Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Willkommen im Doctor´s Diary Fan-Forum!
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 451 Antworten
und wurde 109.260 mal aufgerufen
 Abgeschlossene Fortsetzungen!
Seiten 1 | ... 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19
Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

25.10.2010 16:07
#351 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Nach kurzer Zeit unterbricht er ihr nervöses Gestammel dann einfach, in dem er ihren Mund mit einem weiteren atemberaubenden Kuss schließt und gleichzeitig dabei ihre Hand wieder an die Stelle führt wo sie bis eben war.

Hmm....also interpretiere das jetzt einfach mal als nein oder?!

Zwar noch recht zögerlich, aber dennoch mit einem guten Gefühl lässt sie ihre Hand wieder sanft über seinen Körper gleiten, während sie sich immer noch küssen.
Marc hat inzwischen kurz neben sich gegriffen und sucht in der Dunkelheit nach seinem Kittel, von dem er sich schon etwas früher entledigt hat, um ihn an einer anderen Stelle auf den Boden zu legen und anschließend Gretchen darauf zu „betten“. Denn er wollte ja schließlich nicht noch, dass sie kurz zuvor einen Herzinfarkt bekommt, wenn sie sich mit der nackten Haut ihres Rückens auf den Boden legte. Immerhin war er mit ihr noch nie soweit gewesen und wollte das Ganze auch auf keinen Fall wieder unterbrechen. Deshalb ist er auch am Anfang in seinen Berührungen noch zaghaft und versucht dieses Gefühl sie endlich „zu haben“ krampfhaft zu unterdrücken, was sich aber mit jedem Zentimeter freigewordener Haut und auch den Berührungen ihrerseits schwieriger zu gestalten scheint. Er wollte sie! Und zwar mit Haut und Haaren. Auch wenn die „Location“ hier vielleicht auch nicht so das Richtige für sie war, aber noch schien es sie ja nicht zu stören. Und außerdem war er immer schon der Ansicht: Romantik konnte man nicht planen, wenn überhaupt, kam sie einfach so spontan, wenn alles stimmte! Und das war in diesem Moment zumindestens für ihn absolut der Fall!
Nachdem Gretchen es sich so gut es eben möglich ist auf dem Boden bequem gemacht hat, fasst sie mit einer Hand in seinen Nacken und zieht ihn zu sich runter, um ihn erneut zu küssen. Marc, der zunächst zwar verwundert über ihren Überraschungsangriff zu sein scheint, fängt sich dann aber relativ schnell wieder und stützt sich nun mit einer Hand auf dem Boden neben ihr, während sich die andere an dem Knopf ihrer Hose zu schaffen macht. Auch wenn sie ihn wieder für unromantisch oder was auch immer halten würde, aber musste er sie einfach haben. Und das so schnell wie möglich, bevor sie ihm auch noch das letzte bisschen Verstand rauben würde.
Seine plötzliche Hektik bringt auch Gretchen etwas ins Grübeln und sie spricht ihn nochmal an, während sie immer noch wild knutschen.

Gretchen: Wieso....hast du´s....denn....auf einmal....so eilig? Wir....haben doch....Zeit?!

Marc löst sich von ihrem Lippen und wandert stattdessen zu ihrem Oberkörper, den er mit Küssen bedeckt.

Marc (nuschelt zwischen den einzelnen Küssen ohne wirklich zu überlegen): Damit du....es dir dann....doch wieder....anders überlegst?! Vergiss es ganz schnell Hasenzahn! Ich hab....so lange hierauf gewartet und jetzt....
Gretchen (nimmt seinen Kopf in ihre Hände und nimmt ihn von ihren Brüsten, mit denen er sich bis gerade noch ausgiebig „beschäftigt“ hat ein Stück nach oben): Du....hast gewartet....echt jetzt?
Marc (seufzt leise....wäre ja auch wirklich zu schön gewesen): Du willst jetzt....hier aber nicht ernsthaf anfangen....zu diskutieren oder?!
Gretchen (unsicher): Naja....also ich würde schon gerne....
Marc (unterbricht sie grinsend): Ja! Das....(er beugt sich wieder zu ihr herunter)....können wir ja dann auf später....verschieben ne?!
Gretchen (kann nicht anders als sich auf seine Berührungen zu konzentrieren): Okay! Aber....ich erinnere dich dran!
Marc (mittlerweile wieder "schwer beschäftigt"): Hmm....

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

26.10.2010 20:02
#352 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Sodele. Dann mach ich mal weiter nä?! Ähm ja...aber bevor ihr lest noch gerade ein paar Worte dazu:

1. Jaaaaa.....das IST der versprochene Zucker und somit direkt zu Punkt
2. Denn wir sind mal wieder am Ende einer Folge angekommen und das heißt: Epizeit

Viel Spaß also dabei und danke für eure Kommis, auch an die neuen Leser!

Lg Vanny




http://www.youtube.com/watch?v=2pCnkSEY1Ps

Ja. Manchmal da tun Menschen halt auch Dinge gegen ihre Überzeugung.

Gretchen beschließt dann auch nichts mehr zu sagen und versinkt wenige Minuten später in ihrer ganz eigenen Welt.

Der Verstand schaltet sich von einem Moment auf den anderen aus und nur mehr Gefühle gewinnen die Oberhand über unser Handeln.

Nachdem dann alle Kleidungsstücke rund um sie verstreut liegen, beugt Marc sich dann langsam über Gretchen. Die Beiden sehen sich noch mal in die Augen und der Oberarzt streicht ihr sachte eine Strähne aus dem Gesicht. Zuerst zögert sie noch, aber dann nickt die junge Ärztin verhalten, um dem Mann über ihr zu signalisieren, dass sie bereit für das ist, was jetzt folgt.

Weil wir begriffen haben, dass man manche Dinge einfach nicht ändern kann, selbst wenn wir uns noch so sehr dagegen wehren.

Mehdi ist inzwischen mit Lilly zu Hause angekommen. Da die Kleine auf der Fahrt im Auto eingeschlafen ist, nimmt er sie vorsichtig hoch und trägt sie in die Wohnung. Nachdem er sie in ihrem Bett abgelegt hat, setzt er sich noch ein paar Minuten dazu und sieht sie einfach nur an. Da lag sie....seine Tochter und quasi das einzige was ihm noch geblieben ist....friedlich schlafend und mit einem kleinen zufriedenen Lächeln im Gesicht. Er seufzt kurz, gibt ihr anschließend einen Kuss auf die Stirn und deckt sie zu, bevor er das Licht löscht und leise den Raum verlässt. Auf dem Flur lehnt er sich dann gegen die Tür und starrt einfach nur ins Leere mit dem Gedanken, ob es wirklich richtig war Gretchen einfach so seinem Freund zu überlassen. Was wäre, wenn er sie enttäuscht? Das würde sie einfach nicht verkraften und er auch nicht.

Manchmal merken wir aber, dass wir eigentlich sehr wohl etwas verändern können, uns nur die ganze Zeit über der nötige Mut dazu fehlte....

Herrn Schnitzler geht es in der Zwischenzeit schon etwas besser und er kann die Intensivstation wieder verlassen. Seine Frau, immer noch treu an seiner Seite, ist gerade dabei seine Sachen zu packen, damit er verlegt werden kann, als sich plötzlich die Tür öffnet und zwei Polizisten vor ihnen stehen. Gabi, die die ganze Zeit über am Fenster steht, allerdings so, dass sie keiner sehen kann, sieht zu, wie die beiden Beamten erst ihre Ausweise zeigen und dann näher zu ihrem Stiefvater ans Bett treten. Außerdem beobachtet sie ihre Mutter, die plötzlich ganz aufgeregt wird und im Zimmer hin und her läuft. Ihr Stiefvater hingegen bleibt ganz ruhig und zuckt nur kurz mit den Schultern. Kurz darauf wendet sich die Krankenschwester ab und geht, in der Hoffnung, dass es auf diesem Planeten vielleicht doch noch so etwas wie Gerechtigkeit gibt.

Wir wissen, dass wir Fehler gemacht haben und nehmen uns vor, dass in Zukunft alles anders wird, auch wenn wir Angst vor der Wahrheit haben.

Bärbel Haase ist in dieser Nacht auch noch aktiv. Mit dem Vorsatz der ganzen Heimlichtuerei ein Ende zu bereiten, betritt sie durch den Hintereingang den verlassenen Teil des Krankenhauses und begibt sich anschließend zu dem Verschlag, in dem sie die letzten Monate über die Hälfte ihrer Zeit verbracht hat. Als sie dann vor dem blühenden Grün steht, zögert sie erst noch. Sie wollte und konnte ihre Familie nicht länger hintergehen. Aber waren sie wirklich stark genug für die Wahrheit?
Gerade als sie zur Tat schreiten will, öffnet sich die Tür zu dem Versteck.

Angst davor abgewiesen zu werden, wenn wir ehrlich zu dem Menschen sind, der sich ohne, dass wir es wollten oder gar gemerkt haben, einfach so in unser Herz geschlichen hat und wir nicht wissen, wie wir ihn wieder von dort verbannen sollen.

Mittlerweile liegt Gretchen erschöpft auf Marc´s Brust und lauscht dem immer noch beschleunigten Herzschlag unter ihr. Beide sagen nichts und lassen die letzten Minuten einfach auf sich wirken. Denn keiner von ihnen hätte gedacht, dass es jemals so weit kommen würde. Anders aber als Gretchen, die mittlerweile schon friedlich vor sich hin schlummert, liegt der Oberarzt noch lange wach und denkt nach. Dabei streichelt er ihr sachte über den immer noch entblößten Oberarm und atmet tief durch. Würde sich jetzt alles ändern? Oder sollten sie einfach weiter machen wie zuvor? Nach einer Weile seufzt er kurz und versucht die junge Frau dann doch anzusprechen, weil er endlich Klarheit will.

Marc (leise): Gretchen....(keine Reaktion)....Gretchen?

Vielleicht stehen wir aber auch irgendwann mal vor der Frage, ob wir das überhaupt noch wollen und es genau aus diesem Grund bisher nicht geschafft haben und wohl auch nicht schaffen werden.

Nachdem er wieder außer ihrem leisen, regelmäßigen Atem nicht von ihr hört, dreht er kurz den Kopf und bemerkt dabei, dass sie schon tief und fest zu schlafen scheint.


Marc (seufzt leise): Hasenzahn....du bist wirklich....ein Gewinn....mein....Hauptgewinn....

Anschließend rutscht er vorsichtig etwas herunter und versucht es sich auch einigermaßen bequem zu machen, damit er auch noch ein paar Stunden schlafen kann, bis sie dann jemand finden würde.


Ich hoffe es hat euch gefallen und viele eurer Fragen aus den letzten Kommis (zum Bsp. die Frage was jetzt mit Gabi und ihrem Stiefvater ist oder wie geht´s weiter mit Bärbel und ihrer Nebenbeschäftigung) sind damit geklärt. Natürlich werde ich letzteres jetzt noch mal aufgreifen. Also seid gespannt und freut euch dann auf Folge 7 und der Frage: Wird jetzt alles anders werden?

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

27.10.2010 17:53
#353 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Hey Hey!
Freut mich, dass euch der Epi gefallen hat und ich euch endlich davon überzeugen konnte, dass ich doch gar nicht so fies bin! Naja....mal sehen ob das auch so bleibt ne^^ An dieser Stelle @Schneewitchen: Hab mich sehr über deinen Komi gefreut und nein....es wird keine über 200 Seiten mehr dauern, weil so lang die Geschichte nämlich gar nicht mehr gehen wird Ob euch das das jetzt beruhigt oder nicht überlasse ich euch
@Martchen und alle anderen, die es interessiert: Das Lied, dessen Link aus mir einem unerklärlichen Grund nicht funktioniert heißt: Crack the Shatters und ist von der Gruppe "Snow Partol".
Zu den Ereignissen: Hatte euch ja die geballte Ladung Zucker versprochen und da war sie nun! Die Frage, die bleibt ist nur: Ist zuviel Zucker nicht schlecht für die Figur? Und das wo Gretchen doch immer so sehr auf ihr Gewicht bedacht ist? Nun ja,...wir werden sehen^^ Hier jetzt erstmal der erste Teil (Rückblende) der 7. Folge mit samt dem Titel. Ich wünsche euch wie immer viel Spaß dabei. Ich hab sie zwar nicht nicht fertig geschreiben, aber einen ungefähren Plan davon. Und der beinhaltet noch sehr viele Irrungen und Wirrungen, aber auch Drama und einiges an Katastrophen. Natürlich hab ich auch hier den Zucker für euch nicht vergessen. Hab mir ja schließlich über die Monate, in denen ich diese Geschichte schreibe ne Menge an Vorrat angehäuft ne^^
Danke für eure Kommis und weiterhin viel Spaß beim lesen wünscht.....

Vanny



Super – Ein Unglück kommt selten allein!


http://www.youtube.com/watch?v=SLYqTyk5jW0&feature=related

Die letzten Wochen brachten für einige von uns ganz neue Erkenntnisse.
So fand unsere Stationsschwester beispielsweise durch die Mithilfe gewisser Personen heraus, dass sie eigentlich den falschen Berufsweg eingeschlagen hat und sie doch lieber Astrologin hätte werden sollen....


Sabine (lässt sich nicht beirren und blättert eifrig darin rum): Hier war doch....ah! Hier! Passen sie auf!....Der Skorpion Mann ist nicht gerade ein einfacher Zeitgenosse. Im Gegenteil. Streitereien geht er so gut wie nie aus dem Weg und tut dazu auch lautstark seine Meinung kund. In seinen Augen ist das die vollkommene Offenheit, andere sehen darin meist verkantete Halsstarrigkeit und manchmal sogar Hohn und Spott.
Gretchen (versucht sie zu unterbrechen): Ja äh....schön?! Aber....
Sabine (unterbricht sie und liest direkt weiter): Warten sie! Es geht ja noch weiter Frau Doktor!

Und nahm mir dabei doch fast gleichzeitig meine Illusionen, dass ich doch noch meinem Prinzen treffen würde und mit ihm bis an mein Lebensende glücklich werden würde.

Sabine: Sein Lebensmotto lautet: „Alles oder gar nichts!“ Und nach diesem Prinzip wird er auch seine Partnerin wählen. Er sucht eine kluge, gleichwertige Frau, die er dann auch ganz für sich vereinnahmt. Als Liebhaber ist er sehr feurig, weswegen er wohl eher für eine lockere Affäre als eine tiefer gehende Verbindung geeignet ist. Da es ihm überwiegend an Zärtlichkeit fehlt.

Merkte dann doch ziemlich schnell, dass ich ihn eigentlich schon längst getroffen hatte. Wobei....plötzlich waren es eigentlich eher zwei!

Mehdi: Okay.....folgendes! Du machst es auf deine „männliche“ Art und ich auf meine! Mal sehen wer eher Erfolg hat!
Marc (deutet langsam und etwas unsicher mit dem Zeigefinger auf ihn): Äh....versteh ich das jetzt richtig?! Du willst mit mir wetten, wer sie zu erst bekommt oder wie?!

Während ich also noch mehr oder weniger eifrig damit beschäftigt war vor den Pfeilen, die so ganz plötzlich aus allen Richtungen kamen, zu flüchten,....

Gretchen (drückt ihren Kopf noch etwas mehr gegen die Wand): Marc was....
Marc (kommt ihren Lippen unaufhörlich näher): Hmmm....nach was sieht es denn aus?!

Gerade als er seine Lippen auf ihre legen will, huscht sie unter seinem Arm zur Seite weg und drückt sich in eine andere Ecke.

Mehdi: Hättest du eventuell....würdest du mit mir....essen gehen?
Gretchen (atmet tief durch): Also Mehdi....wenn das jetzt....


Erkannte Schwester Gabi, dass weglaufen auch nicht immer die beste Lösung ist....

Gabi: Was willst du? Und woher hast du diese Nummer?!

Weil uns alle die Vergangenheit früher oder später doch wieder einholt....

Kurz vorher kommt sie allerdings an einem Fenster zu einem Patientenzimmer vorbei und traut ihren Augen kaum. Wie gelähmt bleibt sie plötzlich stehen und in ihr zieht sich alles zusammen bei diesem Anblick.....

„Ah! Da ist ja meine Kleine!“
„Nein...nein! Lass mich! Ich...will das nicht!“

Sie versucht sich dagegen zu wehren, aber die Stimmen, die nach all den Jahren wieder in ihrem Kopf hallen, verleiten sie einfach dazu.

Und wir dann eventuell Dinge tun ohne dabei an die Konsequenzen unseres Handels zu denken.

Gabi (flüstert immer noch unter Tränen, aber dennoch nicht weniger Hass erfüllt): Du....widerliches Schwein....

In ihrem Kopf überschlagen sich die Ereignisse und sie weiß nicht mehr was sie tut. Deshalb nimmt sie sich das Kissen, dass neben ihr auf dem Stuhl liegt, legt es auf das Gesicht des Mannes und drückt so fest zu wie sie kann.

Gabi (versteht erst nicht so recht): A...aber....ich wollte doch nie...ich habe....er hat mir gedroht, dass er zur Polizei geht und da musste ich doch....
Marc (bleibt kurz stehen und sieht sie Stirn runzelnd an, ehe er ihren Satz in einer Frage zu Ende führt): Das Kissen nehmen und zu drücken?! Schon klar!
Gabi (versteht jetzt gar nichts mehr): Ki....kissen?! Was....Aber ich hab doch nur....
Marc: Herrn Schnitzler zum Herzstillstand gebracht! Jawohl! Gabi....ich sag´s dir nicht gerne, aber....das wird Konsequenzen haben!

Müssen dann aber doch feststellen, dass wir uns irgendwann der Situation wohl oder übel stellen müssen....

Mehdi: Sie müssen ihn anzeigen Schwester Gabi! Nur so können sie....endlich damit abschließen!

Weil plötzlich alle Notausgänge verschlossen sind und wir uns in einer Sackgasse befinden....

Gretchen (zieht eine Schnute und versucht noch mal mit einem kräftigen Ruck die Tür zu öffnen): Ich....denk ja gar nicht dran! Und jetzt....lass mich sofort hier raus!

Nachdem Gretchen nochmal mit all ihrer Kraft an der Klinke gezogen hat, knackt es plötzlich verdächtig und kurz darauf hat sie diese auch schon in der Hand, wobei die Tür immer noch verschlossen bleibt.

Die uns dann manchmal auch Dinge tun lässt, ohne wirklich darüber nach zu denken.

Gretchen (haucht): Ich will dich!

Noch bevor Marc dazu kommt etwas zu sagen, macht sie sich an seinem Hals zu schaffen und öffnet dabei Knopf für Knopf seines Hemdes, bevor sie es langsam über seine Schultern gleiten lässt, um sich dann weiter nach unten zu wagen.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

28.10.2010 18:04
#354 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Hey!
Freut mich, dass euch die Rückblende gefallen hat, auch wenn´s ja quasi nur noch mal Wdh. war und einige hier offenbar ihre Schwierigkeiten hatten das ganze zu zu ordnen. Aber jetzt scheinen alle wieder drin zu sein und deshalb geht´s auch wie gehabt mit dem Anfang der 7. Folge weiter. Wünsche viel Spaß dabei und danke für eure Kommis!

Lg Vanny



http://www.youtube.com/watch?v=EG3Elmd83rg

Ja. Manchmal wäre es wirklich besser vorher nach zu denken, bevor wir bestimmte Dinge tun, von denen wir sowieso genau wissen, dass wir sie bereuen werden.

Gretchen wacht am anderen Morgen etwas zerknittert auf, weil sie plötzlich Stimmen hört. Reißt aber dann im nächsten Moment erschrocken die Augen auf, als sie sich in Marc´s Armen wieder findet.

Oh mein Gott! Wir haben doch wohl nicht etwa?!

Sofort lässt sie den Blick an sich herunter schweifen und muss mit Entsetzen feststellen, dass sie Beide fast nackt sind.

Ich....muss hier....weg! Und zwar schnell!

Wie vom Blitz getroffen richtet sie sich auf und sucht ihre Klamotten zusammen, während der Oberarzt noch tief und fest zu schlafen scheint.

Das alles wäre uns nämlich nicht passiert, wenn wir mal vorher überlegt hätten, ob es wirklich das Richtige ist was wir tun.

Während Gretchen eifrig damit beschäftigt ist, sich so schnell wie möglich aus dem Staub zu machen, entfacht im Raum nebenan eine hitzige Diskussion.

Gordon: Haben sie jetzt vollkommen den Verstand verloren?!
Bärbel (versucht möglichst sachlich und nüchtern zu bleiben, während sie sich daran macht die Pflanzen zu vernichten): Nein. Habe ich nicht! Herr....Tolkin!
Gordon (außer sich und versucht sie davon abzuhalten): Na dann lassen sie das gefälligst!
Bärbel (lässt sich nicht überzeugen): Das werde ich nicht tun! Ich habe dieses Spiel viel zu lange mit gespielt! Jetzt ist Schluß mit dem Unfug!
Gordon: Dieses....Spiel....hat ihnen aber eine ganze Menge Geld eingebracht?!
Bärbel (versucht sich raus zu reden): Das....mag ja sein, aber....nichtsdestotrotz ist das....illegal und ich möchte nicht, dass mein Mann davon etwas mit bekommt!
Gordon: Ach?! Auf einmal?!

Selbst wenn wir eigentlich wissen, dass es irgendwann passieren musste, suchen wir uns wieder ein neues Schlupfloch und versuchen der Situation einfach nur zu entkommen.

Mittlerweile hat Gretchen sich wieder angezogen und überlegt fieberhaft, wie sie so schnell wie möglich verschwinden kann, ohne dass es jemand mitbekommt. In ihrer Hektik stößt sie sich dabei an einem der Regale, unterdrückt aber den Schrei, aus Angst Marc könnte doch noch wach werden und sie zur Rede stellen, und flucht stattdessen lieber leise vor sich hin.

Gretchen: Verdammt! Das kann doch....

Sie bricht ihren Satz ab, weil sie plötzlich wieder Stimmen hört.

„Oh glauben sie mir....ich bin mir meiner Sache sehr sicher!“

Moment mal....das war doch....

Sie geht den Geräuschen nach und entdeckt in einer Ecke des Raumes so eine Art „Geheimtür“, durch die sie auch prompt verschwindet.

Manchmal stoßen wir dabei allerdings auf interessante Entdeckungen....

Als sie durch das kleine „Loch“ in den anderen Raum gelangt, staunt sie zunächst nicht schlecht. Denn sie wusste gar nicht, dass ihr Vater in seinem Krankenhaus eine private Gärtnerei unterhält. Bis sie schließlich ihre Mutter und Gordon entdeckt.

Gretchen (erstaunt): Mama?
Bärbel (erschrocken): Gretchen?!
Gordon (seufzt genervt): Nicht die auch noch....
Gretchen (quittiert Gordon´s Bemerkung mit einem bösen Blick zu ihm und wendet sich anschließen immer noch leicht sprachlos und geschockt ihrer Mutter zu): Kannst du....mir das bitte erklären?!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

29.10.2010 17:56
#355 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

So. Bevor ich mich hier noch weiteren Attacken aussetze, sag ich mal lieber nicht mehr dazu und stell den neuen Teil rein. Ach so eins noch! Danke für eure Kommis und viel Spaß beim lesen, wenn ihr denn welchen habt^^

Lg Vanny


Wenige Stunden später in der Cafeteria des Krankenhauses.....

Gretchen: Nein! Kann ich nicht! Und außerdem....ich wüsste auch nicht wieso....
Marc (unterbricht sie, versucht aber dabei möglichst ruhig zu bleiben): Naja....also für gewöhnlich....bin ich ja eher derjenige, der nicht zum Frühstück bleibt?!
Gretchen (wird plötzlich ziemlich nervös und hält sich den Finger an die Lippen): Pssssst!! Nicht so laut! Muss ja nicht gleich jeder....(sie beugt sich nun zu ihm über den Tisch)....mitkriegen, dass wir....
Marc (vervollständigt ihren Satz mit einem kleinen Grinsen): Sex hatten?!
Gretchen (mit zusammen gepressten Zähnen): Marc!
Marc (etwas ein geschnappt): Ja was?! Ficken und vögeln soll ich ja nicht mehr sagen!
Gretchen (sieht sich kurz in der Cafeteria um und ist möglichst bedacht darauf, dass niemand dort etwas von der kleinen Diskussion mit bekommt): Geht....es auch....ein bisschen....dezenter?!
Marc (stöhnt genervt): Boah Hasenzahn! Also aus dem Biene-Maja-Alter bin ich nun wirklich....

Er bricht seinen Satz abrupt ab, weil er plötzlich einen gehörigen Tritt gegen sein Schienbein unter dem Tisch bekommt.

Marc (wütend): Auuua! Sag mal....SPINNST DU?!
Gretchen (reagiert gar nicht darauf und winkt stattdessen einem älteren Kollegen nett zu, der gerade an ihrem Tisch vorbei geht): Guten Morgen Dr. Edel....muth!

Der Oberarzt schüttelt nur kurz mit dem Kopf und geht anschließend weiter.

Na toll! Jetzt bin ich also wirklich DAS Gesprächsthema überhaupt hier in der Klinik! Und das alles dank Marc!!

Doch der Oberarzt hat mittlerweile mehr als nur die Faxen dicke und stellt sie zur Rede, als die Beiden wieder ungestört zu sein scheinen.

Marc: Kannst....(er drosselt seine Stimme wieder etwas, weil einige Kollegen doch schon seltsam gucken)....du mir mal sagen....wieso du mich ständig schlägst?! (Er sieht sie noch mal skeptisch an): Stehst du etwa da drauf?!
Gretchen (weiß nicht wie sie der Sache entkommen soll): Also bitte ja?! Ständig....ist ja wohl ein bisschen übertrieben! Und wenn dann....hast du es auch verdient! Hier so einen peinlichen (abermals sieht sie sich hektisch im Raum um, bevor sie ihren Blick wieder auf Marc richtet und zwischen seinen Augen hin und her sieht)....Auftritt hin zu legen, bloß weil ich einmal....(sie macht eine kurze Pause und überlegt gleichzeitig, ob sie das jetzt wirklich sagen soll, tut es dann aber dennoch)....nicht nach gedacht hab und vielleicht....
Marc (unterbricht): Woah, woah,....woah! WAS soll das heißen?!
Gretchen (druckst herum und fummelt dabei nervös an sich): Naja....Frauen reagieren nun mal....in....Extremsituationen halt immer etwas....anders eben....und....

Sie bricht ihren Satz ab und sieht beschämt zu Boden. Marc zieht aus ihrem Verhalten mal wieder seine eigenen Schlüsse und tut diese auch unverblümt kund.

Marc: Du....bereust es also?!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~Vertrauen ist das, was man hat, bevor man die Realität begreift~~

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

30.10.2010 19:48
#356 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Sodele. Nachdem ihr dann jetzt genug Gelegenheit hattet euch über Gretchen auszulassen, mach ich dann einfach mal weiter hier ne^^ Und vergesst nie: Es sind noch gut 2 Folgen und am Ende....naja mal sehen was da ist ne?!
Danke für eure Kommis und viel Spaß beim nächsten Teil!

Lg Vanny




Er muss kurz schlucken, auch wenn er versucht das ganze mit einem Räuspern zu unterdrücken, was auch Gretchen nicht so ganz verborgen bleibt.

Gretchen (versucht sich noch irgendwie raus zu reden): Versteh mich jetzt bitte nicht falsch. (Sie hebt kurz die Hände): Das....
Marc (unterbricht sie sofort): Hmm klar! Aber....falls es dich tröstet Hasenzahn....ich....hatte auch schon bessere!

Er versucht sie kurz dreckig an zu grinsen, was ihm aber nicht so ganz gelingen will.

Bitte was?! War ich wirklich so....Nein! Du redest dir jetzt nicht wieder etwas ein!

Gretchen (etwas beleidigt): Na dann!....Hätten wir das ja....wohl auch geklärt, ne?!
Marc (abgeklärt): Sieht ganz so aus?!

Er steht auf.

Gretchen (sieht ihn fragend an): Woooo....willst du denn jetzt hin?!
Marc (etwas irritiert): Ähh....weiter machen?!

Jaaa.....was auch sonst?!

Gretchen (lauter): Das....ist ja mal wieder sooo....(sie formt ihre Augen zu Schlitzen)....typisch für dich! (Sie macht eine ausschweifende Handbewegung): Direkt wieder auf die nä....
Marc (unterbricht sie und verdreht dabei genervt die Augen): Arbeiten Hasenzahn....okay?!
Gretchen (räuspert sich nervös und kratzt sich kurz am Hinterkopf): Achso. Ja das....das ist natürlich etwas anderes! (Marc blickt sie mit erhobenen Augenbrauen an, was sie doch sehr irritiert und die Situation nicht gerade einfacher macht): Ähm ja....dann komm ich doch lieber gleich mal mit nicht?! Ich meine....(sie bläst kurz die Backen auf)....Visite hat ja auch schon längst angefangen und....
Marc (unterbricht sie erneut): Äh ganz ehrlich?! Ich denke....ich mach das heute allein!
Gretchen (erstaunt): Alleine?! Aber wieso....
Marc: So viel zu tun ist sowieso nicht. (Er grinst sie kurz dreckig an und deutet auf ihren Teller)....Dann kannst du dich in der Zeit den wirklich wichtigen Dingen widmen!
Gretchen (sieht ebenfalls auf ihren Teller, weil sie bereits ahnt was er meint): Was denn bitte für wichtige....
Marc: Na! Das was du halt ständig so machst! Essen und über dein beschissenes Leben philosophieren?!

Dieser.....

Gretchen (schnaubt vor Wut): Also....das ist ja wohl....
Marc (hebt lässig eine Augenbraue und grinst erneut): Was? Die Wahrheit?! Ich weiß....ist nicht immer leicht zu ertragen!

Er dreht sich um und begibt sich Richtung Ausgang.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~Vertrauen ist das, was man hat, bevor man die Realität begreift~~

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

31.10.2010 16:53
#357 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Hallöchen allerseits.....
Ja ich weiß, ihr hasst mich! Und ehrlich gesagt kann ich es auch ein bisschen nachvolziehen, aber anderseits....wie gesagt die Geschichte ist noch nicht zu Ende und dementsprechend ist noch jede Menge Platz für (Zünd)stoff übrig. Also nicht verzweifeln und einfach auf bessere Zeiten hoffen, die ja auch kommen werden....irgendwann^^
Danke trotzdem für eure mehr oder weniger aussage- und schlagkräftigen Kommentare und viel Spaß beim nächsten Teil!

Lg Vanny

P.S: Ich dachte mir das könnte eurer Meinung nach zu mir passen

Halloween GB Pics



Gretchen: MARC! (Als er nicht reagiert, springt sie ebenfalls auf und läuft ihm nach): Jetzt....bleib gefälligst....

Weiter kommt sie nicht, weil sie plötzlich Frau Dr. Hassmann mit einem hämischen Grinsen anspricht, die ihr auf dem Flur entgegen kommt.

Maria: Ah....Frau Doktor Haase?! Haben sie den Sport etwas doch für sich entdeckt?! Na ja....(sie sieht an ihr herunter)....besser spät als nie sag ich ja immer ne?!

Na! DIE hat mir jetzt gerade noch gefehlt!

Gretchen (eingeschnappt): Nein! Aber ich muss....etwas klären! Sie entschuldigen mich?! (Sie richtet ihren Blick auf Marc, der mittlerweile schon einen beachtlichen Vorsprung hat und gerade um die Ecke biegen will): MARC! Jetzt bleib stehen verdammt!
Maria (lässig): Erziehungscamp! Soll ja manchmal Wunder bewirken! Obwohl....
Gretchen (unterbricht sie süffisant grinsend): Danke! Aber ich denke das....übernehm ich dann lieber selbst! Und....ich muss dann jetzt auch!

Sie dreht sich um und sucht schnell das Weite. Maria sieht ihr nur Kopfschüttelnd nach und geht anschließend auch weiter.

Maria: Tzzz....Die sind wirklich die Härte!

~*~ ~*~ ~*~

Am Nachmittag betritt Bärbel nach ihrem Dienst dann so leise wie möglich die Villa Haase. Doch auch das nützt ihr nichts und Franz begibt in den Flur.

Franz: Butterböhnchen? Bist du das?
Bärbel (stellt ihre Tasche ab): Äh...ja?
Franz: Es ist fast vier! Wo kommst du denn jetzt her?
Bärbel: Aus dem Krankenhaus?!

Franz sagt nichts dazu und sieht sie nur skeptisch an.

Bärbel (ist die Situation etwas peinlich): Ja dann....werd ich mal etwas zu essen kochen?!

Noch eher der Professor dazu kommt etwas zu sagen, ist sie schon in der Küche verschwunden.

Franz (zuckt kurz mit dem Schultern und geht anschließend in sein Büro): Hmm?!

~*~ ~*~ ~*~

In der Cafeteria des Elisabeth-Krankenhauses sitzen Marc und Mehdi gerade an einem Tisch und essen etwas. Die ganze zeit über schweigen sich die beiden an und nippen gelegentlich mal an ihrem Kaffee oder schieben sich ein Stück Kuchen in den Mund. Doch die Ruhe wehrt nicht lange. Denn plötzlich kommt Sabine mit ihrem Tablett in der Hand und großen Schritten auf die Beiden zu.

Marc: Ohh nee! Nicht schon wieder die!
Mehdi (sieht sich erstaunt um): Was ist denn los?
Marc (deutet auf Sabine): DAS ist los!
Mehdi (sieht ihn verständnislos an): Na und? Das ist doch nur Sabine! So schlimm ist das jetzt auch wieder nicht!
Marc (verdreht genervt die Augen): Hast du ne Ahnung!
Mehdi: Ach komm! Gut....sie ist zwar manchmal etwas...naja....
Marc (führt seinen Satz ohne Probleme zu Ende): DOOF! Diese Frau ist einfach nur doof! Und MANCHMAL ist ja wohl eindeutig unter trieben! Daran hab ich mich ja mittlerweile schon gewöhnt! Viel
schlimmer die Tatsache, dass sie....

Noch bevor er dazu kommt seinen Satz zu Ende zu führen, steht die Schwester schon vor den Beiden und setzt sich anschließend auch gleich mit einem verschmitzten Lächeln zu ihnen.

Marc (deutet skeptisch auf Sabine): Äh....Was....wird das?
Sabine (nimmt sich direkt eine Gabel von ihrem Kuchen und sieht ihn dabei verständnislos an): Ja aber Herr Doktor! Haben sie das denn schon wieder vergessen? Eben bei der Visite sagten sie doch....Wir reden später darüber! Und...da bin ich nun!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~Vertrauen ist das, was man hat, bevor man die Realität begreift~~

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

01.11.2010 09:20
#358 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

So. Weiter geht´s....



Anschließend grinst sie ihn wie ein Honigkuchenpferd an und lehnt sich etwas im Stuhl zurück. Marc würde am liebsten schreien, bei so viel Doofheit! Begnügt sich dann aber doch damit sich seufzend mit der Hand durchs Gesicht zu fahren.

Marc (wendet sich der Schwester erneut, die immer noch mit verschränkten Armen da sitzt und anscheinend auf eine Erklärung wartet, warum sie ihren Chef heute morgen halbnackt im Keller gefunden hat, als sie nur neue Braunülen aus dem Lager holen wollte): Das war doch nur....(er atmet noch mal tief und beginnt von Neuem)....Passen sie auf! Ich...hab weder irgendwelche komischen Angewohnheiten, noch bin ich obdachlos. Und bevor sie fragen....ich werde ihnen jetzt NICHT sagen, was genau passiert ist, weil sie das nämlich rein gar nichts angeht!
Sabine: Aber....
Marc (unterbricht sie): Haben sie das jetzt verstanden?!

Der Schwester bleibt nichts anderes mehr übrig, als stumm zu nicken.

Marc (versucht zu grinsen, was ihm bei Mehdi´s leicht verstörten Blick inzwischen doch reichlich schwer fällt): Gut! Dann können sie ja jetzt auch wieder gehen! Ist ja alles gesagt!

Nachdem die Schwester sich nicht bewegt, macht er eine wedelnde Handbewegung, um ihr zu signalisieren, dass sie endlich verschwinden soll.

Marc: Ja ab! Wir sehen uns dann später!

Sie steht auf und geht.

Marc (stöhnt genervt): Unglaublich...diese Frau!
Mehdi (hat immer noch den gleichen Blick und sieht Sabine nach): Will ich wirklich wissen, was sie meinte?!

Marc sagt gar nichts dazu, sieht peinlich berührt zur Seite und greift nach seiner Kaffeetasse, um sich einen kräftigen Schluck zu gönnen. Den brauchte er nach so einem Tag mehr als dringend!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~Vertrauen ist das, was man hat, bevor man die Realität begreift~~

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

02.11.2010 17:40
#359 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Am Abend sitzt die gesamte Familie Haase dann mal wieder am Tisch. Bärbel hat mal wieder Stunden in der Küche verbracht und ein regelrechtes Festmahl auf den Tisch gezaubert. Wie immer gibt es Hase. Alle essen fleißig. Alle außer....Gretchen. Sie stochert die ganze Zeit Gedanken verloren auf ihrem Teller herum und denkt mal wieder über ihre Probleme nach. Immerhin hatte sie ja auch davon im Moment mehr als genug!

Gut. Fassen wir also mal zusammen....Ich bin also allem Anschein nach mit einer Kriminellen verwandt und belüge quasi seit heute Morgen meinen Vater. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre....NEIIIN!! Gretchen Haase muss ja noch eins drauf setzen und tatsächlich mit ihrem Oberarzt schlafen im Keller der Klinik! So viele Probleme und für keines davon eine Lösung! Was soll ich denn jetzt verdammt noch mal machen?! Ich meine....

Ihr Vater reißt sie dann aus ihren Gedanken und spricht sie an.

Franz (etwas besorgt): Kälbchen....was ist denn los? Schmeckt es dir etwa nicht?
Gretchen (schnell): Doch doch Papa! Alles....(sie stöhnt kurz leise)...supi!
Franz (nicht ganz zufrieden mit ihrer Antwort): Hmm....Du wirkst irgendwie....müde?! Hast du nicht schlafen können letzte Nacht?

Gretchen verfällt wieder in einen Tagtraum. Nur, dass dieser ausnahmsweise mal Wirklichkeit geworden ist.

Gretchen (ohne großartig darüber nach zu denken und immer noch verträumt drein blickend): Nein....ich hab geschlafen wie in Gottes Armen!

Eine Weile herrscht absolute Stille und alle Blicke der Familie sind auf die junge Ärztin gerichtet, was sie allerdings nicht mitbekommt. Noch nicht mal das Klirren des Bestecks auf den Tellern ist zu hören.
So langsam kommt dann auch Gretchen wieder zu sich und bemerkt, dass das wohl gerade eher die falsche Antwort war. Deshalb räuspert sie sich kurz und murmelt eine Erklärung dafür ganz leise vor sich hin.

Gretchen (etwas errötet und mit Blick zu Boden): Der....der Himmel war so klar....und da hab ich...hab ich....(sie macht eine kurze Pause, weil ihr einfach nichts einfallen will)....diiiiiie....Sterne.....ja genau die Sterne beobachtet!

Sie nickt noch einmal kurz, um ihre Aussage zu bekräftigen.

Franz (erstaunt): Aber....hat es denn nicht geregnet in dieser Nacht?
Gretchen: Ja schon, aber....das hat sich schnell wieder geändert und....es war ja auch schon spät!
Franz (guckt sie immer noch skeptisch an): Hmm....
Gretchen (wird es langsam zu viel und sie versucht sich aus der Affäre zu ziehen): Ähm ja....will noch jemand was? Sonst...hole ich schon mal den Nachtisch?!
Bärbel (mischt sich nun auch ein): Ich hab extra Schokopudding für dich gemacht! Ich weiß ja, wie wild du auf Schokolade bist!
Gretchen (lächelt nur einmal gequält in die Runde): Ja hehe!

Anschließend steht sie auf und begibt sich in die Küche, wo sie erstmal tief durch atmet.

Puh! Das war knapp! Um ein Haar und ich hätte noch ein Problem mehr!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~Vertrauen ist das, was man hat, bevor man die Realität begreift~~

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

03.11.2010 17:25
#360 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Hey!
Freut mich, dass diese Szene anscheinend mal wieder nach eurem Geschmack war. Jetzt geht´s aber erstmal mit zwei anderen "Pflegefällen" weiter. Danke für eure Kommis und viel Spaß beim nächsten Teil!

Lg Vanny



In der Zwischenzeit betreten Gordon und Maurice im Keller des Krankenhauses ihre „geheime Station“ und stellen dabei mit Erschrecken fest, was die Frau des Professors angerichtet hat.

Gordon und Maurice (wie aus einem Mund): Scheiße!

Eine Weile stehen die Beiden Herrschaften einfach nur da und sagen nichts, bis Gordon sich plötzlich zu Wort meldet und seinen Kollegen anfährt.

Gordon: Verfluchte Scheiße! DU hattest Dienst Mo! Warum hast du sie verdammt noch mal nicht aufgehalten?!
Maurice (versucht sich zu erklären): Des hob i doch! Glaub ma Gordn! Oba....sie hot anfach net mit sich redn lossn!
Gordon (lacht kurz spöttisch): Das ist ne Frau man und kein Elefant! Da hättest du doch wohl....
Maurice (unterbricht ihn): Na! Hätt i net! Du hättes sehn sulln, wi de drauf woar! Do wär a Horde Elefantn nix dagegn! I schwör´s diar!
Gordon (winkt Kopf schüttelnd ab): Pfff....
Maurice (hebt in gewohnter Klugscheissermanier seinen Zeigefinger): Und außadem....is sie die Frau des Professors! Wos hättn madenn gmocht, wenn....
Gordon (gibt sich dann stöhnend geschlagen und lässt sich auf einem der Stühle nieder): Na toll! Das war´s dann wohl....der Traum von der großen Kohle....

Maurice setzt sich wenig später dazu und bläst zusammen mit seinem Kollegen Trübsal.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~Vertrauen ist das, was man hat, bevor man die Realität begreift~~

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

04.11.2010 06:55
#361 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Moin moin!
Werde den neuen Teil heute wieder ganz früh reinstellen, da ich den restlichen Tag wieder auf Achse bin! Danke für eure Kommis (@Verena: Auch wenn ich jetzt nachts nicht mehr richtig schlafen kann, weil ich unter Verfolgungsangst leiden werde, ich freu mich, dass du wieder mit an Bord bist Zu der Hanfsache und Bärbel: Ihr meint Gretchen würde das auf sic beruhen lassen? Naja....mal sehen ne^^ Kommt Zeit, kommt....was auch immer?!
So. Und nun wünsch ich euch viel Spaß bei Sabine und Gretchen. Ich mach mich gleich mal vom Acker, meinen prall gefüllten Tagesplan für heute abarbeiten....

Lg Vanny

P.S. Der Teil ist heute auch mal wieder etwas länger. Wollte diese Szene nicht unbedingt trennen.



Am nächsten Morgen sitzt Gretchen im Stationszimmer und versucht schon mal sich einen Überblick über die gleich anstehende Visite zu verschaffen. Wobei die Betonung hier im Wesentlichen auf „Versuch“ liegt, weil sie eigentlich ständig von einer neugierigen Krankenschwester abgehalten wird, die natürlich immer noch darauf brennt endlich zu erfahren, was da genau in der vorletzten Nacht im Keller des Krankenhauses vorgefallen ist.

Sabine: Aber sagen sie Frau Doktor....finden sie es nicht auch komisch, dass der Dr. Meier....
Gretchen (klappt die Akte lautstark zu und unterbricht sie mittlerweile ziemlich genervt): Schwester Sabine! (Sie holt noch mal tief Luft, um sich doch noch irgendwie zu beruhigen)....Wann, wo, was oder mit wem Dr. Meier irgendwas macht....ist mir völlig egal! (Sie sieht Sabine´s ungläubigen Blick, guckt in eine andere Richtung und verzieht ihre Mundwinkel zu einer Schnute): Schließlich....ist er alt genug und ich....bin nicht sein Kindermädchen!

Sie nickt noch mal, um ihre Aussage zu bestärken, was aber an der Haltung ihres Gegenübers wenig oder eher gesagt gar nichts ändert.

Sabine (reißt die Augen auf): Ja aber....
Gretchen (unterbricht sie erneut, aber diesmal stöhnend, während sie zu ihrem Spind geht und die Tür öffnet): Nichts aber! Ich
bin´s Leid irgendwelchen Männern ständig hinter her zu laufen! Und außerdem....hab ich begriffen, dass man nicht mehr unbedingt heiraten und Kinder kriegen muss, um glücklich zu werden! (Sie sieht Sabine´s irritierten Blick, die ihr natürlich gefolgt ist und versucht sich irgendwie aus der Situation zu winden): Ja! Nehmen sie zum Beispiel....(sie überlegt eine Weile krampfhaft und sieht dabei an die Decke)....pfff! (Schließlich fällt ihr dann doch noch jemand ein): Ja! Dr. Brauer! (Sie hebt den Finger, weil sie denkt sie hatte DIE Idee, auch wenn sich der Blick der Krankenschwester nicht wirklich geändert hat) Ja genau den! Der ist auch OHNE Trauschein glücklich!
Sabine (sieht sie noch entsetzter an als zuvor): Ja aber Frau Doktor! Der ist doch....(sie dämpft ihre Stimme etwas und kommt ein Stück näher)....schwul!

Gretchen (erstaunt): Echt?! (Sie merkt, dass sie gerade dabei ist wieder in ein Gespräch verwickelt zu werden und schüttelt schnell den Kopf): Ich meine....selbst wenn! Auch die heiraten!

Sabine will gerade etwas dazu sagen, als sie plötzlich durch eine ihnen altbekannte, schneidende Stimme unterbrochen werden.

Marc (betritt den Raum und reißt seinen Spind auf, um sich ebenfalls für den Dienst umzuziehen): Wer will sich schon wieder die Kugel geben?!

Während Sabine ihn nur ungläubig anstarrt, weil sie gerade mal wieder nicht weiß, wie er das meint und denkt es wolle sich wirklich jemand umbringen, wendet sich Gretchen süffisant grinsend an ihren Oberarzt.

Gretchen (provokant): Nicht jeder ist so beziehungsgestört wie du und verbindet die Ehe mit dem Ende des Lebens Marc?!
Marc (grinst sie nun ebenfalls hämisch an und kommt ein Stück näher): Nee! Aber in jedem Fall das Ende von gutem Sex!

Er wirft Gretchen noch einen anzüglichen Blick zu, der auch Sabine nicht entgeht. Deshalb tötet die junge Blonde ihn auch mit ihrem Blick und motzt ihn wiedermal an, um ja nicht näher auf dieses Thema eingehen zu müssen.

Gretchen (regt sich wiedermal auf): Das war ja wieder soo klar!
Marc (lehnt sich lässig an seinen Spind und grinst sich im Stillen einen): Was´n?!
Gretchen (atmet noch mal tief durch, um ihn dann erneut süffisant anzugrinsen): Eine Beziehung besteht nicht nur aus....
Marc: Nicht?! Also vorgestern....da hatte ich den Eindruck, dass....

Mittlerweile haben sich Sabine´s Augen und Ohren immer mehr geweitet und sie sieht und hört den beiden höchst interessiert zu, was Gretchen immer peinlicher wird und sie ihn deshalb auch schnell unterbricht.

Gretchen (hektisch): Also Marc bitte ja?! Wir sind wirklich nicht daran interessiert, was du mit deinen....Äffären so in deiner....Freizeit veranstaltest, okay?!
Marc (reizt sie weiter): Affären? Hmmm....Interessante Sichtweise!

Wieder sieht er sie anzüglich grinsend an.

Er soll einfach die....Klappe halten! Bitte!

Gretchen (räuspert sich verlegen und wirft einen Blick zu Sabine, die wie angewurzelt dasteht): Äh ja....wie auch immer du das siehst! Mir egal! Wir sollten jetzt auch....Visite! Sabine? Bereiten sie dann schon mal alles vor! Wir....(sie wirft Marc noch mal einen giftigen Blick zu)....kommen dann gleich!
Sabine (schreckt kurz zusammen, nickt aber dann und folgt der Anweisung): Sicher Frau Doktor!

Nachdem Sabine den Raum verlassen hat, wendet sich Gretchen wieder ihrem Oberarzt zu und bemerkt dabei, dass er gerade Mühe hat sich das Lachen zu verkneifen. Deshalb stemmt sie die Hände in die Hüften und sieht ihn vorwurfsvoll an.

Gretchen: Musste das gerade sein?!
Marc (tut immer noch unschuldig): Ich weiß nicht was du meinst?!
Gretchen (Ihre Augen bilden sich zu Schlitzen): Du....weiß GANZ GENAU was ich meine mein Lieber!
Marc (stöhnt dann genervt): Boah Hasenzahn....jetzt krieg dich mal wieder ein, ja?! Wir haben nur gev....
Gretchen (wird das langsam alles zu viel und sie wird lauter als sie ihn unterbricht und mit dem Fuß aufstampft): SEI STILL VERDAMMT!
Marc (hebt abwehrend die Hände): IS ja gut man?!
Gretchen (regt sich weiter auf): Nichts ist gut Marc! Überhaupt nichts! Du hattest deinen Spaß okay?! Und jetzt....hör endlich auf damit verdammt noch mal!
Marc (kann´s nicht lassen und grinst sie erneut breit an): Du etwa nicht oder wie?!
Gretchen (auf 180): Argggghhhh! Du bist so....(sie holt kurz tief Luft)....ein blöder Idiot!

Anschließend knallt sie ihren Spind mit voller Wucht zu und stampft wütend aus der Umkleide.

Marc (reckt noch mal kurz seinen Nacken und schließt anschließend auch seinen Spind): War klar!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~Vertrauen ist das, was man hat, bevor man die Realität begreift~~

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

05.11.2010 06:41
#362 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Guten Morgen allerseits!
Ich denke was Gretchen betrifft, dazu werd ich jetzt mal ganz gepflegt nix mehr sagen. Hab es ja schon des öfteren versucht zu erklären und auch wenn ihr glaubt das "wär nicht sie". Ich kann mich an Szenen in der 2. Staffel erinnern, wo ich das auch gedacht hab. Von daher ist es dann jetzt gar nicht so abwegig. Aber gut. Das ist Ansichtssache^^
Jetzt aber zu etwas anderem. Also erstmal gibt´s jetzt wieder nen Epi, wo ihr denk ich auch noch mal merken werdet, dass sie sich im Grunde gar nicht geändert hat und es nur nach außen hin so aussehen lässt. Selbstschutz...würd ich glatt sagen. Aber naja....das nur dazu. In diesem Epi geht es wie gesagt um Gretchen und ihre Gedanken/Gefühlswelt. Wir werden aber auch noch zu einem neuen Charakter kommen, bzw. zweien eigentlich, die den/die neue(n) Patientenfall(Herrausforderung) *kann man sehen wie man will* darstellen werden. Mehr werd ich dann jetzt auch erstmal nicht dazu sagen und wünsche euch dann viel Spaß beim lesen.
Danke auch für eure Kommis.

Lg Vanny




http://www.youtube.com/watch?v=DX16ogWyfYQ

Nach dem Dienst ist Gretchen direkt nach Hause gefahren und hat einen kleinen Zwischenstopp auf einer Wiese eingelegt. Nun sitzt sie im grünen Gras und hängt mal wieder ihren Gedanken nach. Sie muss einfach mal den Kopf frei kriegen und dabei hilft ihr die inzwischen recht kalte, aber doch frische Winterluft ganz gut.

Ich hab gleich gewusst, dass das ein Fehler war....Ich weiß es! Ich werde keine ruhige Minute mehr haben, weil er ständig darauf rum reiten wird, dass ich doch schwach geworden bin! Wieso verdammt?!

Plötzlich nimmt sie eine kleine Stimme, die sich stark nach ihrem jungen Ich anhört war.

"Dumme Frage Gretchen....echt! Seit 20 Jahren rennst du diesem Menschen hinterher! Also akzeptier es doch einfach mal und zweifle nicht immer daran! Du weißt, dass du mehr für ihn bist!"

Doch wusste sie das wirklich? Klar! Er hatte ihr mal gesagt, dass er sie liebt, aber das war doch nur so oder? Weil sie ihn quasi in die Ecke gedrängt hat. Genauso wie damals bei dem Heiratsantrag....und der war auch nicht ernst gemeint...bestimmt!

Oder etwa doch?!

Sie seufzt kurz und will sich nach hinten auf die Wiese fallen lassen, als sie plötzlich eine Gestalt vor sich entdeckt, die gerade den naheliegenden Abhang hochkraxelt.

Gretchen (springt panisch auf): Bitte....tun sie mir nichts!

Sie läuft schnell zu ihrem Rad und steigt auf, um schnell zu verschwinden, als sich der Unbekannte mit letzter Kraft zu Wort meldet.

Mann: Warten sie!....Ich....

Weiter kommt er nicht, weil er vor ihren Augen zusammenbricht.

Oh mein Gott!

Vor lauter Schreck wirft sie sich ihre Hand vor den Mund und steht einen Moment wie angewurzelt da.

Dann wurde ich mir meiner Pflicht als Ärztin bewusst und suchte mein Handy.

Gretchen (wählt mit zittrigen Händen die Nummer des Krankenhauses): Ich bin Ärztin! Bleiben sie liegen! Hilfe ist unterwegs!
Mann (stark benommen): Meine Freundin....da unten...sie braucht Hilfe! Sie müssen....

Die junge Ärztin blickt ihn erstaunt an und will mehr erfahren, aber da hat er seine Augen schon mit einem leisen Seufzen geschlossen.

Gretchen (flucht leise vor sich hin): Scheiße!

Anschließend geht sie langsam auf den Abhang zu und wirft einen bedachten Blick nach unten. Doch was sie dort sieht, lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren!

Das ist....gar nicht gut!

Sie ignoriert für einen Moment den qualmenden Trümmerhaufen da unten und nimmt wieder ihr Handy in die Hand, um endlich Hilfe zu holen.

Gretchen: Ja?! Gretchen Haase hier! Wir haben hier einen schweren Verkehrsunfall mit zwei Verletzten! Was?! Keine Ahnung! Einer scheint noch im Auto zu sein, höchstwahrscheinlich eine junge Frau! Wo?! Äh....(Sie blickt sich kurz um, um sich zu orientieren)....B28 zwischen Mitte und....äh....Wannsee...glaub ich! Ja...und beeilen sie sich! Bevor es zu spät ist!

Sie legt schnell auf und wirft noch einmal einen Blick nach unten.

Wenn es das nicht schon ist....

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~Vertrauen ist das, was man hat, bevor man die Realität begreift~~

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

06.11.2010 11:37
#363 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Halli Hallo!

@Kate: Ja ich weiß. Wir hatten darüber gesprochen und das was ich dir gesagt hab, werd ich jetzt einfach noch mal für die anderen wiederholen. Also es mag sein, dass ihr Gretchen im Moment gegen die Wand klatschen könntet, aber seht es mal von ihrer Seite, auch wenns schwer fällt. Stellt euch mal vor ihr kennt jmd jetzt schon 20 Jahre und in dieser ganzen Zeit hat er nichts besseres zu tun als euch zu zeigen wie lächerlich, blöd und nervig ihr doch seid. Und jetzt kommt ausgerechnet dieser Mensch plötzlich auf die Idee, dass ihr ja doch gar nicht so schrecklich seid, wie ihr mittlerweile selbst glaubt. Wie würdet ihr reagieren? Also sry, aber ihr könnt mir nicht erzählen, dass ihr ihm sofort in die Arme fallen würdet und säuselt: "Oh danke! Darauf hab ich gewartet!" ?!?! Wenn ja, dann seid ihr verdammt leichtgläubige Menschen und ich wünsche ich euch wirklich, dass das auch immer so bleiben wird und es niemals jmd geben wird in eurem Leben, der euer Vertrauen missbraucht....
Gut, aber das führt jetzt auch zu weit hier! Geht ja um die Geschichte...was diesen Patientenfall angeht....ja da wird denk ich auch noch einiges zum Verdauen auf euch zu kommen, so viel schon mal vorweg.
So nun aber genug gelabert! Wünsch euch viel Spaß beim lesen und danke für eure Kommentare. Hoffe ihr lest trotzdem weiterhin noch mit, obwohl es im mom so läuft^^

Lg Vanny

P.S: @Melanie: Thx for your comment! It was really amazing to read, you like this story anymore I will answer your mail as soon as possible




In der Notaufnahme angekommen, gibt die junge Frau direkt Instruktionen und fragt zugleich nach ihrem Oberarzt, weil jede Sekunde zählt. Die Feuerwehr konnte die junge Frau zwar noch lebend aus dem Wrack bergen, jedoch hat sie zahlreiche Brüche und was noch viel schlimmer ist, lebensgefährliche innere Verletzung, die dringend einer Behandlung bedürfen.

Gretchen (läuft neben der Trage her und hält den Tropf): Patientin Zustand nach Autounfall! Verdacht auf Milzriss und Leberriss und mehrere Brüche! (Sie wendet sich der Schwester neben ihr zu): Haben sie Dr. Meier schon angepiept?!

Die junge Frau will gerade antworten, als der Oberarzt um die Ecke kommt und ihr die Antwort abnimmt.

Marc (ironisch): So förmlich auf einmal?!
Gretchen (im Stress und meckert deshalb direkt wieder los): Marc! Das hier ist nun wirklich nicht der richtige Zeitpunkt, um über deine....Autorität zu diskutieren! (Sie deutet auf die Patientin): Die Frau hier schwebt in Lebensgefahr!!
Marc (klatscht kurz in die Hände und schlägt mal wieder seinen Oberarschbefehlston an): Ja! Worauf wartest du dann noch Hasenzahn?! Ab in den OP mit ihr! Zack zack!!

Anschließend geht er an ihr vorbei, um sich für die anstehende OP vorzubereiten.

Möchte echt mal gerne wissen, was der manchmal für Drogen nimmt, dass er es nicht schafft in normalem Ton mit mir zu reden! Oder ist das etwa ein Geburtsfehler?!

Sie stöhnt kurz leise und schiebt die Liege anschließend zur Vorbereitung in den OP, bevor sie sich auch umziehen geht.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~Vertrauen ist das, was man hat, bevor man die Realität begreift~~

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

06.11.2010 20:16
#364 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Da der Teil heute Mittag etwas klein ausgefallen ist, gibt´s heute mal ausnahmsweise einen Zweiten. Damit ihr es bald hinter euch habt

Lg Vanny




Währenddessen auf der Gynäkologie....

Mehdi sitzt an seinem Schreibtisch und bearbeitet die letzten Akten, als es plötzlich an der Tür klopft.

Mehdi (ohne aufzusehen): Herrein!

Wenig später öffnet sich die Tür und Schwester Gabi steht vor dem jungen Arzt, der sie zunächst überrascht ansieht.

Mehdi: Schwester Gabi?! Haben sie nicht längst Feierabend?
Gabi (tritt langsam ein und schließt die Tür hinter sich): Ja schon, aber....

Sie zieht etwas hinter ihrem Rücken vor und hält es ihm hin.

Mehdi (blickt erst sie an und dann auf die Packung Merci, die die Schwester ihm hinhält): Äh?!
Gabi: Das....ist für sie! Dafür, dass....sie mir zugehört haben und....da waren!

Ganz untypisch für sie, wird die junge Frau plötzlich rot und sieht beschämt zu Boden.

Mehdi (etwas überfordert): Ja äh...danke?! Aber...das hab ich gern getan! Sie wissen doch....
Gabi (unterbricht ihn vorsichtig): Ich weiß Dr. Kaan! Und deswegen...nochmals Danke!

Da die Stimmung mittlerweile etwas angespannt zwischen den Beiden zu sein scheint, versucht Mehdi diese wieder etwas aufzulockern und öffnet die Pralinenpackung mit einem kleinen Lächeln.

Mehdi: Na dann!....(er hält Gabi einen Schokoriegel hin): Auch einen?
Gabi (lächelt ihn verlegen an): Gerne!

~*~ ~*~ ~*~

In einem anderen Teil des Krankenhauses ist die OP mittlerweile schon in vollem Gange und die beiden Ärzte widmen sich zunächst schweigend ihren Aufgaben, was den anderen Anwesenden nicht verborgen bleibt und sie zwischendurch immer wieder verwunderte Blicke austauschen.
Dann aber bricht Marc plötzlich das Schweigen, jedoch ohne seine Assistenzärztin dabei anzusehen.

Marc: Wo haste die denn jetzt schon wieder aufgegabelt?!
Gretchen (empört sich und sieht geschockt zu ihm hoch): Marc!
Marc (zuckt kurz mit den Schultern): Ja was?! Jedes mal wenn du abhaust, bringst du irgendjemanden mit! Ist doch nicht normal oder?!
Gretchen (peinlich berührt, weil ihr die Blicke der anderen wieder sicher sind): Ich bin nicht....abgehauen! Ich hatte....Feierabend!
Marc (nicht sonderlich überzeugt): Hmm....
Gretchen (wehrt sich): Hatte ich ja auch! Und außerdem....was kann ich denn dafür, wenn....
Marc (sieht sie nun kurz an und unterbricht sie): Was....wolltest du eigentlich da?! Ich meine....
Gretchen (sieht zu Boden und nuschelt vor sich hin): Ich musste....nachdenken....
Marc: Ah ja?!

Anschließend widmet er sich wieder voll und ganz dem Eingriff und gibt seiner Assistenz weitere Anweisungen.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~Vertrauen ist das, was man hat, bevor man die Realität begreift~~

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

07.11.2010 16:34
#365 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

So. Da ich inzwischen endlich mal wieder dazu gekommen bin mir genug Vorrat anzuhäufen, gibt´s heute mal wieder mehr als eine Szene. Danke für die Kommis und viel Spaß beim lesen wünscht

Vanny



Nachdem der Eingriff dann beendet ist und Gretchen sich die Hände wäscht, stößt Marc dazu und dreht den Wasserhahn auf.

Marc (blickt ganz kurz zu ihr herüber): Und? Zu welchem Ergebnis biste gekommen?
Gretchen (noch immer etwas neben sich): He was?!
Marc (richtet seinen Blick wieder stur auf das Waschbecken): Naja....bei deinem....Ausflug vorhin?! (Er grinst sie kurz an): Noch mehr Schokolade und noch mehr....?!

Er zwinkert ihr kurz zu, bevor er den Wasserhahn wieder ausstellt.

Gretchen (schnappt kurz nach Luft, beruhigt sich aber dann schnell wieder und sieht ihn süffisant grinsend an): Nein Marc....Ich habe nur beschlossen, dass ich....(sie atmet noch mal tief durch)....einiges ändern muss....in meinem Leben!
Marc (sieht sie überrascht , aber zugleich auch fordernd an): Ah ja....das da wäre?!

Der jungen Frau wird die Situation langsam aber sicher unangenehm und sie beschließt schnell zu verschwinden.

Gretchen (wendet sich zum gehen): Das....(sie geht zur Tür, öffnet diese und wirft ihm aber vorher noch mal einen kurzen Blick zu)....sieht du dann, wenn´s soweit ist!

Anschließend verlässt sie schnell den Raum und gibt ihrem Oberarzt somit keine Chance darauf zu antworten.
Dementsprechend steht er auch eine Weile wie bestellt nicht abgeholt da und sieht zur Tür, durch die Gretchen gerade verschwunden ist.
Dann aber zuckt er kurz mit den Schultern und verlässt ebenfalls den Raum. Jetzt brauchte er erstmal eine Zigarette.

~*~ ~*~ ~*~

Zur gleichen Zeit betritt Elke das Elisabeth-Krankenhaus. Sie stöckelt gerade Richtung Aufzug im Erdgeschoss, als ihr Franz über den Weg läuft.

Franz (bleibt erstaunt stehen): Elke?! Was machst du denn hier?!
Elke (dreht sich hochnäsig zu ihm um): Ich suche meinen Sohn!
Franz (sieht sich leicht in Panik um): Wenn meine Frau dich hier sieht!....
Elke (unverändert): Mein lieber Franz....das ist hier ein öffentliches Gebäude, soweit ich mich erinnern kann! Und genau deshalb werde ich mir hier so oft und so lange aufhalten wie ich es für richtig befinde!
Franz (gibt sich geschlagen und seufzt kurz): Also gut! Dann....man sieht sich....(er überlegt kurz)...oder besser nicht!

Anschließend dreht er sich um und nimmt die Treppe, damit man die beiden ja nicht zusammen sieht.

Elke hingegen stöhnt kurz genervt und betritt anschließend den Fahrstuhl, wo sie die Taste für den 3. Stock betätigt.

~*~ ~*~ ~*~

Währenddessen im Stationszimmer der Chirurgie....

Gretchen (aufgebracht): Mama! Du kannst von mir nicht verlangen, dass ich Papa weiter anlüge! Das geht nicht!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~Vertrauen ist das, was man hat, bevor man die Realität begreift~~

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

08.11.2010 07:03
#366 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Bärbel (streicht nervös eine Strähne hinters Ohr): Aber Gretchen....
Gretchen (unterbricht sie und hebt dabei drohend den Finger): Jetzt komm mir ja nicht so?! Du hast dir das ganz alleine eingebrockt! Ich hab dir damals gleich gesagt du musst ihm das wegen den gestohlenen 250.000 sagen! Nun hast du den Salat!

Bärbel will noch etwas sagen, aber ihre Tochter lässt sie gar nicht zu Wort kommen.

Gretchen: Also tu mir einen Gefallen....und sei wenigstens jetzt ehrlich zu ihm! Er verdient es nämlich nicht, dass du ihn so hintergehst! Ganz davon mal abgesehen.....(sie beugt ein Stück zu ihr herüber und minimiert ihre Stimme gleichzeitig, damit das was sie jetzt sagt ja niemand mitbekommt)....dass das was du da tust illegal ist!
Bärbel (sichtlich reumütig): Ja....ich weiß ja....
Gretchen: Ja dann....je eher du es ihm sagst, desto besser!
Bärbel (ratlos): Wenn ich nur wüsste wie....du weißt doch wie dein Vater ist!
Gretchen: Also das....ist nun wirklich dein Problem Mama! Ich meine....wie bist du überhaupt auf so eine Idee gekommen?! (Sie klatscht sich kurz die Hand vor die Stirn)....Hanf züchten! Und dann auch noch hier im Krankenhaus!
Bärbel (zieht kurz eine Schnute und streicht sich wiedermal die Haare hinters Ohr): Nun ja....also genau genommen....war die Plantage schon....vorhanden! Ich bin sozusagen nur dazu gestoßen!
Gretchen (reißt entsetzt die Augen auf): Bitte was?!

Die junge Ärztin hat sich gerade in Position gestellt und die Hände in die Hüften gestützt, weil sie sofort eine Antwort erwartet, als sich plötzlich die Tür einen Spalt öffnet, kurz bevor Bärbel zu einer Erklärung ansetzen will.

Gretchen (keift genervt, ohne wirklich sehen zu können, wer da gerade den Raum betreten will): JETZT NICHT VERDAMMT!!!
Elke (öffnet die Tür trotzdem vollständig und setzt einen Fuß ins Stationszimmer): Großer Gott! Müssen sie ständig so herum keifen?! (Sie sieht Bärbel und wirft ihr einen abfälligen Blick zu): Aber naja....so wie die Mutter so die Tochter, nicht wahr?!

Die hat mir jetzt gerade noch gefehlt?!

Bärbel (echauffiert sich): Also ich muss doch sehr bitten ja?!
Gretchen (seufzt kurz genervt, versucht aber dennoch freundlich zu bleiben und lächelt kurz gekünstelt): Frau...Fischer....
Elke (hochnäsig): Geben sie sich keine Mühe! Ich wollte....nur zu meinem Sohn!

Manchmal frag ich mich wirklich was ich schlimmes getan haben soll, dass man mich so bestraft?!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~Vertrauen ist das, was man hat, bevor man die Realität begreift~~

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

09.11.2010 16:34
#367 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Gretchen (leicht zickig): Sehen sie ihn etwa irgendwo hier?!

Sie schiebt ihr Kinn etwas vor, so als bereite sie sich auf eine Art von Kampf vor.

Elke (nach wie vor relativ unbeeindruckt): Könnten sie mir dann vielleicht freundlicherweise sagen, wo ich ihn finde?!

Bevor Gretchen etwas antworten kann, schaltet sich Bärbel dann wieder ein.

Bärbel: Nein! Können wir nicht! Und wir haben jetzt auch wirklich wichtigeres zu tun, als ihren....(sie sieht Gretchen´s flehenden Blick und spart sich schweren Herzen jeden weiteren Kommentar über Marc) Wenn sie dann also bitte jetzt endlich gehen würden?!

Sie deutet zur Tür, doch auch davon lässt sich die Autorin nicht beeindrucken.

Elke (wirft Bärbel einen abfälligen Blick zu): Sie hat ja wohl niemand nach ihrer Meinung gefragt! (Sie schaut Gretchen mit hochgezogenen Augenbrauen an): Also?! Und beeilen sie sich! Zeit ist Geld Kindchen!
Bärbel (schnappt nach Luft): Wie reden sie denn mit meiner Tochter?! Sie....sie....alte Schabracke sie!
Elke (ringt nach Luft, aber keinesfalls nach Worten): So etwas kann auch nur von so einer....(sie mustert sie noch mal von oben bis unten)....frustrierten Hausfrau wie ihnen kommen!

Oh Gott! Es wird schlimmer! Ich muss sie aufhalten, bevor es Verletzte oder gar Tote gibt....

Bärbel will gerade etwas erwidern, als Gretchen sich dazu entschließt doch mal dazwischen zu gehen.

Gretchen: Jetzt ist es aber genug hier! Ihr beiden benehmt euch ja wie....im Kindergarten!
Elke (abschätzig): Ich kann mich nicht daran erinnern IHNEN das DU angeboten zu haben?! Und jetzt sagen sie mir endlich wo ich meinen Sohn finde, damit ich diesen Raum verlassen kann, bevor dieses schlechtes Karma hier noch auf mich übergeht!

Okay! Somit dürfte wohl klar sein, wieso Marc manchmal so ignorant sein kann! Diese Frau ist einfach nicht zu ertragen! Hmm....Er tut mir ja fast ein bisschen Leid, aber eben nur fast!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~Vertrauen ist das, was man hat, bevor man die Realität begreift~~

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

10.11.2010 20:03
#368 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

So. Ist zwar schon relativ spät, aber sry hab´s nich eher geschafft. Scheiß Feierabendverkehr Naja....hier dann auf jeden Fall der neue Teil. Viel Spaß beim lesen wünsch ich und danke für die Kommis!

Lg Vanny




Gretchen (versucht sich schon zum xten Mal an diesem Tag zu beruhigen): Pff....was weiß denn ich?! Für gewöhnlich meldet er sich bei mir nicht ab?!
Elke: Wäre ja wohl auch noch schöner?! Es reicht schon, dass sie ihn ständig belästigen!
Gretchen (zeigt empört mit dem Finger auf ihre Brust): ICH....belästige ihn?! Also davon....müsste ich ja wohl was wissen?!
Elke (lacht spöttisch): Ich bitte sie Frau Haase! Jeder hier weiß doch, dass sie ihm seit sie hier arbeiten verfolgen!
Gretchen (empört): Also das ist ja wohl....Reden sie lieber mal ein ernstes Wörtchen mit ihrem Sohn, bevor sie mich hier grundlos für etwas beschuldigen, was....
Bärbel (mischt sich nun auch wieder ein und stellt sich schützend vor Gretchen): Jetzt hören sie aber mal auf! Das hat unsere Tochter gar nicht nötig!

Hab ich nicht?!

Gretchen (verschränkt die Arme vor der Brust): Ganz genau! Hab ich nicht!
Elke (spöttisch): Tzz...wer´s glaubt?!

Ich gab es ja wirklich nur ungern zu, aber da hatte sie wohl recht....glaubte mir das ja selbst nicht einmal! Wie sollten es andere dann tun?! Aber gut....

Gretchen (fasst sich peinlich berührt an den Nacken): Ähm ja....dann....wie sie sehen ist er nicht hier! Also würde ich vorschlagen sie gehen mal in sein Büro oder so....
Elke (wie immer sehr freundlich): Na also! Wieso denn nicht gleich so?!

Ohne auf eine Antwort zu warten, wirft sie den Kopf in den Nacken und stöckelt aus dem Raum.
Gretchen entweicht dabei nicht mehr als ein kurzes Stöhnen.

Bärbel (aufgeregt): Es ist doch wirklich unglaublich, was diese Person sich raus nimmt!
Gretchen: Mama?!
Bärbel (macht weiter): Ist doch wahr! Wie sie mit dir umgeht! Genauso missraten wie ihr Herr Sohn, sag ich dir! Aber naja....muss wohl in der Familie liegen!
Gretchen (lauter): Mama bitte!
Bärbel (reagiert immer noch nicht): Du darfst dir so etwas unter keinen Umständen gefallen lassen! Du musst....
Gretchen (hat die Nase voll und lässt einen kurzen Brüll los): MAMA!!
Bärbel (ein bisschen eingeschnappt): Was denn?
Gretchen (entnervt): Lässt du das bitte mein Sorge sein?! Du hast ja wohl im Moment wichtigeres zu tun, als dich um solche....Kleinigkeiten zu kümmern!
Bärbel (regt sich auf): Das nennst du Kleinigkeit! Margarethe! Sie hat unsere Familie beleidigt!
Gretchen (wieder etwas ruhiger): Ja...ich weiß! Aber.....
Bärbel (unterbricht sie): Ja nichts aber! Ich werde deinen Vater umgehend informieren! (Sie schüttelt kurz mit dem Kopf und murmelt): Kann ohnehin nicht verstehen, dass er diesen Menschen hier noch beschäftigt, nach allem was der dir angetan hat!

Oh nein! Nicht schon wieder das Thema!

Gretchen: Ach Mama! Jetzt hör aber mal auf ja?! Papa kann Marc nicht so einfach feuern, nur weil ich ein paar private Probleme mit ihm hatte!
Bärbel (hakt interessiert nach): Hatte? Wie darf ich das verstehen?!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~Vertrauen ist das, was man hat, bevor man die Realität begreift~~

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

11.11.2010 16:38
#369 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Halli Hallo!
Heute bin ich zur Abwechslung mal wieder früher da und ihr bekommt den neuen Teil. Zu Bärbel: Ich weiß...sie ist echt nervig und solllte sich auch um ihre eigenen Probleme kümmern, hat sie genug zu tun, da habt ihr schon recht. Aber wäre es dann wirklich noch Bärbel, wenn sie sich mal aus dem Liebesleben ihrer Tochter raus halten würde?!
Vielen Dank für eure Kommis und hier dann der nächste Teil. Mit Gretchen´s Ausage oder sollte ich eher sagen AusREDE

Viel Spaß beim lesen wünsch
Vanny




Gretchen (gerät ins Schleudern und versucht ihre Unsicherheit durch ein kurzes unechtes Lachen zu überspielen): Ähm...sagte ich wirklich hatte? Haben wir natürlich immer noch! Aber wir....(sie sieht den fragenden und zugleich fordernden Blick ihrer Mutter und überlegt kurz)....arrangieren uns! Sind ja schließlich keine Kinder mehr!
Bärbel (etwas schockiert): Heißt das etwa....dass diese Person recht hat mit dem was sie sagt?! Margarethe! Der....
Gretchen (schüttelt schnell und heftig mit dem Kopf, um der Situation noch irgendwie zu entkommen): Nein?! Natürlich nicht! Was denkst du denn von mir?! Meinst du etwa....ich würde...niemals!
Bärbel (gibt schließlich klein bei, auch wenn sie dem nicht so ganz ihren Glauben schenken will): Na schön! Hätte mich aber auch schockiert! Der will doch eh nix von dir, außer schnellen Sex vielleicht?!

Wiedermal gerät die junge Ärztin unweigerlich ins Träumen.

Hach ja....und was für einen! Wie er mich geküsst und berührt hat! An Stellen die....

Bärbel (holt sie allerdings schnell wieder in die Realität zurück): GRETCHEN!
Gretchen (schreckt kurz zusammen): Was?
Bärbel (skeptisch): Träumst du etwa schon wieder?
Gretchen (fängt sich so langsam wieder und läuft rot an): Ähm nein....ich war nur gerade....woanders! (Sie sieht den skeptischen Blick ihrer Mutter und versucht zu retten was zu retten ist): Bei der....Visite...genau!
Bärbel: Aber....war die nicht schon heute Morgen?
Gretchen: Ja aber....wir haben da im Moment so einen Fall! Ganz grausam das ganze! Und du weißt ja....das nimmt mich dann immer so sehr mit!
Bärbel (tätschelt ihr liebevoll die Wange): Dein Vater hatte Recht! Du bist eine hervorragende Ärztin!

Kam das jetzt gerade aus ihrem Mund?! Nein oder?

Bärbel (sieht Gretchen´s skeptischen Blick): Jetzt guck nicht so! Ich bin...stolz auf dich!
Gretchen: Ähm ja dann....danke ne?!

Wenn sie wüsste was ich in dieser Nacht getan hätte, würde sie das mit Sicherheit nicht behaupten.....

Gretchen will dann auch schnell zu sehen, das sie das Gespräch beendet und ihre Mutter endlich los wird, lässt sich allerdings nicht nehmen ihr vorher noch mal was mit auf den Weg zu geben.

Gretchen (geht zur Tür und öffnet diese): Also dann! Ich muss....arbeiten! Und denk dran, was ich dir gesagt hab!
Bärbel (schwerfällig): Ja ja....

~*~ ~*~ ~*~

In der Zwischenzeit ist Elke vor dem Büro ihres Sohnes angekommen und betritt dieses, wie immer eigentlich, ohne an zu klopfen, um ihn direkt mit ihren Problemen zu überfallen.

Elke (aufgebracht): Marc Olivier! Ich hab dich bereits überall gesucht! Wo zum Teufel warst du?!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~Vertrauen ist das, was man hat, bevor man die Realität begreift~~

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

12.11.2010 07:05
#370 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

So. Da ich heute erst wieder spät hier sein kann und ich euch auch nicht zu lange auf den neuen Teil warten lassen will, stell ich ihn heute morgen schon rein. Danke für eure Kommis und viel Spaß mit Mutter und Sohn

Lg Vanny



Marc (sieht wenig beeindruckt von seinen Unterlagen auf und stöhnt genervt): Arbeiten....vielleicht?! Außerdem...haste mich ja jetzt gefunden! Also?! Was willst du?!
Elke (reagiert gar nicht darauf und poltert direkt los): Ach....du glaubst ja gar nicht, was ich gerade ertragen musste!
Marc (fährt sich kurz übers Gesicht und stöhnt erneut): Nein?! Und ich kann´s ehrlich gesagt wie immer kaum erwarten bis du es ausspuckst?!
Elke (beleidigt): Marc Olivier! Das ist jetzt wirklich nicht der geeignete Zeitpunkt für deine schlechten Witze! (Sie fasst sich an die linke Brust): Die Sache ist ernst!
Marc (schmunzelt): Ist sie das nicht immer?!
Elke (sieht ihn plötzlich skeptisch, ja fast schon ein bisschen besorgt an): Mein Junge....es wird mal wieder höchste Zeit, dass du unter Leute gehst....Du hast immer so schlechte Laune, wenn du keinen anständigen Sex hast!
Marc (kann kaum glauben, was er da gerade gehört hat und ringt nach Luft): Woher willst du wissen, dass ich....
Elke (wie selbstverständlich): Ich bitte dich! Das sieht man doch?! Schau dich an!
Marc (gibt es auf, hebt aber noch kurz die Augenbrauen, um sich dann wieder seinem Aktenkram zu zu wenden): Ah ja?!
Elke (plötzlich empört): Dann stimmt das also, was ich mir anhören durfte?!
Marc (hakt dann doch mal nach, legt den Stift erneut weg und sieht sie an): Äh das....kommt ganz darauf an, was....du damit meinst?!
Elke (schnappt nun auch nach Luft, um sich irgendwie wieder zu beruhigen, weil sie eine schlimme Befürchtung hat): Deshalb hab ich also vorgestern Abend vergeblich auf meinen Herrn Sohn gewartet, obwohl ich dich bei meiner Buchvorstellung gebraucht hätte! Das....
Marc (sarkastisch): Es wird dich jetzt vielleicht furchtbar überraschen Mutter, aber auch ich ab noch so was ähnliches wie....Verpflichtungen?!
Elke (verzieht angewidert ihr Gesicht): Ja DAS kann ich mir lebhaft vorstellen! Hast du denn immer noch nicht genug?!
Marc (gerade etwas überfragt und zugleich auch überfordert): Äh....ich hatte halt....zu tun?!
Elke: Ja mit dieser....
Marc (hebt drohend den Finger): Sag jetzt....(er bemerkt, was er gerade da tut, nimmt den Finger langsam wieder runter und senkt auch seine Stimme)....nichts falsches!
Elke (sichtlich empört schnappt sie mal wieder nach Luft): Aber Olivier! Was ist denn plötzlich nur in dich gefahren?! Du selber warst es doch, der immer gesagt, dass diese Person einfach nur lästig ist!
Marc (unschlüssig): Kann sein?!
Elke (muss sich auf den Schock erstmal setzen): Großer Gott! Wieso tust du mir das an?!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~Vertrauen ist das, was man hat, bevor man die Realität begreift~~

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

14.11.2010 11:40
#371 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Marc (will schnell vom Thema ablenken, denn es war noch nie sein innigster Wunsch ausgerechnet mit seiner Mutter über sein Leben zu diskutieren): Ja äh....nachdem das dann endlich geklärt ist....hättest du dann bitte die Freundlichkeit mir endlich zu verraten, was dich zu mir treibt, damit ich dann vielleicht in Ruhe weiter arbeiten kann?!
Elke (kramt noch immer völlig neben sich stehend in ihrer kleinen Tasche): Tut mir Leid....(Plötzlich zieht sie ein kleines silbernes Gefäß heraus)....aber auf den Schock....(macht es auf)....brauch ich erstmal nen Schluck!

Anschließend setzt sie den Flachmann an und gönnt sich auch einen übergroßen Schluck. Ihr Sohn sieht dem ganzen recht angewidert und sprachlos zu, entschließt sich dann nach wenigen Sekunden doch noch etwas dazu zu sagen.

Marc (locker wie immer): Und?! Wieder beruhigt?! Oder soll ich lieber gleich in der Patho Bescheid geben?!

Eigentlich wäre seine Mutter jetzt sofort aufgestanden und hätte ihm eins übergebraten, aber selbst dazu ist sie im Augenblick nicht in der Lage, so geschockt ist sie.

Elke: Du....meinst das also tatsächlich ernst! Ich fass es nicht....
Marc (fährt sich aufgewühlt durchs Gesicht): Jetzt mach bitte kein Drama draus okay?!
Elke (verzieht angewidert das Gesicht): Wie würdest du denn die Vorstellung bezeichnen?! Du und ausgerechnet....diese Person?!
Marc (wird es langsam zu viel): Meine Güte! Du tust ja gerade so, als hätte ich ihr gleich nen Antrag gemacht!
Elke (sieht ihn mit großen Augen an): Du hast doch wohl nicht etwa schon wieder die nächste geschwängert?!
Marc (platzt langsam der Kragen): NEIN VERDAMMT!
Elke (fasst sich erneut an die Brust was Marc nur mit einem kurzen Augenrollen quittiert): Gott! Du schaffst es noch mich 10 Jahre eher ins Grab zu bringen!
Marc: Du übertreibst mal wieder maßlos Mutter! Gretchen....
Elke (hebt schützend die Hände): Oh bitte.....keine Details ja?!
Marc: Gut?!
Elke: Hast du denn gar nichts gelernt?! Immerhin müsstest du ja wohl genauso gut wie ich wissen wohin das führt?!
Marc (seufzt genervt): Wie könnte ich DAS jemals vergessen?!
Elke (besserwisserisch): Dann weißt du ja auch hoffentlich, was du jetzt zu tun hast!

Anschließend steht sie auf, klemmt sich ihre kleine schwarze Lackhandtasche unter den Arm und verlässt ohne noch ein Wort den Raum.
Zurück bleibt ein stöhnender Oberarzt, der sich wiedermal über das Gesicht streicht und sich fragt was genau er eigentlich verbrochen hat?!

~*~ ~*~ ~*~

Das gleiche fragt sich auch eine gewisse junge blonde Ärztin, nachdem sie vor ihrer Mutter geflüchtet war und nun gedankenverloren über den Flur läuft.

Kann sie mich nicht einmal zufrieden lassen?! Immerhin bin ich alt genug!

Plötzlich stößt sie mit jemanden zusammen, der sich auch direkt lautstark zu Wort meldet.

Maria (freundlich wie immer): Können sie denn nicht aufpassen verdammt?!
Gretchen (kleinlaut): Ja Entschuldigung....Hab sie halt nicht gesehen....
Maria (mustert sie kurz skeptisch): Dann sollten sie sich eventuell eine Brille zulegen?!
Gretchen (grinst sie kurz süffisant an): Danke für den Tipp! Aber....ich trage bereits Kontaktlinsen!
Maria: Ja! Wie auch immer?! Passen sie das nächste Mal einfach besser auf, wenn sie mal wieder träumend durch die Gegend rennen!
Gretchen: Ich geb mein Bestes!
Maria: Das will ich hoffen!

Anschließend geht die Oberärztin wie immer hoch erhobenen Hauptes weiter und lässt Gretchen einfach stehen, die ihr noch immer fassungslos über so viel Arroganz nach sieht.

Blöde Kuh!!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~Vertrauen ist das, was man hat, bevor man die Realität begreift~~

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

15.11.2010 06:34
#372 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Moin Moin!
Hoffe ihr habt das Wochenende alle gut hinter euch gebracht und startet ebenfalls mit frischer Energie in die neue Woche! Zu den letzten Teilen nur ganz kurz: Was Marc anbelangt. Ich weiß, dass es euch überrascht, aber ich wollte einfach nur mal deutlich machen damit, dass er es mit Gretchen sehr wohl ernst meint. Dummerweise hat sie das ja nicht mitbekommen Naja....what ever?! Hier dann der nächste Teil. Danke für eure Kommis und viel Spaß beim lesen wünsch ich

Bleibt sauber
Vanny



Um die Katastrophen an diesem Tag dann noch komplett zu machen, trifft sie im Fahrstuhl nach Feierabend auch noch auf Mehdi. Natürlich fällt die Begrüßung der beiden eher wortkarg aus, weil keiner von ihnen auch nur die leistete Ahnung hat, wie sie nach dem Vorfall mit einander umgehen sollen.

Gretchen (leise): Hallo Mehdi?!
Mehdi (niedergeschlagen): Hallo....

Eine Weile herrscht betretenes Schweigen, bis sich die junge Ärztin wieder zu Wort meldet, weil sie die eisige Stille einfach nicht länger ertragen kann.

Gretchen: Auch endlich Feierabend?
Mehdi: Nachtschicht!
Gretchen (plappert einfach munter drauf los): Oh! Ist aber auch alles so stressig im Moment hier! Alle Betten sind belegt bei uns, zwei Schwestern sind auch noch krank und dann auch noch der Unfall heute! Uff! Bin total geschafft für heute und werd später wohl müde ins Bett fallen!
Mehdi: Hmm....

Kurze Zeit später öffnen sich dann die Türen und beide sind froh, dass sie der Situation entkommen können.

Gretchen (begibt sich zur Tür und versucht zu lächeln): Also dann....wünsche ich dir....noch einen schönen Abend!

Anschließend sieht sie zu, dass sie schnell verschwindet, weil ihr das ganze endlos peinlich ist.

Die ganze Sache nimmt ihn wohl doch mehr mit, als ich vermutet hab. Naja....vielleicht hilft es ihm dann, wenn er sich mit Arbeit ablenken kann....

~*~ ~*~ ~*~

Als sie dann zu Hause angekommen die Tür öffnet, steigt ihr sofort der leckere Bratenduft in die Nase. Sie atmet tief ein und legt dann ihre Garderobe im Flur ab, bevor sie sich ins Wohnzimmer begibt, wo sie ihr Vater bereits erwartet.

Gretchen (lässt sich auf die Couch fallen): Hallo Papa!
Franz: Kälbchen....du siehst müde aus.
Gretchen: Bin ich auch. Die Not OP heute hat mir den Rest gegeben.

Aus welchem Grund auch immer?!

Franz: Ja....ich hab davon gehört. Schreckliche Sache. Meint ihr denn sie kommt durch?
Gretchen: Weiß nicht. Die inneren Verletzungen konnten wir behandeln, alles andere wird wohl die Zeit zeigen....
Franz: Wahrscheinlich.

Kurz darauf kommt Bärbel dann für Gretchen´s Begriffe fast etwas zu gelaunt aus der Küche und bittet ihre Familie zu Tisch.
Vater und Tochter erheben sich und nehmen an der großen Runde platz.

Franz (besieht sich skeptisch den mehr als reichlich gedeckten Tisch): Butterböhnchen. Du hast dir solche Mühe gegeben?! Ist irgendwas besonderes heute?!

Wahrscheinlich überlegte er gerade eifrig wann nochmal ihr gemeinsamer Hochzeittag war. Männer....

Bärbel (streicht sich nervös über die Haare): Nein, aber es muss ja auch nicht immer etwas besonderes sein, um gut zu essen oder?!
Franz: Hmm....hast Recht Butterböhnchen!
Bärbel: Na dann! Wünsch ich euch mal einen guten Appetit.

Von wegen nix besonderes! Bin ja echt mal gespannt, ob sie ihr Wort hält und es Papa endlich sagt. Hab nämlich langsam echt ein verdammtes schlechtes Gewissen wegen der ganzen Sache....

Doch zunächst einmal sieht es nicht danach aus, als ob Bärbel ihrem Mann ihre Missetaten beichten wollte, deshalb versucht Gretchen auch später mittels Blickkontakt ihrer Mutter zu signalisieren, dass sie es endlich hinter sich bringen soll. Auch wenn Bärbel ihr zwischendurch immer kaum sichtbar zunickt, passiert nichts!
Eine halbe Stunde später und der Frage von ihrem Vater, ob sie vielleicht an nervösen Zuckungen leiden würde, hat Gretchen dann genug und sie geht in die Offensive.

Gretchen (lächelt abwechselnd ihre Mutter und ihren Vater an): Ach Mama! Hast du es Papa eigentlich schon gesagt?!
Bärbel (in der Klemme): Äh....
Franz (plötzlich interessiert): Nein. Was ist denn Butterböhnchen?

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~Vertrauen ist das, was man hat, bevor man die Realität begreift~~

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

18.11.2010 14:47
#373 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Halli Hallo!
Erstmal ein dickes Sorry, dass ihr (mal wieder) so lange warten musstet, aber in den letzten Tagen ging einfach gar nix mehr! Bin noch nicht mal dazu gekommen eure Geschichten zu lesen und zu kommentieren, geschweige denn hier überhaupt mal länger als 5 Minuten rein zu schauen. Aber naja...so ist das! Von nix kütt nix sagen wir hier ja immer
So. Jetzt aber genug gejamert. Es geht weiter. Natürlich in "Casa Haase" und bei Bärbel, Franz und Gretchen am Tisch. Also viel Spaß wünsch ich euch und danke für eure Kommis!

Lg Vanny



Eine Weile herrscht Schweigen und Gretchen versucht wiedermal durch Gestiken ihre Mutter dazu zu bewegen ihrem Vater endlich die Wahrheit zu sagen, was an sich wirklich ein bisschen komisch aussieht.

Franz (bleibt das ganze natürlich nicht verborgen und er hakt nach): Sagt mal....habt ihr beiden etwa Geheimnis vor mir?
Gretchen (lächelt schnell unschuldig): Ach wo?! Wo denkst du hin Papa?! (Sie lacht kurz auffallend gekünstelt): ICH und Geheimnisse! Pff...völliger....Blödsinn! Haha!

Gleichzeitig gibt sie ihrer Mutter nun unter dem Tisch einen gewaltigen Tritt, so dass die alte Frau kurz aufquiekt und der Tisch etwas vibriert und deutet dabei stumm die Worte: „Nun mach schon!“ an.

Bärbel (leise): Ja. Ja....Also die Sache ist so....
Franz (legt sein Besteck für einen Moment interessiert zur Seite): Ja? Ich höre?!
Bärbel (kommt trotz der „Mithilfe“ ihrer Tochter nicht richtig zu Potte): Ähm also ja....was ich dir sagen wollte....
Gretchen (platzt der Kragen): Was sie dir sagen wollte, ist....
Bärbel (unterbricht ihre Tochter schnell): Ich werde meinen Job im Krankenhaus wohl wieder aufgeben!
Franz (lächelt übers ganze Gesicht): Aber...das ist doch großartig Butterböhnchen!

Ich....fass es nicht!

Franz: Und darf man fragen....wie es zu diesem plötzlichen Sinneswandel kommt? Ich meine...nicht, dass ich mich nicht darüber freuen würde, aber....
Gretchen (mit bitterbösem Blick zu ihrer Mutter): Ja DAS kann ich dir sagen Papa!
Franz (erstaunt): Du Kälbchen?
Gretchen (wild entschlossen es ihrem Vater selbst zu sagen): Ja ich! Sie hat nämlich....
Bärbel (unterbricht sie wieder schnell): Ja ich hab halt einfach gemerkt, dass das wohl doch nichts für mich ist! Das ganze Leid und....die kranken Menschen....das nimmt mich einfach zu sehr mit!
Gretchen (versucht wieder das Wort zu ergreifen): Ja und außerdem....
Bärbel (unterbricht sie zum x-ten Mal an diesem Abend): Außerdem....werd ich hier auch gebraucht! (Sie sieht ihre Tochter noch mal flehend an, um ihr zu signalisieren, dass sie bitte endlich still sein soll): Stimmt´s nicht Gretchen?!
Gretchen (bleibt dann nichts anderes mehr übrig als gequält zu lächeln): Ja hehe....

Ich bring sie um....

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~Vertrauen ist das, was man hat, bevor man die Realität begreift~~

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

22.11.2010 18:40
#374 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Hey....
Oh man! Ohne Witz, aber so langsam trau ich mich schon fast gar nicht mehr hier her Ich weiß....ich war in der letzten Zeit echt Schludrig was das posten angeht und dass, obwohl ich auch noch Vorrat habe. Aber ich komme im Moment echt zu gar nichts hier! Was mich ehrlich gesagt so langsam ein bisschen ank***. Aber gut! Wer A sagt, muss auch B sagen! Und deshalb lässt es sich im Moment nicht vermeiden. Werde aber versuchen in der nächsten Zeit wieder öfters zu posten. Ich weiß...hab ich schon öfter gesagt, aber mit dem Hindergrund, dass nun bald die dritte Staffel sicher anfängt, will ich ja auch irgendwann (möglichst im Januar noch) mit der Story fertig werden^^ Hoffe das krieg ich auch endlich mal auf die Kette
Wünsche euch trotzdem viel Spaß beim lesen des nächsten Teils und danke für die Kommis!

Lg Vanny



Zur gleichen Zeit in der Cafeteria des Krankenhauses....

Es ist schon spät und der sonst so rege Betrieb in dem großen Raum hat sich längst eingestellt. Die Mitarbeiterin ist gerade schon dabei die Stühle hochzustellen, doch an einem Tisch sitzen noch zwei Männer und unterhalten sich mehr oder weniger angeregt.

Mehdi: Was machst du eigentlich noch hier? Ich meine....hast du nicht längst Feierabend?
Marc: Musste noch Aktenkram erledigen.
Mehdi (nimmt einen Schluck Kaffee, den er sich eben aus dem Automaten gezogen hat): Achso. Ich dachte....
Marc: Was dachtest du?
Mehdi: Naja....hab Gretchen eben im Aufzug gesehen und....
Marc (stöhnt genervt und unterbricht ihn, bevor er sich auch einen Schluck Kaffee gönnt): Na und?!
Mehdi (hebt schützend die Hände): Sorry man! Wusste ja nicht, dass du schon wieder so schlechte Laune hast?!
Marc (verteidigt sich): Hab ich nicht!
Mehdi (unschlüssig): Hmm!
Marc: Ja was?! Spuckst schon aus, bevor du noch dran erstickst!
Mehdi (überlegt eine Weile, sagt es ihm dann aber doch): Naja....ich hab da so was gehört....
Marc (wenig interessiert): Aha?!
Mehdi: Ich weiß du interessierst dich nicht sonderlich für die Gerüchte hier in der Klinik, aber mittlerweile erzählt man sich ganz komische Geschichten. Ich glaube du solltest mal....
Marc (stöhnt mal wieder): Ich wusste, dass die Frau ihre Klappe nicht halten kann!
Mehdi (sieht ihn erstaunt an): Wer? Gretchen?
Marc: Nein! Sabine verdammt!
Mehdi (deutet mit dem Finger auf ihn): Du meinst? Hab das ja so am Rande mitbekommen? Was war eigentlich?
Marc (winkt schnell ab): Ach. Vergiss es einfach.
Mehdi (skeptisch): Okay?!

Eine Weile herrscht Schweigen, bis Mehdi das Thema dann doch wieder aufgreift.

Mehdi (hakt noch mal nach): Aber du musst schon zugeben, dass das Ganze etwas komisch ist?!
Marc: Boah ey! Seit wann gehörst du denn zu der Tratschtantenfraktion?! Ach ja stimmt! Ich vergaß....(er grinst ihn kurz dreckig an)....bist ja selbst ne Frau!
Mehdi (ignoriert seinen Kommentar gekonnt und bohrt weiter): Ich mach mir nur Sorgen man!
Marc (mit erhobenen Augenbrauen): Sorgen? Ich dachte die Sache wäre durch?
Mehdi (verteidigt sich): Ist sie ja auch! Trotzdem....Gretchen ist mir nun mal wichtig! Und ich will nicht, dass sie wieder leiden muss!
Marc (äußerst genervt): Boah....
Mehdi (seufzt kurz): Ich weiß Marc. Du hast dafür kein Verständnis, wenn man auf andere Rücksicht nimmt und....
Marc (platzt nun der Kragen): Ihr kotzt mich echt alle an! Wisst ihr das?! Wenn ich die Scheiße höre....der kleine blonde Engel, der keiner Fliege was zu leide zu tun und ja so arm dran ist! Bla bla bla....
Mehdi (sichtlich geschockt): Was hat dich denn jetzt gestochen?! Ich hab doch nur gesagt, dass....

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~Vertrauen ist das, was man hat, bevor man die Realität begreift~~

Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

23.11.2010 17:02
#375 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Hey!
Damit ich nicht irgendwann hier noch die Kündigung von euch bekomme, springe ich schnell vorbei und lass euch nen neuen Teil da. Zu den Fragen...die werden im Laufe der Zeit alle geklärt werden. Is ja nicht mehr so lange, bis zum Ende der Geschichte
Danke für die Kommis und viel Spaß beim lesen.

Lg Vanny



Marc (unterbricht ihn): Ja! Und das war schon zu viel!

Eine Weile herrscht wieder Schweigen und Mehdi mustert seinen Freund die ganze Zeit über.

Mehdi (vorsichtig): Ähm kurze Frage....Du musst mir auch nicht drauf antworten, wenn du nicht willst, aber....
Marc (stöhnt genervt): Ja spuck´s schon aus man!
Mehdi: Hattet ihr Streit?
Marc (kommt nicht so ganz mit): Hä?!
Mehdi: Na du und....Gretchen. Nach unserem Streit wolltest du sie doch suchen.
Marc (leicht abwesend in der Zwischenzeit): Hmm....
Mehdi (neigt den Kopf etwas nach unten und sieht ihm ins Gesicht): Also deiner Reaktionen nach zu urteilen gerade....war da doch was zwischen euch oder?
Marc: Vielleicht?!
Mehdi (interessiert): Das heißt?!
Marc (stöhnt genervt): Boah Mehdi....kümmere dich am deinen eigenen Kram okay?!
Mehdi (entschlossen): Nein!
Marc (leicht verwirrt): Wie nein?!
Mehdi (klärt ihn auf): Werd ich nicht! Ihr beiden seid meine Freunde und ich möchte nicht, dass es....(er sieht ihn noch mal durch dringend an, weil er weiß wie Marc auf das was er jetzt dazu sagen wird)....einem von euch....schlecht geht!
Marc (wenig beeindruckt): Ah ja?!
Mehdi: Komm schon Marc! Gretchen und allen anderen kannst du vielleicht was vormachen, aber mir nicht okay?! Dazu kennen wir uns schon zu lange!
Marc (murmelt sich in seinen imaginären Bart): Ja...leider!
Mehdi (ignoriert seinen Kommentar, weil er mittlerweile gemerkt hat, dass es Marc überhaupt nicht gut geht und er nur wieder zu stolz ist, etwas zu sagen): Marc....ich seh doch, dass was nicht stimmt! Mir machst du nix vor?!
Marc (knickt langsam ein und fährt sich seufzend durchs Gesicht): Oah....ist das alles eine Scheiße....
Mehdi (sieht ihn ehrlich besorgt an): Alles okay....bei dir?
Marc (sieht ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an): Sieht das etwa so aus?!
Mehdi (etwas überfordert gerade): Äh....nein?!
Marc (genervt): Na also!
Mehdi (vorsichtig): Und....was hast jetzt....vor?
Marc (leise): Wenn ich das nur wüsste?!

~*~ ~*~ ~*~

Gretchen ist in der Zwischenzeit ebenfalls der Verzweiflung nahe und greift somit zum allerletzten Mittel.

Gretchen (steht auf und wirft ihrer Mutter einen vielsagenden Blick zu): Ich werd dann mal abräumen! Würdest du mir bitte behilflich sein....MAMA?!
Bärbel (etwas verwirrt): Äh ja....klar!
Franz (hält sie zurück): Ach Butterböhnchen....lass! Ich mach das schon!

Das darf doch wohl nicht wahr sein?! All die Jahre tut er rein gar nichts und ausgerechnet jetzt muss er zum Hausmann des Jahres mutieren oder wie?!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~Vertrauen ist das, was man hat, bevor man die Realität begreift~~

Seiten 1 | ... 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19
 Sprung  
Weitere Links
| Sicher und kostenlos Bilder hochladen|9-1-1 FanSeite|
zum Impressum | 2008- © Doctor's Diary FanForum | Admins JackySunshine & Seppy | Moderatoren Lorelei & Mellow | Gründerin des Forums Flora
Xobor Forum Software von Xobor.de
Einfach ein Forum erstellen
Datenschutz