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Dieses Thema hat 84 Antworten
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 Pausierende und abgebrochene Fortsetzungen!
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Momohase Offline

PJler:


Beiträge: 1.476

28.11.2009 14:23
Story von Momohase Zitat · Antworten

Hallo Ihr Lieben,
ich dachte mir nach so viel Inspierationen-Storys probier ich es auch mal.
ich hoffe,Ihr könnt Euch auf noch eine Story einlassen,es gibt ja schon eine
Menge toller Geschichten.
Also,in meiner gibt Gedanken von Gretchen und Marc mit * gekennzeichnet das andere funktioniert bei mir nicht? andere Farben geht nicht?
Ich beginne direkt nach dem "Finale/Cliffhanger".

Gretchen befand sich wie in Trance.-Was war gerade passiert?Ungläubig kniete sie neben ihrem bewußtlosen Vater.Ihr wunderschönes Brautkleid
war voller Blut.Gretchen zitterte-Angst stieg in ihr hoch:Papa,du mußt wieder aufwachen.Papa,Papa was ist passiert.Papa du darfst nicht...
Hilfesuchend blickte Gretchen sich um-sie hielt nach Dr.Marc Meier Ausschau-doch er war nirgends zu entdecken.*Wo bist du Marc?Ich brauche
dich doch so sehr.Ich brauche deine Hilfe,ohne dich,weiß ich nicht was ich tun soll-Marc du kannst mich doch nicht alleine lassen.
Langsam machte sich Panik unter den vielen Gästen in der kleinen Kirche breit.
Man vernahm lautes Stimmengewirr diverse Handys und Pieper schrillten,eine Frau schrie laut auf.
Da unterbrach Gretchen`s leichenblasse Mutter Bärbel ihre Starre:Gretchen,sag´doch endlich,was ist mit Franz passiert?""Mama,ich weiß es doch
auch nicht.Vielleicht ein Virus.Nervös tastete sie nach dem Puls ihres Vaters,der sehr schwach war.

Momohase Offline

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28.11.2009 14:54
#2 RE: Story von Momohase Zitat · Antworten

Währenddessen in einer Nische der Kirche.Alexis zog aufgeregt am Arm seiner Schwester Lizzy und raunte ihr ins Ohr:Wir müssen hier schnellstens
verschwinden.es wird hier in Kürze nur so Weißkitteln und Bullen nur so wimmeln,die nur blöde Fragen stellen.Darauf kann ich echt verzichten.
Lizzy flüsterte:Du hast recht Frank,das wird hier zu gefährlich.Sieh`mal da drüben ist eine Seitentür,lass`uns abhauen.Ohne,dass jemand etwas
bemerkte,verschwanden die 2 aus dem Gebäude.
In der Zwischenzeit war Marc Meier auf dem Parkplatz angekommen,wütend trat er mit voller Wucht gegen seinen alten,weißen Volvo.Marc war kurz
vor dem Platzen-mit quietschenden Reifen fuhr er los.marc war so stocksauer auf sich selber*Warum hab`ich Idiot meine Klappe aufgemacht,bin
doch sonst nicht auf den Mund gefallen,scheiße,was war ich feige,ich könnt`mir sonst wo hinbeißen,Mist.Jetzt lass`ich mich erstmal volllaufen
sonst ertrag ich das nicht.Boah mein Herz-hab`doch eins...weiter kam er mit seinen Gedankengängen nicht,denn plötzlich klingelte sein Handy.

Momohase Offline

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28.11.2009 15:51
#3 RE: Story von Momohase Zitat · Antworten

Marc wollte eigentlich gar nicht rangehen,aber irgend etwas bewog ihn,es doch zu tun.
Meier entgegnete er völlig genervt.Am anderen Ende meldete sich eine aufgeregte Stimme:
Mensch Marc,du mußt sofort ins Krankenhaus kommen-hier ist eine Invasion ausgebrochen.
MM:Ohne mich Mehdi,ich kann jetzt nicht,du weißt was gerade....weiter kam Marc nicht.
MK:Du kannst und mußt Meier!Prof.Haase ist bewußtlos zusammengebrochen,er schwebt in
Lebensgefahr.Wahrscheinlich ist ein Virus ausgebrochen.Die ganze Hochzeitsgesellschaft
steht unter Quarantäne.Reiz`dich zusammen,kannst dich später bei mir ausheulen,was du
alles verbockt hast.Wir brauchen dich jetzt hier,sofort.Marc schluckte schwer:Ok,bin
schon unterwegs.*Gretchen,mein Gretchen hoffentlich geht`s dir gut.Nein,dass ertrag ich
nicht,wenn dir etwas zugestoßen ist.Mensch,Meier reiz`dich zusammen,dein Verstand ist
gefragt,nicht dein Herz-brauch`ja nicht jeder mitkriegen,dass du eins hast.

Momohase Offline

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28.11.2009 16:20
#4 RE: Story von Momohase Zitat · Antworten

Mit Vollspeed kam Marc am Elisabethkrankenhaus an.Überall war Blaulicht zu sehen und die Leute
liefen hektisch durch die Gegend.
Marc stürzte auf den Eingang zu,auf dem Flur traf er auf Mehdi."Was gibt es Neues?" keuchte Marc,
der völlig aus der Puste war.MK:"Dr.Schäfer,der Virusexperte vom Hamburger Tropeninstitut ist auf
dem Weg hierher,um spezielle Untersuchungen zu machen.Unser Labor arbeitet mit Hochdruck an den
Blutproben.Prof. Haase ist immer noch ohne Bewußtsein.Der gesammte 6.Stock wurde zur Quarantäne-
Station umgewandelt.Kannst du nur mit Schutzkleidung rein,bis wir wissen,mit was wir es hier zu
tun haben.MM:Danke,für die Info,aber wie geht es Gretchen und wo finde ich einen Schutzanzug nun
sag´schon endlich.MK:Gretchen geht es den Umständen entsprechend und Schutzkleidung findest du
2.Tür rechts in der Kleiderkammer.Beruhigend legte Mehdi den Arm um die Schulter seines Freundes.
Doch für so was hatte Marc jetzt keine Zeit eilends verschwand er in der Kleiderkammer.


Momohase Offline

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28.11.2009 16:49
#5 RE: Story von Momohase Zitat · Antworten

Marc fuhr in den 6.Stock seine Nerven waren zum zerreizen angespannt.*Gretchen,wo bist du,ich muß
dich finden ,ich muß dich sehen,ich muß dich berühren,ich muß dich spüren...langsam Meier beruhige
dich,fahr erst mal runter leichter gesagt ,wie getan.
Ein paar Zimmer weiter saß Gretchen neben dem Bett ihres Vaters,dieser war an diverse Apparate und
Monitore angeschlossen.Gretchen`s Make up war total verschmiert,heiße Tränen liefen ihr hübsches
Gesicht herunter,sie schluchzte:Papa,du darfst nicht sterben hörst du,ich brauche dich doch.Du
mußt doch...krampfhaft hielt sie die Hand ihres Vaters fest.
Plötzlich wurde die Tür aufgerissen,jemand in gelber Schutzkleidung betrat den Raum und blieb wie
angewurzelt stehen und starte sie an.

Momohase Offline

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28.11.2009 17:37
#6 RE: Story von Momohase Zitat · Antworten

"Gretchen"kam eine heisere Stimme aus dem Anzug hervor.Sie blickte auf:"Marc,bist du das?
MM:"Ja---,was bin ich froh,dich zu sehen.*Und ich erst dich zu sehen,Marc wenn du wüßtest*
G:"Marc,du mußt ihm helfen,bitte,er ist immer noch bewußtlos."flehend sah sie ihn an.MM:"
Natürlich Gretchen" erwiderte Marc leise.-ohne lange zu überlegen stürtzte sich Gretchen
in seine starken Arme.Marc`s herz schlug ihm bis zum Hals.Marc hielt Gretchen eng umschlungen,
so gut es mit dem Anzug ging.*Er ist da ,er ist endlich da,was bin ich froh,es-er fühlt sich so
gut an-obwohl-dieser Anzug.**Es geht ihr gut-oh man,was fällt mir ein Stein vom Herzen,ne nicht
nur einer Berge.Ey Meier schalt deinen Kopf wieder ein,sie ist verheiratet.-Zu spät mit einer
Handbewegung riss er sich die Schutzmaske vom Kopf.Mit der anderen Hand hob er ihr Kinn leicht
an und versank in ihren wasserblauen Augen.Gretchen tat es ihm gleich,und da war es wieder dieses
Kribbeln im Bauch,diese Sehnsucht,diese Anziehungskraft zwischen den Beiden.
Gretchen*Mir wird ganz anders,ich will ihn jetzt.... nein stop geht leider nicht oder doch
ey,hab´ich heute wirklich Alexis geheiratet,doch zu mindestens in der Kirche vor Zeugen,aber
noch nicht auf dem Standesamt- Gretchen schalt dein Gehirn wieder ein*...weiter kam sie mit
ihren Gedanken nicht denn plötzlich

Momohase Offline

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28.11.2009 20:37
#7 RE: Story von Momohase Zitat · Antworten

gab der Monitor von Prof. Haase Alarm-Kammerflimmern.
Marc löste sich augenblicklich,erschrocken von Gretchen.Im nu riss er die Tür auf und
schrie:"Einen Defi sofort Zimmer 12." Hektisch trat er ans Bett seines Chefs und legte
den Brustkorb frei.Gretchen schaute wie paralisiert dem ganzen Geschehen zu.Schwester
Sabine stürtzte ins Zimmer.Marc rief:"Laden auf 200 und weg." Er setzte die Peddels an
und Schuß.-Nulllinie -keine Reaktion."Nochmal,laden 200,weg."Wieder kein Anzeichen von
Leben auf dem Monitor zu erkennen.Gretchen stand wie betäubt daneben.*Papa,Papa du darfst
nicht sterben,du mußt doch noch erleben,wie ich Oberärztin werde und Enkelkinder will ich
dir auch schenken.Du bist bestimmt ein ganz toller Opa.Bitte Papa,du mußt leben auch für
Mama,sie liebt dich und ich liiiiieeeebe dich.*Sabine führte die zitternde Gretchen aus
dem Raum nur unter Protest ließ sie es geschehen.Sabine nahm die völlig aufgelöste junge
Frau in den Arm,ihr standen dabei selber die Tränen in den Augen.
Derweil im Krankenzimmer"Laden auf 300 und weg." *Prof.,sie müssen zurückkommen,das würde
mir Gretchen nie verzeihen,wenn...nein nicht auszudenken.Ich geb`jetzt nicht auf.Gott,ich
bete bitte greife du ein...* Wieder war keine Herztätigkeit zu erkennen." 5 mg Adrenalin
laden auf 300 und weg".Marc war total angespannt und wieder setze er die Peddels an und
spritzte das Adrenalin.

Momohase Offline

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28.11.2009 22:31
#8 RE: Story von Momohase Zitat · Antworten

Endlich war wieder ein Herzrhythmus auf dem Monitor zu erkennen.Erleichert und tief seufzend ließ
Marc die Peddels sinken."Danke.Danke." stammelte er.*Boah,bin ich froh,das der Professor wieder
zurück ist.Das wäre sonst ein Alptraum geworden.*
Marc trat vor die Tür und blickte in das völlig aufgelöste Gesicht der seiner jungen Assistenzärtztin.
Er ging einen Schritt auf sie zu und nahm sie in die Arme und flüsterte nur:"Er lebt!"Mehr konnte Marc
nicht sagen."Danke"wimmerte Gretchen,sie zitterte immer noch am ganzen Körper.Marc versuchte sie zu
trösten,er strich ihr sanft über den Rücken.Allmählich nahm ihre Atmung normale Züge an.Beide waren
unendlich erleichtert,so standen sie eine ganze Weile eng umschlungen ohne ein Wort zu sagen.
Dann kam Mehdi schnellen Schritt`s um die Ecke gebogen.Die 2 lösten sich voneinander.Ohne Umschweife
fing Mehdi an zu berichten:"Dr.Schäfer hat herausgefunden,um welchen Virus es sich handelt.Es ist eine
abeschwächte Form vom Dengefieber.Er hat auch dementsprechenden Impfstoff dabei.Wir können alles für eine
großangelegte Impfung vorbereiten.Bei Prof.Haase fangen wir gleich an." Ein ganz kleines Lächeln erhellte
Gretchens Gesicht:"Oh,Mehdi,das sind ja mal gute Nachrichten.Währendessen hatte Marc auch seine Kontrolle
wiedererlangt."Okay,dann lass´das Labor den Impfstoff und die Spritzen vorbereiten und alle die,die auf
dieser Ho...Veranstaltung teilgenommen haben ,sollen hier der Reihe nach antanzen zum großen Picksen,aber
sofort."
Auf dem Hacken machte Dr.Meier kehrt und entschwand in Richtung seines Büros.Er ließ eine sichtlich verdutzte
Gretchen zurück.*Was ist denn jetzt auf mal in Marc gefahren,wie ausgewechselt-spinnt der.*

Momohase Offline

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29.11.2009 19:42
#9 RE: Story von Momohase Zitat · Antworten

In der Zwischenzeit waren Alexis und Lizzy unbemerkt vor der gtoßen Villa am
Wannensee angkommen.Stürmisch schloß Alexis die Eingangstür auf.Sofort fing er
an seine Schwester rumzukomandieren:"Los,hol`du die Pässe,den Schmuck und das
Geld.Dann pack`ein paar Klamotten ein.Ey,wehe,du vergisst was und beeil dich
gefälligst.Wir haben nicht bis Weihnachten Zeit.""Ey,geht`s `nen ticken freundlicher
Bruderherz.-Man ich kann doch auch nichts dafür,dass der Prof da solche Show
hinlegen mußte.Außerdem stecken wir beide in der selben Scheiße.""Ja,ja is`gut
erzähl`keine langen Romane,mach´,was ich dir gesagt habe.Ich muß noch was Wichtiges
erledigen.Und pack`nich`alle deine Schuhe ein,sonst koomen wir hier gar nicht weg."
"JJJaaaa,ich,mach`schon,boah"erwiderte Lizzy schon leicht genervt und verschwand
nach oben.Alexis verzog sich in sein Arbeitszimmer setzte sich an seinen Schreibtisch
holte Briefpapier aus der Schublade.Tief seufzend fing er an einen Brief an Gretchen
zu schreiben,was ihm alles andere als leicht fiel.Nach dem er fertig war,steckte den
Umschlag in seine Jackettinnentasche.
Danach machte Alexis sich auf den Weg in die riesige Garage.Er hatte einen Entschluß
gefasst,alle Spuren hier im Haus mußten beseitgt werden.Alexis schnappte sich ohne
lange zu zögern 2 große Kanister voll mit Benzin und fing den Brennstoff im ganzen
Gebäude zu verschütten."Lizzy,bist du endlich fertig.Ich will jetzt die Biege machen."
rief Alexis durch`s Haus.""Komme,ja schon.IIIIIIIhhhhhh,wie stinkt das denn hier?Ne,
das ist doch nicht dein Ernst?Du willst die Hütte abfackeln,boah,wie in Palermo.Muß
das sein?"entgegnete Lizzy mit weit aufgerissenen Augen."Ja,nu keep cool,geht nicht
anders,denk`an die ganzen Scheiß Beweise.Hier",mit einem Grinsen auf den Lippen
reichte er ihr das Feuerzeug rüber,"du spielst doch so gerne mit dem Feuer."-Lizzy
fackelte im wahrsten Sinne des Wortes nicht lang rum.-
Minuten später stand das ganze Anwesen lichterloh in Flammen.
Und das Gaunerpärchen war mit ihrem roten Ferrari auf Weg raus aus der Metropole
Berlin-mit unbekanntem Ziel.

Momohase Offline

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29.11.2009 21:46
#10 RE: Story von Momohase Zitat · Antworten

Inzwischen auf dem Krankenhausflur- Mehdi stand mit Gretchen zusammen,er fragte sie:
"Möchtest du mit in mein Büro kommen,hab`auch einen heißen Kakao da.Du kannst dich ein
wenig ausruhen und allein bist du auch nicht?""oh,Mehdi,du bist ein so guter Freund,ich
nehme dein Angebot gerne an.Ich weiß gar nicht ,wo mir der Kopf steht,ein wenig die
Gedanken sortieren und etwas Schokolade wäre schön,außerdem könnte ich in Ruhe telefonieren."
erwiderte Gretchen.In Mehdi`s Büro angekommen,sank die junge Braut sogleich in den riesigen,
gemütlichen Ohrensessel vor dem Fenster.Kurze Zeit später hielt sie einen Becher dampfenden
Kakao in der Hand.Mittlerweile war es schon tiefste Nacht Gretchen war völlig erschöpft.
"Mehdi,sag`mal,wie geht es dem Rest meiner Familie hast du mit....sssszzzzz"weiter kam
Gretchen nicht,sie war mit ihren Kräften am Ende und eingeschlafen.Mehdi mußte schmunzeln,
er nahm eine Wolldecke und kuschelte sie darin ein.
Danach verließ er sein Büro,fuhr in den 4.Stock und klopfte an Marc Meier`s Tür."Herein"
ertönte eine Stimme von innen.Ohne Umschweife betrat Mehdi den Raum und nahm direkt vor
Marc`s Schreibtisch auf einem Stuhl platz."Mensch Meier,was war das denn für ein Auftritt
vorhin?Ein bißchen mehr Feingefühl hätt`ich dir dann doch zugetraut." Marc hob seinen Kopf
und blickte auf,da konnte Mehdi erkennen,wie traurig er aussah."Mmmh,ich weiß,leichter gesagt,
wie getan" antwortete er mißmutig.MK:"Marc,wenn ich es nicht besser wüßte,dann würde ich
behaupten,du hast den größten Liebeskummer deines Lebens." *Wie recht,er damit hat,fühle
mich hundeelend und ein Medikament gibt`s auch nicht dagegen-nur eins meinen Hasenzahn mit Haut
und Haaren und allem drum und dran,das wär`zu schön und was ich alles mit ihr anstellen würde...*
MK:"Du mußt um Gretchen kämpfen,sei nett zu ihr,sei für sie da,schenk´ihr was Schönes,schreib´ihr
einen Liebesbrief,mach´sie sprachlos.Du weißt wohl gar nicht,wie das geht." MM:"Nicht wirklich
Mehdi.Hab`ich bisher nie gebraucht."MK:"Dann wird`s höchste Zeit.Meier krieg deinen Hintern hoch
und setz`dich in Bewegung.Wenn du es nicht tust,dann tu`ich es."MM:"Bitte?" MK:"Beruhig`dich,
war nur Scherz.Ruh´ dich jetzt erst mal aus und morgen sehen wir weiter,ok.Bis dann." Die 2
verabschiedeten sich voneinander.


Momohase Offline

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30.11.2009 00:37
#11 RE: Story von Momohase Zitat · Antworten

Es war Mitten in der Nacht als Gretchen erwachte,sie saß noch immer in dem urigen Sessel
oder sollte man meinen,sie lag.*Oh nein,hab´ja immer noch mein Hochzeitskleid an,man ist das
unbequem,boah und all`das Blut.Muß mich dringend umziehen.Langsam schlurfte Gretchen den
menschenleeren Flur zum Umkleideraum hinunter,es herrschte Totenstille.Als sie vor ihrem
Spind ankam,fing langsam und mühevoll die Haken ihres Kleides am Rücken zu öffnen.*Das
ganze heute war eine Alptraumhochzeit,einfach nur schrecklich,das sollte der schönste Tag
in meinem Leben gewesen sein?Apropos,was ist eigentlich mit Alexis.* Gretchen kramte aus
ihrer rosafarbenen Tasche ihr Handy hervor und blickte auf`s Display:Keine Nachrichten!
*Na super,interessiert sich überhaupt noch jemand für mich.* Und ob!Gretchen hatte den
Zuschauer,der sie die ganze Zeit schon am Beobachten war,gar nicht bemerkt.Endlich hatte
sie alle Haken gelöst,langsam glitt ihr Hochzeitskleid zu Boden.Die wunderschöne Blondine
stand dort in einer zauberhaften,weißen Spitzencorsage einem dazu passenden,knappen Slip
und einem zartblauen Strapsgürtel an ihm befestigt 2 netzartige Strümpfe.Dem Zuschauer
Marc Meier fiel augenblicklich die Kinnlade runter,seine Augen weiteten sich,sein Blut kam
in Wallung,es schoss vom Kopf in die Mitte seines Körpers,sein Herz trommelte wie wild
gegen seinen Brustkorb.*Wie wunderschön Gretchen ist,einfach atemberaubend,ich begehre sie,
ich will sie berühren überall auf ihrem wohlgeformten Körper,ich will sie leidenschaftlich
küssen,mit ihr Loveboat fahren einmal um die Welt und zurück.Aber nein das darf nur der
beschissene Teeaktienheini mit ihr geniesen,Mist.
Gretchen war so damit beschäftigt ihren Strapsgürtel samt Strümpfen anzustreifen,sie bückte
sich dazu ganz tief nach unten,um ihre Schuhe auszuziehen.Ihre Haut schimmerte wie zartes
Elfenbein.Dieser Anblick b.z.w. Einblick war definitiv zu viel für Marc.Er löste sich abrupt
aus dem Türrahmen,dabei verlor er aus Versehen sein Namensschild,es landete auf dem Boden.
Schnellen Schrittes lief er den Korridor entlang,dabei war Marc sehr bedacht seinen Kittel
geschlossen zu halten,damit niemand den Zustand des "kleinen Dr. Meier`s" erkennen konnte.
Marc stürmte in sein Büro,riss sich seine Kleider vom Leib,er wollte nur noch eins kalt duschen,
nur das half jetzt noch und zwar ausgiebig.

Momohase Offline

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30.11.2009 21:33
#12 RE: Story von Momohase Zitat · Antworten

Derweil Gretchen seufzte leise:"Endlich,bin ich aus diesem Kleid raus,Kittel ist zwar nicht schöner,
aber definitiv bequemer."Sie drehte sich um und ging in Richtung Tür.*Nanu,was liegt denn da auf dem
Boden,das war vorhin doch noch nicht da.Sieht aus wie ein Namensschild,ach schau`an das ist ja von dem
werten Herrn Dr. Meier,wie kommt das denn da hin?Neeeeeiiin,ne,der hat doch nicht etwa,nein wie peinlich,
na der kann was erleben,was fällt dem überhaupt ein,also jetzt reicht`s aber.*Schnurstracks machte sich
Gretchen auf den Weg zu Marc`s Büro,die Uhrzeit war ihr dabei vollkommen schnuppe.
Dort angekommen,hatte Gretchen sich schon wieder ein wenig beruhigt.Die Tür stand einen Spalt offen,sie
blinzelte durch den Schlitz.Was bekamen ihre blauen Augen zu sehen-einen fast nackten Marc Meier,dieser
war nur mit einem knappen Handtuch um die Hüften geschlungen bekleidet,Wassertropfen perlten seinen
muskelösen Oberkörper herab,die Haare hingen ihm wirr in die Stirn,sein Wangen glühten rot.Gretchen hielt
sich die Hand vor den Mund,damit man den Laut nicht hören konnte,der daraus entwich,ihr wurde abwechselnd
heiß und kalt:*OOOOOOOOhhhhhh,sieht er gut aus,man diese Muskeln und dann die süssen roten Wangen,wo von er
dei wohl hat.Wenn,wenn,wenn ich nicht...ich könnt`ihn anknabbern und verschnaschen das ist besser,wie
Schokolade.Könnte,ich ihn doch wenigstens küssen,mmmh,das kann Marc doch so gut.Erde an Gretchen aufwachen,
ja,ja,aber träumen ist doch erlaubt,er sieht doch so scharf aus,rattenscharf.*
Marc atmete schwer,die kalte Dusche war vorerst seine Rettung,aber was machte er das nächste mal?*Ich brauche
dringend eine Lösung sonst macht Meier 2,das nicht mehr lange mit.Aber waaaassss,ich brauche dringend Nachhilfe
von Mehdi,dem Frauenversteher,morgen,jetzt rauch´ich erst mal eine,schade,das es keine "danach Zigarette" ist,
aber was nicht ist kann ja noch werden.*
Vorsichtig legte Gretchen das Schild vor die Tür und ging dann in Mehdi`s Büro zum Schlafen und träumen.

Momohase Offline

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30.11.2009 23:25
#13 RE: Story von Momohase Zitat · Antworten

Das war eine kurze Nacht für Gretchen,aber auch für einige andere im Krankenhaus gewesen.
Sie stand im Schwesternzimmer schlürfte ihren heißen Kaffee und fischte ihr Handy aus ihrer
Handtasche - wieder nichts,nicht mal eine schnöde SMS.*Das gibt`s doch nicht,den Kerl mach`
ich einen Kopf kürzer,was bildet der sich überhaupt ein sich nicht zu melden.Ich weiß nicht
mal,wie es meinen ach so tollen Gatten geht,b.z.w. könnte er sich ja mal nach mir erkundigen,
diese Männer,gggrrr.Aber,was anderes,muß drindend nach Papa sehen und Mama natürlich auch und,
wenn ich dann noch Lust hab`nach Alexis.Ob die Quarantäne schon wieder aufgehoben wurde,muß
gleich mal Schwester Sabine fragen und wie`s den anderen so geht.*
Plötzlich kam eine völlig aufgeregte Bärbel Haase um die Ecke gebogen:"Oh Margarethe geht`s dir
gut,ist dir auch nichts passiert,es tut mir alles so leid.Alexander hat doch keine Verbrennungen
erlitten und konnte noch was gerettet werden."Wild mit einer Zeitung fuchtelnd stand Bärbel vor
ihr."Mama,er heißt Alexis und was fasselt du da von Verbrennungen?""Da,lies doch"erwiderte ihre
Mutter völlig aufgelöst und sank auf einen Stuhl und legte die Zeitung auf den Tisch.Dort war in
großen Buchstaben zu lesen "Villa von Buren ABGEBRANNT".Ungläubig starrte Gretchen auf den Artikel
*Bin ich im falschen Film?Was steht da-völlig niedergebrannt.Wo ist Alexis?Nein,der wird doch nicht...
Gretchen sackte bewußtlos in sich zusammen.
Doch zum Glück kam in diesem Moment Marc um die Ecke.Entsetzt rief er aus:"Gretchen,was hast du?
Was ist passiert." Aufgeregt kniete Marc neben Gretchen-sofort kamen die alten Bilder von früher
wieder hoch,wo er sie fast verloren hätte.Abwechselnd sah Marc von Frau Haase zu Gretchen,diese
zuckte nur mit den Schultern und hielt dabei die Zeitung hoch.Marc nickte nur,hob Gretchen auf seine
Arme und verschwand mit ihr in ein freies Zimmmer.*Mein Gretchen,mein Hasenzahn,ich hol`dich zurück
und wenn sein muß mit einem Dornröschenkuß.*

Momohase Offline

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01.12.2009 12:11
#14 RE: Story von Momohase Zitat · Antworten

Hallo Ihr Lieben,

ich hab´Euch etwas mitzuteilen.

Ich werde meine "Srory" nicht fortsetzen.

Ich höre aus sehr persönlichen Gründen hier auf zu schreiben.

Dies hat mir Euch persönlich überhaupt nichts zu tun!

Ich bitte Euch,das zu respektieren.

Es tut mir leid,wenn ich die eine oder andere dadurch enttäusche.

Ich danke allen,die mich unterstützt haben.

Diese Entscheidung zu treffen,ist mir äußerst schwer gefallen.

Wer mir eine pm schreiben möchte,kann dies gerne tun.

viele liebe Grüße

Eure Momohase/Susanne

Momohase Offline

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26.12.2009 20:53
#15 RE: Story von Momohase Zitat · Antworten

Hallo Ihr lieben Leser meiner FF,
nach langen Überlegungen,hab´ich mich entschlossen meine Geschichte doch weiter zu schreiben.
Ich hoffe,Ihr wagt eine Fortsetzung mit mir!

Ich möchte mich nochmal bei allen bedanken,die mir eine PM geschickt haben,die mir einfach
Mut zu gesprochen haben,das war sehr lieb von Euch.
Außerdem,vielen herzlichen Dank an alle Kommischreiber,Ihr seid klasse und ganz wichtig.
Ich selber versuche so viel Geschichten,wie möglich zu lesen,aber leider schaff´ich es nicht
immer überall Kommis zu hinterlassen.Aber seid gewiss,ich verfolge Eure Geschichten mit
Begeisterung,ich danke Euch für Eure tollen,inspirerenden FF.
Susi


Behutsam legte Marc Gretchen auf dem Bett nieder und setzte sich auf die Kante.In seinem Inneren
war er total aufgewühlt.Marc betrachtete Gretchen lange und ausgiebig.Ein leichtes Seufzen kam
aus seinem Mund.Ihre blonden Locken breiteten sich fächerförmig über dem Kissen aus,durch das Fenster fiel das Sonnenlicht auf ihr Haar ,was dadurch einen goldenen Schimmer auf dem selbigen hinterließ.Ihr Gesicht
war leicht gerötet,wie nach einem Spaziergang am Meer.Ihre wundervoll geschwungenen Lippen waren
leicht geöffnet.Der Brustkorb ihres weiblich wohlgeformten Körpers hob und senkte sich leicht. *Gretchen,
Du bist so wunderschön,weißt Du überhaupt,wie sehr Du mein Herz berührt hast,das was ich nie zulassen wollte,doch Du hast die Hülle durchbrochen.Wahrscheinlich weißt Du es gar nicht,ich hab´s Dir nie
gesagt.*
Mit seinen Fingerspitzen strich Marc über Gretchen´s Locken,ihre Wangen,ihren Hals.
Währenddessen war Gretchen aus ihrer Ohnmacht erwacht,rührte sich aber keinen Millimeter,so das
Marc gar nicht bemerkte,das sie jedes Wort verstehen konnte,was aus seinem Munde kam:"Wenn Du
wüßtest,was ich für Dich empfinde,Du bist meine Prinzessin, mein Sonnenschein der mich durch den
Tag begleitet,Deine Nähe möchte ich nie wieder missen."Marc konnte Gretchen´s Anblick nicht länger
widerstehen,er beugte sich zu ihr hinunter ,sanft berührten seine Lippen zunächst ihre Stirn,dann
ihre Wangen,ihre Nase und schließlich küsste er ihre warmen Lippen.Gretchen öffnete langsam ihre
Augen,sie befand sich im absoluten Gefühlschaos,was ja für Gretchen Haase nichts Neues war.
*Träum´ich?Diese Worte hab´ich mir immer sehnlichst gewünscht aus Marc´s Munde zu hören.Wie
schön.Er küsst so zärtlich.Aber nein Hilfe,was ist mit Alexis passiert?Ich fühle mich innerlich
hin und her gerissen.Ich will nicht das Marc aufhört.Aber,ich muß wissen,wo Alexis ist.Mist*
Zögerlich löste Marc seine Lippen von Gretchen´s sinnlichen Mund und versank ganz tief in
ihren ozeanblauen Augen.Eine Armada von Schmetterlingen schwirrte durch seinen Bauch.Es war
einer dieser besonderen Momente,die nie aufhören sollen.Marc fand seine Sprache wieder:"Hey
Gretchen,da bist Du ja wieder." Er lächelte sie an.Gretchen genoss seine Nähe in vollen Zügen
*Ich liebe es,wenn er mich so ansieht,dann vergess´ich alles um mich herum.Könnte es doch immer
so sein,das wäre wunderschön.*
Marc und Gretchen´s Zeisamkeit wurde allerdings jäh unterbrochen.Es klopfte lautstark an die Tür.

Momohase Offline

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Beiträge: 1.476

27.12.2009 00:46
#16 RE: Story von Momohase Zitat · Antworten

Hallo Ihr Lieben,
vielen Dank für Eure wunderbaren Kommis,ich habe mich sehr darüber gefreut.Ich finde es ganz toll,
dass Ihr mir treu geblieben seid,das bedeutet mir viel,nochmals danke dafür.
Und nun wollen wir doch mal schauen,wer da so unerhört die Zweisamkeit stört,ich bin empört!
herzlichstSusi



"Herein!" erklang die mega genervte Stimme von Marc Meier.*Boah,wer wagt es jetzt zu stören.
Den jenigen könnt´ich zerhackstücken,grillen,einen Kopf kürzen,teerenund federn,in die Wüste schicken,hab´ich was vergessen?Es war gerade so schön,ich bin in ihren wasserblauen Augen fast
ertrunken und ihre Lippen schmecken so süss,wie Honig,ich will mehr davon viel mehr,ich war doch
gerade erst auf Wolke 7 angekommen und jetzt Absturz ins Kellergewölbe ätzend.*
*Oh man,Marc küsst so zärtlich,es war so himmlisch,ich will nochmal,ich kann davon nicht genug bekommen,bin ich vielleicht süchtig danach.Schade,jetzt ist es sowieso vorbei.*
Schwester Sabine betrat mit hochrotem Kopf das Zimmer und fing an zu stottern:"ÄÄÄHH,di dieesseer Bbb Bbbrriief,entschul "Dafür ist es jetzt auch zu spät
"unterbrach sie Marc."Frau Doktor von Buren
dieser Brief wurde für sie abgegeben von ihrem Ehemann."Sabine fuchtelte wie wild mit dem Umschlag durch die Gegend.*Dr.von
Buren,ich könnt´kotzen,wenn ich den Namen bloß höre,was der ihr wohl schriftlich mitzuteilen hat,kann
der nicht telefonieren,ne,ne,ne,der wird ihr doch jetzt keinen Liebesbrief geschrieben haben.*
Gretchen richtete sich auf:Für mich?Oh,ich hab´mir schon Sorgen gemacht um Alexis.Danke Sabine,wie
nett von ihnen,bitte geben sie mir den Brief."Marc verdrehte schon leicht die Augen und murmelte vor
sich hin:"Ja,ja,ja von diesem Aktienheini bla,bla,bla."Gretchen nahm den Umschlag an sich und blickte
anschließend im Pingpongmäßig von Marc zu Sabine und räusperte sich:"Würdet ihr mich bitte alleine lassen."
Marc erhob beschwichtigend seine Hände und stand vom Bett auf."Okay,okay,bin schon weg.Nur das nachher
keine Beschwerden kommen,wenn du mich dringend gebraucht hättest.Er konnte sich ein süffisantes Grinsen
nicht verkneifen."Marc,bitte lass das.""Nicht das du nach dem Lesen das Hyperventilieren anfängst."
scherzte er ungeahnter Weise was kommen sollte.Dann hätte Marc sich diesen Spruch mit Sicherheit verkniffen.
Mit einem leichten Schubs beförderte Marc Schwester Sabine aus dem Zimmer und die Tür fiel hinter ihm ins
Schloß.Gretchen öffnete mit leicht zitternden Händen den Brief von Alexis und fing an zu lesen:
Mein süsses Sternchen,
ich liebe Dich,Du bist das Wunderbarste,was mir je gegnet ist.
Ich vermisse Dich.
Du mußt jetzt sehr stark sein.
Ich war nicht immer ehrlich zu Dir.
Was ich jetzt schreibe,wird Dir gar nicht gefallen.
Ich bin nicht der für den Du mich hälst.
Ich hab´Dich belogen und betrogen.
Es tut mir so unendlich leid,unendlich leid.
Ich bin Dir wenigstens die Wahrheit schuldig.
Mein Name ist nicht Alexis von Buren.
Ich heiße Frank ?,mehr verrate ich Dir aus
Schutzgründen nicht.
Außerdem habe ich Dich mit meiner angeblichen
Schwiegermutter betrogen.
Ich mußte,sie hätte mich sonst auffliegen lassen.
Mechthild hat mich bedroht und erpresst.
Du bist der ehrlichste Mensch,den ich kenne,deswegen
konnte ich nicht anders,auch auf die Gefahr hin,dass
Du mich hasst,Dir die Wahrheit zu sagen.
Ich verstehe es sogar,wenn du es tust.
Gretchen,ich werde Dich nie vergessen können.
Ich wünsche Dir,dass du wieder glücklich wirst.
Du hast immer einen Platz in meinem Herzen.
Ich liebe Dich Frank

Gretchen lies den Brief sinken,sie war fassungslos,konnte keinen klaren Gedanken zustande bringen.

Momohase Offline

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27.12.2009 16:10
#17 RE: Story von Momohase Zitat · Antworten

Hallo ihr Lieben,
vielen Dank für Eure Kommis,ich freu´mich wenn euch meine Geschichte gefällt.
So nun dürfen wir auf Gretchen´s Reaktion gespannt sein.
herzlichstSusi


Gretchen war am Boden zerstört,ihre eigene Welt war kaputt gegangen und ihr Herz in 1000 Stücke
zerbrochen.Das Atmen fiel Gretchen schwer.Tränenbäche liefen aus ihren bezaubernden Augen.*Das kann doch alles nicht wahr sein,ich muß doch in einem Alptraum stecken,wo ist bitte
der Ausgang,den will ich jetzt sofort finden.Nein,nein,nein es gibt ihn nicht,wie soll ich das alles
ertragen.Ich kann nicht mehr und ich mag nicht mehr.Das ist zu viel für mein weiches Herz.*Langsam und bedächtig öffnete Gretchen die Tür.Unbemerkt nahm sie ihre Jacke und ihre
Tasche und verließ das Krankenhaus.
Ohne Ziel lief Gretchen durch die Straßen Berlins.Ihr Blick war leer,ihre Gedanken waren konfus.
*Wie konnte Alexis mir das bloß antun?Und wieso war ich so blind und blöd und blauäugig.Ich bin
enttäuscht von mir selber.ich versteh´das alles nicht und warum muß das ausgerechnet mir passieren
Oh,ich zerfließe im Selbstmitleid.Brauche gleich einen Wischmopp zum auffeudeln,ne ,wie schrecklich.Erst die Fasthochzeit mit Peter dann die Falschhochzeit mit Alexis und was kommt dann die,die ach was weiß ich.Man könnte mich auch nennen Gretchen Haase,die Dramaqueen,der
verpatzten Hochzeiten,super Titelzeile von der Zeitschrift Club der zerbrochenen Herzen,hervorragend,verkauft sich bestimmt gut.Und Marc,wie passt der da jetzt noch rein?Ach ja,
die Möchtegernhochzeit,nein kann ich drauf verzichten.Männer sind ziemlich bescheuert,aber ohne
sie wär´s langweilig.Ich brauch´dringend Schoki,wo bin ich überhaupt.*Inzwischen war es früher nachmittag und Gretchen befand sich mitten in einer
Laubenkolonie wieder. Eine männliche Stimme riss sie aus ihren trüben Gedanken heraus.“Gretchen,bist du das?“Sie drehte mit Schwung ihren hübschen Kopf und ihre blonden Locken tanzten dabei in der Sonne.“Ja“,kam zögerlich aus ihrem Munde,suchend blickte sie sich um aus welcher Richtung die sehr angenehme und ihr wohlbekannte Stimme herkam.“Hier Gretchen“,hinter einem Hortensienbusch kam das braungebrannte Gesicht eines sympathischen älteren Herren zu Tage.“Herr Schwanenhuber,das gib´s ja gar nicht.“Auf Gretchen´s Gesicht war der Anflug eines Lächelns zu erkennen.Sie war sichtlich erfreut ihren früheren Nachbarn wieder zu sehen.Damals hatte Gretchen ihn immer Onkel Pumuckel genannt,wegen der vielen roten Haare,die seinen Kopf geziert hatten,doch die waren mittlerweile fast ganz verschwunden und waren einem
zarten Grau gewichen.“Oh,wie schön,Onkel Pu,ich meine Herr“schmunzelte Gretchen.“Na,na, nenn
mich ruhig weiter Onkel Pu.“Weit breitete er seine Arme aus um Gretchen herzlich in Empfang
zu nehmen und ausgiebig zu begrüßen,was sie auch dankend annahm.

Momohase Offline

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27.12.2009 21:12
#18 RE: Story von Momohase Zitat · Antworten

Hallo Ihr Lieben,
nochmals vielen,herzlichen Dank,für Eure Kommis,Ihr seid so lieb.
Es geht weiter mit Onkel Pu,sorry,auf Marc müsst Ihr noch ein wenig warten.
Susi

„Hey,was seh´ich da,hast du etwa geweint?komm´erstmal mit ich mach´dir einen Kakao mit Wolke,
den magst du doch so gerne.“ „Oh,dass du das nicht vergessen hast,Onkel Pu,wie schön.“ behutsam
legte er seinen Arm um Gretchens Schultern und führte sie auf seine Veranda,wo es ringsum ein wundervoll,duftendes Blütenmeer zu entdecken gab,jede einzelne Blume strahlte mit ihren Nachbarn um die Wette.Gretchen fühlte sich angesichts der Pracht ganz überwältigt und sank leicht seufzend in einen bequemen Korbsessel und genoss den Anblick,der sich ihr bot in vollen Zügen.Im Nu war auch Onkel Pu wieder mit einem großen Becher Kakao inklusive mega Schlagsahnehaube
verziert mit bunten Streuseln,da.Gretchen nahm die Tasse dankend aus seiner Hand und tauchte Mund und Nase in die überaus köstliche Wolke.“Mmmh,lecker,genau das hab´ich jetzt gebraucht,“
schmatzte Gretchen durch weißgekeidetes Schnutenantlitz.Auch Onkel Pu ließ sich die Wolke
schmecken.“Erzähl´mal,was ist denn passiert,das eine so hübsche und talentierte junge Frau,wie du
so bedreubelt aus der Wäsche guckt?“fragte Onkel Pu nach.“Ach,das ist eine lange traurige Geschichte.““Also Gretchen,wenn ich eins hab´dann ist es Zeit.Und ich würde gerne hören,wo der
Schuh drückt,ehrlich.“Mit diversen Taschentüchern bewaffnet und mit den Händen wild gestikulierend malte Gretchen Onkel Pu ihre Geschichte vor sein inneres Auge.Nach dem sie die Schilderung ihres Dramas beendet hatte,runzelte Onkel Pu seine Stirn und mit seiner rechten Hand
rieb er sich sein markantes Kinn und brachte leise hervor:“Oh Gretchen,das tut mir unsagbar leid für
dich,das hast du nicht verdient.Beschützend legte er seinen Arm um ihre Schultern.Gretchen schniefte leise auf und legte ihren Kopf an seine breite Schulter“Da ..darf i ..ich noch ein bißchen
hierbleiben,bitte.Ich will noch nicht nach Hause.Außerdem hab´ich ja gar kein zu Hause mehr.“
„Aber sicher doch,du kannst so lange bleiben,wie du möchtest.Hab´alles da.Leg´dich ruhig ein wenig auf den Ottomanen in der Laube.Mach´s dir dort gemütlich.Ich werde später noch etwas Leckeres für uns grillen,einverstanden?““Ja gerne,vielen dank Onkel Pu.“Gretchen schlurfte langsam zu ihrem sehr einladend wirkenden Schlafplatz und ließ sich völlig erschöpft in die vielen
schönen,bunten Kissen fallen.ein paar Minuten später vernahm man rhythmisches Matratzengeratze
Gretchen fiel in einen unruhigen Schlaf und das was sie zu träumen begang war alles andere als
romantisch,es war

Momohase Offline

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28.12.2009 23:44
#19 RE: Story von Momohase Zitat · Antworten

Hallo Ihr Lieben,
vielen Dank für Eure Kommis,es geht weiter.
Lasst Euch überraschen,was passiert,ich hoffe Euch gefällt es

Susi

unsagbar heiß,überall waren Flammen zu sehen.Das Feuer knisterte und loderte.Unaufhaltsam
fraß sich das Flammenmeer die hölzerne Treppe empor.Im 1.Stock zerbarste eine Vitrine in Tausende von kleinen Glassplittern,die durch das Treppenhaus regneten.Ein riesiger Kronleuchter
löste sich von der Decke und krachte klirrend auf den hellen Marmorfussboden.Ein Gobelinwandgemälde,das ebenfalls den Kampf gegen das Feuer verloren hatte,krachte lautstark dieGalerie hinunter,genau vor die Füsse von Gretchen,mit weit entsetzt und mit aufgerissenen Augen sah sie dem Schauspiel zu.Plötzlich vernahm sie zwei männliche Stimmen,die sich offensichtlich lauthals stritten.“Gretchen gehört mir,du wirst sie nie bekommen,du Weißkittel.Vorher bring ich dich um.““Du Lügner und Betrüger,du hast sie gar nicht verdient,du
Perversling.““Was verstehst du schon von Frauen.Du knallst sie einmal und dann war´s das.““Du
Schwachnase ertränkst alles mit Whiskey,peilst ja gar nichts mehr.““Du ausgelutschter Weichtoast
dir ist dein Job wichtiger als alles andere.““Du Möchtegernkawalier kannst Gretchen nicht das geben,was sie braucht.““Du Mamasöhnchen hängst noch an ihrem Rochzipfel.““Du Toilettentief-taucher besorgst es deiner Mutter.““Du Loser Hasenzahn gehört mir,niemals dir.““Mich hat sie
geheiratet nicht dich,du Penner.Ich knall´dich ab.“
2 Schüsse hallen durch das Haus.Gretchen erstarrt zur Salzsäule und schreit aus Leibeskräften:“Nein,Marc,nein du …..

Mittlerweile betrat Bärbel Haase das leere Krankenzimmer,in dem sich Gretchen noch vor kurzem
befand.Ihr Blick fiel sofort auf den Brief,der groß auf dem Kissen prangte.Ohne zu zögern nahm
Bärbel wie eine diebische Elster den Brief an sich,und schwupps verschwand er in den großen
weiten ihrer Handtasche..
Anschließend machte sich Bärbel auf den Weg in die Cafeteria und gönnte sich erstmal einen
heißen Kaffee,nichts ahnend,dass sie eigentlich etwas zur Beruhigung hätte bestellen sollen,was ihr
sehr zum Vorteil gedient hätte beim Lesen von Gretchen´s Post.
Da betraten die zwei Ärztegladiatoren Marc und Mehdi die Cafearena.Sie füllten ihre Tabletts mit
allerlei Eßbaren und nahmen an einem freien Tisch platz.“Mensch Marc,was erzählst du da die Villa
von Buren ist niedergebrannt.““Jep Mehdi seine ach so feine Hütte am See ist abgefackelt.“Marc
konnte sich ein Grinsen dabei nicht verkneifen.“Marc,bitte.“Ja was Mehdi,soll´ich mit dem Möchtegernbaron auch noch Mitleid haben,häh?Vorher fällt Schnee in der Sahara.““Also etwas mehr Anstand hätt`ich dir schon zugetraut.““Für den Fuzzi,nie im Leben,der hat Gretchen nicht
verdient.Schade,das sein Hintern nicht Feuer gefangen hat.Buren am Spiess.““Mal was anderes,wie
hat Gtetchen die Nachricht verkraftet,“fragte Mehdi besorgt.“Sie ist in Ohnmacht gefallen.““Nein.“
„Doch aber ihr Retter in goldener Rüstung war ja zur Stelle.“Marc tippte sich stolz auf seine Brust.
„Na Lanzelot,dann zeig´mir mal,wie du deinen Gegner vom Pferd holen willst.““Also den Tipp
wollte ich mir gerade von dir abholen.““Marc,du mußt...weiter kam er mit seinen Ratschlägen nicht
denn ein lauter Aufschrei ertönte durch die Cafetria und strapazierte die Trommelfelle der Anwesen-
den.“Nein,dieser Betrüger,“gellte es aus Barbels Haase´s Hals,die von ihrem Stuhl aufsprang.Mehdi
blieb ein Pommes frites quer im Rachen stecken.Er hustete heftig.Marc´s Ohren stellten sich bei dem Wort Betrüger senkrecht in die Höhe.“Wie bitte.“Er stürmte förmlich zum Tisch von Frau
Proffessor ,dabei schwappte ihre Tasse über.“Was haben sie da gesagt Frau Haase?“Bärbel wimmerte nur noch vor sich hin:“Das kann doch alles nicht wahr sein,das schöne,viele Geld,dieser,
dieser Betrüger.“Sie hielt Marc den Brief unter die Nase,er überflog die Zeilen und schlug mehr als
wütend mit der Faust auf den Tisch,dass es nur so schepperte.“Dieses Schwein mach´ich fertig.“
Inzwischen waren die beiden Mittelpunkt der Cafeteria.“Wenn ich den zwischen die Finger kriege.“
Wutschnaubend mit bebenden Nasenflügeln verließ Marc in Windeseile den Raum in Richtung
Schwesternzimmer.*Mein Hasenzahn, was hat der Abschaum von Möchtegernmillionär dir bloß
angetan.Ich könnte den kastrieren,ne zu wenig,skalpieren,rösten,den Kopf amputieren.Wo steckt
diese Ratte bloß.Mensch Meier,reiß dich zusammen,sonst kann Gretchen dich hinter Schwedischen
Gardinen besuchen .*

Momohase Offline

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29.12.2009 21:45
#20 RE: Story von Momohase Zitat · Antworten

Hallo Ihr Lieben,
vielen Dank an alle meine Leser und Kommischreiber,es geht weiter.
liebe Grüße Susi



Bärbel Haase hatte große Sehnsucht nach ihrem Ehemann Franz.Dieser gewisse Brief von Alexis hatte ihr
schlechtes Gewissen zum Vorschein gebracht.Leise öffnete sie die Tür von seinem Zimmer auf der
Intensivstation.Man hatte Bärbel mitgeteilt,dass die Werte vom Professor sich wesentlich verbessert
hätten,was sie mit großer Freude vernommen hatte.Es stand also nichts mehr im Wege,warum Franz
nicht in absehbarer Zeit aufwachen sollte,dies waren zur Abwechselung mal gute Nachrichten.
Bedächtig nahm sich Bärbel einen Stuhl und nahm neben seinem Bett platz.Sie begann Franz aus-
giebig zu betrachten.Er sah etwas blaß aus und hatte leicht eingefallene Wangen,seine Haare klebten
an seiner Stirn.Seine Atmung war langsam und regelmäßig.In Bärbel´s Augen sammelten sichTränen .Sie fing an ihr Herz vor ihm auszuschütten,Bärbel flüsterte:“Oh Franz,das hab´ich alles
nicht gewollt.In Indien war ich einsam ohne dich und da war dieser gutaussehende Mann,der mir
so viel Komplimente gemacht hat und da dachte ich 1x kann ja nicht schaden.Außerdem hab´ich
geglaubt,ich hätte sozusagen ein paar ein dir gut,na wegen Elke Fischer und so.Aber dann wurde der anhänglich wie ein lästiges Kaugummi.Doch er war einfach charmant und so gut im äh,wo war
ich gerade ,ach ja,stell´dir vor ,der wollte sich nicht von mir trennen und dann hat er mich auch noch reingelegt.Oh Franz,die ganzen Goldbahren sind weg,einfach futschkato.Aber nun ja dein
Butterböhnchen ist ja clever und hat sich einen lukrativen Nebenjob an Land gezogen und den Goldesel wieder angefüttert.Dann können wir zusammen träumen und reisen,wohin du willst.Franz,
du verzeihst mir doch.ist doch eigentlich fast nichts passiert.Außerdem hast du ausgiebig in
fremden Betten gefeiert ohne mich,oder nicht?Aber lass´uns die Vergangenheit ruhen und neu
anfangen.Ich möchte so gerne mit dir nach Venedig,seufz,Franz,du mußt schnell wieder gesund werden.Weil dein Kälbchen brauch´dich auch ganz dringend.Du kannst dir nicht vorstellen,was
dieser Alexander unser Tochter angetan hat.Ich kann´s immer noch nicht fassen.Franz mein Süsser
wach doch auf.Ich liebe Dich.“Zärtlich streichelte Bärbel über die Wange von Franz und hauchte
ihm einen Kuss auf die Stirn.Danach verließ sie das Zimmer.
Im Schwesternzimmer angekommen ,verteilte Marc Meier der verschreckten Schwester Sabine eine
Reise,die sie nicht gebucht hatte.“Wo ist Dr.Haase.Raus mit der Sprache.Sonst lernen sie mich von
meiner mega penetranten Seite kennen,da garantiere ich ihnen,danach werden sie 3 nächtelang nicht
schlafen,also wo ist sie,verdammt nochmal?““Ich weiß es nicht,Herr Dr.Meier.““Das können sie dem Papst erzählen,aber nicht mir.Los spucken sie´s aus!“Marc packte die ängstlich blickende
Schwester an ihren Schultern,als wenn er die Antwort aus ihr herausschütteln wollte.“Ich schwöre,
ich weiß es wirklich nicht.Aber ich kann mal nachschauen,ob ihre Sachen noch da sind.““Ja,dann
man los,hab´nicht bis übermorgen Zeit,“brummte Marc nur.*Wo steckt sie nur.Ich mache mir all-
mählich große Sorgen um meinen süssen Hasenzahn.Ich würd´sie so gerne trösten.Wie ich sie kenne,hat siebestimmt ihre Schleusentore ganz weit geöffnet und die will ich wieder schließen.*
„Herr Dr. Meier,“riss Schwester Sabine Marc aus seinen Gedanken.“Ihre Sachen sind weg.“
„Okay,okay,nicht gut.“Nachdenklich lief er aus dem Zimmer.Auf dem Weg zu seinem Büro traf er
auf Mehdi.“Was war das denn für ein filmreifer Auftritt in der Cafeteria vorhin?““Oh Mehdi,komm
mit,ich erzähl´s dir,aber ich weiß es wird dir definitiv nicht gefallen.“Marc zog Mehdi mit in sein
Büro.Nachdem er ihm alles brühwarm serviert hatte,schüttelte der Gynäkologe nur traurig seinen
dunkelen Lockenkopf.“Was für eine kranke Seele dieser Millionärverschitt,armes Gretchen.Wo steckt sie überhaupt.?““Ja,genau das ist das Problem,keiner weiß wo sie sich vergraben hat. In Marc´s Gesicht machte sich Verzweifelung breit,er fuhr mit seinen Händen über seine müden Augenlider
.Mehdi lehnte sich in seinem Stuhl zurück.“Marc,hast du schon versucht sie auf ihrem Handy zu
erreichen?““Mensch Mehdi,meinst du ich trage meinen Kopf nur als Dekoration auf meinen
Schultern.Na klar.Ein paar mal,sie hat es abgeschaltet.“kam die mehr als genervte Antwort von Marc.“Also,was hast du vor,willst du sie suchen?““Tja Mehdi,wenn ich wüßte wo,ich dachte du
hättest vielleicht eine Idee.“Mehdi´s Gesichtszüge fingen auf einmal an zu entgleisen,er sah aus als
hätte ihn ein Laster gestreift.“Neeeiiinnnnn,nicht,“stammelte er,“das kann sie doch nicht tun.““Was
Mehdi was,ist dir eingefallen?Marc war inzwischen aus seinem Stuhl aufgesprungen und packteMehdi anden Schultern und schüttelte ihn.“Was sag´es endlich Mehdi,mach´spuck´s aus los,
Marc wurde panisch,seine Augäpfel traten leicht hervor,seine Mundwickel fingen an zu zucken.über
Mehdi´s Lippen kam nur,“die Brücke.““Welche Brücke?“Marc war außer sich,seine Finger gruben
sich immer tiefer in Mehdi´s Schultern.“Die Brücke von der sich Gretchen damals gestürtzt hat.“Wo ist diese Brücke,verdammt noch mal?“Mehdi schloß seine Augen und flüsterte,“hoffentlich
ist es nicht zu spät?“Marc wurde fast wahnsinnig vor Angst.Mit weit aufgerissenen Augen und be-
legter Stimme brachte er hervor,“Mehdi,wo ist diese Scheißbrücke?“Er hob seine Augenlider und
schaute Marc mir besorgter Miene an.“An der Havel bei..““Das dauert mir zu lange Mehdi.“Mit
einem Ruck riss er seinen Freund aus dem Stuhl und packte ihn am Arm und zog ihn zur Tür.“Mehdi ,du zeigst mir den Weg.Wir fahren sofort dahin.los komm´,sonst dreh´ich noch ab.Ich
muß mein Gretchen finden.Hörst du Mehdi,“etwas leiser fügte er noch hinzu,“ich liebe sie!“Mehdi
nickte nur,“Ich weiß.brauchst du mir nicht zu erzählen,das sieht Blinder mit´nem Krückstock.Ich
weiß das schon lange.““Ja du,aber Gretchen weiß es leider nicht!“Manchmal brauchen wir für die
wirklich wichtigen Dinge im Leben ziemlich lange ,um sie zu erkennen ,leider.Das könnte uns
nämlich so einige Umwege ersparen.*Das verzeih´ich mir nie,wenn meinem Hasenzahn etwas
zugestossen ist.Mensch Meier,die Karre hast du richtig in den Dreck gefahren,du hättest sie be-
schützen müssen.Du hättest sie nicht aus den Augen verlieren dürfen,du Idiot.Boah,allein die Vorstellung Gretchen steht da oben auf der Brücke und will...nein,nein ausblenden stop.* „Wir
fahren jetzt zu dieser beschissenen Brücke Mehdi,verstanden.“Dieser wirkte noch immer etwas
benommen.“Ja Marc,wir müssen uns beeilen.“Auf dem Parkplatz angekommen riss Marc die Auto-
tür auf in Sekundenbruchteilen später heulte auch schon der Motor seines alten,aber verlässlichen
Volvos auf,verlässlicher,als Marc´s Verhalten gegenüber Gretchen in der Vergangenheit.Marc gab
Gas für ihn ging es in seiner Gefühlswelt um Leben und Tod.Er wollte nichts sehnlicher als seinen
Hasenzahn retten,koste es was es wolle.Sie tat ihm so unendlich leid.Wie konnte man diese wundervolle Frau nur so hintergehen.Das konnte er nicht begreife,sie so tief verletzen und ihr Herz
mit Füssen treten.


Momohase Offline

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30.12.2009 21:15
#21 RE: Story von Momohase Zitat · Antworten

Hallo Ihr Lieben,
ich wünsche allen ein guten Rutsch ins Neue Jahr und viel Spass beim Feiern.
Vielleicht kommt morgen noch ein Teil.
Vielen herzlichen Dank an alle Leser und Kommischreiber,ich freu´mich immer von Euch zu hören.
EureSusi

Marc raste schneller,als die Polizei erlaubte durch die Straßen Berlins.Mehdi gab ihm die Richtung
an,in die er fahren sollte.Endlich kamen sie an besagter Brücke an.Ohne viel nach zu denken,hielt
Marc mitten auf der Brücke an.Marc stürmte aus seinem Auto direkt an die Brüstung der Ostseite,
und blickte hinunter zur Wasseröberfläche,aber außer einem kleinen Ausflugsdampfer war nichts
zu sehen.Mehdi tat es ihm gleich,nur auf der Westseite,er rief lauthals,“Ich kann nichts entdecken
und du?““Nein“,war die knappe Antwort von Marc.Da fiel sein Blick auf etwas silbernes das in der
Sonne leicht glitzerte,er hob es auf .Augenblicklich begann es in seinem Kopf zu rattern,*Sie war
hier, mein Hasenzahn,das ist ihre Haarspange,ich halt es kaum noch aus vor Sehnsucht.Wenn ich
bloß wüßte,wo ich sie finden kann.*Marc´s Herz krampfte sich zusammen angesichts der Ungewissheit von Gretchen´s Aufenthaltsort und ihr momentaner Zustand.Er ließ seinen Blick
längs der Uferseiten schweifen,in der Hoffnung irgend etwas von ihr zu erhaschen,aber vergeblich.
Marc´s Kopf fiel auf seine Brust nieder,soll´ich jetzt enttäuscht sein,oder mich freuen,das wir
Gretchen nicht gefunden habe,er seufzte tief,“Mehdi,lass´uns fahren,hier ist sie nicht.““Ja,du hast
recht,vielleicht weiß jemand im Krankenhaus mehr.Komm´.“Sein Freund und Kollege Mehdi legte
tröstend seinen Arm um die Schultern von Marc und versuchte ihm Mut zuzusprechen,“Sie wird
sich melden,ganz sicher und dann kannst du ihr alles sagen,was du bisher noch nicht losgeworden
bist.““Oh,Mehdi,wenn Gretchen mir überhaupt zu hört.Du weißt,sie denkt immer noch,ich hätte was mit ihrer Freundin Gigi gehabt,diese blöde Kuh.Der könnte ich den Hals umdrehen.““Abwarten
abwarten,es wird nie so heiß gegessen,wie es gekocht wird.Pass´auf,die wahrheit wird ans Licht
kommen.““Danke Mehdi,du bist ein wahrer Freund.““Mensch Marc,ist doch Ehrensache,außerdem,
liegt mir Gretchen´s Wohl auch am Herzen,wie du weißt.“Marc blickte auf in seinen Augen war ein leichtes Funkeln zu erkennen.“Ey Meier mach´halblang,das ist rein freundschaftlich gemeint,ok.“
Sie fuhren ins EKH zurück.

Gretchen schreckte aus ihrem Schlaf hoch,ihre Haare klebten an ihren Schläfen,sie atmete schwer
und jammerte,“Wie schrecklich,jetzt verfolgt mich die Geschichte auch noch im Schlaf.“Onkel Pu
war sofort zur Stelle,er reichte Gretchen ein Glas Wasser,und strich ihr eine Haarsträhne aus dem
Gesicht,“Beruhige dich Gretchen,es war nur ein Traum,ich bin ja bei dir.““Danke,ich bin so froh,
dass ich hier bin und nicht allein,Onkel Pu.““Aber gerne,du und Jochen,ihr wart ja früher auch oft
bei mir,wenn Mama und Papa Haase zu einem Ärztekongress waren.Aber mal was anders,wer ist
denn dieser Marc.Nein.Sag, es nicht.Das ist doch nicht etwa dieser Marc Meier aus der Schule,über
den du dich regelmäßig bei mir ausgeheult hast,oder?““Doch,genau der ist es .Wir arbeiten zusam-
men,er ist mein Chef in der Chirurgie.“ Gretchen schaute verlegen auf den Boden und schnaufte tief durch,“Oh Gretchen sag´bloß,dein Herz schlägt immer noch für diesen Vorstadtcasanova?““Ja,
also,so genau weiß ich das nicht.Manchmal ja,manchmal nein.Aber,ich konnte ihn nie ganz vergessen,obwohl wir uns eine zeitlang nicht gesehen hatten.Marc ist so,so mmmhh.“Gretchen
schloß ihre Augen und ein leichtes,verzücktes Lächeln zierte ihren süssen Mund.“Ich hab´s verstanden Gretchen,war ja auch mal jung,schmunzelte Onkel Pu.“Na,erzähl´mir mal von Prinz
Nr.2,ich hoffe,der ist nicht so´ne Niete,wie Prinz Nr.1.Ich heiz´derweil den Grill an und bin ganz Ohr.“Gretchen geriet regelrecht ins schwärmen,als sie in schillerdenFarben vom ihrem Prinz Nr.2
berichtete.“Aber eins versteh´ich nicht so ganz Gretchen,warum hast du überhaupt Prinz Nr.1
geheiratet und nicht Prinz Nr.2?““Also,das mußt du Prinz Nr.2 selber fragen.““Weißt du was,das
werde ich bei Gelegenheit auch tun,diesen Dr.Meier,der dein Herz ja mächtig beindruckt,aber auch
verletzt hat,den muß ich mal unter die Lupe nehmen,was für eine Type dahinter steht.aber jetzt
wird erstmal gegessen.Und danach rufst du Mama,dass es dir gut geht,sie macht sich bestimmt
schon Sorgen.““Ja,Onkel Pu mache ich,versprochen.“Die Sonne war schon am Untergehen und
hatte den Himmel in ein zartes orange getaucht,es war ein herrlich,wunderbar milder Frühsommer-abend,die Grillen zirpten und es lag ein leichter Blütenduft in der Luft.Gretchen zog die zarte
Abendluft ein.Sie fühlte sich schon viel besser im Gegensatz zu heute morgen.

Marc und Mehdi waren in der Zwischenzeit wieder im Krankenhaus angekommen und erkundigten
sich sofort ob jemand etwas Neues von Gretchen gehört hatte,dies war jedoch nicht der Fall.
Niedergeschlagen und enttäuscht verabschiedete sich Marc von seinen Kollegen und fuhr in seine
leere Wohnung.Sehr erschöpft fiel er ins Bett,doch schlafen konnte Marc nicht gleich ,so viel ging
durch seinen braunen Haarschopf und seine Augenlider umschlossen seine hübschen,meergrünen
Augen,seine Lippen seufzten leise vor sich hin,was für ein Tag.Bis ihn doch ein unruhiger Schlaf
übermannte.
Auf einmal befand sich Marc in

Momohase Offline

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01.01.2010 15:00
#22 RE: Story von Momohase Zitat · Antworten

Hallo Ihr Lieben,
ich wünsche allen ein frohes,gesundes und gesegnetes Jahr 2010
vielen Dank für Eure lieben Kommi´s

Ich hoffe,Ihr habt viel Freude am neuen Teil.
herzlichst Susi

http://www.youtube.com/watch?v=uPHmsEoLsL0&feature=related


sich in einem Nebenraum der Kirche.Seine Hände waren schweiß-
nass und zitterten.Er lief nervös auf und ab,wie ein bengalischer Stubentiger. Völlig angespannt
zupfte er an seinem dunklen Anzug herum und blickte gebannt auf seine Armbanduhr,noch 5
Minuten.Dann wollte Gretchen hier sein.Das dauert.*Wie sag´ich es ihr.Oh,mir klebt die Zunge am
Gaumen fest.Wo hab´ich meine Kaugummi,gib´s doch nicht.Wenn ich nichts sage,werde ich das mein Leben lang bereuen.Fühl´mich wie vor der Abi-Prüfung,ne schlimmer,viel schlimmer.Meier,
du kriegst das hin.Einfach nur die Zunge bewegen und sprechen,kann doch nicht so schwer sein,
mach´es einfach.Mach´.Wie sie wohl aussieht?Bestimmt wie eine Prinzessin.Ich wünschte,sie wäre
meine Prinzessin und ich ihr Prinz.Noch ist es nicht zu spät oder doch?Mein Herz klopft so heftig
ich hätte doch was nehmen sollen,ach ne,lieber nicht,das betäubt bloß.Da,die Tür,sie kommt.*
Marc blickte hoch,da stand Gretchen vor ihm in ihrem weißen,schulterfreien aus lauter Spitzen
bestehenden Brautkleid.Es raubte ihm den Atem.Gretchen blickte ihn erwartungsvoll an.Marc
räusperte sich.Er konnte sein Augen nicht von ihr lassen,wie gebannt starrte er sie an.Marc fing an leicht an zu stottern:“Grrrreetchen,iiich mmuß dir etwas sagen.““Ja Marc,was gibt es denn so Wich-
tiges,das du mich kurz vor meiner Hochzeit mit Alexis sprechen möchtest.““Tja,wir kennen uns jetzt schon so lange und wir arbeiten auch zusammen.“Gretchen unterbrach ihm,“Bitte komm´zum
Punkt,ich hab´noch was Wichtiges vor.“Marc hatte auf einmal wieder dieses Kribbeln im Bauch,er
spürte die Anziehungskraft,die zwischen ihnen bestand immer deutlicher.Gretchen lächelte ihn an,
was ihn ermutigte.“Gretchen,du bist in meinem Kopf und in meinem Herzen und ich kann an nichts
anderes mehr denken,als an dich,nur noch dich.Ich bin so gern in deiner Nähe,da fühl´ich mich als
wenn ich zu Hause wäre.Ich hab´noch nie für jemanden so empfunden.Ich wollte dir das alles schon
viel eher sagen,aber es kam immer irgend etwas dazwischen.Du bist mein Leben,nicht mein Job.
Von Dir fühl´ich mich angezogen.Gretchen ohne dich will ich nie mehr sein.Ich liebe Dich.Bitte
heirate Alexis nicht.“ Gretchen sah Marc mit großen erstaunten Augen an,eine Träne kullerte langsam ihre Wange hinunter,sie schluckte schwer.Vorsichtig näherte sich Marc Gretchen,er wischte
mit seinem Daumen die Träne einfach weg.Er stand jetzt unmittelbar vor ihr seine Hand berührte
ihren Nacken langsam zog Marc ihr Gesicht näher zu sich heran und blickte ihr ganz tief in ihre
azurblauen Augen,er schmolz dahin.Ihre Lippen waren nur noch wenige Zentimeter voneinander
entfernt.Gegenseitig konnten sie den warmen Atem des anderen spüren.Marc fing an zu flüstern,
„ich will nur dich.“ Und dann passierte es ihre heißen Lippen trafen aufeinander und verschmolzen
zu einem langen,zärtlichen Kuß.Ganz fest hielten Marc´s Arme seinen Hasenzahn umschlossen.

Marc wurde wach ,in seinen Armen hielt er sein Kissen fest umschlossen.“Mist,wenn´s am Schön-
sten ist muß man aufwachen.“Sein Blick galt seinem Wecker,es war Zeit aufzustehen.Marc duschte,
frühstückte und machte sich auf den Weg ins EKH.*Hoffentlich gibt es Neuigkeiten wo Hasenzahn
steckt.Diese Frau hat mir echt den Kopf verdreht,was ich nie für möglich gehalten habe.*

Die ersten Sonnenstrahlen kitzelten Gretchen´s Nase,sie fing an sich sich zu recken und zu srrecken
Was kam ihr da für ein köstlicher Duft von frisch gekochtem Kaffee entgegen.Herrlich.*Mmmh
ich habe richtigen Kaffeedurst und eigentlich besser geschlafen als gedacht.Hab´ja gestern spät noch kurz mit Mama telefoniert.Papa ist auf dem Wege der Besserung,wie schön.Außerdem weiß sie Bescheid,ok,würde ja sowieso rauskommen.Was hat sie mir erzählt,Marc wäre ausgerastet,als er
die Sache von Alexis mit bekommen hat.Kann mir sein Gesicht lebhaft dabei vorstellen.Die beiden
konnten sich nie riechen.Ich muß unbedingt gleich mit Onkel Pu die rechtliche Seite meiner Hochzeit besprechen,was für Schritte ich unternehmen muß.Alexis,du bist gestrichen aus meiner
Liste,aus meinen Träumen,aus meinen Gedanken,aus meinen Sehnsüchten,aus meinen Plänen,aus
meinem Herzen,basta,finito,sense,aus die Maus,Ende im Gelände,asta la vista baby für immer und
ewig.Männer,was interessieren mich Männer,sind sowieso total überbewertet. Ich mach´jetzt Karriere,ja genau und werde mich richtig reinknien.Aber erstmal frühstücken.* „Guten Morgen
Onkel Pu,mmh,das duftet so lecker nach Kaffee und Croissont´s,ich komme gleich,nur eben kurz
frisch machen.““Guten Morgen Gretchen,na,wie ich sehe hast du gut geschlafen.““Ja,dich hat mir
der Himmel geschickt,ich bin dankbar,dir über den Weg gelaufen zu sein,Onkel Pu.““Nun,manch-
mal sind unsere Pfade,die wir laufen nicht klar zu erkennen und wir verpassen die Abzweigung,aber
dann tauchen auf einmal wie aus dem Nichts Hinweisschilder auf.Gretchen,du findest deinen Weg,
da bin ich mir ganz sicher.““Danke,du bist so lieb zu mir.“Gretchen schlang ihre Arme um seinen
Hals.In Onkel Pu`sGesicht bildeten zwei sympathische Grübchen,er strahlte,“Du bist und bleibst
mein kleiner Sonnenschein.“

Momohase Offline

PJler:


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02.01.2010 17:56
#23 RE: Story von Momohase Zitat · Antworten

Hallo Ihr Lieben,
vielen Dank an alle Leser und Kommischreiber,Ihr bereitet mir Freude und ich hoffe,ich auch.
Ich wünsche viel Spass beim Lesen.
Es geht in die "nächste Runde"
liebe GrüßeSusi



Nach dem die Beiden das leckere Frühstück genossen hatten,machte Gretchen sich daran den Tisch
abzudecken und den Abwasch zu erledigen.Onkel Pu schnappte sich die Leiter und eine große
Astschere,denn er wollte noch den Weidenbaum etwas stutzen.Gretchen war in ihre Arbeit vertieft
und summte vor sich hin.Als sie plötzlich ein lautes Scheppern von draußen vernahm und augenblicklich später einen lauten Schmerzensschrei „AAAAAAHHHHH,mein Bein,Gretchen
Hilfe.“Vor Schreck hätte sie fast eine Tasse fallen lassen.“Ich komme.“Schnellem Schrittes lief sie
in den Garten.Dort bot sich ihr ein erschreckendes Bild Onkel Pu war von der Leiter gestürtzt,er
hatte sich,wie Gretchen um Entsetzen feststellen mußte eine offene Unterschenkelfraktur sowie
diverse Schnittverletzungen zugezogen.Gretchen bettete Onkel Pu´sKopf in ihren Schoß und strich
ihm beruhigend über seinen Kopf,mit der anderen Hand holte sie ihr Handy heraus und wählte die
Nummer vom EHK und alarmierte den Rettungsdienst.“Onkel Pu,ich bin bei dir,ich lass´dich nicht
allein,ich werde mich um dich kümmern,es tut mir so leid,wie konnte das nur passieren?“Onkel Pu
stöhnte vor Schmerzen,“ah,Gretchen,meine Ärztin flickt mich wieder zusammen.““Bitte,nicht so
viel sprechen Onkel Pu,der Krankenwagen ist gleich hier.Dann geb´ich dir ein Schmerzmittel.
Wenige Minuten später traf Gordon mit dem Abulanzwagen ein.“Schöne Frau,das ist aber eine Über
raschung sie hier anzutreffen.es freut mich,das ich sie gefunden habe sozusagen,denn das halbe
Krankenhaus sucht schon nach ihnen,insbesondere Dr.Meier und Dr.Kaan.““Äh,Gordon,könnten wir uns wichtigeren Dingen widmen und das auf später verschieben,“wisperte Gretchen.“Aber,
selbstverständlich Frau Doktor.Doch sie sehen heute wieder richtig gut aus,nebenbei bemerkt.
Gretchen verdrehte nur ihre Augen *Gordon schon wieder,der kann es auch nicht lassen. *„Ja,ja,
geben mir mal den Notarztkoffer,ich will einen Zugang legen.“Nachdem Gretchen Onkel Pu soweit
notversorgt hatte,fuhren sie ins EKH.
Vor der Notaufnahme angekommen,öffneten sich sogleich die Türen des Krankenwagen´s und
gaben den den Blick auf Dr.Marc Meier frei,der sekundenlang in Gretchen Haase´s Antlitz starrte.
Marc war so überrascht vom plötzlichen Wiedersehen von der Dame seines Herzen´s,dass Gordon
ihn erstmal antippen mußte,sonst hätte man Marc nämlich im Wachsfigurenkabinett von Madame
Tussot ausstellen können.Dr.Meier,“Hasenzahn,da bist du ja wieder,“kam leise über seine Lippen,ohne seine Augen von Gretchen zu wenden.“Patient Joseph Schwanenhuber offene Unter-
schenkelfraktur.Blutdruck bei 110 zu 70,Patient soweit stabil.“Ja,ok,ok Gordon,“war Marc´s Ant-
wort.Jetzt erst fiel ihm auf, dass Gretchen die Hand des Patienten fest umklammert hielt.Allmählich
fand Marc seine Sprache wieder,“Hasenzahn,seid wann halten wir eigentlich Händchen mit den
Patienten,ist mir da etwas entgangen.?“Oh,Marc,das ist mein On..,ich meine mein früherer Nachbar,
wir kennen uns schon ganz lange,also bitte,benimm´dich.“Na dann ist ja gut,ich dachte,du hättest
einen N....,ich dachte,das gehört jetzt zur Behandlung dazu.Also Röntgen,große Blutbild,vorbe-
reiten auf die OP,du assistierst mir bitte.““Bitte,hast du ein neues Wort gelernt,in der Zeit,wo ich
nicht da war,Marc?““Och,Hasenzahn,du kennst so einiges noch nicht von mir,aber das wird sich
ändern.““Danke Marc,aber mein Bedarf ist zur Zeit mehr wie gedeckt,also kannst du dir das schen-ken.““Schenken,gute Idee,morgen bekommst du was von mir.“*Sag´mal spinn´ich,was in denn in
den gefahren.*Marc schenkte Gretchen während die beiden sich für die OP vorbereiteten sein
schönstes Lächeln.*Meine Süsse,du wirst dich wundern,um dein Herz werd´ich jetzt kämpfen,
verlass´dich drauf.*Die Operation verlief reibungslos.Gretchen war sichtlich erleichtert und froh.
„Danke Marc,das war gute Arbeit.Was gibt es Neues von meinem Vater?““Mein Job,Gretchen,
außerdem hatte ich eine hervorragende Assistenz.Und was deinen Vater betrifft,der ist heute morgen aus dem Koma erwacht, und er wird sich sicher über deinen Anblick freuen.“Leise fügte er noch hinzu“So wie ich auch.““Ach Marc,das sind wundervolle Neuigkeiten.“*Aber,irgend etwas stimmt
nicht mit ihm,der grinst die ganze Zeit,als hätte man ihm ins Knie geschossen,komisch.Na ja egal
ich geh ´jetzt zu Papa und danach werd´ich nach Onkel Pu schauen.*

„Papa.“ „Kälbchen“Gretchen strahlte über das ganze Gesicht,als sie das Zimmer,der IT betrat.
„Was bin ich froh zusehen,dass es dir wieder besser geht,oh Papa,ich hatte mir solche Sorgen ge-
macht,aber Marc hat dich gerettet.“Ganz vorsichtig umarmte Gretchen ihren Vater.“Aber Kälbchen,
was höre ich von Alexis?““Ach Papa,nicht so wichtig,Thema ist abgehakt,ich mach´jetzt Karriere.“
„Na,lass´das bloß deine Mutter nicht hören.Apropos,deine Mutter verhält sich so komisch,ist was
passiert von dem ich nichts weiß?““Nö,wüßte nicht was.Also Papa,was du nicht weißt,macht dich
nicht heiß.““Obwohl,es ist irgendwie merkwürdig,mir gehen da so ein paar Wortfetzen von Bärbel
im Kopf herum.Vielleicht hast du recht Kälbchen und ich sollte nicht so sehr grübeln.Aber,was mir
einfällt,da ist demnächst eine Fortbildung in Sachen Mikrochirugie.““Ja,wo denn Papa?““In Rio de
Janeiro findet die statt.““Brasilien,Copacabana,Karneval,Papa,da muß ich hin.Wann fängt der Kurs
an?““In circa 3Monaten.““Papa,ich möchte dort gerne hin,bitte.““Mal sehen,müssen wir mit deinem
Chef besprechen dem werten Dr. Meier.““Ach,Marc hält das bestimmt 2 Monate ohne mich aus,was
sollte er dagegen haben,bis morgen Papa.Ruh´dich aus,damit du bald wieder auf den Beinen bist.“
„Tschüss,mein süsses Kälbchen.“

Draußen auf dem Flur hing sie noch ihren Gedanken nach,*Brasilien,wär´das toll.Muß ich Marc
nachher unbedingt fragen.Was hat er vorhin von Geschenk gefaselt,ist nicht so wichtig.Jetzt geh´ich
erstmal einen Kakao trinken.*Etwas war aus Gretchen´s Augen gewichen,es fehlte dieser Glanz
dieses Sprühen vor Enthusiasmus,sie hatte angefangen eine Mauer um ihr Herz zu bauen.Weil es ihr
gebrochen wurde und sie nicht noch mehr Schmerz und Kummer ertragen konnte und wollte.
Gretchen hatte ihr Herz verschlossen und den dazugehörigen Schlüssel weggeworfen,würde es jemals jemand schaffen es wieder aufzuschließen?




Momohase Offline

PJler:


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03.01.2010 14:35
#24 RE: Story von Momohase Zitat · Antworten

Hallo Ihr Lieben,
vielen Dank an alle meine Leser und Kommischreiber,Ihr seid große klasse
viel Freude wünsche ich Euch beim nächsten Teil.
herzlichst Eure Susi


Papa.“ „Kälbchen“Gretchen strahlte über das ganze Gesicht,als sie das Zimmer,der IS betrat.
„Was bin ich froh zusehen,dass es dir wieder besser geht,oh Papa,ich hatte mir solche Sorgen ge-
macht,aber Marc hat dich gerettet.“Ganz vorsichtig umarmte Gretchen ihren Vater.“Aber Kälbchen,
was höre ich von Alexis?““Ach Papa,nicht so wichtig,Thema ist abgehakt,ich mach´jetzt Karriere.“
„Na,lass´das bloß deine Mutter nicht hören.Apropos,deine Mutter verhält sich so komisch,ist was
passiert von dem ich nichts weiß?““Nö,wüßte nicht was.Also Papa,was du nicht weißt,macht dich
nicht heiß.““Obwohl,es ist irgendwie merkwürdig,mir gehen da so ein paar Wortfetzen von Bärbel
im Kopf herum.Vielleicht hast du recht Kälbchen und ich sollte nicht so sehr grübeln.Aber,was mir
einfällt,da ist demnächst eine Fortbildung in Sachen Mikrochirugie.““Ja,wo denn Papa?““In Rio de
Janeiro findet die statt.““Brasilien,Copacabana,Karneval,Papa,da muß ich hin.Wann fängt der Kurs
an?““In circa 3Monaten.““Papa,ich möchte dort gerne hin,bitte.““Mal sehen,müssen wir mit deinem
Chef besprechen dem werten Dr. Meier.““Ach,Marc hält das bestimmt 2 Monate ohne mich aus,was
sollte er dagegen haben,bis morgen Papa.Ruh´dich aus,damit du bald wieder auf den Beinen bist.“
„Tschüss,mein süsses Kälbchen.“

Draußen auf dem Flur hing sie noch ihren Gedanken nach,*Brasilien,wär´das toll.Muß ich Marc
nachher unbedingt fragen.Was hat er vorhin von Geschenk gefaselt,ist nicht so wichtig.Jetzt geh´ich
erstmal einen Kakao trinken.*Etwas war aus Gretchen´s Augen gewichen,es fehlte dieser Glanz
dieses Sprühen vor Enthusiasmus,sie hatte angefangen eine Mauer um ihr Herz zu bauen.Weil es ihr
gebrochen wurde und sie nicht noch mehr Schmerz und Kummer ertragen konnte und wollte.
Gretchen hatte ihr Herz verschlossen und den dazugehörigen Schlüssel weggeworfen,würde es jemals jemand schaffen es wieder aufzuschließen?


Als Gretchen die Cafeteria betrat,entdeckte sie Gigi an einem der Tische,sie schnappte sich ihren Kakao und gesellte sich zu ihrer Freundin,“Oh Gretchen,ich hab´gehört,was Dir Schreckliches
widerfahren ist,es tut mir so leid.““Pah,Gigi spar dir die Blumen für meine Beerdigung,da kann ich
jetzt gar nicht drauf.Aber so jetzt sitzen wir im gleichen Boot,du ohne Jerome und ich ohne Alexis,zwei attraktive,intelligente,junge Frauen,die jetzt richtig Karriere machen,stimmt´s.“Gigi
musterte Gretchen ausgiebig und zog ihre Stirn in Falten.noch konnte sie das,aber sie spielte schon
länger mit dem Gedanken sich selbst Botox zu verabreichen,weil die Konkurrenz nicht kleiner wurde sondern eher größer wurde,die sich um sie tummelte.“Das sind ja völlig neue Töne aus
deinem Mund,du und Karriere und was ist mit Männern.““Welche Männer Gigi,die interessieren
mich nicht mehr.““Also bitte und Marc,was ist mit ihm?“Gigi war schon mehr als gespannt auf
Gretchen´s Antwort,um sich eventuell eine neue Taktik in dem Spielchen „wie rette ich Gretchen
vor den den falschen Mann“ auszudenken,doch das erübrigte sich mir ihrer Antwort.“Marc,was soll´ mit ihm sein,er ist mein Chef sonst nichts,außerdem will ich in Kürze nach Rio zur Fortbildung.“
Gigi verschluckte sich an ihrem Kamillentee.““Wie bitte,ist das dein Ernst?““Ernst,na sicher Ernst
ist mein zweiter Vorname.“Diese Antwort kam Gigi mehr als gelegen,siegessicher schmunzelte sie
in sich hinein.“Wie du meinst,Rio soll´ja sehr schön sein,sagt man,“räusperte sie sich.

Währenddessen betraten Marc und Mehdi die Cafeteria.Marc s Blick fiel natürlich sofort auf
Gretchen und Gigi.*Boah,nicht die schon wieder,die Alte hat mir mächtig die Tour versaut,für
nichts und wieder nichts,man gut so,die würd´ich heute nicht mal mit der Kneifzange anfassen,was war das bloß für eine bescheuerte Idee von mir.Wenn die mir blöd kommt,dann mach die Schlampe
fertig,das sie drei tagelang nicht mehr geradeaus gucken,diese Brillenschlange.*Marc verdrehte
mächtig seine Augen,bevor die beiden Ärzte an einem Tisch Platz nahmen,ohne Umschweife kam
Marc gleich zum Thema,was ihn beschäftigte,“Du Mehdi,ich brauch´dringend deinen Rat.Ich will
Gretchen morgen ein Geschenk machen.Sag´mir bitte was soll´ich ihr kaufen?““Also Marc hör´mal
gut zu ,Frauen sind meist sehr sensible Wesen ,und du solltest dir die Mühe machen hinter ein paar
Geheimnisse von ihnen zu kommen,insbesondere von Gretchen,da ist nämlich nicht nur dein
Testosteron gefragt,sondern ein bißchen mehr““Ja,was meinst du warum ich hier bei dir sitze,du bist
doch der größte Frauenflüsterer,den ich kenne,also raus damit.““Du willst es wirklich wissen Marc,
das ist Arbeit sag´ich dir.“Marc stöhnte auf,“Ok,egal,ich will Gretchen,koste es was es wolle.““Na
dann,es gibt 5 Sprachen der Liebe :1.Sprache ist „Lob und Anerkennung“,erzähl´ihr,was für ein
toller Mensch sie ist,wie super sie ihren Job.2.Sprache „Zweisamkeit“,verbringe Zeit mit ihr ganz
allein,widme ihr deine totale Aufmerksamkeit.3.Sprache „Geschenke von Herzen“,Geschenke
können,müssen nicht teuer sein,aber von Herzen kommen.4.Sprache „Hilfsbereitschaft im Alltag“
Taten reden mehr als Worte,tu´ihr Gutes.5.Sprache „Zärtlichkeit“berühre sie liebevoll,sei ihr ganz
nahe.So und nun mußt du herausfinden,welche Liebessprache Gretchen spricht und deine eigene
die du sprichst,wirst du ganz sicher auch dabei erkennen.Gib´dir nachher inmeinem Büro das
Buch dazu.““Mehdi,Mehdi,allmählich kann ich verstehen,warum du so viele Patientinnen hast,ich
wünsche dir aber viel lieber eine Herzdame.“Mit der richtigen Frau in Mehdi`s Leben hatte es bislang nicht geklappt,leider,und es wäre zu wünschen,dass dieser wunderbare Mann endlich seinen
Anker finden würde,der Platz,wo seine Seele und sein Herz in den sicheren Hafen einlaufen könnte
und dort sein Glück fände.“Oh Marc,ich wäre schon froh,wenn ich Lilly wiedersehen würde.““Ja,
ich verstehe,hey,warum engagierst du nicht einen Privatdetektiv?““Hab´ich schon drüber nachge-
dacht.““Ich geb dir eine Adresse,brauchte mal einen,wegen ´ner Weibergeschichte,is´lange her,auf
den Typ kannste dich verlassen,der macht seinen Job excellent.Aber was ist jetzt mit meinem
Geschenk für Gretchen?““Da hab´ich jemanden,da setzt du sie ab und alles Weitere wird dann er-
ledigt und die Rechnung bekommst dann du,“Mehdi grinste.“Ich bin dabei.“Mission rette das Herz von Hasenzahn“ ist eingeleitet.“




Momohase Offline

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04.01.2010 19:35
#25 RE: Story von Momohase Zitat · Antworten

Hallo Ihr Lieben,
vielen Dank an alle meine Leser und Kommischreiber,Ihr seid so lieb
Ich hoffe,ihr habt immer noch viel Freude am Lesen meiner Geschichte,das wäre für mich, das größte Geschenk.
es grüßt Euch herzlichst Susi
Entschuldigung 1. Teil war letztes Mal doppelt



Als Gretchen den Fahrstuhl betrat,befand sich darin bereits Dr. Maria Hassmann und Schwester
Sabine.“Hallo,die meist vermisste Frau des Krankenhauses ist wieder da.Ich dachte schon Dr.Meier
und Dr.Kaan lassen ganz Berlin mit ihrem Konterfei bepflastern „Dr.Gretchen von Buren wird
gesucht,oder sollte ich sagen Dr.Gretchen Haase.Ja,ja,die Millionäre sind auch nicht mehr das,was
sie früher mal waren.Ach,und dann brennt ihnen auch noch Hütte ab,wie schrecklich,“flötete ihr
M.Hassmann ins Ohr.“Im Gegensatz zu ihnen,hatte ich wenigstens einen Millionär,sie haben´s ja
versucht und keinen abgekriegt.Tja,woran das wohl gelegen haben mag?“Schwester Sabine blickte
zwischen den beiden Frauen hin und her,““Also,sie sollten mal Dr. Rogelt Band 39 „Ein Millionär
kommt selten allein` lesen,das ist so schön,wie..““Äh,danke mein Bedarf ist gedeckt Sabine,“unter-
brach Gretchen die Schwester und Dr.Hassmann fügte noch hinzu,“Sabine,sie sollten vielleicht von
der Theorie in die Praxis übergehen,genug Lehrstoff dürfte ihnen wohl „Dr.Rogelt“ geliefert haben.“*Ich muß hier raus,Sabine ist ja eine ganzNette,aber sie hat mir eindeutig zu viele Spleens,
ihre Cremes,Haare schneiden bei Vollmond,Dr.Rogelt und ihre hömopathische Flaschensammlung,
mir reicht´s.Die Hassmann trägt ihren Sarkasmus auf der Zunge spazieren,die sollte sich einen
anständigen Kerl zulegen,dann wär´die nicht dauernd auf Männermillionärsuche,die brauch´einen,
der ihr mal richtig zeigt,wo der Frosch.die Locken hat.Und ich,was brauch ich?Ja,Schoki und dann
geh´ich zu Onkel Pu.*

Gretchen betrat leise das Zimmer von ihrem überaus liebenswürdigen Onkel Pu.Dieser war aus der
Narkose erwacht und freute sich über Gretchen´s Besuch,“Wie geht es Dir,Onkel Pu,hast du
Schmerzen?““Ach Gretchen,schön,dass du da bist,nein hab´ich nicht,Dr. Meier war hier und hat mir
etwas gegen die Schmerzen gegeben.Also,er machte auf mich einen sehr netten Eindruck,sehr
freundlich und zuvorkommend,er hat mir sogar dieses Einzelzimmer besorgt.““Bitte,sprechen wir
von dem gleichen Arzt?Marc und freundlich,eher schneit´s auf Hawaii,als das dieser nett zu seinen
Patienten geschweige zu seinem Personal ist.““Doch,wir haben uns sehr angeregt über dich unter-
halten,Dr. Meier hat dich in den höchsten Tönen gelobt.““Ne,dem muß jemand was in den Kaffee
getan haben,sonst kann das nicht angehen.Bist du sicher,das wir ein und dieselbe Person meinen.?“
Auf einmal ging die Tür auf und Marc Meier erschien auf der Bildfläche.“So,Herr Schwanenhuber,
wie ich sehe,haben sie netten Besuch,“dabei grinste er Gretchen frech an,“und hat das Schmerz-
mittel ausgereicht,was ich ihnen verabreicht habe?““Danke Herr Dr.Meier,es geht mir so weit gut.
Marc betrachtete die beiden Röntgenaufnahmen von Onkel Pu´s rechten Bein vor und nach der OP.
„Sieht sehr gut aus Herr Schwanenhuber,was meinst du dazu Hasenzahn?““Seit wann interessiert
dich meine Meinung,Marc und nenn´mich nicht immer Hasenzahn.“Marc schmunzelte,“Entschuld-
ge bitte,Gretchen natürlich.““Marc,du bist heute nicht normal.““Wieso,nicht normal,hab´ich was
Falsches gesagt?““Ne,eben nicht,dass ist ja das Problem.“Onkel Pu konnte sich nur mit Mühe und
Not das Lachen über das Geplänkel der beiden verkneifen.Die zwei passen zusammen,wie Deckel
auf Topf ,die Faust auf´s Auge,Nadel und Faden.Er fühlte sich zurückversetzt in die Zeit,wo er jung
und verliebt war,verliebt in Marie,seine Ehefrau,die leider nicht mehr da ist,weil sie starb im Winter
letzten Jahres.Er seufzte leise.Gretchen stemmte ihre Hände in ihre Hüften holte tief Luft ,warf ihren Zopf in den Nacken schaute ihren Oberarzt herausfordernd an,“Marc,könnte ich dich bitte
später in deinem Büro sprechen,es ist dringend.““Aber sicher doch,nichts lieber als das,“kam aus
Marc´s Mund mit einem unwiderstehlichen Lächeln,das Gretchen vor einiger Zeit leicht aus der
Fassung gebracht hätte,doch heute war es anders.“Spar´s dir ,ich bin immun dagegen.““Na,abwar-
ten, abwarten ich bin noch lange nicht fertig.“Marc verlies das Zimmer.“Gretchen,was hast du denn
auf einmal,ich dachte,Marc wäre dein Prinz,also mir gefällt er,ihr zwei habt mich an alte Zeiten er-
innert.Was sich liebt,das neckt sich.““Ach,weißt du,ich hab´einfach Angst wieder enttäuscht zu
werden.Das ertrage ich nicht nochmal.““Aber,du mußt ihm wenigstens noch eine Chance geben,
Marc versucht doch eine andere Seite von sich zu zeigen.““Mmh,mal sehen,vielleicht.“Aufmun-
rend legte Onkel Pu seine Hand auf Gretchen´s Arm und nickte ihr zu.

Marc saß über einen Stapel Akten gebeugt,als es an der Tür klopfte,“herein.“Gretchen betrat sein
Büro.Marc blickte hoch,als er sie erkannte,sprang er auf und stand im Nu direkt vor ihr.Seine Augen
klebten wie magnetisch an Gretchen´s Antlitz fest.“Marc,ich muß dich was fragen.“Mit seinen Fin-
gerptitzen hob er sanft ihr Kinn an,damit Marc Gretchen direkt in die Augen schauen konnte.Doch er erschrak,was er sah,gefiel ihm gar nicht.*Wo ist das Leuchten ihrer Augen hin,wo ist ihr süsses
Lächeln geblieben.Mein Hasenzahn wirkt so kühl und abwesend,so kenn´ich sie gar nicht.Ich will
Gretchen,mein Mädchen wieder zurück.*Seine Lippen näherten sich ihrem Mund.Marc küsste
Gretchen ganz sanft,doch anstatt den Kuss zu erwidern,meckerte sie,“Marc,lass´das,wir sind
Kollegen und gut ist.““Bitte was,nichts ist gut.Gretchen,was hast du?““Nichts,alles bestens.Ich will
nach Brasilien in 3 Monaten fängt dort eine interessante Fortbildung statt.Ich wollte mir dein Okay
holen.“In Marc´s Herz gab´es einen heftigen Stich,das hatte er nicht erwartet,er schluckte,“Brasi-
lien,wie sollte ich da nein sagen,du würdest ja doch fliegen.“*Aber versuchen dich daran zu hindern mit allen mir zu Verfügung srehenden Mitteln,das kannst du nicht.Und genau,das werde ich
tun.*“Ich hab´dir doch ein Geschenk versprochen.“Gretchen nickte bloß.“Morgen nach Feierabend
hol´ich dich ab,dann kommt Teil 1,des Geschenkes.“Einverstanden.“Gretchens Neugierde siegte.
Sie ging aus dem Zimmer und hinterlies einen sehr nachdenklichen Oberarzt.




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