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Dieses Thema hat 283 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

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22.09.2008 20:50
#76 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
(Was war das?)

Gretchen macht die Augen auf. Klack klack
Da war es schon wieder. Es hörte sich an als ob jemand mit Steinen an eine Glasscheibe werfen würde.
(Das klingt als ob es meine Scheibe wäre.)

Gretchen steht auf und geht zu ihrem Fenster. Als sie raus sieht steht unten an ihrem Fenster Marc.
Sie öffnet es, dummerweise war noch ein Steinchen auf dem Flug zu ihrem Fenster und trifft sie.

Gretchen: „Aua“
Marc zuckt zusammen den Gretchen abschiessen wollte er eigentlich nicht.
Gretchen: „Was machst du da unten.“
Marc: „Ich versuche gerade einwenig romantisch zu sein. Was leider in die Hose gegangen ist.“
Gretchen muss einwenig schmunzeln: „Warum klingelst du nicht einfach.“
Marc: „Wollte nicht gleich das ganze Haus aufwecken.“
Gretchen: „Warte ich komme runter, die Nachbarn schauen schon zum Fenster raus.“

Gretchen geht die Treppe runter und öffnet Marc die Türe.


Gretchen81 Offline

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23.09.2008 11:14
#77 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Sie gehen ins Wohnzimmer als Gretchen ihn Fragen will warum er um Himmels willen mitten in der Nacht käme legt Marc ihr den Finger auf die Lippen.
Marc: „Bssst. Jetzt bin ich mal dran mit Reden.“
Gretchen beisst sich auf die Lippen.

Marc: „Ich bin ein Vollidiot, den ich habe zu lange gebraucht um einzusehen dass du mir alles auf der Welt bedeutest und das ich nicht ohne dich leben kann.“
Gretchen will Marc küssen, denn das war so süss von ihm.
Doch er hält sie zurück und kniet vor ihr hin.

Marc: „Margarethe Haase, willst du meine Frau werden?“ Er hält ihr eine kleine Schachtel hin.
Gretchen kullert eine dicke Träne die Wange runter.
Gretchen: „Ja.“

Marc öffnet das Kästchen und steckt Gretchen den Ring an den Finger.
Gretchen sieht den Ring etwas kritisch an: „Hattest du das schon länger vor?“

Marc sieht etwas verlegen zur Seite: „Bevor du denkst ich hätte Verlobungsringe immer Lager das stimmt nicht. Und die Erleuchtung hatte ich erst vor ein paar Minuten.“

Gretchen: „Woher hast du den denn Ring?“

Marc: „Aus dem Kaugummi-Automaten hier um die Ecke.“

Gretchen muss laut Lachen: „Das erklärt wieso er so süss nach Kaugummi riecht.“

Durch Gretchens Lachen wird nun auch Bärbel wach. Sie vermutet einen Einbrecher im Haus und schnappt sich das nächst beste Schlaginstrument, einen Stöpsel/Blömpel.

Unter dessen schnappt sich Gretchen Marc’s Hand und schleicht mit ihm die Treppe rauf.
Natürlich ohne das Licht einzuschalten. Denn sie will ihre Mutter nicht aufwecken.
Kurz vor Gretchens Zimmertür treffen Gretchen, Marc und Bärbel auf einander.

Bärbel schreit und Haut mit dem Stöpsel auf Marc ein und Gretchen sucht in dessen den Lichtschalter.
Endlich das Licht geht wieder an und Marc hat Bärbel den Stöpsel entreisen können.

Gretchen: „Mensch Mutti, geht’s noch. Du kannst doch nicht einfach jemanden Hauen.“
Bärbel verteidigt sich: „Ich dachte da wäre ein Einbrecher.“
Marc wedelt mit dem Stöpsel rum: „Und da wolltest du ihn mit dem Stöpsel das Klo runterspülen.“

Bärbel schämt sich einwenig: „Entschuldigung ich wollte doch nur…“
Gretchen: „Ja Mama, wir haben es verstanden. Du wolltest nur den Einbrecher verjagen. Weisst du was wir reden morgen weiter.“

Gretchen nimmt Marc den Stöpsel weg und gibt ihn ihrer Mutter. Marc zieht Gretchen in ihr Zimmer.
Beide können nicht länger das Lachen zurück halten.


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

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23.09.2008 13:56
#78 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc kann sich als erstes vom Lachkrampf erholen: „Du Gretchen, könntest du mir was versprechen?“
Gretchen: „Was denn?“
Marc: „Ich möchte dir einen richtigen Ring schenken. Und darum sag bitte noch niemandem was. Sonst muss ich mich noch für so ein billig Teil schämen.“
Gretchen blickt Marc gespielt finster an: „Nein sicher nicht. Denn zeig ich gleich morgen früh jedem.“
Marc sieht Gretchen in die Augen: „Warum genau will ich dich nochmal heiraten?“
Gretchen schnalzt mit der Zunge: „Weil du ein Vollidiot bist.“
Marc küsst Gretchen.
Genau in dem Moment meldet sich die kleine wieder in Gretchensbauch und boxt.
Gretchen: „Ich glaube unsere kleine wird mal eine Fussballerin.“
Sie nimmt Marcs Hand und legt sie auf ihren Bauch.
Gretchen: „Spürst du sie.“
Marc lächelt Gretchen an: „Eben ein Echter Haase. Sie hoppelt jetzt schon.“
Dann beugt er sich zum Bauch runter und flüstert: „Aber wenn du auf die Welt kommst, heisst du Meier, dann ist schluss mit hoppeln.“

Als Gretchen am nächsten Morgen erwacht liegt neben ihr ein Zettel auf dem Kopfkissen.

Guten morgen

Ich hab noch was zu erledigen vor der Arbeit.
Darum bin ich früher aufgestanden.
Schlaf dich aus, du bist immer noch von Mehdi krank geschrieben, also geniesse den Tag.
Komm aber bitte Heute Abend so um 19.00 Uhr nach Hause.
Kann nicht Schlafen ohne dich.

Marc


Gretchen legt den Zettel zur Seite, steht auf und zieht sich an.
Der Frühstückstisch ist reichhaltig gedeckt.
Bärbel ist der gestrige Zusammenstoss immer noch peinlich.

Gretchen: „Guten Morgen, na erholt von deinem Schreck?“
Bärbel: „Ich wollt mich nochmals bei Marc entschuldigen dass ich ihn mit einem Einbrecher verwechselt habe. Wo ist er den?“
Gretchen: „Marc ist schon bei der Arbeit.“
Bärbel setzt sich zu Gretchen an den Tisch: „Was wollte er den noch so spät. Hat er sich entschuldigt für den Streit den ihr hattet?“
Gretchen verdreht die Augen: „Ja Mutti er hat sich entschuldigt und zu gegeben das er ein Idiot ist. Und das er ohne mich nicht leben kann.“
Bärbel: „Ich wusste doch dass er einen weichen Kern hat.“
Gretchen sieht ihren Ring an: "Ja so weich wie ein Kaugummi"
Bärbel: "Muss ich das jetzt verstehen?"


[

Gretchen81 Offline

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23.09.2008 20:10
#79 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 27: Schwiegermonster

Gretchen packt ihre Sachen am Nachmittag zusammen. Diesmal würde es für immer sein.
Sie würde beim nächsten Streit nicht einfach wieder die Sachen packen.
Und zu ihren Eltern in den elterlichen Bau zurückziehen.
Marc schwört zwar dass sie sich nie wieder streiten werden aber sie ist nicht naiv.
Über kurz oder lang würden wieder die Fetzen fliegen.
Aber dann würde sie sich der Auseinandersetzung stellen.

Marc hetzt am Nachmittag von OP zu OP. Als er endlich den letzten Notfall verarztet hat macht er sich auf den Weg zum Juwelier.
Dingdong, Marc betritt das Geschäft hinter der Verkaufstheke steht ein älterer Mann der etwas kauzig aussieht.

Juwelier: „Ah Herr Dr. Meier, das ist schön sie mal wieder zu sehen. Wie geht es den der werten Frau Mutter?“
Marc: „Hoffe doch es geht ihr Gut. Sie arbeitet gerade an ihrem neuen Buch.“
Juwelier: „Das ist schön. Und wie kann ich Ihnen heute dienen?“
Marc: „Heute müssen sie mir helfen ich brauche einen Ring. Einen ganz besonderen Ring.“
Der Juwelier macht grosse Augen: „Das glaub ich ihnen jetzt nicht, sie dürfen einen alten Mann nicht so veräppeln.“
Marc lächelt den Mann an: „Nein ich veräpple sie nicht. Ich möchte etwas Schlichtes. Aber mit einen schönen Stein.“
Juwelier: „Also gut ihre Augen strahlen so verliebt, ich muss ihnen glauben. Erzählen sie mir doch mal was für ein Typ sie so ist. Dann finden wir schon den für sie richtigen Ring.“
Marc: „Glauben sie mir wenn ich den Ring sehe, dann weiss ich ob er zu ihr passt.“
Juwelier: „Weiss Gold oder Gelb Gold oder doch eher etwas alternatives.“
Marc: „Weissgold devinitiv.“
Juwelier: „Rubin, Smaragd oder Diamant.“
Marc: „Gretchen ist definitiv eher ein Diamant Typ.“
Juwelier: „Gretchen heisst die Glückliche also.“
Marc: „Ja und sie ist frech, hilfsbereit und die Mutter meiner Kinder.“
Juwelier: „Sie hat es aber wirklich ganz schön erwischt.“ Er greift unter die Theke und holt eine Schatulle mit Ringen hervor. „Ich glaube ich habe den Ring für sie.“
Er zeigt Marc einen Ring in Weissgold mit einem Diamant im Brillantschliff.
Juwelier: „Er ist schlicht mit einem einzigen Diamanten, dieser Diamant hat 0,5 Karat.“
Marc nimmt den Ring und er ist sich sicher das ist er.


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

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24.09.2008 09:39
#80 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Als Marc zu Hause ankommt bereitet er alles für ein romantisches Abendessen für sich und Gretchen vor. Da Marc aber noch nie ein guter Koch war lässt er das Essen kommen, so dass er es nur noch warm machen muss.
Gretchen ist über Pünktlich. Sie weiss nur nicht ob sie die Türe mit dem Schlüssel öffnen soll oder doch lieber klingeln soll.
(Ach komm schon du wohnst hier also nimmst du den Schlüssel)
Gretchen öffnet die Türe der Gang ist mit Teelichter beleuchtet. Sie kann es nicht fassen das Marc Meier tatsächlich eine romantische Ader hat.
Sie stellt ihren Koffer im Gang ab. Marc schaltet leise Musik (Mariah Carey-Hero) an und geht zu Gretchen hin nimmt sie an die Hand und führt sie zum gedeckten Tisch.
(Marc hat doch tatsächlich eine Kuschelrock CD, das ist kaum zu glauben.)

Gretchen: „Das alles hast du gemacht?“
Marc: „Was glaubst du den?“
Gretchen: „Hatte nur vorhin das Gefühl ich hätte Magda gesehen wie sie um die Ecke verschwand.“
Marc: „Eh was? Nein du musst dich getäuscht haben.“
Gretchen: „Wusste gar nicht wie einen romantischen Mann ich habe.“
Marc: „Nach dem ich dich schon mit einem Stein abgeschossen und
dann auch noch einen Kitschring geschenkt habe,
musste ich ja das ganze irgendwie wieder gut machen.“
Gretchen: „Das heisst das alles hast du ganz alleine gemacht? Wow.“
Marc: „Ja genau, für dich Koch ich sogar.“
Er serviert den ersten von 4 Gängen.
Gretchen ist begeistert das essen schmeckt einfach fantastisch.
Nach dem letzten Gang geht Marc schnell ins Schlafzimmer um etwas zu holen.
Und Gretchen räumt den Tisch ab.
Als sie die Papierservietten in den Müll schmeisst entdeckt sie dort die Verpackungen vom Lieferdienst.
(Wusste ich es doch, Marc kann gar nicht kochen. Aber egal lieber so als das er gekocht hätte
und uns wäre dann allen schlecht gewesen.)
Gretchen setzt sich wieder an den Tisch und lässt sich nichts an merken.


Gretchen81 Offline

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24.09.2008 14:13
#81 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc kommt aus dem Schlafzimmer zurück. Er kniet vor Gretchen hin.
Gretchen: „Das brauchst du nicht noch mal zu tun, leide noch nicht an Vergesslichkeit, kann mich noch gut an gestern Abend erinnern.“
Marc: „Es muss aber Perfekt sein. Also halt die Klappe.“
Gretchen nimmt sich den „Kaugummi“-Ring ab und legt ihn auf den Tisch.
Gretchen: „Ist ja in Ordnung sag ja schon nichts mehr.“
Marc nimmt das Kästchen hinter seinem Rücken hervor: „Margarethe Haase, willst du meine Frau werden?“ und macht es auf.
Gretchen hat es beinahe vom Stuhl geworfen als sie den Ring gesehen hat.
Vor lauter staunen über den Ring sagt sie nichts.
Marc: „Gretchen?“
Gretchen: „Oh, ja. JAAAAAAAAAAA.“
Sie fehlt Marc um den Hals.
Marc steckt ihr den Ring an den Finger.
Gretchen betrachtet den Ring: „Glaubst du das bin ich wirklich Wert? Der andere hätte doch eigentlich auch gereicht.“
Marc: „Wenn ich schon mal freiwillig heiraten will. Dann mit allem drum und dran.“
Gretchen: „Freiwillig? Was heisst das? Und was hatte Gaby eigentlich für einen Ring.“
Marc: „Vergiss es. Gaby hatte gar keinen.“
(Frag mich ja schon lange was ihn geritten hat das er Gaby den Antrag gemacht hat. Und wieso sie dann plötzlich abgehauen ist. Soll ich ihn Fragen? Besser jetzt nicht.)

Gretchen: „Darf ich jetzt mit meinem Ring prallen gehen.“
Marc: „Ja jetzt darfst du.“
Gretchen: „Da sag ich doch recht herzlichen Dank Herr Doktor.“ Sie muss lachen.
Marc: „Bitte gern geschehen.“

Die beiden albern noch etwas rum. Bis sie spät ins Bett gehen.
In der Nacht stupst Gretchen Marc an: „Marc schläfst du schon.“
Marc im halb schlaf: „Jaaaaa“
Gretchen: „Wir müssen es unseren Eltern sagen?“
Marc inzwischen etwas wacher: „Wieso unseren Eltern. Soll ich bei deinem Vater noch um deine Handanhalten?“
Gretchen: „Nein so was sicher nicht. Aber wir müssen ihnen sagen dass wir heiraten werden. Hast du eigentlich deiner Mutter schon was von mir und unserem Baby gesagt?“
Marc weiss jetzt nicht ganz wie er Gretchen eingestehen soll, dass er seiner Mutter gerade mal
gesagt hat das die Verlobung mit Gaby aufgelöst ist: „Ehm, könnte sein das ich es vergessen habe zu erwähnen.“
(Wusste ich es doch. Er ist und bleibt ein Arsch.)
Gretchen dreht sich beleidigt zur Seite und sagt kein Wort mehr.


Gretchen81 Offline

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24.09.2008 18:52
#82 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc merkte sehr wohl dass er Gretchen mal wieder wehgetan hatte.
Doch seine Mutter hatte schon einen Aufstand gemacht als sie das mit Gaby erfahren hat.
Und jetzt sollte er ihr erklären dass er die Tochter ihrer letzten Affäre liebte, heiraten und ein Kind erwarten würde. Das würde eine mittlere Katastrophe.

Am nächsten Morgen, weder Marc noch Gretchen hatten besonders gut geschlafen.
Eigentlich sollte man ja nach einem romantischen Abendessen, Heiratsantrag und Sex gut schlafen.
Doch die Tatsache dass Marc seiner Mutter nichts von Gretchen und dem Baby gesagt hat,
machte es beiden unmöglich ruhig zu schlafen.

Marc hat heute Spätschicht und wenn Gretchen nicht immer noch krank geschrieben wäre, würde das auch für sie gelten. Beim Frühstück schwiegen sich die beiden an.
(Toll kaum bin ich wieder eingezogen herrscht wieder Eiszeit. Hätte ich doch gestern einfach nichts gesagt. Gretchen du redest definitiv zu viel.)

Marc: „Gretchen was hast du heute noch vor?“
Gretchen: „Weiss nicht wieso?“ (Gott sei dank er spricht wieder mit mir.)
Marc: „Werde gleich meine Mutter anrufen und wollte euch beide zum Essen ausführen. Und ihr sagen das du meine Zukunft bist.“
Gretchen: „Bist du dir sicher dass ich dabei sein soll. Schliesslich hab ich beim letzten Mal deine Mutter auf dem Laufband umgenietet. Es könnte sein das sie nicht sonderlich gut auf mich zu sprechen ist.“
Marc: „Ja ich will das und wenn es eine Katastrophe gibt dann gibt es eine.“
Gretchen: „Ok. Ich versteh was du meinst. Wenn ich es auch nicht gerne sage. Sie ist deine Mutter und wird schliesslich bald Oma.“
Marc: „Oh je, sag ihr bloss nicht Oma sonst kriegt sie gleich einen Herzstillstand.“


Gretchen81 Offline

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24.09.2008 20:35
#83 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc hat seine Mutter tatsächlich dazu gebracht mit ihm essen zu gehen.
Er hat ihr zwar verschwiegen das Gretchen auch dabei ist.
Jedoch hat er ihr gesagt dass er ihr etwas sagen muss.

Als Marc und Gretchen im kleinen feinen französischen Restaurant ankommen ist Elke noch nicht da.
Sie lassen sich vom Kellner an ihren reservierten Tisch führen.
Gretchen sieht in ihrem roten Kleid wirklich sexy aus und das trotz sichtbarem Bäuchlein.
Der Kellner rückt Gretchen den Stuhl zurecht: „Mademoiselle, sie sehen atemberaubend aus.“
Gretchen wird leicht rot: „Oh, danke“
Sie setzen sich. Mit fünf minütiger Verspätung trudelt dann auch Elke ein, mit grossem Hut und Sonnenbrille. Marc und Gretchen stehen auf um die Erfolgsautorin zu begrüssen.

Elke: „Marc Olivier, wieso genau ist dieser Trampel hier.“
Sie sieht Gretchen von unten bis oben an. Und ihr fällt sofort der Ring und der kleine runde Bauch auf.
Geschockt zieht sie ihre Brille ab.
Marc: „Mutter. Ich glaube du kennst Gretchen Haase schon?“
Gretchen reisst sich für Marc zusammen und setzt ein freundliches Lächeln auf: „Guten Tag Frau Sommer. Wollen sie sich nicht setzen?“

Elke setzt sich und kaum hat sie das getan: „Marc Olivier, was für ein Spiel wird hier gespielt.
Marc: „Hier spielt niemand ein Spiel.“
Elke: „Du hast mir gesagt du willst mir etwas sagen. Und diese Person da trägt einen sehr auffälligen Ring.“
Marc: „Genau deswegen will ich oder besser gesagt, wollen wir mit dir reden.“
Elke: „Sag jetzt nicht du fällst von regen in die Traufe. Diese Krankenschwester Marie war ja schon eine Zumutung aber diese Fette Ärztin.“
Gretchen: „Entschuldige Marc, jetzt hat sie mich genug beleidigt. Ich bin nicht Fett, ich bin Schwanger und Marc ist der Vater. Dass heisst sie werden Oma.“
(Oh mein Gott hat das jetzt gut getan.)


Gretchen81 Offline

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25.09.2008 10:13
#84 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Der Kellner kommt an den Tisch: „Möchten sie vielleicht einen Aperitif?“
Elke: „Einen doppelten Wodka aber bitte schnell.“
Gretchen und Marc schütteln nur den Kopf.
Der Kellner kommt ungehend mit einem doppelten Wodka zurück. Er kann das Glas noch nicht mal richtig hinstellen, schnappt sich Elke das Glas schon und trinkt es in einem Zug aus.
Elke: „Wie konntest du nur diese, diese, da schwängern. Und warum willst du immer gleich heiraten. Ich hab dir beim letzten Mal schon gesagt wenn du unbedingt heiraten willst, dann nimm dir gefälligst etwas Vorzeigbares.“
Marc regt sich jetzt ebenfalls auf: „Mutter, ja Gaby war ein Fehler das Stimmt. Aber Gretchen liebe ich egal ob sie dick ist oder nicht. Und wie Gretchen schon gesagt ist sie schwanger und ich freue mich auf unsere Tochter. Das solltest du auch oder du wirst mich verlieren.“
(Wow. Er hat sich gerade richtig für mich eingesetzt.)
Elke: „Du hast gesagt was du sagen wolltest. Ich werde diese Frau niemals akzeptieren. Doch dieses Kind ist ein Teil unserer Familie aus diesem Grund wird ich deine Entscheidung akzeptieren. Und jetzt lass uns etwas essen. Sonst beisst diese Schwangere Bergente noch ins Tischtuch.“
Marc sieht Gretchen die gerade noch mal explodieren will an: „Lass es gut sein.“
Gretchen sieht ein dass ein Streit weder für sie noch für die Zukunft gut ist und sieht sich lieber die Karte an.
Zwischen den Hauptgang und dem Dessert muss Gretchen mal schnell zur Toilette.
Während dessen spricht Elke Marc an: „Auf wann habt ihr den eure Hochzeitgeplant, hoffentlich möglichst bald, so das dieses Kind dann deinen Namen hat?“
Marc: „Wann genau wissen wir noch nicht. Vielleicht werden wir erstmal nur Standesamtlich Heiraten und erst später Kirchlich.“
Elke: „Wieso das den? Dünner und hübscher wird die doch auch nach der Geburt nicht sein.“
Marc: „Mutter Bitte.“
Gretchen kommt an den Tisch zurück und Elke schweigt wieder.

Das Essen endet zu aller Erstaunen äussert ruhig. Liegt auch daran das Elke Gretchen konsequent ignoriert.


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

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25.09.2008 11:44
#85 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Im Auto vor dem Restaurant.
Marc: „Gretchen soll ich dich nach Hause bringen. Fahre sonst gleich zur Klinik. Muss noch ein paar Sachen aufarbeiten.“
Gretchen: „Weisst du was ich komme mit. Mir ist zu Hause langweilig.“
Marc fährt los Richtung Krankenhaus.
Gretchen: „Sag mal hast du nicht auch ein kleinwenig Angst das unsere Hochzeit eine Katastrophe gibt. Ich meine wenn deine Mutter auf meine Eltern trifft.“
Marc: „Glaub mir meine Mutter wird sich zusammen reissen. Du musst nur dafür sorgen das deine Eltern keine Szene machen.“
Gretchen empört: „Wieso sollten meinte Eltern den eine Szene machen. Das sind zivilisierte Menschen und nicht so etwas Versautes wie deine Schundromane Schreibende Mutter.“
Marc: „Kann das sein das du gerne den Bus nehmen willst?“
Gretchen: „Das wagst du nicht. Du stellst doch keine Schwangere mitten in der Stadt auf die Strasse.“
Marc hält den Wagen an: „Oh doch, da vorne ist die Bushaltestelle und es ist draussen weder kalt, noch regnet es.“
Gretchen packt ihre Handtasche und steigt aus: „Weisst du was?“
Marc: „Ja Hasenzahn was weiss ich? Das du ein kleinwenig verrückt bist, oder das du mich trotzdem liebst. Was weiss ich?“
Gretchen: „AAAAAAAAAAAAh, du bist so ein riesen…“
Marc: „Schatz, ich weiss. Jetzt steig wieder ein. Will ja nicht das du noch den falschen Bus nimmst und dann irgendwo in der Pampa landest.“
(Geht’s dem noch gut. Ich verfahr mich doch nicht.)
Gretchen knallt die Türe zu und geht schnurstracks Richtung Haltestelle.
Marc kann nicht fassen das Gretchen tatsächlich den Bus nehmen will.
Sie steht vor dem Fahrplan. Und ist ratlos welche Buslinie sie nehmen muss.
(Verdammt Marc darf nicht recht haben. Bin mich ja schliesslich noch nie verfahren. Ohje bin ich doch, als ich von Peter geflüchtet bin. War ich tatsächlich in den Falschen Zug eingestiegen. So was darf nicht noch mal passieren. Also welchen Bus muss ich nehmen? Ah jetzt Linie 2.)
Gretchen löst ein Ticket setzt sich auf die Bank und wartet auf den Bus Nr. 2. Dabei wird sie von ein paar Penner von unten bis oben gemustert.

Marc ist inzwischen Richtung Krankenhaus davon gefahren. Als er ein paar Minuten später beim Krankhaus ankommt macht er sich doch vorwürfe das er Gretchen einfach hat ziehen lassen und fährt zurück zur Bushalte stelle.
Marc lässt die Scheibe runter und ruft Gretchen zu: „OK du hast mir gezeigt das du auch ohne mich auskommst, jetzt steig schon ein.“
Gretchen geht zu Marc hin: „Ach hab ich das. Der Bus kann jeden Moment kommen und du stehst auf seinem Platz, nur so als Info. Ich hab ein Ticket und stell dir vor ich weiss sogar welchen Bus ich nehmen muss.“
Marc: „Bist du dir sicher, ich meine die Starren dich doch schon alle an. Wenn dir was passiert.“
Gretchen: „Marc ich weiss mir zu helfen und die starren nicht mich sondern dich an.“
Marc: „Wieso?“
Gretchen ruft laut: „Was? Ich bin doch keine Prostituierte und solche schweinischen Sachen mach ich erst nicht.“
Marc fällt die Kinnlade runter, weil jetzt tatsächlich alles ihn anstarrt.
Gretchen dreht sich um geht wieder zurück zur Bank und setzt sich.
Da kommt auch schon der Bus und hupt Marc an, da dieser auf seinem Platz steht.
Marc fährt davon.


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25.09.2008 16:37
#86 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Gretchen steigt triumphierend in den Bus ein.
Nicht ahnend das sie tatsächlich den falschen Bus genommen hat.

Im Bus wird Gretchen von einer älteren Frau angesprochen: „Fahren sie auch zum Ostfriedhof?“
Gretchen: „Nein zum St. Elisabeth-Krankenhaus.“
alte Frau: „Dann sind sie aber Falsch.“
(Nein!)
Gretchen: „Das ist doch der Bus Nr. 2“
Alte Frau: „Ja das stimmt, der Fährt in der Woche Richtung Ostfriedhof. Am Wochenende fährt er zum Krankenhaus.“
(Super jetzt hat Marc auch noch Recht.)
Alte Frau: „Wenn sie bei der nächsten Station aussteigen und dann in den 14er einsteigen kommen sie zum Krankenhaus.“
Gretchen erstaunt: „Können sie den Fahrplan den auswendig?“
Alte Frau muss lachen: „Nein das nicht, aber mir ist das auch schon mal passiert das ich aus versehen im falschen Bus war.“
Gretchen bedankt sich, steigt bei der nächsten Haltestelle aus und dann in den 14er.
Sie kommt zwar etwas später als eigentlich gewollt an. Aber sie ist wenigstens nicht in der Pampa gelandet.

Gretchen will Betty hallo sagen und geht auf die Gynäkologische Abteilung.
Leider trifft sie da nicht auf Betty oder Mehdi sondern auf Flo.
Gretchen weiss nicht recht wie sie sich gegenüber ihm verhalten soll. Schliesslich war die letzte Unterhaltung eher merkwürdig gewesen. Doch Florian nimmt ihr charmant wie immer das ganze ab.

Florian: „Hallo mein Herz. Schön dich mal wieder zu sehen.“
Gretchen: „Hallo Florian.“
Florian: „Und wie geht’s dir so?“
Gretchen: „Danke gut und immer noch schwanger.“
Florian: „Ja das seh ich und ich sehe da noch was anderes.“ Er deutet auf ihren Ring.
Gretchen: „Ehm ja stimmt und ich bin verlobt.“
Florian: „Wusste schon dass ihr zusammen gehört. Hatte nur die Hoffnung das sich meine Ahnung getäuscht hat.“
Gretchen setzt sich mit Florian auf ein paar Stühle vor dem Neugeborenen-Zimmer.
Gretchen: „Wie meinst du das?“
Florian: „Ich war zwar Locker drauf, dank eines weissen Pulvers, aber nicht Blind. Dr. Meiers Blicke haben Bände gesprochen.“
Gretchen: „Heisst das du nimmst keine Drogen mehr?“
Florian: „Ja und ich werde auch bald nicht mehr hier in Deutschland sein. Gehe wieder zurück nach Afrika. Die deutsche Korrektheit ist halt doch nicht meine Welt.“
Gretchen: „Irgendwie schade. Bist nämlich ein toller Kinderarzt.“
Florian muss lachen: „Fast genau so hat dein Vater meine Kündigung kommentiert.“
Florian verabschiedet sich von Gretchen mit einem Kuss auf ihre Stirn. Gretchen sieht Florian noch einwenig nach. Da wird Gretchen angesprochen.
Betty: „Aber Hallo, was machst du den hier? Und vor allem was war das gerade?“
Gretchen lächelt Betty an: „Das war ein Abschiedskuss eines Freundes und ich bin hier um dir was zu erzählen.“
Betty ist aufgeregt: „Was willst du mir erzählen? Komm schon raus mit der Sprache, du weißt doch das ich keine Geduld habe.“


Gretchen81 Offline

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25.09.2008 19:03
#87 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Gretchen wie du willst dann also die kurz Fassung: „Marc und ich werden heiraten.“
Sie zeigt Betty stolz ihren Ring.
Betty bekommt ganz grosse Augen: „Ok jetzt will doch die ganze Geschichte hören.“
Gretchen: „Also zuerst mal die offizielle Version: Als ich gestern nach Hause kam war die ganze Wohnung nur mit Kerzen beleuchtet, Marc hatte alles Total Romantisch gemacht mit feinem Essen und schöner Musik abgerundet. Und nach dem Dessert kniete er sich vor mich hin und fragte mich ob ich ihn heiraten wolle.“

Betty kommt zu erst nur ein: „Wow“ über die Lippen bis sie sich noch mal an die ersten Worte erinnert: „Was heisst offizielle Version?“
Gretchen: „Du musst mir aber zuerst versprechen es niemandem zu erzählen.“
Betty: „Nimmt mich ja tierisch wunder wie er dich wirklich gefragt hat. Wie ich Marc kenne so plump neben bei. Also gut will es ja wissen, ich verspreche es nicht weiter zu erzählen.“

Gretchen: „Er hat mir kleine Steinchen ans Fenster geworfen. Und als ich das Fenster aufgemacht habe, hat er mich getroffen.“
Betty unterbricht Gretchen: „Wie getroffen?“
Gretchen: „So wie ich es meine. Hab einen an den Kopf bekommen.“
Betty lacht sich gerade schief.
Gretchen: „Wenn du nicht sofort aufhörst zu lachen werde ich nicht weiter erzählen.“
Betty beruhigt sich: „Ist ja gut.“
Gretchen: „Dann hab ich ihn rein gelassen ins Wohnzimmer und Marc hat sich entschuldigt für den Stress den wir in letzter Zeit hatten. Dann ist er vor mich hin gekniet und hat mir einen Antrag gemacht und als Ring gabs einen Kaugummi-Automaten-Ring. Weil er auf die schnelle in der Nacht nichts anderes mehr auftreiben konnte.“
Betty ist erstaunt: „Wahnsinn ich hätte nicht gedacht das Marc so was süsses machen kann. Begreife gar nicht wieso du das niemandem erzählen darfst.“
Gretchen: „Also die offizielle Version hat er aber auch gemacht und du weisst genau das Marc ein Macho ist.“
Betty: „Stimmt ich hätte vorlauter Heiratsantrag beinahe vergessen das es sich um Marc Meier handelt.“
Betty’s Pieper geht an: „Oh Entschuldige ich muss wieder zur Arbeit.“


Gretchen81 Offline

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26.09.2008 08:26
#88 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Gretchen: „Kein Problem kenne ja das, aber das nächste Mal erzählst du mir wie es zwischen dir und Mehdi läuft.“
Betty dreht sich nochmals um und zwinkert ihr zu.

Gretchen zieht es zur Chirurgie, zu Hause fällt ihr inzwischen so alleine die Decke auf den Kopf.
Sie könnte eben so gut heute Abend hier bleiben.
Als Sie in den Umkleideraum kommt ist Schwester Sabine gerade dabei sich für die Arbeit bereit zu machen.

Sabine: „Frau Doktor, das ist ja schön sie hier zu sehen. Geht es ihnen den besser.“
Gretchen: „Ja mir geht’s besser. Mir ist zu Hause nur die Decke auf den Kopf gefallen, darum dachte ich mir schau mal vorbei was hier so los ist.“
Sabine: „Da wird sich der Herr Doktor aber freuen. Vorhin war er gar nicht gut aufgelegt. Er hat mich als erstes gleich angeschnauzt.“
Gretchen: „Oh je, daran bin glaub ich schuld.“
Sabine hat nicht richtig hingehört weil sie gerade mit ihrer Bluse beschäftigt war: „Wie meinen sie?“
Gretchen: „Nichts, nichts. Was macht Marc den gerade?“
Sabine: „Er hat einen Notfall im OP. Teenager ist mit dem Fahrrad gestürzt und hat sich den Lenker in den Bauch gerammt. Ansonsten sieht es so aus als ob der Abend ruhig verläuft.“
Gretchen nickt: „Ach so. Haben sie was von Jochen gehört? Seit er auf der Uni ist meldet er sich bei mir nur noch selten.“
Sabine errötet: „Wir haben gestern telefoniert.“
Gretchen: „Schön, wenigstens bei ihnen meldet er sich.“
Sabine: „Was haben sie den da für einen schönen Ring?“
Gretchen: „Das ist der Verlobungsring den ich von Marc bekommen habe.“
Sabine kuckt wie nur sie kucken kann: „Was er hat sie gefragt? Wie romantisch.“
Gretchen: „Ja romantisch war er das muss ich zugeben.“
Sabine: „Dr. Meier hat also auch eine romantische Seite. Das ist ja wie in meinen Romanen.“
(Ja super und die Dinger schreibt auch noch Marc’s Mutter. Muss ich so ein Buch tatsächlich auch mal lesen. Zudem ist sie ja bald meine Schwiegermutter.)
Gretchen: „Wo sie das gerade erwähnen, haben sie so ein Buch hier?“
Sabine öffnet ihren Schrank und darin ist ein ganzer Stapel: „Da der Herr Professor alle weg werfen wollte hab ich sie genommen. Hier nehmen sie den hier. Der ist so schön romantisch.“
Sie reicht Gretchen eins dieser Bücher.
Gretchen nimmt es und bedankt sich: „Danke vielmal ich geh dann mal in Marc’s Büro und lese einwenig.“
(Und wenn das Buch nicht gut ist schlaf ich halt ein, was solls)


Gretchen81 Offline

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26.09.2008 09:00
#89 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 28: Hochzeitsvorbereitungen

Gretchen hat sich in Marc’s ledernen Chef-Sessel bequem gemacht, die Schuhe ausgezogen und die Füsse auf den Tisch gelegt.

Die ersten 10 Seiten des Romans überfliegt Gretchen beinahe. Sie muss ehrlich gestehen dass Elke tatsächlich einen gar nicht so schlechten Schreibstil hat. Was aber vor allem Gretchen auffällt das sich das Buch auch ganz gut als Porno verfilmen liese.
Sie kann es kaum glauben aber ihr läuft während dem lese ein warmer Schauer über den Rücken.
(Ich glaub jetzt weiss ich warum Sabine solche Bücher liebt. Die Dinger sind ja Sex pur. Und mir ist jetzt auch klar woher Marc seine Versautheit hat. Wenn du Mutter solche Bücher schreibt. Kein wunder.)

Gretchen bemerkt gar nicht wie die Zeit regelrecht verfliegt.
Es ist bereits spät als Marc endlich in sein Büro zurückkehrt.

Marc: „Gretchen, du bist hier?“
Gretchen sieht von ihrem Buch auf, sie hat ganz rote Backen: „Eh ja sicher, was hast du den geglaubt, das ich mich verlaufe.“
Marc: „Nein. Was liest du da eigentlich.“
Gretchen schmeisst das Buch hinter sich, knöpft sich ein paar Knöpfe an ihrem Oberteil auf: „Nichts. Ist es hier drin so heiss oder was ist das.“
Marc hat den Wink dem ihm Gretchen gerade gegeben hat sehr gut verstanden und schliesst die Türe ab.
Marc: „Du weisst aber schon das ich eigentlich Dienst habe?“
Gretchen verführerisch: „Ja das weiss ich und ich weiss auch von Schwester Sabine das es ein ruhiger Abend wird.“
Marc: „Du bist so ein Biest. Zuerst lässt du mich an der Bushaltestelle dumm stehen und jetzt verführst du mich während der Arbeit.“
Gretchen küsst Marc und es kommt wie es kommen muss.
Die beiden haben noch nicht mal mitgekriegt das Marc’s Pieper sich gemeldet hat.
Erst beim zweiten Mal nehmen die beiden das gepiepse war.“
Gretchen: „Das ist nicht dein ernst und du willst jetzt gehen?“
Marc: „Doch ich muss, du weisst doch das im Einsatz bin.“
Etwas arg verstrubbelt verlässt er Gretchen.
(Dabei war ich gerade so schön in Fahrt. Toll. Dann muss ich halt weiter lesen.)
Gretchen nimmt leicht deprimiert das Buch wieder zur Hand und liest weiter.

Als Marc bei Schwester Sabine in der Notfallabteilung ankommt muss diese Lachen.
Marc: „Haben sie am Lachgas geschnüffelt oder warum lachen sie so blöd.“
Sabine: „Nein Herr Doktor, aber sie sehen aus als ob sie in einen Orkan gekommen wären.“
Marc fährt sich schnell mit der Hand durch die Haare und schaut Schwester Sabine böse an: „Ach was wirklich. Sagen sie schon warum haben sie mich angepiepst.“
Sabine reicht ihm das Klipp-Bord mit den Patientendaten.


Gretchen81 Offline

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26.09.2008 11:45
#90 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Von wegen ruhiger Spätschicht, Marc kommt bis am Morgen nicht mehr dazu Gretchen in seinem Büro zu Besuchen.
Es inzwischen 7 Uhr und Marc’s Schicht ist zu ende. Er geht in sein Büro und muss feststellen das Gretchen in seinem Stuhl eingeschlafen ist. Neben Gretchen am Boden liegt ein Buch, es ist Gretchen aus den Händen gefallen. Marc hebt es auf und stellt mit erstaunen fest, dass sie ein Buch seiner Mutter gelesen hat.
Er legt das Buch zur Seite und küsst Gretchen wach.

Gretchen streckt sich gähnend: „Wie spät ist es denn?“
Marc: „Es ist sieben Uhr. Komm lass uns nach Hause gehen und da weiter machen wo wir unterbrochen wurden.“
Gretchen: „Super Idee. Doch ich hab so Hunger hab seit gestern Mittag nichts mehr gegessen.“
Ein lautes knurren aus Gretchens Bauch ist zu hören.
Marc: „Dann lass uns zuerst etwas essen, sonst hat unsere Tochter noch einen Hörschaden von deinem knurrenden Magen.“
Gretchen ironisch: „Das du selbst Müde noch solch doofe Witze reissen kannst ist echt bewundernswert.“
Marc ignorierten den ironischen Unterton: „Ich wusste schon immer das ich gut bin.“

In der Cafeteria.
Gretchen hat es mal wieder Masslos übertrieben beim zusammenstellen ihres Frühstücks.
Marc kann es beinahe nicht glauben was sie alles Essen will.
Süsses, salziges und saures Querbett.

Er stibitzt ihr ein Stück Schokokuchen vom Teller.
Gretchen: „Hei, du wolltest doch vorhin nichts essen. Warum klaust du jetzt von mir?“
Marc beisst genüsslich in den Kuchen und grinst Gretchen an.
Marc: „Gewollt hätte ich eigentlich lieber was anderes süsses. Doch du wolltest ja lieber was essen.“
Gretchen hätte sich bald an ihrem Salami Brötchen verschluckt.

Professor Dr. Franz Haase ist von seinem Seminar wieder zurück und will sich als erstes einen Kaffee holen.
Als er die Cafeteria betritt sieht er Gretchen und Marc an einem Tisch sitzen.
Franz: „Kälbchen, ist das schön euch hier noch zu treffen.“
Marc und Gretchen begrüssen den Professor. Marc ist leicht genervt den es scheint das er noch weniger schnell als erwartet nach Hause kommt.
Franz: „Ich hab da was gehört von euch beiden.“
Gretchen: „Was den?“
Franz: „Es war ja klar das der Schwiegervater es zuletzt erfährt. Meier, eh Marc, du hast meine Tochter gefragt ob sie dich Heiratet.“
Marc: „Entschuldige bitte, das wollten wir eigentlich euch heute erzählen.“
Gretchen zeigt ihrem Vater den Ring und: „Papa ganz ehrlich heute Nachmittag hätten wir es euch gesagt. Uns ist die Arbeit dazwischen gekommen und dann warst du auch noch auf dem Seminar.“
Franz: „Ist ja schon in Ordnung. Hauptsache ihr vergesst uns nicht beim planen der Hochzeit.“
Marc: „Wie meinst du das?“
Franz: „Gretchen ist meine Tochter somit werde ich für die Hochzeit aufkommen.
Und Bärbel wird euch sicher gerne beim planen helfen.
Das hat sie ja schon beim ersten mit diesem nichtsnutz Peter gemacht.
Wisst ihr den schon wann ihr heiraten wollt und wer ihr als Trauzeugen habt.“

Gretchen: „Über ein Datum haben wir noch gar nicht geredet. Und ich denke ich werde Betty als Trauzeugin haben.“
Marc: „Ach bitte nicht Betty. Hast du nicht eine Freundin die mich nicht hasst.“
Gretchen: „Nein. Betty ist meine beste Freundin und darum wird sie auch meine sein. Wer bitte sehr wirst du den nehmen.“
Marc: „Gute frage. Aber ich wird dann wohl meinen Kumpel David fragen.“
Gretchen: „Wer bitte ist David?“


Gretchen81 Offline

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26.09.2008 18:05
#91 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc: „David, ist ein alter Kumpel mit dem ich früher um die Häuser gezogen bin. Bis er die Liebe seines Lebens gefunden hat und aus Berlin weg ging.“

Gretchen: „Ah ja und wo ist er jetzt.“

Marc: „Seit kurzem ist er wieder in Berlin vorher war in Tasmanien.“

Gretchen ist verwundert: „Und warum kenne ich den noch nicht?“

Marc: „Keine Ahnung hat sich noch nicht ergeben.“

(Das hör ich jetzt auch nicht zum ersten Mal.)

Marc: „Wie wäre es wenn wir morgen mal David besuchen gehen?“

Franz: „Ich geh dann mal lieber, geht ihr jetzt nach Hause und schlaft euch aus.
Tschüss Kälbchen und Marc.“

Gretchen: „Tschau Papa.
Marc meinst du das ist ne gute Idee wenn ich auch gleich mit komme zu deinem Freund.
Schliesslich habt ihr euch schon lange nicht mehr gesehen.“

Marc: „Sicher kommst du mit. Ich ruf ihn heute noch an. Aber dein Vater hat recht wird sollten jetzt wirklich nach Hause.“
Gretchen: „Wie du willst. Lass uns gehen.“

Im Aufzug auf der Fahrt nach unten fragt Gretchen Marc: „War der Schokokuchen eigentlich lecker?“

Marc flüstert Gretchen ins Ohr: „Ja schon. Aber so ganz hat das meine Lust auf süsses nicht gestillt.“
Er küsst ihren Hals und Gretchen schmelzt dahin.
Marc drückt den Halteknopf. Irgendwann weiss Gretchen nicht mehr wo oben und unten ist.
Eine Stimme aus dem kleinen Lautsprecher bringt die 2 schlagartig wieder ins hier und jetzt.

Lautsprecher: „Hallo ist da jemand. Kann ich ihnen helfen.“
Marc und Gretchen stöhnen gleichzeit auf.
Lautsprecher: „Der Techniker und ein Saniteam ist unterwegs zu ihnen.“
(Oh, nein. Immer kommt etwas dazwischen.)

Marc steht auf, rückt seine Kleider zur Recht und hilft Gretchen wieder auf die Beine: „Jetzt ist definitiv schluss wir gehen nach Hause.“
Gretchen: „Ganz ehrlich dafür bin ich inzwischen auch.“
Sie drückt den Notstopp und der Lift bewegt sich wieder nach unten.
Als sich unten die Tür öffnet steht da auch schon Gordon und sein Kollege.
Etwas verdutzt schauen sich Gretchen, Marc und Gordon an.

Gordon zu seinem Kollegen: „War falscher Alarm.“
Gordon zu Gretchen und Marc: „Beim nächsten Mal sucht euch doch bitte ein anderen Ort für euer Schäferstündchen.
Oder sagt vorher bescheid.“


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29.09.2008 07:14
#92 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Gretchen ist das ganze mehr als Peinlich. Sie legt beinahe einen Spurt zum Auto hin.
Marc geht ganz entspannt hinter ihr her. Am Auto angekommen fragt er sie: „Sag mal du kannst es auch nicht erwarten nach Hause zu kommen?“
Gretchen: „Mach den Wagen auf ich will nach Hause, denn das war bis jetzt das peinlichste was mir je passiert ist.“
Marc muss lachen: „Ich dachte du hättest vor her schon an ungewöhnlichen Orten?“
Gretchen: „Das schon nur bin ich nie so erwischt worden.“
Marc muss auf der ganzen Heimfahrt noch lachen. Was Gretchens Stimmung noch weiter sinken lässt.
Zu Hause angekommen will sie nur noch schlafen und Marc muss wohl oder übel geschlagen geben.

Am nächsten Tag am Nachmittag fährt Marc mit Gretchen zusammen zu seinem besten Freund David.
Gretchen findet das Haus entzückend. Es ein altes Landhaus.

Marc parkiert den Wagen und sieht Gretchen auf dem Beifahrersitz an: „Wenn dir das Haus schon gefällt, dann muss ich ja vielleicht angst haben, das du gleich hier bleiben willst.“

Gretchen schüttelt den Kopf: „Finde das Ländliche schon schön aber hier wohnen möchte ich nicht.“

Marc: „Ich glaub ich muss dich noch warnen. Früher war David der reinste Womanizer inzwischen ist er ein verliebter Trottel geworden.“
Gretchen: „Du willst mir damit sagen?“
Marc: „Das du nicht die Hoffnung haben sollst das ich auch so werde. Und kein Wort über den ersten Heiratsantrag, ist das klar.“
Gretchen stutzt: „Ich hab es bis jetzt auch noch niemandem Erzählt.“
Marc: „Hasenzahn das glaub ich dir nicht. Du hast sicher Betty davon erzählt.“
Gretchen: „Wie kommst du jetzt auf einen solchen stuss.“

Der Hausherr kommt aus dem Haus und geht zu Marc hin und öffnet die Fahrertüre.
David: „Marc wieso wartest du hier draussen? Ich beiss schon nicht.“
Marc: „David, altes Haus schön dich wieder zusehen. Du bist ja richtig braun geworden in Tasmanien.“
Gretchen steigt auch aus und geht um den Wagen rum.
David streckt Gretchen die Hand entgegen: „Hallo ich bin David von Humbold, schön dich kennen zu lernen.“
Gretchen ist angenehm überrascht von dem weichen doch festem Handschlag: „Ich bin Gretchen Haase, herzlichen dank für die Einladung.“
David hackt sich bei Gretchen unter: „Kommt lasst uns reingehen. Drinnen ist es etwas gemütlicher.“

Im Haus wartet ein kleines süsses Mädchen schon: „Papa.“
David hebt seine kleine Tochter auf seine Arme und stellt sie Gretchen und Marc vor:
„Das ist Emma Lena unser kleiner Sonnenschein.“

Er führt seine Gäste in ein prunkvoll eingerichtetes Wohnzimmer darin wartet auch schon seine Frau Mireille.
David: „Meine Frau Mireille.“
Mireille: „Bonjoure, isch freue misch euch endlich kennen zu lernen? Vor allem disch Marc, David hat mir schon viel von dir erzählt.“
Marc: „Ich hoffe doch nur Gutes?“
Mireille lacht einwenig gekünstelt.
Gretchen: „Sie kommen mir so bekannt vor, kennen wir uns?“
Mireille: „Isch sie mondieux, sischer nischt.“
David: „Mireille war und ist ein französisch Topmodel, ihr habt sie vielleicht beide schon mal in einer Zeitschrift gesehen.“


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29.09.2008 11:35
#93 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
(Jetzt weiss ich wo ich die gesehen hab. Sie ist der Alptraum jeder normalgewichtigen Frau.)
Marc: „Ja stimmt Gretchen liesst immer solche Zeitschriften, stimmt’s?“
Gretchen: „Könnte sein.“

Sie setzen sich auf das weisse Ledersofa und Mireille serviert etwas Champagner.
Gretchen lehnt ab: „Ich trinke keinen Alkohol, könnte ich vielleicht ein Glas O-Saft haben.“
Mireille verzieht ihr Gesicht: „Farbige Getränke werden in diesem Haus nischt getrunken.“
Gretchen zuckt mit den Schultern: „Dann vielleicht ein Glas Wasser.“
Mireille: „Non problem.“

Marc und David reden über ihre gemeinsame Studienzeit und wie tolle Bienen sie doch abgeschleppt hätten.
Irgendwann wird es Gretchen zuviel.
Sie will dass Marc endlich zum entscheidenden Punkt kommt.
Gretchen: „Marc wolltest du David nicht noch was Fragen?“
Marc: „Ach ja stimmt ja. David eigentlich bin ich wegen etwas anderes noch hier.
Ich will heiraten und mir fehlt noch der Trauzeuge. Und da dachte ich an dich?“
David: „Hei, das mach ich doch gern für dich. Hätten wir nicht spontan in Paris geheiratet, wärst du auch meiner geworden.
Wann wird’s den soweit sein.“
Marc: „All zu lange wird es bei uns nicht mehr gehen.
Wir haben zwar noch kein Datum, aber es wird sehr wahrscheinlich in 1 oder 2 Monaten soweit sein.“

Nach ein paar mehr oder weniger gemütlichen Stunden bei den von Humbolds fahren Gretchen und Marc nach Hause.
Zu Hause angekommen, machen es sich die beiden auf dem Sofa bequem.

Gretchen: „Hast du auf dem Klo das Bild von Mireille gesehen?“
Marc muss lachen: „Meinst du das Aktbild auf dem Sie Hochschwanger ist?“
Gretchen: „Genau.“
Marc: „War doch ein schönes Bild von einer schönen Frau.
Komm mir jetzt aber bitte nicht auf den Gedanken, dass du das auch machst.“
Gretchen: „Spinnst du?“
Marc: „Nein mach ich nicht, ich find deinen Babybauch klasse, nur will ich nicht unbedingt,
dass dich jeder der aufs Klo geht gleich so sieht.“
Gretchen: „Das war so lieb was du gerade gesagt hast.
Ich könnt auf der Stelle losheulen.“
(Verdammt meine Hormone spielen verrückt.)
Marc: „Du solltest mal Mehdi fragen ob mit deinem Hormonspiegel alles in Ordnung ist.“
Gretchen wechselt das Thema: „Wir sollten wirklich über den Hochzeitstermin nachdenken.“
Marc: „Was hältst du davon wenn du morgen mal beim Standesamt anrufst und fragst was
für Termine noch frei sind?“
Gretchen verwundert: „Warum bitte sehr ich?“
Marc: „Ganz einfach weil ich morgen arbeiten muss und du noch immer Frei hast.“
(Ok klingt logisch.)
Gretchen: „Also gut, werde dann wenn ich den Termin habe mit meiner Mutter zusammen sitzen und schauen welche Kirche usw.“
Marc: „Ist das dein Ernst?“
Gretchen: „Ja sicher, du arbeitest ja, ich habe frei und meine Mutter hat sich angeboten.“
Marc: „Oh mein Gott. Aber bitte keine weisse Kutsche oder sonst so ein kitsch Blödsinn.“
Gretchen: „Ich schwöre, dass ich versuche meine Mutter zu bändigen.“


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29.09.2008 14:17
#94 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc: „Danke.“
Gretchen: „Sag mal hast du auch so Hunger wie ich. Sushi ist ja toll aber ich hab immer noch Hunger.“
Marc: „Wenn du so fragst ja ich hab auch Hunger.“
Er steht auf, hebt Gretchen hoch und trägt sie ins Schlafzimmer.

Am nächsten Tag macht sich Gretchen gleich daran einen Termin auf dem Standesamt zu vereinbaren.
Wie befürchtet ist der nächste Freie Termin erst in 2 Monaten.
Es kommt noch schlimmer.
Gretchen und ihre Mutter wissen genau welche Kirche in Frage kommt für die Hochzeit.
Also fahren sie zu dieser kleinen romantischen Stelle, die als Geheimtipp für Heiratswillige schon länger bekannt ist.
Sie treffen pünktlich vor der Kirche ein und treffen dort wie verabredet auf den Pfarrer.
Er bittet sie in seine kleine bescheidene Behausung.
Pfarrer: „Frau Haase sie haben mir schon am Telefon gesagt das sie am liebsten einen Termin
um den 7. April rum möchten. Da sie dann die Standesamtliche Trauung feiern.

Bärbel nickt und fügt hinzu: „Ja es wäre perfekt wenn man vom Standesamt direkt hier kommen könnte.“

Der Pfarrer blättert in seinem Terminkalender und schüttelt den Kopf: „Es tut mir leid aber da ist alles voll.
Ich könnte sie frühestens Ende Mai, Anfang Juni rein nehmen.“

Gretchen: „Das könnte Kritisch werden, da wird ich wohl schon im 8-9 Monat sein.“

Pfarrer: „Ja mein Kind hätten sie keinen Vorehelichen Geschlechtsverkehr gehabt, würden sie jetzt nicht mit diesem Problem da stehen. Wenn sie früher Heiraten wollen müssen sie sich halt etwas anderes Suchen.“

Bärbel: „Wenn sie so darüber denken hat es gar keinen Sinn mit ihnen weiter zu diskutieren. Komm Margarethe wir gehen.“

Bärbel und Gretchen verlassen den Pfarrer.


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29.09.2008 16:22
#95 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Im Auto, Bärbel spricht Gretchen mut zu: „Die Pfärrer von Heute sollen sich mal nicht so anstellen.
Sie sollten froh sein, das überhaupt noch jemand kommt.“
Gretchen: „Mensch Mama, ich hab mir immer gewünscht in weiss in der Kirche zu heiraten.
Marc ist es egal, aber mir nicht.“
Vor lauter reden verpasst Bärbel tatsächlich die Einfahrt auf die Bundesstrasse und fährt auf einer Nebenstrasse weiter.

Bärbel reisst einen Stopp als sie bei einem Schlösschen vorbei fahren.
Bärbel: „Wie findest du das?“
Gretchen: „Es ist ein Traum.“
Bärbel: „Wir fragen da jetzt mal.“

Gretchen und Bärbel betreten den Innenhof und staunen nur noch.
Der Innenhof ist mit Blumen geschmückt.
Sie gehen auf eine ältere Frau zu, die gerade damit beschäftigt ist einen Strauss Krokusse
an einen Stuhl zu binden.
Bärbel: „Entschuldigen Sie bitte. Kann ich sie etwas fragen?“
ältere Frau: „Ja sicher, guten Tag.“
Bärbel: „Wir haben von der Strasse aus diesen Wundervollen Ort gesehen.
Wissen sie meine Tochter ist schwanger und möchte in 2 Monaten heiraten.
Da die Pfarrer scheinbar alle völlig unflexibel sind, müssen wir jetzt einen alternativen
Ort für die Hochzeit suchen. Und das hier wäre perfekt.“
ältere Frau: „Dann sind sie hier richtig. Das hier was sie sehen ist für eine Hochzeitsfeier heute Abend.“
Gretchen: „Das ist wunderschön wie sie das alles hier machen. Das heisst sie haben am 7. April noch frei?“
ältere Frau: „Wenn sie dann Heiraten wollen ist das kein Problem.“
Bärbel: „Das ist super. Wir werden gleich mit unserem Standesbeamten Kontakt aufnehmen ob es möglich ist, das er hier her kommt.“


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29.09.2008 18:59
#96 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
(Meine Mutter entwickelt sich zum richtigen Weddingplaner.)
Bärbel zückt ihr Handy und ruft das Standesamt an.

Keine 5 Minuten später strahlt Bärbel. Sie hat alles geregelt.
Die Hochzeit findet zwar nur mit Standesamt statt aber dafür in einem wunderschönen kleinen Schlösschen.
Gretchen ist beeindruckt von ihrer Mutter.

Als Gretchen geschafft bei ihren Eltern zu Hause aufs Sofa fällt ist sie richtig müde.
Dabei hat sie nicht viel heute gemacht. Alles hat ihre Mutter in die Finger genommen.
Das dauernde Gerenne zur Toilette scheint anstrengender zu sein als ein 9 Stunden OP-Marathon.

Gretchen: „Mutti, du bist ein echtes Organisations-Talent.“
Bärbel Haase kommt gerade mit einem Stück Aprikosenkuchen aus der Küche.
Bärbel: „Danke mein Kind. Für einen Tag haben wir schon eine ganze Menge geschafft.“
Gretchen: „Ja stimmt. Wir haben das Datum und den Ort.“
Bärbel: „Wann willst du deinem Marc davon erzählen.“
Gretchen: „Mal sehen. Heute hat er eine Doppelschicht und da kommt er erst sehr spät nach Hause.“
Bärbel: „Willst du ihn nicht auf der Arbeit besuchen gehen. Dann weiss er schon mal bescheid.“
Gretchen: „Ich vertraue Marc und muss ihn nicht beschatten.“
Bärbel: „Ist ja schon gut. Meine Erfahrung hat mir einfach gezeigt das Vertrauen zwar gut, aber Kontrolle besser ist.“
Gretchen: „Marc ist nicht Papa. Aber wenn es dich beruhig werde ich jetzt zum Krankenhaus fahren und nachher nach Hause gehen.“
Bärbel: „Ich möchte nur dass es dir nicht gleich er geht wie mir.“

Im Krankenhaus scheint die Hölle losgebrochen zu sein.
In der Chirurgie wäre sie beinahe von Schwester Sabine über den Haufen gerannt worden.
Schwester Sabine: „Frau Doktor, gut das sie da sind.
Auf der Autobahn war eine Massen Karambolage und in jedes Krankenhaus der Umgebung
wurden Opfer eingeliefert.“
Gretchen begreift gleich den Ernst der Lage: „Ich zieh mich gleich um. Wo könnt ihr mich brauchen.“
Schwester Sabine: „Bei Doktor Meier im OP 2.“


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29.09.2008 19:17
#97 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Sie beeilt sich mit umziehen und steht schon bald neben Marc im OP.
Gretchen: „Hab gehört das du Hilfe brauchst. Was soll ich tun?“
Marc ist überrascht: „Wieso bist du hier? Du könntest die Blutung rechts versuchen zu stillen.“
Marc deutet auf eine Stelle im Bauchraum.
Gretchen: „Meine Mutter hatte das Gefühl das du mich brauchst. Und so wie es aussieht hatte sie sogar recht.“
Marc: „Ich dachte du wolltest dich mit unserer Hochzeitsplanung beschäftigen.“
Gretchen: „Datum und Ort stehen fest. Muss nur noch ein Kleid besorgen, ein paar Kleinigkeiten und den Rest macht meine Mutter. Sie ist ein zweiter FRONK.“
Marc: „Bitte wer?“
Gretchen: „Kennst du den Film mit Steve Martin nicht.“
Marc: „Müsste ich.“
Gretchen: „Nein schon in Ordnung. Ich hab die Stelle die Perforiert war genäht. Wie sieht es bei dir aus?“
Marc: „Soweit auch alles dicht. Der Patient wird schaffen.“
Gretchen: „Sind noch weitere Unfallopfer da?“
Marc: „Soviel ich weiss nicht.“

Gretchen und Marc verlassen den OP.
Gretchen: „Weisst du, vorhin war ich noch Hundemüde und wäre liebsten direkt ins Bett gefallen. Aber jetzt bin ich hell wach.“
Marc: „Du bist eben die geborene Chirurgin und unter meinen Fittichen wirst du auch bald nahezu so gut wie ich sein.“
Gretchen: „Stimmt ja du bist der Gott und ich soll alles Aufschreiben was du sagst.“
Marc: „Sag ich doch.“
Gretchen muss lachen und Marc lässt sich anstecken.
Marc: „Komm lass uns einen Kaffee trinken gehen.“
Gretchen: „Ich trinke aber gar kein Kaffee.“
Marc: „Kein Problem wie wäre es mit einer heissen Schokolade.“
Gretchen: „Klingt lecker. Dann kann ich dir auch erzählen wann und wo wir heiraten.“


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30.09.2008 10:19
#98 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 29: Hochzeitkleid und Babybauch

Ein paar Wochen später.
Bärbel Haase geht in ihrer Aufgabe als Weddingplanerin voll und ganz auf.
Sie ist gerade mit den Einladungen beschäftig und ist sich unsicher ob sie Doktor Kahn einladen soll
oder doch besser nicht.
Sie ruft kurzer Hand ihre Tochter bei der Arbeit an.

Gretchen ist gerade bei Schwester Sabine im Stationszimmer und sieht sich Patientenunterlagen an,
als ihr Handy klingelt.

Gretchen nimmt das Handy aus ihrem Spinnt. Wie erwartet war es ihre Mutter.
Gretchen zu Sabine: „Was hat sie den jetzt schon wieder für ein Problem?“
Gretchen drückt den grünen Knopf: „Hallo Mutti.“
Bärbel: „Ich bin gerade an den Einladungen. Soll ich Dr. Kahn wirklich eine schicken?“
Gretchen: „Ja sicher, er ist mein Freund und zudem braucht Betty auch eine Begleitung.“
(Das hätte ich wohl besser nicht gesagt.)
Bärbel: „Was die kleine Betty und Dr. Kahn? Das ist ja wunderbar. Das gibt bestimmt ganz süsse Kinder.“
Gretchen genervt: „Mutti halt dich da raus. Da ist noch nichts Offizielles. Sie sind erst 1mal mit einander Ausgegangen.“


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30.09.2008 11:50
#99 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Bärbel: „Schon verstanden. Dr. Kahn unbedingt eine Einladung schicken.
Apropo Betty denkt daran das ihr diesen Samstag in die Hochzeitskleider Boutique eure Kleider aussuchen müsst.“
Gretchen: „Das weiss ich schon. Du erinnerst mich ja auch jede freie Sekunde daran.“
Bärbel: „Wollte es nur noch mal erwähnen. Tschüss“

Marc der vor einer Minute ebenfalls das Stationszimmer betreten hat fragt Gretchen: „Wer ist er 1mal mit einander in den Ausgang?“
Gretchen überlegt ob sie Marc das sagen soll: „Betty und Mehdi.“
Marc schüttelt sich als würde es ihn eckeln: „Nicht dein Ernst. Das ist ja die Horrorvorstellung. Der Prinz von und zu Heul mit der Königin der schlechten Witze.“
Gretchen: „Sag mal hat dir der Kaffee heute morgen nicht gut getan. Das du solch einen Blödsinn raus lässt.“
Marc sieht übers Klemmbrett weg Gretchen an: „Welcher Kaffee? Kann mich an nichts mehr erinnern.“
Gretchen weiss auf was Marc an spielt, doch sie ignoriert ihn ganz einfach.


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30.09.2008 13:51
#100 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Gretchen: „Wie sieht es eigentlich mit dem Patienten mit dem Akuten Darmverschluss aus,
ist der auf dem Weg der Besserung?“
Marc: „Ja die Werte sind inzwischen in Ordnung, er kann voraussichtlich über morgen entlassen werden.“
Gretchen dreht sich um und will zu einem Patienten da ruft ihr Marc nach: „Bevor ich’s vergesse am Samstag gehen dein Vater, David und ich Golf spielen.“

Gretchen dreht sich um: „Kein Problem, Betty und ich gehen das Kleid aussuchen.“
Marc: „Bist du dir da sicher dass du das jetzt schon willst. Schliesslich geht es noch einen Monat.
Die Wahrscheinlichkeit ist gross das du dann nicht mehr reinpasst.“
Gretchen: „Für so was gibt es Schneiderinnen. Und Marc vergiss nicht das wir einen Geburts-
Vorbereitungskurs heute Abend haben.“

Marc hatte tatsächlich den Termin vergessen oder besser gesagt absichtlich verdrängt.
Bis kurz vor Kurs beginn hoffte er immer noch das sein Pieper losgehen würde und er sich verdrücken könnte.
Aber nichts da.
Die etwas zu klein geratene Hebamme erklärte zuerst den Kursteilnehmer welche verschiedenen Geburtsmethoden es gebe.
Gretchen durfte dann in der Schaukel, auf dem Stuhl und in der Wanne probe sitzen.
Ihnen wurden dann auch noch die Vor- und Nachteile der verschiedenen Geburtsmethoden erklärt.
Marc flüstert Gretchen ins Ohr: „Wieso genau machen wir das hier mit. Wir wissen doch wie das ganze Funktioniert.“
Gretchen flüstert zurück: „Weil es dazu gehört. Und ich das sehr interessant finde. Vor allem diese Schaukel ist extrem bequem.“
Die Hebamme bemerkt dass die beiden mit einander reden und macht sie darauf aufmerksam dass sie doch bitte dass ganze ernst nehmen sollen und zu hören sollen, auch Ärzte könnten noch was lernen.


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