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Dieses Thema hat 364 Antworten
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 Pausierende und abgebrochene Fortsetzungen!
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kussmausale Offline

Alter Ha(a)se:


Beiträge: 3.958

25.05.2010 21:13
#226 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ihr seit gespannt aufs Singen? Naja das setzt natürlich voraus, dass marc auf die Bühne geht und das könnte eventuell schwierig werden. Danke für eure Kommis und freue mich über Neue. Viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Marc der gerade einen Schluck seines Weins trinken wollte, verschluckte sich daran und spukte ihn quer über den Tisch. Als er wieder Luft bekam keuchte er entsetzt.
M:BITTE WAS?!
Gretchen wusste gerade nicht, was sie fühlen sollte. Marc wollte tatsächlich mit ihr ein Duett singen und hatte das alles auch noch arrangiert?! Das war fast zu schön um wahr sein. Als sie jedoch bemerkte, dass Marc gerade nach Luft rang sprang sie auf und klopfte ihm auf die Schulter. Leicht panisch fragte sie.
G:Alles okay Marc?!
Dieser...dieser...dieser verdammte VIXER!!! Ich dreh ihm den Hals um und das ganz langsam und qualvoll! Ich mache mich hier sicher nicht zum Vollidioten und singe ein Liebeslied mit Hasenzahn...das geht eindeutig zu weit...da könnte ich mir ja gleich die Eier abschneiden!!!
M:Ähm...nein..also naja...
Gott ist das süß, wie er vor sich hin stammelt. Ist ihm das vielleicht peinlich, dass er mit mir singen muss... obwohl es war ja seine Idee, seine verdammt liebe Idee. Ob Marc wohl schön singen kann?! Hilfe ich bin ja so gespannt...und was ist wenn ich das verbocke und total falsch singe? Ich meine dann lacht mich doch jeder aus und Marc hat wieder etwas, mit dem er mich ewig aufziehen kann...wobei das hat er ja sowieso schon, nämlich mein Übergewicht...
Gretchen wurde aus den Gedanken gerissen, als Luigi auf einmal hinter ihnen stand und ungeduldig fragte.
LU:Kommt ihr Zwei jetzt? Wir warten darauf das der Abend eröffnet wird.
G:Aber ich kann doch gar nicht singen...also nicht so gut und ich will ja nicht die Gäste verjagen und...
Luigi unterbrach ihr Gestammel.
LU:So eine bezaubernde Frau, wie du eine bist, kann nur eine wundervolle Stimme haben und selbst wenn es nicht so wäre, sind wir hart im Nehmen.
Gretchen errötete und blickte beschämt zu Boden. Als sie jedoch das aufmunternde Lächeln Luigis sah, stand sie auf und ging ganz langsam Richtung Bühne.
Es ist nur ein Lied...ich singe einfach so als wäre ich bei Alexsis im Schlafzimmer und...HALT falscher Gedanke...jetzt stehe ich hier auf der Bühne...also bald und das ohne Alexsis, dafür mit Marc...und er ist ja auch da, also kann mir nicht so viel passieren...
Versuchte sich Gretchen Mut zuzusprechen. Marc jedoch dachte nicht im Geringsten daran, sich auch nur einen Millimeter Richtung Bühne zu bewegen. Luigi passte das so gar nicht und er meinte drängend.
LU:Jetzt komm schon und sing mit ihr! Glaub mir das wird ihr gefallen.
Marc fauchte ihn sauer an.
M:Erstens hast du mir überhaupt nichts zu sagen, Mister Möchtegern Amor und zweitens halte deine verdammte Klappe, wenn du nicht hier auf der Stelle das zeitliche segnen willst!
Der Italiener sah seinen Freund grinsend an und ging gar nicht erst auf seine Drohung ein.
LU:Du willst doch ihr Herz erobern, also steh auf und geh auf die Bühne verdammt nochmal!
M:Ey welchen Teil von *Du hast mir gar nichts zu sagen* hast du nicht verstanden?! Und ich werde mich garantiert nicht wie ein liebeskranker Idiot aufführen und mit ihr ein Liebesliedchen trällern! Hasenzahn steht auf echte Männer und nicht auf weichgespülte Waschlappen!
Luigi ließ sich von Marcs Ansage weiterhin nicht beeindrucken und flüsterte ihm leise aber in einem unmissverständlichem Tonfall.
LU:Genau DAS tust du aber gerade! Du führst dich auf wie ein liebeskranker Idiot. Und die wahre Stärke eines Mannes liegt nicht darin, jedes Gefühl zu verstecken, sondern seine Gefühle zu zeigen! Also halt die Klappe und geh endlich zu ihr, um mit ihr zu singen!
Was glaubt er denn wer er ist?! NIEMAND hat mir etwas zu sagen und am allerwenigsten diese unmännlich und weichgespülte Version eines Italieners.
Marc verschränkte demonstrativ die Arme vor der Brust und meinte bestimmt.
M:Das werde ich NICHT tun.


Sigi by me

kussmausale Offline

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Beiträge: 3.958

26.05.2010 21:48
#227 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
bin ich so durchschaubar?! Hatte mir schon überlwgt die Szene umzuschreiben und euch doch auf Zuckerentzug zu setzten. Habs dann aber nicht übers Herz gebracht, denn ihr freut euch ja darüber und ich hoffe es ist mir gut gelungen. Danke für eure Kommis und ich würde mich über Neue freuen. Jetzt kommtt aber noch eine schlechte Nachricht. Ich konnte euch den Teil nur geben weil es der letzte Vorrat ust, aber ich bin zeitlich im Moment nicht mal im Stande eure Storys zu lesen, geschweigeden zu kommentieren. Denn es ist noch ein Monat bis Notenschluss und es geht alle drunter und drüber. Ich hoffe ihr seit mir nicht böse. Ich hole das versprochen alles nach und gebe euch so oft wie nur irgendwie möglich etwas zu lesen, denn ich liebe das Schreiben und das Forum hier. Viel Spaß beim Lesen und ich gebe mein Bestens, meinen Plichten hier nachzukommrn.
Eure Edina


Er dachte, die Diskussion endlich beendet zu haben, doch da hatte er sich gehörig geschnitten. Luigi sagte zwar nichts mehr dafür zog er Marc kurzerhand vom Stuhl und scheuchte ihn Richtung Bühne. Marc wollte sich zuerst wehren, doch sein schmerzender Fuß, machte das fast unmöglich. Deswegen ließ er sich notgedrungen zu Gretchen schleifen.Bevor er jedoch endgültig zu ihr ging zischte er in einem Ton, der einem das Blut in den Adern gefrieren ließ.
M:Wenn ich hier wieder runter bin, bringe ich dich um.
LU:Damit kann ich leben.
Meinte Luigi lächelnd und „übergab“ Marc an Gretchen. Diese nahm vorsichtig seine Hand und meinte aufgeregt.
G:Da bist du ja endlich und ich dachte schon, du würdest mich hier stehen lassen.
Marc schenkte Gretchen ein Lächeln und meinte.
M:Das würde ich doch nie tun.
„EY du bist so ein Waschlappen. Zuerst wehren wie verrückt und dann nicht einmal dazu stehen, dass du gar nicht Singen wolltest“, meldete sich eine kleine Stimme in Marcs Kopf zu Wort.“Halt die Klappe, das war ne Notlüge, okay?!“ Brachte Marc diese zum Schweigen und betrat mit Gretchen die Bühne.
G:Was singen wir den Marc?
Fragte Gretchen und Marc hob die Schultern um ihr zu signalisieren, dass er keine Ahnung hatte. Doch in diesem Moment erklangen die ersten Töne des Liedes und Gretchen wusste sofort um welches Lied es sich handelte.

http://www.youtube.com/watch?v=HiqIA0Nw4...eos=NgNFsXAf09U
Sie hatte diese Melodie schon so oft gehört, manchmal um Herzschmerz zu bekämpfen oder einfach nur um zu träumen. Und immer war die Person in ihren Träumen immer nur ein Mann gewesen, nämlich Marc. Und jetzt stand sie ihm gegenüber, auf einer Bühne, die anderen Leute sahen sie an und sie spürte wie die Nervosität in ihr hochstieg. Schnell wandte Gretchen den Kopf zu Boden und schloss die Augen. Sie brauchte keinen Monitor, denn sie kannte den Text in und auswendig. Mit zitterten Händen hob sie das Mikrophon an ihren Mund und sang mit dünner Stimme, die erste Textzeile. „If I´m not in love with you....“ Marc hatte, als er die ersten Töne des Liedes hörte, große Mühe gehabt, nicht von der Bühne zu flüchten, denn das überschritt seine Schmerzgrenze bei Weitem. Er wollte gerade wieder die Bühne verlassen, als er hörte, wie Gretchen die ersten Töne ins Mikrophon sang. Er verharrte mitten in der Bewegung und lauschte ihrer sanften Stimme. Marc hatte keine Ahnung, was es war, aber irgendwas in ihrer Stimme zog ihn magisch an und er drehte sich langsam wieder zu ihr um, sodass er sie anschauen konnte. Gretchen spürte die Blicke der Menschen um sich herum, aber besonders Marcs Blick brannte auf ihrer Haut und sie hatte das Gefühl, als würde er völlig durch sie hindurch sehen. Mit größter Willenskraft schaffte sie es, trotz beinahe brechender Stimme, weiterzusingen. Als sie die Hoffnung, von Marc etwas zu hören, schon fast aufgegeben hatte, setzte er auf einmal ein „And if I don´t need your touch, Why do I miss you so much...und seine Stimme klang so wunderschön, dass es Gretchen sofort einen warmen Schauer über den Rücken jagte. Sie stand da unfähig sich zu bewegen und lauschte den Worten, die aus seinem Mund kamen. Marc konnte gar nicht glauben, dass er das gerade wirklich sang, doch als er zu Gretchen schaute und sie dort stehen sah, wusste er auf einmal, dass es richtig war. Langsam ging er auf sie zu und legte einen Finger unter ihr Kinn. Gretchen wurde aus ihrer Starre gerissen und stimmte, ohne es wirklich zu merken, mit ein.“To hold you forever, Give a part of me I thought I´d never... Das Einzige was Gretchen spürte war Marcs Finger, der ihr Gesicht sanft anhob und sie so zwang, ihn anzusehen. Und als sie einen Blick in seine grünen Augen warf, war der Anblick schier überwältigend. Ihr schlug so viel Gefühl entgegen, von dem sie nie gedacht hätte, dass Marc es überhaupt aufbringen konnte. Und auf einmal löste sich alles Schlechte in Gretchen auf, alle Angst, alle Zweifel, alle Gefühlsblockaden, die sie in sich errichtet hatte. Es existierten nur mehr der jeweils Andere und sie ließen die Masken fallen. Ganz selbstverständlich konnten sie gegenseitig in die jeweils andere Gefühlswelt blicken. Beide sangen jedes Wort aus tiefsten Herzen und bewegten sich ganz selbstverständlich zur Musik, getragen von der Magie, die sie umgab. „If I´m not in love with yooooouuuu...“


Sigi by me

kussmausale Offline

Alter Ha(a)se:


Beiträge: 3.958

28.05.2010 17:43
#228 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
danke für euren Kommis. Ich husche schnell vorbei um euch einen kurzen Teil zu geben und bin dann leider auch wieder weg. Würde mich über Kommis freuen und wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen.
Bussi Edina


Tosender Applaus riss die beiden aus ihrer ganz eigenen Welt und holten sie zurück in die Gegenwart. Ihre Gesichter waren nur noch wenige Millimeter voneinander entfernt und sie sahen sich direkt in die Augen. Weder Marc noch Gretchen wussten, ob sie sich bewegen sollten und so sahen sie sich einfach nur verwirrt an. Luigi befreite sie dann schließlich aus der misslichen Lage, indem er auf die Bühne trat und Gretchen vorsichtig das Mikrophon aus der Hand nahm.
LU:Das war jetzt „If I´m not in love with you“, von Marc und Gretchen und wenn das keine gelungene Eröffnung des Abends war, dann weiß ich auch nicht mehr weiter.
Für diese Ansage erntete Luigi zustimmendes Nicken und Applaus aus dem Publikum und Marc,der sich in der Zwischenzeit wieder gefangen hatte, flüsterte Gretchen zu.
M:Komm Hasenzahn.
Sie ließ sich bereitwillig von der Bühne und aus dem Restaurant ziehen und hörte noch wie Luigi sagte.
LU:Ach kann wahre Liebe schön sein.
Marc zog Gretchen aus dem Restaurant und sie hörte den Rest von Luigis Rede nicht mehr, doch seine Worte hallten in ihrem Kopf nach.
Wahre Liebe, wahre Liebe...gibt es die denn überhaupt?! Ich meine okay, es ist unrealistisch, das gerade ich daran zweifle, aber Menschen ändern sich nun mal und ach...ich habe meine wahre Liebe doch schon gefunden, nämlich Alexsis...Doch ihre innere Stimme, die sie den ganzen Abend zu unterdrücken versucht hatte, sagte ihr etwas ganz anderes.“Und was ist, wenn sie direkt vor dir steht?“ Wer? Marc? Nein also auf keinen Fall, das war nur ein weiterer Frosch...(Bei Marc hatte sie den Selbstbeschiss immer bekrittelt, aber gerade jetzt fiel ihr auf, dass sie selbst ja eigentlich nichts anderes tat, als sich selber zu belügen. Sie konnte nicht bestreiten, dass zwischen ihr und Marc keine Gefühle waren, dafür war das gerade einfach viel zu schön gewesen.) Ein eigenes wunderschönes Universum nur für Marc und mich...
Marc hatte Gretchen aus dem Restaurant gezogen, weil er Angst hatte, dass er wenn er ihr auch nur eine Sekunde länger in die Augen geblickt hätte, seine Selbstbeherrschung endgültig den Ausguss hinunter geflossen wäre. Er wünschte sich nichts sehnlicher, als seinen Hasenzahn einfach ganz nahe an sich zu ziehen und ihre Lippen ganz zart mit einem Kuss zu verschließen...
Das gerade eben auf der Bühne, war das Peinlichste, was ich je für eine Frau gemacht habe und sicher auch das letzte Mal, dass ich so etwas mache...Aber irgendwie war es auch...keine Ahnung wie ich es am besten sagen soll...schön vielleicht? Und Gretchen war einfach nur bezaubernd...scheiße was hat diese Frau aus mir gemacht?! Sie hat mich in einen liebeskranken Volltrottel verwandelt, aber was hat Luigi gesagt? „Die wahre Stärke eines Mannes liegt darin, die Gefühle zu zeigen?“ Okay, klingt total beschissen, aber er hatte ja auch recht, was das Singen betrifft...ich schulde ihm wohl oder übel ne Kiste Bier, aber jetzt sollte ich mich besser auf diese Baustelle hier konzentrieren....


Sigi by me

kussmausale Offline

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29.05.2010 21:51
#229 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ich habe hier noch einen kurzen Teil für euch. Ich weiß, dass ihr alle endlch einen Kuss haben wollt, aber noch ein wenig Geduld bitte. Es wird aber trotzdem romantisch, hoffe ich zumindest. Ich danke euch für die Kommis und freue mich auf Neue. Ich will aber auch mal meinen stillen Lesern danken, dass ihr Zeit in meine Geschichte investiert und hoffe ihr habt alle Spaß beim Lesen.
GGLG Edina


Krampfhaft überlegte er, welche Worte jetzt in dieser Situation angebracht waren, doch da fiel ihm ein, dass er ja noch einen kleinen Trumpf im Ärmel hatte. Langsam griff er in seine Hosentasche und holte einen kleinen Gegenstand hervor, den er Gretchen wortlos entgegenstreckte. Gretchens Blick fiel auf Marcs Hand und ihr stockte für einen Moment der Atem.
M:Also...für dich...



Erstaunt griff sie nach der kleinen Kette und betrachtete sie genauer. Es war eine Kette mit einem silberne Anhänger daran und wenn Gretchen nicht alles täuschte, war es ein kleiner Engelsflügel. Kurz strich sie mit dem Finger darüber, legte die Kette dann aber wieder in Marcs Hand.
G.Das...das kann ich nicht annehmen Marc...das geht nicht...
Der Anhänger gefällt ihr nicht, dabei dachte ich, er würde ihr gefallen...
M:Doch, also wenn überhaupt jemand...dann du...
Also...hat Marc...also wollte er damit gerade sagen, dass wenn die Kette jemand bekommen soll, dann nur ich?! Aber wieso gerade ICH, also womit habe ich das denn verdient?
Gretchen schaute Marc mit großen Augen an und war schlichtweg sprachlos. Der Satz von Marc hatte sie völlig überraschend und besonders mitten ins Herz getroffen, sodass sie nicht im Stande war, ihre Gedanken auszusprechen und deswegen einfach nur ein leises „Wieso?“ hervor presste.
Nun war es Marc der verzweifelt nach Worten suchte. Er hätte Gretchen so gerne gesagt, wie dankbar er für all das war, was sie für ihn getan hatte, dass diese kleine Kette das mindeste war, was er ihr geben konnte, dass er wohl auf ewig in ihrer Schuld stand, das sie sein Schutzengel war, dass er sie liebte...doch er brachte nichts von alle dem über die Lippen. Trotzdem war jetzt der Zeitpunkt gekommen, an dem er einen Teil seiner Gefühle aussprechen musste, denn wenn er es jetzt nicht tat, hätte er seine Chance endgültig verspielt das war Marc nur all zu bewusst und deswegen versuchte er sein Bestes um dies auch zu tun.
M:Sieh es einfach als kleines...ähm...Dankeschön...f...für...ach verdammt Hasenzahn du...also hättest das...nicht tun dürfen...scheiße, wenn dir...etwas passiert...w...wäre h...hätte ich...mir das niemals...v..verziehen! U...und ich w...will einfach...d...dass du...auf d...die Kette u...und besonders auf d...dich a...aufpasst, okay?
Nuschelte Marc in seinen nicht vorhandenen Bart. Gretchen hatte Marc aufmerksam zugehört und jedes seiner Worte löste ein eigenes Gefühlschaos aus. Sie hatte sich zurückgehalten doch die Frage brannte ihr auf der Seele und sie konnte einfach nicht anders, als sie zu stellen, auch wenn sie selbst keine Antwort darauf hatte.
G:Was ist das hier, also was ist das mit uns, Marc?
Und mit dieser Frage, hatte sie selbst den so wortgewandten Marc Meier in die Ecke getrieben und er überlegte fieberhaft, was er darauf antworten sollte.
Nicht schon wieder...diese Frage. Ich meine was will sie denn hören. Das ich selbst keinen Plan habe, was das mit uns ist , geschweige denn eine ungefähre Idee? Oder ist das die falsche Antwort und ich zerstöre damit alles? Fuck...
Da Marc weder wusste was er sagen sollte, noch was Gretchen hören
wollte, entschied er sich einfach für die Wahrheit in der Hoffnung, damit richtig zu liegen.
M:I...ich habe k...keine Ahnung Has...ähm Gretchen, das E... einzige, dass ich mit S...sicherheit weiß, i...ist, d...dass ich d...die Zeit z...zurück...drehen w...würde w...wenn ich k...könnte.


Sigi by me

kussmausale Offline

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31.05.2010 22:07
#230 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ich habe jetzt endlich den Epi fertig, der mir einigesan Zeitgekostet hat und ich hoffe er gefällt euch! Ich habe mich auf jeden Fallsehr bemüht und auch auf euren Zucker nicht vergessen. Was das Lied angeht, habe ich leider keine Originalversion gefunden, die auch bei euch funktioniert hätte Scheiß Youtube, aber ich hoffe es geht auch so. Danke für die Kommis und ich freue mich über Neue. So jetzt bleibt mir nichts mehr zu sagen, außer viel Spaß beim Lesen euch allen!
GGLG Edina


http://www.youtube.com/watch?v=Y7EscUvz6EI

Manchmal gibt es Momente, an denen wir uns nichts mehr wünschen, als die Zeiger der Uhr an eine gewisse Stelle unseres Lebens zurückzudrehen, sei es nur um besonders schöne Momente noch einmal erleben zu können, oder um Fehler, die wir in der Vergangenheit gemacht haben, auszubügeln.

Ja wenn wir noch einmal, an der Stelle stehen würden, an der wir uns für den Mann unseres Lebens entscheiden müssen, würden wir vielleicht nicht die sichere Variante wählen sondern die Gefährliche. Wir würden nicht mehr auf unseren Verstand, sondern auf unser Herz hören, weil wir erkannt haben, dass unsere Entscheidung uns nicht das erhoffte Glück gebracht hat.
Gretchen schaut nochmal auf die Kette und nickt dann schließlich. Daraufhin gibt Marc ihr ein Zeichen, dass sie sich umdrehen soll und hängt sie ihr vorsichtig um den Hals. Sie fährt mit einem Finger vorsichtig über den kleinen silbernen Engelsflügel und schließt verzweifelt die Augen.

Wenn wir wirklich die Chance hätten, noch einmal die vergangenen Monate zu durchleben, hätten wir viele Fehler, nicht begangen. Wir hätten uns nicht erpressen lassen und hätten unsere Gefühle gezeigt, anstatt sie zu verschleiern. Denn jetzt fragen wir uns, wie wir das Herz, des Menschen, den wir mehr als uns selbst lieben, jemals haben loslassen können und unsere größte Angst, endgültig verloren zu haben, scheint wahr geworden zu sein.
Als scheinbar keine Reaktion von Gretchen kommt und sie einfach nur regungslos dasteht, senkt Marc die Hand, die noch auf ihren Haaren gelegen hatte und wendet seinen Kopf traurig und mit dem Gefühl verloren zu haben, gen den Himmel.
Bitte lass sie einfach etwas sagen und...ach scheiße ich habe es vergeigt.Du hast verloren du hast deinen Hasenzahn verloren, siehs endlich ein Meier...
Doch auf einmal murmelt Gretchen kaum hörbar und mehr zu sich selbst.
G:Ich auch, Marc...

Weil wir verzweifelt sind und nun erkennen, dass wir in der Vergangenheit Fehler begangen haben, würden wir alles darum geben, noch einmal von vorne anzufangen, denn nun wird und bewusst, dass der Weg, den wir vor langer Zeit eingeschlagen haben, in einer Sackgasse endet und wir unser Glück früher oder später verlieren werden.
Alexsis sitzt in seinem Hotelzimmer und wählt nun schon zum dreißigsten Mal, die Nummer seiner Frau, doch es meldet sich immer nur der Anrufbeantworter, der ihm mitteilt, dass Gretchen im Moment nicht erreichbar ist. Wütend schmeißt er sein Handy gegen die Wand, dass auch sofort in alle Einzelteile zerspringt.

Krampfhaft halten wir an den Erinnerungen fest und wünschen uns in die Vergangenheit voller Glück zurück, als wir noch der wichtigste Mensch waren und wir geliebt worden sind. Die Zeit, in der unsere Welt noch in Ordnung war und wir alles hatten, nachdem wir uns immer gesehnt haben. Doch in unserem Inneren wissen wir doch, dass wirdiese Zeiten nicht mehr zurückholen können und diese Tatsache schmerzt.
Medhi sitzt in seinem Schrank, der ihm immer noch als Bett dient und schaut sich die Fotos vergangener Zeiten an. Bilder mit Anna und Lilly, aber auch Bilder von Gretchen und ihm. Er streicht wehmütig über das Papier,steht dann aber auf, um zu einem Karton zu gehen und die Fotos hineinzulegen und stattdessen, die heutige Tageszeitung, zur Hand zu nehmen und den Wohnungsteil aufzuschlagen.

Obwohl es so gar nicht unsere Art ist, wünschen wir uns die Zeit zurück, in der wir eine heile Familie und Rückhalt hatten und nicht nur auf uns alleine gestellt waren. Unsere taffe Art und die andauernden Männergeschichten, haben den Wunsch nach Geborgenheit nicht ertränkt und wir bereuen es, dass wir nicht anders gehandelt haben, als wir noch keine Konkurrenz hatten. Doch wir beschließen, jetzt zu handeln, in der Hoffnung, dass es noch nicht zu spät ist.
Maria Hassmann sitzt in ihrem Büro und greift schließlich zu ihrem Handy, um eine Nummer zu wählen. Nach kurzer Zeit meldet sich jemand.
D:Privatdetektiv Hammer hier, was kann ich für sie tun?
H:Doktor Maria Hassmann am Apparat, ich bräuchte dringend Informationen, über eine gewisse Anna Kaan.
Sie schildert die Sachlage und der Detektiv verspricht, sich dem Fall, so bald wie möglich anzunehmen und sich zu melden, sobald er etwas herausgefunden hat.

Ja,auch wenn wir uns oft einen Reset- Knopf für unser Leben wünschen, um nochmals die Vergangenheit zu durchleben und Fehler ausbessern zu können, wissen wir doch, dass wir niemals die Chance dazu bekommen werden. Und wenn wir wirklich in uns hineinhören, bemerken wir, dass wir den vielleicht gar nicht brauchen und wollen. Denn die Vergangenheit, hat uns auch geprägt und zu den Menschen gemacht, die wir im Moment sind.
Marc berührt Gretchen am Arm und dreht sie zu sich herum. Doch sie sieht weiterhin stur zu Boden, aus Angst, was passieren würde, wenn sie Marc in die Augen sehen würde. Doch er hebt ihr Kinn sanft an und zwingt sie somit, seinem Blick standzuhalten.

Und auf einmal erkennen wir, dass es vielleicht gar nicht notwendig ist, die Zeit zurückzudrehen, denn die Gegenwart und die Zukunft gehört uns alleine und wir haben immer noch die Chance, alles zu verändern. Wir müssen es nur wagen.
Gretchen ist wie gefesselt, von Marcs Blick und auf einmal erkennt sie die tiefen Gefühle in seinen Augen und auch ihr Herz schlägt lauter, als je zu vor. Wie selbstverständlich nähern sich die Gesichter der Beiden und Marcs Lippen sind nur noch Millimeter von ihren entfernt. Als Marc sieht, dass Gretchen die Augen geschlossen hat, legt er seine Lippen auf ihre und verschließt sie mit einem zärtlichen Kuss.


Sigi by me

kussmausale Offline

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02.06.2010 21:46
#231 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

HeyMädel,
ich bin wirklich sehr froh,dass der letzte Teil gefallen hat und ich hoffe, der tut es ebenfalls wieder. Jetzt wisst ihr endlich wie es mit GREC weitergeht. Danke für jedes Kommi und viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Was war denn das gerade?! Ich meine, der Kuss war so wunderschön und Marcs Augen....
Bei dem bloßen Gedanken, an das eben Geschehene fühlte Gretchen ein Kribbeln in ihr aufsteigen und ihr Bauch fühlte sich an, als würde er eine ganze Herde von Schmetterlingen beherbergen. Vorsichtig schielte sie zu Marc hinüber. Dieser starrte stur auf die Straße vor sich und schien völlig cool. Doch dieser Anblick täuschte, denn auch wenn er nach außen hin völlig entspannt wirkte, war er innerlich aufgewühlter, denn je.
Ich habe sie tatsächlich geküsst, ich und Hasenzahn haben uns tatsächlich geküsst und das Schönste war ja, dass sie es zugelassen hat und nicht mal im Geringsten daran dachte, mir eine zu scheuern... Also bin ich anscheinend doch nicht abgeschrieben, so wie sie es immer behauptet, sie hat mich nicht vergessen...und wir sind eindeutig mehr als Freunde... auch wenn jetzt eigentlich nicht wirklich klar ist, wo ich bei ihr stehe...
Er hätte sie gerne gefragt, wie das jetzt weitergehen sollte und was der Kuss zu bedeuten hatte, doch Gretchen hatte ihn, nachdem sie sich voneinander gelöst hatten,sofort gebeten, sie nach Hause zu fahren und er war ihrem Wunsch nachgekommen. Auch wenn er sie lieber mit zu sich nach Hause genommen hätte, sei es auch nur, um sie nicht alleine in der Villa des Millionärsschnösels sitzen zu lassen, wusste er instinktiv, das es ein Fehler wäre, ihr diesen Wunsch abzuschlagen. Er konnte Gretchen nicht zwingen, mit ihm zukommen auch wenn er alles dafür gegeben hätte, seinen Hasenzahn bei sich zu haben. Langsam fuhr er die letzten Meter und blieb dann vor der Villa seines „Feindes“ stehen, um seine Herzdame aussteigen zu lassen.
M:So, da wären wir.
Sagte er schwerem Herzens und schaute Gretchen abwarten an.
Was? Schon...also das ging jetzt aber schnell...fast zu schnell. Und er hat mich kein einziges Mal gefragt, ob ich nicht mit zu ihm kommen will...schade irgendwie. Moment das war wieder ein ganz falscher Gedanke,grundverkehrt...Aber ich meine, Marc schleppt ja sonst auch jedes weibliche Wesen in seine „Höhle“, das nicht bei Drei auf dem nächsten Baum ist, also hat er sich ja irgendwie an die Abmachung gehalten...
Sie spürte seinen Blick und schreckte aus ihren Gedanken hoch. Leise meinte sie.
G:Also, ähm Danke für Alles und für den schönen Abend. Marc.
M:Immer wieder gerne, Hasenzahn War ja recht...ähm...nett heute.
Antwortete er so locker wie möglich und rang sich zu einem gezwungenen Lächeln durch, denn wenn er daran dachte, dass der Abend jetzt schon vorbei sein sollte und er Gretchen alleine lassen musste, viel es ihm reichlich schwer. Auch Gretchen fiel es nicht leicht, aus dem Auto zu steigen und Marc zurückzulassen, aber schließlich rang sie sich doch dazu durch. Sie murmelte noch ein leises „Tschüss“ und ging dann langsam Richtung Villa.
Das wars dann wohl...
Dachte Marc enttäuscht und schaute seinem Hasenzahn wehmütig hinterher. Aber auch Gretchen war ähnlich enttäuscht, wie Marc, dass der Abend jetzt schon vorbei sein sollte und schlich regelrecht zur Tür, in der stillen Hoffnung, von Marc aufgehalten zu werden. Doch als von Marc nicht einmal ein kleiner Versuch kam, um sie aufzuhalten, drehte Gretchen sich nochmal zu ihm um, weil sie einfach noch etwas auf dem Herzen hatte, was sie unbedingt loswerden wollte.
G:Danke, dass du dich an die Abmachung gehalten hast...das bedeutet mir viel.
Marc, der mit dem Gedanken gespielt hatte, den Motor zu starten, schaute etwas erstaunt auf und wusste nicht, was er darauf erwidern sollte.
Okay, ich habe ja viele Lobgesänge von Frauen gehört, aber irgendwie hat sich noch nie Eine dafür bedankt, dass ich sie NICHT angefasst habe, eher im Gegenteil...Und was soll ich da jetzt bitte sagen?! Gott, diese Frau macht mich fertig...


Sigi by me

kussmausale Offline

Alter Ha(a)se:


Beiträge: 3.958

03.06.2010 22:42
#232 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ich finde es irgendwie nicht so nett, dass ihr mich jetzt schon wieder fies findet, dabei habe ich doch gar nichts Böses im Sinn...zuminderst grade nicht. Was die Abbmachung angeht. Marc hat sich schon in einer Form daran gehalten. Er hat Gretchen nicht beträngt und hat nichts gemacht, was sie nicht auch wollte, denn den Kuss wollte Gretchen in dem Moment ja auch. Außerdem beeindruckt es Gretchen, dass Marc sie nicht gleich nach Hause geschleppt hat, aber lest selbst. Viel Spaß dabei!
GGLG Edina


M:Wirklich?!
Fragte er recht erstaunt. Gretchen nickte und als sie seinen skeptischen Blick sah, suchte sie verzweifelt nach Worten um ihm das Ganze zu erklären.Wie immer in solchen Situationen fuchtelte sie wie wild mit den Händen in der Luft herum.
G:Also...ich hätte nicht gedacht...normalerweise ist das ja nicht deine Art...ich meine...
Marc wurde ihr Gestotter langsam zu bunt und deswegen unterbrach er sie schnell.
M:Ähm Hasenzahn (er deutet schmunzelt auf ihre Hände), willst du alle Mücken in deiner Umgebung totschlagen, oder kommt da heute noch was?
Diese Ansage war nicht wirklich die freundlichste, aber Gretchen suchte noch immer nach den richtigen Worten und hätte sich am Liebsten in Luft aufgelöst.
G:Verdammt, Marc! (Schrie sie wurde aber von Wort zu Wort leiser.) Ich hätte halt gedacht, dass du mich abschleppst und außerdem war das alles gar nicht so geplant. Ich hätte das alles nicht mal tun dürfen...der Abend, der Kuss...scheiße ich bin einfach verwirrt, okay?!
Presste Gretchen hervor und ließ sich verzweifelt auf der Stiege nieder. Sie spürte wie die ersten heißen Tränen über ihr Gesicht rannen.
Scheiße...ich will nicht heulen, nicht vor Marc und außerdem...ist meine Wimperntusche überhaupt wasserfest?! Oh nein, ist sie nicht...so darf mich Marc nicht sehen, der bekommt ja den Schreck seines Lebens und rennt auf und davon...Bitte, bitte lieber Gott, mach das dieser Alptraum aufhört...
Marc stellte entsetzt fest, dass Gretchen nach ihrem Wutausbruch zusammensackte und bitterlich weinend auf der Stiege saß.
Oh nein!? Was habe ich denn jetzt wieder falsch gemacht?! Ich wollte sie doch nicht zum Weinen bringen! Fuck...
Er wusste nicht, warum sie auf einmal so aufgelöst war, aber wenn er Eines ganz sicher wusste, war es das, dass er jetzt auf keinen Fall fahren durfte und sich um sie kümmern musste. Deswegen stieg er schnell aus dem Wagen und kam vorsichtig auf sie zu. Als er vor ihr stand, ging er in die Hocke und streichelte ihr über die Hand. Gretchen hatte ihn gar nicht kommen gehört und seine Berührung,machte das ganze Gefühlschaos nicht wirklich besser. Flehentlich flüsterte sie.
G:Geh weg, Marc...bitte geh weg.
Doch Marc dachte gar nicht daran, sie alleine zu lassen und meinte ruhig.
M:Das werde ich nicht tun.
Die blonde Frau schluchzte nur noch lauter und zitterte nun schon leicht. Marc brach es fast das Herz seinen Hasenzahn so zu sehen und er nahm das kleine Häufchen Elend kurzerhand in den Arm. Zuerst versuchte Gretchen noch, sich aus seiner Umarmung zu befreien, gab dann aber nach und legte ihren Kopf gegen Marcs Brust und versuchte sich zu beruhigen, was ihr aber nicht so ganz gelingen wollte. Marcs Hemd war innerhalb kürzester Zeit nass geheult und voller schwarzer Mascara, aber das störte ihn nicht weiter. Er hielt Gretchen im Arm und strich ihr hin und wieder die Haare aus dem Gesicht. Als sie ein wenig ruhiger geworden war meinte er.
M:Also wenn du willst, kannst du mit zu mir kommen und da hast du genügend Zeit, dich zu beruhigen und wenn du willst, mache ich dir sogar eine heiße Schokolade.
Und wie erhofft, traf der Vorschlag von Marc mitten ins Schwarze.
Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, wenn ich jetzt nicht gleich alleine bin und es gibt ja auch eine heiße Schokolade...hmm, yummie...die könnte ich jetzt wirklich gebrauchen...
G:Okay....
Murmelte sie leise und ließ sich von Marc aufhelfen und zurück zu seinem Auto führen. Nachdem er sich vergewissert hatte, dass sein Hasenzahn angeschnallt war, fuhr er auf schnellsten Wege zu seiner Wohnung.


Sigi by me

kussmausale Offline

Alter Ha(a)se:


Beiträge: 3.958

04.06.2010 23:15
#233 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
dachte ich mir doch, dass ihr mit den neuersten Ereignissen höchst zufrieden seit. Wenn ihr jetzt aber auf einen Teil in der meierischen Wohnung hofft, muss ich euch leider enttäuschen, denn es gibt ja auch noch andere Personen in DD, die ich auf keinen Fall vernachlässigen möchte. Hoffe aber das euch der Teil gefällt und ihr ein Wenig zu Lachen habt. Ich muss euch aber leider sagen, dass morgen garantiert kein Teil kommt, weil ichden ganzen Tag nicht da bin. Würde mich wieder über jedes einzelne Kommi rießig freuen und wünsche viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Währenddessen war auch im Elisabethkrankenhaus Ruhe eingekehrt. Die meisten Patienten schliefen und so hatte auch Sabine Vögler genügend Zeit, um sich voll und ganz Band 65 der Doktor Rogelt Reihe zu widmen. Sie hatte das Buch erst heute gekauft und war nun schon fast am Ende angelangt. Und der Titel „Zwischen Leben und Tod“, hielt voll und ganz, was er versprach, nämlich Spannung ohne Ende. Sabine war gerade an der Stelle, an der Monicque einen Herzstillstand erlitt und Doktor Rogelt verzweifelt versuchte, sie ins Leben zurückzuholen, als sie jäh aus der Szene gerissen wurde.
EL:Marc Oliver!!!
Hörte man Elke Fischer über den Gang brüllen und sie schien schon wieder völlig fertig, mit den Nerven zu sein. Sabine ließ das Buch fallen und sprang auf.
SA:Frau Fi...
Setzte sie voller Bewunderung an, wurde aber sofort unterbrochen.
EL:Sie da, (Sie zeigte auf Sabine) wo ist mein Sohn?! Ich will ihn jetzt auf der Stelle sprechen!
Sabine war schockiert von Frau Fischers Tonfall und stotterte.
SA:Der...ist nicht..hier. Der hat heute keinen...Dienst.
Elke knallte ihre Handtasche auf den Tisch des Schwesternzimmers.
EL:Das kann unmöglich wahr sein! Oliver arbeitet so gut wie immer und ich brauche jetzt unverzüglich neue Inspiration. Also sorgen sie gefälligst dafür, dass er hier auftaucht!
Schrie sie leicht hysterisch und die Krankenschwester wich vorsichtshalber einige Schritte zurück. Sie war wirklich in einer Zwickmühle. Einerseits wollte sie ihrem großen Idol jeglichen Wunsch erfüllen, aber andererseits wollte sie den Abend von der Frau Doktor nicht stören. Hatte ja schließlich lange genug gedauert, bis sie sich endlich verabredet hatten. Sie meinte leise.
SA:Das kann...ich leider nicht, weil der Herr Doktor Meier eine....Verabredung hat und ausdrücklich...darum gebeten hat, unter keinen Umständen...gestört zu werden.
Elke schnappte entsetzt nach Luft und lehnte sich an die Wand.
EL:Eine Verabredung?! Um Gottes Willen, da ist er grade aus dem Schlimmsten raus und dann muss er schon wieder...mein hart verdientes Geld, wird in die Mäuler dieser kleinen schreienden Bestien fließen, ich sehe es kommen!!!
SA:Also das werden garantierst die wundervollsten Kinder auf der ganzen Welt.
Sagte Sabine mit einem verträumten Lächeln im Gesicht und glaubte so, Elke Fischer beruhigt zu haben. Dieser Schuss ging aber gewaltig nach hinten los, denn die Autorin ließ sich auf den Stuhl sinken und schien nun am Boden zerstört.
EL:Wundervoll?! Das ist alles andere als wundervoll!!! Das ist eine Blamage, ein Desaster....oh mein Gott, ich spüre es, ich bekomme eine Schreibblockade!
Sabine fiel vor Schreck fast die Teetasse aus der Hand, die sie ihrem Vorbild gerade servieren wollte. Eine Schreibblockade würde einem Weltuntergang gleichkommen. Mit was sollte die Schwester denn sonst ihre einsamen Stunden verbringen, wenn nicht mit Doktor Rogelt und seiner Monique. Sie ging zu Elke und tätschelte ihr beruhigend die Schulter.
SA:Glauben Sie mir, Frau Fischer. Das werden wir zu verhindern wissen.
Schneller als Sabine schauen konnte, schnellte die Hand Frau Fischers nach hinten und wischte die Hand der Schwester mehr als unsanft von der Schulter. Leise jaulte diese auf.
SA:Aua...
EL:Legen Sie ihre dreckigen Griffel, gefälligst woanders hin. Außerdem gibt es kein WIR, sie möchtegern Traumtänzern, verstanden?! Doktor Rogelt wird sterben!
Sabine war zu tiefst verletzt und verzweifelt. Tränen stiegen in ihr auf und sie schluchzte herzzerreißend.
SA:Aber sie können doch nicht...
EL:Pardon (fuhr Elke die Schwester erneut an) ich kann machen, was ich will, weil ICH diesen Kosmos geschaffen habe!
Das Schluchzen von Sabine hatte nun schon im besorgniserregenden Maße zugenommen und sie flehte Elke regelrecht an.
SA:Aber, Frau Fischer, ich habe doch Ideen! Bitte hören sie sich Diese an,dann ist es vielleicht nicht nötig, diesen wunderbaren Kosmos zu zerstören...
Als Elke das Häufchen Elend sah ergab sie sich wohl oder übel ihrem Schicksal und hörte sich die Vorschläge der Schwester an, aber nicht ohne vorher zu notieren, dass Marc Oliver diese Frau schnellstmöglich zu Feuern hatte.


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06.06.2010 23:11
#234 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
danke für eure Kommis und ich freue mich, dass euch der Elke/Sabine Teil gefallen hat. Jetzt geht es wieder mit Martchen weiter und ich hoffe mal, dass euch der auch gefällt. Jetzt kommt aber leider noch eine schlechte Nachricht. Ich werde die nächsten Tage kaum dazu kommen, den Lapi einzuschalten, weil ich erstens lernen muss wie ne Irre und die meiste Zeit nicht mal zu Hause bin. Also habt ihr ein paar Tage Ruhe von meiner Story, erholt euch schön und ich hoffe ihr seit mir nicht böse, Ich werde mein Bestes tun umso bald wie möglich wieder zu schreiben. Ich hoffe ihr seit mir nicht böse und euch gefällt der Teil.
GGLG Edina


Marc parkte das Auto direkt vor seiner Wohnungstür und half dem immer noch leise schluchzendem Gretchen, in die warme Wohnung. Denn diese zitterte am ganzen Körper, ob es an der kühlen Abendluft oder an der Aufregung lag, wusste er nicht. Vielleicht war es ja auch eine Mischung aus beiden Faktoren. Drinnen angekommen, setzte er Gretchen erst einmal auf das Sofa und meinte.
M:Also hier hast du ne Decke und...ähm..(er sah sich im Zimmer um und als er die Fernbedienung fand, drückte er sie Gretchen im die Hand) und hier die Fernbedienung,, damit du ein wenig fernseh gucken kannst, während ich die heiße Schokolade koche. Ähm,brauchst du noch irgendetwas sonst bin ich jetzt mal in der Küche.
Fragte er und deute Richtung Küche. Gretchen schüttelte nur mit dem Kopf und flüsterte leise.
G:Nein Danke, Marc.
M:Okay...
Murmelte dieser noch und verschwand ohne ein weiteres Wort in der Küche, wo er sich verzweifelt auf die Suche nach seinem Kakao machte.
Ach, fuck...wo ist der denn bitte?!(Dachte Marc frustriert, während er sämtliche Küchenschränke durchsuchte. Im hintersten Winkel eines Regals fand er die Dose schließlich und ihm huschte ein kleines Lächeln über das Gesicht.) Das letzte Mal als ich die in der Hand hatte, habe ich auch für Gretchen eine heiße Schokolade gemacht, bevor Gabi kam und alles zerstört hat...
Während Marc in der Küche herum hantierte, um für seinen Hasenzahn eine einigermaßen trinkbare Schokolade zu mixen, saß Gretchen auf der Couch und hatte den Fernseher eingeschaltet. Lustlos zappte sie durch die Programme und da es schon relativ spät in der Nacht war,liefen entweder nur Actionfilme, zweitklassige Liebeskomödien oder irgendwelche Werbesendungen, mit halbnackten Frauen. Doch schließlich fand sie doch noch eine relativ interessante Comedysendung mit „Cindy aus Marzan“,an der sie schließlich hängen blieb. Auch wenn sie sich kein Lachen abringen konnte, dafür war das momentane Gefühlschaos einfach zu groß, fühlte sich Gretchen auf seltsame Art und Weise mit dieser Frau verbunden.
Irgendwie bin ich dieser Frau gar nicht so unähnlich. Okay ich lebe jetzt in keiner Plattenbausiedlung und arbeite mehr oder minder erfolgreich als Ärztin, aber sonst...Sie rennt in rosa Jogginganzügen durch die Gegend und ist auch dick, außerdem tritt sie auch von einem Fettnäpfchen, ins nächste... Doch etwas hat die sogar noch,was ich nicht habe, sie ist wenigstens witzig...
Marc hatte die Mission“ Heiße Schokolade für Gretchen“, erfolgreich beendet und kam mit einer dampfenden Tasse, voller brauner Nervennahrung zurück ins Wohnzimmer. Als er sah, was Gretchen gerade guckte, konnte er sich ein kleines Grinsen nicht verkneifen und er meine lächelnd.
M:Hier bitte, für dich. (Er reichte ihr die Tasse, die sie auch sofort dankbar entgegen nahm.) Aber nicht Zuviel auf einmal trinken, sonst machst du Cindy irgendwann noch Konkurrenz.
Gretchen die gerade einen großen Schluck von der Schokolade genommen hatte und den Geschmack in vollen Zügen genossen hatte, schluckte schwer und stellte die Tasse sofort auf den Couchtisch. Dann schaute sie traurig zu Boden und merkte wie die endlich versiegten Tränen, wieder in ihr aufstiegen. Marc hörte ihr Schluchzen, dass sie krampfhaft zu unterdrücken versuchte und hätte sich für seine Ansage am Liebsten in den Arsch gebissen. Warum musste er auch immer so taktlos sein.
M:Also, ich hab jetzt eigentlich gemeint, dass...
Doch er konnte nicht zu Ende sprechen, weil er von ihr unterbrochen wurde.
G:Findest du mich *schluchz* wirklich * schluchz*fett?
Och scheiße, warum muss sie immer alles gleich so wörtlich nehmen, was ich sage, mich dann nicht aussprechen lassen und zu allem Überdruss auch noch alles beinhart hinterfragen!? Das ist echt anstrengend und außerdem ist es doch klar, dass ich sie verdammt sexy finde, sonst würde ich doch kaum...boahr GRR ich bekomme hier noch die Krise!


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kussmausale Offline

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09.06.2010 22:14
#235 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
ich habe nach wie vor so gut wie keine Zeit und ich befürchte, dass das auch noch die ganze nächste Woche so bleiben wird, aber ich husche schnell vorbei, um euch wenigstens einen Teil zu geben. Es ist wieder ein Martchen Teil und ich hoffe er gefällt euch. Würde mich auch wieder über jedes Kommi freuen, auch wenn ich im Moment delbst nicht dazukomme, welche zu schreiben,aber die kommen noch. Viel Spaß beim Lesen und schon mal Danke im Voraus.
GGLG Edina


Marc fuhr sich durch die Haare und suchte verzweifelt nach den richtigen Worten, um die Fakten auf den Tisch zu legen.
M:Also...ähm...gegen Cindy,bist du (eine wahre Granate)...ein wahres Topmodel.
Er hoffte, dass das Thema somit abgehandelt war, aber da hatte er die Rechnung ohne Gretchen gemacht. Die fragte nämlich hoffnungsvoll.
G:Also findest du mich nicht dick?!
M:Ähm...schon, aber ich finde das auch irgendwie...naja...scharf?
Er...findet mich scharf?! Okay und was heißt das jetzt genau? Moment er hat doch nur gesagt, dass er dick scharf findet...obwohl ich jetzt nicht wirklich den Eindruck hatte, dass er dicke Menschen ästhetisch findet, eher im Gegenteil...Okay besser ich frage gleich mal nach...
Langsam hob sie den Kopf und starrte auf Marcs Brust, das Gesicht vermied sie lieber und fragte.
G:Ich weiß Marc, es ist unwahrscheinlich...aber war das gerade eben ein Kompliment?
Diesmal war es Marc,der frustriert den Kopf hängen ließ. Egal was er machte, egal was er sagte und egal wie sehr er sich den Arsch für Gretchen aufriss, sie wollte oder konnte einfach nicht verstehen, was er für sie empfand. Er stöhnte nur kurz genervt und ging ohne ein weiteres Wort zu sagen, auf den Balkon, wo er sich auch gleich eine Zigarette ansteckte, um sich irgendwie zu beruhigen.
Gretchen saß alleine auf dem Sofa und schaute Marc unsicher hinterher. Sie wusste nicht, warum er auf einmal das Weite gesucht hatte und was das zu bedeuten hatte. Unschlüssig starrte sie an die Wand, nahm die Tasse in die Hand und überlegte fieberhaft, was sie jetzt machen sollte. Nachdem sie sich etwas Mut „an gesoffen“ hatte, stellte sie die Tasse wieder auf den Tisch und ging ihm langsam hinter her. Marc stand mit dem Rücken zu ihr, blies kleine Rauchwölkchen in die Luft und starrte in die Ferne.
Warum versteht sie es einfach nicht?! Ich meine, dass ist doch eindeutig was ich für sie empfinde auch wenn man mir das hoffentlich nicht auf den ersten Blick ansieht...Aber ich reiße mir wirklich den Arsch für Hasenzahn auf und mache ihr sogar ein , naja es waren sogar zwei Komplimente und sie checkts immer noch nicht. Was soll ich denn bitte noch machen?!
Gretchen hob die Hand um sie auf Marcs Schulter zu legen, ließ sie aber wieder sinken, weil sie Angst vor seiner Reaktion hatte und fragte nur mit leiser Stimme.
G:Marc?
M:Hmm...
Brummte dieser sichtlich überrascht, Gretchen auf einmal hinter sich stehen zu haben. Und auch wenn es das letzte war, was er wollte wurde er sofort unruhig, als ihm bewusst wurde, dass sie so nahe bei ihm war und ein Gespräch nun wohl unausweichlich bevorstand. Auch Gretchen war unsicher und fast ein bisschen ängstlich, ihn erneut anzusprechen.
G:Was...war denn...los?
M:Hmm!
Antwortete Marc kurz angebunden und hielt die Zigarette hoch um ihr zu signalisieren, dass er eine Zigarette rauchen wollte. Doch Gretchen verstand das wie immer falsch und meinte ablehnend.
G:Nee, ich rauch doch gar nicht!
Frustriert stöhnte Marc kurz auf und fragte sich, wie so oft an diesem Abend, wie ein Mensch eigentlich so begriffsstutzig sein konnte. Auch Gretchen wusste nicht, was sie sagen sollte und deswegen schwiegen sich die Beiden eine Zeit lang an und starrten in die Nacht. Aber als das Schweigen von Sekunde zu Sekunde unangenehmer wurde, fragte sie schließlich.
G:Und wieso...gehst du dann auf den...Balkon? Also ich meine...falls es...
Weil ich...meinen Abstand gebraucht habe. Sonst wäre das hier zu einem Massaker ausgeartet, ich hätte sie angeschrien oder so und das wäre sicher nicht gut gewesen...aber das sage ich ihr jetzt garantiert nicht...
M:Tu ich immer! Ist nicht so...gut für die...ähm Wände...und Handwerker...sind ja auch nicht gerade billig ne?!


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13.06.2010 00:11
#236 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
hier kommt endlich der nächte Teil. Bin einfach nicht dazugekommen früher zu schreiben und ich hoffe ihr seit mir nicht böse deswegem. Habe hier auf jeden Fall wieder einen Martchen Teil und bedanke mich für die tollen Kommis und dafür, dass ihr eure Zeit in meine Geschichte investiert. Vielen Dank und viel Spaß beim Lesen.
GGLG Edina


Und ich dachte mir schon, er wollte rücksichtsvoll sein und ist wegen mir...aber das ist Marc, was erwarte ich mir da überhaupt noch. Ich müsste in der Zwischenzeit doch eigentlich wissen, dass Marc nur an sich denkt und schon gar nicht an mich, dabei...ach ist doch auch schon egal...
G:Achso...
Antwortete Gretchen und versuchte sich nicht anmerken zu lassen, wie enttäuscht sie eigentlich war. Doch das gelang ihr nicht so recht, denn Marc bemerkte sofort, dass das was er gesagt hatte, eigentlich total fehl am Platz gewesen war und er startete einen vorsichtigen Annäherungsversuch.
M:Ähm... Hasenzahn ich wollte eigentlich...also es ist so, dass...
Stammelte er vor sich hin, mit dem Ziel sich bei Gretchen zu entschuldigen, aber sie ließ ihn gar nicht erst aussprechen und meinte traurig.
G:Ist schon okay Marc...ich versteh schon...
Erleichtert atmete ihr Gegenüber durch und nahm noch einmal einen tiefen Zug von seiner Zigarette.
Hat sie es wirklich...also ohne dass, ich es aussprechen musste,verstanden?! Na halleluja, der da oben scheint doch noch Erbarmen mit mir zu haben...
Dachte Marc, erkannte aber im nächsten Moment, dass Gretchen anscheinend wieder überhaupt nichts verstanden hatte. Diese hatte sich nämlich umgedreht und ging langsam zur Tür, während sie mit den wieder aufsteigenden Tränen kämpfte.
M:Hasenzahn wo willst du...
Setzte Marc zu einer Frage an. Doch Gretchen beachtete ihn nicht im Geringsten, sie wollte einfach nur ganz weit weg von Marc, wollte nicht, dass er ihre Tränen sah, wollte nicht,dass er sah wie sehr sie noch an ihm hing, wie sehr sie sich einfach nur ein Happy End mit ihm wünschte. Doch gerade als sie los rennen wollte, wurde sie am Arm zurück gehalten.
G:Lass...mich...los.
Schluchzte Gretchen und spürte wie heiße Tränen über ihre Wange rannen. Marc überlegte einen Moment, ob er sie gehen lassen sollte entschied sich aber dagegen. Er wollte nicht, dass sie ging, nicht bevor klar war, was das zwischen ihnen war und wie das jetzt alles weitergehen sollte. Er wollte Klarheit und er würde für diese Klarheit kämpfen.
M:Nein...Hasenzahn.
G:Ich muss aber nach Hause...
Okay, jetzt stellt sich natürlich die Frage, wo „zu Hause“ ist...Ich will nicht in die Villa, ich will nicht zu meinen Eltern, ich will einfach nur...ach ist doch auch egal...
M:In die Protzvilla des Aktenfuzzies oder was?
Fragte er verhärmt und hätte Alexsis am liebsten den Hals umgedreht.
Ey, was findet die bitte, an diesem verfuckten,hässlich, strohdummen, schleimerischen Verschnitt eines Millionärs?! Ich meine für was gibt es dieses verdammte Arschloch überhaupt?! Nur um mir das Leben schwer zu machen?!
G:Ja und jetzt lass mich endlich los.
Sagte sie sauer und riss sich mit einem Ruck von Marc los.
M:Aber du liebst ihn doch nicht einmal...
Nuschelte dieser in seinen imaginären Bart und war froh, dass er noch immer eine Zigarette in der Hand hatte, die ihm das dringend nötige Nikotin spendete. In dem Glauben, dass Gretchen seine Worte nicht gehört hatte drehte er sich um und starrte wieder in die Nacht. Ein Mann musste wissen, wann er verloren hatte und das war wohl jetzt endgültig der Fall, dachte er zumindest. Doch Gretchen hatte es aber gehört und verharrte in der Bewegung.
Was, ich liebe Alexsis doch...oder nicht?! Aber ich meine, warum interessiert das ausgerechnet Marc?!
G:Sicher liebe...ähm woher willst du denn das bitte wissen?!


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14.06.2010 20:15
#237 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
kaum zu glauben, aber ich habe es geschafft einen Teil zu schreiben, den ich euch jetzt auch gleich gebe. Marc tut mir irgendwieauch ein wenig leid, aber Frauen sind eben kompliziert besonders Gretchen Haase. Ich weiß, dass das mit Martchen echt kompliziert ist und ich im Moment ziemlich lange ein Ping Pong Spiel spiele, aber hier kommt der nächste "Satz" und wer weiß, vielleicht gefällt euch das Ergebniss des Spieles dann ja auch. Viel Spaß beim Lesen und ich würde mich sehr über Kommis freuen.
GGLG Edina


M:Na, ganz einfach Hasenzahn. Wenn du den Kerl wirklich lieben würdest,wärst du jetzt wohl kaum hier, ne?!
Meinte Marc ruhig und völlig emotionslos. Er konnte einfach nicht mehr und war mit den Nerven so ziemlich am Ende. Diese Frau war anstrengender als eine zehn Stunden OP. Gretchen drehte sich um und meinte empört.
G:Also das ist ja wohl...
Marc schaute sie nun ebenfalls wieder an und fiel ihr ins Wort.
M:Was Hasenzahn?!
G:Also ich...ja ich...bin sehr glücklich ja?!
Meinte sie und schaute Marc mit böse funkelnden Augen an. Die Traurigkeit die sie eben noch verspürt hatte verwandelte sich jetzt in Wut, die nur noch größer wurde, als Marc laut loslachte und ein „Sicher Hasenzahn, das glaubst du dir doch selbst nicht!“ hervor presste.
Ich weiß echt nicht, was an der ganzen Sache jetzt so unglaublich witzig ist, ich finde die Situation ja eher beschissen und er fängt an zu lachen. Frechheit!!!
G:Also...das wird mir jetzt zu blöd hier! Ich...gehe jetzt...

Sauer drehte sie sich um und stapfte mit großen Schritten zur Tür. Aber diesmal machte Marc keine Anstalten, sie aufzuhalten, er war einfach nur sauer.
DAS ist wieder mal so typisch! Kaum holt man sie auf den Boden der Tatsachen zurück haut Madame ab und macht auf *Motzmasche*. Kann sie gerne tun, aber ohne mich!
M:Klar geh! Machste ja immer wenn du nicht mehr weiter weißt, ne?!
Rief er ihr hinterher und verschränkte die Arme provozierend vor der Brust. Diesen Vorwurf konnte Gretchen nicht auf sich sitzen lassen und drehte sich an der Tür nochmal um, stemmte die Arme in die Hüften und schrie bitterböse.
G:Ja DAS sagt genau der Richtige!!! Wer hat sich denn lieber erpressen lassen, anstatt endlich zu seinen Gefühlen und dem Mist den er gebaut hat zu stehen?!
Marc fühlte sich nun auch in die Ecke gedrängt und ihm platzte endgültig der Geduldsfaden.
M:Boahr! Wie oft denn noch man?! Es...tut...mir...leid, okay?! Was hätte ich denn bitte machen sollen?! Dir die Füße küssen vielleicht?!
Gretchen schüttelte enttäuscht den Kopf und meinte deutlich leiser.
G:Nein Marc, ein einfaches Danke hätte vollkommen gereicht, aber noch nicht mal dazu bist du in der Lage...
Überrascht von dem Stimmungswandel der blonden Frau ging Marc einige Schritte auf sie zu und fragte vorsichtig.
M:Hätte es denn was geholfen? Ich meine...du hättest dich dem Typen ja sowieso an den Hals geworfen!
G:Ich hab mich hier überhaupt niemandem an den Hals geworfen, ja?! Damit das mal klar ist?!
Entgegnete Gretchen nicht minder sauer als zuvor und wehrte sich strickt gegen Marcs Vorwurf. Dieser war im Moment aber wirklich schon auf hundertachzig und erwiderte mit vor Ironie triefender Stimme.
M:Sicher Hasenzahn...und ihr beide nackt im Bett...das war dann wohl ne Fatamorgana, richtig?!
Jetzt kommt wieder die Sache mit Alexsis. Das ist echt nicht fair, dass Marc die Sache immer wieder aufwärmt! Ich war in Lebensgefahr und brauchte einen Retter und er war ja nicht da, also war er auch irgendwie mit schuld, an der ganzen Situation...
Nach dieser Bemerkung starrte die blonde Frau beschämt an die gegenüberliegende Wand und meinte.
G:Nein...war es nicht! Und...das hab ich dir auch schon oft genug erklärt! Also reit nicht immer wieder darauf herum, okay?!
Ist ihr das jetzt etwa peinlich?! Moment so leicht kommt sie mir jetzt nicht aus und außerdem reite ich nicht darauf herum, ich sage einfach nur, was ich gesehen habe und das macht sie ja auch die ganze Zeit!


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15.06.2010 21:58
#238 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
bitte bitte keine Nackenschmerzen bekommen hier, aber so ein Spiel dauert ja auch länger und ich beeile mich, es schnell zu spielen. Ich finde es übrigens toll, dass ihr beide verstehen könnt. Die Situation ist verfahren und ob die Straße in einer Sackgasse oder im Glück endet, bleibt erst einmal offen. Ich freue mich über jedes Kommi und bedanke mich ganz herzlich bei jedem der mir eins dalässt. Das spornt echt an. Viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


M:Wieso? Stimmt doch! Und außerdem...du tust es doch auch!
Verteidigte sich Marc, aber Gretchen stand mal wieder auf dem Schlauch und fragte verwirrt.
G:Äh...was jetzt..genau?
M:Na auf Sachen herumreiten, die eigentlich schon längst Vergangenheit sind!
Rief Marc etwas lauter und fragte sich langsam aber sicher, wie diese Frau Ärztin hatte werden können. Die Fähigkeit logisch zu denken,schien sie nämlich irgendwie nicht zu besitzen. Gretchen hatte aber sehr wohl verstanden, was er meinte und das schlechte Gewissen begann an ihr zu nagen.
Also irgendwie...hat Marc da recht, aber...er hat mir das Herz ge...gebrochen und DAS kann Frau nicht so einfach unter den Tisch kehren...Ich meine und ich bin nur mit Alexsis im Bett gelegen, dass ist doch was anderes...
Ziemlich leise und mit zu Boden gesenktem Blick sagte sie.
G:Ich...ich kann das aber nicht so einfach vergessen. Wieso verstehst du das nicht?
Marc kratze sich unsicher am Kopf und wusste nicht so recht, was er jetzt sagen sollte. Er konnte nicht vergessen, sie konnte nicht vergessen also waren sie sich doch auf eine gewisse Art und Weiße so nahe wie kaum niemand und das versuchte Marc ihr auch auf seine ganz spezielle Art klar zu machen.
M:Also...ähm...eigentlich sind wir doch quitt. Also könnten wir doch...
Gretchen schaute Marc von unten herauf an und fragte vorsichtig.
G:Was Marc?
Verdammte Scheiße,was soll denn dieser Hundeblick jetzt?! Da kann sich doch keine Sau konzentrieren wenn die da mit ihren blauen Engelsaugen....ähm Moment das hab ich jetzt nicht wirklich gedacht oder?! Wie tief kann ich denn bitte sinken. Dass ist nur Hasenzahn und die hat keine Engelsaugen, also ganz cool bleiben Meier!
Aber irgendwie klappte das mit dem Cool bleiben nicht so ganz und Marc stammelte.
M:Naja, also hier...äh...du weißt schon!
Aber Gretchen wusste ganz und gar nichts. Im Gegenteil, sie verstand Marcs Gestammel so wahnsinnig falsch, dass sie sofort wieder auf hundertachtzig war und das Gefühl der Enttäuschung wieder Oberhand gewann.
G:Willst du mich unbedingt ins Bett kriegen? gehts darum?
Fragte sie und hoffte inständig, dass Marcs Antwort „Nein“ lautete. Marc schüttelte schnell den Kopf, natürlich würde er gerne mit Gretchen schlafen, denn er fand sie unglaublich scharf in diesem Kleid, aber das war im Moment zweitrangig und Marc wollte gerade den Mund öffnen um ihr das zu sagen,als Gretchen ihn schon wieder etwas lauter ins Wort fiel.
G:Was?! Das ist doch...also das was du die ganze Zeit willst?!
Ist es doch, oder nicht?! Gott wieso schaut denn Marc jetzt so komisch, als ob er...ich will Schokolade oder ich kippe hier um...
M:Aja?!
Fragte Marc in die Stille hinein und überlegte fieberhaft, was er jetzt schon wieder getan hatte, das Gretchen so über ihn dachte. Eigentlich wollte er ihr heute das genaue Gegenteil beweisen, nämlich dass sie viel mehr für ihn war als einfach nur eine Frau für eine Nacht. Nur das schien ihm ganz und gar nicht gelungen zu sein, denn die Worte sprudelten nur so aus Gretchen heraus und ihre Stimme überschlug sich dabei beinahe.
G:Stimmt doch! (Meinte sie und fuchtelte wie wild mit den Händen in der Luft herum. So wie sie es bekanntlich immer tat wenn sie in Erklärungsnot war)Seit ich wieder in Berlin bin versuchst du doch ständig mich rum zu kriegen! Aber so bin ich nicht, okay?! Ich bin anders als deine...Jessicas, Sandras und wie sie noch alle heißen! Ich habe...Prinzipien und die besagen nun mal, dass ich nicht so einfach mit jemandem schlafe...den ich...n...
Gretchen brach den Satz ab, weil ihr bewusst wurde, was sie jetzt beinahe gesagt hätte. Aber wenn sie glaubte damit aus dem Schneider zu sein, hatte sie sich gehörig geschnitten, den Marc war jetzt gerade so richtig neugierig geworden und dachte nicht im Geringsten daran, es dabei zu belassen.


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16.06.2010 22:57
#239 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
ich bringe euch noch schnell einen Teil, bevor ich gleich ins Bett verschwinde. Es war wirklich interessant, eure Spekulationen zu dem kleinen bösen "n" zu lesen. Also liebe war jawirklich, was mich etwas wundert ist, dass keiner von euch schlauen Füchsen auf "NOCH liebe" gekommen ist. Da hat euch die kleine böse Edina wohl geine Runde aufs Glatteis geführt. Ich freue mich auf Kommis und hoffe, dass euch der Teil gefällt. Viel Spaß beim Lesen.
GGLG Edina


M:Ja? Sprich ruhig weiter Hasenzahn.
Sagte Marc fordern, verschränkte die Arme vor der Brust und durchbohrte sie förmlich, mit seinem Blick. Gretchen wurde das Ganze jetzt auch unangenehm und sie dachte verzweifelt darüber nach, was sie sagen sollte.
Ich kann doch nicht sagen, dass ich ihn noch liebe, das geht doch nicht und ganz nebenbei stimmt das auch üüüüüberhaupt nicht. Ich bin einfach nur sehr verwirrt, genau das ist es, ich meine da sagt man schon mal Dinge, die man gar nicht so meint, also fast halt. Und außerdem würde ich nie mit Marc schlafen nur weil er gerade Lust dazu hat. Ich bin doch nicht Gabi, verdammt nochmal und außerdem bin ich verheiratet, aber das scheint Marc ja egal zu sein! Mir aber nicht!!!
G:Naja...also...
Stammelte Gretchen vor sich hin und suchte verzweifelt nach Worten. Und desto länger sie überlegte, was sie sagen sollte, desto intensiver wurde Marcs Blick und machte sie nur noch verwirrter, als sie es ohnehin schon war. Verzweifelt fuhr sie ihn an.
G:Du weißt ganz genau was ich von Sex ohne liebe halte! Also lass es einfach!
Marc hatte Gretchen die ganze Zeit angeschaut und so sehr gehofft,dass sie vielleicht etwas anderes heraus brüllen würde, aber das war wohl nicht der Fall und auch wenn Marc es sich selbst nicht eingestehen wollte, versetzten die letzten Worte Gretchens, einen gehörigen Stich, mitten ins Herz. Ein Gefühl, dass er zum letzten Mal so intensiv gespürt hatte, als er erfahren hatte, dass Gretchen dieses Arschloch wirklich geheiratet hatte. Und er hatte gekämpft für die eine Frau, die es als einzige geschafft hatte größere Gefühle, als das dringende Bedürfnis sie flachlegen zu wollen, in ihm auszulösen. Aber anscheinend war ihr das schlichtweg egal und er beschloss aufzugeben. Auf die Idee, dass es der Frau gar nicht bewusst war, welche Gefühle er für sie hegte, kam er nicht. Deswegen meinte er auch nur trocken und mit einem bitteren Unterton in der Stimme.
M:Okay?!
Diesmal war es Gretchen, die Marc anstarrte und sich ausmalte, was er jetzt wohl sagen würde. Vielleicht ein Liebesgeständnis oder etwas anders, dass ihr Herz hätte höher schlagen lassen, aber ein nüchternes „Okay“ entsprach ganz und gar nicht ihren Vorstellungen. Mindestens eine Minute stand sie da und wartete ob da vielleicht noch etwas kommen würde, doch Marc hatte eigentlich schon alles gesagt, was es seiner Meinung nach, noch zu sagen gab und das wurde Gretchen dann schließlich auch klar. Sauer meinte sie.
G:Du kannst dich auch nicht entscheiden, was?!
Ähm Moment einmal! Wer ist hier derjenige, der sich nicht entscheiden kann?! Wohl nicht ich!? Ich weiß ja was ich will ganz im Gegensatz zu Hasenzahn. Zuerst „Rühr mich nicht an, selbst wenn ich im Straßengraben liege“,als nächstes „Ich bin gerührt aber das das ändert nichts“ und dann werde ich als Polster missbraucht und sie hält schön Händchen mit mir, danach das Essen, das Lied, der Kuss...wunderschön war der...ähm natürlich nicht...und zu allem Überdruss war sie danach nur mehr total durch den Wind. Ich bin traurig, ich bin verwirrt, ich hasse dich, ich haue ab...öhm da frage ich mich ja warum sie immer noch dasteht?! Von wegen ich hätte Probleme mich zu entscheiden. Ne is klar!
Marc richtete sich zu seiner vollen Größe auf und fragte mit einem süffisanten Grinsen im Gesicht.
M:ICH(Er zeigte mit dem Finger auf seine Brust und betonte das „ich“ ganz besonders.) kann mich also nicht entscheiden, ja?!
Sag mal will der mich verarschen?! Ich meine, dass ist doch mal klar, dass eindeutig ER derjenige ist, der sich nie entscheiden kann! Also soll er nicht so blöd nachfragen!!!
Gretchen stampfte trotzig mit dem Fuß auf und stemmte die Hände in die Hüften.
G:NEIN...kannst du nicht!
Schrie sie Marc an und wenn Blicke töten könnten, hätte dieser sicher schon an die hundert scharfe Messer in der Brust, so gemeingefährlich funkelte sie ihn aus ihren sonst so liebevolle blauen Augen an.


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18.06.2010 21:35
#240 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ich finde es echt mall toll, dass ihr auf Marcs Seite seit, aber im Moment schaut trotzdem alles ziemlich düster aus. Ob das so bleibt oder ob ich am Ende des Teils etwas Zucker versteckt habe? Lest selbst, danke für die Kommis und ich freue mich über jedes Neue. Viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Doch Marc ließ sich von ihrem Blick nicht im Geringsten einschüchtern, ganz im Gegenteil es stachelte ihn an und machte ihn so wütend, dass er erst recht auf Angriff ging. Marc stemmte die Hände in die Hüften, setzte sein Pokerface auf und ging Schritt für Schritt auf Gretchen zu. Gretchen versuchte zwar weiterhin unnahbar wirken doch man konnte die Angst in ihren Augen lesen und weil er auch nicht Halt machte, als er nur noch Millimeter von ihr entfernt war, wich die blonde Frau schließlich zurück um einen Sicherheitsabstand zwischen sich und Marc zu bekommen. Doch dieser ging immer weiter auf sie zu und irgendwann gab es für Gretchen keine Ausweichmöglichkeit mehr, denn alles was hinter ihr war, war die kalte Wohnzimmerwand.
Oh nein, jetzt bin ich tot...er wird mich umbringen und ich werde nie wieder die Sonne sehen. Bekomm ich vorher vielleicht noch ne Schokolade, so als letzten Wunsch?
Marc stand Gretchen nun so nahe, dass er sie problemlos hätte berühren können und er grinste innerlich, als er erkannte, dass Gretchen immer kleiner wurde. Böse schaute er sie an und sagte mit ruhiger Stimme, die aber von Wort zu Wort lauter wurde.
M:Dann sag ich dir jetzt mal was! Ich hab mich längst entschieden! Oder wieso meinst du, hätte ich sonst so ne schwachsinnige Nummer abgezogen...heute?! Nur wegen...(Der Mut den Marc gerade eben noch verspürt hatte, schien jetzt irgendwie flöten zu gehen und deswegen brach er auch ab. Wie schon so oft machte er einen Rückzieher und meinte einfach nur) ach vergiss es einfach! Geh zu diesem Arschloch von Millionär, mit dem du ja ach so glücklich bist! Mir solls egal sein...
Gretchen hatte Marc ganz genau zugehört und ihre Augen waren von Wort zu Wort größer geworden und ihr Herz hatte immer schneller geschlagen. Sie wusste nicht was sie darauf sagen sollte, aber schön langsam schien nicht nur ihr Herz, sondern auch ihr Verstand zu begreifen, was Marc ihr die ganze Zeit hatte sagen wollen. Angestrengt versuchte sie einen klaren Gedanke zu fassen, obwohl das in diesem Moment so gut wie unmöglich war. Völlig durch den Wind flüsterte sie.
G:Du meinst...?
Sag mal hab ich jetzt ne Fatamorgana, oder scheint es bei Hasenzahn doch endlich mal geklingelt zu haben?! Ich mein, das gibts doch gar nicht, oder?! Also mal ehrlich, so wie sie mich gerade anstarrt, kommt es mir wirklich so vor, als hätte sie nicht mal damit gerechnet, dass sie mir etwas bedeutet. Okay vielleicht war ich etwas fies in letzter Zeit, aber das ist ja jetzt vorbei, also soweit Gott will... Aber jetzt mal so am Rande. Was soll ich denn jetzt machen etwas sagen oder was mir viel lieber wäre, sie küssen?!
Aber da Gretchen anscheinend eine Antwort von ihm erwartete sagte er schnell und etwas genervt.
M:Boahr Hasenzahn, soll ich es dir vielleicht schriftlich geben oder was?!
W...was schriftlich geben?! Also das er mich liebt?! Wenn er das tut, glaube ja zumindest, dass er gerade versucht hat, mir genau das zu sagen. Will er mir jetzt etwa einen L...Liebesbrief schreiben. Oh mein Gott ich kippe um, ich weiß gar nicht was...das ist einfach so unglaublich und schön...
G:Du...liebst...mich?
Fragte sie mit brüchiger Stimme und bekam auch sogleich die Antwort auf ihre Frage, als sie Marc ansah, denn Marcs Augen leuchteten und er schaute sie so liebevoll an, dass jede weitere Frage unbegründet war. Der Blick traf Gretchen so unvermittelt und ihr Herz begann zu rasen. Ohne das sie es bemerkte kullerte ihr eine kleine Träne über die Wange. Marc stellte das erschrocken fest und macht einen kleinen Schritt auf sie zu und hob seine Hand um der blonden Frau die Träne aus dem Gesicht zu wischen.
M:Nicht traurig sein, Hasenzahn.
Sagte er mit rauer Stimme und strich ihr mit dem Finger erneut über die Wange. Und obwohl es nur eine kleine Berührung war, löste sie in Gretchen ein wohliges Gefühl aus.
G:Ich...bin...nicht...traurig. Ich kann nur einfach nicht glauben, dass...du mich wirklich...liebst.


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kussmausale Offline

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20.06.2010 18:23
#241 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ich glaube da hat jemand Zucker gefordert, oder hab ich mich da verhört? Okay ich will mal nicht so sein und euch ein schönes Finale des Ping Pong Spiels liefern. Nur mal so am Rande: Ich kann nichts für die Leistungén der deutschen Nationalmanschaft also bitte verschont mich hier. So ich hoffe euch gefällt der Teil und die schlaflose Nacht hat sich gelohnt. Viel Spaß beim lesen und ich würde mich sehr über Kommis freuen. Ähm und übrigens ist es ein FSK 16 Teil, nicht das es heißt ich hätte euch nicht gewarnt
GGLG Edina


Jetzt war der Moment gekommen, in dem Worte nur mehr halb so viel sagen konnten wie Taten, mal abgesehen davon, dass Marc viel besser küssen konnte, als zu sagen,was jetzt gerade in ihm vorging. Langsam strich er mit dem Finger über Gretchens, vor erstaunen geöffneten Mund und nahm dann ihr Gesicht in seine Hände. Gretchen stand da wie erstarrt und versuchte einen klaren Kopf zu waren, während Marcs Gesicht Millimeter für Millimeter näher kam. Als er ihr schließlich so nahe war, dass Gretchen seinen heißen Atem spüren konnte, schloss sie die Augen, bereit sich auf den Kuss einzulassen. Und nur Sekunden später trafen Marcs Lippen auf ihre und sie wurde von einem Sturm verschiedenster Gefühle überwältigt. Ihre Beine wurden weich und ihr kam es vor als würde sie den Boden unter sich verlieren.Verzweifelt klammerte sie sich an Marc der sie sofort fester hielt. Und als er Gretchens Reaktion bemerkte, hätte Marc am liebsten laut auf gejubelt. Er schloss ebenfalls die Augen und versuchte all die Liebe, all den Schmerz und vor allem all die Sehnsucht die er tief in sich verspürte, in diesen einen Kuss zu legen. Und es schien ihm zu gelingen, denn wenn Gretchen vorher nur dagestanden war, ergriff sie jetzt auch die Initiative und erwiderte seinen Kuss. Zuerst nur zaghaft und zärtlich, doch umso länger sie sich dem Kuss hingaben, desto leidenschaftlicher wurde das Zungenspiel. Marc drückte Gretchen sanft an die Wand und rückte näher an sie heran. Die Nähe zu dieser wunderbaren Frau sorgte zweifelsohne dafür, dass sein kleiner Doktor Meier in Bereitschaft ging. Er begehrte Gretchen und ihm wurde heiß und kalt zugleich, wenn er daran dachte, dass es nur einige Fetzen Stoff waren, die ihn daran hinderten, seinem Hasenzahn ganz nahe zu sein. Auch bei Gretchen hatte sich der Verstand nun endgültig ausgeschaltet und für sie gab es nur mehr Marc. Sie krallte sich mit den Händen in seine Haare fest und die beiden stolperten mehr schlecht als recht an der Wand entlang und landeten schließlich, sich immer noch wild küssend in Marcs Schlafzimmer, wo er Gretchen auch sanft auf sein Bett gleiten ließ. Und als sie beide auf dem Bett lagen unterbrach Marc den Kuss um die Blonde Frau neben sich einmal genauer zu betrachten. Gretchens Augen glitzernden wie zwei Diamanten, ihre Wangen waren vor Aufregung leicht gerötet und einige Strängen ihres blonden Haares hingen ihr wirr ins Gesicht. Lächelnd fuhr ihr Marc mit der Hand in die Haare und breitet sie auf der Bettdecke aus. Eine Weile sahen sich die beiden einfach nur an, versunken im Anblick des jeweils anderen bis Marc schließlich das Schweigen brach und mit heißerer Stimme fragte.
M:Und...glaubst du es jetzt, Hasenzahn?
Gretchen nickte leicht mit dem Kopf und ein kleines Lächeln huschte über ihr Gesicht. Dieses ermutigte Marc dazu, sie wieder zu küssen. Doch diesmal war es kein leidenschaftlicher und langer Kuss, sondern, er bedeckte ihr Gesicht mit lauter kleinen Küssen. Er fing am Haaransatz an, wanderte über ihre Nase, über ihre Wangen und verharrte auf ihrem Mund um ihr einen etwas längeren zu geben. Als er sah, dass Gretchen sich nicht wehrte, traute er sich einen Schritt weiter. Er küsste ihren Hals ihr Schlüsselbein und blies vorsichtig an die Stelle, wo Gretchens Haut endete und das Kleid begann. Die blonde Frau hatte die Augen geschlossen und genoss die Zärtlichkeiten, die ihr Marc entgegenbrachte. Überall wo sein Mund ihre Haut berührte bildete sich eine Gänsehaut und es fühlte sich an, als würde er eine brennende Spur hinterlassen. Leise stöhnte sie auf und Marc musste lächeln als er sah wie sie sich gleich darauf schuldbewusst auf die Lippen biss. Marc jedoch sah das als Bestätigung, dass er weiter gehen durfte und spielerisch zog er Gretchen die Träger ihres Kleides und kurze Zeit die Träger ihres BHs von den Schultern. Doch plötzlich zögerte er und hielt in seiner Bewegung inne. Denn Marc hatte jetzt schon seine große Not, sich zu beherrschen und er war sich ziemlich sicher, dass es, wenn er jetzt weiter machte,kein Zurück mehr gab, dafür begehrte er diese Frau viel zu sehr. Doch sein innerer Kampf wurde beendet als er spürte, wie sich jemand an seinem Hemd zu schaffen machte. Als er an sich herunter blickte, traute er im ersten Moment seinen Augen nicht. Gretchen hatte sich aufgesetzt und öffnete zaghaft einen Knopf seines Hemdes nur um ihm kurz darauf einen Kuss auf die entblößte Stelle zu geben. Nun war es mit Marcs Selbstbeherrschung endgültig vorbei und mit einem schnellen Griff öffnete er erst den Reißverschluss ihres Kleides und gleich darauf den Verschluss ihres BHs. Beides rutschte hinunter und so hatte Marc freie Sicht auf Gretchens Brüste. Und dieser Anblick raubte ihm kurzzeitig schlichtweg den Atem und merkte wie ihm das Blut aus dem Kopf schoss und sich an einer anderen Stelle ansammelte. Er konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen und es dauerte keine zwei Sekunden bis auch sein Hemd auf dem Boden lag. Sanft drückte er Gretchen zurück ins Kissen und begann, mit einem raffinierten Zungenspiel, ihre Brüste zu liebkosen. Es dauerte nicht lange und Marc merkte wie sich ihre Brustwarzen versteiften. Er wanderte weiter und hauchte oder blies überall zarte Küsse auf ihre Haut und brachte Gretchen damit völlig um den Verstand. Verzweifelt krallte sie sich mit den Fingern in die Bettdecke und versuchte sich mit aller Kraft zu beherrschen. Doch schließlich war das unmöglich. Ein lautes Stöhnen entwich ihren Lippen und sie schlang die Arme um Marc und hielt ihn fest an sich gedrückt. Diese Nähe machte aber beide nur noch erregter als sie es sowieso schon waren und schneller als Gretchen schauen konnte hatte Marc sich von seiner Hose und seiner Boxershorts befreit. Er lehnte sich über sie und musste Grinsen, als er sah, dass Gretchen ihn mit offenem Mund anstarrte und anscheinend nicht wusste, wo sie als erstes hinsehen sollte. Kurz kniff sie die Augen zu um sicher zu gehen, ob das hier nicht wieder einer ihre Träume war. Aber diese Frage erübrigte sich als ihre Lippen erneut von einem umwerfenden Kuss verschlossen wurden. Sie bemerkte kaum, dass auch sie völlig nackt war, doch es war ihr egal. Fragend sah Marc sie an, er wollte nichts falsch machen und nichts tun, für das Gretchen nicht auch bereit war, auch wenn er sich nicht mehr wünschte,als endlich sie langersehnte Erlösung zu spüren. Auch Gretchen ging es nicht anders, für sie exsistierte in diesem Moment sowieso nur mehr ein Mann und das war eindeutig Marc.Deswegen gab sie ihm auch mit einem kurzen Nicken zu verstehen, dass es für sie in Ordnung war. Ganz langsam und darauf bedacht, Gretchen auf keinen Fall weh zu tun, drang er in sie ein. Und die nächsten Minuten waren unbeschreiblich. Es war als würden sie in einem eigenen Universum schweben, in dem es nur den jeweils anderen gab. Sie sahen sich die ganze Zeit in die Augen und hatten das Gefühl, in die Seele des jeweils anderen blicken zu können. Es gab nichts mehr zwischen ihnen außer der Gewissheit, dass sie sich liebten.


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kussmausale Offline

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21.06.2010 21:45
#242 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
ihr wisst ja gar nicht wie ich mich über die ganzen Kommis gefreut hab und darüber, dass es euch gefallen hat! Jetzte gehts erst einmal mit dem Morgen danach weiter und ich hoffe der Teil gefällt euch wieder so gut und ihr seit wieder so fleißige Kommentatoren. Hier bitte, wieder eine kleine Portion Zucker. Viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Blinzelnd wachte Marc am nächsten Morgen auf, weil ihn etwas im Gesicht kitzelte.Genervt machte er die Augen auf um zu sehen, vorbei es sich bei dem lästigen Etwas handelte. Er wollte sich schon über das Gesicht wischen,doch als er erkannte, dass es eine blonde Locke war, wurde ihm sofort warm ums Herz. Er sah an sich hinunter und stellte erfreut fest, dass sein gesamter Oberkörper von einem einzigen blonden Haarteppich bedeckt war und die Frau auf seiner Brust noch friedlich zu schlummern schien. Sofort kehrten die Erinnerungen an die vergangene Nacht zurück.
Das war einfach...unbeschreiblich. Ich hätte nie gedacht, dass ich das jemals sagen werde, aber Liebe scheint den Sex wohl um einiges besser zu machen...okay mal abgesehen davon, dass Gretchen eine absolute Granate im Bett ist, aber ich hatte es bei ihr nicht einmal eilig. Es war auch einfach schön sie nur zu küssen und zu sehen wie sie die Berührungen genossen hat. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir uns so nahe kommen würden und das drei kleine Worte so viel bewirken können...(Okay es waren nicht nur die Worte sondern auch die Küsse)Vielleicht hätte ich schon viel früher den Mund auf bekommen sollen, ich meine hat doch nur Gutes gebracht, in dem Fall und ich lebe sogar noch...
Während Marc noch in Erinnerungen an die letzte Nacht schwelgte und eine goldene Locke in den Fingern drehte wurde auch Gretchen langsam wieder wach. Im ersten Moment glaubte sie wieder zu träumen und Szenen der letzten Nacht huschten wie Schatten durch ihre Gedanken. Krampfhaft hielt sie die Augen geschlossen, denn sie wollte nur noch ein wenig weiter träumen, ehe sie wieder neben Alexsis aufwachen musste. Doch auf einmal stieg ihr ein Geruch in die Nase, der eigentlich nur zu einem Mann gehören konnte und bevor Gretchen sich fragen konnte, seit wann ihre Träume so real waren, räusperte sich Marc leise. Blinzelnd öffnete sie die Augen und wandte ihren Kopf direkt in die Richtung aus der das Räuspern gekommen war. Marc schenkte ihr ein warmes Lächeln und fragte.
M:Na gut geschlafen, Hasenzahn?
Äh was...macht denn Marc jetzt hier?!(Sie schaute sich im Zimmer um)oder besser gesagt, was mache ich hier?! Ich liege hier in Marcs Zimmer, in Marcs Bett und(Sie warf einen kurzen Blick unter die Decke) ich bin nackt!!! Ich habe doch nicht etwa mit Marc geschlafen, oder?!
Unsicher schaute sie zu Marc und murmelte völlig überfahren.
G:Kneif mich mal...
M:Was?!
G:Du sollst mich bitte mal kneifen Marc.
Okay, was ist denn mit ihr los? Ich frage sie ob sie gut geschlafen hat und dann das?! Irgendwie ist diese Frau immer wieder für Überraschungen gut, auch wenn sie im Moment ja auch ziemlich überrascht wirkt...
M:Okay...
Meinte er mit einem skeptischem Unterton und kam ihrem Wunsch nach, indem er ihr leicht in die Wange zwickte. Gretchen verzog kurz das Gesicht und nuschelte dann leise.
G:Das...ähm war gar kein Traum, oder?
Marc grinste verschmitzt und antwortete.
M:Also wenn du die heiße Nacht meinst, dann nö!
Sofort sah er wie eine sanfte Röte ihr Gesucht überzog und er musste schmunzeln. Gretchen war einfach zu süß, wenn ihr etwas peinlich war,dabei musste ihr das ja nicht mal peinlich sein, denn sie war wirklich eine Granate im Bett gewesen und das war mit Abstand der beste Sex gewesen, den Marc je hatte erleben dürfen. Um das Schweigen zu brechen meinte er kurz.
M:Kaffee oder Kakao?
G:Kakao bitte.
Nuschelte Gretchen woraufhin Marc aus dem Bett hüpfte, ihr einen kurzen Kuss auf die Stirn gab und sich auf den Weg in die Küche machte.


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kussmausale Offline

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24.06.2010 18:51
#243 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
es tut mir schrecklich leid, dass jetzt zwei Tage kein Teil kam, aber ich hatte noch ne Matheprüfung und ein Vosingen und da hat mir danach einfach die Energie zu Schreiben gefehlt. Jetzt kommt aber die gute Nachricht, alle Prüfungen sind vorbei und am Montag ist Notenschluss, das heißt ich werde jetzt wieder ganz fleißig in die Tasten hauen. Vielen, vielen Dank für die lieben Kommis und ich würde mich wie immer sehr über Neue freuen. Und jetzt viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Gretchen kuschelte sich in die Decke und lehnte sich zufrieden in das Kissen zurück. Erst jetzt wurde ihr richtig bewusst, was die letzte Nacht alles geschehen war und ein glückliches Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus.
Ich kanns zwar immer noch nicht ganz glauben, dass ich wirklich, also das Marc und ich wirklich miteinander geschlafen habe...ich meine, okay es ist alles sehr verwirrend im Moment, aber es war auch alles so wunderschön. Ich kann es kaum glauben, aber Marc hat gesagt, oder mir viel eher gezeigt, dass er mich liebt. Zuerst dieses süße und romantisch Date, dann hat er sich so süß um mich gekümmert und zu guter Letzt, der Streit und das Liebesgeständnis...und alles danach...ich kann das alle kaum glauben, ich meine ist das wirklich passiert?
Sie schloss die Augen und das warme Gefühl das in ihr aufstieg, beantwortete ihre Frage sofort. Marc stand lächelnd in der Tür, beide Tassen in den Händen haltend, und beobachtete Gretchen wie sie da im Bett saß. Anscheinend träumte sie gerade vor sich hin, denn ihr Lächeln und ihre geschlossene Augen ließen darauf schließen. Nach dem er die blonde Frau eine Weile nur angesehen hatte setzte er sich vorsichtig an die Bettkante und hielt ihr die Tasse hin.
M:Hier, Kakao ist fertig.
Sagte er kurz angebunden und riss Gretchen somit aus den Gedanken. Sie nahm die Tasse dankend an und beide starrten an die gegenüberliegende Wand, weil sie nicht recht wussten, was sie jetzt eigentlich sagen sollten. Hin und wieder nippten sie an den wärmenden Getränke und warfen sich verstohlene Blicke zu, wenn der andere gerade nicht hin sah. Schließlich aber blieb Gretchens Blick an Marcs Tasse hängen und sie musste schmunzeln.


Marcs Tasse


Wie süüüüüüß!!! Marc hat ne Sheepworldtasse. Ich erkenne immer wieder neue und weiche Seiten an ihm...
Doch als Marc die Tasse in der Hand drehte und Gretchen so den Spruch lesen konnte,musste sie sich eingestehen, dass die Seite, die sie zu erkennen geglaubt hatte,weder neu noch weich war. Kopfschüttelnd fragte sie.
G:Du lässt aber auch keine Gelegenheit aus, zu zeigen wie gut du bist, oder?!
Marc schreckte hoch und schaute verwirrt zu Gretchen.
M:Was?
Gretchen deutete auf die Tasse und bei Marc fiel der Groschen.
Ist ja unglaublich, was Hasenzahn alles auffällt aber was soll denn das jetzt heißen?! Ich lasse keine Gelegenheit aus um zu zeigen wie gut ich bin?! Ich bin eben einfach GUT. Das ist eine unbestreitbare Tatsache.
M:Hasenzahn(hauchte er, stellte die Tasse ab und kam ihrem Gesicht ganz nahe) gibts doch zu. Ohne mich wäre dein Leben, so richtig langweilig und doof.
Das stimmt doch gar nicht, ohne Marc wäre mein Leben nicht doof. Nur ein wenig anders, ich würde keinen Ärger haben,könnte ihn nicht den ganzen Tag anhimmeln und würde immer an ihn denken...okay vielleicht wäre es ein klein wenig doof, aber das sag ich ihm jetzt sicher nicht...Hilfe sein Blick, er soll mich nicht so ansehen, da wird mir irgendwie ganz anders...
G:Grenzenlose Selbstüberschätzung, Marc.
Presste Gretchen hervor und versuchte verzweifelt Marcs Blick auszuweichen, was sich aber als eher schwierig herausstellte, weil dieser ihr immer näher kam und ihr ein umwerfendes Lächeln schenkte.
M:Wirklich?!
G:Mhm...und...ähm...jetzt lass...das...
M:Was denn?
Fragte Marc unschuldig und dachte sich seinen Teil.
Ach ja ich bin also nicht der Beste, das ist alles Selbstüberschätzung...deswegen klebt sie hier auch an meinen Lippen und sieht mich an, als würde sie mich am Liebsten vernaschen. Fazit der ganzen Geschichte:Ich bin heiß und einfach unwiderstehlich.


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kussmausale Offline

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26.06.2010 13:49
#244 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ich schau schnell vorbei um euch den Teil zu geben. Danke für die Kommis und ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.
GGLG Edina


Um diese Tatsache zu untermauern, presste er seine Lippen auf ihre und Gretchens Herz begann wieder zu rasen. Vorsichtig erwiderte sie den Kuss merkte aber schnell, dass Marc mehr wollte als einfach nur ein wenig Knutschen und auch wenn sie der ganzen Sache hier alles andere als abgeneigt war,drückte sie ihn sanft von sich weg.
G:Okay,vielleicht wäre mein Leben ohne dich doch ein wenig doof.
Gab sie widerstrebend zu und schaute verlegen auf die Bettdecke. Marc musste grinsen hatte jetzt im Moment aber ganz andere Sachen im Kopf, als die bescheuerte Tasse.
M:Super, wenn das jetzt geklärt wäre können wir ja weitermachen.
Meinte der Oberarzt und wollte dort weitermachen, wo sie gerade aufgehört hatten. Da hatte er die Rechnung jedoch ohne Gretchen gemacht.
Ähm was soll denn das jetzt bitte heißen?! Ich sag ihm das mein Leben ohne ihn ein wenig doof wäre und er sagt super?! Was war denn das für eine Antwort, hätte mir da wohl eher etwas anderes gewünscht...
Diese drückte ihn nämlich energisch von sich weg und fragte etwas enttäuscht.
G:Du findest das nur super?
M:Ähm...ja.
Antwortete Marc verwirrt und mit den Gedanken noch immer woanders. Gretchen ließ den Kopf hängen und murmelte leise.
G:Schade...
Jetzt verstand der junge Mann gar nichts mehr und schaute leicht verzweifelt auf die blonde Frau, die wie ein Häuflein Elend in seinem Bett saß.
Fuck, was hat den Hasenzahn jetzt auf einmal? Ich habe doch nichts böses gesagt, war doch ganz lieb oder? Dann wüsste ich nur zu gerne,warum sie jetzt wieder schaut, als hätte sie grade erfahren, dass es für die nächsten zehn Jahre keine Schokolade mehr gibt...warum müssen eigentlich immer wir Männer aus den Frauen schlau werden...Frechheit echt...
M:Wieso ist das denn schade. Super, ist doch super, ich mein gut...ähm positiv, verdammt noch mal du weißt schon was ich meine.
Stammelte Marc und versuchte noch immer Gretchens Problem zu verstehen. Sie hob den Blick und meinte leise.
G:Naja schon, aber ich hätte mir...also ich hätte halt gern...ähm was anderes gehört.
Versuchte sie ihre Enttäuschung zu erklären, doch Marc verstand noch immer nicht, was sie meinte und fragte vorsichtig.
M:Und was hättest du...ähm...gerne gehört?
Einfach das sein Leben ohne mich auch doof wäre, wenigstens ein bisschen und eben kein einfaches „Super“, das alles bedeuten kann. Aber ich wollte doch, dass er das von such aus sagt und nicht weil ich ihm sage, dass ich das gerne hören würde...ich meine das ist ja dann nicht ernst gemeint und außerdem würde mich Marc sowieso auslachen...
Als sie bemerkte, dass Marc sie abwartend ansah, überlegte sie kurz, ob sie nicht doch sagen sollte, was ihr durch den Kopf ging, entschied sich dann aber doch entgegen und sagte leise.
G:Ach...weißt du Marc, es ist nicht wichtig, zumindest nicht so, also vergiss es...
M:Sicher?
Fragte Marc erstaunt,weil er nicht damit gerechnet hätte, so eine Antwort zu bekommen. Gretchen nickte, woraufhin sie von ihm einen kurzen aber zärtlichen Kuss auf die Stirn bekam.


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28.06.2010 23:44
#245 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
irgendwie wittert ihr schon wieder schlechte Luft...denkt ihr wirklich ich bin so böse die Harmonie gleich völlig zu zerstören? Auf jeden Fall gibt es jetzt den nächsten Teil bevor ich morgen in Wien bin. Viel Spaß beim Lesen und ich würde mich über Kommis freuen.
GGLG Edina


Und da war es wieder, das altbekannte Kribbeln, sobald Marc sie in irgendeiner Form berührte. Gretchen schloss die Augen und suchte wie von selbst Marcs Lippen. War es nicht egal, das er nicht gesagt hatte, was sie gerne gehört hätte? Natürlich wäre es schön gewesen zu hören, dass er ohne sie nicht leben konnte, aber zeigten seine Gesten nicht auch, dass er sie eigentlich liebte. Gretchen schallte ihre Gedanken ab und beschloss, den Kuss einfach nur zu genießen, einfach nur die Nähe zu Marc zu spüren. Ein Liebesgeständnis würde sie von Marc schon noch früher oder später bekommen,hoffte sie und solange wollte sie ihn einfach nur küssen...
Nach weiteren zehn Minuten, in denen sich die beiden einfach nur wild geknutscht hatte und sich in den Armen gelegen hatten, lösten sie sich schließlich voneinander und Marc meinte ein wenig heißer.
M:Ich bin mal eben duschen.
G:Okay.
Erwiderte Gretchen und lächelte ihn an. Und auch wenn Marc dringend eine Abkühlung brauchen konnte, hatte er eine Idee und drehte sich nochmals zu seinem Mädchen um.
M:Du kannst aber gerne mitkommen.
Hä, wie es mitkommen...er meint doch nicht...ne oder?! Diese Sau!!!
Als Gretchen begriffen hat, was Marc meinte, überzog eine leichte Röte ihr Gesicht und sie sagte empört.
G:Marc bitte!
Wie süß, jetzt ist ihr das alles wieder peinlich.
Dieser lächelte sie schief an und fragte mit einem anzüglichem Unterton in der Stimme.
M:Was denn Hasenzahn, hat dir unsere kleine „Unterhaltung“ in der Dusche etwa nicht gefallen?
Inzwischen hatte Gretchens Gesicht ein so leuchtendes Rot angenommen, das sie ohne Probleme hätte, eine Ampel spielen können. Schnell verkroch sie sich unter Decke und stotterte.
G:Marc...das...tut...hier...nichts...zur...Sache, okay?
M:Nicht?
Fragte Marc scheinheilig nach und hatte seine liebe Not damit, ein Lachen zu unterdrücken. Gretchen wusste nicht mehr was sie sagen sollte und griff kurzer Hand zu dem nächstgelegenen Kissen. Um es Richtung Marc zu schleudern. Dieses traf Marc leicht am Arm und er meinte gespielt wehleidig.
M:Aua, diese Schmerzen...
Um das auch noch zu untermauern krümmte er sich leicht. Als Gretchen das sah musste sie unwillkürlich lachen und sagte so streng wie möglich.
G:Jetzt hau schon ab und geh dich duschen, aber ohne mich.
Schließlich wurde auch Marc klar, dass die Chancen auf eine heiße Nummer in der Dusche wohl äußerst schlecht standen und er gab sich widerwillig geschlagen.Bevor er jedoch den Raum verließ, drehte er sich nochmals zu Gretchen um und sagte mit einem dreckigen Grinsen im Gesicht.
M:Du weißt ja gar nicht was du dir da entgehen lässt.
Dann ging er ohne ein weiteres Wort aus dem Raum und spürte förmlich,wie Gretchens Blick an seinem Hintern klebte.
Na warte Hasenzahn, diese Abfuhr wirst du noch bitter bereuen...wenn du das nicht bereits tust...


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30.06.2010 22:34
#246 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
vielen Dank für die ganzen tollen Kommis. Ich komme zurück aus Wien, nachdem ich mir ein wundervolles Musical ansehen durfte und ihr zaubert mir mit euren Kommis gleich noch ein Lächeln aufs Gesicht. Hier geht es jetzt weiter, jedoch nicht mit Martchen, sondern mit zwei anderen Personen, die nunmal auch zu DD gehören auch wennsie nicht sonderlich beliebt sind. Ich hoffe ihr habt dennoch Spaß beim Lesen.
GGLG Edina


Gina Amsel ging pfeifend durch die Straßen Berlins und erfreute sich bester Laune. Es schien die Sonne, sie hatte frei und musste einen ganzen Tag lang keine quengeligen Kinder ertragen, die ihr die Ohren voll heulten, weil der Arm oder das Bäuchlein ja ach so weh taten. Außerdem traf sie sich heute mit Gretchen um mit ihr gemeinsam zu frühstücken. Als sie bei dem Cafe angekommen war, in dem sie sich mit ihr verabredet hatte, schaute sie sich erst um ob ihre Freundin nicht schon da war. Als Gigi sie jedoch nirgends entdecken konnte, suchte sie sich ein schattiges Plätzchen, wo sie während des Wartens, noch ein wenig lesen und das Wetter genießen konnte. Doch sie konnte sich nicht wirklich auf ihr Magazin konzentrieren und deswegen legte sie es weg und ließ ihre Gedanken noch ein Wenig schweifen.
Die beiden Freundinnen hatte länger nichts mehr unternommen, denn seit Gretchens Traumhochzeit und der ganzen Virusgeschichte hatten die beiden Frauen kaum ein Wort gewechselt. Das lag zum einen daran, dass ihr Job nicht viel Raum für Frauengespräche ließ und zum anderen war ihr Gretchen auffallend oft ausgewichen und Gigi ahnte auch warum. Heute wollte sie die ganze Geschichte ein für alle mal aus dem Weg räumen, denn sie wollte nicht, dass genau dieser eine Mann der Grund dafür war, das ihre Freundschaft zerbrach. Sie hatte die Freundschaft schon gefährden müssen aber Gretchen wollte sie auf keinen Fall verlieren. Marc sollte leiden und deswegen gab es nur eine Lösung des ganzen Problems, nämlich das Vertrauen zwischen ihr und Gretchen wieder aufzubauen. Und dann würde sie auch sehen, dass Marc Meier nicht der Richtige für sie war, sondern Alexsis von Buren. Sie liebte ihre Freundin und deswegen war die auch überzeugt davon, dass sie das Richtige tat, wenn sie Marc für Gretchen aus dem Weg räumte, denn dieser Mann tat ihr nicht gut und wenn sie das nicht selber begreifen konnte brauchte sie eben jemanden, der ihr das abnahm. Sie würde Gretchen zeigen, dass Marcs Verhalten nur eine billige Nummer war und er diese nur abzog um noch eine Frau mehr auf seiner Liste der Eroberungen stehen zu haben. Das er mit ihr nur ein Spiel spielte und er sie wegschmeißen würde,wie ein Stück Dreck, sobald er das hatte was er wollte. Ja, sie würde diesen Mann quälen, sie würde ihn genau diese Schmerzen leiden lassen, die Gretchen Jahre lang wegen ihm hatte leiden müssen, die all die Frauen wegen ihm hatten leiden müssen und erst wenn Marc Meier um Gnade winselnd am Boden lag, dann würde Gigi sich erbarmen und Marc Meier verschonen. Sie würde den Krieg beenden und Marc würde ihr deswegen so dankbar sein und erkennen, welche Frau er wirklich liebte...

In einem anderen Teil Berlins, riss ein schrilles Leuten des Weckers, eine junge Krankenschwester aus dem Schlaf. Gabi fuhr hoch und schlug sich den Kopf auch gleich an den Latten des oberen Bettes an. Leise fluchte sie und verpasste dem „Übeltäter“ einen Schlag, von dem sie hoffte das sie ihm endgültig den Gar ausgemacht hatte. Es kam nur zu oft vor, dass sie beim Leuten des Weckers aus ihren Träumen hochschreckte und dachte sie wäre in der Hölle gelandet. Jede Nacht verfolgten sie die selben Szenen, immer und immer wieder...Da war der Sachrotplatz, Kalle, das Auto und dann lief alles in Zeitlupe ab. Das Auto wie es hochgehoben wurde, ihre Panik und Angst, der Sturz und dann das Blut dass ihr die Beine hinunterrannte...Und jedes Mal wenn sie aufwachte, war es wie damals im Aufwachraum. Zuerst die Orientierungslosigkeit und gleich darauf die schreckliche Gewissheit alles was einem je wichtig war, verloren zu haben. Und jedes Mal aufs Neue durchfuhr sie der Schmerz wie ein Blitz...sie wollte doch nur ihr Baby zurück, es an ihre Brust drücken, wissen das es ihres war, einfach glücklich sein und diese schrecklichen Träume führten ihr immer wieder aufs Neue vor Augen, dass sie ihr Kind für immer verloren hatte und sie absolut alleine, hilflos und verlassen war...Dabei hatte sie doch alles versucht, um wieder glücklich zu werden. Sie war abgehauen, in der Hoffnung sich selbst wieder zu finden, doch alles was sie vorgefunden hatte, war ein Scherbenmeer. In ihr war alles zerbrochen und am Liebsten hätte sie alles hinter sich gelassen,denn es gab nichts und niemanden, auf dieser Welt, der sie noch vermisst hätte. Ein bisschen Alkohol, ein paar Tabletten, es wäre so einfach gewesen...Doch sie hatte es nicht getan, obwohl sie selbst nicht wusste, warum eigentlich. Und dann kam sie zurück, zurück ins Elisabethkrankenhaus und somit auch zurück in ihr altes Leben.


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01.07.2010 22:41
#247 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
okay,okayich hab mir ja fast gedacht, das Gigii bei euch keine freudigen Luftsprünge auslöst, aber ihr tötet die Frau ja schon fast,bevor sie überhaupt den Hazch einer Chance hatte, etwas zu verbrechen.... Danke für die Kommis und ich habe hier nochmal nen Gabi/Gigi Teil hoffe ihr habt trotzdem Spaß beim Lesen ist ja auch etwas Gretchen dabei!
GGLG Edina


Und da schien wieder alle für den dicken blonden Moppel zu laufen. Sie hatte sich einen Millionär geangelt, der ganz nebenbei nicht einmal so schlecht aussah und zu allem Überdruss rannten ihr sowohl Medhi Kaan als auch Marc Meier(und das schmerzte besonders) hinterher. Sie tat nichts dafür, außer ein paarmal doof zu lächeln und wegen jeder Kleinigkeit auf die Tränendrüse zu drücken. Sie sah doch nicht mal gut aus und hatte trotzdem Glück, das eigentlich für drei Frauen reichen würde. Und was hatte Gabi, sie hatte nichts, nein diese Frau war nicht einmal dazu fähig gewesen ihr Baby zu retten und trotzdem hatte sie alles, nachdem Gabi sich immer gesehnt hatte. Geld, Bewunderung, Wärme und das Baby würde sicher auch nicht mehr lange auf sich warten lassen, mutmaßte Gabi. War das fair, dass diese Frau ALLES hatte?! Nein, war es nicht, denn Gretchen Haase hatte in Gabis Augen kein Recht glücklich zu sein, nicht die Frau, die ihr nach und nach alles genommen hatte, was ihr wichtig war. Sie wollte nur Gerechtigkeit. Die Ärztin sollte genauso leiden müssen, wie sie es tat jede Sekunde Schmerz empfinden, wie ihn Gabi empfand. Vielleicht war es der tiefe Hass auf diese Frau gewesen und der tiefe Wunsch nach Rache, die sie am Leben erhalten hatten. Es klang grausam doch alleine der Gedanke, dass die blonde Frau jeden Tag mit einer Lüge lebte und die Hoffnung auf ein baldiges Platzen der „Bombe“gaben ihr den Mut und insbesondere die Kraft weiterzuleben. Erst wenn Gretchen Haase genauso gelitten hatte wie sie selbst konnte sie wieder glücklich werden, da war sich Gabi sicher.

KE:Möchte die Dame vielleicht etwas trinken? Kaffee, Tee, Orangensaft?
Gina Amsel wurde von einem Kellner aus ihren Träumen gerissen und schaute ihn verwirrt an. Als ihr klar wurde wo sie war fing sie sich schnell wieder und lehnte dankend ab.
GI:Nein Danke, ich warte noch auf jemanden.
Der Kellner nicke noch einmal freundlich und ging dann davon. „Die ist wohl versetzt worden, bei ihrem Aussehen durchaus nachzuvollziehen...“, dachte er und musste schmunzeln. Auch Gigi viel nach einem Blick auf die Uhr auf, dass sie schon ziemlich lange alleine dasaß und Gretchen eigentlich schon längst da sein sollte. Kurz ließ sie den Blick durch das Cafe schweifen um sicher zu gehen, das Gretchen wirklich nicht da war. Danach warf sie einen Blick auf ihr Handy um sich zu vergewissern, das Gretchen sie weder angerufen, noch ihr eine SMS geschrieben hatte. Als sie auch da kein Lebenszeichen von ihr entdecken konnte, wollte sie schon aufstehen und gehen, entschloss sich dann aber doch dagegen. So leicht konnte sie Gretchen nicht entkommen lassen. Auch wenn sie sicher einen guten Grund für ihr Fernbleiben hatte, war Gigi verstimmt. Sie hatte sich auf dieses Treffen gefreut und wer wusste schon, wann sie das nächste Mal die Zeit dazu finden würden, sich zu treffen. Deswegen griff sie wieder zu ihrem Handy und wählte die Nummer ihrer Freundin.

Ganz kurz hatte Gretchen mit dem Gedanken gespielt, Marc hinterher zu gehen, schließlich war der reine Anblick seines Hinterns himmlisch und das Angebot mit ihm gemeinsam zu „duschen“ wirklich mehr als verlockend gewesen. Doch andererseits hätte diese ganze Aktion, alles nur noch verwirrender und komplizierter gemacht, als es ohnehin schon war und Gretchen wollte sich erst einmal aller Gefühle sicher sein und das Geschehene verarbeiten.
Wie spät ist es denn eigentlich?! Sicher schon total spät, vielleicht sollte ich mal nachsehen gehen...
Sie vergewisserte sich, das im Bad das Laufen von fließenden Wasser zu hören war, wickelte sich in die Decke um ihren nackten Körper zu verdecken und tappte unsicher durch die fast fremde Wohnung. Doch als sie nirgends eine Uhr entdecken konnte, schüttelte sie frustriert den Kopf und ging zurück ins Schlafzimmer.
Memo an mich selbst: Sollte Marc gaaaaanz dringend ne Uhr besorgen. Is ja schlimm ohne, frage mich echt wie er es da immer schafft pünktlich zu sein...
Doch dann fiel ihr Blick auf ihre Handtasche, die sie achtlos irgendwo abgestellt hatte und somit auch auf ihr Handy. Schnell holte sie es heraus und schaltete es ein.
G:Scheiße...


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kussmausale Offline

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04.07.2010 22:18
#248 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
ich bin echt untröstlich, dass erst jetzt der nächste Teil kommt, aber irgendwie kam ich nicht zum Schreiben. War auf einer Party eingeladen, jeder will mich sehen bevor ich zu Vanny fliege und packen sollte ich langsam aber sicher auch... Ja Gretchen trifft jetzt der Schlag aber lest selbst. Viel Spaß dabei und danke an alle die mir ein Kommi dalassen!
GGLG Edina


Murmelte Gretchen sobald ihr Blick auf das Display fiel, denn mit einem Schlag fand sie sich in der eiskalten Realität wieder, die sie bis jetzt relativ gut zu ignorieren gewusst hatte. Auf ihrem Handy sah sie, dass Alexsis sie letzten Abend und heute Morgen mindestens vierzig mal angerufen und ihr mindestens genauso viele SMSen geschrieben hatte. Entsetzt starrte sie ihr Handy an und hoffte inständig, dass das alles hier nur ein böser Traum war.
Bitte, bitte das darf einfach nicht war sein...das ist nur ein verdammt schlechter Scherz, mehr nicht...wenn ich die Augen wieder aufmache, ist alles wieder gut...
Doch als sie die Augen öffnete war gar nichts gut, ganz im Gegenteil, es wurde alles nur noch schlimmer, denn ihr Handy läutete erneut und das hatte zur Folge das bei Gretchen die reinste Panik ausbrach.
Wenn das Alexsis ist, dann...scheiße was soll ich ihm sagen und...was habe ich nur getan und überhaupt wie soll das denn jetzt alles weitergehen?!
Einen kurzen Moment spielte sie mit dem Gedanken, das Handy einfach gegen die Wand zu schleudern, doch das würde die ganze Situation ja auch nicht besser machen. Deswegen hob sie auch mit zitternden Fingern ab und fragte zaghaft.
G:Alexsis?
Doch zu ihrem Erstaunen meldetet sich nicht Alexsis sondern eine, ihr gut bekannte Stimme, nämlich die ihrer Freundin Gigi.
GI:Nö nicht Alexsis, sondern Gigi. Wo steckst du denn bitte, Gretchen?
Gigi? Aber wieso ruft sie denn jetzt an? Hat sie schon lange nicht mehr und ausgerechnet jetzt meldet sie sich? Alexsis Gigi, ach Hilfe...
Gretchen fiel trotz ihrer Verwirrtheit, ein großer Stein vom Herzen, auch wenn sie nicht wusste, wieso ihre Freundin anrief, sprach sie im Moment tausendmal lieber mit ihr, als mit Alexsis. Sie wollte gerade fragen, was der Grund des Anrufes war, als Gigi auch schon weitersprach.
GI:Gretchen bist du noch dran?
G:Ähm ja.
GI:Schön und wo bist du?!
G:Bei...(Setzte Gretchen zu einer Antwort an, biss sich dann aber auf die Lippe. Sollte sie Gigi wirklich sagen, dass sie bei Marc war? Nein besser nicht und deswegen besserte sie sich schnell aus)...mir zu Hause. Wieso fragst du?
GI:Naja, weil wir ja heute gemeinsam frühstücken wollten und du nicht da bist. Da dachte ich ich ruf dich mal an und frage wo du bleibst.
Jetzt wo Gigi sie daran erinnert hatte fiel es ihr auf der Stelle wieder ein. Wie hatte sie diese Verabredung nur vergessen können?! Sicher, es war viel passiert in den letzten Tagen, aber das hätte sie einfach nicht vergessen dürfen. Gretchen schlug sich mit der flachen Hand gegen die Stirn und fluchte leise.
G:Scheiße nicht das auch noch... Es tut mir leid Gigi, ich bin gleich da, gib mir zehn Minuten.
Sagte sie und hatte aufgelegt ehe die Frau am anderen Ende der Leitung auch nur den Hauch einer Chance hatte, etwas zu erwidern. Schnell schmiss Gretchen das Handy in die Tasche und schaute sich im Raum um. Und sofort bereute sie, nur von zehn Minuten gesprochen zu haben, denn das Zimmer glich einem Schlachtfeld. Wenn sie Glück hatte, kam sie vielleicht rechtzeitig zum Abendessen bei Gigi an. Während sie das Chaos überblickte und sich fragte, wie zum Teufel sie da ihr ganzes Zeug finden sollte, erklang in ihrem Kopf ein Lied, dass nur all zu gut zu ihrer Situation passte.

Na welches Lied ist das wohl?


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kussmausale Offline

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07.07.2010 01:22
#249 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
ich habe jetzt zu später Stunde, doch noch einen Teil fertiggebracht und wollte euch den natürlich nicht vorenthalten! Vielleicht freut es euch zu hören, dass es wieder ein Martchen Teil ist. Natürlich wäre ich wieder sehr glücklich wenn ihr mir Kommis dalasst und ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.
GGLG und eine gute Nacht,
Edina


http://www.youtube.com/watch?v=vNJNTeI9JcU

Kurz vergrub sie das Gesicht in den Händen, bevor sie sich daran machte, ihre Klamotten zusammen zu suchen. Kleid und Schuhe waren recht schnell gefunden, doch BH und Höschen schienen wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Sie suchte jeden Zentimeter des Schlafzimmers ab, hob die Decke, durchwühlte eine offene Schublade und kroch auf dem Boden herum, in der Hoffnung ihre Unterwäsche endlich wieder zu finden. Als sie sich schon vorkam, wie in einem dieser bescheuerten Soldaten-Vorbereitungscamps, wo die Soldaten stundenlang durch den Sand robbten, schien Gott wohl doch Erbarmen mit ihr zu haben, denn unterm Bett erblickte sie schließlich, was sie suchte. So schnell sie konnte kroch sie unters Bett und packte die beiden Übeltäter. Sie wollte schon erleichtert aufatmen als sie zu ihrem eigenen Schrecken bemerkte, dass sie irgendwie unter dem Bett feststeckte. Verzweifelt strampelte sie und versuchte mit aller Kraft nach vorne oder hinten zu kommen, doch das war unmöglich, denn ihr Hintern hatte sich zwischen Boden und Bettrand verkeilt und hielt sie erbarmungslos an Ort und Stelle. Was sie auch versuchte,es half nichts und schließlich gab sie auf, während sich eine kleine Träne der Wut und der Verzweiflung den Weg über ihre Wange bahnte.
So das ist jetzt der eindeutige Beweis dafür, dass ich zu fett bin, ich bin ne fette unattraktive Kuh, die unter dem Bett ihres Adonis feststeckt und da elendlich verenden wird...vielleicht bekomme ich wenigstens noch ne Schokolade, bevor ich diese Welt für immer verlassen muss(Kurz schaute sie sich um, konnte aber wie erwartet, keine Schokolade unter Marcs Bett entdecken)...naja nicht einmal der letzte Wunsch wird mir erfüllt....ich könnt echt heulen...obwohl das tue ich ja schon...
Während Gretchen unter dem Bett in ihrem Selbstmitleid zerfloss,kam Marc fröhlich pfeifend und nur mit einem Handtuch um die Hüfte geschwungen, zurück ins Schlafzimmer.
Irgendwie ist es heute echt schön...ich meine ich hatte guten Sex mit einer wunderbaren Frau,die mir sämtliche Sinne geraubt hat, die Sonne scheint und ich würde fast sagen, dass ich glücklich bin,oder so etwas in der Art...
Doch auf einmal riss ihn ein Geräusch aus seinen Gedanken, viel eher war es ein Wimmern. Suchend sah er sich um und ihm fiel auf, dass Gretchen nicht mehr in seinem Bett lag. Verwirrt runzelte er die Stirn und hörte noch einmal ganz genau hin. Sofort erkannte er, dass da jemand weinte und im besonderen, WER hier weinte, denn nur eine Frau konnte so schluchzen und das war zweifelsohne Gretchen Haase. Sofort spürte er, wie sein Blutspiegel bedenklich anstieg. Was war wenn sie sich verletzt hatte, vielleicht war sie ja auf dem Teppich ausgerutscht und hatte sich den Kopf angeschlagen, zuzutrauen wäre es ihr allemal. Panisch tiegerte er durchs Zimmer und hielt Ausschau nach einem schwer verwundetem Gretchen, doch das was er fand, entsprach keinesfalls dem, was er erwartet hatte. Ungläubig starrte Marc auf das äußerst bizarre Bild, dass sich ihm bot und er brauchte einige Sekunden, um die ganze Situation zu begreifen. Unter seinem Bett, ragten die Beine einer anscheinend nackten Frau hervor, die wie wild um sich trat und strampelte, doch das war nicht das, was seine Aufmerksamkeit erregte. Nein seine Augen klebten an einer anderen Stelle fest, nämlich an einem durchaus knackigem Hinterteil, das der Frau jedoch zum Verhängnis geworden zu sein schien, denn es klemmte zwischen Bett und Boden fest und erlaubte seiner Besitzerin, kein Vorankommen. Marc kniff kurz die Augen zusammen, doch aus er sie wieder öffnete, bot sich ihm das genau selbe Bild und dieses war einfach viel zu witzig, als dass er sich ein Lachen hätte verkneifen können. Gretchen erschreckte sich unter dem Bett fast zu Tode und erstarrte unter dem Bett zu einer Salzsäule.
Ach der Prinz ist gekommen um mich, seine Prinzessin, zu retten...obwohl seit wann wird die Prinzessin von ihrem Retter ausgelacht, das ist echt nicht fair...obwohl wenn ich bedenke wie das jetzt wahrscheinlich aussieht...Scheiße, wie sieht denn das für Marc überhaupt aus?!
Augenblicklich spürte sie wie wieder Panik in ihr hochstieg und sie versuchte mit aller Kraft dagegen anzukämpfen. Und sogleich wurde sie auch von Marc angesprochen, der keinen Hohn daraus machte, wie witzig er die ganze Situation gerade fand.


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kussmausale Offline

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08.07.2010 19:55
#250 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ihr fragt euch wie das möglich ist, unter dem Bett stecken zu bleiben? Joa das fragt Marc sich auch, aber es ist Gretchen und die schafft sowas allemal. Jetzt gehts weiter und ich hoffe ihr habt ordentlich was zu lachen. Ich würde mich natürlich über Kommis freuen und sage Danke an all meine Kommischreiber. Viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


M:Hasenzahn?
Fragte er und man konnte in seiner Stimme deutlich hören, wie sehr er sich gerade amüsierte. Gretchen hätte sich am Liebsten ganz unter dem Bett verkrochen und die nächsten zehn Jahre nicht mehr hervorgekommen, so peinlich war ihr die ganze Sache, aber weil ihr Hintern feststeckte war das ja nicht möglich. Deswegen sagte sie nur schnell.
G:Ich weiß was du denkst, aber es ist nicht so....
Okaaay, seit wann weiß Gretchen denn was ich denke? Obwohl das ist jetzt auch nicht schwer zu erraten...ach scheiße so etwas kann aber auch nur Hasenzahn passieren, echt niedlich ihre Talent sich immer wieder in die peinlichsten Situationen zu manövrieren. Würde mich ja wirklich interessieren, was sie da unten sucht...
M:Ähm Hasenzahn...also dass du scharf auf mich bist wie Nachbars Lumpi das wusste ich ja, aber dass du dich mit Stellungen auskennst, war mir neu! also ich würde ja jetzt gerne dazu....stoßen, aber das Bett ist irgendwie im Weg....
Sagte er locker und immer noch über das ganze Gesicht grinsend, denn der Anblick dieser Frau, wie sie da unter dem Bett klebte, war einfach zu witzig. Selbst wenn er wollte, er konnte einfach nicht anders, als sich über Gretchen lustig zu machen. Die Frau unter dem Bett, fand das aber alles andere als lustig, ganz im Gegenteil, sie wurde von Sekunde zu Sekunde böser und verzweifelter. Schließlich platze ihr der Kragen und sie zeterte los.
G:Marc...das ist...NICHT WITZIG, okay?!
Marc hatte sich gerade einigermaßen beruhigt, doch das Geschrei von Gretchen, raubte ihm wieder jegliche Selbstbeherrschung und er prustete erneut los.
M:Doch...also irgendwie schon?!
Hallo?! Ich liege hier hilflos unter dem Bett, kann mich nicht bewegen und Marc hat nichts besseres zu tun, als sich darüber lustig zu machen?! Neiiiin er kommt nicht einmal auf die Idee mir zu helfen...das ist überhaupt nicht gentlemanlike, sondern gemein! Außerdem will ich jetzt endlich hier raus...
Langsam spürte Gretchen, wie Panik in ihr aufstieg, vermischt mit unglaublicher Wut, Wut auf sich selbst, weil sie sich für ihr Talent hasste, sich immer wieder in peinliche Situationen wie dieser hier zu bringen und unglaubliche Wut auf Marc, weil er so ein sturer und gemeiner Hornochse war und sich seine prinzlichen Qualitäten eindeutig als Flop herausstellt hatten. Sie holte kurz tief Luft und brüllte dann in voller Lautstärke.
G:Jetzt hör endlich auf zu lachen und...(Sie strampelte noch einmal heftig) hilf mir endlich hier raus, bevor ich noch...ersticke!!
Marc konnte sich vor lauter lachen kaum noch beruhigen und japste schon verzweifelt nach Luft. Gretchen müsste als Ärztin doch wissen, dass man unter einem Bett nicht einfach ersticken konnte und das versuchte er ihr auch in einem mehr oder weniger freundlichen Spruch verpackt, zu sagen.
M:Naja also ersticken...ne...eher nicht...der Fußboden könnte höchstens...
Doch er konnte gar nicht zu Ende sprechen, weil er von einem höchst aggressiven und gereizten Gretchen unterbrochen wurde.
G:Also...bitte jetzt...ja?!
Wie Hasenzahn sich aufregt, einfach nur zum Schießen ey. Da kann man gar nicht anders als sie zu ärgern, aber vielleicht sollte ich ihr da jetzt wirklich mal raus helfen, sonst kann ich mir dann noch was anhören von wegen unfair und gemein...und für ne Strafpredigt hab ich im Moment wirklich keinen Nerv...
Deswegen biss Marc sich auch auf die Lippen und schluckte heftig um den Lachanfall zu unterbinden. Als er sich dann einigermaßen beruhigt hatte, kniete er sich zu ihr hinunter und meinte in einem gnädigen Tonfall.
M:Okay,okay....bevor du hier noch...platzt...also vor Wut meinte ich jetzt...
Die Ärztin verstand die Anspielung natürlich und bei ihr brannten sämtliche Sicherungen durch. In einem markerschütternden Tonfall brüllte sie.
G:MARC, HOL MICH HIER RAUS...SOFORT!!!


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