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Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

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16.10.2008 16:17
#151 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Nach all dem Gestrampel im Fitnessraum geht Gretchen duschen.
Auf dem Weg zur Dusche kommt sie an einem Spiegel vorbei.
(Hat Chuck wirklich recht. Hab ich wirklich so einen tollen hintern.)
Mit einem kritischen Blick sieht sie sich im Spiegel an. Tatsächlich findet sie sich
nicht so hässlich wie immer angenommen, alles an ihr ist straf.
Nur ein, zwei Narben sind vom Unfall geblieben.
Von einer anderen Fitnessclub Besucherin wird sie nur Kopfschüttelnd beobachtet.
Gretchen findet dass sie für heute jetzt doch genug eingebildet war und sie löst sich von ihrem
Spiegelbild.

In der Klinik am Nachmittag scheint Marc immer noch eingeschnappt zu sein.
Ausser einem: „auch schon da“, spricht er kein Wort mit ihr.
(Der scheint aber ganz schön eingeschnappt zu sein. Hätte ich den Brief
vielleicht doch öffnen sollen. Aber er hat ja gesagt dass ich ihn lesen soll,
wann ich will.)
Doch die Stille zwischen beiden ist schnell vorbei als ein Notfall eintrifft.
Gordon kommt mit dem Unfall-Opfer rein und gibt gleich Bericht ab:
„Der Mann ist Schreiner und hat sich auf der Baustelle mit der Handkreissäge
den Daumen abgeschnitten.“ Er übergibt den auf eis gelegten Daumen Marc und
flirtet wieder Mal mit Gretchen: „Frau Doktor ihr Parfüm ist betörend.“
Gretchen lässt sich zum ersten Mal auf diesen Flirt ein, schliesslich ist doch nichts
gegen ein wenig Flirten am Arbeitsplatz zu sagen: „Danke, das hat mir heute noch keiner gesagt.“
„Dafür, dass sie einen Hintern wie Shakira hat.“ Marc blickt noch nicht mal vom Eisbeutel auf
als er das sagt. Gretchen sieht verdutzt zu Marc und Gordon auf Gretchens Arsch.
Was er dann auch sofort kommentiert: „Jo, dem kann ich nur zu stimmen.“
Gretchen wird es jetzt doch zuviel und schiebt den Patienten eigenhändig in den Lift.
Marc geht ihr hinter her und grinst. Und Gordon ruft ihr noch nach: „Ruf mich an wenn
du deinen süssen Hintern mal zu Musik bewegen möchtest.“
(Oh Gott, was hab ich getan. Flirten am Arbeitsplatz ist doch keine gute Idee.)
Der Schreiner mit dem fehlenden Daumen will Fragen ob sein Daumen noch zu retten ist,
doch Marc kommt ihm zuvor: „So wie es aussieht sind, erstaunlicher weisse alle Nerven sauber durchtrennt.
Das kriegen wir wieder hin. Frau Dr. Haase wird ihren Finger reinigen und für die OP vorbereiten.“
Die Lifttür öffnet sich, Sabine übernahm den Patienten von Gretchen und Gretchen den Daumen von Marc. Gretchen ruft Marc noch nach: „Und was machst du?“
Marc dreht sich noch mal um er lächelte sie an: „Kannst ja mit kommen wenn du’s wissen willst.“
Und dann ging er zur Tür raus. (Eh, was war das jetzt.)


Gretchen81 Offline

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16.10.2008 19:33
#152 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Gretchen ist neugierig aber sie muss schliesslich den Daumen vorbereiten.
Was ja eigentlich arbeit der Schwestern ist. Aber nach dem letzten Drama um den verloren Finger,
möchte sie lieber den Finger nicht Sabine geben. Sabine kommt zu ihr zurück: „Frau Doktor,
wollen sie mir nicht den Daumen geben. Wird ihn bestimmt nicht noch mal entsorgen.“
Gretchen ist gerührt von Sabine und gibt ihr dann doch den Eisbeutel.
Aber soll sie jetzt wirklich Marc folgen, wer weiss schon was der gerade macht.
Gretchen fängt an zu Tagträumen:
Marc sitzt in seinem Büro und als sie das Zimmer betritt geht er auf sie zu und küsst sie
leidenschaftlich. Nach einem unendlich langen Moment flüstert er ihr ins Ohr:
Ich liebe dich.
„Kälbchen ist alles in Ordnung?“ Franz Haase sieht seine Tochter besorgt an.
Gretchen merkt das sie in Wirklichkeit mitten auf dem Gang steht und weit und breit kein Marc ist.
(Misst) „Ja Papa, es ist alles in Ordnung. Muss mich beeilen hab ein Notfall.“ Gretchen lässt ihren Vater stehen und geht Richtung OP.
Beim Hände waschen ein paar Minuten später trifft Gretchen wieder auf Marc der sie
verwundert ansieht: „Ich dachte du bist neugierig und folgst mir?“
„Bitte, ich und neugierig, nie im Leben. Zudem musste ich mich um den Daumen kümmern.“ Gretchens
Wangen verfärben sich leicht und Marc grinste sie an. Dann ist Marc auch schon im OP verschwunden.
Ja, Gretchen war neugierig, aber nicht ganz so mutig. Ihr ist im Moment der Beruf
wichtiger als jedes Liebeschaos.
Mit dieser Einstellung geht sie in den OP und macht das was von ihr erwartet wird,
sie assistiert ihrem Oberarzt.

Es ist schon sehr spät als Gretchen zu Hause ankommt.
Mit einem Apfel bewaffnet geht sie auf ihr Zimmer.
Sie sieht sich den Brief von Marc an und weiss nicht ob sie ihn öffnen soll.
Sie fasst sich all ihren Mut zusammen und öffnet ihn vorsichtig.
Eine CD fällt aus dem Couvert. Ihr ist bis jetzt nie aufgefallen das eine CD drin sein könnte.
Auf der CD steht: Wenn dir danach ist.
(Wie süss)

Sie legt die CD ein und hört sie sich an.

Liebes Tagebuch,

Ich habe heute festgestellt dass mein Hintern sehr gut ankommt.
Marc war heute seltsam nett und ja ich hab endlich seinen Brief geöffnet.
War weniger schlimm als erwartet.
Habe den festen Entschluss gefast das ich erst wieder etwas mit Männern
anfange, wenn ich meinen Facharzt habe.


Beim einschlafen hat sie das Gefühl, dass ihr die Stimme bekannt vor kommt
die auf der Disk ist. Doch bevor sie die CD fertig gehört hat schläft sie ein.


[

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

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17.10.2008 11:05
#153 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 40: Klingeltöne

Gnadenlos schreit der Wecker am morgen. Gretchen hatte einen seltsamen Traum.
Sie streckt sich und geht ins Bad und duscht.
Als sie nach dem Duschen zurück in ihr Zimmer kommt um sich anzuziehen schaltet
sie den Radio an.
(Marc hat echt Geschmack, die Musik ist wirklich gut.)
Gretchen setzt sich auf ihr Bett und sieht sich noch mal den Briefumschlag an,
aus dem gestern Abend die CD gefallen ist.
Dabei fällt ihr erst jetzt auf das darin noch was steckt.
Sie nimmt einen zusammen gefalteten Brief heraus. Genauer gesagt ist ein kein Brief
sondern Noten. Sie hat das Gefühl das sie den Text schon mal gehört hat
und dann kommt im Radio das letzte Lied der CD.

Liebes Tagebuch,

Habe soeben bemerkt dass Marc mir mehr als nur eine CD geschenkt hat.
Er hat ein Lied gesungen und aufgenommen.
Habe gerade im Moment einen riesen Klos im Hals.
Weiss nicht ob ich vor Freude jauchzen oder heulen soll.
Das Lied ist wunderschön und ich wusste noch gar nicht, dass Marc so gut singen kann.
In der Schule hat er sich ja immer gedrückt, wie alle Jungs.
Werde mir dieses Lied gleich auf mein Handy laden und als Klingelton speichern.
Oh, verdammt. Stehe ja mit dem Computer auf Kriegsfuss.
Werde Jochen anrufen und ihn Fragen wie ich das anstellen muss.

Jochen hat mich eben am Telefon so was von zusammen geschissen,
weil ich ihn am morgen früh aus dem Bett geklingelt habe.
Aber er hat mir dann doch erklärt wie ich es machen kann.
Hab mir gleich noch ein paar andere Lieder hochgeladen.

Eine halbe Stunde später im Krankenhaus. Gretchen hat immer noch das Lied von Marc im Kopf.
Marc stupst sie an: „Hasenzahn, träumst du? Wir sind hier bei der Arbeit, träumen kannst du zu
Hause.“ (Mann hat der wieder mal schlechte Laune)
Gretchen schnauzt ihn an: „Nein ich träume nicht. Ich hab schon mit bekommen das wir bei diesem
Patienten nicht um eine OP rum kommen. Da sich der Arterienverschluss nicht von selbst aufgelöst hat.“
Marc: „Du hast ja wirklich zu gehört. Sehr gut.“
Gretchen: „Ja Marc, nur weil ich dich nicht immer ansehe, heisst das noch lange nicht.
Das ich nicht zu höre.“
(Das war so schlagkräftig)
Im Stationszimmer nach der Visite will Gretchen sich noch schnell einen Apfel greifen.
Ihr Handy anfängt zu klingeln, natürlich mit Marcs Lied als Klingelton und das erst noch ganz Laut.
Gretchen rennt zu ihrem Telefon um möglichst schnell das klingeln zu unterbrechen.
(Lass bloss Marc nicht hören das ich ihn als Klingelton habe.)
Zu spät. Marc ist bereits im Stationszimmer, er will eigentlich nur die Unterlagen zurücklegen,
dabei bekommt er mit das Gretchen sein Lied als Klingelton auf dem Handy hat.
Er kann sich ein breites Grinsen einfach nicht verkneifen.




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Gretchen81 Offline

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17.10.2008 11:44
#154 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Gretchen hat es inzwischen geschafft ihr Handy zu finden und abzuheben: „Jochen was willst du.
Ach so du wolltest nur fragen ob es geklappt hat. Jap, hat es danke.“
Mit hochrotem Kopf schaltet sie ihr Handy ganz aus. (Nicht dass das noch mal passiert.)
Marc unschuldig: „Was hat geklappt?“
Gretchen: „Was? Eh, nichts.“
(Peinlicher geht nicht mehr. Jetzt hilft auch kein Apfel mehr, ich brauche Schokolade und frische Luft.)
Sie zieht sich am Automaten eine Schokolade und geht nach draussen.
Als sie so draussen an der inzwischen etwas kühlen Luft sitzt und stück für stück die Schokolade weg
putzt kommt Marc. Er setzt sich zu ihr auf die Bank: „Kann ich auch ein Stück haben?“
Gretchen war so in Gedanken das sie erst jetzt wo Marc sie anspricht merkt dass er neben ihr sitzt:
„Was willst du hier draussen. Zusehen wie ich wieder fett werde.“
Marc klaut sich ein Stück der Schokolade: „Nein. Wollte einfach ein Stück Schokolade.“
Gretchen: „Die brauchst du nicht bei mir zu klauen. Die gibt’s für einen Euro im Automaten oder
in der Cafeteria.“
Marc lächelt sie an: „Aber die geklaute schmeckt besser.“
Gretchen sieht Marc in die Augen und merkt das ihr Herz gerade wider mal Luftsprünge macht.
(Nein, muss stark bleiben und nicht weich werden. Sag was, irgendwas.)
Gretchen würgt ein „Aha“ raus. Kurz bevor sich Marc und Gretchens Lippen treffen geht ihr
Pieper los. (Gott sei dank, gerade noch die Kurve gekriegt.)




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Gretchen81 Offline

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17.10.2008 18:37
#155 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc räuspert sich: „Na dann los, leben retten.“
Gretchen schwankt zwischen Enttäuschung über den verpassten Kuss und Erleichterung
das sie sich nicht geküsst haben.
Als sie die Notfallannahme betreten werden sie schon von Sabine erwartet.
Die sieht verwundert Gretchen an und dann Marc.
Marc zischt sie an: „Wieso haben sie uns angepiepst?“
Sabine stottert: „Der Krankenwagen bringt gleich einen Unfall von der Landstrasse rein.
Scheinbar ein Fahrradfahrer der von einem LKW Fahrer angefahren wurde.“
Als Gordon mit dem Unfallopfer reinkommt stockt Gretchen der Atem.
Das Unfallopfer ist ein 12 jähriges Mädchen.
Gordon: „12 jähriges Mädchen von einem LKW angefahren worden.
Das hintere Rad des Anhängers hat die kleine Überrollt.
Auf dem Weg hier her mussten wir sie bereits einmal reanimieren.
Verdacht auf schwere Innere Blutungen.“
Marc: „Schwester Sabine bereiten sie sofort den OP vor. Wir haben keine zeit zu verlieren.“
Gretchen steht immer noch da wie angewurzelt.
Marc dreht sich noch mal zu Gretchen um: „Hasenzahn kommst du, oder brauchst du eine extra
Einladung.“
Gretchen: „Ja, ja ich komme.“

Die OP verläuft zäh. Sie können zwar die Blutungen stoppen aber die Milz ist hinüber und
die Lunge hat einen Riss. Als das kleine Mädchen auf die Intensivstation kommt, kann niemand
sagen ob sie die nächste Nacht überleben wird.
Marc bemerkt das Gretchen leidet und will sie in den Arm nehmen um zu trösten.
Doch Gretchen will keine nähe zu lassen. Sie stösst ihn weg. Marc wird sauer: „Hasenzahn,
du musst lernen mit diesen Situationen umzugehen. Lass diese Sachen doch nicht so an dich ran.“
Gretchen dreht sich um und rennt davon. In einem Zimmer am Ende des Ganges, das leer Steht, findet sie ruhe. Im Zimmer lässt sie sich auf den Boden sinken und weint.
Was Marc nicht wissen konnte, Gretchen hatte ihre beste Freundin Anni auf diese Weise verloren.
Und als sie dieses kleine Mädchen da liegen sah, kam ihr alles wieder hoch.
(Mensch Gretchen reiss dich doch zusammen. Marc hat recht. Ich darf die Schicksale anderer Menschen
nicht mehr so nah an mich ran lassen.)
Sie nimmt ihr Handy und hält einen Moment inne doch dann wählt sie Marc’s Nummer.
Als Marc abnimmt meldet sich Gretchen mit den Worten, „Kommst du mit mir etwas trinken?“
Marc: „Gretchen bist du das?“
Gretchen: „Ja und du hast Recht.“
Marc ist erstaunt: „Ich hab Recht? Bist du krank?“
Gretchen verneint und fragt ihn noch einmal ob er mit ihr was trinken geht. Marc willigt ein:
„Ok, ich weiss wo wir hin können. in einer Minute vor dem Krankenhaus. Ich fahre.“
Gretchen: „Ist in Ordnung.“
Eine Minute später steigt Gretchen in Marc’s Auto ein. Er ist erstaunt darüber das Gretchen mit ihm
etwas trinken will und fragt nach: „Was ist passiert das du vorhin so neben dir warst?“
Gretchen zögert einen Moment doch dann erzählt sie von ihrer Freundin.
Marc: „Gretchen ich verstehe ja das du traurig bist. Aber du bist Ärztin und die Patienten
verlassen sich auf dich. Du kannst nicht einfach da stehen und nichts tun.“
Als Marc aus der Stadt raus fährt fragt sich Gretchen wo hin Marc mit ihr fahren will: „Ich habs ja begriffen. Wohin fahren wir?“
Marc: „In ein kleines Restaurant am Wannsee.“
Gretchen: „Ich dachte eigentlich an eine Eckkneipe und einen Drink. Und nicht an den Wannsee und Restaurant.“
Marc: „Hast du heute schon etwas gegessen, ausser der Schokolade?“
Gretchen senkt ihren Blick: „Nein.“
Marc: „Also siehst du, ich auch nicht. Also essen wir was kleines und fahren dann zurück zum Krankenhaus für die Nachtschicht.“
Gretchen: „Also gut.“




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Gretchen81 Offline

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17.10.2008 20:44
#156 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Im Restaurant angekommen führt der Kellner sie zu einem Fensterplatz, von dem sie direkt auf den See raus sehen können.
Der Ober kennt Marc und gibt ihm die Karte: „Der Chefkoch empfiehlt heute die Eglifilet in Bierteig mit frischen Gartensalat.“
Der Kellner geht wieder und lässt die zwei alleine.
Gretchen: „Sag mir wenn ich mich täusche aber du bist hier nicht zum ersten Mal.“
Marc: „Nein komme hier öfters raus. Die Küche ist einfach ausgezeichnet.“
Gretchen: „Warst du mit Gaby auch hier?“
Marc sieht Gretchen fragend an: „Wieso kommst du auf den Gedanken das ich mit Gaby hier gewesen sei? Und nein ich war hier nie mit Gaby hier.“
Gretchen: „Einfach nur so.“
Der Kellner kommt wieder, die beiden bestellen eine Flasche Wasser und die Empfehlung des Kochs.“
Gretchen geniesst die Zeit am See mit Marc. So entspannt hat sie sich in den letzten Tagen selten gefühlt. Auf dem Weg zurück zum Dienst fragt Marc Gretchen wie es ihr jetzt geht.
Gretchen: „Danke das du statt der Bar dieses Restaurant gewählt hast.“
Marc sieht kurz zu ihr rüber: „Also in die Bar könnten wir ja immer noch gehen. Nach der Nachtschicht.“
Gretchen: „Also Marc bitte. Übertreib’s nicht. Sonst bin ich das erste und letzte Mal mit dir irgendwo hin gefahren.“
Die Nachtschicht verläuft so ruhig das Gretchen irgendwann kurz im Stationszimmer einschläft.
Um fünf Uhr in der Früh fährt Gretchen mit ihrem Fahrrad nach Hause nur um ein paar Stunden zu schlafen und um nachher wieder um 9 Uhr beim Dienst zu sein.

Der heutige Tag hat Gretchen so geschafft das sie ihr Tagebuch an seinem Platz lässt.
Und beschliesst morgen ihren Eintrag nach zu holen.



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Gretchen81 Offline

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18.10.2008 19:01
#157 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 41: Single sein hat auch Vorteile

Liebes Tagebuch,

Die letzte Tage nicht ganz so einfach gewesen. Wir hatten ein kleines Mädchen, das von einem LKW
angefahren wurde. Das hat mich so sehr an Anni erinnert, sogar Marc hat bemerkt das
etwas nicht stimmt. Wir waren am Wannsee und haben gemeinsam gegessen.
Zählt das als Date? Nein glaube nicht.
In den vergangenen paar Tage waren wir ein tolles Team. Keine Annäherungsversuche
und keine peinliche Zwischenfälle meiner Seits.
Könnte sogar sein das Marc Meier und ich so was wie freunde werden.
Entdecke gerade den Vorteil des Single da seins.
Mann kann flirten mit wem man will und niemand ist sauer.
Hab sogar dank eines tiefen Ausschnittes und meiner flirt Aufgeschlossenheit einen IPod
billiger kaufen können.


Gretchen war es satt immer nur bemitleidet zu werden weil sie keinen Freund hat also drehte sie den Spies einfach um und bemitleidete all diejenigen die Rücksicht auf ihre Freunde nehmen mussten.
Nach dem heutigen Dienst war sie mit Steffi einer Freundin verabredet.
Sie wollten ihr Single da sein ausleben und auf eine Party gehen.
Doch zuerst standen ein paar kleinere OP bevor und die Visite mit Marc.

Marc: „Hasenzahn willst du hier einziehen oder warum schleppst du diese riesen Tasche mit dir rum?“
Gretchen: „Ach ich geh nach dem Dienst gleich auf eine Party und da wollte ich nicht zuerst nach Hause.“
Marc: „Aha. Und darum die riesen Reisetasche?“
Gretchen: „Muss ja alles dabei haben, Kleider, Schuhe und Make-up.“
Marc: „Ach so du brauchst die Tasche für dein Make-up. Das ist verständlich. Spachtelmasse
kann man nie zuwenig auftragen.“ Er grinste und ging.
Schwester Sabine die das ganze Mitbekommen hatte sah Gretchen traurig an: „Frau Doktor sie gehen aus?“
(Ist das jetzt ein Weltwunder?) Gretchen: „Ja ich gehe aus mit einer Freundin.“
Sabine sah enttäuscht aus: „Ach so.“
Gretchen hat Mitleid: „Sabine haben sie heute schon etwas vor?“
Sabine: „Also mein Fikus müsste mal wieder gegossen werden und es kommt so eine Dokumentation im Fernsehen.“ (Oh je, die ist ja noch schlimmer dran als ich. Lass mich das jetzt nicht Bereuen.)
Gretchen: „Wollen sie mit kommen?“
Sabine fing an zu strahlen: „Meinen sie das ernst? Ich komme wahnsinnig gerne mit.“
Marc kommt zurück ins Stationszimmer: „Sag mal wollt hier eigentlich wurzeln schlagen oder heute auch mal arbeiten?“ zu Gretchen „Und wieso grinst Schwester Sabine jetzt so grenzdebil?“
Gretchen: „Tja Marc, so sehen Frauen aus die Glücklich sind. Das Gesicht kennst du wohl nicht was.“
Marc: „Verdammt, seit wann bist du bitte so frech.“
Gretchen schnappte sich das Klemmbrett von Marc: „Heute ist einfach mal mein Tag.“
Und es ist definitiv ihr Tag bei der OP führte sie selbständig die Operationen und Marc assistierte ihr.
Am Abend ging Gretchen in die Umkleide um sich umzuziehen. Als sie mit einer Röhrenjeans und einem
Rückenfreien wieder raus kommt. Fehlt Marc die Zigarette aus dem Mund die er eigentlich auf dem Balkon rauchen wollte: „Verdammt Hasenzahn, für das Outfit brauchst du einen Waffenschein.“
Gretchen grinste: „Wirklich, dachte zuerst es sei zuviel Stoff. Hast du Sabine gesehen. Sie wollte eigentlich nur schnell was holen.“




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Gretchen81 Offline

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19.10.2008 16:05
#158 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Da kommt auch schon Schwester Sabine um die Ecke sie hat 2 kleine Flaschen Sekt aus der Cafeteria geholt: „Frau Doktor sie sehen wundervoll aus. Da werden die Männer aber Augen machen.“
Marc nimmt seine Zigarette, wünscht den beiden einen schönen Abend und verzieht sich nach draussen.
Sabine reicht Gretchen einen der Piccolos und geht sich umziehen.
Gretchen telefoniert in der Zwischenzeit mit Steffi und sagt ihr das sie sich vor der Bar treffen. Und natürlich das sie Sabine noch mitbringt.
Als sie gerade den letzten Rest aus der kleinen Flasche mit dem Strohhalm raus schlürft kommt Sabine
fertig aufgebrezelt für den Ausgang. Gretchen ist beeindruckt: „Wow Schwester Sabine mit offenen Haaren sehen sie ja ganz anders aus.“ Sabine wird rot: „Meinen Sie Frau Doktor?“
Gretchen reicht ihr den Sekt: „Ja das mein ich. Sabine sag mir doch einfach Du schliesslich kennen wir jetzt schon lange.“

In der Disco angekommen werden Sie von Steffi auch schon erwartet. Steffi kennt Gretchen seit dem Studium, sie jedoch hat die Ausbildung zur Ärztin abgebrochen und sich zur Fotografien ausbilden lassen. Was in Gretchens Augen wirklich besser war, den schon beim Gedanken an Blut ist Steffi aus den Latschen gekippt.
Gretchen begrüsst die dunkelhaarige Steffi: „Hallo Steffi, darf ich dir Sabine vorstellen.“
Steffi gibt Sabine die Hand und die drei gehen gemeinsam rein.
Sie feiern und trinken den ein oder anderen Cocktail.
Gretchen wird von einem Gutaussehenden Mann angeflirtet.
(Soll ich oder soll ich nicht. Ach was soll’s er sieht nett aus. Und gegen einwenig flirten ist doch nichts zu sagen.) Er gibt ihr einen aus. Sie unterhalten sich und finden einander spontan nett.
Als Gretchen sich nach ihren Freundinnen umsieht entdeckt sie Steffi knutschend in einer Ecke mit einem Ricky Martin verschnitt. Und Sabine ist in altes Muster gefallen und quasselt mit einem dunkelhäutigen Mann. (Also wenn die alle beschäftigt sind dann kann ich das auch.)
Sie zieht ihren neuen Flirt auf die Tanzfläche.
Als Marc die Disco betritt fällt sein erster Blick auf die Tanzfläche dort sieht er eine Blondine sexy mit einem Typen tanzen. Er erschrickt als erkennt, dass es sich bei der sexy Blondine um Gretchen handelt.
Auf den Schock hin bestellt er sich einen Wodka. Kaum sitzt er an der Bar wird er auch schon von einer brünetten mit einem verdammt tiefen Ausschnitt angequatscht.
Gertchen auf der Tanzfläche hat Marc nicht gesehen, da sie viel zu sehr mit ihrem Flirt beschäftigt ist.
Nach ein paar Stunden und ein paar Drinks muss Gretchen mal dringend auf die Toilette.
Dort angekommen hört sie aus einer der Toiletten ein Stöhnen. Sie wird neugierig.
Gretchen: „Hallo geht’s ihnen gut. Ich bin Ärztin. Wenn sie schmerzen haben dann sagen sie es.“
Sie drückt die Klinke runter und öffnet die Tür.
Das was sie jetzt zu sehen bekommt lässt ihr den Atem stocken.
Sie rennt raus.





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19.10.2008 16:45
#159 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
„Was hat die den.“ Die brünette mit dem tiefen Ausschnitt zieht ihren Rock runter.
Marc lässt sie einfach stehen und läuft Gretchen hinter her.
Doch als er Gretchen endlich eingeholt steigt diese gerade in ein Taxi ein und er klopft an die Scheibe des Taxi doch ohne ihn nur einen Blick zu würdigen fährt sie davon.

In ihrem Zimmer endlich angekommen. Lässt sich Gretchen auf ihr Bett fallen.
Sie kramt ihr Tagebuch raus.

Liebes Tagebuch,

Marc Meier ist das grösste Arsch das es auf der Welt gibt.
Ich hab ihn gerade auf der Toilette mit einem Flittchen beim Vögeln erwischt.
Wie kann Mann sich einfach mit der nächst Besten Schlampe einlassen.
Ja gut Steffi hat auch in der Ecke mit einem geknutscht.
Aber küssen ist nicht SEX.
Wieso können Männer SEX und LIEBE trennen.
Ich kann es nicht.




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19.10.2008 20:06
#160 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 42: Brauche Sex

Der Wecker klingelt mal wieder gnadenlos. Gretchen nimmt ihren Wecker und wirft ihn an die Wand.
Doch statt endlich ruhe zugeben, klingelt er jetzt noch lauter.
(Misst.) Sie muss aufstehen und den Wecker richtig aufstehen.
Unter der Dusche kommt ihr die Szene mit Marc hoch.
(Wieso?)

Im Krankenhaus erwartet sie Sabine schon gespannt: „Gretchen wo warst du gestern plötzlich?“
(Soll ich ihr jetzt sagen dass ich Marc Meier auf dem Klo beim Sex erwischt habe?) Gretchen: „Ach mir war plötzlich nicht so gut. Da ging ich lieber nach Hause.“
Sabine schaut verständnisvoll Gretchen an: „Ach du arme. Eh ich hab hier noch was für dich.“
Sie gibt Gretchen eine Visitenkarte.
Gretchen: „Was soll ich mit der. Und wer ist Sven Wagner?“
Sabine: „Der gut aussehende Mann mit dem du gestern getanzt hast. Ich hab ihm deine Handynummer gegeben. Und er mir dafür diese.“
Gretchen entsetzt: „Du hast was?“
Sabine guckt ängstlich und getraut sich nicht noch mal zu wiederholen, dass sie Gretchens Nr. einem eigentlich fremden gegeben hat.
Marc kommt ins Stationszimmer und lenkt so Gretchens Aggression von Sabine auf Marc.
Gretchen: „Auch schon da. Musstest wohl zuerst für ein Quicki wieder aufs Klo?“
Sabine versteht nur Bahnhof.
Marc: „Hasenzahn, es reicht. Kommst du bitte sofort mit.“
Gretchen: „Wieso ich hab nichts zu verheimlichen.“
Da Gretchen nicht mit ihm mit will schickt Marc Sabine vor die Türe.

Marc schliesst die Türe: „Hasenzahn was du gestern gesehen hast, ist das Natürlichste der Welt.“
Gretchen: „Dich beim Sex zu sehen ist definitiv nichts natürliches.“
Marc: „Haha, sind wir heute wieder witzig. Ich bin dir gegenüber keine Rechenschaft schuldig.“
Gretchen: „Nein das bist du nicht. Aber musst du gleich jede willige Schlampe flachlegen. Ich dachte…“
Marc: „Was hast du gedacht?“
Gretchen: „Ich weiss nicht was ich gedacht habe.“
Marc: „Hasenzahn ich bin kein Mönch, ich brauche eben Sex.“
Gretchen: „Andere Leute können auch sein ohne.“
Marc grinst sie an: „Kann das sein das du dich selber meinst? Gretchen auch du brauchst Sex.“
Gretchen: „Hör auch mich so an zu grinsen. Ich brauche keinen Sex. Kann sehr gut ohne Leben.“
(Ob er jetzt gemerkt hat dass ich gelogen habe?)
Gretchen: „Hast du sonst noch was oder können wir jetzt an die Arbeit.“
Marc: „Etwas hab ich noch. Wenn du beim nächsten Mal wieder jemanden stöhnen hörst,
denk zu erst nach bevor du reinstürmst.“
Gretchen: „Haha.“



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Gretchen81 Offline

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20.10.2008 09:37
#161 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Marcs Sticheleien betreffend fehlendem Sexleben bohrten tief in Gretchen.
In der Mittagspause ging sie kurz in die Umkleide um nach ihrem Handy zusehen.
Sie sieht dass sie einen Anruf in Abwesenheit hat. Es ist die Nummer von Sven.
Gretchen zögert. sie weiss nicht ob sie ihn zurück rufen soll oder nicht.
In dem Moment klingelt das Telefon erneut „SVEN“.
Sie drückt den Grünenknopf und meldet sich: „Hallo“
Sven: „Hallo, ich bin es Sven. Entschuldige bitte das ich dich anrufe. Ich mach das normalerweise nicht.“
Gretchen muss lächeln: „Was machst du normalerweise nicht, telefonieren?“
Sven: „Nein, einfach jemand anrufen den man gerade mal ein paar Stunden kennt.“
Gretchen: „Warum tust du es dann?“
Sven: „Du warst so schnell verschwunden. Und ich …“
Gretchen: „Und was?“
Sven: „Hmm. Könnten wir den Abend wiederholen. Aber ohne plötzlichen Unterbruch.“
(Süss war er, also wieso sollte ich mich nicht noch mal mit ihm treffen.)
Gretchen: „Gerne. Wie wäre es mit Heute Abend?“
(Hab ich jetzt das wirklich gesagt?)
Sven: „Ja klar, gerne. Soll ich dich abholen? Wenn ja wo und wann?“
(Wenn er mich zu Hause abholt bohrt meine Mutter wieder nach. Besser er holt mich hier hab.)
Gretchen: „Ehm, so um halb acht. Beim Elisabeth Krankenhaus.“
Sven: „OK wird ich machen.“

Sie kann es immer noch nicht begreifen. Gerade eben hat sie mit einem super netten Mann ein Date klar gemacht. So viel Selbstvertrauen hatte sie bis jetzt noch nie.
Beschwingt von dem Erfolgserlebnis geht sie dann auch in den OP.
Beim Händewaschen lässt Marc gegen über ihr nochmals so einen doofen Marcwitz ab,
doch der prallt an Gretchen einfach so ab: „Hasenzahn, was hattest du gerade zu Mittag?“
Gretchen verwundert: „He, wieso fragst du das?“
Marc: „Du scheinst so verändert. Irgendetwas ist in der letzten halben Stunde passiert.“
Gretchen grinst Marc an und gibt ihm keine Antwort, was diesen noch mehr verwirrt.

Nach der Arbeit fährt Gretchen nach Hause um zu Duschen und sich umzuziehen.
Vor dem Kleiderschrank bleibt Gretchen schlussendlich hängen. Sie weiss einfach nicht was sie anziehen soll. Sexy oder doch lieber etwas braver. Der soll ja schliesslich nicht gleich denken das sie verzweifelt ist.
Da die Jeans am Vorabend schon ihre Wirkung bei Marc nicht verfällt hatten, greift sie dieses Mal wieder
zu einer knackig enger Variante und zu einem Pulli mit V-Ausschnitt.
(So zum nächsten Problem: Frisur)
Gretchen versucht ihre Haare glatt zu Föhnen doch das geht so was von in die Hose,
das ihr nur noch die Variante mit Hochgesteckten Haaren hilft.
Um sieben ist Gretchen dann schon wieder im Krankenhaus. Sie sucht noch schnell noch ein paar Sachen zusammen die sie am Nachmittag vergessen hatte.
Und geht runter vor die Türe. Dort trifft sie dann auch noch mit Marc zusammen.
(Verdammt was macht der den um diese Zeit hier.)
Gretchen: „Marc?“
Marc: „Hasenzahn?“
Einige Sekunden schweigen sich die beiden einfach nur an. Keiner weiss so recht was er jetzt sagen soll.
Marc: „Was machst du den um diese Zeit hier? So weit ich weiss haben wir heute keine Spätschicht.“
Gretchen: „Ehm, hatte mein Handy vergessen und du?“
Marc zeigt auf seine Unterlagen: „Wollte noch ein paar Versicherungsdokumente durchgehen.“
Gretchen: „Achso.“ (Hoffentlich kommt Sven jetzt nicht gleich um die Ecke. Marc denkt doch gleich was weiss ich was.)
Kaum hat Gretchen zu ende gedacht fährt auch schon Sven vor.
Ein Porsche Cayenne in Schwarz, Gretchen bringt den Mund kaum zu und Marc hätte beinahe seine Unterlagen fallen lassen. Sven steigt aus und geht zu Gretchen und gibt ihr einen Kuss zur Begrüssung auf die Wange.
Sven: „Hallo, wartest du schon lange.“
Gretchen: „Nein, bin gerade erst angekommen.“
Marc erkennt Sven von Vortag wieder, er würde es nie zugeben aber ein kleinwenig Eifersüchtig ist er doch. Er erwartet das Gretchen ihn vorstellt doch die denkt nicht im Traum daran. Also stellt sich Marc kurzerhand selber vor: „Hallo, ich bin Dr. Marc Meier, Oberarzt und Chef von Gretchen.“
(Musste das jetzt sein. Und dann auch noch Dr. und Oberarzt erwähnen. Das ist doch kein Wettbewerb.)
Sven gibt Marc die Hand und lächelt: „Freut mich sie kennen zu lernen. Ich bin Sven Wagner
und der Glückspilz der ihre Angestellte wohl heute zum Essen ausführen darf.“
Sven will Gretchen zum Auto führen und los fahren da kommt ihm Marc in die Quere.
Marc: „Was sind sie den Beruf wenn sie sich einen Cayenne Turbo S leisten können?“
(Oh Gott. Achtung männliches Ego kurz vor dem Explodieren.)
Sven dreht sich nochmals zu Marc um und antwortet freundlich: „Ich habe meine eigene Werbeagentur. Und wenn ich das sagen darf läuft die im Moment sehr gut. Es ist schön das sie sich Gedanken machen über den Umgang ihrer Angestellten.“
Jetzt reichts Gretchen endgültig und sie weisst Marc in die Schranken: „Marc könnte ich einen kurzen Moment mit dir Sprechen.“ Sie zieht in ausser Svens Hörweite: „Mir machst du heute Morgen einen Vortrag darüber das ich mich nicht in dein Leben einmischen soll und was machst du?“
Marc versucht sich wehren: „Hei, ich versuche nur freundlich zu sein.“
Gretchen entnervt: „Freundlich? Dass du nicht gleich seine Lohnsteuerkarte sehen wolltest hat mich überrascht. Marc du hast kein Recht dich in mein Leben einzumischen. Und es kann dir so was von Egal sein was ich heute Nacht mit wem auch immer machen oder nicht machen werde.“
Sie lässt Marc einfach stehen und steigt in den Porsche ein.




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Gretchen81 Offline

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20.10.2008 14:33
#162 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 43: Kuss oder mehr

Der Abend mit Sven verläuft traumhaft schön. Gretchen kann es nicht glauben.
Sven ist charmant und witzig. Und das Beste ist: Er ist kein Arzt.
Während einem romantischen Spaziergang im Park setzen sich die beiden auf eine Parkbank.
Sven getraut sich endlich die Frage zu stellen die ihm seit der Begegnung mit Marc unter den Fingernägeln brennt: „Was ist eigentlich zwischen dir und diesem Dr. Meier? Läuft da was?“
Gretchen sieht Sven in die Augen doch statt ihm eine Antwort zu geben küsst sie ihn.
(Huch, das hab ich doch bis jetzt noch nie getan.)
Sven wertet diesen Kuss als ein eindeutiges nein und küsst sie leidenschaftlich zurück.
Nach einer halben Ewigkeit rum geknutsche auf der Parkbank kommt ein älteres Ehepaar.
Älterer Mann: „Die heutige Jugend hat wohl auch kein zu Hause mehr. Ilse weisst du noch wie wir damals auf dem Rücksitz meines alten Opel Kapitän rumgeknutscht haben.“
Ilse: „Ja und neun Monate später kam dann unser Hänschen.“
(Was?) Gretchen löst sich aus Svens Umarmung. (Nein sicher nicht. Das ist unser erstes Date.
Da spring ich doch nicht gleich mit ihm in die Kiste.)
Sven hat den Kommentar von dem Paar auch mit bekommen und muss lachen.
Gretchen leicht sauer (lacht der mich jetzt aus, weil mir das peinlich ist): „Warum lachst du?“
Sven gibt ihr einen kurzen Kuss: „Ich lache wegen dem Pärchen. Komm lass uns gehen, wird einfach nicht so gerne beobachtet.“
Im Auto stellt sich für Gretchen die Frage wie der Abend wohl ausgehen wird.
Sven: „Es ist schon spät. Soll ich dich nach Hause bringen?“
(Hallo, was ist den jetzt passiert. Kein zu mir oder zu dir? Muss wohl feststellen das ich nicht heiss
genug bin um mit nach Hause genommen zu werden.)
Sven hat Gretchens überraschtes Gesicht gesehen und lächelt sie an.
Gretchen: „Nach Hause bringen?“
Sven: „Ja, denke ja nicht das ich dich vor dem Krankenhaus wieder absetzen soll. Oder wohnst du da?“
Gretchen schüttelt den Kopf. (Der will mich wirklich nur nach Hause bringen. Muss beim nächsten Mal wirklich über eine andere Frisur nachdenken. Hätte die Haare besser offen getragen.)
Sven: „Also wohin?“ Gretchen gibt ihm die Adresse und er fährt auf direktem Weg zu ihr nach Hause.
Sie kann es immer noch nicht glauben dass er nicht die Frage gestellt hat.
Vor allem hat sie ihm doch noch beim Nachtessen erzählt wie nervend ihre Mutter wäre seit dem Tag wo sie wieder zu Hause eingezogen ist.
Sven parkiert den Geländewagen vor der Haustüre der Haase’s.
Sven: „Na dann, da wären wir.“
Gretchen findet das Sven ganz schön nervös ist. (Kann das sein das er wegen mir nervös ist. Bin ich vielleicht doch nicht ganz so abstossend.) Sie beugt sich zu ihm rüber und will ihm einen Abschiedskuss geben. Doch aus dem Abschiedkuss wird ein leidenschaftlicher Kuss. So leidenschaftlich das Gretchen sich nur noch leise flüstern hört: „Lass uns zu dir fahren.“ (Was, nein, nein, nein. Nicht beim ersten Mal.
Das hatte ich doch schon mal mit Mehdi und das ging dann doch gewaltig in die Hose.)
Sven sieht ihr noch mal tief in die Augen: „Gretchen meinst du das ernst?“
Gretchen küsst ihn und flüstert erneut: „Lass uns zu dir fahren.“
Dieses Mal ist er sich sicher, dass er Gretchen richtig verstanden hat und fährt los.
Bei Svens Wohnung angekommen torkeln die beiden küssend die Treppe rauf zu seiner Dachwohnung.
Gretchen lässt einfach auf Sven ein auf seinem Bett angekommen haben beide nicht mehr gerade viel
Kleider an. Sven löst Gretchens Hochsteckfrisur mit einem Handgriff und ihre Haare fallen auf ihre Schultern. Leise stöhnend gibt sie sich seinen Küssen hin die immer fordernder und tiefer gehen.

Es ist schon fast hell draussen als Gretchen wach wird.
Sie öffnet ihre Augen und sieht dabei direkt in Svens graublauen Augen: „Morgen.“
(Oh hat der schöne Augen. Und diese Nacht. Oh Gott, wie hab ich das vermisst.)
Gretchen: „Morgen, bist du schon lange wach?“
Sven schüttelt den Kopf und küsst sie. Gretchen streckt sich dabei fällt ihr Blick auf den Wecker.
Gretchen: „Was wie spät ist. Ich muss in 5 Minuten beim Dienst sein.“
Sven: „Keine Panik einmal darfst auch du zu spät kommen. Zudem wird ich dich hinfahren. Ich zieh mich schon mal und du gehst einfach schnell Duschen.“
Gretchen: „Duschen? Ich hab doch aber gar keine anderen Kleider dabei.“
Sven zieht sich den Pullover über den Kopf und murmelt etwas von: „Dann gehst du eben so arbeiten.“
Gretchen: „Bleibt mir wohl nichts anderes über.“

Trotz allem beeilen kommt Gretchen zu spät. Gehetzt kommt sie im Stationszimmer an.
Sie hat es gerade noch geschafft ihren Kittel über zu werfen und schnappt sich die Patienten Unterlagen.
Marc mustert sie von oben bis unten: „Sag mal Hasenzahn, kann das sein das dies die gleichen Kleider wie gestern Abend sind?“
Da kommt auch schon Sven um die Ecke: „Gretchen du hast deine Tasche im Wagen liegen lassen.“
Gretchens Backen werden rot: „Oh, danke.“
Sven küsst Gretchen noch kurz und verschwindet dann wieder.
Sabine und Marc stehen mit offenem Mund da.
Sabine findet als erstes wieder zu sich: „Ehm, ja dann also der Herr Schrag aus Zimmer 304, klagt über Wundschmerzen wenn sie sich das bitte bei der Visite genauer ansehen könnten.“
Gretchen spricht zu Sabine ein leises „Danke“ und diese nickt.
Marc kann nicht wirklich fassen was er gerade gesehen hat. Auf dem Weg zu den Patienten flüstert Gretchen ins Ohr: „Du Luder.“
Gretchen denk sie habe sich verhört und fragt nach: „Wie bitte?“
Marc lässt darauf hin die anderen schon mal vorgehen und zieht Gretchen in ein leeres Zimmer.
Gretchen: „Sag mal Marc spinnst du. Wieso schubst du mich hier rein?“
Marc: „Du bist so ein Luder.“
Gretchen: „He?“
Marc: „Mich machst du dumm an. Dabei vögelst du mit diesem Werbefuzzi.“
Gretchen: „Marc ich wüsste wirklich nicht was dich das angeht. Und woher willst du wissen das ich Sex hatte?“
Marc drückt Gretchen gegen eine Wand und sieht ihr in die Augen. Gretchen herz fängt an Samba zu tanzen: „ Weil ich es in deinen Augen sehen kann.“
Gretchen fängt an sich gegen Marc griff zu wehren: „Pah, wie du was in meinen Augen lesen könntest.“
Marc: „Sich kann ich das. Deine Augen glänzen, deinen Wangen sind rot und dein Pulsschlag erhöht.“
Endlich kann sie sich befreien: „Marc ich hab beinahe einen Marathon hingelegt weil ich zu spät dran war.
Da hat man schon mal rote Wangen und einen erhöhten Puls. Und das glänzen meiner Augen kommt von den Kontaktlinsen.“
(OK vielleicht nicht wirklich. Aber muss ihm doch nicht immer alles auf die Nase binden. Und schon erst recht nicht das er Recht hat.)
Sie geht zur Tür: „Ist dein Verhör jetzt beendet? Wir haben Patienten die warten.“
Marc: „Ich glaub dir nicht.“
Er geht an Gretchen vorbei und führt die Visite fort.

Als Gretchen am Abend nach Hause kommt wird sie von ihrer Mutter gleich gelöchert wo sie den gestern Abend gewesen wäre. Bärbel: „Kind du kannst doch nicht Tag und Nacht arbeiten.“
Gretchen will zuerst ihrer Mutter, sagen das sie bei einem Freund übernachtet hat. Doch beim Gedanken daran das ihre Mutter gleich die grosse Hochzeit sehen könnte, überlegt es sich Gretchen anders: „Ich war mit Steffi weg und es wurde spät so hab bei ihr übernachtet und bin direkt zur Arbeit:“
Bärbel: „Hast du den wenigstens was gegessen?“
Gretchen ist bereits auf dem Weg in ihr Zimmer: „Ja, im Krankenhaus. Bin müde leg mich noch einwenig hin.“
Gretchen legt sich auf ihr Bett. Sie riecht an ihren Kleider und ihrer Haut.
Sie roch immer noch nach Sven. Ihr Handy klingelt. Eine SMS von Sven:
Hallo mein Engel. War den Boss sehr sauer das du zu spät gekommen bist? Sven.
Ihr Handy klingelte noch einmal. Noch eine SMS von Sven:
Mein Herz fliegt zu dir, bitte öffne deins für mich.
(Mein Gott ist der süss.)
Sie antwortet auf seine SMS: Hallo, mein Chef beruhigt sich schon wieder. :-x

Liebes Tagebuch,

Das Date mit Sven war einfach genial und der Sex erst.
Hab dann auch glatt bei Sven verpennt.
Marc war vielleicht sauer weil ich zu spät gekommen bin.
Aber noch schlimmer wurde es als er mir dann eine Szene gemacht hat,
von wegen ich sei ein Luder und kein deut besser als er.
Finde nicht dass ich gleich bin wie er.
Werde morgen früh Sven anrufen und ihn fragen ob er mit mir zusammen
am Mittag essen geht. Werde Marc beweisen dass ich nicht so wie er bin.
Und das ich eine Beziehen führe und nicht nur auf Sex aus bin.

ps. Hab ich schon erwähnt das der Sex einfach nur genial war.




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Gretchen81 Offline

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20.10.2008 16:51
#163 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 43: Eifersucht und Versuchung

Einige Wochen sind seit ihrer ersten gemeinsamen Nacht mit Sven vergangen.
Heute will sie endlich ihren Eltern erzählen, dass sie einen neuen Festenfreund hat.
Denn der Eiertanz nervte sie in letzter Zeit immer mehr. Sie ist schliesslich kein kleines Kind mehr,
sondern eine erwachsene Frau die einen Freund hat.

Gretchen will gerade zur Türe raus als ihre Mutter sie aufhält: „Margarethe, gestern ist noch ein Brief für dich gekommen. Er sieht wichtig aus.“
(Oh Wunder. Sie hat ihn nicht gelesen.)
Bärbel: „Ich hab ihn aufgemacht. Dein Klassentreffen ist dieses Wochenende.“
(Wusst ichs doch. Die kann die Finger nicht von meiner Post lassen)
Gretchen: „Mensch Mutti, du weisst doch das du meine Post nicht öffnen sollst.“
Bärbel: „Ich habs ja nur gut gemeint. Du hättest das aber sicher wieder vergessen.“
Stinksauer verlässt Gretchen das Elternhaus. Wie konnte ihre Mutter nur jedes Mal ihre Post aufmachen.
Was war den mit dem Postgeheimnis.
Ihre Wut setzte Gretchen ins Fahrradfahren um, so kommt sie früher an als gedacht.
Marc ist überrascht das Gretchen bereits auf ihn wartet: „Hasenzahn du schon hier? Da muss man ja direkt ein Kreuz machen.“
Gretchen: „Marc Meier deine Witze werden auch immer mieser.“
Eingeschnappt nimmt er den Stapel Patientenakten und geht auf Visite.
Für die Mittagspause hat sich Gretchen mit Sven verabredet. Sie freut sich darauf wie ein kleines Kind auf Weihnachten. Es lief in ihrer Beziehung im Moment wirklich alles wie am Schnürchen.
Heute Abend würde sie ihren Eltern alles erzählen und am Samstagabend mit Sven zusammen auf ihr Klassentreffen gehen. Einfach alles läuft perfekt.
Marc ist genervt über Gretchens Dauergrinsen: „Hasenzahn könntest du dich endlich auf den Blinddarm
konsentrieren. Und nicht die ganze zeit so hirnlos Grinsen.“
Gretchen: „Bin eben glücklich. Hab einen tollen Freund mit dem ich eine wundervolle Beziehung führe.“
Marc: „Nur weil du eine Knalltüte gefunden hast musst du das noch lange nicht jedem auf die Nase binden.“
Gretchen näht gerade wieder die Wunde zu: „ Bist du etwa Eifersüchtig?“
Jetzt muss Sabine lachen was dazu einem ich-bring-dich-um Blick von Marc führt.
Gretchen: „So und jetzt ab in den Mittag.“
Marc wütend: „Ich bin hier der Oberarzt und hier sag immer noch ich wann eine OP zu ende ist.“
Alle schauen Marc gespannt an.
Marc: „Also gut. Wir sind hier fertig.“
Gretchen verlässt den OP und geht sich umziehen. Kaum ist sie um gezogen steht auch schon Sven vor dem Stationszimmer. Wie immer begrüsst er seine Freundin mit einem innigen Kuss.
Sie gehen gemeinsam in die Cafeteria da Svens Mittagspause zu kurz ist um noch irgendwohin zu fahren. Beim essen ihres riesigen Salattellers erzählt Gretchen von ihrem Klassentreffen und das sie gern mit ihm dorthin möchte. Doch Svens Gesicht wirkt traurig.
Sven druckst einwenig rum: „Ich muss dir was sagen.“
Gretchen bemerkt zuerst den traurigen Unterton nicht: „Was ist den?“
Sven: „Ich muss für die nächsten Wochen nach New York an eine Tagung.“
Gretchen: „Oh, und wann fährst du?“
Sven: „In einer Stunde.“
Gretchen dämmert es: „Und das sagst du jetzt erst. Was soll ich den meinen Eltern heute Abend sagen.
Ich hab einen Freund, aber der ist gerade in New York und er kommt erst in ein paar Wochen zurück.“
Sven: „Ich kann doch auch nichts dafür. Es ist eine riesige Chance für meine Agentur.“
Gretchen ist traurig: „Wie lange ist ein paar Wochen?“
Sven: „2 Monate.“ Unter Gretchen öffnet sich ein Riesen Loch.
Sven: „Gretchen sag doch was. Ich hab nicht mehr lange zeit. Sonst verpass ich den Flieger.“
Gretchen Verzweiflung lässt ihre Stimme beben: „Was soll ich den sagen?“
Sven: „Das du mich liebst und du auf mich wartest?“
Gretchen haucht ein leises „ja“, Sven gibt ihr einen langen Abschiedskuss und macht sich auf den Weg zum Flughafen.

Nichts ist mit perfekt. Sie hätte sich das auch denken können. Wann ist in ihrem Leben schon mal was perfekt gelaufen. In ihren Gedanken versunken geht sie zum Aufzug und steigt ein.
Sie bemerkt noch nicht einmal Marc.




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Gretchen81 Offline

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20.10.2008 18:40
#164 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Durch ein gieren und einen Ruck wird Gretchen aus ihrer Trance gezerrt.
Es ist plötzlich Dunkel um sie herum, es dauert einige Sekunden bis die Notbeleuchtung sich einschaltet. Erst jetzt bemerkt sie, dass sie nicht alleine im Aufzug ist.
Sie hat mal wieder vor lauter Schreck neben sich gegriffen und dabei Marc’s Hand genommen.
Kaum hat sie realisiert das sie gerade Händchen mit Marc hält, löst sie schnell ihre Hand.
Marc grinste sie an: „Du hast wohl angst im Dunkeln?“
Gretchen die etwas blas um die Nase ist, schüttelt heftig den Kopf: „Nein hab ich nicht.“
Marc: „Und was sollte den das gerade.“
Gretchen: „Der blöde Lift hat mich eben auf dem falschen Fuss erwischt.“
Marc: „Auf dem Falschen Fuss. Gibt’s ärger im Paradies?“
(Ich heul jetzt nicht los und sag ihm dass mich Sven für 2 Monate alleine lässt.)
Sie lenkt vom Thema ab: „Wann verflucht bewegt sich dieser Lift wieder?“
Marc geht auf Gretchen einen Schritt zu und sieht ihr in die Augen: „Sag schon was ist los?“
(Hilfe! Kaum ist wenn Sven weg macht Marc mir wieder weiche Knie.)
Gretchen weicht seinem Blick aus: „Nichts.“
In Gretchen Augen glitzert eine kleine Träne.
Marc: „Was hat dieser Werbefuzzi gemacht.“
Gretchen kann nicht länger zurück halten: „Er ist kein Werbefuzzi. Sven ist für 2 Monaten in New York.
Mehr nicht.“
Marc lehnt sich an die Liftwand: „Und wegen 2 Monaten drehst du durch.“
Gretchen: „Ja und er sagt mir das 2 Minuten bevor er weg muss. Dazu noch ein ich liebe dich und weg war er. Das kann einem schon mal aus der Bahn werfen.“
Marc begreift was Gretchen aus der Bahn geworfen hat: „Liebst du ihn?“
(Lieb ich Sven, ja sicher lieb ich Sven. Er ist der liebevollste Freund den ich je hatte.
Aber wieso konnte ich ihm dann nicht sagen das ich ihn liebe.)
Gretchen schweigt. Die Frage kreist in ihrem Kopf.
Endlich setzt sich der Aufzug wieder in Bewegung.
Marc drückt den Stoppknopf: „Du hast mir noch nicht geantwortet. Liebst du ihn?“
Gretchen: „Marc was soll das?“ Sie will den Knopf drücken doch Marc drückt sie an die Wand vom Lift.
Ihr Herz schlägt wieder Purzelbäume bei Marc’s Berührung. Gretchen kann keinen klaren Gedanken mehr fassen. Ihre Befreiungsversuche sind nur halbherzig.
Marc fragt sie ein drittes Mal: „Liebst du ihn?“
Gretchen hat Marc Gesicht ganz nah vor sich, sie sieht in seine Augen und sagt: „Nein, ich liebe dich.“
Ihr Puls ist bei 180 und sie kann glauben was sie gerade gesagt hat.
(Ich hab Marc gesagt dass ich ihn liebe. Nein das kann nicht richtig sein.)
Marc lässt Gretchen los. Er hat seine Antwort. Doch so recht weiss er nicht wie er damit umgehen soll.
Er drückt den Stoppknopf erneut und die Fahrstuhltüre öffnet sich. Er verlässt diesen und geht in sein Büro. Gretchen steht immer noch im Aufzug und atmet als ob sie einen Marathon gelaufen wäre.
Ihr Handy klingelt. Auf dem Display leuchtet „SVEN“.



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Gretchen81 Offline

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20.10.2008 19:38
#165 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
(Was soll ich den jetzt machen. Ihn wegdrücken.)
Sie nimmt ab: „Hallo.“
Sven: „Ich vermiss dich jetzt schon.“
Gretchen geht nach draussen und setzt sich auf eine Bank.
Gretchen: „Du bist doch gerade erst gegangen.“
Sven: „Wie soll ich die 2 Monate den blos überstehen?“
Gretchen kann nicht mehr sie weint los.
Sven: „Weinst du? Ich breche das ganze ab und komme zurück.“
Gretchen reisst sich zusammen: „Nein, das machst du nicht. Wir schaffen das schon.
Hörst du mich.“
Sven: „Ein Wort von dir und ich komme sofort zurück.“
Gretchen: „Ich werde dir nicht sagen dass du wieder zurück kommen sollst.
Es sind nur 2 Monate. Das halten wir durch.“
Sven: „Mein Flug wurde gerade aufgerufen ich muss jetzt auf legen.
Ich rufe dich an wenn ich gelandet bin. Ich liebe dich mein Engel.“
Gretchen: „Pass auf dich auf.“
Ihre Tränen hören nicht auf zu kullern. Wie sollte sie je Sven sagen, dass sie ihn liebt wenn ihr Herz immer noch Marc gehörte.
Ihr Pieper geht los. Sie lässt den Kopf sinken. Nach diesem Geständnis das sie gerade Marc gegeben hat, kann sie doch nicht einfach so tun als ob nichts passiert wäre und mit Marc in den OP gehen.
Als ihr Pieper erneut losgeht, reisst sie sich zusammen und geht in die Notaufnahme.
Sabine sieht das Gretchen geweint hat: „Was ist den passiert, warum hast du geweint?“
(Wird ihr jetzt kaum auf die Nase binden das ich Marc gesagt habe dass ich ihn liebe.)
Gretchen entschliesst sich die halbe Wahrheit zu sagen: „Sven ist gerade für 2 Monate in die Staaten geflogen.“
Sabine setzt ihr Mitleidsgesicht auf: „Ach Gott, das ist heftig.“
Marc der auch gerade angekommen ist bemerkt auch das Gretchen geweint hat.
Er fühlt sich mies. Hätte er nicht so gebohrt mit seiner Frage. Dann wäre die Situation jetzt nicht so
schwierig. Marc entscheidet sich dafür, so zu tun als ob nichts passiert ist: „Wollt ihr da ein festwachsen oder erklärt mir einer auf was wir hier warten.“
Sabine nimmt ihre Notizen zur Hand: „Fahrradunfall. Mehr hab ich noch nicht. Aber die Sanis sollten gleich hier sein.“
Marc: „Sehr gut.“
Endlich kommt das Unfallopfer. Gretchen konsentriert sich voll und ganz auf ihre Arbeit.
Das Marc so ist wie immer hilft ihr Abstand zu halten.

Am Abend liegt Gretchen auf ihrem Bett und denkt über den Tag nach.
Im Hintergrund läuft Rosenstolz mit Woran hält sich die Liebe.

Tagebucheintrag:
Mein Tag war heute Chaos hoch zwei.
Ich bin vom siebten Himmel direkt in die Hölle gestürzt.
Warum konnte ich nicht einfach sagen das ich Sven liebe.
In meinem Kopf sind lauter stimmen die mir sagen.
Ich liebe dich, liebst du ihn, was ist passiert, alles ist perfekt.
Werde die nächsten Tage meinen Eltern noch nichts von Sven erzählen.
Vielleicht ist es besser so.




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Gretchen81 Offline

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21.10.2008 11:26
#166 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 44: Klassentreffen oder mein persönlicher Alptraum

Es ist Samstag. Gretchen verflucht den Tag an dem sie zu gesagt hat für das Klassentreffen.
Aber wenigstens wird sie da nicht auf Marc treffen. Der war ja schliesslich 1 Klasse über ihr.
Bärbel ruft aus der Küche nach oben: „Margarethe nimmst du das Auto an dein Klassentreffen?“
(Besser nicht. Falls ich einen Absturz habe kann ich ja eh nicht mehr fahren.) „Nein Mama,
ich nehm mir ein Taxi.“
Extra für diesen Tag hat sich Gretchen ein Kleid gekauft. Schwarz mit Träger die inkl. Ausschnitt mit Strasssteinen abgesetzt sind, das Kleid ist Bodenlang mit einem schwingenden Rock mit Gehschlitz, der gefährlich weit hochgeht. Eigentlich hatte sie dieses Kleid gekauft um Sven zu beeindrucken, doch daraus wird ja leider nichts.
Mehr als eine Stunde hat Gretchen gebraucht um sich zu frisieren, schminken und anzuziehen.
Gretchen kommt die Treppe runter.
Ihre Mutter steht unten an dieser: „Kind du siehst aus wie dieses Bondgirl. Mein Gott wie heisst die den schon wieder.“
Gretchen verdreht die Augen: „Mama vergiss es.“
Die Klingel an der Türe ist Gretchens Rettung, denn das Taxi ist gekommen.
Auf dem Weg zum Klassentreffen klingelt ihr Handy: „Hallo Sven.“
Sven: „Hallo mein Engel. Hab gerade das Bild gesehen das du mir geschickt hast.
Wenn ich könnte würd ich auf der Stelle zu dir kommen und dich begleiten. Du siehst klasse aus.“
Gretchen: „Danke. Finds auch schade das du nicht mit kommen kannst.“
Im Hintergrund bei Sven hört Gretchen stimmen „Common Darling, let’s have party“
Gretchen denkt sich nichts dabei (Vielleicht läuft ja sein Fernseher.)
Sven: „Du ich muss jetzt Schlussmachen. Ich liebe dich.“
Gretchen könnte schon wieder auf der Stelle losheulen. Sie würde so gern zu Sven sagen dass sie ihn liebt. Doch das will einfach nicht über ihre Lippen.
Gretchen: „Mmh. Tschüss, ich vermiss dich.“

Der Taxifahrer hält vor der Grossen Mehrzweckhalle in dem Gretchens Klassentreffen stattfindet.
Sie bezahlt und steigt aus. (Noch kann ich wieder umdrehen. Es hat mich noch niemand gesehen)
Eine Stimme aus dem Dunkeln spricht sie an: „Gretchen, Gretchen Haase?“
(Ok jetzt ist es wohl zu spät.) Sie dreht sich um und entdeckt in der Dunkelheit eine Gestallt,
kann aber nicht genau erkennen wer es ist. Stimme: „Ich bins Chantal Müller.“
(Chantal Müller! Nein bitte nicht.) Die Frau war Klassensprecherin, konnte auch sonst den Mund nicht halten und hat so ca. mit jedem Männlichen Mitschüler geschlafen den es gab. (Wieso immer ich.)
Chantal stöckelte mit ihren teuren Manolo Blaniks zu Gretchen und gab ihr ein Luftkuss links und rechts.
Gretchen: „Chantal, schön dich zu sehn. (Oder auch nicht)“
Chantal: „Gretchen, du siehst Fantastisch aus. Wie bist du so dünn geworden. Du musst mir unbedingt deine Diät verraten.“
Gretchen: „Einfach von einem Auto umfahren lassen und dann 10 Monate im Koma liegen.
Chantal hat nicht richtig hingehört, was sie eigentlich auch noch nie getan hat: „Wie bitte? Du bist ja so witzig. Komm lass uns reingehen. Ich muss dir die anderen Zeigen.“
(Will nach Hause.)
Drin stehen alle an irgendwelchen kleinen Tischen rum und nippen an ihrem Champagner.
Gretchen schnappt sich ein Glas vom Tablar eines vorbeigehenden Kellners.
Ein kreischender Hühnerhaufen rennt auf Chantal und Gretchen zu.
Bussi links und rechts folgen.
Um sie herum bildet sich eine regelrechte Traube und jeder der Frauen will die andere Übertrumpfen.
Lena: „Mein Mann leidet eine Bankstelle.“
Jenny: „Mein Mann ist Rechtsanwalt also solltet ihr irgendwann mal einen Brauchen. Er ist der beste.“
Jede ist verheiratet und hat einen erfolgreichen Mann geheiratet und wenn nicht dann sind sie selber so Erfolgreich das Gretchen sich vorkommt wie das letzte.
Chantal: „Und du Gretchen was machst du so. Hab gehört du hast einen Kinderarzt geheiratet.“
Gretchen schluckt schwer, eigentlich ist sie doch gar nicht so schlecht dran, sie macht ihren Facharzt und
hat einen wahnsinnig charmanten Freund der ihr bei jeder Gelegenheit sagt dass er sie liebt.
Doch wie bringt sie jetzt das diesen Assgeiern bei.
Sie beginnt zögerlich: „Nein ich habe keinen Kinderarzt geheiratet. Ich bin nicht verheiratet. Dafür bin ich gerade dabei meinen Facharzt in der Chirurgie zu machen.“
Chantal: „Du bist nicht verheiratet. Facharzt Chirurgie so was ist doch etwas für Männer. Du machst Witze.“ (Ja toll wusste ich doch dass die mich nicht ausreden lässt.)
Eine Stimme in ihrem Rücken lässt sie zusammen zucken: „Mein Haase da bist du ja.“
Der Hühnerhaufen bringt den Mund nicht mehr zu. Gretchen dreht sich um und vor ihr steht Marc.
(Verdammt sieht der gut in einem Armani-Anzug aus.)
Er umarmt sie und gibt ihr einen Kuss. Gretchen bekommt Gänsehaut.
Gretchen flüsstert zu Marc: „Was machst du hier?“
Marc: „Erstens rette ich dich gerade von diesem Hühnerstall und zweitens ist das auch mein Klassentreffen.“
Oh je. Sie hat wirklich auf der Einladung überlesen das dieses Klassentreffen von 2 Jahrgängen zusammengelegt wurde.
Wie hätte es anders sein können findet Chantal als erste wieder ihre Stimme: „Marc Meier? Dein Freund ist Marc Meier?“
Marc grinst sie an: „Ja. Wenn ihr noch weiter mein Haus, mein Mann, mein Auto spielen wollt solltet ihr euch in die Kinderecke dort drüben verdrücken. Da könnt ihr dann schön mit euren Barbies spielen.“
Eingeschnappt drehen sich die Frauen ab und Gretchen hört nur noch wie sie flüstern: „Hab gehört er soll der jüngste Oberarzt Deutschlands sein und mit Auszeichnung abgeschlossen haben.“
Einen kurzen Moment muss Gretchen lachen. Bis sie merkt das Marc sie immer noch umarmt: „Ehm, Marc könntest du mich jetzt auch wieder los lassen?“.
Marc denkt nicht im Traum daran sie los zulassen: „Und was ist mit meiner Belohnung, dafür das ich dich so eben gerettet habe?“
Gretchen: „Du mich gerettet? Marc ich kann ganz gut für mich selber sorgen.“
Marc: „Das hab ich gesehen. Du warst dabei unterzugehen.“
Gretchen: „Nein war ich nicht. Wollte gerade erzählen das ich einen Freund habe der eine eigene Werbeagentur hat.“
Marc sieht sich um: „Und wo ist dieser Supermann. Die hätten dir kein Wort geglaubt. Die glauben nur das was sie sehen. Sieh sie dir doch an Gucchi, Prada und co.“
Gretchen sieht Marc in die Augen: „Und warum bist du den überhaupt hier her gekommen. Wenn du mit dem hier nichts anfangen kannst?“ (Sag jetzt bitte dass du wegen mir gekommen bist.)
Marc: „Na ja. Ich hab eine gut laufende Karriere, einen Sportwagen vor der Türe, eine Eigentumswohnung und …“
Gretchen ist sauer und schnauzt ihn an: „und was?!“
Marc: „Und die schönste Frau des Abends in meinen Armen.“
Er küsst sie lang und intensiv. Gretchen wäre beinahe ohnmächtig geworden.

Lautsprecher durchsage: „Bitte nehmt platz gleich wird das Essen serviert. Das gilt auch für die zwei verliebten da hinten.“
Ein Scheinwerfer wird auf Gretchen und Marc gerichtet. Gretchen ist das unsagbar peinlich und sie versucht sich hinter Marc zu verstecken: „Verdammt ist das peinlich.“
Marc lacht: „Wieso? Sollen doch denken was sie wollen. Komm wir suchen uns einen Platz.“
Er zieht sie zu einem Tisch. Wenigstens ist der weit weg von dieser Chantal und ihren Hyänen.
Sie setzte sich und fragt Marc erneut: „Wieso hast du mich gerade nochmals geküsst?“
Marc grinst sie an: „Das gehört zur Tarnung.“
Gretchen: „Aha. Und du willst diese Tarnung den ganzen Abend durchziehen?“
Marc: „Ja, denke schon.“
Gretchen hat mühe damit das ganze nur als Tarnung zu sehen. Schliesslich schlägt ihr Herz für Marc
und er wusste das auch. Obwohl er nie ein Wort darüber verloren hat die letzten Tage.
Marc hat konsequent auf Oberarsch gemacht.
(Vielleicht hat er mein Liebesgeständnis gar nicht richtig verstanden. Soll ich jetzt darüber froh sein oder ist das jetzt zum Heulen.)
Kellner: „Rot- oder Weisswein?“
Gretchen erschreckt sich und haut beinahe dem Kellner die Flasche Wein aus der Hand.
Marc: „Schatz willst du Rot- oder Weisswein?“
Gretchen: „Rotwein danke.“
Marc: „Träumst du?“
Gretchen: „Ja. Ich hab gerade gehört das du mir Schatz gesagt hast.“
Marc merkt gerade selbst dass das „Schatz“ wohl eher ungewollt raus gekommen ist.
Marc: „Ich zu dir Schatz. Nein kann mich nicht erinnern so was gesagt zu haben. Auch nicht zur Tarnung.“
Gretchen ist misstrauisch und glaubt Marc nicht wirklich.
Sie beschloss den Abend mal auf sich zu kommen zu lassen.
Zu ihrem eigenen Erstaunen lief der Abend besser als erwartet. Das lag nicht zu letzt an Marcs Anwesenheit. Ein paar Mal küssten sich Gretchen und Marc noch an diesem Abend.
Und jedes Mal haute es Gretchen beinahe um.
Um vier Uhr früh gingen die meisten Langsam nach Hause.
Marc: „Willst du auch nach Hause?“
Gretchen schaute ihn Fragend an: „Wieso fragst du mich das?“


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21.10.2008 15:44
#167 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc: „Weil du müde aussiehst und wenn du nach Hause willst, dann bring ich dich natürlich. Sonst fliegt noch unsere Tarnung auf.“
Gretchen zog eine Augenbraue hoch: „Marc Meier was hast du vor?“
Marc grinst und hebt unschuldig die Hände: „Nichts. Will dich wirklich nur nach Hause bringen.
Wie sieht den das aus wenn du draussen alleine in ein Taxi steigst. Zudem verträgst du Rotwein nicht sonderlich gut.“
Gretchen: „Hicks. Was soll denn das wieder heissen? Zu dem hast du genau gleich viel getrunken. Du darfst auch nicht mehr selber fahren. Ätsch.“
Marc zeigt ihr sein Glas: „Ich trinke seit Stunden nur noch Wasser.“
Gretchen: „Oh. Hicks.“
Auf dem Weg nach draussen treffen die beiden dann wirklich noch mal auf den Klatschbesen Chantal: „Was ihr wollt schon gehen? Dachte wir quasseln noch einwenig über die guten alten Zeiten.“
Gretchen ist genervt von Chantal: „Du willst über alte Zeiten reden? OK, reden wir über alte Zeiten.“
Marc der schlimmes Befürchtet zieht Gretchen von Chantal weg: „Wir müssen jetzt wirklich gehen.“
Gretchen: „Sag mal geht’s noch. Hicks“
Marc: „Halt die klappe.“
Vor Marcs Wagen protestiert Gretchen immer noch: „Wieso hast du mich nicht ausreden lassen.“
Marc: „Weil du es sonst morgen bereust. Und jetzt steig ein.“

Kaum ist Gretchen im warmen Auto, schläft sie ein. Marc kann sich das grinsen nicht verkneifen.
Vor dem Haus der Haases hält er an: „Gretchen auf wachen du bist zu Hause.“
Gretchen im Schlaf: „Lass mich Schlafen.“
Er versucht noch einmal Gretchen aufzuwecken doch statt wach zu werden haut sie ihn mit der Hand ins Gesicht. Mit dieser Reaktion hat Marc wirklich nicht gerechnet. Er reibt sich die Wange.
Da er nicht in Gretchens Tasche nach ihrem Schlüssel kramen will und erst recht nicht seinen Chef um halb fünf am Morgen aus dem Bett klingen will. Bleibt ihm nichts anderes übrig als Gretchen mit zu ihm zu nehmen. Bei ihm angekommen Trägt er Gretchen die Treppe rauf, diese beginnt im Schlaf zu reden: „Du bist mein Prinz.“ Marc kann nicht fassen dass er eine betrunkene und schlafende Gretchen zu sich nach oben trägt. Er legt sie auf sein Bett und beobachtet sie noch einen kleinen Moment.
Dann zieht er ihr die Schuhe aus und legt die Decke über sie: „Wie kann man nur wegen ein paar Gläsern Wein gleich so wegtreten.“
Er gibt ihr einen Kuss auf die Stirne und schliesst die Tür zum Schlafzimmer.
Marc zieht seinen Anzug aus und richtet sein Bett für heute auf dem Sofa im Wohnzimmer ein.




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Gretchen81 Offline

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22.10.2008 09:45
#168 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 46: Schlechtes Gewissen

Als Gretchen am Sonntagmorgen wach wird. Realisiert nur langsam das sie nicht in ihrem Zimmer ist.
Und das sie immer noch das Kleid vom Klassentreffen an hat. Gretchen steht auf, ihr Kopf dröhnt.
Sie öffnet die Türe und begreift endlich wo sie ist. Bei Marc in der Wohnung.
(Misst. Was ist den gestern passiert. Kann mich nur noch daran erinnern dass ich in Marcs Wagen eingestiegen bin.)
Marc kommt gerade aus der Küche mit einem Glas Wasser und einem Aspirin.
Gretchen blickt Fassungslos auf Marc der nur in Unterhosen vor ihr steht.
Marc: „Was guckst du so. Noch nie einen Mann in Shorts gesehen?“
Gretchen: „Was mach ich hier?“
Marc: „Du hast hier geschlafen.“
Gretchen schreit: „Was!?! Aua.“ Er reicht ihr das Glas mit dem aufgelösten Aspirin.
Marc: „Mann trink beim nächsten Mal noch mehr. Du hast so tief und fest geschlafen. Das ich dich nicht mal aufwecken konnte. Stattdessen hast du mir eine runter gehauen. Hasenzahn dein rechter Hacken haut recht rein.“
Gretchen setzt sich auf die Couch: „Ich bin eingeschlafen? Wann?“
(Bitte sag jetzt nicht nach dem wir Sex hatten. Ok ich hab meine Kleider noch an.
Aber wäre trotzdem möglich. Es gibt ja immer wege.)
Marc beleidigt: „Danke der nachfrage mir geht’s gut.“
Gretchen: „Tschuldigung. Aber ich kann mich nur noch daran erinnern, dass ich in dein Auto eingestiegen bin. Dann Sendepause.“
Marc: „Das ist begreiflich. Den ab da hast du schlafen.“
(Gott sei dank, keinen Sex.)
Gretchen: „Aber warum hast du mich hier her gebracht und nicht nach Hause.“
Marc: „Hätte ich deinen Vater um halb fünf aufwecken sollen, um ihm seine betrunkene Tochter zu übergeben?“
Gretchen: „Nein besser nicht sonst denkt der noch weiss ich was.“
Marc: „Ja also nach dem letzten Zusammenschiss von ihm hab ich da keinen Bock mehr darauf.“
Gretchen sucht ihre Handtasche und Marc reicht sie ihr rüber.
3 Anrufe in Abwesenheit:
2 x Bärbel Haase
1 x Sven
(Sven?) Gretchen hört ihre Mailbox ab.
Erste Nachricht: „Kind wo steckst du nur. Du warst heute Nacht nicht zu Hause.“
Zweite Nachricht: „Ich bin es noch mal Mutti, mache mir sorgen. Ruf doch bitte zurück an.“
Dritte Nachricht: „Hallo mein Engel. Wurde es gestern noch spät? Tut dein Kopf schlimm weh, du verträgst doch kein Wein?“ (Woher weiss der dass ich Wein getrunken habe?)
Marc fragt Gretchen was los sei, da diese beim Abhören der letzten Nachricht Regelrecht kreidebleich geworden ist.
Gretchen: „Du kennst ja meine Mutter sie nervt rum. Ich muss nach Hause. Ruf mir am besten gleich ein Taxi.“
Marc: „Wieso willst du ein Taxi rufen? Ich fahr dich.“
Gretchen: „Du hast noch nicht mal was an.“
Marc grinst Gretchen an: „Ach jetzt dachte ich, ich komm so.“
Gretchen steht der Mund offen doch dann bemerkt sie dass Marc einen Witz gemacht hat.
Marc: „Das war ein Witz, du kannst deinen Mund wieder schliessen. Ich geh mir rasch was anziehen.“
Als Marc angezogen aus dem Schlafzimmer kommt, ist Gretchen überrascht das Marc auch Jeans in seinem Schrank hat. Sie hat ihn bisher noch nie so gesehen bei der Arbeit.
(Verdammt sieht der gut aus in Jeans) Alleine dieser Gedanke, erinnert sie an Gesternabend und an die Knutscherei mit ihm. Schlechtes Gewissen macht sich breit.
Marc: „Hasenzahn können wir dann oder willst du noch ne runde Meditieren?“
Gretchen: „Ich komm ja schon.“

Vor dem Haus der Haases steigt Gretchen aus. Ohne sich zu Verabschieden steigt Gretchen aus.
Ihr Schlechtes Gewissen wird immer grösser. Denn während der Fahrt hat sie noch eine SMS von Sven bekommen. Sie will nur noch in ihr Zimmer und das Kleid loswerden.
Doch ihre Mutter fängt sie schon bei der Türe ab: „Margarethe wo warst du den solange? Und wer war das der dich gefahren hat?“
(Verdammt hätte doch ein Taxi nehmen sollen.)
Gretchen genervt: „Ich war auf dem Klassentreffen und es wurde etwas später. Wir haben eben durchgemacht.“
Bärbel gibt’s sich noch nicht zu frieden sie will jetzt wissen wer der Mann mit dem silbernen Auto war. Gretchen: „Das war Marc er hat mich nach Hause gefahren. Bist du jetzt zu frieden.“
Bärbel verdreht die Augen: „Der Marc? Marc Meier?“
Franz kommt die Treppe runter: „Was ist mit Marc Meier?“
(Oh. Bitte nicht der auch noch. Ich will sterben.)
Bärbel: „Er hat Gretchen nach Hause gebracht. Gerade erst.“
In Franz steigt die Wut auf: „Du warst die ganze Nacht mit Meier zusammen?“
Gretchen befürchtet schlimmes: „Nein nicht nur. Es waren viele Leute auf der Party. Er hat mich nur nach Hause gebracht. Mehr nicht. Und jetzt möchte ich gerne schlafen gehen.“
Sie geht zwischen ihren Eltern durch und die Treppe rauf.
Die Türe ihres Zimmers ist kaum ins Schloss gefallen greift Gretchen nach ihrem Handy.
Sie will Sven endlich eine Antwort senden: „Danke der Nachfrage. Der Abend war langweilig ohne dich. Habe dich auch vermisst. Halte die Tage ohne dich fast nicht aus.“
Gretchen kramt ihr Tagebuch aus ihrem Versteck.

Der gestrige Abend war alles andere als Langweilig.
Zuerst war ich der Meinung dass es ein Alptraum wird.
Doch dann hat mich Marc vor dieser Schnäpfe Chantal und ihrem Hühnerstall gerettet.
Er hat einfach sich für meinen Freund ausgegeben und vor versammelter Truppe geküsst.
Die anderen waren alle Baff.
Ich würde jetzt lügen, wenn ich sagen würde dass ich bei dem Kuss nichts gefühlt hätte.
Marc hat zwar die ganze Zeit betont, dass es sich dabei nur um Tarnung handelt.
Aber so ganz hab ich es ihm nicht abgenommen.

Und dann nimmt er mich noch mit zu ihm nach Hause.
Legt mich in sein Bett und schläft selber auf dem Sofa.
Zu meiner Erstaunung hat Marc die Situation nicht ausgenutzt.
Ich hatte sogar meine Kleider an.
Als er am morgen nur mit den Unterhosen vor mir gestanden ist,
hätte ich ihn am liebsten … Er war so lieb. Was ist das bloss mit uns.

Was soll ich den Machen ich hab einen Freund, der im Moment in den Staaten ist,
der mich liebt und ich… Ich liebe offensichtlich einen anderen.
Warum muss den bei mir alles immer so kompliziert sein.


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Gretchen81 Offline

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22.10.2008 13:22
#169 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 47: Brauche Ablenkung

Es ist Montagmorgen Gretchen hat einen langen harten Tag vor sich.
Doppelschicht mit Marc.
Am liebsten würde sie sich wieder unter der Bettdecke verkriechen.
Doch es hilft alles nichts. Sie ist eine Erwachsene Frau die nicht einfach bocken kann wie ein kleines Kind wenn es Angst hat vor einer Prüfung. Und Marc ist eben ihre Prüfung.

Vor dem Krankenhaus stellt Gretchen ihr Fahrrad in den Ständer.
Das Fahrradschloss klemmt. Sie verflucht das Rad und nach einem heftigen Fusstritt gegen dieses,
geht das Schloss dann doch zu.
(Na toll der Tag fängt ja gut an.)
Mehdi: „Morgen, Gretchen kann ich dir irgend wie helfen?“
Gretchen dreht sich um zu ihm: „Morgen, hat sich schon erledigt. Manchmal klemmt das blöde Schloss.“
Mehdi: „Ja das kenn ich. Und meist an den Tagen an denen man sonst schon genug stress hat.“
Gretchen: „Du sagst es.“
Mehdis Pieper geht los: „Oh, Entschuldige. Muss wieder fremden Frauen an die Wäsche.“
Gretchen: „Schon in Ordnung muss auch los.“

Sabine erwartet Gretchen schon ungeduldig, sie will unbedingt wissen wie das Klassentreffen war: „Morgen und wie war dein Klassentreffen?“
Gretchen stöhnt: „Wie so Klassentreffen auch sind. (Man trinkt zu viel und erwacht am nächsten Morgen im Bett seines Chefs) Man trifft eben Menschen die man lange nicht mehr gesehen hat. Oder so.“
Sabine interessiert sich ganz besonders für das oder so: „Was ist den oder so?“
Gretchen: „Ach man trifft eben auch auf Menschen die man jeden Tag sieht.“
Sabine steht immer noch auf dem Schlauch. Obwohl sie ja eigentlich weiss das Gretchen an der gleichen Schule wie Marc war: „Wenn den?“
Marc kommt rein und schnappt sich den Stapel an Klemmbretter: „Na meine Damen, kann es los gehen oder muss zuerst noch jemand aufs Klo?“
Gretchen: „Wenn man vom Teufel spricht dann kommt er.“ Gretchen versucht Sabine zu verstehen zu geben das Marc der jenige ist den sie meint. Doch Sabine guckt nur dumm.
(Ach Gott, Heute hat sie ihren Verstand mal wieder zu Hause gelassen.)
Sie lässt das Thema ruhen und geht hinter Marc zur Visite.
Nach ein paar Patienten lässt Marc die anderen schon mal Vorgehen und zieht Gretchen zur Seite.
Marc flüstert: „Kannst du mir mal sagen wie so den Vater mich heute morgen so wütend angesehen hat.“
Gretchen ebenfalls flüsternd: „Woher soll ich das wissen.“
Marc wieder in Normallautstärke: „Weil es dein Vater ist.“
Die Krankenschwestern und die anderen Assistenzärzte drehen sich um.
Gretchen versucht die doch etwas peinliche Situation zu retten: „Nein ich weiss wirklich nicht wer mein Vater das Fördergeld für Forschung gibt.“
Marc: „War nur so eine Frage.“ Er führt die Visite fort als wäre nichts gewesen.
Innerlich könnte Gretchen gerade sich krumm lachen.
(Das ist so typisch für Paps, dass er sich einmischt. Obwohl gesagt hat er noch nichts. Aber das kommt bestimmt auch noch.)




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Gretchen81 Offline

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22.10.2008 18:19
#170 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Nach der Visite stehen ein paar Routine Operationen an. Marc motzt mal wieder etwas rum aber Gretchen versucht sich nicht irritieren zu lassen. Nach der letzten Operation fährt Gretchen zusammen mit ein paar anderen mit dem Aufzug. Auf jeder Etage steigen Leute aus, bis am Schluss nur noch Gretchen und Marc darin sind.
Ein Ruck, es ist finster. (Das kann doch nicht war sein muss Papa unbedingt sagen das er den Fahrstuhl erneuert.) Als das Licht wenige Sekunden später wieder angeht, sieht Gretchen das ausser ihr nur noch Marc im Fahrstuhl ist. (Toll. Gott sei dank hab ich jetzt nicht wieder seine Hand gegriffen.)
Marc: „Dies mal keine Angst?“
Gretchen zickig: „Ich hatte auch das letzte keine Angst.“
Marc geht zu ihr rüber. Gretchen dreht sich von ihm ab. Marc flüstert ihr ins Ohr: „Könnten doch wieder an deiner Tarnung weiter üben?“
Gretchen dreht sich erschrocken zu ihm um. Jetzt steht sie mit dem Rücken zur Wand und Marc ist ihr sehr, sehr nahe.
Gretchens Herz klopft ihr Atem geht schneller: „Marc, bitte“
Marc kommt immer näher: „Ja.“
Gretchen: „Ich hab einen Freund.“
Marc: „Na und.“ Kaum hat er das gesagt küsst er Gretchen. Sie will ihn weg stossen, doch er drückt ihre Hände gegen die Liftwand. Nicht lange und Gretchen gibt den Kampf gegen Marc auf.
Sie gibt ihren Gefühlen nach und erwidert seinen Kuss. Knöpfen werden geöffnet und immer wilder werden ihre Küsse. Bis Gretchen mit schrecken feststellt dass sich der Aufzug wieder bewegt. Kurz bevor sich die Türe im Erdgeschoss öffnet stösst Gretchen Marc weg.
Der Aufzug öffnet sich und Marc sieht Gretchen nur verwundert an.
Franz Haase will gerade in den Lift einsteigen als er seine Tochter völlig zerzaust im Lift stehen sieht und neben ihr Marc der nicht besser aussieht: „Kälbchen was ist den hier passiert?“
Gretchen stottert: „Eh der Lift. Ehm.“
Marc versucht zu retten: „Der Lift ist stecken geblieben.“
Franz sieht die beiden ungläubig an: „Und darum sehen sie beide so aus, als ob sie in einen Sturm geraten sind?“
Gretchen: „Ja genau. Papa ich hab doch immer so Panik in engen Räumen. Du solltest dringend mal über neue Aufzüge nachdenken. Das ist echt gefährlich.“
Marc geht in die Notfallaufnahme und Gretchen nach draussen in den Park.
Sie muss dringend ihren Kopf lüften. Wie konnte das den passieren. So kann es nicht weiter gehen.
Gretchen ist beim besten Willen nicht der Typ Frau die ihren Freund betrügt wenn dieser nicht da ist.
(Ich brauche Ablenkung. Werde gleich beim Krankenhaus Kiosk ein Buch kaufen und zu lesen beginnen.
Das lenkt sicher genug von Marc ab. Und der Bereitschaftsdienst wird gleich viel schneller vergehen.)

Gretchen geht zurück ins Krankenhaus und geht zum Stationszimmer. Sie will dort etwas Geld aus ihrer Tasche nehmen. Als sie in ihrer Tasche wühlt findet sie als erstes ihr Handy.
(Könnte Sven anrufen und mit ihm etwas reden.) Gesagt getan. Sie wählt Svens Nr.
Doch statt Svens markante tiefe Stimme ist eine Frauenstimme zu hören: „Hello?“
Gretchen stutzt sie sieht auf ihr Handy um sicher zugehen ob sie auch wirklich die Richtige Nr. gewählt hat. Doch da steht eindeutig Svens Nr.
Gretchen: „Könnt ich Sven sprechen?“
Telefon: „Sven isn’t it here at the moment. He’s taking a shower. Can i help you?”
Gretchen: “Eh, mit wem Spreche ich?”
Brenda: “My name is Brenda. I’m Svens girlfriend.”
Gretchen legt auf der Stelle auf. Sie macht sich vorwürfe weil sie mit Marc geknutscht hat und er?
Er hat eine Freundin in NEW YORK!
Jetzt ist Gretchen tierisch sauer. Sie kocht. Ein Buch lesen wird wohl definitiv nicht mehr helfen.
(Ich brauche Schokolade.)
Sie geht zum nächsten Automaten und wirft zitternd das 1 Euro Stück in den Schlitz.
Dieser will nicht gleich wie sie will und darum verpasst sie ihm einen Tritt.
Doch statt das der Automat sich beeilen würde schmerzt jetzt ihr Fuss.
Gretchen: „Heute ist nicht mein Tag.“
Mehdi der Sie beobachtet hat geht zu Gretchen hin: „Was hat er dir den getan. Das du dir gleich deinen Fuss brechen willst?“
Gretchen etwas neben der Spur: „Er hat ne Freundin in New York und ich mach mir Vorwürfe weil ich Marc geküsst habe.“
Mehdi zuckt zusammen bei den letzten 3 Wörtern: „Noch mal langsam. Wer hat eine Freundin in NY und Du hast was getan?“
(Ach du Schreck hab ich das jetzt wirklich gesagt) Gretchen: „Ehm, nichts.“
Mehdi bringt Gretchen dazu das sie sich auf einen Stuhl im Gang setzt: „Du sagst mir jetzt was los ist.“
(Na ja, schlimmer kann es ja nicht mehr kommen.) Gretchen erzählt Mehdi vom Telefongespräch das sie gerade hatte und das sie sich vorwürfe gemacht hat weil sie Marc geküsst hat.
Mehdi tut es weh zu hören das Gretchen mehr für Marc empfindet als ihm lieb ist. Er selber liebt Gretchen immer noch. Doch er weiss das Liebe nicht erzwingbar ist und versucht Gretchen ein Freund zu sein.
Mehdi: „Macht dir erstmal keine Vorwürfe mehr wegen dem Kuss oder was auch immer mit Marc war. Du musst mit Sven reden und das klären. Vielleicht ist das alles ja nur ein Missverständnis.“
Gretchen: „Das war kein Missverständnis. Soviel Englisch kann ich, Girlfriend war eindeutig.“
Ihr Pieper geht an: „Ich muss. Danke das du mir zu gehört hast.“
Mehdi nimmt sie noch mal in den Arm: „Dafür sind Freunde da.“
(Arbeit soll ja bekanntlich gut von den Kummer und Sorgen ablenken. Also nicht wie ran.)


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Gretchen81 Offline

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22.10.2008 18:59
#171 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 48: Chancen

Auf dem Weg zur Notaufnahme kommt Gretchen an einer Infowand vorbei. Aus dem Augenwinkel nimmt sie ein Flugblatt wahr. Sie bleibt stehen und liesst sich das durch.

2 Wochen Lehrgang an der besten Universitätsklinik der Schweiz.
Geeignet für Assistenz-Ärzte der Fachbereiche
• Chirurgie und
• Neurochirurgie

(Eigentlich keine schlechte Idee so ein Lehrgang.)
Gretchen beschliesst trotz abgelaufenem Anmeldedatum gleich nach dem Notfall ihren Vater zu Fragen ob sie vielleicht doch noch daran Teilnehmen könnte.

Marc kommt auf sie zu gehetzt: „Sag mal Hasenzahn wo bleibst du. Brauchst du eine Sondereinladung?“
(Vorhin wollt er noch mit mir weiss ich was machen im Fahrstuhl und jetzt ist er wieder so bissig.
Na warte was du kannst, kann ich schon lange.)
Der eingelieferte Patient hat einen einfachen Beinbruch und braucht keinen OP sondern nur einen Gips.
So kann Gretchen gleich zu ihrem Vater gehen.
Zaghaft klopft sie an und geht hinein.
Franz: „Kälbchen, schön dich zu sehen. Ich hab gerade mit der Liftfirma gesprochen. Sie schicken noch diese Woche jemand vorbei.“
Gretchen: „Schön. Aber ich komme nicht wegen dem Aufzug.“
Franz erstaunt: „Nicht?“
Gretchen: „Ich hab vorhin die Ausschreibung für den Lehrgang in der Schweiz gesehen. Und wollt dich fragen ob es möglich ist dort noch teilzunehmen?“
Franz: „Es ist wegen Meier nicht war? Wusst ich es doch.“
Gretchen empört: „Nein! Marc hat nichts damit zu tun. Ich möchte gerne etwas für meine Karriere tun.“
Franz: „Kind, du kommst wirklich nach deinem Alten Vater. Ich werde gleich veranlassen das du fahren kannst.“
Gretchen bedankt sich bei ihrem Vater und geht zurück in Stationszimmer.
Sie nimmt sich einen Apfel und will gerade rein beissen als ihr Handy klingelt.
Es ist Sven. Gretchen hat im Moment gar keine Lust auf ihn und kickt ihn einfach raus.

Sabine ist erstaunt: „Wer war das denn?“
Gretchen: „Niemand wichtiges.“ Sie setzt sich und isst weiter an ihrem Apfel.
Franz Haase lässt es sich nicht nehmen die gute Nachricht seiner Tochter persönlich zu sagen.
Er findet sie im Stationszimmer: „Gretchen ich hab gerade mit Professor Doktor Glanzmann in der Schweiz telefoniert. Es geht alles in Ordnung. Du kannst sogar schon Mittwoch anfangen.“
Gretchen hat sich beinahe an einem Stück Apfel verschluckt: „Mittwoch schon?“
Franz stolz: „Ja, du hast dann die Chance bei einer speziellen Operation dabei zu sein.“
Marc der erst jetzt reinkommt hat nur die hälfte gehört: „Wer kann an einer Speziellen OP dabei sein.“
Franz immer noch wahnsinnig stolz: „Meine Tochter Meier. Sie wird ab Mittwoch für 2 ½ Wochen in der Schweiz an einer Schulung teilnehmen.“
Marc sieht Gretchen fragend an: „Wird sie?“



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Gretchen81 Offline

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23.10.2008 10:03
#172 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Franz verlässt das Stationszimmer wieder, denn er hat noch Unterlagen die Bearbeitete werden müssen.
Gretchen will Marc eine patzige Antwort geben, dass er es auch ohne sie schaffen muss und halt jetzt eine andere angiften soll.
Da verschluckt sie sich jetzt wirklich an ihrem Apfel und bekommt keine Luft mehr.
Marc rennt zu ihr hin und hilft ihr mit einem kräftigen Ruck, dass sie das Apfelstückchen spucken kann.
Sabine steht da wie erstarrt.
Gretchen keucht: „Mist, jetzt hast du mir schon wieder das Leben gerettet.“
Marc grinst sie an: „Ja, jetzt schon das 3. Mal. Du Schuldest mir was.“
Sabine erstaunt: „3mal?“
Gretchen: „Ja genau wieso 3 Mal.“
Marc zu Sabine: „Haben sie nichts zu tun. Sie könnten doch den OP Plan mit dem Herrn Professor besprechen.“
Sabine: „Eh, ja Herr Doktor mach ich.“ Eingeschüchtert verlässt Sabine das Zimmer.
Marc: „Beim ersten Mal als du zusammengeklappt bist nach dem Stromschlag, das zweite Mal beim Klassentreffen als ich dich vor den Hyänen gerettet habe. Und gerade eben.“
Gretchen ironisch: „Und jetzt? Was verlangst du Held?“
Marc grinst sie viel sagend an: „Wüsste da schon was?“
Gretchen empört: „Sag mal spinnst du?!“
Marc weiss genau das Gretchen dem Gedanken nicht wirklich abgeneigt ist also geht noch näher an sie ran und haucht verführerisch: „Wir könnten da weiter machen wo wir vorhin unterbrochen wurden.“
Beim Gedanken an den Aufzug bekommt Gretchen Gänsehaut.
Sie lässt sich von Marc nach draussen ziehen: „Komm mit.“
Als Gretchen wieder bei einigermassen klarem Verstand ist bemerkt sie, dass Marc sie in den Lagerraum neben dem Stationszimmer gezogen hat. Ihr Verstand sagt ihr die ganze Zeit, wehr dich, lass das nicht zu, geh einfach. Doch ihr Körper hört nicht auf sie. Sie küsst Marc genauso Leidenschaftlich wie im Aufzug und wieder werden Knöpfe geöffnet.
In ihrer Erregung stossen die beiden aus versehen ein Regal um.
Das laute Knallen unterbricht für eine Millisekunde Gretchens Lust und ihr Verstand nutzt die Chance.
Gretchen, völlig ausser Atem, stösst Marc von sich: „Nein, ich kann das nicht.“
Marc ist verwirrt: „Was kannst du nicht. Also bis jetzt konntest du sehr gut.“ Er versucht ihren Hals zu küssen. Gretchen stösst ihn ein weiteres Mal weg: „Ich kann das nicht. Auf jeden Fall nicht so.“
Sie öffnet die Tür und vor ihr steht Sabine. Die sieht Gretchen von oben bis unten an: „Was ist den passiert? Ich habe ein rumpeln gehört.“ Gretchen die total verwuschelt ist und ihre Bluse definitiv zu weit offen hat, versucht sich rauszureden. Doch das funktioniert nicht, weil jetzt auch Marc in Sabine rein läuft, und der sieht genau so ramponiert aus wie Gretchen.
Sabine guckt noch verdutzter: „Ehm, Herr Doktor.“
(Gott sei dank ist sie im Kombinieren noch nie ein Sherlock Holmes gewesen.)
Marc erschrickt sich im ersten Moment wegen Sabine und sagt dann ganz cool: „Wir brauchen dringend noch ein paar Dynamische Hüftschrauben es sind keine mehr am Lager.“
Er geht in sein Büro und noch im gehen knöpft er sein Hemd zu und richtet seine Frisur.
Gretchen: „Eh, ja genau und von den Gummihandschuhe sind auch nicht mehr so viele da. Sabine mach doch bitte gleich die Bestellung.“ Gretchen dreht sich um und geht Richtung Aufzug.
Sabine steht immer noch auf dem Schlauch sie ruft Gretchen noch nach: „Aber ich hab doch gerade gestern neue Gummihandschuhe eingeräumt.“

Am Abend bei den Haases zu Hause.
Bärbel hat bereits von Franz erfahren das Gretchen in die Schweiz kann und hat gleich den halben Kleiderschrank in einen Koffer gepackt. Ihre Mutter ist aufgeregt und kann es kaum glauben dass ihre Tochter einen richtigen Lehrgang machen kann und das auch noch in der Schweiz.
Als Gretchen dann endlich in ihrem Zimmer aufs Bett fällt, ist es schon sehr spät.
Sie nimmt mal wieder ihr Tagebuch aus dem Versteck.

Heute war nicht mein Tag.
Zuerst klemmt das Fahrradschloss.
Mache mir ernsthaft Gedanken ob ich nicht doch besser ein Autokaufen sollte.
Dann bleib ich mit Marc Meier im Aufzug stecken und es kommt zu einem wahnsinns Kuss.
Konnte gerade noch verhindern dass mein Vater uns so gesehen hat.
Dann muss ich feststellen dass mein Freund in den Staaten noch eine Freundin hat.
Das einzig Positive an diesem Tag ist das Mehdi mir gesagt hat dass er mein Freund ist.
Wenigstens kein Liebesdrama mehr mit Dr. Kaan.
Doch dann rassle ich gleich ins nächste wieder voll rein.
Marc hat mir schon wieder das Leben gerettet. Er wollte wohl als Belohnung Sex von mir.
Was dann auch beinahe passiert wäre im Lagerraum.
Konnte im letzten Moment wieder Herr über meinen Körper werden.
Übermorgen wird ich nach Zürich fahren und einwenig abstand von dem allem bekommen.
Zudem lerne ich auch noch was.
Ich seh die Schulung als Chance.
Erstens das ich mich beruflich Weiterentwickle.
Und zweitens das ich endlich mehr Selbstbewusstsein habe im Umgang mit Marc.
Solche Situationen wie heute soll es keine mehr geben.

Nachtrag:
Ausser Marc sollte wieder erwartend doch Gefühle für mich haben.
Was aber nie passieren wird.




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Gretchen81 Offline

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23.10.2008 11:39
#173 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 49: Hier ist alles anders

Eines fällt Gretchen als erstes auf, als sie auf dem Parkplatz von der Uni-Klinik in Zürich steht.
Alle Ärzte fahren hier teure Autos. Porsches, Mercedes und Audis stehen hier in Reih und Glied.
Das Krankenhaus selber liegt mitten in der Stadt Zürich, nicht so idyllisch gelegen wie wir Elisabeth-Krankenhaus. Dafür ist man auch hier in kürzester Zeit am See.
Als Gretchen dem Professor Dr. Glanzmann vorgestellt wird, glaubt sie zuerst an einen Scherz.
Denn der Professor ist deutlich jünger als erwartet. Der etwa ein 1.75 grosse blonde Mann, hat einen zurückversetzen Haaransatz, den er versucht zu Kaschieren und er ist gerade mal Anfang 40.
Prof: „Frau Dr. Haase, es freut mich sie kennen zu lernen. Ihr Vater hat mir schon einiges von ihnen erzählt.“
Gretchen lächelt: „Danke vielmals. Ich hoffe mein Vater nicht zu sehr übertrieben.“
Glanzmann: „Das ist Dr. Pia Müller, sie ebenfalls Assistenzärztin jedoch schon im 2 Jahr. Sie wird sie die nächsten Tage unter ihre Fittiche nehmen.“
Pia streckt ihr die Hand entgegen: „Grüessti, chasch mer Pia säge.“
Gretchen hat nicht gerade viel verstanden: „Wie bitte?“
Pia: „Oh, Entschuldige ich habe vergessen das du noch nicht so viel Schweizerdeutsch verstehst.
Du kannst mich ruhig Pia nennen. Seh das nicht so eng.“
Gretchen: „Danke ich bin Gretchen. Werde mich bemühen und versuchen das Schweizerdeutsch zu verstehen.“
Pia: „Das isch di beschti ischtellig. Auso chum i zeig dr mau üsi station. När hämmer de e OP.“
Gretchen hat schon wieder nur die hälfte verstanden nickt aber brav also ihr alles klar wäre.

Ein paar Minuten im OP. Herzkranzverstopfung. Es wird ein Bipass gemacht.
Die Operationsschwester schaltet den Radio an und da läuft ein Lied das Gretchen nicht wirklich versteht.
Sowas wie Lauenesee von einer Gruppe die wohl Spahn heisst.
Interessiert sie sie Pia über die Schultern.
Nach der OP fragt gehen Gretchen und Pia in die Grosse Cafeteria um einen Kaffe zu trinken.
Gretchen: „Du Pia ich hab da mal eine Frage?“
Pia: „Schiess los. Chasch mi aues Fräge.“
Gretchen: „Ok. Du bist doch auch alleine als Ärztin der Chirurgie. Findest du es nicht manchmal auch schwer gegen die männlichen Kollegen zu bestehen.“
Pia: „Weisch scho was meinsch. Nö, eigentli ned. Muesch eifach wöse wie se nä.“
Gretchen: „Ach so und was heisst das genau?“
Pia: „Auso erschti regle aus Frau under Manne. Flirte isch erlaubt aber meh ned.
Und ab und zue mumene au mau zeige das mehr meh cha aus sie.“
(Versteh zwar immer noch nur die hälfte. Aber sie hat da schon nicht ganz Unrecht.
Hätte es nie soweit kommen lassen sollen mit Marc.)




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23.10.2008 15:18
#174 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Erst jetzt fällt Gretchen auf das sie schon wieder nur an Marc denkt. Selbst hunderte von Kilometern entfernt denkt sie nur an ihn.

Für den Abend haben sich Pia und Gretchen verabredet. Pia will ihr Zürich zeigen.
Gretchen ist skeptisch denn ihre Mutter hat beim Packen ihrer Kleider leider nichts Ausgang technischen eingepackt. Darum muss Gretchen improvisieren. Was laut Pia ihr sehr gut gelungen ist.
Im Kaufleuten angekommen erklärt ihr Pia das hier hin und wieder auch Promis absteigen.
Gretchen: „Das begreif ich. Das kann man sich auch nur leisten wenn man Kohle ohne Ende hat.“
Pia: „Oder man ist Arzt.“
Gretchen: „Guter Witz. Also ich verdiene nicht so viel, dass ich regelmässig hier herkommen könnte.“
Pia: „Du arbeitisch im falsche Land. Hier verdiensch du locker ds doppelti bis dreifache. Du hesch doch d Porsches auf dem Parkplatz vor der Klinik use gseh.“
Gretchen: „Und ich hab mich schon gewundert wie die sich das Leisten können.“
Pia: „Anders Thema, hesch de süess det scho gseh. De luegt emmer zu dir öbere.“
Gretchen sucht den Mann der sie immer anstarrt doch sie wird durch ein Telefon klingeln abgelenkt.
Ohne aufs Display zu sehen nimmt sie ab: „Hallo.“
Sven: „Mein Engel, endlich erreich ich dich.“
Gretchen überlegt einen kurzen Moment ob sie besser gleich wieder auflegen soll. Doch sie gibt ihm eine Chance. Immerhin weiss er noch nicht das Gretchen von Brenda weiss: „Das ist jetzt gerade sehr schlecht.“
Sven: „Wo bist du den, es ist so laut bei dir im Hintergrund?“
Gretchen: „Ich bin im Kaufleuten in Zürich.“
Sven verwirrt: „Du bist wo?“
Gretchen: „Dachte mir wenn du nach NY kannst für eine Schulung. Kann ich das auch.“
Sven sauer: „Du bist an einer Schulung in einer Disco?!“
Gretchen: „Nein an der Uniklinik. Hier feiere ich nur meine Single das sein.“
Sven wird immer wütender weil er keine Ahnung auf was Gretchen anspielt: „Was Single das sein. Was soll das den heissen?!“
Gretchen: „Lieber Sven. Ich bin nicht gern das 5 Rad am Wagen. Grüsse mir bitte deine Brenda. Tschüss.“
Sie henkt auf und fühlt sich richtig stolz auf sich selber. Nie hätte sie gedacht dass sie so taff sein kann und Sven einfach so abservieren könnte.
Gretchen stupst Pia an: „Komm lass uns tanzen und den Schweizer Jungs die Köpfe verdrehen.“




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23.10.2008 16:39
#175 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Die zwei Wochen verfliegen nur so. Gretchen durfte hin und wieder ihr Können beweisen.
Am ihrem letzten Arbeitstag wird Gretchen zum Professor gerufen.
Professor: „Setzen sie sich doch bitte Frau Doktor.“ Gretchen setzt sich auf einen Stuhl vor dem Schreibtisch des Professors und dieser Kramt nach ein paar Unterlagen.
Professor: „Ich wollte mit ihnen über etwas Reden. Und zwar werden sie uns ja heute Abend verlassen.
Ich habe sie als eine Aufmerksame und gelehrige Ärztin kennen gelernt und aus diesem Grund
möchte ich sie fragen ob sie nicht hier bleiben möchten.
Wir haben noch eine offene Stelle in der Herzchirurgie und sie wären perfekt für diesen Job.
Gretchen ist baff: „Ich muss das doch nicht hier und jetzt entscheiden?“
Professor: „Schön wäre es zwar aber ich gebe ihnen eine Bedenkzeit von einem Monat. Ich weiss dass es für sie ein schwerer Schritt ist. Nicht jeder Krieg diese Chance und vor allem nicht so eine lange Bedenkzeit.“
Gretchen verlässt das Büro ihres momentanen Chefs wie unter Hypnose.
Sie kann es immer noch nicht fasen das ihr eine Stelle in der Schweiz angeboten wird.
Sie geht in ihr Zimmer das sie auf dem Unigelände vorübergehend hat und packt ihre Sachen zusammen.
Ihr Tagebuch hat sie auch in die Schweiz mitgenommen, sie kramt es heraus und schreibt:

Steh unter Schock.
Mir wurde soeben eine Stelle in der Schweiz für 2 Jahre angeboten.
Soll ich sie annehmen?
Positiv:
- Mehr Lohn
- keine Bekannten Ablenkungen namens Marc
- neue Freunde
Negativ:
- Unbekannte Ablenkungen neue Männer, kenne mich ja
- alte Freunde fehlen
- keine Ahnung

Werde jetzt erstmal eine Runde Joggen gehen.
Hab festgestellt das dies genau so gut wirkt wie Schokolade.
Nur macht das nicht Dick.

Komme von Joggen zurück.
Habe eine Entscheidung getroffen. Werde die Entscheidung verschieben.




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