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Dieses Thema hat 283 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Gretchen81 Offline

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25.11.2008 10:12
#251 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Vor der Türe will er am liebsten gleich wieder umdrehen, zu spät. Eine Krankenschwester verlässt das Zimmer und Gabi hat Marc bereits gesehen: „Marc, da bist du ja.“ Er setzt sich zu ihr ans Bett mit einem gebührenden Sicherheitsabstand. Immer noch hofft er das sie die ganze Sache mit der Erpressung vergessen hat. Aber diesen gefallen tut sie ihm nicht. Denn das nächste was sie zu ihm sagt ist das sie Polizei gestern bei ihr war und sie nach dem Unfall gefragt hat. Sie habe sämtliche Schuld auf sich genommen und gesagt dass sie das Auto gefahren sei. Und damit sei er aus dem Schneider, aber nur wenn er sich noch an die Vereinbarung hält. Entsetzt sieht er sie an.
Gretchen musste inzwischen von Sabine erfahren das Gabi wieder wach ist. Sie zögert einen kleinen Moment und geht dann doch zu ihrem Zimmer. Die Neugier treibt sie an. Was hat die Krankenschwester nur soweit getrieben das sie dem Patienten einfach nicht geholfen hat. Und auch ein kleinwenig mitleid. Schliesslich weiss sie genau wie es ist nach so einem Koma.
Die Türe ist einen Spalt offen und sie hört Stimmen. Die Stimme von Gabi erkennt sie sofort: „Ich liebe dich noch immer und wir werden sobald wie möglich heiraten.“ Gretchen erschrickt, denn jetzt erkennt sie die zweite Stimme: „Wie stellst du dir das vor?“ (Marc.) Tränen rinnen über ihre Wangen. Sie will nicht noch mehr hören. Das hat ihr schon gereicht. Jetzt wird ihr klar warum Marc so blass gestern war. Sie rennt aus dem Krankenhaus raus in den kalten Januar morgen. Weder Gabi noch der Oberarzt haben bemerkt das sie belauscht wurden. Gabi erklärt ihrem immer noch Verlobten die Konsequenzen wenn er sie nicht heiratet. Einen verzweifelten Versuch an ihre Gefühle zu appellieren schmettert sie ab. „Ich bin aber inzwischen mit einer anderen Frau zusammen. Was soll ich ihr den sagen?“ flüstert Marc. Gabi weiss genau wenn er meint. Darauf hat sie nur gewartet, dass er endlich rausrückt das er mit dem dicken Haasen zusammen ist: „Du sagst ihr einfach das du nur mich liebst und das es mit ihr ein Fehler war.“
„Ich kann das nicht.“ gibt er ihr zur Antwort. Doch die will nicht hören: „Du kannst das, oder du verlierst nicht nur deinen Job sondern auch deine Familie. Was denkst du wem sie wohl glauben werden. Ich werde der Polizei einfach sagen das du mich gezwungen hast. Und mir gedroht hast ansonsten mein Baby wegzunehmen. Glaub mir ich bin eine sehr gute Schauspielerin.“ Mit diesen Worten im Ohr verlässt Marc sie. Er muss mit Gretchen reden, wenn er ihr alles erklären wird, versteht sie ihn sicher. Im Stationszimmer fragt der niedergeschlagene Marc nach seiner Freundin. Sabine gibt ihm zur Antwort: „Die Frau Doktor wollte noch zu Gabi. Seit dem hab ich sie nicht mehr gesehen.“ „Sie hat uns gehört.“ Aufgeschreckt läuft er nach draussen. Zu gut kennt er sie inzwischen. Im Park auf der Bank sitzt sie wie ein Häufchen Elend. Er geht vor ihr in die Hocke: „Gretchen, wir müssen reden.“ Gretchen sieht ihm in die Augen, die Tränen laufen immer noch in Strömen: „Wir müssen reden? Nein, das müssen wir nicht. Den ein WIR gibt es nicht mehr. Mir ist alles klar geworden. Du bist immer noch der Selbe Arsch der mir einfach nur immer wieder das Herz bricht. Heute Abend sind meine Sachen aus deiner Wohnung.“ Sie streicht ihm ein letztes Mal über die Wange: „Ich hab wirklich geglaubt das du dich geändert hättest. Werde glücklich mit deiner Gabi.“ Gretchen steht auf und geht. Marc setzt sich auf die Bank und ist verzweifelt. Warum konnte er nicht einfach zu dem Müll stehen den er angestellt hat. Wieso hatte er sich nur je auf dieses hinterhältige Biest von Gabi eingelassen. Toll wenn das Gehirn in der Hose sitzt. Vielleicht gibt’s ja doch noch eine Chance für ihn und Gretchen. Sie liebt ihn ja und wenn er nur einmal mit ihr reden könnte, dann würde sie ihn vielleicht verstehen. Er macht sich auf wieder zurück ins Krankenhaus, schliesslich war Gretchen immer noch sein Assistentin und die OP würde sie sicher nicht schmeissen dafür wäre sie zu sehr Profi. Doch da täuschte er sich Sabine sieht ihn erstaunt und erklärt die Assistenzärztin sich entschuldigt habe, ihr sei schlecht und sie ginge nach Hause.
Marc wollte ihr nach doch Sabine hielt ihn auf, weil ein Notfall rein gekommen ist. „Verflucht!“



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Gretchen81 Offline

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25.11.2008 10:37
#252 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

„Margarethe, was ist den passiert?“ Bärbel ist erstaunt das ihre Tochter mit Sack und Pack vor ihr steht. „Nichts Mama. Hast nichts dagegen wenn ich wieder mehr hier bin? (Oder für immer.)“ Gretchen bringt ihre Sachen auf ihr Zimmer. Und legt sich aufs Bett. Am liebsten würde sie weinen. Doch sie hat keine Tränen mehr. Sie greift sich ihren pinken Kugelschreiben und schreibt in ihr Tagebuch.

Hätte nie gedacht das ich mich in einem Menschen so täuschen könnte. Gestern war alles noch in Ordnung und heute muss mit anhören wie Gabi ihm ein Liebesgeständnis macht und ihn immer noch heiraten will. Und was macht Marc, der erwähnt mich noch nicht mal mit einem Wort. Kein es tut mir leid ich liebe eine andere. Er hat nur gesagt „wie stellst du dir das vor“. Wie soll sie sich das den vorstellen.
Wie jede Frau eben, romantisch in weiss mit Blumenstreuenden Kindern und dem Mann den sie liebt.
Und das ist leider der gleiche Mann wie ich. Bin eine blöde Kuh. Wusste ja immer dass er noch mit ihr Verlobt ist. Jetzt geht’s mir schon wieder so wie als Anna aus dem Koma aufgewacht ist. Marc wollte noch mit mir reden. Aber ich hatte keine Lust nochmals hören zu müssen wie ein Mann mir sagt das er die andere doch noch irgendwie liebt. Hab ihm alles Gute gewünscht und bin gegangen.
Hab mich für heute krank gemeldet. Wollte ihn heute einfach nicht wieder sehen. Werde mich aber Morgen zusammen reissen. Will schliesslich Chirurgin werden und da dürfen mir Gefühle nicht im Weg stehen. Mein Vater meinte ich kann eine Menge von Marc lernen. Leider lerne ich nicht nur wie man ein guter Arzt wird, sondern auch wie man ein Arsch wird. Und genau das wird ich ab sofort machen. Keine Gefühle mehr zu lassen.


Scheinbar sind nicht alle Tränen geweint. Eine kullert runter und tropft auf ihre Worte und verschmiert damit den letzten Satz.



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Gretchen81 Offline

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25.11.2008 11:45
#253 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Bärbel schaut noch mal nach ihrer Tochter und fragt sie ob sie vielleicht mit ihr etwas Essen würde. Sie käme sich so alleine vor in der Küche. Gretchen nickt und geht mir nach unten in die Küche. Das einzige was ihr Marc nicht verdorben hat ist der Appetit. Bärbel freut sich darüber das endlich mal wieder jemand ihr Essen mag. Den Jochen war nur Kurz über Weihnachten zu Hause und ihren beinahe Ex-Mann, die Scheidung ist noch nicht ganz durch, sieht sie nur noch ganz selten. „Es freut mich dass es dir schmeckt. Wie war den dein Kurztripp in die Schweiz?“ Versucht sie ein Gespräch mit ihrer Tochter anzufangen. Doch diese Blockt sofort ab und bittet ihre Mutter darum in den nächsten paar Tagen nicht davon zu reden. Es sei der pure Horror gewesen. Was ja nicht stimmt. Aber sie kann und will ihrer Mutter jetzt nicht die Wahrheit sagen. Denn diese freut sich doch so sehr darüber das ihre Tochter endlich einen Mann fürs Leben gefunden hat. Zudem wird ihr jedes mal Schlecht wenn sie nur schon den Namen Marc hört. Das klingeln ihres Handy rettet sie aus der Erklärungsnot, ihre Mutter wollte gerade ansetzen und fragen warum sie den eigentlich jetzt wieder hier übernachtet.
Gretchen entschuldigt sich bei ihrer Mutter und nimmt mit einem Hallo ab. Es ist Mehdi. Er macht sich sorgen um sie da er von Sabine erfahren hat das sie krank sei. (Sabine kann auch nichts für sich behalten.) Sie geht mit ihrem Handy ins Wohnzimmer, ihre Mutter muss nicht immer alles mit bekommen.
„Mir geht’s schon wieder besser. Werde morgen auch wieder zur Arbeit gehen.“ gibt sie Mehdi zur Antwort um ihn zu beruhigen. „Mir ist vorhin Marc (Würg) begegnet der sieht aus als ob er vom Zug überfahren wurde. Was ist passiert den in eurem Urlaub passiert?“ (Wieso wollen alle wissen wie meine Ferien waren.) Mehdi wartet immer noch auf eine Antwort: „Hattest du mit Marc (Würg) streit?“ Jetzt reagiert Gretchen. Schliesslich versucht sie immer noch ihre Übelkeit zu unterbinden, was aber nicht funktioniert wenn jeder immer wieder Marc sagt: „Könntest du mir einen gefallen machen und diesen Namen nicht mehr erwähnen. Sonst muss ich brechen. Ich erklär dir alles morgen vor der Arbeit ich versprechs.“ Mit diesen Worten legt sie auf und rennt ins Bad.
„Kind, was ist den los? Ich seh doch das etwas nicht stimmt. Mach die Türe auf.“ Bärbel klopft an die Badzimmertüre. Die am Boden sitzende öffnet die Türe und sieht zur ihrer Mutter rauf: „Ach Mama, kannst du mir erklären wie so Männer sind wie sie sind?“ Ihre Mutter setzt sich zu ihr auf den Boden: „Was hat er gemacht? Ist er wieder Fremdgegangen?“ Gretchen schüttelt den Kopf: „Nein. Gabi ist aufgewacht, sie hat ihm gesagt das sie ihn noch liebt und er hat mich einfach verschwiegen. Wieso lande ich immer bei den Männern die eigentlich gar nicht frei sind.“ Bärbel nimmt sie in den Arm: „Besser du bist jetzt da raus gekommen bevor noch schlimmeres passiert wäre.“ (Schlimmeres? Was meint den die damit.) Als könne sie Gretchens Gedanken lesen: „Ich meine stell dir vor du wärst auch noch von Marc schwanger.“ Da ist es wieder dieses Wort das ihr jedes Mal den Magen umdreht. (Gott sei dank ist die WC Schüssel nahe.) „Margarethe, du bist doch nicht etwa doch schwanger?“ Ihre Mutter starrt sie an. (Jetzt fängt die schon wieder damit an.) „Nein Mama, ich bin nicht schwanger“, Bärbel will gerade noch einwerfen das sie aber in letzter Zeit so viel ist und ihr immer wieder schlecht ist, da unter bricht sie ihre Tochter: „Glaub ich mir ich bin nicht schwanger, ansonsten wärst du die erste die es wüsste.“ (Von wegen, der würde ich es als letztes sagen. Sonst weiss ja gleich ganz Berlin. Obwohl eine Alleinerziehende Tochter wäre wohl nicht so das was sie sich wünscht.)



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Gretchen81 Offline

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25.11.2008 14:05
#254 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Aufstehen Traumfrau, Aufstehen.
(Ich sollte mal über einen anderen Wecker nachdenken.)
Dabei haut sie auf ihren Wecker und quält sich aus dem Bett. (Tief durchatmen diesen Tag wirst du schon Überleben. Er ist nur dein Chef, den ich am liebsten auf den Mond schiessen möchte, aber ich reisse mich zusammen.) Am Frühstückstisch greift sie frustriert zu ihrem 5. Nutella Brötchen. Ihre Mutter beobachtet sie kritisch, Gretchen wird’s zu blöd: „Was ist? Noch nie jemand gesehen der aus Kummer isst?“
Im Krankenhaus wartet Mehdi bereits auf sie. Schliesslich hat Gretchen ihm versprochen vor der Arbeit alles zu erzählen. Ungeduldig tritt er von einem Bein aufs andere. Marc läuft an ihm vorbei und kann sich einen dummen Spruch nicht verkneifen: „Du weisst aber schon dass das Klo für kleine Mädchen drin ist?“ Mehdi lächelt ihn nur Müde an und sagt kein Wort. Als Gretchen auf den Parkplatz fährt ist Marc schon auf den Weg in sein Büro. Der Gynäkologe geht zu ihr hin und öffnet ihr die Wagentüre: „Du bist spät dran, Marc ist gerade rein gegangen.“ Wieder überkommt die junge Ärztin den Drang zum Erbrechen. So gut wie es geht unterdrückt sie den Reflex: „Ich hab dir gestern schon gesagt, bitte erwähne diesen Namen nie wieder. Und es ist mir egal wann mein CHEF kommt oder geht. Der kann warten. Lass uns etwas Trinken gehen in die Cafeteria. Mehdi nickt und geht mir in den obersten Stock.
An einem Tisch im hinteren Bereich des Raumes setzen sie sich an einen Tisch. Gretchen nimmt an ihrer Heissen weissen Schokolade und fängt an Mehdi die ganze Geschichte zu erzählen. Der sieht sie nur ungläubig an: „Das ist nicht dein Ernst?“ Eigentlich müsste er jetzt gerade glücklich sein. Kein Meier steht mehr zwischen ihm und Gretchen, doch er weiss auch ganz genau wie sehr sie an diesem Oberarsch hängt. Marc sucht inzwischen seine Assistenzärztin, er will unbedingt nochmals in aller ruhe mit ihr reden. Inder Cafeteria findet er sie schlussendlich und er muss mit ansehen wie Mehdi gerade sein Hasenzahn umarmt. Wütend dreht er sich um und geht. Er beschliesst nicht mit Gretchen zu reden, schliesslich lässt diese sich gerade von einem Weichei trösten. Das bekommt die junge Assistentin das erste Mal zu spüren während der Visite. Sie kann ihrem Oberarzt nichts recht machen. Er ist genauso stinkig wie am Anfang zu ihr. (Du willst es mir also leichter Machen. Toll das kann ich auch.) Es fällt ihr zwar erdenklich schwer doch irgendwie schafft sie es ihm zwischen durch so richtig schön kontra zu geben. Das bewirkt bei Marc aber nur dass er noch mieser zu ihr ist. Beinahe hätte er sie aus dem OP geschmissen weil sie ihm an den Kopf geworfen hat: „Du bist auch nur so ein Speichelecker der meinem Vater hinter her läuft.“ „So jetzt reichts. Raus aber sofort. Ich lasse mich nicht von einem Professoren Töchterchen beleidigen, das selbst nichts auf die Reihe bringt und immer noch bei seiner Mama wohnt.“ Marc ist so was von sauer das er Dinge sagt die er eigentlich gar nicht so meint. „Ich denke nicht daran den OP zu verlassen. Du hast gar kein recht darauf mich raus zu schmeisen.“ Inzwischen ist sie so in fahrt das sie gar nicht merkt das alle rings um sie anstarren. Sabine schleicht sich raus und holt den Professor, denn das gestreite zwischen den beiden Ärzten ist beim besten Willen nicht förderlich für den Patienten. Franz Haase macht sich auf den Weg und macht kurzen Prozess: „Dr. Meier und Gretchen sofort raus aus meinem OP. Und wir sprechen uns später. Ich kümmere mich jetzt um den Patienten.“
Marc keift Gretchen an: „Da siehst du was du angestellt hast.“ „Was ich angestellt habe. Du hast doch angefangen, mich andauernd zu beleidigen.“ Alles lässt sie sich jetzt wirklich nicht mehr gefallen. „Ruhe oder ich hol den Sicherheitsdienst und lasse euch unter eine Kaltedusche stellen.“ Schreit der Professor aus dem OP in den Vorraum.



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Gretchen81 Offline

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25.11.2008 14:48
#255 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Beide schmeissen Wütend ihren Mundschutz in die Ecke. Beim rausgehen sieht Marc müde und wütend zu Gretchen rüber: „Du weisst dass das Ganze für uns beide ein Nachspiel haben wird?“ „Na und. Mein Vater wird mich ins Team vom Rössel stecken und dann muss ich dich nicht mehr ertragen.“ Gibt ihm die Assistenzärztin patzig zur Antwort. Am liebsten würde Marc sie schütteln und ihr sagen das er ein Idiot ist und er nur sie will. Aber Gretchen Worte waren so tief verletzt das er nicht glaubt jemals wieder eine Chance bei ihr zu haben: „Wird wohl das beste sein. Für alle.“ Er geht und lässt Gretchen alleine.
(Wieso muss ich dieses Arschloch eigentlich lieben? Scheinbar bin ich ihm ja so was von egal. Er ist ja sogar noch froh wenn er mich los hat.) Sie geht zu Mehdi in die Gyn. Der sieht ihr schon von weiten an das etwas ganz schön nach hinten losgegangen ist: „Lass mich raten Mmmm?“ „Ja. Er hat mich so lange gereizt bis mir der Kragen geplatzt ist und nun hat uns mein Vater aus dem OP geworfen. Und uns Konsequenzen angedroht. Denke er wird mich ins Team vom Rössel stecken.“ Sie lehnt sich an Mehdi der nimmt sie in den Arm: „Vielleicht besser, wenn ihr euch die nächste Zeit aus dem Weg geht.“
Der Professor geht nach der OP direkt ins Büro seines Oberarztes, statt ihn anzuschreien. Was er zuerst vor gehabt hat setzt er sich einfach Gegenüber seines Schützlings auf den Stuhl und fängt mit sanfter Stimme zu Sprechen: „Ich weiss das meine Tochter leider meinen Starrkopf geerbt hat.“ „Wem sagen sie das.“ Wirft Marc dazwischen, bemerkt aber sofort dass er jetzt besser still sein sollte. „Ich habe davon gehört das sie und Schwester Gabi wieder zusammen sind. Und verstehe dass. Obwohl ich als Vater ihnen am liebsten den Hals umdrehen würde. Verstehe ich dass sie mit Gabi mehr verbindet als mit meiner Tochter. Ich hoffe Gretchen wird das auch noch einsehen.“ Marc fühlt sich immer schlechter. Er liebt doch eigentlich nur Gretchen und nicht Gabi aber seinem Chef kann er nicht die Wahrheit sagen. So quellt er sich ein lächeln raus und sagt: „Es wird wohl das beste sein wenn sie mit dem Rössel in nächster Zeit zusammen arbeitet.“ Franz schüttelt den Kopf: „Vom Rössel diesem Stümper lernt meine Tochter nichts. Sie ist jetzt schon besser als der je sein wird. Sie bleibt in ihrem Team. Also reissen sie sich zusammen. Ich will nicht noch einmal so was wie vorhin erleben.“ Er steht auf und verlässt den verdutzten Marc. Schon bald erfährt auch Gretchen von der Entscheidung des Professors.
Ihr Vater hat sie beim ganzen Gespräch angesehen als wäre sie ein kleines Kind dem Mann die Welt erklären würde. Nieder geschlagen fährt sie am Abend nach Hause.
Vor lauter Frust hat sie schon wieder nur so alles in sich reingestopft was ihre Mutter auf den Tisch gestellt hat. Bärbel findet immer noch dass etwas mit ihrer Tochter nicht stimmt. Vor allem als sie zuerst in ne Salatgurke beisst, nur um ein paar Sekunden später sich dann doch fürs Schokobrötchen zu entscheiden. Da sie von ihrem Ex aber erfahren hat was in der Klinik passiert ist, entscheidet sie sich dafür vorerst mal nichts zu sagen.
Draussen ist es schon dunkel als Gretchen ihren Kummer dem Tagebuch anvertraut.

Habe mich heute dermassen mit Marc gestritten das mein Vater uns aus dem OP geschmissen hat.
Ich hatte darauf hin die Vermutung dass er mich zu Rössel versetzt, aber nein mein Herr Papa ist der Auffassung ich soll mich zusammen reissen und privates vom Beruflichen trennen. Ich könne noch viel von Meier lernen. Wie ich diesen Satz hasse. Was soll ich den lernen: Wie werde ich das grösste Arschloch. Nach den ganzen Streitereien hab ich mich bei Mehdi ausgeheult. Er ist wirklich ein guter Freund. Egal was ist, er ist für mich da.



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Gretchen81 Offline

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26.11.2008 07:11
#256 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

68. Kapitel: 2 Gerichtsverhandlungen

Die vergangen paar Wochen waren für Gretchen die Hölle auf Erden. Gabi geht’s inzwischen wieder so gut, dass sie schon damit angefangen hat die Hochzeit zu planen. Wenn es nach ihr geht, muss alles so schnell wie möglich passieren. Denn sie hat Angst dass Marc doch noch aus Liebe zu seiner Assistenzärztin zur Polizei gehen könnte. Bei jeder Gelegenheit macht sie Gretchen klar, dass sie den Oberarzt heiraten wird und das wichtigste, dass er nur sie liebt. Auch als er mit Gretchen zusammen war. Schliesslich treibt sie das Spiel so weit das Marc vor Gretchen sagen soll das er Gabi liebt. Dass kann und will Marc jedoch nicht und lässt seine Verlobte einfach stehen.

Ich könnte alle Wände hoch. Gabi hat einen kompletten Vogelschwarm im Hirn. Die dreht vollkommen ab. Jeden Tag lässt sie eine neue Gemeinheit auf mich los. Sie will mir unbedingt beweisen das Marc sie mehr liebt als mich. Mir doch egal. Soll er doch machen was er will.
War gestern mit Mehdi auf einem Spaziergang am See entlang. Es hat so richtig gut getan mit ihm einfach nur so zusammen zu sein und über alles zu sprechen. Bin wieder in mein altes Muster gefallen. Statt Sport Schokolade. Ich könnte mich auch Schokoladensüchtig nennen. Am liebsten hab ich wenn etwas mit der braunen Köstlichkeit überzogen ist. Wusste bis vor hin nicht das Saure Gurken und Schokolade so lecker sind.
Nachtrag.
Unglaublich meine Mutter hat soeben meine Post geöffnet. Ich hab ein Schreiben vom Gerichtbekommen.
Die Verhandlung wegen Sven ist schon in ein paar Tagen und ich muss meine Aussage machen.
Ob Marc wohl auch so einen Brief bekommen. Sicher doch. Wie soll ich denn die Verhandlung durchstehen.
Hab Mehdi angerufen und ihm von der Verhandlung erzählt. Er hat mir versprochen er kommt mit und steht mir bei. Wenigstens einer auf den man sich immer verlassen kann. Ich glaube ich habe in der Vergangenheit immer auf die falschen Prioritäten geachtet. Verlässlichkeit ist eindeutig am wichtigsten.



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Gretchen81 Offline

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26.11.2008 09:43
#257 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

„Morgen.“ mit einem gequälten lächeln begrüsst Gretchen Schwester Sabine. „Du siehst aber gar nicht gut aus?“ (Schnell Merker) Sabine reicht ihr eine Tasse Kaffee. Gretchen nimmt die Tasse: „Hab auch nicht wirklich viel geschlafen. Muss übermorgen an die Gerichtsverhandlung von Sven.“ Die Krankenschwester macht grosse Augen: „Der Sven?“ (Kenn ich noch einen anderen der mir aufgelauert hat und versucht hat mich umzubringen?) „Ja, der Sven.“ Sie will noch etwas sagen doch Marc kommt rein und sieht sie genauso mit Müdenaugen an. (Der hat wohl auch nicht viel geschlafen. Soll ich ihn Fragen ob er auch ne Vorladung bekommen hat?) „Hasenzahn, komm wir haben nicht den ganzen Tag zeit. Kugle dich mal schnell zur Visite.“ riss sie ihr Oberarzt aus den Gedanken. (Kugeln? Ich hab zwar ein kleinwenig zugelegt. Aber meine Kleider passen mir immer noch. Also Bitte, der kann mich jetzt mal Kreuzweise.) Die Assistenzärztin greift sich einen Stapel Patienten-Unterlagen und zusammen mit Sabine hinter ihrem Chef her. Sabine versucht die junge Ärztin aufzubauen in dem sie ihr sagt dass sie gar nicht dick aussehe, höchstens Weiblich. (Hallo geht’s noch.) Und der Herr Doktor wolle es ihr sicher nur leichter machen, wegen der ganzen Trennung. In der Tat hat Marc die Absicht mit seinen Sticheleien sich und Gretchen das ganze leichter zu machen. Als Gretchen mal wieder mit einer Krankenschwester verwechselt wird, kann er nicht mehr und lacht laut. Darauf hin straft ihn die Blondine mit einem Bitterbösen Blick. „Was ist Schwester, nicht gucken, machen. Sie haben doch gehört, Frau Meisel hat durst. Also reichen sie ihr ein Glas Wasser.“ Mit einem grinsen im Gesicht dreht er sich zu den anderen Kollegen um und merkt dabei nicht das die grosse Augen machen und jemand hinter ihm anstarren. Alles lässt sich Gretchen von ihrem Ex-Freund auch nicht gefallen, egal ob sie ihn noch liebt oder nicht. Sie greift sich den Wasserkrug und schüttet den Inhalt von hinten über Marc. Der steht zu erst da wie ein begossener Pudel und seine Kollegen lachen ihn aus. Dann platzt er aber. Er packt Gretchen an der Hand und zieht sie aus dem Patientenzimmer in Richtung seinem Büro. „Verdammt, Marc du tust mir weh. Lass mich los.“ fleht Gretchen, doch Marc denkt nicht daran sie los zu lassen. In seinem Büro verlangt er von seiner Assistentin das sie sich gefälligst hinsetzen soll. So wütend hat sie ihn noch nie gesehen und beschliesst sich besser zu setzen, bevor er noch mehr ausrastet. Der Oberarzt verschliesst die Türe. (Was hat er jetzt wieder vor? Will er mich lynchen und keine Zeugen?) Marc zieht sich sein Hemd aus und holt ein neues aus dem Schrank. (Mein Gott der sieht immer noch so Sexy aus. Halt, ganz falsch, ich hasse ihn.) „Wieso schleifst du mich hier her? Wenn du nur jemand brauchst der dir beim Umziehen zusieht, dann ruf deine Verlobte an. Die macht das bestimmt ganz gerne.“
„Was? Spinnst du? Wir müssen reden, so geht das nicht weiter mit uns.“ Er knöpft sich sein frisches rosa Hemd zu. „Marc, es gibt kein uns?“ erinnert ihn seine Assistenzärztin. Leise murmelt Marc: „Leider.“ „Was hast du gesagt?“ Gretchen hat ihn nicht richtig verstanden. „Nichts. Du hast also das Gefühl wir sollten so weiter machen. Du machst mich weiterhin vor meinen Kollegen zur sau oder was?“ er kniet sich zu ihr runter und sie sehen sich jetzt in die Augen. Gretchen stimme wird weicher: „Wenn du mich ärgerst musst du halt mit so was rechnen.“ „Ich will es dir doch nur einfacher machen.“ Und sie küssen sich. Der Kuss dauert eine halbe Ewigkeit und beinahe hätte Gretchen schon wieder vergessen, dass sie ja sauer auf Marc ist und der bald eine andere Heiratet. Sie schiebt in weg: „Das geht so nicht. Ich werde das Team wechseln.“ Marc will sie wieder zu sich ran ziehen: „Dein Vater wird das nicht erlauben. Er hat mir das letzte mal gesagt das du jetzt schon mehr könntest als Rössel und du darum nicht zu ihm ins Team wechseln würdest.“ Die Assistenzärztin atmet tief ein und wieder aus: „Dann bleibt uns nichts anderes übrig als uns zusammen zu reisen. Wenn du mich nicht provozierst, dann werde ich auch keine Wasserkrüge mehr über dich giessen.“ Beim Gedanken an Marcs dämlichen Gesichtsausdruck musste sie beinahe lachen. „Also einverstanden: Keine Provokationen mehr und keine Küsse.“ Der Oberarzt nickt und geht zur Türe und schliesst sie auf.



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Gretchen81 Offline

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26.11.2008 11:09
#258 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
Als Gretchen zur Türe raus will steht plötzlich Gabi vor ihr. Die sie nur böse Anfunkelt als sie sieht wie Marc sich den 2. obersten Knopf am Hemd zu macht. (Die hat mir gerade noch gefällt. Bevor die mich jetzt wieder runter Buttert, hau ich ihr jetzt eins ans Bein.) „Ach Marc, Lippenstiftflecke krieg ich immer am besten mit K2 Fleckenentferner weg. Oh, Gabi hab dich ja gar nicht gesehen.“ (Mein Gott bin ich böse.)
Marc kann sich ein breites grinsen nicht verkneifen als er Gabis entsetztes Gesicht sieht. Das vergeht ihm aber gleich wieder als sie in sein Büro tritt: „Was soll das? Du bist mit mir verlobt, also hör gefälligst auf mit diesem fetten Hasen rumzuknutschen. Das dass klar ist heute ziehe ich noch bei dir ein.“
Entsetzt sieht er sie an: „Du willst bitte was?“ Die junge Frau sieht ihn ernst an: „Ich ziehe bei dir ein. Schliesslich werden wir bald heiraten und da ist das ganz normal.“
Gretchen ist inzwischen wieder auf dem Stationszimmer angekommen, wo sie auch gleich von Sabine ausgequetscht wird: „Was war den das vorhin? Warum hat dich der Herr Doktor so rausgeschleppt.“ (Ich könnt ihr ja jetzt sagen dass wir uns geküsst haben. Und das ein kleinwenig Hoffnung in mir aufgekommen ist. Aber dann würde sie wieder die ganze Zeit an mir rum zerren und sagen ich soll um ihn kämpfen. Das will ich aber nicht mehr. Ich bin es leid ihm immer hinter her zu rennen.) „Was war wohl. Er hat mich zusammen gestaucht, dass ich ihn lächerlich gemacht habe. Hab ne Abmahnung bekommen.“
Das glaubt Sabine nicht wirklich. Sie hat doch Augen im Kopf und hat genau gesehen das ihr Chef immer Stiehlaugen macht wenn er seine Assistenzärztin sieht. Doch sie kommt nicht mehr dazu noch etwas zu Fragen da sie von ihrem Chef mal wieder unterbrochen wird. „Also Damen, ab in den OP. Oder soll der Blindarm zuerst durchbrechen bis sie sich bequemen auf zu stehen.“ Marc hat sichtlich schlechte laune, wegen Gabis Einzugsandrohung. Beim Händewaschen flüstert er Gretchen zu das ihre Aktion mit dem Lippenstift für ihn jetzt Konsequenzen hat, weil Gabi bei ihm einziehen will. Die Assistenzärztin sieht ihn nur mit grossen Augen an und sagt: „Du willst sie ja heiraten also muss du jetzt da durch.“ Ein kleinwenig Verständnis für ihn hätte er sich jetzt aber schon von ihr erhofft, aber nichts da Gretchen geht an ihm vorbei: „Kommst du oder muss ich zuerst Gabi holen?“ (Das konnte ich mir jetzt aber wirklich nicht verkneifen.) Sabine kann sich etwas anderes nicht verkneifen: „Was sich neckt das liebt sich.“ „Schwester Sabine, möchten sie gerne eine Abmahnung? Ich hab ihnen schon mal gesagt Quasseln können sie in der Pause. Und die ist erst nach der OP.“ warnt sie der Oberarzt. (Oh ja Pause, ich hab schon wieder so unbändige Lust auf Pfirsiche.) „Muss ich den heute alles selber machen? Hasenzahn, nicht träumen, saugen.“ erinnert der Arzt die abwesend wirkende Assistentin.
Nach einer Stunde ist die Blinddarm OP endlich rum. Es hätte wirklich nicht mehr viel gebraucht und dieser wäre durchgebrochen. In der Cafeteria setzt sich die junge Ärztin zu Mehdi an den Tisch. Der muss lachen als er auf ihr Tablett sieht: „Kann das sein das du gerne Pfirsiche hast?“ Auf Gretchens Tablett befindet sich ca. 4 Pfirsiche, ein Pfirsichsaft und zu guter letzt noch ein Brötchen mit Pfirsichkonfitüren Füllung. „Hast du wieder aufgehört die Pille zu nehmen?“ Gretchen sieht immer noch einwenig verwundert auf ihr Tablett das ihr jetzt auch ein bisschen seltsam vorkommt: „Nein wieso sollte ich?“ „Tja, dann möchte ich doch gerne noch mal dein Blut.“ Mehdi sagt das so locker nebenbei und nimmt einen Schluck von seinem Kaffee. „Gehst du jetzt unter die Blutsauger?“ witzelt Gretchen. Mehdi wird ernst: „Nein. Aber ich hab da eine Vermutung. Dir wird immer wieder Schlecht, du hast an Gewicht zugenommen und deine Gelüste sind unübersehbar.“ Jetzt begreift sie langsam auf was ihr Freund raus will und verschluckt sich an ihrem Pfirsichsaft: „Nein das kann nicht sein, du hast doch selber gesagt das ich nicht schwanger bin. Erinnerst du dich noch, das ist jetzt ein Monat her?“ „Labore können auch mal was verwechseln, vor allem an Weihnachten.“ Er steht auf und sieht sie mit einem Blick an, der ihr sagt dass sie jetzt wirklich mit ihm mitgehen soll. Widerwillig geht sie mit ihm Richtung Aufzug. Ihr wird mulmig beim Gedanken daran dass sie doch schwanger sein könnte, und das gerade jetzt wo sie alleine war. Als die Lifttüre sich öffnet wird ihr für einen kleinen Moment schwarz vor Augen und Mehdi nimmt sie in seine Arme. Marc der gerade auf den Balkon eine Rauchen will, schliesst aus diesem Bild die falschen Schlüsse und hat das Gefühl Gretchen sei jetzt wieder mit Mehdi zusammen. Dem entsprechend Eifersüchtig reagiert er auch: „War ja klar. Du hast wohl auch schon einen anderen Idioten gefunden, was. Und warum lässt du dich dann von mir küssen.“ Das Wort küssen war so laut das die halbe Cafeteria es mit bekommen hat und sofort anfängt zu tuscheln. Gretchen würde am liebsten ihm die Meinung sagen aber Mehdi kommt ihr zu vor: „Das ist ja wieder mal typisch Meier. Du kannst auch nie die klappe halten.“ Er zieht darauf hin Gretchen an der Hand in den Aufzug und fährt mit ihr auf die Gynäkologische Abteilung um den Bluttest zu wiederholen.



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Gretchen81 Offline

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26.11.2008 16:48
#259 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Mit zu gekniffen Augen lässt sich die Assistenzärztin das Blut abnehmen. Als Mehdi ihr sagt es sei schon alles vorbei, wird sie etwas entspannter und fragte ihn: „Wann weisst du mehr?“ Der Gynäkologe schaut sie an: „Ich werds gleich selber ins Labor bringen und darauf warten. Werd denen mal so richtig Zunder geben. In einer halben Stunde hab ich das Resultat.“ „Ich hab gleich noch eine Operation die dauert sicher 2 Stunden. Komme nachher einfach hier her.“ Sie krempelt ihren Ärmel runter und macht sich auf den Weg in den OP. Im OP scharrt inzwischen der Oberarzt mit den Hufen. Er ist sauer und zwar so was von sauer, das er am liebsten Gretchen an die Luft setzen möchte. Auch der Assistentin ist es nicht wohl beim Gedanken mit Marc zusammen zu arbeiten, nach der Szene die er noch vor ein paar Minuten abgezogen hat. Sie probiert mit ihm zu sprechen: „Marc, könnten wir vor der OP schnell reden.“ Er fordert alle auf aus dem Vorraum des OP zu gehen: „Du hast genau 2 Minuten. Dann verkleinern wir den Magen von Herrn Lutz.“ „Okay, wie du willst. Du hast kein recht eifersüchtig auf Mehdi zu sein. Auch wenn es dich nichts angeht wir sind nur Freunde. Und was unseren Kuss angeht. Das war ein riesen Fehler, den ich nie wieder zu lassen werde.“ Vor allem ihr letzter Satz klingt nicht richtig ganz ehrlich. „Wars das? Deine 2 Minuten sind nämlich jetzt rum.“ fragt der Arzt, seine Assistentin nickt nur stumm. „Sehr gut. Dann können wir endlich weitermachen.“ (Was soll das? Er macht mir eine Szene und jetzt führt er sich so auf als wäre nicht. Oh Gott, lass Mehdi bitte Unrecht haben. Ich will von so einem der sich nicht getraut zu seinen Gefühlen zu stehen kein Kind.)
Die Magenverkleinerung läuft nicht ohne Komplikationen. Obwohl sich Gretchen versucht auf die Arbeit zu konzentrieren, muss sie immer wieder daran denken wie wohl das Resultat des Tests ausfallen wird. Marc hat keine Ahnung was ins seiner Assistentin vorgeht, dem entsprechend ruppig geht er mit ihr um. Die junge Frau kämpft innerlich mit den Tränen. Dann passiert ihr auch noch ein Fehler der ihr Chef korrigieren muss. „Himmel. So schlecht warst du noch nie. Es ist besser wenn du dich jetzt nur noch auf das Absaugen konsentriert. Sonst verreckt uns der noch hier drin.“ schnauzt der Oberarzt. (Ich will hier nur noch raus.) Nach geschlagenen 3 Stunden ist der Magen von Herrn Lutz verkleinert und er soweit stabilisiert. Gretchen macht sich auf dem schnellsten Weg auf zur Gynäkologie, fast hätte sie noch vergessen ihre OP Kleidung auszuziehen. Nur zögerlich betritt sie den Untersuchungsraum. Mehdi bittet sie sich auf den Stuhl ihm gegenüber zu setzen. Dann erklärt er ihr das der erste Test an Weihnachten wirklich eine Verwechslung gewesen ist und das sie Schwanger sei. Für die junge Frau bricht gerade die Welt zusammen. Schwanger, alleine und noch nicht einmal mit dem Facharzt fertig. Was hat sie einem Kind schon zu bieten, sie fühlt sich ja ab und zu selber noch wie ein Kind. Der sensible Frauenarzt bemerkt die Verzweiflung in ihren Augen. Er geht zu ihr hin und nimmt sie in den Arm: „Ich bin immer für dich da. Wir schaffen das schon.“ Beim Blick in Mehdis Augen verliert sie sämtliche Angst vor dem Ungewissen und sie küssen sich.



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27.11.2008 08:49
#260 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

„Soll ich dich nach Hause bringen?“ fragt der Frauenarzt während sie sich immer noch sehr nahe sind. Gretchen zieht sich zurück: „Nein, ich möchte jetzt lieber alleine sein. Könntest du mir einen gefallen tun?“
Er lächelt sie an: „Jeden den du willst?“ „Könntest du mir einen Krankenschein machen für die nächsten 2 Tage. Ich kann nicht einfach so mit ihm zusammenarbeiten.“ In den Augen der jungen Frau sammeln sich tränen. Mehdi nimmt seinen Block und füllt ihn aus: „Ich hab geschrieben das du Unterleibsschmerzen hast. Ruf mich an wenn du mich brauchst. Versprichst du mir das?“
Sie nickte und geht aus dem Zimmer Richtung Umkleide. Gedanken versunken zieht sie sich um. Sie merkt noch nicht mal das Marc inzwischen rein gekommen ist. „Denk dran morgen wenigstens pünktlich zu sein. Wir haben einen langen Tag vor uns.“ Gänsehaut bildet sich auf ihrem Arm als Sie seine Stimme hört. (Ich muss es ihm sagen?) „Marc“ sie dreht sich zu ihm um „ich muss dir etwas sagen?“ Der Oberarzt sieht über sein Klemmbrett sie an: „Hmm.“ (Ich sags ihm jetzt einfach kurz und schmerz los.) „Ich, ehm … Bin krank geschrieben, hier.“ Sie hat nicht den Mut ihm von der Schwangerschaft zu erzählen und gibt ihm schnell den Zettel von Mehdi. „Du hast Unterleibsschmerzen? Seit wann verzichtest du wegen einwenig Bauchschmerzen auf eine OP. Oh, ich verstehe. Du gehst mir aus dem Weg. Alles klar. Werde schon einen anderen Assi finden.“ Beleidigt zieht Marc davon. (Ganz Unrecht hat er ja nicht. Aber beleidigt muss er jetzt auch wieder nicht sein.)

Zu Hause liegt Gretchen auf dem Bett und denkt über den vergangenen Tag nach.

Gefühlschaos pur. Marc hat mich so wütend gemacht dass ich ihm Wasser über den Kopf geschüttet habe. Darauf hin hat er mich ins sein Büro geschleift. Weiss auch nicht wieso, aber plötzlich haben wir uns geküsst. Es gibt Momente, da glaub ich das er mich immer noch liebt. Aber dann denke ich mir wieder, warum heiratet er dann diese Schnepfe. Als ich in der Cafeteria auf Mehdi getroffen bin hat der mir gesagt dass meine Essensgelüste ihn stutzig machen. Er glaube dass ich schwanger sei.
Mir ist schwarz vor Augen geworden und er hat mich auf gefangen. Das hat Marc falsch gedeutet und hat einen Eifersuchtsanfall gekriegt. Auf jedenfall weiss jetzt jeder das wir uns geküsst haben. Und ich weiss das er wohl doch noch was für mich empfindet. Aber sehr wahrscheinlich sind das nur Besitzansprüche wie an einen alten Pullover. Kam mir so vor als ich ihn dann wenig später zur rede gestellt habe. Er hat das ganze einfach so abgehakt.
Leider weiss ich jetzt auch das Mehdi recht hatte. Ich bin schwanger und das von einem Mann der noch nicht mal ansatzweise reif genug ist für ein Kind. Und obendrein noch eine andere Heiraten will. Wie das alles nicht genug wäre hab ich dann auch noch Mehdi geküsst. Könnt mich Ohrfeigen.
Die Situation war so verwirrend. Ich hab in seine Augen gesehen und dann wars schon geschehen.
Himmel ich weiss genau das ich ihn nicht Liebe. Nein das ist falsch, ich weiss das ich ihn eben nicht so liebe wie Marc. Aber Gefühle sind da schon noch. Würde am liebsten schreien.
Hab die nächsten paar Tage frei. Werde mich morgen versuchen seelisch auf die Verhandlung mit Sven vorzubereiten. Weiss zwar nicht wie ich das anstellen soll. Aber vielleicht fällt mir morgen etwas ein.



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27.11.2008 10:08
#261 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Mit ihrem Tagebuch in der Hand schläft sie ein. Der ganze Tag war einfach zu anstrengend. Ihre Mutter will noch schnell nach ihr sehen, weil sie sich sorgen macht. Als sie keine Antwort bekommt öffnet sie die Türe einen Spaltbreit. „Mein Gott, Kind du kannst doch nicht mit den Kleidern schlafen.“ Bärbel geht hinein und zieht ihr wenigstens die Schuhe aus und will die Decke über sie legen, da fällt das Tagebuch runter. Im ersten Moment will sie es einfach nur auf den Nachtisch legen. Aber die Neugier in ihr ist stärker. Fassungslos liesst sie den Satz „Ich bin schwanger …“ Ihre kleine Tochter ist schwanger. Ein kleines lächeln huscht über ihr Gesicht. Sie würde alles was in ihrer macht stehen machen um ihrer Margarethe bei zustehen. Vor allem aber würde sie dafür sorgen das Dr. Meier erfährt, dass er Vater wird. In Gedanken macht sie sich schon einen Plan wie sie das am Geschicktesten anstellen könnte, so dass ihre Tochter nicht merken würde, dass sie sich eingemischt hatte. Das Buch legt sie wieder neben Gretchen und huscht leise aus dem Zimmer.

Am nächsten Morgen wird Gretchen schon früh wach. Sie hatte einen Traum.
Eigentlich den gleichen Traum den sie schon seit Wochen hat nur diesmal mit einem etwas anderen Ende. Marc steht am Altar und entschuldigt sich dafür dass er nicht sie heiratet. Die Braut dreht sich um und Gabi grinst sie fiese an. Doch dieses Mal holt Gretchen zu einem rechten Haken aus und schlägt die Braut K.O. (Was soll ich den vom dem Traum halten. Soll ich Gabi etwa schlagen? Ne ganz Falsch du stellst dich doch nicht mit ihr auf die gleiche Stufe.)
Beim Frühstück lächelt ihre Mutter sie immer an und das ist der jungen Frau überhaupt nicht geheuer. Sie fragt sich ob man es ihr schon ansieht. Im Badezimmer steht sie vor dem Spiegel und betrachtet ihren Bauch. Und findet keinen Anhaltspunkt dafür das sie schwanger sein könnte. Vielleicht die Tatsache das ihre Brüste inzwischen ohne Probleme mit denen von Pamela Anderson mithalten könnten aber ein Babybauch ist noch nicht wirklich zu sehen. „Das kommt noch.“ Gretchen erschreckt sich fürchterlich. Ihre Mutter steht in der Türe und lächelt. Die Assistenzärztin versucht sich zuerst dumm zu stellen. Ihre Mutter geht zu ihr hin und umarmt sie: „Eine Mutter spürt so was. In welcher Woche bist du?“
Nur zögerlich gibt sie zu das sie recht hat und sagt dann: „Wenn ich richtig gerechnet habe 12. oder 13. Woche.“ Bärbel streichelt ihr über die Wange: „Wieso hast du den nichts gesagt?“ „Ach Mutti ich weiss doch auch erst seit gestern.“ stöhnt Gretchen. „Wann sagst du es Marc?“ fragt ihre Mutter nach. „Nie.“ ist die kurze Antwort. „Das kannst du nicht machen. Er hat ein recht darauf. Und er freut sich bestimmt.“ versucht ihre Mutter zu überzeugen. Doch die Schwangere bleibt sturr. Sie will es ihm nicht sagen, schliesslich hat er sich für eine andere Entschieden.



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27.11.2008 11:45
#262 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Ihre Mutter überredet sie dann wenigstens zu einem Shopping Tag mit ihr. Den Bärbel findet dass zu Hause sitzen auch kein Problem löst, dann könnten sie eben so gut ein kleinwenig Geld zum Fenster rauswerfen. Auch Marcs Morgen verläuft nicht unbedingt so wie er es sich gedacht hat. Gabi hat den Brief vom Gericht gefunden und hat beschlossen, dass sie ihn dahin begleiten will. Leider hat er kein Argument gefunden um sie vom Gegenteil zu Überzeugen. Bei der Arbeit fehlt ihm dann auch noch Gretchen. Die vielen OPs und die Notfälle die dazwischen kommen machen ihn Nervös. Was er sonst eigentlich nie ist. Sabines Kommentar: „Ihnen fehlt die Frau Doktor nicht wahr?“ Bringt ihn zur Weisglut. Sabine fliegt hochkantig aus dem OP raus. Heulend läuft sie dem Professor in die Arme. Der fragt sie was den los sei sie sehe ja schrecklich aus. Eigentlich will Sabine ihren Chef nicht verpfeifen, aber im Lügen ist sie noch nie gut gewesen. So findet Franz schnell raus wo der Hund begraben liegt. Er wartet auf seinen Oberarzt vor dem OP und fängt ihn ab. „Meier mitkommen.“ Marc versteht nicht ganz was los ist, geht aber vorsichtshalber Kommentar los mit. Im Büro bittet der Professor ihn sich hinzusetzen: „Meier, sie wissen das ich sie für den Besten halte. Aber wenn sie mir weiter so mit dem Personal umgehen, dann muss ich Konsequenzen ziehen.“ Der Oberarzt versucht sich zu verteidigen: „Entschuldigen sie dass ich vorhin so ausgerastet bin, aber gerade heute ist eine Menge los und ihre Tochter feiert krank. Da ist mir eben schnell was rausgerutscht was wohl Schwester Sabine falsch verstanden hat.“ Er fragt sich ob das eine gute Idee ist Gretchen bei ihrem Vater anzuschwärzen, doch ohne sie schafft er heute den OP-Plan wirklich nicht. Schnell fügt er noch hinzu: „Und morgen ist noch die Verhandlung, da fehlen dann wir beide und darum sollten wenigstens heute alle OP planmässig über die Bühne.“ Franz nickt verstehend. Er verspricht Marc das er gleich mit seiner Tochter reden wird und diese in der nächsten halben Stunde hier sein wird. Das ginge wirklich nicht einfach Krank zu feiern. Dr. Meier bedankt sich bei seinem Chef und verlässt das Büro. Professor Haase wählt die Nr. von zu Hause doch da nimmt niemand ab. Das bestätigt die Vermutung von Marc das Gretchen nicht wirklich krank ist sondern einfach nur einen Freientag wollte. Er wählt die Handy Nummer seiner Tochter und nach ein paar Mal klingeln nimmt seine noch Frau ab. Da Gretchen gerade in einer Umkleidekabine steht und sich ein paar Kleider anprobiert.
Franz: „Wo ist Margarethe?“
Bärbel: „Franz es freut mich auch dich zu sprechen.“
Franz: „Eh ja, Hallo. Ich möchte mit meiner Tochter sprechen.“
Bärbel reicht das Handy mit den Worten: „Dein Vater, er klingt nicht gerade gut gelaunt“ in die Umkleidekabine zu Gretchen.
Gretchen: „Hallo Papa.“
Franz: „Kälbchen du kommst jetzt sofort in die Klinik. Du kannst nicht einfach Frei nehmen wenn es dir passt.“
Bärbel quasselt die ganze Zeit dazwischen: „Sag ihm das du schwanger bist. Er wird’s verstehen.“
Gretchen drückt die Mute-Taste: „Mama also bitte. Das ist meine Angelegenheit.“ Dann nimmt sie das Gespräch wieder mit ihrem Vater auf: „Papa, ich bin Krankgeschrieben. Mir geht es nicht so gut.“
Franz: „Und warum bist du dann nicht zu Hause?“ Die Tochter meint sie sei doch zu Hause aber die Lautsprecher durchsage im Kaufhaus verrät sie.
Franz: „Du kannst mich nicht anlügen. In 10 Minuten bist du hier und machst deine Arbeit. Basta.“
Gretchen versucht sich noch rauszureden aber ihr Vater hat schon aufgelegt.



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27.11.2008 15:23
#263 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Im Aufzug trifft die Assistenzärztin auf Mehdi. Der sieht sie fragend an: „Warum bist du den hier? Ich hab dich doch krankgeschrieben.“ „Mein Vater war der Meinung ich simuliere.“ gibt sie ihm zur Antwort.
„Und warum hast du ihm dann nicht die Wahrheit gesagt.“ fragt der Frauenarzt nach. „Das hat meine Mutter auch gemeint. Aber ich kenne meinen Vater und der würde nie dicht halten können. Da warte ich lieber noch ein bisschen.“ Dabei knubelt sie mal wieder nervös an ihren Fingern rum. „Sag ja schon nichts mehr. Wenn du schon da bist, kannst du nachher noch vorbei kommen für einen Termin? Und du bekommst noch den Mutterpass.“ Die Türe öffnet sich und er gibt ihr einen Abschiedkuss auf den Mund. Als sich die Türen wieder schliessen fasst Gretchen ungläubig an ihre Lippen. (Er hat mich tatsächlich geküsst. So als wäre es ganz Normal. Und es hat sich noch nicht einmal Falsch angefühlt. Aber es hat sich auch nicht so angefühlt wie wenn Marc mich küsst.) Der 2. Stock kommt und sie steigt aus.
Im Stationszimmer wird sie von Sabine beinahe vor Freude überrannt: „Gut das du da bist. Der Meier war unausstehlich. Er hat mich aus dem OP geworfen.“ (Ich will das gar nicht hören.) „Dann hat mich der Herr Professor gesehen und er hat Dr. Meier zur Rede gestellt.“ (Soll das also heissen Marc ist da für verantwortlich das ich jetzt hier bin. War ja klar mein Vater kommt nie im Leben auf die Idee.) „Na warte der kann was erleben.“ (Hab ich das jetzt laut gesagt?) „Was kann ich erleben?“ sagt Marc der gerade ins Stationszimmer gekommen ist um die Unterlagen für den nächsten Patienten durchzugehen.
Die junge Frau stottert herum: „Das du, ehm, ich meine… (Los lass dir was einfallen?) Dein blaues Wunder erlebst wenn du Gabi geheiratet hast.“ (Was Blöderes ist dir nicht eingefallen, Mensch Gretchen bist du blöd.) „So schlecht kann es dir ja auch nicht gehen wenn du schon wieder sticheln kannst.“ Dabei grinste er ohne sie anzusehen. Er freut sich sichtlich darüber, dass er es geschafft hatte ihren blauen Tag zu vermiesen. Im OP fragte er seine Assistentin: „Was hattest du den so vor an deinem Freientag?“ (Hat der mich jetzt wirklich gefragt was ich vorhatte?) Sabine stösst sie einwenig an, da sie nach ein paar Sekunden noch keine Antwort gegeben hat. „Ehm, ja ich hatte es mir mit einer Wärmflasche im Bett gemütlich gemacht.“ Marc hat immer noch den Verdacht das Mehdi wieder mehr als nur ein Freund ist. So versucht er mit einer gezielten Frage sich Klarheit zu verschaffen: „Hättest ja deinen Freund, den warmduscher Kaan fragen können ob er dich wärmt.“ (Ich hab ihm doch schon gestern gesagt, dass wir nur Freunde sind. Obwohl nach dem Kuss von vorhin bin ich mir da nicht mehr ganz so sicher, ob das Mehdi genauso sieht. Scheisse. Was soll ich den jetzt sagen. Mir fällt keine Schlagkräftige antwort ein. Denk, Gretchen, Denk) Ihr nachdenkliches Schweigen bestätigt Marcs verdacht. Da hätte er auch selber drauf kommen können. Sie geht ihm aus dem Weg und hockt die ganze zeit mit dem Frauenarzt zusammen. Wahrscheinlich waren die beiden heute Morgen sogar zusammen und haben sich über ihn schief gelacht. Das Signal des Herzmonitors reisst ihn aus seinen Gedanken. „Defi!“ Die beiden Ärzte funktionieren wie einer, Hand in Hand, holen sie den Patienten wieder ins Leben zurück. Dr. Meier beschliesst einen letzten definitiven Test zu machen, um sich Gewissheit zu verschaffen. Ob Gretchen wirklich mit Mehdi zusammen sei. Nach der OP fahren beide mit dem Aufzug nach oben. (Ich hätte besser die Treppe nehmen sollen.) Die stille im Aufzug findet Gretchen äusserst bedrückend. Als Marc ihr auch noch immer näher kommt, ist sie sich ganz sicher, dass sie besser die Treppe hätte nehmen sollen. Der Oberarzt kommt ihr so nahe das kaum noch ein Papier dazwischen passt. „Du warst heute viel konzentrierter als gestern. Würde sagen du warst sogar sehr gut.“ Sie versucht zurück zu weichen, doch hinter ihr ist nur noch die Liftwand. (Will der mich etwa küssen?) Marc küsst sie. (Der will nicht, der macht einfach. Verdammt seine Küsse sind so gut.) Gretchen lässt Marcs Kuss zu. Sie bewirken in ihr ein warmes, wohliges, kribbeln im Bauch. In ihr kommt wieder das Gefühl hoch, das vielleicht doch nicht alles verloren ist zwischen ihnen. „Tja, wusste ich es doch. Du bist nicht mit diesem Frosch zusammen.“ meint Marc, nach dem er sich von ihr gelöst hat. KLATSCH! Auf diesen Kommentar hin hat die Assistenzärztin ausgeholt und Marc eine gescheuert, so das er morgen noch was davon hat. Am liebsten hätte sie sich gleich noch eine gescheuert. „Wie konnte ich nur so bescheuert sein und mich in dich verlieben.“ Wütend verlässt sie den Aufzug. Marc hält sich die schmerzende Wange und grinst. Er hat zwar einen Handabdruck auf seiner Backe, aber ist sich auch sicher das Gretchen ihn immer noch liebt.
Denn so küsst sie definitiv nur wenn sie verliebt ist.



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28.11.2008 06:12
#264 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Der nächste Morgen.
Um neun Uhr beginnt die Gerichtsverhandlung gegen Sven. Mit Gabi im Schlepptau kommt Marc pünktlich vor dem Gerichtssaal an. Alle Argumente gegen das Mitkommen von Gabi sind einfach an ihr abgeprallt. Sie findet dass ihr Verlobter Unterstützung braucht, denn schliesslich hat er auch ihr beigestanden bei ihrer Verhandlung vor einer Woche. Da ist Marc aber auch mehr oder weniger gezwungenermassen mitgegangen um zu sehen ob sie wirklich ihn aus der Geschichte raus hält. Und sie hat. Was ihn zwar beruhigt hat, bis seine Verlobte ihm vom Hochzeitstermin vorgeschwärmt hat der genau am Valentinstag ist. Also in 2 Wochen.
Auch Gretchen ist pünktlich vor dem Saal, sie ist sichtlich nervös. Von Mehdi hat sie nu ne SMS bekommen das er später kommt, da eine schwierige Geburt dazwischen gekommen sei. Marc hat Sehnsucht nach ihr und möchte sie am liebsten in den Arm nehmen und trösten. Die junge Ärztin sitzt da wie ein Häufchen Elend. Als Sven an ihnen vorbei in den Verhandlungssaal gebracht wird, grinst er Gretchen fiese an. Ihm ist auf der ersten Blick gleich aufgefallen das seine EX wieder solo ist und sein Nebenbuhler wohl schon wieder eine Andere hat. Bevor er hinter der Türe verschwindet kann er noch zu der Ärztin sagen: „Wärst du bei mir geblieben, wärst du noch glücklich.“ „Ich weiss gar nicht was du hast? Der sieht doch ganz nett aus.“ meint Gaby als Sven verschwunden ist. Marc starrt sie nur entsetzt an: „Ich hab dir doch gesagt das dieser verrückte alles getan hat. Und du findet er sie nett aus?“ Gabi will noch sagen das sie ja selber schuld an der ganzen Geschichte sind. Aber der Oberarzt befiehlt das sie die klappe halten soll. Sie sei genau so durchgeknallt wie Sven. Gretchen wirkt inzwischen noch blasser als sie ohne hin schon war. Zehn Minuten nach Verhandlungsbeginn fängt Marc mit seiner Aussage an. Gabi folgt ihm in den Raum und setzt sich in den Zuhörerraum. Nach ihm ist Gretchen an der Reihe. Sie hofft immer noch das Mehdi pünktlich erscheint aber weit und breit ist nichts von ihm zu sehen. Ihr bleibt nichts anderes übrig als alleine in die Höhle des Löwen zu gehen. Das sie die zweite Zeugin ist die Sven schwer belastet nimmt sie der Verteidiger so richtig ins Verhör. Es geht so gar so weit das der Staatsanwalt zwischen durch Einspruch einwirft. Gretchen wird es immer elender. Sie verhädert sich in ihrer eigenen Aussage und wird ihr auch noch schwarz vor den Augen. Marc will aufspringen und ihr helfen aber Gaby hat sich so in seinem Arm gekrallt das er keinen Schritt auf Gretchen zu machen kann. Gott sei dank ist Mehdi gerade in diesem Moment in den Saal gekommen. Er kümmert sich sofort um die noch neben sich stehende junge Frau. Der Richter entlässt die Assistenzärztin aus dem Zeugenstand und Mehdi führt Gretchen nach draussen an die frische Luft. „Was ist passiert?“ murmelt sie. „Du bist zusammen geklappt vor dem Richter. Wie fühlst du dich?“ fragt der Frauenarzt der ihr gerade den Puls misst. „Geht schon wieder. Ich muss da wieder rein.“ sie will unbedingt aufstehen und wieder ins Gericht zurück. Dr. Kaan hält sie zurück: „Du bleibst jetzt erstmal hier sitzen. Ich hab keine Lust dich wieder dort drin vom Boden aufzusammeln. Du musst dich schonen, wenn du es nicht für dich machen willst, dann wenigstens für das Baby.“ Mehdi sieht Gretchen direkt in die Augen. (Oh verflucht, in diesen Augen kann man sich verlieren.) Genau in dem Moment kommt Marc mit Gabi aus dem Gericht. Er hat es darin nicht mehr ausgehalten und jetzt muss er mit ansehen wie sein Gretchen gerade dabei sich von Mehdi einwickeln zu lassen. Gabi kriegt den vor Eifersucht tobenden Mann gerade noch rechtzeitig in die Finger. „Was denkst du dir eigentlich? Du willst doch nicht wie ein Eifersüchtiger Gockel dahin rennen und ihr eine Szene machen?“ Doch genau das hat Marc vor, Gabi warnt ihn ein letztes Mal: „Wir heiraten in 2 Wochen wenn du nicht schleunigst dich beruhigst, kannst du dich gleich neben diesen Sven setzen und zu sehen wie du im Knast die nächsten paar Jahre verrottest.“ „Ich hasse dich.“ Marc kratzt das letzte bisschen seines Selbstbewusstseins zusammen und geht. Er lässt seine Verlobte einfach stehen und fährt ohne sie nach Hause. Gretchen und Mehdi sehen sich noch immer in die Augen. Mehdi ergreift das Wort: „Gretchen, was ich dir schon gestern sagen wollte. Als du bei mir in der Praxis warst. Ich liebe dich. Und egal ob du mich je so lieben wirst wie du Meier liebst. Ich werde immer für dich und das Kind da sein.“ (Ein Liebesgeständnis. Wie soll ich den darauf reagieren. Ihm sagen das ich ihn nicht liebe. Stimmt den das überhaupt. Ich weiss ja noch nicht einmal mehr selber was in mir los ist.) Zaghaft beginnt sie: „Mehdi, ich weiss nicht was ich jetzt sagen soll.“ Mehdi nimmt ihr eine Antwort ab und küsst sie. Sie wird schwach. Und lässt sich von ihm mitziehen.



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28.11.2008 06:30
#265 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten
69. Kapitel: Schicksale

Mehdi hat mir vor einer Woche gesagt das er mich liebt. Wusste nicht wie ich darauf reagieren sollte. Glaube meine Reaktion war falsch. Und zwar ganz. Er hat mich darauf hin wieder geküsst und mich mit zu seinem Auto gezogen. Wir sind bei ihm zu Hause in der Wohnung gelandet. Und wir hatten Sex. Mein Gott ich bin schwanger und hab mit einem anderen Mann geschlafen. Noch schlimmer ist das ich mir immer sicherer bin das ich Mehdi nie wirklich lieben werde. Was soll ich den jetzt machen. Er ist der festen Überzeugung das wir zusammen gehören. Egal was passiert.
Marc will in einer Woche Gabi heiraten. Wenn er sie wirklich liebt warum sieht er mich den immer wieder so an. Als wir letzten wieder alleine im Aufzug waren wollte er mich schon wieder küssen. War richtig erleichtert als Frau Dr. Hassmann in den Lift kam. Meine Mutter nervt mich auch immer noch ich solle Marc endlich sagen das er Vater wird. Sie denkt das er dann sofort zu mir zurück kommt. Hab ihr dann erklärt das ich einen Dreck auf Marc gebe und jetzt wieder mit Mehdi zusammen bin.
Okay war wohl eher ne trotz Reaktion. Aber so richtig glaub ich das selber nicht, das mit Mehdi und mir.
Hab heute meinen ersten Ultraschall-Untersuchung. Werde also heute meinen kleinen Wurm zu sehen bekommen. Frag mich gerade ob es Ähnlichkeiten mit Marc hat. Sicher hat es auch die süssen Grübchen.
Pfui, so was darf ich gar nicht denken. Geschweige den schreiben.


Bärbel Haase hat ihrer Tochter versprochen das sie mit zum Ultraschall geht. Nicht ganz uneigenützig. Erstens will sie Dr. Kaan davon überzeugen, seine Finger von Gretchen zu lassen und anderer seits will sie ihren Plan endlich in die Tat umsetzen. Marc soll endlich erfahrne das Gretchen schwanger ist.
Auch Gabi hat heute einen Untersuchungstermin bei ihrer Frauenärztin. Jedoch ist es bei ihr nur eine Routine-Untersuchung.



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28.11.2008 09:49
#266 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Im Untersuchungsraum der Gynäkologie warten Gretchen und ihre Mutter schon ungeduldig auf ihren Arzt. Mehdi kommt mit einem lächeln im Gesicht in den Raum und begrüsst die beiden freundlich: „Entschuldigt meine Verspätung ihr wisst ja die Kinder kommen wann sie wollen.“ Er weisst die werdende Mutter darauf hin, dass es gleich ganz schön kalt werden könnte. Das Gel in Kombination mit dem Ultraschallkopf ist wirklich kalt und die junge Frau zuckt zusammen. Mehdi zeigt ihr auf dem Monitor ihren kleinen Schatz: „Da siehst du, ist der Kopf und hier schlägt das Herzschlagen. Ich druck dir gleich ein Bild aus.“ „Könnte ich auch eins haben, Sie wissen ja wie wir Grossmütter so sind.“ Fragt Bärbel zuckersüss. Jetzt schmeichelt sie sich noch ein, aber sobald sie nur eine Sekunde mit dem Arzt alleine sein wird, wird sie ihre Maske fallen lassen. Gretchen rollt eine Träne über die Wange als sie ihr erstes Foto vom Kind in der Hand hält. Sie weiss selber nicht ob das jetzt eine Freudenträne ist oder eher eine aus Trauer, weil sie Marc verloren hat. Mehdi will ihr einen Kuss geben vor ihrer Mutter. Doch Gretchen weicht aus. Sie kann ihn einfach nicht küssen wenn sie an einen anderen Mann denkt. Denn immer dann wird ihr bewusst wie falsch die ganze Beziehung zu dem sensiblen Frauenarzt ist. Bärbel beobachtet sie Szene mit freuden. Das bestätigt sie noch einmal in ihrem Handeln. Die Assistenzärztin zieht sich wieder an und verabschiedet sich: „Entschuldigt ich muss jetzt zur Arbeit. Tschüss Mehdi wir sehen uns später. Mama kommst du?“ Bärbel bittet ihre Tochter schon mal vor zugehen sie müsse noch etwas erledigen.
Als sie mit Mehdi alleine ist spricht sie das aus was sie schon lange denkt: „Doktor Kaan, ich schätze sie ausser ordentlich.“ Mehdi lächelt sie an, doch Bärbel redet einfach weiter. „Aber lassen sie die Finger von meiner Tochter. Sie braucht nicht noch mehr Chaos in ihrem Leben. Und wie sie sicher schon bemerkt haben, liebt Margarethe sie nicht. Und eine Beziehung auf einer Lüge aufbauen, wird nie gut gehen. Haben wir uns verstanden. Sollte ich noch einmal sehen das sie sich ihr nähern werden sie mich von meiner nicht freundlichen Seite kennen lernen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.“ Mit diesen Worten verlässt sie den still geworden Doktor. Der Frauenarzt muss sich erst mal setzen. Was ihm Bärbel da gerade an den Kopf geworfen hat, schmerzt doch sehr. Frau Haase ist zufrieden mit ihrer Ansprache: „Einer erledigt der nächste folgt zu gleich.“ Jetzt muss sie nur noch Marc dazu bringen, dass er von der Schwangerschaft erfährt. Dann würde sich das ganze von alleine lösen.



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28.11.2008 10:18
#267 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Zur gleichen Zeit ist Gabi bei ihrer Frauenärztin. Sie wollte nicht mehr zu Mehdi gehen. Das war ihr unangenehm. Schliesslich war er mal ihr Chef und so intime Situationen sind immer etwas seltsam, auch wenn es nur sein Job ist. Die Routine Untersuchung scheint völlig normal zu Verlaufen bis ihre Ärztin die Laborergebnisse erhält und ein finsteres Gesicht macht. Der jungen Frau wird angst und bang: „Frau Doktor stimmt etwas nicht mit dem Mammographie Ergebnis, hab ich einen Knoten in der Brust?“ Die Ärztin schüttelt den Kopf: „Nein mit ihren Brüsten ist alles in Ordnung. Aber ich muss ihnen leider mitteilen das ihre beiden Eilleiter bei ihrem Unfall und der Fehlgeburt zu stark verletzt wurden. Sie werden auf normalen Weg kein Kind bekommen können.“ Für Gabi bricht eine Welt zusammen. Auch wenn sie bis jetzt nicht wirklich ein Baby wollte, war immer die Möglichkeit da irgendwann mal eines zu haben: „Das heisst ich kann nie ein Kind bekommen?“ Die Ärztin verneint ein weiteres Mal: „Nicht unbedingt. Es gibt inzwischen diverse Möglichkeiten wie sie doch noch Mutter werden können. Die sind allerdings sehr kostspielig und in Deutschland nicht alle Legal.“ „Das heisst also nie. Danke.“ Gabi steht auf und verlässt die Praxis. Noch vor ein paar Minuten war sie im Glauben das für sie alles gut würde. Marc würde lernen sie zu lieben und mit ihr dann eine kleine Familie gründen. Doch jetzt hatte sie nur noch ihn. So langsam zweifelte sie auch an der fixen Idee dass er sie mal lieben würde. „Verdammt noch mal ist den alles für den Arsch gewesen?“ redet sie mit sich selber. Eine ältere Frau sieht sie verstört an. „Kümmern sie sich um ihren eigenen Misst.“ faucht Gabi die Frau an. Die brabbelt nur: „Die jungen Leute von Heute werden auch immer frecher.“



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28.11.2008 11:37
#268 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Wieder im Krankenhaus.
Bärbel ist gerade damit beschäftigt den 2. Teil ihres Planes um zusetzen.
Vor dem Stationszimmer steht Dr. Meier und sieht sich ein paar Unterlagen an. Frau Haase geht direkt auf ihn zu: „Guten Tag, haben sie meine Tochter gesehen. Sie hat vorhin etwas vergessen.“ Sie wedelt mit dem 2. Ultraschallfoto vor Marcs Nase rum. Der reagiert aber nicht so wie sie es gerne hätte und schaut noch nicht einmal vom Klemmbrett hoch: „Legen sie es ihr doch in ihren Spinnt.“ Bärbel wird jetzt dreister. Sie legt es ihm das Foto aufs Klemmbrett und sagt dass sie keine Zeit hätte den Schrank zu suchen. Er solle doch so lieb sein und es ihr in den Schrank legen. „Mmh wird ich machen.“ murmelt Marc, er hat sich das Foto, das oben am Brett ist immer noch nicht angesehen. Die werdende Grossmutter macht sich schnell aus dem Staub. Jetzt sieht Marc das Foto. Er glaubt zuerst es sei von einer Patientin bis er im unteren Rand den Namen Margarethe Haase liest.
Ihm fliegt beinahe alles aus der Hand.
Er würde lügen wenn ihm nicht aufgefallen wäre das etwas mit Gretchen nicht stimmt aber das sie schwanger sein könnte, wäre ihm nie im Traum eingefallen. Er beschliesst das Bild erstmal für sich zu behalten und die Visite wie geplant durchzuziehen. Danach würde er eine kleine, ernsthafte Unterhaltung mit seiner Assistentin führen. Als Gretchen um die Ecke kommt und fragt ob er soweit sei für die Visite, steckt er das Bild schnell ein. Am liebsten würde er ihr jetzt schon seine Meinung sagen. Nach dem Moto wie konntest du dich nur so schnell von dieser Mimose Kaan schwängern lassen. Aber er unterdrückt seine Wut und Eifersucht.



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28.11.2008 11:58
#269 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Nach der Visite versucht er einen Anlauf zu nehmen mit Gretchen zu sprechen doch ein Notfall ist dringender und er verschiebt es wieder weiter nach hinten.
Immer wieder wenn er sie darauf ansprechen will kommt etwas dazwischen. Am Mittag hat er es so was von satt ihr immer hinter her zu rennen, dass er das Bild nimmt und in seinem Büro auf den Schreibtisch schmeisst. Er geht in die Cafeteria um etwas zu essen und eine zu rauchen. Dabei verpasst er nur knapp Gabi, die ihren Verlobten besuchen will um ihm sagen, dass die Hochzeitsvorbereitungen auf dem besten Weg sind. Denn aus Wut und Trauer über die Tatsache dass sie keine Kinder kriegen kann, vertieft sie sich richtig gehend in den Hochzeitsvorbereitungen. Sie ruft sogar Elke an um ihr nochmals zu sagen wie froh sie doch ist, dass sie die Einladung zur ihrer Hochzeit angenommen hat. Die putzt sie aber noch mal so gehörig runter: „Ich komme nur zu dieser Witz Hochzeit um meinen Sohn davon zu überzeugen, das er sie Flittchen nicht heiratet. Glauben sie mir mit jeder anderen wäre ich glücklicher.“ Wütend legt sie den Hörer auf und betritt das Büro ihres Verlobten. Auf dem Schreibtisch entdeckt sie das Ultraschallfoto. Ihr stockt der Atem als sie den Namen der Schwangeren sieht. „Das glaub ich jetzt nicht, der dicke Haase ist schwanger?“ Sie erkennt am Foto sofort das Gretchen schon über den dritten Monat ist und somit von Marc ein Kind erwartet.



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Gretchen81 Offline

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28.11.2008 17:52
#270 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen will in der Cafeteria etwas Kleines essen und setzt sich mit ihren Tablett zu Mehdi. Der weiss nicht so recht wie er mit der Drohung ihrer Mutter umgehen soll. Und geht vorsichtshalber einwenig auf abstand. Der Ärztin fällt das aber noch nicht einmal auf. Sie unterhalten sich über allerlei und sie lachen.
Genau in dieses Lachen platzt Marc. Dessen Eifersucht ihn jetzt zum ausrasten bringen: „Du, du …“
Gretchen lächelt ihn an: „Marc seit wann stotterst du? Hat Gabi dir die Kostenzusammenstellung für die Hochzeit gegeben?“ „Jetzt reichts, mitkommen.“ Er zieht sie am Arm raus auf den Gang. Da werden sie noch mehr beobachtet. Der Oberarzt schubst sie gerade Wegs in die Besenkammer. „Jetzt spinnst du komplett oder was. Scheinbar ist Gabis Doofheit ansteckend.“ Pfeffert im Gretchen an den Kopf. „Ich frage mich wer spinnt. Du bist von diesem Pavian Arsch schwanger. Das nenn ich durchgeknallt.“ Schreit der Oberarzt sie an. Die Assistenzärztin sieht ihn mit grossen Augen an: „Woher weisst du dass ich schwanger bin?“ Langsam kommt auch er wieder runter: „Du solltest die Ultraschalbilder nicht rum liegen lassen.“ „Du hast das Foto gesehen und jetzt glaubst du dass ich von Mehdi schwanger bin.“ Gretchen bekommt einen Lachanfall. Das bringt Marc wieder auf die Palma: „Wieso lachst du jetzt?“ „Mensch Marc ich dachte du seist schlauer.“ Sie hält ihm das Foto, das sie in ihrer Tasche mit sich rumschleppt vor die Nase. „Das ist ein Embryo der etwas mehr als 3 Monate alt ist.“ „Du, du …“ er fängt schon wieder an zu stottern. „Jetzt hab ich tatsächlich das Gefühl du hast einen Sprachfehler hast.“ Damit muss er zuerst fertig werden, er wird Vater und heiratet in einer Woche eine andere. Der Pieper rettet ihn aus dieser schwierigen Situation. „Jetzt sag schon was. In einem zusammenhängenden Satz aber bitte.“ Will Gretchen wissen und hält Marc davon ab sofort aus der Türe zu springen. „Was soll ich den sagen? Wieso hast du mir das nicht gesagt?“ Dabei sieht er ihr in die Augen und Gretchen fängt an zu stottern: „Ich, eh, du… Ach Gott, du bist mit Gabi zusammen. Was sollte ich den machen?“ „Es mir sagen.“ Dabei kommt er ihr immer näher und sie küssen sich. Der Pieper geht erneut und die beiden lösen sich. „Tja ich glaube wir sollten uns als erstes jetzt um den Notfall kümmern.“ Marc drückt die Türfalle runter und geht.



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01.12.2008 10:08
#271 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

(Freut er sich jetzt oder nicht?) Der Notfall ist schlimmer als erwartet. Vor allem die Assistenzärztin kämpft mit sich selber den das Unfallopfer ist weiblich hat schwere Innere Verletzungen. Und zu allem Überfluss noch im 6 Monat schwanger. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig als Mehdi dazu zu holen. Die Ärztin regt sich darüber auf das Marc wie Mehdi den gleichen Einfall haben und zwar das Baby sofort per Kaiserschnitt zu holen: „Das könnt ihr doch nicht machen? Das kleine hat doch keine Überlebenschance.“ Mehdi und Marc sind sich zum ersten Mal seit langem einig. Wenn sie das Kind jetzt nicht holen überlebt weder Mutter und Kind nicht. Der Frauenarzt entbindet das Kind und gibt es Gretchen in die Arme und weisst sie an damit sofort zum Brutkasten zu gehen. Der Assistenzärztin sind noch nie Tränen gekommen bei einer Geburt, heute jedoch schon. In ihren Händen liegt ein Neugeborenes das so klein und zerbrechlich wirkt wie eine Porzellan Pupe. Schnell reist sie sich wieder zusammen und bringt das kleine auf die Frühchenstation. Unter dessen Kämpft Marc um das Leben der Mutter. Dessen Herz einfach still steht. Nur mit mühe bringt er sie zurück ins Leben. Als er Gretchen wieder in der Tür stehen sieht immer noch mit den Tränen kämpfend, weisst er Sabine an die Assistenzärztin zu bitten das sie draussen bleiben soll. Es wäre besser für sie. Die Krankenschwester versteht nicht ganz warum, tut aber was ihr der Chef befohlen hat. Die Ärztin denkt aber nicht daran vor der Türe zu warten. Sie stellt sich wieder neben ihren Oberarzt und hilft ihm wo sie nur kann. Gemeinsam können sie die Blutungen stoppen und die Patientin stabilisieren. Nach der Operation zieht Marc die junge Chirurgin in sein Büro. Ohne auf ein Widerwort von ihr zu hören. Er schliesst die Türe und lehnt sich an die Tischecke seines Schreibtisches: „Wenn ich dir das nächste mal ausrichten lasse du sollst draussen bleiben, dann tu das bitte?“ Gretchen sieht ihn etwas verwirrt an: „Und wieso bitte hätte ich draussen bleiben sollen?“ „Ich hab genau gesehen das dich das ganze mitgenommen hat. Ich werde dafür sorgen das dein Pensum runter gestuft wird.“
Marc greift sich den Operations-Plan der auf seinem Schreibtisch liegt. Gretchen ist wütend: „Das kannst du nicht machen? Nur weil wir uns wieder geküsst haben, oder was soll das?“ Marc sieht vom Plan auf: „Ich will… Mensch mach es mir doch nicht so schwer. Du bist schwanger also solltest du dich schonen. Es ist schliesslich das einzige was ich für dich machen kann.“ Jetzt muss sie sich erstmal setzen. (Er weiss das ich von ihm schwanger bin und das einzige was er für mich machen kann ist mir meine Arbeit wegnehmen?) „Ich bin nicht krank nur schwanger. Und bis jetzt weisst das nur meine Mutter, Mehdi und du? Und das soll in der nächsten Zeit auch so bleiben.“ gibt sie ihm zur Antwort. Auch wenn sie es versucht zu verheimlichen in ihre Stimme schwingt Enttäuschung mit. Ein kleiner Teil in ihr hat einfach darauf gehofft das er sie küsst und sagt das er Gabi in die Wüste schickt. Und dafür sie heiratet.



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01.12.2008 11:45
#272 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Es ist Abend.
Marc sitzt alleine in seinem Büro und hält das Bild seines Kindes in den Finger. Er überlegt krampfhaft wie er aus der ganzen Geschichte mit Gabi rauskommt ohne seinen Job zu gefährden. Inzwischen tut er das alles nicht nur um seine Karriere nicht zu gefährden sondern auch für sein Kind und die liebe seines Lebens. Was soll er den Gretchen schon bieten, wenn er zum Unfall steht. Er verliert seinen Job und findet so schnell keinen neuen. So kann man keine Familie ernähren. Noch nie in seinem Leben hat er sich so hilflos gefühlt wie jetzt. Er bemerkt nicht, dass sich die Türe einen Spalt geöffnet hat und das Gabi ihn beobachtet. Eigentlich wollte sie ihm drohen, doch diesen geknickten Mann am Tisch sitzen zu sehen, wie er das Bild seines Kindes ansieht, tut auch ihr weh. Für einen kleinen Moment fühlt sie sich mies und schliesst die Türe wieder. Es wird ihr bewusst das Gretchen das bekommen hat wo von sie immer geträumt hatte. Auch wenn sie nächste Woche den Mann ihrer Träume heiraten wird, gehört sein Herz doch immer Gretchen. Egal wie hinterhältig und intrigant sie gegen den dicken Haasen sein wird. Marcs Liebe und Achtung wird sie nie bekommen. Weinend geht sie davon.

Gretchen ist enttäuscht nach der Arbeit nach Hause gegangen. Sie hat zwar Marc davon abgebracht ihr Arbeitspensum zu kürzen, aber nicht dazu dass er zu ihr und dem Kind steht. Jetzt liegt sie auf ihrem Bett und fasst ihre Gedanken in ihrem Tagebuch zusammen:

Es ist raus. Marc weiss das ich von ihm schwanger bin. Weiss zwar nicht woher das Ultraschalbild hatte, kann es mir aber denken das meine Mutter daran nicht ganz unschuldig ist. Kommt auch nicht mehr drauf an. Im ersten Augenblick hatte ich das Gefühl Marc freut sich wirklich über das Kind und ich hab ihn schon gesehen wie er mit dem kleinen im Garten spielt und ich die beiden vom Haus beobachte. Aber was ist. Er will immer noch Gabi heiraten. Bin wütend und traurig zu gleich. Am liebsten möchte ich heulen und ihm die Augen auskratzen.

Mein Handy hat geklingelt, wollte zuerst nicht abnehmen da keine Nummer angezeigt wurde. Dachte mir dann aber es könnte ein Notfall sein und hab abgenommen. Hätte es besser nicht gemacht. Es war Marc. Er wollte mir nur sagen das egal was ist, er immer für mich da sei. Hab ihm gesagt das er sich hinten anstellen soll. Das hat mir nämlich Mehdi auch schon gesagt. Er wirkte dann irgendwie beleidigt. Hab ihm gesagt das er selbst Schuld sei. Den Mehdi stehe auch zu mir auch wenn er genau wisse dass ich ihn nicht liebte. Da war es. Ich habs gesagt ich liebe Mehdi nicht. Hätte ich besser nicht gesagt. Ich hab nur noch ein tuten am Telefon gehört. Hoffentlich hat Marc sich nicht verhört und meint jetzt das ich Mehdi liebe.
Hab das Gefühl hier geht’s wie an einem Bahnhof hin und her. Es klingelt wie wild an der Haustüre. Bin schon im Nachthemd. Wird mich hüten so die Türe zu öffnen. Soll meine Mutter doch gehen.
Scheisse. Es war Marc. Meine Mutter hat ihn rein gelassen und nach oben geschickt. Jetzt klopft er an meine Türe. Was soll ich den machen.



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01.12.2008 13:49
#273 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Was ich jetzt schreibe glaub ich beinahe selber nicht. Nach langem hin und her und einmischen meiner Mutter hab ich Marc doch noch rein gelassen. Er hat mir eine Geschichte erzählt die ich nicht glauben konnte. Der Unfall von damals der er alleine operieren wollte. War seine Schuld. Zwar hat ihm Gabi ins Lenkrad gegriffen aber er ist gefahren. Damit erpresste ihn Gabi zu einem Heiratsantrag und jetzt zur Hochzeit. Hab ihm gesagt er soll sich bei der Polizei stellen, das könne nicht so schlimm sein. Schliesslich hätte er sich sofort um das Opfer gekümmert und ihn erst versorgt und alles für sein Überleben gemacht. Wenn Gabi später nicht gewesen sei hätte er auch überlebt. Merke gerade das ich Gabi immer unterschätzt habe. Sie ist nicht nur ein Miststück sie ist auch skrupelloser als ich mir je vorgestellt habe. Er meinte aber das wenn er sich stellen würde dann seinen Beruf an den Nagel hänge könnte und somit auch nicht für unsere kleine Familie sorgen könnte. Das war so süss wie er gesagt hat unsere Familie. Hab Marc in den Arm genommen und wir sind im Bett gelandet. Wo wir ja meistens landen wenn wir uns wieder versöhnt haben. Jetzt schläft er neben mir ganz friedlich. Mein Gott ist das niedlich. Wenn die Situation nur nicht so beschissen wäre. Glaube ich steh auf und hol mir ein Stück Schokolade aus der Küche.

Als ich vorhin wach geworden bin, war Marc nicht mehr da. Ich weiss jetzt nicht was er vorhat. Ich befürchte er wird Gabi trotzdem heiraten. Nur um seinen Job zu retten und seinen Ruf zu wahren. Verstehe die Männer nicht. Auf der einen Seite will er für mich da sein und für den kleinen Muggel und auf der anderen Seite lässt er sich zu einer Hochzeit zwingen. So weh wie es tut aber ich renn ihm jetzt nicht hinter her und fleh ihn an. Es liegt in seiner Macht dem Spuck ein ende zu Setzen.
Werde morgen zu Papa gehen und ihm von der Schwangerschaft erzählen. Es ist glaub doch besser wenn ich es jetzt sagen. Schliesslich hat mir Marc gestern abend gesagt das er zu der Vaterschaft stehe. Vielleicht steckt ja in Gabi so was wie Gefühl und sie hört auf ihn zu erpressen und ich werde mit ihm Glücklich. Was träum ich auch schon wieder rum. Das passiert nie im Leben. Wenn sie so was wie ein Herz hätte, dann würde sie ihn nicht immer noch erpressen.



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01.12.2008 16:24
#274 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

70. Kapitel: Valentinstag

Ich hab meinem Vater vor ein paar Tagen gesagt, dass er Grossvater wird. Darauf hin wäre er beinahe vom Stuhl gefallen. Hatte schon das Gefühl er bekommt wieder einen Herzinfarkt. War aber Gott sei dank nur ein Fehlalarm. Dann wollte er gleich vor Lauter Freude die Belegschaft informieren. Hab ihm dann klar gemacht dass er vor Versammelter Mannschaft erklären muss das seine Tochter ohne Mann da steht, da der ja bekanntermassen eine andere Heiratet. Dieses Argument hat er Akzeptiert.
So und jetzt muss ich wieder an die Arbeit. Mir steht gleich noch ein Notfall bevor der reinkommen soll. Werde noch versuchen vorher in der Cafeteria mir etwas zu essen zu holen. Hab gerade Lust auf etwas Saures.


Gretchen wartet auf den Aufzug um in die Cafeteria zu kommen. Auch Marc will bevor der Notfall reinkommt noch schnell eine Rauchen und wartet auf den Fahrstuhl. Er lächelt sie an: „Und wie geht’s eu… eh dir?“ Gretchen lächelt zurück: „Danke gut.“ Die Lifttüre öffnet sich und sie steigen ein. Die Assistenzärztin wäre beinahe wieder rückwärts raus als sie Elke Fischer gesehen hat. Diese wirkt aber äusserst entspannt. (Die Pillen gegen die Wechseljahre scheinen zu wirken.) Auf dem nächsten Stock steigt Gabi dazu. Diese grinst fies zu Gretchen und gibt Marc einen Kuss auf die Wange: „Hallo Schatz, machen wir zusammen pause?“ Dem Oberarzt ist das ganze unangenehm und will gerade den Mund öffnen, doch seine Mutter kommt ihm zu vor: „Sie billiges etwas. Ich begreife nicht was mein Sohn an ihnen findet. Aber diese Hochzeit morgen werde ich verhindern.“ Marc und Gretchen stehen zwischen den beiden Streithühner und haben langsam das Gefühl das hier nächstens die Krallen ausgefahren werden. Gabi wirft der Autorin vor, dass diese nur billige Schundromane schreibt und keine Ahnung von ihrem Sohn hat. Das Bing des Aufzuges erklingt sie sind im siebten Stockwerk angekommen. Bevor Elke den Aufzug verlässt sagt sie noch zu Gabi: „Wissen sie was, Sie“ und zeigt dabei auf Gretchen, “hat 10mal mehr Stil als sie, ich wünschte mir Oliver würde sie heiraten.“ Marc und Gretchen sind gerade dabei aus dem Lift zu gehen als sie das hören. Sie sehen sich verwirrt an.



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01.12.2008 19:56
#275 RE: Fortsetzung von Gretchen81 Zitat · Antworten

Gabi fehlt die Kinnlade runter. Sie hat mit den schlimmsten Attacken gerechnet, aber nicht damit dass sie mit Gretchen verglichen wird und dann auch noch verliert. Sie rauscht wütend aus dem Lift lässt Elke darin stehen und rennt Gretchen um. Marc kümmert sich sofort um Gretchen auf dem Boden sitzt und sich den Knöchel reibt: „Ist alles Ok?“ Elke beobachtet die Szene zwischen den beiden genau. Gretchen versucht auf zu stehen und macht dabei ein schmerzverzerrtes Gesicht. Der Oberarzt hilft ihr hoch und geht mit ihr zu einem Stuhl.
Gretchen: „Es geht schon. Ich hab den Fuss nur etwas verdreht vorhin.“
Marc sieht sie besorgt an: „Mach mir bloss keine Dummheiten. Du bleibst jetzt erstmal hier sitzen und ich kümmere mich um den Notfall.“
Gretchen: „Es ist nur mein Fuss und nicht mein Bauch also lass uns runter in die Notaufnahme gehen. Und hör auf mich zu bemuttern. Ich hab nämlich schon eine.“
Marcs heimliche Berührung von Gretchensbauch lässt bei Elke den Groschen fallen.
Sie steigt wider in den Fahrstuhl und telefoniert: „Guten Tag, ich weiss das ich die letzte bin die sie sprechen möchten. Aber wir müssen reden. Haben sie gleich Zeit. Gut ich bin unterwegs.“

Ein paar Minuten später bei den Haases zu Hause. Elke Fischer diskutiert mit Bärbel Haase über ihre Kinder. Elke: „Sagen sie mir bitte. Seh ich das Richtig ihre Tochter ist von meinem Sohn schwanger?“
Bärbel: „Woher wissen sie das?“
Elke lacht: „Meine Güte ich habe Augen im Kopf. Und ich bin hier um mit ihnen einen Plan zu entwerfen wie wir die beiden zusammen bringen. Denn ich will nicht dass mein Sohn einen Fehler macht. Und glauben sie mir diese Krankenschwester Gabi ist ein Fehler.“
Die beiden Frauen verstehen sich besser als gedacht. Sie beschliessen dass Marc morgen garantiert nicht heiraten wird. Und wenn er heiratet dann eine andere.



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