Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 


Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 204 Antworten
und wurde 60.203 mal aufgerufen
 Abgeschlossene Fortsetzungen!
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | ... 9
Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

20.12.2009 23:47
#51 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten

Hi ihr Lieben!!! Ein kleiner Teil zum 4. Advent! Ist zwar nicht sooo spannend im Moment, aber ich hoffe ihr bleibt mir trotzdem treu! Viel Spaß beim lesen.....und über Kommi´s freue ich mich natürlich auch!!

Marc ging weiter, um sich die OP-Planung noch mal durchzugucken und Gretchen ging ins Schwesternzimmer, wo sie auch gleich auf Schwester Sabine traf.
“Hallo Sabine!”
“Hallo Frau Doktor! Sagte diese und beugte sich ein wenig zu Gretchen über die Anmeldung rüber.
“Frau Doktor….”
“Ja?”
“Ich hab sie vorhin mit dem Doktor Meier in der Cafeteria gesehen!”
“Und?”
“Ich habe auch gesehen, wie sie sich geküsst haben. Und ich finde, sie beide sind so ein schönes Paar!”
“Äh Sabine, da müssen sie was missverstanden haben. Der Doktor Meier und ich wir sind kein…”
Schwester Gabi die gerade auch ins Schwesternzimmer kam, aber nur ein paar Wortfetzen mitbekam, mußte sogleich auch ihren Senf dazu geben.
“Ach sie an. Hat sich der kleine Hase, schon das nächste Opfer gekrallt?”
Gretchen drehte sich zu Gabi um und schaute sie mit einem gespielten lächeln an. “Neidisch Schwester Gabi? Ich brauch wenigstens keinen Mann zu erpressen, damit er bei mir bleibt!”
Gabi schaute Gretchen mit einem genervten Blick an “Na aber wirklich glücklich, kannst du die Männer anscheinend auch nicht machen”…..und verdrehte die Augen.

Dann kam Marc mit sichtlich guter Laune, in die Dreierrunde dazu.
“Tag, die Damen!” und sein Blick fiel sofort auf Gretchen, die ihn daraufhin auch anlächelte.
Gabi, der dieses nicht entging, konnte es nicht lassen, wieder ein Kommentar abzulassen.
“Marc, du tust mir echt leid. Wie kann man nur so tief sinken?!”
Marc drehte sich zu Gabi, damit er sie angucken konnte. “Ja und du tust mir auch leid Gabi. Weißt du- es war ein riesen Fehler von mir, das ich mich damals, hab von dir erpressen lassen. Das weiß ich heute und es tut mir leid, das ich das nicht schon viel früher erkannt habe, denn weißt du was Gabi? Du kannst Gretchen noch nicht mal annähernd das Wasser reichen! Sieh es ein. Schöne Beine zu haben, ist nicht alles!”
Sabine und Gretchen tauschten grinsende Blicke aus. Und Gretchens Herz machte vor Freude einen kleinen Hüpfer. Seit wann hält er zu mir? Und das auch noch vor anderen? Mehr davon Marc…..
Gabi, der es dämmerte das sie im Moment verloren hatte, drehte sich um und dackelte beleidigt davon.

Marc lehnte sich über die Anmeldung und schaute nun Schwester Sabine an. “Und Sabine, haben sie nicht auch noch was zu erledigen. Bettpfannen ausleeren, oder so?” und machte ein dezente Bewegung mit dem Kopf zur Tür.
“Äh ja. Ich kann ja mal schauen……” und stand auch sofort auf “…Zimmer 110 hat glaube ich, eh gerade nach mir geklingelt!”
Marc schaute Sabine noch hinter her, wie sie den Raum verließ und ging dann auf Gretchen zu.
“Du Gretchen…” und schaute sie mit einem süßen lächeln an
“Ja?!” sagte sie leise
“Ich freu mich schon auf Samstag! Du weißt schon, unser äh…Date!”
Marc kann ja richtig handzahm sein. So viel Nettigkeit über einen längeren Zeitraum hätte ich ihn ja gar nicht zugetraut. Und das er sich freut, sich mit mir zu treffen!….ich glaub ich muß mich mal kneifen.
Und dieses tat Gretchen dann auch “Autsch”
Marc dem dieses nicht entging, schaute Gretchen verwirrt an “Äh sag mal Hasenzahn, was machst du denn da? Muß ich mir irgendwie Sorgen um dich machen?”
Gretchen die dann merkte, das Marc wohl tatsächlich nett sein kann und sie nicht wieder in irgendwelche Tagträume versunken war, schaute ihn entzückt an. “Ich freue mich auch schon!”

Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

21.12.2009 23:04
#52 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten

17.

Am spätem Abend dann, kam Gretchen nach Hause.
In der Küche traf sie dann auf ihre Mutter.
“Na Margarete, wohnst du jetzt schon im Krankenhaus, oder warum kommst du so spät nach Hause?”
“Wir hatten heute einen Notfall nach den anderen. Ich konnte nicht eher weg. Hast du denn mit dem Essen auf mich gewartet?”
“Ja irgendwie schon. Aber ist ja auch nicht schlimm, mache ich dir wieder ruckzuck warm!” und Bärbel hantierte sofort mit irgendwelchen Dosen und Töpfen herum.
Gretchen lehnte sich an den Türrahmen in der Küche und schaute ihrer Mutter zu.
“Du sag mal Mama…..meinst du ein Mensch, kann sich für einen anderen Menschen ändern? Oder würde er sich dann nur verstellen, und dann im Prinzip so bleiben wie er ist?”
Bärbel schaute Gretchen kurz an….”Meinst du jetzt wegen Alexis? Ich dachte, der wäre im Gefängnis!”
“Ja ist er ja auch. Aber von ihm rede ich ja gar nicht.”
“Sondern?”
“Ist doch egal……also kann sich ein Mensch nun ändern oder nicht?”
Bärbel der es langsam dämmerte, schaute ihre Tochter mit ner hochgezogenen Augenbraue an.
“Wir reden hier, aber nicht von deinem Chef oder?”
“Och….” und Gretchen musste grinsen, als ihr der Kuss in der Cafeteria wieder einfiel. “….und wenn´s so wäre. Meinst du nicht, das sich auch ein Marc Meier ändern kann?”
“Das glaube ich kaum. Der Meier gehört definitiv zu der Sorte: Opfer suchen, Opfer fangen, sein Nutzen daraus ziehen und um es dann wieder wegzuwerfen. So einer kann dich nicht glücklich machen, der wird sich nie ändern!”
“Hmm, vielleicht aber doch. Man soll die Hoffnung ja nie aufgeben!”
“Margarete, sag nachher nicht, das ich dich nicht gewarnt hätte! So und jetzt iss was!” und stellte Gretchen einen Teller mit dampfenden Essen hin.


Gretchen merkte, das sie doch ganz schön müde war und ging ins Bett. Kurze Zeit darauf fing sie auch schon an zu träumen.
Nur seltsamerweise, fing ihr Traum da an, wo er letzte Tage unsanft von Sabine beendet wurde…..

Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

22.12.2009 00:07
#53 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten

…………………..“Wir sind nun heute als Zeuge vor Gott zusammengekommen um die Eheschließung von Doktor Margarethe Haase und Alexis von Buren zu vollziehen. Wenn irgendjemand in diesem Raum Einwände gegen diese Eheschließung hat, so möge er sich jetzt melden oder für immer schweigen” sage der Pfarrer.
Blödsinn, wer sollte den schon was gegen unsere Hochzeit haben. Trotzdem schaute ich mich leicht nervös in der Kirche um. Keine Panik Gretchen. Alles nur Pro Forma .
Gerade als der Pfarrer weitersprechen wollte kam aus der allerletzten Reihe ein leises räuspern.

Es war nur ein räuspern trotzdem schaute ich irritiert zum möglichen Übeltäter hinüber. Hmm… ich konnte den Jemanden nicht wirklich erkennen. Mal schauen, vielleicht wenn ich mich ein wenig zur Seite beuge……oh es war Marc. Naja, in der Kirche wird ja viel geräuspert, vor allen Dingen wenn es ans Singen geht.
Aber dem ersten räusper folgte noch ein zweites und dann Marcs Stimme. Er trat ein paar Schritte vor und sagte mit warmer Stimme: “Gretchen! Ich muß dir etwas wichtiges sagen!“

Alexis der sich schon zusammenreimen konnte, was jetzt kommen würde, stellte sich rein instinktiv vor Gretchen.
Diese fasste ihn aber am Arm und zog ihn wieder zur Seite. “Nein, laß ihn Alexis. Ich möchte hören, was er zu sagen hat!”
Alexis verdrehte genervt seine Augen und trat wieder einen Schritt zur Seite, damit Gretchen Marc sehen konnte.
Marc war mittlerweile bei Gretchen angekommen und nahm ihre Hand in seine.

“Gretchen, du bist etwas ganz besonderes für mich. Und ich hätte es nie für möglich gehalten, aber du hast mich verzaubert. Verzaubert mit deiner ganzen Art und Weise…….”

Gretchen schaute zu Alexis rüber…..irgendwie wurde seine Gestalt immer blasser.

…..“Durch dich bin ich ein anderer Mensch geworden. Ein Mensch der jetzt auch Gefühle zulassen kann. Und die Gefühle, die du in mir auslöst, sind das schönste, was mir bisher passiert ist!”

Als Gretchen wieder Alexis ansah, erschrak sie. Man konnte schon durch ihn hindurch sehen.
Doch je mehr Marc die Gefühle für Gretchen ausdrücke, desto mehr verschwand auch Alexis.


…..”Und ich weiß was ich will. Nämlich dich Gretchen! Ich liebe Dich!”

Und als Marc ihr dann noch einen Kuß gab, verschwand Alexis ganz und gar…..



Gretchen wachte am Morgen, mit einem Lächeln im Gesicht auf. Sie legte sich auf die Seite und
kuschelte sich noch mal gemütlich in ihre Decke ein und versuchte sich an die Einzelheiten des Traums zurück zu erinnern.
Endlich hatte Marc den Mut, mir zu sagen, was er fühlte und das auch noch in einer voll besetzten Kirche.
Er war sich seiner Worte so sicher und wusste ganz genau was er wollte……..
Gretchen seufzte….
.…..schade, das der Traum, nur ein Traum war.
Aber wer sagt denn, das es ein Traum bleiben muß?!




Sie nahm sich ihr Tagebuch und fing an zu schreiben…..


Guten Morgen liebes Tagebuch,

habe nach einem interessanten Traum, indem mir Marc Meier seine Liebe gestanden hat, folgenden Plan aufgestellt:

1. Marc Meier dazu bringen, das er Gefühle zulässt und sie auch äußert (außer Wut, Gleichgültigkeit, Eifersucht usw. die beherrscht er ja schon aus dem FF)

2. Mich nur noch auf die unter 1. genannte Person zu konzentrieren, und mich von keinen anderen Mann mehr ablenken zu lassen!

So! Es sind zwar nicht viele Punkte, aber die müssen ja auch erst einmal abgearbeitet werden.

Bis bald
Dein Gretchen




Gretchen dachte an Morgen. Denn morgen war der Tag nämlich Samstag. Das °Date° mit Marc. Irgendwie war sie froh, das Joel auch mitkommt, das würde die Situation auflockern. Denn erst jetzt merkte sie, das sie bei den Gedanken, mit Marc außerhalb der Klinik Zeit zu verbringen, doch irgendwie nervös machte.

Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

22.12.2009 21:23
#54 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten

18.

Normalerweise, wenn Marc von dem Gepolter seiner Nachbarn geweckt worden ist, stieg er schon übellaunig, oder wenigstens genervt aus seinem Bett. Aber heute nicht. Er schlug die Augen auf und musste an Gretchen denken.
Gretchen ist schon toll……er mußte an ihre blonde Löwenmähne, an ihre funkelnden Augen und ihr bezauberndes lächeln denken….und wie sie duftet….hmmm…
…ich glaub wenn das so weitergeht, bekommt mich Gretchen echt noch umgepolt
....und ihm huschte bei dem Gedanken ein Lächeln über die Lippen.
ICH Marc Meier - denke bald schon, wie so ein verliebter Volltrottel. Naja….bin ja glaub ich auch mittlerweile einer…..und mußte selbst darüber grinsen….verliebtsein fühlt sich echt gut an……und Gretchen tut mir gut. Und was einem gut tut, sollte man ja schließlich nicht unterbinden. Bin ja Arzt und Ärzte haben immer recht. Naja zumindest ein Arzt!

Das klingeln seines Handys riss ihn aus seinen Gedanken. Mit einem knurrendem Geräusch fischte er sein Handy aus seiner Hosentasche, die auf den Boden neben seinem Bett lag.
Hm…Schweizer Vorwahl….
Er nahm das Gespräche an und erfuhr von seinem zukünftigen Chef, das genaue Datum, wann er die Stelle antreten soll.
Als Marc dann wieder auflegte, kam er wieder ins grübeln.
Da hab ich ja gar nicht mehr dran gedacht. Ob es wirklich so gut war, Hals über Kopf zuzusagen?
Aber jetzt ist es zu spät. Die rechnen ja mit mir. Aber eigentlich ist es ja auch das was ich wollte….

……hmmmm….er schaute von seinem Bett aus zum Fenster. Es schneite immer noch. Mittlerweile waren die Dächer und Gehwege von einer weißen Schneedecke bedeckt. Marc stand auf und zog sich an.
Erstmal frühstücken…und dann sehen wir weiter….

Er stieg in sein Auto um sich Brötchen zu holen. Auf dem Weg zum Bäcker, kam er an Gretchens Haus vorbei. Er wusste nicht genau warum, aber er hielt davor an, stellte den Motor aus und schaute zu ihrem Fenster hoch.
Am liebsten wäre er zu ihr hoch gegangen und hätte sie gerne fest in den Arm genommen, aber er wusste, das er an Bärbel nicht vorbeikam.

Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

22.12.2009 21:58
#55 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten

Gretchen die vor ihrem Kleiderschrank stand und am überlegen war, was sie anziehen sollte, bekam gar nicht mit, das Marc ganz in ihrer Nähe war. Ihr Handy piepte und sie ging zur Kommode um zu gucken, wer ihr wohl schrieb. Sie las:

°Na! Lust auf ne Schneeballschlacht?°

Gretchen ging zum Fenster und schob die Gardine zur Seite. Der ganze Vorgarten war weiß und es schneite immer noch weiter…….Und mitten im Schnee stand ein junger Mann, der angriffslustig mit einer dicken Schneekugel in der Hand, zu ihr hoch blickte.

Das ließ sie sich nicht zweimal sagen und zog ihre dicksten Sachen an. Rannte die Treppe hinunter und öffnete die Haustür. Sie hatte diese noch nicht mal richtig geschlossen, da traf sie auch schon die erste Schneekugel
°Patsch° machte es nur und er traf sie direkt an den Po.
“Na warte, das kriegst du wieder!” sie formte sich noch eine größere Kugel zurecht und traf Marc voll in den Nacken, der sich darauf erst mal kräftig schüttelte, weil der kalte Schnee im in die Jacke rieselte.
“Ich wusste gar nicht das Mädchen so gut zielen können!” sagte er darauf hin lachend…..”Dann wollen wir auch mal gucken, wie schnell sie laufen können!” Und rannte mit einer neuen Kugel hinter Gretchen her.
Gretchen versuchte vor Marc wegzurennen, was ihr aber nicht wirklich gelang. Denn nach ein paar Metern stolperte sie und landete lachend, voll mit den Bauch voran in den Schnee. Sie versuchte schnell aufzustehen, schaffte es aber nur sich auf den Rücken zu rollen, denn Marc war einfach schneller.

Er nutze die Gelegenheit und stürzte sich auf Gretchen, um sie einzuseifen.
Diese quiekte und versuchte sich unter ihm hinweg zu winden. Aber Marc war gnadenlos. “So mein kleiner Schneehaase, jetzt bist du dran!” Er nahm sich noch mehr Schnee und hielt ihn mit beiden Händen, über Gretchens Kopf.
“Ey wage es dich nicht, deine Hände zu öffnen Marc!” und sie versuchte unter ihn hinweg zu kommen, was ihr aber auch wieder misslang.
“Hey Gretchen…..entspaaaan dich! Vielleicht laß ich ja Gnade vor Recht walten!”sagte er grinsend.
“Ok, ok! Ich halte ja schon still!” und legte als Zeichen ihre Arme über den Kopf.

Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

22.12.2009 22:41
#56 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten

Jetzt kommt der letzte Teil für heute! Schneeballschlacht die Zweite!
Viel Spaß beim lesen!!! Und ich wünsch euch noch nen schönen Abend!!!! LG Frieda


“Also, dann wollen wir doch mal gucken. Wer sagtest du, ist noch mal der Beste, ähm allerbeste Arzt in unserer Klinik?”
“Öhm…..also….da wäre…” Gretchen tat so als ob sie nachdenken würde…..”hmmm - schwierig, schwierig….”
Marc öffnete leicht seine Hände und etwas Schnee rieselte ihr ins Gesicht.
“Schon gut, schon gut!” und sie wedelte kichernd mit ihren Armen herum “ Duuuu natürlich!”
“Bitte? Hasenzahn - ich kann dich nicht verstehen!”
“Ja- du Marc Meier, bist der aller- allerbeste Arzt in unserer Klinik!”
“Und der Bestaussehendste!” sagte er grinsend
“Boah Marc! Selbstüberschätzung ist auch nen Hobby von dir, was?”
“Los- saaag es!” und ließ wieder ein wenig Schnee auf ihren Hals rieseln….
“Aaaah……! Jaaaa und natürlich auch der Bestaussehendste!”
“Geht doch!” und Marc wollte gerade von ihr ablassen…..
“Du hast noch was vergessen! Du gutaussehendster, allerbester Arzt weit und breit!”
“Achja, ich find das deckt doch so grob gesehen, alles ab!”
Gretchen lächelte…”Nicht ganz du Obermacho!” und griff mit einer Hand an seinem Schal, um ihn ein Stück zu sich runter zuziehen.
“Ja dann erzähl mal dem Onkel Marc, was dir noch so auf dem Herzen liegt!”
“Eine Sache müßte ich noch überprüfen……” sagte sie mit pflüsternder Stimme und Gretchen zog ihn noch näher zu sich ran “ob du auch der weltbeste Küsser bist!”
“Ich glaub das läßt sich machen…..” und Marc beugte sich zu ihr runter, um sie zu küssen.

Auf den ersten kurzen Kuß, folgte ein leidenschaftlicher Kuß, der um sie herum alles vergessen ließ.
Als sie sich wieder von einander lösen konnten, kam von Marc nur ein…”Und wie war ich?”
Gretchen verdrehte kichernd die Augen. “Ausbaufähig würde ich sagen!” und zog ihn wieder zu sich herunter, um ihn erneut zu küssen.

Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

23.12.2009 23:34
#57 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten

Erstmal danke für euren viiielen Kommi´s! Wünsche euch viel Spaß beim nächsten Teil, auch wenns immer noch nicht das Date ist °duckweg°
Wünsche euch aber trotzdem ein schönes Weihnachtsfest und laßt euch reich beschenken LG Frieda




“MEIER! Sagen sie mal. Was liegen sie hier mit meiner Tochter, in meinem Vorgarten herum?”

Die Beiden ließen erschrocken von einander ab. Marc sah den Professor mit offenen Mund an….Oh nein! Nicht schon wieder.Hmpf…..das gibt noch Ärger…..

Franz sah in die überraschten Gesichter der Beiden und redete aber nun in einem bisschen freundlicheren Ton weiter….“SO- und jetzt beide reinkommen! Bevor wieder zwei meiner besten Ärzte sich krankmelden. Ihr seit ja klitschnass. Unverantwortlich - und ihr wollt Ärzte sein!” und schüttelte dabei seinen Kopf.

Die Beiden brauchten keine zweite Einladung und standen sofort auf, um sich ins Haus zu trollen.

“Bääärbel! Wir haben hier einen akuten Fall von Irrsinn, könntest du mal bitte ne Kanne Tee aufsetzten?” rief Franz seiner Frau zu “Und sie Meier! Ab nach oben. Im Gästebad sind Handtücher!”
Marc dem die ganze Sache ziemlich peinlich war, wollte seinem Chef auch nicht widersprechen und ging nach oben.
Franz sah Marc hinter her, wie er die Treppe hochging, um sicher zu sein, das er außer Hörweite war und wandte sich dann seiner Tochter zu, die mit klitschnassen Haaren zitternd vor ihm stand.

“Kälbchen! Bist du sicher, das er der Richtige für dich ist? Und das er dich glücklich machen wird?Hm? Und schaute seine Tochter liebevoll an.
“Ich weiß nicht, ob er der Richtige für mich ist, Papa! Aber ich weiß, das er mich in diesem Moment
glücklich macht und das er mir gut tut.”
“Ja, aber du weiß schon, das er auch anders kann und dann purzelst du wieder vom 7 Himmel auf die Erde und alles ist dann nur noch grau, anstatt rosarot.”
“Ach Papa, es ist ja lieb gemeint von dir, aber ich weiß echt nicht, ob du der Richtige bist, mit dem ich darüber sprechen sollte. Und außerdem sind wir gar nicht zusammen!”
“Na, das sah da draußen aber ganz anderes aus.” erwiderte er dann grinsend “Weißt du was Margarete…” und legte seinen Arm um seine Tochter “Jeder muß seinen richtigen Weg finden. Auch wenn der Weg zuerst steinig erscheint, könnte es doch der Richtige sein!” und zwinkerte Gretchen zu.
“Und jetzt ab nach oben mit dir!”

Als Gretchen die Treppe nach oben gehen wollte, kam Marc ihr entgegen. Auf halber Höhe trafen sie sich dann und blieben stehen.
Marc berührte Gretchen leicht an ihrer Hand und lächelte sie an. Gretchen lächelte zurück und blickte in Marcs Augen.

“MEIER?! Sind sie schon bei uns eingezogen - oder warum dauert das so lange!? Kommen sie runter- der Tee wird sonst kalt!” rief Franz von unten aus dem Esszimmer.

Beide fingen an zu grinsen…..”Ja dann! Mein Chef ruft nach mir!”
“Ja dann hop-hop Meier”! sagte Gretchen grinsend.


Unten am Esstisch, saßen schon mit dem Tee wartend, Bärbel und Franz. Als Marc an den Eßtisch kam schauten ihn beide kritisch an.
Marc wusste nicht so recht, ob er sich wirklich dazu setzten sollte, den ihm schwante schon eine Predigt vom Chefarzt.

“Meier! Setzen!” kam es aus Franz Mund.
Okeee…werde mich dann doch mal setzten…dachte sich Marc, und nahm auf den freien Platz gegenüber vom Ehepaar Haase Platz.
Marc räusperte sich..”Ähm, Herr Professor- ich….”
Franz hob seine Hand und unterbrach Marc.
“Hören sie Meier! Was Margarete an ihnen toll findet, ist mir bis heut noch ein Rätsel. Aber es geht hier um meine Tochter und nicht um irgendeiner ihrer Frauen, die sie reihenweise flachlegen!”
Bärbel hielt sich die Hand vor Mund “Franz! Sag mal wie redest du denn?”
“Sei bitte still Bärbel! Ich muß hier mal eben was klarstellen!”
Marc wurde sichtlich nervös, da er so eine Situation nicht gewohnt war und schaute von Franz zu Bärbel und von Bärbel wieder zu Franz….

“Was ich damit sagen will ist, das Margarete schon genug Endtäuschungen hinter sich hat, und sie ihr jetzt nicht auch noch das Herz brechen werden. Wenn sie mit ihr zusammen sein wollen - ok, dann werden sie sie, aber auch verdammt noch mal glücklich machen und nicht mehr enttäuschen und wenn sie es nicht wollen, dann lassen sie ab sofort ihre Finger von ihr. Haben wir uns da verstanden?”
“Aber ihre Tochter und ich, wir sind nicht…..!”
“Ob wir uns da verstanden haben?” fragte Franz noch mal nachdrücklich

Marc verfing sich in seinen Gedanken und bekam die letzten Worte von Franz nur mit halben Ohr mit…….Oh Mann, in was für einer Situation bin ich den hier geraten. Hab mich auch schon mal wohler gefühlt!……..So wie vorhin, mit Gretchen im Schnee…..das war schön…
“MEIER?”
Marc wurde aus seinen Gedanken gerissen und senkte seinen Blick….”Ja natürlich Herr Professor!”

Franz, für den das Thema damit erledigt war, sagte in einem normalen Ton weiter….
“Ach Butterböhnchen, reichst du mal den Tee rüber, bevor er wirklich ganz kalt ist!”


Marc seufzte leise…Jetzt mußte er sich nämlich wirklich mal Gedanken machen, was er will und was nicht…….

Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

25.12.2009 00:07
#58 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten

19.

Ein paar Stunden später, traten Beide ihren Dienst im Krankenhaus an.

Als Gretchen ins Schwesternzimmer kam, traf sie dort Schwester Sabine an.
“Und wie war ihr Tag bisher Frau Doktor?”
“Ja gut, würd ich sagen. Warum fragen sie so komisch Sabine?”
“Schauen sie mal!” und Sabine reichte ihre eine Zeitung rüber und zeigte mit ihrem Finger auf einen Teil, den sie lesen sollte.
Als Gretchen sah, was sie lesen sollte, seufzte sie auf…
“Oah, Schwester Sabine, sie wissen doch, das ich mich nicht für Horoskope interessiere!” Und wollte ihr die Zeitung wieder geben.
“Ja ich weiß, aber dieses mal, sollten sie es lesen. Die Sterne lügen nie, wissen sie?!”
Gretchen schaute die Krankenschwester mit einer hochgezogenen Braue an, senkte dann aber ihren Kopf um das Horoskop - Sabine zu liebe- zu lesen.

Heute werden sie etwas völlig unerwartetes erleben. Vielleicht ein Neubeginn in ihrem Leben.
Wenn sie Mut dazu haben, lassen sie es zu!
Aber Vorsicht ist geboten - es ist nicht immer alles Gold was glänzt!


“Wie gesagt, ich glaube nicht daran!” und hielt Sabine die Zeitung wieder hin.
Aber heute morgen im Schnee mit Marc…..Vielleicht ist das ein Neubeginn. So ausgelassen und glücklich hab ich ihn noch nicht erlebt!

“Ja aber, nach all dem was sie durchgemacht haben Frau Doktor, steht es ihnen doch nur zu, das ihn auch mal etwas schönes passiert!”
“Da steht aber nichts davon, das es etwas schönes sein wird.” entgegnete Gretchen skeptisch.
“Sie müssen ja auch positiv denken.”
“Ähm ja! Ich weiß ehrlich gesagt, nicht was ich dazu noch sagen soll…..!”

Sabine quatschte unbeirrt weiter……”Bei mir stand einmal…..Das ich das Glück auf der Straße finden werde. Und sie da, ich fand ein Rubbellos!”
“Neeeeein ist nicht wahr Sabine!” und spielte einen erstaunten Gesichtsausdruck nach….”Lassen sie mich raten! Sie haben was gewonnen!”
“Ja genau!” sagte die Schwester darauf strahlend. “5 Euro! Hab mir dann sofort 5 neue Lose geholtT Habe dann aber leider nichts mehr gewonnen!” und Sabine machte ein leicht betroffenes Gesicht.
Gretchen die wusste, das das Sabines Welt war, sagte darauf nur “Ach Sabine, sie werden ihr Glück auch schon noch finden. Vielleicht ist es ihnen näher als sie denken!”
“Meinen sie Frau Doktor?”
“Naaa klaaar!”und grinste die Schwester dabei an, die dann auch wieder lächeln konnte.

Gretchens Piepser meldete sich zu Wort!
Gott sei dank - ich bin erlöst……
“Oh tut mir leid Sabine- wir können ja ein anderes Mal weiterquatschen!”
“Geeerne Frau Doktor!” sagte die Krankenschwester strahlend.

Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

25.12.2009 20:54
#59 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten

Die junge Ärztin beeilte sich, schnell in die Notaufnahme zu kommen, wo Marc schon mit einem
Jungen Patienten auf sie wartete.
Gretchen erwartete eigentlich wieder einen blöden Spruch von ihm, das sie so lange gebraucht hatte.
Aber nichts…….kein vorwurfsvoller Blick, kein nerviger Spruch……
Stattdessen schaute er sie nur an……………..und grinste.
Mit einem verwunderten Blick zu Marc, zog sich Gretchen Handschuhe über und ging zum Patienten, der mit aufgeschnittener Hose auf der Liege lag.
“Uuh das sieht aber böse aus. Offene Unterschenkelfraktur. Sag mal hast du ne Bekanntschaft mit dem Asphalt gemacht, oder woher hast du die ganzen Schürfwunden?!”
Marc, der dann auch endlich mal seine Worte wiedergefunden hatte, sagte nur: “ Der hat sich nicht nur den Asphalt genauer angeguckt, sondern hat vorher noch mit nem PKW Freundschaft geschlossen! Er kann froh sein, das er noch lebt. Der Verrückte ist ohne Helm, mit seiner frisierten Mofa durch die Gegend gefahren!”
Jetzt meldete sich auch mal der Junge zu Wort “Ey mit Helm fahren ist doch voll kacke! Aber das verstehen sie eh nicht, sind schon viel zu alt dafür! Sprich - uuuuncoool!” sagte dieser frech.
Marc beugte sich über den Jungen rüber. “An deiner Stelle würde ich mir überlegen, was du da von dir gibst. Ich kann dir auch gerne ein paar Heftpflaster auf deinen Bruch tackern und dich wieder nach Hause schicken, abgesehen davon bin ich alt genug, um nicht mehr so ne Scheiße zu bauen, wie du. Weißt du eigentlich das die Frau die im PKW saß, noch zwei Kinder bei sich hatte. Du kannst froh sein, das denen nichts passiert ist. Bin mal gespannt, was du der Polizei erzählen wirst. Und dann werden wir ja sehen, ob du immer noch so ne große Klappe hast! Wie alt bist du überhaupt. 13? 14? Du hast ja noch nicht mal einen Führerschein!”
Gretchen schallte unterdessen das Bein von dem Jungen. “ Ja, dann werden wir dich ja gleich operieren müssen!” und guckte dann zu Marc “ Ich fang schon mal an, alles vorzubereiten.”

Als Gretchen weg war, fing der Junge wieder an zu reden.
“Sagen sie mal Doc - sie stehen doch auf Blondi, oder?”
“Bitte WAS?”
“Ach kommen sie! Ich hab doch vorhin gesehen, wie sie ihr auf den Hintern gestarrt haben!”
“Hat dein Kopf doch etwas abgekriegt, oder warum redest du so wirres Zeug?” und machte nebenbei schon die Bremsen von der Liege los, um ihn in den OP zu schieben.
“Also ja!” sagte der Junge grinsend.
Marc verdrehte seine Augen und schob den Jungen aus dem Raum.
Hab ich irgendwo ein Neonschild am Kopf kleben? Mit °Marc in Love °oder so?!

Die OP verlief normal und ohne Zwischenfälle.
Im Waschraum sprach Marc Gretchen an.

“Du sag mal Gretchen….wegen Morgen, ne…!”
Gretchen schaute überrascht vom Waschbecken auf und schaute dann in Marc´s Gesicht.
NEIN-ich wusste es, er hat es sich anderes überlegt. Es wäre auch zu schön gewesen…..

Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

25.12.2009 21:55
#60 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten

“Willst du etwa absagen? Ich mein, wenn du keine Lust hast, dann können wir ja auch vielleicht etwas anderes machen?” versuchte sie ihn umzustimmen, obwohl er noch gar nichts gesagt hatte.
“WAS? Nein! Natürlich geht das mit Morgen klar!” und Marc machte dabei ein leicht verdutztes Gesicht.

Puuuh….und ich dachte schon. Hmmm… was will er dann?
“Ich wollte dir eigentlich nur sagen, das wir dich dann morgen um 16Uhr abholen, wenn es für dich okay ist?”
“Oh! Äh - ja klar!” ich sollte mir echt mal abgewöhnen, immer gleich panisch zu reagieren. Peinlich. Was hat Sabine gesagt…..man soll positiv denken. “Und für Joel ist das auch okay, das ich mitkomme?”
“Klar! Ich glaub der mag dich!

Gretchen lächelte darauf und Marc sprach etwas leiser weiter…..”Und nicht nur er mag dich!” aber Marc drehte sich darauf wieder zum Waschbecken und wusch sich seine Hände weiter, so als hätte er etwas völlig belangloses gesagt.
Marc Meier mag mich?! Ohhh wie süß, ist ihm das jetzt peinlich? und Gretchen ließ die Worte so im Raum stehen und stellte sich direkt neben ihn, um auch weiter ihre Hände zu waschen. Vielleicht will er mir ja noch mehr gestehen…werd jetzt einfach mal abwarten, was ihr mir noch so zu sagen hat....

(Marc)…….warum sagt sie denn nichts dazu…..und schielte sie von der Seite an …..Ey, hab ihr quasi…..najaaaaa indirekt gesagt, das ich sie mag. Ich fand mich für den Anfang schon mal echt gut. Aber ein - Ich mag dich auch oder ähnliches, wäre mal auch nicht schlecht gewesen. Frauen stehen doch auf solch ein Gesülze. Oder hat sie es vielleicht gar nicht verstanden…….vielleicht sollte ich noch mal nachfragen?! Neee…dann wird’s glaub ich peinlich. Man ist das kompliziert.

Gretchen entging Marc´s Seitenblick nicht….der will jetzt bestimmt auch was von mir hören. Nee, nee….so einfach mach ich es dir nicht mein Lieber! Ich bin dir all die Jahre hinterher gelaufen und hab mich zum Affen gemacht. Jetzt bist du mal an der Reihe….ich möchte einfach nur wissen, was er für mich empfindest. Ein klare Aussage…..ohne dieses ewige hin und her. Ja! So war der Plan und der wird jetzt durchgesetzt.
Hauptssache ich krieg das hin, ohne ihm vorher wieder um den Hals zu fallen……

Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

25.12.2009 23:01
#61 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten

Und weiter gehts im Waschraum.........viel Spaß!!!.....LG Frieda

Da von Gretchen keine Antwort mehr zu kommen schien, wollte er den Waschraum eigentlich verlassen,
blieb aber dann doch hinter Gretchen stehen und schaute über ihre Schulter, in den Spiegel vor ihnen.
Dort trafen sich ihre Blicke.
Er war ganz nah mit seinem Gesicht bei ihrem, schaute aber weiter in den Spiegel und in ihre Augen.
Sanft strich sein Atem ihre Haut, so das sie eine Gänsehaut bekam. Sie genoss diesen Augenblick und schloss ihre Augen.
Ich weiß nicht, wie er es immer schafft, das ich ihn immer wieder verfalle. So werde ich nie ein Wort aus ihm herausbekommen.
Aber er kann so unglaublich zärtlich sein……….


Marc umfasste sie mit beiden Armen und hielt sie sanft fest, und schloss dann auch seine Augen. Er lehnte seinen Kopf leicht an ihren.
Ihren Duft einzuatmen, ihre Wärme zu spüren und einfach nur, in ihrer Nähe sein…..das ist das, was mich glücklich macht!


Eigentlich wollte Marc diesen Moment nicht kaputt machen, aber er mußte es einfach wissen,
bevor er sich mehr auf Gretchen einließ.
Er öffnete wieder seine Augen……”Du Gretchen?!” sprach er mit leiser Stimme.
“Hmmm….?”
“Liebst du ihn eigentlich noch?”
Gretchen die immer noch die zärtliche Umarmung von Marc genoss, antwortete leicht abwesend…”Wenn meinst du?”
“Wenn wohl!” Und drehte Gretchen langsam zu sich um, das er ihr in die Augen sehen konnte.
“Ich meine natürlich den Lackaffen, den du fast geheiratet hättest!”
“Hab ich aber nicht!”
“Greetchen, meine Frage war ernst gemeint. Es ist mir wichtig!” und Marc hielt sie mit seinen Händen an ihrer Taille fest.
“Ach Marc! Man kann Liebe nicht einfach so von heute auf morgen abschalten.!”
“Heißt das jetzt, das du ihn noch liebst?” und zog seine Hände wieder von Gretchen weg.
“Ja- das heißt nein!” und sie fing an mit ihren Händen zu gestikulieren. “Was soll ich sagen - vor ein paar Tagen noch,
da wollten wir heiraten. Klar empfinde ich noch was für ihn.
Es ist aber keine Liebe mehr in dem Sinne. Was er mit mir gemacht hat, das werde ich ihm nie verzeihen
und ich bin froh darüber, das es rausgekommen ist, bevor wir geheiratet haben.
Wobei ich mittlerweile bezweifle, das es mit uns auf Dauer funktioniert hätte!”
“Wie kommst du darauf? Ich mein, das das mit euch Beiden nichts geworden wäre?”

Klar, werde ich dir das hier und jetzt auf die Nase binden, das ich °so was von° in dich verknallt bin.
Du bist doch hier der Oberarzt, also lasse ich dir gerne den Vortritt……

“Ach - das ist nur so ne Vermutung.“ Gretchen machte eine abwinkende Handbewegung ….“Ging ja auch irgendwie alles viel zu schnell mit uns.”
“Hmm…bist du überhaupt schon bereit für eine neue Beziehung?”

Gretchen schaute ihn direkt in die Augen….”Ja, wenn der Richtige vor mir steht!” und schaute
Marc weiter an, um in seinem Gesicht die Reaktion lesen zu können.

Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

26.12.2009 00:57
#62 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten

Danke für eure °Bauchpinselleien°! Dafür gibts jetzt noch den letzten Teil,
damit es auch dann beim nächsten Mal mit dem Weihnachtsmarkt weitergehen kann! LG Frieda




Marc, der sich Gretchens Worte bewusst war, atmete tief ein, um Mut zu fassen…
Sie wartet drauf, das ich was sage. Aber ich wollte es ja auch wissen,
als bin ich ihr auch eine Antwort schuldig.
Ich werde ihr es jetzt einfach sagen. Das kann ja nicht so schwer sein….

Aber wie? Kann ja schlecht sagen “NEEEEIN so nen Zufall! Ha - der Richtige steht schon vor dir!
Darfst ihn jetzt küssen - Deinen super Märchenprinzen!” Käme glaub ich nicht so gut…..!
Da kann ich die schwierigsten Herz OP´s erfolgreich hinter mich bringen, weiß aber nicht, wie ich ihr meine °Herzprobleme ° erklären soll.
Blödsinn….Augen zu und durch. Hey- es ist Gretchen, die Frau in der du verliebt bist.- Genau! Und das sag ich ihr jetzt auch!


Gretchen, entging es nicht, das es in Marc´s Kopf, nur so vor Gedanken ratterte und
er anscheinend Mut fasste, um ihr etwas zu sagen…….....

“Gretchen ich möchte dir, was…..” aber er wurde wieder mal unterbrochen.

Sie konnte einfach nicht anders, sie wollte diese Worte einfach loswerden
und legte ihren Zeigefinger, auf seinen Lippen und forderte ihn somit auf,
nicht weiter zu sprechen.

Ey, das kann sie jetzt doch nicht machen. Ich will es ihr hier und jetzt sagen. Sonst platz ich vor Gefühlen bald aus allen Nähten.
Sie sah seinen Gesichtsaudruck.
“Bitte! Es ist wichtig!”
Aber sie ließ ihren Finger auf seinen Lippen ruhen.
“Bevor du etwas sagst Marc, möchte ich dir etwas sagen. Es ist auch wichtig und es liegt mir sehr am Herzen!” sie nahm
ihren Finger wieder von seinen Lippen, da sie wusste, das sie jetzt seine volle Aufmerksamkeit hatte.
“In dem vergangen Jahr, ist soviel passiert. Bernd, Mehdi und Alexis. Mir wurde sooft das Herz gebrochen. Das tut verdammt
weh und ich möchte es nicht noch einmal durchmachen müssen. Und dabei wünsch ich mir doch nur, endlich wieder glücklich zu
sein!” und schaute dabei Marc weiterhin in die Augen, um auch sicher zu gehen, das er wirklich zuhörte.
“Marc du weißt, was ich für dich empfinde oder?” ihre Stimme wurde leiser…
Er nickte zaghaft……
“Ich weiß, das zwischen uns Beiden etwas ist! Ich mein - mittlerweile weiß das ja irgendwie jeder-”sagte sie,
und ein lächeln huschte über ihre Lippen.
Marc lächelte leicht nervös zurück.
“Vielleicht irre ich mich ja auch, aber ich behaupte jetzt einfach mal, das du mir gerade etwas sehr wichtiges sagen wolltest,
was mit uns Beiden zu tun hat. Aber ich möchte das du, bevor du auch nur irgendetwas dergleichen zu mir sagst,
dir deiner Gefühle und Worte wirklich bewusst bist. Das heißt, wenn du mir etwas zu sagen hast,
was deine Gefühle zu mir ausdrücken soll, dann sag es bitte nur, wenn du es auch zu 100% meinst.
Ich weiß nicht, wie ich es schaffen soll, wenn mir das gleiche noch mal passiert.
Ich denke, dann wird mein Glauben an die Liebe endgültig verloren gehen.”
Ich glaub, das war gut so, das ich ihn unterbrochen habe. Was nützt mir ein Liebesgeständnis, wenn er nicht bereit dafür ist…..oder?

Aber wenn er es doch ist?
Uuuups- wieso sagt er denn jetzt nichts!


“Äh Marc?”
Er schaute sie einfach nur weiter an, sagte aber nichts. Er wollte nicht, das sie noch mal enttäuscht wird.
Und er hätte ihr am liebsten ins Gesicht gesagt “Jaaa ich bin der Richtige für dich und du bist das Beste was
mir je passiert ist und ich möchte das wir zusammen glücklich sind.” Aber nach Gretchens ernsten Worten,
war er wieder verunsichert.
Kann ich sie überhaupt glücklich machen? Kann ich ihr das geben, was sie sich wünscht um glücklich zu sein?
Er schaute in ihren Augen……eigentlich sollte ich es ihr genau jetzt sagen, aber irgendwie…..sie hat ein schöneres
Liebesgeständnis verdient, als hier im klinischen Waschraum…..und irgendwie verläßt mich auch gerade der Mut….!
Aber eigentlich ist es ja auch egal, wo man es sagt! Die Hauptsache ist doch, das man etwas sagt, bzw. in meinem Fall
es überhaupt schafft es zu sagen. Was soll ich denn machen? Ihr es morgen sagen?……vielleicht ist es keine
schlechte Idee,
dachte sich Marc……ja genau Morgen werde ich es ihr sagen, vielleicht bin ich feige! Ja und?!
Den einen Anlauf brauch ich einfach noch…..aufgeschoben ist nicht aufgehoben….

und fühlte sich in seiner Überlegung schon ein wenig gestärkt.

Gretchen konnte sehen, das er über etwas nachdachte. Aber anstatt ihr eine Antwort zu geben.
nickte er nur noch ein mal, zum Zeichen, das er es verstanden hatte und ging zur Tür.

Scheiße, scheiße, scheiß! Das war´s - jetzt geht er! Einfach so!

Kurz bevor die Türklinke runterdrückte, drehte er sich aber noch mal zu Gretchen um.
“Hasenzahn?”
“Ja?!”
“Morgen um vier dann, ne? Und zieh dich warm an!”
Jetzt war es Gretchen, die einfach nur nickte und er schloß die Tür hinter sich!

Muss ich das jetzt verstehen. Hmmm….oder er braucht einfach noch ein wenig Zeit zum nachdenken…..Genau
so wird’s sein. Sonst würde er sich ja nicht weiterhin morgen mit mir treffen wollen. Also -es besteht noch Hoffnung……..

Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

26.12.2009 21:42
#63 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten

Und jetzt fahren wir zum Weihnachtsmarkt
LG Frieda


20.


Samstag 16 Uhr…..und es schneite immer noch……..

Pünktlich wie die Mauerer standen Joel und Marc vor Gretchens Haustür.
Als Gretchen den Beiden dir Tür öffnete, war sie sichtlich erleichtert, das Marc nach dem Gespräch von gestern,
es sich nicht anders überlegt hatte!”
“Na ihr zwei!” begrüßte sie die Beiden. “Von mir aus können wir los!” und zog die Tür hinter sich zu.

Als sie schon über 20 Minuten, einmal quer durch Berlin gefahren sind und anschließend Richtung
Autobahn fuhren, wurde Gretchen stutzig.
“Ähm Marc! Ich will dir ja nicht neunmalklug daherkommen, aber zum Weihnachtsmarkt
geht es bestimmt nicht über die Autobahn!” sagte Gretchen verdattert.
Aber bevor Marc etwas sagen konnte, meldete sich Joel von der Rückbank.
“Jaahaa…..wir fahren ja auch nicht auf so nen langweiligen ollen Weihnachtsmarkt wie du denkst, nä Onkel Marc?!”
“Joooeeehel, haben wir nicht vorhin darüber gesprochen, das wir nicht darüber reden werden, bis wir da sind?” und Marc
versuchte dem Jungen mit einem °Wehe du verrätst etwas Blick° zum schweigen zu bringen.
“Aber, es ist etwas ganz besonderes, was wir Gretchen zeigen wollen, stimmt´s! Hast du gesagt!”

Marc verdrehte die Augen…..Warum quatschen Kinder eigentlich genau so viel wie Frauen? Und etwas für
sich behalten, können sie genau so wenig…..

“Joah, hab ich gesagt Joel. Und was hältst du davon, wenn bis wir da sind, keiner mehr was dazu
sagt, hm? Sonst ist es ja keine Überraschung mehr!”
“Ja, aber das ist langweilig!” Sagte Joel, der nur zu gut wusste, wie er Marc ärgern konnte.”Frauen mögen es nicht, wenn man sie warten läßt!”
“Sag mal, wer erzählt denn so was?”
“Jan, sagt das immer, wenn er mich wieder nach Hause bringt und Mama schon auf uns wartet!”
“Aaahja! Ähm…..!”
Gretchen die sich ein grinsen nicht verkneifen konnte, meldete sich nun auch zu Wort. “Ist schon gut Joel.
Ich will euch die Überraschung ja nicht verderben. Ich denke nicht, das ich vor Neugierde platzen werde!”
Joel schaute sie an. “Achja- und wenn doch?”
Marc und Gretchen tauschten grinsende Blicke aus.
“Glaub´s mir Joel - Menschen platzen im Normalfall nicht!”
“Was heißt denn im Normalfall? Heißt das, das man vielleicht doch platzen kann? Tut das weh?” fragte der kleine Junge interessiert weiter.
“Ey isses möglich!” Marc zeigte auf sein Handschuhfach “Gretchen guck mal da rein….hab da was drin liegen, für einen akuten Anfall von Sabbelwasser!”
Sie öffnete das Handschuhfach und fischte eine Kassette mit der Aufschrift °Kinderlieder° heraus und hielt sie zu Marc.
Nein, wie süß ist das denn?
Er nickte zustimmend und Gretchen legte die Kassette ein.

Aus den Lautsprechern ertönte dann das erste Lied °Ein Vogel wollte Hochzeit machen, in dem grünen……!°
Gretchen war sofort entzückt. “Das hab ich ja schon ewig nicht mehr gehört. Als Kind hab ich dieses Lied geliebt!”
“Neee nä! Boah macht das Kindergedudel wieder aus!” kam es von hinten und Joel hielt sich dabei die Ohren zu “Weißt du eigentlich wie alt ich schon bin?”
Marc grinste “Also- ich find´s toll!” und schaute dabei zu Gretchen rüber, die leise anfing mitzusingen.
Joel steckte sich demonstrativ die Finger in den Ohren.
Marc stimmte in Gretchens Gesang ein und beide sangen lauthals, wenn auch nicht textsicher mit.
Joel bemerkte, das die beiden vorne sichtlich Spaß hatten und merkte, das er ja wohl doch nicht soo alt war und fing auch leise an, mitzusummen.

Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

27.12.2009 23:15
#64 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten

Als sie angekommen waren, parkten sie ihr Auto und stiegen aus.
Gretchen schaute sich um…..”Ähh…und wo ist jetzt der Weihnachtsmarkt? Ich sehe nur Wald und Schnee!”
“Na da hinten!” bekam Gretchen die Antwort von Joel.
Sie schaute in die Richtung, in die Joel zeigte. Und tatsächlich, vor ihnen war ein riesiger Wald und wenn man
genauer hinsah, konnte man Lichter zwischen den Bäumen blitzen sehen.
“Joel und ich, waren letztes Jahr schon mal hier. Komm…..es wird dir gefallen!” und wartete das Gretchen
auf seiner Höhe war um loszugehen.

Als sie im Wald angekommen waren, gingen sie durch ein großes aufgebautes Tor, der sie zum Markt hineinführte. Marc schaute Gretchen an, um ihre Reaktion zu sehen.
Gretchen lächelte……vor ihr, auf den Markt war ein reges Treiben und sie fühlte sich schlagartig in die mittelalterliche Zeit zurückversetzt.
Überall verteilt standen Fackeln, die in den Boden gespießt worden waren. Diese hüllten das ganze in ein warmes, romantisches Licht ein. In den einzelnen Ritterzelten waren kleine Lagerfeuer, wo die Leute drum herum standen und ihre kalten Hände aufwärmten.
Viele der Menschen hatten mittelalterliche Kleidung an. So trugen manche eine bäuerliche Kleidung, viele einen glockenförmigen Umhang, Frauen in geschnürten schönen Kleidern kamen ihnen entgegen und so manch einer war als Wikinger gekleidet.
Kinder spielten Rittertuniere mit Holzschwertern nach und die Geschichtenerzähler hatten so manche Schar an Menschen um sich herum versammelt, die deren Geschichten gebannt zuhörten.
“Komm!” und Joel nahm sie an die Hand. Gretchen konnte den Duft von frischen Maronen und gebrannten Mandeln einatmen. Das war wirklich ein süße Idee von Marc. Hätte ja nie gedacht, das er auf so was steht. Mann halt - das unergründete Wesen! Ich entdecke seit Neuestem Seiten an ihm, wo ich nie darauf gekommen wäre, das er so sein kann. Wäre ich nicht schon längst in ihn verliebt, dann spätestens jetzt!

Nach ein paar Metern blieben sie an einem Stand stehen.
“Möchtest du auch was trinken Gretchen?”
“Ja gern!” und wusste nicht worauf sie sich da einließ!
Marc beugte sich zu dem Händler rüber “ Ich hätte gerne einen Kinderpunsch, einmal Honigmet normal und für die junge Dame hier einmal das °teuflisch gute Met°!” und gab dem Mann schon mal sein Geld.
Als die Getränke fertig waren, reichte er den Beiden ihre Getränke!
Gretchen guckte ihn skeptisch an.
“Trink ruhig. Schmeckt lecker und macht auch schön warm!”sagte er grinsend.

Gretchen nahm vorsichtig einen Schluck von dem heißen Getränk und fing sogleich auch an zu husten.
“Ey sag mal..°hust° was ist das denn °hust°!” Gretchen kriegte sich kaum noch ein.
Joel und Marc standen lachend daneben…..
“Ach das ist nur bei dem ersten Schluck so…” und klopfte ihr sachte auf den Rücken”Wirst sehen, das schmeckt wirklich gut!”
Nachdem Gretchen fast ihre Tasse leer getrunken hatte, merkte sie wie die Wärme und der Alkohol in ihr hochstieg.
Mark schaute sie mit einem lächeln an. Sie hat ganz rote Wangen bekommen. Wie süß……
“Na Gretchen, ist wohl doch nur was für harte Männer?!” und stupste sie von der Seite an.
Gretchen die dadurch schon leicht ins wanken kam, schaute ihn nur mit hochgezogener Braue an….ich hätte echt vorher was essen sollen…..besser wärs gewesen…..
Marc nahm ihre Hand….”Na komm, wir gehen weiter!”
Und so gingen sie an zahlreichen Ständen, Schmiedereien und Zelten vorbei.

Als sie an einem Pavillon mit der Aufschrift °Hexenkessel° vorbeikamen, blieb Marc stehen und zog Gretchen zurück.

Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

28.12.2009 22:05
#65 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten

Im Hexenkessel gehts jetzt weiter! Viel Spaß beim lesen! LG Frieda!


An dem Zelt selbst hingen bunte Tücher, getrocknete Blumen und Kräuter. Der kurze Weg zum Eingang,
war mit brennenden Kerzen links und rechts bestückt.
Gretchen guckte Marc verdutzt an, weil sie nicht wirklich wusste, warum er stehen geblieben ist.
Er machte eine Kopfbewegung zum °Hexenkessel° ……“Gleich und Gleich, gesellt sich
doch gern!” und grinste sie dabei frech an.
“Willst du damit sagen, das ich ein Hexe bin?”
“Najaaaa…zumindest verhältst du dich manchmal so!”
“Ey du!” sagte Gretchen und knuffte ihn in die Seite.

“Und? Sollen wir da mal rein?” wollte Marc wissen.
Joel der neben ihm stand, fing auch gleich an zu nölen….”Muß das sein? Ich will da nicht rein.
Können wir nicht weitergehen und gucken, ob wieder dieses coole Bällebad aufgebaut ist?”und versuchte
Marc auch schon in die Richtung weiterzuziehen.
“Nee warte mal. Da können wir ja noch gleich hin!” sagte er zu dem Jungen…..”Und Gretchen, traust du dich da rein?”
“Das ist doch jetzt nicht dein ernst, oder Marc? Da sitzt bestimmt so ne alte Kräuterhexe drin, die einem die Zukunft
voraussagen will, oder so!” versuchte sich Gretchen sich rauszureden. “Und außerdem hab ich heut schon mein Horoskop gelesen.
Bin über meine Zukunft also vollstens informiert!”
“Schiss vor der Zunkunft, hm?”schaute er sie herausfordernd an.
“Oaahh, naaa guuut! Wenn du unbedingt willst. Bitteschööön!”ich hab wahrlich noch genug, von meiner letzten Wahrsagung
und muß mir das eigentlich echt nicht antun. Weiß gar nicht, auf was für einen Trip Marc gerade ist, aber wenn er meint,
das er unbedingt sein Geld loswerden muß…..dann bitte!

“Ja dann mal schön hereinspaziert!” und Marc schob die Plane ein wenig zur Seite, damit die
seufzende Gretchen und ein genervter Joel eintreten konnten.

Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

28.12.2009 22:08
#66 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten


Den Teil hab ich vergessen....war wohl zu schnell
Sorry!


Eigentlich stehe ich auch nicht auf so was hier, aber vielleicht kann sie mir ja doch nen Tip für die Zukunft geben. Was wahrscheinlich eh nicht stimmen wird. Aber was solls…….hol mir jetzt professionelle Hilfe….haha. Bin echt tief gesunken…..Liebestoller Oberarzt, rennt zu ner Kräuterhexe um sich Tips für die Zukunft zu holen…..oh man.
Warum bin ich eigentlich damit angefangen, hier rein gehen zu wollen? Allmählich bin ich mir selbst nicht mehr geheuer…..Vielleicht sollte ich mich mal untersuchen lassen! Wüsste auch schon von wem….hehe….

Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

28.12.2009 23:59
#67 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten

Als sie ins Innere vom Pavillon eintraten, stiegen ihnen sofort mehrere undefinierbare süße Düfte in die
Nase, die schwer in der Luft hangen.
Rechts von ihnen stand ein alter Tisch mit verschiedenen kleinen Fläschchen und mehreren Schriftrollen.
Die Drei stellten sich davor und begannen sich die Etiketten durchzulesen…..

“Glückstrunk…..Rezept für die ewige Jugend…..Wahrheitstrank!”Oh Letzteres wäre ja mal nicht schlecht - vielleicht sollte ich ihm das mal unter dem Kaffee mischen! …..dachte sich Gretchen.

Marc las auch…..”Harmonietrunk…..Liebestrank…..und oh guck mal Gretchen..”und hielt ihr ein
ein kleines braunes Fläschchen hin “ Den brauch ich ja wohl nicht!” und setzte seinen Machoblick auf.
“Aphrodisiakum!”las Gretchen und verdrehte ihre Augen ”Ja nee ist klar Marc! Hier gibt’s bestimmt noch was, wo man -von sich selbst überzeugte Oberärzte von ihren °Ich bin der King Trip° wieder runterholen kann!” und Gretchen tat so, als würde sie danach suchen!

Joel zupfte Marc von hinten an seiner Jacke. “Duuuhuuu….guck mal!”
“Hmmm…!”
“Onkel Maaahaarc, jetzt guck doch mal!” ließ der Junge nicht locker.
Marc drehte sich zu Joel um und guckte in die Richtung, wohin der Junge zeigte.
Der Pavillon selbst, würde in der Mitte, durch viele lange bunte Tücher in zwei Räume geteilt. In der Mitte von den Tüchern, konnte man einen kleinen Blick in den nächsten °Raum° erhaschen, wo man eine ältere Frau sitzen sehen konnte.
Er stupste Gretchen leicht an und grinste “Hey, da hinten sitzt deine Freundin!”
Gretchen verdrehte nur ihr Augen und sah, das die Hexe - Joel nicht ganz geheuer war….”Sollen wir lieber wieder raus gehen?”
“Ach kommt schon, wenn wir schon mal hier sind, dann können…..” Marc beendete seinen Satz nicht, da die alte Dame die Drei schon bemerkt hatte und auf sie zukam.

“Oh wie ich sehe, habe ich Besuch!” sagte die Hexe mit freundlicher Stimme und stellte sich vor den Dreien. “Meine Name Lulu. Das ist ein indianischer Name und bedeutet °Hase°!”
Marc drehte sich grinsend zu Gretchen um und zeigte ihr seine überkreuzten Finger, um damit anzudeuten, das sie die beiden Frauen, ja wohl doch ganz dicke Freunde waren.
Joel dem die Frau immer noch nicht ganz °harmlos° vorkam, stellte sich ein wenig schützend hinter Gretchen. Lulu hatte langes strähniges Haare, welches sie mit einem Kopftuch teilweise bedeckte. Ihre Kleidung bestand aus einem buntem Kleid, welches sie mit noch bunteren Tüchern schmückte.Sie sah aber auch wirklich wie ne Hexe aus, es fehlte nur noch der schwarze Kater auf ihrer Schulter.

Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

29.12.2009 22:40
#68 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten

Hi ihr Lieben,
Vielleicht ist die Sache mit der °Hexe° ein bischen übertrieben und unrealistisch! Aber ich hoffe euch gefällt es trotzdem und habt
Spaß beim Lesen!
LG
Frieda


“Wollt ihr nicht mit zu mir hereinkommen, vielleicht kann ich euch ja bei irgendetwas helfen?” sagte die
Frau und wandte sich anschließend an Joel….”Und du kleiner Mann, brauchst auch keine Angst vor mir zu haben. Ich
bin nämlich eine gute Hexe!” und lächelte Joel freundlich an.
“Kommt nur rein!”und sie drehte sich um und ging langsam wieder in die Richtung des zweiten Raumes.
“Na dann…!” kam es von Marc, der Gretchen leicht nach vorne schupste, damit sie hinter die Hexe hinterherlief…”Klar wollen wir!”
Gretchen schaute ihn genervt an…..”Muß das sein?”
“Ach komm schon, wird bestimmt lustig!”
Die Ärztin seufzte….”Na dann komm Joel. Dann tun wir mal ONKEL Marc den Gefallen und anschließend suchen wir den Bällepool, okay?”
“Hmmm okay. Man soll Erwachsenen ja nicht widersprechen!”
“Sagt das auch deine Mama!”
“Nä! Onkel Marc!”
“War ja klar! Na komm, wir bringen es hinter uns!” und nahm den Jungen an die Hand, um ihn in den Raum zu führen,
wo die alte Dame schon an einem großen runden Holztisch auf sie wartete.

“Nehmt Platz!” sagte sie und deutete auf die Stühle, die um den Tisch herum standen.
“Gern!” sagte Marc - immer noch grinsend und nahm neben Gretchen Platz.

Die Drei schauten gebannt auf die Alte Dame und warteten gespannt, was jetzt wohl kommen
würde.
Die aber wiederum schaute Marc und Gretchen durchdringend an.
“Wie ich sehe, haben wir hier zwei sich liebende Personen am Tisch sitzen!”
“Ähhh…..”kam es nur von Marc….achja, hab ja ganz mein Neonschild auf der Stirn, mit °Marc in Love° vergessen…..
Gretchen schaute zu Marc, der aber nur noch schwach grinste und stur zu der Hexe guckte.

“Was haltet ihr davon, wenn ich euch ein wenig von eurer Zukunft erzähle?”
“Eigentlich kein schlechter Gedanke, aber das werden sie bestimmt nicht aus Nächstenliebe für uns tun, oder?” entgegnete Marc.
“Fressen, oder gefressen werde,!”sagte sie, auf einmal in einen nüchternen Tonfall.”20Euro und ich sag euch die Zukunft voraus!”
Marc schaute zu Gretchen, was sie wohl davon halten würde, aber diese zuckte nur mit den Schultern und schaute ihn mit
einem °wenn du dafür soviel Geld ausgeben willst° Blick an.
Der junge Arzt zuckte mit seinen Schultern nur zurück und flüsterte leise zu Gretchen rüber “Der Spaß ist es mir heute Wert!” Und holte
einen 20 Euroschein aus seinem Portemonnaie und reichte ihn Lulu rüber….”Dann legen sie mal los junge Frau!”

Lulu ließ sich das nicht zweimal sagen, grabschte sich den Geldschein und bückte sich unter dem Tisch, um ihre Glaskugel
hervorzuholen. °Moff° machte es nur, als sie das schwere Teil in die Mitte vom Tisch abstellte.
Marc guckte Gretchen mit einem °Na was hab ich gesagt? Hier kriegste noch was geboten, für 20Euro!° Blick an.

Die Hexe schaute konzentriert auf ihre Kugel und legte ihre Hände darauf ab. Ein - zwei Minuten lang, sagte sie gar nichts,
dann auf einmal schaute sie Gretchen und Marc direkt an.
“Wie ich vorhin schon sagte…..ein liebendes Paar!”
Wie oft hab ich das eigentlich schon in letzter Zeit gesagt…?!..”Wir sind aber kein Paar. Tut mir leid…ihre Kugel ist wohl kaputt!” kam es nur von Marc.
Die alte Dame ließ sich nicht von Marc beirren….”Paar kann vieles bedeuten….Freunde, Geschwister…oder auch Kollegen!” und schaute dann zu Gretchen, die nur schwach zurücklächelte.
“Aber dennoch lieben sie sich!”

Und jetzt schaute Marc zu Gretchen…..Die alte Frau hat recht! Aber so was sagt sie bestimmt zu jedem °Pärchen°, was reinkommt. Deswegen sag ich jetzt erstmal nix dazu…..Hab sie ja auch schließlich dafür bezahlt, das sie uns was erzählt…

Gretchen entging Marcs Blick nicht……jaaaa, ich liebe ihn und das schon seeehr lange….aber das werde ich hier bestimmt keinem erzählen…..

Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

30.12.2009 00:28
#69 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten

Lulu sah von Marc zu Gretchen und wieder zurück “Wisst ihr…..manchmal kann ein °Ich liebe dich° der Anfang
von einem neuem Leben, oder auch das Ende bedeuten! Aber es nicht zu sagen und über seine Gefühle zu schweigen,
kann dann noch etwas viel traurigeres bedeuten, nämlich das man den Menschen ganz verliert, bevor man überhaupt
die Chance hatte, mit ihm glücklich zu werden!”
Marc rutschte auf seinen Stuhl hin und her……Ey- meint die jetzt mich damit? Woher will die verdammt noch mal wissen,
das ich damit nen Problem hab. Jetzt wird’s die Gute mir doch ein wenig unheimlich.

“Also, ich habe keine Probleme damit, jemanden zu sagen, was ich für ihn empfinde!” sagte Gretchen darauf!”
“Nein, sie nicht!……aber er!”und zeigte mit ner Kopfbewegung zu Marc rüber.

Heey sach mal, was wird das denn jetzt hier……und Marc würde sichtlich nervöser, da die Situation,
ja doch ein wenig eng für ihn wurde. “BITTE? Ich glaub das Beste ist, ich sag jetzt einfach mal gar nichts dazu.
Was sehen sie denn noch so in ihrer äh…dings…äh Kugel da!” und zeigte auf die Glaskugel vor ihnen.
Lulu schaute Gretchen nur mit einem °jetzt wissen sie was ich meine°Blick an und wandte sich dann wieder ihrer Kugel zu.
Gretchen beugte sich ein wenig rüber und versuchte auch irgendwas in der Kugel zu erkennen, was sie natürlich
nicht konnte. “Und?!” fragte sie dann.

Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

30.12.2009 18:11
#70 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten

Ich wünsche all meinen Lesern und fleißigen Kommis Schreibern, schonmal einen Guten Rutsch ins neue Jahr!
Habt viel Spaß morgen! Denn ich denke, das ich morgen nicht dazu kommen werde, etwas zu schreiben! Freue mich schon, auf
das Neue Jahr mit euch!

Und nun viel Spaß beim nächsten Teil!

GLG
Frieda


“Der Junge“, und schaute dabei zu Joel rüber, gehört aber nicht zu ihnen.
“Ja doch, irgendwie schon. Hab ihn mir nicht gerade am Stand gekauft!” meinte Marc darauf sarkastisch.
“Sie verstehen mich wieder falsch. Ich kann sie beide in meiner Kugel sehen. Ich sehe sie nicht in einer Zeit vor mir,
die nicht heute ist, sondern in 1, 2 oder auch vielleicht 3 Jahren, das kann ich nicht so genau sagen. Aber ich sehe sie
nicht mit den jungen Mann hier neben mir, sondern mit einem kleinem Mädchen. Und dieses Mädchen ist noch ganz klein und
gehört zu ihnen Beiden! Sie halten sie auf den Arm….und ich konnte noch einen kleinen Jungen sehen…..warten sie!” und konzentrierte sich
wieder auf die Kugel “Nein- jetzt ist der Junge wieder verschwunden…” und schaute Gretchen an….”Und sie beide sehen nicht glücklich aus!”
Marc und Gretchen schauten sich beide wieder an. Keiner von den Beiden wusste so recht, was er davon halten sollte. Bis Marc dann
doch was sagte…..”Also für meinen Geschmack, ist das jetzt aber ein bisschen weit hergeholt. Wie schon gesagt, wir sind ja
noch nicht mal zusammen. Wissen sie was?
Wir hatten hier unseren Spaß und sie ihre 20 Euro. Ich denke wir gehen besser, oder Gretchen?”und stand auf.
Gretchen, die eigentlich irgendwie gern mehr gewusst hätte, tat es Marc gleich und stand ebenfalls auf.Was hat er denn auf einmal?
“Ja dann, werden wir mal gehen. Und ähhh…danke noch mal!”entgegnete Gretchen immer noch leicht verwirrt.

Joel und Gretchen ging voran, und waren schon im Verkaufsbereich vom Pavillon angekommen, und sahen deshalb nicht,
das Marc von der alten Dame zurück gezogen wurde.
Er klopfte ihr auf die Finger “Ey- Finger weg!” und wollte weiter gehen.
Aber die Hexe sagte nur “Machen sie nicht den selben Fehler!”
Marc stutzte und blieb stehen….”Denn gleichen Fehler wie wer?” und drehte sich zu Lulu um.
“Wie ihr Vater!” sagte die Frau darauf nur!
Marc hob drohend seinen Zeigefinger auf die Frau und zischte “SIE wissen rein gar nichts über meinen Vater, und ich weiß auch nicht,
wie sie darauf kommen, aber an ihrer Stelle würde ich mal ihre Kugel da hinten, Generalüberholen lassen!” und drehte sich um, und ließ die Frau stehen.

Als Marc draußen bei Joel und Gretchen ankam, versuchte er erstmal wieder runterzukommen. Und atmete tief die kühle Luft ein.
Er fuhr sich durch seine Haar und schaute Gretchen an…..”Na das war ja mal ne Hexe wie sie im Buch steht, was?”
Gretchen, die immer noch nicht so recht wusste, was sie davon halten sollte, entgegnete nur “Hmmm und wenn sie recht hat? ”
“Ach komm Gretchen, du glaubst jetzt nicht daran, oder?”
“Nein eigentlich nicht! Aber die war schon irgendwie komisch.”
Ich fand sie ja auch ein wenig seltsam, aber das werde ich Gretchen bestimmt nicht auf die Nase binden.
Sonst macht sie sich nachher noch Gedanken, die nicht sein müssen…..
”Ach komm schon! Die muß so was erzählen,
sonst wärs ja langweilig und die Leute wollen ihr Geld zurück!”kam er ihr mit der schwachen Ausrede!”
Gretchen wollte gerade noch etwas dazu sagen, wurde dann aber von Joel unterbrochen, der anscheinend etwas entdeckt hatte.
“Eeeeeeeeeey ich kanns sehen!! Da hinten!” Und Joel nahm Marc und Gretchen an die Hand, um sie zum Bällepool zu zerren.
Die beiden Erwachsenen stellten sich der “höheren Gewalt” und ließen sich von Joel mitziehen.
Die Betreiber des Marktes hatten mit großen Strohballen übereinander und nebeneinander, ein 8Meter langes und 12Meter
breites °Becken° aufgebaut und bis zur Hälfte mit kleinen bunten Bällen für die Kinder gefüllt.
Obwohl es noch schneite und die Bälle teilweise mit Schnee bedeckt waren, tollten die Kinder wie verrückt im Pool herum und hatten ein Menge Spaß.

“Ja - ich bin dann mal weg!” rief Joel den Beiden noch zu und wollte davon flitzen.
Marc konnte ihn aber gerade noch an der Jacke zurück halten.
“Stoooop junger Mann!” sagte Marc und kniete sich zu dem Jungen runter. “Pass mal auf…..Gretchen und ich,
wir gehen solange zu dem Stand dort drüben..” und zeigte mit seinem Finger auf den Stand, damit Joel es
sehen konnte “…..und holen eben für uns drei was zu essen, ja? Und dann kommen wir wieder hierhin und holen dich ab.
Wir können dich die ganze Zeit sehen, okay?”
“Geht klar! Du brauchst dich um mich keine Sorgen machen. Ey ich bin schon fast sieben!”und fuchtelte Marc mit sieben Finger vor der Nase herum.
“Ja ich seh schon, du kommst alleine klar!” meine Marc darauf lachend und drehte den Jungen in die Richtung vom Bällepool, damit er loslaufen konnte.

Ich wusste gar nicht, das er so gut mit Kindern kann. Das ist ja mal richtig -Marcuntypisch-!…Aber der Mann gefällt mir immer besser. Er ist so ganz anders als im Krankenhaus, wo er immer den OberArsch spielt……..hat er doch gar nicht nötig…….

Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

30.12.2009 21:15
#71 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten

Er stand wieder auf und drehte sich zu Gretchen zum. “Komm….” und nahm ihre Hand “….da drüben
im °Fladen-Laden° gibt es die weltbesten Hanf-Fladen. Die mußt du echt mal probieren!” und zog sie auch schon mit sich…..
Gretchen blieb abrupt stehen….”Marc, warte mal bitte!”
“Was denn? Hast du keinen Hunger?”
“Nein! Das heißt doch! Ach Marc…..komm mal bitte her!”
Er ging wieder näher zu ihr hin, weil er sah, das sie etwas bedrückte. “Was ist los?”
“Ach ich weiß auch nicht. Mir geht die alte Dame von vorhin nicht aus dem Kopf!” griff sie das Thema wieder auf.
“Gretchen, das ist doch nicht jetzt dein ernst! Du glaubst der alten Schnepfe doch nicht, oder?” fragte Marc,
obwohl ihm Lulu ja auch nicht ganz geheuer vorkam.
Er konnte an ihren Blick erkennen, das sie hin und hergerissen war, zwischen Glauben und Nichtglauben und Marc
nahm ihren Kopf in seinen Händen, so das sie ihn anschauen musste.
“Hey….woher soll sie das alles wissen. Das war nur ne billig Schrottkugel aus China, auf die sie ihre Hände gelegt hatte.
Was soll sie denn darin gesehen haben, hm?” aber er sah, das sie immer noch nicht überzeugt war und redete deshalb weiter,
nicht nur um Gretchen davon zu überzeugen….”Gretchen, das war nur eine alte Frau und es war auch nur einen olle Glaskugel.
Nicht mehr und nicht weniger! Sie verdient ihr Geld damit, so was zu erzählen.”
“Aber….”
“Aber was, hm?”
“Sie wusste doch auch, das wir uns….”
“Jaaaaa?”
“Das wir uns…..ach! Das eben zwischen uns Beiden etwas ist!”
“Gretchen?” und er kam mit seinem Gesicht näher zu ihr und redete in einem flüsternden
Ton weiter….”Ich glaube mittlerweile hat es schon fast jeder mitbekommen, das zwischen uns
beiden was ist?!”
Sie schaute zu ihm hinauf und beobachte ihn. Der Schnee glitzerte vereinzelt in seinen Haaren und die Schneeflocken
die ihm auf das Gesicht flogen, schmolzen langsam zu kleinen Tropfen. Aber anstatt auf den Moment einzugehen, hakte sie
noch mal nach…..”Ja nehmen wir mal an, das wir ein Paar werden…” und schaute Marc dabei direkt an. Da sie es aber irgendwie
komisch fand, °wir werden Paar° in Marcs Gegenwart auszusprechen, fügte sie ein leises “reintheoretisch gesehen
natürlich ” hinterher….”dann weiß ich aber nicht wie ich es deuten soll, das sie in unseren Gesichtern gesehen hat,
das wir nicht glücklich sind! Sollten wir nicht glücklich zusammen sein? Und was ist mit den Kinder, die sie gesehen hat?
Vielleicht ist das ganze mit uns beiden auch keine gute Idee…..wir haben ja gehört, wohin das ganze enden wird!” redete sie
sich immer weiter in Rage…..
“GRETCHEN!” sagte er jetzt in ein bestimmten Ton, weil er sich das nicht mit ansehen konnte, wie sie sich darein
steigerte. “Jetzt ist aber mal gut. Also allmählich zweifle ich ja echt ein bisschen an deinen Verstand. Ich glaub das
Met war wohl vorhin, doch keine so gute Idee!” Marc sah, das Gretchen sofort auf Angriff gehen wollte und sagte dann
liebevoller weiter….”Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen!….weißt du was ich damit
meine? Man kann nie sagen, was passieren wird, aber man kann sich einen °soliden Grundstein° legen und auf den kann
man mit Liebe und Vertrauen aufbauen, so das er auch der schlimmsten Krise stand hält! Das Leben ist kein lustiges Pfannekuchenhaus.
Jedes einzelne Leben schreibt seine eigene Geschichte mit all ihren Hochs und Tiefs, das weißt du doch!!!……..und jetzt komm.
Laß uns das vergessen und was essen gehen. Wir wollen uns doch nicht wegen DER, den Abend verderben lassen, oder?” er nahm
sie in den Arm und gab ihr einen Kuß auf die Stirn.

Glaubt er etwa doch an die Liebe? Den Grundkurs hat er damit ja wohl schon mal erfolgreich abgeschlossen….
“Ja vielleicht hast du recht….und ich mache mir wieder einfach zu viele Gedanken!” und sie versuchte ein lächeln
aufzusetzen….”Wo ist denn jetzt dein toller Fladen-Laden?” beendete sie damit das Thema.
Er ließ sie wieder los…”Da drüben!” und beiden gingen in die Richtung von dem Stand.

Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

30.12.2009 23:07
#72 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten

Plötzlich kam Marc eine Idee…”Hör mal Gretchen…..holst du mal eben bitte für uns 3xHanf-Fladen-Spezial?” und drückte
ihr etwas Geld in die Hand..”Ich bin gleich wieder da!”
“Ähhh…heißt -spezial- jetzt genauso viel wie -teuflisch guter-?” und schaute dabei Marc skeptisch an.
“Vertrau mir Hasenzahn, hm? Du wirst es nicht bereuen!” und drehte sich um und ging zielstrebig in die andere Richtung.
Wo will er denn hin? Gretchen versuchte noch zu erkennen, wo Marc hinging, verlor ihn aber in der Menschenmenge schnell
aus den Augen. Dann schaute sie rüber zum Bällepool und sah Joel, wie er mit anderen Kindern zusammen immer wieder kreischend
in die riesige Menge von Bällen sprang.

Als Gretchen dann auch endlich die Fladen in der Hand hielt, stand Marc auch schon wieder bei ihr.
“Na alles klar?” sagte er leicht außer Atem
“Klar! Und bei dir?!” und reichte ihm sein Essen, aber nicht ohne ihn genau zu mustern, um möglicher Weise irgendwelche Hinweise
zu erhaschen, was er wohl gerade gemacht haben könnte. Sie sah aber nichts……wollte aber auch nicht nachfragen.
“Auch!” und Marc beobachtete sie, wie sie ihren ersten Biss machte. “Mmmmmh, das schmeckt ja wirklich lecker!” und biss gleich noch mal rein.
“Siehst du, hab dir nicht zu viel versprochen!…..Komm wir gehen mal gucken was Joel macht, bevor sein Essen kalt wird!”

“Und?” fragte Marc mit vollem Mund, da er unterwegs von seinem Fladen abgebissen hatte.
“Nein - ich sehe ihn immer noch nicht!”
Marc schaute sich nun sichtlich nervöser um. Man! Bei dem Gewusel hier, kann man ja auch nichts erkennen…..und streckte sich um einen besseren Überblick zu bekommen.
“Warte du hier, ich gehe noch mal um den Pool herum. Der wird hier schon irgendwo herumschwirren!” und Gretchen machte sich auf den Weg

Marc fuhr sich nun etwas nervös durchs Haar.
Ja leck mich! Das gibt’s doch gar nicht. Wo steckt der Junge denn nur…..Er sah, das Gretchen ihre °Runde° beendet hatte und
ging sofort auf sie zu. Gretchen schaute ihn ernst an und schüttelte mit dem
Kopf!
Als sie wieder beisammen standen, war Marc der Erste, der wieder etwas sagte. “Und wenn ihm etwas passiert ist Gretchen? Wir hätten
besser bei ihm bleiben müssen!”
Gretchen sah, das Marc leicht panische Züge annahm und versuchte ihn zu beruhigen.
“Ihm ist schon nichts passiert. Vielleicht haben wir ihn auch einfach nur übersehen, hm? Pass auf….du wartest hier und ich suche noch mal
den Markt ab, okay?” und strich ihn mit der Hand über seinem Oberarm.
Marc der mit seinen Augen die ganze Zeit die Umgebung abscannte, bekam nur ein “Ja ist okay!” raus.
Er machte sich inzwischen wirklich Sorgen.

Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

30.12.2009 23:56
#73 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten

So! Da morgen nichts von mir kommen wird, werde ich jetzt noch einen Teil reinstellen!
Mal gucken, was die Drei so machen!!!Und wie immer wünsch ich auch viel Spaß dabei!!!!

GLG
Frieda


Gretchen ging ins Getümmel um Joel zu suchen.
Sonst spielt er doch immer den coolen und jetzt zeigt er, das er auch anders sein kann. Joel muß ihm wirklich sehr
am Herzen liegen….sie schlängelte sich an den Besuchern vorbei…..Mein Gott sind hier viele Leute, wo fange ich denn jetzt
nur an zu suchen…..

Sie schaute in jedes Zelt und fragte nahezu jeden Händler, ob sie einen kleinen Jungen gesehen haben, der auf Gretchens
Beschreibung passt. Sie fragte auch einzelne Besucher, ob ihnen der kleine Junge aufgefallen ist. Aber leider hatte sie
keinen Erfolg. Und somit ging sie mit der schlechten Nachricht wieder zu Marc zurück.

Dieser konnte seine Füße nicht still halten und tigerte auf und ab.
Als er Gretchen sah, wanderten seine Blicke gleich nach links und rechts von ihr…….aber sie war allein zurück gekommen.
“Scheiße!” und Marc fühlte, wie sich das kribbelnde Gefühl der Angst um Joel, in ihn breitmachte.”Und was machen wir jetzt?” und
schaute dabei Gretchen verzweifelt an.
“Soll ich noch mal rundgehen, vielleicht hab ich ja jetzt mehr Glück!”
Marc dachte nach……
“Hey- ihm wird schon nichts passiert sein, hm?!” und strich ihm sanft eine Haarsträhne zur Seite, die ihm vom Schnee an der Stirn klebte.
“Nee, darauf kann ich mich nicht verlassen. Ich werde jetzt die Polizei rufen! Es ist dunkel, er kennt
sich hier nicht aus und es wimmelt hier nur so von Menschen” sagte dieser und holte sein Handy aus der Tasche.

Als 10 Minuten später die Polizei eintraf, entfuhr Marc ein kleines stöhnen.
Na endlich!

Nachdem die zwei Polizisten, die Beschreibung von Joel aufgenommen hatten, gingen auch sie los um
nach ihn zu suchen. Marc und Gretchen sollten derweil am Bällepool bleiben, falls Joel dorthin zurück kehrte.
Gretchen sah Marc an. Aber von dem obercoolen Arzt war im Moment wenig zu sehen. Sie sah die Sorgen um Joel in
seinen Augen. “Komm mal her….” und sie streckte ihre Arme nach ihm aus, um ihn in den Arm nehmen zu nehmen. “Die Polizei wird ihn jetzt finden. Ganz bestimmt!”
Marc aber sagte gar nichts. Zu viele Gedanken gingen ihm durch den Kopf…..
Und was ist, wenn etwas viel schlimmeres passiert ist, als das er sich nur verlaufen hat?
Marc mochte sich das gar nicht erst vorstellen und schmiegte sich näher an Gretchen an.
Ihr Nähe zu spüren beruhigte ihn wieder ein wenig. Ich hätte nie gedacht, das mal jemand solche Gefühle in mir auslösen
könnte……doch !Ich habs schon einmal gespürt…..damals als
Gretchen im Schwesternzimmer auf den Boden lag und ich sie wiederbelebt hatte. Das Gefühl, das ich da hatte, als ich sie da
reglos am Boden liegen sah, werde ich nie vergessen.
Und jetzt auch noch Joel…..Gretchen ist wunderbar, wie sie versucht mich zu beruhigen….ich wünschte ich könnte genauso wie
sie denken, das alles gut wird. Aber wenn alles gut werden würde, dann würde jetzt Joel wieder hier bei uns stehen und….


“Herr Meier?!” der eine Polizist tippte Marc an die Schulter, da er sie hat nicht kommen sehen, weil er noch in die Umarmung mit Gretchen vertieft war.
Marc löste sich von Gretchen und sah sogleich auch Joel zwischen den Beamten stehen.
Marc sah einen völlig aufgelösten Joel vor sich stehen und nahm ihn auf dem Arm, weil er einfach nur froh war ihn unversehrt wiederzusehen.
“Bin ich froh, das du wieder da bist. Wo warst du denn?” sagte er mit sanfter Stimme und drückte Joel an sich, der auch sogleich anfing zu weinen.

“Wir haben ihn dort drüben bei den Toiletten gefunden!” erzählte die Beamtin. “Er sagt, das er den Weg nicht wieder zu ihnen
zurückgefunden hat! Aber es ist ja noch mal alles gut gegangen!” und sie lächelte den dreien zu.
“Danke für ihre Hilfe!” kam es dann von Gretchen und gab den Polizisten ihre Hand.
“Gern geschehen. Dafür sind wir ja da. Schönen Abend noch!” und die beiden Beamten verschwanden
in der Menge.

Als Marc es geschafft hatte, den Jungen wieder zu beruhigen, fragte er ihn, warum er denn weggegangen ist.
“Ich wollte eigentlich nur eben schnell zum Klo und ich dachte, das ich mir den Weg merken kann, aber auf einmal, war es so v
oll hier und irgendwie ist es auch schon so dunkel und dann wusste ich nicht mehr wo ich entlang gehen muß. Bist du mir böse?”
“Quatsch nein! Bin doch froh, das du wieder bei uns bist, hm?! Nur nächstes mal, solltest du besser vorher bescheid sagen, wenn
du irgendwo hingehst, okay? Versprochen? Du hast mir nämlich nen ganz schönen Schrecken eingejagt, wenn ich ehrlich bin!”
“Tut mir wirklich leid!” kam es nur von Joel, der zwar nicht mehr weinte, aber trotzdem noch ziemlich durcheinander war.”Duhuuu Onkel Marc?”
“Ja?”
“Trägst du mich ein Stück?”
“Achnee, für Kinderlieder schon zu alt, aber dann noch getragen werden wollen, hm? Weißt du eigentlich wie schwer du bist?” und sah Joel
in sein Tränenverschmiertes Gesicht. Wie soll ich da noch nein sagen?! Marc seufzte gespielt “Naja, die paar Meter bis zum Auto
werde ich ja wohl gerade noch schaffen, ohne gleich zusammen zubrechen!” und zwinkerte Joel zu.

Als sie am Auto ankamen, war Joel mittlerweile schon eingeschlafen. Gretchen hielt ihm die Tür auf, damit er ihn vorsichtig
reinsetzten konnte. Er nahm noch eine Decke aus dem Kofferraum und deckte ihn zu.
Nachdem die Beiden sich vorne ins Auto gesetzt hatte, war es Marc, der als Erstes wieder was sagte.
Er atmete noch einmal tief durch und fing an zu sprechen….“Hör mal Gretchen…..es tut mir leid, das unsere Verabredung so verlaufen
ist. Du hast dir bestimmt etwas anderes darunter vorgestellt, oder?”
Gretchen die an seiner Stimmlage heraushören konnte, das ihm das wirklich leid tat, tastete im dunklen nach seiner Hand. “Da kann doch
keiner was für, es ist halt anderes gekommen, als geplant. Aber so ist es doch meistens oder? Man hat eine Vorstellung von etwas. Aber
ob es dann letztendlich so eintreffen wird,das weiß keiner vorher so genau. Noch nicht einmal Lulu”! und Gretchen fing an zu grinsen.
Auch darüber, dass sie sich vorhin so kindisch benommen hatte und den Worten der Hexe ein Fünkchen Glauben geschenkt hat…Hab mich ja
vorhin aufgeführt, wie Schwester Sabine. Eigentlich glaub ich doch gar nicht an so was….wie peinlich! Aber irgendwie passte es alles
zusammen….die Stimmung, so wie es im Zelt aussah, die Worte……oh Gretchen!


“Mmmh….und jetzt? Fragte Marc ins Dunkle rein und beugte sich etwas näher zu Gretchen rüber, damit er nicht Joel wachmachte…..”Das schreit
doch alles nach nem Neustart und einem zweiten °Date° oder?”
Gut das er mich jetzt nicht sehen kann…..Er will sich noch mal mit mir treffen! Yipieh….und Gretchen grinste über beide Ohren…..”Ja
ich glaube, das wäre eine Überlegung wert!” versuchte sie so cool wie möglich von sich zu geben.
Und dann herrschte schweigen im Auto. Nur das leise Ein und Ausatmen von dem schlafenden Joel konnte man hören.
Marc brach dann aber das Schweigen….”Und?”
“Was und?”
“Hast du dir es überlegt?”
“Hmmmm….”und Gretchen tat so, als ob sie noch überlegen würde…”Also ich weiß nicht…..schwierig, schwierig…..”

“Also ja!!!” sagte Marc darauf bestimmend.
Sie mußte wieder grinsen…“Ey du kommst dir wohl unwiderstehlich vor was?”
“Ich komme mir nicht nur so vor, das ist eine Tatsache!” wetten das sie gleich wieder in die Luft geht, hehe….und wartete auf Gretchens Antwort.

Das schlimme daran ist….ER HAT RECHT!….Hmpf und was sag ich jetzt….

Da von Gretchen irgendwie nichts zurückkam, fügte Marc noch ein “Ich deute dein Schweigen mal als ein ….-Ja du hast recht Marc-!”

Uuuups erwischt…..am Besten gar nicht drauf eingehen…..”Ähh..das mit dem zweiten Date geht klar!” sagte sie darauf nur! Marc
der vor sich her grinste, bemerkte wie sein Herz einen kleinen Hüpfer machte…..”Die Antwort finde ich gut!” und drehte den Schlüssel
im Zündschloss um.

Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

31.12.2009 12:36
#74 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten

Hi ihr Lieben! Hab zwischen Kartoffelsalat machen und aufräumen doch noch ein
wenig Zeit gefunden, einen neuen Teil reinzustellen!
Ich hoffe euch gefällt er! Und über Kommis freue ich mich ja auch, wie ihr wisst!

GLG
Frieda



21.


Als erstes fuhren sie zu Nadine, um dort Joel wieder abzugeben, der die ganze Fahrt über weitergeschlafen hatte.
In einer Kurzfassung erzählte Marc ihr, was der kleine °Ausreißer° sich geleistet hatte und ging anschließend wieder
runter zu Gretchen ins Auto.

“Sag mal….” kam es von Marc und drehte sich zu Gretchen…”Bist du eigentlich schon sehr müde?”
Gretchen schaute ihn Stirn runzelnd an…”Nö eigentlich nicht, wieso?”
“Also ich denke, jetzt ist Zeit für unser Zweites Date, oder was meinst du?” und machte schon mal das Auto an. “Oder machst
du doch noch nen Rückzieher?”
“Ähmmm…..”Kam es nur, die von Marc Spontaneität überrascht war…..”Klar gerne!”

Marc fuhr noch eben bei sich zu Hause vorbei um etwas zu holen. Gretchen konnte aber in der Dunkelheit nicht erkennen, was es
war……….so sehr sie auch ihren Kopf verdrehte, es war nichts zu machen.
Sobald er wieder im Auto saß, kam von Gretchen die Frage “Und was machen wir jetzt?”
“Ach! Ich hab da so nen Idee!”
“Die da wäre?”
“Tut mir leid. Das darf ich nicht sagen!” und zuckte mit den Schultern
“Ach komm schon, Marcilein!” sagte sie, um ihn zu ärgern
“Ey Hasenzahn - nenn mich nicht so!”
“Dann nenn du mich auch nicht Hasenzahn!”
“Geht nicht!”
“Achja und warum nicht?!”
“Na weil…..weil du eben Hasenzahn bist und bleibst!” und fügte ein ganz leises….”nämlich mein Hasenzahn!”hinzu.
Dieses hörte Gretchen aber nicht…..”Okay…dann wird es dich auch nicht stören, wenn ich dich auch weiterhin so nenne, oder
Marcilein? Oder vielleicht noch mit nen °chen° am Ende? Marcileinchen?! Was unsere Kollegen im Krankenhaus wohl dazu sagen
werde? Ich kanns mir schon Bildlich vorstellen…..°Marcileinchen, ich bräuchte da einmal ihren fachlichen Rat, bei dem Patienten
auf Zimmer 304°” und sie konnte sich das lachen nicht mehr verkneifen.
“Jetzt wirst du aber albern Has….Gretchen!”
“Macht nix - du auch!”

Jetzt mußte auch Marc lachen……..aber dann nahm sein Gesicht auf einmal wieder ernste Züge an.
Liebevoll sagte er ihren Namen “Gretchen?”
Gretchen, die sein Gesicht nicht wirklich erkennen konnte, es aber an seiner Stimme merkte, hörte auch auf zu lachen….”Ja? Marc?”
“Ich bin gerne mit dir zusammen!” kam es plötzlich aus seinem Mund
Gretchen war sprachlos……
“Weißt du…” sprach er weiter “….bei dir kann ich anders sein. Ich brauch mich nicht zu beweisen!”
Sie sah ihn nur an und lauschte seinen Worten.
Ich glaub er mag mich wirklich……es wäre zu schön!
“Marc ich…..” begann Gretchen ihren Satz
Er unterbrach sie, indem er seine Finger auf ihre Lippen legte……”Sag jetzt bitte nichts! Komm wir fahren. Ich möchte dir etwas zeigen.”

Frieda Offline

PJler:


Beiträge: 1.560

01.01.2010 15:50
#75 RE: Story von Frieda Zitat · Antworten

Eine Viertelstunde später kamen sie auch schon am Ziel an. Mittlerweile hatte es aufgehört zu schneien.
Marc hielt Gretchen ganz gentlemanlike die Tür auf und hielt ihr die Hand hin. “Komm…..”
Er ging noch mal zum Kofferraum, um die Sachen, die er vorhin geholt hatte wieder rauszuholen und ging wieder
zu Gretchen, aber nicht ohne wieder ihre Hand zu nehmen.
Gretchen die schon gespannt darauf wartete, was Marc ihr wohl zeigen wollte, nahm gerne seine Hand, die sich
warm in ihre einfügte.
Als sie ein paar Minuten einen kleinen Trampelpfad endlang gelaufen waren, sah Gretchen auch schon, was Marc
ihr zeigen wollte.
Vor ihnen war ein riesengroßer See. Um dem See herum waren einige Bäume und Wiesen. Vereinzelnd konnte man
einige Bootshäuser entdecken, deren Lichter sich im Wasser widerspiegelten und somit den See stellenweise in ein
warmes Licht hüllten.

Marc führte sie zum Steg. Auf dem Steg waren links und rechts kleine Glaslaternen aufgestellt worden, deren Inhalt
jeweils eine kleine brennende Kerze war und einem so den Weg zum Wasser zeigten.
Der Anblick war wunderschön und beruhigend.

Vor dem Steg war eine kleine Bank, die unter einem Baum stand. Marc machte sich daran, denn Schnee von der Bank zu
nehmen und breitete, eine von seinen mitgebrachten Decken darauf aus.
Er ging zu ihr hin, um sie zu sich auf die Bank zu holen.
Als sie sich hingesetzt hatten, nahm Marc die zweite Decke und deckte Gretchen und sich damit zu.
“Marc das ist wunderschön hier. So…..bezaubernd. Aber die Laternen hast doch nicht du aufgestellt, oder? Nee geht ja
auch nicht, du warst die ganze Zeit ja bei mir!” beantwortete sie sich die Frage dann selbst.
Marc legte ihren Arm um sie, so das sie sich mehr an ihn dran kuscheln konnte, da er sah, das Gretchen leicht frierte. Sie
legte ihren Kopf auf seine Schulter und lauschte seinem Atem.
Dann ergriff Marc wieder das Wort…..

Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | ... 9
 Sprung  
Weitere Links
| Sicher und kostenlos Bilder hochladen|9-1-1 FanSeite|
zum Impressum | 2008- © Doctor's Diary FanForum | Admins JackySunshine & Seppy | Moderatoren Lorelei & Mellow | Gründerin des Forums Flora
Xobor Forum Software von Xobor.de
Einfach ein Forum erstellen
Datenschutz