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Dieses Thema hat 451 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

30.05.2010 18:36
#276 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Hey Ihr Lieben!
Okay...wenn ihr unbedingt wollt, dann gibt´s jetzt noch einen Teil (by the way: Ist dann auch der letzte aus dieser "Cafeteria-Szene" und hat zugleich glaub ich eine eher unerwartete Wende. Vorneweg....bitte nicht hauen....gehört alles zum Plan danke für eure Kommis und viel Spaß beim lesen

Ganz liebe Grüße
Vanny



Mehdi: Boah Marc! Du solltest dich echt mal hören!
Marc: Ja das....hat sie mir auch schon öfters gesagt!
Mehdi: Ja! Und mit Recht! Du bist echt....ach! N Elefant im Porzellanladen ist im Vergleich zu dir ne Gazelle....echt! So erobert man bestimmt NICHT das Herz einer Frau!
Marc: Äh also....ehrlich gesagt....glaub ich nicht, dass ich das unbedingt muss?!
Mehdi (langsam sauer): Doch verdammt! Genau DAS musst du! Und....nach der ganzen Scheiße, die du so verzapft hast ist das ja wohl das Mindeste! Ich meine....jeden anderen hätte sie wahrscheinlich auf immer und ewig zum Teufel gejagt! (kaum hörbar): So wie mich zum Beispiel!
Marc (grinst): Tja! Wer hat der hat ne?!
Mehdi (sarkastisch): Klaar! Sag mal diese....Arschigkeit ist das eigentlich angeboren oder lernt man so was mit der Zeit?!
Marc (grinst): Ahh! Der war nicht gut!
Mehdi (wütend): Das war mein verdammter Ernst Marc! Ich mein....du musst doch irgendwann mal einsehen, dass du so nicht weiter kommst! Haste doch gesehen oder nicht?
Marc (verschränkt die Arme und lehnt sich zurück): Ich hab gar nichts ja?! (Plötzlich lehnt er sich ein Stück zu ihm rüber und fixiert ihn mit einem verschwörischen Blick): Die Schlacht ja....die hab ich vielleicht verloren aber den Krieg....noch lange nicht!
Mehdi (lacht ihn aus): Haha! Und was willst du jetzt tun? Sie mit....Küssen und Grabschangriffen bombadieren?!
Marc (grinst ihn kurz an): Vielleicht?!
Mehdi (reißt entsetzt die Augen auf): Das ist jetzt nicht dein Ernst oder?!
Marc (verzieht die Lippen kurz zu einem charmanten Lächeln): Doch....eigentlich schon?! Wieso?!
Mehdi (gestikuliert wild mit den Händen): Weil das der größte Schwachsinn ist, den ich je gehört hab?! Marc....man erobert eine Frau nicht in dem man sie belagert, wie einen Feind! Du musst ihr....den Hof machen!
Marc (hebt die Augenbrauen): Du....so viel wie ich weiß....haben die für so was nen Gärtner oder ihre Mutter kehrt selbst die Straße!
Mehdi (stöhnt genervt): Du raffst echt gar nix oder?! Schenk ihr Blumen oder....Parlinen! Sie mag doch so gern Schokolade!
Marc (sieht ihn skeptisch an): Damit sie dann in ein paar Monaten so aussieht wie....du?! Nee danke!
Mehdi: Boah! Bei dir ist echt alles zu spät! Du hast überhaupt keine Ahnung wie.....
Marc (hebt abwehrend die Hände und unterbricht ihn): Danke! Aber ich weiß schon was ich tue okay?!
Mehdi (sieht ihn skeptisch an): Na! Da bin ich mir aber nicht so sicher?!
Marc (sieht ihn provozierend an): Was willst denn jetzt damit sagen he?!
Mehdi (locker): Dass du es eh wieder vergeigst und dann....
Marc (funkelt ihn böse an): Und dann was?! Du glaubst doch wohl nicht im Ernst, dass du noch den Hauch einer Chance bei der Frau hast?!
Mehdi: Hmm....Wieso? Wenn sie erstmal gemerkt hat, was du für´n Arsch bist, wird sie....
Marc (unterbricht ihn laut): Woah Woah Woah! Moment mal! Ich dachte du wärst endlich über sie hinweg?!
Mehdi: Und was ist wenn nicht?!
Marc: Dann....(er stöhnt noch mal kurz)....hätten wir ein echtes Problem mein Freund!
Mehdi (zuckt mit den Schultern): Na und?! Sie ist schließlich nicht dein Eigentum! Also....werd ich ihr beweisen, wie sehr ich sie liebe und irgendwann wird sie das auch merken!

Marc sagt erstmal gar nichts dazu und presst stattdessen die Lippen zusammen.

Marc (fixiert ihn mit seinem stechenden Blick): Willst du Krieg oder was?!
Mehdi (grinst ihn an): Nee! Nur gleiches Recht für alle!

Anschließend steht er auf und lässt seinen Freund einfach sitzen, der ihm noch eine Weile mit offenem Mund hinterher schaut.

Wie gesagt....bitte nicht schlagen. Spätestens in Folge 6 wisst ihr wieso!

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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

31.05.2010 12:25
#277 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Hallo Ihr Lieben!
Na....da bin ich aber froh, dass ich nochmal mit nem blauen Augen davon gekommen bin. Und Kate: Zu deinem "Angebot": Keine Angst ich kann schwimmen aber warte bitte bis es wieder n bisschen wärmer ist ja?!
Jetzt geht´s erstmal wieder mit Gretchen und den typischen Problemen einer jeden Frau weiter....der Kleiderwahl....kennt ihr ja bestimmt auch alle ne
viel Spaß beim lesen und danke für eure Kommis!

Ganz liebe Grüße
Vanny




http://www.youtube.com/watch?v=cl1yRpy8eBo

Gretchen steht vor ihrem Kleiderschrank und sucht mal wieder nach etwas Passendem zum anziehen.

Gretchen (durchwühlt ihren Kleiderschrank und murmelt vor sich her): Wo ist denn....?! (ruft plötzlich): MAMAAAA!!!
Bärbel (kommt die Treppe hoch und betritt das Zimmer ihrer Tochter): Aber Margarethe....was ist denn los und wieso schreist du so?
Gretchen (immer noch in den Tiefen ihres unendlichen Kleiderschranks): Mein Kleid!
Bärbel (etwas verwirrt): Welches? (sie bricht ihre Frage ab und lächelt ihrer Tochter dann aber zu): Hast du etwa....ein Date??
Gretchen (kommt langsam hervor): Nein ich....(sie atmet noch tief durch): Also Mama!! Bitte....
Bärbel (streicht sich lässig eine Strähne hinters Ohr und verzieht die Lippen zu einem kleinen Grinsen): Was denn? Man wird doch wohl mal fragen dürfen?!
Gretchen (atmet noch mal tief durch): Also....

Eigentlich nicht. Denn wenn ich ihr jetzt sage, dass ich auf diese Singleparty gehe hält sie mich entweder für total verzweifelt oder noch schlimmer....sie gibt mir wieder Tipps wie ich mich anziehen und verhalten soll, damit ich auch ja einen ab kriege!!

Sie sieht wie ihre Mutter sie erwartend ansieht und seufzt noch mal, bevor sie fortfährt.

Gretchen: Ich....ich geh nur mit....Sabine....ja Sabine....was essen!
Bärbel (sieht sie verwundert an): Aber....wozu brauchst du dann....ein Kleid?!

Weil ich in Hosen immer einen fetten Hintern hab!....vielleicht?!

Gretchen (stöhnt laut): Danke Mama! Du bist wirklich....fürsorglich! Wo ist jetzt also....mein Kleid?!
Bärbel (die kurz in Gedanken war): Achso ja....äh....(sie greift kurz neben Gretchen in den Kleiderschrank)....hier....meinst du das hier?
Gretchen (nimmt das Kleidungsstück etwas verwirrt entgegen und wundert sich wieso sie das nicht entdeckt hatte): Jä äh....danke.
Bärbel (geht zur Tür): Ja dann....viel Spaß noch?!
Gretchen (lächelt gekünzelt und nickt leicht): Hmm....

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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

31.05.2010 17:04
#278 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

So. Da ich in den letzten Tagen mal wieder fleißig war und ein bisschen Vorrat anhäufen konnte, gibt´s jetzt noch einen Teil. Außerdem entnehme ich euren Kommis, dass ihr ja so schnell wie möglich wieder einen kleinen Zuckerkrümel wollt. Gut!...Was das angeht kann ich euch glaub ich beruhigen. Denn am Ende dieser Folge ist mir doch tatsächlich mal die Zuckerdose aus der Hand gefallen (was mich schon sehr überrascht hat, weil es ja wie ihr alle wisst sehr ungewöhnlich für mich ist ne) Aber gut...einmal ist kein Mal! Bis dahin dauert es aber noch etwas....also setz ich euch vorher noch schön auf Diät Trotzdem viel Spaß beim lesen und danke für eure Kommis!

HEL & Ganz liebe Grüße
Vanny



Als Marc Feierabend hat macht er sich auf die Suche nach Gretchen. Er hatte sich Mehdi´s Worte vom Mittag noch einmal durch den Kopf gehen lassen und er war sich sicher, dass sein Freund, viel mehr jetzt wohl sein Rivale, es ernst meinte und Gretchen wieder für sich gewinnen wollte. Das musste er natürlich verhindern. Immerhhin hatten die Beiden schon mal eine Beziehung, wenn auch nur kurz.
Da er sie weder in der Cafeteria noch am Schokoautomaten antrifft, geht er geradewegs ins Stationszimmer. Sabine könnte ihm bestimmt sagen, wo sie steckte.
Doch zu seiner Verwunderung traf er die Schwester dort nicht an. Nur Gabi saß mal wieder mit über Kreuz auf den Schreibtisch gelegten Beinen da und las in einem ihrer Klatschmagazine. Das einzige was mit einem IQ unter zehn auch verstehen konnte.

Marc: Och nee! Nicht du schon wieder!
Gabi (sieht von ihrer Zeitschrift auf und grinst ihn süffisant an): Ich freue mich auch dich zu sehen Marc!
Marc: Was machst du überhaupt hier? Und wo ist Sabine?!
Gabi (ohne ihren Blick von ihrer Zeitschrift abzuwenden): Hat sich frei genommen....
Marc (verwirrt): Wie? Frei genommen?
Gabi (wendet den Blick wieder ab und sieht ihn stöhnend an): Boah! Was weiß ich denn ich? Bin ich das Fundbüro hier oder was?!

Marc stöhnt noch mal kurz laut und will dann wieder gehen.

Gabi (ruft ihm noch grinsend hinterher): Ach ja...und wenn du deine....den fetten Haasen suchst....die hat irgendwas von Treffen gelabert! Bestimmt Selbsthilfegruppe oder so! Weißt ja...gleich und gleich gesellt sich gern!

Marc sieht sie nur noch mal erstaunt an. Woher wusste die bitte, dass er auf der Suche nach Gretchen war?!

Marc (nickt kurz): Ah....

Bevor er endgültig geht beschließt er Gabi noch mal eins rein zu würgen, weil sie gerade so „freundlich“ war.

Marc: Ach ja bevor ich es vergesse....312 hat geklingelt....die hat bestimmt wieder gekotzt....aber das ist ja kein Problem für dich! Außerdem....wirst du ja hier nicht für´s rum sitzen bezahlt, ne?!

Er zwinkert ihr noch mal kurz zu und macht sich auf den Weg Richtung Aufzug, um auch nach Hause zu fahren. Müsste er sich Hasenzahn eben morgen vornehmen.

Gabi (murmelt): Danke du....Arsch!

Anschließend legt sie ihre Zeitschrift weg, steht auf und macht sich zurück an die Arbeit.

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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

01.06.2010 12:43
#279 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Hey Ihr Zuckersüchtigen!
Bevor ich jetzt gleich noch mal los muss hier schnell noch n teil. Dann geht´s auch mit dem Zucker schneller ne

Ganz liebe Grüße
Vanny




Als Gretchen aus dem Taxi steigt, steht Sabine bereits dort und winkt ihr zu.

Sabine (schreit): Huhu! Frau Doktor! Hier bin ich!

Oh jee! DAS kann ja heiter werden....

Gretchen winkt verhalten zurück und lächelt ihr kurz gekünzelt zu.

Na dann....auf in den Kampf!

~*~ ~*~ ~*~

Zur gleichen Zeit in einer Wohnung in Berlin....

Dr. Tom Engelhardt kommt schlurfend aus seinem Schlafzimmer in die Küche und trifft dort auf seine Tochter, die ihn kurz mustert.

Patricia (grinst und hält die Daumen hoch): Perfekt!!
Tom (verzieht das Gesicht): Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist. Ich sollte lieber....
Patricia (unterbricht ihn und streicht dabei noch mal über das Jacket, an dem sie einen Fussel entdeckt hat): Ja...willst du sie jetzt zurück oder nicht?!
Tom (unschlüssig): Ja schon, aber....
Patricia (drückt ihm kurzerhand die Autoschlüssel in die Hand und drückt ihren Vater zur Tür): Nix aber! Los jetzt!
Tom (dreht sich noch mal an der Tür um): Äh...eine Frage....woher kommt eigentlich...dieser plötzliche Sinneswandel? Ich meine...vor ein paar Tagen noch da....
Patricia (unterbricht ihn und atmet noch mal tief durch): Ich hab halt einfach nach gedacht....
Tom (zieht die Augenbrauen hoch und schaut sie erstaunt an): Ach?!
Patricia (stöhnt kurz): Jaaaaa....und ich hab eingesehen, dass ich dir nicht verbieten kann mit einer anderen Frau und so(sie wirft die Arme hoch und wirbelt damit in der Luft herum)....du weißt schon....was ihr Erwachsenen halt so macht und ich....(sie sieht den fragenden Blick ihres Vaters)....keine Angst Papa! Ich weiß, wie man verhütet, okay?!
Tom (reißt die Augen auf und deutet mit dem Finger auf sie): Soll das etwa heißen?!
Patricia (verdreht genervt die Augen): Nein Dad! Und nur damit du es weißt....wenn es soweit ist....werd ich es dir ganz bestimmt nicht auf die Nase binden!
Tom (verwirrt): Aber....

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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

01.06.2010 17:58
#280 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Ihr wollt die Party...ihr kriegt die Party! Oder...zu mindestens schon mal einen Teil davon Viel Spaß dabei

Ganz liebe Grüße
Vanny



Weiter kommt er nicht mehr, da seine Tochter ihm nun endgültig einen kleinen Schupps in den Flur gibt und bevor sie die Tür schließt noch mal kurz winkt.

Patricia: So....und jetzt Tschüss! Viel Spaß und vor allem....viel Erfolg! Du machst das schon!

Eine Weile steht der Arzt noch irritiert vor der mittlerweile verschlossenen Tür und weiß nicht so recht, was er von diesem Gespräch gerade eben halten soll. Würde sein kleines Mädchen jetzt tatsächlich erwachsen?!
Schließlich schüttelt er noch mal kurz mit dem Kopf und macht sich dann doch auf den Weg zu seinem Wagen.

~*~ ~*~ ~*~

Inzwischen sitzen Gretchen und Sabine schon an einem der Tische, nippen an ihren Cocktails und schauen was das Angebot heute Abend so zu bieten hat.

Der wär doch nicht schlecht. Ob ich?

Bevor sie dazu kommt weiter darüber nach zu denken, ob sie den Mann jetzt ansprechen soll oder nicht, reißt sie eine ihr bekannte Stimme aus ihren Gedanken.

Maria (gehässig grinsend): Dr. Haase! Sie auch hier?!
Gretchen (lächelt süffisant zurück): Ja hehe! Wie man sieht ne?!
Maria (deutet auf Sabine, die immer noch an ihrem Cocktail trinkt): Und das ist ihre Begleitung für den Notfall, also wenn nichts dabei ist für sie, nehm ich an?!

Boah! Die Frau ist manchmal so....!

Gretchen (kneift die Augen zusammen und lächelt immer noch): Nein! Sie....
Maria (unterbricht sie): Sie wissen aber schon, dass das hier nur für ÄRZTE ist, oder?!
Gretchen (seufzt kurz): Ja...das weiß ich. Und ich wäre ihnen wirklich sehr dankbar, wenn sie uns jetzt einfach den Abend genießen lassen würden!
Maria (seufzt ebenfalls): Na schön! Meinetwegen! Aber....(sie deutet auf einen Mann etwas weiter hinten an der Theke)....das da ist Meiner, verstanden?!

Ist Verlustangst eigentlich ne ernstzunehmende Krankheit?!

Gretchen (sarkastisch): Ich werde ihn nicht mal mehr ansehen! (sie hebt zwei Finger und grinst sie süffisant an)....großes Ehrenwort!
Maria: Gut! Wenn das dann geklärt wäre....viel Spaß noch...bei was auch immer!
Gretchen: Sehr freundlich!

Nachdem Frau Dr. Hassmann gegangen ist, sieht Sabine Gretchen etwas hilflos an.

Gretchen (mittlerweile leicht genervt): Was ist denn Sabine?
Sabine: Nun ja....meinen sie sie wird....
Gretchen (winkt schnell ab): Keine Sorge! Glauben sie mir....Die ist jetzt viel zu beschäftigt, um sich um sie zu kümmern.

Sie deutet in die andere Ecke des Raumes, wo Maria gerade einen Mann auf die Tanzfläche zieht.

Sabine (nippt noch mal an ihrem Cocktail): Wie sie meinen Frau Doktor!

Vielleicht war das doch keine so gute Idee. Ich meine....ich hab echt keine Lust hier die ganze Zeit zu sitzen und....

Wiedermal wird sie in ihren Gedankengängen unterbrochen, weil sie plötzlich eine vor ihr ausgestreckte Hand sieht und eine männliche Stimme vernimmt.

Mann: Darf ich bitten?!

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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

04.06.2010 14:03
#281 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

So. Hier wie versprochen der Teil. Aber den einen Wunsch kann ich euch leider nicht erfüllen



Gretchen´s Blick der erst auf die Hand gerichtet ist und dann langsam hoch wandert, bleibt schließlich an einem etwa 35 jährigen, großen und zugegebenermaßen ziemlich gut aussehenden jungen Mann mit dunkel-blonden Haaren hängen, der sie leicht anlächelt.
Eine Weile sagt sie gar nichts, bis Sabine sie plötzlich leicht anstuppst und ihr etwas zu flüstert.

Sabine (legt die Hand seitlich an ihren Mund): Frau Doktor....ich glaube er meint sie!

Danke für die Info! Jetzt hält er mich doch sicherlich für total bescheuert! Genauso wie....obwohl! Ich wollte doch niemanden mehr beeindrucken...also eigentlich....Wieso also nicht?!

Gretchen steht kurz auf und ergreift nun auch seine Hand, die er die ganze Zeit ausgestreckt vor ihr hatte): Klar! Äh....(sie räuspert sich kurz)....ich meine...gerne!

Sie lächelt ihn ebenfalls an und folgt ihm dann unter den wachsamen Augen der Schwester schließlich auf die Tanzfläche, die ihr noch die Daumen noch oben hält und ihr zu grinst.

http://www.youtube.com/watch?v=TH_YbBHVF4g

Während Gretchen und ihre Begleitung tanzen, betritt Tom ebenfalls den Raum und sucht sogleich nach seiner Angebeteten, die er dann auch schließlich auf der Tanzfläche entdeckt. Aber was war das? Sie war in Begleitung? Und schien sich auch noch zu amüsieren?!
Da er nicht ganz umsonst gekommen sein wollte, nahm er all seinen Mut zusammen, nachdem er eher stiller Beobachter des Geschehens war und ging zu den Beiden herüber.
Er tippt dem jungen Mann, der mit seiner Herzdame tanzt kurz auf die Schulter.

Tom (räuspert sich kurz): Sie haben doch nichts dagegen oder?

Während Maria nur da steht und ihren Ex-Freund verwirrt ansieht, meldet sich ihre Begleitung doch zu Wort.

Mann: Also hören sie mal! Was....!

Doch Tom reagiert gar nicht darauf und schnappt sich Maria, um mit ihr zu tanzen, worauf der andere fluchend von der Tanzfläche rauscht.

Maria (sieht ihn skeptisch an): Was sollte das denn jetzt? Ich war beschäftigt!
Tom (verzieht kurz die Mundwinkel): Hat man gesehen, ja....
Maria: Und?
Tom: Was und?
Maria (verdreht die Augen): Verrät´s du mir jetzt auch mal was deine komische Nummer sollte?!
Tom (hört kurz auf zu tanzen und sieht sie eindringlich an): Hör mal! Das war keine Nummer! Ich will einfach nur in Ruhe mit dir reden! Ist das denn zu viel verlangt!
Maria (hebt kurz die Augenbrauen): Aha?! Sag mal...was machst du eigentlich hier?
Tom: Mit dir reden! Sagte ich doch bereits!

Ein kleines Lächeln breitet sich auf dem Gesicht der Neurologin aus.

Maria: Soll das etwa heißen...du?
Tom (seufzt): Ja verdammt! Anders....ging es ja nicht! Du bist mir ja immer....aus dem Weg gegangen!
Maria: Und jetzt?
Tom (zieht sie mit sich von der Tanzfläche): Und jetzt....bestell ich uns einen Drink und dann...reden wir!

Er sagt das mit so einer Entschlossenheit, dass selbst der sonst so taffen Karrierefrau nichts anderes übrig bleibt, als kurz zu nicken und sich anschließend von dem jungen Mann mit ziehen zu lassen.

~*~ ~*~ ~*~

Gretchen unterdessen versucht während sie immer noch tanzt, etwas über den Mann, der gerade seine Hand für ihren Geschmack etwas zu weit unten an ihrem Po hat, heraus zu finden.

Gretchen (räuspert sich kurz und schiebt dabei seine Hand wieder ein Stück weiter nach oben): Und äh....Frederic?!....Was machst d...äh sie sonst so, wenn sie nicht auf irgendwelche Parties gehen?!

Sie lächelt kurz, um ihre wachsende Unsicherheit zu überspielen.

Frederic (lächelt sie ebenfalls an): Ich habe eine kleine Facharztpraxis am Rande von Berlin, aber...nenn mich doch ruhig Fred!

Fred? Etwa wie....Fred Feuerstein oder aber....Fred das Ferkel?! Denn der hat schon wieder seine Finger, da wo sie bestimmt NICHT hingehören! Hilfe! Ist so was normal bei solchen Parties? Ich meine...war ja noch nie auf einer....

Da ihr das Ganze langsam ziemlich unangenehm wird, löst sie sich schließlich von ihm.

Gretchen: Gut....Fred! Was hältst du davon wenn wir da hinten was trinken gehen und uns noch etwas....unterhalten?!
Fred: Gute Idee!

Nachdem die Beiden Platz genommen möchte Fred dann auch etwas mehr über Gretchen erfahren.

Fred: Und du....bist also Chirurgin im Elisabeth-Krankenhaus?!
Gretchen (etwas verlegen): Also noch...bin ich ja Assistenzärztin...aber bald hab ich ja meine Facharztprüfung!
Fred: Hmm....eine Chirurgin...ist ja ungewöhnlich.

Wieso glauben eigentlich alle, dass Frauen nicht auch gute Chirurgen sein können?!

Fred sieht wie sie das Gesicht verzieht und hebt direkt abwehrend die Hände.

Fred: Also...versteh mich jetzt bitte nicht falsch, aber....das ist ja schon irgendwie hart manchmal da....der Ton und so. Hab ich gehört! Wie kommt denn eigentlich dazu?
Gretchen (stolz): Mein Vater ist auch Chirurg und deshalb....
Fred (sieht sie kurz an, bis der Groschen endlich fällt): Dein Vater?....Moment mal....Haase stimmt´s? FRANZ Haase! Das ich da nicht gleich drauf gekommen bin.
Gretchen (etwas verwirrt): Worauf....bitte?
Fred: Naja....also deinen Vater...den kennt ja eigentlich jeder....in Fachkreisen! Er ist ja auch der Beste auf seinem Gebiet!
Gretchen (grinst stolz): Weiß ich!
Fred: Und du....willst jetzt in seine Fußstapfen treten was?!
Gretchen: Kann man so sagen...ja?!
Fred: Ja. Mir war der ganze Stress ja im Krankenhaus war ein bisschen zu viel. Da hab ich....als sich mir die Gelegenheit bot direkt zugegriffen...so zu sagen!

Er lacht kurz und Gretchen stimmt wenn auch gekünzelt mit ein.

Gretchen: Jaaaa....Mensch! Da....hast du ja richtig Glück gehabt was?! Ich meine....Orthopädie....das ist ja auch...schön ne?!
Fred: Naja....es ist nicht so stressig wie bei euch auf der Chirurgie, aber auch recht spannend! Bin auf jeden Fall am Ziel meiner Träume angekommen!

Alten Oma´s dabei zuzuhören, wo es überall zwickt und zwackt ist bestimmt spannend...oh ja! Davon träumt doch irgendwie jeder, ne?!

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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

06.06.2010 07:23
#282 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Hallo Ihr Lieben!
Da ich gestern erst den ganzen Tag unterwegs war und wie immer meinen USB Stick vergessen hatte und gestern Abend dann noch auf ner Hochzeit eingeladen war, konnte ich nchts reinstellen und ihr bekommt den neuen Teil heute mal früher, weil ich später auch wieder unterwegs sein werde
Danke für eure Kommis. Hab mir schon fast gedacht, dass ihr Fred nicht mögt, aber ihr werdet ihn wohl noch etwas ertragen müssen Freut mich auch, dass euch die Sache mit Maria und Tom gefällt. Und zu Marc....Hmm? Wo der ist....dazu kommt im späteren Verlauf des Abends noch was
So. Jetzt aber genug gequatscht und viel Spaß beim lesen wünsch ich euch!

Ganz liebe Grüße
Vanny



Gretchen lächelt noch mal kurz und nickt kaum merklich.

Fred: Und du? Was hast du vor wenn du deinen Facharzt hast? Da übernimmst du doch bestimmt den Laden deines Vaters oder?!

Hmm....Eigentlich gar keine schlechte Idee....

Vor ihrem inneren Augen sieht sie plötzlich das Büro ihres Vaters, in das sie gerade eintreten will, mit dem Gefühl, dass es nun ihres ist.
Doch plötzlich wirft sie einen Blick auf das Schild und liest darauf einen anderen Namen als ihren. Sie tritt ein und sieht ihren im Moment anscheinend notorisch schlecht gelaunten Oberarzt, wie er gerade im Büro ihres Vaters eine kleine Partie Golf spielt.

Marc: Hasenzahn! Da bist du ja endlich! Solltest wirklich mal wieder mal mehr Sport treiben, damit du den Weg nach oben schneller schaffst! (Er deutet zum Schreibtisch): Da! Die müssen noch geschrieben werden!
Gretchen (erschrocken): Ist das nicht eigentlich deine Aufgabe?!
Marc: Ich bitte dich Hasenzahn! Wozu hab ich denn dich?!
Gretchen: Aber....
Marc: Und jetzt raus! Ich muss mich auf das Turnier morgen vorbereiten!


Wieder in der Realität angekommen schüttelt Gretchen kurz mit dem Kopf und murmelt etwas vor sich hin.

Gretchen: Das muss ich unbedingt verhindern!
Fred (sieht sie skeptisch an): Gretchen? Alles....in Ordnung? Was musst du verhindern?

Scheiße! Wie peinlich! Sollte mir unbedingt angewöhnen an bestimmten Orten nicht laut zu denken....

Gretchen (winkt schnell ab): Ach nichts! (Sie sieht auf ihre Uhr): Oh! Schon so spät! Ich sollte langsam wirklich mal gehen!

Während sie schon aufspringt sieht Fred sie noch verwundert an.

Fred: Was ist denn auf einmal? Hab ich...was falsches gesagt?

Nee....eher ich! Mal wieder!

Gretchen: Nein....quatsch! Ich bin nur....müde ja!
Fred (sieht sie Stirn runzelnd an): Hmm....Soll ich...dich fahren?
Gretchen: Och! Nicht nötig! Ich nehm mir einfach ein Taxi! Mach dir wegen mir mal keine Umstände!
Fred (lässt nicht locker): Mach ich aber gern! Na komm!

Schließlich willigt sie dann doch ein. Jedoch unter einer Bedingung.

Gretchen (hebt kurz die Hand): Gut! Meinetwegen! Aber....du bringst mich auch sofort nach Hause?! Keine....vorgeschobenen Kaffees oder sonst was, okay?!
Fred (fängt an zu lachen): Okay?! Aber....wofür hältst du mich?!

Für einen Mann?! Nichts weiter....die machen das doch alle so!

Gretchen (peinlich berührt): Entschuldige, aber....
Fred (senkt kurz ihren Blick, um ihr in die Augen sehen zu können): Schlechte Erfahrungen gemacht was?!
Gretchen (sieht schüchtern zu ihm hoch und nickt kaum merklich): Hmm....

Anschließend verlassen die Beiden den Raum, um zu Fred´s Auto zu gehen. Dabei bemerken sie gar nicht, dass sie von einem Augenpaar beobachtet werden, obwohl die gerade anderweitig beschäftigt sind.

~*~ ~*~ ~*~

Nachdem Gretchen dann auf dem Beifahrersitz des schwarzen Rovers Platz genommen, fragt Fred sie dann noch schnell, wo es überhaupt hin gehen soll. Etwas verlegen nennt sie ihm die Adresse ihrer Eltern und wartet darauf, dass er endlich los fährt. Die ganze Fahrt über schaut sie aus dem Fenster und beobachtet die vorbei fliegenden Lichter der Stadt. Bis Fred schließlich den Wagen stoppt.

Fred (sieht zu ihr): So! Hier müsste es sein!
Gretchen (sieht den Eisenzaun): Ja....hier ist es. Danke!
Fred (lächelt sie noch mal an): Hab ich wie gesagt....gern gemacht!
Gretchen (weiß nicht so recht was sie erwidern soll): Ja äh....trotzdem danke!

Sie will aussteigen, als der junge Mann sie noch mal zurück hält.

Fred: Sehen wir uns denn noch mal? Ich meine....ich würde mich freuen, wenn wir....

Gretchen sieht ihn für einen Moment an.

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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

07.06.2010 15:06
#283 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Hy Ihr Lieben!
So. Da ihr ja offenbar gefallen an so langen Teilen gefunden habt, stell ich den superlangen Epi gleich in einem rein. Danke für eure Kommis. Ich weiß Fred wird nicht euer Freund werden. Naja....meiner isses ja auch nicht...von daher Und was Marc macht oder wo der überhaupt hängt, erfahrt ihr dann jetzt Viel Spaß beim lesen und ich freu mich über euer Feedback

Ganz liebe Grüße
Vanny



Man sagt ja alle guten Dinge sind drei....

Sie sieht Fred´s fragenden Blick und überlegt fieberhaft was sie jetzt antworten soll. Immerhin...irgendwas musste sie ja antworten.
Gerade als sie etwas sagen will, kommen ihr plötzlich wieder die letzten Tage in den Sinn, ebenso wie der Vorfall im Büro.

Aber sind wir wirklich schon bereit dazu in einen anderen Waggon einzusteigen, obwohl unsere Fahrt mit dem jetzigen noch nicht beendet ist? Vielleicht würden wir dann nicht so viele Hochs und Tiefs durchleben. Aber was wäre das Leben denn ohne das Kribbeln, dass diese Loopings verursachen?!

Gretchen (seufzt einmal kurz und dreht sich noch mal zu ihm um): Hör mal Fred....du bist wirklich nett! Aber....ich glaube ich muss....erstmal mein Chaos hier drin (sie deutet auf ihr Herz)....sortieren, wovor ich mich schon wieder in ein Neues stürze. Verstehst du das?
Fred (nickt kurz verstimmt): Hmm....Klar! Dann....nen schönen Abend noch. War nett dich kennen gelernt zu haben.
Gretchen (lächelt ihn noch mal verlegen an): Es tut mir....wirklich sehr Leid.

Anschließend steigt sie aus und begibt sich zur Haustür.

http://www.youtube.com/watch?v=886AQqcM8Tk

Wahrscheinlich ist es einfach Schicksal, dass Glück nicht einfach so auf der Straße liegt, sondern wir es erst noch suchen und dann, wenn wir glauben es endlich gefunden zu haben....manchmal dafür kämpfen müssen.

Gretchen liegt mittlerweile auf ihrem Bett und schreibt mit einer Tafel Schokolade in der Hand in ihr Tagebuch.

In dem wir erkennen, dass wir uns selbst verändern müssen, damit es uns nicht endgültig verlässt.

Marc sitzt noch mit einer Flasche Bier bei einem Fußballspiel auf der Couch, wobei er sich darauf nicht wirklich konzentrieren kann, weil seine Gedanken ständig zu einem blonden Wirbelwind schweifen, der ihm doch zugegebenermaßen ziemlich den Kopf verdreht hat.
Nach einigem Überlegen, nimmt er schließlich sein Handy heraus und tippt darauf eine SMS.

Manchmal bedeutet Glück aber auch einfach zu vergessen was war und von nun an nur noch nach vorn zu schauen....in eine neue Zukunft.

Kurz nach Mitternacht verlassen auch Maria und Tom mittlerweile etwas angetrunken und Arm in Arm lachend die Party. Plötzlich nimmt der junge Mann die dunkelhaarige auf seine starken Arme und trägt sie zu seinem Auto.

Maria (lachend): Du bist verrückt! Weißt du das?!

Anschließend gibt er ihr einen Kuss und flüstert ihr etwas zu.

Tom: Ja! Nach dir!

Vor seinem Auto angekommen stellt er sie kurz wieder auf die Beine, worauf sie sich ihm nähert und ihm einen intensiven Kuss gibt, den er mit Freude erwidert.

Vielleicht müssen wir aber auch einfach nur lernen die Dinge so zu akzeptieren wie sie sind, weil wir sie so wieso nicht mehr ändern können.

Währenddessen sitzt Mehdi alleine zu Hause. Lilly übernachtet heute bei ihrer Freundin und so verfällt der Gynäkologe mal wieder in Gedanken. Sein Blick fällt noch mal zu den Bilder von ihm und Gretchen, die immer noch ihren Platz an der Wand haben. Schließlich erhebt er sich langsam und nimmt sie ab, um sich damit wieder auf die Couch zu setzen. Da war seine Welt noch halbwegs in Ordnung. Er hatte Lilly und eine tolle Freundin. Er war....einfach glücklich! Und so sollte es auch wieder sein. Den ersten Schritt hatte er schon getan. Er hatte seine Tochter wieder, durch die Hilfe seines Freundes, wofür er ihm auch ohne Frage sehr dankbar war. Und das genau war auch eigentlich sein Problem. Klar...könnte er versuchen Gretchen wieder für sich zu gewinnen. Immerhin wusste er was sie mochte und was sie von einem Mann erwartete. Aber um welchen Preis?
Nachdem er die Bilder eine Weile betrachtet hat, lässt er sie seufzend auf seine Beine sinken und legt den Kopf oben über die Lehne der Couch.

Und einfach darüber klar werden wer oder was wir sind.

Plötzlich wird Gretchen in ihrem Schreibrausch unterbrochen, da ihr Handy klingelt und ihr somit eine SMS ankündigt. Also erhebt sie sich von ihrem Bett und geht zu ihrer Kommode, um zu gucken wer sie da jetzt stört. Doch als sie sieht wer der Absender ist huscht ihr ein kleines Lächeln übers Gesicht während sie die Mitteilung öffnet.

Denn nur wenn wir in den Spiegel gucken und mit uns selbst zufrieden sind....

„Wir sollten da was....klären! Morgen um 9 in meinem Büro...und....sei pünktlich!....Marc“

Sie sieht noch mal von ihrem Handy auf direkt in den Spiegel ihrer Kommode vor sich und lächelt sich kurz selbst an.

….können wir von jemanden anderen erwarten, dass er so uns so akzeptiert wie wir sind.


So. das war es also der zwischenepi....Folge geht ja noch ein bisschen weiter. Ich hoffe er hat euch gefallen.

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Dornröschen Offline

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08.06.2010 11:49
#284 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Hy Ihr Lieben!
Danke für eure Kommentare. Ich freu mich immer riesig wenn ich das lese

@Kate: Hmm....also wenn du mich schon so fragst. Also....so ne Kreuzfahrt wär schon nicht schlecht. Aber unter AIDA lass ich nich mit mir verhandeln ne

So. Hier dann also der nächste Teil. Ob es wirklich Zucker im Büro von Dr. Meier gibt....wer weiß?! Viel Spaß beim lesen wünsch ich.

Ganz liebe Grüße
Vanny

P.S: Werde später eure Geschichten auch nach lesen, wenn ich Zeit hab und dann auch ein Kommi hinterlassen. Sorry dafür, dass ich im Moment ein bisschen nachlässig damit bin, aber die zeit reicht einfach hinten und vorne nicht. Kann froh sein, dass ich noch so einiges an Vorrat hab, sonst könnte ich euch gar keinen neuen Teil geben.



Als sie am nächsten Morgen aus dem Aufzug steigt und die Chirurgie betritt, will sie sich direkt auf den Weg zu Marc´s Büro begeben, da sie ohnehin schon etwas spät dran ist, wird aber dann doch noch von Sabine aufgehalten.

Sabine: Ah Frau Doktor! Da sind sie ja!
Gretchen (stöhnt kurz leise und dreht sich zu ihr um): Ja...bin ich! Aber ich muss auch sofort....
Sabine (unterbricht sie etwas aufgeregt): Sie waren ja gestern so schnell weg! Ich hab sie gar nicht mehr gesehen!
Gretchen: Ja äh....ich war...(sie wedelt mit kurz mit ihrer Hand herum)....müde und....
Sabine (sieht sie erwartungsvoll an): Und?
Gretchen: Nix und?! Wissen sie....diese Parties....das ist einfach nichts mehr für mich!
Sabine: Achso....
Gretchen (wieder auf dem Sprung): Ja und....ich muss dann jetzt auch wirklich....
Sabine: Was war denn mit diesem gut aussehenden Mann, mit dem sie getanzt haben? Der war ja....

Weiter kommt sie nicht, weil plötzlich ihr Oberarzt neben ihr steht und Gretchen ansieht.

Marc: Hasenzahn?! Hatten wir nicht ne Abmachung?! Und....wo warst du überhaupt?!
Gretchen (blickt vom Boden schräg zu ihm hoch): Tut mir Leid. Ich weiß....ich bin spät dran!

Nun mischt sich auch Sabine wieder ein, die zwar keine Ahnung hat wovon die Rede ist, aber ihre Frau Doktor trotz alledem verteidigen.

Sabine: Sie kann nichts dafür! Ich hab sie aufgehalten! Ich wollte doch unbedingt wissen, wieso sie gestern Abend so schnell verschwunden war!
Marc (sieht erstaunt zu Gretchen und zeigt mit dem Finger zwischen ihr und Sabine hin und her): Gestern....oh! Ihr ward also tatsächlich?
Gretchen: Äh ja, aber das ist....
Sabine (unterbricht sie stolz): Die Frau Doktor und ich waren auf einer Party und wir hatten Richtig Spaß, nicht wahr?!

Oh nein! Bitte....lass das ein böser Alptraum sein und gleich wach ich auf und....

Marc (noch verwunderter als zuvor): Du warst...auf einer Party....mit ihr? Und ihr....hattet Spaß?!

Doch kein Traum! Ich hab ja nie Glück...typisch!!

Gretchen (versucht ihn süffisant anzugrinsen): Jaa Marc....stell dir vor....soll schon mal vorkommen, dass man das auf Parties öfters hat?!
Marc: Aha?! Was war´n das für ne Party?
Sabine: Eine S....
Gretchen (fällt ihr sofort ins Wort): S...Sch....Schaumparty! Ja genau! War wie gesagt ganz witzig! (Sie winkt schnell ab, weil ihr die ganze Situaion doch sehr peinlich ist) Aber...du wolltest mich....sprechen?

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08.06.2010 19:00
#285 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

So. Da der eine Teil heute Mittag ein bisschen kurz war, geb ich euch heute ausnahmsweise mal ein bisschen Nachschub Viel Spaaß beim lesen und danke für eure Kommis! Was noch passiert? Lest am besten selbst

Ganz liebe Grüße
Vanny



Sabine versucht noch etwas zu sagen, aber Gretchen wirft ihr direkt einen unmissverständlichen Blick zu, der besagt, dass sie jetzt bitte endlich die Klappe halten soll.
Doch das bekommt Marc gar nicht mit, weil er bereits Mühe hat sich das Lachen zu verkneifen.

Marc: Eine....Schaumparty?! Hat dein Vater die Wasserrechnung nicht bezahlt oder seit wann stehst du auf solche....Schweinereien?! Hehe!
Gretchen: Wirklich sehr....(sie atmet noch mal tief durch)....witzig Marc!
Marc (lacht und deutet auf sie): Ja! Das ist es allerdings! Wenn ich mir vorstelle, dass ausgerechnet du....

Also das ist ja jetzt wohl die Höhe hier! Was denkt der denn von mir?! Ich würde den ganzen Abend zu Hause sitzen und Söckchen für unsere Kinder stricken oder wie?! Äh...sagte ich gerade UNSERE Kinder....muss ein Versehen sein....außerdem....kann ich auch gar nicht stricken, also...ach egal!

Gretchen (stemmt die Hände in die Hüften): Was soll denn das jetzt schon wieder heißen....ausgerechnet ich?!
Marc: Nichts. Es ist nur....ich meine....(er kommt ihr kurz näher und zwinkert ihr zu)....sind wir dafür nicht schon etwas zu....alt?!
Gretchen (versucht zu grinsen): Du vielleicht! Ich....ich meine man muss ja mit dem Trend gehen und so....und....(sie atmet noch mal tief durch)....das ist halt gerade eben angesagt! Da dachte ich....ich probiere das einfach mal aus! Was dagegen?!
Marc (grinst sie an): Naja...solange du keinen Bikini getragen hast....bei dieser....Schaumdingsda! (Er sieht Gretchen´s wütenden Gesichtsausdruck) Ich mein....wir wollen ja nicht, dass noch jemanden....äh....zu Schaden kommt oder so ne?!

Gerade als Gretchen etwas erwidern will, kommen plötzlich Maria und Tom über den Flur.

Maria (grinsend): Frau Doktor Haase! So schnell sieht man sich wieder! Wo waren sie denn gestern so plötzlich?!

Bitte nicht die auch noch?!

Gretchen (gerät ins straucheln): Äh...ich....äh....
Marc (immer noch amüsiert): Jetzt sagen sie bloß sie....folgen neuerdings auch dem (er wirft Gretchen noch mal ein Grinsen zu)....neuen Trend?! Sie sind doch sonst immer so spießig?!
Maria (verwundert): Hä? Bloß weil ich nicht alles nehme, was nicht schnell genug laufen kann, bin ich noch lange nicht spießig klar?!
Marc (grinst und hebt die Hände): Sonnenklar!
Maria: Gut! Und jetzt sagen sie mir endlich von was sie da reden!

Gerade als Marc etwas sagen will, winkt Gretchens schnell ab.

Gretchen: Ach! Uuuunnnnwichtig!

Marc wirft ihr daraufhin einen fragenden Blick zu, den sie mit einem unsicheren Lächeln kommentiert und hofft, dass die Sache damit endlich vom Tisch ist und sie sich weitere Peinlichkeiten ersparen kann.
Doch wie immer bei Gretchen Haase...kommt es noch schlimmer. Denn nun mischt sich auch Tom ein.

Tom: Sie sind ja ganz durch einander. (er geht einen Schritt auf sie zu und meint leiser): Ist ihnen der Typ etwa zu nahe gekommen?
Marc (deutet kurz auf Gretchen): Welcher....?!

Und....das war´s dann wohl!

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09.06.2010 21:31
#286 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

So. Er kommt zwar spät, aber er kommt Hier dann der neue Teil. Viel Spaß wünsch ich. Sry, dass ich heute so kurz angebunden bin, aber hatte heute echt Stress

& Ganz liebe Grüße
Vanny



Maria (hat sich mittlerweile wieder näher zu Tom gestellt und erhebt gleich wieder Besitzansprüche): Äh....hab ich was verpasst?!

Oahhh! Jetzt fängt die auch noch an!

So langsam reißt Gretchen wirklich der Geduldsfaden. Zu allererst wendet sie sich an ihre Kollegin.

Gretchen (hebt kurz die Hand): Also erstens....bevor sie (sie deutet auf ihre Kollegin) hier wieder in Kampfposition gehen....ich will nicht gleich von jedem Mann was, den sie toll finden, okay?!
Maria (verzieht das Gesicht): Naja?!
Gretchen (atmet noch mal tief durch): Das mit Mehdi....war was völlig anderes okay?! Ich hab ihn ihnen nicht ausgespannt! Er ist quasi zu mir gekommen! Mein Gott! Können wir die alten Geschichten sind endlich mal vergessen! Ich nehm ihnen schon ihren Freund oder was auch immer nicht weg?!
Tom (mischt sich nun an und ergreift Maria´s Hand, wobei er sie lächelnd ansieht): Und außerdem....da gehören ja wohl immer zwei zu oder nicht?!
Gretchen: Eben!
Maria (immer noch grimmig): Hmm!

Dann wendet sie sich Marc zu, der sich das Ganze mit verschränkten Armen angesehen hat und sie nun erwartungsvoll ansieht.

Gretchen (zickig): WAS?!
Marc: Ich...warte?!
Tom (nimmt Maria an der Hand): Ich glaube....wir gehen dann jetzt lieber!
Maria (lässt sich widerwillig mit schleifen und Gretchen hört noch wie leise etwas zu Tom sagt): Och Mensch! Immer wenn´s spannend wird!

Blöde Kuh!

Nachdem Marc sich dann etwas lauter geräuspert hatte, um ihr zu zeigen, dass er immer noch auf eine Antwort wartet, dreht sie sich dann wieder zu ihm.

Gretchen (nuschelt und mit Blick zu Boden): Schön....es war keine....Schaumparty....zufrieden?!

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10.06.2010 05:34
#287 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Moin Ihr Süßen!
So. Da ich heute wieder den ganzen Tag auf Achse sein werde, stell ich euch den neuen Teil jetzt schon mal rein. Danke für eure Kommis und viel Spaß beim lesen wünsch ich euch.

Ganz liebe Grüße
Vanny



Marc (hebt die Augenbrauen): Sondern?
Gretchen (immer noch etwas rot): Eine....(sie bricht ihren Satz ab und deutet den Gang runter zu seinem Büro): Was wolltest du jetzt eigentlich mir so dringendes besprechen?
Marc (geht gar nicht auf ihre Frage ein, weil er sich schon denken kann was sie meinte): Hattet ihr wenigstens Spaß du und dieser....Typ?! Aber stimmt...(er schnaubt kurz)....sagte Sabine ja bereits!

Gretchen ist das ganze auf dem Flur dann doch ziemlich peinlich. Denn da Marc nicht gerade leise ist, hat sie jetzt das Gefühl, das sämtliche Blicke auf dem Gang auf sie gerichtet sind. Sogar die Blumen auf dem Gang schienen sie in diesem Moment aus zu lachen.

Gretchen (geht etwas näher auf ihn zu und mit zusammen gebissenen Zähnen): Marc....bitte!
Marc (langsam wütend): Ja was?! Stimmt doch! Ich....
Gretchen (unterbricht ihn und wehrt sich): Stimmt nicht! Mein Gott ja! Wir haben n bisschen getanzt und uns unterhalten, aber als er mich dann nach Hause gefahren hat und....
Marc (winkt schnell ab): Ah ja....alles klar!

Er will gerade gehen, als Gretchen ihn zurückhält.

Gretchen (nun auch lauter): Nein! Nichts ist klar verdammt! Und überhaupt....wieso regst DU dich eigentlich so auf?! Ich meine....(sie formt ihre Augen zu Schlitzen und funkelt ihn böse an) kann dir doch egal sein....mit wem ich....also....was mache?!
Marc: Wenn du meinst?!
Gretchen (schiebt das Kinn etwas nach vorne und sieht ihn provozierend an): Was denn? Etwa nicht oder wie?!
Marc (hebt drohend den Finger): Jetzt pass mal auf! Ich mach....(Er bricht seinen Satz ab und schwenkt abwertend die Hand) Ach! Denk doch was du willst! Ich hab langsam echt keinen Bock mehr auf die Scheiße!

Er dreht sich um und will gehen, wird aber erneut aufgehalten.

Gretchen: Was....soll das denn jetzt schon wieder heißen he?! DU hast keinen Bock mehr?!
Marc (sieht sie plötzlich an und wird bedeutend ruhiger): Du machst immer alles richtig ne?!
Gretchen (sichtlich verwirrt): Also....ich denke...nein....nicht immer, aber....
Marc (nickt ihr noch mal kurz zu): Hmm!

Anschließend geht er endgültig.

Gretchen (immer noch etwas konfus ruft ihm hinter her): Ja aber was....du wolltest mich doch noch sprechen?!
Marc (ohne sich noch mal um zudrehen): Hat sich schon erledigt! War eh nicht so wichtig!

Hmm...Was war das denn jetzt?! Ich dachte....er wollte was mit mir klären?

Marc (bleibt stehen und dreht sich noch mal zu Gretchen um, die gerade ebenfalls gehen will): Ach ja....und Hasenzahn?
Gretchen (immer noch in Gedanken): Hmm?!
Marc: Denk an die OP gleich und...sei diesmal pünktlich!

Das war es also was er von mir wollte. Wegen der OP. Naja....hätte ich mir ja eigentlich auch gleich denken können! *seufz*

Gretchen (lässt den Kopf sinken und geht anschließend auch): Klar....

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12.06.2010 09:40
#288 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Ihr Lieben!
Sorry, dass gestern nichts mehr kam, aber war wie immer voll im Stress. Und als ich dann gestern um halb 12 erstmal von der Arbeit kam, war ich einfach nur noch platt! Dafür stell ich dann aber jetzt wieder einen etwas längeren Teil rein, der bis zum Abschlußepilog geht. Heißt also für euch, die ominöse und von euch glaub ich so heiß ersehnte 6. Folge rückt immer näher. Außerdem glaub ich, dass ich (für meine Verhältnisse) am Ende dieses Teils auch einen winzig kleinen Zuckerkrümel für euch versteckt hab. Hat sich einfach so eingeschlichen.
So. Dann will ich auch nicht länger rum labern, sondern euch viel Spaß beim lesen wünschen und außerdem danke für eure tollen Kommis sagen. ich weiß ich habs schon oft gesagt aber ich freu mich immer voll die zu lesen. ist alles dabei. Bei manchen lach ich mich sogar echt schlapp

Ganz liebe Grüße
Vanny



Unterwegs ins Stationszimmer trifft sie dann auf Mehdi, der gerade auch in Gedanken zu sein scheint und sie deshalb auch fast in ihn rein rennt.

Gretchen (peinlich berührt): Oh entschuldigen sie ich war nur gerade....(sie bricht ihren Satz ab, als sie entdeckt, dass es Mehdi ist, der direkt vor ihr steht und sie gerade anlächelt): Mehdi....das ist ja ne Überraschung?!
Mehdi (sieht sie immer noch an): Hmm....und was für eine....
Gretchen (wedelt mit der Hand vor seinem Gesicht herum): Äh....alles klar bei dir?! (Als er nicht reagiert, sieht sie ihn empört an): Du....nimmst doch wohl nicht etwa wieder diese Tabletten oder?! Ich meine....
Mehdi (erwacht nun auch aus seiner Starre): Was? Nein!
Gretchen (atmet erleichtert aus): Okay....gut! Weißte ich hab mir gerade echt Gedanken gemacht, dass du wieder....
Mehdi (lächelt sie an): Du hast dir....Sorgen gemacht? Um mich?
Gretchen (etwas irritiert): Ja! Das macht man doch so, wenn man....also ich meine...unter Freunden?!
Mehdi (etwas enttäuscht): Freunde....klar!
Gretchen: Äh ja...ich muss dann auch mal wieder ne?!
Mehdi: Okay. Sehen wir uns später noch? (er sieht Gretchen´s fragenden Blick und fügt noch schnell hinzu): Also ich meine...in der Cafeteria....zum Mittag?!
Gretchen (lächelt ihn kurz an, was ihn schon wieder förmlich umhaut): Klar...gerne!

Anschließend verschwindet sie in Richtung OP.

Dort trifft sie dann bereits ihren Oberarzt an, der sie aber gar nicht wahrzunehmen scheint und sich die Hände wäscht.
Gretchen stellt sich neben ihn und sieht ihn an. Als er nach einiger Zeit nicht reagiert, wird es ihr dann zu bunt.

Gretchen (stöhnt): Willst du jetzt bis in alle Ewigkeiten schmollen oder wie?!
Marc (lässig und ohne sie anzusehen): Wieso? Ist doch eher....also dein Spezialgebiet?!
Gretchen (gibt dem Wasserhahn wütend einen Schupps): Also....das ist ja wohl....!

Marc reagiert gar nicht darauf.

Gretchen (wendet sich ihm zu, stemmt die Hände in die Hüften und wedelt mit der Hand in der Luft herum): Soll das jetzt immer....so weiter gehen?!
Marc (sieht kurz auf): Was meinst du?
Gretchen (fuchtelt wild mit ihren Händen): Herr Gott Marc! Du weißt ganz genau was ich meine!
Marc: Äh....nein?! Weiß ich nicht?!

Eine Weile herrscht Schweigen, bis Gretchen sich dann doch dazu entschließt etwas zu sagen.

Gretchen (fast flüsternd): Einen Moment hab ich gezögert....aber....ich konnte es einfach nicht....
Marc: Aha?!

Gretchen schleicht sich daraufhin langsam an den vor dem Spiegel stehenden Mann heran, bis sie dicht neben ihm steht.

Gretchen (immer noch leise): Manchmal frage mich echt....wieso das alles passieren musste?
Marc (seufzt kurz): Es gibt nun mal Dinge....die passieren einfach!
Gretchen: Ich weiß aber....ach scheiße!

Sie wendet ihren Blick zur Decke, als ob sie da oben nach einer Antwort suchen würde.

Gretchen (mehr zu sich selbst): Wieso ist das nur so kompliziert alles?!
Marc (stöhnt kurz leise): Es ist immer nur so kompliziert...wie man es sich selbst macht.
Gretchen (sieht ihn erstaunt an): Wie meinst du das?
Marc (räuspert sich kurz, weil ihm das ganze doch etwas unheimlich wird): So wie ich es gesagt hab.

Da er sich in der Zwischenzeit mit den Händen am Waschbeckenrand abgestützt hatte, wäscht er sie nochmals und betätigt anschließend mit dem Fuß die Tür zum OP, um diesen zu betreten.

Marc (steckt seinen Kopf noch mal kurz durch die Tür): Äh...kommst du dann?!
Gretchen (löst sich nun auch aus ihrer Starre): Äh ja..klar?!

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14.06.2010 12:09
#289 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Hy alle zusammen!
Da ich es gestern mal wieder nicht geschafft hab, kommt dann jetzt der neue Teil. Danke für eure Kommis. Kann verstehen, dass ihr endlich Zucker wollt und deshalb geb ich euch jetzt mit dem Epi am Ende schon mal einen kleinen Vrgeschmack Hoffe euch gefällt´s und wünsche viel Spaß!

Ganz liebe Grüße
Vanny



Wenn wir Menschen alle gleich wären....

http://www.youtube.com/watch?v=WnfW8ttjd-Q

….wäre unsere Welt wahrscheinlich um einiges friedlicher. Wir würden uns nicht bekriegen und es gäbe auch endlich keine Tränen mehr. Aber wären wir dann auch wirklich glücklich? Oder würde es irgendwann vielleicht sogar zu langweilig?

Sie folgt ihm und betritt ebenfalls den OP. In Gedanken immer noch bei dem Gespräch gerade stellt sie sich schließlich zu ihm an den Tisch und wartet darauf, dass er mit der OP beginnt.

Sind es nicht die Gegensätze im Leben, die sich anziehen...die den anderen erst für uns interessant machen? Immer das unerwartete zu erwarten und nicht zu wissen, was passiert, wenn wir morgens erwachen?

Nachdem Maria und Tom das Krankenhaus verlassen haben, beschließen die Beiden noch ein bisschen durch die Straßen Berlins zu schlendern. Dabei lachen sie ausgelassen und genießen einfach die Zeit zusammen. Doch plötzlich bleibt Tom abrupt stehen und starrt an eine Straßenecke.

Maria (verwundert): Was ist denn los?

Sie verfolgt seinen Blick und sieht dann schließlich Patricia, die in den Armen eines Jungen liegt und ihn schließlich sogar kurz küsst.
Tom hingegen steht nur wie angewurzelt da und starrt die Beiden mit offenem Mund an.
Schließlich reicht es Maria. Sie klappt seinen Mund kurz zu und flüstert ihm etwas zu.

Maria: Komm!....Lass sie!
Tom: Du hast gut reden! Was ist wenn sie....
Maria (unterbricht ihn): Ach Qautsch! Außerdem....sie ist 15! Du kannst sie nicht ewig....wegsperren.

Eine Weile sieht er seine Freundin nur an.

Tom (lächelt plötzlich): Vielleicht hast du Recht. Aber....fragen wer dieser Typ ist werd ich sie trotzdem!
Maria (streicht ihn noch mal über die Wange und gibt ihm einen Kuss): Du bist echt....unverbesserlich!

Denn die Art wie wir fühlen, wie wir uns verhalten, wenn wir keine Angst haben, dass uns jemand beobachtet....ja unser ganzes Wesen, ist es doch eigentlich, was uns erst einzigartig und manchmal sogar für andere zu etwas Besonderem macht.

Während Mehdi die erste Hälfte seiner Schicht hinter sich bringt, ist der in Gedanken nur bei einer Frau. Als er dann mal kurz Zeit für eine kleine Pause hat, nimmt er das Bild von Anna, Lilly und sich aus der Schublade und sieht es sich eine Zeit lang an. Hinzu nimmt er eines der beiden Bilder von Gretchen und ihm in der Zeit ihrer Beziehung und hält es dagegen.
Schließlich greift er wild entschlossen zum Telefon und wählt eine Nummer.

Mehdi: Ja Hallo? Ich brauche....(er überlegt kurz)....äh wie viele Rosen haben sie eigentlich....also rote?....250?! Hmm....das dürften dann doch ein paar zu viel sein....dann sagen wir....zehn dürften für den Anfang reichen! Die Adresse lautet Elisabeth-Krankenhaus Station 2....Chirurgie....Der Name? Dr. Gretchen Haase....

Und immer dann, wenn wir ganz genau hinsehen, werden wir erkennen, dass wir eigentlich alle gar nicht so unterschiedlich sind, wie es uns auf den ersten Blick erscheint.

Nachdem Marc Gretchen noch ein paar letzte Anweisungen gegeben hat, verlässt er als erster den OP. Als er sich dann wäscht schaut er kurz hoch in den Spiegel vor ihm. Auch wenn es eher ungewöhnlich für ihn ist, ist sein erster Gedanke: Mann! Siehst du beschissen aus! Der Schlafentzug und die ständigen Gedanken, die ihm durch den Kopf gingen, trugen nicht gerade sonderlich zu seinem Wohlbefinden bei.
Kurz darauf betritt auch Gretchen den Waschraum und stellt sich neben den noch immer etwas zerknautscht aussehenden Mann. Nachdem sie ihn eine Weile schräg von der Seite gemustert hat, spricht sie ihn dann vorsichtig an.

Gretchen (sieht ihn verstohlen an): Alles....okay?!
Marc (sieht noch immer in Gedanken kurz zu ihr rüber): Hmm?!
Gretchen (schüttelt leicht den Kopf): Äh....schon....gut! War ja auch....(sie wendet sich von ihm ab)....äh....nicht so wichtig?!

Gerade als sie gehen will, hält Marc sie zurück und zieht sie somit ganz nah zu sich heran und sieht sie eine Weile einfach nur an. Gretchen kann seinem intensiven Blick, der ihr blitzartig durch jede einzelne Faser ihres Körpers geht nicht wirklich stand halten und senkt ihren Kopf deshalb zu Boden.

Gretchen (fast flehend): Marc....bitte!

Doch statt etwas zu erwidern legt erst seinen Zeigefinger unter ihr Kinn, um es anzuheben und verschließt mit dem anderen Finger sanft ihre Lippen.
Als er sicher gehen kann, dass sie seinem Blick nicht mehr ausweicht und ruhiger wird, nimmt er seine Hände weg und legt die rechte davon schließlich sachte an ihre Wange und streicht ihr leicht mit seinem Daumen darüber. Gretchen, die erst schräg zu seiner Hand herunter sieht, steht für einen Moment wie starr vor ihm, bis sich ihre Blicke schließlich treffen.
Marc´s Lippen, die bis gerade eben noch von einem kleinen Lächeln überzogen waren, kommen ihrem Gesicht schließlich immer näher, wenn auch ziemlich behutsam und immer noch auf eine Reaktion ihrerseits abwartend. Doch die bleibt aus und so geht er schließlich noch einen Schritt weiter und haucht ihr einen kleinen Kuss auf die Lippen.
Nachdem Marc die Lippen wieder von ihren gelöst hat, weicht er mit seinem Gesicht wieder ein Stück zurück und sieht sie noch eine Weile an.

Marc: Hmm....

Gretchen will etwas erwidern, aber ihre Lippen scheinen wie versiegelt, durch diesen kleinen, aber dennoch für sie sehr intensiven Moment der Nähe zwischen den Beiden.
Schließlich wendet Marc seinen Blick wortlos von ihr ab und begibt sich langsam Richtung Tür, bevor er diese öffnet und endgültig den Raum verlässt.
Gretchen steht noch immer ganz verwirrt da und blickt ihm schließlich hinterher, wobei sie ganz kurz ihre Lippen zusammenpresst. So als ob sie sich diesen Geschmack für die Ewigkeit festhalten wollte.

Denn im Grunde haben wir doch alle fast das gleiche Ziel. Einen Menschen zu finden, der das fehlende Puzzleteil darstellt, nach dem wir schon so lange auf der Suche sind, um dass, was in unseren Augen Glück bedeutet komplett zu machen.

So. Ich hoffe das hat euch erstmal für ne Weile entschädigt und ihr freut euch nun auf Folge 6

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15.06.2010 08:53
#290 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten


Sodele. Hier ist sie dann endlich...eure Folge 6! Ähm....okay erstmal nur die Rückblende auf die 5. Folge aber gut is ja auch schon mal was ne Und wenn ihr ganz artig seid gibt´s heute Abend ausnahmsweise noch n bisschen Nachschlag

Ganz liebe Grüße
Vanny



Himmlisch! - Wer die Wahl hat, hat auch die Qual




http://www.youtube.com/watch#!v=h8VGQTtENSs&feature=related

Gretchen sitzt in der Umkleide und schreibt in ihr Tagebuch.

Nicht immer läuft im Leben alles so wie wir es uns vielleicht vorstellen, wie die letzten Tage zeigten.

So nahm sich Frau Dr. Hassmann zum Beispiel vor in Zukunft wieder eher lockere Bekanntschaften zu pflegen, wofür sie sich neue Opfer suchen wollte....

Maria (deutet auf einen Mann etwas weiter hinten an der Theke): Das da ist Meiner, verstanden?!
Gretchen (sarkastisch): Ich werde ihn nicht mal mehr ansehen! (sie hebt zwei Finger und grinst sie süffisant an)....großes Ehrenwort!
Maria: Gut! Wenn das dann geklärt wäre....viel Spaß noch...bei was auch immer!

….landete aber prompt in den Armen des Mannes, an den sie längst ihr Herz vergeben hat.

Maria (lachend): Du bist verrückt! Weißt du das?!
Tom (hält sie auf dem Arm): Ja! Nach dir!

Er gibt ihr einen Kuss, den sie auch erwidert.

Das merkte auch Dr. Kaan, der erkannte, dass man wahre Gefühle nun mal nicht ewig zurückhalten kann....

Mehdi: Hmm....Wieso? Wenn sie erstmal gemerkt hat, was du für´n Arsch bist, wird sie....
Marc (unterbricht ihn laut): Woah Woah Woah! Moment mal! Ich dachte du wärst endlich über sie hinweg?!
Mehdi: Und was ist wenn nicht?!
Marc: Dann....(er stöhnt noch mal kurz)....hätten wir ein echtes Problem mein Freund!
Mehdi (zuckt mit den Schultern): Na und?! Sie ist schließlich nicht dein Eigentum! Also....werd ich ihr beweisen, wie sehr ich sie liebe und irgendwann wird sie das auch merken!

Marc sagt gar nichts mehr dazu und presst stattdessen die Lippen aufeinander.

Marc (fixiert ihn mit seinem stechenden Blick): Willst du Krieg oder was?!
Mehdi (grinst ihn an): Nee! Nur gleiches Recht für alle!

….selbst wenn man es wollte.

Mehdi: Ja Hallo? Ich brauche....(er überlegt kurz)....äh wie viele Rosen haben sie eigentlich....also rote?....250?! Hmm....das dürften dann doch ein paar zu viel sein....dann sagen wir....zehn dürften für den Anfang reichen! Die Adresse lautet Elisabeth-Krankenhaus Station Chirurgie....Der Name? Dr. Gretchen Haase....

Mein Oberarzt hingegen versuchte mal wieder fieberhaft einen Ausweg aus dem ganzen Dilemma zu finden.

Marc: Weißte....das ist wie mit....Erdnüssen!
Mehdi (zieht die Augenbrauen hoch und sieht ihn an): Erdnüsse?!

Musste aber dann aber schnell einsehen, dass es für manche Dinge weder eine vernünftige Erklärung noch ein Schlupfloch gibt.

Marc (seufzt kurz): Es gibt nun mal Dinge....die passieren einfach!
Gretchen: Ich weiß aber....ach scheiße!

Sie wendet ihren Blick zur Decke, als ob sie da oben nach einer Antwort suchen würde.

Gretchen (mehr zu sich selbst): Wieso ist das nur so kompliziert alles?!
Marc (stöhnt kurz leise): Es ist immer nur so kompliziert...wie man es sich selbst macht.

Ja und ich....Ich erfuhr mal wieder am eigenen Leib, dass man im Leben wohl nur einem Menschen den Schlüssel zu seinem Herzen geben kann.

Fred: Sehen wir uns denn noch mal? Ich meine....ich würde mich freuen, wenn wir....

Gretchen sieht für einen Moment an.

Gretchen (seufzt einmal kurz und dreht sich noch mal zu ihm um): Hör mal Fred....du bist wirklich nett! Aber....ich glaube ich muss....erstmal mein Chaos hier drin (sie deutet auf ihr Herz)....sortieren, wovor ich mich schon wieder in ein Neues stürze. Verstehst du das?

In der stillen Hoffnung, auch irgendwann selbigen für seines zu finden....

Gretchen (fast flüsternd): Einen Moment hab ich gezögert....aber....ich konnte es einfach nicht....
Marc: Aha?!

Gretchen schleicht sich daraufhin langsam an den vor dem Spiegel stehenden Mann heran, bis sie dicht neben ihm steht.

Gretchen (immer noch leise): Manchmal frage mich echt....wieso das alles passieren musste?

Marc´s Lippen, die bis gerade eben noch von einem kleinen Lächeln überzogen waren, kommen ihrem Gesicht schließlich immer näher, wenn auch ziemlich behutsam und immer noch auf eine Reaktion ihrerseits abwartend. Doch die bleibt aus und so geht er schließlich noch einen Schritt weiter und haucht ihr einen kleinen Kuss auf die Lippen.
Nachdem die Lippen wieder von ihren gelöst hat, weicht er mit seinem Gesicht wieder ein Stück zurück und sieht sie noch eine Weile an.

Marc: Hmm....

Gretchen will etwas erwidern, aber ihre Lippen scheinen wie versiegelt, durch diesen kleinen, aber dennoch für sie sehr intensiven Moment der Nähe zwischen den Beiden.
Schließlich wendet Marc seinen Blick wortlos von ihr ab und begibt sich langsam Richtung Tür, bevor er diese öffnet und endgültig den Raum verlässt.
Gretchen steht noch immer ganz verwirrt da und blickt ihm schließlich hinterher, wobei sie ganz kurz ihre Lippen zusammenpresst. So als ob sie sich diesen Geschmack für die Ewigkeit festhalten wollte.

So. Das war die Rückblende. ihr wundert euch bestimmt, aber ich hab beschlossen diesmal und auch in zukunft auch die dazu gehörige Handlung zu schreiben, so wie es im TV auch immer ist, damit man einen besseren Rückblick hat. Hoffe es hat euch gefallen, auch wenn ihr das ja alles schon kanntet.

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15.06.2010 19:57
#291 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten


Danke an alle für die lieben Worte. Will auch garnicht lange rumbrabbeln, sondern hier (wie versprochen) der nächste Teil. Viel Spaß dabei

Ganz liebe Grüße
Vanny



http://www.youtube.com/watch?v=iQiwqiPeLGk

Zu unserem Leidwesen müssen wir Frauen im Leben oft Entscheidungen treffen....

Gretchen steht vor dem Kühlregal im Supermarkt und lässt ihren Blick langsam von unten nach oben schweifen.

Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, wird es uns durch die reichliche Auswahl auch nicht gerade leicht gemacht.

Plötzlich bleibt ihr Blick an den Schokopuddings hängen.

Jaa...die Versuchung ist oft groß und der Wille schwach. Wir sehen die Verpackung, die uns so herzhaft anlächelt und es unheimlich schwer macht nicht einfach unserem Gefühl nach zu geben, obwohl wir genau wissen, dass es schwerwiegende Folgen für uns haben könnte und die ganze Last am Ende doch wieder an uns hängen bleibt.

Oder eher gesagt an unseren Hüften....

Sie zögert noch einen Moment, bevor sie ihren Blick wieder nach unten richtet, wo sich die Mager-Bio-Joghurts befinden.

Dann sind da noch die unscheinbaren Typen, die bei denen wir eigentlich genau wissen, dass sie auch halten was sie versprechen und wir mit gutem Gewissen zugreifen können.

Gretchen greift kurz ins Regal und holt sich gleich vier große Becher heraus, um sie anschließend in den Wagen zu packen.

Doch reicht ein gutes Gewissen auch wirklich aus, um zu wissen, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben? Oder siegt am Ende die Sehsucht doch über die Vernunft und wir erliegen schlussendlich der Versuchung, obwohl wir uns über die möglichen Folgen im Klaren sind?

Gerade als sie den Einkaufswagen Richtung Kasse steuern will, bleibt sie doch noch mal stehen und sieht wehleidig zu den ach so leckeren Schokopuddings.

Vielleicht müssen wir uns aber auch gar nicht entscheiden und schaffen es doch noch einen Kompromiss zwischen unseren Gefühlen und Sehsüchten und der Vernunft zu schließen.

Sie bleibt noch einen Moment stehen....ihren Blick dabei auf den Pudding gerichtet und überlegt.

Hmm...und was ist, wenn ich doch mal Mama´s neue Anschaffung ausprobiere....vielleicht könnte ich dann....

Ja....vielleicht sind wir die Sache bis jetzt auch einfach nur falsch angegangen und müssen uns einfach darauf besinnen, dass wir uns auch mal mit weniger zufrieden geben, als wir eigentlich erwarten.

Aber wirklich nur einen....oder auch zwei....?!

Mit wachsamen Blick auf die anderen Leute im Laden greift sie schließlich blitzschnell ins Regal und nimmt sich zwei Becher der süßen Versuchung heraus, um dann endlich zur Kasse zu gehen.

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16.06.2010 08:55
#292 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Vor Dienstantritt macht Bärbel Haase mal wieder ihren obligatorischen Gang in den Keller, um nach ihren Schützlingen zu sehen, die ihr den erhofften Gewinn versprechen sollen und somit das Geld für das gestohlene Gold wiederbringen.
Als sie vorsichtig und mit wachsamem Blick den Verschlag betritt, entdeckt sie Gordon, der an dem kleinen Tisch im hinteren des Raumes sitzt und fleißig die Scheinchen zählt.

Gordon (leise und mit einem Lächeln auf den Lippen): 240, 260, 280, 300, 3....

Plötzlich wird er aber unterbrochen und das Lächeln weicht schlagartig aus seinem Gesicht, als er Bärbel entdeckt, die sich schmunzelnd auf ihn zu bewegt.

Bärbel (deutet mit der Hand auf das Geld): Ich nehme an sie zählen gerade meinen Gewinn für diesen Monat?!

Daraufhin murmelt sich der junge Sanitäter etwas unverständliches in Bart, bevor er Bärbel einen Packen Geld hin hält.

Gordon: Hier! Mehr gibt’s diesen Monat nicht!
Bärbel (sieht ihn erstaunt an und zählt sogleich die Scheine in ihrer Hand): 250?! Das soll alles sein?! Und das für....
Gordon (unterbricht sie stöhnend): Das Geschäft lief nicht so gut diesen Monat! Anscheinend haben auch noch andere die Wunderwaffe Marihuana entdeckt!
Bärbel (hebt drohend den Finger und kommt noch einen Schritt auf ihn zu): Ich warne sie....Herr Tolkin! Versuchen sie mich nicht auf´s Kreuz zu legen! Eine Bärbel Haase lässt sich nicht für dumm verkaufen!
Gordon (seufzt): Ja ja....aber sagen sie mal....(er wendet seinen Blick zu ihr)....wieso machen sie das eigentlich hier? Ich meine...doch bestimmt nicht nur, um den armen Krebspatienten zu helfen oder?!
Bärbel (verzieht ihre Lippen zu einer Schnute und streicht sich peinlich berührt eine Strähne hinters Ohr, nachdem sie die Scheine in ihrer Kitteltasche hat verschwinden lassen): Nun ja....ich sagte doch bereits, dass ich das Geld dringend benötige und....
Gordon (sieht sie skeptisch an): Klar, aber....ausgerechnet sie?! Ich meine....ihr Mann als der Chef hier wird doch sicher genug davon haben?! Oder nicht?!
Bärbel (immer nervöser): Sicher doch! Aber....ach! Das geht sie ja wohl gar nichts an hier! Sorgen sie lieber dafür, dass sich das Zeug gut verkauft und ich bald endlich damit aufhören kann, bevor doch noch jemand etwas merkt!
Gordon (voersichtig): Ähh....und wann wird das so ungefähr sein?! Also nur für den Fall, dass ich Bescheid weiß!
Bärbel (rechnet kurz): Naja....250.000 Euro sind....
Gordon (reißt die Augen und den Mund auf und starrt sie ungläubig an): 250....(ihm stockt der Atem. So viel Geld hätte er wahrscheinlich in 30 Jahren nicht beisammen!)....Das ist ne ganze Stange Geld....also....da sind wir ja noch in zehn Jahren dran hier!
Bärbel (wedelt hektisch mit den Armen herum): Dann tun sie verdammt noch mal was, damit es schneller geht! Ehrlich gesagt hatte ich nicht vor solange zu warten!
Gordon (stöhnt genervt): Und was sollen wir ihrer Meinung nach machen he?! Das Zeug am Bahnhof Zoo an nen paar Kids verticken oder wie?!

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Dornröschen Offline

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16.06.2010 18:51
#293 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Okay. Hier dann noch ein Teil. Danke für eure lieben Kommis und viel Spaß beim lesen wünsch ich. Wenn auch noch nichts für´s dabei ist, kann ich ja vll etwas für eure Lachmuskeln tun

Ganz liebe Grüße
Vanny



Bärbel (empört): Natürlich nicht!
Gordon: Ja was denn dann?!
Bärbel (nervös): Ach! Was weiß denn ich?! Lassen sie sich halt was einfallen! Und....(sie hebt kurz den Zeigefinger und nickt)....um so schneller sind sie mich auch los!

Anschließend verlässt sie den Keller wieder und begibt sich zurück auf ihre Station.

Gordon (seufzt und murmelt vor sich her): Na toll! DIE hat Nerven...echt!

~*~ ~*~ ~*~

Als Gretchen am nächsten Morgen das Stationszimmer betritt, begrüßt sie gleich Sabine, die im Stationszimmer schon mal die Akten für die gleich anstehende Visite vorbereitet.

Gretchen: Morgen Sabine!
Sabine (dreht sich kurz zu ihr um und grinst sie an): Morgen Frau Doktor!
Gretchen (sieht sie verwirrt an): Äh....darf ich erfahren was der Grund für ihre außerordentlich gute Laune ist?!
Sabine (deutet auf die Rosen, die auf dem Schreibtisch stehen und sieht sie verschwörerisch an): Ein heimlicher Verehrer!

Na toll! Für jeden Topf scheint es einen passenden Deckel hier zu geben, nur für mich nicht! Und da soll man nicht frustriert sein?!

Gretchen (lächelt kurz gekünzelt): Och! Das freut mich aber! Wissen sie denn schon wer es sein könnte?!
Sabine (durchbohrt sie fast mit ihrem Blick): Bestimmt der Dr. Meier!

Sabine und Marc? Niemals! Nur über meine Leiche...äh ich meinte natürlich....das ist doch absurd!

Gretchen (senkt ihren Blick und kratzt sich dabei an der Stirn): Äh ja....also das glaub ich jetzt eher weniger....irgendwie.
Sabine (sieht sie treu doof an): Wieso denn nicht?
Gretchen (langsam nervös): Weil das....irgendwie gar nicht zu ihm....ich meine...wie kommen sie denn bitte darauf?!
Sabine: Naja....der Mond steht heute im Krebs und verheißt romantische und sinnliche Momente!....Hab ich gelesen in der....
Gretchen (unterbricht sie): Äh...soweit ich weiß hat Ma....ich meine Dr. Meier im November Geburtstag?!
Sabine (klatscht einmal freudig in die Hände): Aber das ist doch ausgezeichnet Frau Doktor!
Gretchen (verdreht unsicher die Augen): Wieso....jetzt genau?!
Sabine (mit einer Selbstverständlichkeit): Na wissen sie das denn nicht Frau Doktor?! Skorpione verlieben sich doch eigentlich nicht, aber....(Sie drückt kurz die Hände an ihre Brust und sieht verträumt zur Decke)....wenn, dann ist es für die Ewigkeit!

Oh Gott! Es wird schlimmer! Rette sich wer kann!

Gretchen (zieht die Lippen zu einem kurzen unsicheren Lächeln): Aha?! Sehr....interessant?!
Sabine (weiter mit leuchtendem Blick): Ja! Und wenn....dann kann es nur eine sein! Denn es gibt nur ganz wenige Tierkreiszeichen, die mit ihm harmonieren....müssen sie wissen!

Muss ich das?! Möchte ja nicht wissen woher sie das schon wieder hat....

Gretchen (fasst sich verlegen in den Nacken und sieht kurz zu ihr auf): Äh und....die wären?!

Also nicht, dass mich das interessieren würde. ICH bin ja schon längst über ihn hinweg! Das ist nur, weil ich ja will, dass alle Menschen glücklich und....ja genau!

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18.06.2010 14:00
#294 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Hallo Ihr Lieben!
Wahrscheinlich werdet ihr im Moment ja eh gerade alle beschäftigt sein irgendwie, aber egal...stell trotzdem den neuen Teil rein, bevor gleich wieder der übliche Stress des Wochenendes los geht Könnt ja dann später oder so lesen^^
Danke für eure Kommis . hab mich sehr gefreut zu lesen, dass ich Sabine gut getroffen hab und auch, dass ihr hier bei meinem alltäglichen "Trauerspiel" wenigstens ein bisschen was zu lachen hattet
Es geht weiter mit....ja natürlich Sabine und die große Aufklärung in Astrologie. Also pass auf und lerne Verena! Vielleicht wird es ja dann noch was mit der großen Liebe
So nun aber viel Spaß beim lesen und auch natürlich beim Spiel!

Ganz liebe Grüße
Vanny

P.S: Hab euch und eure Stories natürlich auch nicht vergessen. Werde wenn ich heute Abend nach der Arbeit noch Zeit hab und mir nich die Knöppe zu fallen alles nachlesen und auch kommentieren....




Sabine: Moment! Ich hab da was....(sie geht schnell zu ihrem Spind und sucht darin nach etwas)....wo hatte ich es denn gleich?! Ach....immer diese Unordnung!

Wie wahr! Aber Moment...was genau sucht sie da überhaupt?!

Gretchen (lugt vorsichtig um die Ecke, wobei sie die Schwester sieht, die fast komplett in ihrem Spind steckt): Kann ich ihnen vielleicht....äh helfen?
Sabine (kramt noch weiter): Nicht nötig Frau Doktor! Ich weiß ganz genau ich hatte es....ah! Da ist es ja!

Die Schwester kommt aus ihrem Spind hervor und hält dabei einen kleines Heft stolz hoch.

„Astro Aktuell – So finden sie ihr Glück“ Na das....kann ja heiter werden! Hilfe!

Gretchen (deutet skeptisch auf die Zeitschrift): Äh Sabine?!
Sabine (lässt sich nicht beirren und blättert eifrig darin rum): Hier war doch....ah! Hier! Passen sie auf!....Der Skorpion Mann ist nicht gerade ein einfacher Zeitgenosse. Im Gegenteil. Streitereien geht er so gut wie nie aus dem Weg und tut dazu auch lautstark seine Meinung kund. In seinen Augen ist das die vollkommene Offenheit, andere sehen darin meist verkantete Halsstarrigkeit und manchmal sogar Hohn und Spott.

Hmmm...Trifft ja bis jetzt soweit alles zu, aber was hat das bitte mit den Blumen für Sabine zu tun?!

Gretchen (versucht sie zu unterbrechen): Ja äh....schön?! Aber....
Sabine (unterbricht sie und liest direkt weiter): Warten sie! Es geht ja noch weiter Frau Doktor!

Oh nein! Womit hab ich das nur verdient?!

Sabine: Dennoch versprüht er ungehindert seinen gewissen Charme beim weiblichen Geschlecht.

Hach ja....wie wahr.... *seufz*

Sabine: Das liegt zum einen an dieser geheimnisvollen Aura, die ihn ständig umgibt. Denn er ist kein Mensch, der seine Gefühle einfach so preis gibt. Aber zum anderen auch am Erfolg. Denn: Erfolg macht sexy! Und den braucht der Skorpion-Mann wie die Luft zum atmen. Seine Ziele verfolgt der deshalb mit einem ungeheuren Maß an Ausdauer und Stärke. Leider Gottes aber auch nicht selten ohne dabei Rücksicht auf andere zu nehmen.

Hmmm....Erfolg also....

Unwillkürlich erinnert sich Gretchen an die Situation in der Cafeteria vor ein paar Monaten.


So und wenn ihr jetzt immer noch nicht die Nase voll habt, gibt´s dann noch eine Nachhilfestunde in Sachen Astrologie

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Dornröschen Offline

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22.06.2010 18:40
#295 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Soooooo.....
Ich weiß....lang lang ist´s her, aber wie ich bereits geschrieben hab, hatte ich einfach nicht die zeit dazu. Nachdem ich aber jetzt (fast) alles gelesen und kommentiert hab hier, hab ich mich mal dran gesetzt und versucht die Szene "Lehrstunde mit Sabine" weiter zu führen. Hoffe ihr mögt noch mitlesen und kommt in dem Chaos da noch mit Wenn ja dann viel Spaß dabei

Ganz liebe Grüße
Vanny

P.S: Achso....was ich noch sagen wollte. Hab hier einige Male gelesen, das ihr den Namen der zeitung so witzig findet. Ähm also....ich ja auch, aber ich wollte nur anmerken, dass es die tatsächlich geben soll (also laut Gooogle) So....das nur dazu und fdamit ihr mich nicht für komplett bescheuert haltet. (@Kate: Also demnach auch kein Wein, Sekt oder Kölsch, sondern alles nackte Tatsachen) Genauso wie das was ich geschrieben hab. Ist nur ein "kleiner" Zusammenschnitt dessen was ich bei Google gefunden hab, als ich "Charaktereigenschaften des Sternzeichen Skorpion" eingegeben hab. Heißt also....wenn Marc ein Sternzeichen hat (wovon ich ausgehe...schließlich hat ihn der Esel ja wohl nicht im Gallopp verloren)....dann dieses!



„Mein Job ist mein Leben!“ hatte er damals gesagt....

Sabine hingegen macht eine kurze Pause und schaut zu ihrer Lieblingsärztin herüber, die aber gerade irgendwie abwesend zu sein scheint. Deshalb liest sie dann auch direkt weiter.

Sabine: Sein Lebensmotto lautet: „Alles oder gar nichts!“ Und nach diesem Prinzip wird er auch seine Partnerin wählen. Er sucht eine kluge, gleichwertige Frau, die er dann auch ganz für sich vereinnahmt. Als Liebhaber ist er sehr feurig, weswegen er wohl eher für eine lockere Affäre als eine tiefer gehende Verbindung geeignet ist. Da es ihm überwiegend an Zärtlichkeit fehlt.

Na toll....

Sabine: Taktgefühl und Verschwiegenheit gehören nicht gerade zu seinen Stärken, weshalb er sich auch bei seiner Partnerin mit Kritik nicht zurück hält, selbst wenn es sie noch so sehr verletzen sollte. Außerdem ist er für seine Eifersucht und sein besitzergreifendes Verhalten bekannt. Seine häufig introvertierte Art lässt ihn schnell kühl oder manchmal sogar abgedroschen erschienen. Dabei ist der Skorpion zu überaus tiefen und aufrichtigen Gefühlen fähig, wobei ihn allerdings sein stark ausgeprägter Selbsterhaltungstrieb stets davon abhält diese auch zu offenbaren. Wird er allerdings enttäuscht reagiert er in der Regel rachsüchtig, skrupellos und verletzend.

Gigi....

Gretchen (unterbricht sie, bevor sie dazu kommt weiter zu lesen): Danke Sabine! Das war sehr....aufschlussreich! Aber jetzt....
Sabine (voll bei der Sache): Moment noch Frau Doktor! Hier steht noch mehr!

Bitte....bitte nicht!!!

Die Schwester bemerkt den flehenden Gesichtsausdruck der jungen Ärztin gar nicht und fährt unbeirrt fort.

Sabine: Ah...hier ist es ja!....Denn hat es erstmal eine Frau geschafft sein Interesse an ihr zu wecken, weil sie eventuell doch seine harte Schale geknackt und den Stachel des Gifts überlebt hat, wird er so schnell nicht aufgeben bis er sie für sich erobert hat. Und dann kann er ein ebenso loyaler Partner sein, mit dem man zwar einerseits eine sehr aufregend feurige und andererseits recht tiefgründige Beziehung führen kann. Besonders eignen sich hierfür die Tierkreiszeichen Steinbock, weil sie sich auch durch die ein oder andere Niederlage nicht einkriegen lässt und somit einen guten Kontrast zu seiner Sturheit bildet. Außerdem noch Krebse und Fische, da sie sehr sinnlich sind und ihn zum schwingen bringen können und zu guter Letzt noch das Tierkreiszeichen Jungfrau, weil sie sich leicht unterwirft und ihm so das Gefühl gibt die Oberhand in der Partnerschaft zu haben. Heißt also....er sucht eine treue, eher mütterliche Frau, die sich nicht ziert und zu dem auch ein Höchstmaß an Verständnis für seine sexuellen Wünsche aufbringen muss.

Oh....mein....Gott....!!!


So. Das war´s dann jetzt also mit der Lehrstunde. Hoffe es hat euch gefallen.

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23.06.2010 16:37
#296 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Hey ihr!
Man man man....da schein ich mit meinen (Sabine´s) Ausführungen ja mal wieder was angestellt zu haben hier^^
Naja....aber da ich ja nicht will, dass das hier noch irgendwie schlimmer wird, stell ich jetzt lieber nen neuen teil rein, damit unser Dreamteam schnell zusammen findet, bevor das hier noch in einer Schlägerei oder dergleichen zwischen euch ausartet und es noch Verletzte oder gar Tote gibt.
Ach ja und übrigens....zu eurer Information....also ich bin Fisch ne....also seit auf der Hut
So nun aber viel Spaß beim lesen. Es geht weiter mit (wie könnte es auch anders sein) Sabine und ihrer komischen Logik da Hehe....
Danke an alle für eure Kommentare und auch den stillen Lesern der Story....und viel Spaß beim lesen

Ganz liebe Grüße
Vanny



Nachdem sie ihren kleinen Vortrag beendet hat, klappt sie die Zeitschrift wieder zu und sieht Gretchen mit einem verliebten Lächeln an.

Sabine: Sehen sie Frau Doktor! Es kann also nur eine geben!

Hmm...muss ich das jetzt verstehen?! Wohl kaum oder?!

Gretchen (deutet von der Zeitschrift auf die Blumen): Ah ja?! Und was genau hat das jetzt....
Sabine (unterbricht sie aufgeregt): Na...sie müssen unbedingt etwas unternehmen! Die Sterne stehen hervorragend....für sie beide!

Hä? Sagte die gerade....für uns BEIDE?! Aber wieso....direkt mal nach fragen!

Gretchen (deutet mit dem Finger auf sie und macht ein paar kleine kreisende Bewegungen): Was....genau....wollen sie mir jetzt sagen?! Ich denke die sind für....
Sabine: Ja! Für sie natürlich! Überlegen sie doch mal!....Die Blumen, der Kuss letzte Woche....das spricht doch alles für sich!

Der....der Kuss?! Woher weiß die bitte davon?!

Gretchen (etwas verwirrt): Äh....woher wissen sie?! (Sie dreht ihren Kopf kurz zur Seite)
Sabine (lächelt und ist vollin ihrem Element): Ich habe das alles in den letzten Monaten intensiv verfolgt und dass der Mond diese Woche im Krebs steht ist nahezu die perfekte Gelegenheit, um....
Gretchen (unterbricht sie und schüttelt kaum merklich den Kopf): Also....eigentlich meinte ich eher den....Kuss?!

Plötzlich sieht die Schwester beschämt zu Boden als Gretchen sie fragend und mit etwas vorgeschobenem Kinn anblickt.

Sabine (stammelt vor sich hin): Ja also....nach der OP....da musste ich noch mal aufs Klo und da hab ich....den Herrn Doktor und sie halt zufällig gesehen, wie sie....
Gretchen (lässt die Hand sinken und seufzt): Mit anderen Worten....sie haben gelauscht! Mal wieder....
Sabine (unterwürftig wie ein junger Hund): Schimpfen sie nicht mit mir Frau Doktor. Ich will....doch nur das Beste für sie und....

Also diese Frau ist einfach unglaublich! Aber...dann würde das ja heißen....die Blumen wären....für mich?! Aber von wem?!

Gretchen sagt gar nichts mehr dazu und stöhnt nur kurz, bevor sie sich wieder zu den Blumen begibt und sie an sich nimmt, um darin vielleicht eine versteckte Botschaft oder so zu finden. Doch noch während sie den Strauß „untersucht“ meldet sich Sabine wieder zu Wort.

Sabine: Auf der Karte stand bloß ihr Name, aber....
Gretchen (langsam fassungslos): Auf der....(ihr verschlägt es die Sprache)....Sie haben einfach....?!
Sabine (selbstverständlich): Ja! Ich wollte doch schließlich gucken, ob sich meine Prophezeiung als richtig heraus gestellt hat!
Gretchen (ringt nach Luft): Also dazu....

Dann bricht sie jedoch ihren Satz ab und denkt sich ihren Teil. Da es sowieso sinnlos wäre Sabine zum bestimmt tausendsten Mal begreiflich zu machen, dass sie sich nicht mehr in ihr Privatleben einmischen sollte.

….fällt einem doch echt nichts mehr ein!

Sabine (reißt sie aus ihren Gedanken und blickt sie verträumt an): Und?! Werden sie ihn fragen?!

Also das geht mir dann jetzt doch ein bisschen zu weit!

Gretchen (empört und etwas lauter): Sabine!

In dem Moment betritt noch jemand das Stationszimmer.

Marc: Hasenzahn.... noch mal wegen....(er bricht seinen Satz ab und setzt neu an, weil er ihr Geschrei mitbekommen hat)....wieso zum Teufel schreist du denn hier so rum und....(sein Blick fällt auf die Rosen in ihrer Hand und er deutet mit dem Finger skeptisch darauf)....WAS....IST DAS?!?

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25.06.2010 11:30
#297 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Hey Ihr Lieben!
Danke für eure netten und auch wieder lustigen Kommis! Was die Rosen angeht....da sag ich noch nichts weiter zu sonst ist die ganze Spannung ja wech ne^^ Bin zwar in den letzten Tagen auch nicht wirklich zum schreiben gekommen, aber hab noch ein bisschen was an Vorrat von davor, als ich mal wieder einen Schreibflash hatte (by the way: solange könnte ich den echt auch mal wieder gebrauchen hier) Naja...auf jeden Fall hier dann der neue Teil. Viel Spaß beim lesen

Ganz liebe Grüße
Vanny



Bevor Gretchen dazu kommt etwas zu sagen meldet sich plötzlich Sabine wieder mal zu Wort.

Sabine (neunmal klug): Rosen....Herr Doktor Meier! Rote....und wenn mich nicht alles täuscht dann....
Marc (unterbricht sie wütend): Herr Gott noch mal! Das seh ich auch Sabine! Bin ja nicht blind!
Sabine (eingeschüchtert): Oh....Entschuldigung. Ich dachte....
Marc (unterbricht sie abermals): Ja ja....sparen sie es sich für jemanden auf, den es auch interessiert!

Anschließend wendet er sich Gretchen zu, die immer noch an den Rosen riecht und nun etwas ertappt aufsieht.

Marc: Also Hasenzahn?!
Gretchen: He was?! Ach ja DIE! (Sie legt die Blumen schnell auf den Tisch vor ihr und winkt ab) Du äh....keine Ahnung von wem die sind!
Marc (skeptisch): Ah ja?! Und genau deshalb riechst du an den Dingern, wie n Junkie am Klebstoff oder wie?!

Charmant wie immer mein Marcilein! Aber ich krieg dich schon noch! Du kannst mich so oft stechen wie du willst. Jetzt wo ich weiß....wobei....was rede ich da eigentlich?! Ich weiß doch gar nicht, ob....aber von wem denn sonst?! Ach! Sabine bringt mich noch ganz durcheinander mit ihren....

Nachdem Gretchen mal wieder einige Minuten keinerlei Reaktion von sich gibt, spricht Marc sie dann mittlerweile etwas genervt und mit der nötigen Lautstärke an.

Marc: HAAAASENZAAAHN!!!
Gretchen: Was denn?!
Marc: Ja hast du denn heute Bohnen in den Ohren! Ich sagte Visite....jetzt?!
Gretchen (blickt noch mal zu den Rosen auf dem Tisch): Achso....ja äh....komme!

Sie geht zur Tür, dreht sich dort allerdings noch mal um und wendet sich an Sabine.

Gretchen: Würden sie die wohl freundlicherweise solange ins Wasser stellen, bis wir den äh....Besitzer gefunden haben?!
Sabine (verwirrt): Aber....

Nachdem Gretchen Marc´s misstrauischen Blick wahrnimmt, schüttelt sie ein paar mal leicht mit dem Kopf, was die Schwester dann Gott sei Dank auch endlich zum Schweigen bringt.

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26.06.2010 09:37
#298 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Moin Moin!
Bevor ich gleich wieder nen Abflug mache bis heute Abend spät, stell ich euch jetzt noch schnell nen Teil von meinen immer mehr schrumpfenden Vorrat rein. @Loreilei: Liebes, wäre also nicht schlecht, wenn du mir etwas von deiner Krea abgeben würdest Sonst seh ich bald echt schwarz hier Danke für eure Kommis und viel Spaß beim nächsten Teil. Öhm...was mit den Rosen ist das klärt sich natürlich alles mit der Zeit, das heißt wenn ich denn mal Zeit hab das auch zu schreiben Aber immerhin hab ich es schon so in etwa im Kopf is ja auch schon mal was ne

Ganz liebe Grüße
Vanny



Dr. Mehdi Kaan läuft stattdessen wie von einer Tarantel gestochen in seinem Büro auf und ab, während sein Blick sich immer und immer wieder zur Tür richtet. So langsam müsste sie sich doch wirklich mal dazu äußern. Immerhin hatte sie die Blumen bestimmt bekommen. Wieso war sie dann nicht schon längst hier gewesen? Sie musste sich doch denken können, dass die von ihm waren oder nicht?
Da ihn die ganze Warterei inklusive der Gedanken schier wahnsinnig machen, verlässt er schließlich sein Büro und begibt sich auf die Nachbarstation, um endlich für Klarheit zu sorgen.

Dort trifft er allerdings nur Sabine an, die gerade irgendwas in der Schublade des Schreibtisches verstaut. Als sie Mehdi erblickt schließt sie diese schnell und lehnt sich über die Tischplatte zu ihm.

Sabine: Morgen....Dr. Kaan!
Mehdi (murmelt und beugt sich dabei über Theke, um in die Umkleide blicken zu können): Morgen. Ist Gret....Dr. Haase hier?
Sabine: Visite mit....
Mehdi (unterbricht sie und winkt ab): Achso. Ja dann....

Gerade als er gehen will, hält Sabine ihn doch noch zurück und kommt um ihren Schreibtisch herum.

Sabine: Was...wollen sie denn von ihr? (Sie sieht Mehdi´s skeptischen Blick und fügt noch schnell hinzu): Ich meine....dann könnte ich....es ihr also....ausrichten...wenn´s denn wichtig wäre!
Mehdi (winkt dankend ab): Danke nein. Ich denke...das sag ich ihr dann doch lieber selbst!

Er nickt ihr noch mal kurz zu, wobei sein Blick plötzlich an den roten Rosen hängen bleibt, die sie zwischenzeitlich in eine Vase gestellt hat.

Sabine (schwärmt): Sind die nicht wunderschön?
Mehdi: Hmm....
Sabine: Das hätte ich ihm ja gar nicht zugetraut...wissen sie!
Mehdi (überfordert): Äh....
Sabine (blickt verträumt zur Decke): Aber....in jedem Menschen sollen ja versteckte....Talente schlummern....und die Frau Doktor hat es auch wirklich verdient, dass er mal....
Mehdi (unterbricht): Klar....äh....ich muss dann auch mal wieder! Die....Babys warten!

Er deutet den Flur hinunter, worauf Sabine ihn nur weiterhin verträumt anblickt. Der Gynäkologe schüttelt nur mal kurz mit dem Kopf und geht anschließend.

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27.06.2010 14:18
#299 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Hey Ihr Lieben!
Bevor Deutschland gleich spielt und alle im Rausch sind, stell ich lieber jetzt noch schnell nen Teil rein. Danke für eure Kommis und viel Spaß beim lesen des nächsten Teils.
Zu Mehdi.....ja er kann einem schon echt Leid tun^^ Und was die Frage angeht, ob Gretchen irgendwann herausfindet von wem die Rosen tatsächlich sind....Hmm...wird sie schon noch. Die Frage ist nur, wer schneller ist

Ganz liebe Grüße
Vanny



Während Marc gerade dabei ist einer Patientin bereits zum dritten mal die Vorgehensweise der OP zu erklären, weil sie es einfach nicht kapiert, ist Gretchen mal wieder in Gedanken verfallen und klebt dabei förmlich mit ihrem Blick an ihrem Oberarzt fest.

Marc (stöhnt genervt): Nein Frau Müller! Wir werden nur....

Hach....manchmal kann er echt soooo süß sein...wenn denn er will! Wieso kann das nicht immer so sein? Ich meine...was ist denn so schwer daran, wenn er....

Plötzlich wird sie von einem mittlerweile ziemlich genervten Marc unterbrochen.

Marc: HASENZAAAAAHN!!!
Gretchen (schreckt plötzlich auf): He was?!
Marc: Nicht träumen....arbeiten he?!
Gretchen (räuspert sich verlegen): Ich hab überhaupt gar nicht....
Marc (grinst anzüglich): Ja ja schon klar! (Er beugt sich kurz zu ihr rüber und flüstert): Wenn du nicht ständig rum zicken würdest, hättest du das Problem nicht!
Gretchen (schnappt hörbar nach Luft und zischt mit Blick auf die Patientin zu): Also Marc! Bitte ja?!
Marc (grinst frech): Was denn?
Gretchen (beugt sich erneut zu ihm herüber): Also das ist ja wohl kaum ein....deine Selbstüberschätzung ist ja schon langsam echt krankhaft! Solltest dringend mal was dagegen tun!

Marc sagt gar nichts mehr dazu und schmunzelt nur vor sich her, während er in der Akte noch einige Eintragungen vornimmt.

Gretchen (hebt kurz den Finger, weil sie sich das nicht gefallen lassen will): Jetzt pass mal auf ja?! Ich hab es gar nicht nötig zu träumen, dass wir....weil ich nämlich überhaupt kein Interesse habe, okay?!
Marc (grinst immer noch und schreibt): Klar Hasenzahn!
Gretchen (regt sich auf): Boah! Manchmal bist du echt so....arghhhh!
Marc (blickt kurz erstaunt zu ihr auf): Äh....ist der Anfall bald vorbei oder....
Gretchen (unterbricht ihn wütend): Wieso kannst du nicht einmal...wirklich nur einmal deine blöden Macho Allüren lassen?! Das glaubt dir doch eh keiner mehr!

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28.06.2010 14:51
#300 RE: 2. Story von Dornröschen Zitat · Antworten

Sodele....
Bevor ich jetzt gleich mal wieder nen Abflug mache, stell ich euch noch schnell nen neuen Teil rein, da ich gestern doch noch ein bisschen zeit hatte, etwas auf Vorrat anzuschreiben. Danke an dieser Stelle @Lorelei: Danke Liebes! Dein Schub an Krea ist erfolgreich bei mir eingetroffen und hat mir ein bisschen geholfen, damit ihr wenigstens die Woche über nicht leer ausgeht.
danke an alle anderen für eure Kommis. Auch diese sind eine gute Motivation für mich mir doch mal in der ein oder anderen freien Minute in den Hintern zu treten und ein bisschen was zu schreiben.
@Martchen & Frieda: Es ist überhaupt nicht schlimm, dass ihr nicht immer Kommis hinterlasst. Ich versteh das....hab ja selbst im mom kaum Zeit für irgendwas Und außerdem freu ich mich dann um so mehr, wenn ihr dann mal schreibt Also keinen Stress....ihr Lieben!
So nun aber der nächste Teil. Es geht weiter mit Martchen und der Patientin, die ja auch noch da ist ne Viel Spaß beim lesen wünsch ich euch allen!

Ganz liebe Grüße
Vanny



Marc (erhebt seine Stimme): Bitte?!
Gretchen: Ach komm Marc! Das war doch wohl mehr als eindeutig! Darum....wieso gibst du es nicht einfach mal zu?!
Marc: Äh....DAS? Was genau?
Gretchen: Na die....

Plötzlich werden die beiden Streithähne von der Patientin unterbrochen, die es sich dann doch noch mal wagt eine Frage zu stellen.

Frau Müller: Könnte ich vielleicht noch mal....
Marc (reagiert gar nicht darauf und hält sich weiter an Gretchen): Ja? Ich höre?
Frau Müller (will nicht aufgeben und hebt nun auch noch kurz die Hand): Hallo? Entschuldigen sie, dass ich unterbreche, aber....
Marc (wendet sich ihr zu): Na dann lassen sie es doch einfach! (Anschließend wendet er sich wieder zu Gretchen): Was DIE?!

Gerade als Gretchen erneut ansetzten will schaltet sich besagte Patientin wieder ein.

Frau Müller: Aber es wäre wirklich sehr wichtig und....
Marc (platzt der Kragen): Herr Gott noch mal! Dann fragen sie doch endlich!
Gretchen (mit zusammen gepressten Lippen): Marc!
Marc: Ja was?! (er deutet kurz auf Frau Müller): Selbst wenn ich es ihr noch hundert mal erkläre kapiert sie es nicht und wir stehen übermorgen noch hier! Die ist einfach nur....

Nachdem Gretchen den entsetzten Blick der Patientin sieht, räuspert sie sich auffällig laut, um ihren Oberarzt zu unterbrechen und sich anschließend selbst an Frau Müller zu wenden.

Gretchen: Entschuldigen sie bitte! Hat halt nen....harten Tag....gehabt und ist deshalb etwas....äh....angespannt! (Sie räuspert sich erneut): Also...was wollten sie fragen?
Marc (immer noch ungeduldig auf eine Antwort wartend): Hasenzahn? Ich warte?!
Gretchen (dreht sich zu ihm und zischt ihm zu): Jetzt nicht Marc! Du siehst doch, dass ich....gerade beschäftigt bin!

Sie wendet sich wieder der Patientin zu, in dem sie ihre Hände an das Fußteil des Bettes legt und sich leicht darüber beugt.

Gretchen: Also Frau Müller! Was haben sie denn....

Weiter kommt sie nicht, da sie plötzlich merkt, wie sie eine Hand an der Schulter packt und nach draußen zieht.

Gretchen: Ja sag mal! Geht’s noch?!
Marc (kurz angebunden): Mitkommen! Sofort!

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