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Dieses Thema hat 283 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Gretchen81 Offline

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30.09.2008 15:44
#101 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Der nächste Punkt im Kurs ist das richtige Baden des Säuglings.
Dafür kriegen Marc und Gretchen eine Puppe und eine Säuglingsbadewanne die mit Wasser gefüllt ist.
Es soll alles so realistisch wie nur möglich sein.

Gretchen sowie Marc finden das ganze überhaupt nicht realistisch und albern lieber rum.
Marc spritzt Gretchen mit Wasser an. Gretchen wirft Marc den Puder ins Gesicht.

Die Kursleiterin ist inzwischen mehr als sauer auf die beiden und stellt sie kurzerhand vor die Türe.
Vor der Türe liesst sie den beiden die Leviten.
Hebamme: „Nur weil sie das ganze nicht Ernst nehmen wollen, heisst das noch lange nicht
dass die anderen auch nichts lernen möchten.
Das nächste Mal werde ich mit ihnen alleine den Kurs abhalten.
Dann geht es um das richtige Atmen.
Schönen dank noch und auf Wiedersehen.“

Als die gute Frau wieder im Saal verschwunden ist, kann Marc sein lachen nicht mehr zurück halten.
Gretchen findet das nicht mehr ganz so witzig.
Sie boxt ihn.
Gretchen: „Hättest du dich den nicht einwenig zusammen reissen können. Jetzt glaub die von uns wer weiss was.“
Marc sieht Gretchen in die Augen, dabei hat er immer noch einwenig Puder im Gesicht:
„Was heisst hier ich? Du bist doch mit dem Puder auf mich losgegangen.“
Gretchen wischt Marc den Puder aus dem Gesicht: „Ja nachdem du mich nass gespritzt hasst.“

Marc küsst Gretchen.
Marc: „Hab begriffen ich bin der Böse und du der Engel.“


Gretchen81 Offline

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30.09.2008 19:45
#102 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Es ist Samstag Marc macht sich für den Tag auf dem Golfplatz fertig und Gretchen sucht mal wieder ihre Schuhe da Betty bereits geklingelt hat.

Marc geht schon mal zur Tür: „Ach sie an. Ugly Betty.“
Betty: „Es ist auch schön dich zu sehen Marc. Ist Gretchen schon fertig.“
Marc: „Sie sucht ihren 2. Schuh, kannst ihr ja helfen.
Zwei blinde Hühner finden vielleicht auch mal ein Korn.“

Betty geht ins Wohnzimmer zu Gretchen.

Betty: „Kann ich dir irgend wie helfen?“
Gretchen: „Ja du kannst mir helfen in dem du meinen 2. Schuh findest.“
Betty: „Aschenputtel ist das dein Schuh?“
Betty hat unter dem Sofa Gretchen Schuh gefunden und hält ihn nun wie eine Trophäe in die Luft.
Gretchen ist so glücklich das sie Betty gleich einen Kuss auf die Wange gibt.
Betty: „Können wir jetzt gehen. Ich spüre die dunkle Seite der Macht ist im Raum.“
Betty sieht zu Marc rüber. Der verzieht das Gesicht.
Gretchen: „Ich möchte wirklich wissen wie ihr als Paar wart.
Ihr Haut euch ja gegenseitig die Beleidigungen um den Kopf.
Marc: „Hauen ist die richtige Bezeichnung für unsere Beziehung damals.“
Gretchen: „Wie meinst du das?“
Betty: „Marc du bist so ein Lügner. Können wir jetzt gehen.
Marc fängt Gretchen noch vor der Türe ab und küsst sie Leidenschaftlich.
Betty: „Bäh das muss jetzt aber nicht sein.“
Gretchen: „Doch das muss sein. Grüsst du mir meinen Vater?“
Marc: „Ja klar mach ich.“
Und schon hat er Gretchen schon wieder im Arm und küsst sie.
Gretchen: „Marc ich muss jetzt wirklich los.“


Gretchen81 Offline

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01.10.2008 08:40
#103 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
In Betty’s kleinen Fiat geht es Richtung Brautgeschäft.
Dort angekommen finden sie keinen Parkplatz da parkiert Betty ihren kleinen kurzer Hand
in ein Parkfeld wo schon ein Smart drin steht.
Gretchen: „Das kannst du doch nicht machen.“
Betty gespielt ahnungslos: „Wieso nicht. Der kommt ja wieder raus. Und es wäre eine Platzverschwendung.“

Gretchen und Betty betreten das Brautmode-Geschäft.
Betty: „Ist das eigentlich das gleiche wie bei Peter?“
Gretchen: „Spinnst du, sicher nicht. Hab keine Lust auf einen Mitleidigen Blick.
Da kommt auch schon eine ältere Frau, die ihre braunen Haare zu einer Banane Hochgesteckt hat und perfekt Geschminkt ist, auf sie zu und begrüsst die beiden Herzlich.

ältere Frau: „Guten Tag sie müssen Fräulein Haase sein. Ihre Mutter hat sie sehr gut beschrieben.
Ich bin Elisabeth ihre Beraterin.“
Betty frech: „Heisst das heute Beraterin und nicht mehr Verkäuferin.“
Elisabeth: „Ich sehe mich eher in der Position einer Beraterin. Und sie sind sicher die Brautjungfer.“
Gretchen: „Ja genau das ist sie.“
Elisabeth: „Was haben sie sich den so vorgestellt?“
Gretchen: „Etwas in das ich rein passe und in dem ich nicht wie ein Sahnebesét aussehe.“

Elisabeth dreht sich um und geht.
Ein paar Minuten später kommt sie mit einem ganzen Wagen voll mit Kleidern zurück.
Elisabeth: „Hier bitte, ich hoffe es ist etwas für sie dabei. Möchten sie etwas Musik beim Anprobieren.“
Betty ist positiv überrascht: „Das wäre klasse.“
Elisabeth zückt die Fernbedienung aus ihrer Tasche und schaltet die Musik an.
Es ist so langsame schmuse Klassik-Musik.
Gretchen: „Ehm, schön, aber haben sie auch noch etwas anderes.“
Elisabeth: „Natürlich. Wie wäre es mit dem.“
Nun kommen popig rockige Töne aus den versteckten Boxen.
Gretchen: „Doch das ist besser.“

Gretchen schnappt sich das erste Kleid, geht in die Umkleidekabine und Betty setzt sich in den Stuhl davor.
Als Gretchen mit dem ersten Kleid rauskommt, wäre Betty beinahe vor lachen vom Stuhl gefallen.
Betty: „Muss schon sagen die Puffärmel lenken eindeutig von deinem Bauch ab.“
Gretchen probiert alle Kleider an, doch keines gefällt ihr oder Betty.
Elisabeth kommt wieder um nach zu sehen ob alles in Ordnung ist.
Elisabeth: „Und war ein Kleid das ihren Ansprüchen genügt?“
Gretchen drückt sich diplomatisch aus: „Nein nicht wirklich passend.“
Elisabeth sieht sich Gretchen genauer an, läuft einmal um sie herum und sagt dann: „Ich glaube ich weiss jetzt was es sein könnte.“
Sie marschiert schnurr stracks Richtung Lager.
Als Sie wieder zurück kommt hat sie einen Kleiderbeutel dabei.
Elisabeth: „Das ist heute neu eingetroffen. Es ist von einer jungen Modedesignerin und ein absolutes Einzelstück. Bitte probieren sie es doch mal an.“
Gretchen zuckt mit den Schulter und geht wieder in die Umkleidekabine.
Sie braucht einige Zeit um das Kleid anzuziehen.
Elisabeth hat unter dessen auch noch einen Schleier gesucht und geht damit zu Gretchen in die Umkleidekabine.
Elisabeth: „Sie sehen bezaubernd aus. Gehen sie raus und zeigen sie sich ihrer Freundin.“
Elisabeth schiebt den Vorhang zur Seite und Gretchen verlässt die Kabine.
Betty sitzt mit offenem Mund vor ihr.
Gretchen: „Ist es so schrecklich?“
Betty kullert eine Träne über die Wange: „Nein du siehst einfach Wunderschön aus.“

Gretchens Kleid ist aus einem Chiffon Stoff mit Perlen und Swarovski-Steinen bestickt, Boden lang mit einer kleinen Schleppe. Geschnitten ist es in einem Princess-Schnitt, so das Gretchensbauch auch ohne Probleme noch einwenig wachsen kann, die Schultern sind frei und die Ärmel sind aus einem hauchdünnen Stoff luftig leicht.

Elisabeth zupft noch einwenig an Gretchensschleier: „Ich empfehle ihnen die Haare offen zu tragen. Eventuell mit noch ein paar Perlen drin. Und wenn ich das sagen darf.
Sie sehen einfach bezaubernd aus.“


Gretchen81 Offline

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01.10.2008 19:07
#104 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Elisabeth ist zufrieden mit ihrer Schöpfung: „So und jetzt noch was schönes für die Brautjunger.
Was für Vorstellungen haben sie den so?“
Betty wischt sich die Träne weg: „Was heisses vielleicht?“
Elisabeth: „Im allgemeinen sollte die Brautjunger nicht aufreizender als die Braut sein.
Aber ich glaube ich hab da was für sie.“
Sie geht mit Betty in einen anderen Teil des Verkaufsraums.
Und hält ihr ein Kleid hin das vorne zwar höher geschnitten ist aber dafür hinten tiefer blicken lässt.
Elisabeth: „Auf einen herkömmlichen BH müssten sie aber hier für verzichten.“
Betty hätte beinahe angefangen zu sabbern: „Kann ich es mal anprobieren?“
Elisabeth: „Ja klar, sie wissen ja wo.“

Betty legt einen spurt zur Umkleidekabine hin.
Schneller als Gretchen sich umziehen kann ist Betty in ihr Kleid geschlüpft.
Betty hüpft in ihrem Kleid vor dem Spiegel rum: „Das ist es.“
Gretchen steckt den Kopf aus der Kabine raus: „Wow. Wenn Mehdi da nicht an beisst ist er definitiv blind.
Und die Farbe Lilla steht dir einfach genial.“

Die beiden verlassen das Geschäft glücklich.
Doch als Betty zu ihrem kleinen Auto kommt ist ein Polizist gerade dabei ihr ein Knöllchen zu geben.
Betty: „Hei, was machen sie da?“
Polizist: „Ich mache meine Arbeit.“
Betty: „Aber wieso soll ich einen Strafzettel bekommen, schliesslich steh ich auf einem Parkplatz und
die Parkuhr ist noch nicht mal abgelaufen.“
Polizist: „Sie können doch nicht einfach auf einem Parkplatz parkieren auf dem schon einer steht.“
Betty lässt ihren Charme spielen: „Als ich mein Auto hier geparkt habe war mein kleiner der einzige hier.
Zudem hatte ich es pressant darum steht er so da.“
Polizist: „Alle haben es immer eilig, das ist keine Ausrede.“

Alles geflirte das Betty verschiesst nutzt nichts. Sie bekommt ihr Knöllchen.
Gretchen muss lachen: „Komm lass uns gehen. Ich zahle dir auch noch einen leckeren Latte Machiatto.“


Gretchen81 Offline

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02.10.2008 08:43
#105 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Betty lässt sich gerne einladen so fahren die beiden in ihr Lieblingscafé, in dem sie schon als Teenies waren.
Sie essen dort am Mittag eine Kleinigkeit und fahren dann zu Gretchen nach Hause.
Sie quatschen und lachen den halben Nachmittag zusammen bis Betty einfällt,
dass sie ja noch einkaufen muss und die Läden bald schliessen.
Als Gretchen so alleine vor dem Fernseher sitzt ist ihr langweilig.
Sie nimmt ihr Handy und schreibt Marc eine SMS:
• Na wie sieht’s aus hat dich mein Vater schon beim Golfen besiegt?
Denn ihr Vater erzählt immer wie er ein guter Golfer ist und vor allem wie viele Partien er schon gewonnen hat.
Eine Stunde später kommt endlich eine Antwort.
• Wie kommst du auf so was?
(Das kann ja lustig werden, denn Papa kann nicht verlieren.)
Gretchen will auf Marc warten, denn im Normalfall sind die Golfturniere fertig wenn es dunkel wird.
Doch Marc kommt und kommt einfach nicht.
Gertchen schläft auf dem Sofa ein.
Mitten in der Nacht wird sie von lautem Gejohle und Gepolter geweckt.
Sie steht auf und geht zur Türe.
Es klingt als treffe jemand von aussen mit dem Schlüssel das Loch nicht.
Gretchen macht die Türe auf und vor ihr steht ein total Betrunkener Marc.
Marc lallt: „Lallo Hasenzähnchen, hicks, du siehst verdammt sexschi aus, hicks.“
Marc will Gretchen küssen. Doch dessen Fahne ist so gross das Gretchen beinahe übel geworden wäre.
Gretchen: „Wie um himmelswillen bist du nach Hause gekommen?“
Marc: „Taxschi. Komm her mein Hase.“
Gretchen macht die Türe zu und Marc hängt an ihr.
Sie versucht ihn ins Schlafzimmer zu bugsieren.
Was ihr auch gelingt da Marc anscheinend auch dahin will mit ihr.
Gretchen setzt Marc setzt Marc aufs Bett.
Sie versucht ihm die Klamotten auszuziehen.
Und Marc hat nichts besseres zu tun als an Gretchen zum zu Fummeln.
Gretchen: „Marc lass das.“
Marc: „Komm schon Gretschen lass uns das Hirn raus vögeln.“
Patsch. Kaum hatte das Marc gesagt ist er auch schon weggetreten.
Gretchen hat zuerst Angst doch dann fängt er an zu schnarchen.
(War ja klar.)
Sie zieht Marc bis auf die Unterhosen aus und legt ihn noch richtig ins Bett.
So gut wie es eben geht.
Dann geht sie selber schlafen. Obwohl an Schlaf war wohl oder übel nicht zu denken.
Marc hat im Schlaf sämtliche Bäume im Umkreis von 10 km ungesägt.


Gretchen81 Offline

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02.10.2008 10:28
#106 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 30: Kopfschmerzen und keine Erinnerungen

Am nächsten Morgen erwacht Marc mit heftigem Schädelbrummen.
Als er neben sich greift ist Gretchen nicht da.
Dafür steht ein Glas Wasser und eine Kopfweh-Tablette auf dem Nachttisch.
Er nimmt diese und steht auf.

Gretchen ist am morgen schon früh aufgestanden.
Hat Brötchen aufgebacken und Marc das Wasser und die Kopfweh-Tablette hingelegt.
Jetzt ist sie gerade dabei die Wäsche zu waschen.
Als sie Marc’s Polo Hemd in die Maschine stecken will findet sie einen Lippenstift-Fleck auf dem Kragen.
Gretchen wäre beinahe umgekippt.
Sie fühlte sich als ob ihr jemand den Boden unter den Füssen weggezogen hätte.
(Was mach ich den jetzt. Ich pack meine Sachen. Nein das kann ich nicht,
ich hab geschworen ich stelle mich den Problemen.
Und wenn es jetzt eins gibt das knallroten Lippenstift trägt werd ich mich auch dem stellen.)

Gretchen packt das Hemd und geht damit in die Wohnung.
Marc kommt gerade aus der Dusche und hat nur ein Handtuch umgewickelt.
Als er Gretchen sieht lächelt er sie an: „Guten morgen, danke für die Tablette.“
Gretchen lächelt ihn nicht an. Ihr Gesicht ist wie versteinert.
Marc: „Was ist passiert?“
Gretchen geht auf Marc zu knallt ihm eine, was Marc verdammt wehgetan hat,
den eine Ohrfeige und ein Kater sind mörderisch.
Marc: „Sag mal spinnst du. Ich hab doch gar nichts gemacht.“
Gretchen mit zitternder Stimme: „Nichts? Das nennst du nichts?“
Sie hält ihm sein Polo-Shirt vor die Nase.
Marc nimmt es und sieht den Lippenstift: „Oh.“
Gretchen: „Das ist das einzige was du zusagen hast, Oh?“

Gretchen geht ins Kinderzimmer und knallt die Türe zu.
Marc geht ihr hinterher: „Gretchen glaub mir ich habe keine Ahnung woher der kommt.“
Gretchen: „Marc du hast dich kein stück geändert.“
Marc: „Verdammt ich weiss es wirklich nicht. Ich würde dich nie betrügen.“
Gretchen: „Ach hör doch auf.“
Marc: „Ich kann mich ja noch nicht mal mehr daran erinnern wie ich heim gekommen bin. Geschweige den wo mein Wagen steht.“
Gretchen schweigt, sie sitzt am Boden vor dem Kinderbettchen und tränen rinnen ihr übers Gesicht.
Marc: „Gretchen?“
Gretchen schreit mit aller Kraft: „Hau ab.“
Marc: „Ich liebe dich und ich habe dich nicht betrogen. Ich beweise es.“
Er zieht sich an, schnappt sich seine Schlüssel und ruft sich ein Taxi.


Gretchen81 Offline

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02.10.2008 13:12
#107 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Da Marc schlecht zu seinem zukünftigen Schwiegervater fahren kann, um zu fragen was
er gestern alles angestellt hat, fährt Marc zu David.
Als er bei David klingelt öffnet ihm die kleine Emma Lena die Türe.
Marc: „Hallo kleine ist der Papa zu Hause?“
Emma Lena nickt und läuft Richtung Wohnzimmer.
Marc betritt die Wohnung und schliesst hinter sich die Türe.
Da kommt auch schon David mit einem Glas Wasser in der Hand: „Hallo Kumpel, na auch so Kopfweh?“
Marc: „Es geht. Ich hab da ein anderes Problem.“
David: „Ich weiss schon, du suchst deinen Wagen. Der steht vor dem Golfclub.
Man waren wir alle Hacke breit.“
Marc: „Ach vergiss den Wagen, was ist gestern nach dem Golfen passiert.“
David lacht: „Du hast doch nicht etwa einen Filmriss?“
Marc: „Ja denn hab ich, plus einen Kussmundabdruck auf meinem Shirt von gestern.
Also was ist passiert.“
David kriegt sich nicht mehr ein: „Marc es war gestern wie in alten Zeiten.“
Marc kommt langsam der Gedanke, dass er Gretchen vielleicht doch betrogen haben könnte.
Er muss sich hinsetzen. Bis jetzt hätte er sich nicht vorstellen können dass er so etwas Gretchen
antun könnte. Klar war er in früheren Beziehungen nicht immer treu gewesen.
Aber mit Gretchen war es etwas anderes.
David: „Marc du bist kreide Bleich willst du etwas zu trinken?“
Marc: „Nein danke. Wie konnte ich nur.“
David: „Wie konntest du was? Ist doch nichts Schlimmes passiert.
Aber eins muss ich dir sagen. Hätte nie gedacht das dein Schwiegervater so locker drauf ist.“
Marc: „Wie meinst du nichts schlimmes?“
David: „Ja gestern als die Striperinen im Golfclub ihren Auftritt hatten. Und Franz ihr gesagt hat
das du bald heiraten wirst und sie dann einen Lapdance für dich gemacht hat.
Kannst du dich an gar nichts mehr erinnern.“
Marc: „Nein verflucht. Also ist der Lippenstift von der Striperin?“
David: „Nein nicht ganz.“


Gretchen81 Offline

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02.10.2008 15:21
#108 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Inzwischen bei Gretchen.
Gretchen sitzt immer noch weinend am Boden als ihr Telefon klingelt.
Sie denkt es sei Marc und nimmt nicht ab.
Da es aber nicht auf hört zu klingeln, quält sich Gretchen vom Boden auf und geht zum
Telefon und nimmt ab. Es ist Ihre Mutter die ihr dringend etwas erzählen will.

Gretchen: „Mensch Mutti ich hab heute keinen Nerv mit dir über die Hochzeit zu reden.“
Bärbel: „Ich rufe doch gar nicht wegen der Hochzeit an. Hat Marc dir erzählt was gestern Abend
im Golfclub los war?“
Gretchen wütend: „Nein hat er nicht, er behauptet er könne sich an nichts mehr erinnern.“
Bärbel: „Genau wie dein Vater, den hab ich heute morgen in Frauenkleider und mit Make-Up im
Gesicht auf dem Sofa schnarchend gefunden.“
Gretchen fängt an zu verstehen: „Mutti hatte Papa einen Blutroten Lippenstift aufgetragen?“
Bärbel: „Ja genau, der ist inzwischen auch über all auf dem Sofa. Putze schon eine halbe
Ewigkeit und der geht einfach nicht ab.“
Gretchen klemmt ihre Mutter am Telefon ab: „Danke Mama das du mir das erzählt hast,
ich muss aber jetzt, tschüss.“

Gretchen kann sich so ungefähr zusammen reimen was da gestern so abgegangen ist im Golfclub.
Aber Marc so einfach davon kommen lassen wollte sie trotzdem nicht.
Er sollte ihr selber erzählen wie er zum Lippenstift auf dem Hemd gekommen ist.

In der Villa von Humbold hat Marc in dessen erfahren von wem er den Lippenstift hatte.
Das war beinahe noch schlimmer als die Version mit der Striperin.
Wie sollte er Gretchen erklären das der Kussmund der von ihrem Vater gewesen ist.
Das sie alle so betrunken waren.
Vor allem wenn das rauskommt das der Professor in Frauenkleider seinen
Ober-Arzt geknutscht hat.
Beim Gedanken daran von seinem Chef und zukünftigen Schwiegervater geküsst
geworden zu sein, schüttelte es Marc.

David: „Übrigens ich hab noch ein paar Bilder von dem ganzen mit meinem und deinem Handy gemacht.“
Schon zu spät Marc ist bereits aus dem Haus raus.
Ohne nur ein Wort zusagen.
Er muss mit Gretchen wieder grade biegen ohne Franz Haase zu verraten.


Gretchen81 Offline

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02.10.2008 19:19
#109 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc öffnet die Tür zu seiner Wohnung.
Er legt sein Handy und die Schlüssel auf ein Sideboard im Gang und geht ins Wohnzimmer.
Dort sitzt Gretchen mit verschränkten Armen.
Gretchen: „Und hast du jetzt Beweise.“
Marc: „Ich hab keine Handfesten beweise.
Aber ich weiss jetzt durch David was gestern Abend wirklich geschehen ist.“
Gretchen die ihre Wut nur spielt: „Und was ist passiert.“
Marc: „Also wir 3 haben wohl alle etwas zuviel getrunken.
Und an dem Abend war wohl eine Strippshow angesagt.
Von der wir vorher ehrlich nichts wussten.“
Gretchen überrascht: „Strippshow?“
Marc: „Ja und da haben David und Franz wohl eine Stripperin bezahlt für eine private Show,
und ihr gesagt das ich bald heirate. Und da ist wohl der Lippenstift auf mein Hemd geraten.
Ich schwöre da wirklich sonst nichts.“
Gretchen: „Und das soll ich dir jetzt ehrlich glauben.“
Marc setzt seinen Schlafzimmerblick auf: „Ja weil es die Wahrheit ist.“
Gretchen wird ein kleinwenig weich und küsst Marc. Um dann gleich wieder auf abstand zu gehen.
Weil sie genau weiss das dies nicht ganz die Wahrheit war.

Gretchen: „Dann erklär mir doch bitte mal wieso meine Mutter,
Papa in Frauenkleider mit Lippenstift im Gesicht auf dem Sofa schnarchend gefunden hat?“

Marc verdutzt: „Du weisst davon?“

Gretchen: „Ich bin zwar blond aber nicht blöd.“
Marc: „Das hab ich doch gar nicht gemeint.“
Gretchen: „Und warum hast du mich denn gerade eben angelogen?“
Marc: „Wenn das raus kommt das dein Vater in Frauenkleidern nach Hause gegangen ist.
Dann ist die Hölle los.“
Gretchen: „Na und da ist er ja selber schuld. Wie ist es eigentlich dazu gekommen?“
Marc: „Wenn ich mich richtig erinnern hat David mit ihm gewettet.“
Gretchen: „Schade gibt es von dem keine Bilder.“
Marc holt sein Handy: „David hat noch irgend etwas gesagt das er Fotos mit dem Handy gemacht hat.
Hier schau mal nach.“

Gretchen nimmt das Handy, doch als erstes findet Gretchen die Bilder vom Private-Stripp mit Marc.


Gretchen81 Offline

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03.10.2008 10:53
#110 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
(Einmal tief durchatmen, er war betrunken und das ist überhaupt nicht schlimm.
Doch ist es.)
Sie zögert einen kurzen Moment und dann schmeisst sie Marc das Handy zu.
Marc: „Was ist jetzt wieder los?“
Gretchen: „Was los ist? Hast du nur eine kleine Ahnung was die Stripperin gestern alles mit dir angestellt hat.“
Marc nimmt sein Handy: „Nein, aber David hat mit gesagt das es nichts schlimmes“
Er hat soeben das erste Bild auf seinem Natel gesehen und begreift jetzt was Gretchen so wütend macht.

Zu leugnen hat definitiv keinen sinn. Auf dem Bild hat Marc kein Shirt mehr an.
Das erklärt wieso die Frau nicht für den Lippenstift verantwortlich war.
Aber dafür leckt sie mit ihrer Zunge Marc’s Brustwarzen.
Was ihm scheinbar gefällt wenn man sein Gesicht dabei so betrachtet.

Die nächsten Bilder will Gretchen wie auch Marc nicht mehr sehen.
Obwohl genau die Bilder wären eindeutig zu Marc’s Gunsten gewesen.

Gretchen: „Kannst du dir vorstellen wie weh das tut.
Ich schwangeres Huhn sitze hier alleine zu Hause und du vergnügst dich mit einer anderen.“
Marc: „Aber es ist doch gar nichts passiert.“
Gretchen: „Das hab ich schon verstanden. Doch alleine die Tatsache das du eine andere
so nah an dich ranlässt ist schon schlimm genug.“
Marc: „Gretchen ich liebe dich. Sag mir was ich tun soll und ich werde es machen. Aber bitte verzeih mir.“
Gretchen: „Gib mir zeit.“

Gretchen dreht sich um, geht ins Schlafzimmer und schliesst die Türe.
Marc versteht dass es besser ist wenn er diese Nacht auf dem Sofa verbringt.

Am nächsten Tag schweigen sich Gretchen und Marc an.
Selbst auf der Arbeit wechseln sie nur die nötigsten Worte.
Dies bleibt nicht unbemerkt.
Schwester Sabine spricht Gretchen in einer Pause darauf an: „Frau Doktor was ist zwischen ihnen und Dr. Meier den passiert?“
Gretchen zögert: „Wir hatten halt einen kleinen Streit.“
Schwester Sabine: „Aber sie können sich doch nicht streiten sie sind ein Traumpaar.“
Gretchen: „Es gibt keine Traumpaare Sabine, sonst würde das auch nicht TRAUM heissen.“
Schwester Sabine: „Was hat Dr. Meier den angestellt.“
Gretchen: „Im Golfclub letzten Samstag war eine Strippshow, und jetzt fragen sie mich nicht wieso da eine war, ich weiss es selbst nicht. Und da hat er die Show einwenig zu sehr genossen.“
Schwester Sabine: „Und darum streiten sie. Das ist doch nicht schlimm.
Ich war auch schon mal bei den California-Dream-Boys, na und. Gegessen wird immer noch zu Hause.“
Gretchen war überrascht über Sabines antwort.
Sie fragte sich ob sie vielleicht Recht hätte, schliesslich hat Marc ihr geschworen,
dass da nichts gelaufen ist.

Gretchen: „Ich weiss nicht sie haben das Bild nicht gesehen.“
Schwester Sabine: „Wie wäre es wenn sie auch mal einen Mädelsabend machen.
Dann können sie sehen dass daran nichts ist.“

Gretchen: „Sie meinen wie einen Jungesellinenabend?“
Schwester Sabine: „Genau.“
Gretchen: „Ich überleg mir das noch.“


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06.10.2008 08:22
#111 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Gretchen und Sabine gingen wieder an die Arbeit den ein Unfall von der A7 war gerade angekommen.
Gretchen war gelöster nach dem Gespräch mit Sabine und lächelt Marc sogar an als er neben ihr die
Hände desinfizierten.
Marc reagierte aber nicht darauf, er konsentrierte sich bereits auf die komplexe OP die folgte.

Nach einer 5 h Operation kamen Gretchen und Marc erschöpft wieder raus.
Der Operation ist zwar gelungen aber der Patient schwebt immer noch in Lebensgefahr.
Ihre Schicht war um und sie konnten nichts mehr tun, so fahren sie nach Hause.
Zu Hause angekommen bricht Gretchen dann endlich das Schweigen zwischen den beiden.

Gretchen: „Ich weiss dass ich gesagt habe ich brauche Zeit.
Aber dieses eisige Schweigen, halt ich so nicht aus.“
Marc: „Und das heisst jetzt ganz genau?“
Gretchen: „Das du heute Nacht nicht auf dem Sofa schlafen musst.“
Marc: „Heisst das du glaubst mir?“
Gretchen: „Ich will dir glauben. Es fällt mir einfach schwer zu begreifen, dass man sich einer völlig fremden Person so hingeben kann.“
Marc: „Ich war betrunken.“
Gretchen: „Und vorher als du sämtliche Krankenschwestern reihenweise Flachgelegt hast. Warst du da auch betrunken.“
Marc: „Ich dachte wir wollten nicht mehr streiten. Diese Geschichten sind vorbei.“
Gretchen: „Immer wenn solche Sachen geschehen hab ich angst das du zwischen Liebe und Sex
wieder anfängst zu trennen.“
Marc: „Du bist die einzige Frau die ich wirklich geliebt habe und immer lieben werde.
Du hast mir gezeigt das Sex in Kombination mit Liebe 1000x besser ist als Sex alleine.“

Gretchen ist total gerührt von Marc Liebeserklärung,
so dass ihr eine dicke Träne die Wange runter kullert.

Marc wischt mit seinem Daumen ihre Träne weg.
Marc: „Was hältst du davon wenn ich uns was koche?“
Gretchen nickt.

Marc kocht Spaghetti mit Tomatensauce.
Gretchen muss lachen als Marc die Miracolli-Packung aus dem Schrank holt.
Gretchen: „Sag mal Marc kannst du eigentlich nicht mal Tomatenspaghetti machen.“
Marc etwas beleidigt: „Die schmecken aber am Besten.“

Als Marc ihr dann einen Teller serviert, sogar mit frischen Kräutern dekoriert ist Gretchen
positiv überrascht.
Marc: „Und wie schmecken sie?“
Gretchen zieht eine Spaghetti quietschend rein: „Doch, doch, doch sind lecker.“
Marc: „Du hast da was.“ Marc zeigt mit dem Finger neben Gretchensmund.
Gretchen wischt mit der Serviette doch die Tomatensauce ist hartnäckig.
Marc lehnt sich über den Tisch und küsst Gretchen den Fleck weg.
Marc: „Muss sagen ab deinen Lippen schmeckt es aber noch besser.“


Gretchen81 Offline

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06.10.2008 10:45
#112 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 31: Die Hochzeit

Nur noch ein paar Tage bis Marc und Gretchen heiraten.
Am meisten aufgeregt ist Bärbel. Sie hat Angst dass sie irgendetwas vergessen hätte.
So überprüft sie alle Punkte auf ihrer Checkliste mehrmals durch
und nervt damit alle Beteiligten.
Betty hat inzwischen Mehdi davon überzeugt dass er ihr Begleiter für die Hochzeit ist.
Mehdi mag zwar Betty sehr, doch etwas sträubt sich in ihm.
Er macht sich Gedanken ob eine Beziehung mit Betty nicht ein Problem
bei der Arbeit sein könnte. Vor allem wenn es nicht klappt.

Mehdi ist bereits früh am Morgen bei der Arbeit.
Er hat ein paar Unterlagen zu überarbeiten.

Betty betritt gutgelaunt das Krankenhaus, fröhlich pfeiffend betritt sie Mehdis-Büro
ohne zu merken das Mehdi bereits an seinem Schreibtisch sitzt.
Als Mehdi sie anspricht erschrickt sie heftig und lässt ein Tablett mit Reagenzgläsern fallen.

Mehdi: „So fröhlich?“
Betty: „Ahhhhhh“ klirr.
Mehdi: „Oh entschuldige ich wollte dich nicht erschrecken. Warte ich helfe dir.“
Betty schneidet sich an einer Scherbe: „Au, verdammt.“
Mehdi: „Komm zeigt her.“
Betty zeigt Mehdi den blutenden Zeigfinger und sie kommen sich dabei sehr nahe.
Statt auf ihren Finger zu achten sieht sie nur Mehdis tiefe dunkle Augen.
Mehdi säubert die Wunde und klebt ihr ein Pflaster drüber.
Mehdi: „Ich glaube so kann man es lassen.“
Betty: „Mhm.“
Mehdi: „Betty?“
Jetzt sieht auch er in ihre Augen. Ihre Blicke treffen sich und ihre Lippen kommen sich immer näher.
Kurz vor einem Kuss. Klopft es an die Türe.
Mehdi und Betty schrecken beide auf und knallen mit dem Kopf zusammen.


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06.10.2008 11:38
#113 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Betty wischt schnell die Scherben weg und Mehdi bittet die Patientin Hoffmann herein.

Auf der Station der Chirurgie ist ein Notfall angemeldet der jeden Moment reinkommen kann.
Gretchen: „Was ist den genau passiert?“
Marc: „Hier steht nur das es bei einem Filmdreh einen Unfall mit einem Auto gegeben hat.
Müssen wohl oder übel warten bis die Sanis hier sind.“

Kaum hat er das gesagt, kommt auch schon das Saniteam mit Gordon um die Ecke.
Gorden: „Männliches Opfer, wurde bei einem Stunt mit einem Auto schwer verletzt.
Verdacht auf Innereverletzung, diverse Rippen gebrochen und der rechte Oberschenkel.“

Marc: „Sabine bereiten sie als erstes gleich das Röntgen vor und nachher gleich
in den OP mit dem Patienten.“

Schwester Sabine sieht ungläubig den Patienten an und bewegt sich nicht.

Marc sauer: „Schwester Sabine das ist nicht der Yoga-Kurs machen sie vorwärts.“
Sabine: „Aber Herr Doktor haben sie nicht gesehen wer der Patient ist?“
Marc: „Und wenn es der Papst persönlich ist, ist das mir egal. Also hopp.“
Gretchen sieht sich den Bewusstlosen an und wäre beinahe hinten über gekippt.
Gretchen: „Schwester Sabine Marc hat recht bringen sie TIL SCHWEIGER bitte sofort zu röntgen.“

Sabine macht wie ihr befohlen und schiebt den berühmten Patienten weg.
Marc dreht sich zu Gretchen um: „Was ist?“
Gretchen: „Mensch Marc das ist Til Schweiger.“
Marc: „Patient ist Patient. Berühmt oder nicht jeder kriegt die gleiche Behandlung.
Also komm kugle dich in Richtung OP.“

Im OP.
Der berühmte Patient wurde unter Narkose gesetzt und Marc konnte an Hand
der Röntgenbilder sehen dass die Rippenbrüche keine Organe verletzt haben.

Ein kleines Blutgerinnsel hatte sich in nähe der Lunge gebildet das Marc aber problemlos
entfernen konnte.
Der Oberschenkelbruch musste geschraubt werden.
Da Gretchen schon mal mit erfolgt eine solche Operation gemacht hat,
überliess er ihr die Arbeit und assistierte ihr.


Gretchen81 Offline

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06.10.2008 14:12
#114 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Nach der OP ist der Oberarzt sehr zu Frieden mit seiner Assistenzärztin.
Marc: „Gretchen du wirst immer sicherer, ich sehs kommen du machst bald deinen
Facharzt in Rekordzeit.“
Gretchen: „Meinst du?“
Marc: „Oh ja sicher. Zweifle doch nicht immer an dir selber.“

Gretchen: „Ja schon klar. Anderes Thema meine Mutter hat gestern noch gesagt,
ich soll dich fragen ob du auch noch Geschirr hast für unseren Polterabend morgen Abend.“

Marc: „Nein denke nicht. Kann sonst noch meine Mutter fragen.“
Gretchen verdreht die Augen: „Besser nicht. Schlimm genug das wir sie einladen müssen.
Aber wenn sie sich auch noch einmischt können wir sicher sein. Dass es eine Katastrophe gibt.“
Marc: „Hab ja verstanden. Aber ich hab das Gefühl meine Mutter möchte gerne
auch an den Vorbereitungen zu unser Hochzeit beteiligt sein.
Sie fühlt sich ausgeschlossen.“
Gretchen: „Sie kann froh sein das sie eingeladen ist. Nach all dem was passiert ist.“
Marc: „Gibt’s den nichts das sie tun könnte?“
Gretchen: „Also gut. Wenn sie Porzellan hat soll sie es bei uns abgeben.“
Marc: „Ich ruf sie schnell an, bis später.“
Marc geht in sein Büro zum Telefonieren, da Gretchen immer noch nicht mit seiner Mutter auskommt.
Gretchen versucht ja ihr bestes aber mit Elke auszukommen war eben nicht leicht.
Vor allem nicht wenn man in ihren Augen, ihren Sohn nur ausnutzt.

Gretchen zog es vor mal nach ihrem berühmten Patienten zu sehen.
Sie konnte ja nicht ahnen das wegen Til Schweiger in zwischen das Chaos ausgebrochen war.
Als Gretchen ins Stationszimmer kommt um ihre Unterlagen zu holen,
klingelt das Telefon Sturm und Sabine ist nirgends zu sehen.
Gretchen nimmt den Hörer ab: „Chirurgie, Dr. Haase.“
Unbekannter: „Spreche ich mit der Station in der Til Schweiger ist. Können sie mir sagen wie es ihm geht und was passiert ist?“
Gretchen: „Wer ist den dran bitte?“
Unbekannter: „Bild Zeitung, Schmitt mein Name. Können sie mir sagen wie ernst es um Til steht.“
Gretchen sauer: „Was fällt ihnen eigentlich ein? Ich kann ihnen nicht sagen ob er hier ist oder nicht.“
Gretchen knallt den Hörer auf die Gabel ohne auch nur eine Antwort vom Journalisten abzuwarten.
Sie will gerade raus auf den Gang klingelt es schon wieder.
Natürlich nimmt sie nochmals ab.
Und wieder die gleiche Leier diesmal ein Reporter einer anderen Zeitung.
Gretchen ist inzwischen auf 110. Nach dem 10 mal nimmt sie den Hörer ab und schreit ins Telefon:
„Hier ist nicht das Auskunftsbüro von Til Schweiger!“.
Bärbel: „Aber Kind wieso den Til Schweiger?“
Gretchen: „Oh, du bist es Mama. Du glaubst nicht was hier los ist.
Andauernd wollen irgendwelche Reporter etwas über einen Patienten wissen.“
Bärbel: „Das ist ja schlimm und du bist jetzt neu fürs Telefon zu ständig. Das ist aber schön.
Dann schonst du dich einwenig.“
Gretchen: „Nein ich bin immer noch Ärztin und kein Telefonistin. Aber Sabine ist im Moment nicht hier.
Kann ja schlecht das Telefon ignorieren und dann ist es ein Notfall.“
Bärbel: „Ach so. Ich rufe eigentlich an ob du Marc jetzt gefragt hast ob er noch Porzellan hat?“
Gretchen: (Soll ich ihr jetzt sagen das Elke sehr wahrscheinlich etwas hat. Nein besser nicht.)
Ja, er schaut heute noch nach, was er nicht mehr braucht.“
Bärbel will noch was sagen aber Gretchen verabschiedet sich von ihrer Mutter weil sie noch
anderes zu tun hat.
Unter anderem muss sie jetzt endlich nach dem Patienten mit den nervigen Journalisten kümmern.

Als Gretchen das Zimmer 48 betritt musste sie als erstes Niesen.
Das ganze Zimmer war voll mit Blumen und sie hätte fast das Bett des Patienten nicht gefunden.
Til Schweiger war bereits aus der Narkose aufgewacht und sass schon wieder in seinem Bett.


Gretchen81 Offline

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06.10.2008 15:17
#115 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Gretchen: „Guten Tag Herr Schweiger, wie geht es ihnen?“
Til: „Hallo, sag doch du, mir geht’s gut danke. Willst du ein Autogramm, was.
Bist nicht die erste Schwester die hier war.“
Gretchen: „Schwester? Ich bin Ärztin und zwar die die ihren Oberschenkel verschraubt hat.“
Til: „Oh Entschuldige, du siehst so jung aus. Und schwangere Ärzte sieht man selten.“
Til grinst sie an.
Gretchen wird beinahe rot: „Schon in Ordnung. Sie, eh, du hast aber ne Menge Blumen bekommen.
Ich würde dir aber raten ein paar wieder los zu werden. Du sollst dich ausruhen.
Vor allem solltest du dich nicht zu viel bewegen, damit deine Rippen auch heilen können.“
Til: „Ich hab aber einen Film der gedreht werden muss.“
Gretchen: „Dann muss der leider warten. Denn so kannst du keinen Film drehen.“
Til: „Das wird mein Manager aber gar nicht gern hören.“
Gretchen: „Und wenn du schon mit deinem Manager sprichst, sag ihm doch bitte das unsere Interne
Telefon Nr. nicht für nervige Journalisten ist.“
Til: „Sag nicht bei euch klingelt’s die ganze Zeit. Das hab ich befürchtet.“
Gretchen: „Das wird sich sicher bald legen.“
Til: „Du bist echt witzig, wirklich.“

Gretchen verlässt das Blumige Zimmer wieder und weisst eine Krankenschwester an das
keine zusätzlichen Blumen mehr ins Zimmer kommen sollen.

Sie wieder im Stationszimmer ankommt ist Sabine mit rotem Kopf daran sämtliche einkommende
Telefongespräche abzuwickeln.
Gretchen legt die Unterlagen hin und will Richtung Cafeteria als sie beinahe in Marc
gerannt wäre.
Marc: „Gut treffe ich dich gerade. Hab mit meiner Mutter telefoniert. Sie bringt heute Abend ein paar
Alte Teller vorbei.“
Gretchen: „Gut da wird sich meine Mutter aber freuen. Ehm ich meine, ach du weisst schon.
Und noch was wenn sie fragt sind es Sachen von dir.“
Marc: „Ja schon klar. Warst du schon bei unserem Promi?“
Gretchen: „Gerade vorhin. Netter Kerl. Aber seine Fans und die Journalisten nerven.“
Marc: „Netter Kerl?“
Gretchen: „Ja Til ist wirklich nett.“
Marc: „Du bist mit ihm per Du?“
Gretchen frech: „Bist du etwa Eifersüchtig?“
Marc: „Nö. Wieso sollte ich auf einen Mann eifersüchtig sein der Geschieden ist, süsse Kinder hat,
tausende weibliche Fans hat, die für Ihn weiss wer was machen würden.“
Gretchen muss lachen: „Du bist eifersüchtig.“
Marc: „Nein bin ich nicht. Schliesslich heirate ich in ein paar Tagen meine Traumfrau, die zu allem
überfluss auch noch mein Kind unter ihrem Herzen trägt.“
Gretchen: „Spinner. Kommst du mit ich hab Durst.“


Gretchen81 Offline

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06.10.2008 16:13
#116 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
In der Cafeteria setzen sich die beiden an einen Tisch am Eingang.
Als Betty auf Gretchen zu gestürmt kommt.
Betty: „Sag das es nicht stimmt. Du hast Til Schweiger den gebrochenen Oberschenkel geschraubt?“
Gretchen schluckt runter: „Was macht ihr den alle so ein riesen Theater um den Mann. Ja ich war dabei.“
Marc: „Das stimmt so auch nicht ganz. Du hast dich um den Oberschenkel gekümmert.
Und wenn ich das sagen darf bist du eine echt gute Schülerin. Ach übrigens Hallo Missgeburt.“
Marc grinste Betty an
Betty zu Marc: „Selber Missgeburt.“ Sie wendet sich wieder an Gretchen: „Du hast ihn nackt gesehen?“
Gretchen verdreht die Augen: „Ich hab ihn genauso nackt gesehen wie jede andere auch die den Film
„der Bewegte Mann“ gesehen haben.“
Betty: „Wow. Könntest du mich ihm nicht vorstellen.“
Marc kann das Lachen nicht mehr verkneifen und zieht es vor mal schnell etwas ans Buffet zu holen.
Gretchen: „Betty ich dachte du willst mit Mehdi zusammen kommen?“
Betty: „Ja das will ich auch. Aber wann hat man schon die Möglichkeit einen Hollywoodstar zu treffen.“
Gretchen lächelt Betty an: „Du bist so ein Huhn. Was hast du eigentlich mit deinem Finger gemacht?“
Betty: „Das wollte ich dir eigentlich auch noch erzählen. Mir sind heute morgen die Reagenzgläser runter gefallen und dann hab ich mich geschnitten.
Und als Mehdi mir das Pflaster aufgeklebt hat, hätten wir uns fast geküsst.“
Gretchen erstaunt: „Nur fast?“
Betty: „Ja als unsere Lippen ganz nahe bei einander waren hat es an der Tür geklopft.“
Gretchen: „Und Mehdi hat gekniffen. Mensch Betty du bist doch sonst auch nicht so langsam.
Sag Mehdi endlich das du für ihn mehr empfindest als für einen Chef.“

Betty: „Also gut. Morgenabend mach ichs.“
Gretchen (Hoffentlich sagt mir mein Gefühl das richtige. Ich denke Mehdi braucht nur einen kleinen Stoss.
Nicht das Betty noch einen Tag vor meiner Hochzeit enttäuscht wird.): „Mach das.“


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07.10.2008 09:43
#117 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc und Gretchen mussten noch einen Tag vor der Hochzeit arbeiten.
Leider war das mit der OP Planung nicht anders möglich gewesen.
Dafür hatten sie nachher 4 Wochen Urlaub.
Gretchen hatte keine Ahnung wo hin sie in die Flitterwochen fahren würden.
Wegen der Schwangerschaft konnte Gretchen aber keine langen Flüge machen also würde es
nicht so weit weggehen. Marc will Gretchen mit der Hochzeitsreise überraschen
darum hat er auch bis jetzt noch nicht verraten wo hin es geht.

Am morgen auf der Visite kamen sie als letztes zu Ihrem VIP Patienten.
Als sie das Zimmer mit dem ganzen Tross betreten wollen kommt ihnen
die sexy Krankenschwester mit den roten Haaren entgegen.
Sie zupft sich gerade ihre Kleider und ihre Frisur wieder zu recht.
Gretchen bemerkt wie Marc ihr nach sieht und kann sich nicht verkneifen: „Nur angucken, nicht anfassen.“
Sabine muss laut lachen und dafür erntet sie auch gleich einen bösen Blick von Marc.
Als sie die Türe öffnen sitzt ihr Patient ganz relaxt in seinem Bett.

Gretchen: „So Til, wie geht’s heute? Irgendwelche schmerzen?“
Til grinst: „Nein, alles super. Und muss auch sagen ihr kümmert euch echt gut um
eure Patienten.“
Marc sieht den Lippenstift an Til’s Hals und kann sich ein Grinsen seiner seits nicht verkneifen.
Marc: „Ja unsere Krankenschwestern tun immer ihr bestes.“
Gretchen fällt ebenfalls der Lippenstift auf und versteht sofort auf was Marc anspricht.
Gretchen: „Denk bitte daran dass du dich nicht zu sehr anstrengst.
Deine Wunden können sonst nicht heilen.“
Nur Sabine steht da und hat von allem keine Ahnung.

Als sie das Zimmer wieder verlassen meint Gretchen zu Sabine: „Bitte sorgen sie doch dafür,
dass in nächster Zeit nur noch ein Pfleger sich um den Patienten kümmert.“
Marc: „Findest du das jetzt nicht einwenig unfair? Schliesslich hat der arme doch nichts zu
tun den ganzen Tag und kann nur die Decke anstarren.“
Gretchen: „Wir sind kein Puff sondern ein Krankenhaus.“
Jetzt endlich ist auch Sabine klar wieso sie einen Pfleger für dieses Zimmer einteilen soll.

Den restlichen Arbeitstag verbringen Gretchen und Marc im OP mit kleineren Routine Operationen.

Der Polterabend.
Es sind alle gekommen die Bärbel eingeladen hat, sogar Peter.
Dem war das alles aber peinlich. Schliesslich ist es noch nicht so lange her.
Da war er der Bräutigam und wollte Gretchen heiraten.
Bärbel hatte nicht nur für viele Gäste gesorgt sondern auch einen riesen
Berg Geschirr zusammen getragen.
Alle Lachten und fanden es eine tolle Party, nur Gretchen wusste plötzlich nicht
mehr so recht ob es nicht ein Fehler wäre die ganze Hochzeit.
Als sie Mehdi mit Betty tanzen sieht wird sie traurig und geht in den Garten.
Sie sieht in den Himmel. Eine Sternschnuppe.
Marc steht hinter ihr: „Hast du dir was gewünscht?“
Gretchen dreht sich zu Marc um, ihre Traurigkeit verschwindet: „Dejavu.“
Marc grinst sie an: „Ja stimmt, nur seh ich dieses Mal nicht ganz so bescheuert aus.“
Gretchen: „Ja stimmt. Aber so mies war es jetzt auch wieder nicht.
Schliesslich war ich ja nicht ganz unschuldig daran.“
Marc: „Da hast du recht.“

Er umarmt sie von hinten und sie schauen gemeinsam in den Himmel.
Bis Franz sie im Garten findet und sie bittet zu den anderen zu kommen um das Geschirr zu
zerschlagen und nachher auch wieder zusammen zu kehren.

Am Ende des Abends findet Betty endlich mal zeit mit ihrer besten Freundin zu reden.
Betty: „Du hast vorhin so traurig ausgehen. Was ist los?“
Gretchen: „Ich hatte kurze Zeit lang das gefühl das alles ein Fehler ist.“
Betty: „Kalte Füsse? Und jetzt?“
Gretchen: „Weiss ich das es kein Fehler ist. Und wie sieht es mit dir und Mehdi aus?“
Betty: „Bis jetzt lief sehr gut. Und nein ich hab ihm noch nichts gesagt.“
Gretchen: „Warum nicht?“
Betty: „Ich hab wohl wie du kalte Füsse gekriegt. Mensch, Gretchen ich hab angst
das es ihm nicht gleich geht.“
Gretchen: „Du bist ja noch schlimmer als ich. Bei mir musste sich zuerst Frau Dr. Hassmann
Mehdi krallen bis ich eingesehen habe das da mehr ist.“
Betty: „Du meinst doch nicht etwa die Frau Dr. Hassmann die gerade mit Mehdi redet.“
Gretchen dreht sich um: „Ja genau.“

Betty legt einen sprint zu Mehdi hin und küsst ihn.
So leidenschaftlich das Mehdi beinahe die Luft ausgeht, doch er erwidert ihren Kuss.
Frau Dr. Hassmann ist wütend und enttäuscht. Schon wieder wurde sie ausgebremst.
Marc will gerade Gretchen ein Glas Orangensaft bringen da wäre ihm beinahe das
Glas aus der Hand gefallen.
Marc: „Man, Ugly-Betty geht vielleicht ran.“
Gretchen: „Ja. Und wenn Frau Dr. Hassmann nicht gewesen wäre,
würden die immer noch rum eiern.“
Marc: „Wieso den die Hassmann, verstehe überhaupt nichts.“
Gretchen: „Ist auch egal. Wann gehst du eigentlich?“
Marc: „Willst du mich loswerden?“
Gretchen: „Nein so meinte ich das nicht.
Aber du weisst doch eine Nacht vor der Hochzeit…“
Marc leicht angenervt: „Ja ich weiss schon und vorher darf ich dich auch nicht sehen.
Die Verkäuferin hat mir das alles gesagt, als ich sie gefragt habe wie dein Kleid aussieht.“
Gretchen erstaunt: „Du hast die gefragt wie mein Kleid aussieht?“
Marc: „Ja klar, mein Anzug muss doch mit deinem Brautkleid zusammenpassen.“


Gretchen81 Offline

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07.10.2008 11:14
#118 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Eine Stunde später bestand Bärbel auf der Tradition das Braut und Bräutigam in der Nacht
vor der Hochzeit nicht unter einem Dach schlafen dürfen.
Und wenn sie gekonnt hätte, hätte sie Marc höchst persönlich vor die Türe gestellt.
Der sah es aber ein und verabschiedet sich von Gretchen und ging.

Am nächsten Morgen.
Gretchen ist nervös sie hat die halbe Nacht nicht geschlafen und jetzt zupft eine Friseuse
an ihren Haaren rum und Betty schminkt sie.
Als Sie endlich mal selber in den Spiegel sehen kann ist sie überwältigt.
Gretchen: „Betty an dir ist eine Kosmetikerin verloren gegangen.“
Betty: „Finde nicht dass ich so gut bin. Aber die Frisur ist klasse.“
Gretchen: „Du hast übrigens da ein Knutschfleck am Hals, du solltest dich mal darum kümmern.“
Betty bekommt rote Ohren: „Oh, ja ich mach das schnell mit Camouflage weg.“
Gretchen: „Du und Mehdi seit gestern noch gut nach Hause gekommen?“
Betty hat jetzt zusätzlich zu den Ohren auch noch rote Wangen: „Ja.“
Gretchen muss lachen: „Ich glaub du brauchst auch kein Make-Up mehr.“
Betty wechselt schnell das Thema: „Du brauchst noch was altes, was blaues und was geliehenes.“
Gretchen: „Jetzt fängst du auch noch mit dem Traditionen misst an.“
Betty: „Ja, ja red du nur. Ich schenke dir was blaues, das Strumpfband.“
Gretchen: „Ein blaues Strumpfband?“
Betty: „Ja genau, oder wo bitte willst du was blaues den hinstecken dass es nicht gerade so auffällt.“
Es klopft an die Türe und Bärbel kommt in Gretchenszimmer.
Bärbel: „Mein Kind du siehst bezaubernd aus. Du kennst ja die alte Tradition was altes…“
Gretchen unterbricht ihre Mutter: „Ja Mama kenn ich von Betty hab ich
das Strumpfband bekommen.“
Sie hebt den Rock und darunter blitzt das blaue Strumpfband hervor.
Bärbel: „Schön. Von mir bekommst du etwas Geliehenes und zwar meine Perlen Ohrstecker,
die welche du als Kind schon gerne immer genommen hast.“
Gretchen: „Danke viel mal die sind aber hübsch.“

Es klopft schon wieder.
Gretchen: „Ich komme mir vor wie auf dem Bahnhof. Andauernd kommen Leute.“
Es ist ihr Vater der sich eine Träne nicht verkneifen kann als er seine Tochter vor sich sieht.
Bärbel haucht ihrer Tochter einen Kuss auf die Wange und verlässt das Zimmer.

Franz: „Mein Kälbchen, du bist die schönste Braut die ich jemals gesehen habe.“
Gretchen: „Danke Papa.“
Franz: „Ich hab hier noch etwas für dich. Es ist von deiner Grossmutter.“
Er öffnet ein altes Kästchen. Darin ist eine echte Perlenkette.
Franz: „Sie ist zwar schlicht aber dafür sehr alt. Ich hab sie extra neu aufziehen lassen.“
Franz legt seiner Tochter die Kette um den Hals.
Gretchen umarmt zum Dank ihren Vater.


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07.10.2008 14:38
#119 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
In Marc’s Wohnung geht’s es deutlich weniger Emotional zu und her.
Nur genau so Nervös wie Gretchen ist er.
Der Krawattenknopf will einfach nicht gelingen und es klingelt auch noch an der Tür.
Marc öffnet die Tür und sein Trauzeuge David steht vor ihm.
David erstaunt: „Man du hast ja noch nicht mal Socken an. Beeil dich einwenig.
Sonst kommst du noch zu spät zu deiner eigenen Hochzeit.“
Marc: „Motz nicht rum hilf mir lieber mit der Krawatte.“
David lacht: „Ein Chirurg mit zittrigen Händen ist aber auch nicht gerade von Vorteil.“
Marc: „Du bist mein Trauzeuge also bau mich gefälligst auf und mach mich nicht noch
fertiger als ich ohne hin schon bin.“

David hilft ihm bei der Krawatte. Und Marc kann endlich die noch fehlenden paar Teile anziehen.
Marc immer noch sichtlich nervös: „So gehen wir. Hast du die Ringe?“
David sucht seine Jacke ab und findet sie: „Ja. Mann jetzt hör auf so nervös zu sein.“

Sie fahren Richtung Hochzeits-Location, dem kleinen Schlösschen auf dem Land.

Auch Gretchen macht sich Langsam auf Richtung Wagen.
Kurz vor der Haustüre wird sie von ihrer Mutter abgefangen.
Bärbel: „Margarethe ich hab noch eine Überraschung für dich,
also eigentlich dein Vater und ich gemeinsam.
Wir möchten gern das du Standesgemäss zu deiner Hochzeit fährst.“

Gretchen: „Mama, bitte sag mir das du keine Kutsche organisiert hast?“
Franz: „Keine Angst das konnte ich ihr ausreden.“
Bärbel schaut ihren Franz böse an und öffnet die Türe.

Draussen steht eine schwarze, blumengeschmückte Limousine mit Fahrer.

Gretchen wäre beinahe umgekippt. Der Fahrer stieg aus und öffnete ihr die Türe.
Jetzt fühlte sich wirklich wie eine Prinzessin.
Betty hilft ihr beim Einsteigen und steigt nachher auch mit ein.

Es ist ein Wunderschöner April Tag.
Die Frühlingssonne scheint und die Vögel zwitschern.

Die Gäste warten ungeduldig auf die Ankunft der Brauteltern und natürlich auf die Braut.
Kurz vor der Braut kommen die Eltern an, sie jedoch parkieren ihr Auto draussen, wie alle anderen.
Da nur das Hochzeitsauto in den Hof darf.



Als die Limousine auf den festlich geschmückten Hof einfährt raunt
ein Oh und Ah durch die Menge.
Der Fahrer hält den Wagen genau so an dass seine Passagiere auf den Teppich aussteigen können.
Er öffnet die Türe und Betty steigt aus mit ihrem Lilla Traum und dem sehr sexy Rückenausschnitt.
Mehdi hilft ihr Galant aus dem Wagen.
Dann ist Gretchen dran. Franz hält seiner Tochter die Hand und diese steigt aus.
Wenn Franz sie nicht gehalten hätte wäre sie beinahe hingefallen.
Sie hatte sich etwas mit der Schleppe verheddert.

Gretchen stand jetzt neben dem Wagen und der Hochzeitsfotograf machte sogleich ein Paar Bilder.
Sie war eine wunderschöne Braut. Ihr Kleid ist zart in Creme gehalten der Chiffon umspielt das Kleid die Swarovski Steine und die Perlen glitzern in der Sonne.
Marc steht mit offenem Mund vor ihr.
Sie schliesst seinen Mund mit einer Handbewegung und flüstert: „Mach den Mund zu. Ich bins nur.“

Marc stellt sich vorne am Altar hin und die Gäste suchen sich ihre Stühle.
Als leise All my Life erklingt kommt Gretchen den Gang entlang. (Lied auf Youtube http://www.youtube.com/watch?v=ATRCl1mYdxU )


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07.10.2008 22:33
#120 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Bärbel schnäuzt in ihr Taschentuch und auch Franz ist kurz vor dem grossen Heulkrampf.
Irgendwie scheint jeder gerührt bis auf Marc’s Mutter Elke.
Sie sieht aus als ob sie ein Eisklotz wäre.

Gretchen und Marc stehen vor dem Standesbeamten und der macht seinen Job.
Standesbeamter: „Wir haben uns hier versammelt weil Margarethe Haase und Marc Olivier Meier
sich hier heute die Hand für den ewigen Bund des Lebens reichen wollen.
Ich frage immer vorher nach ob jemand etwas gegen diese Verbindung einzuwenden hat.
Also weiss jemand einen Grund warum die beiden hier nicht heiraten sollen?“

Elke kriegt einen Hustenanfall und alle sehen sie grimmig an.
Sie wird leicht rot und schüttelt heftig den Kopf.

Standesbeamter: „Dann können wir ja weiter machen.
Ich frage dich“, er sieht Marc an, „Marc Olivier willst du Margarethe Haase
zu deiner dir rechtmässig angetrauten Frau nehmen? So antworte mit Ja ich will.“

Marc ohne nur kurz zu zögern: „Ja ich will.“

Standesbeamter: „Margarethe Haase willst du den hier anwesenden Marc Olivier Meier zu
deinem dir angetrauten Mann nehmen? So antworte mit Ja ich will.“

Gretchen zögert einen Hauch, lange genug damit sie alles anstarrt.
Gretchen: „Ja, ich will.“

Standesbeamter: „Dann dürfen sie sich jetzt Küssen.“

Unter tossendem Beifall küssen sich die beiden.

Standesbeamter: „Ich muss sie jetzt leider unterbrechen.
Für die Akten benötige ich noch ihre Unterschriften und die der Trauzeugen.“


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08.10.2008 08:17
#121 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc, Gretchen, Betty und David unterschreiben, und damit sind sie jetzt offiziell Mann und Frau.

Auf dem Bankett wird getrunken, gegessen und gelacht.
Als Gretchen und Marc den Hochzeitswalzer tanzen ist Marc noch relativ nüchtern.
2 Stunden später sieht das schon ganz anders aus.
Marc hängt an David und lallt etwas. In dem Restaurant wo sie die Feier haben ist ein Hotel integriert.
Und Bärbel hatte mit weiser Voraussicht die Honeymoon-Suite gemietet.
Gretchen zu ihrem Vater und David: „Könnt ihr mir helfen ihn aufs Zimmer zu bringen.“
(Und so was soll die schönste Nacht werden. Prost ich hab da schönere in Erinnerung.)
Franz: „Komm Meierlein wir bringen dich ins Bett.“

Als sie im Zimmer ankommen staunt Gretchen.
Das Zimmer wurde liebevoll mit Rosenblättern und Herzen dekoriert.
Aber statt das der Bräutigam die Braut über die Schwelle trägt.
Trägt sein Schwiegervater und Trauzeuge ihn darüber.

Bei Betty im Ballsaal dafür läuft es besser.
Sie tanzt mit Mehdi auf Wolke sieben.
Von weitem sieht sie wie Franz und David Marc wegtragen.
Betty: „Typisch Marc er verdirbt ihr auch noch die Hochzeit.“
Mehdi: „Wieso?“
Betty: „Schau mal sie müssen ihn rausführen. Die sollten eigentlich die romantischste Nacht ihres
Lebens verbringen und nicht dem anderen den Kopf über dem Klo halten.“
Mehdi: „Was hältst du davon, wenn wir dafür die romantischste Nacht unseres Lebens verbringen?“
Betty fühlt sich wie im Traum. Wie konnte ihre beste Freundin sich nur für Marc
entscheiden statt für Mehdi. Also eigentlich war sie froh war ihre Freundin etwas
kurzsichtig gewesen. Sonst würde sie jetzt nicht mit ihrem Traummann tanzen.
Betty: „Ich will.“
Mehdi küsste Betty. Er nimmt sie an die Hand führt sie zu seinem Zimmer.
Wie er es Betty versprochen hat gibt er sich alle Mühe das es die romantischste
Nacht wird die Betty je hatte und so trägt er sie über die Schwelle.


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08.10.2008 10:31
#122 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 32: Die Hochzeitsreise

Gretchen hat es mit Mühe und Not geschafft Marc wenigstens ein paar Kleider auszuziehen.
Als auch sie endlich ins Bett kommt ist sie von dem aufregenden so überwältigt das sie gleich einschläft.

Am nächsten Morgen als Gretchen wach wird liegt Marc nicht mehr neben ihr.
Sie sucht ihn in der ganzen Suite doch nirgends ist er zu finden.
(Vielleicht ist er schnell an die frische Luft.
Würde mich ja nicht wundern so wie Marc gestern abgestürzt ist.)

Sie legt sich wieder ins Bett und versucht noch einwenig zu schlafen.

Marc ist tatsächlich an der frischen Luft und raucht eine Zigarette.
Er überlegt sich wie er wohl die verpatzte Hochzeitsnacht wieder gut machen könnte.
Die Zigarette fällt zu Boden und er zertritt sie. Ihm ist die Idee gekommen.

Als Marc sich in die Suite schleicht, schläft Gretchen wieder tief und fest.
Er winkt den Kellner mit einem Wagen herein.
Marc gibt ihm ein Trinkgeld und der bedankt sich und geht.

Er geht zum Bett hin und gibt Gretchen einen Kuss.
Sie beginnt sich zu strecken und blinzelt Marc an.

Marc: „Guten morgen mein Hase.“
Gretchen: „Morgen, wo warst du den vorhin?“
Marc: „Ich war etwas spazieren.“
Gretchen setzt sich im Bett auf: „Wie geht’s deinem Kopf?“
Marc: „Erstaunlich gut. Es tut mir leid für den Absturz. Aber jeder wollte mit mir anstossen und
das durcheinander Trinken hat mich dann wohl umgehauen.“
Gretchen: „Das hab ich gemerkt. David und mein Vater haben dich hier her gebracht.“
Marc: „Ich hab als kleine Wiedergutmachung etwas organisiert.“
Er geht zum Servierwagen und nimmt die Abdeckung ab.
Gretchen: „Das sind ja Schokocroissants und warme Schokolade.“
Marc: „Ja genau und Erdbeeren mit Schokosauce. Alles für dich, aber vielleicht krieg ich ja auch was ab.“
Gretchen: „Vielleicht. Wenn du ganz lieb bist.“
Marc tunkt die Erdbeere in die Warme Schokosauce und lässt Gretchen reinbeissen.
Den letzen Bissen nimmt er ihr mit seinen Lippen ab und geht über zu einem Kuss.

Wenn auch die Hochzeitsnacht nicht romantisch war so ist der Hochzeitsmorgen definitiv.


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08.10.2008 14:41
#123 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Irgendwann um den Mittag rum.
Gretchen: „Marc ich glaube wir sollten langsam aufstehen.“
Marc: „Nein find ich nicht. Komm lass uns noch einwenig hier bleiben.“
Gretchen: „Ich dachte wir fahren heute schon in die Flitterwochen ab. Wohin geht’s eigentlich?
Du hast mir immer noch nichts verraten.“
Marc: „Willst du das jetzt wirklich wissen? Ich wüsste wie wir die Schokosauce sonst noch gebrauchen könnten.“
Gretchen: „Sag schon wo hin es geht. Ich hasse Überraschungen.“
Marc: „Also gut. Du willst es ja unbedingt wissen. Wo wolltest du schon immer mal hin?“
Gretchen: „Nach Frankreich, weil ich damals in der 9. nicht auf die Klassenfahrt mitfahren konnte.“
Marc: „Was hältst du von 2 Wochen Paris.“
Gretchen: „Paris?“
Marc: „Ja genau mit dem TGV schön gemütlich hin und 2 Wochen vivre la France.“
Gretchen: „Ist das dein Ernst?“
Marc: „Ja wieso ist die Idee dämlich.“
Gretchen: „Nein sie ist traumhaft. Und wenn wir alt und grau sind und unsere Kleine gross,
fahren wir nach Venedig.“
Marc: „Wenn es dann nicht versunken ist.“
Gretchen: „Also los wir müssen packen.“
Marc: „Nein müssen wir nicht. Das hab ich alles morgen schon gemacht.“
Gretchen misstrauisch: „Ich liebe dich ja, aber ich hab noch nie einen Mann gesehen
der alles eingepackt hat.“
Marc: „Dann packst du halt noch mal von vorne, mir doch egal.
Wollte dir nur was Gutes tun.“


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08.10.2008 16:22
#124 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc und Gretchen checken aus dem Hotel aus und fahren mit dem Taxi nach Hause.
Gretchen macht sich als erstes hinter die bereits gepackten Koffer.
Und ist erstaunt darüber das Marc beinahe an alles gedacht hat.

Gretchen: „Du Marc und mit was putzen wir deiner Meinung nach unsere Zähne?“
Marc: „Ich hab doch die Zahnbürste eingepackt.“
Gretchen: „Nein hast du nicht. Ich tonnenweise Aftershave und Deos gefunden.
Aber keine Zahnbürste und mit was sollen meine Haare trocken werden.“
Marc: „Das ist ein 4 Sterne Hotel die haben einen Fön im Zimmer und
wenn nicht kauf ich dir höchstpersönlich einen.“
Gretchen motzt noch einwenig rum was alles an Kleinigkeiten fehlt.
Marc nimmt ihr die Koffer weg: „Sag mal willst du die ganze Wohnung einpacken.
Es sind nur 2 Wochen. Die wir so oder so zum grössten Teil in unserem Zimmer verbringen werden.“

Gretchen aufgeregt: „Mein Pyjama hätte ich beinahe vergessen.“
Marc legt das Pyjama wieder aufs Bett: „Du brauchst keins. Und jetzt komm das Taxi wartet.“

(Hilfe, ich entwickle mich zu meiner Mutter, was ist das für ein Horror.
Muss mir dringend vornehmen nicht wie meine Mutter zu werden.
Sonst besteht keine Chance für unsere Ehe.)

In Paris ihrem Hotel angekommen werden sie an der Rezeption freundlich empfangen.
Rezeptionist: „Bonjoure, Madamm et Monsieur, ce que je peux faire pour vouz?“
Gretchen kratzt ihr letztes Französisch zusammen da Marc gerade am Handy hängt.
Gretchen: „Bonjoure, je m’appelle Gretchen Haase, oh excuse moi, Meier.“
Der Rezeptionist glaubt das Gretchen französisch könne und spricht munter drauf los
und Gretchen versteht kein Wort.
Gretchen: „Pardon, je suis Allemange, je n’ais comprends pas.“
Rezeptionist mit Bayrischem Akzent: „Ja servus, warum sagen sie das nicht glei.
Herr und Frau Meier, für sie ist die Flitterwochensuite reserviert.
Pasche bringt sie und ihre Koffer in ihr Zimmer.“
Er winkt dem Paschen und erklärt ihm welches Zimmer.
Dieser führt Marc und Gretchen zu ihrem Zimmer.


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09.10.2008 09:44
#125 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc gibt dem Paschen ein Trinkgeld der verneigt sich und verlässt die beiden.
Gretchen öffnet das Fenster zum Balkon und als sie auf diesem steht kann sie
den Eifelturm sehen.
(Wie schön der ist. Er sieht genau so aus wie in den Filmen.)
Marc: „Hast du den Eifelturm gesehen.“
Gretchen: „Wie bist du auf dieses Hotel gekommen die Aussicht ist fantastisch.“
Marc: „Ich war hier zu einer Tagung vor ein paar Jahren.“

Gretchen ist immer noch fasziniert von der Aussicht und hat im ersten Moment
gar nicht richtig zugehört.
Gretchen: „Hast du gesagt du warst schon mal hier?“
Marc umarmt Gretchen und riecht an ihrem Haar: „Ja zu einer Tagung.“
Gretchen löst sich: „Du warst in diesem Hotel, in diesem Zimmer?“
Marc: „Ja, warum fragst du?“
Gretchen leicht angesäuert: „Wie hiess sie?“
Marc verwirrt: „Wie hiess wer?“
Gretchen: „Das ist die Honeymoon-Suite hier steigt man nicht alleine ab.
Wer war die Frau die du hier her mitgenommen hast?“
Marc dämmert es, das es wohl doch keine so gute Idee ist seiner Frau zu sagen das man
schon mal in der Flitterwochensuite war.
Er versucht sich raus zu reden doch es will ihm nicht wirklich gelingen.
Also entscheidet er sich für die Wahrheit, schliesslich war das die Vergangenheit und
die zählt nicht. Nur das hier und jetzt ist wichtig.
Marc: „Ich war hier mit Nina, sie ging shoppen am Tag und ich zu der Tagung.“
Gretchen: „Die Nina die dich Abgrund tief hast. Und vor kurzem geheiratet hat nach dem wir ihr wieder den Ringfinger angenäht haben?“
Marc: „Ja verflucht. Es tut mir Leid das ich genau das Hotel genommen habe.
In dem ich schon mit einer anderen war.“
Gretchen: „Hättest du mir nicht von Anfang sagen können warum du dieses Hotel schon kanntest.“
Marc: „Ich hab’s wohl verdrängt und wollte dich nicht verletzen.
Zudem ist die Aussicht und der Service hier wirklich sehr gut.“
Gretchen: „Wo wart ihr überall gemeinsam, nicht dass ich noch mal erinnert werde an deine Vergangenheit.“
Marc: „Nirgends. Wie gesagt ich hatte mein Seminar und sie ging einkaufen.
Als ich am Abend ins Hotel kam schlief sie schon und wenn sie wach war,
war ich schon wieder weg.“
Gretchen: „Also ihr habt nichts Romantisches gemacht.“
Marc: „Ja genau. Und wir waren nur 3 Tage hier.“
Gretchen schwieg. Sie konnte Marc nicht seine Ex-Beziehungen vor werfen und
aus irgendeinem Grund hasst Nina Marc ja auch.
Sie war sich auf jeden fall sicher das diese 14 Tage die auf sie beide zukommen,
die romantischsten sein würden die sie je hatten. Und an Nina würde keiner mehr denken.
Marc sah Gretchen in die Augen: „Gretchen was denkst du?“
Gretchen küsste Marc, zog ihn wieder ins Zimmer rein und knöpfte ihm das Hemd auf.

Ihre Flitterwochen in Paris verflogen im Nu.
Am ende ihres Aufenthalts hatten sie sämtliche romantischen Plätze von Paris gesehen.
Etwas wehmütig checken sie aus und fahren zum Bahnhof.

Marc: „Wärst du auch gerne noch länger geblieben.“
Gretchen: „Mais oui. Mein französisch ist endlich besser geworden.“
Marc grinst Gretchen an: „Oh ja das hab ich gemerkt. Du bist verdammt gut in Französisch.“
Gretchen: „Marc, der Taxifahrer versteht vielleicht deutsch.“
Marc immer noch grinsend: „Ich hab ja nur gesagt das du gut französisch kannst.“


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