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Dieses Thema hat 283 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Gretchen81 Offline

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02.12.2008 11:37
#276 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Der Notfall ist weniger dramatisch als er wartet. Ein gebrochener Arm der mit einem Gips gerichtet werden kann. Marc will sich unbedingt noch mal Gretchens Fuss ansehen und weisst Schwester Sabine den Ultraschall bereit zu machen. Sabine fragt: „Wieso den Ultraschall, wenn sie denken das etwas gebrochen ist, reicht doch im Normalfall röntgen?“ Marc sieht zu Gretchen und sagt dann: „Weil Frau Doktor Haase schwanger ist, vielleicht.“ „Marc, es ist nichts gebrochen. Ich hab vorhin nur die Bänder überdehnt mehr nicht. Und jetzt lasst mich in ruhe. Sie humpelt aus dem Untersuchungsraum. Schwester Sabine steht immer noch mit offenem Mund dumm rum. Man kann förmlich erkennen wie ihre eine verbliebene Gehirnzelle krampfhaft versucht die Information von der Schwangerschaft zu verarbeiten.
Auf dem Gang humpelt sie dann auch noch mitten in Mehdi rein. Der sich sofort auch sorgen macht und darauf besteht das ganze genauer anzusehen. (Nicht der auch noch. Jetzt fehlt nur noch mein Vater der darauf besteht, dass ich ab sofort im Bett liegen bleibe. Weil mein Fuss abfallen könnte.) Jetzt reicht es Ihr endgültig: „Wisst ihr was? Ihr könnt mich mal alle kreuzweise. Ich fahre nach Hause.“ „Gretchen so warte doch.“ Marc will sie aufhalten. Tatsächlich dreht sie sich zu ihm um, nur reagiert sie nicht so wie es der Oberarzt gerne möchte. Sie ist wütend und diese Wut lässt sie jetzt auch voll aus: „Es ist ja schön das du dir sorgen um mich machst. Aber kümmere dich um deinen eigenen Misst. Ach und noch eine schöne Hochzeit morgen. Hoffentlich schmiert dir Gabi die Torte auch so richtig schön in die Fresse. Und du Mehdi brauchst gar nicht so dämlich zu grinsen. Du bist kein deut besser.“ Vor lauter Wut im Bauch vergisst sie auch tatsächlich die Schmerzen im Fuss und geht auf direktem Weg nach Hause.

Dort verpasst sie nur knapp Elke. Bärbel erschrickt der Massen als ihre Tochter plötzlich vor ihr steht, dass sie ihr beinahe die Kaffeekahne entgegen geschmissen hätte: „Mein Gott Kind was machst du den schon hier?“ Gretchen geht die Treppe rauf: „Sag jetzt nichts bitte. Ich will einfach nur alleine sein.“
Im Bad greift sie sich aus dem Medizinschrank das Verbandszeugs und eine Salbe für Verstauchungen.
Nach dem sie sich den Fuss verbunden hat legt sie sich aufs Bett und nimmt ihr Tagebuch.

Das war vielleicht mal wieder ein Tag. Nicht genug das die Situation zwischen mir und Marc mehr als seltsam ist, schliesslich heiratet er morgen. Mussten wir dann auch noch im Aufzug auf Elke und später auf Gabi treffen. Hatte um ehrlich zu sein angst, dass ich da nicht heil rauskomme. Elke und Gabi haben sich ein Wahres Wortgefecht geliefert. Gabi schoss andauernd unter die Gürtellinie. Die Frau hat wirklich kein Anstand. Schliesslich muss sie ihre Schwiegermutter noch länger ertragen. Vor allem da Marc schon an seiner Mutter hängt, wenn ich auch nicht weiss wieso. Als endlich die Türe aufging wollte ich nur noch raus. Dann kam der Hammer. Elke hat Gabi an den Kopf geworfen das ich besser für ihren Sohn wäre. Das war ein Tiefschlag den Gabi wohl nicht so einfach verkraften wird. Sie ist heulend an mir vorbei gerannt und hat mich umgeworfen. Dämlicherweise hab ich mir den Fuss verknaxt. Das Mehdi auf Mutter Theresa macht ist ja klar aber Marc. Der hat sich so um mich gesorgt als wäre was weiss ich was passiert. Er wollte unbedingt meinen Fuss untersuchen um zu sehen ob etwas gebrochen sei. Dabei hab ich einen blöden Fehltritt gemacht mehr nicht. Bin ja schliesslich nicht aus Glas. Mir ist der Kragen geplatzt als Marc und Mehdi sich um mich gerissen haben. Bin dann einfach nach Hause gegangen.



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Gretchen81 Offline

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02.12.2008 20:30
#277 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Ich bin jetzt schon geschlagene 3 Stunden zu Hause. Draussen fängt es an einzudunkeln. Und meine Mutter hat mich tatsächlich bis jetzt in Ruhe gelassen. Ich glaube sie brühtet etwas aus. Die hat mich noch nie so lange in Ruhe gelassen. Am Besten seh ich jetzt einfach nach, vielleicht ist ihr ja was passiert. Das war ne ganz Dumme Idee. Sie hat meinen Fuss gesehen und sofort ein riesen Tamtam gemacht. Nach dem Moto ich soll sofort wieder rauf in mein Bett gehen und ihn hoch lagern. Dann hat sie noch so was wie „Du musst morgen fit sein“ gemurmelt. Wieso auch. Denn dank Marcs verlogener Hochzeit hat unser Team morgen den ganzen Tag frei und der Dr. Rössel übernimmt beide Schichten.
Darf gar nicht daran denken sonst wird mir gleich übel. Jetzt mal ehrlich. Finde es ja eigentlich schön das Marc sich um mich sorgen macht, aber begreife einfach nicht wieso er das ganze mit der Erpressung durchzieht. Hätte ihm mehr Schneit zu getraut. Auf jeden fall ist eins klar, ich renne ihm nicht mehr nach. Und ich werde das mit dem kleinen auch alleine schaffen, schliesslich bin ich ja nicht die einzige allein erziehende Mutter auf der Welt. Millionen von Frauen machen das Tag für Tag.


Jede halbe Stunde sieht Bärbel nach ihrer Tochter und diese ist genervt.
Um kurz vor Mitternacht ist sie dann so müde das sie einschläft. Sie träumt davon wie sie ihr Kind in den Arm hält und das kleine zufrieden an seinem Finger nuckelt. Jemand legt ihr eine Hand auf die Schulter. Es ist eine Männer Hand. Doch sie kann einfach nicht erkennen wer das ist. Und das obwohl sein Gesicht nur wenige Zentimeter neben ihr ist.
Verwirrt wacht sie am Morgen auf. Noch verschlafen geht sie in die Küche.
Bärbel sieht ihre Tochter fragend an:„Kind wieso bist du noch nicht angezogen?“ „Für was den, ich geh heute nirgends hin, mache mir einfach nur einen schönen gemütlichen Tag zu Hause.“ Gibt ihr ihre Tochter zur Antwort. Bärbel ist in leicht in der Klemme. Sie weiss immer noch nicht wie sie ihre Tochter dazu bringen soll auf die Hochzeit zu gehen. Sie hat Elke versprochen das sie dafür sorgt das Gretchen da ist und Elke würde dafür sorgen das Marc sie bemerkt. Dann würde er nie ja sagen. So langsam zweifelt Bärbel an dem Plan. Das ist kein Roman der Autorin Fischer, das ist das wahre Leben. Sie kann ihre Tochter nicht dazu zwingen auf diese Hochzeit zu gehen. Bärbel entschliesst sich Gretchen die Wahrheit zusagen: „Hör mal, wir (Wen meint sie mit wir?) sind der Meinung das es noch eine Chance für dich und Marc gibt. (Ha, guter Witz!) Elke sorgt dafür das sich die Hochzeit verzögert und das Marc noch mal mit dir redet.“ „Elke? Mama du machst doch nicht etwa gemeinsame Sache mit dieser Frau? Und was soll ich mit Marc noch besprechen. Wir haben alles gesagt. Und jetzt ist er an der Reihe. Ich lauf ihm nicht mehr nach.“ Trotzig geht Gretchen wieder in ihr Zimmer hoch. Bärbel ruft ihr noch nach das es immer eine Chance für die Liebe geht. Und wenn sie es nicht für sich mache, dann wenigstens für das Kind.“ Doch als Antwort bekommt sie nur ein lautes Türknallen.



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Gretchen81 Offline

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03.12.2008 07:27
#278 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Ich glaub ich bin im Irrenhaus gelandet. Meine Mutter und ihre grösste Feindin Elke Fischer haben sich zusammen getan um die Hochzeit von Marc und Gabi zu verhindern. Nur etwas haben die beiden in ihrem Plan vergessen mit einzuberechnen. Mich. Werde da nicht mit machen. Wäre ja schön blöd wenn ich auf diese Hochzeit ginge. Will mir doch nicht noch ein Messer in mein Herz jagen. Und das würde passieren wenn Marc ja zu dieser … sagt. Rege mich jetzt nicht schon wieder darüber auf.
Ach misst. Ich verkrieche mich jetzt unter der Bettdecke für den Rest des Tages. Soll er doch bleiben wo der Pfeffer wächst. Wenn er es unbedingt so will dann heiratet er eben diese aaaaaaaahhhh.
Ich find keine Wörter mehr für Gabi.

Ich hab jetzt knapp ne Stunde versucht zu schlafen. Nichts hat geklappt. Bin jetzt doch aufgestanden und hab mich angezogen. Was mach ich hier eigentlich. Wollte doch im Bett bleiben.
Ich renn ihm nicht hinter her.



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Gretchen81 Offline

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03.12.2008 08:47
#279 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen schnappt sich ihre Auto Schlüssel und die Jacke. (Scheisse was bin ich eigentlich für ein Idiot. Ich lieb ihn doch. Da macht man doch alles dafür.) Mit einem Halsbrecherischen Fahrstill rasst sie zum Standesamt. Sie wird immer wieder von Ampel und Staus durch Berlin aufgehalten. (So lange hab ich noch nie gebraucht, durch diese verdammte Stadt, das kann doch nicht wahr sein.) „Jetzt fahr schon.“ schreit sie einen anderen Autofahrer an.
Gretchen hat beinahe eine Stunde gebraucht bis sie eine quer Strasse vom Amt entfernt ankommt. Näher ran kommt sie nicht da ein riesen Stau wegen einer geplatzter Wasserleitung auf der Hauptstrasse ist. Sie entscheidet den Mini zu parkieren und den Rest zu Fuss zu laufen. Ausser Atem kommt sie im Standesamt an, mit letzter Puste rennt sie die Treppe rauf. Vor der Tür bleibt Gretchen stehen. (Ich kann da doch nicht einfach rein laufen. Was soll ich den Sagen. Stopp der Mann gehört mir? oder Ich liebe ihn, war nur zu bescheuert darum zu kämpfen! Ich geh besser wieder.) Sie dreht sich um und will wieder gehen. Dann dreht sie sich wieder zurück. (Nein, wenn ich es jetzt nicht mache, dann werde ich mir das ein Leben lang vorwerfen.) Sie drückt die Türfalle runter.



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Gretchen81 Offline

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03.12.2008 10:18
#280 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Eine Stunde vorher im Standesamt.
Marc kommt mit einer halben Stunde Verspätung an. Gabi ist sauer und will ihm eine Szene machen. Er faucht sie darauf hin an: „Halt die Klappe, ich bin hier das sollte dir reichen. Schliesslich nimmst du mir, mit dieser Verfluchten Aufführung hier die Liebe meines Lebens und die Chance mein Kind aufwachsen zu sehen.“ Gabi sieht ihn nur entsetzt an, als ob er ihr eine Ohrfeige gegeben hätte. Dennoch packt sie ihn am Arm und zerrt ihn vor den Standesbeamten. Elke dreht sich immer wieder Nervös zur Türe um und hofft das ihr Plan nächstens in die Tat umgesetzt wird. Doch nichts geschieht. Also ergreift sie selber die Initiative. Sie steht auf: „Ich will hier mit nur noch einmal betonen das ich gegen diese Hochzeit bin. Den diese Frau ist unter der Würde meines Sohnes.“ Dann setzt sie sich wieder. Der Standesbeamte verliert für einen Moment den Faden und versucht ihn anscheinende in seinen Unterlagen wieder zu finden. Ihm ist in seiner Langen Beruflichen Laufbahn ja schon einiges Untergekommen. Aber noch nie wurde so was ausgesprochen wie es Elke gerade tat. Nervös rückt er seine Brille zurecht und setzt nochmals vorne an: „Wir sind hier versammelt und die beiden hier anwesenden Marc Oliver Meier und Gabriela Stefanie …“ Auch Marcs blick geht immer wieder zur Tür und das irritiert den Mann mit der Brille jetzt doch zusehends. Marc kann nicht länger dieses Schauspiel mit ansehen und unterbricht das ganze: „Ich kann das nicht.“ Gabi wird nervös. Sie versucht mit Blicken den Beamten wieder auf sich Aufmerksam zu machen, er solle einfach Fortfahren. Der setzt seine Brille ab klappt das Buch zu: „Ich glaube ich möchte mit ihnen beiden mal schnell ein paar Worte unter sechs Augen wechseln.“ Gabi hält den Mann auf und sieht Marc an: „Du würdest für sie auf alles Verzichten was dir wichtig ist?“ Marc nickt: „Ich liebe sie.“ In Gabis Augen bilden sich tränen. Diese Worte würde sie aus Marcs Mund nie hören. Sie wird wütend und schlägt ihm ihre Blumen um die Ohren. Dann lässt sie von ihm ab: „Ich hätte und hab alles für dich gemacht. Und jetzt.“ Sie lässt den traurigen Rest ihres Brautstrausses auf den Boden sinken und geht.



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Gretchen81 Offline

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03.12.2008 10:59
#281 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Wieder im jetzt:
Zaghaft blickt Gretchen durch den Spalt. Aber sie kann nichts erkennen. Sie macht die Türe weiter auf und geht hinein. Der Saal ist leer. „Ja toll. Das kann auch nur mir passieren.“ Erschöpft und traurig sinkt sie auf einem der vorderen Stühle zusammen. (Ich voll Trottel. Wieso hab ich auch so getrödelt und es raus gezogen. Jetzt ist alles zu spät. Marc und Gabi sind verheiratet.) „Verdammt noch mal.“ Sie stösst einen Stuhl vor sich um. „Was hat den der arme Stuhl dir getan?“ Marc lehnt locker im Türrahmen seine Jacke über die Schulter geworfen. Gretchen hat Mühe ihn zu erkennen. Ihre Tränen machen alles verschwommen. Sie glaubt im ersten Moment mal wieder zu träumen: „Marc?“ Er kommt näher zu ihr hin und kniet sich neben sie. Sie wischt sich die Tränen aus dem Gesicht: „Was machst du den hier? Solltest du nicht auf deiner Feier sein und die Braut über die Tanzfläche scheuchen?“ Marc lächelt sie an und reicht ihr ein Taschentuch: „Wie so sollte ich? Die vermissen mich sicher nicht.“



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Gretchen81 Offline

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03.12.2008 11:40
#282 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen versteht nicht was Marc mit dem nicht vermissen meint: „Du bist der Bräutigam. Und Gabi wird dich sicher vermissen.“ Marc lächelt sie an: „Wohl eher verfluchen. Ich konnte es nicht tun.“ Ungläubig sieht sie ihn an und wieder kullern die Tränen: „Du hast sie nicht geheiratet?“ Marc küsst sie auf die Wange: „Wenn ich heirate dann nur die Frau dich ich liebe.“ Er nimmt mit der einen Hand ihre und mit der anderen greift er in seine Hosentasche. „Margarethe Haase willst du mich heiraten. Auch wenn ich manchmal länger brauche für wichtige Dinge zu verstehen?“ Er öffnet eine kleine Schachtel, darin ist ein Ring in Weissgold mit 3 kleinen Brillianten. Der jungen Ärztin verschlägt es die Sprache und so fällt sie ihrem liebsten einfach nur um den Hals. Marc fällt mit samt Gretchen nach hinten über und muss lachen: „Heisst das ja?“ Sie küsst ihn stürmisch: „Ja das heisst es?“



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Gretchen81 Offline

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03.12.2008 13:15
#283 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Jemand räuspert sich im Hintergrund: „Entschuldigen sie bitte, es ist sonst nicht meine Art. Aber ich müsste hier jetzt zu einer anderen Hochzeit und darum hier abschliessen. Ausser sie brauchen mich natürlich noch?“ Es ist der Standesbeamte der sie freundlich anlächelt. Die beiden rappeln sich hoch und sehen sich fragend an. Der Standesbeamte klappt seine Unterlagen Mappe auf: „Sie sind doch Margarethe Haase nicht wahr und sie kenne ich ja bereits Herr Meier. Ich hab hier ein Expressaufgebot für sie.“ Gretchen sieht zu Marc: „Warst du das?“ Der schüttelt nur ungläubig den Kopf: „Nein. Wann auch. Ich hab bis vor ner Stunde noch geglaubt, dass ich Gabi nicht entkommen würde. Den Ring auf die Schnelle zu besorgen war schon ein riesen Stress. Wäre deine Mutter nicht gewesen, wäre ich jetzt bei dir zu Hause und nicht hier. Und wir hätten uns verpasst.“ Jetzt kommt der jungen Ärztin das ganze doch sehr seltsam vor und sie fragt den Standesbeamten wer den dieses Aufgebot gemacht hätte. Der nimmt nochmals seine Akten zur Hand: „Einen Moment bitte, das war eine Bärbel Wolf, sie sagte das es in ihrem Sinne sei.“ „Ich bring sie um.“ Gretchen will zur Türe raus stürmen, doch Marc hält sie zurück: „Nein, das wirst du jetzt nicht tun, du bleibst schön hier und …“ „Und was?“ Dabei lächelt sie ihn an. Er lächelt zurück, zieht sie an sich und küsst sie, dabei flüstert er: „Und wir heiraten, wäre doch schade nachdem ganzen Aufwand den deine Mutter sich gemacht an.“



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Gretchen81 Offline

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03.12.2008 15:19
#284 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Gretchen ist auf der letzten Seite ihres Tagebuches angekommen.

Es ist schon sehr lange her das ich angefangen habe mit diesem Tagebuch. Und jetzt bin ich auf der letzten Seite angekommen. Mein letzter Eintrag ist 3 Jahre her. Es war an dem Tag als Marc eigentlich Gabi heiraten wollte und es dann Gott sei dank nicht getan hat. Wow, wie die Zeit vergeht. Seit dem ist eine Menge passiert. Wir haben geheiratet, in einem ganz, ganz kleinen Rahmen. Nur Marc und ich. Als Trauzeugen haben wir uns einfach 2 gegriffen die auf dem Gang auf ihre Hochzeit Warteteten.
Marc bestand auf einer Hochzeitsreise. Wir waren in Australien. Das Meer und die Strände waren fantastisch, hab noch niemals so eine schöne Gegend gesehen. Wäre am liebsten gleich dort geblieben. Übrigens die Mitgliedschaft im Mile High Club haben wir erfolgreich erhalten. Beim hin wie beim Rückflug. ;-)
Gott sei dank sind wir noch in den ersten Schwangerschaftsmonaten geflogen. Ich glaube nicht dass es nachher noch so einfach möglich gewesen wäre. Musste die ganze Zeit immer wieder zur Toilette rennen. Mehdi meinte es sei alles in Ordnung nur längere OPs könnten schwierig werden. Dabei hat er gegrinst wie ein Honigkuchenpferd.
Manchmal ist Mehdi wirklich nicht gerade witzig. Ich frage mich was Julia so an ihm findet. Julia ist die neue in Mehdis leben. Sie ist etwas jünger als ich und das pure Gegenteil von mir. Ihre Mutter ist Brasilianerin und ihr Vater Puertoricaner. Diese Frau ist das pure Temperament. Glaube nicht das Mehdi bei ihr so einfach los heult, wie er es bei mir getan hat.
Mutti hat vor ein paar Wochen ein eigenes Restaurant eröffnet. Es läuft hervorragend, ist ja auch kein Wunder, bei ihrem Talent. Gut ihr neuer Freund ist auch nicht ganz unbeteiligt an ihrem Erfolg. Alfons ist Italiener. Und er ist ein wirklich sehr netter Mann. Er trägt sie auf den Händen. Eigentlich macht er alles was Papa in den letzten Jahren vergessen hat.
Ach ja Papa. Der ist wieder mit Elke zusammen. Anscheinend fehlte ihr die Inspiration ohne ihn. Sie wollte nicht zugeben, dass sie ihn liebt. Glaube aber auch sie hat Gefühle. Zeigt sie aber noch weniger gern als Marc. Um mehr zeit als Muse verbringen zu können hat mein Vater die Leitung des Krankenhauses zu 80 % an Marc abgetreten.
Wenn wir schon bei Marc sind. Er wurde in den Professorenstuhl aufgenommen. Und ist somit der jüngste Professor Deutschlands. Bin richtig stolz auf ihn.
Wir haben das Haus meiner Eltern übernommen. Mama wollte näher an ihrem Restaurant wohnen, Papa ist ja bei Elke eingezogen und Jochen ist so oder so selten bis nie hier. Und wenn er mal kommt hat er immer noch ein Zimmer in das er sich zurückziehen kann.
Ach, heute ist Weihnachten und wir haben alle zu uns nach Hause eingeladen.
Wenn ich alle schreibe meine ich auch alle. Papa zusammen mit Elke, Mama mit Alfons und Jochen mit seiner xten neuen Freundin. In den letzten 3 Jahren hatte er über 20 Freundinnen. Es erstaunt mich dass er immer noch Medizin studiert. Hätte wetten können das er sich das ganze noch einmal überlegt und auf hört. So kann man sich täuschen.
Es klingelt an der Türe.
Es war Elke und Papa. Meine kleine Sophie hat ganz laut Omi geschrieen und hat sich an Elkes Bein geklammert. Konnte nicht mehr vor lachen. Das Gesicht meiner Schwiegermutter war einfach nur Göttlich. „Nenn mich bitte nicht Omi.“ Sophie sah sie einfach nur an und verstand kein Wort. Sophie ist so süss. Mit ihrem rosa Kleidchen, den blonden Locken und den strahlend blauen Augen könnte sie glatt jedem Engel Konkurrenz machen. Scheinbar sind Marcs Grübchen wirklich vererbbar. Ich finde ja dass sie noch mehr von ihm hat als nur die. Aber Marc meint immer dass sie meinen sturen Kopf hat und auch sonst genau wie ich sei. Egal sie ist einfach mein Engel.
Sophies Geburt war seltsam Marc und Mehdi haben die ganze Zeit gestritten, jeder wollte sich mehr um mich kümmern. Erst als ich geschrieen habe dass ich das Kind auch notfalls alleine kriege, konnten sie an einem Strick ziehen. Beim zweiten Mal, vor einem Monat, hat das ganze dann deutlich besser geklappt. Unser kleiner Sohn schläft gerade in seiner Wiege. Er heisst Felix Florian, auch wenn es Marc nicht gerne hört der kleine ist das genaue Abbild von ihm.
Marc ist ein wunderbarer Vater geworden. Hätte es nicht gedacht. Aber gerade spielt er mit Sophie Ball. Könnt ihn knutschen, das sieht so süss aus. so unser kleiner Felix hat hunger. Dann Werd ich wohl mal müssen. Will ja nicht das mir meine Mutter noch vorwirft ich würde mich zu wenig um den kleinen Kümmern.
Gerade als ich am Stillen vom kleinen war, hab ich lautes Geschrei gehört. Musste eine Katastrophe verhindern. Marc hat für einen kleinen Moment nicht aufgepasst und Sophie wollte ein Stück Schokolade vom Baum mopsen. Felix im einen Arm und mit der anderen Hand konnte ich gerade noch den Christbaum halten. Sophie schreit jetzt noch wie am Spiess. Darum heult jetzt auch noch Felix. Marc konnte sich natürlich das Lachen nicht verkneifen als Bärbel voller Freude schrie „sie ist eben ganz die Mama“.
Inzwischen schreibe ich schon auf den Einband meines Buches. Denke es ist Zeit auf zu hören mit Tagebuch schreiben. Schliesslich hab ich alles erreicht von dem ich mal geträumt habe. Ich hab einen wunderbaren Mann, zwei süsse Kinder, ein Haus und hab sogar noch meinen Fachabschluss in Chirurgie geschafft.

PS.
Sollte Sophie oder Felix je ein Tagebuch haben, werde ich garantiert nie darin lesen.



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