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Gretchen81 Offline

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02.11.2008 15:14
#201 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Im Krankenhaus angekommen wartet bereits Schwester Sabine und Franz Haase auf die beiden.
Besorgt nimmt er zuerst seine Tochter in den arm: „Kälbchen geht’s dir gut?“
Gretchen versichert ihrem Vater das mit ihr alles in Ordnung ist, aber sie mache sich sorgen um Marc. Franz verspricht ihr dass er sich persönlich um Marc kümmern wird. Marc motzt rum: „Mir geht’s gut. Macht doch kein Drama um das bisschen Blut.“
Franz: „Schwester Sabine, Untersuchungsraum 1 bereit machen und Meier sie sind jetzt hier Patient also halten sie die klappe. Denn ich weiss was ich mache.“
Seinem Chef zu widersprechen ist nicht Marcs art aus dem Grund lässt er sich jetzt einfach in den Untersuchungsraum schieben. Gretchen wartet ungeduldig draussen.
Franz sieht sich die Schusswunde an: „Noch mal glück gehabt, ist nur ein Streifschuss.“
Marc: „Hab doch immer gesagt dass es nicht schlimm ist.“
Franz näht die Wunde zu. Marc will nach dem letzten Stich gleich aufstehen. Der Professor hält ihn zurück: „Sie können nicht einfach aufstehen und gehen. Sie bleiben zur Beobachtung hier.“
Er will protestieren und aufstehen doch Franz warnt ihn. Gretchen hält es vor der Türe jetzt nicht mehr aus, sie muss jetzt einfach da rein. Sie kriegt gerade noch mit das Marc aufstehen will und mit schmerzverzerrtem Gesicht sich gleich wieder hinsetzt. Gretchen: „Oh mein Gott es ist also doch schlimmer.“
Marc: „Nein ist es nicht, Streifschuss. Die Naht spannt nur einwenig. Ich geh jetzt nach Hause.“
Franz: „Das kommt gar nicht in Frage, sie gehen nicht alleine in ihre Wohnung. Wenn die naht auf reisst.“
Marc sieht flehend zu Gretchen rüber, der kommt die rettende Idee: „Papa, Marc hat mir das Leben gerettet ich bin ihm noch was schuldig. Wie wäre es wenn ich auf ihn aufpasse.“
Franz: „Kälbchen, das würdest du wirklich machen?“
Marc grinst glücklich Gretchen hinter dem Rücken vom Professor Gretchen an: „Ich geh dann schon mal raus. Au.“ Er springt von der Bahre runter und merkt das es einwenig zu sportlich war. Seine Wunde schmerzt mehr als erwartet.
Bevor Gretchen hinter Marc nach draussen gehen kann hält sie ihr Vater noch am Arm zurück: „Pass mir bitte auf Meierlein auf. Er nimmt das ganze einwenig zu locker.“
Gretchen sieht ihren Vater verständnisvoll an: „Ja, Papa, das werde ich.“




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Gretchen81 Offline

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03.11.2008 09:09
#202 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Draussen hat Marc bereits ein Taxi gerufen, er wartet nur noch auf Gretchen. Die kommt mit etwas Verspätung. Marc: „Was war denn noch? Hat dich dein Vater wieder mal vor mir gewarnt?“
Gretchen grinst ihn an: „Nicht ganz. Ich soll auf dich aufpassen.“
Marcs grinsen wird immer breiter: „Soll das heissen du bist meine persönliche Krankenschwester?“
Gretchen öffnet die Türe vom Taxi und steigt ein: „Nein, deine persönliche Ärztin. Auf das Niveau von Krankenschwestern lass ich mich nicht runter.“
Marc steigt ebenfalls ein: „Schade ich dachte du ziehst dir jetzt so ein sexy Krankenschwester-Kostüm an mit Häubchen und allem drum und dran.“
Peinlicher ginge es nicht mehr. Gretchen erkennt das breite grinsen des Taxifahrers im Rückspiegel.
Am liebsten würde sie sich verkriechen. Während der ganzen Fahrt zu Marcs Wohnung schweigt sie.
Vor der Wohnung steht immer noch die Polizei Marc will nur noch in seine Wohnung zurück. Dort erwartet ihn bereits der Kommissar: „Schon wieder hier, das ging aber schnell?“
Marc tut so als ob alles in Ordnung ist: „War ja auch nur ein Kratzer. Wie ich gesagt habe. Wie lange brauchen sie den noch? Möchte gerne wieder meine Wohnung für mich haben.“
Schmidt: „Kein Problem. Die Spurensicherung ist gerade fertig geworden.“ Er verabschiedet sich von Marc und Gretchen und will gerade zur Türe raus als er sich nochmals umdreht: „Was ich noch sagen wollte. Wir haben ihren Wagen gefunden.“
Marc freut sich wie ein kleiner Junge der sein Spielzeug wieder bekommt. Bis er bemerkt das der Kommissar immer noch finster drein blickt: „Was ist mit meinem Auto?“
Schmidt: „Ihr Auto ist leider total ausgebrannt an der Autobahn gefunden worden. Es tut mir leid, dass ich ihn keine besseren Nachrichten habe. Wünsche einen schönen restlichen Abend.“
Für Marc ist das ein regelrechter Schock. Nicht genug das er heute dem Tod in die Augen geblickt hat. Jetzt ist es amtlich, sein geliebtes Auto ist Geschichte.



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Gretchen81 Offline

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03.11.2008 10:49
#203 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
57. Kapitel: Männer und ihre Spielzeuge

Bis vor kurzem war Gretchen der Ansicht ein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand den man einfach ersetzt sobald er nicht mehr geht. Aber seit dem sie ihren kleinen Horst hatte sieht sie das ganze anders.
Sie kann Marcs Schock zustand verstehen. Sie geht in die Küche, da sie immer noch nichts gegessen haben sucht sie sich jetzt ein paar Kleinigkeiten zusammen. Sie wird tatsächlich fündig in einem Schrank findet sie Spaghetti und eine Büchse Tomatensauce. (Wieso hab ich die beim ersten Suchen nicht gefunden?) Besorgt sieht sie zu Marc der inzwischen auf dem Sofa sitzt und den Kopf zwischen den Händen verborgen hat: „Soll ich dir einen Tee machen?“
Marc sieht zu ihr in die Küche: „Nein danke glaube ein Tee ist gerade nicht das Richtige.“
Er steht auf und geht zu seiner Bar und schenkt sich einen Whiskey ein.
Gretchen: „Als deine persönliche Ärztin, kann ich das aber nicht befürworten.“
Marc geht mit dem Glas in der Hand zu ihr in die Küche: „Ich weiss du willst nur das beste für mich. Aber den hier brauch ich jetzt wirklich. Du kochst?“
Gretchen: „Ja sicher koch ich. Oder willst du noch mal einen Lieferdienst anrufen. Also ich hab für heute genug davon.“
Marc nimmt einen Schluck: „Du siehst heiss aus wenn du am Herd stehst und kochst.“
Er küsst sie am Hals, Gretchen währe beinahe der Kochlöffel aus der Hand gefallen. Marcs küsse verursachen bei ihr weiche Knie.
Gretchen: „Marc, bitte aufhören. Das Nudelwasser kocht.“
Marc küsst sie weiter, als er bei ihrem Ohr ankommt flüstert er: „Ich koche auch.“
Gretchen versucht sich ihm zu entziehen: „Hör auf bitte, deine Naht wird sonst platzen.“
Sie wirft die Spaghetti ins kochende Wasser. Doch Marc gibt nicht auf: „Komm schon. Sonst platzt was ganz anderes.“ Er schaltet hinter Gretchens Rücken die Herdplatte aus und küsst sie. Gretchen ist noch nie Standhaft gewesen und so gibt’s sie Marcs drängen nach.


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Gretchen81 Offline

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03.11.2008 15:30
#204 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Als Gretchen sich endlich von Marc lösen kann, fährt sie erschreckt hoch: „Scheisse ich hab die Nudeln vergessen.“ Sie will in die Küche, doch Marc hält sie am Arm fest: „Mach dir keine sorgen, ich hab vorhin die Platte ausgeschaltet.“
Gretchen: „Du wusstest doch da noch gar nicht das ich…“
Marc: „Nein wusste ich nicht. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.“
Gretchen: „So so. Ich geh aber jetzt trotzdem nachsehen was die Nudeln machen. Ich bin kurz vor dem Verhungern.“
Marc: „Also gut. Aber nur unter einer Bedingung.“
Gretchen steht bereits an der Türe: „Welche Bedingung.“
Marc: „Ich darf mir das Dessert zum Mitternachtsessen aussuchen.“
(Ich kann mir genau vorstellen was der sich wünscht.) Gretchen: „Also gut, einverstanden.“
Die Spaghetti konnten im Wasser gut durchziehen und sind gar. Gretchen macht noch schnell die Tomatensauce und stellt dann alles auf den Tisch: „Essen ist fertig.“
Marc setzt sich an den Tisch: „Für mich hat schon lange nicht mehr jemand richtig gekocht.“
Gretchen sieht kritisch auf ihre Nudeln auf der Gabel: „Freu dich nicht zu früh, mir ist glaub ich ein wenig zu viel Salz in die Sauce gefallen.“
Marc bekümmert das nicht er stopft sich eine riesen Portion auf einmal rein. Der nächste griff allerdings gilt gleich dem Wasserglas: „Das ist nicht einwenig zu viel Salz. Hast wolltest du dem Toten Meer Konkurrenz machen? Mein Gott ist das salzig.“
Gretchen: „Ich hab dich gewarnt.“
Marc schiebt den Teller von sich: „Warum um Himmelswillen gewürzt du eine Fertig-Sauce nach.“
Gretchen zuckt mit den Schultern: „Sie war mir irgend wie zu Fade.“
Marc muss lachen: „Weisst du was. Beim nächsten Mal überlässt du mir das Kochen.“
Gretchen muss lachen: „Du und kochen?“
Marc räumt den Tisch ab: „Ja ich und kochen. Stell dir vor ich bin nicht nur der beste Arzt, ich bin auch der beste Koch.“




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Gretchen81 Offline

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03.11.2008 16:03
#205 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Auf Marcs T-Shirt bildet sich ein Blutfleck: „Marc könntest du mal herkommen?“
Marc stellt die Teller in die Abwaschmaschine: „Wie so? Was hast du vor?“ Sein süsses Grinsen hätte Gretchen beinahe dazu verleitet den Fleck zu vergessen.
Gretchen: „Komm einfach her.“ Er geht zu ihr hin, in Gedanken schon wieder im Schlafzimmer, sieht er sie mit einem Blick, der selbst Eisberge zum schmelzen bringt an. Gretchen lässt sich jetzt aber nicht ablenken. Sie hebt das Hemd hoch und es ist wie sie es geahnt hatte. Man sollte eben keinen Sex haben wenn man eine frisch genähte Wunde hat. Gretchen: „2 Stiche haben sich gelöst. Das muss frisch genäht werden. Wir müssen nochmals ins Krankenhaus.“
Marc sieht sich seine Wunde an: „Ach was das kannst du schnell hier nähen. Hohl mal schnell meine Tasche. Sie steht hinter der Schlafzimmertüre.“
Gretchen macht grosse Augen: „Du hast einen Arztkoffer?“
Marc: „Frag nicht so dumm. Hohl den Koffer.“
Tatsächlich steht hinter der Türe ein Arztkoffer. Als Gretchen ihn in der Küche öffnet findet sie darin alles was sie braucht um die 2 Stiche schnell zu nähen.
Marc: „Du wie lange hat dein Vater gesagt sollst du meine persönliche Ärztin sein.“
Gretchen verräumt den Koffer wieder und fragt ihn wieso er das Frage.
Marc: „Na ja, so wie es aussieht brauch ich dich noch etwas länger.“
Gretchen lächelt ihn an: „Das wäre alles nicht passiert wenn ich nicht da gewesen wäre.“
Marc: „Och, so würde ich das auch nicht sagen. Zudem bin ich auf dich angewiesen, hab ja kein Auto mehr.“ Gretchen spielt die empörte: „Soll ich jetzt auch noch dein Taxi sein?“



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Gretchen81 Offline

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03.11.2008 16:54
#206 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc umarmt Gretchen: „Du bist meine Ärztin, meine Taxifahrerin und mein Hasenzahn. So und jetzt lass uns schlafen gehen.“
Gretchen geht mit Marc ins Schlafzimmer: „Hast du für mich ein Pyjama oder so was in der Art.“
Marc ziehts sich seine Kleider aus und grinst Gretchen dabei an: „Schlafanzug, was ist das.
Ich schlafe immer nackt.“
Gretchen: „Ich, ehm, ich kann aber nicht schlafen wenn du nackt neben mir liegst.“
Marc nimmt ein T-Shirt aus dem Schrank wirft es Gretchen zu: „Hier mein Lieblings-Shirt. Mach es aber nicht kaputt.“
Gretchen: „Ok dann schlaf ich auf dem Sofa.“
Marc: „Sag mal spinnst du jetzt?“
Gretchen: „Ich bin so schon aufgedreht wie weiss ich was und dann noch du nackt neben mir. Ich krieg kein Auge zu. Ganz zu schweigen das deine Wunde so auch nicht heilen kann.“
Marc kann vor lachen nicht mehr: „Gretchen wusste ja gar nicht was in deinem Kopf so alles vor geht. Also gut. Ausnahmsweise behalt ich meine Unterhosen an. Geht das für dich in Ordnung?“
Gretchen: „Ok. Aber kein nächtliche Kuschelattacke ich schlafe auf dieser Seite und du auf der anderen.“
Marc: „Seh ich aus wie Mehdi?“

Am nächsten Morgen wachen die beiden erst gegen Mittag auf. Und obwohl Marc behauptet hat, er sei kein Kuschler, kleben Marc und Gretchen an einander. Keiner von beiden will zugeben dass er zum anderen rangekuschelt hat. Doch sie liegen beide in der mitte des Bettes.




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Gretchen81 Offline

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04.11.2008 10:09
#207 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc: „Morgen.“
Gretchen: „Morgen, hast du was dagegen wenn ich schnell nach Hause gehe.“
Marc: „He, wieso?“
Gretchen: „Ich will duschen und mir etwas anderes Anziehen.“
Marc: „Okay. Ich räum dann unter dessen die Wohnung auf. Und versuch den Fleck weg zu kriegen.“
Gretchen sieht ungläubig zu Marc: „Du machst mir Angst.“

Beim Haus der Haases. Gretchen will auf direktem weg nach oben, doch ihre Mutter muss wohl Wachhund Gene haben.
Bärbel: „Margarethe bist du das?“
Gretchen: „Mama, ich hab keine Zeit. Will schnell duschen und Kleider wechseln.“
Gretchen ist schon im Bad und will unter die Dusche. Doch ihre Mutter gibt nicht auf. Ein Schrei.
Bärbel hat die Türe ins Bad auf gemacht während Gretchen gerade unter die Dusche will.
Bärbel: „Stell dich doch nicht so an. Ich bin deine Mutter. Kind was hast du den da am Hals.“
Schnell huscht Gretchen unter die Dusche, sie will ihrer Mutter doch jetzt nicht auf die Nase binden das der Knutschfleck von Marc ist. Ihre Mutter ist aber hartnäckig und besteht auf einer Erklärung. Genervt von ihrer eigenen Mutter erzählt sie ihr, immer noch duschend, doch die ganze Wahrheit.
Gretchen: „Mutti du musst mir aber versprechen Papa nichts zu sagen. Der regt sich sonst nur wieder auf. Versprichst du mir das.“ Sie stellt die Dusche ab und nimmt sich ein Handtuch.
Bärbel: „Ja, ja. Ist ja gut. Aber was ist wenn er …“
Gretchen sieht ihre Mutter an: „Nein wird er nicht. Und jetzt lass mich bitte. Ich muss mich beeilen.“

In ihrem Zimmer zieht sie sich an. Fertig angezogen schnappt sie sich ihr Tagebuch und schreibt ihren Eintrag rein:

Der letzte Tage war auf der einen Seite die Hölle auf Erden, aber auf der anderen Seite hatte ich auch schöne Stunden mit Marc.
Sven hat sich als totaler Psycho herausgestellt. Die Polizei hat ihn Festgenommen nach dem Marc ihn K.O. geschlagen hat. Hab ich schon gesagt dass ich über Nacht bei Marc war.
Oute mich spontan als Marc-Süchtig. Als er nur mit Handtuch vor mir stand, konnte ich nicht anders.
Musste dann aber feststellen dass es Marc wohl nicht ganz anders geht.
So muss jetzt machen. Muss wieder zu Marc. Er hat wohl noch irgendetwas vor.




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Gretchen81 Offline

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04.11.2008 11:02
#208 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Sie steigt in ihr Auto und will los fahren als das Handy klingelt. (Marc? Vermisst er mich schon oder ist die Naht schon wieder aufgegangen und ich muss nähen.)
Marc: „Hallo, wann kommst du?“
(Er hat mich vermisst.) Gretchen: „Bin gleich da?“
Marc: „Gut. Ich warte unten auf dich. Dann können wir gleich weiter fahren.“
(Er braucht nur ein Taxi.) Gretchen sauer: „Taxi ist schon unterwegs.“
Marc bemerkt den Unterton in ihrer Stimme nicht.

Vor dem Haus angekommen kommt ihr Marc auch schon entgegen und setzt sich schnell rein. Da es draussen inzwischen Bitterkalt ist.
Gretchen: „Wo hin möchte den der Herr?“
Marc: „Zum Autohaus Wissner.“ (War ja klar der Herr braucht ein neues Spielzeug.)
Die Fahrt dauert keine 10 Minuten. Es ist das gleiche Autohaus in dem Gretchen ihren Mini gekauft hat.
Und kaum ist sie im Ausstellungsraum kommt auch schon wieder der schleimige Verkäufer vom letzten Mal.
Verkäufer: „Schön sie wieder zu sehen. Kann ich ihnen helfen?“
Marc wird vom Verkäufer einfach ignoriert, das passt Marc nicht wirklich, schliesslich will er ein Auto kaufen. Doch statt Gretchen zu helfen sieht er sich die Autos im Ausstellungsraum an.
Seine Augen leuchten beim ansehen der vielen Luxus Wagen, wie die eines kleinen Jungen in einem Spielwaren laden. Marc sieht sich einen silbernen Ferrari genauer an und Gretchen versucht sich gegen den aufdringlichen Verkäufer zu wehren. Dieser will ihr unbedingt noch ein rundum Pflegepaket für ihren Mini andrehen. Ihr kommt eine Idee wie sie diesen möchte gern Casanova loswird. Marc der sich soeben gegen den Ferrari entschieden hat will sich gerade einen anderen Wagen ansehen als er von Gretchen umarmt und geküsst wird: „SCHATZ. Hast du den schon was gefunden?“
Der Verkäufer sieht jetzt doch ein, dass sein Baggern keine Chance hat und kümmert sich um Marc und seinen Wunsch nach einem neuen Fahrbaren Untersatz.




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Gretchen81 Offline

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04.11.2008 13:25
#209 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
58. Kapitel: Probefahrt

Marc ist positiv überrascht von Gretchens Kuss und er lässt sie im ersten Moment gar nicht mehr los. Doch der nervige Verkäufer ist jetzt hinter ihm und fragt ihn Löcher in den Bauch.
Verkäufer: „Was suchen sie den? Einen Familienkombi, oder einen schnittige Limousine, ein Coupé oder eher ein Cabrio.“
Marc empört: „Was soll ich den mit einem Familienkombi?“ So ganz sicher ist Marc sich nicht was er eigentlich sucht. Nur eins ist klar, es soll definitiv kein Kombi sein.
Verkäufer hebt entschuldigend die Arme: „Ich dachte nur sie planen vielleicht für die Zukunft. Also dann eher in Richtung sportliches Coupe.“
Marcs entsetztes Gesicht beim Wort Familienkombi bringt Gretchen zum Lachen. In der Ecke steht ein neuer Audi TT. Gretchen: „Wie wärs den mit so was.“
Marc sieht sich den Wagen an: „Schon schön. Auf jeden Fall besser als der alte TT. Aber irgendwie hat der mir zu wenig Charakter.“
Gretchen sieht Marc fragend an: „Ein Auto hat Charakter?“
Der Verkäufer ist gerade auf der Suche nach einem passenden Auto für Marc und auch der fragt sich was Marc unter Charakter versteht.
Vom Verkäufer werden sie in einen anderen Teil der Ausstellung geführt dort steht ein Opel GT: „Wie wäre es mit so was?“
Marc findet den Wagen schnittig: „Können wir mal eine Probefahrt machen?“
Der Verkäufer hat das Gefühl er habe den Wagen schon so gut wie verkauft und willig ein.
Als die beiden alleine im Ausstellungsraum sind fragt Gretchen Marc: „Findest du den Wagen wirklich gut? Klar er sieht geil aus aber ein OPEL?“
Grinsend kommt der Verkäufer wieder mit den Schlüssel und öffnet das grosse Glasfenster vor dem Auto.
Marc flüstert Gretchen ins Ohr: „Ich will den Wagen gar nicht aber so eine Probefahrt kann man doch auch für was anderes Nutzen.“




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Gretchen81 Offline

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04.11.2008 19:30
#210 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

(Himmel der denkt auch nur immer an das eine)
Sie steigen ein und rollen langsam raus. Vor dem Ausstellungsraum lässt Marc den Wagen im Stand etwas fauchen. Mit quietschenden Reifen verlässt Marc zusammen mit Gretchen den Autohof.
Vom Anzug des Wagens wird Gretchen gerade recht in den Sitz gedrückt: „Doch der geht schon verdammt gut ab.“
Marc: „Na ja für ein Opel geht der schon ganz ordentlich.“ Er fährt Richtung Wannsee in einem kleinen Waldstück hält er an.
Gretchen: „Sag mal du hast doch nicht etwa das vor was ich denke was du vor hast?“
Marc grinst sie an: „Gretchen was du immer denkst. Dabei wollte ich nur etwas frische Luftschnappen. Aber wenn du auf Verrenkungen im Auto stehst.“ Er lehnt sich zu ihr rüber und küsst sie.
Gretchen öffnet schnell die Türe: „Frische Luft, klingt gut.“
Vor lauter lachen kann Marc beinahe nicht mehr: „Du bist genial. Komm wir gehen ein paar Schritte.“
Sie gehen durch den Wald an den See. Auf einer Bank setzen sie sich. (Ich hätte nicht gedacht das Marc auch eine romantische Seite hat.) Es ist kalt und Gretchen zittert Marc legt seinen Arm um sie: „Du frierst ja, komm näher.“ Sie rutscht noch einmal näher an Marc, beinahe sitzt sie auf Marcs schoss. Als Marc anfängt Gretchen zu küssen wird ihr schnell warm. Beide vergessen das ringsherum. Sie setzt sich auf seinen Schoss und ihre küsse werden immer leidenschaftlicher. Die Welt steht still.
Eine alte Frau kommt mit ihrem Pudel am See entlang, ihr wäre beinahe das Herz stillgestanden als sie die beiden sieht. Mit ihrem Stock tippt sie Marc und Gretchen auf die Schulter: „Sie sind hier nicht alleine.“
(Wie peinlich ist das den.) Das Liebespaar lässt von einander und richtet sie die Kleider.
Marc: „Ich glaube unsere Stunde ist um. Wir sollten besser das Auto zurück bringen.“
Das alles ist Gretchen so was von peinlich, sie versucht sich hinter ihren Locken zu verstecken und bringt nur ein Mmh raus. Im Auto angekommen hat sie endlich wieder ihre Sprache gefunden: „Könnten wir bitte ganz schnell dieses Auto zurück bringen? Ich hab das dringende Bedürfnis mich in einer Ecke zu verkriechen.“



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06.11.2008 08:54
#211 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Vor dem Autohaus parkiert Marc das Cabrio. Der Verkäufer hat sie schon gesehen und kommt Hände reibend zu ihnen. Die beiden verliebten steigen aus. Als Marc kurz zu Gretchen sieht die immer noch ziemlich verlegen aus. Marc flüstert ihr zu: „Deine Bluse, da ist was falsch zu geknöpft.“ Am liebsten würde Gretchen in den Boden versinken. Noch bevor der Verkäufer zu den beiden rüber kommt, geht Marc auf ihn zu und lenkt ihn ab. So das Gretchen sich unbemerkt nochmals richtig knöpfen kann.
Marc sieht auf das Namensschild des Verkäufers, da steht Harald Munk und gibt diesem den Schlüssel für den GT zurück: „Hier Harald, ihre Schlüssel für den GT. Muss sagen geht schon nicht schlecht. Aber ist nicht so mein Fall. Hatte ein Cabrio und ich denke es ist an der Zeit für etwas anderes. Und ich weiss jetzt genau was ich will.“ Mit schnellen schritten schliesst Gretchen wieder zu den beiden auf.
Harald führt die beiden in sein Büro und Marc erklärt dem schmierig lächelnden Mann was er will: „Sie haben da einen sehr schönen schwarzen BMW M3 in ihrem Ausstellungsraum.“ Herr Munk kramt in seinen Unterlagen und holt die Daten vom BMW hervor. Er erklärt ein paar Details wie 19 Zoll Felgen und roten Ledersitzen und das dieses Modell das neuste sei von BMW mit einem Dach aus Carbon um Gewicht zu sparen. Nickend hört Marc zu, dabei weiss er dass alles schon und auch das es dieser Wagen sein soll. Gretchen will sich neben Marc auf den Stuhl setzen, in dem Moment erklärt der Verkäufer gerade wie hoch der Preis für das Coupe ist und Gretchen setzt sich vor lauter schreck neben den Stuhl. Besorgt sieht Marc nach Gretchen: „Ist dir was passiert?“ Die zierliche Blondine rappelt sich vom Boden hoch und erklärt dass alles in Ordnung sei.
Die nächste viertel Stunde ist Marc damit beschäftig den guten Harald im Preis runter zu Handeln. Schliesslich ist Marcs Überzeugungstalent so gut, dass er es tatsächlich schafft den Wagen zu seinen Konditionen zu kaufen. Schnurstracks marschiert Harald raus um das Auto für die Übernahme vorbereiten zu lassen. So richtig glücklich umarmt Marc Gretchen die aber protestiert: „Wie so musste es genau dieses teure Auto sein.“ Marc küsst die Fassungslose Frau: „Weil er genau das hat was ich will. Geile Kurven und Leistung unter der Haube.“
Mehr oder weniger verwundert sieht Gretchen ihn an: „Geile Kurven?“
Harald kommt mit einem ungemein breiten Lächeln zu ihnen zurück. (Der denkt wohl gerade an seine fette Provision.) Aus diesem Grund er spart sich Marc eine Erklärung zum Thema Autokurven und der Vergleich mit Frauen.



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06.11.2008 11:01
#212 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Bei der Übergabe ist Marc so vom Auto begeistert dass er glatt vergisst das Gretchen auch noch da ist.
Erst als sie sich mit lautem Husten bemerkbar macht, sieht er sie an: „Ehm ja. Ehm. Du hast ja dein Auto dabei. Du kannst schon mal vor fahren.“
(Wie bitte?) Gretchen verschränkt die arme und blickt sauer zu Marc: „Wie vorfahren?“
Marc geht zu hier gibt ihr einen Kuss auf die Wange und sagt: „Fahr zu mir ich komme gleich nach. Tschüss.“ Im inneren kocht sie vor Wut (Neues Spielzeug bekommen, altes Weggeschmissen.)
Sie stapft zu ihrem Auto. Doch denkt nicht daran zu Marc zu fahren. Sie will nur noch nach Hause.
In ihrem Zimmer angekommen schnappt sie sich ihr Handy und schreibt Marc eine SMS:
„Wünsche dir und deinem neuem Schatz einen schönen Abend. Wir sehen uns morgen bei der Arbeit.“

Sie greift sich ihr Tagebuch und schreibt:

War mit Marc ein neues Auto kaufen. Zuerst konnte er sich nicht entscheiden und hat jeden Wagen nur runter gemacht. Beim Thema Familienkombi wäre er beinahe in Ohnmacht gefallen.
Sah irgendwie witzig aus. Dann haben wir eine Probefahrt mit einem Cabrio gemacht.
Wir haben dann am Wannsee geparkt. Auf einer Bank direkt am See haben wir es uns gemütlich gemacht. Dabei kamen wir uns so nahe das wir beinahe Sex im Freien hatten.Ok, beinahe ist Untertrieben. Lerne immer wieder dazu. Scheinbar ist wo ein Wille ist auch ein Weg.
Leider hat uns eine alte Oma dabei gesehen und uns unterbrochen.
Mein Gott war das Ober Peinlich. Scheinbar war es Marc aber weniger peinlich als mir, denn er machte noch einen blöden scherz.
Auf jeden Fall hat jetzt Marc sein neues Spielzeug. Kaum hatte er den Schlüssel in der Hand war ich abgeschrieben. Werde morgen bei der Arbeit Marc konsequent ignorieren.
Soll er doch mit seinem Auto glücklich werden.


Sie holt sich noch schnell was zu essen aus der Küche. Denn zu ihrer eigenen Erstaunung ist ihre Mutter wie auch ihr Vater nicht zu Hause. Danach geht sie ins Bett am nächsten Morgen ist Frühschicht angesagt.



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06.11.2008 21:26
#213 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

59. Kapitel: Offiziell gibt’s kein WIR

Aufstehen Traumfrau, Aufstehen…
Noch müde streckt sich Gretchen in ihrem Bett. Mit halb geschlossenen Augen geht sie ins Bad und macht sich bereit für ihren Arbeitsalltag. Sie will die dreckigen Strümpfe in den Waschkübel schmeissen,
leider ist sie noch so verschlafen das die im direkten Weg im Klo landen.
„Scheisse!“ Schnell fischt sie ihre Kniestrümpfe wieder raus, diese sind jetzt klitsch Nass.
(Das fängt ja schon toll an.) Dafür ist Gretchen jetzt wirklich wach.
In ihrem Zimmer sucht sie noch ihr Handy und ihre Schlüssel. Anscheinend hat Marc sie in der Nacht versucht anzurufen. (6 Anrufe in Abwesenheit, Wow) Nicht im Geringsten denkt Gretchen daran Marc zurück zu rufen. Für was auch in ein paar Minuten sieht sie in ja so oder so bei der Arbeit. Und wenn er ihr etwas zu sagen hat kann er es ja auch da machen.

Im Krankenhaus scheint alles ruhig zu sein. Sabine sitzt im Stationszimmer mit ein paar Unterlagen vor sich und trinkt ihren Kaffee, von Marc jedoch ist weit und breit keine Spur. Beim parkieren hatte sich Gretchen unauffällig nach Marcs neuem Wagen umgesehen, doch das schwarz Coupe war nirgends zu sehen. Ein klein wenig sorgen macht sie sich jetzt doch. Schliesslich könnte auch was mit seiner Wunde sein oder Sven ist aus dem Gefängnis geflohen und hat Marc in seiner Gewalt.
Gerade als Gretchen ihr Handy nimmt und Marcs Nummer wählen will steht er vor ihr und verlangt nach seinen Akten: „Da ich ein paar Tage gefällt habe müssen wir uns heute etwas sputen. Schön das du auch schon da bist Hasenzahn.“
(Hasenzahn? Hab ich mich jetzt verhört? Kein Morgen Schatz, es tut mir Leid das ich dich gestern so stehen gelassen habe.) Statt Marc vor Sabine zur Rede zu stellen entscheidet sich die Assistenzärztin ihren Chef nur darauf anzusprechen dass er zu spät ist. Marc reagiert gelassen und grinst Gretchen nur an: „Ich bin nicht zu spät, ich bin pünktlich. Du solltest mal auf deine Mickey Mouse Uhr sehen.“
(So jetzt reichts. Werde jetzt diesen Miesen, unglaublich süssen, Arsch ignorieren.)
Eine Frau ein Wort. Während der ganzen Visite ignoriert Gretchen Marc gekonnt. Doch den scheint das noch nicht einmal zu kratzen. Deprimiert greift Gretchen, als sie zurück im Stationszimmer ist, zu einem Schokobrötchen. Schwester Sabine schaut sie fragend an: „Was ist den zwischen dir und dem Dr. Meier los. Vor ein paar Tagen sah es doch noch so aus als ob sie endlich ihr Glück mit ihm gefunden haben?“
Gretchen nimmt sich den 2. Stuhl und rutscht an Sabine ran: „Was ich jetzt erzähle bleibt unter uns, verstanden?“ Sabine nickt. Gretchen erzählt ihr von dem Zwischenfall mit Sven und den gemeinsamen Stunden nachher und dazwischen. Und natürlich auch davon, dass Marc sie jetzt behandelt wie vorher bevor er ihr gesagt hat das er sie liebt und bevor sie miteinander geschlafen haben.
Sabine fallen beinahe die Augen raus. Sie fragt mehrmals nach und komm zum Schluss: „Vielleicht hat der Meier das alles nur gesagt um dich ins Bett zu bringen.“
Gretchen schüttelt den Kopf: „Nein das glaube ich nicht. Er war ganz anders. Wusstest du dass er richtig gut Kochen kann. Das hätte ich nie gedacht.“
Sabine zuckt mit den Schultern: „Na dann weiss ich auch nicht warum er sich wieder wie ein Arsch verhält.“ Die beiden machen sich auf Richtung OP, schliesslich möchte Herr Kirchmeier endlich seine Schrauben im Unterschenkel wieder loswerden. Die Schrauben zu entfernen ist ein regelrechter Kraftakt den Gretchen nicht alleine bewältigen kann und Marcs Hilfe braucht. Nach der gelungen Entfernung der Schrauben sind Gretchen und Marc mal wieder mit dem Aufzug unterwegs nach unten. Gretchen hält an ihrem Plan fest und ignoriert Marc. Doch lange kann sie ihn nicht mehr ignorieren, denn Marc umarmt sie und küsst sie. Gretchen fragt Marc nach dem Grund: „Was machst du da?“
Marc küsst ihren Hals: „Nach was sieht das den aus?“ Gretchen stösst ihn schweren Herzens von sich: „Den ganzen Tag verhältst du dich mir gegenüber wie ein Arsch. Und jetzt küsst du mich wieder.“
Gerade als Marc antworten will geht die Türe auf und ein Patient steigt ein. Leise sagt er ihr: „Bitte lass uns in meinem Büro weiter reden.“
So recht weiss Gretchen nicht was sie davon halten soll. Doch Marc ignorieren geht einfach nicht auf Dauer. Also nickt sie Marc zu und gibt ihm damit zu verstehen dass sie mit ihm mitkommen will.
Kurze Zeit später sind die beiden in Marcs Büro. Alleine.
Gretchen will jetzt endlich wissen warum Marc so ein Arsch ist. Marc nimmt Gretchen Gesicht in seine Hände: „Ich liebe dich.“ Und küsst sie. Dabei hätte sie beinahe ihre Wut über Marcs verhalten vergessen.
Doch sie ringt sich durch und fragt Marc endlich das was ihr schon den ganzen Morgen unter den Nägeln brennt: „Wenn du mich wirklich liebst. Warum verhältst du dich dann wie der Arsch höchstpersönlich. Kannst du nicht zu deinen Gefühlen stehen?“
Marc druckst rum: „Eh, ich. Gretchen wie sieht es denn aus wenn das ganze Krankenhaus von uns erfährt. Die denken doch dass ich nur mit dir zusammen bin weil du die Tochter des Chefs bist. Und dein Vater erst. Ich möchte nicht noch mal so von ihm zusammen gestaucht werden wie beim letzten Mal.“
Gretchen sieht ihren Liebsten mit grossen Augen an: „Du willst also das es ein WIR hier bei der Arbeit nicht gibt.“
Marc nickt: „So ungefähr. Hier im Krankenhaus bist du nur meine Assistentin, nicht mehr.“
Gretchen: „Ich weiss nicht ob ich das kann. Diese Geheimnistuerei ist nicht gerade meine stärke.“
Marc nimmt sie in den arm: „Nur für den Anfang. Wenn es nicht klappt dann mache ich es, höchstpersönlich selber öffentlich.“ Beim Wort öffentlich zieht er seine Geliebte näher an sich heran und küsst sie leidenschaftlich. Nach einem Quicky, den man eigentlich eher einen Slowly hätte nennen können, den eine Stunde ist weit entfernt von einem Quicky, verlassen die beiden das Büro von Marc. Schwester Sabine steht sich vor dem OP die Füsse in den Boden und sieht etwas genervt aus als ihr Oberarzt um die Ecke kommt. Doch ihr Gesicht heitert sich schlagartig auf nach dem sie Gretchen nur einen Schritt dahinter sieht. Sie lässt Dr. Meier an sich vorbei in den OP gehen und fängt die Assistenzärztin ab: „Hast du mit ihm gesprochen?“ Gretchen flüstert der neugierigen Schwester zu das sie nachher in aller ruhe reden könnten aber zuerst käme der Patient und nicht ihr Liebesleben.
Wie abgesprochen tat Marc so als ob nichts zwischen ihm und Gretchen ist und Gretchen lässt die Sprüche über sich ergehen. Doch wenn man genau hin sieht, bemerkt man die Nähe zwischen den beiden, die sich immer wieder unabsichtlich, absichtlich berühren.
Nach der OP setzen sich Gretchen und Schwester Sabine wie besprochen in eine ruhige Ecke in der Cafeteria. Sabine kann es kaum abwarten alles zu erfahren und quetscht alles aus Gretchen raus.
Sie verspricht ihr natürlich am Anschluss das über ihre Lippen kein Sterbenswörtchen kommt.
Nach einer langen Schicht geht Gretchen zu ihrem Auto. Als sie einsteigt klingelt ihr Handy es ist Marc. Der eigentlich nur ein paar Meter von ihr entfernt ist.
Gretchen: „Marc warum rufst du mich an, du kannst auch so mit mir reden.“
Marc: „Ist doch aufregender so. Wollte dich noch fragen was du heute Abend so machst.“
Gretchen muss einwenig kichern: „Was hast du vor. Telefonsex?“
Marc: „Gute Idee. Aber eigentlich hab ich an dich in einem sexy Kleid gedacht.“
Gretchen: „Aha und von was träumst du nachts?“ (Die Antwort weiss ich jetzt schon.)
Marc lacht laut: „An dich. Aber eigentlich dachte ich an einen schönen Abend im Kino mit vorher was Leckeres zu essen.“
Gretchen: „Also gut. Holst du mich ab.“
Marc willigt zuerst ein, doch kommt ihm in den Sinn, dass sein Chef ihn sehen könnte. Gretchen versichert ihm aber das sie schon dafür sorgen würde das Franz ihn nicht sehen würde.

Zu Hause angekommen ist Gretchens erste Handlung sich umziehen. Sie krallt sich ihren Jeans Mini aus dem Schrank und ein weissem Shirt mit V-Ausschnitt, als Schuhe wählt sie ihre Knie hohen Stiefel. Nahe zu fertig angezogen nimmt sie ihr Tagebuch und schreibt ihren heutigen Eintrag.

Ich hätte Marc heute erwürgen können. Er tat den ganzen Tag so als ob nie etwas zwischen uns gewesen wäre. Als ich ihn dann zur Redegestellt habe, hat er mir erklärt dass er gerne das ganze noch für uns behalten möchte. Damit nicht jeder gleich was Falsches von ihm denkt.
Kann Marc irgendwie verstehen. Es ist ja auch nur zum meinem Wohl. Schliesslich ist er mein Chef und das sieht schon komisch aus wenn ich dann ich, als seine Assistenzärztin mit ihm in aller Öffentlichkeit rumknutsche. Sollte er sich nicht an die festgelegten Regel halten wird er unsere Beziehung selbst öffentlich machen. Und er geht heute Abend mit mir etwas essen und nachher ins Kino.
Muss mich beeilen. Muss nämlich dringend noch meine Mutter in meinem Ablenkungsplan für Papa einweihen.



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Gretchen81 Offline

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07.11.2008 18:20
#214 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

60. Kapitel: Haase, Gretchen Haase

Gretchen geht die Treppe runter zu ihrer Mutter in die Küche. Wo sollte sie wohl sonst zu finden sein. Bärbel Haase-Wolf wollte bevor sie geheiratet hat Köchin werden und hat dann für ihre Familie die Ausbildung abgebrochen. Diese ist gar nicht begeistert vom Outfit ihrer Tochter. Sie findet das ganze viel zu nuttig und Gretchen nicht würdig. Bärbel schleppt Gretchen wieder in ihr Zimmer und sucht ihr das in ihren Augen passende Kleid raus. Ein schwarzer eng anliegender Rock mit hohem Gehschlitz, dazu eine weisse Bluse und einen breiten Gürtel. Ihre Mutter ist zu Frieden mit ihrer Kreation.
Gretchen muss ehrlich eingestehen das dieses Outfit gar nicht übel aussieht. Doch die Stiefel passen jetzt nicht mehr wirklich, also wählt sie jetzt Pumps und als Jacke ihre Kunstlederjacke.
Überglücklich gibt Gretchen ihrer Mutter einen Kuss: „Danke Mutti. Und könntest du jetzt Papa ablenken? Den Marc müsste jeden Moment kommen.“
Bärbel drückt ihre Tochter und macht sich auf den Weg ihren Franz einwenig abzulenken. Sie verwickelt ihn ein Gespräch über ihre alte Leidenschaft dem Reiten und das sie gerne mal mit ihm auf einen Ausritt möchte. Franz redet sich um Kopf und Kragen. Denn er kann einfach mit Pferden nichts anfangen.
Auf der Anderen Seite möchte er seine Frau nicht wieder verlieren, gerade jetzt wo es scheint, dass alles wieder gut läuft. Das Ablenkungsmanöver zeigt Wirkung er merkt nicht einmal das Gretchen sich von ihm verabschiedet hat und aus der Tür geht. Vorsichtlich schliesst sie die Türe und geht zur Strasse runter.
Marc fährt vor und Gretchen steigt zu ihm in den Wagen. Der Oberarzt kann seine Augen nicht von der Bildhübschen Blondine nehmen.
Gretchen lächelt ihn an: „Hallo. Du kannst losfahren.“
Marc kriegt den Mund nicht zu: „Hallo. Wow du siehst umwerfend aus.“
Gretchen bittet ihn erneut los zu fahren, den sie weiss nicht wie lange ihre Mutter Franz ablenken kann.
Endlich fährt Marc los. Franz Haase hört ein Motor aufheulen und geht zu Fenster. Bärbel will es noch verhindern doch es klappt nicht. Er sieht gerade noch wie ein schwarzer Wagen im Dunkel davon.
Vor einem schicken französischen Restaurant parkiert Marc seinen Wagen. Er will heute der perfekte Gentleman sein und öffnet Gretchen die Autotüre und natürlich auch die Eingangstüre des Restaurants.
Gretchen ist begeistert von Marcs charmanter Art und der von ihr. Alle Leute drehen sich nach ihr um.



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07.11.2008 21:33
#215 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Sie bestellen beim Kellner ihr essen. Der Kellner nickt und verschwindet in der Küche. Nach einer Viertelstunde kommt er mit den beiden Teller wieder zurück zu ihnen.
Gretchen staunt über ihren Teller: „Das sieht richtig lecker aus.“ Genüsslich nimmt sie einen biss von ihren Rehschnitzel. Marc deutet zu einem anderen Tisch: „Sieh mal ist das nicht Nina Hagen?“
Gretchen sieht zu dem Tisch rüber und Marc klaut in des einen Happen von ihrem Teller. Empört sieht sie ihn an: „Hast du gerade von meinem Teller etwas geklaut?“ Der Dieb grinst sie an. „Dann gib mir auch etwas von deinem Teller ab.“ Marc füttert sein gegenüber. Nach einem wunderschönen Essen fahren die beiden in Richtung Cinedome.
Vor der Kasse stellt sich Gretchen in die Reihe. Marc zieht sie da weg: „Wir brauchen nicht anzustehen.“
„Wieso?“ fragt die sexy Blondine, ihr Freund zeigt ihr die Tickets. Er nimmt sie an der Hand und zieht sie in eine dunkle Ecke im Foyer. Dort drückt er sie an eine Wand und küsst sie. Völlig überwältig von ihren Gefühlen umschlingt sie ihn mit einem Bein. Marc flüstert ihr zu: „Ich kenne dich gar nicht so. Sollen wir den Film vergessen und nach Hause gehen?“ Während dem sie sich weiter den küssen hingibt fragt sie nach dem Film den sie den sehen wollen. Marc sagt nur drei Worte: „Bond, James Bond.“
Sie stösst Marc von sich und zupft ihr Kleid zu Recht: „Warum sagst du das nicht gleich. Ich liebe Bond.“
Mit einem enttäuschten Gesicht sieht der Oberarzt seine Geliebte an, die ihn gerade heiss gemacht hat und ihn dann abblitzen lässt. Doch er verzeiht ihr, schliesslich weiss er was er an ihr hat und vor allem gibt es ja auch noch ein nach dem Film. Sie gehen gemeinsam in den Kinosaal rein, ohne etwas zu trinken und ohne das für Gretchen eigentlich obligatorische Popcorn. Sie kann es nicht erwarten den Film zu sehen. Eigentlich ist sie nicht der Typ für Action Filmen und als Kind hatte sie tatsächlich Alpträume nach einem Bondfilm. Aber Bond faszinierte sie. Sie wusste nicht ob es an Bond selber oder aber an der Tatsache lag das sie liebend gern auch mal ein Bondgirl sein möchte. Bis zur Pause sah sie gebannt auf die Leinwand. Das licht geht wieder an und ohne ein Wort zu sagen küsst Marc sein persönliches Bondgirl. Der Film geht weiter und die ersten Fünf Minuten vom zweiten Teil bekommt sie gar nicht wirklich mit.



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08.11.2008 15:06
#216 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Nach dem Film sprechen die beiden nicht viel miteinander beide wissen genau was der andere will.
Auf direktem Weg fährt der BMW zu seinem Ziel.
Marc kann kaum die Türe aufschliessen so heftig sind ihre Küsse. Die Türe fällt ins Schloss und Kleidungsstücke um Kleidungsstück von den beiden fallen zu Boden. Sie bilden einen Teppich von der Eingangstüre bis zum Schlafzimmer. Nach dem 5 oder 6 Mal. So genau hat Gretchen nicht mitgezählt ist Marc eingeschlafen. Es ist schon fast wieder hell als sie ihre Kleider in der Wohnung zusammen sucht und sich aus der Wohnung schleicht. Das Taxi wartet bereits schon unten. Gut, sie hätte auch Marc wecken können und ihn bitten sie nach Hause zu fahren, aber er sieht so süss aus wenn er schläft das Gretchen ihn nicht wecken konnte. Dem Taxifahrer gibt sie die Anweisung sie eine Strasse vor dem Haus raus zulassen. Die letzten paar Meter zum Haus geht sie zu Fuss, dabei muss sie feststellen das die Novembertage inzwischen ganz schön kalt geworden sind. Vor dem Haustüre zieht sie ihre Schuhe aus und öffnet leise die Türe. (Jetzt bloss kein lautes Geräusch. Sonst werde ich noch ausgequetscht von Papa warum ich solange weg war.) Auf Zehenspitzen schleicht sie sich rauf in ihr Zimmer. Sie kommt sich vor wie Bond der sich in eine Geheimorganisation rein schleicht. Müde lässt sie sich auf ihr Bett fallen.
Aus ihrem Nachttisch kramt sie ihr Tagebuch.

Meine Mutter fand mein Outfit zu billig also hat sie mir eins rausgesucht. Hätte nicht gedacht das meine sie für so was ein Talent hat. Aber Marc war begeistert. Ok nicht nur Marc. Im Restaurant wo wir essen waren haben alle Leute mich angestarrt. Dachte zuerst ich hätte wieder die Wimperntusche verschmiert. Doch Marc hat mir dann gesagt das es an mir liege ich sehe einfach super Sexi aus.
Nachher gingen wir ins Kino, obwohl Marc das ganze lieber ausfallen lasse wollte. Aber als ich gehört habe dass wir den neuen Bondfilm ansehen, war ich schneller im Kino als er etwas sagen konnte.
Der Film war nicht schlecht. Etwas arg viel Action. Mir haben die typischen Bondsätze gefällt.
Aber das scheint ja heute nicht mehr ganz so tragisch zu sein. Ein Bond ist auch ein Bond obwohl er seinen typischen Satz nicht sagt und nicht sein Getränk trinkt.
Nach dem Film konnten wir es kaum aushalten und sind in Marcs Wohnung gefahren.
Hätte nie gedacht das ich das jemals schreiben würde. Aber Marc sind die Kondome ausgegangen.
Musste ihm dann gestehen dass ich eigentlich die Pille nehme und wir getrost auf das runde Ding verzichten können. Obwohl jetzt kommt mir gerade in den Sinn das es nicht das erste Mal ist das wir ohne Miteinander geschlafen haben. Marc scheint wohl doch vergesslicher zu sein als er zugibt.
Gott sei dank denkt Frau mit. Bin ja schliesslich keine Gabi.




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10.11.2008 21:34
#217 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

61. Kapitel: Heimliche Liebe

Müde aber glücklich schläft Gretchen ein.
Doch lange schlafen kann sie nicht. Denn schon bald klingelt der Wecker sie wieder gnadenlose aus den Federn. (Oh Gott, ich hätte besser gar nicht geschlafen. Dann ging’s mir jetzt vielleicht besser.)
Sie geht duschen und sich anziehen. In der Küche wartet schon ihre Mutter auf sie, mit einem reich gedeckten Tisch. Am liebsten würde Gretchen sich nur ein Stück Brot nehmen und gehen.
Doch sie schuldet ihrer Mutter noch etwas, für das Ablenkungsmanöver und die Kleiderauswahl vom Vorabend. Also setzt sie sich notgedrungen an den Tisch. Bärbel schenkt ihr eine Tasse heisse Schokolade ein: „Der Papa ist heute schon früh gegangen. Jetzt erzähl wie war der Abend gestern?“
(Kann doch meiner Mutter nicht alles erzählen. Aber etwas muss ich ihr erzählen.) Schliesslich erzählt sie ihr nur den jugendfreien teil. Ihre Mutter ist begeistert und will Gretchen davon überzeugen das sie doch einfach ihrem Vater Franz die Wahrheit sagen soll. Der würde das schon verstehen.
Zu gut kennt Gretchen den Professor: „Nein besser noch nicht. Die Zeit kommt schon noch.“

Pünktlich kommt die Assistenzärztin im Stationszimmer an.
Schwester Sabine lächelt sie an und gibt ihr schon mal die heutigen Akten der Patienten. Gedanken versunken setzt sich Gretchen auf den freien Bürostuhl der rollt aber geradewegs unter ihr davon.
Kurz bevor sie auf dem Boden landet fängt Marc seine Assistentin auf.
Marc: „Na Hasenzahn, wohl noch etwas Müde?“ Er hilft ihr wieder hoch. Bei Marcs Berührung kriegt Gretchen weiche Knie. Beinahe wäre sie wieder am Boden gelandet. Ihr Oberarzt macht sich sorgen um sie: „Bist du dir sicher das dir gut geht? Nicht das du noch unsere Patienten ansteckst.“
Gretchen gibt ihm die Patientenakten und sagt völlig cool: „Hab nur zuwenig geschlafen. Das geht nach einem Kaffee schon. Du kannst ja so lange schon mal die Unterlagen durchsehen. Um zu sehen wann du Gott spielen kannst.“ Marc grinst sie frech an: „Aha, du hattest nicht genug schlaf. Wie kommt das den Hasenzahn. Vielleicht solltest du nicht so viele Rosamunde Pilcher Romane lesen.“
„Wir sind wohl heute wieder besonders witzig nicht wahr?“ Gretchen nimmt einen kräftigen Schluck Kaffee. Bevor sie sich auf machen können Richtung Visite, kommt schon der erste Notfall rein.
Gordon übergibt das weibliche Unfallopfer an die beiden Ärzte und ergänzt noch zu den Üblichen Medizinischen Daten, dass die Frau die ganze Zeit auf dem Weg zum Krankenhaus nach einem Jonas gefragt hat. Gretchen sieht Gordon fragend an: „Robbie? Etwa ein weiteres Opfer?“ Gordon zuckt mit den Schultern. Den am Unfallort war kein weiteres Opfer zu finden. Wie immer ist Gretchen extrem neugierig und fragt nochmals nach wie den der Unfall passiert sei. Nach dem sie gerade noch mitbekommen hat
das es Fahrerflucht ist. Stösst sie Marc an und fragt so richtig ironisch: „Schatz, können wir den oder möchtest du gerne zu erst noch Kaffee und Kuchen. Vielleicht noch mit einer Beerdigung. Denn wenn wir nicht gleich in den OP kommen wird sie es nicht überleben.“
Sofort ist Gretchen wieder voll bei der Sache. Aber am meistens erschreckt hat sie beim Schatz von Marc. Im ersten Moment dachte sie schon Marc sage das mit vollem ernst.
Während der OP ergänzen sich Marc und Gretchen wieder mal ohne Worte. Schwester Sabine meint einmal kurz: „Sie sind wirklich ein Dreamteam.“
Marc sieht wütend zu Sabine rüber die versteckte sich schnell hinter Gretchen. Die Operation ist ein Kampf um Leben und Tod. Zweimal steht das herz der Patientin still und nur durch Marcs schnelle Reaktion kann sie reanimiert werden.
Nach einer 4 stündigen Notoperation wird die junge Frau von Sabine auf die Intensivstation gebracht.
Ihr Leben hängt immer noch an einem seidenen Faden. Die nächsten 24 Stunden sind entscheidend.
Gretchen hat nur noch ein Bedürfnis Cafeteria und Schokolade. (Scheiss auf die Figur. Was ich brauche ist Schoki.) Sie geht zum Aufzug und Marc folgt ihr. Was für ein Zufall auch er will in die Cafeteria. Gretchen sieht Marc an und er sie. Gleichzeit sagen sie: „Schokolade/Zigarette?“
Sie müssen lachen. Der Weg nach oben ist lang und Marc tastet sich langsam zu Gretchen rüber.
Zärtlich streicht er ihr übers Haar.
Gretchen: „Marc, bitte nicht.“
Marc flüstert ihr ins Ohr: „Ich hab dich heute morgen vermisst.“
Gretchen: „Vergiss unsere Abmachung nicht.“
Er drückt auf den Stoppknopf: „Ich denke pausen los daran. Und gerade jetzt sind wir alleine.“



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11.11.2008 19:30
#218 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Halbherzig wehrt sich Gretchen gegen Marcs Annäherung. Doch irgendwann gibt sie auch ihrem eigenen Verlangen nach.
„Hallo? Ist da jemand, geht’s ihnen gut?“ fragt die Stimme aus dem Lautsprecher im Aufzug.
Schnell lassen die beiden von einander ab. Marc erklärt der Stimme das er wohl aus versehen auf den Stoppknopf gekommen ist und das alles in Ordnung ist. Der Fahrstuhl setzt sich wieder in Gang.
Oben angekommen ist Gretchen immer noch damit beschäftigt ihre Kleidung zu richten.
Es warten einige Leute draussen und starren in den gerade geöffneten Lift.
Gretchen flüstert Marc zu dass sie das mit der Abmachung nochmals genau definieren müssten.
Marc nimmt sich eine Zigarette und flüstert zurück: „Gute Idee.“
Dann geht er auf die Terrasse und Gretchen holt sich was süsses. Unauffällig stellt sie sich dann neben ihren Liebsten nach draussen.
Gretchen: „Schon einen Einfall wie wir unsere Abmachung besser einhalten könnten.“
Marc: „Ja.“
Gretchen ist erstaunt: „Wirklich? Und wie ist die Bitte.“
Marc: „Quickies nur noch in der Nacht im Lift ansonsten mein Büro und die Abstellkammer oder allfällige Freie Zimmer.“
Gretchen dreht sich zu Marc um und sieht ihn wütend an: „Ich hätte da eine bessere Lösung damit solche Peinliche Situationen nicht mehr passieren. Wir haben keine Intermezzo mehr in der Klinik.
Oder du kommst sofort mit zu meinem Vater und wir sagen ihm das wir zusammen sind.“
Bevor Marc eine Antwort geben kann geht schon wieder ihr Pieper los.



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12.11.2008 16:15
#219 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Der Blinddarm der durch die Sanitäter eingeliefert wurde erledigen die beiden schweigend.
Gretchens Lösungsvorschlag für Peinliche Situation empfindet Marc als zu Krass.
Schliesslich ist er eigentlich ein Profi in Sachen „geheime Liebschaften“ im Krankenhaus. Darum ist er der Meinung dass seine Lösung die beste wäre. Denn auf Gretchens Nähe den ganzen Tag zu verzichten kommt erst gar nicht in Frage. Und dem Professor alles erzählen, nein besser nicht. Wer weiss wie der Reagiert. Nach dem letzten Desaster. Wenn er zurückblickt könnte er sich Ohrfeigen. Er hätte sich sehr viel Ärger mit Gabi erspart. Wenn er einfach nur zugegeben hätte das er den Abend beiden Haases doch schön gefunden hat und nicht auf Gabis billige Anmache eingegangen wäre. Doch da Gabi immer noch im Koma liegt ist wenigstens dieses Problem scheinbar gelöst.
Auch Gretchen geht’s nicht viel besser als Marc. Ihr kommen Zweifel ob es richtig war auf sämtliche heimlichen Zärtlichkeit während der Arbeit zu verzichten. Schliesslich sehnt sie sich nach Marc.
(Es muss ja nicht immer gleich Sex sein. Nur ein bisschen Nähe würde mir schon ausreichen.)
Jetzt zugeben das Marc vielleicht doch ein kleinwenig recht hat. (Kommt gar nicht in Frage.)

Nach einer Anstrengenden Schicht mit einigen Notfällen macht sich die Assistenzärztin auf den Weg zum Parkplatz um nach Hause zu fahren. Um Marc diesmal zu vor zu kommen ruft sie ihn an.
Marc nimmt den Anruf entgegen ohne aufs Display zu sehen: „Meier.“
Gretchen: „Hallo du?“
Marc schmunzelt: „Hallo du zurück?“
Gretchen: „Was machst du heute Abend?“
Marc wurde gerade vorhin von seinem Chef zu einem Arbeitsessen bei ihm zu Hause eingeladen. Da der Professor die nächsten Wochen bis Anfang Dezember ein Seminar in Hamburg durchführt, muss ihn Marc vertreten.
Marc: „Ich bin eingeladen.“
Gretchen ist enttäuscht, den sie weiss nichts von dem Arbeitsessen: „Ach so. Dann halt ein andermal.“
Marc kann sich kaum sein lachen verkneifen: „Ja genau. Also Tschüss.“



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12.11.2008 20:54
#220 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Immer noch enttäuscht darüber das Marc heute Abend etwas ohne Sie machen will, kommt Gretchen zu Hause an. Ihre Mutter will ihr erzählen dass sie heute Abend beim Essen nichts sagen wid, betreffend Marc und Gretchen. Doch ihre Tochter will nichts von allem wissen. Von der Treppe rnter ruft sie ihrer Mutter zu, dass sie ihr sagen soll, wenn es zu essen gebe. Für die restliche Zeit sei sie in ihrem Zimmer und wolle ihre Ruhe. Wie immer wenn sie traurig ist, schreibt sie in ihr Tagebuch. Die junge Frau greift nach ihrem Tagebuch. Doch irgendwie hat sie keine Lust zu schreiben. Sie zieht sich ihren rosa Trainingsanzug an und geht nach draussen um ein wenig zu joggen.
Bärbel ruft ihrer Tochter noch nach: „In einer Stunde essen wir, komm nicht zu spät.“
Gretchen dreht sich noch mal zum Haus ihrer Eltern um: „Ja Mutti, ist in Ordnung.“
50 Minuten lang ist Gretchen mehr oder weniger planlos durch die Gegend gerannt. Sie entspannt sich so richtig beim Laufen. (Ein freier Kopf ist doch was Wunderbares.) Es ist nahezu der gleiche Effekt wie wenn sie auf der Kleinkinderstation die Babies beobachtet.
Total verschwitzt ist ihr Ziel nun die Dusche in 10 Minuten würde sie wohl geduscht und sich angezogen haben. Und wenn nicht auch nicht tragisch. Es sind ja nur ihre Eltern. Die könnten ruhig ein paar Minuten warten. Völlig entspannt steht Gretchen unter der Dusche als Marc an der Türe klingelt. Doch das rauschen des Wasser lässt das Klingel nicht bis zu ihr unter der Dusche durch kommen.
Bärbel öffnet die Türe und als erstes sieht sie nur einen riesen Blumenstrauss. Marc reicht ihr diesen und flüstert ihr zu: „Herzlichen Dank für alles.“ Bärbel versteht sofort, das Marc nicht nur den heutigen Abend meint und klopft ihm auf die Schulter: „Das hab ich doch gern gemacht.“



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13.11.2008 11:56
#221 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Franz begrüsst seinen Oberarzt herzlich und führt ihn ins Wohnzimmer.
Er schätzt die Arbeit von Marc sehr. Der Professor sieht in Marc seinen Nachfolger. Nur eines Stört ihn. Die Tatsache das seine Tochter immer noch in den Frauenaufreisser Meier verliebt ist.
Dies lasstet schwer auf Franz. Den Blind ist der der Chef der Klinik nicht, es ist ihm schon aufgefallen das auch sein Protege sich zu Gretchen hingezogen fühlt. Doch der Vater in ihm will seine Tochter vor Kummer beschützen.
Marc reisst den Professor aus seinen Gedanken: „Entschuldigen sie mich bitte einen Moment, ich müsste mal.“
Franz nickt: „Oh ja, natürlich. Sie wissen ja wo, die Treppe rauf.“
Marc geht die Treppe rauf ins Bad. Gretchen ist inzwischen aus der Dusche raus und kämpft mit dem Fön, der anscheinend einfach ihre Haare nicht trocken kriegen will. Sie erschreckt sich mächtig und lässt einen Schrei raus, als Marc plötzlich hinter ihr steht. Er geht auf sie zu und zieht, die nur in Unterhosen und BH vor ihm stehende Blondine an sich. Und küsst sie. Für eine kurze Zeit scheint es als ob die Zeit still stehen würde. Als sie sich dann endlich lösten fragt Gretchen Marc, etwas verwirrt was er den hier mache. Schliesslich hat er ihr doch gesagt, dass er eingeladen sei. Er grinst sie an und erwidert: „Bin ich ja auch und zwar hier.“ „Hier?“ Gretchen versteht die Welt nicht mehr, hat sich ihre Mutter doch verplappert. „Nein, deine Mutter hat dicht gehalten. Dein Vater hat mich eingeladen weil er mir noch ein paar Sachen erklären will. Werde ihn die nächsten Wochen ersetzen.“ Marc gibt Gretchen noch mal einen Kuss auf die Wange, er findet dass sie richtig süss aussieht, wenn sie so mit offenem Mund ahnungslos vor ihm steht. Dann lässt er sie stehen und geht wieder runter ins Wohnzimmer.
Franz: „War was? Ich dachte ich hätte einen Schrei gehört.“
Marc: „Das war ihre Tochter. Das Bad war leider schon besetzt. Und da hat sich mich angeschrieen. Es tut mir Leid, aber ich konnte das ja nicht ahnen. Die Türe war ja nicht abgeschlossen.“
Etwas überrascht sieht Franz Marc an. Doch er wittert noch keine Gefahr.
Schliesslich hat seine Tochter ihn gleich wieder vor die Türe gestellt.
Bärbel ruft alle an den Tisch auch Gretchen ist inzwischen fertig angezogen am Tisch. Bärbel hat die beiden jungen Ärzte absichtlich neben einander gesetzt. Sie lächelt die ganze Zeit die beiden an. Ihn ihren Gedanken stellt sie sich schon die süssen Kinder der beiden vor. Wenn es nach ihr geht dann sollten die beiden auf der Stelle heiraten und Kinder kriegen. Doch Marc und Gretchen denken nicht im Traum daran, ihr diesen Gefallen zu tun. Auf jedenfall nicht im Moment.
Beim Essen berühren sich Marc und Gretchen sich unter dem Tisch. Bei Marc ist es absicht, bei Gretchen eher unabsichtlich. Das bleibt auch Franz nicht ganz verborgen, das unter dem Tisch etwas vor sich geht. Daher beschliesst er die beiden sofort nach dem Essen zu trennen.
Nach dem Essen gibt er Marc zu verstehen, dass er ihm in sein Arbeitszimmer folgen soll. Das „Aber sicher doch, ich folge ihnen Herr Professor“ von Marc lässt Gretchen ein spontanes „Schleimer“ entfahren.
Statt dumm rum zu sitzen hilft Gretchen ihrer Mutter in der Küche.
Die hat schon wieder nur ein Thema und zwar soll Gretchen ihrem Vater endlich die Wahrheit sagen und zwar bevor der es selber herausfindet.
Bärbel: „Kind, glaub mir man sieht es euch an.“
Gretchen: „Was sieht man uns an?“
Bärbel: „Das ihr euch liebt.“ Das hat gesessen, Gretchen hätte beinahe das teure Porzellan fallen gelassen. Wenn ihre Mutter ihr das sagte dann war da was Wahres dran. Darum hatte auch ihr Vater Marc so schnell nach dem Essen ins Arbeitszimmer dirigiert. (Ich muss dringend zu ihm)
Sie gähnte und meinte das sie ja so müde sei und besser ins Bett ginge. Auf dem Weg in ihr Zimmer macht sie einen Umweg über das Arbeitszimmer von ihrem Vater. Sie klopft an und geht rein. Ohne einen verräterischen Blick auf Marc zu machen, geht sie an dem Vorbei. Sie gibt ihrem Vater einen gute Nachtkuss und verlässt die beiden. Marc konnte sich ein grinsen, einfach nicht verkneifen und erntet dafür sofort einen bitterbösen Blick von seinem Chef.

Gretchen geht in ihr Zimmer und greift nach ihrem Handy. (Wenn das so weitergeht steigt meine Telefon-Rechnung ins unermessliche.) Kurzwahl Nr. 2 gedrückt und schon wählt sie automatisch Marcs-Nr.
Ein paar Sekunden später klingelt es in Marcs Hose. Der entschuldigt sich bei seinem Chef und nimmt den Anruf entgegen.
Marc: „Meier“
Gretchen: „Ich bins. Bitte lass dir jetzt nichts anmerken.“
Marc: „Frank, schön von dir mal wieder was zu hören. Aber das ist gerade sehr schlecht. Ich bin gerade in einer Besprechung. Kann ich später zurück rufen?“
Gretchen: „Ich wollte dir nur gute Nacht sagen.“ Sie haucht einen Kuss durchs Telefon.
Marc wird von seinem Chef immer kritischer angeschaut.
Daher sagt Marc nur ganz cool: „Achso. Ok. Wir reden ein andermal. Tschüss“
Darauf erklärt er Franz das Frank ein alter Studienkollege ist. Der gerade in der Stadt sei für ein paar Tage. Der Professor glaubt ihm im ersten Augenblick nicht wirklich. Denn er hatte das Gefühl die Stimme seiner Tochter durchs Telefon gehört zu haben. Aber er ist ja auch nicht mehr der jüngste, da kann man seinen Ohren schon mal nicht mehr so recht trauen.
Er erklärt seinem Stellvertretter noch schnell die wichtigsten Details und gibt ihm den Schlüssel für sein Büro im Krankenhaus und für das Haus der Haases falls er Unterlagen brauchen sollte die im Haus sind.

Gretchen legt ihr Handy zur Seite und macht noch schnell ihren täglichen Eintrag in ihr Tagebuch.



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13.11.2008 18:32
#222 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

62. Kapitel: Sturmfrei

Professor Haase fährt schon am frühen morgen mit dem Auto nach Hamburg zu seinem Seminar. Als Gretchen am Morgen im Krankenhaus ankommt ist zuerst alles so wie immer. Schwester Sabine reicht ihr eine Tasse Kaffee und die Unterlagen. (Ist alles wie immer. Darauf kann man sich wenigstens noch verlassen.) Doch als Marc das Zimmer betritt ist nichts mehr wie immer. Er lässt den Chef raushängen, aber nicht so wie immer sondern auf die Art und weise das es auch Gretchen zu viel wird. Sie schnauzt ihn an: „Marc, also bitte nur weil du ein paar Tage meinen Vater ersetzt heisst das noch lange nicht das du uns so rum schubsen kannst.“ Marc empfindet das als Angriff auf seine Autorität. Und zitiert Gretchen gleich nachher zu sich ins Büro. Damit meint er das Büro des Professors, was für Gretchen schon wieder eine Frechheit ist. Jede noch so kleine Bemerkung von Marc während der Visite lässt Gretchen in die Luft gehen und sie motzt ihn an. Schwester Sabine kommt sich vor als würde sie mitten im 3. Weltkrieg stehen. So angekeift hatten sich die beiden noch nie. Auch Gretchen versteht nicht warum sie plötzlich alles was Marc macht auf die Palme bringt. Sie fragt sich ob es daran liegt das Marc sich nicht nur als Chef aufführt sondern auch noch wie ihr Vater. Es fehlt nur noch das er zu ihr „Kälbchen“ sagt. Nach der Visite geht sie wie gewünscht in Marc, respektive Franzs Büro. Vor der Tür stehend weiss sie einfach nicht was sie erwartet, am liebsten würde sie auf dem Absatz kehrt machen. Die Türe geht von selber auf und Marc steht vor ihr: „Auf was wartet du hier draussen?“ Gretchen stottert rum: „Ich, ehm, bin gerade erst gekommen.“ Sieh gehen hinein. Marc verschliesst die Türe. Der Oberarzt küsst seine Liebste. Diese zeigt aber keine Reaktion.
Marc: „Was ist los? Warum ziehst du so eine Schnutte?“
Gretchen: „Das fragst du noch? Du führst dich auf als wärst du der Professor, höchst Persönlich.“
Marc muss lachen: „So was in der art bin ich im Moment auch!“
Gretchen: „Nein, du bist nur sein Vertreter mehr nicht.“
Marc: „Was ist genau dein Problem? Das dein Vater mich als Ersatz geholt hat, oder das er mir auch den Schlüssel für euer Haus gegeben hat.“
Gretchen macht grosse Augen: „Er hat was? Und ich dachte er hätte dich zur Sau gemacht, weil er das mit uns rausgekriegt hat. Und darum seihst du so unausstehlich.“
Marc nimt Gretchen in den Arm: „Ich hab nur unsere Tarnung verbessert. Und nein dein Vater weiss immer noch nichts von uns. Sonst hätte er mir wohl kaum den Schlüssel gegeben.“
Am liebsten würde Gretchen Marc um den Hals fallen, doch der Kommt ihr zuvor und umarmt sie. Rückwärts taumelnd Richtung Sofa, kommt Gretchen in den Sinn das nicht nur ihr Vater nicht da ist. Sondern auch ihre Mutter, da ihr Vater wohl ansonsten ein schlechtes Gewissen hätte. Gretchen: „Marc, bitte nicht hier. Ich weiss was besseres.“ Marc hört nicht wirklich zu, er murmelt: „Es gibt nichts besser als dich hier und jetzt.“ (Mmh, wo er recht hat, hat er recht.)
Beide vergessen mal wieder sämtliche Zeit um sich herum. So kommt es das es an der Türe klopft, Marc hat in weisser vorraussicht die Türe verschlossen. Es klopft nochmals und Schwester Sabine ruft: „Herr Doktor sind sie da? Wir warten auf sie wegen der OP Müller.“
„Eh, ja ich komme gleich. Suchen sie doch schon mal Doktor Haase.“ ruft Marc durch die Türe und sucht sich hastig seine Kleider zusammen. Gretchen flüstert Marc zu: „Warum lässt du Sabine nach mir suchen?“ Marc knöpft sich sein Hemd zu: „Ja, willst du etwa das sie vor der Türe wartet?“ (Ok, das ist ein Argument.) Marc verlässt als erstes das Büro von Franz, ein paar Minuten später folgt ihm Gretchen nach. Im OP-Vorraum tun sie dann so als wäre immer noch dicke Luft zwischen den ihnen. Da sich die beiden nicht ansehen merken sie auch nicht das Marc Lippenstift im Gesicht hat und Gretchen einen riesen Knutschfleck am Hals.
Sabine kichert drauf los als sie Marcs Wange sieht. Der motzt Sabine mal wieder an, das sie gefälligst sich um ihre Arbeit kümmern soll. Der Lippenstiftfleck verschwindet unter der Maske. Keiner der anderen im OP hat ihn gesehen. Doch Gretchens Knutschfleck ist in den OP Klamotten sogar noch besser sichtbar als vorher. Alle starren sie an. Erst jetzt sieht Marc sie an und entdeckt den verräterischen Fleck. Der er auch noch selber gemacht hat. Er kratzt sich auffällig am Hals und hofft Gretchen verstehe sein Zeichen. Doch die starrt ihn nur fragend an. Marc versucht es jetzt mit einem blöden Spruch um von sich abzulenken: „Mensch Hasenzahn. Mit dem Staubsauger saugt man den Teppich, aber nicht den Hals.“
Jetzt versteht sie und zupft an ihrem Kittel rum. Aber eigentlich ist es eh schon zu spät, schliesslich haben sie schon 5 andere aus dem Krankenhaus gesehen. Und da sie offiziell Solo ist, ist das doppelt peinlich. Die Gallensteinop verläuft ohne Komplikationen. Als Marc im Vorbereitungsraum seine Maske in den Müll wirft sieht Gretchen den Lippenstift (Jetzt weiss ich wieso Sabine so gelacht hat.) Für einen kleinen Moment, will das innere Teufelchen Marc nichts sagen und ihn so nach draussen gehen lassen. Doch das kann sie nicht machen, so hält sie Marc kurz vor der Türe auf und sagt ihm dass er in den Spiegel sehen soll.



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Gretchen81 Offline

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14.11.2008 17:13
#223 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Eigentlich hätte Marc das ganze nicht so gehört, da er ja den Ruf eh schon als Frauenheld hat. Aber die Kombination von Gretchens Knutschfleck und dem Lippenstift, macht es einfach zwei und zwei zusammenzuzählen. Vor allem gehen schon heisse Gerüchte im Krankenhaus umher. Langsam nervt Gretchen die Geheimniskrämerei grauenhaft. Das Gerede hinter ihrem Rücken würde sicher nicht abnehmen, erst recht nicht wenn ihr so dumme Missgeschickte passieren. Zum ihren Gedanken freien Lauf zu lassen, geht sie ein wenig in den Park. Nach einem goldenen Oktober ist der November nur grau und neblig. Und bald steht der Dezember mit samt seiner Adventszeit vor ihr. Gretchen schloss einen Entschluss und den würde sie Marc heute Abend bei ihr Zuhause mitteilen. Sie schreibt ihm eine SMS das er heute zu ihr kommen soll. Da sie sturmfrei hätte. Auf eine Antwort muss sie nicht lange warten. „Sehr gut.“ ist die kurze Antwort.
Die restliche Zeit verbringen die beiden getrennt, Gretchen versorgt einige kleinere Wunden und Brüche selber. Und Marc kümmert sich um den Akten kram.
Am Abend wartet die junge Frau ungeduldig im Wohnzimmer ihrer Eltern auf ihren Freund. Um halb acht geht die Haustüre und es ist tatsächlich ihr Liebster.
Zur Begrüssung küsst er sie. Für einen kleinen Moment bleibt ihr die Luftweg. (Seine küsse sind ein Traum.) Die beiden haben ein ganzes Haus für sich alleine. Kein Versteckspiel, niemand der plötzlich die Türe aufreissen könnte. Sie haben die ganze Nacht für sich. Gretchen versucht zwischen dem Küssen Marc ihren Entschluss mit zu teilen. Das sie dieses heimliche verliebt sein nicht mehr aushält. Doch ihr Mund will nicht auf sie hören. Statt zu reden küsst sie Marc auf die Brust und hilft ihm aus seinem Hemd.
Am Schluss liegen im ganzen Haus ihre Kleider verstreut. Nach Luftringend liegt Gretchen im Wohnzimmer vor dem Kamin am Boden. Marc sieht sie von der Seite an: „Ich hätte nie Gedacht das ich das jemals sagen würde. Ich könnte mich daran gewöhnen mit dir jede Minute meines Lebens zu verbringen.“
„Heisst das du könntest dir auch vorstellen „UNS“ öffentlich zu machen.“ Gretchen sieht ihren Marc hoffnungsvoll an. „Mal sehen.“ grinste Marc sie an.



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Gretchen81 Offline

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14.11.2008 18:02
#224 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Ein bisschen mehr hätte es für sie schon sein können. Doch für ist das schon ein riesen Eingeständnis. Die nächsten Tage und Wochen genossen die beiden zusammen. Abwechslungsweise übernachtete Marc bei ihr und dann sie wieder bei ihm. Eigentlich wie ein normales Paar. Bis das sie sich im Krankenhaus immer gegenseitig bekriegten. Das letzte gemeinsame Wochenende bevor Gretchens Eltern wieder nach Hause kommen, wollten die beiden bei den Haases zu Hause begehen. Gretchen kocht ein leckeres Menu und deckt den Tisch festlich. Zuerst wollte sie sich als Lebendes Buffet servieren mit Sushi auf ihr. Aber beim Gedanken an das scharfe Wasabi das dann seinen Weg in Unbekannte Gefilde antreten könnte, war sie dann eher für Variante Pretty Woman.
Nackt am Tisch sitzend nur mit einer Krawatte an. In Gretchens fall war es statt der Krawatte ein Stethoskop.
Bei Gretchens Anblick fällt Marc seien Tasche runter und sein Kinn gleich mit.
Das ist mit Abstand das leckerste Essen, das er je gesehen hatte. Ok, Gretchen ist wirklich nicht die beste Köchin, den die Karotten sehen aus wie Kohle Stückchen. Das Essen ist Marc im Moment, eh, völlig schnuppe. Die beiden hören nicht, das die Haustüre geöffnet wird und jemand ins Esszimmer kommt. „Ihh! Oh Gott hast du kein Zimmer?“ Jochen dreht sich angewidert weg. Gretchen schnappt sich Marcs Hemd und der sich eine Stoffserviette, die in der Hitze des Gefechts auf den Boden gefallen ist. Gretchen faucht Jochen an, warum er den hier sei, er müsste doch eigentlich an seiner Uni sein. Dieser erklärt ihr, das er für die Weihnachtsfeier in ein paar Tagen nach Hause gekomen ist.
Gretchen: „Was willst du den auf der Krankenhaus Weihnachtsfeie?“
Marc hat sich inzwischen wenigstens unten rum angezogen, da Gretchen sein Hemd angezogen hat. Das Hemd reicht der jungen Ärztin gerade so über den Po und hätte auch gut als Minikleid durchgehen können. Jochen dreht sich wieder zu den beiden um und grinst seine Schwester an: „Du bist nicht die einzige die ihren Freund im Krankenhaus kennen und lieben gelernt hat. Ich gehe mit Schwester Maja.“



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Gretchen81 Offline

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14.11.2008 18:19
#225 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen: „Wie kommst du auf die Idee das Marc und ich zusammen sind?“
Marc sieht Gretchen fragend an, gerade so als wolle er sagen, geht’s dir noch gut, der hat uns gerade beim Sex gesehen. (Misst. Er hat uns ja gerade beim Sex erwischt.)
Jochen kriegt sich vor lachen nicht ein: „Schwesterchen, ich kenne dich lange genug. Das ich weiss das du Meier schon seit fast 20 Jahren liebst. Und du würdest nie mit einem Mann schlafen wenn du wüsstest das ihr nicht den gleichen Kurs habt.“
Marc stimmt Jochen zu. Genau das war ja am Anfang das Problem zwischen ihnen gewesen.
Langsam wurde es den dreien zu dumm. Gretchen sieht sie schnell eine Hose an und will danach sich ums Geschirr kümmern. Seiner Schwester helfen kam gar nicht in Frage, so setzte sich Jochen vor die Glotze und Marc der will noch sein Dessert als er geht er zu Gretchen in die Küche.
Wie es nicht schon genug Überraschungen für einen Abend gegeben hätte, geht die Haustüre erneut auf.
Diesmal sind es Franz und Bärbel die einen Tag früher nach Hause kommen als erwartet. Nur an sich denkend geht Jochen sofort zu den beiden hin und bequatscht seine Mutter das sie ihm doch bitte schnell seine Kleider waschen könnte. Dann passiert es. Er verspricht sich gegen über seinem Vater: „Gretchen und ihr Freund sind in der Küche.“ Er kann ja nicht wissen dass sein Vater keine Ahnung hat, besser gesagt hatte. Dieser legt nämlich jetzt einen Sprint in die Küche hin.
Gretchen fällt vor Schreck der Teller aus der Hand und Marc der gerade Gretchen einen Kuss auf den Hals geben wollte, starrt nur noch seinen Chef an.
Franz brüllt: „Ich wusste es doch. Meier!“ Bärbel stösst dazu: „Oh je.“ Der aufgebrachte Vater zieht seinen Oberarzt am ins Wohnzimmer. Dort schreit er ihn erst recht an. Es fallen Worte wie:
- er habe ihn ja gewarnt.
- er könne was erleben
- und, und, und …
Jochen und seine Mutter beobachten das ganze aus der sicheren Entfernung. Nur Gretchen hat jetzt die Nase gestrichenvoll. (Ich bin doch kein kleines Kind mehr.) Sie stellt sich zwischen ihren Vater und ihren Freund: „Papa, es reicht. Ich liebe Marc. Und das schon fast mein ganzes Leben lang. Und nur wie du meinst Marc sei nicht gut genug für mich. Heisst das noch lange nicht das sich meine Gefühle für ihn ändern.“ Franz will sich gerade verteidigen als Gretchen zum finalen Schlag ausholt: „Und wenn du das nicht einsehen willst, dann gehe ich. Ich bin 30 Jahre alt und das ist mein Leben. Ich lasse mir nicht länger von dir drein reden.“ Noch einmal versucht Franz sich zu verteidigen doch dieses mal unterbricht ihn seine Frau die ihm vor Augen hält das auch sie ihm eine Chance gegeben hat. Und das obwohl er sie mehr als einmal betrogen hat.



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