Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Willkommen im Doctor´s Diary Fan-Forum!
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 283 Antworten
und wurde 49.358 mal aufgerufen
 Abgeschlossene Fortsetzungen!
Seiten 1 | ... 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12
Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

23.10.2008 20:17
#176 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 50: Bin wieder da

Gretchen hat mit Absicht ihren Eltern nicht gesagt das sie einen Zug früher nimmt. Sie wollte einfach keine grosse Szene am Bahnhof haben. Sie nimmt das erste Taxi das am Eingang steht.
Auf dem Weg nach Hause kommen sie an einem Autohaus vorbei. Gretchen bittet den Fahrer mal schnell dort anzuhalten. Ein kleiner weisser Wagen hat es ihr angetan. Nach ein paar Minuten kommt sie wieder raus und bezahlt den Taxifahrer und der lädt ihre Koffer aus.
Gretchen hat es getan. Sie hat sich soeben spontan ihr erstes eigenes Auto gekauft. Sie kann es kaum selber glauben. (Kann mich also doch für etwas Entscheiden.)
Der schleimig Verkäufer erklärt ihr noch den Wagen und weisst sie darauf hin das sie 1 Jahr Gebrauchtwagen Garantie hat und sollte sie noch fragen haben könnte sie sich jederzeit an ihn wenden: „Meine Private Handy ist auf der Rückseite der Visitenkarte.“ Er zwinkert ihr noch zu.
(Bäh ist der ekelig. Will endlich mit meinem Auto fahren.)
Der weisse Mini Cabrio ist genau das was sich Gretchen schon immer gewünscht hat. Klein, wendig, knudelig und trotzdem verdammt schnell mit seinen 170 PS.
Sie fährt mit dem kleinen so gern das sie noch eine Extra runde fährt und auf um wegen zu ihren Eltern fährt. Zu Hause parkiert sie ihren Horst, den Namen hat sie ihm gerade erst gegeben, vor der Garage ihres Vaters.

Sie öffnet die Haustüre: „Mama, Papa bin wieder da.“
Stille. (Wo sind den die alle.) Gretchen sie auf die Uhr. (Oh, nein die sind jetzt bestimmt am Bahnhof und wollen mich abholen.) Sie nimmt ihr Handy und ruft ihren Vater an: „Hallo Papa, wo bist du den?“
Franz: „Hallo Kälbchen. Wo bist du den wir suchen dich schon 10 Minuten?“
Gretchen seufzt: „Ich bin früher gekommen, wollte euch eigentlich überraschen.“
Franz: „Ja Bärbel sie ist zu Hause und sie ist in Ordnung. Kind wir kommen gleich nach Hause.“
Ein paar Minuten später folgt dann doch das grosse Hallo. Gretchen wird von ihrer Mutter gleich ausgefragt, wie es den war und wo sie den die Dreckwäsche habe. Und Franz wettert zuerst über den Idioten der vor seiner Garage geparkt hat.
Gretchen: „Papa, ich war der Idiot.“ Ihr Vater versteht zuerst nicht recht.
Franz: „Nein Schätzchen, das war eine tolle Idee das du uns überraschen wolltest. Ich meine den Idioten der sein Cabrio vor meiner Garage geparkt hat.“
Gretchen: „Das mein ich ja auch. Das ist mein Auto.“
Franz: „Was?“
Gretchen: „Ja, ich hab mir ein Auto gekauft. Fand es sei Zeit dafür.“
Franz: „Ist das Cooper S mit Kompressoraufladung und 170 Ps?“
Gretchen ist erstaunt darüber das ihr Vater soviel über Autos weiss. Sie hatte den kleinen Horst gekauft weil er so süss aussah.
Gretchen: „Papa, hast du was dagegen wenn ich jetzt in mein Zimmer gehe, möchte gerne etwas früher schlafen gehen. Damit ich morgen wieder Fit bin.“




http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

23.10.2008 21:44
#177 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
In ihrem Zimmer versteckt Gretchen erstmal ihr Tagebuch bevor ihre Mutter das noch findet.
Dann legt sie sich hin. Schliesslich muss sie morgen wieder pünktlich zur Arbeit.

Am nächsten Morgen fährt Gretchen mit ihren Auto zur Arbeit. Nichts ahnend parkiert sie ihr Auto auf einem freien Parkplatz. Drinnen wird sie von einer freudestrahlenden Sabine empfangen: „Gretchen du bist endlich wieder da. Gott sei dank. Dr. Meier war die letzten Wochen unausstehlich.“
Gretchen: „Nein ich will das gar nicht erst wissen, was Dr. Meier getan oder nicht getan hat. Es geht mich nichts an.“
Sabine: „Aber…“
Gretchen: „Nichts aber. Wo bleibt der eigentlich.“
Lautsprecher Durchsage: „Der Fahrzeughalter mit der Nr. B-GM2008 bitte seinen Wagen umstellen.“
Gretchen: „Scheisse, muss noch mal schnell weg.“
Auf dem Parkplatz steht Marc genervt neben seinem Wagen. Irgend ein Idiot hat auf seinem Parkplatz parkiert. Der konnte wohl nicht lesen, denn sein Parkplatz hatte ein Reserviert Schild.“
Gretchen: „Hallo Marc, steh ich auf deinem Parkplatz. Das tut mir aber leid. Fahre gleich weg.“
Marc: „Also ich seh dein Fahrrad nirgends.“
Gretchen grinst Marc frech an, drückt auf den Öffnungsknopf auf ihrem Schlüssel. Marc kann es nicht fassen der klein Wagen vor ihm blinkt. Und dann steigt Gretchen um und dreht den Schlüssel. Der Wagen grummelt tief. Als Marc wirklich realisiert das Gretchen wirklich ein Auto hat steht sein Mund offen.
Gretchen fährt aus der Parklücke und stehlt ihren Horst an einen anderen Ort und Marc parkiert sein Auto auf den Stammplatz.




http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

24.10.2008 09:01
#178 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc und Gretchen stehen zusammen im Aufzug.
(Nur nicht wieder weich werden, ich mach jetzt einfach was Pia mir gesagt hat. Flirten erlaubt, mehr nicht. Ab und zu mal zeigen dass Frau besser ist.)
Marc reisst sie aus ihren Gedanken: „Seit wann hast du den ein Auto?“
Gretchen etwas bissig: „Lieber Marc, es freut mich auch dich wieder zusehen. Und ich hab schon lange ein Auto.“ (Muss der doch nicht wissen dass ich das Auto gestern gekauft habe. Und schliesslich hat der immer noch nicht mal Hallo gesagt.)
Marc: „Eh was. Ja, ja.“
Auf ihrer Station angekommen geht Marc in sein Büro und Gretchen geht wieder zu Sabine.
Sabine: „Was war den?“
Gretchen: „Ich hab aus versehen mein Auto heute Morgen auf Marcs Parkplatz gestellt.“
Sabine: „Du hast ein Auto?“
Gretchen freudig: „Ja seit gestern. Er ist klein, süss und weiss. Und das Beste es ist ein Cabrio.“
Sabine: „Wir bekommen bald den ersten Schnee. Für was dann ein Cabrio?“
Gretchen patzig: „Es wird ja auch wieder Sommer!“
Sabine: „Ach so. Was ist es den genau für einer. Mein neuer Freund ist Mechaniker. Er hat mir so ein paar Sachen gezeigt.“
Gretchen: „Du hast wieder einen Freund?“
Sabine: „Ja, Georges. Er ist so einfühlsam und trotzdem männlich. Und jetzt sag schon was für ein Auto.“
Marc steht im Türrahmen: „Ich unterbreche ungern. Eh, doch ich machs gerne. Könnten wir jetzt an die Arbeit oder wollt ihr noch länger über kleine Frauenautos quatschen die eher Handtaschen sind als Autos.“
Gretchen: „Schön das ich wieder hier bin. Hätte beinahe vergessen wie es ist mit einem allwissenden Gott zu arbeiten.“
Marc: „Also Madame machst du jetzt auch vorwärts. Wir sind hier nicht der Schweiz langsam war gestern.
Übrigens also deiner Figur sieht man nicht an das du im Land der Schokolade warst.“
Gretchen wütend: (Jetzt hat er den Bogen überspannt.) „Jetzt mach mal einen Punkt. Die Schweizer sind nicht langsam und ich nicht Schokoladensüchtig (Ok vielleicht ein bisschen).“
Marc: „Oh jetzt hab ich aber Angst. Hopp an die Arbeit.“
Gretchen hätte Marc am liebsten gleich an den Kopf geworfen, dass sie ein Angebot für eine Assi-Stelle in der Schweiz hat. Doch sie fand den Trumpf spiele sie lieber später aus.
Bei der Visite lief alles wie vor Gretchens abreise. Marc stellte eine Diagnose und Gretchen korrigierte ihn. Was wiederum zu einem Wütenden Blick in ihre Richtung führte.
Nach der Visite war eine Herz-OP geplant. Eine solche OP hat Gretchen auch in der Schweiz gemacht unter Führung von Professor Glanzmann. Er hatte sie gelobt, im Gegensatz zu Marc. Der kann nur motzen. Nach der OP gönnt sich Gretchen zusammen mit Sabine eine kleine Auszeit in der Cafeteria.
Gretchen: „Findest du immer noch dass Marcs Laune sich gebessert hat seit dem ich wieder da bin.“
Sabine: „Ja deutlich.“
Gretchen verschluckt sich beinahe an ihrem Tee: „Wie bitte? Der hat mich zur Sau gemacht.“
Sabine: „Naja ich glaube das ist die Art wie der Herr Doktor Meier sagt, schön das du wieder da bist.“
Gretchen: „Ich möchte jetzt nicht wissen was er macht um zu sagen das er einem Liebt.“
Sabines Handy klingelt sie geht nach draussen zu telefonieren. (Das ist sicher ihr Georges. Was die wohl bereden. Ach ja, es war schon schön einen Freund zu haben. Bevor ich wusste das er mich verarscht.)
Mehdi setzt sich zu Gretchen: „Hallo, schön das du wieder da bist.“
Gretchen: „Danke das tut gut. Andere können das scheinbar nicht sagen.“
Mehdi blickt verständnisvoll in Gretchens Augen: „Lass mich raten, Marc?“
Gretchen: „Was hab ich den anderes erwartet. Weiss ja wie er ist.“
Mehdi: „Denk nicht länger darüber nach. Sag mir lieber wie es war. Hat es dir gefallen in der Schweiz?“
Gretchen nickt: „Ja war toll. Sie haben mir sogar eine 2 jährige Assi-Stelle auf der Herzchirurgie angeboten.“
Mehdi leicht traurig: „Gratulation. Und wirst du sie annehmen?“
Gretchen senkt ihren Kopf: „Ich weiss es nicht. Hab noch Bedenkzeit.“

Am Abend zu Hause.

Hab mir jetzt Angewöhnt immer wenn ich stress habe zu laufen statt Schokolade zu essen.
Hilft tatsächlich. Hätte ich das doch schon früher gewusst.
Marc war heute wieder mal unausstehlich. Der tat einfach also wäre nie was gewesen.
Hab mit Mehdi gesprochen. Er ist ein echter Freund.
Er klang traurig als ich ihm vom Angebot der Uniklinik erzählt habe.




http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

24.10.2008 10:56
#179 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 51: Was will der den

Der Weihnachtsrummel ist schon im vollen Gange obwohl erst Ende Oktober ist. Überall kaufwütige Menschen die Weihnachtsgeschenke für ihre liebsten Suchen.
Gretchen hat keine Lust auf Weihnachtsstress. Sie hat nur noch ein paar Tage zeit sich für die Stelle in der Schweiz zu entscheiden. Da Marc in letzter Zeit wieder vermehrt mies zu ihr ist, scheint der Gedanke an die Schweiz im Winter mit Schnee immer verlockender.
Gretchen ist gerade im Park frische Luftschnappen als ihr Pieper losgeht.
In der Notfallstation geht sie ins Behandlungszimmer 2. Doch da steht nur ein Mann mit einem grossen Strauss roter Rosen vor dem Gesicht.
Gretchen: „Tschuldigung, hab mich wohl im Zimmer geirrt.“
Sie will gerade wieder raus als der Mann den Strauss senkt und vor ihr auf die Knie geht.
Sven: „Mein Engel, bitte warte.“
In ihr steigt die Wut auf: „Es hat sich aus geengelt. Hast du mich am Telefon nicht richtig verstanden?“
Sven: „Hör mir doch bitte zu. Das war alles nur ein Missverständnis.“
Gretchen kurz vor dem Schreien: „Missverständnis? Glaub ich nicht. Diese Brenda hat gesagt Sven mein Freund steht unter der Dusche.“
Sven: „Siehst du da ist das Missverständnis. Sven ist ein Kumpel von mir und bei dem war ich auf Besuch. Ich konnte nicht ran gehen und dann hat die Freundin von meinem Freund das Telefon abgenommen.“
Gretchen: „Du willst mir doch nicht ehrlich erzählen das du einen Freund hast der auch Sven heisst?“
Sven: „Ja, mein Engel ich liebe nur dich. Und darum will ich dich hier und heute Fragen ob du nicht zu mir zurückkommst. Ohne dich kann ich nicht leben.“
Gretchen weiss nicht so recht auf der einen Seite mag sie Sven und würde ihm gerne Glauben. Auf der anderen Seite ist seine Ausrede mehr als fragwürdig. Sie probiert noch mal Sven aus der Reserve zu holen: „Also wenn du wirklich einen Freund hast, dann möchte ich jetzt mit ihm Sprechen. Gib mir seine Nr.“
Sven zückt ohne mit der Wimper zu zucken sein Handy und gibt Gretchen sein Handy: „Unter Ullavson Sven findest du seine Nr. Und du kannst auch gerne gleich nach sehn ob ich irgendwelche Frauen Namen gespeichert habe.“
Gretchen steht da als ob ihr jemand eine Ohrfeige gegeben hätte. Sie zweifelte an einem Mann der ihr Freiwillig sein Handy überlies. Trotzdem sieht sie wenigstens nach ob in seinem Telefonbuch ein Sven verzeichnet ist und ob die Nr. wenigstens eine USA Vorwahl hat.
(Da steht sie. Soll ich ihm glauben? Ich glaub ihm)
Gretchen klappt das Handy wieder zu und geht einen Schritt auf Sven zu.
Sven zögerlich: „Glaubst du mir?“
Gretchen: „Ja, das tu ich.“
Er nimmt sie in den Arm und küsst sie. (Jetzt bin ich also wieder in einer Festenbeziehung. Hat das einen Einfluss auf die Entscheidung Schweiz ja oder nein. Und sollte ich ihm von dem süssen Typen erzählen mit dem ich … Besser nicht.)
Sven merkt sofort das sein Engel abgelenkt ist: „Stimmt was nicht? Hast du doch Zweifel?“
Gretchen: „Sven ich muss dir was sagen. (Nein von dem Typ erzähl ich ihm nichts, sonst bin ich noch ne Schlampe) Ich hab eine Stelle Angeboten bekommen in der Schweiz.“
Sven ist im ersten Moment Sprachlos: „Und hast du angenommen?“
Gretchen: „Im Moment noch nicht. Es wäre eine riesen Chance für mich beruflich gesehen.“
Sven: „Wenn du denkst dein Weg geht in die Schweiz steh ich dir nicht im Weg. Finde da sicher auch einen Job. Was denkst du die Schweizer könnten doch auch einwenig Werbung gebrauchen.“
Gretchen lächelt Sven an, eine kleine Träne glitzert in ihren Augen. Nie hätte sie mit so einer Reaktion gerechnet. „Du hast doch hier deine eigene Firma und das würdest du für mich aufgeben?“
Sven wischt ihr die Träne weg und küsst sie: „Für dich mein Engel würd ich alles Tun.“
Gretchen flüstert in Svens Ohr: „Ich liebe dich.“




http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

24.10.2008 16:56
#180 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
(Ich habs tatsächlich gesagt. Wieso?)
Sven küsst sie leidenschaftlich. (Hatte ganz vergessen dass er so gut küssen kann.)
Eine halbe Stunde später verabschiedet sich Sven von seinem Engel in weiss, auf dem Gang vor dem Behandlungszimmer mit einem zärtlichen Kuss. Den ausgerechnet Marc mitbekommt.
Als Sven verschwunden ist macht er sich auf um Gretchen mal wieder zu nerven.
Marc: „Na Hasenzahn. Bist du auf den Geschmack von Versöhnungssex gekommen und das erst noch während der Arbeitszeit. Du entwickelst dich langsam echt zu einem kleinem Luder.“
Schamesröte steigt Gretchen ins Gesicht. (Woher weiss der das wir… Das weiss der doch gar nicht, der tut nur so.)
Gretchen versucht cool zu wirken: „Woher willst du das wissen? Noch wichtiger woher willst du wissen wie Versöhnungssex ist? Du hattest ja bis jetzt nur ex und hopp Beziehungen.“
Autsch das war ein Tiefschlag. Denn eigentlich hat Gretchen genau ins Schwarze getroffen. Nina war seine einzige Beziehung und die ging nach einem riesen Streit auseinander. Mit Versöhnung war da nichts. Alles andere waren immer nur so Sexsachen, nichts wo für sich eine Versöhnung sich gelohnt hätte. Marc ist für einen Moment sprachlos, doch dann findet wieder Worte: „Woher ich wissen will das du Sex hattest? Deine Haare sehen aus als ob die in einen Sturm gekommen wärst deine Bluse ist falsch geknöpft, du hast gut durchblutete Wangen und beim nächsten Mal einfach nicht so laut: Oh Sven stöhnen. Eine ältere Frau war ganz verunsichert.“
Er lässt Gretchen mit samt ihrem riesen Rosenstrauss, den sie immer noch in der Hand hält stehen.
(Oh Gott, hab ich wirklich laut gestöhnt. Muss dringend Sven fragen ob ich beim Sex wirklich so laut bin.)

Immer mehr reift in ihr der Gedanke, dass sie das Angebot der Uniklinik annehmen soll.
Noch einmal von vorne Anfangen mit dem Mann der sie liebt und es ihr auch sagt.
Keine Machtspiele mehr mit Marc, kein hoffen dass er irgendwann doch sagt dass er sie liebt.
Einfach neuen Wind um die Nase wehen lassen.
Sie nimmt sich vor morgen ihrem Vater ihren Entscheid mitzuteilen. Sie kann sich jetzt schon denken wir er reagiert. Auf der einen Seite ist er sicher Stolz auf sie und auf der anderen Seite wird er wohl traurig sein das sie fort geht. Und ihre Mutter, die würde alles Versuchen um es ihr auszureden und heulen was das Zeug hält.
Doch jetzt erstmal musste sie sich wieder mit Marc rumschlagen, eine OP stand an.
Zu Gretchens eigener Erstaunung motzt Marc während der OP nicht ganz so häufig an ihr rum wie sonst immer. Hatte sie also vorhin doch einen Nerv getroffen und Marc wollte es einfach mal wieder nicht zugeben. Auf jeden Fall war ihr das erstmal egal.
Heute Abend will sie Sven ihren Eltern vorstellen und morgen ihrem Vater gleich am Morgen mitteilen das sie für 2 Jahre in die Schweiz geht.
Ihr war klar wenn sie Sven und die Entscheidung zusammen verkünden würde wäre das wohl der Untergang für Sven. Denn wer will schon die Eltern seiner Freundin kennen lernen, wenn diese gerade streiten und heulen. Nein besser alles in kleinen Dosen einführen. Wie Medizin eben.




http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

26.10.2008 08:53
#181 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Am Abend beiden Haases zu Hause Bärbel macht einen riesen Aufstand weil Gretchen wieder einen Freund hat. Es klingelt an der Türe.
Bärbel: „Ich geh schon…“
Gretchen: „Mama nein, ich gehe zur Türe und du regst dich bitte ab.“
Gretchen geht zu Tür und öffnet sie: „Was willst du den hier?“
Marc: „Ich will zu deinem Vater, er hat mich eingeladen.“
Gretchen ist entsetzt: „Warum das den?“
Marc geht an ihr vorbei: „Er wollte noch etwas besprechen wegen dem Forschungsgeld.“
Frustriert will sie die Türe zuschlagen doch statt ins Schloss knallt sie auf Sven Nase.
Der ebenfalls gerade gekommen ist.
Sven: „Au.“
Gretchen macht die Türe schnell wieder auf und sieht Sven wie er sich die Nase hält: „Oh Entschuldige. Das wollt ich nicht hab dich nicht gesehen.“
Sven: „Schon gut. Glaube die Nase ist noch ganz.“
Indessen im Wohnzimmer begrüsst Bärbel Dr. Meier: „Herr Dr. das wusste ich ja gar nicht das sie wieder mit meiner Tochter zusammen sind.“
Marc verwirrt: „Eh was? Nein.“
Gretchen kann gerade noch so ihrer Mutter erklären das Marc von ihrem Vater eingeladen wurde und Sven ihr Freund sei: „Denn ich von ganzem Herzen liebe.“ Dabei sieht sie zu Marc rüber der sich ein Grinsen jetzt einfach nicht verkneifen kann.
Das Essen verläuft halbwegspannenfrei. Obwohl es Gretchen sichtlich unangenehm ist, dass sie genau zwischen Sven und Marc sitzen muss.
Nach dem Essen hat Gretchen das dringende Bedürfnis auf zu stehen und den entweder sie hatte sich das jetzt nur eingebildet oder Marc und Sven haben sie unter dem Tisch begrabscht.
Gretchen: „Mama bleib ruhig sitzen ich räum schon ab.“
Was sie nicht bemerkt als sie schon auf dem halben weg zur Küche ist, schnappt sich Marc auch einen Stapel vom dreckigen Geschirr und geht ihr hinter her.
Gretchen stellt gerade die Teller in die Spüle da stellt Marc seine neben sie ab.
Sie erschreckt sich und zuckt zusammen: „Was tust du den hier?“ Doch statt einer Antwort zieht sie Marc aus sichtweite des Wohnzimmers und küsst sie.
(Mein Gott seine Lippen sind so sanft. Hallo. Stopp. Mein Freund sitzt im Wohnzimmer. Was mach ich hier?) Sie stösst Marc weg und flüstert ihm zu: „Sag mal spinnst du? Ich habe einen Freund und der sitzt keine paar Meter entfernt im Wohnzimmer.“
Marc macht einen weiteren Versuch umarmt sie und flüstert: „Du sagst es er ist nicht hier. Komm schon du willst es auch.“
Gretchen werden die Knie weich bei seinen Berührungen, kurz bevor sie ein ja hauchen kann ruft ihre Mutter in die Küche: „Margarethe alles in Ordnung?“
Sie stösst ein weiteres mal Marc von sich und geht aus der Küche: „Ja, Mama. Alles in Ordnung.“
An Svens Seite nimmt sie wieder platz. Marc kommt jetzt ebenfalls aus der Küche und will sich wieder neben Gretchen setzten. Diese kann gerade noch sagen: „Papa wolltest du nicht noch etwas mit Marc besprechen?“
Franz: „Kälbchen gut das du mich daran erinnerst hast. Meier kommen sie mit in mein Arbeitszimmer.“
Gretchen atmet erleichtert auf. Doch dieser will nicht so recht seinem Chef folgen: „Hier ist doch viel gemütlicher.“
Gretchen sieht sich gezwungen andere Massnahmen anzuwenden um Marc zu beweisen das sie definitiv nichts von ihm will. Auch wenn das jetzt vorhin in der Küche etwas anders ausgesehen hat.
Sie beugt sich zu Sven rüber und flüstert gerade so laut das es Marc der neben ihr steht noch hören kann: „Schatz was hältst du davon wenn wir auf mein Zimmer gehen?“



http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

26.10.2008 11:34
#182 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 52: Entscheidungen

Es ist mitten in der Nacht als Gretchens sich mit ihrem Tagebuch zusammen aufs Klo verdrückt.
Sven schläft seelig in ihrem Bett.

Habe heute einen anstrengenden Tag hinter mir.
Zuerst hab ich mich mit Sven versöhnt.
Da er mir plausible erklären konnte, wie es zu unserem Missverständnis, respektive Trennung gekommen ist.
Habe ihn dann zu einem Essen bei mir zu Hause eingeladen, um ihn endlich meinen Eltern vorzustellen.
Leider hatte mein Vater auch Marc eingeladen.
Es kam zu einem kleinen Intermezzo in der Küche zwischen Marc und mir, in der ich beinahe so weich geworden wäre dass ich ihn nicht nur geküsst hätte.
Hab darauf hin Marc gezeigt, dass ich nur Sven liebe und bin mit Sven auf mein Zimmer gegangen.
Da ich aber immer noch an Marc denken musste sind wir einfach so ohne irgendwas eingeschlafen.
Warum geht Marc immer auf mich zu wenn ich gerade wieder einen Freund habe und versuche glücklich zu sein. Werde vor der Arbeit noch schnell in einen Buchladen gehen und ein Buch suchen das den Titel trägt: Männer das unbekannte Wesen!


Vor der Arbeit geht Gretchen tatsächlich in einen Bücherladen und findet das Buch Langenscheidt Deutsch - Mann / Mann - Deutsch: Männerverstehen leicht gemacht.
Sie kauft es sich. Nur leider hat sie keine Zeit darin zu lesen, da sie leider jetzt wieder mal zu spät dran ist.


[

http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

26.10.2008 17:37
#183 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Mit quietschenden Reifen biegt Gretchen auf den Krankenhausparkplatz ein. Beinahe hätte sie eine ältere Frau über den Haufen gefahren. Als sie beim Fahrstuhl ankommt schliesst dieser sich gerade. (Misst)
Sie nimmt die Treppe. Sind ja schliesslich nur 2 Stockwerke.
Schwester Sabine sieht Gretchen erstaunt an: „Hast du jetzt gerade die Treppe genommen?“
Leicht ausser Atem: „Ja, hatte heute noch keine Morgengymnastik.“
Sabine: „Aha. Der Herr Dr. hat dich schon gesucht.“
Gretchen versucht mal wieder cool zu sein: „Ja wirklich.“
Marc grinst: „Ja wirklich. Und zwar weil du schon wieder mal zu spät bist.“
Gretchen zuckt zusammen: „Entschuldige, hatte noch was zu erledigen.“
Marc: „Oh Gott Hasenzahn, deine Bettgeschichten will hier niemand wissen.“
(Ist ja typisch, der hat nur das eine im Kopf. Ich sag jetzt einfach nichts dazu.)
Gretchen: „Wie wäre es jetzt mit der Visite. Sind ja schon zu spät dran.“
Während der Visite geht Gretchen auf Abstand zu Marc. Sie will ihm nicht zu nah kommen weil sie angst hat noch mal schwach zu werden. Der letzte Kuss hat ihr gezeigt, dass sie beim kleinsten Anzeichen von Hoffnung auch Marc sofort wieder weich würde.
Nach der Visite hat Sabine noch etwas zu erledigen. Marc will seine Unterlagen zurück ins Stationszimmer bringen und Gretchen will sich noch einen Kaffee nehmen. Mit einem riesigen Bogen um Marc holt sie sich den Kaffee aus der Kanne. Jetzt wird es Marc zu blöd: „Kann das sein das du mir ausweichst?“
Gretchen: „Ich, dir ausweichen. Nein, wie kommst du darauf?“
Marc: „Du machst die ganze zeit einen Bogen um mich und vorhin wärst bald über Sabine gestolpert als du nicht schnell genug aus dem Patientenzimmer konntest.“
Gretchen: „Stimmt doch gar nicht.“
Marc legt die Unterlagen hin und geht auf Gretchen zu. Diese kann nicht mehr weiter ausweichen, stolpert und setzt sich auf einen Stuhl. Marc beugt sich über sie. Gretchen bleibt beinahe die Luftweg.
Franz: „Kälbchen?“
Marc schnappt sich hinter Gretchen eine Tasse Kaffee und ein Stück Zucker: „Mensch Hasenzahn, du sitzt auch immer am Dümmsten Ort. Er dreht sich um und begrüsst seinen Chef.
Franz: „Ach da bist du ja Margarethe. Hatte gerade ein Telefongespräch mit Professor Dr. Glanzmann.“
Gretchen nimmt einen Schluck Kaffee, ihr Herz schlägt immer noch rasend schnell und die Tatsache dass Marc immer noch im Raum ist verbessert das ganze überhaupt nicht.
Gretchen: „Was hat er den gesagt?“
Franz: „Er wollte wissen ob du dich entschieden hast. Betreffend der Assistenten Stelle bei ihm.“
Marc sieht ungläubig zu Gretchen rüber. Scheinbar wird ihm jetzt klar, dass er Gretchen nicht nur an Sven verlieren könnte sondern sogar weil sie einen anderen Job annimmt weit weg von ihm.
Bis jetzt hat er das ganze immer leicht genommen. Er war sich sicher das Gretchen bei ihm bleiben würde. Gretchen sieht in Marcs Augen und plötzlich ist sie ihrer Entscheidung nicht mehr wirklich sicher.
Sie sieht zu ihrem Vater rüber und schüttelt den Kopf: „Nein Papa, hab mich noch nicht entschieden.“




http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

26.10.2008 20:34
#184 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc stellt die Tasse hin und verlässt die beiden.
Franz geht auf seine Tochter zu: „Kannst du dich nicht entscheiden wegen deinem neuen Freund.“
Gretchen schüttelt den Kopf: „Nein Papa, Sven hat mir gesagt, das wie auch immer ich mich entscheiden würde, er hinter mir steht.“
Franz: „Kind was ist es den dann?“
Gretchen: (Ich liebe Marc den Vollidioten) „Hier sind so viele Erinnerungen und Freunde die ich, wenn ich gehe vermissen werde.“
Franz: „Das hat dich doch auch nicht gestört als du nach Köln gegangen bist.“
Gretchen: „Ach Papa, und was ist passiert. Ich wurde verletzt und bin wieder heulend nach Hause gekommen. Das will ich nicht noch mal durchmachen.“
Franz: „Heisst das, du hast dich also doch schon entschieden und gehst nicht.“
Gretchen: „Irgend wie hab ich mich entschieden. Aber ich möchte noch etwas nachdenken, ob es wirklich die Richtige Entscheidung ist.“
Franz nimmt seine Tochter in den Arm: „Egal für was du dich entscheidest. Ich und deine Mutter sind immer für dich da.“ Er lässt sie alleine.
Gretchens Pieper geht an. Sie macht sich auf den Weg in die Notaufnahme und ist froh das sie abgelenkt wird. Marc wartet schon. Er wirkt ernst.
Gretchen: „Was ist passiert?“
Marc: „Frontalkollision zwischen zwei Verkehrsbussen. Für die beiden Fahrer kam anscheinend jede Hilfe zu spät. Aber mehrere Schwerverletzte. Das Team vom Rössel soll auch gleich kommen.“
Als endlich die Krankenwagen mit den Verletzten kommen und alle Verletzte auf die Ärzteteams aufgeteilt werden ist es hektisch. Gretchen ist froh um die Ablenkung.
Nach einem regelrechten OP-Marathon ist Gretchen regelrecht geschafft. Sie will nur noch nach Hause, eine warme Dusche und dann ins Bett.
Auf dem Parkplatz steigt Gretchen in ihren kleinen Horst ein und will Rückwärts aus der Parklücke raus fahren. Als Marc die Beifahrer Türe aufreist.
Gretchen reisst einen Stopp: „Was soll das?“
Marc: „Kannst du mich nach Hause fahren? Mein Auto ist in der Werkstatt.“
Gretchen: „Eh, ja klar.“ (Von wegen Auto in der Werkstatt. Hab doch den vorhin noch gesehen.)
Marc: „Danke.“
Als sie ein Stück vom Krankenhaus weg sind nimmt Gretchen ihren Mut zusammen: „Marc, was genau willst du? Dein Auto ist doch nicht in der Werkstatt.“
Marc: „Ok, du hast recht. Mein Auto ist völlig in Ordnung. Ich wollte mit dir alleine sein.“
Vollbremsung. Gretchen hat ein riesen Glück das keiner hinter ihr sonst hätte sie jetzt einen Auffahrunfall produziert.
Gretchen: „Was?“
Marc: „Ich will mit dir alleine reden.“
Gretchen: „Und das sagst du mir jetzt. Hätte das nicht bis morgen warten können.“
Marc: „Nein ich hab zu lange damit gewartet.“
Ihr Herz beginnt zu rassen und sie starrt gerade aus.
Ein Hupen reisst sie aus ihrer Starre.
Marc: „Dort vorne ist ein Parkplatz. Ich glaub es ist besser du hältst da vorne an.“
Gretchen steuert ihren Mini in eine stille Seitengasse und parkiert: „So ich habe parkiert. Und jetzt sag mir bitte was du willst.“
Marc zögert zu erst: „Ich hab so was noch nie getan.“
Gretchen: „Was hast du noch nie getan.“
Marc: „Geh bitte nicht in die Schweiz.“
Gretchen: „Warum sollte ich nicht in die Schweiz gehen? Schliesslich erwartet mich dort ein Top ausgestattetes Krankenhaus mit einem sehr netten Team.“
Marc: „Machs mir bitte nicht schwerer als es ohne hin schon ist.“
Gretchen: „Ich mache es dir schwer? Wer sagt mir zuerst so durch die Blume das er mich liebt und macht dann einer anderen einen Heiratsantrag.“
Marc: „Das ist schon lange vorbei und ich weiss das es ein Fehler war.“
Gretchen: „Schön das du das wenigstens festgestellt hast. Aber es gibt noch mehr solche beispiele. Du weisst das ich einen Freund habe und küsst mich einfach.“
Marc: „Du hättest mir auch eine Schmieren können doch du hast mich auch geküsst.“
Gretchen: „Ein anderer würde es erst gar nicht probieren.“
Marc: „Ach ja. Auch wenn er weiss das die Frau die er liebt auch ihn Liebt.“
Gretchen weiss nicht recht ob sie sich jetzt gerade sich verhört hat, oder ob Marc ihr gerade wirklich gesagt hat dass er sie liebt.
Ungläubig sieht sie ihn an. Innerlich hofft sie dass Marc seine Liebeserklärung wiederholt. Doch den gefallen tut ihr Marc nicht. Er löst seinen Gurt, lehnt sich zu ihr rüber und küsst sie einfach.
Als sie sich für einen kleinen Moment lösen sagt Marc: „Rutsch rüber ich fahre.“
Gretchen hätte nie gedacht das sie ihren kleinen Horst jemals einem Mann in die Hände geben würde.
Marc und sie tauschen die Sitze. Gretchen spürt seine Erregung als sie sich an ihm Vorbei auf dem Beifahrer sitz quetscht. Bevor er mit Gretchens Cabrio losfährt küsst er sie nochmals.



http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

27.10.2008 11:09
#185 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
53. Kapitel: Herausforderung


Gretchen schleicht sich mitten in der Nacht aus Marcs Wohnung.
Immer noch komplett neben der Spur kommt sie zu Hause an. Ihre Eltern schlafen und merken nicht das Gretchen sich rein schleicht.

Marc hat das gesagt, was ich gedacht habe hör ich es nie von ihm: Er liebt mich.
Ich habe immer noch Gänsehaut. Bin gerade aus Marcs Wohnung geschlichen.
Er hat tief und fest geschlafen. Mein Gott sieht der knuddelig aus wenn er schläft.
Glaube ich hab einen Fehler gemacht. Ich hab mich mit Peter auf eine Stufe gestellt.
Denn ich hab für ein paar Stunden vergessen, dass ich ja eigentlich einen Freund habe.
Was mach ich jetzt blos.
Und was ist wenn Marc mir nur gesagt hat, dass er mich liebt weil er mich ins Bett kriegen wollte.
Wie blöd bin ich eigentlich. Habe solange auf ein ich liebe dich gewartet.
Und jetzt. Wie geh ich heute bei der Arbeit mit Marc um.
Werde jetzt noch einwenig schlafen.

Korrigiere liege wach und denke über meine Blödheit nach. Muss weg hier.
Nehme Angebot aus der Schweiz an. Ist Besser so.

Hab noch mal nachgedacht, kann nicht immer vor allem davon laufen. Werde mich dieser Herausforderung stellen und nicht davon laufen.

Zögerlich betritt Gretchen das Krankenhaus. Sie wartet auf den Fahrstuhl zusammen mit zwei, drei anderen. Die Fahrstuhltüre öffnet sich und Gretchen steigt ein.
(Puh, glück gehabt, Marc scheine nicht gleich im Fahrstuhl auf Marc zu treffen.)
Die Türe will sich gerade schliessen als Marc sich noch rein quetscht.
Gretchen versteckt sich hinter einem Pfleger. Doch leider steigt dieser und die beiden anderen schon auf der nächsten Etage aus.
Marc grinst Gretchen an: „Morgen.“
Diese weiss nicht so recht wie sie sich verhalten soll und murmelt dann: „Morgen.“
Marc: „Verschwindest du immer so mitten in der Nacht, ohne ein Wort? Dachte eigentlich wir würden heute gemeinsam zu arbeit fahren.“
Mehr als ein Oh bringt sie nicht raus.




http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

27.10.2008 15:34
#186 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Als der Lift auf der 2. Etage anhält steigt Marc aus, doch Gretchen bleibt stehen.
Marc: „Kommst du?“
Gretchen schüttelt den Kopf und bevor sich die Türe schliesst: „Muss noch schnell etwas mit meinem Vater besprechen.“
Sie will rauf zur Verwaltung ins Büro von ihrem Vater.
Vor dessen Tür angekommen will sie klopfen, doch diese öffnet sich von alleine und ihr Vater steht vor ihr: „Kälbchen, zu dir wollte ich gerade. Du bist gestern so spät nach Hause gekommen. Wie sieht es jetzt mit der Assi-Stelle aus.“
Gretchen: „Aus diesem Grund wollte ich eigentlich auch mit dir reden.“
Franz geht wieder in sein Büro: „Also sag wie hast du dich entschieden.“
Gretchen zögert einen kleinen Moment, doch dann sagt sie ihrem Vater ihren Entscheid: „Möchte gerne hier bleiben. Will nicht schon wieder umziehen.“
Franz ist erleichtert das seine Tochter hier bleibt, fragt aber doch sicherheitshalber noch mal nach: „Und du bist dir ganz sicher?“
Gretchen ohne ein weiteres Mal zu zögern: „Ja bin mir ganz sicher.“

Im Stationszimmer wartet Sabine auf Gretchen schon ungeduldig: „Der Herr Dr. ist schon mal voraus gegangen. Er meinte nur du wolltest was mit deinem Vater besprechen. Was ist den los?“
Gretchen: „Ich bin sonst schon zu spät dran. Erzähle es dir später.“
Und schon war sie weg und Sabine stand da wie bestellt und nicht abgeholt.
Sie musste zuerst ihre Arbeit machen, dann würde sie mit Marc sprechen, Sven anrufen und vielleicht ganz am Schluss mit Sabine reden.
Doch manchmal läuft eben überhaupt nichts nach Plan. Statt nach der Visite mit Marc sprechen zu können, wird sie zu einem Notfall gerufen. Jedes mal wenn sie einen Anlauf nehmen will kommt ihr irgendetwas oder jemand dazwischen.
Sie geht wieder mal zum Fahrstuhl, Mehdi ist bereits darin.
Mehdi kennt Gretchen zu gut und merkt auch sofort das etwas nicht wirklich stimmt: „Was ist los? Du siehst aus als ob dir etwas unter den Nägeln brennt?“
Gretchen: „Mehdi, kann ich dir wirklich alles sagen?“
Mehdi: „Ich bin dein Freund auch wenn du von hier weggehst.“
Gretchen: „Das ist es nicht. Ich bleibe hier.“
Mehdi atmet tief aus, ein Stein ist von seinem Herzen gefallen: „Was willst du dann besprechen? Oh ich ahne es. Was hat Meier jetzt wieder gemacht?“
Gretchen: „Eigentlich hat Marc nichts gemacht. Oder zu mindest hab ich es zugelassen.“
Mehdi: „Was hast du zugelassen?“
Gretchen (er hat ja gesagt ich könne ihm alles sagen, also tu ich es jetzt einfach): „Marc hat mir gesagt das er mich liebt. Wir haben uns geküsst, sind in seine Wohnung gefahren und den Rest kannst du dir denken.“ Mehdi ist beinahe rückwärts gefallen.
Gretchen: „Tschuldige, ich hätte es dir besser nicht gesagt.“
Mehdi: „Schon gut. Das kam jetzt nur etwas überraschend. Und was willst du jetzt machen.“
Gretchen: „Ich weiss es nicht. Es war ein Fehler schliesslich hab ich einen Freund.“
Mehdi: „Jetzt mach kein Drama. Liebst du Marc?“
Gretchen: „Ja ich liebe Marc.“
Die Türe öffnet sich, Mehdi steigt aus und dreht sich nochmals um: „Dann klär die Sache mit Sven und dann ist es kein Fehler mehr.“




http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

27.10.2008 16:16
#187 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
(Langsam wird mir Mehdi unheimlich.)
Mehdi liebt Gretchen über alles, doch er weiss auch dass sie ihn nie so geliebt hat wie sie Marc liebt.
In seinen Augen ist Marc ein Idiot. Der lieber andere Frauen flachlegt bevor er einmal eingestehen würde dass er nicht schon längst Gretchen liebt.
Er findet nicht das es richtig ist das Gretchen ihren Freund betrügt. Aber eigentlich müsste auch Sven gesehen haben dass Marc ihr näher steht als alle anderen.
Gretchen geht in Stationszimmer um ihr Handy zu holen. Denn Mehdi hat recht in aller erster Linie muss sie endlich Klarheit zwischen ihr und Sven schaffen.
Es klingelt, Sven nimmt ab: „Hallo mein Engel, schön das du anrufst.“
Gretchen: „Ich, ich muss mit dir reden es ist wichtig. Kannst du zum Krankenhaus kommen.“
Sven: „Du klingst so ernst. Ist etwas passiert.“
Gretchen: „Bitte komm einfach hier her.“
Sven: „Ist gut. Bin in einer Viertel Stunde beim Krankenhaus.“
Eine viertel Stunde später. Gretchen wartet vor dem Krankenhaus. Sven parkiert seinen Offroader und geht danach zu Gretchen. Er will sie küssen doch sie blockt ab.
Gretchen: „Lass uns bitte ein paar Schritte gehen.“ Im Krankenhauspark setzen sie sich auf eine Bank.
Sven: „Was ist los? Gestern morgen war doch alles noch in Ordnung und jetzt blockst du jede nähe ab.“
Gretchen kullert eine Träne über ihre Wange: „Das mit uns funktioniert nicht.“
Sven versteht die Welt nicht mehr: „Wieso?“
Gretchen: „Ich liebe dich nicht.“
Sven:„Aber es ist erst ein paar Tage her da hast du genau das Gegenteil gesagt.“
Gretchen kann ihre Tränen jetzt wirklich nicht mehr zurück halten, denn sie weiss sie muss Sven jetzt die ganze Wahrheit erzählen: „Ich weiss das ich gesagt habe das ich dich liebe. Aber das stimmt so einfach nicht. Sven ich liebe einen anderen und ich… ich hab dich betrogen.“
Jetzt bricht für Sven eine Welt zusammen: „Du hast was?“
Gretchen: „Es tut mir unendlich Leid. Ich hätte dir das nie antun sollen. Wenn du mich jetzt hasst verstehe ich das.“
Sven steht auf und geht zu seinem Auto. Die ersten Schneeflocken fallen.
Als Sven am Eingang vom Krankenhaus vorbei geht steht da Marc der sich gerade eine Zigarette anzünden will. Er geht zu ihm hin: „Sie kriegen wohl immer das was sie wollen?“
Marc versteht nicht recht: „Bitte?“
Zuerst will Sven seine Wut gegenüber Marc loswerden, doch er beherrscht sich und geht jetzt doch zu seinem Auto. Marc sieht Gretchen auf einer Parkbank sitzen und erst jetzt wird ihm klar was gerade passiert ist.



http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

28.10.2008 09:05
#188 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Er tritt seine Zigarette am Boden aus, schlägt den Kragen seiner Jacke hoch und geht zu Gretchen.
Marc: „Ist hier noch ein Platz frei?“
Verheult sieht Gretchen in seine Augen und sagt kein Wort. Marc setzt sich zu ihr auf die Bank.
Marc: „Es schneit.“
Gretchen: „Ich weiss.“
Marc: „Du zitterst ja. Komm lass uns reingehen.“
Gretchen: „Marc, hast du mir nur gesagt, dass du mich liebst, um mich ins Bett zu kriegen?“
Marc: „Nein. Ich wollte dich nicht verlieren.“
Schlotternd sieht sie Marc an: „Ich hab einem Menschen der mich liebt gerade verdammt weh getan. Hättest du diese Verlustängste nicht schon vorher haben können.“
Sie steht auf und läuft durch den Schnee zu ihrem Auto.
Marc will sie noch aufhalten, doch Sie braucht jetzt Zeit.
Zeit zum Nachdenken.

Mit Sven ist es endgültig aus. Ich habe ihm die Wahrheit gesagt.
Das ich ihn nicht so liebe wie er mich und das ich ihn betrogen habe.
Absichtlich hab ich nicht gesagt dass es Marc war.
Glaube aber er hat es gewusst auch ohne dass ich es ihm gesagt habe.
Irgendwie ironisch es hat angefangen zu schneien als Sven wegging. Obwohl es hier selten schneit.
Marc hat mir gesagt dass er mich liebt weil er Angst hatte mich zu verlieren.
Was soll ich den davon halten.




http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

28.10.2008 10:44
#189 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
54. Kapitel: Halloween

Am morgen liegt nur ein kleiner Flaum Schnee auf den Dächern der Häuser.
Gretchen ist enttäuscht sie hat gehofft das es so richtig Schnee habe heute Morgen.
Doch für Berlin ist eben Ende Oktober nicht mehr zu erwarten.
Als sie in die Küche kommt ist ihre Mutter bereits schon im Dekorationswahn.
Überall liegen Kürbisse und Skelette hängen an den Fenstern.
Gretchen: „Mama seit wann dekorierst du den für Halloween.“
Bärbel schnitzt gerade den letzten Kürbis: „Man muss mit der Zeit gehen.“
Gretchen schnappt sich ein Brötchen und schüttelt nur den Kopf: „Also ich finde das alles einwenig übertrieben.“
Bärbel: „Also das mit den Geistern stimmt schon. Hab da gerade letztens einen Bericht darüber im Fernsehen gesehen.“
Gretchen: „Du solltest weniger solchen blödsin im Fernseher sehn.
Bärbel: „Bevor ichs vergesse. Ich hab dir das Kostüm für deine Halloween-Party abgeholt. Es liegt im Wohnzimmer. Kommt dein neuer Freund den auch heute Abend an die Feier im Krankenhaus.“
(Die Party hätte ich beinahe vergessen.) Gretchen geht ins Wohnzimmer nimmt den Kleiderbeutel und geht dann zur Türe: „Sven und ich sind getrennt. Wird mich im Krankenhaus umziehen.“
Bevor Bärbel richtig begriffen hat was Gretchen gerade gesagt ist diese schon zur Türe raus.




http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

28.10.2008 11:37
#190 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Mit Sack und Pack steht sie im Aufzug, alle schauen sie etwas komisch an.
Im 2. Stock steigt sie aus und hätte beinahe noch einen Teil des Kleiderbeutels in der Türe eingeklemmt.
(Puh noch mal Glück gehabt.)
Sabine wartet wieder mal schon auf sie. Schliesslich wollte sie gestern noch mit ihr reden und ist dann plötzlich verschwunden: „Da bist du ja. Was ist denn das für ein Sack den du da hast?“
Gretchen verstaut ihr Kostüm mühsam im Schrank und zieht ihren Kittel an: „Das ist mein Kostüm für Heute Abend.“
Sabine: „Ach so. Als was gehst du den?“
Gretchen: „Keine Ahnung meine Mutter wollte das Kostüm für mich aussuchen. Ich hab ihr blos gesagt das ich keine doofe Krankenschwester oder einen Einfalls losen Engel sein will.“
Sabine kuckt etwas beleidigt: „Ich gehe als Engel.“
Gretchen: „Also das meinte ich jetzt nicht so, wie es geklungen hat.“
Sabine lenkt vom Thema ab: „Was war den gestern mit dir und deinem Freund. Ich hab nur gesehen das er so schnell losgefahren.“
Gretchen weiss was jetzt kommt. Ihre Mutter hat sie zwischen Tür und Angel abgefertigt, aber Sabine konnte sie doch jetzt nicht auch einfach so sagen das es mit Sven vorbei ist. Die würde sicher nachfragen und schliesslich ist Sabine eigentlich eine gute Freundin geworden.
Gretchen räusperte sich: „Das ist ne lange Geschichte:
Ich hab Sven gesagt, dass ich ihn nicht liebe und das es keine Chance für uns gibt.
Oh, war doch kürzer als erwartet.“
Sabine: „Hast du ihm auch gesagt das du den Dr. Meier liebst und mit ihm geschlafen hast?“
Gretchen: „Eh, ehm. Nein. Und woher weisst du?“
Sabine zuckt mit den Schultern: „War geraten?“
(Bin ich so durchschaubar?)

Ansonsten verläuft der Morgen ruhig. Ein paar Schnittwunden kommen häufiger vor, scheinbar schneiden sich die Leute gerne beim Kürbis aushöhlen in die Finger.
Nach dem geschätzten Hundertsten Finger den sie genäht hat will sich Gretchen einen schönen warmen Tee in der Küche gönnen. Beim ein Giesen schüttet sie aus versehen etwas heisses Wasser über ihre Hand: „Au.“
Marc nimmt ihre Hand und steckt sie sofort unter kaltes Wasser.
Gretchen: „Was tust du den hier? Ich hab dich gar nicht gesehen.“
Marc: „Scheint so als ob du heute mich nie sehen willst.“
Gretchen: „Wie kommst du bitte auf so was?“
Marc nimmt sich auch einen Tee uns setzt sich an den kleinen Tisch: „Ganz einfach. Weil ich dir die ganze Zeit etwas sagen will und du mir nie zuhörst.“
Gretchen: „Wirklich? War so in das nähen von Finger vertieft.“
Marc zieht Gretchen zu sich hin: „Komm zeig mal deine Hand. Ist es schlimm?“
Gretchen: „Das Wasser war nicht so heiss, es geht schon wieder.“
Marc fährt mit seiner Hand durch ihre Haare, zieht Gretchen noch näher ran, um sie schliesslich zu küssen. Gretchen würde am liebsten Schweben. Das sind genau die Küsse die sie sich schon seit Jahren gewünscht hat.
Sabine platzt rein: „Oh Entschuldigung. Wollte eigentlich nicht stören. Es gibt einen Notfall.“
Marc will gerade Sabine zusammen stauchen das sie gefälligst wieder gehen soll doch Gretchen hat sich schon von ihm gelöst und fragt Sabine welcher Finger den jetzt wieder genäht werden müsste.
Sabine schüttelt den Kopf: „Befürchte so leicht ist das nicht. Ein Mann hat sich mit einem Beil die Hand abgehackt.“



http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

29.10.2008 10:36
#191 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Gretchen: „Wann kommt den der Krankenwagen.“
Sabine: „Kein Krankenwagen. Der Mann ist selber hier her gefahren.“
Marc: „Mit einer Hand?“
Sabine nickt nur und geht raus. Marc und Gretchen gehen sofort hinter ihr her.
Tatsächlich sitzt im Untersuchungszimmer ein Mann mit einem Arm notdürftig verbunden und einem Beutel mit Eis wo eine Hand drin liegt. Das findet jetzt Gretchen doch einwenig gruselig.
Marc nimmt sich das Klippbord: „Herr Kramer. Dann sehen wir mal ihre Hand an.“
Gretchen sieht sich den Verbundenen Arm an: „Haben sie keine Schmerzen?“
Kramer: „Also jetzt wo sie es sagen es tut schon ein bisschen weh.“
Marc und Gretchen schauen sich gleichzeitig fragend an: „Ein bisschen?“
In dem Moment kippt der Patient um.
Marc: „Ich denke es tat mehr weh als er zugegeben hat. Sabine ist der OP bereit. Wir versuchen die Hand wieder anzunähen. Die Hand ist sauber abgetrennt.“
Hochkonzentriert versuchen sie die Hand wieder anzunähen. Als sie endlich den Operationssaal verlassen wissen sie nicht ob der Mann jemals wieder Gefühl in seiner Hand haben wird. Sie haben zwar alle Nervenstränge mit einander wieder verbunden, doch es besteht immer die Gefahr der Abstossung.

Marc verabschiedet sich von Gretchen mit einem Kuss und den Worten er ginge sich umziehen für die Party, welche eigentlich schon etwas länger in der Krankenhaus Cafeteria läuft. Gretchen ihrer seits muss sich auch noch umziehen. Im Stationszimmer trifft sie auf Sabine die etwas Blas um die Nase ist.
Gretchen: „Das Prinzessinenkleid steht ihnen gut. Aber wie so bist du so blas? Hast du einen Geist gesehen?“ Sie muss lachen bei der Vorstellung das Sabine einen Geist gesehen hat.
Sabine stammelt: „Ich wurde soeben zu einem Zimmer gerufen doch da war niemand. Dachte zuerst das ich mich vielleicht geirrt hätte doch vorhin. Wurde wieder aus diesem Zimmer geklingelt.“
Gretchen sieht auf die Anzeigentafel und da Blinkt wirklich eine Nr.: „Kein Problem ich komme schnell mit.“ Sie geht mit Sabine zu dem Zimmer, doch weit und breit ist niemand zu sehen.
Gretchen zuckt mit den Schultern: „Vielleicht ein Wackelkontakt in der Leitung. Ich geh mich jetzt mal umziehen.“ Sabine zittert am ganzen Leib: „Das ist ja wie in dem Horrorfilm, den ich letztens gesehen habe. Und am Schluss waren alle Tod.“
Gretchen: „Mensch Sabine wenn du keine Horrorfilme erträgst dann schau dir keine an.“
Endlich steht sie vor ihrem Schrank (Was Mama mir wohl für ein Kostüm ausgeliehen hat.)
Am Kleiderbeutel ist ein Zettel: „Ich hoffe es gefällt dir. Eine Barock-Dame ist keine Prinzessin.“
(Och nee. Wie wärs mit einer Hexe gewesen, die werden nämlich allgemein immer unterschätzt.)
Sie macht den Beutel auf und findet statt einem Barock-Outfit ein weisses Kleid mit Neckholder-Trägern, und einem leicht Schwingendem Rock im Pliesse-Stil. Das ganze leicht durchsichtig.
(Eh, das ist doch kein Barockkleid. Das kommt mir jetzt irgendwie bekannt vor.)
Sie packt alles was sie findet aus der Tasche raus. Darin sind noch ein paar Pumps. Sie hat keine Ahnung was das Darstellen soll. Da sie aber keine Andere Wahl hat zieht sie die Sachen an.
Fertig angezogen geht sie zu Marcs Büro um nachzusehen ob der auch schon fertig ist.
Sie klopft bekommt aber keine Antwort. (Seltsam)
Sabine kommt mit ihrem rosa Traum um die Ecke gespurtet. Ihr Kleid raschelt laut.
Ausser Atem teilt sie Gretchen mit das sie schon wieder angepiept wurde, diesmal sei der Patient der in dem Zimmer sein müsste verschwunden.
Gretchen: „Sabine jetzt reichts langsam. Du weisst doch das wir Bereitschaft haben. Da trinken wir doch keinen Alkohol.“ Sabine verteidigt sich sofort und schwört dass sie keinen Tropfen Alkohol angerührt habe. Marc kommt über den Gang. Er hat sich ebenfalls bereits umgezogen. Marc hat es sich beim Kostüm einfach gemacht eine verwaschene Jeans und ein weisses T-Shirt, in einer Mundecke steckt die Zigarette. Gretchen regt sich darüber auf das Marc im Krankenhaus raucht: „Du kannst hier doch nicht rauchen?“
Marc geht zu ihr hin: „Mensch Marilyn, das gehört zu einem Coolen Typen.“
Jetzt wird ihr klar als was sie verkleidet wird. Marilyn Monroe, nur ihre Frisur stimmt nicht ganz zum Outfit: „Und als was gehst du? Als Zuckerwasser Rocker?“
Marc nimmt sie in den Arm, schnippt die Zigarette weg und gibt ihren einen Filmreifenkuss: „James Dean natürlich.“ Sabine die immer noch zitternd daneben steht macht sich bemerkbar: „Tschuldigung. Ich hab da immer noch das Problem mit dem Verschwunden Patienten.“




http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

29.10.2008 19:49
#192 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc lässt beinahe Gretchen fallen: „Sie haben was?“
Sabine zittert jetzt noch mehr: „Als ich vorhin beim Patienten Kramer, der mit der abgehakten Hand nachsehen wollte ob alles in Ordnung ist. War dieser nicht mehr in seinem Zimmer.“
Marc geht sofort zum Patienten, doch in dem Zimmer ist wirklich niemand.
Sabine kleinlaut: „Hab ich doch gesagt.“
Da geht Sabines Piepser wieder. Diesmal ist es wieder das leere Zimmer. Sie drückt Gretchen verängstigt den Pieper in die Hand: „Ich geh da nicht noch mal hin.“
Marc: „Also wirklich Schwester Sabine stellen sie sich nicht so an. Nur weil ein paar Patienten halt umständlicher sind.“
Gretchen schüttelt den Kopf: „Da ist kein Patient das ist ja das komische. Das Zimmer ist leer.“
Marc: „Schwester Sabine sie gehen jetzt wieder auf die Party und amüsieren sich und ich mach diesem Kindergarten hier ein Ende.“
Das lässt sich Sabine nicht zweimal sagen, schon hört man nur noch das rascheln ihres Kleides.
Gretchen sieht Marc fragend an: „Was hast du vor?“
Marc: „Ich geh jetzt in das leere Zimmer und sehe nach.“
Wie erwartet ist auch dieses Mal das Zimmer leer. Gretchen findet das ganze doch Langsam unheimlich: „Ein Patient verschwindet und in einem leeren Zimmer wird immer geklingelt. Das kann doch nicht mit rechten Dingen zu gehen.“
Marc muss lachen: „Du glaubst doch nicht etwa an Gespenster?“
Gretchen: „Eigentlich nicht. Aber das hier macht selbst mir Angst.“
Marc: „Ich mache jede wette wenn wir jetzt wieder zu Kramer ins Zimmer gehen. Dann liegt der mit samt seinem Bett wieder da. Und wenn das so ist dann gehen wir auch rauf zur Party.“
Gretchen: „Und wenn nicht?“
Marc grinst sie an: „Wenn nicht, wird nicht passieren.“
Wie Marc es prophezeit hat liegt Herr Kramer friedlich schlafend, wieder in seinem Zimmer, wie nichts passiert wäre.
Gretchen: „Ok, hier verarscht uns jemand. Hattest recht.“
Marc zieht Gretchen aus dem Zimmer raus in den Gang: „Was hältst du davon wenn wir die Geschichte ändern? Und James Dean und Marilyn Monroe ein Krankenzimmer zweckendfremden.“
Gretchen: „Verführerisches Angebot. Doch eigentlich möchte ich jetzt lieber zur Party.“
Doch Marc denkt nicht daran auf Gretchen zu hören küssend zieht er sie ins nächste Leere Zimmer.
Gretchen kann sich kaum wehren: „Du denkst auch nur immer an das eine.“
Marc setzt sein super cooles Dean lächeln auf: „Baby ich bin ein Mann.“
Sie muss lachen. Doch dann sieht sie im Dunkeln etwas hinter Marc. Besser gesagt es sieht so aus als ob jemand Marc erstechen will. Sie schreit was das zeug hält und Marc dreht sich um.
Marc: „Das ist nur eine Puppe.“
Gretchens Herz pumpt was das Zeug hält: „Das ist aber ein ganz übler Scherz. Langsam wünscht ich mir dieser Abend wäre endlich vorbei.“
Marc: „So langsam find ich die Party auch verlockend. Lass uns rauf gehen.“
Vor dem Lift stehend möchte Gretchen gern die Treppe nehmen. Wer auch immer diese Blödenscherze mit ihr machte, sie hat das Gefühl das auch der Fahrstuhl manipuliert sein könnte. Doch Marc findet das jetzt doch endlich ruhe geben soll: „Du bist echt ein Angst Hase. Dein Vater hat den Fahrstuhl reparieren lassen es passiert schon nichts.“
Dieses Mal ist aber Gretchens Intuition genau richtig. Kurz vor dem obersten Stockwerk flackert das Licht im Fahrstuhl und nichts mehr geht.
Gretchen motzt Marc an, das sie doch genau gewusst das so was passiert. Sie gerät in Panik und Marc versucht sie zu beruhigen. Über die Lautsprecher kommt eine Stimme: „Na mein Engel, wie geht’s dir?“
Gretchen hört auf der Stelle auf zu weinen: „Sven?“
Marc sieht erschrocken zu Gretchen. Aus dem Lautsprecher kommt erneut Svens Stimme: „Wusste ich es doch das du im Marilyn Kostüm besser aussiehst als in diesem Barockteil.“
Erschrocken sieht sie an sich runter: „Das Kostüm ist von dir?“
Lautsprecher: „Ja mein Engel.“
Marc: „Sag mal was ist eigentlich in deinem Kranken Gehirn los. Warum tust du das alles?“
Lautsprecher: „Die Frage stelle ich gerne an dich. Warum schläfst du mit der Frau die ich liebe.“
Marc hätte beinahe gesagt weil er es kann, besinnt sich dann doch eines besseren und sagt: „Weil ich sie liebe.“
Lautsprecher: „Das glaubt dir auch niemand. Ich hab so einiges über dich raus gefunden. Du ziehst ein Schlachtfeld von gebrochenen Herzen hinter dir nach. Inkl. das einer gewissen Gaby die hier immer noch im Koma liegt.“
Beim Thema Gaby reicht es Gretchen: „Sven, hör mir jetzt bitte gut zu. Gebe zu das ich einen Fehler gemacht habe in dem ich dich betrogen habe. Aber es ist nicht mehr zu ändern. Ich liebe dich nicht. Und das hätte mir schon viel früher auffallen sollen.“
Lautsprecher: „Er wird dich fallenlassen wie all die anderen vor dir.“
Marc bemerkt dass es Gretchen langsam immer schlechter geht. Sie wirkt bleich.
Marc: „Wenn du es auf mich abgesehen hast, dann lass Gretchen da raus. Ihr geht es nicht gut.“
Lautsprecher: „Keiner von euch kommt da raus. Ihr könnt darin verrotten.“
Gretchen versucht einen letzten Verzweifelt versuch Sven zur Vernunft zu bringen: „Lass uns doch bitte wie normale Menschen nochmals reden. Hol uns hier raus.“
Doch sie bekommen keine Antwort. Der Lautsprecher ist still.
Verzweifelt setzt sich Gretchen auf den Boden und weint. Marc ist wütend er schlägt mit der Faust gegen die Tür. Doch nichts rührt sich. Er setzt sich zu Gretchen auf den Boden.


http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

30.10.2008 11:21
#193 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
55. Kapitel: Wer hat wenn betrogen?

Gretchen weint an Marcs Schulter und er hält sie im arm und flüstert: „Es wird alles Gut.“
Mehrere Stunden vergehen. Endlich bewegt sich der Fahrstuhl wieder. Sie können es kaum fasen.
Als der Fahrstuhl sich öffnet werden sie von Franz Haase in Empfang genommen.
Besorgt sieht er seine Tochter an, die aussieht als hätte sie einen schlechten Horrorfilm gesehen: „Was ist den passiert? Schwester Sabine hat mich angerufen und erzählt dass ein Patient verschwunden ist. Und das ihr jetzt auch nicht mehr zu finden seit.“
Marc hilft Gretchen wieder auf die Beine. Sie geht zu ihrem Vater und umarmt ihn: „Ich hab gedacht ich komm da nie mehr raus.“
Franz: „Ich hab doch den Fahrstuhl reparieren lassen, wieso spinnt der den schon wieder rum.“
Marc: „Das war kein versehen.“
Franz sieht verwirrt seine Tochter an: „Was war kein versehen.“
Gretchen lässt ihren Vater los: „Das war Sven. Der Verschwundene Patient, das Leere Zimmer, die Killerpupe und der Lift. Das alles war Sven.“
Franz: „Wieso macht dein Freund so was denn?“
Gretchen sieht schuldbewusst zu Boden: „Aus Rache. Weil ich ihn verletzt habe.“
Franz: „Kälbchen du kannst doch keiner Fliege was zu Leide tun.“
Gretchen: „Papa, ich hab ihn betrogen und ihm gesagt das ich ihn nicht liebe.“
Franz braucht nicht lang um eins und eins zusammen zu zählen: „Meier! Was haben sie getan!?!“
Marc zuckt zusammen, Gretchen hat keine Lust nach dieser Nacht auch noch einen Streit zwischen Marc und ihrem Vater zu schlichten: „Papa es war nicht Marc, es ist in der Schweiz passiert.“
(Da war ich zwar von Sven getrennt. Und er weiss nichts davon. Aber immer noch besser als ein riesen Geschrei von meinem Vater.)
Marc sieht verwundert zu Gretchen: „War ich nicht?“ Dann begreift er was Gretchen vor hat, „Nein war ich natürlich nicht.“
Franz zweifelt an Gretchens Aussage und hackt nach: „Wie soll das gegangen sei. Du kanntest niemanden und hast da nur gelernt.“
Gretchen schüttelt den Kopf: „Pia hat mich an einem Abend in einen Club mitgenommen und da hab ich halt über den Frust der letzten Tage ein paar Gläser zu viel getrunken und bin dann mit einem sehr netten Schweizer mitgegangen.“
Franz ist empört über das was er gerade gehört hat. Seine Tochter ist mit einem Wildfremden Mann in einem Fremdenland mitgegangen. Er will ihr einen Vortrag machen wie gefährlich das ganze doch hätte sein können. Doch als er seine Tochter vor ihm stehen sieht, blass und niedergeschlagen. Findet er das er es besser sein lässt: „Wir rufen jetzt die Polizei und ihr macht eure Aussage. Dieser Sven war mir von Anfang an unsympathisch.“
Gretchen: „Muss das sein?“
Franz: „Ja das muss sein. Dieser Mann hat nicht nur euch in Lebensgefahr gebracht, sondern auch unsere Patienten.“

Eine halbe Stunde später. Gretchen hat sich wieder umgezogen. Sie will nicht länger dieses Kleid tragen. Marc hingegen hat immer noch die ausgewaschene Jeans und das weisse Shirt an. Sie warten gemeinsam auf die Polizei im Büro vom Professor, dieser ist mal schnell auf Visite gegangen.
Marc brennt eine Frage unter den Fingernägeln: „Sag mal warum lügst du deinen Vater an wegen uns?“
Gretchen schluckt: „Ich hab ihn nicht angelogen. Hab nur ein paar Details weggelassen.“
Marc grinst: „Das Detail das du hier mit mir geschlafen hast und keinen Geissen Peter in der Schweiz.“
Gretchen knubbelt an ihren Finger rum. Marc kann es nicht fassen: „Die Geschichte war wahr?“
Gretchen: „Ja war sie. Aber rein theoretisch hab ich Sven nicht betrogen. Da ich da nicht mit ihm zusammen war. Darum hab ich ihm auch nichts davon erzählt.“
Marc ist angesäuert: „Weisst du eigentlich wie gefährlich so was ist?“
Gretchen: „Wie bitte? Du vögelst alles was nicht bei 3 auf dem Baum ist und wenn ich mal... Machst du einen Aufstand.“
Marc: „A: ist das etwas komplett anderes, den ich bin ein Mann. Und B: War in letzter Zeit nichts. Verdammt Gretchen, wenn dir was passiert wäre.“
Gretchen sieht Marc in die Augen: „Was soll das heissen da war in letzter Zeit nichts?“
Marc atmet tief ein und wieder aus: „Mir hat dein Blick gereicht als du mich da auf der Toilette erwischt hast.“
Gretchen: „Wenn wir gerade dabei sind. Ich hab nicht dem Typ geschlafen. Ausser Knutschen war da nichts. Ich musste immer an dich denken. Und du weisst doch ich bin nicht der Typ dafür. Auch wenn ich es an dem Abend zuerst hab versucht zu verdrängen.“


[

http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

30.10.2008 16:48
#194 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Als Marc Gretchen küssen will klopft es an der Türe und 2 Polizisten betreten den Raum. Der eine Stellt sich vor mit Schmidt der andere mit Kowalski. Polizist Schmidt zückt den Notizblock: „Frau Dr. Haase und Hr. Dr. Meier ist das Richtig.“ Die beiden nicken.
Schmidt: „Also wie wir von dem Herrn Professor gehört haben, hat es hier gespuckt.“
Marc findet die Verlächerlichung des Polizisten daneben: „Es hat nicht gespuckt. Wir wurden bedroht von einem gewissen Sven Herzog. Das müsste ihnen aber mein Chef schon gesagt haben.“
Schmidt kramt in seinen Notizblock: „So was in der Art hat er gesagt. Haben sie diesen Herzog den auch gesehen.“
Beim Gedanken an Svens Stimme aus den Lautsprechern kriegt Gretchen Gänsehaut: „Nein gesehen haben wir ihn nicht. Er hat uns über die Lautsprecher vom Aufzug bedroht. Wir würden darin Verrotten.“
Schmidt und Kowalski stellen noch ein paar Fragen. Vor allem nimmt es sie wunder warum dieser Sven gerade auf sie beide abgesehen hat. So peinlich es Gretchen aus ist sie erklärt ihnen das sie mit Sven zusammen war und dann Schluss gemacht hat, weil sie einen anderen liebt. Nach mehrmaligen nachfragen wie so denn Dr. Meier auch bedroht wurde. Erklären dann die beiden das Marc der Grund für die Trennung war. Kowalski meldet sich zu Wort: „Das klingt gar nicht gut. Dieser Sven ist wohl so was wie ein Stalker. Kann er sie nicht haben, kann sie niemand haben. Denke der Mann ist gefährlich. Vor allem Sie Dr. Meier sollten aufpassen. Haben Sie ein Auto?“
Marc nickt, geht zum Fenster und deutet auf den Parkplatz. Doch da als er genauer hinsieht ist da kein BMW mehr zusehen: „Scheisse mein Auto ist weg.“
Kowalski: „Genau so was hab ich erwartet.“ Nach einer geschlagenen Stunde haben dann die Polizisten alles zusammen was sie brauchen. Unter anderem auch Marcs Fahrzeugdaten.

Es ist schon Mittag als die beiden vor dem Krankenhaus stehen und nicht so recht wissen was sie jetzt machen sollen. Franz hat ihnen Frei gegeben. Sie sollen versuchen zu schlafen, dabei konnte Marc mal wieder das Grinsen nicht lassen. Der Professor hat es aber nicht bemerkt.
Etwas zögerlich fragt Marc: „Fährst du mich nach Hause?“
Gretchen sieht ihren Autoschlüssel an: „Ich hätte beinahe vergessen das dein Auto gestohlen wurde. Du kannst sonst mein Auto haben, wenn du mich zuerst nach Hause fährst.“
Beim Gedanken daran das er dieses Kleine Frauenauto fahren soll muss Marc lachen: „Nein danke, da nehm ich doch lieber das Taxi.“
Gretchen boxt ihn: „Ach ja. Ich glaube ich überleg mir das auch noch mal mit uns.“
Marc sieht sie geschockt an: „Wie bitte? Gib mir doch die Schlüssel.“ Gretchen zieht die Schlüssel weg und Marc kitzelt sie bis sie vor lauter lachen nicht mehr kann und ihm den Schlüssel gibt.
Mit drohendem Finger: „Aber fahr mir bloss keine Beule in meinen kleinen Horst.“
Marc kann nicht mehr: „Horst.“
Gretchen nimmt ihm den Schlüssel wieder ab: „Weisst du was ich fahr dich nach Hause.“
Er gibt sich geschlagen, denn immerhin hat er es sich selbst verdorben. Vor Marcs Wohnung parkiert Gretchen ihren kleinen Horst. Ihr Handy klingelt. Sie nimmt ab und zu ihrer Überraschung ist es die Polizei Kommissar Schmidt: „Frau Dr. Haase ich hab noch eine Frage. Hat ihnen dieser Sven Herzog jemals von anderen Frauen erzählt?“
Gretchen: „He, nein. Warten Sie. Als er in New York war hab ich ihn versucht anzurufen. Da war mal eine Brenda dran. Er hat mir aber gesagt sie sei eine Freundin eines Bekannten gewesen.“
Schmidt: „Ich sage es ihnen sehr ungern. Aber es läuft bereits diverse andere Anzeigen gegen den Herrn Herzog. Unter anderem auch von seiner Frau.“
Im letzten Moment schnappt sich Marc Gretchens Handy, das ihr gerade aus der Hand gefallen ist.
Marc: „Was ist los? Warum lässt du dein Handy fallen.“ Gretchen sagt kein Wort, sie legt den Kopf aufs Lenkrad. Da Marc von Gretchen keine Antwort bekommt, fragt er den Beamten was los ist. Der erzählt ihm nochmals das Gleiche. Er bedankt sich beim Kommissar und legt auf.
Marc: „Gretchen komm mit rauf. So kannst du ganz bestimmt nicht nach Hause fahren.“
Gretchen schüttelt den Kopf: „Nein, ich kann nicht meine Mutter macht sich bestimmt schon sorgen.“
Marc: „Vergiss deine Mutter. Der Kommissar hat gesagt wir sollten besser nicht alleine sein. Sven sei gefährlicher als wir uns je vorstellen könnten.“
Gretchen willig ein, jedoch will sie unbedingt vorher ihrer Mutter bescheid sagen, damit sich diese keine sorgen macht.


[

http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

31.10.2008 08:54
#195 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Erleichtert drückt Gretchen den roten Hörer auf ihrem Handy. Ihrer Mutter geht’s gut und sie versteht das Gretchen etwas Ablenkung nach dieser Nacht braucht. Absichtlich hat sie ihrer Mutter nicht gesagt dass sie bei Marc ist. Doch sie denkt ihre Mutter ahnt das eh schon lange.
Sie gehen in Marcs Wohnung und setzen sich erstmal auf Sofa. Gretchen sucht Marcs nähe und kuschelt sich regelrecht an ihn und Marc geniesst die nähe ebenfalls.
Was die beiden nicht wissen sie werden beobachtet.




http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

31.10.2008 11:54
#196 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
56. Kapitel: Alles wird gut

Gretchen und Marc sind beide übermüdet und schlafen schlussendlich auf dem Sofa zusammen ein.

Sven der die beiden beobachtet, kocht vor Wut. Er kann es nicht leiden wenn ihm jemand etwas wegnimmt das ihm gehört. In seinem kranken Gehirn überschlagen sich die Gedanken.
Nein, Gretchen will er nicht zurück, sie soll büssen dafür das sie ihn nicht liebt und dieser überhebliche Arzt der von Anfang dazwischen gefunkt hat ebenfalls. So langsam entwickelt sich sein Perfiden-Plan vor seinen Augen.

Es ist draussen schon dunkel als Marc wach wird. Vorsichtig schiebt er Gretchen zur Seite, so dass er aufstehen kann. In der Küche nimmt er sich etwas zu trinken dabei sieht über die Theke ins Wohnzimmer zu Gretchen. Was ihm der Kommissar am Telefon gesagt hatte macht selbst ihm Angst. Doch Kommissar Schmidt hatte ihm ebenfalls versprochen das verdeckte Ermittler vor seiner Wohnung alles im Griff hätten. Marc holte eine Decke aus dem Schlafzimmer und legte sie über Gretchen, danach geht Marc ins Bad um zu Duschen. Vom rauschen der Dusche wird Gretchen wach. Sie hat das Gefühl beobachtet zu werden und geht zum Fenster. Auf der Strasse stehen nur ein paar Autos, die da schon waren als sie hergekommen sind und im Haus gegenüber sind alle Fenster dunkel. Für einen kleinen Moment hat sie das Gefühl etwas an einem Fenster gesehen zu haben. (War bestimmt nur Einbildung.)
Ihr Magen knurrt. Sie geht in die Küche um nach etwas essbarem zu Suchen doch nichts.
(War ja klar, ein paar Flaschen Wasser und Bier. Typisch Mann.)
Mit knurrendem Magen setzt sie sich wieder aufs Sofa und schaltet den Fernseher an.
Nur mit einem Handtuch umgewickelt kommt Marc mit nassen Haaren aus dem Bad: „Du bist ja Wach.“
Gretchen beisst sich auf die Lippen. Nicht nur das ihr Magen gerade knurrt, Marc sieht auch noch zum Anbeissen aus: „Ja, das rauschen hat mich geweckt.“
Marc grinst sie an: „Das wollt ich nicht. Warum siehst du mich so an wie der Wolf das Rotkäppchen?“
Gretchen steht auf und geht zu Marc hin: „Weil mein Magen knurrt und du zum Anbeissen aussiehst.“


[

http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

31.10.2008 16:03
#197 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc umarmt sie: „Muss ich jetzt angst bekommen?“
Gretchen: „Kann mich gerade nicht so recht entscheiden ob ich gleich hier zu beissen soll oder besser an einem anderen Ort.“ Die Antwort kommt auf der Stelle. Marc küsst sie. Nicht lange und Marcs Handtuch fällt zu Boden.
Einige Zeit später beide liegen sich in den Armen auf dem Boden.
Gretchen: „Hast du dir schon mal überlegt einen Teppich anzuschaffen.“
Marc sieht sie entgeistert an: „Was?“
Gretchen: „Na ja so ein weicher Teppich wäre was. Ich glaub nämlich ich krieg einen blauen Fleck.“
Marc beugt sich über sie: „Ich werde über einen Teppich nachdenken, wenn du mir versprechen kannst das du mehr hier bist.“ Er fängt sie an zu kitzeln. Gretchen muss lachen, doch auch ihr Magen meldet sich wieder, heftig knurrend: „Ich verspreche dir mehr zu dir zu kommen, wenn wir gleich was zu essen bestellen. Ich hab wirklich hunger.“
Marc grabscht sich sein Handtuch und geht in die Küche: „Hier sind ein paar Karten von Bringdiensten. Ich geh mir dann mal was anziehen.“
Gretchen zieht ne Schnutte: „Kann ich nicht beides haben, sexy Mann und leckeres Essen?“
Marc muss lachen: „Hasenzahn also wirklich.“
Trotz Gretchens flehen zieht sich Marc lieber etwas an. Gretchen liesst sich inzwischen etwas Asiatisches aus und bestellt.


[

http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

31.10.2008 18:19
#198 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Als der Lieferdienst vor dem Haus anhält sieht Sven seine Chance. Er fängt diesen im Treppenhaus ab. Schlägt ihn nieder. Klaut seine Mütze und die Jacke.
Es klingelt an der Türe, Marc öffnet sie: „Sie sind ja sogar schneller als angekündigt. Kommen sie rein. Ich hol nur mal schnell das Geld.“
Sven betritt die Wohnung und schliesst die Türe. Er hat seine Kappe tief ins Gesicht gezogen, so dass Marc ihn nicht erkennt. Marc fragt noch mal nach dem Preis: „Wie viel wars schon wieder?“
Sven: „21.50“ Gretchen zuckt zusammen, diese Stimme kennt sie. Sie geht auf den Lieferanten zu und nimmt ihm die Kappe vom Kopf: „Sven!“ Vor schreck geht sie einen Schritt zurück. Leider zuwenig um ausser Svens reichweite zu sein. Er packt sie und hält ihr eine Pistole an die Stirn: „Na mein Engel, hast du mich schon vermisst?“
Marc will auf Sven losgehen doch der warnt ihn: „Ein Schritt näher und ich schick diesen Engel wieder in den Himmel.“ Marc bleibt sofort stehen.




http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

31.10.2008 18:43
#199 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Sven zieht Gretchen aufs Sofa rüber und fordert Marc auf sich auf den einzelnen Stuhl daneben zu setzen. Marc macht was ihm befohlen wird, er will das Gretchen nichts passiert und das sagt er Sven auch. Doch dieser scheint überhaupt nicht daran interessiert zu sein Gretchen laufen zu lassen.
Gretchen nimmt all ihren Mut zusammen und versucht in ein Gespräch zu verwickeln: „Warum machst du das mit uns?“ Sven lässt sich auf Gretchen ein: „Weil du mich betrogen hast.“
So langsam wird Gretchen sauer. Sie soll schuld sein dabei hat er noch andere Freundinnen. Marc schüttelt heftig den Kopf als er merkt das Gretchen nun auf Konfrontationskurs will.
Doch die ist so wütend das sie alles um sie vergisst: „Ich hab dich betrogen. Du hast eine Ehefrau. Kannst du mir verraten warum du mir das nicht erzählt hast?“
Sven steht auf und fuchtelt mit der Waffe abwechselnd von Gretchen zu Marc: „Das spielt keine Rolle. Du bist die Schlampe.“
Marc geht langsam zu Gretchen und stellt sich schützend vor sie: „Lass sie in Ruhe. Wenn du auf einen Sauer bist dann auf mich.“
Sven: „Mein Engel ich hätte wirklich gedacht das du klüger bist. Doch auf so einen Schmalspur Macho reinzufallen war so was von Dämlich.“
Gretchen: „Du hast recht ich hätte klüger sein sollen. Aber nicht was Marc betrifft sondern was dich betrifft. Du bist Geisteskrank.“


[

http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

01.11.2008 19:22
#200 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Es klingelt an der Tür. Sven legt den Finger auf die Lippen: „Sch…“
Es klingelt erneut und eine Männer Stimme sagt: „Hier ist die Polizei. Machen sie die Türe auf.“
Erleichtert atmet Marc auf, doch jetzt ist Sven in Panik. Sven geht zu Marc und Gretchen rüber.
Er will sich Gretchen schnappen, doch Marc geht dazwischen ein Handgemenge beginnt zwischen den beiden. Ein Schuss löst sich. Gretchen erschrickt fürchterlich.
Sven hat auf Marc geschossen. Marc blutet an der Seite. Sie will ihm helfen, doch Sven reisst sie von Marc weg hält ihr die Pistole an die Schläfe. Die Polizei hat die Schüsse gehört. Sie stürmt die Wohnung. Bleibt aber sofort stehen als sie sehen dass Marc am Boden hinter Sven liegt und Gretchen bedroht wird.
Kommissar Schmidt versucht Sven zu beruhigen: „Herr Herzog wenn sie jetzt Frau Haase los lassen wird ihre Bestrafung gering ausfallen.“
Sven: „Hören sie auf zu faseln. Ich glaube ihnen kein Wort.“
Marc rappelt sich hinter Sven auf die Beine ohne dass dieser es bemerkt. Der Kommissar versteht was Marc vor hat und lenkt Sven weiterhin ab. Er verwickelt Sven in eine Diskussion.
Mit einem Glaskrug schlägt Marc Sven von hinten nieder, dieser Fehlt bewusstlos zu Boden.
Die Polizei legt Sven die Handschellen. Gretchen geht sofort zu Marc der sich erschöpft auf dem Sofa fallen gelassen hat. Gretchen: „Marc du blutest.“
Marc sieht an sich runter: „Nicht so schlimm nur ne Fleischwunde.“
Gretchen besorgt: „Lass mich das ganze ansehen. Es blutet stark.“
Kommissar Schmidt hat bereits vorgesorgt und einen Krankenwagen geholt. Marc weigert sich zuerst noch doch Gretchens besorgtes Gesicht veranlasst ihn dann doch das er einsteigt.


[

http://angel-dreamer.dreipage2.de <-- Meine Verträumteseite

Seiten 1 | ... 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12
 Sprung  
Weitere Links
| Sicher und kostenlos Bilder hochladen|9-1-1 FanSeite|
zum Impressum | 2008- © Doctor's Diary FanForum | Admins JackySunshine & Seppy | Moderatoren Lorelei & Mellow | Gründerin des Forums Flora
Xobor Forum Software von Xobor.de
Einfach ein Forum erstellen
Datenschutz