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Dieses Thema hat 55 Antworten
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 Pausierende und abgebrochene Fortsetzungen!
Seiten 1 | 2 | 3
Dr.Ryina Offline

Schwesternhelferin:


Beiträge: 279

01.02.2010 18:33
#51 RE: Story von Dr. Ryina Zitat · Antworten

Kapitel 51

„CT wird gerade vorbeireitet. Danach kümmern wir uns um deine Kopfwunde.“, erklärte Marc und fuhr Gretchen dann zum CT, wo Mehdi bereits wartete.
„Gretchen, ist alles okay?“
„Na ja.“, antwortete Gretchen, während Marc sie zum CT herüberbrachte und ihr dann half sich auf die Liege zu legen. Gemeinsam mit Mehdi sah er sich die CT Bilder an, während Mehdi Marc dabei genau beobachtete.
„Willst du mir vielleicht erzählen was passiert ist?“
„Es gab eine kleine Auseinandersetzung mit dem netten Ehemann.“
„Bist du in Ordnung?“
„Na mach dir mal um mich keine Sorgen.“
„Doch das mache ich aber. Ich glaube nicht das alles in Ordnung ist.“
„Vollkommen grundlos.“, Marc atmete auf als er das CT betrachtete.
„Ich werde Gretchen für die nächsten zwei Tage zur Beobachtung hier behalten und mich jetzt um ihre Kopfwunde kümmern.“, sagte Marc und stand auf, wobei er sich am Tisch festhielt, was Mehdi dazu veranlasste Marc direkt unter die Arme zu greifen. Marc hielt presste eine Hand auf seinen Magen und unterdrückte das Würgen, das in ihm aufstieg.
„Hast du dort was abgekriegt?“, fragte Mehdi, während Marc in von der Seite ansah.
„Nichts außer einen absolut gezielten Schlag.“, erklärte Marc und richtete sich dann wieder komplett auf.
„Hallo? Bin ich fertig?“, fragte Gretchen, während Marc im selben Moment schon die Tür öffnete. Er gab Gretchen einen sanften Kuss und half ihr dann zurück in den Rollstuhl, während Gretchen ihren Kopf festhielt.
„Ich hab solche Kopfschmerzen.“, gab sie nun zu, was Marc mit einem Nicken beantwortete. „Das CT war unauffällig. Wir werden dich zwei Tage zur Beobachtung hierbehalten. Ich gebe dir jetzt was gegen die Schmerzen und dann werden wir uns mit deiner Platzwunde beschäftigen.“; erklärte Marc.
„Du wirst es doch aber hübsch und unsichtbar machen, oder?“
„Worauf du dich verlassen kannst.“, erklärte Marc und lächelte Gretchen dabei an. Als sie im OP angekommen waren wusch Marc sich steril, während Gretchen mit Hilfe von Schwester Sabine auf die Liege kletterte. Marc ließ sich seine Handschuhe überstülpen und ging dann auf Gretchen zu, wobei er sich kurz hinsetzte. Gretchen, die ihre Augen geschlossen hatte, öffnete diese nun und sah auf Marc, wobei sie sofort erkennen konnte, dass er unter dem Mundschutz schwer atmete.
„Hasenzahn, ich….ich kann das nicht.“, sagte Marc und erhob sich wieder, während Gretchen ihn prüfend ansah. Marc legte die Nadel aus der Hand und stand dann auf.
„Entschuldige. Sabine holen Sie den Professor. Sofort.“, sagte er und stürmte dann aus dem OP heraus. Die Tatsache Gretchen dort liegen zu sehen und mitzubekommen, dass sie Schmerzen hatte überforderten Marc genauso wie seine eigenen Schmerzen. Marc stürmte durch zur Toilette, wo er sich direkt hinkniete und begann sich zu übergeben, wobei sein Magen sich krampfhaft zusammenzog. Er übergab sich wieder und wieder, obwohl sich bereits kein Inhalt mehr in seinem Magen befand, der sich trotzdem noch immer zusammenzog und zu einem Würgereflex führte. Marc hatte seine liebe Not zwischen all dem Luft zu holen. Als es schlussendlich aufhörte ließ er sich erschöpft neben die Toilette sinken. Mehdi sah derweil verwirrt in den OP herein, wo gerade der Professor dabei war Gretchens Wunde zu versorgen.
„Schwester Sabine, wo ist Dr. Meier?“, fragte Mehdi besorgt als Schwester Sabine den Vorraum betrat.
„Das weiß ich nicht. Er konnte die Frau Doktor nicht selber nähen.“
„Wie geht es Gretchen?“ „Der Herr Professor hat ihr was ganz starkes gegen die Schmerzen gegeben und jetzt schläft sie.“
„Das ist gut.“, erklärte Mehdi und verließ dann den OP.
„Ach Schwester Sabine.“ „Ja Dr. Kaan.“
„Sagen Sie Dr. Meier bitte, dass ich ihn suche, sobald sie ihn sehen?“
„Ja natürlich.“ Mehdi ging durch zu Marcs Büro, wo er allerdings niemanden finden konnte, weshalb er überlegte, wo Marc sonst noch sein konnte. Weder im Schwesternzimmer noch auf der Station konnte er ihn finden, so dass Mehdi nun zur Toilette herüber ging, in der Hoffnung Marc dort nicht vorzufinden.
„Marc?“, fragte Mehdi, bekam allerdings keine Antwort. Er schaue auf die Toiletten, wobei eine verschlossen war.
„Marc?“; fragte Mehdi erneut und klopfte gegen die Tür.
„Sofort.“, flüsterte Marc, der noch immer auf dem Boden lag, leise. Mehdi ließ sich auf die Knie sinken und schaute unter der Toilettentür hindurch.
„Marc!“, rief Mehdi nun erschrocken und stand dann wieder auf. Er zögerte nicht lange, sondern nahm Anlauf um mit voller Wucht gegen die Toilettentür zu stoßen, die zu seiner Erleichterung wirklich aufsprang. Mehdi kniete sich zu Marc auf den Boden, der ihn kraftlos ansah.
„Es geht gleich wieder.“, erklärte Marc, während Mehdi ihn unter die Arme fasst und aufrecht hinsetzte.
„Sicher?“, fragte er, was Marc nun mit kopfschütteln beantwortete.
„Ich schätze ich brauche eine Infusion.“
„Das schätze ich auch.“, erklärte Mehdi und stand dann auf, während Marc ihn am Ärmel festhielt und noch einmal ein Stück herunter zog.
„Kein großes Aufsehen.“, wies er Mehdi an, der kurz nickte und wenig später mit einem Rollstuhl zurückkam in den er Marc verfrachtete und schnell zu seinem Büro herüberbrachte, wo Marc sich auf die Liege legte.
„Dann sag mir mal was du brauchst. Ich würde ja am liebsten dem Professor Bescheid geben.“
„Vergiss es. Weder der Professor, noch einer der Kollegen oder Gretchen dürfen von dieser Aktion hier etwas mitbekommen.“, erklärte Marc, während Mehdi den Kopf schüttelte.
„Du hast dich in den letzten Tagen bei den Operationen schon überanstrengt und jetzt dieser Schlag in den Magen, meinst du nicht es sei angebracht ein paar Aufnahmen von deinem Magen zu machen?“
„Nein, es ist alles in Ordnung.“
„Woher willst du das wissen?“
„Gute Frage, vielleicht weil ich Arzt bin Mehdi und am besten weiß was mit mir nicht stimmt.“
„Das hoffe ich für dich.“, erklärte Mehdi und legte Marc dann behutsam einen Zugang in die Armbeuge, woran er die von Marc benötigte Infusion anschloss.
„Kannst du herausfinden wie es Gretchen geht?“, fragte Marc und sah Mehdi dabei an.
„Der Professor war gerade damit fertig die Wunde zu nähen. Gretchen hat aufgrund der Schmerzmittel tief und fest geschlafen.“, erklärte Mehdi, was Marc erleichtert aufatmen ließ.

....to be continued!



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Dr.Ryina Offline

Schwesternhelferin:


Beiträge: 279

03.02.2010 18:37
#52 RE: Story von Dr. Ryina Zitat · Antworten

Kapitel 52

„Entspann dich jetzt auch ein wenig, bevor….“, begann Mehdi, während im selben Moment Marc Bürotür geöffnet wurde und der Professor den Raum betrat.
„Meier!“, rief er, verstummte dann allerdings als sein Blick auf den Tropf fiel.
„Herr Professor.“, sagte Marc und setzte sich dabei auf, während Franz den Tropf so drehte, dass er sehen konnte, was Marc sich verabreichte.
„Kann mir vielleicht mal jemand erklären was hier vor sich geht? Warum liegt meine Tochter mit einer Kopfwunde im Krankenhaus und wieso liegen Sie hier am Tropf?“
„Alexis von Buren hat uns zuhause einen netten Besuch abgestattet. Er hat einen Streit vom Zaun gebrochen, in dessen Verlauf er mir unter anderem einen passenden Schlag in den Magen verpasst hat, Gretchen wollte mich auffangen und ist dann mit dem Kopf gegen unsere Hauswand geschlagen.“
„Super hinbekommen Meier.“, sagte Franz und machte dann noch einen Schritt auf Marc zu, wobei er ungefragt Marcs Bauch abtastete, was Marc vor Schmerzen aufstöhnen ließ.
„Sind die Schmerzen erst seit heute da?“, fragte Franz, während Marc nickte und Mehdi den Kopf schüttelte.
„Das heißt jetzt was?“
„Das die Schmerzen schon länger da sind, der Herr allerdings zu eitel ist um es zuzugeben.“, erklärte Mehdi und wusste, dass Marc innerlich vor Wut schäumte.
„Ultraschall, sofort.“, sagte Franz, während Marc die Augen verdrehte.
„Aber Herr Professor….“, begann er, während Franz ihn direkt unterbrach.
„Seit wann genau widerspricht man denn dem Professor?“, fragte Franz rhetorisch und verließ dann den Raum um alles anzuordnen, während Marc die Augen schloss und versuchte sich zu entspannen. Franz spritzte etwas Gel auf Marcs Bauch und begann dann mit dem Ultraschall, während Marc versuchte die Bilder nicht selber zu analysieren, was ihm gänzlich misslang. „Ist das Blut im Bauchraum?“, fragte Mehdi, während sowohl Marc, wie auch Franz dies bestätigten.
„Tja Meier, soviel dann zum Thema alles in Ordnung. Hier ist ein minimalistischer Riss an dem Teil wo wir den Magenrest abgenommen haben.“, sagte Franz und sah Marc dann an. „Ich denke wir werden oberhalb des Bauchnabels herein gehen und die Blutung veröden.“ Marc nickte stumm.
„Gut, dann sofort. Wie viel haben Sie heute gegessen Meier?“
„Gar nichts und das ist dreifach wieder herausgekommen.“
„Und Sie konnten sich nicht denken, dass das ein Zeichen dafür war, das etwas nicht stimmt.“ „Doch natürlich Herr Professor.“
„Dann verstehe ich ihr Vorgehen nicht.“, sagte Franz, während Mehdi Marc ansah. Er verstand sein Vorgehen nur allzu gut, denn Marc hatte Angst, pure Angst, die man in seinem Gesicht ablesen konnte, wenn man ihn kannte.
„Ich besorge ein Bett und einen OP und dann wird es gleich losgehen.“, sagte Franz und verließ dann den Raum, während Mehdi sich mit zu Marc auf die Liege setzte.
„Wie lange wird es dauern?“, fragte er.
„Das ist nichts Großartiges. Ich denke in eineinhalb Stunden bin ich spätestens wieder raus.“ „Und danach?“
„Danach bleibe ich zwei Tage im Bett und dann ist alles wieder gut.“
„Wirklich?“
„Ja, zumindest ist so der Plan.“
„Was soll ich Gretchen sagen wenn sie aufwacht?“
„Sag ihr, dass ich bei einer OP bin. Das ist dann nicht einmal gelogen und es regt sie nicht unnötig auf. Sie muss sich doch schonen und zur Ruhe kommen.“ Mehdi nickte, während der Professor nun wieder hereinkam.
„Okay, es kann in etwa einer halben Stunde losgehen.“, sagte er, während Mehdi Marcs Hand drückte.
„Wird schon.“, sagte Marc sofort, während Mehdi nun zu Gretchen herüber ging, die gerade im Begriff war wach zu werden.
„Wo bin ich?“, fragte sie verwirrt und sah Mehdi an, der sie sanft anlächelte.
„Du bisst im Krankenhaus Gretchen. Es gab eine Auseinandersetzung mit Alexis, erinnerst du dich?“
„Oh ja. Marc!“, sagte Gretchen sofort.
„Marc geht’s gut, er ist gerade bei einer OP.“
„Er kann nicht operieren, er hat heute den ganzen Tag nichts gegessen und die Sache mit Alexis. Oh Mehdi, es kann Marc nicht gut gehen.“, sagte Gretchen und sah Mehdi dabei an. Mehdi versuchte einen Moment lang eine gute Ausrede zu entwickeln, aber der Plan war von Anfang an zum scheitern verurteilt gewesen, denn die Bindung zwischen Gretchen und Marc war einfach zu eng und vertraut um mit so einer Geschichte durchzukommen.
„Okay, ich sage dir da nur etwas zu, wenn du vollkommen ruhig und entspannt bleibst.“ „Okay.“
„Gretchen, du musst es mir wirklich versprechen, sonst werde ich dir gar nichts erzählen, denn es wäre für deinen Heilungsprozess alles andere als förderlich, wenn du jetzt….“
„Ja, Mehdi, danke, ich weiß das bereits alles. Also, wo ist Marc, wie geht’s ihm?“
„Marc ist wirklich im OP. Dein Vater operiert ihn gerade, aber nicht dramatisch. Lediglich ein Schnitt über dem Bauchnabel.“
„Was?“, fragte Gretchen, wobei Tränen in ihrer Augen schimmerten.
„Marc hatte Blut im Bauchraum und hat sich fürchterlich lange übergeben. Es gab einen kleinen Riss an dem Teil wo der Rest seines Magens weggenommen wurde, der Professor bekommt das aber durch dieses kleine Loch wieder hin.“ Gretchen nickte etwas, doch obwohl sie versuchte tapfer zu sein rollten bereits wieder Tränen aus ihren Augen, die Mehdi wegwischte. Gretchen hätte jetzt so gerne Mehdis Arme gespürt, doch sie musste liegen blieben und das wusste sie auch.
„Ich werde gleich rüber gehen und nachschauen wie es Marc geht.“
„Ja und bleib bitte bei ihm bis er aufwacht. Ich will nicht, dass er alleine ist wenn er aufwacht.“
„Versprochen.“
Gretchen nickte etwas und versuchte dann weiterhin erfolglos ihre Tränen zu unterdrücken. Sie war sich so sicher gewesen, dass jetzt alles besser werden würde, doch davon waren sie gerade Meilenweit entfernt. Sie würde Alexis anzeigen für das was er getan hatte, da war sie sich mittlerweile sicher, sie würde ihn nicht so davonkommen lassen. Und Marc. Schon wieder eine Blutung, schon wieder eine OP. Gretchen musste tief durchatmen um die Bilder der ersten Operation zu verdrängen. Sie wollte sich nicht mehr daran erinnern wie sie um sein Leben gekämpft und gezittert hatten. Die OP nun war bei Weitem nicht damit zu vergleichen, was Marc beim ersten Mal hatte durchstehen müssen, allerdings war es klar, dass Marc das alles wieder zurückwerfen würde und das obwohl seine Form noch so weit entfernt war von dem alten Marc Meier. Gretchen wusste, dass Marc eine unsagbare Angst davor hatte, dass ihm sein leitender Oberarztposten abgenommen wurde und sie wusste auch, dass diese Angst vollkommen berechtigt war. Schlussendlich war sie sich allerdings nicht sicher, ob sie diesen Schritt nicht vielleicht sogar begrüßen würde, rein egoistisch betrachtet. Es würde Marc soviel Arbeit abnehmen und sie müsste sich bei Weitem nicht so viele Sorgen um ihn machen, allerdings wusste sie auch, dass Marc das nicht überstehen würde. Mehdi war derweil noch ein bisschen in sein Büro gegangen um sich abzulenken, wobei Schwester Iris ihn verabredungsgemäß anpiepste als die Operation beendet war.

....to be continued!



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Dr.Ryina Offline

Schwesternhelferin:


Beiträge: 279

23.02.2010 18:04
#53 RE: Story von Dr. Ryina Zitat · Antworten

Heute gibt es zwei Kapitel in einem, da ich euch so lange warten lassen habe!

Kapitel 53 und Kapitel 54

Mehdi machte sich sofort auf den Weg in den Aufwachraum, wo Marc schon nach kurzer Zeit das Bewusstsein wiedererlangte.
„Hey, da bist du ja wieder.“, sagte Mehdi, während Marc nickte.
„Gretchen?“, fragte er leise.
„Gretchen geht es gut. Ich konnte es natürlich nicht vor ihr geheim halten, aber sie hält sich brav daran liegen zu bleiben und sich zu erholen.“ Marc nickte erneut und döste dann narkosebedingt wieder ein. Auch in dieser Nacht beschloss Mehdi nicht nach Hause zu gehen, sondern bei Marc und Gretchen, am besten gleichzeitig, zu bleiben. Marc war am nächsten Morgen schon wieder halbwegs fit und würgte sich sein Frühstück herein. Wie sehr er Gretchens Kochkünste bereits am ersten Tag vermisste.
„Und, hat es geschmeckt Dr. Meier?“, fragte Schwester Sabine als sie das Tablett abräumte. „Es geht einigermaßen. Wie sieht es auf der Station aus?“
„Alles ruhig.“
„Wirklich?“ Sabine nickte, während Marc bereits mit einem Schmunzeln die Vorahnung traf, dass Gretchen auch bei dieser Antwort wieder ihre Finger im Spiel hatte. Im Gegensatz zu ihm durfte Gretchen am nächsten Morgen wieder aufstehen und machte sich auf direktem Weg zu Marc, der wie gefordert in seinem Bett lag, allerdings schon wieder über einem Stapel von Akten brütete.
„Ach ja und ich dachte du wärst krank.“, sagte Gretchen beim Hereinkommen, während Marcs Blick direkt nach oben schnellte.
„Hasenzahn.“
„Ich darf ja wieder aufstehen im Gegensatz zu dir.“, sagte Gretchen und kam dann auf Marc zu, der sich nun aufsetzte um Gretchen direkt in die Arme schließen zu können. Sie begrüßten sich mit einem zärtlichen Kuss, während Marc Gretchens Gesicht sanft zwischen seine Hände nahm.
„Ich hatte so eine wahnsinnige Angst um dich. Geht’s dir wieder gut?“
„Du musst gerade was sagen. Ich hatte Angst um dich und die Frage ist, ob es dir wieder gut geht. Ich hatte nur eine Gehirnerschütterung.“
„Nur ist gut, ich finde das reicht vollkommen aus.“
„Du hast meine Frage noch nicht beantwortet.“
„Du meine auch nicht.“ Gretchen lachte etwas.
„Okay, also mir geht’s jetzt wieder gut. Kaum noch Kopfschmerzen, die genähte Wunde schmerzt auch kaum noch, alles in bester Ordnung “
„Gut. Bei mir ist auch alles okay. Die Blutung ist gestoppt, ich merke kaum noch etwas und gegessen habe ich bereits schon wieder alle Mahlzeiten die ich essen sollte. Ja und jetzt warte ich eigentlich nur darauf, dass ich endlich grünes Licht bekomme um wieder arbeiten zu können, weil wenn ich mir diesen Scheiß hier schon wieder angucke könnte ich ausrasten.“, sagte Marc und deutete auf die Akten.
„Meinst du nicht eine Regenerationszeit zuhause sei angebrachter?“
„Nein, auf gar keinen Fall. Der Professor hat auch nichts der Gleichen durchblicken lassen und ich fühle mich auch wirklich nicht danach.“ Gretchen atmete tief durch. Im Enddefekt musste Marc es so oder so selber wissen.
„Ich werde morgen wenn ich hier rauskomme zur Polizei gehen und Alexis anzeigen.“, sagte Gretchen nun, während Marc die Augen weitete.
„Wirklich?“
„Ja, aber so was von. Was er dir angetan hat muss bestraft werden.“
„Und was ist mit dem was er dir angetan hat?“
„Das habe ich ja vielleicht noch dafür verdient, dass ich ihn so mir nichts dir nichts verlassen habe.“
„Ich werde ihn ebenfalls anzeigen.“, sagte Marc nun, der sich zuvor ebenfalls mit diesem Gedanken beschäftigt hatte.
„Und was ist wenn er dann noch wütender wird und es dir erst richtig heimzahlen will?“ „Mach dir da mal keine Gedanken drüber. Wir kriegen das schon hin.“, sagte Marc und küsste Gretchen dabei aufs Haar. Er hatte nun wirklich keine Angst vor Alexis.
Gretchen und Marc wurden am nächsten Tag zeitgleich entlassen und fuhren zurück nach Hause, wo vor der Tür bereits ein Päckchen, adressiert an Gretchen, auf sie wartete.
„Die Schrift kommt mir bekannt vor.“, sagte Gretchen und nahm das Päckchen dann mit herein. Tatsächlich befand sich darin ein Entschuldigungsschreiben von Alexis und eine Schachtel Pralinen. Gretchen drehte sich mit beidem direkt um und beförderte es in den Mülleimer.
„Schade um die Schokolade. Die Sorte ist wirklich lecker.“, sagte Gretchen und sah Marc dann an.
„Wenn du willst kaufe ich dir eine Neue.“, sagte er, was Gretchen direkt zum lachen brachte. Am nächsten Morgen machten sie sich beide wieder auf den Weg zur Arbeit, wobei Marc vom Professor noch immer kein grünes Licht für Operationen bekommen hatte. Nichts desto trotz war er für zwei Operationen am heutigen Tag eingeteilt, die er auch gemeinsam mit Gretchen ohne Schwierigkeiten meisterte. Dadurch, dass er noch immer nicht die volle Stundenzahl arbeiten durfte, war Marc gerade dabei seine Tasche zu packen als die Tür aufsprang und eine aufgeregte Schwester Sabine in OP Kleidung hereinstürmte.
„Dr. Meier! Kommen Sie schnell mit!“, keuchte sie außer Atem und war bereits wieder auf den Weg in den OP, wobei Marc hinter ihr herlief.
„Was ist denn los Sabine?“, fragte Marc als er im Vorraum angekommen war.
„Eine Operation läuft schief. Sehr sehr schief.“, erklärte Sabine, während Marc sofort begann sich steril zu waschen.
„Welcher Oberarzt ist drin?“, fragte Marc, während Sabine ihn lediglich ansah.
„Sabine! Oberarzt“, flaumte Marc sie laut an.
„Sie.“, sagte Sabine und legte Marc dann seinen Mundschutz an. Er trat wütend auf den Türöffner und betrat den OP, wobei Gretchen und Knechtelsdorfer gemeinsam operierten. Es herrschte große Hektik im Operationssaal und Gretchen beförderte gerade eine beachtliche Ladung Bauchtücher aus dem Bauchraum des Patienten.
„Kann mir vielleicht jemand sagen was hier vor sich geht?“, fragte Marc streng.
„Starke innere Blutungen. Wir kriegen es nicht unter Kontrolle.“, sagte Gretchen, während Marc nun an den OP Tisch herantrat und das Chaos betrachtete.
„Wieso ist kein Oberarzt hier?“
„Es war niemand im Dienst.“, sagte Knechtelsdorfer nun.
„Ach so, es war keiner im Dienst und da denken sich meine beiden Assistenzärzte, dass sie begnadet genug sind um mal eben eine OP vollkommen eigenständig ohne Oberarzt durchzuführen, ja?“, fragte Marc, wobei er sich direkt an die Arbeit machte.
„Der Dr. Heinrich hat gesagt wir sollen das so machen.“, meldete sich Knechtelsdorfer nun zu Wort, während Marc ihn ansah.
„Was?“, fragte er.
„Dr. Heinrich hat uns aufgetragen alleine zu operieren. Er hat bereits 15 Stunden hinter sich, wobei er noch weiter Stationsdienst ableisten muss und die anderen Oberärzte sind alle unterwegs und da sie noch nicht wieder können…..“
„Hallo? Entschuldigung, aber können wir uns jetzt bitte auf den Patienten konzentrieren?“, fragte Gretchen, der die Panik ins Gesicht geschrieben stand.
„Schwester Ingeborg, wischen Sie Dr. von Buren bitte den Schweiß von der Stirn und dann bleiben wir jetzt hier mal alle ganz ruhig, ja?“, befahl Marc, während Gretchen ihn kurz ansah. Sie wusste, dass Marc innerlich brodelte, aber sie war unheimlich froh, dass er jetzt da war. Wenn es jemanden gab, der die nötigen Wunder noch vollbringen konnte, dann war es Marc.
„Scheiße! Die Milz ist komplett durch. Raus damit. Hasenzahn, mehr saugen!“, sagte Marc und schüttelte dann kurz den Kopf anhand der schwere der inneren Verletzungen. Es würde die Station Kopf und Kragen kosten, würde er diesen Patienten nicht wieder hinbekommen und das wussten alle anwesenden im Raum. Nach mehreren kritischen Situationen konnte Marc nach viereinhalb Stunden Operation endlich zumachen, wobei der Patient noch immer nicht stabil war.
„So und jetzt mitkommen. Beide!“, sagte Marc nachdem er sich im Vorraum aus der OP Kleidung befreit hatte. Gemeinsam mit Gretchen und Knechtelsdorfer marschierte Marc zum Büro von Dr. Heinrich herüber.
„Detlef, ich glaube wir müssen uns da kurz über etwas unterhalten!“, sagte Marc, wobei Gretchen eher zögerlich hinter Marc in den Raum eintrat.
„Marc noch hier?“
„Ja, Gott sei dank. Ich bin vor ein paar Stunden zu einer Operation hinzugeholt worden, weil der Patient gerade auf dem allerbesten Weg war direkt auf dem OP Tisch zu verbluten.“, begann Marc, woraufhin Dr. Heinrich nur kurz nickte.
„Mit einem Nicken ist das hier nicht erledigt. Wir wissen immer noch nicht ob der Patient durchkommen wird. Ich fordere eine Erklärung wieso du meine beiden Assistenzärzte ohne Anleitung eine solch große Operation durchführen lässt. Das ist in jeglicher Hinsicht grob fahrlässig und wird definitiv Konsequenzen haben!“, fuhr Marc fort, während der andere Oberarzt, den Gretchen noch nie hatte leiden können, lächelte fies.
„Das denke ich auch, dass das Konsequenzen haben wird Marc. Alle anderen Oberärzte hier reißen sich den Arsch auf. Urlaub ist gestrichen, 24 Stunden Dienste sind normal und das alles weil es der stationsleitende Oberarzt nicht mehr schafft.“
„Detlef ich bitte dich.“
„Nein Marc, es ist doch so. Du wirst nie wieder in deine alte Form zurückfinden. Guck dich doch mal an. Du hast gerade mal etwas über vier Stunden operiert und bis fertig.“, sagte Detlef und deutete dabei auf Marcs Hände, in denen das Krankenblatt des Patienten zitterte, wobei Marc es sofort auf Detlefs Schreibtisch legte.
„Ich bin der Beste hier Detlef und daran wird sich auch nichts ändern.“
„Du warst der Beste hier Marc, darüber brauchen wir wirklich nicht streiten. Aber das alles ist Vergangenheit. Du weißt doch selber, dass du auf dieser Position nicht mehr tragbar bist oder wann hast du vor mal endlich wieder länger als acht Stunden hier anwesend zu sein und alle anfallenden Operationen zu bewerkstelligen? Der einzige Grund weshalb du diesen Posten noch hast und dich der Professor noch nicht befördert hat, ist die Tatsache, dass du das Professorentöchterchen als Freundin hast. Ohne Dr. von Buren als Freundin wärst du schon so was von lange weg vom Fenster und das weißt du auch. Das alles hier ist keine Spaßveranstaltung und wir sind untereinander nicht mehr und nicht weniger als Konkurrenten und ich werde morgen mit einigen der Kollegen zum Professor gehen und deine Versetzung fordern.“ Marc hatte seinem Kollegen zugehört und ließ sich wie immer nicht anmerken, doch Gretchen sah, dass er seine Hände hinter dem Rücken zu Fäusten geballt hatte.

....to be continued!



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Dr.Ryina Offline

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Beiträge: 279

24.02.2010 19:30
#54 RE: Story von Dr. Ryina Zitat · Antworten

Kapitel 55

„Versuch dein Glück, wenn du meinst, dass du es nötig hast. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Fakt ist, dass mich hier niemand von meiner Position verdrängen kann und wird und das müsst ihr euch leider auch selber eingestehen.“, sagte Marc selbstsicher, doch Gretchen kannte ihn mittlerweile gut genug um in seiner Stimme zu erkennen, dass diese Selbstsicherheit nichts anderes war als gespielt.
„Das mit der Operation wird Konsequenzen haben, das verspreche ich dir!“, sagte Marc noch bevor er sich herumdrehte um mit Gretchen und Knechtelsdorfer das Büro von Dr. Heinrich wieder zu verlassen.
„Was ein fieses aufgeblasenes Arschloch.“, regte sich Gretchen direkt auf, doch Marc reagierte überhaupt nicht auf sie, sondern ging durch zu seinem Büro.
„Marc?“, fragte Gretchen, die ihm gefolgt war, wobei Marc direkt den Kopf schüttelte. „Würdest du mich bitte kurz alleine lassen?“, fragte Marc direkt, während Gretchen unsicher in der Tür stehen blieb. Marc hatte sich mit den Händen an seinem Schreibtisch abgestützt und Gretchen war sich nicht wirklich sicher, ob Marc lediglich innerlich vor Wut kochte, oder ob es ihm nicht gut ging.
„Marc ich….“
„Hasenzahn bitte!“, sagte Marc laut und energisch, so dass Gretchen die Tür nun doch von außen hinter sich schloss. Vielleicht war es wirklich besser ihn in dieser Situation erst einmal für ein paar Minuten alleine zu lassen. Marc trat wütend vor seinen Schreibtisch und atmete dann tief durch. Niemand würde ihm seinen Posten jemals wegnehmen. Niemand! Gretchen traute sich erst wieder an Marc Tür zu klopfen als ihre Schicht schlussendlich beendet war. „Marc, ich wollte jetzt nach Hause.“, sagte Gretchen, während Marc von seinen Akten aufsah und dann ebenfalls aufstand.
„Kann ich dich ansprechen oder soll ich schweigen? Weißt du ich kann auch richtig gut einfach ruhig sein.“, sagte Gretchen, während Marc sie grinsend ansah.
„Ich glaube dir kein Wort.“, sagte er und ging dann zur Garderobe herüber.
„Wir können es testen. Ich meine wenn du nicht reden willst.“
„Wir können ruhig reden, aber ich will nicht über das Thema reden.“
„Darf ich trotzdem was dazu sagen?“
„Nicht wirklich.“
„Also ich finde das Ganze furchtbar ungerecht. Du warst der Wahnsinn heute im OP und….“ „Hasenzahn!“
„Ja, ja schon gut.“
„Okay, eine Sache will ich wirklich dazu sagen. Normalerweise würde ich Knechtelsdorfer und dir den Arsch aufreißen und euch für die nächsten Wochen zu schrecklichen und widerlichen Aufgaben verdonnern, aber ich lasse es dann einfach mal, weil ihr nichts dazukönnt das ihr da mit hereingezogen worden seid. Ich kann nur wirklich nicht nachvollziehen wie ihr dem Schwachmaten in so einer Fehlentscheidung einfach so folgen konntet. Es war leichtsinnig, blöd und vollkommen verantwortungslos. Der Patient wäre vor euch auf dem OP Tisch verblutet wäre ich nicht dazugekommen.“
„Ich weiß.“, sagte Gretchen kleinlaut, während Marc tief durchatmete, da er schon wieder strenger geworden war, als er das bei seiner eigenen Freundin jemals werden wollte. Wobei, schließlich war sie ja auch seine Assistenzärtin.
„Schon gut. Wir vergessen das jetzt, aber beim nächsten Mal werde ich euch mit dem Arsch zuerst aufhängen.“ Gretchen nickte etwas und sah Marc dabei an. Sie fühlte sich wie das kleine Mädchen, dass gerade von Papa eine saftige Abreibung für ein Fehlverhalten bekommen hatte.
„Ich hasse es wenn du mein Chef bis und nicht mein Freund.“
„Genieß es lieber noch, bevor sie….ach vergiss es.“
„Marc, wollen wir nicht doch lieber darüber reden? Was hast du denn jetzt vor? Wie soll es weitergehen?“
„Das erzähle ich dir morgen.“, sagte Marc und ging auf Gretchen zu um ihr einen Kuss zu geben.
„Und jetzt lass uns nach Hause fahren. Ich hab schon wieder eine Mahlzeit verpasst und bin am verhungern.“
„Wirklich?“, fragte Gretchen in der Hoffnung, dass Marcs Hungergefühl tatsächlich wiedergekehrt war, während Marc die Augen verdrehte und Gretchen dabei anlächelte.
„Ach was wäre es langweilig wenn du Ironie von Wahrheit unterscheiden könntest.“, sagte Marc ironisch, während Gretchen ihn leicht auf den Arm boxte. Als Gretchen in der Nacht wach wurde, sah Marc sie direkt an.
„Alles okay?“, fragte Gretchen, was Marc mit einem Nicken beantwortete und Gretchen auf die Nasenspitze küsste.
„Schlaf weiter Hasenzahn.“, sagte er, wobei Gretchen schnell wieder im Land der Träume angekommen war. Marc selber machte während der ganzen Nacht kaum ein Auge zu. Niemand würde seinen Posten jemals bekommen.
Gretchen hatte am nächsten Tag auf dem Weg ins Krankenhaus das Gefühl als könnte sie die Luft im Auto zerschneiden, da die Stimmung dermaßen angespannt war. Marc sprach während der ganzen Fahrt kein Wort, wirkte aber definitiv bereit für den Kampf. Als sie im Krankenhaus ankamen zog Marc sich in seinem Büro schnell seinen Arztkittel über und machte sich dann auf den Weg ins Büro des Professors.
„Meier.“; sage Franz direkt als Marc sein Büro betrat.
„Waren die Geier schneller?“, fragte Marc, wobei Franz kurz schmunzelte.
„Wenn Sie mit Geier die lieben Kollegen um Dr. Heinrich meinen, dann muss ich diese Frage wohl mit ja beantworten.“
„Sind Sie darüber in Kenntnis gesetzt worden, dass gestern während einer Operation beinah ein Patient verstorben wäre, wenn ihre Tochter nicht so geistesgegenwärtig gewesen wäre um mich holen zu lassen?“, fragte Marc. Er hatte lange an der richtigen Formulierung überlegt, da er jeglichen Ärger von Gretchen abhalten wollte, was ihm nur durch diese Formulierung wirklich gelingen konnte.
„Das war der Aufhänger des ganzen Aktes.“, erklärte Franz.
„Wie kann ein Oberarzt wie Dr. Heinrich zwei Assistenzärzte alleine mit einem schwer verletzten Patienten und starken inneren Blutungen in einen OP schicken? Grob Fahrlässig wäre dabei wirklich eine ziemlich verharmlosende Untertreibung.“
„Das sehe ich genauso.“
„Hat Dr. Heinrich Ihnen alle inneren Verletzungen aufgezählt, mit denen er meine Assistenzärzte alleine in den OP geschickt hat?“, fragte Marc und begann dann aufzuzählen, wobei Franz ärgerlich den Kopf schüttelte.
„Das wird Konsequenzen haben.“, sagte Franz nach Marcs Schilderungen.
„Ich hoffe die richtigen Konsequenzen.“, entgegnete Marc.
„Davon können Sie ausgehen Meier. Aber trotzdem müssen wir uns dringend unterhalten.“ „Ich werde meinen Posten nicht abgeben.“
„Das ist mir klar, aber so wie es jetzt ist kann es nicht weitergehen. Die Patientenversorgung ist wirklich nur extrem grenzwertig sichergestellt und wir beide wissen, dass sie auf dem Posten eigentlich nicht mehr tragbar sind Meier.“
„Nein, dass wissen wir definitiv nicht beide und das ist auch nicht wahr. Ich habe heute Morgen ein entsprechendes Schreiben eingereicht indem ich auf die Wiedereingliederung vollumfänglich und auf eigene Verantwortung verzichte. Ab heute stehe ich Ihnen wieder ganztägig und mit voller Kraft zur Verfügung.“
„Das ist doch Wahnsinn. Das können Sie doch noch gar nicht wieder leisten.“
„Aber ich muss es wieder leisten, weil mein Stuhl ansonsten eiskalt gekippt wird, also werde ich es leisten. Ich hoffe damit sind die Diskussionen über dieses leidige Thema ein für allemal erledigt. Schöne Grüße an den Kollegen Heinrich und seine Kumpanen.“, sagte Marc und erhob sich dann von dem Stuhl.
„Meier das ist Wahnsinn!“, sagte Franz noch einmal, doch Marc verließ hoch erhobenen Hauptes das Büro des Professors. Es war auch Wahnsinn gewesen in seinem Alter schon einen leitenden Oberarztposten zu übernehmen und trotzdem war es ihm gelungen.

....to be continued!



DANKE AN MARC_MEIER_FAN für die tolle Signatur.
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Ganz viel Marc, ganz viel Doktor Meier und ganz viel Drama

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Beiträge: 279

22.03.2010 17:24
#55 RE: Story von Dr. Ryina Zitat · Antworten

Kapitel 56

Marc ging direkt durch zur OP Tafel, da ihm ab heute dann auch wieder die OP Planung vollumfänglich oblag. Er strich die Kollegen weitestgehend und übernahm sein normales Operationspensum. Gretchen hatte mit einem Mal das Gefühl als würde sie der Schlag treffen bei einem Blick auf den Operationsplan.
„Bist du jetzt vollkommen wahnsinnig?“, fragte sie direkt als sie die Tür zu Marcs Büro geöffnet hatte, der bereits in OP Kleidung vor ihr stand.
„Ich weiß nicht was du meinst.“
„Marc, ich mache das nicht mit!“
„Hasenzahn jetzt reg dich ab. Es ist definitiv total unsexy wenn du dich so sehr aufregst.“, sagte Marc, während Gretchen ihn wütend ansah.
„Marc!“
„Hasenzahn, ich habe keine andere Wahl und ich kann dich nur bitten mich jetzt zu unterstützen. Wir reden heute Abend, wenn du unbedingt reden möchtest. Fakt ist, dass ich mir diesen Posten in meinem Leben niemals wegnehmen lassen werde und da es erforderlich ist, dass ich so tue als sei diese dämlich Operation niemals geschehen, tue ich halt so.“
„Du kannst aber nicht einfach so tun. Marc, du hältst das maximal eine, vielleicht noch zwei Wochen durch und dann? Soll ich dabei zukommen wie du dich zu Grunde arbeitest? Soll ich dabei zugucken wie du dich kaputt machst? Soll ich darauf warten, dass du zusammenbrichst, weil du nicht mehr kannst? Vergiss es direkt, denn das werde ich mit allergrößter Sicherheit nicht tun!“, sagte Gretchen noch immer wütend.
„Und was willst du daran ändern?“
„Das wirst du dann schon sehen.“, entgegnete Gretchen und stürmte dann ungehalten aus Marcs Büro heraus. Marc schloss kurz die Augen. Er hatte so sehr gehofft, dass Gretchen auf seiner Seite stehen und ihn unterstützen würde, denn auch ihm war bewusst, dass das alles keine leichte Zeit werden würde, aber er würde es allen beweisen und es schaffen, so wie er bis jetzt in seinem Leben alles geschafft hatte. Marc machte sich unbeirrt auf den Weg zum OP. Er hatte schließlich noch eine ganze Menge zu tun ab heute. Marc weitete kurz die Augen als Knechtelsdorfer zu ihm in den Vorraum stieß.
„Darf ich fragen was Sie hier machen?“
„Ja, die Frau Doktor von Buren mag jetzt nicht mit Ihnen operieren.“
„Ach sie mag jetzt nicht mit mir operieren? Schon mal was von OP Planung gehört? Das ist doch kein beschissenes Wunschkonzert hier! Holen Sie sie her und zwar sofort!“, befahl Marc, während Knechtelsdorfer nickte und den Vorraum dann wieder verließ. „
Was soll das?“, fragte Gretchen als sie zu Marc in den OP kam.
„Das könnte ich dich glaube ich besser fragen. OP Plan ist OP Plan und da wird sich dran gehalten.“
„Schon mal daran gedacht, dass ich gerade vielleicht nicht gut auf dich zu sprechen bin?“ „Hasenzahn. Privat und beruflich, versuch es wenigstens mal zu trennen. Wir haben eine ziemlich komplizierte Operation vor uns, die du bis jetzt noch nicht einmal begleitet hast, also Skalpell bitte.“, sagte Marc und beendete die Diskussion damit. Gretchen sah Marc wütend an. Er hatte Recht damit, dass sie bei einer solchen Operation noch nie assistiert hatte, aber seine Gesellschaft brachte sie gerade auf die Palme. Sie war quasi gezwungen heute den ganzen Tag dabei zuzusehen, wie es ihm von Operation zu Operation schlechter ging, da sie den ganzen Tag als Assistenz eingetragen war. Marc ging nach der OP ins Schwesterzimmer herüber und stellte das von Gretchen am Vorabend gekochte Essen in die Mikrowelle, was Gretchen im Vorbeigehen mit Erleichterung wahrnahm. Wenigstens versuchte er heute noch sich ein wenig an seinen Essensplan zu halten. Der gesamte Tag verlief ohne größere Auffälligkeiten, allerdings entging Gretchen auf dem Nachhauseweg nicht, dass Marc kaum dazu in der Lage war, Auto zu fahren.
„Was macht denn die Anzeige gegen Alexis?“, fragte Marc, der zusammen mit Gretchen auf dem Polizeirevier gewesen war um Alexis von Buren anzuzeigen.
„Keine Ahnung. Ich habe noch nichts gehört. Du?“ Marc schüttelte mit dem Kopf und es kehrte wieder Stille ein. Marc würgte sich zusammen mit Gretchen am Abend sein Essen herein, wobei Gretchen nach langem das Schweigen wieder brach.
„Ich habe dir das Essen für morgen in den Kühlschrank gestellt.“, erklärte sie.
„Danke.“
„Marc, wirst du aufgeben, wenn du merkst das es dir schlechter geht?“, fragte Gretchen, während Marc sie nun ansah.
„Ich denke nicht, dass es mir schlechter gehen wird.“
„Das denke ich aber für dich mit.“
„Können wir uns nicht einfach darüber unterhalten, wenn es dann mal soweit ist? Diese ganze Diskussion und diese ganze schlechte Laune hat doch einfach keinen Sinn und ändert auch nichts.“
„Was würdest du denn an meiner Stelle tun? Wenn ich krank wäre und würde mir das antun was du dir jetzt antust?“
„Ach Hasenzahn, ich….“
„Nein Marc, versuch dich nicht heraus zu reden. Ich wüsste, dass du mir große Vorhaltungen machen würdest und wahrscheinlich würdest du auch irgendwelche Konsequenzen durchsetzen. Ich dachte wirklich, ich hätte deine Prioritäten im Leben etwas verändert, aber die Arbeit scheint dir ja immer noch wichtiger zu sein als alles andere sonst. Marc, wenn dass so ist, dann bleibt mir halt nichts anderes als dich vor die Wahl zu stellen.“
„Gretchen tu das bitte nicht.“
„Doch entweder du gibst deinen Plan auf oder ich bin weg.“, sagte Gretchen, wobei Marc sich ruckartig vom Tisch erhob, letztendlich aber doch an der Spüle stehen blieb.
„Kannst du nicht wenigstens versuchen mich zu unterstützen?“, fragte Marc, während Gretchen ihn verständnislos ansah.
„Ich werde es nicht schaffen. Diese Geier wollen mir meinen Posten abnehmen und sie werden es schaffen, aber ich will ihnen das alles nicht kampflos überlassen Natürlich hast du meine Prioritäten verändert, aber ich muss doch wenigstens darum kämpfen. Bitte stell mich nicht vor die Wahl. Ich glaube nicht, dass ich damit klar komme alles in meinem Leben zu verlieren.“, sagte Marc nun ehrlich, während Gretchen bei seinen Worten der Atem stockte. „Marc“
„Ich werde es nicht schaffen Hasenzahn. Ich werde alles verlieren worauf ich mein Leben lang hingearbeitet habe“, sagte Marc, wobei Gretchen die Verzweifelung in seiner Stimme nicht entging.
„Hey, wir schaffen das schon!“, sagte Gretchen nun und ging auf Marc zu um ihn in den Arm zu nehmen.
„Du wirst feststellen, dass ich ausschließlich dich als Assistenz bei den Operationen eintrage, die etwas komplizierter sind, aus dem einzigen Grund, dass ich es dir zutrauen würde einzugreifen, wenn ich nicht mehr kann und Hasenzahn, bei einer Sache kannst du dir sicher sein, mir ist es vollkommen bewusst, dass ich das nicht durchhalten werden, aber ich habe es dann wenigstens versucht und werde mir das nicht den Rest meines Lebens vorwerfen müssen.“
„Ja aber verdammt Marc, es kann doch nicht sein, dass sie dich so einfach von deinem Posten werfen können. Es muss doch eine andere Möglichkeit geben. Was ist denn wenn du nur noch Assistenzärzte betreust.“
„Hasenzahn, dazu gehören doch all die Operationen, all die vielen Stunden im OP, die Notdienste.“ Gretchen nickte etwas und sah Marc dann entschlossen an. Sie würde schon eine Lösung finden. Dr. Heinrich hatte eines ganz richtig festgestellt. Sie war die Professorentochter und niemand würde ihrem Freund so etwas antun.
„Können wir jetzt ins Bett gehen? Ich bin echt fertig.“, sagte Marc und wollte zum Schlafzimmer herüber gehen, doch Gretchen hielt ihn noch kurz am Arm fest
„Behalt das bitte bei, ja?“
„Was, das fertig sein?“
„Nein, behalte es bitte bei mir zu erzählen wenn du dich nicht gut fühlst oder wenn irgendetwas ist. Nur wenn ich mich darauf verlassen kann schaffe ich es vielleicht etwas mich in den nächsten Wochen zu entspannen. Ansonsten werde ich dich mit Argusaugen beobachten.“
„Versprochen.“, entgegnete Marc und küsste Gretchen dann.

....to be continued!



DANKE AN MARC_MEIER_FAN für die tolle Signatur.
Übrigens passend zu meiner Geschichte:
Story von Dr. Ryina
Ganz viel Marc, ganz viel Doktor Meier und ganz viel Drama

Dr.Ryina Offline

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Beiträge: 279

26.03.2010 16:03
#56 RE: Story von Dr. Ryina Zitat · Antworten

Kapitel 57

Der Dienst im Krankenhaus am nächsten Tag verlief vollkommen problemlos, so dass Marc am Abend schon fast stolz auf seine Form war.
Am nächsten Morgen änderte sich Marcs Euphorie allerdings, als gleich mehrere Operationen gleichzeitig anstanden und er mit seinem OP Plan ganz schön ins Straucheln kam
„Okay Hasenzahn. Zwei Operationen hintereinander weg. Dann zeigen wir es denen mal, was?“, baute sich Marc selber auf als sie den OP betraten. Operation Nummer eins verlief vollkommen routiniert und auch bei der zweiten Operation war Marc nichts anzumerken, doch nach der Visite sah Gretchen Marc bereits an, dass er am Ende war.
„Könnte ich dich kurz in deinem Büro sprechen?“, fragte Gretchen, während Marc, der gerade von einem Kollegen hinzugezogen wurde kurz aufsah.
„Wir müssen die Hartlieb Operation dringend durchsprechen.“, flunkerte Gretchen.
„Gib mir fünf Minuten. Wir treffen uns im Büro.“, entgegnete Marc. Gretchen nutzte die Zeit um Marc sein lange überfälliges Essen in der Mikrowelle aufzuwärmen und kam zweitgleich mit ihm im Büro an.
„Essenspause.“, sagte Gretchen, wobei Marc direkt lächelte.
„Was ein Service.“, stellte er fest und setzte sich hinter seinen Schreibtisch, wobei die Gabel in seiner Hand zitterte als er den ersten Bissen zu seinem Mund führte, wozu weder Gretchen noch Marc etwas sagten.
„So auf zu den letzten zwei Operationen!“, sage Marc motivierend und ging dann mit Gretchen durch in den OP. Als sie am Abend zuhause ankamen ging Marc direkt durch ins Bett Er war einfach fix und fertig. Am nächsten Tag standen drei Operationen auf dem Plan, wobei eine der Operationen ziemlich langwierig war. Bereits am Morgen war Marc blass und sah vollkommen ausgelaugt aus als er in die Küche kam, wo Gretchen gerade sein Frühstück bereitgestellt hatte. Gretchen entging nicht, wie viel Mühe Marc damit hatte das Frühstück zu essen und auch während der Autofahrt als Marc das Fenster herunterkurbelte wusste Gretchen, dass er Probleme hatte das Essen überhaupt in sich zu behalten.
„Übermorgen haben wir zwei Tage frei, dann kannst du dich erst mal ausruhen.“, versuchte Gretchen Marc zu motivieren, als sie in das Gebäude herein gingen.
„Ich wünschte nur, dass mir das heute schon von Nutzen wäre.“, sagte Marc und verschwand dann in seinem Büro. Als sie sich im OP trafen war Gretchen erleichtert darüber, dass Marc wenigstens wieder etwas Farbe im Gesicht hatte und auch die Operation gut gelang. Auch bei der Visite versuchte Marc vor seinen Kollegen fit und ausgelassen zu wirken, wobei Gretchen wieder einmal verabscheuend dabei zusehen musste, wie die meisten Marc beobachteten, in der Hoffnung, ihn bald am Boden zu sehen. Gretchen grinste etwas als Marc einen anderen Arzt vor gesammelter Mannschaft aufgrund wirklich suspekter Untersuchungsmethoden ohne Gnade zur Strecke machte. Niemand konnte das besser als er. Während Marc sich nach der Visite in sein Büro zurückzog um zu essen, bereitete Gretchen die nächste Operation vor. Nach zwei Stunden merkte Gretchen, wie Marc am OP Tisch unruhiger wurde und Gretchen schlussendlich ansah.
„Hasenzahn, die Milz….wir sollten die….Milz, die Milz….“, stotterte Marc, während Gretchen ihn ängstlich ansah. Jegliche Farbe war vollkommen aus seinem Gesicht gewichen. „Schwester Sabine einen Stuhl für Dr. Meier. Schnell!“, sagte Gretchen, die hinter Marcs Rücken gemeinsam mit Schwester Sabine dafür gesorgt hatte, dass für Marc zur Not immer eine Sitzgelegenheit zur Verfügung stand. Der Stuhl war gerade rechtzeitig dort als Marcs Beine nachgaben und er langsam darauf sank.
„Marc sieh mich an!“, sagte Gretchen laut, die nicht vom Operationstisch zurücktreten konnte, da sie dann nicht mehr steril war.
„Marc!“, sagte sie lauter, während Marc nun den Kopf hob und versuchte Gretchen anzusehen.
„Was ist mit der Milz? Was soll ich tun?“, fragte Gretchen, während Marcs Kopf noch einmal nach vorne schnellte.
„Marc, sag mir was zu tun ist!“, sagte Gretchen erneut lauter, während Marc sich nun wieder zu konzentrieren versuchte, zumindest soweit sein Kreislauf dies überhaupt noch zulassen konnte. Gretchen sah auf den geöffneten Bauchraum vor sich und nickte dann. Sie wusste was zu tun war, sie musste sich nur konzentrieren, was nicht gerade zu den leichtesten Aufgaben gehörte, anhand von Marcs eigenem Gesundheitszustand, der mit Sicherheit ebenfalls einer Behandlung bedürfen würde, doch das war ihre Absprache, das war es was sie Marc hoch und heilig versprechen und schwören musste, dass sie die Operation fortführen würde, wenn etwas mit ihm nicht in Ordnung war.
„Sabine, kontrollieren sie den Puls von Dr. Meier.“, bat Gretchen, was Sabine direkt übernahm, wobei Gretchen die Operation fortsetzte. Sie war froh darüber, was Sabine ihr miteilte, denn das ließ sie darauf schließen, dass Marc sich wieder erholen würde, was tatsächlich geschah.
„Hasenzahn?“, fragte Marc als er wieder zu sich kam und sah Gretchen an, die ihn kurz anlächelte.
„Alles unter Kontrolle.“, sagte sie, während Marc noch einen Moment inne hielt, bevor er sich wieder aufrichtete.
„Du bist nicht mehr steril.“, bemerkte Gretchen, während Marc sie kurz ansah.
„Ich habe auch nicht vor noch eine Hand an das OP Besteck zu legen.“, erklärte er und sah sich dann das Gesamtbild an. Er gab Gretchen Instruktionen, während diese so ruhig wie eben gerade möglich weiteroperierte. Marc war stolz auf sein Gretchen, denn er hatte ihr nicht zugetraut, dass sie wirklich so ruhig blieb, wie er dies von ihr verlangt hatte, doch entgegen aller Erwartungen hatte sie es geschafft und vollkommen geistesgegenwärtig und richtig gehandelt, obwohl es ihm schlecht gegangen war. Nach Beendigung der OP zogen sich beide im Vorraum die OP Kleidung aus, wobei Gretchen nach dem Waschen kein Halten mehr kannte und Marc fest umarmte.
„Ich hatte so eine Angst.“, gab sie nun zu.
„Es ist alles wieder okay und du hast deine Aufgabe fabelhaft erledigt.“, sagte Marc, während er Gretchen einen sanften Kuss gab.
„Mach das bitte bitte nie wieder mit mir.“
„Ich wünschte, dass könnte ich dir versprechen.“, entgegnete Marc ehrlich und verließ dann gemeinsam mit Gretchen den OP. Beide gingen zu Marcs Büro herüber, wo dieser sich auf seine Liege im Büro legte.
„Brauchst du irgendwas? Kreislaufmittel?“, fragte Gretchen, während Marc den Kopf schüttelte.
„Nur fünf Minuten Ruhe.“
„In gut einer halben Stunde startet die nächste OP. Soll ich sie verschieben?“, fragte Gretchen, was Marc mit einem Kopfschütteln beantwortete.
„Bis dahin hab ich alles wieder unter Kontrolle.“, beteuerte er, was Gretchen anhand seines Erscheinungsbildes allerdings bezweifelte. Natürlich hatte Dr. Heinrich genügend Spitzel um unmittelbar nach Marcs Ausfall im OP im Büro des Professors zu stehen und diesem von dem Vorfall zu berichten. Marc und Gretchen hatten gerade die nächste Operation begonnen als sich die Türen zum OP Saal öffneten. Franz stand in OP Kleidung dort und hielt sich einen Mundschutz vor den Mund als er an der Tür stehen blieb.

....to be continued!



DANKE AN MARC_MEIER_FAN für die tolle Signatur.
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Ganz viel Marc, ganz viel Doktor Meier und ganz viel Drama

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