchen an. Die schmelzt schon wieder dahin und haucht ein leises „ja“.
„Du Gretchen, du bist dir sicher das zwischen dir und Meier wirklich nicht mehr als nur Chef und Angestellte ist?“ bei dieser Frage sieht Dr. Graber Gretchen nicht an. Gretchen zögert mit der Antwort: „Wir sind nur Chefarzt und Assistenzärztin mehr nicht.“
„Wenn du das so sagst dann glaub ich dir.“ Er dreht sich zu Gretchen um und küsst sie leidenschaftlich. Gretchen hätte beinahe vergessen wo sie ist.

Ich weiss jetzt wie’s weiter geht. Florian ist der richtige Mann für mich. Er ist einfach perfekt.
Werde ihn gleich für morgen zu mir nach Hause einladen, da Papa auf einem Seminar ist und Jochen einen Kurstag hab ich sturmfreie Bude.


Gretchen81 Offline

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07.09.2008 14:35
#11 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 9: Was soll ich bloss anziehen

Als Marc in sein Büro kommt. Spricht ihn eine Stimme aus dem Hintergrund an: „Na Marc, hast du nicht Lust?“ Gaby kommt verführerisch mit geöffneter Bluse hinter dem Paravent hervor.
„Gaby, was zum Teufel machst du hier?“
Sie kommt zu Marc und streicht ihm über seine Hose. „Ich hab keine Lust und vor allem keinen Bedarf an dir Gaby. Hast du nichts zu tun. Zum Beispiel diese lächerliche Hochzeit vorbereiten.“ Marc stösst Gaby ein weiteres Mal von sich.
„Was glaubst du eigentlich wer du bist, wenn ich nicht gewesen wäre könntest du jetzt gesiebte Luft einatmen.“ Gaby knöpft sich frustriert ihre Bluse wieder zu.
„Wie bitte? Was hast du getan?“ Marc schaut Gaby entsetzt an.
„Nichts.“ Gaby geht zur Tür und schmeisst diese mit schmackes ins Schloss.

Bei Gretchen und Florian im Park.
Gretchen versucht sich von Florian zu lösen. „Flo… ich will… dich was fragen?“ Endlich kann sich Gretchen lösen, „Was hast du morgen so vor, musst du arbeiten?“
„Morgen hab ich meinen freien Tag. Wieso was hast du vor?“ Dr. Graber sieht Gretchen fragend an.
„Ich hab morgen auch mal wieder frei und da dachte ich, wir könnten den Tag gemeinsam verbringen, bei mir zu Hause zum Beispiel. Na was hältst du von der Idee?“
„Komm her du bist das süsseste Wesen auf der Welt.“ Flo gibt Gretchen einen Kuss.
Das dauer Knutschen wird durch lautes gepiepse unterbrochen. Es ist Gretchens Pager. Gretchen verabschiedet sich schnell von ihrem geliebten und rennt Richtung Notfallstation. Als sie in Notfallraum 1 ankommt empfängt sie Schwester Sabine: „Selbstunfall mit einem Motorrad. Innerer Verletzungen und diverse Knochenbrüche.“
Gretchen ist am Händewaschen als neben ihr Marc steht: „So konntest du dich doch noch los reisen von deinem Kinderarzt. Ja und da am Hals das wird eindeutig ein Knutschfleck. Mensch Hasenzahn man sollte denken das du aus diesem Alter endlich raus bist.“ Gretchen funkelt Marc böse an: „Stell dir vor und morgen verbringen Flo und ich unseren freien Tag gemeinsam.“

Bei der Operation schein Gretchen abgelenkt.
„Hasenzahn könntest du dich bitte auf hier und jetzt konzentrieren, und nicht auf deinen bevorstehenden Sexalptraum Namens Dr. Graber.“
„Eifersüchtig?“ Gretchen wirkt inzwischen mehr als ein bisschen sauer.
„Nein Hasenzahn, wieso sollte ich auch. Aber du könntest wirklich etwas mehr rechts Tupfen.“ Marc nimmt ihre Hand und führt sie etwas mehr nach rechts.

Gretchen hat ein Flashback an die Nacht mit Marc.
Seine Küsse und seine zärtlichen Hände.
Gretchen knicken beinahe die Beine weg.

„Hasenzahn alles in Ordnung?“ Marc sieht Gretchen besorgt an.
Sie reisst sich zusammen: „Ja alles Ok, hab zu wenig geschlafen.“
„Ach, wirklich?“ Marc grinst unter der Maske breit.

Wiedermal retten die beidem einem Menschen das Leben. Marc und Gretchen verlassen gemeinsam den OP.
„Hasenzahn bevor du mir noch um kippst geh besser nach Hause.“ Marc sieht Gretchen mit einem ist schon in Ordnung Blick an.

Marc Meier hat vielleicht doch ein Herz.

Gretchen geht zu Ihrem Fahrrad. Da bei bemerkt sie das sie noch ein paar Sachen für den nächsten Tag besorgen muss. Unter anderem Kondome. Sicher ist sicher. Schliesslich schützt die Pille zwar vor Schwangerschaft aber nicht vor diversen Krankheiten und da Florian vorher in Uganda war ist vorsorge einfach besser.

Gretchen du bist echt sowas von versaut.
Mmh, ja sexi Unterwäsche brauch ich auch noch.

Vollbepackt mit Tüten steht Gretchen in der Apotheke vor den Kondomen.
Sie kann sich nicht entscheiden welche sie den nehmen soll. Nicht genug das es genoppte, glatte und mit Geschmack gibt. Es gibt ja auch noch verschiedene Grössen. Bis jetzt musste sich Gretchen noch nie um sowas kümmern dafür waren immer die Männer zuständig. Sollte sie sich dieses Mal auch auf den Mann verlassen.
Nein sie wollte sich ändern, also würde auch sie die Gummis besorgen, so sehr sie sich auch dafür schämte. Sie griff nach der erst besten Packung, dabei streifte sie mit einer ihren Einkaufstüten das Regal und dieses somit zum Einsturz brachte. Mit hochroten Kopf versuchte Gretchen die herumliegenden Verhütungsmittel wieder ins Regal zustellen. Da kommt auch auch schon eine Verkäuferin um ihr zu helfen.

Super, wie mir das Ganze nicht schon peinlich genug wäre muss jetzt auch noch sie eine Parfumerie Verkäuferin mir mitleidig helfen wollen.

„Lassen sie schon ich mache das, kann ich ihnen sonst weiterhelfen ins Sachen Kondome? Wissen sie den seine Grösse, oder möchten Sie lieber das neue Frauenkondom ausprobieren? Haben Sie Probleme mit dem Orgasmus dann wäre ein genopptes vielleicht die bessere Alternative.“ Die Verkäuferin ist sehr zu vorkommend. Doch Gretchen ist das ganze dann doch bald zu viel.
„Ich weiss seine Grösse nicht da wir noch gar nicht miteinander geschlafen haben und mein Orgasmus lassen sie lieber mal mein Problem sein.“ Gretchen schnappt sich die oberste Packung geht mit der zur Kasse und bezahlt.

Zu Hause angekommen packt Gretchen sogleich ihre neu gekauften Dessous an. Gerade als sie sich auf einen Kampf mit einem sexy Body eingelassen hat, klingelt ihr Handy, es ist Florian. „Hallo mein Herz, stör ich?“
Gretchen stöhnt weil sie sich gerade mehr oder weniger erhängt hat in den ganzen Schlaufen und Trägern. „Autsch“ jetzt hat sie auch noch ein Stück haut eingeklemmt. „Gretchen ist alles in Ordnung?“ Florian klingt besorgt am Telefon. „Eh, alles in Ordnung, hab mich nur … geschnitten. Du störst mich doch nicht.“ „Dann bin ich ja beruhigt, du betreffend morgen. Wollte fragen wenn es in Ordnung ist wenn ich das Frühstück mitbringe.“ Flor klingt einiges beruhigter.
Juhui ein Mann der mitdenkt, er ist wirklich perfekt.
„Ja klar, das wäre super. So um die 10 Uhr bei mir zu Hause. Dann können wir dann gemütlich frühstücken. Freue mich jetzt schon darauf.“ Gretchen hat ein breites Grinsen im Gesicht.
„Also bis morgen, vermisse dich. Werde sicher nicht schlafen können.“ Florian gibt Gretchen einen Kuss durchs Telefon und hängt auf.

Am nächsten Morgen, Gretchen hat schlecht geschlafen und wenn sie mal kurz eingeschlafen ist war nur Marc in ihren Träumen.

Verflucht ich muss mir den Mann aus meinem Kopf schlagen, er macht mich wirklich nur unglücklich. Wie komisch das hat er mir ja selber prophezeit.
Gleich ist neun ich muss noch einwenig aufräumen.

In Gretchens zimmer sieht es wirklich aus als ob eine Bombe eingeschlagen hätte. Überall liegen Sachen rum die sie gestern eingekauft hatte, sie hatte gestern Abend noch alles anprobiert und war zum Schluss gekommen sie nehme die schwarzen Unterhöschen und den passenden BH. Für drüber hatte sich Gretchen für eine dunkle Jeans und eine Bluse entschieden.

Kaum ist Gretchen mit anziehen und aufräumen fertig klingelt es an der Tür.
Dr. Graber war wie immer pünktlich. Gretchen war sich sicher ein Mann der pünktlich, lieb und so sexy blaue Augen hatte war der Mann von dem sie schon lange geträumt hatte.
Zur begrüssung küsste Gretchen ihren Flo leidenschaftlich. Dieser ist zwar zuerst recht überrascht doch er lässt sich schnell davon überzeugen das Gretchens Alternative zum Frühstück besser ist.



Gretchen81 Offline

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07.09.2008 17:21
#12 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 10: Immer locker bleiben

Seit diesem gemeinsamen nicht Frühstück sind Florian und Gretchen definitiv ein Pärchen. Prof. Dr. Haase findet das zwar nicht ganz in Ordnung, da Gretchen nach Dr. Meier und Dr. Kaan jetzt schon wieder einen Arzt aus seinem Krankenhaus zum Freund genommen hat. Schliesslich gibt er seinem Herzen dann aber doch einen Ruck und gibt seiner Tochter den väterlichen Segen. Er hat ein anderes Problem, Bärbel kommt bald nach Hause und er weiss immer noch nicht wie er seine Frau davon überzeugen könnte, dass sie ihm nochmals eine Chance geben würde.

Gretchen hat sich in den letzten 2 Wochen verändert. Sie hat gelernt zu nehmen was sie will und mit Florian führt sie eine nahe zu perfekte Beziehung. Marc lässt immer noch seine derben Witze raus und Gretchen gibt ihm mehr als je zuvor konter.

Gretchen verbringt wiedermal einen Abend bei Ihrem Freund.
Florians Wohnung ist mit vielen Erinnerungsstücken aus Afrika dekoriert.
Ein Kästchen mit einem weissen Pulver erregt Gretchens Aufmerksamkeit. Es war ihr bis jetzt noch nie aufgefallen.
Als Florian bemerkt das Gretchen sich für das Kästchen und Pulver interessiert geht er zu ihr hin. „Nein es ist nicht das was du denkst.“ Florian nimmt das Kästchen in die Hand und grinst.
„Ach du willst mir sagen, das ist kein Puderzucker.“ Gretchen lächelt Ihren Florian an.
„Ja, genau. Das hab ich von einem Schamanen bekommen, es entspannt und man kann damit gut locker werden.“ Florian stellt das Kistchen wieder auf seinen Platz.

Wie bitte das ist Kokain. Oh, nein er ist doch nicht perfekt. Er hat Drogen in seiner Wohnung. Was mach jetzt ich bloss. Gehen?
Was würd er von mir denken wenn ich jetzt einfach gehen würde.
Vielleicht nimmt er das Zeug gar nicht und hat das nur als Dekoration in seiner Wohnung. Also nicht mehr daran denken.

Die Stimmung war für den Abend bei Gretchen definitiv gelaufen. Ihre Gedanken drehten sich immer wieder um das weisse Pulver.
Nach dem Essen kuschelten die beiden auf dem Sofa und wollten gemeinsam Fernsehen. Als Florian bei einem Action Film hält ist Gretchen endgültig genervt und löst sich aus der Kuschelposition: „Ich glaub ich gehe jetzt besser nach Hause. Muss morgen früh raus.“

Sie steht auf und holt ihre Jacke, im Gang fängt sie Flo ab.
„Komm schon, mein Herz, sei doch ein wenig locker. Du kannst heute gerne hier übernachten.“
„Nein, brauche heute Abend meine schlaf.“ Sie gibt Florian einen wirklich guten Gute-Nacht-Kuss und geht.

Gretchen hat Albträume, sie Träumt von Florian.

Sie sieht ihn zu gekokst im Wohnzimmer sitzen mit einem Lendenschurz an. Er winkt ihr zu und sagt „Immer locker bleiben, mein Herz.“

Gretchen schreckt auf. Ihr Wecker klingelt. Sie ist heilfroh das endlich morgen ist. Sie steht auf und macht sich für ihren Arbeitstag bereit.
In der Küche, immer noch ziemlich verschlafen, trifft Gretchen auf Ihre Mutter.
„Margarethe du musst etwas Richtiges frühstücken nur ein bisschen Obst reicht doch nicht.“ Gretchen schaute ihre Mutter ungläubig an. Sie hatte erst jetzt realisiert dass ihre Mutter aus Indien zurück ist.
Sie umarmte Ihre Mutter. „Oh Mamma, ich hab dir soviel zu erzählen. Schön das du wieder da bist.“

Bei Mehdi an der Tür klopft es.
Als die Tür sich öffnet kommt Schwester Gabi herein.
„Schwester Gabi, seit wann sind sie den so förmlich und klopfen?“ Mehdi war überrascht.
„Dr. Kaan sie waren immer so nett zu mir. Darum möchte ich sie persönlich informieren.“ Schwester Gabi sah zu Boden.
„Über was wollen sie mich den informieren, ich verstehe nicht.“ Mehdi war nun noch verwirrter.
„Ich kündige meine Stelle hier im Krankenhaus. Dr. Meier liebt mich nicht und seit dem ich auch noch unser Kind verloren habe…“ Gabi bricht in Tränen aus. Schluchzend spricht sie weiter: „Er will nicht einmal mehr mit mir Schlafen. Er wird mich nie lieben. Er …“
Mehdi geht zu Schwester Gabi und nimmt sie in den Arm: „Das stimmt doch so nicht. Schliesslich wollen sie doch heiraten.“
Gaby schluchzt nochmals: „Er wollte mich nie heiraten. Er liebt den dicken Hasen. Ich ertrage das nicht mehr. Wie er sie an sieht, so sollte er mich an sehen.“ Sie reisst sich von Mehdi fort und stürmt aus dem Krankenhaus.

Im gleichen Moment in Marc’s Büro. Marc findet einen Brief auf seinem Schreibtisch. Er öffnet und liesst ihn.

Lieber Marc,

Wenn du diesen Brief liest bin ich bereits weit weg.
Hier mit löse ich unseren Packt. Du bist frei.
Ich habe unser gemeinsames Kind schon vor ein paar Wochen verloren.
Es hat eben nicht sein sollen, eigentlich hätte ich das von anfang an sehen sollen.
Du hast also keine Verpflichtungen mehr gegen über mir.
Falls du dir Gedanken machst, dass ich jemals etwas über den Unfall verraten würde, kann ich dich beruhigen.
Ich würde mir mehr selber schaden. Ich liebe dich zu sehr, dass ich mit ansehen könnte wie du leidest.
In den letzten Wochen hab ich dich beobachtet du siehst den dicken Hasen an, mit einem Blick den du mir nie zugeworfen hast.
Ich hoffe du machst deinen Hasenzahn irgendwann mal glücklich.
Glücklicher als ich dich gemacht habe.

In ewiger Liebe

Gaby

Marc legt den Brief zur Seite. Er kann es nicht fassen dass der Alptraum mit der ganzen Hochzeit vorbei sein soll. Das Gaby also doch noch ein bisschen verstand hat.

Als Gretchen das Krankenhaus betritt wird sie von einer aufgelösten Schwester Gaby umgerannt.
„Hei, was soll das?“ schnauzt Gretchen Gaby an.
„Tschuldigung. Bleib locker.“

Da ist es schon wieder, dieses bleib locker, ich bin doch garnicht verkrampft.

Gaby steht auf und sieht Gretchen mit einem Missachtend Blick an „Nur als kleine neben Information, Marc und ich werden nicht heiraten.
Machen sie’s gut.“
Gretchen rappelt sich von Boden auf. Sie will Gaby noch Fragen wieso doch diese ist bereits in ein wartendes Taxi eingestiegen.


Gretchen81 Offline

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07.09.2008 21:11
#13 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Gretchen steht vor dem Krankenhaus wie angewurzelt.
„Guten morgen, mein Herz.“ Florian gibt seinem Gretchen auf die Wange und reisst so Gretchen aus ihren Gedanken.
Gretchen wird übel. Sie rennt ins Krankenhaus auf die erste beste Toilette die sie finden kann.

Als Gretchen aus der Toilette raus kommt bemerkt sie mit erschrecken das sie auf der Herren Toilette gelandet ist.

Nichts wie raus hier bevor jemand rein kommt.
Als Gretchen zur kommt geht die Türe auf und Haut sie so gleich K.O.
Sie torkelt nach hinten und bleibt benommen liegen.

„Frau Doctor, hören sie mich.“ Es war Gordon der sie mit der Tür K.O. geschlagen hat. Gretchen kommt langsam wieder zu sich.
„Na Frau Doctor, diesmal hab ich sie wohl mal erwischt.“ Gordon kann sich das Lachen nicht verkneifen.
„Was ist los? Ach sie sind es. Lassen sie mich los. Mir geht’s gut. Sie sind ja so witzig. Haha“ Gretchen äfft den Sanitäter nach der darauf hin vollends los lacht. „Was machen sie eigentlich auf der Herren-Toilette?“

Los Gretchen lass dir was einfallen. „Ehm, die Damen Toilette war besetzt.“
„Ach so, dann Tschöö.“ Gordon verzieht sich in Männer Klo und Gretchen macht sich auf den Weg zum Stationszimmer.
Schwester Sabine erwartet sie schon und will gerade los prusten das Schwester Gabi das Krankenhaus verlassen hat, als ihr Gretchen erklärt dass sie das alles aber schon wisse. „Schwester Sabine ich bin ohne hin schon spät dran, und die Visite hat bereits begonnen. Wir reden später.“

Die Visite verläuft wie immer Marc motzt sie an das sie zu spät gekommen ist: „Na wollte dein Buscharzt noch eine Friedenspfeife mit dir rauchen das du zu spät gekommen bist?“

Woher weiss der dass Flo Koks zu Hause hat.
„Nee, war letzte Nacht alleine zu Hause.“ Gretchen hätte sich beinahe wegen einer am Boden liegenden Elektroleitung flach gelegt.
Marc kann sich das lachen gerade noch verkneifen: „Ach so Hasenzahn, dann seit ihr also aus der Kuschelwuschel-Phase raus.“
„Wie bitte?“ Gretchen regt sich über Marc’s fiesen Spruch auf.
„Hasenzahn, du bist echt naiv.“ Marc dreht sich um und geht zum nächsten Patienten. „So Herr Drechsler, ihre Baby Mamba hat sie also in die Hand gebissen. Dumm gelaufen was.“
Florian steht am Türrahmen und winkt Gretchen zu sich. Gretchen geht hin und er küsst sie zu Begrüssung Gretchen ist das peinlich. Sie stösst den Kinderarzt sanft von sich.
„Was ist los?“ Florian ist verwirrt, „Wieso stösst du mich von dir und heute morgen bist du sogar von mir davon gerannt.“
Marc beobachtet die beiden unauffällig und innerlich freut er sich das es doch nicht so toll läuft im Paradies.
„Wir reden nach her in der Pause.“ Gretchen schiebt Dr. Graber aus der Tür.

Ich muss wirklich dringend mit ihm reden, das mit Koks in der Wohnung macht mich fertig. Das ist ja schlimmer wie Mehdis erstes Geständnis mit dem Selbstmord.

In der Mittagspause trifft Gretchen dann auf Florian.
Gretchen hatte die letzten Tage und Wochen keine Schokolade mehr angesehen, doch jetzt brauchte sie dringend Nervennahrung.
„Mein Herz, was ist los? Du wirkst so verkrampft. Ich wüsste sonst etwas zur Entspannung.“ Florian nimmt Gretchens Hand.
Gretchen zieht ihre Hand wieder zurück. „Sag mal spinnst du, ich hab keine Lust auf Sex ich muss arbeiten.“
„Ich meinte auch nicht Sex, obwohl das tatsächlich auch funktionieren würde, ich meinte das Heilmittel von meinen Schamanen.“ Er zieht ein kleines Päckchen aus der Kitteltasche. „Du kannst es auch im Wasser auflösen und trinken. Du fühlst nachher sehr viel entspannter.“
Gretchen ist entsetzt: „Sag mal spinnst du komplett. Ich nehm keine Drogen.“ Sie nimmt ihr Wasser-Glas und schüttet es sprachlosen Florian über den Kopf.



Gretchen81 Offline

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08.09.2008 13:25
#14 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 11: Welcher Tag ist heute

Gretchen ist geladen vor Wut auf Florian und auf sie selber.
Sie hätte es besser wissen sollen. Er war eben zu perfekt. Ein Gentleman und immer einen charmanten Witz auf den Lippen.

Schwester Sabine kommt ihr genau richtig, ihr schüttet sie ihr Herz aus.
„Warum gerate ich immer an die Falschen. Der eine entscheidet sich für seine Frau, was ich ja inzwischen so einigermassen begreife, ich wusste ja eigentlich dass er verheiratet ist. Und der andere sagt mir zuerst so durch die Blume das er mehr als nur Sex will und macht dann einer anderen den Heiratsantrag. Und dann gerate ich an diesen Jungle-Arzt der auf Drogen ist.“
„Aber Frau Doktor, Dr. Meier ist nicht mehr vergeben.“ Schwester Sabine sieht sie unschuldig an.
„Nur weil Schwester Gabi abgehauen ist, heisst das noch lange nicht, dass ich noch was für Marc empfinde. Und wenn, ich renne doch nicht gleich zu Marc. Er ist immer noch ein Arsch und das bleibt er auch.“

„Wer ist immer noch ein Arsch, der Kinderarztfuzi? Hab gehört du sollst ihn ganz schön nass gemacht haben“ Marc steht genau hinter Gretchen.
Gretchen zuckt zusammen. „Eh wie, ja genau, Florian ist ein riesen Arsch. Können wir dann gehen?“

Bitte lieber Gott lass ihn nicht alles mitgehört haben.
Wie komm ich nur auf die Idee? Der darf ruhig wissen, dass er das Arschloch ist. Na ja, schon zu spät. Werde ihm später mal sagen, was ich von ihm denke.

Marc kann das sticheln nicht sein lassen. Gretchen platzt der Kragen: „Man jetzt hör endlich auf. Du machst mich nur sauer.“
„Und was ist wenn du sauer bist, bekomm ich dann auch ein Glas Wasser über den Kopf geschüttet?“ Marc grinst sie kindisch an.
Gretchen wäre ihm beinahe an den Hals gesprungen, wenn ihr nicht im gleichen Moment wieder übel geworden wäre und sie schon wieder einen spurt hinlegen musste. Dieses Mal hat sie jedoch die richtige Toilette erwischt. Trotzdem wird sie von ein paar männlichen Augen verdutzt angesehen.
Es ist Jochen, er ist gerade dabei die Abfallbehälter leeren.
„Sag mal, das ist doch schon das 2. Mal heute. Kann das sein das du dieses mal wirklich …“ Jochen wird von Gretchen unterbrochen.
„Nein Jochen, ich bin nicht schwanger, ich hab nur was Schlechtes gegessen. Ein zweites Mal redest du mir nicht ein das ich Schwanger sein könnte.“
„Bin ja schon still.“ Jochen zieht den Kopf ein und macht das er schnellst möglich von Gretchen weg kommt.
Als Gretchen wieder ins Stationszimmer kommt ist die Visite bereits beendet und die erste Pause für heute steht an. Gretchen zieht es vor ein Stück Zwieback zu essen, das soll ja schliesslich den Magen beruhigen.

„Sie Frau Doktor, warum sind sie den vorhin so davon gelaufen. Dr. Meier hat ganz schön blöd gekuckt.“ Schwester Sabine nimmt einen Schluck aus ihrer bunten Tasse.
„Schwester Sabine ich nehme doch stark an das Jochen schon gesagt hat, dass ich mich vorhin übergeben musste. Und falls sie auch noch auf die Idee gekommen sind ich könnte schwanger sein. Muss ich sie leider enttäuschen Florian und ich haben sogar doppelt verhütet. Ich hab mir nur den Magen verdorben und möchte jetzt gern auch einen Schluck Tee.“
Schwester Sabine verzieht das Gesicht zu einem „Ach so“ und reicht Gretchen die Teekanne.
Der restliche Tag verläuft ohne Grosse Vorkommnisse und Gretchen muss sich auch nicht mehr übergeben. Am Abend zu Hause angekommen geniesst sie das Ihre Mutter wieder da ist und sie bemuttert. Sie würde es nie zugeben aber sie hat ihre Mutter vermisst.

Als Gretchen sich schlafen legen will nimmt sie noch schnell wie jeden Abend ihre Antibaby-Pille. Es ist die 2. letzte in der Packung.

Oh, heute ja ist Donnerstag, da kommt ja immer CSI Las Vegas und heute sind es auch noch neue Folgen. Schnell runter vor den Fernseher.

Gretchen macht sich gemütlich vor dem Fernseher und schaltet RTL ein.
Doch da kommt kein CSI. „Du Mamma, wo ist den die Fernseh-Zeitschrift?“
„Die liegt doch vor dir auf dem Couch-Tisch.“ ruft ihre Mutter aus der Küche. Gretchen nimmt die Zeitschrift schlägt das Programm von Donnerstag auf und da steht schwarz auf weiss das jetzt CSI laufen müsste.
Sie ärgert sich über RTL das die immer kurzfristig das Programmwechseln müssen. Gretchen schaltet den Videotext um nachzusehen ob den da wenigstens steht wenn CSI kommt. Doch da steht das Heute Freitag ist.
Gretchen ist verwirrt.

Aber heute ist doch Donnerstag, sind den die jetzt alle durchgeknallt.
Gretchen beschliesst doch ins Bett zu gehen.

Am nächsten Morgen steht Gretchen wie jeden Tag auf, geht duschen und zieht sich an. Als sie an den Frühstückstisch kommt sitzt da bereits ihr Vater mit der Zeitung in der Hand.

„Guten morgen, mein Kälbchen. Möchtest du auch einen Teil der Zeitung?“ Franz hält seiner Tochter einen Teil der Zeitung hin.
Gretchen nimmt diese und stutzt als sie das Datum darauf sieht. „Tzz, jetzt drucken die schon den falschen Tag.“
„Wieso das Falsche Datum? Heute ist Samstag, der 6. September.“ Franz sieht Gretchen über den Zeitungsrand hin an.

Gretchen wird bleich und ihr ist wieder übel, sie rennt die Treppe rauf ins Bad.


Gretchen81 Offline

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08.09.2008 15:06
#15 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Was ist bloss mit mir los. Wie konnte ich nur die Pille vergessen.
He, ich kann aber trotzdem gar nicht schwanger sein.
Hab ja zusätzlich verhütet. Also tief durchatmen vielleicht klärt sich ja das Ganze von alleine in den nächsten Tagen.

Auf ein Frühstück mit Papa und vor allem einer mütterlichen Glucke hatte Gretchen keine Lust mehr. Sie schnappte sich beim vorbei gehen einen Apfel und rief noch schnell in die Küche ein „Bin dann mal weg.“

Die nächsten Tage zogen sich für Gretchen hin. Jeden Tag hoffte sie das nächstens die Periode einsetzen würde. Und nichts passierte.
Am siebten Tag war sie einem Nerven Zusammenbruch so nahe wie nie zuvor.

„Hasenzahn, wenn du deine Tage hast, warn bitte mich zuerst vor. Dann mach ich einen Bogen um dich. Die Patienten können dich dann alleine Ertragen.“
Marc grinste. Gretchen kochte.

Blöder Idiot, wenn ich nur meine Tage hätte.

Beim vorbei gehen stand sie Marc absichtlich auf den Fuss.
Was dieser auch sofort mit einem „Aua, verdammt Hasenzahn, besorgt dir wieder ne Brille.“ kommentierte.

So, das tat doch richtig gut. Ich muss mir dringend Klarheit verschaffen. Aber hier haben wir keine Schnelltests. Und zu Mehdi gehen und dann ist es wieder Fehlarm. Himmel, was würde der bloss von mir denken. Also Heute nach der Arbeit in die Apotheke. Oh hoffentlich ist da nicht wieder die gleiche Verkäuferin wie letztes mal. Das wär dann vielleicht peinlich.

Es kommt wie’s kommen muss Gretchen steht ratlos vor den Schwangerschaftstests und die nette Verkäuferin vom letzten Mal spricht sie an und kann sich auch tatsächlich noch an sie erinnern.

Gott, wie so tust du das mir an?
Lass jetzt wenigstens den Boden aufgehen und mich verschlucken.
Nichts, wusste es doch, du hasst mich.

„Ist das ihr erster Schwangerschaftstest?“ die Verkäuferin lächelt sie freundlich an.

Nein ist es nicht, ich mache das jeden Tag, darum stehe ich hier ja auch so ratlos.
Nein Gretchen reiss dich zusammen.
Die arme Frau ist hilflos unterbezahlt und kann nichts dafür dass Gott dich hasst.

„Ja es ist mein erster?“ Gretchen ist verlegen und sieht zu Boden.
„Dann empfehle ich ihnen diesen hier“, sie reicht Gretchen ein Päckchen, “Clearblue ist sehr verlässlich und da mit Klartext auch eindeutig abzulesen.“

Gretchen ist es egal ob Strich oder Klartextanzeige, nur nicht schwanger sein von einem Busch-Drogen-Kinderarzt.

Zuhause macht sich Gretchen daran den Beipackzettel zu lesen.
Sie hat zu grosse angst vor dem Resultat und verschiebt das ganze auf den nächsten Morgen. Was sich als Fehlentscheidung rausstellte. Denn an Schlaf ist so erst recht nicht zu denken.
Sie träumt von Kreissaal und wie Florian sie anfeuert: „Mein Herz sei einfach ganz LOCKER.“
„ICH BIN LOCKER!“ Gretchen schreckte auf.
Sie hat tatsächlich im Schlaf geschrieen.
„Margarethe ist alles in Ordnung?“ ihre Mutter klopfte an die Tür.
„Ja, Mamma alles in Ordnung, hatte nur einen Alptraum, geh wieder Schlafen.“ Schweiss gebadet liess sich Gretchen wieder auf ihr Kissen sinken.


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08.09.2008 21:22
#16 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 12: Was mach ich jetzt bloss

Irgendwann gegen morgen entschliesst sich Gretchen den Test doch zu machen. Sie schleicht sich auf die Toilette und verriegelt die Türe.
Gretchen hält sich präzise an die Anleitung und wartet nach verrichteten Dingen auf das Ergebnis.

Doch nach einem eindeutigen nicht schwanger / schwanger sieht das Display nicht aus.

Was ist das Chinesisch. So viel zum Thema einfach und sicher.

Gretchen kann die Zeichen auf der Anzeige nicht deuten.
Auch nach einer weiteren viertel Stunde erscheint kein eindeutiges Ergebnis. Gretchen sinkt frustriert auf den Boden des Badezimmers.
Es klopft an der Türe. „Mensch Schwester, ich muss mal. Komm da raus oder mach wenigstens die Türe auf.“ Jochen klopft ein weiteres Mal.
Gretchen steht auf und geht zur Türe und öffnet sie.
Im letzten Moment erinnert sie sich an den Test der noch auf der Spüle liegt und packt ihn bevor Jochen ihn entdecken kann.

Als Gretchen im Krankenhaus während einer Operation so schweigsam ist, spricht Marc sie darauf an: „Was ist los mit dir, du bist so schweigsam? Nicht das ich es nicht geniessen würde, Hasenzahn.“ Marc zeigte auf seine weise echtes Interesse.
„Ach, nichts was dich interessieren dürfte, Frauenprobleme. Und von Frauen hast du ja bekannter weise eh keine Ahnung.“ Gretchen quellte sich ein lächeln aufs Gesicht.

Nach dieser OP wagt sich Gretchen auf die Gynäkologische Abteilung.
Vor Mehdis Tür hätte sie am liebsten gleich wieder um gedreht und wäre gegangen. Doch Mehdi machte gerade die Tür auf und sah Gretchen verwundert an: „Gretchen, du hier?“
„Ähm, ich brauch deine Hilfe.“ Gretchen fällt es sichtlich schwer die richtigen Worte zu finden.
„Du siehst besorgt aus. Sag wie ich dir Helfen kann.“ Mehdi sieht Gretchen besorgt an.
„Ich glaube, ich bin Schwanger.“ Gretchen sieht Mehdi in die Augen.
„Komm rein, glaube das muss jetzt wirklich nicht gleich jeder mitbekommen.“ er führt sie in den Behandlungsraum.
„Du weißt ja, brauche etwas Blut von dir und dann dauert’s halt einwenig. Kann ich dich etwas fragen?“ Mehdi schaut Gretchen herzzerreissend lieb an.
„Bitte Mehdi frag nicht.“ Gretchen kullert eine Trenne die Wange runter.

Gretchen weint nicht weil sie nicht wusste wer der Vater ist sondern, das sie von diesem Mann nie im leben ein Kind will. Und wie sollte sie dass Mehdi erklären. Wäre ihr das bei Mehdi passiert, hätte sie vor glück zerspringen können, denn Mehdi ist der liebevollste Papa den es gibt.
Aber Florian, der würde doch wenn s gut geht dem Kind noch sein weisses Pülverchen in die Flasche geben. Nur damit das Baby etwas lockerer wird.

Mehdi nimmt Gretchen in die Arme: „Kann mir schon vorstellen, Dr. Graber nicht wahr. Ich weiss von der Geschichte mit dem aufhellendem Pulver. Aber ich dachte du nimmst die Pille, das hast du doch als wir.“

Hallo, macht der jetzt mir vorwürfe. Also gut.
Bin selber schuld hab sie auch schliesslich selber vergessen.

„Ja klar nehme ich die Pille und einmal halt nicht. Und dann muss da auch noch was mit dem Kondom nicht ganz in Ordnung gewesen sein.“ Gretchen ist verlegen und wütend über sich selber.

„Mach dir nicht zu viel Gedanken im Voraus. Warte doch erst mal das Ergebnis ab und dann siehst du weiter.“ Mehdi sah sie verständnisvoll an.
„Komm wir gehen etwas trinken, du brauchst etwas Ablenkung.“
Gretchen schnieft in ein Taschentuch und nickt zu stimmend.

In der Cafeteria genossen Mehdi und Gretchen ihren Tee. Ohne etwas Böses zu ahnen ist auch Marc unterwegs dorthin. Als er die beiden zusammen sieht und vor allem das Gretchen seit längerem mal wieder lächelt löst bei ihm Eifersucht aus. Diesen Kinderarzt hat er noch ertragen, weil er wusste dass dies nichts für die Ewigkeit war, aber Mehdi. Er wusste genau das Mehdi Gretchen genau so liebte wie er. Nur er würde es Gretchen nicht sagen, Mehdi hingen hat schon.

„Wie geht es eigentlich Anna?“ Gretchen sieht zu Mehdi.
„Anna geht es besser, sie macht gute Fortschritte und wir haben uns entschieden uns scheiden zu lassen.“ Mehdi nimmt einen Schluck von seinem Tee.
„Aber wieso, ich dachte ihr wollt für Lilly zusammenbleiben?“ Gretchen sieht ihn verwundert an.
„Wir bleiben gute Freunde, aber wir lieben uns nicht mehr wie wir uns früher geliebt haben.“ Mehdi sieht Gretchen in die Augen.
„Was heisst das genau?“ Gretchen sieht jetzt ebenfalls in Mehdis Augen.
„Ach Gretchen, ich hab dir nie gesagt, dass ich dich nicht mehr liebe.“
Da war es, Marc hat es gehört. Als Gretchen über Mehdis Schultern sieht, erblickt sie Marc. Er steht da und hat den Mund geöffnet, als wollte er etwas sagen, doch er schweigt und dreht sich um geht.
„Mehdi, ich…“ Gretchen sieht immer noch Marc hinter her, „für mich bist du nur noch ein Freund. Mehr nicht. Es tut mir so schrecklich leid.“


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08.09.2008 22:22
#17 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
„Gretchen, du bauchst dich nicht zu entschuldigen. Ich dachte es mir schon.“ In Mehdis Augen kann Gretchen seine Trauer sehen.

Mehdi’s Pieper ging. „Das Labor, deine Werte sind fertig. Soll ich sie holen oder willst du noch einwenig warten.“
„Du kennst mich, also mach schon.“ Gretchen war ungeduldig.
„Also gut, geh doch bitte schon mal in mein Untersuchungszimmer. Ich komme dann mit den Ergebnissen nach.“ Mehdi steht auf und geht in Richtung Labor.
Gretchen trinkt noch ihren Tee aus und macht sich dann auch auf den Weg.

10 Minuten später in Mehdis-Untersuchungszimmer.
Gretchen geht nervös auf und ab. Als Mehdi das Zimmer betritt bleibt sie stehen. Sie sieht in Mehdis Augen und kann darin lesen das sie recht hatte.

„Ich bin schwanger, stimmt’s?“ Gretchen hat Trennen in den Augen.
Mehdi nickt stumm.

Gretchen sackt zu Boden. Mehdi setzt sich neben sie.
„Ob du willst oder nicht. Du musst es ihm sagen.“ Mehdi nimmt sie in den rm. „Nicht heute, bitte nicht heute. Mehdi, bringst du mich bitte nach Hause?“ Gretchen schmiegt sich an Mehdis Schultern.
„Ja Gretchen, das mach ich.“

Mehdi bringt Gretchen nach Hause. Zum Glück für Gretchen ist niemand zu Hause als die beiden bei den Haases zu Hause ankommen.
Mehdi bringt Gretchen auf Ihr Zimmer.

Gretchen sieht Mehdi an: „Warum muss mir sowas immer passieren?“
„Wenn ich es wüsste, würd ich versuchen es zu verhindern. Und dich zu retten.“
Gretchen ist gerührt von Mehdis Geständnis. Sie gibt ihm einen Kuss auf die Wange. „Du wirst eine Frau einmal sehr glücklich machen.“
Mehdi verabschiedet sich und geht. Gretchen geht ins Bett.
Trotz des bevorstehenden Gesprächs mit Florian schläft Gretchen diese Nacht endlich mal durch.


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09.09.2008 11:42
#18 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 13: Ich bin Schwanger

Es ist morgen und die Vögel zwitschern. Als Gretchen ihre Vorhänge am Fenster zur Seite schiebt, strahlt sie ein wunderschöner Morgen an. Für einen kleinen Moment vergisst sie die letzten Tage.
Bis die Morgenübelkeit sich wieder melden.
Als Gretchen gerade vom Klo kommt begegnet sie ihrer Mutter, die sie besorgt an sieht: „Kind, du bist nicht zu Dick. Magersucht ist keine Lösung. Ich habe gerade gestern im Fernsehen einen Bericht darüber gesehen. Stell dir vor, da gehen so gar die Zähne davon kaputt.“
„Mutter, ich bin nicht Magersüchtig“, Gretchen überlegt sich ob sie ihrer Mutter sagen soll, dass sie Schwanger ist und keinen Mann hat, „ich hab mir bloss den Magen vor ein paar Tagen verdorben.“

Das ist definitiv besser, kann sie immer noch später in einen Herzinfarkt treiben.

Für den restlichen Morgen hat sich ihr Magen beruhigt. In der Mittagspause fast sich Gretchen ein Herz und geht in die Kinderabteilung. Sie beobachtet Florian wie er mit den Kindern umgeht.

Eigentlich ist er ja gar nicht so schlimm. Schliesslich war da mal was zwischen uns. Und er ist wirklich süss wenn er so mit den Kindern redet.
Er wäre bestimmt doch ein toller Papa. Müsste ihn nur davon überzeugen das er sein Schamanen-Pulver vergisst. Das sollte doch eigentlich zu schaffen sein. Vielleicht ist es ja Schicksal. Er wird der Vater meines ungebornen Kindes und ich bringe ihn von den Drogen los.

Florian bemerkt sie, er geht auf sie zu. „Hallo mein Herz, hattest wohl Sehnsucht, wusste schon das du zurück kommst. Jede Frau hat es bis jetzt bereut mit mir Schluss gemacht zu haben.“

Wie bitte, der ist ja gar nicht von sich eingenommen. Mensch Gretchen wie konntest du nur jemals auf so einen Typen hereinfallen.

Eigentlich wollte sie sich umdrehen und gehen. Ohne ihm zu sagen das sie schwanger ist. Doch dann dreht sie sich um: „Nein, ich verspüre keine Sehnsucht nach dir. Ich bin schwanger, aber nicht das du denkst du würdest jemals den Papa spielen können. Bevor du noch mal bei mir rankommst werde ich lieber das Kind ohne Vater aufziehen.“
Dann dreht sie sich um und will gehen. Doch Florian hält sie am Arm fest.
„Was soll das, lass mich gefälligst los!“ Gretchen ist wütend.
Florian Graber lacht, als ob ihm jemand einen Witz erzählt hat: „Ich muss dich enttäuschen, ich kann nicht der Vater deines Baby’s sein.“
„Stell dir vor Kondome können manchmal auch ein Loch haben. Und ja verflucht, ich hab mal die Pille vergessen“ Gretchen schrie so laut das sich inzwischen nicht nur die Krankenschwestern umdrehten.
„Mein Herz, ich hab mich mit 20 Jahren sterilisieren lassen. Es ist unmöglich das du von mir schwanger bist.“ Flo sah Gretchen mit einem schmelz Blick an.
„Wieso genau hast du mir das nicht früher gesagt?“ Gretchen sprach jetzt wieder in Normallautstärke.
„Finde das ist mein Problem und solange es noch nicht ernst ist, sag ich auch nichts. Ich will nur Spass und keinen Ernst.“
„Weisst du was?“ sieh sah Flo an der sich inzwischen von seinem Lachkrampf erholt hatte. „Ich hätte auf Dr. Meier hören sollen. Du bist so ein Arschloch.“

Gretchen wurde in dem Moment bewusst wer wirklich der Vater ihres ungebohrenen Kindes war.
Sie hatte die gemeinsame Nacht mit Marc die ganzen letzten Wochen verdrängt.
Jetzt war die Erinnerung wieder da.
Die Gefühle die sie in der Nacht hatte kamen wieder:
Geborgenheit, Liebe und Vertrauen.

Sie lässt Florian auf seiner Kinderstation zurück und geht.

Ich kann doch jetzt nicht einfach zu Marc marschieren und ihm sagen:
Hallo du, ich wollte dir nur sagen unser Fehler, den wir beide vergessen sollten, können wir nicht vergessen, ich bin schwanger.
Und was ist wenn ich mich schon wieder täusche?
Nein, das ist dieses Mal völlig unmöglich. Schliesslich hatte ich meine Tage noch als ich mit Mehdi Schluss gemacht habe und seit dem hab ich ja nur mit Marc und Flo.
Mensch Margarethe du hast in knapp einem halben Jahr mit 4 verschiedenen Männern geschlafen. Und jetzt bist du schwanger.
Du kannst dich ja gleich bei einer Talk-Show melden, „Hilfe Oli, ich bin eine Schlampe.“

Als Gretchen im Lift steht und immer noch mit ihren Gedanken hadert betritt Mehdi den Lift.
Er sieht das Gretchen verwirrt ist und fragt sie: „Du bist blass, warst du bei Dr. Graber?“
Gretchen ist immer noch abwesend und spricht wie ein Roboter: „Ja und er ist sterilisiert. Er ist nicht der Vater.“
Jetzt ist auch Mehdi etwas verwirrt: „Aber eine Schwangerschaft ist immer noch kurz nach der Sterilisierung möglich.“
Gretchen erwacht aus ihrer Trance: „Er hat sich mit 20 Jahren sterilisieren lassen. Da ist nichts mehr.“
„Heisst das, dass ich doch?“ Mehdi macht bereits grosse Augen, weil er denkt das er doch der Vater sein könnte. Hoffnungen keimen in ihm auf, die Gretchen aber so gleich zerplatzen lässt wie eine Luftblase. „Nein Mehdi, du bist nicht. Ich bin… ich habe… Es war ein Fehler, ich hab mit Marc geschlafen und die Nacht war toll. Aber es war trotzdem ein Fehler. Und dafür wird ich jetzt bestraft.“

Mehdi ist stumm. Er ist verletzt, Marc hatte es geschafft ihm nicht nur seine Frau sondern auch noch Gretchen zu nehmen.
Als die Lifttür sich öffnet stürmt er davon, Gretchen will ihm noch nachgehen doch sie wird aufgehalten.
„Schwesterchen was muss ich da hören, von wegen was Falsches gegessen.“ Jochen hackt bei seiner grossen Schwester ein.
„Woher weisst du das?“ Gretchen beginnt zu flüstern.
„Margarethe, jetzt ist es fürs flüstern zu spät. Du hättest auf der Kinderstation nicht so schreien sollen. Was wird Mamma wohl dazu sagen, wenn sie erfährt dass ihre ledige Tochter schwanger ist und nicht weiss von wem das Kind ist.“ flötete Jochen.
„Ich weiss sehr wohl wer der Vater ist, Marc.“ Gretchen zuckte zusammen, jetzt hatte es Jochen geschafft sie hätte sich am liebsten selbst geohrfeigt. „Jochen du musst mir schwören das du niemandem was erzählst. Ich will nicht dass Marc es von jemandem anderen erfährt. Ich weiss noch nicht mal, ob ich will dass er es überhaupt erfährt.“ Gretchen sah ihren Bruder flehend an.
„Ich schwöre es. Aber andere Frage, ist es an dem Abend passiert als ich Marc’s Auto vor der Tür stehen hab sehen?“
Gretchen wurde rot und Gänsehaut bildetet sich auf ihrem Arm beim erneuten Gedanke an diese Nacht. Jochen kannte Gretchen gut genug um zu wissen das ihr schweigen ein ja bedeutete.


Gretchen81 Offline

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09.09.2008 16:40
#19 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Als Gretchen am Nachmittag an der OP-Planung vorbei geht, fällt ihr auf das sie gleich eine OP hat und sie diese verschusselt hat. Sie hetzt Richtung OP als sie diesen betritt, sieht sie Schwester Sabine fragend an. „Frau Doktor, wieso sind sie den hier? Haben sie den nicht mitbekommen das die OP auf morgen verschoben wurde? Dr. Meier hat es am Morgen extra noch wiederholt.“
„Doch, doch, nur wieso stand die den immer noch auf der OP-Planung?“ Gretchen war einwenig ausser Atem.
„Och, ich Schussel, hab sie wohl vergessen zu entfernen.“ Schwester Sabine sieht schuldig zu Boden.
„Wenn das so ist dann geh ich dann mal früher nach Hause, hab noch ein paar Überstunden die ich loswerden müsste.“ Gretchen dreht sich um und will gehen als Sabine sie fragt: „Frau Doktor haben Sie’s Herrn Dr. Meier schon gesagt?“
„Was gesagt, ich bin Marc keine Rechenschaft schuldig betreffend meinen Überstunden. Wenn ein Notfall ist können sie mich ja anrufen.“ Gretchen geht in die Umkleidekabine. Gerade als sie nach Hause gehen will kommt wieder Schwester Sabine.
„Sie Frau Doktor, ich meinte vorhin nicht Ihre Überstunden.“ Sabine war verlegen. Aber wenn sie das jetzt nicht hätte klarstellen können wäre sie vor Neugier geplatzt.

So jetzt lebt Jochen definitiv nicht mehr Lange. Er hat mir geschworen, dass er es nicht weiter erzählt und was macht er. Erzählt es Schwester Sabine.
Frage mich gerade wann die überhaupt reden. Jedes mal wenn ich die beiden zusammen sehe kriegt man kein Blatt mehr dazwischen.

„Ich bringe Jochen um?“ fauchte Gretchen.

„Jochen wieso? Er hat mir nichts erzählt. Da bin ich selber drauf gekommen. Als ich gehört habe was heute morgen zwischen Ihnen und Dr. Graber war. Da dachte ich an die Geschichte zwischen Ihnen und Dr. Meier. Sie wissen schon.“ Schwester Sabine ist stolz auf sich, da sie gerade bewiesen hat dass auch sie Scharfsinn besitzt.
„Ja, jetzt wo sie es sagen, da wollte ich Jochen schon umbringen. Muss mir das dringend aufschreiben. Und bevor sie nochmals fragen. Nein, ich hab Marc noch nichts gesagt und ich weiss auch nicht ob ich es überhaupt soll.“ Gretchen sah gerade in dem Moment als sie den Satz beendet hat, das Marc in der Tür steht.

Wie lange er wohl schon dort steht?

„Wieso willst du Jochen umbringen und vor allem wichtiger was sollst du mir Sagen?“ Marc kam jetzt zu den beiden hin.
Schwester Sabine’s Gesicht ist Tomatenrot angelaufen und sie verdrückt sich raus der Umkleide.
„Eh, das erste verstehst du so oder so nicht, das nennt sich Geschwisterliebe und du bist ein Einzelkind. Ehm und zu Punkt 2. Ich feiere überstunden ab. Also geht dich das auch nichts an.“ Gretchen klopft sich in Gedanken selbst auf die Schultern.
Sie packt ihre Jacke und geht.
Marc schreit Gretchen noch nach: „Und ob das mich etwas an geht. Ich bin dein Chef, verflucht.“
Gretchen winkt ihm beim davon gehen noch und verlässt das Krankenhaus.


Gretchen81 Offline

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09.09.2008 19:49
#20 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 14: Faustschläge und Geständnisse

Franz Haase hat sich Vorgenomen um seine Frau zu kämpfen.
Den sein Moto lautet schon immer: Es ist erst zu spät wenn der Patient in der Pathe liegt.
Der Professor ist emsig damit beschäftig ein romantisches Candle-Light Dinner vorzubereiten. Er muss sich beeilen, da Bärbel jeden Moment kommen könnte. Als die Tür geht ist er schon der Meinung seine Frau käme zu früh nach Hause.
„Bärbel schliess bitte deine Augen.“ Flötet er von der Küche in Richtung Flur. „Ich bins Papa. Was machst du den in der Küche.“ Gretchen ist nach Hause gekommen und sie zieht es als erstes gleich zu ihrem Vater in die Küche. Franz ganz ist stolz auf seine geleistete Arbeit: „Ich möchte deine Mutter überraschen mit einem romantischen Dinner.“
„Mensch Papa, willst du ihr einen Herzinfarkt machen. Die Küche sieht aus wie ein Schlachtfeld und du kannst doch gar nicht Kochen.“
Franz sieht sich in der Küche um, er findet es überhaupt nicht so schlimm: „Also schlimm sieht es hier auch nicht aus und das Essen hab ich liefern lassen. Will ja schliesslich deine Mutter nicht vergiften.“
Gretchen greift sich einen Lappen und fängt das Aufräumen und Putzen an.
„Kälbchen du bist wie deine Mutter.“ Franz umarmt und küsst seine Tochter „Danke dir, du bist die beste Tochter.“
„Schon in Ordnung Papa.“ Gretchen verzog sich nach dem aufräumen auf ihr Zimmer. Gerade noch rechtzeitig bevor ihre Mutter nach Hause kommt.

In Gretchenszimmer.

Sie betrachtet sich im Spiegel.

Man sieht noch nichts. Aber es ist da, irgendwo, ganz klein, in mir drin.
Hallo kleiner Fratz, hier spricht deine Mutter.

Gretchen streichelt sanft ihren Bauch und legt sich aufs Bett.
Übermüdet von den vergangen Ereignis an diesem Tag schläft Gretchen ein.
In der Nacht träumt sie davon dass sie ein wunderschönes Mädchen auf die weltbringt.

Als sie am nächsten Morgen auf Wacht fühlt sie sich stark. Stark genug um ein Kind auch alleine aufzuziehen. Sie beschliesst Marc nichts davon zu erzählen, erstmal.

Beim Frühstücken bemerkt Gretchen das Bärbel und Franz sich wieder etwas näher gekommen sind.

Schön Papa’s Plan hat also doch geklappt. Ich versteh zwar nicht ganz wie Mamma nach all den Affären von Papa ihm wieder vertrauen kann. Aber sie sieht glücklich aus. Sie macht auf jeden Fall den gleichen Gesichtsausdruck wie wenn sie einen Rotweinfleck aus dem Teppich raus gekriegt hat.

Im Krankenhaus.
Gretchen ist im Fahrstuhl kaum hat sich der Lift in Bewegung gesetzt hält er auch schon wieder. Mehdi steigt ein. Er weiss immer noch nicht so recht wie er mit der Situation umgehen soll das Gretchen von Marc schwanger ist.
Schon hält der Lift wieder, diesmal steigt Marc ein.
„Oh, Hallo. Hasenzahn du siehst heute so glücklich aus. Gab es heute Morgen Glückskekse zum Frühstück?“
Mehdi kann sich nicht mehr zurück halten. „Und du, wieder eine geschwängert?“ „Ne nicht das ich wüsste.“ Marc grinst dabei Mehdi hämisch an. Dem platzt der Kragen: „Ach ja, ist ja typisch für dich, das vergisst du also ganz schnell. Du solltest dein Gehirn mal untersuchen lassen. Ich glaube du leidest an Alzheimer!“ „Wie bitte, du spinnst wohl.“ Marc war jetzt ebenfalls ausser sich.
Gretchen die immer noch zwischen den beiden stand versucht zu schlichten: „Ihr seit erwachsene Männer, Ärzte, also benehmt auch bitte so. Und hört auf mit einander zu streiten.“ Mehdi war aber gerade erst so richtig in Fahrt gekommen. Er lies sich nicht einmal mehr von Gretchen stoppen.
„Zuerst vögelst du meine Frau und jetzt schwängerst du auch noch Gretchen.“

Autsch, da ist es. Jetzt weiss Marc dass ich Schwanger bin. Dabei hatte ich doch gerade erst beschlossen es ihm nicht zu sagen.
Besser ich verkriech mich jetzt in die hintere Ecke und hoffe drauf das nächstens die Tür auf geht.

Wie immer ging Gretchens Wunsch nicht in Erfüllung.
Marc dreht sich zu Gretchen um die sich inzwischen ganz in die Ecke presste: „Du bist Schwanger? Von mir?“
„Ehm…“ Gretchen kam gar nicht mehr dazu etwas zu sagen, da hatte Mehdi Marc schon ein blaues Auge verpasst. Der lässt sich nicht lumpen und schlägt zurück.
Da geht endlich die Türe auf. Und was machen die beiden Streithähne. Statt sich abzuregen und nicht mehr auf den anderen Einzuschlagen machen sie draussen weiter.


Gretchen81 Offline

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09.09.2008 20:36
#21 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Gretchen versuchte die beiden immer wieder zu trennen. Beinahe hätte sie selbst einen Schlag abbekommen. Doch endlich kommt ihr jemand zu Hilfe es ist Gordon und Jochen. Gordon schnappt sich Mehdi und Jochen Marc.
Gretchen steht zwischen die beiden zuerst verpasst sie Mehdi eine Ohrfeige: „Wie konntest du nur dich auf Marc’s Niveau runter lassen.“ Dann ging sie zu Marc dem sie genauso eine Scheuerte. Der beschwerte sich auch prompt: „He was soll das, der hat angefangen, ich hab mich nur gewehrt.“
Gretchen funkelt Marc böse an: „Ach ja, Mehdi hat angefangen und was war als du ihm die Frau ausgespannt hast. Oder als du mich küssen wolltest obwohl ich mit Mehdi zusammen war.“
Mehdi wischt sich das Blut von den Lippen und geht. Er wusste, dass er einen Fehler gemacht hatte, als er ausgerastet war. Und er hatte gespürt, das Gretchen und Marc mehr für einander empfanden, als sie sich eingestanden. Aber er schwor sich selbst, sollte Marc Gretchen nur ein kleines Stückchen weh tun, wäre er da. Er würde auf sie aufpassen.

Marc sah Gretchen an: „Du bist wirklich schwanger?“

Gordon der bis jetzt auf dem Schlauch stand und überhaupt nicht wusste warum es ging. Verstand sofort das es besser wäre den Rückzug anzutreten und er nahm Jochen gleich mit.
Gretchen war immer noch leicht säuerlich auf Marc: „Ja, ich bin schwanger. War so blöd und hab in einer gewissen Nacht vergessen etwas kleines rundes zu Schlucken.“
„Das heisst ich werde wirklich Vater. Könnte es aber nicht vielleicht noch der Jungel-Arzt sein?“
Gretchen: „Das ist so typisch für dich Marc Meier, wenn es ernst wird sucht du nach einer ausrede. Nein Florian kann es nicht gewesen sein. Der Schiesst nur mit Platzpatronen.“

Marc muss lachen wegen den Platzpatronen: „Oh Gretchen.“
Gretchen muss selber lachen: „Du hast mich soeben Gretchen genannt.“ Marc geht auf Gretchen zu, umarmt sie und gibt ihr einen Kuss.
„Autsch.“ Marc Lippen sind vom Kampf etwas lädiert.

„Wieso bist du so…“ Gretchen wird von Marc unterbrochen. „Du meinst weil ich nicht geschockt bin.“


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10.09.2008 08:30
#22 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 15: Love-Boot Virus

„Komm mit.“ Marc zieht Gretchen an der Hand bis zu seinem Büro.
Als die beiden angekommen sind, ist Gretchen verwirrt sie weiss immer noch nicht was Marc wirklich von ihr will.

„Kannst du dich an den morgen erinnern nach dem wir zügellosen Sex hatten“, Marc grinste Gretchen beim Wort zügellos an, „stell dir vor es wäre nochmals dieser Morgen. Und diesmal lass mich bitte ausreden.“

Gretchen verstand zwar nicht ganz was Marc sich dabei denkt spielt aber mit: „Wir müssen reden, über letzte Nacht.“
Marc sagt wie beim letzten mal: „Kannst du Gedanken lesen. Ich wollte dasselbe zu dir sagen.“ Er steht auf und geht auf Gretchen zu, nimmt ihre Hand.
Diesmal zieht Gretchen ihre Hand aber nicht mehr zurück, sie flüstert beinahe: „Letzte Nacht war ein grosser Fehler. Wir sollten das ganze vergessen. Wie du schon mal gesagt hast, ich bin eben der Loveboot Typ und nicht Speedboot.“
Marc kommt noch näher zu Gretchen: „Was ist wenn ich mich vom Loveboot-Virus habe anstecken lassen?“

Gretchen schluckt. Sie sieht Marc in die Augen. „Ist das dein Ernst?“
„Hast du das Gefühl das ich bei so was Witze machen würde.“ Marc’s Lippen kommen immer näher zu Gretchen.
Gretchen schüttelt nur leicht ihren Kopf und da treffen sich ihre Lippen schon. Es ist der Kuss den Gretchen nie mehr missen möchte.

In Gretchens Gedanken:

Liebes Tagebuch,

Habe heute erfahren dass der Love-Boot Virus doch ansteckbar ist.
Und das Beste daran, er scheint unheilbar.


Gretchen81 Offline

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10.09.2008 15:50
#23 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Die beiden sind so mit sich selber beschäftigt das sie nicht bemerken das jemand geklopft hat. Schwester Sabine die an der Tür steht beschliesst die Unterlagen einfach Dr. Meier auf den Tisch zu legen, da er scheinbar ja nicht da ist. Sie öffnet die Türe und sieht wie Marc und Gretchen sich küssen. Verlegen stottert Schwester Sabine: „Oh Entschuldigen sie, Herr Doktor, Frau Doktor. Ich wwwwwollte eigentlich nur die Akten…“
Mit wieder einmal tomatenrotem Kopf legt sie die Unterlagen auf Marc Schreibtisch. Rückwärts gehend verlässt sie Marc’s Büro und stolpert beinahe noch über sich selbst. Als sie dann endlich die Türe wieder geschlossen hat, müssen Gretchen und Marc lachen.
Gretchen: „Die arme sie hat ausgesehen als ob sie einen Geist gesehen hat.“
Marc: „Schwester Sabine hat wohl noch nie 2 verliebte gesehen die sich küssen.“ Gretchen schnalzt mit der Zunge. „Ich glaub da liegst du auf dem Holzweg.“
Marc zieht die Augenbrauen nach oben: „Wie du meinst, die hat einen Freund. Wer bitte ist so dumm.“ Gretchen gibt Marc einen sanften Boxer an die Brust. „Hei, du redest gerade von meinem Bruder.“
Marc verzieht schmerzverzehrt sein Gesicht beim Boxer von Gretchen. Witzelt aber darauf gleich wieder: „Mehdis rechter Hacken wird auch immer Besser.“

„Zeig mal her.“ Gretchen sieht sich Marc’s Blessuren genauer an.
„Also ein blaues Auge hast du sicher schon mal, und die Nase sieht nicht gebrochen aus. Dafür muss diese Platzwunde hier genäht werden.“ Berührt die Wunde über dem linken Auge.
Marc zuckt: „Du nähst wohl gerne was.“
„Pass auf das ich nicht noch was anderes gleich mit zu nähe.“ Gretchen muss schmunzeln.
„Ich glaub ich überleg mir das noch mal mit uns zwei. Wenn du mir den Mund zu nähen willst.“ Marc grinst Gretchen an.
„Kein Problem, wollte eigentlich so oder so eine Alleinerziehende Mutter werden.“ kontert Gretchen.
„Hey, geht’s noch. Bei dem kleinen Wurm will ich auch ein kleines Wörtchen mit zusprechen haben.“ Er zieht Gretchen näher ans sich und legt seine Hand auf Ihren Bauch.
Gretchen durchgeht ein warmer angenehmer Schauer. „Ach Marc, ich weiss nicht was ich von dem allen hier halten soll.“
Marc: „Was meinst du?“
Gretchen: „Du bist so lieb. Das ist ein seltsames Gefühl. Ich hätte nie nur auch zu träumen gewagt, dass du dich auf ein Kind freuen könntest.“


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10.09.2008 21:06
#24 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc: „Manchmal ändern sich Menschen eben.“
Gretchen: „Ich hoffe es. Wie soll es jetzt weiter gehen?“
Marc: „Wie schon. Wir sind gemeinsam glücklich. Du bist wohl bald rund und glücklich Hasenzahn.“
Gretchen: „Haha. Wir haben noch zu tun lass uns an die Arbeit gehen.“
Marc: „Unter einer Bedingung. Ich krieg ein Kuss von dir.“
Gretchen sieht Marc in die Augen: „Wenns nur das sein soll. Der Wunsch sei dir erfüllt.“
Sie küssen sich und Marc hält Gretchen fest so das sie nicht gleich wegrennen kann. Als sich Gretchen ergibt und auf hört zu wehren. Pieps mal wieder an. Marc: „Ja toll, das war ja irgend wie klar.“

Die beiden machen sich auf in die Notfallstation.
Der Mann hatte einen Herzinfarkt auf der Baustelle und ist dadurch von Gerüst gestürzt. Gretchen und Marc tun alles um den Mann zu retten, aber sein Herz ist zu schwach. Er stirbt auf dem OP Tisch.
Gretchen ist am Boden zerstört, sie kommt nicht damit klar das trotz aller Bemühungen der Mann nicht überlebt hat. Marc versucht sie trösten doch er schafft es nicht ihre Selbstvorwürfe zu zerstreuen.

Gretchen: „Marc, bitte lass mich. Ich möchte nach Hause.“
Marc: „Dann bring ich dich nach Hause.“
Gretchen: „Das kommt gar nicht in Frage. Sonst stellt meine Mutter noch Fragen. Und auf eine Fragestunde à La Mamma hab ich jetzt gar keine lust. Glaub mir es ist ein wunder das sie noch nicht festgestellt das ich schwanger bin.
Marc: „Heisst dass du die Schwangerschaft verstecken willst. Und was ist mit uns. Da fass ich endlich den Mut mich meinen Gefühlen zu stellen und du willst es noch nicht mal deinen Eltern sagen.“
Gretchen: „Weisst du noch was beim letzten passiert ist, als mein Vater herausgefunden hat das du mich verletzt hast. Ich konnte ihn gerade soweit zurückhalten das er dich nicht umbringen konnte.“
Marc: „Ich wird dich jetzt nach Hause bringen. Und dich halt nicht rein begleiten. Aber auf dem Fahrrad lass ich dich nicht in der Gegend rum radeln. Wer weiss was da alles passieren kann.“

Gretchen grinst Marc an: „Mir passiert nichts auf dem Fahrrad. Und einen Orgasmus hatte ich nur als Teeny auf dem Rad.“

Marc: „Wie bitte?“
Gretchen: „Lange Geschichte die lange her ist. Also du kannst deinen Mund wieder schliessen.“ Gretchen dreht sich um und geht zu ihrem Fahrrad.
Als sie auf die Strasse abbiegen will fährt Marc neben sie und lässt die Scheibe runter. „Wenn du nicht willst das ich dich nach Hause bringe dann fahr ich halt hinter dir her.“
„Marc Meier du entwickelst dich zu einer Glucke. Dann mach halt was du nicht lassen kannst.“

Als sie beim Elternhaus ankommt und ihren Drahtessel verstaut sieht sie Marc immer noch in seinem Wagen vor dem Haus warten.
Sie steigt zu ihm ins Auto. „Marc weisst du eigentlich das du verrückt bis?“
„Ja, nach dir mein Hasenzahn.“ Marc küsst Gretchen. „So und nun hopple in deinen Stall. Und versprich mir das du dir nicht mehr so viel gedanken um den Patienten von vorhin machst.“
Gretchen nickt, gibt Marc einen Abschiedskuss und geht ins Haus.


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10.09.2008 21:27
#25 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 16: Marc und ich sind ein Paar
Gretchen versucht unbemerkt ins Haus zu kommen. Doch ihre Mutter muss ein Radar haben. „Margarethe bist du das?“
Gretchen verdreht die Augen: „Ja Mamma, ich bins.“
Bärbel: „Du bist so früh. Was ist den passiert.“

Soll ich ihr sagen dass wir einen Patienten verloren haben.

Gretchen: „Wir hatten einen Notfall, ein Bauarbeiter der vom Gerüst stürzte wegen einem Herzinfarkt. Und er hat es nicht überlebt. Mamma ich bin so traurig.“
Bärbel breitet ihre Arme aus, man sollte dabei sagen das sie ihre gelben Gummihandschuhe noch an hat, „Komm her mein Kind, lass dich drücken. Sowas ist wirklich schlimm.“

Es tut manchmal eben doch gut von der Mutter gedrückt zu werden. Und das obwohl man schon erwachsen ist.

„Mamma ich geh jetzt auf mein Zimmer und leg mich einwenig hin.“ Gretchen geht nach oben und Ihre Mutter macht sich daran die Küche weiter zu schrubben.

Eine Stunde später erwacht Gretchen wieder. Als sie auf Ihr Handy sieht entdeckt sie, dass Marc sie ein paar Mal versucht hat sie zu erreichen.
Gretchen entschliesst sich ihn noch einwenig schmoren zu lassen und ihn erst in ein paar Stunden zurück zu rufen.
Sie dreht sich um und schläft weiter. Keine halbe Stunde später klingelt es an der Tür.
„Guten Tag Frau Haase, ich wollte eigentlich zu Gretchen.“ Marc steht vor der Tür. „Herr Dr. Meier, was machen sie den hier. Aber kommen sie doch rein. Ich wollte eh noch ein Hühnchen mit Ihnen rupfen.“ Marc hat kaum den Fuss über die Schwelle gestellt, donnert ihm auch schon die Vorwürfe von Bärbel Haase um die Ohren, wegen der alten Geschichte mit Gretchen und Gabi.
Er sieht keine andere Wahl als Angriff: „Ich weiss das ich einen riesen Fehler gemacht habe. Darum möchte ich mich jetzt auch noch bei Ihnen entschuldigen. Den ohne Ihre Tochter kann ich nicht leben.“
Bärbel ist erstaunt: „Sie lieben meine Tochter? Und sie wollen sie nicht wieder verletzen wie das letzte Mal.“ Marc beteuert: „Ich liebe Margarethe mehr als alles andere.“
„Marc, wieso bist du hier und du hast mich noch nie Margarethe genannt.“ Gretchen steht auf der Treppe. Sie wirkt noch etwas verschlafen. Marc stürmt die Treppe rauf. Kniet sich vor Gretchen hin und: „Margarethe Haase willst du meine Freundin sein. Mein Schnarchen ertragen und wann immer auch möglich meine dummen Sprüche erwidern. Willst du mein Anker in der Stürmischen Bucht sein.“
Gretchen muss lachen: „Dein Anker in der Stürmischen Bucht? Aber zum Rest sag ich ja. Ja ich nehm deinen Antrag als Freund an.“

Bärbel schnäuzt in ein riesiges Taschentuch.

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