Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Willkommen im Doctor´s Diary Fan-Forum!
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 283 Antworten
und wurde 49.362 mal aufgerufen
 Abgeschlossene Fortsetzungen!
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | ... 12
Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

17.09.2008 10:57
#51 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
In der Stadt angekommen beschliessen die beiden zuerst mal was zu Frühstücken. Gretchen erzählt Betty die Geschichte mit dem Bettchen und wie sie es zuerst nicht ins Auto bekommen haben.

Betty: „Und wie wollt ihr das machen wenn ihr den kleinen habt. Ich meine soll das Arme ding dann aufs Dach. Weil ihr den Kinderwagen nicht ins Auto bekommt.“

Gretchen: „Ich weiss schon was du meinst. Aber ich kann mir kein eigenes Auto im Moment leisten, die restlichen Baby Sachen sind schon teuer genug. Und mein erspartes liegt eben fest angelegt auf der Bank.“

Betty: „Und was ist mit deinem Oberarsch? Soll doch der seinen Aufreisser-Schlitten verkaufen. Schliesslich braucht er ja so was jetzt nicht mehr.“

Gretchen: „Bitte Betty, fang nicht wieder damit an. Ich kann ihn nicht dazu zwingen sein Cabrio zu verkaufen. Ich muss das geschickter anfangen. So das er selber auf die Idee kommt.“

Betty: „Schon in Ordnung. Merke schon du hast das im Griff. Lass uns zahlen und dann auf die Jagt nach Klamotten gehen.“

Sie bezahlen und machen sich auf in die Kleidergeschäfte.
Viele Umstandskleider findet Gretchen einfach nur hässlich.

Gretchen zu einer Verkäuferin: „Ich erwarte ein Kind und nicht ich bin das Kind.“
Betty muss lachen.

Doch am Ende dieses Tages sind einige Teile zusammen gekommen. Die den kleinen Fiat nahezu an seine Grenzen bringen.

Kapitel 24: Mission Impossible grösseres Auto


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

17.09.2008 15:25
#52 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
4 Wochen später.¨
Andauernd musste sie auf die Toilette, auch in der Nacht. Dadurch war sie den ganzen Tag über Müde.
Gretchen steht am Abend vor dem Spiegel und betrachtet ihren Bauch.
Sie war jetzt in der 15. Woche und so langsam kann man einen kleinen Babybauch erahnen.

Als Marc ins Schlafzimmer kommt sieht er Gretchen verträumt vor dem Spiegel stehen. Er geht zu ihr hin und umarmt sie von hinten und küsst ihren Hals.

Marc: „Hab ich dir schon mal gesagt dass ich deinen Bauch sexy finde?“
Gretchen: „Nein heute noch nicht. Du hast nur am Morgen gemeint ich soll mal endlich loskugeln sonst kommen wir zu spät.“
Marc: „Ah ja, halt die Klappe.“

Marc küsst Gretchen und will sie aufs Bett ziehen. Doch Gretchen kann es nicht lassen. Sie quasselt weiter.
Gretchen: „Ich hab neulich in einem Magazin gelesen das es besser ist vor der Geburt mal zu üben.“
Marc ist leicht genervt: „Bitte was den üben?“
Gretchen: „Wie es ist mit einem Baby. Man soll sich von Bekannten ein Baby ausleihen und einen Tag lang dazu sorgen.“
Marc legt sich mit dem Rücken aufs Bett und sieht an die Decke: „Und was soll das bringen?“
Gretchen: „So mache man sich nicht falsche Vorstellungen. Und man wisse was auf einem Zu komme.“
Marc: „Ach so.“
Gretchen kriecht zu Marc ins Bett und sucht seine Nähe. Doch der Blockt jetzt ab. Er steht auf und geht in die Küche, holt sich ein Bier und setzt sich ins Wohnzimmer vor den Fernseher.


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

17.09.2008 16:01
#53 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Gretchen war sauer und ihre Blase nervte sie schon wieder.
Als Sie bei Marc im Wohnzimmer vorbei ging, auf dem Weg zur Toilette, sagte sie spitz: „Du weisst schon das im Bier weibliche Hormone drin sind?“

Marc nahm das Kissen und schmiss es ihr hinter her. Gretchen konnte sich das lachen nicht verkneifen, da er sie um weiten verfehlt hatte: „Siehst du. Du wirfst auch schon wie ein kleines Mädchen.“

Marc rennt ihr auf die Toilette nach doch Gretchen war eine Sekunde schneller und konnte gerade noch die Türe hinter sich zuziehen.
Marc: „Warte nur ab. Ich habe geduld. Zeig dir gleich wer ein Mädchen ist.“

Als es still ist vor der Türe traut sich Gretchen die Türe wieder einen Spaltweit zu öffnen. Sie schielt auf den Gang (Kein Marc weit und breit zu sehen, die Luft ist rein.) Kaum ist Gretchen aus der Toilette raus packt sie Marc und geht mit ihr ins Schlafzimmer. Gretchen versucht sich zu wehren. Mit der Betonung auf versucht. Marc schmeisst Gretchen aufs Bett. Sie versucht noch zu Protestieren doch Marc schliesst ihren Mund mit einem Kuss.

Am nächsten Morgen in der Klinik.
Gretchen zieht sich gerade um als Schwester Sabine mit einem Gesicht als ob die Welt untergeht das Zimmer betritt.
Gretchen: „Schwester Sabine was ist den passiert?“
Sabine: „Ach Frau Doktor, gerade ist der Patient aus Zimmer 305 verstorben. Sie wissen schon der ältere Mann mit dem Holzbein.“
Gretchen: „Ja und weiter? Sie wissen doch das Menschen sterben. In unserem Beruf wird man halt damit konfrontiert.“
Sabine: „Ja schon. Aber der Mann hat mir so viele Geschichten erzählt. Die waren so schön…“ Schwester Sabine fängt an bitterlich zu heulen.
(Da steckt doch nicht nur der Mann mit dem Holzbein dahinter. Was hat wohl Jochen jetzt wieder angestellt.)
Gretchen beschliesst das sie sich Jochen später noch vorknüpfen will. Doch jetzt erstmal muss sie zur Visite.


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

17.09.2008 21:14
#54 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Als Gretchen bei der Visite ist geht ihr Piepser los. Sie rennt Richtung Notaufnahme. Dort kommt ihr Gordon und ein weiterer Sani mit einem weiblichen Unfallopfer entgegen.

Gordon: „Autounfall Frontalkollision mit einem LKW. Verdacht auf Innere-Verletzungen.“
Gretchen rennt zusammen mit Schwester Sabine in den OP.

Schwester Sabine: „Wo bleibt den der Herr Doktor?“
Gretchen: „Ich weiss es nicht, aber bereiten sie schon mal alles vor er kommt sicher gleich.“

Bei Marc.
Marc wurde durch eine rothaarige Krankenschwester aufgehalten. Sie reichte ihm Unterlagen zum Unterschreiben.
Rothaarige Krankenschwester: „Danke viel das sie sich noch schnell zeit für mich genommen haben.“
Marc flirtet offensichtlich mit der hübschen Frau: „Für sie mache ich doch das gerne.“

Mit 5 min. Verspätung trifft auch Marc im OP ein. Gretchen informiert ihn über die wichtigsten Details.
Die junge Frau die während dem Autofahren eingeschlafen war hat zuviele Verletzungen. Immer wenn wieder eine Blutung gestillt ist findet sich wieder eine andere Stelle die Blutet.

Marc: „Verdammt die ist ja das reinste Sieb.“

Sie schafft es nicht. Die junge Frau stirbt Gretchen und Marc unter den Händen weg.

Gretchen wirft ihre Gummi Handschuhe frustriert in eine Ecke.
Gretchen: „Das ist so unfair. Die hatte doch das ganze Leben noch vor sich.“
Marc: „Ich hab dir schon mal gesagt das du mehr abstand brauchst. Was hättest du gemacht wenn sie auch noch schwanger gewesen wäre. Dann würd ich dich jetzt sehr wahrscheinlich auf dem Boden zusammen sammeln müssen.“
Gretchen: „Kann das eben nicht. Für mich sind das Menschen und keine Dingsda.“
Marc: „Komm lass uns ne Pause machen.“

In der Cafeteria setzen sie sich an einen kleinen Tisch in der Ecke.
Mehdi entdeckt die beiden da sitzen. Ihm entgeht nicht das Gretchen traurig ist. Er beschliesst dass er über seinen Schatten springen muss und geht zu den beiden hin.
Mehdi: „Hallo ihr zwei, darf ich mich zu euch setzen?“
Gretchen lächelt Mehdi an: „Ja klar setz dich.“
Mehdi: „Ich wollte euch eh noch fragen wann ihr zeit habt. Schliesslich rückt der erste Offizielle Ultraschall näher.“


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

18.09.2008 07:44
#55 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc: „Und warum sagst du dann du müsstest mit uns beiden reden. Gretchen ist schwanger nicht ich.“
Mehdi: „Entschuldige bitte, Betty hat mir gesagt das du gerne dabei wärst. Du seist beleidigt gewesen als du beim letzten mal nicht dabei sein konntest.“
Marc: „Betty, ah ja. Die weiss überhaupt nichts. Glaub ihr einfach nicht alles.“
Gretchen gibt Marc einen hieb in die Rippen.
Marc: „Au“
Mehdi muss einwenig lachen als er sieht wie Marc das Gesicht verzieht.
Gretchen: „Mehdi es ist schon richtig das Marc dabei sein will. Sein Ego lässt es nur nicht zu die Wahrheit zu sagen. Was sagst du zu nächstem Mittwoch 14.00 Uhr. Da haben wir beide nämlich frei.“
Marc macht grosse Augen: „He, davon wusste ich ja noch gar nichts.“
Gretchen: „Tja Marc, hättest du mir gestern Abend zu gehört wüsstest du das wir da die kleine Sarah zum Hüten haben.“

Mehdi versteht was Gretchen vorhat: „Ach so, du willst einen Testlauf machen. Kluge Idee. Also Mittwoch um zwei. Muss dann wieder.“
Mehdi verabschiedet sich. Marc schaut Gretchen böse an: „Sag mal bei dir hackts wohl. Du leist dir ein Baby aus? Und das auch noch ohne mich zu Fragen?“

Gretchen: „Du warst doch der jenige der mir mal gesagt hat, ich soll lernen mir zu nehmen was ich will und das mach ich auch.“
Marc: „Und was bitte machen wir mit Sarah beim Ultraschall-Untersuch?“
Gretchen: „Sie schaut zu. Sie ist noch ein Baby das stört sie nicht.“
Gretchen steht auf und lässt Marc am Tisch sitzen.
(Operation Mission Impossible ist gestartet. Mal schauen wie Marc all die Baby-Sachen in sein Auto bekommt. Au verflucht ich muss schon wieder aufs Klo.)

Am Mittwochmorgen sind Marc und Gretchen schon früh auf den Beinen, denn Michelle will schon um halb acht die kleine Sarah abgeben.
Pünktlich halb acht klingelt es an der Türe als Marc und Gretchen gemeinsam die Türe auf machen steht da eine grinsende Michelle und ihr Mann. Sie übergibt Gretchen das Baby und er Marc einen ganzen Haufen Windeln inkl. Windeltasche, MaxiCosi und Baby-Wagen.

Steffen: „Gretchen hat gesagt ihr habt ein Bettchen. Darum hab ich das reise Bett zu hause gelassen. Danke vielmal das ihr unseren kleinen Schreihals einen Tag lang nehmt.“
Michelle: „Du sollst sie nicht Schreihals nennen.“
Sie hält der kleinen Sarah die Ohren zu. „Heute werden wir mal wieder Sex haben und dafür dank ich euch zwei recht herzlich.“

Marc: „Wie bitte?“ Gretchen ist die Kinnlade runter gefallen.
Steffen leicht rot: „Wir hatten keinen Sex mehr seit Michelle im 8 Monat war. Und da die kleine in unserem Schlafzimmer schläft hatten wir seit der Geburt auch keine freie Minute mehr. Ihr seit also unsere Lebensretter.“
Michelle schubst Steffen aus der Wohnung: „Wir müssen jetzt gehen. Und nochmals herzlichen Dank. Wir holen sie morgen wieder um die gleiche Zeit.“

Schon sind die beiden aus der Türe raus.
Marc steht da sagt kein Wort, er sieht aus wie ein Packesel mit all diesen Taschen die ihm Steffen umgehängt hat. Gretchen sieht Marc geschockt an.

Gretchen: „Ich frag mich gerade ob das nicht ein grosser Fehler war.“
Marc: „Was meinst du, das du Schwanger bist oder die kleine Sarah auszuleihen?“
Gretchen sieht Hilfe suchend Marc an: „Ich glaub sie hat in die Windeln gemacht.“
Marc: „Was siehst du mich da so an. Du hast die kleine also machst du das.“
Gretchen: „Und du hast die Windeln also kommst du mit.“
Die beiden gehen ins Badezimmer um die Windeln zu wechseln.
Marc sieht angewidert die vollen Windeln an: „Sag mal wie kann so was kleines so was ekliges Produzieren.“


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

18.09.2008 08:33
#56 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Die kleine Sarah lächelt Marc an und spielt mit ihren Füssen.
Da huscht auch Marc ein kleines lächeln übers Gesicht.
(Ich glaub es war doch nicht so eine dumme Idee. Mein Gott ist sie süss.)
Gretchen windelt die kleine Maus. Michelle hatte Gretchen einen Tag vorher eine Liste gegeben was sie alles zu tun hätte. Doch Gretchen fand das die Liste unnötig sei. Sie würde es nach ihrem Bauch Gefühl versuchen. Sie könnte ja immer noch wenn sie keinen anderen Ausweg mehr sehe, die Liste zur Hand nehmen.

Gretchen kitzelt die kleine und Sarah quiekt vor Freude.
Marc räuspert sich: „Sag mal was willst du den heute alles machen, ausser dem Termin bei der Gyn.“
Gretchen nimmt Sarah auf den Arm: „Alles das was wir sonst auch gemacht hätten, einfach das wir Jetzt noch Sarah haben.“
Marc legt die Stirn in Falten: „Also wir können definitiv nicht alles machen was wir sonst gemacht hätten. Du hast doch gehört das Ihre Eltern seit weiss wann nicht mehr … hatten.“
Gretchen muss lachen: „Wie so sagst du das Wort nicht mehr. Du bist doch sonst auch nicht so.“
Marc ist einwenig verdutzt: „Na ja Michelle hat vorhin der kleinen die Ohren zu gehalten als sie es ausgesprochen hat. Da dachte ich das dürfe sie nicht hören.“
Gretchen: „Michelle hat ein knall in der Beziehung. Sarah kann noch nicht einmal alleine sitzen, sie weiss doch noch Nichtmahl was das heisst, Sex.“
Als Gretchen das Wort Sex sagt lacht Sarah wieder als ob man sie kitzeln würde.
Marc: „Siehst du. Die wird ein kleines Luder wegen dir.“
Gretchen: „Ach komm schon das war ein Zufall.“
Marc: „Sex“ und Sarah quiekt wieder.
Gretchen: „OK, du hast recht es ist kein Zufall. Also sagen wir das Wort halt nicht mehr.“
Marc: „Und was machen wir jetzt?“
Gretchen gibt Sarah an Marc weiter: „Ich geh jetzt erstmal Frühstück machen und du hältst die kleine solang. Du kannst ja mit ihr spielen.“
Marc weiss nicht recht wie er die kleine Halten soll: „Eh, warte.“
Gretchen ist aber schon in der Küche verschwunden und Marc steht mit der kleine alleine im Bad.


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

18.09.2008 10:10
#57 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc geht ins Wohnzimmer und setzt sich aufs Sofa mit der kleinen im Arm.
Er beobachtet Gretchen, die in der offenen Küche gerade den Tee und die Brötchen bereit macht.
Sarah versucht immer wieder nach Marc zu greifen. Er fängt an mit der kleinen zu Spielen.
Kitzelt sie und gibt ihr seinen Zeigefinger. Denn packt die kleine auch und saugt an ihm rum. Dabei versabbert sie auch noch Marc’s restliche Finger.

Seelig grinsend fragt Marc Gretchen: „Kann es sein das die kleine auch noch nicht gefrühstückt hat?“
Gretchen kommt aus der Küche und hält ihm die warm gemachte Flasche und Sarah Sabberlatz hin.
Gretchen: „Nein du Superpapa sie hatte heute Morgen noch nichts. Hier. Warte ich lege der kleinen den Latz an.“

Marc entsetzt: „Was ich. Nein, das ist dein Job.“ Er gibt ihr Sarah rüber und geht in die Küche und wäscht sich die Hände.
Gretchen ruft Marc nach: „Das ist Typisch immer wenn du ein kleinwenig Gefühle zulässt. Verdrängst du sie gleich wieder.“
Gretchen macht es sich bequem auf dem Sofa und gibt der süssen Maus die Flasche. Sarah saugt genüsslich an ihrer Flasche.

Über die Theke hinweg kann er Gretchen und das Baby sehen.
Marc: „Du bist wunderschön, weisst du das?“
Gretchen lächelt nur.

Als die beiden nach dem Frühstück gemeinsam den Tisch abräumen liegt die kleine Sarah in Marc und Gretchens Kinderbett im Büro.
Marc: „Was hältst du davon wenn wir in ein Restaurant gehen am Mittag?“
Gretchen: „Mit der kleinen?“
Marc: „Wieso nicht. Es war ja deine Idee sie überall hin mitzuschleppen. Vorher könnten wir doch noch einwenig spazieren gehen. Und ich müsste noch ein paar Dinge in der Reinigung abholen.“
Gretchen verräumt die Teller: „Ist in Ordnung. Ich zieh mir und der kleiner nur schnell noch was Warmes an.“

Als die 3 vor Marc’s Auto stehen so mit Sack und Pack sind sie wieder beim alten Problem.
Wohin mit all den Sachen. Das Auto ist einfach zu klein.
Gretchen sieht Marc an: „Nein diesmal bleibt das Dach geschlossen. Hab keine Lust den Eltern der kleinen zu erklären wieso sie einen Schnupfen hat.“
Marc: „Also gut dann bleibt der Kinderwagen eben hier. Das MaxiCosi kann ich auf der Rückbank sicher befestigen und die Windeltasche hat im Kofferraum platz.“
Als Marc die kleine samt MaxiCosi auf der Rückbank festmacht, lacht die kleine wieder.
(Marc wird doch ein toller Papa und wenn er es selber nicht wahr haben will.)

Während dem Einkaufen muss Marc die kleine Sarah in ihrem Körbchen Tragen, da Gretchen nicht so schwer Tragen soll und sie bereits die Windeltasche hat.

Als sie um halb 12 bei einem kleinen italienischen Restaurant ankommen ist Marc mit den nerven am Ende. Das ewige Schleppen der kleinen ist anstrengender als geahnt.
Sie setzen sich an einen Tisch mit einer Bank. Gretchen muss als erstes wieder mal zur Toilette.
Während Gretchen auf dem Klo ist kommt die Service-Angestellte an ihren Tisch: „Jö wie süss, ist das ihr Baby? Wie heisst den das kleine?“
Marc findet den Gedanken toll, das Frauen ihn trotz Baby immer noch anziehend finden: „Sie heisst Sarah und nein sie ist nicht meine Tochter?“
Service-Angestellte: „Schade, sie wären bestimmt ein ganz Toller Vater.“
Gretchen kommt an den Tisch zurück. Sie findet das die kleine Servier-Düse doch einwenig heftig mit ihrem Marc flirtet und unterbricht die beiden: „Schön das sie sich für meinen Freund interessieren. Aber könnten sie uns jetzt bitte die Karte bringen wir haben Hunger.“
Das hat gewirkt denn die Bedienung zieht sofort den Rückzug an: „Ja sofort.“
Marc: „Sag mal musste das sein. Was soll den die jetzt denken?“
Gretchen schnippisch: „Das du ein elender Mistkerl bist der trotz schwangerer Freundin mit anderen Frauen flirtet.“


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

18.09.2008 11:09
#58 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Das verschlägt Marc die Sprache und er spricht während des ganzen Essens kein Wort mehr mit Gretchen und nur noch das nötigste mit der Serviererin.

Kurz vor zwei Uhr kommen sie auf der Gyn-Abteilung an.
Betty: „Hallo zusammen. Ist das die kleine Sarah. Mein Gott bist du ein süsser Engel. Darf ich sie mal halten.“
Marc: „Du kannst sie auch gerne gleich behalten.“
Gretchen steht Marc auf den Fuss.
Marc: „Sag mal spinnst du. Das wird ja langsam zur Gewohnheit von dir. Du weisst schon dass man das Häusliche Gewalt nennt.“
Betty: „Ach komm schon Marc. Eigentlich stehst du doch drauf das Gretchen dich haut.“
Gretchen findet das es besser ist die beiden Streithähne zu trennen: „Betty könntest du Sarah bitte die Flasche geben. Während wir zu Mehdi gehen.“
Betty: „Klar mach ich doch gern. Komm du süsse Maus. Mehdi ist noch nicht da aber wartet doch schnell in seinem Büro auf ihn.“

Marc und Gretchen warten in Mehdis-Büro.
Gretchen: „Müsst ihr euch den immer gegenseitig Beleidigen?“
Marc: „Hei, ich habe nicht damit angefangen.“

Mehdi kommt rein: „Hallo ihr beiden. Hab draussen Betty gesehen mit der kleinen Sarah. Die ist ja richtig gross geworden. Grüsst mir die Eltern recht schön.“
Gretchen: „Danke werd ich. Also was machen wir heute und was kommt noch alles auf uns zu.“
Marc: „Und vor allem wie lange wird der ganze Zirkus hier dauern, hab nämlich noch was vor heute.“

Mehdi sieht Marc ungläubig an und schüttelt den Kopf: „Also heute werden wir einen normalen Ultraschall machen. Da könnt ihr vielleicht schon erkennen ob es ein Mädchen oder ein Junge wird. Auf jeden Fall hören wir den Herzschlag und können da schon mal überprüfen ob alles in Ordnung ist. Das nächste mal in ca. 3 Monaten, also wenn du im 7 Monat bist werden wir einen 3D-Ultrashall machen. Da ist der Fötus dann schon sehr weit entwickelt und wir können uns alles genauer ansehen.
Zusätzlich zu den Untersuchungen werden auf euch noch Geburtsvorbereitende Kurse kommen und die Qual der Wahl in Sachen Geburtsmethode.“

Marc fühlt sich jetzt etwas überfordert mit all den Informationen.
Mehdi bemerkt dies zwar, aber er macht ungebremst weiter: „Hier ein paar Broschüren und ihr solltet euch auch Gedanken über nahmen machen. So und jetzt, Gretchen könntest du zum Stuhl rüberkommen und dich oben rum freimachen.“
Gerade als Marc Protest einlegen will sagt Mehdi: „Es reicht wenn du nur deinen Pullover hochziehst. Und Marc ich hab Gretchen vor dir nackt gesehen. Stell dich nicht so an.“
Marc: „Und mit mir wollte sie zuerst schlafen.“
Mehdi: „Mit mir hat sie …“
Gretchen schneidet Mehdi das Wort ab: „Hallo, hier geht es nicht darum wer was zuerst hat, sondern um mich und das kleine Würmchen hier. Also her mit dem Gel ich will das kleine sehen.“
Marc und Mehdi halten auf der Stelle die klappe. Marc setzt sich neben Gretchen und hält ihre Hand. Mehdi bringt das Gel auf und fährt über Gretchens kleinen aber sichtbaren Babybauch.


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

18.09.2008 11:58
#59 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Der Herzschlag ist stark und regelmässig. Er klingt wie Musik in Gretchens Ohren.
Mehdi: „Die kleine ist stark. Sie hat schon soviel mitgemacht und es hört sich alles gesund an.“
Marc: „Sie?“
Mehdi sieht Gretchen an: „Ja Sie. Sie kommt nach Marc und stellt sich auch gern in den Mittelpunkt. Hier kann man es schön sehen.“ Er zeigt auf den Monitor und drückt danach die Print-Taste.
Gretchen muss lachen und gleichzeitig rollt ihr eine kleine Träne die Wange runter.
Marc lächelt Gretchen an, seine Macho-Schalle scheint mal wieder einwenig aufgeplatzt zu sein und er küsst sie.
Mehdi: „So hier das erste. Eh sorry das 2. Bild eurer Tochter. Und ich glaube wir sind soweit fertig. Ihr könnt gehen.“
Marc sieht verträumt das Bild an und antwortet etwas abwesend: „Ja klar. Super.“
Es klopft an der Türe und Betty bringt die kleine Sarah herein. Sie gibt sie Gretchen.
Betty: „Ich hab sie gefüttert, ihr neue Windeln verpasst und sie war in der Cafeteria der Star. Und was ist eigentlich mit dem Oberarsch los der sieht so abwesend aus?“
Gretchen: „Er hat soeben seine Tochter gesehen.“
Betty: „Wie bitte es wird ein Mädchen. Wieso sagst du das nicht gleich.“ Sie bückt sich zu Gretchensbauch runter: „Hallo kleiner Engel hier spricht deine Patentante freu mich schon ganz doll auf dich.“
Gretchen muss lachen und als Marc endlich wieder seine Sinne zusammen hat geht auf die beiden zu.
Marc: „Danke fürs Baby hüten. Danke fürs Bild. Wir müssen jetzt.“
Er schiebt Gretchen mit samt Baby und krimskrams aus Mehdis Büro raus. Gretchen kann nur noch schnell winken und schon sind sie raus.

Im Lift fragt Gretchen Marc: „Sag mal was ist den letzt los warum hast du es plötzlich so eilig?“
Die Lifttür öffnet sich und er legt beinahe einen sprint zum Parkplatz hin.
Marc: „Wir müssen noch was erledigen.“
Gretchen verstaut Sarah in Ihrem Körbchen wieder auf der Rückbank.
Gretchen: „Jetzt sag schon was müssen wir noch erledigen. Deine Hemden haben wir ja längst abgeholt. Die sind im Kofferraum zusammen gequetscht mit der Wickeltasche.“
Marc sieht kurz zu Gretchen rüber: „Lass dich überraschen.“

Vor einem grossem Autohaus parkiert Marc seinen BMW.
Gretchen erstaunt: „Ein Autohaus, was sollen wir hier?“
Marc: „Ich hab keine Lust jedes mal wenn wir unsere Tochter ins Auto laden zuerst zu überlegen wie ich alles richtig stapeln muss. Damit wir alles unterbringen. Aus diesem Grund gehen wir jetzt ein grösseres Auto kaufen.“
Gretchen macht grosse Augen und Sarah fängt laut an zu quieken auf dem Rücksitz.

Im Autohaus kommt sofort ein Verkäufer auf sie zu.
Verkäufer: „Guten Tag kann ich ihnen Helfen.“
Marc: „Ja das können sie. Ich bin auf der Suche nach einem Auto mit mehr Platz als meinen jetzigem.“
Der Verkäufer sieht durchs Fenster raus auf den Parkplatz: „Ah ja, ich verstehe ihr Problem. Sie möchten gerne das der Kinderwagen auch Platz hat.“
Er führt die beiden zu einem silbernen eher biederen Kombi mit einem Stern auf der Haube.
Marc schüttelt energisch den Kopf: „Nein so was hab ich mir nicht vorgestellt. Verstehen sie, es soll ein Kombi sein aber einer der Spass macht.“


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

18.09.2008 14:13
#60 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Verkäufer: „Jetzt weiss ich genau was sie Suchen.“
Er geht in einen anderen Teil des Verkaufsraums.
Da steht er ein weisser Traum jeden Vaters.

Verkäufer: „Ein Kombi mit einem 5l Motor der ebenfalls auch in Lamborghinis verbaut wird, er hat über 500 PS. Und das wichtigste im Kofferraum hat auch ein Kinderwagen platz.“
Marc bringt das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.

Verkäufer: „Ich sehe er gefällt ihnen. Sie haben glück er steht ab heute zum Verkauf. Neupreis liegt bei etwas über 100'000 Euro.“
Gretchen: „Wie bitte?“
Marc verzieht keine Miene: „Wo liegt der Preis jetzt. Es handelt sich ja hier bei um ein letzt Jähriges Modell nicht wahr?“
Verkäufer holt die Unterlagen aus dem Auto heraus: „Das ist richtig es ist ein Jahreswagen. Er wurde von unserem Chef gefahren. Bei der Farbe handelt sich um eine Speziallackierung er ist in einem Perlmut-Weiss das gibt es ab Werk nicht einfach so.“
Marc: „Wie viel?“
Der Verkäufer zögert: „Im Preis inbegriffen ist die ISOFIX-Kindersitz Halterung inkl. einem Kindersitz.“
Marc nochmals: „Wie viel?“
Verkäufer: „92700 Euro“
Marc: „Ok das ist mal ne Zahl. Was bekomme ich noch für meinen Z8?“
Der Verkäufer will Marc und Gretchen in sein Büro führen. Da er der Meinung ist das solche zahlen doch besser im Büro verhandelt werden sollten.
Marc: „Gretchen bleibst du bitte hier. Sie dir das Auto mal genauer an. Ich komme gleich wieder.“
Gretchen fühlt sich wie bestellt und nicht abgeholt zu alle dem fängt jetzt auch noch Sarah an zu schreien. Gretchen geht mit der kleinen aus dem Autohaus raus ein kleinwenig frische Luft schnappen.
(Hat Marc noch alle beisammen, so viel Geld für ein einziges Auto. OK er sieht schon recht genial aus. Aber für das Geld könnte man ein Haus kaufen.)

Eine viertel Stunde später kommt Marc zu Gretchen raus.
Marc: „Komm lass uns den BMW ausräumen. Wir können den Kombi gleich mitnehmen.“
Gretchen sieht Marc in die Augen: „Zu der Rennmaschine sagst du Kombi. Das Teil ist schneller als ein Formel 1 Wagen und so teuer wie ein Einfamilienhaus.“
Marc muss lachen: „Das hab ich gar nicht gemerkt.“

Auf der nach Hause fahrt im neuen Auto.
Gretchen: „Warum hast du keine Probefahrt gemacht?“
Marc: „Weil ich wusste wie er abgeht.“
Gretchen: Wie bitte?“
Marc flüstert: „Ich war schon mal da, ohne dich.“
Gretchen boxt Marc in die Schulter: „Du Schuft. Du hast mich reingelegt.“
Marc: „Ich hab dir schon mal gesagt dass dein Boxen unter Häuslicher Gewalt läuft. Und ja ich hab dich reingelegt. Der Verkäufer ist ein guter Schauspieler stimmts. Heute war der Abholtermin.“

Gretchen küsst Marc auf die Wange.
Marc: „Glaube ich muss dich häufiger Reinlegen.“
Gretchen: „Nein besser nicht. Aber ich glaube unserer Maus wird der Platz auf der Rückbank genau so gut gefallen wie Sarah. Die schläft nämlich seit dem sie im Auto ist.“

Behutsam trägt Marc Sarah in die Wohnung und legt sie ins Kinderbettchen.
Gretchen lässt sich aufs Sofa fallen als Marc sich zu ihr setzt und den Kopf auf ihren Bauch legt.
Der Frieden wehrt nicht lange.
Es klingelt an der Türe.
Marc: „Warte ich gehe schon.“

Als er die Türe öffnet steht da Steffen: „Hallo, könnte ich Sarah wieder haben?“
Marc ist erstaunt: „Ja klar kein Problem komm rein. Sie schläft aber gerade.“
Steffen kommt herein.
Gretchen: „Hallo Steffen, ich dachte ihr holt Sarah erst morgen wieder ab. Ihr wolltet doch gemeinsame Stunden geniesen.“
Steffen packt alle Sachen von Sarah zusammen: „Ja eigentlich schon. Aber ohne die kleine Windelfurzerin halte ich es nicht aus.“
Gretchen: „Oh“
Marc hat inzwischen Sarah aus dem Bett in ihr Körbchen gelegt.
Marc: „Soll ich dir helfen runter zu tragen.“
Eigentlich wollte Marc Sarah zum Wagen tragen doch die hatte ihm Steffen schon aus der Hand genommen.
Steffen: „Wäre toll wenn du die anderen Sachen nehmen könntest.“


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

18.09.2008 16:33
#61 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 25: Kinderzimmer in Rosa

Als Marc wieder ins Wohnzimmer kommt sitzt Gretchen im Schneidersitz auf dem Sofa.
Mampfte Chips und schaute sich einen Film an.
Marc: „Schon ein bisschen Freaky dieser Steffen.“
Gretchen: „Nein überhaupt nicht. Er hat seine Tochter einfach nur gern. Siehst du mit mir die Braut die sich nicht traut.“
Marc schneidet eine Grimasse: „Das ist nicht dein ernst. Können wir nicht etwas sehen mit einer die wenigstens heisser aussieht. Wenn es schon ein Frauen Film sein muss.“
Gretchen: „Du findest Julia Roberts nicht heiss? Wie wäre es mit zum Ausziehen verführt. Oder findest Sarah Jessica Parker auch nicht sexy genug.“
Marc: „OK ich geb mich geschlagen. Sage nichts mehr. Start schon den Film.“
Marc und Gretchen kuscheln gemeinsam vor dem Fernseher.

Am nächsten Morgen bei der Arbeit.
Jochen: „Schwesterchen warte mal.“ Jochen kommt gerade aus dem Lift als er Gretchen vor der OP-Planung stehen sieht.
Gretchen: „Oh Hallo Jochen, genau mit dir wollte ich eh noch sprechen.“
Jochen kommt näher: „Wieso wolltest du mit mir reden?“
Gretchen zieht Jochen einwenig zur Seite: „Was ist zwischen dir und Schwester Sabine? Und lüg mich nicht an, ich merke solche Sachen.“
Jochen druckst rum und entschliesst sich doch Gretchen die Wahrheit zu sagen: „Ich hab Sabine gesagt das ich mein Medizinstudium in München machen werde und das ich schon in einem Monat da anfange.“
Gretchen: „Und wann hattest du vor das mir zu erzählen.“
Jochen: „Das tu ich doch gerade.“
Gretchen: „Das heisst also du hast mit Sabine Schluss gemacht. Das er klärt wieso sie bei einem Holzbein weint.“
Jochen: „Wie Holzbein. Nein ich habe nicht Schluss gemacht. Wir werden es mit einer Fernbeziehung probieren. Meine Praktikas werde ich dann hier machen.“
Gretchen: „Und das geht? Weiss Papa schon davon?“
Jochen: „Ja, es war seine Idee.“


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

19.09.2008 07:47
#62 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Gretchen: „Seine Idee?“
Jochen: „Ich habe keine Ahnung wieso aber er hat es vorgeschlagen. Eigentlich wollte ich dich aber Fragen wegen gestern, Betty wollte einfach nicht sagen was beim Ultraschall raus gekommen ist. Sag schon du weisst doch ob es ein Mädchen oder ein Junge ist.“
Gretchen: „Ich sage es dir unter einer Bedingung. Du schwörst mir niemandem was zu sagen.“
Jochen hebt die Finger: „Ich schwöre es.“
Gretchen flüstert Jochen ins Ohr: „Ein Mädchen.“
Jochen: „Ach schade hätte einen Jungen cooler gefunden.“
Gretchen flucht: „Sag mal hast du sie noch alle beisammen.“
Sie zieht Richtung OP davon.

Im OP müssen Gretchen und Marc einem Patienten die Mandeln entfernen.
Marc: „Hasenzahn, eigentlich könntest du das auch ohne mich, oder nicht?“

Gretchen sieht Marc fragend an: „He, was ist los?“

Marc: „Ich hab noch dringenden Aktenkram zu erledigen und das hier ist definitiv keine Herausforderung für mich.“

Gretchen: „Du weißt genau dass ich als Assistenzarzt nicht alleine eine OP durchführen darf.“

Marc: „Na und du hast es ja auch schon getan ohne meine Zustimmung. Dann kannst du jetzt auch.“

Er geht aus dem OP und Gretchen sowie die anderen Anwesenden schauen ihm fragend nach.

Gretchen: „Sie haben den Ober(arsch)arzt gehört, an die arbeit.“

Was Gretchen nicht weiss Marc steht draussen und beobachtet sie zusammen mit einem anderen Mann. Es war eine Art zwischen Prüfung.
Als Gretchen den OP geschafft verlässt steht ihr Vater freudestrahlend vor ihr.
Gretchen: „Papa was machst du den hier.“

Franz: „Herzlichen Glückwunsch mein Kälbchen.“

Gretchen: „Wie bitte?“

Franz: „Du hast soeben deine erste Prüfung deiner Fachprüfung bestanden.

Gretchen: „Das kann doch aber gar nicht sein. Die macht man normalerweise erste nach einem Jahr.“

Franz: „Das ist eigentlich richtig. Aber ich hab da ein paar Hebel in Bewegung gesetzt und so das Ganze beschleunigt.“

Gretchen: „Ich dachte es gibt keine Ausnahmen.“

Franz nimmt seine Tochter in den Arm: „Doch, doch, die gibt es der letzte war Meier, eh entschuldige Marc. Oder wie glaubst du ist der so jung schon Oberarzt geworden. Nur die talentiertesten wird diese Chance gegeben. Die eine verbocken sie und die anderen, sowie du mein Kälbchen machen das richtige daraus.“

Gretchen: „Das heisst ich brauche keine 3 Jahre?“

Franz: „Nein du wirst keine drei Jahre als Assistenzärztin arbeiten. Ich wusste doch das du genau wie ich bist und Karriere machen wirst.“

Gretchen zeigt auf ihren Bauch: „Papa nicht nur Karriere sondern auch Familie. Die kleine hier wird wohl auch ein Wörtchen mit Reden wollen wenn sie auf der Welt ist.“

Franz: „Das ist alles schon mit deiner Mutter abgesprochen sie wird die kleine nehmen wenn du…“ er unterbrach und sah Gretchen mit einem breiten Lachen an, „hast du soeben gesagt das es ein Mädchen wird?“

Gretchen: „Ja, das hab ich.“


[

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

19.09.2008 08:28
#63 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Franz wischte sich eine kleine Träne aus den Augen und als Marc um die Ecke biegen sieht, geht er auf ihn zu und nimmt ihn in den Arm: „Meier ich wusste doch das sie auch mal was richtig machen können.“
Marc war verdattert und wusste nicht genau was sein Professor da meinte.
Bevor er ihn fragen konnte zog der aber auch schon von dannen.
Marc ging zu Gretchen und fragte sie: „Was ist den mit deinem Vater los? Was genau meint der damit, das ich mal was richtig gemacht hätte.“

(Soll ich ihm jetzt sagen dass er sich über seine Enkeltochter freut oder zahl ich ihm die Geschichte mit dem Auto heim. Rache ist süss.)

Gretchen: „Ach ich hab ihm nur gesagt das du um meine Hand angehalten hättest.“
Marc ist geschockt: „Was hast du getan?“
Gretchen: „Ihm gesagt das wir heiraten werden.“
Marc kurz vor einem Herzstillstand: „Du gehst da sofort hin und stellst das richtig.“

(Ok, das hätte geklappt. Aber er hätte auch liebevoller reagieren können. Warum will er mich den nicht heiraten. Schliesslich sind wir bald eine kleine Familie.)

Gretchen: „Rein gelegt.“
Sie dreht sich von Marc weg weil ihr soeben eine kleine Träne runter kugelt. Es tut ihr mehr weh als sie gedacht hätte. Denn eigentlich hatte sie genau diese Reaktion erwartet.

Marc merkt nicht das Gretchen weint: „Aber über was zum Teufel hat sich den dein Vater gefreut?“
Gretchen wischt sich die Träne weg und dreht sich wieder um: „Er hat sich verdammt noch mal über seine Enkeltochter gefreut.“

Gretchen sieht Marc in die Augen. (Wieso bist du nur so ein Macho und hast Angst davor zu Heiraten)
Doch sie sagt nichts. Stattdessen gibt sie ihm einen Kuss und lässt ihn verdutzt im Gang stehen.


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

19.09.2008 09:13
#64 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Gretchen zog es vor bis zur nächsten OP etwas alleine zu sein. Sie holte eine Jacke und ging in den Park, um da die Ruhe auf sich wirken zu lassen.

Jemand stupst Gretchen an und sie macht ihre Augen auf.
Gretchen: „Oh, Hallo Lilli.“
Lilli: „Hallo Gretchen, wieso sitzt du hier so alleine?“
Gretchen: „Wollte einwenig frische Luft. Und du kleine Maus ganz alleine hier draussen?“
Lilli zeigt mit dem Finger Richtung Krankenhauseingang: „Nein Papa steht da und redet gerade mit einer bald Mama.“
Gretchen versteht zu erst mit meiner bald Mama und stutz einwenig bis sie sieht das es dabei um eine Schwangere Frau handelt: „Ach so mit einer Patientin. Wie geht’s den deiner Mama?“
Lilli: „Mama geht’s ganz gut. Weisst du wir wohnen jetzt bei meinen Grosseltern und alle paar Tage darf ich den Papa besuchen.“
Da kommt Mehdi: „Hallo Gretchen, darf ich mich setzen?“
Gretchen nickt: „Lilli würdest du so gut sein und mir und deinem Papa einen Tee aus dem Automaten holen, hier das sollte für eine Schokolade für dich auch noch reichen.“
Gretchen gibt Lilli etwas Geld und diese hüpft fröhlich davon.

Gretchen: „Mehdi kann das sein das deine Scheidung durch ist?“
Mehdi: „Ja das stimmt.“
Gretchen: „Und wie geht es dir jetzt. Jetzt wo es endgültig ist.“
Mehdi lehnt sich zurück: „Irgend wie seltsam. Aber es war definitiv das richtige. Wir sind nur noch freunde. Alles andere wäre nur eine Lüge gewesen.“
Gretchen: „Was ist den mit Lilli, wie nimmt sie es auf?“
Mehdi: „Ich glaube es geht ihr jetzt besser als vorher. Sie hat ihre Mama und ihren Papa. Zwar selten zusammen aber wir streiten uns nicht und das ist doch gut oder?“
Gretchen lächelt Mehdi an: „Ich weiss nicht was gut ist für Kinder. Mensch Mehdi ich werde in ein paar Monaten Mutter und habe das Gefühl ich werde keine gute Mutter.“
Mehdi rückt näher an Gretchen heran und legt seinen Arm um sie: „Du wirst eine wunderbare Mutter, nur bei Marc hab ich meine Zweifel.“
Gretchen muss selbst einwenig lachen: „Du hättest ihn gestern sehen sollen. Weisst du was er für einen wichtigen Termin hatte?“
Mehdi: „Nehme an seine Hemden mussten noch aus der Reinigung geholt werden.“
Gretchen schüttelt den Kopf: „Nein die haben wir am morgen schon abgeholt. Er hat sein Cabrio gegen einen Kombi inkl. Kindersitzchen getauscht.“
Mehdi ist erstaunt: „Was wirklich. Das hätte ich von ihm nicht erwartet.“

Gretchen: „Ich auch nicht. Obwohl der Kombi über 500 PS hat und locker einen Porsche stehen lässt.“
Mehdi muss laut lachen: „Das war so was von klar. Aber immerhin versucht er sich doch einwenig in der Vater Figur.“

Da kommt Lilli mit den beiden Tees. Ihr Gesicht ist verschmiert mit Schokolade.
Gretchen nimmt Lilli den Tee ab und Mehdi wischt ihr die Schokolade aus dem Gesicht.
Lilli spielt einwenig auf dem Spielplatz. Mehdi und Gretchen beobachten die kleine und trinken ihren Tee.


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

19.09.2008 11:06
#65 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Nach einer Stunde geht Gretchen wieder rein, die nächste OP steht an.
Marc hat seine Hände bereits gewaschen und zieht sich die Handschuhe über.
Gretchen: „Entschuldige das ich einwenig spät bin. Aber die Luft draussen war so schön.“
Er hatte Gretchen zusammen mit Mehdi im Park gesehen, doch er fand es besser Gretchen nicht darauf anzusprechen, er wollte keinen Streit mit ihr.
Marc: „Schön, können wir dann.“
Gretchen zieht den Mundschutz hoch und geht Richtung Patienten.
Gretchen: „Ich wäre bereit, aber bitte sag mir wenn du wieder spontan verschwinden willst.“
Marc: „Das war eine einfache Mandel-OP und hier haben wir einen komplizierten Bruch zu richten da lass ich dich sicher nicht alleine ran.“
Marc lächelt Gretchen unter der Maske an, das erkannte man nur an seinen Augen, da ringsum um diese kleine Fältchen waren.

Am Abend verlassen die beiden das Krankenhaus gemeinsam. Als sie bei Marks Auto ankommen klingelt Gretchens Handy.
Gretchen nimmt ab: „Hallo?“
Bärbel: „Hallo Margarethe, ich habe gerade von Franz gehört, jetzt lass mich doch mit unserer Tochter telefonieren, das ihr wisst das es ein Mädchen ist. Ich freu mich ja so darauf. Werde morgen gleich ein paar Kleidchen von dir aus dem Keller holen und waschen.“
Im Hintergrund hört Gretchen immer ihren Vater bis er endlich den Hörer in die Finger bekommt: „Du kennst ja deine Mutter, einen schönen Feierabend.“

Marc ist bereits eingestiegen als Gretchen sich ins Auto setzt.
Marc: „Wer war den das du hast ja ausser Hallo kein einziges Wort gesagt.“
Gretchen: „Meine Mutter, sie will unbedingt uns meine alten Kinderkleider geben. Und Papa wünscht uns einen schönen Feierabend.“
Marc: „Das hätte ich mir auch denken können dass es deine Mutter war.“

Am nächsten Morgen hat Gretchen frei und Marc muss zur Frühschicht.
Gretchen beschliesst dass sie endlich mal ausschlafen möchte und dreht sich nochmals um, als Marc die Wohnung verlässt.
Kaum ist sie wieder eingeschlafen klingelt es an der Türe.
Verschlafen watschelt Gretchen zur Türe: „Mensch Marc, seit wann vergisst du deine Schlüssel.“
Doch da steht nicht Marc sondern Bärbel Haase mit einigem an Material im Schlepptau vor der Türe.


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

19.09.2008 11:44
#66 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Gretchen: „Mutti?“ (Um Himmelswillen was will sie den mit all diesen Sachen?)
Bärbel: „Der frühe Vogel fängt den Wurm. Also lass uns an die Arbeit gehen. Wo ist das Kinderzimmer?“
Gretchen: „Eh gerade aus den rechts.“
Bärbel packt ihren Kram und geht Richtung Arbeitszimmer von Marc.
Gretchen kommt kaum hinter her.
Bärbel: „Das Bettchen ist wirklich schön aber das andere Zeug muss hier raus. Das soll doch ein Kinderzimmer werden und ein Kind braucht ruhe.“
Gretchen: „Aber Mama wir haben nur dieses Zimmer und irgendwo muss auch Marc seine Sachen haben.“
Bärbel: „Das räumen wir ins Wohnzimmer da hab ich eine schöne Ecke gesehen wo man das alles hinstellen kann.“

(Marc bringt uns beide um. Der mag es noch nicht einmal leiden wenn Magda ihm etwas auf dem Tisch umstellt.)

Gretchen: „Lass das bitte Marc kann es nicht ausstehen wenn man seine Sachen anfasst.“
Bärbel ist bereits damit beschäftigt Marc Sachen in die Freie Ecke im Wohnzimmer zu räumen.
Bärbel: „Sobald die kleine da ist muss er sich so oder so daran gewöhnen das ein anderer Wind weht. Du hast mir auch meine teuren Pflanzen geköpft. Das machen Kinder halt.“

(Ja genau und das hältst du mir nach mehr als 25 Jahren immer noch vor.)

Um wenigstens Marcs Ordnung ein kleinwenig zu wahren hilft Gretchen ihrer Mutter und legt alles behutsam zur Seite.
Als das Zimmer leer ist holt Bärbel Pinsel, Roller und einen Eimer Farbe hervor.

(Oh mein Gott das ist ja rosa. Es reicht das mein Kinderzimmer ein (Alp)Traum aus rosa war aber nicht auch noch hier. Jetzt ist es definitiv soweit ich werde die Geburt unserer Tochter nie erleben. Marc bringt mich um.)

Gretchen: „Mutti, du willst doch nicht ernsthaft das ganze Zimmer in Rosa streichen?“
Bärbel: „Doch, dir hat es ja auch immer so gefallen.“
Gretchen: „Nein Mutti hat es nicht.“
Jetzt ist Bärbel eingeschnappt lässt den Pinsel sinken und schnauzt Gretchen an: „Das hör ich zum ersten Mal. Nie kann man etwas recht machen. Dein Vater hat mich gestern Abend schon zusammen gestaucht ich soll mich aus eurem Leben halten.“

Gretchen hat ein weiches Herz, sie kann nicht mit ansehen wie ihre Mutter anfängt zu heulen: „So schlimm war es jetzt auch wieder nicht. Aber wie wäre es wenn wir nur eine Wand in blass rosa streichen. Wenn die kleine bei dir ist am Tag kann sie ja in meinem alten Zimmer alles in Rosa haben. Was ist bist du damit einverstanden.“

Bärbel schnäuzt in ihr Spitzentaschentuch: „Ja können wir machen.“


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

21.09.2008 14:00
#67 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
(Na ja, vielleicht überleb ich es ja doch.)

Als Marc am Abend nach Hause kommt sind Bärbel und Gretchen mit dem Kinderzimmer längst fertig.
Marc: „Was zum Teufel ist den hier passiert?“
Gretchen: „Bitte nicht gleich ausrasten meine Mutter war hier. Und wir haben ab sofort ein Kinderzimmer.“
Marc: „Wie bitte? Und wo genau habt ihr das gemacht.“
Gretchen: „Da war das Kinderbettchen schon drin.“
Marc: „Du meinst in meinem Büro.“
Gretchen zieht den Kopf ein: „Nein das ist jetzt nicht mehr dein Büro.“
Marc: „Und wo genau ist jetzt mein Arbeitszimmer.“
Gretchen geht ins Wohnzimmer und zeigt in die Ecke in der sie alles liebevoll eingeräumt hat.
Marc geht in sein ehemaliges Arbeitszimmer.
Marc: „Ich bin überrascht dass es nicht ganz in rosa ist. Dachte deine Mutter hat mitgeholfen.“
Gretchen: „Hat sie auch nur konnte ich sie aufhalten bevor sie alles in rosa gestrichen hat. Und bist du sehr sauer?“
Marc geht zu Gretchen hin: „Wenn ich ehrlich bin ja. Aber ich bin zu Müde zum Schreien.“
Gretchen: „Oh, hast du hunger? Ich hab für dich gekocht.“
Marc: „Nein ich hab schon gegessen. Ich will nur noch ins Bett.“
In der Nacht versucht Gretchen an Marc anzukuscheln.
Zu ihrer Erstaunung lässt Marc den Kuschelversuch zu.
(So sauer kann er auch nicht sein.)

Am nächsten Morgen sagt keiner der beiden etwas zum neuen Kinderzimmer.
Es sieht so aus als ob Marc es akzeptiert hat das sein Büro neu halt im Wohnzimmer ist.

Im Krankenhaus stehen am morgen nur Routinemässige OP an, die beiden machen ihren Job mal wieder sehr gut. Nur es fallen zwischen Ihnen keine 10 Wörter.
Gretchen macht sich ihre Gedanken. (Warum spricht er nicht mit mir? Aber in der Nacht liess er das kuscheln doch zu.)


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

21.09.2008 14:38
#68 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Gretchen geht in Ihrer Pause auf die Neugeborenen Station. Hier kann sie am besten den Gedanken nach hängen.
Als sie so durch die Glasscheibe sieht und in ihre Träume abdriftet. Legt jemand eine Hand auf ihre Schulter. Gretchen erschrickt und dreht sich um. Vor ihr steht Betty.
Gretchen: „Oh mein Gott Betty hast du mich erschreckt.“
Betty: „Entschuldige das wollt ich nicht. Und du, hattest stress mit Marc das du hier deine Ruhe suchst?“
Gretchen: „Nein nicht wirklich, wir schweigen uns an. Das ist noch seltsamer. Ich glaube wir sind gestern zu weit gegangen.“
Betty: „Komm lass uns hier hinsetzen. Wer ist wir?“
Gretchen setzt sich zu Betty: „Meine Mutter und ich. Wir haben aus Marcs Arbeitszimmer unser Kinderzimmer gemacht inkl. einer rosa Wand.“
Betty verzieht das Gesicht: „Oje, das heisst er hat gestern abend getobt?“
Gretchen: „Nein hat er nicht, er sei zu Müde. Und jetzt schweigt er mich an.“
Betty nimmt Gretchen in die Arme: „Weißt du Marc ist ein Mann und der würde nie zugeben wenn er im Fehler ist. Geh einfach auf ihn zu. Ich hab da noch ne andere Frage.“
Gretchen sieht Betty einwenig fragend an: „Was hast du den für eine Frage?“
Betty: „Wieviel ist noch zwischen dir und Mehdi?“
Gretchen: „Ich fühle für Mehdi tiefe Freundschaft. Wie es mit Mehdi aussieht weiss ich nicht genau. Glaube wenn Marc nur einen falschen Satz loslässt haut Mehdi ihn K.O.“
Betty: „Denkst du ich hab bei Mehdi eine Chance?“
Gretchen: „Schwer zu sagen. Denkst du nicht dass es einwenig kompliziert wird. Schliesslich ist er dein Chef.“
Betty fängt an zu lachen: „Das sagt gerade die richtige. Bitte von wem bist du schwanger. Ist Marc nicht dein Chef.“
Gretchen: „Ja ja, schon klar. Das musste ja kommen.“ Gretchens Pieper geht los. „Ich muss ein Notfall. Ein kleiner Tipp. Mehdi ist eher der schüchterne Typ.“


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

21.09.2008 15:32
#69 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Kapitel 26: Kleine Fussballerin

Auf der Notfallstation angekommen ist Gretchen erstmals ausser Atem.
(Komisch so früh aus der Puste war ich doch bisher auch nicht.)
Schwester Sabine klärt Gretchen und Marc, der ebenfalls gerade eingetroffen ist über den Notfall auf.
Beim Hände waschen keucht Gretchen immer noch einwenig.

Marc: „Hasenzahn was ist passiert, geht es dir nicht gut? Ich mach das sonst schon alleine.“

Gretchen: „Nein es geht schon, musst dir keine Sorgen machen.
Und danke das du wieder mit mir redest.“

Marc: „Wieso sollte ich den nicht mehr mit dir reden?“

Gretchen: „Ach ich könnte da auf die Idee gekommen sein weil du mit mir seit heute morgen gerade mal das nötigste gesprochen hast.“

Marc: „Typisch Frau immer nur Reden. Ich bin eben kein Mehdi der dauer quasselt.“

Gretchen: „Was heisst den typisch Frau. Eher typisch Macho. Für dich hat die Frau nur zu Funktionieren.“

Marc: „Also dann funktionier jetzt im OP oder fängst du gleich zu heulen an?“

Gretchen: „Wegen dir hab ich in meinem leben genug tränen vergossen und darum wird ich keine mehr vergissen. Lass uns diesen Patienten retten.“

Marc: „Dann hör auf zu reden und mach.“

Der Patient über lebt die Operation. Gretchen schmeisst ihre Operationskleider in die Tonne und geht in die Garderobe. Marc will ihr noch nach aber sein Pieper geht wieder los.


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

21.09.2008 22:19
#70 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
(Ich kann doch nicht immer die sein, die den ersten Schritt macht)

Als sie bei ihren Eltern zu Hause im Wohnzimmer steht sieht ihre Mutter sie ungläubig an.
Bärbel: „Nein nicht schon wieder.“
Gretchen: „Nur vorübergehend.“
Bärbel: „Gott sei dank ist dein Vater heute morgen an eine Tagung gefahren. Was hat der Dr. Meier den angestellt. Wie sah sie aus.“
Gretchen: „Er hat mich nicht betrogen. Wir haben uns gestritten.“

Marc kommt in eine Stille Wohnung. Gretchen und ihre Sachen fehlen.
Als Marc ins Kinderzimmer kommt steht als einziges das 2. Ultraschall Foto auf der Kommode.
Er nimmt es und geht ins Wohnzimmer.
Marc nimmt sein Handy und wählt Gretchens Nummer. Doch sein stolz scheint zu gross zu sein um sich zu entschuldigen. Er wählt die Nummer nicht.

Gretchen räumt ihre Sachen in ihren alten Schrank. Sie legt sich auf ihr Bett und betrachtet den Sternenhimmel an ihrer Zimmerdecke. Sie hat das Gefühl ihr Handy klingle als sie aufs Display sieht hat keiner angerufen. Sie nimmt ihr Tagebuch zur Hand.

Liebes Tagebuch,

Ich weiss das ich schon einige Wochen nicht mehr hier rein geschrieben habe.
Schliesslich gab es auch keinen Grund. Ich war mit meiner Jugendliebe glücklich.
Doch so kann es nicht weitergehen. Will nicht immer die sein die den ersten Schritt macht.
Dann bin ich lieber für mich alleine. Ich habe es satt immer auf eine Macho-Seele achten zu müssen.
Ich bin eine starke, unabhängige Frau die ein Kind und Karriere unter einen Hut bringt.


]

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

21.09.2008 22:34
#71 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Wieder bei Marc in der Wohnung. Er hat den DVD-Player eingeschaltet. Es ist immer noch ein Video von ihm und Gretchen eingelegt. Marc wirkt traurig. Er schaltet den Fernseher wieder aus.
Gretchen legt ihr Tagebuch weg und schaut sich ein Bild von ihr und Marc an. Sie beginnt zu weinen.
(Von wegen starke und unabhängige Frau. Ich vermisse ihn.)
Sie streichelt über ihren Bauch. Als sie plötzlich einen kleinen Kick spürt.
(Hallo kleines Würmchen. Du vermisst wohl deinen Papa wohl auch.)
Sie dreht sich auf die Seite und weint sich in den Schlaf.

Mitten in der Nacht überwindet Marc seinen Stolz. Er wählt Gretchens Nr., doch Gretchen nimmt nicht ab, da sie schläft, er spricht ihr auf die Mailbox.

Marc: „Entschuldige ich bin ein Vollidiot. Das Kinderzimmer ist toll geworden. Komm bitte zurück zu mir.“

Am nächsten Morgen wird Gretchen durch ihre Mutter geweckt.
Gretchen: „Ach Mutti am liebsten würde ich heute nicht zur Arbeit gehen.“
Bärbel nimmt ihre Tochter in die Arme: „Kind das ist doch kein Problem. Ich kümmere mich darum.“


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

22.09.2008 10:21
#72 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Bärbel geht nach unten ins Wohnzimmer und nimmt das Telefon.
Bärbel: „Guten Tag, hier spricht Bärbel Haase. Könnte ich bitte Herrn Dr. Kaan sprechen.“
Sie erzählt Mehdi nicht das Gretchen sich mit Marc gestritten hat sondern einfach nur das ihre Tochter eine kleine Auszeit brauche. Und sie sehr Müde sei.
Dr. Kaan versteht und meint sie solle sich ausruhen und erst nächste Woche wieder Arbeiten gehen.
Bärbel geht gleich wieder rauf zu ihrer Tochter.

Bärbel: „Margarethe schlaf noch einwenig, ich hab mit Dr. Kaan geredet, er findet auch das du dich ruhig eine Woche ausruhen sollst.“
Gretchen: „Mutti du hast Mehdi doch nicht gesagt das ich mich mit Marc gestritten habe?“
Bärbel: „Nein hab ich nicht. Schlaf jetzt weiter.“

Was Gretchen nicht bemerkt ihr Handy hat inzwischen keinen Saft mehr und hat sich ausgeschaltet.
Als Marc am morgen im Krankenhaus ankommt vermutet er Gretchen bei Schwester Sabine, doch da ist sie nicht.

Marc: „Schwester Sabine wissen sie wo Dr. Haase ist?“
Sabine: „Nein die Frau Doktor ist heute noch nicht gekommen.“
Marc versucht nochmals Gretchen auf dem Handy zu erreichen doch diesmal klingelt es noch nicht einmal mehr es geht direkt die Mailbox dran. Wenn er es sich auch nicht anmerken lässt er macht sich sorgen.
Das Stationstelefon reisst ihn aus den Gedanken.

Schwester Sabine nimmt ab: „Hallo, Dr. Kaan. Ja ist in Ordnung werde ich ausrichten. Danke.“
Marc: „Was wollte er den?“
Schwester Sabine guckt Dr. Meier an: „Die Frau Doctor sei eine Woche Krank geschrieben.“
Marc hält nichts mehr er geht zu Dr. Kaan auf die Gyn-Station. Er macht sich sorgen um Gretchen und das Baby. Ohne an zu Klopfen platzt er in Mehdis Büro. Die Patientin die auf dem Stuhl sitzt fängt laut an zu Schreien. Betty reagiert prompt und schubst Marc gleich wieder raus.

Betty: „Sag mal spinnst du komplett. Du kannst doch nicht einfach in eine Untersuchung platzen.“
Marc: „Ich muss mit Mehdi sprechen.“
Betty: „Warum?“
Marc: „Oder kannst du mir sagen was mit Gretchen los ist. Sie ist für eine Woche krank geschrieben und ihr Handy nimmt sie auch nicht ab.“

Betty dämmerts was los ist, doch sie will Marc nicht gleich mit der Nase drauf stossen, sie lässt ihn viel lieber leiden.

Betty: „Sie braucht einfach einwenig ruhe. Die Schwangerschaft, die Arbeit und du schwächt sie eben. Lass sie einfach in Ruhe.“
Marc: „Wie bitte ich schwäche sie.“
Betty: „Marc ich hab jetzt keine Lust mich mit dir zu Streiten. Also nimm es einfach hin.“
Betty lässt Marc stehen und geht wieder in Mehdis-Büro.
Marc hat keine Zeit sich Gedanken zu machen, denn sein Pieper geht los. Die arbeit ruft ihn.

In der Mittagspause hat Marc endlich zeit sich Gedanken zu machen. Wie sollte er Gretchen den geschwächt haben. Er steht zu ihr, er liebt sie und er liebt das kleine Würmchen. Er für sie sein Auto verkauft und einen Kombi gekauft, zugegeben ein nicht gerade biederen Kombi. Was will sie den noch mehr. Sie weiss doch wie er ist. Und wegen ihrem kleinen Streit kann es doch auch nicht sein.
Das war unbedeutend in seinen Augen.


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

22.09.2008 11:06
#73 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
In der Villa Haase hat Gretchen wieder mal ihr Tagebuch in die Finger genommen:

Liebes Tagebuch

Ich fühl mich wie in der Schule. Meine Mutter hat heute für mich Mehdi angerufen und gesagt dass ich krank sei. Dabei geht’s mir gut. OK vielleicht nicht ganz. Immer wenn ich an Marc denke und sein eisiges Schweigen kommen mir die Tränen. Ich könnte wetten er weiss noch nicht einmal wieso ich wütend auf ihn bin.
Er reagiert wütend darauf wenn ich ein Kinderzimmer eingerichtet habe. Wo soll den bitte unser kleines Würmchen schlafen, im Gang. Wie kann man nur so egoistisch sein und auf seinem Arbeitszimmer bestehen. Und beim Thema Hochzeit schiebt er gleich Panik.
Ja ich weiss das schon ein wunder ist das er mit mir zusammen ziehen wollte und sich auf das Kind freut. Aber sich ewig nur mit dem kleinen Stückchen zu frieden geben will ich nicht.
Wie stur er ist beweisst die Tatsache dass er noch nicht einmal angerufen hat. Er kann sich doch denken dass ich wieder zu meinen Eltern nach Hause gegangen bin.

Ach liebes Tagebuch, aus mir wird nie eine taffe Karrierefrau. Ich sollte vielleicht mal Frau Dr. Hassmann nach ihrem Erfolgsrezept fragen.

Es klopft an der Türe und Gretchen legt schnell ihr Tagebuch zur Seite.
Ihre Mutter bringt ihr das Mittagessen.

Gretchen protestiert einwenig: „Mutti ich bin nicht wirklich krank. Ich hätte schon runter kommen können.“

Bärbel stellt das Tablar ab und streicht ihrer Tochter über die Haare: „Ja, das weiss ich ja mein Engel. Aber der Herzschmerz ist eben das schlimmste, das sollte man langsam kurieren.“

Marc geht nach dem Mittagessen wieder an seine Arbeit. Er vermisst Gretchen, niemand regt sich über die derben Witze auf oder lacht. Wo könnte Gretchen den sein und warum reagiert sie nicht auf seine Anrufe.

Am Abend vor dem Krankenhaus. Marc will gerade in sein Auto einsteigen da kommt Mehdi.

Mehdi: „Hallo Marc, was wolltest du eigentlich heute als du reingeplatzt bist? Schwester Betty meinte so was wie du hättest dich in der Tür geirrt.“
Marc: „Hat sich erledigt.“
Mehdi: „Ja dann Ok. Sag Gretchen gute Besserung und sie soll sich ruhig schonen. Und einen Gruss an Frau Haase.“

Marc erstaunt: „Wieso Frau Haase?“
Mehdi: „Ich dachte Gretchens Mutter sei bei dir zu Hause und kümmere sich um Gretchen.“
Marc lässt sich nichts anmerken: „Doch, doch stimmt ja.“


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

22.09.2008 20:16
#74 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc fährt in seine Wohnung nach Hause. Er weiss nicht ob er zu Gretchen fahren soll oder ob es einfach besser ist Gretchen in ruhe zu lassen.
Schliesslich hat Betty ihm ja an dem Kopf geworfen das er Gretchen belaste.
Marc schaltet das Radio an und setzt sich auf Sofa. Er hält das Ultaschall-Foto in der Hand genau wie in der Nacht zu vor. Im Radio läuft ein altes Lied (Toni Braxton mit unbrake my heart).
Marc nimmt sein Handy und versucht nochmals Gretchen zu erreichen. Doch ein weiteres Mal kommt nur die Mailbox.

Bei Gretchen zu Hause. Ihr ist langweilig und sie schaltet das Radio an, es kommt ein altes Lied von Toni Braxton. Gretchen schliesst die Augen. (Wie lange ist es her als ich das lied zum letzen mal gehört habe. Es ist so schön, traurig. Wieso ruft mich der Idiot nicht an?) Gretchen sucht ihr Handy.
(So kann natürlich niemand anrufen mein Akku ist leer.) Sie steckt ihr Handy an und schaltet es an.
Kaum läuft das Telefon fängt es an wie wild zu piepsen.
Lauter Mitteilungen des Netzanbieters.
- Der Anrufer mit der Nr. xxxxxxxxxx versuchte sie 10x zu erreichen.
- Sie haben eine neue Nachricht.
Gretchen hört ihre Mailbox ab: Marc: „Entschuldige ich bin ein Vollidiot. Das Kinderzimmer ist toll geworden. Komm bitte zurück zu mir.“

Gretchen legt ihr Handy schnell zur Seite.


Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

22.09.2008 20:26
#75 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
(Hat er wirklich gesagt dass er das Kinderzimmer mag und das er ein Vollidiot ist. Nein das kann nicht sein ich hab mich eindeutig verhört.)

Gretchen greift nochmals zu ihrem Handy und hört die Mailbox ein weiteres mal ab.
Und da ist es wieder: „Entschuldige ich bin ein Vollidiot. Das Kinderzimmer ist toll geworden. Komm bitte zurück zu mir.“

(Das kann nicht sein mein Verstand gaukelt mir etwas vor)
Gretchen legt das Telefon zur Seite und legt ihre Hand auf den Bauch.
(Oder glaubst du etwa dass dein Papa so was sagt.)
Da ist es wieder ein kleiner spürbarer tritt ihres Babys.

In Marc’s Wohnung.
Marc legt das Bild zur Seite nimmt die Wagen Schlüssel und verlässt die Wohnung.

Wieder bei Gretchen die immer noch nicht glauben kann das Marc sich entschuldigt hat.
(Wenn er sich ernsthaft entschuldigen hätte wollen hätte er auch hier anrufen können.
Oder auch einfach hier her kommen können. Er kann sich ja denken wo ich bin.)

Gretchen dreht sich auf die Seite und schliesst die Augen.


Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | ... 12
 Sprung  
Weitere Links
| Sicher und kostenlos Bilder hochladen|9-1-1 FanSeite|
zum Impressum | 2008- © Doctor's Diary FanForum | Admins JackySunshine & Seppy | Moderatoren Lorelei & Mellow | Gründerin des Forums Flora
Xobor Forum Software von Xobor.de
Einfach ein Forum erstellen
Datenschutz